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&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/citronengras?a=cCOj15_1qE8:phuAgXtsz80:dnMXMwOfBR0"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/citronengras?d=dnMXMwOfBR0" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/citronengras?a=cCOj15_1qE8:phuAgXtsz80:D7DqB2pKExk"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/citronengras?i=cCOj15_1qE8:phuAgXtsz80:D7DqB2pKExk" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/citronengras/~4/cCOj15_1qE8" height="1" width="1"/&gt;</description> <wfw:commentRss>http://citronengras.de/kingslayer-mit-wurstdurst/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>0</slash:comments> </item> <item><title>Star Trek Into Darkness (2013)</title><link>http://citronengras.de/star-trek-into-darkness/</link> <comments>http://citronengras.de/star-trek-into-darkness/#comments</comments> <pubDate>Sat, 01 Jun 2013 21:52:08 +0000</pubDate> <dc:creator>Frank</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Review]]></category> <category><![CDATA[Rezension]]></category> <category><![CDATA[Star Trek]]></category> <category><![CDATA[Star Trek Into Darkness]]></category><guid isPermaLink="false">http://citronengras.de/?p=1961</guid> <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://citronengras.de/wp-content/uploads/2013/06/star-trek-into-darkness.jpg"&gt;&lt;img src="http://citronengras.de/wp-content/uploads/2013/06/star-trek-into-darkness.jpg" alt="star-trek-into-darkness" width="1232" height="741" class="alignnone size-full wp-image-1964" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das letzte Mal im Kino war ich vor sehr langer Zeit gewesen. Am 7.9.2010 ungef&amp;#228;hr, Inception auf Usedom. Nur weil ein Kinogang so ein Unikum f&amp;#252;r mich ist, halte ich es vertretbar, eine Rezension zu einem Film zu schreiben, der schon einige Wochen im Kino ist und schon l&amp;#228;ngst von anderen, wichtigeren Ereignissen &amp;#252;berholt wurde. Die Rede ist von &lt;strong&gt;Star Trek Into Darkness&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Warnung: Spoiler, die machen aber bei dem Film nix, finde ich.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Star Trek Into Darkness ist ein glei&amp;#223;ender Film, trotz des Namens. Jede Armatur wirft einen Lensflare-Effekt und blendet den Zuschauer. Er besitzt sehr viel Action, seine Protagonisten springen viel und weit. Leider vers&amp;#228;umt der Film es, dieses Anliegen mit Konsequenz vorzutragen und mengt ethische Konflikte ein, die dann leider auch monolithische Star Trek-Klischees sind: Darf man sich in das Schicksal unterentwickelter Zivilisationen einmischen? Ist das Wohl eines guten Kumpels wichtiger als das von ganz vielen anderen? Darf man die Befehle von Sternenflottenvorgesetzten ignorieren, nur weil sie eine eigene, intrigante oder gar verschw&amp;#246;rerische Agenda verfolgen? G&amp;#228;hn!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hauptprotagonisten sind ein draufg&amp;#228;ngerischer Reboot-Kirk und ein gef&amp;#252;hlskalter Reboot-Spock, die manchmal ein bisschen wie Bud Spencer und Terence Hill wirken, meist aber eben Abziehbilder ihrer Figuren sind. Reboot-McCoy als v&amp;#228;terlicher Vernunftvertreter und ein Reboot-Scotty, der zusammen mit seinem namenlosen Kollegen (optisch eine Mischung aus Jem&amp;#8217;Hadar und dem Muppets-Blumenkohl) die Rolle des Slapstick-Duos im Enterprise-Exil &amp;#252;bernimmt. Schade, Star Trek hatte diese Bulk &amp;#038; Skull-Passagen fr&amp;#252;her eigentlich nicht n&amp;#246;tig. Reboot-Chekov wird nur technische Inkompetenz und sein ewiger schlechter russischer Akzent &lt;em&gt;(Kij&amp;#228;ptan, iech chaffe nicht, Li&amp;#228;ck im Wuorpkji&amp;#228;rn zu cheparier&amp;#228;n!)&lt;/em&gt; zugebilligt, so in etwa in dem Gusto: Ich habe zwar nur eine kleine Rolle, aber die ist wenigstens schei&amp;#223;e. Sulu schlie&amp;#223;lich ist leider kaum zu sehen. Die aufgesetzt wirkenden Beziehungsspannungen zwischen Uhura und Spock sind dann genauso wenig reizvoll wie das verdr&amp;#252;ckte Alibitr&amp;#228;nchen von Spock am Schluss glaubhaft wirkt. Aber gut &amp;#8211; was regt man sich &amp;#252;ber die Charakterzeichnungen und -konfigurationen in einem Actionfilm auf? Schlie&amp;#223;lich gibt&amp;#8217;s da noch einen neuen alten Feind: Khan. &lt;a href="http://youtu.be/wRnSnfiUI54" target="_blank"&gt;Khaaaaaaaan!&lt;/a&gt; Der wirkt dann auch ein bisschen angsteinfl&amp;#246;&amp;#223;ender als der alte (der ja wiederum aussah wie &lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/-H6x6TDnCHf4/UZP-k1F42EI/AAAAAAAAAIk/lJh1rrFiIsY/s1600/ricardo-montalban.jpg"&gt;Iggy Pop mit F&amp;#246;nfrisur&lt;/a&gt;), aber ein bisschen so, als ob er sich das B&amp;#246;segucken m&amp;#252;hevoll wochenlang im Badezimmerspiegel antrainiert h&amp;#228;tte. Der Matrix-Mantel hilft nat&amp;#252;rlich beim Gesamteindruck.