<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<?xml-stylesheet type="text/xsl" media="screen" href="/~d/styles/rss2full.xsl"?><?xml-stylesheet type="text/css" media="screen" href="http://feeds.feedburner.com/~d/styles/itemcontent.css"?><rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" version="2.0">

<channel>
	<title>Business 2.0 Blog</title>
	
	<link>http://www.business-2-0.com</link>
	<description>Fit für Social Media &amp; mehr!</description>
	<lastBuildDate>Fri, 25 May 2012 08:27:35 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	
		<atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" type="application/rss+xml" href="http://feeds.feedburner.com/business2null" /><feedburner:info xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0" uri="business2null" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com/" /><item>
		<title>Von Negern, Zigeunern und Eskimos</title>
		<link>http://www.business-2-0.com/2012/05/von-negern-zigeunern-und-eskimos/</link>
		<comments>http://www.business-2-0.com/2012/05/von-negern-zigeunern-und-eskimos/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 May 2012 13:13:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Heinrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[behindert]]></category>
		<category><![CDATA[Eskimos]]></category>
		<category><![CDATA[maximalpigmentiert]]></category>
		<category><![CDATA[Neger]]></category>
		<category><![CDATA[political correctness]]></category>
		<category><![CDATA[politisch korrekt]]></category>
		<category><![CDATA[Rotkäppchen]]></category>
		<category><![CDATA[übertrieben]]></category>
		<category><![CDATA[Zigeuner]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.business-2-0.com/?p=1277</guid>
		<description><![CDATA[Friede, Freude, Eierkuchen. Nur ja niemanden auf den Schlips treten! (Oder heißt das jetzt „Hängegebinde für männliche Erdbewohner“?) Dafür steht Political Correctness. Doch was ist angebracht? Was übertrieben? Eine nüchterne Betrachtung, die nur an der Oberfläche kratzen kann. Für mich war seit meiner Kindheit klar, dass „Nigger“ ein Schimpfwort ist und eine klar abwertende Bedeutung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Friede, Freude, Eierkuchen. Nur ja niemanden auf den Schlips treten! (Oder heißt das jetzt „Hängegebinde für männliche Erdbewohner“?) Dafür steht <em>Political Correctness</em>. Doch was ist angebracht? Was übertrieben? Eine nüchterne Betrachtung, die nur an der Oberfläche kratzen kann.</p>
<p><img class="alignleft  wp-image-2202" style="margin-right: 10px;" title="Was ist politisch korrekt? (Bildquelle: www.wikimannia.org)" src="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/05/Eigene_Meinung_-_Politisch_korrekt.jpg" alt="" width="231" height="192" /></p>
<p>Für mich war seit meiner Kindheit klar, dass „Nigger“ ein Schimpfwort ist und eine klar abwertende Bedeutung hat. Ich wuchs andererseits aber in dem Selbstverständnis auf, dass „Neger“ keines ist, sondern einfach eine wertneutrale Rassenbezeichnung. So wie Eurasier vielleicht, Asiate o.ä. Offenbar sehen das aber einige Schwarze – wenn auch bei weitem nicht alle – anders. Stopp, es heißt ja nun Farbige. Nein, „Menschen afrikanischer Herkunft“. Oder? <strong>Maximalpigmentierte</strong>? <a href="http://www.gutefrage.net/frage/ist-der-begriff-schwarze-heute-noch-politisch-korrekt" target="_blank">Wer soll sich da noch auskennen?</a> Zumal gefühlt alle fünf Minuten nachgebessert wird. Die sogenannte politische Korrektheit trägt bisweilen schon seltsame Blüten.</p>
<p>Jeder weiß, dass die Menschen in den schicken pelzbesetzten Winterkutten, die in nördlichen Gefilden in Iglus leben, Eskimos heißen. Richtig? Falsch! Die dürfen so auch nicht mehr genannt werden, weil es wörtlich soviel wie „Esser-von-rohem-Fleisch“ bedeutet. Nun heißen sie also „<strong>Inuit</strong>“ (Einzahl: „Inuk“); das steht schlicht für so etwas wie „Menschen“. Allerdings sind nicht alle eskimoischen Völkergruppen damit einverstanden, u.a. weil das Wort z.B. in der Sprache der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Yupik" target="_blank">Yupik</a> nicht vorkommt oder andere, weil sie schlicht stolz darauf sind, zum „großen Volk der Eskimos“ zu gehören. Es ist also offenbar einfach nur eine minderheitliche Gruppe, die einen neuen Begriff durchzusetzen versucht. Und wir springen sofort darauf an. Oh Gott, nur nichts Falsches in der Öffentlichkeit sagen!<span id="more-1277"></span></p>
<p>Nächste Gruppe: Zigeuner! Hießen sie vorübergehend „Sinti und Roma“, gibt es sie jetzt im Bürokratendeutsch abgekürzt als „MEM“. Das steht für „<strong>Mobile ethnische Minderheiten</strong>“. Auch wenn die Zigeuner das ganz anders sehen. Kinder, was soll das? Wir wissen doch wohl auch alle, dass bei einem „gelben Sack“ nicht von einem alten Chinesen die Rede ist, oder? Dass es nicht böse gemeint ist, wenn der Käpt&#8217;n im U-Boot fragt, ob alle <strong>Schotten dicht</strong> sind. (Danke, Andreas!) Dass es nicht schimm ist, wenn ein Schnitzel noch <em>ungar</em> ist, ein Magnet falsch <em>gepolt</em> oder der Kamin total <em>verrußt</em>. Wenn ein Spiel hingegen <em>getürkt</em> ist, ist das in der Tat weniger schön. <img src='http://www.business-2-0.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Doch während „Kanaken“ und „Japsen“ offenkundig indiskutable Schimpfwörter sind, die gar nicht gehen, stellt sich klar die Frage: Was passiert nun mit dem <a href="http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5edd20a0ada.0.html" target="_blank">Zigeunerschnitzel</a>?!</p>
<p>Aber auch Dinge dürfen nicht mehr so heißen, wie sie hießen. „Negerkuss” oder „Mohrenkopf“ gehen beide nicht mehr! Aber ist es wirklich ein <strong>Schokokuss</strong> oder doch eher eine „verfestigte Schaumspeise mit subsaharischem Migrationshintergrund“? (Danke, Heiko!) Und was ist mit dem „kleinen Schwarzen“? Ohne das wären die Frauen aufgeschmissen. ^^</p>
<h2>Ein Witz</h2>
<p>Wo soll das noch hinführen? Ich zitiere mal einen sogenannten „<strong>politisch korrekten Witz</strong> mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rekursion" target="_blank">rekursiver Grundstruktur</a>“ aus der <a href="http://de.uncyclopedia.org/wiki/Political_correctness#Beispiel_eines_politisch_korrekten_Witzes" target="_blank">Uncyclopedia</a>:</p>
<blockquote><p><em>Treffen sich ein Amerikaner afroafrikanischer Abstammung, ein Brite angelsächsischer Herkunft, eine französische StudentIn mit nymphomanen Neigungen und ein Angehöriger der serbo-kroatischen Sprachfamilie mit großserbischer Grundhaltung in einem barrierefreien Stadtverwaltungsgebäude. Sagt der Amerikaner mit afroafrikanischer Abstammung zu dem Angehörigen der serbo-kroatischen Sprachfamilie mit großserbischer Grundhaltung: „Du hast mir doch gestern Abend einen politisch korrekten Witz mit rekursiver Grundstruktur erzählt, den unsere beiden Freunde, die französische StudentIn mit nymphomanen Neigungen sowie der Brite angelsächsischer Herkunft noch nicht kennen.“ „Ja, stimmt,“ antwortet der Angehörige der serbo-kroatischen Sprachfamilie mit großserbischer Grundhaltung. „Willst Du ihn nicht erzählen?“ fragt der Amerikaner afroafrikanischer Abstammung. „Ja gut,“ erwidert der Angehörige der serbo-kroatischen Sprachfamilie mit großserbischer Grundhaltung. „Also der Witz geht so: Treffen sich ein Amerikaner afroafrikanischer Abstammung, ein Brite angelsächsischer Herkunft, eine französische StudentIn mit nymphomanen Neigungen und ein Angehöriger der serbo-kroatischen Sprachfamilie mit großserbischer Grundhaltung in einem barrierefreien Stadtverwaltungsgebäude. &#8230;“</em></p></blockquote>
<p>Ja, okay, ist nur bedingt witzig, aber Ihr versteht, worum es geht&#8230;? Vor allem, versucht den mal ohne Versprecher laut zu lesen.</p>
<p>Ist es legitim, auch nur die Diskussion darüber zu führen, altes Liedgut wie „Zehn kleine Negerlein“ oder <strong>Literatur</strong> wie „Tom Sawyer“ einfach umzuschreiben? Für letzteres Werk wurde beschlossen, „Neger“ („negro“ oder, politisch korrekt: das „N-Wort“!) durch „Sklave“ und „Rothaut“ („Injun“) durch „Indianer“ zu ersetzen. Ist es das, was Mark Twain sagen wollte? Oder hat er die Begriffe ganz bewusst gewählt? Oder waren sie schlicht zeitgemäß? Sollte man Literatur nicht ohnehin immer stets im Kontext der Zeit betrachten, in der sie entstanden ist? Müsste man andererseits nicht auch alle Hakenkreuze aus den Geschichtsbüchern entfernen? Und was ist eigentlich mit der ebenfalls enthaltenen Prügelstrafe, hm? Wieso geht die dann noch?  Auch Pippi Langstrumpf („Negerkönig“ et al.) <a href="http://www.pi-news.net/2011/02/war-astrid-lindgren-rassistisch/" target="_blank">wurde 2009 bereits zensiert</a>. Wann sind die Märchen-Klassiker dran?</p>
<p><a href="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/05/politisch-nicht-ganz-korrekt.png"><img class="alignnone  wp-image-2213" title="Politisch nicht ganz korrekt (Quelle: stripgenerator.com)" src="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/05/politisch-nicht-ganz-korrekt.png" alt="" width="614" height="240" /></a></p>
