<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Einfach bewusst</title>
	<atom:link href="https://www.einfachbewusst.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.einfachbewusst.de</link>
	<description>minimalistisch, nachhaltig &#38; vegan leben</description>
	<lastBuildDate>Sun, 19 Apr 2026 07:07:04 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2021/03/cropped-einfachbewusst-512x512-1-32x32.png</url>
	<title>Einfach bewusst</title>
	<link>https://www.einfachbewusst.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>8 Gründe, warum Fernwandern so besonders ist</title>
		<link>https://www.einfachbewusst.de/2026/04/fernwandern-gruende/</link>
					<comments>https://www.einfachbewusst.de/2026/04/fernwandern-gruende/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christof Herrmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 07:07:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freizeit & Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit & Wohlbefinden]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.einfachbewusst.de/?p=37419</guid>

					<description><![CDATA[Mehrere Tage oder Wochen zu Fuß unterwegs zu sein verändert den Blick auf Natur, Menschen, Zeit und Leben. Die Tage werden einfacher, der Kopf ruhiger und der Weg selbst zur Reise. Für mich ist Fernwandern die Königsdisziplin des Wanderns – eine Erfahrung, die lange nachwirkt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1080" height="579" src="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/03/fernwandern-gruende.jpg" alt="Fernwanderer mit Rucksack auf einem Steig im Karwendel." class="wp-image-37490" title="Auf dem Weg von der Plumsjochhütte zur Lamsenjochhütte im Karwendel. (Foto: Sabine Scheller, 2022)" srcset="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/03/fernwandern-gruende.jpg 1080w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/03/fernwandern-gruende-300x161.jpg 300w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/03/fernwandern-gruende-1024x549.jpg 1024w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/03/fernwandern-gruende-768x412.jpg 768w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></figure>
</div>


<p>Ich wandere, seit ich laufen kann – auf Tagestouren, <a href="https://www.einfachbewusst.de/2023/03/erlebnis-wochenendtour/">übers Wochenende</a> und auf Fernwanderungen. Seit 2012 war ich eineinhalb Jahre auf mehrwöchigen Touren unterwegs – von meiner Haustür <a href="https://www.einfachbewusst.de/2019/06/auf-dem-jakobsweg/">bis nach Santiago de Compostela</a>, auf dem <a href="https://www.einfachbewusst.de/wandern/#franziskusweg">Franziskusweg</a> in Italien, mehrfach <a href="https://www.einfachbewusst.de/faq-alpenueberquerung-salzburg-triest">über die Alpen</a>, <a href="https://www.einfachbewusst.de/2019/09/deutschlandtour-dav-panorama/">quer durch Deutschland</a> …</p>



<p>Fernwandern ist für mich die Königsdisziplin des Wanderns. Solche Reisen zu Fuß verändern den Blick auf Natur, Menschen, Zeit und Leben.</p>



<p>Im Juni letzten Jahres habe ich hier im Blog 25 Gründe gesammelt, <a href="https://www.einfachbewusst.de/2025/06/gruende-wandern/">warum Du mehr wandern solltest</a>. Die meisten davon gelten auch für lange Touren – doch einige Erfahrungen kommen erst dort hinzu.</p>



<p>Hier sind acht Gründe, warum Fernwandern so besonders ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>#1 <strong>Jeder Tag beginnt dort, wo der letzte geendet hat</strong></strong></h2>



<p>Bei Tagestouren beginnt und endet die Wanderung meist mit Logistik – anreisen, Parkplatz suchen, Fahrplan prüfen, wieder nach Hause fahren. Beim Fernwandern fällt das weg. Du wachst auf und gehst einfach weiter. Der Weg führt Dich Etappe für Etappe voran. Dieser fließende Übergang spart Zeit und Nerven und fühlt sich nach Freiheit an.</p>



<h2 class="wp-block-heading">#<strong>2 Du erlebst Landschaft im Wandel</strong></h2>



<p>Wenn Du eine Tagestour unternimmst, siehst Du meist nur einen Ausschnitt. Beim Fernwandern dagegen erlebst Du größere Übergänge. Landschaft, Vegetation, Architektur, Dialekte, Küche und Bräuche verändern sich nach und nach. So wird Dein Weg zu einer echten Reise. Besonders eindrucksvoll ist es, <a href="https://www.einfachbewusst.de/2014/12/reisen-von-der-haustuere-aus/">an der eigenen Haustür zu starten</a> und sich ins Unbekannte vorzutasten.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>#3 Tiefere Begegnungen</strong></h2>



<p>Auf Fernwander- und Pilgerwegen triffst Du oft dieselben Menschen wieder, die der gleichen Route folgen. So entstehen Gespräche, die über Smalltalk hinausgehen – manchmal sogar kleine Weggemeinschaften. Vielleicht bekommst Du einen Trailnamen. Ich war einmal &#8222;der Outdoor-Autor&#8220;, andere hießen &#8222;Rainer, der Rentner&#8220;, &#8222;das Pärchen&#8220; oder &#8222;Brustbeutel-Martin&#8220;. Auf meinen langen Touren habe ich Menschen kennengelernt, zu denen ich bis heute Kontakt habe.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>#4 Dein Körper passt sich an</strong></h2>



<p>Am Anfang fühlt sich jeder Schritt noch mühsam an. Die Beine sind müde, der Rucksack scheint zu schwer, die Anstiege ziehen sich endlos hin. Doch im Laufe der Tage passt sich der Körper an. Das Gehen fällt leichter, die Ausdauer nimmt zu, und am Abend tut weniger weh. Plötzlich sind Kilometer und Höhenmeter möglich, die zu Beginn noch abschreckend wirkten. Der Körper verändert sich auch sichtbar: Die Muskulatur wird kräftiger, die Bewegungen werden flüssiger, die Pfunde purzeln. Bei mir waren es meist rund fünf Kilo.</p>



<h2 class="wp-block-heading">#<strong>5 Der Kopf wird frei</strong></h2>



<p>Während sich der Körper an die Etappen gewöhnt, kommt auch der Kopf zur Ruhe. Der Alltag rückt langsam in die Ferne. Termine und To-do-Listen verlieren an Bedeutung. Schritt für Schritt stellt sich ein eigener Rhythmus ein. Das gleichmäßige Gehen beruhigt. Gedanken ordnen sich, Ideen entstehen. Probleme, die zuhause groß erscheinen, wirken mit etwas Abstand oft kleiner. Viele empfinden das als befreiend.</p>



<h2 class="wp-block-heading">#<strong>6 Der Tag wird überraschend einfach</strong></h2>



<p><a href="https://www.einfachbewusst.de/minimalismus/">Minimalismus</a> wird ganz praktisch: gehen, planen, essen, trinken, sprechen, schlafen. Viele Alltagsentscheidungen fallen weg. Alles, was Du brauchst, steckt im Rucksack – und schnell merkst Du, wie wenig das eigentlich ist. Diese Einfachheit unterwegs ist nicht nur praktisch, sie wirkt oft entlastend und beglückend. Langweilig wird es trotzdem nicht. Es gibt viel zu sehen, viel zu erleben und <a href="https://www.einfachbewusst.de/2024/08/fernwandern-erledigen-tipps/">immer wieder Kleinigkeiten zu regeln</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>#7 Mehr Wertschätzung für die einfachen Dinge</strong></h2>



<p>Nach einigen Tagen auf dem Weg fühlt sich vieles, was zuhause selbstverständlich ist, wie Luxus an: eine Dusche, ein warmes Essen, eine Waschmaschine, ein Bett. Diese Erfahrung lässt Dich die kleinen Dinge auch nach der Rückkehr bewusster wahrnehmen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">#<strong>8 Dein Selbstvertrauen wächst</strong></h2>



<p>Mehrere Tage oder Wochen am Stück zu Fuß unterwegs zu sein, zeigt Dir, wie viel körperlich und mental möglich ist. Du gehst lange Etappen, trotzt Wind und Wetter und überwindest immer wieder kleine Hindernisse. Manches läuft anders als geplant, unterwegs musst Du auch mal improvisieren. Doch am Ende merkst Du: Du kommst zurecht und bewältigst mehr, als Du Dir zugetraut hast. Dieses Gefühl von Stärke und Zuversicht wirkt oft lange nach – auch zu Hause.</p>



<p>Vielleicht juckt es Dich jetzt in den Zehen. Du brauchst fürs Fernwandern nicht unbedingt besondere Ausrüstung, spektakuläre Landschaften oder eine monatelange Auszeit. Ein <a href="https://www.einfachbewusst.de/2018/06/weniger-gewicht-rucksack/">Rucksack</a>, passendes Schuhwerk und ein paar freie Tage reichen für die erste Tour völlig. Der Rest ergibt sich – Schritt für Schritt.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.einfachbewusst.de/2026/04/fernwandern-gruende/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>33 Zitate über Freundschaft</title>
		<link>https://www.einfachbewusst.de/2026/04/zitate-freundschaft/</link>
					<comments>https://www.einfachbewusst.de/2026/04/zitate-freundschaft/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christof Herrmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2026 06:29:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit & Wohlbefinden]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.einfachbewusst.de/?p=37524</guid>

					<description><![CDATA[Freundschaft braucht keine großen Worte. Vertrauen, Nähe und das gute Gefühl, so sein zu dürfen, wie man ist, reichen aus. Wer gute Freundschaften pflegt, kann sich glücklich schätzen. Sie machen das Leben lebenswerter. ]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="1080" height="608" src="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/04/zitate-freundschaft.jpg" alt="Zwei Hände, die sich halten – als Symbol für Freundschaft, Nähe und Verbundenheit" class="wp-image-37560" title="33 Zitate über Freundschaft (Foto: Hanna Pad von Pexels)" srcset="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/04/zitate-freundschaft.jpg 1080w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/04/zitate-freundschaft-300x169.jpg 300w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/04/zitate-freundschaft-1024x576.jpg 1024w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/04/zitate-freundschaft-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></figure>
</div>


<p>Freundschaft braucht keine großen Worte. Vertrauen, Nähe und das gute Gefühl, so sein zu dürfen, wie man ist, reichen aus. Wer gute Freundschaften pflegt, kann sich glücklich schätzen. Sie machen das Leben lebenswerter. Echte Freunde schenken Wärme und stehen in schwierigen Zeiten an Deiner Seite, ohne viel Aufhebens.</p>



<p>Die folgenden 33 Zitate und Aphorismen erinnern daran, wie kostbar Freundschaft ist. Die Zahl Drei wird oft mit Verbindung, Harmonie und Gleichgewicht assoziiert – und passt deshalb gut zu dieser Sammlung.</p>



<p><strong>&#8222;Ein Freund liebt jederzeit, und in der Not wird er als Bruder geboren.&#8220;</strong> (Sprüche 17,17, Altes Testament)</p>



<p><strong>&#8222;Freundschaft ist eine Seele in zwei Körpern.&#8220;</strong> (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 v. Chr. – 322 v. Chr)</p>



<p><strong>&#8222;Einen sicheren Freund erkennt man in einer unsicheren Lage.&#8220;</strong> (Quintus Ennius, römischer Schriftsteller, 239 v. Chr. – 169 v. Chr)</p>



<p><strong>&#8222;Freundschaft macht glückliche Umstände glänzender, Unglück aber leichter, indem sie es mitträgt und teilt.&#8220;</strong> (Cicero, römischer Politiker und Philosoph, 106 v. Chr. – 43 v. Chr.)</p>



<p><strong>&#8222;Ich habe begonnen, mir selbst ein Freund zu sein. Damit ist schon viel gewonnen, denn man kann dann nie mehr einsam sein.&#8220;</strong> (Seneca, römischer Dichter und Philosoph, etwa 1 – 65)</p>



<p><strong>&#8222;Ein törichter Freund richtet mehr Schaden an als ein kluger Feind.&#8220;</strong> (Rūmī, persischer Mystiker, 1207 – 1273)</p>



<p><strong>&#8222;Eine Freundschaft, die beendet werden kann, hat eigentlich nie so recht begonnen.&#8220;</strong> (Mellin de Saint-Gelais, französischer Dichter, um 1491 – 1558)</p>



<p><strong>&#8222;Die Freundschaft, die der Wein gemacht, wirkt wie der Wein, nur eine Nacht.&#8220;</strong> (Friedrich von Logau, deutscher Dichter, 1605 – 1655)</p>



<p>&#8222;<strong>Freundschaft fließt aus vielen Quellen, am reinsten aber aus Respekt.&#8220;</strong> (Daniel Defoe, englischer Schriftsteller, 1660 – 1731)</p>



<p><strong>&#8222;Sei höflich zu allen, aber freundschaftlich mit wenigen; und diese wenigen sollen sich bewähren, ehe du ihnen Vertrauen schenkst.&#8220;</strong> (George Washington, erster Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, 1732 – 1799)</p>



<p><strong>&#8222;Ältere Bekanntschaften und Freundschaften haben vor neuen hauptsächlich das voraus, dass man sich einander schon viel verziehen hat.&#8220;</strong> (Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter, 1749 – 1832)</p>



<p><strong>&#8222;… die kleinen Gefälligkeiten der Freundschaft, die tausendmal werter sind als jene blendenden Geschenke, wodurch uns die Eitelkeit des Gebers erniedrigt.&#8220;</strong> (Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter, 1749 – 1832)</p>



<p><strong>&#8222;Gute Freunde und hervorragende Lehrer. Bleib ihnen nah. Reichtum und Macht sind vergängliche Träume, aber der Duft weiser Worte währt ewig.&#8220;</strong> (Ryōkan, japanischer Zen-Mönch und Dichter, 1758 – 1831)</p>



<p><strong>&#8222;Achtung nur ist der Freundschaft unfehlbares Band.&#8220;</strong> (Friedrich Schiller, deutscher Dichter, 1759 – 1805)</p>



<p><strong>&#8222;Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.&#8220;</strong> (Wilhelm von Humboldt, deutscher Gelehrter und Staatsmann, 1767 – 1835)</p>



<p><strong>&#8222;Die Freunde nennen sich aufrichtig. Die Feinde sind es – daher man ihren Tadel zur Selbsterkenntnis benutzen sollte, als eine bittere Arznei.&#8220;</strong> (Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph, 1788 – 1860)</p>



<p><strong>&#8222;Der einzige Weg, einen Freund zu haben, ist, selbst einer zu sein.&#8220;</strong> (Ralph Waldo Emerson, US-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller, 1803 – 1882)</p>



<p><strong>&#8222;Ein Freund ist jemand, dem gegenüber ich aufrichtig sein kann. In seiner Gegenwart kann ich laut denken.&#8220;</strong> (Ralph Waldo Emerson, US-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller, 1803 – 1882)</p>



<p><strong>&#8222;Habe den Mut zur Wahrheit! Das kostet dich viele Freunde, aber es zeigt dir zugleich, was du an ihnen verlorst.&#8220;</strong> (Heinrich Leuthold, Schweizer Dichter, 1827 – 1879)</p>



<p><strong>&#8222;Es gibt wenig aufrichtige Freunde. Die Nachfrage ist auch gering.&#8220;</strong> (Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin, 1830 – 1916)</p>



<p><strong>&#8222;Jeder kann Mitgefühl für das Leid eines Freundes empfinden, aber es braucht einen besonders edlen Charakter, sich über den Erfolg eines Freundes zu freuen.&#8220;</strong> (Oscar Wilde, irischer Schriftsteller, 1854 – 1900)</p>



<p><strong>&#8222;Glücklich sind die Freunde, die so miteinander verbunden sind, dass sie miteinander schweigen können.&#8220;</strong> (Charles Péguy, französischer Schriftsteller, 1873 – 1914)</p>



<p><strong>&#8222;Der Mensch wird am Du zum Ich.&#8220;</strong> (Martin Buber, österreichischer jüdischer Religionsphilosoph, 1878 – 1965)</p>



<p><strong>&#8222;Ich war schon immer der Ansicht, dass das größte Privileg, die größte Hilfe und der größte Trost in einer Freundschaft darin besteht, dass man nichts erklären muss.&#8220;</strong> (Katherine Mansfield, neuseeländisch-britische Schriftstellerin, 1888 – 1923)</p>



<p><strong>&#8222;Freundschaft, das ist wie Heimat.&#8220;</strong> (Kurt Tucholsky, deutscher Journalist und Schriftsteller, 1890 – 1935)</p>



<p><strong>&#8222;Die Menschen haben keine Zeit mehr, etwas kennenzulernen. Sie kaufen sich alles in den Geschäften. Aber da es keinen Kaufladen für Freunde gibt, haben die Menschen keine Freunde mehr.</strong>&#8220;&nbsp;(Antoine de Saint-Exupéry, französischer Schriftsteller, 1900 – 1944)</p>



<p><strong>&#8222;Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.&#8220;</strong> (Antoine de Saint-Exupéry, französischer Schriftsteller, 1900 – 1944)</p>



<p><strong>&#8222;Freundschaft bedarf keiner Worte – sie ist Einsamkeit, frei von der Angst der Einsamkeit.&#8220;</strong> (Dag Hammarskjöld, schwedischer Politiker, 1905 – 1961)</p>



<p><strong>&#8222;Freundschaft ist, wenn dich einer für gutes Schwimmen lobt, nachdem du beim Segeln gekentert bist.&#8220;</strong> (Werner Schneyder, österreichischer Kabarettist und Schriftsteller, 1937 – 2019)</p>



<p><strong>&#8222;Ein guter Freund gleicht einer Knospe, die sich auch bei Kälte öffnet.&#8220;</strong> (Edith Linvers, deutsche Schriftstellerin, *1940)</p>



<p><strong>&#8222;Glück besteht maßgeblich darin, sich verbunden zu fühlen: im Freundeskreis, im Kollegenkreis stabile, positive Beziehungen zu haben. Das Gefühl, gebraucht zu werden, ist ganz existenziell.</strong>&#8220;&nbsp;(Eckart von Hirschhausen, deutscher Arzt, Kabarettist und Schriftsteller, *1967)</p>



<p><strong>&#8222;Facebook hilft, mit Leuten in Kontakt zu bleiben, die wir auch im echten Leben kennen. Mehr nicht. Wer glaubt, dass jeder Facebook-Kontakt ein Freund ist, der weiß nicht, was Freundschaft bedeutet.&#8220;</strong> (Mark Zuckerberg, US-amerikanischer Informatiker und Unternehmer, *1984)</p>



<p><strong>&#8222;Kurze Rechnung, lange Freundschaft.&#8220;</strong> (deutsches Sprichwort)</p>



