<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Energieblog energynet</title>
	<atom:link href="https://www.energynet.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.energynet.de/</link>
	<description>energiesparendes Bauen, Energieeffizienz, erneuerbare Energien</description>
	<lastBuildDate>Mon, 08 Jun 2026 07:56:38 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.energynet.de/wp-content/uploads/2017/10/cropped-energynet-logo-icon-1-100x100.png</url>
	<title>Energieblog energynet</title>
	<link>https://www.energynet.de/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Digitale Tools Wärmewende: Marktübersicht für Kommunen und Energieversorger</title>
		<link>https://www.energynet.de/2026/06/02/digitale-tools-waermewende-marktubersicht/</link>
					<comments>https://www.energynet.de/2026/06/02/digitale-tools-waermewende-marktubersicht/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kühl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2026 09:11:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heizung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[marktübersicht]]></category>
		<category><![CDATA[software]]></category>
		<category><![CDATA[Wärmewende]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.energynet.de/?p=24197</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Angebot an digitalen Tools für die Wärmewende wird immer größer. Neue Anbieter kommen hinzu und bestehende aktualisieren ihre Ausrichtung oder ihren Leistungsumfang. Es ist schwer, das gesamte Angebot zu überblicken. Deshalb habe ich eine Übersicht für die digitalen Tools zur Wärmewende zusammengestellt und biete sie zum kostenlosen Download an.</p>
<p>The post <a href="https://www.energynet.de/2026/06/02/digitale-tools-waermewende-marktubersicht/">Digitale Tools Wärmewende: Marktübersicht für Kommunen und Energieversorger</a> appeared first on <a href="https://www.energynet.de">Energieblog energynet</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Angebot an digitalen Tools f&uuml;r die W&auml;rmewende wird immer gr&ouml;&szlig;er. Neue Anbieter kommen hinzu und bestehende aktualisieren ihre Ausrichtung oder ihren Leistungsumfang. F&uuml;r Fachleute, aber auch f&uuml;r Einsteiger ist es schwer, das gesamte Angebot zu &uuml;berblicken. Deshalb habe ich eine &Uuml;bersicht f&uuml;r die digitalen Tools zur W&auml;rmewende zusammengestellt und biete sie zum kostenlosen Download an. Dieses Dokument f&uuml;hrt in sechs Kategorien alle Anbieter auf, die ich in meiner Recherche ermitteln konnte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Markt&uuml;bersicht f&uuml;r Software der W&auml;rmewende</h2>



<p>Der Markt bietet ein umfangreiches Angebot an Software f&uuml;r die W&auml;rmewende. Alle Tools haben unterschiedliche Schwerpunkte. Viele verstehen sich als Komplettpaket f&uuml;r Kommunen, Energieversorger oder Fachplaner. Umfangreiche Software-Pakete bieten Funktionen von der Bestandsanalyse bis zur Entwicklung von Szenarien f&uuml;r die KWP und Erstellung von Transformationspl&auml;nen und Machbarkeitsstudien f&uuml;r W&auml;rmenetze. Andere Tools setzen bei der konkreten Planung der W&auml;rmenetze oder bei der Optimierung f&uuml;r einen effizienten Betrieb an.</p>



<p>Aus diesem Grund ist diese Markt&uuml;bersicht nach Anwendung oder Angebotsumfang in Kategorien unterteilt:&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Komplettpakete, die mehrere Bereiche abdecken,&nbsp;</li>



<li>Tools f&uuml;r die kommunale W&auml;rmeplanung,&nbsp;</li>



<li>Transformationspl&auml;ne und Machbarkeitsstudien,&nbsp;</li>



<li>Planung einzelner W&auml;rmenetze,&nbsp;</li>



<li>optimierter Netzbetrieb und&nbsp;</li>



<li>weitere Tools.</li>
</ul>



<p>Alle Anbieter haben ihre Produktbeschreibungen selbst erstellt. Diese Angaben wurden von mir nicht ver&auml;ndert oder erg&auml;nzt. Bei den Eintr&auml;gen in der Markt&uuml;bersicht handelt es sich nicht um eine Bewertung oder Empfehlung der Software-Angebote. Diese &Uuml;bersicht enth&auml;lt alle Tools, die bis Februar 2026 auf Messen oder im Internet pr&auml;sentiert wurden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dynamischer Markt&nbsp;</h2>



<p>Der Markt f&uuml;r digitale Tools zur W&auml;rmeplanung und f&uuml;r Planung bzw. Betrieb der W&auml;rmenetze befindet sich in einer fr&uuml;hen, sehr dynamischen Phase. Zahlreiche neue Anbieter werden im Markt aktiv. Funktionsumf&auml;nge und Anforderungen verschieben sich. Neue Tools k&ouml;nnen morgen schon in einer breiten Plattforml&ouml;sung integriert sein oder vom Markt verschwinden.</p>



<p>Aus diesen Gr&uuml;nden kann diese Markt&uuml;bersicht nur eine Momentaufnahme sein. Die in der &Uuml;bersicht aufgef&uuml;hrten Tools und Kategorien spiegeln den Stand zum Zeitpunkt der Erhebung wider. Alle Angaben k&ouml;nnen sich im Laufe der Zeit &auml;ndern. Die &Uuml;bersicht versteht sich daher nicht als abschlie&szlig;ende Bewertung, sondern als Orientierungsrahmen.&nbsp;</p>


<div class="w3eden"><!-- WPDM Link Template: Default Template -->

<div class="link-template-default card mb-2">
    <div class="card-body">
        <div class="media">
            <div class="mr-3 img-48"><img decoding="async" class="wpdm_icon" alt="Icon" src="https://www.energynet.de/wp-content/plugins/download-manager/assets/file-type-icons/pdf.svg"></div>
            <div class="media-body">
                <h3 class="package-title"><a href="https://www.energynet.de/download/digitale-tools-fuer-die-waermewende-2/">Digitale Tools f&uuml;r die W&auml;rmewende (niedrige Aufl&ouml;sung)</a></h3>
                <div class="text-muted text-small"><i class="fas fa-copy"></i> 1 Datei(en) <i class="fas fa-hdd ml-3"></i> 1.07 MB</div>
            </div>
            <div class="ml-3">
                <a class="wpdm-download-link download-on-click btn btn-primary " rel="nofollow" href="#" data-downloadurl="https://www.energynet.de/download/digitale-tools-fuer-die-waermewende-2/?wpdmdl=24191&amp;refresh=6a283482bf7731781019778">Download</a>
            </div>
        </div>
    </div>
</div>

</div>


<div class="w3eden"><!-- WPDM Link Template: Default Template -->

<div class="link-template-default card mb-2">
    <div class="card-body">
        <div class="media">
            <div class="mr-3 img-48"><img decoding="async" class="wpdm_icon" alt="Icon" src="https://www.energynet.de/wp-content/plugins/download-manager/assets/file-type-icons/pdf.svg"></div>
            <div class="media-body">
                <h3 class="package-title"><a href="https://www.energynet.de/download/digitale-tools-fuer-die-waermewende/">Digitale Tools f&uuml;r die W&auml;rmewende (hohe Aufl&ouml;sung)</a></h3>
                <div class="text-muted text-small"><i class="fas fa-copy"></i> 1 Datei(en) <i class="fas fa-hdd ml-3"></i> 9.55 MB</div>
            </div>
            <div class="ml-3">
                <a class="wpdm-download-link download-on-click btn btn-primary " rel="nofollow" href="#" data-downloadurl="https://www.energynet.de/download/digitale-tools-fuer-die-waermewende/?wpdmdl=24187&amp;refresh=6a283482c32d21781019778">Download</a>
            </div>
        </div>
    </div>
</div>

