<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:blogger='http://schemas.google.com/blogger/2008' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086</id><updated>2023-10-30T17:06:57.592+01:00</updated><title type='text'>Veni, Domine Iesu!</title><subtitle type='html'>Er wird jede Träne von ihren Augen wegwischen. Der Tod wird nicht mehr sein, weder Trauer noch Klage noch Schmerz wird mehr sein. Denn das erste ist vergangen. Und der auf dem Thron sitzt, sprach: &quot;Siehe, ich mache alles neu.&quot;</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default?alt=atom'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default?alt=atom&amp;start-index=26&amp;max-results=25'/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>723</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-112611101881148209</id><published>2005-09-07T18:28:00.000+02:00</published><updated>2005-09-07T18:41:17.260+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style=&quot;color: rgb(0, 0, 102); font-weight: bold;&quot;&gt;Das Ende vom Schweigen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ich muss gestehen, dass ich nicht gedacht hätte, es würde sich jemand sorgen, wenn ich sozusagen für eine Weile aus dem Internet abtauche. Aber nachdem mich Klaus-Peter sogar zu Hause anrief, weil er durch mein Schweigen beunruhigt war, und ich nach längerer Zeit wieder auf mein Blog schaute und sah, dass auch hier sich einige schon sorgten, darf ich Entwarnung geben: bei mir ist nicht mehr in Unordnung, als quasi normal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich habe allerdings einen Providerwechsel mit Hindernissen hinter mir, bin nunmehr aber wieder auch privat im Web unterwegs. Dummerweise existiert meine alte e-mail-Adresse immer noch bei meinem alten Provider, obwohl ich selber keinen Zugriff mehr darauf habe (was heisst, dass dort zwar Mails entgegengenommen werden, diese mich aber nicht erreichen). Auch Webspace habe ich noch, wie man an meinem Impressum sieht, aber auch hier das gleiche: ich habe selber keinen Zugriff darauf. Nunja, mein ehemaliger Provider ist ein Staatsbetrieb, Änderungen vollziehen sich hier mit der Geschwindigkeit eines Gletschers.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile habe ich auch wieder eine neue e-mail-Adresse und sie im Blog eingetragen, im Impressum demnächst, sobald ich es auf den Servern meines neuen Providers habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So wie auch letztes Jahr habe ich mir im Sommer einfach eine längere Auszeit gegönnt, werde aber jetzt, da der Herbst kommt, wieder anfangen zu schreiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grüße an alle, die mich vermissten!</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/112611101881148209/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=112611101881148209&amp;isPopup=true' title='47 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/112611101881148209'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/112611101881148209'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/09/das-ende-vom-schweigen-ich-muss.html' title=''/><author><name>Anonymous</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/blank.gif'/></author><thr:total>47</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-112124634073943361</id><published>2005-07-13T10:46:00.000+02:00</published><updated>2005-07-13T11:19:52.296+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style=&quot;font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);&quot;&gt;wie sich die Zeiten nicht ändern&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;... Manchmal lächle ich still vor mich hin, mit einem Anflug von Traurigkeit, wenn ich merke, dass es Menschen gibt, die meinen, ich würde dich und andere in eine sehr schwierige, hohe und seltsame Sache einführen, die nur für große und gelehrte Köpfe verständlich sei. Wohlgemerkt, dies sagen nicht die einfachen Menschen ohne Bildung, sondern Gelehrte und berühmte Theologen. Diesen möchte ich sagen, ihre Auffassung sei zu bedauern und gäbe Aufschluss über den inneren Zustand derer, die sich Gott geweiht haben. Ausser dem einen oder anderen Freund Gottes sind heute fast alle durch eine unkontrollierte Jagd nach der neuesten Theologie oder nach den Erfindungen der Naturwissenschaft so blind geworden, dass sie den Sinn dieser einfachen Übung nicht mehr verstehen. Eine Übung, so einfach, dass selbst ein Mensch ohne viel Bildung dadurch zu einer echten Vereinigung mit Gott finden kann in der erfüllten Ungeteiltheit vollkommener Liebe. Leider können jene verbildeten Menschen das kaum verstehen, so wenig wie ein Schulanfänger die schwierigen Gedanken gescheiter Theologen. ...&quot; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh, wie sich die Zeiten nicht ändern! Diese Schelte wider die Theologen und Gelehrten, jene Blinden, die dennoch führen wollen, sie stammt von dem unbekannten Verfasser von &quot;The Cloud of Unknowing&quot; und &quot;The Book of Privy Counseling&quot; (Die &quot;Wolke&quot; &lt;a href=&quot;http://www.ccel.org/u/unknowing/cloud.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; auf Englisch im Public Domain), kleinen Werken zum geistlichen Leben, dessen Einfluss im angelsächsischen Raum wohl jenem der &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3257214871/qid=1121245961/sr=2-1/ref=sr_2_11_1/028-4470096-5570112&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nachfolge Christi&lt;/a&gt; des Thomas von Kempen vergleichbar ist. Auch damals, im 14. Jahrhundert, pochten sie auf ihre Deutungsmacht, dass nämlich nur das gut sei, was von ihnen gutgeheissen werden; und was den Horizont dieser Jäger nach der jeweils &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;neuesten Theologie oder nach den Erfindungen der Naturwissenschaft&quot;&lt;/span&gt; nicht berührt, was sie aus Verbildung nicht verstehen, das wird von ihnen als abwegig verworfen und als seltsame Sache verschrien. Bevor ich mir aber wieder unfreundliche Kommentare einhandle ob dieser Attacke wieder die Berufschristen und Theologen, ich gar wieder einer Verleumdung bezichtigt werde: nicht ich habe diese Attacke geritten, nicht aus meiner Feder ist diese Beurteilung geflossen, sondern aus dem Kiel jenes längst schon heimgegangenen Mannes, dessen Name und Stand unbekannt blieb. Von mir stammt nur die Überzeugung, die Zeiten, die Menschen, sie ändern sich nicht. Mensch ist Mensch geblieben, in seinen Stärken, in seinen Schwächen.</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/112124634073943361/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=112124634073943361&amp;isPopup=true' title='12 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/112124634073943361'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/112124634073943361'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/07/wie-sich-die-zeiten-nicht-ndern.html' title=''/><author><name>Anonymous</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/blank.gif'/></author><thr:total>12</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-112074687631046198</id><published>2005-07-07T15:32:00.000+02:00</published><updated>2005-07-07T17:15:31.676+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style=&quot;font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);&quot;&gt;Rede, Herr; denn dein Diener hört&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;Wenn er dich ruft, dann antworte: Rede, Herr; denn dein Diener hört&quot;&lt;/span&gt; (&lt;a href=&quot;http://theol.uibk.ac.at/leseraum/bibel/1sam3.html#9&quot;&gt;1 Sam 3,1&lt;/a&gt;). So riet der Priester Eli dem jungen Samuel. Der Rat birgt den Keim des Gebetes der Sammlung in sich. Dieses Gebet nistet in jenem Moment eines Gesprächs, in dem man aus dem Reden in das Schweigen eintritt, nicht länger mehr Worte schwingt, sondern sich dem Anderen zuwendet, um dessen Rede zu lauschen. Man spricht nicht mehr, man hört. Ist einem der Andere wichtig, liebt man ihn gar, ist man ganz Aufmerksamkeit, um nichts von dem zu versäumen, was gleich, im nächsten hauchdünn nur entfernten Moment, der Andere spricht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;Rede, Herr; denn Dein Diener hört.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwa 20 Minuten sitze oder kniee ich so in aufrechter Haltung. Und lausche. Natürlich ist es mir nicht möglich dabei beständig reine Aufmerksamkeit zu sein; alle möglichen Gedanken - gute, kluge, dumme, böse - steigen aus mir empor und buhlen um Aufmerksamkeit und Gehör. Ich aber versuche sie alle nicht weiter zu beachten. Es ist auch hier nicht anders als bei einem Gespräch, wenn man der Antwort des Gegenübers lauscht. Mögen auch um mich herum Reden geschwungen werden und ein Stimmenwirrwarr herrschen, ich achte dennoch nicht darauf, sondern richte meine Aufmerksamkeit auf mein Gegenüber, damit mir kein Wort seiner Rede entgeht. Gleicherweise beachte ich auch diese Gedanken nicht weiter, sondern lasse sie einfach ziehen. Und sollte sich ein bestimmter Gedanke allzu aufdringlich gebaren und meine Aufmerksamkeit an sich binden, so rufe ich das eine heilige Wort zu Hilfe, das mir als Stütze und Geländer dient, an dem ich mich zurück in die Aufmerksamkeit taste, die ein Lauschen ist auf Gott. Mein heiliges Wort ist jenes, das mir, wie ich gestern schrieb, in gefährlichen Situationen ohne Überlegung aus der Seele fährt. Für andere mag ein anderes Wort heilig sein, mir ist es dieses in besonderem Maße. Der Name, den ich anrufe, gibt meiner Aufmerksamkeit Ziel und Sinn. Zu manchen Zeiten muss ich das Wort, den einen Namen, nicht allzu häufig zu Hilfe rufen; zu anderen Zeiten kehre ich oft und oft zu ihm zurück. Manchmal höre ich eben einigermaßen passabel, nicht selten aber bin ich gleichsam stocktaub.</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/112074687631046198/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=112074687631046198&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/112074687631046198'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/112074687631046198'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/07/rede-herr-denn-dein-diener-hrt-wenn-er.html' title=''/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-112063331647539914</id><published>2005-07-06T08:44:00.000+02:00</published><updated>2005-07-06T15:26:37.453+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style=&quot;font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);&quot;&gt;Vom Beten&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Zur Zeit lese ich gerade Thomas Keatings &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3878683596/028-4012807-9986945&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Das Gebet der Sammlung&lt;/a&gt;, ein kleines Buch aus dem Vier-Türme-Verlag der Abtei Münsterschwarzbach. Ein Buch über das Beten. Beten ist ein seltsames Geschäft. Einerseits ist es von großer Einfachheit: es gibt wohl niemanden, der es nicht zustande brächte, besonders in Zeiten der Not. Ich für mein Teil denke da an die eine oder andere haarige Situation auf der Strasse, wo es knapp herging, und mir dabei wie ein Blitz der Gedanke - vielmehr: das Gebet - &quot;Christus&quot; durch den Kopf fuhr, ein Hilferuf und Griff nach dem letzten Rettungsseil, wenn man so will. Ehrlicher ist wohl keins meiner Gebete gewesen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber auch sonst gibt es Gelegenheiten, wo Beten von größter Einfachheit und Selbstverständlichkeit ist, in der Liturgie etwa, oder im Chorgebet, wo die eigene Stimme eine unter mehreren Stimmen ist und mein Gebet wie ein Schwimmer im Fluss von der Strömung des gemeinschaftlichen Gebets getragen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann - das leider unvermeidliche &quot;andererseits&quot; - geht man - ich - in eine Kirche, kniee mich hin, beginne zu beten ... und ertappt mich dabei, dass ich zwar damit begann zu Gott zu sprechen, schließlich aber nur mehr zu mir selber spreche, über die eigenen Probleme und Gedanken zu räsonieren beginne. Und was, über die vorgegebenen Gebete hinweg, hätte ich Gott schon zu sagen, was er nicht schon vor aller Zeit von mir und über mich wusste? Wobei natürlich mein Gebet nicht Gott dient, sondern mir. Ich bin es, nicht Gott, der des Gebets bedarf. Aber wie beten? Jedenfalls nicht so, dass ich &quot;plappere wie die Heiden&quot;, mehr zu mir, denn zu Gott spreche, und nicht so, dass ich mich in den Worten verfange, und an ihnen hängen und kleben bleibe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.spiritualityandhealth.ufl.edu/images/events/keating.jpg&quot; style=&quot;float: left; margin-right: 10px; margin-bottom: 1px;&quot; alt=&quot;Father Thomas Keating&quot; title=&quot;Father Thomas Keating&quot; height=&quot;225&quot; width=&quot;252&quot; /&gt;Eine lange Einleitung für die wenigen Worte, die ich eigentlich über dieses Buch schreiben wollte. Verfasst wurde es also von Thomas Keating, Trappist und vormaliger Abt der Abtei &lt;a href=&quot;http://www.spencerabbey.org/index.html&quot;&gt;Saint Joseph&lt;/a&gt; in Massachusetts in den Vereinigten Staaten. Sein an die Praxis angelehntes Büchlein, ausdrücklich an Laien adressiert die mitten in der Welt und im Berufsleben stehen, hat mir einen Weg eröffnet zu einem Gebet, das nicht viele Worte braucht. Um genau zu sein, benötigt es nur eines, ein &quot;heiliges Wort&quot;, wie Keating es nennt. Und auch dieses nur dann, wenn es notwendig ist um zum eigentlichen Gebet zurückzufinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu mehr habe ich jetzt keine Zeit. Heute abend darüber mehr. Nur soviel noch, dass ich nunmehr begonnen habe die ersten stolpernden Schritte auf den Weg zu setzen, den dieses kleine Buch beschreibt: Das Gebet der Sammlung.