<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<?xml-stylesheet href="http://feeds.feedburner.com/~d/styles/rss2full.xsl" type="text/xsl" media="screen"?><?xml-stylesheet href="http://feeds.feedburner.com/~d/styles/itemcontent.css" type="text/css" media="screen"?><rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0" version="2.0">

<channel>
	<title>www.damot.org</title>
	
	<link>http://www.damot.org</link>
	<description>Von führenden Herstellern empfohlen</description>
	<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 20:19:28 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.6.1</generator>
	<language>en</language>
			<atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" href="http://feeds.feedburner.com/damot" type="application/rss+xml" /><item>
		<title>NOVA - Teil 4: Im Zentrum - Kapitel 9</title>
		<link>http://feeds.feedburner.com/~r/damot/~3/380143104/</link>
		<comments>http://www.damot.org/2008/09/nova-teil-4-im-zentrum-kapitel-9/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 03:42:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Oliver</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Alltagskram]]></category>

		<category><![CDATA[Geschreibsel]]></category>

		<category><![CDATA[NOVA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.damot.org/?p=317</guid>
		<description><![CDATA[Persönliches Logbuch Admiral Krato Schinoffer, Kommandant der ARK NOVA.
Tag 6139.
Ich befürchte das Schlimmste. Vor einer Stunde hat sich die NOVA urplötzlich in Bewegung gesetzt, wie es zuvor schon mit Captain Grazfelds Shuttle geschehen ist. Ich habe das Schiff wenden lassen, habe vollen Schub befohlen, die Maschinen bis an die Belastungsgrenzen treiben lassen, doch was auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Persönliches Logbuch Admiral Krato Schinoffer, Kommandant der ARK NOVA.<br />
Tag 6139.</p>
<p>Ich befürchte das Schlimmste. Vor einer Stunde hat sich die NOVA urplötzlich in Bewegung gesetzt, wie es zuvor schon mit Captain Grazfelds Shuttle geschehen ist. Ich habe das Schiff wenden lassen, habe vollen Schub befohlen, die Maschinen bis an die Belastungsgrenzen treiben lassen, doch was auch immer uns gezogen hat, es war stärker.<br />
Jetzt sitzt das Schiff zur Hälfte mitten in der Anomalie. Ich habe alle Sicherheitskräfte in die Achtersektionen beordert und die automatischen Sicherungssysteme an allen Durchgängen in der hinteren Hälfte des Schiffes aktiviert. Denn ich befürchte, es wird hier über kurz oder lang zu unerfreulichen Begegnungen kommen.<br />
Die Ortung hat einen ersten klaren Blick in den Raum hinter uns werfen können. Allem Anschein nach befinden wir uns nicht im freien Raum, sondern in einem Höhlensystem gewaltigen Ausmaßes. Die Höhle, in die wir Einblick haben, scheint mehrere hundert Kilometer zu durchmessen. In allen Richtungen zweigen weitere Höhlen von ihr ab.<br />
Das Schlimmste aber ist, dass diese Höhlen bewohnt sind. Die Lebewesen in diesem Gebiet erinnern entfernt an Hunde, jedoch scheinen sie um die zwei Meter lang zu sein. Sie sind überall in den Höhlen. Es wimmelt hier von ihnen, wie in einem Ameisenhaufen.<br />
Die Kreaturen sehen aus, als bestünden sie aus einem schwarzen Material, ähnlich dem, das wir in Grazfelds Shuttle entdeckt haben. <br />
Kurz bevor die NOVA begann sich zu bewegen, hat die Masse sich schlagartig ausgedehnt. Binnen weniger Minuten hat sie das Shuttle komplett verschluckt. Ich habe den Hangar versiegeln lassen. Wachen sind an allen Zugängen postiert. Wenn uns nicht bald eine Erklärung für all das hier einfällt, lasse ich die Hangartore öffnen und die Masse ins Vakuum blasen.<br />
Sarah, es sieht wohl so aus, als bekäme ich doch noch Gelegenheit, das Schiff in den Untergang zu führen, bevor du mich in den Ruhestand schicken kannst.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/damot/~4/380143104" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.damot.org/2008/09/nova-teil-4-im-zentrum-kapitel-9/feed/</wfw:commentRss>
		<feedburner:origLink>http://www.damot.org/2008/09/nova-teil-4-im-zentrum-kapitel-9/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>NOVA - Teil 4: Im Zentrum - Kapitel 8</title>
		<link>http://feeds.feedburner.com/~r/damot/~3/373927086/</link>
		<comments>http://www.damot.org/2008/08/nova-teil-4-im-zentrum-kapitel-8/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 03:42:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Oliver</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Alltagskram]]></category>

