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	<title type="text">Das wilde Gartenblog – vom faulen Gärtnern und der Liebe zu allem, was wächst</title>
	<subtitle type="text">Naturnah gärtnern im Schrebergarten / Kleingarten: bloß nicht einschüchtern lassen!</subtitle>

	<updated>2026-09-21T12:16:17Z</updated>

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		<author>
			<name>ClaudiaBerlin</name>
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		<title type="html"><![CDATA[Gesucht: Abenteuertomate 2027 &#8211; gerne fürs Gewächshaus]]></title>
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		<updated>2026-09-21T12:16:17Z</updated>
		<published>2026-09-21T12:14:46Z</published>
		<category scheme="https://www.das-wilde-gartenblog.de" term="Alles"/><category scheme="https://www.das-wilde-gartenblog.de" term="Alles was wächst"/><category scheme="https://www.das-wilde-gartenblog.de" term="Jahreslauf"/>
		<summary type="html"><![CDATA[Der Bericht über unsere Abenteuertomate 2026 hat viel Anklang gefunden, jedoch hat nur ein Kommentar eine Sorte für nächstes Jahr vorgeschlagen: eine Schokotomate, die ich als &#8222;KUMATO&#8220; kenne, mit der wir bereits Erfahrungen haben. Sie wird 2027 wieder dabei sein, &#8230; <a href="https://www.das-wilde-gartenblog.de/2026/09/21/gesucht-abenteuertomate-2027-gerne-fuers-gewaechshaus/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://www.das-wilde-gartenblog.de/2026/09/21/gesucht-abenteuertomate-2027-gerne-fuers-gewaechshaus/"><![CDATA[<p>Der <a href="https://www.das-wilde-gartenblog.de/2026/09/06/ernte-2026-und-erfahrungen-mit-der-abenteuertomate-des-jahres/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Bericht über unsere Abenteuertomate 2026</a> hat viel Anklang gefunden, jedoch hat nur ein Kommentar eine Sorte für nächstes Jahr vorgeschlagen: eine Schokotomate, die ich als &#8222;KUMATO&#8220; kenne, mit der wir bereits Erfahrungen haben. Sie wird 2027 wieder dabei sein, denn immer brachte sie verlässlich genügend Früchte, nie beschädigt und mir richtig gutem Geschmack.</p>
<div id="attachment_3463" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-3463" src="https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2020/08/kumato-ernte-600x447.jpg" alt="Kumato" width="600" height="447" class="size-large wp-image-3463" srcset="https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2020/08/kumato-ernte-600x447.jpg 600w, https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2020/08/kumato-ernte-300x224.jpg 300w, https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2020/08/kumato-ernte.jpg 640w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><p id="caption-attachment-3463" class="wp-caption-text">KUMATO-Tomate</p></div>
<p>Jetzt suchen wir die Abenteuertomate 2027! Es darf gerne eine Tomate sein, die ein Gewächshaus braucht. Warum? Dieses Jahr haben wir im Gewächshaus neben Tigerella lauter Sorten gepflanzt, die erfahrungsgemäß auch im Freiland gut wachsen. (Marmande, Branywine, Matina&#8230;) Das war keine gute Idee, denn drinnen haben sie sich nur schlecht entwickelt, kleinere oder auch gar keine Tomaten zur Reife gebracht. </p>
<div id="attachment_884" style="width: 460px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-884" src="https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2008/07/gewaechshaus.jpg" alt="" width="450" height="338" class="size-full wp-image-884" /><p id="caption-attachment-884" class="wp-caption-text">unser Gewächshaus</p></div>
<p>Weil wir das Gewächshaus natürlich weiter nutzen wollen, suchen wir eine Sorte, die drinnen besser wächst als draußen und auch einigen Ertrag bringt. Es kann, muss aber nicht eine &#8222;besondere&#8220; Tomate sein, also nicht zwingend andersfarbig oder auf andere Art exotisch. Unser Gewächshaus ist nicht mega-hell, aber dennoch hatten wir darin schon einigen Erfolg mit diversen Sorten. Weil wir aber gerne neue Sorten ausprobieren, freue ich mich auf Vorschläge in den Kommentaren, aber auch über Links zu Erfahrungsberichten.  </p>
