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		<title>ACTA ist die Antwort auf die exponentielle Zunahme an Autoren</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 10:57:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gibro</dc:creator>
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<p><a href="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0213.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-3129" title="Von Dieben lernen" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2012/02/DSC_0213-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a>&#8220;Von Dieben lernen.&#8221; Mit diesem Artikel hat die ZEIT mit einem ihrer beiden Leitartikel in der 8. Ausgabe 2012 wieder voll daneben gegriffen. Der Untertitel &#8220;das Urheberrecht hat weiter einen hohen Wert &#8211; aber es muss sich auch neuen Medien und Konsumenten anpassen&#8221;. Aber gibt es überhaupt noch DEN Konsumenten im Zeitalter von Facebook und Twitter?<span id="more-3117"></span></p>
<p>Der Artikel spricht von der 0-Euro- und der 21-Euro-Fraktion. Und meint damit auf der einen Seite die Raubkopierer und auf der anderen Seite den ehrlichen Bürger, der die CD bei iTunes kauft und anschließend herunterläd. Darauf kann man aber die Auseinandersetzung um das Urheberrecht und damit um ACTA nicht reduzieren. Wer bei 20 Mio Facebook Nutzern in Deutschland und 200 Mio Tweets weltweit täglich noch an DEN Konsumenten glaubt, hat nichts verstanden. Ein falsches Zitat oder der unüberlegte Upload eines Bildes bei Facebook und die Abmahnung ist zur Zeit nicht weit. In einer Welt voller Konsumenten bräuchten wir kein ACTA, aber Alle wissen Bescheid. Der Grund für ACTA ist die exponentielle Zunahme der Autoren.</p>
<p>Wir leben nicht mehr in einer Welt, in der sich analog und digital voneinander trennen lassen. Die Welt der ACTA-Proteste heißt <a title="Anatalien: Eine Gradwanderung zwischen der analogen und der digitalen Welt" href="http://www.dotcomblog.de/?p=2889">Anatalien</a>. Hier sind beide Welten miteinander verschmolzen. Es geht nicht um einen Kompromis aus beiden Welten, sondern um vollkommen neue Regeln. Das fällt den angestammten Gatekeepern  schwer zu verstehen. Deshalb sprechen sie auch lieber von Konsumenten und Raubkopierern. Nicht die &#8220;Raubkopierer&#8221; sind auf die Strasse gegangen um ihre Praxis zu verteidigen, sondern die Internetbewohner waren es, die mit dem vor sich gehenden Wahnsinn nicht einverstanden sind. Es ging ihnen um Verbraucherschutz als Contentproduzenten. Das Produzieren von Inhalten ist für viele zu einem Hobby, einer Art Breitensport geworden. Alle können es nicht nur produzieren, sondern auch distribuieren und mischen dabei im Feld angestammter Geschäftsmodelle mit. Dabei geht es schon lange nicht mehr um das reine Anhören von Musik, liebe ZEIT Redaktion, sondern auch um das remixen und neu kreieren, zu dessen Zweck das Urheberrecht gebrochen wird, dann allerdings häufig unabsichtlich. Das Urheberrecht kann zumindest im Moment den ganzen Hobbycontenterstellern keine einfache Antwort auf die Zweit- und Drittverwertung geben und deshalb lohnt es sich gegen ACTA auf die Strasse zu gehen.</p>
<p>Das Ringen um eine Revolution des Urheberrechts ist dabei mehr als die Novellierung eines Gesetzes. Es geht um die Transformation jedes Konsumenten zum Autor. Letztendlich gilt das für jeden Produktionsprozess an dem Menschen beteiligt sind, die Wissen über die Herstellung eines Produktes haben müssen. Das Urheberrecht tangiert alle nur denkbaren Bereiche unseres täglichen Lebens:</p>
<ul>
<li>Bildung und Forschung</li>
<li>medizinische Versorgung</li>
<li>Herstellung von Nahrungsmittel</li>
<li>Kleidung</li>
<li>Automobilindustrie</li>
<li>Technologie</li>
</ul>
<p>ACTA ist also nicht ein Handelsabkommen, um ein paar Raubkopierern das Leben schwer zu machen. Das wäre mit der aktuellen Gesetzgebung schon möglich. Es handelt sich um Fragestellungen, die unser aller Leben beinflussen werden. Deshalb braucht es zu urheberrechtlichen Fragen einen breiten Dialog und nicht das Diktat weniger, die ihr Geschäftsmodell erhalten wollen.</p>
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		<title>Kommt der Schultrojaner durch die Hintertür?</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 18:02:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gibro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gibro und Medien]]></category>
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<p>Ob die negative Presse der letzten Monate <a href="http://www.bildungsmedien.de/presse/pressemitteilungen/pm2012/2012-01-16-aus-vds-wird-vbm/">Änderung des Namens und des Corporate Designs</a> von VdS Bildungsmedien in Verband Bildungsmedien beeinflusst hat kann ich nicht sagen, dass ist was für alle Verschwörungstheoretiker_innen. Dennoch sollten die Verfechter von Recht und Ordnung im Schulbuchumfeld nicht in der Versenkung unserer Aufmerksamkeit verschwinden. Selbst wenn der <a title="Vom Neuen Fotokopieren #schultrojaner" href="http://www.dotcomblog.de/?p=3036">Schultrojaner</a> bis auf weiteres auf Eis gelegt ist, ist die Wende hin zu offenen Bildungsressourcen nicht in Sicht, obwohl<span id="more-3108"></span> sicherlich so einige Schätze in den analogen und digitalen Archiven der Pädagog_innen in Deutschland schlummern. Der Trend ist nach wie vor unschön: Apple hat ibook Author vorgestellt. <a href="http://www.edushift.de/2012/01/19/das-schulbuch-und-apple-ein-erstes-fazit/">Analysen</a> dazu gibt es genug, <a title="CC-Lizenzen für offene Bildungsmaterialien" href="http://www.dotcomblog.de/?p=2970">OER</a> wäre was anderes.</p>
<p>Aber auch der Verband Bildungsmedien schläft nicht und hat eine Pressemitteilung zur didacta vorgelegt, in der eine offene Lösung &#8220;Digitales Schulbuch&#8221; vorgestellt wurde. Der Verband titelt: &#8220;<a href="http://www.bildungsmedien.de/presse/pressemitteilungen/pm2012/2012-01-24-digitale-schulbuecher/">BILDUNGSMEDIENVERLAGE PRÄSENTIEREN OFFENE LÖSUNG „DIGITALE SCHULBÜCHER“ AUF DIDACTA</a>&#8220;. Mit offen ist aber keineswegs die Weiterverwertung und Anpassung gemeint: &#8220;Das Regal enthält die digitalen Schulbücher, die der Nutzer über einen Freischaltcode unmittelbar bei den beteiligten Verlagen herunterladen kann.&#8221; sondern eher die Dynamik, mit der die &#8220;Digitalen Schulbücher&#8221; daherkommen: &#8221; Es handelt sich um eine dynamische Lösung, die sukzessive um zusätzliche Funktionalitäten erweitert wird.&#8221; Ausserdem, und dass sollte man dem Verband schon mal hoch anrechnen, sollen die digitalen Materialien &#8220;herstellerneutral auf allen Betriebssystemen und Endgeräten laufen.&#8221; Es klingt nach Zukunft, wenn sie schreiben &#8220;Die Lösung ist auf die Schulpraxis ausgerichtet und enthält zum Beispiel wesentliche Whiteboard-Funktionen.&#8221; Aber das Gegenteil ist das Fall. Nur weil es digital ist, aber herrschende Didaktik reproduziert, ist es nicht modern. Da kann auch das Buzzword &#8220;Whiteboard&#8221; nicht zaubern.</p>
<p>Nervös macht mich folgender Schlusssatz &#8220;Geplant ist, „Digitale Schulbücher“ mit dem Datenschutz-Gütesiegel vom Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein zertifizieren zu lassen.&#8221; Warum müssen digitale Schulbücher von einem unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz zertifiziert werden? Von personenbezogenen Daten ist doch in der Pressemitteilung überhaupt nicht die Rede. Wer dazu weitere Informationen hat, kann sich gerne in den Kommentaren melden.</p>
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		<title>Herr der eigenen Daten sein</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 14:24:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gibro</dc:creator>
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<p>Das Thema Selbstvermessung lässt mich nicht los. Je mehr ich dazu recherchiere um so mehr bekomme ich das Gefühl, dass die Daten eines einzelnen Nutzers relativ unspannend sind. Erst das Aggregat vieler Daten lässt interessante Korrelationen zu. Ob die dann immer stimmen oder nicht ist dann eh Teil des statistischen Unsinns. Menschen lassen sich eben nicht auf Zahlen reduzieren und wird es doch gemacht, kann nur ein Ausschnitt der Persönlichkeit reflektiert werden. Wir können zwar mit Wortwolken Häufigkeiten genannter Worte ausrechnen, wenn jedoch das Ergebnis &#8220;der, die, das, für, und, ist, mit&#8221; ist, hat man es nicht gerade mit sinnstiftenden Interpretationen zu tun. Dennoch, Selbstvermessung ist mehr als nur etwas über sich selbst zu erfahren. Es hilft mein digitales Gedächtnis zu archivieren, denn unbegrenzte Datenspeicherung ist umstritten, zurecht. Für mich persönlich kann sie aber Teil meiner Konstruktion von Welt sein. Früher habe ich Tagebuch geschrieben, wenn ich heute die damals geschriebenen Zeilen lese, helfen sie meiner Erinnerung auf die Sprünge. Aber wann schaut man auf diese Datensammlung zurück, es ist angesagter, nach vorne zu schauen.</p>
<p>Als Pädagoge frage ich mich, welche Erkenntnisse die hinterlassenen Daten neben der Selbstvermessung noch ermöglichen:</p>
<ol>
<li>Sensibilisierung für die Menge der hinterlassenen Spuren.</li>
<li>Verhältnis von Privat und Öffentlich definieren.</li>
<li>Die Nutzung der hinterlassenen Daten nicht nur Anderen überlassen.</li>
