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	<description>Aktuelles aus der Sozialwirtschaft!</description>
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		<title>Paritäter legen Armutsbericht 2011 vor</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 12:07:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vor einer Verfestigung der Armut auf Rekordniveau warnt der Paritätische Wohlfahrtsverband anlässlich der Veröffentlichung seines Armutsberichtes 2011. Scharfe Kritik übt der Verband an der Sozialpolitik der Bundesregierung und fordert diese zu einer rigorosen armutspolitischen Kehrtwende auf. Rund 12 Millionen Menschen sind laut Paritätischem Armutsbericht in Deutschland armutsgefährdet – 14,5 Prozent der Bevölkerung. Alarmierend sei, dass [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1067" style="width: 222px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://blog.consilia-sozial.de/wp-content/uploads/2011/12/paritaet_armutsbericht.gif" rel="lightbox[1066]"><img class="size-medium wp-image-1067" title="paritaet_armutsbericht" src="http://blog.consilia-sozial.de/wp-content/uploads/2011/12/paritaet_armutsbericht-212x300.gif" alt="" width="212" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">(C) Paritätische Gesamtverband</p></div>
<p>Vor einer Verfestigung der Armut auf Rekordniveau warnt der Paritätische Wohlfahrtsverband anlässlich der Veröffentlichung seines Armutsberichtes 2011. Scharfe Kritik übt der Verband an der Sozialpolitik der Bundesregierung und fordert diese zu einer rigorosen armutspolitischen Kehrtwende auf.</p>
<p>Rund 12 Millionen Menschen sind laut Paritätischem Armutsbericht in Deutschland armutsgefährdet – 14,5 Prozent der Bevölkerung. Alarmierend sei, dass auch in Jahren mit starkem Wirtschaftswachstum wie 2006, 2007 oder 2010 die Armut nicht zurückgegangen sei. „Es handelt sich um eine Verhärtung der Armut auf sehr hohem Niveau“, stellt Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider fest. „Wo die Wirtschaft nicht für sozialen Ausgleich sorgt, ist die Politik gefordert.“</p>
<p>Nach der Studie, die den Zeitraum 2005 bis 2010 umfasst, zeigen insbesondere die Bundesländer Berlin und Nordrhein-Westfalen einen deutlichen Negativtrend. Besonders besorgniserregend sei die negative Entwicklung im Ruhrgebiet. Sehr hohe Armutsquoten mit seit Jahren steigender Tendenz im größten Ballungsgebiet Deutschlands müssten in der Politik sämtliche Alarmglocken läuten lassen. „Wenn dieser Kessel mit fünf Millionen Menschen einmal zu kochen anfängt, dürfte es schwer fallen, ihn wieder abzukühlen“, warnt Schneider.</p>
<p>Den Bericht, weitere Infos und eine detaillierte Suchfunktion nach Postleitzahlen finden Sie im Internet unter:<a href="www.der-paritaetische.de/armutsbericht2011" target="_blank"><br />
www.der-paritaetische.de/armutsbericht2011</a></p>
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		<title>Diakonie startet Onlineportal zu sozialen Berufen</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 16:05:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das es in den nächsten Jahren immer schwieriger wird qualifizierte Fachkräfte in den Tätigkeitsfeldern der Sozialwirtschaft zu bekommen ist schon seit längeren bekannt. Der Diakonie Bundesverband startet daher heute ein neues interaktives Web 2.0-Angebot zu sozialen und pflegerischen Berufen. Unter www.soziale-berufe.com informiert die Diakonie unter dem Motto &#8220;Soziale Berufe kann nicht jeder&#8221; über Ausbildungen, Studiengänge [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1063" style="width: 110px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://blog.consilia-sozial.de/wp-content/uploads/2011/12/soziale_berufe.jpg" rel="lightbox[1062]"><img class=" wp-image-1063" title="soziale_berufe" src="http://blog.consilia-sozial.de/wp-content/uploads/2011/12/soziale_berufe-100x300.jpg" alt="" width="100" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">(C) soziale-berufe.com</p></div>
<p>Das es in den nächsten Jahren immer schwieriger wird qualifizierte Fachkräfte in den Tätigkeitsfeldern der Sozialwirtschaft zu bekommen ist schon seit längeren bekannt. Der Diakonie Bundesverband startet daher heute ein neues interaktives Web 2.0-Angebot zu sozialen und pflegerischen Berufen.</p>
<p>Unter www.soziale-berufe.com informiert die Diakonie unter dem Motto &#8220;Soziale Berufe kann nicht jeder&#8221; über Ausbildungen, Studiengänge und Berufe in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft. Ziel ist es, nach Angaben der Diakonie, junge Menschen für soziale und pflegerische Berufe zu gewinnen. Daher werden rund 20 Berufe und Studiengänge auf dem neuen Portal vorgestellt.</p>
<p>Zu jedem Beruf gibt es eine Videoreportage sowie eine Textreportage, in welchen Auszubildende und Studierende über ihre Motivation und ihren Ausbildungsalltag erzählen. In einem Berufsfindungs-Selbsttest können die jungen Menschen prüfen, ob der jeweilige Beruf zu ihren Wünschen und Fähigkeiten passt.</p>
