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<title>Games Convention und die Zukunft</title>
<link>http://d-frag.de/blog/2008/08/24/games-convention-08</link>
<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 08:07:44 +0000</pubDate>
<category domain="main">Hoi Polloi</category>
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<dc:creator>chris</dc:creator>
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<content:encoded><![CDATA[	<p><img src="http://bass-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/sony.jpg" alt="Sackman" title="Sackman" /><a id="more294" name="more294"></a></p>
<p>Nicht weinen, kleiner Sackman. Vielleicht trennen sich unsere Wege ja gar nicht. Nachdem die Games Convention letzte Woche mit Leichtigkeit die H&#252;rde von zweihunderttausend Besuchern genommen hat, wohlgemerkt die H&#252;rde, die <a href="http://www.biu-online.de/home/news/25-februar-2008-europaeische-branchenmesse-gamescom-feiert-2009-premiere-in-koeln/">nach Ansicht des Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware</a> in Leipzig kaum zu nehmen sei, und nachdem sich in Umfragen eine deutliche Mehrheit von Ausstellern, Fachbesuchern und Publikum f&#252;r eine Games Convention 2009 in Leipzig ausgesprochen hat, w&#228;re es geradezu fahrl&#228;ssig, wenn die Leipziger Messe nicht weiterhin t&#228;te, was sie am Besten kann: Messen zu veranstalten.</p>
<p>Das kann man mit gemischten Gef&#252;hlen sehen. Die Ausrichtung von zwei Spielemessen in Deutschland, von denen jede f&#252;r sich in Anspruch nimmt, <em>die</em> europ&#228;ische Leitmesse sein zu wollen, kann letztendlich dazu f&#252;hren, dass keine von beiden ein Erfolg wird. Aber man sollte nicht vergessen, wer an diesem Kindergarten die Schuld tr&#228;gt. Der BIU, der die zw&#246;lf gr&#246;&#223;ten Aussteller der Messe vereint und im Alleingang beschlossen hat, die Messe zu verlegen. Ohne Beteiligung der Leipziger, die immerhin das Konzept der Games Convention entwickelt haben. Ohne Beteiligung der kleineren Entwickler im In- und Ausland, die sich, so wohl die Annahme, gef&#228;lligst dort einzufinden haben, wo die Gro&#223;en ihre Show abziehen wollen.</p>
<p>Ob sich der BIU diese Arroganz wirklich leisten kann, steht noch in den Sternen. Tatsache sind allerdings die Rekordbesucherzahlen in dieser Woche, trotz des verminderten Engagements verschiedener BIU-Mitglieder. Microsoft baut den blamabelsten Stand seiner GC-Geschichte auf? Nintendo kommt gleich &#252;berhaupt nicht? Damit schadeten beide Firmen in diesem Jahr mehr sich selbst als der GC, was ein interessantes Licht auf die Behauptung des BIU wirft, die Branchenmesse sei nat&#252;rlich dort, wo die Branche sei. Sollte die Branche nicht vielmehr dort sein, wo das Publikum bereits ist?</p>
<p><img src="http://bass-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/sony2.jpg" alt="LittleBigPlanet" title="LittleBigPlanet" /></p>
<p>Hundertprozentig sicher scheint man sich seiner GAMESCom jedenfalls weder beim BIU noch bei der koelnmesse zu sein. Da kreist ein Flugzeug mit Werbung f&#252;r die GAMESCom &#252;ber dem Leipziger Messegel&#228;nde, da bekommen Leipziger Hotelg&#228;ste Hotels in K&#246;ln empfohlen und als Kr&#246;nung des Ganzen versuchte man bei der Entscheidung f&#252;r einen Austragungsort der Verleihung des Deutschen Computerspielepreises <a href="http://www.golem.de/0808/61911.html">Leipzig zu erpressen</a>, die Games Convention aufzugeben. Erfolglos, wie wir inzwischen wissen.</p>
<p>Das h&#228;tte der BIU durchaus voraussehen k&#246;nnen. Die Entscheidung f&#252;r eine Branchenmesse in K&#246;ln sei keine Entscheidung gegen Leipzig, sondern eine Entscheidung f&#252;r Deutschland, sagte man dort. Vom Leipziger Standpunkt aus gesehen ist es allerdings v&#246;llig unerheblich, ob die zuk&#252;nftige Leitmesse nun in K&#246;ln oder in Timbuktu stattfinden soll. Weg w&#228;re weg. Nach den aktuellen Umfrageergebnissen ist eine Fortf&#252;hrung der GC mit aller Kraft im Grunde also die einzig vern&#252;nftige Verfahrensweise f&#252;r die Leipziger Messe. Sie hat nichts zu verlieren, daf&#252;r hat der BIU mit seiner Umzugserkl&#228;rung im Februar gesorgt. Aber sie hat sehr viel zu gewinnen.
</p>
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<title>Video Games Live</title>
<link>http://d-frag.de/blog/2008/08/21/video-games-live</link>
<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 09:28:06 +0000</pubDate>
<category domain="main">Hoi Polloi</category>
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<dc:creator>chris</dc:creator>
<description>Als wir bei lauwarmem Bier aus Plastikbechern in der Konzertpause der gestrigen Auff&#252;hrung von Video Games Live das bisher Geh&#246;rte Revue passieren lie&#223;en, gingen die Meinungen weit auseinander. Andreas, dem die bisherigen Er&#246;ffnungskonzerte im Gewandhaus immer etwas zu dr&#246;ge waren, hatte an dem seiner Meinung nach zielgruppengerechteren VGL weit mehr Spa&#223;. Robert wunderte sich &#252;ber den blechernen Sound, Mo nahm verbl&#252;fft zur Kenntnis, dass das Publikum die gar nicht pers&#246;nlich anwesenden, sondern nur per Video eingeblendeten Komponisten beklatschte und selbst den Werbebotschaften eines bekannten M&#228;usez&#252;chters enthusiastischen Beifall spendete und ich, tja, ich wu&#223;te eigentlich &#252;berhaupt nicht, was ich von der Veranstaltung halten sollte. Wu&#223;te ich auch anderthalb Stunden sp&#228;ter noch nicht, als wir uns nach einem langen Konzertabend ins Leipziger Nachtleben st&#252;rzten. Video Games Live war anders, als ich erwartet hatte. Nicht unbedingt besser, aber anders.</description>
<content:encoded><![CDATA[	<p><img class="lead" src="http://d-frag.de/media2/vgl.png" alt="Video Games Live" title="Video Games Live" width="50" height="50" />Als wir bei lauwarmem Bier aus Plastikbechern in der Konzertpause der gestrigen Auff&#252;hrung von <em>Video Games Live</em> das bisher Geh&#246;rte Revue passieren lie&#223;en, gingen die Meinungen weit auseinander. Andreas, dem die bisherigen Er&#246;ffnungskonzerte im Gewandhaus immer etwas zu dr&#246;ge waren, hatte an dem seiner Meinung nach zielgruppengerechteren <em>VGL</em> weit mehr Spa&#223;. Robert wunderte sich &#252;ber den blechernen Sound, Mo nahm verbl&#252;fft zur Kenntnis, dass das Publikum die gar nicht pers&#246;nlich anwesenden, sondern nur per Video eingeblendeten Komponisten beklatschte und selbst den Werbebotschaften eines bekannten M&#228;usez&#252;chters enthusiastischen Beifall spendete und ich, tja, ich wu&#223;te eigentlich &#252;berhaupt nicht, was ich von der Veranstaltung halten sollte. Wu&#223;te ich auch anderthalb Stunden sp&#228;ter noch nicht, als wir uns nach einem langen Konzertabend ins Leipziger Nachtleben st&#252;rzten. <em>Video Games Live</em> war anders, als ich erwartet hatte. Nicht unbedingt besser, aber anders.<a id="more293" name="more293"></a></p>
<p>Die spa&#223;igsten Momente des Abends waren n&#228;mlich ausgerechnet jene, von denen ich mir im Vorfeld am wenigsten versprochen hatte: die Augenblicke mit Zuschauerinteraktion. Jemand spielt, vom Orchester begleitet, <em>Space Invaders</em>, indem er selbst als das Raumschiff &#252;ber die B&#252;hne hetzt. Die Sch&#246;ne und das Biest spielen <em>Frogger</em> gegeneinander. Ein <em>Guitar Hero</em>-Wettbewerbsgewinner versucht, einen mittelm&#228;&#223;igen Aerosmith-Song auf der Plastikgitarre nachzuspielen, w&#228;hrend Orchester und Tommy Tallarico an der echten E-Gitarre sich alle M&#252;he geben, ihn aus dem Konzept zu bringen. &#220;berhaupt muss man Tallaricos F&#228;higkeiten als Entertainer Respekt zollen. Er f&#252;hrte auf eine lockere und spritzige Art durch das Konzert, die man sich von den diversen Moderatoren der Er&#246;ffnungskonzerte der letzten Jahre im Gewandhaus sehnlichst gew&#252;nscht h&#228;tte.</p>
<p>Die Zeit in der Arena vor Konzertbeginn und nach dem Ende der Veranstaltung nutzte ich &#252;brigens f&#252;r mein eigenes &raquo;Spiel mit Zuschauerinteraktion&laquo;: Ich versuchte, jemanden zu finden, der tats&#228;chlich die f&#228;lligen f&#252;nfzig Euro f&#252;r eine Karte der h&#246;chsten Preiskategorie ausgegeben hat. Solche Leute muss es zweifellos gegeben haben, aber ich scheiterte dennoch. Die Typen neben mir waren Pressevertreter, die netten M&#228;dels eine Reihe hinter uns hatten ihre Karten aus einem Preisausschreiben und Mo und ich erstanden unsere A-Kategorie-Tickets eine halbe Stunde vor Konzertbeginn f&#252;r f&#252;nfzehn Euro von einem weiteren Gewinnspielopfer, das es irgendwie geschafft hatte, sechs Karten f&#252;r lau zu ergattern, obwohl es nur zwei davon brauchte. Trotz der zahlreichen verlosten Tickets und der gro&#223;en Werbekampagne blieb die Arena insgesamt erschreckend leer. &#220;ber dem noch gut gef&#252;llten Parkett lagen weitgehend verwaiste R&#228;nge, und das obwohl man zur Verkleinerung des zu beschallenden Raumes die B&#252;hne schon weit in den Saal hinein verlegt hatte.</p>
<p>Doch kommen wir zur &#252;berwiegend gut ausgew&#228;hlten Musik. Die Arrangements von <em>Metal Gear Solid</em>, <em>Zelda</em>, <em>Civilization IV</em>, <em>Super Mario</em>, <em>Final Fantasy VII</em> und <em>Castlevania</em> sind vielleicht nicht neu, funktionieren aber immer wieder. Ausgerechnet das angestrebte Highlight, die Weltpremiere eines <em>Crysis</em>-Medleys, konnte aber nicht &#252;berzeugen. Auf dem Papier liest sich die Idee, zum Auftakt einer deutschen Spielemesse Musik aus dem &raquo;award-winning game&laquo; eines deutschen Vorzeigeentwicklers zu spielen, noch ganz gut, vor allem wenn man den Auftritt geschickt mit Werbung f&#252;r das demn&#228;chst erscheinende AddOn verkn&#252;pfen kann. Vielleicht entscheidet man sich, wenn es denn schon Aktuelles aus deutschen Landen sein muss, das n&#228;chste Mal aber doch lieber f&#252;r Musik aus der <em>Anno</em>-Reihe, aus <em>Drakensang</em> oder &#196;hnliches, denn das gespielte <em>Crysis</em>-Medley war leider v&#246;llig generischer Mist, der aus jedem x-beliebigen Shooter h&#228;tte stammen k&#246;nnen und von dem nichts, aber auch gar nichts h&#228;ngen blieb. Das sp&#228;ter gespielte <em>Halo</em>-Medley ist da schon auf einem v&#246;llig anderen Level und zeigt, wie Egoshooter-Soundtracks eben auch klingen k&#246;nnen. Schade f&#252;r die mitsamt Transparenten angereiste Fraktion der Crytek-Mitarbeiter, die stellvertretend f&#252;r den Gesamtbetrieb einen Programmierer, einen Sounddesigner und einen &raquo;Event Manager&laquo; auf die B&#252;hne schickten. Nur Komponist Inon Zur war nirgendwo zu sehen, nicht einmal per Videobotschaft.</p>
<p>Generell und &#252;ber alle Arrangements hinweg zu w&#252;nschen &#252;brig lie&#223; die Klangqualit&#228;t, was schade ist, denn das Orchester der Neuen Philharmonie Frankfurt lieferte eine passable Leistung ab und auch der Chor konnte, von einigen Einbr&#252;chen in <em>Warcraft</em> einmal abgesehen, &#252;berzeugen. Nur leider waren beide viel zu klein besetzt, Chor und Orchester w&#252;rde ich zusammen auf h&#246;chstens sechzig Personen sch&#228;tzen. Aus einer solchen geradezu kammermusikalischen Ausgangsposition heraus den Klang eines gro&#223;en Sinfonieorchesters in einer Halle wie der Arena simulieren zu wollen, ist aussichtslos. Auch die Tonregie kann halt nur verst&#228;rken, was schon da ist, und arbeitete den ganzen Abend &#252;ber hart an der Grenze zu h&#228;&#223;lichen R&#252;ckkopplungseffekten. Geholfen h&#228;tte eventuell noch, wenn in der Tonregie tats&#228;chlich jemand gewu&#223;t h&#228;tte, wann und wo in welchem Arrangement welche Stimmen und Instrumentengruppen wichtig und welche unwichtig sind. Allzu oft gingen Melodien in einem Meer aus Nebenstimmen und Schlagzeug unter. Statt des satten Klanges eines gro&#223;en Sinfonieorchesters dominierte blechern-dumpfer Lautsprechersound. Weh tut das gerade bei Soundtracks wie <em>Warcraft</em> oder <em>Castlevania</em>, die einem aus dem Gewandhaus noch gut in Erinnerung sind. Gut in Erinnerung ist mir aus dem letzten Jahr auch Takenobu Mitsuyoshi am Fl&#252;gel, vom diesj&#228;hrig auf dem E-Piano klimpernden Martin Leung allzu begeistert zu sein, fiel mir deshalb schwer. Der spielte seine Soli zwar frei von musikalischem Ausdruckswillen, aber ebenso wie seine <em>Tetris</em>-Einspielung auf der <em>VGL Volume One</em>-CD (man achte mal auf die Basslinien) nicht frei von falschen T&#246;nen herunter.</p>
<p>Trotz der musikalischen Defizite ist <em>Video Games Live</em> mit seinen Schauspielern, Scheinwerfern und Nebelmaschinen, seinen interaktiven Elementen und der in vielen F&#228;llen gut genutzten Videoleinwand insgesamt aber durchaus ein kurzweiliges Spektakel, ein Gesamtkunstwerk, an dem man wie am durchschnittlichen Hollywood-Blockbuster seinen Spa&#223; haben kann, solange man die eigenen Anspr&#252;che nicht allzu hoch schraubt und sich damit abfindet, dass die ganze Action schlussendlich ziemlich belanglos ist. Wie zu Beginn des Jahres <a href="http://d-frag.de/blog/2008/01/03/groesse-ist-alles">schon geschrieben</a>, ist es allerdings kein Ersatz f&#252;r die bisherigen sinfonischen Spielemusikkonzerte, daf&#252;r ist die Ausrichtung der beiden Veranstaltungen einfach zu verschieden. <em>Video Games Live</em> geht im n&#228;chsten Jahr auf Deutschland-Tour und d&#252;rfte damit an gen&#252;gend Terminen hierzulande zu erleben sein. F&#252;r die Er&#246;ffnung der n&#228;chstj&#228;hrigen K&#246;lner Videospielmesse hoffe ich allerdings auf ein klassisches Spielemusikkonzert auf hohem musikalischen Niveau im feierlichen Rahmen, wie ihn beispielsweise die K&#246;lner Philharmonie b&#246;te.
</p>
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</item>

