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	<title>diabolus Umarov</title>
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	<description>Alles rund um meine Tätigkeit als Autor</description>
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		<title>Abendländer Tafelrundefescht 2019</title>
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		<dc:creator><![CDATA[diabolusUmarov]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jul 2019 07:31:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dies und das]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es geht hier nicht um meine Tätigkeit als Autor, sondern um einen modernen Ritterordern, der am 06.07.2019 das erste Tafelrundefescht in Sitterswald veranstaltet hat. Wie es da so zuging und was es alles gab, findet ihr in der nachfolgenden PDF. Es würde mich freuen, wenn ihr es lesen würdet!</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Es geht hier nicht um meine Tätigkeit als Autor, sondern um einen modernen Ritterordern, der am 06.07.2019 das erste Tafelrundefescht in Sitterswald veranstaltet hat. Wie es da so zuging und was es alles gab, findet ihr in der nachfolgenden PDF. Es würde mich freuen, wenn ihr es lesen würdet!</p>


<div class="wp-block-pdfemb-pdf-embedder-viewer"><a href="http://diabolus-umarov.de/wp-content/uploads/2019/07/Tafelrundefescht-2019.pdf" class="pdfemb-viewer" style="" data-width="max" data-height="max" data-toolbar="bottom" data-toolbar-fixed="off">Tafelrundefescht-2019</a></div>
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		<title>Alles nur ein Traum?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[diabolusUmarov]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Dec 2018 16:15:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mein Weihnachtswunder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Und es war&#160;Silvester!&#160;Ein paar Tage früher als sonst, aber das Feuerwerk stieg! Janine hatte nun nicht den gleichen, perfekten Körper wie Abigail, aber irgendwie machte es das aufregender und ich muss auch dazu sagen, es war schöner! Ich will nicht zu viel davon erzählen, aber Janine machte Dinge mit mir, dagegen war das, was sie...</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Und es war&nbsp;Silvester!&nbsp;Ein paar Tage früher als sonst, aber das Feuerwerk stieg! Janine hatte nun nicht den gleichen, perfekten Körper wie Abigail, aber irgendwie machte es das aufregender und ich muss auch dazu sagen, es war schöner! Ich will nicht zu viel davon erzählen, aber Janine machte Dinge mit mir, dagegen war das, was sie im Chat schon angekündigt hatte, ein echter Witz! Das Beste war aber, dass wir gleichzeitig den Höhepunkt erreichten. Als ich kam und auch sie sowohl laut, aus auch intensiv atmete, zerrte sie mich quasi an sich und drückte mich so heftig, ich bekam fast keine Luft mehr!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als es geendet hatte,&nbsp;war ich erschrocken. Janine weinte, wenn auch nur leicht. Das machte mir Sorgen und ich fragte nach, doch sie sagte mir nur, nach den letzten Tagen und ihrer Hoffnungslosigkeit, hätten sie ihre Gefühle jetzt einfach überwältigt! Irgendwie machte mich das glücklich!</p>



<p class="wp-block-paragraph">So, also Tag Nummer eins mit meiner zweiten Freundin, die eigentlich hätte meine erste Freundin sein sollen. Ich liebte sie und den Unterschied zu Abigail konnte ich spüren. Nein, die Zeit mit Abigail war der Hammer, da würde ich nie etwas anderes behaupten. Aber, es war anscheinend tatsächlich die Fülle an Dingen, die sie mir erfüllte, die mich so glücklich gemacht hatte. Mit Janine war alles viel intensiver und sie musste überhaupt nichts machen und dennoch war ich glücklich. Echt der Hit!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es kam aber etwas, was mir ein wenig Angst machte. Der Abend näherte sich und ich war mir nicht sicher, ob ich in die Kneipe wollte. Auf jeden Fall hätte ich gerne mit Abigail gesprochen, aber wie würde die sich präsentieren? Wäre sie am Boden zerstört, würde weinen und so? Wäre es besser ohne Janine, oder doch lieber mit? So viele schwere Fragen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schlussendlich gingen wir zusammen. Ich hatte einen mörderischen Bammel, als ich die Tür öffnete und drinnen die Leute sah. Schon nach einem flüchtigen Blick hatte ich Abigail auch gefunden und obwohl sie Janine dicht hinter mir gesehen haben musste, sie lächelte und kam auch sofort auf uns zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool. Tony, Janine, ihr seit gekommen! Kommt rein, die anderen sind schon ganz aufgeregt!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich war perplex.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Mit dir ist alles okay?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Ja Tony. Klar, ich bin traurig, aber Janine liebt dich und du liebst sie. Ich freue mich für euch!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Janine und ich betraten den Laden und hinten, an unserem Stammtisch, hatten uns einige ungläubige Gesichter fest im Blick. Nachdem die Tür sich geschlossen hatte, war ich sofort von den Mädels getrennt. Zwei meiner Freunde zogen mich sofort zum Tisch und fingen an mich zu löchern. Einige wollten wissen, ob ich den Verstand verloren hätte. Abigail gegen Janine tauschen? Das verstanden sie nicht. Wieder andere interessierten sich eher dafür, wie ich, der noch nie eine Freundin hatte, in so kurzer Zeit gleich zwei solche Hammerfrauen erobern konnte. Wieder war ich selbst ratlos, massregelte die anderen jedoch, dass sie die oberflächliche Art mal lassen sollten. Janine war schliesslich nicht hässlich und ganz sicher kein schlechterer Mensch als Abigail. Genau genommen nahmen die Beiden sich eigentlich nichts. Sie waren beide echt der Hammer und ich ein echter Glückspilz!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fast zwei Stunden ging das so. Immer und immer wieder die selben Fragen und ich gab die selben Antworten. Janine und Abigail mussten sich das Ganze wohl von den Mädels anhören, doch leider hatte ich sie nicht im Blick. Die waren wahrscheinlich im Spielzimmer, oder so. Erst, nachdem wirklich fast zwei Stunden vergangen waren und ich zum Örtchen musste, fand ich die verschollenen Frauen wieder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tatsächlich, sie waren im Billardraum. Interessanterweise jedoch alleine. Wo waren dann die anderen Weiber alle? Verrückt! Schlimmer für mich war jedoch, anstatt mich aufs Örtchen zu lassen, riefen mich die Mädels zu sich. Da ging mir der Arsch auf Grundeis! Die hatten sich wahrscheinlich zwei Stunden lang alleine unterhalten und wer wird da das Hauptthema gewesen sein?</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Was gibts ihr Süssen?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abigail lachte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool, hattest Recht. Ihm geht die Klammer!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Lern mich mal meinen Tony nicht kennen! Aber Schatz, Abigail erzählt mir da von sehr interessanten Dingen!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Au Scheisse!</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Ja? Was denn?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Och, sechs Kilo? In den paar Tagen? Respekt!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hmm. Hatten wir das nicht auf der Fahrt schon geklärt? Ich war mir nicht mehr sicher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Ja, war schon cool!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Ich hab mit Abi gewettet. In der gleichen Zeit mit mir nimmst du genauso viel ab, oder sogar mehr!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie jetzt? Die wetteten? Kein Liebeskummer, Neid, oder so was?</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Och, ich würde mich nicht beschweren!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool. Ich hab Janine auch ein paar Tipps gegeben. Zettelchen und so. Dir fehlt ja noch sieben bis zehn!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moment mal! In welchen Film war ich denn da geraten?</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Echt jetzt? Über so Dinge quatscht ihr?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Ja, auch! Dabei fällt mir was ein!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Janine kam auf mich zu und hatte Abigail an der Hand. Mir drückte die Blase und ich wollte mich nur erleichtern, aber nein, die Zeit wurde mir nicht gegeben. Im Gegenteil! Sie taten auch genug, dass die Sache mit der Erleichterung in naher Zukunft unmöglich war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Hör mal Schatz. Ich bin normalerweise eifersüchtig wie die Hölle, aber nachdem ich jetzt mit&nbsp;Abi geredet hab und ich ihr glaube, dass sie dich wirklich liebt, kann ich kein Arschloch sein!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nein? Warum durfte ich dann nicht aufs Klo?</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Also, hör aufmerksam zu. Das da erlaube ich euch!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den Worten bekam ich Abigail einfach vor den Körper geschoben. Janine nahm sich meine Hände und liess mich meine Ex umarmen. Meine Ex, wie krass!</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Das ist auch noch in Ordnung!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sagte sie, nahm meine Hände und legte sie auf Abigails Hintern. Da war es dann vorbei mit dem urinieren!</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Und zum guten Schluss, dass ist auch noch okay!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor ich irgendetwas hätte tun können, hatte Janine schon Abigails Kopf an meinen gedrückt. Zielsicher trafen ihre Lippen die meinen. Nur ein Schmatzer, aber das reichte mir völlig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Ich, ähm, ich bin gerade ein bisschen überfordert.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mädels lachten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool, wie wir erwartet haben. Er schnallt es nicht!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Sieht so aus. Also gut, hör mal zu. Solange Abigail es gerne hat, darfst du sie umarmen, ihr an den Hintern gehen und sie auf den Mund küssen. Auf den Mund! Wenn da eine Zunge ins Spiel kommt, rollt erst ihr Kopf, dann deiner! Das gilt auch für sie. Also, die Dinge sind okay, ob ich dabei bin oder nicht. Ein Schritt weiter und ihr lernt mich kennen. Klar soweit?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von wegen! Bei mir war gar nichts klar! Erst liess mich Janine diese umwerfende Zeit geniessen. Dann war ich auf einmal mit Abigail zusammen und erlebte wieder eine Zeit, die ich mir niemals erträumt hatte. Auf einmal warf mich Abigail raus und ich sollte zu Janine. Jetzt war ich mit ihr zusammen, glücklich wie ein kleines Kind und jetzt hiess es, ich dürfe Abigail küssen und befummeln? Genauso wie umgekehrt? Sorry, aber für meinen Kopf war das zu heftig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Ich, ähm, ja, nein, ich &#8230;«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wieder lachten die Mädels.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool. Das war zu viel für ihn! Können wir ihn neu starten, oder so?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Glaub ich nicht. Jede Wette, die Nacht wird er wach und denkt er ist im falschen Film!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Haha! Ich war jetzt schon der Meinung, irgendwo am Morgen in die falsche Realität abgebogen zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Mach dir keinen Kopf Schatz. Wenn ihr es wollt, könnt ihr ein bisschen knutschen und ein bisschen fummeln. Aber mehr nicht!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Darf ich jetzt aufs Klo?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Langsam wurde das Lachen irgendwie nervig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool, jetzt ist er kaputt!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Nee. Keine Sorge. Geh du aufs Klo Schatz, nachher reden wir weiter!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wurde wieder zum Zombie und schlurfte zum Klo. Auch wenn ich am Becken stand, mein Anhängsel in die richtige Richtung zeigte, da kam nichts. Wie auch, bei dieser stattlichen Erektion! Fast zehn Minuten versuchte ich es und scheiterte kläglich. Erst dann kamen die ersten Tröpfchen und schliesslich erreichte mich endlich das befreiende Gefühl der Erleichterung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wieder zehn Minuten brauchte ich, um mich zurück&nbsp;nach draussen zu trauen. War das ein Scheiss! Aber gut, ewig konnte ich ja nicht da drin bleiben! Vorsichtig schob ich mich also durch die Tür, ging die paar Schritte bis zum Spielzimmer und verdammt! Da standen die Beiden noch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»22 Minuten. Wer ist näher dran?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Du. Cool. Ich hab 30 Minuten gesagt.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was? Die hatten darauf gewettet, wie lange ich auf dem Klo bleiben würde? War ich so berechenbar, oder sie einfach so erfahren? Wahrscheinlich beides.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Ja, macht euch nur über mich lustig!