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	<title>Datenwachschutz</title>
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		<title>Tipps zum sicheren Umgang mit dem Internet</title>
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		<pubDate>Sat, 11 May 2013 22:02:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heribert Wendholt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Internet bietet eine F&#252;lle an Angeboten. Ob Einkaufen, Kommunizieren, Informieren oder Bankgesch&#228;fte, im Internet lassen sich diese Dinge einfach und schnell erledigen. Um die M&#246;glichkeiten des Internets sicher nutzen zu k&#246;nnen, geben wir Ihnen n&#252;tzliche Tipps zur Hand. 1. Installieren Sie eine Virenschutzsoftware Vor der ersten Internet-Sitzung ist es wichtig, ein Anti-Virenprogramm und eine [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internet bietet eine F&#252;lle an Angeboten. Ob Einkaufen, Kommunizieren,<br />
Informieren oder Bankgesch&#228;fte, im Internet lassen sich diese Dinge einfach<br />
und schnell erledigen. Um die M&#246;glichkeiten des Internets sicher nutzen zu<br />
k&#246;nnen, geben wir Ihnen n&#252;tzliche Tipps zur Hand.<br />
1. Installieren Sie eine Virenschutzsoftware<br />
Vor der ersten Internet-Sitzung ist es wichtig, ein Anti-Virenprogramm und<br />
eine Firewall einzurichten. Stellen Sie dabei eine automatische Aktualisierung<br />
der Schutzprogramme ein. Dies ist auch f&#252;r das Betriebssystem und das Internetzugangs-Programm (Browser) m&#246;glich.<br />
2. Aktualisieren Sie Ihre Software<br />
Wenn Software-Hersteller neue Versionen oder Patches (Aktualisierung) f&#252;r<br />
bestehende Versionen ihrer Software herausgeben, raten wir Ihnen diese sofort zu installieren. Kontrollieren Sie bitte auch regelm&#228;&#223;ig, ob Updates f&#252;r<br />
Ihre Software-Produkte verf&#252;gbar sind, wenn diese keine automatische Aktualisierung erm&#246;glichen.<br />
3. Pr&#252;fen Sie empfangene E-Mails sorgsam<br />
Erhalten Sie zweifelhafte E-Mails mit unbekanntem Absender – oft mit Dateianh&#228;ngen versehen – so l&#246;schen Sie diese einfach. Auch bei scheinbaren<br />
E-Mails von Kreditinstituten ist Vorsicht geboten. Als Bankkunde werden Sie<br />
von Ihrer Bank niemals per E-Mail aufgefordert, vertrauliche Daten preiszugeben. Am besten, Sie l&#246;schen auch solche E-Mails direkt. Dies k&#246;nnen Schadprogramme sein, wie beispielsweise ein Trojaner.<br />
Kontakt:<br />
BAGSO e.V.<br />
Bonngasse 10<br />
53111 Bonn<br />
www.bagso.de<br />
Deutschland sicher<br />
im Netz e.V.<br />
Albrechtsstra&#223;e 10 a<br />
10117 Berlin<br />
www.sicher-im-netz.de 4. Achten Sie bei Downloads auf die Quelle<br />
Laden Sie Dateien oder Programme nur aus vertrauensw&#252;rdigen Quellen aus<br />
dem Internet auf Ihren Rechner oder Ihr Smartphone herunter. Software-Updates beziehen Sie am besten von der Webseite des Herstellers oder anderen<br />
vertrauensw&#252;rdigen Quellen wie zum Beispiel den Portalen bekannter Computerzeitschriften.<br />
5. W&#228;hlen Sie sichere Passw&#246;rter<br />
Bei vielen Online-Services m&#252;ssen Nutzer ein Passwort einrichten. Ein Passwort sollte mindestens eine L&#228;nge von acht Zeichen haben und aus Gro&#223;-<br />
und Kleinbuchstaben, Zahlen sowie Sonderzeichen bestehen. W&#228;hlen Sie<br />
eine einfache Eselsbr&#252;cke, um sich ein kompliziertes Passwort zu merken.<br />
6. Bestellen Sie bei seri&#246;sen Shops und bezahlen Sie sicher<br />
Sie k&#246;nnen einfach von zu Hause aus bestellen und bekommen alles bis zur<br />
Haust&#252;r geliefert. Einen seri&#246;sen Anbieter erkennen Sie an klaren Gesch&#228;ftsbedingungen (AGB). Daneben ist die Angabe eines Impressums mit der Nennung des Gesch&#228;ftsf&#252;hrers und der Anschrift verpflichtend. Achten Sie w&#228;hrend des Bezahlvorgangs auf eine verschl&#252;sselte Verbindung. Eine solche<br />
erkennen Sie an den Buchstaben „https“ in der Adresse der Webseite bzw.<br />
einem Schloss- oder Schl&#252;ssel-Symbol in der Adresszeile.<br />
7. Gehen Sie sparsam mit Ihren pers&#246;nlichen Daten um<br />
Wir empfehlen Ihnen, bewusst zu entscheiden, wem Sie welche Daten preisgeben. Je mehr Sie auf Ihre Privatsph&#228;re achten, desto weniger Wege werden<br />
m&#246;glichen Betr&#252;gern geboten.<br />
Kontakt:<br />
BAGSO e.V.<br />
Bonngasse 10<br />
53111 Bonn<br />
www.bagso.de<br />
Deutschland sicher<br />
im Netz e.V.<br />
Albrechtsstra&#223;e 10 a<br />
10117 Berlin<br />
www.sicher-im-netz.de</p>
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		</item>
		<item>
		<title>SSL-Zertifikat auf Dedicated Server Windows installieren</title>
		<link>http://www.blog.datenwachschutz.de/2013/05/ssl-zertifikat-auf-dedicated-server-windows-installieren/</link>
		<comments>http://www.blog.datenwachschutz.de/2013/05/ssl-zertifikat-auf-dedicated-server-windows-installieren/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 May 2013 21:59:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heribert Wendholt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.datenwachschutz.de/?p=5997</guid>
		<description><![CDATA[Windows Server 2008 Installieren Sie ein SSL-Zertifikat auf Ihrem 1&#38;1 Dedicated Server Windows per IIS. Zur verschl&#252;sselten &#220;bertragung von Datentransfer per HTTPS-Verbindung k&#246;nnen Sie auf Ihrem Server ein SSL-Zertifikat installieren. Bitte beachten Sie: Pro IP-Adresse kann nur ein Zertifikat verwendet werden. Der Grund hierf&#252;r liegt im Konzept des HostHeaders. Da der HostHeader als Teil der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="headline-text"></div>
<div>Windows Server 2008</div>
<div>Installieren Sie ein SSL-Zertifikat auf Ihrem 1&amp;1 Dedicated Server Windows per IIS.</div>
<p>Zur verschl&#252;sselten &#220;bertragung von Datentransfer per HTTPS-Verbindung k&#246;nnen Sie auf Ihrem Server ein SSL-Zertifikat installieren.</p>
<div>
<div></div>
<div>
<div>
<div>Bitte beachten Sie:</div>
<div>Pro IP-Adresse kann nur ein Zertifikat verwendet werden. Der Grund hierf&#252;r liegt im Konzept des HostHeaders. Da der HostHeader als Teil der Anfrage &#252;bertragen wird, ist auch diese Information bei einer SSL-Verbindung verschl&#252;sselt.</p>
<p>Achten Sie bei der Beantragung eines SSL-Zertifikats auf den korrekten Domain-Namen. Dieser ist Teil des Zertifikats. Es gibt eine Fehlermeldung beim Client wenn der aufgerufenen Domain-Name und der Domain-Name des Zertifikats nicht 100%ig &#252;bereinstimmen. Dies gilt auch f&#252;r die Erweiterung <b>www</b>.</div>
</div>
</div>
<div></div>
</div>
<div>
<div>Schritt 1</div>
<div>Starten Sie auf Ihrem Windows Server 2008 den <b>IIS-Manager</b> unter <b>Start &gt; Internetinformationsdienste-Manager</b><br />
<img alt="Start &gt; Internetinformationsdienste-Manager" src="http://hilfe-center.1und1.de/image_de/webhosting/server/dedicated_server_windows/einrichtung/784757_scr_dedicated-windows_sslzertifikat-einrichten_01.jpg" /></p>
<div>Start &gt; Internetinformationsdienste-Manager</div>
</div>
</div>
<div>
<div>Schritt 2</div>
<div>&#214;ffnen Sie den Punkt <b>Serverzertifikate</b> auf der IIS-Manager Startseite.<br />
<img alt="Serverzertifikate &#246;ffnen" src="http://hilfe-center.1und1.de/image_de/webhosting/server/dedicated_server_windows/einrichtung/784757_scr_dedicated-windows_sslzertifikat-einrichten_02.jpg" /></p>
<div>Serverzertifikate &#246;ffnen</div>
</div>
</div>
<div>
<div>Schritt 3</div>
<div>W&#228;hlen Sie in der rechten Spalte <b>Aktionen</b> den ersten Punkt <b>Importieren</b>.<br />
<img alt="Serverzertifikate &#246;ffnen" src="http://hilfe-center.1und1.de/image_de/webhosting/server/dedicated_server_windows/einrichtung/784757_scr_dedicated-windows_sslzertifikat-einrichten_03.jpg" /></p>
<div>Serverzertifikate &#246;ffnen</div>
</div>
</div>
<div>
<div>Schritt 4</div>
<div>Im Fenster <b>Zertifikat importieren</b> w&#228;hlen Sie Ihre <b>Zertifikats-PFX-Datei</b> aus (A) und geben das <b>Passwort</b> ein. Klicken Sie abschlie&#223;end auf <b>OK</b> (B).<br />
<img alt="Zertifikat importieren" src="http://hilfe-center.1und1.de/image_de/webhosting/server/dedicated_server_windows/einrichtung/784757_scr_dedicated-windows_sslzertifikat-einrichten_04.jpg" /></p>
<div>Zertifikat importieren</div>
</div>
</div>
<div>
<div>Schritt 5</div>
<div>Jetzt verf&#252;gt der Server &#252;ber das Zertifikat und Sie k&#246;nnen es einer Domain zugeordnen.</div>
</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wirtschaftsspionage in kleineren Unternehmen</title>
		<link>http://www.blog.datenwachschutz.de/2013/05/wirtschaftsspionage-in-kleineren-unternehmen/</link>
		<comments>http://www.blog.datenwachschutz.de/2013/05/wirtschaftsspionage-in-kleineren-unternehmen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 May 2013 21:56:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heribert Wendholt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wirtschaftsspionage in Kleinunternehmen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Wirtschaftsspionage" href="http://www.youtube.com/watch?v=ccioqcUf8aA">Wirtschaftsspionage in Kleinunternehmen.</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie installiere ich ein SSL Zertifikat (CRT) &#8211; Apache Webserver</title>
		<link>http://www.blog.datenwachschutz.de/2013/05/wie-installiere-ich-ein-ssl-zertifikat-crt-apache-webserver/</link>
		<comments>http://www.blog.datenwachschutz.de/2013/05/wie-installiere-ich-ein-ssl-zertifikat-crt-apache-webserver/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 May 2013 21:50:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heribert Wendholt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.datenwachschutz.de/?p=5990</guid>
		<description><![CDATA[Um auf dem Apache Webserver ein SSL Zertifikat zu installieren m&#252;ssen Sie den Privaten Schl&#252;ssel, das Zertifikat, und evtl ein Zwischenzertifikat in normalen Textdateien speichern. Setzten Sie die Berechtigungen so das nur der Apache Webserver diese Dateien lesen kann. In den meisten Konfigurationen reicht es aus wenn der &#8220;root&#8221; Benutzer Leserechte auf die Dateien hat. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Um auf dem Apache Webserver ein SSL Zertifikat zu installieren m&#252;ssen Sie den Privaten Schl&#252;ssel, das Zertifikat, und evtl ein Zwischenzertifikat in normalen Textdateien speichern.</p>
<p>Setzten Sie die Berechtigungen so das nur der Apache Webserver diese Dateien lesen kann. In den meisten Konfigurationen reicht es aus wenn der &#8220;root&#8221; Benutzer Leserechte auf die Dateien hat.</p>
<p>Als n&#228;chstes m&#252;ssen Sie in Ihrer Apache Konfiguration einen neuen Virtuellen Host f&#252;r die SSL Verbindung anlegen. Dieser sollte etwa so aussehen:</p>
<p><code>&lt;VirtualHost hostname:443&gt;<br />
SSLEngine On<br />
SSLCertificateKeyFile /etc/ssl/private/hostname.key<br />
SSLCertificateFile /etc/ssl/private/hostname.crt<br />
SSLCACertificateFile /etc/ssl/private/hostname.ca<br />
...<br />
&lt;/VirtualHost&gt;<br />
</code></p>
<p>Die Pfadangaben sind entsprechend anzupassen damit sie auf die Vorher erstellten Dateien zeigen. Der Befehl &#8220;SSLCACertificateFile&#8221; ist nur notwendig, wenn f&#252;r das Zertifikat ein Intermediate Zertifikat ben&#246;tigt wird. Sollten Sie kein Intermediate Zertifikat ben&#246;tigen, lassen Sie die Zeile einfach weg.</p>
<p>Anstatt &#8220;hostname&#8221; geben Sie entweder die IP Adresse f&#252;r diesen vHost an oder den entsprechenden DNS Namen. F&#252;r jedes SSL Zertifikat ist eine seperate IP Adresse erforderlich.</p>
<p>Zum Abschluss muss der Server noch neugestartet werden, es reicht aus einen Softrestart mit dem &#8220;graceful&#8221; parameter durchzuf&#252;ren.</p>
<p>Sie k&#246;nnen sich ein <a title="SSL-Testzertifikat von Symantec" href="http://www.symantec.com/de/de/verisign/ssl-certificates/secure-site-pro-ev/trialware" target="_blank">Testzertifikat</a> herunterladen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Reich mir die Pfote &#8211; weg mit der Frauen&#8230;.</title>
		<link>http://www.blog.datenwachschutz.de/2013/05/reich-mir-die-pfote-weg-mit-der-frauen/</link>
		<comments>http://www.blog.datenwachschutz.de/2013/05/reich-mir-die-pfote-weg-mit-der-frauen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 05 May 2013 18:25:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heribert Wendholt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.blog.datenwachschutz.de/?p=5987</guid>
		<description><![CDATA[Darstellungsprobleme? Schauen Sie sich diesen Newsletter in Ihrem Browser an.                     Postille Nr. 1/13 Herzlich willkommen liebe Leser zur neuen Postille!                         1. AKTUELLES                           [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<table id="wysija_container" width="600" cellspacing="0" cellpadding="0" align="center">
<tbody>
<tr>
<td>
<table id="wysija_viewbrowser" width="600" cellspacing="0" cellpadding="0" align="center">
<tbody>
<tr valign="top">
<td id="wysija_viewbrowser_content" width="600">Darstellungsprobleme? <a href="https://3c.web.de/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fagensev.de%2F%3Femail_id%3D3%26user_id%3D198%26urlpassed%3DW3ZpZXdfaW5fYnJvd3Nlcl9saW5rXQ%253D%253D%26controller%3Dstats%26action%3Danalyse%26wysija-page%3D1%26wysijap%3Dsubscriptions&amp;selection" target="_blank">Schauen Sie sich diesen Newsletter in Ihrem Browser an.</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table id="wysija_header" width="600" cellspacing="0" cellpadding="0" align="center">
<tbody>
<tr valign="top">
<td id="wysija_header_content" width="600">
<div>
<table width="600">
<tbody>
<tr>
<td width="600">
<div><img alt="" src="http://agensev.de/wp-content/uploads/agens-Logo.jpg" width="350" height="69" hspace="0" vspace="0" /></div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table id="wysija_body" width="600" cellspacing="0" cellpadding="0" align="center">
<tbody>
<tr valign="top">
<td id="wysija_body_content" width="600">
<div>
<table width="600">
<tbody>
<tr>
<td width="600">
<div><img alt="" src="http://agensev.de/wp-content/uploads/wysija/themes/aluminium/images/divider.png" width="564" height="8" /></div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div>
<table width="600">
<tbody>
<tr>
<td width="600">
<div>
<h1><em><strong>                    Postille Nr. 1/13</strong></em></h1>
<p>Herzlich willkommen liebe Leser zur neuen Postille!</p>
<h3>                        <strong>1. AKTUELLES</strong></h3>
<p><strong>                                                            „Sexismus-Kampagne“…</strong></p>
<p>…gut, dass wir damals dar&#252;ber nicht bereichtet haben. Kurzes Res&#252;mee in der R&#252;ckschau: der Twitter- „Aufschrei“ hatte nur rd. 10% „echte Sexismus-Meldungen und, last but not least, das Wiederaufw&#228;rmen der Mantras Frau = Opfer / Mann = T&#228;ter mit der Kampagne war ein Rohrkrepierer.</p>
<p><strong>Frauenquote bereits eingef&#252;hrt…</strong></p>
<p>…auch ohne Gesetz unser Beitrag hier (<a title="blocked::http://agensev.de/aktuelles/daimler-manner-revoltieren-gegen-die-frauenquote/" href="https://3c.web.de/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fagensev.de%2F%3Femail_id%3D3%26user_id%3D198%26urlpassed%3DaHR0cDovL2FnZW5zZXYuZGUvYWt0dWVsbGVzL2RhaW1sZXItbWFubmVyLXJldm9sdGllcmVuLWdlZ2VuLWRpZS1mcmF1ZW5xdW90ZS8%253D%26controller%3Dstats%26action%3Danalyse%26wysija-page%3D1%26wysijap%3Dsubscriptions&amp;selection" target="_blank">http://agensev.de/aktuelles/daimler-manner-revoltieren-gegen-die-frauenquote/</a>). Die &#246;ffentliche Debatte zur Frauenquote entpuppt sich immer mehr als Scheindebatte. Auch hier wird sich AGENS aus dem Kampf gegen die Quote zur&#252;ckziehen. Wir werden uns zuk&#252;nftig auf die Folgen der Quote konzentrieren, als da sind: psychosoziale Folgen f&#252;r die betroffenen M&#228;nner und Frauen. „Betroffene“ sind die Mitarbeiter, bzw. F&#252;hrungskr&#228;fte, die bei Bewerbungen und  Bef&#246;rderungen von quotierten Frauen bzw. Seiteneinsteigerinnen &#252;bergangen und diskriminiert werden.</p>
<p>AGENS bereitet zur Zeit zum Thema zwei Aktionen vor:                                                                                                                                  1. Wir initiieren eine Kampagne zusammen mit relevanten Verb&#228;ndenr, die Betroffenen eine Kontaktm&#246;glichkeit – bei Wahrung der Anonymit&#228;t – geben m&#246;chte. Der Kontakt mit Betroffenen soll uns in die Lage versetzen, reale F&#228;lle zu sammeln, zu evaluieren und dann medial zu verbreiten. Sind Sie selber betroffen, oder wissen Sie entsprechende F&#228;lle aus Ihren Verwandt- oder Freundeskreis, dann rufen Sie uns einfach an (Tel. 04242/7840 727 Kuhla). In der 2. Phase wird AGENS einen bundesweiten Aufruf starten mit eigener Webseite.                                                                                                                                                                                                                                   2. Wir bereiten derzeit eine Fachtagung in Berlin im Herbst zu dem Thema                                               <em></em></p>
<p><em>                                 „Psychosoziale und gesellschaftliche Folgen der Frauenquote“</em></p>
<p>Derzeit laufen die Verhandlungen mit m&#246;glichen Kooperationspartnern und Veranstaltern.</p>
<p><strong>Das Menschenbild des Staatsfeminismus…</strong></p>
<p>…gibt es da eines? Wir bezweifeln das: <a href="https://3c.web.de/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fagensev.de%2F%3Femail_id%3D3%26user_id%3D198%26urlpassed%3DaHR0cDovL2FnZW5zZXYuZGUvbWVsZHVuZ2VuL2tpbmRlci1laW4tb2ZmZW50bGljaGVzLWd1dC13aWUtZGllLXN0cmFzc2VuYmVsZXVjaHR1bmcv%26controller%3Dstats%26action%3Danalyse%26wysija-page%3D1%26wysijap%3Dsubscriptions&amp;selection" target="_blank">http://agensev.de/meldungen/kinder-ein-offentliches-gut-wie-die-strassenbeleuchtung/</a> . Kinder als „Objekte“ zu bezeichnen, handelt wie ein Ingenieur, der Gegenst&#228;nde, Systeme entwickelt und herstellt. F&#252;r die Werke der Staatsideologien wird dementsprechend auch die wenig empathische Bezeichnung „Social Engineering“ verwendet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>                     2. AGENS – Aktivit&#228;ten</strong></h3>
<p><strong> MannSein &#8211; FrauSein heute</strong></p>
<p>DAS AGENS &#8211; Thema wird seit der letzten Mitgliederversammlung mit unterschiedlichen Arbeitspapieren aufbereitet.  Fernziel ist es, die Triade Mann &gt; Vater, Frau  &gt;  Mutter, sowie Vater und Mutter &gt; Kind  (&#8220;Triade&#8221;)  zu beschreiben.  Ziel ist es, unseren Leitspruch „Mann und Frau MITeinander“ mit mehr Leben zu erf&#252;llen und auf der Webseite zur Diskussion “ zu stellen, Seminare zu Veranstaltung zu organisieren und eine Anthologie herauszugeben.</p>
<p>Geben Sie uns etwas Zeit, das Thema bedarf einer internen Debatte, die wir mit gro&#223;er Begeisterung betreiben. Auch Sie sind eingeladen, uns Ihre Beitr&#228;ge zuzusenden!</p>
<p><strong>Trennungskinder…</strong></p>
<p>…ein t&#228;glich gr&#246;&#223;er werdendes Ereignis. Seit einigen Wochen gibt es eine Arbeitsgruppe dazu. Trennungskinder ist eines der ersten Projekte von AGENS mit der 1. Aktion vor dem Brandenburger Tor <a title="blocked::http://agensev.de/?s=Brandenburger+Tor" href="https://3c.web.de/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fagensev.de%2F%3Femail_id%3D3%26user_id%3D198%26urlpassed%3DaHR0cDovL2FnZW5zZXYuZGUvP3M9QnJhbmRlbmJ1cmdlcitUb3I%253D%26controller%3Dstats%26action%3Danalyse%26wysija-page%3D1%26wysijap%3Dsubscriptions&amp;selection" target="_blank">http://agensev.de/?s=Brandenburger+Tor</a>. Die Gruppe ist sehr breitbandig aufgestellt, dazu z&#228;hlen auch medizinische Befunde wie ADHS  <a title="blocked::http://agensev.de/?s=Ritalin" href="https://3c.web.de/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fagensev.de%2F%3Femail_id%3D3%26user_id%3D198%26urlpassed%3DaHR0cDovL2FnZW5zZXYuZGUvP3M9Uml0YWxpbg%253D%253D%26controller%3Dstats%26action%3Danalyse%26wysija-page%3D1%26wysijap%3Dsubscriptions&amp;selection" target="_blank">http://agensev.de/?s=Ritalin</a>) und PAS.</p>
<p><strong>Jungens…</strong></p>
<p>…die &#8220;Empathieverlierer&#8221;. Wir begannen mit wissenschaftlichen Vor&#252;berlegungen, Vorbereitung einer Umfrage etc. Sogar Sch&#252;ler werden inzwischen  auf Diskriminierung der Jungen aufmerksam: <a href="https://3c.web.de/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fagensev.de%2F%3Femail_id%3D3%26user_id%3D198%26urlpassed%3DaHR0cDovL3d3dy5uZXdzNHRlYWNoZXJzLmRlLzIwMTMvMDIvc2NodWxlcnZlcnRyZXRlci1iZWtsYWdlbi1zZXhpc211cy1pbS11bnRlcnJpY2h0LWdlZ2VuLWp1bmdlbi8%253D%26controller%3Dstats%26action%3Danalyse%26wysija-page%3D1%26wysijap%3Dsubscriptions&amp;selection" target="_blank">http://www.news4teachers.de/2013/02/schulervertreter-beklagen-sexismus-im-unterricht-gegen-jungen/</a>).</p>
<p>AGENS plant  derzeit f&#252;r den Herbst einen bundesweiten Kongress vor. Dort sollen nicht nur Experten zu Wort kommen, sondern auch Eltern-, Lehrer- und Sch&#252;lervertreter.</p>
<p><strong>M&#228;nnerpolitik…</strong></p>
<p>…nutzt vor allem Frauen, so titelt der SPIEGEL (48/2012) die F&#246;rderpolitik des Frauenministeriums, hier (<a title="blocked::http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-89801837.html" href="https://3c.web.de/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fagensev.de%2F%3Femail_id%3D3%26user_id%3D198%26urlpassed%3DaHR0cDovL3d3dy5zcGllZ2VsLmRlL3NwaWVnZWwvcHJpbnQvZC04OTgwMTgzNy5odG1s%26controller%3Dstats%26action%3Danalyse%26wysija-page%3D1%26wysijap%3Dsubscriptions&amp;selection" target="_blank">http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-89801837.html</a>). Das nahm AGENS zum Anlass, die Frauenf&#246;rderung in j&#228;hrlich 3-stelliger Millionenh&#246;he in den Fokus zu nehmen. Dazu haben Kontakt  mit relevanten Institutionen aufgenommen. Wir halten Sie auf dem Laufenden.</p>
<p>Zu guter Letzt:</p>
<p><strong>Eine „Frauenquote“ von 50%&#8230;</strong></p>
<p>&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.hat AGENS sei neustem im Vorstand! Das war das Ergebnis einer demokratischen Wahl, keiner Quotenregelung!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>In eigener Sache</strong></p>
<p>Wir kommen immer wieder an einen Punkt, wo wir unsere Arbeit nicht mehr mit Bordmitteln leisten k&#246;nnen. Bitte unterst&#252;tzen Sie unsere Arbeit mit einer Spende oder mit Ihrem Mitgliedsbeitrag.</p>
<p>Wir sagen ein herzliches Dankesch&#246;n f&#252;r die bisher eingegangenen Spenden, m&#246;chten aber unseren Spendenaufruf hier noch einmal wiederholen:</p>
<p>Danke f&#252;r Ihre Unterst&#252;tzung!</p>
<p>Unser Spendenkonto:</p>
<p>Kto-Nr. 240 59081 00</p>
