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		<title>Peruanische Regierung darf für 45 Tage Steuerrecht modifizieren</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jun 2012 09:11:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der peruanische Kongress hat ein Gesetz verabschiedet, das es der Regierung erlaubt, über 45 Tage hinweg mit Dekreten das Steuerrecht zu verändern. Damit war der Kongress einer Bitte von Finanz- und wirtschaftsminister Luis Castilla nachgekommen, der auf diesem Wege Schlupflöcher stopfen und Steuerbefreiungen aufheben, sowie den Kampf gegen Steuerhinterziehung verschärfen möchte. Vor einigen Wochen hatte der Kongress schon einmal über das Thema diskutiert, die Gesetzesvorlage dann aber abgelehnt. Die Zustimmung gestern kam unter der Auflage, dass es nicht zur Schaffung neuer oder zur Anhebung vorhandener Steuern kommt. Die peruanische Regierung erhofft sich durch Änderungen allein im Zeitraum 2012-2016 Mehreinnahmen in Höhe von 12 Milliarden Nuevos Soles. Das entsprechende Gesetz wurde mit 62 Ja-Stimmen angenommen, 43 Kongressabgeordnete stimmten dagegen. Ähnliche ArtikelPeru: Finanzminister Castilla wegen Regionalpräsidenten-Schelte in der KritikNach Volksabstimmung: Rückzahlung von Wohnbaufonds-Geldern in SichtweitePeru vor Mehrwertsteuersenkung?Finanzminister Valdivieso überraschend zurückgetretenPeru: Landwirte der Region Amazonas steigern ProduktionPerus Präsident Humala auf Europa-ReiseCajamarca: Ausländische Gutachter sollen über &#8220;Conga&#8221;-Projekt entscheidenPeru: Premier Valdés vereidigt / 10 neue Minister]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6145" class="wp-caption alignright" style="width: 226px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/12/luis_miguel_castilla-finanz-wirtschaftsminister-foto-ANDINA.jpg"><img class=" wp-image-6145" title="Luis Miguel Castilla, Perus Finanz- und Wirtschaftsminister. Foto: Norman Córdova / ANDINA." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/12/luis_miguel_castilla-finanz-wirtschaftsminister-foto-ANDINA.jpg" alt="Luis Miguel Castilla, Perus Finanz- und Wirtschaftsminister. Foto: Norman Córdova / ANDINA." width="216" height="144" /></a><p class="wp-caption-text">Luis Miguel Castilla, Perus Finanz- und Wirtschaftsminister. Foto: Norman Córdova / ANDINA.</p></div>
<p>Der peruanische Kongress hat ein Gesetz verabschiedet, das es der Regierung erlaubt, über 45 Tage hinweg mit Dekreten das Steuerrecht zu verändern. Damit war der Kongress einer Bitte von Finanz- und wirtschaftsminister Luis Castilla nachgekommen, der auf diesem Wege Schlupflöcher stopfen und Steuerbefreiungen aufheben, sowie den Kampf gegen Steuerhinterziehung verschärfen möchte. Vor einigen Wochen hatte der Kongress schon einmal über das Thema diskutiert, die Gesetzesvorlage dann aber abgelehnt. Die Zustimmung gestern kam unter der Auflage, dass es nicht zur Schaffung neuer oder zur Anhebung vorhandener Steuern kommt. Die peruanische Regierung erhofft sich durch Änderungen allein im Zeitraum 2012-2016 Mehreinnahmen in Höhe von 12 Milliarden Nuevos Soles. Das entsprechende Gesetz wurde mit 62 Ja-Stimmen angenommen, 43 Kongressabgeordnete stimmten dagegen.<br />
</p>
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		<title>Nach Protesten mit zwei Toten: Perus Regierung entsendet Dialog-Kommission nach Cusco</title>
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		<pubDate>Wed, 30 May 2012 22:01:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern Mittag kam es in der südperuanischen Provinz Espinar (Region Cusco) zu Zusammenstößen zwischen der Polizei, sowie Teilen der lokalen Bevölkerung, die gegen das Bergbauprojekt Tintaya-Antapaccay von Xstrata Copper protestiert. Zwei Personen wurden dabei mutmaßlich durch Schusswaffen der Polizei getötet, als sie versuchten, eine Einrichtung des Projektes zu stürmen. Heute wurde nun der Bürgermeister von Espinar, Óscar Mollohuanca, von der Polizei festgenommen, der selbst an den Protesten teilgenommen hatte. Und: Heute beschloss das Ministerkabinett unter Führung von Präsident Ollanta Humala und Premier Oscar Valdés, eine hochrangige Abordnung von Ministern nach Espinar zu schicken. Diese Kommission soll unter Führung von Umweltminister Manuel Pulgar Vidal ausloten, auf welche Weise der Dialog wieder aufgenommen werden kann. Die Demonstranten hatten bereits vor mehreren Wochen eine solche Kommission gefordert. Zunächst waren sie ignoriert worden, dann weigerte sich Premier Valdés, weil es &#8220;keine Garantien für die Sicherheit&#8221; gegeben habe, so Valdés. Seit gestern gilt in der Provinz Espinar der Ausnahmezustand, wichtige Gebäude und der Verkehr werden von einem großen Militär- und Polizeiaufgebot streng bewacht. Jorge Acurio, Regionalpräsident von Cusco, zeigte sich bestürzt über die Festnahme Mollohuancas und kündigte an, sich für dessen Freilassung einzusetzen. Dessen Präsenz am Verhandlungstisch sei unabdingbar, Acurio gegenüber &#8220;Canal N&#8221;.  Der Bürgermeister [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2012/04/infoamazonas-facebook.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-6995" title="Logo INFOAMAZONAS" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2012/04/infoamazonas-facebook.jpg" alt="INFOAMAZONAS Peru-Nachrichten, Neuigkeiten aus Peru" width="110" height="97" /></a>Gestern Mittag kam es in der südperuanischen Provinz Espinar (Region Cusco) zu Zusammenstößen zwischen der Polizei, sowie Teilen der lokalen Bevölkerung, die gegen das Bergbauprojekt Tintaya-Antapaccay von Xstrata Copper protestiert. Zwei Personen wurden dabei mutmaßlich durch Schusswaffen der Polizei getötet, als sie versuchten, eine Einrichtung des Projektes zu stürmen. Heute wurde nun der Bürgermeister von Espinar, Óscar Mollohuanca, von der Polizei festgenommen, der selbst an den Protesten teilgenommen hatte. Und: Heute beschloss das Ministerkabinett unter Führung von Präsident Ollanta Humala und Premier Oscar Valdés, eine hochrangige Abordnung von Ministern nach Espinar zu schicken. Diese Kommission soll unter Führung von Umweltminister Manuel Pulgar Vidal ausloten, auf welche Weise der Dialog wieder aufgenommen werden kann.</p>
<p>Die Demonstranten hatten bereits vor mehreren Wochen eine solche Kommission gefordert. Zunächst waren sie ignoriert worden, dann weigerte sich Premier Valdés, weil es &#8220;keine Garantien für die Sicherheit&#8221; gegeben habe, so Valdés. Seit gestern gilt in der Provinz Espinar der Ausnahmezustand, wichtige Gebäude und der Verkehr werden von einem großen Militär- und Polizeiaufgebot streng bewacht. Jorge Acurio, Regionalpräsident von Cusco, zeigte sich bestürzt über die Festnahme Mollohuancas und kündigte an, sich für dessen Freilassung einzusetzen. Dessen Präsenz am Verhandlungstisch sei unabdingbar, Acurio gegenüber &#8220;Canal N&#8221;.  Der Bürgermeister war festgenommen worden, als er am Ort der geplanten Verhandlungen eingetroffen war.</p>
<p>Der Kommission, die nun nach Cusco reisen soll, wird neben Umweltminister Pulgar Vidal auch Energie- und Bergbauminister Jorge Merino, sowie Bauminister René Cornejo angehören. Man werde aber erst aufbrechen, &#8220;wenn die Ordnung wieder hergestellt&#8221; sei, so Premier Valdés.</p>
<p>Die Bandbreite der Forderungen der Gegner des Bergbauprojektes ist dabei relativ weit. Sie geht von totaler Ablehnung &#8211; insbesondere wegen befürchteter Verschmutzung zweier Flüsse &#8211; bis zur Forderung, Xstrata Copper solle einen größeren Teil der Gewinne an die Provinz Espinar abtreten. Umweltschützer sprechen bereits jetzt von verschmutzten Flüssen, da allerdings in der Nähe bereits seit den 30er Jahren auch illegal nach diversen Mineralien geschürft wird, ist nicht sicher, ob die Verschmutzung auf das Tintaya-Antapaccay-Projekt zurück zu führen ist.</p>
<p><strong>Mitarbeiter der Prälatur Sicuani in Untersuchungshaft</strong></p>
<p>Neben dem Bürgermeister wurden auch weitere Initiatoren der Proteste verhaftet. Nicht an der Organisation der Proteste beteiligt waren, aber dennoch verhaftet wurden zwei Mitarbeiter der Prälatur Sicuani, die versuchten, in dem Konflikt zu vermitteln. Als sie mit Hilfe eines Rechtsanwaltes Zugang zu einem der Protestinitiatoren einforderten, durchsuchte die Polizei nach Angaben der Prälatur ihren Geländewagen und fanden unter dem Fahrersitz mehrere Patronen für Schusswaffen. Die Prälatur erklärte in einer Pressemitteilung, die von Bischof Miguel La Fay Bardi unterzeichnet wurde, man sei &#8220;empört&#8221; über die Vorwürfe und die Festnahme. Das Menschenrechtsbüro der Prälatur stellte in einer weiteren Pressemitteilung die Vermutung auf, die Polizisten selbst könnten die Patronen dort versteckt haben. Erst gestern hatte das Menschenrechtsbüro in Verhandlung mit den Protestierenden die Freilassung des Staatsanwaltes der Provinz Espinar erreicht. Die Prälatur Sicuani kündigte an, Anzeige zu erstatten.</p>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/c9dcc15fefc94a9a82f6b95a123a3e35" alt="" width="1" height="1" /><br />
</p>
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		<title>Peru: Morgen (Donnerstag) landesweite Erdbeben-Übung</title>
