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	<description>Fußball</description>
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		<title>Tollhaus DFB-Abwehr: Wege aus der Krise</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Sep 2013 06:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[tomse]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Eins, null, eins, zwei, drei, vier! Was es mit diesen Zahlen auf sich hat? Richtig, die Anzahl der Gegentore, die die deutsche Nationalmannschaft allein in diesem Jahr kassierte. Und das gegen Teams wie Kasachstan, Ecuador, die USA oder Paraguay. Von &#8230; <a href="http://elfmeter.de/tollhaus-dfb-abwehr-wege-aus-der-krise">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eins, null, eins, zwei, drei, vier! Was es mit diesen Zahlen auf sich hat? Richtig, die Anzahl der Gegentore, die die deutsche Nationalmannschaft allein in diesem Jahr kassierte. Und das gegen Teams wie Kasachstan, Ecuador, die USA oder Paraguay. Von einer Schießbude zu sprechen, ist vielleicht etwas übertrieben, doch keine derart so hoch gehandelte Nationalmannschaft des Weltfußballs präsentiert sich mit solch einer Wackel-Abwehr wie es die DFB-Auswahl tut. Was tun, Jogi?<span id="more-3191"></span></p>
<p>Zugegeben: Bis zur WM 2014 ist es noch lange hin, weshalb man angesichts der konstant unkonstanten Darbietungen des DFB-Abwehrverbundes nicht gleich in Panik verfallen sollte. Dennoch ist es schon besorgniserregend, wie sich die Defensive der deutschen Elf seit nunmehr drei Jahren immer mal wieder präsentiert und welchen ungeheuerlichen Patzer man sich leistet. Die Schludrigkeit kann durch folgende Fakten belegt werden: Seit der WM 2010 fing sich das DFB-Team in elf Spielen (fast 33 Prozent aller Spiele) zwei oder mehr Gegentore, in den letzten beiden Testspielen gegen Paraguay (3:3) und die USA (3:4) kassierte man jeweils im ersten Durchgang zwei Gegentore – das hat es seit 1964 nicht mehr gegeben. Und: Seit der EM 2012 blieb Deutschland in zwölf Länderspielen lediglich dreimal ohne Gegentor. In zwei dieser Spiele hießen die Gegner Färöer Inseln und Kasachstan! Noch Fragen?</p>
<p><strong>Vorne hui, hinten pfui!</strong></p>
<p>Fakt ist, dass Löw, der seit nunmehr sieben Jahren im Amt ist, aktuell kein passendes Defensivkonzept entwickelt hat. Während die Offensive mit seinen spielfreudigen Zauberern wie Mesut Özil, Mario Götze, Marco Reus, Toni Kroos oder Julian Draxler für hohen, offensiven fußballerischen Unterhaltungswert steht, hat sich die Abwehr zur Achillesferse entwickelt. Und das obwohl die Viererkette, die man bei der WM im kommenden Jahr am Zuckerhut erwarten darf, weitestgehend steht. Kapitän Philipp Lahm ist als Rechtsverteidiger gesetzt, sein Pendant auf der linke Seite ist Marcel Schmelzer, zu dem es kaum Alternativen gibt. In der Innenverteidigung wird dagegen kein Weg an Mats Hummels vorbeiführen, obwohl auch dieser sich in jüngster Vergangenheit ungewohnt unerklärlich Böcke leistet. Bleibt ein Platz in der Innenverteidigung frei und hier hat sich zuletzt Per Mertesacker nicht gerade aufgedrängt. Ein heißer Kandidat, zumindest für die beiden anstehenden WM-Qualifikationsspiele gegen Österreich und die Färöer, dürfte Jerome Boateng sein. Zwar auch immer mal wieder für einen dicken Patzer gut, doch seit Wochen agiert der Bayern-Profi konstant. In Benedikt Höwedes steht noch eine weitere Alternative bereit. Holger Badstuber, den sich viele DFB-Fans an der Seite von Hummels wünschen, fällt mit Kreuzbandriss noch einige Monate aus. Eine WM-Teilnahme scheint schwer vorstellbar.</p>
<p>Lahm – Boateng – Hummels – Schmelzer: So würde zumindest meine aktuelle Stammformation heißen! Ganz gleich wie sich der Bundestrainer entscheidet, ist es aber von hoher Dringlichkeit, dass es keine Experimente mehr gibt. Das forderte auch der ehemalige Nationalverteidiger Christoph Metzelder: „Es wird wichtig sein, dass Joachim Löw eine Formation in der Viererkette findet. Gerade in der Nationalmannschaft ist die Abstimmung nicht einfach zu finden, weil die Spieler aus verschiedenenVereinen kommen und das Abwehrverhalten unterschiedlich interpretieren“, erklärte Metzelder auf der DFB-Homepage.</p>
<p><strong>Huub Stevens als Telefonjoker</strong></p>
<p>Man darf es sich aber nicht zu leicht machen und ausschließlich die Fehler in der Abwehr suchen. Denn auch im defensiven Mittelfeld überzeugten Sami Khedira und Co. nicht mit überragendem Abwehrverhalten. In diesem Zusammenhang wirkt sich das Fehlen von Bastian Schweinsteiger, der sein letztes Länderspiel im März bestritt und auch am bevorstehenden Doppelspieltag nicht mitwirken kann, nicht gerade positiv aus.</p>
<p>Wichtig wird es sein, dass Deutschland so schnell wie möglich ein paar Spiele ohne Gegentor übersteht und so wieder Vertrauen in die Defensive entwickelt. Ansonsten sollte Löw vielleicht mal bei Huub Stevens anrufen, um sich das Geheimnis seiner legendären „Die Null muss stehen“-Taktik erklären lässt.</p>
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		<title>Duell der Unbesiegten</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Aug 2013 18:01:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[tomse]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Absteiger der SpVgg Greuther Fürth dominiert die 2. Bundesliga und liegt nach fünf Spielen schon vier Punkte vor den Verfolgern. Gegenüber den Erfahrungen aus der Bundesliga bedeutete das 0:0 gegen Köln einen deutlichen Fortschritt. Ein Team, das nach fünf &#8230; <a href="http://elfmeter.de/duell-der-unbesiegten">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Absteiger der SpVgg Greuther Fürth dominiert die 2. Bundesliga und liegt nach fünf Spielen schon vier Punkte vor den Verfolgern. Gegenüber den Erfahrungen aus der Bundesliga bedeutete das 0:0 gegen Köln einen deutlichen Fortschritt.<span id="more-3184"></span></p>