<p>Abonniere gern&nbsp;<a href="https://www.einfachbewusst.de/newsletter" target="_blank" rel="noreferrer noopener">meinen monatlichen Newsletter</a>, um keine neuen&nbsp;<a href="https://www.einfachbewusst.de/tag/Zitate/">Zitatensammlungen</a>&nbsp;und&nbsp;<a href="https://www.einfachbewusst.de/archiv/">Blogartikel</a>&nbsp;zu verpassen.</p>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.einfachbewusst.de/2026/04/zitate-freundschaft/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>6</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die einfachste Rendite der Welt</title>
		<link>https://www.einfachbewusst.de/2026/03/einfachste-rendite/</link>
					<comments>https://www.einfachbewusst.de/2026/03/einfachste-rendite/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christof Herrmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2026 06:03:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geld & Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt & Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Job & Karriere]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.einfachbewusst.de/?p=37380</guid>

					<description><![CDATA[Aktien, ETFs, Immobilien oder Kryptowährungen: Wer Rendite sucht, denkt meist an Geldanlagen. Doch es gibt eine Form der Rendite, die sofort wirkt – und über die erstaunlich selten gesprochen wird.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img decoding="async" width="1080" height="608" src="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/03/einfachste-rendite.jpg" alt="Wanderer mit Rucksack auf einem Weg zwischen Feldern und Wald." class="wp-image-37415" title="Die einfachste Rendite der Welt (Foto: Auf dem Wolfgangweg kurz vor Altötting, 2025)" srcset="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/03/einfachste-rendite.jpg 1080w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/03/einfachste-rendite-300x169.jpg 300w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/03/einfachste-rendite-1024x576.jpg 1024w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/03/einfachste-rendite-768x432.jpg 768w" sizes="(max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></figure>
</div>


<p>Viele Menschen suchen nach der besten Geldanlage. Aktien, ETFs, Kryptowährungen, Anleihen, Immobilien, Festgeld oder Tagesgeld – überall geht es um die Rendite.<br><br>Dabei gibt es eine Form der Rendite, die erstaunlich selten erwähnt wird. Sie ist denkbar einfach, sofort wirksam und risikofrei. Du musst keine Kurse beobachten, keine Prognosen treffen und brauchst nicht einmal Kapital.</p>



<p>Du musst nur eines tun: weniger ausgeben.</p>



<p>Nehmen wir an, Dein Jahresbudget beträgt 30.000 Euro. Wenn Du <a href="https://www.einfachbewusst.de/2024/07/haushaltsbuch-erkenntnisse-tipps/">Deine Ausgaben um zehn Prozent reduzierst</a>, sparst Du 3.000 Euro. Dieses Geld bleibt einfach bei Dir. Um dieselben 3.000 Euro mit einer Geldanlage zu verdienen, bräuchtest Du bei fünf Prozent Rendite bereits 60.000 Euro Vermögen.</p>



<p>Anders gesagt: Weniger auszugeben wirkt sofort. Und dafür ist nicht einmal Vermögen nötig.</p>



<p>Natürlich kannst Du das gesparte Geld investieren. Dann arbeitet es sogar doppelt: durch geringere Ausgaben und mögliche Rendite.</p>



<p>Hinzu kommt, dass vieles, was Du kaufst, <a href="https://www.einfachbewusst.de/2019/05/gegenstaende-geld-lebenszeit/">Lebenszeit kostet</a>. Stunden, Tage oder Wochen, die Du gearbeitet hast, um dieses Geld zu verdienen. Und Zeit für die Dinge selbst – beim Recherchieren, Aussuchen, Kaufen, Transportieren, Nutzen, Aufbewahren, Pflegen, Reparieren oder später beim Ersetzen und Entsorgen.</p>



<p>Wenn Du etwas nicht kaufst, bleibt also nicht nur Geld bei Dir, sondern auch ein Teil Deiner Lebenszeit.<br><br>Die einfachste Geldanlage der Welt: <a href="https://www.einfachbewusst.de/2025/08/tipps-weniger-kaufen-zeit-geld/">weniger kaufen</a>, mehr Rendite.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.einfachbewusst.de/2026/03/einfachste-rendite/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>31</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>FAQ zur Alpenüberquerung Salzburg – Triest 2026: Route, Anforderungen, Wanderführer, Packliste, Unterkünfte, Mitwandernde …</title>
		<link>https://www.einfachbewusst.de/2026/03/faq-alpenueberquerung-salzburg-triest-2026/</link>
					<comments>https://www.einfachbewusst.de/2026/03/faq-alpenueberquerung-salzburg-triest-2026/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christof Herrmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2026 06:53:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freizeit & Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft & Soziales]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.einfachbewusst.de/?p=37429</guid>

					<description><![CDATA[Möchtest Du über die Ostalpen bis an die Adria wandern? Dann schau Dir die FAQ an, in denen ich die wichtigsten Fragen zur rund vier Wochen und 500 Kilometer langen Alpenüberquerung Salzburg – Triest beantworte.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1080" height="608" src="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/03/salzburg-triest-start-in-salzburg.jpg" alt="Blick vom Mönchsberg in Salzburg auf die Altstadt, die Festung Hohensalzburg und die Salzach." class="wp-image-37467" title="Blick vom Mönchsberg in Salzburg auf die Altstadt, die Festung Hohensalzburg und die Salzach. (Foto: Christof Herrmann)" srcset="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/03/salzburg-triest-start-in-salzburg.jpg 1080w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/03/salzburg-triest-start-in-salzburg-300x169.jpg 300w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/03/salzburg-triest-start-in-salzburg-1024x576.jpg 1024w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/03/salzburg-triest-start-in-salzburg-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></figure>
</div>


<p>Du möchtest dieses Jahr von Salzburg über die Alpen bis ans Mittelmeer nach Triest wandern – oder zumindest einen Teil der Strecke zurücklegen?</p>



<p>Dann wirf einen Blick in diese FAQ. Hier beantworte ich die häufigsten Fragen rund um diese unvergesslich schöne Alpenüberquerung.</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><a href="#route"><strong>Wie verläuft die Route der Alpenüberquerung Salzburg &#8211; Triest?</strong></a></li>



<li><a href="#dauer"><strong>Wie lange bin ich unterwegs?</strong></a></li>



<li><a href="#anforderungen"><strong>Welche Anforderungen muss ich erfüllen?</strong></a></li>



<li><a href="#zeit"><strong>Wann ist die beste Zeit für die Fernwanderung?</strong></a></li>



<li><a href="#buch"><strong>Welche ist die aktuelle Auflage des Wanderführers &#8222;Alpenüberquerung Salzburg &#8211; Triest&#8220;?</strong></a></li>



<li><a href="#updates"><strong>Wo finde ich Updates zur aktuellen Auflage?</strong></a></li>



<li><a href="#app"><strong>Gibt es den Wanderführer auch als App oder E-Book?</strong></a></li>



<li><a href="#huetten"><strong>Muss ich die Schlafplätze auf den Berghütten reservieren?</strong></a></li>



<li><a href="#hund"><strong>Kann ich meinen Hund mitnehmen?</strong></a></li>



<li><a href="#packliste"><strong>Gibt es eine Packliste für die Alpenüberquerung?</strong></a></li>



<li><a href="#kletterhelm"><strong>Soll ich einen Kletterhelm mitnehmen?</strong></a></li>



<li><a href="#gemeinsam"><strong>Kann ich mich anderen anschließen?</strong></a></li>



<li><a href="#erkennungszeichen"><strong>Wie erkenne ich unterwegs andere Salzburg-Triest-Wandernde?</strong></a></li>



<li><a href="#triest"><strong>Stimmt es, dass in Triest jeden Abend eine Abschlussfeier stattfindet?</strong></a></li>



<li><a href="#community"><strong>Hat die Alpenüberquerung eine Facebook-Seite?</strong></a></li>



<li><a href="#videos"><strong>Gibt es Videos von der Alpenüberquerung Salzburg – Triest?</strong></a></li>



<li><a href="#newsletter"><strong>Kannst Du mir den Newsletter der Alpenüberquerung schicken?</strong></a></li>



<li><a href="#informationen"><strong>Wo finde ich weitere Informationen?</strong></a></li>
</ol>



<p></p>



<p><strong id="route">1. Wie verläuft die Route der Alpenüberquerung Salzburg &#8211; Triest?</strong></p>



<p>Die Alpenüberquerung Salzburg – Triest ist eine sehr reizvolle Fernwanderung über die gesamten Ostalpen. Sie führt durch Österreich, Deutschland, Slowenien und Italien. In Nord-Süd-Richtung werden sieben Gebirgsgruppen überquert – die Berchtesgadener Alpen, die Salzburger Schieferalpen, die Goldberggruppe und die Kreuzeckgruppe in den Hohen Tauern, die Gailtaler Alpen, die Karnischen Alpen und die Julischen Alpen. Nachdem Du in Tolmin das Hochgebirge hinter Dir gelassen hast, geht es durch bewaldete Hügellandschaften, das Weinbaugebiet Collio und den Karst bis ans Mittelmeer.</p>



<p><strong id="dauer">2. Wie lange bin ich unterwegs?</strong></p>



<p>Die gesamte Tour dauert rund vier Wochen. Es sind 500 Kilometer, 24.500 Höhenmeter im Aufstieg und 25.000 Höhenmeter im Abstieg zu bewältigen. Wenn Du sehr fit und motiviert bist, kannst Du früher ins Mittelmeer springen. Möchtest Du nicht hetzen, auch mal einen Ruhetag einlegen und den einen oder anderen Gipfel mitnehmen, empfehle ich Dir, fünf Wochen einzuplanen. Wem es genügt, die Alpen zu überqueren, tritt nach 23 Etappen in Tolmin die Rückreise an. Auch zuvor gibt es in den Tälern Bus- und Bahnanschlüsse, sodass sich die Fernwanderung problemlos <a href="https://www.einfachbewusst.de/2021/09/fernwandern-neulinge-zeitmangel/">auf mehrere Urlaube aufteilen</a> lässt.</p>



<p><strong id="anforderungen">3. Welche Anforderungen muss ich erfüllen?</strong></p>



<p>Die Alpenüberquerung Salzburg – Triest erfordert Fitness, Kondition und Einstellung. Auch wenn Du die Etappen individuell planen kannst, wirst Du an manchen Tagen sechs bis acht Stunden unterwegs sein und über 1.000 Höhenmeter auf- und wieder absteigen. Da es immer wieder durch hochalpines Gelände geht, solltest Du schwindelfrei und trittsicher sein. Klettersteige sind allerdings keine dabei. Am anspruchsvollsten sind die 10. Etappe (Schutzhaus Neubau – Fraganter Schutzhaus), die 13. Etappe (Hugo-Gerbers-Hütte – Feldnerhütte) sowie die 19. und 20. Etappe (Rifugio Zacchi – Poštarski dom na Vršiču und Poštarski dom na Vršiču – Pogačnikov dom). Für diese Abschnitte stelle ich im Wanderführer einfachere Varianten vor.</p>



<p><strong id="zeit">4. Wann ist die beste Zeit für die Fernwanderung?</strong></p>



<p>Der gesamte Weg ist in der Regel von Anfang Juli bis Mitte September gut begehbar. In diesem Zeitraum sind alle Berghütten entlang der Route geöffnet, Restschnee stellt meist kein Problem mehr dar und Schneefall ist selbst in Hochlagen über 2.000 Metern selten. In manchen Jahren ist ein Start bereits ab Mitte Juni möglich. Erkundige Dich am besten eine Woche vorher bei den Hütten oder Nationalparkverwaltungen nach dem Zustand der Wege. Wer die gesamte Alpenüberquerung plant, sollte spätestens Anfang September aufbrechen, um nicht in den Hohen Tauern oder im Nationalpark Triglav vor verschlossenen Türen zu stehen. Einzelne Abschnitte sind bereits ab Mai und bis in den Oktober hinein möglich. Genaue Angaben findest Du im Wanderführer.</p>



<p><strong id="buch">5. Welche ist die aktuelle Auflage des Wanderführers &#8222;Alpenüberquerung Salzburg &#8211; Triest&#8220;?</strong></p>



<p>Die vierte Auflage von <a href="https://www.einfachbewusst.de/2025/04/alpenueberquerung-salzburg-triest-2025/">&#8222;Alpenüberquerung Salzburg &#8211; Triest&#8220;</a> ist Anfang April 2025 im Bergverlag Rother erschienen. Ich habe das Buch vollständig überarbeitet und um acht Seiten erweitert. Du bekommst es inklusive dem Download-Link für die GPS-Tracks in jeder Buchhandlung und online versandkostenfrei innerhalb Deutschlands zum Beispiel im <a href="https://shop.autorenwelt.de/products/alpenuberquerung-salzburg-triest-von-christof-herrmann?variant=53633638236485" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Autorenwelt-Shop</a>.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1080" height="767" src="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/04/Salzburg-Triest_2025_Seiten_106_107.jpg" alt="Doppelseite aus dem Wanderführer &quot;Alpenüberquerung Salzburg – Triest&quot; (Bergverlag Rother, 2025) von Christof Herrmann – mit Foto vom Globoko-Pass, Wanderkarte und Höhenprofil. " class="wp-image-35412" title="Doppelseite aus dem Wanderführer &quot;Alpenüberquerung Salzburg – Triest&quot; (Bergverlag Rother, 2025) von Christof Herrmann" srcset="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/04/Salzburg-Triest_2025_Seiten_106_107.jpg 1080w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/04/Salzburg-Triest_2025_Seiten_106_107-300x213.jpg 300w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/04/Salzburg-Triest_2025_Seiten_106_107-1024x727.jpg 1024w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/04/Salzburg-Triest_2025_Seiten_106_107-768x545.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></figure>
</div>


<p><strong id="updates">6. Wo finde ich Updates zur aktuellen Auflage?</strong></p>



<p>Korrekturen und Ergänzungen zur 4. Auflage findest Du unter <a href="https://www.rother.de/de/alpenuberquerung-salzburg-triest-1.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Updates/Infos&#8220; auf der Verlagshomepage</a>. Notiere sie am besten vor Deinem Aufbruch in den Wanderführer oder drucke sie aus.</p>



<p><strong id="app">7. Gibt es den Wanderführer auch als App oder E-Book?</strong></p>



<p>Mein Wanderführer ist auch als Guide für die <a href="https://rother.app/" target="_blank" rel="noopener">Rother-App</a>&nbsp;erhältlich. Die App kannst Du kostenlos bei Google Play oder im App Store heruntergeladen. Der <a href="https://www.rother.de/de/salzburg-triest-1.html" target="_blank" rel="noopener">Guide &#8222;Alpenüberquerung Salzburg &#8211; Triest&#8220;</a> kostet 14,99 EUR. Ich empfehle Dir jedoch, besser den gedruckten Wanderführer mitzunehmen und die GPS-Tracks auf ein GPS-Gerät oder in eine Wander-App auf Deinem Smartphone zu laden.</p>



<p><strong id="huetten">8. Muss ich die Schlafplätze auf den Berghütten reservieren?</strong></p>



<p>Wenn Du im Juli oder August gehst, solltest Du Dir frühzeitig Schlafplätze in den drei Nationalparks sichern. Auch auf den anderen Hütten und in den Talorten kann es in der Hochsaison zu Engpässen kommen. Möchtest Du also auf Nummer sicher gehen, empfiehlt es sich, die komplette Tour durchzureservieren. Im Juni und September ist zumindest unter der Woche mit einer geringeren Auslastung zu rechnen, sodass auch eine spontane Routenplanung möglich ist.</p>



<p><strong id="hund">9. Kann ich meinen Hund mitnehmen?</strong></p>



<p>Mit einem gut sozialisierten Hund, der im alpinen Gelände keine Probleme hat, ist die Alpenüberquerung – oder ein Abschnitt davon – machbar. Unterschätze aber den Vorbereitungsaufwand nicht. Hunde sind auf vielen Hütten willkommen, meist gibt es jedoch nur einen oder wenige Hundeschlafplätze. Eine rechtzeitige Reservierung ist daher unerlässlich. Weitere Informationen habe ich <a href="https://www.einfachbewusst.de/buecher-christof-herrmann/#salzburg_triest">im Wanderführer</a> zusammengestellt. Lesenswert ist auch <a href="https://www.einfachbewusst.de/2020/07/alpenueberquerung-mit-hund/">der Bericht der Husky-Mischlingshündin Lina</a>, die 2020 mit ihrer Lieblingsfrau Ina von Salzburg nach Triest gewandert ist.</p>



<p><strong id="packliste">10. Gibt es eine Packliste für die Alpenüberquerung?</strong></p>



<p>Die <a href="https://www.einfachbewusst.de/2018/01/packliste-alpenueberquerung/">Packliste hier auf meinem Blog</a> ist schon ein paar Jahre alt. Eine überarbeitete Version findest Du im <a href="#buch" data-type="internal" data-id="#buch">Wanderführer</a>.</p>



<p><strong id="kletterhelm">11. Soll ich einen Kletterhelm mitnehmen?</strong></p>



<p>Wegen der gestiegenen Steinschlaggefahr empfehle ich für die 20. Etappe das Tragen eines Kletterhelms. Leichte Modelle wiegen nur etwa 200 g. Wenn Du keinen Helm dabei hast oder Dir diese Königsetappe nicht zutraust, kannst Du sie über die Varianten-Etappen V20 und V21.1 bzw. V21.2 umgehen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1080" height="693" src="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2023/03/FAQ_Salzburg-Triest_2023_Rauriser_Tal.jpg" alt="Drei Wanderer im grünen Rauriser Tal, über ihnen die schneebedeckten Gipfel der Hohen Tauern." class="wp-image-30778" title="Das Rauriser Tal in den Hohen Tauern wird immer grüner und einsamer, je weiter man hinaufwandert." srcset="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2023/03/FAQ_Salzburg-Triest_2023_Rauriser_Tal.jpg 1080w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2023/03/FAQ_Salzburg-Triest_2023_Rauriser_Tal-300x193.jpg 300w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2023/03/FAQ_Salzburg-Triest_2023_Rauriser_Tal-1024x657.jpg 1024w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2023/03/FAQ_Salzburg-Triest_2023_Rauriser_Tal-768x493.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></figure>
</div>