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		<pubDate>Wed, 30 May 2012 13:44:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Morgen vormittag wird in ganz Peru eine landesweite Erdbeben-Übung stattfinden. Das ganze Land ist aufgerufen, um 10 Uhr die Arbeit vorrübergehend einzustellen und den Empfehlungen des Zivilschutzes Folge zu leisten. Geübt werden soll dabei das Verhalten im Falle eines Erdbebens und Tsunamis. Das &#8220;Erdbeben&#8221; wird eine Stärke von 8° auf der Richterskala haben, die &#8220;Tsunami-Wellen&#8221; werden gegen 10:15 Uhr an der Küste erwartet. Das &#8220;Epizentrum&#8221; liegt für die peruanischen Küstenregionen vor der Küste, für den Rest des Landes in Hauptstadtnähe im Landesinnern. Geübt werden soll vor allem, wie die entsprechenden Alarmsysteme ausgelöst werden, welche Routen zur Flucht geeignet und wo sichere Aufenthaltsorte sind. Auch soll überprüft werden, ob der peruanische Zivilschutz in angemessener Zeit Hilfsgüter und Notfallschlafplätze bereit stellen kann. In einer begleitenden Informationskampagne werden Familien und Unternehmer aufgefordert, &#8220;Notfallrucksäcke&#8221; mit Taschenlampen und Radioempfängern bereit zu halten. Die morgige Erdbeben-Übung ist eine von dreien in diesem Jahr. So ist für den 15. August ebenfalls eine Erdbeben- und Tsunami-Übung geplant, dann allerdings unter verschärften Bedingungen &#8211; um 21 Uhr. Die letzte große Übung ist schließlich für den 15. November angesetzt, dann wieder um 10:00 Uhr. In Peru kommt es häufig zu Erdbeben, da sich auf der Länge des Anden-Gebirges die Nazca-Platte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4175" class="wp-caption alignright" style="width: 460px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/08/erdbeben_allgemein_ozeanische_platte-anden.igp_.jpg"><img class="size-full wp-image-4175" title="Erdbeben, schematische Darstellung. Bild: IGP." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/08/erdbeben_allgemein_ozeanische_platte-anden.igp_.jpg" alt="Erdbeben, schematische Darstellung. Bild: IGP." width="450" height="128" /></a><p class="wp-caption-text">Erdbeben, schematische Darstellung. Bild: IGP.</p></div>
<p>Morgen vormittag wird in ganz Peru eine landesweite Erdbeben-Übung stattfinden. Das ganze Land ist aufgerufen, um 10 Uhr die Arbeit vorrübergehend einzustellen und den Empfehlungen des Zivilschutzes Folge zu leisten. Geübt werden soll dabei das Verhalten im Falle eines Erdbebens und Tsunamis. Das &#8220;Erdbeben&#8221; wird eine Stärke von 8° auf der Richterskala haben, die &#8220;Tsunami-Wellen&#8221; werden gegen 10:15 Uhr an der Küste erwartet. Das &#8220;Epizentrum&#8221; liegt für die peruanischen Küstenregionen vor der Küste, für den Rest des Landes in Hauptstadtnähe im Landesinnern. Geübt werden soll vor allem, wie die entsprechenden Alarmsysteme ausgelöst werden, welche Routen zur Flucht geeignet und wo sichere Aufenthaltsorte sind. Auch soll überprüft werden, ob der peruanische Zivilschutz in angemessener Zeit Hilfsgüter und Notfallschlafplätze bereit stellen kann. In einer begleitenden Informationskampagne werden Familien und Unternehmer aufgefordert, &#8220;Notfallrucksäcke&#8221; mit Taschenlampen und Radioempfängern bereit zu halten.</p>
<p>Die morgige Erdbeben-Übung ist eine von dreien in diesem Jahr. So ist für den 15. August ebenfalls eine Erdbeben- und Tsunami-Übung geplant, dann allerdings unter verschärften Bedingungen &#8211; um 21 Uhr. Die letzte große Übung ist schließlich für den 15. November angesetzt, dann wieder um 10:00 Uhr.</p>
<p>In Peru kommt es häufig zu Erdbeben, da sich auf der Länge des Anden-Gebirges die Nazca-Platte unter die südamerikanische Platte schiebt.<br />
</p>
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		<title>Amazonas: Bürgermeister und Räte von 14 Distrikten müssen sich der Abwahl stellen</title>
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		<pubDate>Tue, 29 May 2012 16:21:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Insgesamt 14 Distriktbürgermeister und -räte der peruanischen Region Amazonas müssen sich am kommenden 30. September einem Abwahlreferendum stellen. In jedem der Distrikte gelang es den Initiatoren des Abwahlprozesses, gültige Unterschriften von mindestens 25% aller Wahlberechtigten zu sammeln. Besonders in der Provinz Luya wird es in vielen Distrikten zu einem Urnengang kommen, in dessen Rahmen die Wählerinnen und Wähler über den Verbleib von Bürgermeistern und und Distrikträten entscheiden werden: In Cocabamba, Conila, San Cristóbal, San Jerónimo, sowie in Santo Tomás. In der Provinz Chachapoyas sind Cheto, Huancas, Montevideo und San Francisco de Daguas betroffen. In Bongará müssen Bürgermeister und Räte von San Carlos, Shipasbamba und Valera um ihren Verbleib im Rathaus bangen, lediglich ein Abwahlreferendum gibt es in der Provinz Bagua (El Parco), sowie in Rodríguez de Mendoza (Vista Alegre). In den Provinzen Condorcanqui und Utcubamba bekam &#8211; trotz mehrerer Initiativen &#8211; keiner der Initiatoren die notwendigen Unterschriften zusammen. Peru-weit wird es 283 Abwahl-Referenden geben, die meisten davon in den Regionen Áncash (41) und Lima (38).In 279 Fällen geht es um die Abwahl von Distriktbürgermeistern und -räten, lediglich in vier Provinzen gelang es den Abwahlinitiatoren, die notwendigen Unterschriften zu sammeln: Bolívar (Region La Libertad), Pallasca (Region Áncash), Pisco (Region Ica), sowie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Insgesamt 14 Distriktbürgermeister und -räte der peruanischen Region Amazonas müssen sich am kommenden 30. September einem Abwahlreferendum stellen. In jedem der Distrikte gelang es den Initiatoren des Abwahlprozesses, gültige Unterschriften von mindestens 25% aller Wahlberechtigten zu sammeln. Besonders in der Provinz Luya wird es in vielen Distrikten zu einem Urnengang kommen, in dessen Rahmen die Wählerinnen und Wähler über den Verbleib von Bürgermeistern und und Distrikträten entscheiden werden: In Cocabamba, Conila, San Cristóbal, San Jerónimo, sowie in Santo Tomás. In der Provinz Chachapoyas sind Cheto, Huancas, Montevideo und San Francisco de Daguas betroffen. In Bongará müssen Bürgermeister und Räte von San Carlos, Shipasbamba und Valera um ihren Verbleib im Rathaus bangen, lediglich ein Abwahlreferendum gibt es in der Provinz Bagua (El Parco), sowie in Rodríguez de Mendoza (Vista Alegre). In den Provinzen Condorcanqui und Utcubamba bekam &#8211; trotz mehrerer Initiativen &#8211; keiner der Initiatoren die notwendigen Unterschriften zusammen.</p>
<p>Peru-weit wird es 283 Abwahl-Referenden geben, die meisten davon in den Regionen Áncash (41) und Lima (38).In 279 Fällen geht es um die Abwahl von Distriktbürgermeistern und -räten, lediglich in vier Provinzen gelang es den Abwahlinitiatoren, die notwendigen Unterschriften zu sammeln: Bolívar (Region La Libertad), Pallasca (Region Áncash), Pisco (Region Ica), sowie Mariscal Cáceres (Region San Martín).<br />
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		<title>Ausnahmezustand in Espinar (Cusco) nach Anti-Bergbau-Protesten mit zwei Toten</title>
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		<pubDate>Tue, 29 May 2012 13:53:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Serie Bergbaukonflikte]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei den Protesten gegen das Bergbauprojekt Xstrata Tintaya in der südperuanischen Region Cusco ist es gestern zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen, bei denen nach Berichten peruanischer Medien zwei Personen getötet wurden. Rund 100 Polizisten und Streikende wurden verletzt. Die peruanische Regierung verhängte über die Provinz Espinar für 30 Tage den Ausnahmezustand. Seit nun neun Tagen sind große Teile der Provinz durch einen Streik weitgehend lahmgelegt, zu den Zusammenstößen kam es offenbar, als die Gegner des Bergbauprojektes zeitgleich drei Camps des Bergbauunternehmens zu stürmen versuchten. Die Polizei versuchte mit rund 1.500 Einsatzkräften, die Menschenmenge aufzuhalten und setzte dabei neben Tränengasgranaten auch Schusswaffen ein. Dabei wurden offenbar zwei Personen durch Schusswunden getötet. Unter den Personen, die versuchten, die Camps zu besetzen war, wie die Tageszeitung &#8220;La República&#8221; berichtet, auch der Bürgermeister von Espianr, Óscar Mollohuanca Crúz. Zu den Protesten hatten mehrere Organisationen aufgerufen, darunter neben dem Bürgermeister auch mehrere Bürgerwehren, und andere, die sich zum &#8220;Schutzbündnis Espinar&#8221; zusammengeschlossen hatten. Die Forderungen sind dabei, je nach Organisation, unterschiedlich. Während das &#8220;Schutzbündnis&#8221; fordert, das Tintaya-Projekt als undurchführbar zu erklären, weil sie es für die Verschmutzung mehrerer Flüsse verantwortlich machen, fordert der Bürgermeister von Espinar von Xstrata mehr Geld für seine Provinz. Das Unternehmen hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei den Protesten gegen das Bergbauprojekt Xstrata Tintaya in der südperuanischen Region Cusco ist es gestern zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen, bei denen nach Berichten peruanischer Medien zwei Personen getötet wurden. Rund 100 Polizisten und Streikende wurden verletzt. Die peruanische Regierung verhängte über die Provinz Espinar für 30 Tage den Ausnahmezustand.</p>
<p>Seit nun neun Tagen sind große Teile der Provinz durch einen Streik weitgehend lahmgelegt, zu den Zusammenstößen kam es offenbar, als die Gegner des Bergbauprojektes zeitgleich drei Camps des Bergbauunternehmens zu stürmen versuchten. Die Polizei versuchte mit rund 1.500 Einsatzkräften, die Menschenmenge aufzuhalten und setzte dabei neben Tränengasgranaten auch Schusswaffen ein. Dabei wurden offenbar zwei Personen durch Schusswunden getötet. Unter den Personen, die versuchten, die Camps zu besetzen war, wie die Tageszeitung &#8220;La República&#8221; berichtet, auch der Bürgermeister von Espianr, Óscar Mollohuanca Crúz.</p>
<p>Zu den Protesten hatten mehrere Organisationen aufgerufen, darunter neben dem Bürgermeister auch mehrere Bürgerwehren, und andere, die sich zum &#8220;Schutzbündnis Espinar&#8221; zusammengeschlossen hatten. Die Forderungen sind dabei, je nach Organisation, unterschiedlich. Während das &#8220;Schutzbündnis&#8221; fordert, das Tintaya-Projekt als undurchführbar zu erklären, weil sie es für die Verschmutzung mehrerer Flüsse verantwortlich machen, fordert der Bürgermeister von Espinar von Xstrata mehr Geld für seine Provinz. Das Unternehmen hat beiden Forderungen eine klare Absage erteilt, erklärte sich aber bereit, die Provinz bei der Durchführung strenger Tests zur Wasserqualität zu unterstützen und an den Verhandlungstisch zurück zu kehren..</p>