		<category><![CDATA[Geschreibsel]]></category>

		<category><![CDATA[NOVA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://s207122144.online.de/?p=310</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Was war das?&#8221; Mit wackligen Knien raffte Tanya sich auf, stützte sich an einer Kiste ab und blickte sich nach Thomas und Ismael um, die sich ebenfalls benommen vom Boden erhoben.
Parker hatte es nicht besser erwischt. Im Gegenteil, er wirkte noch verwirrter. In einem Anflug von Panik blickte er sich nach allen Seiten hin um, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Was war das?&#8221; Mit wackligen Knien raffte Tanya sich auf, stützte sich an einer Kiste ab und blickte sich nach Thomas und Ismael um, die sich ebenfalls benommen vom Boden erhoben.<br />
Parker hatte es nicht besser erwischt. Im Gegenteil, er wirkte noch verwirrter. In einem Anflug von Panik blickte er sich nach allen Seiten hin um, suchte nach den Soldaten, die eben noch an seiner Seite gestanden hatten.<br />
Thomas blickte den mächtigen, ängstlichen Industriellen amüsiert an. &#8220;Auch wenn deine Schläger verschwunden sind, mach dir keine Sorgen. Wir haben andere Probleme, als dass wir dir etwas tun würden.&#8221; Mit wenigen Schritten war er an Parkers Seite und reichte ihm die Hand um ihm vom Boden auf zu helfen, sehr zu Tanyas offensichtlichem Missfallen.<br />
&#8220;Als ob ich mir in diesem Moment über meine Sicherheit Gedanken gemacht hätte&#8221;, log Parker. &#8220;Aber ein wenig Bewaffnung hätte hier, wo oder was auch immer <em>hier</em> sein mag, sicherlich nicht geschadet.&#8221;<br />
Wortlos folgten sie Ismael, der ohne lange zu zögern auf die Brücke geeilt war. Sie fanden ihn hinter seinem Pilotensitz stehend vor, erstarrt vor Überraschung, vor Schreck.<br />
&#8220;Wo sind wir?&#8221; fragte Parker ungeduldig und drängte sich zwischen Tanya und Thomas hindurch. Dann verhielt auch er in Erstaunen.<br />
Ismael blinzelte im Schein der großen roten Sonne über dem Horizont und blickte hinab auf ein nicht enden wollendes Feld gelb-brauner Blumen. &#8220;Sind… sind das Sonnenblumen?&#8221;<br />
<span id="more-310"></span><br />
*</p>
<p>Die Sensoren hatten eine für Menschen ungefährliche Atmosphäre und angenehme Temperaturen bescheinigt. Nichts hatte dagegen gesprochen, dass die Vier die NOVA verlassen konnten. Und so hatten sie genau das getan und wanderten nun seit einigen Minuten durch das Blumenmeer.<br />
Ismael kratzte sich am Kopf. &#8220;Moment, das können aber keine Sonnenblumen sein, oder? Die Sonne scheint rot, also sehen wir die Blumen in rotem Licht gelb. Also müssten sie… verdammt, welche Farbe müssten sie denn dann eigentlich haben?&#8221;<br />
Parker lachte heiser auf und warf Ismael einen grimmigen Blick zu. &#8220;Deine Probleme möchte ich haben. Kannst du deinen offenbar leicht ablenkbaren Grips vielleicht mal auf die Tatsache konzentrieren, dass wir überhaupt in einem Feld von Blumen stehen, egal welche Farbe sie nun haben mögen?&#8221;<br />
&#8220;Wir sind auch nicht mehr in der Zentrumsregion, denn sonst wäre es hier bedeutend heller.&#8221; Thomas blickte zu dem dunkelblauen Himmel hinauf, der bis auf den roten Riesen absolut klar war.<br />
&#8220;Ganz zu schweigen von den Temperaturen&#8221;,  fügte Tanya hinzu. &#8220;Kommt euch die Umgebung nicht auch genau richtig temperiert vor? Weder zu warm, noch zu kalt. Einfach genau richtig.&#8221;<br />
&#8220;Danke, ich habe mir alle Mühe gegeben, für euch die richtige Umgebung zu schaffen. Es freut mich, dass ihr euch wohl fühlt.&#8221;<br />
Die fremde Stimme ließ die Vier herumfahren. Doch wohin sie auch blickten, da war niemand.<br />
Nach wenigen Sekunden schon kochte Parker vor Wut. Niemand spielte Spielchen mit ihm. &#8220;Wer spricht da? Zeigen Sie sich!&#8221; Wieder und wieder wirbelte Parker herum. Er fixierte einen Punkt zwischen den Blumen, an dem er meinte, etwas gesehen zu haben, eine Person, eine Bewegung, und sprintete los. Doch da war nichts. Er zerstreute Blütenblätter, schleuderte sie hoch in die Luft. Dann meinte er wieder etwas gesehen zu haben und rannte los. Direkt in Thomas’ ausgestreckte Hand, die ihn am Arm packte und herumriss.<br />
&#8220;Parker, beruhige dich!&#8221; sprach der Apache in bedrohlich ruhigem Ton. &#8220;Wer auch immer da spricht hat sich bestimmt nicht irgendwo in diesem Feld versteckt.&#8221;<br />
&#8220;Thomas hat Recht&#8221;, erklang die Stimme wieder. Ismael hörte genau hin, doch er konnte nicht sagen, ob es sich um die Stimme eines Mannes oder einer Frau handelte. Kurz war er sich absolut sicher, dass es das eine war, doch dann war er sofort überzeugt, das Gegenteil sei der Fall. &#8220;Mein Name ist Drinece. Und so gerne ich mich euch zeigen würde, wird mein Erscheinungsbild euch doch eher nichts sagend vorkommen. Aber ich will es gern versuchen.&#8221;<br />
Rotes Licht überflutete das Blumenmeer.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/damot/~4/373927086" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.damot.org/2008/08/nova-teil-4-im-zentrum-kapitel-8/feed/</wfw:commentRss>
		<feedburner:origLink>http://www.damot.org/2008/08/nova-teil-4-im-zentrum-kapitel-8/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>NOVA - Teil 4: Im Zentrum - Kapitel 7</title>
		<link>http://feeds.feedburner.com/~r/damot/~3/367779566/</link>
		<comments>http://www.damot.org/2008/08/nova-teil-4-im-zentrum-kapitel-7/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Aug 2008 04:19:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Oliver</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Alltagskram]]></category>

