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		<title>Software wird individuell</title>
		<link>https://dotcomblog.de/2026/05/27/software-wird-individuell/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2026 08:14:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Werkzeug aus Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich vibecode ja schon eine ganze Weile. Über meine ersten Experimente berichtete ich in bzt. Mittlerweile sind die Tools besser geworden und ich selbst habe an Erfahrung dazu gewonnen. Die bisher entwickelten Lösungen sind vermutlich niemals Software für alle, sondern vor allem Software für mich. Die entwickelte Software war nie nur die Lösung sondern Teil...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich vibecode ja schon eine ganze Weile. Über <a href="https://bildung-zukunft-technik.de/2025/06/25/bzt126-verlernen-wir-das-denken/">meine ersten Experimente </a>berichtete ich in bzt. Mittlerweile sind die Tools besser geworden und ich selbst habe an Erfahrung dazu gewonnen. Die <a href="https://github.com/gibro?tab=repositories">bisher entwickelten Lösungen</a> sind vermutlich niemals Software für alle, sondern vor allem Software für mich. Die entwickelte Software war nie nur die Lösung sondern Teil eines Erkenntnisprozess und der wiederum hatte sehr viel Einfluss auf die Lösung. Ich bin also losgelaufen und hin und wieder nach einigen Abbiegungen ganz wo anders gelandet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">So, wie es bei Prototyping sein sollte: Erst wenn sich die Fragen der konkreten Umsetzung stellen, dann kann man das eigentliche Problem finden, das man bei der schlichten Beschreibung der Lösung nicht sieht. Vibecoding hilft mir also, das Problem zu verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://github.com/gibro/Konzeptgenerator_git">Konzeptgenerator</a>, mittlerweile heißt er <a href="https://github.com/gibro/seminarplaner_mod">Seminarplaner</a> war nie dazu gedacht, neue Konzepte zu entwickeln, sondern bereits bestehende abzubilden, sie interaktiv zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://github.com/gibro/Prompting-Generator_aktuell">Prompting-Generator</a> sollte Möglichkeiten für Teilnehmende schaffen sich fragend statt Antwortsuchend mit KI generierten Lösungen auseinanderzusetzen. Nachdem ich ihn dann im Seminar ausprobiert hatte ist eine Implementierung jenseits der reinen Promptbibliothek entstanden. Dafür habe ich noch an Kategorien gefeilt, um unterschiedliche Anlässe zur Nutzung von KI unterscheidbar zu machen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="851" height="1024" src="https://dotcomblog.de/wp-content/uploads/2026/05/Bildschirmfoto-2026-05-27-um-10.11.17-851x1024.png" alt="" class="wp-image-12421" style="aspect-ratio:0.8310628687987178;width:305px;height:auto" srcset="https://dotcomblog.de/wp-content/uploads/2026/05/Bildschirmfoto-2026-05-27-um-10.11.17-851x1024.png 851w, https://dotcomblog.de/wp-content/uploads/2026/05/Bildschirmfoto-2026-05-27-um-10.11.17-249x300.png 249w, https://dotcomblog.de/wp-content/uploads/2026/05/Bildschirmfoto-2026-05-27-um-10.11.17-768x924.png 768w, https://dotcomblog.de/wp-content/uploads/2026/05/Bildschirmfoto-2026-05-27-um-10.11.17.png 1258w" sizes="(max-width: 851px) 100vw, 851px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Während ich noch vor einem Jahr eigene h5p Typen entwickelt habe, sind es jetzt gar keine festgelegten Typen mehr, sondern neue Mischformen ganz ohne das h5p Framework. Ich mache zum Beispiel zu Seminaren immer eine Erwartungsabfrage, die ich anschließend mit dem geplanten Seminarablauf zusammenbringe. Der Seminarablauf heißt in meinen Kontexten roter Faden und findet an einer Metaplanwand statt. Daneben sind die Erwartungen der Teilnehmenden in die Nähe der geplanten Themen gepinnt (siehe Abbildung). Wenn man das LLM anweist daraus eine interaktive Grafik zu machen, entsteht das hier: <a href="https://chatgpt.com/share/6a16a6b1-2aec-832f-8dd8-81a01b835c8c">https://chatgpt.com/share/6a16a6b1-2aec-832f-8dd8-81a01b835c8c</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn man das wiederum auf moodle verlinkt entsteht nicht nur ein Abbild des roten Fadens Stand Seminarstart, sondern auch die Möglichkeit mit eigenen Notizen den individuellen Lernfortschritt zu dokumentieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der PC hat sich mit seinen grafischen Oberfläche für Jedermann/-frau erschlossen und war damit nicht mehr nur den Computerbedienendern vorbehalten. Wir haben uns den Computer zu einem emanzipatorischen Werkzeug gemacht. Was in der Hand einzelner ein Werkzeug zur Unterdrückung oder Manifestierung der Macht dient, ist es in den Händen Vieler ein Werkzeug der Emanzipation und Mitbestimmung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">KI zeigt, das nun auch Software selber aus Computerbediener*innen Gestalter*innen machen kann. Es liegt an uns, davon Gebrauch zu machen. Programmieren hat sich mit KI demokratisiert, nun kann sich jede*r ihre und seine eigenen Anwendungen schreiben. Ein weitreichender emanzipatorischer Schritt ohne jeden Lock in Effekt, weil es vollkommen egal ist, von welchem Unternehmen die KI kommt, mit der man seine eigenen Anwendungen entwickelt. Und ja, die großen komplexen Infrastrukturen können wir nicht selbst anpassen oder gestalten, das sollte (noch) den Profis vorbehalten bleiben.</p>
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		<title>Konstruktivistische Lerntheorie und KI</title>
		<link>https://dotcomblog.de/2026/04/15/konstruktivistische-lerntheorie-und-ki/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 06:32:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lernen mit Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Konstruktivismus bindet den Erkenntnisprozess an eine Erfahrung, die entweder in den Konstrukten abgelegt ist oder aber dort eingebaut bzw. passend gemacht werden muss. Erkenntnis erfordert im Konstruktivismus Perturbation und Äqulibrium. Beide Mechanismen sind Seiten ein und derselben Medaille. Das Äuquilibrium, also das Streben nach Gleichgewicht bzw. Passung treibt den Erkenntnisprozess an. Die Perturbation, also...]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Der Konstruktivismus bindet den Erkenntnisprozess an eine Erfahrung, die entweder in den Konstrukten abgelegt ist oder aber dort eingebaut bzw. passend gemacht werden muss. Erkenntnis erfordert im Konstruktivismus Perturbation und Äqulibrium. Beide Mechanismen sind Seiten ein und derselben Medaille. Das Äuquilibrium, also das Streben nach Gleichgewicht bzw. Passung treibt den Erkenntnisprozess an. Die Perturbation, also die Störung auch. Nur dann, wenn es Störungen gibt, gibt es auch das Bedürfnis nach Passung und damit nach Umorganisation der Konstrukte. Denn das Einzelne muss ins große Ganze passen, den Weg dahin nennen wir Lernen. Für diesen Erkenntnisprozess ist die KI-Antwortmaschine hinderlich.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Im Zeitalter von KI muss man nichts mehr Wissen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">An der Aussage ist nur dann etwas dran, wenn Wissen nicht mehr oder noch nie in größere Konstrukte eingebaut war, sondern alles isoliert nebeneinander steht. Eine ähnliche Fehlannahme hatten wir mit der Volltextdurchsuchbarkeit mit Hilfe von Google/Suchmaschinen. Nur weil wir auf alles eine Antwort haben, haben wir es noch lange nicht verstanden. Erst durch die Einbettung in ein Referenzsystem, nennen wir es unsere Konstrukte, gespeist aus Erfahrung, Sozialisation und Fehlannahmen hat es uns ermöglicht, auf die Warum-Frage eine Antwort geben zu können. Wissen fragt nicht nach dem Warum, das tut nur der Verstehens-/Erkenntnisprozess. </p>



