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	<title>Eckis Welt</title>
	
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	<description>Travelblog, Lifehacks und drumherum</description>
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		<title>Finnland &amp; Schweden</title>
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		<comments>http://www.zemp.ch/2009/07/17/finnland-schweden/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 16:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich Urlaub und auf in ein weiteres Kapitel Skandinavien. Nach Oslo und Kopenhagen folgen nun Finnland und Schweden. Helsinki Die erste Destination war Helsinki, wo mich Miia vom Flughafen abholte. Im Gegensatz zu ihrer Vorhersage, war das Wetter doch nicht so schlecht. Zumindest war es sehr angenehm im Gegensatz zum heissen Wetter in Berlin. Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich Urlaub und auf in ein weiteres Kapitel Skandinavien. Nach Oslo und Kopenhagen folgen nun Finnland und Schweden.</p>
<h2>Helsinki</h2>
<p>Die erste Destination war <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Helsinki" >Helsinki</a>, wo mich Miia vom Flughafen abholte. Im Gegensatz zu ihrer Vorhersage, war das Wetter doch nicht so schlecht. Zumindest war es sehr angenehm im Gegensatz zum heissen Wetter in Berlin.</p>
<p>Es war bei meiner Ankunft schon Abend und daher steuerten wir das nächste Restaurant an: ein <a target="_blank" href="http://www.zetor.net/" >Farmerrestaurant</a>, mit Traktoren, Zäunen, Kessel als Lampenschirmen und vielen weiteren fantasievollen Elementen. Was zeichnet die finnische Küche aus? Das wollte ich herausfinden. Die erste Spezialität waren kleine Fische, Kartoffeln und weitere Beilagen. Dazu lokales Bier. Sehr lecker. Mit Saucen hat man es hier nicht so. Gut, damit schmeckt man das Original.</p>
<p>Anschliessend zeigte sie mir Helsinki. Wir spazierten zum Hafen, wo gerade eine grosse Fähre ablegte. Fährenfahrten sind Lieblingsaktivitäten der Finnen. Schnell nach Stockholm oder Estland rüber und wieder zurück. An Bord eine Riesenfete mit viel günstigem Bier und so. Scheinbar ist es nicht mehr so günstig wie auch schon. Ich werde es ja auch noch erleben.</p>
<p>Über dem Hafen thront eine grosse rote <a target="_blank" href="^http://de.wikipedia.org/wiki/Uspenski-Kathedrale" >orthodoxe Kirche</a>, auf die ich natürlich klettern musste. Von dort hat man einen schönen Ausblick über die Stadt. Und von dort sah man im Abendlicht eine riesige <a target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Helsinki_Cathedral" >weisse Kirche</a> in der Stadt. Wunderschön.</p>
<p>Wir gingen um den Hafen rum und spazierten durch einen Park, wo wir einigen Stadtkaninchen begegneten. Helsinki ist sehr grün und es hat noch mehr Bäume als Berlin.</p>
<p>Irgendwann gingen wir nachhause, obwohl es noch nicht ganz dunkel war. Es wurde auch nicht dunkler. Das ist wohl das Schöne, wenn man im Norden wohnt. Sie lebt am Stadtrand von Helsinki in einer schmucken schönen 1-Zimmer-Wohnung.</p>
<p>Am nächsten Morgen schien die Sonne wunderbar herunter. Mit dem Bus fuhren wir in die Stadt, wo wir zuerst die <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Temppeliaukio-Kirche" >Felsenkirche </a>besuchten. Eine Kirche eingefräst in den felsigen Boden mit einer Glaskuppel darüber. Fantastisch. Sogar ein Orgelkonzert war angekündigt. Bis dahin hatten wir noch Zeit und so besuchten wir noch das <a target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Parliament_of_Finland" >Parlament</a> und <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Finlandia-Halle" >Finlandia</a>, die Oper von Helsinki. Das Orgelspiel war ganz nett, aber es haute uns nicht aus den Socken. So verliessen wir die Kirche und kauften uns ein Picknick.</p>
<p>Auf dem Weg zum Hafen besuchten wir die weisse Kirche, die wir am Vortag aus der Ferne sahen.</p>
<p>Am Hafen war noch ein kleiner Markt, wo wir uns noch mit leckeren Erdbeeren eindeckten, bevor wir die Fähre nach <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Suomenlinna" >Suomenlinna</a> nahmen. Suomenlinna ist eine ehemalige Festungsinsel, die von Schweden gebaut und dann von Russland besetzt wurde, bevor sie durch die Unabhängigkeitserklärung 1917 in finnische Hand kam. Heute dient sie touristischen Zwecken und um die Geschichte zu bewahren.</p>
<p>Wir spazierten über die schöne Insel und Besichtigten ein schmuckes kleines <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vesikko" >U-Boot</a>, was nur 20 Seeleute aufnehmen konnte. 3 Torpedos und es war voll. Scheinbar war das U-Boot doch recht erfolgreich.</p>
<p>Und dann kam der Regen. Wir retteten uns in einen Unterstand, wo wir unser Picknick verzehrten. Als der Regen nachliess, wanderten wir weiter und besahen uns die Kanonen und die Gänge. Wir kamen gerade rechtzeitig zur Meeresenge, wo sich ein Koloss von einer Fähre mit 9 Decks hautnah an uns vorbei hindurch zwängte.</p>
<p>Verregnet und durchnässt kamen wir nach Helsinki zurück, wo wir einen weiteren kulinarischen Höhepunkt erklommen. Rentier mit einer geschmackvollen Preiselbeersauce. Wow, was für ein Knaller.</p>
<p>Am nächsten Tag besuchten wir noch die Eisbrecher in ihrem Summercamp.</p>
<p>In einem Café traf ich auch noch Annika, die ich noch vom World Scout Jamboree in Thailand her kannte. Wir waren damals gemeinsam als Dienstrover im Windsurfingteam tätig. Wie die Zeit vergeht&#8230;</p>
<h2>Kangasniemi</h2>
<p>Mit Miia fuhr ich dann mit dem Bus nach <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kangasniemi" >Kangasniemi</a> in die Sommerresidenz ihrer Familie. Kangasniemi liegt inmitten der Seenlandschaft. Ihr Vater holte uns ab und fuhr uns zur Hütte.</p>
<p>In einer Lichtung direkt an einem See gelegen ist es ein wunderschönes Fleckchen. Das Haupthaus besteht aus einer Küche und dem Hauptraum. Darin ein grosser Ofen und einem Dachboden zum Schlafen. Daneben ein Toilettenhäuschen, wie wir es von Berghütten kennen und einem Saunahäuschen. Die Sauna ist üblicherweise das erste Gebäude, was noch vor dem Haupthaus gebaut wird. Davor gleich ein kleiner Pfad, der auf den Steg hinaus aufs Wasser führte.</p>
<p>Der See war noch recht frisch, aber wir sind trotzdem gleich Baden gegangen. Vor 2 Wochen war es hier scheinbar viel viel wärmer. Egal. Ein Ruderboot gab es auch. Motorboote werden hier nicht gerne gesehen. Kann ich auch gut verstehen. Diese Ruhe ist einfach traumhaft. Wir sind dann mit dem Ruderboot gleich raus aufs Wasser und haben die letzten Sonnenstrahlen genossen und mit ein paar Steinen gekämpft <img src='http://www.zemp.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Am Abend sind wir in der Nähe in ein Tanzlokal gefahren. Dieses Lokal ist wohl der Treffpunkt aller Tanzverrückten in weitem Umkreis. Die Finnen sind ein tanzwütiges Volk. Zumindest auf dem Lande. Früher gab es viele Tanzmöglichkeiten, dann der Abschwung, was sich jetzt wieder stark erholt.</p>
<p>Obwohl Miia sich den Zehen an einem Stein kaputtgemacht hatte, wollte sie Tanzen und biss sich durch. Die Bühne war geteilt mit 2 Sets an Instrumenten. Darauf spielten abwechslungsweise 2 Bands, die sich jeweils die Klinke in die Hand gaben. Die Musikauswahl war sehr reichhaltig und die meisten tanzten rund um die Tanzfläche. Mich zog es meistens in der Mitte, damit ich einige Figuren tanzen konnte.</p>
<p>Irgendwann spielten sie einen finnischen Polka. Das war ja toll. Die Partner hielten sich gegenseitig an den Oberarmen fest und sprangen wie Pingpongbälle durch den Raum. Sah irgendwie Irre aus.</p>
<p>Am nächsten Tag war es bedeckt und wir assen spät zu Frühstück. Und dann kam schon der Regen. Tja, blieb uns nichts anderes übrig, als drin zu bleiben und Karten zu spielen. Sie lehrte mich ein neues Kartenspiel namens <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Casino_(Kartenspiel)" >Casino</a>, bei dem ich oft ein gutes Händchen hatte.</p>
<p>Am Abend lernte ich noch ein anderes Spiel draussen kennen (<a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%B6lkky" >Mölkky</a>). Es gab 12 Holzklötze von 1 – 12 Punkten. Am Anfang standen die zusammen. Dann musste man entweder eines treffen und die Punkte garnieren, oder wenn mehr als zwei Klötze umfielen, galten die Menge der umgefallenen Klötze als Punkte. So musste man genau 50 Punkte sammeln. Da hatte ich gute Trefferquoten, aber nicht unbedingt Glück.</p>
<p>Wir waren im Haus der Eltern eingeladen und Papa Miia räucherte zum Abendessen ein grosses Stück Lachs. Mjam.</p>
<p>Dann heizten wir die Sauna ein. Endlich lernte ich die <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sauna#Sauna_in_Finnland" >finnische Sauna</a> in natura kennen. Bei 80°C sassen wir auf den Bänken und schmorten vor uns hin. Dazu gibt es Bier und auf der Sauna gegrillte Würste. Gegrillte Würste&#8230; Ich weiss ja nicht. Ich zeigte ihnen, wie das auch mit Schokobananen auf dem Grill funktioniert. Das fanden sie ganz toll. Ich fürchte, ich hab die finnische Kultur korrumpiert <img src='http://www.zemp.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Neben den ätherischen Ölen gab es auch Weidenzweige, mit denen wir uns schlugen, um die Durchblutung anzuregen. Für mich zu wenig hart. In Russland hatte ich mal welche… Ich machte etwa 5 Saunagänge und zu guter Letzt heizte ich noch tüchtig ein und schüttete soviel Wasser auf den Ofen, dass es kaum noch zu ertragen war. Das bescherte mir dann am nächsten Tag tüchtiges Kopfweh.</p>
<p>Bevor ich mich verabschiedete, machten wir eine Wanderung durchs Unterholz, um vielleicht noch ein Tier zu entdecken. Wäre ja schön gewesen, einen Elk oder ein Moose zu entdecken. Oder vielleicht einen Bären? War leider nichts.</p>
<p>Von Jyväskylä fuhr ich mit einem hochmodernen IC nach Tampere und von dort weiter nach <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pori" >Pori</a>. Ach ja, die finnische Sprache. Lesen kann man das ganz wunderbar. Einfach von Jyväskylä das y mit ü ersetzen. That’s it.</p>
<h2>Pori</h2>
<p>In <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pori" >Pori</a> wurde ich von Essi begrüsst. Ich lernte sie und einige andere finnische Pfadfinder am National Jamboree in Iceland kennen.</p>