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Ach komm Schatz, niemand macht sich über dich lustig!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Janine kam und nahm mich in den Arm. Das war super! Dann war auf einmal Abigail da und nahm mich und Janine in den Arm. Warum ausgerechnet ich? Ich hatte jetzt 20 Minuten gebraucht, um wieder halbwegs in der Spur zu laufen und dann kamen die mir so? Ich armer Kerl! Da stand ich also und die beiden schärfsten Frauen der Kneipe umarmten mich. Was für ein Alptraum!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun gut. Das blieb so, für den Rest des Abends. Die anderen kamen und es wurde Billard gespielt. Ich musste mitspielen und wenn ich meinen Stoss hatte, flankierten mich die Mädels. Alter, war das irre! Noch nie hatte ich so viele neidische Blicke auf mir und noch nie hatten mich die anderen Mädels so interessiert angeschaut. Es schien mir so, als würde es mich attraktiv machen, dass die Beiden mir so auf den Pelz rückten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um meinen Gegner abzulenken, wurde ich dann einmal mutig. Er hatte sich über den Tisch gebeugt und schaute genau in meine Richtung. Janine stand rechts von mir, Abigail links. Als er sich gerade konzentrierte, griff ich den Mädels an den Hintern, die es gleichzeitig mir ganz ähnlichen Geräuschen quittierten. Sein Stoss ging so daneben, dass er die schwarze Kugel traf und die in schnurgerader Linie in die Seitentasche rollte. Ich hatte gewonnen! Keine Ahnung, wann ich das zuletzt behaupten konnte!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Später am Tisch, rückten mir die beiden Mädels wieder auf die Pelle. Ich will mich nicht darüber beschweren, ganz sicher nicht. Es gab mir ein Hochgefühl und ich war glücklich. Verwirrt, aber glücklich! Es hatte aber auch etwas gutes. Zwar wurden Abigail und Janine mehrfach gefragt, wieso sie mich haben wollten, aber wenigstens fragte mich keiner mehr, wie ich Abigail gegen Janine tauschen konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Abend fand ein Ende, ich verliess mit Janine und Abigail zusammen die Kneipe. Aber nicht gewöhnlich. Natürlich hielt ich meinen Schatz an der Hand. Sie bestand dabei darauf, dass ich auch Abigails Hand nehmen sollte. Um ein bisschen die Verwunderung und den Neid der anderen zu schüren. Okay, dass gefiel mir!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei mir zuhause feierten wir wieder Silvester. Auf&nbsp;eine erneut aufregende Art, wo mir wieder neue Spielmöglichkeiten von Janine gezeigt wurden. Ziemlich heftige Dinge, die mich tatsächlich sehr glücklich machten! Schliesslich schliefen wir wieder Arm in Arm ein. Sie hatte mir den Rücken zugedreht und hielt meinen Arm fest, mit dem ich sie umarmte. So wunderschön!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich wieder wach wurde, schreckte ich auf. Da stimmte etwas nicht! Keine Janine? Ich rief nach ihr. Keine Antwort. Voller Panik sprang ich auf. Auf der Toilette war sie nicht, auch nicht im Wohnzimmer, oder der Küche. Sie war nicht da! Ein Blick an die Garderobe zeigte mir, keine Jacke, keine Schuhe. Da war keine Janine! War das alles nur ein Traum, oder war Janine abgehauen! Beide Fälle waren nicht gerade optimal!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann öffnete sich meine Haustür. Janine kam herein, sah mich und verstand gar nicht, was mit mir los war. Sie war nur ans Auto gegangen, weil sie etwas vergessen hatte. Man, war ich da erleichtert! Janine drückte mich ganz fest an sich, als ob sie mir ihre Anwesenheit beweisen wollte. Komme wer da wolle, egal wie lange es dauern würde, ich würde jeden Moment mit dieser Frau geniessen! Jede Sekunde mein Bestes geben und ich wünschte mir nichts mehr, als auf ewig mit ihr zusammenbleiben zu dürfen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">ENDE</p>
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		<title>Glück und Unglück</title>
		<link>http://diabolus-umarov.de/2018/12/22/glueck-und-unglueck/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[diabolusUmarov]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Dec 2018 13:54:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mein Weihnachtswunder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>»Gail, ich kann jetzt nicht einfach gehen, dass wäre dir gegenüber nicht fair!« Sie weinte zwar, aber wurde auch energisch! »Tony! Es ist vorbei! Ob du jetzt zu Janine gehst, oder nicht! Geh jetzt! Wenn du fair sein willst, dann erfüllst du mir meinen Wunsch. Aber auch wenn nicht, ich will nicht, dass du hier...</p>
<p>Der Beitrag <a href="http://diabolus-umarov.de/2018/12/22/glueck-und-unglueck/">Glück und Unglück</a> erschien zuerst auf <a href="http://diabolus-umarov.de">diabolus Umarov</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">»Gail, ich kann jetzt nicht einfach gehen, dass wäre dir gegenüber nicht fair!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie weinte zwar, aber wurde auch energisch!</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Tony! Es ist vorbei! Ob du jetzt zu Janine gehst, oder nicht! Geh jetzt! Wenn du fair sein willst, dann erfüllst du mir meinen Wunsch. Aber auch wenn nicht, ich will nicht, dass du hier bleibst!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das tat mir weh! Weil ich ihr weh getan hatte, weil ich Janine weh getan hatte und weil ich nicht wusste, was ich jetzt machen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Aber Gail!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Tony! Geh!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun, zumindest wusste ich was ich tun soll. Ich zog mich an, packte mich in warme Klamotten und ging. Zuvor nahm ich Abigail jedoch noch einmal in den Arm, wohl wissend, dass es wahrscheinlich das letzte Mal war. Doch bevor ich ging, rief sie mir noch etwas nach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Falls du zu ihr gehst, schreib mir bitte wie es ausgegangen ist. Das würde mich freuen!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich nickte, was sie zwar wahrscheinlich nicht sehen konnte, aber daran dachte ich in dem Moment nicht. Draussen, in meinem Auto, musste ich erst einmal durchatmen. Wollte Abigail wirklich, dass ich zu Janine gehe, oder sollte ich es besser lassen und ihr später schreiben, dass ich es nicht getan hatte? Vielleicht würde sie ihre Entscheidung dann rückgängig machen. Andererseits, ich war nun einmal in Janine verliebt und hatte die Chance, mit ihr zusammen zu kommen, was sie mit Sicherheit verdient hatte. Oh verdammt, so schwere Entscheidungen! Da war das Leben als Single ja doch irgendwie leichter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich mir aber in einer Sache bislang sicher war, dann dass Abigail ehrlich war. Was sie sagte stimmte bisher immer, also warum sollte sie mich ausgerechnet in diesem Punkt anlügen? Nun, es gab nur einen Weg, es herauszufinden!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wusste, wo Janine ihren Frühsport absolvierte. Wir hatten darüber geredet und sie sich beklagt, wenn sie bei mir war würde sie den immer schwänzen. Also gut, hoffen, dass Abigail es ernst meint und mein Glück versuchen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">25 Minuten dauerte es, bis ich das Studio erreichte. An der Anmeldung wollte man mich jedoch nicht vorlassen, da der Zutritt zum Studio nur Mitgliedern gestattet war. Was blieb mir also anderes übrig? Ich musste mir eine Probemitgliedschaft ausstellen lassen, unterschrieb sie und dann endlich durfte ich rein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ein verwinkelter Schuppen! Irgendwie hatte ich das Gefühl, der Laden war eigentlich nie dafür gedacht, so eine Einrichtung zu beherbergen. Janine zu finden war überhaupt nicht leicht und zu meiner Verzweiflung kam noch hinzu, dass hier sehr viele sehr attraktive Frauen in engen Sportoutfits trainierten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem ich schliesslich eine Treppe nach unten, durch zwei verschiedene Säle und dann wieder eine Treppe hinauf gegangen war, fand ich die Frau, wegen der ich hier war. Janine stand vor einem Spiegel, hatte zwei kleine Hanteln in der Hand und trainierte anscheinend die Schultern. Aus dem Winkel, in welchem ich auf sie zu kam, konnte sie mich nicht sehen, was mir im ersten Moment auch ganz gut gefiel. Zudem war sie wunderschön. Ein pinker, hautenger Trainingsanzug zierte ihren Körper, dazu noch ihre Turnschuhe und schwarze Schweissbänder an den Handgelenken und ein rundes um den Kopf. Selbst ihr Pferdeschwanz hatte ein pinkes Haargummi und alles in allem sah sie so schön aus, dass mein Herz sofort schneller schlug. Mit Pudding in den Beinen ging ich auf sie zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Janine?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie liess fast die Hanteln fallen, als sie mich hörte und als sie mich ansah, war ich erschüttert. So traurig hatte ich sie noch nie gesehen und auch, dass ich nun hier war, schien sie nicht aufzuheitern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Was willst du hier?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Ich muss dich um Verzeihung bitten!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Janine legte die Hanteln weg, nahm sich ein Handtuch und trocknete sich das Gesicht ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Um Verzeihung? Wofür?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Das ich so unsensibel war und nicht erkannt habe, was du für mich empfindest.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Schon gut Tony. Ich bin dir nicht böse. Eigentlich hatte ich mir alles nur ein bisschen anders vorgestellt. Aber, was soll ich machen? Gegen eine wie Abigail habe ich keine Chance!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Janine, ich wusste doch gar nicht, dass ich die Wahl habe! Gail stand auf einmal vor meiner Tür und bevor ich wusste, was da überhaupt passiert, waren wir irgendwie zusammen.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und sie wurde noch ein bisschen trauriger.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Wie gesagt, ist schon okay Tony! Ist nicht das erste Mal, dass meine Liebe unerfüllt bleibt. Tut ein paar Tage weh, dann ist das schon wieder gut.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Boah! War das eine Macke von den Frauen, so zurückhaltend zu sein? Erst Abigail mir ihrer Nummer und jetzt Janine? Dazu dann mich unwissenden Volltrottel dazwischen? Arschloch in der Mitte, oder wie?</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Aber Janine ich &#8230;«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Tony, lass es doch einfach! Du bist mit Abi zusammen und ich wünsche &#8230;«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ende mit der Spielerei! Wenn ich ihr schon mit Worten nicht beikam, dann mussten eben Taten sprechen! Mit allem an Mut, den ich in mir finden konnte, zog ich sie an mich ran und bevor sie irgendetwas sagen konnte, musste sie einen Kuss über sich ergehen lassen. Erst hielt sie sich zurück, aber wenn überhaupt dann nur für eine Sekunde. Dann gab sie ihren Widerstand auf und erwiderte meinen Kuss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht war es nur Einbildung, aber irgendwie machte mich dieser Kuss glücklicher, als alle Küsse zuvor mit Abigail. Das wurde noch intensiver, als sie mich in den Arm nahm und fest an sich presste. Auch dauerte es einen Moment, bis wir uns wieder lösten und ich ihr in die Augen schaute.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Was war das denn Tony?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Wonach hat es sich denn angefühlt?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Aber, was ist mit Abi?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Nichts. Sie hat mir vorhin von eurem Gespräch erzählt und auch, dass du in mich verliebt bist. Dann hat sie mich gefragt, was ich für dich empfinde. Na ja, ich stehe hier, oder?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Du hast sie für mich verlassen?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wurde verlegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Na ja, sie hat mich eher rausgeworfen und zu dir geschickt, als ich ihr keine Antwort geben konnte.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Janine lachte kurz auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»So, so. Sie wirft dich raus und du rennst sofort zu mir.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oh verdammt! Warum war das so kompliziert?</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Nein, also, Janine, ich &#8230;«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Halte die Klappe du Riesenbaby! Küss mich!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wie ich das tat! Anschliessend wanderte ich noch mit ihr durch den Laden, damit sie ihr Training beenden konnte und nachdem sie geduscht hatte, ging es dann nachhause. Zu ihr, da sie sich umziehen wollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu kam es aber nicht. Wir gingen zwar ins Schlafzimmer, sie hatte um meine Begleitung gebeten, doch kaum war sie bis auf die Unterwäsche ausgezogen, bekam ich einen mächtigen Schubser, segelte aufs&nbsp;Bett und sofort lag sie auf mir. Da gab es aber noch etwas zu klären.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Heisst das, wir sind jetzt zusammen?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Wenn du das willst, dann ja.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Und ob ich das will Janine!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre Augen strahlten und sie wollte mich küssen. Ich hatte aber ein Versprechen gegeben und die Zeit war gekommen, es einzuhalten. Anstatt sie zu küssen, kramte ich nach meinem Handy.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Was wird das?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Ich hab Gail versprochen ihr zu schreiben. Oder stört dich das?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie rollte von mir runter und blieb in meinem Arm liegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Nee. Mach nur.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich schrieb Abigail, dass ich jetzt mit Janine zusammen war. Die Antwort dauerte nicht lange. Ich las sie und zeigte sie Janine.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool! Freut mich! Heute Abend Kneipe?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Janine schaute mich an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Wenn du willst, geh ruhig!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Und was ist mit dir? Wenn, dann gehst du mit!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Willst du das?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Bist du doof? Natürlich will ich das!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bekam einen Kuss. Aber nur ein Schmatzer auf die Lippen. Janine hatte so was im Blick, da bekam ich fast Angst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Tony, weisst du was gerade ist?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun, ich hatte Janine im Arm. Die Frau, die ich wirklich liebte. Ansonsten fiel mir nichts ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Nö?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Silvester Tony, Silvester!«</p>