<li>Gesamteindruck vom digitalen Ich gewinnen.</li>
<li>Meine Daten sind nie von denen meiner &#8220;Freunde&#8221; zu isolieren. Viele Daten geben auch Informationen über mein Netzwerk preis.</li>
</ol>
<p>Wer mit Teilnehmenden seiner Seminare einmal Daten vor dem Hintergrund der genannten Punkte auswerten will, dem seien folgende Tools empfohlen. Es sei aber auch darauf hingewiesen, dass die Nutzung dieser Werkzeuge den Anbietern Zugriff auf eure Daten ermöglicht:</p>
<h1>Twitter-Vermessung:</h1>
<h2>Tweetsheet</h2>
<div id="attachment_3094" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Bildschirmfoto-2012-01-10-um-10.24.00.png"><img class="size-medium wp-image-3094" title="Tweetsheet" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Bildschirmfoto-2012-01-10-um-10.24.00-300x151.png" alt="Tweetsheet" width="300" height="151" /></a><p class="wp-caption-text">CC by 3.0 by gibro</p></div>
<p>Mit <a href="http://vizify.com/tweetsheet">Tweetsheet</a> von <a href="http://vizify.com/">Vizify</a> können Tweets von Twitter ausgewertet werden. Natürlich gibt es zahlreiche Tools, die ähnliches machen, aber nur sehr wenige, die auf die letzten 3200 Tweets zurückgreifen. Häufig werden nur die letzten 500-1000 Tweets ausgewertet. Bei meiner Postingfrequenz kann ich so auf das letzte Jahr zurückschauen. Eine <a title="Selbstvermessung" href="http://www.dotcomblog.de/?p=3062">ähnliche Auswertung</a> habe ich mir zwar schon mit einem Calc-Sheet zusammengebastelt, aber mit diesem Werkzeug geht das innerhalb weniger Minuten.</p>
<h2>Mapize</h2>
<p><iframe src="http://www.mapize.com/gibro" frameborder="0" width="100%" height="100%"></iframe></p>
<p><a href="http://www.mapize.com/">Mapize</a> ist ein Contentmanagment System für ortbasierte Informationen. Im Ergebnis werden ortsbasierte Informationen visualisiert. Bisher können Twitter Freunde und Follower und Fourquare Aktivitäten abgebildet werden. Leider ist der Datenbestand noch statisch. D.h. man kann Daten einpflegen, aber sie werden nicht in Echtzeit aggregiert. Die Möglichkeiten sind mit entsprechenden Programmierkenntnissen sicherlich recht beeindruckend. Ein Beispiel dafür ist die <a href="http://www.openinnovationmap.org/">openinnovationmap</a>.</p>
<h2>SocialBro</h2>
<div id="attachment_3099" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Bildschirmfoto-2012-01-10-um-14.41.57.png"><img class="size-medium wp-image-3099" title="SocialBro" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Bildschirmfoto-2012-01-10-um-14.41.57-300x161.png" alt="SocialBro" width="300" height="161" /></a><p class="wp-caption-text">CC by 3.0 by gibro</p></div>
<p><a href="https://chrome.google.com/webstore/detail/bagknoiagpifjfbempgignagkejmkljm?utm_source=chrome-ntp-icon">SocialBro</a> gibt es im Chrome Store. Ich hatte es vorher als Software für den Mac. Aber im Browser ist es noch schicker. Es wertet Twitter so vollständig aus, wie kein anderes mir bekanntes Tool. Dabei steht nicht mein eigenes Profil im Mittelpunkt, sondern das meiner Friends und Follower. So können z.B. inaktive Accounts schnell gefunden und entfolgt werden. Es hilft ein wenig beim Frühjahrsputz.</p>
<h1>Facebook-Vermessung:</h1>
<h2>Openbook</h2>
<div id="attachment_3091" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Bildschirmfoto-2012-01-10-um-09.49.50.png"><img class="size-medium wp-image-3091" title="openbook" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Bildschirmfoto-2012-01-10-um-09.49.50-300x143.png" alt="openbook" width="300" height="143" /></a><p class="wp-caption-text">CC by 3.0 by gibro</p></div>
<p>Eine Suchmaschine für Facebook, die auch funktioniert, wenn man nicht bei Facebook angemeldet ist, weil sie alle Informationen ausliest, die öffentlich in Facebook stehen und prinzipiell Jedem zugänglich sind. Mit <a href="http://youropenbook.org/?q=wulff&amp;gender=any">openbook</a> lässt sich kontrollieren, ob Informationen, die mit den Freunden getauscht wurden auch wirklich nur von denen gelesen werden können, oder die eigenen restriktiven Einstellungen einem Relaunch der Privacy-Einstellungen zum Opfer gefallen sind.</p>
<h2>Facebook-API</h2>
<div id="attachment_3093" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Bildschirmfoto-2012-01-10-um-10.14.51.png"><img class="size-medium wp-image-3093" title="Facebook API" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Bildschirmfoto-2012-01-10-um-10.14.51-300x73.png" alt="Facebook API" width="300" height="73" /></a><p class="wp-caption-text">CC by 3.0 by gibro</p></div>
<p>Eine API ist eine Schnittstelle für Programmierer. Damit werden Daten aus einem Web-Dienst abgegriffen und für die eigene Dienstleistung verwand. So stellt Facebook seine API den Werbetreibenden zur Verfügung, um profilbasierte Werbung einspielen zu können. Welche Daten, eben auch Private über die API ausgespuckt werden, kann man sich mit Hilfe des <a href="http://zesty.ca/facebook/">Angebots</a> anschauen. Nachdem die User ID ermittelt ist, lassen sich alle Daten auslesen. Sieht nicht besonders schick aus, zeigt aber dennoch eindringlich, was Dritte auch ohne dein Einverständnis an Daten herunterladen können.</p>
<h2>TouchGraph</h2>
<div id="attachment_3095" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Bildschirmfoto-2012-01-10-um-10.50.36.png"><img class="size-medium wp-image-3095" title="TouchGraph" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Bildschirmfoto-2012-01-10-um-10.50.36-300x152.png" alt="TouchGraph" width="300" height="152" /></a><p class="wp-caption-text">CC by 3.0 by gibro</p></div>
<p>TouchGraph ist eine Facebook App, die im Gegensatz zum Social Graph mehr Möglichkeiten zulässt, die Auswertungen zu spezifizieren. TouchGraph gelingt es auch sehr gut, die einzelnen Netzwerke innerhalb meiner Freundesliste voneinander abzugrenzen. Abgesehen davon sieht es am Ende auch noch schick aus.</p>
<h2>Profil Analysis</h2>
<div id="attachment_3098" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Bildschirmfoto-2012-01-10-um-14.31.56.png"><img class="size-medium wp-image-3098" title="Profil Analysis" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Bildschirmfoto-2012-01-10-um-14.31.56-300x126.png" alt="Profil Analysis" width="300" height="126" /></a><p class="wp-caption-text">CC by 3.0 by gibro</p></div>
<p>Auch das ist eine Facebook App, mit der das eigene Profil gescannt wird. Danach wird ein Score für dein Profil errechnet. Besonders viele Punkte habe ich für die Menge an Posts im Vergleich zum Durchschnitt bekommen. Wenn auch die Software zu dem Schluss kommt, ich sei ein durchschnittlicher Facebook-Nutzer im Vergleich zu meinen Freunden, so liegt das nur am Mittelwert. Schaut man sich die einzelnen Werte an, so liege ich entweder weit drunter oder weit drüber. Je mehr Werte also einbezogen werden, um so durchschnittlicher sind wir alle.</p>
<h1>Archiv:</h1>
<h2>Memolane</h2>
<div id="attachment_3097" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Bildschirmfoto-2012-01-10-um-14.11.12.png"><img class="size-medium wp-image-3097" title="Memolane" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Bildschirmfoto-2012-01-10-um-14.11.12-300x147.png" alt="Memolane" width="300" height="147" /></a><p class="wp-caption-text">CC by 3.0 by gibro</p></div>
<p>Diese Timeline ist in der Lage viele gängige social Networks anzuzapfen, darüber hinaus kann man beliebig viele RSS-Feed einrichten. Es entsteht ein digitales Archiv. Das schon einige Jahre in die Vergangenheit reicht. Entscheidend ist, dass Memolane die Daten nicht bei sich speichert, sondern von den eingestellten Diensten abruft. Werden die Daten gelöscht, sind sie auch bei Memolane nicht mehr zu sehen. Der Rückblick in die Vergangenheit ist interessant, bedeutet aber auch, dass viele deiner Daten sorgsam gehütet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Selbstvermessung</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 10:04:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gibro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Werkzeug aus Medien]]></category>
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<p><div id="attachment_3087" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2012/01/vermessungspunkt.jpg"><img src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2012/01/vermessungspunkt-300x262.jpg" alt="Vermessungspunkt" title="Vermessungspunkt" width="300" height="262" class="size-medium wp-image-3087" /></a><p class="wp-caption-text">CC by-nc-nd 2.0 by evilnick (flickr)</p></div>Das neue Jahr hat begonnen und der Blick zurück soll gleichzeitig eine Analyse meiner Aktivitäten im Internet bringen. Wenn ich schon soviele Daten in die Welt puste, sollen sie zumindest auch zur Erkenntnis meiner selbst dienen. Nutzende hinterlassen überall im Internet ihre Daten. Auf Webseiten, bei Facebook, Twitter, Foursquare und vielen mehr. </p>
<p>Der Titel des Beitrags entstammt <a href="http://www.youtube.com/watch?v=1DJDtRGsi04">einem Beitrag beim elektrischen Reporter</a>. Über die Kommentare des Youtube Videos bin ich auf einen Artikel beim Spiegel zu diesem Thema gestoßen:<a href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,778467,00.html">Digitalisierung des Ich</a>. Die dort beschriebene Selbstvermessung hat jedoch nicht so viel mit dem zu tun, wie ich den Begriff ausgelegt habe. Ich habe nur die Devices, mit denen Daten erhoben werden erweitert. Es ist nicht das Blutdruckmessgerät oder die Fettanalysewaage, sondern die Logfiles, die im weitesten Sinne durch die Nutzung digitaler Dienste anfallen.</p>