<p>Abgerundet wird das Angebot mit einer Ausbildungsstätten-Suchfunktion, einer Stellenbörse und Bewerbungstipps. Mit verschiedenen Mitmach- und Spaßfunktionen lädt das neue Web 2.0-Angebot der Diakonie die jungen Menschen dazu ein, sich zu beteiligen: per Kommentarfunktion, per Beitrag im Diakonie Azubi-Blog oder mit einem selbst gestalteten Street Art Plakat, auf dem die jungen Menschen sich und ihren sozialen Beruf präsentieren.</p>
<p>Das Portal ist unter<a href="http://www.soziale-berufe.com/" target="_blank"> www.soziale-berufe.com</a> zu erreichen. Weiterhin gibt es auch Accounts auf <a href="http://www.facebook.com/SozialeBerufe" target="_blank">Facebook</a> und <a href="www.twitter.com/SozialeBerufe" target="_blank">Twitter</a>.</p>
<p>Ich persönlich finde das Portal gut gemacht und man erhält viele interessante Informationen über die verschiedenen Berufe. Leider ist aber noch nicht der Bachelor-Studiengang Sozialwirtschaft mit dabei &#8211; den ich selbst studiert habe &#8211; aber vielleicht gibt es ja auch bald Informationen zu diesem Berufszweig.</p>
<p>Das Diakonie Berufsorientierungsportal www.soziale-berufe.com ist im Rahmen des Projektes „Mit Neuen Medien Jugendliche für die Diakonie gewinnen“ entstanden. Das Projekt ist Teil des Programms „rückenwind – Für die Beschäftigten in der Sozialwirtschaft“. Das Programm „rückenwind – Für die Beschäftigten in der Sozialwirtschaft“ wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Unterstützer sind die diakonischen Fachverbände Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e. V., Deutscher Evangelischer Krankenhausverband e. V. sowie Deutscher Evangelischer Verband für Altenarbeit und Pflege e. V.</p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fblog.consilia-sozial.de%2F2011%2F12%2Fdiakonie-startet-onlineportal-zu-sozialen-berufen%2F'; szt='Diakonie+startet+Onlineportal+zu+sozialen+Berufen';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/52/d5/widget_52d5ba361a07cc8fad974936964d71d7.js"></script></div>]]></content:encoded>
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		<title>Sozialer Hintergrund beeinflusst Schulnoten</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 09:55:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nicht nur die Leistungen fließen in die Schulnoten ein, sondern auch andere Faktoren wie der soziale Hintergrund der Schülerinnen und Schüler und das Geschlecht. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie im Auftrag der Vodafone Stiftung Deutschland. Sowohl in der Grundschule als auch am Ende der gymnasialen Oberstufe können diese Faktoren nachgewiesen werden. Demnach erhalten [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1057" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://blog.consilia-sozial.de/wp-content/uploads/2011/12/schule.gif" rel="lightbox[1056]"><img class="size-medium wp-image-1057" title="schule" src="http://blog.consilia-sozial.de/wp-content/uploads/2011/12/schule-300x269.gif" alt="" width="300" height="269" /></a><p class="wp-caption-text">(C) Dieter Schütz / pixelio.de</p></div>
<p>Nicht nur die Leistungen fließen in die Schulnoten ein, sondern auch andere Faktoren wie der soziale Hintergrund der Schülerinnen und Schüler und das Geschlecht. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie im Auftrag der Vodafone Stiftung Deutschland.</p>
<p>Sowohl in der Grundschule als auch am Ende der gymnasialen Oberstufe können diese Faktoren nachgewiesen werden. Demnach erhalten Kinder aus sozial benachteiligten Familien &#8211; bei gleicher Leistung in einem standardisierten Test &#8211; in der Schule schlechtere Noten als Kinder aus sozial begünstigten Elternhäusern. Im Durchschnitt erhalten Mädchen bessere Noten als Jungen.</p>
<p>Die Studie &#8220;Herkunft zensiert? Leistungsdiagnostik und soziale Ungleichheiten in der Schule&#8221; wurde von den Bildungsforschern Prof. Dr. Kai Maaz (Universität Potsdam), Prof. Dr. Ulrich Trautwein (Universität Tübingen) und Prof. Dr. Franz Baeriswyl (Universität Freiburg/Schweiz) durchgeführt. Auf Grundlage vorliegender Daten haben die Wissenschaftler in einer umfassenden Analyse den Zusammenhang zwischen Schulnoten und den Effekten der sozialen Herkunft ermittelt. Die Befunde basieren auf Daten der TIMSS-Übergangsstudie (Trends in International Mathematics and Science Study), der Berliner ELEMENT-Studie (Erhebung zum Lese- und Mathematikverständnis) sowie der TOSCA-Studie (Transformation des Sekundarschulsystems und akademische Karrieren) sowie aus einer aktuellen Übergangsstudie aus der Schweiz.</p>
<p>Um den Effekt der unterschiedlichen Faktoren wie Familienhintergrund und Geschlecht zu messen, verglichen die Wissenschaftler die Schulnoten mit den Ergebnissen eines standardisierten, schriftlichen Leistungstests, der sowohl mathematisch-naturwissenschaftliche als auch sprachliche Kompetenzen misst. Hier zeigte sich bei gleichem Testergebnis ein deutlicher Effekt des sozioökonomischen Hintergrunds auf die vergebenen Zensuren. Die Notenvergabe lässt sich zu 49,4 Prozent mit der Leistung der Schülerinnen und Schüler erklären, aber die Noten korrelieren auch mit dem sozialen Status der Eltern und dem elterlichen Bücherbesitz als Anzeichen für die Bildungsnähe.</p>