</div>



<h2 class="wp-block-heading">Einteilung der Kategorien f&uuml;r die Markt&uuml;bersicht</h2>



<p>F&uuml;r Kommunen ist die strategische <strong>W&auml;rmeplanung</strong> der Ausgangspunkt ihrer Transformation der W&auml;rmeversorgung. Fachingenieure und Mitarbeitende kommunaler Verwaltungen erfassen den W&auml;rmebedarf und die Struktur der Geb&auml;ude, identifizieren potentielle W&auml;rmequellen und simulieren verschiedene Versorgungsszenarien. GIS-basierte Systeme verkn&uuml;pfen r&auml;umliche Daten (Geb&auml;udealter, Bauzustand, W&auml;rmedichte) mit technischen und wirtschaftlichen Parametern. Eine Planungssoftware erm&ouml;glicht transparente Szenarienvergleiche und ermittelt dabei die kosteneffizienteste Strategie. Politische Entscheidungen werden dadurch nachvollziehbar und belastbar.</p>



<p>Die M&ouml;glichkeiten der W&auml;rmeversorgung mit erneuerbaren Energien und ihre F&ouml;rderungsw&uuml;rdigkeit pr&uuml;fen <strong>Transformationspl&auml;ne und Machbarkeitsstudien</strong> f&uuml;r W&auml;rmenetze. Hier kommen Simulationstools zum Einsatz, die hydraulische, thermodynamische und elektrische Prozesse modellieren. Mit ihrer Hilfe errechnen die Planer optimale Dimensionierungen, prognostizieren Lastverl&auml;ufe unter verschiedenen Wetterbedingungen und identifizieren Engp&auml;sse, bevor die erste Leitung verlegt ist.</p>



<p>Konkrete <strong>Planungen der Erzeugungsanlagen und Netze</strong> erm&ouml;glichen die Ausschreibung f&uuml;r ihren Bau. F&uuml;r diesen Schritt berechnen die Planer optimale Dimensionierungen und prognostizieren Lastverl&auml;ufe unter verschiedenen Bedingungen. Auf diese Weise k&ouml;nnen sie Engp&auml;sse identifizieren und Voraussetzungen f&uuml;r einen wirtschaftlichen Betrieb schaffen, noch bevor die erste Leitung verlegt ist. Auch h&ouml;here Sanierungsraten oder unterschiedliche Anschlussraten k&ouml;nnen vorab simuliert werden. Hinzu kommt eine integrierte Planung der Schnittstellen in der W&auml;rme- und Stromversorgung f&uuml;r ein optimiertes Gesamtsystem.</p>



<p>Im Betrieb erfassen digitale Tools Daten aus dem W&auml;rmenetz und relevante Einflussfaktoren wie die Au&szlig;entemperatur, den Strompreis f&uuml;r Gro&szlig;w&auml;rmepumpen und den realen W&auml;rmebedarf. Damit erm&ouml;glichen sie eine Optimierung der W&auml;rmeversorgung im <strong>laufenden Betrieb</strong>. Das schafft die Grundlage f&uuml;r einen wirtschaftlich effizienten Betrieb der W&auml;rmenetze.</p>



<p><strong>Weitere Tools f&uuml;r die W&auml;rmewende</strong> dienen f&uuml;r eine digitale Beratung mit Leadgenerator, zur Planung der W&auml;rmespeicher oder f&uuml;r Quartiere und dienen als Plattform zur Datenverwaltung.</p>


<div class="w3eden"><!-- WPDM Link Template: Default Template -->

<div class="link-template-default card mb-2">
    <div class="card-body">
        <div class="media">
            <div class="mr-3 img-48"><img decoding="async" class="wpdm_icon" alt="Icon" src="https://www.energynet.de/wp-content/plugins/download-manager/assets/file-type-icons/pdf.svg"></div>
            <div class="media-body">
                <h3 class="package-title"><a href="https://www.energynet.de/download/digitale-tools-fuer-die-waermewende-2/">Digitale Tools f&uuml;r die W&auml;rmewende (niedrige Aufl&ouml;sung)</a></h3>
                <div class="text-muted text-small"><i class="fas fa-copy"></i> 1 Datei(en) <i class="fas fa-hdd ml-3"></i> 1.07 MB</div>
            </div>
            <div class="ml-3">
                <a class="wpdm-download-link download-on-click btn btn-primary " rel="nofollow" href="#" data-downloadurl="https://www.energynet.de/download/digitale-tools-fuer-die-waermewende-2/?wpdmdl=24191&amp;refresh=6a283482c58401781019778">Download</a>
            </div>
        </div>
    </div>
</div>

</div>


<div class="w3eden"><!-- WPDM Link Template: Default Template -->

<div class="link-template-default card mb-2">
    <div class="card-body">
        <div class="media">
            <div class="mr-3 img-48"><img decoding="async" class="wpdm_icon" alt="Icon" src="https://www.energynet.de/wp-content/plugins/download-manager/assets/file-type-icons/pdf.svg"></div>
            <div class="media-body">
                <h3 class="package-title"><a href="https://www.energynet.de/download/digitale-tools-fuer-die-waermewende/">Digitale Tools f&uuml;r die W&auml;rmewende (hohe Aufl&ouml;sung)</a></h3>
                <div class="text-muted text-small"><i class="fas fa-copy"></i> 1 Datei(en) <i class="fas fa-hdd ml-3"></i> 9.55 MB</div>
            </div>
            <div class="ml-3">
                <a class="wpdm-download-link download-on-click btn btn-primary " rel="nofollow" href="#" data-downloadurl="https://www.energynet.de/download/digitale-tools-fuer-die-waermewende/?wpdmdl=24187&amp;refresh=6a283482c7ce51781019778">Download</a>
            </div>
        </div>
    </div>
</div>

</div>



<h2 class="wp-block-heading">Transparenz f&uuml;r die W&auml;rmewende</h2>



<p>Diese Markt&uuml;bersicht an Software f&uuml;r die W&auml;rmewende ist ein weiterer Baustein meines Beitrags f&uuml;r mehr Transparenz in der W&auml;rmewende. Angefangen habe ich mit Texten, Informationen und Interviews zur <a href="https://www.energynet.de/kommunale-warmeplanung/">kommunalen W&auml;rmeplanung</a>. Es folgte der <a href="https://www.energynet.de/2026/03/03/infobrief-kommunale-warmeplanung/">&ldquo;Infobrief Kommunale W&auml;rmeplanung&rdquo;,</a> der seit mehr als zwei Jahren jeden Freitag &uuml;ber neue Ver&ouml;ffentlichungen, Leitf&auml;den, Regelungen und Veranstaltungen informiert. Auf <a href="https://www.linkedin.com/newsletters/infobrief-w%C3%A4rmeplanung-7186990997594132481/">LinkedIn</a> hat dieser Newsletter mittlerweile mehr als 1.100 Abonnenten und auch die <a href="https://www.energynet.de/newsletter/">E-Mail-Liste</a> w&auml;chst w&ouml;chentlich. Daraus folgten erst einige kostenfreie Dossiers, die Inhalte des Newsletters zusammenfassen, und dann die &Uuml;bersicht &uuml;ber die <a href="https://waermeplanung-bundeslaender.info/">Angebote aus den einzelnen Bundesl&auml;ndern</a>.</p>



