<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:blogger='http://schemas.google.com/blogger/2008' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-2540099070678832977</id><updated>2015-09-17T07:43:13.439+02:00</updated><title type='text'>Gott und die Welt</title><subtitle type='html'>Geschichten, Gedanken, Reflexionen, Arbeiten&#xa;zu Leben, Liebe, Kunst, Spiritualität, Welt und Wirklichkeit</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default?redirect=false'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default?start-index=26&amp;max-results=25&amp;redirect=false'/><author><name>Faydit</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10022952210922523707</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='31' src='http://3.bp.blogspot.com/-FZiCE1Z2S2M/U2iD9jniH7I/AAAAAAAAAcg/gJM9zmgeon0/s1600/*'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>299</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2540099070678832977.post-6456159529973711987</id><published>2014-05-21T18:37:00.001+02:00</published><updated>2014-05-21T18:37:45.112+02:00</updated><title type='text'>Fortschritt - zivilisatief (Rohskizze)</title><content type='html'>Facebuckeln wir um die wonderbragepushte Freundesanzahl, Freunde, mit denen man kein einziges Wort jemals tatsächlich gewechselt hat, die dafür aber bei allfälligen Dislikes sofort die Freundschaft aufkündigen. Ware Freunde, nur die Summe zählt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also tumblrn wir lieber mal weiter, flickrn uns pinteressiert durch yougendlich getubten digitalen Stiegenhaustratsch,und twittern unseren Senf dazu, you&#39;re One in a Million, das Gefühl der individuellen Wichtigkeit verstärkt sich seltsamer Weise als Teil eines unüberschaubaren Kollektivs? Gab&#39;s sowas nicht schon mal wo, vor einigen Jahrzehnten? Wie möchtest Du Dein Selfie denn gerne? Ganz profashional hochglanzpoliert, oder doch per preselected Button ganz instagrammed und auf alternativ getrasht? Samt kostenloser und unwiderruflicher Überlassung aller Nutzungsrechte natürlich. Alles ist möglich, wenig hat Sinn. Ich will doch nur Spaß! An dem andere verdienen. Suchti, nee, Searchie! Sklaverei 2.0? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Searchen wir uns also gleich wieder mitten hinein in den nächsten Shitstorm, ins Eye der eigenen emotionalen Entrüstung, ins Ehe des künstlich erschaffenen Hurrikans, schließlich gibt es ja in der Realität noch nicht genug davon, auch wenn dank Klimaerwärmung die Quoten durchaus einem erfolgreichen Aktienkurs gleichen. Gelenkte Entrüstung als digitales Menschenrecht(?), als anonymer Teil einer hysterisch auf aufgeregt sein konditionierten Masse sich in der eigenen Tristesse ein kleines bisschen lebendiger, wichtiger fühlen, viral verbreitete negative Empathie, waren die Spiegelneuronen schuld, oder waren das doch schon kollektiv übertragene Spiegelneurosen?Wer fürchte sich vor der digitalen Ansteckung? Die digitale Pandemie heißt Buttonitis?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine stürmende Masse, die nur mal guckt, sich eituned, ohne zu wissen worum es eigentlich geht, aber wenn&#39;s alle machen kann&#39;s ja nicht ganz verkehrt sein. Hauptsache mit dabei, mitmarschieren in virtueller Uniformität, deren raffinierte Tarnung Individualität heißt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wenn der Shitstorm jemanden anderen so richtig ins gegoogelte Minus gepfeffert hat, findet sich bestimmt schon bald irgendwo in den unendlichen sozialen Weiten des Netzgewerkes ein neuer, als Ventil eigener emotionaler, aber political incorrecter Frustrationen, zumindest im Real Life. Falls es das noch geben sollte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Machen wir die anderen fertig, so lange es uns nicht selbst betrifft! Und solange wir nicht selbst den Kopf dafür hinhalten müssen. Riders on the anonymous Storm. Surfen, bis die Wellen irgendwann einmal doch auch über uns selbst zusammenbricht? Kann schnell gehen, wenn jemand dem uniformen Mainstream, dem sillycon Dream nicht mehr entspricht. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dafür sind wir jetzt vor langer Zeit von den Bäumen runtergekommen? Paradise Lost? Gimme Shelter...&lt;span style=&quot;color: indigo;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Palatino Linotype;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/feeds/6456159529973711987/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2014/05/fortschritt-zivilisatief-rohskizze.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/6456159529973711987'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/6456159529973711987'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2014/05/fortschritt-zivilisatief-rohskizze.html' title='Fortschritt - zivilisatief (Rohskizze)'/><author><name>Faydit</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10022952210922523707</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='31' src='http://3.bp.blogspot.com/-FZiCE1Z2S2M/U2iD9jniH7I/AAAAAAAAAcg/gJM9zmgeon0/s1600/*'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2540099070678832977.post-6836116002949069941</id><published>2014-05-14T17:14:00.000+02:00</published><updated>2014-05-14T17:14:29.189+02:00</updated><title type='text'>Esoterisches gebäht </title><content type='html'>&lt;i&gt;(natürlich auch für den Weltfrieden)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich selbst, der ich bin &lt;br /&gt;der maximale mir &lt;br /&gt;vorstellbare Event Horizon &lt;br /&gt;meiner Singularität &lt;i&gt;(gibt ja nur mich)&lt;/i&gt;, &lt;br /&gt;geheiligt werde mein &lt;br /&gt;hochschwingend feinstoffliches, &lt;br /&gt;egoloses Ego.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Reichtum komme.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Wille geschehe, &lt;br /&gt;wie schon in früheren Leben, &lt;br /&gt;so auch in diesem &lt;br /&gt;&lt;i&gt;(und allfälligen zukünftigen - falls doch noch nötig...)&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine tägliches veganes Schnitzel will ich sofort. &lt;br /&gt;Und Schuld habe ich ohnehin keine &lt;i&gt;(und nie nicht gehabt)&lt;/i&gt;,&lt;br /&gt;aber ich vergebe allen Nichtesoterikern &lt;br /&gt;&lt;i&gt;(so ferne sie sich von mir bekehren lassen)&lt;/i&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lass mich jeder möglichen Versuchung erliegen, &lt;br /&gt;sie nachhaltig folgenfrei, schmerzlos und&lt;br /&gt;karmaneutral erleben und auskosten,&lt;br /&gt;und erlöse mich von bösen realitätsfixierten Kritikern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn mein sind die Euros &lt;i&gt;(und die Dollars und die Bitcoins)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;und die Macht der manipulierten und manipulativen &lt;br /&gt;Heuchelei, und der bedingungslose &lt;br /&gt;Liebeswahn in Ewigkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Amen! &lt;br /&gt;&lt;i&gt;(Entschuldigung! Was ist denn nur in mich gefahren? Om natürlich!)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Hinweis des Esoterikministeriums: Jede Ähnlichkeiten oder Parallelen zu historischen Überlieferungen sowie mit allfälligen (Parallel)Realitäten, Lebewesen, Personen in Boxen-, Boden-, Freiland- oder SmartPhone-Haltung wären rein zufälliger Natur und sind natürlich in keiner Weise beabsichtigt, zumal diverse zu Grunde liegende Quantenwahrscheinlichkeitsräume Derartiges ohnehin eigentlich gar nicht erst zulassen würden.&lt;/i&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/feeds/6836116002949069941/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2014/05/esoterisches-gebaht.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/6836116002949069941'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/6836116002949069941'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2014/05/esoterisches-gebaht.html' title='Esoterisches gebäht '/><author><name>Faydit</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10022952210922523707</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='31' src='http://3.bp.blogspot.com/-FZiCE1Z2S2M/U2iD9jniH7I/AAAAAAAAAcg/gJM9zmgeon0/s1600/*'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2540099070678832977.post-2616209816574421771</id><published>2014-05-06T08:37:00.000+02:00</published><updated>2014-05-06T08:37:05.873+02:00</updated><title type='text'>Netzgewerke - Nächstenliebe 2.0</title><content type='html'>&lt;span style=&quot;font-family: Palatino Linotype;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;color: indigo;&quot;&gt;&lt;br /&gt;Gehen wir kranke etwas ver(w)irrte &lt;br /&gt;Engel töten in unserem Labyrinth &lt;br /&gt;gehirngewaschener Schatten die sich &lt;br /&gt;selbst so licht wähnen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;pathologisches Helfersyndrom &lt;br /&gt;und fachliche Inkompetenz &lt;br /&gt;ereifern sich dabei &lt;br /&gt;mit gut gemeinten &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ratschlägen und einer &lt;br /&gt;Prise egomanischer &lt;br /&gt;Selbstgefälligkeit &lt;br /&gt;um die Wette zu laufen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rat-Schläge, ein Hieb&lt;br /&gt;nach dem anderen&lt;br /&gt;und jeder ein bisschen härter&lt;br /&gt;schmerzvoller als der davor&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und wenn dem Engel dann&lt;br /&gt;vor lauter kollektivem Wahnsinn&lt;br /&gt;Hören und Lesen vergangen ist&lt;br /&gt;ihm so richtig die Flügel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;gestutzt wurden er &lt;br /&gt;also ohnehin nur mehr &lt;br /&gt;nach Luft schnappend &lt;br /&gt;am Boden liegt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;reißen wir ihm auch noch die letzten &lt;br /&gt;Reste der bereits schwer lädierten &lt;br /&gt;Flügel aus damit wir auch ein &lt;br /&gt;Stück Licht abbekommen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;aber wenn sich dann alle &lt;br /&gt;in ihrer Gier an ihm satt &lt;br /&gt;gefressen haben er also nicht &lt;br /&gt;mehr weiter benötigt wird&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wird der ohnehin inzwischen &lt;br /&gt;nutzlose Leichnam zur Entsorgung &lt;br /&gt;freigegeben im Fachjargon heißt &lt;br /&gt;das natürlich ganz anders:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;dauerhaft gesperrt&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/feeds/2616209816574421771/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2014/05/netzgewerke-nachstenliebe-20.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/2616209816574421771'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/2616209816574421771'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2014/05/netzgewerke-nachstenliebe-20.html' title='Netzgewerke - Nächstenliebe 2.0'/><author><name>Faydit</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10022952210922523707</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='31' src='http://3.bp.blogspot.com/-FZiCE1Z2S2M/U2iD9jniH7I/AAAAAAAAAcg/gJM9zmgeon0/s1600/*'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2540099070678832977.post-6897816328977871723</id><published>2012-01-30T22:30:00.000+01:00</published><updated>2014-03-25T18:44:39.519+01:00</updated><title type='text'>Epilog II - Zugabe, Resümee, Vorschau...?</title><content type='html'>Ganz kurz&lt;i&gt; (nun ja...) &lt;/i&gt;doch noch was, so zum Drüberstreuen. &lt;i&gt;(Mag&#39;s manchmal ja doch etwas melodramatisch, auch wenn ich natürlich an Peter Sellers&#39; Sterbeszene in &quot;der Partyschreck&quot; wohl nicht rankommen dürfte. *g)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einige dürften wohl den Film &quot;Fight Club&quot; mit Edward Norton und Brad Pitt kennen. Unlängst fiel er mir wieder ein und brachte mich auf eine Idee für was Neues.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nämlich die, ein Forum namens &quot;Fight Club&quot; - die alternative Möglichkeit wäre &quot;Frustgewinn&quot; oder vielleicht doch eher &quot;Rosskur&quot; - zu eröffnen. In dem jeder nach Lust und Laune mal so richtig seinen eigenen Frust, seinen Ärger, seine Wut, seinen Zorn loswerden kann. Hilfe oder Verständnis gibt es natürlich erstmal nicht, im Gegenteil. Wer sich davon auf den Schlips getreten fühlt, darf quasi reagieren und zurückschlagen. Ausstieg, Flucht, Entzug gibt es keinen, jede Herausforderung, Reaktion auf eine Provokation muss angenommen und ausgetragen werden. Kein Konflikt wird unter den Teppich gekehrt, kein Moderator greift schlichtend respektive verschlimmbessernd oder gar parteiergreifend ein, eher im Gegenteil.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jeder Konflikt wird ausgetragen, bis sich einer geschlagen gibt oder ein einhelliger Konsens erreicht wurde, kein Kompromiss. Danach darf man in einen weiteren, den eigentlichen Kommunikationsbereich. Wenn sich dort Ähnliches zuträgt, fliegt man wieder raus und muss quasi nochmals in den&lt;i&gt; (ersten)&lt;/i&gt; Ring. Bis man keine Kraft mehr zum Kämpfen hat, erschöpft, ausgepowert ist. Jeder Krieg, Konflikt, der ausgetragen wird, und nicht unterschwellig vor sich hingärt, immer wieder aufgewärmt wird, erschöpft sich irgendwann selbst. So die Idee. Wird in sich sinnlos, wenn die Message angekommen ist, die eigentliche, die dahinter, unter der Oberfläche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schätze, nach einem anfänglichen Chaos und Tohuwabohu dürfte das rasch ein ziemlich, und vor allem dann wohl tatsächlich friedliches Forum werden. Zusammenraufen, im wahrsten Sinne des Wortes. Neulinge dürften sich erstmal schwertun, ich gehe aber davon aus, dass sie rasch lernen dürften. Und zumindest für ein gewisses Amüsement bei den so was bereits hinter sich gehabt habenden alten Hasen sorgen würden, mit denen sie sich dann vermutlich erstmal anlegen werden. Bis sich was ändert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls geht&#39;s mir darum, diese eigentlich widersinnige und inhaltlich im Grunde genommen unbefriedigende, zu nichts führende Forumsunkultur eines sich gegenseitig Drüberzumarkierens und sich dann elegant zu vertschüssen, also eigentlich eine Nicht-Kommunikation oder eine, dir nur auf den tiefstmöglichen Niveau basiert, letztlich auf keine Dialogebene oder zu einer nur selten tatsächlichen Interaktion führt, ad absurdrum zu führen. Vielleicht also könnte man das dann auch als Art Kunstprojekt sehen, die Art von Spiegel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&quot;Streite nie mit Idioten! Erst ziehen sie dich auf ihr Niveau herunter, und dann machen sie dich mit ihrer Erfahrung fertig!&quot;&lt;/i&gt; Treffender kann man sowohl Wirtshausstammtische als wohl auch die Grundstruktur virtueller Foren kaum beschreiben, finde ich. Zumindest sehe ich das so. Ausnahmen mögen die Regel bestätigen. Natürlich ist mal selbst für andere dann ein ebensolcher Idiot, mitunter. Und was dann überbleibt, sind Kreisläufe der Selbstbestätigungen im Bereich des kleinsten gemeinsamen Nenners, auf dem unreflektiert wiedergekäuter Allgemeinplätze, Trivialitäten oder ganz einfach kollektiver Irrtümer, die erst recht, statt verändert, überprüft, hinterfragt, noch mehr einbetoniert werden, von ein paar vergeblichen Rufern in der Wüste abgesehen. Fail-Kommunikation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurt Tucholsky schrieb einmal: &lt;i&gt;&quot;Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.&quot; &lt;/i&gt;Aber muss man sich deshalb immer dumm stellen, mit den Wölfen heulen, sich den anderen und deren Unfähigkeiten oder schlichtweg ihrem Unverständnis anpassen? Um des lieben Friedens willen? Wieso, wozu?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&quot;Toleranz gegenüber Dummheit führt nicht zu mehr Toleranz, sondern erzeugt mehr Dummheit!&quot;&lt;/i&gt; Also ist jedes Zugeständnis an so etwas quasi eine Art Mittäterschaft. Wie die Massen- und immer massenkonformeren Medien ja blendend belegen dürften. Substanz, Inhalt, Qualität sind rudimentäre und durchaus, weil den Großteil überfordernde unerwünschte, weil quotensenkende Hemmschuhe, Hindernisse, Hürden. Was bleibt, ist austauschbarer niveauloser Breitentrash mit Zuseherquoten. Demokratur der Dummheit. Denken, reflektieren verboten, denn sonst müsste man sich beim Zusehen wohl andauernd selbst ankotzen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;nbsp;Man versuche einmal ein Experiment und setze sich, durchaus als Fan der gegnerischen Mannschaft erkennbar alleine ins falsche Fanrevier bei einem Fußballspiel und warte was geschieht. Ich vermute stark, die Security würde zu spät kommen. Ist das dann unsere Liebe? Die Liebe zum Einen ist der Hass auf das Andere? Auf Lieben oder Tod, sozusagen? Nur eine Ausnahme? Wir alle sind so, fürchte ich, kleine, eklige Monster, die nur auf ihre Chance warten, in einem wie immer gearteten Kollektiv erst recht. Menschen. Kinder. Menschenkinder schrieb Herrmann Hesse in Siddharta&lt;i&gt;.