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	<title>Cornelia Fleischer &#124; Blog</title>
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		<title>Mein Blog ist umgezogen!</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Feb 2013 10:46:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Fleischer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Feed-Abonnenten! Meine Website ist umgezogen und in diesem Zuge hat sich auch mein Newsfeed geändert. Um weiterhin aktuelle Blog-Artikel lesen zu können, abonnieren Sie bitte folgenden Feed: http://feeds.feedburner.com/coflycoaching Herzliche Grüße, Cornelia Fleischer]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Liebe Feed-Abonnenten!</p>
<p>Meine Website ist umgezogen und in diesem Zuge hat sich auch mein Newsfeed geändert.</p>
<p>Um weiterhin aktuelle Blog-Artikel lesen zu können, abonnieren Sie bitte folgenden Feed:<br />
<a rel="nofollow" target="_blank" href="http://feeds.feedburner.com/coflycoaching">http://feeds.feedburner.com/coflycoaching</a></p>
<p>Herzliche Grüße,<br />
Cornelia Fleischer</p>
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		<title>Geschichte einer gelungenen Veränderung: Ein Interview mit Sina Erkenbrecher von melovely</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jan 2013 09:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Fleischer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berufliche Neuorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Job]]></category>
		<category><![CDATA[Kündigung]]></category>
		<category><![CDATA[Melovely]]></category>
		<category><![CDATA[Neuorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Startup]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Sina, du hast eine spannende berufliche Veränderung hinter dir. Wie sah deine berufliche Anfangssituation aus? Und wo stehst du heute? Bis 2009 war ich Projektleiterin im Bereich Online-Marketing in einem großen Unternehmen. Mein Arbeitsumfeld in diesem rund 40 Jahre alten Konzern war geprägt von starren Strukturen und belastenden Arbeitsbedingungen. Heute bin ich selbstständig und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><b><img class="alignleft size-full wp-image-2453" alt="Sina Erkenbrecher" src="http://www.blog.co-fly-coaching.de/wp-content/uploads/2013/01/sina.jpg" width="250" height="250" />Liebe Sina, du hast eine spannende berufliche Veränderung hinter dir. Wie sah deine berufliche Anfangssituation aus? Und wo stehst du heute?</b></p>
<p>Bis 2009 war ich Projektleiterin im Bereich Online-Marketing in einem großen Unternehmen. Mein Arbeitsumfeld in diesem rund 40 Jahre alten Konzern war geprägt von starren Strukturen und belastenden Arbeitsbedingungen.</p>
<p>Heute bin ich selbstständig und treffe alle Entscheidungen selbst. Mit zwei anderen Personen habe ich 2010 das Unternehmen <a rel="nofollow" target="_blank" title="melovely" href="http://www.melovely.de/" target="_blank"><i>melovely</i></a> gegründet, mit dem wir jungen Designern von Schmuck und Accessoires helfen, ihre Produkte online zu vertreiben. <span id="more-2446"></span></p>
<p><b>Was war der Auslöser für deine Entscheidung, dich beruflich zu verändern?</b></p>
<p>Unzufrieden war ich schon lange. Ich fühlte mich in meinem alten Job wie in einem Laufrad. Es gab immer mehr Projekte, kaum Anerkennung und Überstunden bis zum Umfallen waren eine Selbstverständlichkeit. Der Weg bis zu meiner Kündigung war trotzdem ein langer Prozess.</p>
<p>Einerseits haben mich meine Kollegen gehalten. Die Arbeit in meinem Team hat viel Spaß gemacht und den Frust über die sonstigen Rahmenbedingungen etwas gemildert. Von meinem Umfeld bekam ich zudem wenig Ermutigung, mich zu verändern. Hinweise wie „Woanders ist es auch nicht besser!“ haben mich zunächst verunsichert und ich versuchte daher, den nötigen Ausgleich für meine Unzufriedenheit in meinem Privatleben zu finden. Langfristig hat das aber nicht ausgereicht.</p>
<p>Am Ende war es ein Schlüsselerlebnis, das mir den entscheidenden Impuls zur Kündigung gab: Mein Chef legte mir einen 10-Punkte-Plan vor mit Aufgaben, die ich zusätzlich erfüllen sollte. Als Gegenleistung bot er mir eine Gehaltserhöhung von 50,- Euro. Ich war empört und es dauerte nicht mehr lange bis ich eines Morgens aufwachte und wusste: Heute werde ich kündigen. Dass ich noch nicht wusste wie es weitergehen würde, war mir mittlerweile egal.</p>
<p><b>Was hat dir am meisten geholfen, diesen Schritt ins Ungewisse zu wagen?</b></p>
<p>Einerseits war der Leidensdruck für mich irgendwann so groß, dass ich einfach handeln musste. Allein schon wegen der gesundheitlichen Probleme, die irgendwann hinzukamen.</p>