<p>Weitere Informationsangebote werden folgen. Wo fehlt es noch an Transparenz?&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erw&auml;hnungen in der Presse</h2>



<p>F&uuml;r die Verbreitung der Markt&uuml;bersicht habe ich eine Pressemitteilung an Fachverlage und Presseportale verschickt. Hier sind die Ver&ouml;ffentlichungen und Erw&auml;hnungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.haustec.de/management/markt/marktuebersicht-fuer-digitale-tools-der-kommunalen-waermewende" target="_blank" rel="noreferrer noopener">haustec</a><a href="https://www.haustec.de/management/markt/marktuebersicht-fuer-digitale-tools-der-kommunalen-waermewende">.de</a> (Gentner-Verlag)</li>



<li><a href="https://www.openpr.de/news/1313703/Neue-Marktuebersicht-fuer-digitale-Tools-der-kommunalen-Waermewende-veroeffentlicht.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">openPR</a></li>



<li><a href="https://pressnetwork.de/neue-marktuebersicht-fuer-digitale-tools-der-kommunalen-waermewende-veroeffentlicht/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">PressNetwork</a></li>
</ul>



<p></p>
<p>The post <a href="https://www.energynet.de/2026/06/02/digitale-tools-waermewende-marktubersicht/">Digitale Tools Wärmewende: Marktübersicht für Kommunen und Energieversorger</a> appeared first on <a href="https://www.energynet.de">Energieblog energynet</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.energynet.de/2026/06/02/digitale-tools-waermewende-marktubersicht/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wärmewende in dezentralen Versorgungsgebieten</title>
		<link>https://www.energynet.de/2026/04/28/waermewende-dezentrale-versorgungsgebiete/</link>
					<comments>https://www.energynet.de/2026/04/28/waermewende-dezentrale-versorgungsgebiete/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kühl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Apr 2026 08:19:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heizung]]></category>
		<category><![CDATA[dezentral]]></category>
		<category><![CDATA[kwp]]></category>
		<category><![CDATA[wärmeplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Wärmewende]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.energynet.de/?p=24141</guid>

					<description><![CDATA[<p>Weit mehr als die Hälfte aller Gebäude wird 2045 immer noch dezentral beheizt werden, trotzdem spielen diese Gebäude in der Wärmeplanung nur eine Nebenrolle. Kommunen haben, wie dieser Beitrag zeigen wird, einige Möglichkeiten, Eigentümer bei ihrem Heizungstausch zu unterstützen. Beispiele aus der Praxis und verschiedene Anbieter demonstrieren die zahlreichen Wege, wie Kommunen die Wärmewende in dezentralen Gebieten voranbringen können.</p>
<p>The post <a href="https://www.energynet.de/2026/04/28/waermewende-dezentrale-versorgungsgebiete/">Wärmewende in dezentralen Versorgungsgebieten</a> appeared first on <a href="https://www.energynet.de">Energieblog energynet</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Weit mehr als die H&auml;lfte aller Geb&auml;ude wird 2045 immer noch dezentral beheizt werden, trotzdem spielen diese Geb&auml;ude in der W&auml;rmeplanung nur eine Nebenrolle. Kommunen sollten allerdings dezentrale und zentrale Gebiete mindestens gleichrangig behandeln, denn die dezentralen Versorgungsgebiete sind entscheidend f&uuml;r eine erfolgreiche W&auml;rmewende. Kommunen haben, wie dieser Beitrag zeigen wird, einige M&ouml;glichkeiten, lokale Eigent&uuml;mer bei ihrem Heizungstausch zu unterst&uuml;tzen. Beispiele aus der Praxis und verschiedene Anbieter demonstrieren die zahlreichen Wege, wie Kommunen die W&auml;rmewende in dezentralen Gebieten voranbringen k&ouml;nnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie werden dezentrale Versorgungsgebiete definiert?&nbsp;</h2>



<p>Im Rahmen der <a href="https://www.energynet.de/kommunale-warmeplanung/">kommunalen W&auml;rmeplanung</a> werden unterschiedliche Gebiete festgelegt:&nbsp; zentrale Versorgung, dezentrale Versorgung, Pr&uuml;fgebiete und Gebiete f&uuml;r Wasserstoff- oder Gasnetze. F&uuml;r die dezentralen Gebiete existiert keine wirtschaftliche Perspektive f&uuml;r W&auml;rme-, Wasserstoff- oder Gasnetze. Das kann an fehlenden W&auml;rmequellen liegen, an gro&szlig;en Abst&auml;nden zwischen den Geb&auml;uden oder an fehlenden Betreibern f&uuml;r ein Netz. Entsprechend der gesetzlichen Regelungen bleibt die W&auml;rmeversorgung den einzelnen Immobilieneigent&uuml;mern &uuml;berlassen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Dezentrale Gebiete sind entscheidend f&uuml;r die W&auml;rmewende</h2>



<p>W&auml;rmenetze stehen im Fokus der W&auml;rmewende, sie k&ouml;nnen viele Geb&auml;ude gleichzeitig mit klimaneutraler W&auml;rme beliefern. Bei der dezentralen Versorgung ist es deutlich schwieriger, wenn jeder einzelne Eigent&uuml;mer eine Entscheidung f&uuml;r die Heizung trifft. Dennoch sind diese Gebiete entscheidend f&uuml;r die W&auml;rmewende. Sie stellen auch in Zukunft den h&ouml;chsten Anteil an der W&auml;rmeversorgung in den Kommunen.&nbsp;</p>



<p>Nach aktuellen Angaben liegt der Anteil der Fernw&auml;rme an der W&auml;rmeversorgung in Deutschland zwischen 14 % (<a href="https://www.agfw.de/energiewirtschaft-recht-politik/energiewende-politik/ueberblick-fakten-und-antworten-zu-fernwaerme">AGFW</a>) und 16 % (<a href="https://www.bdew.de/presse/pressemappen/waermewende/#8">bdew</a>). Diese Netze m&uuml;ssen in den kommenden Jahren auf klimaneutrale W&auml;rmequellen umgestellt werden. Sie werden verdichtet und ausgebaut. Einige Netze werden in den kommenden Jahren komplett neu entwickelt werden. Daf&uuml;r sind hohe Investitionen erforderlich. Die Studie &ldquo;<a href="https://www.prognos.com/de/projekt/klimaneutrales-deutschland-2045">Klimaneutrales Deutschland 2045: Wie Deutschland seine Klimaziele schon vor 2050 erreichen kann&rdquo;</a> (Prognos, &Ouml;ko-Institut, Wuppertal-Institut (2021)) geht von 28 % der beheizten Geb&auml;udefl&auml;che aus, die 2045 mit W&auml;rmenetzen versorgt wird. Eine Analyse abgeschlossener W&auml;rmepl&auml;ne im <a href="https://www.oeko.de/news/pressemeldungen/kommunale-waermeplanung-studie-von-fraunhofer-ise-und-oeko-institut-zeigt-bundesweit-deutliche-unterschiede/">Projekt KOMpare</a> unter Leitung des &Ouml;ko-Institut e.V. zeigt, dass der Anteil der W&auml;rmenetze auf durchschnittlich 40 % steigen k&ouml;nnte.&nbsp;</p>