]]></content>
		
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		<author>
			<name>ClaudiaBerlin</name>
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		<title type="html"><![CDATA[Ernte 2026 und Erfahrungen mit der Abenteuertomate des Jahres]]></title>
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		<updated>2026-09-21T12:00:21Z</updated>
		<published>2026-09-06T12:05:29Z</published>
		<category scheme="https://www.das-wilde-gartenblog.de" term="Alles"/>
		<summary type="html"><![CDATA[Trotz einem lange zu kühlen / regnerischen Frühjahr, dann einer Hitzewelle zur falschen Zeit (Juni!) und auch danach einer nur kurzen Erholungsphase vor neuerlicher Hitze konnten wir doch einiges ernten: Tomaten, Buschbohnen, Mangold, Zucchini, Bauerngurken &#8211; nur die Kürbisse und &#8230; <a href="https://www.das-wilde-gartenblog.de/2026/09/06/ernte-2026-und-erfahrungen-mit-der-abenteuertomate-des-jahres/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://www.das-wilde-gartenblog.de/2026/09/06/ernte-2026-und-erfahrungen-mit-der-abenteuertomate-des-jahres/"><![CDATA[<p>Trotz einem lange zu kühlen / regnerischen Frühjahr, dann einer Hitzewelle zur falschen Zeit (Juni!) und auch danach einer nur kurzen Erholungsphase vor neuerlicher Hitze konnten wir doch einiges ernten: Tomaten, Buschbohnen, Mangold, Zucchini, Bauerngurken &#8211; nur die Kürbisse und die versuchsweise gepflanzte Melone haben sich nicht gut entwickelt und sind vergleichsweise winzig. Der Palmkohl litt ebenso wie der neue Meerrettich an der Trockenheit, denn in der Regel fahren wir nur jeden 2.Tag in den Garten, um zu gießen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4623" src="https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2026/09/ernte2026.jpg" alt="Ernte 2026" width="600" height="388" srcset="https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2026/09/ernte2026.jpg 600w, https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2026/09/ernte2026-300x194.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Wie jedes Jahr hatte wir viele Tomanten angepflanzt: Im Gewächshaus Tigerella, Matina, Marmande, Brandywine yellow und apricot &#8211; keine gute Wahl, denn nur Tigerella war ergiebig, die anderen kaum oder garnicht. Unsere Schuld, denn Matina, Marmande und die Brandywine-Sorten sind eigentlich Freilandtomaten, die offenbar mehr Sonne brauchen. Draußen sind sie nämlich gut gewachsen und waren so ertragreich, dass ich wieder <a href="https://www.das-wilde-gartenblog.de/2024/08/26/tomaten-heiss-abfuellen-diesmal-etwas-rustikaler/">Tomatensoße in Gläsern heiß abfüllen</a> konnte. Geschmacklich fand ich dieses Jahr die Brandywine Yello besonders gut, aber auch alle anderen waren voll in Ordnung, nur Lilith &#8211; eine kleine gelbe Cocktailtomate &#8211; ist mir ein wenig zu sauer geblieben.</p>
<h2>Die Abenteuertomate 2026: Ertragreich, aber schnell vertrocknend</h2>
<p>Jedes Jahr bauen wir eine Tomatensorte an, die wir noch nicht kennen. 2026 haben wir uns für eine &#8222;<em>super einfache kompakte Strauchtomate mit bestem Geschmack</em>&#8220; entschieden, nämlich die <a href="https://www.lubera.com/de/shop/strauchtomate-opensky-schlingel-max_produkt-2283892.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">OpenSky® Schlingel Max®</a> von Lubera. Wir bekamen sie als ca. 60 cm hohe Pflanzen als Ersatz für die nicht alle angegangenen Samen, die wir gekauft hatten &#8211; recht großzügig von Luibera!</p>
<p>Es sollte eine Tomate werden, die uns kaum Arbeit macht, hier Luberas Steckbrief, der zu diesem Anliegen gut passte:</p>