<p>Ein Team, das nach fünf Spieltagen noch ungeschlagen ist, müsste in Liga zwei doch weit oben zu finden sein – oder? Nicht, wenn es sich um den 1. FC Köln handelt. Ein Sieg und vier Remis bedeuten Platz neun, und die erste Saisonniederlage beim dominanten Absteiger Greuther Fürth war von nicht wenigen Experten für die Rheinländer erwartet worden. Doch eine engagierte Leistung des Teams aus der Domstadt bedeutete den Verlust der ersten beiden Punkte für die Franken – die die Tabellenführung dennoch um einen Zähler ausbauen konnten, da Kaiserslautern in Aalen mit 0:4 untergegangen war.</p>
<p><strong>Das 0:0 – eine Weiterentwicklung für Fürth</strong></p>
<p>Es war ein Heimspiel ohne besondere Höhepunkte und mit wenigen Chancen auf beiden Seiten, unter dem Strich also ein ebenso klassisches wie auch folgerichtiges 0:0. Ein Match, wie es die Zuschauer und Fans am Ronhof aus dem vergangenen Jahr eigentlich kennen, jedoch nur eigentlich. Auch während der Fürther Erstligazeit hat es nämlich zahlreiche Heimspiele gegeben, in denen sich die Mannschaft in kämpferischer Hinsicht Punkte verdient hatte. Mit dem Unterschied, dass das Team diese Punkte fast nie einfahren konnte, was zumeist mit mangelnder Erfahrung und unzureichender Cleverness zutreffend beschrieben worden ist: viele solcher Spiele gingen knapp verloren. Manchmal hatte die Mannschaft jedoch auch nur jenes Pech, das genau jene Teams haben, die am Ende der Tabelle jeden Punkt dringend benötigen.</p>
<p>Im Spiel gegen Köln konnte man sich als Beobachter jedoch nicht entscheiden, ob Fürth unclever war, weil es die Chancen der zweiten Hälfte nicht nutzte – oder clever, weil es die guten Möglichkeiten der Gäste vereitelte und so zumindest einen Punkt im Frankenland behielt. Nach den Lehren der letzten Spielzeit täte man am Ronhof jedoch gut daran, diesen Umstand als eine positive Entwicklung zu beurteilen. Zumal es mit Sicherheit leichtere Gegner geben wird in dieser Saison als den 1. FC Köln.</p>
<p><strong>Köln muss die Offensive stärken</strong></p>
<p>Für die Rheinländer geht es mit harten Brocken weiter. Nacheinander empfängt der FC den Tabellenzweiten aus Aue, reist nach Cottbus und hat dann Kaiserslautern zu Gast. Sollten die Kölner in diesen drei Partien nicht ausreichend punkten, droht der Abstand zu den Aufstiegsplätzen schon nach acht Spieltagen sehr groß zu werden. Ein zartes Zeichen für eine Stabilisierung stellt immerhin die Tatsache dar, dass der FC zusammen mit Karlsruhe die zweitbeste Defensive nach den Fürthern vorzuweisen hat. Andererseits kassierten die Kölner schon in der vergangenen Saison lediglich 33 Gegentore – bei nur 43 selbst erzielten Treffern. Trainer Peter Stöger wird im Saisonverlauf also vor allem daran arbeiten müssen, die Offensivabteilung ins Rollen zu bringen, während die Abwehr unverändert zuverlässig bleiben muss.<br />
Dann stünden die Chancen sicher nicht ganz schlecht, dass sich Fürth und Köln als aussichtsreiche Bewerber um die Aufstiegsplätze präsentieren können. Die für den FC typische Euphorie, die in einem solchen Fall einträte, zu zügeln, würde allerdings Stögers wahre Prüfung werden.</p>
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		<title>Saisonvorschau VfB Stuttgart</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Jul 2013 16:33:25 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>

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		<description><![CDATA[Die wohl wenigstens Teams in der Bundesliga würden sich mit einem 12. Platz am Ende der Saison und einer 2:3 Niederlage im DFB-Pokal Finale zufrieden geben. Auch die Verantwortlichen beim VfB Stuttgart wünschen sich solch ein erneutes Abschneiden sicherlich nicht &#8230; <a href="http://elfmeter.de/saisonvorschau-vfb-stuttgart-2013">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die wohl wenigstens Teams in der Bundesliga würden sich mit einem 12. Platz am Ende der Saison und einer 2:3 Niederlage im DFB-Pokal Finale zufrieden geben. Auch die Verantwortlichen beim VfB Stuttgart wünschen sich solch ein erneutes Abschneiden sicherlich nicht erneut, dennoch können Sportdirektor Fredi Bobic und Trainer Bruno Labbadia diese Ergebnisse ganz genau einordnen. Der VfB ist nach wie vor eine Mannschaft im Umbruch, die finanziellen Spielräume beim Deutschen Meister von 2006 sind eingeschränkt und reichen nicht dazu aus um 34. Spieltage auf Augenhöge mit Teams wie Bayer Leverkusen, Borussia Dortmund, Schalke 04 oder den Bayern mitzuhalten.<span id="more-2665"></span></p>
<p>Aufgrund der Tatsache das der Finalgegner im DFB-Pokal FC Bayern München hieß, werden die Schwaben auch kommende Saison auf drei Hochzeiten tanzen, doch diesmal scheint sich die sportliche Führung besser auf die Mehrfachbelastung vorzubereiten. In der „laufenden“ Sommerpause war der VfB sehr umtriebig und hat trotz neuer finanzieller Einschnitte einige interessante Verpflichtungen getätigt. Während man sich in der Vergangenheit daran versucht hat mit klangvollen Namen wie Klaas-Jan Huntelaar zu verstärken setzen die Stuttgarter diese Saison voll und ganz auf eine tiefe, qualitative Kaderbreite. Jene Breite die vergangenes Jahr gefehlt hat und mitverantwortlich war für die sportliche Achterbahnfahrt.</p>