<p>In kleinen Kommunen ist davon auszugehen, dass eine sehr gro&szlig;e Mehrheit der Geb&auml;ude k&uuml;nftig dezentral mit W&auml;rme versorgt wird. Auch in gro&szlig;en St&auml;dten gibt es zahlenm&auml;&szlig;ig mehr Einfamilien- als Mehrfamilienh&auml;user, die in Zukunft individuell beheizt werden.&nbsp;</p>



<p>2045 wird also nach wie vor weit mehr als die H&auml;lfte aller Geb&auml;ude in Deutschland&nbsp;individuell mit W&auml;rme versorgt. Deshalb m&uuml;ssen Kommunen die Eigent&uuml;mer in dezentralen Gebieten auf ihrem Weg zur klimaneutralen W&auml;rmeversorgung unterst&uuml;tzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie kann die Unterst&uuml;tzung der Eigent&uuml;mer in dezentralen Gebieten aussehen?</h2>



<p>Geb&auml;udebesitzer entscheiden selbst &uuml;ber ihre neue Heizung. Mit ihrer Entscheidung sollten sie aber nicht alleine gelassen werden, denn eine Ver&auml;nderung, wie z. B. die neue Heizungstechnologie, verlangt Information und Unterst&uuml;tzung. Entsprechend ihren M&ouml;glichkeiten sollten sich die Kommunen daher auch um die dezentral versorgten Gebiete Gedanken machen. Gro&szlig;e St&auml;dte verf&uuml;gen oft &uuml;ber mehr Ressourcen und entsprechend mehr Handlungsspielr&auml;ume, w&auml;hrend kleine Kommunen weniger Kapazit&auml;ten haben, aber n&auml;her an der Bev&ouml;lkerung sind.</p>



<p>Dazu haben sie verschiedene M&ouml;glichkeiten, die die folgende Liste, inspiriert vom <a href="https://www.kww-halle.de/kwp-prozess/umsetzung-kommunaler-waermeplan/dezentrale-gebiete">Kompetenzzentrum Kommunale W&auml;rmewende KWW</a>, zeigt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Kommunikation</strong>: So fr&uuml;h wie m&ouml;glich sollten Geb&auml;udeeigent&uuml;merinnen und -eigent&uuml;mer &uuml;ber ihre Optionen f&uuml;r ihre neue Heizung informiert werden. Sie m&uuml;ssen dar&uuml;ber informiert werden, was die W&auml;rmeplanung f&uuml;r sie bedeutet. Ideal sind Veranstaltungsformate, bei denen Eigent&uuml;mer mit Energieberatern und Handwerkern ins Gespr&auml;ch kommen k&ouml;nnen, z. B. ein Markt der M&ouml;glichkeiten.&nbsp;</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Sanierungsmanagement</strong>: Ein kommunales Sanierungsmanagement koordiniert energetische Sanierungen auf Quartiersebene und aktiviert, vernetzt und integriert&nbsp; Akteure und Ma&szlig;nahmen. Dieses kann z. B. mit Unterst&uuml;tzung des Programms &ldquo;Energetische Stadtsanierung&rdquo; (KfW 432) finanziert werden. Die KfW f&ouml;rdert 75 % der f&ouml;rderf&auml;higen Ausgaben und bei finanzschwachen Kommunen sogar 90 %.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Lokale Initiativen unterst&uuml;tzen</strong>: Viele B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger sind daran interessiert, sich in ihrer Freizeit f&uuml;r W&auml;rmewende und Klimaschutz zu engagieren. Das kann ein Verein oder eine Energiegenossenschaft sein. Die Kommune kann sie dabei unterst&uuml;tzen oder die Bildung von W&auml;rmestammtischen oder -spazierg&auml;ngen anregen, ohne sie selbst zu organisieren. Sie kann R&auml;ume f&uuml;r diese Initiativen bereitstellen.<br></li>



<li><strong>Einfache Sanierungen unterst&uuml;tzen</strong>: Kommunale Energieberatungen und Multiplikatoren k&ouml;nnen Eigent&uuml;merinnen und Eigent&uuml;mer in ihrer Entscheidung unterst&uuml;tzen. Sie k&ouml;nnen zeigen, dass einfache Sanierungen ausreichend sein k&ouml;nnen und dass W&auml;rmepumpen in &auml;lteren Geb&auml;uden funktionieren. Haben die St&auml;dte die entsprechenden M&ouml;glichkeiten, k&ouml;nnen sie eigene F&ouml;rderprogramme anbieten.<br></li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Lokales Handwerk einbeziehen</strong>: Die &ouml;rtlichen Handwerksbetriebe sind gute Multiplikatoren f&uuml;r die Botschaften der Kommune. Sie sollten in die Kommunikation und in die Ma&szlig;nahmenplanung und -umsetzung einbezogen werden. Im Gegenzug profitieren Handwerker von neuen Auftr&auml;gen.</li>
</ul>



<p>Alle Ma&szlig;nahmen zeigen Geb&auml;udebesitzern in Gebieten ohne W&auml;rmenetz, dass man sich um sie k&uuml;mmert. Sie f&uuml;hlen sich nicht benachteiligt, nur weil sie nicht an ein W&auml;rmenetz angeschlossen werden k&ouml;nnen. Es braucht aber Personal in der Verwaltung, das als K&uuml;mmerer daf&uuml;r sorgt, dass die W&auml;rmewende in Gebieten ohne W&auml;rmenetz vorangeht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beispiele aus der Praxis</h2>



<p>Die im vorigen Abschnitt genannten M&ouml;glichkeiten klingen eventuell noch abstrakt oder theoretisch. Es gibt aber einige gute Beispiele von Kommunen, die ihre B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger in dezentralen Gebieten unterst&uuml;tzen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>D&uuml;sseldorf</strong> hat eine <a href="https://www.duesseldorf.de/saga">Serviceagentur Altbausanierung SAGA</a> eingerichtet. Sie richtet sich an private Hauseigent&uuml;mer und bietet Online-Informationen, Veranstaltungen und die Vermittlung von professionellen Energieberatungen.&nbsp;</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Aachen</strong> bietet interessierten B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern die M&ouml;glichkeit, <a href="https://www.aachen.de/in-aachen-leben/klima-umwelt/klimaschutz/waermewende/waermeplanung">Nahw&auml;rmenetze f&uuml;r ihre Nachbarschaft</a> wirtschaftlich und &ouml;kologisch in verschiedenen Varianten zu berechnen. Dazu geh&ouml;ren auch m&ouml;gliche Umsetzungs- und Betreibermodelle.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Dresden</strong> baut ein vernetztes Energieberatungsangebot mit einem <a href="https://www.dresden.de/de/stadtraum/umwelt/umwelt/klima-und-energie/klimaschutz/energielotse.php">Energielotsen</a> auf. Dies dient als digitale Anlaufstelle f&uuml;r Fragen und liefert neben allgemeinen Informationen m&ouml;glichst konkrete Antworten zur Heizung und zum Energiesparen.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Ludwigsburg</strong> unterst&uuml;tzt Hauseigent&uuml;mer &uuml;ber eine <a href="https://www.ludwigsburg.de/waermepumpe">W&auml;rmepumpen-B&uuml;ndelung</a>. Mehrere Haushalte melden ihr Interesse an und erhalten &uuml;ber teilnehmende, gepr&uuml;fte Installateure ein pers&ouml;nliches Angebot. Sie sparen dadurch Zeit f&uuml;r die Suche nach geeigneten Fachbetrieben und die B&uuml;ndelung der Bestellung erm&ouml;glicht verg&uuml;nstigte Konditionen durch Mengenrabatte.<br><br></li>