<blockquote><p><strong>Wuchstyp/Wuchs: </strong>kompakte Strauchtomate bis zu 85 cm hoch und eher breit wachsend.<br />
<strong>Kultur:</strong> sehr einfach, kein Ausgeizen nötig, wächst als vieltriebiger Strauch<br />
<strong>Ernte: </strong>sehr fruchtbar, produziert bis zu 100 eher kleine Tomaten, von unten nach oben, ab Juli reif.<br />
<strong>Früchte: </strong> schöne, eher kleine runde, rote Tomaten<br />
<strong>Geschmack:</strong> absoluter Geschmacksfavorit, sehr interessanter nur wenig süsser Geschmack, sehr tomatig-gemüsig und würzig.<br />
<strong>Resistenz:</strong> gute Toleranz gegen Kraut und Braunfäule (Phytophthora infestans) im Freiland, gut für den ungeschützten Freilandanbau geeignet.</p></blockquote>
<p>Trotz der Reise im engen Karton sind die Tomaten schnell angewachsen, haben sich sichtbar erholt und bald geblüht. Hier ein Bild von 10.Juni:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4624" src="https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2026/09/schlingel-bluehend.jpg" alt="Lubera Schlingel OpenSky" width="600" height="480" srcset="https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2026/09/schlingel-bluehend.jpg 600w, https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2026/09/schlingel-bluehend-300x240.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Sie wuchsen dann zügig in die Breite und entwickelten jede Menge Triebe nach allen Seiten, sowie jede Menge Blätter und Blüten. Also alles wie versprochen! Allerdings begannen sie bald, stellenweise zu vertrocknen, was keine andere unserer Tomaten zu diesem Zeitpunkt tat. Ich gab es bald auf, die vertrockneten Teile zu entfernen, denn es nahm zügig zu, obwohl wir jede Menge gegossen haben!</p>
<p>Am 4.August sah das dann so aus:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4625" src="https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2026/09/schlingel-vertrocknend.jpg" alt="Schlingel vetrocknend" width="600" height="399" srcset="https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2026/09/schlingel-vertrocknend.jpg 600w, https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2026/09/schlingel-vertrocknend-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Trotz der fortschreitenden Vertrocknung konnten wir immer wieder kleine Tomaten ernten. Als &#8222;reif&#8220; haben wir sie angesehen, wenn sie auf der Unterseite rot wurden, ansonsten blieben sie schwarz. Seit allerdings immer mehr Triebe ganz oder teilweise vertrocknet sich, hat sich der Reifeprozess sehr verlangsamt. Noch jetzt sind viele unreife, extra kleine Tomaten vorhanden, aber da kommt jetzt wohl nicht mehr viel. Es ist zuwenig grünes Blattwerk für die Photosynthese übrig. (100 Früchte pro Pflanze kann durchaus stimmen, sofern sie alle reif werden würden, was hier sicher nicht mehr passiert).</p>
<p>Warum vertrocknen Tomatentriebe?</p>
<p>Dieses Phänomen der zügig vertrocknenden Triebe ließ uns vermuten, dass es am Wassermangel liegt. Zwar halten alle anderen Sorten eine ein tägige Gießpause aus, die haben aber auch nicht so viele Triebe und Blätter wie der &#8222;Schlingel&#8220;, der dem Namen Strauchtomate alle Ehre macht.<br />
Aber: auch auf meinem Balkon stehen zwei dieser Sorte: ein Nordseite-Balkon, der früh morgens ein paar Stunden Morgensonne von rechts / Osten bekommt. Obwohl ich hier <strong>jeden Tag die Erdfeuchte kontrollierte</strong> und gegossen habe, sind auch hier Triebe vertrocknet, wenn auch nicht so umfangreich. Aktuell (6.9.) sieht das so aus:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4628" src="https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2026/09/balkonschlingel.jpg" alt="Balkonschlingel" width="600" height="450" srcset="https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2026/09/balkonschlingel.jpg 600w, https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2026/09/balkonschlingel-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Die Balkon-Schlingel stehen auch nicht wie im Garten in trotz jahrelanger Bodenverbesserung immer noch sandigem Boden, sondern in guter Blumenerde! Also woran liegts?</p>
