<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<?xml-stylesheet type="text/xsl" media="screen" href="/~d/styles/atom10full.xsl"?><?xml-stylesheet type="text/css" media="screen" href="http://feeds.feedburner.com/~d/styles/itemcontent.css"?><feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:openSearch="http://a9.com/-/spec/opensearch/1.1/" xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0" xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0" gd:etag="W/&quot;CEcCRH44fyp7ImA9WhVTFkk.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6781882405696442227</id><updated>2012-03-01T23:47:45.037+01:00</updated><category term="kulinarisches" /><category term="gärten" /><category term="Elschner" /><category term="die Sünderin" /><category term="Friedrich Hollaender" /><category term="Café des Westens" /><category term="Zwanziger Jahre" /><category term="Tingel Tangel Theater" /><category term="Berlin" /><category term="Hausvoigtplatz" /><category term="historische aufführungen" /><category term="Excelsior" /><category term="Romanisches Café" /><category term="Käthe Kollwitz" /><category term="Helene Weigel" /><category term="Bertolt Brecht" /><category term="Café Größenwahn" /><category term="Böcklin" /><category term="Nelson" /><category term="Theater des Westens" /><category term="Variete" /><category term="wissenschaft" /><category term="jugendkultur" /><category term="Berliner Waldbühne" /><category term="aktuelle aufführungen" /><category term="Vicki Baum" /><category term="Künstlercafe" /><category term="ausstellungen und museen" /><category term="Rachmaninow" /><category term="Turmpalast-Kino" /><category term="Bubikopf" /><category term="diverses" /><category term="orte" /><category term="Hildegard Knef" /><category term="exponate" /><category term="kabarett" /><category term="Christian Schad" /><category term="Hamburg" /><category term="Künstlerin" /><category term="aktuelle ausstellungen" /><category term="Anhalter Bahnhof" /><category term="theater" /><category term="Heinrich Mann" /><category term="architektur" /><category term="mode" /><category term="literatur" /><category term="20er jahre" /><category term="Nationalgalerie Berlin" /><category term="Max Raabe" /><category term="Skladanowsky" /><category term="Revue" /><category term="film" /><category term="Max Reinhardt" /><category term="künstler" /><category term="Jeanne Mammen" /><category term="Alsterpavillion" /><title>kunstblog</title><subtitle type="html" /><link rel="http://schemas.google.com/g/2005#feed" type="application/atom+xml" href="http://kunstbloggerin.blogspot.com/feeds/posts/default" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://kunstbloggerin.blogspot.com/" /><link rel="next" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default?start-index=26&amp;max-results=25&amp;redirect=false&amp;v=2" /><author><name>Sarah-Maria</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12824953618628145868</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="26" src="http://2.bp.blogspot.com/_K7ywAL_roJI/TN6YFfMgVKI/AAAAAAAAAAY/Yvc7NQKCh5c/S220/auge.jpg" /></author><generator version="7.00" uri="http://www.blogger.com">Blogger</generator><openSearch:totalResults>52</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" type="application/atom+xml" href="http://feeds.feedburner.com/blogspot/emEDm" /><feedburner:info uri="blogspot/emedm" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com/" /><feedburner:emailServiceId>blogspot/emEDm</feedburner:emailServiceId><feedburner:feedburnerHostname>http://feedburner.google.com</feedburner:feedburnerHostname><entry gd:etag="W/&quot;DUcFSHY6cCp7ImA9WhVTFk4.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6781882405696442227.post-6386913107165026929</id><published>2012-03-01T22:01:00.001+01:00</published><updated>2012-03-01T22:23:39.818+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2012-03-01T22:23:39.818+01:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="20er jahre" /><title>max und fanny steinthal</title><content type="html">&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;
&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-G_7TR-gQx88/Tx1Ql35KmlI/AAAAAAAAAec/JfGVk6rkS2A/s1600/Sortieren08+022.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-G_7TR-gQx88/Tx1Ql35KmlI/AAAAAAAAAec/JfGVk6rkS2A/s320/Sortieren08+022.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
In der Uhlandstraße 191 (Berlin - nahe Ku-Damm) stand einst das Anwesen der Familie Max und Fanny Steinthal. Max Steinthal war einer der wichtigsten Akteure in der deutschen Wirtschaft des Kaiserreichs. Er war Mitbegründer der Deutschen Bank , Financier der Berliner U-Bahn und spendete er mehrere 100.000 Goldmark für soziale und wissenschaftliche Einrichtungen. Zudem war er maßgeblich an der Gründung der Mannesmann AG beteiligt. Bis 1932 war Max Steinthal Vorsitzender des Aufsichtsrates der Deutschen Bank. Dann trat er, nach eigenen Angaben, weil er hinsichtlich seiner jüdischen Abstammung der Bank keine Schwierigkeiten machen wollte, zurück. Seine Kinder flohen ins Ausland, doch zu diesem Schritt konnten sich das Ehepaar nicht entschließen. 1938 mussten sie schließlich ihre Villa räumen und sie weit unter Wert verkaufen. Ihre letzten Tage verbrachten sie in dem Berliner Hotel Eden am Bahnhof Zoo (dort wurde übrigens Rosa Luxemburg ermordet). Dort verstarb am 8. Dezember 1940, fast 90-jährig, Max Steinthal und wenig später, am 5. Oktober 1941, auch seine Frau Fanny.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steinthals waren begeisterte Kunstsammler und hatten in ihrer Villa eine beachtliche Sammlung vorzuweisen. Darunter Werke von Pablo Picasso, Max Liebermann, Edouard Manet, Edvard Munch, Lovis Corinth oder Giovanni Segantini. Zudem wurde von Fanny Steinthal eine bedeutende Miniaturensammlung angelegt. Beraten wurden sie bei ihrer Auswahl von niemand geringeren als dem berühmten Museumsdirektor Wilhelm von Bode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Großteil des Nachlasses wurde von der Gestapo als Reichsfluchtsteuer ihrer Kinder sowie Judenvermögensabgabe beschlagnahmt. Der nichtjüdische Ex-Schwiegersohn Richard Vollmann wurde mit der Testamentsvollstreckung beauftragt. Er und Eva Steinthal hatten sich vor ihrer Flucht nach Peru scheiden lassen. Vollmann nahm, bei Beginn der Luftangriffe auf Berlin, einen Teil der Sammlung in sieben Kisten mit etwa 60 Exponate mit nach Dresden. Doch als er 1953 aus der DDR floh wurden die Kunstwerke gepfändet und ohne genauere Prüfung ins Depot der Staatlichen Kunstsammlung Dresden gegeben. Die Erben hatten zwar bereits 1948 Anspruch auf die Sammlung erhoben, jedoch liefen ihre Forderungen, ohne genaue Kenntnis des Aufenthaltsortes, ins Leere. 1998 beauftragten sie die Historikerin Monika Tatzkow mit der Suche nach der verschollenen Sammlung. Sie fand Hinweise darauf, dass die Bilder in Dresden zu suchen sind. Nach dem Elbhochwasser 2002 mussten die im Schloss Pillnitz gelagerten Beständen neu katalogisiert werden. Dabei wurden etwa 60 Bilder ausgemacht, die zu der Steinthal-Sammlung gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den sieben Enkeln konnten, nach langen Verhandlungen, die entdeckten Bilder zurückgegeben werden. Sie wurden restauriert und 2004 im Jüdischen Museum Berlin ausgestellt. Schon zu Lebzeiten der Steinthals hingen die Bilder z.T. leihweise im Alten Jüdischen Museum. Nach der Ausstellung 2004 wurden die meisten Bilder von den Erben mit einem Millionengewinn bei Sotheby’s versteigert. Unter den wiedergefunden Stücken befand sich übrigens auch die Aktie der Deutschen Bank mit der No. 001. Sie ging bei Sotheby’s für 104.000 EUR weg. Die Miniaturensammlung von Fanny Steinthal sowie 40 weitere Werke sind jedoch leider bis heute verschollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max und Fanny Steinthal sind auf dem interkonfessionellen Waldfriedhof Heerstraße (Berlin) beigesetzt. Am Alexanderplatz und der U-Bahn-Station Klosterstraße erinnert heute eine Gedenktafel an die Verdienste Steinthals. Zudem wurde in Erinnerung an Max und Fanny Steinthals Sohn Eduard,&amp;nbsp; vor dem einstigen Anwesen der Familie, ein Stolperstein verlegt. Eduard Steinthal floh 1937 nach Frankreich, wurde dort jedoch verhaftet und am 14. September 1943 nach Ausschwitz deportiert und ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Quellen:&lt;br /&gt;Zeit Online: Von zwei Diktaturen unterdrückt. http://www.zeit.de/2004/38/Von_zwei_Diktaturen_unterdrueckt (abgerufen am 29. Februar 2012).&lt;br /&gt;Jüdisches Museum Berlin: Max Steinthal – Ein Bankier und seine Bilder. http://www.jmberlin.de/main/DE/01-Ausstellungen/02-Sonderaustellungen/2004/steinthal.php (abgerufen am 29. Februar 2012).&lt;br /&gt;Spiegel.de: Deutsche-Bank-Aktie für 104.000 Euro repatriiert. http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,333059,00.html (abgerufen am 29. Februar 2012).&lt;br /&gt;Welt Online: Verschollene Kunst wiederentdeckt. http://www.welt.de/print-wams/article109050/Verschollene_Kunst_wiederentdeckt.html (abgerufen am 29. Februar 2012).&lt;br /&gt;Berlin.de: Stolperstein Uhlandstr. 191. http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/bezirk/lexikon/uhland191.html (abgerufen am 29.Februar 2012).&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6781882405696442227-6386913107165026929?l=kunstbloggerin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/-Xkji1sKrfxgCcjY5z9gSZFQZfc/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/-Xkji1sKrfxgCcjY5z9gSZFQZfc/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/-Xkji1sKrfxgCcjY5z9gSZFQZfc/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/-Xkji1sKrfxgCcjY5z9gSZFQZfc/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogspot/emEDm/~4/9-CPmGKG7BQ" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kunstbloggerin.blogspot.com/feeds/6386913107165026929/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6781882405696442227&amp;postID=6386913107165026929&amp;isPopup=true" title="1 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/6386913107165026929?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/6386913107165026929?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/blogspot/emEDm/~3/9-CPmGKG7BQ/max-und-fanny-steinthal.html" title="max und fanny steinthal" /><author><name>Sarah-Maria</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12824953618628145868</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="26" src="http://2.bp.blogspot.com/_K7ywAL_roJI/TN6YFfMgVKI/AAAAAAAAAAY/Yvc7NQKCh5c/S220/auge.jpg" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/-G_7TR-gQx88/Tx1Ql35KmlI/AAAAAAAAAec/JfGVk6rkS2A/s72-c/Sortieren08+022.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>1</thr:total><feedburner:origLink>http://kunstbloggerin.blogspot.com/2012/03/max-und-fanny-steinthal.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;AkQFRnY_fip7ImA9WhVTFEw.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6781882405696442227.post-1371205959927009746</id><published>2012-02-28T09:37:00.001+01:00</published><updated>2012-02-28T09:38:37.846+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2012-02-28T09:38:37.846+01:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="wissenschaft" /><title>Der erste Hubschrauber</title><content type="html">&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;
&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-0x-YPIbfK58/T0ySK_kLlII/AAAAAAAAAlg/MJfZOBTg1xA/s1600/013.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="239" src="http://4.bp.blogspot.com/-0x-YPIbfK58/T0ySK_kLlII/AAAAAAAAAlg/MJfZOBTg1xA/s320/013.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
Einiges an Aufsehen erregte ein Vortrag, den der Ingenieur Hermann Ganswindt am 27. Mai 1891 &lt;a href="http://opernblog.blogspot.com/2011/11/rosenkavalier-abwicklungs-gmbh.html" target="_blank"&gt;in der alten Berliner Philharmonie&lt;/a&gt; hielt: er stellte ein „Weltenfahrzeug“ mit Dynamit-Explosions-Antrieb vor - und seine Zuschauer nahmen ihn nur so mäßig ernst. Ganswindts Idee die Rakete zunächst mit einem Hubschrauber in höhere Luftschichten zu schleppen und sie erst dort zu zünden, brachte ihm auch nicht mehr Glaubwürdigkeit ein. Da half es auch nix, dass er ein Modell eines solchen Hubschraubers gleich mitlieferte. Im Gegenteil sein Modell erlangte als „fliegender Maikäfer“ auf Jahrmärkten Prominenz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um also beim bildungsbürgerlichen Publikum fortan mehr Seriosität auszustrahlen lernte er mit 35 Jahren Klavierspielen und ging mit seinem Programm „Klavierconcert und Experimental-Vortrag über Luftschifffahrt“ auf Tour. Seriosität hin oder her, es brachte ihm jedenfalls genug Geld ein, um sich ein Grundstück in Schöneberg (Berlin) zu kaufen und dort einen Prototyp seines Hubschraubers zu entwickeln. Dieser flog erstmals im Juli 1901 gen Himmel. Festgehalten wurde dieser allererste motorisierte Flug der Geschichte von den Brüder Skladanowsky und kurz darauf im berühmten &lt;a href="http://kunstbloggerin.blogspot.com/2011/11/das-wintergarten-variete.html" target="_blank"&gt;Wintergarten-Varieté&lt;/a&gt; vorgeführt. Leider ist der Film heute verschollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch am 17. April 1902, nicht einmal ein Jahr nach seinem legendären Flug, wurde Ganswindt verhaftet. Ihm wurde vorgeworfen aus seiner Erfindung, obwohl sie noch nicht einmal gänzlich fertig war, Kapital zu schlagen. Und was noch schwerer wog: ihm wurde Betrug vorgeworfen. Schuld war ein Draht mit dem Ganswindt seinen Hubschrauber während des Flugs gesichert hatte. Nun wurde ihm unterstellt seine Maschine habe sich nicht aus eigener Kraft erhoben. Sein gesamtes Vermögen wurde von den Behörden zur Konkursmasse erklärt und die Firmenbücher beschlagnahmt. Seiner Frau und seinen sieben Kindern blieben nur noch die Wohnräume auf ihrem Schöneberger Grundstück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Gutachten stellte schließlich Ganswindts Unschuld sicher und nach acht Wochen Haft folgte seine Entlassung. Doch sein Lebenswerk war zerstört und sein Ruf ruiniert. Die Boulevard-Presse hatte es sich in den Wochen seiner Inhaftierung nicht nehmen lassen sich mit Skandal-Schlagzeilen zu überschlagen. Es wurde z.B. ein angeblich von Ganswindt stammender Brief abgedruckt, in dem er dem preußischen Staat seine Maschine gegen 20 Millionen Reichsmark als Staatsgeheimnis anbot. Aus heutiger Sicht wäre das zwar ein Schnäppchen gewesen, doch damals nur ein unweigerliches Indiz dafür, dass der gute Herr Ganswindt ein bisserl übergeschnappt war. Weiter wurde in den Brief nahegelegt, dass Ganswindt behauptete ein „Weltenfahrzeug“ herstellen zu können, dass binnen 24 Stunden den Mars erreichen könne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu einem Rehabilitierungsprozess kam es gar nicht erst, weil im Vorfeld sämtliche Prozessakten spurlos verschwanden. Er musste also nach seiner Entlassung einen Offenbarungseid leisten und von der Wohlfahrt leben. 1912 starb seine erste Frau. Wenige Jahre später überlegte es sich die Öffentlichkeit anders und feierte Ganswindt nun schließlich doch als Pionier der Weltraumfahrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als er 1934 starb, soll er kurz vor seinem Tod zu seiner zweiten Frau gesagt haben: „Ich habe es nicht mehr erleben dürfen, aber du wirst es noch erleben.“ Und er sollte Recht behalten: denn sie war tatsächlich am Cape Kennedy als die erste Rakete zum Mond geschossen wurde.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;br /&gt;Quellen:&lt;br /&gt;Hennig, F.: Erst Maikäfer, dann Tausendsassa. In: taz, (04.01.2003).&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6781882405696442227-1371205959927009746?l=kunstbloggerin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/hzlrNCx3P_rIrKLC_SF3E03paRo/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/hzlrNCx3P_rIrKLC_SF3E03paRo/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/hzlrNCx3P_rIrKLC_SF3E03paRo/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/hzlrNCx3P_rIrKLC_SF3E03paRo/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogspot/emEDm/~4/9PlF6AjnHWQ" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kunstbloggerin.blogspot.com/feeds/1371205959927009746/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6781882405696442227&amp;postID=1371205959927009746&amp;isPopup=true" title="5 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/1371205959927009746?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/1371205959927009746?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/blogspot/emEDm/~3/9PlF6AjnHWQ/der-erste-hubschrauber.html" title="Der erste Hubschrauber" /><author><name>Sarah-Maria</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12824953618628145868</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="26" src="http://2.bp.blogspot.com/_K7ywAL_roJI/TN6YFfMgVKI/AAAAAAAAAAY/Yvc7NQKCh5c/S220/auge.jpg" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/-0x-YPIbfK58/T0ySK_kLlII/AAAAAAAAAlg/MJfZOBTg1xA/s72-c/013.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>5</thr:total><feedburner:origLink>http://kunstbloggerin.blogspot.com/2012/02/der-erste-hubschrauber.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;D04EQX4_fip7ImA9WhVTFk4.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6781882405696442227.post-1198359793343248780</id><published>2012-02-24T19:10:00.002+01:00</published><updated>2012-03-01T22:05:00.046+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2012-03-01T22:05:00.046+01:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="orte" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="wissenschaft" /><title>einsteins "flucht" aus berlin</title><content type="html">&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;
&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-yMQffiwILoE/T0fSCn8EJGI/AAAAAAAAAlQ/aV7cHz7244Q/s1600/EvasParty_Dokumenta+072.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-yMQffiwILoE/T0fSCn8EJGI/AAAAAAAAAlQ/aV7cHz7244Q/s320/EvasParty_Dokumenta+072.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