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		<title>Was ein Fehler!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[diabolusUmarov]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Dec 2018 13:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mein Weihnachtswunder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich muss zugeben, was in dieser Nacht passierte, hat mich in meinen Grundfesten erschüttert und mein Weltbild auf den Kopf gestellt. Der Strip war dabei noch harmlos, wenn auch unglaublich erregend! Alles weitere war dann einfach nur Bombe, bis zu dem Moment, wo es zum Oralverkehr kam. Als sie meine Lippen küsste, dann den Hals,...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich muss zugeben, was in dieser Nacht passierte, hat mich in meinen Grundfesten erschüttert und mein Weltbild auf den Kopf gestellt. Der Strip war dabei noch harmlos, wenn auch unglaublich erregend! Alles weitere war dann einfach nur Bombe, bis zu dem Moment, wo es zum Oralverkehr kam. Als sie meine Lippen küsste, dann den Hals, die Brust und so weiter, tobte in mir ein Orkan. Eine Hälfte wollte, dass es jetzt endlich passiert, während die andere sie aufhalten wollte. Es wollte nicht in meinen Kopf, dass dieser Engel solch eine schmutzige Tat vollführen würde. Bis es dann geschah! Es ist nur schwer zu erklären, aber ab der ersten Sekunde änderte sich meine ganze Sicht auf den sexuellen Akt. Ja, da waren natürlich Gefühle im Spiel, aber im Allgemeinen war es eigentlich nur Spass und wenn es ihr Spass machte, was sie da tat, dann war das doch in Ordnung, oder?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie dem auch sei. Der Akt war einfach eine Wucht und ich konnte mir das Grinsen nicht aus dem Gesicht nehmen, als wir fertig waren. Ich war experimentierfreudig geworden, hätte am liebsten gleich auch noch die ganzen anderen Zettel ausprobiert, die sie geschrieben hatte. Doch sie verweigerte sich. Würde ich weiter abnehmen, so würde ich das auch bekommen. Aber, es sollte ein Ansporn bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun gut. Während ich der Meinung war, ich würde am liebsten mit ihr kuscheln und dann einschlafen, hielt es sie nicht im Bett. Sie wollte noch weggehen und ich sollte nicht so faul sein. Also gut. Schnell unter die Dusche und es war schon fast Mitternacht, als wir schliesslich unsere Kneipe erreichten. Dort tobte noch der Hamster, was für diese Tageszeit eher ungewöhnlich war. Gerade unter der Woche war es ab 22 Uhr relativ ruhig in dem Laden. Nun, die Meisten hatten frei und konnten sich auch unter der Woche austoben. Egal, es waren Leute da und die fragten mich natürlich dauernd, warum ich so dumm grinsen würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war aber jemand da, wegen dem sich der Besuch schon gelohnt hatte. Janine. Meine Janine! Sie war wohl endlich aus dem Bett gekommen und kaum hatte ich sie gesehen, musste ich sie drücken und ihr sagen, dass ich sie vermisst hatte. Sie schien jedoch noch nicht wirklich fit zu sein, denn während sie normalerweise ein Quell unerschöpflicher Fröhlichkeit war, schien sie mir eher zurückhalten und verschlossen. Ihre Eltern schienen ihr ganz schön zugesetzt zu haben!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch egal. Sie war da, ich konnte immer mal wieder mit ihr reden und vor allem, sie redete auch viel mit Abigail. Da sass ich also. In der Runde mit meinen Freunden, war endlich ein wirklicher Teil der Gruppe und sah meine Freundin, wie sie mit meiner besten Freundin an der Theke standen und wie sie sich unterhielten. Es war himmlisch!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber noch steigerungsfähig! Die Fragen, warum ich denn nun so am grinsen war, rissen nicht ab. Ich schwieg jedoch. Als Abigail zum Tisch kam, um sich ein paar Erdnüsse zu holen, fragte nun einer der Jungs nach dem Grund für mein Grinsen. Während ich ja geschwiegen hatte, war Abigail sachlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Ich bin wohl gut beim Oralverkehr!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oralverkehr ist durch die umgangssprachliche Bezeichnung zu ersetzen. Ohne auf eine Reaktion zu warten, drehte sie sich wieder um und ging. Die Jungs hingegen hatten auf einmal eine Mine drauf, die besser nicht hätte sein können. Abigail, die wahrscheinlich begehrteste Frau im Laden, hatte mich oral befriedigt. Das ging denen anscheinend nicht in den Kopf, während ich mich in ihren hohlen Gesichtern sonnte. Normalerweise war es immer umgekehrt. Allgemein erzählten die Jungs von irgendwelchen besonderen Dingen, die ein Mädel mit ihnen gemacht hatte und ich war derjenige, der es entweder nicht glauben konnte, oder der neidisch war. Dieses Mal war es umgekehrt und das tat ja so gut!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch dieser Abend endete. Wir gingen zu Abigail, warfen den Fernseher an und kuschelten, bis die Lichter ausgingen. So herrlich! Nächster Tag, selbes Spiel. Ich wurde wach, keine Abigail. Kaum eine Minute die Augen auf, kam sie angeflogen. Sie entdeckte, dass etwas an mir schon längst wach war und das wurde dann augenblicklich benutzt. Wahnsinn! Es war also doch kein Mythos, dass auch Frauen begierig auf Sex waren. Wie schön!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer Dusche lagen wir wieder im Bett. Dicht an dicht, so wie sich das eben gehörte. Wir redeten und ich gab zu, dass mich ihre Aussage am Vorabend wirklich massiv aufgebaut hatte. Sie lachte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool, kann wohl nicht nur Janine, nicht wahr!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Nein. Aber wenn Janine nicht gewesen wäre, wäre unser Zusammentreffen an Weihnachten wahrscheinlich anders verlaufen. Ich hab ihr viel zu verdanken!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool. Sie hat mir gestern viel erzählt! Die arme.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich runzelte die Stirn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Warum die arme? Hat sie was?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool, du merkst das echt nicht, oder?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich war verwirrt. Was hätte ich denn merken sollen? Janine war platt wegen ihren Eltern. Sonst hatte ich nichts gemerkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Anscheinend nicht. Klär mich auf.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool, du bist echt ein Dussel. Die ist in dich Verliebt du Nase!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre Worte schlugen bei mir ein, wie eine Abrissbirne. Janine war in mich verliebt? Sofort fing ich an nachzudenken. Ihr Verhalten in letzter Zeit, konnte man das damit in Zusammenhang bringen? Sie war doch gut drauf, als sie mich am Bahnsteig gesehen hatte und wurde erst dann so komisch &#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja leck mich am Arsch! Sie wurde ab dem Moment komisch, als ich Abigail als meine neue Freundin vorgestellt hatte! Als sie mich in ihrer Wohnung drückte, verabschiedete sie sich von der Hoffnung, oder dem Wunsch, mit mir zusammen zu kommen. Verdammtes Arschloch! Wie konnte ich ihr das nur antun? Die ganze Zeit, die wir zusammen verbracht hatten, war kein Training, oder ein Freundschaftsdienst! Sie war in mich verliebt und wollte deshalb das alles mit mir machen! Deshalb war sie so glücklich, wenn wir beieinander schliefen und ich sie im Arm hielt. Das war der Grund, warum sie sofort strahlte, wenn ich sie am Morgen weckte. Boah, war ich ein Penner!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich schnellte hoch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Meine Güte! Und ich Arschloch erzähle noch die ganze Fahrt über, was wir an Weihnachten gemacht haben. Ich unsensibles Arschloch!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool. Tony, alleine wegen der Reaktion bist du kein Arschloch und nicht unsensibel. Dir fehlt wohl nur die Erfahrung, um die Zeichen zu erkennen. Ganz ruhig, sie ist dir nicht böse und sie hat mir auch gesagt, dass sie sich sehr für dich freut. Ich soll dir nur nicht weh tun, sonst würde sie mir schlimme Dinge antun!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das baute mich ein wenig auf und ich musste sogar lachen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Dann sei vorsichtig! Ich hab sie schon erlebt, wenn sie sauer ist. Ist nicht angenehm!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie grinste sehr liebevoll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Tony, ich hab nicht vor, dir wehzutun. Ganz sicher nicht!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gut, dann war das ja geklärt. Aber, ich wollte zu Janine, um mir ihr zu reden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Machts dir was aus, wenn ich zu Janine fahre und mit ihr spreche?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr Mine wurde sorgenvoll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Nein. Gefällt mir zwar nicht, dass du zu einer anderen Frau willst, die dich liebt, aber ich versteh dich. Musst aber warten, die ist erst heute Nachmittag zuhause.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Woher wusste sie das? Na, wird Janine ihr wohl am Vorabend gesagt haben. Also gut, dann eben warten und die Zeit mit meiner Freundin geniessen. Wäre da nicht eine Frage von ihr gekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Was empfindest du denn für sie?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie sprach leise und die Frage schien ihr auch nicht leicht zu fallen. Ich hatte aber direkt die passende Antwort im Kopf. Ich liebte Janine.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wieder kam die Abrissbirne. Abigail hatte mich die ganze Zeit so in Beschlag genommen und mit den wunderbarsten Dingen gefüttert, die ich mir so viele Jahr gewünscht hatte, dass ich mir eine Frage nie stellte. Liebte ich sie überhaupt? Ausgerechnet in dem Moment wusste ich die Antwort. Nein! Na ja, ein bisschen wohl schon, aber nicht mal im Ansatz so, wie ich Janine liebte. Was hatte ich da nur angerichtet? Wie sollte ich da jetzt reagieren? Abigail war der Hammer und die Zeit mit ihr einfach nur genial. Aber wenn mein Herz doch Janine wollte und ihres auch mich? Wie sollte ich mich jetzt verhalten? Über mir brach alles zusammen, was auch Abigail zu sehen schien. Sie schaute sehr traurig und mir genau in die Augen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Du liebst sie, ja?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich konnte keine Antwort geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Machst du etwas für mich?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie weinte fast, als sie mich das fragte. Ich nickte nur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool. Dann geh. Janine ist in der Stadt, bei so einem Frühsport. Geh und werd glücklich mit ihr. Für mich!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich verstand gar nichts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Und was ist mir dir?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Tony, du hast es doch selbst gesagt! Ohne sie wäre Weihnachten anders verlaufen. Wenn du sie liebst, dann komm mit ihr zusammen. Sie hat es mehr verdient. Ich komm schon klar!«</p>
