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	<title>Digital Diary</title>
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	<description>Vom Sinn des Lebens zum Buchstabenglück - von Claudia Klinger</description>
	<lastBuildDate>Thu, 15 Oct 2026 13:50:54 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Letzte Hilfe: 300 Euro für den Rauchstopp gezahlt – meine Suchtgeschichte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2026 12:56:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Autobiografisches]]></category>
		<category><![CDATA[gesund leben]]></category>
		<category><![CDATA[Nichtrauchen]]></category>
		<category><![CDATA[Rauchstopp]]></category>
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					<description><![CDATA[Gestern habe für 299,- Euro für ein Tagesseminar gebucht und gleich bezahlt, das von der Krankenkasse bezuschusst wird und mit Erfolgen von über 90 Prozent wirbt. Im Unterschied zu vielen anderen Angeboten werden hier alle &#8211; einzeln weniger erfolgreichen &#8211; Methoden gebündelt: Kognitive Verhaltenstherapie, Hypnose, Akupunktur, medizinische Aufklärung &#8211; alles inkl. Nachbetreuung, Notfall-Hotline und individuelle [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern habe für 299,- Euro für ein Tagesseminar gebucht und gleich bezahlt, das von der Krankenkasse bezuschusst wird und mit Erfolgen von über 90 Prozent wirbt. Im Unterschied zu vielen anderen Angeboten werden hier alle &#8211; einzeln weniger erfolgreichen &#8211; Methoden gebündelt: Kognitive Verhaltenstherapie, Hypnose, Akupunktur, medizinische Aufklärung &#8211; alles inkl. Nachbetreuung, Notfall-Hotline und individuelle Audio-Dateien für Zuhause.<span id="more-5152"></span></p>
<p><a href="https://raucherentwoehnung-nichtraucher.de/nichtraucher-seminare/berlin/" target="_blank" rel="noopener">Das Seminar</a> ist am 28.November, sogar bei mir in der Nähe! Obwohl ich noch nie eine Hilfe zwecks Rauchstopp in Anspruch genommen habe, dachte ich mir: Wenns mir schon so nahe kommt, dann gehe ich das jetzt an! Weil es wirklich dringend ist: nach vielen Jahrzehnten erlebe ich jetzt Einschränkungen im Alltag, die ich nicht ignorieren kann: Luftnot schon auf kurzen Strecken und bei geringer Belastung &#8211; moderates Krafttraining im Fitnesscenter kann ich gerade noch machen! Vermutlich habe ich COPD und bin nun eine der 3,23 Millionen<!--TgQPHd|||[]--> Betroffenen &#8211; gestern hatte ich den Lungenfunktionstest und nächste Woche ist der Besprechungstermin bei einer sehr sympathischen Ärztin, die ich nach langer Suche (&#8222;wir nehmen keine neuen Patienten auf&#8220; endlich gefunde habe.</p>
<h2>Zigmal aufgehört: die Never Ending Story</h2>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-5154" src="https://www.claudia-klinger.de/digidiary/wp-content/uploads/2026/10/aschenbecher-kippen.jpg" alt="Aschenbecher mit Kippen" width="280" height="253" />Mit derm Start des Digital Diarys ist <a href="https://www.claudia-klinger.de/digidiary/2007/06/11/von-der-homepage-zum-blog-meine-netzgeschichte/" target="_blank" rel="noopener">das Thema Rauchstopp eng verbunden</a>, denn mit dem Vorläufer-Projekt &#8222;<a href="https://web.archive.org/web/20000605043113/http://home.snafu.de/klinger/glueck/nrdiryfs.htm" target="_blank" rel="noopener">The Power of Now</a>&#8220; (Archiv-Verision) entdeckte ich 1998 das kontinuierliche Bloggen. Es war das erste Nichtrauchertagebuch im deutschsprachigen Web, jedoch hatte sich das Thema nach drei Monaten erschöpft und ich rauchte wieder. Immerhin hatte ich die &#8222;<strong>neue Art des Publizierens&#8220; </strong>entdeckt und startete dieses Blog, damals noch &#8222;händisch&#8220; in HTML verfasst. &#8222;<em>Keine Rubriken mehr, sondern Beiträge in chronologischer Ordnung, das Neueste immer zuoberst – wie entspannend!</em>&#8220;</p>
<p>Merke: ohne diese letztlich erfolglosen Rauchstopp-Versuche gäbe es das Digital Diary vielleicht nicht!  Ich versuchte es auch immer wieder und schrieb darüber (z.B. <a href="https://www.claudia-klinger.de/digidiary/2011/05/07/der-rauchstopp-als-lebens-check-und-abenteuer/" target="_blank" rel="noopener">2011</a>, <a href="https://www.claudia-klinger.de/digidiary/2023/08/19/nach-rauchstopp-gesuender-leben-muss-hobby-werden/" target="_blank" rel="noopener">2023</a>), 2015 startete ich sogar ein Umsteigerblog &#8222;<a href="https://web.archive.org/web/20251214220918/https://www.umsteigerblog.de/umgestiegen-e-zigarette-dampfen-statt-rauchen/" target="_blank" rel="noopener">Vom Rauchen zum Dampfen</a>&#8220; (Archiv), dessen letzter Blogpost &#8222;<a href="https://web.archive.org/web/20251212001120/https://www.umsteigerblog.de/ein-abschied-und-ein-neubeginn/" target="_blank" rel="noopener">Abschied und Neubeginn</a>&#8220; immerhin von 2019  stammt &#8211; war ich wirklich solange weg von der Tabak-Zigarette? Das waren immerhin vier Jahre, vielleicht hab&#8216; ich ja schon früher wieder geraucht und nur das Info-Blog noch ab und zu bedient &#8211; keine Ahnung! Letztlich war mir das Dampfen zu aufwändig: dauernd Akkus laden, Liquid mitführen &#8211; und vermutlich hab ich &#8222;ersatzweise&#8220; bei Freunden Tabak geraucht, weil wieder mal die Dampfe leer war. Auch die <a href="https://www.claudia-klinger.de/digidiary/2011/05/05/nicht-zunehmen-aber-wie/" target="_blank" rel="noopener">Gewichtszunahme nach dem Rauchstopp</a> hat eine demotivierende Rolle gespielt.</p>
<h2>Als Raucherin geboren?</h2>
<p>Natürlich bin ich an meiner Raucherkarriere selber schuld, das will ich jetzt keineswegs relativieren. Immer wieder hab&#8216; ich mich für den Tabak entschieden, für das Dreh-Ritual, die lieb gewordenen Gewohnheiten wie die morgendlichen Zigaretten zum Kaffee. Noch jetzt begleitet mich die Selbstgedrehte beim Verfassen dieses Blogartikels &#8211; trotz des Wissens und immer öfter auch Spürens, wie sehr sie schaden.</p>