Als Albert Einstein 1929 seinen 50. Geburtstag feierte, wollte die Stadt Berlin ganz besonders auftrumpfen und entschied sich ihrem berühmten Bürger ein Landhaus zu schenken. Einstein wurde also nach seinen Wünschen befragt - doch die Grundstückssuche ging mit Ach und Krach in die Hose: es gab Intrigen, Streitigkeiten, antisemitische Agitationen und diverse andere Gründe, warum letztlich weder ein Haus noch ein Hüttchen verschenkt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einstein hatte sich aber mittlerweile so sehr mit dem Gedanken eines Häuschen in der Natur angefreundet, dass er kurzerhand selbst baute. Bereits im Dezember 1929 konnte er einziehen: „In dem neuen Holzhäuschen gefällt mirs großartig. Trotz der durch dasselbe erzeugten Pleite. Das Segelschiff [ein Geschenk von Freunden], die Fernsicht, die einsamen Herbstspaziergänge, die relative Ruhe, es ist ein Paradies.“ In Caputh, bei Potsdam, konnte Einstein die Seele baumeln lassen und wurde auch nicht müde seiner Freude darüber, dass er Anzug und Krawatte im Schrank lassen konnte, Ausdruck zu verleihen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 lud er z.B. seinen Sohn Eduard mit folgendem Vierzeiler zu sich ein:&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;„Sei ein gutes faules Tier&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Streck alle Viere weit von Dir&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Komm nach Caputh, pfeif auf die Welt&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Und auf Papa, wenn Dirs gefällt.“&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch diese Ungezwungenheit sollte ein jähes Ende finden, denn die Nationalsozialisten bekamen immer mehr gesellschaftliches Gewicht. So dass Einstein sich letztlich, trotz diverser Vorbehalte gegen den Kommunismus, entschloss, sich der politischen Linken anzuschließen - und hielt z.B. an der Marxistischen Arbeiterschule den Vortrag „Was der Arbeiter von der Relativitätstheorie wissen muß“. 1932 besuchten ihn in Caputh Käthe Kollwitz und Heinrich Mann, um ihn als prominenten Unterstützer eines Aufrufs zu gewinnen, in dem sie Gewerkschaftsführer, Sozialdemokraten und Kommunisten aufforderten gemeinsam gegen die Nazis zu kämpfen. Albert Einstein setzte sich und seine Prominenz (nicht nur in Berlin) immer wieder dafür ein Gerechtigkeit walten zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Nazis 1933 mit ihrer Machtergreifung das Ende der Demokratie einläuteten, befand sich Einstein auf einer Amerikareise. Als er hörte, dass Hindenburg nach dem Reichstagsbrand am 28. Februar 1933 die politischen und bürgerlichen Grundrechte außer Kraft gesetzt hatte, war für ihn klar, dass er nach Deutschland nicht zurückkehren wird. Einen Monat später gab er in Antwerpen seine deutsche Staatsbürgerschaft auf (offiziell aberkannt wurde sie ihm aber erst 1934, weil es nach deutschem Recht illegal war diese selbst aufzugeben) und kündigte der Preußischen Akademie der Wissenschaft seine Mitgliedschaft. Die ihm daraufhin mitteilte, dass dies nicht weiter bedauert werde, da sich Einstein an „der Greulhetze“ gegen Deutschland im Ausland beteiligt habe. Denn Einstein hatte auf seiner Amerikareise immer wieder offen zum Ausdruck gebracht, was er von den politischen Entwicklungen in Deutschland hielt. Max Planck kommentierte, „daß Herr Einstein selber durch sein politisches Verhalten sein Verbleiben in der Akademie unmöglich gemacht“ habe. Im Mai 1933 wurden Einsteins Schriften zusammen mit 20.000 anderen Büchern von der Berliner Studentenschaft &lt;a href="http://kunstbloggerin.blogspot.com/2011/12/die-berliner-bucherverbrennung-1933.html" target="_blank"&gt;auf dem Bebelplatz verbrannt&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nazis rissen direkt nach ihrem Regierungsantritt Einsteins Berliner Wohnung und seine Konten an sich. Sein kleines Anwesen in Caputh wurde aber zunächst verschont, weil es auf den Namen seiner Stieftöchter ausgestellt war. Nur deshalb konnte Einstein über einen befreundeten Rechtsanwalt veranlassen, das Haus einem jüdischem Kinderheim als zusätzliches Gebäude zur Verfügung zu stellen. Denn immer mehr Berliner Juden schickten ihre Kinder, angesichts der wachsenden Bedrohung, in ländlichere Regionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch der Unterschlupf für die Kinder blieb nicht lange erhalten: am 10. Januar 1935 wurde das Grundstück von den Nazis beschlagnahmt und die Kinder hinausgejagt. Es ging zu einem Spottpreis an die Gemeinde Caputh und wurde in der Folge von diversen nationalsozialistischen Jugendgruppen genutzt sowie als Ausbildungsstätte für Kindergärtnerinnen oder Lager deutscher Truppen verwendet. Im letzten Kriegsjahr waren dort zeitweise über vierzig Personen gemeldet. Wahrscheinlich handelte es sich um eine Gruppe von Zwangsarbeitern eines nahegelegenen Lagers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute kann man das &lt;a href="http://www.einsteinsommerhaus.de/" target="_blank"&gt;Einstein-Domizil besichtigen&lt;/a&gt;. Über seine Relativitäts-Theorie sagte er übrigens folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;span class="gf"&gt;&lt;br /&gt;„Wenn ich mit der Relativitätstheorie recht behalte, werden die Deutschen sagen, ich sei Deutscher, und die Franzosen, ich sei Weltbürger. Erweist sich meine Theorie als falsch, werden die Franzosen sagen, ich sei Deutscher, und die Deutschen, ich sei Jude.“&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;
    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Quellen:&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: inherit;" /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Einsteinhaus in Caputh: http://www.einsteinsommerhaus.de/index.php?id=456 (abgerufen am 03. Juni 2011).&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: inherit;" /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Unseld, M.: Berliner Philharmoniker: »Komm nach Caputh, pfeif auf die Welt…«. http://www.berliner-philharmoniker.de/en/magazine/pamphlets/programme-pamphlets/heft/komm-nach-caputh-pfeif-auf-die-welt/ (abgerufen am 03. Juni 2011).&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6781882405696442227-1198359793343248780?l=kunstbloggerin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/C2hcSP4Sfs-RT4rFqa-E2qTiP90/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/C2hcSP4Sfs-RT4rFqa-E2qTiP90/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/C2hcSP4Sfs-RT4rFqa-E2qTiP90/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/C2hcSP4Sfs-RT4rFqa-E2qTiP90/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogspot/emEDm/~4/RnB04OD_HiQ" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kunstbloggerin.blogspot.com/feeds/1198359793343248780/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6781882405696442227&amp;postID=1198359793343248780&amp;isPopup=true" title="7 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/1198359793343248780?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/1198359793343248780?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/blogspot/emEDm/~3/RnB04OD_HiQ/einsteins-flucht-aus-berlin.html" title="einsteins &quot;flucht&quot; aus berlin" /><author><name>Sarah-Maria</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12824953618628145868</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="26" src="http://2.bp.blogspot.com/_K7ywAL_roJI/TN6YFfMgVKI/AAAAAAAAAAY/Yvc7NQKCh5c/S220/auge.jpg" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/-yMQffiwILoE/T0fSCn8EJGI/AAAAAAAAAlQ/aV7cHz7244Q/s72-c/EvasParty_Dokumenta+072.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>7</thr:total><feedburner:origLink>http://kunstbloggerin.blogspot.com/2012/02/einsteins-flucht-aus-berlin.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;CU4DR3k-eip7ImA9WhRaGE8.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6781882405696442227.post-111896053891770807</id><published>2012-02-21T12:32:00.001+01:00</published><updated>2012-02-21T12:32:56.752+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2012-02-21T12:32:56.752+01:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="film" /><title>die nollendorfschlacht</title><content type="html">&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;
&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-JEh3hExttMs/T0OAyxBxc6I/AAAAAAAAAkw/KR8XRTdYHCQ/s1600/PICT0029.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://2.bp.blogspot.com/-JEh3hExttMs/T0OAyxBxc6I/AAAAAAAAAkw/KR8XRTdYHCQ/s320/PICT0029.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
Als Prinz verkleidet flanierte Else Lasker-Schüler mitunter durch die Berliner Straßen. Zwar durchaus das eine oder andere Mal durch diversen Spott begleitet, aber dennoch war sie in Dichterkreisen hochverehrt. 1932 bekam sie sogar, gemeinsam mit Richard Billinger, den Kleist-Preis verliehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und sie tat, was getan werden musste: noch mit über fünfzig Jahren prügelte sie sich mit den Nazis. „Ich bin noch nicht geheilt von der Nollendorfschlacht. Noch eine Wunde am Oberarm und Unterfußgelenk, so hab ich mich geschlagen mit den Nazis“, schrieb sie Anfang 1931.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besagte Schlägerei fand etwa einen Monat zuvor anlässlich der Aufführung des Films „Im Westen nichts Neues“ statt. Der nach dem gleichnamigen Roman von Erich Maria Remarque verfilmte Anti-Kriegs-Epos war den Nazis selbstverständlich ein Dorn im Auge. Unter Adolf Hitler und Joseph Goebbels wurde ein Haufen ihrer Anhänger zu der Aufführungsstätte im damaligen Mozartsaal am Nollendorfplatz 5 (das heutige Goya) geschickt. Sie randalierten so lange bis der Film wegen Gefährdung der öffentlichen Sicherheit verboten wurde. Neben Stinkbomben setzten die Nazis Mäuse „in solcher Anzahl, dass man auf einen Ausverkauf dieses Artikels in sämtlichen Berliner einschlägigen Tierhandlungen schließen konnte“ ein, erinnerte sich der damalige Kinobetreiber Hanns Brodnitz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Berlin verdankt Brodnitz viele legendäre Kinoaufführungen. Darunter z.B. Filme von Charlie Chaplin oder der in Berlin spielende Billie Wilder Film „Menschen am Sonntag“. Nach den Ausschreitungen waren Brodnitz und sein Kino ruiniert. 1933, mit der Machtergreifung der Nazis, verlor er als Jude zudem seinen Job bei der Ufa und ab 1938 versteckte er sich im Berliner Untergrund. Brodnitz unternahm viele verzweifelte Versuche, um eine Möglichkeit zur Ausreise zu finden. Vergeblich. 1944 wurde er in Ausschwitz ermordet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Quellen:&lt;br /&gt;Conrad, A.: Krieg im Kinosaal. In: Der Tagesspiegel, 05.12.2010.&lt;br /&gt;Bienert, M./Buchholz E. L.: Die Zwanziger Jahre in Berlin: ein Wegweiser durch die Stadt. Berlin: Berlin Story Verlag, 2006.&lt;br /&gt;Jahn, H./Urban, P.: Else Lasker-Schüler - Annäherung an eine Biographie. http://www.else-lasker-schueler-gesellschaft.de/cmsmadesimple/index.php?page=biographie (abgerufen am 21. Juni 2011).&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6781882405696442227-111896053891770807?l=kunstbloggerin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Vt4etu26QzF_jq_BO7sKj0ntZt8/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Vt4etu26QzF_jq_BO7sKj0ntZt8/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Vt4etu26QzF_jq_BO7sKj0ntZt8/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/Vt4etu26QzF_jq_BO7sKj0ntZt8/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogspot/emEDm/~4/v3apiColjMY" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kunstbloggerin.blogspot.com/feeds/111896053891770807/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6781882405696442227&amp;postID=111896053891770807&amp;isPopup=true" title="7 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/111896053891770807?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/111896053891770807?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/blogspot/emEDm/~3/v3apiColjMY/die-nollendorfschlacht.html" title="die nollendorfschlacht" /><author><name>Sarah-Maria</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12824953618628145868</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="26" src="http://2.bp.blogspot.com/_K7ywAL_roJI/TN6YFfMgVKI/AAAAAAAAAAY/Yvc7NQKCh5c/S220/auge.jpg" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://2.bp.blogspot.com/-JEh3hExttMs/T0OAyxBxc6I/AAAAAAAAAkw/KR8XRTdYHCQ/s72-c/PICT0029.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>7</thr:total><feedburner:origLink>http://kunstbloggerin.blogspot.com/2012/02/die-nollendorfschlacht.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;DUYASH87fCp7ImA9WhRaFEU.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6781882405696442227.post-6171147203017094582</id><published>2012-02-17T14:40:00.000+01:00</published><updated>2012-02-17T14:59:09.104+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2012-02-17T14:59:09.104+01:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="20er jahre" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="orte" /><title>im eldorado</title><content type="html">&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;
&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-qIUZBoWynu0/TzjSYJHUR_I/AAAAAAAAAhk/R__kPkzXERo/s1600/024a.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/-qIUZBoWynu0/TzjSYJHUR_I/AAAAAAAAAhk/R__kPkzXERo/s1600/024a.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&amp;nbsp;...um an meinen Post vom &lt;a href="http://bald%20darauf%20wurde%20in%20der%20kalckreuthstra%c3%9fe/%20Ecke%20Motzstra%C3%9Fe%20%28Berlin%29%20ein%20zweites%20Eldorado%20er%C3%B6ffnet.%20Und%20obwohl%20das%20lasterhafte%20Vergn%C3%BCgen%20nicht%20ganz%20billig%20war,%20denn%20immerhin%20kostete%20der%20Eintritt%2020%20Mark%20und%20f%C3%BCr%20Wein%20mussten%20die%20Herren%20nochmals%2010%20Mark%20auf%20den%20Tisch%20legen,%20konnten%20sich%20die%20beiden%20Eldorados%20nicht%20%C3%BCber%20mangelnde%20Kundschaft%20beklagen." target="_blank"&gt;Montag&lt;/a&gt; anzuknüpfen: ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Eine männliche Chanteuse singt mit ihrem schrillen Sopran zweideutige pariser Chansons. Ein ganz mädchenhafter Revuestar tanzt unter dem Scheinwerferlicht weiblich graziös Pirouetten. Er ist nackt bis auf die Brustschilde und einen Schamgurt, und selbst diese Nacktheit ist noch täuschend, sie macht den Zuschauern noch Kopfzerbrechen, sie läßt noch Zweifel, ob Mann, ob Frau. Eine der entzückendsten und elegantesten Frauen, die im ganzen Saale anwesend sind, ist oft der zierlich Bob, und es gibt Männer genug, die in der Tiefe ihres Herzens bedauern, daß er kein Mädchen ist, daß die Natur sie durch einen Irrtum um eine deliziöse Geliebte betrogen hat“, hieß es in dem 1931 erschienen „Führer durch das lasterhafte Berlin“ und gemeint ist das erste der beiden Eldorados in der Martin-Luther-Straße (Berlin). Das verruchte Büchlein ist übrigens u.a. mit Werken von der Künstlerin &lt;a href="http://kunstbloggerin.blogspot.com/2011/11/jeanne-mammen-die-einzige-delikatesse.html" target="_blank"&gt;Jeanne Mammen&lt;/a&gt; illustriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald darauf wurde in der Kalckreuthstraße/ Ecke Motzstraße (Berlin) ein zweites Eldorado eröffnet. Und obwohl das lasterhafte Vergnügen nicht ganz billig war, denn immerhin kostete der Eintritt 20 Mark und für Wein mussten die Herren nochmals 10 Mark auf den Tisch legen, konnten sich die beiden Eldorados nicht über mangelnde Kundschaft beklagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Klubs bestanden für lange Zeit parallel und gehörten zu den berühmtesten Treffpunkten der homosexuelle Szene. Im Berlin der 20er Jahre gab es um die hundert Etablissements dieser Art. Mit der Machtergreifung der Nazis wurden diese umgehend geschlossen und verboten. Seit 1996 gibt es in der Motzstraße 20 wieder ein Eldorado.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Quellen:&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: inherit;" /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Eldorado: Auszug aus dem "Führer durch das "lasterhafte" Berlin" von Curt Moreck. http://www.eldoradoberlin.de/show/index.php?site=geschichte (abgerufen am 21. Juni 2011).&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: inherit;" /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Leidinger, C.: Eine „Illusion von Freiheit” – Subkultur und Organisierung von Lesben, Transvestiten und&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: inherit;" /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Schwulen in den zwanziger Jahren. http://www.lesbengeschichte.de/Pdfs/pdfs_politik_subk_deutsch/subkultur_leidinger_2008.pdf (abgerufen am 21. Juni 2011).&lt;/span&gt;&lt;br style="font-family: inherit;" /&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt;Bienert, M./Buchholz E. L.: Die Zwanziger Jahre in Berlin: ein Wegweiser durch die Stadt. Berlin: Berlin Story Verlag, 2006.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6781882405696442227-6171147203017094582?l=kunstbloggerin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/H8MCT1ur_5_S9ttNf5bBYQIulFc/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/H8MCT1ur_5_S9ttNf5bBYQIulFc/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/H8MCT1ur_5_S9ttNf5bBYQIulFc/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/H8MCT1ur_5_S9ttNf5bBYQIulFc/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogspot/emEDm/~4/PLXKcr2qnx4" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kunstbloggerin.blogspot.com/feeds/6171147203017094582/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6781882405696442227&amp;postID=6171147203017094582&amp;isPopup=true" title="4 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/6171147203017094582?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/6171147203017094582?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/blogspot/emEDm/~3/PLXKcr2qnx4/im-eldorado.html" title="im eldorado" /><author><name>Sarah-Maria</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12824953618628145868</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="26" src="http://2.bp.blogspot.com/_K7ywAL_roJI/TN6YFfMgVKI/AAAAAAAAAAY/Yvc7NQKCh5c/S220/auge.jpg" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/-qIUZBoWynu0/TzjSYJHUR_I/AAAAAAAAAhk/R__kPkzXERo/s72-c/024a.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>4</thr:total><feedburner:origLink>http://kunstbloggerin.blogspot.com/2012/02/im-eldorado.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;DEcDSXc9cCp7ImA9WhRaFEU.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6781882405696442227.post-3901300701987248437</id><published>2012-02-14T15:53:00.000+01:00</published><updated>2012-02-17T14:41:18.968+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2012-02-17T14:41:18.968+01:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="exponate" /><title>die stimme bismarcks</title><content type="html">&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;
&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-h4rhuf04p5g/TzpzU2IU0bI/AAAAAAAAAh0/bSNR3ueN8f8/s1600/017.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://4.bp.blogspot.com/-h4rhuf04p5g/TzpzU2IU0bI/AAAAAAAAAh0/bSNR3ueN8f8/s320/017.jpg" width="239" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: inherit;"&gt;
&lt;span style="font-size: small;"&gt;Jüngst
haben Forscher eine über 100 Jahre verschollene Tonbandaufnahme von Otto von
Bismarck wiederentdeckt. Entstanden ist die Aufnahme 1889 mit dem Phonographen
des amerikanischen Erfinders Thomas Edison. In den Jahren 1889/90 reisten Edison
und sein deutscher Mitarbeiter Adelbert Theodor Wangemann durch Europa, um auf
prominenten Stimmenfang zu gehen. Während ihrer Tour machte Wangemann auch in Friedrichsruh, dem Familiensitz der Familie Bismarck, halt. Bismarck und
seine Frau Johanna waren dermaßen fasziniert von dem Phonographen, dass
Wagemann beim Erzählen und Vorführen die Zeit vergaß und somit auch seinen Zug
nach Berlin verpasste. Dies belegt ein Brief von Johanna von Bismarck an ihren
Sohn Herbert. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: inherit;"&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: inherit;"&gt;
&lt;span style="font-size: small;"&gt;Bereits
1957 haben Mitarbeiter des Edisons-Museums eine hölzerne Kiste mit Wachswalzen
in dem ehemaligen Labor des Erfinders in West Orange (New Jersey) gefunden –
sie stand hinter einem Feldbett, in dem Edison hin und wieder eine Nickerchen
machte. Abgesehen von einer Aufnahme, auf der Brahms Klavier spielte, blieb der
mit „Wangemann. Edison“ gekennzeichnete Inhalt jedoch unentdeckt. Erst 2011
nahmen Forscher die Phonographenwalzen genauer unter die Lupe. Ihnen gelang es
12 der 17 Walzen abzuspielen und zu digitalisieren. Zur inhaltlichen Entschlüsselung
wendete sich das Forschungsteam u.a. an den Berliner Restaurator,
Medienhistoriker und Experte für frühe Tonbandaufnahmen Stephan Puille. Er
vermutete schnell, dass es sich um die verschollene Bismarck-Aufnahme handeln
könnte.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: inherit;"&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: inherit;"&gt;
&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die
Aufnahme beginnt mit der Datums- und Ortsansage einer männlichen Stimme
(wahrscheinlich Wangemann): „Friedrichsruh am 7. Oktober 1889“. Ein deutlicher
Hinweis! Zumal historische Zeitungsberichte der „New York Times“ und der „Wöchentlichen
Anzeigen für das Fürstentum Ratzeburg“ belegen, dass Bismarck 1889 Aufnahmen
mit Edisons Phonographen gemacht hat. Weiter decken sich der Inhalt der
Aufnahmen mit den Zeitungsberichten. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: inherit;"&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: inherit;"&gt;
&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die
Aufnahme wirkt auf den ersten Blick wie ein Test oder eine Probeaufnahme. Der
damals 74-jährige Otto von Bismarck spricht ein Sammelsurium von kurzen Versen.