<p>Aus Rücksicht auf die muslimische Kultur und ihr „Problem“ mit Schweinen hatte man in England gar „Three little Pigs“ kurzerhand in „Three little Puppies“ umbenannt, und Banken hatten „Sparschweine” aus dem Wortschatz verbannt. Darüber mussten sogar die Muslime selbst den Kopf schütteln, und ein <a href="http://www.netzeitung.de/feuilleton/588353.html" target="_blank">Mitglied des Rates der Muslime</a> führte an: „Mit jeder dieser Stories [falscher Rücksichtnahmen] werden Moslems mehr und mehr als Störenfriede betrachtet. Wir haben zu akzeptieren, dass es hier eine vorherrschende Kultur gibt.“</p>
<h2>Sprachliche Handicaps</h2>
<p>Jetzt mal ehrlich: Weiß eigentlich noch jemand wie man „<strong>Behinderte</strong>“ heute nennen darf? (Dass „Krüppel“ nicht geht, dürfte sich von selbst verstehen!) Sind das nun Menschen mit Handicap? „Physisch Herausgeforderte“? (Kleinwüchsige („Zwerge“!) sind „vertikal herausgefordert”?) Die Zeitschrift <em>Behinderte</em> hat dazu einen schönen Ratgeber verfasst: „Sprechen und Schreiben über Behinderung“. So wird insbesondere der Ausdruck „an den Rollstuhl gefesselt“ kritisiert. In Ordnung gehen demnach „Behinderte Menschen“ und „Menschen mit Behinderung”, die gleichwohl ein wenig sperriger sind als ein Einzelnomen. <em>Mongoloid</em> (korrekt: „Menschen mit Down-Syndrom“) ist ebenso zu vermeiden wie „Spastiker“ („Menschen mit Cerebralparese” (Ernsthaft?!)). Aber selbst für das vermeintlich neutrale „taubstumm“ wird „gehörlos“ vorgeschlagen. Die nicht ganz unbekannte, gehörlose <a href="http://twitter.com/einaugenschmaus" target="_blank">@EinAugenschmaus</a> (Jule) kämpft ja hier an <a href="http://meinaugenschmaus.blogspot.de/2009/05/ein-wichtiger-hinweis-fur-die.html" target="_blank">vorderster Front</a>. Aber es gibt noch <a href="http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=4345" target="_blank">einiges mehr, was problematisch ist</a>. Bei einigen Begrifflichkeiten muss man aber in der Tat erstmal drauf gebracht werden.</p>
<p>Dennoch: Auch simplere Dinge sind nicht mehr so simpel. Im Krankenhaus wusste beispielsweise jeder sofort, was mit einer <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peripherer_Venenkatheter" target="_blank">Braunüle</a></strong> gemeint ist. Vor allem war es schön kurz und griffig und schnell gesagt. Da sie aber vom Hersteller Braun stammt und es ja noch andere Hersteller gibt, darf sie nun auch nicht mehr so genannt werden, sondern „Peripherer Venenkatheter“. Also wehe, es sagt noch einer „Tempos“ für Papiertaschentücher oder „Tesa“ für transparente Klebestreifen!</p>
<p>In Amerika heißt das Ghetto nunmehr „Ökonomisch benachteiligtes Gebiet”. Die „Gründerväter“ werden als zu sexistisch durch „Gründer” (Founders) ersetzt. Klar, es gab im 18. Jahrhundert ja schließlich zahlreiche große weibliche Führerinnen in den USA. Aber es geht ja noch viel weiter. So nennt sich ein Hausmeister heute „Facility Manager“ und eine Sekretärin „Assistentin der Geschäftsleitung“, und die gute alte Hausfrau (Nein, sie muss <em>nicht</em> zwangsläufig alt sein!) ist heute „Familienmanagerin“. Ja, bitte unbedingt auf die weibliche Endung am englischen Begriff achten! Und wo wir gerade dabei sind: Diese ganze „in“-Anhängselei in allgemeinen Texten (oder noch schlimmer: das studentische „/Innen“) geht mir auf den Zeiger. Das ist sprachlicher Bullshit und macht jeglichen Lesefluss kaputt. Von der gesprochenen Sprache fange ich in diesem Zusammenhang lieber gar nicht erst an. Jeder normal denkende Mensch (und jede normal denkende Menschin) muss doch begreifen, dass es nicht geschlechtsspezifisch ist, wenn man allgemein über bspw. Journalisten spricht, ohne noch extra „Journalistinnen“ anhängen zu müssen. Ausnahme: In Stellenanzeigen mag das etwas anders aussehen. Eigentlich. Aber auch nur theoretisch. Denn selbst wenn man explizit einen Mann oder eine Frau für eine bestimmte Position sucht, so darf man das ja ohnehin nicht. Das ist sogar Gesetz.</p>
<p>Wie, ich schweife ab? Gehört das nicht doch irgendwie alles in einen Topf?! Übertriebenes Gutmeinen auf der einen und mehr Schein als Sein auf der anderen Seite? Die überflüssig hervorgehobene Geschlechterspezifikation? Denkt mal darüber nach.</p>
<h2><a href="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/05/politischkorrekt_logo.png"><img class="alignright  wp-image-2215" style="margin-left: 10px;" title="Politisch korrekt (Quelle: Joachim Roschka http://drbl.in/cyYI)" src="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/05/politischkorrekt_logo.png" alt="" width="256" height="192" /></a>Märchenhaft</h2>
<p>Zum Abschluss noch ein Beispiel, wie man das Märchen von Rotkäppchen in einer politisch korrekten Version erzählen könnte <span style="text-align: left;">(Quelle: </span><a style="text-align: left;" href="http://www.janko.at/Humor/Rotkaeppchen/Korrekt.htm" target="_blank">janko.at</a><span style="text-align: left;">):</span></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Es war einmal ein junger Mensch namens Rotkäppchen. Sie lebte mit ihrer Mutter am Rande eines großen Waldes. Eines Tages bat ihre Mutter sie, ihrer Großmutter einen Korb frischen Obstes und natriumarmen Mineralwassers zu bringen. Dieses beileibe nicht, weil es sich hier um eine typische Frauenarbeit handelt, sondern weil eine derartige Handlungsweise hilft, ein Gefühl der Zusammengehörigkeit zu erzeugen. Schließlich ist die Großmutter auch keinesfalls krank, sondern im Vollbesitz ihrer geistigen und körperlichen Kräfte, von daher also durchaus in der Lage, ihr Leben als reife Erwachsene selbst in die Hand zu nehmen.</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>So streifte also Rotkäppchen mit ihrem Korb durch den Wald. Viele Menschen glaubten, der Wald sei gefährlich und voller dunkler Kräfte und setzten nie auch nur einen Fuß in seine Nähe. Rotkäppchen jedoch vertraute viel zu sehr Ihrer knospenden Sexualität, als dass derartig Freudianische Vorstellungen sie hätten einschüchtern können. Auf dem Weg zum Haus ihrer Großmutter wurde Rotkäppchen von einem Wolf angesprochen, der wissen wollte, was sie in ihrem Korb habe.</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>„Reformhauskost für meine Großmutter, die selbstverständlich alleine in der Lage ist, ihr Leben als reife Erwachsene zu führen,“ antwortete Rotkäppchen.</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Der Wolf aber entgegnete: „Weißt du, Kleines, es ist gar nicht so ungefährlich für ein kleines Mädchen, sich in diesem Wald herumzutreiben.“</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Sofort sagte Rotkäppchen: „Ich finde deine sexistische Bemerkung zwar außerordentlich beleidigend, bin jedoch bereit, diese zu ignorieren, da du ein klassischer Außenseiter der Gesellschaft bist und der Stress dieses sozialen Status bei dir zur Entwicklung eines eigenen, für dich individuell gültigen Weltbildes geführt hat. Nun entschuldige mich aber, ich muss weiter.“</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Und Rotkäppchen folgte weiter der Straße zum Haus ihrer Großmutter. Der Wolf aber, dessen Status als Außenseiter ihn von der sklavischen Verfolgung linearer, in der westlichen Kultur begründeten Denkmuster befreit hatte, wusste eine Abkürzung. Er brach in das Haus ein und fraß die Oma, ein für einen Fleischfresser für sich genommen durchaus legitimes Verhalten. Nun aber, ungehemmt von starren, traditionalistischen Vorstellungen von männlichem und weiblichem Verhalten, legte er die Kleider der Großmutter an und kletterte in ihr Bett.</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em><a href="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/05/dadcorrect.jpeg"><img class="alignleft  wp-image-2219" style="margin-right: 10px;" title="Dad is not political correct. He is just correct. Always. (Quelle: zazzle.de)" src="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/05/dadcorrect-300x300.jpg" alt="" width="200" height="200" /></a>Als Rotkäppchen die Waldhütte betrat, rief sie: „Großmutter, ich habe dir ein paar fett- und cholesterinarme Lebensmittel mitgebracht, um dich in deiner Rolle als weise und nährende Mutter des Matriarchats zu stärken.“</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>„Näher, mein Kind, komm näher,“ ertönte es leise vom Bett.</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>„Oh je“, rief Rotkäppchen, „ich hatte ja ganz vergessen, dass du optisch herausgefordert bist wie eine Fledermaus. Oma, was hast du nur für große Augen!“</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>„Viel haben sie gesehen, und viel vergeben, meine Liebe.“</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>„Oma, was hast du nur für eine große Nase. Selbstverständlich nur eher vergleichsweise und durchaus schön auf ihre eigene Art.