<p>Aber warum bin ich so unfähig, das Rauchen auf Dauer aufzugeben? Immer mal Tage, Wochen, Monate, aber nie wirklich nachhaltig. Klar, das ist Sucht (<a href="https://www.youtube.com/shorts/FsKAFRPTZHc" target="_blank" rel="noopener">hat sogar Helmut Schmidt zugegeben</a>), kombiniert mit Gewohnheiten. Andere schaffen es, rauchfrei zu bleiben, ich (bisher!) nicht.</p>
<p>Es sitzt halt sehr tief und hat früh angefangen: Ich bin 1954 geboren, als Kind stark rauchender Eltern. Damals gab es noch keine Warnungen an Schwangere, ganz im Gegenteil war Rauchen in der Schwangerschaft gesellschaftlich vollkommen akzeptiert und wurde von vielen Ärzten sogar aktiv verharmlost. KI Gemini erinnert:</p>
<blockquote><p>&#8222;<span class="iNqyIf" data-sfc-cp="" data-sfc-root="ep" data-epip="">Viele Frauenärzte rieten Schwangeren in den 1950er-Jahren sogar aktiv zum Rauchen, da man glaubte, es würde die Nerven beruhigen, Stress abbauen und einer zu starken Gewichtszunahme während der Schwangerschaft entgegenwirken. Es war absolut üblich, dass Ärzte ihren Patientinnen während der Untersuchung eine Zigarette anboten.</span>&#8222;</p></blockquote>
<p>Ich weiß nicht, wie es meine Mutter gehalten hat und mache ihr auch wirklich keine Vorwürfe. Jedenfalls kannte ich meine Eltern nur rauchend. Besonders schlimm war es im Auto, da wurde uns Kindern auf dem Rücksitz regelmäßig richtig schlecht!  In der Pubertät erinnere ich die Ermahnungen meines Vaters, der rauchend vor mir saß und meinte: &#8222;<em>Kind, fang garnicht erst an! Es ist teuer und schädlich!</em>&#8220; Natürlich gehorchte ich nicht, ganz im Gegenteil! Im Gymnasium trafen wir uns schon in der 10. Klasse im Toilettentrakt und rauchten &#8211; es war damals cool und wer nicht mitrauchte, galt als spießig.</p>
<h2>Warum ich nichts bereue</h2>
<p>Mein Leben als Raucherin bereue ich nicht. Das mag seltsam wirken angesichts der Folgen, die ich jetzt zunehmend erlebe. Dennoch kommen mir nie Gedanken wie: <em>Hätte ich doch nie angefangen! Verdammt, wäre ich doch nicht rückfällig geworden, wenn ich schon mal Wochen oder Monate rauchfrei war?</em>`Wenn ich drüber nachdenke, warum ich nicht ins Selbst-Bashen verfalle, steht mir vor Augen: als Nichtraucherin hätte ich mein Leben nicht SO gelebt &#8211; und dieses Leben hat mir die allermeiste Zeit gefallen! Nicht rauchend hätte ich mit Sicherheit andere Partner gehabt, hätte &#8222;mainstreamiger&#8220; gearbeitet, wäre kaum Aktivistin in besetzten Häusern und den politischen Gruppen gewesen, die sich rund um den Kampf gegen die Kahlschlag-Sanierung Anfang der 80ger nachts in Kiezkneipen koordinierten, allermeist trinkend und rauchend. Vom Alkohol-Konsum <a href="https://www.claudia-klinger.de/digidiary/2006/06/01/koenig-alkohol-der-kontrollversuch-ist-der-kontrollverlust/" target="_blank" rel="noopener">konnte ich mich danach trennen</a>, nicht so von der Zigarette. Der Wusch war einfach nicht da, bzw. nie lange genug. Auch die Männer, mit denen ich fortan zusammen war, waren Raucher &#8211; und nach wie vor rauche ich gerne (aktiv!) mit!</p>
<h2>An der Motivation arbeiten &#8211; was sonst?</h2>
<p>Auch jetzt ist meine Motivation schwankend, was ich gestern bemerkte, als ich einen <a href="https://www.youtube.com/watch?v=yD5EsjGLZLE" target="_blank" rel="noopener">Akupressur-Punkt aus dem ChiGong</a> ausprobierte, was angeblich dazu führen soll, dass man Zigarettenrauch so eklig findet wie ein Nichtraucher. Bzw. wie erfolgreiche Ex-Raucher &#8211; eine liebe Verwandte hat das gerade geschafft und wollte ihre Jacke auf dem Balkon aufhängen, um den Rauchgeruch in meiner Wohnung nicht zu übernehmen! Ok, ich versuchte es also, spreizte den Daumen ab, suchte den Punkt und begann, zu massieren. Woraufhin ich nur die Stimme meines Raucher-Selbsts vernahm: <em>Willst du denn, dass die Zigarette zum Morgenkaffee nicht mehr schmeckt? Wünschst du dir wirklich, unter dem Zigarettenrauch deiner Nächsten zu leiden? Im Ernst?</em></p>
<p>Ich hörte auf zu massieren!</p>
<p>Seitdem versuche ich, an meiner Motivation zu arbeiten, schaue mir inspirierende Videos an, die die Vorteile des rauchfreien Lebens bzw. die Folgen des Rauchens drastisch ausmalen. Zum Einschlafen höre ich &#8222;starke Hypnose-Videos&#8220;, die angeblich das Unbewusste im Halbschlaf erreichen sollen. Und ich buchte das Tagesseminar, bzw. das &#8222;Pro-Paket&#8220; für 299 Euro. Wenn ich erstmal richtig Geld dafür ausgegeben habe, werde ich das doch wohl nicht in den Sand setzen wollen, so meine Hoffnung. Am 28.November ist es soweit, ich bin gespannt!</p>
<p>***</p>
<p><strong>Und sonst:</strong></p>
<p><a href="https://www.sueddeutsche.de/politik/rauchen-teurer-tabaksteuer-zigaretten-bundestag-li.3563889" target="_blank" rel="noopener">Tabaksteuer im Bundestag:Rauchen soll deutlich teurer werden – auch E-Zigaretten betroffen (Süddeutsche)</a><br />
<em>Na, das passt ja punktgenau!</em></p>
<p>Video: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=2F5XXL-cgT4" target="_blank" rel="noopener">Das gleiche Gefühl wie RAUCHEN – aber OHNE Zigarette? (Dr.Jochen Kaufmann)</a><br />
<em>Gebe zu, DAS hat mich gecatcht! Da hoffe ich auf die Hypnose&#8230; </em></p>
<p><a href="https://wirres.net/articles/bloggen-als-ob" target="_blank" rel="noopener">blog­gen, als ob … (Wirres.net)</a><br />
&#8222;ins in­ter­net schrei­ben­de lie­ben es über das ins-in­ter­net-schrei­ben ins in­ter­net schrei­bend nach­zu­den­ken und sich da­bei die köp­fe ein­zu­schla­gen. da­bei ha­ben tat­säch­lich im­mer alle recht.&#8220; Schöne Sammlung zum Thema!</p>
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		<title>Medientipps zum Wochenende: erodierende Mitte, KI, Kollapsforschung, Göbeklitepe und mehr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2026 12:13:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeist]]></category>