<p>Ganz entscheidend waren aber auch die positiven Impulse, die mir den Weg erleichtert haben. Einerseits habe ich mir für diese Umbruchphase professionelle Begleitung gesucht. Mindestens genauso wichtig waren jedoch die Gespräche mit anderen Menschen, die einen ähnlichen Schritt schon gegangen waren. Eine ehemalige Kollegin, die schon vor mir gekündigt hatte, war für mich beispielsweise eine wichtige Bezugsperson, die mich inspiriert und ermutigt hat. Darüber hinaus besuchte ich über mehrere Monate ein Seminar, in dem sich eine Gruppe von Menschen traf, die sich alle beruflich verändern wollten. Der Austausch mit Gleichgesinnten hat mir schon immer viel Kraft gegeben.</p>
<p><b>Die meisten Menschen, die ihren Job verlassen wollen, haben große Angst vor der Unsicherheit, die sich nach einer Kündigung auftut. Wie ging es dir als die Kündigung ausgesprochen war und wie hast du dich danach zurechtgefunden?</b></p>
<p>Ich war nach der Kündigung unglaublich erleichtert. Am Ende ist mir der Ausstieg viel leichter gefallen als ich erwartet hatte. Es hat jedoch noch eine Weile gedauert bis die Erleichterung auch körperlich ankam und gesundheitliche Beschwerden verschwanden. Ich musste auch erst einmal diesen Druck loswerden, den ich aus dem Berufsalltag gewohnt war. Anfangs hatte ich immer das Gefühl, ich müsste meine freie Zeit irgendwie füllen – bis ich mich schließlich ähnlich gestresst fühlte wie vorher im Job. Aber auch das legte sich mit der Zeit.</p>
<p>Als es dann um die Neuorientierung ging, war es für mich zunächst wichtig meine neu gewonnene Freiheit zu schützen. Erstaunlicherweise bekam ich in dieser Zeit recht viele Jobangebote, für die ich aber nicht offen war. Ich wollte mir Zeit lassen eine neue Richtung zu finden, und auch hierbei war für mich der Austausch mit anderen sehr wichtig. Dabei habe ich versucht meine bisherige Berufsbiographie mal völlig zu vergessen und mich nur zu fragen „Welche offenen Bedürfnisse gibt es um mich herum, die ich mit meinen Fähigkeiten abdecken kann?“ Gemeinsam mit meinem Partner, der zu diesem Zeitpunkt auch seinen Job gekündigt hatte, verbrachte ich viel Zeit mit Brainstorming – und daraus entstand schließlich die Grundidee für <i>melovely</i>. Mein Erfahrung ist: Wenn man wirklich offen ist für eine neue Materie, dann entstehen automatisch neue Ideen, Kontakte und Möglichkeiten.</p>
<p><b>Eine Unternehmensgründung ist ja nicht ohne. 80% aller StartUps scheitern – ihr seid schon seit 2 Jahren dabei. Gab es für dich beim Aufbau von<i> melovely</i> eine Phase, die besonders schwierig war?</b></p>
<p>Eine Selbstständigkeit ist natürlich kein Zuckerschlecken, denn man trägt permanent eine große Verantwortung. Das Gute ist, dass wir in einem stabilen Team zusammenarbeiten: Wir ergänzen uns gut und waren auf diese Weise bisher allen Herausforderungen gewachsen.</p>
<p>Der vielleicht schwierigste Moment war für mich der Zeitpunkt, an dem wir für den Aufbau des Unternehmens einen Gründerkredit aufgenommen haben. Da ging es plötzlich um eine Menge Geld und ich habe gespürt: Jetzt wird es ernst. Die Zeit der Planung und des Ideenentwickelns hatte etwas Spielerisches und Leichtes gehabt – mit dem Kredit kam jedoch ein gewisser Druck in unser Vorhaben und auch die Sorge, dass wir uns vielleicht übernehmen könnten. Es war der Moment wo ich mich entscheiden musste, ob ich das wirklich will – und ich wollte!</p>
<p>Letztendlich war mein Vorgehen immer bestimmt von dem Gefühl: Wenn wir irgendwann mit dem Unternehmen scheitern sollten, dann kann ich damit auch leben. Hauptsache ich bin meinem Gefühl gefolgt und habe es ausprobiert. Bisher habe ich damit nur gute Erfahrungen gemacht.</p>
<p><b>Seit deinem anfänglichen Wunsch dich beruflich zu verändern, sind inzwischen schon vier Jahre vergangen und du kannst auf eine Menge Erfolge zurückblicken. Welche ist die wichtigste Erkenntnis, die du auf Deinem Weg der Veränderung gewonnen hast?</b></p>
<p>Ich würde heute nicht mehr so lange zögern, weil ich weiß: Wenn man beginnt den eigenen Wünschen auf den Grund zu gehen und Altes loszulassen, dann öffnen sich neue Türen fast von alleine.</p>
<p><b>Und welchen Rat würdest du anderen mit auf den Weg geben, die heute an der Schwelle zu Veränderung stehen?</b></p>
<p>Ich kann nur empfehlen sich mit anderen auszutauschen und das Gespräch zu suchen! Es gibt immer jemanden, der schon einen Schritt weiter ist und von dem man lernen kann. Gleichzeitig finde ich es wichtig, sich bewusst fernzuhalten von Miesmachern und destruktiven Kritikern. Die junge Pflanze der Veränderung will behütet sein!</p>
<p>Ab und zu ist es auch sinnvoll, sich die Frage zu stellen: Wenn mein Leben heute zu Ende wäre, würde ich es dann bereuen, etwas Bestimmtes nicht gemacht zu haben? Die Antwort auf diese Frage kann Augen öffnen.</p>