<p>Oldenburgische Landesbank (BLZ 280 200 50)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Herzlichen Dank und wir freuen uns, wenn Sie uns auf <a href="https://3c.web.de/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fagensev.de%2F%3Femail_id%3D3%26user_id%3D198%26urlpassed%3DaHR0cDovL3d3dy5hZ2Vuc2V2LmRlLw%253D%253D%26controller%3Dstats%26action%3Danalyse%26wysija-page%3D1%26wysijap%3Dsubscriptions&amp;selection" target="_blank">www.agensev.de</a> besuchen und harren Ihrer Zustimmung….und auch Kritik.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Herzlich, Ihr</p>
<p>Eckhard Kuhla</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
</td>
</tr>
</tbody>
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</tr>
</tbody>
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<div><img alt="Fu&#223;bereich" src="http://agensev.de/wp-content/uploads/wysija/themes/business/images/footer.png" width="600" height="60" hspace="0" vspace="0" /></div>
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<tbody>
<tr valign="top">
<td id="wysija_unsubscribe_content" width="600"><a href="https://3c.web.de/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fagensev.de%2F%3Femail_id%3D3%26user_id%3D198%26urlpassed%3DW3Vuc3Vic2NyaWJlX2xpbmtd%26controller%3Dstats%26hash%3D3d0594a13ae2f6af4a12bd0f55806e74%26action%3Danalyse%26wysija-page%3D1%26wysijap%3Dsubscriptions&amp;selection" target="_blank">Vom Newsletter austragen</a> - <a href="https://3c.web.de/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fagensev.de%2F%3Femail_id%3D3%26user_id%3D198%26urlpassed%3DW3N1YnNjcmlwdGlvbnNfbGlua10%253D%26controller%3Dstats%26hash%3D81df602005f89cda2d97e15e4ddb1260%26action%3Danalyse%26wysija-page%3D1%26wysijap%3Dsubscriptions&amp;selection" target="_blank">Bearbeiten Sie Ihr Abonnement</a></p>
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240 59081 00<br />
OLdenburgische Landesbank (280 200 50)</td>
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		<title>Sicher im Internet surfen  (Gastbeitrag von SYMANTEC)</title>
		<link>http://www.blog.datenwachschutz.de/2013/04/sicher-im-internet-surfen-gastbeitrag-von-symantec/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Apr 2013 13:59:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heribert Wendholt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Bitte diesen Link anklicken &#8211; der Film auf Youtube startet automatisch (ca 10 Minuten)]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Sicher im Internet surfen" href="http://www.youtube.com/watch?v=wscud49wr0w">Bitte diesen Link anklicken &#8211; der Film auf Youtube startet automatisch (ca 10 Minuten)</a></p>
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		<title>Geschichte der Computerkriminalit&#228;t   (Gastbeitrag von SYMANTEC)</title>
		<link>http://www.blog.datenwachschutz.de/2013/04/geschichte-der-computerkriminalitat/</link>
		<comments>http://www.blog.datenwachschutz.de/2013/04/geschichte-der-computerkriminalitat/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Apr 2013 13:33:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heribert Wendholt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Da viele Bezeichnungen im Bereich der Computerkriminalit&#228;t, wie zum Beispiel »Hacker«, historische Wurzeln haben und sich ihre Bedeutung laufend ver&#228;ndert, ist es sinnvoll, wenn wir uns erst einmal einen kurzen &#220;berblick verschaffen, wie es eigentlich so weit kommen konnte mit der Computerkriminalit&#228;t. Die Kenntnis der Geschichte der Computerkriminalit&#228;t ist zwar f&#252;r das Verst&#228;ndnis der folgenden [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Da viele Bezeichnungen im Bereich der Computerkriminalit&#228;t, wie zum Beispiel</p>
<p><em id="__mceDel"> »Hacker«, historische Wurzeln haben und sich ihre Bedeutung laufend ver&#228;ndert,<br />
ist es sinnvoll, wenn wir uns erst einmal einen kurzen &#220;berblick verschaffen, wie<br />
es eigentlich so weit kommen konnte mit der Computerkriminalit&#228;t. Die Kenntnis<br />
der Geschichte der Computerkriminalit&#228;t ist zwar f&#252;r das Verst&#228;ndnis der folgenden<br />
Kapitel nicht zwingend notwendig, es erleichtert allerdings das Verst&#228;ndnis<br />
heutiger Angriffsmethoden oft ungemein, wenn man wei&#223;, wie sich diese im<br />
Laufe der Zeit entwickelt haben.<br />
Das Erstaunliche an dieser Geschichte ist, dass die wenigsten aktuellen Angriffstechniken<br />
wirklich neu sind. Warum das so ist und warum wir uns immer noch<br />
mit Problemen herumschlagen, die seit 40 Jahren bekannt sind, werden wir im<br />
n&#228;chsten Kapitel n&#228;her beleuchten.</em></p>
<p>1.1 Fr&#252;he Computer<br />
Bis in die Sechzigerjahre des vorigen Jahrhunderts war Computerkriminalit&#228;t<br />
nicht wirklich ein Problem, da es bis dahin keine Rechnernetze gab. Computer<br />
waren damals riesige, unsagbar teure und kompliziert zu bedienende Maschinen,<br />
welche Daten &#252;ber Lochkarten oder &#196;hnliches mit der Au&#223;enwelt austauschten.<br />
Die Computer der damaligen Zeit arbeiteten im &#220;brigen im Batch-Betrieb, das<br />
hei&#223;t, dass sie eigentlich gar keine Benutzerschnittstelle im heutigen Sinn hatten.<br />
Man belud sie mit einer Unzahl von Lochkarten und startete die Verarbeitung. Das<br />
Ergebnis wurde nach dem Ende der Berechnung &#252;blicherweise auf Papier ausgedruckt.<br />
Das alles bot keine brauchbare Angriffsfl&#228;che f&#252;r Kriminelle.</p>
<p>1.2 Telefonnetze und Phreaker<br />
Es gab allerdings schon ein elektronisches Kommunikationsnetzwerk, lange bevor<br />
es Computer gab: das Telefonnetz. Als Konrad Zuse im Jahr 1941 den ersten Computer<br />
&#252;berhaupt baute, war das Telefonnetz bereits sechzig Jahre alt.</p>
<p>Kapitel 1<br />
Wie konnte es nur so weit kommen? – Eine kurze Geschichte der Computerkriminalit&#228;t</p>
<p>In den USA wurde das Telefonnetz schon manipuliert, lange bevor dies mit Computern<br />
m&#246;glich war. Joe Engressia gilt heute als der Vater dieser Art von Manipulationen,<br />
die den Zweck hatten, kostenlose Ferngespr&#228;che f&#252;hren zu k&#246;nnen.<br />
Personen, die diese Manipulationen anwendeten, wurden Phreaker genannt und<br />
das Ganze funktionierte so:<br />
Joe Engressia war in den F&#252;nfzigerjahren ein blindes Kind. Er fand zu dieser Zeit<br />
heraus, dass er durch Pfeifen eines gewissen Tons das System zur&#252;cksetzen<br />
konnte, das f&#252;r die Erzeugung des Tons zust&#228;ndig war, welcher erklang, nachdem<br />
eine Verbindung zwischen Gespr&#228;chsteilnehmern getrennt wurde. Die Frequenz<br />
von 2.600 Hertz, die er durch sein Pfeifen nachahmte, war genau jene, die auch<br />
das amerikanische Telefonsystem verwendete. Obwohl er das nicht gleich realisierte,<br />
war er so in der Lage, einen wichtigen Teil des &#246;ffentlichen Telefonsystems<br />
zur&#252;ckzusetzen, wodurch der Weg f&#252;r kostenlose Ferngespr&#228;che frei war.<br />
Sp&#228;ter entwickelte sich eine regelrechte Phreaker-Szene, die sich dann in den<br />
Achtzigerjahren zu der Hacker-Szene weiterentwickelte, wie wir sie heute kennen.</p>
<p>1.3 Time-Sharing<br />
Mit Time-Sharing wird das Aufteilen der Rechenzeit eines Computers auf unterschiedliche<br />
Benutzer bezeichnet. Der erste Computer, der Time-Sharing<br />
beherrschte, war die PDP-1 (von Programmed Data Processor) der Digital Equipment<br />
Corporation (DEC, heute ein Teil von HP). An die PDP-1 waren mehrere Terminals<br />
angeschlossen. Terminals waren Ger&#228;te mit Bildschirm und Tastatur, die<br />
allerdings nur eine ziemlich einfache Technik besa&#223;en.<br />
So wurde meist jeder Tastendruck an den Computer gesendet, woraufhin dieser<br />
Zahlensequenzen an das Terminal schickte, welches diese wiederum als Zeichen<br />
am Bildschirm darstellte. Der Computer selbst bediente alle Terminals quasi parallel,<br />
indem er eine gewisse Zeit lang f&#252;r jeden Benutzer bereitstand und reihum<br />
alle bediente, so dass bei jedem Benutzer der Eindruck entstand, der Computer<br />
k&#252;mmere sich ausschlie&#223;lich um seine Anfragen.<br />
Durch den Zugriff unterschiedlicher Benutzer auf gemeinsame Ressourcen und<br />
Dateien war nat&#252;rlich schon prinzipiell die M&#246;glichkeit geschaffen, auf Daten<br />
anderer Benutzer zuzugreifen, was dann auch letztlich geschah. Da heute zum<br />
Beispiel Webserver nach demselben Prinzip funktionieren, ergibt sich hier dieselbe<br />
prinzipielle (und oft faktische) Verwundbarkeit wie damals.<br />
Die erste Hacker-Gruppe formierte sich 1961 am MIT (Massachussetts Institute of<br />
Technology), kurz nachdem das Institut seine erste PDP-1 bekam. Diese Gruppe,<br />
die sich Tech Model Railroad Club nannte, bestand aus Leuten, die gro&#223;en Spa&#223; am<br />
Programmieren fanden. Urspr&#252;nglich war ja mit dem Begriff hacken keine krimi<br />
nelle T&#228;tigkeit gemeint. Es war ein Wort f&#252;r die Besch&#228;ftigung mit der Technik aus<br />
Freude an der Sache, also ohne kommerzielle oder sonstige Absicht.</p>
<p>1.4 Die Bedeutungen des Wortes »Hacker« im Laufe der Zeit<br />
In den Sechzigerjahren des vorigen Jahrhunderts wurde jemand als Hacker<br />
bezeichnet, der wirklich etwas vom Programmieren verstand, der sich mit den<br />
Computern dieser Zeit auskannte und Programme so manipulieren konnte, dass<br />
sie mehr leisteten als das, wof&#252;r sie urspr&#252;nglich geschrieben worden waren. In<br />
den sp&#228;ten sechziger und fr&#252;hen Siebzigerjahren wurde das Hacken dann mehr<br />
und mehr mit radikalen Untergrundaktivit&#228;ten in Verbindung gebracht, welche<br />
sich gegen das damalige Gesellschaftssystem richteten (»yippie«).<br />
Zu dieser Zeit begannen Beh&#246;rden in den USA, gegen Phreaker vorzugehen, die<br />
das Telefonnetz manipulierten, um Gratis-Ferngespr&#228;che f&#252;hren zu k&#246;nnen. In<br />
den Achtzigerjahren wurden mehrere hochkar&#228;tige Computer-Hacker vom FBI<br />
festgenommen, zu denen auch Kevin Mitnick geh&#246;rte, der daraufhin in der<br />
Hacker-Community zum M&#228;rtyrer avancierte. Die Filme WarGames – Kriegsspiele<br />
(John Badham, 1993), Sneakers – Die Lautlosen (Phil Alden Robinson, 1992) und<br />
Hackers – Im Netz des FBI (Iain Softley, 1995) machten den Begriff Hacker schlie&#223;lich<br />
als Synonym f&#252;r eine Art Robin Hood mit &#252;berragenden technischen F&#228;higkeiten<br />
popul&#228;r.<br />
Obwohl die Hacker-Community wie der deutsche Chaos Computer Club (CCC)<br />
immer zwischen dem »Hacker« in seiner urspr&#252;nglichen Bedeutung und dem<br />
»Cracker« – die Bezeichnung f&#252;r jemanden, der mit b&#246;ser Absicht Sicherheitssysteme<br />
umgeht um in Computer einzudringen – unterschied, wurden diese Begriffe<br />
in der &#246;ffentlichen Wahrnehmung zunehmend vermischt und der Begriff<br />
»Hacker« behielt seinen schlechten Ruf.<br />
Mit dem »Hacker« wurden aber in jedem Fall immer au&#223;ergew&#246;hnliche technische<br />
F&#228;higkeiten verbunden, die eingesetzt werden, um Schwachstellen von Systemen<br />
aufzuzeigen und Dinge mit Computern und Programmen anzustellen, zu<br />
denen kein normaler Computerbenutzer f&#228;hig ist. Die Bedeutung des Begriffs<br />
»Cracker« hat sich ebenfalls gewandelt: Er wird heute eher als Kurzform f&#252;r Password<br />
Cracker, also f&#252;r einen Spezialisten auf dem Gebiet des Aufsp&#252;rens von fremden<br />
Passw&#246;rtern verwendet.<br />
Bei den Hackern wird inzwischen oft zwischen White-Hats und Black-Hats unterschieden.<br />
»White-Hats« attackieren Netzwerke und Computer im Auftrag der<br />
Eigent&#252;mer selbst. Sie werden beauftragt, Sicherheitsl&#252;cken zu finden und dem<br />
Eigent&#252;mer gegebenenfalls bei deren Behebung zu helfen. »Black-Hats« dagegen<br />
sind kriminelle Hacker, die in Netzwerke und Computer einbrechen, um beispielsweise<br />
Daten zu stehlen. Daneben gibt es noch sogenannte »Gray-Hats«.<br />
Diese Hacker attackieren widerrechtlich fremde Infrastruktur, allerdings zu dem<br />
Zweck, auf Sicherheitsl&#252;cken aufmerksam zu machen und Black-Hats zuvorzukommen.</p>
<p>1.5 Computernetze<br />
In den sp&#228;ten Siebzigerjahren war die Geburtsstunde der Personal Computer<br />
gekommen, also kleiner, billiger Computer, die auch f&#252;r kleine Firmen und Privatpersonen<br />
erschwinglich waren. Einer der ersten Vertreter dieser Gattung war der<br />
Altair 8800, den man allerdings erst einmal zusammenbauen musste, bevor man<br />
ihn verwenden konnte. Auch hatte er noch keine Tastatur und keinen Bildschirm.<br />
Das &#228;nderte sich mit dem Aufkommen des Apple I und II sowie der weiteren PCs<br />
dieser Zeit wie dem Commodore 64 und dem IBM PC.<br />
F&#252;r diese Computer gab es vorerst noch keine Netzwerke, wie wir sie heute kennen.<br />
Der Datenaustausch erfolgte durch die Weitergabe von Datentr&#228;gern wie Kassetten<br />
und Disketten (dies wurde auch als Pantoffelnetzwerk bezeichnet). Trotz<br />
dieser Einschr&#228;nkungen wurde damals bereits Schadsoftware entwickelt, vornehmlich<br />
Viren. Diese Viren brachten befallene Computer dazu, ihren eigenen Code auf alle Datentr&#228;ger                                                      zu schreiben, auf die die verseuchten Computer zugriffen.</p>
<p>Griff nun ein nichtbefallener Computer auf einen dieser Datentr&#228;ger zu,<br />
wurde er ebenfalls »angesteckt«. So konnten sich diese Viren schnell verbreiten.<br />
Ein Virus ist eine Schadsoftware, die sich selbstt&#228;tig, also ohne die Hilfe eines<br />
anderen Programms, verbreiten kann.<br />
Der erste bekannte Virus dieser Art f&#252;r MS-DOS war der Pakistani- oder Brain-<br />
Virus, der erstmals 1986 auftauchte. Seine Sch&#246;pfer Basit und Amjad Farooq Alvi<br />
wollten damit laut eigenen Angaben das unerlaubte Kopieren ihrer Software verhindern<br />
und ahnten zu diesem Zeitpunkt noch nicht, was sie damit ausl&#246;sen w&#252;rden.<br />
Schon zwei Jahre sp&#228;ter war es mit dem »Virus Construction Kit« m&#246;glich,<br />
Computerviren nach Bedarf zusammenzustellen, ohne tiefgreifende Kenntnisse<br />
in der Virenprogrammierung zu besitzen.<br />
In den darauf folgenden Jahren entwickelten sich unterschiedliche Varianten von<br />
Viren. Es gab harmlose Viren, die einfach nur l&#228;stig waren und zum Beispiel<br />
bunte Figuren &#252;ber den Bildschirm springen lie&#223;en (sogenannte Fun-Viren). Es<br />
gab aber auch b&#246;sartige Viren, die zum Beispiel nach einer gewissen Zeit Disketten<br />
l&#246;schten oder unbrauchbar machten. Autoren dieser Viren waren meist<br />
&#228;u&#223;erst versierte und erfahrene Programmierer, die es offenbar genossen, andere<br />
Computerbenutzer in Angst und Schrecken zu versetzen und ihre &#252;berragenden<br />
technischen F&#228;higkeiten zu demonstrieren.<br />
Das Ethernet wurde – wie so vieles andere auch – in den Siebzigerjahren im Xerox<br />
Palo Alto Research Center erfunden, es erreichte allerdings erst ab den Achtzigerjahren<br />
gro&#223;e Beliebtheit bei PC-Benutzern. Mit ihm war es erstmals m&#246;glich,<br />
Computer halbwegs erschwinglich zu vernetzen. Bis heute ist das Ethernet die<br />
dominierende Technologie bei der Vernetzung, speziell von PCs.<br />
Diese Netzwerke hatten aber zun&#228;chst keinen so gro&#223;en Einfluss auf die Computerkriminalit&#228;t<br />
wie die WANs (Wide Area Networks) in der Form des Telefonnetzes<br />
und sp&#228;ter des Internets.</p>
<p><em id="__mceDel">1.6 Die unselige Verbindung von Computern und Telefonnetz<br />
Beginnend mit den Achtzigerjahren wurden Mailboxen – im englischsprachigen<br />
Raum Bulletin Board Systems oder kurz BBS genannt – sehr beliebt. Man ben&#246;tigte<br />
ein Modem oder einen Akustikkoppler, um sich &#252;ber das Telefonnetz mit der<br />
Mailbox zu verbinden.<br />
Einschub zum Begriff Akustikkoppler: In Deutschland und &#214;sterreich war das Telefonnetz<br />
damals noch im Besitz der jeweiligen staatlichen Post, die nur eigene,<br />
s&#252;ndhaft teure Endger&#228;te in ihrem Netz erlaubte, daher kamen Akustikkoppler in<br />
Mode, die das Monopol teilweise umgingen. Akustikkoppler sind Ger&#228;te, die &#228;hnlich<br />
wie ein Modem funktionieren. Man verbindet sie allerdings nicht direkt mit<br />
dem Telefonnetz, sondern steckt sie auf den Telefonh&#246;rer, wie in der folgenden<br />
Abbildung zu sehen ist.<br />
Ein Akustikkoppler besa&#223; einen Lautsprecher und ein Mikrofon. Er erzeugte<br />
T&#246;ne, die vom Mikrofon des Telefonh&#246;rers entgegengenommen wurden und sein<br />
eigenes Mikrofon nahm wiederum T&#246;ne aus dem Lautsprecher des Telefonh&#246;rers<br />
entgegen. Das Ganze war zwar billiger als ein Modem, daf&#252;r aber &#228;u&#223;erst st&#246;ranf&#228;llig<br />
und die &#220;bertragung war qu&#228;lend langsam, wodurch diese Ger&#228;te im Zuge<br />
der sp&#228;teren Liberalisierung der Telefonnetze schnell wieder aus der Mode kamen.<br />
Abb. 1.2: Akustikkoppler. Quelle: www.benser.net<br />
Mailboxen waren eine Art Vorl&#228;ufer des Internets. Obwohl sie rein textbasiert<br />
waren, stellten sie viele Dienste zur Verf&#252;gung, die heute das Internet bietet. Dazu<br />
geh&#246;rten das Verschicken von E-Mails, das Herunterladen und Tauschen von<br />
Dateien sowie schwarze Bretter, die &#228;hnlich wie heutige Newsgroups funktionierten<br />
und auf denen Benutzer f&#252;r alle sichtbare Nachrichten hinterlassen konnten.<br />
Dar&#252;ber hinaus gab es auch schon Onlinespiele, bei denen unterschiedliche<br />
Benutzer mitmachen konnten und vieles mehr.<br />
Mailboxen entwickelten sich schnell zu Tummelpl&#228;tzen f&#252;r Hacker und Phreaker.<br />
Sie boten ihnen eine perfekte Plattform, um Gleichgesinnte kennenzulernen, mit<br />
denen sie Angriffstechniken und Tricks austauschen konnten. Mailboxen waren<br />
f&#252;r diese Leute auch ein praktisches Medium, um gecrackte Software auszutauschen,<br />
also Software, deren Kopierschutz entfernt worden war</em></p>
<p><em id="__mceDel"></em><em id="__mceDel"> Gecrackte Programme, die illegal verbreitet werden, werden im Szene-Jargon bis<br />
heute als Warez bezeichnet. Nat&#252;rlich waren Mailboxen auch &#228;u&#223;erst aktiv an der<br />
Verbreitung von Viren beteiligt, genau wie das heute im Internet der Fall ist.<br />
</em></p>
<p><em id="__mceDel"></em><em id="__mceDel">1.7 Der BTX-Hack<br />
Eine besondere Form von Mailbox war BTX (Bildschirmtext), ein System, das &#228;hnlich<br />
aussah und funktionierte wie Videotext (Teletext), allerdings war es ein interaktiver<br />
Onlinedienst, der &#252;ber das Telefonnetz bereitgestellt und von der Post<br />
betrieben wurde. Benutzer konnten zun&#228;chst auch nicht ihre eigenen Computer<br />
f&#252;r BTX verwenden, sondern mussten spezielle Endger&#228;te der Post, sogenannte<br />
BTX-Terminals, verwenden.<br />
Im November 1984 entdeckten Steffen Wernéry und Wau Holland vom Chaos<br />
Computer Club eine Sicherheitsl&#252;cke im Bildschirmtextsystem (BTX) der Bundespost.<br />
Diese L&#252;cke erlaubte es den Angreifern, 134.000 DMark von einer Filiale der<br />
Hamburger Sparkasse zu entwenden, wobei dieser Angriff lediglich als Demonstration<br />
gedacht war.<br />
Die Angreifer wollten Schwachstellen im Onlinesystem aufdecken und an die<br />
&#214;ffentlichkeit bringen, um Banken und ihre Kunden, die BTX verwendeten, zu<br />
sch&#252;tzen [Sch&#246;nherr 1999]. Es war der erste &#246;ffentlich bekannte Fall in Deutsch-<br />
land, bei dem es einem Angreifer gelungen war, durch Manipulation eines Onlinesystems<br />
an Geld zu kommen.</em></p>
<p>1.8 Das Internet<br />
Die Geschichte des Internets beginnt im Jahr 1957 als Reaktion auf den ersten<br />
Satelliten Sputnik, den die Sowjetunion in diesem Jahr in eine Erdumlaufbahn<br />
schoss. Dieses Ereignis l&#246;ste in den USA einen regelrechten Schock aus. Als Reaktion<br />
wurde die ARPA (Advanced Research Projects Agency) gegr&#252;ndet, deren Aufgabe<br />
es war, neue Technologien im Bereich Kommunikation und Daten&#252;bertragung<br />
zu entwickeln, um den USA einen technischen Vorsprung gegen&#252;ber der<br />
UDSSR zu verschaffen. Ein Projekt der ARPA bestand darin, ein &#252;berregionales<br />
Computernetzwerk, sp&#228;ter ARPANET genannt, zu errichten.<br />
Es dauerte allerdings noch bis zum Ende der Sechzigerjahre, bis die ersten Computer<br />
&#252;ber das ARPANET kommunizieren konnten und bis in die Siebzigerjahre,<br />
bis eine nennenswerte Anzahl an Computern &#252;ber das ARPANET verbunden<br />
waren. Der endg&#252;ltige Durchbruch gelang dem Internet (das ARPANET wurde<br />
zum Internet, als sich die ARPA in den Siebzigerjahren von diesem Projekt<br />
zur&#252;ckzog) erst, als es in den Neunzigerjahren f&#252;r jeden interessierten Benutzer<br />
ge&#246;ffnet wurde. Davor hatte nur ein eingeschr&#228;nkter Benutzerkreis – vornehmlich<br />
Angeh&#246;rige einiger ausgew&#228;hlter Universit&#228;ten – Zugriff darauf.</p>
<p>Dennoch tauchte schon zu dieser Zeit, genauer 1979, die erste Schadsoftware im<br />
Internet auf. Es war der Morris-Wurm, benannt nach seinem Sch&#246;pfer Robert Morris,<br />
der schon in den ersten Stunden nach seiner Freisetzung &#252;ber 6.000 Computer<br />
infizierte. Ein Wurm ist im Gegensatz zu einem Virus eine Schadsoftware, die<br />
andere Programme f&#252;r ihre Verbreitung ben&#246;tigt.<br />
Der Morris-Wurm nutzte zahlreiche Schwachstellen im Betriebssystem UNIX,<br />
um sich auf fremden Computern einzunisten und Kopien seines Codes an andere<br />
Computer zu verschicken, welche ihrerseits f&#252;r die weitere Verbreitung des<br />
Wurms sorgten [Daswani 2007]. Die Verbreitung &#252;ber das Internet war naturgem&#228;&#223;<br />
um Gr&#246;&#223;enordnungen schneller, als dies durch den Austausch von Disketten<br />
m&#246;glich gewesen w&#228;re. Der Morris-Wurm war ein Vorgeschmack darauf, was sich<br />
&#252;ber zwanzig Jahre sp&#228;ter w&#228;hrend der Massenepidemien, die das ganze Internet<br />
bedrohten, geschehen w&#252;rde.<br />
In den Neunzigerjahren verschwanden die Mailboxen allm&#228;hlich und gingen im<br />
Internet auf. Damit verlagerten sich auch die Hacker-Aktivit&#228;ten ins Internet,<br />
wodurch die Sicherheit in dem damals neuen Medium erstmals zu einem ernsten<br />
Problem wurde.</p>
<p><em id="__mceDel"></em><em id="__mceDel">1.9 Vom Wurm zum Bot-Netz<br />
Im Jahr 2001 tauchte ein Wurm namens Code Red auf. Er nutzte einen Puffer&#252;berlauf,<br />
um sich in das Wirtssystem – in diesem Fall Server mit Microsofts Windows<br />
NT und laufendem Internet Information Server (IIS) – einzunisten und zu verbreiten.<br />
Ein Puffer&#252;berlauf ist eine Schwachstelle, die es einem Angreifer erm&#246;glicht,<br />
fremden Code in ein System einzuschleusen und zur Ausf&#252;hrung zu<br />
bringen (siehe Kapitel 13).<br />
Das Interessante an diesem Wurm war die Geschwindigkeit, mit der er sich im<br />
Internet ausbreitete. In seinen besten Zeiten war es ihm m&#246;glich, &#252;ber 2.000 Server<br />
pro Minute im Internet zu infizieren. &#196;hnlich wie der Morris-Wurm erzeugte<br />
auch Code Red ein unheimliches Datenvolumen, welches die reibungsfreie Kommunikation<br />