<p>Für die manchmal geäußerte Vermutung, dass die Schüler aus sozial schwachen Familien die schlechteren Noten bekommen, weil sie weniger Anstrengungsbereitschaft zeigen, konnten die Forscher keine Belege finden, betonten aber die Notwendigkeit, dieser Frage genauer nachzugehen.</p>
<p>Die Annahme, dass Schüler mit Migrationshintergrund an der Übergangsschwelle von der Grundschule in die weiterführende Schule wegen ungerechter Notenvergabe benachteiligt werden könnten, wurde durch die Studie nicht bestätigt. Die Studie zeigt zudem, dass der Einfluss der sozialen Herkunft auf die Notenvergabe in der vier- und der sechsjährigen Grundschule und in der Stichprobe aus der Schweiz gleich groß ausfällt.</p>
<p>Fragt man nach dem Einfluss der sozialen Herkunft auf die Vergabe der Schulempfehlung, so zeigt sich zunächst, dass es vor allem die je nach sozialer Schichtzugehörigkeit unterschiedliche Leistung ist, die zu unterschiedlichen Schulempfehlungen führt. Dieser sogenannte „primäre Effekt“ macht über 51 Prozent des gesamten sozialen Herkunftseffektes aus und ist u. a. auf häusliche Bedingungen und mangelnde Förderung durch die Eltern zurückzuführen. Zu immerhin 23,4 Prozent aber entsteht die soziale Ungleichheit durch die Einschätzung der Lehrkräfte, die je nach Schichtzugehörigkeit der Schüler unterschiedliche Schulempfehlungen vergeben, und dies bei gleicher Leistung im standardisierten Test und gleichen Noten. Zu 25,5 Prozent entsteht die soziale Verzerrung bei der Empfehlungsvergabe durch ungleiche Notenvergabe bei gleicher Leistung während der Grundschulzeit. Wenn Benotungen und die Einschätzung der Schule sozial neutral wären, könnte der Einfluss der sozialen Herkunft auf die Übergangsempfehlung um die Hälfte reduziert werden, so die Wissenschaftler.</p>
<p>Die Analysen zeigen, dass sich der Anteil der Arbeiterkinder, die ein Gymnasium besuchen, von derzeit 19,2 Prozent auf 28,5 Prozent erhöhen würde, wenn sie bei gleicher Leistung nicht mehr ungleich benotet würden. Würden sich die Eltern beim Übergang unabhängig von ihrer sozialen Herkunft für eine Schulform entscheiden, würde sich die Gymnasialquote sogar auf 32,5 Prozent erhöhen.</p>
<p><a href="http://www.vodafone-stiftung.de/scripts/getdata.php?DOWNLOAD=YES&amp;id=16204" target="_blank">Die komplette Studie kann auf der Homepage der Vodafone Stiftung Deutschland heruntergeladen werden.</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Buchbesprechung: Strategische Wettbewerbsbeobachtung</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 07:43:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den letzten Wochen und Monaten habe ich wieder interessante Bücher gefunden und gelesen. Daher werde ich in meinem Blog wieder regelmäßig Bücher die sich mit sozialwirtschaftlichen Themen beschäftigen vorstellen. In dem heutigen Titel geht es um die Frage: Was macht die Konkurrenz und der Wettbewerb? In den letzten Jahren hat auch im sozialen Bereich [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1052" style="width: 219px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://blog.consilia-sozial.de/wp-content/uploads/2011/11/978-3-8349-2746-0.jpg" rel="lightbox[1051]"><img class="size-medium wp-image-1052" title="BoD_F28_Deltl_2746-0_11.indd" src="http://blog.consilia-sozial.de/wp-content/uploads/2011/11/978-3-8349-2746-0-209x300.jpg" alt="" width="209" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">(C) Gabler Verlag, Wiesbaden</p></div>
<p>In den letzten Wochen und Monaten habe ich wieder interessante Bücher gefunden und gelesen. Daher werde ich in meinem Blog wieder regelmäßig Bücher die sich mit sozialwirtschaftlichen Themen beschäftigen vorstellen. In dem heutigen Titel geht es um die Frage: Was macht die Konkurrenz und der Wettbewerb?</p>
<p>In den letzten Jahren hat auch im sozialen Bereich der Wettbewerb stark zugenommen. So ist zum Beispiel die Anzahl an Heimplätze für ältere Menschen stark angestiegen und in manchen Regionen gibt es mehr Heimplätze wie Pflegebedürftige die in ein Heim möchten. Daher wird auch in der Sozialwirtschaft und im sozialen Bereich eine strategische Wettbewerbsbeobachtung immer wichtiger. Wie diese genau ausschauen und funktionieren kann zeigt der Autor Johannes Deltl in seinem Buch &#8220;Strategische Wettbewerbsbeobachtung&#8221; auf das in der 2. Auflage erschienen ist.</p>
<p>Das Buch von Deltl zeichnet aus das es von einem Praktiker für die Praxis geschrieben wurde. Der Autor ist Unternehmensberater der sich schon mehrere Jahre mit dem Thema Strategische Wettbewerbsbeobachtung eschäftigt. Das er als Zielgruppe Praktiker anspricht merkt man vor allem daran das im gesamten Buch Checklisten und Fallbeispiele sind die verdeutlichen wie die Theorie in der Praxis umgesetzt werden kann bzw. man auch selbst überprüfen kann wo das eigene Unternehmen steht. So kann man relativ am Anfang des Buches eine Checkliste  bearbeiten über den eigenen Informationsstand über den Wettbewerb und sehen ob man hier Nachholbedarf hat oder nicht.</p>