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zur Handlung k&amp;#246;nnte ich jetzt auch etwas schreiben, zum Beispiel: Eingefrorene Genmutanten, die in Photonentorpedos versteckt werden. In Photonentorpedos! Klingonen und Tribbles haben ebenfallse einen Gastauftritt, da „Kult“. Leider erinnere ich mich aber an das meiste Inhaltliche sonst nicht mehr. Das liegt daran, dass mich die Optik des Films ziemlich erschlagen hat, w&amp;#228;hrend der Film inhaltlich eben &amp;#252;berwiegend aus Selbstzitaten und Klischees bestand. Vielleicht bin ich mittlerweile einfach zu alt (30), aber ich fand es immer ganz gut, wenn in fr&amp;#252;heren Star Trek-Filmen auch mal verschnauft wurde, etwa bei Kirks Nexus-Musterhausk&amp;#252;che im „Treffen der Generationen“. Letztlich versagt der Film eben an seiner unm&amp;#246;glichen Mission, Fans zufriedenzustellen und Leute, die mit der Serie (oder zumindest dem Reboot-Zeitstrang) bislang nichts anfangen konnten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Macht aber eigentlich alles nix, wenn man an den Film erwartungslos herangeht, dann sind das eben zwei Stunden Kinounterhaltung; ein gelungener Rahmen f&amp;#252;r den Puffmaisverzehr. Der Reiz des ersten JJ Abrams-Filmes als v&amp;#246;llig Neues ist verflogen. Aber naja, es hat auch schon schlechtere Star Trek-Filme gegeben. Ob man das nun als Pr&amp;#228;dikat oder niederschmetterndes Urteil wertet, sei jedem selbst &amp;#252;berlassen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Fazit: Hirn aus, dann geht&amp;#8217;s.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;Bild: &lt;a href="http://www.star-trek-film.de/" target="_blank"&gt;Paramount&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/citronengras?a=-TnA6BEdHIY:w6ypRedM2TU:dnMXMwOfBR0"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/citronengras?d=dnMXMwOfBR0" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/citronengras?a=-TnA6BEdHIY:w6ypRedM2TU:D7DqB2pKExk"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/citronengras?i=-TnA6BEdHIY:w6ypRedM2TU:D7DqB2pKExk" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/citronengras/~4/-TnA6BEdHIY" height="1" width="1"/&gt;</description> <wfw:commentRss>http://citronengras.de/apple-bashing/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Do ut des</title><link>http://citronengras.de/do-ut-des/</link> <comments>http://citronengras.de/do-ut-des/#comments</comments> <pubDate>Mon, 13 May 2013 20:54:26 +0000</pubDate> <dc:creator>Frank</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Rant]]></category> <category><![CDATA[Werbung]]></category><guid isPermaLink="false">http://citronengras.de/?p=1922</guid> <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://citronengras.de/wp-content/uploads/2013/05/times-square.jpg"&gt;&lt;img src="http://citronengras.de/wp-content/uploads/2013/05/times-square.jpg" alt="times-square" class="alignnone size-full wp-image-1925" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich gebe zu, das Surfen im Netz mit einem Werbeblocker ist bequem. Habe ich fr&amp;#252;her auch gemacht. Heute arbeite ich in der Internetbranche und verdiene mein Geld damit, dass es Online-Werbung gibt. Dass sich Menschen Werbung ansehen und auf diese klicken. Zumindest, dass sie diese nicht blockieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Um „verdiene mein Geld“ genauer zu umrei&amp;#223;en: Nein, ich arbeite nicht in einer SEO-Klitsche, die f&amp;#252;r Sechseurodiestunde Nonsens-Texte ins Netz pumpt und Suchmaschinen verstopft. Ich habe 2011 mit drei Freunden eine Firma gegr&amp;#252;ndet. Wir haben mit viel Herzblut eine &lt;a href="http://www.androidnext.de/"&gt;Webseite&lt;/a&gt; aufgebaut, mit der Vorstellung irgendwann davon leben zu k&amp;#246;nnen. So mancher hat unseren Traum f&amp;#252;r naiv erkl&amp;#228;rt, wir haben es trotzdem getan.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir sind, um dieses Portal ins Leben zu rufen an den Rand des pers&amp;#246;nlich Leistbaren gegangen. Wir haben Freundschaften vernachl&amp;#228;ssigt und schlecht geschlafen. Wir haben uns gestritten und wieder vertragen. Wir haben Krankheiten ignoriert und &amp;#220;berstundenregelungen. Heute, nach bald zwei Jahren, informieren wir Monat f&amp;#252;r Monat Millionen von Menschen &amp;#252;ber ein Thema, das uns am Herzen liegt. Auch wenn es eine kleine Nische ist, in der wir agieren, verbessern wir das Leben von diesen Leuten. Keiner unserer Leser muss daf&amp;#252;r Geld bezahlen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unser Ziel ist es, zu wachsen, neue Seiten ins Leben zu rufen, mehr Menschen die M&amp;#246;glichkeit zu geben, ihre Passion zu teilen, ihr Hobby zum Beruf zu machen und, ja, auch Journalismus neu zu denken. Wir m&amp;#246;chten, dass wir und die Menschen, die bei uns arbeiten von dem, was sie verdienen, nicht nur &amp;#252;berleben, sondern leben k&amp;#246;nnen: Schulden tilgen, Familien ern&amp;#228;hren, Tr&amp;#228;ume verwirklichen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das geht nicht ohne Werbung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ja, Online-Anzeigen k&amp;#246;nnen nerven. Auch Steuern sind ein &amp;#196;rgernis. Der Preis f&amp;#252;r die Busfahrkarte sowieso. Und was so ein Cappuccino im Restaurant kostet!