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	<title>Der Denkpass</title>
	
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	<description>Seien Sie kreativer: Methoden und Hintergründe für mehr Kreativität!</description>
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		<title>Test: LED Lenser M7</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Denkpass/~3/JPNVvJiUDeo/</link>
		<comments>http://denkpass.de/2010/07/test-led-lenser-m7/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 21:34:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gregorgross</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[LED Lenser M7]]></category>
		<category><![CDATA[LED-Leuchte]]></category>
		<category><![CDATA[LED-Taschenlampe]]></category>
		<category><![CDATA[multifunktionale Taschenlampe]]></category>

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		<description><![CDATA[[Trigami-Review] Vor einiger Zeit hatte ich schon mal über einige LED-Taschenlampen geschrieben (Link zum Artikel). Die LED-Leuchten, über die ich damals schrieb, sind coole Teile. Finden jedenfalls auch meine Söhne, die jeden Abend neue Einsatzmöglichkeiten fanden, um den Eltern damit auf den Geist zu gehen. Der einzige, der das nicht fand, war ein Bekannter. Der [...]


<b>Ähnliche Beiträge:</b><ol><li><a href='http://denkpass.de/2009/09/test-led-lenser-m1-deine-ganz-private-supernova/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Test: LED Lenser M1 &#8211; Deine ganz private Supernova'>Test: LED Lenser M1 &#8211; Deine ganz private Supernova</a></li>
<li><a href='http://denkpass.de/2010/04/test-fotos-auf-leinwand-drucken/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Test: Fotos auf Leinwand drucken'>Test: Fotos auf Leinwand drucken</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[<a rel="nofollow" href="http://www.trigami.com/?blog=http://denkpass.de" target="_blank">Trigami-Review</a>]<script src="http://s.trigami.com/324022s.js" type="text/javascript"></script></p>
<p><a rel="nofollow" href="http://www.ledlenser.com/produkte/html_highperformance/html_Mserie/m7.php?id=m7"><img class="alignleft" src="http://www.trigami.com/user/upload/11696/1383-logo_weiss.jpg" alt="" width="238" height="58" /></a></p>
<p>Vor einiger Zeit hatte ich schon mal über einige LED-Taschenlampen geschrieben (<a title="Denkpass.de: Test - LED Lenser M1, Deine private Supernova" href="http://denkpass.de/2009/09/test-led-lenser-m1-deine-ganz-private-supernova/" target="_self">Link zum Artikel</a>). Die LED-Leuchten, über die ich damals schrieb, sind coole Teile. Finden jedenfalls auch meine Söhne, die jeden Abend neue Einsatzmöglichkeiten fanden, um den Eltern damit auf den Geist zu gehen.</p>
<p>Der einzige, der das nicht fand, war ein Bekannter. Der kam hier mit seiner eigenen High-End-Taschenlampe an (übrigens vom selben Hersteller) und befand mein Line-Up an LED-Strahlern als zu wenig lichtspendend. Nun gut, ich hatte ja auch bislang nur den Einstieg ins Reich der taktischen Taschenlampen hinter mich gebracht. Was mir fehlte, war eine High-End-Taschenlampe wie die <a title="Produktseite der LED Lenser M7" rel="nofollow" href="http://www.ledlenser.com/produkte/html_highperformance/html_Mserie/m7.php?id=m7" target="_self">LED Lenser M7</a>. Und die kam vor kurzem per Post.</p>

<a href='http://denkpass.de/2010/07/test-led-lenser-m7/img_0140/' title='Bild 1: LED-Lenser M7 zum Testen'><img width="150" height="150" src="http://denkpass.de/wp-content/uploads/2010/07/IMG_0140-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bild 1: LED-Lenser M7 zum Testen" title="Bild 1: LED-Lenser M7 zum Testen" /></a>
<a href='http://denkpass.de/2010/07/test-led-lenser-m7/img_0141/' title='Bild 2: Sesam öffne Dich'><img width="150" height="150" src="http://denkpass.de/wp-content/uploads/2010/07/IMG_0141-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bild 2: Sesam öffne Dich" title="Bild 2: Sesam öffne Dich" /></a>
<a href='http://denkpass.de/2010/07/test-led-lenser-m7/img_0142/' title='Bild 3: Der Inhalt des LED-Lenser-Pakets'><img width="150" height="150" src="http://denkpass.de/wp-content/uploads/2010/07/IMG_0142-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bild 3: Der Inhalt des LED-Lenser-Pakets" title="Bild 3: Der Inhalt des LED-Lenser-Pakets" /></a>
<a href='http://denkpass.de/2010/07/test-led-lenser-m7/img_0143/' title='Bild 4: Eine kleine Lampe als Beigabe'><img width="150" height="150" src="http://denkpass.de/wp-content/uploads/2010/07/IMG_0143-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bild 4: Eine kleine Lampe als Beigabe" title="Bild 4: Eine kleine Lampe als Beigabe" /></a>
<a href='http://denkpass.de/2010/07/test-led-lenser-m7/img_0144/' title='Bild 5: LED Lenser M7 - Lampe, Schlaufe, Clip und Anleitungen'><img width="150" height="150" src="http://denkpass.de/wp-content/uploads/2010/07/IMG_0144-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bild 5: LED Lenser M7 - Lampe, Schlaufe, Clip und Anleitungen" title="Bild 5: LED Lenser M7 - Lampe, Schlaufe, Clip und Anleitungen" /></a>
<a href='http://denkpass.de/2010/07/test-led-lenser-m7/foto-2-2/' title='Bild 6: Der kreisrunde Lichtkegel'><img width="150" height="150" src="http://denkpass.de/wp-content/uploads/2010/07/Foto-2-e1280438792172-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bild 6: Der kreisrunde Lichtkegel" title="Bild 6: Der kreisrunde Lichtkegel" /></a>
<a href='http://denkpass.de/2010/07/test-led-lenser-m7/foto-4/' title='Bild 7: Das Licht fokussiert'><img width="150" height="150" src="http://denkpass.de/wp-content/uploads/2010/07/Foto-e1280438843581-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bild 7: Das Licht fokussiert" title="Bild 7: Das Licht fokussiert" /></a>
<a href='http://denkpass.de/2010/07/test-led-lenser-m7/foto-1/' title='Bild 8: Mit dem Fokus durch den Korridor'><img width="150" height="150" src="http://denkpass.de/wp-content/uploads/2010/07/Foto-1-e1280438941375-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bild 8: Mit dem Fokus durch den Korridor" title="Bild 8: Mit dem Fokus durch den Korridor" /></a>

<p>Die M7 ist eine konfigurierbare Taschenlampe mit wirklich unglaublicher Lichtleistung. Was der M7 zum Jedi-Schwert fehlt, hat jedenfalls nichts mit Licht zu tun &#8211; es ist einzig und allein das Summen, das ausbleibt. Das kann man nicht deutlich genug sagen: die M7 macht die Nacht zum Tag. Es gibt verschiedene Fokussierungsmöglichkeiten und Leuchtprogramme. Beim hellsten davon kommt man sich vor, als ob man durch Wände schauen kann.</p>
<p>Die M7 kann mit mehreren netten Funktionen und Extras aufwarten:</p>
<ul>
<li><a title="Webseite über Smart Light Technology" rel="nofollow" href="http://www.ledlenser.com/technologie/smart.php?id=smart" target="_self">Smart Light Technology</a> &#8211; Schaltprogramme von hell bis gedimmt, mit Blinkprogrammen von SOS bis Strobe</li>
<li><a title="Webseite über Advanced Focus System der LED-Lenser" href="http://www.ledlenser.com/technologie/advanced_focus_system.php?id=afs_tec" target="_self">Advanced Focus System</a> &#8211; Fokussiermöglichkeit vom kreisrunden, gleichmäßig hellen Licht bis zum dünnen, weitreichenden Fokus (s. Bilder 6-8)</li>
<li>Handgelenk-Schlaufe</li>
<li>Gürtel-Clip</li>
</ul>
<p>Die Lampe ist leicht zu bedienen, wenn man sich die verschiedenen Programme mal kurz anschaut. Das einfachste Programm ist voreingestellt und erlaubt, zwischen ganz hell und gedimmt zu wechseln (kurz drücken oder drücken und halten). Will man zum Verteidigungsmodus wechseln, einfach 4x kurz tasten und dann die Lampe anschalten. Nun ist man im Verteidigungsmodus: einmal kurz drücken, und die Lampe geht in den Strobe-Modus. Direkt in die Augen, mit fokussiertem Lichtkegel &#8211; und die Angreifer irren mind. 2 Minuten durch völlig verblendete Dunkelheit.</p>
<p>Nochmal der Moduswechsel (4x kurz tasten und 1x anschalten) und man ist im Pro-Modus. Da gibt es verschiedene Blink-Programme, die die M7 für den Einsatz als Outdoor-Taschenlampe empfehlen. Brauche ich als kosmopolitische Großstadt-Banane nicht so oft, aber vielleicht kann man die M7 ja mal mit in den Club nehmen und der Bar per SOS signalisieren, dass die Drinks langsam austrocknen.</p>
<p><strong>Fazit: </strong>Die LED-Lenser M7 ist eine coole Lampe &#8211; ich kann sie nur empfehlen: leuchtet dramatisch hell, bietet einige Funktionen, liegt gut in der Hand und fühlt sich edel an.</p>
<p>Wenn mein Bekannter nochmal vorbei schaut und der Meinung ist, die LED-Leuchten-Sammlung meiner Jungs lässt Wünsche offen, wird er wohl um eine kurze, persönliche und unvergessliche Demonstration des Strobe-Verteidigungsprogramms meiner M7 nicht herum kommen. Und fürderhin nie wieder die Leuchtkraft meiner LED-Lampen anzweifeln.</p>
<p>Weitere Links:</p>
<p>&gt;&gt; <a title="LED Lenser Gallery" rel="nofollow" href="http://www.ledlenser.com/gallery" target="_self">LED Lenser Gallery</a> mit Fotos von Nutzern</p>
<p>&gt;&gt; <a title="LED Lenser Forum" rel="nofollow" href="http://www.ledlenser.com/forum" target="_self">LED Lenser Forum</a> mit weiteren Tipps und Einsatz-Ideen</p>
<p>&gt;&gt; <a title="LED Lenser bei Facebook" rel="nofollow" href="http://www.facebook.com/reqs.php#!/pages/LED-LENSER/115227701854487?ref=ts" target="_self">LED Lenser bei Facebook</a></p>