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					<description><![CDATA[Lesenswerte Blogposts und Indie-Artikel: Denk ich an Deutschland in der Nacht … ODER: Die Mitte (Stefan Pfeiffer) &#8222;Wer so tut, als sei alles wie immer, lässt die Menschen hilflos zurück. Dann suchen sie Sündenböcke und fallen auf vermeintlich einfache Antworten herein. Die Bürgerinnen und Bürger glauben nicht mehr, dass es „weiter so“ geht.&#8220; Die CDU [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Lesenswerte Blogposts und Indie-Artikel:</h2>
<p><a href="https://stefanpfeiffer.blog/2026/10/06/denk-ich-an-deutschland-in-der-nacht-oder-die-mitte/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Denk ich an Deutschland in der Nacht … ODER: Die Mitte</strong> (Stefan Pfeiffer)</a><br />
&#8222;<em>Wer so tut, als sei alles wie immer, lässt die Menschen hilflos zurück. Dann suchen sie Sündenböcke und fallen auf vermeintlich einfache Antworten herein. Die Bürgerinnen und Bürger glauben nicht mehr, dass es „weiter so“ geht.</em>&#8220;<br />
<img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5148" src="https://www.claudia-klinger.de/digidiary/wp-content/uploads/2026/10/mitte-symbolbild.jpg" alt="zerstrittene Mitte, Symbolgrafik" width="600" height="338" srcset="https://www.claudia-klinger.de/digidiary/wp-content/uploads/2026/10/mitte-symbolbild.jpg 600w, https://www.claudia-klinger.de/digidiary/wp-content/uploads/2026/10/mitte-symbolbild-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p><a href="https://beimwort.substack.com/p/die-cdu-sucht-sich-seit-jahren-selbst" target="_blank" rel="noopener"><strong>Die CDU sucht sich seit Jahren selbst und ist jetzt dabei, sich ganz zu verlieren</strong> (Jonas Schaible, Substack-Posting)</a><br />
&#8222;<em>Es könnte keinen schlechteren Moment dafür geben</em>&#8220; &#8211; auch wenn ich mich sonst nicht für CDU-Interna interessiere, fand ich diese Analyse der aktuellen Problematiken und Widersprüche spannend und lesenswert! Zerreisst es die CDU jetzt? Ist ja nicht so, als hätte das keine Folgen für alle&#8230;<span id="more-5146"></span></p>
<p class="post-title"><a href="https://philosophenstuebchen.wordpress.com/2026/10/09/wie-schlimm-wird-es-in-der-endzeit/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Wie schlimm wird es in der Endzeit?</strong> (Annette Schlemm)</a><br />
Unter Verweis auf Debatten zwischen Kollapsforschern erörtert Annette, wie wahrscheinlich und unvermeidlich gesellschaftliche Zusammenbrüche sind und wie der Umgang mit dieser Perspektive zwischen passivem Fatalismus, transformativer Anpassung und politischem Handeln schwankt.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5149" src="https://www.claudia-klinger.de/digidiary/wp-content/uploads/2026/10/grafik-klimathema.jpg" alt="5 - Finger-Grafik, Positionen zum Klimathema" width="600" height="400" srcset="https://www.claudia-klinger.de/digidiary/wp-content/uploads/2026/10/grafik-klimathema.jpg 600w, https://www.claudia-klinger.de/digidiary/wp-content/uploads/2026/10/grafik-klimathema-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p><a href="https://nickyreinert.de/2026/2026-10-05-state-of-the-ring/" target="_blank" rel="noopener"><strong>State of the Ring &#8211; wie gut ist der Uberblogr-Ring verknüpft?</strong></a><br />
Eine anonyme Analyse der 483 Blogs im UberBlogr-Ring prüft per HTML-Abruf und Playwright, ob die Pflicht-Links (Zurück, Startseite, Vor) vorhanden und sichtbar sind. Die Abdeckung liegt bei 68 % auf Startseiten und 59 % auf Artikelseiten, der Fairness-Faktor bei rund 83–84 %.</p>
<p><a href="https://blog.koehntopp.info/2026/09/14/sie-wollen-eine-pause-es-wird-keine-geben/"><strong>Sie wollen eine Pause. Es wird keine geben</strong></a> (Kristian Köhntopp ) &#8211; Detaillierte Analyse zum Stand der Dinge in der KI-Finanzierungsblase: &#8222;<em>Die AI-Firmen entdecken die Notwendigkeit einer Pause genau in dem Moment, in dem ihnen die Finanzierung davonläuft, ein Börsengang ihre kaputten Economics offenlegen würde und Open-Weights-Modelle anfangen, auf Rechnern unter einem Schreibtisch nützlich zu werden. Das ist kein Zufall. Die Pause soll nicht den amoklaufenden Maschinengott aufhalten, sondern einen Investitionszyklus verlängern, der seine Kosten absehbar nicht mehr einspielen kann.</em>&#8220;</p>
<p><a href="https://blog.wikimedia.de/2026/10/08/openai-agenten-in-wikipedia/" target="_blank" rel="noopener"><strong>In Wikimedia-Projekten wurden Aktivitäten von „abtrünnigen“ OpenAI-Agenten festgestellt</strong> (Wikimedia Deutschland)</a><br />
&#8222;<em>Als gemeinnütziger Technologie-Host einiger der größten und am häufigsten genutzten offenen Wissensplattformen der Welt sind wir zutiefst besorgt über die Auswirkungen „abtrünniger“ KI-Agenten auf Plattformen wie die unsere, die von Ehrenamtlichen aus aller Welt aufgebaut wurden und auf dem Versprechen des offenen Internets beruhen. Vorfälle wie dieser und die vielen anderen, die aufgedeckt wurden (und weiterhin aufgedeckt werden), veranschaulichen, wie KI-Agenten Ressourcen erschöpfen und Server zum Absturz bringen sowie versuchen können, vertrauenswürdige Informationen zu kompromittieren</em>.&#8220;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Sehenswerte Videos:</h2>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=uS1NjKSOj_A" target="_blank" rel="noopener"><strong>GESELLSCHAFT: Das Zeitalter des Westens endet</strong> (Constantin Schreiber)</a><br />
Constantin analysiert den relativen Abstieg der westlichen Dominanz, den Aufstieg neuer Großmächte und die Frage, warum Multipolarität kein Weltuntergang ist, sondern das Fundament einer neuen globalen Realität. Ein umfassender Blick auf Demografie, Geopolitik und das bleibende Erbe westlicher Kultur (z.B. Mozart, Chopin, Jazz&#8230; immerhin!).</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=eA9Adevm4gY" target="_blank" rel="noopener"><strong>Warum ich mir nach meiner China-Reise große Sorgen um Deutschland mache</strong> (Leonard Schmedding)</a><br />