<p>Bereits gestern Vormittag, noch vor Ausbruch der Gewalt, hatten die Demonstranten den Provinzstaatsanwalt von Espinar vorübergehnd in ihre Gewalt gebracht. Auf Vermittlung des Vikariates Sicuani war er allerdings wieder frei gelassen worden. Sein Auto wurde verbrannt. Aus verschiedenen Teilen der Region Cusco werden Unterstützungskundgebungen gemeldet. Das peruanische Innenministerium meldete gestern, die Polizei habe mehrere Mitarbeiter des Ordnungsamtes von Espinar festgenommen, als diese versucht hätten, Molotovcoctails, Messer und Macheten zu den Protestierenden zu transportieren. Eine unabhängige Bestätigung dieser Vorgänge gibt es bislang nicht. Provinzbürgermeister Mollohuanca Crúz warf der Polizei vor, die Molotovcoctails selbst auf der Ladefläche des Geländewagens des Ordnungsamts verstaut zu haben, um den Protest zu kriminalisieren.</p>
<p>Während Premierminister Óscar Valdés &#8220;Extremisten&#8221; für die Ausschreitungen verantwortlich machen, sehen die Kongressabgeordneten der Regierungspartei PNP die Schuld im eigenen Regierungslager. Rubén Coa Aguilar und Hernán de la Torre Dueñas machten nicht nur Premier Valdés, sondern auch Umweltminister Manuel Pulgar Vidal, sowie Energie- und Bergbauminister Jorge Merino Tafur für die Geschehnisse verantwortlich. &#8220;Gemeinsam mit Rubén Coa und Verónica Mendoza haben wir seit einem Monat darauf gedrängt, dass der Premierminister nach Espinar reist, um den Konflikt zu lösen, diesem sei das aber gleichgültig gewesen&#8221;, so de la Torre Dueñas gegenüber &#8220;La República&#8221;. Deshalb erwäge man nun, die Vertrauensfrage zu stellen.</p>
<p>Xstrata Tintaya baut in der Provinz Espinar Kupfer ab.<br />
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		<title>VRAE / Peru: Bildungsministerium laufen die Lehrer davon</title>
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		<pubDate>Sat, 26 May 2012 16:17:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Patricia Salas]]></category>
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		<description><![CDATA[Wegen der Angst vor der Gewalt zwischen Terroristen des Leuchtenden Pfades (span. Sendero Luminoso), der Drogenmafia und den Sicherheitskräften haben die peruanischen Bildungsbehörden Schwierigkeiten, manche Lehrerstellen an den Schulen im Tal der Flüsse Apurímac und Éne (VRAE) zu besetzen. Das bestätigte Bildungsministerin Patricia Salas gegenüber Panamericana TV. Man habe Schwierigkeiten, die Sicherheit der Lehrerinnen und Lehrer  zu garantieren, weswegen ihr einige Berichte über Lehrpersonal vorlägen, das aus Angst seinen Arbeitsplatz verlassen habe, so Salas. Andernorts würden sich für freie Stellen, die seit eineinhalb Jahren ausgeschrieben seien, keinerlei Bewerber finden. Genaue Zahlen nannte die Ministerin allerdings nicht. Das Tal der Flüsse Apurímac und Éne, in Peru als &#8220;VRAE&#8221; bekannt, gilt als Rückzugsort der Sendero Luminoso-Fraktion VRAE, sowie als eines der peruanischen Hauptanbaugebiete von Coca-Sträuchern für die Drogenproduktion. Aus diesem Grund versuchen Polizei, Militär, sowie andere staatliche Einrichtungen derzeit, ihre Präsenz in dem Flusstal, das mehrere peruanische Regionen durchfließt, zu verstärken. Ähnliche ArtikelPeru: Was ist und wo liegt das VRAE?Perus Regierung möchte Terroristen und Pädophile von Klassenzimmern fernhaltenWegen Großbrand: Schulen in mehreren peruanischen Regionen ohne LehrmaterialienVRAE / Peru: Zwei Polizisten und ein Soldat durch Terroristen-Sprengfalle getötetRegion Cusco / Peru: 1.500 Soldaten suchen 43 entführte Camisea-MitarbeiterPerus Premier Valdés garantiert &#8220;Befriedung des VRAE&#8221; bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wegen der Angst vor der Gewalt zwischen Terroristen des Leuchtenden Pfades (span. <em>Sendero Luminoso</em>), der Drogenmafia und den Sicherheitskräften haben die peruanischen Bildungsbehörden Schwierigkeiten, manche Lehrerstellen an den Schulen im <a title="Peru: Was ist und wo liegt das VRAE?" href="http://www.infoamazonas.de/2012/05/15/peru-was-ist-und-wo-liegt-das-vrae.html">Tal der Flüsse Apurímac und Éne (VRAE)</a> zu besetzen. Das bestätigte Bildungsministerin Patricia Salas gegenüber Panamericana TV. Man habe Schwierigkeiten, die Sicherheit der Lehrerinnen und Lehrer  zu garantieren, weswegen ihr einige Berichte über Lehrpersonal vorlägen, das aus Angst seinen Arbeitsplatz verlassen habe, so Salas. Andernorts würden sich für freie Stellen, die seit eineinhalb Jahren ausgeschrieben seien, keinerlei Bewerber finden. Genaue Zahlen nannte die Ministerin allerdings nicht.</p>
<p>Das Tal der Flüsse Apurímac und Éne, in Peru als &#8220;VRAE&#8221; bekannt, gilt als Rückzugsort der Sendero Luminoso-Fraktion VRAE, sowie als eines der peruanischen Hauptanbaugebiete von Coca-Sträuchern für die Drogenproduktion. Aus diesem Grund versuchen Polizei, Militär, sowie andere staatliche Einrichtungen derzeit, ihre Präsenz in dem Flusstal, das mehrere peruanische Regionen durchfließt, zu verstärken.<br />
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		<title>Peru: Abwahlinitiative gegen Limas Bürgermeisterin vor dem Aus</title>
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		<pubDate>Thu, 24 May 2012 15:06:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Abwahl 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Lima]]></category>
		<category><![CDATA[Oscar Luis Castañeda Lossio]]></category>
		<category><![CDATA[RENIEC]]></category>
		<category><![CDATA[Susana Villaran]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine dem ehemaligen Bürgermeister der peruanischen Hauptstadt Lima, Luis Castañeda Lossio, nahestehende Initiative, die für die Abwahl der amtierenden Bürgermeisterin Susana Villaran kämpft, hat einen herben Rückschlag erlitten. Sie hätte mindestens 400.000 gültige Unterschriften vorlegen müssen, nach Überprüfung der 456.424 gesammelten Unterschriften durch die Personenstandsregisterbehörde RENIEC konnten allerdings nur 196.249 als &#8220;echt&#8221; bestätigt werden. Bereits bei einer ersten automatisierten Überprüfungsrunde konnten rund 160.000 Unterschriften als falsch identifiziert werden. Obschon der Abwahl-Initiative nun offen steht, noch einmal Unterschriften zu sammeln, ist es eher unwahrscheinlich, dass sie damit Erfolg haben wird &#8211; müsste sie doch bis Morgen über 203.000 gültige Unterschriften zusammen bekommen, damit der Abwahlprozess noch in diesem Jahr stattfinden kann. Die Unterschriftensammlung für den Abwahlprozess war Anfang des Jahres mit großer medialer Aufmerksamkeit gestartet, Analysten hatten die Chance als realistisch eingeschätzt, dass sich die linksliberale Bürgermeisterin Susana Villaran einem Referendum stellen muss. Dem ist sie nun wohl entgangen. Die Möglichkeit des Abwahlprozesses ist im peruanischen Wahlgesetz vorgesehen, abgewählt werden können neben Bürgermeistern auf Distrikt- und Provinzebene auch deren Ratsmitglieder, sowie Regionalpräsidenten und -räte. Von für die Abwahlinitiatoren erfolgreichen Abwahlprozessen hört man allerdings vor allem aus kleinen Ortschaften mit geringer Wählerzahl. Ähnliche ArtikelLimas Wahlkampf: täglich schmutzigerAmazonas: Bürgermeister und Räte von 14 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7283" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2012/05/susana-villaraon-foto-andina.jpg"><img class=" wp-image-7283 " title="Limas Bürgermeisterin Susana Villarán de la Puente. Foto: Héctor Vinces / ANDINA." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2012/05/susana-villaraon-foto-andina.jpg" alt="Limas Bürgermeisterin Susana Villarán de la Puente. Foto: Héctor Vinces / ANDINA." width="260" height="263" /></a><p class="wp-caption-text">Limas Bürgermeisterin Susana Villarán de la Puente. Foto: Héctor Vinces / ANDINA.</p></div>
<p>Eine dem ehemaligen Bürgermeister der peruanischen Hauptstadt Lima, Luis Castañeda Lossio, nahestehende Initiative, die für die Abwahl der amtierenden Bürgermeisterin Susana Villaran kämpft, hat einen herben Rückschlag erlitten. Sie hätte mindestens 400.000 gültige Unterschriften vorlegen müssen, nach Überprüfung der 456.424 gesammelten Unterschriften durch die Personenstandsregisterbehörde RENIEC konnten allerdings nur 196.249 als &#8220;echt&#8221; bestätigt werden. Bereits bei einer ersten automatisierten Überprüfungsrunde konnten rund 160.000 Unterschriften als falsch identifiziert werden.</p>
<p>Obschon der Abwahl-Initiative nun offen steht, noch einmal Unterschriften zu sammeln, ist es eher unwahrscheinlich, dass sie damit Erfolg haben wird &#8211; müsste sie doch bis Morgen über 203.000 gültige Unterschriften zusammen bekommen, damit der Abwahlprozess noch in diesem Jahr stattfinden kann.</p>
<p>Die Unterschriftensammlung für den Abwahlprozess war Anfang des Jahres mit großer medialer Aufmerksamkeit gestartet, Analysten hatten die Chance als realistisch eingeschätzt, dass sich die linksliberale Bürgermeisterin Susana Villaran einem Referendum stellen muss. Dem ist sie nun wohl entgangen.</p>
<p>Die Möglichkeit des Abwahlprozesses ist im peruanischen Wahlgesetz vorgesehen, abgewählt werden können neben Bürgermeistern auf Distrikt- und Provinzebene auch deren Ratsmitglieder, sowie Regionalpräsidenten und -räte. Von für die Abwahlinitiatoren erfolgreichen Abwahlprozessen hört man allerdings vor allem aus kleinen Ortschaften mit geringer Wählerzahl.<br />
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		<title>Peru: Amnestie für Häftlinge, die Schusswaffen abgeben</title>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2012 11:14:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<category><![CDATA[José Luis Pérez Guadalupe]]></category>