&lt;/i&gt; Unreif, unausgereift, unausgegoren, unausgewogen. Imbalanced, wie&#39;s im Englischen heißt. Aus der Mitte. Labil. Oder aus der Mitte. Stabil, also am falschen Punkt einbetoniert. Der Eine fällt andauernd um, der andere gar nicht, weil er eigentlich längst gefallen ist, es nur nie selbst bemerkt hat. Die Mitte tanzt um sich selbst, und nur im Auge des Hurricans herrscht Stille, Ruhe, rundherum ist es völlig anders.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&quot;Probleme kann man niemals auf derselben Ebene lösen, auf der sie entstanden sind&quot;.&lt;/i&gt; &lt;i&gt;(Albert Einstein).&lt;/i&gt; Und genau das wird auf die Art und Weise der Interaktion, Kommunikation beinahe immer versucht. Ebenso wie bei Selbsthilfegruppen oder Vergleichbaren und vielem mehr. Kreisläufe der eigenen Ohnmacht, ins Gruppendynamische, Kollektive verstärkt, zugleich aber ohne Verständnis für die dabei ablaufenden und erzeugten Prozesse, und dort erst recht bestätigt. Das eigene Problem wird mit anderen ungelösten verglichen, auf Resonanz hin überprüft, und dann wird versucht, es nach einer möglichst passend wirkenden Scheinlösung zu erledigen. Kollektive Gleichschaltung wie bei Sekten oder vergleichbaren, denn der Markt dafür boomt ja gewaltig, Heilsversprechern, als Patentrezepte. &lt;br /&gt;Mag sogar erstmal etwas bewirken, verbessern, zumindest mag es zunächst so scheinen, nur taucht es dann zumeist anderswo, in anderer Form, Gestalt wieder auf, klar, hat sich ja substanziell nichts wirklich getan, verändert, gelöst. Vom Regen in die Traufe, vom Christentum zum Buddhismus, vom Technikfreak zum Magier, vom Autofahrer zum Fahrradfreak, von Religion zum Aberglauben, von Hip-Hop zu Jazz, von hetero zu homo, vom Sünder zum Heiligen, vom Opfer zum Täter, oder auch genau umgekehrt,... die Liste wäre wohl endlos. Tausche ich eine Dummheit gegen eine andere aus, die ich noch nicht ausprobiert habe? Klar dass sich so was erstmal besser anfühlt. Und dennoch bleibt es nach wie vor genau dasselbe Spiel, nur die andere Seite derselben Medaille. Verändert hat sich nichts, nur die, ähm, Polarität etwas verschoben?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Wenn ich&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;das Gegenteil&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;dessen wäre&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;was ich bin&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;ginge es mir&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;dann wirklich&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;besser&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;oder nur&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;gegenteilig&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;schlecht?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schrieb ich hier mal. Und die Frage sollten sich vielleicht andere auch selbst mal stellen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht kriege ich sie ja hin, diese Art von Plattform, mal sehen. Ist erstmal nur eine Idee. Und für ein paar der hier Mitgelesen Habenden vielleicht auch keine schlechte, falls sie sich das dann auch trauen. Jedenfalls vermutlich mal etwas anderes als die üblichen rosaroten&lt;i&gt; (schein-)&lt;/i&gt;heile-Welt-Nettiquette-Zelebrierungen, an denen trotzdem gleich unter der Oberfläche ohnehin alles bereits modert, fault und gärt. Stelle ich mir zumindest mal so vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine Idee für ein weiteres Projekt wäre in einem bekannteren Bereich zwischenmenschlicher Hemmungs-, Scham- und Tabulosigkeit angesiedelt. Da ginge es dann wohl eher, wenn auch nicht nur, um Körperlichkeit, um Möglichkeiten, Ver&lt;i&gt;(w)&lt;/i&gt;irrungen, Pannen, Irrtümer, Erlebnisse im erotisch-sexuellen bis vielleicht sogar pornografisch-spirituellen Bereich, ähm, tja, so was mag&#39;s auch geben... Allerdings wohl auch ein wenig anders aufbereitet als das, das man dazu üblicherweise so kennen oder finden mag. Wäre zumindest so einmal die Idee.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Arbeitstitel für das Projekt ist, wie ich finde, treffenderweise &quot;durchgeknallt&quot;, aber ich bin erst beim Brainstorming. Oder soll ich&#39;s &quot;kreuz und quer&quot; nennen? Die etwas unprätentiösere Variante wäre eventuell sogar &quot;Oh Gott!&quot;, denke ich mal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott und die Welt. Ich komme von dem Thema anscheinend doch nicht los. *g&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und vielleicht wird es irgendwann, irgendwie&amp;nbsp; auch wieder eine Art Lästerblog, so wie dieses hier geben. Zumindest mögen das einige dann auch wohl wieder so sehen. In einer oder einer anderen Hinsicht etwas verschärft. Ganz oder gar nicht sozusagen. Damit die rosa&lt;i&gt;(-geschwärzte)&lt;/i&gt; Welt des Internets nicht allzuviel Anstoß an mir nimmt, vermutlich gleicht erst ab 18. Sperren wir uns also lieber prophylaktisch selbst weg, verbannen uns ins böse Exil, darin bin ich ja ganz gut. In dem Fall dürfen mich vielleicht sogar ein paar begleiten, so sie möchten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einer der zumindest mitausschlaggebenden Gründe, warum ich das hier beende, war wohl die Feststellung, wie wenig von dem das ich vielleicht zu vermitteln, zu erzählen versucht habe, anscheinend tatsächlich einigermaßen unverzerrt ankam. Mag nun an mir liegen, natürlich, andererseits, hätte ich nun lieber meinen Lesern mehr nach dem Maul schreiben sollen, mich ihnen anpassen? Oder hätte das dann noch mehr Fehlkommunikation erzeugt? Wozu hätte ich das tun sollen, warum? &lt;br /&gt;Ein Blog ist eine Art Tagebuch, etwas Persönliches, Individuelles, Subjektives also. An dem man andere eben auch teilhaben lässt, oder auch nicht. Momentaufnahmen, Schnappschüsse, Skizzen, Fragmente, mehr nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Versuch, auf diese Art und Weise hier mit anderen zu kommunizieren, sehe ich durchaus inzwischen als gescheitert an. Auch wenn man es vielleicht nicht völlig verallgemeinern kann, aber es scheint mir doch, dass mich hier die falschen Leute aus den falschen Gründen gelesen haben. Davon, was sie verstanden haben, oder doch eher in die eigenen Konzepte gedreht, verdreht haben mögen, fange ich erst gar nicht an.&lt;br /&gt;Was Ähnliches habe ich gerade wieder mal in einem Forum erlebt und der baldige Ausstieg aus dieser künstlichen &lt;i&gt;(schein-)&lt;/i&gt;heile-Welt-Pseudoidylle, in der alle, oberflächlich betrachtet, soo lieb, friedlich und nett und samt idiotischem Smileydauergespamme miteinander scheinkommunizieren, hat zumindest mit eine Rolle gespielt, auch hier den Schlusstrich zu setzen.&lt;br /&gt;Nicht umsonst heißt es in einem Song von Jaques Palminger &lt;i&gt;&quot;Nett ist die kleine Schwester von Scheiße!&quot;&lt;/i&gt; Benimmbotox als unterschwellig gruppendynamisch blockierende Kommunikationszensur. Wer&#39;s braucht, soll sich&#39;s reinziehen. Die Art von Harmoniedroge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht wäre ja tatsächlich weniger die Frage, erfolgreich, oder nicht, sondern, erfolgreich, warum, oder warum nicht? Ist der Kunde, respektive Leser, König, oder macht man genau damit erst recht den Bock zum Gärtner, nur um brauchbare Quoten zu erzielen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch hier ergab sich wohl das Dilemma jeder Art von Kommunikation, ist das Gesendete mit dem Empfangenen, in dem Fall vom Leser Wahrgenommenen überhaupt noch in irgendeiner Weise identisch oder hat zumindest noch ein bisschen was damit zu tun?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wofür tut man&#39;s dann, wenn es ohnehin falsch verstanden wird, jeder doch nur das sieht, liest, das er eben sehen, lesen möchte, oder sogar das bereits vorgefiltert hat, bevor es seine bewusste Wahrnehmung überhaupt erreichen konnte? Doch lieber gleich schweigen? Der Beifall ebenso wie die Kritik waren letzlich wohl ebenso belang- wie substanzlos, zumindest auf diese anonyme Art. Beides wohl in einer ähnlichen Art von Unverständnis ursächlich begründet, denke ich. Und wenn das, worum es mir eigentlich gegangen wäre, ohnehin unsichtbar bleibt, bleibt wohl auch mir nur das Schweigen. Ich habe etwas versucht, hat eben nicht funktioniert. War eine interessante Erfahrung, aber das war&#39;s dann auch schon. Und eine Weiterführung daher wohl auch weitgehend sinnfrei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie schrieb Hermann Hesse im Steppenwolf: &lt;i&gt;&quot;Nur für Verrückte! Eintritt kosten den Verstand. Nicht für jedermann.&quot;&lt;/i&gt; Dabei gab&#39;s damals ja noch gar keine Internetzensur. Vielleicht eine andere? Die der Anderen, die der Gesellschaft, die der damals normale, üblichen Normen? Und heute wäre alles so ganz anders? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie dem auch sei, vielleicht lasse ich&#39;s euch ja wissen, falls aus dem oben Beschriebenen mal was wird. Oder auch nicht.&lt;br /&gt;Aber vielleicht wird&amp;nbsp; daraus ja ohnehin&amp;nbsp; nichts, gibt schließlich auch anderes im Leben.&lt;br /&gt;Beispielsweise die Augen meiner Liebsten, ihre unnachahmliche Art, oh, Baby! zu sagen, uns zu erleben wenn wir gemeinsam, aus welchen Gründen auch immer, Tränen vergießen, oder wenn sie, weil sie was sagen möchte, aber noch nicht so recht weiß wie, beginnt, nervös an meinen Fingern zu zupfen. Und noch so viel mehr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mal abgesehen davon mögen mich eine Menge eigener Probleme möglicherweise doch in nächster Zeit von der Umsetzung abhalten. Also seht die Ansätze einfach als Open Source, falls sich jemand mittels ähnlichem selbst verwirklichen oder dabei austoben will. Just do it! Oder eben nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wenn sich sogar &quot;Elfen und Trolle&quot;, &quot;Licht und Dunkel&quot; mitunter lieben können, vielleicht dann irgendwann sogar ganz normale Menschen auch? Vermutlich doch wohl erst am Ende, nach allen Kriegen. Den eigenen ebenso wie denen der Anderen. Machen wir uns da doch lieber gar nichts vor!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch Kriege der Meinungen, Ansichten, Sichweisen sind nunmal Kriege, gut getarnt, so wie in dieser Welt der Meinungen, Meinungsmacher, Krämer, Händler, Schacherer; Manipulierer, Verdreher vieles gut getarnt ist, und die Verpackung nicht notwendigerweise oder sogar kaum einmal das hält, was sie zu versprechen vorgibt. Oder anders gesagt, solange es um Meinungen, Ansichten geht, geht&#39;s um gar nichts.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leider aber hat genau dieses Gar Nichts in der Realität durchaus oft dennoch fatale Auswirkungen. Nämlich dann, wenn Meinungen, die Realität(en) erschaffen, mit der Wirklichkeit nicht übereinstimmen sondern mit dieser kollidieren. Und dann sprechen die Meinungen der Wirklichkeit ganz einfach die Existenz ab, behaupten, dass es gar keine gäbe. Klar nicht, aus dem Selbstverständnis der Meinung(en) heraus, oder sollte mal lieber sagen, was wissen Blinde vom Sehen? Sie werden einem sogar noch alle Vorteile des Blindseins in den höchsten Tönen anpreisen, fürchte ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vermutlich könnte man auch sagen, in der Wirklichkeit ist alles miteinander verbunden, nur in den Realitäten lebt jeder in seiner eigenen, für sich alleine. Die derjenige durchaus für so was wie die Wirklichkeit halten mag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&quot;Was jemand für Realität halten mag, hat lediglich etwas mit ihm zu tun. Weder mit anderen noch mit Realität.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Noch treffender vielleicht, wenn auch inhaltlich durchaus anders gelagert:&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&quot;Was jemand für Realität halten mag, hat lediglich etwas mit seinem Selbst tun. Weder mit anderen noch mit Wirklichkeit.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber was weiß ich denn schon. Inzwischen nicht einmal mehr was ich mir dabei dachte, als ich hiermit begann. Wie dem auch sei, lasse ich euch trotzdem zum Nachdenken noch hier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erwähnte desöfteren ein Zitat von Charles Baudelaire: &lt;i&gt;&quot;Die schönste List des Teufel ist, uns zu überzeugen dass es ihn nicht gibt.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Und setzte dann gerne damit nach: &lt;i&gt;&quot;Der zweite Trick des Teufels ist aber, einen glauben zu machen, man wäre schon durch.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht gibt es ja tatsächlich keinen Teufel, vielleicht auch nur nicht so wie wir es einmal gelernt haben mögen, oder Satan oder Luzifer. Allerdings, und das gebe ich zu bedenken, weil ich es oft genug so erlebt habe, in dem Moment, in dem jemand aus seinem üblichen Denken, Bewusstsein heraus mit dieser Erkenntnis konfrontiert ist, sie für wahrer als das Gegenteil zu halten beginnt, geschieht zumeist etwas Eigenartiges. Das ganze Gefüge, die ganze Balance, und sei sie vorher noch so problematisch gewesen, zerbricht, wird nicht notwendigerweise harmonischer, runder, ausgewogener, sondern, im Gegenteil, noch einseitiger, unrunder, letzlich chaotischer, selbst wenn sie sich dann dieses beliebte Deckmäntelchen&lt;i&gt; (bedingungsloser) &lt;/i&gt;Liebe oder Ähnliches umhängen mag. Auch wenn es demjenigen ganz anders erscheinen mag.&lt;br /&gt;Man könnte also sagen, spätestens dann gibt es ihn tatsächlich doch &lt;i&gt;(wieder).&lt;/i&gt; Man selbst wird dazu, ist dazu geworden, mitunter sogar in bester, löblichster Absicht, zumindest oberflächlich betrachtet. Aus der meistens erst recht wieder die schlimmsten Resultate entstehen. Man könnte natürlich auch anders fragen, wieviel Licht, Freiheit, Macht &lt;i&gt;(v)&lt;/i&gt;ertragen wir, ohne uns daran zumindest die Finger zu verbrennen?&lt;br /&gt;Oder wäre Licht doch ganz anders als angenommen? Nur, was ist dann das das wir mitunter als solches, oder als Allliebe zu erkennen, zu erleben glauben? Nur so als letzter Hinweis:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Nachdem die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Expansion_des_Universums&quot; title=&quot;Expansion des Universums&quot;&gt;Expansion des Universums&lt;/a&gt; durch die Beobachtung der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Rotverschiebung&quot; title=&quot;Rotverschiebung&quot;&gt;Rotverschiebung&lt;/a&gt;  der Galaxien als etabliert galt, wurden detailliertere Messungen  durchgeführt, um die Geschwindigkeit der Expansion und ihre Veränderung  über die Lebenszeit des Universums zu bestimmen. Traditionelle Modelle  besagten, dass die Expansion aufgrund der Materie und der durch sie  wirkenden &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Gravitation&quot; title=&quot;Gravitation&quot;&gt;Gravitationsanziehung&lt;/a&gt; verlangsamt wird; Messungen sollten diese Verlangsamung quantifizieren.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt; &lt;/i&gt;&lt;i&gt;Die Messungen, die im Wesentlichen auf Entfernungsbestimmungen weit entfernter &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Supernova&quot; title=&quot;Supernova&quot;&gt;Supernovae&lt;/a&gt;  vom Typ&amp;nbsp;1a basierten, ergaben entgegen dieser Lehrmeinung eine Zunahme  der Expansionsgeschwindigkeit. Diese unerwartete Beobachtung wird  seitdem auf eine unbestimmte Dunkle Energie zurückgeführt. In den  Modellen besteht das Universum zum gegenwärtigen Zeitpunkt, ca. 13,7  Milliarden Jahre nach dem „&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Urknall&quot; title=&quot;Urknall&quot;&gt;Urknall&lt;/a&gt;“, zu 72&amp;nbsp;% aus Dunkler Energie, 23&amp;nbsp;% aus &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Dunkle_Materie&quot; title=&quot;Dunkle Materie&quot;&gt;Dunkler Materie&lt;/a&gt; und zu 4,6&amp;nbsp;% aus der sichtbaren, &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Baryon&quot; title=&quot;Baryon&quot;&gt;baryonischen&lt;/a&gt; Materie. (In der Frühzeit des Universums, zum Zeitpunkt der Entkopplung der Materie von der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Hintergrundstrahlung&quot; title=&quot;Hintergrundstrahlung&quot;&gt;Hintergrundstrahlung&lt;/a&gt;, war die Zusammensetzung noch wesentlich anders.)