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		<title>Ein schöner Tag (Teil 2)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[diabolusUmarov]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Dec 2018 15:08:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mein Weihnachtswunder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sechs Kilogramm in wenigen Tagen. Diese Art von Diät war wirklich der Hammer! Sie zeigte mir aber etwas. Ich war nicht chronisch fresssüchtig, wie ich die ganzen Jahre eigentlich angenommen hatte. Es schien mehr der Frust und die Langeweile zu sein, die mich dauernd neues Essen in mich hinein schaufeln liess! War ich mit Abigail...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Sechs Kilogramm in wenigen Tagen. Diese Art von Diät war wirklich der Hammer! Sie zeigte mir aber etwas. Ich war nicht chronisch fresssüchtig, wie ich die ganzen Jahre eigentlich angenommen hatte. Es schien mehr der Frust und die Langeweile zu sein, die mich dauernd neues Essen in mich hinein schaufeln liess! War ich mit Abigail zusammen, hatte ich kaum Hunger, auch nach mehreren Stunden nicht. Normalerweise war die Zeitspanne, zwischen verhungern und verhungern so bei drei, maximal vier Stunden. Danach musste ich was essen! Mit Abigail konnte ich auch achte Stunden nichts gegessen haben und dennoch stand ich nicht kurz vor dem Hungertod. Wohl alles Kopfsache!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber gut. Sechs Kilo verloren, sechs Zettel mit aufregenden Liebesspielen, Essen gehen und Kino. Der Tag würde noch grossartig werden! Ich war sehr gespannt, wie sich die neuen Sex-Praktiken anfühlen würden. Wobei ich dazu sagen muss, auf den Zetteln standen natürlich die umgangssprachlichen Ausdrücke und nicht das harmlose Zeug, was ich hier geschrieben habe! Doch irgendwie, gerade bei Oralverkehr haderte ich ein wenig mit mir. Ein Teil von mir war sehr begierig, es zu erleben, der andere Teil konnte es nicht vereinbaren, dass mein Engel so etwas wirklich tat. Merkwürdig. Was war denn nun falsch daran? Lag es daran, dass ich so etwas eigentlich bisher nur in Pornos gesehen hatte und es deshalb verrucht war? Oder warum hatte ich damit teilweise meine Probleme? Das verstand ich nicht!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ging zum Essen. Zuvor mussten wir jedoch noch zu Abigail, damit die sich feinmachen konnte. Ich selbst hatte meine beste Jeans, auf Hochglanz polierte, schwarze Schuhe und auf Abigails Anraten hin einen schwarzen Rollkragenpullover an. So sass ich in Abigails Wohnzimmer, freute mich über den Baum mit den vielen Kugeln, dem Lametta und den ganzen Lichtern und wartete darauf, dass mein Schatz aus dem Schlafzimmer kam. Gespannt war ich schon sehr, denn ein wenig ihrer Garderobe hatte ich ja schon erleben dürfen. Da waren zuweilen wirklich ausgesuchte Stücke dabei und ich konnte es nicht erwarten herauszufinden, für welche sie sich entscheiden würde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann war der grosse Moment gekommen! Meine Abigail kam aus dem Schlafzimmer und verschlug mir den Atem! Von unten nach oben schaute ich sie mir an und konnte gar nicht glauben, dass diese Schönheit tatsächlich meine Freundin war! Schwarze, hohe Schuhe zierten ihre Füsse. Ein wenig ihrer Knöchel war zusehen, bevor der Rock eine wunderschönen, schwarzen Kleides begann. Er zog sich hoch bis zu ihrem Po und an ihrer Hüfte zeigte sich ein dünner Gürtel, der entweder mit vielen glitzernden Steinen verziert war, oder mich ansonsten irgendwie blendete. Ihren Oberkörper hüllte das Kleid nur teilweise ein. Ihre linke Schulter und der Arm waren&nbsp;fast bis zur Armbeuge bedeckt, während die rechte Schulter frei blieb und ein wenig Haut ihrer Brüste zeigte. Die seidigen Haare trug sie offen, während eine Perlenkette ihren Hals und mehrere Reihen Perlen ihre Handgelenke zierten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Womit zur Hölle hatte ich eine solche Frau verdient? Sie hätte jeden Mann auf diesem Planeten haben können, wahrscheinlich sogar jene, die eigentlich vergeben waren. Aber nein, trotz dieser Auswahl wollte sie mich. Den dicken Tony, der bislang nie Erfolg bei einer Frau verbuchen konnte.&nbsp;Wenn auch grösstenteils aus eigenem Verschulden. Sie kam näher und fragte mich etwas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Gehst du so mit mir weg?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»We di kl &#8230;«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr ging nicht! Da war wieder diese Kommunikationsschwierigkeit zwischen Kopf und Sprachzentrum. Das funktionierte einfach nicht mehr. Abigail grinste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool, ich deute das mal als ja!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie ein Zombie schlurfte ich neben ihr her, als sie sich noch einen dicken Mantel holte und es dann raus zum Auto ging. Auch wenn wir mit meinem Auto da waren, übernahm sie das Steuer. Sie war der Meinung, in meinem Zustand könnte es fatal sein, wenn ich fahren würde. Zurecht! Ich war so hin und weg von ihr, verstärkt durch die Tatsache, dass diese Frau meine Freundin sein wollte, ich wäre bestenfalls bis zur nächsten Hauswand gekommen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Fahrt liess mich etwas feststellen, woran ich bislang nie einen Gedanken verschwendet hatte. Was konnte mich denn eigentlich alles erregen? Klar, was mich in Pornos anmachte, darüber war ich mir im Klaren. Aber so in real und in freier Wildbahn? Nun hatte ich die Gelegenheit, etwas davon zu entdecken. Da sass meine Freundin, mit diesem unschlagbaren Anblick. Sie fuhr mein Auto und das auch noch in hohen Schuhen. Ja, genau dieser Umstand erregte mich sehr! Das eine Frau, die sich so herausgeputzt hatte, auch noch so gut Autofahren konnte. Echt der Hammer!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Moment lang machte ich mir Sorgen, dass die hohen Schuhe vielleicht keine so gute Idee waren, so mit abrutschen vom Pedal und so. Doch ich erinnerte mich sofort an eine meiner Lieblingsserie, wo zwei Männer Mythen unter die Lupe nahmen. Auch dort wurde getestet, ob hohe Schuhe Einfluss auf die Reaktionszeit, oder die Kontrolle des Fahrzeugs hatten und dieser Mythos wurde zerstört. Folglich musste ich mir keine Gedanken machen und Abigail zeigte auch, dass sie alles unter Kontrolle hatte!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann Restaurant. Es war ein bekanntes, kleines Restaurant am Stadtrand. Kein solcher Nobelschuppen, wo man für viel Geld möglichst kleine Portionen bekam. Der Laden hatte einen guten Ruf und wenn man hier ass, dann war man hinterher auch ausreichend gefüllt. Während wir darauf warteten, dass unser Essen gebracht wurde, hielt Abigail die ganze Zeit meine Hände, während wir redeten. Sie erzählte mir, dass sie mit ihrem verstorbenen Ex oft essen war und seit seinem Tod es bislang nicht über sich gebracht hatte, wieder mit einem Partner zusammen in ein Restaurant zu gehen. Ich war der Erste seit damals und das nur deshalb, weil ich der Erste war, bei dem sie ähnlich glücklich war, wie bei ihrer verstorbenen Liebe. Wie glücklich mich das machte, kann ich nicht in Worte fassen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wieder kam ein neuer Punkt, der meine Diät unterstützen würde. Ich verschlang zwar mein ganzes Essen, Abigail übrigens auch, doch ass ich unglaublich langsam. Ich lauschte ihren&nbsp;Worten&nbsp;und war einfach von ihrem Anblick viel zu fasziniert, um mit gewohnter Geschwindigkeit zu essen. Dickes Plus für meinen Schatz in Bezug auf mein Abnehmen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von hier aus ins Kino war zu Fuss kein Problem. Weniger als 15 Minuten hatte es gedauert und ich dachte dabei daran, wie ich sie damals nachhause gebracht hatte. Wie sich vielleicht alles entwickelt hätte, wenn ich meine Jacke zurückgefordert und nicht krank geworden wäre. Nun, dann wäre ich vielleicht etwas früher mit ihr zusammengekommen, hätte dafür aber die Zeit mit Janine nicht gehabt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Janine. Was die wohl gerade machte? Ging es ihr gut, oder lag sie immer noch schnarchend im Bett und holte den Schlaf nach, den sie bei ihren Eltern nicht bekommen hatte? Sollten wir vielleicht, nach dem Kino, eine Runde in die Kneipe und schauen, ob sie dort war? Oder reizte es mich zu sehr, nachhause zu gehen und meine Zettelchen einzulösen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da traf mich der Schlag. Unter der eins hatte ich ja einen Strip von ihr zugesprochen bekommen. In dem Outfit? Ich dachte das schnell durch. Wie würde ich reagieren, wenn sie in den Klamotten tanzen und sich ausziehen würde? Konnte ich das ohne Unfall überstehen? Wäre ein Unfall vielleicht praktisch gewesen, da hinterher das Liebesspiel etwas länger dauern und ich das länger geniessen konnte, was ich noch zugesprochen bekommen hatte? Wow, was man sich für Fragen stellen konnte! Beeindruckend!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir waren im Kino und ich kann nicht sagen, was wir da überhaupt für einen Film gesehen hatten! Popcorn und ein grosses Getränk hatte ich mir geholt. Na ja, eher von ihr aufgedrängt bekommen. Sie bestand ja darauf zu bezahlen und ich wollte ihr eigentlich keine unsinnigen Kosten verursachen. Deshalb kaufte sie mir einfach etwas, damit ich nicht ohne den Film geniessen musste. Das war allerdings unsinnig! Während des ganzen Films taten wir eigentlich nichts anderes, als uns zu küssen und liebevoll zu streicheln. Uns im Arm zu halten und die Gegenwart des anderen zu geniessen. Lediglich einmal, wo sie für kleine Mädchen musste, knabberte ich etwas Popcorn und trank ein paar Schlucke. Der Film sagte mir derweil nichts. Ich hatte so viel verpasst, ich wusste gar nicht, um was es eigentlich ging und deshalb ergab das, was ich in der Zeit sah, auch irgendwie keinen wirklichen Sinn!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Rückweg war ich dann wieder Herr meiner Sinne und konnte selbst mein Auto fahren. Was ein fataler Fehler! Was ich nicht bedacht hatte, vom Fahrersitz aus sah ich genau so zu ihr, dass ich einen kleinen Blick in den Mantel, auf ihre Brüste erhaschen konnte, wenn sie atmete. Nicht viel und eigentlich sah man nichts, doch war es so aufregend, dass ich zwei Mal fast in den Gegenverkehr gerudert wäre. Es war auch nicht der Anblick, der mich so faszinierte. Es war die Tatsache, dass sie es wohl bemerkte, aber nichts dagegen hatte! Ich durfte bei so einer Frau in den Ausschnitt schielen und sie fand das auch noch gut! Der Wahnsinn!&nbsp;Da ich fast in Trance mein Auto steuerte, kam ich auch nicht auf die Idee, einen Abstecher in die Kneipe zu machen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Noch ein schöner Tag (Teil 1)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[diabolusUmarov]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Dec 2018 13:23:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mein Weihnachtswunder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Warum war das Leben eigentlich gleich so viel besser, nur weil man einen Partner hat? Kuschelnd schliefen wir ein und auch wenn am nächsten Morgen mein Schatz mal wieder nicht im Bett lag, war dennoch alles einfach viel schöner. Ich öffnete nicht meine Augen und fragte mich sofort, warum ich denn schon wieder wach geworden...</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Warum war das Leben eigentlich gleich so viel besser, nur weil man einen Partner hat? Kuschelnd schliefen wir ein und auch wenn am nächsten Morgen mein Schatz mal wieder nicht im Bett lag, war dennoch alles einfach viel schöner. Ich öffnete nicht meine Augen und fragte mich sofort, warum ich denn schon wieder wach geworden war. Eigentlich ärgerte es mich eher, dass ich nicht zusammen mit meiner Freundin wach geworden war und die Zeit mit ihr verbracht hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie schien auch einen sechsten Sinn zu haben, oder sie schaute dauernd nach mir, denn kaum waren meine Augen auf, kam mein Engel angeflogen. Ein ganzes Tagesprogramm hatte sie schon ausgearbeitet. Erst würden wir faulenzen, dann duschen und später dann essen gehen, bevor es ins Kino ging. Na,&nbsp;da war mein Pessimist in Hochstimmung! Endlich zeigte sie ihr wahres Gesicht! Essen wollte sie gehen, dann ins Kino. Jetzt mal raten, wer das bezahlen sollte!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie! Schon bevor der Pessimist seine Gedanken ausformuliert hatte, fügte mein Schatz hinzu, sie würde mich einladen und daran gäbe es nichts zu rütteln! Irre! Nichts da mit ausnutzen! Sie hatte es geplant, sie wollte es bezahlen. Ganz wohl war mir dabei jetzt eigentlich nicht. Ich meine, eigentlich sollte ja der Mann bezahlen, oder jeder für sich. Mein Schatz erklärte mir jedoch, dass ich da gar nichts zu melden hätte. Wenn sie zahlen wollte, dann müsse ich das einfach so hinnehmen. Gut. Wer war ich, mit ihr deshalb zu streiten?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Morgentoilette kam dann der faule Teil des Tages. Da wir bei mir waren, verzogen wir uns aufs Sofa und schauten in den Fernseher, während wir kuschelten. Dann kam eine Frage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Bist du glücklich Tony?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Bin ich. Das erste Mal seit meiner Kindheit!