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    <title>COMPANICE (Bei Google unter &quot;C&quot; gelistet)</title>
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    <description>Bei Google unter &quot;C&quot; gelistet</description>
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    <dc:date>2016-05-18T11:43:16Z</dc:date>
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    <title>COMPANICE</title>
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  <item rdf:about="http://companice.twoday.net/stories/498222384/">
    <title>amazon vs. verdi: ring frei für runde drei .. äh sieben</title>
    <link>http://companice.twoday.net/stories/498222384/</link>
    <description>heute beschäftigen wir uns mit der &lt;i&gt;wahrscheinlichkeitstheorie&lt;/i&gt;. &lt;br /&gt;
zuerst: nach &lt;a href=&quot;http://companice.twoday.net/20130228/&quot;&gt;dem vorgeplänkel&lt;/a&gt;, jetzt &quot;was bisher geschah&quot;&lt;br /&gt;
1. ver.di droht mit streiks&lt;br /&gt;
2. amazon reagiert nicht&lt;br /&gt;
3. ver.di lässt streiken&lt;br /&gt;
4. amazon &lt;s&gt;will &quot;logistik verlagern&quot;&lt;/s&gt; dementiert&lt;br /&gt;
5. ver.di droht mit mehr streiks zu weihnachten&lt;br /&gt;
6. amazon bestätigt neue logistikzentren in polen - um &quot;spitzen&quot; &quot;abzufangen&quot;&lt;br /&gt;
7. ...?&lt;br /&gt;
was leiten wir daraus für 7. ab?&lt;br /&gt;
drei denkbare alternativen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;variante a.)&lt;/b&gt; amazon pflichtet einem umfassenden tarifvertrag bei, bezahlt jedem lagerarbeiter umgehend mehr stundenlohn, weihnachtsgeld.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;variante b.)&lt;/b&gt; amazon lässt es darauf ankommen, und verprellt ggf. die &lt;a href=&quot;http://www.ecommercebytes.com/cab/cab/abn/y13/m10/i01/s04&quot; TARGET=&quot;_BLANK&quot;&gt;paar loyale&lt;/a&gt; prime kunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;variante c.)&lt;/b&gt; amazon bedankt sich für die gute zusammenarbeit in deutschland und verlagert logistik mehr und mehr nach polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was denkt ihr? &lt;b&gt;you decide - ihre antworten bitte!&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bonusfragen: &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;für ver.di:&lt;/i&gt; auf wen bin ich sauer, wenn mein paket zu weihnachten nicht rechtzeitig ankommen sollte? auf amazon, DHL oder ver.di?&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;für amazon:&lt;/i&gt; ist der preis wirklich die einzige grundlage, die über einen einkauf bei amazon entscheidet?</description>
    <dc:creator>ami</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 ami</dc:rights>
    <dc:date>2013-10-08T11:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://companice.twoday.net/stories/498219271/">
    <title>Bureau of Ebay Trade</title>
    <link>http://companice.twoday.net/stories/498219271/</link>
    <description>Ich weiss nicht, wie oft ich in den letzten Monaten immer wieder von &lt;a href=&quot;http://www.bureauoftrade.com&quot; TARGET=&quot;_BLANK&quot;&gt;Bureau of Trade&lt;/a&gt; erzählt habe: Eine Plattform, die teilweise selbst vertriebene, größtenteils aber bei Ebay und anderen Marktplätzen aufgespürte Artikel kuratiert. Das ganze wird -- fast Tchibo-like, nur für Männer -- in richtig geil &lt;a href=&quot;http://us2.campaign-archive2.com/?u=1e43b53791e0223a385db3925&amp;id=02100c4335&amp;e=96b0b56560&quot; TARGET=&quot;_BLANK&quot;&gt;getextete und gestaltete&lt;/a&gt; Themenschwerpunkte zusammengefasst. Und wenn man den Newsletter liest, kann man davon ausgehen, dass rund 90% der beworbenen Artikel schon ausverkauft sind. Das muss man sich mal vorstellen: Otto z.B. verschickt einen Themen-Newsletter, in dem u.a. auch Produkte von Amazon, Ebay und Zalando zusammengefasst sind -- weil es thematisch passt.  &lt;br /&gt;
Klar, ist unrealistisch. Die Leute sollen ja nicht auf die Idee kommen, dass sie &lt;b&gt;den Ramsch auch woanders erwerben könnten, den man liebevoll (=nach Targetingvorgaben aus dem Controlling)&lt;/b&gt; zu lebensnahen Themen wie Oktoberfest, Halloween oder Weihnachten  zusammengestellt hat.&lt;br /&gt;
Warum sich Ebay darauf eingelassen hat, und darauf wollte ich eigentlich hinaus: Der Gründer ließ &lt;a href=&quot;http://techcrunch.com/2013/09/27/ebay-acquires-mens-content-meets-commerce-shopping-site-bureau-of-trade/&quot; TARGET=&quot;_BLANK&quot;&gt;im Rahmen der Übernahme durch Ebay&lt;/a&gt; raus, dass die Preise &lt;b&gt;bei von BoT beworbenen Produkten um 50-100% höher liegen&lt;/b&gt; als bei vergleichbaren Auktionen. Da lohnt sich für Ebay natürlich die Übernahme. &lt;br /&gt;
Auf deutsch gesagt heißt das aber auch: gut gemachter Content lohnt sich immer noch, auch für Händler! &lt;br /&gt;
Ebay hat jetzt wieder eine neue Trophäe im Schrank, und ich bin mal gespannt was das Dreigestirn &lt;a href=&quot;http://www.hunch.com&quot; TARGET=&quot;_BLANK&quot;&gt;Hunch&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;https://svpply.com/&quot; TARGET=&quot;_BLANK&quot;&gt;SVPPLY&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.bureauoftrade.com&quot; TARGET=&quot;_BLANK&quot;&gt;BoT&lt;/a&gt; bewirkt. Dabei ging es Ebay sicher weniger um die Bureau of Trade Plattform an sich (darauf deutet hin, dass nur 5 der 10 Mitarbeiter zu Ebay wechseln). Ich vermute eher, dass sich die drei Dienste gegenseitig ergänzen (sollen): Hunch liefert in erster Linie durch Nutzerinteressen &quot;automatisch&quot; generierte Daten, SVPPLY ging als &quot;Social Shopping Guide&quot; mit dem bekannten Followerprinzip an den Start, und BoT bietet, quasi als Spitze der Pyramide, ausschließlich von Hand sortierte Inhalte. Im Herbst will Ebay sich dazu äußern und ein revolutionäres neues Produkt vorstellen. Fraglich bleibt natürlich, ob es dann in Zukunft noch solche Newsletter wie &lt;a href=&quot;http://us2.campaign-archive1.com/?u=1e43b53791e0223a385db3925&amp;id=72b07cd4e6&amp;e=96b0b56560&quot; TARGET=&quot;_BLANK&quot;&gt;über S&amp;M bei Bureau of Trade&lt;/a&gt; geben wird.</description>
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    <dc:subject>lovemarks</dc:subject>
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    <dc:date>2013-09-30T09:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://companice.twoday.net/stories/483797853/">