<item>
<title>Jetzt also auch f&#252;r den PC</title>
<link>http://d-frag.de/blog/2008/08/08/jetzt-also-auch-fur-den-pc</link>
<pubDate>Fri, 08 Aug 2008 12:05:59 +0000</pubDate>
<category domain="main">Vorspiel</category>
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<dc:creator>kai</dc:creator>
<description>Und dann kaufe ich mir das vielleicht, denn die Online-Funktion wird hoffentlich etwas besser entwickelt sein als bei der Konsolenversion, die doch immer systemtypisch eingeschr&#228;nkt ist. Auf dem PC k&#246;nnen auch meine Kinder dann mal spielen. Also, wenn ich dabei bin.

Die Website verspricht, was man von der Konsole her kennt:
Discover A New Town And Make It Your Own! Move to a town that has been struggling lately. With a little creativity and some help from the locals, you can make this place thrive!

Mir gef&#228;llt, dass die Grafik der Konsolenfassung beibehalten wurde, was sicherlich einige PC-Besitzer, die die Vorg&#228;nger aus der Reihe gespielt haben, irritieren wird. Zumal die Reihe nicht gerade f&#252;r Innovationen bekannt ist.

Hier gibt es den ersten Trailer der PC-Fassung.</description>
<content:encoded><![CDATA[	<p><img class="lead" src="http://d-frag.de/media2/pc_01.png" alt="PC" title="PC" width="50" height="50" />Und dann kaufe ich mir das vielleicht, denn die Online-Funktion wird hoffentlich etwas besser entwickelt sein als bei der Konsolenversion, die doch immer systemtypisch eingeschr&#228;nkt ist. Auf dem PC k&#246;nnen auch meine Kinder dann mal spielen. Also, wenn ich dabei bin.</p>
<p>Die Website verspricht, was man von der Konsole her kennt:</p>
<blockquote><p> Discover A New Town And Make It Your Own! Move to a town that has been struggling lately. With a little creativity and some help from the locals, you can make this place thrive!</p></blockquote>
<p>Mir gef&#228;llt, dass die Grafik der Konsolenfassung beibehalten wurde, was sicherlich einige PC-Besitzer, die die Vorg&#228;nger aus der Reihe gespielt haben, irritieren wird. Zumal die Reihe nicht gerade f&#252;r Innovationen bekannt ist.</p>
<p><a href="http://www.gametrailers.com/player/38047.html?type=flv">Hier gibt es den ersten Trailer der PC-Fassung.</a>
</p>
]]></content:encoded>
<comments>http://d-frag.de/blog?p=292&amp;c=1&amp;tb=1&amp;pb=1#comments</comments>
</item>

<item>
<title>Kinderspiele - Endless Ocean</title>
<link>http://d-frag.de/blog/2008/03/17/endless-ocean</link>
<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 16:52:48 +0000</pubDate>
<category domain="main">R&#252;ckspiel</category>
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<dc:creator>kai</dc:creator>
<description>Auf Endless Ocean wurde in den Kommentaren zu Annikas letzter Rezension bereits hingewiesen. Tats&#228;chlich stand das Spiel seit seiner Ank&#252;ndigung auf unserem Wunschzettel. Was ein Erwachsener &#252;ber das Spiel denken kann, hat Chris schon sehr gut auf den Punkt gebracht. Aber wie steht die Zielgruppe zum Spiel? </description>
<content:encoded><![CDATA[	<p><img class="lead" src="http://d-frag.de/media2/fisch.png" alt="Fisch" title="Fisch" width="50" height="50" />Auf <em>Endless Ocean</em> wurde in den Kommentaren zu Annikas <a href="http://d-frag.de/blog/2008/01/27/kinderspiele">letzter Rezension</a> bereits hingewiesen. Tats&#228;chlich stand das Spiel seit seiner Ank&#252;ndigung auf unserem Wunschzettel. Was ein Erwachsener &#252;ber das Spiel denken kann, hat <a href="http://bass-blog.de/spiele/endless-ocean/">Chris schon sehr gut auf den Punkt</a> gebracht. Aber wie steht die Zielgruppe zum Spiel? <a id="more291" name="more291"></a><br />
<a href="http://d-frag.de/media2/Endless Ocean.pdf">Annikas Rezension als pdf mit Ausmalbild.</a>
</p>
]]></content:encoded>
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</item>

<item>
<title>GC = GAMESCom</title>
<link>http://d-frag.de/blog/2008/02/25/gc-gamescom</link>
<pubDate>Mon, 25 Feb 2008 12:48:57 +0000</pubDate>
<category domain="main">Hoi Polloi</category>
<guid isPermaLink="false">290@http://d-frag.de</guid>
<dc:creator>chris</dc:creator>
<description>So schnell kann der Wind sich drehen. Beklagten wir uns Anfang des Jahres noch &#252;ber das Ende des sinfonischen Er&#246;ffnungskonzertes der GC, sieht es inzwischen so aus, als sei Produzent Thomas B&#246;cker mit den WDR-Konzerten nur schon vorgefahren &#8211; in die Stadt, in der zuk&#252;nftig Europas gr&#246;&#223;te Messe f&#252;r Video- und Computerspiele stattfinden wird.