<p>&gt;&gt; <a title="LED Lenser auf Twitter" rel="nofollow" href="http://twitter.com/LED_LENSER" target="_self">LED Lenser auf Twitter</a></p>
<p><strong><a title="ledlenser.com: Webseite der LED Lenser M7" rel="nofollow" href="http://www.ledlenser.com/produkte/html_highperformance/html_Mserie/m7.php?id=m7" target="_self">Jetzt zum Produkt</a></strong>
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</ol></p><div class="feedflare">
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		<item>
		<title>Schlechteste Service-Erfahrung 2010: Wasabi in der Rykestraße, Berlin</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Denkpass/~3/SHnT02XV5O0/</link>
		<comments>http://denkpass.de/2010/07/schlechteste-service-erfahrung-2010-wasabi-in-der-rykestrase-berlin/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 14:52:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gregorgross</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[CityDeal]]></category>
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		<category><![CDATA[Rykestraße]]></category>
		<category><![CDATA[schlechter Service]]></category>
		<category><![CDATA[Sushi]]></category>
		<category><![CDATA[Wasabi]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich finde ich den Sinn, der hinter Angeboten wie denen von CityDeal (seit Neuestem: Groupon) steckt, ja einleuchtend. Es gibt Gutscheine mit erheblichen Rabatten für Produkte oder Dienstleistungen, die aber nur eingelöst werden können, wenn genügend Teilnehmer zusammen kommen. Bei den paar Gutscheinen, die mich bislang interessiert haben, hat das immer geklappt. Eine wirklich gute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich finde ich den Sinn, der hinter Angeboten wie denen von <a title="Webseite von Groupon (ehemals CityDeal)" href="http://www.groupon.de/gutschein/" target="_self">CityDeal</a> (seit Neuestem: Groupon) steckt, ja einleuchtend. Es gibt Gutscheine mit erheblichen Rabatten für Produkte oder Dienstleistungen, die aber nur eingelöst werden können, wenn genügend Teilnehmer zusammen kommen. Bei den paar Gutscheinen, die mich bislang interessiert haben, hat das immer geklappt. Eine wirklich gute Sache, um neue Produkte oder Unternehmen in einen lokalen Markt zu pushen &#8211; CityDeals gibt&#8217;s mittlerweile für sehr viele deutsche Städte.</p>
<p>Leider kauft man dabei nicht immer das, was man erwartet. So bestehen die teilnehmenden Unternehmen in letzter Zeit sehr oft darauf, dass man reserviert &#8211; also entweder den Tisch oder die Massage oder was auch immer man sich da gekauft hat. Warum reservieren? Die teilnehmenden Unternehmen betrachten den CityDeal nicht nur als Möglichkeit zur Promotion unbekannter Angebote, sondern wohl auch und vor allem als Möglichkeit, Geschäftszeiten mit wenig Besucherverkehr stärker auszulasten. Dann gibt es also bei der Reservierung wenig Möglichkeit, das versprochene Angebot zur besten Zeit wahrzunehmen, sondern immer nur dann, wenn rein gar nichts los ist. Nicht wirklich schlimm, aber dieses Procedere kann natürlich auch als Veräppelung verstanden werden, wenn es dämlich umgesetzt wird.</p>
<p>So geschehen gestern im <a title="Qype (dt.): Wasabi in der Rykestrasse, Berlin" href="http://www.qype.com/place/623751-Wasabi-Berlin" target="_self">Wasabi in der Rykestraße</a>, einem Sushi-Laden in Berlins feinster Touristen-Gegend. Dafür hatte ich einen CityDeal-Gutschein erworben und vor einiger Zeit auch schon mal versucht, den dort einzulösen. Weil ich aber die Aussage auf meinem Gutschein, denselbigen bitte auszudrucken, im Sinne der Nachhaltigkeit des deutschen Waldes nicht als Befehl verstanden habe, wurde ich abgewiesen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ohne Ausdruck geht das nicht.&#8221;, so der Mann hinter der Theke.</p>
<p>&#8220;Aber ich habe den Gutschein doch auf dem iPhone dabei, kriegen wir das nicht auch so hin?&#8221;, fragte ich den Mann im Wasabi.</p>
<p>&#8220;Nein. Ich muß die Ausdrucke dort hin schicken. Ohne Ausdruck kann ich nichts schicken.&#8221;, so der Mann, der für das Wasabi sprach.</p>
<p>&#8220;Aber Sie können sich die Gutschein-Codes doch aufschreiben. Soll ich jetzt etwa nochmal nach Hause gehen und die extra ausdrucken?&#8221;, fragte ich wieder.</p>
<p>&#8220;Ja, das geht nicht anders.&#8221;, so die <em>extrem kundenfreundliche</em> Antwort im Namen des Wasabi in der Rykestrasse.</p>
<p>(aus eigener Erinnerung)</p></blockquote>
<p>Also ging ich nach Hause. Ärgerte mich mit CityDeal rum, die den Gutschein nicht stornieren wollten, obwohl ich ja wegen deren falsch formulierter Anleitung, wie man den Gutschein einlösen kann, das Problem erst hatte. Aber auch die wirklich kundenfreundliche Bereitschaft im Wasabi in der Rykestrasse, sich wirklich gar keine Lösung einfallen zu lassen, möchte ich hervorheben.</p>
<p>Vorgestern dann bekam ich eine Mail, in der ich darauf hingewiesen wurde, dass der Gutschein demnächst verfällt. Ich drucke die Gutscheine also aus und mache mich wieder auf den Weg. Nach dem Besuch des Kinderchirurgen wegen einer anstehenden Operation für Kostencenter 1 fahre ich mit zwei Kindern im Auto zum Wasabi in der Rykestraße. Ich zeige meine Gutscheine vor und wünsche, dass ich mein bereits vor Monaten bezahltes Sushi mitnehmen möge. Das war der Moment, als das Wasabi in der Rykestrasse seine Bemühungen, mich zu verärgern, auf die nächste Ebene hob &#8211; und ein für alle Mal den Beweis antrat, gar nichts von Kundenfreundlichkeit zu verstehen. Ich will das so drastisch formulieren, wie ich es in dem Moment empfand: beim Wasabi in der Rykestraße sind Kunden das Letzte, was man sich wünscht. Es passierte folgendes:</p>
<ol>
<li>Man teilte mir mit, dass ich Sushi nicht mitnehmen könne.</li>
<li>Ohnehin müsse ich reservieren.</li>
</ol>
<p>Nichts von dem hat man mir beim ersten Mal mitgeteilt. Das Wasabi in der Rykestraße war zu diesem Zeitpunkt menschenleer &#8211; wäre in diesem Augenblick ein kleines schwarzes Loch entstanden, hätte für einige Sekunden Thriller von Michael Jackson geträllert und sich dann mit einem leisen Knall verabschiedet, um einen lila Elefanten zu hinterlassen, so hätte das außer mir und dem Personal nicht eine einzige Sau bemerkt. Warum ich reservieren muß, um Sushi mitzunehmen, wenn der Laden so ausgestorben ist wie eine Wüste in der Trockenzeit, wird für immer ein Rätsel bleiben.</p>
<p>Aber die Unfreundlichkeit einem Kunden gegenüber war im Wasabi in der Rykestraße noch nicht zur Perfektion gelangt. Als ich darauf hinwies,</p>
<ul>
<li>dass in meinen Gutscheinen nichts von &#8220;reservieren&#8221; oder &#8220;leider nicht zum Mitnehmen geeignet&#8221; steht, sagte man mir, ich solle mich an CityDeal wenden</li>
<li>dass draußen im Auto zwei Kinder warten und wir doch sicher eine Lösung finden können, gab&#8217;s dieselbe Antwort &#8211; aber keine Lösung</li>
<li>dass ich bereits einmal im Wasabi in der Rykestrasse war, um diesen Gutschein einzulösen, lachte man und sagte, das sei mein Pech</li>
<li>dass der Gutschein in 3 Tagen abliefe und ich keine Zeit mehr hätte, ihn in Anspruch zu nehmen, bot man an, ihn zu verlängern. Als ich das wollte, ging es auf einmal nicht mehr.</li>
</ul>
<p>Was ich von CityDeal halten soll, hängt nun davon ab, ob ich diesen Gutschein ein für alle Mal stornieren darf. In das Wasabi in der Rykestraße werde ich meinen Fuß jedenfalls nicht mehr setzen. Ganz ehrlich: lieber kaufe ich mir 20 Käseraspeln und teste sie an meinem Brustnippeln.</p>
<p>Weil nun aber auch bewiesen sein soll, dass schlechte Kunden-Erfahrungen bis zu 7x öfter weiter gegeben werden als gute, will ich diese schlechteste Service-Erfahrung des Jahres 2010 auch meinen Lesern zuteil kommen lassen. Wenn ihr jemals in Berlin seid und Sushi essen wollt, hier mein Tipp: meidet das Wasabi in der Rykestraße wie die Pest. Es gibt bessere Läden, zum Beispiel das <a title="Qype (dt.) Fuku Sushi in Berlin, Kollwitzplatz" href="http://www.qype.com/place/137956-Fuku-Sushi-Quang-Huy-Luu-Berlin" target="_self">Fuku</a> gleich in der Nähe oder viele andere <a title="Qype (dt.): Sushi im Prenzlauer Berg" href="http://www.qype.com/de300-berlin-prenzlauer-berg/categories/49-sushi-und-japanische-restaurants-in-prenzlauer-berg?from_search=Sushi" target="_self">Sushi-Restaurants im Prenzlauer Berg</a>. Oder ihr geht ins ohnehin aus meiner Sicht beste Sushi-Restaurant in Berlin: das <a title="Qype (dt.): Kuchi in der Gipsstraße" href="http://www.qype.com/place/41-Restaurant-Kuchi-Berlin" target="_self">Kuchi in der Gipsstraße</a>. Oder kein Sushi, sondern lieber leichte, originelle deutsche Küche wie z.B. im <a title="Webseite vom Zander: leichte regionale Küche in der Kollwitzstraße, Berlin" href="http://www.zander-restaurant.de/" target="_self">Zander</a>, dem besten Restaurant in diesem Teil der Stadt, das keinen Michelin-Stern hat (aber sicher einen verdient hätte).</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Was immer ihr macht, meidet das Wasabi in der Rykestraße &#8211; das ist meine Empfehlung!</p>
<p>Welche schlechten Service-Erfahrungen habt ihr dieses Jahr schon gemacht? Gibt es welche, die das hier toppen? Ich freue mich auf Kommentare. Falls keine kommen, gibt&#8217;s Gutscheine für alle. Ratet mal für was?</p>
