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<?xml-stylesheet type="text/xsl" media="screen" href="/~d/styles/atom10full.xsl"?><?xml-stylesheet type="text/css" media="screen" href="http://feeds.feedburner.com/~d/styles/itemcontent.css"?><feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:openSearch="http://a9.com/-/spec/opensearch/1.1/" xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:gd="http://schemas.google.com/g/2005" xmlns:thr="http://purl.org/syndication/thread/1.0" gd:etag="W/&quot;C08BSXcyfSp7ImA9WhRVFUU.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-32347101</id><updated>2012-01-14T23:57:38.995+01:00</updated><category term="Satire" /><category term="Lyrik" /><category term="Emergent" /><category term="Presse" /><category term="Waiting for Steve" /><category term="Louis Thielmann" /><category term="Weltverbesserung" /><category term="Reflektion" /><category term="Dialog" /><category term="Humor" /><category term="Inneres" /><category term="Starez" /><category term="Jesus Freaks" /><category term="Calvary Chapel" /><category term="Visuelles" /><category term="Kierkegaard" /><category term="Theologie" /><category term="Musik" /><category term="Philosophie" /><category term="Teddy" /><category term="Geh aus" /><title>Tino</title><subtitle type="html">das will ich noch erleben - dass ich mir selbst genug bin</subtitle><link rel="http://schemas.google.com/g/2005#feed" type="application/atom+xml" href="http://tinosoph.blogspot.com/feeds/posts/default" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://tinosoph.blogspot.com/" /><link rel="next" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default?start-index=26&amp;max-results=25&amp;redirect=false&amp;v=2" /><author><name>Tino Lingenberg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07547722056640846817</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="33" height="29" src="http://1.bp.blogspot.com/_6kyZcxvMPEg/TQoIKIVgg1I/AAAAAAAAAeY/qDUVaAQAsGA/S220/16-12-2010%2B13-34-35.jpg" /></author><generator version="7.00" uri="http://www.blogger.com">Blogger</generator><openSearch:totalResults>409</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" type="application/atom+xml" href="http://feeds.feedburner.com/blogspot/tinosoph" /><feedburner:info xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0" uri="blogspot/tinosoph" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com/" /><entry gd:etag="W/&quot;D0MBSHYyeyp7ImA9Wx9UE0o.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-32347101.post-7817371873888689847</id><published>2011-02-10T22:47:00.002+01:00</published><updated>2011-02-10T23:04:19.893+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-02-10T23:04:19.893+01:00</app:edited><title>ein so wie anderswo</title><content type="html">etwa nicht wie doch so nah am treppenhaus und durch und durch am bein der träume der tiere im jungen haus mit zehn türen und fünf am pflanzen und starten mit meiner glaskugel quälen mit huren und zig falschen herzen um den weg durch weiße seen zu wagen in lichtverlassenheit freude sehen wie nie mit noten an der wand und kleinen bildern von kleinen dingen und großen rahmen so wie ich mir das vorstelle bis nirgends ein zusammenhang mehr stört wenn gutes passiert zu gestern gestern ist tot sowieso nicht mehr als sieben elemente im gedächtnis halten mit dieser lauten musik die rhythmisch den hintergrund füllt mit kurzen abgehackten geräuschen in motiven von vier elementen sind wir in unserer aufmerksamkeitsspanne gefangen wie die henne im oder das ei war zuerst wer weiß das schon ohne nachzuschauen im buch das die für das buch der bücher oder anders gesagt im weisen kopf verbindet sich alles also nicht in meinem bleibt das so wie es kommt geballt gehaltvoll leer mal hier so mal da so mal nicht den teufel durch dick und dünn wie freunde das nun mal zusammenhalten wie loslassen und hin und her tanzen mit großen dicken prostituierten im mondschein die sau rauslassen und von anderen träumen zehn sekunden und dann wieder wegdenken und flirten wie ich noch nie geflirtet oder nur jungs über grüne wiesen bis zum tor dass alle jubeln jubel gut gemacht und durchaus weit geschossen mit kaputten schuhen landeinwärts gelaufen danke auch ciao&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32347101-7817371873888689847?l=tinosoph.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://tinosoph.blogspot.com/feeds/7817371873888689847/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32347101&amp;postID=7817371873888689847" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/7817371873888689847?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/7817371873888689847?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://tinosoph.blogspot.com/2011/02/ein-so-wie-anderswo.html" title="ein so wie anderswo" /><author><name>Tino Lingenberg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07547722056640846817</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="33" height="29" src="http://1.bp.blogspot.com/_6kyZcxvMPEg/TQoIKIVgg1I/AAAAAAAAAeY/qDUVaAQAsGA/S220/16-12-2010%2B13-34-35.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry gd:etag="W/&quot;Ck8ASHg5fyp7ImA9Wx9UEU8.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-32347101.post-5949373871329449383</id><published>2011-02-07T23:44:00.009+01:00</published><updated>2011-02-08T00:20:49.627+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2011-02-08T00:20:49.627+01:00</app:edited><title>Vorwärts immer, rückwärts nimmer</title><content type="html">Ich bin nur kurz hier, um du weißt schon worauf ich hinaus will. Mit ganz viel Verspätung und Monaten im Rückspiegel. Damit du noch weißt, dass ich bin. Da. Ganz anders als vor uni Jahren, wo bräsige Ziellosigkeit vor sich hin schlurfte. &lt;div&gt;Hier und weiter nun vorwärts. Derselbe noch, nur mit mehr gewachst. Disziplin noch immer nicht das Lieblingswort, aber heilige Seekuh, im direkten Vergleich um Lichtjahre gereist. Hier und weiter nun vorwärts.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Hin und wieder Ziele verpennen, interessenkonfliktär beizeiten, doch jetzt mit noch größerer Auswahl. Jahrelang den Schleifstein von der Erdrotation drehen lassen, vor zwei Jahren dann an den Elektromotor gehängt. Schnatteradatt att att im Wechselschritt marsch zwu dra veijer. Verstecken ist keine Option und Lautlosigkeit keine Oase. Was läuft, läuft.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Nicht jenseitsverehrend das Nichts anbeten und als Spielball geworfen werden. Das Spiel spielen und das Leben im Planen und Ausführen erkennen.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind: Wollen die mich überhaupt dabei haben? Ich will mich nicht aufdrängen, ich guck lieb, dann werd ich vielleicht mitgenommen. Vielleicht wenn ich zufällig da steh, wo gerade was passiert. Wer möchte mir einen Job anbieten? Wer entdeckt meine Musik?&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war. Lass uns was unternehmen, ich hab Bock drauf.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32347101-5949373871329449383?l=tinosoph.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://tinosoph.blogspot.com/feeds/5949373871329449383/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32347101&amp;postID=5949373871329449383" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/5949373871329449383?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/5949373871329449383?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://tinosoph.blogspot.com/2011/02/vorwarts-immer-ruckwarts-nimmer.html" title="Vorwärts immer, rückwärts nimmer" /><author><name>Tino Lingenberg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07547722056640846817</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="33" height="29" src="http://1.bp.blogspot.com/_6kyZcxvMPEg/TQoIKIVgg1I/AAAAAAAAAeY/qDUVaAQAsGA/S220/16-12-2010%2B13-34-35.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry gd:etag="W/&quot;DkcDSXo8fip7ImA9Wx9QEEg.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-32347101.post-1237886870658267751</id><published>2010-12-22T21:57:00.005+01:00</published><updated>2010-12-22T22:41:18.476+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-12-22T22:41:18.476+01:00</app:edited><title>Weihnachtsmett mit Brad</title><content type="html">Mettbret hätt Brad fett gemacht, meint Maja. Meinst wohl Wildbret, meint da keck Brad. Steckt die Kackwurst wie ein Brett fest, war Zartbitter wohl das Dessert. Schokolade frisst ja eher Maja, Marzipan und Mousse mit Löchern. Trotzdem lief's gestern net bei Brad weg, seit zwei Tagen plagte das Brad. Heut macht Maja mal was andres, da kann der Brad aus Pfannen fressen, kann drei Kannen Soße schlürfen, bis zum letzten Tropfen saugen. Doch dann kommt die Rache richtig riesig: Brad reiert rechts neben den Rosenkübel. Eklige Sache, das. Muss Maja entsorgen. Weil sie eine Frau sei, meint Brad dreist. Iiiih, meint Maja, ist dir nie in'n Sinn gekommen, wie ich mich da ekeln tu? Iiiih. Schwätz net, heb das Bett weg, Wisch das Fett vom Brett weg. Tu das Fenster öffnen, unsre Bude gut durchlüften von den übergebnen Düften und dann drück den üblen Kübel nach drüben, Bitch. Weihnachten ist mir wieder vergangen, meint Brad. Wie immer.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32347101-1237886870658267751?l=tinosoph.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://tinosoph.blogspot.com/feeds/1237886870658267751/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32347101&amp;postID=1237886870658267751" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/1237886870658267751?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/1237886870658267751?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://tinosoph.blogspot.com/2010/12/weihnachtsmett-mit-brad.html" title="Weihnachtsmett mit Brad" /><author><name>Tino Lingenberg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07547722056640846817</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="33" height="29" src="http://1.bp.blogspot.com/_6kyZcxvMPEg/TQoIKIVgg1I/AAAAAAAAAeY/qDUVaAQAsGA/S220/16-12-2010%2B13-34-35.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry gd:etag="W/&quot;CEQBRHY9cSp7ImA9Wx9RGEU.