<p class="wp-block-paragraph">KI hilft bei der Wissensabfrage und wird in jeder Wer-wird-Millionär-Show auch die 1 Millionen-Euro-Frage mit einer hohen Wahrscheinlichkeit richtig beantworten können. Aber wir Menschen geben uns häufig nicht mit dem Wissen zufrieden, sondern wir wollen wissen, warum es so ist, es ist wichtig für unsere Konstrukte, es sei denn wir haben keine Konstrukte zu einem Wissensgebiet, dann spielt die Warum-Frage keine Rolle, weil keine Perturbation vorliegt und kein Gleichgewicht wiederhergestellt werden muß.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Kritisches Denken ist die Frage nach dem Warum</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wie sehr der Mensch auf der Suche nach dem Warum ist, hängt also von dem Grad der Perturbation ab. Solange alles logisch passend also plausibel erscheint, drängt sich die Warum-Frage nicht auf, das liegt in der Natur der konstruktivistischen Erkenntnistheorie. Kritisches Denken, und damit auch Lernen, setzt erst dann ein, wenn es eine Perturbation gibt. Nur weil ich also die KI kontra-inuitiv nutze, mir also Fragen statt Antworten ausgeben lasse, wird kritisches Denken nicht trainiert. Es braucht zum anschalten des Kritischen Denkens vor allen Dingen Perturbation. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In Wissensgebieten, die mir absolut fremd sind, muss ich glauben, was dort zu lesen ist. Erst, wenn sich Aussagen zu widersprechen, werden wir Warum-Fragen stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der immer häufiger in KI-Tutoren eingesetzte sokratische Dialog ist nur eine Möglichkeit Perturbation zu erzeugen. Er ist am Ende ein wenig auch das, was als Ostereier-Pädagogik verhöhnt ist. Man fragt also nach etwas, dass eine ganz spezifische Antwort erfordert und man fragt solange, bis die richtige Antwort (Osterei) gefunden ist, ohne das der Lehrende die Lösung verrät.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber was erzeugt Perturbation und wie kann die KI sie erzeugen? Das werde ich in einem weitere noch zu schreibenden Artikel überlegen.</p>
]]></content:encoded>
					