<p><b>Danke, Sina, für das Teilen deiner Erfahrungen – und allen, die sich noch am Anfang der Veränderung befinden, viel Kraft und hilfreiche Weggefährten!</b></p>
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		<title>Seminarankündigung: Mut zur Veränderung &#8211; Herausforderungen meistern.</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Dec 2012 09:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Fleischer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berufliche Neuorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Heldenreise]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Seminare]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung im Allgemeinen]]></category>
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		<category><![CDATA[Seminar]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>

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		<description><![CDATA[Termin: 2. Februar 2013 Zeit: 10h-17h Ort: Tangoloft, Gerichtstraße 23, 13347 Berlin Kosten: 159,- Euro Teilnehmerzahl: 6 Getränke und Mittags-Snack inklusive Anmeldung unter: (030) 228 073 70 Manchmal ist es im Leben nötig, die Richtung zu wechseln – sei es im Job, im Studium oder in einer privaten Beziehung. Doch oft ist es nicht einfach, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img src="http://www.blog.co-fly-coaching.de/wp-content/uploads/2012/12/portrait-heldenseminar.jpg" alt="portrait-heldenseminar" width="400" class="alignleft size-full wp-image-2629" /><b><span style="color: #84345a;">Termin: 2. Februar 2013</span><br />
<span style="color: #84345a;"> Zeit: 10h-17h<br />
Ort: Tangoloft, Gerichtstraße 23, 13347 Berlin</span><br />
<span style="color: #84345a;"> Kosten: 159,- Euro</span><br />
<span style="color: #84345a;"> Teilnehmerzahl: 6</span><br />
<span style="color: #84345a;">Getränke und Mittags-Snack inklusive</span><br />
<span style="color: #84345a;"> Anmeldung unter: (030) 228 073 70</span></b></p>
<p><strong>Manchmal ist es im Leben nötig, die Richtung zu wechseln – sei es im Job, im Studium oder in einer privaten Beziehung.</strong> Doch oft ist es nicht einfach, sich auf den Weg zu machen, denn man muss dafür etwas Vertrautes hinter sich lassen und Risiken eingehen. Der Zuspruch aus dem Umfeld ist dabei nicht immer groß. Lernen Sie, wie Sie die Herausforderung meistern können und lassen Sie sich von Gleichgesinnten inspirieren!</p>
<p><strong>In dem eintägigen Workshop geht es darum, die Stationen kennenzulernen, die man durchläuft, wenn man erfolgreich etwas verändern will.</strong> Angefangen von anfänglichen Ängsten bis hin zum Erreichen des Ziels.</p>
<p>Die Auseinandersetzung mit Heldenmythen bringt Klarheit und Orientierung: Der Held, den wir aus Geschichten kennen, ist das Sinnbild für die Überwindung von Widerständen. <strong>Sie werden sich im Seminar Ihrer eigenen Heldenbiographie bewusst und können Ihre Veränderungskompetenz erheblich verbessern.</strong> Die Angst vor möglichen Hindernissen wird kleiner und der Umgang mit ihnen spielerischer.</p>
<p><strong>Die kleine Gruppe bietet einen geschützten Rahmen für gegenseitigen Austausch und eine kreative Annäherung an die eigene Herausforderung.</strong> Das Seminar dient gleichermaßen als Inspiration und als Starthilfe zur Umsetzung der eigenen Veränderungswünsche. Es richtet sich an alle, die in ihrem Leben wirklich etwas bewegen wollen. </p>
<p>Ich freue mich auf Sie!<br />
<img src="http://www.blog.co-fly-coaching.de/wp-content/uploads/2012/12/unterschrift.jpg" alt="unterschrift" width="350" class="alignnone size-full wp-image-2609" /></p>
<p><span style="color: #84345a;"><strong>Teilnehmerstimmen:</strong></span></p>
<blockquote><p><em><span style="color: #84345a;">Ich habe mitgenommen:</span></em></p>
<ul>
	<span style="color: #84345a;">
<li><em>die Erkenntnis, dass die Überwindung von Ängsten eine befreiende Wirkung hat</em></li>
<li><span style="color: #84345a;"><em>dass es darum geht, sich handelnd auf den Weg zu machen, auszuprobieren, am Anfang nichts Perfektes zu erwarten, sondern schlicht einen tatsächlichen Anfang im Handeln</em></span></li>
<p></span>
</ul>
<p><span style="color: #84345a;"><em>(Angela M.)</em></span></p></blockquote>
<blockquote><p><em><span style="color: #84345a;">Endlich weiß ich, dass ich schon längst eine Heldin bin. Auf ins nächste Abenteuer &#8230; auf zur nächsten Heldenreise! (Dagmar D.)</span></em></p></blockquote>
<blockquote><p><em><span style="color: #84345a;">Ich habe eine interessante Reise mit mir als Helden erlebt und tolle Weggefährten mit an Bord gehabt. Die Motivation, Dinge intuitiv anzugehen und einfach mal wieder kreativ zu sein, hat mich sehr begeistert! (anonym)</span></em></p></blockquote>