    <title>gutes marketing</title>
    <link>http://companice.twoday.net/stories/483797853/</link>
    <description>randnotiz für alle, die gerade ihre social media/mobile/targeting maßnahmen planen: gutes marketing ist NICHT, immer und überall zu sein. gutes marketing ist, zur richtigen zeit am richtigen ort zu sein.</description>
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    <dc:subject>lovemarks</dc:subject>
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    <dc:date>2013-09-19T06:48:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://companice.twoday.net/stories/483809520/">
    <title>run boy run</title>
    <link>http://companice.twoday.net/stories/483809520/</link>
    <description>grandios gemachter spot, und wieder ein beispiel wie viel man mit der richtigen musikauswahl bewirken kann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(irgendwie ist das einbetten dingens kaputt, daher hier der link:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=mGxPUpMx5ZI&quot;&gt;http://www.youtube.com/watch?v=mGxPUpMx5ZI&lt;/a&gt; )</description>
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    <dc:subject>lovemarks</dc:subject>
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    <dc:date>2013-09-06T08:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://companice.twoday.net/stories/491548157/">
    <title>Launch einer (virtuellen) Vision</title>
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    <description>&lt;img src=&quot;http://img.gawkerassets.com/img/18xpnwxs9ixyzjpg/ku-bigpic.jpg&quot; /&gt;/&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu schön, um echt zu sein. Und gleichzeitig so erschwinglich wie kaum ein anderer BMW. Denn die Gran Turismo Vision gibt es lediglich &lt;a href=&quot;http://releases.jalopnik.com/a-true-to-life-experience-for-the-virtual-world-1178135224&quot; TARGET=&quot;_BLANK&quot;&gt;anlässlich des 15 jährigen Jubiläums der Spielereihe&lt;/a&gt;. Und bevor Rufe laut werden, das Geschoss auch auf den realen Asphalt zu schicken, drehen wir erstmal ein paar Proberunden und freuen uns wie kleine Jungs über unser neues Spielzeug.</description>
    <dc:creator>ami</dc:creator>
    <dc:subject>lovemarks</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 ami</dc:rights>
    <dc:date>2013-08-24T22:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://companice.twoday.net/stories/289298857/">
    <title>ecommerce für fortgeschrittene</title>
    <link>http://companice.twoday.net/stories/289298857/</link>
    <description>sören nilsson schreibt &lt;a href=&quot;http://cx-commerce.de/2013/02/zukunft-customer-experience-big-data-personalisierung/&quot; target=&quot;_BLANK&quot;&gt;im customer experience blog&lt;/a&gt; über die zukunft von kundenerlebnissen -- und unter anderem davon, dass händler zu kuratoren werden. gegenfrage: sind händler das nicht schon immer? oder was hat der einkauf bei otto die letzten jahre über so gemacht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
welche rolle der handel in zukunft für sich findet, darüber gibt es generell natürlich verschiedene theorien und möglichkeiten-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für google gibt es jedenfalls keinen bedarf im stationären handel. mit einem schulterzucken &lt;a href=&quot;http://allthingsd.com/20130226/googles-rubin-no-need-for-retail-stores-to-sell-android-devices/%20&quot; TARGET=&quot;_BLANK&quot;&gt;hat andy rubin dementiert&lt;/a&gt;, dass man in kürze nexus telefone und tablets im offline handel nach dem vorbild von apple stores shoppen gehen kann, nach dem motto: wozu? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
manche händler hoffen dagegen immer noch, dass ein sturm über amazon hinwegfegen möge, alles auf null, damit sie endlich wieder den kopf aus dem sand nehmen können. dabei haben sie eine &lt;a href=&quot;http://blog.henne-digital.com/amazon-shitstorm-pr-krise/&quot; TARGET=&quot;_BLANK&quot;&gt;klassische steilvorlage&lt;/a&gt; verpasst, um sich zu profilieren -- oder ist das terrain der mitarbeiterzufriedenheit im handel prinzipiell ein minenfeld? anders gefragt: ergeht es zalando- docdata- oder otto- lagerarbeitern besser als denen von amazon, und wiederum besser als den verkäufern bei deichmann, h&amp;m oder karstadt? zweifellos könnte es besser stehen &lt;a href=&quot;http://etailment.de/2013/pr-schlechte-noten-fuer-den-handel/&quot; TARGET=&quot;_BLANK&quot;&gt;um den ruf des handels&lt;/a&gt; -- transparenz und reputation sei für den kunden wichtiger als viel bling bling, sagen -- ausgerechnet -- PR berater. dabei gewinnt man mit &quot;bling bling&quot;, zumindest wenn man es richtig anstellt, noch die eine oder andere schlagzeile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so sieht zalando &quot;mobile commerce&quot; &lt;a href=&quot;http://www.wuv.de/marketing/zalando_zeigt_eigenes_fashion_concept_car_beim_automobil_salon&quot; TARGET=&quot;_BLANK&quot;&gt;vor allem vom auto aus&lt;/a&gt;. ein pr-coup, der leichter zu erkennen ist als der von deichmann, die uns &lt;a href=&quot;http://t3n.de/news/deichmann-schuhe-qr-code-direkt-444372/&quot; TARGET=&quot;_BLANK&quot;&gt;den einkauf vom plakat aus&lt;/a&gt; schmackhaft machen wollen. in der hoffnung, die deutschen seien ebenso technikaffin wie beispielsweise südkoreaner (eine durchaus streibare these), sehe ich die menschen in zukunft bereits schlangen vor ströer litfasssäulen bilden, &lt;strike&gt;um deichmann vor dem siechen untergang zu retten&lt;/strike&gt; damit deichmann sich auch in zukunft so &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=rk8j5_85S2w&quot; TARGET=&quot;_BLANK&quot;&gt;knorke authentische TV werbung&lt;/a&gt; leisten kann. der schuhhändler hat monatelang darauf hingearbeitet. man hat kunden auf den unkomplizierten einkauf via QRcode und paypal in ihren läden regelrecht heißgemacht -- indem man in filialen konsequent immer nur eine kasse betrieb.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn das thema kundenerlebnis solch ein extrem wichtiges feld ist -- sind nicht alle marken kuratoren ihres markenversprechens? warum erlebt man davon so wenig -- auch offline? &lt;br /&gt;