&lt;span lang="EN-US"&gt;Er begann mit: „In good old colony times/ When we
lives under the king/ Three roguish chaps fell into mishaps/ Because they could
not sing.” &lt;/span&gt;Diese
Zeilen, aus einem englischsprachigen Volkslied, könnten als eine Art Gruß an
Edison zu verstehen sein.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: inherit;"&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: inherit;"&gt;
&lt;span style="font-size: small;"&gt;Als
nächstes spricht er: „Als Kaiser Rotbart lobesam/ Zum heil’gen Land gezogen
kam/ Da musst er mit dem frommen Heer/ Durch ein Gebirge wüst und leer.“ Diese
Verse stammen aus Ludwig Uhlands Heldenballade „Schwäbische Kunde“. Darauf
folgt mit: „Gaudeamus igitur/ iuvenes dum sumus/ Post iucundam iuventutem/ post
molestam senectutem/ nos habebit humus“ (hier ist die Aufnahme sehr schwer
verständlich) ein sehr bekanntes Studentenlied, welches zwar vor und
während der 1848/49-Revolution von aufständischen studentischen Kräften vielerorts
gesungen wurde, sich jedoch nicht nachhaltig als revolutionäres Liedgut etablierte. Bismarck war ein erklärter &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Gegner dieser
deutschen Revolution und wollte sogar selbst zur Waffe greifen, um
gemeinsam mit anderen Königstreuen die Aufstände niederzuschlagen. Selbst der
König notierte über den jungen und erzkonservativen Politiker: „Nur zu
gebrauchen, wo das Bajonett schrankenlos waltet.“&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt; Das Lied wurde also weiterhin auf akademischen Feiern gesungen und konservative Gesangsvereine nannten sich nach diesem Titel. So auch der Jenaer Gesangsverein, der 1892, gemeinsam mit vielen Studenten, den Altkanzler mit Freudenfeuer, z.T. in den Buchstaben "Hoch Bismarck", in Jena empfing. &amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: inherit;"&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: inherit;"&gt;
&lt;span style="font-size: small;"&gt;Schon fast ein Skandal hingegen ist Bismarcks nächste Wahl! Mit: “Allons enfants
de a Patrie/ Le jour de gloire est arrive/ Contre nous de la tyrannie/ L’étendard
sanglant est levé” zitiert er einige Zeilen der Marseillaise. Bismark, der
durch seine Intrige rund um die Emser Depesche den Auslöser zum
Deutsch-Französischen-Krieg 1970/71 willentlich herbeigeführt hatte, sprach also
für die Nachwelt die französische Nationalhymne auf Band. Warum rezitierte er
diese Zeilen? In der New York Times vom 31.01.2012 wird zu dieser Frage der
Bismarck-Biograph Dr. Jonathan Steinberg mit den Worten „Bismarck war ein sehr,
sehr witziger Mensch“ zitiert. Weiter vermutet er, dass es ihn schlicht gereizt
hat vor aller Welt und vor der Nachwelt die Marseillaise zu zitieren. Eine weitere
Erklärung, warum er sich zu dieser Provokation hinreißen ließ, könnte sein,
dass er zum Zeitpunkt der Aufnahme kurz vor dem Ende seiner politischen
Karriere stand. Denn der neue Kaiser, Wilhelm II., hielt im Gegensatz zu seinem
Vater, nicht sonderlich viel von Bismarck. Die zeitgenössische Presse
verschwieg diesen Teil der Aufnahme übrigens damals.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: inherit;"&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: inherit;"&gt;
&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die
Aufnahme endet schließlich mit: „Treibe alles in Maßen und Sittlichkeit,
namentlich das Arbeiten, dann aber auch das Essen, und im Übrigen gerade auch
das Trinken. Rat eines Vaters an seinen Sohn.“ Diesen Rat richtete Bismarck an
seinen Sohn Herbert, der die Aufnahme wenige Wochen später in Budapest hörte. Wohl
auch nicht ohne ein Augenzwinkern, da Bismarck offenkundig viel und bis ins
hohe Alter arbeitete sowie bei Tisch auch nicht gerade als enthaltsam galt. &amp;nbsp;&lt;span lang="EN-US"&gt;(„Bismarck was a gigantic
man with gigantic appetites and a gigantic temper. He never did anything in
moderation, and Herbert was just as immoderate.” – so Dr. Jonathan Steinberg in
der New York Times).&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: inherit;"&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: inherit;"&gt;
&lt;span style="font-size: small;"&gt;Ulrich Lappenküper,
Geschäftsführer der Otto-von-Bismarck-Stiftung, resümiert über den Klang der Stimme&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Nein, ich habe sie mir
anders vorgestellt. Bisher war überliefert, dass die Stimme recht hoch gewesen
sei. Wenn man sie sich anhört – vorbehaltlich allem, was der mangelnden
Tonqualität geschuldet ist – klingt die Stimme nach meinem subjektiven
subjektiven Eindruck eher kräftig,“ und vermutet zum Inhalt: "Ich glaube, das muss man mit einem Augenzwinkern betrachten, so wie 
Bismarck es wahrscheinlich auch augenzwinkernd gemeint hat. Man muss 
sich vorstellen, da kommt so ein Amerikaner auf Promotion-Tour für ein 
hochmodernes Gerät vorbei und bittet ihn, einige Sätze zu sprechen. 
Vieles davon wird ihm vielleicht spontan eingefallen sein. [...] Es fällt schwer, aus der großen zeitlichen Distanz zu spekulieren, was 
Bismarck damals durch den Kopf gegangen sein mag. Es fällt auf, dass es 
vier verschiedene Sprachen sind. Vielleicht wollte er seine eigene 
Mehrsprachigkeit zeigen."&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: inherit;"&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: inherit;"&gt;
&lt;span style="font-size: small;"&gt;Außerdem
fanden die Forscher in der Kiste Gesangsaufnahmen von deutschen und ungarischen
Barden. Die allererste Aufnahme eines Chopin-Stücks sowie die Stimme des
89-jährige Feldmarschall Graf Helmuth Moltke, der in seinem Familiensitz in Kreisau
Goethe und Shakespeare zum Besten gab. Moltke dürfte damit der älteste Mensch
überhaupt sein, dessen Stimme für die Nachwelt konserviert wurde. „Dies sind „die
einzigen Aufnahmen eines im 18. Jahrhundert Geborenen, die heute noch hörbar
sind,“ so Puille.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: inherit;"&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;
&lt;object class="BLOGGER-youtube-video" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" data-thumbnail-src="http://2.gvt0.com/vi/czko31-6O8I/0.jpg" height="266" width="320"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/czko31-6O8I&amp;fs=1&amp;source=uds" /&gt;











&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /&gt;











&lt;embed width="320" height="266"  src="http://www.youtube.com/v/czko31-6O8I&amp;fs=1&amp;source=uds" type="application/x-shockwave-flash"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: inherit;"&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal"&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: inherit;"&gt;
&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;Quellen: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: inherit;"&gt;
&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;span lang="EN-US"&gt;Cowen, R.: Restored Edison Records Revive Giants
of 19&lt;sup&gt;th&lt;/sup&gt;-Century Germany. In: New York Times. http://www.nytimes.com/2012/01/31/science/bismarcks-voice-among-restored-edison-recordings.html?_r=1
(abgerufen am 14.02.2012)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: inherit;"&gt;
&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Burchard,
A.: Bismarcks Stimme aus der Vergangenheit. In: Zeit Online. http://www.zeit.de/wissen/geschichte/2012-01/bismarck-tondokument/seite-1
(abgerufen am 14.02.2012).&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: inherit;"&gt;
&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Blasius,
R.: Bismarcks Stimme. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/sensationeller-fund-in-amerika-bismarcks-stimme-11632852.html
(abgerufen am 14.02.2012).&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div class="MsoNormal" style="font-family: inherit;"&gt;
&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Das
Gupta, O.: Bismarcks Stimme erklingt nach 123 Jahren. In: Süddeutsche Zeitung. http://www.sueddeutsche.de/wissen/historische-tonaufnahme-des-reichskanzlers-bismarcks-stimme-erklingt-nach-jahren-1.1271707
(abgerufen am 14.02.2012).&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6781882405696442227-3901300701987248437?l=kunstbloggerin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/vfjXbZbxKQfo6M-LL7TQ_jAbQG0/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/vfjXbZbxKQfo6M-LL7TQ_jAbQG0/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/vfjXbZbxKQfo6M-LL7TQ_jAbQG0/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/vfjXbZbxKQfo6M-LL7TQ_jAbQG0/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogspot/emEDm/~4/zua0vmFuyZ4" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kunstbloggerin.blogspot.com/feeds/3901300701987248437/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6781882405696442227&amp;postID=3901300701987248437&amp;isPopup=true" title="8 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/3901300701987248437?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/3901300701987248437?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/blogspot/emEDm/~3/zua0vmFuyZ4/die-stimme-bismarcks.html" title="die stimme bismarcks" /><author><name>Sarah-Maria</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12824953618628145868</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="26" src="http://2.bp.blogspot.com/_K7ywAL_roJI/TN6YFfMgVKI/AAAAAAAAAAY/Yvc7NQKCh5c/S220/auge.jpg" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/-h4rhuf04p5g/TzpzU2IU0bI/AAAAAAAAAh0/bSNR3ueN8f8/s72-c/017.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>8</thr:total><feedburner:origLink>http://kunstbloggerin.blogspot.com/2012/02/die-stimme-bismarcks.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;DkYHSH48eSp7ImA9WhRaEU8.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6781882405696442227.post-5842308814813704511</id><published>2012-02-13T10:06:00.000+01:00</published><updated>2012-02-13T10:08:59.071+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2012-02-13T10:08:59.071+01:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="20er jahre" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="exponate" /><title>gelegenheiten</title><content type="html">&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;
&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-qIUZBoWynu0/TzjSYJHUR_I/AAAAAAAAAhk/R__kPkzXERo/s1600/024a.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" src="http://4.bp.blogspot.com/-qIUZBoWynu0/TzjSYJHUR_I/AAAAAAAAAhk/R__kPkzXERo/s1600/024a.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
„Gelegenheiten für erotische Vergnügungen gab es im Berlin dieser Zeit viele. Clubs und Bars für Lesbierinnen und homosexuelle Männer konnte man im Westen Berlins und auch im größeren Umfeld finden“, erinnerte sich die lesbische Ärztin Charlotte Wolff an das Nachtleben der Weimarer Republik. In der Schwerinstraße 13 war z.B. einer von diesen Orten: der „Toppkeller“. In ihm fand jeden Montag der Damenklub Pyramide statt. Dort traf man u.a. die skandalöse und weltbekannte Tänzerin &lt;a href="http://kunstbloggerin.blogspot.com/2011/12/la-berber.html" target="_blank"&gt;Anita Berber&lt;/a&gt;, die Schauspielerin Gertrud Eysoldt oder auch die Sängerin Claire Waldoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer hier her kam war jedoch nicht zwangsläufig homosexuell. Im Gegenteil auch die heterosexuellen Lebedamen der Goldenen Zwanziger Jahre gaben sich hier die Klinke in die Hand. Es galt als schick. „Es sind nämlich Menschen, welche in alle einschlägigen Lokale kommen, um uns zu besehen, um uns anzustarren. Also Sehleute“, schrieb die Lesbenzeitschrift „Die Freundin“ 1929.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Maler Rudolf Schlichter verewigte den Toppkeller übrigens 1925 in einem seiner Bilder. Es gehört heute zur Sammlung des Berliner Kupferstichkabinetts (ist aber leider nicht Teil einer ständigen Ausstellung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Quellen:&lt;br /&gt;Leidinger, C.: Eine „Illusion von Freiheit” – Subkultur und Organisierung von Lesben, Transvestiten und&lt;br /&gt;Schwulen in den zwanziger Jahren. http://www.lesbengeschichte.de/Pdfs/pdfs_politik_subk_deutsch/subkultur_leidinger_2008.pdf (abgerufen am 21. Juni 2011).&lt;br /&gt;Charlotte Wolff Kolleg: Biographie - Charlotte Wolff. http://charlotte-wolff-kolleg.de/das-kolleg/charlotte-wolff (abgerufen am 21. Juni 2011).&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6781882405696442227-5842308814813704511?l=kunstbloggerin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/FrFhLZV01OTiJ7_nKYrBi037KO4/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/FrFhLZV01OTiJ7_nKYrBi037KO4/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/FrFhLZV01OTiJ7_nKYrBi037KO4/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/FrFhLZV01OTiJ7_nKYrBi037KO4/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogspot/emEDm/~4/qppRdcUQDxA" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kunstbloggerin.blogspot.com/feeds/5842308814813704511/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6781882405696442227&amp;postID=5842308814813704511&amp;isPopup=true" title="6 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/5842308814813704511?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/5842308814813704511?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/blogspot/emEDm/~3/qppRdcUQDxA/gelegenheiten.html" title="gelegenheiten" /><author><name>Sarah-Maria</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12824953618628145868</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="26" src="http://2.bp.blogspot.com/_K7ywAL_roJI/TN6YFfMgVKI/AAAAAAAAAAY/Yvc7NQKCh5c/S220/auge.jpg" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/-qIUZBoWynu0/TzjSYJHUR_I/AAAAAAAAAhk/R__kPkzXERo/s72-c/024a.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>6</thr:total><feedburner:origLink>http://kunstbloggerin.blogspot.com/2012/02/gelegenheiten.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;CE8NQ3w-fyp7ImA9WhRbGUg.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6781882405696442227.post-4095068579203214841</id><published>2012-02-11T10:34:00.002+01:00</published><updated>2012-02-11T10:34:52.257+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2012-02-11T10:34:52.257+01:00</app:edited><title>Anti--ACTA Aktionstag</title><content type="html">Heute finden weltweit Demonstrationen gegen das ACTA-Abkommen statt. Auf Googele-Maps wurde eine &lt;a href="http://maps.google.com/maps/ms?msid=212120558776447282985.0004b7b33e16f13c710c7&amp;amp;msa=0" target="_blank"&gt;Karten mit den jeweiligen Aktionsorten&lt;/a&gt; erstellt. Weitere Infos zum ACTA-Abkommen findet ihr z.B. &lt;a href="http://netzpolitik.org/2012/acta-die-10-mythen-der-eu-kommission/" target="_blank"&gt;hier&lt;/a&gt; auf Netzpolitik.org.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;
&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-4YPLmPunuMY/TzY1e4qgaVI/AAAAAAAAAhc/D2UOgY0S6Tc/s1600/2012-02-11_102633.jpg" style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="480" src="http://4.bp.blogspot.com/-4YPLmPunuMY/TzY1e4qgaVI/AAAAAAAAAhc/D2UOgY0S6Tc/s640/2012-02-11_102633.jpg" width="640" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6781882405696442227-4095068579203214841?l=kunstbloggerin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/oZ58rzDVYDfNZQBgUUkOeJ2oObU/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/oZ58rzDVYDfNZQBgUUkOeJ2oObU/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/oZ58rzDVYDfNZQBgUUkOeJ2oObU/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/oZ58rzDVYDfNZQBgUUkOeJ2oObU/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogspot/emEDm/~4/v3yzKqNZm0o" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kunstbloggerin.blogspot.com/feeds/4095068579203214841/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6781882405696442227&amp;postID=4095068579203214841&amp;isPopup=true" title="4 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/4095068579203214841?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/4095068579203214841?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/blogspot/emEDm/~3/v3yzKqNZm0o/anti-acta-aktionstag.html" title="Anti--ACTA Aktionstag" /><author><name>Sarah-Maria</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12824953618628145868</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="26" src="http://2.bp.blogspot.com/_K7ywAL_roJI/TN6YFfMgVKI/AAAAAAAAAAY/Yvc7NQKCh5c/S220/auge.jpg" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/-4YPLmPunuMY/TzY1e4qgaVI/AAAAAAAAAhc/D2UOgY0S6Tc/s72-c/2012-02-11_102633.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>4</thr:total><feedburner:origLink>http://kunstbloggerin.blogspot.com/2012/02/anti-acta-aktionstag.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;A0YFQ3o9fip7ImA9WhRbF00.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6781882405696442227.post-9081122974872941763</id><published>2012-02-08T14:51:00.001+01:00</published><updated>2012-02-08T14:51:52.466+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2012-02-08T14:51:52.466+01:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="mode" /><title>des kaiserins neue kleider</title><content type="html">&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;