<p>Sie wohnt in einem alten sturmanfälligen Holzhaus. Aber innen ist es super heimelig und schmuck eingerichtet. Ziemlich modern im Gegensatz zur Sicht von aussen. Beim Essen checkte sie ab, was mir wohl noch an finnischen Erlebnissen fehlen könnte. Miia hatte ganze Arbeit geleistet. Selbst <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karelische_Pirogge" >Karelian Pies</a> hatte ich schon probiert. <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karelien" >Karelia</a> ist ein Teil Finnlands, welches im Besitz von Russland ist. Des Finnen Herz schmerzt bei diesem Gedanken daran. Diese Dinger sind mit Reis gefüllt und sind nicht schlecht. Ich hab mich dann gefragt, wo das Reis herkommt, denn es ist eine einheimische Spezialität. Hm, Reisterrassen hab ich keine gesehen <img src='http://www.zemp.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Wir machten einen Spaziergang durch das Städtchen: Fussgänger Passage, kleine Parks und eine schöne Schule. Im Sommer findet hier das weltbekannte <a target="_blank" href="http://www.porijazz.fi/" >Pori Jazz Festival</a> statt, wo an der Hauptbühne 60&#8217;000 Zuschauer mittanzen. Da wandelt sich dieses beschauliche Städtchen zur Metropole. Und jetzt fing es gerade an.</p>
<p>Am nächsten Tag machten wir eine Rundreise. In der Nähe der <a target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Yyteri" >Yyteri Strand</a>. Finnlands schönster Strand wird gesagt. In der Tat, dieser feine Sandstrand mit den grossen Dünen ist eine Reise wert.</p>
<p>Obwohl das Wasser saukalt war, hab ich mich als einer der wenigen hinein ins Baltische Meer gewagt.</p>
<p>Weiter ging es nach Mäntyluoto, Reposaari und Noormarkku, wo wir die Ländereien der <a target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ahlstr%C3%B6m" >Ahlström</a>-Familie besuchten. Einige Gutshäuser, Stallungen, ein Schlösschen, eine Mühle und ein Designerhaus, welches viele Studenten aus dem asiatischen Raum anzieht. Überhaupt scheint nordisches Design sehr gefragt zu sein, wie ich in Oslo und Kopenhagen auch schon herausgefunden habe. In dieser Gegend ist Essi geboren und aufgewachsen. Dann fing es an zu schütten und wir kehrten zurück.</p>
<p>Am Abend sind wir zur Jazz Street, was bei diesem Hundewetter nicht wirklich besucht war. Die Bands spielten trotzdem munter weiter. Essi hatte uns gerade noch 2 Karten für das Jazz Café besorgt, wo wir dann den Klängen von Ted Curson lauschten. Im Anschluss fand eine Jam Session bis spät in die Nacht hinein statt.</p>
<p>Am Sonntag hiess es nun auch wieder Abschied nehmen. Das Wetter war schön und ich konnte noch ein paar Bilder mit Sonnenschein von Pori aufnehmen. Wir sind auch durch den Park geschlendert, wo in der kommenden Woche diese Mega-Events stattfinden. Echt schön.</p>
<p>Auf dem Weg nach Turku, wo am Abend meine Fähre nach Stockholm fahren würde, hielten wir noch in <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rauma" >Rauma</a>, um uns die Altstadt anzuschauen. Alte Holzhäuser ähnlich dem, wie Essi auch wohnt. Diese Häuser haben einen speziellen Charm. Die Häuser strahlen Pioniergeist und Standhaftigkeit aus.</p>
<p>In <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Turku" >Turku</a> besuchten wir den Dom, liefen am Fluss entlang, tranken Bier und genossen das Leben. Auch <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hesburger" >Hesburger</a> lernte ich in der Hesburger-Hauptstadt kennen. Hesburger ist die einheimische Antwort und Konkurrenz zu McDonalds. Wer patriotisch ist, geht zu Hesburger. Nun ja, war etwas fad und die Toiletten nicht ganz auf dem internationalen Standard. Scheinbar war die Zutatenmischung für den Burger nicht dem Original entsprechend.</p>
<p>Dann kam der Abschied von ihr und Finnland. Ein 12-stöckiges <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/MS_Silja_Europa" >Ungetüm</a> der <a target="_blank" href="http://www.tallinksilja.com/" >Silja</a> brachte mich nach Stockholm. Ich wurde bereits im Voraus geistig-moralisch darauf vorbereitet.</p>
<h2>Überfahrt von Turku nach Stockholm</h2>
<p>Bevor ich die Erkundungstour machte, schaute ich vom Deck hinaus in die Insellandschaft von Finnland. Tausende von kleinen und grösseren Inseln und unser Koloss, welcher sich einen Weg dadurch sucht. Immer wieder kleine Motor- und Segelboote, die sich neben uns drückten.</p>
<p>Das Schiff hatte einen Wellness- und Saunabereich, einige Restaurants und Shops. Der Duty Free Shop war riesig und es gab alles zu kaufen. Für die vielen Biertrinker standen am Eingang gleich Anhänger mit mehreren Bierkisten praktisch zusammengestellt, denn man gleich mit zur Kasse nehmen konnte. Auch sonst gab es Alkohol im Überfluss.</p>
<p>Mit Frederik meinem Zimmergenossen trank ich noch ein Bier, bevor ich in letzter Minute noch was zu essen bekam und danach in letzter Minute noch was kaufte. Der Abenteuergeist hat mich etwas aufgehalten und es war ja noch immer hell.</p>
<p>Man hatte mich gewarnt, dass viele Partyleute da sein würden, die sich auf diesen Fahrten sinnlos betrinken. Da war eigentlich nichts zu sehen. Sonntag auf Montag ist wohl eher ruhig. Auf der Tanzfläche hatte ich auch kein Glück. Bei guter Musik tanzten hyperaktive Kinder mit ihren Eltern. Auch die Disco war leer. Irgendwann gab ich die Hoffnung auf, noch einen Tanz zu kriegen und ging schlafen. Obwohl es keinen Grund dazu gab, drückte ich kein Auge zu.</p>
<h2>Schweden</h2>
<p>Frederik brachte mich zum Bahnhof, wo ich am Schalter das 1. Klass Ticket, welches mir Olof bereitlegen liess, bekam. Damit fuhr ich nach <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Link%C3%B6ping" >Linköping</a>. Feines Frühstück und Internetzugriff. Was für ein Luxus.</p>
<p>In Linköping warteten auch schon Olof und seine Freundin auf mich. Wir fuhren zum <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6ta-Kanal" >Göta-Kanal</a>, der die Westküste mit der Ostküste von Schweden verbindet. Da gab es einige Schiffstreppen und Viadukte, welches wir eigentlich mit einem Schiff befahren wollten. Eines von 1000 Dingen, die man scheinbar mal gemacht haben musste. Leider hatten wir auf dem Schiff keinen Platz mehr. Ohnehin war es besser, die Schiffe auf den Treppen und das Viadukt von aussen zu fotografieren.</p>
<p>Anschliessend assen wir in der Stadt was Einheimisches mit extrem teurem Bier. Danach besuchten wir ein Freilichtmuseum, wo ähnlich dem Ballenberg viele alte Häuser stehen.</p>
<p>Irgendwo fanden wir auch noch einen See, in dem wir uns abkühlten, bevor wir zu seinen Eltern fuhren.</p>
<p>Olof wuchs auf einem Bauernhof auf, umgeben von Seen und vielen Wäldern. Der Vater hat etwa 20 Kühe, die er im Sommer ausleiht, um als Hobby die Milchwirtschaft zu betreiben. Diese Kühe trieben wir am Abend zusammen.</p>
<p>In nächster Nähe brachen aus dem Gehölz zwei Elche hervor und jagten hintereinander her. Eine Joggerin mit Kopfhörern joggte entspannt nebenan vorbei und bekam nichts mit.</p>
<p>Mit Olof ging ich dann auf Pirsch. Doch nichts liess sich entdecken. Nur Waldfrüchte, die Olof in einem fort sammelte und ass. Der geborene Jäger und Sammler. Auch nach dem Abendessen, als ich noch kurz auf Toilette war, fand ich ihn nachher auf dem Kirschbaum.</p>
<p>Am nächsten Tag packten wir alles zusammen für einen Kanuausflug. Ein paar Kleider, Fressalien und Zelt. In einem nahe gelegenen See rüsteten wir die Kanus aus und stachen in See. Jupii.</p>
<p>Vorbei an Natur, Bäumen und Felsen. Vereinzelte Häuser gab es auch. In einer Bucht sahen wir auch ein kleines Floss mit einer Sauna drauf. Die haben doch einen Knall. Tiere gab es einige. Viele Vögel und einen Elch liessen sich auch blicken. Mitten im Wasser hab ich fast eine Schlange überfahren. Eine Landschlange mitten im See. Die wollte sich wahrscheinlich auch mal ein Bad nehmen.</p>
<p>Irgendwo fuhren wir auch durch einen Kanal, wo ein Riesengebrüll herrschte. Zur Linken und zur Rechten standen sich zwei Stiere gegenüber, die sich Zunder gaben <img src='http://www.zemp.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Es wurde langsam spät und wir waren schon den ganzen Tag unterwegs und so steuerten wir eine Insel an. Wir erkundeten die Insel und suchten ein gutes Plätzchen für unser Zelt. Bevor wir ein erfrischendes Bad nahmen und faulenzten, schnabulierten und sammelten wir Heidelbeeren.</p>
<p>Am Abend entfachten wir ein Lagerfeuer. Auch der Wetterumsturz, der fast Regen gebracht hätte, entmutigte uns nicht. War schon toll!</p>
<p>Bei strahlendem Sonnenschein paddelten wir am nächsten Tag zurück zu unserem Ausgangspunkt. Nach dem Essen nahm ich den Zug nach Stockholm zurück.</p>
<p>Mit Olof hatte ich wirklich ein schönes Erlebnis und auch die richtige Person dazu: professioneller Führer, Naturkenner, Abenteurer, Teilzeit-Landwirt, Schafzüchter, Lehrer, Jäger und Sammler. Kurzum ein Naturbursche.</p>
<h2>Stockholm</h2>
<p>Für <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stockholm" >Stockholm</a> hatte ich weniger als 24 Stunden Zeit und die Stadt ist reich an Geschichte und Kultur.</p>
<p>Ich übernachtete am Hafen in einer Jugi, die auch ein <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Af_Chapman" >3-Mast-Segelschiff</a> ihr eigen nett. Leider hatte das Schiff keinen Platz mehr.</p>
<p>Ich wanderte um den Hafen herum zum <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stockholmer_Schloss" >Königsschloss</a>. Dort in diesem Quartier gab es auch einige Kirchen und schöne Häuser zu besichtigen. Ein Hard Rock Café fand ich auch noch.</p>
<p>Am nächsten Morgen besuchte ich noch das <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vasa_(Schiff)" >Vasa</a>-Museum. Darin wird das königliche Schiff gezeigt, welches eigentlich die Krönung der schwedischen Flotte hätte sein sollen, wenn es nicht bei der Jungfernfahrt 1628 im Hafen gesunken wäre. Da blieb es bis 1956, als man es wieder fand und es in 30jähriger Arbeit konservierte und herrichtete. Ein tolles Schiff. Was mich besonders erstaunte war, dass es auf dem Masten, der vorne raus geht, noch eine Plattform gab und einen Masten mit einem zusätzlichen Segel. Sozusagen einen Masten auf dem Masten. Ein Focksegel, wie wir es heute kennen, gab es nicht.</p>
<p>Ich hoffe, der Text hat euch nicht erschlagen. Diese 10 Tage Urlaub waren sehr intensiv und ich bedanke mich bei Miia, Essi und Olof für die Zeit, die sie mir schenkten. Nun kann ich einen Haken in meiner Todo-Liste für Skandinavien setzen. Done <img src='http://www.zemp.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Oslo</title>
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		<pubDate>Sun, 03 May 2009 18:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal wieder Reiseluft schnuppern, das wäre schön. Was liegt da näher als das lange Wochenende vom 1. Mai zu nutzen? Aber wohin? Gerade rechtzeitig zu meinem Geburtstag bekam ich von Air Berlin eine Angebotsliste. Nachdem ich dieses Jahr mal die nordischen Länder besuchen will, lag Oslo einfach auf der Hand. Auf diese Reise hab ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder Reiseluft schnuppern, das wäre schön. Was liegt da näher als das lange Wochenende vom 1. Mai zu nutzen?</p>