<p><strong>Kaderbreite, dass A und O beim VfB Stuttgart</strong></p>
<p>Blickt man etwas genauer auf den aktuellen Kader des VfB merkt man recht schnell, dass Labbadia auf nahezu jeder Position mindestens eine qualitative Alternative dazubekommen hat. Für die Außenbahn wurden mit Daniel Schwaab und Konstantin Rausch zwei gestandene Bundesligaprofis verpflichtet, vor allem Rausch dürfte auf der linken Seite für deutlich mehr Offensivschwung sorgen. Als netter Nebeneffekt wird durch Schwaab und Rausch auch auf die bisherigen Stammkräfte Gotoku Sakai, Arthur Boka und Christian Molinaro der Druck deutlich erhöht. Letzterer denkt bereits öffentlich über einen Wechsel nach.</p>
<p>Doch nicht nur in der Viererkette ist man breiter aufgestellt, auch das komplette Mittelfeld wird neu geordnet kommende Saison. Im defensiven Zentrum konnte man mit Moritz Leitner einen der vielversprechendsten deutschen U21-Nationalspeler verpflichten. Auch wenn Leitner vorerst „nur“ auf Leihbasis zwei Jahre in Stuttgart spielt ist er Labbadia’s absoluter Wunschspieler und wird mit dem erfahrenen Christian Gentner aller Voraussicht nach die Doppel-Sechs bilden.</p>
<p>Auch auf den Außen hat sich der VfB um Verstärkung bemüht, der Deutsch-Türke Sercan Sararer kam aus Fürth und kann sowohl links als auch rechts spielen. Im offensiven Mittelfeld der Schwaben besteht ohnehin die größte Flexibilität. Spieler wie Ibrahima Traore, Martin Harnik, Alexandru Maxim oder Sararer können nahezu jede Position im Mittelfeld bekleiden. Darüber hinaus stehen mit Tunay Torun und Daniel Didavi quasi zwei Neuzugänge zur Verfügung, beide Mittelfeldspieler haben aufgrund zahlreicher Verletzungen in der vergangenen Saison kaum Spielpraxis sammeln können.</p>
<p>Last but not least hat es sich der ehemalige Stürmer Bobic auch nicht nehmen lassen einen neuen Angreifer zu verpflichten. Zu sehr hing Stuttgart in der Vergangenheit von der Form und Trefferquote eines Vedad Ibisevic ab. Mit Mohammed Abdellaoue erhält Labbadia einen „fertigen“ Stürmer der seine Qualitäten in der Bundesliga bereits unter Beweis gestellt hat. Der Norweger kam aus Hannover und ist ähnlich wie Ibisevic ein klassischer Mittel-/Strafraumstürmer, der nicht lange fackelt beim Abschluss. Darüber hinaus hat man sich mit Marco Rojas ein äußerst interessantes Talent gesichert. Der Neuseeländer wurde vergangenes Jahr Australiens Fußballer des Jahres, ist mit seinen 21 Jahren und dem Wechsel nach Europa aber wohl eher ein Mann für die Zukunft. Dennoch unterstreicht dieser Transfer die Ambitionen des VfB trotz Erfolgsdruck weiterhin auf junge Talente zu setzen.</p>
<p>Wir sind gespannt ob Stuttgart mit der neu gewonnen Kaderbreite diese Saison in der Lage sein wird in alle drei Wettbewerben konstante Leistungen zu zeigen. Auch wenn der DFB-Pokal und die Europa League mit ihren K.o.-Phasen und entsprechenden Einnahmemöglichkeiten besonders interessant sind für die Stuttgarter, liegt der Fokus auf dem „Brot und Butter-Geschäft“ Bundesliga. Denn eins steht fest, mit zweistelligen Tabellenplatzierungen wird der VfB mittel- bis langfristig seine Strahlkraft für oben genannte Neuverpflichtungen verlieren.</p>
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		<title>Münchner Dominanz</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Jul 2013 05:38:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[tomse]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>

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		<description><![CDATA[Leverkusens Sportchef Rudi Völler befürchtet schon vor der kommenden Saison eine erdrückende Dominanz der Bayern über den Rest der Liga und sieht den Verein aus München in einer ganz eigenen Dimension. Tatsächlich wiesen die ersten sommerlichen Bayern-Auftritte beim Telekom Cup &#8230; <a href="http://elfmeter.de/muenchner-dominanz">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Leverkusens Sportchef Rudi Völler befürchtet schon vor der kommenden Saison eine erdrückende Dominanz der Bayern über den Rest der Liga und sieht den Verein aus München in einer ganz eigenen Dimension. Tatsächlich wiesen die ersten sommerlichen Bayern-Auftritte beim Telekom Cup gegen Gladbach und den HSV auf eine beeindruckende Frühform hin. Die FCB-Maschinerie spult bereits wieder eine gelungene Offensiv-Aktion nach der anderen ab und spielt die Gegner an die Wand. Von Startproblemen wegen intensiver Konditionseinheiten zum Trainingsauftakt oder Anlaufschwierigkeiten mit dem neuen Trainer Pep Guardiola sind die Münchener weit entfernt. Schon Wochen vor dem ersten Spieltag scheint das Rennen um die Meisterschaft gelaufen zu sein.<span id="more-2660"></span></p>
<p><strong>Eine Klasse für sich</strong></p>
<p>Auch wenn mit Gomez und Tymoshchuk zwei prominente Abgänge zu verzeichnen sind, wächst das Potential des Bayern-Kaders mit den Verpflichtungen von Mario Götze und Thiago Alcántara noch einmal deutlich an. Schwachstellen sind in dieser Best Of-Liste internationaler Spitzenkicker nicht auszumachen. Allein mit dem Mittelfeld-Personal ließen sich gleich zwei Spitzenteams aufbauen. Einzig der Bayern-Sturm könnte sich zu einem Problem entwickeln, wenn keine personelle Aufstockung mehr erfolgt. Für das intensive Bayern-Programm mit dem Fokus auf die Titelverteidigung in der Champions League erscheint dieser Part mit nur zwei nominellen Angreifern zu dünn besetzt. Dies wird auch Neu-Coach Guardiola nicht entgangen sein und sicherlich noch zu ein oder zwei Transfermeldungen der Bayern führen.</p>
<p><strong>Keine Wiederholung des Klinsmann-Debakels in Sicht</strong></p>
