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	<title>Digitale Notizen</title>
	
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		<title>Die Moral vom Filesharing</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 12:29:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das ist original die am wenigsten zielführende Diskussion, an der ich jemals teilgenommen habe.
Sascha Lobo  kommt zu einem vernichtenden Fazit zu der Debatte, die er gestern mit Marcel Weiss  in Berlin geführt hat. Ich habe nicht alle Debatten von Sascha verfolgt, würde ihm aber widersprechen. Denn trotz allem Durcheinander, der fehlenden Moderation, dem [...]<script type="text/javascript">SHARETHIS.addEntry({ title: "Die Moral vom Filesharing", url: "http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/die-moral-vom-filesharing/" });</script>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das ist original die am wenigsten zielführende Diskussion, an der ich jemals teilgenommen habe.</p></blockquote>
<p><a href="http://saschalobo.com/2010/07/08/die-bescheuerte-musikindustrie-und-die-egoistischen-filesharer/" target="_blank">Sascha Lobo</a>  kommt zu einem vernichtenden Fazit zu der <a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/berliner-termine/" target="_blank">Debatte</a>, die er gestern mit <a href="http://www.neunetz.com/2010/07/07/denkfehler-sascha-lobo-glaubt-dass-man-immaterielle-gueter-stehlen-kann/" target="_blank">Marcel Weiss</a>  in Berlin geführt hat. Ich habe nicht alle Debatten von Sascha verfolgt, würde ihm aber widersprechen. Denn trotz allem Durcheinander, der fehlenden Moderation, dem (technisch) etwas zu gleichwertigen Publikum (das ständig lautstark dazwischen reden konnte und durfte) muss ich sagen: Die gestern gescheiterte Debatte ist dringend notwendig (und allein der Versuch deshalb ehrenvoll). Denn alles Reinrufen und Unterbrechen hat vor allem gezeigt, dass hier eine gesellschaftliche Praxis vorliegt, die bisher viel zu wenig eingeordnet wird &#8211; und der Sascha und Marcel alleine auch nicht Herr werden. </p>
<p>Denn die entscheidende Frage wurde von einem nach wenigen Minuten vorhersehbaren rhetorischen Spiel  verdeckt: Sascha wollte eine moralische Wertung der Tauschbörsen-Nutzung von Marcel, der zog sich auf eine rein wirtschaftliche Beschreibung zurück. Die Frage jedoch, wie man mit dem Filesharing umzugehen hat, wenn es denn &#8211; was Sascha behauptet &#8211; schlecht sei, wurde nicht gestellt. Abgesehen davon, dass es durchaus <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/506360" target="_blank">Studien</a> gibt, die Saschas These in Zweifel ziehen, folgt der für mich entscheidende Schritt erst nach der Behauptung, Filesharing sei (weil es vermeintlich an die Stelle von Verkäufen tritt) schlecht. </p>
<p>Wenn das stimmt, muss man doch an Modellen arbeiten, die diese schlechte Praxis ersetzen. Leider wurde dieses Thema gar nicht angeschnitten (jedenfalls in der Phase, in der ich die Debatte verfolgen konnte), die Frage nämlich, wie man denn auf Filesharing reagieren soll. Und hier würde ich Saschas Zugang über den moralischen Vorwurf widersprechen. Selbst wenn er damit inhaltlich recht haben sollte: Ich glaube, dass die moralische Abwertung der Tauschbörsennutzung diese nicht beenden wird. </p>
<p>Abgesehen davon, wer das Faß mit der moralischen Bewertung des Teilens von Musik öffnet, muss sich hier durchaus die <a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/so-lange-wir-von-diebstahl-sprechen/">sprachliche Genauigkeit</a> gefallen lassen, dass die Rede vom Diebstahl irreführend ist. Mehr noch: Wer die Bitte um eine Kopie einer Datei ablehnt, handelt damit gegen das in der Offline-Welt gelernte moralische Schema, dass man doch teilen soll. Außerdem gibt es keinen Grund, eine solche Bitte abzulehnen, denn es ist keinerlei persönliche Anstrengung damit verbunden.  Damit sage ich nicht, dass ich eine vergütungsfreie Nutzung unterstützen möchte. Damit will ich lediglich sagen: Wer einzig moralisch über Filesharing spricht, muss akzeptieren, dass die moralischen Kategorien von schwarz oder weiß hier in zahlreiche Grautöne abrutschen. </p>
<p>Wenn man also konstatiert, dass die rein moralische Debatte über das Thema nicht wirklich zielführend ist, muss man nach anderen Modellen fragen: Wie also kann man auf die digitale Kopie reagieren, wenn man diese weder technisch noch moralisch kontrollieren kann? Vielleicht so wie man in den 1970er Jahren auf die Kopie auf Kassetten und Tapes reagiert hat: mit einer <a href="http://www.dirkvongehlen.de/?s=Kulturflatrate">Pauschalabgabe</a>. </p>