<p>Der Ablauf eines Wettbewerbsbeobachtungsprozess erklärt der Autor anhand des CI-Cycles der sich aus folgenden Schritten zusammensetzt:</p>
<p>1. Planung</p>
<p>2. Datensammlung und Aufbereitung</p>
<p>3. Analyse und Interpretation</p>
<p>4. Reporting und Distribution, Kommunikation</p>
<p>5. Entscheidung Feedback</p>
<p>In den nachfolgenden Kapiteln geht er auf die jeweiligen Oberpunkte ein und erklärt hier die sehr anschaulich die wichtigsten Grundlagen.</p>
<p>Was ich persönlich Schade finde ist das im Buch nicht stärker auf den Bereich Social Networks wie Facebook eingegangen wird und vor allem wie diese ein Unternehmen bei der Wettbewerbsbeobachtung unterstützten können oder eben nicht. Hier wären Ausführungen im Bereich Datensammlung und Aufbereitung sehr wünschenswert gewesen; ich habe sie leider nicht gefunden.</p>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=literatursofa-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3834927465&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr" marginheight="0" marginwidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>Ansonsten beschreibt das Buch sehr anschaulich und praxisnah das Thema Strategische Wettbewerbsbeobachtung. Von daher kann ich dieses Buch nur jedem Geschäftsführer empfehlen, denn die Strategische Wettbewerbsbeobachtung zählt aus meiner Sicht zu den Kernaufgaben eines jeden Geschäftsführers. Auch Mitarbeiter die im Bereich Marketing tätig sind sollten sich dieses Buch zulegen. Auch wenn es nicht direkt für den Bereich der Sozialwirtschaft geschrieben ist, kann man die dargestellten Beispiele und Checklisten sehr gut und manchmal mit einer kleinen Abwandlung in diesen Bereich übernehmen. Eines ist beim lesen des Buches aber sicher: Denkanstöße und Ideen für die eigene strategische Wettbewerbsbeobachtung bekommt man zu genüge!</p>
<p><strong>Strategische Wettbewerbsbeobachtung</strong> von Johannes Deltl ist im Gabler Verlag erschienen. ISBN: 978-3-8349-2746-0.</p>
<p><strong>Johannes Deltl</strong> ist Geschäftsführer der Unternehmensberatung Acrasio, die sich auf die Verbindung des externen Marktumfeldes mit den internen Leistungsmöglichkeiten des Unternehmens fokussiert.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Aktion Mensch: Gute Ideen für 4.000 Euro gesucht!</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 07:29:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Sie sind Mitarbeiter oder Geschäftsführer einer gemeinnützigen Organisation und haben eine gute Idee die Sie umsetzten möchten? Dann sollten Sie sich jetzt bei der Aktion Mensch-Förderung melden. Im Rahmen der Förderaktion &#8220;Miteinander gestalten&#8221; werden ab sofort neue Anträge für 2012 entgegengenommen. Die Aussichten auf eine Bewilligung sind nach Angaben der Aktion Mensch recht gut. &#8220;Von [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1047" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://blog.consilia-sozial.de/wp-content/uploads/2011/10/aktion_mensch_jugendliche.jpg" rel="lightbox[1046]"><img class="size-medium wp-image-1047" title="aktion_mensch_jugendliche" src="http://blog.consilia-sozial.de/wp-content/uploads/2011/10/aktion_mensch_jugendliche-300x195.jpg" alt="" width="300" height="195" /></a><p class="wp-caption-text">(C) Aktion Mensch</p></div>
<p>Sie sind Mitarbeiter oder Geschäftsführer einer gemeinnützigen Organisation und haben eine gute Idee die Sie umsetzten möchten? Dann sollten Sie sich jetzt bei der Aktion Mensch-Förderung melden. Im Rahmen der Förderaktion &#8220;Miteinander gestalten&#8221; werden ab sofort neue Anträge für 2012 entgegengenommen.</p>
<p>Die Aussichten auf eine Bewilligung sind nach Angaben der Aktion Mensch recht gut. &#8220;Von den rund 1.2000 Anträgen, die seit Beginn der Aktion im April bei uns eingegangen sind, haben wir bisher mehr als die Hälfte mit insgesamt 2,2 Millionen Euro bezuschusst&#8221;, bilanziert Marin Georgi, Vorstand der Aktion Mensch.</p>
<p>Mit der Förderaktion &#8220;Miteinander gestalten&#8221; unterstützt die Aktion Mensch kleinere Initiativen oder Organisationen, die mit ihren Projekten die Vielfalt und das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung im Alltag umsetzen. Ein Beispiel dafür ist ein Projekt in Cottbus, bei dem Bewohner einer Wohnstätte für psychisch kranke Menschen gemeinsam mit Menschen aus dem näheren Wohnumfeld eine Holzskulptur schaffen, die später einen festen Platz im Garten finden wird.</p>
<p>Aber auch Kinder- und Jugendprojekte werden von &#8220;Miteinander gestalten&#8221; gefördert. Dazu zählen Teilhabe-Projekte oder Projekte zu außerschulischer Bildung und sozialem Lernen, wie sie zum Beispiel die interkulturelle Hausaufgabengruppe in Fürth anbietet. Hier lernen Kinder verschiedener Nationalitäten ihre Stadt näher kennen, indem sie die städtischen Museen, die Bibliothek oder das Theater besuchen. Die Mädchen und Jungen &#8211; fast alle Kinder aus sozialen Brennpunkten in Fürth &#8211; sollen sich aufgrund der neu gewonnenen Sichtweisen mehr zuhause fühlen. Sie können ihre Erfahrungen auch an ihre Geschwister und Klassenkameraden weitergeben.</p>