<p>Aber wohin? Gerade rechtzeitig zu meinem Geburtstag bekam ich von Air Berlin eine Angebotsliste. Nachdem ich dieses Jahr mal die nordischen Länder besuchen will, lag <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oslo" >Oslo</a> einfach auf der Hand.</p>
<p>Auf diese Reise hab ich mich kaum vorbereitet. Am Abend zuvor hab ich mir von <a target="_blank" href="http://wikitravel.org/en/Oslo" >WikiTravel</a> die Liste ausgedruckt, damit ich wenigstens etwas habe. Aber eigentlich wollte ich mich einfach überraschen lassen. Als Gepäck reichte mir ein kleiner Tagesrucksack mit Unterwäsche, Wäschebeutel, Jacke und zur Not noch ein Fleece. So handlich war ich noch selten unterwegs. Was braucht man mehr?</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-437" title="Ankunft in Oslo" src="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/dsc05993-200x150.jpg" alt="Ankunft in Oslo" width="200" height="150" />In Oslo angekommen war es warm und strahlend blauer Himmel. Am Flughafen konnte ich doch nicht davon lassen, Informationen und Karten mitzunehmen. Im Zug in die Stadt legte ich mir automatisch die Sehenswürdigkeiten zurecht. Tja, die Macht der Gewohnheiten.</p>
<p>Aber dennoch liess ich die Stadt auf mich wirken und ging freudvoll meiner Nase nach.</p>
<p>Auch hier gibt es Protestkundgebungen zum 1. Mai. Der Umzug war ziemlich lange. Die grösste Gruppierung waren wohl die Tamilen, die auf den Genozid in Sri Lanka aufmerksam machten. Die Kolonne wollte kein Ende nehmen. Die nächst Grössere war gegen Israel gerichtet.</p>
<p>Auf dem Weg zum <a target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Royal_Palace%2C_Oslo" >Königlichen Schloss</a> kam ich noch beim <a target="_blank" href="http://www.hardrockcafe.com/" >Hard Rock Café</a> vorbei, wo ich natürlich ein T-Shirt kaufen musste. Meine einzige <a href="http://www.zemp.ch/hobbies/reisen/hard-rock-cafe/" >Sammelleidenschaft</a>.</p>
<p>Vom königlichen Schloss hat man einen guten Ausblick auf die Stadt. Wie in London gibt es hier Wächter. Hier tragen sie einen komischen Hut mit einem Federbauschfimmel, der einem bei Wind im Gesicht kitzelt. Die Wiesen rund um das Schloss waren voll von Sonnenanbetern. Es war auch wirklich schön warm und sonnig.</p>
<p><img class="size-medium wp-image-438 alignright" title="Gemütliche Zeit in Aker Brygge" src="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/dsc06043-200x150.jpg" alt="Gemütliche Zeit in Aker Brygge" width="200" height="150" /></p>
<p>Unten am Hafen bei <a target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Aker_Brygge" >Aker Brygge</a> waren die Bars und Restaurants gepackt voll. Am Ende der Mole hatte es noch eine schöne Grünfläche, die sich zum Erholen anbietete. Dort traf ich Anne, die gerade von der Arbeit kam. Ein Krug Kaffee, Früchte und meine Schokolade. Was will man mehr bei diesem schönen Wetter? Insbesondere auch im Hinblick, dass ich auch gerne am Meer bin.</p>
<p>Anne ist auch bei <a target="_blank" href="http://www.couchsurfing.com/" >Couchsurfing</a> dabei und später kam noch ihr Gast aus Italien vorbei. Bei ihr durfte ich dann die nachfolgende Nacht übernachten.</p>
<p>Nachdem wir über das Reiseleben ausgiebig erzählt haben, bin ich mit Mariano noch zur gegenüberliegenden <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Festung_Akershus" >Festung</a> gelaufen, wo man einen schönen Ausblick hat. Gleich um die Ecke gab es ein Deja Vue. Wie in Sydney, wenn man vom Park her kommt, taucht unvermittelt das Opera House auf. Ebenso in Oslo. Das <a target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Norwegian_Opera_and_Ballet" >Norske Opera</a> ist extrem beeindruckend. Wurde 2008 zum besten Kulturgebäude am World Architecture Festival erkoren. Hat gewissen Ähnlichkeiten mit einem Schiff oder auch einem Gletscher.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-439" title="Norske Opera" src="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/dsc06061-200x150.jpg" alt="Norske Opera" width="200" height="150" />Der Bau ist wirklich so hell wie Schnee und man konnte am Hang hinauflaufen aufs Dach. Wohl gemerkt, der Hang ist das Gebäude selbst.</p>
<p>Am nächsten Tag sah das Wetter etwas komisch aus. Ich liess den <a target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Vigeland_Sculpture_Park" >Vigeland Park</a> mal aus, um auf besseres Wetter am Sonntag zu hoffen. Anstatt dessen ging ich zum Hafen und traf auf 3 Fischerboote, die ihre Ware verkauften. Ach ja, Thema Sea Food. Ich hoffte eigentlich, hier an der Quelle etwas Seafood Kultur geniessen zu können. Doch leider scheint man hier eher Seafood aus dem Supermarkt zu kaufen. Resp. ich fand auch keine Restaurants, die sich auf das spezialisierten.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-440" title="Kon-Tiki" src="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/dsc06095-200x150.jpg" alt="Kon-Tiki" width="200" height="150" />Nun den, ich nahm die Fähre zur Museumsinsel, wo ich zuerst das <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kon-Tiki" >Kon-Tiki</a> und dann das <a target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Viking_Ship_Museum_(Oslo)" >Viking Museum</a> besuchte. Im <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kon-Tiki" >Kon-Tiki Museum</a> sind die beiden Flosse, die ein Forscher baute, aufgebaut. Er wollte beweisen, dass einerseits die Ägypter mit einem Papyrus-Boot in die Karibik segeln konnten und andererseits die polynesischen Inseln aus Südamerika her besiedelt wurden. Extrem spannend und lehrreich. In den Zusammenhang fällt auch, dass die Maori in Neuseeland von den Inseln her kamen. Sind die Maori nun Ägypter <img src='http://www.zemp.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ?</p>
<p>Das <a target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Viking_Ship_Museum_(Oslo)" >Viking Museum</a> hingegen fand ich nicht so spannend. Ein paar alte Wikingerboote, die man als Grabstätte verbuddelt hatte. Aber immerhin gut erhalten.</p>
<p>Anschliessend machte ich eine kleine Stadtrundfahrt. Ich fuhr einfach ein bisschen Bus, Tram und schlussendlich Zug und landete auf einem &#8220;Aussichtsberg&#8221; Frognerseteren. Das Wetter war ja am Samstag nicht so prächtig, sodass der Ausblick nicht so berauschend war. Dafür war das nahegelegene &#8220;Gipfelrestaurant&#8221; schön heimelig und es gab feine Apfeltorte.</p>
<p>Von dort bin ich dann nach <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Holmenkollen" >Holmenkollen</a> runter gelaufen. Auf dem Weg liegt auch die berühmte Sprungschanze. Die wurde letztes Jahr abgerissen, um was Neues zu bauen. Die Baugrube sah ja extrem schlimm aus. Eine riesige Betongrube inmitten grüner Natur. Einfach scheusslich.</p>
<p>Am Abend traf ich dann Anne wieder und sie zeigte mir etwas von ihrer Umgebung und wir sind dann noch lecker essen gegangen.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-441" title="Im Vigeland Park" src="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/dsc06142-150x200.jpg" alt="Im Vigeland Park" width="150" height="200" />Am Sonntag war dann wieder besseres Wetter. Der <a target="_blank" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Vigeland_Sculpture_Park" >Vigeland Park</a> stand noch aus. Der Park ist wirklich toll. Hunderte von Skulpturen, die das menschliche Leben widerspiegelte. Einfach schön. Der Vigeland, der diese Skulpturen alle schuf, hatte auch einen Bruder, der ebenso künstlerisches Blut hatte.</p>
<p>Er hatte ein grosses Haus gebaut, das nur aus einer Halle bestand. Der Eingang war 1.50 hoch, sodass man mit Demut einschreiten musste. Dieses Museum war sein Mausoleum und praktisch zappenduster. Nach vielen Minuten gewöhnten sich die Augen an die Dunkelheit. Auch er hatte das menschliche Leben im Sinn und zeichnete auf 800 m2 verschiedene Szenen nach. Ich gewann den Eindruck, er zeichnete vor allem Frauen und ein paar abstrakte Vorstellungen wie z. B. Sex von 2 Skeletten.</p>
<p>Zurück im Hafen besuchte ich noch das Nobel Peace Center, Heimstätte des <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedensnobelpreis" >Friedensnobelpreises</a>. Die anderen Nobelpreise werden von Schweden vergeben. Ich wollte dieses Museum auch besuchen, um etwas mehr über den Herrn Nobel zu erfahren, da ich aktuell an einem Projekt bin, dass auf dem Fabrikareal von ehemals Dynamite Nobel liegt.</p>
<p>Den Nachmittag liess ich mit einem Kaffeestopp an der Front ausklingen, bevor dieses schöne Wochenende schon wieder Vergangenheit ist. Es hat sich gelohnt, kurz nach Oslo zu fliegen.</p>
<p>Fotos finden sich in meiner <a target="_blank" href="http://gallery.me.com/e.zemp/100483" >Gallery</a>.</p>
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		<title>***** (5 Sterne)</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 22:05:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
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		<description><![CDATA[5 Sterne. Welche Assoziationen kommen dir in den Sinn? Bestimmt die Güteklasse von Hotels. Zumindest steht das auch so bei Wikipedia. Dabei gibt es noch viele andere Möglichkeiten, diese Sterne einzusetzen. Mittlerweile wird in vielen Programmen ein Feld Wertung eingebaut. Meistens auch mit 5 Sternen. So z. B. in iTunes, womit man Lieder nach seinem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>5 Sterne. Welche Assoziationen kommen dir in den Sinn? Bestimmt die Güteklasse von <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hotelstern" >Hotels</a>. Zumindest steht das auch so bei <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stern_(Begriffskl%C3%A4rung)" >Wikipedia</a>. Dabei gibt es noch viele andere Möglichkeiten, diese Sterne einzusetzen.</p>
<p>Mittlerweile wird in vielen Programmen ein Feld Wertung eingebaut. Meistens auch mit 5 Sternen. So z. B. in iTunes, womit man Lieder nach seinem Geschmack bewerten kann.</p>
<p>Am Anfang wusste ich nicht so recht, was ich mit diesen Bewertungs-Sternen anfangen soll und liess sie einige Jahre liegen. Irgendwann hab ich mal angefangen, Sterne zu pflegen und fand es eigentlich ganz praktisch. Problematisch war am Anfang, was stufe ich mit 5 Sternen ein? Oder was bedeutet &#8220;gut&#8221;? Wenn man einen Eintrag sieht, der nur 3 Sterne hat, sieht das etwas mager aus, aber ich wählte genau diesen Mittelpunkt in dieser Skala. 3 Sterne sind neutral, tendenziell gut.</p>
<p>In Bezug auf iTunes sind 3 Sterne hörbar. Ich klicke nicht gleich weiter zum nächsten Lied. Sehr gute Lieder bewerte ich mit 4 und meine momentanen Lieblingslieder mit 5 Sternen. Wenn ich gleich weiter klicke, müsste ich dem Lied eigentlich eine 2 geben, denn es ist nicht hörbar.</p>