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir haben in unserer Firma keine genauen Zahlen dar&amp;#252;ber, wie viele unserer Besucher Adblocker verwenden. Angesichts des &amp;#252;berwiegend technisch erfahrenen Publikums w&amp;#252;rde ich mindestens ein Drittel sch&amp;#228;tzen. Safe to say: Das ist bei unserer Winzfirma bereits ein Arbeitsplatz, vielleicht sogar zwei. Diese Argumentation ist nicht an den Haaren herbeigezogen – wir diskutieren quasi w&amp;#246;chentlich, ob wir uns eine neue Arbeitskraft leisten k&amp;#246;nnen und wie viel mehr Besucher wir daf&amp;#252;r br&amp;#228;uchten. Besucher, die wir eigentlich haben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir sind uns &amp;#252;brigens dessen bewusst, dass bestimmte Werbung abschreckend wirkt. Werbemittel mit Sound, Layer-Ads und Pop-Unders zum Beispiel. Die vermeiden wir. Weil wir unsere Nutzer m&amp;#246;gen und sie bei uns halten wollen. Nein &amp;#8211; Flattr- und Paypal-Buttons sind keine Alternative zu Adsense und Bannerwerbung. Nicht mal im Ansatz. Und wer Paywalls vorschl&amp;#228;gt, hat das Netz nicht verstanden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn jemand stolz verk&amp;#252;ndet, dass er &lt;a href="http://www.fraumeike.de/2013/sie-nutzen-einen-werbeblocker-my-ass/" target="_blank"&gt;Werbung grunds&amp;#228;tzlich abschaltet&lt;/a&gt;, dann ist das f&amp;#252;r mich ein Schlag ins Gesicht. Nicht weniger.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bedenken um den Datenschutz vorzuschieben, um die eigene Bequemlichkeit zu legitimieren, ist unlauter und borniert. Hallo Herrschaften – wir reden &amp;#252;ber das Internet. Tracking gibt es &amp;#252;berall, und zwar auch f&amp;#252;r deutlich sch&amp;#228;ndlichere Zwecke als die Personalisierung von Anzeigen. Werbeblocker schaden mir, meinen Kollegen und der Branche, in der wir arbeiten. Massiv. Jeden Tag.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ja, ich mag pfeilschnelle Ladezeiten und ein sauberes Layout auf den Webseiten, die ich gerne lese, genauso gerne wie ihr. Also, lasst uns alle einen Adblocker installieren! Blo&amp;#223; g&amp;#228;b&amp;#8217;s dann kaum noch Webseiten, die man noch lesen k&amp;#246;nnte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/zoonabar/154373661/in/photostream/" target="_blank"&gt;Bild „Times Square“&lt;/a&gt;: &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/zoonabar/" target="_blank"&gt;zoonabar&lt;/a&gt; (&lt;a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/" target="_blank"&gt;cc&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/citronengras?a=1DsVA_kbQi8:6-TUiMBrUjg:dnMXMwOfBR0"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/citronengras?d=dnMXMwOfBR0" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/citronengras?a=1DsVA_kbQi8:6-TUiMBrUjg:D7DqB2pKExk"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/citronengras?i=1DsVA_kbQi8:6-TUiMBrUjg:D7DqB2pKExk" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/citronengras/~4/1DsVA_kbQi8" height="1" width="1"/&gt;</description> <wfw:commentRss>http://citronengras.de/do-ut-des/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>16</slash:comments> </item> <item><title>BVG-Ärger und WLAN</title><link>http://citronengras.de/bvg-arger-und-wlan/</link> <comments>http://citronengras.de/bvg-arger-und-wlan/#comments</comments> <pubDate>Mon, 25 Mar 2013 00:09:00 +0000</pubDate> <dc:creator>Frank</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[BVG]]></category><guid isPermaLink="false">http://citronengras.de/?p=1894</guid> <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://citronengras.de/wp-content/uploads/2013/03/berlin-u-bahn.jpg"&gt;&lt;img src="http://citronengras.de/wp-content/uploads/2013/03/berlin-u-bahn.jpg" alt="berlin-u-bahn" width="1024" height="768" class="alignnone size-full wp-image-1896" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In den letzten Wochen wird auf den Linien der Berliner Verkehrsbetriebe wieder h&amp;#228;ufiger kontrolliert. Neulich ging ich den Ballonjackenh&amp;#228;schern auch mal wieder in die F&amp;#228;nge. Gegen&amp;#252;ber meiner guten und tats&amp;#228;chlich der Wahrheit entsprechenden Angabe, warum ich ohne Ticket fuhr (Lange Geschichte zusammengerafft: hatte mein &amp;#252;bertragbares Monatsticket der Frau am Vortag &amp;#252;bertragen, aber leider vergessen, es mir zur&amp;#252;ckzuholen) zeigte man sich unnachgiebig und gab mit illiterat-berlinernd zu verstehen, dass ich „denn beim n&amp;#228;chstn Mal ehmd bessa dran denkn“ m&amp;#252;sse. 40 Euro weg. Doof gelaufen, selber schuld, die machen ja auch nur ihren Job, wischte ich meinen &amp;#196;rger fort.