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	<description>Jeden Tag die frischesten News &amp; Meinungen</description>
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		<title>Vertragsfreiheit: Das Schmiermittel unserer Wirtschaft</title>
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		<comments>http://www.breakfastpaper.de/2012/01/15/vertragsfreiheit-das-schmiermittel-unserer-wirtschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 22:20:52 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Vertragsfreiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum ist die Vertragsfreiheit für unsere Gesellschaft so wichtig, wie entwickelte sie sich über die Zeit und wie sähe unser Alltag ohne sie aus. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Warum ist die Vertragsfreiheit für unsere Gesellschaft so wichtig, wie entwickelte sie sich über die Zeit und wie sähe unser Alltag ohne sie aus. Ein Essay von Lorena Miranda Santos über das &#8220;Schmiermittel&#8221; unserer Wirtschaft.</em></p>
<p><span style="color: #808080;">Foto: CC-BY 2.0, buddawiggi, flickr</span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><strong>I. Einleitung</strong></span></span></p>
<p><img class="size-medium wp-image-14062  alignleft" title="Handshake" src="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2012/01/handshake-300x188.jpg" alt="" width="300" height="188" /></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Im Folgenden geht es um eine Auseinandersetzung über die Reichweite der Vertragsfreiheit, die Schranken, die Wirtschafts- und die politischen Bedürfnisse sowie um einen Einblick in die Vertragsfreiheit in der Geschichte.</span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">In einem ersten Schritt wird eine Analyse über den Grundsatz der Vertragsfreiheit aufgestellt, indem die Speziesbegriffe näher erläutert werden. In einem zweiten Schritt soll die Einbindung der Vertragsfreiheit in die Verfassung und in das Europarecht gezeigt werden. Die Schranken der Vertragsfreiheit werden auch nach dem Bürgerlichen Gesetz, nach der Schweizerischen Obligationenordnung und nach der Deutschen Verfassung dargestellt. In der Diskussion wird die Bedeutung der Vertragsfreiheit einerseits für die Bedürfnisse der Wirtschaft, andererseits für die politisch- rechtlichen Ordnungsvorstellungen im Hinblick auf ordoliberales Denken und dessen Begründer dargelegt. Zum Schluss werden die Grundrechte und spezifischen Vertragsfreiheiten in dem Grundgesetz angesprochen.</span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die Frage nach der Wirkung der </span><span style="color: #000000;">Vertragsfreiheit der Privaten</span><span style="font-size: small;"> ist eine Ausprägung der Frage nach dem Verhältnis von Freiheit und Sozialbezug im Zivilrecht. Diese Arbeit behandelt die Vertragsfreiheit und deren Bedeutung in der wirtschaftlichen Rechtsordnung.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Durch die Globalisierung und Technologisierung </span><span style="color: #000000;">befinden wir uns </span><span style="font-size: small;">in einer Zeit, in welcher die wirtschaftlichen, die rechtlichen und die politischen Aufgaben intensive Reformulierungen </span><span style="color: #000000;">ermöglichen</span><span style="font-size: small;">, wo neue Freiräume entstehen, mit der Tendenz zur selbst organisierten Wirtschaft. In diesem Sinne wird hier erklärt, wie sich die Vertragsfreiheit bezogen auf diese </span><span style="color: #000000;">aktuellen Ergebnisse</span><span style="font-size: small;"> entwickelt hat und es werden allgemeine Informationen über den wirtschaftlichen Bezug geliefert.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Der Grundsatz der Vertragsfreiheit erscheint uns heute in den modernen Rechtsordnungen als eine Selbstverständlichkeit, als ein Grundphänomen, das allerdings auch – wie jeder Grundsatz – Einschränkungen unterworfen sein kann. Dies war sicherlich nicht immer so und ist auch heute nicht in allen Rechtssystemen gleichermaßen verbreitet.</span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Andere Thematiken wie beispielsweise die Vertiefung anderer Definitionen und Begriffe oder Fälle werden nicht berücksichtigt, da dies den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde.</span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: medium;"><strong>II. Die Vertragsfreiheit</strong></span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">1. Definition</span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Nach der Definition des Bundesverfassungsgerichts ist die Vertragsfreiheit das Recht des Einzelnen, seine Rechtsverhältnisse nach seinem Willen selbst zu gestalten, und es erkennt rechtlich verbindlich an, dass die Parteien ihre Rechtsverhältnisse vorrangig vor </span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">heteronomen Vorgaben</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"> willkürlich selbst zu gestalten vermögen</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>1</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Durch diese rechtsgeschäftliche Willenserklärung besteht eine Verbindlichkeit, auf die Entstehung und die inhaltlichen Elemente des Vertrages zu wirken, sodass keine andere Einwirkung in den selbstgeregelten Rechtsverhältnissen akzeptiert werden muss. Der Gesetzgeber hat nämlich nicht das Recht, private Rechtsverhältnisse zu vereinheitlichen. Darüber hinaus ist festzustellen, dass die Vertragsfreiheit „die Selbstbestimmung des Einzelnen im Rechtsleben“</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>2</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"> bedeutet.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Damit kann man auch festhalten, dass der persönliche Wille rechtsgültig ist, sogar wenn dieser Wille objektiv unrichtig oder unvernünftig erscheint (violenti non fit iniuria)</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>3</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">I</span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">m BGB herrscht der Grundsatz der Privatautonomie laut § 311 und in der Verfassung, ausdrücklich in Art. 1 Abs. 1, sind die Selbstbestimmung und Handlungsfreiheit zu verbürgen, und sie stellt fest, dass die Vertragsfreiheit (Vertragsautonomie) ein Recht ist, das jeder hat, nämlich frei darüber zu entscheiden, ob und auch mit wem er Verträge abschließen will (Abschlussfreiheit), sowie die Selbstbestimmung über die inhaltlichen Objekte des Vertrages zu gestalten</span></span><span style="color: #df4133;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">.</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"> Die Freiheit der Individuen ist eine legitime Bedingung für die Entstehung des Staates und wird als Grundrecht verstanden</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>4</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Für Flume ist die Vertragsfreiheit als Erscheinungsform der Privatautonomie „das Prinzip der Selbstgestaltung der Rechtsverhältnisse durch den Einzelnen nach seinem Willen“</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>5</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">. In diesem Sinn kann man zusammenfassen, dass die Vertragsfreiheit durch die Realisierung vertraglicher Verbindungen die Privatautonomie konkretisiert.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">2. Grundsatz der Vertragsfreiheit</span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Grundsätzlich bedeutet Vertragsfreiheit, dass die Menschen nicht nur freiwillige Übereinkünfte in wirtschaftlichen und anderen Angelegenheiten gestalten können, sondern auch das Recht zur Ablehnung von Vertragsangeboten (Aufhebungsfreiheit)</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>6</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die Vertragsfreiheit ist nämlich ein verfassungsrechtlicher Ausdruck von Art. 1 Abs. 1, 2 Abs. 1 GG, der die Selbstbestimmung und Handlungsfreiheit verbürgt.</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>7</sup></span></span></span></sup></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Dieses Recht, frei darüber zu entscheiden, ob und mit wem </span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">jemand </span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Verträge abschließen will, sowie die Freiheit, den Inhalt des abgeschlossenen Vertrages zu bestimmen, entspricht einem Aspekt der Privatautonomie. Das heißt, die Vertragsfreiheit ist ein Grundsatz der Privatautonomie.</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>8</sup></span></span></span></sup></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Im BGB ist die Vertragsfreiheit durch § 311 vorausgesetzt als Inhalts- und Abschlussfreiheit wichtigster Elemente der Privatautonomie.</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>9</sup></span></span></span></span></sup></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Der Begriff der Privatautonomie beschreibt eine der Rechtsordnung inhärente Regelungsmaxime, ohne </span><span style="color: #000000;">zugleich</span><span style="font-size: small;"> auf einen bestimmten Bestand von Gestaltungsinstrumentarien oder einen bestimmten Umfang der Regelungsfreiräume </span><span style="color: #000000;">hinzuweisen</span><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">. </span></span><span style="color: #000000;">Der Umfang der individuellen Gestaltungsvorrechte und damit der Bestand an subjektiven Privatrechten spiegelt in seiner instrumentalen Ausrichtung auf die personale Selbstbestimmung als Rechtsgestaltungsidee den Typus der in der Rechtsordnung verwirklichten Privatautonomie wider.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">3. </span><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Die </span></span><span style="color: #000000;">Speziesbegriffe</span><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"> der Vertragsfreiheit</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Nachdem Vertragsfreiheit als dieses Befugnis, durch übereinstimmende Willensäußerungen Rechtswirkungen zu erzeugen, definiert wurde, ist es wichtig darzustellen, dass eine Person, die von der Vertragsfreiheit Gebrauch macht, somit durch ihren Willen entscheidet, ob sie einen Vertrag abschließen will oder nicht (Abschlussfreiheit), mit wem sie einen Vertrag eingehen will (Partnerwahlfreiheit), was für einen Inhalt sie dem Vertrag zu geben wünscht (Inhaltsfreiheit), in welche Form sie ihre Willensäußerungen kleiden will (Formfreiheit), ob und wann sie ein Vertragsverhältnis ganz oder teilweise aufheben will oder nicht (Aufhebungsfreiheit)</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>10</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Diese fünf Speziesbegriffe sind mit der Definition der Vertragsfreiheit verbunden. Dies sind auch Voraussetzungen jeder klaren und zweifelsfreien Rechtsordnung, da Form ohne Inhalt und umgekehrt oder Abschlusswille ohne Vorstellung inhaltlicher Gestaltung schlicht undenkbar sind.</span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Jedoch ist die Vertragsfreiheit, im negativen Umfang, eine Voraussetzung vertraglicher Betätigung und deshalb notwendigerweise zwingenden Rechts.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">3. 1. Abschlussfreiheit</span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die Abschlussfreiheit entspricht der freien Entscheidung darüber, ob man überhaupt einen Vertrag abschließen will oder nicht. Im Gegensatz dazu ist der gesetzliche Zwang zum Abschluss eines Vertrages der </span><span style="color: #000000;">Kontrahierungszwang</span><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Bei dem Abschluss eines Vertrages ist es wichtig, ihn nicht nur einseitig zur Entstehung zu bringen, da der Vertrag als zweiseitiges Rechtsgeschäft verstanden wird, sondern es wird auch darauf abgezielt, die zum Abschluss eines Vertrages notwendigen Schritte unternehmen zu dürfen – bzw. zu unterlassen, d. h. eine Offerte zu stellen (aktive Abschlussfreiheit) oder eine solche zu akzeptieren (Annahmefreiheit).</span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Diese Freiheit bedeutet, dass keine Partei gehalten ist, etwas zu erklären und sich damit zu verpflichten. Die Freiheit ist ihr gegeben, um sich in beliebigen Entscheidungen zu binden oder nicht.</span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Das Prinzip der Abschlussfreiheit gibt dem Einzelnen das Recht zu entscheiden, ob er einen Vertrag schließt oder nicht, darüber hinaus aber auch das Recht, sich den Vertragspartner auszusuchen (Kontrahenten-Wahlfreiheit)</span></span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>11</sup></span></span></span></span></sup></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">. Aufgrund der Abschlussfreiheit kann der Einzelne also entscheiden, ob, mit wem und worüber er einen Vertrag abschließen will</span></span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>12</sup></span></span></span></span></sup></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Dazu gehört auch das Recht der Entscheidung für oder gegen einen Vertragsabschluss, der Wahl des Vertragspartners oder das Recht, die vertragliche Gestaltung nicht begründen zu müssen.</span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Privatautonomie bedeutet insofern Freiheit zu willkürlichen, zufälligen und möglicherweise auch unsinnigen Entscheidungen des Individuums. Die Vertragsfreiheit lässt sich aus Art. 2 I GG, dem Recht </span></span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, herleiten</span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">. In diesem Sinn kann man feststellen, dass man grundsätzlich für den Abschluss des Vertrages außer den Willenserklärungen der Kontrahenten keine weiteren Voraussetzungen zu erfüllen braucht.</span></span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></span></span></sup></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Dem Einzelnen steht es grundsätzlich frei, ob und mit wem er einen Vertrag </span></span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">schließt. Nur in Ausnahmefällen wird er in seiner Abschlussfreiheit beschränkt und verpflichtet, einen Vertrag abzuschließen. </span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Ein solcher Kontrahierungszwang kann kraft</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">spezieller gesetzlicher Anordnung (z. B. für Strom, Wasser, Gas, Personentransport) und allgemein bei öffentlichen Versorgungsaufgaben (Versorgung mit lebenswichtigen Gütern) bestehen</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>13</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">3. 2. Partnerwahlfreiheit</span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die Möglichkeit, sich vertraglich mit einer beliebigen Gegenpartei zu verbinden, bezeichnet man als Partnerwahlfreiheit. Jedoch </span><span style="color: #000000;">ist</span><span style="font-size: small;"> nur Partner eines Vertrages wer vertragsfähig ist – z. B. Volljährige.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">3.3. Inhaltsfreiheit</span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die Inhaltsfreiheit stellt die wichtigste der vertragsfreiheitlichen </span><span style="color: #000000;">Manifestationen</span><span style="font-size: small;"> dar: Sie regelt den Inhalt eines Vertrages.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Diese Selbstbestimmung, den Inhalt eines Vertrages selbst auszusuchen, entspricht der Freiheit der Parteien, miteinander über die Vor- und Nachteile entsprechender Interessen zu sprechen, wodurch sie Gerechtigkeit und Richtigkeit erreichen können</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>14</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Sie übertrifft insbesondere die Abschlussfreiheit und die Partnerwahlfreiheit an Bedeutung, weil die Pflicht zum Abschluss eines Vertrages mit einer bestimmten Person und in vorgeschriebener Form wenig belastend ist, wenn noch Inhaltsfreiheit besteht und wenn auch der Verpflichtete den Inhalt seiner Leistung beliebig bestimmen kann.</span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Deswegen steht die Inhaltsfreiheit im Rahmen der Vertragsfreiheit im Vordergrund und wurde teilweise mit dieser identifiziert. Die Inhaltsfreiheit beschränkt sich, indem der Inhalt eines Vertrages von der Rechtsordnung kontrolliert wird</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>15</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">, indem die Geschäftsfähigkeit und der nicht gestörte Wille zu überprüfen sind, und sie ermöglicht damit, dass den Parteien eine Richtigkeitschance eröffnet wird, da die Parteien den mit dem Vertrag verbundenen Nachteilen zugestimmt haben</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>16</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">3.4. Formfreiheit</span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die Formfreiheit entspricht der gestaltenden Schließung von Verträgen grundsätzlich ohne eine bestimmte Form oder bedeutet, dass man eine Form wählen kann, die nicht im Gesetz erwähnt ist. Formfreiheit besteht</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"> nicht, wenn eine gesetzliche Form vorgeschrieben ist, beispielsweise bei Grundstücksgeschäften. Hier hat sie die Funktion der Warnung und kann zu Beweiszwecken dienen</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>17</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">3.5. Aufhebungsfreiheit</span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Diese Freiheit bedeutet, dass man sich auch wieder von geschlossenen Verträgen lösen kann. Aufgrund der gesetzlichen Bindung gilt ein Antrag</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>18</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"> lediglich in besonderen Fällen.</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>19</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"> Dies geht freilich nur, wenn alle Vertragspartner dies vereinbaren oder wenn im Vertrag ein entsprechendes Recht vorgesehen ist und die dafür vereinbarten Voraussetzungen vorliegen.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">4. Verfassungsrechtliche Garantie der Privatautonomie</span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Nipperdey hat das Privatrecht als Lebenselement des Menschen bezeichnet</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>20</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">: Es gründe historisch auf humanitas und libertas, „den Grund- und Freiheitsrechten unserer abendländischen Kultur, die auch das Grundgesetz schütze</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>21</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">“. Hierbei ergibt sich aus dem Zusammenspiel der nach Art. 1 I GG unantastbaren Würde des Menschen als Grundlage unserer Rechtsordnung mit der für deren Realisierung wiederum notwendigen freien Entfaltung der Persönlichkeit gemäß. Art. 2 I GG die grundgesetzliche Garantie der Privatautonomie.</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>22</sup></span></span></span></sup></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Einzelne Grundrechte, wie die Garantie von Eigentum und Erbrechten</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>23</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">, die Vereins- und Koalitionsfreiheit</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>24</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"> und Berufsfreiheit</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>25</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">, konkretisieren den verfassungsrechtlichen Schutz der Privatautonomie. Andererseits ergibt sich aus Art. 2 Abs. 1 GG aber auch, dass diese Freiheit nicht grenzenlos ist. So haben die Gerichte bei der ihnen obliegenden Inhaltskontrolle von Verträgen zu gewährleisten, dass privatautonom getroffene Vereinbarungen einen Vertragspartner dann nicht ungewöhnlich stark belasten dürfen, wenn sie das Ergebnis strukturell ungleicher Verhandlungsstärke sind</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>26</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Das Grundgesetz verzichtet zwar auf eine Positivierung der Vertragsfreiheit als Grundrecht, ist aber nicht ohne Aussage über die Grundlagen der Zivilrechtsordnung. Es gibt dem Bund in Art. 74 Ziff. 1 GG die konkurrierende Gesetzgebungskompetenz für das Bürgerliche Recht. Bei aller gebotenen Vorsicht, aus den Kompetenznormen materielle Wertungen abzuleiten, war mit der Übernahme des Begriffs „Bürgerliches Recht“, der bereits in den Vorgängervorschriften der WRV</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>27</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"> und der Reichsverfassung von 1871 Verwendung gefunden hatte, zumindest kein Buch mit dem traditionellen Verständnis des Zivilrechts intendiert</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>28</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.Mit den Gewährleistungen der freien Entfaltung der Persönlichkeit(Art. 2 Abs. 1 GG), der beruflichen Selbstbestimmung (Art. 12 GG), </span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">dem Schutz des Resultates wirtschaftlicher Selbstbestimmung und der Testierfreiheit (Art. 14 GG), dem Gebot der Gleichbehandlung (Art. 3 GG) sowie dem Verzicht auf materiell-soziale Rechte nach dem Vorbild der WRV rezipiert das Grundgesetz zu dem bürgerlich-liberale Grundsätze, die mit dem gängigen Verständnis der Vertragsfreiheit geistesgeschichtlich untrennbar verbunden sind</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>29</sup></span></span></span></span></sup></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">5. </span></span><span style="font-size: small;">Die Einbindung im Europarecht</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die Vertragsfreiheit ist unabhängig von ihrer Verankerung in der deutschen Verfassung als ein allgemeiner Rechtsgrundsatz zu bezeichnen, der die Rechtsordnungen der Mitgliedstaaten der Europäischen Union prägt und damit zu dem ungeschriebenen primären Gemeinschaftsrecht zählt. In der auf den Prinzipien der Marktwirtschaft aufbauenden Gemeinschaft ist die Vertragsfreiheit ein elementares Element. Sie wird vom EuGH im Rahmen des Grundrechts auf wirtschaftliche Betätigung anerkannt</span></span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>30</sup></span></span></span></span></sup></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Die Grundfreiheiten des EG-Vertrages sind Ausprägungen dieses Grundsatzes. Auch der Entwurf einer europäischen Verfassung hebt die Freiheitsrechte in besonderer Weise hervor. So sieht Art. II-66 das Recht eines jeden Menschen auf Freiheit und Sicherheit vor. Darüber hinaus wird neben anderen Freiheiten in Art. II-75 die Berufsfreiheit, in Art. II-76 die unternehmerische Freiheit und in Art. II-77 das Eigentumsrecht garantiert.</span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Es ist also davon auszugehen, dass auch im europäischen Gemeinschaftsrecht die Vertragsfreiheit als wesentliches Grundrecht verankert ist (</span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">selbst wenn die Verfassung nicht in Kraft treten sollte</span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">)</span></span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>31</sup></span></span></span></span></sup></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: medium;"><strong>III. Die Schranken der Vertragsfreiheit</strong></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Die Beschränkungen der Vertragsfreiheit bestehen darin, dass die überragenden Interessen der Allgemeinheit oder grundlegende Wertentscheidungen der Rechtsordnung gefährdet sind. Also, wenn die Intention der Vertragsfreiheit, die Selbstbestimmung des Einzelnen zu ermöglichen, bedroht ist, erkennt man die Schranken der Vertragsfreiheit.</span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="color: #000000;">Die Grenze der Vertragsfreiheit verläuft also dort, wo die Befugnisse anderer anfangen.