<p>So höre ich aktuell meine ganze Bibliothek durch. Sämtliche Lieder, die noch keine Bewertung haben, landen auf meinen iPod. Das wird aber noch eine Weile dauern, bis ich durch bin und so kann ich meine Sammlung wieder mal strukturiert anhören.</p>
<p>Genau gleich bin ich mit Bildern in meiner Library vorgegangen. In einem Ordner werden bei der ersten Sichtung alle guten Bilder mal mit 3 bewertet. Solche, die ich öffentlich zeigen kann mit 4 und werden mit einer Smartlist gesammelt. Die kann ich dann gleich in meine Gallery ziehen. Lieblingsbilder landen üblicherweise als Hintergrund auf meinem Bildschirm.</p>
<p>Wenn man aber das Sternesystem auf das Adressbuch umsetzt, wird es langsam makaber.</p>
<p>Man sieht, es gibt viele Einsatzmöglichkeiten dafür.</p>
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		<title>Versicherungswesen</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 20:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Letzte Woche hab ich den letzten Baustein meines Versicherungsportfolios hinzugefügt und nun sind sämtliche Verpflichtungen erfüllt und die Trennung vom Schweizer System vollständig. Ich hatte das Glück, dass mein Versicherungsberater gerade erfolgreich den Schweizer Titel eidg. dipl. Versicherungsfachmann abgeschlossen hat. Als Hobby sozusagen oder auch um all seine bisherigen Kunden weiter beraten zu können, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche hab ich den letzten Baustein meines Versicherungsportfolios hinzugefügt und nun sind sämtliche Verpflichtungen erfüllt und die Trennung vom Schweizer System vollständig.</p>
<p>Ich hatte das Glück, dass mein Versicherungsberater gerade erfolgreich den Schweizer Titel eidg. dipl. Versicherungsfachmann abgeschlossen hat. Als Hobby sozusagen oder auch um all seine bisherigen Kunden weiter beraten zu können, die in die Schweiz abwandern.</p>
<h2>Krankenkasse</h2>
<p>Eine der ersten Versicherungen, die man abschliesst, ist die Krankenkasse. Das geht nur, wenn man einen Job hat und ohne Krankenversicherung keinen Job. Ein klassischer Schwanzbeisser <img src='http://www.zemp.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Der Wechsel von der Schweiz nach Deutschland ist gut zu planen. Die Krankenversicherungspflicht erlischt mit der Abmeldung aus der Schweiz. Einige Versicherer bieten auch einen Auslandschutz an, der ist aber um einiges teurer.</p>
<p>Also ist der ideale Zeitpunkt abzuwarten, bis man einen Job hat.</p>
<p>In Deutschland gibt es zwei Versicherungsarten: Gesetzlich und Privat Versicherte. Man spricht auch von einem 2-Klassen-System. Der privat Versicherte kriegt üblicherweise sofort einen Termin, wird gleich behandelt und wird auf Händen getragen. Als gesetzlich Versicherten kann man von Glück reden, wenn man nicht solange warten muss.</p>
<p>Um sich privat versichern zu können, müssen einige Bedingungen erfüllt werden. Man muss gut verdienen &#8211; mindestens €3800 im Monat. Und man muss 3 Jahre in die gesetzliche Krankenkasse eingezahlt haben.</p>
<p>Das heisst, ich bin momentan gesetzlich versichert und mein Arbeitgeber und ich teilen uns den Betrag. Mein Anteil beträgt um die €300 und mein Arbeitgeber zahlt auch noch mal soviel. Man muss sich das mal vorstellen! Mein Beitrag in der Schweiz war nur ein Drittel dessen, was hier kassiert wird.</p>
<p>Was ich bei der Anmeldung spannend fand, war der Fragebogen. Eigentlich dürfen Sie keine Fragen zum Gesundheitszustand stellen, aber sie boten an, dass ich mich an einem Programm für Diabetes, Raucherentzug oder was auch immer anmelden könnte. Natürlich würde die Anmeldung verschlampt und verzögert, bis man einen anderen Versicherer findet.</p>
<h2>Rentenversicherung</h2>
<p>Die Rentenversicherung kam gleich mit der Krankenkassenanmeldung dazu. Aber ich weiss noch nicht so genau, was das ist und wie es funktioniert.</p>
<p>Ich weiss nur soviel, dass ich bei meiner Pensionierung einen Teil der Rente aus der Schweiz und einen aus Deutschland erhalte. Dies aufgrund der bilateralen Bestimmungen.</p>
<h2>Unfallversicherung</h2>
<p>Die Unfallversicherung ist keine Versicherung gegen Unfallschäden, wie wir es in der Schweiz kennen. Alle Unfälle sind bereits mit der Krankenversicherung abgedeckt.</p>
<p>Die Unfallversicherung ist eine Versicherung gegen Invalidität. Es handelt sich um eine freiwillige Versicherung.</p>
<p>Mein Arbeitgeber wird mich nach meiner Probezeit Unfallversichern.</p>
<h2>Haftpflicht</h2>
<p>Sollte man tunlichst versichern. Gibt keine wesentlichen Unterschiede zum Schweizer System. Ah doch, ein Zusatzbaustein hab ich noch abgeschlossen und zwar die Forderungsausfalldeckung.</p>
<p>Dieser Zusatzbaustein kommt zum Zuge, wenn der Schädigende illiquid ist und den Schaden nicht bezahlen kann. Als Beispiel wurde der Dobermann-Fall genannt.</p>
<p>Ich glaube in der Schweiz ist jeder irgendwie versichert und wenn er nicht bezahlen kann, kommt der Sozialdienst zum Zuge. Bin mir aber nicht sicher.</p>
<h2>Hausrat</h2>
<p>Soviel erkennen konnte, gibt es keine Unterschiede zum Schweizer System.</p>
<h2>Rechtsschutz</h2>
<p>In Deutschland ist eine Rechtsschutzversicherung fast Pflicht. Gegenüber der Schweiz, wo sich 9% versichern lassen, sind es hier in Deutschland mehr als 44%.</p>
<p>Das heisst, hier wird auch gleich scharf geschossen. Gegen ein simples Parkverbot, das vielleicht aus der einen Richtung nicht gesehen werden kann, wird gleich geklagt.</p>
<p>Abmahnungen sind die berühmt-berüchtigte Mittel der Deutschen gegen allerlei negatives Geschäftsgebaren. So zumindest lese ich davon häufig im Heise-Ticker.</p>
<p>Da passt mir das Schweizer System schon besser, wo man noch miteinander reden kann.</p>
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		<title>Schuldenuhr</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 22:37:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neben meiner Arbeitsstelle in Berlin hat der Bund Deutscher Steuerzahler eine Schuldenuhr stehen. Diese hatte ich auch schon im letzten Sommer per Zufall entdeckt. Diese Schuldenuhr zeigt die aktuelle Verschuldung Deutschlands an mit der Rate, um die es sich pro Sekunde wegen Zinsen weiterverschuldet. Bis vor kurzem lag diese Rate bei 474€ pro Sekunde. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-medium wp-image-421" title="Schuldenuhr" src="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/schuldenuhr-150x200.jpg" alt="Schuldenuhr" width="150" height="200" />Neben meiner Arbeitsstelle in Berlin hat der <a target="_blank" href="http://www.steuerzahler.de/" >Bund Deutscher Steuerzahler</a> eine Schuldenuhr stehen. Diese hatte ich auch schon im letzten Sommer per Zufall entdeckt.</p>
<p>Diese Schuldenuhr zeigt die aktuelle Verschuldung Deutschlands an mit der Rate, um die es sich pro Sekunde wegen Zinsen weiterverschuldet.</p>
<p>Bis vor kurzem lag diese Rate bei 474€ pro Sekunde. Das lag früher auch schon bei rund 700€. Ich freute mich für Deutschland, dass es sich von der Verschuldung befreit.</p>
<p>Letzthin dachte ich an einen Darstellungsfehler. Aber ein Vergleich mit dem Foto vom letzten Sommer lieferte den Beweis: Die Verschuldung ist durch die Bankenkrise massiv gestiegen und die Rate liegt aktuell bei 4439€ pro Sekunde! Wahnsinnig, oder?</p>
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		<title>Deutsche Post</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 20:00:59 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[deutsche post]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal ist es echt zum Verzweifeln. Nebst den Streiks, die mich mürbemachen, fehlt mir das Vertrauen in die Deutsche Post. Bereits im letzten Jahr, als ich gerade angekommen bin, ist ein erwartetes Couvert meiner Mutter nicht eingetroffen. Ich gebe zu, die Schweizer Post spielt da auch mit, aber dennoch vermute ich, dass es an der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-417" title="logo_deutschepost" src="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/uploads/2009/02/logo_deutschepost.gif" alt="logo_deutschepost" width="153" height="34" />Manchmal ist es echt zum Verzweifeln. Nebst den Streiks, die mich mürbemachen, fehlt mir das Vertrauen in die <a target="_blank" href="http://www.deutschepost.de" >Deutsche Post</a>. Bereits im letzten Jahr, als ich gerade angekommen bin, ist ein erwartetes Couvert meiner Mutter nicht eingetroffen. Ich gebe zu, die <a target="_blank" href="http://www.post.ch" >Schweizer Post</a> spielt da auch mit, aber dennoch vermute ich, dass es an der <a target="_blank" href="http://www.deutschepost.de" >Deutschen Post</a> liegt.</p>
<p>Im letzten Dezember bin ich umgezogen, habe eine Adressweiterleitung eingerichtet, den Briefkasten und die Klingel korrekt beschriftet, aber irgendwie schnallten die es nicht, das ich nun da wohne.</p>
<p>Bankencouverts ohne Absender wurden zuerst versucht, zugestellt zu werden. Ein Kleber war drauf, dass der Empfänger unbekannt ist. Und da auch kein Absender drauf war, dachten sie dann schlussendlich, wir gehen doch nochmal nachschauen, ob es wirklich keinen Zemp da gibt. Und haben ihn gefunden.</p>
<p>Super, wäre ja genial, wenn das nun gespeichert ist. Aber nein, eine Hochzeitanzeige, die ich erwartet habe, wurde mir auch nicht zugestellt. Der Absender bekam das Couvert zurück mit Empfänger unbekannt.</p>
<p>Ich weiss nicht, was ich da tun soll!?! Auch die Adressweiterleitung klappt nur halbwegs. Aber mittlerweile hab ich alle erwischt, dir mir regelmässig was zustellen.</p>
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		<title>Stromadapter</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 22:21:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seitdem ich nun wieder alleine lebe und zwangsweise meine bisherigen Schweizer Haushalt-Geräte brauchen muss, kommt es da zu Konflikten. Die Stecker aus der Schweiz passen natürlich nicht in die Schuko-Stecker, klar. Aber einen Reiseadapter, denn ich jeweils auf meinen Reisen mitnahm hatte ich dabei. Der verrichtet ganz zufrieden seinen Dienst. Aber ich brauche noch einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seitdem ich nun wieder alleine lebe und zwangsweise meine bisherigen Schweizer Haushalt-Geräte brauchen muss, kommt es da zu Konflikten. Die Stecker aus der Schweiz passen natürlich nicht in die Schuko-Stecker, klar. Aber einen Reiseadapter, denn ich jeweils auf meinen Reisen mitnahm hatte ich dabei. Der verrichtet ganz zufrieden seinen Dienst.</p>