<blockquote><p><em><span style="color: #84345a;">Eine inspirierende Reise! Die Heldin ist berauscht und durfte Kraft für ihren weiteren Weg schöpfen &#8211; Dankeschön! (anonym)</span></em></p></blockquote>
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		<item>
		<title>Wie Veränderung schaden kann.</title>
		<link>http://www.blog.co-fly-coaching.de/2012/12/wie-veraenderung-schaden-kann/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Dec 2012 15:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Fleischer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung im Allgemeinen]]></category>
		<category><![CDATA[Abgrenzung]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Einfluss]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderungsbedarf]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor Kurzem war ich auf der Suche nach einem Zahnarzt. Ich hatte keine Schmerzen, es sollte nur eine Routineuntersuchung sein. Bei dem ersten Zahnarzt, den ich aufsuchte, wurde mir im Wartezimmer ein Espresso angeboten – das konnte nichts Gutes verheißen. Und tatsächlich, die Empfehlung lautete: Sie haben zwar keine Karies, aber Sie sollten sämtliche Füllungen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img class="alignright size-full wp-image-2399" title="veraenderung-abgelehnt" alt="" src="http://www.blog.co-fly-coaching.de/wp-content/uploads/2012/12/veraenderung-abgelehnt.jpg" width="250" height="250" />Vor Kurzem war ich auf der Suche nach einem Zahnarzt. Ich hatte keine Schmerzen, es sollte nur eine Routineuntersuchung sein. Bei dem ersten Zahnarzt, den ich aufsuchte, wurde mir im Wartezimmer ein Espresso angeboten – das konnte nichts Gutes verheißen. Und tatsächlich, <strong>die Empfehlung lautete: Sie haben zwar keine Karies, aber Sie sollten sämtliche Füllungen erneuern lassen. Eine Generalüberholung quasi.</strong> Ähnliches erlebte ich bei zwei weiteren Zahnärzten, bis ich schließlich auf einen vierten stieß, der sagte: Bei Ihnen ist alles bestens!</p>
<p><strong>Es gibt Menschen, die einem einen Veränderungsbedarf einreden, den man gar nicht hat.</strong> <span id="more-2398"></span>Dieses Phänomen ist unter anderem gesellschaftlich bedingt. Die Möglichkeiten der Persönlichkeitsentwicklung sind heutzutage sehr umfangreich. Neben zahlreichen Therapie-Angeboten gibt es Seminare zur Selbsterfahrung in vielen Variationen sowie umfangreiche Literatur zur Beratung in allen Lebenslagen. <strong>Die eigene Veränderungsbereitschaft scheint inzwischen nicht nur Krisenmaßnahme, sondern auch Paradigma zu sein.</strong><strong> Mit der Vielzahl der Angebote ist die Orientierung verloren gegangen, welche Veränderung notwendig und welche überflüssig ist.</strong></p>
<p>Im Coaching begegne ich nicht selten dieser Fragestellung. <strong>Ein gutes Coaching hilft Menschen nicht nur, sich für Veränderungen, sondern im Zweifel auch gegen eine solche Veränderung zu entscheiden</strong>. Im ersten Fall geht es darum, die Risikobereitschaft des Klienten zu fördern, im zweiten Fall darum, die Fähigkeit zur Abgrenzung vor fremder Einflussnahme zu unterstützen. Für die seelische Gesundheit ist es wichtig, eine Balance zu finden zwischen dem eigenen Bedürfnis nach Stabilität und dem Wunsch nach Wachstum und Veränderung. <strong>Für eine Veränderung sollte der Zeitpunkt stimmen, sowie auch die Motivation und die Kraftreserven.</strong> Niemand kann diese Dinge besser beurteilen als man selbst.</p>
<p>Wann hatten Sie zuletzt den Eindruck, dass Sie zu einer Veränderung gedrängt wurden?</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Warum Zögern ein Schritt nach vorne sein kann.</title>
		<link>http://www.blog.co-fly-coaching.de/2012/12/warum-zoegern-ein-schritt-nach-vorne-sein-kann/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Dec 2012 14:14:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Fleischer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berufliche Neuorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung im Allgemeinen]]></category>
		<category><![CDATA[Abwehr]]></category>
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		<category><![CDATA[Unsicherheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Weigerung]]></category>