<p><strong id="gemeinsam">12. Kann ich mich anderen anschließen?</strong></p>



<p>Täglich von Mitte Juni bis Anfang September treffen sich Wanderlustige um 10 Uhr im Salzburger Kurpark, um unverbindlich gemeinsam zu starten. Dabei ist es egal, ob Du nur ein paar Etappen oder bis ans Mittelmeer gehen möchtest. Natürlich kann ich nicht versprechen, dass an jedem Tag jemand startet oder sich dauerhaft eine Wandergruppe bildet. Du solltest also selbstständig sein und den Wanderführer sowie Karten oder die GPS-Tracks dabeihaben. Gerne kannst Du unten einen Kommentar mit Deinem Starttag und Deinen Plänen hinterlassen.</p>



<p><strong id="erkennungszeichen">13. Wie erkenne ich unterwegs andere Salzburg-Triest-Wandernde?</strong></p>



<p>Das Erkennungszeichen auf unserer Route ist ein rotes Band oder Schleifchen, das Du hinten am Rucksack befestigst. Rot ist die gemeinsame Farbe der Flaggen von Österreich, Deutschland, Italien und Slowenien. Auf der letzten Etappe, im Abstieg auf der kopfsteingepflasterten Straße Scala Santa, kannst Du das Band vom Rucksack nehmen und am Ortsschild von Triest anbringen. So wächst dort mit der Zeit eine Sammlung roter Bänder. Sie sind sogar <a href="https://goo.gl/maps/mUsJcY2Hf58VeUhF6" target="_blank" rel="noopener">auf Google Street View</a> zu sehen.</p>



<p><strong id="triest">14. Stimmt es, dass in Triest jeden Abend eine Abschlussfeier stattfindet?</strong></p>



<p>Ja. Von Anfang Juli bis Ende September treffen sich die Ankömmlinge täglich um 19 Uhr vor dem Infopoint Trieste in der <a href="https://maps.app.goo.gl/zmNKtsh7wN98614A8" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Via dell&#8217;Orologio, 1</a> (Ecke Piazza Unità d&#8217;Italia), um gemeinsam in einem Lokal die Ankunft zu feiern und sich über die Erlebnisse der letzten Wochen auszutauschen. Lass Dich überraschen, ob jemand und wer an Deinem Ankunftstag auftaucht.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1080" height="706" src="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/03/salzburg-triest-julische-alpen.jpg" alt="Die beeindruckenden Felswände der Julischen Alpen spiegeln sich im Unteren Weißenfelser See." class="wp-image-37473" title="Ab dem Unteren Weißenfelser See geht es durch die beeindruckenden Julischen Alpen. (Foto: Christof Herrmann)" srcset="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/03/salzburg-triest-julische-alpen.jpg 1080w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/03/salzburg-triest-julische-alpen-300x196.jpg 300w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/03/salzburg-triest-julische-alpen-1024x669.jpg 1024w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/03/salzburg-triest-julische-alpen-768x502.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></figure>
</div>


<p><strong id="community">15. Hat die Alpenüberquerung eine Facebook-Seite?</strong></p>



<p>Ja. Verbinde Dich gerne unter <a href="https://www.facebook.com/salzburgtriest" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.facebook.com/salzburgtriest</a> mit Gleichgesinnten.</p>



<p><strong id="videos">16. Gibt es Videos von der Alpenüberquerung Salzburg – Triest?</strong></p>



<p>Ja. Einige Wanderinnen und Wanderer haben ihre Alpenüberquerung von Salzburg nach Triest auf YouTube festgehalten, zum Beispiel <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Xd1KVOaLaNA" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Flo</a> sowie <a href="https://www.youtube.com/watch?v=fmH7ujqiicI" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ute und Hansi</a>. Die Videos geben einen schönen Eindruck von den Herausforderungen, der Landschaft und den Hütten entlang der Route.</p>



<p><strong id="newsletter">17. Kannst Du mir den Newsletter&nbsp;der Alpenüberquerung&nbsp;schicken?</strong></p>



<p>Ich habe den Salzburg-Triest-Newsletter in meinen <a href="https://www.einfachbewusst.de/newsletter" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einfach-bewusst-Newsletter</a> integriert, den ich einmal im Monat an rund 15.000 Abonnentinnen und Abonnenten sende.</p>



<p><strong id="informationen">18. Wo finde ich&nbsp;weitere Informationen?</strong></p>



<p>Auf der <a href="https://www.einfachbewusst.de/salzburg-triest/">Themenseite zur Alpenüberquerung Salzburg &#8211; Triest</a>&nbsp;gibt es Fotoimpressionen und Berichte von meinen fünf Touren, Artikel aus verschiedenen Magazinen, Tipps, wie Du fit für Deine Alpenüberquerung wirst, und vieles mehr. Hilfreich ist auch der Artikel <a href="https://www.alpenverein.de/artikel/alpenueberquerung-so-gehts_76ece08b-d44d-4ff4-a372-af379e84a5cd" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Alpenüberquerung: So geht&#8217;s&#8220;</a> auf der Webseite des Deutschen Alpenvereins.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1080" height="737" src="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2021/09/Fernwandern_scheibchenweise_Mittelmeer.jpg" alt="Wanderer mit Rucksack steht an der Steilküste und blickt auf den Golf von Triest." class="wp-image-26542" title="Am 27. Tag wird das Mittelmeer erreicht. (Foto: Christof Herrmann, 2019)" srcset="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2021/09/Fernwandern_scheibchenweise_Mittelmeer.jpg 1080w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2021/09/Fernwandern_scheibchenweise_Mittelmeer-300x205.jpg 300w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2021/09/Fernwandern_scheibchenweise_Mittelmeer-1024x699.jpg 1024w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2021/09/Fernwandern_scheibchenweise_Mittelmeer-768x524.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></figure>
</div>


<p>Ich wünsche Dir viel Spaß auf Deinem Weg vom Kurpark in Salzburg bis zur Piazza dell’Unità d’Italia in Triest. Komm gut über die Berge, gesund an und bereichert zurück!</p>



<p>Schreib nach Deiner Rückkehr gerne einen Kommentar, wie es Dir ergangen ist und gefallen hat. Ich freue mich auch über <a href="https://www.einfachbewusst.de/impressum/">Verbesserungsvorschläge und Aktualisierungen per E-Mail</a> – sie helfen mit, die nächste Auflage des Wanderführers noch besser zu machen.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.einfachbewusst.de/2026/03/faq-alpenueberquerung-salzburg-triest-2026/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>21</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>20 minimalistische Freizeitaktivitäten zum Nulltarif</title>
		<link>https://www.einfachbewusst.de/2026/02/minimalismus-freizeit-kostenlos/</link>
					<comments>https://www.einfachbewusst.de/2026/02/minimalismus-freizeit-kostenlos/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christof Herrmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Feb 2026 15:15:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Freizeit & Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt & Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität & Auto]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.einfachbewusst.de/?p=37257</guid>

					<description><![CDATA[Freizeit wird heute oft mit Kommerz und Konsum verbunden – ohne dass wir es groß hinterfragen. Dabei kosten viele der erfüllendsten Aktivitäten nichts oder kaum etwas. Hier sind 20 Ideen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1080" height="607" src="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/02/minimalismus-freizeit-kostenlos.jpg" alt="Sonnenuntergang am Wöhrder See in Nürnberg mit orangefarbenem Himmel und Spiegelung im Wasser" class="wp-image-37332" title="20 minimalistische Freizeitaktivitäten zum Nulltarif (Foto: Christof Herrmann, 2025)" srcset="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/02/minimalismus-freizeit-kostenlos.jpg 1080w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/02/minimalismus-freizeit-kostenlos-300x169.jpg 300w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/02/minimalismus-freizeit-kostenlos-1024x576.jpg 1024w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/02/minimalismus-freizeit-kostenlos-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></figure>
</div>


<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&#8222;The moon belongs to everyone – the best things in life are free.&#8220;<br><em>aus dem Song &#8222;The Best Things in Life Are Free&#8220;, 1927</em></p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Weniger Konsum, mehr Leben</h2>



<p>Viele Menschen verbinden Freizeit automatisch mit Geld ausgeben: essen gehen, shoppen, Wellness buchen, Freizeitparks besuchen, ins Stadion gehen oder verreisen. Kommerz und Konsum sind oft Teil davon – ohne dass wir es groß hinterfragen. Dabei kosten viele der schönsten und erfüllendsten Aktivitäten nichts oder kaum etwas.</p>



<p>Minimalistische Freizeitaktivitäten kommen ohne großen Konsum aus und schenken dennoch Wertvolles: Ruhe, Klarheit, Inspiration, echte Erlebnisse. Statt immer neue Reize von außen zu suchen, können wir entdecken, was längst da ist – in den eigenen vier Wänden, auf dem Balkon, vor unserer Haustür, im nächsten Park oder Wald.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was minimalistische Freizeitaktivitäten auszeichnet</h2>



<p>Gemeint sind Beschäftigungen, die auf Einfachheit, Spontanität, Präsenz und eigenes Erleben setzen. Typische Merkmale sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>kostenlos oder sehr günstig</li>



<li>keine oder wenig Ausrüstung nötig</li>



<li>meist einfach und spontan umsetzbar</li>



<li>ohne Leistungsdruck</li>



<li>oft analog und bildschirmfrei</li>



<li>fördern Achtsamkeit, Kreativität oder Bewegung</li>



<li>hinterlassen eher Erinnerungen als Besitz</li>
</ul>



<p>Minimalistische Freizeitaktivitäten erinnern uns daran, was wirklich zählt. Raus aus dem Konsumpf, rein ins Leben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Minimalistische Freizeitaktivitäten ohne Kommerz und Konsum</h2>



<p>Hier kommen 20 Ideen, die (fast) nichts kosten – außer etwas Zeit und Aufmerksamkeit.</p>



<h4 class="wp-block-heading">1. Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang beobachten</h4>



<p>Ein Naturschauspiel, für das es sich lohnt, früher aufzustehen oder länger wach zu bleiben. Garantiert kostenlos – und doch unbezahlbar.</p>



<h4 class="wp-block-heading">2. Musik bewusst hören</h4>



<p>Schaffst Du es, ein komplettes Album zu hören, ohne nebenbei etwas anderes zu tun? Also nicht beim Kochen, nicht beim Aufräumen, nicht am Smartphone. Nur sitzen oder liegen und genießen. Vor vier Jahren habe ich <a href="https://www.einfachbewusst.de/2022/01/9-jahre-einfach-bewusst/">meine neun Inselplatten</a> verraten – vielleicht eine Inspiration für Deinen nächsten bewussten Musikmoment.</p>



<h4 class="wp-block-heading">3. Im Wasser sein</h4>



<p>Ob Badewanne, Fußbad, Planschbecken, Kneipp-Anlage, Baggersee, Bach oder Fluss – Wasser beruhigt, belebt oder beides zugleich. Eine Wohltat für Körper, Geist und Seele.</p>



<h4 class="wp-block-heading">4. Lesen</h4>



<p>Lesen ist Reisen im Kopf – ohne Ticket, ohne Koffer, ohne Jetlag. <a href="https://www.einfachbewusst.de/2018/09/mehr-lesen/">Gute Bücher</a> lassen uns in andere Welten eintauchen und neue Perspektiven entdecken. Kostenlose Lektüre findest Du nicht nur im eigenen Bücherregal, sondern auch im Freundeskreis, in der Bibliothek und in öffentlichen Bücherschränken (Übersichten bieten <a href="https://www.lesestunden.de/buchschrank/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">BuchschrankFinder</a>, <a href="https://openbookcase.de/map" target="_blank" rel="noreferrer noopener">OpenBookCase</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_%C3%B6ffentlicher_B%C3%BCcherschr%C3%A4nke_in_Deutschland" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wikipedia</a>).</p>



<h4 class="wp-block-heading">5. Einfach picknicken</h4>



<p>Eine Stulle, etwas Obst, Nüsse oder Schokolade, dazu eine Thermoskanne Tee – mehr braucht es oft nicht. Beim Potluck-Picknick im Freundeskreis bringt jede Person eine Kleinigkeit mit, und es entsteht ein buntes Buffet.</p>



<h4 class="wp-block-heading">6. Nichts tun</h4>



<p>Die radikalste minimalistische Freizeitaktivität. Kein Ziel, keine Aufgabe, keine Ablenkung. Nur atmen und die Gedanken kommen und gehen lassen – ohne sie zu bewerten.</p>



<h4 class="wp-block-heading">7. Wildtiere beobachten</h4>



<p>Wildtiere leben oft mitten in unserem urbanen Umfeld. Wer ruhig bleibt und genau hinschaut, entdeckt Erstaunliches und lernt Neues. Ich beobachte regelmäßig Eichhörnchen auf meinem Balkon, einen Wildhasen auf dem Parkplatz sowie <a href="https://www.einfachbewusst.de/2026/02/auf-duennem-weiss-haiku-haiga/">Schwäne</a>, Graureiher, Kormorane, Blässhühner und Haubentaucher am <a href="https://www.einfachbewusst.de/tag/fotoserie-woehrder-see/">Wöhrder See</a> – und mit etwas Glück auch Eisvögel.</p>



<h4 class="wp-block-heading">8. Von Hand schreiben</h4>



<p>Gedanken, Beobachtungen, Erlebnisse oder Ideen auf ein Blatt Papier oder in ein <a href="https://www.einfachbewusst.de/2018/10/notizbuch/">Notizbuch</a> zu schreiben, entschleunigt, ordnet den Kopf, hält Erinnerungen fest und fördert die Kreativität. Beim Schreiben mit der Hand arbeiten mehr Muskeln und Gelenke zusammen, und es werden <a href="https://www.sciencenews.org/article/handwriting-brain-connections-learning" target="_blank" rel="noopener">stärker vernetzte Hirnareale</a> aktiviert als beim Tippen auf Smartphone oder Computer.</p>



<h4 class="wp-block-heading">9. Analog spielen</h4>



<p>Gesellschaftsspiele bringen Menschen zusammen, machen Spaß und den Kopf frei. Mit Deinen Kindern oder im Freundeskreis genügen oft Klassiker wie Schach, Mensch ärgere dich nicht, Die Siedler von Catan oder Uno – je nachdem, was im Haus ist und sich bewährt hat. Es gibt auch Spiele ganz ohne Material, etwa <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Fangen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Fangen</a> oder <a href="https://www.eltern.de/familie-urlaub/freizeit/-ich-sehe-was--was-du-nicht-siehst---so-geht-s-12520016.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ich sehe was, was du nicht siehst</a>, oder mit nichts weiter als <a href="https://www.einfachbewusst.de/2017/10/papier-und-stift-spiele/">Papier und Stift</a>.</p>



<h4 class="wp-block-heading">10. Menschen wahrnehmen</h4>



<p>Setz Dich auf eine Bank in der Stadt oder im Park und beobachte das Leben um Dich herum. Jeder Mensch ist eine eigene Geschichte. Versuche, nicht zu werten und <a href="https://www.einfachbewusst.de/2023/04/weniger-vergleichen/">nicht zu vergleichen</a> – weder nach unten noch nach oben. Ein stilles Kino ohne Eintritt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">11. Den Körper stärken</h4>



<p>Unser Körper ist das einzige Trainingsgerät, das wir immer dabeihaben. Mit Übungen wie Kniebeugen, Liegestütze, Ausfallschritte, Unterarmstützen oder Sit-ups bleibt er kräftig und beweglich. Denn ab dem Alter von etwa 30 Jahren verlieren wir pro Jahrzehnt <a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC2804956/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">drei bis acht Prozent Muskelmasse</a>. Vielleicht gibt es in Deiner Nähe auch einen <a href="https://trimm-dich-pfad.com/standorte/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Trimm-Dich-Pfad</a> – ein kostenloses Fitnessstudio unter freiem Himmel.</p>



<h4 class="wp-block-heading">12. Kostenlos ins Museum gehen</h4>



<p>Kunst und Kultur lassen uns staunen und die Welt mit anderen Augen sehen. Viele Museen bieten regelmäßig freien Eintritt an – ein kurzer Blick auf die Webseite genügt. So habe ich mich oft von Ausstellungen überraschen lassen, die ich sonst nicht besucht hätte. Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg ist zum Beispiel mittwochs ab 17:30 Uhr kostenfrei zugänglich.</p>



<h4 class="wp-block-heading">13. Jonglieren</h4>



<p>Geht überall und mit fast allem. Es fördert Koordination, Konzentration und Geduld. Ich jongliere mit Tennisbällen, Äpfeln, Socken, Schuhen, Schneebällen, Walnüssen oder Teebeuteln – bisher zwar nur mit drei Gegenständen, dafür bunt gemischt. Jonglieren hilft auch gegen Grübeln, weil die Aufmerksamkeit sofort in den Händen ist.</p>



<h4 class="wp-block-heading">14. Ein Gespräch ohne Ablenkung führen</h4>



<p>Lasst die Smartphones in der Tasche und schenkt Euch echte Aufmerksamkeit. <a href="https://www.einfachbewusst.de/2024/08/minimalistisch-kommunizieren/">Wirkliche Gespräche</a> entstehen dort, wo wir zuhören, ausreden lassen, empathisch sind und auch eigene Gefühle zeigen. In unserer hektischen Zeit ist das eine unterschätzte Kunst. Das Gute ist, dass wir täglich mehrmals üben können.</p>



<h4 class="wp-block-heading">15. Kreuzworträtsel lösen oder erstellen</h4>



<p>Ein paar leere Kästchen, ein Stift und etwas Geduld – mehr braucht es nicht. Kreuzworträtsel trainieren Gedächtnis und Wortfindung, fördern die Konzentration, wirken beruhigend und schenken kleine Glücksmomente. Hast Du kein Rätsel zur Hand, denk Dir selbst eines aus und lass es anschließend von jemandem lösen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">16. Etwas Gutes tun</h4>



<p>Engagiere Dich für die Umwelt, für Tiere oder für andere Menschen. Du kannst zum Beispiel Müll vor Deiner Haustür sammeln, aussortierte Sachen an eine soziale Einrichtung spenden, Vogelfutter streuen oder insektenfreundliche Blumen pflanzen. Etwas Gutes zu tun hilft anderen – und tut auch Dir selbst gut.</p>



<h4 class="wp-block-heading">17. Spazieren gehen oder wandern</h4>



<p>Schuhe an, Rucksack auf, Wetterschutz mit – und los gehts. Es gibt <a href="https://www.einfachbewusst.de/2025/06/gruende-wandern/">viele gute Gründe</a>, sich regelmäßig zu bewegen. Ob direkt von der Haustür aus oder nach einer kurzen Anfahrt, die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Inspiration für Routen in Deiner Nähe findest Du bei <a href="https://hiking.waymarkedtrails.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Waymarked Trails</a> und <a href="https://www.wanderbares-deutschland.de/regionen/uebersichtskarte" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wanderbares Deutschland</a>.</p>