		<category><![CDATA[Geschreibsel]]></category>

		<category><![CDATA[NOVA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.damot.org/?p=317</guid>
		<description><![CDATA[Logbuch Lieutenant Sarah James, Erster Offizier der ARK NOVA.
Tag 6139.
Vor sechs Stunden hat Admiral Schinoffer ein Shuttle ausgesandt, um die Anomalie zu untersuchen und sie unter Umständen sogar zu durchfliegen. Nachdem das Shuttle mehrere Messungen auf kurze Entfernung durchgeführt hatte, setzte es sich plötzlich ohne Zutun der Besatzung in Bewegung. Obwohl Captain Grazfeld mit voller [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Logbuch Lieutenant Sarah James, Erster Offizier der ARK NOVA.<br />
Tag 6139.</p>
<p>Vor sechs Stunden hat Admiral Schinoffer ein Shuttle ausgesandt, um die Anomalie zu untersuchen und sie unter Umständen sogar zu durchfliegen. Nachdem das Shuttle mehrere Messungen auf kurze Entfernung durchgeführt hatte, setzte es sich plötzlich ohne Zutun der Besatzung in Bewegung. Obwohl Captain Grazfeld mit voller Leistung Gegenschub gab, wurde es durch den Riss in den Raum auf der anderen Seite gezogen. Seitdem erhielten wir kein weiteres Lebenszeichen von dem Shuttle.<br />
Vor einer halben Stunde tauchte es unvermittelt wieder auf und flog direkten Kurs auf die NOVA. Auf unsere Rufe gab es keinerlei Reaktion. Der Admiral ließ das Shuttle daraufhin in  Iso-Hangar 2 schleppen, wo es zur Zeit noch steht.<br />
Was auch immer dem Shuttle und seiner Crew widerfahren ist, es muss schnell und ohne Gegenwehr geschehen sein. Die Hülle des Bootes ist unbeschädigt. Nicht ein Kratzer. Auch keine übermäßigen Ablagerungen von Lu-Partikeln. Also kann der Riss zumindest nicht in den Hyperraum führen.<br />
Als wir das Shuttle öffnen ließen, war es menschenleer. Kein Mitglied der Crew war noch an Bord, weder lebend noch tot. Sie sind einfach verschwunden, allesamt. Es gibt auch keinerlei Spuren eines Kampfes im Innenraum.<br />
Das Einzige, was die Sicherheitstrupps entdeckt haben, ist eine schwarze Masse, ein etwa einen Meter durchmessender Klumpen. Die Substanz ist tiefschwarz und matt. Es reflektiert keinerlei Licht. Es ist wie ein schwarzes Loch, das einfach so im Raum steht. Der Admiral will im Hangar eine Forschungsstation errichten, um das Zeug näher unter die Lupe zu nehmen.<br />
Wenn ich mir den Kommentar erlauben darf, ich habe große Angst. Was auch immer dieses Ding ist, wir sollten es zurück durch den Riss schicken und ihn kollabieren lassen. Das behagt mir alles überhaupt nicht.<br />
Alarm im Iso-Hangar 2! Ich… ich muss los!</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/damot/~4/367779566" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.damot.org/2008/08/nova-teil-4-im-zentrum-kapitel-7/feed/</wfw:commentRss>
		<feedburner:origLink>http://www.damot.org/2008/08/nova-teil-4-im-zentrum-kapitel-7/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>NOVA - Teil 4: Im Zentrum - Kapitel 6</title>
		<link>http://feeds.feedburner.com/~r/damot/~3/361611382/</link>
		<comments>http://www.damot.org/2008/08/nova-teil-4-im-zentrum-kapitel-6/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 04:23:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Oliver</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Alltagskram]]></category>