Von einem Umzug der GC kann man dabei kaum reden. Die Games Convention ist ein Kind der Leipziger Messe, in Leipzig entstanden zu einer Zeit, als kein anderer Messestandort in Deutschland Interesse an einer solchen Veranstaltung hatte. Sie hat sich pr&#228;chtig entwickelt und ist mit zuletzt 185.000 G&#228;sten auf Augenh&#246;he mit dem aktuellen Platzhirschen in K&#246;ln: der Motorradmesse INTERMOT mit rund 187.000 Besuchern, die &#252;brigens auch keine Eigenentwicklung, sondern aus M&#252;nchen abgeworben worden ist. Der Erfolg der GC weckte schon vor Jahren Begehrlichkeiten an anderen deutschen Messestandorten. Und nun haben sich die im Branchenverband BIU organisierten gr&#246;&#223;eren Aussteller entschieden, statt der Games Convention ab 2009 die neu zu gr&#252;ndende Spielemesse der K&#246;lner zu besuchen, vorrangig wegen des gr&#246;&#223;eren Einzugsgebietes.</description>
<content:encoded><![CDATA[	<p><img class="lead" src="http://d-frag.de/media/gc.png" alt="GC" title="GC" width="50" height="50" />So schnell kann der Wind sich drehen. Beklagten wir uns Anfang des Jahres noch &#252;ber das <a href="http://d-frag.de/blog/2008/01/03/groesse-ist-alles">Ende des sinfonischen Er&#246;ffnungskonzertes</a> der GC, sieht es inzwischen so aus, als sei Produzent Thomas B&#246;cker mit den WDR-Konzerten nur schon vorgefahren &ndash; in die Stadt, in der zuk&#252;nftig Europas gr&#246;&#223;te Messe f&#252;r Video- und Computerspiele stattfinden wird.</p>
<p>Von einem Umzug der GC kann man dabei kaum reden. Die Games Convention ist ein Kind der Leipziger Messe, in Leipzig entstanden zu einer Zeit, als kein anderer Messestandort in Deutschland Interesse an einer solchen Veranstaltung hatte. Sie hat sich pr&#228;chtig entwickelt und ist mit zuletzt 185.000 G&#228;sten auf Augenh&#246;he mit dem aktuellen Platzhirschen in K&#246;ln: der Motorradmesse INTERMOT mit rund 187.000 Besuchern, die &#252;brigens auch keine Eigenentwicklung, sondern aus M&#252;nchen abgeworben worden ist. Der Erfolg der GC weckte schon vor Jahren Begehrlichkeiten an anderen deutschen Messestandorten. Und nun haben sich die im Branchenverband BIU organisierten gr&#246;&#223;eren Aussteller entschieden, statt der Games Convention ab 2009 die neu zu gr&#252;ndende Spielemesse der K&#246;lner zu besuchen, vorrangig wegen des gr&#246;&#223;eren Einzugsgebietes.<a id="more290" name="more290"></a></p>
<p>Das Problem ist, wie man den Erfolg der Games Convention nach K&#246;ln transferiert, ohne mit dem Namen und dem Konzept umzuziehen, die beide den Leipzigern geh&#246;ren. Bisher l&#246;st man es, indem man vollmundig von &raquo;Umzug&laquo; redet &ndash; was funktioniert &ndash; und indem man der neuen Messe einen Namen verpasst, der sich m&#246;glichst ebenso mit &raquo;GC&laquo; abk&#252;rzen l&#228;sst. Letzteres funktioniert eher nicht so prima. Zuerst meldete die Leipziger Volkszeitung, die K&#246;lner Videospielemesse w&#252;rde &raquo;games.dot.com&laquo; hei&#223;en, was in diversen Foren schnell zu &raquo;games dot dot dot com&laquo; und &raquo;games.dotcomtod&laquo; verballhornt wurde. Dann schien die FAZ zu wissen, die Messe solle auf den Namen &raquo;Games Con&laquo; getauft werden. Das war zwar schon n&#228;her an der Wahrheit, enthielt allerdings einen h&#252;bschen Freudschen Verschreiber: &raquo;con game&laquo; bezeichnet immerhin eine ziemlich miese Art von Betr&#252;gerei.</p>
<p>Tats&#228;chlich h&#246;rt die neue Messe auf den Namen &raquo;GAMESCom&laquo;. Dass sich das mit &raquo;GC&laquo; abk&#252;rzen l&#228;sst, ist auch schon das Positivste, was man dar&#252;ber sagen kann. Wof&#252;r soll das &raquo;Com&laquo; stehen? &raquo;Comeback&laquo;?</p>
<p>Hoffen wir, dass die kommende K&#246;lner Spielemesse nicht nur die billige Games-Convention-Kopie wird, die der Name vermuten l&#228;sst. Auch wenn das schwer f&#228;llt bei all dem, was der Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der Koelnmesse aktuell absondert:</p>
<blockquote><p>&#171;Wir sehen die Entscheidung f&#252;r K&#246;ln nicht als eine Entscheidung gegen Leipzig, sondern f&#252;r Deutschland&#187;, sagte Kuhrt. &#171;Wenn die Games Convention nicht aus Leipzig wegginge, w&#228;re die Gefahr ganz gro&#223;, dass eine andere internationale Metropole das Thema aufgreifen und eine eigene Messe organisieren w&#252;rde.&#187; Deshalb sei es n&#246;tig gewesen, einen neuen Standort zu suchen. (<a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/2008/2/25/news-26072883/detail.html">DerWesten</a>)</p></blockquote>
<p>Hat er mit der Aussage noch Recht, dass unabh&#228;ngig vom konkreten Veranstaltungsort vor allem wichtig ist, dass Europas gr&#246;&#223;te Video- und Computerspielemesse in Deutschland bleibt, so ist der Schluss, dass ein Verbleiben der Messe in Leipzig langfristig deren Erfolg gef&#228;hrden w&#252;rde, doch absoluter Bl&#246;dsinn. Welche andere &raquo;internationale Metropole&laquo; sollte denn das sein? Etwa eine noch internationalere Metropole als London, gegen deren etablierte ECTS die Games Convention in ihren Anfangsjahren recht erfolgreich antrat? Eine noch internationalere als Los Angeles, deren E3 letztendlich an ihrer &#220;bergr&#246;&#223;e zugrunde ging?</p>
<p>Es ist nicht so, als h&#228;tte die Games Convention in den n&#228;chsten Jahren gro&#223;e Konkurrenz zu erwarten. Die wirklich gro&#223;en Konkurrenten hat die Leipziger Messe bereits &#252;berlebt.</p>
<p>Bei aller Symphatie f&#252;r Leipzig sei aber auch nicht verschwiegen, dass es einige gewichtige Gr&#252;nde f&#252;r K&#246;ln gibt. Auch wenn Leipzig per Auto, Bahn und Flugzeug gut zu erreichen ist, die hohe Bev&#246;lkerungsdichte im Ruhrgebiet er&#246;ffnet ein ganz anderes Wachstumspotential f&#252;r die Messe, die pl&#246;tzlich f&#252;r deutlich mehr Spieler weniger als eine Stunde Bahnfahrt entfernt stattfinden wird. Die Messehallen sind ein weiterer Punkt: In K&#246;ln ist deutlich mehr Ausstellungsfl&#228;che vorhanden. Zust&#228;nde wie an den bisherigen GC-Wochenenden sind dort vorerst nicht zu erwarten. Zwar hat man sich in Leipzig um eine Verbesserung der Situation bem&#252;ht, aber letzten Endes zu wenig getan, und das Wenige kam viel zu sp&#228;t.</p>
<p>Eine Messe lebt auf Dauer schlie&#223;lich auch von den Besuchern, denen es so gut gef&#228;llt, dass sie in den kommenden Jahren wieder kommen. W&#252;rde ich die Games Convention nur von den Messewochenenden der letzten beiden Jahre kennen, ich w&#252;rde mir das Gedr&#228;nge nicht noch ein weiteres Mal antun wollen. Und das, obwohl die GC ihre selbstgesteckten Ziele im letzten Jahr verfehlt hat: Mit 185.000 Besuchern kamen nur zweitausend G&#228;ste mehr als im Vorjahr, von der angestrebten 200.000er-Marke war man noch ein gutes St&#252;ck entfernt. Die Fragen, ob eine GC in Leipzig nicht auf diesem hohen Niveau stagnieren w&#252;rde und ob Besucherzahlen &#252;ber Zweihunderttausend in Leipzig &#252;berhaupt mit vertretbarem Aufwand zu schultern w&#228;ren, werden f&#252;r den BIU bei seiner Entscheidung sicher eine wichtige Rolle gespielt haben.</p>
<p>Die Frage f&#252;r uns Besucher ist, ob man sich lieber mit einhundertachzigtausend oder mit zweihundertf&#252;nfzigtausend anderen Spielern um die begehrten Pl&#228;tze an den Konsolen und PCs dr&#228;ngelt. Denn mehr Ausstellungsfl&#228;che bedeutet nicht automatisch, dass die St&#228;nde vergr&#246;&#223;ert werden und mehr Bildschirme und Spielger&#228;t aufgestellt werden. Wahrscheinlicher ist da schon, dass die Chance, das hei&#223; erwartete Hypespiel selbst anspielen zu k&#246;nnen, von &raquo;klein&laquo; auf &laquo;nicht vorhanden&laquo; sinkt. Ebenso wie meine Motivation, bei solchen Aussichten von 2009 an f&#252;r die GC nach K&#246;ln zu kutschen.</p>
<p>Was aus der GC Developers Conference und der GC Asia wird, scheint momentan noch offen zu sein, ebenso wie die Frage, ob und in welcher Form die Leipziger Messe die Games Convention vielleicht auch ohne BIU weiter betreibt. Auf eine allzu nachtragende Haltung hoffe ich freilich nicht. Egal, ob man pers&#246;nlich Leipzig- oder K&#246;ln-Verfechter ist: Zwei halbgare Spielemessen zur gleichen Zeit kann niemand ernsthaft wollen.
</p>
]]></content:encoded>
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<title>Kinderspiele</title>
<link>http://d-frag.de/blog/2008/01/27/kinderspiele</link>
<pubDate>Sun, 27 Jan 2008 12:09:54 +0000</pubDate>
<category domain="main">R&#252;ckspiel</category>
<guid isPermaLink="false">289@http://d-frag.de</guid>
<dc:creator>kai</dc:creator>
<description>Mos Statistik belegt es: der Spielejournalismus hat ein Problem. Die Zahlen lassen sich bestimmt mit den Spieleseiten im Netz erkl&#228;ren, die schneller, oft ausf&#252;hrlicher und sogar in Videos &#252;ber neue und &#228;ltere Titel informieren k&#246;nnen. Aber habt ihr schon mal versucht, Berichte &#252;ber Spiele abseits des "Mainstreams" zu finden? Und damit meine ich gar nicht die gut dokumentierte Indie-Szene, sondern den Nebenlauf des gr&#246;&#223;eren Seitenarms der "Casual Games": Spiele f&#252;r Kinder.</description>
<content:encoded><![CDATA[	<p><img class="lead" src="http://d-frag.de/media2/cute.png" border="0" alt="Kinderspiel" title="Kinderspiele" width="50" height="50"/>Mos <a href="http://d-frag.de/blog/2008/01/16/willkommen-im-21-jahrhundert">Statistik </a>belegt es: der Spielejournalismus hat ein Problem. Die Zahlen lassen sich bestimmt mit den Spieleseiten im Netz erkl&#228;ren, die schneller, oft ausf&#252;hrlicher und sogar in Videos &#252;ber neue und &#228;ltere Titel informieren k&#246;nnen. Aber habt ihr schon mal versucht, Berichte &#252;ber Spiele abseits des "Mainstreams" zu finden? Und damit meine ich gar nicht die gut dokumentierte Indie-Szene, sondern den Nebenlauf des gr&#246;&#223;eren Seitenarms der "Casual Games": Spiele f&#252;r Kinder.<a id="more289" name="more289"></a></p>
<p>"Und Frauen", w&#252;rde Ubisoft erg&#228;nzen. Statt Kinder sollte man wohl auch besser "M&#228;dchen" sagen. Ubisoft ist eine der Firmen, die auf den Zug aufgesprungen sind und wie Nintendo eine eigene Spielereihe unter dem Namen <a href="http://spielefuermich.de.ubi.com/">Spiele f&#252;r mich</a> anbieten. Ich wei&#223;, was ihr nach einem Klick auf den Link denken werdet. Und ihr habt Recht, die meisten der Titel sind Schrott, und vor Leuten, die <em>Sophies Freunde</em> entwerfen, m&#246;chte ich meine Kinder instinktiv sch&#252;tzen.</p>
<p>Kostprobe gef&#228;llig?</p>
<blockquote><p>Gewinne so viele Beliebtheitspunkte wie m&#246;glich, um das coolste Outfit zu erhalten und das beliebteste und sch&#246;nste M&#228;dchen der Schule zu werden.
</p></blockquote>
<blockquote><p>Gib Acht auf die Babies, als w&#228;ren es deine eigenen. Bereite Essen f&#252;r sie vor, wechsle ihre Windeln und ziehe sie warm an.</p></blockquote>
<p>Aber! Es gibt dazwischen doch bestimmt gute Titel. Den ratlosen Eltern bleibt nur die in der Regel sp&#228;rliche Homepage des Anbieters oder mit etwas Gl&#252;ck ein Testbericht eines K&#228;ufers bei einem Onlineshop.<br />
Viele Eltern haben leider keine Ahnung von Spielen und ihre Empfehlungen sind sehr fragw&#252;rdig. Oft gehen sie davon aus, dass Spiele ohnehin alle schrill, bunt und bl&#246;d sind und darum st&#246;ren sie sich entweder nicht mehr daran oder lassen ihre Kinder (wenn &#252;berhaupt) nur die &#214;koadventures der Bundesministerien spielen. Bei den Spielen, die meine Tochter schon mal von Freunden ausgeliehen bekommt, dreht sich mir jedenfalls oft der Magen um. Mir fehlen mehr Informationen von der kleinen Schnittmenge der spielenden Eltern und Kinder.</p>
<p>Wei&#223; jemand, ob sich der Kauf von <em>Disney Prinzessinnen - M&#228;rchenhafte Reise</em> lohnt? Ist das mehr als ein Trickfilm mit ein wenig Wii-Wedeln?<br />
Kann au&#223;er <a href="http://abenteueraufdemreiterhof.de.ubi.com/images/header.jpg">Yvonne Catterfeld</a> jemand die neuen <em>Abenteuer auf dem Reiterhof</em> empfehlen?</p>
<p>Diese L&#252;cke k&#246;nnen wir mit d-frag nun auch nicht mehr f&#252;llen, aber ich m&#246;chte trotzdem ein paar Titel vorstellen, die <a href="http://d-frag.de/blog/2006/07/05/animal-crossing-wild-world">Annika</a> und ich empfehlen k&#246;nnen.<br />
Zu Wort kommen soll aber die Zielgruppe. Auf Wunsch der Autorin erscheint der Text zusammen mit einem Ausmalbild als pdf. Der Consumer Benefit ist wohl offensichtlich.</p>
<p>Die Reihe wird, wenn meine Mitarbeiterin Zeit findet, fortgesetzt.</p>
<p><a href="http://d-frag.de/media2/Ferkels gro&#223;es Abenteuer.pdf" title="">Ferkels gro&#223;es Abenteuer</a></p>
<p>Ach ... und <strong>bitte</strong> keine p&#228;dagogische Grundsatzdiskussion in den Kommentaren!
</p>
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</item>