<h4 class="wp-block-heading">18. Eine Tauschparty veranstalten</h4>



<p>Triff Dich mit ein paar Menschen aus Deinem Umfeld. Alle bringen Dinge mit, die sie nicht mehr brauchen. Was für Dich überflüssig geworden ist, kann für jemand anderen genau richtig sein. Manchmal hilft es, sich auf eine Kategorie zu beschränken, etwa Bücher, Kleidung oder Küchenzubehör.</p>



<h4 class="wp-block-heading">19. Eine Ecke neu gestalten</h4>



<p>Es muss nicht immer der große <a href="https://www.einfachbewusst.de/2017/12/ausmisten-tabula-rasa-methode/">Frühjahrsputz</a> sein. Oft genügt es, einen kleinen Bereich bewusst zu verändern, um die Atmosphäre in Deiner Wohnung spürbar zu verbessern: entstauben, ausmisten, Möbel leicht verrücken, die Deko neu arrangieren, das Licht anders einsetzen – fertig.</p>



<h4 class="wp-block-heading">20. Mond und Sterne beobachten</h4>



<p>Der eingangs erwähnte Song ist Programm. Die Himmelskörper sind für uns alle da. Findest Du den Kleinen Wagen oder den Polarstern? Mit etwas Übung werden aus einzelnen Lichtpunkten vertraute Begleiter. Das Faszinierende daran: Du blickst in die Vergangenheit, denn das Licht vieler Sterne war Jahre oder sogar Jahrtausende unterwegs, bevor es Dich erreicht hat. Von den Sternen, die Du mit bloßem Auge siehst, ist übrigens nach heutigem Wissensstand <a href="https://www.skyatnightmagazine.com/space-science/are-most-stars-we-see-already-dead" target="_blank" rel="noreferrer noopener">wahrscheinlich noch keiner erloschen</a> – auch wenn das Gegenteil oft behauptet wird.</p>



<p>Welche minimalistischen Freizeitaktivitäten, die (fast) nichts kosten, bereichern Dein Leben? Ich freue mich auf Deine Ergänzungen in den Kommentaren.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.einfachbewusst.de/2026/02/minimalismus-freizeit-kostenlos/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>62</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Auf dünnem Weiß – ein Haiku und Haiga</title>
		<link>https://www.einfachbewusst.de/2026/02/auf-duennem-weiss-haiku-haiga/</link>
					<comments>https://www.einfachbewusst.de/2026/02/auf-duennem-weiss-haiku-haiga/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christof Herrmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2026 07:25:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Wohlbefinden]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben & Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.einfachbewusst.de/?p=37238</guid>

					<description><![CDATA[Im Januar begegnete ich am Wöhrder See in Nürnberg einem jungen Schwan, der konzentriert über dünnes Eis watschelte, bevor er zurück ins Wasser fand. Aus diesem stillen Moment entstand ein modernes Haiku.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Im Januar beobachtete ich am <a href="https://www.einfachbewusst.de/tag/fotoserie-woehrder-see/">Wöhrder See in Nürnberg</a> einen jungen Schwan, der ein wenig verloren, aber hochkonzentriert über das dünne Eis watschelte. Schließlich fand er den Weg zurück ins Wasser. Diese stille Szene war so rührend, dass sie nach einem Haiku verlangte. Ich wählte diesmal eine moderne Variante mit verkürzter Silbenlänge, weil sie den Moment unmittelbarer und konzentrierter wirken lässt. Zusammen mit dem Foto entsteht daraus ein Haiga. Auf meinem Blog veröffentliche ich immer wieder <a href="https://www.einfachbewusst.de/tag/Lyrik/">Kurzlyrik</a>.</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1080" height="608" src="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/02/auf-duennem-weiss-haiku-haiga.jpg" alt="Ein junger Schwan steht auf einer weitgehend vereisten Wasserfläche, im Hintergrund winterliche Bäume und Schilfinseln." class="wp-image-37249" title="Auf dünnem Weiß – ein Haiku und Haiga (Foto: Christof Herrmann, 2026)" srcset="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/02/auf-duennem-weiss-haiku-haiga.jpg 1080w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/02/auf-duennem-weiss-haiku-haiga-300x169.jpg 300w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/02/auf-duennem-weiss-haiku-haiga-1024x576.jpg 1024w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/02/auf-duennem-weiss-haiku-haiga-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></figure>
</div>


<p class="has-text-align-center" style="font-size:30px">Kopf gesenkt</p>



<p class="has-text-align-center" style="font-size:30px">Schatten löst sich –</p>



<p class="has-text-align-center" style="font-size:30px">offenes Wasser</p>



<br><br>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.einfachbewusst.de/2026/02/auf-duennem-weiss-haiku-haiga/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>9</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Meine Empfehlungen: Dankbarkeit + Weglassen + Recup + Dopamin + Glücksministerin + David Lübke …</title>
		<link>https://www.einfachbewusst.de/2026/02/empfehlungen-dankbarkeit/</link>
					<comments>https://www.einfachbewusst.de/2026/02/empfehlungen-dankbarkeit/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christof Herrmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Feb 2026 06:57:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Energie & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit & Wohlbefinden]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt & Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Empfehlungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.einfachbewusst.de/?p=37172</guid>

					<description><![CDATA[Lass Dich inspirieren von meiner neuen, bunten Mischung für Herz, Kopf und Alltag – mit Impulsen zu Minimalismus, Achtsamkeit, Digital Detox, Nachhaltigkeit, Tierschutz, Kultur und mehr.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1080" height="412" src="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/02/empfehlungen-dankbarkeit.jpg" alt="Meine Empfehlungen: Dankbarkeit + Weglassen + Recup + Dopamin + Glücksministerin + David Lübke …" class="wp-image-37220" title="Meine Empfehlungen: Dankbarkeit + Weglassen + Recup + Dopamin + Glücksministerin + David Lübke …" srcset="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/02/empfehlungen-dankbarkeit.jpg 1080w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/02/empfehlungen-dankbarkeit-300x114.jpg 300w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/02/empfehlungen-dankbarkeit-1024x391.jpg 1024w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/02/empfehlungen-dankbarkeit-768x293.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></figure>
</div>


<p>Im Alltag begegnen mir immer wieder lesenswerte, sehenswerte und hörenswerte Fundstücke, die inspirieren, weiterhelfen oder einfach Freude machen. Hier teile ich eine neue Runde <a href="https://www.einfachbewusst.de/tag/Meine-Empfehlungen/">meiner Empfehlungen</a> mit Dir.</p>



<p><em><strong>A</strong>lpin</em>&nbsp;– Florian Höhn ist im August letzten Jahres in nur 21 Tagen <a href="https://flo-hikes.com/de/meine-abenteuer/alpenueberquerung-von-salzburg-nach-triest/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">über die Alpen gewandert</a> – auf meiner Route <a href="https://www.einfachbewusst.de/faq-alpenueberquerung-salzburg-triest">von Salzburg nach Triest</a>. Er hat eine <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Xd1KVOaLaNA" target="_blank" rel="noreferrer noopener">kleine, feine Videodokumentation</a> erstellt, die die unterschiedlichen Wege, Gebirgsgruppen und Landschaftsformen wunderbar zeigt.</p>



<p><em><strong>C</strong>ineastisch</em> – vor zwei Jahren habe ich den Film-Streaming-Dienst <a href="https://www.einfachbewusst.de/2024/02/empfehlungen-alkoholverzicht-mubi-demokratie/">Mubi empfohlen</a>, der Arthouse-Produktionen, Filmklassiker sowie Nischenfilme zeigt. Inzwischen gibt es zusätzlich <a href="https://mubi.com/de/de/go" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mubi Go</a>, mit dem Du einmal pro Woche einen ausgewählten Film günstig im Kino erleben kannst. Das reguläre Abo kostet monatlich 13,99 Euro (im Jahresabo 9,99 Euro), mit Mubi Go 19,99 Euro (14,99 Euro im Jahresabo). Mubi Go ist in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart verfügbar und hoffentlich bald auch in Nürnberg.</p>



<p><strong>D</strong>ankbar – Schon im Round-up-Post <a href="https://www.einfachbewusst.de/2026/01/mehr-zeit-zeitwohlstand/">&#8222;Mehr Zeit für das Wesentliche&#8220;</a> beschreibt Petra Bäumler, wie ihr Abendritual für mehr Klarheit und Dankbarkeit sorgt. Nun erzählt sie auf ihrem Blog ausführlich, dass sie seit zehn Jahren <a href="https://petrabaeumler.de/2026/01/17/5-momente-der-dankbarkeit/" target="_blank" rel="noopener">täglich fünf Momente der Dankbarkeit</a> festhält, mittlerweile gesammelt in elf Büchlein.</p>



<p><em><strong>D</strong>armgesund</em> – Johanna Katzera zeigt auf Einfach achtsam, wie eine <a href="https://einfachachtsam.de/darmgesunde-ernaehrung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">darmfreundliche Ernährung</a> das Mikrobiom stärkt, etwa durch ausreichend Ballaststoffe, fermentierte Lebensmittel und weniger stark verarbeitete Produkte.</p>



<p><em><strong>E</strong>ngagiert</em><strong> –</strong> Kann man sich trotz eines vollen Terminkalenders politisch engagieren? Der <a href="https://www.fuereinebesserewelt.info/politisch-engagiert-trotz-zeitnot-so-gelingt-es-dir-im-alltag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Leitfaden von Für eine bessere Welt</a> beschreibt konkrete, alltagstaugliche Wege vom kleinen Beitrag bis zum längerfristigen Einsatz.</p>



<p><em><strong>G</strong>lücklich</em> – Kennst Du schon das <a href="https://ministeriumfuerglueck.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ministerium für Glück und Wohlbefinden</a>? Glücksministerin Gina Schöller und ihr Team liefern in Blogartikeln, Büchern und Seminaren alltagsnahe Impulse zu mentaler Gesundheit, positiver Psychologie und Lebenszufriedenheit. Angenehm gelassen und ohne überzogene Selbstoptimierung.</p>



<p><em><strong>N</strong>achhaltig</em> – <a href="https://recup.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Recup und Rebowl</a> sind Deutschlands größtes Mehrwegsystem für die Gastronomie und eine einfache Lösung, um <a href="https://transitionsblog.de/content/recup-becher-endlich-die-mehrweg-loesung-fuer-coffee-to-go/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Einwegmüll zu vermeiden</a>.</p>



<p><em><strong>N</strong>europsychologisch</em> &#8211; Die <a href="https://www.arte.tv/de/videos/RC-017841/dopamin/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Arte-Dokureihe &#8222;Dopamin&#8220;</a> erzählt in kurzen Episoden, warum uns Apps wie WhatsApp, Instagram, TikTok oder Tinder so stark fesseln und welche Rolle der Neurotransmitter Dopamin dabei spielt. Die Reihe macht nachvollziehbar, wie soziale Medien und Smartphones unser Belohnungs- und Suchtverhalten beeinflussen und wie wir bewusster mit unserer digitalen Aufmerksamkeit umgehen können.</p>



<p><em><strong>R</strong>eduziert</em> – Warum <a href="https://markuscerenak.com/warum-weglassen-oft-wirksamer-ist-als-optimieren" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gezieltes Weglassen</a> oft stärker wirkt als stetes Optimieren, erklärt Markus Cerenak in seinem Blog.</p>



<p><em><strong>S</strong>elbstgemacht</em> – <a href="https://www.smarticular.net/lebensmittel-selber-machen-statt-kaufen-geld-sparen/" target="_blank" rel="noopener">Smarticular hat nachgerechnet</a>: Wer Lebensmittel wie Hafermilch, Eistee, Vanillezucker, <a href="https://www.einfachbewusst.de/2021/03/vegane-pizza-bohnen-hummus/">Pizzateig</a>, Salatdressings oder <a href="https://www.einfachbewusst.de/2018/08/hummus-klassisch-schnell/">Hummus</a> selbst herstellt, kann bis zu 90 % sparen. Da freuen sich der Geldbeutel und das <a href="https://www.einfachbewusst.de/2024/07/haushaltsbuch-erkenntnisse-tipps/">Haushaltsbuch</a>.</p>



<p><em><strong>V</strong>egan</em> – Kilian Dreißig von Vegpool nimmt die verbreitetsten <a href="https://vegpool.de/magazin/mythen-tierindustrie-toplist.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mythen der Tierindustrie</a> unter die Lupe und liefert gut recherchierte Antworten zu Fragen rund um Klima, Tierwohl, Gesundheit und Fleischkonsum.</p>



<p><em><strong>H</strong>erzvoll</em> – Mein Musiktipp heißt diesmal <a href="https://david-luebke.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">David Lübke</a>. Ich habe den jungen Liedermacher letzten Sommer auf dem <a href="https://bardentreffen.nuernberg.de/" target="_blank" rel="noopener">Bardentreffen</a> in Nürnberg entdeckt. Genauer gesagt bei seinem <a href="https://www.einfachbewusst.de/2025/12/mein-jahr-2025-in-bildern/">Konzert auf dem Trödelmarkt</a>, wo er auch &#8222;Mein eigenes Glück&#8220; gespielt hat. Der Song stammt von seinem aktuellen Album <a href="https://folker.world/rezensionen/audio/david-luebke-3/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Wo der Mond die Erde küsst&#8220;</a>. Unvergesslich bleibt mir, wie das Publikum den Chor übernommen und den Auftritt für fränkische Verhältnisse geradezu frenetisch gefeiert hat.</p>



<div style="text-align:center;"><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/2uNV4w_Elww?si=VOdbaM4FPpZHdtc8" width="1080" height="607" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></div>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.einfachbewusst.de/2026/02/empfehlungen-dankbarkeit/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>7</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>13 Jahre Einfach bewusst – 13 Zitate, die mich begleiten</title>
		<link>https://www.einfachbewusst.de/2026/01/13-jahre-einfach-bewusst/</link>
					<comments>https://www.einfachbewusst.de/2026/01/13-jahre-einfach-bewusst/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christof Herrmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2026 17:09:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bücher & Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Job & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben & Bloggen]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.einfachbewusst.de/?p=37076</guid>

					<description><![CDATA[Zum 13. Geburtstag von Einfach bewusst stelle ich 13 Zitate bekannter Persönlichkeiten vor. Es sind Worte, die mich seit Langem begleiten, prägen und immer wieder ermutigen. Sie stehen auch für das, worum es hier geht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1080" height="595" src="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/01/13-jahre-einfach-bewusst.jpg" alt="Winterliche Landschaft im Obermainland: Ein geschwungener Fahrweg führt durch verschneite Felder und Wiesen zu einem bewaldeten Hügel unter wolkigem Himmel." class="wp-image-37132" title="13 Jahre Einfach bewusst – 13 Zitate, die mich begleiten (Foto: Christof Herrmann, 2025)" srcset="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/01/13-jahre-einfach-bewusst.jpg 1080w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/01/13-jahre-einfach-bewusst-300x165.jpg 300w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/01/13-jahre-einfach-bewusst-1024x564.jpg 1024w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/01/13-jahre-einfach-bewusst-768x423.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></figure>
</div>


<p>Heute vor 13 Jahren ist mein Blog Einfach bewusst online gegangen.</p>



<p>Seitdem habe ich <a href="https://www.einfachbewusst.de/archiv/">537 Artikel</a> veröffentlicht – über Minimalismus, Nachhaltigkeit, Wandern, Ernährung, Leidenschaften und den Blick auf das Wesentliche. Alle Texte kannst Du <a href="https://www.einfachbewusst.de/unterstuetzen/">kosten- und werbefrei</a> lesen.</p>



<p>Nachdem ich im letzten Jahr <a href="https://www.einfachbewusst.de/2025/01/lebensverlaengernde-hacks/">12 lebensverlängernde Hacks</a> vorgestellt habe, stehen diesmal 13 Zitate im Mittelpunkt. Es sind Worte, die mich seit Langem begleiten, prägen und immer wieder ermutigen. Sie zeigen auch, worum es mir auf Einfach bewusst geht.</p>



<p>Viel Vergnügen beim Stöbern. Danke, dass Du dabei bist. Auf die nächsten 13 Jahre.</p>



<section class="eb-quote">
  <h4>1. Wesentliches – weniger, aber klarer</h4>
<blockquote>
  &#8222;Das Aussortieren des Unwesentlichen ist der Kern aller Lebensweisheit.&#8220;<br>
  <cite>Laozi, chinesischer Philosoph, lebte im 6. Jahrhundert v. Chr.</cite>
</blockquote>
  <p>Ich finde diese Worte besonders faszinierend, weil Menschen schon vor über 2.500 Jahren ein Gespür dafür hatten, wie sehr Übermaß und Unwesentliches den Blick verstellen können. Aussortieren bedeutet dabei nicht nur, Dinge loszuwerden, sondern geistige Klarheit zu gewinnen – im Denken, im Fühlen, im Alltag. Wenn Unwesentliches weniger Raum einnimmt, wird das Wesentliche sichtbar, und das Leben fühlt sich leichter an.
  </p>
  <p>
    → <a href="https://www.einfachbewusst.de/2017/05/77-neue-minimalismus-zitate/">77 Minimalismus-Zitate</a><br>
    → <a href="https://www.einfachbewusst.de/2025/02/minimalismus-mythen/">9 Mythen über Minimalismus – und deren Entlarvung</a>
  </p>
</section>



<section class="eb-quote">
  <h4>2. Mut – den eigenen Weg gehen</h4>
<blockquote>
  &#8222;Wohin du auch gehst, geh mit deinem ganzen Herzen.&#8220;<br>
  <cite>Konfuzius, chinesischer Philosoph, vermutlich 551 v. Chr. – 479 v. Chr.</cite>
</blockquote>
  <p>Hätte ich auf meinen Lebenslauf, meinen Geldbeutel oder die Erwartungen anderer geachtet, hätte ich vieles nicht gewagt. Kein Abschied vom IT-Job, keine Radweltreise, keine monatelangen Fernwanderungen, keine Selbstständigkeit als Autor, und Einfach bewusst gäbe es vermutlich auch nicht. Die Worte von Konfuzius erinnern mich daran, den eigenen Weg mit ganzem Herzen zu gehen. Mut und Motivation zahlen sich aus, wenn Bauch, Herz und Verstand im Gespräch bleiben – nicht gegeneinander, sondern miteinander.
  </p>
  <p>
    → <a href="https://www.einfachbewusst.de/2019/06/zitate-mut-motivation/">69 Mut-Zitate</a><br>
    → <a href="https://www.einfachbewusst.de/2019/04/radweltreise-zeitungsartikel-erkenntnisse/">meine Radweltreise</a>
  </p>
</section>