</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/112063331647539914/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=112063331647539914&amp;isPopup=true' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/112063331647539914'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/112063331647539914'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/07/vom-beten-zur-zeit-lese-ich-gerade.html' title=''/><author><name>Anonymous</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/blank.gif'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111988604746454227</id><published>2005-06-27T16:59:00.000+02:00</published><updated>2005-06-27T17:28:11.770+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style=&quot;font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);&quot;&gt;Generalaudienz Benedict XVI vom 22.06.2005&lt;/span&gt;&lt;embed style=&quot;font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);&quot; src=&quot;http://www.vaticanradio.org/tedesco/ted_audio/ted_audioarchi_altro/Audienz220605.mp3&quot; autostart=&quot;false&quot; height=&quot;16&quot; width=&quot;200&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;br /&gt;Des Papstes &lt;a href=&quot;http://www.vaticanradio.org/tedesco/ted_audio/ted_audioarchi_altro/Audienz220605.mp3&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Katechese&lt;/a&gt; (mp3) vom Mittwoch vergangener Woche (ja, ich weiss, ich bin damit spät daran, aber die ersten beiden Tage nach der Audienz war die Audio-Datei noch nicht online gestellt, und über das Wochenende nahm ich mir nicht die Zeit danach zu sehen), die Katechese also zum &lt;a href=&quot;http://theol.uibk.ac.at/leseraum/bibel/ps124.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Psalm 124&lt;/a&gt; spricht uns vom rettenden Eingreifen Gottes. Gott ist keiner, der unbewegt abseits der Geschichte steht, wenn sich &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;die wilden und wogenden Wasser&quot;&lt;/span&gt; über seine Kinder ergießen, sondern ist vielmehr Retter aus der Not. Die Netze der Bedrängnis zerreisst er, sodass unsere Seele den Verfolgern zu entkommen weiss und wie ein Vogel himmelwärts steigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Christ, sagt uns der Papst, weiss: &lt;span style=&quot;font-style: italic; color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;Gott steht auf der Seite der Bedrängten, Verfolgten und Unterdrückten, die Tag und Nacht zu ihm rufen. Gerade wo menschliche Hoffnungen zerbrechen, wird die Größe seiner erlösenden Macht sichtbar. Die Antwort darauf ist das Bekenntnis des Psalmisten, das in die Liturgie Eingang gefunden hat: Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn, der Himmel und Erde erschaffen hat.&quot;&lt;/span&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111988604746454227/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111988604746454227&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111988604746454227'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111988604746454227'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/06/generalaudienz-benedict-xvi-vom-22.html' title=''/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111930879425997652</id><published>2005-06-20T23:48:00.000+02:00</published><updated>2005-06-21T10:18:52.183+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style=&quot;font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);&quot;&gt;vielleicht der gebildetste Mann seiner Zeit&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://intelligam.blogspot.com/2005/06/web-memorabilia-zum-balthasar-jahr.html&quot;&gt;Scipio&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.20six.de/Pax_et_bonum/archive/2005/06/15/5pmvobf9j75e.htm&quot;&gt;Ralf&lt;/a&gt; haben seiner bereits gedacht. Die Rede ist von &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Urs_von_Balthasar&quot;&gt;Hans Urs von Balthasar&lt;/a&gt;, dem großen Schweizer Theologen und Gelehrten, der vor rund 100 Jahren geboren worden war. 1988 vom Papst zum Kardinal der katholischen Kirche ernannt, war es ihm nicht vergönnt die ehrende Würde des Kardinalsbirettes aus dessen Hand entgegenzunehmen. Er starb zwei Tage zuvor. &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Henri_de_Lubac&quot;&gt;Henri de Lubac&lt;/a&gt;, selber einer der großen der Theologenzunft im 20. Jahrhundert, bezeichnete ihn 1975 als den &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;vielleicht ... gebildetsten Mann seiner Zeit&quot;&lt;/span&gt;. Auf jeden Fall aber war er jener Theologe der wie kein anderer die gedankliche Auseinandersetzung mit den geistigen Strömungen abseits der Kirche suchte und pflegte. Dazu mag ihn besonders prädestiniert haben, dass er vor seinem Studium der Theologie bereits ein Doktorat in Philosophie und Germanistik erworben hatte. Er war übrigens auch leidenschaftlicher Pianist, in der Musik nicht minder bewandert und zu Hause wie in der Literatur. Sein erstes Werk überhaupt (aus dem Jahr 1925) trägt den Titel &quot;Die Entwicklung der musikalischen Idee&quot;, 1955 folge die kurze Schrift &quot;Bekenntnis zu Mozart&quot; (das wäre eigentlich eine Pflichtlektüre für mich). Was mich persönlich an von Balthasar besonders anspricht, ist seine Beschäftigung mit der Literatur, mit den geistigen Strömungen, die sie transportiert. Und es sind nicht ausschließlich, sogar nicht vorwiegend religiöse literarische Stimmen, sondern gerade solche abseits der Religion, im tiefen Unglauben zu Hause. Nietzsche vor allem, aber auch andere, zeitgenössische, etwa Bert Brecht. Bernanos und Reinhold Schneider hat er eigene umfangreiche Werke gewidmet, kürzere Abhandlungen über die beiden las ich in &lt;a href=&quot;http://www.johannes-verlag.de/0589.htm&quot;&gt;Spiritus Creator&lt;/a&gt;. In diesem Werk las ich auch seine scharfsinnige Auseinandersetzung mit Brechts Dramen; vor allem seine Kommentare zu &quot;Der gute Mensch von Sezuan&quot; haben sich mir nachhaltig eingeprägt. Daraus resultiert auch unter anderem meine heutige Überzeugung, dass jegliche Erleichterung in Hinblick auf den Glauben - die &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;kleine Herabminderung der Vorschriften ... in Anbetracht der schlechten Zeiten&quot;&lt;/span&gt; - unweigerlich dessen Erschwerung und Verunmöglichung nach sich zöge. Auf lange Sicht wird Glauben dadurch nicht einfacher, sondern schwerer, wenn nicht sogar unmöglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Interessant ist eine gegenwärtige Beobachtung aus der Dombuchhandlung in Salzburg. Im Regal das die Werke der bedeutenden Theologen des 20. Jahrhunderts fasst, ist Karl Rahner mit etwa ein Dutzend Werke vertreten. Die aneinandergereihten Werke von Balthasars, das sind schon einige Meter Buch. Da drückt sich durchaus eine Wertung aus. Es gab Zeiten, da war es gerade umgekehrt.</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111930879425997652/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111930879425997652&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111930879425997652'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111930879425997652'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/06/vielleicht-der-gebildetste-mann-seiner.html' title=''/><author><name>Anonymous</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/blank.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111912806286780543</id><published>2005-06-18T21:59:00.000+02:00</published><updated>2005-06-19T03:08:52.453+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style=&quot;font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);&quot;&gt;Marienleben&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Eins zu eins, so war in etwa das Verhältnis. Heute abend gab die &lt;a href=&quot;http://www.chormariarat.de/main.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Chorgemeinschaft Maria vom Guten Rat&lt;/a&gt; aus München-Schwabing in Salzburg ein Konzert, verbunden mit einer Lesung von &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Rilke&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Rilkes&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://rainer-maria-rilke.de/#Marien-Leben&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Marienleben&lt;/a&gt;. Gerahmt wurden Musik und Lesung von der Architektur der &lt;a href=&quot;http://www.salzburginfo.at/sehenswertes_59.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Dreifaltigkeitskirche&lt;/a&gt;, dem erste Kirchenbau &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Bernhard_Fischer_von_Erlach&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Fischer von Erlachs&lt;/a&gt; in Salzburg, der nicht zufällig an die Kirchen &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Borromini&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Borrominis&lt;/a&gt; in Rom erinnert. Wer also barocke Architektur nicht scheut, sollte sich ein wenig Zeit für einen kurzen Besuch in der Dreifaltigskeitkirche gönnen. Dieses Bauwerk also stellte den bezaubernden Klangraum für eine Aufführung, bei der der recht ungewöhnliche Fall eines Verhältnisses von eins zu eins - nämlich gleich viele Zuhörer wie Sänger - zu verzeichnen war; und dies trotz (oder gerade wegen?) freiem Eintritt! Beides, Konzert wie Lesung, war durchaus auf hohem Niveau, und hätte sich ein zahlreiches Publikum verdient. Allerdings war die Ankündigung des Konzertes derart verborgen, dass auch mich nur der zufällige Griff nach einem Flugblatt auf einem Ablagebord in der Dombuchhandlung seiner kundig werden ließ. Gegeben wurden Marienmotetten von Brahms, Arcadelt, Franck, Schubert, Fauré, Aichinger, Luzzi und Saint-Saëns.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rilkes Text ist nicht nur ästhetische Reflexion der Gestalt Mariens, sondern hat durchaus auch theologische Tiefe, wie man etwa an dem Stück &lt;a href=&quot;http://rainer-maria-rilke.de/10a009hochzeitzukana.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Von der Hochzeit zu Kana&lt;/a&gt; sieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;Aber da bei jenem Hochzeitsfeste,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;als es unversehns an Wein gebrach, -&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;sah sie hin und bat um eine Geste&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;und begriff nicht, dass er widersprach.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;Und dann tat er&#39;s. Sie verstand es später,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;wie sie ihn in seinen Weg gedrängt:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;denn jetzt war er wirklich Wundertäter,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;und das ganze Opfer war verhängt,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;unaufhaltsam. Ja, es stand geschrieben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;Aber war es damals schon bereit?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;Sie: sie hatte es herbeigetrieben&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;in der Blindheit ihrer Eitelkeit.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;An dem Tisch voll Früchten und Gemüsen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;freute sie sich mit und sah nicht ein,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;dass das Wasser ihrer Tränendrüsen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;Blut geworden war mit diesem Wein.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-size:85%;&quot;&gt;Rainer Maria Rilke (1875-1926): &lt;a href=&quot;http://rainer-maria-rilke.de/#Marien-Leben&quot;&gt;Das Marienleben&lt;/a&gt; - &lt;a href=&quot;http://rainer-maria-rilke.de/10a009hochzeitzukana.html&quot;&gt;Von der Hochzeit zu Kana&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist schon eine recht eindrucksvolle Interpretation des Berichtes im 2. Kapitel des Evangeliums nach Johannes (&lt;a href=&quot;http://theol.uibk.ac.at/leseraum/bibel/joh2.html#1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Joh 2,1-12&lt;/a&gt;). &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;...wie sie ihn auf seinen Weg gedrängt ...