&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-zdlWab4tP-A/TzJ9r2oqq6I/AAAAAAAAAhE/xevW6zX7d8U/s1600/Fotvcxvxo.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="239" src="http://2.bp.blogspot.com/-zdlWab4tP-A/TzJ9r2oqq6I/AAAAAAAAAhE/xevW6zX7d8U/s320/Fotvcxvxo.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style="font-family: inherit;"&gt;
&lt;span style="font-size: small;"&gt;Mit gerade mal 22 Jahren kam Herrmann Gerson 1835 nach Berlin und nur
 zwei Jahre später war er schon Mitinhaber des Modeladens „Wald &amp;amp; 
Gerson“. Von dieser Station dauerte es nicht lang, bis er sein eigenes 
Geschäft am Werderschen Markt 5 (Berlin) betrieb – welches bereits einige 
Jahre nach der Eröffnung den preußischen Hof belieferte. Sein Kaufhaus 
war eines der exklusivsten in ganz Berlin. Als er 1861 an einem 
Herzinfarkt starb, hatte er gerade noch so den Krönungsmantel für 
Wilhelm I. fertigstellen können.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style="font-family: inherit;"&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style="font-family: inherit;"&gt;
&lt;span style="font-size: small;"&gt;Auch seine Erben wussten sehr gut mit dem Vermächtnis umzugehen und 
das dreigeschossiges Kaufhaus&amp;nbsp;mit Seidentapeten und Oberlichtsaal 
florierte weiterhin. Zur Jahrhundertwende waren in dem Unternehmen bis 
zu 8000 Näherinnen angestellt. Dort in „Gerson‘s Bazar“ traf sich alles 
was Rang und Namen hatte: Stars, Unternehmer und Adel gaben sich die 
Klinke in die Hand. Und auch weiterhin wurde der, seit 1871 nun kaiserliche, 
Hof beliefert: im Atelier stand stets eine Puppe mit den Maßen der 
Kaiserin bereit – bis diese schließlich von Charlotte Krüger, der 
kaiserlich kurvigen Probiermamsell, abgelöst wurde.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style="font-family: inherit;"&gt;
&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style="font-family: inherit;"&gt;
&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Quellen:&lt;br /&gt;
Magnet für Modemacher. In: Spiegel, (1/1993). S. 132-136.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6781882405696442227-9081122974872941763?l=kunstbloggerin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/1Tt0X4YmAYHq-J0iw1F-8IjPCqQ/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/1Tt0X4YmAYHq-J0iw1F-8IjPCqQ/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/1Tt0X4YmAYHq-J0iw1F-8IjPCqQ/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/1Tt0X4YmAYHq-J0iw1F-8IjPCqQ/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogspot/emEDm/~4/cOKKMRmMF2E" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kunstbloggerin.blogspot.com/feeds/9081122974872941763/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6781882405696442227&amp;postID=9081122974872941763&amp;isPopup=true" title="11 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/9081122974872941763?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/9081122974872941763?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/blogspot/emEDm/~3/cOKKMRmMF2E/des-kaiserins-neue-kleider.html" title="des kaiserins neue kleider" /><author><name>Sarah-Maria</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12824953618628145868</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="26" src="http://2.bp.blogspot.com/_K7ywAL_roJI/TN6YFfMgVKI/AAAAAAAAAAY/Yvc7NQKCh5c/S220/auge.jpg" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://2.bp.blogspot.com/-zdlWab4tP-A/TzJ9r2oqq6I/AAAAAAAAAhE/xevW6zX7d8U/s72-c/Fotvcxvxo.JPG" height="72" width="72" /><thr:total>11</thr:total><feedburner:origLink>http://kunstbloggerin.blogspot.com/2012/02/des-kaiserins-neue-kleider.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;A0YHRH09eyp7ImA9WhRbF00.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6781882405696442227.post-2485079386569142990</id><published>2012-02-07T10:51:00.000+01:00</published><updated>2012-02-08T14:52:15.363+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2012-02-08T14:52:15.363+01:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="orte" /><title>Hagenbeck's Thierpark</title><content type="html">&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;
&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-myfRVsSLCGA/TxQlaFbuBFI/AAAAAAAAAdg/aOWmK04LrBQ/s1600/IMG_3373.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-myfRVsSLCGA/TxQlaFbuBFI/AAAAAAAAAdg/aOWmK04LrBQ/s320/IMG_3373.JPG" width="215" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
Was Gottfried Claes Carl Hagenbeck 1848 mit einer Handvoll Seehunde begann, konnte sich nicht einmal zwanzig Jahre später das größte Tierhandelshaus der Welt nennen. Am Hamburger Neuen Pferdemarkt 13 eröffnete Sohnemann Carl einige Jahre nach Gründung des Familienunternehmens „Hagenbeck’s Thierpark“ und verkaufte schon bald weltweit allerhand exotische Tiere an Zoos und Zirkusunternehmer. Doch irgendwann stagnierte das Unternehmen und ein neuer Geschäftszweig musste her.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hagenbeck engagierte, auf Anraten eines Freundes, eine Gruppe einheimischer Lappen - inklusive Rentiere. Sie fingen die Tiere mit Lassos, bauten Zelte, stillten ihre Kinder und taten dies in ihrer traditionellen Kleidung. Die Show wurde ein absoluter Kassenschlager und Hagenbeck tourte mit seiner „Völkerschau“ durch die deutschen Großstädte. Es folgten diverse Europatourneen mit Dromedaren, ihren Reitern aus dem Sudan und bis zu 30.000 Zuschauern. Hagenbeck organisierte zwischen 1874 und 1931 mehr als sechzig dieser Shows und verdiente sich damit eine goldene Nase. Ob Kaiser Wilhelm I., Kaiser Franz Joseph von Österreich oder Königin Margerita von Italien - sie alle haben Hagenbecks Show gesehen und umjubelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Mann bekam am Tag drei Mark, eine Frau zwei und ein Kind eine Mark – damals viel Geld. Das lockte viele sich von Hagenbeck engagieren zu lassen. „In Berlin ist es nicht niedlich schön, weil es vor Menschen und Bäumen unmöglich ist, ja weil so viele Kinder kommen. Die Luft rauscht beständig vom Geräusch der Gehenden u. Fahrenden, unsere Umzäunung ist augenblicklich gleich voll", schrieb Abraham Ulrikab in sein Tagebuch. Er gehörte du einer Gruppe Inuit, die das Unternehmen Völkerschau nicht überleben sollten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1880 starb jene achtköpfige Gruppe Inuit aufgrund einer versäumten Pockenimpfung. Kurz darauf kamen fünf weitere Menschen bei einer Überfahrt von Südamerika nach Hamburg ums Leben. Hagenbeck äußerte daraufhin diverse Versprechungen Schluss zu machen mit dem Geschäft Völkerschau. „Sie wissen, dass ich ein Menschenfreund bin und können sich wohl denken, wie mich dieses Unglück mitgenommen hat und habe ich außerdem jetzt auch noch hin und wieder nicht all zu Erfreuliches in den Zeitungen darüber zu lesen, so dass ich es mir fest vorgenommen habe, nie wieder Menschen Ausstellungen zu arrangieren", schrieb Hagenbeck an einen Freund.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch bei dem Versprechen blieb es nicht: bereits ein Jahr später setzte er eine Gruppe Menschen aus Sri Lanka samt Elefanten auf sein Programm und landete mit einer darauf folgenden Wild-West-Show einen echten Verkaufsschlager. Für diese Show hatte er eine Gruppe Sioux engagiert, die mittlerweile recht firm in Sachen Völkerschau waren und auf hohe Gagen pochten. Allerdings gestaltete es sich schwierig sie im Stellinger Zoo zu „bändigen", denn sie kletterten über die Zäune und nicht selten stieß man im Dunstkreis des Tierparks auf deutsch-indianische Liebespaare.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem Umzugs des Unternehmens nach Stellingen (1907) konnten die Kulissen noch aufwendiger gestaltet und ganze Dörfer errichtet werden. Illusion von Authentizität. Zudem konnte sich der neue Tierpark damit rühmen der erste weltweit ohne Gitter zu sein - und mit allerhand Freilandgehegen und Felsenlandschaften auftrumpfen. Eine Revolution, die sich die Familie Hagenbeck auch kurzerhand patentieren ließ. Doch der Erste Weltkrieg und die Weltwirtschaftskrise nagten an dem Unternehmen und es musste schließlich für vier Jahre die Pforten schließen. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Tierpark komplett zerstört. 450 Tiere und neun Mitarbeiter starben bei den Bombardements. Doch schon kurz nach Kriegsende begann die Familie mit dem Neuaufbau des Zoos und konnte schon bald wieder öffnen.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;br /&gt;Quellen:&lt;br /&gt;Carstens, P.: "Ich wollte den kolonialen Blick umkehren". http://www.geo.de/GEO/mensch/54028.html (abgerufen am 09. Juni 2011).&lt;br /&gt;Sewig, C.: Wie Carl Hagenbeck den modernen Zoo erfand. In: Hamburger Abendblatt, (05.05.2007).&lt;br /&gt;Dugaro, M.: Von Feuerländern und Nubiern. http://www.geo.de/GEO/mensch/54130.html (abgerufen am 09. Juni 2011).&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6781882405696442227-2485079386569142990?l=kunstbloggerin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/-oQI2I4dQKUZ2u-T9zcw9IRfZl0/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/-oQI2I4dQKUZ2u-T9zcw9IRfZl0/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/-oQI2I4dQKUZ2u-T9zcw9IRfZl0/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/-oQI2I4dQKUZ2u-T9zcw9IRfZl0/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogspot/emEDm/~4/5Nkw3MUxLy0" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kunstbloggerin.blogspot.com/feeds/2485079386569142990/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6781882405696442227&amp;postID=2485079386569142990&amp;isPopup=true" title="6 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/2485079386569142990?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/2485079386569142990?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/blogspot/emEDm/~3/5Nkw3MUxLy0/hagenbecks-thierpark.html" title="Hagenbeck's Thierpark" /><author><name>Sarah-Maria</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12824953618628145868</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="26" src="http://2.bp.blogspot.com/_K7ywAL_roJI/TN6YFfMgVKI/AAAAAAAAAAY/Yvc7NQKCh5c/S220/auge.jpg" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://2.bp.blogspot.com/-myfRVsSLCGA/TxQlaFbuBFI/AAAAAAAAAdg/aOWmK04LrBQ/s72-c/IMG_3373.JPG" height="72" width="72" /><thr:total>6</thr:total><feedburner:origLink>http://kunstbloggerin.blogspot.com/2012/02/hagenbecks-thierpark.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;CEEGRnY5cSp7ImA9WhRbE0s.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6781882405696442227.post-4134333595795093530</id><published>2012-02-04T14:37:00.000+01:00</published><updated>2012-02-04T14:37:07.829+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2012-02-04T14:37:07.829+01:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="diverses" /><title>Buch-Domino</title><content type="html">&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;
&lt;object class="BLOGGER-youtube-video" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" data-thumbnail-src="http://3.gvt0.com/vi/Pw5LlSKKG3M/0.jpg" height="360" width="480"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Pw5LlSKKG3M&amp;fs=1&amp;source=uds" /&gt;

&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /&gt;

&lt;embed width="480" height="360"  src="http://www.youtube.com/v/Pw5LlSKKG3M&amp;fs=1&amp;source=uds" type="application/x-shockwave-flash"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;
&lt;br /&gt;
....ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende! :)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6781882405696442227-4134333595795093530?l=kunstbloggerin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/MgH-OkHej_FA9XZbs2F2ez3Rsi0/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/MgH-OkHej_FA9XZbs2F2ez3Rsi0/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/MgH-OkHej_FA9XZbs2F2ez3Rsi0/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/MgH-OkHej_FA9XZbs2F2ez3Rsi0/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogspot/emEDm/~4/blzuOul5-v8" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kunstbloggerin.blogspot.com/feeds/4134333595795093530/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6781882405696442227&amp;postID=4134333595795093530&amp;isPopup=true" title="6 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/4134333595795093530?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/4134333595795093530?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/blogspot/emEDm/~3/blzuOul5-v8/buch-domino.html" title="Buch-Domino" /><author><name>Sarah-Maria</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12824953618628145868</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="26" src="http://2.bp.blogspot.com/_K7ywAL_roJI/TN6YFfMgVKI/AAAAAAAAAAY/Yvc7NQKCh5c/S220/auge.jpg" /></author><thr:total>6</thr:total><feedburner:origLink>http://kunstbloggerin.blogspot.com/2012/02/buch-domino.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;A0cDR38zeyp7ImA9WhRbEEU.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6781882405696442227.post-8233308938722051522</id><published>2012-02-01T10:37:00.002+01:00</published><updated>2012-02-01T10:37:56.183+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2012-02-01T10:37:56.183+01:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="künstler" /><title>drum sprang ich übers zeremoniell</title><content type="html">&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;
&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/--XxlvJPk-PI/TykHtS8nHYI/AAAAAAAAAf8/MS2DvDQdYds/s1600/163.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://3.bp.blogspot.com/--XxlvJPk-PI/TykHtS8nHYI/AAAAAAAAAf8/MS2DvDQdYds/s320/163.JPG" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
„Kennst du Wanderer sie nicht, lerne sie kennen“, erinnert eine Gedenktafel an der Berliner Sophienkirche an die dort begrabene Dichterin Anna Louisa Karsch. Sie wurde 1722 in ärmlichen Verhältnissen geboren und ging mit 39 Jahren, nach zwei gescheiterten Ehen und sieben Kindsgeburten, nach Berlin. Dort wurde sie schnell zu einer kleinen Berühmtheit und bald sogar an den Hof zitiert, um Gedichte und Hymnen für und auf die adeligen Damen und Herren zu dichten. Mendelssohn und Lessing gehörten ebenfalls zu den Verehrern ihrer Kunst. 1778 schloss sie sogar persönlich Bekanntschaft mit dem um einige Jahre jüngeren Goethe - zuvor hatten die beiden Schreiberlinge schon einige Briefwechsel gepfelgt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz ihrer Prominenz musste sie stets in armen Verhältnissen leben. 1763 versprach ihr der König zwar ein Haus sowie eine Jahresrente, hielt sein Versprechen aber nicht. Erst 1789 - zwei Jahre vor ihrem Tod – wurde das Versprechen eingelöst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;b&gt;Hier einer der Briefe, die sie an Goethe schrieb:&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;Zu Berlin, montags den 18. Mai 1778&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schön' guten Morgen! Herr Doktor Goeth,&lt;br /&gt;Euch hab ich gestern grüßen wollen.&lt;br /&gt;'s ist wider's Weiber-Etikett,&lt;br /&gt;Ich hätt's von Euch erwarten sollen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daß Ihr, wie sich's gebührt und ziemt,&lt;br /&gt;Mich aufgesucht und mich gegrüßet.&lt;br /&gt;Ihr aber seid gar weltberühmt,&lt;br /&gt;'s war möglich, daß Ihr's bleiben ließet.&lt;br /&gt;Ihr seid des Herzogs Spießgesell,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Habt mehr zu tun und mehr zu schaffen&lt;br /&gt;Als mit Eurem Auge groß und hell&lt;br /&gt;Nach einem alten Weib zu gaffen.&lt;br /&gt;Drum sprang ich übers Zeremoniell&lt;br /&gt;Hinweg mit Leichtmut und mit Lachen,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zog mir mein Sonntags-Kleidchen an&lt;br /&gt;Und ging, Euch meinen Knix zu machen,&lt;br /&gt;So tief ich immer kann&lt;br /&gt;Mit dorfgebornen Knie.&lt;br /&gt;Ich ging umsonst, Ihr wart&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon fort in aller Frühe&lt;br /&gt;Zu Männern feiner Art.&lt;br /&gt;Nun will ich's nicht mehr wagen.&lt;br /&gt;Mein Geist, ein fixes Ding,&lt;br /&gt;Soll »guten Morgen« sagen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dir Musendämmerling,&lt;br /&gt;Dir Sekretär des Fürsten,&lt;br /&gt;Der auf dem Parnaß sitzt&lt;br /&gt;Und, wenn die Dichter dürsten,&lt;br /&gt;Mit Wasser sie besprützt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus Einem Born, der mächtig&lt;br /&gt;Und wundertätig ist.&lt;br /&gt;Er macht's, daß Du so prächtig,&lt;br /&gt;So stark im Ausdruck bist,&lt;br /&gt;Daß Dir's vom Munde fließet&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie Honig, den im Wald&lt;br /&gt;Ein Wandersmann genießet,&lt;br /&gt;Dem seine Kräfte bald&lt;br /&gt;Erschöpft sind wie die meinen.&lt;br /&gt;Jüngst sollt ich im Revier&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Des Pluto schon erscheinen,&lt;br /&gt;Ein Schiffer winkte mir.