<section class="eb-quote">
  <h4>3. Selbstgenügsamkeit – in guter Gesellschaft</h4>
<blockquote>
  &#8222;Ich habe begonnen, mir selbst ein Freund zu sein. Damit ist schon viel gewonnen, denn man kann dann nie mehr einsam sein.&#8220;<br>
  <cite>Seneca, römischer Dichter und Philosoph, etwa 1 – 65</cite>
</blockquote>
  <p>Seneca erinnert mich daran, wie wichtig Selbstfreundschaft und Selbstgenügsamkeit sind. Denn mit mir verbringe ich mein ganzes Leben – jeden Tag, rund um die Uhr. Ich möchte mir mit Wohlwollen begegnen, besonders in unsteten Phasen. Das gelingt nicht immer, aber immer öfter – und wirkt befreiend, beruhigend und stärkend.
  </p>
  <p>
    → <a href="https://www.einfachbewusst.de/2024/01/seneca-zitate/">55 Seneca-Zitate</a><br>
    → <a href="https://www.einfachbewusst.de/2023/07/person-akzeptieren/">Diese Person solltest Du akzeptieren und mögen</a>
  </p>
</section>



<section class="eb-quote">
  <h4>4. Leidenschaften – am richtigen Platz</h4>
<blockquote>
  &#8222;Nie ist das menschliche Gemüt heiterer gestimmt, als wenn es seine richtige Arbeit gefunden hat.&#8220;<br>
  <cite>Alexander von Humboldt, deutscher Naturwissenschaftler, Ethnologe und Geograph, 1769 – 1859</cite>
</blockquote>
  <p>In diesem Zitat wird mir bewusst, wie glücklich ich mich schätzen kann, mit dem Schreiben und Wandern meine Berufung gefunden zu haben. Auch in der Freizeit kenne und lebe ich meine Leidenschaften. Entscheidend sind für mich weniger die großen Momente als die stille Gewissheit, etwas Freudvolles und Sinnvolles zu tun.
  </p>
  <p>
    → <a href="https://www.einfachbewusst.de/2021/06/leidenschaften-minimalismus/">Warum Du Leidenschaften pflegen solltest und wie Dir Minimalismus dabei hilft</a><br>
    → <a href="https://www.einfachbewusst.de/2021/07/wege-aus-dem-hamsterrad/">10 Wege aus dem Hamsterrad</a>
  </p>
</section>



<section class="eb-quote">
  <h4>5. Bescheidenheit – im Einklang</h4>
<blockquote>
  &#8222;Abends ging ich hinaus in die Dunkelheit, da sah ich einen schimmernden Stern und hörte einen Frosch quaken. Die Natur schien zu sagen: Nun? Ist das nicht genug?&#8220;<br>
  <cite>Ralph Waldo Emerson, US-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller, 1803 – 1882</cite>
</blockquote>
  <p>Bescheidenheit, Genügsamkeit und Demut sind stille Tugenden, die in unserer lauten, schnellen und konsumorientierten Welt leicht übersehen werden. Ralph Waldo Emerson erinnert mich daran, wie kraftvoll vermeintlich einfache Momente sein können – und wie sie zu Genügsamkeit führen. Besonders wenn ich im Grünen bin, wird dieser Gedanke für mich spürbar. Er hilft mir, gelassener durchs Leben zu gehen, anderen aufmerksamer zu begegnen und meinen Platz in der Welt klarer zu erkennen.
  </p>
  <p>
    → <a href="https://www.einfachbewusst.de/2025/06/zitate-bescheidenheit-genuegsamkeit-demut/">39 Bescheidenheit-Zitate</a><br>
    → <a href="https://www.einfachbewusst.de/2021/03/fragen-gedicht/">mein Gedicht &#8222;Fragen&#8220;</a>
  </p>
</section>



<section class="eb-quote">
  <h4>6. Gehen – in Bewegung kommen</h4>
<blockquote>
  &#8222;Ich habe mir meine besten Gedanken ergangen und kenne keinen Kummer, den man nicht weggehen kann.&#8220;<br>
  <cite>Søren Kierkegaard, dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller, 1813 – 1855</cite>
</blockquote>
  <p>Beim Gehen und Wandern bestätigt sich dieses Zitat für mich immer wieder. Der Mensch ist seit Millionen Jahren zu Fuß unterwegs. Und längst wissen wir, dass Gehen mehr ist als reine Fortbewegung: Als Spaziergang, Wandern oder Pilgern wirkt Bewegung wie Balsam für Körper, Geist und Seele. Oft reicht mir eine Runde um den See, um Abstand zum Alltag zu gewinnen. Dabei rücken Tempo und äußere Reize in den Hintergrund. Schritt für Schritt ordnen sich meine Gedanken, Sorgen werden leichter, neue Impulse tauchen auf.
  </p>
  <p>
    → <a href="https://www.einfachbewusst.de/2025/06/gruende-wandern/">25 gute Gründe, mehr zu wandern</a><br>
    → <a href="https://www.einfachbewusst.de/tag/fotoserie-woehrder-see/">Fotoimpressionen vom Wöhrder See</a>
  </p>
</section>



<section class="eb-quote">
  <h4>7. Tierethik – leben und leben lassen</h4>
<blockquote>
  &#8222;Tiere sind meine Freunde und ich esse meine Freunde nicht.&#8220;<br>
  <cite>George Bernard Shaw, irisch-britischer Schriftsteller, 1856 – 1950</cite>
</blockquote>
  <p>
Dieses Zitat ist radikal einfach und lässt kaum Raum für Ausreden. Es macht mir immer wieder bewusst, dass viele Entscheidungen im Alltag Auswirkungen auf Beziehungen haben – zu meinen Mitmenschen und anderen Tieren, zur Umwelt und letztlich zu mir selbst. Seit 2014 lebe ich vegan. Diese Lebensweise hat für mich weniger mit Verzicht zu tun als mit Haltung. Nicht moralisch erhoben, sondern menschlich konsequent.
  </p>
  <p>
    → <a href="https://www.einfachbewusst.de/2013/10/zitate-tierschutz-vegetarier-veganer/">100 Tierschutz-Zitate</a><br>
    → <a href="https://www.einfachbewusst.de/vegane_rezepte/">meine veganen Rezepte</a>
  </p>
</section>



<section class="eb-quote">
  <h4>8. Optimismus – eine sanfte Haltung</h4>
<blockquote>
  &#8222;Versuchen wir uns doch einmal entschieden auf die Seite des Positiven zu stellen, in jeder Sache.&#8220;<br>
  <cite>Christian Morgenstern, deutscher Schriftsteller, 1871 – 1914</cite>
</blockquote>
  <p>Christian Morgenstern formuliert einen sanften Aufruf zu Optimismus und Hoffnung. Es geht nicht um naives Verdrängen und auch nicht darum, Schwierigkeiten kleinzureden. Für mich bedeutet das, nicht im Negativen zu verharren, sondern den Blick immer wieder auf das zu richten, was möglich und hilfreich ist.
  </p>
  <p>
    → <a href="https://www.einfachbewusst.de/2024/11/zitate-optimismus/">44 Optimismus-Zitate</a><br>
    → <a href="https://www.einfachbewusst.de/2021/04/optimistischer-leben/">Optimistischer durchs Leben gehen</a>
  </p>
</section>



<section class="eb-quote">
  <h4>9. Lesen – Zeit, die bleibt</h4>
<blockquote>
  &#8222;Wo nehm ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen?&#8220;<br>
  <cite>Karl Kraus, österreichischen Schriftsteller und Publizist, 1874 – 1936</cite>
</blockquote>
  <p>Karl Kraus spricht mir aus der Seele. Ich habe fast immer ein Buch griffbereit. Kürzlich habe ich es so formuliert: Lesen ist für mich Reisen, Kino, Therapie und Universität auf dem Sofa – oder im Bett, in der Bahn, im Wartezimmer, auf Balkonien, unterm Baum. Vielleicht ginge es uns allen ein bisschen besser, wenn wir öfter lesen würden.
  </p>
  <p>
    → <a href="https://www.einfachbewusst.de/2021/09/zitate-lesen/">55 Lesen-Zitate</a><br>
    → <a href="https://www.einfachbewusst.de/gelesen/">alle Bücher, die ich seit 2012 gelesen habe</a>
  </p>
</section>



<section class="eb-quote">
  <h4>10. Freundschaft – verstanden sein</h4>
<blockquote>
  &#8222;Ich war schon immer der Ansicht, dass das größte Privileg, die größte Hilfe und der größte Trost in einer Freundschaft darin besteht, dass man nichts erklären muss.&#8220;<br>
  <cite>Katherine Mansfield, neuseeländisch-britische Schriftstellerin, 1888 &#8211; 1923</cite>
</blockquote>
  <p>Katherine Mansfield bringt für mich auf den Punkt, was Freundschaft im Kern bedeutet. Sie braucht keine großen Worte. Vertrauen, Nähe und das Wissen, so sein zu dürfen, wie ich bin, reichen aus. Ich schätze mich glücklich, ein paar gute Freundschaften zu pflegen. Ohne sie wäre mein Leben ärmer.
  </p>
  <p>
    → <a href="https://www.einfachbewusst.de/2024/08/minimalistisch-kommunizieren/">Minimalistisch und achtsam kommunizieren</a><br>
    → <a href="https://www.einfachbewusst.de/2017/08/was-sterbende-am-meisten-bereuen/">Die 5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen</a>
  </p>
</section>



<section class="eb-quote">
  <h4>11. Zeitwohlstand – zwischen Tun und Sein</h4>
<blockquote>
  &#8222;Ein voller Terminkalender ist noch lange kein erfülltes Leben.&#8220;<br>
  <cite>Kurt Tucholsky, deutscher Journalist und Schriftsteller, 1890 – 1935</cite>
</blockquote>
  <p>Bei Kurt Tucholsky wird deutlich, dass Beschäftigung kein Maßstab für Sinn ist. Entscheidend ist nicht, wie viel ich tue, sondern ob das, was ich tue, zu mir passt – und nicht zu den Erwartungen von außen. Minimalismus zeigt sich also nicht nur im Kleiderschrank oder Bücherregal, sondern auch im Terminkalender und auf der To-do-Liste. Habe ich dort Mut zur Lücke, entsteht Raum für Müßiggang, Konzentration und Tiefe – für das, was mich wirklich nährt.
  </p>
  <p>
    → <a href="https://www.einfachbewusst.de/2026/01/mehr-zeit-zeitwohlstand/">19 Blogger*innen und Coaches geben Impulse zu Zeitwohlstand</a><br>
    → <a href="https://www.einfachbewusst.de/2020/11/nichts-planen/">Einfach mal nichts planen</a>
  </p>
</section>



<section class="eb-quote">
  <h4>12. Nachhaltigkeit – Verantwortung in der Zeit</h4>
<blockquote>
  &#8222;Zu fällen einen schönen Baum, braucht&#8217;s eine halbe Stunde kaum. Zu wachsen, bis man ihn bewundert, braucht er, bedenk es, ein Jahrhundert.&#8220;<br>
  <cite>Eugen Roth, deutscher Dichter, 1895 – 1976</cite>
</blockquote>
  <p>Dieses eindrucksvolle Gedicht bringt für mich bildhaft zum Ausdruck, was Umwelt- und Naturschutz bedeuten: das eigene Handeln mitzudenken, Verantwortung zu übernehmen und Maß zu halten. Nachhaltigkeit ist mir wichtig. So versuche ich, im Alltag meinen Teil zu einer lebenswerten Welt beizutragen – nicht perfekt, aber einfach bewusst.
  </p>
  <p>
    → <a href="https://www.einfachbewusst.de/2023/08/zitate-umweltschutz-nachhaltigkeit/">50 Umweltschutz-Zitate</a><br>
    → <a href="https://www.einfachbewusst.de/2019/02/wertschaetzung-nachhaltigkeit/">Wertschätzung ist die Basis für Nachhaltigkeit</a>
  </p>
</section>



<section class="eb-quote">
  <h4>13. Dankbarkeit – auch für das Unbequeme</h4>
<blockquote>
  &#8222;Nicht nur danken für das Angenehme. Das Unangenehme hilft dir dich zu erkennen und dich zu entwickeln. Daher sage auch dafür Dank.&#8220;<br>
  <cite>Irina Rauthmann, deutsche Aphoristikerin und Lyrikerin, *1958</cite>
</blockquote>
  <p>Dieser Aphorismus erinnert daran, dass Dankbarkeit mehr ist als ein Gefühl für die schönen Seiten des Lebens. Sie schließt auch das Unangenehme mit ein – die Brüche, die Umwege, die Schattenseiten. Dankbar zu sein für das, was ist und was nicht ist, für das, was gelingt und was fordert, ist nicht leicht. Wem das gelingt, gewinnt. Denn echte Dankbarkeit verändert den Blick und gehört für mich zu den Schlüsseln für ein erfülltes Leben.
  </p>
  <p>
    → <a href="https://www.einfachbewusst.de/2023/04/dankbar-sein-zitate-dankbarkeit/">44 Dankbarkeit-Zitate</a><br>
    → <a href="https://www.einfachbewusst.de/2021/01/gluecksimpulse/">26 Blogger*innen und Coaches geben Tipps für mehr Zufriedenheit</a>
  </p>
</section>



<p></p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.einfachbewusst.de/2026/01/13-jahre-einfach-bewusst/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>34</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Veganer Parmesan – 5 Zutaten, 10 Minuten, voller Umami</title>
		<link>https://www.einfachbewusst.de/2026/01/veganer-parmesan/</link>
					<comments>https://www.einfachbewusst.de/2026/01/veganer-parmesan/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christof Herrmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jan 2026 09:04:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Essen & Trinken]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt & Garten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.einfachbewusst.de/?p=36870</guid>

					<description><![CDATA[Mein veganer Parmesan ist nussig, herzhaft und voller Umami. Mit nur fünf Zutaten steht er in wenigen Minuten auf dem Tisch. Perfekt für Pasta, Risotto, Salate und Suppen – oder auch als kleines Geschenk.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1080" height="648" src="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/01/veganer-parmesan.jpg" alt="Penne alla puttanesca mit veganem Parmesan aus Cashews, Mandeln und Hefeflocken." class="wp-image-37048" title="Penne alla puttanesca mit veganem Parmesan aus Cashews, Mandeln und Hefeflocken. (Foto: Christof Herrmann, 2026)" srcset="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/01/veganer-parmesan.jpg 1080w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/01/veganer-parmesan-300x180.jpg 300w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/01/veganer-parmesan-1024x614.jpg 1024w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/01/veganer-parmesan-768x461.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></figure>
</div>


<p><em>Vegan, glutenfrei, umami-reich</em>, <em>gut vorzubereiten</em>&nbsp;<em>– Zeit: 10 Min. – Schwierigkeit:&nbsp;leicht</em></p>



<p>Seit 2014 lebe ich vegan und in dieser Zeit habe ich immer mal wieder veganen Parmesan selbst hergestellt. Dabei kamen ganz unterschiedliche Zutaten wie Nüsse, Kerne, Saaten, Hefeflocken, Miso, Sojasauce, Zitronensaft, Zitronenzesten, Steinpilzpulver, Knoblauch und Öle zum Einsatz.</p>



<p>Eine dieser Varianten hat sich als mein Favorit etabliert. Sie schmeckt nicht nur mir, sondern hat auch Gäste schon im besten Sinne überrascht.</p>



<p>Mein veganer Parmesan verbindet eine milde, natürliche Süße aus den Cashews mit der kernigen Textur und einer dezenten Bitterkeit der Mandeln. Die Hefeflocken liefern das typische Umami – diese tiefe Würze, die lange am Gaumen bleibt. Etwas Knoblauchpulver verstärkt den herzhaften Eindruck, ohne dominant zu wirken. Salz bringt Struktur und Klarheit. So schmeckt das Ganze kräftig, aber nicht aufdringlich.</p>



<p>Gerade auf einfachen Gerichten entfaltet der vegane Parmesan seine Umami-Tiefe besonders gut. Ich streue ihn zum Beispiel gerne über <a href="https://www.einfachbewusst.de/2023/11/toskanische-tomaten-bohnen-brot-suppe/">Tomaten-Bohnen-Brot-Suppe</a>, <a href="https://www.einfachbewusst.de/2024/11/fenchel-orangen-salat/">Fenchel-Orangen-Salat</a>, <a href="https://www.einfachbewusst.de/2025/09/spaghetti-al-limone-vegan/">Pasta al Limone</a>, <a href="https://www.einfachbewusst.de/2014/02/vegane-bolognese/">Spaghetti Volognese</a> oder <a href="https://www.einfachbewusst.de/2014/12/veganes-risotto/">veganes Pilzrisotto</a>.</p>



<p>Zutaten wie Sojasauce, Zitronensaft oder Öl lasse ich bewusst weg. Sie verändern die trockene Textur und bringen die Mischung geschmacklich weiter weg vom Charakter eines gereiften Hartkäses.</p>



<p>Für mich ist dieser vegane Parmesan eine stimmige, würzige Komposition, die ohne Vergleich auskommt und vielseitig einsetzbar ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Für 200 g veganen Parmesan</h2>



<p>125 g Cashewkerne<br>30 g Mandeln (geschält)<br>40 g Hefeflocken<br>1 TL Salz (fein)<br>¾ TL Knoblauchpulver (granuliert)</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Alle Zutaten in einen kleinen Mixer, Zerkleinerer oder einen Pürierstab-Becher geben. Am besten eignen sich Geräte mit scharfen Messern und kleiner Kammer.</li>



<li>In kurzen Intervallen mixen. Zwischendurch den Behälter öffnen und die Mischung mit einem Löffel auflockern, damit alles gleichmäßig zerkleinert wird. Sobald die Konsistenz krümelig ist, stoppen – nicht zu lange mixen, sonst entsteht Nussmehl statt Parmesan-Textur.</li>