<p><strong>UPDATE 1:</strong> CityDeal verhält sich ähnlich<em> kundenfeindlich.</em> Obwohl mir ein Mitarbeiter am Telefon zugesichert hat, die Stornierung und Rückbuchung meines Geldes seien kein Problem, habe ich seit zwei Tagen nichts von CityDeal gehört. Keine Antwort-Mail, kein Geld, rein gar nichts. Tun wir mal so, als ob die viel zu tun hätten &#8211; und nicht versuchen, das Ding hier auszusitzen. Idealerweise reagiert man in solchen Fällen sehr, sehr schnell. Idealerweise entschuldigt man sich für das Vorgehen der dritten Partei, was ja leicht fällt, weil man es selber nicht verbockt. Idealerweise entschuldigt sich sogar das Wasabi. Hier ist bislang noch nichts passiert. Auch CityDeal ein Unternehmen, das Kunden einfach nur als zweibeinige Geldbörsen betrachtet?</p>
<p><strong>UPDATE 2: </strong>Gaaaaaaaaaaaaaaanz zufällig gibt es seit gestern einen neuen Kommentar zum <a title="Qype (dt.): Das Wasabi in der Rykestraße " href="http://www.qype.com/place/623751-Wasabi-Berlin" target="_self">Wasabi in der Rykestrasse bei Qype</a>. Gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz zufällig ist da jemand, der auch CityDeal-Gutscheine eingelöst hat und gaaaaaaaaaaaaaaanz dolle zufrieden war. Schön, solche Koinzidenzen mag es geben. Ich freue mich auf für alle anderen, die im Wasabi in der Rykestraße wie Menschen behandelt werden. Mich hat man jedenfalls behandelt wie eine Ratte. Danke nochmal ans Wasabi in der Rykestraße für dieses tolle Gefühl und auch dafür, 2x umsonst reingeschaut zu haben.</p>
<p><strong>UPDATE 3:</strong> CityDeal hat storniert und sich entschuldigt. Danke!
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		<title>Tipps für den Lese-Sommer: Verglühte Schatten + The Big Short</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 13:02:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gregorgross</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literaturtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Dear Mr. Buffett]]></category>
		<category><![CDATA[Janet Tavakoli]]></category>
		<category><![CDATA[Kamila Shamsie]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Lewis]]></category>
		<category><![CDATA[The Big Short]]></category>
		<category><![CDATA[Verglühte Schatten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich kann es betrachten, wie immer ich will, aber Lesen ist und bleibt eines der größten Vergnügen in meinem Leben. Das Schöne daran ist, dass egal was immer ich lese, mir die Zeit danach nicht vertan vorkommt. Das ist der Unterschied zum Fernsehen: Lesen bildet. In den letzten Wochen habe ich zwei Bücher mit großer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann es betrachten, wie immer ich will, aber Lesen ist und bleibt eines der größten Vergnügen in meinem Leben. Das Schöne daran ist, dass egal was immer ich lese, mir die Zeit danach nicht vertan vorkommt. Das ist der Unterschied zum Fernsehen: Lesen bildet.</p>
<p>In den letzten Wochen habe ich zwei Bücher mit großer Freude gelesen: <a title="Amazon.de: Verglühte Schatten von Kamila Shamsie" href="https://www.amazon.de/dp/382700831X?tag=derdenk-21&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=382700831X&amp;adid=0C7Y6KQCPVQ8XKMD3FF5&amp;" target="_self">Verglühte Schatten</a> von Kamila Shamsie und <a title="Amazon.de: The Big Short by Michael Lewis" href="https://www.amazon.de/dp/1846142571?tag=derdenk-21&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=1846142571&amp;adid=0XQPQ36V26Y7JFCXE3EB&amp;" target="_self">The Big Short</a> von Michael Lewis. Weil beide so gut waren, will ich sie kurz vorstellen.</p>
<h4>Verglühte Schatten</h4>
<p>Eine Frau überlebt den Abwurf der Atombombe in Nagasaki und verliert dabei ihren Geliebten. Sie landet in Indien, wo die Briten gerade ihre Kolonialmacht beenden. Ihr Sohn wird später in den Afghanistan-Krieg gegen die Sowjets hineingezogen, bevor die Frau sich in New York wieder findet, kurz nach den Anschlägen auf das World Trade Center. Die Geschichte zweier Familien in den Wirren eines Jahrhunderts, in dem kleine Leute ausbaden, was die Mächtigen so anrichten. Sowas kann nicht gut enden, und das tut es auch nicht.</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="https://www.amazon.de/dp/382700831X?tag=derdenk-21&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=382700831X&amp;adid=0PT01HJ3DTNF9TH9KP6D&amp;"><img title="Verglühte Schatten von Kamila Shamsie (Bildquelle: Amazon.de)" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51htXHxV7ML._SS500_.jpg" alt="Verglühte Schatten von Kamila Shamsie (Bildquelle: Amazon.de)" width="500" height="500" /></a><p class="wp-caption-text">Verglühte Schatten von Kamila Shamsie (Bildquelle: Amazon.de)</p></div>
<p>Atmosphärisch dicht, mit einer fesselnden, abwechslungsreichen Story, ist das vielleicht das beste Buch, das ich in diesem Jahr gelesen habe. Es handelt von der Sinnlosigkeit eines zweiten Atombombenabwurfs, von dem religiösen Wahn, der Indien zerreisst und Pakistan hervorbringt, vom Ende einer Großmacht und dem Anfang einer neuen. Und mitten drin von Menschen, die einfach nur in Frieden leben wollen und sehen, wie ihre Kinder aufwachsen. Und die trotz der Umstände weiter das Leben lieben. So gesehen ein positives Buch, wenn auch mit einem traurigen Ende. Aber das gehört bei dieser Geschichte einfach dazu. Einziger Makel: die Übersetzung von Ulrike Thiesmeyer wird erst im Laufe des Buches akzeptabel.</p>
<p><strong>Fazit</strong><em>: Mehr als lesenswert &#8211; das Buch des Jahres sogar!</em></p>
<h4><strong>The Big Short</strong></h4>
<p>Michael Lewis kann wirklich schreiben. Das hat er bei <a title="Amazon.de: Moneyball by Michael Lewis" href="https://www.amazon.de/dp/0393324818?tag=derdenk-21&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=0393324818&amp;adid=06DKWN9VCPWGWB5TDVCH&amp;" target="_self">Moneyball</a> bewiesen und auch bei <a title="Amazon.de: The Blind Side by Michael Lewis" href="https://www.amazon.de/dp/0393330478?tag=derdenk-21&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=0393330478&amp;adid=1TJEE1CADWFX25TTEN7A&amp;" target="_self">Blind Side</a>, beides fesselnde Bücher über amerikanischen Sport. Jetzt kehrt er zu seinen Wurzeln zurück: <a title="Amazon.de: The Big Short by Michael Lewis" href="https://www.amazon.de/dp/1846142571?tag=derdenk-21&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=1846142571&amp;adid=0451A8Y375J7MQQD7XMV&amp;" target="_self">The Big Short</a> kann durchaus auch als eine Fortsetzung von <a title="Amazon.de: Liar's Poker by Michael Lewis" href="https://www.amazon.de/dp/0340839961?tag=derdenk-21&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=0340839961&amp;adid=1BCHT6Z7TW9FGWHDAMYR&amp;" target="_self">Liars Poker</a> aufgefasst werden, jenem Buch aus dem Jahre 1989, das Michael Lewis als Schriftsteller berühmt machte und das seine Abrechnung mit seiner Karriere in der Finanzwelt war. Immerhin ging es damals um das gleiche Problem wie heute: das Bündeln von Kredit-Risiken durch amerikanische Banken und die daraus entstehenden Folgen.</p>
<div id="attachment_795" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="https://www.amazon.de/dp/1846142571?tag=derdenk-21&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=1846142571&amp;adid=0NDYVGJF1VGQCTMXMDPC&amp;"><img class="size-full wp-image-795" title="The Big Short by Michael Lewis (Bildquelle: Amazon.de)" src="http://denkpass.de/wp-content/uploads/2010/07/Bildschirmfoto-2010-07-25-um-14.51.28.png" alt="The Big Short by Michael Lewis (Bildquelle: Amazon.de)" width="400" height="648" /></a><p class="wp-caption-text">The Big Short by Michael Lewis (Bildquelle: Amazon.de)</p></div>
<p>Es geht um die Ursachen der Finanzkrise: was steckt dahinter? Wie kann es sein, dass faule Kredite an Leute vergeben werden, die nicht mal die erste Rate bezahlen können? Wie funktioniert diese Maschine, die wertlose Kredite in Höhe von mehr als 1.000 Milliarden Dollar weiter verkauft? Wer kauft diese Kredite und warum?</p>
<p>Michael Lewis geht diesen Dingen auf den Grund. Hervor tritt eine Industrie, deren Ziel die persönliche Bereicherung aller ihrer Mitarbeiter ist &#8211; und zwar auf Kosten der Armen im Land (die nach der Krise weiterhin ohne Häuser, aber dafür nun mit sehr viel Schulden da stehen). Lewis nennt die Namen von Leuten, die besonders ruchlos handeln. Und er zeigt uns einige Wall-Street-Akteure, die lange vor der Krise erkannt hatten, dass der Kaiser in Wirklichkeit nackt umher lief.</p>
<p>Das Ganze ist wie bei Michael Lewis immer sehr persönlich, sehr detailliert und vor allem sehr hands-on geschrieben. Ich habe mich köstlich amüsiert und hatte Schwierigkeiten, das Buch aus der Hand zu legen. Es kommt vom Inhalt nicht ganz an Janet Tavakolis hervorragendes Buch <a title="Amazon.de: Dear Mr. Buffett by Janet Tavakoli" href="https://www.amazon.de/dp/047040678X?tag=derdenk-21&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=047040678X&amp;adid=10TW73B0TAVJX3RT4R5F&amp;" target="_self">Dear Mr. Buffett</a> heran, aber es ist etwas unterhaltsamer. Tavakoli dagegen darf sich rühmen, die Krise vorhergesagt zu haben &#8211; Michael Lewis selber hatte diesen weisen Vorausblick übrigens nicht.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Unterhaltsam und lehrreich.