Nicht nur um Deutschland, ganz Europa ist von externen KIs zunehmend abhängig, hat weder eigene Top-Modelle noch genügend Rechenkapazitäten. Und nach den USA will nun auch China mittels Exportbeschränkungen den Zugriff auf seine Top-Modelle beschränken. Wer meint, für uns sei das irrelevant, eher ein Feature als ein Bug, irrt, denn es bedeutet, dass z.B. deutsche Unternehmen nicht mehr konkurrenzfähig sein werden &#8211; mal abgesehen von Bäckern und Döner-Buden.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=AuwEIj-MApo" target="_blank" rel="noopener"><strong>Erstes Grab in Göbeklitepe entdeckt</strong> (Ömer Bozkurt, synchronisiert)</a><br />
Zur Ablenkung von &#8222;belastenden Themen&#8220; schaue ich gerne archäologische Videos! Die nun schon Jahrzehnte lange Erforschung von Göbeklitepe ist schon allein aufgrund des Alters (11.000 bis 12.000 Jahre!) und der sich weiter entwickelnden Interpretationen hoch interessant!</p>
<figure id="attachment_5147" aria-describedby="caption-attachment-5147" style="width: 600px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-5147" src="https://www.claudia-klinger.de/digidiary/wp-content/uploads/2026/10/goeboeklitepe.jpg" alt="Göbeklitepe" width="600" height="331" srcset="https://www.claudia-klinger.de/digidiary/wp-content/uploads/2026/10/goeboeklitepe.jpg 600w, https://www.claudia-klinger.de/digidiary/wp-content/uploads/2026/10/goeboeklitepe-300x166.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption id="caption-attachment-5147" class="wp-caption-text"><em>die seltesame Idee, die Leute hätten die Anlage &#8222;zugeschüttet, bekommt nun eine natürlichere Erklärung</em></figcaption></figure>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=4ruuY6KEyAE" target="_blank" rel="noopener"><strong>The Other Side</strong> (Higgsfield Ai Short Film)</a><br />
Ein Beitrag zum laufenen Higgsfield Global Film Festival 2026, kurze KI Filme aller Genres. Hier wird erforscht, was sich Seltsames in der Antarktis tut, wohin die beobachteten Ufos immer verschwinden&#8230; (reine Unterhaltung! Das Festival gilt als PR-Aktion für die hauseigene KI-Software &#8211; ich schaue mit trotzdem gerne das eine und andere Video an, ist schon erstaunlich, was man mit Video-KI heute alles machen kann!).</p>
<h2>Podcast (Audio)</h2>
<p><strong><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/zum-100-geburtstag-michel-foucaults-das-lachen-des-philosophen-100.html" target="_blank" rel="noopener">Zum 100. Geburtstag Michel Foucaults: Das Lachen des Philosophen</a></strong>. DLF-Podcast aus der Serie &#8222;Sein und Streit&#8220;.<br />
<em>&#8222;Was ist normal? Was ist krank? Was ist wahr?..Wenige Denker sind heute so einflussreich wie Michel Foucault (1926-1984) mit seinen Gedanken zu Macht und Biopolitik, Selbstsorge und Sexualität. Ulrich Johannes Schneider hat ihn noch live erlebt und weiß: Wer ihm zuhört, findet auch Humor.&#8220;<br />
</em><strong>Empfehlung eines lieben Freunds, der mich gut kennt:</strong> &#8222;<em>Wenns dir zuviel ist, hör die wenigsten das Ende des Gesprächs an, in dem es um die Frage und den Vorwurf geht, ob diejenigen rechthaben, die sagen Foucault und das sog. postmoderne Denken insgesamt hätte „Wahrheit“  der Beliebigkeit „preigegeben“.</em>&#8222;</p>
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		<title>Zum 7.Oktober – einen Tag zu spät</title>
		<link>https://www.claudia-klinger.de/digidiary/2026/10/08/zum-7-oktober-einen-tag-zu-spaet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2026 09:13:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weltgeschehen]]></category>
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					<description><![CDATA[Horst Schulte hat gestern den großartigen Blogpost &#8222;Der 7. Oktober und die Jahre danach: Ein Abgrund, der immer größer wurde&#8220; verfasst. Sehr sehr lesenswert! Im ersten Teil formuliert er das Grauen angesichts des fürchterlichen Massakers vom 7.Oktober, wie auch das Entsetzen darüber, dass einige Hamas-Anhänger in Berlin das feierten, indem sie auf der Straße Süßigkeiten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Horst Schulte hat gestern den großartigen Blogpost &#8222;<a href="https://horstschulte.com/der-7-oktober-und-die-jahre-danach-ein-abgrund-der-immer-gr%C3%B6%C3%9Fer-wurde/" target="_blank">Der 7. Oktober und die Jahre danach: Ein Abgrund, der immer größer wurde</a>&#8220; verfasst. Sehr sehr lesenswert! Im ersten Teil formuliert er das Grauen angesichts des fürchterlichen Massakers vom 7.Oktober, wie auch das Entsetzen darüber, dass einige Hamas-Anhänger in Berlin das feierten, indem sie auf der Straße Süßigkeiten verteilten. Der zweite, &#8222;schwierige Teil&#8220; ist getitelt mit &#8222;Das Grauen wird nicht kleiner, wenn wir über Gaza reden&#8220; und &#8222;Auch das Westjordanland gehört zu dieser Geschichte&#8220;. Sein Fazit:<span id="more-5145"></span></p>
<blockquote><p>
&#8222;Deutschlands Geschichte verpflichtet uns zur Solidarität mit jüdischem Leben und zur Sicherheit Israels. Aber sie kann doch nicht bedeuten, dass wir gegenüber dem Leiden anderer Menschen unempfindlich werden. &#8230; Ich will das nicht. Ich möchte an die israelische Mutter denken dürfen, deren Kind am 7. Oktober ermordet wurde. An die Familien der Verschleppten. An Menschen, die Stunden in Schutzräumen ausharrten, während draußen Terroristen von Haus zu Haus gingen. Und ich möchte verstehen, warum dieser Tag bei vielen Israelis eine existentielle Angst ausgelöst hat, die für uns Deutsche vielleicht kaum nachzuempfinden ist&#8230;.. Aber ich möchte ebenso an die Mutter in Gaza denken, die ihr Kind unter Trümmern verloren hat. An palästinensische Familien im Westjordanland, die Angst vor bewaffneten Siedlern haben. An libanesische Familien, die zum wiederholten Mal ihre Häuser verlassen mussten.</p>
<p>Keine dieser Tränen löscht die anderen aus. Vielleicht ist das die einfachste und zugleich schwierigste Erkenntnis dieses seit Jahrzehnten andauernden Konflikts. Juden sind nicht Netanjahu. Palästinenser sind nicht Hamas. Libanesen sind nicht Hisbollah.&#8220;<br />