im gesamten Internet bedrohte.<br />
Die Verbreitungsstrategie des Wurms war dabei eigentlich sehr einfach: Er generierte<br />
mit einem simplen Algorithmus IP-Adressen und attackierte diese der Reihe<br />
nach, bis er ein passendes System fand, in das er sich einnisten konnte. Der<br />
Wurm selbst ver&#228;nderte keine Dateien, er lief lediglich im fl&#252;chtigen Speicher des<br />
Wirtsrechners. Wurde der Wirtsrechner heruntergefahren und neu gestartet, war<br />
der Wurm verschwunden – allerdings dauerte es nicht lange, bis der Rechner wieder<br />
infiziert wurde. Der unangenehme Nebeneffekt dieses Verhaltens war, dass<br />
Code Red nicht von Antivirus-Software entsch&#228;rft werden konnte, da diese ja nur<br />
Dateimanipulationen erkannten.<br />
Im Gegensatz zum Morris-Wurm verf&#252;gte Code Red auch &#252;ber eine Schadroutine.<br />
Mit Schadroutine ist jener Teil einer Schadsoftware gemeint, der nicht zur Verbreitung<br />
selbst dient, sondern vom Autor gewollte Aktivit&#228;ten ausf&#252;hrt. Im Fall von<br />
Code Red attackierte diese Schadroutine in einem gewissen Zeitraum (20.-27. des<br />
jeweiligen Monats) die Webseite des Wei&#223;en Hauses.<br />
Eine Unzahl von infizierten Zombie-Rechnern begannen nun alle gleichzeitig, die<br />
Server des Wei&#223;en Hauses zu attackieren, wodurch dessen Webseite zeitweise<br />
nicht mehr erreichbar war (Attacken dieser Art werden Distributed Denial of Service-<br />
oder DDoS-Attacken genannt).<br />
</em></p>
<p><em id="__mceDel">1.9<br />
Vom Wurm zum Bot-Netz<br />
In den folgenden Jahren wurde das Internet von weiteren Schadsoftware-Attacken<br />
geplagt, die in Wellen dar&#252;ber hereinbrachen. Die bekanntesten von ihnen waren<br />
wohl die W&#252;rmer Nimda, Blaster und SQL-Slammer. Nahezu kein Internetdienst<br />
(World Wide Web, E-Mail, zahlreiche anwendungsspezifische Protokolle) wurde<br />
von ihnen verschont, um ihre oft epidemische Ausbreitung zu gew&#228;hrleisten.<br />
Der Wurm »Blaster« befiel Rechner mit Windows NT, 2000 und XP &#252;ber eine<br />
Schwachstelle im Windows-RPC-Dienst. Hatte sich der Wurm erst einmal<br />
eingenistet, schaltete er den RPC-Dienst nach einer gewissen Zeit ab, wodurch der<br />
Benutzer gezwungen war, den Rechner neu zu starten.<br />
Ihnen allen ist gemein, dass ihre Autoren keine kommerziellen Ziele verfolgten.<br />
Vielmehr wollten sie die &#214;ffentlichkeit auf ihre ihrer eigenen Meinung nach &#252;berragenden<br />
technischen F&#228;higkeiten aufmerksam machen. Das sollte sich jedoch<br />
schon bald &#228;ndern, als die Verfasser von Schadsoftware herausfanden, wie sich<br />
diese zu Geld machen l&#228;sst. Dies f&#252;hrte dann zur Entstehung sogenannter Bot-<br />
Netze.</em></p>
<p>Der Grundbaustein eines Bot-Netzes ist wiederum eine Schadsoftware (der Robot<br />
oder kurz Bot genannt), die sich automatisch im Internet verbreitet. Zus&#228;tzlich<br />
l&#228;sst sich diese Art Schadsoftware jedoch vom Angreifer direkt fernsteuern. Das<br />
gelingt dadurch, dass sich die Schadsoftware nach erfolgreicher Infektion mit<br />
einem zentralen Server (Steuerungsserver oder Command and Control Server<br />
genannt) verbindet und fortan dessen Befehle entgegennimmt und ausf&#252;hrt. Das<br />
ganze System aus Steuerungsserver und infizierten Computern (Zombies) wird<br />
Bot-Netz genannt.<br />
Bot-Netze entwickelten sich in den fr&#252;hen Neunzigerjahren des vorigen Jahrhunderts<br />
parallel zur bereits besprochenen Schadsoftware aus sogenannten Hintert&#252;ren<br />
(Back Doors). Hierbei handelt es sich um eigene Dienste, die ein Angreifer auf<br />
dem &#252;bernommenen Server startet, um ihn &#252;ber das Internet fernsteuern zu k&#246;nnen.<br />
Urspr&#252;nglich tauchten sie in IRC-Netzen auf (der Internet Relay Chat ist der<br />
Urahn aller Chats sowie der Instant-Messaging-Software wie ICQ, Microsoft Messenger<br />
etc.), sp&#228;ter verbreiteten sie sich &#252;ber unterschiedlichste Internetprotokolle<br />
und -dienste.</p>
<p>Solche Bot-Netze mit Zigtausenden bis Hunderttausenden Zombies werden heute<br />
gegen Entgelt im Internet angeboten. Wie sich diese Netze von den kriminellen<br />
»Kunden« wiederum kommerziell verwerten lassen, werden wir in Kapitel 3 noch<br />
ausf&#252;hrlicher erl&#228;utern.<br />
Eine andere Art, mit Schadsoftware Geld zu verdienen, ist die Verbreitung von<br />
Software, die Zugangsdaten aussp&#228;ht wie der Trojaner ZeuS [Westmoreland 2010]<br />
(ein Trojaner ist eine Schadsoftware, die sich als n&#252;tzliches Programm tarnt, aber<br />
unbemerkt vom Benutzer eine andere Funktion ausf&#252;hrt) oder die sogenannte<br />
Scareware auf infizierten Rechnern installiert, die dem Benutzer einen Virenbefall<br />
vorgaukelt, um ihn dazu zu bringen, die Vollversion eines vermeintlichen Virenscanners<br />
k&#228;uflich zu erwerben. Wir werden uns im Abschnitt 1.10 noch n&#228;her mit<br />
diesem Thema besch&#228;ftigen. Den bekanntesten Fall dieser Art von Schadsoftware<br />
stellte wohl der Conficker-Wurm dar [Ziegler 2009].<br />
Nachdem er im Oktober 2008 erstmals aufgetaucht war, verbreitete er sich in<br />
Windeseile im gesamten Internet. Millionen von PCs und Servern wurden infiziert,<br />
darunter auch solche von Krankenh&#228;usern und milit&#228;rischen Einrichtungen.<br />
Lange wurde ger&#228;tselt, welchen Zweck seine Sch&#246;pfer mit ihm verfolgen, bis er im<br />
April 2009 schlie&#223;lich begann, das Scareware-Programm SpywareProtect2009<br />
(siehe Abschnitt 1.10.3) auf den infizierten Rechnern zu installieren.<br />
Scareware »SpywareProtect2009«, welche vom Conficker-Wurm verbreitet wurde</p>
<p><em id="__mceDel">1.10 Social Engineering<br />
Bisher wurden vornehmlich Verfahren er&#246;rtert, mit denen Computer zu kriminellen<br />
Zwecken missbraucht werden. Es ist jedoch auch m&#246;glich, Menschen derart<br />
zu t&#228;uschen, dass sie sich f&#252;r kriminelle Aktivit&#228;ten missbrauchen lassen, ohne<br />
dass ihnen das bewusst ist. Diese Art der T&#228;uschung ist &#228;lter als die Menschheit<br />
selbst. In der Tier- und Pflanzenwelt und sogar bei Einzellern und Bakterien sind<br />
T&#228;uschungen weit verbreitet.<br />
Sind Menschen das Ziel dieser T&#228;uschungen, spricht man meist von Social Engineering.</em></p>
<p>Hier ist anzumerken, dass der Begriff Social Engineering im Englischen unterschiedliche<br />
Bedeutungen haben kann. In Wikipedia ist der Begriff wie folgt definiert:<br />
 Social Engineering (Politikwissenschaft), Anstrengungen zur Ver&#228;nderung<br />
oder Verbesserung gesellschaftlicher Strukturen.<br />
 Social Engineering (Sicherheit), zwischenmenschliche Beeinflussungen mit<br />
dem Ziel, unberechtigt an Informationen oder technische Infrastrukturen zu<br />
gelangen.<br />
Wir beziehen uns in diesem Buch lediglich auf die Bedeutung im Zusammenhang<br />
mit Sicherheit, dabei kann ich mir allerdings nicht verkneifen, auf die Ironie hinzuweisen,<br />
die sich aus der Gleichsetzung von Politikwissenschaft und T&#228;uschung<br />
ergibt.<br />
Das Telefon und erst recht vernetzte Computer machen T&#228;uschungen relativ einfach,<br />
da die Identit&#228;t und die Absichten von Kommunikationspartnern viel schwieriger<br />
auszumachen sind, als wenn sich T&#228;ter und Opfer physisch gegen&#252;berstehen.<br />
Hacker k&#246;nnen sich zu Computersystemen Zugang verschaffen, indem sie<br />
Schwachstellen in Software gezielt ausnutzen; es ist allerdings oft einfacher, Menschen<br />
dazu zu bewegen, Zugangsdaten zu verraten oder Zug&#228;nge zu schaffen. Kriminelle<br />
nutzen dabei oft den Umstand aus, dass Menschen von Natur aus<br />
hilfsbereit sind. So reicht oft ein vorget&#228;uschter Anruf eines vermeintlich neuen<br />
Mitarbeiters aus, um beispielsweise Administratoren dazu zu bringen, Zugangsdaten<br />
preiszugeben.<br />
Eine inzwischen weit verbreitete Art der T&#228;uschung sind automatisch versendete<br />
E-Mails, die die Opfer veranlassen sollen, dem T&#228;ter in irgendeiner Form Geld<br />
zukommen zu lassen. Der Grund, warum diese Art von Attacken funktioniert, ist<br />
der Umstand, dass es mithilfe des Internets so einfach ist, gro&#223;e Mengen an<br />
E-Mails automatisiert zu verschicken. Es gen&#252;gt h&#228;ufig, dass weniger als ein Prozent<br />
der Benutzer auf den Schwindel hereinfallen, um dem T&#228;ter ein nicht unbetr&#228;chtliches<br />
Einkommen zu sichern.</p>
<p><em id="__mceDel">1.10.1 Spam- oder Junk-Mails<br />
Spam- oder Junk-Mails sind unerw&#252;nschte Werbe-E-Mails, die in Massen versendet<br />
werden. Die Bezeichnung Spam ist im Gegensatz zu Junk (englisches Wort f&#252;r<br />
Abfall oder Plunder) etwas irref&#252;hrend, da dies urspr&#252;nglich eine Marke f&#252;r<br />
Dosenfleisch war (SPiced hAM). Erst der Spam-Sketch der englischen Comedy-<br />
Serie Monty Python’s Flying Circus, in dem das Wort Spam 132 Mal vorkommt,<br />
verhalf diesen Werbe-E-Mails zu ihrem Namen.<br />
Mittlerweile machen Spam-Mails den Gro&#223;teil der weltweit versendeten E-Mails<br />
aus. Kunden von Spam-Produzenten (Spammer) sind oft dubiose H&#228;ndler von<br />
gef&#228;lschten Arzneiprodukten. Spam-Mails werden auch dazu verwendet, den<br />
Preis f&#252;r gewisse Aktien hochzutreiben. Es ist dabei wichtig zu verstehen, dass<br />
Spammer professionell agierende Individuen oder Gruppen sind, die ihre Dienste<br />
offen im Internet anbieten.<br />
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<p>Spam-Aktivit&#228;ten beschr&#228;nken sich mittlerweile nicht mehr nur auf E-Mails.<br />
Inzwischen werden auch auf Webseiten, die Benutzer mitgestalten k&#246;nnen<br />
(Foren, Blogs, Wikis, Newsgroups etc.), automatisiert Spam-Nachrichten platziert.</p>
<p><em id="__mceDel">1.10.2 Verbreitung von Phishing-Mails<br />
Phishing ist ein Kunstwort, das aus den Worten Password und Fishing zusammengesetzt<br />
ist. Es geht dabei – wie der Name vermuten l&#228;sst – darum, arglose Benutzer<br />
solcherart zu t&#228;uschen, dass sie beispielsweise Benutzerdaten an einer Stelle<br />
angeben, wo sie eigentlich nicht hingeh&#246;ren. Damit ist es einem Angreifer beispielsweise<br />
m&#246;glich, den Benutzer ohne sein Wissen dazu zu bringen, Geldbetr&#228;ge<br />
mittels Telebanking auf das Konto des Angreifers zu &#252;berweisen.<br />
Zu diesem Zweck bekommt er zum Beispiel eine E-Mail mit der Aufforderung,<br />
seine Zugangsdaten &#252;ber einen in die E-Mail eingebetteten Link zu &#228;ndern. Geht<br />
der Benutzer auf diese Aufforderung ein, wird er nicht auf die Seite der Bank, sondern<br />
auf eine speziell pr&#228;parierte Seite des Angreifers verwiesen. Dieser braucht<br />
dann nur noch zu warten, bis arglose Benutzer ihre Zugangsdaten bei ihm eingeben.<br />
Banken sind zwar inzwischen vorsichtig geworden und fordern den Kunden auf,<br />
eine TAN (Abk&#252;rzung f&#252;r Transaktionsnummer) f&#252;r jede Transaktion einzugeben.<br />
Es hat jedoch nicht lange gedauert, bis Angreifer diesen Sicherheitsmechanismus<br />
umgangen hatten. Leider wurden auch schon die Nachfolgeverfahren iTAN und<br />
das j&#252;ngere mTAN-Verfahren, welches das Mobiltelefon als vermeintlich sicheren<br />
Weg f&#252;r die &#220;bertragung von TANs benutzt, erfolgreich umgangen [Bachfeld<br />
2005] [Kirsch 2009].<br />
Beauty without grace is like a hook without bait. . April is the cruellest<br />
month You have to be in it to win it The older the fiddler, the sweeter the<br />
tune. A person who can smile when things go wrong has found someone to blame it<br />
on. Wherever you may be let your wind go free A gentle heart is tied with an<br />
easy thread.<br />
Blood is thicker than water The longest rope has an end<br />
One good turn deserves half the blankets If Wishes Were Horses, Beggars Would<br />
Ride A penny always turns up. A soft answer turneth away wrath. Little Strokes<br />
Fell Great Oaks<br />
Is better to light a candle than to curse the darkness A man is known by the<br />
company he keeps. Good broth may be made in an old pot Virtues all agree, but<br />
vices fight one another There are always ears on the other side of the wall<br />
Don&#8217;t bite the hand that.. looks dirty.<br />
Listing 1.2: Beispiel f&#252;r eine typische Spam-Mail, welche f&#252;r eine Aktie wirbt. Die Tippfehler<br />
sind beabsichtigt. Sie dienen dazu, Spam-Filter zu verwirren.</em></p>
<p>Leider machen es viele Unternehmen Phishern leicht, Benutzer in die Irre zu f&#252;hren,<br />
indem sie selbst E-Mails verschicken, die nur &#228;u&#223;erst schwierig von Phishing-<br />
Mails zu unterscheiden sind. Das hat folgende Gr&#252;nde:<br />
 Die Unternehmen beauftragen externe Dienstleister, in ihrem Namen E-Mails<br />
zu verschicken, weshalb die E-Mails dann nicht von der eigentlichen Firma kommen,<br />
sondern von einem Dienstleister, der aber seinerseits dem Benutzer nicht<br />
bekannt ist.<br />
 Die Unternehmen verschicken selbst HTML-E-Mails mit zahlreichen Links darin<br />
– genauso, wie das auch Phisher tun.<br />
Sie k&#246;nnen Ihre eigenen F&#228;higkeiten zur Erkennung von Phishing-Mails mithilfe<br />
des Quiz von SonicWall (http://www.sonicwall.com/phishing/) testen. Dar&#252;ber<br />
hinaus gibt es auch ein Trainingsprogamm namens Anti-Phishing Phil, mit<br />
dem man das Erkennen von Phishing-Mails spielerisch erlernen kann (http://<br />
cups.cs.cmu.edu/antiphishing_phil/).</p>
<p><em id="__mceDel">1.10.3 Scareware<br />
Mit Scareware (zu Deutsch etwa »Schrecksoftware«) werden Programme bezeichnet,<br />
die Benutzern einen Virenbefall vort&#228;uschen und sie dazu auffordert, die Vollversion<br />
eines vermeintlichen Virenscanners k&#228;uflich zu erwerben. Scareware ist<br />
so erfolgreich, dass sich inzwischen eine Art von Industrie rund um die Herstellung<br />
und Verbreitung dieser Programme etabliert hat.<br />
Damit Scareware funktioniert, muss nat&#252;rlich der Benutzer mitspielen, aber wie<br />
im Fall von Phishing-Mails gen&#252;gt es, wenn nur ein geringer Prozentsatz darauf<br />
hereinf&#228;llt, um dem »Hersteller« lukrative Einnahmen zu bescheren.<br />
</em></p>
<p><em id="__mceDel">1.11 Die Schattenwirtschaft im Internet<br />
Zweifelsohne war die Globalisierung ein treibender Faktor f&#252;r das Wachstum der<br />
Weltwirtschaft in den letzten Jahrzehnten. Noch st&#228;rker als dieses Wachstum war<br />
jedoch das Wachstum der globalisierten Schattenwirtschaft. Das j&#228;hrliche Wachstum<br />
der Schattenwirtschaft entsprach im Jahr 2008 wahrscheinlich dem Doppelten<br />
des Wachstums der regul&#228;ren Wirtschaft [Gilman 2009].<br />
Die Internetkriminalit&#228;t ist inzwischen ein fester Bestandteil dieser Schattenwirtschaft.<br />
Mit ihr werden heute 10 bis 80 Milliarden US-Dollar weltweit illegal eingenommen.<br />
Waren es in der Anfangszeit der Informationstechnologie noch<br />
technisch versierte Einzelt&#228;ter, die ihre technische &#220;berlegenheit demonstrieren<br />
wollten, sind heute lose Netzwerke von Kriminellen mit vornehmlich wirtschaftlichen<br />
Interessen f&#252;r die meisten illegalen Aktivit&#228;ten verantwortlich.<br />
Dieser Wandel hat unterschiedliche Ursachen. Eine davon ist sicher der Umstand,<br />
dass Programmierer in vielen L&#228;ndern mit illegalen Aktivit&#228;ten um Gr&#246;&#223;enordnungen<br />
mehr verdienen k&#246;nnen als mit legaler Programmiert&#228;tigkeit. Auch sorgen<br />
unterschiedliche nationale Gesetzgebungen daf&#252;r, dass es &#228;u&#223;erst schwierig<br />
ist, Internet-Kriminelle aus gewissen L&#228;ndern vor Gericht zu bekommen. Im<br />
Zusammenhang mit diesen kriminellen Netzwerken wird oft der Begriff organisierte<br />
Kriminalit&#228;t genannt.<br />
Hier gilt es jedoch, einem Missverst&#228;ndnis vorzubeugen: Diese Netzwerke sind<br />
nicht wie die Mafia organisiert (auch wenn Mafia-Organisationen sicher auch hier<br />
ihre Hand im Spiel haben), wie man sie im Film Der Pate (Francis Ford Coppola,<br />
1972) beschrieben bekommt. Es gibt gar keinen Paten. Die Beteiligten kennen<br />
sich nicht einmal pers&#246;nlich. Vielmehr dient das Internet als Marktplatz f&#252;r kriminelle<br />
Produkte und Dienstleistungen [Holz 2008].<br />
Es gibt Marktteilnehmer, die zum Beispiel Kreditkartendaten entwenden und<br />
diese zum Kauf anbieten. Andere Teilnehmer sorgen daf&#252;r, dass mit den Kreditkartendaten<br />
illegale Zahlungen durchgef&#252;hrt werden und dass das Geld auf den<br />
Konten der Kriminellen ankommt. Handelt es sich um physische Produkte, m&#252;ssen<br />
diese nat&#252;rlich ebenfalls irgendwie in den Besitz des Kriminellen gelangen.<br />
Er w&#228;re nat&#252;rlich &#228;u&#223;erst unvorsichtig, wenn er sich diese Produkte an seine<br />
eigene Heimatadresse schicken lie&#223;e, deshalb bedient er sich Anbietern sogenannter<br />
Drop-Zones. Das sind Personen in anderen L&#228;ndern, die gegen ein gewis-<br />
ses Entgelt Waren entgegennehmen und an den eigentlichen Adressaten<br />
weiterschicken. Der Leidtragende ist dann in der Regel der H&#228;ndler des Internet-<br />
Shops, in dem der Kriminelle eingekauft hat, denn er wird weder die Ware noch<br />
das Geld jemals zur&#252;ckbekommen.</em></p>
<p>1.12 Aktivit&#228;ten von Geheimdiensten im Internet<br />
Nach dem Ende des kalten Krieges standen viele L&#228;nder mit einem aufgebl&#228;hten<br />
Geheimdienstapparat da, f&#252;r den sie vorerst keine Verwendung mehr hatten. Es<br />
fand sich aber schon bald ein neues Bet&#228;tigungsfeld: die Industriespionage. In vielen<br />
L&#228;ndern ist es Geheimdiensten nicht nur erlaubt, Betriebsgeheimnisse von<br />
ausl&#228;ndischen Firmen auszusp&#228;hen, sie sind auch explizit beauftragt, nicht nur<br />
Spionageaktivit&#228;ten anderer L&#228;nder abzuwehren, sondern der heimischen Wirtschaft<br />
durch ihre Aktivit&#228;ten, die im betroffenen Land nat&#252;rlich als illegal angesehen<br />
werden, einen Vorteil zu verschaffen.<br />
F&#252;r diese Art der Informationsbeschaffung bot es sich nat&#252;rlich an, das Internet<br />
zu verwenden. Das ist in der Regel g&#252;nstiger, da man nicht erst Mitarbeiter des<br />
auszuspionierenden Unternehmens mit Geld dazu &#252;berreden muss, Betriebsgeheimnisse<br />
zu verraten. Auch kommt man schneller zu Ergebnissen.</p>
<p>F&#252;r diese Art von Spionage wird h&#228;ufig Schadsoftware speziell auf das auszuspionierende<br />
Unternehmen zugeschnitten. Diese Programme verhalten sich meist<br />
extrem unauff&#228;llig. Sie versuchen, sich m&#246;glichst in alle Computer einzuschleusen<br />
und warten dann auf spezielle Informationen, die sie nach au&#223;en weiterleiten.<br />
Als &#220;bertragungsweg sind &#252;brigens auch wieder Speichermedien in Mode, wie<br />
das in den Achtzigerjahren weit verbreitet war.<br />
Diesmal handelt es sich allerdings nicht um Disketten, sondern um USB-Sticks.<br />
Das hat nat&#252;rlich einen guten Grund: Speziell gr&#246;&#223;ere Unternehmen verwenden<br />
Spam-Filter, um mit Schadcode infizierte E-Mails auszusondern. Auch trennen sie<br />
vom Internet her erreichbare Webserver bis zu einem gewissen Grad von internen<br />
Netzen, weshalb dieser Weg f&#252;r die Angreifer oft umst&#228;ndlicher ist, als USB-Sticks<br />
in die Firma einzuschmuggeln. In einem solchen Fall (der allerdings nicht an die<br />
&#214;ffentlichkeit gelangte) bestellte eine Firma zu Werbezwecken USB-Sticks aus<br />
China und verteilte diese an ihre Kunden. Diese Sticks waren mit Schadsoftware<br />
infiziert, die speziell darauf programmiert wurde, interne Informationen weiterzugeben<br />
(sogenannte Spyware).<br />
Diese Verwendung von USB-Sticks als bevorzugtem &#220;bertragungsweg kann sich<br />
jedoch rasch wieder &#228;ndern; beispielsweise wenn die Firmen reagieren und USBPorts<br />
deaktivieren, wenn Angreifer neue Angriffskan&#228;le, wie beispielsweise Mobiltelefone,<br />
entdecken oder neue Angriffstechniken f&#252;r »alte« Angriffskan&#228;le wie das<br />
Internet finden. Geheimdienste gehen bei ihren Aktivit&#228;ten in der Regel so vor,<br />
dass ihre Urheberschaft nicht entdeckt werden kann. Die einfachste M&#246;glichkeit<br />
ist, Hacker anzuheuern und f&#252;r entsprechende Aktivit&#228;ten zu bezahlen.<br />
Fliegt die Sache auf, glaubt die &#214;ffentlichkeit, es handle sich beispielsweise um<br />
Studenten, die ihre technischen F&#228;higkeiten unter Beweis stellen wollen. Es liegt<br />
in der Natur digital gespeicherter Informationen, dass sich ihr Urheber nicht<br />
nachweisen l&#228;sst, wenn er nicht irgendwo in den Informationen Hinweise auf<br />
seine Urheberschaft hinterl&#228;sst – ganz im Unterschied zu einem Brief zum Beispiel.<br />
Hier finden sich zahllose Spuren wie Fingerabdr&#252;cke, DNA-Spuren, die<br />
Handschrift oder der verwendete Drucker, chemische Spuren, die Art und<br />
Beschaffenheit des Papiers und so weiter. Deshalb ist es f&#252;r Beh&#246;rden auch besonders<br />
schwierig, die tats&#228;chliche Urheberschaft von Schadsoftware nachzuweisen –<br />
zumindest wenn der Urheber daf&#252;r sorgt, dass er keine Spuren hinterl&#228;sst.<br />
Angriffe dieser Art sind besonders heimt&#252;ckisch, da man es sozusagen mit der Elite<br />
der Hacker zu tun hat. Inwieweit eine Organisation Ziel solcher Angriffe sein kann,<br />
ist &#228;u&#223;erst schwer zu sagen, da man ja nicht wei&#223;, auf welche Informationen genau<br />
es die Geheimdienste abgesehen haben. Es passiert allerdings nicht selten, dass,<br />
wenn ein Hersteller in unseren Breiten ein neues Produkt herausbringt, pl&#246;tzlich<br />
ein nahezu identisches Modell aus Fernost auftaucht. Nat&#252;rlich haben Betroffene<br />
kein gesteigertes Interesse daran, dass diese Vorf&#228;lle an die &#214;ffentlichkeit gelangen;<br />
den Beh&#246;rden zufolge treten sie allerdings in zunehmenden Ma&#223;e auf.</p>
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		<title>Information von V&#228;ter f&#252;r Kinder e.V.</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Apr 2013 12:28:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heribert Wendholt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Erkl&#228;rung zur Vereinsarbeit V&#228;ter f&#252;r Kinder e.V. erreichen immer h&#228;ufiger Zuschriften von Frauen (und M&#252;ttern). Dar&#252;ber freuen wir uns nat&#252;rlich, und das nicht nur weil sie fast ausschlie&#223;lich positiv (lobend) sind. Konstruktive Kritik ist uns genau so willkommen. Diese Zuschriften zeigen auch, dass unser prim&#228;res Vereinsziel, die Verbesserung der Kind-Eltern-Beziehung, insbesondere deren Erhalt nach Trennung [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3 align="center"><span style="font-family: Arial;">Erkl&#228;rung zur Vereinsarbeit<a href="http://www.vaeterfuerkinder.de/index.html"><img alt="" src="http://www.beideeltern.de/vfk1a.gif" width="150" height="145" align="right" hspace="0" /></a></span></h3>