<p>Mittlerweile sind auch andere Tomatenpflanzen teilweise vertrocknet, vielleich ist das auch einfach Braunfäule. Das kann es allerdings beim Schlingel nicht gewesen sein, nicht schon Mitte/Ende Juli.</p>
<p>Wegen des guten Geschmacks, des im Vergleich (z.B. mit Lilith) recht hohen Ertrags und der prinzipiellen Robustheit vermuten wir, dass der <a href="https://www.lubera.com/de/shop/strauchtomate-opensky-schlingel-max_produkt-2283892.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">OpenSky® Schlingel Max®</a> in Gärten mit besserer Erde und direkt am Haus (wg. täglichem Gießen) nicht so vertrocknen würde. Wir kennen die Ursache nicht, es könnte ja sonst etwas sein, irgend ein Pilz in unserer Erde &#8211; keine Ahnung!</p>
<p>Jedenfalls werden wir nächstes Jahr wohl wieder Black Cherry oder Königin der Nacht pflanzen und eine neue &#8222;Abenteuertomate&#8220; auswählen.</p>
<p><strong>Macht gerne Vorschläge in den Kommentaren!</strong></p>
<p>***</p>
<p><strong>Update / Korrektur:</strong> es war die Sorte <a href="https://www.lubera.com/de/shop/freilandtomate-opensky-schlingel-filou_produkt-2284319.html. -" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Freilandtomate OpenSky® Schlingel Filou®</a> &#8211; hatte mich beim Bloggen vertan. Ändert aber nichts an den Erfahrungen und Analysen, da auch diese Sorte derselben neuen OpenSky-Serie angehört und eine ertragreiche Buschtomate ist.</p>
<p><strong>Und sonst:</strong><br />
<a href="https://fraufrieda.blogspot.com/2026/09/wenn-der-sommer-langsam-leiser-wird.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lila Herbstastern (oder &#8222;Plausch am Gartenzaun!&#8220;) </a></p>
<p><a href="https://www.claudia-klinger.de/digidiary/2026/09/02/diffuse-angst/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Diffuse Angst / Digital Diary</a>, mein Hauptblog</p>
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			<name>ClaudiaBerlin</name>
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		<title type="html"><![CDATA[Welche Hecke soll es werden: für Insekten, für Vögel, für uns?]]></title>
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		<updated>2026-08-03T21:04:33Z</updated>
		<published>2026-07-31T13:04:40Z</published>
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		<summary type="html"><![CDATA[Nicht lange nach unserer Übernahme des damals noch garnicht &#8222;wilden&#8220; Gartens haben wir einen typischen Anfängerfehler gemacht: ca. 8 Meter zum Nachbargarten waren kaum bepflanzt, es herrschte freie Sicht in beide Richtungen. Wobei das &#8222;drüben&#8220; in etwa das Gegenteil dessen &#8230; <a href="https://www.das-wilde-gartenblog.de/2026/07/31/welche-hecke-soll-es-werden-fuer-insekten-fuer-voegel-fuer-uns/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://www.das-wilde-gartenblog.de/2026/07/31/welche-hecke-soll-es-werden-fuer-insekten-fuer-voegel-fuer-uns/"><![CDATA[<p><strong>Nicht lange nach unserer Übernahme des damals noch garnicht &#8222;wilden&#8220; Gartens haben wir einen typischen Anfängerfehler gemacht: ca. 8 Meter zum Nachbargarten waren kaum bepflanzt, es herrschte freie Sicht in beide Richtungen. Wobei das &#8222;drüben&#8220; in etwa das Gegenteil dessen zeigte, was wir mit unserem Garten vorhatten. Eine Hecke musste her &#8211; und gerne schnell!</strong></p>
