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	<title>buurtaal</title>
	
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	<description>Niederländisch für Deutsche -- Deutsch für Niederländer</description>
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		<title>Regen</title>
		<link>http://www.buurtaal.de/blog/regen</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 10:16:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alex</dc:creator>
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		<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[niederländisch]]></category>
		<category><![CDATA[Regen]]></category>
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		<category><![CDATA[Wetter]]></category>

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		<description><![CDATA[Sowohl in Deutschland als auch in den Niederlanden hat es in der letzten Augustwoche ziemlich geschüttet. Der Niederschlag war sogar so stark, dass wegen einer drohenden Überschwemmung der A 30 mein geplanter Wochenendbesuch in &#8220;die Heimat&#8221; nicht nur sprichwörtlich sondern auch buchstäblich fast ins Wasser gefallen wäre. Deutscher Regen Es gießt (in Strömen), gallert, schauert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Sowohl in Deutschland als auch in den Niederlanden hat es in der letzten Augustwoche ziemlich geschüttet. Der Niederschlag war sogar so stark, dass wegen einer drohenden Überschwemmung der A 30 mein geplanter Wochenendbesuch in &#8220;die Heimat&#8221; nicht nur sprichwörtlich sondern auch buchstäblich fast <em>ins Wasser gefallen wäre</em>.</p>
<p><img class="imgleft" src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/regen.jpg" alt="Regen" /> </p>
<h2>Deutscher Regen</h2>
<p>Es <em>gießt (in Strömen), gallert, schauert, schifft</em> und <em>pisst</em>. Für <em>regnen</em> gibt es im Deutschen eine Reihe von mehr oder weniger salonfähigen Verben. Auch kann es in Deutschland<em> junge Hunde regnen</em> und sogar <em>Schusterjungen</em> oder <em>Bindfäden</em>. <em>Schütten</em> tut es zudem gern auch <em>aus Kübeln oder Eimern</em> &#8211; da <em>pladdert es</em> so richtig runter.</p>
<p>Und wenn der <em>Platzregen</em> oder <em>Starkregen</em> unverhofft nachlässt und es etwas moderater zugeht, dann <em>nieselt</em> oder <em>fisselt </em>es. Tut es das nicht, wird aus den <em>Schauern</em> nicht selten <em>Dauerregen</em> oder bestenfalls <em>Sprühregen</em>.</p>
<h2>Niederländisches <em>rotweer</em></h2>
<p>In den Niederlanden <em>regent het</em>, <em>het giet, het plenst</em>, <em>het stroomt van de regen</em> oder <em>het regent dat het giet</em>. <em>De regen komt met bakken uit de lucht/naar beneden/uit de hemel</em>. <em>Hondeweer</em> ist es, mit diesen ständigen <em>buien</em>.</p>
<p>Wenn man das Pech hat, in einen <em>stortregen</em> zu geraten, ist man im Nu <em>doorweekt</em>, <em>kletsnat</em> oder <em>nat tot op het bot</em>. Alles <em>druipt van de regen</em>. Man beklagt sich über das anhaltende <em>rotweer</em> und hofft inständig, dass <em>na regen weer zonneschijn komt</em>.</p>
<p>Schurken sterben am Ende eines B-Films verdienterweise in einem <em>kogelregen</em> und <em>zure regen</em> ist &#8211; wie wir alle wissen &#8211; schlecht für <em>het milieu</em> (die Umwelt).</p>
<p><em>Slagregen, sproeiregen, dreinende regen</em> oder <em>motregen</em> &#8211; letztendlich ist es ist alles <em>één pot nat</em> und man kommt sowieso nur <em>van de regen in de drup</em>. Aber was soll&#8217;s: <em>na mij de zondvloed</em> ;-)</p>
<h2>Regen auf einen Blick</h2>
<table style="width: 520px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td><strong>Niederlande</strong></td>
<td><strong>Deutschland</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>de regen</td>
<td>der Regen</td>
</tr>
<tr>
<td>regenen</td>
<td>regnen</td>
</tr>
<tr>
<td>het giet, het plenst</td>
<td>es gießt, schüttet </td>
</tr>
<tr>
<td>het regent pijpenstelen</td>
<td>(sinngemäß) es regnet Bindfäden </td>
</tr>
<tr>
<td>druipen</td>
<td>triefen </td>
</tr>
<tr>
<td>de bui</td>
<td>der Schauer</td>
</tr>
<tr>
<td>langdurige regenval</td>
<td>Dauerregen</td>
</tr>
<tr>
<td>(het) rotweer, hondeweer</td>
<td>Sauwetter, Schietwetter</td>
</tr>
<tr>
<td>nat</td>
<td>nass</td>
</tr>
<tr>
<td>doorweekt</td>
<td>durchweicht, durchnässt</td>
</tr>
<tr>
<td>het motregent, het miezert</td>
<td>es nieselt</td>
</tr>
<tr>
<td>motregen</td>
<td>Nieselregen</td>
</tr>
<tr>
<td>de kogelregen</td>
<td>der Kugelhagel</td>
</tr>
<tr>
<td>zure regen</td>
<td>saurer Regen</td>
</tr>
<tr>
<td>de stortregen, de slagregen</td>
<td>der Platzregen, der Starkregen, der Sturzregen</td>
</tr>
<tr>
<td>één pot nat</td>
<td>gehupft wie gesprungen, Jacke wie Hose</td>
</tr>
<tr>
<td>van de regen in de drup</td>
<td>vom Regen in die Traufe</td>
</tr>
<tr>
<td>na mij de zondvloed</td>
<td>nach mir die Sintflut</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td style="height: 25px;"></td>
<td style="height: 25px;"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Das letzte Wort habt Ihr</h2>
<p>Natürlich war das keine erschöpfende Liste von Regenwörtern. Es gibt bestimmt noch viel mehr (regionale) Bezeichnungen für Regen, sowohl im Deutschen als auch im Niederländischen. Wer ein schönes Beispiel hat, darf es gerne in den Kommentaren hinterlassen!</p>
<p><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/db9627ea2fe946958cbd171aa568f5c3" width="1" height="1" alt="" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Moin und Mahlzeit</title>
		<link>http://www.buurtaal.de/blog/moin-und-mahlzeit</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 17:18:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Typisch deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[gruss]]></category>
		<category><![CDATA[mahlzeit]]></category>
		<category><![CDATA[moin]]></category>
		<category><![CDATA[niederländisch]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[taal]]></category>
		<category><![CDATA[tageszeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Begrüßungen, an die ich mich hier in Deutschland richtig gewöhnen musste, sind Moin und Mahlzeit. Morgenstund hat Moin im Mund Mit Moin oder der auch häufig vorkommenden Verdopplung Moin Moin begrüßt man sich nicht nur am Vormittag sondern eigentlich zu jeder Tageszeit. Auch ein Moin zum abendlichen Treffen mit Freunden ist durchaus üblich. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Zwei Begrüßungen, an die ich mich hier in Deutschland richtig gewöhnen musste, sind <strong>Moin</strong> und <strong>Mahlzeit</strong>. </p>
<h2> Morgenstund hat <em>Moin</em> im Mund </h2>
<p>Mit <em>Moin</em> oder der auch häufig vorkommenden Verdopplung <em>Moin Moin</em>  begrüßt man sich nicht nur am Vormittag sondern eigentlich zu jeder Tageszeit. Auch ein <em>Moin</em> zum abendlichen Treffen mit Freunden ist durchaus üblich.</p>
<p><img src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/moin.jpg" alt="Moin" /> </p>
<p>Das norddeutsche <em>Moin</em> erinnert stark an <em>Morgen</em>. Ob es jedoch tatsächlich eine Verballhornung dessen ist, darüber sind sich die Sprachkundigen nicht einig. Ebensogut möglich ist, dass <em>Moin</em> seine Herkunft im plattdeutschen (&#8220;<a href="http://www.buurtaal.de/blog/friesisch">ostfriesischen</a>&#8220;) Adjektiv <strong><em>moi</em></strong> findet, das <em>schön</em> bedeutet. Auch im Niederländischen heißt schön <strong><em>mooi</em></strong> : <em>mooi weer</em> &#8211;> schönes Wetter.</p>
<p>Egal ob <em>Moin</em> nun von <em>Morgen</em> oder von <em>moi</em> herrührt: Seit einigen Jahren steht das Wort im <a href="http://www.welt.de/print-welt/article334252/Pladduetsches_Moin_steit_nu_inn_Duden.html">Duden</a> &#8211; ein Zeichen dafür, dass der Gruß inzwischen auch außerhalb der norddeutschen Tiefebene Einzug gehalten hat oder zumindest nicht auf Unverständnis stößt.</p>
<h2> <em>Mahlzeit</em> stößt mir auf </h2>
<p>Konnte ich mich mit <em>Moin</em> recht schnell anfreunden, finde ich das in Deutschland und Österreich recht weit verbreitete <em>Mahlzeit</em> als Gruß befremdlich. Ob man tatsächlich gerade vor hat etwas essen zu gehen, tut bei Mahlzeit nichts zur Sache. Gegen ein beherztes <em>Mahlzeit!</em> am Tisch im Sinne von <em>Guten Appetit!</em> habe ich nichts einzuwenden &#8211; aber im Park oder im Fahrstuhl?  </p>