<p><span style="font-family: Arial;">V&#228;ter f&#252;r Kinder e.V. erreichen immer h&#228;ufiger Zuschriften von Frauen (und M&#252;ttern). Dar&#252;ber freuen wir uns nat&#252;rlich, und das nicht nur weil sie fast ausschlie&#223;lich positiv (lobend) sind. Konstruktive Kritik ist uns genau so willkommen. Diese Zuschriften zeigen auch, dass unser prim&#228;res Vereinsziel, die Verbesserung der Kind-Eltern-Beziehung, insbesondere deren Erhalt nach Trennung oder Scheidung, &#8220;ankommt&#8221;. Dieses Ziel ist v&#246;llig geschlechtsneutral. Dennoch gibt es geschlechtsspezifische Unterschiede, die sich, wie in der &#252;brigen Gesellschaft auch, selbstverst&#228;ndlich auch in unserer Informationsarbeit widerspiegeln, ohne dass wir uns in irgendeiner Weise an einem &#8220;Geschlechterkampf&#8221; beteiligen wollen. Wenn man uns als Lobby versteht, dann wollen wir eine Lobby f&#252;r Kinder sein. Im Folgenden soll auf einige an uns herangetragene Fragen kurz eingegangen werden. Bei vielen dieser Themen w&#228;re es aber w&#252;nschenswert, sie weiter zu vertiefen.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Schon der <b>Name unseres Vereins </b>f&#252;hrt immer wieder zu Unsicherheiten. Wir erhalten Zuschriften, wie ,,Sehr geehrte Damen (?) und Herren,&#8221; oder aber anders auch einfach ,,Sehr geehrte Herren&#8221;, oder ,,Liebe V&#228;ter&#8221;. Dazu m&#246;chten wir sagen, dass unsere Vereinsarbeit auch von Frauen unterst&#252;tzt wird und sie selbstverst&#228;ndlich, gem&#228;&#223; unser <a href="http://www.beideeltern.de/link4.htm">Satzung</a>, auch als ordentliche oder F&#246;rdermitglieder willkommen sind. Weit wichtiger als die Anrede ist uns aber, dass bez&#252;glich unserer Vereinsziele Klarheit herrscht. Das sollte sich in erster Linie aus den von uns verbreiteten Informationen und der &#252;brigen Arbeit ergeben. Deshalb und um die historische Kontinuit&#228;t zu wahren, haben wir auch von einer Namens&#228;nderung abgesehen, obwohl sie vor einiger Zeit ernsthaft diskutiert wurde. Abgesehen davon, ist es nicht so einfach einen brauchbaren Namen zu finden, der nicht bereits vergeben oder sogar gesch&#252;tzt ist (wie unser Vereinslogo). Er soll ja nicht nur &#8220;griffig&#8221; sein, sondern auch eine nichttriviale Aussage enthalten.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Dass sich Eltern f&#252;r Kinder einsetzen ist selbstverst&#228;ndlich, oder sollte es wenigstens sein. Diese Selbstverst&#228;ndlichkeit wird weitgehend f&#252;r M&#252;tter schon l&#228;ngst angenommen. Amerikaner dr&#252;cken letzteres sehr treffend mit dem Hinweis auf ,,motherhood and apple pie&#8221; aus, wenn sich Leute, z.B. Politiker, in Allgemeinpl&#228;tzen verlieren (apple pie, warmer Apfelkuchen, ist das Lieblingsdesert in den U.S.A.). Vaterschaft ist weit weniger selbstverst&#228;ndlich als Mutterschaft (motherhood). Das ist schon biologisch bedingt. Es erfordert einen bewu&#223;ten Einsatz, damit aus einem &#8220;Erzeuger&#8221; ein wahrer Vater wird, um dieses schreckliche Wort aus dem deutschen Geschlechterkampf zu gebrauchen. Bei der Mutter dauert die &#8220;Erzeugungsphase&#8221; naturgem&#228;&#223; weit l&#228;nger. Damit ist auch zun&#228;chst die Kind-Mutter Beziehung wichtiger und st&#228;rker. Die (biologische) Elternschaft ist aber deshalb nicht auf die Mutter beschr&#228;nkt. Das zeigen schon die meist sehr r&#252;hrenden Berichte &#252;ber Kinder die z. T. nach vielen Jahren der Trennung, z.B. aufgrund einer Adoption, ihre biologischen Eltern suchen und umgekehrt. Dabei ist die Suche nach dem Vater praktisch immer genau so wichtig, auch wenn er sich schon sehr fr&#252;h ,,aus dem Staub gemacht&#8221; haben sollte, um wieder einen Terminus aus dem Geschlechterkampf zu gebrauchen.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Unsere Vereinsarbeit zeigt uns sehr eindringlich, dass auch umgekehrt V&#228;ter (wie M&#252;tter) alles daransetzen um wieder Kontakt zu ihren Kindern zu erlangen. Obwohl dies f&#252;r jemand der auf ganz konventionelle Weise zum Vater wurde zun&#228;chst erstaunlich sein mag, trifft dies in vollem Ma&#223;e auch auf die immer gr&#246;&#223;er werdende Zahl nichtehelicher V&#228;ter (und M&#252;tter) genau so zu. Man mu&#223; bedenken, das heutzutage Kinder immer seltener in einer fl&#252;chtigen Beziehung (&#8220;one night stand&#8221;) gezeugt werden, sondern meist ganz bewu&#223;t, innerhalb einer oft sehr lange andauernden Beziehung. Dieser Realit&#228;t wird vom Gesetzgeber nach Ansicht vieler noch immer nicht voll entsprochen, obwohl die<a href="http://www.beideeltern.de/kindrg.htm">Kindschaftsrechtsreform</a> viele Verbesserungen, z.B. beim Umgangsrecht, gebracht hat, nicht aber die v&#246;llige Gleichstellung nichtehelicher V&#228;ter und M&#252;tter. Das Sorgerecht liegt immer noch allein bei der nichtehelichen Mutter, es sei denn sie stimmt einer gemeinsamen elterlichen Sorge explizit zu. In einem Aufsatz  weist Dr. jur. <a href="http://www.beideeltern.de/rolle.htm#Ferdinand">Ferdinand Kaufmann</a> (Leiter des Kreisjugendamtes Siegburg) auf entsprechende gesellschaftliche Entwicklungen hin. Eine &#196;nderung im Sprachgebrauch hat sich schon in dem anschlie&#223;enden Aufsatz, in ZfJ 1999 (7/8) S. 293, durchgesetzt, einem vom AGJ- Fachausschu&#223; &#8220;Rechts- und Organisationsfragen in der Jugendhilfe&#8221; herausgegebenen Merkblatt zur Kindschaftsrechtreform. Es hei&#223;t jetzt z. B. <b><i>,,Informationen f&#252;r Eltern, die nicht miteinander verheiratet sind&#8221;</i></b>, statt wie fr&#252;her<i>,,Informationen f&#252;r M&#252;tter und V&#228;ter nichtehelicher Kinder&#8221;</i>.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><a name="Anders"></a>Anders als Mutterschaft ist Vaterschaft in unvergleichlich st&#228;rkerem Ausma&#223;e durch die Gesellschaft definiert, wie z.B. <a href="http://www.beideeltern.de/rolle.htm#David">David Blankenhorn (1995)</a> sehr ausf&#252;hrlich darlegt, aber vielen von uns ,,neuen V&#228;tern&#8221; schon ganz einfach aus dem Vergleich mit der Generation unserer eigenen Eltern bewusst ist. W&#228;hrend es fr&#252;her nicht einmal erlaubt war, ist es heute wohl weitgehend selbstverst&#228;ndlich, dass V&#228;ter an der Geburt ihres Kindes direkt teilnehmen. Aber auch die Teilnahme an den Geburtsvorbereitungen und danach an der Pflege des Babys ist schon weit selbstverst&#228;ndlicher geworden. Dass auch die Wechselwirkung mit dem Vater schon in einer sehr fr&#252;hen Phase &#228;u&#223;erst wichtig und entscheidend f&#252;r die sp&#228;tere Entwicklung des Kindes ist, dar&#252;ber sind sich Fachleute aus Kinder- und Jugendpsychologie/psychiatrie heute weitgehendst einig. Fr&#252;here &#8220;attachment&#8221; (Bindungs-) theorien, die von einer deutlichen Abstufung (Hierachie) in den Bezugspersonen des Kindes ausgehen  (Bowlby, 1969), werden durch umfangreichere, neuere empirische Untersuchungen nicht best&#228;tigt (<a href="http://www.beideeltern.de/rolle.htm#Michael E.">Lamb, 1997</a>). Wohl aber sind diese Bindungen wichtigen Ver&#228;nderungen unterworfen, wie sie auch z.B. <a href="http://www.beideeltern.de/rolle.htm#Helmuth">Helmuth Figdor (1997</a>, Teil 2) im Zusammenhang mit Trennung/Scheidung aus psychoanalytischer Sicht beschreibt. Sie erfolgt in den sehr fr&#252;hen Lebensmonaten und Jahren, als Individuationsprozess von der &#8220;Mutter-Kind-Symbiose&#8221; zur ,,Objektkonstanz&#8221; und Ausbildung einer <b>Dreiecksbeziehung </b>(Triangulierung) Kind-Mutter-Vater, vgl. dazu auch <a href="http://www.beideeltern.de/rolle.htm#Christiane">Christiane Olivier (1997)</a>, ebenfalls aus psychoanalytischer Sicht, auch zur Geschlechtsabh&#228;ngigkeit dieser Beziehung (&#214;dipuskomplex). Wie wichtig diese Beziehung auch in sp&#228;teren Jahren ist, wissen alle, die das Gl&#252;ck hatten in einer intakten Familie aufzuwachsen, mit einer gleichwertigen Beziehung zu Mutter und Vater.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Diese zur Verselbst&#228;ndigung (Abl&#246;sung von der Mutter, und dann den Eltern), aber auch zur &#8220;Ableitung&#8221; von Konflikten so wichtige Dreierbeziehung wird durch eine Trennung/Scheidung in jedem Fall ganz erheblich gest&#246;rt, wenn nicht alles unternommen wird, um dem Kind m&#246;glichst konfliktfreie und h&#228;ufige Kontakte zu beiden Eltern zu erm&#246;glichen. Diese Dreierbeziehung ist nicht selten auch schon in einer fr&#252;hkindlichen Phase, vor der Trennung, gest&#246;rt, z.B. durch Fehlverhalten eines Elternteils oder elterliche Konflikte, mit erheblichen Auswirkungen auf die psychische Entwicklung des Kindes, auch nach einer Trennung der Eltern, wie sich herausstellte (<a href="http://www.beideeltern.de/rolle.htm#Helmuth">Figdor, 1997</a>, Teil 3). Das hei&#223;t auch, dass die Aufrechterhaltung guter Kontakte des Kindes zu <span style="text-decoration: underline;">beiden</span> Elternteilen schon beim Kleinkind wichtig ist, wobei empfohlen wird, Kontakte zum &#8220;Besuchselternteil&#8221; zun&#228;chst k&#252;rzer, daf&#252;r aber h&#228;ufiger zu gestalten. Es bedeutet auch, dass das Verhalten von Kindern bei einer konfliktreichen Trennung/Scheidung erheblich von deren Entwicklungsstufe abh&#228;ngt (<a href="http://www.beideeltern.de/rolle.htm#Janet">Johnston und Roseby, 1997</a>). Ein &#8220;ideales&#8221; Alter der Kinder f&#252;r eine Trennung der Eltern gibt es nach <a href="http://www.beideeltern.de/rolle.htm#Helmuth">Figdor (1997)</a> nicht.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Aus diesen entwicklungspsychologischen Erkenntnissen erkl&#228;rt sich auch unsere Vereinsarbeit (und Vereinslogo). <b>Kinder brauchen <span style="text-decoration: underline;">beide</span>Eltern. </b>In der Gesellschaft und damit auch in der Rechtsprechung hat sich das unserer Meinung nach noch nicht gen&#252;gend durchgesetzt, obwohl ein bedeutender Wandel eingetreten ist, und das nicht nur seit den Urzeiten als der Mann allein auf die Jagd ging, K&#228;mpfe und Kriege austrug, und die Frau sich um die Feuerst&#228;tte und die Kinder k&#252;mmerte. Noch immer gibt es Unterschiede in der Rolle von Frauen und M&#228;nnern, die nicht allein biologisch bedingt und damit weitgehend unver&#228;nderlich sind (vgl. auch <a href="http://www.beideeltern.de/rolle.htm#Warren">Farrell, 1997</a>). Selbst heute m&#252;&#223;te man sich meiner Meinung nach aber schon eher &#228;rgerlich fragen ,,Warum eigentlich nicht?&#8221;, wenn z.B. mit Erstaunen &#252;ber Frauen berichtet wird, die wichtige F&#252;hrungspositionen in der Industrie, Wissenschaft, Politik, oder wie j&#252;ngst als Kommandeurin von Space Shuttle einnehmen. Dass es im beruflichen Alltag und in der Rolle bei der Kindererziehung noch erhebliche Unterschiede gibt, ist unbestritten. Pauschale Argumente aus dem Geschlechterkampf, von einer &#8220;patriarchalischen Gesellschaft&#8221; und Machtstreben etc., helfen da aber nicht weiter. Konkret hilft z.B., wenn sich weiter durchsetzt, dass ausreichend Kindertagest&#228;tten in der N&#228;he des Arbeitsplatzes von Mutter oder Vater, oder bei einem gr&#246;&#223;eren Komplex auch innerhalb desselben vorhanden sind. Flexiblere Arbeitszeiten, z.B. auch durch Telearbeit, helfen ebenfalls. Es ist auch noch gar nicht so lange her, dass auch (ehelichen) V&#228;tern ein &#8220;Mutterschaftsurlaub&#8221; zugebilligt wird. Dass er noch immer verh&#228;ltnism&#228;ssig wenig in Anspruch genommen wird, hat aber mannigfache Gr&#252;nde, darunter mangelnde Flexibilit&#228;t und nicht zuletzt auch finanzielle, wenn der Vater, wie h&#228;ufig, aufgrund eines h&#246;heren Lebensalters, einer l&#228;ngeren Berufst&#228;tigkeit und einer umfangreicheren Ausbildung der Hauptversorger ist.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Auch in der Rechtsprechung hat sich ein erheblicher Wandel vollzogen, obwohl unser Meinung nach noch nicht ausreichend. Das Kindschaftsrecht hat zwar schon l&#228;ngst den Weg vom Vorrang der &#8220;v&#228;terlichen Gewalt&#8221;, der sp&#228;teren M&#252;tterbezogenheit, ,,(Klein)kind geh&#246;rt zur Mutter&#8221;, bis zur formalen Gleichstellung beider Elternteile durchlaufen, vgl. dazu u.a. unsere im <a href="http://www.beideeltern.de/kaleidos.htm">Kaleidoskop</a> zusammengestellten Kommentare und Aufs&#228;tze, z.B. zur <a href="http://www.beideeltern.de/sorgh2.htm">elterlichen Sorge </a>und zum <a href="http://www.beideeltern.de/sorgh1.htm">Umgang</a> aus 1907. Vom hervorragenden Aufsatz zur Anh&#246;rung des Familienanwalts <a href="http://www.beideeltern.de/confam.htm">Henry</a> im U.S. Congress haben wir nun auch eine deutsche &#220;bersetzung, die wir geeignet verf&#252;gbar machen wollen (sobald copyright und andere Fragen gekl&#228;rt sind). Aber noch immer wird V&#228;tern h&#228;ufig nicht zugetraut, dass sie auch ein Kleinkind aufziehen k&#246;nnen (In Kanada gibt es eine Gruppe <a href="http://www.fact.on.ca/facthomepage/fact_notice.htm">F.A.C.T</a>.,<b><i>,,Fathers are capable too&#8221;</i></b>), oder es wird ihnen zumindest das ber&#252;hmt-ber&#252;chtigte<b>Kontinuit&#228;tsprinzip</b> zum Verh&#228;ngnis, selbst wenn man nicht wie die amerikanische Rechtsprofessorin, Carol Bruch, &#8220;geschlechtsneutral&#8221; davon ausgeht, dass zur Bestimmung der Hauptbezugsperson auch z&#228;hlt, wer mehr Zeit auf Bruststillen verwendet hat (ein immer noch unver&#228;nderter biologischer Unterschied!).</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Obwohl sich ein Wandel zur (Beibehaltung der) gemeinsamen elterlichen Sorge und Verantwortung (Pflichten und Rechte) vollzieht, die unser Verein schon lange vor der Kindschaftsrechtsreform<a href="http://www.beideeltern.de/link4.htm"> bef&#252;rwortet</a> hat, bestehen noch ganz erhebliche Unterschiede in der Zuteilung des Sorgerechts und sicher in einem noch deutlicherem Ausma&#223; bei der Bestimmung des Aufenthaltsortes der Kinder. Allein aufgrund der Prozents&#228;tze (vgl. die <a href="http://www.beideeltern.de/vfk197.htm">Statistik aus 1995</a>) ist eine gewisse &#8220;V&#228;terlastigkeit&#8221; bei den von uns dargestellten Problemen, z.B. beim Umgang, nicht zu vermeiden. Wenn in 80-90 % der F&#228;lle die Mutter das alleinige Sorgerecht hat, oder zumindest der Wohnelternteil bleibt, dann wird auch der Anteil der M&#252;tter an F&#228;llen einer Umgangsbehinderung, oder Eltern-Kind-Entfremdung (<a href="http://www.beideeltern.de/pasind.htm">PAS</a>) aufgrund der &#8220;Machtverh&#228;ltnisse&#8221; etwa beim gleichen Prozentsatz liegen. Geschlechtsspezifische Unterschiede, die z.T. in der Literatur diskutiert wurden, erscheinen angesichts dieser Zahlen wirklich sekund&#228;r. Es ist erstaunlich, dass sich diese einfache Arithmetik unseres Wissens nach dagegen nicht in der Literatur findet, und selbst in einigen direkten Gespr&#228;chen mit Autoren und Autorinnen diesen nicht sofort in Auge sprangen. <a href="http://www.beideeltern.de/rolle.htm#R.A.">Gardner </a> z.B. f&#252;hlte sich noch 1998 durch Umfragen bei Fachkollegen in seiner Auffassung best&#228;tigt, dass &#252;berwiegend M&#252;tter zur Entfremdung der Kinder beitragen, behauptet jetzt aber (<a href="http://www.beideeltern.de/rolle.htm#Gardner">Juni1999</a>), aufgrund ebensolcher Umfragen, dass dies V&#228;ter und M&#252;tter etwa gleich h&#228;ufig verursachen. Er f&#252;hrt dies neben der Tatsache, dass mehr V&#228;ter sich weiterhin eines Umgangs mit ihren Kindern erfreuen k&#246;nnen und der zunehmenden Popularit&#228;t gemeinsamer Elternschaft, auch nach einer Trennung, sehr &#8220;bescheiden&#8221; auch darauf zur&#252;ck, dass nun mehr V&#228;ter &#252;ber PAS Bescheid wissen (aus seinem Buch!) und sich entschlossen, die von ihm beschriebenen psychologischen &#8220;Waffen&#8221; ebenfalls einzusetzen, insbesondere Geld und andere Machtfaktoren. Die &#252;belste dieser &#8220;Waffen&#8221;, Anschuldigungen von sexuellem Kindesmissbrauch, wird aber unbestritten noch immer fast ausschlie&#223;lich gegen V&#228;ter (aber auch gegen neue Partner der Mutter) eingesetzt (vgl. unsere Kommentare zur <a href="http://www.beideeltern.de/glaubh.htm">BGH Entscheidung vom 30.7.1999</a> ). Allerdings entspricht dieser Anteil in etwa auch dem bei realen Vorf&#228;llen, zumindest dann, wenn sie mit Gewalt verbunden sind. Beim Einsatz einer weiteren &#8220;Waffe&#8221;, Anschuldigungen von h&#228;uslicher Gewalt, ist das Bild auch bei realen Vorf&#228;llen wesentlich differenzierter. Frauen ben&#252;tzen z.B. h&#228;ufiger Gegenst&#228;nde bei der Aus&#252;bung von h&#228;uslicher Gewalt, etc. Beide Themen sind aber so stark mit Emotionen und Ideologie befrachtet, dass man sich sehr leicht auf das &#8220;Glatteis&#8221; begibt, wenn man (am besten aber frau) sie nicht ausf&#252;hrlich und sehr sorgf&#228;ltig, auf umfangreichen Datenmaterial basierend, diskutiert. Heftigen Angriffen kann man (frau) sich trotzdem sicher sein, wie die Erfahrung hinl&#228;nglich zeigt..</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Wir haben in unseren Seiten, um unseren Standpunkt zu verdeutlichen, &#246;fter F&#228;lle herausgegriffen, in denen der Vater der &#8220;Angreifer&#8221; im &#8220;Familienkrieg&#8221; ist. Dass der &#8220;Zielelternteil&#8221; aber stets auch sein Verhalten und seinen Anteil an diesem &#8220;Krieg&#8221;, z.B. bei <a href="http://www.beideeltern.de/pastex.htm">PAS</a>, kritisch pr&#252;fen sollte, sollte selbstverst&#228;ndlich sein &#8220;Gegenseitigkeit&#8221; ist da auch nicht allzu selten, auch weil die &#8220;Kriegsparteien&#8221; zwei v&#246;llig getrennte &#8220;Realit&#228;ten&#8221; aufbauen k&#246;nnen (z. B. <a href="http://www.beideeltern.de/jptzfj.htm">Jopt, 1998</a>).</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Selbst wenn es weit weniger &#8220;hei&#223;&#8221; hergeht, gibt es reichlich Probleme f&#252;r Trennungs-/Scheidungskinder, auch mit ihren Eltern. Die Verteilung der elterlichen Sorge spielt auch da eine wichtige Rolle. Das ist ein Pl&#228;doyer f&#252;r gemeinsame Elternverantwortung. Figdor (<a href="http://www.beideeltern.de/rolle.htm#Helmuth">1997</a>, 1998) tr&#228;gt in seiner Darlegung dieser Thematik der zahlenm&#228;&#223;igen Realit&#228;t auch dadurch Rechnung, dass er sprachlich vereinfachend vom Wohnelternteil meist als &#8220;Mutter&#8221; spricht, und vom &#8220;Besuchselternteil&#8221; als &#8220;Vater&#8221;, obwohl nat&#252;rlich auch die umgekehrte Situation auftreten kann, ja sogar der biologische Vater, oder selbst eine dritte Person weitgehend zur &#8221;psychologischen&#8221; Mutter werden k&#246;nne. Die Rolle von V&#228;tern ist in jedem Fall weit st&#228;rker durch Einstellungen gepr&#228;gt, wie wir schon erw&#228;hnten. Deshalb verdient sie auch in der Gesellschaft (und bei VfK) einer besonderen Beachtung, vgl. z.B. unsere fr&#252;he <a href="http://www.beideeltern.de/link1.htm">Grundsatzerkl&#228;rung</a> und unsere verschiedenen Berichte zur <a href="http://www.beideeltern.de/matbrnk.htm">V&#228;terbewegung</a>(besonders in den <a href="http://www.beideeltern.de/father.htm">USA,</a> auch in der <a href="http://www.beideeltern.de/fedvis.htm">Politik</a> und der <a href="http://www.beideeltern.de/apcoll.htm">Presse</a>) .</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><b>Literatur:</b></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><a name="David"></a>David Blankenhorn, <b><i>Fatherless America. Confronting</i></b><i> Our Most Urgent Social Problem</i>, Harper Perennial, 1995<b>. </b>ISBN0-465-01483-6.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><a name="Warren"></a>Warren Farrel, <a href="http://www.beideeltern.de/farreliv.htm"><b><i>Mythos M&#228;nnermacht</i></b></a>, Zweitausendeins, Frankfurt am Main, 1995. ISBN 3-86150-108-2<br />
.<br />
<a name="Helmuth"></a>Helmuth Figdor, <b><i>Kinder aus geschiedenen Ehen: Zwischen Trauma und Hoffnung</i></b>. Matthias-Gr&#252;newald-Verlag, Mainz, 1997. ISBN 3-7867-1529-7.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Helmuth <a name="Figdor"></a>Figdor, <b><i>Scheidungskinder &#8211; Wege der Hilfe</i></b>, Psychosozial-Verlag, Gie&#223;en, 1998. ISBN 3-932133-09-9</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><a name="R.A."></a>R.A. Gardner<b>, </b><a href="http://www.rgardner.com/pages/32.html"><b>The Parental Alienation Syndrome</b></a><b>.</b> A Guide for Mental Health and Legal Professionals, 2nd Edition. Creative Therapeutics Inc., Creskill, New Jersey 07626-0522, USA. ISBN 0-933812-42-6 (1998).</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">R.A. <a name="Gardner"></a>Gardner, <a href="http://www.rgardner.com/refs/PAS_Addendum1.HTM">Addendum I </a>(Juni 1999) zu obigem Buch, 1999.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><a name="Janet"></a>Janet Johnston and Vivienne Roseby, <a href="http://www.beideeltern.de/johnros.htm"><b><i>In the Name of the Child. A Developmental Approach to Understanding and Helping Children of Conflicted and Violent Divorce</i></b></a>, The Free Press, New York, 1997. ISBN 0-684-82771-9.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><a name="Michael E."></a>Michael E. Lamb, <b><i>The Development of Father-Infant Relationships</i></b>, in <b><i>The Role of the Father in Child Development</i></b>, herausgegeben von M. E. Lamb, John Wiley and Sons, New York, 3. Auflage, 1997. ISBN 0-471-11771-4.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><a name="Ferdinand"></a>Ferdinand Kaufmann,  <b><i>,,Wann endlich verschwinden die Kindesm&#252;tter und Kindesv&#228;ter aus unserem Sprachgebrauch?&#8221;</i></b>, ZfJ 1999 (7,8), S. 292-293.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><a name="Christiane"></a>Christiane Olivier, <a href="http://www.beideeltern.de/orest.htm"><b><i>Die S&#246;hne des Orest</i></b></a>, dialog &amp; praxis, Deutscher Taschenbuchverlag, M&#252;nchen, 1997. ISBN 3-430- 17302-7.</span></p>
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		<title>Familienschicksal</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 17:25:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heribert Wendholt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein junger Mann, nennen wir ihn Robert, war nach erfolgreichem Studienabschluss der vielen ergebnislosen Bewerbungen f&#252;r sein Studienfach &#252;berdr&#252;ssig und bewarb sich als Programmierer, obwohl er nur rudiment&#228;re Grundkenntnisse in der Beschickung eines Gro&#223;computers mit Lochkarten besa&#223;. Er wurde angestellt f&#252;r etwa 12 DM (es war das Jahr 1982) die Stunde. Das Programmieren brachten er [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5962" class="wp-caption aligncenter" style="width: 153px"><a href="http://www.blog.datenwachschutz.de/wp-content/uploads/2013/04/ex-frau2013.jpg"><img class="size-full wp-image-5962" alt="Mutter des Jahres 1987 bis 1990" src="http://www.blog.datenwachschutz.de/wp-content/uploads/2013/04/ex-frau2013.jpg" width="143" height="205" /></a><p class="wp-caption-text">Mutter des Jahres 1987 bis 1990</p></div>