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 07:24:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wie soll man am besten ein Start-Up gründen? Sich voll dem neuen Unternehmen widmen &#8211; oder tagsüber woanders arbeiten und das Start-Up in der Freizeit voran bringen? Dieser Frage geht Luke Johnson in einem Artikel der Financial Times nach (Link zum Artikel). Beide Strategien haben ihre Vor- und Nachteile, aber Luke Johnson empfiehlt, ein Start-up [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie soll man am besten ein Start-Up gründen? Sich voll dem neuen Unternehmen widmen &#8211; oder tagsüber woanders arbeiten und das Start-Up in der Freizeit voran bringen? Dieser Frage geht Luke Johnson in einem Artikel der Financial Times nach (<a title="FT.com: A job may be the best launch for a start-up (by Luke Johnson)" href="http://www.ft.com/cms/s/0/3d270648-8ea6-11df-8a67-00144feab49a.html" target="_self">Link zum Artikel</a>). Beide Strategien haben ihre Vor- und Nachteile, aber Luke Johnson empfiehlt, ein Start-up erstmal neben dem normalen Job zu verfolgen.</p>
<p>Vorteile, wenn man neben dem Start-Up noch einen Job hat:</p>
<ul>
<li>man kann seine Lebenshaltungskosten und das Start-Up ohne Risiko finanzieren</li>
<li>für den Fall, dass das Start-Up in die Hose geht, hat man berufliche Sicherheit</li>
<li>man bleibt in seinem beruflichen Netzwerk</li>
</ul>
<p>Nachteile:</p>
<ul>
<li>es gibt meistens Ärger, wenn die Chefs erfahren, was man da macht</li>
<li>es bleibt in der Freizeit nur wenig Zeit für das Start-Up</li>
<li>Start-up bleibt ein Hobby?</li>
</ul>
<p>Was tun, wenn der Arbeitgeber die freizeitliche Betätigung in einem Start-Up verbietet? Diese Situation haben einige meiner Ko-Gründer in meinem australischen Start-Up. Ihre Arbeitgeber verbieten ihnen im Arbeitsvertrag, Anteile an eigenen Firmen zu halten. Bis unsere Firma den Break-Even geschafft hat und wir davon leben können, umschiffen wir diese Klippe elegant, indem besagte Teilhaber nur Optionen auf Anteile halten &#8211; nicht die Anteile selber. Erreichen wir diesen Punkt, wandeln sich die Optionen in Anteile und unsere Teilhaber verlassen ihre Jobs.</p>
<p>Luke Johnson empfiehlt, sich ein Ziel zu setzen: einen Punkt, wo man das Start-Up getestet hat und weiß, dass es funktionieren kann. Und ab dem man sich Vollzeit um seine Idee kümmern muss, weil Teilzeit nicht ausreicht. Das ist der Zeitpunkt, wo man wie Cortes in der Neuen Welt die Schiffe verbrennt und es nur noch einen Weg gibt: den nach vorn.</p>
<p>Bis dahin heißt es aber, in seiner Freizeit viele Stunden investieren. Und das ist ein guter Test, wie viel einem seine eigene Idee wert ist. Denn Vollzeit arbeiten und nebenbei ein Unternehmen gründen kann 80 Stunden Arbeit pro Woche bedeuten. Und wenn man das nicht investieren will, wird man wahrscheinlich auch keinen Erfolg haben, wenn man seine Idee Vollzeit verfolgt hätte.</p>
<p>Das größte Problem eines Start-Ups ist Geld. Es dauert eine Weile, bis der Break-Even kommt und man mehr Geld erzeugt als man verbraucht. Hat man keine Kredite oder Venture Capital-Finanzierung, muss man in diesen ersten Jahren bis zum Break-Even nebenbei noch seinen eigenen Unterhalt bestreiten. In den meisten Fällen lässt sich dies am besten verbinden, wenn man einen Job hat. Der finanziert dann den Lebensunterhalt und die ersten Kosten des Start-Ups.</p>
<p>In meinem Unternehmen weiß ich übrigens ganz sicher von zwei Mitarbeitern, die nebenbei ihre eigenen Start-Ups verfolgen. Bei dem einen tolerieren wir es, weil sich beides nicht im Wege steht und die Sicherheit des monatlichen Gehaltschecks, verbunden mit etwas Freiheit, den Mitarbeiter sehr gut motiviert. Den anderen haben wir extra deswegen eingestellt: er hat uns von vornherein gesagt, er will was gründen und braucht einen Teilzeitjob, um das zu finanzieren.