<p>Google weiss mit Sicherheit mehr über uns, als wir selbst. Das sich die Konzerne selbst um unsere Privatsphäre bemühen sollten steht wohl kaum in ihren AGBs. Warum auch, sie verdienen mit unseren Daten Geld, aber anders, als sich Tante Inge das vorstellt. Es geht natürlich nicht um meinen Datensatz, sondern um Millionen von Datensätzen, die miteinander in Beziehung gestellt werden. Was ich im Rahmen meiner persönlichen Jahresabschluss-Vermessung versuche ist ja das genaue Gegenteil: es geht nur um meine Daten und nicht die der aggregierten Masse. </p>
<p>Natürlich bieten uns die Dienste selbst kaum Möglichkeiten unser Daten auszuwerten. Allen voran Facebook, aber auch Twitter und Google geben nicht gerade freiwillig die gewollten Daten heraus und wenn dann nur häppchenweise. Bei Facebook ist fast unmöglich an die eigenen Daten zu kommen, zumimdest so, dass man sie jenseits eines pdfs in einer verarbeitbaren Form bekommt.</p>
<p>Beim lesen des Artikels kann man sich fragen, ob ich mich nicht schon längst von meiner Privatsphäre verabschiedet hätte. Bei den Auswertungen ist mir aber klar geworden, dass ich bei den meisten hier veröffentlichten Informationen eher eine Distanz zu meiner Person feststelle. Es sind Zahlen, die mich und mein Leben in 2011 quantitativ vermessen. Was hier nicht zu finden ist, ist eine qualitative Analyse für 2011. Wenn Jeff Jarvis behauptet, ins Internet gehören keine privaten Daten, dann würde ich ihm wiedersprechen. Weil es durchaus bei unterschiedlichen Datensätzen zu Korrelationen führen kann, die viel über mein &#8220;Privatleben&#8221; aussagen, wie die preisgekrönte Auswertung der Verbidungsdaten von Malte Spitz gezeigt haben. </p>
<p>Dennoch, was heiß hier Privat? Für mich ist es ein mich umgebender Raum, der durch das Internet zwar löchrig wird, aber immer noch von mir selbst definiert wird. Wo ich wohne ist seit ewigen Zeiten dem Telefonbuch zu entnehmen, wie es bei mir in der Wohnung aussieht, geht nur wenige etwas an. Privat sind auch meine Krankheiten, meine Familie und meine sexuellen Vorlieben. Dazu wird man im Internet bisher nichts finden. Daran wird auch die Auswertung meines Google Webprotokoll (noch) nichts ändern. </p>
<p>Kommen wir im Einzelnen zu den Daten, die ich ausgewertet habe:</p>
<h2>Google Latitude</h2>
<div id="attachment_3069" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-20-um-11.29.45.png"><img class="size-medium wp-image-3069" title="Entfernungen pro Monat laut Latitude" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-20-um-11.29.45-300x157.png" alt="Entfernungen pro Monat laut Latitude" width="300" height="157" /></a><p class="wp-caption-text">CC by 3.0 by gibro</p></div>
<p>Bei Google <a href="https://www.google.com/latitude">Latitude</a> gibt es zwar ein Dashboard, das greift aber nur auf die Daten der letzen 30 Tage zurück. Es hat mich einen ganzen Abend gekostet manuell kml-Dateien der letzten 12 Monaten abzuspeichern. Danach lassen sich aber sehr schöne Ergebnisse erzielen:</p>
<p>Insgesamt habe ich in 2011 65.720 km zurückgelegt. Im März (Barcelona) und im September (Bregenz) habe ich die meisten Kilometer zurückgelegt.</p>
<p>Laut Dashboard der letzten 30 Tage war ich ca. 53% meiner Lebenszeit zu Hause, 47% der Zeit habe ich mit Arbeiten im weitesten Sinne verbracht. Davon ca. ein Drittel in meiner Arbeitsstelle in Hattingen und die anderen zwei Drittel unterwegs, jenseits von Hattingen. Mein Arbeitsplatz ist mobil geworden, seitdem ich mit Handy, Tablet und Laptop ausgestattet bin, sind die Anforderungen an die Arbeitsumgebung drastisch gesunken. Solange es warm und trocken ist und eine Internetverbindung zur Verfügung steht, steht einem produktivem Output nicht entgegen.</p>
<p>Wenn man alle kml-Dateien zu einem Film zusammenkopiert, sieht das so aus:<br />
<iframe src="http://www.screenr.com/embed/OOJs" frameborder="0" width="650" height="396"></iframe></p>
<h2>Google Suche</h2>
<p><div id="attachment_3072" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-20-um-11.48.08.png"><img class="size-medium wp-image-3072" title="Google Webprotokoll für 2011" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-20-um-11.48.08-300x289.png" alt="Google Webprotokoll für 2011" width="300" height="289" /></a><p class="wp-caption-text">CC by 3.0 by gibro</p></div>Dann habe ich mir meine Web History angeschaut, die Google über mich speichert. Ich habe sie bewusst eingestellt, weil ich mir mehr von der Auswertung meiner Surfverhaltens versprochen habe. Der Download einer maschinenlesbaren Datei bleibt aus. Ich bin auf die Auswertungscharts von Google angewiesen. Ich erfahre, dass meine Lieblingssuche educamp und meine eigene Adresse ist. Kein Wunder, bei jeder google Maps Routenabfrage habe ich die eingegeben, nicht um zu schauen, wie schön ich wohne. Am liebsten suche ich kurz vor dem Mittagessen, am Nachmittag, kurz vor &#8220;Feierabend&#8221; und abends zwischen 22 und 23 Uhr. Wenn ich Urlaub mache, suche ich recht wenig bei Google. Leider alles keine Informationen, die mich mehr über mich selbst erfahren lassen.</p>
<h2> Twitter</h2>
<div id="attachment_3075" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-29-um-20.39.33.png"><img class="size-medium wp-image-3075" title="Tweets pro Monat 2011" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-29-um-20.39.33-300x162.png" alt="Tweets pro Monat 2011" width="300" height="162" /></a><p class="wp-caption-text">CC by 3.0 by gibro</p></div>
<p>Bei Twitter gibt es zumindest eine gute API, so dass bei Einrichtung des richtigen Dienstes, bei mir ist das <a href="http://backupmytweets.com/">backupmytweets.com</a>, die Daten in den gewünschten Formaten ausgespuckt werden. 2011 habe ich 2706 Tweets geschrieben, 264.419 Zeichen, bzw. 38038 Worte. Das macht 97 Zeichen bzw. 14 Worte pro Tweet im Durchschnitt. In allen Tweets bringe ich es insgesamt auf 1893 Replies und 1013 Links.</p>
<p>Oben sind die Tweets pro Monat zu sehen. Besonders hohe Werte gab es im Februar, März, April und November. Der erhöhte Twitterbedarf läßt sich mit besonderen Veranstaltungen erklären: Im Februar die #kasnetzkultur11 , eine Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung zu Netzkultur, im März <a href="http://www.keine-bildung-ohne-medien.de/">#kbom11 (Keine Bildung ohne Medien)</a> bzw. die spontane Ergänzungsveranstaltung #kmob11, im April die #rp11, die Republica 2011 und im November die <a href="http://www.kas.de/wf/de/71.9919/">#kasdk11</a>, eine Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung zu digitaler Kultur. Wer jetzt  meint, daraus ablesen zu können, dass ich ein großer Sympatisant der CDU wäre hat sich geirrt. Das bin ich keineswegs, aber wer glaubt schon, dass Daten allein etwas über einen Menschen und seine Privatsphäre aussagen.</p>
<p>Ich habe die Tweets auch mit <a href="http://www-958.ibm.com/">Manyeyes.com</a> ausgewertet:</p>
<p><script type="text/javascript" src="http://www-958.ibm.com/me/visualizations/5b70ef2e2ba811e186dd000255111976/comments/5b7cb2b42ba811e186dd000255111976.js"></script><br />
<script type="text/javascript" src="http://www-958.ibm.com/me/visualizations/08c48f1e2ba911e1b584000255111976/comments/08c6eb422ba911e1b584000255111976.js"></script></p>
<h2>Google Mail</h2>
<div id="attachment_3077" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-29-um-23.06.49.png"><img class="size-medium wp-image-3077" title="Mails 2011" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-29-um-23.06.49-300x158.png" alt="Mails 2011" width="300" height="158" /></a><p class="wp-caption-text">CC by 3.0 by gibro</p></div>
<p>Insgesamt sind 18.493 Mails in meinem Postfach eingetroffen. 2748 waren von Twitter, sie haben mich daran erinnert, wenn mich jemand erwähnt hat, mir eine DM geschrieben hat oder mir gefolgt ist.Später im Jahr wurde die Benachrichtigung für Retweets hinzugefügt. Die habe ich auch nicht abgestellt. 4291 Mails sind in meinem gesendet Ordner gelandet. 2350 Mails gingen an meinen Bildungswerksaccount oder wurde von diesem verschickt. Es handelt sich in der Regel um die interne Kommunikation mit dem DGB Bildungswerk. </p>
<h2>Google Calendar</h2>
<p>Ich frage mich, warum es keine Software gibt, um den eigenen Kalender auszuwerten. Was macht Google damit? Interessiert denn niemanden, wieviel Zeit man im Jahr wie verplant hat? Über Hinweise freue ich mich in den Kommentaren.</p>
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		<title>Youtube Playlisten mit Dragontape erstellen</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 08:30:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gibro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernen mit Medien]]></category>
		<category><![CDATA[playlists]]></category>
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		<description><![CDATA[Playlisten aus Youtube-Videos erstellen und im eigenen Blog einbinden. Wofür braucht man soetwas eigentlich in der Bildung? Ich hatte ja schon über Watchlater und Co berichtet. Damit spürt man die Videos...