<li><strong>Oldenburg</strong> hat sich das <a href="https://klimaportal.oldenburg.de/machs-konkret">Motto &ldquo;Mach&acute;s konkret&rdquo;</a> gesetzt und bietet eine ganze Palette an Angeboten f&uuml;r die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger mit Informationen, Beratung und F&ouml;rderung zu den Themen Geb&auml;ude, Sanierung, Heizen und erneuerbare Energien.&nbsp;</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Angebote f&uuml;r Kommunen und Stadtwerke</h2>



<p>Verschiedene Organisationen und Unternehmen haben Angebote f&uuml;r Kommunen und Stadtwerke, die sich um Sanierungen und den Heizungstausch in dezentralen Versorgungsgebieten k&uuml;mmern.&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>W&auml;rmepumpen-Infotage</strong>: Auf der gr&ouml;&szlig;ten <a href="https://waermepumpen-infotag.de/">Heizungswende-Tour Deutschlands</a> informieren Anja Floetenmeyer-Woltmann und Carsten Herbert gemeinsam mit lokalen Fachbetrieben und beantworten alle Fragen der Hausbesitzer. Demn&auml;chst startet die 2. Tour.&nbsp;</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>EnergiesparChecks von co2online</strong>: Die digitalen und interaktiven Beratungstools von <a href="https://www.co2online-partnerbereich.de/kommunen">co2online</a> holen Menschen dort ab, wo sie stehen: zu Hause, online, ohne Vorkenntnisse. Auf Basis individueller Verbrauchs- und Bedarfsanalysen erhalten sie konkrete Energiespartipps, Sanierungsoptionen und passende F&ouml;rdermittel f&uuml;r ihr Zuhause und k&ouml;nnen damit ihren Verbrauch und ihre Kosten senken.</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Geb&auml;udesteckbriefe</strong> zeigen Eigent&uuml;merinnen und Eigent&uuml;mern, welche Sanierungsma&szlig;nahmen sich lohnen. Kommunen k&ouml;nnen das Tool des Startups <a href="https://5-prozent.de/kommunen">5 Prozent</a> nutzen, um niederschwellig zu informieren und zu aktivieren. Wer interessiert ist, kann sich f&uuml;r eine B&uuml;ndelungsaktion anmelden, um Kosten zu sparen.<br><br></li>



<li><strong>Energieeinsparpotenzialkataster</strong>: Ein individuell angepasstes Portal der <a href="https://tetraeder.solar/produkte/energieeinsparpotenzialkataster/">tetraeder.solar GmbH </a>f&uuml;r Kommunen bietet einzelnen Eigent&uuml;merinnen und Eigent&uuml;mern einen &uuml;bersichtlichen und verst&auml;ndlichen Einblick in ihr Potenzial zur Modernisierung ihres Hauses. Kommunen k&ouml;nnen im Gegenzug ihre Daten f&uuml;r die W&auml;rmeplanung validieren und verbessern.<br></li>



<li><strong>W&auml;rmelandkarten</strong>: Der Ansatz von <a href="https://www.climap.de/kommunen">Climap</a>, einem Unternehmen des Mannheimer Energieversorgers MVV, hilft lokalen Geb&auml;udeeigent&uuml;mern, ihre Potenziale zur Energieeinsparung zu finden und zu heben. Sie vermitteln Handwerker zur Sanierung vor Ort und steigern die kommunale Wertsch&ouml;pfung.&nbsp;&nbsp;<br></li>



<li><strong>KWW-Angebote f&uuml;r dezentrale Gebiete</strong>: Das <a href="https://www.kww-halle.de/kwp-prozess/umsetzung-kommunaler-waermeplan/dezentrale-gebiete" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kompetenzzentrum Kommunale W&auml;rmewende</a> unterst&uuml;tzt Kommunen mit einem Foliensatz f&uuml;r dezentrale Gebiete, einem Leitfaden f&uuml;r eine W&auml;rmepumpen-Party und f&uuml;r einen Thermografie-Workshop.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Dezentrale Versorgungsgebiete mit vielen unterschiedlichen Eigent&uuml;mern zu aktivieren, ist deutlich schwieriger und aufwendiger, als ein W&auml;rmenetz zu bauen, in dem mehrere Geb&auml;ude gleichzeitig dekarbonisiert werden k&ouml;nnen. In den Kommunen darf man nicht vergessen, dass die Mehrheit der Geb&auml;ude in dezentralen Versorgungsgebieten liegt. Diese m&uuml;ssen mindestens gleichrangig behandelt werden, damit die W&auml;rmewende gelingt. Es gibt eine Reihe von guten Beispielen und M&ouml;glichkeiten, wie Kommunen Eigent&uuml;merinnen und Eigent&uuml;mer beim Energiesparen und Heizungstausch helfen.&nbsp;</p>



<p>Gerade in Zeiten der Unsicherheit durch st&auml;ndige &Auml;nderungen an Gesetzen oder Debatten &uuml;ber diese Gesetze, die im Widerspruch zur Entwicklung der Gas- und &Ouml;lpreise stehen, brauchen die Menschen vor Ort klare Signale und gute Unterst&uuml;tzung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet dezentrale W&auml;rmeversorgung f&uuml;r Verbraucher?</h2>







<h2 class="wp-block-heading">Einblicke in kommunale W&auml;rmeplanung und W&auml;rmewende</h2>



<p>Wer sich mit der kommunalen W&auml;rmeplanung und der W&auml;rmewende besch&auml;ftigt, ist auch daran interessiert, bei aktuellen Entwicklungen auf dem neuesten Stand zu sein. Neue Projekte, Studien, Leitf&auml;den etc. oder Veranstaltungen, wer beh&auml;lt da noch den &Uuml;berblick?</p>



<p>Der w&ouml;chentlich erscheinende <a href="http://energynet.de/newsletter">Infobrief Kommunale W&auml;rmeplanung</a> informiert &uuml;ber aktuelle Ver&ouml;ffentlichungen und Veranstaltungen. Ein Thema der Woche regt zum Nachdenken und Diskutieren an. Mehr als 1.100 Leserinnen und Leser haben ihn bereits abonniert.</p>



<p></p>
<p>The post <a href="https://www.energynet.de/2026/04/28/waermewende-dezentrale-versorgungsgebiete/">Wärmewende in dezentralen Versorgungsgebieten</a> appeared first on <a href="https://www.energynet.de">Energieblog energynet</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.energynet.de/2026/04/28/waermewende-dezentrale-versorgungsgebiete/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum die Wärmewende den digitalen Sanierungsstau aufheben muss</title>
		<link>https://www.energynet.de/2026/04/16/waermewende-digitaler-sanierungsstau/</link>
					<comments>https://www.energynet.de/2026/04/16/waermewende-digitaler-sanierungsstau/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dirk Roebers]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 07:16:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[kommunen]]></category>
		<category><![CDATA[Wärmewende]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.energynet.de/?p=24128</guid>