&quot;&lt;/span&gt;: mit der Geburt setzte sie ihn auf seine Lebensbahn, mit der Hochzeit zu Kana auf die Bahn seines öffentlichen Wirkens. Und damit war, wie Rilke dichtet, bereits alles spätere vorweggenommen, das ganze Opfer verhängt, Golgotha als Ziel ins Auge gefasst, das Kreuz ferne am Horizont sichtbar: &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;das Wasser ... Blut geworden mit dem Wein&quot;&lt;/span&gt;. Auch wenn man dies, ihr Drängen, nicht mit Rilke als Eitelkeit auffassen mag, sondern als Wille zum Guten, so hat doch ihr guter Wille Schmerz zur Blüte getrieben, und Tränen und Blut als Früchte getragen; letztlich allerdings auch Erlösung. Ist es das, wohin wahrhaft guter Wille, zum Guten, zum Bösen, zu allerletzt mit Sicherheit führt: zu Schmerz, Tränen und Blut, und darüber hinaus zu Erlösung? Und ist das eine vergangene Sache, alleine Jesus, dem Sohn Mariens, zugehörig? Oder etwas, das auch mich heute berührt? Ist das der Schoß, der meine Erlösung gebiert?</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111912806286780543/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111912806286780543&amp;isPopup=true' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111912806286780543'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111912806286780543'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/06/marienleben-eins-zu-eins-so-war-in.html' title=''/><author><name>Anonymous</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/blank.gif'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111890883037003304</id><published>2005-06-16T09:51:00.000+02:00</published><updated>2005-06-16T11:16:19.700+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style=&quot;font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);&quot;&gt;Vigili del Fuoco&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a title=&quot;Firefighter&quot; href=&quot;http://news.yahoo.com/news?tmpl=story&amp;u=/050615/ids_photos_wl/r3317997351.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://us.news3.yimg.com/us.i2.yimg.com/p/rids/20050615/i/r3317997351.jpg?x=363&amp;y=345&amp;sig=c9y5njPRM9WE_pmDY6VoXA--&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-size:85%;&quot;&gt;Dass in der Kirche so mancher Brandherd glost und lodert, ist nicht neu. Aber nicht mehr lange! Benedict XVI hat schon zum Feuerwehrhelm gegriffen ... ;-). - [&lt;a href=&quot;http://news.yahoo.com&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Yahoo! News&lt;/a&gt;].&lt;/span&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111890883037003304/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111890883037003304&amp;isPopup=true' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111890883037003304'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111890883037003304'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/06/vigili-del-fuoco-dass-in-der-kirche-so.html' title=''/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111887214414618646</id><published>2005-06-15T23:40:00.000+02:00</published><updated>2005-06-16T13:05:04.943+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;img src=&quot;http://members.aon.at/domine/ikone.gif&quot; height=&quot;512&quot; width=&quot;384&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Mitbringsel von meiner Reise. Laut dem Zertifikat auf der Rückseite ist die Ikone  Handarbeit, gearbeitet nach der alten traditionellen Weise der byzantischen Kunst; Eitempera und Gold auf altes Holz. Gemalt wurde sie von einem der Mönche in Camaldoli, wo ich sie auch erwarb. 55 Euro, das ist sehr günstig (die Dombuchhandlung in Salzburg verkauft auch Ikonen; vergleichbare Stücke liegen preislich zwischen 100 und 200 Euro). Als ich die ersten Tage im Klosterladen die ausgestellten handgemalten Ikonen bewunderte, gab es noch an die 6 Stück davon, allesamt unterschiedlichen Themen gewidmet. Als ich mir schließlich in der zweiten Woche dieses Stück - nunmehr &quot;meine Ikone&quot; - erwarb, gab es nur mehr drei davon (nach meinem Kauf also nur mehr zwei). Jetzt wird es vermutlich keine mehr geben, zumindest solange nicht der Mönch, der sich dem Ikonenmalen widmet, neue gemalt haben wird. Nachträglich bedauere ich, nicht noch eine weitere erworben zu haben, speziell diese eine, die Jesus im Kreis seiner Jünger beim Letzten Abendmahl zeigt.</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111887214414618646/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111887214414618646&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111887214414618646'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111887214414618646'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/06/ein-mitbringsel-von-meiner-reise.html' title=''/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111886940502661531</id><published>2005-06-15T22:43:00.000+02:00</published><updated>2005-06-16T09:11:49.156+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style=&quot;font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);&quot;&gt;Generalaudienz Benedict XVI vom 15.06.2005&lt;/span&gt;&lt;embed style=&quot;font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);&quot; src=&quot;http://www.vaticanradio.org/tedesco/ted_audio/ted_audioarchi_altro/Audienz150605.mp3&quot; autostart=&quot;false&quot; height=&quot;16&quot; width=&quot;200&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;br /&gt;Des Papstes &lt;a href=&quot;http://www.vaticanradio.org/tedesco/ted_audio/ted_audioarchi_altro/Audienz150605.mp3&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;heutige Katechese&lt;/a&gt; (mp3) zu den Psalmen war dem kurzen &lt;a href=&quot;http://theol.uibk.ac.at/leseraum/bibel/ps123.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Psalm 123&lt;/a&gt; gewidmet, den er in Hinblick auf das Gebet deutet. Im 2. Vers dieses Psalmes spricht der Beter vom Augenmerk, dass wir Gott zuwenden, um seine Gnade zu erfahren: &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;Wie die Augen der Knechte auf die Hand ihres Herrn, wie die Augen der Magd auf die Hand ihrer Herrin, so schauen unsre Augen auf den Herrn, unsern Gott, bis er uns gnädig ist.&quot; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Laut Benedict ist damit ein Verweis auf das Gebet insgesamt gegeben, das &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;einem geistigen Erheben der Augen, einem hoffnungserfüllten Aufschauen zu Gott gleicht&quot;&lt;/span&gt;,  mit diesem &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;Blick richtet der Beter sein Innerstes, seine Seele auf den Herrn&quot;&lt;/span&gt;. Ohne dieses Aufschauen zu Gott, ohne Gebet, ist unser Leben in Gefahr sein Ziel zu verfehlen. Heil werden wir nur durch den Blick auf Gott, durch seine Berührung, die im Gebet möglich ist.&lt;br&gt;&lt;br&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111886940502661531/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111886940502661531&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111886940502661531'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111886940502661531'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/06/generalaudienz-benedict-xvi-vom-15.html' title=''/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111877491941321161</id><published>2005-06-14T19:36:00.000+02:00</published><updated>2005-06-15T09:45:23.606+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style=&quot;font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);&quot;&gt;Der Ruf&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;... Eines Mannes sanfte Stimme brach die Stille, rief ihren Namen. &lt;span style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;&quot;Julia&quot;&lt;/span&gt;, sagte er. Sie schaute über ihre Schulter um zu sehen, ob jemand die Kapelle betreten hätte, obwohl die Stimme nicht von hinten gekommen war. Sie war immer noch alleine. Die sanfte Stimme wiederholte beharrlich &lt;span style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;&quot;Julia&quot;&lt;/span&gt;. Es klang sehr nahe. Sie hielt still. Die Dunkelheit teilte sich langsam vor ihren Augen und eine strahlende Lichtsäule formte sich zur Gestalt eines Mannes, entkleidet, verwundet. Er sagte &lt;span style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;&quot;Julia, ich bin ganz alleine. Komm mit mir in die Wüste. Ich werde Dich niemals verlassen!&quot;&lt;/span&gt; Julia fühlte keine Angst. Sie wusste, wer dieser Mann war. Als sie ihm in die Augen schaute, sah sie Liebe, eine Liebe, größer als alles, was ihr bislang in ihrem Leben an Liebe begegnet war. Wortlos gab sie ihm ihre Einwilligung. Dann hüllte sie wieder die Dunkelheit und Stille der Kapelle ein, und sie weinte vor Freude. ...&quot;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im kleinen Laden oben in der Eremitage von &lt;a href=&quot;http://www.camaldoli.it/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Camaldoli&lt;/a&gt; stieß ich auf ein Buch, geschrieben von Thomas Matus, einem Mönch aus dem Orden der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Kamaldulenser&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kamaldulenser&lt;/a&gt; der Kongregation von Camaldoli: &lt;a href=&quot;http://www.amazon.com/exec/obidos/tg/detail/-/0809137925/qid=1118771800/sr=1-4/ref=sr_1_4/104-0117075-6926320?v=glance&amp;s=books&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nazarena, an American Anchoress&lt;/a&gt;. Aus diesem Buch übersetzte ich die kurze Passage oben. Es ist ein Bericht über die Berufungsvision einer begabten jungen Musikerin, Julia Crotta mit Namen; die wohl einzige Vision die sie in ihrem Leben hatte. Es war aber für sie diese eine Vision Anlass genug ein Leben zu wählen, das vermutlich von nahezu allen Zeitgenossen (davon nehme ich auch - oder besonders - Katholiken nicht aus) zumindest mit Kopfschütteln quittiert würde, häufiger wohl noch verbunden mit der Vermutung, die Frau wäre in ihrem Oberstübchen nicht ganz richtig gewesen. Intellektuelle (und was sich intellektuell dünkt) würden dies vielleicht noch mit dem aus dem Fundus ihrer Fremdwörter hervorgekramten Begriff Masochismus auffetten, von pathologischen Zügen sprechen, einer kranken Psyche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Julia Crotta nahm nämlich ihre Vision ernst, ebenso ihr Wort der Zustimmung, das sie dem Mann, Jesus, gegeben hatte. Gegen allerlei Widerstände fand sie am Ende den Ort ihre Berufung, die Wüste, in der sie fortan mit Jesus lebte: eine Zelle im Kamaldulenserinnen-&lt;br /&gt;kloster »Antonius des Großen« in Rom, wo sie geschieden von allen anderen Schwestern in strenger Isolation lebte. Nach ihrem Verständnis war sie damit Jesus in die Wüste gefolgt. Und dort blieb sie bis zu ihrem Tod im Jahr 1990, 45 Jahre lang. Der zu der sterbenden Eremitin gerufene Arzt entdeckte auf dem Hals und im Brustbereich blaue und braune Flecken, hervorgerufen durch das Tragen eines &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Cilicium&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ciliciums&lt;/a&gt;, gewoben aus Ziegenhaar, in das kleine Eisenspitzen eingearbeitet worden waren. Auf der Brust trug sie ein kleines Holzkreuz mit Nägeln, dessen Spitzen sich in die Haut der Frau bohrten. Werkzeuge der Buße und Abtötung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daran hatte auch der Autor, der Mönch Thomas Matus, schwer zu kauen. Er erklärte sich (und uns, den Lesern) dies so, dass es damit Julia - Schwester Maria Nazarena von Jesus - nicht um die Abtötung des Leibes, sondern um ein Mittel zur Konzentration des Geistes, der Förderung eremitscher Spiritualität, gegangen war. Nochmals: nahezu alle Zeigenossen hielten diese Frau wohl für verrückt, krank, einen Fall für den Psychiater.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den vergangenen Tagen war ich öfter oben im franziskanischen &lt;a href=&quot;http://www.santuariodellaverna.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Santuario della Verna&lt;/a&gt;, jenem Ort, wo - wie ich schon schrieb - Christus dem Heiligen Franziskus seine Wundmale in den Leib schlug. In der Basilika des Heiligtums werden einige Gegenstände ausgestellt, die auf den Heiligen zurückgehen, darunter auch, wie es auf einer kleinen Tafel heisst, ein Bußinstrument, das er zur Züchtigung seines Fleisches, des »Bruders Esel«, wie er seinen Leib nannte, benutzte. Franziskus, bei uns so oft und so gerne zum heiteren Naturfreund, Aussteiger und Vorläufer der Ökologiebewegung verklärt, es hat wohl nicht viele Heilige gegeben, die ein derart hartes Leben der Buße führten. Mitunter war Franziskus von seinen Bußübungen derart geschwächt, dass er von La Verna für einige Tage zur &lt;span style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Erholung&lt;/span&gt; zur etwa 30 Kilometer entfernt gelegenen Eremo von Camaldoli ging, das Leben der Eremiten für einige Tage zur &lt;span style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;Erholung&lt;/span&gt; teilend. Und dennoch war dieser grimmige Büßer zugleich einer der heitersten Menschen der Kirchengeschichte, tanzte und sang für Jesus, strich mit einem Holzstock über einen anderen Holzstock, Jesus ein Lied aufspielend, das ausser ihm und dem Heiland kein anderer vernahm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich sage nicht, dass ich Julia Crotta - Schwester Nazarena - und Franz von Assisi, ihren Drang zur Buße und Abtötung, nachvollziehen kann. Wie Fremdlinge, rauhe Brocken aus Urgestein, liegen sie störend in den bürgerlichen Vorgärten unseres eigenen Glaubens. Aber zu verurteilen was ich nicht verstehe, oder es mit einigen Vokabeln wie »Masochismus«, »ungesund« oder »krank« auszuradieren, das verweigere ich.