<p>Ein junger Mann, nennen wir ihn Robert, war nach erfolgreichem Studienabschluss der vielen ergebnislosen Bewerbungen f&#252;r sein Studienfach &#252;berdr&#252;ssig und bewarb sich als Programmierer, obwohl er nur rudiment&#228;re Grundkenntnisse in der Beschickung eines Gro&#223;computers mit Lochkarten besa&#223;. Er wurde angestellt f&#252;r etwa 12 DM (es war das Jahr 1982) die Stunde. Das Programmieren brachten er und die anderen Programmierer der Firma sich gegenseitig bei. Er lernte so gut, dass er einem Auftraggeber ins Auge fiel, der ihn abwarb.</p>
<p>Robert mu&#223;te sich als selbst&#228;ndig anmelden, obwohl er keine Ahnung von Risiken &amp; Chancen der Selbst&#228;ndigkeit hatte und wurde mit einem anderen Programmierer zu einem Team zusammengeschwei&#223;t.</p>
<p>Die beiden programmierten und entwickelten mit etwa bis zu 16 anderen von Ihnen angestellten Programmierern ausschlie&#223;lich ein Programm: das Rechtsanwaltspaket &#8220;DiLEX&#8221;.</p>
<p>Der Programmierer fand seinen Ehepartner und nach und nach erblickten 3 S&#246;hne das Licht der Welt. Diese wuchsen im beh&#252;teten Familenverband auf. Robert kaufte von seinen R&#252;cklagen und auf Kredit ein gro&#223;es Haus und renovierte dieses zusammen mit seiner Frau.</p>
<p>Dann setzten Entwicklungen ein, die die weiteren Lebenswege entscheidend beeinflu&#223;ten:</p>
<p>1. Der Auftraggeber weigerte sich hartn&#228;ckig, vertragliche Vereinbarungen hinsichtlich der gemeinsamen weiteren Zusammenarbeit zu entwickeln und ri&#223; im Hinblick auf die &#220;bernahme durch seinen eigenen Sohn das gesamte Projekt wieder an sich, indem er allen Programmierern ein &#220;bernahmeangebot machte. Urheberrechte wurden mit Hinblick auf Fehler im Programm nicht zugestanden, der Sourcecode wurde von den abgeworbenen Pr4ogrammierern unzul&#228;ssigerweise kopiert und als Mitgift an den Auftraggeber &#252;bergeben.</p>
<p>2. Die Ehefrau von Robert wollte mit Macht wieder in ihren angestammten Beruf zur&#252;ck und organisierte im Hinblick darauf alle Angelegenheiten der Kinder hinsichtlich Schule und Freizeit. Robert wurde Fremder im eigenen Haus. Sie verk&#252;ndigte ihm, sie sei wieder schwanger, entzog sich allerdings der Entscheidung, das Angebot des Auftraggebers mit zu tragen, was einen Umzug bedeutet h&#228;tte. Kurz darauf beantragte sie die Scheidung und verlangte die alleinige Sorge f&#252;r die Kinder mit Hinweis darauf, sie und die Kinder seien von Robert geschlagen worden. Das Gericht reagierte wunschgem&#228;&#223;. Robert wurde ausgestossen. Seine Frau erreichte sogar in weiteren Prozessen, dass das gemeinsame Haus &#8211; von der Ehefrau mit einem Gewinn von 200.000 DM verkauft &#8211; trotz eines gegenteilig lautenden Ehevertrags &#8211; bei der Ehefrau verblieb. Robert war arbeits-, mittel- und wohnungslos.</p>
<p>Lange Jahre vergingen ohne jeglichen Kontakt. Nach etwa 6 Jahren wurde der Widerstand der Mutter gegen ein Treffen der S&#246;hne mit Robert aufgegeben und es fand ein sehr distanziertes Treffen in den R&#228;umen einer Diakonie unter Aufsicht eines dortigen Mitarbeiters statt. Robert zahlte Unterhalt und hoffte, sein gutes Verh&#228;ltnis zu seinen S&#246;hnen wieder herstellen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Die Ex-Ehefrau samt ihrer Gift und Galle-speienden Anw&#228;ltin hintertrieb das jedoch, indem sie den S&#246;hnen eine Realit&#228;t vorlogen, die Robert zum Ausl&#246;ser aller ihrer Probleme hochstilisieren. Die S&#246;hne melden sich nur, wenn sie nach Geld fragen, geben von sich aus keine normalen Informationen zum Stand ihrer Lebenssituation und kommen zudem stets mit Vorw&#252;rfen &#252;ber die &#8211; Ihnen nur durch die Erz&#228;hlungen der Mutter zug&#228;ngliche &#8211; Vergangenheit.</p>
<p>Robert ist ratlos. Wer wei&#223; Rat?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Steueridentifikationsnummer verloren &#8211; kein Problem</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 09:16:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heribert Wendholt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die zentrale Steueridentifikationsnummer, die ein Leben G&#252;ltigkeit hat, wird bei vielen amtlichen Vorg&#228;ngen ben&#246;tigt. Was ist, wenn ich sie verloren, verlegt oder noch gar nicht erhalten habe? Ich rufe die Seite zur Anforderung der StiD an und f&#252;lle dort das entsprechende Formular aus. Ich erhalte dann nach einiger Zeit die Nummer per Post zugesandt. &#160;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die zentrale Steueridentifikationsnummer, die ein Leben G&#252;ltigkeit hat, wird bei vielen amtlichen Vorg&#228;ngen ben&#246;tigt. Was ist, wenn ich sie verloren, verlegt oder noch gar nicht erhalten habe?</p>
<p>Ich rufe die <a title="Steuer-ID anfordern" href="https://www.bzst.de/DE/Steuern_National/Steueridentifikationsnummer/ID_Eingabeformular/ID_Node.html">Seite zur Anforderung der StiD</a> an und f&#252;lle dort das entsprechende Formular aus. Ich erhalte dann nach einiger Zeit die Nummer per Post zugesandt.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Abschaffung des Menschen: Genderismus</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Apr 2013 12:47:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heribert Wendholt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Bitte ruft den ua Link auf und w&#228;hlt am unteren Seitenende den Begriff &#8220;Genderismus&#8221; an. Sehr aufschlussreicher Vortrag von Frau Th&#252;rkauf &#252;ber die nahe Zukunft des Menschen und seiner Bestimmung. http://anti-zensur.info/index.php?page=azk8#]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bitte ruft den ua Link auf und w&#228;hlt am unteren Seitenende den Begriff &#8220;Genderismus&#8221; an. Sehr aufschlussreicher Vortrag von Frau Th&#252;rkauf &#252;ber die nahe Zukunft des Menschen und seiner Bestimmung.</p>
<p><a href="http://anti-zensur.info/index.php?page=azk8#">http://anti-zensur.info/index.php?page=azk8#</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gleichberechtigung &amp; Diskriminierung von M&#252;ttern/V&#228;tern (von Monika Ebeling)</title>
		<link>http://www.blog.datenwachschutz.de/2013/03/gleichberechtigung-diskriminierung-von-mutternvatern-von-monika-ebeling/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 11:06:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heribert Wendholt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[  Gleichberechtigung und Diskriminierung bei M&#252;ttern und V&#228;tern Monika Ebeling Uni Mainz Januar 2013 Sehr geehrte Damen und Herren, herzlichen Dank f&#252;r die freundliche Einladung bei Ihnen sprechen zu d&#252;rfen In vielen Berufsjahren war ich in sozialen Arbeitsfeldern t&#228;tig, in denen ich sehr viel mit Frauen und h&#228;ufig auch mit Kindern zu tun hatte und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://geschlechterdemokratie.files.wordpress.com/2013/01/gleichberechtigung-und-diskriminierung-bei-mc3bcttern-und-vc3a4tern.pdf"> </a></p>
<p>Gleichberechtigung und Diskriminierung bei M&#252;ttern und V&#228;tern<br />
Monika Ebeling<br />
Uni Mainz Januar 2013<br />
Sehr geehrte Damen und Herren,<br />
herzlichen Dank f&#252;r die freundliche Einladung bei Ihnen sprechen zu d&#252;rfen<br />
In vielen Berufsjahren war ich in sozialen Arbeitsfeldern t&#228;tig, in denen ich sehr viel<br />
mit Frauen und h&#228;ufig auch mit Kindern zu tun hatte und weit weniger mit M&#228;nnern.<br />
Immer wieder haben mir Frauen von ihren Problemen mit dem m&#228;nnlichen<br />
Geschlecht berichtet. Man konnte da wirklich den Eindruck bekommen M&#228;nner seien<br />
an vielem Schuld was Frauen erlebten. Ich finde eine solche Schuldzuweisung greift<br />
zu kurz.<br />
Zunehmend empfand ich es auch als problematisch, wenn immer nur eine Seite<br />
ausgiebig ihr Anliegen darlegen kann und man in der Beratung daraufhin nach<br />
L&#246;sungen sucht. Nach meiner Weiterbildung zur systemischen Familientherapeutin<br />
kam f&#252;r mich eine solch einseitige und parteiliche Sozialarbeit und Beratungst&#228;tigkeit<br />
nicht mehr in Frage.<br />
Nach einer intensiven Phase der Auseinandersetzung mit Frauenthemen schien es<br />
mir zudem an der Zeit mich mit M&#228;nnerthemen &#8211; und das m&#246;glichst &#228;hnlich intensiv -<br />
auseinanderzusetzen. Das war nicht immer einfach, weil ich dabei auch Dinge erfuhr,<br />
die mein eigenes Weltbild ersch&#252;tterten und mir psychisch einiges abverlangten. Ich<br />
finde es sehr bereichernd Veranstaltungen und Fachtagungen zu besuchen, die sich<br />
mit der Thematik M&#228;nner, V&#228;ter und Jungen befassen und B&#252;cher zu lesen, in denen<br />
M&#228;nner sich zu ihren Anliegen &#228;u&#223;erten. Als Gleichstellungsbeauftragte wollte ich die<br />
Chance aufgreifen mich ehrlich und vorbehaltlos mit Frauen- und M&#228;nnerpolitik<br />
auseinanderzusetzen. Das sorgte bei einigen M&#228;nnern f&#252;r Aufmerksamkeit und sie<br />
waren bereit mit aus ihrem Leben zu berichten.<br />
Da kamen Lebenserfahrungen von M&#228;nnern zu Tage, die mich betroffen machten.<br />
Deshalb haben mein Mann und ich einen M&#228;nnernotruf gegr&#252;ndet. Hier rufen<br />
M&#228;nner an, die f&#252;r ihre Anliegen keine geeignete Anlaufstelle vor Ort finden.<br />
Nat&#252;rlich habe ich &#252;ber viele Jahre Veranstaltungen besucht und Literatur gelesen,<br />
die sich mit Frauen, M&#252;ttern und M&#228;dchen befassen. Ich gebe zu, lange Zeit eher<br />
einseitig parteilich f&#252;r Frauen gedacht und gehandelt zu haben. In meiner<br />
Beratungst&#228;tigkeit haben Frauen mir oftmals weinend von ihren Lebenserfahrungen<br />
und ihrem Verh&#228;ltnis zu M&#228;nnern berichtet. Das ging nicht spurlos an mir vorbei. Die<br />
Tr&#228;nen der M&#228;nner, die ich in manchen Beratungsgespr&#228;chen gesehen habe, gehen<br />
aber auch nicht spurlos an mir vorbei. M&#228;nner und V&#228;ter k&#246;nnen unter dem<br />
Verhalten von Frauen leiden und zunehmend sind sie bereit dar&#252;ber auch zu sprechen. M&#228;nner die Gef&#252;hle zeigen und ihr pers&#246;nliches Leid nicht mehr<br />
hinunterschlucken wollen, sind wichtige Informanten und Multiplikatoren f&#252;r jene, die<br />
&#196;hnliches erleben. Ich bin um jeden Mann froh, der sich in dieser Hinsicht auch<br />
&#246;ffentlich &#228;u&#223;ert.<br />
Ich frage mich, wie es um das Verh&#228;ltnis der Geschlechter wohl stehen mag? Oft<br />
h&#246;re ich gegenseitiges Anklagen wenn Frauen und M&#228;nner &#252;bereinander reden. Wie<br />
kommen wir im Einzelfall, aber auch im Gro&#223;en, aus dieser manifestierten<br />
Vorwurfshaltung heraus? Ein Krieg der Geschlechter ist nicht f&#246;rderlich. Wenn Mann<br />
und Frau ihre Rolle als Vater oder Mutter aus&#252;ben m&#246;chten, ist er auch noch<br />
sch&#228;dlich f&#252;rs Kind. F&#252;r mich stellt es eine pers&#246;nliche und berufliche Bereicherung<br />
dar, heute umf&#228;ngliche Informationen aus beiden Richtungen zu haben und ich<br />
versuche, beide Seiten zusammen zu bringen.<br />
Jedes Beratungsgespr&#228;ch, welches ich heute mit M&#228;nnern f&#252;hre, &#246;ffnet mir den Blick<br />
f&#252;r ihre Anliegen und Sichtweisen und hilft mir einen Ausgleich zu den vielen<br />
Beratungsgespr&#228;chen mit Frauen herzustellen, die ich in meinem Leben gef&#252;hrt<br />
habe. Es erscheint mir &#252;beraus ratsam immer mindestens beide Seiten, in unserem<br />
Fall also V&#228;ter und M&#252;tter, zu Wort kommen zu lassen, um eine Idee &#252;ber die<br />
Gesamtthematik erhalten zu k&#246;nnen.<br />
Wenn Eltern in der Kita die ich leite einen Betreuungsplatz f&#252;r ihr Kind suchen, dann<br />
kommen zunehmend beide Elternteile, um sich einen Eindruck zu verschaffen. Die<br />
Eingew&#246;hnung des Kindes in die Krippengruppe &#252;bernimmt heute auch nicht<br />
automatisch die Mutter. Da ist eine gute Entwicklung eingetreten, denn alles deutet<br />
darauf hin, dass V&#228;ter neben der beruflichen auch zunehmend ihre famili&#228;re<br />
Verantwortung &#252;bernehmen m&#246;chten.<br />
Wenn ich &#252;ber M&#252;tter und V&#228;ter spreche, dann m&#246;chte ich am liebsten auch etwas<br />
&#252;ber Kinder sagen. Das ist heute aber leider nicht das Thema. Dennoch bitte ich Sie<br />
Ihre Aufmerksamkeit deutlich st&#228;rker auf die schw&#228;chsten Glieder unserer<br />
Gesellschaft zu lenken. Aufgrund meiner Berufs- und Lebenserfahrung mache ich mir<br />
gro&#223;e Sorgen um unsere Kinder. Es gibt viele Hinweise darauf, dass es vielen<br />
unserer Kinder psychisch nicht gut geht und sich dies auch physisch manifestiert.<br />
Eltern brauchen um der Kinder willen Hilfe und Unterst&#252;tzung. Starke Eltern – starke<br />
Kinder, das ist f&#252;r mich nicht nur eine Phrase, weshalb ich seit Jahren Mitglied im<br />
Deutschen Kinderschutzbund bin.<br />
In einer Veranstaltung von und mit Gleichstellungsbeauftragten sagte eine Rednerin<br />
einmal, dass bei Trennung und Scheidung der Geschlechterkrieg toben w&#252;rde. Auch<br />
das gab mir zu denken. Ein Krieg auf Kosten der Kinder kommt f&#252;r mich nicht in<br />
Frage.<br />
Wenn wir Vater oder Mutter sind, dann wollen wir in der Regel ´das Beste´ f&#252;r unser<br />
gemeinsames Kind. Es ist nicht immer einfach herauszufinden, was das Beste ist<br />
oder sein k&#246;nnte. Oft plagt Eltern auch ein schlechtes Gewissen. In der<br />
Elternberatung erlebe ich, wie stark Eltern heute unter Druck geraten sind, weil es ihnen schwer f&#228;llt Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Ich halte den<br />
fl&#228;chendeckenden Ausbau von Kindertagesst&#228;tten nicht f&#252;r die einzige, sondern f&#252;r<br />
eine von vielen M&#246;glichkeiten, Familienleben und pers&#246;nliche W&#252;nsche unter einen<br />
Hut zu bringen. Ich beobachte einige Entwicklungen die Auswirkungen auf Kinder<br />
haben mit Sorge, weil eine bestimmte Form von Kinderkultur zu Grunde geht und<br />
Kindheit sch&#228;digen k&#246;nnte.<br />
Ich las vor einigen Monaten, die Begriffe ´Vater und Mutter´ seien rollenstereotyp und<br />
m&#252;ssten abgeschafft werden. Das w&#252;rde ich schade finden, weil beide Begriffe doch<br />
Kulturgut sind. Man soll und kann manchen Wandel nicht aufhalten, aber ich bleibe<br />
aufmerksam und m&#246;chte mich in Bezug auf Kinder &#228;u&#223;ern, weil es ja auch um meine<br />
Kinder und Enkelkinder geht.<br />
V&#228;ter und V&#228;terforschung bleiben trotz einigem Palaver meines Erachtens immer<br />
noch gesellschaftliche und wissenschaftliche Randerscheinungen. Beides verblasst<br />
und wirkt hinter dem jahrzehntelangen Engagement f&#252;r Frauen und M&#252;tter fade.<br />
Familienpolitik ist oft und weitgehend Frauenpolitik. Das weibliche Geschlecht steht<br />
im Vordergrund, f&#252;r die Anliegen von Frauen sind wir sensibilisiert und &#252;ber Frauen<br />
sprechen wir so gern. Wir m&#252;ssen aber daran arbeiten &#252;ber beide Geschlechter zu<br />
sprechen. Wir m&#252;ssen immer wieder neu nachdenken, wie wir miteinander leben<br />
wollen, auch jenseits der &#252;blichen Geschlechtszuschreibungen.<br />
Es ist ja leider keine Gleichberechtigung von Mann und Frau, von Vater und Mutter,<br />
wenn die W&#252;nsche des werdenden Vaters so oft ohne Ber&#252;cksichtigung bleiben,<br />
w&#228;hrend die Mutter ihre Interessen dem Vater gegen&#252;ber anscheinend leicht<br />
durchsetzen kann.<br />
Ein junger Maler erz&#228;hlt mir, dass seine Partnerin das ungeborene Kind erst nicht<br />
wollte, dann aber doch bekam. Als es wenige Monate alt war trennte sich das Paar<br />
und die Mutter zog mehrere hundert Kilometer weit weg in die N&#228;he ihrer Eltern. Es<br />
war dem dann arbeitslosen jungen Mann kaum m&#246;glich sein Kind zu sehen, weil er<br />
sich die Fahrtkosten finanziell nicht leisten konnte. Einige Male stand er nach<br />
zweist&#252;ndiger Autofahrt auch noch erfolglos vor verschlossenen T&#252;ren, obwohl ein<br />
Besuchstermin zuvor telefonisch vereinbart und sogar &#252;ber das Jugendamt<br />
besprochen war. Seine Tr&#228;nen hat er dann mit lauter Musik erstickt, eine Weile im<br />
Auto vor der T&#252;r gesessen. Seine Hoffnung, die im Hause wohnenden Gro&#223;eltern<br />
w&#252;rden ein Einsehen haben, erf&#252;llte sich nicht.<br />
Ich habe oft erlebt, wie zerstritten ein Elternpaar sein kann und das tut mir im<br />
Interesse des betroffenen Kindes unendlich leid. Eine Mutter &#252;bergibt den S&#228;ugling<br />
im Kinderwagen mit einem Zettel auf der Bettdecke an den Vater und dreht sich<br />
dann wortlos um. Solches Verhalten halte ich f&#252;r keine gute L&#246;sung. Ich kann<br />
berichten, dass dieses Paar sich nach etlichen schwierigen Monaten vers&#246;hnte.<br />
Heute lebt die Familie wieder zusammen und ein weiteres Kind wurde geboren.Familien zu heilen und ihr gemeinsames Leben zu st&#228;rken, halte ich heute f&#252;r einen<br />
besseren Beratungsprozess, als an deren Aufl&#246;sung mitzuwirken. Mich hat diese<br />
Geschichte betroffen gemacht, weil ich immer wieder erlebe wie wenig Empathie<br />
Erwachsene f&#252;r kindliche Grundbed&#252;rfnisse haben. Sie merken, ich liebe Kinder und<br />
kann mich deren Charme kaum entziehen. Es liegt in meiner Pers&#246;nlichkeit mich f&#252;r<br />
Kinder einzusetzen.<br />
Woher kommt denn diese Einstellung, dass ein Kind auf seinen Vater ohne Probleme<br />
verzichten k&#246;nnte, nicht jedoch auf die Mutter? Warum fehlt so oft das Prinzip der<br />
M&#228;nnlichkeit und V&#228;terlichkeit, da wo Kinder sind? K&#246;nnen M&#228;nner ohne Scheu<br />
V&#228;terlichkeit definieren und haben sie Raum, auf ihre Weise Vaterschaft praktizieren<br />
zu k&#246;nnen?<br />
Ein anderer Vater berichtete mir, dass er die Polizei anrief, weil Frau und Kind am<br />
Abend immer noch nicht zu Hause waren. Er machte sich Sorgen um die beiden.<br />
Klar, es kriselte in der Beziehung, aber, er h&#228;tte sich nicht ausmalen k&#246;nnen, dass<br />
die Partnerin tats&#228;chlich mit dem Kind ins Frauenhaus gegangen sein k&#246;nnte. Doch<br />
so war es! Der Mann beteuerte mir gegen&#252;ber aber, keine Gewalt ausge&#252;bt zu<br />
haben.<br />
Das Ergebnis f&#252;r ihn war, dass er seinen Sohn wochenlang nicht sehen durfte. Nicht<br />
nur das. Er musste gerichtlich Umgang durchsetzen und erhielt dann nur die<br />
M&#246;glichkeit das Kind im begleiteten Umgang, also unter Aufsicht, zu treffen. Es fiel<br />
dem Vater nicht leicht, so unter den Augen einer Aufsichtsperson entspannt mit dem<br />
Kind zu spielen. Die Anzeige der Frau verlief im Sande und er wurde nicht verurteilt,<br />
aber der Makel blieb und wirkte sich ma&#223;geblich auf das gesamte<br />
Scheidungsverfahren aus.<br />
Die V&#228;ter mit denen ich spreche, haben die Hoffnung ihre Vaterschaft praktizieren zu<br />
k&#246;nnen. Sie leiden darunter, dass sie mit der Trennung von der Partnerin auch ihre<br />
Kinder weniger sehen k&#246;nnen oder sogar verloren haben. Der Umgang dieser V&#228;ter<br />
mit ihrem Kind beschr&#228;nkt sich oft auf wenige Tage oder manchmal auch nur<br />
Stunden im Monat. Weil es die Mutter so will oder es gerichtlich verordnet ist.<br />
Manchem dieser V&#228;ter bricht es das Herz und das weckt mein Mitgef&#252;hl.<br />
Einige V&#228;ter k&#246;nnen ihre Kinder w&#228;hrend eines Umganges nicht zum Arzt bringen,<br />
weil die Mutter die Krankenkassenkarte nicht herausr&#252;cken m&#246;chte. Es wird<br />
manchem Vater verwehrt an der Einschulungsfeier, der Konfirmation oder &#228;hnlichen<br />
wesentlichen Lebensereignissen des Kindes teilzunehmen. Ihnen wird manchmal<br />
sogar von der Partnerin gedroht, die Kinder gef&#228;lligst nicht mit zu den verhassten ExSchwiegereltern zu nehmen, sonst w&#252;rden die Umg&#228;nge zuk&#252;nftig ausfallen.<br />
Ich habe so viele Berichte &#252;ber M&#252;tter geh&#246;rt, die f&#252;r Kinder Nachteile generieren,<br />
um damit wom&#246;glich dem Vater schaden zu k&#246;nnen, dass mein Mitgef&#252;hl f&#252;r diese<br />
V&#228;ter und insbesondere die betroffenen Kinder sehr gewachsen ist. Das schm&#228;lert mein Mitgef&#252;hl f&#252;r M&#252;tter die so etwas erleben keinesfalls. Denn nat&#252;rlich gibt es<br />
auch Berichte &#252;ber schlimmes Verhalten von V&#228;tern unter denen M&#252;tter leiden.<br />
Erwachsene m&#252;ssen aber versuchen dieses Klima des Aufrechnens, Abrechnens<br />
und der Rechthaberei zu entsch&#228;rfen.<br />
Ich habe den Eindruck, dass ein Teil von Frauen eine gelebte und praktizierte<br />
Vaterschaft auch als St&#246;rung empfindet und mit Gegenwehr reagiert. Es kommt mir<br />
so vor, als ob ein Vater, sich erst bew&#228;hren und beweisen muss, w&#228;hrend eine<br />
Mutter qua Geschlecht und Mutterschaft einen Bonus hat. Gerade an diesem<br />
Wochenende erz&#228;hlt mir ein Vater von einer sogenannten ´Begutachtung´. Unter<br />
Aufsicht einer Gutachterin brachte er sein Kind zu Bett. Seine derzeitige<br />
Lebenspartnerin ist hochschwanger und die Hochzeit steht demn&#228;chst an. Dennoch<br />
muss er beweisen, dass er ein guter Vater sein kann. Ich finde das bemerkenswert.<br />
In einem anderen Fall handelte es sich bei der Begutachtung um einen Lehrer, der<br />
zwar im Job mit Kindern arbeiten und allein sein durfte, dem aber sein eigenes Kind<br />
verweigert wurde.<br />
Das Kind geh&#246;rt zur Mutter hie&#223; es einmal und nicht selten wird in Beh&#246;rden und<br />
&#196;mtern nach dieser Anschauung noch heute verfahren. Kinder werden selbst dann<br />
gerichtlich den M&#252;ttern zugesprochen, wenn die V&#228;ter einen stabilen und wom&#246;glich<br />
besseren Hintergrund vorzeigen k&#246;nnen, als die Mutter. Mich wundert es, dass auf<br />
die v&#228;terlichen Ressourcen oft nicht zur&#252;ckgegriffen wird.<br />
Ein Vater berichtete mir, dass ihm Jugendamt und Gericht das Kind mit der<br />
Bedingung &#252;berlassen hatten, dass er seinen Vollzeitjob aufgeben w&#252;rde. Er m&#252;sse<br />
ja schlie&#223;lich das Kleinkind tags&#252;ber betreuen, hatte man ihm vorgehalten. Der Mann<br />
hatte dann seinen unk&#252;ndbaren Job in einer Beh&#246;rde aufgegeben und h&#228;lt sich und<br />
das Kind nun seit Jahren mit mehreren Jobs &#252;ber Wasser. W&#228;re bei einer Mutter<br />
&#228;hnlich geurteilt worden? Ich glaube, w&#228;re hier eine Mutter betroffen gewesen, dann<br />
h&#228;tte das einen Sturm der Entr&#252;stung gegeben, meinen sie nicht? Warum durfte<br />
dieser Vater nicht die M&#246;glichkeit der Ganztagsbetreuung nutzen? Er erz&#228;hlte mir<br />
auch noch von der Entwicklung und den Schwierigkeiten seines Sohnes im<br />
Bildungswesen. Auf meine Frage, wem es von den beiden denn schlechter ginge,<br />
antwortete er ´mein Sohn sagt mir´. Es f&#228;llt manchen V&#228;tern nicht leicht &#252;ber die sie<br />
belastenden Dinge zu sprechen, sie brauchen jemanden, der ihre Anliegen ernst<br />
nimmt und r&#252;ckhaltlos zuh&#246;rt.<br />
Warum sollten wir denn eigentlich die m&#228;nnliche Gesellschaft &#252;berwinden wollen, wie<br />
es im SPD Parteiprogramm hei&#223;t? Insbesondere den politisch Linken scheint<br />