&lt;br /&gt;Ich ward ihm noch entrissen&lt;br /&gt;Durch des Apollon Gunst,&lt;br /&gt;Wie's nachzuzeichnen wissen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Des Chodowieki Kunst.&lt;br /&gt;Ich sollte dich noch sehen!&lt;br /&gt;Geschieht es nicht bei mir,&lt;br /&gt;Kann's beim Andrä geschehen,&lt;br /&gt;Der ist ein Freund von Dir,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie's wenige nur gibet;&lt;br /&gt;Von Herzen schätzt er Dich,&lt;br /&gt;Und bei dem allen liebet&lt;br /&gt;Er Dich nicht mehr als ich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Quellen:&lt;br /&gt;Zitta, Ü.: Die "deutsche Sappho". http://www.luise-berlin.de/bms/bmstxt97/9710pora.htm (abgerufen am 22. Juni 2011).&lt;br /&gt;Zepke, A.: Wer war Anna-Louisa Karsch?. http://www.berlin.de/ba-mitte/bezirk/gedenken/anna_louisa_karsch.html (abgerufen am 22. Juni 2011).&lt;br /&gt;Hochschule Augsburg: Briefe an Goethe. http://www.hs-augsburg.de/~harsch/germanica/Chronologie/18Jh/Karsch/kar_bgoe.html (abgerufen am 10. Mai 2011).&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6781882405696442227-8233308938722051522?l=kunstbloggerin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/W1sZJAS9PMew_dd0tvPjbr0ZU80/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/W1sZJAS9PMew_dd0tvPjbr0ZU80/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/W1sZJAS9PMew_dd0tvPjbr0ZU80/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/W1sZJAS9PMew_dd0tvPjbr0ZU80/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogspot/emEDm/~4/vRbYMI217GY" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kunstbloggerin.blogspot.com/feeds/8233308938722051522/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6781882405696442227&amp;postID=8233308938722051522&amp;isPopup=true" title="10 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/8233308938722051522?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/8233308938722051522?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/blogspot/emEDm/~3/vRbYMI217GY/drum-sprang-ich-ubers-zeremoniell.html" title="drum sprang ich übers zeremoniell" /><author><name>Sarah-Maria</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12824953618628145868</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="26" src="http://2.bp.blogspot.com/_K7ywAL_roJI/TN6YFfMgVKI/AAAAAAAAAAY/Yvc7NQKCh5c/S220/auge.jpg" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://3.bp.blogspot.com/--XxlvJPk-PI/TykHtS8nHYI/AAAAAAAAAf8/MS2DvDQdYds/s72-c/163.JPG" height="72" width="72" /><thr:total>10</thr:total><feedburner:origLink>http://kunstbloggerin.blogspot.com/2012/02/drum-sprang-ich-ubers-zeremoniell.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;CE4FQXY9eip7ImA9WhRUFks.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6781882405696442227.post-1316014226519346626</id><published>2012-01-27T12:15:00.001+01:00</published><updated>2012-01-27T12:15:10.862+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2012-01-27T12:15:10.862+01:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="film" /><title>the fantastic flying books of mr. morris lessmore</title><content type="html">Gestern habe ich &lt;a href="http://textundblog.de/" target="_blank"&gt;bei Markus&lt;/a&gt; einen wirklich wundervollen Kurzfilm entdeckt. Am schönsten ist er, wenn ihr ihn im Vollbild-Modus anschaut....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe allowfullscreen="" frameborder="0" height="225" mozallowfullscreen="" src="http://player.vimeo.com/video/35404908?title=0&amp;amp;byline=0&amp;amp;portrait=0" webkitallowfullscreen="" width="400"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href="http://vimeo.com/35404908"&gt;The Fantastic Flying Books of Mr. Morris Lessmore&lt;/a&gt; from &lt;a href="http://vimeo.com/moonbot"&gt;Moonbot Studios&lt;/a&gt; on &lt;a href="http://vimeo.com/"&gt;Vimeo&lt;/a&gt;.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6781882405696442227-1316014226519346626?l=kunstbloggerin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/32XTSVEYlMlF6-GSsG7A34ezJBM/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/32XTSVEYlMlF6-GSsG7A34ezJBM/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/32XTSVEYlMlF6-GSsG7A34ezJBM/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/32XTSVEYlMlF6-GSsG7A34ezJBM/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogspot/emEDm/~4/j4NpxSK_oVI" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kunstbloggerin.blogspot.com/feeds/1316014226519346626/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6781882405696442227&amp;postID=1316014226519346626&amp;isPopup=true" title="6 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/1316014226519346626?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/1316014226519346626?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/blogspot/emEDm/~3/j4NpxSK_oVI/fantastic-flying-books-of-mr-morris.html" title="the fantastic flying books of mr. morris lessmore" /><author><name>Sarah-Maria</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12824953618628145868</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="26" src="http://2.bp.blogspot.com/_K7ywAL_roJI/TN6YFfMgVKI/AAAAAAAAAAY/Yvc7NQKCh5c/S220/auge.jpg" /></author><thr:total>6</thr:total><feedburner:origLink>http://kunstbloggerin.blogspot.com/2012/01/fantastic-flying-books-of-mr-morris.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;AkEHQ30yfip7ImA9WhRUFUo.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6781882405696442227.post-3115326224267572847</id><published>2012-01-26T11:42:00.001+01:00</published><updated>2012-01-26T12:50:32.396+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2012-01-26T12:50:32.396+01:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="architektur" /><title>des kaisers domkuppel</title><content type="html">&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/--aaqTVWg5Xc/TyEt_4t_0AI/AAAAAAAAAe8/RULG4TtRVEg/s1600/00dsadsa8.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/--aaqTVWg5Xc/TyEt_4t_0AI/AAAAAAAAAe8/RULG4TtRVEg/s320/00dsadsa8.jpg" width="240" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;©Sarah-Maria&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1894 das Reichstagsgebäude fertig gestellt wurde, konnte man schon damals eine große Kuppel über dem Gebäude bestaunen. Dies war Kaiser Wilhelm II. jedoch ganz und gar nicht recht, denn nach seiner Auffassung sollte der Sitz einer Volksvertretung nicht mit einem derart klassischen Hoheitssymbol ausgestattet sein. Vielleicht hat er auch deshalb veranlasst, dass dem, im selben Jahr begonnen, Neubau der Schlosskirche (sprich: dem Berliner Dom) eine überaus riesige und eindrucksvolle Kuppel aufgesetzt wurde.....&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;&lt;br /&gt;Quellen:&lt;br /&gt;Galli, M.: Berlin, die Kunststadt. München: Bucher, 2009.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6781882405696442227-3115326224267572847?l=kunstbloggerin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/1cL_RXKCQQDAtlGvPqeuEOV7mDM/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/1cL_RXKCQQDAtlGvPqeuEOV7mDM/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/1cL_RXKCQQDAtlGvPqeuEOV7mDM/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/1cL_RXKCQQDAtlGvPqeuEOV7mDM/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogspot/emEDm/~4/n-V6LH4X6vw" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kunstbloggerin.blogspot.com/feeds/3115326224267572847/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6781882405696442227&amp;postID=3115326224267572847&amp;isPopup=true" title="8 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/3115326224267572847?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/3115326224267572847?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/blogspot/emEDm/~3/n-V6LH4X6vw/des-kaisers-domkuppel.html" title="des kaisers domkuppel" /><author><name>Sarah-Maria</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12824953618628145868</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="26" src="http://2.bp.blogspot.com/_K7ywAL_roJI/TN6YFfMgVKI/AAAAAAAAAAY/Yvc7NQKCh5c/S220/auge.jpg" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://2.bp.blogspot.com/--aaqTVWg5Xc/TyEt_4t_0AI/AAAAAAAAAe8/RULG4TtRVEg/s72-c/00dsadsa8.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>8</thr:total><feedburner:origLink>http://kunstbloggerin.blogspot.com/2012/01/des-kaisers-domkuppel.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;C0QHSXs8fCp7ImA9WhRUE08.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6781882405696442227.post-7659419153133938840</id><published>2012-01-23T13:22:00.000+01:00</published><updated>2012-01-23T13:22:18.574+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2012-01-23T13:22:18.574+01:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="künstler" /><title>anna andersons zarenreich</title><content type="html">&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-G_7TR-gQx88/Tx1Ql35KmlI/AAAAAAAAAec/JfGVk6rkS2A/s1600/Sortieren08+022.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-G_7TR-gQx88/Tx1Ql35KmlI/AAAAAAAAAec/JfGVk6rkS2A/s320/Sortieren08+022.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;©Sarah-Maria&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Ab 1920 hielt Anna Anderson (wie sie sich selbst nannte) die Boulevardpresse auf Trab. Denn ein misslungener Selbstmord im Berliner Landwehrkanal ist schließlich immer ein gefundenes Fressen. Als dann die Lebensmüde auch noch behauptete sie sei Prinzessin Anastasia, die jüngste Tochter von Zar Nikolaus II., gab's bei den Klatschblättern freilich kein Halten mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich gab es in Punkto Romanow-Massaker schon immer einige Ungereimtheiten, die ein wenig Zündstoff gebrauchen konnten: als die Bolschewiki in der Nacht zum 17. Juli 1918 die komplette Zarenfamilie auslöschten, gingen sie zwar recht gründlich vor und halfen mitunter auch mit Bajonetten nach, als die Kugeln an den juwelenbesetzten Kleidern der Zarentöchter abprallten. Dennoch konnte lange Zeit nicht eindeutig der Tod von Prinzessin Maria und Prinz Alexej geklärt werden. Und auch von Prinzessin Anastasia vermutete man, dass sie das Massaker überlebt haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach ihrem Tötungsversuch kam Anna Anderson mit ungeklärter Identität zunächst ins Berliner Elisabeth-Krankenhaus, von dort in eine Nervenklinik und fand schließlich Unterschlupf bei russischen Einwanderern. Dort behauptete Frau Anderson erstmals sie sei die letzte Erbin des Zarenreiches und sorgte damit für das nötige Öl im Feuer. Presse, Justiz und Wissenschaft nahmen sich dem Fall an und neben den offensichtlichen Vergleichen auf Fotos, wurden auch ihre Ohren vermessen. Ein damals gängiges Verfahren, um eine Identität festzustellen, da sich die Anatomie der Ohren im Laufe des Lebens nicht verändert. Und tatsächlich: in 17 Punkten stimmten die Ohren mit denen der Prinzessin überein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seltsam jedoch erschien es dem einen oder anderen, dass sie sich niemals dazu hinreißen ließ Russisch zu sprechen – egal wie sehr man sie um diesen Beweis bat. „Nie würde sie um eines äußeren Vorteils willen in einer Sache nachgeben. Deshalb ist es auch so schwierig, sie von der Notwendigkeit, selbst den Beweis zu geben, daß sie Russisch spräche, zu überzeugen. Denn es geht so gegen ihren Stolz, daß sie immer wieder ,beweisen' soll, wer sie ist. Wer wäre dessen nicht auch überdrüssig nach 40 Jahren Kampfes um seine Anerkennung", verteidigte Frau Lamartine, eine Pflegerein der stets kränkelnden Anna Anderson, ihren Schützling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Einen den Kopf über solch hanebüchenen Behauptungen schüttelten und die Anderen ihrer Geschichte Glauben schenkten, sammelten sich bis zum Jahre 1962 sieben Meter Akten an und Anna Anderson engagierten in diesem Jahr einen neuen Anwalt – zwei von ihnen sowie diverse Richter hatte sie bereits über den jahrzehntelangen Prozess hinweg überlebt. Ende Februar 1967 entschied das Oberlandesgericht Hamburg erneut, dass Anna Anderson nicht die Erbin des Zarenreiches sei: es fehle an nötigen Beweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Jahre waren an verschieden Gerichten schon die unterschiedlichsten Zegen verhört worden: es wurden Fürsten, Mediziner, KP-Funktionäre, Putzfrauen, Anthropologen, Graphologen und Hofdamen verhört und der Tänzer Serge Lifar beteuerte, dass er von Mussolini gehört habe, dass die Frau wirklich Anastasia sei. Gilliard, der französische Hauslehrer der Zarenkinder, bestätigte, dass Anastasia schon immer Probleme mit Grammatik gehabt habe und daher sprach, wie es ihr gefiel (einige sahen dies als Indiz dafür, dass sie ebenso Probleme mit ihrer Muttersprach hatte und sie nicht sprach, um sie nicht zu verunglimpfen). Die Berlinerin Rosa Wingender beteurte wiederrum in der Klägerin ihre einstige Untermieterin Franziska Schanzkowsky aus der Neuen Hochstraße erkannt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als unumstößlicher Beweis für ihre Zarenherkunft, da Insiderwissen, berichtete Anna Anderson dem Gericht von einer geheimen Reise ihres vermeintlichen Großonkels Ernst Ludwig von Hessen, der im Auftrag des deutschen Kaisers 1916 ins Zarenschloss Zarskoje Selo bei Petersburg reiste, um Friedensvorschläge zu überbringen. Die bis dahin nicht bekannte geschichtliche Begebenheit, nahm sich der als Sachverständige geladene Hamburger Historiker Professor Zechlin an – und kam zu dem Ergebnis, dass Frau Andersons Behauptung frei erfunden sei. Aufgrund von Dokumenten, Briefen, Notizen und alles was die Archive sonst noch hergaben, sei diese Reise ein Hirngespinst der berühmten Vielleicht-Zarentochter. Selbstverständlich meldeten sich daraufhin diverse Zeugen, die ebenfalls von dieser Reise gewusst haben wollten. Und ein Bundestagsabgeordneter ließ sich sogar dazu hinreisen die Klägerin mit „Hohe Frau“ anzusprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anna Anderson war DER Medienstar schlechthin. Einiges sprach dafür, vieles dagegen, dass sie die Wahrheit sagte. Bis zu ihrem Tod, am 12. Februar 1984 in den USA, kämpfte sie vor Presse und Gericht um „ihr“ Erbe. Doch dank Computer und DNA-Analyse ist heute eindeutig geklärt, dass Anna Anderson in Wahrheit Franziska Schanzkowski war – eine polnische Fabrikarbeiterin, die von zu Hause abgehauen ist, um nach Berlin zu gehen. Der Schädel von Prinzessin Anastasia wurde mittlerweile auch gefunden und beweist, dass sie in der Nacht des Massakers starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bei einem Fall wie diesem, der fast ein Jahrhundert die Gemüter bewegte, ist es mit einer schnöden DNA-Analyse selbstverständlich nicht getan. Wenn die Boulevardpresse ihren Dienst erbracht hat, kommen die Verschwörungstheoretiker mit neue „Erkenntnissen“: die DNA-Proben seien absichtlich vertauscht worden und auch Zeitzeugen nicht ausreichend verhört worden. Und sowieso: um das Mächteverhältnis der Welt nicht zu stören - welches angeblich ins Wanken gekommen wäre, wenn sich herausgestellt hätte, dass die Dame nun doch die Erbin des Zarenreiches sei, hätte man so einiges unternommen. Der Fantasie sind an dieser Stelle keine Grenzen gesetzt....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S.: Ich hab die Gute mal in die Kategorie "Künstler" einsortiert. ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Quellen:&lt;br /&gt;
ZDF: Sphinx: Die Akte Romanow - Spuren und Beweise. Sendung vom 09.09.2004 http://terra-x.zdf.de/ZDFde/inhalt/30/0,1872,2010238,00.html?dr=1 (abgerufen am 23. Juni 2011).&lt;br /&gt;
Mauz, G.: Eine Rettung, die Mütterchen Russland gelang? In: Spiegel, (11/1967). S. 123-129.&lt;br /&gt;
Gestorben - Anna Anderson. In: Spiegel, (8/1984). S. 220.&lt;br /&gt;