<p>Die Fördersumme der &#8220;Miteinander gestalten&#8221;-Projekte beträgt maximal 4.000 Euro und ist auf höchstens zwölf Monate angelegt. Anträge für die Förderaktion können online unter <a href="http://antrag.aktion-mensch.de/" target="_blank">antrag.aktion-mensch.de</a> gestellt werden und auf <a href="http://www.aktion-mensch.de/foerderung/foerderprogramme/inklusion/foerderaktion.php" target="_blank">www.aktion-mensch.de/foerderung</a>.</p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fblog.consilia-sozial.de%2F2011%2F10%2Faktion-mensch-gute-ideen-fur-4-000-euro-gesucht%2F'; szt='Aktion+Mensch%3A+Gute+Ideen+f%C3%BCr+4.000+Euro+gesucht%21';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/52/d5/widget_52d5ba361a07cc8fad974936964d71d7.js"></script></div>]]></content:encoded>
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		<title>AWO Sozialbarometer Oktober 2011: 34 Prozent der Deutschen befürchten Altersarmut</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 10:03:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das AWO Sozialbarometer ist eine gemeinsame Umfrage der Arbeiterwohlfahrt und des Instituts TNS Infratest. Zu Beginn jeden Monats wird eine Stichprobe zu einem sozialpolitisch relevanten Thema in Deutschland befragt. Zukünftig werde ich die monatlichen Ergebnisse auf meinem Blog vorstellen. Im Oktober 2010 wurden die Teilnehmer befragt ob diese sich fürchten, dass Sie im Ruhestand von [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1042" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://blog.consilia-sozial.de/wp-content/uploads/2011/10/awo_sozialbarometer_oktober2010.jpg" rel="lightbox[1041]"><img class="size-medium wp-image-1042" title="awo_sozialbarometer_oktober2010" src="http://blog.consilia-sozial.de/wp-content/uploads/2011/10/awo_sozialbarometer_oktober2010-300x216.jpg" alt="" width="300" height="216" /></a><p class="wp-caption-text">(C) TNS Infratest Politikforschung / AWO Bundesverband e.V.</p></div>
<p>Das AWO Sozialbarometer ist eine gemeinsame Umfrage der Arbeiterwohlfahrt und des Instituts TNS Infratest. Zu Beginn jeden Monats wird eine Stichprobe zu einem sozialpolitisch relevanten Thema in Deutschland befragt. Zukünftig werde ich die monatlichen Ergebnisse auf meinem Blog vorstellen.</p>
<p>Im Oktober 2010 wurden die Teilnehmer befragt ob diese sich fürchten, dass Sie im Ruhestand von Altersarmut betroffen sind, also dass sie dann nicht ohne staatliche oder familiäre finanzielle Unterstützung auskommen.</p>
<p>Auf diese Frage antwortet 34 % Prozent das sie dies befürchten, 63 % sehen dieses Problem nicht. Interessant ist das vor allem bei jungen Menschen zwischen 18 und 29 Jahren die Anzahl derer die dies befürchten mit 49 Prozent recht hoch liegt.</p>
<p>Der AWO Bundesvorsitzender Wolfgang Stadler sieht aufgrund der Ergebnisse dringenden Handlungsbedarf: &#8220;Die Politik kann und muss Altersarmut verhindern.&#8221;</p>
<p>Lediglich ein Prozent der Befragten gab an das er jetzt schon von Altersarmut betroffen ist. Faktoren für die Armut im Alter sind zum einen ein geringes Einkommen und zum anderen eine zu geringe Anzahl von Erwerbsjahren.</p>
<p>Für die Studie wurden 1.000 Menschen in einer repräsentativen Stichprobe befragt.</p>
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		<title>Datenreport 2011: Neuer Sozialbericht für Deutschland erschienen</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 07:27:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein differenziertes Bild der Lebensbedingungen in Deutschland zeichnet der neue Datenreport 2011, der letzte Woche veröffentlicht wurde. Dieser Sozialbericht für Deutschland greift auf Zahlen und Fakten der amtlichen Statistik zurück und führt diese mit den Ergebnissen aus der sozialwirtschaftlichen Forschung zusammen. Im Datenreport werden Themen behandelt, die als Indikatoren für Lebensqualität und gesellschaftliche Wohlfahrt ins [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1038" style="width: 250px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://blog.consilia-sozial.de/wp-content/uploads/2011/10/2011_datenreport.jpg" rel="lightbox[1037]"><img class="size-medium wp-image-1038" title="2011_datenreport" src="http://blog.consilia-sozial.de/wp-content/uploads/2011/10/2011_datenreport-240x300.jpg" alt="" width="240" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">(C) bpb</p></div>
<p>Ein differenziertes Bild der Lebensbedingungen in Deutschland zeichnet der neue Datenreport 2011, der letzte Woche veröffentlicht wurde. Dieser Sozialbericht für Deutschland greift auf Zahlen und Fakten der amtlichen Statistik zurück und führt diese mit den Ergebnissen aus der sozialwirtschaftlichen Forschung zusammen.</p>