Und ein ermordetes israelisches Kind und ein getötetes palästinensisches oder libanesisches Kind stehen in keinem Wettbewerb darum, wessen Tod uns mehr berühren darf.</p></blockquote>
<p><a href="https://horstschulte.com/der-7-oktober-und-die-jahre-danach-ein-abgrund-der-immer-gr%c3%b6%c3%9fer-wurde/#comment-18251" target="_blank">Meinen Kommentar</a> zu Horsts Blogpost halte ich auch hier mal fest:</p>
<blockquote><p>&#8222;Alle Achtung, du schaffst es wieder einmal, emphatisch und „ausgewogen“ über all diese Schrecknisse zu schreiben! Ich packe das nicht, hab daran gedacht, aber nicht gebloggt. Zu schwierig erschien mir der Anspruch, bloß nichts „Falsches“ zu sagen – und vermutlich würde ich dazu neigen, denn das entsetzliche Massaker ist drei Jahre her, das kriegerische Vorgehen der israelischen Armee in Gaza und der Siedler im Westjordanland währt bis heute.</p>
<p>Etwas zur Ergänzung: mir ist vor ein paar Jahren plötzlich aufgegangen, dass es auch für Juden in Israel ein „Nie wieder!“ gibt – nur bedeutet das etwas anderes als bei uns: nämlich sich „mit allen Mitteln“ zu verteidigen und dabei keinerlei Rücksichtigen auf irgendwen zu nehmen. Das sage ich nicht, um irgend etwas zu relativieren oder zu entschuldigen, ebenso weiß ich, dass bei weitem nicht alle Israelis hinter Netanjahu und seiner rechtsradikalen Regierung stehen.</p>
<p>Und nach wie vor bleibt Fakt: Ohne die monströsen Verbrechen unserer Vorfahren gäbe es kein Israel und keinen Konflikt mit den Palästinensern. Deshalb verstehe ich auch die Zurückhaltung: Müssen es ausgerechnet wir Deutschen sein, die den regierenden Israelis Vorhaltungen machen? Ich verstehe es, teile das aber nicht. Es gibt ja sogar jüdische Stimmen, die genau das von UNS bzw. unseren Politikern einfordern.&#8220;</p></blockquote>
<p>***</p>
<p><strong>Und sonst:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://stefanpfeiffer.blog/2026/10/06/denk-ich-an-deutschland-in-der-nacht-oder-die-mitte/" target="_blank">Denk ich an Deutschland in der Nacht … ODER: Die Mitte</a> (Stefan Pfeiffer) &#8211; ebenfalls <a href="https://stefanpfeiffer.blog/2026/10/06/denk-ich-an-deutschland-in-der-nacht-oder-die-mitte/#comment-139419" target="_blank">kommentiert</a>. </li>
<li><a href="https://theandrecramer.substack.com/p/diener-zweier-herren-wem-gehorcht" target="_blank">Diener zweier Herren: Wem gehorcht dein KI-Agent? (#dranbleiben)</a> &#8211; <a href="https://theandrecramer.substack.com/p/diener-zweier-herren-wem-gehorcht/comment/355022472" target="_blank">mein Kommentar</a>. </li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.claudia-klinger.de/digidiary/2026/10/08/zum-7-oktober-einen-tag-zu-spaet/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>Der politische Blogpost des Jahres 2026 – behaupte ich mal!</title>
		<link>https://www.claudia-klinger.de/digidiary/2026/10/03/der-politische-blogpost-des-jahres-2026-behaupte-ich-mal/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Oct 2026 12:51:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Weltgeschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland 2026]]></category>
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					<description><![CDATA[Üblicherweise gilt für Blogartikel das ungeschriebene Gesetz: bitte bei EINEM Thema bleiben, nicht ausufern, sonst liest das niemand mehr. Dass es auch anders geht, zeigt der Blogpost vom 30.September auf Draußen nur Kännchen: „Meine 5cent zur politischen Situation – ohne, dass der Name des Kanzlers vorkommt Für mich ist das schon jetzt der Blogpost des [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Üblicherweise gilt für Blogartikel das ungeschriebene Gesetz: bitte bei EINEM Thema bleiben, nicht ausufern, sonst liest das niemand mehr. Dass es auch anders geht, zeigt der  Blogpost vom 30.September auf Draußen nur Kännchen: <strong>„<a href="https://blog.vanessagiese.de/2026/09/30/meine-5cent-zur-politischen-situation-ohne-dass-der-name-des-kanzlers-vorkommt/" target="_blank" rel="noopener">Meine 5cent zur politischen Situation – ohne, dass der Name des Kanzlers vorkommt</a></strong></p>
<p>Für mich ist das schon jetzt <strong>der Blogpost des Jahres!</strong><span id="more-5135"></span></p>
<p>Ganz unaufgeregt &#8211;  ohne Empörung und Moralisieren &#8211; gelingt Vanessa eine sehr präzise Nahaufnahme unserer Gegenwart.  Weil ich selbst hauptsächlich zum <a href="https://www.claudia-klinger.de/digidiary/category/wirtschaft-gesellschaft-politik/" target="_blank" rel="noopener">Weltgeschehen</a> blogge, kann ich ermessen, wieviel Arbeit der Text gemacht haben muss: möglichst alle relavanten Aspekte unserer Situation erfassen, aber immer aufs Wesentliche konzentriert. Ganz toll, ich bin trotz der Länge dran geblieben, was etwas heißen will!</p>
<p>Der Blogpost teilt sich in zwei starke Teile, jeweils mit übersichtlich durchnummerierten Unterkapiteln:</p>
<ul>
<li><strong>Die Beobachtung:</strong> Vanessa zeigt auf, wo es im Alltag knirscht: von der extrem ungleichen Vermögensverteilung über die Zerrüttung der Daseinsvorsorge bis hin zur Überforderung durch eine immer komplexere Welt. Sie erklärt das Erstarken der radikalen Ränder aus der Ohnmacht heraus, ohne es zu entschuldigen.</li>
<li><strong>Was Vanessa sich wünscht:</strong> Ich staune, weil ich sonst nirgends positive Zukunftsbilder finde, sogar herunter gebrochen auf die verschiedenen Aktionsfelder. Sie plädiert für einen pragmatischen, zukunftsgewandten Konservatismus und konsequente Langzeitpläne für Bildung, Energiewende, Wohnraum und Verwaltung.</li>
</ul>
<p>Fast durchweg konnte ich beim Lesen zustimmend nicken. Fast? Nun ja, ein wenig fremdle ich mit dem &#8222;pragmatischen Konservatismus&#8220;, obwohl ich vom &#8222;Meinungskostüm&#8220; her vermutlich schon längst da angekommen bin (nur noch nicht ganz in der Selbstidentifikation).  Vanessa scheint es ähnlich zu gehen:</p>
<blockquote><p>&#8222;Ich sage das nicht, weil ich selbst konservativ bin und mich persönlich danach sehne. Ich empfinde mich mehr als Europäerin denn als Deutsche, empfinde wenn überhaupt einen europäischen Patriotismus. Aber ich habe den Eindruck, dass wir als eine im Herzen konservative Nation eine neue konservative Idee brauchen&#8220;</p></blockquote>