<li>Nach Belieben über das Gericht streuen oder vorsichtig unterheben. Alternativ in ein sauberes Schraubglas füllen.</li>
</ol>



<p><strong>Tipps:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nach meiner Erfahrung zahlen sich bei diesem Rezept hochwertige Zutaten ohne Zusatzstoffe geschmacklich besonders aus.</li>



<li>Hält sich gut verschlossen im Kühlschrank drei Wochen, verliert aber im Laufe der Zeit etwas an Aroma. Dann kannst Du die Mischung mit ein paar Hefeflocken oder einer Prise Salz auffrischen.</li>



<li>Dieser vegane Parmesan eignet sich auch hervorragend als <a href="https://www.einfachbewusst.de/2025/12/minimalistisch-schenken-konsumpf/">selbstgemachtes Geschenk</a> in einem hübschen Schraubglas.</li>
</ul>



<p>Buon appetito!!</p>



<p>PS: Weitere Köstlichkeiten findest Du auf&nbsp;<a href="https://www.einfachbewusst.de/vegane_rezepte/">meiner Rezepteseite</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.einfachbewusst.de/2026/01/veganer-parmesan/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>12</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mehr Zeit für das Wesentliche – 19 Blogger*innen und Coaches geben Impulse zu Zeitwohlstand</title>
		<link>https://www.einfachbewusst.de/2026/01/mehr-zeit-zeitwohlstand/</link>
					<comments>https://www.einfachbewusst.de/2026/01/mehr-zeit-zeitwohlstand/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christof Herrmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 2026 09:33:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Computer & Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit & Wohlbefinden]]></category>
		<category><![CDATA[Haushalt & Garten]]></category>
		<category><![CDATA[Job & Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Round-up-Post]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.einfachbewusst.de/?p=36777</guid>

					<description><![CDATA[Sehnst Du Dich nach mehr Zeit für das, was Dir wirklich wichtig ist? Dieser inspirierende Round-up-Post versammelt persönliche Impulse zu Reduktion, Fokus, Pausen, Routinen und bewussten Entscheidungen im Alltag.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="1080" height="592" src="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/01/mehr-zeit-zeitwohlstand.jpg" alt="Collage mit Porträtfotos der 19 Blogger*innen, Autor*innen und Coaches, die im Round-up-Post &quot;Mehr Zeit für das Wesentliche&quot; Impulse zu Zeitwohlstand teilen." class="wp-image-37004" title="Mehr Zeit für das Wesentliche – 19 Blogger*innen und Coaches geben Impulse zu Zeitwohlstand" srcset="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/01/mehr-zeit-zeitwohlstand.jpg 1080w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/01/mehr-zeit-zeitwohlstand-300x164.jpg 300w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/01/mehr-zeit-zeitwohlstand-1024x561.jpg 1024w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2026/01/mehr-zeit-zeitwohlstand-768x421.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></figure>
</div>


<p>Zeit ist unser knappstes Gut – und doch gehen wir oft erstaunlich sorglos damit um. Wie lässt sich im Alltag wieder mehr Zeit für das schaffen, was uns wirklich wichtig ist?</p>



<p>Für diesen Artikel habe ich 19 Blogger*innen, Autor*innen und Coaches gefragt, wie sie Zeitwohlstand ganz konkret leben und gestalten. Entstanden ist eine vielfältige Sammlung persönlicher Perspektiven, praktischer Impulse und leiser Aha-Momente.</p>



<p>Es ist bereits der achte <a href="https://www.einfachbewusst.de/tag/Round-up-Post/">Round-up-Post auf Einfach bewusst</a>. Frühere Zusammenstellungen zu Themen wie <a href="https://www.einfachbewusst.de/2022/12/winterblues-ade/">Winterblues</a>, <a href="https://www.einfachbewusst.de/2021/01/gluecksimpulse/">Glück und Zufriedenheit</a> oder <a href="https://www.einfachbewusst.de/2019/01/minimalismus-bloggerinnen-verzichten/">Gewinn durch Verzicht</a> haben gezeigt, wie inspirierend gemeinsames Nachdenken sein kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Christof: &#8222;Wissen, was zählt.&#8220;</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="423" src="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2022/12/christof.jpg" alt="" class="wp-image-29702" srcset="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2022/12/christof.jpg 400w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2022/12/christof-284x300.jpg 284w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure>
</div>


<p><em>&#8222;Zeitwohlstand beginnt für mich mit Klarheit darüber, was mir wichtig ist: meine Werte, meine Ziele, meine Leidenschaften und die Menschen, die mir nahestehen. Ist mir das bewusst, fällt Entscheiden leichter – fehlt diese Klarheit, verliere ich Zeit an Dinge, die mich eher auslaugen als nähren. Ein guter Hinweis sind Tätigkeiten und Begegnungen, bei denen ich die Zeit vergesse und mit einem guten Gefühl zurückbleibe. Zeit wird dann nicht länger nur verplant, sondern bewusster eingesetzt. Mein Tipp: Notiere einmal schriftlich, was und wer Dir wichtig ist. Lebe eine Zeit lang mit dieser Liste und prüfe regelmäßig, ob sich Dein Kalender noch daran orientiert – und was bewusst weniger werden darf. Fällt Dir das schwer, hilft manchmal ein Gedankenspiel. Stell Dir vor, Du bist 88 Jahre alt und blickst auf Dein Leben zurück. Mit welchen Menschen willst Du Deine Zeit verbracht haben, für welche Spuren und Haltungen willst Du gestanden haben?&#8220;</em></p>



<p>Christof Herrmann ist Autor, Wanderer und Minimalist. Auf <a href="https://www.einfachbewusst.de/">Einfach bewusst</a> teilt er Gedanken und Erfahrungen zu Minimalismus, Nachhaltigkeit, veganer Ernährung und (Fern-)Wandern. Sein <a href="https://www.einfachbewusst.de/buecher-christof-herrmann/#minimalismus-projekt">Ratgeber &#8222;Das Minimalismus-Projekt&#8220;</a> ist bei Gräfe und Unzer bereits in sechster Auflage erschienen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rebecca: &#8222;Wenn Warten plötzlich Zeitwohlstand wird.&#8220;</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="389" src="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/rebecca-broich.jpg" alt="" class="wp-image-36848" srcset="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/rebecca-broich.jpg 400w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/rebecca-broich-300x292.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure>
</div>


<p><em>&#8222;Du sitzt im Wartezimmer, scrollst gelangweilt durchs Handy. Ärgerst Du Dich, dass Du immer noch nicht aufgerufen wurdest? Du gehst einkaufen. Glaubst Du, die Supermarktkasse, die Du wählst, ist immer die langsamste? Jeden Tag warten wir auf irgendetwas – darauf, dass das Essen fertig ist, auf die Nachricht eines Freunds, auf den Feierabend. Wir warten auf besseres Wetter, den großen Sommerurlaub, Weihnachten. Und während wir uns sehnlichst den Moment herbeiwünschen, mit dem das Warten ein Ende nimmt, verrinnt unsere Lebenszeit. Unerwartet schnell, wenn wir einmal innehalten und auf den bisherigen Teil davon zurückblicken. Als Kind können wir es kaum erwarten, älter zu werden. Wenn wir dann älter sind, fällt uns auf, dass Zeit das Wertvollste ist, das wir haben. Nicht nur die Zeit mit den Menschen und den Dingen, die wir lieben, sondern auch die Zeit, die wir mit Arztterminen und Einkäufen verbringen. Zeitwohlstand bedeutet für mich, Zeiten des Wartens als das zu erkennen, was sie von Anfang an waren: eine Einladung, das Jetzt zu genießen. Tief durchatmen, die Welt um mich herum wahrnehmen und spüren, dass gerade nichts fehlt.&#8220;</em></p>



<p>Rebecca Broich bloggt auf <a href="http://www.frei-mutig.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Frei-mutig</a> über Minimalismus, gute Gewohnheiten, geordnete Finanzen und bewusste Auszeiten – für ein einfach besseres Leben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Constantin: &#8222;Warum geplante Solo-Dates für mich Wertschätzung bedeuten.&#8220;</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="383" src="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/constantin-jacob.jpg" alt="" class="wp-image-36977" srcset="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/constantin-jacob.jpg 400w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/constantin-jacob-300x287.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure>
</div>


<p><em>&#8222;Zeitwohlstand für sich zu nutzen, bedeutet keineswegs, möglichst viele Dinge unterzubringen, sondern den geschaffenen Raum bewusst für sich zu nutzen. Es mag im ersten Moment seltsam klingen, aber ein Solo-Date mit mir selbst hat sich als effektive Methode bewährt. Ich blocke mir Zeit für bewusste Auszeiten und Ruhemomente im Kalender – genauso verbindlich wie einen Termin mit Freunden. Ein Solo-Date kann vieles sein. Manchmal genieße ich eine Atemwahrnehmung oder gehe auf Entspannungsreise. An anderen Tagen nehme ich mir Zeit, um am Strand zu spazieren oder einfach die Natur zu beobachten. Ein Solo-Date bedeutet für mich auch, das Nichtstun zu akzeptieren. Gerade in diesen Momenten merke ich, wie wertvoll es sein kann, keine Erwartungen erfüllen zu müssen. Ein Buch lesen, Sport treiben oder eine Serie schauen sind gute Möglichkeiten, um sich abzulenken. Doch der Input von außen blockiert den Blick nach innen. Oft wird dieses Nichtstun als einsam verstanden, dabei ist es eher inspirierend und aktivierend. Es hilft, die Zeit nicht nur effizient, sondern auch erfüllend zu nutzen. Denn geplante Solo-Dates bedeuten Wertschätzung für mich selbst und schenken Energie und Klarheit.&#8220;</em></p>



<p>Constantin Jacob ist Entspannungs- und Stilletrainer. Er bietet in seinem Lübecker Studio <a href="https://www.nordic-relaxing.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Nordic Relaxing</a> und in mehrtägigen <a href="https://www.nordic-relaxing.de/retreats/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Retreats</a> den passenden Raum für bewusste Ruhemomente. Seine Liebe zu Irland, Skandinavien und Island prägt seine Arbeit und fließt in die angeleiteten Entspannungseinheiten ein. Natürliche Elemente des Nordens verstärken mit ihrem harmonisierenden Effekt die geschaffenen Ruheinseln. Auf Einfach bewusst ist von Constantin der Gastartikel <a href="https://www.einfachbewusst.de/2025/05/staendig-unter-strom/">&#8222;Ständig unter Strom – warum wir verlernt haben zu entspannen&#8220;</a> erschienen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Petra: &#8222;Ein Abendritual für mehr Klarheit und Dankbarkeit.&#8220;</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="418" src="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2022/12/Petra.jpg" alt="" class="wp-image-29625" srcset="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2022/12/Petra.jpg 400w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2022/12/Petra-287x300.jpg 287w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure>
</div>


<p><em>&#8222;Seit vielen Jahren schreibe ich jeden Abend fünf Momente oder Erlebnisse in mein kleines Dankbarkeitstagebuch, die mich die letzten Stunden kurz Revue passieren lassen. Dabei scanne ich den Tag noch einmal durch: Was ist heute Gutes passiert? Natürlich passieren auch weniger gute Dinge, doch diese lasse ich abends getrost an meinem inneren Auge vorbeiziehen. Ich fange nur die ein, die gut und erinnerungswert sind. Anfangs tat ich mir schwer, fünf Dinge zu finden – doch das änderte sich schnell. Meist sind es deutlich mehr Momente, die mich lächeln lassen. So sortiere ich jeden Abend mein Leben, fokussiert auf das Gute. Das kann alles Mögliche sein: vom Lächeln eines Fremden, über den ersten Sonnenstrahl am Morgen, den Kaffee mit den Kolleginnen, mein Lieblingslied im Radio oder ein leckeres Mittagessen im Park, bis hin zum Lesen eines tollen Textes, dem Treffen mit dem Liebsten und vielem mehr. Durch den Blick auf das Gute sehe ich klarer – sowohl am Abend beim Notieren als auch tagsüber. Ich weiß früh, dass ich meine Aufmerksamkeit auf das lenken möchte, was mir wichtig ist. Das schafft mentale Ordnung, Klarheit und Ausrichtung. Wie oft begegnen mir Momente im Alltag, die ich gedanklich mit einem Vermerk &#8218;abends unbedingt in mein Dankbarkeitsbüchlein notieren&#8216; versehe. Das Ritual lässt mich ohne negative Gedanken einschlafen und wirkt wie eine kleine Reinigung für die Seele. So wache ich erholt und mit klarem Blick auf die wertvollen Momente auf – bereit für den Tag und für das, was mir wichtig ist: mir bewusst erinnerungswerte und schöne Momente zu schaffen.&#8220;</em></p>



<p><a href="https://petrabaeumler.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Petra Bäumler</a> schreibt über Minimalismus, Resilienz, Persönlichkeitsentwicklung, Büchertipps, Caféempfehlungen, Erkenntnisse aus der Ausbildung zum systemisch-integrativen Coach und alles, was sie gerade beschäftigt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Christine: &#8222;Bewusste Pausen statt automatischem Scrollen.&#8220;</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="539" src="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/christine-fabijenna-pauligk.jpg" alt="" class="wp-image-36911" srcset="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/christine-fabijenna-pauligk.jpg 400w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/christine-fabijenna-pauligk-223x300.jpg 223w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure>
</div>


<p><em>&#8222;Wie oft scrollst Du auf Deinem Handy, völlig automatisiert auf der Suche nach Ablenkung? Das kostet unnötig Kraft und Zeit, die Dir im Alltag fehlen. Seit ich mich entschieden habe, die Zeit in öffentlichen Verkehrsmitteln bewusster zu verbringen, habe ich spürbar Zeit und Energie gewonnen. Zu den bewussten Dingen zählt alles, was offline geschieht und entschleunigt, etwa den Augen beim Rausschauen Weite gönnen, ein Buch lesen oder bewusst atmen. Wenn Du doch durch Social Media scrollst, dann zeitlich begrenzt und mit Absicht. Hinterfrage auch beim Joggen, ob Du Podcasts hörst, um Deinen Geist zu übertönen, oder weil Du den Inhalt wirklich aufnehmen möchtest, und ob Beschallung in der Natur für Dich stimmig ist. Triff beim nächsten U-Bahn-Fahren bewusst die Entscheidung, wofür Du Dein Handy nutzt, setze Dir ein Zeitlimit und atme die restliche Zeit oder beobachte die Menschen um Dich herum. Als zertifizierte Heilberaterin weiß ich, dass bewusste Pausen ohne Bildschirm Dein Nervensystem beruhigen und Dir Kraft schenken, sodass Du Dich später nicht erschöpft erholen musst.&#8220;</em></p>



<p>Christine Fabijenna Pauligk ist Energiecoach, Heilberaterin, Autorin und Wegbegleiterin für Frauen auf dem Weg aus Erschöpfung hin zu mehr Schöpferkraft. Auf ihrem Blog <a href="https://lebensweite.de/" target="_blank" rel="noopener">Lebensweite</a> schreibt sie über Leben, Fühlen, Dankbarkeit und ganzheitliche Gesundheit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Marion: &#8222;Eins nach dem anderen.&#8220;</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="491" src="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2022/12/Marion.jpg" alt="" class="wp-image-29595" srcset="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2022/12/Marion.jpg 400w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2022/12/Marion-244x300.jpg 244w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure>
</div>


<p><em>&#8222;Hast Du auch das Gefühl, ständig nicht genug Zeit zu haben für all die Dinge, die Du tun musst und willst? Ich hatte jahrelang eine prima Lösung für dieses Problem und quetschte einfach so viele Aktivitäten wie möglich in die wachen Stunden, die ich hatte. Schnell noch einen wichtigen Termin in den Kalender eintragen, während das Kleinkind versucht, sich die Schuhe zu binden. Beim Formatieren der lästigen Excel-Tabelle für den Chef noch eben das Abendessen mit den Mädels im Gruppenchat koordinieren. Im Meeting neben dem Protokoll rasch noch einen Geburtstagsglückwunsch an die Mutter entwerfen. Beim Kochen die Wäsche aufhängen und schon mal das Frühstücksgeschirr abspülen. Bis ich merkte, dass ich die falsche Uhrzeit eintrage, das Kind einen Tobsuchtsanfall bekommt, die Tabelle lauter Fehlermeldungen ausgibt, ich fünfmal denselben Socken aufhänge und das Nudelwasser auf der Herdplatte einbrennt. Und vor allem, dass alles länger dauert, als wenn ich in Ruhe eins nach dem anderen erledigen würde. Multitasking spart nur scheinbar Zeit, tatsächlich kostet es mehr. Ich mache mehr Fehler, muss Schritte wiederholen und Patzer ausbessern. Auch meiner mentalen Gesundheit tut das nicht gut. Der ständige Wechsel zwischen Tätigkeiten kostet mentale Kapazitäten. Abends bin ich schlapp und ausgelaugt, innerlich unruhig statt superproduktiv. Dann habe ich damit aufgehört und für mich entschieden, Schluss mit dem Jonglieren, ich erledige nur noch eine Sache auf einmal. Das spart Zeit und bereitet mir mehr Freude, weil ich mich voll und ganz auf eine Tätigkeit konzentrieren kann. Das Ergebnis: Ich habe nicht nur mehr Zeit, sondern bin entspannter und besser gelaunt, weil ich öfter im Moment bin und kleine Dinge bewusst wahrnehme, etwa das Knirschen von Zwiebeln, wenn sie geschnitten werden, oder die Schönheit eines glattgestrichenen Baumwollstoffs. Probier’s doch auch mal aus.&#8220;</em></p>



<p>Marion Schwenne schreibt auf&nbsp;<a href="https://xn--frugalesglck-mlb.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Frugales Glück</a>&nbsp;über Minimalismus, Nachhaltigkeit, vegane Ernährung und ein einfaches Leben mit Kindern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Janina: &#8222;Nur noch Lieblingsstücke im Kleiderschrank.&#8220;</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="400" src="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/janina-behrendt.jpg" alt="" class="wp-image-36865" srcset="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/janina-behrendt.jpg 400w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/janina-behrendt-300x300.jpg 300w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/janina-behrendt-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure>
</div>