<p>Im Datenreport werden Themen behandelt, die als Indikatoren für Lebensqualität und gesellschaftliche Wohlfahrt ins Blickfeld der Politik und Gesellschaft gerückt sind. Dazu gehören neben der Verteilung von materiellem Wohlstand, Erwerbsarbeit, persönlicher und wirtschaftlicher (Un)Sicherheit auch Aspekte wie Gesundheit, Bildung, Umwelt, persönliche Aktivitäten, politische Partizipation und soziale Beziehungen.</p>
<p>In mehr als 40 Beiträgen wird über die objektiven Lebensverhältnisse und das subjektive Wohlbefinden der Bürgerinnen und Bürger umfassend und detailliert berichtet. Erstmals wird auch der Zusammen von Gesundheit und sozialer Ungleichheit dargestellt sowie über die Einstellungen zur Rolle der Frau informiert.</p>
<p>Der Datenreport erscheint seit 1985 regelmäßig alle zwei Jahre. Herausgeber sind das Statistische Bundesamt, die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), in der aktuellen Ausgabe unterstützt vom Sozio-oekonomischen Panel (SOEP).</p>
<p>Meiner Meinung nach ist dieser Datenreport auch für soziale Dienstleistungsunternehmen wichtig, da in diesem die soziale Lage in Deutschland sehr ausführlich beschrieben wird. Aus Gesichtspunkten der Marktforschung kann dieser auch als gute Sekundärquelle dienen.</p>
<p>Eine digitale Version des Datenreports 2011 <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Navigation/Publikationen/Querschnittsveroeffentlichungen/Datenreport__downloads,templateId=renderPrint.psml__nnn=true" target="_blank">kann auf der Homepage des Statistischen Bundesamtes heruntergeladen werden.</a> Eine Buchausgabe kann bei der <a href="http://www.bpb.de/publikationen/GAKC8E,0,Datenreport_2011.html" target="_blank">Bundeszentrale für politische Bildung gegen eine Bereitstellungspauschale erworben werden.</a></p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fblog.consilia-sozial.de%2F2011%2F10%2Fdatenreport-2011-neuer-sozialbericht-fur-deutschland-erschienen%2F'; szt='Datenreport+2011%3A+Neuer+Sozialbericht+f%C3%BCr+Deutschland+erschienen';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/52/d5/widget_52d5ba361a07cc8fad974936964d71d7.js"></script></div>]]></content:encoded>
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		<title>Sozialwirtschaft ist wichtiger Wirtschaftszweig in Sachsen</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 10:00:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Welche wirtschaftliche Bedeutung hat die Sozialwirtschaft in unserem Land? Dieser Frage ging schon die Studie Sozialwirtschaft in Bayern der Evangelischen Hochschule Nürnberg nach. Nun veröffentlicht die TU-Dresden im Auftrag der Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Sachsen eine Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung der Sozialwirtschaft im Freistaat Sachsen. &#8220;Die Sozialwirtschaft ist ein riesiger Wirtschaftszweig, der in der [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1032" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://blog.consilia-sozial.de/wp-content/uploads/2011/10/erfolg.jpg" rel="lightbox[1031]"><img class="size-medium wp-image-1032" title="KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA" src="http://blog.consilia-sozial.de/wp-content/uploads/2011/10/erfolg-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">(C) pixelio.de / hofschlaeger</p></div>
<p>Welche wirtschaftliche Bedeutung hat die Sozialwirtschaft in unserem Land? <a href="http://blog.consilia-sozial.de/2010/07/die-bayerische-sozialwirtschaft-in-zahlen/" target="_blank">Dieser Frage ging schon die Studie Sozialwirtschaft in Bayern der Evangelischen Hochschule Nürnberg nach.</a> Nun veröffentlicht die TU-Dresden im Auftrag der Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Sachsen eine Studie zur wirtschaftlichen Bedeutung der Sozialwirtschaft im Freistaat Sachsen.</p>
<p>&#8220;Die Sozialwirtschaft ist ein riesiger Wirtschaftszweig, der in der Öffentlichkeit zu gering geschätzt und oft nur als Kostenfaktor betrachtet wird&#8221;, sagt Rüdiger Unger, Vorsitzender der Liga der Freien Wohlfahrtspflege. Das Gutachten zeigt auf, dass die Sozialwirtschaft ein Wachstumsmarkt mit stetig zunehmender Wirtschaftskraft ist. Danach trägt die Sozialwirtschaft über 7 % zur Bruttowertschöpfung in Sachsen bei. Die Bruttowertschöpfung der Freien Wohlfahrtsverbände in Sachsen beträgt jährlich mehr als 2 Milliarden Euro und stieg zwischen 2002 und 2008 um 25 %. Einen wesentlichen Anteil der Gesellschaft und volkswirtschaftlichen Wertschöpfung (57 Mio. Euro) erbringt die Freie Wohlfahrtspflege durch ihre ehrenamtlichen Strukturen und das bürgerschaftliche Engagement ihrer Mitglieder.</p>
<p>Auch auf dem Arbeitsmarkt spielt die Sozialwirtschaft eine wichtige Rolle. Jeder zehnte Arbeitsplatz in Sachsen befindet sich in der Sozialwirtschaft. Insgesamt sind hier 63.000 Erwerbsättige beschäftigt.</p>
<p>Auf Grundlage des Gutachtens fordert die Liga der Freien Wohlfahrtspflege die verantwortliche Politik und die Verwaltung in Sachsen auf, die Bedeutung der Sozialwirtschaft für die wirtschaftliche Stabilität und Entwicklung bei politischen Entscheidungsprozessen adäquat zu berücksichtigen. Neben der produzierenden Wirtschaft sollte die Sozialwirtschaft als wesentliches Element der Zivilgesellschaft sowie der gesellschaftlichen Wertschöpfung behandelt werden.</p>