“</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>„Viel hat sie gerochen, und viel vergeben, meine Liebe.“</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>„Großmutter, wie groß sind deine Zähne!“</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>„Ich bin durchaus zufrieden mit meiner Identität und was damit zusammenhängt“, sagte der Wolf und sprang aus dem Bett.</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Sofort packte er sie mit seinen Klauen in der Absicht, sie alsbald zu verzehren. Rotkäppchen schrie auf, nicht aus Besorgnis über des Wolfs offensichtliche Tendenz sich über bürgerliche Normen geschlechtsspezifischer Kleidung hinwegzusetzen, sondern wegen des bewussten Eindringens in ihre Privatsphäre. Ihre Schreie wurden von einem vorbeigehenden Holzfäller gehört (er selbst zieht es vor, sich als Ingenieur für nachwachsende Rohstoffe zu bezeichnen). Er stürmte sofort in die Hütte, nahm die Gefahr wahr, und wollte Rotkäppchen zu Hilfe eilen. Als er aber seine Axt hob, ließ der Wolf von Rotkäppchen ab und beide wandten sich ihm zu.</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>„Was glaubst du eigentlich, was du hier machst?“ herrschte Rotkäppchen ihn an. Der Holzfäller zuckte zusammen, und er versuchte zu antworten, doch ihm fehlten die Worte. „Du platzt hier rein wie ein Neandertaler, im Vertrauen auf deine Waffe, die dir das Denken abnimmt“, schimpfte sie, „Sexist! Rassist! Was bildest du dir eigentlich ein, anzunehmen, Frauen und Wölfe könnten ihre Probleme nicht ohne die Hilfe eines Mannes lösen?“</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Als die Großmutter Rotkäppchens leidenschaftliche Worte hörte, sprang sie aus dem Maul des Wolfs, ergriff die Axt des Holzfällers und hieb ihm den Kopf ab. Nach diesem Gottesurteil ergriff Rotkäppchen, ihre Großmutter und den Wolf ein eigentümliches Gefühl für die Gemeinsamkeit ihrer Interessen und so entschieden sie sich, eine auf gegenseitigen Respekt und Rücksichtnahme gegründete WG zu bilden, worin sie glücklich bis ans Ende ihrer Tage lebten.</em></p>
<p>Und was ist mit dem Neandertaler&#8230;?! ^^</p>
<p>Zum Nachgang noch eine <strong>Leseempfehlung</strong> zur Vertiefung der Problematik:<br />
<a href="http://www.amazon.de/gp/product/393292746X/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=kreativbuero-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=393292746X" target="_blank">Das Schlechte am Guten: Weshalb die politische Korrektheit scheitern muss</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.business-2-0.com/2012/05/von-negern-zigeunern-und-eskimos/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das 7-Tage-Märchen der Mediatheken</title>
		<link>http://www.business-2-0.com/2012/05/das-7-tage-marchen-der-mediatheken/</link>
		<comments>http://www.business-2-0.com/2012/05/das-7-tage-marchen-der-mediatheken/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 May 2012 08:44:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Heinrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[7-Tage-Regelung]]></category>
		<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Mediathek]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlich-rechtlich]]></category>
		<category><![CDATA[online]]></category>
		<category><![CDATA[Rundfunkstaatsvertrag]]></category>
		<category><![CDATA[Sendung]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[Verweildauer]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.business-2-0.com/?p=1264</guid>
		<description><![CDATA[Auf der re:publica kam ich am Stand der ARD ein wenig ins Gespräch mit Marion Mokesch von der Online-Koordination, und ich bekam u.a. eine Scheibe in die Hand gedrückt, mit der ich zunächst nichts anfangen konnte: das Verweildauerkonzept der ARD. Nachdem die streitbaren Privatsender und Verlage in Deutschland dafür gesorgt hatten, dass die öffentlich-rechtlichen Mediatheken von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/05/ARD-Verweildauerkonzept_TV.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2146" style="margin-right: 10px;" title="Das Verweildauerkonzept von ARD.de" src="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/05/ARD-Verweildauerkonzept_TV-300x281.jpg" alt="" width="168" height="158" /></a>Auf der <a title="Beware of the Kontrollverlust – Die re:publica 2012" href="http://www.kreativbuero.de/2012/05/beware-of-the-kontrollverlust-die-republica-2012/">re:publica</a> kam ich am Stand der <a href="http://www.ard.de" target="_blank">ARD</a> ein wenig ins Gespräch mit Marion Mokesch von der Online-Koordination, und ich bekam u.a. eine Scheibe in die Hand gedrückt, mit der ich zunächst nichts anfangen konnte: das Verweildauerkonzept der ARD.</p>
<p>Nachdem die streitbaren Privatsender und Verlage in Deutschland dafür gesorgt hatten, dass die öffentlich-rechtlichen Mediatheken von <a href="http://mediathek.daserste.de/" target="_blank">ARD</a> und <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek" target="_blank">ZDF</a> ihre Inhalte nur noch sieben Tage nach Ausstrahlung online zur Verfügung stellen dürfen (Ich war fassunglos! Auch der Streit um die Tagesschau-App geht schon wieder <a href="http://www.tagesschau.de/inland/appstreit102.html" target="_blank">in die nächste Runde</a>!), hat die ARD (und mutmaßlich auch das ZDF) unsere Rundfunkgebühren sinnvoll eingesetzt und über Jahre dafür gekämpft, doch mehr zu dürfen als zunächst entschieden.</p>
<blockquote><p><strong><em>„Fernseh- und Hörfunksendungen dürfen nur noch sieben Tage nach der Ausstrahlung via Internet zur Verfügung gestellt werden.“<br />
</em></strong>(Quelle: <a href="http://www.ard.de/intern/rechtsgrundlagen/rundfunkstaatsvertrag/-/id=54384/tpmigr/index.html" target="_blank">12. Novelle des Rundfunkstaatsvertrages</a>)</p></blockquote>
<p>So sind es heute für Sendungen (auch Sendungsbeiträge und andere audiovisuelle Inhalte) alle <em>aktuellen</em> Sendungen – außer 20-Uhr-Tagesschau, Morgen- und Nachtmagazin – für welche die Sieben-Tage-Regelung gilt. Nicht betroffen sind nun immerhin die folgenden:<span id="more-1264"></span></p>
<h2>Drei Monate online</h2>
<p style="padding-left: 30px;">Mehrteiler, Fernsehfilme und nicht angekaufte Spielfilme<br />
Folgen von Serien ohne feststehendes Ende</p>
<h2>Sechs Monate online</h2>
<p style="padding-left: 30px;">Folgen von Serien mit feststehendem Ende und Reihen</p>
<h2>Ein Jahr online</h2>
<p style="padding-left: 30px;">Magazine, Dokumentationen und Reportagen<br />
Sendungen zu Programm und Themenschwerpunkten, jährliche Ereignisse<br />
Ausgewählte Unterhaltungssendungen, Interviews, Talkformate, Sendungsbeiträge zu ausgewählten Themen</p>
<h2>Fünf Jahre</h2>
<p style="padding-left: 30px;">Sendungen und Beiträge aus dem Bereich Bildung und andere audiovisuelle Bildungsinhalte</p>
<h2>Unbefristet online</h2>
<p style="padding-left: 30px;">In Archiven:<br />
Zeit- und kulturgeschichtliche Inhalte<br />
Fortlaufende Chroniken<br />
Dokumente<br />
Geschichte der ARD</p>
<p>Und dann gibt es noch die Kehrseite: Inhalte, die sogar nur kürzer online sein dürfen&#8230;</p>
<h2>24 Stunden online</h2>
<p style="padding-left: 30px;">Sportgroßereignisse (gem. §4, Abs. 2, Spiel 1. + 2. Bundesliga)</p>
<p>Danke, liebe Privaten, dass Ihr das Netz kastriert. Aber danke, liebe Öffentlich-rechtlichen, dass Ihr für unsere Gebühren kämpft. Nicht nachlassen!</p>
<p>Übrigens hat man mir auch versprochen, dass daran gearbeitet werde, die Inhalte der Mediathek extern einbettbar zu machen, wo immer das (lizenzrechtlich) möglich ist.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.business-2-0.com/2012/05/das-7-tage-marchen-der-mediatheken/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie man auf seiner eigenen Facebook-Seite als Person kommentiert</title>
		<link>http://www.business-2-0.com/2012/05/wie-man-auf-seiner-eigenen-facebook-seite-als-person-kommentiert/</link>
		<comments>http://www.business-2-0.com/2012/05/wie-man-auf-seiner-eigenen-facebook-seite-als-person-kommentiert/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 May 2012 09:12:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Heinrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[How to]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentieren]]></category>
		<category><![CDATA[Page]]></category>
		<category><![CDATA[Seite]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.business-2-0.com/?p=1266</guid>