		<category><![CDATA[Geschreibsel]]></category>

		<category><![CDATA[NOVA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.damot.org/?p=312</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Festhalten!&#8221; Ismael behielt den Countdown immer im Blick. Wenige Sekunden verblieben, bis das energetische Momentum der NOVA aufgebraucht sein und der Hyperraum sie unerbittlich ausspucken würde. Was sie am Ende des Fluges erwartete, Ismael wusste es nicht, aber er musste bereit sein, binnen weniger Sekunden jeder Gefahr auszuweichen. Sofern ihm diese Chance vergönnt sein sollte.
&#8220;Rücksturz… [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Festhalten!&#8221; Ismael behielt den Countdown immer im Blick. Wenige Sekunden verblieben, bis das energetische Momentum der NOVA aufgebraucht sein und der Hyperraum sie unerbittlich ausspucken würde. Was sie am Ende des Fluges erwartete, Ismael wusste es nicht, aber er musste bereit sein, binnen weniger Sekunden jeder Gefahr auszuweichen. Sofern ihm diese Chance vergönnt sein sollte.<br />
&#8220;Rücksturz… JETZT!&#8221; Er hoffte so sehr, dass nichts geschehen würde.<br />
Vor der NOVA breitete sich ein grell weißer Raum aus. Wohin Ismael auch blickte, überall strahlten Sonnen, gelb, rot, blau, weiß. In weiter Ferne konnte er sehen, wie zwei Sterne langsam, vielleicht schon seit Jahrtausenden, miteinander kollidierten und ihre Massen unkontrolliert in alle Richtungen davon schleuderten.<br />
Aber sonst?<br />
<span id="more-301"></span>&#8220;Hier ist nichts&#8221;, bemerkte Tanya mit Enttäuschung in ihrer Stimme. Sie und Thomas hatten sich hinter Ismael gestellt, blickten aus dem Fenster hinaus.<br />
&#8220;Was hattest du auch erwartet?&#8221; grollte Thomas. Tief in seinem Innern war er schon vor langer Zeit zu der Erkenntnis gekommen, dass sie hier sicherlich nicht die Antwort auf all ihre Fragen auf einem silbernen Tablett serviert bekommen würden.<br />
Tanya brummte missmutig. &#8220;Keine Ahnung, was ich erwartet habe. Die Anomalie vielleicht. Oder sonst irgendetwas. Nicht einfach nur nichts.&#8221;<br />
&#8220;Parker!&#8221; stieß Ismael hervor, ruhig, fast schon resignierend.<br />
&#8220;Nein, den habe ich nun wirklich nicht erwartet&#8221;, antwortete Tanya mit einem verschmitzten Lächeln auf den Lippen.<br />
&#8220;Nein&#8221;, setzte Ismael nach und deutete auf den Ortungsschirm. &#8220;Parker ist hier!&#8221;</p>
<p>*</p>
<p>Ohne zu zögern bestätigte Ismael die Anfrage, einen Funkkanal zu öffnen. Angesichts der Tatsache, dass vor wenigen Sekunden ein schwerer Kreuzer aus dem Hyperraum erschienen war und nun direkt auf die NOVA zuhielt, wollte er lieber kein allzu großes Risiko eingehen.<br />
&#8220;Hey Leute! Schön zu sehen, dass es euch gutgeht.&#8221; Tanya erschauderte unwillkürlich. Parker klang freundlich und voller Elan, wie immer. Sie wusste, dass seine Freundlichkeit nicht mehr war als eine trügerische Fassade, hinter der Wut und Rachsucht brodelten. &#8220;Nur zur Information, mir geht es auch gut. Ihr wisst schon, nachdem ihr mich bewusstlos und unter Feindfeuer zurückgelassen und dann mitten in meinem Schiff einen Vortex geöffnet habt, der uns auch alle hätte in Stücke reißen können.&#8221;<br />
&#8220;Das Schiff kommt näher&#8221;, bemerkte Thomas trocken nach einem Blick auf die Ortung.<br />
&#8220;Ja, tut es in der Tat. Und ich rate euch dringend, einfach eure Position zu halten. Dann wird euch auch nichts geschehen. Wenn ihr Fahrt aufnehmt, schieße ich euch ohne zu zögern aus dem Himmel.&#8221;</p>
<p>*</p>
<p>Das Schot zum Frachtraum öffnete sich langsam. Anstatt die NOVA an Bord des Kreuzers zu schaffen, hatte ein Shuttle an sie angedockt.<br />
&#8220;Parker muss sich seiner Sache sehr sicher sein&#8221;, bemerkte Ismael, als er sich zu Thomas und Tanya gesellte, die bereits im Frachtraum warteten.<br />
Thomas breitete die Arme aus, um Ismael zurück zu halten. &#8220;Bleibt zurück! Das kann immer noch eine Falle sein!&#8221;<br />
&#8220;Apache, stell dich nicht so an!&#8221; erklang Parkers Stimme durch das geöffnete Schot. &#8220;Das ist keine Falle. Ich möchte nur mit euch reden. Und übrigens, wenn ich euch erschießen lassen wollte, war es überaus schlau von euch, direkt in der Schusslinie auf mich zu warten.&#8221;<br />
&#8220;Worüber willst du denn bitte mit uns reden?&#8221; rief Tanya.<br />
&#8220;Darüber, wie es nun weitergehen soll. Was auch immer du den beiden über mich erzählt hast, ich bin kein Unmensch. Kaum zu glauben, was?&#8221; Vorsichtig überquerte Parker die Schwelle, trat an Bord der NOVA. Er trug frische Kleidung. Nur ein schmaler Verband um seine Stirn zeugte von der Schlacht, die er erst vor wenigen Stunden überlebt hatte. &#8220;Ich bin mir sicher, dass wir eine Lösung für diese Situation finden, die für uns alle von Vorteil ist.&#8221; Ihm auf dem Fuße folgten sechs bewaffnete Soldaten, die ihre Gewehre sofort auf Thomas und die Menschen hinter ihm richteten.<br />
&#8220;Es würde ja schon helfen, wenn du nicht umringt von Wachen hierher kämest, die sofort auf uns zielen. So etwas schafft kein Vertrauen.&#8221;<br />
Parker lachte auf. &#8220;Tanya, bitte. Denkst du, ich trete dem Apachen ungeschützt gegenüber? Er beißt bestimmt!&#8221;<br />
Thomas’ Muskeln spannten sich an. Er musste sich zur Besonnenheit zwingen. Parker spielte mit seiner Geduld ein gefährliches Spiel.<br />
Doch da erschütterten schwere Schläge die NOVA, als stünde das Schiff unter Beschuss. Einer der Soldaten stützte Parker, als dieser zu fallen drohte.<br />
Wütend riss Parker das Funkgerät von seinem Gürtel und schrie ohne lange zu warten hinein. &#8220;Brücke! Was zum Teufel ist das?&#8221;<br />
&#8220;Sir, die Sensoren drehen durch! Irgendetwas stimmt hier ganz und gar nicht! Ich rate Ihnen dringend —&#8221; Mehr hörte Parker schon nicht mehr. Das Funkgerät blieb stumm. Er stöhnte, als er auf dem Boden aufschlug.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/damot/~4/361611382" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.damot.org/2008/08/nova-teil-4-im-zentrum-kapitel-6/feed/</wfw:commentRss>
		<feedburner:origLink>http://www.damot.org/2008/08/nova-teil-4-im-zentrum-kapitel-6/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>NOVA - Teil 4: Im Zentrum - Kapitel 5</title>
		<link>http://feeds.feedburner.com/~r/damot/~3/355031630/</link>
		<comments>http://www.damot.org/2008/08/nova-teil-4-im-zentrum-kapitel-5/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2008 05:50:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Oliver</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Alltagskram]]></category>