					<description><![CDATA[<p>Deutschland liebt das Greifbare. Wir feiern den ersten Spatenstich, wir fotografieren glänzende Fernwärmerohre und wir diskutieren leidenschaftlich über die Vorlauftemperatur von Industriewärmepumpen. Das ist „Bagger-Romantik“. Sie suggeriert uns, wenn wir nur genug Stahl in die Erde bringen, ist die Dekarbonisierung geschafft. Doch die harte Realität sieht anders aus. In den Amtsstuben und Stadtwerken zeichnet sich ein gefährliches Nadelöhr ab, der „Digitale Sanierungsstau“.</p>
<p>The post <a href="https://www.energynet.de/2026/04/16/waermewende-digitaler-sanierungsstau/">Warum die Wärmewende den digitalen Sanierungsstau aufheben muss</a> appeared first on <a href="https://www.energynet.de">Energieblog energynet</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Deutschland liebt das Greifbare. Wir feiern den ersten Spatenstich, wir fotografieren gl&auml;nzende Fernw&auml;rmerohre und wir diskutieren leidenschaftlich &uuml;ber die Vorlauftemperatur von Industriew&auml;rmepumpen. Das ist &bdquo;Bagger-Romantik&ldquo;. Sie suggeriert uns, wenn wir nur genug Stahl in die Erde bringen, ist die <a href="https://www.energynet.de/enzyklopaedie/dekarbonisierung/" target="_self" title="Um die globale Erw&auml;rmung zu begrenzen, ist es notwendig, die CO2-Emissionen zu reduzieren. Daher muss die Verbrennung von fossilen Energietr&auml;gern, die Kohlenstoff enthalten, reduziert und auf mittlere Sicht beendet werden. Diesen Prozess der Umstellung einer kohlenstoffbasierten Wirtschaft auf eine kohlenstofffreie Wirtschaft bezeichnet man als Dekarbonisierung." class="encyclopedia">Dekarbonisierung</a> geschafft. Doch die harte Realit&auml;t sieht anders aus. In den Amtsstuben und Stadtwerken zeichnet sich ein gef&auml;hrliches Nadel&ouml;hr ab, der &bdquo;Digitale Sanierungsstau&ldquo;.</p>



<p>W&auml;hrend wir &uuml;ber physikalische Hardware streiten, &uuml;bersehen wir oft, dass die Kommunale W&auml;rmeplanung zu 90 % ein Datenprojekt ist. Wer heute glaubt, die W&auml;rmewende mit Excel-Listen aus dem letzten Jahrzehnt und Sch&auml;tzwerten vom H&ouml;rensagen gewinnen zu k&ouml;nnen, wird feststellen, dass er die falschen Rohre in die falsche Erde legt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><em>Der Hardware-Bias: Warum wir das Getriebe &uuml;bersehen</em></strong></h2>



<p>Jahrzehntelang war die Welt der Versorger herrlich analog. Rohre schwei&szlig;en, Netze bauen, Wartungsintervalle einhalten, eben ein physisches Gesch&auml;ft mit klaren Regeln. IT war in dieser Welt die Abteilung f&uuml;r neue Laptops und WLAN &ndash; allenfalls ein Supportprozess, aber keinesfalls Kernkompetenz. Dieser Hardware-Bezug r&auml;cht sich jetzt. Denn eine effiziente W&auml;rmeplanung ben&ouml;tigt keine statischen PDF-Dokumente, sondern dynamische IT-Modelle. Gebraucht werden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Pr&auml;zise Potenzialanalysen statt grober Sch&auml;tzungen.</li>



<li>Sektorenkopplung, die nur funktioniert, wenn Strom-, Gas- und W&auml;rmedaten in Echtzeit miteinander sprechen.</li>



<li>Simulationsmodelle, die Quartiersentwicklungen &uuml;ber 20 Jahre im Voraus berechnen.</li>
</ul>



<p>IT ist im Rahmen dieser Entwicklung nicht mehr das &Ouml;l im Getriebe &ndash; sie ist das zentrale Getriebe der <a href="https://www.energynet.de/enzyklopaedie/dekarbonisierung/" target="_self" title="Um die globale Erw&auml;rmung zu begrenzen, ist es notwendig, die CO2-Emissionen zu reduzieren. Daher muss die Verbrennung von fossilen Energietr&auml;gern, die Kohlenstoff enthalten, reduziert und auf mittlere Sicht beendet werden. Diesen Prozess der Umstellung einer kohlenstoffbasierten Wirtschaft auf eine kohlenstofffreie Wirtschaft bezeichnet man als Dekarbonisierung." class="encyclopedia">Dekarbonisierung</a>. Wenn dieses Getriebe hakt, weil Daten in propriet&auml;ren Silos gefangen sind oder die Software-Landschaft einem digitalen Flickenteppich gleicht, steht die gesamte Transformation still.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><em>Das Software-Spektrum: Mehr als bunte Karten auf dem Dashboard</em></strong></h2>



<p>Wenn &uuml;ber Software f&uuml;r die W&auml;rmewende gesprochen wird, wird oft f&auml;lschlicherweise an den &bdquo;W&auml;rmeatlas&ldquo; gedacht &ndash; eine bunte Karte, die zeigt, wo es heute warm ist. Doch das ist nur die Oberfl&auml;che. Software muss hier mehr leisten als Statistik. Sie muss den Ist-Zustand gegen die Potenziale erneuerbarer Quellen abgleichen und daraus die hydraulische Zukunft der W&auml;rmenetze berechnen, bevor die erste Schaufel Sand bewegt wird. Wer die Transformation wirklich steuern will, braucht ein ganzes &Ouml;kosystem an L&ouml;sungen, die ineinandergreifen wie die Zahnr&auml;der in einem Pr&auml;zisionsgetriebe:&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Der Digitale Zwilling (Digital Twin):</strong> Wir planen nicht mehr im statischen PDF. Wir simulieren das Quartier der Zukunft digital. Was passiert, wenn 30 % der Haushalte auf W&auml;rmepumpen umstellen? Wo bricht das Netz ein? Software berechnet diese Szenarien heute in Minuten, wof&uuml;r Ingenieurb&uuml;ros fr&uuml;her Monate brauchten.</li>



<li><strong>Schnittstellen-Management (APIs):</strong> Das ist die eigentliche Herzkammer. Die Daten des Grundbuchamtes m&uuml;ssen mit den Verbrauchsdaten des Versorgers und den Potenzialanalysen der Geothermie-Scouts sprechen. Ohne offene Schnittstellen produzieren wir nur den n&auml;chsten Stapel an digitalen Datenleichen.</li>



<li><strong>IoT &amp; Real-Time-Monitoring:</strong> Wir gehen weg vom &bdquo;Sch&auml;tzen nach Aktenlage&ldquo; hin zum Messen in Echtzeit. Nur wer wei&szlig;, was im Rohr wirklich passiert, kann die Vorlauftemperaturen absenken und damit massiv CO&#8322; einsparen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><em>Der Elefant im Raum: Wem geh&ouml;ren die Daten?</em></strong></h2>