		<category><![CDATA[Zögern]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Aufforderung zur Veränderung ist im ersten Moment meist unangenehm – egal, ob sie durch eigene Unzufriedenheit, durch eine Krankheit oder in Form einer großen Aufgabe an einen herangetragen wird. Der natürliche erste Impuls ist es, sich gegen die Veränderung zu wehren, indem man ihre Notwendigkeit in Frage stellt und nach einem Weg sucht, das [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong><img class="alignright size-full wp-image-2356" title="Verstecken" src="http://www.blog.co-fly-coaching.de/wp-content/uploads/2012/12/verstecken.jpg" alt="Verstecken" width="300" height="199" />Eine Aufforderung zur Veränderung ist im ersten Moment meist unangenehm </strong>– egal, ob sie durch eigene Unzufriedenheit, durch eine Krankheit oder in Form einer großen Aufgabe an einen herangetragen wird. Der natürliche erste Impuls ist es, sich gegen die Veränderung zu wehren, indem man ihre Notwendigkeit in Frage stellt und nach einem Weg sucht, das Leben wie bisher weiterzuführen.</p>
<p>Außenstehende neigen dazu, diesen Widerstand als konfrontationsscheu abzuwerten. Ein spontanes Commitment zu einer Herausforderung wird hingegen als tatkräftig und entschlossen wahrgenommen. <span id="more-2355"></span>Auch die Betroffenen selbst fühlen sich in der Phase der zögerlichen Ambivalenz oft unwohl und aufgrund der eigenen Unsicherheit minderwertig. <strong>In der ersten Phase des Umbruchs ist es jedoch wichtig den Veränderungsbedarf infrage zu stellen.</strong></p>
<p>Sicher haben Sie schon viele Situationen erlebt, in denen Sie darüber nachgedacht haben etwas zu verändern. Stellen Sie sich vor, Sie hätten jeden Veränderungsimpuls sofort in die Tat umgesetzt. Möglicherweise hätten sie dann voreilige Entscheidungen getroffen und leichtfertig einen Job oder eine Beziehung aufgegeben. Der Moment der Weigerung ermöglicht es, innezuhalten und die Notwendigkeit des Wandels auf den Prüfstand zu stellen. <strong>Manche Dinge muss man erst in Frage stellen, um sich ihrer sicher sein zu können.</strong></p>
<p>Die Herausforderung in der Phase der Abwehr besteht darin, die eigene Ambivalenz als wichtigen Baustein einer möglichen Veränderung zu akzeptieren. <strong>Der eigene Widerstand will wahrgenommen und verstanden werden.</strong> Gelingt dies nicht, läuft man Gefahr in der Verweigerung zu verharren. Eine Entscheidung – sei es in Richtung Veränderung oder Beständigkeit – wird auf diese Weise erschwert oder verhindert. Das Zögern ist der erste Schritt zur Entscheidungsfindung und erfordert eine aktive Auseinandersetzung mit sich selbst.</p>
<p>Wie sind Sie mit Ihrer Abwehr Umgegangen als Sie das letzte Mal zu einer größeren Veränderung aufgefordert waren?</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Warum Trennungen Sicherheit geben können.</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Nov 2012 07:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Fleischer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berufliche Neuorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung im Allgemeinen]]></category>
		<category><![CDATA[Abschied]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Job]]></category>
		<category><![CDATA[Neubeginn]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Leben besteht aus einem beständigen Wechsel zwischen Abschied und Neubeginn. Als einzelner wird man dabei sowohl mit unfreiwilligen Trennungen konfrontiert, als auch mit dem gelegentlichen Bedürfnis, sich aktiv von Altem und Überfälligem zu befreien. Für die seelische Gesundheit eines Menschen ist es wichtig, sich sowohl dem ständigen Wandel anpassen, als auch Sicherheiten bewusst verlassen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-2340" title="Abschied" src="http://www.blog.co-fly-coaching.de/wp-content/uploads/2012/11/abschied.jpg" alt="Abschied" width="300" height="210" />Das Leben besteht aus einem beständigen Wechsel zwischen Abschied und Neubeginn.</strong> Als einzelner wird man dabei sowohl mit unfreiwilligen Trennungen konfrontiert, als auch mit dem gelegentlichen Bedürfnis, sich aktiv von Altem und Überfälligem zu befreien. Für die seelische Gesundheit eines Menschen ist es wichtig, sich sowohl dem ständigen Wandel anpassen, als auch Sicherheiten bewusst verlassen zu können, wenn eine Trennung erforderlich ist.</p>
<p>Leichter gesagt als getan: <strong>Wer seinen Job kündigen oder eine Beziehung beenden will, ist oft hin- und hergerissen</strong> zwischen dem starken Bedürfnis, die Umstände zu verbessern, und der gleichzeitigen Angst vor Verlust. Letzteres ist für viele so belastend, dass sie im Zweifelsfall lieber bleiben, wo sie sind, statt ein Risiko einzugehen. <span id="more-2339"></span></p>
<p>Die Folge von einem solchen Vorgehen wird oft unterschätzt<strong>. Durch die gewohnten äußeren Bedingungen mag dabei ein Stück Sicherheit gewahrt werden – was jedoch maßgeblich beeinträchtigt wird, ist die innere Sicherheit.</strong> Selbstbewusstsein bedeutet, sich für seine Interessen einsetzen und mit den eigenen Bedürfnissen abgrenzen zu können. Wer über langen Zeitraum darauf verzichtet, stellt das eigene Selbstbewusstsein immer wieder in Frage und beschädigt sich damit selbst.</p>