und: wird die reputation von amazon durch die ARD reportage (nachhaltig) beschädigt? vermutlich nicht. denn als kunde gibt es nach wie vor &lt;a href=&quot;http://wirres.net/article/articleview/6651/1/6/&quot; TARGET=&quot;_BLANK&quot;&gt;selten echte alternativen zu amazon&lt;/a&gt;. und, ganz ehrlich: man ist sich eben sehr oft doch selbst der nächste, und denkt bei 1-click nicht an die (unsichtbaren) angestellten -- oder den hermes boten. das ist zwar beschämend, aber quasi &lt;i&gt;predictably irrational&lt;/i&gt;. und führt uns zurück zum anfang: ein transparentes unternehmen ist nicht nur gut für die reputation, sondern eben auch fürs kundenerlebnis.</description>
    <dc:creator>ami</dc:creator>
    <dc:subject>wochenschau</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2013 ami</dc:rights>
    <dc:date>2013-02-28T07:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://companice.twoday.net/stories/6473995/">
    <title>Dude!</title>
    <link>http://companice.twoday.net/stories/6473995/</link>
    <description>Nachdem ich&lt;a href=&quot;http://tbrem.posterous.com/&quot;&gt; da drüben&lt;/a&gt; schon wieder über Werbung etc. herziehe, musste ich an die alten Zeiten mit Milles bei Companice denken. Vielleicht sollte ich meine Mitgliedschaft hier mal wieder aufwärmen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was meenste?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tommi</description>
    <dc:creator>tombo</dc:creator>
    <dc:subject>an ami</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 tombo</dc:rights>
    <dc:date>2010-08-19T10:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://companice.twoday.net/stories/6239161/">
    <title>Lena für Oslo und was wir daraus lernen können</title>
    <link>http://companice.twoday.net/stories/6239161/</link>
    <description>Lena ist also unser Superstar und wir können wieder einiges daraus lernen. Die wichtigsten Dinge, die mir dazu einfallen mal schnell runtergeschrieben: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1. Auch im Zeitalter von Twitter, Facebook und Co. gibt es noch das &quot;Stadtgespräch&quot; &lt;/b&gt;-- es verlagert sich nur ins Netz. Selten wurde eine Show/ein Thema derart hoch und runtergenudelt wie &lt;a href=&quot;http://www.unser-star-fuer-oslo.de&quot; target=&quot;_BLANK&quot;&gt;USFO&lt;/a&gt; &amp; &lt;a href=&quot;http://www.dsds.de&quot; TARGET=&quot;_BLANK&quot;&gt;DSDS&lt;/a&gt;. Auch wenn nicht einmal mehr der Tatort, die Tagesschau und Gottschalk die Deutschen zusammen bringen können, gibt es mittlerweile andere Medienformate, die das schaffen. Nur ist dazu eine geballte Medienaufmerksamkeit notwendig (Pro7/ARD), ein Staffelkonzept (wie bei RTL) und vor allem ein Telefonvoting. &lt;br /&gt;
Wenn ein Thema einmal &quot;trending&quot; ist, sollte es eine Fortsetzung oder eine Erweiterung auf interaktive Plattformen wie &lt;a href=&quot;http://www.facebook.com/home.php#!/pages/Unser-Star-fur-Oslo-2010/128773219211?ref=ts&quot; TARGET=&quot;_BLANK&quot;&gt;Facebook&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://search.twitter.com/search?q=%23USFO&quot;&gt;Twitter&lt;/a&gt; &lt;strike&gt;&lt;/strike&gt;&lt;a href=&quot;http://netzwertig.com/2010/03/13/musikshow-unser-star-fuer-oslo-wie-man-aufmerksamkeit-im-internet-ignoriert/&quot; TARGET=&quot;_BLANK&quot;&gt;oder Youtube&lt;/a&gt; geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2. &quot;Wisdom of the crowd&quot; funktioniert nicht&lt;/b&gt; überall, im schlimmsten Fall regiert (tatsächlich) das Mittelmaß. Wie könnte es sonst sein, dass die bessere Performerin mit dem schlechteren Titel gewinnt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3. Offensichtlich schauen TV total mehr Männer&lt;/b&gt;, während DSDS von Frauen konsumiert wird. So lässt sich erklären, warum bei #USFO am Ende nur noch Frauen übrig waren, bei DSDS nur Typen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4. Um eine solche Show zu gewinnen&lt;/b&gt; (und übrigens auch einen Grand Prix oder in der Hitparade), muss man nicht gut singen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;5. 12 Punkte für Deutschland?!&lt;/b&gt; Es gibt immer noch Leute, die ernsthaft denken, dass wir den Grand Prix gewinnen bzw. dass das in irgend einer Weise für diese Art von Show entscheidend wäre.</description>
    <dc:creator>ami</dc:creator>
    <dc:subject>crowdsourcing</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 ami</dc:rights>
    <dc:date>2010-03-15T14:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://companice.twoday.net/stories/5180339/">
    <title>Spore, DRM &amp; wie man Piraten (nicht) bekämpft</title>
    <link>http://companice.twoday.net/stories/5180339/</link>
    <description>So, jetzt, da simmer wieder - ich war kurz aufm Balkon gesessen und hab schnell 2 Bücher gelesen. &lt;br /&gt;
Das eine davon würde ich jedem in diesem Raum hier, und noch dringender Electronic Arts empfehlen: &lt;a href=&quot;http://thepiratesdilemma.com/&quot;&gt;The Pirate&apos;s Dilemma&lt;/a&gt; (danke auch an &lt;a href=&quot;http://www.seen-site.com&quot;&gt;TobiH&lt;/a&gt; für die Dauerleihgabe). Es bietet unter anderem ein sehr schlüssiges Plädoyer, wie man Piraterie am besten bekämpft (nein, nicht indem man die Leute bestraft die schon bezahlt haben) - indem man es sportlich nimmt und wie einen Wettbewerber betrachtet. &lt;br /&gt;
Ein recht bekannter Industrieller, den ich hier eigentlich nicht schon wieder zitieren will, bringt es sogar noch einfacher auf den Punkt:&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;How to deal with piracy? Compete with it.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Warum gerade EA das Buch lesen sollte? Die kopieren die (Fehler der) Musikindustrie und haben da &lt;a href=&quot;http://www.basicthinking.de/blog/2008/09/09/spore-und-amazon-iii/&quot;&gt;offenbar ein kleines DRM-Problem&lt;/a&gt; bei &lt;a href=&quot;http://www.spore.com/ftl&quot;&gt;Spore&lt;/a&gt; - dem absolut heißesten Spiel, auf dessen Erscheinen wir ja alle mindestens seit der letzten Sims-Erweiterung (Die Sims lernen pipi hinterm Zelt machen oder so) sehnsüchtig warten. Und ehrlich, ich frage mich schon ob das sein muss. Früher hatten die Spielefuzzis auch merkwürdige Anti-Piracy Konzepte, aber wenigstens waren sie etwas einfallsreicher .. ich erinnere mich z.B., wie auf dem Schulhof neben Disketten gerne noch ein fetter Stapel schlecht kopierter Handbücher hinterhergetauscht wurde. Aber 2008 mit Digital Restrictions Management kommen -&gt; tztz, no no? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was folgt ist die lässigste Form von &quot;zivilem Ungehorsam&quot; seit &lt;a href=&quot;http://monochrom.at/piracy/&quot;&gt;monochroms Instant Blitz Copy Fight Projekts&lt;/a&gt;. EA kriegt die Welle der Fans, die sie in den letzten Jahren mit E3 Videos und Games Convention Heißmachern mühevoll angefüttert haben, zurück: Mehr als 1500 enttäuschte DRM Gegner &lt;a href=&quot;http://www.amazon.com/gp/product/B000FKBCX4/&quot;&gt;werten einfach das Spiel mit einem Stern bei amazon&lt;/a&gt; ab. Call it Flash Mob, call it web2.0, call it was du willst - ich finde das trifft punktgenau dort wo es wehtut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe nur, dass EA nicht so lange braucht wie die Musikindustrie um DRM in die Tonne zu treten (oder haben die seinerzeit vlt. ein paar unnötige Assets von EMI weggekauft?) Das Spiel hätte es jedenfalls verdient, und das ganze hatte Marketing-technisch ja eigentlich so verheißungsvoll begonnen, unter anderem mit dem &quot;&lt;a href=&quot;http://kotaku.com/5046243/spore-gets-worlds-tiniest-billboard-requires-telescope-to-see&quot;&gt;kleinsten Billbord der Welt&lt;/a&gt;&quot;, das man nur mit Teleskop sehen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, EA, falls Ihr momentan keine Zeit habt, ganze Bücher zu lesen - schaut vielleicht wenigstens mal kurz den &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/user/MetallicaTV&quot;&gt;Metallica Kanal auf Youtube&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=Dl2qocBpM1U&quot;&gt;das Danke-Video von Lars&lt;/a&gt; an ... Metallica, genau - das waren die Jungs, die vor ein paar Jährchen auch noch der Meinung waren, Fans verklagen sei eine gute Sache.</description>
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    <dc:subject>lovemarks</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 ami</dc:rights>
    <dc:date>2008-09-09T18:46:00Z</dc:date>
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    <title>8 Punkte zum Thema Crowdsourcing</title>
    <link>http://companice.twoday.net/stories/4908559/</link>
    <description>Am Wochenende war &lt;a href=&quot;http://www.barcamp-leipzig.org&quot;&gt;Barcamp in Leipzig&lt;/a&gt;. Schönes Wetter, schönes Event. Beides direkt vor der Haustür.&lt;br /&gt;
Hier sind die Folien aus meiner &lt;a href=&quot;http://www.folgendesdasein.de/wordpress/wp-content/uploads/2008/05/crowdsourcing101-barcample.pdf&quot;&gt;Session über Crowdsourcing und Lektionen aus dem OLP&lt;/a&gt; (Open Logo Project für Spreadshirt). &lt;br /&gt;
Die wichtigsten Punkte möchte ich in aller Kürze zusammenfassen und hier auflisten. Ich glaube, ich hab zwar schon &lt;a href=&quot;http://companice.twoday.net/search?q=olp&amp;submit=go&quot;&gt;mehrfach ähnliches oder genau das unten stehende&lt;/a&gt; gebloggt, falls ja verzeiht mir (ich hoffe, ich widerspreche mich nicht;)). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorab zumindest noch eine Bemerkung, weil immer mal wieder in Blogs oder in Gesprächen die &quot;Sinnfrage&quot; vorgebracht wird:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&quot;Funktioniert&quot; Crowdsourcing?&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, ehrlich gesagt wundert mich das. Die meisten von euch sind nicht erst seit gestern im Netz unterwegs, nutzen Blogs, Social Networks, laden ihr Zeug bei 2.0 Plattformen von del.icio.us bis Youtube ab, sind in Foren und Communities unterwegs und twittern was das Zeug hält. Und dann ziehen manche aus einzelnen Projekten ihre Schlüsse daraus, &lt;i&gt;ob Crowdsourcing &quot;funktioniert&quot;&lt;/i&gt;. Das ist einerseits okay, und liegt im Auge des Betrachters. Aber ich denke, der Denkansatz ist falsch: Crowdsourcing ist nichts weiter als eine Methodik, es ist wenn man so will eine &quot;Spielart&quot; von UGC. Manchen Unternehmen gelingt es besser, in diese &quot;Gespräche&quot; (cluetrain) einzusteigen, als anderen. Und natürlich gibt es eine Reihe von Projekten oder Crowdsourcing Plattformen, die nicht funktionieren - aber dafür genügend andere, die &lt;i&gt;sehr&lt;/i&gt; funktionieren. Ich behaupte auch: in allen Branchen. &lt;br /&gt;
Schaut ggf. mal in das Verzeichnis bei &lt;a href=&quot;http://www.openinnovators.net/list-open-innovation-crowdsourcing-examples/&quot;&gt;openinnovation&lt;/a&gt; oder in das &lt;a href=&quot;http://www.crowdsourcingdirectory.com/&quot;&gt;Crowdsourcing Directory&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ergibt sich für mich einfach keine Sinnfrage mehr, kein &quot;ob&quot;. Man kann es besser oder schlechter machen, und sollte aus den Beispielen lernen.&lt;br /&gt;
Daher jetzt unsere Learnings aus 2 Open Logo Projekten, das meiste aus dem letzten, aktuellen Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;1. Briefing is key&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Wie jedes andere Projekt braucht auch ein Crowdsourcing Projekt klare Regeln und einen Rahmen. In diesem bewegen sich sowohl Veranstalter als auch Teilnehmer. Das Briefing war im OLP die am häufigsten vorgebrachte Referenz bei Diskussionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;2. Vermeide &quot;Friendly Fire&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Das gilt vor allem für (größere) Organisationen. Bevor man einen Crowdsourcing Wettbewerb durchführt, sollte man intern um Verständnis geworben haben. Es ist auch bei uns vorgekommen, dass im laufenden Wettbewerb die &quot;Sinnfrage&quot; gestellt wurde - das stresst, kostet Zeit und Nerven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;3. Wie ermöglicht man Zusammenarbeit?