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool. Ich bin auch glücklich. Es tut mir echt leid, dass ich diesen Quatsch mit Roman gemacht habe.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Warum denn? Ich dachte, du warst verliebt?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»War ich auch. Glaube ich. Ich weiss es ehrlich nicht so genau. Vielleicht war es auch nur seine Art. Er kann auf andere Menschen schon sehr überzeugend wirken!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich lachte kurz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Ja, solange er hinter verschlossenen Türen ein Arschloch sein kann.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»War er eigentlich ja nicht. Es war schon schön mit ihm, dagegen kann ich nichts sagen. Aber die Art eben, immer alles darauf auszulegen, wie es bei anderen ankommt, dass hat mich gestört.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Öhm, dass klang jetzt aber gar nicht gut!</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Und wenn er die nicht gehabt hätte? Wärst du dann noch mit ihm zusammen?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie wurde leise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Wahrscheinlich. Tut mir leid Tony.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Na toll. Musste sie jetzt alles kaputt machen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Und was bin ich dann? Eine Notlösung?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wow, wie finster Abigail gucken konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Denk und sag das nie wieder! Sonst werd ich richtig giftig!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Tut mir ja leid, aber es klang gerade so!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Sollte es nicht! Es sollte eher bedauern ausdrücken, dass ich dann die Zeit mit dir verpasst hätte!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Autsch! Da hatte ich aber was missverstanden. Oder, sie hatte es schlecht ausgedrückt. Wie dem auch sei, meiner Stimmung ging es wieder besser.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Ja? Ist die Zeit mit mir gut?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool, dass du das überhaupt fragen musst.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Ja entschuldige, mir fehlt da ein bisschen Erfahrung!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool, könnte man glatt vergessen!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich runzelte die Stirn.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Wie meinst du das?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Na ja, du machst das eigentlich alles ziemlich gut! Du bist irgendwie überhaupt nicht unsicher, oder so. Ich hab auch nicht den Eindruck, dass du dir immer erst alles hundertmal überlegst, bevor du was machst. Du bist einfach locker und cool, dass mag ich!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wow, was ein Kompliment!</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Bin ich noch nicht lange Gail. Vor ein paar Wochen hab ich den halben Tag nichts anderes gemacht, als&nbsp;mir zu überlegen,&nbsp;wie ich besonders gut bei Frauen ankommen könnte.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie schaute mich an. Ihr Kopf lag auf meiner Brust und sie schielte super süss nach oben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Klingt ja fast nach Roman!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Schon. Nur bei dem funktioniert es!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Ja, aber was bringts? Der hat mich erobert und dann soweit gebracht, dass ich ihn rausgeschmissen hab. Bei dir funktioniert es nicht und dich will ich gar nicht mehr loslassen!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">So schöne Worte!</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Stört dich das eigentlich nicht?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich zeigte auf meinen überaus stattlichen Bauch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Was heißt stören? Sei mir da jetzt nicht böse Tony, aber so ein flacher Bauch, auf dem sich die Muskeln abzeichnen, ist schon attraktiver, aber kommt es darauf an? Bist du nur mit mir zusammen, weil ich so aussehe?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Boah! Die war ja richtig gut! Ich konnte jetzt nicht beleidigt, oder traurig sein, ohne mich gleichzeitig als oberflächlich zu outen. Gut, dass hatte Janine mir ja schon unterstellt, aber das wollte ich ja nicht sein!</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Es stört dich also nicht?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie grinste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool. Wir vögeln jetzt seit Tagen immer wieder und du fragst dich echt, ob mich dein Körper stört? Irgendwas hast du nicht ganz verstanden Schatz!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Na ja, wenn man es aus dem Blickwinkel betrachtete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Wenn das so weiter geht, nehme ich wahrscheinlich sowieso ab! Wir haben so viel Sex und essen dabei so wenig, da muss ich einfach abnehmen!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wieder grinste sie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Hast du eine Waage?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich hatte ich keine, zumindest nicht im herkömmlichen Sinne. Ich hatte aber ein Board, welches zu einer Spielkonsole gehörte. Da konnte man sich wiegen und das wurde auch alles noch gespeichert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Etwas ähnliches. Warum?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool. Weisst du wie viel du gewogen hast, bevor wir zusammengekommen sind?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Nein, aber das ist gespeichert. Warum?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das war nicht so ganz die Wahrheit. Natürlich wusste ich über mein Gewicht Bescheid. Mir war es nur ein wenig zu peinlich!</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool, Kannst du mir ein Blatt und ein Stift geben? Mach du dich mal nackig und alles fertig zum wiegen!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oh weh. Was kam denn jetzt? Ich ging zum Drucker, nahm ein Blatt heraus und gab es ihr, zusammen mit einem Stift. Während ich das Board in Position brachte und das dazugehörige Spiel startete, riss sie das Blatt in kleine Zettel und schrieb etwas darauf. Als sie fertig war, rief sie mich zu sich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool, aufpassen! Da stehen Zahlen drauf. Je nachdem, ob und wie viel du abgenommen hast, kriegst du alles das von mir, was bis unter Gewichtsverlust&nbsp;steht. Okay?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nö. Gar nichts okay! Ich verstand kein Wort, liess mich aber auf das Spiel ein. So startete ich das Wiegen, stellte mich auf das Board und das Ding fing an zu messen. Ehrlich gesagt, ich war ganz schön aufgeregt! Was würde da wohl rauskommen? Gewichtsverlust kannte ich nur bis maximal 500 Gramm. In die andere Richtung gab es weit höhere Zahlen. Dann das Ergebnis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Sechs Kilo? Echt jetzt? Cool!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich war fasziniert! Es war ewig her, dass ich so viel an Gewicht verloren hatte. Selbst die ganzen Diäten schafften vielleicht drei Kilo über Wochen. Keine sechs in ein paar Tagen. Abigail rief mich zu sich und fing an die Zettel umzudrehen. Mit der eins fing sie an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»1, ein Strip von mir. 2, nacktes küssen und schmusen im Bett. 3, Handarbeit. 4, Brustarbeit. 5, Oralsex. 6, reiten. Na? Gefällt dir?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt verstand ich das Spiel. Punkt vier und fünf spannten mich an. Das gab es bisher noch nicht und ich war schon sehr neugierig, wie das wohl war. Neugierig war ich aber auch, was da noch unter den anderen Zetteln gestanden hätte. Freundlicherweise, bekam ich es gezeigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sieben wäre Wahl des Zielorts gewesen. Also, wo am Ende meine Ladung hin sollte. Acht wäre Analsex gewesen, was mich zutiefst erschütterte, unter neun stand schlucken und unter zehn hätte ich einen Wunsch frei gehabt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich will nicht sagen, dass ich deshalb nicht erregt war. Aber meine Freundin, meine Abigail wollte Analsex? Schlucken? Keine Ahnung, wie ich das beschreiben soll, aber es passte nicht zu ihr! Sie war so rein und edel, wie passten solche Praktiken dazu? Das wollte nicht in meinen Kopf und tatsächlich trübte es ein wenig meine Erregung. Zum Glück waren wir nur bis zur sechs gekommen!</p>
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		<title>Alles ist toll, oder?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[diabolusUmarov]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Dec 2018 16:21:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mein Weihnachtswunder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der 27. Dezember stand an und wie ich es versprochen hatte, stand ich pünktlich am Bahnhof, um Janine abzuholen. Ich konnte es gar nicht erwarten, ihren Gesichtsausdruck zu sehen, wenn sie mich und Abigail am Bahnhof stehen sah. Natürlich war meine Abigail an meiner Seite und auch sie freute sich darauf, Janine wiederzusehen. Die Beiden...</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Der 27. Dezember stand an und wie ich es versprochen hatte, stand ich pünktlich am Bahnhof, um Janine abzuholen. Ich konnte es gar nicht erwarten, ihren Gesichtsausdruck zu sehen, wenn sie mich und Abigail am Bahnhof stehen sah. Natürlich war meine Abigail an meiner Seite und auch sie freute sich darauf, Janine wiederzusehen. Die Beiden waren zwar nicht die besten Freunde, verstanden sich jedoch allgemein sehr gut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich muss gestehen, ich war mit meiner Fantasie ein bisschen übereifrig und auch meiner Freundin gegenüber nicht ganz fair! Was ich bislang mit Janine erlebt hatte war toll und ich konnte mir eigentlich nicht vorstellen, sie ab jetzt nur noch abends, oder sporadisch zu sehen. In meiner Fantasie stellte ich mir vor, wie beides zusammenlief. Die Zeit mit Abigail und die mit Janine. Natürlich wusste ich, dass es Wunschdenken war und auch wenn Janine weiterhin regelmässig und lange bei mir sein würde, so Dinge wie nackt kuscheln, waren nicht mehr drin. Wenn ich ehrlich war, dass machte mich ein bisschen traurig. Es ging mir dabei nicht um Sex, sondern einfach um die gemeinsame Zeit. Die war mit Janine wunderschön und half mir sehr, der Mann zu werden, der ich mittlerweile war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während wir pünktlich waren, verspätete sich Janine. Gut, dafür konnte sie natürlich nichts, dennoch mussten wir warten. Bei der Kälte im Freien! Wäre ich ein Gentleman gewesen, hätte ich meiner Freundin natürlich meine Jacke angeboten, doch war die deutlich besser eingepackt, als ich es war. Ich fror wie ein Schneider, während sie anscheinend keine Probleme mit der Kälte hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Zug fuhr ein, die Menschen stiegen aus und wir suchten Janine. In der ganzen Menschenmenge, verlor ich dann auch noch meinen Schatz, stand auf einmal alleine herum und suchte verzweifelt meine Mädels. Ein Irrsinn, wie viele Menschen das waren und welchen Egoismus die an den Tag legten. Hätten sie Messer gehabt, es hätte Tote gegeben!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie aus dem Nichts kam auf einmal etwas angeflogen und klammerte sich an mich. Hier war der Egoismus der Leute wieder sehr praktisch, denn anstatt nach hinten abzuschmieren, rempelte ich gegen irgend so einen Typen, fand wieder halt und konnte den drohenden Sturz abfangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da war sie wieder, meine Janine! Ich kann gar nicht sagen, wie glücklich mich das machte! Abigail hatte mich zwar die letzten Tage hervorragend abgelenkt, doch vermisste ich die Kleine. Auf freundschaftliche Art, Abigail war da kein Lückenfüller, oder ähnliches.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kaum hatte ich sie abgesetzt, ging das Feuerwerk los. Die ganzen Tage zusammengepresst in 30 Sekunden, so kam es mir vor. Bis dann Abigail wieder auftauchte. Janine verstand nicht. Ich hatte sie auch bislang noch nicht darüber informiert, da ich der Meinung war, diese grandiose Neuigkeit musste ich ihr persönlich sagen. Wortlos zog ich meinen Schatz zu mir, sie schlang sofort ihren Arm um mich und ich legte meinen Arm auf ihre Schulter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Janine, darf ich vorstellen, meine neue Freundin!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Janine schaute mich an, als käme ich vom Mars. Das verstimmte mich etwas, denn hatte sie nicht gesagt, auch ich müsste eigentlich Chancen bei den Frauen haben? Wenn sie doch der Meinung war, warum schien sie das jetzt nicht zu glauben?</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Deine Freundin? Was ist mit Roman?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool. An den denkt direkt jeder. Was mit dem ist? Ein Egoist und Blender ist er! Ich hab ihn an Weihnachten rausgeworfen!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Einfach so? Und, und dann bist du sofort zu Tony gerannt?