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Trotzdem bleibt Frustration und verst&amp;#228;rkt damit bei mir ein Image der Berliner Verkehrsbetriebe mit ihrer irgendwie krummen Abk&amp;#252;rzung BVG, das &amp;#8211; unterstelle ich mal &amp;#8211; viele haben. Die doofen Kontrolettigorillas passen gut zur bereits zum Klischeestatus geronnenen &lt;a href="http://whenyoureallyliveinberlin.tumblr.com/post/45986861293/when-you-say-guten-tag-to-the-m29-bus-driver"&gt;Unfreundlichkeit der Berliner Busfahrer&lt;/a&gt;, das trotz Kleinschreibung und Unterstrich doch reichlich muffige BVG-Magazin &lt;a href="http://www.bvg.de/index.php/de/1156445/name/2013/article/1174285.html"&gt;plus_&lt;/a&gt;, gest&amp;#246;rte Berliner Fenster-Rieselwerbung dank &lt;a href="http://citronengras.de/berliner-fenster/"&gt;Windows 2000-Fehlermeldungen&lt;/a&gt;, die &amp;#252;bertriebene Kamera&amp;#252;berwachung und so allerlei anderen Nahverkehrs-Nervkram.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ist man mal ehrlich, muss vieles davon aber irgendwo auch so sein, schlie&amp;#223;lich ist die BVG als Institution gef&amp;#252;hlt zehnmal so alt wie das Brachiosaurus-Skelett im Naturkundemuseum. Als Berliner hat man sich mit ihr arrangiert, es gibt eben keine Alternative und auch wenn man gerne mal seinen Unmut kundtut, hat sie ja auch Vorteile, verglichen mit dem &amp;#214;PNV anderswo: Das engmaschige Stationsnetz, die oft hochfrequent fahrenden U-Bahnen und die Tatsache, dass man dann ja doch meist einen Sitzplatz findet. Trotzdem gibt es eine Sache, die ich dringend &amp;#228;ndern w&amp;#252;rde, w&amp;#228;re ich ein Entscheider bei der BVG.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;F&amp;#228;hrt man U-Bahn, sieht man heutzutage &amp;#252;berall Menschen mit Smartphones, gelegentlich auch Tablets und Laptops. Sie sitzen und warten. Sie warten auf ihre Station und sie warten darauf, dass ihr Ger&amp;#228;t etwas macht. Denn in der U-Bahn ist „Edgeland“. Ich bin einer dieser Wartenden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;W&amp;#228;ren die U-Bahnen mit einem &amp;#246;ffentlichen WLAN-Internet ausgestattet, k&amp;#246;nnte man endlich auch unterwegs in menschenw&amp;#252;rdiger Geschwindigkeit im Internet surfen, sei es beruflich oder zum Zweck der Zerstreuung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nein, ich habe keine Ahnung, was es kostet, ein ganzes U-Bahn-Streckennetz mit WLAN-Internet auszustatten; vermutlich ziemlich viel. Ich bin mir aber auch sicher, dass man es flott wieder drin h&amp;#228;tte: Tagespass drei Euro, eine Woche Surfen f&amp;#252;r 10, ein Monat f&amp;#252;r 20 Euro – mit Rabatt f&amp;#252;r Monatskartenabo-Besitzer.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich bin mir ziemlich sicher, dass zehn- oder gar hunderttausende Menschen tagt&amp;#228;glich dieses Angebot nutzen w&amp;#252;rden. Warum? Aus Langeweile! Die ist immer noch eine der gr&amp;#246;&amp;#223;ten Triebfedern f&amp;#252;r Kreativit&amp;#228;t und Fortschritt. Mal ganz abgesehen davon, dass zahlreiche Touristen bei sich daheim ubiquit&amp;#228;ren Internet-Zugang als einen der ersten Belege daf&amp;#252;r anf&amp;#252;hren w&amp;#252;rden, wie dynamisch und kosmopolit diese unsere Stadt doch ist. Kurzum: WLAN in der U-Bahn w&amp;#228;re super f&amp;#252;r alle und g&amp;#228;be Profit. Liebe BVG, tu etwas.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.flickr.com/photos/stroft/30269925/in/photostream/" target="_blank"&gt;Bild&lt;/a&gt;: &lt;a href="http://www.stroft.com/" target="_blank"&gt;Stroft&lt;/a&gt; (&lt;a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/" target="_blank"&gt;cc&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/citronengras?a=GMxabWtd8hI:iwZiDtQ6kZg:dnMXMwOfBR0"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/citronengras?d=dnMXMwOfBR0" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/citronengras?a=GMxabWtd8hI:iwZiDtQ6kZg:D7DqB2pKExk"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/citronengras?i=GMxabWtd8hI:iwZiDtQ6kZg:D7DqB2pKExk" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/citronengras/~4/GMxabWtd8hI" height="1" width="1"/&gt;</description> <wfw:commentRss>http://citronengras.de/bvg-arger-und-wlan/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>5</slash:comments> </item> <item><title>Papstverkündungen und Handyfotos</title><link>http://citronengras.de/papstverkuendungen-handyfotos/</link> <comments>http://citronengras.de/papstverkuendungen-handyfotos/#comments</comments> <pubDate>Sun, 17 Mar 2013 12:36:28 +0000</pubDate> <dc:creator>Frank</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[Franziskus]]></category> <category><![CDATA[Handyfoto]]></category> <category><![CDATA[Papst]]></category> <category><![CDATA[Ratzinger]]></category> <category><![CDATA[Rom]]></category> <category><![CDATA[Smartphone]]></category> <category><![CDATA[Tablet]]></category><guid isPermaLink="false">http://citronengras.de/?p=1880</guid> <description>&lt;p align="center"&gt;&lt;a href="http://citronengras.de/wp-content/uploads/2013/03/papstwahl-2005-2013.jpg"&gt;&lt;img alt="papstwahl 2005 vs. 2013" vspace="3" src="http://citronengras.de/wp-content/uploads/2013/03/papstwahl-2005-2013-small.jpg" width="300" height="300" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;K&amp;#252;rzlich ging ein Bild durch die Internetrohre, das den Petersplatz in Rom zur Papstverk&amp;#252;ndigung 2005 mit derselben Situation von 2013 vergleicht. Glaube, zuerst hatte ich es &lt;a href="http://www.reddit.com/r/pics/comments/1aakm0/st_peters_square_in_2005_and_2013/"&gt;bei reddit&lt;/a&gt; gesehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Message hat nichts mit Religion (oder Reljohn, wie meine Lehrer immer gesagt haben) zu tun, eher mit Technikkritik. 