<p>Ich persönlich finde es sehr gut, dass nun auch für den Freistaat Sachsen eine Untersuchung der wirtschaftlichen Bedeutung der Sozialwirtschaft vorliegt. Neben Bayern ist dies mir dann das zweite Bundesland von dem mir eine solche Studie bekannt ist. Gerade für die Wahrnehmung der Sozialwirtschaft als eigenständiger Wirtschaftszweig sind solche Studien aus meiner Sicht sehr wichtig.</p>
<p><a href="http://www.liga-sachsen.de/folder/index.php?ID=2210" target="_blank">Die Langfassung des Gutachtens der TU-Dresden kann auf der Homepage der Liga der Freien Wohlfahrtsverbände in Sachsen heruntergeladen werden.</a></p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fblog.consilia-sozial.de%2F2011%2F10%2Fsozialwirtschaft-ist-wichtiger-wirtschaftszweig-in-sachsen%2F'; szt='Sozialwirtschaft+ist+wichtiger+Wirtschaftszweig+in+Sachsen';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/52/d5/widget_52d5ba361a07cc8fad974936964d71d7.js"></script></div>]]></content:encoded>
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		<title>Pflegeheime: 34 Milliarden Euro Investitionen bis 2020</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 06:38:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In den letzten Wochen war es recht ruhig in meinem Blog. Doch heute möchte ich wieder eine interessante Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst &#38; Young vorstellen die sich mit der Pflegebranche beschäftigt. Zentrales Ergebnis dieser Studie ist das es in den nächsten Jahren &#8211; bis zum Jahr 2010 &#8211; Investitionen von 34 Milliarden Euro in neue [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_899" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://blog.consilia-sozial.de/wp-content/uploads/2011/04/demenz.jpg" rel="lightbox[1027]"><img class="size-medium wp-image-899" title="demenz" src="http://blog.consilia-sozial.de/wp-content/uploads/2011/04/demenz-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">(C) Gerd Altmann / pixelio.de</p></div>
<p>In den letzten Wochen war es recht ruhig in meinem Blog. Doch heute möchte ich wieder eine interessante Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst &amp; Young vorstellen die sich mit der Pflegebranche beschäftigt. Zentrales Ergebnis dieser Studie ist das es in den nächsten Jahren &#8211; bis zum Jahr 2010 &#8211; Investitionen von 34 Milliarden Euro in neue Heime benötigt werden.</p>
<p>Ernst &amp; Young geht davon aus das bis zum Jahr 2010 179.000 Menschen mehr als heute stationäre Pflege bedürfen. Daraus errechnet die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft einen Bedarf von rund 2.000 neuen Pflegeheimen. Weiterhin wird von den Autoren jedes dritte deutsche Pflegeheim als sanierungsbedürftig eingestuft &#8211; der Ersatzbedarf entspricht einem Äquivalent von weiteren 2.300 Heimen. Insgesamt werden für die 4.300 benötigten Heime rund 34 Milliarden Euro an Investitionen erforderlich sein. Allerdings zeigt sich auch, dass es um die finanziellen Möglichkeiten vieler Heime schlecht bestellt ist. So wird aus Sicht von Ernst &amp; Young jedes siebte Heim der anstehenden Konsolidierungswellte zum Opfer fallen.</p>
<p>Die Studie geht auch auf den Fachkräftemangel in der Altenhilfe ein. Neben den enormen Investitionen ist dies eine weitere Schwierigkeit im Markt der Altenhilfe. Bereits heute bezeichnen es vier von fünf Betreibern als sehr schwer oder schwer, qualifiziertes Pflegepersonal zu finden. Und 86 Prozent befürchten, dass es schon in den kommenden drei Jahren noch schwieriger wird. Ernst &amp; Young geht davon aus das es mindestens 90.000 zusätzliche Fachkräfte benötigt werden um die Anzahl der Pflegebedürftigen im Jahr 2020 betreuen zu können. Zwei Drittel der beteiligten Heimen plädieren dafür, das Image der Pflegeberufe zu verbessern, 54 Prozent der Befragten halten eine bessere Bezahlung für notwendig.</p>
<p>Die Autoren der Studie sehen für die nächsten Jahre einen umfangreichen Konzentrationsprozess voraus. Diese Einschätzung teilen auch die Befragten. Beinahe drei Viertel der Betreiber erwarten einen wachsenden Marktanteil privater Einrichtungen, 72 Prozent einen steigenden Marktanteil von Pflegeketten. Gleichzeitig sieht sich eine klare Mehrheit allerdings nicht als aktiver Teilnehmer am Konzentrationsprozess. &#8220;Die Branchenkonsolidierung wird wohl nur von wenigen, tendenziell größeren Betreibern vorangetrieben&#8221;, sagt Hans Kersel, Partner bei Ernst &amp; Young. &#8220;Vermutlich fehlen der Mehrheit der Unternehmen die Finanzkraft und vielleicht auch die Management-Kapazitäten, um sich aktiv einzumischen.&#8221;</p>