<p>Hier kommen wir zum kritischen Punkt, den viele Kommunen noch untersch&auml;tzen: die Datenhoheit. In der digitalen Welt ist die Hoheit &uuml;ber die Daten die moderne Form der Daseinsvorsorge. Wenn eine Kommune ihre gesamte <a href="https://www.energynet.de/kommunale-warmeplanung/" type="page" id="23074">W&auml;rmeplanung</a> an einen externen Dienstleister auslagert, der die Daten in einer propriet&auml;ren &bdquo;Blackbox&ldquo; &ndash; gerne als Software as a Service angeboten &ndash; h&auml;lt, begibt sie sich in eine gef&auml;hrliche Abh&auml;ngigkeit. Denn am Ende dieser Entwicklung steht das Vendor Lock-in-Risiko. Konkret bedeutet das, l&auml;uft etwa der Vertrag aus, lassen sich die eigenen Daten unter Umst&auml;nden nicht ohne massiven Aufwand in ein anderes System exportieren. Die Kontrolle &uuml;ber die energetische Zukunft wurde faktisch abgegeben.</p>



<p>Die Regel sollte jedoch anders lauten: Die Kommune muss der Treuh&auml;nder der Daten sein. Sie muss sicherstellen, dass die Datenformate offen, die Schnittstellen zug&auml;nglich und die Eigentumsrechte unstrittig sind. Datenhoheit bedeutet Gestaltungsfreiheit. Wer die Hoheit &uuml;ber die Daten verliert, verliert mittelfristig die Hoheit &uuml;ber die Preise und die Versorgungssicherheit.</p>



<p>Damit ist Datenmanagement aber kein technisches &bdquo;Nice-to-have&ldquo;, sondern eine hochpolitische Aufgabe. Es geht um die entscheidende Frage: Wer steuert die W&auml;rmewende &ndash; die gew&auml;hlten Vertreter der B&uuml;rger oder die Algorithmen eines gewinnorientierten Software-Konzerns?</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vom Gutachten zum lebenden Modell</strong></h2>



<p>Die traditionelle Herangehensweise &ndash; eine Kommune beauftragt ein externes B&uuml;ro, erh&auml;lt nach acht Monaten ein 200-seitiges PDF-Gutachten und heftet dieses ab &ndash; ist f&uuml;r die W&auml;rmewende unbrauchbar. Ein W&auml;rmeplan ist kein statisches Dokument, sondern ein dynamisches IT-Modell. Der Plan muss atmen, sich an neue Technologien anpassen und auf ver&auml;nderte Verbrauchsdaten reagieren k&ouml;nnen.</p>



<p>Der Erfolg der W&auml;rmewende entscheidet sich nicht nur auf der Baustelle, sondern in der digitalen Statik der Prozesse. Kommunen m&uuml;ssen deshalb die notwendige IT-Kompetenz intern aufbauen oder sich durch Kooperationen den Zugriff auf die Steuerungshoheit sichern.</p>



<p>Wer die IT weiterhin als reine Kostenstelle f&uuml;r Hardware versteht, wird bei der Umsetzung der W&auml;rmewende scheitern &ndash; egal, wie gut die Ingenieure vor Ort sind. Die <a href="https://www.energynet.de/enzyklopaedie/dekarbonisierung/" target="_self" title="Um die globale Erw&auml;rmung zu begrenzen, ist es notwendig, die CO2-Emissionen zu reduzieren. Daher muss die Verbrennung von fossilen Energietr&auml;gern, die Kohlenstoff enthalten, reduziert und auf mittlere Sicht beendet werden. Diesen Prozess der Umstellung einer kohlenstoffbasierten Wirtschaft auf eine kohlenstofffreie Wirtschaft bezeichnet man als Dekarbonisierung." class="encyclopedia">Dekarbonisierung</a> braucht ein modernes Getriebe. Und dieses Getriebe besteht aus Daten.</p>
<p>The post <a href="https://www.energynet.de/2026/04/16/waermewende-digitaler-sanierungsstau/">Warum die Wärmewende den digitalen Sanierungsstau aufheben muss</a> appeared first on <a href="https://www.energynet.de">Energieblog energynet</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.energynet.de/2026/04/16/waermewende-digitaler-sanierungsstau/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Berliner Energietage 2026: Forum für die Kommunale Wärmeplanung</title>
		<link>https://www.energynet.de/2026/04/09/berliner-energietage-2026-forum-fuer-die-kommunale-waermeplanung/</link>
					<comments>https://www.energynet.de/2026/04/09/berliner-energietage-2026-forum-fuer-die-kommunale-waermeplanung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kühl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Apr 2026 08:24:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[berliner energietage]]></category>
		<category><![CDATA[kwp]]></category>
		<category><![CDATA[wärmeplanung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.energynet.de/?p=24120</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die kommunale Wärmeplanung ist auch in diesem Jahr eines der großen Themen auf den Berliner Energietagen 2026. Verbände, Ministerien, Organisationen und Unternehmen stellen ihre Themen und Projekte vor. Die Großstädte sind in diesem Jahr mit ihrer kommunalen Wärmeplanung auf der Zielgeraden. Auch viele kleinere Städte befinden sich schon im Übergang zur Umsetzung ihrer Planungen in die Praxis. Für diesen Beitrag habe ich alle Einzelveranstaltungen zur kommunalen Wärmeplanung im Programm der Energietage 2026 übersichtlich zusammengestellt.</p>
<p>The post <a href="https://www.energynet.de/2026/04/09/berliner-energietage-2026-forum-fuer-die-kommunale-waermeplanung/">Berliner Energietage 2026: Forum für die Kommunale Wärmeplanung</a> appeared first on <a href="https://www.energynet.de">Energieblog energynet</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die kommunale W&auml;rmeplanung ist auch in diesem Jahr eines der gro&szlig;en Themen auf den Berliner Energietagen 2026. Bei beiden Online- und Pr&auml;senz-Ausgaben stellen Verb&auml;nde, Ministerien, Organisationen und Unternehmen ihre Themen und Projekte vor. Die Gro&szlig;st&auml;dte sind in diesem Jahr mit ihrer kommunalen W&auml;rmeplanung auf der Zielgeraden. Auch viele kleinere St&auml;dte befinden sich schon im &Uuml;bergang zur Umsetzung ihrer Planungen in die Praxis. In Vortr&auml;gen und Diskussionen spielt sie aber nochmals eine bedeutende Rolle.&nbsp;</p>



<p>F&uuml;r diesen Beitrag habe ich alle Einzelveranstaltungen zur kommunalen W&auml;rmeplanung im Programm der Energietage 2026 &uuml;bersichtlich zusammengestellt.</p>



<p><strong>Update:</strong> Sofern eine Aufzeichnung der Veranstaltung verf&uuml;gbar ist, wird sie in diesem Beitrag eingebunden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Berliner Energietage 2026</h2>



<p>Die Berliner Energietage sind keine rein lokale Veranstaltung, sie verstehen sich als Leitveranstaltung der Energiewende in Deutschland. Unterschiedliche Institutionen aus den Bereichen Energie, Bauen, Wohnen, Klimaschutz und Umwelt sind Mitveranstalter der einzelnen Veranstaltungen, Vortr&auml;ge und Workshops. Dazu geh&ouml;ren mehrere Bundesministerien, zahlreiche Dach-, Bundes- und Umweltverb&auml;nde relevanter Branchen, Energiedienstleister und Unternehmen, Wissenschafts- und &ouml;ffentliche Einrichtungen.&nbsp;</p>



<p>In diesem Jahr finden die digitalen Vortr&auml;ge vom 15. bis 17. April und die Pr&auml;senz-Veranstaltung vom 04. bis 06. Mai im Ludwig-Erhard-Haus in Berlin statt. Das Motto <strong>&ldquo;Gemeinsam L&ouml;sungen schaffen &ndash; Sicher. Wirtschaftlich. Klimafreundlich.&rdquo;</strong> steht vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Weltlage. Der Ausbau erneuerbarer Energien mit einer effizienten Infrastruktur wird zu einem wichtigen Faktor f&uuml;r wirtschaftliche Stabilit&auml;t, Versorgungssicherheit und politische Handlungsf&auml;higkeit.</p>