		<category><![CDATA[Geschreibsel]]></category>

		<category><![CDATA[NOVA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.damot.org/?p=309</guid>
		<description><![CDATA[Logbuch Admiral Krato Schinoffer, Kommandant der ARK NOVA.
Tag 6139.
Nach mehreren Stunden der Suche an den Koordinaten, die man uns in dem zuvor erwähnten Notruf genannt hat, sind wir endlich fündig geworden. Jedoch haben wir nicht das Schiff gefunden, das den Notruf ausgesandt hat, sondern vermutlich die Ursache für den eigentlichen Notfall.
Die ARK NOVA hält zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Logbuch Admiral Krato Schinoffer, Kommandant der ARK NOVA.<br />
Tag 6139.</p>
<p>Nach mehreren Stunden der Suche an den Koordinaten, die man uns in dem zuvor erwähnten Notruf genannt hat, sind wir endlich fündig geworden. Jedoch haben wir nicht das Schiff gefunden, das den Notruf ausgesandt hat, sondern vermutlich die Ursache für den eigentlichen Notfall.<br />
Die ARK NOVA hält zur Zeit ihre Position etwa einhundert Kilometer von einem irregulären Riss im Normalraum entfernt. Unseren bisherigen Scans zufolge durchmisst der Riss etwa einen Kilometer. Er scheint nicht in den Hyperraum zu führen, sondern eine direkte Verbindung zu einem leeren, schwarzen Raum zu bilden. Deswegen haben wir bisher auch ungewöhnlich niedrige Dosen der üblichen Hyperstrahlungen angemessen.<br />
Doktor Motjany vermutet, dass der Riss in den Leerraum irgendwo zwischen den Galaxien führt. Genaueres werden wir erst erfahren, wenn die geplante Expedition durchgeführt wurde. Da wir seit Wochen immer noch auf die versprochenen wissenschaftlichen Sonden warten, habe ich Captain Grazfeld angewiesen, mit einem Shuttle die Anomalie anzufliegen und Kurzstreckenmessungen durchzuführen. Ein bemannter Flug in die Anomalie ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen. Es bleibt aber abzuwarten, wie die Situation sich entwickelt.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/damot/~4/355031630" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.damot.org/2008/08/nova-teil-4-im-zentrum-kapitel-5/feed/</wfw:commentRss>
		<feedburner:origLink>http://www.damot.org/2008/08/nova-teil-4-im-zentrum-kapitel-5/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Elender Ohrwurm! (Teil 1)</title>
		<link>http://feeds.feedburner.com/~r/damot/~3/354327776/</link>
		<comments>http://www.damot.org/2008/08/elender-ohrwurm-teil-1/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 Aug 2008 11:37:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Oliver</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Alltagskram]]></category>

		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<category><![CDATA[Video]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.damot.org/?p=288</guid>
		<description><![CDATA[
The National - Mr. November
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/NCMkQMNDvxU&#038;hl=en"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/NCMkQMNDvxU&#038;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=NCMkQMNDvxU">The National - Mr. November</a></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/damot/~4/354327776" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.damot.org/2008/08/elender-ohrwurm-teil-1/feed/</wfw:commentRss>
		<feedburner:origLink>http://www.damot.org/2008/08/elender-ohrwurm-teil-1/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>NOVA - Teil 4: Im Zentrum - Kapitel 4</title>
		<link>http://feeds.feedburner.com/~r/damot/~3/348037906/</link>
		<comments>http://www.damot.org/2008/07/nova-teil-4-im-zentrum-kapitel-4/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Jul 2008 04:33:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Oliver</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Alltagskram]]></category>