<p>Vielleicht kennen Sie das Gefühl, dass eine lang gefürchtete Trennung – privater oder beruflicher Natur – befreiend wirken kann, wenn sie überfällig war. <strong>Das Zusammenfinden und Auseinandergehen ist ein in der Natur angelegter Prozess</strong>, der sich nicht nur in Geburt und Tod widerspiegelt. Auch Arbeitsverhältnisse, Freundschaften oder die Angemessenheit der Lebensumstände können ‚sterben‘ und wollen bei Zeiten wiedergeboren werden. <strong>Selbstbewusstes Handeln heißt, die eigene verantwortungsvolle Rolle darin anzunehmen.</strong></p>
<p>Welchen Abschied schieben Sie schon lange vor sich her?</p>
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		<title>Selbstvertrauen entsteht durch Handeln.</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Nov 2012 15:03:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Fleischer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Wunsch, die eigene Lebens- oder Berufssituation zu verändern, bringt oft Unsicherheit mit sich. Selbst wenn der Leidensdruck, der zur Veränderung ruft, groß ist, kann der Abschied von vertrauten Gewohnheiten schwer fallen. Insbesondere dann, wenn noch keine neue Perspektive in Sicht ist, die einem Halt geben kann. Wie kann ich mein Leben verändern und mich [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img class="alignright size-full wp-image-2310" title="Handeln" src="http://www.blog.co-fly-coaching.de/wp-content/uploads/2012/11/handeln.jpg" alt="Handeln" width="300" height="225" />Der Wunsch, die eigene Lebens- oder Berufssituation zu verändern, bringt oft Unsicherheit mit sich. <strong>Selbst wenn der Leidensdruck, der zur Veränderung ruft, groß ist, kann der Abschied von vertrauten Gewohnheiten schwer fallen.</strong> Insbesondere dann, wenn noch keine neue Perspektive in Sicht ist, die einem Halt geben kann.</p>
<p><strong>Wie kann ich mein Leben verändern und mich gleichzeitig sicher fühlen?</strong> Mit dieser Frage kommen viele Menschen ins Coaching – in der Hoffnung, dass es eine Methode gibt, mit der sich ein risikofreier Schlachtplan oder ein Traumjob mit Erfolgsgarantie finden lässt. <span id="more-2309"></span></p>
<p>Neuorientierungsphasen gleichen oft einer Odyssee. Man macht sich auf den Weg und weiß nicht, wann und wo man ankommen wird. Ideen werden entwickelt, überdacht und zum großen Teil verworfen. <strong>Neuorientierung ist kein linearer Prozess, sondern eine Reise ins Ungewisse, in der es gilt, Material für eine zukünftige Entscheidung zu sammeln</strong> – sei es durch praktische Erfahrungen, Gespräche oder Literatur. Ob ein Schlachtplan wasserdicht ist, weiß man meist erst, wenn er sich bewährt hat.</p>
<p>Die Frage, wie man in der Veränderung Sicherheit finden kann, ist berechtigt – allerdings lässt sich die Sicherheit nicht dadurch finden, dass der Weg abgesichert, der Erfolg von dritter Seite garantiert oder Gefahren negiert werden. <strong>Sicherheit finden Menschen, die sich einer Veränderung stellen, in ihrer Grundmotivation, ihrer Entschlossenheit und ihrem Durchhaltevermögen.</strong> Jeder Mensch verfügt über diese Fähigkeiten, wenn es um eine Sache geht, die ihm wichtig ist.</p>
<p>Im Laufe seines Lebens hat sich jeder Erwachsene vielfach (neu) orientiert, im Kleinen wie im Großen. Wenn es Menschen nicht gelingt, diese Erfahrungen auf anstehende Veränderungsprozesse anzuwenden, dann mangelt es in der konkreten Situation meist an Selbstvertrauen, Risikobereitschaft bzw. Abgrenzungsvermögen – ein gutes Coaching wird daher an diesen Punkten ansetzen.</p>
<p>Wo finden Sie Sicherheit in unsicheren Lebenssituationen?</p>
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		<title>Leistung ja – aber bitte richtig.</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Oct 2012 19:12:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Fleischer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Menschen wachsen mit den Herausforderungen, die sie sich im Laufe des Lebens suchen. Im Grunde ist das ein Entwicklungsgesetz. Kein Kind muss motiviert werden gehen, laufen und sprechen zu lernen – unabhängig von der kulturellen Umgebung. Während der Schulzeit, erst recht aber im beruflichen Leben, nimmt jedoch die Zahl derjenigen Menschen zu, die Leistungsanforderungen keineswegs [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img class="alignleft size-full wp-image-2299" title="Druck" src="http://www.blog.co-fly-coaching.de/wp-content/uploads/2012/10/druck.jpg" alt="Druck" width="250" height="250" />Menschen wachsen mit den Herausforderungen, die sie sich im Laufe des Lebens suchen. Im Grunde ist das ein Entwicklungsgesetz. <strong>Kein Kind muss motiviert werden gehen, laufen und sprechen zu lernen – unabhängig von der kulturellen Umgebung.</strong> Während der Schulzeit, erst recht aber im beruflichen Leben, nimmt jedoch die Zahl derjenigen Menschen zu, die Leistungsanforderungen keineswegs als bereichernd, sondern primär als Stress empfinden. Eine Begleiterscheinung davon ist das viel diskutierte Burnout-Syndrom.</p>