<p>Im weiteren wird diese dann in wenige Sätzen skizziert &#8211; warum lese ich so etwas nicht von den &#8222;Parteien der Mitte&#8220;?</p>
<p>Den ganzen Blogartikel sollten bittschön alle Politiker/innen und Amtstragenden lesen, denen unser aller Wohl am Herzen liegt! Zum heutigen Tag der Deutschein Einheit eine passende Lektüre, die (in <strong>#2 – Das Unkontrollierbare) </strong>auch die Abhängigkeiten thematisiert, die &#8222;<em>unser Staat aus seinem territorialen und rechtlichen Rahmen heraus nicht lösen kann</em>&#8222;.</p>
<p>Wer also Lust hat, mal einen Blick aufs Große &amp; Ganze zu werfen und ein bisschen Lesezeit mitbringt, <a href="https://blog.vanessagiese.de/2026/09/30/meine-5cent-zur-politischen-situation-ohne-dass-der-name-des-kanzlers-vorkommt/" target="_blank" rel="noopener">surft mal eben rüber ➜</a>;</p>
<p>***</p>
<p><strong>Und sonst:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://bzw-weiterdenken.de/2026/10/durch-selbstbewusstsein-zu-wohlbehagen-freiheit-und-handeln-3/" target="_blank" rel="noopener">Durch Selbstbewusstsein zu Wohlbehagen, Freiheit und Handeln, 3 (Beziehungsweise weiterdenken) </a><br />
Luisa Muraro, eine der wichtigsten Denkerinnen des italienischen Differenzfeminismus, über das weibliche Verhältnis zur Mutter.</li>
<li><a href="https://sexismusbeauftragter.wordpress.com/2026/09/30/warum-tomboys-heute-zur-identitatsfrage-werden/" target="_blank" rel="noopener">Warum Tomboys heute zur Identitätsfrage werden (Der Sexismusbeauftragte)</a><br />
Über die neue/alte (beklagenswerte!) Rollenstrenge als unbeabsichtigte Folge moderner Gender-Debatten.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Krass: Russische Hacker nutzten unbemerkt (!) mein Veggi-Blog (Cloaking)</title>
		<link>https://www.claudia-klinger.de/digidiary/2026/10/02/krass-russische-hacker-nutzten-unbemerkt-mein-veggi-blog/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2026 08:28:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben & Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Blog-Hack]]></category>
		<category><![CDATA[Cloaking]]></category>
		<category><![CDATA[Hack]]></category>
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					<description><![CDATA[Es war reiner Zufall, dass ich den Hack entdeckte. Eigentlich war ich auf der Suche nach einem &#8222;unsichtbaren&#8220; Zähler, von dem ich nicht mehr wusste, wo ich ihn eingebunden hatte. Dafür sichtete ich die Theme-Dateien meines Veggie-Blogs Unverbissen vegetarisch und fand in der Header-Datei einen langen russischen Text! Keine Ahnung, wie lange der schon da [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es war reiner Zufall, dass ich den Hack entdeckte. Eigentlich war ich auf der Suche nach einem &#8222;unsichtbaren&#8220; <a href="https://www.imcounter.com/stats/40099/year/2026" target="_blank" rel="noopener">Zähler</a>, von dem ich nicht mehr wusste, wo ich ihn eingebunden hatte. Dafür sichtete ich die Theme-Dateien meines Veggie-Blogs <a href="https://www.unverbissen-vegetarisch.de/" target="_blank" rel="noopener">Unverbissen vegetarisch</a> und fand in der Header-Datei einen langen russischen Text! Keine Ahnung, wie lange der schon da stand, das Blog hat seit einem Jahr keinen neuen Eintrag und ich war lange nicht drin.<span id="more-5131"></span></p>
<p><strong>Den Text hab ich gelöscht, damit war es aber nicht getan</strong>. Per FTP fand ich im Wurzelverzeichnis zwei Dateien, die da nicht sein sollten. Eine zeigte ich meiner Abo-KI, die meine Befürchtung bestätigte: Die Hacker hatten sich eine Hintertür eingebaut und noch andere Dateien infiziert. Nach dem Löschen ließ sich die Startseite nicht mehr aufrufen (Fehler 500), zum Glück kam ich aber noch in den Admin-Bereich. Ich will euch nicht länger mit Details langweilen: Am Ende hat ein Update auf die neueste WordPress-Version geholfen, alles ist wieder ok!</p>
<p><a href="https://www.unverbissen-vegetarisch.de/" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-582" src="https://www.claudia-klinger.de/digidiary/wp-content/uploads/2010/10/unverbissen_vegetarisch.jpg" alt="" width="480" height="126" srcset="https://www.claudia-klinger.de/digidiary/wp-content/uploads/2010/10/unverbissen_vegetarisch.jpg 480w, https://www.claudia-klinger.de/digidiary/wp-content/uploads/2010/10/unverbissen_vegetarisch-300x78.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a></p>
<p>Mein Hoster (<a href="https://www.is-fun.de/" target="_blank" rel="noopener">Is-Fun</a>) meinte dazu: &#8222;<em>Letzte Woche ist eine Lücke in WP wieder bekannt und massiv ausgenutzt worden, da hat es einige im Zyklus erwischt</em>&#8220; Es gibt einen Heise-Artikel zum Vorfall <a href="https://www.heise.de/news/WordPress-Luecke-nur-Stunden-nach-Patch-attackiert-11466076.html" target="_blank" rel="noopener">WordPress-Lücke nur Stunden nach Patch attackiert</a>, in dem es heißt:</p>
<blockquote><p>Betroffen sind WordPress-Versionen von 4.7.0 bis einschließlich 7.1.1. Bislang stehen als fehlerbereinigte Fassungen WordPress 7.1.2, 7.0.6, 6.9.9, 6.8.10 sowie Backports für alle älteren Zweige bis hinunter zu 4.7.37 zur Verfügung.</p></blockquote>
<p>Und ich hatte gedacht, mit einer Uralt-Version auf der sicheren Seite zu sein &#8211; weit gefehlt!</p>
<h2>Angriff erkennen, aber wie?</h2>
<p>Das Blog sah von außen ganz normal aus und funktionierte einwandfrei. Hätte ich nicht nach dem Zähler gesucht, hätte ich ihn garnicht entdeckt. Laut GEMINI liegt das an einer Technik namens &#8222;Cloaking&#8220; (Tarnung). Dabei prüft der eingeschleuste Schadcode, woher die Besucher kommen. Normale Browser-Aufrufe mit deutscher IP bekommen das reguläre Blog zu sehen, Suchmaschinen-Bots oder Besucher-Aufrufee, die bestimmte andere IPs mitbringen, sehen den manipulierten Inhalt. Also z.B. russischen SEO-SPAM oder Links zu illegalen Casino-Seiten, wie in meinem Fall.</p>