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<title>Willkommen im 21. Jahrhundert</title>
<link>http://d-frag.de/blog/2008/01/16/willkommen-im-21-jahrhundert</link>
<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 15:31:36 +0000</pubDate>
<category domain="main">Spielregeln</category>
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<dc:creator>mo</dc:creator>
<description>
&#169; DWDL. [Quelle]</description>
<content:encoded><![CDATA[	<p><img src="http://d-frag.de/media2/auflage_presse.png" alt="IVW-Auflagen" title="IVW-Quartalszahlen" width="453" height="214" /><br />
&copy; DWDL. [<a href="http://www.dwdl.de/article/news_14157,14.html">Quelle</a>]
</p>
]]></content:encoded>
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</item>

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<title>Gr&#246;&#223;e ist alles?</title>
<link>http://d-frag.de/blog/2008/01/03/groesse-ist-alles</link>
<pubDate>Thu, 03 Jan 2008 21:15:13 +0000</pubDate>
<category domain="main">Hoi Polloi</category>
<guid isPermaLink="false">287@http://d-frag.de</guid>
<dc:creator>chris</dc:creator>
<description>Das Er&#246;ffnungskonzert der Games Convention ist tot. Das Spielemusikkonzert im Gewandhaus zu Leipzig war 2003 das erste seiner Art au&#223;erhalb Japans und setzte auch in den Folgejahren neue Ma&#223;st&#228;be. Zuletzt im August 2007, mit vielen hervorragenden Arrangements, von Castlevania, Metal Gear Solid und Final Fantasy &#252;ber Super Mario, StarCraft und Turrican bis hin zu Day of the Tentacle und Shenmue. Zahlreiche bekannte Komponisten waren anwesend, Stars wie Takenobu Mitsuyoshi und Michiru Yamane trugen die von ihnen komponierte Musik selbst vor, Chor und Orchester lieferten sehr gute Leistungen ab, kurz: es war ein rundum gelungener Abend.</description>
<content:encoded><![CDATA[	<p><img class="lead" src="http://d-frag.de/media/gewandhaus.png" border="0" alt="GC in Concert" title="GC in Concert" width="50" height="50"/>Das Er&#246;ffnungskonzert der Games Convention ist tot. Das Spielemusikkonzert im Gewandhaus zu Leipzig war 2003 das erste seiner Art au&#223;erhalb Japans und setzte auch in den Folgejahren neue Ma&#223;st&#228;be. Zuletzt im August 2007, mit vielen hervorragenden Arrangements, von <em>Castlevania</em>, <em>Metal Gear Solid</em> und <em>Final Fantasy</em> &#252;ber <em>Super Mario</em>, <em>StarCraft</em> und <em>Turrican</em> bis hin zu <em>Day of the Tentacle</em> und <em>Shenmue</em>. Zahlreiche bekannte Komponisten waren anwesend, Stars wie Takenobu Mitsuyoshi und Michiru Yamane trugen die von ihnen komponierte Musik selbst vor, Chor und Orchester lieferten sehr gute Leistungen ab, kurz: es war ein rundum gelungener Abend.<a id="more287" name="more287"></a></p>
<p>Ob jemand von der Messeleitung beim Konzert anwesend war, nachdem es bereits 2007 nicht mehr als offizielle Er&#246;ffnungsveranstaltung der Games Convention diente, wei&#223; ich nicht. Vermutlich war man aber im Januar letzten Jahres in der Arena Leipzig, als das Gewandhausorchester und der Chor der Leipziger Oper mit Howard Shores Soundtrack zu <em>Der Herr der Ringe</em> an zwei Abenden insgesamt &#252;ber 13.000 Besucher in die Mehrzweckhalle lockten. Kein Vergleich zu den knapp zweitausend Personen, die in den Gro&#223;en Saal des Gewandhauses passen. Und die medialen Effekte erst: Genial, wie die auf Gro&#223;leinwand projizierten Konzeptzeichnungen von Alan Lee und John Howe die vielen L&#228;ngen der zweieinhalbst&#252;ndigen Soundtrack-Fassung kaschierten!</p>
<p>Im Anschluss daran wird man sich vielleicht gedacht haben: &#8222;Genau das wollen f&#252;r die GC auch!&#8220; Deshalb findet deren Er&#246;ffnungskonzert nun nicht mehr im Gewandhaus statt, sondern in der Arena Leipzig, produziert nicht mehr von Thomas B&#246;cker, sondern vom amerikanischen Veranstalter <em>Video Games Live</em>. Dass die Musikshow von Tommy Tallarico und Jack Wall nun endlich ihren Weg nach Deutschland findet, ist dabei im Grunde begr&#252;&#223;enswert. Nur dass sie als neue Er&#246;ffnungsveranstaltung die angestammten Spielemusikkonzerte im Gewandhaus komplett ersetzt, ist ein zu hoher Preis.</p>
<p>Mal angenommen, man w&#252;rde Spielemusikkonzerte vor allem der Musik wegen besuchen: Daf&#252;r b&#246;te der Gro&#223;e Saal des Gewandhauses mit seiner auf sinfonische Musik zugeschnittenen Akustik beste Bedingungen. Die Arena hingegen ist f&#252;r Sportveranstaltungen und Popkonzerte sicherlich hervorragend geeignet, bei den <em>Herr der Ringe</em>-Konzerten h&#228;tten wir Orchestermusiker auf der B&#252;hne ohne Monitorlautsprecher aber nicht einmal uns selbst geh&#246;rt. Vom tats&#228;chlichen Klang von Chor und Orchester bekommen vielleicht noch H&#246;rer in den ersten zehn Reihen etwas mit, der weite Raum dahinter ist Herrschaftsgebiet der Tonregie.</p>
<p>Der optische Gesamteindruck sieht &#228;hnlich aus: W&#228;hrend man im Gewandhaus selbst von den hinteren Reihen aus erkennen kann, wie Posaunisten und Trompeter die Instrumente an die Lippen setzen und das ber&#252;hmte <em>Super-Mario</em>-Thema anstimmen, ist man dazu in der Arena schlicht zu weit weg vom Geschehen. Bewegte Spielszenen auf Gro&#223;leinwand geben sich ebenso wie Lasershow und Kunstnebel gr&#246;&#223;te M&#252;he, weiter zu verschleiern, wie die Musik eigentlich erzeugt wird. Wenn sich dann in <em>Metal Gear Solid</em> auch noch ein als Solid Snake verkleideter Schauspieler von der Decke abseilt und, das Plastikgewehr im Anschlag, im Scheinwerferlicht am B&#252;hnenrand entlang schleicht, dann hat das zwar gro&#223;en Schauwert, sorgt aber auch daf&#252;r, dass die Musik letztendlich nicht mehr im Zentrum der Veranstaltung steht, sondern kleines R&#228;dchen im gewaltigen Getriebe einer Gro&#223;veranstaltung wird.</p>
<p>Anh&#246;ren werde ich mir das trotzdem, obwohl ich Tallarico und Wall nicht zutraue, an die hervorragenden Konzerte der letzten Jahre heranreichen zu k&#246;nnen, obwohl uns mehr Showeffekt und Glitter und weniger Musik erwartet und obwohl die im letzten Jahr schon &#252;berteuerten Kartenpreise noch einmal deutlich erh&#246;ht wurden &#8211; auf bis zu f&#252;nfzig Euro pro Ticket. Schon aus rein beruflichem Interesse muss ich da hin. Wehm&#252;tig denke ich aber schon heute an die Zeiten zur&#252;ck, als man in Leipzig Spielemusik noch zutraute, einen Abend lang auch losgel&#246;st von ihren Spielen, auf sich allein gestellt &#252;berzeugen zu k&#246;nnen. Und als man seinem Publikum noch zutraute, diese Musik um ihrer selbst willen wertsch&#228;tzen zu k&#246;nnen.
</p>
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<title>Frohe Wii-Weihnachten</title>
<link>http://d-frag.de/blog/2007/12/25/frohe-wii-weihnachten</link>
<pubDate>Tue, 25 Dec 2007 10:56:06 +0000</pubDate>
<category domain="main">Spielregeln</category>
<guid isPermaLink="false">286@http://d-frag.de</guid>
<dc:creator>mo</dc:creator>
<description>Was man sich zu Weihnachten wirklich w&#252;nscht, aber aufgrund zu gro&#223;er Familieninkompatibilit&#228;t nicht zu sagen wagt:

Mehr Wii-Projekte bei Johnny Chung Lee.
[via]

Frohe Weihnachten, guten Rutsch und ein wahnsinnig tolles Jahr 2008!</description>
<content:encoded><![CDATA[	<p>Was man sich zu Weihnachten wirklich w&#252;nscht, aber aufgrund zu gro&#223;er Familieninkompatibilit&#228;t nicht zu sagen wagt:<br />
<object width="425" height="355"><br />
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Jd3-eiid-Uw&amp;rel=1"></param>
<param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Jd3-eiid-Uw&amp;rel=1" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object><br />
Mehr Wii-Projekte bei <a href="http://www.cs.cmu.edu/~johnny/projects/wii/">Johnny Chung Lee</a>.<br />
[<a href="http://www.meinarsch.de/2007/12/25/virtual-reality-mit-dem-wii/">via</a>]</p>
<p>Frohe Weihnachten, guten Rutsch und ein wahnsinnig tolles Jahr 2008!
</p>
]]></content:encoded>
<comments>http://d-frag.de/blog?p=286&amp;c=1&amp;tb=1&amp;pb=1#comments</comments>
</item>

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<title>Jubil&#228;um</title>
<link>http://d-frag.de/blog/2007/12/17/jubilaeum</link>
<pubDate>Mon, 17 Dec 2007 17:03:16 +0000</pubDate>
<category domain="main">Interna</category>
<guid isPermaLink="false">285@http://d-frag.de</guid>
<dc:creator>chris</dc:creator>
<description>Der 250ste Artikel auf d-frag.de! Hier ist er, druckfrisch in eurem Feedreader, heute auf die Titelseite des Blogs gesetzt. Nat&#252;rlich langzeitgereift, eine Textw&#252;ste gewohnten Ausma&#223;es. Erheben wir darauf gemeinsam die Gl&#228;ser und freuen wir uns, den Vierteltausender erklommen zu haben. Lange Zeit h&#228;tte ich das nicht f&#252;r m&#246;glich gehalten. Genie&#223;t die Aussicht, denn h&#246;her kommen wir erst einmal nicht.