2005: ein einziges verirrtes Klapphandy. 2013: &amp;#252;berall Smartphones und, r&amp;#228;usper, Tablets, die den Balkon ins Visier nehmen, auf dem alte M&amp;#228;nner, die tagelang schwarzen Rauch eingeatmet haben, sich gerade als MCs bet&amp;#228;tigen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mal ganz abgesehen davon, dass man argumentieren k&amp;#246;nnte, dass vor acht Jahren Handys eben eine unterirdische Fotoqualit&amp;#228;t hatten (ich wei&amp;#223; das, ich bin dagewesen), ist das Bild auch &amp;#8211; es folgt ein PSA &amp;#8211; gef&amp;#228;lscht. Sozusagen. Oder zumindest eine &amp;#220;bertreibung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Bild von 2005 entstand gar nicht bei der Ratzinger-Bekanntgabe, sondern nach der Trauerzeremonie f&amp;#252;r Papst Woytila. Das hei&amp;#223;t: Selbst wenn es &amp;#8211; dem etwas anderen Anlass zum Trotz &amp;#8211; f&amp;#252;r die Menge etwas zu fotografieren gegeben h&amp;#228;tte, w&amp;#228;re es schwierig geworden: W&amp;#228;hrend P&amp;#228;pste n&amp;#228;mlich, genau wie Republiken und Monarchenverm&amp;#228;hlungen, gerne vom Balkon aus verk&amp;#252;ndet werden, findet eine Beisetzung „weiter unten“ statt. Da muss man entweder ganz nah dran sein oder extrem gro&amp;#223;, um ein Sargfoto machen zu k&amp;#246;nnen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Betrachtet man sich Bilder und Filmaufnahmen aus dieser Zeit, kann man sehr wohl etliche Digitalkameras und Handys erkennen. Das &lt;a href="http://www.abc.net.au/news/2008-05-07/pope-benedict-xvi-greets-pilgrims/2427618"&gt;Foto&lt;/a&gt; entstand zwar nicht bei der Wahl, aber ebenfalls 2005, rund ein halbes Jahr sp&amp;#228;ter.&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;img alt="ratzingerfoto" vspace="3" src="http://citronengras.de/wp-content/uploads/2013/03/ratzinger-foto.jpg" width="400" height="266" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In einem &lt;a href="http://www.washingtonpost.com/blogs/innovations/post/about-those-2005-and-2013-photos-of-the-crowds-in-st-peters-square/2013/03/14/aaf1067a-8cf9-11e2-9f54-f3fdd70acad2_blog.html"&gt;Washington Post-Blog&lt;/a&gt; gibt&amp;#8217;s noch andere Fotos, die zeigen, dass auch 2005 schon bei der Papstpr&amp;#228;se Leute die Kamera gez&amp;#252;ckt haben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das ist jetzt nat&amp;#252;rlich ein harter Schlag f&amp;#252;r jeden technikverdrossenen Fortschrittsfeind, aber ich denke sogar, wenn&amp;#8217;s vor 2000 Jahren oder so schon Hosentaschen gegeben h&amp;#228;tte, in denen handliche Fotoapparate gesteckt h&amp;#228;tten, dann g&amp;#228;b&amp;#8217;s heute auch genug Bildmaterial von den 15 Benedikten und allen anderen P&amp;#228;psten, P&amp;#228;pstinnen und Gegenp&amp;#228;psten davor.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Also: Nicht so schlimm das Ganze. Nur das mit dem Tablet, das geht mal gar nicht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[via &lt;a href="http://www.washingtonpost.com/blogs/innovations/post/about-those-2005-and-2013-photos-of-the-crowds-in-st-peters-square/2013/03/14/aaf1067a-8cf9-11e2-9f54-f3fdd70acad2_blog.html"&gt;Washington Post&lt;/a&gt;]&lt;/p&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/citronengras?a=_4ud7TwBvt0:Rk3Vh8gcOmY:dnMXMwOfBR0"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/citronengras?d=dnMXMwOfBR0" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/citronengras?a=_4ud7TwBvt0:Rk3Vh8gcOmY:D7DqB2pKExk"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/citronengras?i=_4ud7TwBvt0:Rk3Vh8gcOmY:D7DqB2pKExk" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/citronengras/~4/_4ud7TwBvt0" height="1" width="1"/&gt;</description> <wfw:commentRss>http://citronengras.de/papstverkuendungen-handyfotos/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>1</slash:comments> </item> <item><title>Windows 8, eine Woche später</title><link>http://citronengras.de/windows-8/</link> <comments>http://citronengras.de/windows-8/#comments</comments> <pubDate>Sat, 03 Nov 2012 20:28:45 +0000</pubDate> <dc:creator>Frank</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category> <category><![CDATA[windows 8]]></category><guid isPermaLink="false">http://citronengras.de/?p=1863</guid> <description>&lt;p&gt;&lt;a href="http://citronengras.de/wp-content/uploads/2012/11/windows-8.jpg"&gt;&lt;img src="http://citronengras.de/wp-content/uploads/2012/11/windows-8-300x138.jpg" alt="" title="windows-8" width="300" height="138" class="alignnone size-medium wp-image-1865" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Metro UI ist unbrauchbar, zumindest wenn der Bildschirm nicht als Destination f&amp;#252;r Fingerfett fungiert. Macht aber nix, kurz den bl&amp;#246;dsinnigen Lockscreen weggedr&amp;#252;ckt, Passwort eingegeben, [Win]+[D] und man ist auf dem Desktop. Ich sehe den Hintergedanken der Metro UI, aber deren Sinn wird sich am Desktop erst materialisieren, wenn Touchscreens pr&amp;#228;senter sind. Der klassische B&amp;#252;ro-PC wird aber wohl kaum von Touch-Devices verdr&amp;#228;ngt. Warum? „Was ist denn das da in dem Excel-Spreadsheet?