<p>Wie kann es sein, dass ein natürliches Bedürfnis zum Krankheitsphänomen wird? <span id="more-2298"></span></p>
<p><strong>Die Qualität der schulischen Bildung wird in der veröffentlichten Meinung dafür verantwortlich gemacht, dass sie weder den Bedürfnissen der Kinder, noch den Leistungsanforderungen der Gesellschaft gerecht wird.</strong></p>
<p>Harald Martenstein nimmt in seiner <a rel="nofollow" target="_blank" title="Kolumne vom 21.10.2012" href="http://www.tagesspiegel.de/meinung/gescheiterte-schulpolitik-berlins-teure-analphabeten/7279580.html" target="_blank">sonntäglichen Kolumne</a> im Berliner ‚Tagessspiegel‘ auf diese Debatte Bezug und kritisiert die mangelnde Leistungsorientierung. „Das Wort Leistung gilt ja mancherorts geradezu als Verstoß gegen die Menschenrechte“ sagt Martenstein. Dabei sei zum Lernen manchmal ein gewisses Maß an Druck erforderlich. „Druck, der sehr menschenfreundlich ist, wenn er den Kindern ein späteres Leben als Analphabet und Dauerarbeitsloser erspart.“</p>
<p>Lernprozesse beruhen auf organisierten oder zufälligen Herausforderungen, an denen sich Fähigkeiten entwickeln können. Insofern trifft Martenstein den Kern des Problems. <strong>Andererseits bieten Lernprozesse, die Druck ausüben, weit weniger Entwicklungsmöglichkeiten als diejenigen, die man sich selbst gewählt hat.</strong> Der renommierte Neurowissenschaftler Gerald Hüther hat diesen hirnphysiologischen Zusammenhang in seinen Studien nachgewiesen.</p>
<p>Um Menschen zu Herausforderungen zu motivieren, haben wir in unserer Leistungsgesellschaft das Prinzip von Belohnung und Bestrafung etabliert. Das funktioniert für gewöhnliche Leistungen ganz passabel. Es reduziert Menschen allerdings auf ein Reiz-Reaktions-Schema, und erhöhter Druck verhilft nicht automatisch zu mehr Leistung. <strong>Wer eine außergewöhnliche Leistung erbringen oder neue (Lern)Wege beschreiten will, ist darauf angewiesen, die Herausforderung innerlich zu bejahen.</strong></p>
<p>Wie geht es Ihnen mit Ihren alltäglichen Herausforderungen? Reagieren Sie auf Druck oder können Sie sich für die Anforderungen begeistern?</p>
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		<title>Warum es für einen Neuanfang nie zu spät ist.</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Oct 2012 12:15:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Fleischer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berufliche Veränderung ist immer mit einem Lernprozess verbunden. Wer neue Wege einschlägt, fühlt sich am Anfang oft orientierungslos und merkt, dass das bisherige Alltagswissen nicht mehr ausreicht, um sich in dem unbekannten Terrain zurechtzufinden. Beim Erlernen eines neuen Berufes ist es nötig, neue Kompetenzen zu erwerben und sich mit den Gegebenheiten der neuen Branche vertraut [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img class="alignleft size-full wp-image-2267" title="Lernprozess" src="http://www.blog.co-fly-coaching.de/wp-content/uploads/2012/10/lernprozess.jpg" alt="Lernprozess" width="300" height="218" /><strong>Berufliche Veränderung ist immer mit einem Lernprozess verbunden.</strong> Wer neue Wege einschlägt, fühlt sich am Anfang oft orientierungslos und merkt, dass das bisherige Alltagswissen nicht mehr ausreicht, um sich in dem unbekannten Terrain zurechtzufinden. Beim Erlernen eines neuen Berufes ist es nötig, neue Kompetenzen zu erwerben und sich mit den Gegebenheiten der neuen Branche vertraut zu machen. Genauso wird derjenige, der sich selbstständig macht, lernen müssen wie man sich als Existenzgründer positioniert, organisiert und vermarktet. <span id="more-2283"></span></p>
<p>Die landläufige Meinung besagt, dass das Lernen am besten in der Kindheit funktioniert. Ab einem gewissen Alter tue man sich damit immer schwerer, heißt es oft. Für viele Menschen ist dieser Gedanke eine große Hemmschwelle, wenn es um (berufliche) Veränderungen geht. Ist es nicht längst zu spät, etwas Neues zu lernen?</p>