<p><em>&#8222;Trotz der großen Menge Kleidung, die ich vor einigen Jahren noch besaß, griff ich immer wieder zu den gleichen, wenigen Teilen, die halbwegs alltagstauglich und bequem waren. An vielen Stücken musste ich ständig rumzuppeln, damit sie an Ort und Stelle blieben. Andere waren einfach unbequem und unvorteilhaft, weshalb ich sie gar nicht trug. Obwohl mein Kleiderschrank fast die Hälfte meiner Zimmerwand einnahm, hatte ich kaum etwas anzuziehen. Im Netz stieß ich auf den Pareto-Effekt. Dass die meisten Menschen in achtzig Prozent ihrer Zeit nur zwanzig Prozent ihrer Kleidung tragen, traf auch auf mich zu. Mein Ziel war, nur noch Lieblingsstücke zu besitzen. Heute, mehr als sieben Jahre später, passt meine Kleidung in eine einzige, etwas größere Schublade. Ich habe meinen Stil gefunden und besitze fast ausschließlich schwarze Kleidung. Im Grunde trage ich jeden Tag das gleiche Outfit. Schwarze Jeans, schwarzes Shirt, darüber ein schwarzes Hemd, meist offen getragen. Dazu ein Paar schwarze Boots. In der warmen Jahreszeit entsprechend eine schwarze Stoffhose und schwarze Sneakers oder Schlappen. Die Vorteile liegen für mich auf der Hand: Meine Kleidung ist kombinierbar, zeitlos und bequem für jeden Anlass, funktioniert im Schichtenprinzip, färbt in der Waschmaschine nicht ab, spart Entscheidungen im Alltag und schafft dadurch mehr Zeit und mentale Kapazität für das, was wirklich zählt.&#8220;</em></p>



<p>Janina Behrendt ist seit 2017 im Schuldienst tätig. Auf <a href="https://www.aurabytes.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aurabytes</a> schreibt sie über Minimalismus, Essentialismus und die konsequente Vereinfachung ihres Lebens – vor dem Hintergrund wachsender Komplexität, Digitalisierung und hohen Mental Loads.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vanessa: &#8222;Weniger Zeug, mehr Zeit.&#8220;</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="533" src="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/vanessa-strauch.jpg" alt="" class="wp-image-36984" srcset="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/vanessa-strauch.jpg 400w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/vanessa-strauch-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure>
</div>


<p><em>&#8222;Die Dinge, mit denen wir uns umgeben, nehmen einen nicht zu unterschätzenden Teil unserer Zeit ein. Dabei nutzen wir einen nicht unerheblichen Teil dieser Sachen nicht einmal, investieren aber dennoch Energie und Raum, um sie aufzubewahren, zu entstauben und hin und her zu räumen. Für viele ist die erste Reduktion des eigenen Besitzes auf ein sinnvolles Maß (wobei jeder für sich individuell entscheiden muss, was sinnvoll ist) ein wichtiger Befreiungsschlag. Bei mir waren es gar nicht so viele Dinge, sondern eher solche, die mit negativen Erinnerungen behaftet waren. Vor allem aber war und ist es mir bis heute wichtig, den gewonnenen Freiraum nicht wieder mit Neuem vollzupacken. Das zeigt sich auch in meinen Einkaufsgewohnheiten. Ich kaufe, was ich wirklich brauche, und nie aus Langeweile oder in der Hoffnung, dass mich dieses oder jenes zu einem glücklicheren Menschen machen würde. Viele Menschen betreiben Shopping als Freizeitbeschäftigung, doch wer sein Konsumverhalten überdenkt, wird von den positiven Auswirkungen überrascht sein. Um nicht gleich wieder in alte Verhaltensmuster zurückzufallen, können eine zeitlich begrenzte Konsumpause oder die Teilnahme an einer No-Buy-Challenge helfen. Plötzlich bleibt erstaunlich viel Zeit. Wir müssen viel weniger aussuchen, anschaffen, unterbringen und am Ende wieder loswerden. Stattdessen nutzen wir bewusst die vorhandenen Dinge. Zugleich brauchen weniger Dinge weniger Stauraum, alles hat seinen Platz. Aufräumen wird fast zum Selbstläufer – ein schöner Nebeneffekt, durch den wir noch mehr Zeit gewinnen. Weniger Konsum bedeutet nicht nur weniger unnötiges Zeug, sondern auch weniger ausgegebenes Geld. Das kann ein erster Schritt zur Arbeitszeitreduktion sein oder ein langfristiges Investment in einen früheren Renteneinstieg. Probier es aus – Du hast nichts zu verlieren.&#8220;</em></p>



<p>Vanessa Strauch nutzt ihre gesparte Zeit gerne zum Schreiben. Sie bloggt auf <a href="https://queen-all.com/" target="_blank" rel="noopener">queen all</a> über Minimalismus, aber auch über alles andere, was sie als bekennende Generalistin für interessant und beschreibenswert hält.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nadine: &#8222;Regionale Gemüsekiste statt Einkauf im Supermarkt.&#8220;</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="533" src="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/nadine-schubert.jpg" alt="" class="wp-image-36989" srcset="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/nadine-schubert.jpg 400w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/nadine-schubert-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure>
</div>


<p><em>&#8222;Was mir sehr viel Druck genommen und dafür Zeit beschert hat, war der Umstieg auf die Gemüsekiste eines Demeter-Bauernhofes in meinem Landkreis. Jahrelang wollte ich sie bestellen, lebte aber außerhalb des Liefergebiets. Irgendwann hatte ich so viele Neukund*innen geworben, dass unser Dorf angefahren wurde. Jeden Sonntag bekomme ich nun per E-Mail eine Liste mit den Gemüsesorten, die in der kommenden Lieferwoche enthalten sind. Ich wähle aus, was ich gerne hätte, und bestelle gleich noch Käse, Obst und andere Lebensmittel, die ich benötige, dazu. Ich spare dadurch ordentlich viel Geld, verglichen mit dem Einkauf im Supermarkt. Aber das ist nicht das Wichtigste. Die Zeit, die mir dadurch bleibt, weil ich sie nicht mit der Fahrt, in den Gängen oder an den Theken verbringen muss, ist unbezahlbar. Außerdem unterstütze ich eine Familie in meiner Heimat, die Landwirtschaft nachhaltig betreibt, Verantwortung für später übernimmt und faire Preise verlangt. Ich werde das weiterhin unterstützen. Denn ich habe für mich entschieden: Mein Geld bekommen die, die es besser machen. Das habe ich in der Hand. Und Du. Und wir. Mit unserem &#8218;bisschen Geld&#8216; können wir ein Zeichen setzen. Damit sollten wir anfangen. Lieber jetzt als später.&#8220;</em></p>



<p>Nadine Schubert ist Autorin des Spiegel-Bestsellers <a href="https://www.besser-leben-ohne-plastik.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Besser leben ohne Plastik&#8220;</a>. Sie ist das Gesicht der deutschen Anti-Plastik-Bewegung und hat mit ihrer Mission hunderttausende Menschen erreicht und zum Umdenken bewegt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Elli: &#8222;Kleidertauschpartys statt Onlineshopping.&#8220;</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="378" src="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2022/12/Elli_understandingly.jpg" alt="" class="wp-image-29641" srcset="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2022/12/Elli_understandingly.jpg 400w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2022/12/Elli_understandingly-300x284.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure>
</div>


<p><em>&#8222;Kein stundenlanges Durchklicken. Stattdessen: nette Begegnungen, entspannte Atmosphäre, oft sogar noch Kaffee und Kuchen. Kleidertauschpartys machen mir persönlich viel mehr Spaß als Onlineshopping, und am Ende habe ich nicht nur Geld und natürliche Ressourcen, sondern auch Zeit gespart. Kein Scrollen mehr, kein Vergleichen; kein Durchlesen von Bewertungen, kein Befühlen von Stoffen mit den Augen (die am Ende sowieso meistens anders aussehen); kein Abholen oder Zurückbringen von Paketen zur Post. Bei einer Kleidertauschparty ist alles ganz einfach: Man nimmt ein paar gut erhaltene Teile von sich daheim mit, begibt sich zur Party, legt die eigene Kleidung an den zugewiesenen Stellen ab (meistens geordnet nach Kleiderarten, manchmal auch -größen) – und kann dann vor Ort alles anprobieren und sich kostenlos die Kleidungsstücke mitnehmen, die einem gefallen. Meistens gibt es eine richtig gute Auswahl (und mindestens eine Person, die ungefähr die gleiche Größe und den gleichen Kleidergeschmack hat wie man selbst). Und wenn Du dann wieder nach Hause gehst, erwartet Dich ein Kleiderschrank, in den auch wirklich neue Klamotten passen (weil Du ja vorher einige Teile ausgemistet hast), zusätzlich aber vermutlich auch gute Laune. Weil es einfach schön ist, wenn man auf eine so angenehme Weise Zeit und Ressourcen sparen kann.&#8220;</em></p>



<p>Elli Kolb schreibt Romane und bloggt auf <a href="https://www.understandingly.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">understandingly</a> über Mind-Body-Connections bei Depressionen. Ihr letzter Roman <a href="https://www.understandingly.de/das-leuchten-des-himmels-an-dunklen-tagen-elli-kolb/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Das Leuchten des Himmels an dunklen Tagen&#8220;</a> erschien 2025 bei Lübbe und erzählt von Trauer, Resilienz und Stadttauben – lakonisch, traurig und witzig zugleich. Auf Einfach bewusst sind <a href="https://www.einfachbewusst.de/author/elisabeth-kolb/">zwei Gastartikel von Elli</a> erschienen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jonas: &#8222;Fokus ist, was Du gewinnst, wenn Du den Mut hast, etwas anderes zu verlieren.&#8220;</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="303" src="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/jonas-geissler.jpg" alt="" class="wp-image-36796" srcset="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/jonas-geissler.jpg 400w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/jonas-geissler-300x227.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure>
</div>


<p><em>&#8222;In einer fragmentierten Welt wird unsere ungeteilte Aufmerksamkeit zur Superpower. Dein Fokus ist begrenzt, und folglich ist er gemäß dem Gesetz von Angebot und Nachfrage in einer Aufmerksamkeitsökonomie wertvoll. Die mächtigsten Geschäftsmodelle der Welt sind um Deinen Fokus herum gebaut. Als ich das verstanden habe, habe ich begonnen, mich viel bewusster zu entscheiden, worauf ich mich fokussiere – und worauf nicht. Dabei ist der entscheidende Punkt das Weglassen. Ich habe Kompetenzen im Weglassen, Ignorieren und Verzichten entwickelt. Dazu nutze ich bewusst Zeiten ohne Push, also ohne Mails, die aufblinken, ohne Nachrichten, die klingeln, ohne Menschen, die mich stören. Ich bin einfach nicht erreichbar – und das ist wundervoll. In diesen Zeiten erschaffe ich Dinge, zum Beispiel Texte, Konzepte oder Ideen. Das sind für mich Zeiträume, die erfüllt sind, nicht einfach nur gefüllt. Ich bin selbstwirksam, ich entscheide und werde nicht entschieden. Außerdem dient mein Fokus dann meinem eigenen Geschäftsmodell. Und das fühlt sich viel besser an. Das ist für mich echter Zeitwohlstand. Um zu entscheiden, worauf ich mich fokussiere, arbeite ich mit einer Let-it-be-Liste. Immer wenn wir etwas tun, lassen wir vieles andere sein. Wir operieren also ohnehin ständig mit der Unterscheidung von Tun und Lassen. Mir hilft es, ab und zu bewusst auf das Lassen zu blicken und zu entscheiden, was ich weglasse, damit ich mich auf etwas anderes einlassen kann. Das Resultat sind Wirksamkeit und Gelassenheit – sowie die Akzeptanz, dass wir ohnehin nie fertig werden, dass es immer mehr Dinge gibt, die nicht zu tun sind. Der Anspruch, alles zu schaffen, öffnet Tür und Tor für Scheitererfahrungen. Und ich möchte abends nicht als schuldiges Subjekt ins Bett gehen. Es gibt viel zu tun. Lassen wir es sein.&#8220;</em></p>



<p>Jonas Geißler ist Zeitexperte, Autor und Organisationsberater. Er beschäftigt sich mit der Frage, warum wir immer weniger Zeit haben, obwohl täglich neue nachkommt. Und damit, was Organisationen und Individuen für einen gelingenden Umgang mit Zeit tun und lassen können. In Vorträgen, Podcasts, Workshops und Publikationen unterstützt er dabei, Zeit nicht nur effizienter, sondern sinnvoller zu gestalten und so Fokus, Wirksamkeit und Zeitwohlstand zu gewinnen. <a href="https://jonasgeissler.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jonas</a> ist Autor von <a href="https://www.oekom.de/buch/time-is-honey-9783960060222" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Time is honey&#8220;</a> und dem Spiegel-Bestseller <a href="https://www.penguin.de/buecher/harald-lesch-alles-eine-frage-der-zeit/taschenbuch/9783328110903" target="_blank" rel="noreferrer noopener">&#8222;Alles eine Frage der Zeit&#8220;</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Philipp: &#8222;Eliminieren statt delegieren – ein anderer Blick auf Arbeit.&#8220;</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="400" src="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/philipp-drehmann.jpg" alt="" class="wp-image-36982" srcset="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/philipp-drehmann.jpg 400w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/philipp-drehmann-300x300.jpg 300w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/philipp-drehmann-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure>
</div>


<p><em>&#8222;Etwa ein Fünftel unseres Lebens als Erwachsene verbringen wir mit Arbeit. Da ist es doch das Mindeste, dabei Freude zu empfinden, oder? Falls auch Du jetzt denkst, dass das nicht immer funktioniert, weil Du eben nicht zu den ganz Finanzstarken gehörst und einfach alles Unangenehme wegdelegieren kannst, möchte ich dazu einladen, Deine Glaubenssätze in Bezug auf Arbeit zu überdenken. Dabei denke ich nicht nur an Erwerbsarbeit, sondern auch an Hausarbeit, administrative Aufgaben und belastende Gewohnheiten, die sich längst wie Arbeit anfühlen. Denn auch, wenn Du Aufgaben nicht an andere delegieren kannst, gibt es noch eine wesentlich effektivere und kostengünstigere Option. Sie lautet Elimination. Oder anders gesagt: Was kann ich reduzieren oder gar ganz weglassen? Wichtig ist hierbei, wie so oft, der Fokus auf das Wesentliche anhand der eigenen Bedürfnisse und Lebensumstände, statt blindem Kopieren fremder Lebensentwürfe. Für mich hieß das jüngst: Kann ich es mir leisten, weniger zu arbeiten oder einen beruflichen Wechsel mit geringerem Einkommen zu wagen, um mehr Freude bei der Arbeit zu empfinden? (– Ja, weil ich aufgrund meines Lebensstils keine allzu hohen Ausgaben habe und keine finanzielle Verantwortung für andere Menschen außer mich selbst trage.) Muss ich wirklich jede Woche meinen rigorosen Putzplan verfolgen? (– Nein, weil auch hier mit 20 % Zeiteinsatz 80 % des Ergebnisses erzielt werden können.) Reicht für das Festessen nicht auch die Hälfte der Gerichte? (– Definitiv, weil nach drei Gerichten ohnehin alle satt sind.) Elimination kostet nichts; nicht zu eliminieren hingegen kostet Dein wertvollstes Gut.&#8220;</em></p>



<p><a href="https://dreh-mann.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Philipp Drehmann</a> arbeitet als freiberuflicher Drehbuchautor. Wenn er gerade nicht arbeitet, probiert er gern Lebensstile abseits der Konvention aus und bloggt darüber auf <a href="https://woistphilipp.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wo ist Philipp?</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nicole: &#8222;Klar und wertschätzend Nein sagen – für ein achtsames (Familien-)Leben.&#8220;</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="466" src="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/nicole-lohmann.jpg" alt="" class="wp-image-36811" srcset="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/nicole-lohmann.jpg 400w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/nicole-lohmann-258x300.jpg 258w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure>
</div>


<p><em>&#8222;Tagtäglich versuchen wir, möglichst effizient viele Dinge parallel zu erledigen, in der Hoffnung, uns irgendwann Zeit für das wirklich Wichtige freizuräumen. Gerade als Eltern jonglieren wir im Alltag nicht nur unsere eigenen Termine, sondern die mehrerer Familienmitglieder gleichzeitig. Zwischen Kita, Logopädie, Fußballtraining, Kuchenbasar und Verabredungen verlieren wir leicht aus den Augen, wie wir unseren Familienalltag eigentlich gestalten wollen. Hier liegt der Knackpunkt: Wir alle haben nur 24 Stunden am Tag und können nicht auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen, während die Kindheit unserer Kinder so schnell verfliegt. Die entscheidende Frage ist also nicht, wie wir noch mehr unter einen Hut bekommen, sondern wie wir Raum für die wirklich wichtigen Dinge schaffen – jetzt und nicht irgendwann. Für mich liegt die Antwort in klarer, wertschätzender Kommunikation und im bewussten Setzen eigener Grenzen. Ich muss nicht zu jeder Anfrage sofort Ja sagen, nur um Erwartungen zu erfüllen oder ein gutes Bild abzugeben. Anfangs meldete sich dabei oft mein schlechtes Gewissen. Inzwischen weiß ich, dass nicht sofort Ja zu sagen kein Egoismus ist, sondern notwendig. Es ist schlicht unmöglich, allem gerecht zu werden. Deshalb nehme ich mir heute bewusst Zeit für Entscheidungen, indem ich freundlich antworte, dass ich in Ruhe schaue, ob es gerade passt und mich dann melde. Ich muss mich auch nicht rechtfertigen. Ein einfaches &#8218;Danke, dass Du an uns denkst, aber gerade passt es nicht so gut&#8216; reicht aus, um klar und freundlich Nein zu sagen. So entsteht Raum, bewusst zu entscheiden, ob ich unsere Familienzeit diesem Zweck widmen oder anders investieren möchte. Wichtig ist mir dabei, respektvoll zu bleiben. Wenn beim Gegenüber dennoch ein unangenehmes Gefühl entsteht, habe ich gelernt, dass es nicht meine Verantwortung ist. Ich kann nur für mich sorgen und auf meine Worte und mein Verhalten achten. Welche Gefühle sie bei anderen auslösen, hängt oft mit deren eigenen Themen zusammen. Diese Verantwortung darf ich ohne schlechtes Gewissen loslassen. Auch bei Kita- oder Schulaktionen gilt: Ich muss mich weder als Person noch als Elternteil über Beiträge definieren. Mal ist mehr möglich, mal weniger. Wie so oft im Leben ist es eine Frage der Balance. Für mich ist genau das der Inbegriff von Slow Parenting oder Slow Family – also ein achtsames Familienleben im eigenen Tempo.&#8220;</em></p>