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-32347101.post-2585478894773251539</id><published>2010-12-20T22:10:00.004+01:00</published><updated>2010-12-20T22:59:15.869+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-12-20T22:59:15.869+01:00</app:edited><title>Gepflegt Ausrasten</title><content type="html">Wenn es dich innerlich zerreißt, nimm ein Gummibärchen. Dreh ihm den Kopf um, lass es leiden, zerquetsch es. Ein rotes. Nimm zwei weitere Gummibärchen, schmetter sie gegen die Wand. Sei blutrünstig. Beiß ihnen den Kopf ab. Schrei die ganze Tüte an. Lass sie deinen Hass spüren. Zünde sie an. Sie sollen alle zerschmelzen und eine große klebrige Masse bilden. Lass sie wieder abkühlen und ritze ein F hinein. Ritze ein U. Ritze ein Q. fakju. Schrei es raus: "Fuck you!" Ganz laut, damit es jeder hört. Nimm eine Packung Kekse aus dem Regal und zünde sie an. Zünde sie an und wirf sie auf den Zeitschriftenständer. Wirf sie auf Die Bunte. Lass den Boulevard brennen. Zeige deine Verachtung. Nimm Senf. Nimm scharfen Senf. Drück auf die Tube. Spritz ihn über die Schokolade. Du bist der Milkaschlächter. Du kreierst Süßigkeiten für die Dämonen in der Hölle. Weiter in die Tiefkühlabteilung. Deine Waffe der Wahl ist ein Hähnchenschnitzel. Ein Schnitzel. Wirf es. Der Joghurt fällt, der Quark wackelt. Volltreffer. Jetzt musst du größere Geschütze auffahren. Stürme die Wursttheke. Nimm keine Gefangenen. Aber warte. Ein breites, mächtiges Bollwerk versperrt dir den Weg. Die Fleischfachverkäuferin. Keine Chance. Schnell zu den Schokoriegeln. Wo sind die Schokoriegel? Durch den Gang, vorbei an kreischenden Hausfrauen. Da. Du hast sie. Greif zu. Nimm einen. Nur einen. Halte ihn fest. Zapf seine Kraft an. Mit dem Kriegsgott Mars an deiner Seite hält dich nichts und niemand auf. Wie ein stolzer römischer Zenturio stapfst du zurück an die Wursttheke. Deine süße Aura der Entschlossenheit überrollt Salami und Blutwurst. Die korpulente Macht des Fleisches muss vor dir weichen. Jetzt steht nichts mehr zwischen dir und dem biologischen Waffenarsenal. Wähle deine Waffe und wähle sie klug. Der Serrano-Schinken. Meister der Waffen. Noch nie hat ihn jemand aus der Truhe...Gott der Gerechte. Du hast ihn befreit. Streck ihn dem Himmel entgegen. Du musst der Auserwählte sein. Danke deinem Gott und knie nieder. Steh auf. Wirf den Schinken. Wirf ihn weit. Ziele gut. Und Bääm. Da liegt der ganze schöne Tchibo-Stand. Das ist der Sieg. Das ist der Sieg. Das ist der Sieg! Ball deine Fäuste zusammen und schrei ein letztes Mal. Sieg. Jetzt steck deine Hände in die Hosentaschen, verlass unauffällig den Laden und bete, dass dich niemand unter deiner verkackten Emofrisur erkannt hat.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32347101-2585478894773251539?l=tinosoph.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://tinosoph.blogspot.com/feeds/2585478894773251539/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32347101&amp;postID=2585478894773251539" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/2585478894773251539?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/2585478894773251539?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://tinosoph.blogspot.com/2010/12/gepflegt-ausrasten.html" title="Gepflegt Ausrasten" /><author><name>Tino Lingenberg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07547722056640846817</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="33" height="29" src="http://1.bp.blogspot.com/_6kyZcxvMPEg/TQoIKIVgg1I/AAAAAAAAAeY/qDUVaAQAsGA/S220/16-12-2010%2B13-34-35.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry gd:etag="W/&quot;A0QBRXk8eyp7ImA9Wx9RFEk.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-32347101.post-3927377711927207</id><published>2010-12-15T21:59:00.008+01:00</published><updated>2010-12-15T22:42:34.773+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-12-15T22:42:34.773+01:00</app:edited><title>Der Abschiedsstern</title><content type="html">Ich sah einen Stern, der über einen mächtig langen Flachriemen mit einem Hamsterrad verbunden war. Eines Tages kam ein Hamster dem Rad nahe. Er beschnupperte es von allen Seiten, dann lief er hinein und versetzte das Rad in Drehung. Über den Flachriemen wurde die Bewegung auf den Stern übertragen. Er kam erst langsam in Schwung, man hörte ein behäbiges tiefes Surren. Mit der Zeit wurde das Surren immer höher und ging in ein Sirren über, das schon nach wenigen Jahren nicht mehr vom menschlichen Ohr wahrgenommen werden konnte. Nur die schlappohrigen Hunde liefen noch ein paar Monate mit zugekniffenem Gesichtsausdruck durch die Gegend. Dann hatte der Stern seine volle Drehgeschwindigkeit erreicht und aus dem unhörbaren Sirren wurde Licht. Von jetzt auf gleich leuchtete der Stern heller als alles andere auf der Welt. Heller als die Sonne und strahlender als eine Halogenlampe, die dir ins Gesicht scheint. Der Ur-Ur-Ur-Urenkel des ersten Hamsters, der das Familiengeschäft des Radtretens nun schon in der siebten Generation fortführte, sah das Ziel seines Schaffens in einem mächtigen Gleißen aufgehen und starb zufrieden ins Licht hinein. Der Stern erhellte unsere gesamte Galaxie und wurde zum bedeutendsten Etwas des ganzen Universums. Zwei Stunden später fiel er in sich zusammen und erlosch. Die Welt war nachher nie wieder so groß wie an diesem Tag.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32347101-3927377711927207?l=tinosoph.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://tinosoph.blogspot.com/feeds/3927377711927207/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32347101&amp;postID=3927377711927207" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/3927377711927207?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/3927377711927207?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://tinosoph.blogspot.com/2010/12/der-abschiedsstern.html" title="Der Abschiedsstern" /><author><name>Tino Lingenberg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07547722056640846817</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="33" height="29" src="http://1.bp.blogspot.com/_6kyZcxvMPEg/TQoIKIVgg1I/AAAAAAAAAeY/qDUVaAQAsGA/S220/16-12-2010%2B13-34-35.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry gd:etag="W/&quot;AkMCQHk7eSp7ImA9Wx9SF0g.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-32347101.post-4407153658985773383</id><published>2010-12-07T21:59:00.004+01:00</published><updated>2010-12-07T22:47:41.701+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-12-07T22:47:41.701+01:00</app:edited><title>Neues aus der Bach-Forschung</title><content type="html">Ich lausche gerade einer Originalaufnahme des Adagio aus Johann Sebastian Bachs erstem Brandenburgischen Konzert, vom Komponisten selbst auf der Maultrommel eingespielt. Die Virtuosität, mit der Bach sogar die verstiefschwesterten Instrumente seiner Zeit beherrschte, lässt mich in Ehrfurcht meinen linken Zeigefinger lotrecht abknicken. Wenn ich mich heute hinsetze und eine Fuge auf der Flugharfe intoniere, kann ich nur andeutungsweise erahnen, wie die Zuhörer sich damals fühlten, wenn Johann Sebastian sein Taschenfagott zum Klingen brachte.&lt;div&gt;Viele seiner Werke können heute gar nicht mehr aufgeführt werden, etwa das Concerto Grosso für Kammerorchester, Dodolederdudelsack und zwei Flötenenden. Nicht mal aus Leonardo Da Vincis Abhandlung über die Dodeka-dorische Skala des Dodolederdudelsacks kann die richtige Stimmung der Intervalle rekonstruiert werden. Eine Bearbeitung im Generalbaß für die Kontrapiccoloflöte ruft beim wahren Kenner nur ein abschätziges Schlürfgeräusch hervor, das bei einer besonders feuchten Aussprache auch mal zu einer kleinen Pfütze auf dem Teppich führen kann.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Als Felix Mendelssohn-Bartholdy 1829 mit der Wiederaufführung der Matthäus-Passion die Bach-Renaissance einläutete, war es wegen der langen Zwischenzeit seit Bachs Tod und dem unglaublich langen Doppelnachnamen des Mendels schon zu spät, auf eine hundertprozentige Werktreue hinzuarbeiten. Deswegen wurden aus einer Mischung von Schamgefühl und Ach Komm mehrere Manuskripte der Suiten für Tenor-Bolzenschussgerät vernichtet, totgeschwiegen und durch die historisch nicht haltbaren Bearbeitungen unter dem Namen "Suiten für Violoncello solo" ersetzt.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Quintessenz des Bildungsbürgertums beharrt auch heute noch auf der Vorstellung, sie - so wörtlich - "ziehen sich authentische Barockmugge rein", obwohl schon seit Alfred Dürrs Neuer Bach-Ausgabe Zweifel an der Authenzinitäd der überlieferten Partituren herrscht. Nichtsdestowider liegt hier ein höherer Aunithizitanzgrad vor als bei Vulgärrezipionten, die David Garretts Popschmalz als So-Klassik-Halt konstanzieren.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Allerdings liegt die Forschung hier noch in den Kinderbetten, so dass es wohl derzeit zu früh ist, einen Paraphragmenwechsel einleiten zu wollen. Jedoch fiebern auf der ganzen Welt passierte Musikwissenschaftler jeder neuen Information zum Thema entgegen. Man darf verspannt sein.&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32347101-4407153658985773383?l=tinosoph.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://tinosoph.blogspot.com/feeds/4407153658985773383/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32347101&amp;postID=4407153658985773383" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/4407153658985773383?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/4407153658985773383?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://tinosoph.blogspot.com/2010/12/neues-aus-der-bach-forschung.html" title="Neues aus der Bach-Forschung" /><author><name>Tino Lingenberg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07547722056640846817</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="33" height="29" src="http://1.bp.blogspot.com/_6kyZcxvMPEg/TQoIKIVgg1I/AAAAAAAAAeY/qDUVaAQAsGA/S220/16-12-2010%2B13-34-35.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry gd:etag="W/&quot;D08BQnc4cCp7ImA9Wx9SFks.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-32347101.post-6279713307891413568</id><published>2010-12-06T21:03:00.002+01:00</published><updated>2010-12-06T21:04:13.938+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-12-06T21:04:13.938+01:00</app:edited><title>Improlaus</title><content type="html">Eine kleine Improvisation zum Nikolaustag. Das kommt heraus, wenn man vorher Satie spielt.&lt;br /&gt;&lt;object height="81" width="100%"&gt; &lt;param name="movie" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F7759965&amp;amp;secret_url=false"&gt; &lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt; &lt;embed allowscriptaccess="always" height="81" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F7759965&amp;amp;secret_url=false" type="application/x-shockwave-flash" width="100%"&gt;&lt;/embed&gt; &lt;/object&gt;  &lt;span&gt;&lt;a href="http://soundcloud.com/tinosoph/improlaus"&gt;Improlaus&lt;/a&gt; by &lt;a href="http://soundcloud.com/tinosoph"&gt;tinosoph&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32347101-6279713307891413568?l=tinosoph.