&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Dunkle_Energie&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Dunkle_Energie&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dan wären wir ja möglicherweise vielleicht statt die Krone der Schöpfung vielleicht doch eher sowas wie die kosmische Müllkippe? 8 Milliarden seltsamer Lebewesen, ein vernachlässigbarer Bruchteil innerhalb dieser ebenso seltsamen 4,6% Materie. Nicht weiter wichtig, letztlich irrelevant? Ein gescheitertes Experiment? Möglicherweise. Eine Art Blinddarm des Universums, der selbst verzweifelt nach &lt;i&gt;(s)&lt;/i&gt;einem Sinn sucht, weil er einfach eine Art Irrtum war, ist? Gott wäre dann vielleicht ja, so gesehen, tatsächlich eher schwarz? Aus unserer Perspektive betrachtet? Na ja, heißt ja auch, das Licht kommt immer aus der Dunkelheit. Und rosarot, diese Lieblingsfarbe aller Kleinkinder und Liebes&lt;i&gt;(sehn-)&lt;/i&gt;süchtiger, auch älteren Semesters ebenso wie der LUL-Fraktion selbsternannter göttlicher Tele-Tubbies taucht nunmal in Spektralfarbspektrum tatsächlich nur in äußerst geringem Ausmaß, jedenfalls alles andere als dominant am Rande auf. Was nehmen wir wahr, und wofür sind wir blind? Und woran liegt das? An unserem eigenen Liebedefizit? Wenn du Liebe willst, dann sei sie, schrieb ich mal. Und meinte damit eher die eigene Bereitschaft, sich mit dem gesamten Spektrum zu befassen, sich ihm zu stellen als den Versuch, dieses Spektrum, auch diese Vielfalt rosarot zu übermalen. Vielfalt oder Einfalt? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sind wir durch, bin ich durch, seid ihr durch?&lt;br /&gt;Ich bin jedenfalls hier und hiermit fertig. Mit diesem gescheiterten, aber immerhin durchaus aus meiner Sicht bunten Experiment. Wrong time, wrong place vermutlich. Aber immerhin habe ich mir eine Menge Müll von der ähm, Seele geschrieben, bin den Krempel zumindest wieder los. Empfehlenswert und durchaus befreiend, für einen selbst. Was das betrifft war&#39;s also durchaus ok.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Womit ich jetzt meine Kassandra aka Faydit in den Ruhestand versetze. Und wenn die Feen nichts mehr zu sagen haben, mal sehen, vielleicht komme ja dann tatsächlich ich einmal zu Wort. Aber ob das dann jemand hören will oder verträgt? Vielleicht, irgendwie, irgendwo, irgendwann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne jetzt wirklich thx, bb!&lt;br /&gt;Gehabt euch wohl, ihr anderen &quot;Children in Time&quot;. *g&lt;br /&gt;Mögt ihr nach Hause finden... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Our revels now are ended. These our actors,&lt;br /&gt;As I foretold you, were all spirits and&lt;br /&gt;Are melted into air, into thin air:&lt;br /&gt;And, like the baseless fabric of this vision,&lt;br /&gt;The cloud-capp&#39;d towers, the gorgeous palaces,&lt;br /&gt;The solemn temples, the great globe itself,&lt;br /&gt;Ye all which it inherit, shall dissolve&lt;br /&gt;And, like this insubstantial pageant faded,&lt;br /&gt;Leave not a rack behind. We are such stuff&lt;br /&gt;As dreams are made on, and our little life&lt;br /&gt;Is rounded with a sleep.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&amp;nbsp;&lt;/i&gt;&lt;i&gt;W. Shakespeare, The Tempest&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/feeds/6897816328977871723/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2012/01/epilog-ii-zugabe-resumee-vorschau.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/6897816328977871723'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/6897816328977871723'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2012/01/epilog-ii-zugabe-resumee-vorschau.html' title='Epilog II - Zugabe, Resümee, Vorschau...?'/><author><name>Faydit</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10022952210922523707</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='31' src='http://3.bp.blogspot.com/-FZiCE1Z2S2M/U2iD9jniH7I/AAAAAAAAAcg/gJM9zmgeon0/s1600/*'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2540099070678832977.post-3664068631831422438</id><published>2012-01-24T22:35:00.000+01:00</published><updated>2014-03-25T18:43:43.950+01:00</updated><title type='text'>Epilog</title><content type='html'>Ich denke nicht dass ich in nächster Zeit hier noch allzuviel schreiben werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu viel hat sich verändert, ändert sich, und auf die Art wie bisher passt mir das Ganze hier eigentlich inzwischen nicht mehr. Vielleicht auch nicht mehr zu mir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jedenfalls war&#39;s eine interessante Erfahrung, und ich danke allen die mitgelesen haben.&lt;br /&gt;Ich werde den/das Blog (noch) nicht völlig schließen, aber trotzdem denke ich, das war&#39;s, zumindest in der Form erstmal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe einmal irgendwo gelesen, dass buddhistische Mönche zu bestimmten Anlässen mühevoll, indem sie aus ihren Händen bunten Sand rieseln lassen, große Mandalas auf den Boden &quot;malen&quot;. Und in dem Moment, in dem diese fertig sind, der letzte Sand seine Platz gefunden hat, nehmen sie Besen, und kehren alles wieder zusammen, bis nur mehr ein Haufen Sand davon übriggeblieben ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wann beendet man etwas? Bevor es zu schön ist, wenn es zu schön ist, wenn es nicht mehr schön ist? Wenn es eben ganz einfach fertig ist, seinen Sinn erfüllt hat?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott und die Welt nannte ich das hier. Und verstehe diese Welt noch immer nicht. Vielleicht ein bisschen besser nicht als vor dem Blog? Dank einer, die mich sah, gab es das hier, dank einer anderen, die mich sah, endet das vermutlich hier wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Menschen, die einen anderen zu sehen vermögen. Ist das wenig, oder viel, für ein ganzes Leben? Wenn jemand andauernd darauf wartet, gewartet hat, denke ich, kann es gar nichts schöneres geben. Arm und reich zugleich? Alles verloren, und trotzdem so viel mehr gewonnen? So in etwa, denke ich kommt&#39;s hin. Wer sieht einen anderen tatsächlich? Oder was sieht man, wenn man einen anderen sieht, außer sich selber? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es könnte so schön sein in dieser Welt, hätte so schön sein können. Wäre ja alles da. Eigentlich. Sieht anscheinend nur keiner wirklich mal hin, oder ganz schnell wieder weg, wenn er was sehen sollte, das ihm doch nicht so gut gefällt....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manche trauen sich&#39;s trotzdem mal. Oder können vielleicht gar nicht anders. Sind eben leider nur wenige.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Macht&#39;s gut, da draußen!&lt;br /&gt;Ich bin dann mal weg &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/feeds/3664068631831422438/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2012/01/epilog.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/3664068631831422438'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/3664068631831422438'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2012/01/epilog.html' title='Epilog'/><author><name>Faydit</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10022952210922523707</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='31' src='http://3.bp.blogspot.com/-FZiCE1Z2S2M/U2iD9jniH7I/AAAAAAAAAcg/gJM9zmgeon0/s1600/*'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2540099070678832977.post-9161156197845397845</id><published>2012-01-24T22:31:00.000+01:00</published><updated>2014-03-25T18:43:19.223+01:00</updated><title type='text'>Schneeelfe</title><content type='html'>I&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einmal ist es nicht&lt;br /&gt;grau, grün, gelb oder braun,&lt;br /&gt;dieses Paar Augen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;einmal fällst du&lt;br /&gt;auch nicht hindurch&lt;br /&gt;sondern bleibst&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;zumindest &lt;br /&gt;weitgehend &lt;br /&gt;da &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf den ersten Blick&lt;br /&gt;ganz klar, fast stechend,&lt;br /&gt;unbestechlich&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wenn sie dich, &lt;br /&gt;selbst zunächst zaghaft,&lt;br /&gt;unsicher ansehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf den zweiten,&lt;br /&gt;längeren, vor dem &lt;br /&gt;sie sich durchaus &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;gerne eine Weile &lt;br /&gt;verschließen&lt;br /&gt;möchten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und der dann &lt;br /&gt;aber auch deinem&lt;br /&gt;eigenen Blick&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;problemlos&lt;br /&gt;standzuhalten&lt;br /&gt;vermag&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und dich ganz &lt;br /&gt;weit hinein&lt;br /&gt;in diese andere&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tiefe blicken&lt;br /&gt;lässt sind es dann&lt;br /&gt;wohl doch die&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wärmsten Augen&lt;br /&gt;die du jemals&lt;br /&gt;gesehen hast.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Blaues, &lt;br /&gt;brennendes &lt;br /&gt;Eis?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;II&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sind diese seltsam&lt;br /&gt;milchig opaleszierenden&lt;br /&gt;Augen nun tatsächlich so &lt;br /&gt;blau, oder doch näher &lt;br /&gt;an grün oder grau?&lt;br /&gt;Oder könnte man diese&lt;br /&gt;Farbe, dieses Farbenspiel &lt;br /&gt;vielleicht doch eher als &lt;br /&gt;dezentes Stahlblau definieren?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dazu dieses helle, beinahe&lt;br /&gt;völlig weiße Haar,&lt;br /&gt;lang, über den Rücken fallend,&lt;br /&gt;nur die Ohren sind nicht spitz.&lt;br /&gt;Aber groß ist sie schon,&lt;br /&gt;meine Schneeelfe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Passt zu mir, und wenn wir&lt;br /&gt;nebeneinander gehen, &lt;br /&gt;dann beinahe immer&lt;br /&gt;völlig synchron, und doch ist sie &lt;br /&gt;zugleich auch wieder&lt;br /&gt;das völlige Gegenteil von mir.&lt;br /&gt;Weiß, hell und schwarz, dunkel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also ein Klavier hätten wir, &lt;br /&gt;oder wären wir selbst?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was spielen wir?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/feeds/9161156197845397845/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2012/01/schneeelfe.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/9161156197845397845'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/9161156197845397845'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2012/01/schneeelfe.html' title='Schneeelfe'/><author><name>Faydit</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10022952210922523707</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='31' src='http://3.bp.blogspot.com/-FZiCE1Z2S2M/U2iD9jniH7I/AAAAAAAAAcg/gJM9zmgeon0/s1600/*'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2540099070678832977.post-4342550954452100203</id><published>2012-01-11T11:10:00.001+01:00</published><updated>2014-03-25T18:42:50.206+01:00</updated><title type='text'>Spaß</title><content type='html'>&lt;span style=&quot;font-family: Verdana; font-size: 9pt;&quot;&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Verdana; font-size: 9pt;&quot;&gt;Humor, Spaß nach Erich Fried:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Verdana; font-size: 9pt;&quot;&gt;&lt;b&gt;Humorlos&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Verdana; font-size: 9pt;&quot;&gt; &lt;i&gt;Die Jungen&lt;br /&gt;werfen &lt;br /&gt;zum Spaß &lt;br /&gt;mit Steinen &lt;br /&gt;nach Fröschen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Frösche &lt;/i&gt;     &lt;i&gt;&lt;br /&gt;sterben &lt;br /&gt;im Ernst&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Verdana; font-size: 9pt;&quot;&gt;Spaß, Vergnügen, Freude. Anscheinend etwas, von dem es, gerade in unserer Spaßgesellschaft andauernd doch zu wenig zu geben scheint. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Verdana; font-size: 9pt;&quot;&gt;Etwas tun, einfach weil es Spaß macht, als Ausdruck eigener Freiheit, Unbeschwertheit. Grundsätzlich ja durchaus was Schönes. Und doch mag sich gerade dieser Spaß dann erst recht ins Gegenteil verwandeln, unerwartet, ganz plötzlich, und keiner hat es kommen sehen wollen, oder tatsächlich nicht gesehen. Spaß, auf Kosten anderer, oder einer, der einem selbst doch wieder auf den Kopf fällt, wie ein Boomerang?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Verdana; font-size: 9pt;&quot;&gt;Du darfst! Na gut, ich darf. Wieviel? Was tatsächlich? Alles was ich will?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Verdana; font-size: 9pt;&quot;&gt;Und wie sieht es mit der Verantwortung anderen gegenüber aus? Haben diejenigen, die mit den Folgen meines Spaßes konfrontiert werden, es selbst so gewollt? Auch wenn die Folgen für sie wenig angenehm oder sogar dramatisch sein mögen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Verdana; font-size: 9pt;&quot;&gt;Spaß tut mitunter so, als ob es keine Folgen gäbe, klinkt sich aus, aus dem Üblichen, geht ein Risiko ein, ist ja &quot;nur&quot; Spaß, nicht ernst gemeint. Einmal einfach tun und lassen können was man will, ohne Zwänge, ohne Rücksicht auf andere nehmen zu müssen. Wie frei ist man in einer vernetzen Welt, und damit meine ich nicht unbedingt das Internet.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Verdana; font-size: 9pt;&quot;&gt;Just for fun? Spaß, die Sehnsucht nach Freiheit, nach Selbstbestimmung, die zugleich doch wieder an die Grenzen anderer stößt, diese verletzen, überschreiten kann. Unaufgefordert, uneingeladen, unerwünscht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Verdana; font-size: 9pt;&quot;&gt;Des einen Spaß, des anderen Unglück? Des einen Lust, des anderen Leid?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Verdana; font-size: 9pt;&quot;&gt;Und kann man dann tasächlich daran noch Spaß haben, Freude darüber empfinden? Oder ging es eigentlich ohnehin von Anfang an darum und man hat es nur ganz elegant (vor sich) selbst ausgeblendet? Wovon hängt es ab, ob Spaß tatsächlich Spaß bleibt, oder eben nicht? Viel Spaß beim Herausfinden...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Verdana; font-size: 9pt;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Verdana; font-size: 9pt;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/feeds/4342550954452100203/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2012/01/spa.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/4342550954452100203'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/4342550954452100203'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2012/01/spa.html' title='Spaß'/><author><name>Faydit</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10022952210922523707</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='31' src='http://3.bp.blogspot.com/-FZiCE1Z2S2M/U2iD9jniH7I/AAAAAAAAAcg/gJM9zmgeon0/s1600/*'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2540099070678832977.post-7028363621530253309</id><published>2012-01-11T10:58:00.000+01:00</published><updated>2014-03-25T18:41:55.122+01:00</updated><title type='text'>Heilsleere</title><content type='html'>Hiermit noch ein paar Gedichte von Erich Fried, weil, zumindest für mich, in seinem Worten so viel Wahres steckt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Angst und Zweifel&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Zweifle nicht&lt;br /&gt;an dem&lt;br /&gt;der dir sagt&lt;br /&gt;er hat Angst&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;aber hab Angst&lt;br /&gt;vor dem&lt;br /&gt;der dir sagt&lt;br /&gt;er kenne keine Zweifel&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweifel? Woran, warum, wofür? An dem was einem Andere versuchen, einzureden? Oder man sich selbst, und trotzdem bleibt vielleicht ein diffuses Gefühl, dass daran etwas nicht so ganz stimmen mag, nicht so ganz stimmen kann?&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;Blindes, kindliches &quot;alles ist gut&quot;-Vertrauen gegen auf Erfahrungen mit sich selbst, mit anderen basiertem Misstrauen? War alles jemals gut, ist alles gerade gut? Warum nicht?