<p>Aber ich brauche noch einen Zweiten. Ich hab mich hier in Berlin schusselig gesucht nach diesen Dingern. Die gibt es in allen möglichen Kombinationen und für alle möglichen Länder, nur nicht in der Variante CH-&gt;DE.</p>
<p>Nun, ich hab mir dann wieder einen Reiseadapter hier gleich um die Ecke bei Globetrotter gekauft. Soweit so gut.</p>
<p>Doch wenn ich mein kleines Öfeli oder mein Bügeleisen daran anschliesse, dauert es nicht lange und die Sicherung in diesem Adapter brennt durch. Es ist doch zum Davonlaufen!</p>
<p>Während ich diesen Text schreibe fiel mir ein, dass ich mich ja eines kleinen Tricks bedienen kann; ich hab nun Alufolie anstelle der Sicherung rein gemacht. Nun kann ich zumindest mein Hemd bügeln bis die Adapter aus der Schweiz eintreffen.</p>
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		<title>Behördenwesen in Berlin</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Dec 2008 10:22:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich glaube nun sämtliche Behördengänge hinter mir zu haben. Ist eigentlich gar nicht so viel und als Schweizer hat man nirgends mit Schwierigkeiten zu rechnen. Man wird höchstens gefragt, weshalb man die schöne Schweiz gegen Deutschland eintauscht. Die Aussenwirkung der Schweiz ist doch recht hoch, obwohl es da einen Steuerstreit gibt. Mein Weg der Behördengänge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube nun sämtliche Behördengänge hinter mir zu haben. Ist eigentlich gar nicht so viel und als Schweizer hat man nirgends mit Schwierigkeiten zu rechnen. Man wird höchstens gefragt, weshalb man die schöne Schweiz gegen Deutschland eintauscht. Die Aussenwirkung der Schweiz ist doch recht hoch, obwohl es da einen Steuerstreit gibt.</p>
<p>Mein Weg der Behördengänge ist zwar nicht der Idealfall, aber funktionierte bestens. Üblicherweise hat man wenn man Umzieht eine Wohnung und eine Arbeit. Beides hatte ich jedoch nicht.</p>
<p>Folgende Etappen gilt es zu bewältigen:</p>
<ul>
<li>Umzug des Haushalts nach Deutschland</li>
<li>Wohnsitznahme</li>
<li>Anmeldung bei der Botschaft</li>
<li>Arbeitsstelle finden</li>
<li>Steuern</li>
<li>Aufenthaltsgenehmigung</li>
<li>Fahrzeugausweis umschreiben lassen</li>
</ul>
<h2>Umzug</h2>
<p>Ich liess meinen Hausrat durch ein Umzugsunternehmen nach Deutschland transportieren. Im Internet gibt es eine <a target="_blank" href="http://www.umzugsauktion.de" >Umzugsauktion</a>, mit der man günstige Angebote bekommt. Hier unterbieten sich die Anbieter gegenseitig und am Schluss kann man immer noch auswählen, mit welcher Firma man den Umzug machen möchte. So günstige Preise erhält man bei einer direkten Anfrage nicht. Auch ein Eigentransport kommt nicht wesentlich billiger.</p>
<p>Es gibt je für die Schweiz und Deutschland ein Zollformular auszufüllen. Eigentlich gibt es da keine Probleme. Nur war ich zu ehrlich und hab meine 10 Flaschen Alkohol (= Maximum) angegeben. Ich hätte es besser gelassen.</p>
<p>Der Transport konnte dennoch nach Berlin gemacht werden. Dort gibt es auch eine Zollstelle und Melanie musste dort vorsprechen, bevor der Lastwagen geleert werden konnte. Sie musste sich verpflichten, die Alkaholika privat zu vernichten, was wir natürlich taten <img src='http://www.zemp.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Nachdem man die Sachen eingeführt hat, hat man nun 6 Monate Zeit sich anzumelden, was ich im ersten Moment nicht tat, da wir ja noch nach Australien wollten. Wenn ich Wohnsitz genommen hätte, hätte ich dann noch 3 Monate Zeit gehabt, einen Job zu finden. Dann hätte man mich vielleicht ausweisen können.</p>
<h2>Wohnsitznahme</h2>
<p>Ende August nahm ich knapp nach 6 Monaten Ferienzeit Wohnsitz in Berlin. Mittlerweile hatte ich schon einen Arbeitsvertrag und somit war dies der nächste logische Schritt.</p>
<p>Das geht ganz einfach. Man geht zum Bürgeramt mit einem Ausweis. Ein Mietvertrag braucht es nicht, aber wenn man zur Untermiete ist, muss man einen &#8220;Sponsor&#8221; angeben. That&#8217;s it.</p>
<p>Mit dieser Wohnsitznahme hat man nun 3 Monate Zeit, eine Arbeitsstelle zu finden und sich dann bei der Ausländerbehörde zu melden.</p>
<h2>Botschaft</h2>
<p>Nachdem man sich aus der Schweiz abgemeldet hat, kann man sich bei der Botschaft anmelden. Dort kann man auch angeben, von welcher Schweizer Gemeinde man sich das Stimmmaterial wünscht. Die geben auch einige Tipps und ein Merkblatt, welche weiteren Behördengänge sinnvoll wären.</p>
<h2>Arbeitsstelle</h2>
<p>Wenn man einen Arbeitsvertrag in den Fingern hat, geht der Zirkus weiter. Der Arbeitgeber braucht dann bei Arbeitsbeginn die Lohnsteuerkarte, eine Krankenversicherung und eine Rentenbescheinigung. Die beiden Letztgenannten bekommt man von der Krankenkasse.</p>
<p>Und nun kann man arbeiten. Eine Arbeitsbewilligung braucht man noch nicht. Man könnte sogar nach 3 Monaten nach der Anmeldung sich wieder abmelden und in die Schweiz zurück kehren. Aber das wollte ich ja nicht.</p>
<h2>Aufenthaltsbewilligung</h2>
<p>3 Monate nach der Wohnsitznahme muss man sich bei der Ausländerbehörde melden. Das ist eine reine Formsache, aber man muss viel Zeit mitnehmen, denn die werden schon seit längerem überrannt und weitere Kapazitäten gibt es nicht.</p>
<p>Mitnehmen muss man die Wohnsitzbescheinigung, ein Nachweis der Krankenversicherung, den  Arbeitsvertrag und 2 biometrische Fotos. Dann bekommt man einen Ausweis, denn man tunlichst immer bei sich trägt.</p>
<h2>Führerschein</h2>
<p>Damit man auf Deutschen Strassen unterwegs sein darf, muss man den Schweizer Führerschein innert 6 Monaten umschreiben lassen. Das sollte man gleich einfädeln, denn ich musste 4 Monate warten, bevor der Entscheid kam.</p>
<p>Dann kann man zur Behörde gehen, gibt den Schweizer Ausweis ab und bekommt einen Deutschen Führerschein und ein Punktekonto in Flensburg.</p>
<p>Das war&#8217;s. Eigentlich alles nicht so wild.</p>
<p>Eine Übersicht über das Versicherungswesen kommt dann irgendwann, wenn ich alles transferiert habe.</p>
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		<title>iPhone</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 21:50:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon seit Längerem befinde ich mich auf einer Odysee mit meinen Handys. Bis im letzten Jahr war ich ein zufriedener Sony-User. Es war klein und ließ sich via Bluetooth bestens mit dem Mac sychronisieren. Aber ich wollte noch ein paar Features mehr: GPS, Karten und Sychronisierung mit Exchange. Das Nokia N95 hätte der Nachfolger werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon seit Längerem befinde ich mich auf einer Odysee mit meinen Handys.</p>
<p>Bis im letzten Jahr war ich ein zufriedener Sony-User. Es war klein und ließ sich via Bluetooth bestens mit dem Mac sychronisieren.</p>
<p>Aber ich wollte noch ein paar Features mehr: GPS, Karten und Sychronisierung mit Exchange. Das Nokia N95 hätte der Nachfolger werden können und ich wartete darauf. Doch als es erschien, waren die Berichte so schlecht, dass ich mir keines leisten wollte.</p>
<p>Was wäre ein würdiger Nachfolger? Im Herbst letzten Jahres bekam ich von meiner neuen Bank ein HTC 3300 geschenkt. Das hatte GPS und Tomtom, was sogar sehr gut war und ich sehr schätzte. Aber mit einem Stift rumzufummeln lag mir nicht und die Synchronisation mit dem Mac lief auch nur halbwegs.</p>
<p>Doch dann kam das iPhone. Die Lösung meiner Kritikpunkten. Zwischendurch hatte ich noch ein Handy von meiner neuen Firma bekommen mit dem neusten Windows Mobile. Furchtbar. Das Menü war mir nicht logisch genug und SMS kamen regelmäßig zu spät an. Zum Teil erst nach einem Reboot des Handys.</p>
<p>Das iPhone ist meine wahre Freude. Endlich Synchronisation mit Exchange und meinem Mac. All die schönen Tools, die ich auch auf meinem Mac habe, gibt es auch fürs iPhone. Das Tippen ist eine wahre Freude und hindert mich nicht in meinem Kommunikationsverhalten. Im Gegenteil. SMS schreibe ich wieder gerne.</p>
<p>Wie man sieht bin ich rundum zufrieden. Was mir noch fehlt ist eine Navigationshilfe, aber die kommt noch.</p>
<p>Das Schöne beim iPhone sind auch die vielen Applikationen. Sie verleiten leider auch dazu, etwas mehr Zeit für das Handy zu investieren. Meine Lieblingsprogramme sind: OmniFocus, Facebook, Evernote und natürlich auch Mail, Kalender und Adressen. Als Spiel hat es mir &#8220;Labyrinth&#8221; angetan, wo man eine Kugel in einem Holzkasten an Löchern vorbei steuert. So wie früher in echt nur mit dem Unterschied, das ich heute hunderte von verschiedenen Layouts habe.</p>
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		<title>Neuer Job &amp; Oktoberfest</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/ecki/blog/~3/gahpABbm6jU/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Oct 2008 20:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Flohnerleben der vergangenen Monate hat ein Ende. Am 1. Oktober hab ich meine neue Arbeit als Senior Consultant bei der 4C Group AG in München angefangen. Nein nein, ich bin nicht umgezogen. Die 4C Group hat ein Büro hier in Berlin, aber das Head Office ist in München. Und zum Einstieg bin ich dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Flohnerleben der vergangenen Monate hat ein Ende. Am 1. Oktober hab ich meine neue Arbeit als Senior Consultant bei der <a target="_blank" href="http://www.4cgroup.com" >4C Group AG</a> in München angefangen.</p>
<p>Nein nein, ich bin nicht umgezogen. Die 4C Group hat ein Büro hier in Berlin, aber das Head Office ist in München. Und zum Einstieg bin ich dann nach München geflogen.</p>
<p>Da ich schon mal in München war und gerade das Oktoberfest stattfindet, bin ich am Abend selbstverständlich dort vorbei gegangen.</p>
<p>Eigentlich war ich der Annahme, dass es einfach ein riesiges Festzelt gibt. So gross, dass es alles bisher gesehene in den Schatten stellt. Ich war dann überrascht, dass es etwas ein Dutzend solcher Zelte gab. Drum herum Jahrmarkt, Achterbahnen und so. Tolle Feststimmung.</p>
<p>Da ich unter der Woche da war, konnte man noch in die Festzelte hinein gehen und sich umsehen. Am Wochenende sind die Zelte mit Reservationen schon frühzeitig ausgebucht.</p>
<p>Und was macht man so am Oktoberfest? Richtig, ein Mass Bier trinken. Ich hatte da meine Probleme, so ein Krug zu bekommen, da ich nicht an einem Tisch sass, sondern ein wandernder Geselle war. Die Lösung war, draussen im Biergarten ein Mass zu bestellen und dann reinzugehen <img src='http://www.zemp.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Ich muss zugeben, dass es bei einem Mass geblieben ist. Mehr schaffte ich einfach nicht, tststs.</p>
<p>Aber ich war ja nicht des Bieres Wegen in München. Der Einstieg verlief sehr gut. Habe ein Notebook, Handy und ein paar Einführungen in verschiedene Themen erhalten.</p>