<p>Der Neurowissenschaftler Gerald Hüther (<a rel="nofollow" target="_blank" href="http://www.gerald-huether.de/">www.gerald-huether.de</a>) antwortet darauf mit einem klaren Nein. Das seien überholte Überzeugungen des vorigen Jahrhunderts. <strong>Heute wisse die Neurowissenschaft, dass das Gehirn ein Leben lang aufnahme- und entwicklungsfähig bleibt.</strong> Auch ein 85jähriger habe noch alle Voraussetzungen um Chinesisch zu lernen.</p>
<p><strong>Lernprozesse im Gehirn setzen allerdings nur dann ein, wenn einem die Materie unter die Haut geht</strong>, sagt Hüther. „Wenn man mit 85 Jahren nicht mehr chinesisch lernen kann, dann ist das kein hirntechnisches Problem, sondern ein Begeisterungsproblem!“ Die Rolle der emotionalen Beteiligung werde in unserer Lern- und Schulkultur viel zu selten berücksichtigt und führe dazu, dass Menschen eine falsche und begrenzende Vorstellung vom Lernen entwickeln.</p>
<p>Menschen, die privat oder beruflich einen Neuanfang wagen wollen, können die Erkenntnisse der Neurowissenschaft für sich nutzen. Wer einen neuen Beruf erlernen oder sich selbstständig machen will, kann sich darauf verlassen, dass alles, was er mit Begeisterung anpackt, zu nachhaltigen Lernerfolgen führt. <strong>Wer daran zweifelt, dem sei empfohlen, es auszuprobieren und die eigene Vorstellung vom Lernen bewusst zu überprüfen bzw. zu erweitern.</strong></p>
<p>In welchem Bereich Ihres Lebens möchten Sie schon lange etwas verändern und dazulernen?</p>
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		<title>Wählen statt gewählt werden – selbstbewusst bewerben.</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Oct 2012 15:51:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cornelia Fleischer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berufliche Neuorientierung]]></category>
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		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man von anderen Menschen geschätzt wird und als Freund oder Kollege beliebt ist, dann ist das schmeichelhaft. Beziehungen funktionieren jedoch nur dann, wenn auch die eigenen Bedürfnisse und Wertvorstellungen darin befriedigt werden. In Freundschaften oder Partnerschaften ist dieser Gedanke vielen vertraut. Ein Großteil der Menschen hat beispielsweise eine anspruchsvolle Vorstellung davon, welche Eigenschaften ihr [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img class="alignleft size-full wp-image-2256" title="Bewerbung" src="http://www.blog.co-fly-coaching.de/wp-content/uploads/2012/10/bewerbung.jpg" alt="Bewerbung" width="300" height="201" />Wenn man von anderen Menschen geschätzt wird und als Freund oder Kollege beliebt ist, dann ist das schmeichelhaft. <strong>Beziehungen funktionieren jedoch nur dann, wenn auch die eigenen Bedürfnisse und Wertvorstellungen darin befriedigt werden.</strong> In Freundschaften oder Partnerschaften ist dieser Gedanke vielen vertraut. Ein Großteil der Menschen hat beispielsweise eine anspruchsvolle Vorstellung davon, welche Eigenschaften ihr potentieller Lebenspartner mitbringen sollte. Auf der Jobsuche wird hingegen oft eine andere Haltung eingenommen. <span id="more-2255"></span>Der vorherrschende Gedanke vieler Bewerber ist: „Hoffentlich kann ich einen Arbeitgeber überzeugen und werde ausgewählt.“</p>
<p>Der bekannte Autor und Berufsberater Jürgen Hesse (<a rel="nofollow" target="_blank" title="Hesse und Schrader" href="http://www.berufsstrategie.de/" target="_blank">www.berufsstrategie.de</a>) empfiehlt Bewerbern in seinen Vorträgen, <strong>eine unternehmerische Haltung einzunehmen und vom Bittsteller zum Anbieter zu werden</strong>. Dadurch trete man automatisch zielgerichteter und selbstbewusster auf und erhöhe seinen Marktwert.</p>
<p>„Das kann ich mir nicht leisten – ich bin auf mein Gehalt angewiesen“ höre ich dazu von vielen Bewerbern. Diese Sorge basiert auf der Annahme, dass die Erfolgschancen sinken, wenn man Ansprüche an seine Arbeit stellt und klare Ziele verfolgt. Eine selbstbewusste Haltung macht es jedoch – genau wie im Privaten – leichter, ein Gegenüber zu überzeugen.</p>
<p><strong>In der Praxis bedeutet das, den Bewerbungsprozess und das Kennenlernen eines potentiellen Arbeitgebers aktiv zu gestalten.</strong> Wenn Sie bei einer privaten Bekanntschaft merken, dass ihr Gegenüber Ihnen alles recht machen will und keine eigene Meinung hat, verlieren Sie wohlmöglich schnell das Interesse. Warum sollte es Arbeitgebern anders gehen? Menschen entscheiden in der Regel irrational und emotional – das gilt auch für Personaler.</p>
<p>Um bei der Jobsuche ab sofort eine aktive Rolle einzunehmen, ist es nötig, Fragen zu stellen: Was erwarten Sie von einem Arbeitsverhältnis? Welche Fragen haben Sie an den Arbeitgeber, bei dem Sie sich bewerben? Und welche Vorteile können Sie dem Unternehmen bieten?</p>
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