traditionelle M&#228;nnlichkeit ein Dorn im Auge zu sein. Vielleicht, weil diese Form von<br />
M&#228;nnlichkeit als aggressiv und zerst&#246;rerisch pathologisiert wird? Warum sollten wir<br />
M&#228;nnlichkeit in ihrer Vielfalt und F&#252;lle nicht gleichberechtigt wertsch&#228;tzen k&#246;nnen?<br />
Auch die traditionelle. Ich sehe dem Moment entgegen, wo Feuerwehrleute vor dem<br />
brennenden Haus erst dar&#252;ber diskutieren, wer den Mut hat in Rauch, Flammen und<br />
Hitze Menschenleben zu retten.Es gibt eine Kumulation von Risiken im Leben von Frauen und M&#228;nnern. Da fallen<br />
dann Entscheidungen, die nachhaltigen Einfluss auf den Lebensverlauf haben. Vater<br />
und Mutter zu werden ist so eine risikobehaftete Zeit. Wer bleibt nun zu Hause, um<br />
das Kind zu versorgen? Wie teilen wir die Lasten der Familienarbeit und<br />
Kindererziehung? Wie wirkt es sich aus, wenn ich Arbeitszeit reduziere, Studium<br />
unterbreche, beruflich zur&#252;cktrete. An solchen Risiken ist niemand „schuld“, sie sind<br />
strukturell, oft auch vorhersehbar. Sie k&#246;nnten ausgehandelt und auch irgendwie<br />
gemeinsam geplant und gestaltet werden.<br />
Es hat mich schon immer ge&#228;rgert, dass wir seit Jahrzehnten dar&#252;ber debakeln wie<br />
problematisch es f&#252;r Frauen ist, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Ich<br />
kenne nicht viele prominente Frauenrechtlerinnen, die sich f&#252;r M&#252;tter und<br />
Mutterschaft engagieren und ihre frauenpolitische Kraft hier einsetzen. Wir sprechen<br />
heute von einer V&#228;terbewegung, wo aber ist die M&#252;tterbewegung?<br />
Als ich eine junge Frau war, hie&#223; es raus aus der K&#252;che, weg von den Kindern. Die<br />
drei K´s (Kinder, K&#252;che, Kirche) sind uns als nicht emanzipiert verkauft worden. Die<br />
Selbstverwirklichung der Frau sollte auf dem Arbeitsplatz stattfinden und keinesfalls<br />
in der Familie. Viele Frauen haben den Frauenrechtlerinnen in ihrem Umfeld<br />
geglaubt und entsprechende Lebensentscheidungen getroffen, auch heute noch. Es<br />
soll f&#252;r uns Frauen immer nur eine L&#246;sung geben und die hei&#223;t raus aus der Enge<br />
eines angeblich patriarchalen Familienlebens. Vielleicht f&#252;hle nicht nur ich mich<br />
betrogen und kann mich des Gedankens vom Feminismus auf einen Irrweg gef&#252;hrt<br />
worden zu sein nicht entziehen.<br />
Heute bleibt die K&#252;che kalt, Familie ist da, wo alle aus einem K&#252;hlschrank essen. Es<br />
hilft niemandem, wenn wir Haus- und Familienarbeit abwerten. Diese T&#228;tigkeiten sind<br />
sinnvoll, m&#252;ssen getan werden und am besten machen die Eltern das nach Neigung<br />
und in einem m&#246;glichst fairen Aushandlungsprozess. Es hie&#223; einmal entsetzt, ´Was,<br />
du bist Nur-Hausfrau´, wenn junge Frauen das Haus h&#252;teten und keines der Kinder<br />
in den Kindergarten ging. Emanzipation und Mutterschaft das schien lange Zeit nicht<br />
die richtige Mischung zu sein.<br />
Immer wieder haben mir M&#252;tter dar&#252;ber berichtet, wie schwer es f&#252;r sie ist Familie<br />
und Beruf unter einen Hut zu bringen. Es ist auch schon seit vielen Jahren klar, dass<br />
eine Auszeit um eines Kindes willen, berufliche und finanzielle Nachteile bringt und<br />
sich auf die Rente auswirken wird. Ich lehne nicht ab, auch V&#228;tern diese Auszeit zu<br />
erm&#246;glichen, aber ich w&#252;nsche mir, dass damit m&#246;glichst wenige finanzielle und<br />
berufliche Nachteile f&#252;r diese Frauen und M&#228;nner verbunden sind.<br />
Eine Mutter sagt, wie soll ich das schaffen. Mein Arbeitgeber schickt mich in eine<br />
Bankfiliale in einer anderen Stadt. Da muss ich eine lange Fahrzeit einkalkulieren,<br />
das geben aber die Betreuungsm&#246;glichkeiten in meinem Stadtteil nicht her. Sie hat<br />
dann letztlich auf das Angebot ihres Arbeitsgebers verzichtet und versucht den<br />
Wiedereinstieg ins Berufsleben auf andere Weise hinzubekommen. Eine andere m&#246;chte gern zu Haus bleiben und das Kind &#252;ber das erste Lebensjahr hinaus<br />
betreuen. Als Paar ist man sich da einig geworden. Doch sie hat Sorgen. Die<br />
Freundinnen sind allesamt an ihren Arbeitspl&#228;tzen und deren Kinder in der Kita. Wie<br />
wird ihr Alltag mit dem Kind aussehen?<br />
Mir erz&#228;hlen Frauen oft davon, dass sie nach der Elternzeit in der Firma nicht mehr<br />
auf demselben Arbeitsplatz landen und manchmal die Arbeitsbedingungen so<br />
schlecht werden, dass es mit der Familienarbeit &#252;berhaupt nicht mehr vereinbar ist.<br />
Nicht umsonst gibt es die vielen Wiedereinstiegsprogramme f&#252;r Frauen. Aber haben<br />
die bisherigen Ma&#223;nahmen wirkliche Ver&#228;nderungen erwirkt? Wenn es f&#252;r M&#252;tter<br />
beruflich Nachteile mit sich bringt Elternzeit zu nehmen, dann wird das auch bei<br />
V&#228;tern so sein. M&#252;ssten also heute nicht auch Wiedereinstiegsprogramme f&#252;r<br />
M&#228;nner entwickelt werden? Arbeitgeber m&#252;ssten f&#252;r V&#228;teranliegen sensibilisiert<br />
werden. Und k&#246;nnten die Ausgangslagen und Rahmenbedingungen f&#252;r M&#228;nner<br />
wom&#246;glich von denen der Frauen differieren? V&#228;ter k&#246;nnen noch nicht auf erprobte<br />
Netzwerke, erfahrene Vorbilder und wohlwollende Unterst&#252;tzer zur&#252;ckgreifen. Sie<br />
befinden sich h&#228;ufig noch auf unbekanntem Terrain und in Konkurrenz.<br />
Ein Vater freut sich, dass sein Arbeitgeber Verst&#228;ndnis zeigt und er die gew&#252;nschte<br />
Elternzeit mit dem S&#228;ugling verbringen kann, allerdings zu dem Preis, dass in der<br />
Zeit Kollegen mehrbelastet sind und m&#246;glicherweise der &#196;rger auf diesen Vater<br />
vorprogrammiert ist. V&#228;ter in der Elternzeit, V&#228;ter bei der Hausarbeit, das ist heute<br />
nicht mehr exotische Ausnahme.<br />
Hinter manchen Vorstellungen &#252;ber M&#228;nner und V&#228;ter, die sich in unser Denken und<br />
Handeln geschlichen haben, k&#246;nnte sich eine verzerrte Wahrnehmung von<br />
M&#228;nnlichkeit und V&#228;terlichkeit verstecken. Das ist nicht anders bei der Vorstellung<br />
&#252;ber Frauen und M&#252;tter. Wir m&#252;ssen hier einiges an Ballast abwerfen, um wieder<br />
klar sehen zu k&#246;nnen. Auf jeden Fall haben Frauenbewegung und Feminismus<br />
gestern wie heute Auswirkungen auf das Zusammenleben der Geschlechter. Die<br />
einen meinen, wir w&#228;ren ohne Feminismus und Frauenbewegung nicht so weit, die<br />
anderen glauben er sei inzwischen zu weit gegangen. Da hat sich eine ideologische<br />
Debatte etabliert, die im Geschlechterkrieg eskaliert.<br />
Ich meine, dass ein wenig kritische Distanz hier durchaus angebracht sein k&#246;nnte.<br />
Das wir seit 1945 in Frieden leben k&#246;nnen hat meines Erachtens weit gr&#246;&#223;ere<br />
Auswirkungen auf das Leben von Frauen und M&#228;nnern, als es die Frauenbewegung<br />
oder die 68´er je haben k&#246;nnten. Mir scheint, dass auch die relativ gute<br />
wirtschaftliche Lage der vergangenen Jahrzehnte Einfluss auf die Geschlechterfrage<br />
und den Diskussionsstand hat. Es steht heute au&#223;er Frage, dass Frauen so lange<br />
wie m&#246;glich im Erwerbsleben stehen sollen und jede Auszeit nicht nur der Mutter,<br />
sondern vor allem auch dem Arbeitsmarkt schadet.<br />
Der Frauenbewegung und dem Feminismus wird aus meiner Sicht zu viel Ehre zu<br />
teil, wenn sie sich in Punkto Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau Orden an<br />
die Brust heften lassen m&#246;chte.Ich beobachte, dass Frauen in den vergangenen Jahrzehnten das Kinderkriegen in<br />
ihrem Lebenslauf immer weiter nach hinten schieben. Obwohl der Wunsch nach<br />
Familie bereits bei jungen Frauen und M&#228;nner gro&#223; ist. Junge Menschen legen Wert<br />
auf eine Ausbildung, den Berufsstart und eine berufliche Karriere. Das ist allerdings<br />
nicht kompatibel mit einer fr&#252;hen Schwangerschaft. Es m&#252;sste die M&#246;glichkeit von<br />
Teilzeitausbildungen und Teilzeitstudium geben, damit diese jungen Leute ihre<br />
berufliche Karriere nicht aufs Spiel setzen m&#252;ssen, nur weil sie gern Eltern werden<br />
m&#246;chten. Beziehung und Familienleben ist immer schwerer planbar, weil Arbeit nicht<br />
mehr sicher ist.<br />
Vielleicht stagniert die Geburtenrate auch deshalb, weil wir es uns faktisch nicht mehr<br />
leisten k&#246;nnen Kinder zu bekommen, denn die damit verbundenen wirtschaftlichen<br />
und pers&#246;nlichen Nachteile sind gro&#223;.<br />
Es wird weitgehend verdr&#228;ngt, dass mit einer sp&#228;ten Geburt auch die Zahl von<br />
Risikoschwangerschaften zunimmt, denn das biologisch g&#252;nstige Alter einer<br />
Schwangerschaft liegt weit vor dem 30. Lebensjahr. Immer mehr Menschen im<br />
h&#246;heren Alter nutzen die M&#246;glichkeit auf eine zweite oder dritte Chance f&#252;r eine<br />
Familiengr&#252;ndung, weil sie die erste verpassten.<br />
Vor der Unterhaltsreform mussten M&#228;nner oft Jahre oder gar Jahrzehnte f&#252;r ihre<br />
Exfrau zahlen, das machte f&#252;r diese M&#228;nner die Neugr&#252;ndung einer Familie schwer<br />
oder unm&#246;glich. Ich kenne M&#228;nner die &#252;ber Jahrzehnte ihre Ex-Frau mitfinanzieren.<br />
Im Verh&#228;ltnis dazu war die Ehezeit sehr kurz. Noch mit fast 70 Jahren finanziert ein<br />
Mann von seiner Lehrerpension eine arbeitslose j&#252;ngere Ex-Frau. Ein Dozent zahlt<br />
noch heute Unterhalt an seine halbtagst&#228;tige Ex-Frau, obwohl die gemeinsamen<br />
Kinder bereits selbst verheiratet sind. Mir kommt das ungerecht vor und nicht<br />
gleichberechtigt.<br />
Mich wundert, dass immer weniger Akademiker und Akademikerinnen Kinder<br />
bekommen. W&#228;re es nicht toll, wenn gerade hier gleichberechtigte Elternschaft<br />
vorgelebt w&#252;rde? Es d&#252;rfte in diesen Haushalten weder an Bildung noch an Geld<br />
mangeln. Gerade deshalb m&#252;sste genau untersucht werden, was diese<br />
F&#252;hrungskr&#228;fte und Bildungselite abh&#228;lt eine Familie zu gr&#252;nden.<br />
F&#252;r Frauen ist eine sp&#228;te Schwangerschaft kein Zuckerschlecken. Man muss heute<br />
mehr und mehr medizinisch nachhelfen, wenn schwanger werden nicht einfach so<br />
gelingt. So h&#228;ufig wie in diesem Lebensabschnitt wird wohl kein Mensch wieder<br />
medizinisch untersucht, begutachtet, ausgemessen und sein Entwicklungsstand<br />
bewertet. Diese Gl&#228;sernheit der Schwangeren verursacht Kosten, einerseits in Euro,<br />
andererseits aber auch in einem zunehmenden Druck auf die werdende Mutter, alles<br />
richtig machen zu m&#252;ssen oder versagt zu haben, wenn eine Zahl nicht der Norm<br />
entspricht.<br />
Viel zu schnell werden Abtreibungen vorgenommen, weil die<br />
Wahrscheinlichkeitsrechnung schlechte Prognosen stellt, selbst auf die Gefahr hin,ein gesundes Kind dabei zu erwischen. Das passiert durchaus nicht selten. Frauen<br />
so unter Druck zu setzen ist nicht fair. Die Diskussion &#252;ber Abtreibung und den § 218<br />
einmal im Kontext der Geschlechterdebatte aufzugreifen erscheint mir problematisch.<br />
Ich muss gestehen, es juckt mich aber in den Fingern das zu tun, auch, weil ich<br />
sehe, dass die werdenden V&#228;ter hier weitgehend ausgegrenzt sind.<br />
Es gibt gro&#223;e medizinische Fortschritte. Wir k&#246;nnen kleinste Fr&#252;hchen retten,<br />
bedienen uns der pr&#228;natalen Diagnostik und zeugen Leben durch k&#252;nstliche oder<br />
andere Formen der Befruchtung. Ausreichende Verh&#252;tungsm&#246;glichkeiten f&#252;r beide<br />
Geschlechter sind vorhanden. Kinder zu bekommen k&#246;nnte heute ein wirklich gut<br />
geplantes Ereignis zweier Menschen sein. Gleichberechtigung in und nach der<br />
sexuellen Partnerschaft, oder dem sexuellen Ereignis ist doch unabdingbar, wenn ein<br />
Kind unterwegs ist. Weder sollte Mutterrecht vor Vaterrecht gehen noch umgekehrt,<br />
denn vor dem Gesetz sind alle gleich, auch Kinder.<br />
Viele dieser sich &#252;berfordernden M&#252;tter habe ich in der M&#252;ttergenesung beraten,<br />
wenn sie kurz davor waren, die Familie aufzugeben, weil sie keine Kraft mehr f&#252;r zu<br />
viel auf einmal hatten. Mit diesem Wunsch auf Trennung setzen M&#252;tter und V&#228;ter die<br />
gemeinsamen Kinder aber einem gro&#223;en Risiko aus. Viel zu viele Kinder sehen ihren<br />
Vater nach Trennung und Scheidung selten und oft bald gar nicht mehr. Diese<br />
M&#246;glichkeit einen Vater abzuservieren ist leider oft rechtlich und beh&#246;rdlich<br />
abgesichert. Frauen wird die Ausgrenzung des Vaters aus dem Leben seines Kindes<br />
leichtgemacht. Sie werden darin oft unterst&#252;tzt, nicht selten von den eigenen<br />
Familienangeh&#246;rigen. Es hei&#223;t dann aus berufenem Mund ´Lass dir das nicht<br />
gefallen´. ´Du schaffst das auch allein´.<br />
Hier spielen nicht nur Privatpersonen, sondern h&#228;ufig auch Mitarbeiterinnen in<br />
&#196;mtern und Beh&#246;rden eine unr&#252;hmliche Rolle, indem sie Frauen gegen M&#228;nner<br />
beraten. Ein unehelicher Vater berichtet mir, dass er mit seiner Partnerin beim<br />
Jugendamt war, weil sie das gemeinsame Sorgerecht vereinbaren wollten. Die<br />
Jugendamtsmitarbeiterin wies die junge Mutter im Beisein des jungen Vaters<br />
eindringlich darauf hin, welche Nachteile ihr Wunsch f&#252;r sie bringen w&#252;rde. Er sagt<br />
zu mir: ´In diesem Moment bin ich ganz still geworden habe gehofft und gebetet,<br />
dass meine Freundin bei ihrer Meinung bleibt und sich nicht &#252;berreden l&#228;sst´. Ein<br />
anderer Vater wundert sich, dass die Ex-Frau Aussagen macht, die darauf schlie&#223;en<br />
lassen, dass die Jugendamtsmitarbeiterin Inhalte des mit ihm gef&#252;hrten Gespr&#228;ches<br />
an die Ex-Frau weitergeleitet hat. Ein anderer teilt mir mit, dass die Mediatorin eine<br />
stadtbekannte Feministin ist und er sich in der von der Richterin angeordneten<br />
Mediation nicht fair behandelt f&#252;hlt.<br />
Ein Vater m&#246;chte den Wohnsitz seines Kindes erfahren. Weil die Mutter ohne<br />
Probleme einen Sperrvermerk in das Melderegister einbringen kann, ist ihm das aber<br />
unm&#246;glich. In einer Gerichtsverhandlung ma&#223;regelt der Richter einen Vater, er m&#246;ge<br />
doch schnellstm&#246;glich eine Arbeit finden, damit er Unterhalt zahlen kann. Die Mutter<br />
ist Ingenieurin und w&#252;rde sofort einen Arbeitsplatz erhalten, an sie richtet er sich nicht. Es wird im Gerichtssaal auch nicht dar&#252;ber diskutiert, ob das Kind wom&#246;glich<br />
tags&#252;ber beim Vater betreut werden k&#246;nnte, statt die Kita zu besuchen, denn seine<br />
Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt ist aufgrund seines Alters problematisch.<br />
Ich habe viele solcher Geschichten geh&#246;rt und komme zu dem Schluss, dass wir<br />
noch deutlich zu tun haben, wenn wir die Gleichstellungsbed&#252;rfnisse von V&#228;tern<br />
ernst nehmen wollen.<br />
Die Solidarit&#228;t zwischen zwei Frauen, der Mutter und einer Fachfrau, ist schnell zu<br />
sp&#252;ren. Auf Anhieb sind Koalitionen geschlossen, die sich gegen einen Mann und<br />
Vater richten k&#246;nnen. Ich habe das selbst &#252;ber Jahre praktiziert und kann es<br />
bezeugen.<br />
Auf die Nachteile, die sich f&#252;r die Frau aus Mutterschaft und Familienleben ergeben,<br />
wird im gesellschaftlichen Mainstream heftig fokussiert, da flie&#223;en die Argumente nur<br />
so aus der Feder und berechtigen zu medialen Entr&#252;stungskampagnen.<br />
&#220;berwiegend wird dann &#252;ber die beruflichen Nachteile, die finanzielle Abh&#228;ngigkeit<br />
vom Mann und die fehlende Rente der Frau geklagt. Wir fokussieren hier sehr auf<br />
wirtschaftliche Aspekte und erhoffen Ganztagsbetreuung der Kinder sei das<br />
Allheilmittel. Das es auch Nachteile durch Vaterschaft und Familienleben f&#252;r M&#228;nner<br />
geben k&#246;nnte, wird zu oft vernachl&#228;ssigt, bagatellisiert oder ignoriert. V&#228;tern wird es<br />
aber kaum anders ergehen als M&#252;ttern. Sie geraten nicht weniger in berufliche und<br />
wirtschaftliche Problemlagen hinein und m&#252;ssen sehen, wie sie das im Lebenslauf<br />
irgendwie wieder ausgleichen k&#246;nnen. Mir kommt es manchmal so vor, als wenn wir<br />
hier Schwarzer Peter spielen und versuchen die ´schlechte Karte´ einfach weiter zu<br />
schieben.<br />
Wir k&#246;nnen aber nicht, wie bisher, ausgiebig die Frauen und M&#252;tter betrachten,<br />
wenn es um Elternschaft geht und die Sicht auf V&#228;ter nebens&#228;chlich behandeln. Es<br />
gen&#252;gt nicht, sich &#252;ber die Belastungen von M&#252;ttern auszulassen. Es reicht nicht, die<br />
Nachl&#228;ssigkeiten oder die Zur&#252;ckhaltung von V&#228;tern als Ursache m&#252;tterlicher<br />
Belastung zu definieren. Das ist einseitig und wird der Elternrolle, also den<br />
Aufgabenstellungen von M&#252;ttern und V&#228;tern und den Bedarfslagen von Kindern nicht<br />
gerecht. Dennoch haben wir in den vergangenen Jahrzehnten sehr oft auf die<br />
Nachteile, die sich f&#252;r die Frau aus Mutterschaft und Familienleben ergeben, im<br />
politischen und gesellschaftlichen Mainstream fokussiert und damit vielleicht dazu<br />
beigetragen die Rolle des Vaters m&#246;glicherweise weiter herabzuw&#252;rdigen.<br />
Es ist nicht mehr klar, wie ein Vater sein sollte. Er ist eben nicht mehr der Patriarch,<br />
der Alleinverdiener, derjenige der das letzte Wort hat, wenn es um Frau und Kinder<br />
geht. Seine gesellschaftliche Anerkennung ist nicht mehr einfach da und auch noch<br />
eindeutig, sondern vielfach und mehrdeutig. Mir scheint der Mann und Vater steht<br />
heute schlecht da, wie im Regen ohne Schirm.<br />
Vielleicht, weil sich uns das Bild des gewaltigen Patriarchen so eingepr&#228;gt hat?<br />
Vielleicht, weil manche glauben, dass das M&#228;nnliche &#252;berwunden werden muss,<br />
wenn wir eine menschliche Gesellschaft haben wollen? Vielleicht, weil wir der Mutterhuldigen und die Frau viel zu gern ins Zentrum unserer Betrachtungen stellen?<br />
Vielleicht, weil es eine M&#228;nnerbewegung, die sich mit der Frauenbewegung<br />
vergleichen k&#246;nnte, gar nicht gibt? Die viel ger&#252;hmten M&#228;nnernetzwerke der<br />
Wirtschaft helfen an dieser Stelle leider gar nicht. Sie zielen auf ganz andere Dinge<br />
hin, als sie ein Vater ben&#246;tigen w&#252;rde. Soziale Netzwerke tun not, M&#228;nnergruppen,<br />
Vater-Kind-verb&#228;nde, Organisationen, die sich den Anliegen und Bed&#252;rfnissen von<br />
V&#228;tern &#246;ffnen, V&#228;ter unterst&#252;tzen und ihre Anliegen vertreten und weiterentwickeln.<br />
Ist es vorstellbar, dass es auch Nachteile durch Vaterschaft und Familienleben f&#252;r<br />
M&#228;nner geben k&#246;nnte? Mir berichten junge V&#228;ter dar&#252;ber, dass ihr Arbeitgeber<br />
Schwierigkeiten macht, wenn sie Elternzeit anfragen. Der Chef droht mit der<br />
Aussage, der Mitarbeiter w&#252;rde seine Bef&#246;rderung damit aufs Spiel setzen. Es w&#228;re<br />
dann unm&#246;glich diesen Posten ausf&#252;llen zu k&#246;nnen und eine Versetzung in eine<br />
andere Abteilung sei erforderlich. Durch Teilzeitarbeit k&#246;nnten V&#228;ter Freir&#228;ume<br />
erhalten, die es ihnen erm&#246;glichen k&#246;nnen sich um den Nachwuchs zu k&#252;mmern.<br />
Aber Teilzeit f&#252;r M&#228;nner? Wie soll das gehen? Und was ist dann mit deren Rente?<br />
W&#228;hrend es Gang und G&#228;be ist Frauen Teilzeit zu besch&#228;ftigen tun sich<br />
Arbeitsgeber noch schwer damit, das Recht auf Teilzeit auch M&#228;nnern zuzubilligen.<br />
Es f&#228;llt M&#228;nnern nicht immer leicht, sich in der neuen Aufgabe als Vater wohl zu<br />
f&#252;hlen. Noch sind sie Exoten dort wo sich die Kinder aufhalten. Im Kindlichen Umfeld<br />
wirken viele Frauen. Ein Vater berichtet, dass ihm das Babyschwimmen sehr viel<br />
Spa&#223; gemacht hat, allerdings war er der einzige Mann in der Runde. Ein Witwer<br />
erz&#228;hlt, es sei f&#252;r ihn mit seinen Kindern auf den Spielplatz einmal problematisch<br />
geworden. Er wurde als m&#246;glicher Kindersch&#228;nder geoutet, nur weil kein anderer<br />
Mann auf dem Spielplatz sa&#223; und die anwesenden Frauen die Kinder nicht ihm<br />
zuordneten. Wenn M&#228;nner am Wickeltisch stehen, in der Kita auftauchen oder am<br />
Schulelternabend teilnehmen, dann sind sie zum Gro&#223;teil noch Einzelk&#228;mpfer,<br />
Vorreiter und mancherorts auch von Frauen bewunderte Ausnahme. Das liegt wohl<br />
auch daran, dass sie eben nicht mit offenen Armen aufgenommen werden, weil die<br />
Vorbehalte und Vorurteile Dritter ihnen den Weg versperren.<br />
Wo sich Kinder heute aufhalten, haben oft die eigenen M&#252;tter, oder andere Frauen<br />
die Hand &#252;ber ihnen, bestimmen die Regeln und die Inhalte. V&#228;terlichkeit und<br />
M&#228;nnlichkeit im Leben von Kindern sind mancherorts sogar gen Null gesunken. So<br />
kann es passieren, dass ein Kind im ersten Lebensjahrzehnt so gut wie keine<br />
m&#228;nnlichen Bezugspersonen oder Vorbilder kennenlernt. Das ist problematisch und<br />
keinesfalls gut. V&#228;ter bekommen nicht ann&#228;hernd die medizinische oder sonst wie<br />
aufgestellte Aufmerksamkeit und F&#252;rsorge, wie sie Frauen mit Eintritt einer<br />
Schwangerschaft erhalten. M&#228;nner sind jedoch in der Zeit der Schwangerschaft ihrer<br />
Partnerin st&#228;rker involviert, als wir es bisher wahr haben wollen. M&#228;nner sind weder<br />
psychisch noch physisch kalt oder tot, Vater zu werden ist immer ein besonderes<br />
Ereignis in ihrem Leben. Ein Kind gezeugt zu haben und sich auf Vaterschaft einzustellen, k&#246;nnte f&#252;r<br />
werdende V&#228;ter nicht weniger aufwendig sein, als Mutter zu werden. Wir haben<br />
diesen Bereich bisher jedoch zu wenig zur Kenntnis genommen und uns auf ein<br />
M&#228;nnerbild reduziert, das den tats&#228;chlichen Gem&#252;tslagen und Bed&#252;rfnissen von<br />
M&#228;nnern kaum gerecht werden kann. Ein l&#228;cherliches und abf&#228;llig behandeltes<br />
Zerrbild ist da entstanden, dass M&#228;nnern in ihrer Vielschichtigkeit und Vielfalt der<br />
m&#246;glichen Rollen nicht gerecht wird.<br />
W&#228;hrend die Frau immer wei&#223;, dass sie Mutter wird, erf&#228;hrt dies ein Mann nicht<br />
sofort mit dem Nachweis der Schwangerschaft. Manchmal erf&#228;hrt er von seiner<br />
Vaterschaft auch gar nicht und manchmal ist das Kind f&#252;r das er sorgt nicht seines,<br />
sondern ein sogenanntes Kuckuckskind. 10 von 350 Kindern d&#252;rfen davon ausgehen<br />
ein Kuckuckskind zu sein, also nicht den Vater zu haben, den sie glauben zu haben.<br />
Was ist &#252;berhaupt ein Vater? Seine rechtliche Rolle ist unklarer denn je. Spendet er<br />
seinen Samen einer Fortpflanzungsklinik, dann ist er Vater mehr aber auch nicht.<br />
Zeugt er ein Kind innerhalb einer unehelichen Liebesbeziehung, dann ist er ein<br />
Vater, aber ohne Rechte. Zeugt er ein Kind innerhalb einer Ehebeziehung, dann hat<br />
er rechtliche M&#246;glichkeiten, die aber oft an den Lebensrealit&#228;ten scheitern.<br />