Es folgt ein pers&#246;nlicher R&#252;ckblick auf mehr als zweieinhalb Jahre d-frag.de.</description>
<content:encoded><![CDATA[	<p><img class="lead" src="http://d-frag.de/media2/2006.jpg" alt="Jubil&#228;um" title="Jubil&#228;um" height="50" width="50" />Der 250ste Artikel auf d-frag.de! Hier ist er, druckfrisch in eurem Feedreader, heute auf die Titelseite des Blogs gesetzt. Nat&#252;rlich langzeitgereift, eine Textw&#252;ste gewohnten Ausma&#223;es. Erheben wir darauf gemeinsam die Gl&#228;ser und freuen wir uns, den Vierteltausender erklommen zu haben. Lange Zeit h&#228;tte ich das nicht f&#252;r m&#246;glich gehalten. Genie&#223;t die Aussicht, denn h&#246;her kommen wir erst einmal nicht.</p>
<p>Es folgt ein pers&#246;nlicher R&#252;ckblick auf mehr als zweieinhalb Jahre d-frag.de.<a id="more285" name="more285"></a></p>
<p>Wann genau Matthias Oborski beschloss, ein Weblog &#252;ber Spielkultur ins Leben zu rufen, l&#228;sst sich r&#252;ckblickend kaum mehr sagen. Als ich im Juli 2004 ins Boot kam, dank zweier Texte &#252;ber <em>Beyond Good and Evil</em> und <em>Knights of the Old Republic</em> auf meiner Webseite, waren die Rahmenbedingungen jedenfalls schon abgesteckt. Ich fand sie damals gut und tue das auch heute noch: Ein thematisch auf Videospiele begrenztes Weblog sollte es werden, mit einem Stamm von vier oder f&#252;nf Autoren, die dank unterschiedlicher Interessengebiete und beruflicher Laufbahnen Spiele aus verschiedenen, teils ungewohnten Perspektiven beleuchten k&#246;nnten.</p>
<p>Der Plan ging vor allem im ersten Jahr voll auf. Mo <a href="http://d-frag.de/blog/2005/04/16/thomas-boecker">sprach mit Thomas B&#246;cker</a> und stellte fest, <a href="http://d-frag.de/blog/2005/07/22/hail-the-community">dass er nicht Nina Ruge ist</a>. Er schrieb herzerweichend sch&#246;n &#252;ber das <a href="http://d-frag.de/blog/2005/09/12/dani-bunten-berry">Leben von Dani Bunten Berry</a>, der Blaue Bonzoid erkl&#228;rte passend dazu <a href="http://d-frag.de/blog/2005/08/29/mule">M.U.L.E.</a> f&#252;r uns Nachgeborene. Ben steht <a href="http://d-frag.de/blog/2005/08/02/legend-of-hamlet">Hamlet n&#228;her als Max Payne</a>, <a href="http://d-frag.de/blog/2005/11/14/eve-online">k&#252;ndigte <em>EVE Online</em></a> und sehnte die <a href="http://d-frag.de/blog/2006/01/25/games-2-0">Games 2.0</a> herbei. Kai sprach mit <a href="http://d-frag.de/blog/2005/05/27/klaus-peter-gerstenberger">Klaus Peter Gerstenberger</a>, dem damaligen Leiter der USK, ebenso wie mit <a href="http://d-frag.de/blog/2005/09/01/boris-schneider-johne">Boris Schneider-Johne</a>. Bei letzterem Gespr&#228;ch war ich &#252;brigens Zaungast. Wir hatten (alle drei) unsere Diktierger&#228;te vergessen und mussten darum jede Kleinigkeit mitschreiben. Boris' Stirnrunzeln beantwortete Mo mit: &raquo;Psst, wir sind gar keine richtigen Journalisten&hellip;&laquo;</p>
<p>Alcyon <a href="http://d-frag.de/blog/2005/07/11/tristesse-des-banalen">schaute seinem Mitbewohner</a> bei <em>DSA &ndash; Sternenschweif</em> &#252;ber die Schulter und <a href="http://d-frag.de/blog/2005/08/15/psychonauts">wollte Tim Schafer einen Schrein bauen</a>. Einen gro&#223;en! Mit Eichh&#246;rnchen! Kai <a href="http://d-frag.de/blog/2005/09/15/second-life">ging ins Museum</a>, ich <a href="http://d-frag.de/blog/2005/06/13/guild-wars-installation">installierte <em>Guild Wars</em></a> und <a href="http://d-frag.de/blog/2005/09/07/playstation-paperweight">wollte mir die PSP nicht kaufen</a>. Und dann war da noch das achtteilige Special &#252;ber Textadventures (<a href="http://d-frag.de/blog/2005/10/10/wenn-der-parser">Wenn der Parser zweimal klingelt</a>, <a href="http://d-frag.de/blog/2005/10/13/crashkurs">Crashkurs</a>, <a href="http://d-frag.de/blog/2005/10/17/interactive-fiction-wettbewerb">IF-Comp 2005</a>, <a href="http://d-frag.de/blog/2005/10/19/man-spielt-deutsch-1">Man spielt deutsch 1</a>, <a href="http://d-frag.de/blog/2005/10/21/man-spielt-deutsch-teil-2">Man spielt deutsch 2</a>, <a href="http://d-frag.de/blog/2005/10/25/max-kalus">Gespr&#228;ch mit Max Kalus</a>, <a href="http://d-frag.de/blog/2005/10/29/galatea"><em>Galatea</em></a>, <a href="http://d-frag.de/blog/2005/10/31/feel-the-spiel">Feel the Spiel</a>)! Das Verr&#252;ckte daran:  Die eben verlinkten Artikel haben seit ihrem Erscheinungstag kaum an Aktualit&#228;t verloren. Man kann das alles heute noch mit genauso viel Spa&#223; lesen wie damals.</p>
<p>Das wurde uns im Fr&#252;hjahr 2006, zu <a href="http://d-frag.de/blog/2006/04/19/ein-jahr-es-geht-voran">d-frags einj&#228;hrigem Geburtstag</a>, auch langsam klar. Der Umstieg auf eine andere Blogsoftware war ebenso fest eingeplant wie ein neues Design. Ein besserer Spamfilter, um nicht irgendwann bei der Mehrzahl alter Artikel die Kommentare schlie&#223;en zu m&#252;ssen. Vor allem aber suchten wir nach M&#246;glichkeiten, &#228;ltere Beitr&#228;ge nicht einfach in den Archiven verschwinden zu lassen, sondern sie f&#252;r Interessierte leichter zug&#228;nglich zu machen. Die &#252;blichen Methoden wie Teaserbildchen auf der Startseite oder generierte Linkw&#252;sten unter den Artikeln, die auf Beitr&#228;ge mit &#228;hnlichen Tags verweisen, habe ich bisher in keinem Weblog sinnvoll funktionieren sehen.</p>
<p>Von Stichwort-Systemen &#252;ber verschiedene Register f&#252;r Spiele, Personen und Genres bis hin zur Aufsplittung in einen Magazin- und einen Blogteil wurde f&#252;r d-frag einiges versucht, vieles verworfen und nichts Realit&#228;t. Was weniger an den F&#228;higkeiten der beteiligten Personen lag als vielmehr daran, dass uns die beteiligten Personen allm&#228;hlich ausgingen. Dieses Weblog ist ein Hobbyprojekt. Wenn jemand nach mehr als einem Jahr Mitarbeit das Gef&#252;hl hat, nicht mehr viel beitragen zu k&#246;nnen, gesagt zu haben, was er sagen wollte, und sich sein Interesse anderen Dingen zuwendet, dann kann ich ihm keinen Vorwurf machen, sondern bin dankbar f&#252;r die vielen wunderbaren Texte, die er uns hinterlassen hat.</p>
<p>Entscheidend ist nur, ob man es schafft, die L&#252;cken im Team wieder zu schlie&#223;en, und das gelang uns nicht. Der Gro&#223;teil der Beitr&#228;ge des letzten Jahres stammt von mir, und ich spiele &#252;berwiegend am PC. Wir haben niemanden, der sich f&#252;r Mario, Zelda und Metroid wirklich interessieren w&#252;rde. Wir haben niemanden, der eine Xbox 360 oder eine PS3 sein Eigen nennen w&#252;rde. Es fehlen die unterschiedlichen Blickwinkel, die vielen Facetten, die d-frag von Beginn an ausmachten. Nur vereinzelt blitzt, was wir eigentlich wollten, in den Artikeln noch durch.</p>
<p>Und dann muss man sich, trotz all des Spa&#223;es, den wir hatten, trotz der anregenden Diskussionen, die wir miteinander gef&#252;hrt haben, irgendwann fragen, ob es sinnvoll ist, weiterhin viel Zeit in ein Projekt zu stecken, das, so bef&#252;rchte ich, den selbstgesetzten Ma&#223;st&#228;ben lange schon nicht mehr gerecht werden kann. Oder ob man nicht die Koffer packen und von Bord gehen sollte.</p>
<p>Meine Koffer sind gepackt. Danke f&#252;r die sch&#246;ne Zeit.
</p>
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</item>

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<title>Trinity</title>
<link>http://d-frag.de/blog/2007/12/06/eve-online-trinity</link>
<pubDate>Thu, 06 Dec 2007 09:13:57 +0000</pubDate>
<category domain="main">Vorspiel</category>
<guid isPermaLink="false">245@http://d-frag.de</guid>
<dc:creator>chris</dc:creator>
<description>Zu einer G&#228;nsehaut f&#252;hren mehrere Wege. Man kann beispielsweise wie Mo mitten im Winter umziehen und danach feststellen, dass in der neuen Wohnung die Heizung nicht funktioniert. Deutlich angenehmer und deshalb von uns empfohlen ist der zweite Weg: Man lehne sich zur&#252;ck und genie&#223;e den Trailer zum gerade erschienenen EVE Online-AddOn Trinity. EVE war ja schon vorher wundersch&#246;n, aber die von CCP nun komplett general&#252;berholte Optik sorgt selbst bei Leuten f&#252;r offene M&#252;nder und erstaunte Nachfragen, die sonst mit Computerspielen nicht im geringsten etwas anfangen k&#246;nnen.