</span><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"> Erst indem die Rechtsordnung die Freiheit jedes Einzelnen begrenzt, schafft sie größtmögliche Freiheit für alle</span></span><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">1. Nach der Schweizer OR</span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Im schweizerischen Privatrecht gilt der Grundsatz der Privatautonomie mit der Vertragsfreiheit als zentrales Element.</span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Nach dieser </span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Obligationsrechtsordnung</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"> ist (OR 19.2 und OR 20.1) festzuhalten, dass sich die Schranken der Vertragsfreiheit dort befinden können, wo das Gesetz eine unabänderliche Vorschrift festsetzt</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>32</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">. Es kann in der öffentlichen Ordnung vorliegen, bei den guten Sitten, in dem Recht der Persönlichkeit oder indem es keinen unmöglichen vertraglichen Inhalt gibt.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Das heißt, dass die Verträge, die gegen eine unabänderliche Vorschrift, die öffentliche Ordnung oder das Recht der Persönlichkeit verstoßen</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>33</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">, einen widerrechtlichen Inhalt haben.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Die Vertragsfreiheit besteht nach der Schweizer Rechtsordnung in der Inhaltsfreiheit des Vertrages, dessen Inhalt innerhalb des Gesetzes beliebig festgestellt werden kann</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>34</sup></span></span></span></span></sup></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"> und gilt im schweizerischen Recht nicht unbeschränkt, sondern nur innerhalb der ihr vom Gesetz gesteckten Grenzen.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Die Unmöglichkeit von OR 20, Abs. 1 erscheint als eine der in OR 19, Abs. 2 erwähnten Vorschriften, ein Vertrag mit einem unmöglichen Inhalt ist ein widerrechtlicher</span></span><span style="color: #df4133;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">.</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"> Diese Unmöglichkeit kann objektiv, zeitlich oder sachlich sein. Das heißt, dass eine objektive Unmöglichkeit besteht, wenn diese aufgrund einer besonderen Situation der Vertragspartner vorliegen muss. Die Unmöglichkeit des Vertrages kann zeitlich sein, indem dessen Leistung schon bei Vertragsabschluss nicht erbracht hätte werden können, und sie kann sachlich sein, wenn die Erbringung objektiv unmöglich ist</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>35</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Die Abschlussfreiheit ist auch im Schweizerischen Öffentlichen Recht eingeschränkt, indem die Freiheit zu kontrahieren oder nicht zu kontrahieren, wann und mit wem man will, bedroht ist.</span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die Formfreiheit</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>36</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"> ist auch beschränkt, wenn man den Formvorschriften nicht folgt: z. B. nicht in einfacher und qualifizierter Schriftlichkeit gestaltet oder ohne Registereintragung oder öffentliche Beurkundung.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">2. Nach der Verfassung</span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die Anknüpfung an Art. 2 I GG zeigt die notwendige Begrenzung der Vertragsfreiheit. Das Menschenbild des Grundgesetzes ist nicht das eines isolierten Individuums, vielmehr hat das Grundgesetz im Sinne der Gemeinschaftsbezogenheit und Gemeinschaftsgebundenheit der Person entschieden, ohne dabei ihren Eigenwert anzutasten</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>37</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">. Daher findet die Privatautonomie nach Art. 2 I GG ihre Grenze in den Rechten Dritter, was auch der Idee der Vertragsfreiheit entspricht.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die Anforderungen an Einschränkungen der Vertragsfreiheit sind in verschiedenen Faktoren begründet. Nach Laufke und Nipperdey sind die Meinungen eines weitgehenden Grundrechtsschutzes liberaler Vertragsfreiheit ohne Gesetzvorbehalt vertreten. Sie begründen, ihre Überlegungen auf der Grundlage einer inzwischen überholten Dogmatik des Art. 2 Abs. 1 GG zu entwickeln</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>38</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Laufke behauptet, dass die Vertragsfreiheit der Sache nach Art. 2 Abs. 1 GG nur erfasst werden kann, wenn sie nicht bereichsspezifisch von Art. 14 GG (Verfügungsgeschäfte), Art. 9 GG (Gesellschaftliche Verträge) oder Art. 6 GG (Verträge des Erb- und Familienrechts) beschrieben wird. Der Gewährleistung der Vertragsfreiheit sind Schranken durch Art. 2 Abs. 1 GG gezogen.</span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die Gesetze, die die Vertragsfreiheit beeinträchtigen, können im Grundsatz die Geltung nicht gewähren. Unter diesen Umständen schaffe Art. 2 Abs. 1 GG ein subjektiv-öffentliches Recht und ein wirkendes Privatrecht auf Freiheit bei Vertragsschluss und Vertragsgestaltung</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>39</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die freie Gestaltung des Vertrages sei das juristische Mittel „zur Durchsetzung des persönlichen Willens, das Mittel, sich eine Welt nach seinem Bild zu gestalten, sich das Milieu zu schaffen, das man zur Entfaltung der Persönlichkeit benötigt. Er ist das juristische Mittel zur Befriedigung der Bedürfnisse, zur Nutzbarmachung der eigenen Fähigkeit und des eigenen Vermögens, der Behelf, sich einen Anteil an den Gütern dieser Welt zu verschaffen, über seinen Anteil zu herrschen und zu Lebzeiten und über den Tod hinaus zu verfügen. Ohne Vertrag mag es eine Person im streng juristisch technischen Sinne – Träger von Rechten und Pflichten – geben. Eine Persönlichkeit in jenem Vollsinn, in dem das Wort in Art. 2 GG verwendet wird, gibt es ohne Vertrag, den der einzelne nach seinem Willen abschließt und nach seinem Willen gestaltet, nicht“</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>40</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">In diesen sehr bedeutenden Ausdrücken bildete Laufke unterschiedliche Richtungen der Schranken der Vertragsfreiheit. </span><span style="color: #020000;">Diese seien nämlich in der Verletzung der Menschenwürde und in der Verletzung spezieller Freiheitsrechte zu sehen.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Weitgehend vom verfassungsrechtlichen Schutz ausgeschlossen seien auch Verträge, die Rechte oder Rechtsgüter Dritter beeinträchtigten</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>41</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Anderseits erkennt Nipperdey die Vertragsfreiheit an, „ohne die eine Marktwirtschaft nicht denkbar“</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>42</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"> und die von Art. 2 Abs.1 GG sichergestellt sei. Er betont, dass die Vertragsfreiheit vor allem materiell grundrechtsgeschützt ist, da die Grundsatzsnormen der Verfassung unmittelbar angewendet werden müssen</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>43</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">. Darüber hinaus vertritt er die Position, dass die Privatautonomie und die Vertragsfreiheit, unter der Voraussetzung einer </span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">völligen rechtlichen</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">tatsächlichen Grundlage, Beschränkungen der eigenen Freiheitssphäre wirksam eingehen könnten. Diese Beschränkungen entsprechen der Verletzung eines Grundrechtes.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Im Arbeitsrecht wurde die Vertragsfreiheit des Sozialstaatsprinzips verwandelt, da die Überlassung des Interessenausgleichs nicht frei vereinbar sein kann</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>44</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Daher findet die Privatautonomie nach Art. 2 I GG ihre Grenze in den Rechten Dritter, was auch der Idee der Vertragsfreiheit entspricht. Die Grenze der Privatautonomie des einen ist die Privatautonomie des anderen. Nur hierdurch ist es möglich, sie für jedermann in gebotenem Umfang zu gewährleisten.</span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">3. Nach dem BGB</span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Das Reichsgericht hat durch eine Schrankensetzung die vermeintlich streng formale Freiheitsethik des BGB in eine materiale Ethik sozialer Verantwortung zurückverwandelt.</span><span style="font-size: small;">Das Interesse der Allgemeinheit an einem geordneten Zusammenleben ist also die natürliche Grenze der Privatautonomie.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Diese Begrenzungen der Privatautonomie finden ihren Ausdruck in vielen Regelungen des Zivilrechts (§§ 134, 138, 242 BGB), in warnenden Formvorschriften oder dem ausgleichenden Ersatz von Vertrauensschaden über Einschränkungen von Wettbewerbsverboten bis zum Minderheitenschutz im Gesellschaftsrecht</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>45</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die Entwicklung des BGB ist geprägt vom Spannungsverhältnis zwischen Wille und Vernunft bzw. freiheitlich-individualistischer und wertorientiert-sozialer Ausrichtung. Die Frage nach der Geltung der Grundrechte im Privatrecht ist die dem Verfassungssystem der Bundesrepublik entsprechende neue Spielart der seit der Entstehung des BGB geführten Diskussion über soziale Aspekte im grundsätzlich freiheitlich-individualistischen BGB</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>46</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Neu </span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">ist der Grundrechtsbezug: Die zivilrechtliche Privatautonomie bezeichnet im Kern ein von unserer Verfassung vorausgesetztes und grundrechtlich geschütztes Handeln der Individuen. Jede Lösung der Drittwirkungsfrage muss an dieser grundrechtlichen Verbürgung der Privatautonomie ansetzen</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>47</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Das Recht des Abschließens von Verträgen, das den natürlichen und juristischen Personen zusteht – § 26 BGB –, wird aus unterschiedlichen Gründen beschränkt. Die Grenzen der Vertragsfreiheit können aus kollektiven Gründen bestehen, z. B. wegen des wirtschaftlichen Wettbewerbs (UWG, Kartellrecht, Preisregelungen/-bindungen, Ladenschlusszeiten etc.) oder aus sozialen Gründen (Kinder-, Jugend-, Mutterschutz, Nachtarbeitsverbot), also wegen der Schutzgesetze (MRG, KschG, PHG, Arbeitsrechts). </span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Diese Typen von Schranken sind als Abschlussverbote genannt, z. B sind die Verträge, in denen Jugendliche zu bestimmten gefährlichen oder gesundheitsschädlichen Arbeiten verpflichtet werden, danach verboten und gemäß § 134 BGB nichtig, wie in §§ 22 ff. BGB erklärt</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>48</sup></span></span></span></span></sup></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Schließlich gibt es auch die Schranken aus allgemeinen Gerechtigkeits- und Wohlfahrtsstaatsüberlegungen heraus. Dazu dient bspw. der </span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Kontrahierungszwang</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">, der z. B. eine Verkehrs- oder transportmäßige Versorgung der Bevölkerung gewährleisten soll, die nicht vom Belieben des monopol- oder oligopolartigen Anbieters abhängen soll, zum Beispiel: Post, Bahn, aber auch private Beförderungsmittel</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>49</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: medium;"><strong>IV. Entwicklung der Vertragsfreiheit</strong></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">1. Historische Entwicklung</span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Hier werden die ersten Erscheinungen der Vertragsfreiheit und die wesentlichen Fakten in der Geschichte gezeigt. Der Anfang und die aktuellen Aspekte der Vertragsfreiheit sind für die Bildung der Entwicklung dieser Freiheit in der Gesellschaft durch die unterschiedlichen Phasen der recht- und wirtschaftlichen Lage sehr wichtig.</span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">1.1. Im Römischen Recht</span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Das Prinzip der Vertragsfreiheit des Römischen Rechts war in einem ersten Schritt der Römischen Rechtsgeschichte unbekannt, da die Rechtsgeschäfte, auch die zweiseitig genannten Verträge, generell formgebunden waren, indem der damalige Konsens zwischen den Vertragsparteien nur in einer bestimmten Form, bei der Wendung bestimmter Vertragstypen, zu gestalten war – „Obligationes ex contractu“</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>50</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Nur innerhalb dieser Typen von Verträgen (Typenzwang des Vertragsrechts) war die Vertragsfreiheit vorhanden. Dies waren: die Verbalkontrakte, Litteralkontrakte, Realkontrakte und der Konsensualkontrakt</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>51</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Somit kann man Folgendes feststellen: Obwohl die Vertragsfreiheit im Römischen Recht schon durch den Typenzwang bestand, war sie beschränkt und abhängig von den angemessenen Formen zur Einhaltung der jeweiligen Vertragstypen. </span><span style="font-size: small;">I</span><span style="font-size: small;">n Bezug auf die essentialia negotii (Kaufgegenstand und Kaufpreis) macht die Richtlinie den Vertragsparteien ebenfalls keine Vorschriften. Die wesentlichen Punkte des Kaufgeschäfts unterliegen immer noch der freien Gestaltungsmöglichkeit der Parteien. Insofern liegt diesbezüglich auch keine Einschränkung der Vertragsfreiheit vor.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Der Typenzwang blieb in der Entwicklung des Römischen Rechts bis zu Justinian stets erhalten und fand seinen Ausdruck in diesem durch die Dictum Ulpians: „nudapactio obkigationen non parit“</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>52</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Jedoch war die Vertragsfreiheit bereits im klassischen Römischen Recht verwurzelt.</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><span style="color: #000000;"> D</span>ort findet sich in den Zwölftafelgesetzen der Jahre 451/0 v. Chr</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>53</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"> die wohl erste Kodifikation des Grundsatzes der Vertragsfreiheit: “cum nexum faciet mancipiumque, uti linguanucupassit, ita ius esto“</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>54</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">. </span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Während die römische Rechtskultur mit dem Tatbestand der Vertragsfreiheit schon frühzeitig vertraut war, diesen jedoch auch mit manchen Schranken in formaler Art versah, bestanden im germanischen Rechtskreis keine expliziten Regeln über das, was heute, mit dem Begriff der Vertragsfreiheit bezeichnet wird</span></span><span style="color: #df4133;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">. </span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Dies sicherte dem in jeder Beziehung weiter ausgebildeten Römischen Recht, das als Quelle in vielfältiger Weise adaptiert wurde, einen großen Einfluss.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">So wurden im Gemeinen Recht die allgemeinen Schranken der Vertragsfreiheit wie im Römischen Recht in den Gesetzen und der Sittenmoral gesehen</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>55</sup>&#8220;</span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">. Auch bestanden im rechtsgeschäftlichen Verkehr zunächst abwechslungsreich Formzwänge. Erst mit dem Aufstieg der Städte und der zwischen ihnen bestehenden Handelsbeziehungen seit dem 11./12. Jahrhundert ergab sich das Erfordernis, das in der römischen Denkart formalisierte Vertragsrecht jedenfalls für den Wirtschaftsverkehr zu liberalisieren. Unten dem Einfluss der </span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Kanonischen</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"> setzte sich im Gemeinen Recht graduell das Konsensualprinzip und mit ihm die Lehre von der Klagbarkeit formloser Verträge durch.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Damit war zumindest im nichtagrarischen Bereich ein Zustand weitgehender Vertragsfreiheit hergestellt</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>56</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">1.2. In der Weimarer Verfassung</span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Im </span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">ausgehenden</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"> 18. Jahrhundert liegen die Wurzeln der abstrakten Vertragsdogmatik. Die staatsfreie rechtliche Gestaltungsfreiheit, die sich in erster Linie in der Vertragsfreiheit ausdrückt, entsprach den Bedürfnissen und Erwartungen der Unternehmer-Gesellschaft des Früh- und Hochkapitalismus. Gleichwohl setzte sich die Vertragsfreiheit im 19. Jahrhundert mit der Wirtschaftsordnung des Ökonomischen Liberalismus normativ schnell durch</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>57</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Der erste gesetzgeberische Ausdruck im Preußischen Landrecht erfuhr die Gewährleistung bürgerlicher Freiheit, indem Eigentum und Vertragsfreiheit nach </span><span style="color: #000000;">konsensualem</span><span style="font-size: small;"> Muster positiv anerkannt wurden: I 8 §1 ALR räumt dem Eigentümer die Befugnis ein, aus eigener Macht über die Substanz einer Sache unter Ausschließung Dritter zu verfügen, und I 5 ALR bestimmte in § 8 ALR, dass sich jeder, der zu rechtsgültigen Willenserklärungen fähig ist, auch durch Verträge verpflichten kann.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Mit der Einführung der Vertragsfreiheit nach </span><span style="color: #000000;">konsensualem</span><span style="font-size: small;"> Muster durch diese drei großen Kodifikationen war das Konzept der Privatautonomie im deutschen Recht somit schon zu Beginn des 19. Jahrhundert verankert.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die Politik der Weimarer Republik könnte man als eine Periode der wirtschaftlichen Experimente bezeichnen</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>58</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">. Die Konzeption des Sozialismus und die Zeit des Nationalsozialismus hingegen sind gekennzeichnet durch die extremen Einschränkungen der individuellen Freiheit.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Eine Schlussfolgerung kann man dahingehend ziehen, dass Walther Eucken, basierend auf diesen historischen Erfahrungen, seine Konzeption des Ordoliberalismus formuliert hat.</span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">2. Die Entwicklung der Vertragsfreiheit im Arbeitsrecht</span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die vertragliche Verbindung im Arbeitsrecht </span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">veränderte</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"> sich über die Jahre. Stark gestritten wurde über die Situation von Kinderarbeit, lange Arbeitszeiten, schlechte Arbeitsbedingungen wie auch über die Lohnzahlung unterhalb des Existenzminimums. Die Beschränkungen der Kinderarbeit, der Arbeitszeiten und obligatorische Geldzahlungen wurden ab 1939 durch rare staatliche Schutzmaßnahmen festgesetzt</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>59</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Jedoch wurde die Vertragsfreiheit vor allem in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wesentlich </span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">gestärkt</span></span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">. Arbeiter und Unternehmer zogen den Schluss, einerseits die Macht von Kartellen und Monopolen, andererseits die individuell schwache Verhandlungsposition der Arbeiter zu kompensieren. Danach wurden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Streiks und Gewerkschaftsgründungen in verschiedenen Intensitäten in unterschiedlichen Länder toleriert</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>60</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die Entwicklung der Vertragsfreiheit im Arbeitsrecht wurde mit der Freigabe und rechtlichen Anerkennung von Koalitionen gefordert. Die Tarifverordnung vom 23.12.1918 erkannte die Koalitionsfreiheit als notwendige Entsprechung der Vertragsfreiheit des Bedürfnisses nach kollektiver Interessenwahrung an. Damit verlor das Arbeitsrecht einen Teil seines individualistischen Charakters</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>61</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: medium;"><strong>V. Die Entstehung des ordoliberalen Denkens</strong></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">1. Die Freiheit in der wirtschaftlichen Rechtsordnung: Ordoliberalismus</span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">In den Jahren 1936/1937 sind die ersten gemeinsamen Publikationen des ordoliberalen Denkens auf </span><span style="color: #000000;">dem Markt gekommen</span><span style="font-size: small;">. Die Schriften über „Ordnung der Wirtschaft“ wurden von den Wirtschaftswissenschaftlern Franz Böhm, Walten Eucken und Hans Grossman Doerth herausgegeben.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Diese Schriften hatten als Aufgabe, zur „Reaktivierung des wirtschaftlichen Einflusses von Rechtswissenschaft und Nationalökonomie“</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>62</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"> beizutragen.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Vom Grundsatz des „Laissez-Faire“ sind die Einsichten eines Leistungswettbewerbs für die Veranstaltung aufzugeben. Zu Themen wie „Wettbewerb als Grundprinzip der Wirtschaftsverfassung“ oder „Möglichkeiten und Grenzen der Gebundenen Konkurrenz“ wurde Stellung genommen. Währenddessen untersucht Böhm „Der Wettbewerb als Instrument staatlicher Wirtschaftslenkung“ und kommt damit immer näher zu einer Wettbewerbsordnungsidee.</span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Erst </span></span><span style="font-size: small;">im Jahr 1948 wurde das erste Buch des ordoliberalen Denkens von Walter Eucken und Franz Böhm veröffentlicht. Die Herausgabe des Buches wurde nach den Kriegen beschlossen. </span><span style="color: #000000;">Das Buch beantwortete die Frage nach den menschenwürdigen und befriedigenden Wirtschafts- und Gesellschafsordnungen und stellte auch die Wettbewerbsordnung dar.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;">Die Vollständige Konkurrenz wurde von Eucken theoretisch untersucht und wandte energisch gegen die wettbewerbsbeschränkenden Kartelle<span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">2. Die Freiburger Schule von 1957</span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Nach Dürr entspreche Ordoliberalismus:</span></p>
<blockquote>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">einer „Richtung des revisionistischen Liberalismus, fälschlich „neoliberal“, besser sozialliberal genannt, die im Wesentlichen von Walter Eucken, seiner Freiburger Schule und Wilhelm Röpke begründet wurde und einen liberalen Grundsatz des Privateigentums an den Produktionsmitteln, eine marktwirtschaftliche Ordnung des Wettbewerbs anstrebe, die einen gegen das Allgemeineninteresse gerichteten Gebrauch des Privateigentums durch Entmachtung monopolistischer Marktstellung verhindere. In der Marktform „Vollständiger Konkurrenz“ wird die vorgefundene Ordnung (ordre naturel), ORDO, gesehen, welche einzig Vorbild des wirtschaftsverfassungsrechtlichen Rahmens einer auf freien Leistungswettbewerb beruhenden Wirtschaftsweise zu sein vermag; dementsprechend sind die in sich verflochtenen Bereiche Wirtschaft und Gesellschaft gleichartig nach dem Subsidiaritätsprinzip zu ordnen“</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><sup>63</sup></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">. </span></span></p>