		<description><![CDATA[Immer wieder erlebe ich es, dass Menschen, die bei Facebook eine eigene Seite haben, auf ihrer Seite einen Beitrag posten und ihn dann hinterher als sie selbst (Person) liken oder kommentieren möchten. Das Problem: Sie sehen nicht, dass sie das gar nicht als sie selbst, sondern eben als Seite tun. Hier ein „How to“, wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2010/04/facebook_logo2x2.png"><img class="alignleft  wp-image-887" style="margin-right: 10px;" title="Facebook" src="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2010/04/facebook_logo2x2-150x150.png" alt="" width="84" height="84" /></a>Immer wieder erlebe ich es, dass Menschen, die bei Facebook eine <a title="Eigenständige Facebook-Seite erstellen" href="http://www.kreativbuero.de/2010/03/eigenstandige-facebook-seite-erstellen/" target="_blank">eigene Seite</a> haben, auf ihrer Seite einen Beitrag posten und ihn dann hinterher als sie selbst (Person) liken oder kommentieren möchten. Das Problem: Sie sehen nicht, dass sie das gar nicht als sie selbst, sondern eben als Seite tun. Hier ein „How to“, wie es wirklich geht und man Peinlichkeiten vermeidet.</p>
<p><strong>Immer einen optischen Quick-Check machen, als was man auf der jeweiligen Seite gerade aktiv ist.</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2163" title="Am Profilbild  vor dem Kommentierfeld kann man sehen, ob man gerade als Seite oder als Person aktiv ist." src="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/05/kommentcheck.jpg" alt="" width="426" height="193" /><span id="more-1266"></span></p>
<p>Hier sieht man sehr schön am Profilbild vor dem Kommentierfeld, dass man gerade immer noch als Seite aktiv ist. Gibt es noch keine Kommentare und man will nur „Gefällt mir“ klicken, sollten man sicherheitshalber vorher kurz auf „Kommentieren“ klicken, um diese Ansicht zu erhalten.</p>
<p><strong>Okay, jetzt weiß ich, dass ich noch als Seite aktiv bin. Wie schalte ich um?</strong></p>
<p>Im Administrationsbereich muss das Umschalten zunächst erlaubt werden. Dies macht man unter dem Menüpunkt „Deine Einstellungen“. Im ersten Kästchen zum Punkt „Kommentiere und poste Beiträge auf deiner Seite immer als [Musterseite], auch wenn du Facebook als [dein Name] verwendest.“ muss das Häkchen entfernt werden.</p>
<p><a href="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/05/kommentset.jpg"><img class="alignnone  wp-image-2165" title="Das obere Häkchen darf nicht gesetzt sein!" src="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/05/kommentset.jpg" alt="" width="620" height="220" /></a></p>
<p>Hat man dies getan, schreibt man standardmäßig auf der Seite als man selbst, also als Person.<br />
(<strong>Wichtig: Dies muss jeder Moderator für sich selbst einstellen! Es ist eine persönliche Einstellung, keine Seiten-Einstellung!</strong>)</p>
<p>Um als Seite zu schreiben, muss man entsprechend jedesmal erst umschalten. Dies macht man entweder im Administrationsbereich der Seite&#8230;</p>
<p><a href="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/05/kommentschalt.jpg"><img class="alignnone  wp-image-2167" title="Hier schaltet man um, um als Seite zu agieren." src="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/05/kommentschalt.jpg" alt="" width="620" height="156" /></a></p>
<p>&#8230;oder über das allgemeine „Verwende Facebook als:“ – zu finden mit Klick auf das Kleine Dreieck neben „Startseite“:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2168" title="Hier kann man allgemein umschalten, ob mal persönlich oder als Seite aktiv ist." src="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/05/kommentschalt2.jpg" alt="" width="375" height="116" /></p>
<p>Wichtig – gerade bis man sich daran gewöhnt hat – ist immer die Kontrolle! Und zwar vorher! Denn sonst zeigt Facebook einem immer nur z.B. „Dir gefällt das“ an – egal, ob man als Seite oder als Person „Gefällt mir“ geklickt hat; das ist dann nicht mehr unterscheidbar! Und man merkt es dann höchstens noch über einen anderen Account oder wenn man aus Facebook ganz ausgeloggt ist.</p>
<p><strong>Und ab jetzt auch umgekehrt unbedingt immer schön darauf achten, dass man auf seine Seite als Seite postet und nicht als Person!</strong> <img src='http://www.business-2-0.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.business-2-0.com/2012/05/wie-man-auf-seiner-eigenen-facebook-seite-als-person-kommentiert/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Beware of the Kontrollverlust – Die re:publica 2012</title>
		<link>http://www.business-2-0.com/2012/05/beware-of-the-kontrollverlust-die-republica-2012/</link>
		<comments>http://www.business-2-0.com/2012/05/beware-of-the-kontrollverlust-die-republica-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 May 2012 13:59:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Heinrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Bloggertreffen]]></category>
		<category><![CDATA[einstueckkaese]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Schwenzel]]></category>
		<category><![CDATA[Kongress]]></category>
		<category><![CDATA[Raul Krauthausen]]></category>
		<category><![CDATA[re:publica]]></category>
		<category><![CDATA[rp12]]></category>
		<category><![CDATA[Sascha Lobo]]></category>
		<category><![CDATA[Sascha Pallenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Sixtus]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[station]]></category>
		<category><![CDATA[Steffen Seibert]]></category>
		<category><![CDATA[Udo Vetter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.business-2-0.com/?p=1227</guid>
		<description><![CDATA[Was ist nur aus dem kleinen, sympathischen Bloggertreffen geworden! Es hat sich einiges getan seit der letzten re:publica. Es war nicht nur die barrierefreiste re:publica, die es je gab, es war vor allen Dingen auch diejenige ohne (große) Platznöte – und das, obwohl besucherzahlenmäßig mit weiteren 1.000 Leuten eine ordentliche Schippe obendrauf gepackt worden war. Dennoch: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist nur aus dem kleinen, sympathischen Bloggertreffen geworden! Es hat sich einiges getan seit der <a title="re:sümee XI" href="http://www.kreativbuero.de/2011/04/resumee-xi/">letzten re:publica</a>. Es war nicht nur die barrierefreiste re:publica, die es je gab, es war vor allen Dingen auch diejenige ohne (große) Platznöte – und das, obwohl besucherzahlenmäßig mit weiteren 1.000 Leuten eine ordentliche Schippe obendrauf gepackt worden war. Dennoch: Wer einen Vortrag hören wollte, konnte das dieses Jahr zu 99% auch tun; und dafür musste man keine Sardine sein. Dazu trugen auch die Monoblocs bei: bunte Plastikstühle, die man überall mit hinnehmen konnte. Ein wirklich gute Idee. (Und danke an den Brandschutz, der hier im Rahmen seiner Möglichkeiten sehr flexibel agierte.)</p>
<p><a href="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/05/stageman.jpg"><img class="alignnone  wp-image-2103" title="Ralf Heinrich auf der #rp12stage1 (Foto: Mirko Schröder)" src="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/05/stageman.jpg" alt="" width="620" height="339" /><span id="more-1227"></span></a></p>
<p>Langes Anstehen entfiel diesmal, und der re:publica Square mit der analogen Twitterwall und den „Affenfelsen“ war viel besser also das Hin- und Her-Gehopse zwischen Friedrichstadtpalast und Kalkscheune und dem Zufall, irgendwo irgendwem zu begegnen. Dieses Jahr lief man sich fast zwangsläufig über den Weg, wenn man das wollte – und das ohne große Anstrengung und ohne große Wege. Und noch dazu: überdacht.</p>
<p>Der neue Veranstaltungsort <a href="http://station-berlin.de/" target="_blank">Station</a> war sehr authentisch („Bingo!“), hat viel Spaß gemacht und war eine – wie ich finde – hervorragende Wahl. Um die Sache perfekt zu machen, logierte ich auch noch im Hotel direkt gegenüber.</p>
<p><a href="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/05/rp12_hotelblick.jpg"><img class="alignnone  wp-image-2107" title="Blick aus dem Hotelfenster auf den Eingang zur re:publica" src="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/05/rp12_hotelblick.jpg" alt="" width="620" height="385" /></a></p>
<p>Wieder einmal war die Qualität der Veranstaltungen durchwachsen; von spitze bis schade war alles dabei. Und wieder einmal muss ich vorrangig die üblichen Verdächtigen loben, zu denen bspw. <a href="http://twitter.com/saschalobo" target="_blank">Sascha Lobo</a> („<strong>Stand des Internets 2012</strong>“ und Panel „<a href="#dorf">Das digitale Dorf*</a> – privat oder öffentlich?“), <a href="http://twitter.com/sascha_p" target="_blank">Sascha Pallenberg</a> („<strong>Rockstars und Mimosen</strong> – Wie die deutsche Blogosphäre veramerikanisiert wird“) oder <a href="http://twitter.com/diplix" target="_blank">Felix Schwenzel</a> („<strong>Soylent Green, äh, The Internet is People!</strong>“) gehören. Aber auch unser Regierungssprecher <a href="http://twitter.com/regsprecher" target="_blank">Steffen Seibert</a> machte bei seinem Debüt eine gute Figur und wusste nicht nur dem weiblichem Publikum („Schnucki-Content der #rp12“) zu gefallen. Er kam offen und ehrlich rüber und scheute sich auch nicht, zuzugeben, dass er keine „Strategie“ verfolge, sondern einfach mal mache. Trial &amp; Error. Und das macht er, wie ich finde, nicht schlecht. Und vor allem selbst. Bester Output: „Man sollte in Sachen Kommunikation nicht allzu weit hinter dem Vatikan zurückfallen.“</p>