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		<title>Das Problem, kreatives Denken zu motivieren</title>
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		<comments>http://denkpass.de/2010/07/das-problem-kreatives-denken-zu-motivieren/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 07:45:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gregorgross</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Herzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>

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		<description><![CDATA[Menschen richtig zu motivieren, ist schon immer eine große Herausforderung. Geld spielt eine Rolle, aber nur bis zu einem bestimmten Grad. Wie Frederick Herzberg mit seiner Zwei-Faktoren-Theorie zeigte, ist Geld einer der Hygiene-Faktoren bei der Motivation. Wenn es nicht genug Geld gibt, sind wir demotiviert. Gibt es genug Geld, sind wir nicht demotiviert &#8211; aber [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen richtig zu motivieren, ist schon immer eine große Herausforderung. Geld spielt eine Rolle, aber nur bis zu einem bestimmten Grad. Wie <a title="Wikipedia (dt.): Frederick Herzberg" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frederick_Herzberg" target="_self">Frederick Herzberg</a> mit seiner <a title="Wikipedia (dt.): Herzbergs Zwei-Faktoren-Theorie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zwei-Faktoren-Theorie_(Herzberg)" target="_self">Zwei-Faktoren-Theorie</a> zeigte, ist Geld einer der Hygiene-Faktoren bei der Motivation. Wenn es nicht genug Geld gibt, sind wir demotiviert. Gibt es genug Geld, sind wir nicht demotiviert &#8211; aber noch lange nicht motiviert. Motiviert werden wir durch Anerkennung, interessante Herausforderungen und Verantwortung. Und ganz besonders stark motiviert werden wir durch unsere eigene Entwicklung.</p>
<p>Ein <a title="FT.com: The Careerist - How to motivate people" href="http://www.ft.com/cms/s/0/937e535a-861f-11df-bc22-00144feabdc0.html?ftcamp=rss" target="_self">Artikel in der Financial Times</a> bestätigt die fehlende Motivation durch Geld: Wenn man mehr zahlt als am Markt üblich, wird die Motivation nicht gesteigert. Zahlt man weniger, sind die Leute demotiviert. Und Boni führen zwar zu kurzfristiger Euphorie, aber nicht zu mehr Einsatz, vor allem dann nicht, wenn die Mitarbeiter sich an die Boni gewöhnt haben.</p>
<p>Wenn-Dann-Motivationshilfen funktionieren nur bei handwerklichen Tätigkeiten (z.B.: sortiere 1.000 Eier in diesen Korb, dann kriegst Du 50 Euro). Sobald wir aber nicht nur motorische Fähigkeiten brauchen, sondern bereits geringe kognitive Fähigkeiten, verkehrt sich die Motivation durch Belohnung ins Gegenteil. Dies zeigt das folgende Video von RSAnimate, das die Erkenntnisse mehrerer Untersuchungen graphisch zusammenfasst:</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/u6XAPnuFjJc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/u6XAPnuFjJc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Umso stärker wir kognitive Leistung motivieren wollen, umso schwächer wird die Leistung. Was können wir dann tun, um unsere Kollegen zu mehr Kreativität zu motivieren? Ein paar Tips gibt die Financial Times:</p>
<div class="simplePullQuote"></p>
<p>John F. Kennedy fragte bei einem NASA-Besuch einen Mitarbeiter, was genau er hier tue.</p>
<p>&#8220;Ich helfe dabei, einen Mann auf den Mond zu schicken.&#8221;</p>
<p>Wie sich später herausstellte, war der Mann Hausmeister.</div>
<ul>
<li>Mitarbeitern das Gefühl geben, dass ihre Ideen und Meinungen wichtig sind</li>
<li>Mitarbeitern zuhören und auf sie eingehen</li>
<li>den Mitarbeitern Verantwortung für eigene Projekte übertragen</li>
<li>ihnen Freiraum lassen, Entscheidungen treffen zu können</li>
<li>Mitarbeitern Freiraum für eigene Projekte geben</li>
<li>der Arbeit des Unternehmens positive Bedeutung geben: Macht die Welt besser!</li>
<li>Mitarbeiter entwickeln</li>
</ul>
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		<title>Denke und werde reich!</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 08:28:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gregorgross</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literaturtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Andrew Carnegie]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Napolean Hill]]></category>
		<category><![CDATA[Think and Grow Rich]]></category>

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		<description><![CDATA[Napoleon Hill wurde 1883 geboren. Während seines Jurastudiums schrieb er nebenbei für Zeitungen. Unter anderem schrieb er Kurzbiografien berühmter Persönlichkeiten. Das wiederum fand Andrew Carnegie ziemlich interessant und beauftragte Hill, herauszufinden, was das Geheimnis des Erfolgs sei. Carnegie war seinerzeit der reichste Mensch Amerikas und wollte anscheinend, dass es anderen ebenso gut ging wie ihm. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Wikipedia (dt.): Napoleon Hill" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Napoleon_Hill" target="_self">Napoleon Hill</a> wurde 1883 geboren. Während seines Jurastudiums schrieb er nebenbei für Zeitungen. Unter anderem schrieb er Kurzbiografien berühmter Persönlichkeiten. Das wiederum fand Andrew Carnegie ziemlich interessant und beauftragte Hill, herauszufinden, was das Geheimnis des Erfolgs sei. Carnegie war seinerzeit der reichste Mensch Amerikas und wollte anscheinend, dass es anderen ebenso gut ging wie ihm. Hill ging seine Aufgabe an, indem er 500<em> self-made</em> Millionäre befragte &#8211; heraus kam im Jahre 1937 ein Buch, das bis heute aktuell und lesenswert ist: <a title="Amazon.de: Think and Grow Rich by Napoleon Hill" href="https://www.amazon.de/dp/1604591870?tag=derdenk-21&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=1604591870&amp;adid=1YASKC1B439VFFW8VE5Q&amp;" target="_self">Think and Grow Rich</a>! Und weil der Denkpass nicht nur selber gerne ein self-made Sonstewas wäre, sondern dieses Glück auch seinen Lesern wünscht, im Folgenden eine kurze Rezension.</p>
<div id="attachment_778" class="wp-caption aligncenter" style="width: 179px"><a href="https://www.amazon.de/dp/1604591870?tag=derdenk-21&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=1604591870&amp;adid=1Q6BSJY67GMWK9691AWJ&amp;"><img class="size-full wp-image-778" title="Cover von Think and Grow Rich (Bildquelle: Amazon.de)" src="http://denkpass.de/wp-content/uploads/2010/07/Think-and-Grow-Rich.jpg" alt="Cover von Think and Grow Rich (Bildquelle: Amazon.de)" width="169" height="261" /></a><p class="wp-caption-text">Cover von Think and Grow Rich (Bildquelle: Amazon.de)</p></div>
<h4>Die überragende Bedeutung von Leidenschaft und Vorsätzen</h4>
<p>Nach all den Interviews mit all den <em>self-made</em> Millionären, angefangen bei Andrew Carnegie, kam Hill zur Schlussfolgerung, dass insbesondere Leidenschaft und gute Vorsätze den Erfolg vorbestimmen. Es kommt aber darauf an, sich nicht nur vorzustellen, dass man reich werden möge. Wunschträume sind der Anfangspunkt allen Erfolgs, aber unsere Wünsche müssen sehr explizit sein, um erfolgreich umgesetzt zu werden. Hill schlägt einen Sechs-Punkte-Plan vor:</p>
<ul>
<li>Stelle Dir eine Zahl vor, wieviel Geld Du haben möchtest. Eine konkrete Zahl.</li>
<li>Nenne Deinen Preis: Was bist Du bereit, dafür zu tun?</li>
<li>Setze Dir eine Deadline, ein Datum, an dem Du es geschafft haben willst.</li>
<li>Beginne, Aufgaben zu formulieren, die Dich zum Ziel führen. Beginne sofort!</li>
<li>Schreibe Dir ein kurzes <em>Mission Statement</em> für Deine Mission.</li>
<li>Erkläre Dich vor Dir selber: Lese Dir Dein <em>Mission Statement</em> 2x pro Tag laut vor.</li>
</ul>
<p>Der Glaube an Deinen Erfolg entsteht, wenn Du Deinen Erfolg ständig visualisierst. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass Spitzensportler sich so auf ihre Wettkämpfe vorbereiten &#8211; sie visualisieren ihren Erfolg beim anstehenden Wettkampf. Natürlich kann man jetzt sagen, dass bei einem Fussball-Spiel 11 Spieler damit Erfolg haben, während die 11 Spieler der Gegenseite sich ihren Erfolg umsonst visualisieren. Aber: Wenn Du auf Brandenburgs Alleen von der Straße abkommst, dann solltest Du Deine Konzentration auf die Lücke zwischen den Bäumen richten &#8211; nicht auf die Bäume vor Deinem Auto!</p>
<p>Erfolg stellt sich also leichter ein, wenn wir ihn visualisieren. Das liegt daran, weil unser Gehirn an etwas glaubt, was wir ihm ständig erzählen. Das ständige laute Vorlesen des Mission Statements hilft, Ängste und negative Emotionen zu vertreiben, so Hill. Das funktioniert aber nicht, wenn wir diese Auto-Suggestion auf Autopilot durchziehen. Wir müssen das Mission Statement fühlen:</p>
<ul>
<li>Schliesse Deine Augen</li>
<li>Stelle Dir den Berg Geld vor, den Du verdienen willst</li>
<li>Schau Dir diesen Berg täglich an</li>
<li>Mache dieses Vorstellen zum Teil Deiner täglichen Routine</li>
<li>Suche Dir morgens und abends ein ruhiges Plätzchen, wo Du Dir in Ruhe Deinen Erfolg visualisieren kannst</li>
<li>Lese Dein Mission Statement morgens als erstes und abends als letztes</li>
</ul>
<h4>Weitere wichtige Eigenschaften</h4>