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ich bin mir nicht sicher, ob es an den (fehlenden) Tools liegt, oder an unserem konkreten Fall: Jedenfalls haben wir wenig Einreichungen von Design-Teams gesehen, obwohl wir auch &quot;Nicht-Designer&quot; ermutigen wollten, teilzunehmen. Die Diskussionen waren immer sehr kooperativ, und teilweise hat ein Designer eine Einreichung genommen, um sie zu verbessern (was nicht immer im Sinne des Urhebers war). Dennoch denke ich, dass Crowdsourcing mehr Kollaboration zulässt, und in der Offenheit viel Potenzial liegt was noch nicht genutzt wird (bzw. nur im bekannten &quot;Diskussions&quot;kontext, dass man eben eine Fragestellung in Wort oder Video kommentiert). Für uns war das Learning, dass Designer größtenteils lieber eigenständig arbeiten, aber gerne diskutieren ;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;4. (E)skaliere den Aufwand &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Erfolgsfaktor war, dass eine zentrale Person dem Projekt ein &quot;Gesicht&quot; gab. Das war beim ersten OLP ich, beim zweiten &lt;a href=&quot;http://www.thezig.co.uk&quot;&gt;Adam&lt;/a&gt;. Allerdings fiel es uns bei beiden OLPs schwer, uns so freizuschwimmen, dass wir Zeit für all die vielen schönen Ideen hatten, die wir uns im Vorfeld ausgedacht hatten. Man sollte daher Ressourcen und einen Plan parat haben, der Handlungsanweisung gibt, falls zu wenig oder zu viel Input von außen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;5. Die richtigen Incentives&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Wir haben ja relativ wenig Geld (=0 EUR) für die Promotion des OLP ausgegeben. Dafür haben wir sehr viel Wert darauf gelegt, welche Preise wir anbieten - es kommt dabei nicht nur unbedingt auf monetäre  Vergütung an (The winner takes it all), sondern auf Incentives, z.B. auf ein Interview in der Computer Arts, oder auf die Auswahl eines Preises, der als Köder sehr gut funktioniert. Man sollte versuchen, dass viele derer, die sich richtig reingekniet haben, zumindest *etwas* zurück bekommen (bei uns waren das die bekannten Loser-Shirts). In Sachen &quot;Hauptpreis&quot;: Wenn man die Auswahl zwischen einem ipod, iphone, etc. und etwas anderem hat, was eher zur Zielgruppe passt, sollte man lieber ... etwas anderes nehmen ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;6. Vertrauen in Community, ohne &quot;Diktatur der Demokratie&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Hängt mit dem ersten Punkt zusammen und wurde bei Design-Contests häufiger im Kontext &quot;Mittelmaß gewinnt&quot; vorgebracht: Man sollte genau überlegen, welche Entscheidungen man selbst trifft (muss die dann aber auch umsetzen), und welche Dinge man &quot;auslagert&quot;. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass beim ersten OLP niemand gemotzt hat, als wir ein Voting eingesetzt haben, um den Gewinner zu ermitteln. Beim zweiten waren aber auch alle einverstanden, dass wir den Gewinner selbst küren (mit Hilfe einer Jury) und nicht einmal ein Voting für einzelne Einreichungen anbieten. Meiner Meinung nach muss man das Involvement der Nutzer gut balancieren: Man sollte nicht zu viel abverlangen, um offen zu sein für Überraschungen - aber die Zügel nach wie vor in der Hand behalten, um im Zweifel &quot;mutige Entscheidungen&quot; selbst treffen zu können (erklären kann man sowas immer), und um nicht jeden Schritt 5x diskutieren zu müssen. &lt;br /&gt;
Übrigens, auch das ist &quot;Vertrauen in die Community&quot; - bei beiden OLPs zusammen, d.h. bei mehr als 4.000 Einreichungen, haben wir ganze 2 nicht freigeschalten und vielleicht eine handvoll Designs wegen Copyright Verstoss entfernen müssen ... Das ist denke ich mal ein gutes Zeichen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;7. Projekt fini - Was kommt danach?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Crowdsourcing Projekte wie unserer sind aktionsgebunden und eignen sich nicht zwingend für eine langfristige Kundenbindung. Der OLP-Blog fiel &quot;am Tag danach&quot; von hundert auf null, die Seite ist jetzt noch Museumstück. Auch wenn viele Leute während des Projekts eine Menge Spass haben, ist nach der Preisverleihung bzw. der Auflösung schnell das Interesse weg. Ein paar Leute konnten wir nach dem ersten OLP zwar zum Derby mit rübernehmen, und ein paar vom OLP2 sind (auch/wieder) aktiv bei laFraise, aber erwartet da nicht zu viel.&lt;br /&gt;
Das ist vielleicht vor allem bei Crowdsourcing-Plattformen interessant, die ihre Projekte gut timen müssen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ich auch nochmal gefragt wurde, ob wir das Service nicht auch als &quot;Plattform für andere Unternehmen&quot; anbieten würden - ich denke mal, da gibt es je nach Bedarf mittlerweile genügend andere Anbieter, die das besser können (von &lt;a href=&quot;http://www.trnd.com&quot;&gt;trnd&lt;/a&gt; über &lt;a href=&quot;http://vo-agentur.de/&quot;&gt;voda&lt;/a&gt; zu &lt;a href=&quot;http://www.wilogo.com&quot;&gt;wilogo&lt;/a&gt;), und manche Angelegenheiten würde ich sogar als &quot;Chefsache&quot; betrachten und nicht unbedingt aus der Hand geben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;8. Was jetzt?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Das ist der Punkt, den ich in den vergangenen Wochen mit diversen anderen Menschen diskutiert habe: Ich denke, jetzt kommen immer mehr solcher Plattformen und Projekte und es ist an der Zeit ein paar Standards zu definieren, gute Beispiele hervorzuheben. Aus diesem Grund werde ich in den nächsten Monaten einen kleinen Award ausloben, der sich mit dem Thema &quot;wegweisende Crowdsourcing-Projekte&quot; und ganz Allgemein vorbildliches &quot;Kunden-Involvement&quot; befasst. Mehr dazu in Kürze. Meinungen und Mitmacher natürlich wie immer willkommen!</description>
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    <dc:subject>crowdsourcing</dc:subject>
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  <item rdf:about="http://companice.twoday.net/stories/4899695/">
    <title>Was will Tchibo Ideas?</title>
    <link>http://companice.twoday.net/stories/4899695/</link>
    <description>Da darüber schon woanders zur Genüge gebloggt wurde, ob Tchibo Ideas nun ein &quot;yafsn&quot; ist oder ein toller Entwurf von Dialog im Netz, erstmal quasi eine Notiz an mich selbst:&lt;br /&gt;
Das war nicht das erste, und auch nicht das letzte Mal, dass Pakete von A nach B rumgeschickt werden. Und dann wird es immer ein paar Leute geben, die darüber bloggen, je nachdem wie &quot;ominös&quot; oder sinnvoll das Geschenk ist - das ist &lt;a href=&quot;http://www.zweisprech.de/weblog/virale-kampagnen-blogger-funktionieren-einfach&quot;&gt;doch nicht überraschend&lt;/a&gt;, sondern eher naheliegend weil das äh, ziemlich &quot;traditionelles&quot; Marketing ist - oder? &lt;br /&gt;