&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seh(n)en wir&#39;s uns gut, obwohl es das anscheinend doch nicht ist? Und was tun wir dafür, dass wir nicht hinsehen müssen, oder dafür, dass sich etwas verändert? Nicht (nur) an unserer Wahrnehmung, sondern in echt.&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist Misstrauen schlecht, in einer Welt der Kriege? In einer Welt der getarnten, versteckten, verschleierten Kriege? Alle auf einen oder einer gegen alle? Sind Zweifel a priori schlecht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer zweifelt, auch an der Richtigkeit der eigenen Ansichten, räumt zumindest die Möglichkeit ein, dass er sich auch irren könnte, etwas übersehen haben mag, in seiner Beurteilung. Wer nicht zweifelt, schon gar nicht an sich selbst, also glaubt, zu wissen, sich sicher zu sein, schließt die Türe, die Türe zu anderen Möglichkeiten, Sichtweisen ebenso wie die zu weiterer eigener Veränderung, letzlich auch Entwicklung. Fertig, ist so.&lt;br /&gt;Wie ein Fels in der Brandung, der doch, langsam, aber sicher und unausweichlich vom Wasser zermürbt, ausgehöhlt werden wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zweifel, Reflexion, Hinterfragen,... es könnte zwar so sein, aber möglicherweise eben doch auch anders, und vielleicht sogar so anders wie man es sich noch gar nicht vorzustellen vermag. Wie findet man es heraus? Indem man den Zweifeln folgt. Bis auf den Grund, vielleicht. Da mag der Boden dann ja tatsächlich sicherer werden. Am Ende der Ver-zweiflung? Auf der anderen Seite der (eigenen) Angst vielleicht?&lt;i&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Land in Sicht! Hoffentlich, irgendwann mal.&lt;br /&gt;Man mag es sehen, aus der Ferne, aber man weiß es erst, wenn amn den festen Boden unter den Füßen tatsächlich auch spürt. Und dann verschwinden die Zweifel vielleicht von ganz alleine...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...wenn man dort angekommen ist, wohin sie einen führen wollten. Vielleicht sogar mal auf Neuland.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/feeds/7028363621530253309/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2012/01/heilsleere.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/7028363621530253309'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/7028363621530253309'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2012/01/heilsleere.html' title='Heilsleere'/><author><name>Faydit</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10022952210922523707</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='31' src='http://3.bp.blogspot.com/-FZiCE1Z2S2M/U2iD9jniH7I/AAAAAAAAAcg/gJM9zmgeon0/s1600/*'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2540099070678832977.post-2129248502004716875</id><published>2012-01-10T19:11:00.000+01:00</published><updated>2014-03-25T18:41:26.979+01:00</updated><title type='text'>Erwachen</title><content type='html'>&quot;Warum tust du, was du tust?&quot; fragt Gott Satan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Weil ich es kann!&quot; antwortet Satan und grinst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Warum tust du, was du tust?&quot; fragt Satan Gott.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Weil ich es kann!&quot; antwortet Gott und lächelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Warum tut ihr, was ihr tut?&quot; fragen beide eine Gruppe von Menschen, die sich mühsam abstrampeln, und beinahe vor Erschöpfung zusammenbrechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Weil wir es auch können wollen wollen!&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Soll ich euch helfen?&quot; fragt Satan und grinst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele nicken stumm, müde, verzweifelt hoffend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott lächelt und schweigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur einer tanzt ein wenig aus der Reihe: &quot;Ihr könnt mich alle mal!&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott lächelt, schweigt, und küsst diesen einen, in menschlicher Gestalt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Satan grinst nicht mehr. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sondern tobt, vor Wut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/feeds/2129248502004716875/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2012/01/erwachen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/2129248502004716875'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/2129248502004716875'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2012/01/erwachen.html' title='Erwachen'/><author><name>Faydit</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10022952210922523707</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='31' src='http://3.bp.blogspot.com/-FZiCE1Z2S2M/U2iD9jniH7I/AAAAAAAAAcg/gJM9zmgeon0/s1600/*'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2540099070678832977.post-6753383615682342991</id><published>2012-01-09T19:33:00.000+01:00</published><updated>2014-03-25T18:40:15.080+01:00</updated><title type='text'>Grenzüberschreitung</title><content type='html'>Abschiede sind traurig,&lt;br /&gt;Abschiede sind schmerzvoll,&lt;br /&gt;Abschiede sind wunderschön.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn wir beide bereits wieder &lt;br /&gt;gegangen sind, in ganz &lt;br /&gt;verschiedene Leben,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;bist du irgendwie&lt;br /&gt;immer noch da,&lt;br /&gt;bei mir,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und während ich&lt;br /&gt;ganz langsam,&lt;br /&gt;Schritt für Schritt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;gehe, um dich,&lt;br /&gt;so lange es noch geht,&lt;br /&gt;neben mir zu spüren,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;frage ich mich,&lt;br /&gt;ob etwas von mir&lt;br /&gt;auch so bei dir &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;geblieben sein mag,&lt;br /&gt;wie etwas von dir &lt;br /&gt;bei mir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwas?&lt;br /&gt;Nichts?&lt;br /&gt;Alles?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sehe, fühle,&lt;br /&gt;spüre dich &lt;br /&gt;immer noch &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;überall, in mir,&lt;br /&gt;um mich,&lt;br /&gt;außerhalb von mir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist schön,&lt;br /&gt;ist still,&lt;br /&gt;tut weh.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieviel Schönes &lt;br /&gt;verträgt ein Mensch &lt;br /&gt;und wieviel Schmerz &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wenn es erstmal &lt;br /&gt;doch endet, &lt;br /&gt;enden muss?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wann &lt;br /&gt;sehen wir uns &lt;br /&gt;trotzdem wieder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/feeds/6753383615682342991/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2012/01/grenzuberschreitung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/6753383615682342991'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/6753383615682342991'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2012/01/grenzuberschreitung.html' title='Grenzüberschreitung'/><author><name>Faydit</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10022952210922523707</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='31' src='http://3.bp.blogspot.com/-FZiCE1Z2S2M/U2iD9jniH7I/AAAAAAAAAcg/gJM9zmgeon0/s1600/*'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2540099070678832977.post-3681751842038513685</id><published>2012-01-09T18:56:00.000+01:00</published><updated>2014-03-25T18:39:53.517+01:00</updated><title type='text'>Beinahe ganz?</title><content type='html'>Du hast mich&lt;br /&gt;mitgenommen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mit den Tränen&lt;br /&gt;im letzten Kaffee&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;als du doch lieber&lt;br /&gt;alleine gingst&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;von mir in deine &lt;br /&gt;andere Welt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;oder zumindest&lt;br /&gt;zum Bahnhof.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum Glück,&lt;br /&gt;denn wäre ich&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;jetzt ganz hier&lt;br /&gt;nur mit mir&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ganz alleine&lt;br /&gt;und du nur mit dir&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ganz alleine&lt;br /&gt;so wären wir beide&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wohl ganz schön&lt;br /&gt;einsam, so alleine&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;mit uns selbst.&lt;br /&gt;So aber bliebst &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;du bei mir&lt;br /&gt;und ich bei dir.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sodass wir uns beide&lt;br /&gt;trotzdem irgendwie&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;zumindest ganz nahe&lt;br /&gt;sein können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum aber&lt;br /&gt;fehlst du mir&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;dann doch&lt;br /&gt;schon wieder&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;so sehr?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/feeds/3681751842038513685/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2012/01/beinahe-ganz.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/3681751842038513685'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/3681751842038513685'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2012/01/beinahe-ganz.html' title='Beinahe ganz?'/><author><name>Faydit</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10022952210922523707</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='31' src='http://3.bp.blogspot.com/-FZiCE1Z2S2M/U2iD9jniH7I/AAAAAAAAAcg/gJM9zmgeon0/s1600/*'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2540099070678832977.post-1623568463191396927</id><published>2012-01-05T14:56:00.000+01:00</published><updated>2014-03-25T18:39:27.523+01:00</updated><title type='text'>(R)einfall</title><content type='html'>Es ist mitunter für mich durchaus traurig anzusehen, wie sich manchmal wohl auch wahre Meister, zumindest aus meiner Sicht, verlaufen können. Oder Meisterinnen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor Kurzem las ich von jemanden etwas, war durchaus, wie schon so oft, von ihren Ausführungen sehr angetan, bis, ja, bis ich dann doch etwas genauer hinzusehen begann. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Solve et Coagula. Wie funktioniert ein erfolgreicher Remix? Man nehme, eine ganz gehörig große Portion durchaus wahrer, oder zumindest wahr erscheinender Sachverhalte, und erkläre sie, schlüssig, stimmig, vermittle zumindest der Eindruck, dass man das täte, beabsichtige. Man wird dafür vermutlich, soferne sie dem Leser nachvollziehbar erscheinen, plausibel wirken, Zustimmung erhalten. Die Türe geht auf, keine Gefahr. Und dann mische man darunter ein paar, anscheinend ganz unwesentliche andere Zutaten, subjektivere, dem eigenen Konzept, oder dem das man eben selbst so gelernt, übernommen hat, entsprechende. &lt;br /&gt;In der Verbindung, Verknüpfung wirkt das Ganze immer noch, oder sogar noch plausibler, stimmiger. Nur im Bauch, Solar-Plexus, oder im Stirnchakra mag es vielleicht doch ein wenig zu ziehen beginnen. Bei manchen, wenigen. Den meisten wird das wohl kaum auffallen. Zu stark ist die positive Reaktion des eigenen Selbst, oh sorry, Ego&#39;s, oder doch andersrum, die beinahe und durchaus auch emotionale Zustimmung zu dem anscheinend Wesentlichen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Selbst bestätigt sich immer selbst. Sieht sich im Inhalt, den es liest. Fühlt sich selbst direkt angesprochen. Und sagt, schreit, jubelt &quot;Ja endlich!&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Falle zugeschnappt! Wie auch in diesem Fall. Eine wahre Meisterin ihres Fach&#39;s in Aktion. Ein, in aller Opposition zugegebenermaßen unglaublich toller Text. Das kann sie, sie beherrscht ihr Fach. Oder sogar gleich mehrere Fächer, könnte man sagen. Ist interdisziplinär unterwegs.&lt;br /&gt;Und bleibt durchaus cool dabei. Meistens. Wohl auch etwas, das sich wunderbar als Trigger verwenden lässt. Man demonstriert die eigene Größe, Großartigkeit, und suggeriert dem anderen, dass er daran auch teilhaben könnte. Wenn er den Inhalt eben verstehen kann, versteht.Was für ein Köder!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Mami, schau mal, ich kann schon lesen!&quot; &quot;Brav!&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Funktioniert wunderbar. Was das alles betrifft, hat die Autorin dieses Textes durchaus sogar meine tiefste Bewunderung. Nur, bei den tatsächlichen Botschaften tue ich mir dennoch ganz grundsätzlich schwer. &lt;br /&gt;Sie könnte recht haben, durchaus, aber eben auch nicht. Und vor allem, aus meiner Sicht nicht in ein paar &quot;Kleinigkeiten&quot; die aber letztlich vielleicht doch das Enscheidende, Wesentlich wäre. Die Essenz des Ganzen. Eben, nur so am Rand, ganz beiläufig eingeflochten. Auch meisterlich gemacht.&lt;br /&gt;Meine Erfahrungen in diese Richtung waren eher so ganz anders als das was sie da beschreibt. Nicht in allem, aber eben bei Grundsätzlichem. Und das mag doch nicht unwesentlich sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch viel interessanter war allerdings, die Reaktionen der Leser zu beobachten. Wie gerade bei denjenigen, die sich selbst genau darüber erhaben wähnten, in derartige Fallen reinzutappen, von so etwas getriggert zu werden, mindestens eine, durchaus aber eher gleich einige Fallen ganz hervorragend zuschnappten. Auch klar, nach einer Zeit des Mangels, der Rückzug des einen mag bei anderen Sehnsucht hervorrufen. Auch klar, dass es wieder mal sozusagen die üblichen Verdächtigen sind, die darauf reinfallen. Wollen es eben so sehen, glauben, sich auf die Art bestätigt sehen. Unbewusst, bewusst?&lt;br /&gt;Und dann schmiert man den in die Falle Gegangenen noch etwas Honig um&#39;s Maul und die Katze wird wohl wieder einmal satt werden. Oder bietet ihre &quot;Hilfe&quot; an...&lt;br /&gt;Wie sagte mir mal jemand: &quot;Es geht immer um Energie!&quot;.&lt;br /&gt;Und die Mäuse freuen sich sogar noch darüber, die Opfer sein zu dürfen. &quot;Nimm mich!&quot; &quot;Nein, mich!&quot; &quot;Geh weg, ich bin der Nächste!&quot;&lt;br /&gt;Hochinteressant, so etwas zu verfolgen. Mal sehen, wie&#39;s weitergeht. War ja schließlich auch schon mal Maus, auch genau so. Was für eine böse Maus, die es wagte, zu entfliehen... oder so...&lt;br /&gt;Und diesmal ist die Katze wohl topfit und hungrig, schätze ich.&lt;br /&gt;Auch die Beute ist in dem Fall nicht uninteressant, man könnte sagen, bereits richtig infiziert, also, so gesehen, wohl leicht verdaulich. Mahlzeit!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz wesentlich bei so etwas ist wohl auch die Glaubwürdigkeit. Die größte Glaubwürdigkeit entsteht dann, wenn sich so etwas wie Autorität durch Kompetenz und Wissen auch noch mit eigener - dennoch eben in einem bestimmten Kontext, von bestimmten Grundlagen ausgehend intepretierter - Erfahrung verknüpft, vermischt. Auch Seelensprache ist nunmal wohl bereits eine Art sowohl kollektiver wie auch individueller Übersetzung, und wie alle Übersetzungen, voller Fehler, Fehldeutungen, Irrtümer, Missverständnisse.&lt;br /&gt;Erst recht bei der Weitergabe an andere, nicht Beteiligte.&lt;br /&gt;Seelensprache, Symbolik, Symbole, Zahlen,... weites Feld, auch für Irrtümer.&lt;br /&gt;Und wenn etwas auf jahrtausendealten, andauernd weitergegebenen, tradierten Irrtümern beruht? Wie groß mögen die Irrtümer dann sein?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch Kompetenz kann auf verkehrten Grundlagen basieren, und sich irren. So wie sich menschliche Vorstellungen, Weltbilder, Konzepte nunmal ändern können. Ob Veränderung nun aber automatisch Verbesserung bedeutet? Es mag jemandem, aus seinem Kontext, so erscheinen, klar. Richtig erscheinen, stimmig wirken, zumindest auf den ersten Blick. Ein brauchbares System wird wohl immer versuchen, alles in den eigenen Kontext zu stellen, es erst einpassen, und dann (vermeintlich) daraus wieder den zuerst erschaffenen Zusammenhang zu lesen, zu deuten. Macht unser Verstand mit seinen Schubladen kaum anders, erstmal.&lt;br /&gt;Wie fühlt es sich an? Auch so stimmig? Oder belügt einen darüber gerade das eigene Selbst? Wie fände jemand so etwas heraus, ist man denn nicht man selbst? Was dann?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo ist was die Essenz, wo ist was Interpretation, wo ist was sowas wie Wahrheit?