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		<title>Kritisches Denken und KI</title>
		<link>https://dotcomblog.de/2026/04/08/kritisches-denken-und-ki/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2026 12:13:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kompetenz für Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich erinnere mich an die Corona-Pandemie und an die eigentümliche Erfahrung, dass sich vor allem die für besonders kritisch Haltende als anfällig für Verschwörungsnarrative erwiesen. Kritisch waren sie oft nur im Modus des Misstrauens – nicht im Modus wissenschaftlicher Prüfung.&#160; Schon in dieser Zeit waren Fakten und so genannte Wahrheiten keine zwingende Voraussetzung um sich...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich erinnere mich an die Corona-Pandemie und an die eigentümliche Erfahrung, dass sich vor allem die für besonders kritisch Haltende als anfällig für Verschwörungsnarrative erwiesen. Kritisch waren sie oft nur im Modus des Misstrauens – nicht im Modus wissenschaftlicher Prüfung.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon in dieser Zeit waren Fakten und so genannte Wahrheiten keine zwingende Voraussetzung um sich kritisch mit Ihnen auseinander zu setzen, sondern ganz im Gegenteil. Je plausibler die Antworten, desto eher haben die Menschen den angeblichen Fakten geglaubt. Eine KI war seinerzeit gar nicht im Spiel, sondern die Leichtgläubigkeit des Menschen an sich. Das mit kritischen Denken zu verwechseln ist ein Problem.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Technischer Fortschritt erscheint fast immer als Effizienzversprechen: Maschinen sollen Arbeit einfacher machen. Die Erfahrung der letzten Jahrzehnte zeigt jedoch, dass Digitalisierung Tätigkeiten oft nicht nur erleichtert, sondern zugleich verkompliziert hat. Das Versprechen der Vereinfachung ist deshalb häufig weniger Beschreibung als Narrativ.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Beobachtung der letzten Wochen – auch im Seminarraum – ist, dass vor allem Menschen mit geringerer Lese- und Schreibkompetenz mit LLMs plötzlich Texte produzieren können, die ihnen ohne diese Werkzeuge schwerfallen würden. Das ist zunächst einmal ein Gewinn. Ob daraus aber tatsächlich Schreibkompetenz entsteht, ist eine andere Frage.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir tun uns keinen Gefallen, wenn wir KI nur unter dem Versprechen der Effizienz betrachten. Lernwirksam wird sie vermutlich erst dort, wo sie Reibung erzeugt: in Nachfragen, in Gegenargumenten, in Revision. Nicht jede Erleichterung ist dann schon ein Fortschritt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mir gefällt der <a href="https://ebildungslabor.de/blog/ki-und-lernen-fuenf-mal-tiefer-gebohrt/">kontraintuitive Ansatz von Nele Hirsch</a> deshalb sehr gut. Ich habe dazu eine <a href="https://dotcomblog.de/datenbanken/#bppb-heading-anchor-3">Pomptibliothek</a> für meine Seminare entwickelt, bei der im Chatprompt die Aufforderung der KI zu fragen explizit enthalten ist. Die Rückmeldung der Teilnehmenden meines Seminars war dementsprechend verheerend. Eine Maschine, die vorgibt, effizient zu sein und die Teilnehmenden dann in Gespräche, Nachfragen und kritisches Denken verstrickt, scheint für sie nicht zusammenpassen. Der Seminarraum als Ort pädagogischer Beziehung kann dabei helfen, an diesem Glauben zu rütteln, so dass kritisches Denken, gefördert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kritisches Denken ist nicht Misstrauen. Es ist eine Haltung der Prüfung und sie braucht Verfahren, Begriffe und Maßstäbe, damit sie nicht im bloßen Verdacht endet.</p>
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		<title>Ich blogge wieder</title>
		<link>https://dotcomblog.de/2026/03/03/ich-blogge-wieder/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2026 06:22:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gibro und Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Dotcomblog erscheint in neuer Struktur. So ein Blog bildet ja auch immer ein Stück der eigenen Geschichte ab. So ein wenig wie ein öffentliches Tagebuch. Und in der Rückschau hat sich immer mal ein anderer Schwerpunkt ergeben. Alle Schwerpunkt sie hier abgebildet, wenn man tief genug gräbt. Das Blog ist der Ort, an dem...