<blockquote><p><strong><em>„Wenn man ein Buzzword nur oft genug gebraucht, wird irgendwann ein Budget draus.“</em></strong> (Sascha Lobo)</p></blockquote>
<p><img class="size-thumbnail wp-image-2109 alignleft" style="margin-right: 10px;" title="Die analoge Twitterwall der #rp12" src="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/05/rp12_twitterwall-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p>Außerdem erwähnenswert der Vortrag von <a href="http://twitter.com/udovetter" target="_blank">Udo Vetter</a> („<strong>Spielregeln für das Netz</strong> – Sicher Publizieren in Blogs, Foren und Sozialen Netzwerken“), der mir nur leider die ausführende Erklärung zu Bildzitaten schuldig blieb.</p>
<p>Die GEMA hat sich nicht getraut und mal wieder einen Rückzieher gemacht. Soviel zu den Urheberrechtlern und dem Willen, gemeinsam Lösungen zu finden. <a href="http://twitter.com/spreeblick" target="_blank">Johnny Haeusler</a> hat das schön formuliert: „<strong>GEMA ist der Endboss</strong>“.</p>
<p><a href="http://twitter.com/sixtus" target="_blank">Mario Sixtus</a> enttäuschte etwas mit seiner Runde zu „<strong>Uebermorgen.TV</strong> – Neues aus der Zukunft”. Zeugte der einleitende Filmclip zum Thema Bewertung von einer guten Idee (Bewertungen aus verschiedenen Social-Media-Plattformen fließen in einen Gesamtwert zusammen, an dem man gesellschaftlich gemessen wird), so war sich das Podium schnell einig, dass der Kerngedanke gut sei, aber mit Vorsicht zu genießen. Naturgemäß wurde der Klout-Score angeführt, doch die Diskussion versandete schnell bzw. kam gar nicht erst auf. Damit war die Luft raus – und ich dann auch.</p>
<p><a href="http://twitter.com/BKollhorst" target="_blank">Bruno Kollhorst</a> fasste ein paar interessante, wenn auch nicht bahnbrechende Erkenntnisse zum Thema „<strong>Social Müdia? Vom Umgang mit dem information Overflow</strong>“ zusammen. Die Techniker Krankenkasse will in Bälde die Studienergebnisse veröffentlichen, aber zusammenfassend könnte man sagen: „Balance statt Burnout!“ Sprich: Den Stecker zu ziehen, macht keinen Sinn; es gilt, ein gesundes Verhältnis zwischen der Nutzung der Sozialen Medien und dem Rest herzustellen.</p>
<p>Von <a href="http://twitter.com/gesundheitswirt" target="_blank">Martin Schleicher</a>s „<strong>Was machen Kliniken in Social Media? Facebook, was sonst?!</strong>“ hatte ich mehr erwartet. Relativ lieblos wurden einige Facebookseiten als positive und negative Beispiele gezeigt, ohne dass dabei konstuktiv bewertet wurde oder er mal gesagt hätte, was er denn anders oder besser machen würde. Hat mich eher an „Hot or not“ erinnert.</p>
<p><a href="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/05/rp12_wlan.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2111" style="margin-right: 10px;" title="Symptomatisch: Das WLAN war über die gesamten 3 Tage unbrauchbar" src="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/05/rp12_wlan-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ich spreche es ungern an. Aber das <strong>Internet</strong> war leider mal wieder ein Desaster. Telekom und Vodafone hatten angeblich extra für uns je einen zusätzlichen Mast in der Nähe aufgestellt, aber ich mag mir gar nicht ausmalen, was ohne gewesen wäre. Man sollte dabei vielleicht auch erwähnen, dass die re:publica Bestandteil der <a href="http://berlinwebweek.de/" target="_blank">Berlin Web Week</a> ist. Das WLAN war ein unglücklicherweise ein Totalausfall. Leute, das muss doch mal zu schaffen sein! <a href="http://twitter.com/mspro" target="_blank">Michael Seeman</a>: „diese #rp12 ist echt super interessant. eben ging&#8217;s um so ein ding names &#8220;internet&#8221;. um es zu erleben müsse man aber das gelände verlassen.“</p>
<p>Per „Pornobus&#8221; schaffte man die interessierte Öffentlichkeit als Jury in das nächstgelegene Pornokino, um dort eine Vorauswahl für den Webvideo Fail Award zu treffen, der am Folgeabend in Form des „Silbernen Selleries“ erstmals verliehen wurde, moderiert von Christoph Krachten (Clixoom). Der BMW Praktikanten-Rap konnte sich schließlichen mit den lautesten Buh-Rufen gegen die würdigen Mitnominierten <a href="http://youtu.be/5vla6Ld_yzY" target="_blank">„Twittcoach“ Stefan Berns</a> und <a href="http://youtu.be/rjv-wyN-jK8" target="_blank">Wolfgang Rademacher</a> durchsetzen. Herzlichen Glückwunsch zum zweifelhaften Erfolg!</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=VM36TAo6i5o&#038;fmt=18">http://www.youtube.com/watch?v=VM36TAo6i5o</a></p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die Quintessenz der re:publica könnte man wohl mit diesen beiden Weisheiten zusammenfassen:</p>
<blockquote><p><strong><em>Das Internet ist real.<br />
</em></strong>und<br />
<strong><em>Beware of the Kontrollverlust!</em></strong></p></blockquote>
<p>Wir sind das Internet, und wir sollten uns die Kontrolle nicht aus der Hand nehmen lassen. Facebook &amp; Co. zu verteufeln, wäre natürlich Quatsch. Dennoch kann ich mich <del>der Forderung</del> dem Aufruf von Sascha Lobo nur anschließen: „Macht 2012 zum Jahr der Blogs!“ Denn nur in seinem eigenen (selbst gehosteten) Blog hat man die echte Kontrolle. Wie ich immer sage: Das Blog ist das Herzstück, die Social-Media-Zentrale. Alles andere ist nützliches Beiwerk.</p>
<p><a href="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/05/rp12_lobo.jpg"><img class="alignnone  wp-image-2116" title="Lobo-These 1: Das Urheberrecht interessiert deine Mutter. Nicht." src="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/05/rp12_lobo.jpg" alt="" width="620" height="372" /></a></p>
<p>Die re:publica hat in diesem Jahr (bis auf das WLAN) meine Erwartungen erfüllt, die Räumlichkeiten haben das Manko des Vorjahres ausgeräumt. Allein, ich wünsche mir für 2013 mehr Social Medianer mit dem Selbstvertrauen eines Sascha Lobo. Ich kenne genug Menschen, die sich qualitativ nicht zu verstecken brauchen. Also zeigt es, Leute! Wie sagte Sascha Pallenberg weise:</p>
<blockquote><p><em><strong>„Es geht um Aufmerksamkeit!“</strong></em></p></blockquote>
<p style="padding-left: 30px;"><a name="dorf"></a></p>
<p style="padding-left: 30px;">* Anmerkung: Sascha Lobo erfüllte seine Prophezeihung vom Vortag, wir bräuchten mehr Narrative, selbst und behauptete so einfach, „Das digitale Dorf“ sei als Begrifflichkeit nur auf Grund der Alliteration entstanden. Meine persönliche Meinung ist aber eher, dass dies ein schöner Zufall war. Denn ich meine, der Begriff entstammt viel eher der Weisheit „Die Welt ist ein Dorf“, weil sie durch unsere digitalen Möglichkeiten immer weiter zusammenrückt. Doch das ist nur meine Meinung. Und die nur am Rande.</p>
<p style="text-align: right;"><small>Fotos: Ralf Heinrich und Mirko Schröder</small></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/05/rp12_zickaese1.jpg"><img class="alignnone  wp-image-2130" title="@textzicke und @Einstueckkaese" src="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/05/rp12_zickaese1.jpg" alt="" width="620" height="439" /></a></p>
<p>PS: Ich freue mich, <a href="http://twitter.com/textzicke" target="_blank">@textzicke</a>, <a href="http://twitter.com/Einstueckkaese" target="_blank">@Einstueckkaese</a>, <a href="http://twitter.com/bergfee" target="_blank">@bergfee</a>, <a href="http://twitter.com/Frau_Elise" target="_blank">@Frau_Elise</a>, <a href="http://twitter.com/function" target="_blank">@function</a>, <a href="http://twitter.com/3x3ist6" target="_blank">@3x3ist6</a>, <a href="http://twitter.com/VolkerK_" target="_blank">@VolkerK_</a> oder <a href="http://twitter.com/RAULde" target="_blank">@RAULde</a> endlich mal persönlich kennengelernt und Menschen wie <a href="http://twitter.com/margon" target="_blank">@margon</a>, <a href="http://twitter.com/claudiahilker" target="_blank">@claudiahilker</a>, <a href="http://twitter.com/stephanR78" target="_blank">@stephanR78</a> oder <a href="http://twitter.com/S_TIMMung" target="_blank">@S_TIMMung</a> wiedergesehen zu haben. Um nur einige zu nennen. Genauso bedaure ich, ein paar Leuten <em>nicht</em> begegnet zu sein. Nun ja. Nach der <em>re:publica</em> ist vor der <em>re:publica</em>. Und dann gibt es ja noch die <em>dmexco</em> und diverse Barcamps&#8230; <img src='http://www.business-2-0.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<address>[ Entnommen aus dem <a href="http://www.kreativbuero.de/2012/05/beware-of-the-kontrollverlust-die-republica-2012/" target="_blank">Kreativbüro Blog</a> ]</address>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.business-2-0.com/2012/05/beware-of-the-kontrollverlust-die-republica-2012/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Textbaustein zum Ablehnen von sinnfreien Kontaktanfragen bei XING</title>
		<link>http://www.business-2-0.com/2012/04/textbaustein-zum-ablehnen-von-sinnfreien-kontaktanfragen-bei-xing/</link>