		<category><![CDATA[Waffe]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass Häftlinge in Gefängnissen nicht über Schusswaffen, Kameras oder Handys verfügen. Dennoch hat das peruanische Parlament es noch einmal ausdrücklich verboten, die genannten Gegenstände in ein Gefängnis zu schmuggeln, dort aufzubewahren und/oder zu benutzen. Doch damit nicht genug: Um Häftlinge dazu zu animieren, sich an das beschlossene Gesetz zu halten, trat gestern eine 60tägige Amnestie in Kraft, die es Häftlingen ermöglicht, ihre Waffen oder Handys bei der Gefängnisverwaltungsbehörde INPE abzugeben, ohne dafür belangt zu werden. Für INPE-Chef José Luis Pérez Guadalupe dennoch ein wichtiger Schritt, der, so Pérez Guadalupe, von „intensiver Aufklärungsarbeit“ begleitet werde. Nach Ablauf der 60 Tage werde man dann mit Hilfe der Staatsanwaltschaft die Suche nach Schusswaffen und Handys im Innern der Justizvollzugsanstalten deutlich intensivieren. Das neue Gesetz soll aber insbesondere auch dem Einschmuggeln der genannten Objekte einen Riegel vorschieben. So sind für Personen, die versuchen, Schusswaffen, Kameras, Handys oder auch nur Handychips oder andere Bauteile in ein Gefängnis zu schmuggeln, Haftstrafen zwischen vier und fünfzehn Jahren vorgesehen. Wer Minderjährige oder Rechtsanwälte für den Schmuggel missbraucht, muss sogar mit 20 Jahren rechnen. Auch die Strafen für Personen, die Gefängnisaufstände anzetteln, wurden erhöht, bis zu acht Jahren Haft sind dafür nun vorgesehen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1838" class="wp-caption alignright" style="width: 169px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2009/12/Huancas-Gefaengnis-Carcel-INPE.jpg"><img class=" wp-image-1838" title="Eingang zum Gefängnis in Huancas (Chachapoyas/Amazonas). Foto: D. Raiser" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2009/12/Huancas-Gefaengnis-Carcel-INPE.jpg" alt="" width="159" height="193" /></a><p class="wp-caption-text">Eingang zum Gefängnis in Huancas (Chachapoyas/Amazonas). Foto: D. Raiser</p></div>
<p>Eigentlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass Häftlinge in Gefängnissen nicht über Schusswaffen, Kameras oder Handys verfügen. Dennoch hat das peruanische Parlament es noch einmal ausdrücklich verboten, die genannten Gegenstände in ein Gefängnis zu schmuggeln, dort aufzubewahren und/oder zu benutzen. Doch damit nicht genug: Um Häftlinge dazu zu animieren, sich an das beschlossene Gesetz zu halten, trat gestern eine 60tägige Amnestie in Kraft, die es Häftlingen ermöglicht, ihre Waffen oder Handys bei der Gefängnisverwaltungsbehörde INPE abzugeben, ohne dafür belangt zu werden.</p>
<p>Für INPE-Chef José Luis Pérez Guadalupe dennoch ein wichtiger Schritt, der, so Pérez Guadalupe, von „intensiver Aufklärungsarbeit“ begleitet werde. Nach Ablauf der 60 Tage werde man dann mit Hilfe der Staatsanwaltschaft die Suche nach Schusswaffen und Handys im Innern der Justizvollzugsanstalten deutlich intensivieren. Das neue Gesetz soll aber insbesondere auch dem Einschmuggeln der genannten Objekte einen Riegel vorschieben. So sind für Personen, die versuchen, Schusswaffen, Kameras, Handys oder auch nur Handychips oder andere Bauteile in ein Gefängnis zu schmuggeln, Haftstrafen zwischen vier und fünfzehn Jahren vorgesehen. Wer Minderjährige oder Rechtsanwälte für den Schmuggel missbraucht, muss sogar mit 20 Jahren rechnen. Auch die Strafen für Personen, die Gefängnisaufstände anzetteln, wurden erhöht, bis zu acht Jahren Haft sind dafür nun vorgesehen.</p>
<p>Hintergrund der Verschärfung des Strafrechts waren mehrere Ausbrüche, massive Funde von Waffen und Mobiltelefonen in Gefängnissen, sowie Fotos, die<a title="Peru: Präsident Humala macht seine Großfamilie zu schaffen" href="http://www.infoamazonas.de/2012/03/14/peru-prasident-humala-macht-seine-grosfamilie-zu-schaffen.html"> Antaúro Humala, der im Gefängnis einsitzende Bruder des peruanischen Präsidenten Ollanta Humala</a>, offenbar von sich und einer Frau mit einem Iphone von sich gemacht und nach außen geschickt hatte. Zudem gibt es häufig Berichte über Erpressungsversuche durch Häftlinge,<a title="Telefonansagen gegen Erpressung aus dem Gefängnis" href="http://www.infoamazonas.de/2010/01/18/telefonansagen-gegen-erpressung-aus-dem-gefangnis.html"> die aus dem Gefängnis heraus Entführungen planen</a> oder Schutzgeld erpressen. In einigen Gefängnissen wurden deshalb bereits spezielle Sender installiert, die Handysignale stören sollen.</p>
<p>Das Gesetz wurde mit überwältigender Mehrheit von 76 der 78 im peruanischen Kongress anwesenden Abgeordneten angenommen. Obwohl es während der Debatte keinerlei Kritik an dem Gesetzestext gab, stimmten zwei Abgeordnete dagegen.</p>
<p><em>Ley N° 29867: LEY QUE INCORPORA DIVERSOS ARTÍCULOS AL CÓDIGO PENAL RELATIVOS A LA SEGURIDAD EN LOS CENTROS DE DETENCIÓN O RECLUSIÓN.<img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/acff3f2b4c4142b4b55891933f311e3a" alt="" width="1" height="1" /></em><br />
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		<title>Peru: Elektronischer Personalausweis kommt in der zweiten Jahreshälfte</title>
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		<pubDate>Wed, 23 May 2012 09:40:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Noch in diesem Jahr wird in Peru der elektronische Personalausweis (DNI-e) eingeführt, der über zusätzliche Sicherheitsmerkmale, sowie einen kleinen Chip verfügen wird und so schwieriger zu fälschen sein soll. Wie die Personenstandsbehörde RENIEC in der Hauptstadt Lima bekannt gab, wird auf dem Chip neben dem Passbild, dem Fingerabdruck und der Unterschrift auch ein elektronisches Zertifikat gespeichert sein, das die sichere Abwicklung von Online-Transaktionen ermöglichen soll. Die Verteilung entsprechender Zertifikate an die Behörden ist bereits in vollem Gange, das Innenministerium startete bereits eine entsprechende Pilotphase. In einem nächsten Schritt sollen auch Notare und Rechtsanwälte bedacht werden. Der neue Personalausweis, der in Form, Aussehen und Größe zwischen einer Kredit- und einer deutschen Krankenversicherungskarte liegt, soll dazu beitragen, das Ziel der Regierung zu erreichen, bis Ende 2014 10% aller Verwaltungsakte online abzuwickeln. RENIEC-Chef Jorge Luis Yrivarren, der den elektronischen Personalausweis voller Vorfreude dem Publikum vorstellte, ließ sich dann aber doch nicht dazu bewegen, das neue Ausweisdokument als &#8220;unfälschbar&#8221; zu bezeichnen &#8211; es sei &#8220;beinahe unfälschbar&#8221;, so Yrivarren gegenüber Canal N. Die alten Dokumente bleiben allerdings weiter gültig, zudem haben nur Personen über 18 Jahren ein Recht auf den elektronischen Personalausweis. Zudem, gestand der RENIEC-Chef ein, werde der neue Personalausweis &#8220;ein klein wenig teurer&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7277" class="wp-caption alignright" style="width: 325px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2012/05/dni-e-foto-andina.jpg"><img class="size-full wp-image-7277" title="DNI-e, der elektronische Personalausweis. Foto: ANDINA." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2012/05/dni-e-foto-andina.jpg" alt="DNI-e, der elektronische Personalausweis. Foto: ANDINA." width="315" height="197" /></a><p class="wp-caption-text">DNI-e, der elektronische Personalausweis. Foto: ANDINA.</p></div>
<p>Noch in diesem Jahr wird in Peru der elektronische Personalausweis (DNI-e) eingeführt, der über zusätzliche Sicherheitsmerkmale, sowie einen kleinen Chip verfügen wird und so schwieriger zu fälschen sein soll. Wie die Personenstandsbehörde RENIEC in der Hauptstadt Lima bekannt gab, wird auf dem Chip neben dem Passbild, dem Fingerabdruck und der Unterschrift auch ein elektronisches Zertifikat gespeichert sein, das die sichere Abwicklung von Online-Transaktionen ermöglichen soll. Die Verteilung entsprechender Zertifikate an die Behörden ist bereits in vollem Gange, das Innenministerium startete bereits eine entsprechende Pilotphase. In einem nächsten Schritt sollen auch Notare und Rechtsanwälte bedacht werden.</p>
<p>Der neue Personalausweis, der in Form, Aussehen und Größe zwischen einer Kredit- und einer deutschen Krankenversicherungskarte liegt, soll dazu beitragen, das Ziel der Regierung zu erreichen, bis Ende 2014 10% aller Verwaltungsakte online abzuwickeln. RENIEC-Chef Jorge Luis Yrivarren, der den elektronischen Personalausweis voller Vorfreude dem Publikum vorstellte, ließ sich dann aber doch nicht dazu bewegen, das neue Ausweisdokument als &#8220;unfälschbar&#8221; zu bezeichnen &#8211; es sei &#8220;beinahe unfälschbar&#8221;, so Yrivarren gegenüber Canal N. Die alten Dokumente bleiben allerdings weiter gültig, zudem haben nur Personen über 18 Jahren ein Recht auf den elektronischen Personalausweis. Zudem, gestand der RENIEC-Chef ein, werde der neue Personalausweis &#8220;ein klein wenig teurer&#8221; sein als der Alte, genaue Zahlen nannte er nicht. Die Gültigkeit wird bei jeweils vier Jahren verbleiben.</p>
<p>Vorangetrieben wurde der elektronische Personalausweis durch die sehr aktive E-Government-Abteilung (ONGEI), die dem peruanischen Premierminister untersteht. Vielerorts wird -mal mehr mal weniger erfolgreich- <a title="Peruanisches E-Government zwischen Vorreitern und Offlinern" href="http://www.infoamazonas.de/2012/04/12/peruanisches-e-government-zwischen-vorreitern-und-offlinern.html">mit Möglichkeiten des Internets die Bürokratie zu vereinfachen</a>. So können Zahlungen für zahlreiche Anträge bereits jetzt online vorgenommen werden, ebenso manche Anträge selbst. Dieses Angebot soll nach dem Willen von RENIEC und ONGEI</p>
<p>Angekündigt war der elektronische Personalausweis übrigens bereits für Mitte 2011. Nicht zuletzt der Regierungswechsel fürten aber offenbar zu einer Verschiebung.<br />
<img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/1c86ec5b5c6144f98e7dfb3d088ae22e" alt="" width="1" height="1" /><br />
</p>
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		<title>Peru: Limas Erzbischof wegen Maulkorb für kritischen Priester in der Kritik</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2012 16:56:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Gastón Garatea]]></category>
		<category><![CDATA[Javiér del Río]]></category>