&lt;br /&gt;Und, was davon ist, wäre tatsächlich auch noch sozusagen göttlich? Alles, nichts, ein Teil, welcher dann?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gift mag auf verschiedenste Arten wirken. Manches mag sogar erstmal eine gewisse Euphorie hervorrufen, bevor die Wirkung sich verändert. Viele Schlangenarten verwenden die unterschiedlichsten Gifte. Manchmal sitzt aber die Schlange vielleicht gar nicht im Außen. Was dann?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gift oder Heilung? Könnte Heilung auch Gift sein? Und uns nur anders erscheinen?&lt;br /&gt;Das Argument, Heilungen, auch Spontanheilungen als Beweise göttlichen Wirkens anzuführen, findet sich immer wieder.Was, wenn es genau andersrum&lt;br /&gt;Und vor allem, wie bekäme man Klarheit darüber, was, welche Kräfte hier tatsächlich wirken, und vor allem wohl, mit welcher Absicht?&lt;br /&gt;Für jemanden, der davon ausgeht, dass alles göttlich, ergo richtig, gottgewollt, gut wäre, und immer besser wird, ist sowas ja kein Problem. Wenn man nun aber zwei Wirkkräfte, oder sogar mehrere annähme, wird&#39;s durchaus vertrackter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich mag nunmal Schlangen nicht so besonders gerne. Mochte ich noch nie.&lt;br /&gt;Schlangengötter aber auch nicht! Ist Gott eine Schlange?&lt;br /&gt;Dann hätten wir möglicherweise alle Pech gehabt.&lt;br /&gt;Ich gebe zu, ich mag mich irren. Bisher spricht aber aus meiner Sicht wenig für diese Option.&lt;br /&gt;Ich denke, ein Biss hat mir genügt. Andere mögen ja vielleicht tatsächlich darauf stehen, oder sich sogar danach sehen, alles mögliche dafür tun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Oberösterreich sagt man verzählen und meint damit, jemandem etwas erzählen. Geschichten, Nachrichten, Gehörtes, Überliefertes, Tratsch...&lt;br /&gt;Verzählt euch halt nicht! Bei den Buchstaben oder den Zahlen?&lt;br /&gt;Miau! (Oh ich kann Fremdsprachen...) *g&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/feeds/1623568463191396927/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2012/01/reinfall.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/1623568463191396927'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/1623568463191396927'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2012/01/reinfall.html' title='(R)einfall'/><author><name>Faydit</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10022952210922523707</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='31' src='http://3.bp.blogspot.com/-FZiCE1Z2S2M/U2iD9jniH7I/AAAAAAAAAcg/gJM9zmgeon0/s1600/*'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2540099070678832977.post-703598266060265973</id><published>2012-01-01T12:38:00.000+01:00</published><updated>2014-03-25T18:39:02.535+01:00</updated><title type='text'>Bergblues</title><content type='html'>Heute hängt ausnahmsweise einmal kein &lt;br /&gt;Dunst über der Stadt, jedenfalls nicht allzuviel davon.&lt;br /&gt;Erst dahinter, zwischen ihr und den blauen&lt;br /&gt;Silhouetten, über denen sich sofort wieder Wolken erheben,&lt;br /&gt;nebelt es, oder dunstet, der Rauch, der Schmutz,&lt;br /&gt;die partikulären Reste der urbanen Zivilisation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Blaue Berge, hellblau, stahlblau, sogar die,&lt;br /&gt;eben dieses blaue Grau, mit etwas gelb, etwas grün, &lt;br /&gt;etwas braun, etwas rot vermischt. &lt;br /&gt;Dezenter Müll, Nebel, Winterschleier. &lt;br /&gt;Genieße die frische, klare Winterluft!&lt;br /&gt;Einatmen, ausatmen, was wir da erst nach oben &lt;br /&gt;ausgestoßen, weggeworfen haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Berge selbst, nur als Konturen, Schatten&lt;br /&gt;erkennbar. zwischen Dunst, Nebel und Wolken.&lt;br /&gt;Plato würde sich vielleicht freuen.&lt;br /&gt;Der Rest, Erinnerungen an die Bäume, Wälder an ihren Abhängen,&lt;br /&gt;eigentlich nur im Kopf existent, und doch, beinahe zugleich mit der&lt;br /&gt;aktuellen Wahrnehmung sichbar. Leere will gefüllt werden,&lt;br /&gt;weiße, oder auch stahlblaue Flecken, zu viel Nichts sonst.&lt;br /&gt;Zu viel Unschärfe, Undefiniertes, Unklares.&lt;br /&gt;Noch dazu habe ich meine Brille vergessen, die rosarote.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Vordergrund wird das bisschen Schnee &lt;br /&gt;bereits wieder braun, schmutzig, vergeht. &lt;br /&gt;Sieht schon beinahe so aus, wie die &lt;br /&gt;zartpastellig-bunt-verschmutzten Fassaden&lt;br /&gt;knapp dahinter. Harmonisch - fast.&lt;br /&gt;Lebensgebräunt. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Benebelte, betrunkene Berge.&lt;br /&gt;Klar heute...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/feeds/703598266060265973/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2012/01/bergblues.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/703598266060265973'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/703598266060265973'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2012/01/bergblues.html' title='Bergblues'/><author><name>Faydit</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10022952210922523707</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='31' src='http://3.bp.blogspot.com/-FZiCE1Z2S2M/U2iD9jniH7I/AAAAAAAAAcg/gJM9zmgeon0/s1600/*'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2540099070678832977.post-3674518025023363034</id><published>2011-12-31T16:46:00.002+01:00</published><updated>2014-03-25T18:37:35.725+01:00</updated><title type='text'>(M)acht der Worte</title><content type='html'>Hörst du von außen,&lt;br /&gt;oder von innen,&lt;br /&gt;von davor oder &lt;br /&gt;von dahinter?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liest du darüber,&lt;br /&gt;oder darunter,&lt;br /&gt;darinnen oder &lt;br /&gt;dazwischen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Worte&lt;br /&gt;sind immer&lt;br /&gt;dieselben&lt;br /&gt;doch die&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Botschaften&lt;br /&gt;völlig andere,&lt;br /&gt;mitunter sogar&lt;br /&gt;ganz konträre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sage Menschen&lt;br /&gt;die Wahrheit &lt;br /&gt;über sie selbst&lt;br /&gt;und sie werden dich&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;einen Lügner &lt;br /&gt;nennen belüge sie&lt;br /&gt;und sie halten &lt;br /&gt;dich für&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;weise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/feeds/3674518025023363034/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2011/12/die-dunkle-nacht-der-worte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/3674518025023363034'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/3674518025023363034'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2011/12/die-dunkle-nacht-der-worte.html' title='(M)acht der Worte'/><author><name>Faydit</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10022952210922523707</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='31' src='http://3.bp.blogspot.com/-FZiCE1Z2S2M/U2iD9jniH7I/AAAAAAAAAcg/gJM9zmgeon0/s1600/*'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2540099070678832977.post-1519747938457416321</id><published>2011-12-31T16:28:00.000+01:00</published><updated>2014-03-25T18:37:05.124+01:00</updated><title type='text'>Wie man Mäuse fängt</title><content type='html'>Eine Katze hatte eines Tages eine Idee. Sie war des ewigen Jagens, Wartens, Auflauerns müde und dachte sich etwas Neues aus.&lt;br /&gt;Sie freundete sich mit ein paar Mäusen an. Sie begann damit, sich in die Nähe der Mäuse zu setzen, und gerade so, dass es für die Mäuse noch hörbar war, Geschichten zu erzählen. Geschichten über Mäuse, die Katzen fingen, beispielsweise.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Mäuse bekamen das natürlich mit, trauten sich aber doch nur zaghaft näher. Als sie aber merkten, dass die Katze voll und ganz mit dem Erzählen beschäftigt war, und auch sonst keine Anstalten machte, die Mäuse zu jagen oder zu fangen, kamen sie doch, langsam, alle zur Katze. Zu interessant, zu spannend waren die Geschichten, die die Katze da erzählte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch dazu Geschichten beinahe über sie selbst, zumindest über Mäuse, wenn auch wohl etas andere Mäuse als sie selbst welche waren. Irgendwann vergaßen sie auch diesen Unterschied, ebenso wie sie die Katze nicht mehr als Katze sahen, sondern als eine Art etwas größere Maus. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer Weile kamen sie täglich zur Katze, spielten sogar mit ihr. &lt;br /&gt;Bis die Katze eines Tages doch, unerwartet und ganz plötzlich zuschlug, und eine Maus tötete, wie es Katzen nunmal eben so tun. Die Maus lag tot auf dem Boden, die anderen Mäuse waren vor Schreck erstarrt. Schließlich wagte sich eine, die Katze zu fragen: Wie kannst du so etwas tun? Du bist doch eine von uns. Eine..&quot; hier schluckte die Maus etwas, seltsamerweise tat sie such schwer, das Wort auszusprechen, &quot;Eine... Maus.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Katze sah sie an, lächelte, und fragte zurück: &quot;Hätte ich das jemals denn behauptet?&quot;&lt;br /&gt;Die Maus, die gefragt hatte und alle anderen Mäuse sahen die Katze verdutzt an. Was meinte sie denn? Sie verstanden die Katze nicht, sahen noch immer eine ein bisschen größere Maus vor sich, eine von ihnen eben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ihr habt mich so gesehen, weil ihr mich so sehen wolltet.&quot; sagte die Katze. &quot;Nicht, weil ich es behauptet hätte.&quot;&lt;br /&gt;Die Mäuse waren verwirrt, und in dieser Verwirrung schlug die Katze ein zweites Mal zu. &lt;br /&gt;Nun konnten sich die Mäuse das erst recht nicht mehr erklären, aber eigenartigerweise konnten sie auch nicht flüchten, wie sie an sich selbst feststellten. Ihre Instinkte, Reflexe, die sonst dafür gesorgt hätten, schienen zu versagen. Klarerweise, denn sie reagierten ja nicht auf eine Katze, sondern sahen nach wie vor eine Maus da sitzen. Eine Maus, die andere Mäuse tötete? Unvorstellbar, sie standen an. Die Situation war für sie unbegreiflich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wieder versuchte eine Maus, mit der Katze ins Gespräch zu kommen, das Gespräch verlief ähnlich wie das erste.&lt;br /&gt;Bis schließlich, neben einer ziemlich satten Katze nur mehr eine Maus übrig war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und auf einmal wurde der Katze schwarz vor den Augen, sie hatte etwas wie einen heftigen Schlag verspürt, ganz benommen versuchte sie, die Augen zu öffnen, was ihr schwerfiel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Du hast mich auch nicht gesehen!&quot; hörte sie eine Stimme, und als sie die Augen doch noch aufbekam, bevor ein zweiter Hieb sie endgültig niederstreckte, sah sie, an der Stelle, an der die letzte verblieben Maus gesessen war, einen riesigen dunklen Schatten, wie ihr schien, der sie in seinen Klauen festhielt und mit seinem Schnabel auf sie einhackte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Wenn auch andere dieselbe Idee haben, kann diese ja prinzipiell ja gar nicht so verkehrt gewesen sein.&quot; dachte die Katze noch, bevor ihr kurz darauf tatsächlich leblos gewordener Körper jemandem anderen ebenso als Futter diente, wie die der Mäuse etwas früher noch ihr selbst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/feeds/1519747938457416321/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2011/12/wie-man-mause-fangt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/1519747938457416321'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/1519747938457416321'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2011/12/wie-man-mause-fangt.html' title='Wie man Mäuse fängt'/><author><name>Faydit</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10022952210922523707</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='31' src='http://3.bp.blogspot.com/-FZiCE1Z2S2M/U2iD9jniH7I/AAAAAAAAAcg/gJM9zmgeon0/s1600/*'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2540099070678832977.post-7289004815642847854</id><published>2011-12-30T10:03:00.003+01:00</published><updated>2014-03-25T18:34:28.113+01:00</updated><title type='text'>in Hell</title><content type='html'>Habe ich gerade aus einem anderen Dialog ausgegraben:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Was, wenn wir hier auf Erden bereits in der Hölle sind?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tja... ein kluger Gedanke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kann das natürlich nur subjektiv sagen, für mich ist der Abstand des einzelnen zu dem-was-ist die Hölle, also die Diskrepanz zwischen dem, was wir glauben, glauben zu sein, glauben tun zu müssen, und der eigentlichen Wirklichkeit, das Herausfallen aus dem Ganzen, das Hängenbleiben in den eigenen Irrtümern, Vorstellungen, Filmen, Projektionen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So gesehen wäre jeder in seiner eigenen Hölle. Ständig. Live.&lt;br /&gt;Bis er es erkennt. Und das kann manchmal lange dauern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und der Himmel wäre die Resonanz, der Einklang mit dem-was-ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie gesagt, nur meine Version.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Langsam verstehe ich sogar, was ich da mal geschrieben hatte. &lt;br /&gt;Himmlisch! *g&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/feeds/7289004815642847854/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2011/12/in-hell.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/7289004815642847854'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/7289004815642847854'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2011/12/in-hell.html' title='in Hell'/><author><name>Faydit</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10022952210922523707</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='31' src='http://3.bp.blogspot.com/-FZiCE1Z2S2M/U2iD9jniH7I/AAAAAAAAAcg/gJM9zmgeon0/s1600/*'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2540099070678832977.post-2691961824645761317</id><published>2011-12-29T21:18:00.001+01:00</published><updated>2014-03-25T18:32:26.981+01:00</updated><title type='text'>Unschärfe durch trvialisierende Vereinfachungen</title><content type='html'>Als ein grundsätzliches Problem vieler esoterische und spiritueller Ansätze zeigt sich meiner Ansicht nach ein durchaus in vielem unreflektierte und in weiten Bereichen auch unüberprüfte, sprich nicht nachweis- oder belegbare, mitunter auch kaum selbst erklärbare, Umgang mit eben geglaubten oder nicht geglaubten, vermuteten, angenommenen Sachverhalten, die zwar möglicherweise so, aber durchaus auch ganz anders sein könnten, zumindest auch auf andere Art erklärbar wären. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und um in derartigen Fällen dann der eigenen Hypothese, Theorie mehr Gewicht zu verleihen, werden dann gerne halbwissenschaftliche oder wissenschaftliche &quot;Beweise&quot; ins Gefecht geführt. Allerdings eben auch, ohne deren Qualität überprüft zu haben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein typisches Beispiel dafür wäre die gerne angeführte Quantenphysik, die ursprünglich eigentlich das Verhalten und die Interaktionen von kleinsten Teilchen in der Größenordnung von Elementarteilchen oder Ähnlichem versuchte, zu beschreiben, zu erklären. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf größere, komplexere Objekte ist dieses Modell jedoch nur beschränkt anwendbar, dennoch wird mit einer quasi esoterisch&amp;nbsp; modifizierten Quantenphysik gerne so argumentiert, als ob diese 1:1 auch auf komplexere Lebensformen wie Tiere oder Menschen anwendbar wären. Man verändert also nicht die, in einem bestimmten Kontext durchaus stimmendend Aussagen, sondern stellt sie nur in einen ganz anderen Zusammenhang, in dem sie so allerdings nicht nachweisbar funktionieren. Geht aber in weiterer Folge genau davon als unumstößliche Wahrheit aus. Und schon entsteht ein zwar auf den ersten Blick glaubwürdig wirkender, aber dennoch letzlich inhaltlicher Unfug, der als Wahrheit verscherbelt wird. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Stimmen die Grundlagen nicht, stimmen auch die Resultat nicht. Zumindest ist die Wahrscheinlichkeit dafür dann doch eher gering, würde ich meinen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und doch wird, quasi als Art Kompensation, dann, oder auch wenn jemand auf gewisse derartige Unstimmigkeiten hinzuweisen versucht, diese erst recht und noch viel mehr auf Teufel komm raus wegzuglauben. Warum?