		<category><![CDATA[Geschreibsel]]></category>

		<category><![CDATA[NOVA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.damot.org/?p=300</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Tanya.&#8221; Ismael und Thomas hatten sich auf beiden Seiten neben die Frau gesetzt und blickten sie ernst an.
&#8220;Rede mit uns!&#8221; Die Stimme des Apachen war rau, verströmte nicht die überlegene Ruhe, die Tanya gewohnt war. Das ließ sie aufmerken.
&#8220;Was gibt es denn zu bereden?&#8221;
Ismael stieß ein entsetztes Lachen aus. &#8220;Das ist nicht dein Ernst, oder? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Tanya.&#8221; Ismael und Thomas hatten sich auf beiden Seiten neben die Frau gesetzt und blickten sie ernst an.<br />
&#8220;Rede mit uns!&#8221; Die Stimme des Apachen war rau, verströmte nicht die überlegene Ruhe, die Tanya gewohnt war. Das ließ sie aufmerken.<br />
&#8220;Was gibt es denn zu bereden?&#8221;<br />
Ismael stieß ein entsetztes Lachen aus. &#8220;Das ist nicht dein Ernst, oder? Du weißt ganz genau, was es gibt!&#8221;<br />
Thomas hob die Hand, als wolle er Ismael beschwichtigen. Dann wandte er sich wieder Tanya zu. &#8220;Du hast Parker bestohlen. Du hast Ismael zu deinem Komplizen gemacht. Und mich inzwischen auch. Wir befinden uns auf der Flucht vor Parker, während die Galaxie im Krieg versinkt. Was hast du dir gedacht? Was hast du dir nur gedacht, als du beschlossen hast, Parker zu bestehlen?&#8221;<br />
<span id="more-292"></span><br />
Tanya verzog die Mundwinkel. Nacheinander blickte sie Thomas und Ismael in die Augen, dann schob sie ihren Stuhl einige Schritt zurück, um beide Männer im Blick haben zu können. &#8220;Parker ist kein guter Mensch. Ihr habt es doch gesehen. Er hilft der Union, nicht weil es das Richtige ist, sondern weil er daran verdienen kann.&#8221;<br />
Thomas schüttelte voll Ungeduld den Kopf. &#8220;Das mag ja sein, aber die ARK NOVA? Das hat nichts mit Profitgier zu tun. Die ARK ist Teil unserer Geschichte. Jeder Parker hat seit jeher einen großen Teil der Macht seines Imperiums darauf verwendet, Vorbereitungen für den Sprung in die anderen Galaxien zu treffen.&#8221;<br />
Ismael war noch weit ungehaltener als der Apache. Sein Gesicht war vor Wut über Tanyas Selbstherrlichkeit rot angelaufen. Was hatte sich diese Frau nur dabei gedacht, einfach so über ein wertvolles Relikt der Menschheitsgeschichte zu verfügen? &#8220;Die ARK NOVA wäre eine unschätzbare Hilfe gewesen. Parker wüsste inzwischen, was dort drüben geschehen ist. Er wüsste, was die Menschheit erwartet!&#8221;<br />
Diesmal war es Tanya, die lachte. &#8220;Das glaubt ihr doch nicht im Ernst. Ismael, dich hätte ich ja noch für so gutgläubig gehalten, aber du, Thomas? Ausgerechnet du glaubst noch daran, dass die Parker sich einen Dreck um die Zukunft scheren? Ich habe an Parkers Seite gearbeitet. Ich weiß wie er denkt, wo seine Prioritäten liegen.&#8221; Sie tippte sich mit dem Finger an die Schläfe. Ihr Blick war kalt.<br />
&#8220;Vor Jahrhunderten schon hat ein Parker dafür gesorgt, dass zwar Unsummen an Geldern in die Institutionen fließen, die sich mit der Vorbereitung des Großen Sprungs befassen, dass all diese Gelder aber letztlich wieder in seinen Kassen landen. Es gibt etwa einhundert Wissenschaftler im gesamten Reich Parkers, die sich mit der Aufgabe befassen. Sie alle denken aber, sie seien Teil eines Netzwerks von Tausenden. Nein, die Parker haben ihr Ziel schon vor langer Zeit aus den Augen verloren.&#8221; Für einen Moment verharrte Tanya mit einem triumphierendem Blick auf Thomas und Ismael.<br />
&#8220;Die plötzliche Entdeckung der NOVA hätte Parker nur geschadet. Man hätte angefangen, Fragen über die Vergangenheit zu stellen. Das Interesse an der Forschung wäre wieder gestiegen. Parker hätte Initiative zeigen müssen, damit das Lügengebilde nicht doch endlich zusammenbricht. Und das hätte ihn ein Vermögen gekostet.&#8221;<br />
&#8220;Ich wollte nichts weiter, als dass die Informationen aus der ARK NOVA nicht in Parkers Hände geraden und unter Umständen für immer verschwinden. Ich wollte, dass alle Welt erfährt, was damals geschehen ist.&#8221;<br />
Es war still an Bord der NOVA.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/damot/~4/348037906" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.damot.org/2008/07/nova-teil-4-im-zentrum-kapitel-4/feed/</wfw:commentRss>
		<feedburner:origLink>http://www.damot.org/2008/07/nova-teil-4-im-zentrum-kapitel-4/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>NOVA - Teil 4: Im Zentrum - Kapitel 3</title>
		<link>http://feeds.feedburner.com/~r/damot/~3/341183932/</link>
		<comments>http://www.damot.org/2008/07/nova-teil-4-im-zentrum-kapitel-3/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 04:04:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Oliver</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Alltagskram]]></category>