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<p><a href="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-17-um-21.57.22.png"><img src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-17-um-21.57.22-300x138.png" alt="Screenshot Drag on tape" title="Screenshot Drag on tape" width="300" height="138" class="alignleft size-medium wp-image-3059" /></a>Playlisten aus Youtube-Videos erstellen und im eigenen Blog einbinden. Wofür braucht man soetwas eigentlich in der Bildung? <span id="more-3046"></span>Ich hatte ja schon über <a href="http://www.dotcomblog.de/?p=2979" title="Wofür das ipad gut ist: Offline Videos sammeln und anschauen">Watchlater</a> und Co berichtet. Damit spürt man die Videos seiner Timelines auf. Die Timeline sollte den eigenen Interessen am nächsten kommen. Wer nichts interessantes oder für mich relevantes zu sagen hat fliegt raus, sowohl bei Facebook, Twitter oder Google Reader. Filterkompetenz ist wichtig, aber nicht die einzige Kompetenz im Umgang mit Informationen. Mindestens ebenso wichtig ist es zu wissen, wie die Informationen weiterverarbeitet werden können, so dass sie Zusammenhänge erahnen lassen. Zusammenhänge wiederum lassen Generalisierungen zu. Playlists sind eine solche Zusammenfassung ähnlicher Informationen.</p>
<p>Bei Youtube habe ich <a href="http://www.youtube.com/user/gbrombach">Playlists</a> für meine Seminararbeit angelegt. Man weiss nie, worauf man im Laufe einer Diskussion zu sprechen kommt, aber das richtige Video zur richtigen Zeit kann der Diskussion wieder neuen Schwung verleihen.</p>
<p>Vor einiger Zeit bin ich über <a href="http://www.dragontape.com/">Dragontape</a> gestolpert. Die Webapp erlaubt es Youtube-Videos zu Playlisten zusammenzustellen. Das könnte ich zwar auch direkt in Yiutube, aber mit Dragontape werden die Videos schön hintereinander angeordnet. So leben nicht nur die 80-er Jahr wieder auf, wo Mixtapes selbst zusammengestellt werden können, sondern mit der <a href="http://itunes.apple.com/app/dragontape/id427536318?mt=8#" title="iTunes Link">iPad und iPhone-App</a> kann man solche Tapes auch auf mobilen Endgeräten zusammenstellen und anschauen. Eine App für Android ist laut <a href="http://www.dragontape.com/features/">Feature-List</a> geplant. Natürlich kann man auch einfach seine bestehenden Playlists aufhübschen und in sein Blog einbetten.</p>
<p>Auf <a href="http://pb21.de/?s=youtube">pb21</a> gab es mal eine Artikelreihe, die sich mit Youtube und Bildung beschäftigt hat, sehr empfehlenswert.</p>
<p>Um das Tool zu verstehen habe ich mir erlaubt, sämtliche Videos aus Tims und Holgis Podcast <a href="http://not-safe-for-work.de/">NSFW (Not Safe for Work)</a> zusammenzustellen. Da immer nur 3 Stunden lange Tapes auf Dragontape möglich sind, sind insgesamt 5 Mixtapes entstanden, die einer internationalen Unterhaltungsgala würdig sind. Jedes Tape ist eine tolle Sammlung an skurilen, interessanten, noch nie gesehenen, lustigen und unterhaltsamen Videos. Es sind insgesamt 789 Minuten (13 Stunden), die sich auf 163 Video-Clips verteilen:</p>
<p><object width="600" height="450"><param name="movie" value="http://www.dragontape.com/dragonplayer_v2?tapeid=4366043&#038;autoplay=0&#038;fullscreen=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.dragontape.com/dragonplayer_v2?tapeid=4366043&#038;autoplay=0&#038;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="450"></embed></object></p>
<p><object width="600" height="450"><param name="movie" value="http://www.dragontape.com/dragonplayer_v2?tapeid=4361061&#038;autoplay=0&#038;fullscreen=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.dragontape.com/dragonplayer_v2?tapeid=4361061&#038;autoplay=0&#038;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="450"></embed></object></p>
<p><object width="600" height="450"><param name="movie" value="http://www.dragontape.com/dragonplayer_v2?tapeid=4382085&#038;autoplay=0&#038;fullscreen=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.dragontape.com/dragonplayer_v2?tapeid=4382085&#038;autoplay=0&#038;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="450"></embed></object></p>
<p><object width="600" height="450"><param name="movie" value="http://www.dragontape.com/dragonplayer_v2?tapeid=4389002&#038;autoplay=0&#038;fullscreen=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.dragontape.com/dragonplayer_v2?tapeid=4389002&#038;autoplay=0&#038;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="600"></embed></object></p>
<p><object width="600" height="450"><param name="movie" value="http://www.dragontape.com/dragonplayer_v2?tapeid=4380100&#038;autoplay=0&#038;fullscreen=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.dragontape.com/dragonplayer_v2?tapeid=4380100&#038;autoplay=0&#038;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="600" height="450"></embed></object></p>
<p>No related posts.</p> <p><a href="http://www.dotcomblog.de/?flattrss_redirect&amp;id=3046&amp;md5=8b8c3297510d0f8dcd2083aa993216d1" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/dotcomblog/PtCy/~4/sKLQKpVf3O4" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Vom Neuen Fotokopieren #schultrojaner</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 20:07:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gibro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernen mit Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik mit Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 07.12.11 fand in den Räumen der Heinrich Böll Stiftung die Veranstaltung &#8220;Schulbuchtrojaner. Urheberschutz oder Gefahr für die Freiheit von Lehre und Forschung?&#8221; @ciffi hatte die Diskutanten im Vorhinein um das...
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<div id="attachment_3041" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/fotokopierer_cc_by-nc-sa_20_by_Valley-Library-Oregon-State-University.jpeg"><img class="size-medium wp-image-3041" title="Fotokopierer" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/fotokopierer_cc_by-nc-sa_20_by_Valley-Library-Oregon-State-University-300x225.jpg" alt="Fotokopierer" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">CC by-nc-sa 2.0 by Valley Library (Oregon State University) (flickr)</p></div>
<p>Am 07.12.11 fand in den Räumen der Heinrich Böll Stiftung die Veranstaltung <a href="http://www.boell.de/calendar/VA-viewevt-de.aspx?evtid=10604">&#8220;Schulbuchtrojaner. Urheberschutz oder Gefahr für die Freiheit von Lehre und Forschung?&#8221;</a> <a href="https://twitter.com/#!/ciffi">@ciffi</a> hatte die Diskutanten im Vorhinein um das Einreichen von Thesen gebeten. Die spielten dann in der Diskussion keine Rolle mehr. Die Arbeit soll aber nicht umsonst gewesen sein. Also noch etwas aus meiner Sicht zur Veranstaltung am 07.12.<span id="more-3036"></span></p>
<p>Ich habe mir als Vorbereitung den <a href="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/20110615gesamtvertragtext.pdf">Vertrag</a> zwischen KMK und VdS noch einmal genauer angeschaut, dabei kam ich natürlich auch nicht um diverse Webseiten herum, die der VdS zusammen mit der KMK betreibt. Die nicht zu leugnende enge Beziehung zwischen der Lobbyorganisation VdS und der staatlichen KMK fällt dabei besonders negativ auf. Hier einige hervorstechende Zitate:</p>
<ul>
<li>&#8220;Die Lehrkräfte profitieren von dem neuen Fotokopiervertrag in zweifacher Hinsicht: Die Regelungen sind für den Unterrichtsalltag praktikabel. Und: Lehrerinnen und Lehrer erhalten Rechtssicherheit.&#8221; (vgl. http://www.schulbuchkopie.de/huntergruende.html) / pers. Anm.: Rechtssicherheit = Unsicherheit im praktischen Lehreralltag</li>
<li>&#8220;Zulässig sind nur analoge Kopien. Die digitale Speicherung und ein digitales Verteilen von Kopien (z.B. per E-Mail) ist schon von Gesetzes wegen nicht gestattet und wird von der neuen vertraglichen Regelung ebenfalls nicht erfasst.&#8221; (http://www.schulbuchkopie.de/neuenregeln.html)</li>
<li><a href="http://schulbuchportal.de/default.aspx?ni=62474&amp;s=1&amp;v=1&amp;docid=68356&amp;a=1&amp;knp=0&amp;&amp;">Video des VdS zur Produktion eines Schulbuchs</a> mit dem Titel &#8220;Die Schulbuchmacher&#8221;. Der Titel macht schon deutlich, dass es nicht um das Schulbuch, sondern um seine Macher geht, also die VdS. Der Inhalt des Video erinnert an die Zeit, als es noch Lexikas gab, bei denen mit ähnlichem Engagement die Sicherung der Qualität hervorgehoben wurde. In dem Video ist auch zu hören: &#8221;Schulbücher werden an moderne Unterrichtskonzepte angepasst.&#8221; Das ist echt vermessen.</li>
<li>Der VdS hat übrigens die Webseite http://www.schulbuchkopie.de/ auch als Flyer produziert. Auf die Idee muss man erst mal kommen: Was für Hardcore Internetausdrucker: Ein in eine Webseite gegossener <a href="https://docs.google.com/viewer?url=http%3A%2F%2Fwww.schulbuchkopie.de%2Fpdf%2FKopierbroschuere_2009.pdf">Flyer</a> zum Download. Wer so etwas macht, für den ist der Unterschied zwischen einer Webseite und einem gedruckten Flyer auch auf die leichte Reproduzierbarkeit des Digitalisates reduzierbar.</li>
</ul>
<p>Dann als zweites die Thesen, mit denen ich in den Ring gestiegen bin und die Michallik vor dem Hintergrund einer &#8220;Phantomdiskussion&#8221; kollektiv entkräften wollte, was ihm aber nicht gelang.</p>
<ol>
<li>Urheberrecht = Indoktiniation oder etwas milder Verkündigung von Wissen. Bilden in der Wissensgesellschaft heißt aber gestalten und konstruieren, dass wird mit dem Urheberrecht schwierig.</li>
<li>Copy &amp; Paste ist nicht das Ende eines individuellen kreativen Prozesses, sondern sein Anfang.</li>