		<comments>http://www.business-2-0.com/2012/04/textbaustein-zum-ablehnen-von-sinnfreien-kontaktanfragen-bei-xing/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 09:03:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Heinrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[XING]]></category>
		<category><![CDATA[Ablehnung]]></category>
		<category><![CDATA[Kontaktanfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Kontaktesammler]]></category>
		<category><![CDATA[Masse]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[sinnfrei]]></category>
		<category><![CDATA[sinnlos]]></category>
		<category><![CDATA[Spam]]></category>
		<category><![CDATA[Textbaustein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.business-2-0.com/?p=1220</guid>
		<description><![CDATA[Ihr kennt das: Sinnlose Kontaktanfragen bei XING von Leuten, die offenbar nur auf Masse aus sind, und denen die Qualität ihrer Kontakte und damit ihres Netzwerks völlig egal ist. Thomas Kilian hat in einem Artikel die 10 schlechtesten Gründe für solche Kontaktanfragen geschildert. Da sich diese Art Anfragen (zumindest bei mir) in letzter Zeit häufen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2009/11/xing_logo2.png"><img class="wp-image-287 alignleft" style="margin-right: 10px;" title="XING" src="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2009/11/xing_logo2-300x118.png" alt="" width="180" height="71" /></a>Ihr kennt das: Sinnlose Kontaktanfragen bei XING von Leuten, die offenbar nur auf Masse aus sind, und denen die Qualität ihrer Kontakte und damit ihres Netzwerks völlig egal ist. Thomas Kilian hat in einem Artikel <a href="http://www.neukunden-magnet.de/die-10-schlechtesten-gruende-fuer-eine-kontaktanfrage-bei-xing/" target="_blank">die 10 schlechtesten Gründe für solche Kontaktanfragen</a> geschildert. Da sich diese Art Anfragen (zumindest bei mir) in letzter Zeit häufen, habe ich neben meinem regulären, netten Textbaustein für eine Kontaktablehnung nun noch einen neuen kreiert, der auch auf den Artikel verlinkt, in der Hoffnung, dass sich der eine oder andere den Inhalt mal verinnerlicht:<span id="more-1220"></span></p>
<blockquote><p><em>Re: Ihre Kontaktanfrage</em></p>
<p><em>Sehr geehrte%fill:r anredename% -</em></p>
<p><em>Seien Sie mir nicht böse, wenn ich nicht gleich jede fadenscheinige Kontaktanfrage bestätige. Ich habe mir zum Grundsatz gemacht, nur Menschen in mein Netzwerk aufzunehmen, die ich persönlich und/oder schon etwas länger kenne. Das reine „Sammeln“ von Kontakten hat sich in meiner XING-„Lehrzeit“ als wenig sinnvoll und nützlich erwiesen. Und einen direkten Kontakt von mir sollte ich auch aus persönlicher Erfahrung empfehlen können.</em></p>
<p><em>Darüberhinaus empfehle ich in diesem Zusammenhang die Lektüre dieses Artikels:</em><br />
<em><a href="http://www.neukunden-magnet.de/die-10-schlechtesten-gruende-fuer-eine-kontaktanfrage-bei-xing/" target="_blank">http://www.neukunden-magnet.de/die-10-schlechtesten-gruende-fuer-eine-kontaktanfrage-bei-xing/</a></em></p>
<p><em>Danke für Ihr Verständnis.</em></p>
<p><em>Freundliche Grüße,</em><br />
<em>- Ralf Heinrich</em></p></blockquote>
<p>Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. (Aber sie stirbt. <img src='http://www.business-2-0.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> )</p>
<p>Textbausteine sind übrigens ein tolles Mittel, effizienter zu kommunizieren. Man kann sie beliebig einsetzen und jedesmal nach Bedarf individuell passend abwandeln und/oder ergänzen. Meine Software-Empfehlungen diesbezüglich sind <a href="http://www.application-systems.de/textexpander/" target="_blank">TextExpander</a> (für Mac) und <a href="http://www.phraseexpress.com/" target="_blank">PhraseExpress</a> (für Windows).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.business-2-0.com/2012/04/textbaustein-zum-ablehnen-von-sinnfreien-kontaktanfragen-bei-xing/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Amazon, WTF?!</title>
		<link>http://www.business-2-0.com/2012/04/amazon-wtf/</link>
		<comments>http://www.business-2-0.com/2012/04/amazon-wtf/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 09:50:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Heinrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
		<category><![CDATA[Aufreger]]></category>
		<category><![CDATA[fail]]></category>
		<category><![CDATA[Konto]]></category>
		<category><![CDATA[Kontosperrung]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Shop]]></category>
		<category><![CDATA[Ostern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.business-2-0.com/?p=1217</guid>
		<description><![CDATA[Ich bin ein Amazon-Kunde der ersten Stunde (in Deutschland). Amazon war für mich stets ein Paradebeispiel, wie ich mir einen Online-Shop und den entsprechenden Service drumherum vorstelle. Geschätzte 90% meiner Online-Käufe tätige ich über Amazon. Dies werde ich nun wohl nochmal überdenken. Was ist geschehen? Bekanntermaßen war gerade Ostern. Vor solchen Festen gibt es immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/04/amazon-no.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2077" style="margin-right: 10px; margin-top: -10px;" title="No Amazon today" src="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/04/amazon-no-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ich bin ein Amazon-Kunde der ersten Stunde (in Deutschland). Amazon war für mich stets ein Paradebeispiel, wie ich mir einen Online-Shop und den entsprechenden Service drumherum vorstelle. Geschätzte 90% meiner Online-Käufe tätige ich über Amazon. Dies werde ich nun wohl nochmal überdenken.</p>
<h2>Was ist geschehen?</h2>
<p>Bekanntermaßen war gerade Ostern. Vor solchen Festen gibt es immer genug einzukaufen, und einiges davon natürlich auch online. Oft genug muss dann auch noch kurzfristig etwas ran, und da ist es nicht gut, wenn&#8230; – Doch: der Reihe nach.<span id="more-1217"></span></p>
<p>Am 5. April erhalte ich von Amazon eine Nachricht, dass ein Lastschrifteinzug fehlgeschlagen sei. (Geprüft, und tatsächlich: Geld falsch hin- und hergeschoben – kurzfristige Unterdeckung auf dem hier belasteten Konto.) Gleichzeitig werde ich aufgefordert, den ausstehenden Betrag bis zum 15.04.2012 zu überweisen. Kein Problem, ich erteile praktisch im gleichen Atemzug den Überweisungsauftrag. Aber: Es da die Mail seitens Amazon erst um 16:04 Uhr versandt wurde, ist es bereits später Nachmittag, und am nächsten Tag ist Feiertag (Karfreitag), gefolgt vom Wochenende und Ostermontag. Die Überweisung kann also frühestens heute, am Dienstag nach dem Osterwochenende, eingehen. Und das wäre schön recht flott.</p>
<p>Dennoch erhalte ich bereits am Karfreitag um 5:36 Uhr – nur dreizehneinhalb Stunden später – eine weitere Mail von Amazon: Man habe mein Konto auf Grund von Zahlungsrückständen vorübergehend deaktiviert.</p>
<h2>Wie bitte?!</h2>
<blockquote><p><em>„Sobald alle Aussenstaende beglichen sind, werden wir Ihr Konto umgehend wieder </em><br />
<em>freischalten und Sie darueber per E-Mail informieren. Bis dahin ist ein Zugriff </em><br />
<em>auf Ihr Kundenkonto leider nicht moeglich.“</em></p></blockquote>
<p>Hallo?! Ihr müsst mir schon wenigstens die Gelegenheit geben, den Betrag zu zahlen! Nach wievielen Jahren der Kundentreue und stets sofortigen Zahlungen, bekomme ich nun wegen eines kleinen Versehens einfach von jetzt auf gleich das Konto abgeschaltet? Das kann doch wohl nicht euer Ernst sein.</p>
<p>Doch nicht genug, dass ich nicht mehr bestellen kann (was ich ja noch irgendwie verstehen könnte), nein. Ich erhalte überhaupt keinen Zugriff mehr auf mein Konto. Das heißt, ich kann ich nicht prüfen, welche Bankverbindung hinterlegt war, welche Bestellungen noch offen sind (Ist ja bloß Ostern, und es gibt enttäuschte Gesichter!), &#8230; gar nichts mehr!</p>
<p>Das nenne ich mal mit Kanonen auf Spatzen schießen!</p>
<p>Es scheint sich bei Amazon auch niemand groß Gedanken darüber zu machen, was passieren würde, wenn gerade jetzt etwas über mein Verkäuferkonto liefe. Ich könnte nicht einmal sehen, <em>wo</em> ich <em>was</em> hinschicken müsste! Die Folge: Ein weiterer unzufriedener Kunde und eine vermutlich schlechte Bewertung an mich. Im Zweifel auch vielfach.</p>
<p>Und, nein, liebe Leser, der ausstehende Betrag ist nicht einmal eine weltbewegende Summe, sondern schlichte EUR 76,48 plus sechs Euro „Bearbeitungsgebühren“.</p>
<p>Liebes Amazon-Team. Ich war bis jetzt immer nur voll des Lobes über Euren kleinen, sympathischen Online-Laden. Aber Ihr habt es binnen Stunden geschafft, meine Meinung drastisch zu ändern. Glückwunsch!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.business-2-0.com/2012/04/amazon-wtf/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Bildmaße in der Facebook-Chronik</title>
		<link>http://www.business-2-0.com/2012/03/die-bildmase-in-der-facebook-chronik/</link>
		<comments>http://www.business-2-0.com/2012/03/die-bildmase-in-der-facebook-chronik/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 12:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Heinrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Bildgröße]]></category>