“ „Es handelt sich um Panade, denn ich a&amp;#223; in der Mittagspause gewolftes Huhn bei KFC.“ Die meisten Metro-Apps sind zwar schick, dieses zweite UI in der Benutzung mit Maus und Tastatur aber bl&amp;#246;de.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich vermisse die Transparenzeffekte in den Rahmen der Windows 7-Fenster. Man muss da differenzieren: Nicht aus dem Sehnen nach verblichener Funktionalit&amp;#228;t heraus, sondern einem nostalgisches Vermissen des Eingespielt-Gewohnten und schick gefundenen &amp;#8212; so wie die animierten Hintergrundbilder in Vista, denen wohl nur ich nachtrauere.  Muss nat&amp;#252;rlich Stilwechsel geben, sehe ich ja ein, sonst demonstriert man Stehenbleiben, und das geht ja nicht mehr in Zeiten, da ein heute morgen schon ein vorgestern ist. Gestern abgerundete Glasfl&amp;#228;chen und Bonbon-Stile, heute einfarbige Vierecke mit viel Wei&amp;#223;raum, morgen dann vielleicht graue Schrift in 9pt auf schwarzem Hintergrund, ach nee, dasgabsjaschon.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist mir &amp;#252;brigens v&amp;#246;llig unverst&amp;#228;ndlich, warum Microsoft den Anachronismus 32-Bit-Version immer noch weiterpflegt. Wegen Netbooks mit Atom-CPU? Ach ja, welch zukunftstr&amp;#228;chtiger Markt. Die Ribbon-UI mag ich auch nicht, meh, aber gut: *abfind*. Ich habe mich ja schlie&amp;#223;lich auch in Windows 7 mit der grauenhaften Taskbar anzufreunden gelernt. Gibt aber auch viel Gutes in Windows 8: Der neue Taskmanager kann was. Der Start-Orb kann mich jetzt mal, [Win] und ein paar Buchstaben eingeben reichen zum Start von Programmen. Der Kopieren-Dialog ist gelungen. Den IE kann man jetzt echt benutzen, wiewohl mir Chrome trotzdem lieber bleibt. Endlich hat der Explorer seinen „Ordner hoch“-Pfeil zur&amp;#252;ck. Sonst ist eigentlich alles gleich wie in Windows 7. Was mir am besten gef&amp;#228;llt: Das Betriebssystem ist einfach derbe schnell. Pit-Stop-m&amp;#228;&amp;#223;ig: Hochfahren, Runterfahren, Gl&amp;#252;cklichsein. Alles &amp;#246;ffnet und schlie&amp;#223;t sich noch einen Tick flinker als in Windows 7, inkompatibel war nix an Soft- oder Hardware, die Installation (auf eine SSD) ging schmerzfrei und schnell. Vorbei die Zeiten von Micro$oft, Windoof und was es da noch an lahmen Verballhornungen gab, Windows 8 ist nicht vergeigt, das ist doch was wert.&lt;/p&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
&lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/citronengras?a=-lLp1LVbVkU:IMJqHTx3-OU:dnMXMwOfBR0"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/citronengras?d=dnMXMwOfBR0" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://feeds.feedburner.com/~ff/citronengras?a=-lLp1LVbVkU:IMJqHTx3-OU:D7DqB2pKExk"&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~ff/citronengras?i=-lLp1LVbVkU:IMJqHTx3-OU:D7DqB2pKExk" border="0"&gt;&lt;/img&gt;&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/citronengras/~4/-lLp1LVbVkU" height="1" width="1"/&gt;</description> <wfw:commentRss>http://citronengras.de/windows-8/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>3</slash:comments> </item> <item><title>Niedergeschossen</title><link>http://citronengras.de/niedergeschossen/</link> <comments>http://citronengras.de/niedergeschossen/#comments</comments> <pubDate>Sun, 07 Oct 2012 22:32:21 +0000</pubDate> <dc:creator>Frank</dc:creator> <category><![CDATA[Allgemein]]></category><guid isPermaLink="false">http://citronengras.de/?p=1850</guid> <description>&lt;p&gt;Gestern ist etwas passiert, hier im Berliner Wedding. Direkt vor meiner Haust&amp;#252;r fielen Sch&amp;#252;sse. Als ich aus dem Fenster blickte, lag da einer in seinem eigenen Blut, von dem ich im ersten Moment dachte, er sei tot. Ich schreibe diese Zeilen, um die Ereignisse aus meiner Sicht zu dokumentieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was war passiert? Zun&amp;#228;chst einmal die Boulevardversion. Man m&amp;#246;ge mir verzeihen, dass ich hier das von einem Revolvermedium ins Netz gestellte Video einbette, aber das erkl&amp;#228;rt die Hintergr&amp;#252;nde dann doch ein bisschen schneller.&lt;/p&gt;&lt;div class="vidembed"&gt;&lt;iframe width="450" height="253" src="http://www.youtube.com/embed/v8f_QCcHpv4" frameborder="0" allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://youtu.be/v8f_QCcHpv4"&gt;(YouTube-Direktlink)&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;TL;DW&lt;/strong&gt;: Ein offenbar psychotischer Mann rennt mit Axt und Messern durch meine Stra&amp;#223;e. Die Polizei kommt. Nachdem der Mann nicht aufgibt, mit den Waffen herumzufuchteln, wird er mit einem Schuss ins Bein gestoppt, danach von mehreren Beamten maltr&amp;#228;tiert und von einem Hund gebissen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch, wenn ich keine weiteren Erkenntnisse zum Tathergang beisteuern kann, m&amp;#246;chte ich die Ereignisse aus meiner Sicht wiedergeben. Zum einen als begleitende Informationen zu dem, was man morgen in den Boulevardpostillen lesen kann, zum anderen um es selber ein wenig zu verarbeiten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Etwa um 14:00 Uhr lag ich auf dem Sofa und spielte das hervorragende &lt;a href="http://www.androidnext.de/games/plague-inc-hat-nun-auch-den-play-store-infiziert/"&gt;Plague Inc.