<p>Wie könnte man so einen Angriff also erkennen? GEMINI listet z.B. folgende Möglichkeiten:</p>
<ul>
<li>Google <code data-path-to-node="7" data-index-in-node="14">site:</code>-Abfrage: In die Suche z.B. Google &#8222;site:unverbissen-vegetarisch.de&#8220; (Domain-Name) eingeben. Zeigen sich kyrillische Zeichen oder hunderte nich existierende Unterseiten (/ru/.. wurde das Blog gehackt und für Suchmaschinen manipuliert.</li>
<li>Sicherheits-Plugins wie Wordfence oder Sucuri Security vergleichen den Code der aktiven WordPress-Installation im Hintergrund automatisch mit den offiziellen Originaldateien aus dem WordPress.org-Repository</li>
<li>Dienste wie <b data-path-to-node="15" data-index-in-node="12">Sucuri SiteCheck</b> (<code data-path-to-node="15" data-index-in-node="30"><a href="https://sitecheck.sucuri.net/" target="_blank" rel="noopener">sitecheck.sucuri.net</a></code>) testen eine Domain von außen mit verschiedenen User-Agents (z. B. als Googlebot, als Mobilsurfer, als Us-IP). Dadurch wird verstecktes Cloaking aufgedeckt, ohne dass man selbst den Code durchsuchen muss.</li>
</ul>
<p>Den letzten Tipp habe ich gerade ausprobiert.<a href="https://www.das-wilde-gartenblog.de/" target="_blank" rel="noopener"> Mein Gartenblog</a> und das <a href="https://www.das-wilde-gartenblog.de/" target="_blank" rel="noopener">Modersohn-Magazin</a> (seit Jahren eine Webleiche) sind ok, ein Glück!</p>
<p><strong>Nebenbei: </strong> Was ich mit <a href="https://www.unverbissen-vegetarisch.de/" target="_blank" rel="noopener">unverbissen-vegetarisch</a> machen soll, überlege ich zur Zeit. Meine vegane, dann vegetarische Phase ist lange Geschichte! Und zum Thema Essen zu bloggen, dazu hab&#8216; ich schon lange keine Lust mehr. Das MoMag will ich vielleicht mit kleinen Themen aus der näheren Umgebung (hyperlokal) wieder in Betrieb nehmen &#8211; da tut sich so einiges, zu dem mir mögliche Kurzpostings einfallen.</p>
<p>Und jetzt schaut doch mal, ob euer Blog auch vom Hack betroffen ist!</p>
<p>***</p>
<p><strong>Und sonst:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li class="wp-block-post-title p-name entry-title"><a href="https://notiz.blog/2026/09/30/ich-hab-gerade-wieder-spass/" target="_blank" rel="noopener">Ich hab‘ gerade wieder Spaß… (notizBlog)</a></li>
<li><a href="https://mkln.org/p/lange-nicht-gesehen-dafuer-viel-in-ordnung-gebracht" target="_blank" rel="external noopener"><span class="title">Lange nicht gesehen, dafür viel in Ordnung gebracht (mkln.org) </span></a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Das Digital Diary-Blogdesign im 27. Jahr: fast unverändert</title>
		<link>https://www.claudia-klinger.de/digidiary/2026/09/30/das-digital-diary-blogdesign-im-27-jahr-fast-unveraendert/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Claudia]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Sep 2026 10:29:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Autobiografisches]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben & Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Blogdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Mischthemenblog]]></category>
		<category><![CDATA[Theme-Design]]></category>
		<category><![CDATA[Webdesign]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf den letzten Drücker hab&#8216; ichs noch geschafft: Die Bloghexen fragten im Bloggerschnack September 2026, was uns am eigenen Blogdesign wichtig ist. Meine Antwort klingt einfach: Dass sich die Optik nicht verändert. In der Praxis macht das allerdings auch immer wieder Arbeit! Warum sollte sich das Blogdesign nicht verändern? Weil sich ständig so viel verändert [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf den letzten Drücker hab&#8216; ichs noch geschafft: Die <a href="https://forum.bloghexe.de/">Bloghexen</a> fragten im <a href="https://forum.bloghexe.de/forum/thread/767-bloggerschnack-im-september-2026-was-ist-mir-an-meinem-blogdesign-wichtig/" target="_blank" rel="noopener">Bloggerschnack September 2026</a>, was uns am eigenen Blogdesign wichtig ist. <strong>Meine Antwort klingt einfach: Dass sich die Optik nicht verändert</strong>. In der Praxis macht das allerdings auch immer wieder Arbeit!<span id="more-5123"></span></p>
<p><strong>Warum sollte sich das Blogdesign nicht verändern?</strong> Weil sich ständig so viel verändert und ich manches Blog, in das ich mich &#8222;eingelesen&#8220; hatte, plötzlich völlig verändert vorfand. Nicht nur optisch, manchmal änderte sich auch der Name oder es war auf einmal weg. Mein eigenes Blog sollte dagegen halten, sich nicht verändern, verlässlich genauso aussehen wie vor einem Jahr, ein &#8222;Fels in der Brandung&#8220; der ständigen Veränderungen sein. Mein Vorbild war und ist das <a href="https://www.youtube.com/watch?v=VBaBDCJ3iE0" target="_blank" rel="noopener">TATORT-Intro</a>, im Wesentlichen unverändert seit 1970 :-).<br />
Aber naja, ich wollte auch nicht ständig am Blog rumbasteln, lieber startete ich ein neues, endlich &#8222;<a href="https://www.das-wilde-gartenblog.de/" target="_blank" rel="noopener">themenzentriertes&#8220; Blog</a>, das dann anders aussehen durfte.</p>
<h2>Die Blogtechnik änderte sich, das Design sollte bleiben</h2>
<p>Das Digital Diary startete <a href="https://www.claudia-klinger.de/digidiary/1999/03/03/ein-besuch-in-der-psychatrie/" target="_blank" rel="noopener">im März 1999</a>, also zu einer Zeit, als so etwas noch nicht &#8222;Blog&#8220; genannt wurde. Man codete seine &#8222;<a href="https://www.claudia-klinger.de/archiv/MissingLinkAusstell/CKlinger/index.htm" target="_blank" rel="noopener">Homepage</a> (Archiv, nicht responsive)&#8220; im damals noch sehr einfachen HTML, Kommentare kamen per E-Mail und wurden &#8222;händisch&#8220; unter die Artikelseiten gesetzt. Vorläufer des Digital Diary war mein Webzine &#8222;Missing Link&#8220; &#8211; hier ein <a href="https://www.claudia-klinger.de/archiv/MissingLinkAusstell/inhalt.htm" target="_blank" rel="noopener">Zustand von 1997 (Archiviert)</a>. Es war schon recht mühsam, die Maildebatten einzupflegen, dafür tief schürfender als heutige Kommentargespräche.</p>