<p>Wir pflanzten also Heckenpflanzen aus der Umgebung, von denen wir schon wussten, dass sie zügig wachsen: Gemeiner Flieder und heimischer Hartriegel. Und ach wie schön: es ging wirklich schnell, dass an diesem Gartenrand ein dichtes Gebüsch entstanden war, das sich aber auch gerne ausbreitet.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-4612" src="https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2026/07/hartriegelhecke-600x349.jpg" alt="Hartriegelhecke" width="600" height="349" srcset="https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2026/07/hartriegelhecke-600x349.jpg 600w, https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2026/07/hartriegelhecke-300x175.jpg 300w, https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2026/07/hartriegelhecke-768x447.jpg 768w, https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2026/07/hartriegelhecke.jpg 1031w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p><strong>Ja, Hartriegel hört eben nicht auf, zu wachsen, wenn es genug ist.</strong> In der Höhe jedes Jahr locker 40 cm und mehr, aber dann eben auch unterirdisch, über Wurzelausläufer, die &#8222;überall&#8220; ihre Triebe nach oben schicken: Ausbreitung, Raum gewinnen &#8211; und seitdem bekämpfen wir dieses Verhalten mühevoll &#8211; und es nervt!</p>
<p>Da der Nachbar sich auch garnicht mehr im anliegenden Gartenbereich aufhält, überlegen wir zur Zeit, ob und wie wir das Hartriegelgewirr beseitigen könnten und wie wir es gerne ersetzen würden. Sowas wie <a href="https://www.das-wilde-gartenblog.de/2013/05/14/thuja-hecken-schnell-billig-nicht-nachhaltig/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Thujas</a> kommt natürlich nicht in Frage, es sollte schon eine <a href="https://www.heckenmeister.com/blogs/ratgeber-bienenfreundliche-hecke/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bienenfreundliche Hecke</a> sein, bzw. gern gleichzeitig auch ein &#8222;Vogelschutz- und Nährgehölz&#8220;. Diese sind meist auch gleich insektenfreundlich (Vögel fressen die Beeren / Samen, Bienen et al besuchen die Blüten).</p>
<h2>Klassische Obstgehölze &#8211; oder was?</h2>
<p>Ein paar neue Beerensträucher wären eine Option, davon haben wir nicht viele, sind aber auch nicht sehr erfolgreich im Anbau. Warscheinlich müsste wir sie mehr päppeln. Immerhin: Grundsätzlich sind klassische Beerensträucher  insektenfreundlich, denn ihre Blüten bieten Honigbienen, Wildbienen und Hummeln wertvollen Nektar und Pollen. Besonders beliebt bei Insekten sind Himbeeren und Brombeeren, sowie Johannisbeeren und Stachelbeeren. Haben wir alle, aber nur die (wilde) Brombeere prosperiert so richtig &#8211; fast mit demselben Ausbreitungsdrand wie der Hartriegel! Die Ergebnisse engagierter Züchter tun sich eher schwer&#8230;</p>
<div id="attachment_4615" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-4615" class="size-large wp-image-4615" src="https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2026/07/brombeeren-600x450.jpg" alt="Brombeerhecke" width="600" height="450" srcset="https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2026/07/brombeeren-600x450.jpg 600w, https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2026/07/brombeeren-300x225.jpg 300w, https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2026/07/brombeeren-768x576.jpg 768w, https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2026/07/brombeeren.jpg 1200w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><p id="caption-attachment-4615" class="wp-caption-text">Brombeerhecke</p></div>
<p><strong><br />
Was, wenn keine Beeren?</strong> Dass die Hecke in Spe den Vögeln und Insekten etwas bieten soll, ist das eine. Die einzelnen Gehölze müssen aber auch winterhart sein, was z.B. die beliebte Glanzmispel (als Neophyt sowieso umstritten) nicht überall ist. Auch der für Berlin typiachew sandige Grund mit Neigung zur Trockenheit sollte für die Pflanzen kein Mega-Hindernis sein!</p>
<h2>Bienenfreundlich&#8220; ist nicht gleich insektenfreundlich</h2>