<li>Streng genommen findet auch bei heutigen Fotokopierern eine Digitalisierung statt.</li>
<li>Das Bezahlmodell für Schülbücher sollte eine Art Flatrate sein, analog der Kulturflatrate-Idee, weil das aufrechterhalten alter Verwertungsmodelle die Bildung bewahrt statt revolutioniert.</li>
<li>Die Schnüffelsoftware macht den Einzug des Neuen lernens in Bildungsinstitutionen schwer bis unmöglich, ist aber ein Indikator für die Bewahrpädagogik von Oben.</li>
<li>Die Schnüffelsoftware mahnt alle Beteiligten über Lizensierung von Wissen in Bildungsprozessen zu sprechen und damit über einen Reboot von Lernen überhaupt.</li>
<li>Jetzt, wo wir die Read/Write Medien kennen und schätzen lernen, verhindern Schulbücher, die am Urheberrecht festhalten, zeitgemäß mit Wissen umzugehen.</li>
<li>Die Digitalisierung bei der Wissenskonstruktion zu verhindern ist ein falsches Zeichen für die Zukunft des Lernens</li>
</ol>
<div>Auffällig war in der Diskussion die Opferrolle, in der sich die KMK sieht. Erst der 2. Korb des Urheberrechts machte einen solchen Vertrag möglich sagte Michallik. Der Vertrag selber hat es jedoch in sich:</div>
<ul>
<li><a href="http://www.vds-bildungsmedien.de/verband/mitglieder">97 Mitglieder im VdS Bildungsmedien e.V.</a> teilen sich 7.300.000 Mio aus der &#8220;Kopierflatrate&#8221;. Hier noch mal die Übersicht der Abgaben im Laufe der nächsten Jahre:</li>
<li>Die Abgaben auf Fotokopien steigen jedes Jahr um ca. 500.000,00 Euro. Wie eine solche Anpassung über 4 Jahre zustande kommen kann ist vollkommen unklar.</li>
<li>Bei 43.555 Schulen 2011 in Deutschland ergeben sich daraus bei einer Gesamtabgabe von 7,3 Mio € 167,00 € pro Schule.</li>
</ul>
<p>Die Frage, die selbstverständlich offen blieb, war die von @maltespitz. Wenn die KMK solche Verträge mit der Privatindustrie schließen muss, wo bleibt dann das Erarbeiten und Ringen um Alternativen. Michallik gab nur zu, dass OER der KMK nicht unbekannt sei. Um es mit den Worten der Macher der Shiftvideos zu sagen: &#8220;Jetzt, wo sie all dies wissen, wie wollen sie damit umgehen?&#8221;</p>
<p>Weiterführende Links:</p>
<ul>
<li><a href="http://youtu.be/z8JW8GzUXhs">Aufzeichnung der Podiumsdiskussion</a></li>
<li>Artikel bei Netzpolitik: <a href="http://netzpolitik.org/2011/podiumsdiskussion-zum-schultrojaner/">Podiumsdiskussion zum Schultrojaner</a></li>
<li>Beitrag bei deutschlandradio Kultur: <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1622804/">Einsatz von Schultrojanern ist ein Schock</a></li>
<li>Im Hyperlandblog: Open-Source-Schulbücher: <a href="http://blog.zdf.de/hyperland/2011/12/open-source-schulbuecher-wie-der-schultrojaner-neue-ideen-ins-bildungssystem-schmuggelt/">Wie der Schultrojaner neue Ideen ins Bildungssystem schmuggelt</a></li>
</ul>
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		<title>DAS Internet gibts nicht, kritische Auseinandersetzung mit der JIM Studie 2011</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 08:38:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gibro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gibro und Medien]]></category>
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</ol>]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Wie schon bei der letzten Studie habe ich mir genauer angeschaut, was medienpädagogisch und netzpolitisch relevant ist und habe zu den einzelnen Charts meine eigenen Notizen gemacht, die ich im Folgenden hiermit zur Diskussion stelle. Ich stelle am Ende des Artikels auch meine Notizen zum pdf zur Verfügung, die Studie selbst empfehle ich jedoch <a href="https://docs.google.com/viewer?url=http%3A%2F%2Fmpfs.de%2Ffileadmin%2FJIM-pdf11%2FJIM2011.pdf">hier</a> herunterzuladen. Jetzt aber zu der von mir kommentierten Studie.<span id="more-2992"></span></p>
<table border="1">
<tbody>
<tr>
<th>Chart/Zitat</th>
<th>Kommentar</th>
</tr>
<tr>
<td><img class="alignleft size-medium wp-image-2995" title="JIM2011: Gerätebesitz Jugendlicher 2011" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-05-um-22.56.561-300x202.png" alt="JIM2011: Gerätebesitz Jugendlicher 2011" width="300" height="202" /></td>
<td>Während 2011 schon 1/4 aller Jugendlichen ein sog. Smartphone besitzt, waren es 2010 noch ein knappes Achtel (11% w und 16% m) aller Jugendlichen. Die Studie macht hier eher einen schnell wachsenden Trend deutlich. Bildungseinrichtungen sollten sich damit arrangieren, dass die Zahl der Nutzenden auch bis 2012 deutlich steigen wird. Statt eines Verbotes sollte deshalb über eine Integration in den Unterricht nachgedacht werden.</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-06-um-11.31.29.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-3011" title="Non-mediale Freizeitaktivitäten 2011" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-06-um-11.31.29-300x203.png" alt="Non-mediale Freizeitaktivitäten 2011" width="300" height="203" /></a></td>
<td>Kein Grund zur Sorge. Die Jugendlichen verhalten sich ganz normal und gehen gegen alle Vorurteile ganz &#8220;normalen&#8221; Freizeitaktivitäten nach. Ich habe mich allerdings gefragt, welche Definition der mpfs für Medien bzw. medial verwendet. Der Besuch einer Leihbücherei fällt jedenfalls unter non-medial, obwohl es doch wahrscheinlich um die Auseinandersetzung mit Büchern geht, die offensichtlich keine &#8220;mediale Freizeitbeschäftigung&#8221; darstellt. Ebenso erstaunlich ist ein Vergleich, der auf Seite 8 der Studie zu finden ist. Dort werden die non-medialen Freizeitaktivitäten mit 2005 verglichen. Dort ist zu sehen, dass Briefeschreiben von 6% (2005 haben noch 6% aller befragten Jugendlichen angegeben Briefe zu schreiben!) auf 1% der Befragten gefallen ist. Damit scheint der Brief in den letzten 5 Jahren zur Bedeutungslosigkeit verkommen zu sein. Umgekehrt hat die Aktivität &#8220;Musik machen&#8221; um 6 % zugenommen. Es wäre interessant diesen Trend zu erklären. Gerne in den Kommentaren oder als eigener Blogbeitrag.</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-06-um-11.45.31.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-3012" title="Subjektive Wahrnehmung: Wichtigkeit der Medien" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-06-um-11.45.31-300x211.png" alt="Subjektive Wahrnehmung: Wichtigkeit der Medien" width="300" height="211" /></a></td>
<td>Fernsehen spielt in der subjektiven Wahrnehmung der Jugendlichen nur eine halb so große Rolle wie die Nutzung des Internet, die realen Nutzungszeiten sehen anders aus. Es spricht aber vieles dafür, dass der Fernseher eher als Medium wie das Radio nebenher läuft, während die Nutzung des Internets die Aufmerksamkeit stärker fordert und damit auch als präsenter wahrgenommen wird. Interessant in diesem Zusammenhang ist auch die Formulierung &#8220;Internet nutzen&#8221;, &#8220;Fern sehen&#8221; und &#8220;Radio hören&#8221;. Das Fernsehn und das Radio wird also nicht genutzt, sondern konsumiert.</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-06-um-15.43.42.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-3014" title="Wichtigkeit der Medien im Tagesverlauf" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-06-um-15.43.42-300x215.png" alt="Wichtigkeit der Medien im Tagesverlauf" width="300" height="215" /></a></td>
<td>These: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=MS9554ZoGu8">Das Internet wird als Betriebssystem erfahren</a>, als eine untere Schicht und als nichts, wo man &#8220;hingeht&#8221; so wie man das Radio anschaltet. In sofern wäre es für kommende Studien empfehlenswert den Begriff Internet bewußter zu verwenden. Das Internet wird seit knapp einem Jahr nicht mehr nur über den Computer &#8220;betreten&#8221;, sondern auch über das Handy. Damit wird das Internet im Tagesverlauf bei den Besitzern eines Smartphones eher eingebettet und tritt dadurch auch nicht immer bewusst in Erscheinung.<em>&#8220;Die Handys der Jugendlichen sind weit mehr als einfache Mobiltelefone. Fast jedes Gerät hat eine Kamera integriert (95 %), neun von zehn haben die Möglichkeit, Daten per Bluetooth zu tauschen (92 %) oder MP3-Dateien abzuspielen (90 %). 85 Prozent haben ein Radio im Han- dy integriert und vier von fünf Handybesitzern können mit dem Handy ins Internet gehen (81 %). Jedes dritte Gerät hat ein GPS zur Ortung via Satellit (35 %) und jedes Vierte eine Infrarotschnittstelle (24 %).&#8221; </em>(Seite 58)Das Internet spielt in der Schule mit 5% eine geringe Rolle im Vergleich zum &#8220;Lernen&#8221; mit 17%. Da es sich um einen Tagesverlauf handelt, ist mit Lernen wahrscheinlich die Zeit gemeint, in der Hausaufgaben gemacht oder für Klausuren gelernt wird. Also vor allem die Zeit, in der der Pädagoge abwesend ist. Offensichtlich hat der Lernende eher eine Idee, wie das Internet bei der Aneignung von Wissen behilflich sein kann als der Pädagoge.</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-06-um-16.09.15.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-3015" title="Wichtigkeit der Medien in der Freizeit" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-06-um-16.09.15-300x181.png" alt="Wichtigkeit der Medien in der Freizeit" width="300" height="181" /></a></td>
<td>Wie schon 2010, so bleibt der Trend auch 2011 ungebrochen. Medien werden vor allem dann genutzt, wenn Jugendliche allein gelassen werden. Das widerspricht der These, dass Medien einsam machen. Vor allen Dingen das Internet ist von zentraler Bedeutung, wenn Jugendliche alleine sind, sicherlich auch um die Einsamkeit zu überwinden, in dem der Kontakt zu Freunden gesucht wird.</td>
</tr>
<tr>