EVE-Spieler mit schw&#228;cheren Rechnern wird freuen, dass der neue Look keineswegs Pflicht ist, sondern der bisherige, jetzt EVE Classic genannte Client weiter funktioniert. Und wenn ich jetzt noch erw&#228;hne, dass EVE Online seit kurzem auch f&#252;r den Mac zu haben ist, wird Ben vermutlich nicht mehr zu halten sein. Ich werde leider fr&#252;hestens im Fr&#252;hjahr dazu kommen, einen Blick auf das neue EVE zu werfen. Aber ich freu mich jetzt schon drauf.</description>
<content:encoded><![CDATA[	<p><img class="lead" src="http://d-frag.de/media2/eve3.png" alt="Eve Online" title="Eve Online" width="50" height="50" />Zu einer G&#228;nsehaut f&#252;hren mehrere Wege. Man kann beispielsweise wie Mo mitten im Winter umziehen und danach feststellen, dass in der neuen Wohnung die Heizung nicht funktioniert. Deutlich angenehmer und deshalb von uns empfohlen ist der zweite Weg: Man lehne sich zur&#252;ck und <a href="http://myeve.eve-online.com/download/videos/">genie&#223;e den Trailer</a> zum gerade erschienenen <em>EVE Online</em>-AddOn <em>Trinity</em>. <em>EVE</em> war ja schon vorher wundersch&#246;n, aber die von CCP nun komplett general&#252;berholte Optik sorgt selbst bei Leuten f&#252;r offene M&#252;nder und erstaunte Nachfragen, die sonst mit Computerspielen nicht im geringsten etwas anfangen k&#246;nnen.</p>
<p><em>EVE</em>-Spieler mit schw&#228;cheren Rechnern wird freuen, dass der neue Look keineswegs Pflicht ist, sondern der bisherige, jetzt <em>EVE Classic</em> genannte Client weiter funktioniert. Und wenn ich jetzt noch erw&#228;hne, dass <em>EVE Online</em> seit kurzem auch f&#252;r den Mac zu haben ist, wird Ben vermutlich <a href="http://d-frag.de/blog/2007/11/16/kein-apfelbaum-im-endlosen-wald">nicht mehr zu halten sein</a>. Ich werde leider fr&#252;hestens im Fr&#252;hjahr dazu kommen, einen Blick auf das neue <em>EVE</em> zu werfen. Aber ich freu mich jetzt schon drauf.
</p>
]]></content:encoded>
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</item>

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<title>Briefe an Doktor Richter</title>
<link>http://d-frag.de/blog/2007/12/03/briefe-an-doktor-richter</link>
<pubDate>Mon, 03 Dec 2007 13:07:32 +0000</pubDate>
<category domain="main">Leserbriefe</category>
<guid isPermaLink="false">284@http://d-frag.de</guid>
<dc:creator>chris</dc:creator>
<description>&#187;Sie haben Post!&#171; Gestern zu sp&#228;ter Stunde sandte mir ein Leser unseres gestrigen Beitrags die Kopie eines Briefes, den er als Reaktion auf Dr. Richters Stellungnahme an die Frontal21-Redaktion geschickt hat. Ich h&#228;tte sowas l&#228;ngst aufgegeben. Die betreffende Sendung ist drei Jahre alt und es haben etliche R&#252;ckmeldungen die Frontal21-Redaktion erreicht, ohne irgendeinen Effekt zu erzielen. Wie &#252;berhaupt einen weiteren Brief formulieren, um eine Chance zu haben, zu erreichen, was den bisherigen Unmutsbekundungen samt und sonders nicht gelungen ist: &#246;ffentlich-rechtliche Betonk&#246;pfe zum Denken zu bewegen? Trotzdem hat mir der Brief gestern vor Augen gef&#252;hrt, dass ich mit einem einfachen Artikel auf d-frag genauso nichts gekonnt habe. Dass man trotz allem nicht erm&#252;den darf und fortw&#228;hrende Missst&#228;nde weiter aufzeigen muss. Mit ein bisschen Gl&#252;ck ist unser gemeinsames Hobby dann vielleicht schon in f&#252;nfzehn statt zwanzig Jahren gesellschaftlich so weit anerkannt, dass man vern&#252;nftig und sachlich dar&#252;ber reden kann, was im Jugendschutz sinnvoll ist und was nicht.

Es folgt der Brief an Frontal21.</description>
<content:encoded><![CDATA[	<p><img class="lead" src="http://d-frag.de/media2/frontal21lb.png" alt="Frontal21" title="Frontal21" width="50" height="50" />&raquo;Sie haben Post!&laquo; Gestern zu sp&#228;ter Stunde sandte mir ein Leser unseres gestrigen Beitrags die Kopie eines Briefes, den er als Reaktion auf Dr. Richters Stellungnahme an die Frontal21-Redaktion geschickt hat. Ich h&#228;tte sowas l&#228;ngst aufgegeben. Die betreffende Sendung ist drei Jahre alt und es haben etliche R&#252;ckmeldungen die Frontal21-Redaktion erreicht, ohne irgendeinen Effekt zu erzielen. Wie &#252;berhaupt einen weiteren Brief formulieren, um eine Chance zu haben, zu erreichen, was den bisherigen Unmutsbekundungen samt und sonders nicht gelungen ist: &#246;ffentlich-rechtliche Betonk&#246;pfe zum Denken zu bewegen? Trotzdem hat mir der Brief gestern vor Augen gef&#252;hrt, dass ich mit einem einfachen Artikel auf d-frag genauso nichts gekonnt habe. Dass man trotz allem nicht erm&#252;den darf und fortw&#228;hrende Missst&#228;nde weiter aufzeigen muss. Mit ein bisschen Gl&#252;ck ist unser gemeinsames Hobby dann vielleicht schon in f&#252;nfzehn statt zwanzig Jahren gesellschaftlich so weit anerkannt, dass man vern&#252;nftig und sachlich dar&#252;ber reden kann, was im Jugendschutz sinnvoll ist und was nicht.</p>
<p>Es folgt der Brief an Frontal21.<a id="more284" name="more284"></a></p>
<p><em>Guten Tag Herr Dr. Richter,<br />
sehr geehrte Damen und Herren der Frontal21-Redaktion,</p>
<p>zun&#228;chst m&#246;chte ich ein Lob aussprechen: Ich finde es sehr gut, dass die Redaktion auf ein Youtube-Video eingeht &ndash; trotz des digitalen Zeitalters alles andere als selbstverst&#228;ndlich.</p>
<p>Leider ersch&#246;pft sich hier meine M&#246;glichkeit zu loben und ich m&#246;chte Ihnen meine Entt&#228;uschung vermitteln. Bisher habe ich Magazine wie Frontal21 als sehr n&#252;tzlich zur Bildung meiner Meinung empfunden. Als informierter B&#252;rger m&#246;chte ich zur Meinungsbildung verl&#228;ssliche, gut recherchierte Informationen. Diese erwarte ich insbesondere bei traditionellen Tages-/Wochenzeitungen und im &#246;ffentlich-rechtlichen Fernsehen. Ich finde, dass gerade hier der Mehrwert gegen&#252;ber den aktuelleren Informationen aus dem Internet liegt; Journalisten mit seri&#246;ser Ausbildung haben die M&#246;glichkeit durch diesen Zeitversatz Recherche zu betreiben und fundiertere Informationen anzubieten.</p>
<p>Jetzt muss ich leider sehr entt&#228;uscht feststellen, dass diese Ansicht &ndash; zumindest was Magazine wie Frontal21 angeht &ndash; nicht ohne weiteres gerechtfertigt ist. Im Sektor Computerspiele kenne ich mich aus und muss feststellen, dass die Berichterstattung in ihrem Magazin hier sensationsheischend und handwerklich fehlerhaft ist, und schlicht auf Redakteure hinweist, die sich mit der Materie nicht ausreichend besch&#228;ftigt haben. Ob die Fehler nun vielleicht sogar bewu&#223;t in Kauf genommen wurden, um mit populistischer Stimmungsmache mehr Quote zu machen, als es mit einem objektiven, alle Seiten beleuchtenden Hintergrundbericht m&#246;glich gewesen w&#228;re, vermag ich nicht zu beurteilen. Aber selbst die M&#246;glichkeit, dass genau dieses getan wird, hinterl&#228;&#223;t zumindest ein beunruhigendes Gef&#252;hl.</p>
<p>Zudem f&#252;hrt es dazu, dass ich mich frage, ob diese Art auch bei Berichten &#252;ber andere Bereiche Usus ist, in denen ich mich selbst nicht so gut auskenne und verk&#252;rzte oder sachlich falsche Darstellungen nicht so leicht erkennen kann. Wie am Anfang des YouTube-Videos zitiert: Die &#246;ffentlich-rechtlichen Programmgrunds&#228;tze verpflichten zu "wahrheitsgetreuer und sachlicher Berichterstattung".</p>
<p>Schade ist das insbesondere, weil Sie in einigen Dingen unbestritten Recht haben, z.B. dass diese Spiele nicht in die H&#228;nde von Kindern geh&#246;ren. Leider machen sie sich dieses Anliegen durch ihre an der Problematik vorbeigehenden Behauptungen v&#246;llig zunichte. Wer z.B. behauptet, dass es in Hitman darum gehe, Behinderte (oder behinderten&#228;hnliche Darstellungen, in meinen Augen eine bewu&#223;t unscharfe Formulierung von Ihnen) zu t&#246;ten, hat das Spiel schlichtweg nicht oder nur oberfl&#228;chlich betrachtet.</p>
<p>Mein Vertrauen in diese Programmgrunds&#228;tze ist ersch&#252;ttert und muss erst wieder neu gewonnen werden. Das mag Sie bei einem einzelnen Zuschauer nicht weiter st&#246;ren, aber ich halte es dennoch f&#252;r wichtig, dies an Sie zu kommunizieren. Denn ansonsten wird es nur darauf hinauslaufen, dass Menschen wie ich sich auch von ARD und ZDF abwenden, so wie ich dies bereits von den Privaten getan habe.</p>
<p>Daher meine Aufforderung: Bitte berichten Sie in Zukunft sachlich, ruhig und zutreffend &#252;ber gewalthaltige Computerspiele. Ein Anfang w&#228;re z.B. schon einmal, nicht Termini zu verwenden, die man eher in Boulevardmedien vermuten w&#252;rde, wie z.B. "Killerspiele".</p>
<p>Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en</p>
<p>C. Hombach</em>
</p>
]]></content:encoded>
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</item>