<p>Nicole Lohmann ist bindungsorientierte Elternberaterin, Mama von zwei Kindern und Gründerin des Blogs <a href="https://www.growwithless.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Grow With Less</a> und des gleichnamigen <a href="https://www.youtube.com/@GrowWithLess" target="_blank" rel="noreferrer noopener">YouTube-Kanals</a>. Sie begleitet Eltern mit digitalen Angeboten und alltagsnahen Impulsen – besonders Familien mit introvertierten, hochsensiblen oder gefühlsstarken Kindern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Angelika: &#8222;Prüfe, welche Beziehungen Dir wirklich guttun.&#8220;</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="406" src="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/angelika-bungert-stuettgen.jpg" alt="" class="wp-image-36779" srcset="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/angelika-bungert-stuettgen.jpg 400w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/angelika-bungert-stuettgen-296x300.jpg 296w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure>
</div>


<p><em>&#8222;Weniger Zeug, mehr Zeit – diesem Credo folge ich konsequent, seit ich vor 15 Jahren zur Freiraumfrau wurde. In all den Jahren warf ich Schritt für Schritt und Zwiebelschicht um Zwiebelschicht realen und mentalen Ballast ab. Nur ein Thema umschiffte ich dabei sehr gekonnt. Auch wenn ich gerne von Grottenehrlichkeit spreche, die Auseinandersetzung mit meiner jahrzehntelangen Ehe scheute ich. Gewohnheit und Prägungen hielten mich davon ab genauer hinzuschauen. Zusätzlich gab es genügend andere Gründe, die hier keine Rolle spielen. Genau vor einem Jahr konnte ich endlich Nein sagen, weil ich körperlich wie seelisch spürte, wieviel Zeit ich in eine Ehe investiert hatte, die mir meine Lebensenergie blockierte. Das Nein zur Beziehung schenkte mir das Ja für die Dinge, die mir in der Seele wichtig sind. Freiraum für meine Herzensthemen. Mein Tipp für mehr Zeitwohlstand lautet daher: Sei grottenehrlich, was Deine Beziehungen zu anderen Menschen angeht. Wenn sie Dir mehr Energie rauben, als sie schenken, dann ist es Zeit, sie zu beenden. Das Leben ist zu kurz für faule Kompromisse!&#8220;</em></p>



<p>Angelika Bungert-Stüttgen ist die <a href="https://www.freiraumfrau.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Freiraumfrau</a> und unterstützt Menschen dabei Freiraum zu kreieren. Die Essenz dieser <a href="https://www.freiraumfrau.de/angebot/freiraum-kreieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Coachings</a> verankert sie in Unikat-Kunstwerken für ihre Klient:innen. Sie ist zweifache <a href="https://shop.tredition.com/booktitle/Geschichten_aus_dem_Freiraumbus/W-263-957-537" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Buchautorin</a> und hat mittlerweile drei Coachingkarten-Sets mit Begriffen gezeichnet. Sie liebt Leuchttürme und ist sehr oft in ihrem Freiraumbus, einem kleinen Wohnmobil unterwegs.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Andrea: &#8222;Die besten Ideen kommen im Garten.&#8220;</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="316" src="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/andrea-lammert.jpg" alt="" class="wp-image-36999" srcset="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/andrea-lammert.jpg 400w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/andrea-lammert-300x237.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure>
</div>


<p><em>&#8222;Ich erinnere mich noch sehr gut an den Tag, als ich wieder mal in meinen Gemüsebeeten das Kraut zwischen meinen Möhren herausgezupft habe und plötzlich mein Partner mit der Kaffeetasse in der Hand neben mir stand und quatschen wollte. Ich bekam ad hoc schlechte Laune und wusste zunächst nicht, was mit mir los war. Erst als ich es ausgesprochen hatte, wurde mir klar, was mich in besonders stressigen Zeiten in den Garten treibt. Ich sagte damals zu ihm: &#8218;Es mag zwar nicht so aussehen, aber ich arbeite hier an meinem Buch.&#8216; Dann musste ich selber lachen und erklärte ihm, dass ich mir während der Gartenarbeit Konzept, Ideen und Sätze für den nächsten Einstieg überlege. Deswegen habe ich im Garten leider keine Zeit für Smalltalk. Von diesem Tag an habe ich ganz bewusst meine Konzept- und Denkarbeit in den Garten gelegt. Tatsächlich hatte es mich vorher ziemlich angeödet, beim Nachdenken auf den flimmernden Bildschirm zu blicken; obendrein hat es mich frustriert, weil das Wetter so gut war und ich drinnen saß. Ich nehme seitdem mein Nachdenkthema einfach mit nach draußen, schnappe mir meine Gartenhandschuhe und rücke den Beikräutern an den Kragen. Dinge mit den Händen zu erledigen, macht einfach glücklich. Nebenbei räumt es im Kopf auf, und irgendwie sortieren sich dabei auch die Gedanken neu. Positiver Nebeneffekt: Ich sehe, was ich geschafft habe, und kehre mit einem Glücksgefühl an den Schreibtisch zurück. Das gibt mir viel Energie, und zurück am Computer geht es dann gleich doppelt so schnell, da ich mich über das Geschaffte freue, Sonne getankt habe und mein Konzept fertig im Kopf abgewogen ist. Es nutzt einfach nichts, auf gute Einfälle zu warten und auf den Bildschirm zu starren. Diese Zeit kann ich besser nutzen und werkle im Garten vor mich hin. Und im Winter? Da bastele ich gern – das hat den gleichen Effekt.&#8220;</em></p>



<p>Andrea Lammert ist Journalistin und Autorin und hat sich auf das Thema Reisen spezialisiert. Auf ihrem Blog <a href="https://indigo-blau.de/" target="_blank" rel="noopener">Indigoblau</a> berichtet sie über Abenteuer in der Nähe, meist in Niedersachsen, wo sie auch lebt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jasmin: &#8222;Der tägliche Spaziergang als Priorität.&#8220;</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="400" src="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/jasmin-mittag.jpg" alt="" class="wp-image-36785" srcset="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/jasmin-mittag.jpg 400w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/jasmin-mittag-300x300.jpg 300w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/jasmin-mittag-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure>
</div>


<p><em>&#8222;Ich gehe los, einen Fuß vor den anderen, und sofort breitet sich dieses wohltuende Gefühl aus, das mich jeden Abend begleitet. Gegen 18 Uhr, kurz bevor die Sonne untergeht, schließe ich die Tür hinter mir und trete hinaus in die frische Luft. Egal, wie turbulent mein Tag war oder welche Gedanken noch in meinem Kopf kreisen, dieser tägliche Spaziergang ist mein Anker. Ein Schritt, dann noch einer. Mehr braucht es nicht. Der einfache Rhythmus meines Gehens erdet mich und holt mich in den Moment zurück. Seit etwa einem Jahr habe ich mir ganz bewusst eine einzige, klare Priorität gesetzt: meinen inneren Frieden und damit ein niedriges Stresslevel. Ich habe mich entschieden, dass diese Ruhe nicht nur ein angenehmer Nebeneffekt sein soll, sondern mein täglicher Fokus. Die Forschung ist hier eindeutig. Ein achtsamer Umgang mit Stress, ausreichend Bewegung und tägliche Erholungsmomente fördern langfristig Gesundheit und Wohlbefinden. Doch viel wichtiger als jede Studie ist für mich das Gefühl in mir, das sich festigt, seit ich diesen Weg gehe. Diese Priorität begleitet mich durch meinen Alltag wie ein innerer Kompass. Ich betrachte mein Leben durch diesen einen Filter und frage mich, was meine Ruhe unterstützt und was meine Gesundheit stärkt. Natürlich gibt es Projekte, Verpflichtungen und Ziele, die mir wichtig sind. Aber mit dieser Priorität im Herzen sehe ich alles gelassener. Ich spüre, wie sich die Schwere vieler Aufgaben und Entscheidungen auflöst, weil mein Maßstab plötzlich ein ganz einfacher ist – nämlich ob es mir guttut. Genau an dieser Stelle entsteht für mich etwas Wohltuendes: innerer Frieden und echter Zeitwohlstand. Nicht mehr freie Stunden, sondern mehr Weite und Ruhe in mir. Je regelmäßiger ich meine Spaziergänge absolviere, desto deutlicher spüre ich, wie sehr dieser tägliche Moment mir entspricht. Mein Perfektionismus wird leiser, als würde er mit jedem Schritt an Kraft verlieren. Ich verlange weniger von mir und höre mehr in mich hinein. Mein Fitnesstracker unterstützt mich spielerisch dabei. Zehntausend Schritte am Tag sind ein kleines, klares Ziel, das meiner Gesundheit langfristig guttut. Wenn meine innere Ruhe steht, erledigt sich vieles andere entweder später oder überraschend schnell, weil ich wieder Energie habe, statt sie zu verlieren. Mein täglicher Spaziergang und mein innerer Frieden sind inzwischen mein fester Fokus. Eine Priorität, die mein Leben einfacher, klarer und reicher macht.&#8220;</em></p>



<p>Jasmin Mittag produziert die Podcast-Show <a href="https://minimalismus.jetzt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Minimalismus Jetzt!</a>, in der sie Minimalismus mit wissenschaftlichen Perspektiven verbindet. Im Rahmen ihres Projekts <a href="https://theonething-project.com/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">the one thing</a> dokumentiert sie Lieblingsgegenstände von Menschen rund um den Globus und präsentiert diese in einer Wanderausstellung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gabi: &#8222;Vorüberziehende Wolken beobachten statt auf Social Media abzuhängen.&#8220;</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="400" src="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/gabi-raeggel.jpg" alt="" class="wp-image-36791" srcset="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/gabi-raeggel.jpg 400w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/gabi-raeggel-300x300.jpg 300w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/gabi-raeggel-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure>
</div>


<p><em>&#8222;Die einfachste Methode, um mir Zeitwohlstand zu verschaffen, ist, dass ich seit 2018 keine Social-Media-Accounts mehr habe. Zu dem Zeitpunkt nahmen die Algorithmen der sozialen Netzwerke zu. Das gefiel mir nicht und daher habe meine vorhandenen Accounts gelöscht. So erspare ich mir, im sinnlosen Doomscrolling zu versinken. Ich erliege nicht den suchterzeugenden Strukturen und erspare mir jede Menge Zeit und Nerven. Mir ist es lieber, ich konzentriere mich auf die zwischenmenschlichen Kontakte im realen Leben. Der direkte Austausch ist mir wichtiger, als die Anzahl der Clicks und Likes im Internet. Die Zeit dehnt sich so wunderbar, wenn ich ungestört die vorbeiziehenden Wolken beobachte, gemächlich die Natur durchstreife oder mir den notwendigen neuen Schal einfach selber stricke. Aktuelle Nachrichten und Informationen erreichen mich im Bedarfsfall trotzdem. Aber auch in dem Bereich muss ich nicht jede Wasserstandsmeldung und jede Meinungsäußerung mitbekommen, schon gar nicht muss ich diese auf Social Media kommentieren. Und was soll ich sagen: Ich lebe trotzdem und es geht mir gut damit.&#8220;</em></p>



<p>Gabi Raeggel war beruflich rund 45 Jahre in der sozialen Arbeit tätig. Als Rentnerin bloggt sie zu Minimalismus und weiteren Themen auf <a href="https://gabi.raeggel.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gabi.raeggel.de</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sara: &#8222;In Phasen leben – inspiriert von Simone Weil.&#8220;</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="348" src="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/sara-theimann.jpg" alt="" class="wp-image-36808" srcset="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/sara-theimann.jpg 400w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/sara-theimann-300x261.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure>
</div>


<p><em>&#8222;Ich habe viele Interessen. Viele Ideen. Viele Projekte, die mich wirklich erfüllen. Und lange dachte ich, das sei ein Problem. Unsere Zeit erzählt uns gern, dass es nur den einen Job, das eine Hobby, die eine Aufgabe geben müsse, die alles trägt. Doch mein Leben fühlte sich anders an. Ich wechselte zwischen Rollen, Themen und Aufgaben – nicht aus Unruhe, sondern aus echtem Interesse. Natürlich gibt es den naheliegenden Rat, sich zu fokussieren, auszumisten und weniger zu machen. Und ja, das habe ich versucht. Achtsamer, klarer, reduzierter. Aber irgendwann merkte ich, dass das nicht immer reicht. Nicht, wenn man sich nicht entscheiden kann, weil mehrere Dinge wahrhaftig wichtig sind. Die entscheidende Inspiration kam für mich von Simone Weil. Ihr Leben war alles andere als reduziert im äußeren Sinn. Sie engagierte sich politisch, reiste, schrieb und arbeitete in Fabriken. Aber sie lebte nicht alles gleichzeitig. Sie lebte in Phasen. Sie richtete ihre Tätigkeiten nach ihrem Leben aus – nicht ihr Leben nach festen Tätigkeiten. Dieses Prinzip habe ich auf mein eigenes Leben übertragen. Ich teile mein Leben bewusst in Phasen und unterstütze es durch einen minimalistischen Lebensstil. Im Studium war der Fokus klar. Nach dem Abschluss folgten ein bis drei Monate Reisen. Dann ein Job für zehn Monate, um Routinen aufzubauen. Wieder Reisen. Ein neuer Job für mehrere Jahre, parallel eine Weiterbildung im Bereich Finanzen. Später eine Fokuszeit für meine Webseite. Als sie stabil lief, reduzierte ich dort meine Zeit und widmete mich einem Buchprojekt. Heute habe ich neben meinem Vollzeitjob drei Projekte, die mich erfüllen. Ich versuche nicht mehr, alles gleichzeitig gleich wichtig zu nehmen. Stattdessen gestalte ich mein Jahr in drei Phasen, in denen jeweils ein Projekt Priorität erhält. Dazwischen plane ich bewusst Urlaub oder Reisen. So entsteht kein innerer Konkurrenzkampf, sondern ein Rhythmus. Für mich bedeutet Zeitwohlstand nicht, weniger Interessen zu haben, sondern ihnen nacheinander Raum zu geben. Phasen statt Entscheidungen. Bewegung statt Stillstand. Und die Erlaubnis, dass ein erfülltes Leben nicht eindimensional sein muss.&#8220;</em></p>



<p>Sara Theimann ist Gründerin von <a href="https://mindshift-compass.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">MindshiftCompass</a>. Geprägt von Biologie, Bionik und ihrer Liebe zu Geschichten denkt sie analytisch und schreibt suchend. Glaube, Neugier und das Vertrauen in Umwege zeigen ihr: Der innere Kompass lässt sich jederzeit neu ausrichten. Mit Mindshift Compass lädt sie Menschen ein, innezuhalten und ihren eigenen Weg bewusster zu gehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gilbert: &#8222;Zeit braucht Struktur – und manchmal genau das Gegenteil.&#8220;</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="397" src="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/gilbert-dietrich.jpg" alt="" class="wp-image-36829" srcset="https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/gilbert-dietrich.jpg 400w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/gilbert-dietrich-300x298.jpg 300w, https://www.einfachbewusst.de/wp-content/uploads/2025/12/gilbert-dietrich-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure>
</div>


<p><em>&#8222;Und was machst Du, wenn Du es nun geschafft hast, Dir einen ordentlichen Zeitwohlstand zu organisieren? Was würdest Du mit der Zeit anfangen? Diese Frage hatte ich mir gar nicht gestellt, als ich gekündigt wurde und auf einmal dank Freistellung und Abfindung so viel vermeintlich sorgenfreie Zeit vor mir hatte. Nach ungefähr sechs Wochen des Trödelns stellte sich die Frage wie von selbst. Ich merkte, wie die im Überfluss vorhandene Zeit durch den Alltag sickerte, spurlos wie Regen durch Kies. Wo blieb die viele Zeit? Ich unternahm jetzt viel mit meinem Kind, bereitete täglich gutes Essen zu, kümmerte mich um meine Gesundheit und machte viel Sport. Ich las wieder mehr und lief stundenlang durch den Wald. Mein anfängliches Gefühl, die Zeit nicht optimal zu nutzen, wich der Erkenntnis, dass genau diese nicht optimierte Nutzung das ist, was ich jetzt so dringend brauche. Der ganzen Familie geht es besser, meine Gesundheit ist zurück, der Stress weg und mein innerer Kosmos reichert sich langsam wieder mit jenem fruchtbaren Sediment an, das gute Literatur in uns hinterlässt. Aber was müsste ich tun, wenn ich beispielsweise selbst ein Buch schreiben wollte? Und was ist, wenn der nicht durch Arbeit strukturierte Zeitraum nach hinten offen ist, etwa in der Rente? Ganz bewusst stelle ich mir jetzt in zeitlichen Abständen die Frage, was ich brauche. Was braucht meine Familie, was braucht mein Geist, was braucht mein Körper? Sind die Systeme stabil genug? Wenn ja, kann ich über die grundlegenden Bedürfnisse und Organisation im Alltag hinausgehen und z. B. ein größeres Projekt starten – in einer Firma, beim Schreiben oder auch in Gemeinnützigkeit. Wenn ich ein Projekt angehe, dann strukturiere ich meinen Kalender, blocke morgens, mittags, nachmittags jeweils Zeit für familiäre oder individuelle Notwendigkeiten. Mit der Projektzeit selbst gehe ich sehr geizig um und lasse mich nicht ablenken. Ich denke dann auch den Raum mit. Denn ohne passenden Raum passt auch die Zeit nicht. Was nützt Zeit in einem Raum, der uns nicht abschirmt? Raum und Zeit leben von Organisation und Struktur. Einfach sich selbst überlassen, versickern unsere Ressourcen. Aber manchmal ist es genau das, was wir brauchen.&#8220;</em></p>



<p>Gilbert Dietrich geht der Frage nach&nbsp;<a href="http://www.geistundgegenwart.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">dem richtigen und guten Leben</a>&nbsp;nach und begreift das Streben nach Glück als eine legitime Aufgabe eines jeden Menschen. Auf Einfach bewusst hat Gilbert den Gastartikel&nbsp;<a href="https://www.einfachbewusst.de/2017/02/geld-oder-zeit-wer-ist-reich/">&#8222;Geld oder Zeit – Wer ist reich?&#8220;</a>&nbsp;veröffentlicht.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.einfachbewusst.de/2026/01/mehr-zeit-zeitwohlstand/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>20</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