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Dotcomblog erscheint in neuer Struktur. So ein Blog bildet ja auch immer ein Stück der eigenen Geschichte ab. So ein wenig wie ein öffentliches Tagebuch. Und in der Rückschau hat sich immer mal ein anderer Schwerpunkt ergeben. Alle Schwerpunkt sie hier abgebildet, wenn man tief genug gräbt. Das Blog ist der Ort, an dem ich immer schon meine Aktivitäten sichtbar gemacht habe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich betreibe die Webseite/Blog/Podcast, was auch immer, seit dem 16.06.2004, an diesem Tag habe ich meinen ersten Post geschrieben. Es war Zeit, ein wenig aufzuräumen und da habe ich den Moment genutzt, an dem mein Blog gehackt wurde, es einmal neu aufzusetzen. Es war eine Reise in die Vergangenheit. Ich habe viele unterschiedliche Schwerpunkte meiner bisherigen Arbeit wiedergefunden. Es ist wie ein Fotoalbum über die eigene pädagogische Entwicklung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich brauche den Ort, an dem ich nach außen tragen kann, was mich treibt, bewegt und wo ich Rückmeldungen zu meinen pädagogischen Überlegungen und Umsetzungen bekomme. Das sollte immer auf der eigenen Infrastruktur passieren. Ich könnte nicht auf 22 Jahre zurückschauen, wenn es nicht immer mein eigenes Blog gewesen wäre, in dem diese fachliche Auseinandersetzung stattgefunden hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Nutzung und der Ausbau der eigenen Infrastruktur ist praktische Auseinandersetzung mit der Technik und pädagogischer Versuch und Irrtum gleichzeitig. Die Verbindung aus praktischem Tun und Auseinandersetzung mit meinem autodidaktischen Handeln hilft mir,  einen Weg zu finden, die Digitalität zu verstehen und emanzipatorisch in hier zu handeln.</p>
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		<title>Konzeptgenerator</title>
		<link>https://dotcomblog.de/2025/11/03/konzeptgenerator/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2025 15:13:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gibro und Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[Nein, kein neues KI-Tool, sondern eine Moodle Datenbank, mit der Möglichkeit aus unterschiedlichen Methoden und Seminarinhalten zum einen einen Ablauf zusammenzustellen und zum anderen ein entsprechendes ZIM-Papier (Ziele-Inhalte-Methoden) zu generieren. Die Datenbank kann hier herunterladen werden. In der Readme ist auch eine Anleitung, die erklärt, wie man die Datenbank in Moodle installiert. Ich habe den...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Nein, kein neues KI-Tool, sondern eine Moodle Datenbank, mit der Möglichkeit aus unterschiedlichen Methoden und Seminarinhalten zum einen einen Ablauf zusammenzustellen und zum anderen ein entsprechendes ZIM-Papier (Ziele-Inhalte-Methoden) zu generieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Datenbank kann <a href="https://github.com/gibro/Konzeptgenerator_git/tree/main">hier</a> herunterladen werden. In der <a href="https://github.com/gibro/Konzeptgenerator_git/blob/main/README.md">Readme</a> ist auch eine Anleitung, die erklärt, wie man die Datenbank in Moodle installiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe den Konzeptgenerator entwickelt, um unterschiedliche Konzeptideen zu einem konsistenten Ablauf zusammenzustellen. Dafür konnte man früher mal <a href="https://neu.dotcomblog.de/seminarplanungstools/">TrainedOn</a> (ich berichtete) nutzen, mittlerweile heißt das Tool <a href="https://app.sessionlab.com">Sessionlab</a>, viele Funktionen habe ich nun in den Konzeptgenerator implementiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Feature-Wunschliste ist noch lang, aber eins nach dem anderen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine der wichtigen Sellingpoints von Sessionlab ist die beeindruckende Methoden-Datenbank, die sie bereits haben. Aber auch da wird der Konzeptgenerator eine Open-Source Alternative liefern können, weil man bei Moodle nicht nur die Datenbankvorlage, in unserem Fall den Konzeptgenerator im- und exportieren kann, sondern auch die Datenbankeinträge als csv/zip im- und exportieren kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe bisher 33 Methodenkarten erstellt. 11 zu allgemeinen WarmUp Methoden für diverse Seminare und 22 Einheiten für ein 5 tägiges Seminar unter dem Titel &#8222;Digitale Selbstverteidigung&#8220;. Nutzt deshalb gerne das im github enthaltene zip, um die Methoden in eure Datenbank zu integrieren und fügt weitere hinzu und teilt euer CSV wiederum mit Allen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Screens</h2>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large is-style-default"><img decoding="async" data-id="7349" src="https://neu.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2025/11/Bildschirmfoto-2025-11-03-um-15.50.15-1024x674.png" alt="" class="wp-image-7349"/><figcaption class="wp-element-caption">Drag&amp;Drop Planungstool</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" data-id="7350" src="https://neu.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2025/11/Bildschirmfoto-2025-11-03-um-15.50.33-1024x771.png" alt="" class="wp-image-7350"/><figcaption class="wp-element-caption">Erstellen einzelner Einträge</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" data-id="7351" src="https://neu.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2025/11/Bildschirmfoto-2025-11-03-um-15.50.58-1024x882.png" alt="" class="wp-image-7351"/><figcaption class="wp-element-caption">Methodenkarte</figcaption></figure>
</figure>