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<title>Dittmayer vs. Frontal21</title>
<link>http://d-frag.de/blog/2007/12/02/dittmayer-vs-frontal21</link>
<pubDate>Sun, 02 Dec 2007 00:40:06 +0000</pubDate>
<category domain="main">Homo Ludens</category>
<guid isPermaLink="false">283@http://d-frag.de</guid>
<dc:creator>chris</dc:creator>
<description>Ein Kuriosum. Im November 2004 flimmerte der erste Bericht von Frontal21 &#252;ber Gewalt in Computerspielen (&#187;Videogemetzel im Kinderzimmer&#171;) &#252;ber deutsche Bildschirme. Viele Spieler beschwerten sich damals &#252;ber die einseitige und schlecht recherchierte Berichterstattung, unter ihnen Matthias Dittmayer, der die Webseite Stigma Videospiele ins Leben rief. Es folgte &#228;hnlich geartete Berichterstattung u.a. in den Sendungen Aspekte und Panorama, es folgten weitere Beschwerden von Spielern, es folgten Stellungnahmen des Rundfunkrates, des NDR-Intendanten und mehrerer Redaktionen. Es folgte vor allem ein Video von Matthias Dittmayer &#252;ber all die kleinen Ungenauigkeiten und Recherchefehler in den oben genannten Sendungen. Ein Video, das innerhalb k&#252;rzester Zeit &#252;ber YouTube so weite Verbreitung fand, dass sich Dr. Claus Richter, Redaktionsleiter von Frontal21, nun gen&#246;tigt sah, dazu Stellung zu nehmen und eine inzwischen drei Jahre alte Sendung zu verteidigen.</description>
<content:encoded><![CDATA[	<p><img class="lead" src="http://d-frag.de/media2/frontal21.png" alt="Frontal21" title="Frontal21" width="50" height="50" />Ein Kuriosum. Im November 2004 flimmerte der erste Bericht von Frontal21 &#252;ber Gewalt in Computerspielen (&raquo;Videogemetzel im Kinderzimmer&laquo;) &#252;ber deutsche Bildschirme. Viele Spieler beschwerten sich damals &#252;ber die einseitige und schlecht recherchierte Berichterstattung, unter ihnen Matthias Dittmayer, der die Webseite <a href="http://stigma-videospiele.de">Stigma Videospiele</a> ins Leben rief. Es folgte &#228;hnlich geartete Berichterstattung u.a. in den Sendungen Aspekte und Panorama, es folgten weitere Beschwerden von Spielern, es folgten Stellungnahmen des Rundfunkrates, des NDR-Intendanten und mehrerer Redaktionen. Es folgte vor allem ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=R9JRm3iQQak">Video von Matthias Dittmayer</a> &#252;ber all die kleinen Ungenauigkeiten und Recherchefehler in den oben genannten Sendungen. Ein Video, das innerhalb k&#252;rzester Zeit &#252;ber YouTube so weite Verbreitung fand, dass sich Dr. Claus Richter, Redaktionsleiter von Frontal21, nun gen&#246;tigt sah, <a href="http://www.zdf.de/ZDFde/download/0,6753,7001626,00.pdf">dazu Stellung zu nehmen</a> und eine inzwischen drei Jahre alte Sendung zu verteidigen.<a id="more283" name="more283"></a></p>
<p>Insgesamt h&#228;lt Herr Dr. Richter die Vorw&#252;rfe gegen Frontal21 &raquo;f&#252;r g&#228;nzlich unbelegt, nicht stichhaltig oder irref&#252;hrend.&laquo; Er begr&#252;ndet das so:</p>
<p><strong>1) Wie kann man mit einem Videospiel das Zielen trainieren?</strong></p>
<blockquote><p>Genau das ist die Grundlage beim Training der US-Armee mit Egoshootern. Im derzeit renommiertesten Sachbuch zum Thema &#8222;Der virtuelle Krieg&#8220; des CT-Redakteurs Hartmut Gieselmann (Hannover 2002) hei&#223;t es: &hellip;</p></blockquote>
<p>Es folgen diverse Zitate, die besagen, dass das &raquo;Milit&#228;r &hellip; Videospiele als Vorabtraining&laquo; nutze, &raquo;Computerspiele zur Ausbildung ein[setze]&laquo; und so weiter. Keine einzige konkrete Aussage, was genau mit diesen Simulationen trainiert werden soll. Taktisches Vorgehen vielleicht? Da Soldaten &#252;ber weit mehr Kompetenzen verf&#252;gen m&#252;ssen als nur &#252;ber Zielgenauigkeit mit ihrer Waffe, und da Maus und Tastatur ebenso wie Gamepads v&#246;llig ungeeignet sind, den Umgang mit realen Waffen nachzubilden &ndash; was ausnahmslos jedem, der schon einmal selbst Egoshooter gespielt hat, klar sein d&#252;rfte &ndash;, bleibt die Kritik an Theo Kolls drei Jahre alter Aussage bestehen: Der Junge, der in seine Schule marschierte und unter Lehrern und Sch&#252;lern ein Massaker anrichtete, <strong>kann</strong> nicht mit einem Computerspiel das Zielen trainiert haben.<br />
(siehe <a href="http://stigma-videospiele.de/7a3.htm">Schie&#223;training am PC</a>)</p>
<p>Den Umgang mit Waffen erlernte Steinh&#228;user in einem Sch&#252;tzenverein. Das ist seit Jahren bekannt.</p>
<p><strong>2) &#8222;Doom 3&#8220; &hellip; darf nur an Vollj&#228;hrige verkauft werden</strong></p>
<blockquote><p>Der Vorwurf trifft die Berichterstattung nicht, da der Beitrag auf etwas anderes zielte: "Doom 3" h&#228;tte wie das Vorg&#228;ngerspiel indiziert werden m&#252;ssen.</p></blockquote>
<p>Der Beitrag besagt konkret, <em>Doom 3</em> gelte als "nicht jugendgef&#228;hrdend" und sei beliebt bei Jugendlichen. Gleichzeitig werden Jugendliche mit der Spielepackung gezeigt. Eine gewagte Zuspitzung der tats&#228;chlichen Situation, denn <em>Doom 3</em> hat keine Jugendfreigabe erhalten und gilt damit immerhin noch als jugendbeeintr&#228;chtigend. Ob dem Gros der damaligen Zuschauer der Unterschied zwischen Gef&#228;hrdung und Beeintr&#228;chtigung klar war? Bild und Off-Kommentar erwecken den Eindruck, als halte es die USK f&#252;r v&#246;llig okay, dass Jugendliche <em>Doom 3</em> spielen. Das ist nicht zutreffend.</p>
<p>Recht geben muss ich Herrn Dr. Richter allerdings im Hinblick auf die inkonsequente Kennzeichnung von Spielereihen. Das beste Beispiel, <em>Grand Theft Auto</em>, hat er dabei sogar noch unterschlagen. Trotz ann&#228;hernd gleichen Gewaltgrades der deutschen Versionen schwankte die Einstufung der Serienfolgen seit <em>GTA3</em> zwischen der Freigabe ab 16 Jahren und keiner Kennzeichnung.</p>
<p><strong>3) In keiner der bei Steinh&#228;user gefundenen Spielen ist es das Ziel, Lehrer oder Sch&#252;ler zu erschie&#223;en.</strong></p>
<blockquote><p>Ob der T&#228;ter speziell das T&#246;ten von Lehrern oder Sch&#252;lern trainiert oder das T&#246;ten allgemein, ist nach Meinung der Redaktion unerheblich. Eine solche Differenzierung erscheint uns zynisch.</p></blockquote>
<p>Der Wortlaut des Beitrags: &raquo;Im Blutrausch t&#246;tet ein Sch&#252;ler Lehrer und Mitsch&#252;ler, wie im Computerspiel.&laquo; Ohne die von Steinh&#228;user gespielten Videospiele damit in irgendeiner Form werten zu wollen, ist die Aussage, er h&#228;tte &raquo;wie im Computerspiel&laquo; Sch&#252;ler und Lehrer get&#246;tet, falsch oder zumindest missverst&#228;ndlich.</p>
<p>Unerheblich ist das keineswegs. Ob ich in einem Videospiel Aliens und Zombies t&#246;te oder ob ein Spiel von mir verlangt, wehrlose Lehrkr&#228;fte und kleine Kinder &#252;ber den Haufen zu schie&#223;en, wie es Frontal21 suggeriert, ist ein gewaltiger Unterschied. Das kann man vermutlich nur dann anders sehen, wenn man in seinem Leben noch keinen Egoshooter gespielt hat.</p>
<p><strong>5) Das Spiel bestraft das T&#246;ten von unbeteiligten Zivilisten</strong></p>
<blockquote><p>Auch dies ist ein zynischer Einwand. Geht es doch in dem Spiel darum, Figuren, die an Behinderte erinnern, zu t&#246;ten. Der Unterschied &raquo;beteiligt&laquo; oder &raquo;unbeteiligt&laquo; ist nach unserer Ansicht menschenverachtend.</p></blockquote>
<p>Der Unterschied ist &#252;berhaupt nicht vorhanden. Das T&#246;ten von Zivilisten ist in <em>Hitman: Contracts</em> &#252;ber weite Strecken weder notwendig noch Spielziel. Es geht in diesem Spiel <strong>nicht</strong> darum, Behinderte zu t&#246;ten.</p>
<p>Die falsche Darstellung des Fernsehberichtes mit anderen Worten zu wiederholen, nachdem man mehrfach darauf hingewiesen wurde, dass die Darstellung falsch ist, kann doch nicht die L&#246;sung sein.</p>
<p><strong>6) 2006 befand sich lediglich ein Egoshooter in den Top 10 der Verkaufscharts</strong></p>
<blockquote><p>Herr Dittmayer zitiert die Jahrescharts 2006, Frontal21 dagegen die von 2004. So viel zur Genauigkeit der Kritik von Herrn Dittmayer.</p></blockquote>
<p>2004 waren mit <em>Half-Life 2</em>, <em>Sacred</em>, <em>Battlefield Vietnam</em>, <em>Die Schlacht um Mittelerde</em>, <em>Rome: Total War</em> und <em>Codename: Panzers</em> sechs Spiele in den Top Ten, die man mit viel Fantasie als &raquo;Metzelspiele&laquo; bezeichnen k&#246;nnte. Was keineswegs bedeutet, dass alle sechs Spiele besonders brutal und gewalthaltig gewesen w&#228;ren und die Indizierung verdienen w&#252;rden.</p>
<blockquote><p>Bei Frontal21 war von &raquo;Metzelspielen&laquo; die Rede, das hei&#223;t nicht nur von Egoshootern. Sehr beliebte brutale und auch indizierte Spiele sind Pr&#252;gelspiele, Kriegsspiele und so genannte Actionspiele, deren Spielaufbau nichts mit einem Egoshooter zu tun hat. Shooter sind also lediglich ein Teilsegment des Gewaltgenres, was der Kritiker verschweigt.</p></blockquote>
<p>Wenn man hinsichtlich der g&#228;ngigen Genregrenzen bei Videospielen schon nicht ganz sattelfest ist, dann sollte man nicht versuchen, Kennern diese Grenzen zu erkl&#228;ren. &raquo;Actionspiele, deren Spielaufbau nichts mit einem Egoshooter zu tun hat&laquo; sollen vermutlich Action-Rollenspiele sein. Hinter &raquo;Kriegsspielen&laquo; vermute ich Strategiespiele. Matthias Dittmayers Annahme, es gehe Frontal21 vor allem um Egoshooter, halte ich dahingehend f&#252;r gerechtfertigt, als sich der Beitrag ansonsten beinahe ausschlie&#223;lich mit Egoshootern befasst.</p>
<p>Gewalt ist kein Genre.</p>
<p><strong>4) Nur gepr&#252;fte Spiele tauchen in der Statistik auf</strong></p>
<blockquote><p>Frontal21 berichtete korrekt, dass zahlreiche extrem brutale Spiele auf dem Markt sind, deren Vorg&#228;ngerversionen noch indiziert waren.</p></blockquote>
<p>Das war nicht die Frage. Frontal21 argumentiert hier damit, dass nur 23 Spiele &raquo;keine Freigabe&laquo; &ndash; eigentlich gemeint ist &raquo;keine Kennzeichnung&laquo; &ndash; erhalten haben. Matthias Dittmayer weist zu Recht darauf hin, dass Spiele, bei denen die Hersteller von vorneherein davon ausgehen, keine Kennzeichnung zu erhalten, gar nicht erst f&#252;r das teure Pr&#252;fverfahren angemeldet werden. Deshalb kann die Zahl nicht gekennzeichneter Spiele auf dem Markt h&#246;her sein, als die USK-Statistiken besagen.</p>
<p>Das entwertet allerdings nur ein von vorneherein wertloses Argument. Wievielen Spielen eine Kennzeichnung verweigert wird, kann kein Kriterium f&#252;r die Qualit&#228;t der Arbeit der USK sein. Aufgabe der USK ist es, jedes Spiel f&#252;r sich genommen fair zu bewerten.</p>
<p>Es ist nicht ihre Aufgabe, Vergabequoten zu erf&#252;llen.</p>
<blockquote><p>Wie l&#246;chrig der Jugendschutz ist, belegen im &#220;brigen auch neuere Konsolenspiele wie <em>Backyard Wrestling</em>, &hellip;. Auf der H&#252;lle hei&#223;t es: &#8222;Bereite dich auf unsagbare Schmerzen vor&#8220;, &#8222;Verwende stachelumwickelte Baseballschl&#228;ger&#8220;. Und das Pr&#252;gelspiel <em>Fight-Club</em> wirbt auf dem Cover mit Spr&#252;chen wie: &#8222;Was wei&#223;t Du &#252;ber Dich, wenn Du dich noch nie gepr&#252;gelt hast.&#8220; Vorz&#252;ge des Spiels seien: &#8222;Schockierende R&#246;ntgen-Aufnahmen bei Knochenbr&#252;chen&#8220; und &#8222;Extrem realistische Kampfverletzungen&#8220;. In dem aktuelleren brutalen Spiel <em>Death by Degrees</em> hei&#223;t es in der Beschreibung: &#8222;Innovatives, &#8218;kritisches Treffer&#8217;-Zielsystem &#8211; Knochen zersplittern und innere Organe explodieren, wenn Nina mit einem Schlag t&#246;tet.&#8220;</p></blockquote>
<p>Zu unser aller Gl&#252;ck basieren die Pr&#252;fungsergebnisse der USK auf mehr als nur Verpackungstexten. Sehr bedenklich finde ich, dass trotz der Behauptung, Gewaltspiele w&#228;ren &raquo;&#252;berall ganz oben in den Hitlisten&laquo;, bei der Suche nach besonders gewaltigen Beispielen regelm&#228;&#223;ig zu Randgruppenspielen gegriffen werden muss. Sind die Spiele, die in den Hitlisten ganz oben stehen, m&#246;glicherweise nicht brutal und gewaltt&#228;tig genug?</p>
<p><strong>7) Finaler Rettungsschuss</strong></p>
<blockquote><p>Im Zusammenhang mit dem Spiel <em>Silent Scope 3</em> die Frage nach der Rechtfertigung von &raquo;finalen Rettungssch&#252;ssen&laquo; bei Geiselnahmen zu diskutieren, ist abwegig.</p></blockquote>
<p>Nicht, solange man von dem Spiel nichts weiter als einen solchen Rettungsschuss zeigt und diesen als &raquo;gezielten Mord&laquo; bezeichnet. Mag die Darstellung des Spiels ebenso wie der Zwischenruf &raquo;You're the Greatest!&laquo; auch geschmacklos sein, man muss dieses Niveau nicht noch unterbieten.</p>
<p><strong>8) Verantwortung der Verk&#228;ufer</strong></p>
<blockquote><p>Es entspricht schlicht der Lebenserfahrung, dass Verk&#228;ufer Jugendschutzbestimmungen h&#228;ufig nicht sehr ernst nehmen.</p></blockquote>
<p>Da der Versto&#223; gegen diese Bestimmungen mit Ordnungsstrafen bis zu 50.000 Euro geahndet werden kann, sollten sie diese aber ernst nehmen. Tun sie das nicht, ist es keinesfalls die Schuld der USK.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Ein Kuriosum, dass wir heute hier sitzen und &#252;ber einen Fernsehbericht debattieren, der bereits drei Jahre alt ist. Aber noch immer fehlt der zust&#228;ndigen Redaktion die Einsicht, was damals schief gelaufen ist und womit sie die w&#252;tenden Reaktionen eigentlich provoziert hat. Herr Dr. Richter verteidigt die Kernaussage des damaligen Beitrags, w&#228;hrend Matthias Dittmayer vor allem die vielen handwerklichen Fehler und Ungenauigkeiten seziert. Das ist notwendig, bevor man &#252;ber die Kernaussage &#252;berhaupt erst reden kann. Was gerade die jetzige Stellungnahme beweist, die erschreckend viel Unkenntnis gepaart mit unersch&#252;tterlichem Glauben an die eigene Unfehlbarkeit offenbart.
</p>
]]></content:encoded>
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</item>