<p>Nun bin ich mal gespannt: Verwendet Ihr <em>Moin</em> und <em>Mahlzeit</em>? Oder habt Ihr schöne Alternativen?</p>
<p><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/7f9f921a54fd47e8845abd0ae6e736ce" width="1" height="1" alt="" /></p>
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		</item>
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		<title>Niederländische Feiertage</title>
		<link>http://www.buurtaal.de/blog/niederlaendische-feiertage</link>
		<comments>http://www.buurtaal.de/blog/niederlaendische-feiertage#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 04:28:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Typisch niederländisch]]></category>
		<category><![CDATA[Bevrijdingsdag]]></category>
		<category><![CDATA[Feiertag]]></category>
		<category><![CDATA[Königinnentag]]></category>
		<category><![CDATA[Koninginnedag]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalfeiertag]]></category>
		<category><![CDATA[niederländisch]]></category>
		<category><![CDATA[Tag der deutschen Einheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Weitaus die meisten Feiertage die es in Deutschland gibt, kennt man in den Niederlanden auch. Zwei typisch niederländische Nationalfeiertage sind jedoch <strong><em>Koninginnedag</em></strong> (Königinnentag) und <strong><em>Bevrijdingsdag</em></strong> (Befreiungstag).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>In den Niederlanden gibt es zehn <a href="http://www.rijksoverheid.nl/documenten-en-publicaties/vragen-en-antwoorden/welke-feestdagen-kent-nederland-en-wanneer-worden-ze-gevierd.html">offizielle Feiertage </a>- <strong><em>nationale feestdagen</em></strong>. Sie gelten für die ganze Nation. Anders ist das in Deutschland. Da sind <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feiertage_in_Deutschland">Feiertage</a> grundsätzlich Ländersache, auch wenn die wichtigsten überall gleich sind. Bayern ragt heraus: Hier dürfen Arbeitnehmer der Arbeit ganze dreizehn Tage pro Jahr fernbleiben.  </p>
<p><img src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/feuerwerk.jpg" alt="Feuerwerk - vuurwerk" /> </p>
<p>Eine Ausnahme ist übrigens der Tag der Deutschen Einheit &#8211; der 3. Oktober &#8211; der seit 1990 im Gesetz verankert ist und als Feiertag für die ganze Bundesrepublik gilt. Durch die Lage Anfang Oktober überbrückt er wenigstens ein bisschen die feiertägliche Durststrecke, die zwischen Pfingsten und Weihnachten liegt.</p>
<h2>Christliches Erbe</h2>
<p>Weitaus die meisten Feiertage sind in Deutschland und den Niederlanden gleich. Zu verdanken ist das der christlichen Tradition, die beide Länder geprägt hat (und es immer noch tut). So haben <em><strong>Pasen</strong> </em>(Ostern), <strong><em>Pinksteren</em></strong> (Pfingsten) und <strong><em>Kerstmis</em></strong> (Weihnachten) den gleichen Stellenwert wie in Deutschland. <a href="http://amyklai.net/14808/feiertaeglicher-vorschlag-die-religioesen-feiertage-abzuschaffen.html">Allerdings </a>wissen jedoch heute die wenigsten um die genauen religiösen Hintergründe der einzelnen christlichen Feiern. </p>
<p>Bis vor wenigen Jahren war der <em>Karfreitag</em> in den Niederlanden ein arbeitsfreier Tag &#8211; inzwischen ist er das nicht mehr. Natürlich gedenken an diesem Tag Christen nach wie vor der Kreuzigung und des Sterbens Jesu Christi. Viele Schulen und behördliche Einrichtungen wie Stadtverwaltungen lassen die Türen geschlossen. Die Läden haben aber geöffnet und die allermeisten Firmen arbeiten ganz normal.  Viele Deutsche aus dem Grenzgebiet, für die dieser <strong><em>Goede Vrijdag</em></strong> den Beginn eines langen Wochenendes einläutet, nutzen ihn als bequeme Möglichkeit zum <a href="http://www.buurtaal.de/blog/winkelen">Shoppen</a>.</p>
<h2>Es lebe die Monarchie</h2>
<p>Zwei typisch niederländische Feiertage sind <strong><em>Koninginnedag</em></strong> (Königinnentag) und <strong><em>Bevrijdingsdag</em></strong> (Befreiungstag).</p>
<p><img class="imgleft" src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/feiertage.gif" alt="Feiern" /> </p>
<p>Am 30. April färben sich die niederländischen Straßen und Gebäude orange. An diesem Tag wird <em>Koninginnedag</em> gefeiert. Das Datum bezieht sich übrigens auf den Geburtstag von Königin Beatrix&#8217; Mutter und Vorgängerin<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Juliana_%28Niederlande%29"> Juliana</a>. Nachdem Beatrix 1980 die Thronfolge antrat, fand man es einfacher, diesen letzten Apriltag beizubehalten. Dabei mag eine Rolle gespielt haben, dass Bea Ende Januar Geburtstag hat &#8211; wettertechnisch nicht die beste Jahreszeit für Straßenfeste.</p>
<p>Der 5. Mai ist der Tag, an dem die Niederlande das Ende der deutschen Besatzung und damit das De-facto-Ende des Zweiten Weltkriegs feiern. Am Tag davor, dem 4. Mai, findet die jährliche Gedenkfeier (<strong><em>Dodenherdenking</em></strong>) für die Opfer aller militärischer Konflikte statt, in denen Niederländer gefallen sind. <em>Bevrijdingsdag</em> ist übrigens nicht automatisch ein freier Tag &#8211; das Vergnügen haben die Niederländer nur alle fünf Jahre.</p>
<h2>Und Sinterklaas?</h2>
<p>Das traditionsreiche Fest <a href="http://www.buurtaal.de/blog/sinterklaas 1">Sinterklaas</a> am 5. Dezember (der niederländische Nikolaus)  ist übrigens kein offizieller Feiertag. Schade &#8211; denn ausgerechnet in diesem Fall fände ich es sehr passend.</p>
<h2>Auf einen Blick: Feiertage in den Niederlanden</h2>
<table style="width: 520px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td><strong>Niederlande</strong></td>
<td><strong>Deutschland</strong></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Nieuwjaar </em></td>
<td>Neujahrstag</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Pasen</em></td>
<td>Ostern</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Eerste Paasdag</em></td>
<td>Ostersonntag</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Tweede Paasdag</em></td>
<td>Ostermontag</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Koninginnedag</em> (30.April)</td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Bevrijdingsdag </em>(5. Mai)</td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td><em>Hemelvaart</em></td>
<td>Himmelfahrt</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Pinksteren</em></td>
<td>Pfingsten</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Eerste Pinksterdag</em></td>
<td>Pfingstsonntag</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Tweede Pinksterdag</em></td>
<td>Pfingstmontag</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Kerstmis, Kerst</em></td>
<td>Weihnachten</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Eerste Kerstdag</em></td>
<td>Erster Weihnachtstag</td>
</tr>
<tr>
<td><em>Tweede Kerstdag</em></td>
<td>Zweiter Weihnachtstag</td>
</tr>
<tr>
<td style="height: 25px;"></td>
<td style="height: 25px;"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/c350fb4209684256822eea621a7e9f91" width="1" height="1" alt="" /></p>
<div class="feedflare">
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		</item>
		<item>
		<title>Stroopwafels</title>
		<link>http://www.buurtaal.de/blog/stroopwafels</link>
		<comments>http://www.buurtaal.de/blog/stroopwafels#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 12:02:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lekker! (Essbares und Rezepte)]]></category>
		<category><![CDATA[Typisch niederländisch]]></category>
		<category><![CDATA[holländisch]]></category>
		<category><![CDATA[holländische]]></category>
		<category><![CDATA[keks]]></category>
		<category><![CDATA[lekker]]></category>
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		<category><![CDATA[sirupwaffel]]></category>
		<category><![CDATA[spezialität]]></category>
		<category><![CDATA[stroopwafel]]></category>
		<category><![CDATA[waffel]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur vla hat einen guten Ruf als Exportartikel aus den Niederlanden. Weltweit bekannt ist die <em>stroopwafel</em> (Sirupwaffel), eine klebrige aber ziemlich leckere Angelegenheit.