</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111877491941321161/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111877491941321161&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111877491941321161'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111877491941321161'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/06/der-ruf.html' title=''/><author><name>Anonymous</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/blank.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111865484623743954</id><published>2005-06-13T11:24:00.000+02:00</published><updated>2005-06-13T11:27:26.243+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style=&quot;font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);&quot;&gt;zurück&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Wieder zurück.</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111865484623743954/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111865484623743954&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111865484623743954'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111865484623743954'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/06/zurck-wieder-zurck.html' title=''/><author><name>Anonymous</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/blank.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111722516686207744</id><published>2005-05-27T22:16:00.000+02:00</published><updated>2005-05-28T01:33:32.576+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a title=&quot;Commune di Bibbiena&quot; href=&quot;http://www.comune.bibbiena.ar.it/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.comune.bibbiena.ar.it/images/head3.jpg&quot; height=&quot;72&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Seit einiger Zeit schon fühle ich mich innerlich leer, irgendwie ausgedünnt und verschlissen, einer Verankerung nach innen dringend bedürftig. Tja, nun fahren Andrea und ich morgen um 6 Uhr früh mit dem Auto los, nach Italien, ins Casentino, ein Landstrich östlich von Florenz. Für 2 Wochen werden wir unweit von &lt;a href=&quot;http://www.comune.bibbiena.ar.it/&quot;&gt;Bibbiena&lt;/a&gt; ein Haus beziehen. Von dort sind es nur wenige Kilometer nach &lt;a href=&quot;http://www.laverna.org/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;La Verna&lt;/a&gt;, dem Ort, wo die Liebe Christi dem Heiligen Franziskus die Wundmale des gekreuzigten Heilands in den Leib schlug. Für 14 Tage habe ich nun das Privileg an diesem Ort täglich an der Feier der Eucharistie teilhaben zu dürfen. Etwa 20 Kilometer nördlich davon liegen das Kloster und die Einsiedelei von &lt;a href=&quot;http://www.camaldoli.it/de_index.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Camaldoli&lt;/a&gt;, neben den Kartäusern wohl der letzte Eremitenorden der katholischen Kirche. Auch dort werde ich zeitweilig Gast sein. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eben noch packte ich einen ziemlich großen Stapel Bücher zusammen. Ein altes Leiden von mir: die Bücherkrankheit. Aber wie soll ich denn heute schon wissen, was ich morgen oder in den nächsten Tagen alles lesen will? Neben einigen Kunst- und Reiseführern sind es vorrangig, da ich ja nach innen horchen will, Bücher die dem Horchen dienlich sein sollen: das Münchener Neue Testament, dessen wortgetreue Übersetzung mir hoffentlich die herbe Schönheit Jesu näher bringen wird; dazu noch Romano Guardinis &quot;Der Herr&quot;, Ratzingers &quot;Gott und die Welt&quot;, Bergers &quot;Jesus&quot;, Niggs &quot;Große Heilige&quot; und Johannes Paul II &quot;Römisches Triptychon&quot;. Zwei luftige Ausnahmen liegt auch im Gepäck: SPQR - Kriminalabenteuer des ehrwürdigen Römers Decius Caecilius Metellus aus John Maddox Roberts Feder. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen Tag habe ich eingeplant, an dem ich die Nähe des Santuario Francescano verlasse. Da will ich, wenn nichts dazwischenkommt und Gott es mir ermöglicht, nach Rom fahren, ans Grab des Heiligen Vaters Johannes Paul II. Santo subito!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In 14 Tagen sprechen wir uns wieder! Allen, die mich hier derweilen besuchen, wünsche ich eine schöne Zeit!</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111722516686207744/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111722516686207744&amp;isPopup=true' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111722516686207744'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111722516686207744'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/05/seit-einiger-zeit-schon-fhle-ich-mich.html' title=''/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111714560723429640</id><published>2005-05-26T23:39:00.000+02:00</published><updated>2005-05-27T08:11:17.260+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style=&quot;font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);&quot;&gt;unhistorisch-unkritisch&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ein Musterbeispiel für eine &lt;a href=&quot;http://katholon.net/viewtopic.php?t=504&amp;postdays=0&amp;amp;postorder=asc&amp;start=120&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;misslungene Diskussion&lt;/a&gt; über die historisch-kritische Methode der Bibelinterpretation, gescheitert an der Ignoranz der von mir schon erwähnten &lt;a href=&quot;http://domine.blogspot.com/2005/05/theologie-wissenschaft-historisch.html&quot;&gt;Berufschristen&lt;/a&gt;. Und da einer abseits vom Fach - &lt;a href=&quot;http://www.20six.de/Pax_et_bonum&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ralf&lt;/a&gt; - es sich herausnahm Fragen zu stellen, Antworten heischte, wurde ihm gerade daraus, seinem Fragen und Drängen auf Antwort, ein Strick gedreht. Die Diskussion, sagt man, ermüdet; diese Art der Auseinandersetzung, sagt man, ermüdet; da klinkt man sich, sagt man, lieber aus der Diskussion aus. In Wahrheit sind das, kenne ich meinen &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Popper&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Popper&lt;/a&gt; nur recht, geradezu klassische Beispiele einer Haltung, die sich nicht mit dem verträgt, worauf man meint, sich berufen zu dürfen: Wissenschaft. Die nämlich hat eine Unverträglichkeit wider die Immunisierung gegen Kritik. Dabei hätte Ralf durchaus prominente Unterstützung für seine Fragen anführen können, nämlich den Papst, der bei aller Würdigung der historisch-kritischen Bibelinterpretation doch durchaus &lt;a href=&quot;http://domine.blogspot.com/2005/05/theologie-wissenschaft-historisch.html&quot;&gt;kritisch an ihr Gemäuer&lt;/a&gt; klopft. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die oben zitierte Diskussion, wenn man es denn überhaupt als solche bezeichnen will, ist eine gute Illustration der Gründe, die mich zum Rückzug aus solchen Diskussionen trieben. Zumal Glaube, denke ich, ohnehin weniger diskutiert, als vielmehr bezeugt werden will.</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111714560723429640/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111714560723429640&amp;isPopup=true' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111714560723429640'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111714560723429640'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/05/unhistorisch-unkritisch-ein.html' title=''/><author><name>Anonymous</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/blank.gif'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111714307443405507</id><published>2005-05-26T22:42:00.000+02:00</published><updated>2005-05-27T08:14:49.566+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style=&quot;font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);&quot;&gt;Fronleichnam&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;Alte Plätze sonnig schweigen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;Tief in Blau und Gold versponnen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;traumhaft hasten sanfte Nonnen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;unter schwüler Buchen Schweigen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;Aus den braun erhellten Kirchen&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;schaun des Todes reine Bilder,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;großer Fürsten schöne Schilder.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;Kronen schimmern in den Kirchen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;Hoch im Blau sind Orgelklänge.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-size:85%;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Trakl&quot;&gt;Georg Trakl&lt;/a&gt; (1887-1914): &lt;a href=&quot;http://meister.igl.uni-freiburg.de/gedichte/tra_g02.html&quot;&gt;Die schöne Stadt&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fronleichnamsprozession in der Salzburger Altstadt. Man wird wohl weit ausblicken müssen, will man eine Stadt finden, die eine vergleichbare Kulisse für dieses Schauspiel vor den Augen Gottes und der Menschen zu bieten hat. Das Pflaster der Altstadt ist, weiss der Himmel, mit Menschenmassen vertraut. Nicht umsonst ist die Altstadt Weltkulturerbe, entsprechend ist auch der touristische Andrang an schönen Tagen. Heute allerdings drängte der &quot;Himmel&quot; die Touristen an den Rand. An diesem Tag wurde in der Salzburger Altstadt Christus unter dem Fronleichnamsbaldachin Vorfahrt gegeben. Was hat sich wohl die Gruppe japanischer Touristen gedacht, als der Baldachin, begleitet von Hunderten und Aberhunderten Menschen, an ihnen vorübergetragen wurde, begleitet von Bannern, von denen Heilige auf sie niederblickten, begleitet auch vom dröhnenden Erz der Glocken des Domes (Salzburg hat zwar nicht die größte Glocke, wohl aber das schwerste Geläut im deutschsprachigen Raum), verstärkt noch durch die Glocken der Franziskanerkirche und der Abtei St. Peter? Das muss ihnen nicht minder exotisch erschienen sein, wie mir die Zeremonien des Shintoismus. Dabei scheint das Staunen nicht länger mehr auf die Angehörigen gänzlich fremder Kulturen beschränkt; zumindest deuten dies die weit geöffneten Objektive der Camcorder und digitalen Fotoapparate jener Menschen an, die offensichtlich aus unserem Nachbarland stammen, und die sich von uns nur durch die scheinbar gemeinsame Sprache unterscheiden. Es war ihnen der Himmel eine Aufnahme wert, der Himmel und die Menschen, die lauthals auf den Straßen und Plätzen ihren Gott, Christus, anriefen. Pange lingua, Brot vom Himmel ...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgen ist nochmals Fronleichnam in Salzburg. Nach der Frühmesse in St. Peter wird Christus erneut unter dem Himmel getragen, diesmal durch den Bezirk des ältesten Klosters nördlich der Alpen.</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111714307443405507/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111714307443405507&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111714307443405507'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111714307443405507'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/05/fronleichnam-alte-pltze-sonnig.html' title=''/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111709184040472704</id><published>2005-05-26T09:17:00.000+02:00</published><updated>2005-05-26T14:09:43.466+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style=&quot;font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);&quot;&gt;Generalaudienz Benedict XVI vom 25.5.2005&lt;/span&gt;&lt;embed style=&quot;font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);&quot; src=&quot;http://www.vaticanradio.org/tedesco/ted_audio/ted_audioarchi_altro/Audienz250505.mp3&quot; autostart=&quot;false&quot; height=&quot;16&quot; width=&quot;200&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;br /&gt;Des Papstes &lt;a href=&quot;http://www.vaticanradio.org/tedesco/ted_audio/ted_audioarchi_altro/Audienz250505.mp3&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;gestrige Katechese&lt;/a&gt; (mp3) zu den Psalmen kreiste um den &lt;a href=&quot;http://theol.uibk.ac.at/leseraum/bibel/ps116.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Psalm 116&lt;/a&gt;, wo der Beter im &lt;a href=&quot;http://theol.uibk.ac.at/leseraum/bibel/ps116.html#11&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Vers 11&lt;/a&gt; bestürzt ausruft: &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;Die Menschen lügen alle. Wie kann ich dem Herrn all das vergelten, was er mir Gutes getan hat?&quot;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei den ersten Worten des Papstes musste ich unwillkürlich lächeln. &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;Die Inkohärenz des Menschen ...