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://tinosoph.blogspot.com/feeds/6279713307891413568/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32347101&amp;postID=6279713307891413568" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/6279713307891413568?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/6279713307891413568?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://tinosoph.blogspot.com/2010/12/improlaus.html" title="Improlaus" /><author><name>Tino Lingenberg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07547722056640846817</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="33" height="29" src="http://1.bp.blogspot.com/_6kyZcxvMPEg/TQoIKIVgg1I/AAAAAAAAAeY/qDUVaAQAsGA/S220/16-12-2010%2B13-34-35.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry gd:etag="W/&quot;CEMMSXk7eyp7ImA9Wx9SFUQ.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-32347101.post-7972317686760147584</id><published>2010-12-06T00:41:00.001+01:00</published><updated>2010-12-06T00:41:28.703+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-12-06T00:41:28.703+01:00</app:edited><title>Die Reise nach Innsbruck</title><content type="html">Einmal waren wir in Österreich unterwegs. Und in Österreich gibt's nur die Alpen. Deshalb fährt man dorthin. Alle anderen Gründe sind Blödsinn. Jedenfalls waren wir auf dem Weg nach Innsbruck. Nachdem wir alles Geld zusammengelegt hatten, konnten wir uns einen VW Transporter mieten. Neben den fünf Sitzen bot die Pritsche Platz genug für sechs weitere von uns und alle Reisetaschen. Durch die Plane störte uns auch der Fahrtwind nicht. Solange sich jeder gut festhielt und der jeweilige Fahrer nicht zu stark bremste, gab es keine Probleme. Sollte uns die Polizei aufhalten, würden sich alle Pritschensurfer in Sekundenschnelle verpuppen und völlig regungslos sitzende Schaufensterpuppen imitieren. Wir waren schon ein eingeschworenes Völkchen.&lt;br /&gt;Nun war in ganz Innsbruch kein Platz mehr in der Herberge. Doch der Alpolm wies uns den Weg zu einer nahgelegenen Schutzhütte. Der Alpolm war ein komischer Kauz. Um ihn einigermaßen zu verstehen, musste man grammatikalisch korrekt zwischen Alp und Olm trennen. Und selbst dann blieb das "Olm" recht obskur. Aber sei's drum, wir nahmen sein Angebot an und rollten auf den Berg zu. Da die Schutzhütte von der jüngeren Schwester des Olm betrieben wurde, sollten wir uns auf ihn berufen, wenn wir ankamen. Das würde einen kräftigen Preisnachlass nach sich ziehen, meinte er.&lt;br /&gt;Aber die Schwierigkeiten gingen weiter. Schon am Fuße des Berges wurde deutlich, wie ungeeignet der Transporter für die Bergwelt war - und gerade bei dem Lebend- und Ladegewicht. Den ersten Anstieg schafften wir noch unter Dröhren und Ströhnen, doch als der geteerte Weg von einem unbefestigten Waldweg abgelöst wurde und die Steigung weiter anstieg, drehten die Räder nur noch durch. Deswegen sprangen wir alle von der Pritsche und selbst das turtelnde Fahrerpaar stieg aus dem Wagen zur Ortsbegehung. Da war aber nicht viel mit Rumgrübeln. Die kleine dickliche Rekbalde gab die Devise aus: "Schieben! Schiebt, ihr Säcke!"&lt;br /&gt;Jaja, der Umgangston war damals hart, aber herzlich. Nicht wie heute, wo selbst deine Mutter ihre Sätze wie ein heruntergekommener Gossenclown formuliert. So suchten wir uns alle einen Platz hinter oder neben dem Transporter und schoben, schiebten und die hektischeren unter uns schabten Teile des Lacks ab. Oh mir grauste es vor der Übergabe an den Vermieter zurück in der Heimat. Aber es ging nunmal nur darum, den Wagen auf die Alm zu bekommen. Und das Unterfangen erwies sich als nicht gerade leicht. Schiebten wir anfangs noch zu zehnt, während das kleine dicke Gör mehr schlecht als recht das Steuer bediente und uns alle naslang in den Graben navigierte, wurde unsere muntere Truppe mit steigender Höhe immer weiter ausgedünnt. Zuerst kam mir das alles spanisch vor, doch dann fand ich meine Muttersprache wieder. Natürlich wurden wir ausgedünnt, denn für die Luft waren tausend Höhenmeter ja noch kein großer Brocken. Und wenn die Luft keinen Grund hatte, sich auszudünnen, musste der Erzählfluss eben andere Materialien bearbeiten.&lt;br /&gt;Dabei merkten wir noch nicht mal, wenn einer weg war. Es war plötzlich so, als hätten wir schon die ganze Zeit zu neunt geschoben. Da der Schwächste zuerst weg war, änderte sich - in Newton ausgedrückt - wenigst. Auch als nur noch acht da waren, schiebten wir weiter. Als nächstes war Rekbalde verschwunden. Aber da sie ohnehin nicht viel zum Gelingen beigetragen hatte, übernahm Androld, der auf der Fahrerseite schob, das Steuer mit der rechten Hand, nachdem der Wagen wieder einmal an einer Wurzel am Wegesrand gestrandet war. Irgendwann waren wir nur noch zu fünft und die Strapazen wurden beinahe unerträglich. Dort dachte ich zum ersten Mal, dass es doch am Anfang viel leichter vorwärts ging. Ich konnte mir aber immer noch keinen Reim drauf machen.&lt;br /&gt;Da waren wir auch schon an der Baumgrenze angekommen. Die größte Steigung war überwunden, hier wurde der Weg wieder flacher. Wir schiebten immer noch zu viert, doch es wurde zunehmend leichter. "Zunehmend leichter" ist übrigens kein Begriff aus der Ernährungswissenschaft, wie mancher ungebildete Mensch annimmt.&lt;br /&gt;Schließlich waren wir auf einem geraden Stück Weg gelandet und der Transporter schien wieder fit wie ein motorisierter Turnschuh zu sein. Also sprang ich auf den Rücksitz und schloss die Tür. Androld setzte sich hinter das Steuer und drückte dreimal kurz auf die Hupe. Dabei johlte er wie ein Eskimo am Weißen Dienstag. Erschöpft und doch erleichtert fuhren wir weiter. Als ich in der Ferne schon die Schutzhütte sah, fragte ich mich, warum ich auf dem Rücksitz lag und nicht hinter dem Steuer saß. Denn so führerlos würde der Wagen noch verunglücken, bevor ich die Hütte erreicht hatte. Ich zwängte mich also so schnell wie möglich zwischen den Sitzen nach vorne durch und übernahm die Führung. Als ich die idyllische Aussicht genoss, konnte ich gerade noch bedauern, dass ich die Reise alleine angetreten hatte und das alles mit niemandem teilen konnte, da sah ich an der Tür der Hütte den Alpolm stehen. Ich parkte den VW und schleppte meine Reisetasche zur Tür. Ich begrüßte den Olm freundlich und fragte ihn verwirrt, wie er denn hier hoch gekommen sei, noch vor mir und in dem hohen Alter. Er lächelte mich nur verschmitzt an und sagte: "Willkommen, Fremder! Zehn Jahre wirst du für mich arbeiten, wirst meine Kühe hüten und das Haus instandhalten. Denn zehn sind verschwunden, dir am Arsch vorbei. Tust du deine Arbeit immer recht und sorgfältig, wird dir die Zeit erstattet werden und du darfst zurück ins Tal kehren, wo dir die Freundschaft verdoppelt wird. Und alle werden wieder da sein. Bist du aber faul, wird deine Gesellschaft am Ende aus Kühen bestehen und ihr werdet bis ans Ende eurer Tage wiederkäuen. Immer und immer wieder. Und dein Verstand wird so verkümmert sein, dass du es nicht mal merkst."&lt;br /&gt;Ich erschrak, warf meine Tasche in die Hütte und ging sofort an die Arbeit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32347101-7972317686760147584?l=tinosoph.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://tinosoph.blogspot.com/feeds/7972317686760147584/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32347101&amp;postID=7972317686760147584" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/7972317686760147584?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/7972317686760147584?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://tinosoph.blogspot.com/2010/12/die-reise-nach-innsbruck.html" title="Die Reise nach Innsbruck" /><author><name>Tino Lingenberg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07547722056640846817</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="33" height="29" src="http://1.bp.blogspot.com/_6kyZcxvMPEg/TQoIKIVgg1I/AAAAAAAAAeY/qDUVaAQAsGA/S220/16-12-2010%2B13-34-35.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry gd:etag="W/&quot;Ck8ERHY4cSp7ImA9Wx5aFE4.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-32347101.post-4602559869076197166</id><published>2010-11-10T23:52:00.003+01:00</published><updated>2010-11-11T00:13:25.839+01:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-11-11T00:13:25.839+01:00</app:edited><title>Glückliches Schaf</title><content type="html">Es geht nicht mit rechten Dingen zu, wenn plötzlich eine riesige Hand aus den Wolken nach einem Schaf auf der Wiese greift. Aus meinem Auto kann ich die Herde etwa eine Minute lang beobachten, bevor sie hinter einem Hügel verschwindet...bevor ich hinter einem Hügel verschwinde, richtig gesagt. Da kommt nun diese massive Hand und schnappt sich zielgerichtet eins der Schafe. Zielgerichtet. Wenn ich wahllos eine Ameise im Haufen zerdrücke, sieht das anders aus. Man stelle sich vor, eine der Ameisen hätte einen Nanopeilsender und ich einen Roboarm. Das! wäre eine ähnlich zielgerichtete Bewegung.&lt;br /&gt;Die riesige Hand umfasst das Schaf vorsichtig, behutsam. Das auserwählte Lamm wird gen Himmel gehoben. Zuerst langsam, die Hufe verlassen den Boden, dann schnell, das Tier schwebt immer höher. Ich fahre extra langsam, aber gleich wird der Hügel die Szene verdecken. Da wackelt das Schaf leicht und entgleitet der starken Hand. Als es gerade fällt, kommt mir ein Auto entgegen und zwingt meine Aufmerksamkeit auf die enge Straße. Im Augenwinkel sehe ich noch eine geöffnete Hand, die nach unten schießt, da ist auch schon alles vorbei. Wie ich nun mal bin, vergesse ich das Bild beinahe sofort und denke nur noch: glückliches Schaf.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32347101-4602559869076197166?l=tinosoph.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://tinosoph.blogspot.com/feeds/4602559869076197166/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32347101&amp;postID=4602559869076197166" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/4602559869076197166?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/4602559869076197166?