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie stark muss die (vermutlich auch nicht selbst eingestandene, also unbewusste) Angst dahinter sein, dass das eigene, oder eben übernommene Glaubensgebilde, Weltbild kollabieren könnte, wenn man es zu sehr eine Kritik, Durchleuchtung, Analyse, Argumentation, oder schlicht und ergreifend nachweisbaren Fakten aussetzt, es damit konfrontiert?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da wird dann lieber gleich alles Materielle zur Illusion erklärt, die es zu durchschauen, überwinden gäbe. Als Schutzbehauptung durchaus nicht die schlechteste Taktik, allerdings leben wir nunmal wohl hier alle zunächst mal innerhalb dieser &quot;Illusion&quot;, ob wir wollen oder nicht. Und ob&#39;s &quot;drüben&quot;, wei, was auch immer das dann sein mag, oder nicht, dann automatisch so viel anders, besser wird, kann wohl auch keiner so wirklich beweisbar sagen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sind also diese Heilslehren doch eher eine Art Eskapismus vor einer bösen, einen überfordernden Welt? Aufrechterhalten durch einen beinahe beliebige Formen annehmende Art von Glauben, der und zumindest irgendwo, irgendwann etwas Anderes, Besseres, Heileres verspricht? Oder mitunter, wenn wir nicht glauben, was noch Schlimmeres?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was wäre aber wenn es dennoch für uns, jetzt, hier gar nichts anderes gäbe? Haben wir hier denn nicht eine Art Alles in Einem? Andauernd, beinahe überall Himmel und Hölle mitunter nur eine Haaresbreite voneinander entfernt? Oder für den einen das, für den anderen das andere, in derselben Situation, im selben Moment, in derselben Sekunde? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Wahl, was wir wählen, in jedem Moment neu, für uns selbst, für andere, mit unserem Tun, mit den Folgen unseres Tuns?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich das Fenster öffne, um Luft reinzulassen, ist das für kurze Zeit erfischend, wenn ich es länger offen lasse, hole ich mir eine Verkühlung, oder erfriere. Wenn ich es hingegen nie öffne, wird mir die Luft in der Wärme, in der geheizten Wonhung irgendwann zu stickig werden, mit anderen Folgen. &lt;br /&gt;Was davon wäre Himmel, was Hölle? Überprüfbar, nachweisbar ist&#39;s jedenfalls, spätestens auf Grund der daraus resultierenden Folgen. Ganz ohne Erklärungsmodelle. Oder Glaubenssätze. Ist so. Zumindest jetzt im Winter hier. Im Sommer mag&#39;s anders sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz einfach, oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2008/12/uber-den-umgang-mit-pseudowissenschaften-und-esoterik.php&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2008/12/uber-den-umgang-mit-pseudowissenschaften-und-esoterik.php&lt;/a&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/feeds/2691961824645761317/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2011/12/trivialisierung-und-unscharfe-durch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/2691961824645761317'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/2691961824645761317'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2011/12/trivialisierung-und-unscharfe-durch.html' title='Unschärfe durch trvialisierende Vereinfachungen'/><author><name>Faydit</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10022952210922523707</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='31' src='http://3.bp.blogspot.com/-FZiCE1Z2S2M/U2iD9jniH7I/AAAAAAAAAcg/gJM9zmgeon0/s1600/*'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2540099070678832977.post-651389707522961610</id><published>2011-12-29T13:14:00.004+01:00</published><updated>2014-03-25T18:31:59.049+01:00</updated><title type='text'>Irrtu(r)m zu Gott?</title><content type='html'>Ein Experiment: Man nehme das erste Gebot, und versuche einmal, die Betonungen auf alle möglichen Arten zu verschieben, zu verändern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ich bin der Herr dein Gott. Du sollst nicht anderen Götter haben neben mir.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und schon geht&#39;s los, wer ist dieses ich, wer der Herr, wer Gott?&lt;br /&gt;Und wer sind die anderen Götter?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Absolutistisch dogmatisch ausschließliche Parteinahme, Forderung, Bedingung?&lt;br /&gt;So ganz in reiner Liebe, nondual?&lt;br /&gt;Liest sich das so?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einer will der Stärkste sein, der Boss, denn anscheinend gäbe es auch Alternativen, zu ihm. Die gleich mal verboten werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie stark ist, kann jemand sein, oder doch eher wie unsicher, an sich selbst, seiner Macht zweifelnd, der gleich derartig mit der Tür ins Haus fallen muss? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gott ist Liebe, heißt es oft so dahingesagt, oder auch geglaubt. Welch Art von Liebe wäre das, die so auftritt? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Du darfst nur, musst mich lieben, in bedingungslosem Gehorsam, in völliger Unterordnung?&quot; Klingt doch eher nach so etwas. Wie die uneingestandene Angst eines kleinen Kindes vor dem Verlassenwerden, kaschiert damit, das mit einer (fiktiven) Machtposition zu überspielen, damit ja niemand die Wahrheit erkennt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gewisse gnostischen Quellen gehen durchaus davon aus, dass der Gott der Bibel, dieser gerade im alten Testament so oft seltsam grausam und durchaus brutal auftretende JHWH, Jahre, Jehova oder wie auch immer eigentlich Satan, Luzifer wäre. Ein gefallener Engel, sozusagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und alleine wenn man sich dieses erste Gebot so ansieht, wäre dieser Ansatz durchaus nicht gleich von der Hand zu weisen. Denn zumindest könnte man alleine dieser Aussage nach darauf schließen, dass hier vielleicht tatsächlich jemand versucht, eine Position einzunehmen, sich als etwas darzustellen, das er gar nicht ist, das er im Grunde genommen auch gar nicht auszufüllen imstande ist. Gut getarnt vielleicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Bibel, zumindest das alte Testament, als Werk Satans? &lt;br /&gt;Vor rund 2.000 Jahren gab es eine Menge gnostischer Strömungen, die dieser Idee nachhingen, die sogar in einigen der nicht in die Bibel aufgenommenen Evangelien und Apokryphen zu finden ist. &lt;br /&gt;Die Bogomilen, von ihnen ausgehend vor allem aber die Katharer gingen ebenfalls davon aus. &lt;br /&gt;Ihre &quot;Bibel&quot; war die &quot;Interrogatio Johannis&quot;, das &quot;geheime Abendmahl&quot;, ein Dialog zwischen Johannes und Jesus beim letzten Abendmahl.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.gnosis.org/library/Interrogatio_Johannis.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.gnosis.org/library/Interrogatio_Johannis.html&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das sie, vor allem in Frankreich, aber auch Italien dermaßen erfolgreich wurden, startete die römisch-katholische Kirche ihren ersten Kreuzzug gegen sie, also im Grunde genommen gegen etwas andersgläubige Christen. Im Zuge dessen &quot;erfand&quot; sie auch die Inquisition, der durch Umberto Eco&#39;s &quot;Name der Rose&quot; bekannt gewordene Bernard Gui war damals einer der maßgeblichen Inquisitoren dabei. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was lief, was läuft da alles so schief, im Namen dieses eifersüchtigen, besitzergreifenden, fordernden Gottes, im Namen &quot;göttlicher Liebe&quot;?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ist die, auch durchaus auf das Auftreten der offiziellen Kirche(n) zurückzuführende Austritt vieler eine Lösung? Oder die spätestens seit den 60er Jahren, aber im Grunde genommen wesentlich ältere, zumindest in okkulten Kreisen bereits Jahrzehnte wenn nicht länger zurückreichende Hinwendung zu östlichen, also besonders hinduistischen oder buddhistischen Heilslehren eine sinnvolle Alternative?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich etablierten genau diese, derzeit im Westen als so offen, tolerant, liberal, modern angesehenen Konzepte über Jahrhunderte, Jahrtausende hinweg ebenfalls autoritär-feudalistisch-dogmatische Hierarchien und Machtsysteme, in denen es Großteils wohl um ganz was anderes als um so etwas wie individuelle Selbstentfaltung, Selbstverwirklichung ging. Vom Regen in die Traufe?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jemand wie Gustav Meyrink zog beispielsweise bereits 1927 unter anderem über eine Art, seiner Ansicht nach, gehypten damaligen Michael Jackson der Spiritualität her, dessen Name und Aussagen auch heute noch in diversen Foren gerne zitiert und als Referenz angepriesen wird. Sein Name: Jiddu Krishnamurti.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach wie vor beinahe zeitlos unterhaltsam, und belegend, dass bereits unsere Großeltern oder Urgroßeltern gewissen esoterischen Strömungen und ihrem Reiz des Exotischen gerne mal verfallen konnten, ist auch Meyrik&#39;s: &quot;Des deutschen Spießers Wunderhorn&quot;. Hiermit gerne zur Lektüre empfohlen.&lt;br /&gt;Sein übriges Werk durchaus auch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.symbolon.de/books2003/spiess.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.symbolon.de/books2003/spiess.pdf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn die Bibel, um darauf noch zurückzukommen, also Satans Werk und nicht das Gottes&#39; wäre, dann wohl auch die Kabbala. Diese Grundlage im Grund genommen einer ganzen Menge religiöser und/oder magischer, alchemistischer bis hin zu satanistischen Geheimgesellschaften, Zirkel, Orden. Für mich immer wieder eigenartig, wie vernetzt das Ganze zu sein scheint, an der Oberfläche durchaus als Konkurrenz, mitunter sogar als ganz anderer Ansatz, eine andere Seite aussehend, landet man irgendwann doch wieder genau bei demselben, oder zumindest einem sehr ähnlichen Kern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man könnte sich nun natürlich damit begnügen, zu sagen, wenn&#39;s alle so sehen, dann wird&#39;s wohl so sein, klar. Warum fühlt es sich dann trotzdem so unstimmig an? Für mich?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bin ich noch nicht so weit? Mag sein. Oder es ist anders. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Betrachtungen, Auseinandersetzungen damit lohnen sich, mögen aber Zeit beanspruchen, und wie so oft mag es geschehen dass man sich dabei selbst verläuft. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Ich bin der Herr, dein Gott!&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich höre darin immer noch keine Liebe. Oder so etwas wie Verständnis, Toleranz.&lt;br /&gt;Und doch, wenn man sich zum ersten Gebot Predigten, Predigttexte ansieht, so geht es beinahe immer darum. Und die Größe göttlicher Liebe. Wieso? &lt;br /&gt;Steht doch gar nichts davon da. Wovon gehen Pfarrer, Pastoren da also aus? Von der eigenen, im Theologiestudium anerzogenen Gehirnwäsche?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Du sollst dir kein Bildnis machen&quot;. Der nächste Widerspruch. Wäre eine Gehirnwäsche, eine Programmierung auf ein Dogma denn kein Bildnis? Ein Bildnis, Bild, eingespeichertes Muster im Kopf?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich, Herr, Gott!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer ist dieses ich? In uns, außerhalb davon? Könnte genau dieses ich nicht ebensogut das sein, das in anderem Kontext als Ego verteufelt wird? Satan in uns sozusagen, in uns allen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir erheben uns zu unserem eigenen Gott, über andere, der vermeintliche Weg zu Gott wäre also der zu Satan, noch mehr (Macht) für uns selbst, alles nur für uns?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber, was ist, was wäre Gott denn dann? Und wie findet man, wie findet jemand zu Gott?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Derjenige, der das schreibt, weiß es auch nicht. Vielleicht findet Gott ja uns? Mitunter.&lt;br /&gt;Nur wie weiß derjenige dann, ob das Gott oder vielleicht doch Satan war?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eckhart Tolle, jemand, von dem ich mitunter so gar nicht weiß, was ich von ihm halten soll, schrieb dennoch einmal einen, wie ich finde, ganz wunderbaren Satz: &quot;Lasst das Leben in Ruhe. Lasst es sein!&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings mag auch alleine dieser kleine Satz, so wie das erste Gebot auf verschiedenste Arten gelesen, gedeutet, interpretiert werden können. Welche davon ist dann wahr, die richtige?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Können wir das Leben Leben sein lassen, ohne uns allzusehr einzumischen? &lt;br /&gt;Was bleibt dann noch, was bliebe dann noch zu tun? Und wie überleben, durchleben wir dann dieses Leben? Leblos, erstarrt, oder gerade erst dann mittendrin, im Leben selbst?&lt;br /&gt;Nur vielleicht nicht andauernd nur auf sich selbst bedacht, mit sich selbst beschäftigt? Ein kleines bisschen selbst-los? Vielleicht landen wir ja dafür doch nicht gleich auf irgendeinem Kreuz. Und wenn doch, war&#39;s eben vielleicht genau so dennoch unser Teil, Anteil an diesem Leben - von allem?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwas sein lassen. Was es ist. &lt;br /&gt;Wie ist etwas, was es ist? Wenn es eben so ist, wie es eben ist, oder so, wie es vielleicht sein könnte, sollte?&lt;br /&gt;Und wie findet jemand das heraus? Seinen Herrn fragen? Sich selbst? Oder Gott?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach ja, Bernard Gui war Dominikaner. Ein treuer Hund des Herrn. Folgsam, unterwürfig, gehorsam...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...brav! Wie es das erste Gebot fordert. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/feeds/651389707522961610/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2011/12/irrturm-zu-gott.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/651389707522961610'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/651389707522961610'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2011/12/irrturm-zu-gott.html' title='Irrtu(r)m zu Gott?'/><author><name>Faydit</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10022952210922523707</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='31' src='http://3.bp.blogspot.com/-FZiCE1Z2S2M/U2iD9jniH7I/AAAAAAAAAcg/gJM9zmgeon0/s1600/*'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2540099070678832977.post-1717363737276480316</id><published>2011-12-29T00:07:00.003+01:00</published><updated>2014-03-25T18:31:32.674+01:00</updated><title type='text'>verbunden</title><content type='html'>manchmal überfällt sie mich&lt;br /&gt;schlagartig&lt;br /&gt;oder ich vielleicht&lt;br /&gt;auch mal sie&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wenn ich mich traue&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und dann&lt;br /&gt;danach ist es wieder&lt;br /&gt;ganz still&lt;br /&gt;ruhig, friedlich&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;und sie lässt mich in Ruhe&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;so dass ich anderen&lt;br /&gt;vielleicht&lt;br /&gt;ein paar Geschichten&lt;br /&gt;erzählen kann&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die sonst womöglich&lt;br /&gt;ungeschrieben in mir&lt;br /&gt;schlummernd &lt;br /&gt;liegengeblieben wären&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;bis es uns wieder überfällt&lt;br /&gt;oder wir einander&lt;br /&gt;mal laut und stürmisch&lt;br /&gt;dann auch ganz leise und still&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;wie Wellen die sich aufbäumend&lt;br /&gt;hochschaukeln &lt;br /&gt;bevor sie sich am Ufer&lt;br /&gt;in den Sand ergießen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;immer wieder&lt;br /&gt;gegenseitig&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;berühren&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/feeds/1717363737276480316/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2011/12/verbunden_29.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/1717363737276480316'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/1717363737276480316'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2011/12/verbunden_29.html' title='verbunden'/><author><name>Faydit</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10022952210922523707</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='31' src='http://3.bp.blogspot.com/-FZiCE1Z2S2M/U2iD9jniH7I/AAAAAAAAAcg/gJM9zmgeon0/s1600/*'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2540099070678832977.post-1546491556253979977</id><published>2011-12-28T12:37:00.000+01:00</published><updated>2014-03-25T18:30:14.113+01:00</updated><title type='text'>sehenswürdig?