Für mich ist eher die Frage, ob es sich lohnt sowas zu machen, also wie man generell als Unternehmen einen Hebel findet, das als x-ter der das macht, irgendwie noch interessant gestaltet, nach welchem Prinzip die Blogger ausgesucht wurden, welche Erwartungen man hatte in Richtung dafür &lt;strike&gt;von Don A.&lt;/strike&gt; in der Luft zerfetzt zu werden.&lt;br /&gt;
Daher &lt;strike&gt;finde&lt;/strike&gt; fände ich den Fall Tchibo interessant, wenn man eine &quot;Benchmark&quot; anlegt, also ob die Aktion als Erfolg oder Mißerfolg verkauft wird und was die Verantwortlichen als Ziele hatten.&lt;br /&gt;
Leider gibts dazu nichts, nirgends, oder? Nicht mal ein Blog. Daher finde ich das ganze etwas mau und auf halbem Weg versemmelt.&lt;br /&gt;
Das ist auch das, was mir generell zu Tchibo Ideas einfällt: die Idee an sich ist nicht schlecht, und &lt;a href=&quot;http://netzwertig.com/2008/04/30/tchibo-ideas-eine-plattform-fuer-probleme-und-loesungen/&quot;&gt;auch ich war überrascht&lt;/a&gt;, dass &lt;a href=&quot;http://ecommerce.typepad.com/exciting_ecommerce/2008/04/tchibos-angeboo.html&quot;&gt;ausgerechnet Tchibo&lt;/a&gt; eine solche Plattform aufmacht - aber es sieht bislang &lt;a href=&quot;http://www.designtagebuch.de/tchibo-lanciert-ideen-portal/&quot; TARGET=&quot;_BLANK&quot;&gt;zu sehr nach &quot;Kampagne&quot;&lt;/a&gt; aus, und davor kann man nur warnen.</description>
    <dc:creator>ami</dc:creator>
    <dc:subject>questionmarks</dc:subject>
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    <dc:date>2008-04-30T10:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://companice.twoday.net/stories/4861381/">
    <title>Wir müssen darüber reden</title>
    <link>http://companice.twoday.net/stories/4861381/</link>
    <description>Ich habe in der &lt;a href=&quot;http://inside.gruenderszene.de/2008/04/13/corporate-blogs-gastbeitrag-von-andreas-milles/&quot;&gt;Gründerszene einen Artikel zum Thema &quot;corporate blogging&quot;&lt;/a&gt; geschrieben. Bin dabei ganz erschrocken als ich sah, dass der &lt;a href=&quot;http://blog.spreadshirt.net&quot;&gt;Spreadblog&lt;/a&gt; mittlerweile auch schon zwei Jahre alt ist. Gerade in der letzten Zeit merkt man aber, dass es sich lohnt, jemanden zu haben der &quot;dedicated&quot; ist (Danke @ &lt;a href=&quot;http://blog.seen-site.com&quot;&gt;TobiH&lt;/a&gt; ;).&lt;br /&gt;
Jedenfalls habe ich natürlich einen dicken Roman abgeliefert, der viel zu lang(weilig) war, und nachdem ich das Teil einem kurzen Realitätscheck unterzogen habe, merkte ich dass &lt;a href=&quot;http://www.basicthinking.de/blog/2008/03/12/blogs-ud-startups/&quot;&gt;Robert Basic erst ein dickes Pamphlet&lt;/a&gt; zum Thema Startups und Corporate Weblogs verfasst hatte. Also die Hälfte wieder rausgeschmissen, und hier nun ein kleiner Teil der &quot;B-Seite&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich hier nämlich kurz vorbringen wollte, ist das Ding mit dem Thema &quot;Agenda Setting&quot;. Gerade bei Startups sollte man doch alles daran setzen, dass die Leute frühstmöglich ihre Idee unters Volk bringen. Stattdessen &quot;Und, was machst du so?&quot; - &quot;Och, das ist ein Projekt, an dem wir seit 2 Jahren im Stealth-Modus arbeiten - sobald es soweit ist, schick ich dir mal ne Einladung zur &quot;Closed beta&quot;.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage mich immer, was das Geheimgetue bringt. Aufmerksamkeit? Vielleicht - für 5 Minuten. Oder ist eher fehlendes Selbstbewusstsein, die Angst davor, dass andere es als Scheiß-Idee identifizieren und das Ding auseinander nehmen? Okay, man muss ja nicht ständig über ungelegte Eier reden - aber andererseits ist es mittlerweile die beste Methode, sein geistiges Eigentum zu schützen - indem man als erster damit in die Öffentlichkeit geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer meiner Lieblingssätze in dem Zusammenhang ist ja &quot;&lt;i&gt;Who said it first, did it first&lt;/i&gt;&quot; (keine Ahnung von wem das Zitat stammt, bestimmt naked conversations oder so). &lt;br /&gt;
Jedenfalls finde ich, dass wir eine recht paradoxe Einstellung zu &quot;Ideen&quot; haben. Wir hüten sie einerseits wie Schätze, dabei weiß jeder wie flüchtig eine Idee sein kann, wenn man sie nicht umsetzt und wenn man nicht an sie glaubt. Anstatt die Idee kundzutun, sie stark zu machen, oder wenigstens andere zu inspirieren, schweigen wir sie tot. &lt;br /&gt;
Und umgekehrt: wenn wir eine Idee dann umgesetzt haben, Monate vor uns hingefrickelt, beklagen wir uns darüber, dass niemand über unsere Plattform oder Service redet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher nochmal: Redet drüber. Gerade wenn ihr eine Idee habt, die ihr umsetzen wollt, vergesst den ganzen &quot;stealth mode&quot; Quatsch - Wettbewerber gibt es in ein paar Wochen eh genug, wenn eure Idee gut ist. Wenn es nicht schon woanders ohnehin was ähnliches gibt, und ihr wusstet noch nichts davon? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nutzt den Vorsprung, um so früh wie möglich euren Claim abzustecken, Anregungen und Feedback einzuholen, das Thema zu vereinnahmen, und in &quot;Themenführerschaft&quot; zu gehen. Im Zeitalter des Internets und im User Generated Universum ist das die einzige Möglichkeit. Es macht jeden Tag woanders was Neues auf, und wenn ihr nachhaltig dabei bleiben wollt, denkt nicht &quot;stealth mode&quot;, denkt &quot;beta&quot; - und redet darüber. Wie man eine Idee dann umsetzt, ist dann sowieso wieder ein ganz anderes Thema. Nur - dabei können Blogs und auch Feedback zu jeder Phase helfen.</description>
    <dc:creator>ami</dc:creator>
    <dc:subject>nähkästchen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 ami</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-14T07:53:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://companice.twoday.net/stories/4826660/">
    <title>Keine Markenartikel mehr auf ebay</title>
    <link>http://companice.twoday.net/stories/4826660/</link>