</blockquote>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="color: #df4133; font-family: Arial, sans-serif;"><span style="color: #000000;">Diese Definition erklärt, dass Eucken zwar eine liberal ausgestaltete Wirtschaftsordnung befürwortete, aber trotzdem neben der staatlichen Wettbewerbspolitik und der Korrektur externer Effekte auch in den Bereichen sozialpolitischer Maßnahmen und steuerlicher Verteilung wichtige Punkte staatlicher Intervention sah</span>.</span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Die Grundideen des Ordoliberalismus entsprechen dem, dass eine menschenwürdige Wirtschaftsordnung als Ziel die Gewährleistung individueller Freiheit hat. Dies kann nur die Wettbewerbswirtschaft sein.</span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Franz Böhm fügt hinzu, dass die Wettbewerbswirtschaft nicht von allein entsteht, sondern der „gärtnerischen Pflege“ durch den Staat bedarf. Der Staat hat die Funktionsbedingungen der Wettbewerbswirtschaft in ordnender Weise zu gestalten. Zu setzen sind die Spielregeln, nicht das Spielergebnis.</span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Es ist auch festzustellen, dass die Interdependenz der Ordnungen einen Zusammenhang von freiheitlicher politischer Ordnung, Privatrechtsgesellschaft und Wettbewerbsordnung darstellt. Das ist auch die Idee der Wirtschaftsverfassung.</span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">2.1. Die Bedeutung des Ordoliberalismus für die Vertragsfreiheit</span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Nach Eucken besteht die Aufgabe des Ordoliberalismus die Festlegung und Sicherung wettbewerblicher Spielregeln, innerhalb derer die Wirtschaftssubjekte agieren sollen</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>64</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">. </span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">D</span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">ie Aufgabe besteht also darin, „Ordnungsformen zu realisieren, in deren Rahmen sich eine Harmonie einstellt“</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>65</sup></span></span></span></span></sup></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">, indem die Wettbewerbsordnung, wenn sie die Tendenz zur vollständigen Konkurrenz enthält, zu einer „natürlichen Ordnung“ führt.</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"> Und diese vollständige Konkurrenz, der „Ordo“, bedeutet Harmonie, da das Einzelinteresse nicht mehr in der Lage ist, das gesamte Interesse zu schädigen, weil dann der Einzelne wirtschaftlich weitgehend einflusslos sein soll.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die Grundprinzipien des Ordoliberalismus garantieren die Offenhaltung der Märkte, das Privateigentum, die weitgehende Schadenshaftung der Entscheidungsträger, die Konstanz der Wirtschaftspolitik und die Vertragsfreiheit</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>66</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Eucken betont noch, dass die Lösung der ordnungspolitischen Aufgabestellung in einer zu schaffenden Wettbewerbsordnung bestand</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>67</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">, welche die ökonomische Macht von Individuen und organisierten Gruppen möglichst gering hält.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Dem Staat kommt die Aufgabe zu, die wirtschaftliche Ordnung positiv zu gestalten, wie Eucken über die Staatsbildungen im endenden 18. und beginnenden 19. Jahrhundert anmerkt</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>68</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">:</span></span></p>
<blockquote>
<p align="LEFT">„<span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">Nunmehr sah es der Staat auch als seine Aufgabe an, der Wirtschaft eine neue, rational erdachte Ordnung zu geben. Damit vollzog er einen ungemein tiefen Eingriff, wie er seit Ende des Altertums nicht versucht war. In der Beseitigung alter Bindungen in Landwirtschaft und Gewebe bestand diese wirtschaftsverfassungsrechtliche Revolution nicht allein, sondern ebenso in der Schöpfung und Einführung einer neuen Ordnung. Gewiß, diese Verfassung beruhte für alle Teile der Wirtschaft auf Privateigentum, Vertragsfreiheit</span><span style="font-size: x-small;">und Wettbewerb. Deshalb zog sich auch der Staat aus unmittelbarer wirtschaftlicher Betätigung möglichst zurück und unterließ unsystematische Einzeleingriffe. Aber wer nur das letztere beachtet, sieht nicht, wie der Staat durch die Verfassungsgesetzgebung der Wirtschaft eine neue Basis schuf; er wollte nicht nur dem einzelnen Freiheit geben, sondern auch dem ganzen Ordnung“</span></span></p>
</blockquote>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Der Ordoliberalismus teilt nicht den Optimismus des klassischen Liberalismus, dass das Streben der Individuen nach ihrem eigenen ökonomischen Vorteil gewissermaßen selbsttätig zum Gesamtwohl der Gesellschaft führt. An die Stelle der unsichtbaren Hand setzt der Ordoliberalismus die vom Staat zu konstituierende und zu überwachende Ordnung des Wettbewerbs. Euckens wirtschaftspolitische Überlegungen beginnen mit der Unterscheidung zwischen der Wirtschaftsordnung als dem rechtlichen und institutionellen Rahmenwerk der ökonomischen Aktivitäten und dem Wirtschaftsprozess bzw. Wirtschaftsablauf, der die täglichen Transaktionen der Wirtschaftssubjekte umfasst. Um die von ihm angestrebte Ordnung zu verwirklichen, hat Eucken konstituierende und regulierende Prinzipien zusammengetragen.</span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Durch die konstituierenden Prinzipien (Herstellung eines funktionsfähigen Preissystems, vollständige Konkurrenz, Stabilisierung des Geldwerts durch die Währungspolitik, offene Märkte, Privateigentum, Vertragsfreiheit, volle Haftung, Konstanz der Wirtschaftspolitik) soll eine funktionsfähige Wettbewerbsordnung geschaffen werden.</span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die regulierenden Prinzipien (Monopolaufsicht, Umverteilung, Korrektur der Wirtschaftsrechnung, Auffangen anomaler Angebotsreaktionen) sind erforderlich, um die Funktionsfähigkeit der Wettbewerbsordnung zu garantieren. Als entscheidendes Kriterium für ordoliberale Interventionen gilt die Marktkonformität, d. h., die Eingriffe dürfen den Marktprozess nicht ersetzen, sondern sollen ihn im Sinne einer idealen Ordnung beeinflussen</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>69</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">In seinem Buch „Grundsätze der Wirtschaftspolitik“ (1952) hat </span><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"><em>Eucken</em></span></span><span style="font-size: small;"> diese wirtschaftspolitische Neuorientierung vertieft und präzisiert. </span><span style="color: #000000;">Gleichzeitig sollen seine ökonomischen Planungen gegenüber staatlicher oder wirtschaftlicher Macht geschätzt werden.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">In der Politik wurden auch die aktive Monopol- und Oligopolkontrolle (Verhinderung, Preiskontrolle bei Natürlichen etc.), die progressive Einkommensteuer (Korrektur des Einkommens, Verteilung), die richtige Wirtschaftsrechnung (Internalisierung negativer externer Effekte, wie z. B. Umweltkosten) und die staatliche Intervention bei anormalem Angebotsverhalten durch diese Prinzipien (Mindestlohn) reguliert.</span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Das Resultat dieser Studie der ordoliberalen Schule wurde vom damaligen Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhard als theoretisches Fundament der deutschen Sozialen Marktwirtschaft bezeichnet.</span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">2.2. Franz Böhm und die Vertragsfreiheit</span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">In einer Juristenfamilie wurde der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftler Franz Böhm am 16. Februar 1895 in Konstanz geboren</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>70</sup></span></span></span></span></sup></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"> Seine rechtswissenschaftliche Promotion und Habilitation erfolgten an der Freiburger Universität. Seine Lehrbefugnis als Professor wurde ihm aufgrund der NS-Politik gegenüber jüdischen Mitbürgern entzogen. Erst 1945 wurde er wieder auf eine Professur berufen, zunächst an der Freiburger Universität und 1946 an der Universität Frankfurt am Main. Franz Böhm war stets bemüht, seine wissenschaftlichen Einsichten politisch wirksam werden zu lassen. </span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Für die Widerstandsbewegung um Carl-Friedrich Goerdeler arbeitete er einen Entwurf für ein Kartellgesetz aus, und war maßgeblich an den Vorbereitungen des 1957 verabschiedeten Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen für die Aushandlung des Wiedergutmachungsabkommens mit Israel beteiligt</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>71</sup></span></span></span></span></sup></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">. Außerdem war Böhm zwischen 1953 und 1965 Mitglied des Deutschen Bundestages.</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Seit 1948 war er auch Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates, zunächst in der Verwaltung für Wirtschaft und danach beim Bundeswirtschaftsministerium. Er starb am 26. September 1977.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">2.2.1. Die Wirtschaftsverfassung</span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Der Wettbewerb als Grundprinzip der Wirtschaftsverfassung</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>72</sup></span></span></span></span></sup></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"> wurde von Franz Böhm benannt. Im strengen juristischen Sinne weist er eine freie Verkehrswirtschaft als Wirtschaftsverfassung aus.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;">Für Böhm hatte diese Wirtschaftsverfassung die Aufgabe, die Eigengesetzlichkeit der Märkte auf ihren Rechtsgehalt zu überprüfen und in ihrer juristischen Eigenart zu erfassen. Dies wurde mit der erscheinenden Monographie „Die Ordnung der Wirtschaft als geschichtliche Aufgabe und rechtschöpferische Leistung“ veröffentlicht.</span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">In seinen theoretischen Arbeiten sieht Böhm den Marktprozess als eine Art Organisation an, deren Ziel in der allokativen Effizienz der Produktionsfaktoren liegt</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>73</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">. </span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Er betont auch, dass das Ziel der Marktprozesse größtenteils aus dem Prozess der Koordination besteht, da er durch Wettbewerb und Privatrecht vermittelt wird</span></span><span style="color: #df4133;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Danach hat der Wirtschaftswissenschaftler gegen Kartelle Einspruch erhoben, da dies eine Gefahr für die Vertragsfreiheit darstelle und auch die privatrechtlichen Institute missbrauche. </span><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">D</span></span><span style="color: #000000;">ie Wirtschaftsverfassung hat als Herausforderung die rechtliche „Domestizierung“ historisch und systematisch begründeter Wettbewerbsordnung: historisch durch die Idealisierungen von Thomas Hobbes und Karl Max, systematisch wegen des Schutzes des Wettbewerb durch das Kartellverbot.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;">Die prinzipiellen Elemente der Wirtschaftsverfassung sind dann die Gewerbefreiheit und der Wettbewerb. Die Exekutive hält den Wettbewerb funktionsfähig und garantiert die Unabhängigkeit der politischen Instanzen.</span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;">Daher kann man von Privatautonomie, wenn überhaupt, nur in sehr begrenzter Dimension sprechen. Im Unterschied zur marktwirtschaftlich geprägten Wirtschaftsverfassung gilt nicht der Vorrang der Einzelsteuerung durch unabhängig voneinander handelnde Individuen, sondern vielmehr die Unterordnung vor der Exekution des staatlichen Willens.</span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">2.2.2. </span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Wettbewerb</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Die Bedrohung der Freiheit des Einzelnen durch wirtschaftliche und politische Macht ist für Eucken, Böhm, Röpke, Rüstow, Erhard oder Müller-Armack das zentrale Problem der Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik. Und Wettbewerb, konkret: „Leistungswettbewerb“, wird zum zentralen Element dieser Politik.</span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Times New Roman', serif; font-size: small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Franz Böhm versteht Wettbewerb als „das genialste Entmachtungsinstrument der Geschichte“</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>74</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">. Wettbewerb reduziert private Macht und Willkür auf Märkten; </span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">er erhöht die Anstrengungen der Beteiligten und stellt sie konsequent in den Dienst des Nächsten</span></span><span style="color: #df4133;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">.</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"> Wettbewerb dient der Souveränität, den Wahlmöglichkeiten, vor allem von Konsumenten und Arbeitnehmern.</span></span></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Times New Roman', serif; font-size: small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Er betont die Notwendigkeit, eine Ordnung des Leistungswettbewerbs gegen Gefährdungen durch private Macht und Kartelle zu verteidigen, ebenso wie die Notwendigkeit, die marktwirtschaftliche Privatrechtsordnung als eine Ordnung von Rechtsgleichen gegen die Gefährdungen zu schützen, die ihr daraus erwachsen, dass Interessengruppen über den politischen Prozess Privilegien zu erwirken suchen</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>75</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Wettbewerb ist deshalb nicht nur eine effiziente Marktform, er bedeutet vor allem eine Antwort auf sozial- und gesellschaftspolitische Fragen. Wettbewerb entfaltet das freie und eigenverantwortliche Handeln des Menschen; er bedarf hierzu aber der Sicherung durch eine Gesamtordnung, deren Prinzipien Eucken insbesondere in seinem Werk „Die Grundsätze der Wirtschaftspolitik“ entwickelt hat.</span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Times New Roman', serif; font-size: small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die Wettbewerbsordnung bietet den Rahmen, innerhalb dessen – analog zur Rechtsordnung – das freie Handeln des Einzelnen lediglich durch die gleichen Freiheitsrechte des Anderen begrenzt ist</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>76</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Times New Roman', serif; font-size: small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Gemäß dem Verständnis der Ordoliberalen, dass eine freiheitliche Ordnung nicht von selbst entsteht und dass sich selbst überlassene Märkte dazu tendieren, in Monopolen oder Kartellen wirtschaftliche Macht zu missbrauchen</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>77</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">, war der Staat aufgerufen, eine „funktionsfähige und menschenwürdige Wettbewerbsordnung“ erst zu errichten beziehungsweise zu erhalten. Hierzu gehören vor allem die staatliche Garantie (und richterliche Durchsetzung) von Privateigentum, Vertragsfreiheit und Haftung.</span></span></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: 'Times New Roman', serif; font-size: small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Als wirtschaftspolitische Grundsätze fügt Eucken diesen noch „offene Märkten“ (freier Marktzutritt) stabiles Geld und verlässliche, konstante Wirtschaftspolitik hinzu</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>78</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">3. </span><span style="font-size: small;">Max Weber und Marktfreiheit</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Anfänglich bezeichnet Weber die Wirtschaftsordnung als eine Verteilung der Verfügungsgewalt über Güter und ökonomische Dienste sowie ihre tatsächliche Verwendung.</span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Daher sieht der Wissenschaftler den Zweckvertrag als „eine Chance an, dass der Vertragspartner einer durch ein Versprechen begründeten Erwartung des anderen nachkommt und etwa ein bestimmtes Gut in die Verfügungsgewalt des anderen übergibt“</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>79</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Aus diesem Grund könnte ein Zwangsapparat durch einen gesicherten privaten rechtsgeschäftlichen Verkehr ohne Rechtsgarantie vorstellbar sein. Das heißt, dass eine staatliche Zwangsgarantie durch den Glauben an die objektive Geltung der zweckrationalen Verhaltenserwartung verstärkt würde.</span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">In diesem Sinn besteht für Weber die Vertragsrechtsordnung als eine wertfreie Beauftragungsnorm, die auf die gesamte Gesellschaft wirkt.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Weitgehend bringt Weber die Entwicklung des Vertrags vom Status zum Zweckkontrakt in Beziehung Dies hat als Bedeutung, dass jedermann prinzipiell gleichberechtigt ermächtigt ist, entschlossenes Recht durch private Rechtsgeschäfte bestimmter Art zu gestalten</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>80</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">. Diese Ermächtigung sei grundsätzlich Bedingung für die Vertragsfreiheit.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Außerdem prägt Weber die Marktfreiheit, indem der Grad von Autonomie der einzelnen Tauschreflektanten in Preis und Konkurrenzkampf als Aus- und Eintauschchancen desselben gegen Geld festgelegt werden. Damit hebt der Wissenschaftler hervor, dass sich die Vertragsfreiheit im Grundsatz der Autonomie des Einzelnen im Markt – durch Konkurrenz – befindet</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>81</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"><strong><span style="font-size: medium;">VI. </span><span style="color: #000000;"><span style="font-size: medium;">Sinne</span></span><span style="font-size: medium;"> der Vertragsfreiheit</span></strong></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="color: #000000;">Die Fähigkeit des Einzelnen, mit dem Vertrag über ein juristisches Instrument zu verfügen, um seine Bedürfnisse erreichen und seinen Willen durchsetzen zu können, wird aus der Inhalts- und Abschlussfreiheit erkenntlich.</span><span style="font-size: small;"> Jeder hat das Recht, seine wirtschaftlichen Bedürfnisse selbst zu definieren, zu befriedigen und seine Fähigkeiten in der von ihm entsprechenden Weise zu entwickeln und einzusetzen. Jedoch ist der Einzelne auch verantwortlich dafür.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Das ist grundsätzlich die Bedeutung der Vertragsfreiheit.</span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Für Flume ist</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"> die Vertragsfreiheit als Erscheinungsform der Privatautonomie „das Prinzip der Selbstgestaltung der Rechtsverhältnisse durch den Einzelnen nach seinem Willen“</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>82</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Das aktuelle marktwirtschaftliche System ermöglicht dem Einzelnen, die Prioritäten in seiner Berufs- und Privatsphäre selbst zu wählen</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>83</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Die deutsche Rechtsordnung beschützt das Individuum darin, Entscheidungen treffen zu können, seine Interessen und Präferenzen zu verfolgen. Privatautonomie und Vertragsfreiheit zielen vor allem darauf ab, dem Individuum Spielraum für diese freie Entscheidung zu verschaffen.</span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Darüber hinaus ist festzustellen, dass die Selbstbestimmung damit das Wesentliche der Privatautonomie darstellt.</span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Im Europarecht bedeutet die Vertragsfreiheit den zentralen Grundsatz des Vertragsrechts</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>84</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">, weil dieser Grundsatz schon dem Primärrecht zugrunde liegt, vor allem den Grundfreiheiten (Rn. 131 – 133). Die entsprechende Privatautonomie, Marktwirtschaft und Wettbewerb verbinden sich, indem diese Freiheit das Bestehen eines Marktes voraussetzt und zum Wettbewerb führt.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">1. In spezifischen Grundrechten</span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">1.1. Eigentumsrelevante Vereinbarungen und Art. 14 Abs. 1 GG.</span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Nach der dogmatischen Struktur der Eigentumsgewährleistung wird der Art. 14 Abs. 1 GG als ein statischer Bestandsschutz bezeichnet und ermöglicht auch, die Chancen dynamischer Nutzung zu gestalten</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>85</sup></span></span></span></span></sup></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Diese Eigentumsrechte gelten ebenso für die Äußerung der Beliebigkeit seines Eigentums. Denn ein „Veräußerungsverbot gehöre zu den schwersten Eingriffen in diesen Freiheitsbereich des Bürgers“</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>86</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Darüber hinaus kann man feststellen, dass das Bundesverfassungsgericht in die Freiheit des Vermieters eingegriffen hat und wirtschaftlich sinnvolle Mietverträge durch Art. 14 Abs. 1 nachgeprüft hat</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>87</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">. </span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">1.2. Erbverträge und Art. 14 Abs. 1 GG</span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Die Testierfreiheit – die Freiheit des Einzelnen durch Verfügung von Todes wegen über sein Vermögen für den Todesfall zu bestimmen – ist von Art. 14 Abs. 1 GG geschützt und garantiere somit auch die erbvertragliche Abschluss- und Inhaltsfreiheit</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>88</sup></span></span></span></span></sup></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">1.3. Ehevertragliche Regelungen und Art. 6 Abs. 1 GG</span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die Eheschließungsfreiheit wird gemäß Art. 6 Abs. 1 GG </span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">zugeordnet</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"> und entspricht der Befugnis, mit einem frei gewählten Partner die Ehe zu gestalten</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>89</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">1.4. Gesellschaftliche Vertragsfreiheit und Art. 9 Abs. 1 GG</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die gesellschaftliche Vertragsfreiheit wird in Art. 9 Abs. 1 GG garantiert, und zwar durch die Gründung einer OHG oder eines Vereines. Aber die Freiheit, den Inhalt beliebiger Vereinbarungen auszuhandeln, ist nicht von Art. 9 Abs. 1 erfasst</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>90</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">1.5. Berufsbezogene Vertragsgestaltung und Art. 12 Abs. 1 GG</span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Laut Art. 12 Abs. 1 GG ist das Recht garantiert, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. Mit der grundrechtlichen Gewährleistung der Berufsausübung ist auch die vertragliche Gestaltung des beruflichen, unternehmerischen, gewerblichen Schutzbereiches des Art. 12 Abs. 1 GG erfasst.