		<category><![CDATA[Juan Luis Cipriani Thorne]]></category>
		<category><![CDATA[Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Luis Bambarén Gastelumendi]]></category>
		<category><![CDATA[PUCP]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Erzbischof von Lima, Kardinal Juan Luis Cipriani, hat dem Priester Gastón Garatea (Arnsteiner Patres, SSCC) die Erlaubnis entzogen, in der Erzdiözese Lima sein Priesteramt auszuüben und damit nicht nur scharfe Kritik auf sich gezogen, sondern auch eine lebhafte Diskussion innerhalb der peruanischen Kirche ausgelöst. Gastón Garatea, der zeitweise dem nationalen Runden Tisch zur Armutsbekämpfung (MCLCP)* vorstand und sich als Mitglied der Wahrheits- und Versöhnungskommission (CVR) betätigte, war &#8211; nach Agnaben der Erzdiözese &#8211; zuvor mehrfach gewarnt worden, sich nicht öffentlich zum Thema Ehe von Homosexuellen zu äußern. Garatea beharrt darauf, dies auch nicht getan, sondern sich lediglich für die Einführung eingetragener Lebenspartnerschaften stark gemacht zu haben. Seit einigen Tagen zirkulieren nun diverse Unterstützerschreiben im Internet, in denen sich Gläubige, Intellektuelle und kirchliche Mitarbeiter für die Erneuerung der Lizenz des Priesters stark machen und Kardinal Cipriani kritisieren. Die Erzdiözese dagegen spricht von einer &#8220;Schmutzkampagne&#8221; und verweist darauf, die Ordensleitung bereits zuvor gewarnt zu haben. Gastón Garatea selbst bedauerte die Entscheidung Ciprianis und erklärte, sich &#8220;nicht aus Lima vertreiben lassen&#8221; zu wollen. Kritik und Unterstützung von Seiten der Bischöfe Auch katholische Würdenträger mit Gewicht schalteten sich nun in die Diskussion ein. Mons. Luis Bambarén Gastelmundi, ehemals Vorsitzender der peruanischen Bischofskonferenz, erklärte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7271" class="wp-caption alignright" style="width: 161px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2012/05/luis-cipriani-thorne-erzbischof-lima.jpg"><img class=" wp-image-7271" title="Juan Limas Erzbischof Luis Cipriani Thorne. Foto: Juan Carlos Guzmán Negrini / ANDINA." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2012/05/luis-cipriani-thorne-erzbischof-lima.jpg" alt="Juan Limas Erzbischof Luis Cipriani Thorne. Foto: Juan Carlos Guzmán Negrini / ANDINA." width="151" height="179" /></a><p class="wp-caption-text">Juan Limas Erzbischof Luis Cipriani Thorne. Foto: Juan Carlos Guzmán Negrini / ANDINA.</p></div>
<p>Der Erzbischof von Lima, Kardinal Juan Luis Cipriani, hat dem Priester Gastón Garatea (Arnsteiner Patres, SSCC) die Erlaubnis entzogen, in der Erzdiözese Lima sein Priesteramt auszuüben und damit nicht nur scharfe Kritik auf sich gezogen, sondern auch eine lebhafte Diskussion innerhalb der peruanischen Kirche ausgelöst. Gastón Garatea, der zeitweise dem nationalen Runden Tisch zur Armutsbekämpfung (MCLCP)* vorstand und sich als Mitglied der Wahrheits- und Versöhnungskommission (CVR) betätigte, war &#8211; nach Agnaben der Erzdiözese &#8211; zuvor mehrfach gewarnt worden, sich nicht öffentlich zum Thema Ehe von Homosexuellen zu äußern. Garatea beharrt darauf, dies auch nicht getan, sondern sich lediglich für die Einführung eingetragener Lebenspartnerschaften stark gemacht zu haben. Seit einigen Tagen zirkulieren nun diverse Unterstützerschreiben im Internet, in denen sich Gläubige, Intellektuelle und kirchliche Mitarbeiter für die Erneuerung der Lizenz des Priesters stark machen und Kardinal Cipriani kritisieren. Die Erzdiözese dagegen spricht von einer &#8220;Schmutzkampagne&#8221; und verweist darauf, die Ordensleitung bereits zuvor gewarnt zu haben. Gastón Garatea selbst bedauerte die Entscheidung Ciprianis und erklärte, sich &#8220;nicht aus Lima vertreiben lassen&#8221; zu wollen.</p>
<p><strong>Kritik und Unterstützung von Seiten der Bischöfe</strong></p>
<p>Auch katholische Würdenträger mit Gewicht schalteten sich nun in die Diskussion ein. Mons. Luis Bambarén Gastelmundi, ehemals Vorsitzender der peruanischen Bischofskonferenz, erklärte gegenüber der Tageszeitung &#8220;La República&#8221;, die Entscheidung sei offensichtlich nicht von der Erzdiözese als Ganze ausgegangen, vielmehr gehe es um ein persönliches Problem &#8220;zwischen den Beiden&#8221;. Nachdem der Bischof von Arequipa, Mons. Javiér del Río, mit den Worten zitiert wurde, Bambarén sehe &#8220;mit seinen 84 Jahren in der Gefahr, die Dinge nicht mehr klar sehen zu können&#8221;, fügte der Angegriffene hinzu, es gebe &#8220;ältere Menschen, die wesentlich klarer&#8221; sähen. Viele dächten, Mons. Cipriani sei als Kardinal der Leiter der peruanischen Kirche, so Bambarén weiter, dem sei allerdings nicht so, dieser sei &#8220;lediglich Erzbischof von Lima&#8221; und treffe nur die Entscheidungen in seinem Zuständigkeitsbereich. Mons Javiér del Río ist derzeit dritter Vorsitzender der peruanischen Bischofskonferenz.</p>
<p><strong>Arnsteiner Patres: Garatea wird &#8220;mit religiösem Gehorsam Folge leisten&#8221;</strong></p>
<div id="attachment_7272" class="wp-caption alignleft" style="width: 155px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2012/05/gaston-garatea-sscc.jpg"><img class=" wp-image-7272" title="Gastón Garatea SSCC. Foto: Juan Carlos Guzmán Negrini / ANDINA." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2012/05/gaston-garatea-sscc-243x300.jpg" alt="Gastón Garatea SSCC. Foto: Juan Carlos Guzmán Negrini / ANDINA." width="145" height="178" /></a><p class="wp-caption-text">Gastón Garatea SSCC. Foto: Juan Carlos Guzmán Negrini / ANDINA.</p></div>
<p>Dabei ist die Kirche insbesondere in der Erzdiözese Lima schon jetzt sehr gespalten. Denn dort schwelt seit Jahren ein Streit zwischen der päpstlich-katholischen Universität Lima (PUCP) und der Erzdiözese Lima, die mehr Einfluss auf strategische Entscheidungen der Universitätsleitung möchte &#8211; und auf deren Besetzung. Die Universität, bekannt für ihre Pluralität und als Schmiede der peruanischen Wirtschafts- und Politikelite, fürchtet Einschränkungen ihrer Unabhängigkeit und zunehmenden Einfluss der konservativen katholischen Organisation Opus Dei, der auch Kardinal Cipriani angehört. Gastón Garatea hatte an der Universität &#8211; trotz des Konfliktes zwischen Erzdiözese und Universität &#8211; einen Beratungsauftrag zum Thema Corporate Social Responsibility angenommen.</p>
<p>Während es bislang keine offizielle Stellungnahme der peruanischen Bischofskonferenz gab, bedauerten die Arnsteiner Patres (offiziell: Ordensgemeinschaft der Heiligsten Herzen Jesu und Mariens und der ewigen Anbetung) in Peru die Entscheidung des Kardinals, kündigten aber an, Garatea werde der Entscheidung &#8220;mit religiösem Gehorsam Folge leisten&#8221;. Wie AméricaTV berichtet, hoffen die Arnsteiner Patres auf die nachträgliche Erneuerung der Erlaubnis, die es dem 72jährigen Gastón Garatea wieder ermöglichen würde, das Priesteramt auch in Lima weiter auszuüben.</p>
<p>*Mesa de Concertación de Lucha contra la Pobreza<br />
<img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/8b537a206e3548ae8c1385d8bcc74926" width="1" height="1" alt=""/><br />
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		<title>Ollanta Humala kommt nach Deutschland</title>
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		<pubDate>Tue, 22 May 2012 07:55:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der peruanische Präsident Ollanta Humala wird im Rahmen seiner Europa-Reise nach Informationen des peruanischen Außenministeriums am 12. Juni in Berlin mit Kanzlerin Angela Merkel zusammentreffen. Bei dem Treffen soll es unter anderem um die Ratifizierung des Freihandelsabkommens zwischen Peru und der Europäischen Union gehen, das Präsident Humala vorantreiben möchte. Deshalb steht neben dem Besuch in Deutschland auch eine Reise nach Brüssel, sowie ein Besuch des Europäischen Parlaments in Straßburg auf dem Programm, wo er ebenfalls für die Ratifizierung des Abkommens werben möchte. Zuvor wird Humala allerdings der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) im schweizerischen Genf einen Besuch abstatten. Ähnliche ArtikelWesterwelle kündigt engere Deutsch-Peruanische Zusammenarbeit anPeru-Wahl in Deutschland: Keiko gewinnt, aber Ollanta holt sich BerlinFreihandelsvertrag EU-Peru soll noch vor Juni stehenPeru: Premier Valdés bietet Präsident Humala seinen Rücktritt anPeru am Tag der Arbeit: Präsident Humala kündigt weitere Mindestlohn-Erhöhung anPräsident Humalas Parteienbündnis vor der Spaltung?Kommentar: Perus Präsident im garantier-FieberPerus Tourismusverband hofft auf Rückkehr von Lufthansa nach Lima]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5442" class="wp-caption alignleft" style="width: 135px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/06/ollanta-humala-ANDINA.jpg"><img class=" wp-image-5442" title="Ollanta Humala Tasso. Foto: ANDINA." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/06/ollanta-humala-ANDINA-152x300.jpg" alt="Ollanta Humala Tasso. Foto: ANDINA." width="125" height="247" /></a><p class="wp-caption-text">Ollanta Humala Tasso. Foto: ANDINA.</p></div>
<p>Der peruanische Präsident Ollanta Humala wird im Rahmen seiner Europa-Reise nach Informationen des peruanischen Außenministeriums am 12. Juni in Berlin mit Kanzlerin Angela Merkel zusammentreffen. Bei dem Treffen soll es unter anderem um die Ratifizierung des Freihandelsabkommens zwischen Peru und der Europäischen Union gehen, das Präsident Humala vorantreiben möchte. Deshalb steht neben dem Besuch in Deutschland auch eine Reise nach Brüssel, sowie ein Besuch des Europäischen Parlaments in Straßburg auf dem Programm, wo er ebenfalls für die Ratifizierung des Abkommens werben möchte. Zuvor wird Humala allerdings der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) im schweizerischen Genf einen Besuch abstatten.<br />
</p>