</title><content type='html'>Wenn vielleicht bereits&lt;br /&gt;in die Jahre gekommene&lt;br /&gt;ältere Damen sich auf ihren &lt;br /&gt;(spirituellen) Weltreisen&lt;br /&gt;selbst vor jeder Sehenwürdigkeit&lt;br /&gt;gut platziert als Mittelpunkt&lt;br /&gt;des Bildes fotografieren lassen,&lt;br /&gt;mag das zwar belegen,&lt;br /&gt;dass sie auf unterschiedliche Arten&lt;br /&gt;wohl fortgewesen sein mögen,&lt;br /&gt;jedoch nicht dass sie auch &lt;br /&gt;irgendwann einmal irgendwo &lt;br /&gt;angekommen wären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ebensowenig mag der regelmäßige Wechsel&lt;br /&gt;der angebeteten Meister und derer Methoden,&lt;br /&gt;wenn die nach ein paar Monaten, &lt;br /&gt;wie wohl bei etwas näherer Betrachtung&lt;br /&gt;voraussehbar gewesen wäre,&lt;br /&gt;doch nicht den gewünschten (materiellen) Erfolg, &lt;br /&gt;respektive Reichtum eintreffen ließen,&lt;br /&gt;auf Dauer allzu erfolgversprechend verlaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht wäre das eigene Thema ja viel eher,&lt;br /&gt;wie man die Sucht nach neuen Gurus&lt;br /&gt;einmal etwas mehr in den Griff bekommt,&lt;br /&gt;oder wie man selbst ohne die eigene Gier &lt;br /&gt;nach (noch) mehr doch auch mal leben könnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder vielleicht auch, &lt;br /&gt;wenn man diese schon&lt;br /&gt;fotografieren möchte, &lt;br /&gt;sich einmal zu überlegen,&lt;br /&gt;ob das sich selbst Davorstellen &lt;br /&gt;die Qualität der betreffenden&lt;br /&gt;Sehenswürdigkeiten ebenso wie die &lt;br /&gt;der geschossenen Fotos&lt;br /&gt;nicht maßgeblich beeinträchtigen, &lt;br /&gt;oder sogar drastisch&lt;br /&gt;verschlechtern könnte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber vermutlich wird es schwierig sein,&lt;br /&gt;derartigen Suchenden&lt;br /&gt;(nach sich selbst) zu erklären&lt;br /&gt;dass sie möglicherweise tatsächlich nicht,&lt;br /&gt;und sei es als erster Anfang der Therapie&lt;br /&gt;auch nur auf einem Urlaubsfoto&lt;br /&gt;das wirklich Relevante, &lt;br /&gt;der für andere interessante&lt;br /&gt;und maßgebliche Mittelpunkt&lt;br /&gt;von allem wären.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht wirkt in derartigen Fällen &lt;br /&gt;ja auf wundersame Weise,&lt;br /&gt;und natürlich völlig unbewusst&lt;br /&gt;dennoch das Gesetz der Anziehung?&lt;br /&gt;Ich meine, die Sehenswürdigkeiten&lt;br /&gt;sind ja auch selten die Jüngsten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manchmal wohl auch schon Ruinen...</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/feeds/1546491556253979977/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2011/12/sehenswurdig.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/1546491556253979977'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/1546491556253979977'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2011/12/sehenswurdig.html' title='sehenswürdig?'/><author><name>Faydit</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10022952210922523707</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='31' src='http://3.bp.blogspot.com/-FZiCE1Z2S2M/U2iD9jniH7I/AAAAAAAAAcg/gJM9zmgeon0/s1600/*'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2540099070678832977.post-2826735237186248252</id><published>2011-12-25T19:01:00.000+01:00</published><updated>2014-03-25T18:28:00.095+01:00</updated><title type='text'>allein sein</title><content type='html'>Ich bekam heute von jemandem, die das Märchen mit dem selbstsüchtigen Riesen noch nicht kannte, eine Antwort dazu. In der ging es sehr viel um Kinder, auch uns selbst, Erwachsene als Kinder, die Erinnerung&lt;i&gt;(en)&lt;/i&gt; daran.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und sie schickte mir eine Art Gedicht dazu, das ich zunächst hier auch mal reinstellen möchte, zugleich aber dann auch noch was dazu schreiben werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Was klagst du über die Spuren der Kinder&lt;br /&gt;über die Striche an der Wand&lt;br /&gt;und die Löcher im Vorhang-&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;eines Tages wirst du sie vermissen,&lt;br /&gt;wenn du alleine bist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was stöhnst Du über sie zerissenen Sachen&lt;br /&gt;über den Dreck an ihren Schuhen&lt;br /&gt;und die ganze Unordnung&lt;br /&gt;Irgendwann ist das nur noch Erinnerung&lt;br /&gt;die Dir die Augen feucht macht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was brüllst du wenn sie schrein - die Kinder&lt;br /&gt;wenn sie frech sind&lt;br /&gt;und Dich spöttisch kritisieren&lt;br /&gt;in ein paar Jahren wirst du Ruhe haben&lt;br /&gt;die Dich quälen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verfasser unbekannt&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sind interessante Gedanken darin, wie ich finde. Jemand nimmt etwas in Kauf, das ihm eigentlich gar nicht so recht ist, weil jemand anderer eben anders ist, anderswo stehen mag, anders sein mag, als man selbst.&lt;br /&gt;So weit, so gut. Und dann kommt diese Quintessenz, dass die Alternative irgendwann wäre, alleine zu sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was nehmen wir in Kauf, um nicht alleine zu sein? Nervige Kinder? Die mögen sich zumindest noch ändern. Und Kinder sind selten nur nervig, obwohl es das wohl auch geben dürfte. &lt;br /&gt;Nervige Erwachsene? Als Kollegen, Bekannte, Freunde, sogar als Partner? Bei denen dürfte man sogar gar keine Hoffnung darauf haben, dass diese sich noch irgendwann einmal ändern, zumindest dürfte der Fall äußerst selten eintreten. &lt;br /&gt;Und wie siehst&#39;s umgekehrt aus? Nervige Eltern? Ändern sich die jemals noch? Wohl auch nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Summe, nervige Gegenüber, nur um nicht mit sich selbst allzusehr alleine zu sein, alleine sein zu müssen? Der Preis, sich nerven zu lassen, oder eben selbst zu nerven, in der Hoffnung, dass das jemand anderer eben auch so erträgt, wie man das selbst von anderen? Eine Art Wettbewerb, wer am besten nervt? &lt;br /&gt;Ist der dann am Wenigsten alleine? Ziehen uns Nervensägen an? Oder stoßen sie uns ab? Und warum werden wir sie dann trotzdem nicht los? Warum lassen wir uns das gefallen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angst? Angst! Wohl nicht nur die vor dem Alleinesein. &lt;br /&gt;Angst um den Job, den Status, die Anerkennung, Angst, nicht dazuzugehören, sich klein, ungeliebt vorzukommen,...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also doch in Grunde genommen die Angst vor dem Alleinesein?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern dürften manchen Menschen nicht nur mit dieser Angst konfrontiert gewesen sein, sondern tatsächlich alleine gewesen sein, auf die eine oder andere Art zumindest. Und an einem derartigen Abend mag so etwas besonders schlimm empfunden werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich ließ auch jemanden alleine, so gesehen, und erlebte doch einen sehr schönen Abend. Mit anderen. Aber später saß dieser Stachel doch wieder tief. Ich hätte es ohnehin nicht mehr ändern können, noch dazu war die Entscheidung nicht von mir ausgegangen, aber es beschäftigte mich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie sehr sind wir für andere verantwortlich, für das Wohlergehen anderer? Wie sehr auch dann, wenn es unserem eigenen im Weg steht? Sollen wir uns für andere opfern, das Kreuz anderer auf uns nehmen? Dann leiden meiner Erfahrung nach zwei statt einem, besser, anders wird leider selten etwas. Erzeugt auch nur mehr Leid, verhindert tatsächliche Lösungen, erzeugt eher negative Kreisläufe, Spiralen nach unten. Mitgefangen, mitgehangen, so in etwa. Auch eine Möglichkeit, dem Alleinesein zu entgehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die christliche Ethik propagiert ja dieses Modell durchaus stark, gerade auch was weibliche Rollenbilder betrifft. Frauen leiden für das Wohl der Familie, mitunter die Männer aber auch, oder zumindest irgendwann auch, die Kinder bekommen das mit ziemlicher Sicherheit mit, übernehmen es durchaus auch, obwohl zuerst wohl eine Art Rebellion dagegen stattfinden mag. Aber irgendwann ist das als Kind selbst Erfahrene, Erlebte doch stärker, setzt sich wieder durch, wiederholt sich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alleine lassen, alleine sein, im Stich lassen, verlassen, fortgehen, weggehen, sich trennen,...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es tut weh, manchmal sogar, wenn eine ganze Menge davor, in einer derartigen Konstellation durchaus total beschissen gewesen sein mag. Die Bindungen, Verbindungen sind nunmal trotzdem noch da, und manchmal ist dann ein handfester Zoff samt einer subjektiven schwarz-weiß-Malerei einfacher, lässt einen das Ganze leichter verarbeiten, als eine Art erstmal friedlicher, verständnisvoller Abschied. Zumindest, wenn auch dieser emotional nicht so ganz ausgewogen verteilt sein mag. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie kommen wir, und wie lange, mit uns selber klar, alleine mit uns? Manche scheinen sich damit leichter zu tun, andere schwerer, das mag sich auch verändern.&lt;br /&gt;Manchmal ist Rückzug, auch einer ins Alleinesein wohl nötig, eine Art Schutz, um mit sich selbst, mit etwas leichter ins Reine kommen zu können, manchmal mag das Gegenteil sinnvoller sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber an Abenden wie gestern mag manchem das in voller Tragweite bewusst geworden sein, dass man alleine ist, niemand da ist, man vielleicht tatsächlich niemanden hat, sich niemand für einen interessiert. Man folglich ein Niemand ist. Nobody, nichts. Funktionert halt (noch - irgendwie). Traurig? Vermutlich durchaus. Trauer, über sich selbst, die anderen? Wer hat wen verstoßen, ausgeschlossen, wer ist gegangen, wer geblieben? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn die Einsamkeit mal da ist, der Schmerz, die Leere, das Alleinesein, lässt es sich kaum so einfach wieder ausblenden oder wie eine Kerze auslöschen. Die Ruhe, die dich quälen wird. &lt;br /&gt;Schmerz ist ein Hinweis, und in der Stille kann er durchaus wesentlich lauter gehört werden. Eine Chance? Vielleicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und doch kann das Alleinesein auch eine wunderbare Erfahrung sein. Als Kind ging ich immer, wenn es mir zu Hause zu viel wurde, alleine in den Wald. Stundenlang.&lt;br /&gt;Heuer war ich nach längerer Zeit mit jemandem anderen dort, es war anders, ungewohnt, aber der Wald liebte sie auch. Was für mich unglaublich schön war. So wie alleine zu zweit mitunter erst recht unglaublich schön sein kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn keiner den anderen &lt;i&gt;(allzusehr) &lt;/i&gt;nervt...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/feeds/2826735237186248252/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2011/12/allein-sein.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/2826735237186248252'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/2826735237186248252'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2011/12/allein-sein.html' title='allein sein'/><author><name>Faydit</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10022952210922523707</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='31' src='http://3.bp.blogspot.com/-FZiCE1Z2S2M/U2iD9jniH7I/AAAAAAAAAcg/gJM9zmgeon0/s1600/*'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2540099070678832977.post-9081491717902633207</id><published>2011-12-24T09:39:00.001+01:00</published><updated>2014-03-25T18:26:48.841+01:00</updated><title type='text'>Oh (mein) Tannenbaum!</title><content type='html'>Wenn ich so im Stiegenhaus stehe, was rauche und rausblicke, kommen mir manchmal die seltsamsten Ideen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute beispielsweise dachte ich auf einmal daran, dass man vielleicht menschliches Handeln, Agieren, Interagieren als Art Schieberegler betrachten könnte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der eine Pol, unten, an der Basis wäre &quot;alle anderen&quot;, der andere, die Spitze sozusagen &quot;ich alleine&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie der Stamm eines Baumes. Wohin wächst man? Zu sich selbst, von sich selbst weg, oder von den anderen weg?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Äste wären dann so gesehen andere Schieberegler, die Interaktionen, den Austausch mit anderen betreffend, unten, an der Basis mehr, nach oben hin immer weniger werdend. Visuell einzeln vorgestellt lauter potentielle Kreuze, Kreuzverbindungen, Crossroads, Entscheidungen und ihre Folgen. Die eigene Achse als die senkrechte, die der Interaktionen als die waagrechte(n). Das Kreuz ist überhaupt bei näherer Betrachtung eine interessante Sache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Summe gesehen wie ein Tannenbaum. Eigentlich. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und das Ganze nochmal betrachtet in Interaktion, im Verbund miteinander. Ein einzeln stehender Baum wird anders wachsen, sich entwickeln als einer in einer Gruppe, in einem Wald. Wo sich die Bäume gerade an der Basis, unten gegenseitig das Licht wegnehmen, die Äste daher eben irgendwann einmal absterben, und die Gruppe dann eher nach oben hin wächst. Außer es verändert sich was, so dass wieder mehr Licht ins (kollektive) Dunkel kommt, dann mag es sogar geschehen, das neue, junge Äste wieder austreiben. dann gibt es aber auch andere, parasitäre Pflanzen, wie Efeu oder Misteln, die anderen den Saft, die Energie rauben, und sich davon selbst ernähren, bis der Wirt daran stirbt. Krebs funktioniert auch ähnlich. Meines ist wichtiger als deines, in dem Fall das Überleben. Oder auch gut leben auf Kosten anderer?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn aber gar keine Äste mehr da sind, oder andere Bäume einem Baum das ganze Licht wegnehmen, stirbt der Baum. Alleine. Andere können als nützen, ebenso wie schaden. Kommt immer darauf an, auf die Interaktion, das Geben und Nehmen, den Austausch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch Bäume sind Lebewesen. Und wenn wir sie zu Weihnachten ins Zimmer stellen und auf ihre Spitze einen Stern hängen, sind sie eigentlich ja bereits tot. Eigenartig für ein Fest, an dem eigentlich eine Geburt gefeiert wird. Oder doch nicht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;We all shine like stars, then we fade away&quot; sang Everlast mal. Und besang dabei wohl keinen Tannenbaum...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Feiert schön heute! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/feeds/9081491717902633207/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2011/12/oh-mein-tannenbaum.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/9081491717902633207'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/9081491717902633207'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2011/12/oh-mein-tannenbaum.html' title='Oh (mein) Tannenbaum!'/><author><name>Faydit</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10022952210922523707</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='31' src='http://3.bp.blogspot.com/-FZiCE1Z2S2M/U2iD9jniH7I/AAAAAAAAAcg/gJM9zmgeon0/s1600/*'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2540099070678832977.post-1385270205379791561</id><published>2011-12-22T19:45:00.000+01:00</published><updated>2014-03-25T18:26:08.598+01:00</updated><title type='text'>Eine Weihnachtsgeschichte</title><content type='html'>Weihnachten, der alljährlich wiederkehrende Alptraum, als Familienfest getarnt. So kam es mir bald vor. Alle tun auf nett, haben jede Menge Stress, nur damit man dann Geschenke bekommt, oder andere damit beschert, die man weder selbst wirklich, noch die anderen wollen. Und spätestens nach dem Essen mündet die stress- und mühsalüberfüllte Scheinnettigkeit doch wieder in mindestens einem Streit. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So zumindest erlebt ich das oft genug zu Hause, als Kind, als Jugendlicher, als Student. Später gab es eine andere Problemvariante: Fahre ich, und wenn, dann wann, zu meinen Eltern, kommt meine Partnerin mit, oder nicht, oder feiern wir beide gemeinsam. Alle Varianten durchgespielt, Fazit: egal was ich tat, es gab Zoff. Mindestens einen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verständlich, warum sollten denn auch zwischenmenschliche Inkompatibilitäten, die ohnehin bereits in der eigenen Familie zur Genüge vorhanden waren, vor externen Störfaktoren wie dem eigenen Partner denn ausgerechnet an diesem Tag Halt machen oder sich urplötzlich ins Gegenteil verwandeln?