</span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">2. </span><span style="color: #000000;">Für die wirtschaftlichen Bedürfnisse und Politische Rechtsordnung</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die historische Betrachtung der Vertragsfreiheit hat gezeigt, dass die mit ihr verbundene Freiheitsdimension nicht aus sich heraus, sondern nur als Auflösung einer </span><span style="color: #000000;">voraussetzungsreiche Funktion</span><span style="font-size: small;">aus rechtlichen, ökonomischen und sozial-politischen Variablen verstanden werden kann. Es wird praktisch in zweiter Linie geregelt, welche Güter zum Gegenstand von Verträgen werden und zu welchen Bedingungen und zwischen welchen Parteien diese Verträge zustande kommen.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;">Die Erkenntnis der Wirtschaft, dass die Vertragsfreiheit einen essentiellen Faktor für ein funktionsfähiges Wettbewerbssystem darstellt, ist dabei ein wichtiger Punkt.</span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Der vollständige Konkurrenzkampf kennzeichnet sich dadurch, dass auf den Märkten Güterpreise </span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">entstehen</span></span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">, die sich durch echte Knappheit </span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">bilden</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">, und Gütermengen, die bei gegebenem Stand der Produktionsmöglichkeiten die effiziente Produktionsstruktur gewährleisten. Nebenbei werden in einem System der Vertragsfreiheit Geschäftsstimulierungen vermittelt, um neue Produktionsmethoden zu entdecken und auch zu entwickeln, Möglichkeiten der Produktivitätssteigerung zu ermöglichen und somit den materiellen Wohlstand einer Gesellschaft anzuheben</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>91</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Zunächst ist wesentlich, dass einige Verträge bei rationalem Verhalten der Vertragsparteien den Nutzen beider Parteien erhöhen. Verträge sind also keine wertlosen Spiele, bei denen der Vorteil gleichmäßig geteilt ist. Vielmehr wird das produktive Spielen mit einem Nutzen von größer als Null dargestellt. Wenn eine Firma einen Vertrag mit einer anderen schließt, werden beide Seiten einen Vorteil erwarten. Natürlich kann sich ein Vertrag im Nachhinein als nachteilig für eine oder beide Seiten herausstellen. Aber das gilt nur, falls zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses bestimmte Informationen nicht verfügbar und bestimmte Entwicklungen nicht </span><span style="color: #000000;">vorhersehbar</span><span style="font-size: small;"> waren oder weil die Übertragung bestimmter Risiken in diesem Vertragstyp erfolgte.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">2.1. Die wirtschaftlichen Effekte</span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Die Gültigkeit eines Vertrages ist davon abhängig, dass er keine negativen Auswirkungen für Dritte mit sich bringt. Deswegen stellt sich nicht immer in jedem Fall eine Wohlfahrtssteigerung bei vorteilhaften Verträgen ein.</span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Bei fairen Verträgen erfolgt jedoch dies oft.</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"> Es gibt drei unterschiedliche Effekte, die technischen und externen, Drittparteieffekte und pekuniäre Effekte</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>92</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die technischen externen Effekte liegen vor, wenn durch die Aktivität einer Wirtschaftseinheit Einflüsse auf andere Wirtschafteinheiten ausgeübt werden, wenn z. B. ein Stahlproduzent aufgrund von Lieferverträgen seinen Produktionsausstoß und seine Rauchemissionen verdoppelt, ohne die dadurch entstehenden Kosten zu übernehmen. Diese technischen externen Effekte sind grundsätzlich wohlstandsmindernd. Sie verhindern die optimale Allokation der Ressourcen im Sinne der Pareto-Effizienz</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>93</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">. Sie stellen einen Fall von Marktversagen dar. Aus diesem Grund kann man sagen, dass diese Effekte ihre Existenz-Eingriffe in die Vertragsfreiheit durch Auflagen, Abgaben, Gebote und Verbote </span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">rechtfertigen</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Die pekuniären Effekte, die sich dagegen durch den Zusammenhang von Märkten bei Abschluss von Verträgen ergeben, sind jedoch im Gegensatz zu den externen Effekten kein Hemmnis, sondern Voraussetzung effizienter Ressourcennutzung. Das bedeutet, dass der pekuniäre Effekt den herausgestellten Verlust bewirkt, der einem Nachteil für eine dritte Partei entspricht.</span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Für Adam Smith sind die pekuniären Drittwirkungen der Vertragsfreiheit gefordert. Er behauptet, ein auf Vertragsfreiheit gegründetes marktwirtschaftliches System bringe letztlich mehr Wohlstand für alle hervor </span><span style="color: #000000;">als ein ständiges System oder als die zentrale Planwirtschaft des merkantlistischen Fürstenstaates</span><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">.</span></span><span style="font-size: small;"> Tatsächlich sind ja die vielen Beschränkungen der Vertragsfreiheit im Ständestaat nur zu verstehen, wenn man deren Auswirkungen auf die Verminderung pekuniärer Effekte im Blick hat.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die Analyse von Arrow und Hahn erfolgt in ihrem Buch „General Competitive Analysis“ über die Auswirkungen der Vertragsfreiheit im Konkurrenzmodell. Sie weist nach, dass Vertragsfreiheit bei vollständiger Konkurrenz zu einem gesamtgesellschaftlichen Zustand führt, der durch drei Eigenschaften ausgewiesen ist, und zwar: 1) Niemand kann besser gestellt werden, ohne dass ein anderer schlechter gestellt wird (Pareto-Effizienz); 2) </span>Jedermann steht besser, in einer Wirtschaft, in der er Verträge abschließen kann bzw. in der er Tausch gibt<span style="font-size: small;">; 3) Es existiert keine Koalition von Individuen, die in diesem Zustand durch eine Veränderung des Handels unter sich ihre Lage verbessern könnte.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Die Eingriffe in die Vertragsfreiheit werden aus politischen Motiven und auch, um pekuniäre Effekte gegenüber Dritten zu vermeiden, oft gefördert und durchgeführt, wenn der Markt seine spezifische Marktleistung im Sinne der Allokationseffizienz</span></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">erbringt oder erbringen könnte</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>94</sup></span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Empirische Untersuchungen deuten allerdings darauf hin, dass die Allokationsverluste</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">,</span></span></span></sup></span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"> die auf diese Weise entstehen, oft ein Vielfaches der Umverteilungseffekte ausmachen, die durch die Vertragsfreiheit und die Marktmechanismen verursacht werden.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">2.2. Die wirtschaftliche Funktion des Vertragsrechts</span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Das Vertragsrecht erleichtert bzw. ermöglicht insbesondere anonyme Transaktionen zwischen Personen, die sich nicht zu vertrauen brauchen. Insofern hat das Vertragsrecht eine dreifache, transaktionskostensenkende Funktion.</span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">1 – Das Vertragsrecht imitiert die Zuordnung von Risiken in einem vollständigen Vertrag, wie ihn redliche Parteien bei Transaktionskosten von null geschlossen hätten. Dadurch werden Informations- und Koordinationskosten eingespart.</span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">2 – </span><span style="color: #000000;">Das Vertragsrecht reduziert den ex-ante Opportunismus von Vertragsabschlüssen, indem für die vorvertragliche Situation Informations- und Verhaltensvorschritte existieren, sowie durch den Schutz vertragsspezifischen Kapitals</span><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">.</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">3 – Das Vertragsrecht reduziert den ex-post Opportunismus nach Vertragsabschluss und Vertragsbeendingung durch Informations- und Verhaltensvorschriften sowie durch den Schutz vertragsspezifischen Kapitals</span></span><span style="color: #000000;"><sup><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;"><sup>95</sup></span></span></span></sup></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="color: #000000;">So betrachtet stellt das Vertragsrecht in einem System der Vertragsfreiheit sozusagen ein „Schmiermittel der Wirtschaft“ dar, das die Zahl und den Umfang effizienter, d. h. mit einem Vorteil für jede mit Transaktionen verbundene Vertragspartei, gestaltet und damit die Arbeitsteiligkeit und die Effizienz steigert.</span><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"> Es verringert die</span></span><span style="font-size: small;"> Transaktionskosten, d. h. die Kosten der Nutzung des Marktes. Es ordnet der einen oder der anderen Seite Risiken zu, reduziert durch die rechtliche Statuierung von Informations- und Verhaltenspflichten opportunistisches Verhalten vor und nach Vertragsabschluss.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Das Vertragsrecht ist damit in seiner Funktion mit dem Geld vergleichbar. Ohne Geld und ohne Vertragsrecht würde es auch Tausch und Handel geben, aber auf einem sehr niedrigen Niveau. In einem System der Vertragsfreiheit regeln die dispositiven Normen diejenigen Vertragsinhalte, über die sich die Parteien nicht ausdrücklich geeinigt haben. Diese Normen sind somit lediglich Ausgangspunkt möglicher vertraglicher Vereinbarungen. Je näher diese Normen dem hypothetischen Willen von Vertragsparteien angenähert sind, die sich fair, d. h. nicht opportunistisch verhalten, umso weniger ist es notwendig, sie durch Sondervereinbarungen abzuändern </span><span style="color: #000000;">und umso mehr Transaktionskosten sparen die Parteien ein.</span></span></p>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: medium;"><strong>VII. Zusammenfassung</strong></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Die Freiheit </span></span><span style="font-size: small;">selbstverantwortlicher Regelung von Rechtsverhältnissen durch Verträge – Privatautonomie oder Vertragsfreiheit – ist das Grundprinzip der Zivilrechtsordnung. Das Vereinbarte wird zu dem zwischen den Vertragsparteien geltenden Recht, zur lex contractus. Die Privatautonomie wird heute als Teil der freien Entfaltung der Persönlichkeit angesehen, die von Art. 2 I GG garantiert ist.</span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Die Vertragsfreiheit wird heute sowohl im Zivilrecht als auch im Verfassungsrecht zumeist als formale Gewährleistung individueller Autonomie verstanden. Dieses Verständnis knüpft an die Sozialphilosophie des 19. Jahrhunderts an, in der sich die Vertragsfreiheit neben Eigentum und Markt zur Grundlage der bürgerlichen Gesellschaft entwickelt hatte. Ausgehend vom </span></span><span style="color: #000000;">Bürgschaftsbeschluss des Bundesverfassungsgerichts</span><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"> stellt die</span></span><span style="color: #000000;">se </span><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">Arbeit dieses Verständnis auf die Probe, indem sie zunächst aufzeigt, warum die bürgerlich-liberale Konzeption der Vertragsfreiheit ihren Anspruch auf größtmögliche Selbstbestimmung in der Vergangenheit nicht erfüllen konnte. </span></span><span style="color: #df4133;"><span style="font-size: small;">D</span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">ann nimmt sie eine Analyse der heutigen rechtlichen, sozialen und ökonomischen Wirklichkeit des Vertrags zur Grundlage einer Revision des verfassungsrechtlichen Verständnisses der Vertragsfreiheit vor. Die rechtliche Analyse zeigt, dass die Fortbildung des liberalen Vertragskonzepts unter dem Grundgesetz größtenteils ohne verfassungsrechtliche Anbindung stattfand.</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">In der Zivilrechtswissenschaft und Rechtsprechung konnte zudem Übereinstimmung über Grund und Grenzen der Vertragsfreiheit nicht erzielt werden. Aus rechtssoziologischer und ökonomischer Sicht ist die soziale Wirklichkeit des Vertrags in vielen Bereichen von faktischen Imparitäten der Vertragspartner und effizienzwidrigen Strukturen gekennzeichnet, die zu Umverteilungen und Wohlfahrtsverlusten führen, die weder durch das Selbstbestimmungskonzept des BGB noch durch die Theorie des Marktes intendiert sind. Vor diesem Hintergrund kann das verbreitete liberale Grundrechtsverständnis der Vertragsfreiheit nicht überzeugen: Die Vertragsfreiheit wird zwar durch die Grundrechte der Art. 2 Abs. 1 GG und Art. 14 Abs. 1 GG geschützt, dieser Schutz bedarf jedoch der Ausgestaltung durch das einfache Recht und knüpft insoweit an ein von der herrschenden Auffassung abweichendes Autonomiekonzept an. Die einschlägigen Grundrechte verlangen in dieser Konzeption eine gesetzgeberische Ausgestaltung des Vertragsrechts, die die reale Selbstbestimmung des Menschen in Übereinstimmung mit Markt und Wettbewerb zu wahren sucht.</span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;">In europarechtlichen Vorgaben lässt sich feststellen, dass das primäre Europarecht zwar ein nationales Vertragsrecht voraussetzt, das einen freien Wirtschaftsverkehr grundsätzlich möglich macht. </span></span><span style="color: #000000;">Ihm lassen sich jedoch keine Vorgaben entnehmen, die den nationalen Gesetzgeber bei dem Wie der Einrichtung dieses Rechts enge Grenzen setzen würden.</span><span style="color: #000000;"><span style="font-size: small;"> Auch lassen sich relevante Disparitäten des Europarechts zu den nationalen verfassungsrechtlichen Vorgaben für die Vertragsfreiheit im Befund nicht feststellen.</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span class="Apple-style-span" style="font-family: Arial, sans-serif; font-size: small;">Der Grundrechtsschutz hat insoweit zugleich eine leistungsrechtliche und eine abwehrrechtliche Dimension und lässt sich in die Kategorien eines „Normbestandsschutzes“ und eines „Normanwendungsschutzes“ einteilen. Die Grundrechte verlangen in leistungsrechtlicher Hinsicht die Schaffung eines an der natürlichen Selbstbestimmung ausgerichteten Vertragsrechts; in abwehrrechtlicher Hinsicht ist eine rechtliche Ausgestaltung gefordert, die die vielfältig feststellbaren faktischen Imparitäten von Vertragspartnern im Interesse der Verhinderung von Fremdbestimmung ausgleicht. Dem Gesetzgeber obliegt insoweit eine Abwägung zwischen Grundrechtsschutz und Grundrechtseingriff; bei der Erfüllung dieser Aufgabe kommt ihm ein weiter Spielraum zu, für dessen Ausfüllung der Grundsatz der praktischen Konkordanz, das Sozialstaatsprinzip und Art. 3 GG Leitlinien bilden. Je mehr der Gesetzgeber das Vertragsrecht nach dieser Konzeption ausgestaltet hat, umso weniger Raum und Notwendigkeit bleibt für eine mittelbare Einwirkung der Grundrechte auf die richterliche Auslegung und Anwendung des Vertragsrechts im Sinne der klassischen Drittwirkungslehre.</span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">GRUNDREGELN DES EUROPÄISCHEN VERTRAGSRECHTS DER KOMMISSION FÜR EUROPÄISCHES VERTRAGSRECHT</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">KAPITEL 1: ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Abschnitt 1: Anwendungsbereich der Grundregeln </span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">Artikel 1:102: Vertragsfreiheit</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">(1) Die Parteien sind frei, einen Vertrag zu schließen und seinen Inhalt zu bestimmen, vorbehaltlich der Gebote von Treu und Glauben und des redlichen Geschäftsverkehrs sowie der zwingenden Vorschriften, die durch die vorliegenden Grundregeln festgesetzt sind.</span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: small;">(2) Die Parteien können die Anwendung jeder dieser Grundregeln ausschließen oder von ihnen abweichen oder ihre Wirkungen ändern, außer wenn in diesen Grundregeln etwas anderes bestimmt ist. </span></span></span></p>
<p align="LEFT"><span style="font-family: Arial, sans-serif;">Quellenangabe:</span></p>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">1 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">BVerfG 8,274 – 212; BVerfGE 95, 267 –142 im Grundsatz der Privatautonomie im Deutschen Zivil-Recht,</span></span><span style="font-size: x-small;">. </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Bäuerle, Michael</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Vertragsfreiheit und Grundgesetz, 2001, S. 106</span></span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">2 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">BVerfGE 89, 214 (231); BVerfG NJW 1990,</span></span><span style="font-size: x-small;"> 1469 (1470), </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Bäuerle</span></span><span style="font-size: x-small;">, </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Michael</span></span><span style="font-size: x-small;">, in </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Vertragsfreiheit</span></span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">und Grundgesetz</span></span><span style="font-size: x-small;">, S. 106.</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">3 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Bäuerle, Michael</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Vertragsfreiheit und Grundgesetz, 2001, S. 107.</span></span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">4 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Pieroth/Schlink,</span></span><span style="font-size: x-small;"> in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Grundrechte, Staatsrecht II</span></span><span style="font-size: x-small;">.</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">5 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Flume</span></span><span style="font-size: x-small;">, </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">AllT des Bürgerlichen Rechts</span></span><span style="font-size: x-small;">, § 1, 1 (1992)</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">6 Busche, Jan, in: Privatautonomie und Kontrarierungszwang, S.70</span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">7 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Palandt-Heirich</span></span><span style="font-size: x-small;">, über blv § 104 Rn. 1, Einf. v § 145 Rn. 7 ff., </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Lorenz</span></span><span style="font-size: x-small;">, Schuldrechts, S. 40.</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">8 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Flume</span></span><span style="font-size: x-small;"> 1960, S. 20</span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">; Vertragsfreiheit und Privatautonomie, </span></span><span style="font-size: x-small;">S</span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">.</span></span><span style="font-size: x-small;"> 107</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">9 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Flume </span></span><span style="font-size: x-small;">1960, S. 149, ders. 1979, § 1; </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Wolf </span></span><span style="font-size: x-small;">1970, S. 19, </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Vertragsfreiheit und Privatautonomie, S. 107.</span></span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">10 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;"> Paulus/Zenker</span></span><span style="font-size: x-small;">, JuS 2001, 1, 1</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">11<span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;"> Busche, Privatautonomie und Kontrahierungszwang</span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-size: x-small;">, 1999, S. 69. </span></span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">12<span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;"> Larenz/Wolf, </span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-size: x-small;">§ 34 Rn. 24. </span></span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">13 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Brox </span></span><span style="font-size: x-small;">AT Rn.75; </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Busche</span></span><span style="font-size: x-small;">, 2 f.; Palandt/ </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Heinrichs </span></span><span style="font-size: x-small;">vor §145 Rn.8 ff.</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">14 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Karl Riesenhuber</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Europäisches Vertragsrechts</span></span><span style="font-size: x-small;">, S. 363 ff.</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">15 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Karl Riesenhuber,</span></span><span style="font-size: x-small;"> in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Europäisches Vertragsrechts</span></span><span style="font-size: x-small;">, S. 363.</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">16 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Karl Riesenhuber,</span></span><span style="font-size: x-small;"> in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Europäisches Vertragsrechts</span></span><span style="font-size: x-small;">, S. 363; auch Singer, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Selbstbestimmung und Verkehrschutz im Recht der Willenserklärungen</span></span><span style="font-size: x-small;">, S. 9 ff.</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">17 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Fischer, Max</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Der Begriff der Vertragsfreiheit</span></span><span style="font-size: x-small;">.</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="en-GB" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">18 § 145 BGB</span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="en-GB" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">19 § 312 BGB</span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">20 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Flume</span></span><span style="font-size: x-small;">, AT II, § 1, 1; </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Säcker</span></span><span style="font-size: x-small;">, ZRP 2002, 286, 286 f.; </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Medicus</span></span><span style="font-size: x-small;">, AT Rn. 51 ff., 174; </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Larenz/Wolf, AT, S. 2, 24.</span></span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p align="JUSTIFY">21<span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;"> Nipperdey</span></span><span style="font-size: x-small;">, </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Grundrechte</span></span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">und</span></span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Privatrecht</span></span><span style="font-size: x-small;">, S. 5</span></p>
</div>
<div>