Stroopwafels kommen ursprünglich aus Gouda. Sie werden inzwischen seit mehr als 200 Jahren gebacken. Die ohnehin dünnen Waffeln werden direkt nach dem Backen mit einem scharfen Messer längs durchgeschnitten und dann mit Sirup (kein Honig!) gefüllt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Nicht nur <a href="http://www.buurtaal.de/blog/vla">vla</a> hat einen guten Ruf als Exportartikel aus den Niederlanden. Weltweit bekannt ist die <strong><em>stroopwafel</em></strong> (Sirupwaffel), eine klebrige aber ziemlich <a href="http://www.buurtaal.de/blog/nicht-alles-ist-lekker-in-den-niederlanden">leckere</a> Angelegenheit.</p>
<p><img src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/stroopwafelbakker.jpg" alt="Frische Stroopwafels auf dem Markt" /> </p>
<blockquote><p>Frische <em>stroopwafels</em> auf dem Markt</p></blockquote>
<h2>Keks mit Tradition</h2>
<p>Stroopwafels kommen ursprünglich aus Gouda &#8211; ebenso wie <a href="http://www.buurtaal.de/blog/kaesekoeppe">der gleichnamige Käse</a>. Sie werden inzwischen seit mehr als 200 Jahren gebacken. Die ohnehin dünnen Waffeln werden direkt nach dem Backen mit einem scharfen Messer längs durchgeschnitten und dann mit Sirup (kein Honig!) gefüllt. Wie das geht, kann man auf niederländischen Wochenmärkten beobachten, denn dort bekommt man sie häufig frisch gebacken und noch warm.</p>
<p>Auch Bäckereien &#8211; allen voran die in Gouda &#8211; verkaufen oft selbst hergestellte <em>stroopwafels</em>. In der Fabrik hergestellt und abgepackt in Zehnertüten findet man sie in jedem niederländischen Supermarkt. Die billigeren Varianten setzen dabei oft auf Margarine statt auf echte Butter.</p>
<p>Inzwischen bekommt man sie auch in Deutschland, auch wenn sie hier noch nicht wirklich verbreitet sind. Zumindest Aldi und Lidl haben manchmal <em>stroopwafels</em> im Angebot und bei Kaufhof in Hannover sind sie fester Bestandteil des Sortiments.</p>
<h2>Bio-Stroopwafels</h2>
<p>Deutsche Bioläden verkaufen übrigens schon seit Jahren Sirupwaffeln, meistens aus den Niederlanden importiert. Die bekanntesten dürften die <a href="http://derit.de/produkte/kaffeestunde/waffeln/index.html">Waffeln</a> vom Naturfeinkosthersteller De Rit sein. Diese enthalten deutlich weniger Zucker als herkömmliche <em>stroopwafels</em> und sind dadurch eine Alternative für all diejenigen, die es lieber etwas weniger süß mögen.</p>
<h2>Rezept für etwa 10 holländische Stroopwafels</h2>
<p>Wenn man selbst <em>stroopwafels</em> backen möchte, braucht man ein Waffeleisen mit einem Einsatz für dünne, runde Waffeln. Es empfielt sich außerdem, zu zweit zu arbeiten, denn die <em>wafels</em> müssen <strong>sofort nach dem Backen</strong> aufgeschnitten werden, sonst zerbrechen sie.</p>
<p>Die allerersten <em>stroopwafels</em> wurden &#8211; so will es die Überlieferung &#8211; aus Keksresten und Krümmeln gemacht. Weil sie so billig waren, konnten auch ärmere Leute sie sich leisten. Heutzutage bestehen die Waffeln aus den Standardzutaten Mehl, Zucker, Butter und Ei. Der Sirup wird durch die Zugabe von Butter fester &#8211; und dadurch besser streichbar &#8211; gemacht. Statt fertigen Sirup zu verwenden, kann man auch gut selbst eine Mischung aus Zucker und Butter (Verhältnis 2 zu 1) machen.</p>
<h2>Zutaten</h2>
<table style="width: 520px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td><strong>Für den Teig</strong></td>
<td><strong>Für den Sirup</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>200 g Weizenmehl</td>
<td>50 g Butter</td>
</tr>
<tr>
<td>100 g (Rohr-)Zucker</td>
<td>50 g (Rohr-)Zucker</td>
</tr>
<tr>
<td>100 g Butter</td>
<td>150 g Zuckerrübensirup</td>
</tr>
<tr>
<td>1 Esslöffel Milch oder Wasser</td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>1 Ei</td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>eine Prise Salz</td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>evt. 1 Teelöffel Zimt</td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td style="height: 25px;"></td>
<td style="height: 25px;"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Zubereitung</h2>
<p>Zucker, Butter, Mehl, Ei, Zimt und Milch zum einem Teig verrühren. Sirup in einem Topf langsam erhitzen, den Zucker darin auflösen lassen. Zuletzt die Butter hinzufügen und schmelzen lassen.</p>
<p>Aus dem Teig kleine Bällchen formen (der Durchmesser sollte zwischen einer großer Murmel und einem Pingpongball liegen) und diese im Waffeleisen zu runden Waffeln backen. Je nach Gerät dauert das dreißig Sekunden bis zwei Minuten. </p>
<p>Die heißen Waffeln mit einem scharfen Messer auftrennen und mit etwas Sirup füllen. Bereitet das Halbieren Schwierigkeiten, kann man alternativ auch einfach zwei <em>stroopwafels</em> zusammenkleben. Beim Abkühlen härtet der Sirup etwas aus.</p>
<p><img src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/stroopwafel.jpg" alt="Stroopwafel mit Kaffee" /> </p>
<p><em>Stroopwafels </em>kann man eigentlich zu jeder Gelegenheit essen, sie schmecken aber besonders gut zu einer Tasse <a href="http://www.buurtaal.de/blog/kaffeezeit-koffietijd">Kaffee</a> oder Tee. Als ich noch in den Niederlanden lebte, fand ich sie witzigerweise nie besonders spannend. Inzwischen habe ich sie aber &#8211; sozusagen als Kultprodukt &#8211; durchaus schätzen gelernt. </p>
<p>Kennt Ihr <em>stroopwafels</em>? Wie findet Ihr Sie?</p>
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		<title>Leuk!</title>
		<link>http://www.buurtaal.de/blog/leuk</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 12:21:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[aussprache]]></category>
		<category><![CDATA[eu]]></category>
		<category><![CDATA[komisch]]></category>
		<category><![CDATA[leuk]]></category>
		<category><![CDATA[nett]]></category>
		<category><![CDATA[niederländisch]]></category>
		<category><![CDATA[vokal]]></category>
		<category><![CDATA[witzig]]></category>

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		<description><![CDATA[Ebenso wie lekker ist leuk ein Wort, das man im Niederländischen gern und oft verwendet. In vielen Fällen kann man es mit <em>nett</em> übersetzen, aber leuk ist recht vielseitig einsetzbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Ebenso wie <a href="http://www.buurtaal.de/blog/nicht-alles-ist-lekker-in-den-niederlanden">lekker</a> ist <strong><em>leuk</em></strong> ein Wort, das man im Niederländischen gern und oft verwendet. In vielen Fällen kann man es mit <em>nett</em> übersetzen, aber <em>leuk</em> ist recht vielseitig einsetzbar.</p>