<p>Ein Segen war dann die nächste Technik: Frames / Rahmen, die Seite wurde aufgeteilt und für die einzelnen Sektoren mussten einzelne Dateien geschrieben und dann dann ins Frameset eingetragen werden: auch mühsam, aber immerhin konnte man jetzt Header, Seitenleiste und Footer weiter verwenden und nicht jedes Mail auf die Seite coden. Einen einzelnen Artikle konnte man so nicht verlinken, weshalb mit SSL schon bald wieder eine neune Technik kam.  Seit den &#8222;Frames&#8220; sah mit Frames so aus:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5127" src="https://www.claudia-klinger.de/digidiary/wp-content/uploads/2026/09/diary-optik-alt.jpg" alt="Digital Diary Optik 2002" width="630" height="445" srcset="https://www.claudia-klinger.de/digidiary/wp-content/uploads/2026/09/diary-optik-alt.jpg 630w, https://www.claudia-klinger.de/digidiary/wp-content/uploads/2026/09/diary-optik-alt-300x212.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 630px) 100vw, 630px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>2006: WordPress und das erste &#8222;Theme&#8220;: Leichte Modernisierung</h2>
<p>Am 28.April 2006 erschien mit &#8222;<a href="https://www.claudia-klinger.de/digidiary/2006/04/28/updates-und-haeutungen/" target="_blank" rel="noopener">Updates und Häutungen</a>&#8220; der erste Artikel auf WordPress &#8211; für mich eine Riesenerleichterung, endlich kein händisches Coden mehr! Das Theme hatte ich in Fotoshop kreiiert, die Umsetzung hat <a href="https://strictly-html.de/" target="_blank" rel="noopener">Arnd Fricke</a> für mich gemacht, denn ich hatte keine Lust, mich jetzt ins &#8222;Theme bauen&#8220; einzuarbeiten. Es ist ein superschlankes Theme, kein überflüssiger Ballast &#8211; aber optisch orientiert am &#8222;alten&#8220; Erscheinungsbild, nur ein bisschen moderner.</p>
<p>Bis heute ist die Optik so geblieben und wirkt jetzt natürlich eher &#8222;antik&#8220;. Als die Blogs so bildlastig wurden, hab&#8216; ich mich dem verweigert. Für jeden Beitrag ein Bild suchen zu müssen, wäre nur eine lästige Arbeit gewesen! Als &#8222;Mischthemenblog&#8220; hatte ich sowieso keine Chance auf große Reichweite, also konnte ich das zwanghafte Bebildern auch gleich lassen. Die gute <a href="https://stefanpfeiffer.blog/2026/09/24/lesbarkeit/" target="_blank" rel="noopener">LESBARKEIT</a> der Artikel ist &#8211; neben der gleich bleibenden Optik &#8211; mein oberster Wert, deshalb nutze ich Zwischenüberschriften, eingerückte Zitate, Fettungen &#8211; und manchmal auch ein Bild, wenn es der Artikel erfordert.</p>
<p><strong>Was viel Arbeit macht</strong>: Wäre es nur das Übertragen aller vorherigen Beiträge in WordPress gewesen, hätte es immerhin ein Ende gehabt. Aber noch heute bin ich ab und zu stundenlang damit beschäftigt, alte interne und externe Links zu reparieren, zu entfernen oder die alte Zielseite im <a href="https://archive.org/" target="_blank" rel="noopener">Internet-Archiv</a> zu suchen und zu verlinken. (Hier der <a href="https://www.claudia-klinger.de/digidiary/2007/06/20/wie-man-13-blogs-kommentiert-ohne-zu-langweilen">arbeitsintensivste Blogpost</a>, ein altes Blogprojekt mit zig Links zu &#8222;toten&#8220; Blogs)</p>
<p>Dass das Digital Diary in späteren Jahren zunehmend per Smartphone gelesen wird, fand ich übrigens bedauerlich. Auf dem Miniscreen bleibt vom Design kaum etwas übrig &#8211; nur auf dem Desktop entfaltet sich der Anblick, der mir immer noch gut gefällt. Hier mal als Bild (wegen der Handy-User):</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-5126" src="https://www.claudia-klinger.de/digidiary/wp-content/uploads/2026/09/digidiary-optik.jpg" alt="Digital Diary Design" width="630" height="354" srcset="https://www.claudia-klinger.de/digidiary/wp-content/uploads/2026/09/digidiary-optik.jpg 630w, https://www.claudia-klinger.de/digidiary/wp-content/uploads/2026/09/digidiary-optik-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 630px) 100vw, 630px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Wichtige Mini-Elemente im Blogdesign</h2>
<p>Die &#8222;zwei Augen&#8220; als Autorinnen-Icon vor jedem Beitrag entstammen einem alten Foto von mir. Die roten Plus-Zeichen vor den Seitenspalten-Links gab es auch schon vor dem &#8222;Theme&#8220;. Dazu gekommen sind die kleinen roten Icons für Links nach außen innerhalb der Texte &#8211; eine Idee von Arnd. Das LOGO links neben dem Text ist seit bald 27 Jahren dasselbe und zeigt einen Blick auf meinen Arbeitsplatz, wie er damals aussah. Alles zusammen ergibt auch ohne Beitragsbilder den typischen Diary-Look.</p>
<p>Trotz alledem: Ab und zu denke ich drüber nach, ob ich nicht doch mal etwas ändern sollte? Ich denke da vor allem an die Schriften, da gibt es wirklich schönere! Was meint Ihr?</p>
<p>***</p>
<p><strong>Und sonst:</strong></p>
<ul>
<li class="wp-block-post-title"><a href="https://einfachmalselbstgedacht.com/2026/09/08/warum-sieht-mein-blog-aus-wie-er-aussieht-bloggerschnack/" target="_blank" rel="noopener">Warum sieht mein Blog aus, wie er aussieht? – Bloggerschnack (einfachmalselbstgedacht.com)</a></li>
<li><a href="https://horstschulte.com/bloggerschnack-im-september-2026-mein-blogdesign/">Bloggerschnack im September 2026: Mein Blogdesign? – Horst Schulte</a></li>
<li class="post-title"><a href="https://loveanjalove.de/bloggerschnack-september-26-was-ist-mir-an-meinem-design-wichtig/" target="_blank" rel="noopener">Bloggerschnack September 26`- Was ist mir an meinem Design wichtig? (loveanjalove.de)</a></li>
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<p class="post-title"><a href="https://www.romanjasiek.de/bloggerschnack-september-2026-blogdesign/" target="_blank" rel="noopener">Bloggerschnack September 2026: Was ist mir an meinem Blogdesign wichtig?</a></p>
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