<p>Bereits bin ich in einem Projekt eingebunden. Von Montag bis Donnerstag bin ich nun bei einem Kunden und werde ein Activity-Based Costing einführen. Spannendes Thema.</p>
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		<title>contura08</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/ecki/blog/~3/WKgUpFKzWXs/</link>
		<comments>http://www.zemp.ch/2008/08/19/contura08/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 07:13:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pfadi]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Juli war ich am Besuchstag von contura08, dem aktuellen Bundeslager. Vor 14 Jahren war ich selbst aktiv am cuntrast&#8217;94. Nach dem Besuch der Abteilung streifte ich mit 2 weiteren Freunden durch die Unterlager und fotografierte die attraktiven Bauten. Schon cool anzusehen, was man alles so bauen kann. Damals bauten wir mehrere Terrassen an einen Hang, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a target="_blank" href="http://gallery.me.com/e.zemp/100352" ><img class="alignright" title="contura08" src="http://gallery.me.com/e.zemp/100352/DSC01454.jpg?derivative=medium&amp;source=web.jpg&amp;type=medium" alt="album" width="274" height="205" /></a>Im Juli war ich am Besuchstag von <a target="_blank" href="http://www.contura08.ch/" >contura08</a>, dem aktuellen Bundeslager. Vor 14 Jahren war ich selbst aktiv am cuntrast&#8217;94.</p>
<p>Nach dem Besuch der <a target="_blank" href="http://www.unspunne.ch" >Abteilung</a> streifte ich mit 2 weiteren Freunden durch die Unterlager und fotografierte die attraktiven Bauten. Schon cool anzusehen, was man alles so bauen kann. Damals bauten wir mehrere Terrassen an einen Hang, um unsere Zelt darauf zu stellen. Das waren noch Zeiten&#8230; <img src='http://www.zemp.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Hier das <a target="_blank" href="http://gallery.me.com/e.zemp/100352" >Fotoalbum</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Testbericht Wintec WPL-1000 GPS Datenlogger</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/ecki/blog/~3/7osE1aWAWpM/</link>
		<comments>http://www.zemp.ch/2008/08/12/testbericht-wintec-wpl-1000-gps-datenlogger/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 10:40:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo zäme Von meiner letzten Weltreise her hatte ich ein paar Bilder, wo ich mich immer frage, wo ich das aufgenommen habe. Wenn man schnell unterwegs ist, vergisst man manchmal, wo man was aufgenommen hat. Insbesondere im nachhinein zuhause. Kameras mit einem GPS-Empfänger sind eine Seltenheit (aber wird es in ein paar Jahren serienmässig geben). [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/08/wpl-1000.jpg"  rel="prettyPhoto[299]"><img class="alignright size-medium wp-image-300" title="Wintec WPL-1000" src="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/08/wpl-1000-200x147.jpg" alt="" width="200" height="147" /></a>Hallo zäme</p>
<p>Von meiner letzten Weltreise her hatte ich ein paar Bilder, wo ich mich immer frage, wo ich das aufgenommen habe. Wenn man schnell unterwegs ist, vergisst man manchmal, wo man was aufgenommen hat. Insbesondere im nachhinein zuhause. Kameras mit einem GPS-Empfänger sind eine Seltenheit (aber wird es in ein paar Jahren serienmässig geben).</p>
<p>Für die letzte Reise nach Australien hab ich mir überlegt, einen GPS Datenlogger zu kaufen und mal zu testen. Das GPS ist ein kleines Teil mit einem USB-Port. Als richtiges GPS ist es wohl nicht zu gebrauchen. Man kann nämlich nur das Display ablesen, aber keine Karten anzeigen oder Routen berechnen lassen. Der einzige Zweck ist, kontinuierlich den aktuellen Standort zu speichern.</p>
<p>Die Idee war, einerseits nachträglich auf Google Maps zu sehen, wo man durchgefahren ist. Anderseits alle Fotos mit GPS-Informationen zu versorgen. Die Bedingung war, dass wir sämtliche Uhrzeiten auf den Kameras auf GMT einstellten.</p>
<p>Während unserer Reise war die Handhabung ein Kinderspiel. Gerät anschalten und im Auto irgendwo hin legen oder mit sich herumtragen. Am Abend dann die Batterien wechseln, damit am nächsten Tag wieder frisch weiter Daten gespeichert werden können.</p>
<p>Das Teil brauchte 2 AAA Batterien und wir hatten 5 Sets dabei. Mit dem Auto hatten wir den Vorteil, dass wir unterwegs immer mal wieder Batterien laden konnten.</p>
<p>Wenn wir es mal ins Internetcafe schafften, schaute ich auf dem USB-Stick nach, wie viele Daten er denn schon geloggt hatte. Am Anfang hatte er die Kapazität von 100&#8217;000 Koordinaten recht schnell vollgeschrieben und somit verlor ich für Melbourne ein Teil der Daten. Deshalb musste ich ein paar Korrekturen anbringen. Von da an schrieb er nur noch alle 20 Sekunden einen Datensatz. Das gab pro Tag an die 3000 Koordinaten. Detailliert genug. Auch schrieb das Teil gleich eigene Websiten, worin Google Maps integriert war und man sah, wohin man denn in den vergangenen Tagen so gefahren ist.</p>
<p>Die grosse Arbeit kam dann zuhause. Die Datenqualität war meistens sehr gut. Ausserhalb einer Stadt mit freier Sicht zum Himmel schrieb er die Daten zuverlässig. Aber wenn wir zu Fuss in der Stadt unterwegs waren, dauerte es meistens lange, bis er wusste, wo wir waren und führte uns manchmal aus der Stadt heraus, um nach ein paar Koordinaten wieder zurück zu kommen. Das gab dann für Sydney so lustige Sternbilder mit vielen &#8220;Ausreisern&#8221; mit sagenhaften Geschwindigkeiten von mehr als 1000 km/h. Zu Fuss versteht sich <img src='http://www.zemp.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Um die Bilder mit diesen Koordinaten zu versorgen, musste ich zuerst das richtige Tool dazu finden. War nicht ganz einfach, aber schlussendlich fand ich dann für den Mac doch was Gutes. Mit einer Stapelverarbeitung konnten die Bilder in einem Rutsch im EXIF-Header mit diesen Informationen versehen werden. Zusätzlich holte er sich im Internet die Ortsnamen dazu.</p>
<p>Wer sich die Bilder via einer Weltkarte anschauen möchte, kann sie sich auf meiner Flickr-Gallery unter <a target="_blank" href="http://www.flickr.com/photos/zemp/map/" >http://www.flickr.com/photos/zemp/map/</a> oder unter den entsprechenden Australien-Alben anschauen.</p>
<p>Herzliche Grüsse<br />
Ecki</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bilder von Australien</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/ecki/blog/~3/jiSGxy7zer0/</link>
		<comments>http://www.zemp.ch/2008/08/12/bilder-von-australien/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 07:33:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freunde Es ist ja schon beinahe eine Ewigkeit her, wo wir in Australien gewesen sind. Von diesen 6 Wochen Reisen haben wir 3100 Bilder nach Hause gebracht. Wir haben festgestellt, dass man gut und gerne nochmals soviel Zeit braucht, diese zu sortieren, aufzubereiten und zu publizieren. Schlimm&#8230; Aber wir haben nun eine gute Auswahl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freunde</p>
<p>Es ist ja schon beinahe eine Ewigkeit her, wo wir in Australien gewesen sind. Von diesen 6 Wochen Reisen haben wir 3100 Bilder nach Hause gebracht.</p>
<p>Wir haben festgestellt, dass man gut und gerne nochmals soviel Zeit braucht, diese zu sortieren, aufzubereiten und zu publizieren. Schlimm&#8230; <img src='http://www.zemp.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber wir haben nun eine gute Auswahl aus diesen Fotos getroffen. Es sind &#8220;nur noch&#8221; 435 Land- und 60 Tauchfotos.</p>
<p>Wir haben die Fotos thematisch in 5 Alben gegliedert. Bitte klicke auf eines dieser Alben. Wenn die Seite aufgeht, kannst du unten auf Slideshow oder andere Darstellungsformen klicken.</p>
<p><a target="_blank" href="http://gallery.me.com/e.zemp#100291" >01 Melbourne, Great Ocean Road, Wilsons, Mt Kosciuszko</a></p>
<p><a target="_blank" href="http://gallery.me.com/e.zemp#100291" ><img class="size-full wp-image-279 alignnone" title="01 Melbourne, Great Ocean Road, Wilsons, Mt Kosciuszko" src="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/08/01.jpg" alt="" width="160" height="160" /></a></p>
<p><a target="_blank" href="http://gallery.me.com/e.zemp#100298" >02 Canberra, Sydney, North Coast, Fraser Island, Brisbane</a></p>
<p><a target="_blank" href="http://gallery.me.com/e.zemp#100298" ><img class="alignnone size-full wp-image-280" title="02 Canberra, Sydney, North Coast, Fraser Island, Brisbane" src="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/08/02.jpg" alt="" width="160" height="160" /></a></p>
<p><a target="_blank" href="http://gallery.me.com/e.zemp#100367" >03 Outback</a><br />
<a href="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/08/02.jpg"  rel="prettyPhoto[295]"></a></p>
<p><a target="_blank" href="http://gallery.me.com/e.zemp#100367" ><img class="alignnone size-full wp-image-281" title="03 Outback" src="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/08/03.jpg" alt="" width="160" height="160" /></a></p>
<p><a target="_blank" href="http://gallery.me.com/e.zemp#100312" >04 Cairns, Cape Tribulation</a></p>
<p><a target="_blank" href="http://gallery.me.com/e.zemp#100312" ><img class="alignnone size-full wp-image-282" title="04 Cairns, Cape Tribulation" src="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/08/04.jpg" alt="" width="160" height="160" /></a></p>
<p><a target="_blank" href="http://gallery.me.com/e.zemp#100103" >05 Tauchen Byron Bay, Great Barrier Reef</a></p>
<p><a target="_blank" href="http://gallery.me.com/e.zemp#100103" ><img class="alignnone size-full wp-image-283" title="05 Tauchen Byron Bay, Great Barrier Reef" src="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/08/05.jpg" alt="" width="160" height="160" /></a></p>
<p>Als zentrale Anlaufstelle über unsere Reise besuche <a href="http://www.zemp.ch/hobbies/reisen/2008-australien/" >http://www.zemp.ch/hobbies/reisen/2008-australien/</a></p>
<p>Viel Spass beim Anschauen und herzliche Grüsse<br />
Ecki &amp; Melly</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Unterschiede Australien  Europa</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/ecki/blog/~3/62bgfSMG0rQ/</link>
		<comments>http://www.zemp.ch/2008/08/11/unterschiede-australien-europa/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 14:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien 2008]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Durchreise haben wir laufend einige Sachen aufgeschrieben, die uns aufgefallen sind, die hier anders sind als bei uns. Wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Fahren auf der linken Strassenseite. Kreis auch. Blinker und Scheibenwischer vertauscht Beim Über-die-Strasse-gehen sollte man zuerst rechts anstelle von links gucken. Beim Rolltreppenfahren steht man links (und geht rechts) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Durchreise haben wir laufend einige Sachen aufgeschrieben, die uns aufgefallen sind, die hier anders sind als bei uns. Wir erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.</p>