<iframe title="Konzeptgenerator" width="100%" height="500" src="https://igmetall-video.de/videos/embed/n2RG3LWmfbquSFZ2fHnb8E" allow="fullscreen" sandbox="allow-same-origin allow-scripts allow-popups allow-forms" style="border: 0px;"></iframe>
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		<title>PLE/PLN 2023</title>
		<link>https://dotcomblog.de/2023/03/24/ple-pln-2023/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Mar 2023 20:20:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lernen mit Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Fedilz]]></category>
		<category><![CDATA[moodlebande]]></category>
		<category><![CDATA[ple]]></category>
		<category><![CDATA[pln]]></category>
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					<description><![CDATA[Eigentlich ist es ein Personal Learning Network (kurz PLN) statt Personal Learning Environment. Aber eines ist klar, auch wenn ich mich zunehmend für Moodle begeistern kann, es bleibt am Ende eine Plattform für Viele, für mich ist sie allerdings nur ein kleiner Baustein in meiner eigenen Lernumgebung. Und das ist vermutlich bei den meisten Menschen...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich ist es ein <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Persönliches_Lernnetzwerk">Personal Learning Network</a> (kurz PLN) statt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Personal_Learning_Environment">Personal Learning Environment</a>. Aber eines ist klar, auch wenn ich mich zunehmend für Moodle begeistern kann, es bleibt am Ende eine Plattform für Viele, für mich ist sie allerdings nur ein kleiner Baustein in meiner eigenen Lernumgebung. Und das ist vermutlich bei den meisten Menschen so.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Werfen wir einen kurzen Blick in meine Workflows: Ich benutze gerne das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/EVA-Prinzip">EVA-Prinzip</a>, also Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe, also das informatische Grundprinzip, weil es nicht nur gut die Informationsverarbeitung von Maschinen beschreibt, sondern ebenso die von Menschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Eingabebereich ist Mastodon, in dem Fall meine App <a href="https://apps.apple.com/de/app/toot/id1229021451">Toot!</a> zu finden. Dort verfolge ich vor allem einzelne Hashtags, wie zum Beispiel zur Zeit #moodlebande und #Fedilz. Darüber hinaus arbeite ich in Mastodon mit der App <a href="https://nicolasconstant.github.io/sengi/">Sengi</a> auf meinem Desktop-Rechner, um mir ähnlich wie früher bei <a href="https://tweetdeck.twitter.com">Tweetdeck</a> die Timeline in unterschiedliche Spalten thematisch aufzuteilen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://reederapp.com">Reeder</a> ist mein langjähriger Begleiter als RSS Feed-Reader. Reeder ist eine App für mein iPhone mit der ich täglich ca. 10-20 Minuten Zeit verbringe um ca. 80 verschiedene Quellen abzuscannen. Wer ein Blick in meine Abos werfen will, dem biete ich hier meine <a href="https://neu.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2023/03/Feeds.opml">opml</a> Datei zum Download an. Die kann man in jeden Feedreader importieren, aber natürlich auch mit einem Textprogramm öffnen, um einen Blick auf die abonnierten Webseiten zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.deutschlandfunk.de/dlf-audiothek-108.html">dlf-Audiothek</a> ist mein morgendlicher Begleiter für die Nachrichten und die Hintergrundberichte zum tagesaktuellen Geschehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://castro.fm">Castro</a> ist die App, mit der ich meine Podcasts abonniere, ähnlich wie Reeder nur für Audio. Auch dazu gibt es eine <a href="https://neu.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2023/03/subscriptions.opml">opml Datei, die ich hier zur Verfügung stelle</a>. Die App ist kostenpflichtig, aber für mein PLN sind mir 18 Euro im Jahr nicht zu teuer. Dafür bekomme ich Kapitelmarken in die Podcasts ausgeliefert. Castro nutze ich vor allem, weil es eine gut zu bedienende Playlist gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Bereich Verarbeitung geht nach Jahren kein Weg an <a href="https://www.diigo.com">Diigo</a> vorbei. Wichtig sind hier für mich vor allem die Outliner, mit denen ich thematische Sammlungen für meine Seminare erstelle. Darüber hinaus kann ich mit Diigo aktiv meine Texte lesen, indem ich sie beim Lesen unterstreiche. Die von Diigo gespeicherten Stellen helfen auch noch nach Jahren einen Text noch einmal schnell nach relevanten Inhalten abzuscannen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Onedrive ist meine Arbeitsumgebung bei der IG Metall. Was früher vor allem Google Drive war ,ist nun Onedrive. Hier findet das kollaborative Arbeiten mit meinen Arbeitskolleg*innen statt. Hier sind meine Seminarkonzeptionen gespeichert aber eben auch all mein Seminarmaterial.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Notizen hat ganz und gar Evernote verdrängt. Ich nutze die native Apple App nicht nur für meine Ideensammlungen, sondern auch zur Dokumentation meiner Seminare und zur Bewältigung des restlichen Lebens. Notizen entstehen nie auf Papier, sondern immer nur in der App. Menschen, die mit einem Stift auf ein Tablet schreiben sind mir suspekt. Es muss durchsuchbar sein. Deshalb nutze ich diese Notizen-App, um jenseits der Handschrift Notizen zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://app.lumi.education">Lumi</a> dient eigentlich der Erstellung von h5p Dateien. So, wie Andere beim Reden denken, so kann ich seit einigen Monaten kreativ denken, wenn ich Vorhaben in h5p umsetze. Dabei finde ich nicht immer auf Anhieb den richtigen h5p Inhaltstyp. Aber vor allem, wenn ich in mehreren Anläufen mit unterschiedlichen Inhaltstypen eine Idee umsetze, kann ich sie aus unterschiedlichen Perspektiven durchdenken. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Ausgabe findet sich Mastodon wieder. Es ist eigentlich der Kanal, auf dem ich teilenswerte Inhalte, die ich entweder selbst produziert habe verbreiten kann, aber auch Diskussionen folgen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moodle meint die IG Metall eigene Moodle Plattform, auf der viele einzelne Ideen zu Seminarkonzepten verdichtet werden. Am Ende ist es neben dem ZIM Papier der wichtigste Teil, um auch nach einem Jahr an einem gut durchdachten Seminar mit einer neuen Seminargruppe anknüpfen zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenso ist und bleibt mein Blog ein Ort, meine Gedanken und Ideen einer Öffentlichkeit zugänglich zu machen und auch dauerhaft bereitzustellen. Es entstehen immer wieder neue Ideen, ich nicht auf einer vergänglichen Gated Community Plattform bereitstellen möchte, sondern dort, wo ich die Hoheit über die Präsentation der Inhalte habe. Das gilt übrigens nicht nur für mein Blog, sondern auch für andere Blogs, auf denen ich schreibe.</p>
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		<title>H5P-Lern-Content erstellen mit Lumi</title>
		<link>https://dotcomblog.de/2022/06/30/h5p-lern-content-erstellen-mit-lumi/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2022 06:56:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Werkzeug aus Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[H5P kenne und nutze ich schon länger. Bisher war allerdings die Erstellung für mich entweder auf Moodle oder WordPress reduziert. Das heißt, ich brauchte Internet, etwas, auf das man sich nicht verlassen sollte. Im entscheidenden Moment ist es dann meist nicht da. Man kann sich natürlich auch einen lokalen Webserver installieren und dann dort ein...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://h5p.org/">H5P</a> kenne und nutze ich schon länger. Bisher war allerdings die Erstellung für mich entweder auf Moodle oder WordPress reduziert. Das heißt, ich brauchte Internet, etwas, auf das man sich nicht verlassen sollte. Im entscheidenden Moment ist es dann meist nicht da. Man kann sich natürlich auch einen lokalen Webserver installieren und dann dort ein Moodle oder WordPress aufsetzen, aber &#8230; merkt ihr selbst. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor kurzem bin ich über <a href="https://lumi.education/">Lumi gestolpert</a>. Damit kann ich das Dateiformat <a href="https://h5p.org/">h5p</a> öffnen, bearbeiten oder auch ganz neu erstellen. Das alles komplett lokal. Also habe ich angefangen, interaktive Inhalte auch auf meiner Webseite, vor allem im <a href="https://neu.dotcomblog.de/educaching/">Educaching-Bereich</a> größtenteils in h5p Elemente umzubauen. Vorher war das auch schick mit Tags innerhalb meines WordPress-Themes gelöst. Das hatte allerdings zwei Nachteile:</p>