<p>Als sich das Ende der Ära Heynkes abzeichnete und mit Barcas Lichtgestalt Guardiola der wohl begehrteste Trainer der Welt verpflichtet wurde, war die deutsche Fußball-Welt zunächst elektrisiert. Schon bald kamen aber auch Erinnerungen an das einzigartige Missverständnis zwischen Jürgen Klinsmann und den Bayern auf. Dass sich ähnliche Abgründe auch zwischen Pep Guardiola und der Mannschaft auftun, steht nach den ersten Wochen seiner Ägide allerdings nicht zu befürchten.</p>
<p>Guardiola hat sich in der Ferne akribisch auf seine neue Aufgabe vorbereitet und fleißig die deutsche Sprache gelernt. In insgesamt fünf Sprachen dürfte der Katalane jeden Spieler erreichen. Er erscheint bei seinen Auftritten auf dem Trainingsplatz und an der Seitenlinie absolut unaufgeregt. Weder versucht er, den Fußball neu zu erfinden, noch plant er eine Kopie des FC Barcelona. Ohnehin kann dieses Team momentan nur in Nuancen verbessert werden. Guardiola wird sich erst bewähren müssen, wenn es durch ein paar unerwartete Niederlagen an der Isar einmal stürmisch werden sollte.</p>
<p><strong>Spannung auf den Plätzen</strong></p>
<p>Wo die Meisterschale offensichtlich schon vergeben ist, bleibt dem Rest der Liga nur der Kampf um die Plätze. Leverkusen und Dortmund waren jüngst die einzigen Teams, welche den Münchenern mal mehr, mal weniger Paroli bieten konnten. In der kommenden Spielzeit sieht es bei beiden Clubs wieder nach weniger Paroli aus.</p>
<p>Mit Götze und Schürrle verlieren die Vereine absolute Leistungsträger. Während die Leverkusener Neueinkäufe eher beliebig erscheinen, konnten die Dortmunder dank prall gefüllter Kassen mit Mkhitaryan und Aubameyang immerhin zwei Hochkaräter verpflichten. Beide können das offensive und schnelle BVB-Spiel bereichern. An einem guten Tag mag es für die Dortmunder sogar reichen, um die Bayern zu ärgern. Betrachtet man die gesamte Saison, wird sich der BVB allerdings mit einem Platz hinter dem FCB begnügen müssen. Für den Rest der Liga bleiben die ersten Plätze wohl eine komplette Utopie.</p>
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		<title>Zweite Bundesliga &#8211; Fast ein Premiumprodukt</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Jul 2013 09:39:46 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Seit einigen Jahren versuchen einige Teil der Medien, uns die 2. Bundesliga mit dem Prädikat „stärkste zweite Liga der Welt“ noch schmackhafter zu machen. Doch hält der Superlativ der Wirklichkeit überhaupt stand? Eine Analyse. Bielefeld. Bochum. Kaiserslautern. Cottbus. St. Pauli. &#8230; <a href="http://elfmeter.de/zweite-bundesliga-fast-ein-premiumprodukt">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Jahren versuchen einige Teil der Medien, uns die 2. Bundesliga mit dem Prädikat „stärkste zweite Liga der Welt“ noch schmackhafter zu machen. Doch hält der Superlativ der Wirklichkeit überhaupt stand? Eine Analyse.<span id="more-2655"></span></p>
<p>Bielefeld. Bochum. Kaiserslautern. Cottbus. St. Pauli. Köln. Karlsruhe. Düsseldorf. 1860. Es hat in Fußball-Deutschland Zeiten gegeben, zu denen die Hälfte dieser Mannschaften die Stadien, die damals noch Stadien hießen und nicht Arenen, in der Bundesliga gefüllt haben. Wenn auch nicht immer bis auf den letzten Platz. Doch diese Zeiten sind, man ahnt es: vorbei. Die meisten der genannten Clubs gehören seit Jahren zum Establishment in Liga zwei, von ein paar Ausreißern nach oben (Köln, Düsseldorf, Kaiserlautern) oder unten (Karlsruhe, Bielefeld) abgesehen. Doch die PR-Profis, die diese Liga vermarkten und die zumeist mit der DFL oder dem Privatsender „Sport1“ verbandelt sind, tun alles, um uns diese Spielklasse als sportlich besonders reizvoll zu verkaufen. Nur: Haben sie Recht?</p>
<p><strong>Wenig hochkarätige Spiele</strong></p>
<p>Wer als Anhänger einer Zweitligamannschaft einen – verständlicherweise – subjektiven Blick auf diese Liga hat, würde die Frage wohl bejahen. Wer jedoch in der vergangenen Saison die Montagsspiele im oben erwähnten Privatsender verfolgte, dem wurden der Eigenwerbung zufolge Spitzenspiele serviert. Köln-St. Pauli 0:0. Köln-Dresden 1:1. 1860-Aue 1:1. St. PauliBochum 1:1. Hertha-St. Pauli 1:0. Hertha-Köln 1:1. 1860-Kaiserslautern 0:1. St. Pauli-Köln 0:1. Hertha-Kaiserslautern 1:0. Duisburg-Braunschweig 1:0. Braunschweig-Kaiserslautern 1:1. Aue-Kaiserslautern 0:1. Duisburg-Köln 1:1. Braunschweig-Cottbus 0:0.</p>
<p>Dazu gab es wenige hochkarätige Spiele mit vielen Toren, ein paar halbwegs spannende Remis, die 2:2 oder 3:3 endeten, ein paar 2:1 oder 2:0. Überwiegend aber musste man als Zuschauer das eben Aufgezählte ertragen. Es ist und war nicht alles schlecht in der 2. Liga. Aber es gibt eben auch Gründe, weswegen in den vergangenen Jahren immer mindestensein Bundesligaaufsteiger direkt wieder abgestiegen ist (zuletzt Düsseldorf, Fürth, Hertha, St. Pauli, Nürnberg). Das Leistungsgefälle zwischen den beiden obersten Spielklassen in Deutschland ist enorm, aber von Teilen der Medien wird manchmal so getan, als sei das Unterhaus genauso stark wie das Premiumprodukt der DFL.</p>
<p><strong>Die Schere ist weit offen</strong></p>
<p>Es ist schon erstaunlich, dass Clubs wie Fürth oder Düsseldorf, die mitunter jahrelang an die Tür zur Bundesliga geklopft haben, bis ihnen Einlass gewährt worden ist, letztlich keine Chance auf den Klassenerhalt hatten. Berlin und Pauli war es zuvor ähnlich ergangen. Die „stärkste 2. Liga der Welt“ wäre sie nur, wenn die sportliche Schere zur ersten Spielklasse nicht so weit offen wäre. Jeder andere Maßstab ist grober Unfug. Dass sie womöglich stärker ist als andere zweite Ligen in Europa, kann natürlich trotzdem sein. Wenn wohl auch nur in der Spitze.</p>