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		<title>Perus Parlament beschließt härtere Strafen für Landbesetzer</title>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2012 15:58:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Personen, die illegal Land besetzen, um darauf zu leben oder es weiter zu verkaufen, sollen künftig schärfer bestraft werden. Das hat vergangene Woche der peruanische Kongress beschlossen. So wurden mehrere Passagen des Strafrechts, sowie der Strafprozessordnung so abgeändert, dass Landbesetzer und -räuber künftig mit zwei bis fünf Jahren Haft bestraft werden können. Im besonders schweren Fall, also wenn bei der Landbesetzung beispielsweise Sprengstoffe oder Waffen benutzt werden, Angehörige des öffentlichen Dienstes beteiligt sind oder staatliches Eigentum oder archäologische Stätten besetzt oder beeinträchtigt werden, sind gar bis zu 10 Jahren Haft vorgesehen. 108.000 Häuser auf besetzten Grundstücken allein in Lima Damit möchten die Abgeordneten einem Problem begegnen, das in ganz Peru um sich greift und regelmäßig zu Konflikten führt: die Invasion von privaten oder öffentlichen Grundstücken, um dort selbst zu bauen, oder das Grundstück weiter zu veräußern. Die Zahlen sprechen für sich: Bei der Volkszählung 2007 gaben die Besitzer von 5,5% aller peruanischen Hausbesitzer an, auf besetztem Land zu leben &#8211; in Wirklichkeit liegt die Zahl wahrscheinlich noch höher. Allein in der Hauptstadt Lima sind es offiziell rund 108.000*. Häufig sind die Landbesetzer mittellose Landbewohner, die sich in der Stadt erhoffen, an dem überall propagierten wirtschaftlichen Aufschwung teilzuhaben, jedoch nicht über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1816" class="wp-caption alignright" style="width: 189px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2009/12/kongress_parlament_congreso_de_la_republica_peru-aussen.jpg"><img class=" wp-image-1816" title="Der peruanische Kongress (Congreso de la República). Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2009/12/kongress_parlament_congreso_de_la_republica_peru-aussen.jpg" alt="Der peruanische Kongress (Congreso de la República). Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS" width="179" height="238" /></a><p class="wp-caption-text">Der peruanische Kongress. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS</p></div>
<p>Personen, die illegal Land besetzen, um darauf zu leben oder es weiter zu verkaufen, sollen künftig schärfer bestraft werden. Das hat vergangene Woche der peruanische Kongress beschlossen. So wurden mehrere Passagen des Strafrechts, sowie der Strafprozessordnung so abgeändert, dass Landbesetzer und -räuber künftig mit zwei bis fünf Jahren Haft bestraft werden können. Im besonders schweren Fall, also wenn bei der Landbesetzung beispielsweise Sprengstoffe oder Waffen benutzt werden, Angehörige des öffentlichen Dienstes beteiligt sind oder staatliches Eigentum oder archäologische Stätten besetzt oder beeinträchtigt werden, sind gar bis zu 10 Jahren Haft vorgesehen.</p>
<p><strong>108.000 Häuser auf besetzten Grundstücken allein in Lima</strong></p>
<p>Damit möchten die Abgeordneten einem Problem begegnen, das in ganz Peru um sich greift und regelmäßig zu Konflikten führt: die Invasion von privaten oder öffentlichen Grundstücken, um dort selbst zu bauen, oder das Grundstück weiter zu veräußern. Die Zahlen sprechen für sich: Bei der Volkszählung 2007 gaben die Besitzer von 5,5% aller peruanischen Hausbesitzer an, auf besetztem Land zu leben &#8211; in Wirklichkeit liegt die Zahl wahrscheinlich noch höher. Allein in der Hauptstadt Lima sind es offiziell rund 108.000*. Häufig sind die Landbesetzer mittellose Landbewohner, die sich in der Stadt erhoffen, an dem überall propagierten wirtschaftlichen Aufschwung teilzuhaben, jedoch nicht über ausreichend Mittel verfügen, ein Grundstück legal zu erwerben. In wenigen Fällen handelt es sich dabei um Einzelaktionen, meist aber um von zwielichtigen Geschäftemachern geplante Invasionen im großen Stil. Denen hatte der Staat bislang kaum etwas entgegen zu setzen, weswegen dieser illegaler Geschäftszweig der &#8220;Land-Dealer&#8221; (&#8220;Traficante de Tierras&#8221;) geradezu florierte.</p>
<p>Ist ein Grundstück bereits mehrere Male weiterverkauft, wird es immer schwieriger, dieses wieder dem ursprünglichen Besitzer zu übergeben. Viele Behörden gehen deshalb dazu über, zu schauen, wie der Grundstücksbesitz dann nachträglich legalisiert werden kann. In manchen Fällen kommt es zu nachträglichen Kaufverträgen. Ganze Stadtviertel, die unreguliert und häufig ohne jegliche Stadtplanung vor sich hinwuchsen, wurden mit der Zeit &#8211; auch, weil ein ganzes Stadtviertel nicht einfach problemlos umgesiedelt werden kann &#8211; zu &#8220;echten&#8221; Stadtvierteln erklärt, denn in den jungen Invasionsvierteln, in Peru &#8220;Asentamientos Humanos&#8221; genannt, darf der Staat eigentlich keine Infrastruktur wie Schulen, Wasserleitungen oder Stromanschlüsse bauen und legen. Dort, wo die Eigentumsfragen zumindest oberflächlich geklärt sind, nimmt sich dann eine eigene Behörde (COFOPRI) des Problems an.</p>
<p><strong>Bis Urteile gesprochen werden, sind Fakten geschaffen</strong></p>
<p>Sobald Präsident Ollanta Humala das nun verabschiedete Gesetz unterzeichnet, können Richter die rasche Räumung der betroffenen Grundstücke anordnen. Auch das war bislang problematisch: Ein Urteil ließ oft Monate oder gar Jahre auf sich warten, bis zu seiner Verkündung waren dann bereits Fakten geschaffen, Häuser gebaut und provisorische Wege angelegt. Vielerorts sind sogar bereits, in beeindruckender Eigeninitiative errichtet, Stromleitungen und Anschlüsse an das Kabelfernsehen vorhanden. Für den Abgeordneten Gustavo Rondón Fudinaga (Solidaridad Nacional) ein Unding. Die organisierte Besetzung fremder Grundstücke zur Geschäftemacherei sei &#8220;eine Straftat, die fahrlässig mit Hoffnungen spiele&#8221;, so Rondón Fudinaga in der Parlamentsdebatte.</p>
<p>Aber auch die neuen Regelungen lassen wohl noch immer das eine oder andere rechtliche Schlupfloch, das den Besetzungs-Planern, die richtig viel Geld verdienen, ihre Arbeit auch künftig ermöglichen wird. Beispielsweise wird eine Lücke nicht geschlossen, nämlich die, was passiert, wenn der Landbesitzer gar nicht klagt. Was sich zunächst paradox anhört, macht Sinn, wenn man an Grundstücke denkt, die durch den Staat als &#8220;unbebaubar&#8221; oder &#8220;unbewohnbar&#8221; deklariert wurden, beispielsweise, weil sie in Bachnähe liegen und regelmäßig von Hochwassern betroffen sind. Solche Grundstücke, normalerweise schwer verkäuflich, kann der ursprüngliche Besitzer so noch an den Mann oder die Frau bringen, in der Hoffnung, dass die Ansiedlung nachträglich genehmigt wird und er doch noch Geld für seine Grundstücke sieht. Wer einmal aus der Hauptstadt Lima in jedweder Richtung in die Anden fährt, erkennt bald, dass viele der Siedlungen am Stadtrand wohl auf legalem Wege so niemals genehmigt worden wären.</p>
<p>Auch können Landbesetzer manchmal mit Sympathien rechnen, beispielsweise wenn das Grundstück selbst auf nicht ganz durchsichtigen Wegen in Besitz gebracht wurde oder die Besitzer wirkliche oder gefühlte Wucherpreise verlangen. Zudem geht vielerorts geht die Ausweisung neuer Baugebiete -wenn überhaupt- nur schleppend voran. Ist es dann soweit, haben sie häufig Preise, die für Zuzugswillige auserhalb des bezahlbaren liegen.</p>
<p><strong>&#8220;endemisches Problem&#8221;</strong></p>
<div id="attachment_7261" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2012/05/invasion-16-octubre-chachapoyas.jpg"><img class="size-full wp-image-7261" title="Damals Plastikplanen, heute Hütten: Invasión 16 de Oktubre in Chachapoyas. Foto: MPCH." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2012/05/invasion-16-octubre-chachapoyas.jpg" alt="Damals Plastikplanen, heute Hütten: Invasión 16 de Oktubre in Chachapoyas. Foto: MPCH." width="260" height="144" /></a><p class="wp-caption-text">Damals Plastikplanen, heute Hütten: Invasión 16 de Oktubre in Chachapoyas. Foto: MPCH.</p></div>
<p>Doch nicht nur die Hauptstadt Lima ist betroffen, in den meisten peruanischen Städten greift dieses &#8220;endemische Problem&#8221;, wie es Alberto Beingolea, Vorsitzender der Justizkommission des peruanischen Kongresses, nannte, um sich. Selbst in der Stadt Chachapoyas (Region Amazonas) kam es bereits mehrfach zu illegaler Landnahme &#8211; bislang wurde nachträglich immer aufs neue legalisiert. <a title="Illegale Siedlung beim alten Flughafen: Chachapoyas vor sozialem Konflikt?" href="http://www.infoamazonas.de/2011/10/29/illegale-siedlung-beim-alten-flughafen-chachapoyas-vor-sozialem-konflikt.html">Derzeit ist ein weiterer Fall anhängig</a>. In der Hafenstadt Chimbote (Region Áncash), nördlich von Lima, wurde der ungeplante Bau eines Stadtviertels seinen Bewohnern zum Verhängnis: <a title="Chimbote nach dem Großbrand: 302 Familien obdachlos" href="http://www.infoamazonas.de/2012/01/11/chimbote-nach-dem-grosbrand-302-familien-obdachlos.html">dort brannte vor wenigen Monaten fast ein ganzes &#8220;Asentamiento Humano&#8221; nieder</a>. Dass es dort keine Todesopfer zu beklagen gab, war dabei vor allem eines: Glück.</p>
<p>Mit dem verabschiedeten Gesetz wurde ein wichtiges Thema angegangen. Gelöst ist es damit aber noch nicht, sind doch hunderttausende Peruanerinnen und Peruaner direkt davon betroffen. Perus Gefängnisse sind sowieso chronisch überfüllt, die Bevölkerung wächst und die anhaltende Landflucht wird auch weiterhin dazu beitragen, dass mittellose Land- und Stadtbewohner am Rand der Städte nach einer besseren Zukunft suchen &#8211; und, dass den &#8220;Land-Dealern&#8221; das Geschäft nicht ausgeht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>* Anzahl Häuser auf besetztem Grundstück: Lima (107.591), Piura (71.148), La Libertad (23.489), Callao (18.463) &#8211; Daten: INEI (2007) .<br />
<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/650e94495d3c4639b970e87379539986" alt="" width="1" height="1" /><br />
</p>