<p><img src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/lezen.jpg" alt="Lezen, lesen, boekenkast" /> </p>
<blockquote><p>Lezen &#8211; een leuke vrijetijdsbesteding. (Bildbearbeitung: <a href="http://www.lombert.de/">Stefanie Lombert</a>)</p></blockquote>
<p>Die Aussprache des Wortes ist aus deutscher Sicht erst einmal ungewohnt. Wer hier in Versuchung kommt, die deutschen Regeln anzuwenden, enttarnt sich gleich als Besucher aus dem östlichen Nachbarland. Der Vokal in <em>leuk</em> spricht sich nämlich <a href="http://www.buurtaal.de/blog/klangwirrwarr-eu-und-oe"> ähnlich wie ein “ö”</a>. Das niederländische &#8220;L&#8221; ähnelt zudem eher dem englischen als dem deutschen.</p>
<h2>Komisch</h2>
<p><em>Leuk</em> wird oft verwendet, wenn etwas <em>lustig, witzig</em> oder <em>komisch</em> ist. In dieser Bedeutung ist es synonym mit <strong><em>grappig</em></strong> und <strong><em>komisch</em></strong>.</p>
<p>Im Deutschen kann <em>komisch</em> noch etwas Anderes bedeuten, nämlich <em>merkwürdig</em>, <em>eigenartig</em> oder <em>befremdlich</em>. Diese Variante kennt das Niederländische Wort nicht.  <em>Komisch</em> reizt im Nachbarland grundsätzlich die Lachlust. Für die zweite Bedeutung greift man auf <em>raar, vreemd</em> oder <em>merkwaardig</em> zurück.</p>
<table style="width: 520px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td><strong>Deutsch</strong></td>
<td><strong>Niederländisch</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>eine nette Geschichte</td>
<td>een leuk verhaal</td>
</tr>
<tr>
<td>eine lustige Geschichte</td>
<td>een grappig/komisch verhaal</td>
</tr>
<tr>
<td>eine witzige Bemerkung</td>
<td>een grappige/komische opmerking</td>
</tr>
<tr>
<td>Mir ist komisch.</td>
<td>Ik voel me raar</td>
</tr>
<tr>
<td>jemandem komisch kommen</td>
<td>zich onbeschoft gedragen tegenover iemand</td>
</tr>
<tr>
<td>Das kommt mir komisch vor.</td>
<td>Dat vind ik vreemd.</td>
</tr>
<tr>
<td>Er hat komische Ideen.</td>
<td>Hij houdt er merkwaardige ideeën op na</td>
</tr>
<tr>
<td>ein komischer Kauz</td>
<td>een zonderling, een vreemd iemand</td>
</tr>
<tr>
<td style="height: 25px;"></td>
<td style="height: 25px;"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Hübsch, schön und angenehm</h2>
<p><em>Leuk</em> wird auch benutzt, wenn etwas schön anzusehen ist. Hier entspricht es dem deutschen <em>schön</em> oder <em>hübsch</em>. Daneben bezeichnet es Angenehmes im weitesten Sinne:</p>
<table style="width: 520px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td><strong>Deutsch</strong></td>
<td><strong>Niederländisch</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Wat leuk!</td>
<td>Wie nett!</td>
</tr>
<tr>
<td>ein hübscher Pullover</td>
<td>een leuke/mooie trui</td>
</tr>
<tr>
<td>ein schöner Urlaub</td>
<td>een leuke vakantie</td>
</tr>
<tr>
<td>eine nette Freizeitbeschäftigung</td>
<td>een leuke vrijetijdsbesteding</td>
</tr>
<tr>
<td>nett anzusehen</td>
<td>leuk om te zien</td>
</tr>
<tr>
<td>ein nettes Foto</td>
<td>een leuke foto</td>
</tr>
<tr>
<td>gar nicht schön</td>
<td>helemaal niet leuk</td>
</tr>
<tr>
<td>Schön, dass du so schnell kommen konntest.</td>
<td>Leuk dat je zo snel kon komen.</td>
</tr>
<tr>
<td style="height: 25px;"></td>
<td style="height: 25px;"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Nou, leuk hoor &#8230;</h2>
<p>Niederländer machen gern und viel Gebrauch von Ironie als Stilmittel. <em>Leuk</em> taucht daher oft im ironischen Kontext auf.</p>
<table style="width: 520px;" border="0">
<tbody>
<tr>
<td><strong>Niederländisch</strong></td>
<td><strong>Deutsch</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>Nou, leuk hoor &#8230;</td>
<td>Na super &#8230;</td>
</tr>
<tr>
<td>Dat is niet leuk meer.</td>
<td>Da hört der Spaß auf.</td>
</tr>
<tr>
<td>Dat kan (nog) leuk worden.</td>
<td>Das kann ja lustig werden.</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 200px;">Laten we het (wel/even) leuk houden.</td>
<td>(in etwa:) Lasst uns mal nett miteinander bleiben/ Lasst uns den Ball mal  flach halten</td>
</tr>
<tr>
<td style="height: 25px;"></td>
<td style="height: 25px;"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><img src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/karussell.jpg" alt="Karussell" /></p>
<h2>Gefühl zeigen</h2>
<p>Woran ich mich hier in Deutschland richtig gewöhnen musste, ist der doch etwas andere Gefühlswert, den scheinbar gleiche Ausdrücke machmal im Deutschen gegenüber dem Niederländischen haben. Ein schönes Beispiel hierfür ist das niederländische <strong><em>heel leuk</em></strong>, das ich in meiner Anfangszeit in Deutschland unbedarft mit <em>ganz nett </em>wiedergab.</p>
<p>Nun bedeutet <em>heel leuk</em>, dass man etwas wirklich richtig gut findet. Ich verwendete <em>ganz nett</em> also in Situationen, in denen ich meine Begeisterung ausdrücken wollte. Woher sollte ich wissen, dass das deutsche Pendant oft so etwas wie <em>Naja, schon ganz OK (aber mehr auch nicht &#8230;)</em> bedeutet? Mit Begeisterung hat das wenig zu tun.</p>
<p>Emotionen in einer Sprache auszudrücken, die nicht die eigene Muttersprache ist, ist sowieso schwierig &#8211; erst recht wenn man sie noch nicht so lange spricht. Das ist jedoch Thema eines eigenen Posts &#8230;</p>
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		<title>Friesisch</title>
		<link>http://www.buurtaal.de/blog/friesisch</link>
		<comments>http://www.buurtaal.de/blog/friesisch#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 05:30:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[ameland]]></category>
		<category><![CDATA[Amrum]]></category>
		<category><![CDATA[dialekt]]></category>
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		<category><![CDATA[Westerlauwersfriesisch]]></category>
		<category><![CDATA[westfriesisch]]></category>