<ul>
<li>Fahren auf der linken Strassenseite. Kreis auch.</li>
<li>Blinker und Scheibenwischer vertauscht</li>
<li>Beim Über-die-Strasse-gehen sollte man zuerst rechts anstelle von links gucken.</li>
<li>Beim Rolltreppenfahren steht man links (und geht rechts)</li>
<li>Sonne geht auch im Osten auf, aber dreht über Norden nach Westen (logisch)</li>
<li>Der Mond nimmt auf der falschen Seite zu.</li>
<li>Man muss den Türknauf zudrehen, damit die Türe aufgeht</li>
<li>Drehtüren drehen umgekehrt</li>
<li>Da wo bei uns eine Achtung Reh-Tafel steht, gibt es hier ein Kangaruh &#8211; aber bei beiden sieht man nichts.</li>
<li>Je grösser die Münze, desto kleiner der Wert (zumindest bei 0.5$, 1$ und 2$).</li>
<li>Man sagt, dass das Wasser beim Ablaufen anders dreht.</li>
</ul>
<p>Liebe Grüsse<br />
Ecki &amp; Melly</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Elektronischer Frühjahrsputz: Musik</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/ecki/blog/~3/k0G9ApPbB1c/</link>
		<comments>http://www.zemp.ch/2008/07/26/elektronischer-fruhjahrsputz-musik/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Jul 2008 09:51:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[audiobooks]]></category>
		<category><![CDATA[hörbücher]]></category>
		<category><![CDATA[ipod]]></category>
		<category><![CDATA[itunes]]></category>
		<category><![CDATA[m4b]]></category>
		<category><![CDATA[mp3]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Musik verwalte ich schon seit meinem Umstieg auf Apple mit iTunes. Das war damals das beste Programm und ist es noch weiterhin. Die perfekte Integration mit Metadaten und die Selbstorganisation der Titel auf Filebasis ist einfach schön. Nicht irgendwelche blöden Verzeichnisse mit undefinierbaren MP3-Dateien, sondern schön sortiert nach &#60;Interpret&#62;/&#60;Album&#62;/&#60;Titel&#62;. Damals hatte ich noch keine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Musik verwalte ich schon seit meinem Umstieg auf Apple mit iTunes. Das war damals das beste Programm und ist es noch weiterhin. Die perfekte Integration mit Metadaten und die Selbstorganisation der Titel auf Filebasis ist einfach schön. Nicht irgendwelche blöden Verzeichnisse mit undefinierbaren MP3-Dateien, sondern schön sortiert nach <strong>&lt;Interpret&gt;/&lt;Album&gt;/&lt;Titel&gt;</strong>.</p>
<p>Damals hatte ich noch keine Musikdateien und importierte meine CDs direkt in iTunes. Metadaten gepflegt hab ich schon damals. Später kamen noch Coverbilder dazu. Folgende Metadaten sind sinnvoll zu pflegen:</p>
<ul>
<li>Interpret (gegebenenfalls Album-Interpret)</li>
<li>Album</li>
<li>Titelname</li>
<li>Genre</li>
<li>Erscheinungsjahr</li>
<li>Titel-Nummer (+Total Titel)</li>
<li>CD-Nummer (+Total CD)</li>
<li>Coverbild</li>
</ul>
<p>Wie man sieht, kann man da einiges pflegen. Wer es schön haben will, macht das, wer es nur als Zwischenspeicher seiner momentan gehörten Titel nutzt, braucht das nicht.</p>
<p>Da meine Musik-Library schon so gut wie richtig geordnet war, hab ich mich nun meinen Hörbüchern gewidmet. Die hatte ich bisher als MP3 mit dem Genre &#8220;Audiobooks&#8221; gespeichert. iTunes kennt aber ein eigenes Kapitel zur Organisation. Doch so einfach kann man da MP3 nicht hinzufügen. Die akzeptiert iTunes nicht. So konvertierte ich alle Hörbücher zu AAC (M4A) und lud sie mit einem Zusatzprogramm als M4B (Bookmarkable) wieder ins iTunes hinein.</p>
<p>Dabei fügte ich alle einzelnen Files eines Hörbuchs zu einem Ganzen zusammen. Die einzelnen Kapitel kann der iPod dennoch anzeigen, aber somit gibt es etwas Platz in einer Liste.</p>
<p>Bei den Metadaten gibt es nicht viel Neues. Der Autor ist der <strong>Interpret</strong>. Der Sprecher kann als <strong>Album-Interpret</strong> gespeichert werden. <strong>Titel-Nummer</strong> und <strong>CD-Nummer</strong> kann man getrost weglassen.</p>
<p>Neu hab ich das Genre &#8220;Audiobook&#8221; gelöscht und dafür Thriller, Krimi, Fantasy und so gewählt. Somit kann ich je nach Lust und Laune ein Hörbuch besser finden.</p>
<p>Die Quellmedien &#8211; sprich die CDs &#8211; sind nun in einer Kiste im Keller. Die brauch ich nicht mehr. Ich halte nichts von Regalen, die man zur Schau stellt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zemp.ch/2008/07/26/elektronischer-fruhjahrsputz-musik/feed/</wfw:commentRss>
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		<item>
		<title>Zeugnisse und Diplome scannen</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/ecki/blog/~3/2lKsx6VyhFc/</link>
		<comments>http://www.zemp.ch/2008/07/11/zeugnisse-und-diplome-scannen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Jul 2008 15:32:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[lebenslauf]]></category>
		<category><![CDATA[pdf]]></category>
		<category><![CDATA[scan]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zemp.ch/?p=154</guid>
		<description><![CDATA[Ich bin momentan in einer intensiven Phase. Ich bereite mich auf Bewerbungen vor und lerne bei jedem Versand dazu. Den Lebenslauf hab ich einigermassen hingekriegt, aber da werde ich noch weiter daran arbeiten. Was das für ein Zeitaufwand ist, so einen Lebenslauf schön und vollständig zu schreiben. Zudem muss ich einige Titel aus der Schweiz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin momentan in einer intensiven Phase. Ich bereite mich auf Bewerbungen vor und lerne bei jedem Versand dazu. Den Lebenslauf hab ich einigermassen hingekriegt, aber da werde ich noch weiter daran arbeiten. Was das für ein Zeitaufwand ist, so einen Lebenslauf schön und vollständig zu schreiben. Zudem muss ich einige Titel aus der Schweiz noch ins Deutsche übersetzen und schreiben, was ich da eigentlich gelernt habe.</p>
<p>Ein weiteres Thema sind Arbeitszeugnisse und Diplome. Bisher habe ich nur meine beiden letzten Zeugnisse gescannt und jeweils verschickt. Das gab dann so Mails von 2 &#8211; 3 MB. Viel zu viel hat mir ein Personaldienstleister gesagt. 1 MB ist das Mass aller Dinge und darin sind Anschreiben, Lebenslauf, sämtliche Zeugnisse und Diplome eingerechnet. Wie kriegt man das hin? Da darf jedes Dokument ja nur 100 kb sein?</p>
<p>Ich fing an zu experimentieren. Rohscan mit 300 dpi im TIFF-Format (=25 MB). Farben runter rechnen, DPI verkleinern, Qualität vermindern. Unter 250 kb kam ich nicht. Ich vermutete, dass da mein Mac noch ein paar Metadaten abspeichert. Vielleicht noch eine Mini-Vorschau oder so. Wer weiss.</p>
<p>Auch im Internet hielt ich Ausschau nach Tips &amp; Tricks. Eine gute <a target="_blank" href="http://www.myself-ev.de/dokumente/Scannen_v_Dokumenten_Kurzform_20070716_MQ.pdf" >Anleitung</a> erklärt, wie man genau vorgehen muss, um ein gutes Ergebnis zu erhalten.</p>
<p>Nach endlosen Testreihen und Versuchen hier die goldene Lösung:</p>
<ul>
<li>Rohscan mit 300 dpi im Tiff-Format einscannen</li>
<li>Scanartefakte an den Rändern löschen</li>
<li>Hintergrundfarbe eliminieren</li>
<li>Die Seite horizontal ausrichten</li>
<li>Auto-Tonwertkorrektur</li>
<li>Den Textbereich markieren und nachschwärzen (GraphicConverter: Effekte &#8211; Schwarz&amp;Weiss &#8211; Schwellwert. Ein Wert von 128 bringt gute Ergebnisse).</li>
<li>Wenn das Ergebnis zufriedenstellend aussieht, abspeichern.</li>
<li>Zusätzlich als PDF in bester Qualität abspeichern. Dies ist dann die Druckversion.</li>
</ul>
<p>Für eine konventionelle Bewerbung per Post können die ganzen PDFs gleich ausgedruckt werden.</p>
<p>Für eine E-Mailbewerbung ist ein kompletter Satz zusammenzustellen. D. h.</p>
<ul>
<li>Anschreiben</li>
<li>Titelseite</li>
<li>Lebenslauf</li>
<li>Arbeitszeugnisse</li>
<li>Diplome</li>
</ul>
<p>in ein PDF zusammenpacken. Auf dem Mac die Dokumente in der Vorschau einfach zusammenführen.</p>
<p>Nun kommt der Part, der etwas schwieriger ist. Dieses File ist jetzt vielleicht 10+ MB gross. Das akzeptiert niemand als Attachment. Für die Bildschirmansicht braucht man keine 300 dpi. Da reichen 96 dpi vollkommen.</p>
<p>Mit <a target="_blank" href="http://www.apagoinc.com/prod_home.php?prod_id=30" >PDF Shrink</a> hab ich ein Tool gefunden, der alles in einem Arbeitsschritt macht: Auflösung (dpi) verkleinern, Qualität herabsetzen, nicht benötigte Schriften entfernen, Ressourcen löschen und sonst noch so aufräumen. Meine Versuche mit <a target="_blank" href="http://www.metaobject.com/" >pdfcompress</a>, meinem bisherigen Tool, die Dateigrösse zu reduzieren, fruchtete nicht genug.</p>
<p>Nun sind es 13 Seiten mit 932 kb. Nicht schlecht.</p>
<p>Man kann den letzten Arbeitsschritt auch vorziehen und jedes Dokument bereits als E-Mail-Version vorbereiten.</p>
<p>Mittlerweile hab ich alles eingescannt, was mir in die Finger kam. Vom Schulzeugnis bis zum letzten Arbeitszeugnis. Wieder ein Teil &#8220;elektronisches Aufräumen&#8221; weniger <img src='http://www.zemp.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Berliner Unterwelten</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jul 2008 15:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ausflüge]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Melly schenkte mir zum Geburtstag einen Besuch in der Berliner Unterwelt. So fuhren wir quer durch die Stadt zum Ausgangspunkt. Zuerst besuchten wir einen schon etwas älteren Bunker aus dem Jahre 1930, der über der U-Bahn gebaut wurde. Ich war erstaunt, dass es in ganz Berlin nur 23 Bunker gibt mit einer Gesamtkapazität von 30&#8217;000 Personen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/unterwelten.jpg"  rel="prettyPhoto[150]"><img class="aligncenter size-full wp-image-153" title="unterwelten" src="http://www.zemp.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/07/unterwelten.jpg" alt="" width="500" height="167" /></a><br />
Melly schenkte mir zum Geburtstag einen Besuch in der <a target="_blank" href="http://berliner-unterwelten.de" >Berliner Unterwelt</a>. So fuhren wir quer durch die Stadt zum Ausgangspunkt.</p>
<p>Zuerst besuchten wir einen schon etwas älteren Bunker aus dem Jahre 1930, der über der U-Bahn gebaut wurde. Ich war erstaunt, dass es in ganz Berlin nur 23 Bunker gibt mit einer Gesamtkapazität von 30&#8217;000 Personen und das bei einer Einwohnerzahl von 3.4 Millionen Einwohner. Zumindest wussten sie, dass die Schweiz eine Kapazität von 140% haben.</p>