<p>Wussted Ihr das? Es gibt ja nicht nur die Blüten für Pollen und Nektar, wodurch viele Gehölze als &#8222;bienenfreundlich&#8220; gelten, die ansonsten aber nicht viel bieten. Auch die Blütezeit spielt eine Rolle: Wenn nur zwei Wochen im Frühling auf den Blüten viel los ist, aber das dann alles war, ist der ökologische Gesamtwert auch nicht besonders hoch.</p>
<p>Wenn ich nun Gehölze recherchiere, die sowohl für Bienen, andere Insekten und Vögel viel bieten, werden mir heimische Büsche wie Weißdorn, Schlehe, Gemeiner Schneeball, das Pfaffenhütchen und Bauernrosen angeboten. Schön und gut, aber die werden gerne recht breit, so viel Platz ist da garnicht. Und für den Schneeball passt der Boden nicht.</p>
<p>Also vielleicht noch ein paar  Kupferfelsenbirnen?. Davon haben wir schon einige und sind begeistert. Nicht nur Insekten und Vögel mögen sie, die kleinen blauschwarzen Beeren schmecken auch uns &#8211; wenn wir denn welche abbekommen! Und im Frühjahr blüht sie üppig und verlässlich.</p>
<div id="attachment_3875" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-3875" class="size-large wp-image-3875" src="https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2022/05/kupferfelsenbirne-600x450.jpg" alt="Kupferfelsenbirne" width="600" height="450" srcset="https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2022/05/kupferfelsenbirne-600x450.jpg 600w, https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2022/05/kupferfelsenbirne-300x225.jpg 300w, https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2022/05/kupferfelsenbirne-768x576.jpg 768w, https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2022/05/kupferfelsenbirne.jpg 1000w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><p id="caption-attachment-3875" class="wp-caption-text">Kupferfelsenbirne, blühend</p></div>
<p>Tabula rasa?</p>
<p>Es gibt noch eine andere Idee, die einiges für sich hat: Wir entfernen die aktuelle Hecke so gut es geht, legen dann einen Streifen Teichfolie auf die Erde &#8211; und darauf kommt eine Reihe Bautuppen (40 x 40 x 80), in denen wir anderswo Tomaten pflanzen.</p>
<div id="attachment_4474" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><img aria-describedby="caption-attachment-4474" class="size-large wp-image-4474" src="https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2025/05/tomatentuppen-600x388.jpg" alt="Tomatentuppen" width="600" height="388" srcset="https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2025/05/tomatentuppen-600x388.jpg 600w, https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2025/05/tomatentuppen-300x194.jpg 300w, https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2025/05/tomatentuppen-768x497.jpg 768w, https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2025/05/tomatentuppen.jpg 1316w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><p id="caption-attachment-4474" class="wp-caption-text">Hinterm Gartenhaus: 7 Bautuppen, die mit Tomaten bepflanzt werden.</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ob sich der gut eingewurzelte Hartriegel auf diese rüde Art &#8222;umbringen&#8220; ließe, steht allerdings in den Sternen! Zum Nachbarn hin müssten wir vielleicht sogar eine Wurzelsperre setzen, aber zur Gartenmitte hin wären Austriebe zu erwarten.</p>
<p>Noch ist nichts entschieden.Vielleicht habt Ihr ja noch andere Vorschläge? Dann bitte gerne in den Kommentaren!</p>
<p>***</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p><a href="https://www.das-wilde-gartenblog.de/2019/08/23/wilde-brombeeren-naturnahe-gaerten-und-ein-bisschen-gartenphilosophie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wilde Brombeeren, naturnahe Gärten und ein bisschen Gartenphilosophie</a></p>
]]></content>
		
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		<author>