Sorgerecht zu haben hei&#223;t noch lange nicht, es auch aus&#252;ben zu d&#252;rfen.<br />
Umgangsrecht gerichtlich vereinbart zu haben, bedeutet l&#228;ngst nicht, dass die Mutter<br />
dieses nicht auch zu ihren Gunsten oder nach ihrem Gutd&#252;nken ausfallen lassen<br />
kann. Viele V&#228;ter klagen dar&#252;ber, dass ihnen die Kinder nicht wie vereinbart<br />
&#252;berlassen werden. Das Grundgesetz sch&#252;tzt ausdr&#252;cklich die Mutter, der Vater ist in<br />
dem Schutz der Familie inkludiert und keiner Einzelnennung w&#252;rdig.<br />
Es ist selten die Rede von dem Leid eines Mannes, wenn ihm mitgeteilt wird, dass<br />
das ungeborene Kind abgetrieben werden soll. Ungewollte Vaterschaft wird aus<br />
Perspektive des betroffenen Mannes kaum empathisch diskutiert, man geht da eher<br />
holzklotzartig vor. In unserer Gesellschaft ist das Image der V&#228;ter denkbar schlecht.<br />
Schnell ist die Rede davon, dass eine Frau wohl einen triftigen Grund haben muss,<br />
wenn sie den Vater au&#223;en vor lassen m&#246;chte. Wie f&#252;hlt sich der Mann und Vater,<br />
wenn die Mutter mit dem Kind endg&#252;ltig das Haus verl&#228;sst? Und was m&#246;chten die<br />
Kinder uns dazu sagen? Die sorgerechtliche Situation ist keineswegs<br />
zufriedenstellend gekl&#228;rt. Das Recht auf Umgang des Kindes mit Vater und Mutter<br />
steht in unserem Land nicht im Vordergrund. Frauenverb&#228;nde und insbesondere die<br />
linke Politik verteidigen die Rechte der Frauen vor denen der Kinder. Sie<br />
instrumentalisieren den Begriff ´Kindeswohl´ f&#252;r ihre politischen Ansichten.<br />
Frauenrechte d&#252;rfen an dieser Stelle meines Erachtens aber nicht den Ausschlag<br />
geben und vor Kinderrechten gehen. Die UN Kinderrechtskonvention gilt auch in<br />
unserem Land!<br />
Heute ist es sehr leicht, den Mann aus den Bereichen Vaterschaft und Familie<br />
auszuschlie&#223;en und es gelingt Frauen und M&#252;ttern schnell ihn ´&#252;ber den Tisch zu<br />
ziehen´, wie es der Volksmund formulieren w&#252;rde. Abserviert und ausgenommen<br />
vegetiert so mancher Vater vor sich hin. Fragen Sie mal obdachlose M&#228;nner nachihrem Lebenslauf. Wenn man nachhakt, dann wird oft davon berichtet, dass die<br />
Scheidung der wirtschaftliche und soziale Knick war, von dem der Mann sich nicht<br />
mehr erholen konnte.<br />
M&#228;nner nehmen fremde Hilfe nicht so gern an, hei&#223;t es oft. Das stimmt nicht, denn<br />
bei einer Scheidung sagen mehr als die H&#228;lfte der M&#228;nner, sie h&#228;tten sich<br />
professionelle Hilfe geholt. Die meisten allerdings beim Rechtsanwalt und beim<br />
Jugendamt, wo der Bock m&#246;glicherweise zum G&#228;rtner gemacht wird. Je niedriger<br />
das Bildungsniveau des Mannes ist, desto eher nimmt er die Hilfe des Jugendamtes<br />
in Anspruch, was unter Umst&#228;nden ein fataler Fehler gewesen sein kann und in<br />
b&#246;sen Erfahrungen endet. Es gibt erfahrene M&#228;nner, die anderen M&#228;nnern dringend<br />
abraten sich an Jugend&#228;mter zu wenden. Vielleicht macht mancher Mann im Amt<br />
deshalb b&#246;se Erfahrungen, weil hier Menschen arbeiten, die sich mit der Dichotomie<br />
b&#246;ser Mann- gute Frau arrangiert haben? Manche neigen ja manchmal zu einfachen<br />
Denkmustern, um sich die Dinge erkl&#228;rlich zu machen. Aber das ist nur so eine<br />
Vermutung, die noch evaluiert werden m&#252;sste.<br />
M&#228;nner wollen zunehmend gleichberechtigt an den wesentlichen<br />
Lebensentscheidungen in der Familie beteiligt werden. Sie wollen sich auf ihre<br />
Vaterschaft vorbereiten k&#246;nnen und nicht &#252;berrumpelt werden. Sie wollen<br />
Verantwortung f&#252;r das Kind &#252;bernehmen und das muss gelernt und vorgelebt sein.<br />
Doch, woher kommen die Vorbilder, wenn man mit dem eigenen Vater hadert und es<br />
zu wenig Anschauungsmaterial im pers&#246;nlichen Umfeld gibt?<br />
Obwohl der Mann in seiner Vaterrolle eine genauso gro&#223;e Bedeutung hat, wie die<br />
Frau in ihrer Mutterrolle, spielt er oft eine Nebenrolle, schlimmstenfalls ist er nur<br />
Statist. Ein Handlanger der schnell mal hinter die B&#252;hne geschickt wird. Gut,<br />
gegenw&#228;rtig erfahren M&#228;nner ein bisschen mehr Aufmerksamkeit in ihrer Rolle als<br />
V&#228;ter und sie scheinen zunehmend Gegenstand des wissenschaftlichen und<br />
&#246;ffentlichen Interesses zu werden. Seit meiner Abberufung scheinen V&#228;ter und<br />
M&#228;nner etwas mehr &#246;ffentliche Aufmerksamkeit zu erhalten. Das freut mich. Es<br />
muss sich aber noch erweisen, welchen Ursprungs diese Gemengelage ist und ob<br />
sie nachhaltigen Bestand haben wird.<br />
V&#228;ter treten heute fr&#252;her ins Leben der Kinder ein, bereits vor der Geburt und wenn<br />
es gilt die Windeln zu wechseln. In der Berichterstattung &#252;ber Familien wird<br />
allerdings viel zu oft gleich ganz auf die Darstellung und Meinungs&#228;u&#223;erung des<br />
Mannes und Vaters verzichtet. Mich &#228;rgert es mittlerweile, wenn &#252;ber<br />
Familienthemen und Familiendramen einseitig parteilich berichtet wird und V&#228;ter<br />
nicht zu Wort kommen.<br />
Selten ist die Rede von der ´Ern&#228;hrerfalle´ in die M&#228;nner geraten k&#246;nnen, wenn<br />
Familienzuwachs gekommen ist. &#220;beraus h&#228;ufig wird aber von Transferleistungen<br />
an alleinerziehenden Frauen berichtet. Wenn die Frau weniger verdient als der Mann, dann hat er oft keine Wahl, verzichtet<br />
auf einen zufriedenstellenden Umgang mit dem Kind und verdient den<br />
Lebensunterhalt f&#252;r die Familie. Solchen M&#228;nnern wird manchmal sogar noch<br />
vorgehalten, sie w&#252;rden sich aus der Verantwortung f&#252;r Hausarbeit und<br />
Kindererziehung stehlen, weil sie im Job bleiben und sogar &#220;berstunden leisten, um<br />
die wirtschaftliche Existenz der neuen Familie sichern zu k&#246;nnen. Die L&#246;sung scheint<br />
recht einfach. Bringen beide Partner gleich viel Lohn oder Gehalt mit nach Hause,<br />
dann ist der Haushalt ausgeglichen. Aber das ist eine Rechnung, die in wenigsten<br />
Familien aufgeht und oft ohne das Kind gemacht wird. Also wird man wohl<br />
verhandeln m&#252;ssen und in jeder Familie nach einer eigenen L&#246;sung suchen.<br />
Hat eine Akademikerin mit einem Handwerker ein Kind, dann besteht f&#252;r den Mann<br />
eine M&#246;glichkeit aus der Ern&#228;hrerfalle herauszukommen. Allerdings sitzt dann die<br />
akademisch gebildete Frau dort drin. Eine in wirtschaftlich sehr gut aufgestellten<br />
Haushalten gern praktizierte L&#246;sung ist es, dass beide Elternteile weiterhin arbeiten<br />
gehen und eine Nanny in Zusammenarbeit mit Kindergarten und Schule die<br />
Betreuung und Erziehung der Kinder &#252;bernimmt. In solchen Familien gelingt es sogar<br />
die Geburtenrate deutlich zu steigern und drei und mehr Kinder aufzuziehen.<br />
Die Rolle des Alleinverdieners wird f&#252;r Frauen und M&#228;nner aber durch prek&#228;re<br />
Arbeitsstellen und Diskontinuit&#228;t der Jobs mehr und mehr zur Phrase. Immer mehr<br />
Frauen erleben hautnah auch die Last &#252;berwiegend f&#252;r eine Familie sorgen zu<br />
m&#252;ssen. Die wirtschaftlichen Lasten sind noch lange nicht gleichm&#228;&#223;ig verteilt, geht<br />
das &#252;berhaupt?<br />
Heute m&#252;ssen sich junge M&#228;nner mit der Rolle des Vaters st&#228;rker<br />
auseinandersetzen. Sie wollen der Familie ein Heim bieten, den Lebensunterhalt<br />
verdienen, den Arbeitsplatz und das Einkommen entsprechend sichern, sich Zeit f&#252;r<br />
Kinder nehmen, Kinder betreuen und beaufsichtigen. Das klingt sch&#246;n, aber, k&#246;nnte<br />
das nicht zu der gleichen &#220;berlastung f&#252;hren, wie wir sie bei den M&#252;ttern bereits seit<br />
Jahren beklagen? Vielleicht ist es ja unm&#246;glich Beruf und Kinder wirklich unter einen<br />
Hut zu bringen, weil Kinder zwar ein wirtschaftlicher Faktor sind, aber eben auch weit<br />
mehr als das.<br />
Die meisten V&#228;ter lieben ihre Kinder. Sie wollen Zeit mit ihren Kindern verbringen, sie<br />
aufwachsen sehen und sich an ihrer Erziehung beteiligen. Sie wollen sich auch mit<br />
ihrer Liebe und ihrer Pers&#246;nlichkeit in die Beziehung zum Kind einbringen k&#246;nnen.<br />
Kinder brauchen ihren Vater dringend f&#252;r eine gesunde Entwicklung. Wer mag das<br />
heute noch in Frage stellen und allein die Mutterschaft hochjubeln? V&#228;ter und ihr<br />
Vorbild fehlen wo wir hinschauen. Es gibt Untersuchungen von Kriegskindern, die<br />
vaterlos aufgewachsen sind. Sie hatten signifikant st&#228;rkere psychische Probleme.<br />
Die 68´er suchten ideologisch idealisierte Ersatzv&#228;ter und trugen eine tiefe<br />
Entt&#228;uschung am Mann und Vater mit sich herum wie es Prof. Franz von der Uni<br />
D&#252;sseldorf auf einem M&#228;nnerkongress formulierte.Heute glaubt man, mehr Erzieher und Lehrer k&#246;nnten Jungen helfen<br />
Verhaltensprobleme zu verringern und ihre Lernbereitschaft st&#228;rken. Man glaubt der<br />
abwesende Vater sei durch einen Dritten ersetzbar. Ist das aber wirklich so? Kennen<br />
Sie Untersuchungen zum Einfluss von professionellen Frauen und M&#228;nner auf<br />
Bildung und Betreuung von Kindern? Ich bekomme Zweifel an solchen Aussagen, je<br />
mehr ich mich mit diesen Dingen besch&#228;ftige. Ein Vater ist ein Vater, ist ein Vater.<br />
Fast jeder kennt einen geschiedenen oder getrenntlebenden Vater, der sich von der<br />
Mutter seiner Kinder dominieren lassen muss, um den Kontakt zum Kind nicht zu<br />
verlieren. V&#228;ter haben viele Schwierigkeiten wenn die Familie zerbricht. Weil das<br />
Kind meist bei der Mutter seinen Wohnsitz hat, sitzt er allein und kann seinem Kind<br />
keine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen. Seine V&#228;terlichkeit entfaltet sich<br />
minimalistisch, weil die M&#246;glichkeiten seines Umgangs mit dem Kind oft noch weit<br />
eingeschr&#228;nkter sind, als jene der Mutter. Wohin mit dem Stau an Liebe, aber auch<br />
&#196;rger dar&#252;ber, nicht Vater sein zu k&#246;nnen, wie der Mann es sich w&#252;nschte?<br />
Das Gerichtsverfahren ist ein Trauma. Wir lassen zu, dass Gerichte sich das<br />
Familienleben aneignen. Da sagt dann ein erwachsenes Scheidungskind ´Armer<br />
Papa, du wurdest durch den Fleischwolf gedreht und aus dir wurde Hackfleisch<br />
gemacht´. Diese Erfahrungen k&#246;nnen f&#252;r alle traumatisierend sein. Manch ein Mann<br />
mag danach keine Beziehung mit einer Frau mehr eingehen. Die Reform des<br />
Unterhaltsrechtes wurde auch deshalb vollzogen, damit geschiedene M&#228;nner<br />
materiell eine zweite Chance auf Familiengr&#252;ndung haben. Es ist noch nicht lange<br />
her, da zahlte ein Mann ein Leben lang f&#252;r eine Frau, die sich an die finanzielle<br />
Nabelschnur legen lie&#223;.<br />
Das Leid unserer M&#228;nner, Jungen und V&#228;ter sollte endlich &#246;ffentlich genauso<br />
wahrgenommen werden, wie die &#220;berforderungen alleinerziehender M&#252;tter. Wir<br />
m&#252;ssen gesamtgesellschaftlich darauf angemessen reagieren. Ich meine, hier<br />
brauchen auch M&#228;nner Hilfe!<br />
Inzwischen wird M&#228;nnern vorgeworfen sie w&#252;rden so tun, als w&#228;ren sie Opfer.<br />
Warum so tun? Meiner Meinung nach sind sie es auch. Die Opferrolle ist kein<br />
Privileg der Frau und ich sehe keinen Grund, eine m&#246;gliche Opferschaft der Frau<br />
aufzuwerten und die des Mannes kleinzureden. Opfer bleibt Opfer, unabh&#228;ngig des<br />
Geschlechtes muss geholfen werden. So interpretiere ich jedenfalls das Leitbild einer<br />
demokratischen, sozialen und christlichen Gesellschaft. Mir haben M&#228;nner &#252;ber<br />
Gewalterfahrungen berichtet, die von Frauen gegen sie ausge&#252;bt wurde.<br />
Ein Vater sitzt mit dem Kind auf dem Scho&#223; im Auto, w&#228;hrend die in der offenen<br />
Fahrert&#252;r stehende Frau auf ihn einpr&#252;gelt. Ein anderer schildert, dass seine<br />
Partnerin ihn schl&#228;gt und er sich nicht wehren kann, dagegen aber die Pr&#252;gel<br />
vorbehaltlos einsteckt, unf&#228;hig jeder Abwehr. Eine Gro&#223;mutter berichtet, dass ihr<br />
Sohn von der Schwiegertochter geschlagen wird, die Brille sei dabei zu Bruch<br />
gegangen und das Gesicht zerkratzt. Eine Bierflasche sei zerbrochen worden, mit der der Mann bedroht wurde. Und eine Tochter berichtet weinend, sie sei mit dem<br />
alten Vater gerade von der Polizeiwache gekommen. Sie h&#228;tten die derzeitige<br />
Lebensgef&#228;hrtin des Vaters anzeigen wollen. Diese h&#228;tte dem Vater schon die<br />
Finger gebrochen w&#252;rde ihn regelm&#228;&#223;ig schlagen.<br />
Gewalt von Frauen gegen M&#228;nner ist kein Ammenm&#228;rchen und auch kein<br />
Kavaliersdelikt. Ein Youtubevideo zeigt eindringlich wie das aussehen kann. Eine<br />
gestellte Situation, in der ein Mann &#246;ffentlich auf einer Parkbank von einer Frau<br />
angeschrien, beschimpft und auch geschlagen wird. Fast alle Passanten gehen<br />
daran vorbei, einige l&#228;cheln wohlwollend. Auf Nachfrage meint ein Passant, der<br />
Mann wird es wohl verdient haben. Ich frage mich, was M&#228;nner gegen&#252;ber Frauen<br />
manchmal so wehrlos macht.<br />
Ein Mann kann durch eine Frau und wegen einer Frau leiden und gesundheitlich zu<br />
Schaden kommen, weil er Mensch ist, verletzungsoffen oder abh&#228;ngig. In Studien<br />
wurden M&#228;nner und Frauen befragt, ob sie im vergangenen Jahr Gewalt gegen die<br />
Partnerin/den Partner ausge&#252;bt h&#228;tten. Das Ergebnis ist ern&#252;chternd, weil nahezu<br />
gleich und deutlich hoch. Eine Studie des BMFSFJ ´Gewalt gegen M&#228;nner´ kommt<br />
genauso zu hohen Zahlen wie eine darauffolgende Studie von Peter D&#246;ge. In<br />
Berliner Polizeidienststellen gehen immer mehr Anzeigen geschlagener M&#228;nner ein,<br />
weit &#252;ber 20 %.<br />
Wenn der unter h&#228;uslicher Gewalt leidende Mann auch Vater ist, dann wird es ein<br />
gro&#223;es Problem f&#252;r die Familie. Die Mutter kann sich ins Frauenhaus fl&#252;chten, aber<br />
wohin geht der Vater? Ein Mann ruft mich an. Er lebt seit mehr als zwanzig Jahren<br />
mit einer Frau, die immer wieder zuschl&#228;gt. Er sagt, er kann nicht mehr, er wei&#223; aber<br />
nicht was er machen soll. Wenn er sie verlassen w&#252;rde, dann w&#228;re es ihr Untergang,<br />
erkl&#228;rt er mit, denn sie sei auch alkoholabh&#228;ngig. In puncto h&#228;uslicher Gewalt<br />
m&#252;ssen wir vielleicht neu denken und anders diskutieren.<br />
Auf M&#228;nnern lastet zunehmend ein normativer Druck der sich auch aus der<br />
sogenannten ´V&#228;terforschung´ ergibt. Insbesondere versucht die Psychologie zu<br />
beweisen, dass V&#228;ter ´gute M&#252;tter´ sein k&#246;nnen. Es kommt mir &#252;berhaupt so vor, als<br />
wenn wir uns tatkr&#228;ftig bem&#252;hten ein neues M&#228;nnlichkeitsbild zu entwickeln. Was<br />
wird vom Manne abschlie&#223;end &#252;brig bleiben? Wir sind auf dem Weg der Dressur des<br />
Mannes weit fortgeschritten. M&#228;nner m&#252;ssten ihre M&#228;nnlichkeit aber vorbehaltlos<br />
selbst definieren d&#252;rfen, finde ich.<br />
In der leidvollen Wahrnehmung dieser Entwicklungen um V&#228;ter und M&#252;tter, findet<br />
sich der N&#228;hrboden auf dem auch V&#228;terarbeit politisch relevant wird. Ein<br />
´V&#228;terrechtler´ sollte kein Schimpfwort sein. Es hilft doch der Familie und letztlich<br />
auch der Frau sich f&#252;r die Rechte von V&#228;tern und M&#228;nnern einzusetzen. V&#228;terpolitik<br />
zu betreiben bedeutet Eintritt in die M&#228;nnerpolitik zu erhalten und diese sollte<br />
obligatorischer Teil der Sozial- und Gesundheitspolitik sein. M&#228;nnerpolitik muss<br />
Einlass in alle relevanten Politikbereiche finden, also auch in die<br />
Gleichstellungspolitik.M&#228;nner, V&#228;ter und Jungen haben heute nur wenige Advokaten, nur wenige<br />
Menschen, die sich f&#252;r ihre Sache einsetzen. Zu schnell wird als frauenfeindlich<br />
registriert, was m&#228;nnerfreundlich gedacht ist. Dennoch hat sich M&#228;nnerforschung<br />
konstituiert. Sie unterwirft sich aber leider viel zu oft voreilig der Frauenforschung,<br />
indem sie sich an dem Selbstverst&#228;ndnis und den Kategorien feministischer<br />
Wissenschaft und frauenpolitischer Forderungen orientiert. M&#228;nnerforschung l&#228;uft<br />
damit Gefahr an den pragmatischen Bed&#252;rfnissen realer M&#228;nner vorbei zu laufen<br />
und droht auf diese Weise kontraproduktiv zu werden.<br />
F&#252;r Diskriminierungen von M&#252;ttern und Frauen sind wir sensibilisiert und seit Jahren<br />
engagiert etwas dagegen zu tun. Misandrie und M&#228;nnerfeindlichkeit, die Abwertung<br />
von M&#228;nnern, V&#228;tern und Jungen wird dagegen oft nicht als das wahrgenommen<br />
was es ist – eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechtes.<br />
Ich danke Ihnen f&#252;r Ihre Aufmerksamkeit</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wenn Weihnachten heute stattfinden w&#252;rde &#8230;..</title>
		<link>http://www.blog.datenwachschutz.de/2012/12/wenn-weihnachten-heute-stattfinden-wurde/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Dec 2012 20:48:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heribert Wendholt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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<p>*S&#228;ugling in Stall gefunden &#8211; Polizei und Jugendamt ermitteln*<br />
*Schreiner aus Nazareth und unm&#252;ndige Mutter vorl&#228;ufig festgenommen*</p>
<p>BETHLEHEM, JUD&#196;A</p>
<p>In den fr&#252;hen Morgenstunden wurden die Beh&#246;rden von einem besorgten B&#252;rger alarmiert. Er hatte eine junge Familie entdeckt, die in einem Stall haust.</p>
<p>Bei Ankunft fanden die Beamten des Sozialdienstes, die durch Polizeibeamte unterst&#252;tzt wurden, einen S&#228;ugling, der von seiner erst 14-j&#228;hrigen Mutter, einer gewissen Maria H. aus Nazareth, in Stoffstreifen gewickelt in eine Futterkrippe gelegt worden war.</p>
<p>Bei der Festnahme von Mutter und Kind versuchte ein Mann, der sp&#228;ter als Joseph H., ebenfalls aus Nazareth identifiziert wurde, die Sozialarbeiter abzuhalten. Joseph, unterst&#252;tzt von anwesenden Hirten, sowie drei unidentifizierten Ausl&#228;ndern, wollte die Mitnahme des Kindes unterbinden, wurde aber von der Polizei daran gehindert.</p>
<p>Festgenommen wurden auch die drei Ausl&#228;nder, die sich als &#8220;weise M&#228;nner&#8221; eines &#246;stlichen Landes bezeichneten. Sowohl das Innenministerium als auch der Zoll sind auf der Suche nach Hinweisen &#252;ber die Herkunft dieser drei M&#228;nner, die sich anscheinend illegal im Land aufhalten. Ein Sprecher der Polizei teilte mit, dass sie keinerlei Identifikation bei sich trugen, aber in Besitz von Gold, sowie einigen m&#246;glicherweise verbotenen Substanzen waren. Sie widersetzten sich der Festnahme und behaupteten, Gott habe ihn angetragen, sofort nach Hause zu gehen und jeden Kontakt mit offiziellen Stellen zu vermeiden. Die mitgef&#252;hrten Chemikalien wurden zur weiteren Untersuchung in das Kriminallabor geschickt.</p>
<p>Der Aufenthaltsort des S&#228;uglings wird bis auf weiteres nicht bekanntgegeben. Eine schnelle Kl&#228;rung des ganzen Falls scheint sehr zweifelhaft. Auf R&#252;ckfragen teilte eine Mitarbeiterin des Sozialamts mit: &#8220;Der Vater ist mittleren Alters und die Mutter ist definitiv noch nicht vollj&#228;hrig. Wir pr&#252;fen gerade mit den Beh&#246;rden in Nazareth, in welcher Beziehung die beiden zueinander stehen.&#8221; Maria ist im Kreiskrankenhaus in Bethlehem zu medizinischen und psychiatrischen Untersuchungen. Sie kann mit einer Anklage wegen Fahrl&#228;ssigkeit rechnen. Ihr geistiger Zustand wird deshalb n&#228;her unter die Lupe genommen, weil sie behauptet, sie w&#228;re noch Jungfrau und der S&#228;ugling stamme von Gott. In einer offiziellen Mitteilung des Leiters der Psychiatrie steht: &#8220;Mir steht nicht zu, den Leuten zu sagen, was sie glauben sollen, aber wenn dieser Glaube dazu f&#252;hrt, dass &#8211; wie in diesem Fall &#8211; ein Neugeborenes gef&#228;hrdet wird, muss man diese Leute als gef&#228;hrlich einstufen. Die Tatsache, dass Drogen, die vermutlich von den anwesenden Ausl&#228;ndern verteilt wurden, vor Ort waren, tr&#228;gt nicht dazu bei, Vertrauen zu erwecken. Ich bin mir jedoch sicher, dass alle Beteiligten mit der n&#246;tigen Behandlung in ein paar Jahren wieder normale Mitglieder unserer Gesellschaft werden k&#246;nnen.&#8221;</p>
<p>Zu guter Letzt erreicht uns noch diese Info: Die anwesenden Hirten behaupteten steif und fest, dass ein gro&#223;er Mann in einem wei&#223;en Nachthemd mit Fl&#252;geln (!) auf dem R&#252;cken ihnen befohlen h&#228;tte den Stall aufzusuchen und das Neugeborene zu seinem Geburtstag hoch leben zu lassen. Dazu meinte ein Sprecher der Drogenfahndung: &#8220;Das ist so ziemlich die d&#252;mmste Ausrede eines vollgekifften Junkies, die ich je geh&#246;rt habe.&#8221;</p>
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		<title>Reise online buchen oder im Reiseb&#252;ro?</title>
		<link>http://www.blog.datenwachschutz.de/2012/12/reise-online-buchen-oder-im-reiseburo/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Dec 2012 09:01:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heribert Wendholt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Reiseb&#252;ro und Internet – Urlaubsangebote zu Sonderpreisen Das Internet stellt ein Einkaufportal dar, das sieben Tage die Woche vierundzwanzig Stunden zur Verf&#252;gung steht. Wer sich am Samstag in der Nacht um zw&#246;lf pl&#246;tzlich einbildet genau jetzt seinen Urlaub auf den Malediven buchen zu m&#252;ssen, geht an den Computer und st&#246;bert im Netz nach interessanten Angeboten. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Reiseb&#252;ro und Internet – Urlaubsangebote zu Sonderpreisen</strong><br />
Das Internet stellt ein Einkaufportal dar, das sieben Tage die Woche vierundzwanzig Stunden zur Verf&#252;gung steht. Wer sich am Samstag in der Nacht um zw&#246;lf pl&#246;tzlich einbildet genau jetzt seinen Urlaub auf den Malediven buchen zu m&#252;ssen, geht an den Computer und st&#246;bert im Netz nach interessanten Angeboten. Es gibt keine zeitliche Begrenzung, der Service steht rund um die Uhr zur Verf&#252;gung, die Preise sind attraktiv. Mit Portalen wie <a title="Gutscheine" href="http://www.reisegutscheincode.com/">reisegutscheincode.com</a> lassen sich die Kosten f&#252;r einen Urlaub nochmals senken, ein starker Anreiz f&#252;r eine Buchung. Doch auch die Reiseb&#252;ros haben durchaus ihre Vorteile und sind nicht zwangsweise teurer als die Offerten der Internetanbieter.</p>
<p><strong>Reiseb&#252;ros, Serviceleistung mit guten Preisen</strong><br />