<p>Diese 23 Bunker wollen Sie nun auch noch abschaffen. Wenn es mal Krieg geben sollte, erwarten Sie nicht, dass sie lange überleben. Ein paar Atombomben und es ist ohnehin aus. Die Bunker sind darauf ausgelegt, 14 Tage darin zu überleben. Das reicht, um via Verhandlungen eine Einigung zu erwirken.</p>
<p>Der Bunker war keine Schönheit. Dünne Wände und Türen, einige Räume, Luftfilter aber keine eigene Stromversorgung, kein eigenes Wasser. Tja, was soll man dazu sagen?</p>
<p>Spannender fand ich die Situation im Kalten Krieg, wo die Mauer noch stand. Die Mauer verlief entlang der Zonen, die mal zwischen den Siegermächten definiert wurden. So ist es passiert, dass Teile einer U-Bahn in den Osten führte und später wieder in den Westen zurückkehrte. Auf dieser Strecke durfte natürlich nicht angehalten werden. Die alten Haltestellen wurden am ehemaligen Eingang zubetoniert und mit Wachhäuschen ausgestattet, dass auch wirklich kein Zug anhielt. Der Streckenunterhalt war natürlich etwas schwierig, da sie nicht anhalten oder Personal abstellen durften.</p>
<p>Weiter wurden die Bahngleise mit Nagelbetten ausgekleidet und am Strom angeschlossen. Fiese Fluchtbehinderung.</p>
<p>Eine weitere populäre Fluchtmöglichkeit war die Kanalisation. Dort wurden Eisenstangen einbetoniert, die mit einem Kabel durchzogen waren. Wenn diese Eisenstange gekappt würde, hätte es in einem Wachhäuschen geklingelt, man hätte gemütlich den Kaffee ausgetrunken und hätte dann nachgeschaut. Diese Stangen behinderten natürlich den Abfluss und so musste man die regelmässig reinigen.</p>
<p>Schon damals wurde mit Abwasser gehandelt. Abwasser floss in den alten Röhren in den Osten. Somit bekam der Osten Devisen. Dann kamen die Röhren wieder in den Westen und dann hätten sie wieder die Devisen verloren. Sie installierten dann Pumpwerke, die vor der Grenze das Abwasser woanders hin pumpten. Clever.</p>
<p>Es gab noch einige Sachen hier.</p>
<p>Dann besuchten wir noch eine neuere Anlage. Die Anlage wurde sozusagen in eine U-Bahn-Haltestelle eingebaut. Im Fall der Fälle wären Wagen in die Haltestelle gefahren worden, beide Einfahrten dicht gemacht, die Eingänge oben versiegelt und so hätte man einen Bunker gehabt. Unten wären hunderte Betten auf Gleisen und Perron gestellt worden. Oben gab es Schleusen mit AC-Duschen und Untersuchungsräume.</p>
<p>Für Leute, die dieses Abenteuer nicht überlebten gab es Säcke, worin man die Unglücklichen gepackt und in Räume deponiert hätten. Man musste sie nicht loswerden, denn innert 14 Tagen war das Spiel sowieso vorbei.</p>
<p>Tja, der Besuch war noch spannend, aber so einen Bunker-Kult wie wir ihn in der Schweiz haben, existiert hier nicht.</p>
[<strong style="font-weight: bold;">Update</strong>: Kürzlich hab ich auch das Gelände gefunden, wo der Führerbunker stand]
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		<title>Homepage Migration zu WordPress</title>
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		<comments>http://www.zemp.ch/2008/06/30/homepage-migration-zu-wordpress/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 09:53:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[migration]]></category>
		<category><![CDATA[typo3]]></category>
		<category><![CDATA[wordpress]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin schon lange ein User von Typo3. Es ist wirklich ein tolles System und man kann so viele tolle Sachen machen. Mittlerweile fühle ich so eine gewisse Müdigkeit mit dem System. In Australien hatte ich gar keine Lust, meine Tagebucheinträge da hinein zu basteln. Zumal zum Teil die Leitung wirklich lahm war und man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin schon lange ein User von Typo3. Es ist wirklich ein tolles System und man kann so viele tolle Sachen machen. Mittlerweile fühle ich so eine gewisse Müdigkeit mit dem System. In Australien hatte ich gar keine Lust, meine Tagebucheinträge da hinein zu basteln. Zumal zum Teil die Leitung wirklich lahm war und man so nicht arbeiten konnte.</p>
<p>Es hat gewisse Defizite, die mich schon lange gestört haben. U. a. erstellt tt_news, dass Blogmodul in Typo3 seltsame Links in die Welt, die sich dann auch dauern selbst aufrufen. Das ist nicht schön. Ausserdem warte ich schon lange Zeit auf ein Geolocation-Modul, dass einfach nicht kommen will.</p>
<p>Für meine beiden grösseren Reisen möchte ich die Route gerne visualisieren. Unter Typo3 gibt es da nichts schlaues.</p>
<p>Also fing ich an, den Markt zu erfassen und zu schauen, was es denn da für mich gibt. WordPress hat ein Travelog-Modul, welches ich bei der Weltreise meiner Mutter einsetzte. Einfach zu bedienen und das Ergebnis war schon mal nicht schlecht. Drupal gibt es auch, doch das Geolocation-Modul ist noch nicht auf dem aktuellen Stand. Ausserdem ist das System wiederum so komplex wie Typo3. Dafür kann man auch alles mögliche machen.</p>
<p>Was will ich denn? Mich präsentieren, Blogs schreiben, Reiseberichte mit Karte und Fotos publizieren. Alles ganz schön einfach und nett.</p>
<p>WordPress ist das Zielsystem. Vielleicht fehlt das eine oder andere, aber da kann ich nun auch mitprogrammieren. Unter Typo3 war mir das einfach zu kompliziert.</p>
<p>Ich hab nun den Inhalt von Typo3 nach WordPress übertragen, einige Plugins und ein tolles Theme installiert. So richtig Mac-like. Programmiert und angepasst hab ich auch. Endlich sieht man bei meinen Tagebucheinträge die dazugehörige Karte. Schon schön. Eine Gallery bau ich wahrscheinlich nicht mehr. Dazu werde ich dann die kommende Gallery von Mac verwenden. Die ist wirklich berauschend und auch in der Performance besser als Flickr.</p>
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		<title>Elektronischer Frühjahrsputz: Psion-Daten migrieren</title>
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		<comments>http://www.zemp.ch/2008/06/19/elektronischer-fruhjahrsputz-psion/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Jun 2008 18:47:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[ical]]></category>
		<category><![CDATA[migration]]></category>
		<category><![CDATA[psion]]></category>

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		<description><![CDATA[Bevor ich vor 5 Jahren auf den Mac wechselte, verwendete ich einen Psion für mein tägliches Leben. Adressen, Agenda, Taskliste, aber auch Word, Excel waren vorhanden. Wozu braucht man noch einen Computer? Waren das noch Zeiten&#8230; Da sass ich noch nicht so viel vor dem Rechner. Nun denn, auf diesem Psion lagen noch Daten seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bevor ich vor 5 Jahren auf den Mac wechselte, verwendete ich einen Psion für mein tägliches Leben. Adressen, Agenda, Taskliste, aber auch Word, Excel waren vorhanden. Wozu braucht man noch einen Computer? Waren das noch Zeiten&#8230; Da sass ich noch nicht so viel vor dem Rechner.</p>
<p>Nun denn, auf diesem Psion lagen noch Daten seit dem 1997 rum. Soll man die einfach wegwerfen? Stimmt, für die Gegenwart und die Zukunft haben die keine Bedeutung mehr. Aber ich kann das irgendwie doch nicht wegwerfen.</p>
<p>Mein Psion geht schon lange nicht mehr, aber ich habe sämtliche Dateien auf dem Mac in der Inbox gesichert. Und da liegen sie schon seit etlichen Jahren.</p>
<p>Nachdem ich ja jetzt einen Intel-Mac habe, lässt sich darauf auch Windows installieren. Das ist mir zwar zuwider, aber es lässt sich nicht umgehen. Es gibt einen Psion-Simulator für die Entwicklung und der läuft halt nur unter Windows. Nach der Migration kann ich das ja wieder löschen.</p>
<p>Der Simulator lief erfreulich stabil. Auch meine Agenda-Files konnte er ohne weiteres lesen. Im Internet fand ich auch ein Konvertierungstool, so dass aus der Agenda ein vcal-File erstellen konnte. Dieses File las ich auf dem Mac in iCal ein und siehe da, sämtliche Termine von 1997 &#8211; 2003 waren vorhanden. Die Daten musste ich noch etwas überarbeiten, aber im Moment hab ich ja noch etwas Zeit dazu.</p>
<p>Die Dokumente legte ich in meinen entsprechenden Ordnern ab.</p>
<p>Ein Thema weniger.</p>
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		<title>Elektronischer Frühjahrsputz: Movies (Migration zu iMovie)</title>
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		<comments>http://www.zemp.ch/2008/05/20/elektronischer-fruhjahrsputz-movies/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 May 2008 18:42:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ecki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[imovie]]></category>
		<category><![CDATA[iphoto]]></category>
		<category><![CDATA[mac]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einer Fotokamera kann man ja nicht nur Fotos schiessen, sondern auch kleine Videoclips aufnehmen. Diese führten bisher eher ein Schattendasein. In Diashows kann man die nicht einbinden, da nur Fotos angezeigt werden können. Vielleicht gäbe es noch Programme dafür, aber dennoch sind Videoclips meistens nicht wirklich der Hit. Mit dem Mac wird iMovie mitgeliefert. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer Fotokamera kann man ja nicht nur Fotos schiessen, sondern auch kleine Videoclips aufnehmen. Diese führten bisher eher ein Schattendasein. In Diashows kann man die nicht einbinden, da nur Fotos angezeigt werden können. Vielleicht gäbe es noch Programme dafür, aber dennoch sind Videoclips meistens nicht wirklich der Hit.</p>
<p>Mit dem Mac wird iMovie mitgeliefert. Eine Applikation, mit der man ähnlich wie in iPhoto mit einfachen Mitteln Videoclips schneiden kann.</p>
<p>Die ersten Importversuche scheiterten, da iMovie nur Quicktime oder H.264-kodierte Filme verarbeiten kann. Die Videos von meiner Sony sind in einem komischen Format, wo die Tonspur in die Videospur gemuxt ist. Somit musste ich zuerst alle Videos nach H.264 konvertieren. Das dauerte seine Zeit.</p>
<p>Nachdem alle Videos, die ich aus iPhoto rausholte konvertiert waren, konnte ich sie Event für Event in iMovie importieren. Dieser Prozess zog sich ewig in die Länge, da beim Import noch irgendwelche Dateien für die einfachere Voransicht und zum Videoschneiden erstellt werden.</p>
<p>Das Ergebnis lässt sich ähnlich wie in iPhoto begutachten. Alle Videos sind Events zugeordnet. Endlich sind die auch irgendwie organisiert.</p>
<p>Nun denn, mal testen, was man da schneiden kann und wie das geht. Ich war überrascht, mit wie wenig Aufwand man einen Film schneiden kann. Ist doch viel schöner, wenn man langweilige Szenen rausschneidet und alles aneinanderhängt. Ein Titel oder noch ein Bild hinzu, fertig.</p>
<p>Schon schön. Muss ich sagen. Mit was man alles seine Zeit vergeuden kann&#8230;</p>
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