&quot;&lt;/span&gt;. Der Gebrauch eines einzigen Wortes - Inkohärenz - bezeugt, dass Benedict XVI aus dem intellektuellen Holze eines Joseph Ratzinger geschnitzt ist. Die Inkohärenz des Menschen, seine Schwäche, das Gebrochene seines Wirkens, das in scharfem Kontrast zu Gottes Treue und Wahrhaftigkeit steht. &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;In meiner Bestürzung sagte ich: Die Menschen lügen alle ...&quot;&lt;/span&gt;. Und dennoch, oder gerade deshalb, aus dieser Not geschöpft, der unverzichtbare Dank: Eucharistia.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Papst lässt übrigens ganz besonders alle Münchner und Haslacher grüßen. Das sei diesen hiermit ausgerichtet. ;-)&lt;br&gt;&lt;br&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111709184040472704/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111709184040472704&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111709184040472704'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111709184040472704'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/05/generalaudienz-benedict-xvi-vom-25_26.html' title=''/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111697152329970648</id><published>2005-05-24T22:59:00.000+02:00</published><updated>2005-05-25T00:28:51.070+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style=&quot;color: rgb(0, 0, 102); font-weight: bold;&quot;&gt;  Was Jesus wirklich wollte&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Heute abend hielt Klaus Berger einen &lt;a href=&quot;http://www.salzburg.com/sn/wochenschau/artikel/1543319.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Vortrag in Salzburg&lt;/a&gt;. Ausgangspunkt war natürlich sein neuestes Buch, &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3629008127/qid=1116968504/sr=8-1/ref=sr_8_xs_ap_i1_xgl/302-4486541-7193623&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Jesus&lt;/a&gt;, das während des Vortrags auf dem Tisch vor ihm lag. Es war kein Vortrag für ein wissenschaftliches Fachpublikum, so wie auch das Buch, das ich mir bei der Gelegenheit kaufte,  soweit ich es nach schnellem Durchblättern und Querlesen beurteilen kann, sich nicht an theologische Insider wendet. Vielmehr erzählte er im lockeren Gesprächsstil von seiner Arbeit und seiner Sicht auf die Dinge, die in mancherlei Hinsicht durchaus ketzerisch ist; ketzerisch, weil sie die Bibel zwar nicht fundamentalistisch buchstabengetreu auslegt, aber sich doch auch nicht in den Chor jener einreihen will, die pausenlos vermeintlichen Ballast des Glaubens abwerfen wollen. Engel, meinte er, an die zu glauben sei in der heutigen Theologie praktisch verpönt, an Engel glaube nahezu kein Theologe mehr. Und da es also Engel in der modernen Theologie nicht gäbe, müssten entsprechend auch alle jene Berichte in der Bibel, insbesondere im Neuen Testament, in denen Engel aufträten, unwahr sein. Im besten Falle wären es Mythen oder Legenden. Der Engel des Herrn, der Maria die Botschaft brachte? Mythos, Legende, wie die ganze Geschichte. Die Engel im Grab des Herrn? Mythos, Legende, wie die ganze Geschichte. Die Engel bei Christi Himmelfahrt? Die Antwort auf die Frage kann man sich denken. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der Logik dieser Exegese bleibt vom Glauben, ja, was eigentlich? Was bleibt davon noch übrig? Die Konsequenz dieser Entwicklung skizziert laut Berger das kürzlich erschienene Buch eines bekannten deutschen Religionspädagogen - Berger nannte den Namen, den ich aber mittlerweile bereits wieder vergaß. Das Buch will das Christentum erneuern. So nebenbei erklärt der Religionspädagoge, Jesus wäre weder der Messias gewesen, noch auferstanden. Was genau will er dann eigentlich noch erneuern?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er sprach auch über die Liebe Christi, über Gott, der die Liebe ist. Gott ist die Liebe: so oft wird einem dieser Satz aus des Apostels Brief entgegengereicht, dass er (für mich) fast schon gänzlich seine schroffen Konturen verlor. Was ist denn das: Lieben? Gott liebt uns, liebt mich: was heisst das für mich? Berger sprach von Christi Liebe, die streng und fordernd ist. Und ist es nicht wirklich so, dass Liebe fordert? Wer könnte denn lieben und wiedergeliebt werden, und fühlte nicht den unwiderstehlichen Anreiz sich dem Geliebten zuliebe von seiner besten Seite zu zeigen? Wenn uns die Liebe anrührt und Widerhall in uns findet,  wie könnten uns das nicht unerbittlich zum Handeln drängen? Als am 20. Jänner 1539 der BuchhändlerJoao Ciudad einer Predigt  &lt;a href=&quot;http://www.heiligenlexikon.de/BiographienJ/Johannes_von_Avila.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Johannes von Ávila&lt;/a&gt; lauschte, und nach dieser wie von Sinnen durch die Straßen von Granada lief, bitterlich weinend und klagend, Christus laut um Verzeihung anflehte, seine Bücher, die ihm das tägliche Brot waren, zerriss, sein gesamtes Hab und Gut verschenkte, da tötete die Liebe Christi Joao Ciudad, um &lt;a href=&quot;http://www.barmherzige-brueder.at/johan.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Johannes von Gott&lt;/a&gt; zu gebären. So ist die Liebe Christi. Von dieser Liebe habe ich nur soviel verstanden, dass es die kleine Münze des ubiquitären Mantras &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;Gott ist die Liebe&quot;&lt;/span&gt; nicht ist.</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111697152329970648/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111697152329970648&amp;isPopup=true' title='11 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111697152329970648'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111697152329970648'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/05/was-jesus-wirklich-wollte-heute-abend.html' title=''/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>11</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111692445572177516</id><published>2005-05-24T10:00:00.000+02:00</published><updated>2005-05-24T12:12:08.206+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style=&quot;font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);&quot;&gt;Theologie, Wissenschaft, historisch-kritischer Glaube&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Welcher Zugang zur Bibel ist erlaubt? Welcher geboten? Sind nur mehr studierte Theologen in der Lage die Bibel richtig auszulegen? Im Diskussionsforum &lt;a href=&quot;http://katholon.net/viewtopic.php?t=504&amp;postdays=0&amp;amp;postorder=asc&amp;start=100&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;katholon&lt;/a&gt; scheinen einige diese Frage im Sinne der Religionslehrer, Pastoralassistenten und anderer studierter Berufschristen beantworten zu wollen: sie, die einige Semester Theologie absolvierten, sind die letztlich zuständige »Interpretationsmacht«, denen alle anderen Interpretationen nachzustehen haben. Und selbstverständlich ist die einzig richtige - weil wissenschaftliche (sagen sie, nicht ich) - Weise des Bibelverständnisses jene der historisch-kritische Methode. Nach meinem eigenen Wissenschaftsverständnis, zugegebenermaßen naturwissenschaftlich geschult, halte ich viel von dem, was historisch-kritisch daherkommt, eher für einen Ausfluss der gerade herrschenden Strömung der Zeit. Historisch ja, im Sinne einer Gebundenheit an die Denkmode des Tages. Aber wissenschaftlich kritisch? Das ziehe ich stark in Zweifel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Theologie als Wissenschaft, wissenschaftlich kritisch betrieben, ist nach heutigem Wissenschaftsverständnis ohnehin ein Problem. Wissenschaft schließt von vorneherein Wunder vollständig aus. Für die Wissenschaft gibt es keine Wunder. Nach wissenschaftlichem Gesichtspunkt kann es Jesu Auferstehung nicht geben; nichts von dem, das die Routine und Zuverlässigkeit das Ablaufs unserer Welt in Frage stellt, der direkte Eingriff Gottes in das Räderwerk der Welt, ist in der Wissenschaft als Erklärung zulässig. Damit ist natürlich auch eine Theologie als Wissenschaft in Frage gestellt, die auf Wunder beharrt, nicht zuletzt auch Christi Auferstehung als Tatsache behauptet. Kein Wunder also, dass konsequenterweise nicht wenige Theologen die Auferstehung in den »Raum« eines geistigen Aha-Erlebnisses stellen, die Frage, ob Er tatsächlich auferstand, das Grab leer gewesen sei oder nicht, zu einem unwichtigen Detail unseres Glaubens erklären. Dann allerdings wird uns Gott wieder weit in die Ferne gerückt, der Materie entzogen, die er als Mensch betrat, und in der er in jeder Messe erneut gegenwärtig ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Zwiespalt zwischen heutigem Wissenschaftsverständnis und einer wissenschaftlich betriebenen Theologie drückt sich besonders deutlich im Zugang zur Bibel aus. Ich persönlich halte die Theologie nicht für eine Wissenschaft, zumindest nicht nach heutigem Verständnis derselben. Sie kann in bestimmten Teilen mit wissenschaftlichen Methoden betrieben werden, sich wissenschaftlicher Werkzeuge bedienen, sie kann aber nicht Wissenschaft sein, sofern sie nicht willens ist ihren innersten Gehalt preiszugeben. Und insofern ist auch das Herausstreichen der historisch-kritischen Methode als die einzig richtige und unerlässliche Methode des Bibelzugangs - weil »wissenschaftlich« - eine Denkmode unserer Zeit, die durchaus bedenklich ist und ihrerseits ernsthaft historisch-kritisch hinterfragt werden muss. Zudem oft genug die Methode mit der Erkenntnis verwechselt wird. Entsprechend hat sich auch Joseph Ratzinger in einem Interview mit der Tagespost geäussert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a style=&quot;color: rgb(0, 0, 102);&quot; href=&quot;http://www.die-tagespost.de/Archiv/titel_anzeige.asp?ID=5583&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Im Glauben geeint, in allem anderen frei&lt;/a&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(0, 0, 102);&quot;&gt; | Gottesbewusstsein und Liturgie, Theologie und Ökumene: Zur Lage der Kirche in Deutschland Bilanz und Perspektive – Ein Gespräch mit dem Präfekten der römischen Glaubenskongregation, Joseph Kardinal Ratzinger&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(0, 0, 102);&quot;&gt;DT vom 03.10.2003 &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(0, 0, 102); font-weight: bold;&quot;&gt;Frage:&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: bold;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0); font-style: italic;&quot;&gt;Nochmals zur Lage des Glaubens: Sicherlich hat die moderne Bibelexegese viel zu der Verunsicherung unter den Gläubigen in den deutschsprachigen Ländern beigetragen. Viele Schriftkommentare interpretieren den Glauben der ersten Gemeinden, geben aber den Blick auf den historischen Jesus und seine Taten nicht mehr frei. Ist das Frucht einer soliden wissenschaftlichen Erkenntnis der Bibelwissenschaft? Haben wir zum Beispiel die Evangelien des Neuen Testaments über Jahrhunderte hinweg zu wörtlich genommen? Oder ist es doch angebracht, zu dem historischen Jesus wieder durchzustoßen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);&quot;&gt;Ratzinger:&lt;/span&gt; &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;Auf jeden Fall. Das Problem der historisch-kritischen Exegese ist natürlich gewaltig. Seit über hundert Jahren erschüttert es die Kirche, und zwar nicht nur die katholische Kirche. Auch für die protestantischen Kirchen ist das ein großes Problem. Es ist ja sehr bezeichnend, dass sich im Protestantismus die fundamentalistischen Gemeinschaften gebildet haben, die diesen Auflösungstendenzen entgegentreten und den Glauben durch Ablehnung der historisch-kritischen Methode integral wieder erhalten wollten. Dass heute die fundamentalistischen Gemeinschaften wachsen, weltweit Erfolg haben, während die mainstream-churches in einer Überlebenskrise stehen, zeigt die Größe des Problems an. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;In vieler Hinsicht haben wir Katholiken es da besser. Für die Protestanten, die nun den exegetischen Strom nicht annehmen wollten, blieb eigentlich nur der Rückzug, die Wörtlichkeit der Bibel zu kanonisieren, sie für unverhandelbar zu erklären. Die katholische Kirche hat sozusagen einen größeren Raum, insofern die lebendige Kirche der Raum des Glaubens ist, der einerseits Grenzen absteckt, der andererseits aber auch eine Variationsbreite zulässt. Eine globale einfache Verdammung der historisch-kritischen Exegese wäre ein Irrtum. Wir haben unglaublich viel von ihr gelernt. Die Bibel erscheint viel lebendiger, wenn man die Exegese mit all ihren Ergebnissen ansieht: das Wachsen der Bibel, ihr Weitergehen, ihre innere Einheit im Vorangehen und so weiter. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;Also: Einerseits hat die moderne Exegese uns viel gegeben, aber sie wird dann zerstörerisch, wenn man sich einfach all ihren Hypothesen unterwirft und die vermeintliche Wissenschaftlichkeit zum einzigen Maßstab erhebt. Besonders verderblich hat gewirkt, dass man die gerade herrschenden Hypothesen unverdaut in die Katechese übernommen und als die Stimme der Wissenschaft angesehen hat. Das war der große Irrtum dieser letzten fünfzig Jahre, dass man jeweils die augenblicklich mit großer Gebärde auftretenden Exegesen mit »der Wissenschaft« identisch gesetzt hat und »die Wissenschaft« als die Autorität ansah, die nun allein gültig ist, während der Kirche keine Autorität mehr zukam. Dadurch sind Katechese und Verkündigung fragmentiert worden. Entweder hat man Traditionen nur noch mit halber Überzeugung weitergeführt, so dass jeder erkennen konnte, dass man letztlich doch eher daran zweifelt, oder man hat scheinbare Ergebnisse sofort als gesicherte Stimme der Wissenschaft ausgegeben. In Wirklichkeit aber ist die Geschichte der Exegese zugleich ein Friedhof von Hypothesen, die mehr den jeweiligen Zeitgeist als die wahre Stimme der Bibel repräsentieren. Wer zu schnell, zu eilfertig darauf baut und das für die reine Wissenschaft nimmt, der gerät in einen großen Schiffbruch und sucht sich vielleicht irgendeine Planke heraus – aber die kann auch schnell untergehen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;Wir müssen zu einem ausgewogeneren Bild kommen – das ist ein Ringen, das gerade jetzt wieder voll im Gange ist: Dass die historisch-kritische Exegese ein Strang der Auslegung ist, der wesentliche Erkenntnisse vermitteln kann und als solcher respektiert werden muss, der aber auch kritisiert werden muss. ... Was scheinbar nur Tatsachen spiegelt und die Stimme der Wissenschaft sein soll, ist in Wirklichkeit Ausdruck eines bestimmten Weltbildes, demzufolge es zum Beispiel Auferstehung nicht geben oder Jesus so nicht geredet haben kann, oder was auch immer. Heute ist gerade unter jungen Exegeten eine Relativierung der historischen Exegese im Gang, wobei diese ihre Bedeutung behält, ihrerseits aber philosophische Voraussetzungen in sich trägt, die kritisiert werden müssen. Deswegen muss diese Art, sich des Sinnes der Bibel zu vergewissern, ergänzt werden durch andere Formen, vor allem durch die Kontinuität mit den Einsichten der großen Glaubenden, die auf einem ganz anderen Weg in den wirklichen, inneren Kern der Bibel vorgestoßen sind, während die scheinbare, aufklärerische Wissenschaft, die nur Tatsachen sucht, sehr an der Oberfläche geblieben ist und in den inneren Grund, der die ganze Bibel bewegt und zusammenhält, nicht vorstößt. Wir müssen wieder erkennen, dass der Glaube der Glaubenden eine echte Weise des Sehens und des Erkennens ist, und so zu einem größeren Zusammenhang kommen. Zweierlei ist wichtig: Skepsis gegenüber dem, was sich als »die Wissenschaft« ausgibt, und vor allem Vertrauen zum Glauben der Kirche, der die eigentliche Konstante ist und der uns den wirklichen Jesus zeigt. Immer noch ist der Jesus, den uns die vier Evangelien bieten, der wirkliche Jesus. Alles andere sind fragmentarische Konstruktionen, in denen sich der Geist der Zeit viel mehr spiegelt als die Ursprünge. Das haben jetzt auch exegetische Studien analysiert: Wie sehr die verschiedenen Jesusbilder nicht Ergebnisse der Wissenschaft sind, sondern Spiegelungen dessen, was ein bestimmter Mann oder eine bestimmte Zeit für das Wissenschaftsfähige hielt. &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;... &lt;/span&gt;- [&lt;a href=&quot;http://www.die-tagespost.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Die Tagespost&lt;/a&gt;].</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111692445572177516/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111692445572177516&amp;isPopup=true' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111692445572177516'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111692445572177516'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/05/theologie-wissenschaft-historisch.html' title=''/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111657220544645203</id><published>2005-05-20T07:51:00.000+02:00</published><updated>2005-05-23T09:49:53.150+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style=&quot;font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);&quot;&gt;Sprachlos?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://catholica.blogspot.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Martin&lt;/a&gt; versucht sich am schwierigen Geschäft der Definition von &lt;a href=&quot;http://catholica.blogspot.com/2005/05/fachbegriffe-des-christentums.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Fachbegriffen des Christentums&lt;/a&gt;. Nach seiner Meinung leidet das Christentum am &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;Verlust der Sprachfähigkeit, also der Fähigkeit, sich in heutigen Worten verständlich zu machen&quot;&lt;/span&gt;, es hätte den heutigen Christen sozusagen die Sprache verschlagen. Dies ist zum einen sicherlich richtig, zum anderen sicherlich falsch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den darauf spezialisierten Buchhandlungen, etwa der &lt;a href=&quot;http://www.buchzentrale.at/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Dombuchhandlung in Salzburg&lt;/a&gt;, reihen sich Hunderte Bücher aneinander, die sich mit diesen zentralen Begriffen auseinandersetzen, und noch mehr wären über die Verlage zu bestellen. So kann man von einer Sprachlosigkeit nicht wirklich sprechen, eher von einem Redeüberfluss. Auch ist es nicht so, dass die Inhalte schwer zu verstehen wären. In gewisser Weise ist das Christentum - rein intellektuell betrachtet - sogar ziemlich einfach &quot;gestrickt&quot;. Alleine, das Problem ist, dass es, wie Kardinal Ratzinger an einer Stelle in &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3453879422/302-4486541-7193623&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Salz der Erde&lt;/a&gt; schreibt, eigentlich primär ein Weg ist, auf dem man gehen muss, um wirklich begreifen zu können. Christ sein kann man nicht in der Theorie, sondern nur in der Praxis. Und da beginnen die Probleme mit der schweren Verständlichkeit des Christentums. In der Praxis hieße dies, sich in gewisser Weise ins eigene Fleisch zu schneiden, wenn dieser Weg beschritten werden soll; und darauf ausschreiten muss ich, um Christ sein zu können. ... Oder sagen wir lieber: wenn ich damit beginnen will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ins eigene Fleisch schneiden: tut das nicht weh? Oh ja, das tut es. Es ist mitunter eine bittere Medizin. Warum also sie schlucken? Es erscheinen die Behinderungen und Begrenztheiten unserer Existenz derart gewöhnlich und üblich, derart von allen anderen geteilt, dass sie es sind, unsere Gebreste, die uns scheinbar nicht bitter sind. Bitter hingegen erscheinen uns jene Mittel, die uns kurieren. Lieber leiden wir an der Lepra unserer Existenz und werden allmählich - wie alle anderen um uns herum auch - von ihr zerfressen, als uns selber ins faule Fleisch zu schneiden, das Gesunde vom Kranken zu trennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leidet unser Glaube also tatsächlich an einer Sprachlosigkeit? Sind seine zentralen Begriffe tatsächlich sprachlich so sperrig, inhaltlich so unsagbar schwierig, dass sie nahezu unvermittelbar sind? Die Begriffe gibt es, aber wie sie aussprechen? Schallt nicht dem, der sie ausspricht, laut und vernehmlich entgegen &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;die Rede ist hart, wer kann sie hören?&quot;&lt;/span&gt;. Vielleicht ist die Rede über die Rede derart zu klären, dass sich das Christentum domestizieren ließ von unserer Zeit (wie das noch jede Zeit wohl versuchte). &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;Eine Provokationsmacht&quot;&lt;/span&gt; sei unser Glaube, schreibt Kardinal Ratziner, &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;Stachel und Widerspruch ... oder wie der heilige Paulus es ausdrückt: Skandalon - ein Stolperstein.&quot;&lt;/span&gt; Ach, das geht gegen unser Bedürfnis nach Harmonie, nach allgemeinem Wohlgelittensein in der Gesellschaft. So lange war die Kirche, das wohlerzogene Christentum, der Gesellschaft liebstes Kind. Und jetzt will sie vom Christentum nichts mehr wissen, stösst es von seiner Bettkante hinunter, wo es sich so gut schlummern ließ. Das tut weh. Wie groß ist da die Versuchung zu einem Seperatfrieden, irgend eine Form des Abkommens zwischen Glaube und nichtmehrglaubender Gesellschaft: &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;Sieh her, meine Nützlichkeit! Sieh her, die Diakonie! Die Hilfe in der Dritten Welt! Unsere Arbeit in den Pflege- und Altenheimen! Auch gute Schulen haben wir! Wir sind nützlich! Ihr braucht uns! Dürfen wir nicht doch noch - bitte! - auf der Bettkante schlummern?&quot;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein anderer Punkt: im &lt;a href=&quot;http://www.kirchen.net/dommuseum/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Salzburger Dommuseum&lt;/a&gt; werden kostbare liturgische Geräte verwahrt, darunter auch die Waschgarnituren der Erzbischöfe, Kannen und Becken, die sie in der Heiligen Messe für die rituelle Waschung der Hände nutzten.&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt; &quot;Wasche ab meine Schuld, von meinen Sünden mache mich rein.&quot;&lt;/span&gt; Das waren tatsächlich noch Kannen und Becken, die Liter um Liter Wasser zu fassen vermochten, und reichlich Wasser spendeten und wieder auffingen. Die Erzbischöfe, soviel ist klar, sind keine wahren Unschuldslämmer gewesen. Jeder im Dom, auch noch der letzte ganz hinten, konnte es sehen, konnte erkennen, worum es bei dieser Waschung ging. &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt; &quot;Wasche ab meine Schuld, von meinen Sünden mache mich rein.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Heute ist aus dem Waschbecken ein kleines Tablett geworden, aus der Kanne ein winziges Kännchen, aus dem einige Tropfen Wasser milde über die Hände träufeln. So wird ein Symbol minimiert. Das bleibt nicht ohne Folgen. Symbole, so klein geworden, verlieren tatsächlich an Sprache, zumindest an Ausdruckskraft und Lautstärke. Das ist aber nun seinerseits fast so etwas wie ein Symbol, ein Symbol für zurückgenommenen Glauben, der nur sachte aufzutreten wagt, der zwar das Richtige meint, darüber aber nur mehr sehr leise spricht. Spricht? Wohl eher flüstert. Darum sage ich: her mit den Kannen! Und her mit den großen Becken! Das Wasser literweise über die Hände gegossen! &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;Wasche ab meine Schuld, von meinen Sünden mache mich rein.&quot;&lt;/span&gt; Auf dass der Glaube wieder lauter spreche. Eine leise Stimme trägt nicht weit.</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111657220544645203/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111657220544645203&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111657220544645203'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111657220544645203'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/05/sprachlos-martin-versucht-sich-am.html' title=''/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111628425976863883</id><published>2005-05-17T00:33:00.000+02:00</published><updated>2005-05-17T19:25:46.736+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style=&quot;font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);&quot;&gt;Mai ist Mariens Monat&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a title=&quot;Cimabue: Thronende Maria mit Kind&quot; href=&quot;http://www.onlinekunst.de/weihnachten/adventskalender/14_adventskalender.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.onlinekunst.de/weihnachten/adventskalender/14/cimabue_maria.jpg&quot; alt=&quot;Cimabue: Thronende Maria mit Kind&quot; title=&quot;Cimabue: Thronende Maria mit Kind (Ausschnitt)&quot; height=&quot;320&quot; width=&quot;284&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.datenmatrix.de/projekte/hdbg/kloster/musik/mb-75109-03.mp3&quot; autostart=&quot;false&quot; height=&quot;16&quot; width=&quot;200&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-size:85%;&quot;&gt;P. Martin Gebhard OSB (1776-1836): &lt;a href=&quot;http://www.datenmatrix.de/projekte/hdbg/kloster/musik/mb-75109-03.mp3&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Salve Regina&lt;/a&gt; (mp3).&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;SALVE, Regina, mater misericordiae: vita, dulcedo, et spes nostra, salve. Ad te clamamus exsules filii Hevae. Ad te suspiramus, gementes et flentes in hac lacrimarum valle. Eia, ergo, advocata nostra, illos tuos misericordes oculos ad nos converte. Et Iesum, benedictum fructum ventris tui, nobis post hoc exsilium ostende. O clemens, o pia, o dulcis Virgo Maria!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(0, 0, 153);&quot;&gt;Sei gegrüßt, o Königin, Mutter der Barmherzigkeit: unser Leben, unsre Wonne und unsre Hoffnung, sei gegrüßt! Zu dir rufen wir verbannte Kinder Evas; zu Dir seufzen wir trauernd und weinend in diesem Tal der Tränen. Wohlan denn, unsre Fürsprecherin, wende Deine barmherzigen Augen uns zu, und nach diesem Elend zeige uns Jesus, die gebenedeite Frucht Deines Leibes. O gütige, o milde, o süße Jungfrau Maria.