<p>Denn: Auch das Leistungsgefälle innerhalb dieser Spielklasse ist enorm. In den vergangenen Jahren zogen zumeist zwei Clubs an der Spitze einsam ihre Runden. Ein bis zwei andere hechelten am Tabellenende chancenlos der Relegation hinterher. Und nicht selten lagen zwischen Rang vier und Rang 16 satte 30 (!) Punkte. Doch einen ganz speziellen Reiz besitzt diese Liga: Sie gebiert immer wieder Überraschungsaufsteiger wie Fürth, Braunschweig, Düsseldorf oder früher St. Pauli und Mainz. Und das darf gern so bleiben.</p>
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		<title>Fortuna, die Wundertüte</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jul 2013 04:00:12 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Fortuna hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich von der vierten bis in die erste Liga hochgearbeitet. Prägender Kopf dieser Auferstehung ist Norbert Meier. Im Januar 2008 in der dritten Liga (damals noch Regionalliga) verpflichtet, wurde er bei den &#8230; <a href="http://elfmeter.de/fortuna-die-wundertuete">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fortuna hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich von der vierten bis in die erste Liga hochgearbeitet. Prägender Kopf dieser Auferstehung ist Norbert Meier. Im Januar 2008 in der dritten Liga (damals noch Regionalliga) verpflichtet, wurde er bei den Fans zunächst keineswegs als Heilsbringer, sondern außerordentlich kritisch gesehen. Doch mit der Zeit wuchs da etwas zusammen, das mehr oder minder unzertrennlich schien.<span id="more-2643"></span></p>
<p>Nun, fünf Jahre später, hat man in Düsseldorf den ersten Rückschlag seit langem hinnehmen müssen, man ist abgestiegen, hat Norbert Meier entlassen. Angeblich war das Tuch zwischen Mannschaft und Trainer zerstritten, was Teile der desaströsen Schlussphase der letzten Saison erklären würde. Nur vor dem Hintergrund dieser fünfjährigen gemeinsamen „Beziehung“ lässt sich von außen erkennen, wie anders diese Saison wird.</p>
<p>Mit Mike Büskens tritt ein ehemaliger Fortune die Nachfolge an, der alleine schon deshalb bei den Fans einen höheren Startkredit hat. Mit Fürth legte er eine tolle Zweitligasaison 11/12 hin, ließ attraktiven Offensivfußball spielen und band erfolgreich junge, talentierte Spieler in die Mannschaft ein. Er stieg gleichzeitig mit Fortuna auf &#8211; und scheiterte noch gravierender als Norbert Meier. Das mag daran liegen, dass sich Fürth in jener Sommerpause kaum nennenswert verstärkte. Es gehört zum Gesamtbild dennoch dazu. Nichtsdestotrotz verkörpert Büskens Spielelemente, die man in Düsseldorf zuletzt schmerzlich vermisste: Oft wirkte das Offensivspiel in den letzten Jahren ziellos, unstrukturiert. Nachwuchsspieler konnten sich selten durchsetzen, wenngleich es hier mit Beister und Kruse zwei Gegenbeispiele gibt. Büskens also verspricht derzeit jenen sagenumwobenen „Konzeptfußball“ &#8211; auch wenn er selbst das so nie gesagt hat.</p>
<p>Hoffnung aber machen die bisherigen Transfers: Wurden zu einem jeweils relativ frühen Zeitpunkt mit Rensing und Schmidtgal zwei erfahrene, für die zweite Liga sicherlich überdurchschnittliche Spieler geholt, so kommen seit Büskens Amtsantritt vor allem junge Spieler dazu. Der Altersschnitt aller Neuzugänge beträgt 21,7 Jahre. Darunter sind einige Wundertüten: Giannotias, Stammspieler in der U-20 Nationalmannschaft Griechenlands, Halloran, junger Australier, bei dem alle auf den „zweiten Kruse“ hoffen oder Gartner, Sechser, Kapitän der österreichischen U-19 Nationalmannschaft. Dazu mit Bomheuer ein junger, zweitligaerfahrener Innenverteidiger, an dem auch einigen Bundesligisten Interesse nachgesagt wurde. Ferner der womögliche Top-Transfer: Levan Kenia. Als damaliges Riesentalent zu Schalke gekommen und sehr ordentliche Ansätze gezeigt. Dann die schwere Sprunggelenksverletzung. Viele Schalker-Fans kommen noch immer ins Schwärmen. Ohne die Verletzung, mutmaßen manche, hätte er sich womöglich gar gegen Holtby oder Özil durchgesetzt. Spekulation &#8211; aber talentiert ist er zweifelsohne. Der mittlerweile 22-jährige wechselte also nach Lviv, wo er ein Jahr lang regelmäßig spielte und wieder in den Rhytmus fand. Nun also der erneute Anlauf in Deutschland, eine Liga tiefer &#8211; bei Fortuna. Auf ihm lasten große Hoffnungen, aber man muss ihm auch die nötige Zeit geben &#8211; so wie all den anderen jungen Spielern.</p>
<p>Diesen Neuzugängen stehen als schmerzende Abgänge bloß Kruse und Schahin gegenüber. Der Australier wird auf dem Flügel durch eine jener Wundertüten zu ersetzen sein &#8211; im Sturm sucht man noch. Interessant auch: Das Duell um den Platz zwischen den Pfosten: Mit Rensing und Giefer ist die Fortuna hier mehr als überdurchschnittlich besetzt. Man setzt in Düsseldorf auf Verjüngung, auf Spielkultur. Dem sollte man eine gewisse Zeit geben, die Erwartungen nicht zu hoch schrauben &#8211; damit, wenn es so weit ist, nach einem Wiederaufstieg ein breiteres Fundament besteht, auf dem man aufbauen kann.</p>