<td><em>&#8220;In der JIM-Studie wurden die Jugendlichen gefragt: &#8216;Stell Dir mal vor, Du wirst im Radio, im Fernsehen, in Tageszeitungen oder im Internet über ein und dasselbe Ereignis informiert, die Berichte widersprechen sich aber bzw. sind voneinander verschieden. Wem würdest Du am ehesten glauben: dem Radio, dem Fernsehen, dem Internet oder der Tageszeitung?&#8217;.&#8221; </em>(Seite 18)</td>
<td>Wie kann man eine solche Frage stellen. Man vertraut doch keinem Medium, sondern einer Quelle. Hier werden die Jugendlichen doch eine vollkommen falsche Fährte gelockt</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-06-um-16.15.28.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-3016" title="Genutzte Bezugsmöglichkeiten von neuer Musik" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-06-um-16.15.28-300x212.png" alt="Genutzte Bezugsmöglichkeiten von neuer Musik" width="300" height="212" /></a></td>
<td>Tauschbörsen sind als Bezugsquelle für Musik auf der letzten Position. Vor allem Jugendliche machen von der Privatkopie Gebrauch. Aber auch das Kaufen von CDs ist den Jugendlichen nicht fremd. Wenn also die Musikindustrie zum nächsten Rundumschlag ausholt, sollte dieses Chart nicht fehlen.</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-06-um-16.39.29.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-3018" title="Liebstes Fernsehprogramm 2011" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-06-um-16.39.29-300x200.png" alt="Liebstes Fernsehprogramm 2011" width="300" height="200" /></a></td>
<td>Die Präferenzen beim Fernsehprogramm sind vollkommen klar. Jungs schauen Pro7, Mädchen schauen RTL. Die öffentlich-rechtlichen spielen eine untergeordnete Rolle. Auf Seite 27 der JIM Studie 2011 werden &#8220;Liebste Unterhaltungsshows/Castingsendungen im Fernsehen 2011&#8243; visualisiert. Bei den Castingshows gibt es eine Vorliebe bei den Mädchen, bei den Unterhaltungs- und Spielshows eine Vorliebe bei den Jungs. Das könnte die Präferenz erklären.</td>
</tr>
<tr>
<td><em>&#8220;Generell ist die regelmäßige Nutzung von Nachrichten in allen Bildungsgruppen verankert (Gymnasium: 47 %, Realschule: 45 %, Hauptschule: 50 %). Jugendliche mit geringerem Bildungshintergrund tendieren jedoch eindeutig zu den Nachrichtenformaten von RTL (Gymnasium: 8 %, Realschule: 13 %, Haupt- schule: 27 %).&#8221;</em> (Seite 25)</td>
<td>Das Bildungsniveau scheint in allen Bereichen der Untersuchung zu heftiger Ausdifferenzierung der Nutzung von Medien zu führen. Ähnliches ist für die Nutzung von Computerspielen zu beobachten. Auch hier spielen eher Haupt- und Realschüler als Gymnasiasten. Auf Seite 30 der Studie ist aber auch nachzulesen, das der Zugang zum Internet keine Frage des Bildungsniveaus ist.</td>
</tr>
<tr>
<td><em>&#8220;Bei der JIM-Studie 1998 lag der An- teil der regelmäßigen Leser bei 38 Prozent, 2011 ist der Wert auf 44 Prozent angestiegen.&#8221;</em> (Seite 28)</td>
<td>Da ist das Internet sicherlich ein Wegbereiter, weil es die Schriftlichkeit wieder stärker betont, als vormals das Radio oder das Fernsehen. Insofern ist es eine grundsätzliche Hinwendung zur Schrift, die aber aufgrund ihres höheren Abstraktionsgrades eher Gymnasiasten als Hauptschüler anzieht. Die Schlüsselkompetenz ist deshalb vielleicht doch nicht Bildung, wie <a href="http://www.joeran.de/drei-irrtumer-zur-medienkompetenz/">Jöran in seinem Artikel</a> schreibt, sondern Lesen. Ohne eine hohe Affinität zum geschriebenen Wort, wird das Internet nicht erschließbar sein. (Ein Lob an Alle, die es bis hierher durchgehalten haben.)</td>
</tr>
<tr>
<td><em>&#8220;Die Zeit, die Jugendliche nach eigener Einschätzung an einem durchschnittlichen Werktag (Montag bis Freitag) im Internet verbringen, ist mit 134 Minuten inzwischen deutlich höher als die tägliche Fernsehnutzung (113 Minuten).&#8221; </em>(Seite 31)</td>
<td>Die Internetnutzung hat die Fernsehnutzung nicht substituiert, sondern verhält ist additiv. D.h. neben täglich 113 Minuten TV kommen 134 Minuten Internetnutzung hinzu, das macht 247 Minuten oder anders gesagt über 4 Stunden bildschirmbasierte Medien pro Tag.  Wie schon gesehen, kann man die Schulzeit aus dieser Mediennutzung ausklammern. Das heißt aber auch, dass die Studie deutlich macht, dass die Mediennutzung sich überschneiden muss. Wenn also der Fernsehr läuft, ist das Laptop zeitgleich in Betrieb. Dazu legt die JIM Studie keine Zahlen vor, aber alles andere scheint unwahrscheinlich.</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-06-um-21.11.42.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-3021" title="Wege der Internetnutzung in den letzten 14 Tagen" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-06-um-21.11.42-300x164.png" alt="Wege der Internetnutzung in den letzten 14 Tagen" width="300" height="164" /></a></td>
<td>Das Smartphone und damit die Allgegenwart des Netzes wird neue Nutzungsformen hervorbringen und die Nutzungsdauer ad absurdum führen, weil die Jugendlichen nicht mehr offline sind, auch wenn sie dafür nicht dauerhaft auf ihr Device schauen müssen. Andererseits ist der Anstieg der Internetnutzung über Smartphones auch ein Anzeichen für einen erneuten grundlegenden Wandel bei der Mediennutzung.</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-06-um-21.19.10.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-3022" title="Tätigkeiten im Internet/am Computer ? Schwerpunkt: sich informieren" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-06-um-21.19.10-300x201.png" alt="Tätigkeiten im Internet/am Computer ? Schwerpunkt: sich informieren" width="300" height="201" /></a></td>
<td>Entweder liegt es am Fragedesign der Studie oder es kommt mir so vor, dass sich die Exploration von Informationen stark an die Nutzung der traditionellen offline Medien anlehnt. Informationen werden fast ausschließlich pullmedial und nie pushmedial erschlossen. RSS Feeds scheinen vollkommen unbekannt zu sein. Filter scheinen nur im Kopf zu existieren. Das Internet wird nicht dazu genutzt, diese Filter zu automatisieren bzw. zu definieren. Dabei wird es eine sehr wichtige Fertigkeit sein, Filter definieren zu können. Es geht eher um ein Suchen statt um ein filtern.</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-06-um-21.22.59.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-3023" title="Aktivitäten im Internet ? Schwerpunkt Web 2.0" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-06-um-21.22.59-300x228.png" alt="Aktivitäten im Internet ? Schwerpunkt Web 2.0" width="300" height="228" /></a></td>
<td><em>&#8220;Betrachtet man die Tätigkeiten, die Jugendliche im Internet und am Computer üblicherweise ausüben, so ist dies neben der Kommunikation mehr das Konsumieren von Angeboten und weniger die aktive Beteiligung, die man unter „Web 2.0“ zusammenfassen kann.&#8221; </em>(Seite 37) Die digitalen read/write Medien werden genutzt als seien es reine Sender. Das Beschreiben der digitalen Medien muss integraler Bestandteil von Lernpozessen werden. Gelernt wird nicht nur durch die Wiederholung sondern durch die aktive Auseinandersetzung.</td>
</tr>
<tr>
<td><em>&#8220;Trotz allem kann jeder vierte Internetnutzer bestätigen, dass in seinem Freundeskreis schon einmal jemand im Internet regel- recht fertig gemacht wurde.&#8221; </em>(Seite 39)</td>
<td>Es sollte klar sein, dass das kein Problem des Internets ist, sondern ein soziales. Eltern und Lehrer scheinen das Problem erkannt zu haben und führen es auf die Verfügbarkeit des Internets zurück. Dort fühlen sie sich machtlos, weil es ihnen schwer fällt, nachzuvollziehen und zu analysieren, wie sich die Dynamik entwickelt und wer die Täter sind. Neben derm Training sozialer Kompetenzen und der Verantwortung füreinander, die in der Pubertät eh eine überproportionale Bedeutung haben, wird es wichtig sein, einen kulturellen Wandel zu begleiten, das scheint aber Angesichts der medialen Sozialisation der Erwachsenen von denen nur sehr schwer leistbar zu sein.</td>
</tr>
<tr>
<td><em>&#8220;Fast drei Viertel der Jugendlichen denken, dass Freund- schaften heutzutage wegen des Internets oberflächlicher sind. Dagegen findet mehr als die Hälfte, dass das Internet einen größeren Freundeskreis ermöglicht.&#8221; </em>(Seite 41)</td>
<td>Was Facebook mit dem Äquivalent Freunde gesellschaftlich angerichtet hat, lässt sich anhand dieses Zitates nur erahnen. Es weisst aber auch auf einen Wandel hin, den keiner zu erklären vermag.</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-06-um-21.35.58.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-3025" title="Genutzte Online Communities 2011" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-06-um-21.35.58-300x203.png" alt="Genutzte Online Communities 2011" width="300" height="203" /></a></td>
<td>Die Nutzung sozialer Netzwerke nimmt ungebremst zu. Der Gewinner ist Facebook, der Verlierer sind die VZ Netzwerke. <em>&#8220;Hier hat sich der Markt in den vergangenen zwölf Monaten radikal gewandelt. Der Anteil der Facebook-Nutzer hat sich annähernd verdoppelt (von 37 % in 2010 auf 72 % in 2011), hingegen hat sich der Anteil des einstigen Marktführers schülerVZ fast halbiert (von 53 % in 2010 auf 29 % in 2011).&#8221; </em>(Seite 48)Das macht eines deutlich: Unsere unmittelbare Zukunft für alltagsbestimmende Aktivitäten ist noch nicht einmal für die nächsten 12 Monate vorhersehbar. Ein gutes Beispiel scheint der Siegeszug von Facebook zu sein.  Was uns 2012 in diesem Bereich erwartet steht in den Sternen aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, dass gemachte Vorhersagen nicht eintreffen werden. Die Bedeutung von Smartphones und Tablets wird die Nutzungsform der sozialen Netzwerke radikal verändern und mit Sicherheit wird es so nie eintreten, sondern ganz anders kommen <img src='http://www.dotcomblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-06-um-21.42.12.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-3026" title="Hinterlegte persönliche Daten im Internet 2011 - 2009" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-06-um-21.42.12-300x209.png" alt="Hinterlegte persönliche Daten im Internet 2011 - 2009" width="300" height="209" /></a></td>