		<category><![CDATA[westgermanisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Neben <strong>Nederlands</strong> - Niederländisch - gibt es in den Niederlanden noch eine Sprache: <strong>Fries</strong> - Friesisch. In der nördlichen Provinz Friesland (Fryslân) ist sie als zweite Amtssprache anerkannt. Fast jeder Einwohner von Friesland versteht die Sprache, auch wenn längst nicht alle sie aktiv beherrschen. Auch in Teilen Norddeutschlands spricht man Friesisch.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><em>Neben <strong>Nederlands</strong> &#8211; <a href="http://www.buurtaal.de/blog/niederlaendisch-oder-hollaendisch">Niederländisch</a> &#8211; gibt es in den Niederlanden noch eine Sprache: <strong>Fries</strong> &#8211; Friesisch. In der nördlichen Provinz Friesland (Fryslân) ist sie als zweite Amtssprache anerkannt. Fast jeder Einwohner von Friesland versteht die Sprache, auch wenn längst nicht alle sie aktiv beherrschen. </em></p>
<p><img src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/friesenhaus.jpg" alt="Friesenhaus auf Amrum" /> </p>
<blockquote><p>Friesenhaus auf Amrum</p></blockquote>
<p>Das niederländische Friesisch ist genau genommen <strong>Westfriesisch</strong> (<em>Westerlauwers Fries</em>, Westerlauwersfriesisch). Das in Schleswig-Holstein im Grenzgebiet zu Dänemark und auf den vorgelagerten Inseln gesprochene deutsche Friesisch nennt sich <strong>Nordfriesisch</strong>. In der Nähe von Oldenburg gibt es noch eine dritte Variante der Sprache: das <strong>Saterfriesisch</strong>. Hierbei handelt es sich um den letzten Rest des ansonsten durch den Einfluss der niedersächsischen Dialekte ausgestorbenen <strong>Ostfriesisch</strong>. </p>
<h2>Ostfriesisches Platt</h2>
<p>Redet man heuzutage von <em>Ostfriesisch</em>, dann ist damit nicht diese fast verschwundene Sprache gemeint sondern das <strong>ostfriesische Platt</strong>. Dies ist der <em>niedersächsische</em> Dialekt der Region Ost-Friesland in Niedersachsen. Im späten Mittelalter verdrängte er die hier ursprünglich gesprochene friesische Sprache, übernahm aber viele Elemente daraus.</p>
<p>Ähnlich verwirrend ist die niederländische Bezeichnung <strong><em>West-Fries</em></strong>. Sie ist nicht mit dem deutschen <em>Westfriesisch</em> identisch, das ja das Westerlauwersfriesisch oder allgemein das Friesische der Niederlande meint. Vielmehr ist <em>West-Fries</em> der Sammelbegriff für die niederländischen Dialekte, die in der Region West-Friesland in der Provinz Noord-Holland gesprochen werden. Ebenso wie beim Ostfriesischen in Niedersachsen weist das holländische <em>West-Fries</em> viele friesische Merkmale auf.</p>
<h2>Stadtfriesisch und Inselfriesisch </h2>
<p>Interessanterweise wird in vielen friesischen Städten &#8211; darunter Bolsward, Dokkum, Franeker, Harlingen, Leeuwarden und Sneek &#8211; bereits seit dem 16ten Jahrhundert durch die vielen Handelskontakte mit Holland kein Friesisch mehr gesprochen sondern das sogenannte <strong><em>Stadsfries</em></strong> (<em>Stedsk</em>): friesisches <a href="http://www.buurtaal.de/blog/niederlaendisch-oder-hollaendisch">Holländisch</a>.</p>
<p>Auch auf den niederländisch-friesischen Nordseeinseln <em>Ameland</em> und <em>Vlieland</em> sowie auf dem mittleren Teil von  <em>Terschelling</em> spricht man holländische Dialekte. Auf <em>Schiermonnikoog</em> &#8211; das auf der Höhe der früheren (Sprach-)Grenze zwischen West- und Ostfriesisch lag &#8211; wurde bis zum Zweiten Weltkrieg ein recht stark vom Westerlauwersfriesischen abweichender Dialekt gesprochen. Inzwischen größtenteils vom Niederländischen verdrängt, beherrschen nur noch wenige Leute aktiv dieses <strong><em>Schiermonnikoogs</em></strong> oder <strong><em>Eilauners</em></strong>.</p>
<p><img src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/friesisches_watt.jpg" alt="Friesisches Wattenmeer" /> </p>
<blockquote><p>Nordfriesisches Wattenmeer</p></blockquote>
<p>Die verschiedenen friesischen Dialekte der Nordfriesischen Inseln Sylt, Amrum und Föhr rechnet man zum Nordfriesischen. Diese Inseln wurden bereits im achten Jahrhundert von den Friesen besiedelt.  Auch diese Dialekte (Sylt: <em>Söring</em>, Föhr: <em>Fering</em>, Amrum: <em>Öömrang</em>) unterscheiden sich stark vom Festlandfriesisch. Das Nordfriesische wurde stark von der dänischen Sprache beeinflusst, später auch vom ostfriesischen Platt.</p>
<h2>Die Standardsprache rückt auf </h2>
<p>Das Altfriesische, aus dem sich das Westerlauwersfriesisch, das Nordfriesisch und das Ostfriesisch entwickelten, weist viele Gemeinsamkeiten mit dem Altenglischen auf. Und das nicht nur grammatikalisch sondern vor allem auch lexikalisch/phonologisch. Nach dem Mittelalter entwickeln sich die beiden Sprachen deutlich auseinander. Hier kommt im Westerlauwersfriesischen dann der Einfluss des Niederländischen zum Tragen.</p>
<p>Als Regionalsprachen stehen sowohl die niederländische als auch die beiden deutschen Varianten des Friesischen unter Schutz der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen. Trotzdem können aktive Sprach- und Kulturpolitik in der Provinz Friesland und ein recht großes allgemeines Interesse an der Sprache nicht verhindern, dass in den Niederlanden die Zahl der Leute, die ihre Kinder zweisprachig großziehen &#8211; also Friesisch und Niederländisch &#8211; stetig schrumpft. Auch das Nordfriesische und das Saterfriesische in Deutschland stehen unter Druck, ebenso wie das ostfriesische Platt. Immer mehr Leute sprechen nur noch Hochdeutsch.</p>
<p>Wer (das niederländische) Friesisch in Aktion sehen möchte, dem sei ein Blick auf die Website Praat mar Frysk empfohlen.</p>
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		<title>Voll und satt</title>
		<link>http://www.buurtaal.de/blog/voll-und-satt</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 15:05:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Falsche Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[essen]]></category>
		<category><![CDATA[falsche freunde]]></category>
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		<category><![CDATA[zat]]></category>

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		<description><![CDATA[Neue falsche Freunde auf <em>buurtaal</em>: Wenn jemand in den Niederlanden <strong><em>Ik zit vol</em></strong> sagt, heißt das nicht, dass er oder sie zu tief ins Glas geschaut hat. Vielmehr gibt diese Person damit zu erkennen, dass sie genug gegessen hat. Mit anderen Worten: Er oder sie ist <em>satt</em>. Ist ein Niederländer hingegen <em>zat</em>, hat er eindeutig einen über den Durst getrunken ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Wenn jemand in den Niederlanden <strong><em>Ik zit vol</em></strong> sagt, heißt das nicht, dass er oder sie zu tief ins Glas geschaut hat. Vielmehr gibt diese Person damit zu erkennen, dass sie genug gegessen hat. Mit anderen Worten: Er oder sie ist <em>satt</em>.</p>