<p>Wenn wir die Leute nicht davon abhalten können, dass sie Kopien machen, müssen wir Wege finden, wie Künstler wenigstens indirekt bezahlt werden. Diesem Gedanken folgt die Idee der Leermedienabgabe, die wir alle selbstverständlich auf Kassetten gezahlten haben und noch heute zum Beispiel auf Rohlinge zahlen. Warum diskutieren wir nicht endlich darüber, wie man ein solches Modell in die digitale Welt übertragen kann, statt uns auf der Ebene der moralischen Wertung festzubeißen, die außer ein wenig Aufregung am Ende nichts ändert? </p>
<p><em>Mehr im Netz bei:</em></p>
<p>>>> <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/a2n-weiss-vs-lobo-filesharer/" target="_blank">Netzpolitik</a> >>> <a href="http://www.presseschauer.de/?p=1258" target="_blank">presseschauer</a> >>> <a href="http://carta.info/33469/weiss-vs-lobo-der-livestream/" target="_blank">carta</a> </p>
<p><a href="http://sharethis.com/item?&wp=6659&amp;publisher=525b1936-ffae-481c-8f33-7ba0730a2949&amp;title=Die+Moral+vom+Filesharing&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.dirkvongehlen.de%2Findex.php%2Fnetz%2Fdie-moral-vom-filesharing%2F">ShareThis</a></p><h3>Weitere Digitale Notizen zum Thema</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/ihr-test-ist-ein-groser-quatsch/" title="&#8220;Ihre Testfragen sind ein großer Quatsch&#8221;">&#8220;Ihre Testfragen sind ein großer Quatsch&#8221;</a></li><li><a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/das-diebstahl-dilemma/" title="Das Diebstahl-Dilemma">Das Diebstahl-Dilemma</a></li><li><a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/schone-idee-copy-paste-reality/" title="Schöne Idee: Copy Paste Reality">Schöne Idee: Copy Paste Reality</a></li></ul><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/dirkvongehlen/~4/lipkRoeFHGE" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Paper Town Friends</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 19:14:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Da es schon recht lange keinen Kinder-Content mehr gab, hier der Hinweis auf Paper Town Friends, eine schöne Bastel-App fürs iPhone

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Weitere Digitale Notizen zum ThemaKostenlos-Kultur: jetzt auch auf dem iPadSchrittmacher für den JournalismusIconist<script type="text/javascript">SHARETHIS.addEntry({ title: "Paper Town Friends", url: "http://www.dirkvongehlen.de/index.php/mac/paper-town-friends/" });</script>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da es schon recht lange keinen <a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/film/misery-bear/">Kinder-Content</a> mehr gab, hier der Hinweis auf <a href="http://www.papertownfriends.com/" target="_blank">Paper Town Friends</a>, eine schöne Bastel-App fürs <a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/Tag/iphone/">iPhone</a></p>
<p><center><a href="http://www.dirkvongehlen.de/wp-content/2010/09/papertown.jpg"><img src="http://www.dirkvongehlen.de/wp-content/2010/09/papertown-166x300.jpg" alt="" title="papertown" width="166" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-6630" /></a></center></p>
<p><a href="http://bkids.typepad.com/intro/2010/09/500-paper-town-friends.html" target="_blank">via</a> </p>
<p><a href="http://sharethis.com/item?&wp=6659&amp;publisher=525b1936-ffae-481c-8f33-7ba0730a2949&amp;title=Paper+Town+Friends&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.dirkvongehlen.de%2Findex.php%2Fmac%2Fpaper-town-friends%2F">ShareThis</a></p><h3>Weitere Digitale Notizen zum Thema</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/kostenlos-kultur-jetzt-auch-auf-dem-ipad/" title="Kostenlos-Kultur: jetzt auch auf dem iPad">Kostenlos-Kultur: jetzt auch auf dem iPad</a></li><li><a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/schrittmacher-fur-den-journalismus/" title="Schrittmacher für den Journalismus">Schrittmacher für den Journalismus</a></li><li><a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/iconist/" title="Iconist">Iconist</a></li></ul><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/dirkvongehlen/~4/MRiJXtqo7_U" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Freunde zu Gatekeepern</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 11:26:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Behauptung, dass Freunde zu einem bedeutsamen Gatekeeper werden, wird von einer Facebook-Meldung vom Wochenende untermauert: Das Netzwerk testet bei der Suche nun webweite Ergebnisse, die auf Basis von Likes und der Anzahl der Freunde, die den Like-Button gedrückt haben, gewichtet werden.