&lt;/a&gt; auf dem Smartphone.  Meine Tochter machte Mittagsschlaf, meine Frau telefonierte, denn wenn man mal Zeit zum Faulenzen hat, muss man die auch nutzen. Von der Stra&amp;#223;e her h&amp;#246;rte ich pl&amp;#246;tzlich Schreie, was zun&amp;#228;chst einmal nicht ungew&amp;#246;hnlich ist. M&amp;#246;gliche Gr&amp;#252;nde: Proletengangs, gewaltt&amp;#228;tige Ehem&amp;#228;nner, pubertierend-&amp;#252;berm&amp;#252;tige G&amp;#228;ste des &lt;a href="http://craplog.de/country-roads-takeem-home/"&gt;Youth Hostels in der Stra&amp;#223;e&lt;/a&gt;. Dann mehrmals hintereinander ein lauter Knall, insgesamt 6 bis 10-mal, mehrmals unterbrochen von mehreren Sekunden Stille. Ich reagierte nicht, denn B&amp;#246;llerl&amp;#228;rm ist in unserer Stra&amp;#223;e sportkneipeninduziert nichts Ungew&amp;#246;hnliches, zumal die Ger&amp;#228;usche verh&amp;#228;ltnism&amp;#228;&amp;#223;ig hell klangen &amp;#8211; mehr wie „Paff! Paff!“, weniger wie das Knallen der Knarren im Film, die ich in meiner naiven Ignoranz als realistisch voraussetzte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vielleicht hatte ich in diesem Moment trotzdem im hintersten Winkel meines Kopfes schon in Erw&amp;#228;gung gezogen, dass es sich um Sch&amp;#252;sse handelte, so wie man es eben immer macht, wenn man aus heiterem Himmel einen lauten Knall h&amp;#246;rt. Mein Nichtreagieren war, wenn ich dar&amp;#252;ber nachdenke, m&amp;#246;glicherweise eine Hinwendung zum Normalen, ein Negieren der ja wirklich nicht sehr wahrscheinlichen Option eines Shootouts irgendwo in unserer N&amp;#228;he. So wie die Angestellten im World Trade Center, die nach dem Einschlag des Flugzeugs erst einmal daran dachten, ihre Arbeit zu beenden. Zudem war ich gerade in dieses wirklich gute Spiel vertieft. Meh, es war ein Samstagnachmittag, da steht man eben nicht einfach vom Sofa auf.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dass etwas passiert sein musste, merkte ich erst anhand der &lt;del&gt;Posaunen von Jericho&lt;/del&gt; Sirenen vor der T&amp;#252;r und dem folgenden Stimmengewirr. Meine Frau S. kam herein und schaute durch das Fenster des Zimmers, das wir etwas gro&amp;#223;spurig Salon nennen. Zur Einordnung: Hier ein Blick vom Balkon von heute, aus unserer Perspektive &amp;#8211; der gelbe Bus steht immer noch da.&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;a href="http://citronengras.de/wp-content/uploads/2012/10/blick-aus-fenster.jpg"&gt;&lt;img alt="blick-aus-fenster" vspace="3" src="http://citronengras.de/wp-content/uploads/2012/10/blick-aus-fenster-small.jpg" width="400" height="300" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hier nochmal ein Still aus dem Video, das auf der H&amp;#246;he des Blumenladens von der anderen Stra&amp;#223;enseite geschossen wurde:&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;a href="http://citronengras.de/wp-content/uploads/2012/10/bild-video.jpg"&gt;&lt;img alt="bild-video" vspace="3" src="http://citronengras.de/wp-content/uploads/2012/10/bild-video-small.jpg" width="400" height="223" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unser Balkon ist der rechts hinter dem gelben Bus, direkt &amp;#252;ber der Haust&amp;#252;r. Wir hatten also, wenn man so will, hervorragende Sicht auf die Geschehnisse.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;S.&amp;#8217; Gesicht ist in meiner Erinnerung aschfahl. Sie erz&amp;#228;hlte mir, dass sie nur schauen wollte, warum so viele Menschen auf der anderen Stra&amp;#223;enseite stehen und in unsere Richtung starren. Vor unserer T&amp;#252;r sei jemand erschossen worden. Zu diesem Zeitpunkt und auch mehrere Stunden danach wussten wir nicht, was genau passiert war. Vor der T&amp;#252;r lag jedenfalls ein blutender Mann, die Kleidung bis auf die Unterhose von den Sanit&amp;#228;tern entfernt, um ihn herum Rettungskr&amp;#228;fte und Polizisten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine wei&amp;#223;e Sichtschutz-Wand wurde hochgezogen, mit Absperrband wurden die bereits zahlreichen Schaulustigen auf gro&amp;#223;z&amp;#252;gige Distanz gehalten &amp;#8211; die Wand allerdings in deren Richtung, nicht in unsere. Ich hielt den Mann f&amp;#252;r tot, erst als ich nach einigen Minuten noch einmal auf den Balkon trat sah ich, dass er sein Bein bewegte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eigentlich war das die ganze Geschichte. Ich ging mit meiner Familie sp&amp;#228;ter einkaufen, der Bereich um unsere T&amp;#252;r war noch f&amp;#252;nf weitere Stunden abgesperrt, obwohl ein Platzregen der Spurensicherung wohl jegliche Daseinsberechtigung f&amp;#252;r diesen Tag entzogen hatte. Wir konnten nicht hinaus &amp;#8211; als wir das Haus verlassen wollten, wurden wir von unfreundlichen Polizeibeamten gema&amp;#223;regelt: Nur! In! Die! Richtung! Und „Sindse erstmal raus, k&amp;#246;nnse nich&amp;#8217; mehr rin.