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool, scharf beobachtet! Aber eigentlich bin ich nur zu Tony, um mich bei ihm für mein Verhalten zu entschuldigen. Alles andere hat sich auf einmal so ergeben.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Das kann sich einfach so ergeben? Wie geht das denn?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum hatte ich nur so das Gefühl, dass Janine das gar nicht gut fand? Sie schien Abigail gegenüber misstrauisch zu sein. Unbegründet, denn sie hatte in den letzten Tagen nichts von mir gewollt, nichts verlangt und auch nicht versucht, Roman eifersüchtig zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Frag mich nicht. Ich war bei Tony, hab mich entschuldigt und der war auf einmal so süss und goldig, es kam einfach über mich und ich muss sagen, er ist echt ein Traum!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Ein Traum, ja, kann ich mir vorstellen. Können wir aber jetzt hier abhauen? Ich brauche Urlaub!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Konnten wir. Ich nahm ihren Koffer und ihren Rucksack, wir gingen zu meinem Auto und nachdem alles verstaut war, ging es los. Janine musste echt fertig gewesen sein, denn sie sprach kaum etwas. Abigail und ich erzählten zwar von den letzten Tagen, wobei wir beim Thema Sex nicht wirklich ins Detail gingen, bekamen auch ein paar Antworten, aber ansonsten war Janine still. Das wunderte mich aber auch nicht wirklich, wenn ihre Eltern tatsächlich so anstrengend waren, wie sie gesagt hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu meinem Bedauern wollte Janine auch direkt nachhause. Sie bräuchte Schlaf meinte sie. Schlaf, ohne Zimtgeruch, Weihnachtsmusik und einer singenden Mutter. Das konnte ich nachvollziehen. Wir setzten sie also ab, ich brachte noch ihr Zeug in ihre Wohnung und wurde zum Abschied gedrückt. Aber auf eine seltsame Art und Weise. Wenn ich es nicht besser gewusst hätte, dann hätte ich einen Abschied dahinter vermutet. Aber, Abschied wovon? Klar, ich würde jetzt wegfahren, aber ich war doch nicht aus der Welt! Sie konnte zu mir kommen, wann immer sie wollte und in der Kneipe würden wir uns ja auch wieder über den Weg laufen. Vielleicht war das auch nur der Pessimist in mir, der mal wieder etwas analysierte, was gar nicht zu analysieren war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stichwort Kneipe. Da ging am Abend dann ein echter Traum in Erfüllung! Ich betrat zum ersten Mal in meinem Leben die Kneipe und hatte meine Freundin dabei. Was das auslöste, geht mir bis heute nicht in den Kopf. Die Verwunderung war gross. Dazu waren wir in der Anfangszeit Gesprächsthema Nummer 1. Wir wurden auch bald getrennt, da die Mädels mit Abigail und die Jungs mit mir reden wollten. Ich bekam Glückwünsche genannt, konnte Neid spüren und einige wollten sogar wissen, wie ich das gemacht hatte. Darauf konnte ich allerdings nicht antworten, denn ich wusste es ja selber nicht!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unschön war hingegen, ich hörte, wie eins der Mädels Abigail fragte, wie sie Roman für einen Typen wie mich verlassen konnte. Das tat ganz schön weh, doch es wurde sofort von meinem Schatz wieder gut gemacht. Die stellte nämlich unmissverständlich klar, dass ein Roman, der nur auf seine Wirken auf andere Menschen bedacht war, sich nicht mit einem Traummann wie mir messen könnte. Boah, tat das gut! Als sie dann aber sagte, ich sei auch ein perfekter Liebhaber und hätte ein riesiges Genital, wurde ich dann doch etwas verlegen. Aber, sie hatte mich verteidigt! Aller Wahrscheinlichkeit nach, meinte sie es also ehrlich mit mir!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich kann auch das Gefühl nicht in Worte fassen, was ich an dem Abend in mir hatte. Wir spielten Billard, wobei ich dieses Mal immer wieder, zwischen meinen Stössen, meine Freundin im Arm hatte. Eine, wegen der mir sogar viel Neid entgegengebracht wurde. Das war so himmlisch. Dazu bekam ich auch immer wieder Küsse von ihr, wurde zum besseren Spielen angefeuert und getröstet, als ich dann doch verloren hatte. Abigail war dabei nicht zimperlich. Ich verheizte die schwarze Kugel, auch wenn ich gar keine Ahnung hatte, wie ich das wieder zustande bringen konnte, Abigail kam sofort zu mir und umarmte mich. Als ich jedoch meine Arme um sie gelegt hatte, schob sie diese nach unten, so dass ich ihren Hintern in der Hand hatte. Das wäre eine kleine Entschädigung dafür, dass ich verloren hatte. Bombe!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich fühlte mich an dem Abend so grossartig! Ich war nicht nur ein festes, aktives Mitglied der Gruppe, sondern spielte nun auch im Spiel der Liebe mit! Besser konnte ich es gar nicht treffen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein krasser Tag! Mir fehlte eigentlich nur noch eins, um absolut unschlagbar glücklich zu sein. Janine! Wie gerne hätte ich sie in der Kneipe dabei gehabt. Meine Freundin und meine beste Freundin im Arm? Wie geil wäre das denn gewesen? Wenn die anderen jetzt schon neidisch waren, sie wären geplatzt! Obwohl, mit Janine hatten viele schon die Ehre. Sollte mich das eigentlich irgendwie abschrecken?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie war das eigentlich? Männer durften mit so vielen Frauen Sex haben, wie sie wollten. Die waren die Helden. Wenn aber eine Frau mit vielen Männern Sex hatte, war sie eine Schlampe. War das so richtig? Störte es mich zu wissen, dass fast alle männlichen Vertreter unserer Gruppe schon Sex mit Janine hatten? Eigentlich nicht! Sie tat es aus freien Stücken und war, soweit ich wusste, in der Zeit auch immer mit den Jungs zusammen. Also, von meiner Seite gab es da keine Probleme! Wenn Janine damit zufrieden war, störte es mich auch nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Janine war aber nicht da. Die lag wahrscheinlich im Bett und holte Schlaf nach. Konnte ich mir eigentlich gar nicht vorstellen, wie das mit solchen Eltern wäre. Dauerstress an Weihnachten. Früh Morgens am 24. aufstehen. Ne, ne, nichts für mich. Wobei, angeblich gab es viel und gutes Essen. Das hätte mir dann schon eher gefallen!</p>
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		<title>Wunderschöne Feiertage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[diabolusUmarov]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Dec 2018 12:27:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mein Weihnachtswunder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als ich wach wurde, hielt ich alles für einen Traum. Ich lag alleine in meinem Bett und von einer Abigail keine Spur. Schon war meine Stimmung dahin. Hatte ich wirklich so extrem detailliert geträumt? Das auch noch über eine so grosse Distanz? War das überhaupt möglich? Darüber konnte ich mir keine Gedanken mehr machen, denn...</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Als ich wach wurde, hielt ich alles für einen Traum. Ich lag alleine in meinem Bett und von einer Abigail keine Spur. Schon war meine Stimmung dahin. Hatte ich wirklich so extrem detailliert geträumt? Das auch noch über eine so grosse Distanz? War das überhaupt möglich?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber konnte ich mir keine Gedanken mehr machen, denn da hüpfte etwas nacktes ins Schlafzimmer, sprang aufs Bett, kuschelte sich in meinen Arm, gab mir einen Kuss und himmelte mich an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool, mein Schatz ist wach!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr was? Also mal langsam, dass musste zuerst geklärt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Dein &#8230; Schatz? Heisst das wir &#8230;«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie verzog das Gesicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Oh. Sorry Tony, ich dachte nur, nach gestern, wir wären &#8230;«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Zusammen?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool. Wir beenden unsere Sätze. Aber ja, dachte ich. Wenn du das aber nicht willst, oder es dir zu schnell geht da &#8230;«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Funkstille! Sie wollte mit mir zusammen sein, nein, sie dachte sogar schon, dass wir zusammen sind. Da musste ich sie einfach küssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Wow. Cool, hätte nicht gedacht, was für ein fordernder Mensch du sein kannst.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Na ja, hätte ich jetzt auch nicht gedacht. Bin noch am lernen!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Dafür bist du aber echt gut und gestern, Boah. Wenn du mit gesagt hättest, du hattest schon 100 Frauen vor mir, ich hätte es dir geglaubt!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also, wenn das mal kein Kompliment war! Zudem hatte ich grosse Lust, die Nummer zu wiederholen, aber mich quälte da schon wieder ein Bedürfnis. Ich huschte schnell raus aus dem Bett und aufs Örtchen. Als ich fertig war und abgespült hatte, ging einfach so die Tür auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Gehn wir duschen?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir gingen! Verdammt, war das ein Genuss! Wir seiften uns gegenseitig ein, hielten uns ihm Arm, küssten uns und sie sorgte auch dafür, dass mein Anhängsel entsprechend sauber war. So ein Irrsinn! Ausgerechnet an Weihnachten! War das der Lohn dafür, dass ich die ganzen Jahre zuvor so viel Kummer überstehen musste? Wurde es mir endlich gedankt, dass ich ein guter Mensch war? In dem Fall war der Dank richtig gross, denn Abigail war eine Wucht! In ihrer Art, ihrem Aussehen, was sie sagte und was sie tat. Einfach nur die Perfektion in Menschengestalt! Anders kann ich es nicht ausdrücken!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausserdem erlebte ich zum ersten Mal etwas, was mir selbst Janine bislang nicht gegeben hatte. Ich konnte sehen, wie ich Abigail erregte! Die Dusche zeigte es deutlich. Aus einem normalen Einseifen wurde fast eine Massage und als sie an mein Anhängsel kam, atmete sie auch schwerer. Alles Anzeichen für steigende Erregung, zumindest, wenn man dem Internet glauben konnte. Das war wohl auch nicht ganz falsch, denn kaum waren wir abgetrocknet, bekam ich den zweiten Sex in meinem Leben. Zweiter Sex, erster Oralverkehr und wie sie sagte, würde ich mich dabei gar nicht mal so dumm anstellen! Tja, wer so viele Pornos gesehen hatte wie ich, der musste einfach zumindest theoretisch wissen, was er da zu machen hatte!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich für meinen Teil kam nicht in den Genuss, von meiner Freundin oral verwöhnt zu werden. Nach einer gewissen Zeit, wo ich mich mit ihrem Körper da unten vertraut gemacht hatte, zog sie mich zu sich hoch und es ging los. Beschweren will ich mich deshalb aber nicht, denn es war herrlich, was wir da taten!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lustigerweise, ich würde tatsächlich abnehmen, wenn das so weiterging. Zum einen, ich war hinterher so geschwitzt, dass ich mich noch einmal abduschen musste. Zum anderen, ich hatte seit dem verspäteten Mittagessen am Vortag nichts mehr zu mir genommen. Eine unfassbar lange Zeit, wenn man sich meinen normalen Tagesablauf ansah. Also, kein Essen, dafür zwei mal schweisstreibende Aktivitäten. Ja, ich würde definitiv abnehmen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun, dann gab es doch essen. Wir kochten zusammen und Abigail zeigte mir ein paar Tricks, die ich zuvor noch nicht gekannt hatte. Dann essen und anschliessend kuscheln auf dem Sofa. Am ersten Weihnachtsfeiertag. Genau an dem Tag, wo ich normalerweise kurz davor war, wegen einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus gebracht zu werden, wo man sich als Erstes mal Gedanken über meine Augen gemacht hätte, die waren von der ganzen Heulerei in der Regel extrem rot.