Daran kann man sehen: das soziale Wissen gewinnt an Bedeutung. Man kann daraus zwei [...]<script type="text/javascript">SHARETHIS.addEntry({ title: "Freunde zu Gatekeepern", url: "http://www.dirkvongehlen.de/index.php/nachrichten/freunde-zu-gatekeepern/" });</script>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/was-das-social-in-social-media-bedeutet/">Behauptung</a>, dass Freunde zu einem bedeutsamen Gatekeeper werden, wird von einer Facebook-<a href="http://www.allfacebook.com/facebook-news-search-2010-09" target="_blank">Meldung</a> vom Wochenende untermauert: Das Netzwerk testet bei der Suche nun webweite Ergebnisse, die auf Basis von Likes und der Anzahl der Freunde, die den Like-Button gedrückt haben, gewichtet werden.</p>
<p>Daran kann man sehen: das <a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/print/neuigkeiten-oder-nachrichten-das-soziale-wissen/">soziale Wissen</a> gewinnt an Bedeutung. Man kann daraus zwei Schlüsse ziehen: einen technischen und einen inhaltlichen. </p>
<p>Technisch hat der FAZ-Netzökonom <a href="http://twitter.com/HolgerSchmidt" target="_blank">Holger Schmidt</a>  am Wochenende <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2010/09/04/wie-aus-twitters-grossem-problem-ein-google-news-2-0-werden-koennte.aspx" target="_blank">notiert</a>, wie dieser soziale Aspekt an Nachrichten &#8211; nutzerfreundlich aufbereitet &#8211; aus Twitter das &#8220;soziale (und bessere) Google News 2.0&#8243; machen könnte. Er schlägt vor: </p>
<blockquote><p>
Twitter braucht Aggregatoren, lernende Filter und Algorithmen, um den rastlosen Informationsstrom für den Massenmarkt aufzubereiten.</p></blockquote>
<p>Die darauf aufbauende Prognose ist lesenswert.  Welche Modelle dabei funktionieren könnten, kann man in dem <a href="http://emediavitals.com/article/1005/how-publishers-are-making-news-more-personal" target="_blank">How publishers are making news more personal</a>-Text nachlesen. Darin werden Ideen vorgestellt, wie klassische Medien die neuen Medien nutzen. Die &#8220;Personal Publishing Platform&#8221; <a href="http://platform.idiomag.com/use-cases/newspapers/" target="_blank">idio</a> bietet zum Beispiel Modelle für Zeitungen, die &#8220;Improving Engagement&#8221;, &#8220;Increasing Profitability&#8221; und &#8220;Expanding Reach&#8221; versprechen, auch <a href="http://www.visualdna.com/" target="_blank">VisualDNA</a> hat vergleichbare Personalisierungs-Dienste im Angebot und das von Reuters betriebene <a href="http://www.opencalais.com/" target="_blank">Calais</a> ist in diesem Feld ebenfalls aktiv, wie dieser Clip zeigt:</p>
<p><center><br />
<embed src="http://blip.tv/play/g5gG%2Bf4eAg" type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="300" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed><br />
</center></p>
<p>Das Besondere daran: Ähnlich wie die bereits vorgestellten <a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/das-ipad-wird-sozial/">Flipboard</a> und <a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/der-nachrichtensammler/">Pulse</a> setzen all diese Dienste auf technische Lösungen. Sie individualisieren &#8211; wie das gerade von der <a href="http://venturebeat.com/2010/07/14/washington-post-acquires-icurrent-a-personal-news-aggregator/" target="_blank">Washington Post</a>  gekaufte <a href="http://www.icurrent.com/" target="_blank">iCurrent</a> oder das bereits vorgestellt <a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/nachrichten/nachrichten-personalisieren-daily-perfect/">DailyPerfect</a>  &#8211; Inhalte und schneiden sie auf die Interessen des einzelnen Lesers zu. Sie sind &#8211; wie es die Macher von <a href="http://readness.com/" target="_blank">Readness</a>  von sich selber behaupten &#8211; das Last.fm für Nachrichten.</p>
<p>Dieses Bild ist deshalb gut, weil es den Vergleich zur bekannten Musikwelt zieht &#8211; und damit den Blick für die inhaltliche Perspektive dieser Veränderung öffnet. Wenn die sozialen Medien die klassischen Nachrichten zu einem Songs und Bands vergleichbaren Gut machen, heißt dies, dass wir die Einzelmeldung (analog: der Song) und den Künstler (der Journalist) in den Blick nehmen müssen. Denn die Menschen hören Musik nicht mehr nur wenn sie das ganze Album (Zeitung/Magazin) kaufen. Sie lösen die Einzelmeldungen/Berichte aus ihrem Kontext und finden über Mixtapes, Listen mit Liebsliedern und anderen Freundes-Empfehlungen zu den Songs (journalistischen Inhalten). </p>