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://tinosoph.blogspot.com/2010/11/gluckliches-schaf.html" title="Glückliches Schaf" /><author><name>Tino Lingenberg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07547722056640846817</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="33" height="29" src="http://1.bp.blogspot.com/_6kyZcxvMPEg/TQoIKIVgg1I/AAAAAAAAAeY/qDUVaAQAsGA/S220/16-12-2010%2B13-34-35.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry gd:etag="W/&quot;DU8HQng_fSp7ImA9Wx5bFEo.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-32347101.post-737785607611413169</id><published>2010-10-31T00:20:00.008+02:00</published><updated>2010-10-31T00:30:33.645+02:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-10-31T00:30:33.645+02:00</app:edited><title>Grüner Wackelpudding</title><content type="html">Irgendein Cousin hatte Geburtstag. Die ganze Familie war eingeladen. Tanten, Onkel, Cousins, Großcousins und vielerlei Gewandtschaftshängsel. Anselhängsel von allerseits versammelt. Es war Sommer und alle feierten. Essen und Getränke waren im Schuppen untergebracht. Als das große Abendessen begann, wurde es so belagert, dass nicht mal die Mutter mit den gegrillten Steaks zum Buffet durchkam. Sie musste sich an Horden kleiner Fressmonster vorbeikämpfen, die mit ihren Augen schon alles geleert hatten. Doch der gemeinschaftliche Verbund erfahrener Mütter und Omas war auf den eigentlichen Kampf mit den kleinen Mägen durchaus vorbereitet. Den hatten sie bisher noch jedes Mal gewonnen.&lt;br /&gt;Der Tisch mit der Blümchendecke wurde nach allen Regeln der Kunst abgegrast. Irgendwann kam der Nachtisch. Die älteren Generationen saßen schon satt und gemütlich an den Tischen im Garten und dampften zufrieden ihre Zigaretten und Mitochondrien, unfähig, sich noch weiter zu bewegen. Sie erzählten Geschichten und tauschten Ratschläge aus. Die Kinder jedoch waren nicht kleinzukriegen. Schon bald hatte der erste mitbekommen, dass die immer noch reichlichen Überreste des Hauptbuffets verschwunden waren und den Platz für die Nachspeise freigemacht hatten. Es gab Mousse. Es gab Pudding, Quark, Quarkpudding, Quarkwackel, Wackelquark, Puddelwacking, Wackelpudding, Wackhmmmm wie soll man das alles beschreiben, was Jahrhunderte kreativer Magenbefüller entwickelt haben?&lt;br /&gt;Der grüne Wackelpudding war besonders beliebt. Alle Kinder scharrten sich darum. Er war neongrün. Wer auch immer ihn zubereitet hatte - denn das wusste keiner mehr - musste Erfahrung mit radioaktiven Materialien haben. Die schnellsten Kinder standen um ihn rum, berührten die gläserne Schüssel mit ihren Fingern und hatten dabei leuchtende Augen. Ihre Fingerspitzen brachten den glibberigen Stoff zum Glühen. Der kleine David ließ für Sekundenbruchteile einen Smilie aufleuchten, wie an einer kalten Glasscheibe, die angehaucht wurde. Die Kinder waren begeistert. Die drei ersten hatten schon ihre Plastikbecher mit dem begehrten Stoff gefüllt, der beim Ablösen mit dem Löffel mindestens so laut furzte wie draußen Opa Helmut im Schaukelstuhl. Doch sie konnten die Schüssel nicht aus den Augen lassen und starrten weiter darauf, während sie aus den Bechern aßen. Ihre Geschwister und Cousins hinter ihnen konnten Hypnose als Ausrede nicht gelten lassen und versuchten, sie wegzudrängen, um selbst das ersehnte Ambrosia zu erreichen. Sie drängten und schubsten, doch ohne Chance. Die schnellsten waren auch die stärksten und machten keine Anstalten, den Schuppen zu verlassen. Ja, sie wurden irgendwie schon selbst grün. Grün, grün, grün sind alle meine Kinder. Von hinten meldete sich jetzt ein ungehaltener älterer Cousin, der gerade den Absprung von seinem gemütlichen post-äsigen Schlummerpäuschen gefunden hatte und eine kleine süße Mageninhaltsendlinie schaffen wollte.&lt;br /&gt;"Was ist denn mit euch los? Ihr denkt wohl ihr seid die einzigen, die ein Anrecht auf den Pudding haben. Geht sofort da weg, sonst setzt's was!"&lt;br /&gt;Die drei Sprinter schreckten auf und schauten ihn an, als wären sie gerade aufgewacht. Bevor die Drohung wahrgemacht werden konnte, boxten sie sich ihren Weg nach draußen frei. Jetzt lief der Verköstigungsbetrieb wieder in den gewohnten Bahnen weiter. Daniel, der ältere Cousin füllte seinen Becher mit fast allen vorhandenen Geschmacksrichtungen, störte sich nicht an den Quark-Pudding-Gegensätzen, sondern schuf einen Multikulti-irgendwaszwischenglibbersaftundsahnebisetbrei. Dann ging er mit seiner Schwester wieder nach draußen. Aus den aufgestellten Radioboxen hallte ihnen die Musik entgegen, gerade so laut, dass sie die Gespräche nicht übertönte.&lt;br /&gt;"Ja, das sind die 60er. Und die 70er. Oldies gefallen einfach jedem." meinte Daniel in bester Smalltalk-manier.&lt;br /&gt;"Ich kenn da auch eine Radiostation, die sendet aber erst nach 22:30 Uhr gute Musik, die man auch anhören kann."&lt;br /&gt;Daniel wusste nicht, was seine Schwester damit sagen wollte. Es war gerade 23:09 Uhr und sie waren nicht mal im Empfangsbereich der Radiostationen, die sie von zuhause kannten. Aber sollte sie mal weiter reden. Er war ja selbst nicht besser. Immerhin war es erst 1956 und das nahm seinem eigenen Smalltalk gehörig den Wind aus den Segeln. Er erkannte das Paradoxon sofort und sorgte so dafür, dass ich augenblicklich aufwachte. Es war sowieso schon nach neun und der Nachbar mähte zum letzten Mal für dieses Jahr den Rasen. Samstag ist der König der Wochentage.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32347101-737785607611413169?l=tinosoph.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://tinosoph.blogspot.com/feeds/737785607611413169/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32347101&amp;postID=737785607611413169" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/737785607611413169?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/737785607611413169?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://tinosoph.blogspot.com/2010/10/gruner-wackelpudding.html" title="Grüner Wackelpudding" /><author><name>Tino Lingenberg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07547722056640846817</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="33" height="29" src="http://1.bp.blogspot.com/_6kyZcxvMPEg/TQoIKIVgg1I/AAAAAAAAAeY/qDUVaAQAsGA/S220/16-12-2010%2B13-34-35.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry gd:etag="W/&quot;DEUAQ387fyp7ImA9Wx5bFEg.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-32347101.post-6873706536783655753</id><published>2010-10-30T18:25:00.003+02:00</published><updated>2010-10-30T18:30:42.107+02:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-10-30T18:30:42.107+02:00</app:edited><title>Was weißt du schon von Liebe</title><content type="html">Und dann hat er gesagt: "Was weißt du schon von Liebe!"&lt;br /&gt;Und dann hab ich gesagt: "Sechzehn!"&lt;br /&gt;"Warum sechzehn?"&lt;br /&gt;"Warum nicht. Eine Antwort ist wie die andere. Hermeneutisches Annähern durch die Brust ins Auge."&lt;br /&gt;"Wenn alles passt, dann kann ich auch Orange sagen."&lt;br /&gt;"Üh nein, eher nicht. Also find ich jetzt."&lt;br /&gt;"Ja was denn? Alles oder nichts?"&lt;br /&gt;"Nein, nicht alles oder nichts. Es gibt da schon Unterschiede."&lt;br /&gt;Falsch verstanden hatte er. Wie sollte ich das erklären? Nächster Versuch:&lt;br /&gt;"Tag am See."&lt;br /&gt;"Was für ein Spiel wird das jetzt? Definieren geht anders."&lt;br /&gt;"Definieren geht blöd. Was weißt du schon. Hm, anders: Counter-Strike: Source."&lt;br /&gt;Ja, das hab ich wirklich gesagt, obwohl man das eigentlich nur missverstehen konnte. So auch seine Reaktion:&lt;br /&gt;"Jetzt dacht ich fast, ich hätt's gerafft. Und dann so was. Ego-Shooter und Liebe? Liebst du Ego-Shooter?"&lt;br /&gt;"Nein. Spiel ich eigentlich nie."&lt;br /&gt;"Ja, was soll das denn dann?"&lt;br /&gt;"Hmpf. Logikfetischist, beschränkter!"&lt;br /&gt;"Bitte wie? Jetzt is aber..."&lt;br /&gt;Er wurde ungehalten. Ich hab's noch einmal versucht: "Day of the Tentacle."&lt;br /&gt;Er runzelte wieder die Stirn.&lt;br /&gt;"Tag des Tentakels. Jo, hab ich früher auch gespielt. War auch cool. Aber waren wir nicht bei Liebe?"&lt;br /&gt;"Ja."&lt;br /&gt;"Und?"&lt;br /&gt;"Hermeneutik. Lass diesen ganzen Frage und Antwort-Quatsch mal weg und sag mir, was du von Liebe weisst."&lt;br /&gt;"Sie ist eine körperlich und/oder seelisch starke Zuneigung, die..."&lt;br /&gt;"Nein! Nicht so! Nicht als Antwort. Nicht als...verstehst du das wirklich nicht?" fragte ich, jetzt meinerseits ungehalten.&lt;br /&gt;"Ja, nee sorry, du fragst, ich antworte, du lässt mich nicht ausreden. Was soll ich da verstehen?"&lt;br /&gt;"Denk nach. Oder besser, denk nicht nach. Fühle. Assoziiere. Mach was anderes halt. Gott, das kann doch nicht so schwer sein. Hier nochmal: Premiere Konferenz-Schaltung."&lt;br /&gt;"Ääh, ich geb auf."&lt;br /&gt;"Kanu."&lt;br /&gt;"Kanu. Jaja. Nein. Zu hoch für mich. Viel zu. Hm. Vielleicht: Kaffee?"&lt;br /&gt;Jetzt versuchte er's wirklich. Ich war mir aber noch nicht sicher, ob er wirklich verstanden hat.&lt;br /&gt;"Vielleicht Kaffee. Bist du dir sicher?"&lt;br /&gt;"Nein ähm nicht. Aber... Säulengang!"&lt;br /&gt;"Säulengang?"&lt;br /&gt;Ich war immer noch skeptisch. Da lief ein lächelndes Begreifen über sein Gesicht.&lt;br /&gt;"Säulengang! Ich bin mir ganz sicher. Ist es das was du meinst?" rief er begeistert.&lt;br /&gt;"Also meins ist das nicht. Aber es sieht so aus als wär es deins. Sag noch was!"&lt;br /&gt;"Luftmatratze."&lt;br /&gt;"Ich glaub du hast's!"&lt;br /&gt;"Karstadt! Diddl-Maus!"&lt;br /&gt;"Haha, ürgh. Aber ja, das isses! Schlossbank."&lt;br /&gt;"Langweiliger Nachmittag!"&lt;br /&gt;"Fahrrad."&lt;br /&gt;"Titten!"&lt;br /&gt;"Lachanfall."&lt;br /&gt;So ging das noch bis zum Abend weiter.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32347101-6873706536783655753?l=tinosoph.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://tinosoph.blogspot.com/feeds/6873706536783655753/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32347101&amp;postID=6873706536783655753" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/6873706536783655753?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/6873706536783655753?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://tinosoph.blogspot.com/2010/10/was-weit-du-schon-von-liebe.html" title="Was weißt du schon von Liebe" /><author><name>Tino Lingenberg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07547722056640846817</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="33" height="29" src="http://1.bp.blogspot.com/_6kyZcxvMPEg/TQoIKIVgg1I/AAAAAAAAAeY/qDUVaAQAsGA/S220/16-12-2010%2B13-34-35.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry gd:etag="W/&quot;A0cER3k4eCp7ImA9Wx5VFEg.