<ol class="wp-block-list"><li>Mit der Umstellung auf Blocks funktionierten die Tags im Theme nicht mehr</li><li>Für Nutzer*innen ist es ziemlich nervig, die Inhalte zum Wiederverwenden, wie zum Beispiel die Educache-Ideen aus meinem Blog herauszubekommen</li></ol>



<p class="wp-block-paragraph">Ich musste also eh mal die Educaches fixen und haben nun alles in h5p gegossen, jetzt können die gewünschten Inhalte auch direkt von meiner Seite heruntergeladen und im eigenen Lumi bearbeitet, verändert, angepasst oder was auch immer werden. Alle meine h5p Dateien speichere ich nun hier in meinem Blog und binde sie von dort an unterschiedlichen Stellen ein. Auch auf anderen Webseiten, die ich betreue und auch in den Moodles, in denen ich Kurse konzipiere.</p>
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		<title>Lerneinheit zur kritischen Auseinandersetzung mit KIs</title>
		<link>https://dotcomblog.de/2022/06/20/lerneinheit-zur-kritischen-auseinandersetzung-mit-kis/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Jun 2022 20:13:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lernen mit Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[Im Rahmen eines Seminar zur Zukunft der Arbeit und den Grenzen der Digitalisierung bei der IG Metall im Bildungszentrum Sprockhövel mit Arbeitnehmer*innen haben wir uns mit der sogenannten KI, künstlichen Intelligenz beschäftigt und den Begriff nicht nur entzaubert, sondern auch ganz praktisch die Grenzen, aber auch Möglichkeiten künstlicher Intelligenz ausgelotet. Zu Beginn des Tages (ja,...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen eines Seminar zur Zukunft der Arbeit und den Grenzen der Digitalisierung bei der IG Metall im Bildungszentrum Sprockhövel mit Arbeitnehmer*innen haben wir uns mit der sogenannten KI, künstlichen Intelligenz beschäftigt und den Begriff nicht nur entzaubert, sondern auch ganz praktisch die Grenzen, aber auch Möglichkeiten künstlicher Intelligenz ausgelotet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Beginn des Tages (ja, die hier vorgestellte Lerneinheit dauert mindestens einen Tag (7 Stunden), es kann aber auch als Steinbruch verstanden werden) haben wir als Warm Up auf iPads Montagsmaler gegen die KI gespielt. Dazu haben wir mehrere Teams gebildet. In einer Testrunde haben alle Teams die <a href="https://quickdraw.withgoogle.com/">KI (Quickdraw with Google) </a>kennengelernt, die versucht, die auf den Tablets gemalten Bilder zu erraten. Danach wurden 3 Runde gespielt, bei denen jeder im Team abwechselnd einmal malen musste. Insgesamt müssen in jeder Runde 6 Bilder gemalt werden, aber nicht alle werden von der KI erkannt. Je länger man mit der KI zusammenarbeitet, um so besser werden in der Regel die Erkennungsraten. Wenn die KI nicht erraten konnte, was gemalt wurde, kann man in der Ergebnisansicht auf das entsprechende Bild klicken und bekommt auch eine Erklärung die vermuten lässt, wie der Algorithmus funktioniert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der nachfolgenden Reflexion wird auch deutlich, wie wichtig es ist zu verstehen, auf welcher Basis die KI Entscheidungen trifft, um dann eben auch Fehlentscheidungen zu verstehen. Es zeigt aber auch, dass sich selten die KI an den Menschen anpasst, sondern wesentlich wahrscheinlicher und schneller sich der Mensch an die KI anpasst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend habe ich in die <a href="https://neu.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2022/06/Vergangenheit-Gegenwart-und-Zukunft-kuenstlicher-Intelligenz.pptx">Geschichte der KI </a>(hier findet ihr die gesamte Präsentation, aber auch die 4 Folien zur Geschichte, bitte auch die Notizen mit den Links beachten) eingeführt, bzw. die Geschichte digitaler Automaten. Dabei kommt man natürlich nicht am <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schacht%C3%BCrke">Schachtürken</a> (oder als <a href="https://www.geschichte.fm/podcast/zs251/?">Episode aus dem Podcast &#8222;Geschichten aus der Geschichte&#8220;</a>) und auch nicht am <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Turing-Test">Turing Test</a> vorbei. Der Vortrag leitet über zu den Erkenntnissen eines Buches mit dem Titel <a href="https://fakeaibook.com/">Fake AI</a>, es wurde vor kurzen auch bei <a href="https://netzpolitik.org/2022/kuenstliche-intelligenz-das-kann-doch-nicht-echt-sein/">Netzpolitik.org</a> besprochen. Einen entsprechenden Vortrag gab es auch auf der Republica 2022 zum nachschauen:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="[DE] re:publica 2022: Frederike Kaltheuner: Fake AI" width="720" height="405" src="https://www.youtube.com/embed/ZrQw4j3Khkc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend haben wir uns die verzweifelten Versuche angeschaut, wie eine KI versucht selber Texte zu schreiben, bzw. weiterzuschreiben mit einer <a href="https://app.inferkit.com/demo">Demo von Inferkit</a>. Mit englischsprachigen Texten funktioniert es deutlich besser als mit deutschsprachigen Texten. Die Demo stützt einige der Thesen, die in dem Vortrag zu Fake AI aufgestellt werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Software wird „unpassenderweise für Probleme eingesetzt, die sie gar nicht lösen kann“ (Adeba Birhane, Cheap AI)</li>