<td><em>&#8220;Gegenüber den JIM-Studien der Jahre 2009 und 2010 ist der Anteil derjenigen, die ihre Daten online posten, insgesamt betrachtet eher rückläufig.&#8221;</em>(Seite 50)Mit dem Rückgang eigene Daten preiszugeben, scheint ein Rückgang der von Jugendlichen eingestellten Informationen insgesamt einherzugehen. Offenbar wird hier nicht unterschieden, ob es sich um eine Telefonnummer oder eine Befindlichkeit handelt. Mag das an der von einigen Medienpädagog_innen meist undifferenzierten Botschaft liegen im Internet nichts von sich preiszugeben? Antworten dazu gerne in den Kommentaren.Ich denke, wir brauchen einen reflektierten Umgang mit Öffentlichkeit. Wir sollten weniger privat und öffentlich gegeneinander abwägen als vielmehr geheim und öffentlich, weil das Private Teil meiner Person ist, die zunehmend Einzug ins Internet hält.</td>
</tr>
<tr>
<td>&#8220;Mit 79 Prozent ist der Anteil derer, die ihr Profil mit einer Privacy-Option vor dem Einblick Fremder geschützt haben, gegenüber 2010 (67 %) nochmals deutlich gestiegen. Mädchen und junge Frauen agieren hier merklich vorsichtiger (85 %) als Jungen und junge Männer (72 %).&#8221;</td>
<td>Eine wünschenswerte Entwicklung, weil die Nutzenden gestaltend und reflektierend Einfluss nehmen. Dennoch gaukelt der Begriff &#8220;Privacy-Option&#8221; vor, es gäbe die Möglichkeit Informationen in sozialen Netzwerken dauerhaft zu steuern. Es sind ja gerade die Änderungen der Betreiber der sozialen Netzwerke, die einst geschützte Informationen dann doch wieder öffentlicher zugänglich macht. Ich verweise auf die obige These: Internet und Privatsphäre, das passt nicht zusammen. Internet = öffentlich, Privat = nicht öffentlich ? Internet</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-06-um-21.54.23.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-3027" title="Annahmen über die Datenverwendung bei Online-Communities" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-06-um-21.54.23-300x197.png" alt="Annahmen über die Datenverwendung bei Online-Communities" width="300" height="197" /></a></td>
<td>Alamierend ist hier, dass 20% keine Vorstellung haben, was mit ihren Daten passiert. Alarmierend deshalb, weil sich ihnen diese Frage gar nicht stellt. Ein kritisches Bewußtsein in Hinblick auf soziale Netzwerke scheint ihnen fremd, denn es wäre relativ leicht Information dazu zu bekommen. Diese 20% könnten aber mit den oben verbliebenen 20% korrelieren, die ihre Privacy-Optionen nicht verändert haben.</td>
</tr>
<tr>
<td><a href="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-06-um-21.57.59.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-3028" title="Ich informiere mich über Datenschutz bei..." src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-06-um-21.57.59-300x203.png" alt="Ich informiere mich über Datenschutz bei..." width="300" height="203" /></a></td>
<td><em>&#8220;Die Eltern und die Schule verlieren deutlich ihren Status als Ansprechpartner zu diesem Thema.&#8221;</em>(Seite 54)Es sind die Medien, welche auch immer, die die Erklärungsmacht zum Thema Datenschutz übernommen haben. Offensichtlich trauen die Jugendlichen ihren Eltern und Lehrern solche Beratungskompetenz nur bedingt zu.</td>
</tr>
<tr>
<td> <a href="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-06-um-22.00.40.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-3029" title="Habe die AGBs meiner Online-Community gelesen" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/Bildschirmfoto-2011-12-06-um-22.00.40-300x155.png" alt="Habe die AGBs meiner Online-Community gelesen" width="300" height="155" /></a></td>
<td>Das ist mit eines der erstaunlichesten Ergebnisse dieser Studie und ich kann es gar nicht richtig glauben: 44% haben sich mit den AGBs ihres sozialen Netzwerks beschäftigt. Aber vielleicht sollte man nicht immer von sich auf andere schließen <img src='http://www.dotcomblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> .</td>
</tr>
<tr>
<td><em>&#8220;Der Anteil der Handybesitzer, der regelmäßig mit dem Handy online geht, hat sich in zwei aufein- anderfolgenden Jahren jeweils mindestens verdoppelt (2009: 4 %, 2010: 8 %, 2011: 22 %).&#8221; </em>(Seite 60)</td>
<td>Welche Auswirkungen der mobile Zugang zum Internet für die Jugendlichen hat wird sich sicherlich in der JIM Studie 2012 nachlesen lassen. Sicher ist aber, die Schere zwischen der entsprechenden Nutzung der mobilen Geräte auf der einen Seite und der Wirklichkeit in Schule und Beruf auf der anderen Seite immer größer, unerträglich größer wird.</td>
</tr>
<tr>
<td><em>&#8220;Die JIM-Studie verfolgt diese Prob- lemfelder seit einigen Jahren und der mpfs etablierte mit dem Internetangebot www.handysektor.de gemeinsam mit der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen ein Internetportal, um Jugendliche über die Probleme mobiler Nutzung aufmerksam zu machen und Tipps zum sicheren Umgang zu vermitteln.&#8221; </em>(Seite 61)</td>
<td>Liebe Landesmedienanstalt NRW, lieber mpfs, Probleme dieser Art lassen sich nicht mit einem Informatinsangebot auf einer Webseite lösen. Es geht nicht darum zu wissen, sondern in den konkreten sozialen Felder aktiv zu werden. Also helft in den Schulen und in den ausserschulischen Bildungseinrichtungen.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><a href="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/12/JIM2011.pdf">kommentierte JIM Studie</a></p>
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		<title>Wofür das ipad gut ist: Offline Videos sammeln und anschauen</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 10:25:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gibro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernen mit Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Autodidakt]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Schon lange habe ich in dieser Reihe keinen neuen Beitrag veröffentlicht. Aber es gab auch schon lange keinen Lichtblick mehr am App-Himmel, zumindest an meinem bis ich vor 2 Wochen auf <a href="http://watchlaterapp.com/">watchlater</a> gestoßen bin. Das Problem:<span id="more-2979"></span></p>
<ol>
<li>Wie kann ich die Videos, die sich in meiner Timeline und in meinem Feedreader ansammeln, einer Playlist hinzufügen um sie später anschauen zu können?</li>
<li>Wie kann ich Videos auf dem iPad speichern, um sie auch dann anschauen, bzw. zeigen zu können, wenn keine stabile Netzverbindung besteht?</li>
</ol>
<p>Watchlater funktioniert wie <a href="http://www.instapaper.com/">Instapaper</a> nur mit Videos. Für die langen Fahrten im Zug ist man häufig für die Unabhängigkeit vom Mobilefunknetz dankbar. Während Instapaper meine noch zu lesenden Artikel sammelt und in einer Noch-zu-lesen-Liste zusammenstellt, erstellt Watchlater Videoplaylists und nutzt für die Videoauswahl verschiedene Quellen: Google Reader, Twitter und Facebook. Wann immer dort ein Video durch die Timeline rauscht, wird es von Watchlater abgefangen und zum Hinzufügen in die eigene Playliste angeboten.</p>
<p>Alle Videos ausser die bei Youtube lassen sich herunterladen. Die, ich glaube, ersten 120 Minuten sind frei. Wer mehr offline auf dem iPad speichern will zahlt einmalig für das Upgrade auf ein höheres Volumen. Nach den ersten 10 Minuten war klar, dass ich die App viel nutzen werde. Bisher verschimmelten die noch zu sehenden Videos in einem Evernote Notebook. Seit einiger Zeit finde ich viele tolle Videos, ohne ständig meine Twittertimeline danach selbst abgrasen zu müssen.</p>
<p>Die Videos werden natürlich nach dem Schauen in meinen <a href="http://www.youtube.com/user/gbrombach/videos?view=pl">Youtube Playlists</a> verewigt, zumindest solange es Youtube gibt. Ich habe seitdem sehr viele wirklich tolle Videos aufgetrieben, die in meinen Vorträgen und Seminaren Anwendung finden werden.</p>
<p>Für die Personal Learning Environment von Autodidakten ist die App eine tolle Erweiterung. Es werden sich sicherlich auch noch die ein oder anderen Blogposts ergeben, die durch die gesehenen Videos inspiriert sind.</p>
<p>Darüber hinaus hat sich für längere Zugfahrten die App <a href="http://itunes.apple.com/de/app/id406779775?mt=8">Movie Player</a> als nützlich erwiesen. Movie Player spielt bisher alle Formate, die ich an das iPad übergeben hatte problemlos ab. Die Dateien werden über iTunes oder die iCloud direkt auf das iPad geladen. Da Watchlater die Youtube Videos nicht herunterladen kann, ist man bei einem Großteil seiner Playlist immer noch auf eine stabile Netzverbindung angewiesen. Um Youtube Videos auch Offline wiederzugeben, kann man sie mit diversen Browserplugins (für Google Chrome: <a href="https://chrome.google.com/webstore/detail/mnlhjhhkpchjnbgjcngkjhlpogijhjkn">Youtube Downloader</a> oder für Firefox: <a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/easy-youtube-video-downl-10137/">Easy Youtube Video Downloader</a> ) herunterladen und kann sie dann nach Übertragung auf das iPad mit dem Movie Player anschauen.</p>