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		<title>Braucht Bayern München Thiago Alcantara überhaupt?</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Jul 2013 17:39:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Pep Guardiola hat unmissverständlich klar gemacht, dass er Thiago Alcantara beim FC Bayern haben möchte. Doch brauchen die Bayern Thiago angesichts des ohnehin schon stattlichen Angebots an Mittelfeldspielern überhaupt? Und was würde eine Verpflichtung des 22-jährigen Jungstars für den Konkurrenzkampf &#8230; <a href="http://elfmeter.de/braucht-bayern-muenchen-thiago-alcantara-ueberhaupt">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Pep Guardiola hat unmissverständlich klar gemacht, dass er Thiago Alcantara beim FC Bayern haben möchte. Doch brauchen die Bayern Thiago angesichts des ohnehin schon stattlichen Angebots an Mittelfeldspielern überhaupt? Und was würde eine Verpflichtung des 22-jährigen Jungstars für den Konkurrenzkampf bedeuten?<span id="more-2639"></span></p>
<p>Rein wirtschaftlich MUSS sich Bayern München um Thiago Alcantara, der zu den größten Talenten des europäischen Fußballs zählt, bemühen. Denn dank einer Ausstiegsklausel darf er Barcelona für eine festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von 18 Millionen Euro verlassen. Ein absolutes Schnäppchen für einen Spieler mit diesem Talent und dieser Perspektive. Aber auch sportlich wäre Thiago natürlich eine große Verstärkung für die Bayern. Der Spanier mit brasilianischen Wurzeln gilt als extrem vielseitig und kann im Mittelfeld sowie im Sturm jede Position spielen, ist technisch sehr beschlagen, ballsicher und extrem dribbelstark.</p>
<p>Beim FC Barcelona soll(te) Thiago langfristig das 33-jährige Mittelfeld-Genie Xavi beerben, doch der Jungstar schart extrem mit den Hufen. Er will mehr Spielzeit. Notfalls eben bei einem anderen Klub – und dieser scheint Bayern München zu werden. Denn glaubt man der medialen Gerüchteküche, ist der Triplesieger drauf und dran, den Transfer einzutüten und Guardiola seinen absoluten Wunschspieler ins Team zu holen.</p>
<p><strong>Thiago als fehlendes Puzzlestück</strong></p>
<p>Es ist kein Wunder, dass der Bayern-Pep so versessen auf Thiago ist. Guardiola war es, der den vielseitigen Offensivmann 2011 aus der B-Mannschaft zu den Profis des FC Barcelona hoch zog und ihn so gefördert hat. Zudem kennt Thiago das &#8216;Guardiolanische&#8217; Spielsystem aus dem Effeff, hat diese quasi in Barcas Jugendakademie La Masia mit der Muttermilch aufgesogen. Für Guardiola wäre es leichter, sein Spielsystem schneller auf die Bayern-Mannschaft zu übertragen und Thiago  wäre somit auch das fehlende Puzzlestück vom FC Bayern 2013/14. Denn einen anderen Spieler will Guardiola nicht, wie er ebenfalls ausdrücklich betonte.</p>
<p><strong>Überirdischer Konkurrenzdruck? Na und!</strong></p>
<p>Doch auf der anderen Seite würde eine Verpflichtung von Thiago den ohnehin schon harten Konkurrenzkampf im offensiven Mittelfeld weiter verschärfen. Mit Mario Götze, Franck Ribery, Arjen Robben, Thomas Müller, Toni Kroos und Xherdan Shaqiri streiten sich schon jetzt sechs überragende Fußballer um drei bis vier Positionen. Das defensive Mittelfeld ist dagegen mit Bastian Schweinsteiger, Javier Martinez und Luiz Gustavo nicht so überlaufen, sodass Thiago eine absolut sinnvolle Ergänzung wäre. Auch vor dem Hintergrund, dass Guardiola offenbar mit Martinez als Innenverteidiger plant und sich Schweinsteiger in ein bis zwei Jahren vielleicht doch noch seinen Wunsch von einem Auslandswechsel erfüllen wird, hätte der FC Bayern gleich einen Nachfolger in der Pipeline. Entscheidend wird sein, ob es Guardiola ähnlich gut gelingt wie seinem Vorgänger Jupp Heynckes, Spieler bei Laune zu behalten, die nicht auf ihre gewünschten Einsatzzeiten kommen.</p>
<p>Sollte Thiago beim FCB anheuern, werden sich aber von hochgepriesenen Nachwuchskräfte wie Pierre-Emile Hojbjerg oder Emre Can die Aussichten auf Einsatzzeiten bei den Profis und somit deren Entwicklungsmöglichkeiten deutlich verschlechtern. Dieses Risiko wird man in München aber eingehen.</p>
<p>Fest steht: Guardiola hat zahlreiche Optionen und für die Gegner wird es künftig deutlich schwerer, das Spiel der Bayern auszurechnen. Und mit Thiago wäre man noch ein ganzes Stückchen unberechenbarer!</p>
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		<title>Wie werden sich Hertha BSC und Eintracht Braunschweig in der Bundesliga schlagen?</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Jul 2013 18:32:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[tomse]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>

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		<description><![CDATA[Hertha BSC Nach den Abstiegen 2010 und 2012 sowie den direkten Wiederaufstiegen 2011 und 2013 kann das Ziel der Berliner nur lauten, einen erneuten Ligenwechsel zu verhindern. Das nötige Rüstzeug für den Klassenerhalt bringt das Team von Trainer Jos Luhukay &#8230; <a href="http://elfmeter.de/wie-werden-sich-hertha-bsc-und-eintracht-braunschweig-in-der-bundesliga-schlagen">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hertha BSC</strong></p>
<p>Nach den Abstiegen 2010 und 2012 sowie den direkten Wiederaufstiegen 2011 und 2013 kann das Ziel der Berliner nur lauten, einen erneuten Ligenwechsel zu verhindern. Das nötige Rüstzeug für den Klassenerhalt bringt das Team von Trainer Jos Luhukay mit.</p>
<p><span id="more-2634"></span></p>
<p>Der Zweitligameister ist eingespielt, hat keinen Leistungsträger verloren und die Mannschaft auf vier Positionen punktuell verstärkt. Sämtliche Neu-Herthaner haben bereits unter Luhukay gearbeitet: Mittelfeldspieler Hajime Hosogai und Innenverteidiger Sebastian Langkamp beim FC Augsburg, Linksverteidiger Johannes van den Bergh und Spielmacher Alexander Baumjohann bei Borussia Mönchengladbach.</p>