<p align="JUSTIFY">22 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Nipperdey, </span></span><span style="font-size: x-small;">a. a. O.</span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">; Larenz/Wolf</span></span><span style="font-size: x-small;">, AT, § 2 Rn. 27, 47.</span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">23 Art. 14 GG.</span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">24 Art. 9 GG</span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">25 Art. 12 GG</span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">26 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Ganner, Michael</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: Der Verfassungsrechtliche Schutz von Selbstbestimmung und Privatautonomie S. 49 – 69.</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">27 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Art. 7 Ziff. 1</span></span><span style="font-size: x-small;"> WRV</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">28 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">BVerfG </span></span><span style="font-size: x-small;">3, 414; 12,226; 26,299; 33,61; 42,29; 61,175</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">29 Busche, Jan, in Privatautonomie und Kontrahierungszwang, S.54 ff.</span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">30<span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;"> EuGH v</span></span></span><span style="color: #000000;"><span style="font-size: x-small;">. 21.5.1987 – Rs. 133-136-85, NJW 1987, 2148 </span></span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">31<span style="font-size: x-small;">Am Anhang, S. 27 der erste abschnitt des G</span><span style="color: #000000;"><span style="font-size: x-small;">rundregeln des europäischen Vertragsrechts der Kommission für europäisches Vertragsrecht.</span></span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="en-GB" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">32 Art. 20 OR.</span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="en-GB" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">33 Art. 20, Abs. 1 OR</span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="en-GB" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">34 Art. 19 OR.</span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">35 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Gauch et Al.</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Schweizerisches Obligationenrecht</span></span><span style="font-size: x-small;">, OR AT, Rn. 631- 676a.</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">36 Art. 11 Abs. 1 OR.</span></span></span></p>
</div>
<div>
<p><span style="font-size: x-small;">37</span> <span style="font-size: x-small;">BVerfGE 70, 115, 123; 72, 155, 170; </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Nipperdey</span></span><span style="font-size: x-small;">, Grundrechte und Privatrecht, S. 5 ff.; </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Dürig</span></span><span style="font-size: x-small;">,</span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">FS</span></span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Nawiasky</span></span><span style="font-size: x-small;">, S. 164; Münch/Kunig-</span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Kunig</span></span><span style="font-size: x-small;">, Art. 2 Rn. 16; Palandt- </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Heinrichs</span></span><span style="font-size: x-small;">, Überbl v § 104 Rn. 1; </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Larenz/Wolf</span></span><span style="font-size: x-small;">, AT, § 1 Rn. 2; </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Paulus/Zenker, </span></span><span style="font-size: x-small;">JuS 2000, S. 1, holt weiter aus und verweist auf Art. 1, 2, 9 und 14 GG.</span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">38 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Laufke, Vertragsfreiheit und Grundgesetz, </span></span><span style="font-size: x-small;">in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Fs Lehman</span></span><span style="font-size: x-small;">, S. 145 ff.; </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">H. C. Nipperdey, Freie Entfaltung, in: Die Grundrechte</span></span><span style="font-size: x-small;">, Bd. IV/2, S. 80, jeweils mit der Behauptung, dass Grundrechte auf Vertragsfreiheit beruhen und nicht unter einem</span><span style="font-size: x-small;">allgemeinen</span><span style="font-size: x-small;">Gesetzvorbehalt stünden</span><span style="font-family: Arial, sans-serif;"><span style="font-size: x-small;">.</span></span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">39 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Bäuerle, Michael</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Vertragsfreiheit und Grundgesetz</span></span><span style="font-size: x-small;">, S. 303.</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">40<span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;"> Bäuerle,</span></span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Michael</span></span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Vertragsfreiheit und Grundgesetz,</span></span><span style="font-size: x-small;"> in FS Lehman, S. 145 (162)</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">41<span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Bäuerle, Michael Vertragsfreiheit und Grundgesetz</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: FS Lehmann, S.145 (169 ff.).</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">42 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Bäuerle, Vertragsfreiheit und Grundgesetz</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: FS Lehmann, S.146.</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">43 <span style="font-size: x-small;">H</span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">. C. Niperdey, Freie Entfaltung</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Grundrechte</span></span><span style="font-size: x-small;"> IV/2, S. 741 (753).</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">44 Bäuerle, Michael Vertragsfreiheit und Grundgesetz, S . </span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">45 Bäuerle, Michael Vertragsfreiheit und Grundgesetz, S . 304</span></span></span></p>
</div>
<div>
<p><span style="font-size: x-small;">46</span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;"> Ruffert</span></span><span style="font-size: x-small;">, Vorrang der Verfassung, S. 551 – These 1.</span></p>
</div>
<div>
<p><span style="font-size: x-small;">47</span> <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Leisner</span></span><span style="font-size: x-small;">, </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Grundrechte und Privatrecht</span></span><span style="font-size: x-small;">, S. 292 ff.</span></p>
</div>
<div>
<p><span style="font-size: x-small;">48</span> <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Paulus, Christoph G./Zenker</span></span><span style="font-size: x-small;">, Wolfgang, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Grenzen der Privatautonomie</span></span><span style="font-size: x-small;">, S. 1 ff.</span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">49<span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;"> Busche, Privatautonomie und Kontrahierungszwang</span></span></span><span style="font-size: x-small;">, S. 140</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">50 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Kaiser, Knüte</span></span><span style="font-size: x-small;">l, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Römisches</span></span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Privatrechts, S</span></span><span style="font-size: x-small;">. 13.</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">51 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Kaiser, Knütel</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Römisches</span></span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Privatrechts,</span></span><span style="font-size: x-small;"> S. 14 ff.</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">52 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Söllner,</span></span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Einführung in der Rechtsgechichte</span></span><span style="font-size: x-small;">, S. 19</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">53 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Hattenhauer</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Europäische Rechtsgeschichte,</span></span><span style="font-size: x-small;"> S. 56 ff.</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">54 „wird ein Darlehn versprochen oder ein Kauf, so gilt, was mündlich gedungen worden ist“</span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">55<span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;"> Windscheid, Lehrbuch des Pandektenrechts</span></span><span style="font-size: x-small;"> I § 81, II §314.</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">56<span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;"> Kaiser, in: Römisches Privatrechts</span></span><span style="font-size: x-small;">, S. 27.</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">57 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Bäuele, Michel</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Vertragsfreiheit und Grundgesetz</span></span><span style="font-size: x-small;">, S. 68 ff.</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">58 Sowie ausführlich oben</span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">59 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Nipperdey,</span></span><span style="font-size: x-small;"> in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Deutsche Geschichte</span></span><span style="font-size: x-small;">, S. 238 ff.</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">60 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Bauerle, Michael,</span></span><span style="font-size: x-small;"> in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Vertragsfreiheit und Grundgesetzt</span></span><span style="font-size: x-small;">, S. 107 ff. </span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">61 Vgl. Derleder, KJ 1995, S. 320 ff., 320. </span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">62 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Dürr, Ernst-Wolfram</span></span><span style="font-size: x-small;">, </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Wesen und Ziele des Ordoliberalismus</span></span><span style="font-size: x-small;">, 1954, S. 13.</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">63 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Dürr, Ernst-Wolfram</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Wesen und Ziele des Ordoliberalismus</span></span><span style="font-size: x-small;">, 1954, S. 7.</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">64 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Nils, Goldschmid</span></span><span style="font-size: x-small;">t, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Entstehung und Vermächtnis ordoliberalen Denkens, Kulturelle Ökonomie</span></span><span style="font-size: x-small;">, band 2, S. 114 ff.</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">65 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Eucken, Walte</span></span><span style="font-size: x-small;">r, in: d</span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">ie Grundsätze der Wirtschaftspolitik</span></span><span style="font-size: x-small;">, S. 354.</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">66 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Dürr, Ernst-Wolfram</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Wesen und Ziele des Ordoliberalismus,</span></span><span style="font-size: x-small;"> 1954, S. 8 ff.</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">67 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Nils, Goldschmidt</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Entstehung und Vermächtnis ordoliberalen Denkens, Kulturelle Ökonomie</span></span><span style="font-size: x-small;">, Band 2, S. 109.</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">68 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Nils, Goldschmidt</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Entstehung und Vermächtnis ordoliberalen Denkens, Kulturelle Ökonomie</span></span><span style="font-size: x-small;">, Band 2, S. 109 ff.</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">69 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Nils, Goldschmidt</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Entstehung und Vermächtnis ordoliberalen Denkens</span></span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">70 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Grundmann, Stefan/Riesenhuber, Karl</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Deutschsprachige Zivilrechtslehrer des 20. Jahrhunderts in Berichten ihrer Schüler, S</span></span><span style="font-size: x-small;">. 31 ff.</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">71 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Grundmann, Stefan/Karl Riesenhuber</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Deutschsprachige Zivilrechtslehrer des 20. Jahrhundert in Berichten ihrer Schüler. S, 33, 34.</span></span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">72 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Wimmer, Norbert/Müller, Thomas</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Wirtschaftsrecht International</span></span><span style="font-size: x-small;"> – </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Europäische</span></span><span style="font-size: x-small;"> – </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">National</span></span><span style="font-size: x-small;">, S. 59 – 63. </span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">73 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Grundmann, Stefan/Karl Riesenhuber</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Deutschsprachige Zivilrechtslehrer des 20. Jahrhundert in Berichten ihrer Schüler, S. 38 und 39</span></span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">74 Wie oben. S. 41.</span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">75 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Grundmann, Stefan Karl Riesenhuber</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Deutschsprachige Zivilrechtslehrer des 20. Jahrhundert in Berichten ihrer Schüler. S. 41 – 45.</span></span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">76 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Grundmann, Stefan/Karl Riesenhuber</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Deutschsprachige Zivilrechtslehrer des 20. Jahrhundert in Berichten ihrer Schüler. S. 43.</span></span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">77 Wie ausführlich oben.</span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">78 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Grundmann, Stefan/Karl Riesenhuber</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Deutschsprachige Zivilrechtslehrer des 20. Jahrhundert in Berichten ihrer Schüler. S. 46 ff.</span></span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">79 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Weber</span></span><span style="font-size: x-small;">, </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Max</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Wirtschaft und Gesellschaft</span></span><span style="font-size: x-small;">, 1980, S. 247.</span></span></span></span></p>
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<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">80 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Weber</span></span><span style="font-size: x-small;">, </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Max</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Rechtssoziologie</span></span><span style="font-size: x-small;">, S. 509 f.</span></span></span></span></p>
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<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">81 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Heieck, Ludwig</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Staat, Gesellschaft, Wirtschaft</span></span><span style="font-size: x-small;">, S. 147 ff</span></span></span></span></p>
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<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">82 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Flume,</span></span><span style="font-size: x-small;"> AllT des </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Bürgerlichen Rechts</span></span><span style="font-size: x-small;">, § 1, 1 (1992)</span></span></span></span></p>
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<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">83 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Schmidt, Rolf</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Grundrechte</span></span><span style="font-size: x-small;">, S. 310; Pieroth/Schlink, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Grundrechte, Staatsrecht II,</span></span><span style="font-size: x-small;"> S. 202, Rndr. 806 ff.</span></span></span></span></p>
</div>
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<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">84 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Riesenhuber, Karl</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">EuropäischesVertragsrechts</span></span><span style="font-size: x-small;">, S. 358, 359.</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">85 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Höfling, Wolfram</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Vertragsfreiheit, eine Studie</span></span><span style="font-size: x-small;">, S. 14.</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">86 BVerfGE 26, 215 (222)</span></span></span></p>
</div>
<div>
<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">87 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Höfling, Wolfram</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Vertragsfreiheit</span></span><span style="font-size: x-small;">, </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">eine Studie, </span></span><span style="font-size: x-small;">S. 16.</span></span></span></span></p>
</div>
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<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">88 <span style="font-size: x-small;">BVerfGE 58, 377 (398), auch von </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Kloepfer</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Grundrechte als Entstehungssicherung</span></span><span style="font-size: x-small;">, S. 45, Art. 14 Rdnr. 94.</span></span></span></span></p>
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<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">89 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Pieroth/Schlink</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Grundrechte, Staatsrecht II,</span></span><span style="font-size: x-small;"> S. 157, Rdnr. 633.</span></span></span></span></p>
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<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">90 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Pieroth/Schlink</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Grundrechte, Staatsrecht II</span></span><span style="font-size: x-small;">, S. 183, Rdnr. 726.</span></span></span></span></p>
</div>
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<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">91 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Kübler, Ott</span></span><span style="font-size: x-small;">. C., in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Die Relevanz der Rechtsökonomie für die Anwendung und Fortbildung des Zivilrechts, S. 21 ff.</span></span></span></span></span></p>
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<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">92 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Bäuerle, Michael, in: Vertragsfreiheit und Grundgesetz, S. 257</span></span><span style="font-size: x-small;">.</span></span></span></span></p>
</div>
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<p lang="de-DE" align="JUSTIFY"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">93 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Bäuerle, Michael, in: Vertragsfreiheit und Grundgesetz, S. 258 ff</span></span><span style="font-size: x-small;">.</span></span></span></span></p>
</div>
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<p lang="de-DE" align="LEFT"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"><span style="font-size: x-small;">94 <span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Bäuerle, Michael</span></span><span style="font-size: x-small;">, in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Vertragsfreiheit und Grundgesetz</span></span><span style="font-size: x-small;">, S.259</span></span></span></span></p>
</div>
<div>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: x-small;">95</span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;"> Bäuerle, Michael,</span></span><span style="font-size: x-small;"> in: </span><span style="font-family: 'Times New Roman Italic', serif;"><span style="font-size: x-small;">Vertragsfreiheit und Grundgesetz</span></span><span style="font-size: x-small;">, S. 255 ff.</span></p>
</div>
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		<item>
		<title>Reportage: “Quants: The Alchemists of Wall Street”</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/breakfastpaper/~3/lQHnEFLW3ww/</link>
		<comments>http://www.breakfastpaper.de/2012/01/15/reportage-quants-the-alchemists-of-wall-street/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 22:17:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info@davidhamannmedia.com</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Algorithmen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Quantitative Analysis]]></category>

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		<description><![CDATA["Quants: The Alchemists of Wall Street" ist eine schon etwas ältere, aber dennoch interessante und erwähnenswerte Reportage über die Welt der Mathematiker und Software-Entwickler in ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Quants: The Alchemists of Wall Street&#8221; ist eine schon etwas ältere, aber dennoch interessante und erwähnenswerte Reportage über die Welt der Mathematiker und Software-Entwickler in der Finanzindustrie.</p>
<blockquote><p>Quants are the math wizards and computer programmers in the engine room of our global financial system who designed the financial products that almost crashed Wall st. The credit crunch has shown how the global financial system has become increasingly dependent on mathematical models trying to quantify human (economic) behaviour. Now the quants are at the heart of yet another technological revolution in finance: trading at the speed of light.</p>
<p>What are the risks of treating the economy and its markets as a complex machine? Will we be able to keep control of this model-based financial system, or have we created a monster?</p>
<p>A story about greed, fear and randomness from the insides of Wall Street.</p></blockquote>
<p>Watch it:</p>
<p><iframe width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/ed2FWNWwE3I" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<div id="fb-root"></div><script src="http://connect.facebook.net/en_US/all.js#xfbml=1"></script><!-- Do not remove --><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.breakfastpaper.de/?flattrss_redirect&amp;id=14071&amp;md5=1fe4a0267fbe1a0f85006cdc2b287f31" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>
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		<item>
		<title>Deutsches Wall Street Journal geht an den Start</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/breakfastpaper/~3/qtzr7dq7XSs/</link>
		<comments>http://www.breakfastpaper.de/2012/01/10/deutsches-wall-street-journal-geht-an-den-start/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 09:39:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info@davidhamannmedia.com</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wall Street Journal]]></category>

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		<description><![CDATA["Nur im Netz, nie am Kiosk" – das ist das Motto der heute live geschalteten deutschen Ausgabe des Wall Street Journal.