			<name>ClaudiaBerlin</name>
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		<title type="html"><![CDATA[Zwischenstandsmeldung und erste Ernte]]></title>
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		<updated>2026-07-28T11:19:49Z</updated>
		<published>2026-07-28T11:13:30Z</published>
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		<summary type="html"><![CDATA[Das war wohl die längste Pause, die es im &#8222;wilden Gartenblog&#8220; je gegeben hat! Kein Wunder, denn hier in Berlin war das Frühjahr lange kühl und regnerisch, sodass sich unsere Gartenbesuche auf ein paar Kontrollen beschränkten: Wenn man sowieso nichts &#8230; <a href="https://www.das-wilde-gartenblog.de/2026/07/28/zwischenstandsmeldung-und-erste-ernte/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></summary>

					<content type="html" xml:base="https://www.das-wilde-gartenblog.de/2026/07/28/zwischenstandsmeldung-und-erste-ernte/"><![CDATA[<p>Das war wohl die längste Pause, die es im &#8222;wilden Gartenblog&#8220; je gegeben hat! Kein Wunder, denn hier in Berlin war das Frühjahr lange kühl und regnerisch, sodass sich unsere Gartenbesuche auf ein paar Kontrollen beschränkten: Wenn man sowieso nichts tun kann, weil alles nass und matschig ist&#8230;</p>
<p>Dann die Pflanzzeit, relativ spät und umso verdichteter. Bis Ende Mai musste unsere &#8222;<a href="https://www.das-wilde-gartenblog.de/2018/04/07/kleingaertnerische-nutzung-drittel-regelung-10-prozent-unter-spaten/" rel="noopener noreferrer" target="_blank">kleingärtnerische Nutzung</a>&#8220; stehen, die Beete bereinigt und frisch bepflanzt sein. Das haben wir hinbekommen, waren dann aber auch selbst erstmal recht geschafft. </p>
<p><img src="https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2026/07/dreigurken.jpg" alt="drei Gurken" width="600" height="450" class="aligncenter size-full wp-image-4607" srcset="https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2026/07/dreigurken.jpg 600w, https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2026/07/dreigurken-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Im Juni dann die äußerst heftige Hitzewelle! Am liebsten bleibe ich bei über 35 Grad zuhause, wo es auf der Nordseite erträgliche Innentemperaturen von max. 27 Grad hat. Lust zum Bloggen kam allerdings garnicht erst auf, denn wir suchten den Garten nur zum unverzichtbaren Gießen auf &#8211; nicht oft genug, ein paar teilvertrocknete Tomaten und Zucchine hat es gegeben. Zum Glück haben die sich wieder erholt!</p>
<p><img src="https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2026/07/zucchini-erholt.jpg" alt="Zucchini" width="600" height="450" class="aligncenter size-full wp-image-4608" srcset="https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2026/07/zucchini-erholt.jpg 600w, https://www.das-wilde-gartenblog.de/wp-content/uploads/2026/07/zucchini-erholt-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Mittlerweile gibt es erste Ernten: Viele Gurken, einige Zucchinis und erste kleine Tomaten von der neuen <a href="https://www.lubera.com/de/shop/strauchtomate-opensky-schlingel-max_produkt-2283892.html?srsltid=AfmBOoptyqlFcIklcS_d33vxgLOv_UyYxNX0Rth84zQr25dVdNegeg-X">Strauchtomate OpenSky® &#8218;Schlingel Max&#8217;®</a>, die wir wegen ihre pflegeleichten Eigenschaften ausgewählt haben: kein Ausgeizen, kompakter Wuchs, hoher Ertrag, guter Geschmack &#8211; bisher entwickeln sie sich prächtig, haben aber einen erhöhten Wasserbedarf wegen ihrer vielen Blätter. Zu den Schlingeln werde ich in der Haupterntezeit noch mehr berichten. Jedes Jahr pflanzen wir mindestens eine neue Sorte, unsere &#8222;Abenteuertomate des Jahres&#8220; &#8211; bisher keine echten Probleme, trotz der langen &#8222;Anreise&#8220; im Paket.</p>
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