<p>Wichtig ist auch Spezialwissen. Thomas Alva Edison beispielsweise hat in seinem Leben 3 Monate die Schule besucht, und war trotzdem einer der größten Erfinder aller Zeiten. Sein Erfolg beruht auf Spezialisierung, Organisation und Networking. Hill empfiehlt, Spezialwissen zu sammeln, indem man Praktika macht und sich neben dem Beruf fortbildet.</p>
<p>Und eine ganz besondere Bedeutung hat die Vorstellungskraft. Die meisten der self-made Millionäre verdanken ihren Erfolg ihrer Vorstellungskraft. Damit haben sie neue Geschäftsmodelle erdacht. Hill unterscheidet synthetische Vorstellungskraft, die vorhandene Ideen, Konzepte und Strategien neu verknüpft, und kreative Vorstellungskraft, die völlig neue Ideen entwickelt. Eins von beiden braucht man. Daran muss man arbeiten, zum Beispiel, indem man aufmerksam den Denkpass verfolgt &#8211; der ja zum Ziel hat, die kreativen Fähigkeiten seiner Leser zu steigern!</p>
<h4>Erfolg lässt sich planen</h4>
<p>Um Erfolg zu haben, ist Planung wichtig. Das fängt mit der Planung des richtigen Teams an. Diesen Schritt darf man nicht überspringen, was ich auch eigener Erfahrung bestätigen kann. Meine besten Business-Ideen sind bislang die, wo ich die passenden Partner gefunden habe: Leute, die in den Aufgaben, die sie übernehmen, deutlich fähiger sind als ich. Die aber auch an den Erfolg glauben und bereit sind, Arbeit und Zeit zu investieren (das geht am besten, indem sie finanzielles Risiko übernehmen!).</p>
<p>Hill schlägt folgendes vor:</p>
<ul>
<li>Umgebe Dich mit talentierten Verbündeten (helfe ihnen mit Deinen Talenten und bitte sie dann um Unterstützung)</li>
<li>Bespreche Deine Pläne bei regelmässigen Treffen</li>
<li>Pflege harmonische Beziehungen im Team</li>
</ul>
<p>Wichtig ist, keine Niederlagen zu akzeptieren. Wenn ein Plan nicht klappt, ändere ihn. Identifiziere aussichtsreiche Möglichkeiten. Schaue Dir Deinen Wettbewerb an. Liste Deine Fähigkeiten auf und verfeinere sie. Vermeide die folgenden Fehler beim Führen von Mitstreitern:</p>
<ul>
<li>zu wenig Liebe zum Detail</li>
<li>Unfähigkeit, bescheidene Aufgaben selber auszuführen</li>
<li>Unsicherheit</li>
<li>fehlende Vorstellungskraft</li>
<li>keine Disziplin</li>
<li>kein Vertrauen</li>
<li>alleiniges Verlassen auf Macht und Autorität</li>
<li>zu viel Egoismus</li>
<li>Bestehen auf Titeln und Ehren</li>
</ul>
<h4>Des Erfolgs größter Feind: Prokrastination</h4>
<p>Prokrastination (auf deutsch: das ist das, was Studenten machen, wenn sie an ihrer Diplomarbeit schreiben sollen: nämlich NICHTS und WAS ANDERES, in beliebiger Reihenfolge) ist der Feind des Erfolgs. Hill versteht unter Prokrastination aber weniger die Ablenkung vom Arbeiten, als das Zaudern beim Entscheiden. Nach seiner Erfahrung hängt Erfolg vom schnellen Entscheiden ab. Hill empfiehlt sogar, seine Strategien nicht laut zu verkünden, um seine Wettbewerber im Unklaren zu lassen.</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Napoleon Hill bietet ein erstaunliches Erfolgskonzept, weil es nämlich seiner Ansicht nach für jeden reproduzierbar ist. Sein Buch wurde mehr als 15 Millionen mal verkauft. Wie viele der Leser später erfolgreich wurden, ist nicht bekannt. Aber das kann ja auch daran liegen, dass sie nicht wirklich an ihren Erfolg geglaubt haben. Das ist das Wichtige an Hills Konzept: der Glaube an den eigenen Erfolg. Das Buch hilft auf jeder einzelnen Seite, diesen Glauben zu finden und aufrecht zu erhalten. Trotzdem scheint das nicht sehr einfach zu sein. Und man kann nicht mal sagen: einen Versuch ist es wert. Das ist bereits zu halbherzig, um Erfolg zu haben.</p>
<p>Entweder/Oder. Das ist das Fazit. Entweder man mag Napoleon Hills Buch, dann kann man damit Erfolg haben. Oder man bleibt skeptisch &#8211; dann ist es nutzlos. Diese Entscheidung kann ich dem Leser nicht abnehmen. Ich hoffe aber, dass diese Rezension einige Leser dazu bringt, es zu versuchen. Ich überlege noch&#8230;
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		<title>Beherrschen wir Multi-Tasking?</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/Denkpass/~3/OOZQmWYrMeA/</link>
		<comments>http://denkpass.de/2010/06/beherrschen-wir-multi-tasking/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 09:12:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gregorgross</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Clifford Nass]]></category>
		<category><![CDATA[Ernst Pöppel]]></category>
		<category><![CDATA[Multi-Tasken]]></category>
		<category><![CDATA[Multi-Tasking]]></category>
		<category><![CDATA[Multitasking]]></category>
		<category><![CDATA[Rene Marois]]></category>
		<category><![CDATA[Stanford]]></category>
		<category><![CDATA[Vanderbilt University]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://denkpass.de/?p=770</guid>
		<description><![CDATA[Auf Imgriff.com hat Thomas Mauch einen Test unserer Fähigkeit zum Multi-Tasking vorgeschlagen (Link zum Artikel). Der Test ist sehr einfach und zugegebenermaßen vielleicht nicht wirklich geeignet, unsere Fähigkeit zum Multi-Tasken abschliessend zu beurteilen: Nimm zunächst ein Blatt Papier und zeichne mit Linien drei – noch leere – Spalten darauf. Die drei Projekte haben folgende Ziele: In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf Imgriff.com hat Thomas Mauch einen Test unserer Fähigkeit zum Multi-Tasking vorgeschlagen (<a title="Imgriff.com: Multi-Tasking - Teste Dich selbst (von Thomas Mauch)" href="http://imgriff.com/2010/06/28/multitasking-teste-dich-selbst/" target="_self">Link zum Artikel</a>). Der Test ist sehr einfach und zugegebenermaßen vielleicht nicht wirklich geeignet, unsere Fähigkeit zum Multi-Tasken abschliessend zu beurteilen:</p>
<blockquote><p>Nimm zunächst ein Blatt Papier und zeichne mit Linien drei – noch leere – Spalten darauf. Die drei Projekte haben folgende Ziele:</p>
<ol>
<li>In der ersten Spalte sollen untereinander die Buchstaben A bis J stehen.</li>
<li>In der zweiten Spalte sollen untereinander die Ziffern von 1 bis 10 stehen.</li>
<li>In der dritten Spalte sollen untereinander die römischen Ziffern i bis x stehen.</li>
</ol>
<p>Das Endergebnis sollte ungefähr so aussehen:</p>
<p>A | 1 | i<br />
B | 2 | ii<br />
C | 3 | iii<br />
und so weiter. Nun geht’s los. Fülle die Spalten nach folgendem Muster:</p>
<ul>
<li>Zuerst <strong>mit Multitasking</strong>: Du arbeitest von links nach rechts, beginnst mit A, füllst dann in der zweiten Spalte die 1 ein und schreibst i in die dritte Kolonne. Anschließend machst Du Dich nach demselben Schema an die zweite Zeile, und so weiter bis ans Ende.</li>
<li>Die zweite Runde im «<strong>Singletasking</strong>»: Zuerst füllst Du die linke Spalte von oben nach unten mit A bis J, dann die zweite mit 1 bis 10 und am Ende die dritte mit i bis x.</li>
</ul>
</blockquote>
<h4>Warum unser Hirn nicht multi-tasken kann</h4>
<p>Thomas&#8217; Artikel wurde bereits 10x mit Flattr belohnt, in den Kommentaren geht&#8217;s aber hoch her. Der Test bewerte irgendwas, nur nicht die Fähigkeit des Multi-Taskings. Was passiert im Hirn, wenn wir versuchen, mehrere Aufgaben gleichzeitig zu bearbeiten? Das Handelsblatt hat dazu einen interessanten Artikel veröffentlicht (<a title="Handelsblatt.com: Hirnforschung - Mythos Multi-Tasking" href="http://www.handelsblatt.com/technologie/forschung/hirnforschung-mythos-multitasking;2528164" target="_self">Link zum Artikel</a>).</p>
<div id="attachment_772" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://denkpass.de/wp-content/uploads/2010/06/Foto.jpg"><img class="size-full wp-image-772" title="Multi-Tasking am Arbeitsplatz: eMails lenken von der Arbeit ab" src="http://denkpass.de/wp-content/uploads/2010/06/Foto.jpg" alt="Multi-Tasking am Arbeitsplatz: eMails lenken von der Arbeit ab" width="400" height="252" /></a><p class="wp-caption-text">Multi-Tasking am Arbeitsplatz: eMails lenken von der Arbeit ab</p></div>
<p>Eine Untersuchung der Stanford University fand keine Menschen, die besonders für Multi-Tasking geeignet waren. Im Gegenteil, die Leute, die sich selbst als besonders gute Multi-Tasker beschrieben, hatten unterdurchschnittliche Ergebnisse. Sie liessen sich durch die vielen Medien, die sie gleichzeitig konsumierten, besonders leicht von der Arbeit abhalten. Mit Ablenkung waren sie langsamer, ohne Ablenkung nicht schneller. Ein weiteres Problem der Multi-Tasker: sie taten sich offensichtlich schwer damit, Informationen als wichtig oder unwichtig einzustufen. Die Konzentrationsschwäche könnte eine Folge des Multi-Taskens sein, so der Leiter der Untersuchung, Clifford Nass. Oder es ist umgekehrt: die Leute mit Konzentrationsschwächen fühlen sich zum Multi-Tasken und den vielen Medien hingezogen.</p>
<div class="simplePullQuote">„Sie denken immer darüber nach, was sie zuvor getan haben oder in Zukunft machen werden, und verschlechtern damit ihre Denkleistung.“ Clifford Nass, Stanford University</div>
<p>Für die Steuerung bewusster Prozesse ist in unserem Hirn der <a title="Wikipedia (dt.): Präfrontaler Kortex" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Präfrontaler_Cortex" target="_self">präfrontale Kortex</a> zuständig. Der liegt direkt hinter unserer Stirn und empfängt verarbeitete sensorische Signale, verknüpft sie mit Gedächtnis-Inhalten und emotionaler Bewertung aus dem limbischen System, um auf der Basis all dieser Eindrücke Handlungen zu initiieren. Der präfrontale Kortex ist der Aufpasser über unsere situationsangepasste Handlungssteuerung. Und anscheinend arbeitet der präfrontale Kortex Vorgänge nacheinander ab &#8211; und nicht gleichzeitig. Eine weitere Handlung wird solange aufgeschoben, bis die erste ausgeführt ist, so der Hirnforscher Rene Marois von Vanderbilt University. Die Schwierigkeit ist, gleichzeitig etwas wahrzunehmen und darauf zu reagieren.</p>