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-32347101.post-97024631148387489</id><published>2010-10-07T15:42:00.000+02:00</published><updated>2010-10-07T15:43:26.730+02:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-10-07T15:43:26.730+02:00</app:edited><title>A lonely chord</title><content type="html">i once hummed a single note.&lt;br /&gt;it was lonely.&lt;br /&gt;so i played two more notes on the piano.&lt;br /&gt;they all made friends with each other&lt;br /&gt;and went on to become an e flat minor chord.&lt;br /&gt;now they're altogether lonely.&lt;br /&gt;who would have thought...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32347101-97024631148387489?l=tinosoph.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://tinosoph.blogspot.com/feeds/97024631148387489/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32347101&amp;postID=97024631148387489" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/97024631148387489?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/97024631148387489?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://tinosoph.blogspot.com/2010/10/lonely-chord.html" title="A lonely chord" /><author><name>Tino Lingenberg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07547722056640846817</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="33" height="29" src="http://1.bp.blogspot.com/_6kyZcxvMPEg/TQoIKIVgg1I/AAAAAAAAAeY/qDUVaAQAsGA/S220/16-12-2010%2B13-34-35.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry gd:etag="W/&quot;A0cEQ3w8cCp7ImA9Wx5VEEs.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-32347101.post-8354981756099532137</id><published>2010-10-03T02:48:00.003+02:00</published><updated>2010-10-03T03:23:22.278+02:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-10-03T03:23:22.278+02:00</app:edited><title>Der Gott meiner Fehler</title><content type="html">Der Gott meiner Fehler hat übrigens ganz laut "Strike" gerufen, als ich am Ortseingang geblitzt wurde. Weil ich nicht genau wusste, wie schnell ich war, konnte er sich an meinem wochenlangen ängstlichen Warten auf den Bußgeldbescheid weiden. Die 20 Euro hat er dann schließlich hintenrum selbst bezahlt. Die waren ja eher Nebensache.&lt;br /&gt;Der Gott meiner Gesetzlichkeit hat den Server am Sonntag vormittag lahmgelegt, damit ich an seinem heiligen Tag arbeiten muss. Ich sollte als Sabbatbrecher dastehen.&lt;br /&gt;Der Gott meiner Schüchternheit hat mir in der Mitte meines Vortrags den roten Faden gestohlen und mich schwitzend und stammelnd auflaufen lassen.&lt;br /&gt;Und sollte der Gott meiner Mutlosigkeit vorbeikommen, sagt ihm, die Idee mit den Gorillas war ziemlich hinterfotzig.&lt;br /&gt;Als der Gott meines Unglaubens sich dann mit lautem Schweigen selbst negierte, als meine Zweifel am größten waren, rutschte mir ein deftiges "Fuck you" raus. Seitdem hat sich unser Verhältnis wieder normalisiert. Ihm hat's gefallen, dass ich mich nicht mehr rumschubsen lasse.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32347101-8354981756099532137?l=tinosoph.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://tinosoph.blogspot.com/feeds/8354981756099532137/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32347101&amp;postID=8354981756099532137" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/8354981756099532137?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/8354981756099532137?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://tinosoph.blogspot.com/2010/10/der-gott-meiner-fehler.html" title="Der Gott meiner Fehler" /><author><name>Tino Lingenberg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07547722056640846817</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="33" height="29" src="http://1.bp.blogspot.com/_6kyZcxvMPEg/TQoIKIVgg1I/AAAAAAAAAeY/qDUVaAQAsGA/S220/16-12-2010%2B13-34-35.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry gd:etag="W/&quot;D0EARnY_fSp7ImA9Wx5TGEU.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-32347101.post-7880216082697749787</id><published>2010-08-04T02:53:00.003+02:00</published><updated>2010-08-04T03:34:07.845+02:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-08-04T03:34:07.845+02:00</app:edited><title>Die Motten und Du</title><content type="html">Ob ich was für dich empfinde, auch wenn...&lt;br /&gt;nun ja...&lt;br /&gt;Jetzt hab ich eine Motte erschlagen.&lt;br /&gt;Hm nein. Eher nicht so. Also Empfinden.&lt;br /&gt;Die Motte ist tot. Mein Wille zu dir auch gleich hinterher.&lt;br /&gt;Sonst hätt ich den ersten Satz beendet. Dir zuliebe.&lt;br /&gt;Geh jemand anders nerven.&lt;br /&gt;Gott, die Motte! Ab in den Müll.&lt;br /&gt;Ach ja, als du mich angegraben hast. Ich war nur nett.&lt;br /&gt;Deine Zunge damals. Warum hab ich wohl mein Gesicht weggedreht?&lt;br /&gt;Und von wegen Wille zu dir. Du warst nett, ich war nett. Punkt.&lt;br /&gt;Wer hat dir mehr erzählt?&lt;br /&gt;Hmpf, noch eine Motte.&lt;br /&gt;Im Spiel war nur Alkohol und ein Lächeln. Was ein Einsatz.&lt;br /&gt;Erbärmlich, wenn sonst nichts im Stock liegt.&lt;br /&gt;Dein Blatt war Flachgelegt Werden.&lt;br /&gt;Mein Blatt war Halt Mal Ausprobieren.&lt;br /&gt;In deinem Zimmer hab ich den Einsatz überdacht.&lt;br /&gt;Wollte checken.&lt;br /&gt;Auf deiner Matratze war mir nach Aussteigen.&lt;br /&gt;Zwei tote Motten in meinem Mülleimer.&lt;br /&gt;Der Kuscheljoker hat mich durch die Nacht gebracht.&lt;br /&gt;Lass meine Hose! Lass meinen Mund!&lt;br /&gt;Na also, geht doch. Also die Motten. Liegen da so rum.&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen vom Kater geweckt. Miau.&lt;br /&gt;Miau am Arsch. Poch poch. Erst mal zum Wasserhahn.&lt;br /&gt;Ohgutenmorgen. Ja, geschlafen halt. Muss ja.&lt;br /&gt;Lass mal gut sein mit dem Frühstück. Ruf mirn Taxi.&lt;br /&gt;Empfunden hab ich nie was. Für dich.&lt;br /&gt;Bin nur zu lange nett gewesen.&lt;br /&gt;Jetzt beobachte ich die toten Motten.&lt;br /&gt;Damit du weißt, wie du mir am Arsch vorbeigehst.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32347101-7880216082697749787?l=tinosoph.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://tinosoph.blogspot.com/feeds/7880216082697749787/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32347101&amp;postID=7880216082697749787" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/7880216082697749787?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/7880216082697749787?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://tinosoph.blogspot.com/2010/08/die-motten-und-du.html" title="Die Motten und Du" /><author><name>Tino Lingenberg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07547722056640846817</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="33" height="29" src="http://1.bp.blogspot.com/_6kyZcxvMPEg/TQoIKIVgg1I/AAAAAAAAAeY/qDUVaAQAsGA/S220/16-12-2010%2B13-34-35.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry gd:etag="W/&quot;AkQHRng6eCp7ImA9Wx5TEks.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-32347101.post-2944300422080015709</id><published>2010-07-27T23:43:00.002+02:00</published><updated>2010-07-28T00:05:37.610+02:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-07-28T00:05:37.610+02:00</app:edited><title>Schnarchen mit Bob</title><content type="html">Von wegen ich schnarche. Ich schnarche den ganzen Tag über nicht. Nicht mal laut. Also was soll dieser ganze Scheiß. Das, was nachts so rumrattert, ist Bob. Bob ist ein kleiner Bereich meines Unterbewusstseins, der während ich schlafe ein vollkommen sinnfreies Eigenleben führt. Er schlängelt sich die vielen Windungen meines Gehirns entlang und imitiert einen veralteten italienischen Traktor. Nach einigen Stunden hat er in seiner Scheinwelt die gesamte Feldfläche eines ostdeutschen Kombinats in den 70ern durchpflügt. Dann ist er so müde und kaputt, dass er den ganzen Tag durchschläft, so dass ich ihn gar nicht wahrnehme. Entdeckt habe ich ihn erst gestern Nacht, als ich gegen vier Uhr aufgewacht und wegen ordentlichen Blasendrucks ins Bad getigert bin. Bei einem Blick in den Spiegel sah ich ihn hinter meinem Frontallappen mit wildem Grinsen seine Runden drehen. Oh Gott, dachte ich und schlief schnell auf dem großen Teppich im Bad weiter. So konnte ich mir den Anblick vielleicht am nächsten Tag als Albtraum beim Schlafwandeln erklären. Leider ist es anders gekommen. Vielleicht kommt jetzt nach der Verdrängung das Akzeptieren. Dann werd ich irgendwann mit Bob im Reinen sein und ihn all den armen Menschen vorstellen, die je eine Nacht im selben Zimmer wie ich verbringen mussten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32347101-2944300422080015709?l=tinosoph.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://tinosoph.blogspot.com/feeds/2944300422080015709/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32347101&amp;postID=2944300422080015709" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/2944300422080015709?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/2944300422080015709?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://tinosoph.blogspot.com/2010/07/schnarchen-mit-bob.html" title="Schnarchen mit Bob" /><author><name>Tino Lingenberg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07547722056640846817</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="33" height="29" src="http://1.bp.blogspot.com/_6kyZcxvMPEg/TQoIKIVgg1I/AAAAAAAAAeY/qDUVaAQAsGA/S220/16-12-2010%2B13-34-35.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry gd:etag="W/&quot;A0AGRno-fip7ImA9WxFbEEw.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-32347101.post-4132424141148888189</id><published>2010-07-01T23:11:00.004+02:00</published><updated>2010-07-01T23:28:47.456+02:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-07-01T23:28:47.456+02:00</app:edited><title>Mein innerer Westerwald oder Schwachsinnige Metaphern ausgereizt</title><content type="html">Nichts überragend hier. Alles mittelmäßig. Wie eine Reise zum Mond im Zeitalter der Sternfahrer. &lt;br /&gt;Der Westerwald ist ein Mittelgebirge. Der geht nicht unter, wenn die Nordsee mal ein bisschen ansteigt. Aber auf den stellt man auch keine Gipfelkreuze. Der ist halt so da. Mein innerer Westerwald ist wenigstens schön grün. Den holzt keiner ab. Er ist manchmal etwas unwirtlich und dann wieder mächtig langweilig. Aber ihr gewöhnt euch besser dran, wenn ihr hier wohnen wollt. Nirgendwo sonst kann man so schön allein auf einer Bank im Wald sitzen. Oder nachts vor die Grillhütte kotzen. O du schöhöhö...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32347101-4132424141148888189?l=tinosoph.