<p><img src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/katze_satt.jpg" alt="Eine satte Katze" /> </p>
<blockquote><p>Diese Katze dürfte satt sein &#8230;</p></blockquote>
<p>Das verwandte und <a href="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/audio/zat.mp3">ähnlich ausgesprochene</a> <strong><em>zat</em></strong> hingegen ist im Niederländischen die informelle Bezeichnung für <em>betrunken</em>. Also genau der Zustand, den man auf Deutsch <em>voll</em> nennen würde. Üblicherweise sagt man in diesem Fall jedoch <strong><em>dronken</em></strong> (<em>betrunken</em>).</p>
<p>Die Wortpaare <strong>voll/vol</strong> und <strong>satt/zat</strong> sind ein typisches Beispiel für <a href="http://www.buurtaal.de/blog/falsche-freunde">falsche Freunde</a> (<em>valse vrienden</em>). In seiner Grundbedeutung heißt <em>voll</em> (mittelhochdeutsch <em>vol</em>, althochdeutsch: <em>fol</em>) &#8211; genauso wie das niederländische Pendant &#8211; <em>gefüllt</em>. Das niederländische <em>zat</em> kann auch in der Bedeutung <em>gesättigt/genug/im Überfluss</em> verwendet werden: </p>
<p><em>Zij heeft geld zat.</em><br />
Sie hat reichlich Geld.<br />
<em>We hebben nog tijd zat.</em><br />
Wir haben noch locker Zeit.</p>
<p>Im negativen Sinne kommt<em> zat</em> ähnlich wie im Deutschen zum Einsatz:</p>
<p><em>Ik ben het zat altijd op te moeten ruimen.</em><br />
Ich habe es satt, immer aufräumen zu müssen.</p>
<h2>Auf einen Blick</h2>
<table style="width: 500px;" border="0" >
<tbody>
<tr>
<td><b>Niederländisch</b></td>
<td><b>Deutsch</b></td>
</tr>
<tr>
<td>vol</td>
<td>voll</td>
</tr>
<tr>
<td>ik zit vol</td>
<td>ich bin satt </td>
</tr>
<tr>
<td>met volle maag</td>
<td>mit vollem Magen</td>
</tr>
<tr>
<td>gevuld</td>
<td>gefüllt</td>
</tr>
<tr>
<td>boordevol</td>
<td>randvoll</td>
</tr>
<tr>
<td>zat</td>
<td>voll, betrunken, blau</td>
</tr>
<tr>
<td>Nu ben ik het zat!</td>
<td>Jetzt habe ich es aber satt!</td>
</tr>
<tr>
<td>ladderzat</td>
<td>sternhagelvoll</td>
</tr>
<tr>
<td>hij was vaak dronken</td>
<td>er war häufig betrunken</td>
</tr>
<tr>
<td>zich moed indrinken</td>
<td>sich Mut antrinken</td>
</tr>
<tr>
<td>aangeschoten</td>
<td>angetrunken, angeheitert, beschwipst</td>
</tr>
<tr>
<td>pimpelen (informell)</td>
<td>picheln, zechen</td>
</tr>
<tr>
<td>de <a href="http://www.buurtaal.de/blog/vogelnamen">pimpelmees</a></td>
<td>die Blaumeise</td>
</tr>
<tr>
<td>te diep in het glaasje gekeken hebben</td>
<td>zu tief ins Glas geschaut haben</td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td style="height: 25px;"></td>
<td style="height: 25px;"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="feedflare">
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		<title>Vogelnamen</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 06:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Amrum]]></category>
		<category><![CDATA[deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[naam]]></category>
		<category><![CDATA[niederländisch]]></category>
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		<category><![CDATA[vogel]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich fotografiere gern Vögel. Eine Kennerin bin ich keineswegs, aber es macht mich unglaublich zufrieden, einfach mit der Kamera unterwegs zu sein und einzufangen, was mir vor die Linse kommt. Dabei geht es nicht um Exoten. Glücklich machen mich der gemeine Amsel, Meisen, Schwalben, Rotkehlchen und vor allem auch Watvögel, wie der Austernfischer und der Rotschenkel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Ich fotografiere gern <strong><em>vogels</em></strong> (Vögel). Eine Kennerin bin ich keineswegs, aber es macht mich unglaublich zufrieden, einfach mit der Kamera unterwegs zu sein und einzufangen, was mir vor die Linse kommt. Dabei geht es nicht um Exoten. Glücklich machen mich die gemeine Amsel, Meisen, Schwalben, Rotkehlchen und vor allem auch Watvögel, wie der Austernfischer und der Rotschenkel.</p>
<p><img src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/austernfischer_scholekster.jpg" alt="Brütender Austernfischer / broedende scholekster" /> </p>
<blockquote><p>Brütender Austernfischer / broedende scholekster</p></blockquote>
<h2>Sag&#8217; mir deinen Namen &#8230; </h2>
<p>Leider merke ich mir nur schwer, welcher Vogel nun wie heißt. Entweder fällt mir nur der niederländische oder nur der deutsche ein. Bei den Sorten, die ich sogar in der Großstadt Hannover (fast) tagtäglich sehe, geht es ja noch. Schwieriger wird es aber bei den Watvögeln, die ich gerne auf meiner Lieblingsnordseeinsel <a href="http://www.amrum.de/"> Amrum</a> beobachte. Deswegen hier auf <em>buurtaal</em> eine kleine Gedächtnisstütze.</p>
<h2>Feld-, Wald- und Wiesenvögel</h2>
<p>Bei diesen auf Niederländisch etwas salopp <strong><em>huis- tuin- en keukenvogels</em></strong> genannten Vögeln habe ich in den meisten Fällen sowohl die deutsche als auch die niederländische Bezeichnung parat:</p>
<table style="width: 500px;" border="0" >
<tbody>
<tr>
<td><b>Deutsch</b></td>
<td><b>Niederländisch</b></td>
</tr>
<tr>
<td>die Amsel</td>
<td>de merel</td>
</tr>
<tr>
<td>der Buchfink</td>
<td>de vink, de boekvink</td>
</tr>
<tr>
<td> der Sperling / der Spatz </td>
<td>de mus</td>
</tr>
<tr>
<td>die Meise</td>
<td>de mees</td>
</tr>
<tr>
<td>die Kohlmeise</td>
<td>de koolmees</td>
</tr>
<tr>
<td>die Blaumeise</td>
<td>de <a href="http://www.buurtaal.de/blog/voll-und-satt">pimpelmees</a></td>
</tr>
<tr>
<td>die Lerche</td>
<td>de leeuwerik</td>
</tr>
<tr>
<td>die Elster</td>
<td>de ekster</td>
</tr>
<tr>
<td>der Kiebitz</td>
<td>de kievit</td>
</tr>
<tr>
<td>das Rotkehlchen</td>
<td>het roodborstje</td>
</tr>
<tr>
<td>die Krähe</td>
<td>de kraai</td>
</tr>
<tr>
<td>die Drossel</td>
<td>de lijster</td>
</tr>
<tr>
<td>die Wacholderdrossel</td>
<td>de kramsvogel</td>
</tr>
<tr>
<td>die Schwalbe</td>
<td>de zwaluw</td>
</tr>
<tr>
<td>die Mehlschwalbe</td>
<td>de huiszwaluw</td>
</tr>
<tr>
<td>die Rauchschwalbe</td>
<td>de boerenzwaluw</td>
</tr>
<tr>
<td>der Star</td>
<td>de spreeuw</td>
</tr>
<tr>
<td>die Taube</td>
<td>de duif</td>
</tr>
<tr>
<td style="height: 25px;"></td>
<td style="height: 25px;"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><img src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/rauchschwalbe_boerenzwaluw.jpg" alt=Rauchschwalbe" /> </p>
<blockquote><p>Rauchschwalbe / boerenzwaluw</p></blockquote>