    <description>Kurios! Laut &lt;a href=&quot;http://www.netzeitung.de/internet/954577.html&quot;&gt;Netzeitung&lt;/a&gt; bzw. Focus darf ebay keine Schulränzen von Scout mehr verkaufen - und ggf. kann das Urteil dann ebenfalls von anderen Marken herangezogen werden. Auch wenn das letzte Wort noch nicht gesprochen ist, ich finde das wieder mal eine interessante Auseinandersetzung, weil es zeigt, dass die Gerichte und viele Unternehmen das Internet immer noch nicht verstanden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man will tatsächlich einen Anbieter wie ebay, sprich die paar Milliönchen Anbieter, davon abhalten dass Scout Rucksäcke verkauft werden, weil es kein &quot;Ambiente wie im Fachhandel bietet&quot;. Auf deutsch: um nicht irgendwo verramscht zu werden. Unter Umständen vielleicht sogar als Scouts, die garnicht Scouts sind. Oh Gott!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite ist das ein deutliches Zeichen: Der Markt (gerade für &quot;Powerseller&quot;) fragmentiert zusehends -- ebay segelt mit seinem Spagat zwischen Auktionsplattform für Privatanwender und Marktplatz für Powerseller ziemlich hart am Wind und ist längst nicht mehr die shiny happy Wunderwelt, auf der jeder Honk seine &lt;a href=&quot;http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&amp;rd=1&amp;item=130209400838&quot;&gt;alten Käsestinker los wird&lt;/a&gt; (hey, so alt waren die noch garnicht!). Vor ein paar Jahren hätte sich kein Hersteller getraut, so einen Affentanz aufzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fraglich ist für mich jedenfalls:&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ist es wirklich schädlich für eine Marke, wenn auf ebay ihre Sachen verkauft werden? &lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
Bislang habe ich beispielsweise bewusst zum Kauf von Markenware tendiert, um nach Benutzung bei ebay durch eine höhere Bekanntheit und Qualität wieder was reinzukriegen (also, mal ausgenommen Käsestinker, die werf ich dann normalerweise schon weg). &lt;br /&gt;
Gerade Marken können von ebay profitieren, &lt;a href=&quot;http://companice.twoday.net/20051126/&quot;&gt;über das Thema haben wir hier schonmal geschrieben&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Dazu kommt: &lt;b&gt;die Ursache im Verramschen liegt doch eigentlich wohl eher darin, dass man die anderen (Vertriebs-)Kanäle effizienter nutzen sollte&lt;/b&gt; und ggf. am Forecast arbeiten, oder nicht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mal ehrlich: Wo wird das weitergehen, wenn das Urteil durchgeht? Wird Scout auch Preisvergleichsplattformen unterbinden, dass ihre Ranzen gelistet werden, weil das Suchen nach dem günstigsten Preis das Ambiente eines stilvollen Einkaufs zerstört? Wird Scout danach Google verbieten, dass ihre Ränzen überhaupt im Internet gefunden werden können? Kann ich mir gut vorstellen.&lt;br /&gt;
Alternativ könnte man auch ein Regierungsprogramm auf die Beine stellen, das gemeinsam mit dem BVDW nach Möglichkeiten sucht, wie man als eCommerce Plattform überhaupt ein &quot;Ambiente&quot; herstellen kann, das an den Fachhandel heranreicht? Was ist mit den ganzen Flohmärkten, wo die abgescheuerten Dinger zu einem Bruchteil an ebay Kosten zu haben sind? Wird das als nächstes unterbunden, wie kann man die auf Fachhandels-Niveau heben? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich gibt es in absehbarer Zeit ein Scout Premium Premium Partnerprogramm: Scout Kunden und Handels-Aspiranten können sich durch einen Außendienstmitarbeiter qualifizieren lassen, der das Ambiente des Anbieters inspiziert (Privatwohnungen, Garagen), ein paar knallharte Prüfungen durchzieht (wie viele Riemen hat ein Ranzen?) und dann ggf. für ebay, Preisvergleichsplattformen, und Flohmärkte lizenziert. Aber jeder nur 1 Ranzen!&lt;br /&gt;
Viel besser aber ist wahrscheinlich: wir kaufen in Zukunft einfach keine Scout Ränzen mehr, dann muss ebay die auch nicht anbieten.</description>
    <dc:creator>ami</dc:creator>
    <dc:subject>Internet-Kultur</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 ami</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-31T10:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://companice.twoday.net/stories/4818163/">
    <title>Ist denn schon wieder Sommerloch?</title>
    <link>http://companice.twoday.net/stories/4818163/</link>
    <description>Oder wie darf ich diesen Artikel in der w&amp;v interpretieren?&lt;b&gt; &quot;Werber - die neuen Designer&quot;&lt;/b&gt; heißt es da. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und weiter: &lt;i&gt;&quot;Werbeagenturen entdecken das Thema Design und gründen dafür eigene Units.&quot; &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist das eine Meldung oder ein Sommerlochfüller oder haben die befragten Agenturen diesen Content gesponsert? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Kempertrautmann&lt;/b&gt; gründet also &quot;loved&quot; aus, um die Designer von der Klassik zu trennen. Spannend, wo die w&amp;v doch in den vergangenen Monaten &lt;b&gt;Amir Kassaei&lt;/b&gt; gebucht zu haben schien, um das &lt;b&gt;Zukunftsmodell der Werbeagenturen&lt;/b&gt; zu diskutieren, in dem das Verschwimmen der Grenzen zwischen Kreativ-Disziplinen eine nicht unwesentliche Rolle spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frank Bachmann von &lt;b&gt;Gürtlerbachmann&lt;/b&gt; proklamiert Design als neuen &quot;Trend&quot;. Trautmann weiter: &lt;i&gt;Die Designer entwickeln nicht nur Corporate Design oder Produkte, sondern entwickeln ganze Kampagnen.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte? Was ist das denn für ein a&lt;strike&gt;n&lt;/strike&gt;bgefahrenes Konzept? Und meint es nicht das Gegenteil der Überschrift? Muss es dann nicht heißen: &lt;b&gt;&quot;Designer - die neuen Werber?&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann steht da noch ein Satz, den ich einfach nicht glauben kann: &lt;i&gt;&quot;...die Werbungtreibenden vermuten bei ihren Agenturen gar keine Designkompetenz.&quot;&lt;/i&gt; Klar. Bei &lt;b&gt;JvM&lt;/b&gt; vermutet bestimmt niemand eine Designkompetenz. Und deshalb kommen die in dem Artikel auch nicht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Stefan Kolle&lt;/b&gt; findet ganz nebenbei den Heiligen Gral des Marketings: &quot;Design ist ein Differenzierungsaspekt für viele Produkte.&quot; &lt;br /&gt;