Optisch auftretend wie die ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-14037" title="wsj.de" src="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2012/01/wsj.de_-300x187.jpg" alt="" width="300" height="187" /><strong>&#8220;Nur im Netz, nie am Kiosk&#8221; – das ist das Motto der heute live geschalteten deutschen Ausgabe des <a href="http://www.wsj.de">Wall Street Journal</a>.</strong></p>
<p>Optisch auftretend wie die <a href="http://www.wsj.com">amerikanische Mutterseite</a> will der zur News Corporation gehörende Dow Jones Verlag mit weltweit über 2.000 Korrespondenten – und einem &#8220;engagierten Team&#8221; aus Deutschland – nun auch über die hiesige Wirtschaftswelt berichten und der Konkurrenz (Handelsblatt und Financial Times Deutschland) die Leser weglocken.</p>
<p>Gestartet wurde heute morgen mit einer frei verfügbaren <a href="http://www.wallstreetjournal.de/article/SB10001424052970204124204577150771359938392.html">Exklusiv-Story über Siemens</a>. Frei verfügbar deshalb, weil auch in die deutsche Version des Wall Street Journal eine Paywall integriert wurde; das Konzept heißt also &#8220;Freemium&#8221;.</p>
<p>Knut Engelmann ist Chefredakteur des neuen vom Dow Jones Verlag herausgegebenen Online-Wirtschaftsblattes und hat demnach auch das erste <a href="http://www.wallstreetjournal.de/article/SB10001424052970204257504577148861200910798.html">Willkommens-Editorial</a> verfasst.</p>
<p>Man darf gespannt sein, wie sich das <a href="http://www.wsj.com">WSJ.de</a> neben dem <a href="http://www.handelsblatt.com">Handelsblatt</a> und der <a href="http://www.ftd.de">Financial Times Deutschland</a> positionieren wird. Mehr Konkurrenz im Bereich der deutschen Wirtschaftsnachrichten haben wir auf jeden Fall schon lange gebraucht.</p>
<div id="fb-root"></div><script src="http://connect.facebook.net/en_US/all.js#xfbml=1"></script><!-- Do not remove --><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.breakfastpaper.de/?flattrss_redirect&amp;id=14036&amp;md5=b3d106ee60417dbc9c2c8950cea23701" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>
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		<item>
		<title>Florida: Urlaubsträume im Sunshine State</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/breakfastpaper/~3/jOkelf9Rceg/</link>
		<comments>http://www.breakfastpaper.de/2012/01/05/florida-urlaubstraume-im-sunshine-state/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 21:50:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info@davidhamannmedia.com</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Reise: Florida]]></category>

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		<description><![CDATA[

Florida – im Sunshine State werden regelmäßig Urlaubsträume wahr. Wer einmal hier war, der kommt garantiert wieder, denn der amerikanische Bundesstaat zwischen Atlantik und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-14030" title="Epcot-Center, Orlando" src="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2012/01/epcot_center_orlando.jpg" alt="" width="640" height="460" /></p>
<p><strong>Florida – im Sunshine State werden regelmäßig Urlaubsträume wahr. Wer einmal hier war, der kommt garantiert wieder, denn der amerikanische Bundesstaat zwischen Atlantik und Mexikanischem Golf bietet unvergessliche Eindrücke für jeden.</strong></p>
<p>Ein Großteil der Touristen, die es jedes Jahr in die Region zieht, wird ohne jeden Zweifel von den großen Vergnügungsparks angelockt. Diese lohnen den Besuch, doch darüber hinaus hat Florida noch viel mehr zu bieten: einzigartige Landschaften in den Sümpfen der Everglades, pulsierende Metropolen wie Miami oder paradiesische Strände entlang der Keys und dem Golf von Mexiko.</p>
<p>Wegen Micky Maus und Co. ist der Staat besonders bei Familien mit Kindern berühmt. Walt Disney legte mit seinen Figuren den Grundstein für ein Imperium, das noch heute seinesgleichen sucht. In den verschiedenen Themenparks können Besucher eintauchen in eine Welt voller Magie, hier dürfen auch Erwachsene mal wieder Kind sein. Zum Walt Disney World Resort in Orlando gehören gleich vier Freizeit- und zwei Wasserparks sowie 23 Hotelanlagen, insgesamt gilt das ganze Gebiet als der weltweit größte Freizeitkomplex.</p>
<p>Besonderer Beliebtheit erfreut sich das Magic Kingdom. Wem ist das traumhafte Märchenschloss – das dem bayerischen Schloss Neuschwanstein nachempfunden wurde – nicht aus zahlreichen Zeichentrickfilmen bekannt? Weiterhin können die Hollywood Studios, Animal Kingdom und das Epcot-Center besucht werden, die Gäste dürfen sich hier auf eindrucksvolle Filmstudios, atemberaubende Tierwelten sowie interessante Eindrücke aus dem Bereich der Raumfahrt freuen. Neben Disney-Land gibt es in Florida noch einen weiteren spannenden Themenpark zu entdecken: Seaworld, ebenfalls in Orlando, wartet mit einer faszinierenden Unterwasserwelt auf und präsentiert dem Besucher von spektakulären Delfin- und Walshows über Haie noch viele weitere Meeresbewohner. Einen Besuch in Busch Gardens sollte sich auch niemand entgehen lassen, denn der Themenpark in Tampa hält unzählige Achterbahnen bereit und gilt überdies mit knapp 3.000 Tieren als eine der größten zoologischen Einrichtungen in den Vereinigten Staaten.</p>
<p>Nach so viel Nervenkitzel in den Freizeitparks soll natürlich auch die Entspannung nicht zu kurz kommen, schließlich befindet man sich im Urlaub. Aber auch dazu bietet der Sunshine State unzählige Gelegenheiten: Außer im nördlichen sogenannten Panhandle-Bereich des Staates sinken die Durchschnittstemperaturen im Jahr normalerweise niemals unter 20 Grad. Die heißen Sommermonate verwöhnen die Besucher sogar mit über 35 Grad. Da ist es naheliegend, die Freizeit an einem der vielen Strände zu verbringen. Der nächste Strand ist niemals weiter als 100 Kilometer entfernt, und bei über 2.000 Kilometern Küstenlinie ist die Auswahl sehr groß. Zu Recht sind Floridas Strände für ihre Schönheit weltberühmt und vielfach ausgezeichnet worden. Der feinkörnige weiße Sand, das türkisblaue Wasser und die atemberaubenden Meeresbewohner faszinieren die Besucher immer wieder aufs Neue. Ob an der Atlantikküste, am Golf von Mexiko oder auf den Florida Keys, ein schönes Plätzchen am Strand ist immer in unmittelbarer Nähe zu finden.</p>
<p>Wer die Städte des Südstaates kennenlernen möchte, hat die Qual der Wahl: Im Norden lockt die Hauptstadt Tallahassee, im Zentrum Orlando und weiter südlich St. Petersburg, Naples (beide an der Golfküste) sowie Miami (an der Atlantikküste). Besonders der südlichste Punkt, Key West, gilt als Touristenmagnet.</p>
<p>Schon allein die Anreise ist ein Erlebnis für sich: Die Florida Keys, 200 kleine Inseln, die an der Südspitze des Staates im Meer liegen, sind durch die insgesamt 42 Bücken des Overseas Highway ans Festland angeschlossen. Die längste dieser Brücken, die Seven Miles Bridge, erstreckt sich auf einer Gesamtlänge von elf Kilometern. Früher konnte der Weg mit der Eisenbahn zurückgelegt werden, heute reisen die Besucher – wenn sie nicht per Flugzeug oder Kreuzfahrtschiff nach Key West kommen – mit dem eigenen Auto an und genießen auf der mehrstündigen Fahrt die unvergleichliche Aussicht auf die Weiten des Ozeans. Die einzelnen Inseln bieten sich perfekt für viele kleine Zwischenstopps an.</p>
<p>Angekommen in Key West, fühlt man sich schnell in eine ganz andere Welt versetzt. Hier scheint die Zeit ein wenig langsamer zu vergehen, da wundert es nicht, dass es Urlauber, Aussteiger und Künstler in großer Zahl auf die Insel zieht. Die pittoresken Straßen lassen sich am besten gemütlich mit dem Fahrrad erkunden. Abends treffen sich Touristen und Einwohner gleichermaßen am Mallory Square, um den fantastischen Sonnenuntergang zu genießen. Wer hier einmal die Sonne im Golf von Mexiko hat untergehen sehen, wünscht sich nichts sehnlicher, als ebenfalls einer der vielen Aussteiger zu sein, die den Rest ihres Lebens an diesem traumhaften Ort verbringen können.</p>
<p><em>Text: In Kooperation mit CaptainTravel (<a href="http://www.1000kreuzfahrten.de/" target="_blank">www.1000kreuzfahrten.de</a>)</em><br />
<em>Foto: <a title="Attribution License" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">Bestimmte Rechte vorbehalten</a> von <a href="http://www.flickr.com/photos/rosshawkes/">ross_hawkes</a> (Epcot-Center, Orlando)</em></p>
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		<title>Algo Trading – Wenn Computer den Markt kontrollieren</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/breakfastpaper/~3/Epo7_Wc4qh4/</link>
		<comments>http://www.breakfastpaper.de/2011/12/10/algo-trading-wenn-computer-den-markt-kontrollieren/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 15:38:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info@davidhamannmedia.com</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Algorithmen]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>

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		<description><![CDATA[

Von Fabian Huber

Computer sind an den Börsen bereits seit den frühen 70er Jahren im Einsatz. Das sogenannte "designated order turnaround"-system (kurz DOT) war damals ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2011/12/exchange.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14010" src="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2011/12/exchange-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p><em>Von Fabian Huber</em></p>
<p>Computer sind an den Börsen bereits seit den frühen 70er Jahren im Einsatz. Das sogenannte &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/SuperDot">designated order turnaround</a>&#8220;-system (kurz DOT) war damals an der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/SuperDot">New Yorker Börse</a> lediglich dafür verantwortlich, dass die Aufträge elektronisch an die zuständigen Handelsspezialisten geleitet wurden, die sie dann ausführten.<br />
Was man heute unter Algorithmic Trading, Black Box Trading, dem High Frequency Trading oder einfach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Automatisierter_Handel">Algo Trading</a> versteht, geht allerdings sehr viel weiter. Das amerikanische Wikipedia fasst die Aufgabe des Algo Trading in etwa wie folgt zusammen:<br />
Algorithmic Trading ist die Verwendung von elektronischen Plattformen zum erteilen von Handelsaufträgen, wobei ein Algorithmus über Zeitpunkt, Preis und Umfang entscheidet. In vielen Fällen wird die Order inzwischen sogar ohne menschliches Eingreifen durchgeführt.</p>
<p>Eine weitere Aufgabe, die Algorithmen sehr erfolgreich meistern, ist das Durchführen und Verstecken von größeren Transaktionen. Wenn auf einen Schlag Millionen von Aktien von A nach B durch den Markt transferiert werden, ist das, als würde man beim Poker die sprichwörtlichen Hosen runterlassen. Kevin Slavin hat in seinem TED Talk &#8220;<a href="http://www.breakfastpaper.de/2011/07/23/must-see-wie-algorithmen-unsere-welt-verandern/">Wie Algorithmen unsere Welt verändern</a>&#8221; dieses Jahres einen sehr anschaulichen Vergleich gezogen:<br />
Er vergleicht das Vorgehen mit der Tarnkappentechnologie von Militärflugzeugen. Denn die amerikanische Luftwaffe hatte ein ganz ähnliches Problem. Da es unmöglich ist, Radarwellen durch 156 Tonnen Stahl in der Luft zu leiten, ist man damals auf eine Idee gekommen. Durch geschicktes Konstruieren wurde für das Radar aus einem einzelnen großen Objekt, eine Ansammlung von vielen kleinen Objekten. Vergleichbar zum Beispiel mit einem Schwarm Vögel. Damit muss das Radar jetzt in der Lage sein, alle Vogelschwärme zu erkennen, was das Unterfangen deutlich verkompliziert. Wie unterscheidet sich jetzt ein echter Vogelschwarm von einem falschen? Das gleiche Ziel verfolgt auch das sogenannte Black Box Trading. Große Trades werden in Millionen kleine Trades zerlegt, um in dem Markt nicht weiter aufzufallen. Damit werden nicht nur Absichten verschleiert, sondern auch der Einfluss auf den gesamten Handel verringert und damit das Risiko überschaubarer.</p>
<p><span style="color: #888888;"><em>Foto: <a title="Attribution-ShareAlike License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/"><span style="color: #888888;">Some rights reserved</span></a> by <a href="http://www.flickr.com/photos/st3f4n/"><span style="color: #888888;">Stefan</span></a></em></span></p>
<p><strong>So funktioniert&#8217;s</strong></p>
<p><a href="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2011/12/chart.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14011" src="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2011/12/chart-300x175.jpg" alt="" width="300" height="175" /></a>Die Funktionsweise ist durchaus vielschichtig und die Einsatzgebiete vielseitig. Durch <a href="http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/computerhandel-die-strategien-des-algo-trading/5156088.html">Sniffing</a> (deutsch: Schnüffeln) wird versucht, andere Algorithmen aufzuspüren und sie in ihrem eigenen Spiel zu schlagen. Wird von einem Investor beispielsweise eine größere Kauforder herausgegeben, so versucht der Sniffer noch bevor der Kurs steigt, günstig ebenfalls Anteile zu erwerben und diese dann direkt im Anschluss zu einem höheren Preis wieder zu verkaufen. Hiergegen hilft zum Beispiel die oben genannte Verschleierungstaktik mit dem Zerstückeln größerer Transaktionen. Viele Algorithmen gehen jedoch immer wieder nach dem selben Muster vor und können anhand dessen trotzdem erkannt werden.<br />
Algorithmen sind aber auch in der Lage, mit sich selbst zu handeln und damit den Preis in die Höhe zu treiben. Springt dann ein anderer Marktteilnehmer auf den Zug auf, kann der Algorithmus mit Gewinn verkaufen.<br />
Das Pendant zu der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Denial_of_Service">DoS-Attacke</a> im Internet (Denial of Service) ist beim Algo-Trading das sogenannte Quote Stuffing (deutsch: Angebote stopfen). Hierbei werden innerhalb kürzester Zeit so viele Anfragen an das Börsensystem geleitet, dass es langsamer wird, weil es mit der Bearbeitung nicht mehr hinterher kommt. Diese Latenz wird von dem Algorithmus ausgenutzt, um an der Differenz zwischen altem und schnell ermitteltem neuen Kurs wiederum Geld zu verdienen. Das funktioniert allerdings nur, weil Händler ihre Orders beliebig stornieren dürfen.<br />
Eines der bekanntesten Einsatzgebiete für Algorithmen im Börsenhandel dürfte der sogenannte Trendfolger im Bereich der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Offener_Investmentfonds">Investmentfonds</a> sein. Bei Mischfonds mit Trendfolgemodell beispielsweise wird anhand der Marktentwicklung entschieden, ob der Anteil in Aktien größer wird, oder ob in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verzinsliches_Wertpapier">festverzinsliche Wertpapiere</a> (z.B. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsanleihe">Staatsanleihen</a> oder Unternehmensanleihe) umgeschichtet werden soll. Damit soll verhindert werden, dass der Fonds die Talfahrt des Marktes komplett mitmacht, indem er sich rechtzeitig aus dem Markt verabschiedet. Bei Anzeichen auf steigende Kurse wird wieder in den Aktienmarkt umgeschichtet und damit der Aufschwung mitgenommen, während der Crash ausgesessen wird. Wann Handlungsbedarf besteht entscheidet der Algorithmus anhand von verschiedensten Faktoren.<br />
Noch laufen bei weitem nicht alle Systeme vollautomatisch ab, nahezu alle großen Fonds, Banken und institutionelle Anleger nutzen Algorithmen jedoch als Entscheidungshilfen.</p>
<p><span style="color: #888888;"><em>Foto: <a title="Attribution-ShareAlike License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/"><span style="color: #888888;">Some rights reserved</span></a> by <a href="http://www.flickr.com/photos/teegardin/"><span style="color: #888888;">kenteegardin</span></a></em></span></p>
<p><strong>High-Frequency-Trading</strong></p>
<p><strong></strong><a href="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2011/12/datacenter.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14012" src="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2011/12/datacenter-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Eine spezielle Art des Algo Tradings ist das High-Frequency-Trading (HFT). Beim High-Frequency-Trading kommt eine Komponente des computerisierten Handels besonders zum Tragen. Da Computer besonders schnell Informationen verarbeiten und auf Ereignisse reagieren können, haben diese bereits gehandelt, bevor es einem menschlichen Trader überhaupt möglich war, die Lage aufgrund der geänderten Informationen neu zu bewerten. Hierbei geht es nicht um Minuten oder Sekunden, sondern um Milli- und Mikrosekunden. Das geht so weit, dass die Entfernung zwischen den Computern auf denen die Algorithmen laufen und der Börse bereits über Gewinn oder Verlust entscheiden kann. Und dabei reichen Zeitverzögerungen von 5 Mikrosekunden bereits aus um einen massiven Unterschied zu machen. Zum Vergleich: Für ein Blinzeln benötigt der Mensch ca. 300.000 Mikrosekunden.</p>
<p><span style="color: #888888;"><em>Foto: <a title="Attribution License" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/"><span style="color: #888888;">Some rights reserved</span></a> by <a href="http://www.flickr.com/photos/scobleizer/"><span style="color: #888888;">Robert Scoble</span></a></em></span></p>
<p><strong>Aufbau</strong></p>
<p><a href="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2011/12/binary.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14013" src="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2011/12/binary-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Es gibt kein standardisiertes technisches Design, welches den Aufbau beschreibt. Das Konzept lässt sich allerdings in drei einfache logische Einheiten aufteilen:<br />