Bei Testreihen zum Preis-Leistungs-Verh&#228;ltnis wurden sowohl viele Reiseportale als auch Reiseb&#252;ros unter die Lupe genommen. &#220;berraschenderweise stellten die Experten bei den Auswertungen fest, dass die &#246;rtlichen Reiseanbieter nicht unbedingt teurer waren, als die Internetagenturen. Der Vorteil der Reiseb&#252;ros liegt in der pers&#246;nlichen Beratung. W&#228;hrend eines Gespr&#228;chs hat der Mitarbeiter die M&#246;glichkeit Fragen zum Reiseziel sowie dem Reisablauf direkt zu beantworten, gegebenenfalls durch ein Telefonat mit dem Veranstalter. Es kommen in der Regel automatisch Themen wie die beste Reisezeit, Impfvorschriften oder besondere Gefahrenpunkte im Reiseland zur Sprache. Auch in den Reiseportalen im Internet sind die meisten dieser Angaben zu finden, der Urlauber muss allerdings zum Teil erst aktiv danach suchen.</p>
<p><strong>Internet versus Reiseb&#252;ro, beides hat seinen Vor- und Nachteile</strong><br />
Der eindeutige Vorteil des Internets liegt in der permanenten M&#246;glichkeit, den Urlaub direkt zu buchen. Das Reiseb&#252;ro kann mit guten Serviceleistungen und dem pers&#246;nlichen Kontakt gegenhalten. Im Internet h&#228;ngt es vom Portal ab, wie gut die Informationen sind, beim &#246;rtlichen Reiseb&#252;ro vom Mitarbeiter. Die Preisdifferenzen zwischen Reiseb&#252;ro und Internet sowie innerhalb der Reiseportale k&#246;nnen bei der einen Urlaubsreise riesig sein, bei einer anderen Reise jedoch hingegen marginal. In einigen F&#228;llen waren die Reiseb&#252;ros g&#252;nstiger als die preiswerteste Offerte im Netz. Generell gilt, dass innerhalb der Reiseportale genauso wie bei den verschiedenen Reiseb&#252;ros durch den Kampf um den Kunden beachtliche Preisdifferenzen existieren. Um das beste Angebot zu finden, lohnt es sich deshalb, nicht nur die unterschiedlichen Portale abzugleichen, sondern auch die Reiseb&#252;ros vor Ort miteinzubeziehen.</p>
<p><strong>Autor/Beitrag von reisegutscheincode.com</strong></p>
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		<title>Sicher durch den Winter mit Schneeketten</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Dec 2012 08:59:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heribert Wendholt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Winter ist angebrochen und in vielen Gebieten Deutschlands hatten die Autofahrer bisher das Gl&#252;ck, dass noch nicht allzu viel in Sachen Schnee und Gl&#228;tte auf den Stra&#223;en los war. Die meisten haben hoffentlich schon ihre Winterreifen aufgezogen und f&#252;hlen sich somit auf dem t&#228;glichen Weg zur Arbeit und zur&#252;ck sicher bei der Fahrt. Doch [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Winter ist angebrochen und in vielen Gebieten Deutschlands hatten die Autofahrer bisher das Gl&#252;ck, dass noch nicht allzu viel in Sachen Schnee und Gl&#228;tte auf den Stra&#223;en los war. Die meisten haben hoffentlich schon ihre Winterreifen aufgezogen und f&#252;hlen sich somit auf dem t&#228;glichen Weg zur Arbeit und zur&#252;ck sicher bei der Fahrt. Doch dem ein oder anderen behagt eine Fahrt auf glatter Fahrbahn dennoch nicht wirklich, weil man sich letztendlich trotz Winterreifen nicht vollends sicher unterwegs f&#252;hlt. Doch wie viel Sicherheit braucht es, bevor man sich unbeschwert auf die glatten Stra&#223;en wagen kann? Die Internetseite <a title="Schneeketten" href="http://www.schneekettentest.com/">schneekettentest.com</a> hilft bei der Beantwortung der wesentlichen Fragen!</p>
<p><strong>Noch mehr Sicherheit schaffen mit Schneeketten</strong><br />
Wenn die richtigen kalten Tage kommen und der Schnee zentimeterweise auf den Stra&#223;en liegen bleibt, so sind es nicht immer nur die Winterreifen, die f&#252;r ausreichende Sicherheit sorgen k&#246;nnen. Liegt der Schnee erst wirklich hoch, so ist die Gefahr gro&#223;, dass sich unter dem Schnee eine glatte Eisschicht befindet. Auf viel befahrenen Stra&#223;en ist der Schnee nat&#252;rlich schnell abgetragen und was bleibt, ist die eigentliche Gl&#228;ttegefahr. An solchen schneereichen Tagen sind Schneeketten von gro&#223;em Nutzen.</p>
<p><strong>Wof&#252;r Schneeketten n&#252;tzlich sind</strong><br />
Manch einer wohnt vielleicht in einem Gebiet, das von zentimeterhohem Schnee in der Winterzeit h&#228;ufig betroffen ist. Man kommt morgens aus Ihrem Haus, will zur Arbeit fahren und sieht, dass der Wagen komplett eingeschneit ist. Man versucht nach dem Freikratzen der Scheiben das Auto aus der Parkl&#252;cke zu bewegen, kommt aber keinen Millimeter vorw&#228;rts, weil der Schnee das Auto einfach zugeschneit hat. Dann ist man nicht automatisch aufgeschmissen, solange man Schneeketten hat! Denn mit guten Schneeketten bekommt man das Auto aus jedem noch so kaltem Schneematsch!</p>
<p>Vielleicht zieht es einen auch in der Urlaubszeit in verschneite Gebiete. Man will einen Urlaub in den Bergen machen, denkt nat&#252;rlich an die passende Winterbereifung, aber nicht unbedingt an Schneeketten. Einfach um auch im Urlaub abgesichert zu sein, ist es hier ein gro&#223;er Vorteil, die Schneeketten zus&#228;tzlich zum Gep&#228;ck in den Kofferraum zu packen. Unabh&#228;ngig davon, ob man sie braucht oder nicht. Ein St&#252;ck Sicherheit gibt einem schon die Gewissheit zu haben, dass die Schneeketten dabei sind, wenn man sie br&#228;uchte.</p>
<p><strong>Sich vom Nutzen der Schneeketten &#252;berzeugen</strong><br />
Noch nicht &#252;berzeugt? Dann kann jeder einen Blick auf die oben genannte Internetseite werfen. Dort findet man eine gro&#223;e Auswahl an Herstellern von Schneeketten. Auch wenn man kein Profi, sondern Anf&#228;nger, ist was die Benutzung von Schneeketten angeht, kann einem geholfen werden. Wichtig ist, sich dann einen &#220;berblick &#252;ber die wesentlichen Punkte zu verschaffen. Dazu z&#228;hlen unter anderem die Montage der Schneeketten und die richtige Modellwahl.</p>
<p><strong>Fazit:</strong></p>
<p>Mit Schneeketten kommt man sicher durch jeden Winter. Egal, ob man in der Innenstadt wohnt oder im Gebirge, wo regelm&#228;&#223;ig Schnee f&#228;llt.</p>
<p><strong>Autor/Beitrag von </strong><strong>schneekettentest.com</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Mit Online Rabattcodes beim Shopping sparen</title>
		<link>http://www.blog.datenwachschutz.de/2012/12/mit-online-rabattcodes-beim-shopping-sparen/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Dec 2012 19:11:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heribert Wendholt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer m&#246;chte das nicht, beim Einkaufen so richtig sparen und ein paar gute Schn&#228;ppchen machen. Das ist zum einen m&#246;glich, indem man bewusst nach reduzierten Artikeln sucht. Zum anderen l&#228;sst sich aber auch Geld sparen durch den Einsatz von Rabattcodes. Und wer nicht wei&#223;, wie er an solche Rabattcodes herankommt &#8211; hier gibt es Fashion [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wer m&#246;chte das nicht, beim Einkaufen so richtig sparen und ein paar gute Schn&#228;ppchen machen. Das ist zum einen m&#246;glich, indem man bewusst nach reduzierten Artikeln sucht. Zum anderen l&#228;sst sich aber auch Geld sparen durch den Einsatz von Rabattcodes. Und wer nicht wei&#223;, wie er an solche Rabattcodes herankommt &#8211; <a title="Mod" href="http://www.fashiongutscheine.com/">hier gibt es Fashion Rabattcodes</a> in H&#252;lle und F&#252;lle, da ist f&#252;r jeden Schn&#228;ppchenj&#228;ger bestimmt etwas Passendes mit dabei.</p>
<p><strong>Prozente auf den gesamten Einkauf</strong><br />
Zum einen kann man durch Rabattcodes sparen, indem man einen Gutschein verwendet, der bestimmte Prozente auf den gesamten Einkauf gibt. &#8211; In der Regel sind das 5 oder 10%, hin und wieder gibt es aber sogar auch Gutscheincodes, wo man bis zu 25% Rabatt auf den gesamten Einkauf bekommt. Solch ein Gutschein lohnt sich nat&#252;rlich doppelt, wenn man im Warenkorb des betreffenden Shops schon mehrere reduzierte Teile gesammelt hat und nun durch die Verwendung eines Rabattcodes noch einmal kr&#228;ftig sparen kann.</p>
<p><strong>Bares Geld als Gutschein abziehen</strong><br />
Andere Gutscheincodes gibt es, wo man nicht einen bestimmten Prozentsatz Rabatt auf den gesamten Einkauf bekommt, sondern stattdessen einen Gutschein &#252;ber einen bestimmten Betrag erh&#228;lt. Das sind oft Gutscheine &#252;ber 5€, manchmal gibt es jedoch auch Gutscheine mit einem Wert von 10€. Bei diesen Rabattcodes wird dann der entsprechende Gutscheinwert einfach vom Gesamtbetrag des Warenkorbs abgezogen. M&#246;glich sind in dieser Rubrik aber auch Gutscheincodes, mit denen man die Versandkosten sparen kann und die dann genau in der H&#246;he der sonst zu zahlenden Portokosten angesetzt sind.</p>
<p><strong>Zu beachten gilt</strong><br />
Beachten sollte man bei den Rabattcodes vor allem drei Sachen. Zum einen gibt es meistens eine bestimmte G&#252;ltigkeitsdauer der Gutscheine. Zum anderen ist oft auch ein bestimmter Mindestbestellwert angegeben, unter dem der Gutscheincode vom System auch gar nicht angenommen wird. Und zum dritten gibt es bei den Rabattcodes in der G&#252;ltigkeit manchmal auch eine Unterscheidung zwischen Bestandskunden und Neukunden. Sollte also bei der Eingabe des Rabattcodes eine Fehlermeldung angezeigt werden, so ist es sinnvoll, noch einmal diese drei Dinge (G&#252;ltigkeitsdauer, Mindestbestellwert und Verwendung nur f&#252;r bestimmte Kunden) mit dem eigenen Warenkorb abzugleichen.</p>
<p><strong>Autor/Beitrag von</strong> <strong>fashiongutscheine.com</strong></p>
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		<title>Goconnect &#8230;. und der 2. folgt sogleich</title>
		<link>http://www.blog.datenwachschutz.de/2012/11/goconnect-und-der-2-folgt-sogleich/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Nov 2012 14:30:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heribert Wendholt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Goconnect ist als Anbieter von Free Wifi ein starker Faktor in Sachen Onlinewerbung. Dies wird gewinnbringend in das n&#228;chste Joint Venture mit der australischen SolarKool, einem Hersteller von Solarprodukten eingebracht. Goconnect erzielt an den Eink&#252;nften dieses JV 25%. Hintergrund ist die Einf&#252;hrung der Carbon Tax also Steuer auf konventionelle Energieerzeugung in Australien seit dem 1.7.2012. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Goconnect ist als Anbieter von Free Wifi ein starker Faktor in Sachen Onlinewerbung. Dies wird gewinnbringend in das n&#228;chste Joint Venture mit der australischen <a title="Solarprodukte von Solarkool" href="http://www.solarkool.com.au">SolarKool</a>, einem Hersteller von Solarprodukten eingebracht. Goconnect erzielt an den Eink&#252;nften dieses JV 25%.</p>
<p>Hintergrund ist die Einf&#252;hrung der Carbon Tax also Steuer auf konventionelle Energieerzeugung in Australien seit dem 1.7.2012. Firmen, die nicht die finanziellen oder technischen  M&#246;glichkeiten zur Vermeidung von Co2 (Carbon) bei der Erzeugung Ihrer Produkte oder Dienstleistungen haben, werden mit einer Steuer von etwa 23$ je produziertem Kubikmeter Co2 belastet. Alternativ k&#246;nnen Firmen, die keine Emission von Co2 nachweisen k&#246;nnen, mit sogenannten Emissionsrechten ausgestattet werden, die als Belohnung f&#252;r die vorherige Investition in CO2-arme Erzeugung zu verstehen sind. Die CO2-Emissionsrechte haben demnach einen Wert von 23$, da sie gegen die Steuer aufgerechnet werden. Es erhalten etwa Emissionsrechte Pflanzenerzeuger (Wald, Bauern) und k&#246;nnen diese weiterver&#228;u&#223;ern an CO2-intensive Technologie wie Airlines, Stahlerzeuger oder Energieerzeuger.</p>
<p>Der Handel mit diesen Emissionsrechten kann demnach sehr lukrativ sein.</p>
<p>Aktuel hat das JV ein Potential von 7000 Einheiten allein bei <span style="text-decoration: underline;">einem </span>Abnehmer an fester vertraglich vereinbarter Abnahmemenge. Diese 7000 fixen Einheiten (Klimager&#228;te 7,2 KW) erzeugen 9 Tonnen CO2-Emissionsrechte, die aktuell je Tonnen mit 15$ gehandelt werden. Sie werden in 10_jahres-Handelseinheiten berechnet. Das ergibt bei 9 Tonnen je Jahr = 90 Tonnen im Jahrzehnt, entsprechend einem Wert von 90*15=1.350$ je Ger&#228;t. Das mal 7000 ergibt  exakt 9.450.000 $ f&#252;r das JV von GCN/Solarkool und f&#252;r Goconnect ergibt das alleine f&#252;r die Emissionsrechte einen Ertrag von 25% mal 9.450 T$ entsprechend etwa 2.350 T$ also ein sattes Plus.</p>
<p>Das Sch&#246;nste ist, dass zu dieser Rechnung noch der 25%-Anteil an der Gewinnspanne beim Verkauf der Ger&#228;te dazuaddiert werden muss.</p>
<p>Diese Einnahme gilt jetzt allein f&#252;r die fixe Abnahmemenge von EINEM Distributor und davon sind mehrere am Start.</p>
<p>Folglich ist nur der Schlu&#223; zul&#228;ssig. Dieses Engagement von Goconnect vergoldet den Einsatz jeglicher Anteilseigner.</p>
<p>Summa summarum belaufen sich die Einnahmen f&#252;r 2013 auf Minimum 15 Mio f&#252;r Free Wifi Werbung, die aus dem JV mit Priority One k&#246;nnen noch schwer einzusch&#228;tzen sein, kosten aber kein Geld, das JV mit First Mongolian erzeugt ebenfalls Gewinne, weil GCN nur KnowHow als 51%igen Anteil beisteuert und jetzt das JV mit Solarkool ist eine Gewinnrakete mit gesch&#228;tzen 57 Mio $ pro Jahr.</p>
<p>Da die Kosten von GCN moderat ansteigen, werden f&#252;r die laufend Einnahmen abwerfenden etwa 100 Free Wifi Installationen,  10 Mio Kosten hoch gegriffen angesetzt.</p>
<p>Fazit: Goconnect erwartet f&#252;r 2013 ein positives Ergebnis von 70 Mio Einnahmen gegen&#252;ber 10 Mio Kosten, was einem Gewinn von etwa 60 Mio entspricht. Falls eine Dividende ausgesch&#252;ttet wird, wird diese um ein Mehrfaches h&#246;her sein als der aktuelle Aktienkurs von 0,012$ je Aktie. Zu erwarten w&#228;re dann eine Dividende von etwa 3 Cent je Aktie.</p>
<p>Auftr&#228;ge zur Direktinvestition in Australien werden gerne entgegengenommen. Wer zu sp&#228;t kommt, den bestraft das Leben!</p>
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		<title>Nagelneuer HP Deskjet 1000 zu gewinnen</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Nov 2012 07:53:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heribert Wendholt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Datenwachschutz m&#246;chte sich bei den vielen Lesern mit einem Dankesch&#246;n in bleibende Erinnerung bringen. Ein nagelneuer HP Deskjet 1000 mit Patronen &#8211; original verpackt &#8211; steht als Preis f&#252;r den Gewinner bereit. Versand wird innerhalb von D auch &#252;bernommen. 1. Aufgabe ist es, den am meisten gelesenen Beitrag auf dem Blog zu erraten. 2. Aufgabe [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Datenwachschutz m&#246;chte sich bei den vielen Lesern mit einem Dankesch&#246;n in bleibende Erinnerung bringen. Ein nagelneuer HP Deskjet 1000 mit Patronen &#8211; original verpackt &#8211; steht als Preis f&#252;r den Gewinner bereit. Versand wird innerhalb von D auch &#252;bernommen.</p>
<p>1. Aufgabe ist es, den am meisten gelesenen Beitrag auf dem Blog zu erraten.</p>
<p>2. Aufgabe ist es, aus den folgenden Songs der Resignators den beliebtesten zu bestimmen.</p>
<p>a)<a title="Offbeat Feeling" href="http://www.soundcheck.com.au/showEntry.do?entryId=1284"> Offbeat Feeling </a></p>
<p>b)<a title="Emotional - Is all good" href="http://www.soundcheck.com.au/showEntry.do?entryId=1283"> Emotional &#8211; Is all good  </a></p>
<p>c)<a title="Ultimatum" href=" http://www.soundcheck.com.au/showEntry.do?entryId=1282"> Ultimatum </a></p>
<p>3. Aufgabe ist es, herauszufinden, wie der CEO &amp; Founder von Goconnect.com.au heisst.</p>
<p>Wer zudem einen von mir ver&#246;ffentlichten Gastbeitrag beisteuert, ist ebenfalls in der Verlosung.</p>
<p>Einsendefrist ist der 21.12.2012, das Ende der Welt im Maya-Kalender, an Quiz@Goconnect.de</p>
<p>Viel Spa&#223; und rege Teilnahme.</p>
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		<title>Tipps f&#252;r Bestellungen von Lebensmitten im Internet</title>
		<link>http://www.blog.datenwachschutz.de/2012/11/tipps-fur-bestellungen-von-lebensmitten-im-internet/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Nov 2012 22:35:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heribert Wendholt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur Elektronikartikel, Kleidung, B&#252;cher oder Musik kann man im Internet kaufen, sondern selbst ganze Wocheneink&#228;ufe lassen sich bequem per Internet bestellen und er wird dann direkt an die Haust&#252;r geliefert. Bei gro&#223;en H&#228;ndlern stellen auch Tiefk&#252;hlprodukte und verderbliche Waren kein Problem mehr dar, da hier K&#252;hlwagen verwendet werden, die sicherstellen, dass die Ware frisch [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur Elektronikartikel, Kleidung, B&#252;cher oder Musik kann man im Internet kaufen, sondern selbst ganze Wocheneink&#228;ufe lassen sich bequem per Internet bestellen und er wird dann direkt an die Haust&#252;r geliefert. Bei gro&#223;en H&#228;ndlern stellen auch Tiefk&#252;hlprodukte und verderbliche Waren kein Problem mehr dar, da hier K&#252;hlwagen verwendet werden, die sicherstellen, dass die Ware frisch ankommt. Ein wenig anders ist der Einkauf trotzdem als der Gang zum &#246;rtlichen Supermarkt, denn oftmals werden nur die Packungen der Produkte als Thumbnail angezeigt und man hat keine M&#246;glichkeit, Obst und Gem&#252;se auf den Reifegrad zu pr&#252;fen.</p>
<p><strong>Besser informiert &#8211; N&#228;hrwertangaben der Hersteller und Listen im Internet</strong><br />
Besonders eine Sache fehlt den Lebensmittelanbietern im Internet. Die gesetzlich vorgeschriebenen N&#228;hrwertangaben, die sonst auf die Packung gedruckt werden, finden nur selten ihren Weg in die Produktbeschreibungen auf den Webseiten, weswegen es hier wichtig ist, sich vorher zu informieren. Wer Markenprodukte einkauft, erf&#228;hrt diese meist direkt auf den Webseiten der Hersteller. Etwas schwieriger wird es bei Fisch oder Fleischereiprodukten, da hier keine genauen N&#228;hrwertangaben m&#246;glich sind. Hier schafft eine gut sortierte N&#228;hrwerttabelle im Internet Abhilfe, die zumindest Hinweise und N&#228;herungswerte gibt. Bei &#8220;Lachsschinken&#8221; beispielsweise bietet sich diese Seite an: <a title="Lebensmittel im Netz einkaufen" href="http://www.lachsschinken.com/naehrwert">http://www.lachsschinken.com/naehrwert</a>, die auch weitere interessante Informationen &#252;ber das Zusammenspiel von Kalorien und N&#228;hrwert bereith&#228;lt.</p>
<p><strong>Vorsicht vor Kostenfallen f&#252;r schwere Produkte und Tiefk&#252;hlware</strong><br />
Ein weiteres Manko beim Lebensmitteleinkauf im Internet sind die teilweise versteckten Kosten, die beispielsweise f&#252;r die Bereitstellung von Tiefk&#252;hlwagen oder das Bef&#246;rdern von schwerer Fracht berechnet werden. Hier spielt die bestellte Menge eine wichtige Rolle, denn meist lohnt sich ein Einkauf erst beim &#220;berschreiten eines Mindestbestellwerts oder wenn mehrere Packungen desselben Produktes gekauft werden. Vorsicht auch bei Lebensmitteln, die viel wiegen. Auch hier wird f&#252;r die Bef&#246;rderung &#8220;schwerer Fracht&#8221; gerne mal der eine oder andere Euro aufgeschlagen. Im Zweifel sollte man sich die Endabrechnung noch einmal genau durchlesen, bevor man den Kauf best&#228;tigt, denn hier m&#252;ssen per Gesetz alle Kosten aufgez&#228;hlt werden, die entstehen k&#246;nnen. Einen Vorwurf kann man den Anbietern allerdings nicht machen, da Lebensmittel wesentlich schwerer zu transportieren sind als beispielsweise B&#252;cher oder Elektronikartikel. Und schlie&#223;lich m&#246;chte man ja auch, dass die Ware sicher und frei von Besch&#228;digungen zuhause ankommt.</p>
<p><strong>Autor/Beitrag von lachsschinken.com</strong></p>
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		<title>Goconnect z&#252;ndet die erste Stufe</title>
		<link>http://www.blog.datenwachschutz.de/2012/11/goconnect-zundet-die-erste-stufe/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Nov 2012 01:38:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heribert Wendholt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern ist es raus. Der Prospekt f&#252;r den B&#246;rsengang an der ASX f&#252;r das Joint Ventue von GCN, die Priority One Network Ltd, ist herausgegeben worden. Eckwerte dazu sind: Beteiligung von GCN 50% am Erl&#246;s, P1 gibt ca 1 Milliarde Akten zum Ausgabepreis von 30 Ct aus. Die neuen Aktien sind ab 4.2.2013 an der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern ist es raus. Der Prospekt f&#252;r den B&#246;rsengang an der ASX f&#252;r das Joint Ventue von GCN, die<a title="Prospekt Priority One Network Ltd" href="http://corporate.p1card.com/view-the-prospectus.html"> Priority One Network Lt</a>d, ist herausgegeben worden. Eckwerte dazu sind: Beteiligung von GCN 50% am Erl&#246;s, P1 gibt ca 1 Milliarde Akten zum Ausgabepreis von 30 Ct aus. Die neuen Aktien sind ab 4.2.2013 an der ASX handelbar, wenn die angestrebt Ausgabe von 50.000.000 Aktien im IPO erfolgreich abgeschlossen wird. P1 hat als Gesch&#228;ftsmodell die Ausgabe von Kreditkarten mit Paybackfunktion, wenn beim netzeigenen H&#228;ndlersystem eingekauft wird. P1-Kreditkarten sind zudem mit besonderen Benefits wie kostenlosen Bollywood-Filmen und anderen geldwerten Vorteilen ausger&#252;stet. Mehr dazu auf der<a title="Priority One Network Card" href="http://www.p1card.com"> Webseite von P1</a>.</p>
<p>Die Ausgabe des Prospektes hat eine unmittelbare Wirkung auf GCN, zumal viele GCN-Aktion&#228;re im Besitz kostenloser P1 Aktien sind, die seinerzeit im Verh&#228;ltnis 1:9 ausgegeben wurden. P1 wird demnach einen B&#246;rsenwert von etwa 320 Mio haben, der von GCN liegt z.Z. bei etwa 12 Mio. GCN-Aktion&#228;re besitzen insgesamt 135 Mio P1-Aktien.</p>
<p>Weiterhin kann GCN auf den Abschluss eines Vertrages &#252;ber den Betrieb von werbefinanziertem Free Wifi mit dem Management der Stocklands-Kette mit 42 Shopping Centren verweisen. Hiermit erh&#246;ht sich die Anzahl von Free Wifi Installationen auf nahezu 100. Die Implementierung und damit die Ausweisung von Erl&#246;sen wird noch eine Zeitlang in Anspruch nehmen, aber 2013 wird GCN nach Aussagen von CEO Richard Li und allem Anschein nach profitabel sein.</p>
<p>Gestern und heute ist/war an der ASX eine sp&#252;rbare Zunahme der Ums&#228;tze in GCN erkennbar und auch der Preis ger&#228;t in Bewegung. Noch hat man Zeit, aber sp&#228;testens der n&#228;chste Quartalsbericht am 31. Januar 2013 wird Einiges &#252;ber die aktuellen Entwicklungen aussagen k&#246;nnen. Bis dahin wird an der B&#246;rse zum Einsteigen geklingelt!</p>
<p>An der Frankfurter B&#246;rse wird Goconnect unter dem K&#252;rzel GCK gehandelt, allerdings sind die Kaufkurse wegen der Marktenge etwa 10-20% &#252;ber dem ASX-Preis. Demggen&#252;ber sind die Wertstellungen erschreckend niedrig. Wer an der ASX direkt handeln will und ein kostenloses Konto in Downunder f&#252;hren lassen m&#246;chte, wende sich an <a href="mailto:DWS@Goconnect.de">DWS@Goconnect.de</a></p>
<p>Die aktuellen Kurse, Ums&#228;tze und Berichte zu GCN k&#246;nnen <a title="GCN an der ASX" href="http://www.asx.com.au/asx/research/companyInfo.do?by=asxCode&amp;asxCode=GCN">hier </a>eingesehen werden.</p>
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