&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br /&gt;Ein fast schon opernhaft anmutender musikalischer Gruß an die Gottesmutter von Pater Martin Gebhard, einem Benediktiner aus der ehemaligen Abtei Benediktbeuern, komponiert wohl um das Jahr 1800. Fast schon opernhaft? Sagen wir lieber: vollständig. Interessant.</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111628425976863883/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111628425976863883&amp;isPopup=true' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111628425976863883'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111628425976863883'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/05/mai-ist-mariens-monat-p.html' title=''/><author><name>Anonymous</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/blank.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111611377611929746</id><published>2005-05-15T01:35:00.000+02:00</published><updated>2005-05-23T18:17:09.040+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;strong&gt;&lt;font color=&quot;#000066&quot;&gt;Komm, o Geist der Heiligkeit!&lt;/font&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.dominikanie.lub.pl/choral.htm&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Veni Sancte Spiritus&lt;/a&gt; | &lt;font color=&quot;#000066&quot;&gt;Komm, o Geist der Heiligkeit!&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color=&quot;#8B0000&quot;&gt;et emitte caelitus&lt;/font&gt; |  &lt;font color=&quot;#000066&quot;&gt;Aus des Himmels Herrlichkeit&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color=&quot;#8B0000&quot;&gt;lucis tuae radium.&lt;/font&gt; |  &lt;font color=&quot;#000066&quot;&gt;Sende Deines Lichtes Strahl.&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color=&quot;#8B0000&quot;&gt;Veni pater pauperum,&lt;/font&gt; | &lt;font color=&quot;#000066&quot;&gt;Vater aller Armen Du,&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color=&quot;#8B0000&quot;&gt;veni dator munerum,&lt;/font&gt; | &lt;font color=&quot;#000066&quot;&gt;Aller Herzen Licht und Ruh,&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color=&quot;#8B0000&quot;&gt;veni lumen cordium.&lt;/font&gt; | &lt;font color=&quot;#000066&quot;&gt;Komm mit Deiner Gaben Zahl!&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color=&quot;#8B0000&quot;&gt;Consolator optime,&lt;/font&gt; | &lt;font color=&quot;#000066&quot;&gt;Tröster in Verlassenheit,&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color=&quot;#8B0000&quot;&gt;dulcis hospes animae,&lt;/font&gt; | &lt;font color=&quot;#000066&quot;&gt;Labsal voll der Lieblichkeit,&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color=&quot;#8B0000&quot;&gt;dulce refrigerium.&lt;/font&gt; | &lt;font color=&quot;#000066&quot;&gt;Komm, o süßer Seelenfreund!&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color=&quot;#8B0000&quot;&gt;In labore requies,&lt;/font&gt; | &lt;font color=&quot;#000066&quot;&gt;In Ermüdung schenke Ruh,&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color=&quot;#8B0000&quot;&gt;in aestu temperies,&lt;/font&gt; | &lt;font color=&quot;#000066&quot;&gt;In der Glut hauch Kühlung zu,&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color=&quot;#8B0000&quot;&gt;in fletu solatium.&lt;/font&gt; | &lt;font color=&quot;#000066&quot;&gt;Tröste den, der Tränen weint.&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color=&quot;#8B0000&quot;&gt;O lux beatissima,&lt;/font&gt; | &lt;font color=&quot;#000066&quot;&gt;O Du Licht der Seligkeit,&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color=&quot;#8B0000&quot;&gt;reple cordis intima&lt;/font&gt; | &lt;font color=&quot;#000066&quot;&gt;Mach Dir unser Herz bereit,&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color=&quot;#8B0000&quot;&gt;tuorum fidelium.&lt;/font&gt; | &lt;font color=&quot;#000066&quot;&gt;Dring in unsre Seelen ein!&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color=&quot;#8B0000&quot;&gt;Sine tuo numine&lt;/font&gt; | &lt;font color=&quot;#000066&quot;&gt;Ohne Deinen Gnadenschein&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color=&quot;#8B0000&quot;&gt;nihil est in homine,&lt;/font&gt; | &lt;font color=&quot;#000066&quot;&gt;Steht der arme Mensch allein,&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color=&quot;#8B0000&quot;&gt;nihil est innoxium.&lt;/font&gt; | &lt;font color=&quot;#000066&quot;&gt;Kann nicht gut und sicher sein.&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color=&quot;#8B0000&quot;&gt;Lava, quod est sordidum,&lt;/font&gt; | &lt;font color=&quot;#000066&quot;&gt;Wasche, was beflecket ist,&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color=&quot;#8B0000&quot;&gt;riga, quod est aridum,&lt;/font&gt; | &lt;font color=&quot;#000066&quot;&gt;Heile, was verwundet ist,&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color=&quot;#8B0000&quot;&gt;sana, quod est saucium.&lt;/font&gt; | &lt;font color=&quot;#000066&quot;&gt;Tränke, was da dürre steht,&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color=&quot;#8B0000&quot;&gt;Flecte, quod est rigidum,&lt;/font&gt; | &lt;font color=&quot;#000066&quot;&gt;Beuge, was verhärtet ist,&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color=&quot;#8B0000&quot;&gt;fove, quod est frigidum,&lt;/font&gt; | &lt;font color=&quot;#000066&quot;&gt;Wärme, was erkaltet ist,&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color=&quot;#8B0000&quot;&gt;rege, quod est devium.&lt;/font&gt; | &lt;font color=&quot;#000066&quot;&gt;Lenke, was da irre geht!&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color=&quot;#8B0000&quot;&gt;Da tuis fidelibus&lt;/font&gt; | &lt;font color=&quot;#000066&quot;&gt;Heil&#39;ger Geist, wir bitten Dich,&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color=&quot;#8B0000&quot;&gt;in te confidentibus&lt;/font&gt; | &lt;font color=&quot;#000066&quot;&gt;Gib uns allen gnädiglich&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color=&quot;#8B0000&quot;&gt;sacrum septenarium.&lt;/font&gt; | &lt;font color=&quot;#000066&quot;&gt;Deiner sieben Gaben Kraft!&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color=&quot;#8B0000&quot;&gt;Da virtutis meritum,&lt;/font&gt; | &lt;font color=&quot;#000066&quot;&gt;Gib Verdienst in dieser Zeit&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color=&quot;#8B0000&quot;&gt;da salutis exitum,&lt;/font&gt; | &lt;font color=&quot;#000066&quot;&gt;Und dereinst die Seligkeit&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color=&quot;#8B0000&quot;&gt;da perenne gaudium.&lt;/font&gt; | &lt;font color=&quot;#000066&quot;&gt;Nach vollbrachter Wanderschaft.&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;&lt;font color=&quot;#8B0000&quot;&gt;Amen. Alleluja.&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111611377611929746/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111611377611929746&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111611377611929746'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111611377611929746'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/05/komm-o-geist-der-heiligkeit-veni.html' title=''/><author><name>Anonymous</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/blank.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111607832441992754</id><published>2005-05-14T15:42:00.000+02:00</published><updated>2005-05-14T17:08:58.790+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style=&quot;color: rgb(0, 0, 102); font-weight: bold;&quot;&gt;Santo Subito&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://www.apogeonline.com/webzine/2000/03/24/02/20000324020401.jpg&quot; style=&quot;float: left; margin-right: 10px; margin-bottom: 1px;&quot; alt=&quot;Johannes Paul II&quot; title=&quot;Johannes Paul II&quot; height=&quot;242&quot; width=&quot;163&quot; /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;Ich habe noch eine sehr freudige Ankündigung zu machen&quot;&lt;/span&gt;, sagte Papst Benedict XVI während eines Treffens mit römischen Klerikern in seiner eigenen Bischofskirche, der Lateran-Basilika. Und verlas daraufhin einen lateinischen Text. Darin verkündete er den sofortigen Beginn des Prozesses zur Seligsprechung Johannes Paul II.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Polen, das war nicht anders zu erwarten, ist man über diese Ankündigung hoch erfreut. Stellvertrend für viele andere Stimmen Franciszek Macharski, der heute dem Bistum Krakau vorsteht, jener Diözese, deren Hirt Karol Woytila einst gewesen war: &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;Was ich empfinde? Eine enorme Freude! Dieser Papst war für mich der Heilige Vater. Heilig eben! Dieser Papst, der uns allen so nahe war, war wahrhaft ein Geschenk Gottes an uns, in diesen schwierigen Zeiten. Seine Art zu leben, zu sprechen, mit uns zu sein und zu beten - er war so strahlend, er war ein lebendes Zeugnis.&quot;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es erheben sich allerdings auch andere Stimmen, ironischerweise nicht selten aus jener Ecke, die Kirche und Vatikan recht gerne zu wenig und zu langsame Veränderung vorwirft. &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;Warum&quot;&lt;/span&gt;, klagen diese nun, &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;diese Hast?&quot;&lt;/span&gt; Eine der Stimmen, von mir in diesem &lt;a href=&quot;http://katholon.net/viewtopic.php?t=600&amp;start=10&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Diskussionsforum&lt;/a&gt; vernommen,  mutmaßte, es würde das Verfahren nur deswegen so schnell in Gang gesetzt, weil &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;die&quot;&lt;/span&gt; - wer immer »die« auch sein mögen - die also &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;wollen Ruhe im Karton haben! Je länger man darauf warten müsste, desto lauter würden die Rufe nach Seligsprechung beziehungsweise desto länger würde der verstorbene Papst dem neuen die »Show« stehlen. Also lieber schnell weg mit der Sache vom Tisch ... &quot;&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein recht seltsamer Gedanke, der zudem impliziert, Benedict XVI hätte bei nunmehr schon einigen Gelegenheiten die Wahrheit, gelinde gesagt, sozusagen poetisch überhöht, romantisch gefärbt, oder, um es schlichter zu sagen: er hätte geheuchelt und gelogen. &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;Wir können sicher sein, dass unser geliebter Papst jetzt am Fenster des Hauses des Vaters steht, uns sieht und uns segnet. Ja, segne uns, Heiliger Vater.&quot;&lt;/span&gt; Derart urteilte anlässlich der Predigt beim Begräbnis seines lieben Freundes und Vorgängers Kardinal Ratzinger vor den Gläubigen. Eine Seligsprechung ist ja nichts anderes als die Bekundung der Überzeugung der Kirche, es wäre ein bestimmter Mensch auf Grund seines Glaubens, der sich bezeugt durch sein Leben, im Hause des Vaters. Kardinal Ratzinger hat diese persönlich Überzeugung öffentlich kundgetan. Der ganzen Kirche sagte er, wir könnten dessen sicher sein, der ganzen Kirche sagte er damit, wir könnten der Seligkeit des verstorbenen Heiligen Vaters Johannes Paul II sicher sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum also das Erstaunen, dass er nun die Kirche beauftragte diese von ihm öffentlich kundgetane Überzeugung formal zu prüfen, um sie dann nochmals, diesmal im Namen und Auftrag der gesamten Kirche, dem Volk Gottes zu bestätigen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jahre, meinen nun manche, gar viele Jahre würde es bis dahin noch dauern; fast als Trostspruch ist diese scheinbare Gewissheit formuliert. Ich hingegen versuche mich nun als Prophet: es wird, wenn Gott will, dieser Papst sein, dieses Pontifikat, das die Seligsprechung Johannes Paul II sehen wird. Und noch eine zweite Prophezeiung knüpfe ich an: es wird, wenn Gott es so will, dieser Papst sein, Benedict XVI, der seinen Freund und Vorgänger Johannes Paul II, den Menschen Karol Woytila, heilig spricht. Ich biete darob eine Wette an. Wer hält dagegen?</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111607832441992754/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111607832441992754&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111607832441992754'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111607832441992754'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/05/santo-subito-ich-habe-noch-eine-sehr.html' title=''/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111597001853629528</id><published>2005-05-13T09:37:00.000+02:00</published><updated>2005-05-13T12:29:31.790+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style=&quot;font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);&quot;&gt;Dein Packesel bin ich geworden&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;In &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3421051232/qid=1115936859/sr=8-1/ref=sr_8_xs_ap_i1_xgl/302-4011423-7321662&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Aus meinem Leben&lt;/a&gt;, auf den letzten Seiten dieses schmalen Bandes, schreibt Kardinal Ratzinger über die Inhalte des Wappens, das er sich als Münchener Erzbischof erwählte. Der gekrönte Mohr ist schon seit etwa tausend Jahren darin enthalten. Dem fügte er eine Muschel und einen lastenschleppenden Bären hinzu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Muschel, schreibt er, ist einerseits Zeichen unserer Pilgerschaft - &lt;a href=&quot;http://www.columbia.edu/cu/cuo/S2003-6.mp3&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Denn wir haben hie keine bleibende Statt&lt;/a&gt;, nur Gast sind wir auf dieser Erde, nur das Gastrecht ist unser, nicht aber das Recht zu bleiben - andererseits aber auch ein Verweis auf eine Legende, die sich um den Heiligen &lt;a href=&quot;http://www.heiligenlexikon.de/index.htm?BiographienA/Augustinus.