<item>
<title>Legend - Hand of God</title>
<link>http://d-frag.de/blog/2007/11/29/legend-hand-of-god</link>
<pubDate>Thu, 29 Nov 2007 08:25:57 +0000</pubDate>
<category domain="main">Hinspiel</category>
<guid isPermaLink="false">282@http://d-frag.de</guid>
<dc:creator>chris</dc:creator>
<description>Wieder einmal sind D&#228;monen &#252;ber eine unschuldige Welt hergefallen. Wieder einmal kamen sie durch ein gerade offen in der Gegend herumstehendes H&#246;llentor. Und wieder einmal bedarf es eines mutigen Helden, um sie zur&#252;ckzuschlagen. Der Held hei&#223;t dieses Mal Targon, die Welt Aris und der mit Cosma Shiva Hagens Stimme sprechende Mauszeiger h&#246;rt auf den Namen Luna. Legend &#8211; The Hand of God scheint direkt einem Fantasywelten-Generator entsprungen.</description>
<content:encoded><![CDATA[	<p><img class="lead" src="http://d-frag.de/media2/legend.png" alt="Legend - Hand of God" title="Legend - Hand of God" width="50" height="50" />Wieder einmal sind D&#228;monen &#252;ber eine unschuldige Welt hergefallen. Wieder einmal kamen sie durch ein gerade offen in der Gegend herumstehendes H&#246;llentor. Und wieder einmal bedarf es eines mutigen Helden, um sie zur&#252;ckzuschlagen. Der Held hei&#223;t dieses Mal Targon, die Welt Aris und der mit Cosma Shiva Hagens Stimme sprechende Mauszeiger h&#246;rt auf den Namen Luna. <em>Legend &ndash; The Hand of God</em> scheint direkt einem Fantasywelten-Generator entsprungen.<a id="more282" name="more282"></a></p>
<p>Gekauft habe ich es noch vor dem Erscheinen von <em>The Witcher</em>, <em>Mask of the Betrayer</em> und <em>Hellgate: London</em>. Aus purer Lust auf ein Action-Rollenspiel. &raquo;So schlimm kann es nicht sein&laquo;, habe ich mir gedacht. War es auch nicht. Am ersten Abend hatte ich immerhin gute drei Stunden Spa&#223; damit. Danach r&#252;hrte ich das Spiel mehrere Tage nicht an, irgendwann erschienen die drei oben genannten Spiele und ich habe <em>Legend</em> v&#246;llig vergessen, bis ich jetzt beim Aufr&#228;umen darauf gesto&#223;en bin. Die Motivation, die Klonwelt Aris weiter zu erforschen, fehlt mir allerdings.</p>
<p>Dabei macht <em>Legend</em> gar nicht so dramatisch viel falsch. Das Spielprinzip ist ebenso wie das Interface handwerklich solide aus den altbekannten Klassikern zusammengeklaut. Die Bedienung geht gut von der Hand, die Grafik ist h&#252;bsch, die Musik gef&#228;llt mir und auch die Soundeffekte sind gelungen &ndash; insbesondere das Ger&#228;usch, wenn mein riesiger, selbst mit zwei H&#228;nden kaum zu haltender Hammer mit dem Kiefer eines Gegners krachend Bekanntschaft schlie&#223;t. Gut, das Kampfsystem ist sicher eine Spur zu simpel ausgefallen. Man kann sich seinen Helden nicht selbst zusammenbauen, denn Targon ist f&#252;r alle da. Und auf einen Multiplayermodus muss man ebenso verzichten.</p>
<p>Das Hauptproblem des Spiels ist aber, dass es so wenig Eigenes mitbringt. Erw&#228;hnenswert sind nur die Lichtelfe Luna und das sogenannte &raquo;Cinematic Combat System&laquo;. Letzteres bedeutet vor allem, dass Kampfanimationen nicht immer gleich aussehen, sondern entsprechend der Gegner, gegen die man k&#228;mpft, variieren. Dass Targon einen drei Meter gro&#223;en Troll anders bearbeitet als einen Goblin-Schamanen, ist zwar h&#252;bsch anzusehen, aber spielerisch nicht relevant. Wenn man sich wenigstens entscheiden k&#246;nnte, ob man dem Troll auf den Fu&#223; haut oder lieber weiter oben ansetzt. Das h&#228;tte das ansonsten recht abwechslungsarme Kampfsystem doch deutlich aufgefrischt.</p>
<p>Bleibt Luna, die auf der Packungsr&#252;ckseite folgenderma&#223;en beworben wird: &raquo;Die Lichtelfe ist ihr Begleiter und Mentor sowie ein dynamisches Beleuchtungssystem.&laquo; Beeindruckend, wie trocken man eine hervorragende Idee umschreiben kann. Die Elfe ist euer Mauszeiger und spendet Licht in dunklen Stunden. Gerade in Dungeons finde ich es ausgesprochen stimmungsvoll, mit dem Mauszeiger meinem Helden den Weg weisen und dunkle Ecken ausleuchten zu k&#246;nnen. Luna erkl&#228;rt im Tutorial die Spielfunktionen und quatscht auch sonst ziemlich viel mit Targon. Scherzt mit ihm, macht ihm Komplimente, gibt Ausr&#252;stungstipps. Schade nur, dass sich manche Bemerkungen, speziell hinsichtlich der Ausr&#252;stung, schnell zu wiederholen scheinen. Mit Cosma Shiva Hagen, der Stimme hinter der Elfe, wurde ich auch nicht richtig warm. Sch&#246;n ist zwar, dass Targons Sprecher und sie offenbar die kompletten Dialoge kannten, denn auff&#228;llige, am Wortsinn vorbeigehende Fehlbetonungen, wie wir sie in anderen Spiele oft erleben, gibt es in <em>Legend</em> praktisch nicht. Aber die penetrant &#252;berkorrekte Aussprache und betonte Kindlichkeit in Frau Hagens Stimme gingen mir schnell auf den Senkel. Die Dame ist sechsundzwanzig Jahre alt und klingt, als w&#228;re sie zw&#246;lf.</p>
<p>Ob ich <em>Legend</em> noch weiter oder gar bis zum Ende spielen werden? Ich bezweifle es. Die Alternativen sind diesen Winter einfach zu reizvoll. Trotzdem habe ich deshalb beinahe ein schlechtes Gewissen. Das Spiel ist technisch sauber ausgef&#252;hrt und enth&#228;lt so wenige Bugs, dass sich die Konkurrenz ein Beispiel nehmen sollte. Und man muss ihm zugestehen: Es hat Charme. Im Vergleich zu <em>Restricted Area</em>, dem vorhergehenden Spiel von Master Creating, ist es ein gro&#223;er Sprung nach vorne. So w&#252;nscht man <em>Legend</em> schon deshalb zumindest einen Achtungserfolg, weil man in ein paar Jahren das Nachfolgespiel sehen m&#246;chte. Dann hoffentlich mit etwas mehr Mut zur Eigenst&#228;ndigkeit, zu den eigenen Ideen. Das w&#252;rde es vor <em>Legends</em> Hauptproblem dann m&#246;glicherweise bewahren: sch&#246;n, aber im Grunde belanglos zu sein.
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