		<category><![CDATA[Geschreibsel]]></category>

		<category><![CDATA[NOVA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.damot.org/?p=297</guid>
		<description><![CDATA[Persönliches Logbuch Lieutenant Sarah James, Erster Offizier der ARK NOVA.
Tag 6139.
Vor wenigen Stunden erhielten wir einen Notruf aus der Nähe des galaktischen Zentrums. Der Admiral hat sofort Kurs setzen lassen und das Schiff in Gefechtsbereitschaft versetzt.
Seit zwei Stunden schon kreuzen wir ziellos durch den Raum um die angegebene Stelle. Aber hier ist nichts. Kein Schiff, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Persönliches Logbuch Lieutenant Sarah James, Erster Offizier der ARK NOVA.<br />
Tag 6139.</p>
<p>Vor wenigen Stunden erhielten wir einen Notruf aus der Nähe des galaktischen Zentrums. Der Admiral hat sofort Kurs setzen lassen und das Schiff in Gefechtsbereitschaft versetzt.<br />
Seit zwei Stunden schon kreuzen wir ziellos durch den Raum um die angegebene Stelle. Aber hier ist nichts. Kein Schiff, nicht einmal Überreste. Wenn ich es nicht besser wüsste, ich hielte es für einen dummen Streich. Aber so töricht kann kein Mensch im Universum sein, eine ARK verarschen zu wollen.<br />
Der Admiral macht mir langsam Sorgen. Er wirkt sehr angespannt in letzter Zeit. Seit wir hier sind, wandert er auf der Brücke auf und ab, glotzt jedem über die Schulter und macht uns nervös. Ich meine, ich liebe den alten Krato. Der Mann hat mir so wahnsinnig viel beigebracht in den Jahren, die ich ihn schon kenne. Aber mehr und mehr befürchte ich, dass seine Zeit bald gekommen ist.<br />
Auch Doktor Wyghen macht sich Sorgen. Beim besten Willen, ich will Krato nicht stürzen, auf keinen Fall, aber wir müssen ihn unbedingt im Auge behalten.<br />
Ich wünsche ihm auch, dass seine Besorgnis unbegründet ist. Die Andromedaner strecken ihre gierigen Griffel nach Triangulum aus. Das kann nicht gutgehen. Wenn die Kartelle sich hier erst einmal breitgemacht haben, wird es in unserer Galaxie genau so zugehen, wie drüben. Ich habe letztens erst wieder mit Barry von der ARK JUSTITIA gesprochen und bei denen herrscht seit Monaten das Chaos. Die JUSTITIA wird fast täglich attackiert. Das kann auch nur eine Weile lang gutgehen. Und wenn die Kartelle uns erst einmal im Visier haben, dann wird es ein Blutbad geben. Auch eine ARK kann nur so lange Widerstand leisten.<br />
Ich hoffe von ganzem Herzen, dass Krato auf seine alten Tage nicht noch in einen Krieg hineingerät, für unser aller Wohl.<br />
So, meine Pause endet in ein paar Minuten, ich muss schnell noch etwas essen, bevor ich wieder bei der Suche nach der Quelle des mysteriösen Notrufs Däumchen drehen darf.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/damot/~4/341183932" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.damot.org/2008/07/nova-teil-4-im-zentrum-kapitel-3/feed/</wfw:commentRss>
		<feedburner:origLink>http://www.damot.org/2008/07/nova-teil-4-im-zentrum-kapitel-3/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>NOVA - Teil 4: Im Zentrum - Kapitel 2</title>
		<link>http://feeds.feedburner.com/~r/damot/~3/336254430/</link>
		<comments>http://www.damot.org/2008/07/nova-teil-4-im-zentrum-kapitel-1-2/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 16:57:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Oliver</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Alltagskram]]></category>