<p>Auch die beiden Langbeine <em>Storch</em> (<strong><em>ooievaar</em></strong>) und <em>Reiher</em> (<strong><em>reiger</em></strong>) sind feste Bestandteile meines Vokabulars. Vor allem ersterer gehört zudem zu meinen absoluten Favoriten wenn ich mit der Kamera im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wendland">Wendland</a> unterwegs bin.</p>
<p><img src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/storch_ooievaar.jpg" alt=Jungstörche im Nest / jonge ooievaars op het nest" /> </p>
<h2><em>Fuut</em>, <em>kluut</em> und <em>tureluur</em></h2>
<p>Richtig verwirrend wird es bei den Watvögeln und anderen Wasserliebhabern, denn <em>de fuut</em>, <em>de kluut</em> und <em>de tureluur</em> bringe ich sogar im Niederländischen schon durcheinander.</p>
<p><img src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/rotschenkel_tureluur.jpg" alt="Rotschenkel / tureluur" /> </p>
<blockquote><p>Rotschenkel / tureluur</p></blockquote>
<table style="width: 500px;" border="0" >
<tbody>
<tr>
<td><b>Deutsch</b></td>
<td><b>Niederländisch</b></td>
</tr>
<tr>
<td>der Austernfischer (Haematopus ostralegus)</td>
<td>de scholekster</td>
</tr>
<tr>
<td>der Rotschenkel (Tringa totanus) </td>
<td>de tureluur</td>
</tr>
<tr>
<td>der Säbelschnäbler (Recurvirostra avosetta) </td>
<td>de kluut</td>
</tr>
<tr>
<td>der Sanderling (Calidris alba) </td>
<td>de drieteenstrandloper</td>
</tr>
<tr>
<td> der Kormoran (Phalacrocorax carbo)</td>
<td>de aalscholver</td>
</tr>
<tr>
<td>die Ente </td>
<td>de eend</td>
</tr>
<tr>
<td>die Stockente (Anas platyrhynchos)</td>
<td>de wilde eend</td>
</tr>
<tr>
<td>die Gans</td>
<td>de gans</td>
</tr>
<tr>
<td>die Graugans (Anser anser), die Wildgans</td>
<td>de grauwe gans</td>
</tr</p>
<tr>
<td>der Haubentaucher (Podiceps cristatus)</td>
<td>de fuut</td>
</tr</p>
<tr>
<td>das Blässhuhn (Fulica atra)</td>
<td>de meerkoet</td>
</tr</p>
<tr>
<td>der Schwan</td>
<td>de zwaan</td>
</tr</p>
<tr>
<td>der Höckerschwan (Cygnus olor)</td>
<td>de knobbelzwaan </td>
</tr</p>
<tr>
<td>die Möwe</td>
<td>de meeuw</td>
</tr>
<tr>
<td>die Silbermöwe (Larus argentatus)</td>
<td>de zilvermeeuw</td>
</tr>
<tr>
<td>die Lachmöwe (Chroicocephalus ridibundus)</td>
<td>de kokmeeuw</td>
</tr>
<tr>
<td>die Heringsmöwe (Larus fuscus)</td>
<td>de kleine mantelmeeuw</td>
</tr>
<tr>
<td>die Mantelmöwe (Larus marinus)</td>
<td>de grote mantelmeeuw</td>
</tr>
<tr>
<td>die Seeschwalbe</td>
<td>de stern</td>
</tr>
<tr>
<td>die Zwergseeschwalbe (Sternula albifrons) </td>
<td>de dwergstern</td>
</tr>
<tr>
<td style="height: 25px;"></td>
<td style="height: 25px;"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><img src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/saebelschnaebler_kluut.jpg" alt="Säbelschnäbler / kluut" /> </p>
<blockquote><p>Säbelschnäbler / kluut</p></blockquote>
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		<title>Winkelen</title>
		<link>http://www.buurtaal.de/blog/winkelen</link>
		<comments>http://www.buurtaal.de/blog/winkelen#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 14:42:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Falsche Freunde]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt Wörter, die lassen sich nicht so einfach übersetzen. Dazu gehört das niederländische <strong><em>winkelen</em></strong>. Es leitet sich vom Substantiv <strong><em>winkel</em></strong> ab. Mit Ecken und Kanten hat das nichts zu tun ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Es gibt Wörter, die lassen sich nicht so einfach übersetzen. Dazu gehört das niederländische <strong><em>winkelen</em></strong>. Es leitet sich vom Substantiv <strong><em>winkel</em></strong> ab. Mit Ecken und Kanten hat das nichts zu tun. <em>Winkel</em> bedeutet nämlich <em>Laden</em> oder <em>Geschäft</em> und das Verb bezeichnet die überaus vergnügliche Aktivität des Shoppens.</p>
<p><img class="imgright" src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/winkelen.gif" alt="winkelen" /></p>
<p><em>Winkelen</em> macht man zum Spaß. Ich würde es noch am ehesten mit <em>bummeln</em> übersetzen, nur dass das niederländische Wort für mich noch etwas zielgerichteter klingt. Man hat schon vor, tatsächlich etwas Nettes oder Schönes (<a href="http://www.buurtaal.de/blog/leuk"><em>iets leuks</em></a>) zu kaufen, wenn man <em>winkelen</em> geht.</p>
<p>Mein Wörterbuch Niederländisch &#8211; Deutsch schlägt als Übersetzung &#8220;einen Schaufensterbummel machen&#8221; vor, aber benutzt das tatsächlich noch jemand? Und kauft man dann auch etwas? Übrigens kann man in beiden Sprachen auch <em>naar de stad gaan</em> / <em>in die Stadt gehen</em>.</p>
<h2>Lieber <em>winkelen</em> als <em>boodschappen doen</em></h2>
<p>Ein Gang zum Bäcker oder zum Supermarkt ist mit <em>winkelen</em> nicht gemeint, auch wenn man dort durchaus <a href="http://www.buurtaal.de/blog/nicht-alles-ist-lekker-in-den-niederlanden">lekkere</a> oder <em>leuke</em> Dinge findet. Für solche Besorgungen benutzt man in den Niederlanden <strong><em>boodschappen doen</em></strong>: einkaufen.</p>
<p><img class="imgleft" src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/boodschappen.gif" alt="boodschappen doen" /></p>
<p>Beim Wortpaar <strong><em>boodschap/Botschaft</em></strong> handelt es sich übrigens &#8211; genauso wie bei <em>Winkel</em> &#8211; um halbe <a href="http://www.buurtaal.de/blog/falsche-freunde">falsche Freunde</a>. </p>
<p>In erster Linie bedeutet <em>boodschap Besorgung</em> oder <em>Einkauf</em>. Daneben wird es auch für <em>Nachricht</em> verwendet. Diese zweite Bedeutung kennt das deutsche Wort <em>Botschaft</em> auch (&#8220;die frohe Botschaft&#8221;). </p>
<p>Zuallererst denkt man aber bei <em>Botschaft</em> an die diplomatische Vertretung in einem anderen Land. Im Niederländischen sagt man in diesem Fall <strong><em>ambassade</em></strong>: </p>
<p><em>De Nederlande ambassade in Duitsland bevindt zich in Berlijn.</em></p>
<h2>Auf einen Blick</h2>
<table style="width: 500px;  border="0" >
<tbody>
<tr>
<td style="width: 200px;"><strong>Niederländisch</strong></td>
<td><strong>Deutsch</strong></td>
</tr>
<tr>
<td>de winkel</td>
<td>der Laden, das Geschäft</td>
</tr>
<tr>
<td>de hoek</td>
<td>der Winkel</td>
</tr>
<tr>
<td>winkelen, shoppen</td>
<td>bummeln, shoppen</td>
</tr>
<tr>
<td>ik ga winkelen</td>
<td>ich gehe shoppen</td>
</tr>
<tr>
<td>boodschappen doen</td>