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Augustinus&lt;/a&gt; rankt. Dieser grübelte eines Tages über das Geheimnis der Trinität und wollte schier verzweifeln, dass sein Verstand nicht fähig war, dieses Geheimnis zu begreifen. Da begegnete er am Strand, auf dem er sich gedankenverloren erging, einem kleinen Knaben, der mit einer Muschel Wasser aus dem Meer in eine kleine Grube schöpfte. Als er den Knaben fragte, was er da mache, sagte ihm dieser, er wolle mit der Muschel das Meer in die kleine Grube schöpfen. Da lachte der Heilige und verstand: so wenig die Grube das Wasser des Meeres zu fassen vermag, so ungeeignet die Muschel als Schöpfinstrument für dieses Vorhaben ist, so wenig vermag der Mensch die Geheimnisse Gottes zu erfassen, so ungeeignet ist sein Verstand zu solchem Werk.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Bär mit der Last auf dem Rücken ist einer Legende entnommen, die über den Heiligen &lt;a href=&quot;http://www.heiligenlexikon.de/BiographienK/Korbinian_von_Freising.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Korbinian&lt;/a&gt;, den Gründer der Freisinger Diözese, erzählt wird. Auf einer Reise nach Rom zerfleischte ein Bär das Pferd des Heiligen. Da habe der unerschrockene Korbinian diesem zur Strafe für seine Tat die Last auf den Rücken gebunden. Nun musste der Bär des Heiligen Gepäck nach Rom tragen. In Rom entließ der Heilige das Tier, das schleunigst das Weite suchte; vielleicht, dass es zurück ins heimatliche Bayern lief, um dort, fernab des Heiligen sein Leben friedlich zu beschließen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese Geschichte des wider Willen lastenschleppenden Bären erinnerte den Theologen Joseph Ratzinger an eine Meditation des Heiligen Augustinus über die Verse 22 und 23 des Psalms 73 (72): &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;Ich war töricht und ohne Verstand, war wie ein Stück Vieh vor Dir. Ich aber bleibe immer bei dir, Du hältst mich an meiner Rechten.&quot;&lt;/span&gt; ... war wie ein Stück Vieh vor Dir ... Augustinus schrieb über das Vieh des Bauern, dass diesem auch zur Verrichtung der Arbeit diente, vor allem die Zug- und Lasttiere. Als ein solches Zugtier empfand sich der Heilige. Das Leben eines Gelehrten hatte er ursprünglich für sich gewählt, und sah sich nun plötzlich vor einen Karren gespannt, um Gottes Werk durch diese Welt zu tragen und ziehen. Das mag ihm mitunter recht hart und bitter angekommen sein. In seiner Meditation aber findet der Heilige Trost in dem Gedanken, dass das Zugtier dem Bauern besonders nahe ist, ihm dieses Stück Vieh besonders lieb und wert ist, das ihm zur Arbeit dient. Und so ist dem Herren der Welt ein Augustinus, der sich schweisstriefend vor dem Karren müht, lieber als einer, der ruhig und sauber im Turm der Gelehrten verharrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;Der bepackte Bär, der dem heiligen Korbinian das Pferd oder wohl eher den Maulesel ersetzte, sein Maulesel wurde – gegen seinen Willen, war er so und ist er nicht ein Bild dessen, was ich soll und was ich bin? &lt;/span&gt; &lt;span style=&quot;color: rgb(0, 0, 102);&quot;&gt;»Ein Packesel bin ich für Dich geworden, und gerade so bin ich ganz und immer bei Dir.«&lt;/span&gt; &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;... Von Korbinian wird erzählt, dass er den Bären in Rom wieder in Freiheit entließ. ... Inzwischen habe ich mein Gepäck nach Rom getragen und wandere seit langem damit in den Straßen der Ewigen Stadt. Wann ich entlassen werde, weiss ich nicht&quot;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style=&quot;margin-bottom: 0cm;&quot;&gt;Nun wissen wir alle, dass Gott ihn nicht entlassen wird für die gesamte Dauer seines Gastrechts auf Erden. Joseph Ratzinger wird nicht Korbinians Bären nach Bayern folgen können, wird nicht mehr heimkehren. Er wird in Rom bleiben und in Rom sterben. &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;Dein Packesel bin ich geworden, und so, gerade so bin ich bei Dir.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111597001853629528/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111597001853629528&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111597001853629528'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111597001853629528'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/05/dein-packesel-bin-ich-geworden-in-aus.html' title=''/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111588438538041695</id><published>2005-05-12T09:51:00.000+02:00</published><updated>2005-05-23T09:54:33.306+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style=&quot;font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);&quot;&gt;Mai ist Mariens Monat&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a title=&quot;Sandro Botticelli: Magnificat (Ausschnitt)&quot; href=&quot;http://www.marypages.com/magnificat.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.marypages.com/magnificat.jpg&quot; alt=&quot;Sandro Botticelli: Magnificat (Ausschnitt)&quot; title=&quot;Sandro Botticelli: Magnificat (Ausschnitt)&quot; height=&quot;240&quot; width=&quot;360&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;font-size:85%;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Monteverdi&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Claudio Monteverdi&lt;/a&gt; (1567-1643): Vespro Della Beata Virgine, XI. Sonata sopra &lt;a href=&quot;http://www.hsem.de/mp3/sonata.mp3&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sancta Maria ora pro nobis&lt;/a&gt; (mp3).&lt;/span&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111588438538041695/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111588438538041695&amp;isPopup=true' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111588438538041695'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111588438538041695'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/05/mai-ist-mariens-monat-claudio.html' title=''/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5400086.post-111576361296626426</id><published>2005-05-11T00:06:00.000+02:00</published><updated>2005-05-11T10:17:00.003+02:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style=&quot;font-weight: bold; color: rgb(0, 0, 102);&quot;&gt;was morsch ist, ist reif, dass es falle&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;Europa, was ist das eigentlich?&quot;&lt;/span&gt; Mit dieser Frage leitet Joseph Kadinal Ratzinger, heute als Benedict XVI Hirte der Kirche, seinen im November 2004 gehaltenen Vortrag &quot;Gegen die Ideologie des Laizismus&quot; ein. Und er fügt dieser Frage noch weitere Fragen hinzu: Wo endet Europa? Wo verläuft seine Grenze? Warum gehört Sibirien, das überwiegend von Europäern bewohnt wird, nicht zu Europa? Welche Inseln im Atlantik gehören warum, oder warum nicht, zu Europa? Aus der Formulierung dieser Fragen erwächst ihm die Antwort, dass Europa kein eindeutig geographischer, sondern vielmehr ein kultureller und historischer Begriff ist. Wer hätte gewusst, dass &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Herodot&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Herodot&lt;/a&gt;, der als erster Europa als geographischen Begriff nennt, von einem Europa spricht, das einfach den Raum ausserhalb des persischen Reiches umfasst, und zwar den vorwiegend griechischen Raum. Und dass daraus in der Antike ein Kontinent, ein Europa erwuchs, das die Länder rund um das Mittelmeer umfasste, Länder, die politisch, wirtschaftlich und kulturell aufeinander bezogen waren. Österreich, Deutschland, ganz Mittel- und Westeuropa, lagen zu dieser Zeit ausserhalb der Grenzen des Erdteils. Das Europa dieser Epoche umfasste Teile von Asien, Afrika und von dem, was wir heute als Europa bezeichnen. Erst die Eroberungen des Islam zerstückelten den Kontinent. Das Bewusstsein, dass damit etwas in zwei Teile zerbrochen worden war, das eigentlich eine Einheit gebildet hatte, blieb lange noch im kollektiven Gedächtnis des Restes von dem, was einst Europa gewesen, haften. Auch daraus, denke ich mir, erklären sich die wiederholten Versuche des verbliebenen Restes, der sich mittlerweile nach Norden und Westen bedeutend erweitert hatte, die Einheit mit den verlorengegangenen Teilen des Kontinents wiederherzustellen. Ich spreche von den Kreuzzügen, die heute, wie ich glaube, aus völlig falscher Perspektive betrachtet werden. Aber es ist ja das Unrecht einer jeden Zeit, den Altvorderen aus der Geschichte einen Strick zu drehen, die Sünden der Väter, die sich nicht mehr ändern lassen, zu verdammen, hingegen vor den eigenen Sünden und dem, was zu ändern wäre, die Augen zu schließen. Niemals, glaubt man manchen Zeitgenossen, war die Menschheit besser als heute, und niemals verstanden wir besser als heute, was Jesus wirklich wollte. Niemals gab es bessere Christen als uns ... spätestens hier führt der Gedanke ins Lächerliche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ratzinger spricht in dem Vortrag auch von den Pathologien, die die Religion befallen können. Auch das Christentum ist in den zweitausend Jahren, in denen wir nun schon der Wiederkunft des Herrn harren – &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;Veni, Domine Iesu!&lt;/span&gt; -, mal mehr, mal weniger, in krankhafte Zustände verfallen. Heute, rühmen wir uns, gibt es solche Pathologien in der christlichen Religion nicht mehr (unsere modernen und aufgeklärten Mitbürger, Europäer wie wir, mögen das vielleicht anders sehen; man lausche nur einmal einer Diskussion über die katholische Sexualmoral in solchen Kreisen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir rühmen uns also der Mäßigung, des gesunden Augenmaßes. Ich hingegen frage mich, ob nicht der Umstand, dass der katholische Glaube solche Pathologien nicht mehr hervorbringt, weniger eine Tugend, als vielmehr ein Zeichen der Kraftlosigkeit ist. Es ist vielleicht unser Glaube zu schwach, um noch ernsthaft erkranken zu können. Dann allerdings ist unsere Mäßigung und unser gesundes Augenmaß ein Zeichen von existenzbedrohender Schwäche. In solchen Fällen mag uns blühen, was einst &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96d%C3%B6n_von_Horv%C3%A1th&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ödön von Horvath&lt;/a&gt; über seine Zeit sagte: was morsch ist, ist reif, dass es falle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da wäre ich wieder beim Holz angelangt, dem Ast, auf dem wir sitzen. Diesen Ast, man kann ihn Europa nennen, kein geographischer, sondern ein geistiger Raum. Auf seine Weise nicht ohne Ironie: das aufgeklärte Europa, das so von sich überzeugte, gescheite und weltzugewandte Europa, es ist gerade dabei sich selbst abzuschaffen; es beschloss, könnte man mit gutem Grund sagen, sich die Mühen der Fortpflanzung zu ersparen. Joseph Ratzinger spricht, um den Faden des Vortrags wieder aufzugreifen, von dem Selbsthass Europas, das für alles offen ist, für alles: nur nicht für seine eigene Geschichte, sein eigenes Herkommen: das ist Christus. &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;Europa braucht&quot;&lt;/span&gt;, führt er weiter aus, &lt;span style=&quot;color: rgb(153, 0, 0);&quot;&gt;&quot;um zu überleben, eine neue, gewiss kritische und demütige Annahme seiner Selbst ... wenn es überleben will&quot;&lt;/span&gt;. Besonders optimistisch schien er mir in dieser Sache allerdings nicht zu sein. Nun ja: wie sollte ich ihm das verdenken? Ich bin es ja auch nicht. Was morsch ist, ist es nicht reif, dass es falle?</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://domine.blogspot.com/feeds/111576361296626426/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=5400086&amp;postID=111576361296626426&amp;isPopup=true' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111576361296626426'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5400086/posts/default/111576361296626426'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://domine.blogspot.com/2005/05/was-morsch-ist-ist-reif-dass-es-falle.html' title=''/><author><name>Unknown</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='https://img1.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>5</thr:total></entry></feed>