<p>Zwar können wir unseren präfrontalen Kortex trainieren, aber er wird wohl niemals in der Lage sein, zwei Handlungen wirklich gleichzeitig zu bewerten. Die Reaktionszeit wird verbessert, wodurch wir glauben, zu multi-tasken. Offensichtlich beginnen wir dann aber, uns mit verschiedenen Reizen zu überladen. Und sind damit nicht schneller als zuvor, aber wir neigen dazu, diese Schnelligkeit mit Multi-Tasking-fähiger Intelligenz zu verwechseln. <div class="simplePullQuote">„Unsere Untersuchungen legen nahe, dass unser Gehirn selbst nach intensivem Training nicht wirklich zwei Tätigkeiten zugleich ausübt.“ Paul Dux, Vanderbilt University</div></p>
<p>Im Gegenteil, das Gehirn kann beim <a title="Wikipedia (dt.): Multi-Tasking (psychologisch)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Multitasking_(Psychologie)" target="_self">Multi-Tasking</a> auch dafür sorgen, dass wir nicht zuviel Informationen aufnehmen. So reduziert unser Hirn unser Sehvermögen auf den sogenannten <em>Tunnelblick</em>, wenn wir beim Autofahren telefonieren, wie der Spiegel schreibt (<a title="Spiegel.de: Arbeitspsychologie - Schön der Reihe nach" href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,491334,00.html" target="_self">Link zum Artikel</a>). Dabei spielt es keine Rolle, ob wir nebenbei noch das Handy halten oder eine Freisprechanlage nutzen: die Zahl der Unfälle wird durch beides gesteigert. Reizüberflutung führt auch zu erhöhten Stresswerten.</p>
<h4>588 Milliarden Dollar Verlust durch konsequentes Multi-Tasking</h4>
<p>Multi-Tasking ist ein volkswirtschaftliches Problem: die amerikanische Beratungsfirma Basex ermittelte in einer Befragung, dass allein der US-amerikanischen Wirtschaft 28 Milliarden Arbeitsstunden durch die vielen Ablenkungen des modernen Arbeitslebens verloren gehen. Umgerechnet mit knapp 21 Dollar pro Stunde ergibt das einen volkswirtschaftlichen Schaden von 588 Milliarden Dollar im Jahr, der allein dadurch entsteht, dass wir unsere Arbeit aufs Multi-Tasken ausgerichtet haben &#8211; dass wir aber offensichtlich gar nicht beherrschen können!</p>
<p>Die Gefahr ist, dass wir durchs ständige Multi-Tasken unserem Hirn unsauberes Denken antrainieren. Wenn unser Hirn ständig von vielen Seiten beeinflusst und abgelenkt wird, hat es vielleicht auch bald Schwierigkeiten, konzentriert zu arbeiten, wenn wir nicht abgelenkt werden. Und was bei Konzentrationsschwäche anfängt, kann bis zum Verlust des Kurzzeitgedächtnisses führen, so der Münchener Hirnforscher Ernst Pöppel im Spiegel-Artikel. Wir sind auf dem besten Weg, einen &#8220;unzusammenhängenden, schizoiden Denkstil&#8221; zu entwickeln, so Pöppel.</p>
<h4>Tipps, um die negativen Folgen von Multi-Tasking zu vermeiden</h4>
<p>Was können wir dagegen tun? Pöppel schlägt vor, jeden Tag mindestens eine Stunde unterbrechungsfrei zu arbeiten. Für mich ist das immer die erste Stunde auf Arbeit, wenn ich meine Mailprogramme und Twitter noch nicht anhabe. In dieser Stunde schreibe ich gerne Artikel wie diesen hier. Das unterbrechungsfreie Arbeiten macht Spaß, bringt sehr viel Ergebnisse und hilft mir, mich zu entspannen. Erst danach öffne ich meine Mailprogramme und reagiere auf Telefonate.</p>
<p>Es ist auch sonst wichtig, sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren. Damit das klappt, folgende Tipps:</p>
<ul>
<li>Setze Dir Prioritäten bei Deinen Aufgaben. Wichtig geht vor dringend! Bearbeite Deine Aufgaben der Reihe nach.</li>
<li>E-Mail und Telefon lenken am meisten ab. Setze Dir feste Zeiten, in denen Du Deine Mails kontrollierst. Arbeite ansonsten ohne Mail-Benachrichtigung.</li>
<li>Setze Dir ebenso feste Zeiten fürs Telefon. Erledige in diesen Zeiten Deine Telefonate, und lass Dich außerhalb dieser Zeiten am Telefon vertreten.</li>
<li>Schliesse bei manchen Aufgaben die Tür und hänge ein Schild davor: Bitte nicht stören. Klappt nicht immer, aber schafft den Freiraum für konzentriertes Arbeiten.</li>
<li>Multi-Tasken klappt umso leichter, umso besser wir die Aufgaben kennen. Bei leichten Routine-Aufgaben darfst Du also ungeniert multi-tasken!</li>
</ul>
<p>UPDATE: Auch darüber geschrieben haben Blokster (<a title="Blokster.de: Multi-Tasking - der Selbsttest" href="http://www.blokster.de/2010/06/29/multitasking-der-selbst-test/" target="_self">Multi-Tasking: Der Selbsttest</a>) und die Karriere-Bibel (<a title="Karrierebibel.de: A1I - Der Multitasking-Selbsttest" href="http://karrierebibel.de/a1i-der-multitasking-selbsttest/" target="_self">A1I &#8211; Der Multitasking-Selbttest</a>). Zusammengefasst: Beide finden den Test gut, um den Unsinn von Multi-Tasking zu demonstrieren.
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		<title>Kreative Säfte dampfen lassen</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 06:34:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gregorgross</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Marijuana]]></category>

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		<description><![CDATA[Selbst bei Imgriff.com wird darüber geschrieben: Neuro Enhancement durch Pillen. Das Urteil: man wird nicht produktiver. Vielleicht wird man aber kreativer? Die Drehbücher einiger Hollywood-Filme, da bin ich mir sicher, wurden jedenfalls unter dem Einfluss bewusstseinserweiternder Substanzen geschrieben. Passend zu dieser bahnbrechenden Erkenntnis einige Fakten über Marijuana: Via: Term Life Insurance and GuyKawasaki Twittere diesen [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Selbst bei Imgriff.com wird darüber geschrieben: <a title="Imgriff.com: Neuro-Enhancement durch Pillen" href="http://imgriff.com/2010/01/11/neuro-enhancement-produktiv-durch-pillen1/" target="_self">Neuro Enhancement durch Pillen</a>. Das Urteil: man wird nicht produktiver. Vielleicht wird man aber kreativer? Die Drehbücher einiger Hollywood-Filme, da bin ich mir sicher, wurden jedenfalls unter dem Einfluss bewusstseinserweiternder Substanzen geschrieben.</p>
<p>Passend zu dieser bahnbrechenden Erkenntnis einige Fakten über Marijuana:</p>
<p style="text-align: center;"><a rel="nofollow" href="http://www.termlifeinsurance.org/15-things-you-should-know-about-marijuana"><img class="aligncenter" src="http://consumermedianetwork.s3.amazonaws.com/termlife/weed.jpg" border="0" alt="15 Things Your Should Know about Marijuana" width="500" height="2031" /></a><br />
Via: <a href="http://www.termlifeinsurance.org/">Term Life Insurance</a> and <a title="Guy Kawasaki on Twitter" href="http://twitter.com/guykawasaki" target="_self">GuyKawasaki</a></p>
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		<title>Schnell gelesen: Thunderhead, The Reckoning, Call of Ctulhu</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 08:34:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gregorgross</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literaturtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Call of Ctulhu]]></category>
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		<description><![CDATA[Eins vorne weg: Gehaltvolle Bücher lesen dauert erfahrungsgemäß. Das ist anstrengend, da muss man sich konzentrieren und braucht Ruhe. Manchmal habe ich darauf keinen Bock &#8211; und will einfach nur unterhalten werden. Unterhaltsame Bücher lesen geht schnell und anstelle von anstrengend ist es entspannend. Daher erlaube ich mir (ziemlich oft), Bücher alleine wegen ihres Unterhaltungswertes [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eins vorne weg: Gehaltvolle Bücher lesen dauert erfahrungsgemäß. Das ist anstrengend, da muss man sich konzentrieren und braucht Ruhe. Manchmal habe ich darauf keinen Bock &#8211; und will einfach nur unterhalten werden. Unterhaltsame Bücher lesen geht schnell und anstelle von <em>anstrengend</em> ist es <em>entspannend</em>. Daher erlaube ich mir (ziemlich oft), Bücher alleine wegen ihres Unterhaltungswertes zu lesen &#8211; und nicht wegen ihres scheinbaren intellektuellen Gehalts. Das liegt zum großen Teil an dem Problem, dass ich beispielsweise mit Büchern von Christa Wolf habe:</p>
<blockquote><p>Die Einstufung eines Buches durch Kritiker als <em>gehaltvoll</em> und die Dramaturgie der in dem Buch erzählten Geschichte sind indirekt proportional.</p></blockquote>
<p>Im Grenzwert betrachtet scheinen die üblichen Verdächtigen der Literaturszene also zu denken: damit ein Buch gehaltvoll ist, darf es keine Dramaturgie aufweisen. Im Umkehrschluss ist ein Buch, das dramaturgisch so gut funktioniert, dass man es in einem Stück lesen will, intellektuell wertlos. Wenn ich die Kino-Kritiken unserer Zeit verfolge, scheint es ähnliche Maßstäbe zu geben. Für mich jedenfalls sind mittlerweile Filme besonders interessant, die von den Kritiken zerrissen werden. Eine schlechte Kritik in einer Tageszeitung ist schon fast sowas wie ein Gütesiegel, finde ich!</p>
<p>Hier nun jedenfalls drei Bücher, deren intellektuelle Reichweite begrenzt sein dürfte, die aber dramaturgisch kaum zu überbieten sind. Jedenfalls konnte ich sie nicht aus der Hand legen und habe sie innerhalb von knapp einer Woche alle drei durch gelesen:</p>