Anastasia sein oder nicht sein... In: Die Zeit, 10.4.1958, Nr. 15.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6781882405696442227-7659419153133938840?l=kunstbloggerin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/HzzPphMMgSV2Y_hMbV3LBGcISjY/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/HzzPphMMgSV2Y_hMbV3LBGcISjY/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/HzzPphMMgSV2Y_hMbV3LBGcISjY/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/HzzPphMMgSV2Y_hMbV3LBGcISjY/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogspot/emEDm/~4/ZcOQrK-knYo" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kunstbloggerin.blogspot.com/feeds/7659419153133938840/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6781882405696442227&amp;postID=7659419153133938840&amp;isPopup=true" title="7 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/7659419153133938840?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/7659419153133938840?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/blogspot/emEDm/~3/ZcOQrK-knYo/anna-andersons-zarenreich.html" title="anna andersons zarenreich" /><author><name>Sarah-Maria</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12824953618628145868</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="26" src="http://2.bp.blogspot.com/_K7ywAL_roJI/TN6YFfMgVKI/AAAAAAAAAAY/Yvc7NQKCh5c/S220/auge.jpg" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/-G_7TR-gQx88/Tx1Ql35KmlI/AAAAAAAAAec/JfGVk6rkS2A/s72-c/Sortieren08+022.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>7</thr:total><feedburner:origLink>http://kunstbloggerin.blogspot.com/2012/01/anna-andersons-zarenreich.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;DkIESXc6fSp7ImA9WhRUEEg.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6781882405696442227.post-6379538391805884773</id><published>2012-01-20T11:15:00.000+01:00</published><updated>2012-01-20T11:15:08.915+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2012-01-20T11:15:08.915+01:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="kulinarisches" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="orte" /><title>das gasthaus lutter &amp; wegner</title><content type="html">&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-Wq7goMRqvy0/Txk-g49MoOI/AAAAAAAAAeM/5Sb8q7Cry9M/s1600/EvasParty_Dokumenta+053+%25282%2529.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://1.bp.blogspot.com/-Wq7goMRqvy0/Txk-g49MoOI/AAAAAAAAAeM/5Sb8q7Cry9M/s320/EvasParty_Dokumenta+053+%25282%2529.jpg" width="313" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;©Sarah-Maria&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Wer in Berlin ist und in geschichtsträchtigen Mauern ein Glas Wein oder Abendessen  genießen möchte, kann dies im seit 1811 am Gendarmenmarkt  ansässigen Gasthaus Lutter &amp;amp; Wegner tun. Dort haben z.B. schon der  Schriftsteller E.T.A. Hoffmann und der mit ihm befreundete, berühmt berüchtigte Fürst  Pückler-Muskau gemeinsame Abende verbracht. Jacques Offenbach verlegte  sogar die Handlung seiner, heute immer noch sehr beliebten, Oper „Hoffmanns Erzählungen“ in das Stammlokal  des Schriftstellers.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Auch der damalige Indendant des Schauspielhauses am Gendarmenmarkt  (heute das Berliner Konzerthaus) Karl Reichsgraf von Brühl genehmigte  sich dort das eine oder andere Gläschen Wein und ließ seiner Kreativität  freien Lauf. Schließlich hatte er Großes vor! „Machen Sie das beste  Theater in Deutschland und sagen Sie mir hinterher was es kostet“,  forderte der Staatsminister von Hardenberg von ihm bei seinem  Amtsantritt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Und auch die Gebrüder Sass wählten diesen Ort für ihre Pressekonferenz nach ihrem größten und spektakulärsten Raub in der Berliner Disconto Gesellschaft. Mehr über darüber erfahrt ihr &lt;a href="http://stadtgefluesterappblog.wordpress.com/2011/05/24/400/" target="_blank"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;span style="font-family: inherit;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Quellen:&lt;br /&gt;
Galli, M.: Berlin, die Kunststadt. München: Bucher, 2009.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6781882405696442227-6379538391805884773?l=kunstbloggerin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/FRD6uNcLIYehHWn0BC9LjPaxsSc/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/FRD6uNcLIYehHWn0BC9LjPaxsSc/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/FRD6uNcLIYehHWn0BC9LjPaxsSc/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/FRD6uNcLIYehHWn0BC9LjPaxsSc/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogspot/emEDm/~4/A4kTEDMchwk" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kunstbloggerin.blogspot.com/feeds/6379538391805884773/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6781882405696442227&amp;postID=6379538391805884773&amp;isPopup=true" title="7 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/6379538391805884773?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/6379538391805884773?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/blogspot/emEDm/~3/A4kTEDMchwk/das-gasthaus-lutter-wegner.html" title="das gasthaus lutter &amp; wegner" /><author><name>Sarah-Maria</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12824953618628145868</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="26" src="http://2.bp.blogspot.com/_K7ywAL_roJI/TN6YFfMgVKI/AAAAAAAAAAY/Yvc7NQKCh5c/S220/auge.jpg" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://1.bp.blogspot.com/-Wq7goMRqvy0/Txk-g49MoOI/AAAAAAAAAeM/5Sb8q7Cry9M/s72-c/EvasParty_Dokumenta+053+%25282%2529.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>7</thr:total><feedburner:origLink>http://kunstbloggerin.blogspot.com/2012/01/das-gasthaus-lutter-wegner.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;DkEBQHo7fSp7ImA9WhRVGEQ.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6781882405696442227.post-2365984792185950818</id><published>2012-01-18T11:12:00.006+01:00</published><updated>2012-01-18T14:50:51.405+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2012-01-18T14:50:51.405+01:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="diverses" /><title>Anti-SOPA Blackout Day</title><content type="html">&lt;div style="background-color: black; color: white;"&gt;&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/--Ql5DrivVBw/TxAJFJBBoGI/AAAAAAAAAc4/ffcHz-By_Cc/s1600/berlin+143.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; float: right; margin-bottom: 1em; margin-left: 1em;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/--Ql5DrivVBw/TxAJFJBBoGI/AAAAAAAAAc4/ffcHz-By_Cc/s320/berlin+143.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Heute findet man nüschts auf den Seiten des &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Main_Page" target="_blank"&gt;englischsprachigen Wikipedia&lt;/a&gt; - nix außer einen Hinweis auf den Anti-SOPA Blackout Day. Und aus Protest sind auch einige deutsche Seiten und Blogs heute schwarz. Die Aktion soll einen Vorgeschmack darauf geben, was passieren könnte, wenn dieser Gesetzesentwurf namens SOPA in den USA verabschiedet wird. Denn dieser Entwurf, der sich gegen die Piraterie von Musik und Filmen im Internet wendet, geht in seiner Auslegung so weit, dass Seiten wie youtube sogar aus dem Index der Suchmaschinen fliegen könnten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="background-color: black; color: white; font-family: inherit;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="background-color: black; font-family: inherit;"&gt;&lt;span style="color: white; font-size: small;"&gt;In der derzeitigen Gesetzeslage ist es so, dass wenn ein youtube-User beim Hochladen eines Clips gegen das Copyright verstößt, kann der Anbieter, also youtube, nicht haftbar gemacht werden, vorausgesetzt er nimmt den Clip nach einer Beanstandung vom Netz. Der SOPA Gesetzesentwurf würde vorsehen, dass sich dies drastisch ändern würde. Danach wäre es z.B. möglich, dass via Gerichtsbeschluss ein Verbot ausgesprochen würde, Geschäfte mit einer Website zu machen, die Inhalte bereitstellt, die gegen das Copyright verstoßen. &lt;span style="background-color: black;"&gt;Das würde sowohl Werbeanzeigen, als auch z.B. Paypal betreffen. Zudem könnte es in weiteren Schritten dazu führen, dass Suchmaschinen diese Seiten aus ihrem Index nehmen müssten oder die Zugangsberechtigung zu der Seite sogar komplett gesperrt wird. (Quelle: http://www.tagesschau.de/ausland/wikipedia170.html)&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="background-color: black; font-family: inherit;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="background-color: black; font-family: inherit;"&gt;&lt;span style="color: white; font-size: small;"&gt;Dies würde meines Erachtens das Internet um ein Vielfaches grauer und eintöniger machen, da Seiten, wie youtube oder Wikipedia, die davon leben, dass ihre User das Angebot (mit)gestalten, jedes Material vor Veröffentlichung genau prüfen müssten. Was in der praktischen Konsequenz ein derber Schlag gegen die Meinungsfreiheit wäre.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="color: white; font-size: small;"&gt;Welche Auswirkungen das auf Internetnutzer in Deutschland hätte, könnt ihr &lt;a href="http://netzpolitik.org/2012/warum-sopa-auch-uns-angeht/" target="_blank"&gt;hier nachlesen. &lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6781882405696442227-2365984792185950818?l=kunstbloggerin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/rZ5QZP3_DKuQRPEPHl7Vhd-cSOU/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/rZ5QZP3_DKuQRPEPHl7Vhd-cSOU/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/rZ5QZP3_DKuQRPEPHl7Vhd-cSOU/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/rZ5QZP3_DKuQRPEPHl7Vhd-cSOU/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogspot/emEDm/~4/_EcMscZOfrE" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kunstbloggerin.blogspot.com/feeds/2365984792185950818/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6781882405696442227&amp;postID=2365984792185950818&amp;isPopup=true" title="4 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/2365984792185950818?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/2365984792185950818?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/blogspot/emEDm/~3/_EcMscZOfrE/anti-sopa-blackout-day.html" title="Anti-SOPA Blackout Day" /><author><name>Sarah-Maria</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12824953618628145868</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="26" src="http://2.bp.blogspot.com/_K7ywAL_roJI/TN6YFfMgVKI/AAAAAAAAAAY/Yvc7NQKCh5c/S220/auge.jpg" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/--Ql5DrivVBw/TxAJFJBBoGI/AAAAAAAAAc4/ffcHz-By_Cc/s72-c/berlin+143.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>4</thr:total><feedburner:origLink>http://kunstbloggerin.blogspot.com/2012/01/anti-sopa-blackout-day.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;CkAFQ348eyp7ImA9WhRVF08.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6781882405696442227.post-1071810186025323938</id><published>2012-01-16T14:27:00.002+01:00</published><updated>2012-01-16T14:31:52.073+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2012-01-16T14:31:52.073+01:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="20er jahre" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="kabarett" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="künstler" /><title>aufgehobene rechte</title><content type="html">&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/-myfRVsSLCGA/TxQlaFbuBFI/AAAAAAAAAdg/aOWmK04LrBQ/s1600/IMG_3373.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="320" src="http://2.bp.blogspot.com/-myfRVsSLCGA/TxQlaFbuBFI/AAAAAAAAAdg/aOWmK04LrBQ/s320/IMG_3373.JPG" width="215" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;©Sarah-Maria&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div style="font-family: inherit;"&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Kommen Sie mit? Oder soll ich mitkommen?“ konterte Werner Finck, als  er in seinem Kabarett-Theater „Katakombe“ einen von Goebbels Spitzeln  entdeckte, der fiebrig alles mitschrieb, was Finck auf seine Zuschauer  losließ. Fincks Devise lautete: „Wir sind nicht gerade offen, aber offen  genug, um gerade offen zu bleiben.“ Doch seine  Zwischen-den-Zeilen-Seitenhiebe an das Nazi-Regime wurde den Machthabern  schnell zu bunt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-size: small;"&gt;„Das Publikum in der ,Katakombe’ setzt sich in der überwiegenden  Mehrzahl aus Juden zusammen, die den Gemeinheiten und der bissigen,  zersetzenden Kritik des Conférenciers Werner Fink fanatisch Beifall  zollen. Fink ist der typische frühere Kultur-Bolschewist, der offenbar  die neue Zeit nicht verstanden hat oder jedenfalls nicht verstehen will  und der in der Art der früheren jüdischen Literaten versucht, die Ideen  des Nationalsozialismus und alles das, was einem Nationalsozialisten  heilig ist, in den Schmutz zu ziehen“, schrieb ein solcher Gestapo  Spitzel am 16. April 1935 in seinem Bericht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-size: small;"&gt;Finck wurde in die gefürchtete Gestapo-Zentrale in die Prinz Heinrich  Straße verschleppt – und kommentierte kurz darauf, dass ihn dort ein  Gestapo-Mann von oben bis unten durchsucht habe und ihn schließlich  fragte: „Haben Sie Waffen?“ Woraufhin er geantwortet habe: „Wieso  braucht man hier welche?“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-size: small;"&gt;Er und seine Kollegen Heinrich Giesen sowie Ilse Trautschold&amp;nbsp;kamen  in das KZ-Esterwegen im Emsland und die Katakombe wurde für immer  geschlossen. Sie war damas in der Bellevuestraße 3 (Berlin) und eine echte  Institution. Dort haben Künstler wie Theo Lingen oder Erich Kästner zur  allgemeinen Belustigen beigetragen. „Der Wind schlug um. Nun pfeift ein  Wind von griechisch-nordischer Prägung. Bei Wotans Donner, jetzt beginnt  die Dummheit als Volksbewegung“, schrieb Kästner über die Nazi-Zensur.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-size: small;"&gt;Im KZ versuchte Werner Finck sich und seinen Mitgefangen durch  Galgenhumor Mut zu machen: „Ihr braucht keine Angst vor’m KZ zu haben –  wir sind ja schon drin.“ Nach sechs Wochen Gefangenschaft begann seine  Gerichtsverhandlung und er musste zusammen mit einem Kollegen einen  seiner Sketche vor Gericht vorführen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: inherit; font-size: small;"&gt;Ein Kunde kommt zu seinem Schneider&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: inherit; font-size: small;"&gt;SCHNEIDER: Womit kann ich dienen?&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-size: small;"&gt;KUNDE: Jetzt spricht er auch schon von dienen! Ich möchte einen Anzug haben, weil mir etwas im Anzug zu sein scheint.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-size: small;"&gt;SCHNEIDER: Schön!&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: inherit; font-size: small;"&gt;KUNDE: Ob das schön ist, na ja. Ich weiß nicht….&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: inherit; font-size: small;"&gt;SCHNEIDER: Ich habe neuerdings eine Menge auf Lager.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: inherit; font-size: small;"&gt;KUNDE: Auf’s Lager wird wohl alles hinauslaufen.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: inherit; font-size: small;"&gt;SCHNEIDER: Darf’s etwas einheitliches oder etwas gemustertes sein?&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: inherit; font-size: small;"&gt;KUNDE: Einheitliches hat man ja jetzt schon genug. Aber auf gar keinen Fall Musterung!&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-size: small;"&gt;SCHNEIDER: Dann nehmen sie doch bitte mal den rechten Arm hoch.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
Der Kunde hebt den Arm zum Hitlergruß.&lt;span style="font-size: small;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-size: small;"&gt;SCHNEIDER: Mit geballter Faust bitte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: inherit; font-size: small;"&gt;Der Schneider nimmt die Maße und murmelte sie laut vor sich hin: sie  bilden die Eckdaten der Naziherrschaft: 1918/19 und 1933. Als er fertig  ist, nimmt der Kunde seinen Arm nicht hinunter.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: inherit; font-size: small;"&gt;SCHNEIDER: Ja, warum nehmen Sie denn den Arm nicht runter? Was soll denn das heißen?&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-size: small;"&gt;KUNDE: Aufgehobene Rechte!&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="font-family: inherit;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-size: small;"&gt;Vor Gericht versuchte Finck den Sketch zu entschärfen und endete mit  „Erhobene Rechte“. Der Staatsanwalt warf daraufhin einen Blick in sein  Skript und verbesserte: „Das heißt doch Aufgehobene Rechte!“ Finck  erwiderte: „Das haben Sie gesagt.“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-size: small;"&gt;Die Verhandlung endete für Finck mit seiner Entlassung aus Esterwegen  und einem einjährigen Berufsverbot. Ab 1937 trat er schließlich wieder im „Kabarett der  Komiker“ auf, bis jenes 1939 auch verboten wurde und Finck&amp;nbsp;endgültig mit  einem Berufsverbot&amp;nbsp;belegt wurde. Er meldete sich „freiwillig“ bei der  Wehrmacht, um nicht erneut verhaftet zu werden. Nach dem Krieg arbeitete  er weiterhin als Kabarettist, bis er am 31. Juli 1978 in München starb.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Quellen:&lt;br /&gt;
Galli, M.: Berlin, die Kunststadt. München: Bucher, 2009.&lt;br /&gt;
Bienert, M./Buchholz E. L.: Die Zwanziger Jahre in Berlin: ein Wegweiser durch die Stadt. Berlin: Berlin Story Verlag, 2006.&lt;br /&gt;