<td>einkaufen, Besorgungen machen</td>
</tr>
<tr>
<td>de boodschap</td>
<td>die Besorgung, der Einkauf, die Nachricht</td>
</tr>
<tr>
<td>de blijde boodschap </td>
<td>die frohe Botschaft </td>
</tr>
<tr>
<td>de Nederlandse ambassade</td>
<td>die niederländische Botschaft</td>
</tr>
<tr>
<td>de ambassadeur</td>
<td>der Botschafter</td>
</tr>
<tr>
<td>de boodschapper</td>
<td>der Überbringer einer Nachricht</td>
</tr>
<tr>
<td style="height: 25px;"></td>
<td style="height: 25px;"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<div class="feedflare">
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		</item>
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		<title>Lass mal sitzen</title>
		<link>http://www.buurtaal.de/blog/lass-mal-sitzen-buch</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Jul 2010 08:21:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Falsche Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">http://www.buurtaal.de/blog/?p=544</guid>
		<description><![CDATA[In seinem Buch "Lass mal sitzen" nimmt der Deutsche Reinhard Wolff auf unterhaltsame Art das <em>steenkolenduits</em> (das gebrochene Deutsch) der Niederländer unter die Lupe. Er führt dabei durch verschiedene Bereiche des Alltags und vor allem auch des Geschäftslebens. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Verkündete ich noch vor nicht allzu langer Zeit, dass das <em><a href="http://www.buurtaal.de/blog/plaedoyer-fuer-untertitel">Englisch</a></em> der meisten Niederländer als durchaus passabel gelten kann, scheint es um das <em>Deutsch</em> der westlichen Nachbarn schlechter bestellt zu sein. Den Eindruck gewinnt man zumindest beim Lesen von <a href="http://www.scriptum.nl/boeken/mens-en-maatschappij/algemeen/lass-mal-sitzen">Lass mal sitzen</a> von Reinhard Wolff. </p>
<p><img class="imgright" src="http://www.buurtaal.de/blog/wp-content/themes/thesis/custom/images/lass-mal-sitzen.jpg" alt="Buch: Lass mal sitzen von Reinhard Wolff" /></p>
<p>Auf knapp hundert Seiten passiert hier sogenanntes <strong><em>steenkolenduits</em></strong> Revue: das gebrochene Deutsch der Niederländer. Gerade <a href="http://www.buurtaal.de/blog/falsche-freunde">weil die beiden Sprachen so ähnlich sind</a>, sind Niederländer schnell geneigt, Wörter und Ausdrucke der eigenen Sprache <em>mal eben</em> buchstäblich in die andere zu übertragen. </p>
<p>Das kleine Büchlein, auf das ich durch einen <a href="http://www.deutscherin.nl/2010/05/21/lass-mal-sitzen-von-reinhard-wolff/">Blogbeitrag von Deutscherin</a> aufmerksam wurde, führt den Leser in sechs &#8220;Hauptstücken&#8221; (Kapiteln) durch verschiedene Bereiche des Alltags und vor allem auch des Geschäftslebens. Es zeigt dabei die Fallstricke und <a href="http://www.buurtaal.de/blog/falsche-freunde">falschen Freunde</a> auf, die für Niederländer beim allzu unbefangenen Umgang mit der deutschen Sprache lauern. </p>
<p>Der Titel &#8211; Lass mal sitzen &#8211; &#8220;setzt dabei gleich den Ton&#8221;. Deutsche dürften ihn als eine gut gemeinte aber grammatikalisch inkorrekte Aufforderung zum Hinsetzen verstehen. Im Niederländischen benutzt man den Ausdruck <strong><em>laat maar zitten</em></strong> jedoch entweder</p>
<ul>
<li>um der Bedienung in einem Restaurant oder einer Kneipe zu sagen, dass sie das Wechselgeld behalten kann oder</li>
<li>um anzugeben, dass jemand sich keine (weitere) Mühe geben soll.</li>
</ul>
<h2>Ich bin zu an einem Borrel</h2>
<p>Ein paar Perlen aus dem Inhalt:</p>
<ul>
<li><em>Bier vom Zapf</em> (Bier vom Fass)</li>
<li><em>Die Borrel, da bin ich echt an zu</em> (jetzt kann ich wirklich gut einen Schnaps vertragen)</li>
<li><em>Er sitzt gut in der schlappen Wäsche</em> (er ist gut bei Kasse, hat viel Geld)</li>
<li><em>Das Schwein waschen wir eben</em> (das schaffen wir im Handumdrehen)</li>
<li><em>Da stink ich nicht rein</em> (darauf falle ich nicht herein)</li>
<li><em>Jetzt sitze ich mit den gebackenen Birnen</em> (jetzt habe ich den Salat / da habe ich mir was eingebrockt)</li>
</ul>
<p>Allerdings beanstandet der Verfasser  &#8211; der als Deutscher bereits seit Jahren in den Niederlanden lebt  &#8211; auch einige Dinge, die mir nicht fehlerhaft erscheinen. Statt in einem geschäftlichen Telefonat &#8220;Ich gebe Ihnen mal meine Sekretärin&#8221; zu sagen, sollte man tatsächlich vermutlich besser &#8220;Ich verbinde Sie mal mit &#8230; oder &#8220;Ich stelle Sie mal zu &#8230; durch&#8221; verwenden.  Aber umgangssprachlich &#8220;Ich gebe Dir mal meine Freundin&#8221; zu benutzen, dagegen ist doch eigentlich nichts einzuwenden, oder?</p>
<h2>Ein tonnenschwerer Fehler ;-)</h2>
<p>In &#8220;Hauptstück 3&#8243; findet man den wunderschönen Satz &#8220;<em>Er hat den ganzen Buhl aufgelichtet und 4 Tonnen verdüstert</em>&#8221; (Er hat die ganze Gesellschaft hinter&#8217;s Licht geführt und 4 Tausend Euro unterschlagen). Hier übersieht Wolff, dass das niederländische Wort <strong><em>ton</em></strong> zwei Bedeutungen hat (sogar drei, wenn man die Grundbedeutung <em>Tonne</em> (Fass) mitrechnet). Man kann es sowohl für Gewichte als auch für Geldbeträge verwenden. Im ersten Fall bezeichnet <strong><em>een ton</em></strong> tausend Kilo, im letzteren jedoch hunderttausend Euro (vor der Währungsreform 100.000 <strong><em>gulden</em></strong>).</p>
<p>Dass die angeführten Beispiele gar nicht so weit hergeholt sind, kann ich übrigens aus meinem <a href="http://www.kleijn-translations.de/">Übersetzeralltag</a> bestätigen. Beim Korrekturlesen von vorübersetzten deutschen Texten stolpere ich schon mal über Konstrukte wie:</p>
<p><em>Sie müssen Ihre Karte in den Automaten platzen</em> (einführen)<br />
<em>Lassen Sie Ihr Mobilchen anstehen</em> (lassen Sie Ihr Handy an)<br />
<em>Ich bitte um Konfirmierung</em> (Bestätigung)</p>
<h2>Ein echter Anrater</h2>
<p>Als Lehrbuch ist <em>Lass mal sitzen</em> nicht gedacht. Wohl dürfte es bei der niederländischen Zielgruppe zu so manchem Aha-Erlebnis führen. Am meisten Spaß macht die Lektüre, wenn man beide Sprachen leidlich gut beherrscht und auch versteht, welche niederländischen Wörter und Ausdrücke den Fehlern zugrunde liegen.</p>
<p>Alles in allem ist das Buch ein &#8220;Anrater&#8221; (Empfehlung) für all diejenigen, die auf lockere und unterhaltsame Art einen Einblick in die aus niederländischer Sicht typischen Fallstricke der deutschen Sprache erhalten wollen. </p>
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