<div id="attachment_760" class="wp-caption aligncenter" style="width: 330px"><a href="http://denkpass.de/wp-content/uploads/2010/06/IMG_0393.png"><img class="size-full wp-image-760" title="Call of Ctulhu auf meinem iPhone" src="http://denkpass.de/wp-content/uploads/2010/06/IMG_0393.png" alt="Call of Ctulhu auf meinem iPhone" width="320" height="480" /></a><p class="wp-caption-text">Call of Ctulhu auf meinem iPhone</p></div>
<p><a title="Wikipedia (engl.): Call of Ctulhu" href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Call_of_Cthulhu" target="_self">Call of Ctulhu</a> &#8211; Eine Kurzgeschichte von H.P. Lovecraft, bei der man sich nichts sehnlicher wünscht, als dass es keine Kurzgeschichte sei. Gelesen auf dem iPhone, wo es kostenlos ist. Dort waren es knapp 100 iPhone-Seiten, also wirklich überschaubar. So spannend, dass man Gänsehaut kriegt. <strong>Mehr als empfehlenswert!</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 109px"><a href="https://www.amazon.de/dp/0446608378?tag=derdenk-21&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=0446608378&amp;adid=15WHQ599K449EPTZJ17B&amp;"><img title="Thunderhead by Douglas Preston and Lincoln Child (Bildquelle: Amazon.de)" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/515KLf2t5fL._SL160_.jpg" alt="Thunderhead by Douglas Preston and Lincoln Child (Bildquelle: Amazon.de)" width="99" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Thunderhead by Douglas Preston and Lincoln Child (Bildquelle: Amazon.de)</p></div>
<p></strong></p>
<p><a title="Amazon.de: Thunderhead von Douglas Preston und Lincoln Child (affiliate link)" href="https://www.amazon.de/dp/0446608378?tag=derdenk-21&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=0446608378&amp;adid=0STGC0SD9H6GZZ5PG0DB&amp;" target="_self">Thunderhead</a> von Douglas Preston und Lincoln Child &#8211; diese beiden Autoren sind das beste Beispiel dafür, dass man besonders gut zu zweit schreiben kann. Das bekannteste ihrer Bücher dürfte Das Relikt sein, dessen Verfilmung die Stimmung des Buches wunderbar einfängt. In Thunderhead begibt sich eine Expedition auf die Suche nach der verschollenen Stadt Quivira, einer der sieben goldenen Städte, auf deren Suche sich 1541 der Spanier Coronado begab. Vor etwa 700 Jahren zog sich das Volk der <a title="Wikipedia (engl.): Anasazi" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Anasazi" target="_self">Anasazi</a> scheinbar grundlos aus dem offenen Flachland in tief in den Bergen liegende Höhlenstädte zurück &#8211; warum? Wovor hatten die Indianer Angst? Als die Expedition die Stadt findet, wird ihnen klar, warum manche Dinge besser für immer versteckt sind&#8230; <strong>Wenn man große Literatur sucht, ist man hier falsch. Wenn man sehr gut unterhalten werden will, aber genau richtig!</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 109px"><a href="https://www.amazon.de/dp/0743463013?tag=derdenk-21&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=0743463013&amp;adid=0SQH3D5NNFFBSHSHZJF9&amp;"><img title="The Reckoning by Jeff Long (Bildquelle: Amazon.de)" src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51MW3N158GL._SL160_.jpg" alt="The Reckoning by Jeff Long (Bildquelle: Amazon.de)" width="99" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">The Reckoning by Jeff Long (Bildquelle: Amazon.de)</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;"><a title="Amazon.de: The Reckoning by Jeff Long (affiliate link)" href="https://www.amazon.de/dp/0743463013?tag=derdenk-21&amp;camp=2906&amp;creative=19474&amp;linkCode=as4&amp;creativeASIN=0743463013&amp;adid=0WS4TWNM1MV9W3CW15YQ&amp;" target="_self">The Reckoning</a> von Jeff Long handelt auch von einer Expedition. In Kambodscha sucht man die sterblichen Überreste verschollener US-Soldaten. Mit dabei ist eine Journalistin, die zunehmend in den Sog der Geschichte gerät. Ist einer der toten Soldaten ein Verwandter von ihr? Haben sich die Mitglieder der verschollenen Einheit der Reihe nach selber umgebracht? Jetzt und damals verschwimmen, als die Journalistin und einige andere zivile Helfer die Expedition auf eigene Faust fortsetzen und tief im Urwald eine Stadt finden, die Vorläufer von Angkor Wat zu sein scheint. Auch die Mitglieder der Such-Expedition fangen an, gegeneinander Krieg zu führen&#8230; oder bildet sich die Journalistin alles nur ein? </span>Wie immer bei Jeff Long sehr spannend, packend und geheimnisvoll. Man fühlt sich als Teil der Expedition: es geht auch um die Haut des Lesers! Wenn man nur ein Buch von Jeff Long lesen will, dann besser <a title="Denkpass.de: Satan und die Hölle - The Descent und The History of Hell" href="http://denkpass.de/2009/08/satan-und-die-holle-the-descent-und-history-of-hell/" target="_self">The Descent</a>. Hat man das und <em>Deeper</em> aber schon gelesen, dann ist <em>The Reckoning</em> genau so, wie man es erwartet: Lesenswert!</strong>
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		<title>Denkfalle: Verankern</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 09:14:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gregorgross</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Anchoring]]></category>
		<category><![CDATA[Anker]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn man Leute bittet, die 4 Ziffern ihrer Auto-Nummer aufzuschreiben, verankert diese Zahl ihr Denken. Fragt man sie anschliessend danach, wie viele Klempner ihrer Meinung nach in Berlin ihr Gewerbe angemeldet haben, werden die meisten mit einer ähnlichen Zahl antworten. Ergeben also die 4 Ziffern der Auto-Nummer etwas wie 1592, dann wird auch die Zahl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man Leute bittet, die 4 Ziffern ihrer Auto-Nummer aufzuschreiben, verankert diese Zahl ihr Denken. Fragt man sie anschliessend danach, wie viele Klempner ihrer Meinung nach in Berlin ihr Gewerbe angemeldet haben, werden die meisten mit einer ähnlichen Zahl antworten. Ergeben also die 4 Ziffern der Auto-Nummer etwas wie 1592, dann wird auch die Zahl der gewerblich gemeldeten Klempner in dieser Größenordnung geschätzt &#8211; zwischen 1.000 und 2.000. Natürlich ist jedem Menschen klar, dass zwischen der eigenen Auto-Nummer und der Anzahl der in Berlin tätigen Klempner kein Zusammenhang besteht. Aber der Effekt, der dieser Denkfalle zugrunde liegt, heisst Verankern und funktioniert prächtig (<a title="decisions.ch: Ankereffekt (Anchoring)" href="http://www.decisions.ch/dissertation/diss_ankereffekt.html" target="_self">Link zu einer sehr guten wissenschaftlichen Arbeit zum Thema Verankern</a>).</p>
<p>Ein weiteres Beispiel: Frage mal an einem Tag all die Menschen, denen Du begegnest, ob sie glauben, dass die Bevölkerung von Südafrika mehr als 15 Millionen beträgt. Frage am nächsten Tag alle Menschen, ob sie glauben, dass die Bevölkerung von Südafrika größer als 35 Millionen ist. Die Antworten werden den Vorgaben folgen.</p>
<h4>Verankern nutzen bei Verhandlungen</h4>
<p>Wo kann man Verankern für sich und seine Ziele nutzen? Zum Beispiel bei Verhandlungen. Die wichtigste Waffe, die man bei jeder Verhandlung hat, ist das 1. Gebot. Denn mit dem 1. Gebot lässt sich das Gegenüber dieser Verhandlung in seinem/ihrem Denken verankern. Erinnere Dich an Gehaltsverhandlungen: wenn Du dem Chef zu erst eine Zahl nennen darfst, ist das besser, als wenn der Chef die Zahl zuerst nennt. Du kannst ihn verankern auf der von Dir gewünschten Höhe. Das heisst nicht, dass die verankerte Person euer Gebot akzeptiert &#8211; aber es passt sich in seinen Verhandlungen bereits Deinem Niveau an, weil es verankert wurde. Das 1. Gebot ist die wichtigste Waffe beim Verhandeln und es nutzt den Effekt des Verankerns.</p>
<p>Was tun, wenn die andere Seite das 1. Gebot macht? Ganz einfach: nicht verankern lassen. Da Du ein 1. Gebot machen wolltest, hast Du es ja hoffentlich vorbereitet. Wenn nun der Verhandlungspartner schneller war, dann kontere sofort mit Deinem 1. Gebot:</p>
<blockquote><div class="simplePullQuote">Danke für Ihren Vorschlag. Ich habe auch etwas vorbereitet: bla bla bla. Was halten Sie davon?</div></blockquote>
<p>Wichtig ist, am Ende dieses Konters Verhandlungsbereitschaft zu signalisieren. Denn sonst stehen sich die beiden 1. Gebote gegenüber, als ob sie kämpfen wollen. Das ist aber gerade nicht das Ziel einer Verhandlung. Konzentriere Dich auf Fakten, die gegen das 1. Gebot Deines Gegenübers sprechen &#8211; so nimmt der Einfluss des Ankers ab.</p>
<h4>Kreative Folgen des Verankerns</h4>
<p>Verankern führt dazu, dass wir beim Problemlösen in Denkmustern verharren. Die ersten Eindrücke, Ideen und Daten beeinflussen alles Folgende. Es ist daher wichtig, diesen Effekt des Verankerns zu vermeiden. Dabei helfen bestimmte <a title="Denkpass.de: Serie über Kreativmethoden, Kreativtechniken" href="http://denkpass.de/series/kreativmethoden/" target="_self">Kreativmethoden</a>. Wichtig ist dieser Ansatz beim kreativen Lösen von Problemen:</p>
<ul>
<li>Betrachte Dein Problem von verschiedenen Seiten</li>
<li>Beschaffe Dir Informationen aus allen Richtungen</li>
<li>Beobachte Dich im Hinblick auf Verankerungs-Effekte</li>
<li>Wenn Du eine Verankerung bemerkst, konzentriere Dich auf Fakten, die gegen diesen Anker sprechen</li>
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