<p>Sein Fazit: „Die Pflegebranche steht vor einer gewaltigen Konsolidierung und einer grundlegenden Neustrukturierung. Viele finanzschwache Betreiber werden verschwinden, und vor allem größere Verbünde oder Pflegeheimketten werden zunehmend das Bild prägen. Welche Vorteile sie haben, konnten wir schon bei den Krankenhäusern beobachten: eine größere Einkaufsmacht, bessere Verhandlungspositionen gegenüber den Kostenträgern, eine höhere Investitionskraft und eine größere Anziehungskraft am Personalmarkt. Außerdem haben sie größere Chancen, als Marken wahrgenommen zu werden – von den Einweisern wie von den Angehörigen, die zumeist das Heim auswählen. Einen Teil, aber eben nur einen Teil dieser Vorzüge können kleinere Betreiber erlangen, indem sie sich zu Verbünden zusammenschließen.“</p>
<p>Die Studie <a href="http://www.ey.com/Publication/vwLUAssets/Pflegemarktstudie_2011/$FILE/Pflegemarktstudie%202011%20EY.pdf" target="_blank">&#8220;Stationärer Pflegemarkt im Wandel. Gewinner und Verlier 2020&#8243; kann kostenlos auf der Homepage von Ernst &amp; Young heruntergeladen werden.</a> Für die Studie wurden 150 private, freigemeinnützige und öffentlich-rechtliche Betreiber von Pflegeheimen unterschiedlicher Größe aus allen Bundesländern befragt.</p>
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		</item>
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		<title>Elterngeld steht bei Vätern und Müttern hoch im Kurs</title>
		<link>http://blog.consilia-sozial.de/2011/09/elterngeld-steht-bei-vatern-und-muttern-hoch-im-kurs/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 08:06:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Immer mehr Eltern beziehen Elterngeld. Das sind die neuesten Ergebnisse der Elterngeldstatistik die nun das Statistische Bundesamt veröffentlicht hat. Danach haben fast 153.000 Mütter und über 38.000 Väter für ihre zwischen Januar und März 2010 geboren Kindern Elterngeld in Anspruch genommen. Dadurch hat sich die Zahl der Leistungsbezieher im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 % [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1022" style="width: 310px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://blog.consilia-sozial.de/wp-content/uploads/2011/09/baby.jpg" rel="lightbox[1021]"><img class="size-medium wp-image-1022" title="baby" src="http://blog.consilia-sozial.de/wp-content/uploads/2011/09/baby-300x239.jpg" alt="" width="300" height="239" /></a><p class="wp-caption-text">(C) sabrina gonstalla / pixelio.de</p></div>
<p>Immer mehr Eltern beziehen Elterngeld. Das sind die neuesten Ergebnisse der Elterngeldstatistik die nun das Statistische Bundesamt veröffentlicht hat. Danach haben fast 153.000 Mütter und über 38.000 Väter für ihre zwischen Januar und März 2010 geboren Kindern Elterngeld in Anspruch genommen.</p>
<p>Dadurch hat sich die Zahl der Leistungsbezieher im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 % erhöht. Die Zahl der geborenen Kinder ist im gleichen Zeitraum um 1,3 % gestiegen. Grund für diese Steigerung ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes das immer mehr Väter zeitweise ihre Erwerbstätigkeit reduzieren oder unterbrechen. Die sogenannte Väterbeteiligung (Anteil der Kinder, deren Vater Elterngeld bezogen hat) lag für im ersten Quartal 2010 geborene Kinder bei 24,4 Prozent. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum ist dies ein Anstieg um 1,4 Prozentpunkte. Bei Müttern liegt die Quote weiterhin konstant bei 96 %.</p>
<p>Wenn man sich den Zeitpunkt anschaut an dem die Väter das Elterngeld in Anspruch genommen haben, zeigt sich das annähernd jeder dritte Vater (31 %) das Elterngeld unmittelbar nach der Geburt, das hießt im ersten Lebensmonat des Kindes in Anspruch genommen hat. Weitere rund 12 % der Väter bezogen im zweiten oder dritten Lebensmonat des Kindes erstmals Elterngeld. Mehr als jeder fünfte Vater (22 %) erhielt das Elterngeld erstmals im zwölften oder 13. Lebensmonat des Kindes. Durchschnittlich nahmen Väter 3,4 Monate lang Elterngeld in Anspruch und liegen damit über den vorgeschriebenen 2 Monaten. Mütter beziehen im Durchschnitt 11,7 Monaten Elterngeld und nehmen dieses mit nur wenigen Ausnahmen direkt nach der Geburt des Kindes in Anspruch.</p>
<p>Väter, die vor der Geburt des Kindes erwerbstätig waren, erhielten im ersten Bezugsmonat bundesweit durchschnittlich 1 182 Euro Elterngeld und damit mehr als ein Drittel (36 %) mehr als die vor der Geburt erwerbstätigen Mütter (868 Euro). Väter und Mütter, die vor der Geburt des Kindes nicht erwerbstätig waren, erhielten durchschnittlich 329 Euro Elterngeld. Neben dem Mindestbetrag in Höhe von 300 Euro sind darin auch mögliche Geschwister- und/oder Mehrlingszuschläge enthalten.</p>
<p>Differenzierte Ergebnisse der Elterngeldstatistik für im ersten Quartal 2010 geborene Kinder <a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Publikationen/Fachveroeffentlichungen/Sozialleistungen/Elterngeld/ElterngeldGeburtenVj,templateId=renderPrint.psml" target="_blank">sind online abrufbar</a>. Hierbei ist aber zu beachten das bei der Elterngeldstatistik eine rückwirkende Betrachtung der beendeten Leistungsbezüge im Vordergrund stehen. Aussagen über die aktuelle Inanspruchnahme des Elterngeldes sind damit nicht möglich.</p>
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