<p>Leider funktioniert der Movie Player nicht in Verbindung mit einem Beamer, die App Watchlater allerdings schon, dort kann man aber die entscheidenden Videos nicht runterladen. Es bleibt also nichts anderes übrig, als die gewünschten Bewegtbilder mit dem Laptop zu präsentieren.</p>

<a href='http://www.dotcomblog.de/?attachment_id=2999' title='Logo Watchlater'><img width="290" height="290" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Foto-11-290x290.png" class="attachment-thumbnail" alt="Logo Watchlater" title="Logo Watchlater" /></a>
<a href='http://www.dotcomblog.de/?attachment_id=3004' title='Videos von der Festplatte für Movie Player auswählen'><img width="290" height="290" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Bildschirmfoto-2011-12-06-um-10.40.12-290x290.png" class="attachment-thumbnail" alt="Videos von der Festplatte für Movie Player auswählen" title="Videos von der Festplatte für Movie Player auswählen" /></a>
<a href='http://www.dotcomblog.de/?attachment_id=3003' title='Videos per iTunes an die App Movie Player übergeben'><img width="290" height="290" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Bildschirmfoto-2011-12-06-um-10.40.40-290x290.png" class="attachment-thumbnail" alt="Videos per iTunes an die App Movie Player übergeben" title="Videos per iTunes an die App Movie Player übergeben" /></a>
<a href='http://www.dotcomblog.de/?attachment_id=3002' title='Video Play bei der App Watchlater'><img width="290" height="290" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Foto-4-290x290.png" class="attachment-thumbnail" alt="Video Play bei der App Watchlater" title="Video Play bei der App Watchlater" /></a>
<a href='http://www.dotcomblog.de/?attachment_id=3001' title='Playlist Watchlater'><img width="290" height="290" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Foto-3-290x290.png" class="attachment-thumbnail" alt="Playlist Watchlater" title="Playlist Watchlater" /></a>
<a href='http://www.dotcomblog.de/?attachment_id=3000' title='Screenshot Playlist Watchlater'><img width="290" height="290" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Foto-21-290x290.png" class="attachment-thumbnail" alt="Screenshot Playlist Watchlater" title="Screenshot Playlist Watchlater" /></a>
<a href='http://www.dotcomblog.de/?attachment_id=2998' title='Movie Player Filmsammlung'><img width="290" height="290" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Foto-1-290x290.png" class="attachment-thumbnail" alt="Movie Player Filmsammlung" title="Movie Player Filmsammlung" /></a>
<a href='http://www.dotcomblog.de/?attachment_id=2997' title='Videoplay bei Movie Player'><img width="290" height="290" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Foto-2-290x290.png" class="attachment-thumbnail" alt="Videoplay bei Movie Player" title="Videoplay bei Movie Player" /></a>

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		<title>The Best of: “Häufig Gesagtes in Seminarräumen”</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 07:30:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gibro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gibro und Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
		<category><![CDATA[Seminare]]></category>
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</ol>]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Ich war am Freitag auf einer <a href="http://www.ejbweimar.de/index.php?id=65&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=906&amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=83&amp;cHash=0e719eb896">Tagung</a> der CAP in Weimar. Am Abend wurden die Trainer_innen gefragt, welches sind die am häufigsten gesagten Sätze im Seminarraum. Ich habe das mal dokumentiert, weil jede_r Praktiker_in hier ihren Lieblingsspruch wiederfinden wird. Ich habe mich beim Lesen köstlich amüsiert. Falls hier noch etwas fehlt schreibt es in die Kommentare.<span id="more-2983"></span></p>
<ul>
<li>Das haben wir schon immer so gemacht.</li>
<li>Was hat dich daran gehindert tiefer rein zu gehen?</li>
<li>Das muss ja jeder selber wissen.</li>
<li>Ja, genau.</li>
<li>Kannst du die Powerpoint an die Teilnehmer mailen?</li>
<li>Ich finde das nicht gut, dass du immer alles an dich reisst</li>
<li>Wann machen wir Pause?</li>
<li>Bitte keine Rollenspiele!</li>
<li>Ich glaube, ich reise ab.</li>
<li>Wir bilden dazu jetzt mal eine Kleingruppe.</li>
<li>Hast du das gehört?</li>
<li>Komm bitte zurück in den grünen Sektor!</li>
<li>Das war ich nicht.</li>
<li>Lauter</li>
<li>Machst du das immer so?</li>
<li>Ich habe eine Störung</li>
<li>Die Cafe-Pause beginnt …</li>
<li>Bitte kommt nochmal zusammen.</li>
<li>Wo ist hier eigentlich das Dilemma?</li>
<li>Die Teilnehmer sind unpünktlich.</li>
<li>Jetzt ist noch keine Pause!</li>
<li>Ich kann morgen nicht bis zum Abschluss bleiben.</li>
<li>Sorry, dass ich zu spät komme.</li>
<li>Die Tür bleibt auf.</li>
<li>Wie sehen das die Anderen?</li>
</ul>
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		<title>CC-Lizenzen für offene Bildungsmaterialien</title>
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		<comments>http://www.dotcomblog.de/?p=2970#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 21:33:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gibro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik mit Medien]]></category>
		<category><![CDATA[CC]]></category>
		<category><![CDATA[creativcommons]]></category>
		<category><![CDATA[oer]]></category>
		<category><![CDATA[open education]]></category>

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</ol>]]></description>
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		</div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_2977" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Bildschirmfoto-2011-11-18-um-15.26.26.png"><img class="size-medium wp-image-2977" title="Mein erstes Schulbuch" src="http://www.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Bildschirmfoto-2011-11-18-um-15.26.26-300x298.png" alt="Mein erstes Schulbuch" width="300" height="298" /></a><p class="wp-caption-text">CC by-sa 2.0 by ninastoessinger (fickr)</p></div>
<p><a href="http://herrlarbig.de/2011/11/08/oer-offene-bildungsmedien-ich-will-taten-sehen-update-zu-schultrojaner/">Herr Larbigs Einsatz für OER</a> ist gut und nötig. Aber es wird mehr als ein Label, Linklisten und Materialdatenbanken nötig sein, um die Materialien auch wirklich rechtssicher nutzen zu können. Dazu werden Nutzungsbedingungen nötig sein, die an eine etablierte Lizenz angelehnt sind.<span id="more-2970"></span></p>
<p>Vieles spricht dafür, nicht das Rad neu zu erfinden, sondern die bestehenden CC Lizenzen für die veröffentlichten Materialien zu nutzen, wie es auch schon auf <a href="http://www.oercommons.org/">oercommons</a> zu einem Teil gemacht wird.</p>
<p>Schwierig wird es immer dann wenn Material ohne Lizenz veröffentlicht werden. Das schafft Unsicherheiten und Vorbehalte. Auf der letzten AdZ Regionalkonferenz in Köln habe ich den Kolleg_innen Creative Commons vorgestellt. Die meisten wußten nicht, das es ein solches juristisches Konstrukt gibt und haben es als eine <a href="http://scarlettmiro.wordpress.com/2011/11/13/cc-das-hab-ich-gebraucht-abgesang-an-das-copyrightgefuhl/">Befreiung ihrer Materialien</a> empfunden. Die meisten der nicht Nerds kennen die Lizenz nicht und sind wahrscheinlich auch vorher nie auf die Idee gekommen ihre Materialien zu veröffentlichen.</p>
<p>Das Problem mit Unterrichtsmaterialien ist ja vor allen Dingen, dass sie in der gedruckten Form häufig für die Lerngruppe nur bedingt geeignet sind. Anpassungen waren allerdings nur möglich, wenn die Materialien auch digital vorlagen oder wenn Schere und Prittstift griffbereit lagen. Legal war und ist das definitiv nicht, wird allerdings massenhaft praktiziert. Das hat, so würde ich unterstellen zu unerschöpflich großen Materialarchiven auf den Lehrer_innen Festplatten geführt. Das Problem ist allerdings, dass die Materialien zu einem Teil aus Copyright-Material zusammengestückelt wurden, und so ohne weiteres nicht veröffentlicht werden können. Deshalb war in bei der Regionalkonferenz in Köln ebenso wichtig Quellen aufzuzeigen, in denen man hochwertiges CC-Material bekommen kann.</p>
<p>Ich persönlich habe für die Veröffentlichung die Lizenz <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">CC Namensnennung &#8211; nicht kommerziell &#8211; Weitergabe unter gleichen Bedingungen</a> empfohlen. Unter gewissen Bedingungen könnte auch die gleiche Lizenz mit kommerzieller Verwertung eine kluge Entscheidung sein. Das würde es auch Schulbuchverlagen erlauben die veröffentlichen Materialien in einem Buch zusammenzufassen und in einem Buch zu veröffentlichen, solange sie ihren Käufern erlaubt, die Materialien bei Namensnennung verändern und damit anpassen zu können.</p>
<p>Bildungsmaterialien sollten anpassbar und remixbar sein. Wer kennt das nicht: Bestehende Präsentationen werden wie bestehende Foliensets behandelt und je nach Anlass neu zusammengestellt. Übungs- und Aufgabenblätter werden aktualisiert und eine gewisse Zeit wiederverwendet. Das ist das Mindeste, was man erwarten sollte in einer <a href="http://unesco.de/fileadmin/medien/Dokumente/Kommunikation/DUK_opencontent_FINAL.pdf">Read-Write-Kultur</a>.</p>
<p>Dieser Artikel wurde inspiriert von der <a href="http://cspannagel.wordpress.com/2011/11/16/komm-ins-offene-freund/">Dokumentation des Vortrags</a> von <a href="http://www.dautels.de/dautel/index.htm">Klaus Dautel</a>.</p>
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