		<category><![CDATA[Geschreibsel]]></category>

		<category><![CDATA[NOVA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.damot.org/?p=296</guid>
		<description><![CDATA[Kaum eine Stunde Fluges war vergangen, als die NOVA in den Normalraum zurückfiel. Sie erschien in der Nähe eines blauen Nebels, durch den sich ein roter Riesenstern gemächlich seine Bahn brannte.
Sie waren allein. Die Ortung zeigte keinerlei Schiffe an. Parker war ihnen also nicht auf den Fersen, sofern er dazu überhaupt noch in der Lage [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum eine Stunde Fluges war vergangen, als die NOVA in den Normalraum zurückfiel. Sie erschien in der Nähe eines blauen Nebels, durch den sich ein roter Riesenstern gemächlich seine Bahn brannte.<br />
Sie waren allein. Die Ortung zeigte keinerlei Schiffe an. Parker war ihnen also nicht auf den Fersen, sofern er dazu überhaupt noch in der Lage war. Auch Allianz und Union waren nicht in der Nähe.<br />
&#8220;Warum ist es so still hier? Ich empfange nur schwache Signale weit entfernter Sender. Dieser ganze Sektor ist wie ausgestorben&#8221;, wunderte sich Ismael und blickte Thomas fragend an.<br />
Der Apache erwiderte den Blick nicht, sah starr geradeaus in die Ferne. &#8220;Hier gibt es keine Lebenszeichen, weil hier niemand mehr lebt. Wir befinden uns in einem Ausläufer des ehemaligen Hoheitsgebietes der Apachen.&#8221;<br />
Ismaels Gesicht lief schlagartig rot an. Er spürte ein unangenehmes Kribbeln am ganzen Körper. &#8220;Das tut mir Leid. Ich wollte dich nicht hierher bringen!&#8221;<br />
&#8220;Mach dir nichts daraus, es musste ja schnell gehen. Ich wundere mich nur, dass sich noch keiner der anderen Clans hierher vorgewagt hat. Vielleicht haben sie nur Angst, dass meine Leute an etwas Ansteckendem gestorben sind.&#8221;<br />
Ismael schwieg. Was sollte er auch sagen? Gab es irgendeinen Weg, wie er Thomas den Schmerz nehmen konnte, den er empfinden musste?<br />
&#8220;Frag doch mal Tanya, ob sie inzwischen die Daten ausgewertet hat! Vielleicht weiß sie ja schon, wohin wir nun fliegen müssen.&#8221;<br />
Ismael nickte stumm und verließ die Brücke. Er hatte es nicht weit, denn Tanya saß im direkt anschließenden Raum an dem hölzernen Esstisch, den Parkers Techniker unverändert gelassen hatten.<br />
&#8220;Tanya?&#8221; Sie blickte auf, leicht erschrocken, wie Ismael fand. Sie musste sehr in die Aufzeichnungen vertieft gewesen sein. &#8220;Wir sind aus dem Hyperraum raus. Wie geht es jetzt weiter? Wohin soll ich fliegen?&#8221;<br />
Tanya sah Ismael für einige Momente noch an, starr, ausdruckslos. Er sorgte sich um sie. Der Aufenthalt, die Gefangenschaft, auf Parkers Yacht hatte sie irgendwie verändert. Im Angesicht von Parkers drohendem Untergang war Tanya auf unheimliche Weise aufgegangen, doch seit die Flucht begonnen hatte, war sie in Stille, fast schon Apathie verfallen.<br />
&#8220;Hier, das sind die Koordinaten.&#8221; Sie reichte Ismael ein zerfleddertes Stück Papier. Sie musste es schon vor Stunden abgerissen und beschriftet haben.<br />
Als er auf den Zettel blickte, riss Ismael die Augen auf. &#8220;Was? Schon wieder? Das war doch echt nicht nötig!&#8221;<br />
Mit überraschter Miene trat Thomas hinzu und stellte sich neben Ismael. &#8220;Was ist los? Wohin geht es denn?&#8221;<br />
Missmutig verzog Ismael das Gesicht. &#8220;Na wohin wohl, ins Zentrum der Galaxis! Und diesmal sogar noch tiefer.&#8221; Er war sehr besorgt. Die NOVA war erst vor Stunden überholt worden. Wer wusste schon, welche Fehler sich eingeschlichen hatten? Und dann sollte er mit dem Schiff tief ins Zentrum der Galaxie, wo die Sonnen dicht an dicht standen und das Chaos herrschte? Dieses neue Schiff, er traute ihm noch nicht über den Weg.<br />
&#8220;Ismael, wenn du den Kurs gesetzt hast&#8221;, sagte Tanya, so als interessierte sie seine Besorgnis kein Stück, &#8220;müsst ihr euch die Logbücher ansehen! Was auch immer da im Zentrum vor sich geht, es ist sehr beunruhigend.&#8221;</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/damot/~4/336254430" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.damot.org/2008/07/nova-teil-4-im-zentrum-kapitel-1-2/feed/</wfw:commentRss>
		<feedburner:origLink>http://www.damot.org/2008/07/nova-teil-4-im-zentrum-kapitel-1-2/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>NOVA - Teil 4: Im Zentrum - Kapitel 1</title>
		<link>http://feeds.feedburner.com/~r/damot/~3/328563334/</link>
		<comments>http://www.damot.org/2008/07/nova-teil-4-im-zentrum-kapitel-1/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 04:21:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marc-Oliver</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Alltagskram]]></category>

		<category><![CDATA[Geschreibsel]]></category>

		<category><![CDATA[NOVA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.damot.org/?p=295</guid>
		<description><![CDATA[Und dann plötzlich bist du. Vor dir war schon so viel. Du bist nicht der Anfang. Aber nach dir wird auch noch so viel sein. Nein, das Ende bist du ganz sicher auch nicht.
Was bist du?
Du wurdest erschaffen, das weißt du. Du bist Diener, Untertan. Du weißt, wem deine Loyalität gilt. Wem du dein Leben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und dann plötzlich bist du. Vor dir war schon so viel. Du bist nicht der Anfang. Aber nach dir wird auch noch so viel sein. Nein, das Ende bist du ganz sicher auch nicht.<br />
Was bist du?<br />
Du wurdest erschaffen, das weißt du. Du bist Diener, Untertan. Du weißt, wem deine Loyalität gilt. Wem du dein Leben zu verdanken hast, dem hast du zu dienen.<br />
Doch bist du auch Herr. Nein, nicht Herr. Du gebietest über niemanden. Ein Hirte bist du nicht. Du weist keine Richtung an, gibst kein Ziel vor.<br />
Ein Gärtner bist du. Vor dir siehst du ein weites Feld, umgeben von Unendlichkeit. Es liegt an dir, dieses Feld mit Leben zu erfüllen, es gedeihen zu lassen für die Ernte. Du lebst jeden Moment dafür, dass es eine reiche Ernte sei.<br />
Ein Hunger muss gestillt werden, ein unendlicher, schrecklicher, herrlicher Hunger. Diesen Hunger zu stillen, das ist deine Aufgabe.<br />
Du weißt, wie dein Leben sich gestalten wird. Deines und das derer, die dir gleich sind. Gärtner, die das Leben auf ihren Feldern säen. Im ersten Moment deines Lebens weißt du bereits genau, wie jeder weitere Moment aussehen wird. Das hast du denen, die nach dir kommen werden, voraus. Die Gewissheit, dass alles vorherbestimmt ist und du es bereits sehen kannst. Es beruhigt dich, gibt dir Sicherheit und Kraft.<br />
Und doch weißt du, dass etwas nicht stimmt.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/damot/~4/328563334" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.damot.org/2008/07/nova-teil-4-im-zentrum-kapitel-1/feed/</wfw:commentRss>
		<feedburner:origLink>http://www.damot.org/2008/07/nova-teil-4-im-zentrum-kapitel-1/</feedburner:origLink></item>
	</channel>
</rss>