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://tinosoph.blogspot.com/feeds/4132424141148888189/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32347101&amp;postID=4132424141148888189" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/4132424141148888189?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/4132424141148888189?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://tinosoph.blogspot.com/2010/07/mein-innerer-westerwald-oder.html" title="Mein innerer Westerwald oder Schwachsinnige Metaphern ausgereizt" /><author><name>Tino Lingenberg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07547722056640846817</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="33" height="29" src="http://1.bp.blogspot.com/_6kyZcxvMPEg/TQoIKIVgg1I/AAAAAAAAAeY/qDUVaAQAsGA/S220/16-12-2010%2B13-34-35.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry gd:etag="W/&quot;DkUCQnY4eyp7ImA9WxFQGU8.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-32347101.post-3292316687385116870</id><published>2010-05-15T13:49:00.000+02:00</published><updated>2010-05-15T13:51:03.833+02:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-05-15T13:51:03.833+02:00</app:edited><title>Der Prophet</title><content type="html">Offiziell war er ein Prophet. Kein Prophet wie man ihn kennt, mit Gott und flammenden Endzeitreden. Sondern einer des Selbst. Deswegen sollte er in das große Innere reisen und dort die Geschichte von der Aufrichtigkeit erzählen. Doch er wusste, dass es nur falsche Worte gab, um die Geschichte zu erzählen. Es würde keinen Sinn machen. Lieber als eine Rede voll unklarer Worte zu einem Volk mit falschen Ohren war ihm ein Platz im Schatten des Seins mit gelegentlichen Fragmenten des Erlebens. Er machte sich also auf, ins Äußere zu fliehen. Bald kam er an den Rand des großen Teichs und buchte dort eine Überfahrt für ein wenig Geld. Die Reise ging über Nacht weiter. Er wurde müde und machte es sich zwischen zwei Brüsten gemütlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach kurzer Zeit zog ein schwerer Sturm auf. Das Schiff drohte auseinander zu brechen. Auf Deck war der Teufel los. Als ihr ein dickes Tau gegen den Kopf stieß, erwachte auch die Nutte. Sie wusste sofort, was los war und weckte den Propheten.&lt;br /&gt;"Wach auf, Heuchler! Das sind deine Wellen, stimmt's? Wie kannst du hier bei mir liegen, dich an mir wärmen und dabei eine solche Unruhe in dir haben? Kostverächter, elender! In deine eigenen Wellen sollst du springen, bevor sie noch alles mit sich reißen."&lt;br /&gt;Als ein Mann von vorschneller Einsicht war dem Propheten klar, dass sie recht hatte. Er ließ sich also über die Reling fallen und landete im tiefen, unruhigen Meer. Im selben Moment wurden die Wogen wieder kleiner und der Sturm legte sich. Der Prophet aber konnte nicht schwimmen und ging unter. Da wurde er von einem riesigen Tintenfisch inhaliert.&lt;br /&gt;Neue Situationen brachten den Propheten zum Nachdenken, und so etwas war ihm wirklich noch nie passiert. Er dachte also an einen mutigen Schritt zur wahren Bestimmung, den er sofort wagen würde, wenn er aus diesem Glibber entkäme.&lt;br /&gt;Und tatsächlich, er wurde nach einer dreiviertel Stunde wieder an einem menschenleeren Strand ausgewürgt. Sofort ging er los, diesmal wirklich in die innere Richtung. Kurze Zeit später war er angekommen. Dort wartete er auf einen Moment der Aufmerksamkeit und erzählte sich die Geschichte von der Aufrichtigkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Für jeden kommt einmal die Stunde der Wahrheit, und jetzt hat sie für dich geschlagen. Erinnere dich an die Zeit, da deine Erde wüst und leer war. Klosterfrau Melissengeist schwebte über der Haut und wurde nur äußerlich aufgetragen. In dieser Zeit erschuf man das Außen und das Innen. Am ersten Tag trennten sich Neugier und Unschuld voneinander und hinterließen eine Spannung. Beide bekamen ein Licht zugewiesen. Die Neugier bekam eine kleine Taschenlampe zum Erforschen, die Unschuld hingegen weißleuchtendes LED-Licht, überall verteilt. An den nächsten Tagen setzte man viel Schönes in das Innen. Immer, wenn die Unschuld herrschte und alles hell erleuchtet war, kam Neues hinzu. Wunderschöne Pflanzen, kleine Tiere, große Tiere. Tiere die flogen, Tiere die schwammen. Alles war noch neu und makellos. Als letztes und bestes kamen die Menschenkinder in das Innere. Die ganze Schöpfung war bewundernswert. Noch nie hatte man so viel Schönheit gesehen.&lt;br /&gt;Nun wechselte das Sein immer zwischen Unschuld und Neugier. Obwohl die Unschuld alles sah, ging von der Neugier doch ein großer Reiz aus, alles neu zu erforschen. Erst hier schien sich die wahre Natur der Dinge zu offenbaren, im schwachen, gerichteten Licht der Taschenlampe.&lt;br /&gt;Das Selbst ging in der Neugier spazieren und sah einen kleinen Strauch. Es kam näher und entdeckte filigrane Schattierungen in den Blättern, die wie ein kleiner Wald wirkten. Vorsichtig riss er das eine oder andere Blatt aus dem Strauch. Die Schatten veränderten sich immer wieder und formten neue Figuren. Selbst als alle Blätter abgetrennt waren, blieb noch ein unheimlicher, faszinierender Schatten aus langen, krummen Stäben zurück, wie verdorrte Knochen, die eine seltsam morbide Schönheit ausstrahlten. Ein solches Schattenspiel hatte ihm die Unschuld nicht bieten können. Dafür kam sich das Selbst in der Neugier verloren und allein vor.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein anderes Mal, wenige Wochen später, leuchteten dem Selbst zwei helle Rubine entgegen. Es richtete die Lampe auf die Edelsteine und erkannte gerade noch eine kleine Katze, bevor sie sich schnell hinter einem Baum versteckte. Wie künstlerisch war doch alles ausgearbeitet. Wie sähe es wohl aus, wenn er die Rubine extrahierte und sie in den knochigen Strauch einarbeitete? Nein. Manchmal musste die Neugier im Zaum gehalten werden. Schon als damals der leere Strauch zum ersten Mal in der Unschuld betrachtet werden konnte, war es dem Selbst wie Schuppen von den Augen gefallen. Es hatte etwas zerstört. Was die Neugier noch als schön und reizvoll ansah, erkannte die Unschuld als nacktes und schutzloses Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch die Erfahrungen der ersten Jahre lernte das Selbst immer mehr über Neugier und Unschuld und deren inneren Zusammenhang. Beide betrachteten dieselben Dinge. Doch während die Unschuld die reine Form in aller Pracht erstrahlen ließ, beleuchtete die Neugier reizvolle Details, die das Selbst in wohligem Schauer erzittern ließen. Jedes Ding, jedes Wesen entfaltete seine Schönheit unter einem anderen Licht. Während eine welke Blume nur noch bei Neugier gesehen interessante Aspekte hervorbringen konnte, abgelöst von seiner Umwelt im geheimnisvollen Unbekannten, wirkte ein großer Hirsch erst bei voller Beleuchtung der Unschuld so naiv majestätisch, wie er es nur inmitten seines angestammten Reviers konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So geschah es nach vierzehn Jahren, dass das Selbst eines der herangewachsenen Menschenkinder sah. Mit Erstaunen bemerkte das Selbst, dass der Knabe vollkommen schön war. Und zum ersten Mal konnte es nicht genau sagen, ob die Augen der Unschuld oder die der Neugier die Schönheit entdeckt hatten. Wirkte er unschuldig vollkommen, weil er sein Wurfholz formvollendet immer wieder weit über die Wiese warf, das sein Hund ihm zurück brachte? Oder war es die Neugier, die ihm über den Nacken strahlte und sein Profil in zarte androgyne Schattierungen tauchte? Die Erfahrung war neu, und das Selbst wusste nicht damit umzugehen.&lt;br /&gt;Damit endet meine Rede etwas abrupt, aber meine Botschaft ist zuende. Die Geschichte der Aufrichtigkeit in einer ihrer vielen Formen wurde ausgesprochen. Nun sieh zu, was du damit anfängst."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Prophet wartete ab. Doch nichts geschah. Er wurde wütend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Es war klar. Es war von Anfang an klar. Keine Reaktionen. Niemand guckt verständnislos, mitleidig, angewidert, stolz, mitfühlend, aufmunternd oder zornig auf mich. Keiner schreit Parolen. Wofür rede ich überhaupt? Hätte ich gewollt, dass keiner sich daran stört, was ich sage, hätte ich auch grad gar nichts sagen können. Ob ich nun hier ignoriert werde oder auf dem Schiff, was macht's?"&lt;br /&gt;Jemand sprach:&lt;br /&gt;"Warum willst du Reaktionen? Was hilft das?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Prophet ging trotzig zurück an den Rand des Inneren. Er war so wütend und aufgewühlt, dass er sich mitten ins Nichts stellte, seine Hände ballte und so laut schrie, wie er konnte. Seine ganze Wut, sein ganzes Leben brüllte er in alle Richtungen hinaus. Drei Tage lang schrie er ununterbrochen. Kein sinnvoller Laut verließ seine Lippen, nur reine Lautstärke. Als er fertig war und alle Enttäuschungen seines Lebens herausgeschrien hatte, fiel er wie tot zu Boden und rührte sich drei Stunden lang nicht.&lt;br /&gt;Dann erwachte er langsam aus seiner Erschöpfung, stand vorsichtig auf und ging ein paar Meter hin und her. Er fühlte sich unglaublich erleichtert, befreit.&lt;br /&gt;Da kam die Stimme wieder:&lt;br /&gt;"Ich sehe, du bist wieder frei. Willst du es nicht dabei belassen?"&lt;br /&gt;"Vergiss es. Ich bin jetzt vielleicht erleichtert, aber was bringt mir das, wenn es sonst niemanden interessiert?"&lt;br /&gt;"Was kümmern dich halb durchdachte Reaktionen von Stimmen, die deine Worte sowieso nur halb verstanden haben? Mitleid, Verständnis, Hass - willkürliche, austauschbare Gefühle, die dem Selbst nichts abnehmen. Die einzige wirkliche Entlastung war dein Schrei. Wer hat ihn gehört? Wer hat ihn gesehen? Drei Tage warst du alleine. Hast drei Tage lang deine Seele geleert, bis du schließlich erschöpft zusammengebrochen bist. Dann bist du wieder erstarkt. Von ganz alleine. So braucht auch die Geschichte der Aufrichtigkeit keine Adressaten. Sie ist wie ein reinigender Schrei. Keiner muss sie hören, damit sie wirkt. Sie ist einfach da."&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32347101-3292316687385116870?l=tinosoph.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://tinosoph.blogspot.com/feeds/3292316687385116870/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32347101&amp;postID=3292316687385116870" title="1 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/3292316687385116870?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/3292316687385116870?