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		<title>Peru: Was ist und wo liegt das VRAE?</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 12:21:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<category><![CDATA[VRAE]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Tal des Flusses Apurímac und Éne &#8211; ein und derselbe Fluss, der allerdings dort, wo er die Regionen Cusco und Ayacucho verlässt und nach Junín fließt, den Namen wechselt, ist ein peruanisches Flusstal, das durch den Anbau von Coca, die weitgehende Abwesenheit staatlicher Institutionen, sowie das Fortleben von Überbleibseln der Terrororganisation Sendero Luminoso (dt. leuchtender Pfad) traurige Berühmtheit erlangt hat. Obwohl seit über 30 Jahren als Problemfall auf dem Schirm, erhält das Tal, das in Peru als &#8220;VRAE&#8221; bekannt ist, seit rund 5 Jahren erhöhte Aufmerksamkeit. Perus Streit- und Sicherheitskräfte versuchen verstärkt, gegen die Terroristen vorzugehen und den Anbau von Coca für die Drogenproduktion zurückzudrängen. Auch andere staatliche Institutionen versuchen erstmals, dort Präsenz zu zeigen. Schulen werden gebaut, Behörden errichten Büros und diverse Anreize sollen Unternehmen dazu bewegen, im VRAE zu investieren. Das Klima und das schwierige Terrain erschweren allerdings entsprechende Ansätze. Anschläge und Entführungen machen VRAE den Ruf kaputt Ein besonderer Entwicklungsplan, der 2007 ausgearbeitete &#8220;Plan VRAE&#8221;**, soll helfen, das Tal auf der Anden-Ostseite mit seinen vielen Nebentälern, voranzubringen. Doch die Umsetzung kommt nur schleppend voran. Die zusätzlichen Soldaten, die Bildungsprogramme, sie zeigen bislang nur langsame Fortschritte. Bis heute gilt in weiten Teilen des VRAE der Ausnahmezustand. Immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7186" class="wp-caption alignright" style="width: 258px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2012/05/lage-des-vrae-ubicacion-del-vrae.gif"><img class=" wp-image-7186" title="Lage des Flusses Apurímac, später Éne. Grafik: D. Raiser / INFOAMAZONAS." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2012/05/lage-des-vrae-ubicacion-del-vrae.gif" alt="Lage des Flusses Apurímac, später Éne. Grafik: D. Raiser / INFOAMAZONAS." width="248" height="315" /></a><p class="wp-caption-text">Lage des Flusses Apurímac, später Éne*. Grafik: D. Raiser / INFOAMAZONAS.</p></div>
<p>Das Tal des Flusses Apurímac und Éne &#8211; ein und derselbe Fluss, der allerdings dort, wo er die Regionen Cusco und Ayacucho verlässt und nach Junín fließt, den Namen wechselt, ist ein peruanisches Flusstal, das durch den Anbau von Coca, die weitgehende Abwesenheit staatlicher Institutionen, sowie das Fortleben von Überbleibseln der Terrororganisation Sendero Luminoso (dt. <em>leuchtender Pfad</em>) traurige Berühmtheit erlangt hat. Obwohl seit über 30 Jahren als Problemfall auf dem Schirm, erhält das Tal, das in Peru als &#8220;VRAE&#8221; bekannt ist, seit rund 5 Jahren erhöhte Aufmerksamkeit. Perus Streit- und Sicherheitskräfte versuchen verstärkt, gegen die Terroristen vorzugehen und den Anbau von Coca für die Drogenproduktion zurückzudrängen. Auch andere staatliche Institutionen versuchen erstmals, dort Präsenz zu zeigen. Schulen werden gebaut, Behörden errichten Büros und diverse Anreize sollen Unternehmen dazu bewegen, im VRAE zu investieren. Das Klima und das schwierige Terrain erschweren allerdings entsprechende Ansätze.</p>
<p><strong>Anschläge und Entführungen machen VRAE den Ruf kaputt</strong></p>
<p>Ein besonderer Entwicklungsplan, der 2007 ausgearbeitete &#8220;Plan VRAE&#8221;**, soll helfen, das Tal auf der Anden-Ostseite mit seinen vielen Nebentälern, voranzubringen. Doch die Umsetzung kommt nur schleppend voran. Die zusätzlichen Soldaten, die Bildungsprogramme, sie zeigen bislang nur langsame Fortschritte. Bis heute gilt in weiten Teilen des VRAE der Ausnahmezustand. Immer wieder kommt es im VRAE zu Terroranschlägen, besonders gegen Polizeistationen oder Militärbasen. Erst Anfang Mai wurde ein Soldat Opfer eines Scharfschützen, als er in einer Militärbasis Dienst tag. Immer wieder werden Militär- und Polizeiangehörige bei Patrouillenfahrten<a title="VRAE / Cusco: Soldaten auf Wahlsicherungsmission von Terroristen getötet" href="http://www.infoamazonas.de/2011/06/05/vrae-cusco-soldaten-auf-wahlsicherungsmission-von-terroristen-getotet.html"> aus dem Hinterhalt angegriffen</a>. Und seit im VRAE intensiver nach Terroristen gesucht wird, weiten diese ihren Aktionsradius aus. So wurden im April <a title="Region Cusco / Peru: 1.500 Soldaten suchen 43 entführte Camisea-Mitarbeiter" href="http://www.infoamazonas.de/2012/04/12/region-cusco-peru-1-500-soldaten-suchen-43-entfuhrte-camisea-mitarbeiter.html">rund 40 Mitarbeiter des Erdgasprojektes &#8220;Camisea&#8221; von der &#8220;VRAE&#8221;-Fraktion des leuchtenden Pfades entführt.</a> Mitte Mai wurden Anhänger der &#8220;VRAE&#8221;-Fraktion des leuchtenden Pfades in Ucayali gesichtet. Immer wieder gibt es Berichte, Sendero Luminoso gehe gezielt in kleine Dörfer, zwinge alle Bewohner, an Versammlungen teilzunehmen, Lebensmittel zu besorgen und verteile Flugblätter, in denen zur &#8220;Revolution&#8221; aufgerufen wird. Auch Kinder werden entführt, um sie zu indoktrinieren und zu Terroristen zu machen.</p>
<p><strong>Premier Valdés verspricht &#8220;Befriedung des Vrae bis 2016&#8243;</strong></p>
<div id="attachment_6213" class="wp-caption alignright" style="width: 253px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/12/oscar-valdez-dancuart-foto-ANDINA.jpg"><img class=" wp-image-6213" title="Perus Premierminister Oscar Valdez. Foto: Jessica Vicente / ANDINA." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/12/oscar-valdez-dancuart-foto-ANDINA.jpg" alt="Perus Premierminister Oscar Valdez. Foto: Jessica Vicente / ANDINA." width="243" height="218" /></a><p class="wp-caption-text">Träumt vom friedlichen VRAE: (Nicht nur) Premierminister Valdes. Foto: Jessica Vicente / ANDINA.</p></div>
<p>Und so kommt es häufig zu Verwechslungen, die mal schlimmere, mal weniger schlimme Folgen haben. Denn die vier Buchstaben &#8220;VRAE&#8221; lassen in Peru aufhorchen. Der Grund, warum Terrorakte, die außerhalb des VRAE stattfinden, dennoch im VRAE verordnet werden: Spezialeinheiten von Polizei und Militär, die im VRAE stationiert sind, werden &#8211; aufgrund ihrer Ausbildung &#8211; häufig auch in umliegenden Gebieten eingesetzt. In Pressemitteilungen steht dann eben das Stichwort &#8220;VRAE&#8221;. Zudem: Für manchen peruanischen Hauptstädter ist der Rest des Landes ein einziges großes VRAE. Premierminister <a title="Perus Premier Valdés garantiert “Befriedung des VRAE” bis 2016" href="http://www.infoamazonas.de/2012/02/17/perus-premier-valdes-garantiert-befriedung-des-vrae-bis-2016.html">Oscar Valdés kündigte Mitte Februar an, das VRAE sei bis 2016 &#8211; dem Ende der Legislaturperiode &#8220;befriedet&#8221;</a>. Daran wird sich die Regierung des amtierenden peruanischen Präsidenten Ollanta Humala messen lassen müssen.</p>
<p>Schlecht ist es für einen Ort, den Stempel &#8220;VRAE&#8221; aufgedrückt zu bekommen, weil VRAE bislang den Ruf von Gefahr, Terrorismus und Drogenkriminalität in sich trägt. Nur langsam lassen sich Unternehmen und Behörden in das Tal locken, um alternative Perspektiven und Arbeitsplätze zum Coca-Anbau für die Kokain-Produktion zu bieten. Dem Stempel &#8220;VRAE&#8221;lässt sich aber auch etwas Gutes abgewinnen. Denn: Er weißt auf das nicht nur im VRAE akute Problem hin, mit dem der peruanische Staat vielerorts zu kämpfen hat. Trotz großer Anstrengungen hat es der Staat noch immer nicht vollständig geschafft hat, in der Fläche präsent zu sein. So könnte, werden Terror und Drogenmafia im VRAE dereinst besiegt, anderswo leider ein neues VRAE entstehen. Ganz allein kann der Staat das allerdings nicht schaffen: Wenn im VRAE keine Investitionen getätigt werden und der Zugang zu Absatzmärkten für dort produzierte Produkte nicht verbessert wird, sind die Aussichten, Coca-Produzenten umzuschulen, eher schlecht.</p>
<p><strong>Tourismus leidet unter Terrorismus und Drogenmafia</strong></p>
<p>Dabei hat das VRAE einiges zu bieten: Wilde Landschaften, traumhafte Wasserfälle, etwas Kultur und einige kulinarische Spezialitäten.  In Sivia gibt es sogar einen Zoo. Tourismusbehörden und Reiseunternehmer trauen sich allerdings nicht, Werbung für das VRAE zu machen. Der Grund: Touristen könnten im schlimmsten Fall als Geiseln genommen oder für den Drogenschmuggel missbraucht werden oder einfach ins Kreuzfeuer von Terroristen und Sicherheitskräften geraten. Auch das Auswärtige Amt  empfiehlt daher noch immer, einen Bogen um das VRAE zu machen. In den Sicherheitshinweisen des deutschen Außenministeriums heißt es: &#8220;Im VRAE kommt es gelegentlich zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Eine Gefährdung von Reisenden kann nicht ausgeschlossen werden. Es wird empfohlen, die genannte Region zu meiden.&#8221;</p>
<p>Für diese und die kommenden peruanischen Regierungen bleibt also noch einiges zu tun und das nicht nur im VRAE selbst, sondern auch bei der Verhinderung der Entstehung weiterer VRAEs. Neben toten Soldaten und Polizisten hat das VRAE auch schon einige politische Opfer gefordert. Zuletzt mussten Verteidigungsminister Alberto Otárola und Innenminister Daniel Lozada <a title="PERU: VERTEIDIGUNGSMINISTER OTÁROLA UND INNENMINSTER LOZADA ZURÜCKGETRETEN" href="http://www.infoamazonas.de/2012/05/10/peru-verteidigungsminister-otarola-und-innenminster-lozada-zuruckgetreten.html">Mitte Mai 2012 ihren Hut nehmen</a>, weil sie der Situation im VRAE nicht Herr werden konnten.</p>
<p><strong>Ein Fluss, viele Namen</strong></p>
<p>Dort, wo der río Mantaro in den Apurímac fließt, wird dieser zum Éne. In diesen münden schließlich der río Perbene und der río Panga, wodurch aus dem Éne der río Tambo wird, der schließlich in den Ucayali mündet. Von der Quelle bis zur Mündung in den Ucayali ist es eine Strecke von ca. 690 Kilometern.</p>