<p>Alle Positionen sind doppelt besetzt. Im Angriff tobt der härteste Konkurrenzkampf um den einzigen Platz im 4-2-3-1-System zwischen Adrian Ramos, Pierre-Michel Lasogga, Sami Allagui und Sandro Wagner. Überdurchschnittlich gut besetzt ist das zentrale Mittelfeld mit Hosogaj, Peer Kluge, Peter Niemeyer und Fabian Lustenberger. In der Kreativzentrale wird viel von der Form von Ronny abhängen. Der Brasilianer war in der abgelaufenen Zweitligasaison mit 18 Toren und 14 Vorlagen der Star des Teams. Seine Erstligatauglichkeit muss der Linksfuß aber noch nachweisen.</p>
<p>Prognose: Auch wenn die Stimmung in Berlin besonders in der Krise schnell extreme Züge annimmt, sollte die Mannschaft um ihren besonnenen Trainer Luhukay die nötige Qualität und Ruhe mitbringen, um mindestens drei Mannschaften hinter sich zu lassen. Realistisch ist eine Platzierung zwischen elf und 15.</p>
<p><strong>Eintracht Braunschweig</strong></p>
<p>2009 entging Eintracht Braunschweig nur knapp dem Abstieg in die Regionalliga. Vier Jahre später sind die &#8220;Löwen&#8221; nach 28 Jahren Bundesligaabstinenz völlig unerwartet wieder ins Oberhaus zurückgekehrt. Angesichts dieser Vorgeschichte ist klar, dass die Eintracht als großer Underdog in die Saison 2013/14 gehen wird.</p>
<p>Das Erfolgsgeheimnis der Braunschweiger liegt in der Kontinuität. Trainer Torsten Lieberknecht ist es in den vergangenen fünf Jahren gelungen, aus Talenten auf der einen Seite und im Profifußball Gescheiterten auf der anderen Seite eine funktionierende Mannschaft aufzubauen.</p>
<p>Zu letzterem Typus gehören die beiden Kapitäne Dennis Kruppke und Domi Kumbela, die einst in Freiburg bzw. Kaiserslautern nicht über die Reservistenrolle hinauskamen, in Braunschweig aber von der 3. bis in die 1. Liga leistungsmäßig mitwuchsen.</p>
<p>Das Team behält auch im Oberhaus sein Gesicht, der Kader wurde nur punktuell verstärkt. Prominenteste Neuzugänge: der Ex-Mainzer Marco Caligiuri und der Ex-Augsburger Torsten Oehrl.</p>
<p>Prognose: Nicht wenige sehen in der Eintracht schon jetzt den logischen Nachfolger von Greuther Fürth und damit den ersten sicheren Absteiger. Mit dieser Rolle wird man in Braunschweig gut leben können. Dennoch bedarf es wohl schon eines kleinen Fußballwunders, damit die Eintracht die Klasse hält.</p>
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		<title>Bundesliga im Endspurt</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Mar 2013 07:21:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[tomse]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>

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		<description><![CDATA[Es geht auf die Zielgerade und das Rennen ist praktisch gelaufen. Der Sieger steht fest. Solche Zusammenfassungen mögen Sportfans überhaupt nicht, aber manchmal dominiert ein Teilnehmer seine Konkurrenten so deutlich, dass die Spannung ausfallen muss. Ein Herzschlagfinale um die Meisterschaft &#8230; <a href="http://elfmeter.de/bundesliga-im-endspurt">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht auf die Zielgerade und das Rennen ist praktisch gelaufen. Der Sieger steht fest. Solche Zusammenfassungen mögen Sportfans überhaupt nicht, aber manchmal dominiert ein Teilnehmer seine Konkurrenten so deutlich, dass die Spannung ausfallen muss. Ein Herzschlagfinale um die Meisterschaft wird es frühestens im Mai 2014 geben. 2013 ist die Messe gelesen.</p>
<p><span id="more-2615"></span></p>
<div id="textpreview">Der FC Bayern kühlt schon lange vor dem letzten Spieltag das Meister-Weißbier. Eine souveräne Saison liegt hinter dem Rekordmeister. Nennenswerte Schwächeperioden hat sich nur die Konkurrenz geleistet. Der erwartete Zweikampf mit Noch-Meister Dortmund war keiner, fehlende Konstanz beschreibt die Saisonbilanz des BVB so treffend wie knapp.Nebenbei sorgte der FCB noch für einen Transfer-Hammer und angelte sich Kataloniens Fußball-Messias Pep Guardiola als neuen Coach für die Jahre nach „Don“ Jupp Heynkes, der sich mit seiner Bayern-Zeit noch einmal ein Denkmal setzen wird.</p>
<p><strong>Spannung auf den Plätzen</strong></p>
<p>Zumindest ab Platz zwei geht es weiter spannend zu und manche Entscheidung wird sicherlich erst am 18. Mai fallen. Schaut man auf die Plätze für das lukrative europäische Geschäft, könnte es am Ende zwei dicke Überraschungen geben. Nach mehr als 20 Spieltagen schicken sich Aufsteiger Frankfurt und Freiburg an, der etablierten Konkurrenz die begehrten UEFA-Tickets wegzuschnappen.</p>
<p>Dortmund und Leverkusen sind erwartungsgemäß oben dabei und auch die Schalker können eine chaotische Saison noch einigermaßen versöhnlich beenden. In Gladbach und Hannover reicht es nicht ganz zum Vorjahresniveau. Kaderumbildungen und die Belastung der Europa League fordern ihren Tribut. Auf einen chaotischen Saisonstart antwortete der HSV mit großen Einkäufen inklusive van der Vaart-Rückkehr. Damit wurde zumindest der Absturz ins Tabellen-Nirvana verhindert, aber für europäische Weihen zeigt sich das Team wohl immer noch zu schwankend.</p>
<p>Ganz unten stehen mit Augsburg und Fürth zwei Clubs, die vor Saisonbeginn schon für den Abstiegskampf gesetzt waren. Auch der Niedergang der Hoffenheimer kommt nicht ganz überraschend. Die einstigen Überflieger stecken in einer tiefen Sackgasse und werden womöglich bei der nächsten München-Reise die 60er statt des FCB treffen.</p>