Das hätte mal jemand den Leuten von Coca-Cola sagen sollen, dann hätten die vielleicht ne hübsche Flasche entworfen ... auch Steve Jobs wäre für den Hinweis sicher dankbar gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kann sein, dass ich da einfach immer Werbe- und Designagenturen &lt;b&gt;in einen Topf &lt;/b&gt;geworfen habe. Absurd ist dieser Artikel dennoch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Spannender&lt;/b&gt; wäre doch die Frage, ob Unternehmen, die Ihre Etats statt einer Werbeagentur jetzt einer &quot;Design-Unit&quot; anvertrauen, nicht vom Regen in die Traufe springen. Und am Ende den gleichen Kram bekommen wie vorher, nur vielleicht in schöner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Womit wir wieder beim Zukunftsmodell der Agenturen wären, bei kreativer Beratung bzw. strategischer Konzeption, beim Verschwinden der Grenzen zwichen Kreativdisziplinen, bei Massenwerbung als ethisch fragwürdigem Konzept und beim Tod der klassischen Werbung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal, wir haben uns beim Mittagessen köstlich gewundert.</description>
    <dc:creator>tombo</dc:creator>
    <dc:subject>wtf</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 tombo</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-27T13:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://companice.twoday.net/stories/4813422/">
    <title>Ich hab da ne (Starbucks) Idee</title>
    <link>http://companice.twoday.net/stories/4813422/</link>
    <description>Es geht Schlag auf Schlag -- immer mehr Unternehmen starten Projekte, die landläufig mit &quot;Crowdsourcing&quot; umschrieben werden.&lt;br /&gt;
Vor kurzem ist Starbucks mit &quot;&lt;a href=&quot;http://mystarbucksidea.force.com&quot;&gt;My Starbucks Idea&lt;/a&gt;&quot; an den Start gegangen. Als Nutzer kann man Vorschläge machen, wie Starbucks in Zukunft verbessert werden kann.&lt;br /&gt;
Nachdem Dell&apos;s &quot;&lt;a href=&quot;http://www.ideastorm.com/&quot;&gt;IdeaStorm&lt;/a&gt;&quot; mit mehr als 9000 Vorschlägen wohl sehr erfolgreich lief - aber an mir ehrlich gesagt vorbei gegangen ist, finde ich sehr interessant, wie Starbucks die Sache angeht. Im Grunde genommen ist die Plattform sehr simpel: man registriert sich, und kann dann einfach seine Ideen vorbringen, die dann von anderen bewertet und kommentiert werden können. Wenns gut läuft, wird die Idee von Starbucks umgesetzt. Als Plattform wird &lt;a href=&quot;http://www.salesforce.com&quot;&gt;Salesforce&lt;/a&gt; genutzt, von denen ich bislang auch nicht wusste dass sie dafür eine passende Plattform bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den ersten Tagen wird vor allem diskutiert, wo der (An)reiz des Projekts liegt - und für wen. &lt;a href=&quot;http://www.whatsnextblog.com/archives/2008/03/starbucks_wants_to_know_how_they_can_improve.asp&quot;&gt;BL Ochman&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.psfk.com/2008/03/crowdsourcing-wont-work-for-nokia-starbucks.html&quot;&gt;PSFK&lt;/a&gt; sind skeptisch, ob da die richtigen Leute mitmachen, &lt;a href=&quot;http://adage.com/article?article_id=125882&quot;&gt;Adage&lt;/a&gt; fragt, ob man damit auch &quot;Nonbelievers&quot; konvertieren, also die Öffentlichkeit adressieren kann. (Ich tippe mal, Trinkgeld durchreichen wäre effektiver).&lt;br /&gt;
Patrick vom &lt;a href=&quot;http://www.werbeblogger.de/2008/03/24/my-starbucks-idea-doch-wo-liegt-der-reiz/&quot;&gt;Werbeblogger fehlen ebenfalls die Incentives&lt;/a&gt;, und er schreibt: &lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Nicht die Inhalte allein zählen - die Belohnung dahinter ist entscheidend!&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Das sehe ich nicht so. Zunächt mal sind Ideen halb so viel Wert, wenn sie nicht umgesetzt werden. Ich denke daher, das Missverständnis liegt auch weiter oben, in der Umschreibung der Zielgruppe: es geht hier nicht um web2.0 Kampagne, um Neukundenwerbung und Incentives -- die Aktion ist vor allem für Stammkunden (und längerfristiger) angelegt. Und die sind normalerweise schon sehr zufrieden, und noch zufriedener, wenn sie gehört und ernst genommen werden. Oder, noch banaler: ein &quot;reales&quot; Gesicht vor sich zu haben, wenn man mithelfen will, ein Unternehmen zu verbessern -- was mit dem &lt;a href=&quot;http://www.starbucks.com/blogs/&quot;&gt;begleitenden Blog&lt;/a&gt; auch angegangen wird. Sicher, das ist sehr .. äh, einfach - und fragwürdig, ob man genau die Zielgruppe mit &quot;nichts&quot; abspeist. Aber es ist ein Start - für ein Unternehmen, das derzeit sicher unter Konkurrenzdruck steht und zwar ganz &lt;strike&gt;guten Kaffee&lt;/strike&gt; gutes &quot;Hype&quot;-Marketing macht, online allerdings noch nicht so wahrgenommen habe. Meint zumindest (EX-Starbucks Marketer) John Moore, der schreibt, dass &lt;a href=&quot;http://brandautopsy.typepad.com/brandautopsy/2008/03/my-starbucks-id.html&quot;&gt;Starbucks eine Scheu vor dem Online-Zuhören&lt;/a&gt; habe. Hätte ich nicht gedacht, aber jetzt weiss ich wenigstens warum freies WLAN auf der Topliste der am meisten geäußerten Wünsche steht...&lt;br /&gt;
Ich denke daher auch, dass der größte Anreiz für die Teilnehmer momentan ist, zu sehen was andere denken, und welche Ideen umgesetzt werden. &lt;br /&gt;
Klingt unspektakulär, ist aber wahrscheinlich genug - zumindest wenn das Grundgefüge passt. Kann man jedenfalls so nach den ersten Tagen und der Resonanz auf die Plattform interpretieren. Leider ist das ganze nicht sehr transparent, daher weiss ich nicht wie viele Vorschläge genau gemacht werden (ich kann nicht mal den &lt;a href=&quot;http://www.starbucks.com/blogs/&quot;&gt;Blog-Artikel von Chris Buzzo&lt;/a&gt; verlinken in dem die Rede davon ist, dass tausende Ideen eingegangen sind). Und ich will auch garnicht behaupten, dass die &lt;a href=&quot;http://mystarbucksidea.force.com/home/home.jsp?p=about&quot;&gt;Spielregeln&lt;/a&gt; in irgend einer Form wegweisend sind. Ich denke aber, dass es ein Schritt in die richtige Richtung ist - und ein gutes Zeichen. Die Herausforderung liegt ohnehin darin, das Projekt langfristig zu führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, wie oben bereits angedeutet: bei dell hats erstmal wunderbar funktioniert - und wieder mal gezeigt, dass man &quot;Detractors&quot;, also Leute, die Gift speien und negative Mundpropaganda machen, wie beispielsweise Jeff Jarvis, häufig leichter umzudrehen sind als &quot;Neutrale&quot; - weil sie eben bereits eine &quot;emotionale Bindung&quot; zum Unternehmen haben.</description>
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