<p><em>* Die Grafik zeigt nur einen Ausschnitt</em></p>
<p>** DS. 003-2007-DE<br />
<img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/979324da4c244b988c8ad81a7f8a5916" alt="" width="1" height="1" /><br />
</p>
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		<title>Wilver Calle und José Urquizo: Perus neue Verteidigungs- und Innenminister</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 09:03:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Gladys Triveño]]></category>
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		<category><![CDATA[Verteidigungsministerium]]></category>
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		<description><![CDATA[Fünf Tage nach dem Rücktritt ihrer Vorgänger wurde gestern im Präsidentenpalast der peruanischen Haupstadt Lima José Urquizo Maggia als neuer Verteidigungsminister und Wilver Calle Girón als neuer Innenminister vereidigt. Für das Amt des bisherigen Produktionsministers Urquizo Maggia legte die Rechtsanwältin und Expertin im Bereich Kleinstunternehmen Gladys Triveño ihren Eid ab. Calle Girón und Triveño sind dabei die großen Überraschungen, während über den Wechsel von Urquizo Maggia schon länger spekuliert wurde. Allerdings waren seine Chancen eher gering eingeschätzt worden, insbesondere wegen des unglücklichen Umgangs mit dem Streik der Seehechtfischer in der Region Piura. Die neuen MinisterInnen Gladys Triveño, die neue Produktionsministerin, studierte Jura an der Pontífica Universidad Católica del Perú (PUCP) in Lima, war Geschäftsführerin der Organisation peruanischer Exportunternehmen (Adex) und der staatlichen Patent-, Marken- und Verbraucherschutzbehörde INDECOPI. Mit ihrem eigenen Beratungsunternehmen arbeitete sie unter anderem für Organisationen der Vereinten Nationen, sowie für das Finanz- und Wirtschaftsministerium. Zuletzt beriet sie die Regierung Humala in Fragen der Förderung von Klein- und Kleinstunternehmern (MYPES). Neben letzteren ist sie in ihrem Ministerium nun auch für Industriepolitik, sowie die für Peru sehr wichtige Fischereipolitik zuständig. Wilver Calle Girón, General A.D., war bislang Vizeverteidigungsminister und übernahm das Amt des Innenministers von Daniel Lozada. Einen Namen gemacht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7238" class="wp-caption alignright" style="width: 298px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2012/05/vereidigung-14.05.2012-foto-andina.jpg"><img class="size-full wp-image-7238" title="Vereidigung am 14.05.2012." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2012/05/vereidigung-14.05.2012-foto-andina.jpg" alt="" width="288" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Vidal Tarqui / ANDINA.</p></div>
<p>Fünf Tage nach dem Rücktritt ihrer Vorgänger wurde gestern im Präsidentenpalast der peruanischen Haupstadt Lima José Urquizo Maggia als neuer Verteidigungsminister und Wilver Calle Girón als neuer Innenminister vereidigt. Für das Amt des bisherigen Produktionsministers Urquizo Maggia legte die Rechtsanwältin und Expertin im Bereich Kleinstunternehmen Gladys Triveño ihren Eid ab. Calle Girón und Triveño sind dabei die großen Überraschungen, während über den Wechsel von Urquizo Maggia schon länger spekuliert wurde. Allerdings waren seine Chancen eher gering eingeschätzt worden, insbesondere wegen <a title="Nach Fischerstreik mit Todesopfer: Perus Regierung beschließt Anhebung der Seehechtfangquote" href="http://www.infoamazonas.de/2012/04/27/nach-fischerstreik-mit-todesopfer-perus-regierung-beschliest-anhebung-der-seehechtfangquote.html">des unglücklichen Umgangs mit dem Streik der Seehechtfischer</a> in der Region Piura.</p>
<div id="attachment_7233" class="wp-caption alignright" style="width: 113px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2012/05/gladys-triveno-produktionsministerin-peru-foto-andina.jpg"><img class=" wp-image-7233" title="Gladys Triveño, Perus neue Produktionsministerin. Foto: Vidal Tarqui / ANDINA." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2012/05/gladys-triveno-produktionsministerin-peru-foto-andina.jpg" alt="Gladys Triveño, Perus neue Produktionsministerin. Foto: Vidal Tarqui / ANDINA." width="103" height="132" /></a><p class="wp-caption-text">Gladys Triveño, neue Produktions-ministerin. Foto: Vidal Tarqui / ANDINA.</p></div>
<p><strong>Die neuen MinisterInnen</strong></p>
<p><strong>Gladys Triveño</strong>, die neue Produktionsministerin, studierte Jura an der Pontífica Universidad Católica del Perú (PUCP) in Lima, war Geschäftsführerin der Organisation peruanischer Exportunternehmen (Adex) und der staatlichen Patent-, Marken- und Verbraucherschutzbehörde INDECOPI. Mit ihrem eigenen Beratungsunternehmen arbeitete sie unter anderem für Organisationen der Vereinten Nationen, sowie für das Finanz- und Wirtschaftsministerium. Zuletzt beriet sie die Regierung Humala in Fragen der Förderung von Klein- und Kleinstunternehmern (MYPES). Neben letzteren ist sie in ihrem Ministerium nun auch für Industriepolitik, sowie die für Peru sehr wichtige Fischereipolitik zuständig.</p>
<div id="attachment_7234" class="wp-caption alignleft" style="width: 121px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2012/05/wilver-calle-giron-innenminister-peru.jpg"><img class="wp-image-7234 " title="Wilver Calle Girón, neuer Innenminister. Foto: Vidal Tarqui / ANDINA." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2012/05/wilver-calle-giron-innenminister-peru.jpg" alt="Wilver Calle Girón, neuer Innenminister. Foto: Vidal Tarqui / ANDINA." width="111" height="163" /></a><p class="wp-caption-text">Wilver Calle Girón, neuer Innenminister. Foto: Vidal Tarqui / ANDINA.</p></div>
<p><strong>Wilver Calle Girón</strong>, General A.D., war bislang Vizeverteidigungsminister und übernahm das Amt des Innenministers von Daniel Lozada. Einen Namen gemacht hatte sich Calle Girón als Korruptionsbekämpfer bei den Streitkräften. Daneben war er -unter anderem &#8211; Direktor der Personalabteilung der peruanischen Armee und Direktor der Militärschule Chorrillos.</p>
<p><strong>José Antonio Urquizo Maggia</strong>, neuer Verteidigungsminister, Abgeordneter des Regierungsbündnisses Gana Perú für die Region Ayacucho, war bis gestern Produktionsminister. Er war als Dozent an der Universidad Nacional Federico Villareal tätig und studierte Public Administration an der Universidad Nacional de Educación a Distancia (Spanien). Urquizo ist bereits der dritte Verteidigungsminister in der bisher nicht einmal 10monatigen Amtszeit von Präsident Ollanta Humala.</p>
<p><div id="attachment_7237" class="wp-caption alignright" style="width: 130px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2012/05/jose-urquizo-verteidigungsminister-foto-andina.jpg"><img class=" wp-image-7237" title="José Urquizo, neuer Verteidigungsminister. Foto: Vidal Tarqui / ANDINA." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2012/05/jose-urquizo-verteidigungsminister-foto-andina.jpg" alt="José Urquizo, neuer Verteidigungsminister. Foto: Vidal Tarqui / ANDINA." width="120" height="154" /></a><p class="wp-caption-text">José Urquizo, neuer Verteidigungsminister. Foto: Vidal Tarqui / ANDINA.</p></div><strong>Rospigliosi über José Urquizo: eine Marionette der Militärführung</strong></p>
<p>Der frühere Innenminister und heutige Kolumnist Fernando Rospigliosi kritisierte die Auswahl der neuen Minister. So kenne sich der neue Verteidiungsminister José Urquizo mit Verteidigungspolitik gar nicht aus und werde wohl nur den Befehlen von (Präsident) Ollanta Humala und Adrián Villafuerte gehorchen, so Rospigliosi gegenüber der Tageszeitung Peru21. Der angesprochene Adrián Villafuerte ist der Berater von Präsident Humala Fragen der Innen- und Verteidigungspolitik und wird, weil er offenbar über großen Einfluss verfügt aber die Öffentlichkeit scheut häufig als eine Art &#8220;schwarze Hand&#8221; beschrieben, die im Hintergrund die Fäden zieht. Auch den neuen Innenminister Wilver Calle Girón griff Rospigliosi scharf an. Dieser habe keine Ahnung von innerer Sicherheit, zudem sei es ein &#8220;Desaster&#8221;, einen Soldaten ins Innenministerium zu setzen, so Rospigliosi.</p>
<p><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/087edc7b1ede4454b2005f1e8b8435b3" alt="" width="1" height="1" /><br />
</p>
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		<title>Peru: Erdbeben vor Trujillos Küste</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 07:56:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peru]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Erdbeben der Stärke 4,7 auf der Richterskala hat gestern Abend um 20:50 (Ortszeit) Teile der nordwestperuanischen Küstenregion La Libertad erzittern lassen. Wie das peruanische Institut für Geophysik bekannt gab, lag das Epizentrum rund 142 Kilometer südwestlich von Trujillo in einer Tiefe von 49 Kilometern &#8211; unter dem Meer. Über Schäden ist bislang nichts bekannt, es wurde keine Tsunamiwarnung herausgegeben. Random PostsRegionalregierung Madre de Dios beginnt Goldwäscher-ZählungPerus Kongress soll in Ica tagen / Kritiker sehen unnötige AusgabenEndlich: Peruanische Verfassung auch auf QuechuaPuno: Flughafen Juliaca wird repariertPeru wird städtischerPeru: Mindestens 21 Bürgermeistern droht die Abwahl / Huancas mit dabeiLa Libertad: Gefährliche Fahrt im ÜberlandbusChosica: Polizei beschlagnahmt 88 Kilo Kokain]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Erdbeben der Stärke 4,7 auf der Richterskala hat gestern Abend um 20:50 (Ortszeit) Teile der nordwestperuanischen Küstenregion La Libertad erzittern lassen. Wie das peruanische Institut für Geophysik bekannt gab, lag das Epizentrum rund 142 Kilometer südwestlich von Trujillo in einer Tiefe von 49 Kilometern &#8211; unter dem Meer. Über Schäden ist bislang nichts bekannt, es wurde keine Tsunamiwarnung herausgegeben.</p>

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