<p>Im Musik-Bereich kann man ablesen, wie bedeutsam diese sozialen Wege hin zu neuer Musik sind. Apple hat mit dem gerade gestarteten <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/510456" target="_blank">Ping</a> bewiesen, dass hier offenbar ein großes Potenzial liegt. Wie kann man dieses für klassische journalistische Inhalte nutzen? Die technischen Vorschläge sind dabei das eine. Auf der anderen Seite muss man jedoch die psychologischen Veränderungen in den Blick nehmen: Wenn unsere Inhalte nicht mehr nur über die Hauptstraße erreicht werden, sollten wir zunächst auch die Nebenstraßen von Behinderungen befreien. Langfristig jedoch wird dies nicht reichen. Der Vorsprung, den klassische Medien in diesem Bereich haben, liegt in ihrer Glaubwürdigkeit. Viele Menschen wissen gar nicht, wer die relevanten Freunde sind, denen sie in bestimmten Themengebieten folgen sollten. Hier müssen verlässliche journalistische Quellen einspringen. Oder um es ganz banal zu sagen: Hier müssen <b>Gatekeeper zu Freunden werden</b>. </p>
<p><a href="http://sharethis.com/item?&wp=6659&amp;publisher=525b1936-ffae-481c-8f33-7ba0730a2949&amp;title=Freunde+zu+Gatekeepern&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.dirkvongehlen.de%2Findex.php%2Fnachrichten%2Ffreunde-zu-gatekeepern%2F">ShareThis</a></p><h3>Weitere Digitale Notizen zum Thema</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/der-einflus-der-echtzeit-medien/" title="Der Einfluß der Echtzeit-Medien">Der Einfluß der Echtzeit-Medien</a></li><li><a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/why-privacy-is-not-dead/" title="Why Privacy is not dead">Why Privacy is not dead</a></li><li><a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/viele-satze-fur-den-journalismus/" title="Viele Sätze für den Journalismus">Viele Sätze für den Journalismus</a></li></ul><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/dirkvongehlen/~4/VFqM-KdABhY" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Vom Bückling zum Blogger</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 08:37:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Im Grunde gab es Blogger früher schon in der Lokalzeitung. Das waren pensionierte Lehrer, Vorsitzende von Vereinen, und die kamen in die Redaktionsstube und mussten einen Bückling machen, damit der Herr Redakteur gnädigerweise ihren Artikel druckte. Dieses Hierarchieverhältnis hat sich umgedreht. Das verunsichert den Journalisten, der früher der Torwächter war, der allein entschied, was veröffentlicht [...]<script type="text/javascript">SHARETHIS.addEntry({ title: "Vom Bückling zum Blogger", url: "http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/vom-buckling-zum-blogger/" });</script>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Im Grunde gab es Blogger früher schon in der Lokalzeitung. Das waren pensionierte Lehrer, Vorsitzende von Vereinen, und die kamen in die Redaktionsstube und mussten einen Bückling machen, damit der Herr Redakteur gnädigerweise ihren Artikel druckte. Dieses Hierarchieverhältnis hat sich umgedreht. Das verunsichert den Journalisten, der früher der Torwächter war, der allein entschied, was veröffentlicht wurde und was nicht. Das gibt es so nicht mehr. Das ist auch gut so.</p></blockquote>
<p>Im <a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/Tag/Freitag/">Freitag</a> gibt es <a href="http://www.freitag.de/kultur/1035-unser-t-glich-brot" target="_blank">Interview</a> mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volker_Lilienthal" target="_blank">Volker Lilienthal</a>  &#8211; über Qualitätsjournalismus und das Hierachieverhältnis im Publizieren.</p>
<p><a href="http://sharethis.com/item?&wp=6659&amp;publisher=525b1936-ffae-481c-8f33-7ba0730a2949&amp;title=Vom+B%C3%BCckling+zum+Blogger&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.dirkvongehlen.de%2Findex.php%2Fnetz%2Fvom-buckling-zum-blogger%2F">ShareThis</a></p><h3>Weitere Digitale Notizen zum Thema</h3><ul class="related_post"><li><a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/analphabeten-zausel-und-die-faz/" title="Analphabeten, Zausel und die FAZ">Analphabeten, Zausel und die FAZ</a></li><li><a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/der-elefant-in-deinem-buro/" title="Der Elefant in deinem Büro">Der Elefant in deinem Büro</a></li><li><a href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/neuer-freitag-im-fruhen-fruhjahr/" title="Neuer Freitag im frühen Frühjahr">Neuer Freitag im frühen Frühjahr</a></li></ul><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/dirkvongehlen/~4/_5FCkzc1bUI" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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