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://tinosoph.blogspot.com/2010/05/der-prophet_15.html" title="Der Prophet" /><author><name>Tino Lingenberg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07547722056640846817</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="33" height="29" src="http://1.bp.blogspot.com/_6kyZcxvMPEg/TQoIKIVgg1I/AAAAAAAAAeY/qDUVaAQAsGA/S220/16-12-2010%2B13-34-35.jpg" /></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry gd:etag="W/&quot;A0YEQ3k6fyp7ImA9WxFQGEs.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-32347101.post-7963956942213471444</id><published>2010-05-14T21:44:00.004+02:00</published><updated>2010-05-14T22:31:42.717+02:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-05-14T22:31:42.717+02:00</app:edited><title>Schiffe Versenken</title><content type="html">Die ganze Nacht über Schiffe Versenken gespielt und total durch den Wind. Den Westwind. Ein Kreuzer steht noch. Auf dem Kreuzer stehen sieben Gestalten und halten Ausschau. Da steht ein Typ am Spielfeldrand. Nobbi erkennt ihn zuerst: "Es ist der Clown!"&lt;br /&gt;Panik bricht aus auf dem Kreuzer. Bert zieht sein T-Shirt über und springt aus dem Boot. Er paddelt durch das karierte Raster, bereit, den Clown mit seinen bloßen Händen zu erwürgen. Als er fast am Rand angekommen ist, hört er eine Explosion hinter sich. Die Schallwelle zieht mit Druck über seinen Kopf. Als er sich umdreht, sieht er die Reste des Kreuzers in alle Windrichtungen fliegen. Völlig verwirrt steigt er aus dem Muster und steht dem Clown gegenüber. Der Clown sieht ihm tief in die Augen und sagt: "Willst du was von mir?"&lt;br /&gt;Bert antwortet: "Du weißt was ich von dir will!"&lt;br /&gt;"Dann tu dir keinen Zwang an. Willst du was von mir?"&lt;br /&gt;"Komm schon, du weißt was ich von dir will!"&lt;br /&gt;"Dann tu dir keinen Zwang an. Bert Becks, Hundesohn erster Güte, was willst du von mir?"&lt;br /&gt;"Tu nicht so als wüsstest du nichts. Du weißt genau was gleich passiert!"&lt;br /&gt;In dem Moment spricht eine Stimme vom Himmel herab: "Treffer! Versenkt!"&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32347101-7963956942213471444?l=tinosoph.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://tinosoph.blogspot.com/feeds/7963956942213471444/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32347101&amp;postID=7963956942213471444" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/7963956942213471444?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/7963956942213471444?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://tinosoph.blogspot.com/2010/05/schiffe-versenken.html" title="Schiffe Versenken" /><author><name>Tino Lingenberg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07547722056640846817</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="33" height="29" src="http://1.bp.blogspot.com/_6kyZcxvMPEg/TQoIKIVgg1I/AAAAAAAAAeY/qDUVaAQAsGA/S220/16-12-2010%2B13-34-35.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry gd:etag="W/&quot;D0UDSHcyfCp7ImA9WxFQFU8.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-32347101.post-2734184000990190450</id><published>2010-05-10T22:41:00.003+02:00</published><updated>2010-05-10T23:01:19.994+02:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-05-10T23:01:19.994+02:00</app:edited><title>Nörgelreif</title><content type="html">Im Reifen ist ein kleiner Kobold. Wenn das Auto parkt, schläft er. Fährt es los, dann wacht er auf und beklagt lautstark sein armes Leben. Seine Stimme wird ganz kratzig und weinerlich, wenn er losheult.&lt;br /&gt;"Da will ich nur kurz so einem dahergelaufenen Kfz-Mechaniker helfen und halte seinen Reifen kurz fest, bevor er die Felge holt und eh ich weiß was passiert, werd ich gequetscht und kann mich nicht mehr bewegen, häng hier im Reifen fest seit Monaten schon und krieg nix zu essen, nix zu trinken und die Bewegung ist ungleichmäßig. Die Arme müsst ich mal wieder ausstrecken oder die Beine austreten, aber nein, ich häng hier wie ein Paket und es geht immer nur schwuppschwuppschwuppschwupp, einmal morgens, einmal nachmittags und manchmal am Wochenende. Völlig kirre werd ich im Kopf, mit Sicherheit die eine oder andere Gehirnerschütterung, jeden Tag. Was hab ich nur verbrochen, dass ich so behandelt werde? Warum hört mich keiner, warum tut keiner was? Die Kleinen hängt man und die Großen lässt man laufen. Ungerecht, die ganze Welt, ungerecht, dammt noch mal."&lt;br /&gt;Weil das Rad sich so schnell dreht, hört man nur schwuppschwurzschwuppschweffzetschwuppschwurzfschwuppschwenschschwuppschwupp-schwiegschwuppschwinkschwuppschwupp und denkt an ein Problem mit dem Motor. Sobald das Auto anhält, ist der Kobold still. Sonst könnte man ihn ja rausholen. Dann hätte er gar nichts mehr.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32347101-2734184000990190450?l=tinosoph.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://tinosoph.blogspot.com/feeds/2734184000990190450/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32347101&amp;postID=2734184000990190450" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/2734184000990190450?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/2734184000990190450?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://tinosoph.blogspot.com/2010/05/norgelreif.html" title="Nörgelreif" /><author><name>Tino Lingenberg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07547722056640846817</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="33" height="29" src="http://1.bp.blogspot.com/_6kyZcxvMPEg/TQoIKIVgg1I/AAAAAAAAAeY/qDUVaAQAsGA/S220/16-12-2010%2B13-34-35.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry gd:etag="W/&quot;C08FSXYyfSp7ImA9WxFRF0g.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-32347101.post-8681976337337642114</id><published>2010-05-01T23:26:00.003+02:00</published><updated>2010-05-02T00:10:18.895+02:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-05-02T00:10:18.895+02:00</app:edited><title>Was studierst du so?</title><content type="html">Ingenieure. Ganz viele Ingenieure und so. Ich weiß, dass sie alle verschiedene Berufe ausüben. Aber mein Gedächtnis speichert sie alle unter weißnich ab. Es ist wie auf einer Party mit  zu viel Smalltalk unter Alkeinfluss.&lt;br /&gt;"Und was machst du so?"&lt;br /&gt;"Ich studier an der FH Elektrotechnik"&lt;br /&gt;"Oh cool. Und was kann man damit machen?"&lt;br /&gt;"Ich will so in Richtung Energietechnik gehn oder Antriebstechnik, wenn ich meinen Bachelor hab."&lt;br /&gt;"Nice. Noch 'nen Wodka O?"&lt;br /&gt;"Klar. Muss aber erstmal auf Klo."&lt;br /&gt;"Jau, bis gleich!"&lt;br /&gt;Ich dreh mich zum nächsten Studentengesicht um.&lt;br /&gt;"Hey, was machst du eigentlich?"&lt;br /&gt;"Ich hab Maschinenbau studiert an der FH auf Master und bin danach in der Elektromechanik gelandet."&lt;br /&gt;"Kay. Wie sieht das genau aus?"&lt;br /&gt;"Zum Teil ist das wie Elektromaschinenbau, nur breiter. Also auch mechatronisch veranlagt, Informationstechnik ist kein Fremdwort bei uns. Technische Mechanik war gestern, weißt du."&lt;br /&gt;"Umm ja. Stößchen! Bin mal woanders gucken."&lt;br /&gt;Ich steh auf und geh ein paar Schritte, bis ich einen Bauern sehe. Erleichtert geh ich auf ihn zu.&lt;br /&gt;"Hey du! Ja, du! Ist das Krombacher? Jawoll, endlich mal 'n echter Biertrinker hier. Stell ich mir richtig geil vor: es ist Feierabend, du hockst dich auf den Holzzaun, genießt den Wiesenduft und ziehst dir ein kühles nullfünfer rein."&lt;br /&gt;"Nee, nicht ganz. Auf dem ganzen Campus gibt's keine Holzzäune. Drüben bei den Informatikern gibt's wohl einen, aber da haben wir Technokratiker nicht viel mit zu tun. Elektromanie verträgt sich nicht so mit lebenden Materialien. Sagen zumindest die alten Diplom-Ingenieure. Wir Masterstudenten der Mechalektronistik vertreten da einen mehr regenerativen Ansatz. Die Mechatrockner sind da längst noch nicht so weit. Wenn ein Technotronaut elektronisch informieren könnte, säh das anders aus. Aber technisch megatront die Messtechnik mit der Regelungsmechanik mehr Spannungsverlust als der durchschnittliche Bachelor. Darf ich dir dieses Kabel überreichen?"&lt;br /&gt;Was soll ich sagen? Hab ich ihm halt ins Bier gekotzt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32347101-8681976337337642114?l=tinosoph.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://tinosoph.blogspot.com/feeds/8681976337337642114/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32347101&amp;postID=8681976337337642114" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/8681976337337642114?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/8681976337337642114?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://tinosoph.blogspot.com/2010/05/was-studierst-du-so.html" title="Was studierst du so?" /><author><name>Tino Lingenberg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07547722056640846817</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="33" height="29" src="http://1.bp.blogspot.com/_6kyZcxvMPEg/TQoIKIVgg1I/AAAAAAAAAeY/qDUVaAQAsGA/S220/16-12-2010%2B13-34-35.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry gd:etag="W/&quot;CE4GQnY5fCp7ImA9WxFRFEU.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-32347101.post-5187000850243378285</id><published>2010-04-28T21:05:00.002+02:00</published><updated>2010-04-28T21:28:43.824+02:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-04-28T21:28:43.824+02:00</app:edited><title>Nichts bleibt</title><content type="html">Näher kommen in künstlichem Abstand. Körpersprache on.&lt;br /&gt;Schulterklopfen oder ähnlich gewöhnliches.&lt;br /&gt;Versuch bleibt ungelenk.&lt;br /&gt;Körpersprache off. Ausweichstrategie nett sein.&lt;br /&gt;Wunsch bleibt.&lt;br /&gt;Konfus werden im Gedankenschwippschwapp.&lt;br /&gt;Nichts bleibt.&lt;br /&gt;Gefühltes Nichts saugt Moment auf.&lt;br /&gt;Loch wird größer.&lt;br /&gt;Kraft eingefroren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32347101-5187000850243378285?l=tinosoph.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://tinosoph.blogspot.com/feeds/5187000850243378285/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32347101&amp;postID=5187000850243378285" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/5187000850243378285?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/5187000850243378285?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://tinosoph.blogspot.com/2010/04/nichts-bleibt.html" title="Nichts bleibt" /><author><name>Tino Lingenberg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07547722056640846817</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="33" height="29" src="http://1.bp.blogspot.com/_6kyZcxvMPEg/TQoIKIVgg1I/AAAAAAAAAeY/qDUVaAQAsGA/S220/16-12-2010%2B13-34-35.