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf die Kneipe verzichteten wir. Dafür begaben wir uns zu Abigail, da sie ja keine Kleidung zum wechseln hatte und sich etwas frisches anziehen wollte. Dort stand ein Baum und der machte diesen Tag irgendwie noch besser. Kurzum, wir blieben einfach gleich da und ich bekam noch ein paar Geschenke von meiner Freundin. Die bestanden zwar nur in einer Modenschau, wo sie sich in fast schon perversen Dessous zeigte und, oh wunder, in weiterem Sex. Ich musste gar nicht mit dem Thema anfangen! Nach einer gewissen Zeit schien sie wieder so wild auf mich zu sein, dass sie es sich einfach nahm. Nun, genau genommen wurde ich in dem Fall benutzt, aber so liess ich mich gerne benutzen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schön bei ihr war, sie hatte einen Fernseher im Schlafzimmer. Nach dem Sex blieben wir einfach liegen, sie schaltete das Ding ein und wir schauten uns noch Weihnachtsfilme an, bis mir schliesslich die Augen zufielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich wieder die Augen öffnete, fragte ich mich natürlich sofort, ob es&nbsp;vielleicht wieder nur ein Traum war. Ein kurzer Blick in die Umgebung zeigte mir jedoch, ich war tatsächlich bei Abigail im Schlafzimmer. Immer noch nackt und schon wieder war meine Freundin abhanden. Das war bei Janine schöner. Die schlief länger als ich und ich konnte mich, nachdem ich wach geworden war, noch ein bisschen an sie kuscheln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abigail kam herein und trug einen Kimono. Das reizte mich, denn in wie vielen Filmen sah man denn, dass ein Kerl der Frau erst den Gürtel öffnete, bevor er sie entblätterte und dann vernaschte? Die Gelegenheit konnte ich mir nicht entgehen lassen. Das mit dem Öffnen funktionierte sogar noch, aber kaum war der Kimono unten, zog sie mich ins Bad. Eine Runde baden war angesagt, was in ihrer grossen Badewanne tatsächlich bequem und super angenehm war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kriegt man als Kind nicht gesagt, wenn man zu lange badet, bekommt man runzlige Haut? Also, nach vier Stunden sehen gerade die Hände wirklich schrecklich aus! Das war mir aber herzlich egal. Ich hatte meine Freundin bei mir, wir lagen im warmen Wasser und gelegentlich bekam mein Anhängsel etwas Aufmerksamkeit von mir. Dabei redeten wir die ganze Zeit. Von ihrem Ex bekam ich erzählt. Keine so schöne Geschichte, denn von dem hatte sie sich nicht getrennt, sondern der starb bei einem Autounfall. Mit ein Grund, warum es sie nicht in ihrer Heimat hielt und sie hier her gezogen war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Irgendwie war es über grosse Strecken ein einseitiges Gespräch. Wir kamen darauf, wie und wo sie ihr erstes Mal hatte. Ich war schockiert, dass es schon so früh war und anscheinend nur deshalb passierte, weil sie im Urlaub viel Gefallen an dem gefunden hatte, was so ein Typ in der Hose hatte. Nun ja, es war so passiert, warum sollte ich mir darum Gedanken machen? Ich selbst konnte natürlich nur wenig erzählen. Was ich mit Janine erlebt hatte, war leider schnell geklärt und mein erstes Mal, davon musste ich ihr ja nichts erzählen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie wollte schliesslich auch wissen, was die anderen Mädels so über Roman gesagt hatten, nachdem der sich von ihnen getrennt hatte. Da konnte ich dann endlich mal mit Erfahrung aufwarten und erzählte ihr alles, was mir noch einfiel. Vieles davon bestätigte sie, während anscheinend ein paar Sachen bei ihr anders, besser gelaufen waren. Roman schien tatsächlich etwas für sie übrig gehabt zu haben, auch wenn das wohl nicht ausreichte, sie besser zu behandeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum guten Schluss fragte sie, ob ich etwas dabei empfinden würde, wenn sie mein Anhängsel mit der Hand berühren würde, wo noch Romans Ring dran war. Damit erwischte sie mich eiskalt. Klar, ich hatte es bisher immer gespürt, wenn diese Hand mich berührte. Das Teil war aber auch so gross, dass ich es gar nicht hätte ignorieren können. Ich dachte aber dabei nicht an Roman. Warum auch? Abigail berührte mich schliesslich! Doch, nachdem sie mich gefragt hatte und ich mir Gedanken darum machte, musste ich grinsen und sagte ihr, ich fände es äusserst reizvoll. Schliesslich wäre sie jetzt bei mir und würde mich berühren und nicht bei Roman. Das würde mich glücklich machen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann bekam ich gezeigt, wie man den Inhalt der Wanne mittels Sex auf den Boden des Badezimmers verteilen konnte! Wir machten das so hervorragend, dass wir irgendwann fast auf dem Trockenen sassen.&nbsp;Es hatte aber durchaus seinen Vorteil, sich in der Wanne zu lieben. Hinterher konnte man sich schnell abduschen und war fertig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir verbrachten auch den Rest des Tages bei ihr. Kuschelnd, essend, kuschelnd, küssend und was zu Beginn der Nacht passierte, muss ich wahrscheinlich nicht extra betonen.&nbsp;Es war einfach nur himmlisch und wieder schlief ich ein, hatte meine Freundin im Arm und war etwas traurig, dass Weihnachten schon vorbei war!</p>
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		<title>Das Wunder geschieht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[diabolusUmarov]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Dec 2018 19:13:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>»Findest du?« »Ja, schätze schon. Ich hab mir darüber nie wirklich Gedanken gemacht. Wollte eigentlich nur etwas liebes sagen!« Puh, gerade noch einmal die Kurve gekriegt. »Roman hat gemeint, meine Finger wären eigentlich zu dick dafür. Er wurde an schlanken Fingern besser aussehen!« Ich nahm mir ungefragt ihre Hand und schaute mir das mal genauer...</p>
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<p class="wp-block-paragraph">»Findest du?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Ja, schätze schon. Ich hab mir darüber nie wirklich Gedanken gemacht. Wollte eigentlich nur etwas liebes sagen!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Puh, gerade noch einmal die Kurve gekriegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Roman hat gemeint, meine Finger wären eigentlich zu dick dafür. Er wurde an schlanken Fingern besser aussehen!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich nahm mir ungefragt ihre Hand und schaute mir das mal genauer an. Es sah nicht so aus, als würde der Ring besonders in ihren Finger drücken. Locker sass er nun auch nicht, aber auch nicht gepresst. Ich für meinen Teil konnte Romans Ansicht nicht teilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Der hat einen Knall! Der sieht sehr gut aus an deiner Hand. Lass dir nichts einreden!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool. Ich hätte auf dich hören sollen Tony. Du wolltest mich warnen und ich dachte nur, du bist eifersüchtig und willst nicht, dass ich mit&nbsp;Roman zusammen bin.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Wenn ich ehrlich bin, ich war eifersüchtig. Aber trotzdem habe ich nichts gesagt, was nicht der Wahrheit entsprach. Wenn du aber in ein paar Wochen kommst und mir vorschwärmst, wie toll Roman eigentlich war, dann kann es sein, dass ich ein ganz kleines bisschen dramatisch reagiere!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool. Du warst echt eifersüchtig?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auftritt Pessimist. Der versuchte mir sofort einzureden, dass ich jetzt vorsichtig sein musste. Würde ich es bestätigen, so könnte ich vielleicht wie ein Weichei rüber&nbsp;kommen. Lieber cool bleiben und es leugnen. Geistig stampfte ich mit dem Fuss auf und wies den Pessimist in die Schranken. Mein Leben hatte sich so viel verbessert, seit ich einfach nur ich selbst war. Warum sollte ich ausgerechnet in dem Moment wieder in mein altes, erfolgloses Muster zurückfallen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Ja,&nbsp;war ich. Ich dachte, nachdem ich dich heim gebracht hatte und so, da wäre was zwischen uns.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie schaute zu Boden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool. War es auch Tony. Du hast frierend bei mir vor der Tür gestanden, wolltest nicht einmal einen Abschiedskuss und so. Du warst der Einzige, der nicht dauernd auf mich los ist und so. Als ich am nächsten Tag in die Kneipe kam, wollte ich dich eigentlich fragen, ob wir mal ins Kino gehen, oder so. Aber, weisst ja was passiert ist.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Man hätte mir in dem Moment mit einer Schrotflinte ins Gesicht schiessen können, ohne dass das Schrott irgendetwas hätte beschädigen können. So versteinert war ich in dem Moment und es dauerte einen Augenblick, bis ich wieder bei Sinnen war. Doch bevor ich reagieren konnte, reagierte sie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Weisst du Tony, eigentlich wollte ich heute Abend mit Roman einen ganz besonderen Abend verbringen. Ich habe mir sogar extra etwas dafür gekauft, aber der Herr fand es nicht in Ordnung. Es wäre ein zu grosses Klischee und sollte ich so etwas noch einmal machen, hätte das Konsequenzen.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gut, ich verstand kein Wort. Ich war mir aber sicher, dass Roman damit mal wieder demonstrierte, welch ein Idiot er doch war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Ich verstehe kein Wort Gail!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool. Du bist echt süss. Warte, ich zeig es dir.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie stand auf und stellte sich vor mich. Da war aber noch Abstand dazwischen, dass sollte man sich jetzt nicht zu erotisch vorstellen. Mir war zwar aufgefallen, dass sie ihren Mantel nicht ausgezogen hatte und unten nackte Beine mit dunkler Strumpfhose in roten Stiefelchen steckten, doch hatte ich mir darüber keine Gedanken gemacht. Bis zu dem Moment. Sie öffnete die Knöpfe ihres Mantels, öffnete ihn und ich fiel fast vom Sofa. Sie war ja schon als Nikolaus in der Kneipe aufgetaucht, doch gegen dieses Kostüm war das von damals ein Witz! Rot, mit&nbsp;weissen Rand, soweit klar. Aber das war super eng geschnitten, zeigte Ausschnitt, hatte kaum Rock und sah so brutal gut aus, dass ich Janine geistig ein paar Millionen mal für das Training dankte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Das meine ich. Roman fand es nicht in Ordnung.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Drwoo tlee troooo«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Keine Ahnung, welche Laute ich da von mir gab. Ich war so weggetreten wegen des Anblicks, dass mein Sprachzentrum und mein Gehirn einfach nicht mehr miteinander konnten. Abigail lachte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Du findest es gut? Ja?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich muss wie ein gieriger, sabbernder Haufen dagesessen haben, als ich wie ein bescheuerter nickte. Sie lachte weiter und kam auf mich zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool. Du würdest mir nicht sagen, dass ich so etwas nicht mehr anziehen soll?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wieder kamen da komische Laute, die ich selbst nicht verstand. Um ihr dennoch eine Antwort zu geben, schüttelte ich den Kopf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool. Würdest du mich aufhalten, wenn ich das jetzt mache?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufhalten? Ich war in einer Schockstarre und hätte sie nicht einmal aufhalten können, wenn sie mir die Bude leergeräumt hätte. Tat sie aber nicht. Sie kam noch näher und kletterte schliesslich auf meinen Schoss. Ein Bein rechts, eins links von meinen Schenkeln. Ihr Hintern sass auf mir, ihr Oberkörper war direkt vor mir und ihre Arme legten sich um meinen Hals.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool. Was passiert denn, wenn ich das mache?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie fragte es und kurz darauf wurde ich geküsst. Brutal! Zweites Mädel, Check! Sie küsste ganz anders als Janine. Janine öffnete ihren Mund immer relativ weit, während Abigail fast nur die Zunge durch ihre Lippen schob. Sie bekam aber auch die Antwort auf ihre Frage. Ich nahm sie in den Arm und drückte sie fest an mich, während ich den Kuss erwiderte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">War das so unglaublich! Eine schiere Ewigkeit sassen wir da und küssten uns. Für mich ging ein Wunschtraum in Erfüllung. Abigail sass auf mir und wir küssten uns und das genau an Weihnachten. Das schönste Geschenk, was ich jemals in meinem Leben bekommen hatte. Doch Abigail war noch nicht fertig!</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool. Tony, was spüre ich denn da unten?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Nur der Ausdruck der Bewunderung deiner Küsse!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wow! Hatte ich das wirklich gesagt? Das klang ja richtig gut, lustig und selbstbewusst!</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool! Sau cool. Ist der Ausdruck benutzbar?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bitte was? Die wollte doch nicht etwa &#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Für was?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie lächelte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Mach die Augen zu und lass mich machen!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Peng, Augen zu. Ich spüre, wie sie sich an meiner Hose, zum Glück eine bequeme Jogginghose, zu schaffen machte, mein Anhängsel dann im Freien landete und kurz darauf ein reissendes Geräusch zu hören war. Dann wurde es warm und feucht. Die Tatsache, dass ich gerade mein erstes Mal erlebte, war nicht so beeindruckend, wie ich erwartet hatte. Genauer genommen war ich viel zu abgelenkt davon, dass es da unten bei den Mädels ja wirklich warm und feucht war. Ich hatte das immer für einen Spruch gehalten!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bekam wieder einen Kuss, der inniger nicht hätte sein können und realisierte dann erst, dass ich dabei war in Abigail zu versinken. Immer tiefer und tiefer. Dann endete der Kuss abrupt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Tony, bist du ein Pferd oder wie?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich öffnete verwundert die Augen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Pferd? Wieso Pferd?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Kann ja nicht sein, dass da immer noch nicht alles drin ist! Was ist das für ein Monster?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meinte die mein Anhängsel? War der so gross, oder wie?</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Keine Ahnung. Aber mir reicht es so, wie es jetzt ist.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool, aber nee du. Ganz oder gar nicht!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wieder bekam ich einen Kuss, schloss die Augen und spürte, wie sie sich weiter senkte. Bis sie dann wirklich ganz auf mir sass. Wieder endete der Kuss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Ist dein erstes Mal, oder?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Verlegen nickte ich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool. Da bin ich stolz, dass ich es sein darf!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das sie es sein darf? Sie war stolz? Also, entweder verlangte sie hinterher eine Eigentumswohnung von mir, oder sie war darüber wirklich glücklich. Scheiss drauf, erst war geniessen angesagt!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ich genoss. Einige Zeit blieben wir im Wohnzimmer, wobei sie sich auf eine Art bewegte, die mich zum glühen brachte. Dann ging es ins Schlafzimmer, wo sie sich zuerst mal mein Anhängsel genauer anschauen musste… Der Rest ist Privateigentum! Ich kann nur sagen, es ging überraschend lange und erfüllt mich mit einem Glück, wie ich es mir noch nie in meinem Leben auch nur erträumt hatte. Plus der Tatsache, es war an Weihnachten! Dem schlimmsten Tag des Jahres!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als es geendet hatte, kuschelte sie sich sofort an mich und hielt mich fest, als wollte ich wegrennen. Auch ich hielt sie im Arm und musste erst einmal meinen Puls unter Kontrolle bringen. Alter Schwede, mir war es kein Wunder mehr, warum Leute durch Sex abnahmen. So toll wie es war, so anstrengend war es auch! Dazu konnte ich mir gut vorstellen, dass ich diese Art der Diät nur zu gerne auch öfters und mehrfach hätte durchführen können. Dank Janine war es auch nicht dazu gekommen, dass sich meine Ladung schon vor Beginn in der Gegend verteilte. Es lief einfach nur perfekt!</p>