<li>Opfer dieser halbgaren Ansätze sind häufig sozial Schwache und Angehörige ethnischer Minderheiten (Beispiel Gesichtserkennung)</li>



<li>Problem: widersprüchlichen Identitäten von Menschen in einfache Klassifikationen packen</li>



<li>Automatisierte Entscheidungen seien „schwierig zu prüfen, zu gewichten, und zu verstehen, sogar für die Entwickler:innen</li>



<li>KI Definition heute: Eine mathematische Methode, um Muster in Datensätzen zu finden, also ein anderes Wort für Statistik.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der App Google Lens (<a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.google.ar.lens&amp;hl=de&amp;gl=US">Android</a>, <a href="https://apps.apple.com/us/app/google/id284815942">Apple</a>) haben die Teilnehmenden auf Tablets experimentiert, in dem sie mit der Fotokamera Bilder machten und Google danach suchen ließen, von QR Codes, von Blumen und Bäumen, von Tieren, aber auch Menschen. Es war eine forschende Umgebung, bei der die Kolleg*innen untersuchte, was bei Bilderkennung gut funktioniert, was aber auch nicht. In der Nachbereitung haben wir gemeinsam geklärt, warum das so ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuletzt und damit haben wir sehr viel Zeit verbracht, haben wir die Gruppe in 4er Gruppen aufgeteilt und in die Webapp <a href="https://teachablemachine.withgoogle.com/train">Teachable Machine</a> eingeführt (dafür sind Laptops notwendig, die Webapp funktioniert nicht auf Tablets):</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" title="Teachable Machine 2.0: Making AI easier for everyone" width="720" height="405" src="https://www.youtube.com/embed/T2qQGqZxkD0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Auftrag war eine KI zu entwickeln, mit einer für sie sinnvollen Anwendung und anschließend ihre KI zu trainieren. Dazu werden mehrere Klassen definiert um unterschiedliche Erkennungszustände zu definieren. Also zum Beispiel Gesichter mit Maske als eine Klasse zu definieren und Gesichter ohne Maske als eine weitere Klasse zu definieren. Ausprobiert werden kann auch eine Klasse, bei der die Maske falsch aufgesetzt wird, indem zum Beispiel die Nase freigehalten wird. Anschließend werden gemäß der Klassen Gesichter fotografiert und in einer weiteren Phase der Algorithmus trainiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt mehrere Regler, an denen man den Algorithmus optimieren kann. Man kann die Epochen, die Batchgröße und die Lernraten verändern. Es ist in wenig Trial and Error, bis die Maschine das tut, was sie soll. Aber das macht die Teachable Machine ja auch so interessant für die <a href="https://neu.dotcomblog.de/erlebnisorientierte-medienbildung/" data-type="post" data-id="6814">erlebnisorientierte Medienbildung</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Abschließend mussten die einzelnen Gruppen ihre KIs der Gruppe in einer Art Pitch vorstellen. Es war also eingerahmt in eine kurze Präsentation und Demo der KI. Eines der schönsten Beispiele war eine KI, die erkennt, ob eine FFP2 Maske getragen wird oder nicht. Dazu mussten viele verschiedene Menschen aus unterschiedlichen Perspektiven mit und ohne Maske fotografiert werden. Je diverser der Datensatz um so besser funktioniert die anschließende Erkennung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es zeigt sich, dass alle KIs ihre Tücken haben und keine zu 100% funktionierte (noch nicht mal zu 80%). Diese Erkenntnis war am Ende auch die Grundlage über den Einsatz von KIs in der Arbeitswelt zu diskutieren. Wo kann eine solche Fehleranfälligkeit toleriert werden und wo nicht. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Weitergehende Materialien</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Im <a href="https://ki-campus.org/courses/daethik2020">Onlinekurs zur Daten und Algorithmenethik des KI Campus</a> werden <a href="https://neu.dotcomblog.de/wp-content/uploads/2022/06/die_5_ethischen_grundprinzipien.png">5 ethische Grundprinzipien</a> vorgestellt, die im Seminar an 6 Fallbeispielen, die auch in diesem Kurs zu finden sind angewandt werden konnten.</li>



<li>Der Bildungssalon der <a href="https://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/werkstatt/508660/rueckblick-bildungssalon-kuenstliche-intelligenz-in-der-schule/">bpb hatte sich mit künstlicher Intelligenz in der Schule</a> beschäftigt, auch hier finden sich einige Parallelen zu meiner hier vorgestellten Lerneinheit.</li>