<span style="text-decoration: underline;">Die Daten-Einheit</span>: Hier laufen alle externen Informationen zusammen, die spezifisch sind für den entsprechenden Markt in dem gehandelt wird. Nachrichten, Zitate, Berichte, etc. Wichtig sind hier neben den aktuellen Kursen natürlich auch die historischen Marktdaten. Dies ist eine der größten Herausforderungen bei Algo Trading Systemen. Relevante von weniger relevanten Informationen zu trennen, zu analysieren und dann so zu deuten, dass damit ein Handel ermöglicht wird. Einige Systeme lesen auch in den inzwischen weit verbreiteten sozialen Netzwerken und Twitter um eine allgemeine Stimmung der Bevölkerung mit in die Berechnung einfließen zu lassen.<br />
<span style="text-decoration: underline;">Die Strategie-Einheit</span>: Hier wird anhand der relevanten Daten und der programmierten Strategie die Entscheidung getroffen, wie gehandelt werden soll.<br />
<span style="text-decoration: underline;">Die Ausführung</span>: Diese Einheit führt letztendlich sämtliche Aktionen aus und gibt die Orders raus.</p>
<p><span style="color: #888888;"><em>Foto: <a title="Attribution-ShareAlike License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/"><span style="color: #888888;">Some rights reserved</span></a> by <a href="http://www.flickr.com/photos/pboyd04/"><span style="color: #888888;">pboyd04</span></a></em></span></p>
<p><strong>Aussichten</strong></p>
<p><a href="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2011/12/traders.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14014" src="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2011/12/traders-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Die Systeme die anhand tausender Algorithmen innerhalb von Mikrosekunden Entscheidungen treffen und ausführen, und sich dabei zwangsweise gegenseitig beeinflussen, werden mit der Zeit immer komplexer. Schon jetzt versteht kaum noch einer, was passiert und warum. Am 6. Mai 2010 brach der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dow_Jones_Industrial_Average">Dow-Jones-Index</a> innerhalb von 6 Minuten um mehr als 9 Prozent ein. Das entspricht einem Verlust von rund 1.000 Punkten. Der Ursprung dieses Ereignisses (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Flash_Crash">Flash-Crash</a>) ist bis heute nicht eindeutig ermittelt. Keiner weiß, was dort an dem besagten Donnerstag genau passiert ist.<br />
Klar ist, dass viele der Algorithmen längst nicht mehr durchschaubar sind und viele Phänomene, die daraus entstehen weitgehend ungeklärt sind. Die Gebilde, die entstehen, sind viel zu komplex, als dass sich einzelne Ereignisse auf irgendeine Art gezielt zurückverfolgen lassen. Der Dschungel des algorithmen-gesteuerten Marktes, in dem sich viele Algorithmen miteinander verschachteln und verhakeln, hat längst ein gewisses Eigenleben entwickelt. Computer lassen sich nicht von dem emotionalen Auf und Ab an den Börsen beeindrucken und verfügen auch noch nicht über &#8220;gesunden Menschenverstand&#8221;. Sie halten an ihren vorprogrammierten Strategien unbeirrbar fest ohne einen Sinn für das Maß. Ob das auch in Zukunft überwiegend positive oder negative Auswirkungen haben wird, werden die nächsten Jahre zeigen. Ich bleibe auf jeden Fall gespannt.</p>
<p><span style="color: #888888;"><em>Foto: <a title="Attribution License" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/"><span style="color: #888888;">Some rights reserved</span></a> by <a href="http://www.flickr.com/photos/petrick/"><span style="color: #888888;">Perpetualtourist2000</span></a></em></span></p>
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		<title>Vielfältiges Peru</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 15:38:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info@davidhamannmedia.com</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lateinamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[Faszinierende Zeugnisse vorkolonialer Hochkulturen, beeindruckende Landschaften, alte Traditionen und modernes Leben – dies alles sind Facetten der reichhaltigen peruanischen Kultur. Immer mehr Reisende entdecken ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-14023" title="Perú, Cusco" src="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2011/12/peru_cusco-300x187.jpg" alt="" width="300" height="187" />Faszinierende Zeugnisse vorkolonialer Hochkulturen, beeindruckende Landschaften, alte Traditionen und modernes Leben – dies alles sind Facetten der reichhaltigen peruanischen Kultur. Immer mehr Reisende entdecken den Reiz des südamerikanischen Landes und entscheiden sich, die Vielfalt Perus persönlich zu entdecken. Ob der einzigartigen Eindrücke, die den Besucher hier erwarten, verwundert es nicht, dass mittlerweile mehr als eine Million Touristen jährlich ihren Urlaub in dem Land verbringen. Eine einzige Reise reicht bei weitem nicht, Peru in seinen gesamten Ausmaßen kennen zu lernen. Einige sehenswerte Orte sollte sich niemand entgehen lassen – eine Rundreise:</p>
<p>Der Staat im westlichen Südamerika zeichnet sich vor allem durch seine vielfältige Landschaft aus: Küstengebiete, das Hochland der Anden sowie Regionen von Nebel- und Regenwald bilden die Staatsfläche. Im peruanischen Tiefland, der Costa, die sich entlang des Pazifiks erstreckt, ist es meist neblig. Im Gegensatz zu anderen tropischen Wüstengebieten, herrschen hier sehr niedrige Durchschnittstemperaturen. Neben der hohen Einwohnerzahl sind im Tiefland 80 Prozent der gesamten peruanischen Industrieproduktion ansässig.</p>
<p>Unmittelbar hinter der Costa erstreckt sich die sogenannte Sierra. Im Hochland der Anden befinden sich massive Gebirgszüge, die von Tälern durchzogen sind. Auch in dieser Region beeindruckt die vorherrschende Vielfältigkeit: Sowohl immerzu mit Eis bedeckte Gipfel als auch vegetationsreiche Gebiete gibt es in den Anden, deren höchster Berg beinahe 7.000 Meter misst.</p>
<p>Mit weiteren landschaftlichen Besonderheiten trumpft die Selva, der peruanische Regenwald, auf, in dem einige Quellflüsse des Amazonas entspringen. Neben den Flüssen besteht so gut wie keine Möglichkeit, den Regenwald zu passieren, denn er gilt mit seinem immensen Baumbestand als nahezu undurchdringlich.</p>
<p>Wer einen Aktivurlaub plant, wird in Peru ohne jeden Zweifel auf seine Kosten kommen. Ob eine Bootstour durch den Regenwald, Berg- und Klettertouren durch die Anden oder eine Reise entlang der Westküste, diese traumhaften Regionen werden die Reisenden bestimmt nie wieder vergessen.</p>
<p>Auch für Kulturinteressierte bietet Peru unzählige Möglichkeiten, Neuartiges zu entdecken. Zunächst ist hier die Ruinenstadt Machu Picchu zu nennen, deren Ursprünge aus dem 15. Jahrhundert stammen. Terrassenförmig legten die Inkas sie auf dem Huayna Picchu, einem Andenberg an. Dass es sich um eine Stadt auf einer Bergspitze handelt, lässt sich am Namen unschwer erkennen, denn Machu Picchu, aus dem in Südamerika verbreiteten Quechua, bedeutet schlichtweg alter Gipfel. Neben den interessanten Erkenntnissen, die der Besucher hier über die spannende Inkakultur erlangen kann, hat er von der Ruinenstadt aus einen faszinierenden Ausblick auf die Schönheit der Andenlandschaft. Ausgangspunkt für die Besucher Machu Picchus ist die Stadt Cusco, die ebenfalls von den Inkas erbaut wurde. Seit 1983 gehört sie zu den Welterbestätten der UNESCO. Mit der Aufnahme in die berühmte Liste wird der weit zurückreichenden Geschichte der Hochkultur gebührend Rechnung getragen. Unter anderem beziehen sich die Errungenschaften der Inkakultur auf die Bereiche der Kunst, Mathematik, Musik und Philosophie. Von dieser Kultur, die sogar ihr eigenes Rechts- und Verwaltungssystem entwickelte, stammen ebenfalls einzigartige architektonische Hinterlassenschaften, so befindet sich nahe Cusco beispielsweise die Inkafestung Sacsayhuamán, die als Fortifikation der Stadt dienlich war. Besonders vor dem Hintergrund, dass einige der zum Bau genutzten Steine weit mehr als 200 Tonnen wiegen, ist die Festung ein erstaunlicher Beweis für die Fertigkeiten der Hochkultur.</p>
<p>Für Städtereisen in etwas modernerem Stil hat Peru natürlich auch zahlreiche Destinationen zu bieten: Hier empfehlen sich dem Besucher vor allem die Hauptstadt Lima und Arequipa. Die Stadtzentren beider Städte stehen ebenfalls auf der Liste der UNESCO. Lima, die größte unter den peruanischen Städten, liegt unmittelbar an der Pazifikküste. In der Metropole, die etwa acht Millionen Menschen beherbergt, erwartet den Besucher ein breites Angebot zur abwechslungsreichen Freizeitgestaltung. Neben dem Besuch zahlreicher Museen und kultureller Sehenswürdigkeiten können die Reisenden vor Ort an den traumhaften Stränden entspannen.</p>
<p>In Arequipa hingegen befindet sich eines der bedeutendsten sakralen Bauwerke aus der Kolonialzeit: Santa Catalina. Eine Besichtigung dieses Klosters lohnt sich auf jeden Fall.</p>
<p>Alles in allem ist Peru immer eine Reise wert. Wen es einmal in dieses faszinierende Land zieht, der kommt bestimmt noch oft wieder. Denn hier gibt es für jeden Urlaubstypen etwas Spannendes zu entdecken.</p>
<p><em>Text: In Kooperation mit CaptainTravel (<a href="http://www.1000kreuzfahrten.de/" target="_blank">www.1000kreuzfahrten.de</a>)</em><br />
<em>Foto: <a title="Attribution-ShareAlike License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">Bestimmte Rechte vorbehalten</a> von <a href="http://www.flickr.com/photos/ianz/">Ianz</a></em></p>
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		<title>Pura Vida – Das wahre Leben!</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 22:22:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info@davidhamannmedia.com</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lateinamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Reise: Antigua]]></category>
		<category><![CDATA[Reise: Costa Rica]]></category>
		<category><![CDATA[Reise: Guatemala]]></category>
		<category><![CDATA[Reise: Nicaragua]]></category>

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		<description><![CDATA[

Eine Reise durch Guatemala, Nicaragua und Costa Rica - von Paul Hake

Nach dem Schulabschluss die Welt entdecken, ferne Länder erkunden und einfach mal aus ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><em>Eine Reise durch Guatemala, Nicaragua und Costa Rica &#8211; von Paul Hake</em></p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-13979" title="Paul, Costa Rica" src="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2011/12/Paul_Costa_Rica-300x227.jpg" alt="" width="300" height="227" />Nach dem Schulabschluss die Welt entdecken, ferne Länder erkunden und einfach mal aus dem Alltag ausbrechen. Immer mehr junge Menschen zieht es nach der schulischen Laufbahn in das Ausland. Nach der Ableistung meines Zivildienstes sollte es auch für mich an die Reisplanung gehen. Am Anfang war es nur eine Idee. Mit der Zeit wurde aus der Idee ein Plan und letzten Endes ein Entschluss: Guatemala und Costa Rica sollten es sein. Zwei vergleichsweise kleine, lateinamerikanische Länder mit wilden, vom Urwald gesäumten Küsten am Pazifik sowie tramhaft schönen Stränden in der Karibik. Ich wollte Menschen treffen, Abenteuer erleben und trotzdem auch einfach mal am Meer entspannen &#8211; all das aber bitte fernab vom Pauschaltourismus und überfüllten Stränden. Ein bisschen gut zureden und Mut sammeln, mit einigen Organisationen die offenen Fragen klären und letztendlich war es geschafft – mein Flug war gebucht.</p>
<p>Meine Reise begann im Mai 2011 in Hamburg. Nach einer Nacht in New York ging es über Houston weiter nach Guatemala City. Am kleinen Flughafen in der hektischen Hauptstadt des kulturreichen Landes – die Ruinen der Maya-Tempel (u.a. In Tikal) sind ein wichtigerAnziehungspunkt – angekommen, geht es für mich weiter nach Antigua, Guatemala. In dieser Kleinstadt, welche bis 1773 die Hauptstadt der spanischen Kolonien in Zentralamerika darstellte, sollte sich mein Spanisch in vier Wochen deutlich verbessern.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-13982" title="Antigua" src="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2011/12/Antigua-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" />Dort angekommen brauchte ich in etwa drei bis vier Tage um mich einigermaßen einzuleben. Ohne ausreichende Sprachkenntnisse in der mir absolut neuartigen Kultur zurechtzukommen, stellte sich als große Herausforderung dar. Nachdem ich jedoch erste Kontakte in der Sprachschule sammelte, meine Familie sich die größte Mühe gab, mir den Einstieg zu vereinfachen, und die Lehrer mir die neue Sprache verständlich erklärten, ging alles ganz schnell. Nach einer Woche fühlte ich mich sehr gut aufgehoben und begann das wunderbare Guatemala zu entdecken. Die überschaubare Stadt Antigua, in welcher meine Gastfamilie sowie die Sprachschule liegen, ist mit ihren kolonialen Bauwerken und der Lage zwischen drei großen Vulkanen schon das erste der vielen Highlights.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-13987" title="Guatemala" src="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2011/12/Guatemala-6.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Ausflüge nach Semuc Champey, Monterrico am Pazifik und zum Lago Atitlan werden mir immer in Erinnerung bleiben. Besonders Semuc Champey hat mich mit seinen Lagunen, Tropfsteinhöhlen und glasklaren Flüssen samt Wasserfällen in seinen Bann gezogen. Mit einer einzigartigen Soundkulisse liegt dieses Naturphänomen mitten im tropischen Regenwald. Zum Ende des vierwöchigen Aufenthalts in Antigua bestiegen wir noch den Volcan Pacaya. Ebenfalls zu empfehlen!</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-13989" title="Nicaragua" src="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2011/12/Nicaragua-2-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" />Nach vier Wochen in Antigua, Guatemala, beschloss ich für eine Woche durch Nicaragua zu reisen und mich erst im Anschluss nach Costa Rica zu begeben. Wem sich diese Möglichkeit ebenfalls einmal bieten sollte, dem lege ich nahe, Nicaragua unbedingt zu besuchen! Touristisch noch weniger erschlossen als Guatemala und Costa Rica, kann man dort die Einheimischen noch wirklich kennenlernen, die unberührte, wunderschöne Natur genießen und so günstig leben wie nirgendwo sonst in Lateinamerika. Mit nur 8 Dollar am Tag lebte ich dort wie ein kleiner König.</p>
<p>In Nicaragua &#8211; die Hauptstadt Managua ist mit dem Ticabus von San Jose (Costa Rica) in 8 Stunden zu erreichen &#8211; empfehle ich die ebenfalls im kolonialistischen Stil erbaute Stadt Granada, den Lago de Nicaragua mit seiner paradisischen Vulkaninsel Ometepe und San Juan del Sur am Pazifik zum Surfen!</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-13991" title="Costa-Rica" src="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2011/12/Costa-Rica-2-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" />Eine Woche später erreichte ich Costa Rica. Die Hauptstadt San Jose präsentiert sich als typische Metropole, wirkt sehr Westlich bzw. Nordamerikanisch und ist meiner Meinung nach nicht sonderlich attraktiv. Laut, stickig, schnelllebig und gar nicht mehr so farbenprächtig wie andere lateinamerikanische Städte. Nach wenigen Tagen in der Stadt fuhr ich mit einigen Freunden per Bus weiter nach La Fortuna. Im &#8220;Arenal&#8221; mit seinem aktiven Vulkan kann man die beeindruckende Vielfältigkeit der Natur bewundern. Heiße Quellen im Urwald laden zum nächtlichen Bad ein, der See am Fuße des Vulkanes kann per Boot erkundet werden und eine Wanderung durch den Regenwald zu den vielen Wasserfällen lohnt sich sowieso. Mit Jeep und Boot ging es weiter nach Monteverde. Der Nebelwald wird als das Naturerlebnis in beinahe jedem Reiseführer angepriesen und präsentierte sich dann auf den ersten Blick auch als sehr schön. Erst am folgenden Tag wurde das kleine Dorf dann von der Menge der Pauschalreisenden überrannt. Bei der Erkundung des Nebelwaldes war ich also weniger verwundert, keine Tiere vorzufinden. Ich meine, als Affe wäre ich auch genervt vom Lärm der unzäligen Seibahnen, Hängebrücken und Aussichtsplattformen. Trotz dieser weniger schönen Erfahrung war der Ausflug ein voller Erfolg. Tolle Menschen, eine wahnsinnig spektakuläre Natur und besonders La Fortuna und Umgebung bleiben in Erinnerung.</p>
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<p><img class="alignleft size-medium wp-image-13993" title="Costa-Rica, Schildkröte" src="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2011/12/Costa-Rica-Schildkroete-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" />Nach diesem gelungenen Abstecher sollte nun mein Freiwilligenprojekt in Costa Rica beginnen. In der Hauptstadt San Jose wurden mir von einem Parter der Organisation Travelworks viele Optionen vorgestellt. Ich entschloss mich dort für ein Schildkrötenschutz-Projekt in Samara am Pazifik. Dort liegt am Playa Buena Vista, schwer erreichbar für Einheimische und unzugänglich für Touristen, das Camp. Nach sechstündiger Busfahrt, einer Taxifahrt durch den Urwald, einer Flussüberquerung bei starken Stömungen (und Gerüchten von Krokodilen) und einer kleinen Wanderung durch die Mangrovenwälder erreicht man dort sein Ziel. Im Camp &#8220;Buena Vista&#8221; selber gibt es keinen Strom und das kalte Wasser der selbstgebauten Dusche wird aus einem Brunnen angepumt. Zwischen Brüllaffen, Faultieren und anderen Urwaldbewohnern machten wir es uns zur Aufgabe den Schildkröten bei der Erhaltung ihrer Spezies zu helfen. Nester graben, Eier suchen, geschlüpfte Schildkröten aussetzen und allerlei andere Aufgaben beschäftigten mich dort. Zu den Mahlzeiten gab es entweder Reis, Bohnen und ein Spiegelei oder Suppe. Nur zum Frühstück bekamen die freiwilligen Helfer etwa zweimal in der Woche Pfannkuchen. Der zeitweise raue Pazifik, der einsame Strand, der Dschungel, die extrem hohe Luftfeuchtigkeit, verdammt viele Moskitos, ein Holzhaus für etwa 15 Volontäre und ich – sonst nichts. Gerade dieses Leben ohne Zugang zur Zivilisation machte es für mich besonders interessant. Die Zeit war sehr intensiv und nicht immer war es leicht auf den gewohnten Luxus (Intenet, Handy, Waschmaschine, saubere Betten usw.) zu verzichten; eine wahnsinnig tolle und bereichernde Erfahrung war es aber schon! Nach der Zeit im Camp bereiste ich mit neuen Freunden die südliche Karibikküste in Costa Rica und genoss dort die Sonne, das leckere Essen und die jamaikanisch geprägte Atmosphäre.</p>