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		<title>Weihnachten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[diabolusUmarov]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Dec 2018 18:40:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Tag, vor dem ich mich lange gefürchtet hatte, war nun gekommen. Weihnachten! Doch als ich meine Augen öffnete, hatte ich nicht die Depressionen, die ich von den ganzen Jahren zuvor gewohnt war. Selbst, als ich das Radio anmachte und da Weihnachtslieder rauskamen, konnte es meine Stimmung nicht negativ beeinflussen. Auch mein Frühstück bereitete ich...</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Der Tag, vor dem ich mich lange gefürchtet hatte, war nun gekommen. Weihnachten! Doch als ich meine Augen öffnete, hatte ich nicht die Depressionen, die ich von den ganzen Jahren zuvor gewohnt war. Selbst, als ich das Radio anmachte und da Weihnachtslieder rauskamen, konnte es meine Stimmung nicht negativ beeinflussen. Auch mein Frühstück bereitete ich mir beschwingt zu, bis die in den Nachrichten dann sagten, dass wir schon beginnender Nachmittag hatten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fuck! Janine! Ich hatte nach dem Aufstehen gar nicht auf mein Handy geschaut, da ich zu viel Druck im Tank hatte und der ganz dringend raus musste. Aber nein, Janine hatte mir nicht geschrieben. Wie sie ja sagte, standen ihre Eltern an Weihnachten immer zeitig auf, um noch letzte Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Es wäre ein Ritual, so Janine. Allerdings das unsinnigste und stressigstes, welches sie kannte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gut. Schnell runter mit dem Frühstück und Mittagessen auf den Ofen. So ein bisschen musste man die Zeiten ja einhalten. Es war alles so schön! Bis auf eins. Draussen lag kein Schnee. Voll bescheuert, Weihnachten ohne Schnee. Wobei, es war auch Weihnachten ohne Baum! Nun, war jetzt nicht mehr zu ändern. Es würde aber das letzte Weihnachten ohne diese Verzierung sein, so viel war mir jetzt schon klar. Vielleicht sogar mein letztes Weihnachten, wenn auch vielleicht nur für eine gewisse Zeit, welches ich alleine verbringen musste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Mittagessen nahm ich halb liegend auf dem Sofa zu mir und schaute in den Fernseher. Einer meiner Helden würde gleich einen Bösewicht aus einem Hochhaus werfen und ich hatte wirklich Freude daran! Den Film hatte ich bislang jedes Jahr gesehen, schaltete dann aber immer ab, wenn der Böse auf dem Boden aufschlug. Hinterher ging mein Held nämlich zu seiner Frau, die er eben gerettet hatte, küsste und umarmte sie. Wie oft hatte ich mir gewünscht, ebenfalls in so eine Situation zu geraten? Lieber hätte ich überall geblutet und die Füsse voller Glasscherben gehabt, als alleine zu sein. Wobei, auch wenn meine Kondition ganz gut war, ich wäre wahrscheinlich nach den ersten zehn Minuten schon draufgegangen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Abend kam und mittlerweile hatte sich auch Janine gemeldet. Die war jedoch in keiner besonders guten Stimmung und entsprechend kurz und nichtssagend waren ihre Nachrichten. Es würde auch noch ein bisschen dauern, bis ich eine Nachricht aus der Kneipe bekommen würde, da die zwischen 18 und 23 Uhr geschlossen war und erst hinterher den einsamen Seelen eine Bleibe bot.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also, Teil zwei dieser Filmreihe. Das würde noch passen! Immer noch liegend dachte ich gerade daran, mir Abendessen zu machen. Es war immerhin schon gut zwei Stunden her, seit ich das letzte Mal etwas zu mir genommen hatte und bei meiner Statur konnte das tödlich sein! Auch Janine würde gleich essen, von daher würde ich da nichts verpassen. Doch bevor ich meine müden Knochen erheben konnte, klingelte es.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Total verwirrt ging ich an die Tür. Weder hatte ich jemand erwartet, noch fiel mir irgendwer ein, der sich an diesem Tag, um diese Uhrzeit zu mir verirren würde. Also öffnete ich verwundert die Tür und mich traf der Schlag!</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Tony? Hast du Zeit, oder komme ich ungelegen?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abigail. Da stand Abigail! Aber nicht mit verheulten Augen, oder womit ich sonst gerechnet hatte. Sie schien fröhlich zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Öhm ja, eigentlich schon. Komm rein!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ach, war da nicht was mit Tür zuknallen? Vorsatz fürs neue Jahr: Vorsätze mal ernst nehmen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Abigail kam rein, schaute sich einen Moment um und suchte sich dann einen Platz auf einem der Sessel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Hast du die Wohnung eingerichtet?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Nö. Das war eine meiner vielen Ex-Freundinnen!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, ich war ziemlich sarkastisch, da die Frage echt bescheuert war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Tut mir leid, dass war eine blöde Frage!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Was machst du eigentlich hier? Hast du keine Angst, dass ich dein Ansehen zu sehr beschmutze? Oder hast du dich im Schutz der Dunkelheit hergeschlichen?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Tony, ich weiss selbst das es extrem dumm war, was ich da gemacht habe. Deshalb bin ich auch hier. Ich will dich um Verzeihung bitten!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Klar. Wenn ich das angenommen hätte, wäre wahrscheinlich irgendeine Bitte gekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Ich weiss nicht Gail. Du hast mir damit ganz schön weh getan. Weit mehr, als ich dir sagen kann.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie bekam einen unglaublich traurigen Gesichtsausdruck und ihre Stimme wurde fast unhörbar leise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Das weiss ich. Aber falls es dir hilft, genau deshalb habe ich heute mit Roman Schluss gemacht.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie bitte? Sie hatte mit Roman Schluss gemacht? Wegen mir?</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Was? Wegen mir?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Nein, nicht direkt wegen dir. Wegen seinen Vorstellungen. Deine Gegenwart sollte ich meiden, weil du dick bist. Verschiedene Pullover sollte ich nicht anziehen, weil die zu altmodisch wirken. Meine Nägel durfte ich mir nicht French lackieren, weil das zu mainstream ist. Roman denkt fast nur daran, wie er auf andere wirkt, welche Meinung sie über ihn haben.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Komisch. Als ich ihr das sagte hiess es nur, ich gönne ihr ihr Glück nicht. Beeindruckend, wie die Zeiten sich änderten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Und jetzt? Du bist wieder solo und ich wieder gut genug für dich, oder wie?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Tony! Ich bin hier, um dich offiziell um Verzeihung zu bitten. Nimm meine Entschuldigung an, oder tue es nicht! Hör aber bitte auf, mir mein schlechtes Gewissen noch schlechter zu machen! Ich weiss doch selbst, was ich für ein dummes Arschloch war!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Na hoppla! Sie schien es ja wirklich ernst zu meinen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Ist schon gut Gail. Versteh mich aber bitte! Ich war gerade mit viel Mühe aus meinem Loch gekrochen und dann hast du mir einen Vorschlaghammer auf den Kopf geknüppelt.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Das tut mir so leid Tony! Ich kenne viele Menschen, bei denen es gerechtfertigt wäre, aber du hattest das echt nicht verdient!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ach ne. Kam jetzt die Schiene wieder. Ich bin ja so ein toller Typ. Ein Mann, mit dem man Pferde stehlen kann, solange man danach mit einem heissen Kerl ins Bett geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Schwamm drüber. Zum Glück gibt es Menschen, die mich sofort wieder nach oben gezogen haben.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da war ich platt! Es rannen tatsächlich ein paar Tränen aus ihren Augenwinkeln und ihr Stimme zitterte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Das weiss ich Tony! Ich weiss alles! Ich weiss, was Janine für dich getan hat und das du seither ein ganz anderer Mensch geworden bist! Ich habe mir alles erzählen lassen, wann immer ich konnte. Ich wollte genau wissen, ob es dir gut geht und wenn ich keine solche Schlampe gewesen wäre, hätte ich dich aus dem Loch geholt. Nein, ich hätte dich gar nicht erst hinein geprügelt!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beeindruckend. Entweder war sie die beste Schauspielerin, die ich je erlebt hatte, oder sie sprach die Wahrheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Moment mal Gail! Wenn an Weihnachten einer heult, dann bin ich das. Verstanden?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie lachte einmal kurz auf und zog dann die Luft ein, als würde sie sich von etwas befreien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool Tony. Du bist echt cool.«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und da war wieder das cool. Hatte dieses Mal ja echt lange gedauert!</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Hey! Ich diesem Körper ist genug Platz für jede Menge Coolness!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie musste lachen und genau das hatte ich damit auch bezweckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Und bevor ich es vergesse, ich nehme deine Entschuldigung an. Unter der Bedingung, dass du nie wieder so einen Blödsinn machst!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool! Versprochen! Falls ich je wieder so anfange, klatsch mir ordentlich eine, damit ich wieder zur Besinnung komme!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also nee, dass würde ich sicher nicht machen. Wenn, dann verbal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mir fiel etwas auf. Sie trug noch den Ring, den sie von Roman bekommen hatte. War das alles vielleicht doch eine Finte?</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Wenn du dich von Roman getrennt hast, warum dann noch der Ring?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie schaute auf ihre Hand und das silberne Schmuckstück. Dann schaute sie zu mir.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Cool, dass dir das auffällt. Also erstens, dass Ding sieht schon gut aus und zweitens, den schenkt er anscheinend allen seinen Weibern. Der war ziemlich teuer und bislang hat er ihn nach der Trennung jedes Mal zurückbekommen. Er hat ihn mir aber geschenkt, also gehört er mir. Als er ihn zurückgefordert hat, hab ich ihm den Vogel gezeigt. Das Ding behalte ich, soll er sich doch bei der Nächsten wieder in Unkosten stürzen. Ausserdem soll er mich dran erinnern, was für ein Arschloch ich war. Hab ich schon gesagt, dass er super gut aussieht?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie grinste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Ja, hast du und ja, da hast du Recht! Der sieht gut aus. Besonders an deiner Hand!«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tony, du Penner! Da klimpert so ein Modepüppchen einmal mit den Augen und du kriegst gleich Gefühle? Schäm dich du Dussel! Gelernt hast du anscheinend ja nichts!</p>
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