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry gd:etag="W/&quot;D0YGR3o9eCp7ImA9WxFSGEU.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-32347101.post-1000754177110118246</id><published>2010-04-21T22:56:00.003+02:00</published><updated>2010-04-21T23:25:26.460+02:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-04-21T23:25:26.460+02:00</app:edited><title>Zeltmission</title><content type="html">In einem Tal sind komische Zeltgänge aufgebaut. Ein ganzes Dorf voller Zelte, die miteinander verbunden sind, angeordnet wie ein Labyrinth. Am Rand des Zeltdorfes führt ein einzelner Gang an einer Felswand entlang auf einem kleinen Pfad aufwärts. Die Felswand umgibt zwei Seiten des Areals. Kurz vor Ende der zweiten Seite endet der schmale Zeltgang in einer Öffnung. Wir sehen gerade noch, wie ein junger Mann gehetzt von außen auf den Eingang zu läuft. Wo er herkommt ist unklar. Das Große folgt ihm. Deswegen rennt er mit übermenschlichem Tempo.&lt;br /&gt;Als er das Zelt erreicht, stolpert er kurz, fängt sich wieder, weiter. Im gedämpften Licht der Plane wirkt alles weiter weg. Das Große wird unwirklich, die Bewegungen langsamer. Die Geschwindigkeit wird nur noch durch das Gefälle aufrecht erhalten. Als der Mann unten ankommt, findet er sogar Zeit, sich zu orientieren und läuft in den rechten Gang. Bauchentscheidung. Hier unten gibt es viel mehr Abzweigungen als auf dem Bergpfad. Und mehr Menschen. Schon schiebt er sich an einer Familie vorbei, offensichtlich Patchwork. Herumliegende Bierzeltgarnituren. Ist das Grasboden? Gelegentlich vermischt mit Kies. Auch Sägespäne. Das Große scheint weit weg, als der Mann schließlich eine Öffnung erreicht. Locker schlendert er nach draußen, springt über einen Poller in die Fußgängerzone und hat alles vergessen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32347101-1000754177110118246?l=tinosoph.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://tinosoph.blogspot.com/feeds/1000754177110118246/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32347101&amp;postID=1000754177110118246" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/1000754177110118246?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/1000754177110118246?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://tinosoph.blogspot.com/2010/04/zeltmission.html" title="Zeltmission" /><author><name>Tino Lingenberg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07547722056640846817</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="33" height="29" src="http://1.bp.blogspot.com/_6kyZcxvMPEg/TQoIKIVgg1I/AAAAAAAAAeY/qDUVaAQAsGA/S220/16-12-2010%2B13-34-35.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry gd:etag="W/&quot;Ck8GRXw_eip7ImA9WxFSFEo.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-32347101.post-4976075762402752767</id><published>2010-04-17T04:03:00.003+02:00</published><updated>2010-04-17T04:20:24.242+02:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-04-17T04:20:24.242+02:00</app:edited><title>Restpromille</title><content type="html">Einfach mal ne halbe Stunde vorm Klo hocken und auf das nächste Würgen warten. So schön, sich wieder bewegen zu können. Streit schlichten, selbst angegriffen werden, zurückgehalten werden...als ob ich der Angreifer wär. Runterkommen, mit dem nächsten Besoffenen verbrüdern, is ja alles net so schlimm, bist schon in Ordnung, wir ham uns alle lieb, lass den Abend friedlich beenden. Jau, wir alle mögen den FC Bayern. Okay, du magst die Eintracht, dann salutiern wir halt mal der Eintracht, Hauptsache du hältst Ruhe. Egal, nix kann die Stimmung trüben. Längst überfällige Komplimente weitergeben, philosophisch werden. Weil man in so nahe liegenden Dörfern so verschiedene Hintergründe haben kann.&lt;br /&gt;Fast nichts mehr trinken, damit die Ausnüchterung schon vor der - passiven - Heimfahrt beginnt. Ab und zu einen Blick auf...aber das Thema hatten wir schon oft genug. Junge, Junge. Zuhause noch ein paar Gedanken in ungenügende Worte packen, The National hören und dann schnell einschlafen. Einfach schön.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32347101-4976075762402752767?l=tinosoph.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://tinosoph.blogspot.com/feeds/4976075762402752767/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32347101&amp;postID=4976075762402752767" title="1 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/4976075762402752767?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/4976075762402752767?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://tinosoph.blogspot.com/2010/04/restpromille.html" title="Restpromille" /><author><name>Tino Lingenberg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07547722056640846817</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="33" height="29" src="http://1.bp.blogspot.com/_6kyZcxvMPEg/TQoIKIVgg1I/AAAAAAAAAeY/qDUVaAQAsGA/S220/16-12-2010%2B13-34-35.jpg" /></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry gd:etag="W/&quot;CkEEQX0_fSp7ImA9WxFSEUw.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-32347101.post-7160436994034964859</id><published>2010-04-12T23:01:00.004+02:00</published><updated>2010-04-13T00:16:40.345+02:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-04-13T00:16:40.345+02:00</app:edited><title>Stehen und Leben</title><content type="html">Weil das Stehen doch nicht nur ein Herumstehen ist. Die Schwerkraft drückt mich nach unten, aber was zieht mich nach oben? Warum lieg ich nicht flach auf dem Boden? Es ist der Trotz gegen die natürliche Fallrichtung, der mich zwei Meter über den Erdboden hat wachsen lassen. Auch wenn sich manches in mir immer wieder ergeben will, die Größe bleibt. Sie ist dauerhafter als die Erschöpfung, wenn das Nichts erschlagend wirkt.&lt;br /&gt;Weil das Stehen nicht nur Stehen ist. Auch wenn ich mich tatenlos fühle, stehen gelassen und passiv: es ist Auflehnung aus sich selbst heraus. Warum bin ich nicht Matsche am Boden?&lt;br /&gt;Und dann das Leben an sich...Auflehnung gegen die Notwendigkeit. Der Atlantiküberquerer aus einem Inzestdorf irgendwo im Mittelgebirge. Der Wille zum Vorwärtsgehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwo berechnet ein alter Mensch jeden Tag wieder neu ein Gleichungssystem mit mehr als tausend Variablen. Davon erwartet er sich die Antwort auf eine Detailfrage im riesigen Universum der Zahlen. Ein unbedeutender Vorstoß, wenn er denn wirklich gelingen sollte. Aber ein Vorstoß. Deswegen rechnet er seit vielen Jahrzehnten jeden Tag wieder neu, opfert alle Zeit, die er hat. Irgendwann ist er am Ziel. Die Zahlen ergeben Sinn, die Variablen ergänzen sich.&lt;br /&gt;Er schreibt alles auf, veröffentlicht es. Niemand interessiert sich dafür. Der Mensch stirbt.&lt;br /&gt;Nach zweihundertsiebenunddreißig Jahren entdeckt ein anderer Mensch in einer anderen Kultur mit seltsam tätowierter Schulter die Veröffentlichung und stößt mit dieser Grundlage in einen neuen Zahlenraum vor, lässt die komplexen Zahlen hinter sich und kommt der zweiundvierzig verdammt nahe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Leben ist Überwindung von Anfang an. Auf einem kleinen Stein im leeren Universum bilden sich selbstorganisierte Zellverbünde und erkennen sich schließlich selbst als das Paradoxon, das sie sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Glauben, dass die Linie weg vom Nichts niemals endet, auf den Vollender schauen, ihn nicht deutlich sehen und trotzdem weitergehen. Er ist ja da.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32347101-7160436994034964859?l=tinosoph.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://tinosoph.blogspot.com/feeds/7160436994034964859/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32347101&amp;postID=7160436994034964859" title="0 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/7160436994034964859?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/7160436994034964859?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://tinosoph.blogspot.com/2010/04/stehen-und-leben.html" title="Stehen und Leben" /><author><name>Tino Lingenberg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07547722056640846817</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="33" height="29" src="http://1.bp.blogspot.com/_6kyZcxvMPEg/TQoIKIVgg1I/AAAAAAAAAeY/qDUVaAQAsGA/S220/16-12-2010%2B13-34-35.jpg" /></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry gd:etag="W/&quot;CU4BRno9eCp7ImA9WxFSEEw.&quot;"><id>tag:blogger.com,1999:blog-32347101.post-1783990925400704056</id><published>2010-04-11T21:21:00.003+02:00</published><updated>2010-04-11T21:25:57.460+02:00</updated><app:edited xmlns:app="http://www.w3.org/2007/app">2010-04-11T21:25:57.460+02:00</app:edited><title>Eins und zwei</title><content type="html">Eins und zwei und drei und vier und fünf und sechs und sieben und acht und neun und zehn und elf und zwölf und dreizehn und vierzehn und fünfzehn und sechzehn und siebzehn und achtzehn und neunzehn und zwanzig und einundzwanzig und zweiundzwanzig und dreiundzwanzig und vierundzwanzig und fünfundzwanzig und sechsundzwanzig und siebenundzwanzig und achtundzwanzig und neunundzwanzig. Wenigstens etwas, auf das man sich verlassen kann.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/32347101-1783990925400704056?l=tinosoph.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel="replies" type="application/atom+xml" href="http://tinosoph.blogspot.com/feeds/1783990925400704056/comments/default" title="Kommentare zum Post" /><link rel="replies" type="text/html" href="http://www.blogger.com/comment.g?blogID=32347101&amp;postID=1783990925400704056" title="2 Kommentare" /><link rel="edit" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/1783990925400704056?v=2" /><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.blogger.com/feeds/32347101/posts/default/1783990925400704056?v=2" /><link rel="alternate" type="text/html" href="http://tinosoph.blogspot.com/2010/04/eins-und-zwei.html" title="Eins und zwei" /><author><name>Tino Lingenberg</name><uri>http://www.blogger.com/profile/07547722056640846817</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel="http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail" width="33" height="29" src="http://1.bp.blogspot.com/_6kyZcxvMPEg/TQoIKIVgg1I/AAAAAAAAAeY/qDUVaAQAsGA/S220/16-12-2010%2B13-34-35.jpg" /></author><thr:total>2</thr:total></entry></feed>