<li>Die Didaktik der Informatik der Friedrich- Alexander- Universität Erlangen- Nürnberg hat wunderbare <a href="https://www.aiunplugged.org/german.pdf">unplugged Spiele</a> (Anleitung) für den Seminar- und Klassenraum entwickelt. Alle damit <a href="http://www.aiunplugged.org/">verbundenen Materialien finden sich hier</a>.</li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Erlebnispädagogische Medienbildung</title>
		<link>https://dotcomblog.de/2022/06/18/erlebnisorientierte-medienbildung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jun 2022 17:01:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kompetenz für Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[Auf der Edunautika habe ich eine Session zu Digitaler Bildung in Präsenz gemacht (übrigens ein typischer post-Pandemie-Titel. Wir wissen natürlich, dass Bildung mit Digitalem selbstverständlich in Präsenz möglich ist und eigentlich der Standardzustand ist) und dabei die Idee der erlebnispädagogischen Medienbildung vorgestellt. Ausserschulische Medienbildung war schon immer näher an der Erlebnispädagogik als an klassischen kognitiven...]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Auf der Edunautika habe ich eine Session zu Digitaler Bildung in Präsenz gemacht (übrigens ein typischer post-Pandemie-Titel. Wir wissen natürlich, dass Bildung mit Digitalem selbstverständlich in Präsenz möglich ist und eigentlich der Standardzustand ist) und dabei die Idee der erlebnispädagogischen Medienbildung vorgestellt. Ausserschulische Medienbildung war schon immer näher an der Erlebnispädagogik als an klassischen kognitiven Bildungsprozessen. Dazu gesellt sich auch die wesentlich selteneren Angebote für Erwachsene. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die politische Medienbildungsarbeit mit Erwachsenen ist zumindest in der gewerkschaftlichen Tradition immer stark an die Erlebnispädagogik angelehnt gewesen. Neben den vielen staubigen, uninspirierten Computerkursen, in denen Anwendungsprogramme gebimst wurden, war die Arbeitnehmenden-Bildung der Gewerkschaften, die solche Medienseminare im Angebot hatten geprägt vom Erlebnis am Rechner und der anschließenden Reflektion im Seminarraum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die produktionsorientierten Aufgabenstellungen sind schon jahrelang Inhalt dieses Blogs. Einige habe ich hier noch einmal zusammengestellt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://neu.dotcomblog.de/scotland-yard-privacy-edition/">Scotland Yard Privacy Edition </a></li>



<li><a href="https://neu.dotcomblog.de/10-jahre-byod-im-dgb-bildungswerk/">10 Jahre Erfahrung mit Bring your own device</a></li>



<li><a href="https://neu.dotcomblog.de/bisherige-erfahrungen-mit-dem-3d-drucker/">Bisherige Erfahrungen mit dem 3D Drucker</a></li>



<li><a href="https://neu.dotcomblog.de/larps-in-der-politischen-bildung/">Live Action Role Playing in der politischen Bildung</a></li>



<li><a href="https://neu.dotcomblog.de/educaching-2-0-eine-neue-art-der-geschichtserzahlung/">Educaching 2.0 Eine neue Art der Geschichtserzählung</a></li>



<li><a href="https://neu.dotcomblog.de/lernarium-der-raum-als-3-padagoge/">Lernarium, der Raum als dritter Pädagoge</a></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammengefasst heißt erlebnisorientierte Medienbildung ein Erlebnis mit dem PC, Tablet zu erzeugen. Das kann eine kleine Filmproduktion sein, die Erstellung einer Zeitleiste oder Infografik. Die Produktion in der Gruppe es zentraler Bestandteil des Erlebnisses. Das Erlebnis findet in der Regel ausserhalb des Tools statt. Anschließend wird der Produktionsprozess, bzw. der Innovationsprozess reflektiert und es werden im Fazit Lessons Learned abgeleitet.</p>
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			</item>
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		<title>Geschichte der Privatsphäre</title>
		<link>https://dotcomblog.de/2022/06/03/geschichte-der-privatsphaere/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jun 2022 12:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lernen mit Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Werkzeug aus Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[Mal wieder ein wenig Content zum herunterladen und weiternutzen. Ich habe für ein Seminar bei der IG Metall einen Zeitleiste zur Geschichte der Privatsphäre erstellt: Nach einer Durchsicht der Zeitleiste sollten sich die Kolleg*innen mit folgenden Fragen auseinander setzen: Was oder welche Trigger haben das Konzept der Privatsphäre hervorgebracht?  Ist die Technik eher ein Treiber...]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Mal wieder ein wenig Content zum herunterladen und weiternutzen. Ich habe für ein Seminar bei der IG Metall einen Zeitleiste zur Geschichte der Privatsphäre erstellt:</p>


<div class="h5p-iframe-wrapper"><iframe id="h5p-iframe-5" class="h5p-iframe" data-content-id="5" style="height:1px" src="about:blank" frameBorder="0" scrolling="no" title="Die Geschichte der Privatsphäre"></iframe></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer Durchsicht der Zeitleiste sollten sich die Kolleg*innen mit folgenden Fragen auseinander setzen:</p>



<ol class="wp-block-list"><li>Was oder welche Trigger haben das Konzept der Privatsphäre hervorgebracht? </li><li>Ist die Technik eher ein Treiber oder ein Bremser der Privatsphäre? </li><li>Wie ändern sich Machtverhältnisse in einer Gesellschaft, in der Privatsphäre immer wichtiger wird? </li><li>Ist Privatsphäre kulturell angeeignet oder ist es ein grundlegendes menschliches Bedürfnis? </li><li>Wie hängen Eigentum und Privatheit zusammen?</li><li>Welche Rolle spielt das Private für die Demokratie? Diskurs vorbereiten. Geschützte Räume </li></ol>



<p class="wp-block-paragraph">Vermutlich gibt es noch weitere Ereignisse, die ihr gerne der Zeitleiste hinzufügen würdet. Dann ladet euch das Tool <a href="https://lumi.education/">Lumi</a> herunter. Damit könnt ihr sogenannte h5p Dateien verarbeiten/editieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Verlinkt auch gerne eure erneuten Veröffentlichungen mit diesem Beitrag, damit andere und ich sehen können, wie sich die Zeitleiste weiterentwickelt.</p>
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