		<category><![CDATA[Bildmaße]]></category>
		<category><![CDATA[Chronik]]></category>
		<category><![CDATA[Dimensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Maße]]></category>
		<category><![CDATA[Timeline]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.business-2-0.com/?p=1208</guid>
		<description><![CDATA[Die Facebook-Timeline bzw. Chronik stellt alle Seitenbetreiber vor neue Herausforderungen und verursacht zur Umstellung einige Arbeit. Um diese ein wenig zu erleichtern, hier ein Referenzbild von Jon Loomer mit allen wichtigen Maßen für die einzusetzenden Bilder. Bei Facebook habe ich von Thomas Görlitz noch den Tipp erhalten, dass man bei der Tab-Breite rechts noch 30 Pixel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/03/FacebookTimelineImageDimensions21-560x1909.png"><img class="alignleft  wp-image-2062" style="margin-right: 10px;" title="Facebook Timeline Image Dimensions" src="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/03/FacebookTimelineImageDimensions21-560x1909-150x150.png" alt="" width="120" height="120" /></a>Die Facebook-Timeline bzw. Chronik stellt alle Seitenbetreiber vor neue Herausforderungen und verursacht zur Umstellung einige Arbeit. Um diese ein wenig zu erleichtern, hier ein Referenzbild von <a href="http://www.jonloomer.com" target="_blank">Jon Loomer</a> mit allen wichtigen Maßen für die einzusetzenden Bilder.<span id="more-1208"></span></p>
<p>Bei Facebook habe ich von Thomas Görlitz noch den Tipp erhalten, dass man bei der Tab-Breite rechts noch 30 Pixel weiß lassen sollte, wenn man das Bild zentriert dargestellt haben möchte.<br />
(Auf der linken Seite werden automatisch 35 Pixel weiß gelassen, rechts automatisch dagegen nur 5 Pixel.)</p>
<p><strong>Update:</strong> Es fehlen die Maße des Gruppencovers; diese sind 801&#215;250 Pixel!<br />
Und die dargestellte Größe des Profilbilds ist seit Ende März nicht mehr 125&#215;125, sondern 160&#215;160 Pixel.</p>
<p><a href="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/03/cover_profile_new_layers2.jpg"><img class="alignnone  wp-image-2140" title="Neue Version des Headers für Facebook-Seiten" src="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/03/cover_profile_new_layers2.jpg" alt="" width="620" height="280" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2062" title="Facebook Timeline Image Dimensions" src="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/03/FacebookTimelineImageDimensions21-560x1909.png" alt="" width="560" height="1909" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.business-2-0.com/2012/03/die-bildmase-in-der-facebook-chronik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pearl: Die Geschichte eines Milchaufschäumers</title>
		<link>http://www.business-2-0.com/2012/03/pearl-die-geschichte-eines-milchaufschaumers/</link>
		<comments>http://www.business-2-0.com/2012/03/pearl-die-geschichte-eines-milchaufschaumers/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 11:29:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Heinrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
		<category><![CDATA[Aufreger]]></category>
		<category><![CDATA[fail]]></category>
		<category><![CDATA[Lieferung]]></category>
		<category><![CDATA[Milchaufschäumer]]></category>
		<category><![CDATA[Pearl]]></category>
		<category><![CDATA[Reklamation]]></category>
		<category><![CDATA[Reklamationsbehandlung]]></category>
		<category><![CDATA[Service]]></category>
		<category><![CDATA[Versand]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.business-2-0.com/?p=1204</guid>
		<description><![CDATA[Ich habe mal wieder ein schönes Beispiel für Euch, wie man es nicht machen sollte. Und die Geschichte beginnt so: An einem Morgen wie jeder andere, ging mir beim Rühren des Kakaos für die Kinder der Milchaufschäumer kaputt. (Ist übrigens ein heißer Tipp: Durch Rühren mit einem Milchaufschäumer setzt sich der Kakao nicht so schnell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mal wieder ein schönes Beispiel für Euch, wie man es nicht machen sollte. Und die Geschichte beginnt so:</p>
<p>An einem Morgen wie jeder andere, ging mir beim Rühren des Kakaos für die Kinder der Milchaufschäumer kaputt. (Ist übrigens ein heißer Tipp: Durch Rühren mit einem Milchaufschäumer setzt sich der Kakao nicht so schnell wieder ab; das Problem kennt Ihr sicher.) Also flux über Amazon Ersatz bestellt, und zwar das gleiche Gerät, das jahrelang gute Dienste geleistet hatte. Kurz nicht richtig aufgepasst und so – schwupps – statt über Amazon direkt über den Marketplace-Versender und Elektronik-Ramschhandel <a href="http://www.pearl.de" target="_blank">Pearl</a> bestellt. Egal, Preis war in Ordnung.</p>
<p><img class=" wp-image-2052 alignnone" title="PEARL" src="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/03/PEARL-fail.png" alt="" width="620" height="120" /><span id="more-1204"></span></p>
<p>Nun ist man von Amazon guten Service gewohnt, aber am nächsten Tag war kein Päckchen da. Leider auch nicht am nächsten Tag oder am Tag darauf. Und dass, obwohl Pearl an Amazon einen umgehenden Versand tags darauf gemeldet hat (während ich von Pearl selbst die Info erhielt, die Bestellung sei an das Zentrallager „weitergeleitet“ worden). Erst samstags stand dann endlich ein Paket auf dem Tisch. Richtig: ein Paket. Kein Päckchen. Ich wunderte mich schon, warum man einen so kleinen Milchaufschäumer in einem so großen Paket verschickt. Aber, klar, es war natürlich ein Pearl-Katalog drin, ein paar Prospekte, ein kleines Dankeschön für die Bestellung, die Rechnung mit Lieferschein, einiges an Verpackungsfüllsel und &#8230; <em>kein</em> Milchaufschäumer. Das hatte ich jetzt auch noch nicht: eine Warensendung ohne Ware. Hm.</p>
<p>Also schnell die fehlende Ware reklamiert und montags auch gleich Antwort erhalten. Man entschuldigte sich gleich montags für die fehlende Ware und versprach,</p>
<blockquote><p><em>„Der fehlende Artikel wird Ihnen selbstverständlich umgehend nachgeliefert.<br />
</em><em>Wir bedauern diesen Vorfall sehr und bitten Sie, das Versehen zu entschuldigen.“</em></p></blockquote>
<p>Klar. Kann ja mal passieren. Auch wenn ich schon länger als gehofft auf den Artikel gewartet habe. Leider sollte es erneut eine knappe Woche dauern, bis der Milchaufschäumer dann endlich bei mir eintraf. Allerdings hatte ich dann freitags auch nochmal eine böse Mail geschrieben. Und wenn die Bestellung dann nicht einen Tag später, am Samstag, bei mir gewesen wäre, so hätte ich Pearl als Amazon-Marketplace-Händler wohl auch nur mit einem Stern bewertet. Dafür, dass die Ware dann am Ende überhaupt noch bei mir ankam, vergab ich dann doch noch einen Zusatzstern, zwei Sterne also insgesamt.</p>
<p>An dieser Stelle hätte die Geschichte nun zu Ende sein können. Sie wäre dann auch nicht weiter erwähnenswert gewesen. Zumindest hätte sie es nicht in dieses Blog geschafft. Nun ist es aber so, dass sich Pearl auf Grund meiner Bewertung bei Amazon bemüßigt fühlte, doch noch einmal zu reagieren:</p>
<blockquote><p><em>„Wir bedauern es sehr, dass Ihre Lieferung ohne Inhalt bei Ihnen eingetroffen ist und entschuldigen uns in aller Form für die lange Lieferzeit und die Ihnen hierdurch entstandenen Unannehmlichkeiten. </em></p>
<p><em>Da für PEARL die Zufriedenheit jedes einzelnen Kunden &#8211; auch Ihre &#8211; an oberster Stelle steht, würden wir Ihnen gerne &#8211; als kleine Entschädigung für die Unannehmlichkeiten &#8211; die Ihnen durch die unvollständige Lieferung entstanden, eine Gutschrift in Höhe von EUR 5,- zukommen lassen. Falls Sie dies wünschen, teilen Sie uns bitte mit, auf welchem Wege wir Ihnen die Gutschrift auszahlen dürfen (Banküberweisung oder Verrechnungsscheck). Sollten Sie eine Überweisung wünschen, so teilen Sie uns bitte Ihre Bankverbindung mit.“</em></p></blockquote>
<p>An sich eine nette Geste. Allerdings hätte diese bereits nach der ersten Reklamation erfolgen müssen. Denn so ist eigentlich schon offensichtlich, dass man per „Bestechung“ versucht, den angerichteten Schaden wieder gut zu machen. Und nicht nur, dass es ohnehin auf der Hand liegt&#8230; Nein, man schreibt es auch noch explizit:</p>
<blockquote><p><em>„Es würde uns sehr freuen, wenn Sie Ihre Bewertung auf Amazon entfernen, nachdem wir Ihr Anliegen zu Ihrer Zufriedenheit bearbeitet haben! Eine Kurzanleitung zur einfachen Entfernung der Bewertung haben wir diesem Schreiben bereits beigefügt.“</em></p></blockquote>
<p>Tut mir leid, Pearl. Aber mein Anliegen wurde ganz und gar nicht zu meiner Zufriedenheit bearbeitet. Hättet Ihr mir das Angebot mit den fünf Euro nach meiner zweiten Mail gemacht, hätte ich am Ende wohl sogar noch positiv über die Reklamationsbehandlung berichtet. Dies aber erst nach meiner Bewertung bei Amazon zu tun, ist ebenso unverschämt wie kläglich. Einfach peinlich. Einem Versand dieser Größenordnung sollte so etwas einfach nicht passieren.</p>