Stiftung Haus der Geschichteder Bundesrepublik Deutschland: Werner  Finck. http://www.hdg.de/lemo/html/biografien/FinckWerner/index.html  (abgerufen am 24. Juni 2011).&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6781882405696442227-1071810186025323938?l=kunstbloggerin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/rruLVT9chAV-Lps9VQYAHPTaakw/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/rruLVT9chAV-Lps9VQYAHPTaakw/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/rruLVT9chAV-Lps9VQYAHPTaakw/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/rruLVT9chAV-Lps9VQYAHPTaakw/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogspot/emEDm/~4/Plz9MYhFgr0" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kunstbloggerin.blogspot.com/feeds/1071810186025323938/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6781882405696442227&amp;postID=1071810186025323938&amp;isPopup=true" title="2 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/1071810186025323938?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/1071810186025323938?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/blogspot/emEDm/~3/Plz9MYhFgr0/aufgehobene-rechte.html" title="aufgehobene rechte" /><author><name>Sarah-Maria</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12824953618628145868</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="26" src="http://2.bp.blogspot.com/_K7ywAL_roJI/TN6YFfMgVKI/AAAAAAAAAAY/Yvc7NQKCh5c/S220/auge.jpg" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://2.bp.blogspot.com/-myfRVsSLCGA/TxQlaFbuBFI/AAAAAAAAAdg/aOWmK04LrBQ/s72-c/IMG_3373.JPG" height="72" width="72" /><thr:total>2</thr:total><feedburner:origLink>http://kunstbloggerin.blogspot.com/2012/01/aufgehobene-rechte.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;C0cESHk6cSp7ImA9WhRVFEg.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6781882405696442227.post-1418067436499109782</id><published>2012-01-13T11:36:00.000+01:00</published><updated>2012-01-13T11:36:49.719+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2012-01-13T11:36:49.719+01:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="jugendkultur" /><title>dolly, teddy und micky</title><content type="html">&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/--Ql5DrivVBw/TxAJFJBBoGI/AAAAAAAAAc4/ffcHz-By_Cc/s1600/berlin+143.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/--Ql5DrivVBw/TxAJFJBBoGI/AAAAAAAAAc4/ffcHz-By_Cc/s320/berlin+143.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;©Sarah-Maria&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;1941 zogen etwa 60 Swing-Kids die Nazis öffentlich durch den Kakao:  sie spielten am Hamburger Hauptbahnhof einen Empfang von hohen  NS-Parteimitgliedern nach. Alle waren fein herausgeputzt und die beiden  Nazi-Darsteller wurden beim Aussteigen aus dem Zug mit lautem Jubel als  „Reichsstatistenführer“ empfangen. Vor dem Bahnhof wartete damals schon eine  Pferdekutsche, die die beiden Statistenführer durch die Hamburger City  fahren sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfangs waren die Anhänger der Swingjugend eher unpolitisch. Ihnen  ging es vornehmlich darum den Uniformierungen der „Hitlerjugend“ und dem  „Bund Deutscher Mädel“ zu entgehen. Oftmals trugen die Jungs –  orientiert an der englischen Mode – verhältnismäßig lange Haare,  karierte Sakkos, einen Hut und einen Regenschirm. Mädchen trugen kurze  Röcke oder lange Hosen mit Zigarettenspitze zwischen den auffällig  geschminkten Lippen. Die Swing-Kids gaben sich untereinander englische  Spitznamen, wie Bobby, Teddy, Dolly oder Micky.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kreise der Swingjugend  bildeten sich hauptsächlich in Berlin und Hamburg. Ihre Mitglieder waren  in der Regel zwischen 15 und 21 Jahre alt und kamen meist aus der  Mittelschicht. Das Hören von Swing-Musik und die Verwendung von Anglizismen, als  Ausdruck von Protest und Abgrenzung gegen die normierte und  gleichgeschaltete Jugend der Nazi-Zeit, schlug jedoch schnell in  politischen Prostest um. „Die Swing-Jugend verweigerte sich dem  Nazi-Regime und das war gefährlich. Wir kleideten uns anders als die  Hitler-Jugend, wir trugen Nadelstreifenanzüge und einen Regenschirm über  dem Arm, um eine englische Noblesse zu demonstrieren. Mit Kanus sind  wir auf der Alster gefahren und haben unter den Brücken möglichst laut  Louis Armstrong gespielt, mit dem Grammofon! Natürlich wurden wir von  der Gestapo beobachtet. 1942 bin ich dann verhaftet worden“, erinnerte  sich Günter Discher. Er war 17 Jahre alt, als er von den Nazis in das  Jugend-KZ Moringen gebracht wurde und dort bis zum Ende des Zweiten  Weltkrieges inhaftiert blieb. Heute besitzt Günter Discher mit etwa 25  Tausend Schallplatten eine der größten privaten Sammlungen überhaupt und  gilt als erster DJ Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Swing wurde von den Nazis als „Niggermusik“ oder „Judengejohle“  diffamiert und schließlich verboten. Schon kurz nach der Machtergreifung  der Nazis wurden in vielen Cafés „Swing tanzen verboten“ Schilder  aufgehängt. Den Tanzstil der Swing-Kids (ein Arm nach oben gesteckt, das  Viktoryzeichen zeigend, die Beine leicht gespreizt und den Oberkörper  nach vorne gebeugt) war für die Nazis ein Greul. Zudem zogen sie den  Hitlergruß ins Lächerliche und begrüßten sich mit „Heil Hotler“ oder  machten aus „Sieg heil“ – „Swing heil“.&lt;br /&gt;
Immer mehr Razzien drängten die Jugendlichen nicht nur zu illegalen  Parties, sondern sie gehörten auch zu den ersten, die regelmäßig  „Feindsender“ hörten und mitschnitten, um an neue Musik zu kommen. Ab  1940 kam es zu vielen Verhaftungen und bis zum Ende der NS-Herrschaft  verloren viele der Swing-Kids ihr Leben in Arbeitslagern. Mit der  gezielten Verfolgung politisierten sich einige Mitglieder zunehmend und  knüpften Kontakte mit Widerstandsgruppen, wie der Weißen Rose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bericht „Swing-Jugend – Sofort-Aktion gegen die Swing-Jugend“ von 1941:&lt;br /&gt;
„In meiner Vorlage vom 18. Februar 1941 betr. Verkauf und Wiedergabe  englischer Schallplatten hatte ich auf das unwürdige Verhalten  anglophiler Hamburger Kreise hingewiesen. Der Herr Minister hatte  seinerzeit einer Aktion gegen diese Kreise nicht zugestimmt. Seitens des  SD und der Gestapo waren deshalb auch weitere Schritte bisher nicht  unternommen worden. Nunmehr muß ich ergänzend mitteilen, daß gemäß  Bericht des RPA Hamburg vom 4. August 1941 und Bericht des SD vom 16.  August 1941 die hot- und swing-Demonstrationen jugendlicher anglophiler  Kreise in Hamburg inzwischen staatsfeindliche und reaktionär zersetzende  Formen angenommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Englische, amerikanische und jüdische Musikschallplatten werden  ausgeliehen, getauscht, durch Schneideapparate vervielfältigt und auch  zur öffentlichen Wiedergabe benutzt.&lt;br /&gt;
Es bilden sich jugendliche Amateur-Kapellen, die sich in den Dienst  der hot-Propaganda stellen, ohne sich durch musikalische Leistung  ausweisen zu können. Die RMK besitzt keine Möglichkeit, Aufnahmegesuche  dieser Art zurückzuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der englische Schlager „We will hang our washing on the  Siegfriedline“, Aufnahmen der Kapelle Nat Gonella, die krassesten  Erzeugnisse der hot-Musik werden von diesen Swing-Kreisen in bewußter  Auflehnung gegen das Verbot dieser Werke propagiert. Angehörige dieser  Kreise haben einen IHC (Internationalen Hot Club) gebildet, bedienen  sich untereinander englischer Begrüßungsformeln und haben sich englische  Namen zugelegt. Durch Gespräche, Urteile über führende Persönlichkeiten  Deutschlands und Flugblätter ist die staatsfeindliche Einstellung  dieser Kreise festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich hier z. T. um degenerierte und kriminell veranlagte,  auch mischblütige jugendliche, die sich zu Cliquen, bzw. musikalischen  Gangster-Banden zusammengeschlossen haben und die gesund empfindende  Bevölkerung durch die Art ihres Auftretens und die Würdelosigkeit ihrer  musikalischen Exzesse terrorisieren.&lt;br /&gt;
Es erscheint dringend notwendig, die Anführer dieser Kreise, die dem  SD und der Gestapo bekannt sind, auszuheben und das bisher  sichergestellte Material unerwünschter Schallplatten zu beschlagnahmen,  um eine weitere Verbreitung der Swing- und Hot-Seuche in Hamburg und  über Hamburg hinaus zu verhindern und ihren schädigenden Einfluß auf  andere Jugendliche zu unterbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bitte deshalb den Herrn Minister, einer Sofort-Aktion  zuzustimmen, die sich, um eine Beunruhigung der Bevölkerung zu  vermeiden, gegen die Anführer dieser Kreise richtet und in der Lage sein  wird, normale Verhältnisse wiederherzustellen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Quellen:&lt;br /&gt;
Stölzle, A./Trost, G.: Die Swing-Jugend. http://ftp01.wdr.de/politik_geschichte/drittes_reich/kindheit_unter_hitler/swingjugend.jsp (abgerufen am 20. Juni 2011).&lt;br /&gt;
Arte: Tanzen wollen sie alle. http://www.arte.tv/de/929818,CmC=939468.html (abgerufen am 20. Juni 2011).&lt;br /&gt;
WDR: Die Unwertigen. http://www.wdr.de/wissen/wdr_wissen/programmtipps/fernsehen/10/10/04_2315_w.php5?start=1286226900 (abgerufen am 20. Juni 2011).&lt;br /&gt;
Hessischer Rundfunk: Die „Swing Kids“ - Mit Jazz gegen Hitler. Sendung vom 23.11.2004, 08:40 – 08:55 Uhr, hr2.&lt;br /&gt;
Rundfunkmuseum: Kurt Widmann. http://www.rundfunkmuseum.at/html/kurt_widmann.html (abgerufen am 20. Juni 2011).&lt;br /&gt;
Deutsches Historisches Museum: Bericht: Swing-Jugend, 1941. http://www.dhm.de/lemo/html/dokumente/swing/index.html (abgerufen am 20. Juni 2011).&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6781882405696442227-1418067436499109782?l=kunstbloggerin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/HcUnIT0TjBHuP1TxBfuoDUm6_UU/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/HcUnIT0TjBHuP1TxBfuoDUm6_UU/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/HcUnIT0TjBHuP1TxBfuoDUm6_UU/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/HcUnIT0TjBHuP1TxBfuoDUm6_UU/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogspot/emEDm/~4/X7TjVvre-_k" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kunstbloggerin.blogspot.com/feeds/1418067436499109782/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6781882405696442227&amp;postID=1418067436499109782&amp;isPopup=true" title="5 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/1418067436499109782?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/1418067436499109782?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/blogspot/emEDm/~3/X7TjVvre-_k/dolly-teddy-und-micky.html" title="dolly, teddy und micky" /><author><name>Sarah-Maria</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12824953618628145868</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="26" src="http://2.bp.blogspot.com/_K7ywAL_roJI/TN6YFfMgVKI/AAAAAAAAAAY/Yvc7NQKCh5c/S220/auge.jpg" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/--Ql5DrivVBw/TxAJFJBBoGI/AAAAAAAAAc4/ffcHz-By_Cc/s72-c/berlin+143.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>5</thr:total><feedburner:origLink>http://kunstbloggerin.blogspot.com/2012/01/dolly-teddy-und-micky.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;C04EQXo8eSp7ImA9WhRVEk0.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6781882405696442227.post-3589517047491232884</id><published>2012-01-10T14:25:00.000+01:00</published><updated>2012-01-10T14:25:00.471+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2012-01-10T14:25:00.471+01:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="diverses" /><title>nachts in der buchhandlung....</title><content type="html">Diesen Clip habe ich heute im &lt;a href="http://eliterator.blog.de/" target="_blank"&gt;Blog von Jörn&lt;/a&gt; entdeckt und wollte ihn euch nicht vorenthalten! :D&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;object width="320" height="266" class="BLOGGER-youtube-video" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" data-thumbnail-src="http://3.gvt0.com/vi/SKVcQnyEIT8/0.jpg"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/SKVcQnyEIT8&amp;fs=1&amp;source=uds" /&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /&gt;&lt;embed width="320" height="266"  src="http://www.youtube.com/v/SKVcQnyEIT8&amp;fs=1&amp;source=uds" type="application/x-shockwave-flash"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6781882405696442227-3589517047491232884?l=kunstbloggerin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/kIeFIhO16U8T82lFrAQ2iC9a274/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/kIeFIhO16U8T82lFrAQ2iC9a274/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/kIeFIhO16U8T82lFrAQ2iC9a274/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/kIeFIhO16U8T82lFrAQ2iC9a274/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogspot/emEDm/~4/oVdSda_J3W0" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kunstbloggerin.blogspot.com/feeds/3589517047491232884/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6781882405696442227&amp;postID=3589517047491232884&amp;isPopup=true" title="6 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/3589517047491232884?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/3589517047491232884?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/blogspot/emEDm/~3/oVdSda_J3W0/nachts-in-der-buchhandlung.html" title="nachts in der buchhandlung...." /><author><name>Sarah-Maria</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12824953618628145868</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="26" src="http://2.bp.blogspot.com/_K7ywAL_roJI/TN6YFfMgVKI/AAAAAAAAAAY/Yvc7NQKCh5c/S220/auge.jpg" /></author><thr:total>6</thr:total><feedburner:origLink>http://kunstbloggerin.blogspot.com/2012/01/nachts-in-der-buchhandlung.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;CEUERnszfyp7ImA9WhRUF0w.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6781882405696442227.post-4041694941856598840</id><published>2012-01-09T13:49:00.000+01:00</published><updated>2012-01-28T01:56:47.587+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2012-01-28T01:56:47.587+01:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="aktuelle aufführungen" /><title>Anna Karenina - Staatstheater Oldenburg</title><content type="html">&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-esID_DX7JdE/TwriBAb-GpI/AAAAAAAAAcI/90tzT5-dE6I/s1600/berlin+143.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-esID_DX7JdE/TwriBAb-GpI/AAAAAAAAAcI/90tzT5-dE6I/s320/berlin+143.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;©Sarah-Maria&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;
&lt;span style="font-family: inherit; font-size: small;"&gt;Wer Kostüme aus dem 19. Jahrhundert und lange Dialoge erwartet, der ist besser bedient, wenn er die Oldenburger Produktion von Leo Tolstois Anna Karenina meidet, denn dort wird der 1000-Seiten-Familienepos in der 2008 fertiggestellten Bühnenfassung von Armin Petras und im neuen Gewand von Regisseurin Anna Bergmann auf die Bühne gebracht - ohne jedoch Tolstoi am Kern vorbei zu verändern: „Tolstoi wie Bergmann zeigen den Menschen als unfähig zu Leben, wenn ihm die Liebe und Anerkennung von anderen vollkommen entzogen wird.“ (aus dem Programm). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sprache ist up to Date, die Handlug nicht 1:1 wie im Buch, die Dialoge eher kurz gehalten und in der Tragik findet sich reichlich Platz für Komik. Eine Inszenierung, die schön, bitter böse, dezent, mitunter karikativ sowie schnörkellos nackt den Zuschauer mitreißt und Mithilfe von russischer Musik, von Tschaikowsky bis zum Volkslied, an Lebendigkeit und poetischer Ausdruckskraft gewinnt. Die ganz großen Gefühle eben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Inszenierung findet die neue Oldenburger Drehbühne ihr packendes Debüt: sie trägt die Protagonisten durch die Aufs und Abs ihres Daseins. Und lässt sie hinter dem Vorhang durchatmen und zur Ruhe kommen – zumindest vor der Pause. Danach gibt es für sie kein Entrinnen mehr. Alle Protagonisten sind ständig auf der Bühne – außer Stande dem Lauf der Dinge zu entkommen..... Außer im Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rolle der Anna Karenina wurde gestern Abend meisterhaft gespielt von Eva Maria Pichler, die auf ihrer verzweifelten Suche nach Liebe alles verlor – sogar ihr Leben. Getrieben von der Sehnsucht riss sie sich von ihrem Mann (gespielt von Gilbert Mieroph) los und verlor dabei ihren Sohn Serjosha (dargestellt in einem packenden und rührenden Puppenspiel). Gesellschaftlich geächtet, musste sie jedoch letztendlich feststellen, dass ihre vermeidliche Liebe zu Wronski (Sebastian Herrmann) letztlich auch gescheitert ist: „Ich bin nicht eifersüchtig, ich bin unglücklich.“&amp;nbsp; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begleitet wird die Rahmenhandlung von weiteren Suchenden: Kitty (wirklich sehr ausdrucksstark gespielt und gesungen von Kristina Gorjanowa), die monatelang an krankhaften Liebeskummer litt und sich schließlich mit Lewin, den sie einst verschmäht hat, weniger aus Liebe, als vielmehr aus Neugier doch liierte, blieb am Ende ebenso enttäuscht zurück, wie ihr, einst über beide Ohren verliebter, Lewin (Vincent Doddema). Welcher in der Oldenburger Inszenierung gleichzeitig den Part des Erzähler übernahm und als nerdiger Möchtegern-Philosoph dem Abend und der Handlung einiges an Würze verlieh. Und auch Anna Kareninas ständig fremdgehender Brunder Stiwa (Alexej Kosarev) und seine Frau Dascha (Anna Steffens) fanden sich schließlich in einer Art Liebe light Beziehung wieder – im Sinne von: Besser als nix. Doch wem reicht schon light in der Liebe?