<p>Irgendwo dazwischen stehen die Vereine, bei denen es zu mehr über eine ganze Saison nicht reichen konnte. Stuttgart, Mainz, Bremen liefern manchmal einen Lichtblick, öfters einen Ausfall und meistens Durchschnitt ab. Sie erfüllen ihre Erwartungen und müssen sich schon freuen, wenn der Abstiegskampf in anderen Stadien ausgetragen wird. In Nürnberg und Düsseldorf wird man am Ende die Zielerreichung bejubeln können, denn für beide Teams ist der Klassenerhalt zu schaffen. Hier wird ein Platz im Mittelfeld noch gefeiert.</p>
<p>Nach großem Jubel sieht es dagegen in Wolfsburg nicht aus. Es war nicht damit zu rechnen, dass Felix Magath das Blatt in der Autostadt noch wenden konnte, aber auch seinem eilig berufenen Nachfolger Hecking gelang bestenfalls ein Strohfeuer. Selbst wenn der Klassenerhalt geschafft wird, dürfte die Fußballabteilung wohl die größte Fehlinvestition der sonst so erfolgreichen Wolfsburger Autobauer markieren.</p>
<p><strong>Was bleibt</strong></p>
<p>Die Saison 2012/2013 ist bisher noch nicht geeignet, große Spuren zu hinterlassen. In München wird man sich mit einem Punkterekord in den Geschichtsbüchern verewigen. Es ist eines dieser seltenen Jahre, in denen der Meister mit einer nahezu makellosen Saison den Titel einfahren wird. Der Rest sind eher Randnotizen, die bald verblassen werden, wenn es 2013/14 mit dem Glanz eines Guardiola weitergeht und wenn wir alle wieder über den nächsten Weltmeister spekulieren werden.</p>
</div>
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		<title>Nationalmannschaftsspiele gegen Färöer und Österreich</title>
		<link>http://elfmeter.de/nationalmannschaftsspiele-gegen-faeroer-und-oesterreich</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Sep 2012 07:17:53 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist mit zwei Siegen in die Qualifikationsgruppe C für die Weltmeisterschaften 2014 in Brasilien gestartet. Zum Auftakt feierte das Team von Bundestrainer Joachim Löw in Hannover einen ungefährdeten 3:0-Sieg gegen Fußballzwerg Faröer. Vier Tage später setzte sich &#8230; <a href="http://elfmeter.de/nationalmannschaftsspiele-gegen-faeroer-und-oesterreich">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist mit zwei Siegen in die Qualifikationsgruppe C für die Weltmeisterschaften 2014 in Brasilien gestartet. Zum Auftakt feierte das Team von Bundestrainer Joachim Löw in Hannover einen ungefährdeten 3:0-Sieg gegen Fußballzwerg Faröer. Vier Tage später setzte sich das DFB-Team in Wien äußerst glücklich mit 2:1 gegen Österreich durch.</p>
<p><span id="more-2610"></span></p>
<p><strong>3:0 gegen die Faröer: Chance für Reus und Götze</strong></p>
<p>Gegen die Faröer kehrte Abwehrspieler Per Mertesacker nach seiner langen Verletzungspause wieder in die Nationalmannschaft zurück. Auch der Dortmunder Mario Götze, der gegen die Faröer das Führungstor erzielte, stand nach langer Verletzungspause gleich in der Anfangsformation und hat damit den Konkurrenzkampf im Mittelfeld weiter verschärft. Mit einem Doppelpack stellte Mesut Özil gegen die Faröer den 3:0-Endstand her. Allerdings sündigten die deutschen Spieler im ersten Qualifikationsspiel gegen den großen Außenseiter bei der Chancenverwertung. Auch Marco Reus, der zum Spieler der Saison 2011/2012 gewählt wurde, erhielt von Trainer Joachim Löw eine Chance von Beginn an eine Chance. Der Dortmunder belebte das Offensivspiel deutlich. Dafür musste Lukas Podolski nach seinen schwachen Spielen bei der Europameisterschaft in Polen und der Ukraine zunächst mit einem Platz auf der Ersatzbank Vorlieb nehmen.</p>
<p><strong>2:1 gegen Österreich: Schwaches Spiel mit glücklichem Ende</strong></p>
<p>Auch im zweiten Qualifikationsspiel in Wien gegen Österreich erhielt Marco Reus den Vorzug vor Lukas Podolski. Der Mittelfeldspieler vom englischen Top-Klub FC Arsenal wurde erst 75. Minute für Angreifer Miroslav Klose eingewechselt. Auch die Vierer-Abwehrkette baute Bundestrainer Joachim Löw im Vergleich zum Spiel gegen die Faröer um. Mats Hummels und Holger Badstuber rückten in die Innenverteidigung, für Per Mertesacker durfte sich der Marcel Schmelzer auf der linken Abwehrseite bewähren. Doch der Dortmunder stand in seinem achten Länderspiel oft auf verlorenem Posten, und konnte sich damit nicht für weitere Einsätze empfehlen.</p>
<p>Während sie gegen die Faröer noch zahlreiche Torchancen ausgelassen hatten, präsentierten sich die deutschen Spieler gegen Österreich äußerst effektiv. Marco Reus und Mesut Özil hatten das schwache DFB-Team mit 2:0 in Führung gebracht. Ansonsten wechselten sich im deutschen Spiel schwere Abwehrfehler und Fehlpässe ab. Nach dem Anschlusstreffer durch den Bremer Zlatko Junuzuvic zum 2:1 kam das deutsche Team gleich mehrmals in Bedrängnis, und konnte am Ende den knappen Sieg nur mit Glück über die Zeit retten. Dabei enttäuschten vor allem die Führungsspieler um Kapitän Philipp Lahm. Auch Toni Kroos konnte sich nicht für weitere Auftritte in der Startelf empfehlen.</p>
<p>Gerade das Spiel gegen Österreich hat gezeigt, dass das schon lange bekannte Problem auf der linken Abwehrseite nachwievor nicht gelöst ist. Auch das Fehlen von Bastian Schweinsteiger, auf den Bundestrainer Joachim Löw gegen die Faröer und Österreich nach der langen Verletzung verzichtet hatte, machte sich deutlich bemerkbar. Der Mittelfeldspieler des FC Bayern München, der wieder auf dem Weg zu alter Stärke ist, wird wohl in den nächsten Qualifikationsspielen in Irland (12. Oktober) und gegen Schweden (16. Oktober) wieder dabei sein. Dagegen erhielt Kapitän Philipp Lahm sowohl gegen die Farröer als auch gegen Österreich jeweils eine Gelbe Karte und ist damit gegen Irland gesperrt. Außerdem muss sich wohl auch Lukas Podolski weiter mit einem Platz auf der Bank begnügen.</p>
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