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich fragte mich eigentlich immer, warum man an dem Tag unbedingt so tun musste, als ob alles in Ordnung wäre, und warum lernte keiner aus bereits zur Genüge wiederholten Erfahrungen? Warum musste meine Mutter ihre Erzfeindin, respektive Schwiegermutter einladen, obwohl sie wusste, dass nur eine Bemerkung von ihr genügen würde, damit mein Vater eine Wutausbruch oder meine Mutter selbst einen hysterischen Anfall bekommen würde, und der Rest des Abends danach auf jedem Fall zu vergessen war. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum musste ich meine Partnerin mitbringen, obwohl ich wusste, das sie und meine Mutter einander nicht ausstehen konnten? Und warum war meine Mutter umgekehrt aber beleidigt, wenn ich mit meiner Partnerin weit entfernt feierte und relativ stressfrei nur bei meinen Eltern anrief? Was allerdings meiner damaligen Partnerin dann bereits wieder Probleme machte, also war auch das kein Erfolgsrezept. Dass ich aber brav zu ihren Eltern, die in unserer Nähe wohnten, mitdackeln durfte, schien für sie völlig außer Diskussion zu stehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum tut man sich diesen Wahnsinn eigentlich an? Gott, Jesus, ist das eine Art Strafe? Wofür dann? Eine Art Beweis, dass Menschen andere Menschen nicht einmal an diesem einen Tag im Jahr tatsächlich für einige Zeit einigermaßen friedlich aushalten? Kam mir mitunter so vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Weihnachten allerdings war so ganz anders.&lt;br /&gt;Ein Kunde hatte mich mit einer größeren Zahlung versetzt, ich war pleite, und einen Tag vor Weihnachten drehte mir das E-Werk den Strom ab. Pech gehabt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also saß ich am heiligen Abend alleine in einer viel zu großen Wohnung, alles war dunkel, ich hatte noch ein paar Teelichter, ein paar Batterien für die Taschenlampe, nur von der Straße kam etwas Licht durch die Fenster. Still war&#39;s, so schön still, so ruhig. &lt;br /&gt;Der Boiler war noch voll, also ließ ich mir ein Bad ein, zündete mir ein paar Teelichter rundum an, und lag, bis das Wasser zu kalt wurde, in der Badewanne. &lt;br /&gt;Die Heizung ging, zu Essen hatte ich auch noch ein bisschen was, ungewohnt war&#39;s, und ich ging bald ins Bett, schlief. Die zwei Feiertage verbrachte ich tagsüber vor allem lesend und ging ebenfalls früh schlafen.&amp;nbsp; Am 27. war das Geld auf meinem Konto, also bekam ich auch wieder Strom und der ganz normale Alltag ging wie gewohnt weiter. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So nett und romantisch, wie es hier klingen mag, war es allerdings damals auch nicht, war schon beschissen, unangenehm erstmal, ungewohnt, und doch denke ich an genau die Weihnachten nach wie vor gerne zurück. Vielleicht, weil es so anders war, als das, was ich sonst so gewöhnt war, als Weihnachten erlebt hatte, und deshalb, auch wenn nicht unbedingt wirklich nur so schön, doch was Besonderes? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht war ja trotzdem in dem Wenigen das Wesentliche da gewesen: Ruhe, Stille, Kerzen, Wärme?&lt;br /&gt;Wenn auch vielleicht etwas anders als erwartet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht hätte noch ein geeignetes, besonderes menschliches Gegenüber gefehlt, das auch mal so eine Erfahrung mit einem teilt. Vielleicht wäre es aber dann zu dieser Erfahrung auch erst gar nicht gekommen,&amp;nbsp; wer weiß? Oder wir wären wohl mit Kerzenschein doch erst etwas später eingeschlafen, als ich alleine. Auch schön.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man könnte es natürlich auch einfacher so haben. Einfach am Heiligen Abend mal, und sei es nur für ein paar Stunden, den Strom selbst abschalten, in der ganzen Wohnung, im ganzen Haus. Mag doch einmal eine etwas andere Stimmung erzeugen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wünsche alle, die Weihnachten feiern, frohe Weihnachten, und allen anderen zumindest ein paar schöne, ruhige, stille, stressfreie, friedliche Feiertage!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und all diesen auf ihre Art jeweils so ganz besonderen, einzigartigen Menschen, die mich durch dieses Jahr begleitet, geführt, verfolgt, genervt, gehasst, geliebt haben, oder einfach da waren, wenn ich sie brauchte, ebenso wie meinen Lesern, sage ich einfach danke!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/feeds/1385270205379791561/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2011/12/eine-weihnachtsgeschichte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/1385270205379791561'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/1385270205379791561'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2011/12/eine-weihnachtsgeschichte.html' title='Eine Weihnachtsgeschichte'/><author><name>Faydit</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10022952210922523707</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='31' src='http://3.bp.blogspot.com/-FZiCE1Z2S2M/U2iD9jniH7I/AAAAAAAAAcg/gJM9zmgeon0/s1600/*'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2540099070678832977.post-4636426221678209650</id><published>2011-12-21T22:00:00.000+01:00</published><updated>2014-03-25T18:24:15.836+01:00</updated><title type='text'>Berührungen (II) -</title><content type='html'>Kann ein Mensch einen anderen berühren, ohne direkten körperlichen Kontakt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was berührt den Anderen? Der Körper, der Geist, die Schwingung, das Feld, die Aura, der Energiekörper, die Seele, die Absicht,...?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kann ein Mensch einen anderen berühren, quer durch Zeit und Raum?&lt;br /&gt;Ihn sogar festhalten, nicht mehr loslassen, vielleicht sogar gegen dessen Willen, Wunsch?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist jede Berührung gleich? Was unterscheidet eine gewollte von einer ungewollten, eine angenehm empfundene von einer unangenehm empfundenen? Und warum kann ein und dieselbe sich verändern, sogar ins Gegenteil kippen? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum kann ein einziger Moment jemanden festhalten, am Weitergehen hindern, oder ebensogut dieses fördern? Und warum mag so ein Moment für einen Beteiligten völlig bedeutungslos sein, für einen anderen aber mitunter sogar die Welt auf den Kopf stellen können?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessante Fragen, wie ich meine.&lt;br /&gt;Versuche von Antworten, Anregungen, Anstößen dazu vermutlich demnächst hier.&lt;br /&gt;(Falls es wen berührt, ähm interesssiert.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wie berührt man einander tatsächlich, so ganz durch Zeit und Raum?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://vimeo.com/32448092&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://vimeo.com/32448092&lt;/a&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/feeds/4636426221678209650/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2011/12/beruhrungen-ii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/4636426221678209650'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/4636426221678209650'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2011/12/beruhrungen-ii.html' title='Berührungen (II) -'/><author><name>Faydit</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10022952210922523707</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='31' src='http://3.bp.blogspot.com/-FZiCE1Z2S2M/U2iD9jniH7I/AAAAAAAAAcg/gJM9zmgeon0/s1600/*'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2540099070678832977.post-5327778116829284282</id><published>2011-12-21T12:19:00.001+01:00</published><updated>2014-03-25T18:23:55.120+01:00</updated><title type='text'>glaubensfest (Glaubenskriege - Müllkippe)</title><content type='html'>Ich las vor Jahren irgendwo im Internet mal eine Spruch, der mir seither nicht mehr aus dem Kopf geht:&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;&quot;Glaubenskriege sind Kriege zwischen Erwachsenen darüber, wer den besseren imaginären Freund hat.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Imaginieren wir Gott? Unseren Gott, oder haben wir ihn nur brav gelernt, übernommen, von unseren Eltern, Vorfahren, Ahnen, aus Büchern, als Tradition? Wieviele Götter gibt es dann?&lt;br /&gt;8 Milliarden, einen, keinen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was verteidigen wir da? Die Werte, nach denen wir glauben, besser, richtiger zu leben, gegen andere, die für uns ungewohnt sind, anders sind, und deshalb erstmal Angst machen? Beinhaltet jeder Glaube automatisch einen Irrtum in sich? Kein Gott ohne Satan, kein Satan ohne Gott? Dann hätte sozusagen auch Gott (s)eine eigene dunkle Seite, seinen Schatten, oder wie? Oder wäre Gott dann alles, beides, beides zugleich, oder doch nicht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht geht es bei aber diesen großen Glaubenskriegen doch eher um anderes als um Gott?&lt;br /&gt;Ging es bei den Kreuzzügen um den Glauben? Oder im Dreißigjährigen Krieg? Wäre der Glaube an die allseligmachende globale Richtigkeit der westlichen Demokratien keine Art von Glauben? Warum aber dann kollabiert diese mehr und mehr im eigenen Inneren, kann sich sich selbst nicht mehr leisten, und beschneidet zunehmend bisher verbriefte und als sicher gegolten habende demokratische Grundrechte? Wie demokratisch sind unsere Demokratien inzwischen noch?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zählen dann vielleicht Öl, Waffen, Geld, Machtinteressen auch als imaginäre Freunde? Oder wie sehen die imaginären Freunde aus, die dann dafür herhalten, einen publikums- und wählertauglichen Vorwand liefern müssen, um andere tatsächliche Beweggründe zu verschleiern?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Internet, die vermutlich größte jemals von Menschen erschaffene kollektive Müllkippe, einerseits, wenn auch in vielem andererseits wohl auch nützlich, und verbindend, liefert auch jede Menge Hintergrundmaterial zu denen da oben und ihren Gründen, von Recherche, Information bis hin zu Fiktion, von Fakten bis hin zu Verschwörungstheorien samt &quot;Beweisen&quot;.&lt;br /&gt;Heißt die neue Wahrheit, wenn etwas in youtube gepostet wurde, ist es wahr? Wie weit können wir Realität und Illusion, Tatsachen und Täuschungen, oder gar Inszenierungen, Shows, Hollywood und überprüfbare Fakten noch voneinander unterscheiden? Wag the Dog?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ist uns so wichtig an unserem Glauben, oder vielleicht eher an unseren (unbewussten) Glaubenssätzen? Was geschähe, wenn die ins Wanken gerieten, in Frage gestellt werden würden? &lt;br /&gt;Was würde zerbrechen, wir, oder nur ein paar Illusionen, Täuschungen, über andere, über uns selbst? Angst vor der Wahrheit? Vor dem da draußen? Oder dem da drinnen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und gäbe es dann überhaupt einen Krieg, Streit, der nicht auf unterschiedlichem Glauben, verschiedenen Glaubenssystemen beruht? Auch Konzepte, Ideologien, Vorstellungen, Visionen, Realitäten scheinen doch weitgehend eher eine Frage des eigenen Glaubens zu sein als neutral-objektive Fakten. Streit um Perspektiven, Standpunkte. Mit realen Folgen und Auswirkungen. Meines - deines. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manchmal, wenn man weder mit dem Glauben noch den Informationen weiterkommt, oder in einer Sackgasse gelandet ist, ansteht, gibt es doch noch eine Art von Flucht, die in den Sarkasmus, Zynismus, schwarzen Humor. Dann mögen manchmal auf dieser bereits erwähnten Müllkippe durchaus seltsam schöne Blüten sprießen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den 70ern/80ern machten&#39;s Truppen wie die Monty Pythons in vielem nach wie vor unübertroffen vor, manche Kabarettisten schlagen in ähnliche Kerben, falls sie es sich (noch) trauen. Halten die Spiegel vor, entlarven vermeintlich Sicheres als Schimären, individuelle ebenso wie kollektive. Und natürlich ging es auch dabei mitunter um die Verteidigung des eigenen Glaubens. oder doch nicht (nur).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mitunter ergeben sich daraus auch seltsame, durchaus ungewollte Kollaborationen. &lt;br /&gt;Irgendwann entwickelte Gerhard Polt eine Geschichte über einen Leasingvertrag. Irgendwann fand jemand anderer dazu andere, völlig unpassende, und vielleicht genau deshalb so passende Bilder. Die dem Ganzen eine nochmal ganz andere, noch schwärzere, auch durchaus makabere Note verliehen. Und damit einen zwar vergangenen, aber durchaus mitunter doch noch, oder schon wieder einmal präsenten Glaubenskrieg ein wenig auf&#39;s Korn nehmend, entlarvend. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine kleine schwarze Blüte, so richtig schön schwarz (-weiß). &lt;br /&gt;Und im Hinterkopf rührt sich doch vielleicht die Frage: Darf man denn sowas? &lt;br /&gt;Man darf, so man sich&#39;s traut. Und auch dabei geht es um eine Art Glauben, dem die Realität ganz einfach widerspricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;object class=&quot;BLOGGER-youtube-video&quot; classid=&quot;clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000&quot; codebase=&quot;http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0&quot; data-thumbnail-src=&quot;http://3.gvt0.com/vi/I9xt80huga8/0.jpg&quot; height=&quot;266&quot; width=&quot;320&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/I9xt80huga8&amp;fs=1&amp;source=uds&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;bgcolor&quot; value=&quot;#FFFFFF&quot; /&gt;&lt;embed width=&quot;320&quot; height=&quot;266&quot;  src=&quot;http://www.youtube.com/v/I9xt80huga8&amp;fs=1&amp;source=uds&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Oder auch noch ein ganz anderer &quot;Glaubensirrtum&quot;.&lt;br /&gt;Geschmacklos? Klar! Für einige.&lt;br /&gt;Trash vom Feinsten! Stammt ja von der Müllkippe.&lt;br /&gt;Und passt immerhin beinahe zum aktuellen Fest. Beinahe... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;object class=&quot;BLOGGER-youtube-video&quot; classid=&quot;clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000&quot; codebase=&quot;http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0&quot; data-thumbnail-src=&quot;http://1.gvt0.com/vi/WLKk00OYKhU/0.jpg&quot; height=&quot;266&quot; width=&quot;320&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/WLKk00OYKhU&amp;fs=1&amp;source=uds&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;bgcolor&quot; value=&quot;#FFFFFF&quot; /&gt;&lt;embed width=&quot;320&quot; height=&quot;266&quot;  src=&quot;http://www.youtube.com/v/WLKk00OYKhU&amp;fs=1&amp;source=uds&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Müll wird auch irgendwann wieder zu Dünger, Erde, Rohmaterial für was Neues, Anderes, je nach Halbwertszeit. Hoffentlich. Recycling nennt man sowas dann wohl. Oder vielleicht sogar Leben? Oder Gott?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht sollte ich mich wieder einmal etwas näher mit Anarchie, Kommunismus und Chaostheorie befassen? Oder vielleicht sogar mit Menschen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;No Smoking, oder doch mal auch?&lt;br /&gt;Glaubensfrage, Glaubenskrieg, Müll oder Leben? Anders eben?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div class=&quot;separator&quot; style=&quot;clear: both; text-align: center;&quot;&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/feeds/5327778116829284282/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2011/12/glaubensfest-glaubenskriege-mullkippe.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/5327778116829284282'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2540099070678832977/posts/default/5327778116829284282'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://faydit-gottunddiewelt.blogspot.com/2011/12/glaubensfest-glaubenskriege-mullkippe.html' title='glaubensfest (Glaubenskriege - Müllkippe)'/><author><name>Faydit</name><uri>http://www.blogger.com/profile/10022952210922523707</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='31' src='http://3.bp.blogspot.com/-FZiCE1Z2S2M/U2iD9jniH7I/AAAAAAAAAcg/gJM9zmgeon0/s1600/*'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>