<p>Trotzdem danke. Ist mal wieder ein schönes Lehrstück für andere.</p>
<address>[ Entnommen aus dem <a href="http://www.kreativbuero.de/2012/03/pearl-die-geschichte-eines-milchaufschaumers/" target="_blank">Kreativbüro Blog</a> ]</address>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.business-2-0.com/2012/03/pearl-die-geschichte-eines-milchaufschaumers/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Google+ aus Sicht eines Internet-Marketeers</title>
		<link>http://www.business-2-0.com/2012/03/googleplus-aus-sicht-eines-internet-marketeers/</link>
		<comments>http://www.business-2-0.com/2012/03/googleplus-aus-sicht-eines-internet-marketeers/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 13:36:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Knut Meinke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Google+]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Marketeer]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Suche]]></category>
		<category><![CDATA[Suchergebnisse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.business-2-0.com/?p=1180</guid>
		<description><![CDATA[Mit Google+ gibt es seit Mitte 2011 ein neues Soziales Netzwerk. Die von vielen erwartete Revolution ist dabei jedoch ausgeblieben. Lohnt es sich als Internet-Marketeer neben Corporate Blog, Twitter, Facebook und XING nun auch in Google+ zu engagieren? Google+ ist ein Winzling Einer Statistik von Sistrix zur Nutzung Sozialer Netzwerke im Januar 2012 zu Folge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-1188" title="Google+" src="http://www.business-2-0.com/wp-content/uploads/2012/03/gplus.png" alt="" width="130" height="45" />Mit Google+ gibt es seit Mitte 2011 ein neues Soziales Netzwerk. Die von vielen erwartete Revolution ist dabei jedoch ausgeblieben. Lohnt es sich als Internet-Marketeer neben Corporate Blog, Twitter, Facebook und XING nun auch in Google+ zu engagieren?</p>
<h5>Google+ ist ein Winzling</h5>
<p>Einer Statistik von Sistrix zur Nutzung Sozialer Netzwerke im Januar 2012 zu Folge ist Google+ aktuell ein Winzling. Sistrix ermittelt Google+ <a href="http://www.sistrix.de/news/1013-nutzung-sozialer-netzwerke.html" target="_blank">Anteil an den Social-Votes</a>in Deutschland mit nur 0,79%. 20,14% für Twitter und 79,07% für Facebook. Verschiedene Quellen „erwarten“ / „erhoffen“ / „sagen voraus“ das Google+ hinter Facebook auf Platz 2 des größten Netzwerkes aufsteigen wird. Zum aktuellen Zeitpunkt ist das jedoch nur ein Lesen in der Glaskugel.<span id="more-1180"></span></p>
<h5>Google+ Mechanik</h5>
<p>Im Großen und Ganzen basiert Google+ auf den etablierten Mechaniken Sozialen Netzwerkens: Es gibt Profile, auf denen der Benutzer persönliche Informationen preisgeben kann. Es gibt einen Inbound Info Stream und einen Outbound Info Stream. Das Teilen von multimedialen Inhalten ist auch in Google+ das grundlegendste Feature. Ein Benutzer kann anderen Benutzern folgen – und damit deren Outbound Stream abonnieren“. Eine Weiterentwicklung ist das man Benutzer in Kreise kategorisieren kann – im Grunde eine Art Benutzergruppe. Man kann Inhalte nur für bestimmte Benutzer, oder Kreise veröffentlichen und kann sich dadurch eine gewisse Privatsphäre schaffen. Für Internet-Marketeer ermöglicht dieses Feature unterschiedliche Zielgruppen unterschiedlich anzusprechen.</p>
<h5>Google+ und Google Search</h5>
<p>Wirklich interessant ist jedoch die Integration von Google+ in die Google-Suche. Seit Ende 2012 werden für Google+ Benutzer „Persönliche Suchergebnisse“ in die generische Suche gemischt. Webseiten / Google+ Beiträge die 1. zu dem Suchbegriff passen und 2. dem Suchenden von jemanden aus seinen Kreisen empfohlen wurde, werden in den SERPs höher bewertet und besonders prominent mit dem Profilbild dargestellt:</p>
<p><img class="size-full wp-image-1185 alignnone" title="GooglePlus-Internet-Marketing" src="http://www.business-2-0.com/wp-content/uploads/2012/03/GooglePlus-Internet-Marketing.png" alt="" width="532" height="131" /></p>
<p>Das bedeutet: Ein Internet-Marketeer kann mit seiner Aktivität in Google+ direkt die Suchergebnisse der Personen beeinflussen die seinem Google+ Account folgen. Und: Je weiter eine Information in Google+ weiterempfohlen wird, desto weitreichender ist dieser Einfluss.</p>
<h5>Fazit</h5>
<p>Die Kreise und die Integration von Google+ in die generische Suche sind für mich gewichtige Gründe mich in Google+ zu engagieren. Aufgrund der bisher noch geringen Verbreitung, jedoch noch mit „halber Kraft“. Informationen die ich über Twitter oder Facebook pushe, werden nun auch „nebenbei“ über Google+ gejagt. Die exklusive Erstellung von Inhalten für Google+ lohnt sich meiner Meinung nach (noch) nicht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.business-2-0.com/2012/03/googleplus-aus-sicht-eines-internet-marketeers/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Deutsche Post: Wie zerstöre ich ein Produkt</title>
		<link>http://www.business-2-0.com/2012/02/deutsche-post-wie-zerstore-ich-ein-produkt/</link>
		<comments>http://www.business-2-0.com/2012/02/deutsche-post-wie-zerstore-ich-ein-produkt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 12:39:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ralf Heinrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aufreger]]></category>
		<category><![CDATA[DHL]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
		<category><![CDATA[fail]]></category>
		<category><![CDATA[Frankieren]]></category>
		<category><![CDATA[Internetmarke]]></category>
		<category><![CDATA[online]]></category>
		<category><![CDATA[Paket]]></category>
		<category><![CDATA[Post]]></category>
		<category><![CDATA[Stampit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.business-2-0.com/?p=1171</guid>
		<description><![CDATA[(Update am 28.02.2012 wegen Newsletter von heute: Verschiebung des Umstellungtermins, Verdopplung der Wartungsarbeiten) Die Internetmarke der ach so modernen Deutschen Post wird immer unattraktiver. Stampit fand ich noch richtig gut. Immer das passende Porto einfach nach Bedarf ausdrucken; direkt aus Word auf dem Brief oder einfach als Adress-Etikett. Einfach praktisch. Dann plötzlich wurde Stampit einfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/02/DeutschePost_DHL.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2036" style="margin-left: 10px; margin-bottom: 5px;" title="Deutsche Post / DHL" src="http://www.kreativbuero.de/wp-content/uploads/2012/02/DeutschePost_DHL-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p><em>(<strong>Update am 28.02.2012</strong> wegen Newsletter von heute: Verschiebung des Umstellungtermins, Verdopplung der Wartungsarbeiten)</em></p>
<p>Die <a href="http://www.internetmarke.de" target="_blank">Internetmarke</a> der ach so modernen <a href="http://www.deutschepost.de" target="_blank">Deutschen Post</a> wird immer unattraktiver. Stampit fand ich noch richtig gut. Immer das passende Porto einfach nach Bedarf ausdrucken; direkt aus Word auf dem Brief oder einfach als Adress-Etikett. Einfach praktisch. Dann plötzlich wurde Stampit einfach vom Markt genommen, und man sollte auf die Website als Alternative ausweichen. Mit Browser, einloggen usw. Was für ein demotivierender Rückschritt!</p>
<p>Schlimm genug, sollte man meinen. Aber heute setzt die Post noch einen obendrauf. Zum <del>27. Februar 2012</del> 19. März 2012 erhält man keine Rechnungen, wenn man Porto kauft, also sein Guthaben auflädt. Man erhält erst dann welche, wenn man das Porto auch verbraucht hat! (Zahlen muss man natürlich bereits beim Aufladen.) Ohne Worte. Das ist in etwa so, wie wenn ich tanke, den Beleg aber erst dann bekomme, wenn ich das Benzin auch wieder verfahren habe. Oder ich kaufe Essen ein, bekomme aber erst eine Rechnung, wenn ich es auch verzehrt habe. Oder&#8230;<span id="more-1171"></span></p>
<p>Ich bin kein Jurist, aber das kann doch rechtlich nicht in Ordnung sein?! Privat wäre mir das ja vielleicht noch egal. (Nö!) Aber geschäftlich ist das ein schlechter Scherz!</p>
<p>Es geht aber noch weiter! Zum gleichen Datum ist es nicht mehr möglich, Pakete zu frankieren. Nein, man wird stattdessen zu einem <a href="http://www.dhl.de" target="_blank">DHL</a>-Link weitergeleitet. Werden jetzt künftig in der Post auch keine Pakete mehr entgegen genommen, sondern man wird zu DHL weitergeschickt? Klasse. Toller Service. Nicht.<br />
Bislang konnte man Pakete über die Internetmarke einen Euro günstiger frankieren. Ich hätte verstanden, wenn man das überdacht hätte. Aber die Usability und den Nutzen der digitalen Frankierung Stück für Stück downzugraden, bis irgendwann niemand mehr Lust darauf hat, ist ein Unding. Wirklich.</p>
<p>Ein Trauerspiel. Schade.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.business-2-0.com/2012/02/deutsche-post-wie-zerstore-ich-ein-produkt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