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Spielzeit gibt es noch vier Vorstellungen: Sa 14. Januar, Di 17. Januar, Fr 3. Februar und Sa 11. Februar. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6781882405696442227-4041694941856598840?l=kunstbloggerin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/ihpWjn6DpiNAWXAP785n09HX8sk/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/ihpWjn6DpiNAWXAP785n09HX8sk/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/ihpWjn6DpiNAWXAP785n09HX8sk/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/ihpWjn6DpiNAWXAP785n09HX8sk/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogspot/emEDm/~4/XKYDM2twRE0" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kunstbloggerin.blogspot.com/feeds/4041694941856598840/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6781882405696442227&amp;postID=4041694941856598840&amp;isPopup=true" title="2 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/4041694941856598840?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/4041694941856598840?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/blogspot/emEDm/~3/XKYDM2twRE0/anna-karenina-staatstheater-oldenburg.html" title="Anna Karenina - Staatstheater Oldenburg" /><author><name>Sarah-Maria</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12824953618628145868</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="26" src="http://2.bp.blogspot.com/_K7ywAL_roJI/TN6YFfMgVKI/AAAAAAAAAAY/Yvc7NQKCh5c/S220/auge.jpg" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/-esID_DX7JdE/TwriBAb-GpI/AAAAAAAAAcI/90tzT5-dE6I/s72-c/berlin+143.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>2</thr:total><feedburner:origLink>http://kunstbloggerin.blogspot.com/2012/01/anna-karenina-staatstheater-oldenburg.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;DkQBSHk4eSp7ImA9WhRVEE8.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6781882405696442227.post-1606162624497858269</id><published>2012-01-08T13:04:00.001+01:00</published><updated>2012-01-08T13:05:59.731+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2012-01-08T13:05:59.731+01:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="aktuelle ausstellungen" /><title>edvard munch - kunsthalle bremen</title><content type="html">&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-9bAOXIMJWOc/TwmFMdLT-7I/AAAAAAAAAcA/wscpjHXrEyM/s1600/002ba.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="272" src="http://4.bp.blogspot.com/-9bAOXIMJWOc/TwmFMdLT-7I/AAAAAAAAAcA/wscpjHXrEyM/s320/002ba.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;©Sarah-Maria&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Heute sind die Bilder von Edvard Munch ein Publikumsmagnet. Doch das war nicht immer so: als 1892 auf Initiative von Max Liebermann im damaligen Berliner Architektenhaus einige Bilder ausgestellt wurden, lösten sie einen Skandal aus, der schließlich zum vorzeitigen Abbruch der Ausstellung führte: das Publikum war gleichzeitig entsetzt und fasziniert von Edvard Munchs, durch Farbgestaltung und Motivwahl, morbiden Grundton. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bis zum 26. Februar 2012 zeigt die Bremer Kunsthalle die Ausstellung „Edvard Munch – Rätsel hinter der Leinwand“. Kernpunkt der Ausstellung bildet Munchs Bild „Das Kind und der Tod“, welches Emil Waldmann 1918, damaliger Direktor der Bremer Kunsthalle, erwarb und mit diesem Kauf dafür sorgte, dass Bremen das erste deutsche Museum ist, welches ein Munch-Bild in seine Sammlung aufgenommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Bild ist ein Mädchen dargestellt, welchem mit weit aufgerissenen Augen der Schrecken ins Gesicht geschrieben steht – sich jedoch zugleich durch Abwendung von der toten Mutter, sowie Zuhalten beider Ohren von der schrecklichen Wahrheit abschotten will. Dieses Bild, wenn auch kein Selbstbildnis, hat durchaus auch biographische Züge Munchs, da seine Mutter starb, als er noch ein kleines Kind war.&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-size: small;"&gt;Erst 2005 wurde klar, dass es sich bei dem Kauf des Bildes um einen doppelten Glücksgriff handelte, denn während einer Untersuchung entdeckte die Restauratorin der Bremer Kunsthalle, dass sich unter dem Bild eine zweite Leinwand mit einem zweiten Bild befand: „Mädchen und drei Männerköpfe“, welches in Komposition und Malweise nicht unterschiedlicher hätte sein können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Rätsel dieser beiden Bilder geht die erste Bremer Sonderausstellung, nach der umfassenden Renovierung der Kunsthalle, auf den Grund und führt den Besucher anhand einer beeindruckenden Sammlung durch die Rahmenhandlung des Rätsels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Besuch lohnt sich! &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6781882405696442227-1606162624497858269?l=kunstbloggerin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/74ofJ04MdHG1g1kJBXZdSrrT0LU/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/74ofJ04MdHG1g1kJBXZdSrrT0LU/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/74ofJ04MdHG1g1kJBXZdSrrT0LU/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/74ofJ04MdHG1g1kJBXZdSrrT0LU/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogspot/emEDm/~4/WCKI8pZ7Zs0" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kunstbloggerin.blogspot.com/feeds/1606162624497858269/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6781882405696442227&amp;postID=1606162624497858269&amp;isPopup=true" title="5 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/1606162624497858269?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/1606162624497858269?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/blogspot/emEDm/~3/WCKI8pZ7Zs0/edvard-munch-kunsthalle-bremen.html" title="edvard munch - kunsthalle bremen" /><author><name>Sarah-Maria</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12824953618628145868</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="26" src="http://2.bp.blogspot.com/_K7ywAL_roJI/TN6YFfMgVKI/AAAAAAAAAAY/Yvc7NQKCh5c/S220/auge.jpg" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/-9bAOXIMJWOc/TwmFMdLT-7I/AAAAAAAAAcA/wscpjHXrEyM/s72-c/002ba.JPG" height="72" width="72" /><thr:total>5</thr:total><feedburner:origLink>http://kunstbloggerin.blogspot.com/2012/01/edvard-munch-kunsthalle-bremen.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;CEUCR30-eip7ImA9WhRWGEs.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6781882405696442227.post-3082238018867658365</id><published>2012-01-06T16:01:00.000+01:00</published><updated>2012-01-06T16:04:26.352+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2012-01-06T16:04:26.352+01:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="theater" /><title>des kaisers protest</title><content type="html">&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/-mH1_-a-LaR8/TwcMw8oVzCI/AAAAAAAAAb4/F9oJXAvjB9E/s1600/London01.08+002.jpg" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://4.bp.blogspot.com/-mH1_-a-LaR8/TwcMw8oVzCI/AAAAAAAAAb4/F9oJXAvjB9E/s320/London01.08+002.jpg" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;©Sarah-Maria&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;span style="font-size: small;"&gt;Das Kunstverständnis von Kaiser Wilhelm II. war nicht gerade von  ausschweifenden Blicken über den Tellerrand geprägt. Ihm ging es meist  eher um Ausdruck von Macht und Stärke. Den Berlinern Künstlern jedoch  war daran nicht so viel gelegen: sie stellten in ihren Werken den  Berliner Alltag dar und warfen sozialkritische Blicke hinter die  Kulissen. Diese neue Kunst-Strömung aufzuhalten vermochte auch nicht der  Kaiser – da änderte es auch nix, dass er 1894 aus Protest gegen die  Aufführung von Gerhard Hauptmanns Stück „Die Weber“ seine Loge im  Deutschen Theater kündigte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Quellen:&lt;br /&gt;
Galli, M.: Berlin, die Kunststadt. München: Bucher, 2009.&lt;br /&gt;
Deutsche Historische Museum: Berliner Secession.  http://www.dhm.de/lemo/html/kaiserreich/kunst/secession/index.html  (abgerufen am 24. Juni 2011).&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6781882405696442227-3082238018867658365?l=kunstbloggerin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/cX-LD8vuMFt1TudAL06sSqQ3ceo/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/cX-LD8vuMFt1TudAL06sSqQ3ceo/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/cX-LD8vuMFt1TudAL06sSqQ3ceo/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/cX-LD8vuMFt1TudAL06sSqQ3ceo/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogspot/emEDm/~4/kLqQ1Yfbtag" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kunstbloggerin.blogspot.com/feeds/3082238018867658365/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6781882405696442227&amp;postID=3082238018867658365&amp;isPopup=true" title="5 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/3082238018867658365?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/3082238018867658365?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/blogspot/emEDm/~3/kLqQ1Yfbtag/des-kaisers-protest.html" title="des kaisers protest" /><author><name>Sarah-Maria</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12824953618628145868</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="26" src="http://2.bp.blogspot.com/_K7ywAL_roJI/TN6YFfMgVKI/AAAAAAAAAAY/Yvc7NQKCh5c/S220/auge.jpg" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://4.bp.blogspot.com/-mH1_-a-LaR8/TwcMw8oVzCI/AAAAAAAAAb4/F9oJXAvjB9E/s72-c/London01.08+002.jpg" height="72" width="72" /><thr:total>5</thr:total><feedburner:origLink>http://kunstbloggerin.blogspot.com/2012/01/des-kaisers-protest.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;CEUMQ34-eSp7ImA9WhRWGEs.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6781882405696442227.post-4887668948095787543</id><published>2012-01-04T17:12:00.002+01:00</published><updated>2012-01-06T16:04:42.051+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2012-01-06T16:04:42.051+01:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="20er jahre" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="theater" /><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="film" /><title>erich käsnters qual der wahl</title><content type="html">&lt;table cellpadding="0" cellspacing="0" class="tr-caption-container" style="float: right; margin-left: 1em; text-align: right;"&gt;&lt;tbody&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td style="text-align: center;"&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/-kPqW6RDf2p4/TwR4wMpNHbI/AAAAAAAAAaw/wC75i280vJc/s1600/002a.JPG" imageanchor="1" style="clear: right; margin-bottom: 1em; margin-left: auto; margin-right: auto;"&gt;&lt;img border="0" height="240" src="http://3.bp.blogspot.com/-kPqW6RDf2p4/TwR4wMpNHbI/AAAAAAAAAaw/wC75i280vJc/s320/002a.JPG" width="320" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class="tr-caption" style="text-align: center;"&gt;©Sarah-Maria&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;„Können Sie sich vorstellen, wie das ist: fast jeden Abend ins Theater gehen. Berlin hat etwa dreißig Bühnen. Und wenn jede von ihnen im Monat nur eine Premiere hat, ist schon jeder Abend ausgefüllt. An manchen Tagen verstopft sich das Programm geradezu! Dann liegen für drei und vier Theater Billets auf meinem Schreibtisch, und es bedraf der raffiniertesten telefonischen Manöver, bis alles geregelt ist“, lamentierte Erich Kästner 1929 und lag mit seiner Schätzung noch sehr weit entfernt von der Realität: denn Berlin hatte damals an die 100 Bühnen zu bieten, auf denen Theater, Oper, Operette, Varieté oder Kabarett aufgeführt wurde. Hinzu kamen noch etliche Kinos. Schon 1921 gab es in Berlin über 400 Filmtheater mit insgesamt fast 150.000 Plätzen. Von abgeranzten Hinterzimmern bis hin zu prächtigen Filmpalästen mit bis zu 3000 Plätzen und einem Orchester mit 70 Musikern gab es in Berlin alles!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An flimmernden Sternchen, handfesten Stars und wahren Schauspielerlegenden fehlte es in Berlin freilich auch keineswegs. Und so kam es schon mal vor, dass selbst erfolgsversprechende Namen einen derben Flop einfahren mussten. Im „Staatlichen Schauspielhaus“ z.B. standen 1931 Theo Lingen, Alexander Granach, Peter Lorre und Wolfgang Heinz zusammen auf der Bühne und spielten Brechts „Mann ist Mann“. Eine absolute Starbesetzung. Doch als Wolfgang Heinz fast vierzig Jahre später nach den Publikumsreaktionen gefragt wurde, antwortete er: „Keine Ahnung. Wir haben es nur dreimal gespielt und am Ende war jedesmal keiner mehr da.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-size: x-small;"&gt;Quellen:&lt;br /&gt;
Bienert, M./Buchholz E. L.: Die Zwanziger Jahre in Berlin: ein Wegweiser durch die Stadt. Berlin: Berlin Story Verlag, 2006.&lt;br /&gt;
Galli, M.: Berlin, die Kunststadt. München: Bucher, 2009.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6781882405696442227-4887668948095787543?l=kunstbloggerin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/yhN7pzca7Dmg7EInF1tBp1X0kiw/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/yhN7pzca7Dmg7EInF1tBp1X0kiw/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/yhN7pzca7Dmg7EInF1tBp1X0kiw/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/yhN7pzca7Dmg7EInF1tBp1X0kiw/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogspot/emEDm/~4/K_qvSmfqGSo" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kunstbloggerin.blogspot.com/feeds/4887668948095787543/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6781882405696442227&amp;postID=4887668948095787543&amp;isPopup=true" title="4 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/4887668948095787543?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/4887668948095787543?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/blogspot/emEDm/~3/K_qvSmfqGSo/erich-kasnters-qual-der-wahl.html" title="erich käsnters qual der wahl" /><author><name>Sarah-Maria</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12824953618628145868</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="26" src="http://2.bp.blogspot.com/_K7ywAL_roJI/TN6YFfMgVKI/AAAAAAAAAAY/Yvc7NQKCh5c/S220/auge.jpg" /></author><media:thumbnail xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/" url="http://3.bp.blogspot.com/-kPqW6RDf2p4/TwR4wMpNHbI/AAAAAAAAAaw/wC75i280vJc/s72-c/002a.JPG" height="72" width="72" /><thr:total>4</thr:total><feedburner:origLink>http://kunstbloggerin.blogspot.com/2012/01/erich-kasnters-qual-der-wahl.html</feedburner:origLink></entry><entry gd:etag="W/&quot;CUINR3c6fSp7ImA9WhRWFkQ.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-6781882405696442227.post-5977302123344097460</id><published>2011-12-31T01:01:00.002+01:00</published><updated>2012-01-04T17:13:16.915+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2012-01-04T17:13:16.915+01:00</app:edited><category scheme="http://www.blogger.com/atom/ns#" term="diverses" /><title>guten rutsch!</title><content type="html">&lt;div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"&gt;&lt;object class="BLOGGER-youtube-video" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0" data-thumbnail-src="http://2.gvt0.com/vi/oWGZdYNpaSo/0.jpg" height="266" width="320"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/oWGZdYNpaSo&amp;fs=1&amp;source=uds" /&gt;&lt;param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /&gt;&lt;embed width="320" height="266"  src="http://www.youtube.com/v/oWGZdYNpaSo&amp;fs=1&amp;source=uds" type="application/x-shockwave-flash"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6781882405696442227-5977302123344097460?l=kunstbloggerin.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/7ZMJb_5o7VaYN0MJeCR48lEX-0Y/0/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/7ZMJb_5o7VaYN0MJeCR48lEX-0Y/0/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;
&lt;a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/7ZMJb_5o7VaYN0MJeCR48lEX-0Y/1/da"&gt;&lt;img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/7ZMJb_5o7VaYN0MJeCR48lEX-0Y/1/di" border="0" ismap="true"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/blogspot/emEDm/~4/O3sJEAZNsRg" height="1" width="1"/&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://kunstbloggerin.blogspot.com/feeds/5977302123344097460/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=6781882405696442227&amp;postID=5977302123344097460&amp;isPopup=true" title="1 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/5977302123344097460?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/6781882405696442227/posts/default/5977302123344097460?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://feedproxy.google.com/~r/blogspot/emEDm/~3/O3sJEAZNsRg/guten-rutsch.html" title="guten rutsch!" /><author><name>Sarah-Maria</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12824953618628145868</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="32" height="26" src="http://2.bp.blogspot.com/_K7ywAL_roJI/TN6YFfMgVKI/AAAAAAAAAAY/Yvc7NQKCh5c/S220/auge.jpg" /></author><thr:total>1</thr:total><feedburner:origLink>http://kunstbloggerin.blogspot.com/2011/12/guten-rutsch.html</feedburner:origLink></entry></feed>