“ Aha, wohl Verdunkelungsgefahr oder wie das hei&amp;#223;t.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir gingen einfach &amp;#252;ber den Hinterhof in das Nachbarhaus, das sich zur Parallelstra&amp;#223;e &amp;#246;ffnet und benutzten dessen Ausgang. Bei der R&amp;#252;ckkehr mussten wir zwecks T&amp;#252;r&amp;#246;ffnung in diesem Haus bei randomisierten Menschen anklingeln. Unkomfortabel, ja. Aber gewiss nicht so unkomfortabel wie eine Pistolenkugel im Bein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die fehlenden Puzzlest&amp;#252;ckchen dazu, was passiert war, wurden von uns erst am Abend zu einem Gesamtbild erg&amp;#228;nzt, als die &lt;a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/wedding-polizisten-schiessen-mehrmals-auf-mann/7223952.html"&gt;ersten&lt;/a&gt; &lt;a href="http://www.berliner-kurier.de/polizei-prozesse/beinschuss--polizei-stoppt-messer-amok-in-wedding,7169126,20286340.html"&gt;Berichte&lt;/a&gt; online erschienen. Bis dahin waren wir der Auffassung, dass die Sch&amp;#252;sse in krimineller Absicht abgegeben worden waren. Zahlreiche Wettb&amp;#252;ros s&amp;#228;umen den Weg bis zur n&amp;#228;chsten U-Bahn-Station, man munkelt, dass diese der Geldw&amp;#228;sche dienen. Ob das stimmt, mag ich nicht beurteilen, aber dem Kopfkino helfen solche Informationen durchaus auf die Paranoia-Spr&amp;#252;nge, wenn vor der eigenen Haust&amp;#252;r einer angeschossen rumliegt. Ganz platt formulierte: Als Familienvater will man sein Kind ganz gewiss nicht in einem Milieu gro&amp;#223;werden lassen, in dem Mafia-Banden Gegner am helllichten Tag und auf offener Stra&amp;#223;e erschie&amp;#223;en.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ganz so schlimm war es dann ja Gott sei Dank nicht, aber allein, dass wir diese M&amp;#246;glichkeit &amp;#252;berhaupt in Erw&amp;#228;gung gezogen haben, spricht bereits B&amp;#228;nde &amp;#252;ber diesen Wohnbezirk. Immerhin: Es war „nur“ ein einfacher Verr&amp;#252;ckter, der auch in jedem anderen Stadtteil herumm&amp;#228;andern h&amp;#228;tte k&amp;#246;nnen. Aber was, wenn wir uns entschieden h&amp;#228;tten, den Einkauf vor dem Mittagsschlaf meiner Tochter zu erledigen und diesem Kerl begegnet w&amp;#228;ren? Oder wenn sie drei, vier Jahre &amp;#228;lter und zuf&amp;#228;llig gerade alleine auf diesem Spielplatz gewesen w&amp;#228;re? Ich m&amp;#246;chte diese Gedanken nicht weiter verfolgen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute Morgen jedenfalls entdeckte ich das oben verlinkte Video &lt;a href="http://www.reddit.com/r/de/comments/112vtr/wtf_polizeieinsatz_gegen_mit_messern_bewaffneten/"&gt;bei reddit&lt;/a&gt;. Und ehrlich gesagt komme ich zu keinem geordneten und ideologisch astrein verwertbaren Schluss. Zum einen bin ich &amp;#252;berzeugt davon, dass jemand, der offensichtlich komplett ausklinkt, bewaffnet, gewaltt&amp;#228;tig, mutma&amp;#223;lich psychotisch ist und/oder unter Drogeneinfluss steht, gestoppt werden muss &amp;#8211; notfalls eben mit Waffengewalt. Ich habe mindestens sechs Sch&amp;#252;sse geh&amp;#246;rt, vermute also, es wurden auch Warnsch&amp;#252;sse abgefeuert. Der Mann war gewarnt, sofern er die Warnung zu verarbeiten noch intellektuell in der Lage war.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Andererseits befremden mich die Videobilder auch, denn der Mann mit den Messern wurde noch mit Tritten und dem Kn&amp;#252;ppel und schlie&amp;#223;lich dem Hund traktiert, als er schon am Boden lag. Ob das notwendig war? Ohne die Situation selbst gesehen zu haben, m&amp;#246;chte ich mir kein endg&amp;#252;ltiges Bild machen, aber f&amp;#252;r mich sieht das auf dem pixeligen Video nach einer deutlichen &amp;#220;berreaktion aus. Es ist jedenfalls gut, dass nun auch &lt;a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/nach-einsatz-in-wedding-staatsanwalt-prueft-schuesse-von-polizisten/7225708.html"&gt;staatsanwaltlich ermittelt&lt;/a&gt; wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ebenfalls gut: Das Gef&amp;#252;hl, einem Sex-&amp;amp;-Crime-Reporter von Springer &amp;#8211; einem Berufsbild, das bei mir keinerlei Ansehen genie&amp;#223;t &amp;#8211; die Nase vor der T&amp;#252;r zuzuknallen. Wenn ich die O-Ton-Hure mache, dann f&amp;#252;r die Leser meines viel zu selten aktualisierten Blogs.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Update:&lt;/strong&gt; Die B.Z. von heute.&lt;/p&gt;&lt;p align="center"&gt;&lt;a href="http://citronengras.de/wp-content/uploads/2012/10/2012-10-08-11.09.28.jpg"&gt;&lt;img src="http://citronengras.de/wp-content/uploads/2012/10/2012-10-08-11.09.28-225x300.jpg" alt="" title="2012-10-08 11.09.28" width="225" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-1861" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="feedflare"&gt;
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