<p>Im Rückblick war die Zeit in Lateinamerika ein einziger Traum! Ich würde es genauso wieder machen und empfehle jedem Interessierten, den Schritt zu wagen!</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-13995" title="Guatemala" src="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2011/12/Guatemala-2.jpg" alt="" width="640" height="480" />Guatemala</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-13998" title="Guatemala" src="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2011/12/Guatemala-4.jpg" alt="" width="640" height="480" />Guatemala</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-13999" title="Nicaragua" src="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2011/12/Nicaragua-1.jpg" alt="" width="640" height="480" />Nicaragua</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-14000" title="Costa-Rica" src="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2011/12/Costa-Rica-3.jpg" alt="" width="640" height="853" />Costa Rica</p>
<p style="text-align: left;"><em>Alle Fotos © Paul Hake</em></p>
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		<title>Pakistan und USA: Ewige Freund- und Feindschaft</title>
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		<comments>http://www.breakfastpaper.de/2011/11/30/pakistan-und-usa-ewige-freund-und-feindschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 23:40:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info@davidhamannmedia.com</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausland]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach dem jüngsten Nato-Angriff auf einen pakistanischen Grenzposten hat sich die ohnehin schon sehr angespannte Beziehung zwischen Pakistan und den USA noch einmal verschärft. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-13967" title="Black-Hawk in Pakistan" src="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2011/11/black_hawk_pakistan-300x187.jpg" alt="" width="300" height="187" />Nach dem jüngsten <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,800493,00.html">Nato-Angriff auf einen pakistanischen Grenzposten</a> hat sich die ohnehin schon sehr angespannte Beziehung zwischen Pakistan und den USA noch einmal verschärft. &#8220;Willkürlich, brutal, unverantwortlich&#8221; nennt man den Angriff auf pakistanischer Seite, die NATO selbst untersucht die Vorgänge noch.</p>
<p><strong>Vorfall mit Folgen</strong></p>
<p>Der Vorfall an der pakistanischen Grenze sorgt aber dieses Mal nicht nur für scharfe Worte, sondern zieht auch tatsächlich Folgen nach sich: das Land wird aus Protest nicht an der Afghanistan-Konferenz in Bonn teilnehmen, die durch Pakistan laufenden Versorgungsrouten für ISAF-Soldaten in Afghanistan wurden gesperrt, die Amerikaner sollen einen <a href="http://www.wired.com/dangerroom/2011/11/pakistan-airspace-drones/">pakistanischen Stützpunkt für den Drohneneinsatz verlassen</a>.</p>
<p><strong>Luftraum weiterhin frei für US-Drohnen</strong></p>
<p>Was aber offensichtlich nicht untersagt wurde, ist die Nutzung des pakistanischen Luftraums für US-Drohnen und Flugzeuge. So zumindest <a href="http://www.wired.com/dangerroom/2011/11/pakistan-airspace-drones/">berichtet</a> der &#8220;<a href="http://www.wired.com/dangerroom/">Danger Room</a>&#8221; von Wired. Würde die Erlaubnis gestrichen werden, hätte dies ernsthafte Konsequenzen für den sogenannten  &#8221;Shadow War&#8221; der Amerikaner.</p>
<p><strong>Beide Länder brauchen sich</strong></p>
<p>Warum tut Pakistan dies nicht? Der Grund wird wie immer sein: weil Pakistan die USA braucht, genauso wie die USA Pakistan brauchen. Finanzielle Unterstützung, militärische Ausrüstung, humanitäre Hilfen und nicht zuletzt einen starken Partner angesichts der Spannungen mit Indien. Die Amerikaner brauchen Pakistan dagegen weiterhin für eine Lösung in Afghanistan. Und nicht zuletzt geht es sicher auch um Einfluss in dem bald viertgrößten nuklear bewaffneten und in Zukunft möglicherweise größten muslimischen Land.</p>
<p><em><span style="color: #808080;">Foto: US-Army-Helikopter in Pakistan, <a title="Attribution License" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/"><span style="color: #808080;">Bestimmte Rechte vorbehalten</span></a> von <a href="http://www.flickr.com/photos/soldiersmediacenter/"><span style="color: #808080;">The U.S. Army</span></a></span></em></p>
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<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/kdP9kHb91iZjmJB_ni_TPdfniC4/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/kdP9kHb91iZjmJB_ni_TPdfniC4/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/breakfastpaper/~4/sK_RUzlUcxM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Friday Bull, 25.11.11</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 20:28:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info@davidhamannmedia.com</dc:creator>
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		<description><![CDATA[

In unserer Reihe “Friday Bull” gibt Ihnen Fabian Huber wöchentlich eine Zusammenfassung der Neuigkeiten aus der Wirtschaft. Heute u.a. über coole Solarprodukte, Warnungen vor ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-12157" title="Friday Bull" src="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2011/07/friday_bull.jpg" alt="" width="640" height="401" /></p>
<p><em>In unserer Reihe “Friday Bull” gibt Ihnen Fabian Huber wöchentlich eine Zusammenfassung der Neuigkeiten aus der Wirtschaft. Heute u.a. über coole Solarprodukte, Warnungen vor einem Zusammenbruch des Staatsanleihen-Marktes, und über das Milliardengeschäft &#8220;Hacken&#8221;.</em></p>
<p><em>Foto: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de" rel="license cc:license">Bestimmte Rechte vorbehalten</a>, NYSE, Flickr:  <a href="http://www.flickr.com/photos/walter_rw/">Walter Rodriguez</a> (Anpassung)</em></p>
<p><strong>Mit Solarpanel im Social Network</strong></p>
<p><a href="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2011/11/maroshi.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-13947" src="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2011/11/maroshi.jpg" alt="" width="239" height="239" /></a>Das deutsche Solar-Start-up <a href="http://www.changers.com/en">Changers</a> hat große Ziele. Der Anfang ist gemacht. Mit seinem handlichen Solarmodul mit dem aufregenden Namen &#8220;Maroshi&#8221; soll ab dem Frühjahr der deutsche Markt erobert werden. Das besondere ist aber nicht der handliche Sonnenfänger, sondern die damit verbundene intelligente Batterie namens &#8220;Kalhuohfummi&#8221;. Über diese lassen sich nicht nur etliche Gadgets wie iPods, iPads und Mobiltelefone laden, das Besondere ist etwas ganz anderes: Kalhuohfummi kommuniziert mit dem Internet. Genauer mit Sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter. Changers setzt ganz klar auf den Wettbewerbstrieb seiner Zielgruppe. Wer spart am meisten Strom und CO2? Hier wird also gezielt das Nützliche mit dem Spaß verbunden. Denn nur auf diese Art, so Schulz, ein Werbefachmann von Changers, erreicht man den Endkunden und dort muss begonnen werden wenn man wirklich etwas verändern will. 149 Dollar soll das Starter-Kit in den USA kosten. Wir können gespannt auf die Einführung in Deutschland sein. (<a href="http://www. spiegel.de">spiegel.de</a>)</p>
<p><a href="http://bit.ly/ujNG0d">http://bit.ly/ujNG0d</a></p>
<p><em><span style="color: #888888;">Foto: Changers GmbH</span></em></p>
<p><strong>DWS: Europäische Staatsanleihen vor dem Kollaps?</strong></p>
<p><a href="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2011/11/europe.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13949" src="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2011/11/europe-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Nachdem die Nachfrage nach den frisch emitierten Bundesanleihen mit zehnjähriger Laufzeit überraschend gering ausfiel, warnt Asoka Wöhrmann, Chef-Anlagestratege (CIO) der Deutsche-Bank-Tochter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/DWS_Investments">DWS</a> und Mitglied der DWS-Geschäftsführung vor einem Zusammenbruch des europäischen Staatsanleihen-Markt. Nachvollziehbar, wenn man sich überlegt, wo denn die Staaten künftig noch größere Geldbeträge herbekommen wollen, wenn jetzt sogar Banken und Versicherungen vor Staatsleihen zurückschrecken. Auch das AAA-Rating kann bei der aktuellen Situation nicht über die mickrige Rendite hinwegtrösten. Dafür ist in solch unsicheren Zeiten das Risiko dann doch zu hoch. (<a href="http://www. fondsprofessionell.de">fondsprofessionell.de</a>)</p>
<p><a href="http://bit.ly/sQHZwr">http://bit.ly/sQHZwr</a></p>
<p><span style="color: #888888;"><em>Foto: <a title="Attribution License" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/"><span style="color: #888888;">Some rights reserved</span></a> by <a href="http://www.flickr.com/photos/robdeman/"><span style="color: #888888;">rockcohen</span></a></em></span></p>
<p><strong>Der Hacker-Markt &#8211; Ein Milliardengeschäft</strong></p>
<p><a href="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2011/11/hacker1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13953" src="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2011/11/hacker1-300x236.jpg" alt="" width="300" height="236" /></a>Mit rund 250.000 registrierten Hackern ist <a href="http://www.hackforums.net/">Hackforums.net</a> eines der weltgrößten Hackerforen. Seit dem Jahr seiner Gründung in 2006 wächst die Userbase stetig und rasant weiter. Laut Sicherheitsstratege Rob Rachwald ist der Markt in dem sich die Nutzer des Forums bewegen 250 Milliarden Dollar schwer. Kein Wunder also, dass sich das Forum steigender Beliebtheit erfreut. Die Fachgebiete über die diskutiert werden sind vielzählig. Von Hacking-Software über Botnetze bis hin zu Kreditkartenhandel ist alles Vertreten. Auch das organisierte Verbrechen und Staatshacking gehören hier zum Tagesgeschäft. Ein kleiner Einblick in die Szene. (<a href="http://www. faz.net">faz.net</a>)</p>
<p><a href="http://bit.ly/srDumg">http://bit.ly/srDumg</a></p>
<p><span style="color: #888888;"><em>Foto: <a title="Attribution License" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/"><span style="color: #888888;">Some rights reserved</span></a> by <a href="http://www.flickr.com/photos/23905174@N00/"><span style="color: #888888;">Don Hankins</span></a></em></span></p>
<p><strong>Kommt die Atomkraft zurück?</strong></p>
<p><a href="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2011/11/atomkraft.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13955" src="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2011/11/atomkraft-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a>Ein halbes Jahr ist es her, dass die Atomkraftkatatstrophe in Fukushima in Deutschland den Energiewandel-Boom ausgelöst hat. Schon jetzt werden vereinzelt Stimmen laut, Deutschland könne das Vorhaben gar nicht wie geplant stämmen. Zu viele Hürden stellen sich nach und nach in den Weg. Auch die Politik ist hier nicht ganz unschuldig. Spätestens wenn die Deutschen mehr Strom verbrauchen statt weniger, der Ausbau der Stromnetze langsamer von statten geht als nötig und es daher vermehrt zu Blackouts kommt, stellt sich früher oder später die Frage: Steht uns vielleicht sogar wieder ein &#8220;Ausstieg aus dem Ausstieg&#8221; bevor? Wo geht es die nächsten Jahre Energiewirtschaftlich hin? Werden die großen Energieversorger weiterhin das Ruder in der Hand halten? (<a href="http://www. zeit.de">zeit.de</a>)</p>
<p><a href="http://bit.ly/vn1JuY">http://bit.ly/vn1JuY</a></p>
<p><span style="color: #888888;"><em>Foto: <a title="Attribution-ShareAlike License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/"><span style="color: #888888;">Some rights reserved</span></a> by <a href="http://www.flickr.com/photos/gruenenrw/"><span style="color: #888888;">gruenenrw</span></a></em></span></p>
<p><strong>Qantas fällt mit Twitter auf die Nase</strong></p>
<p><a href="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2011/11/qantas.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-13957" src="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2011/11/qantas-300x199.jpg" alt="" width="270" height="179" /></a>Auf positives Feedback und werbewirksame Reaktionen von glücklichen und engagierten Kunden hatte Australiens größte Fluggesellschaft <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Qantas_Airways">Qantas</a> gerechnet. Stattdessen gab es ein PR-Desaster. In einer Aktion auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Twitter">Twitter</a> forderte das Managemet die Internetgemeinde auf, kreativ zu werden und unter dem Hashtag <a href="http://twitter.com/#!/search?q=%23QantasLuxury">#QantasLuxury</a> mitzuteilen, von welchem Luxus sie an Bord träumt. Das Ergebnis war wenig schmeichelhaft, denn offenbar hatten die Herren von Qantas völlig vergessen, dass erst im Oktober rund 70.000 Passagiere aufgrund von Streiks weltweit gestrandet waren. Eine einmalige Gelegenheit also, als Betroffener seinem Ärger Luft zu machen und so kam es dann auch. (<a href="http://www.n-tv.de">n-tv.de</a>)</p>
<p><a href="http://bit.ly/vgw41B">http://bit.ly/vgw41B</a></p>
<p><span style="color: #888888;"><em>Foto: <a title="Attribution License" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/"><span style="color: #888888;">Some rights reserved</span></a> by <a href="http://www.flickr.com/photos/raeallen/"><span style="color: #888888;">RaeAllen</span></a></em></span></p>
<p><strong>Das große Geschäft mit Wasser</strong></p>
<p><a href="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2011/11/water.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-13961" src="http://www.breakfastpaper.de/wp-content/uploads/2011/11/water-300x175.jpg" alt="" width="300" height="175" /></a>Pro Jahr benötigt ein Land grob 1.700 Kubikmeter erneuerbares Trinkwasser pro Einwohner. In Deutschland liegt der Schnitt bei 1.900. Ägypten hat gerademal 800 Kubikmeter pro Einwohner. Schon längst ist Wasser weltweit zu einem wertvollen Rohstoff geworden, mit dem jedes Jahr Milliardenumsätze gemacht werden. Den Großteil der Investitionen schlucken jedoch vor allem Infrastruktur, Aufbereitung und die dazu benötigte Technik. Experten schätzen den internationalen Investitionsbedarf in den nächsten Jahren auf über 400 Milliarden Euro jährlich. (<a href="http://www. ftd.de">ftd.de</a>)</p>
<p><a href="http://bit.ly/rZwcEN">http://bit.ly/rZwcEN</a></p>
<p><span style="color: #888888;"><em>Foto: <a title="Attribution-ShareAlike License" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/"><span style="color: #888888;">Some rights reserved</span></a> by <a href="http://www.flickr.com/photos/likeablerodent/"><span style="color: #888888;">likeablerodent</span></a></em></span></p>
<p><strong>First Mail &#8211; Post will Billigtochter loswerden</strong></p>
<p>So wie es aussieht stehen die Chancen für die Tochter der Deutschen Post, den Billigzusteller <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/First_Mail">First Mail</a>, eher schlecht. Das Unternehmen schreibt schon seit Jahren rote Zahlen und nachdem die Regulierungsbehörde dem Unternehmen Dumping vorgeworfen hat und die Anhebung der Preise forderte, rechnet sich First Mail höchst wahrscheinlich hinten und vorne nicht mehr. (<a href="http://www.n-tv.de">n-tv.de</a>)</p>
<p><a href="http://bit.ly/sceLbt">http://bit.ly/sceLbt</a></p>
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		<title>“Death in the Desert”: CNN-Reportage über das Geschäft mit afrikanischen Flüchtlingen</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Nov 2011 14:11:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>info@davidhamannmedia.com</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne Vorwarnung schießende Grenzposten, Folter, Vergewaltigung, Sklaven- und Organhandel im großen Stil – dies sind die Gefahren für Flüchtlinge aus Sudan und Eritrea, die den Sinai durchqueren und hoffen, dass sie es bis nach Israel schaffen. CNN-Korrespondent Frederik Pleitgen hat eine Reportage mit dem Titel &#8220;Death in the Desert&#8221; erstellt und erzählt darin eine Geschichte moderner Sklaverei und gibt Einblick in das unwürdige Geschäft mit den Menschen.</p>
<p>Eine sehr sehenswerte Dokumentation (Teil 1 &#8211; 3):</p>
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<p><object width="416" height="374" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" id="ep"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="movie" value="http://i.cdn.turner.com/cnn/.element/apps/cvp/3.0/swf/cnn_416x234_embed.swf?context=embed&#038;videoId=international/2011/11/08/freedom-project-death-in-the-desert-b.cnn" /><param name="bgcolor" value="#000000" /><embed src="http://i.cdn.turner.com/cnn/.element/apps/cvp/3.0/swf/cnn_416x234_embed.swf?context=embed&#038;videoId=international/2011/11/08/freedom-project-death-in-the-desert-b.cnn" type="application/x-shockwave-flash" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="416" wmode="transparent" height="374"></embed></object></p>
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