<p>Die Pr&auml;senz-Veranstaltung ist eine hervorragende Gelegenheit zum Netzwerken und pers&ouml;nlichen Austausch zu aktuellen Themen. Das Ludwig-Erhard-Haus in Berlin-Charlottenburg ist der ideale Ort, viele Kollegen, Kontakte und Bekannte aus der Branche zu treffen. Als Medienpartner der Energietage werde ich auch wieder vor Ort sein und freue mich auf viele Kontakte aus dem Bereich der <a href="https://www.energynet.de/kommunale-warmeplanung/">W&auml;rmeplanung</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">W&auml;rmeplanung bei den Energietagen &ndash; digital</h2>



<p>Die Energietage beginnen mit&nbsp;digitalen Veranstaltungen, die auf Zoom, Teams oder anderen Plattformen verfolgt werden k&ouml;nnen. Alle Vortr&auml;ge sind kostenlos und alle interessierten Personen k&ouml;nnen nach einer Anmeldung teilnehmen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">W&auml;rmeplanung in die Umsetzung bringen: Strategien und Kooperationen f&uuml;r ein klimaneutrales Berlin</h3>



<p>Die kommunale W&auml;rmeplanung schafft die Grundlage, doch der entscheidende Schritt beginnt erst mit der Umsetzung. Was bedeutet die gesamtst&auml;dtische Planung konkret f&uuml;r einzelne Quartiere, Infrastrukturentscheidungen und Investitionen? Gemeinsam mit Senatsverwaltung und Infrastrukturunternehmen pr&auml;sentiert das InfraLab zentrale Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen f&uuml;r die Umsetzungsphase der kommunalen W&auml;rmeplanung in Berlin.</p>



<p>Veranstalter: InfraLab Berlin<br>Termin: 15.04.2026, 10:30 bis 12 Uhr<br><a href="https://www.energietage.de/event/d281-waermeplanung-in-die-umsetzung-bringen-strategien-und-kooperation-fuer-ein-klimaneutrales-berlin.html">Infos und Anmeldung</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Von der Kommunalen W&auml;rmeplanung zur Energieplanung</h3>



<p>Der Vortrag zeigt den logischen n&auml;chsten Schritt zu einer umfassenden und zukunftsf&auml;higen Energieplanung. Es wird deutlich, warum Kommunen die Energiewende nur sektoren&uuml;bergreifend erfolgreich gestalten k&ouml;nnen.</p>



<p>Veranstalter: Institut f&uuml;r Energietechnik IfE GmbH<br>Termin: 15.04.2026, 12:30 bis 13:00 Uhr<br><a href="https://www.energietage.de/event/d282-von-der-kommunalen-waermeplanung-zur-energieplanung.html">Infos und Anmeldung</a>&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einfach machen: Effizienz, die sich rechnet</h3>



<p>Wie lassen sich die Energiekosten sp&uuml;rbar senken &ndash; ohne gro&szlig;e Investitionen und ohne lange Planungsprozesse? Im Mittelpunkt dieser Session stehen Ma&szlig;nahmen, die sofort umsetzbar sind und schnell Wirkung zeigen.&nbsp;</p>



<p>Veranstalter: Energieeinspar Initiative Berlin</p>








<h3 class="wp-block-heading">Von der Strategie zur Umsetzung: Drei Praxisbeispiele der Energietransformation</h3>



<p>Die <a href="https://www.energynet.de/enzyklopaedie/dekarbonisierung/" target="_self" title="Um die globale Erw&auml;rmung zu begrenzen, ist es notwendig, die CO2-Emissionen zu reduzieren. Daher muss die Verbrennung von fossilen Energietr&auml;gern, die Kohlenstoff enthalten, reduziert und auf mittlere Sicht beendet werden. Diesen Prozess der Umstellung einer kohlenstoffbasierten Wirtschaft auf eine kohlenstofffreie Wirtschaft bezeichnet man als Dekarbonisierung." class="encyclopedia">Dekarbonisierung</a> der Kommunen, Industrie und Geb&auml;udekomplexe erfordert unterschiedliche Strategien, steht jedoch vor &auml;hnlichen Herausforderungen. Anhand dreier Praxisbeispiele zeigt der Veranstalter, wie kommunale W&auml;rmeplanung, industrielle Transformationsstrategien und innovative Versorgungskonzepte f&uuml;r neue Geb&auml;udekomplexe umgesetzt werden, welche H&uuml;rden auftreten und welche L&ouml;sungsans&auml;tze sich bew&auml;hrt haben.</p>



<p>Veranstalter: fev energy + ressources</p>








<h3 class="wp-block-heading">KWW-Starterblock: Kommunale W&auml;rmeplanung in kleinen Kommunen</h3>



<p>Insbesondere f&uuml;r kleine Kommunen stellt die KWP eine besondere Herausforderung dar. Der KWW-Starterblock &ldquo;Kleine Kommunen&rdquo; vermittelt in regelm&auml;&szlig;igen Durchg&auml;ngen die wesentlichen Grundlagen der KWP. Er zeigt, wie der Prozess funktioniert, welche Optionen das Gesetz vorsieht und wo kleine, l&auml;ndliche Kommunen mit ihren individuellen Bedingungen ansetzen k&ouml;nnen.&nbsp;</p>



<p>Veranstalter: Kompetenzzentrum Kommunale W&auml;rmewende (KWW)</p>








<h3 class="wp-block-heading">Von der Strategie ins Quartier: Wie digitale Zwillinge die W&auml;rmewende unterst&uuml;tzen</h3>



<p>Kommunale W&auml;rmeplanungen geh&ouml;ren als strategische Konzepte in die integrierte Stadtentwicklungsplanung. Auf dieser Grundlage k&ouml;nnen Kommunen, Stadtwerke und Immobilieneigent&uuml;mer ihre Investitionen aufeinander abstimmen. Digitale Zwillinge k&ouml;nnen die digitale B&uuml;rgerbeteiligung w&auml;hrend der Planungsphase erleichtern. Anhand einiger kommunaler Werkstattberichte soll der Vorteil digitaler Tools bei der strategischen W&auml;rmeplanung und ihrer Umsetzung diskutiert werden.</p>



<p>Veranstalter: Die Stadtentwickler<br>Termin: 16.04.2026, 13 bis 14:30 Uhr<br><a href="https://www.energietage.de/event/d253-kommunale-waermeplanung-quo-vadis.html">Infos und Anmeldung</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Kommunale W&auml;rmeplanung &ndash; und dann? Wie k&ouml;nnen Kommunen die n&ouml;tigen Investitionen finanzieren und umsetzen?</h3>



<p>Wesentliche Herausforderungen und Fragen der kommunalen W&auml;rmewende stellen sich erst im Anschluss der W&auml;rmeplanung. Was sind die n&auml;chsten Schritte? Welche Ma&szlig;nahmen sind zuerst anzugehen? Welche Kompetenzen und Strukturen braucht es f&uuml;r die Investitionen, die durch die Kommunen und kommunale Unternehmen selbst umgesetzt werden m&uuml;ssen? Und allen voran: Welche Optionen bestehen f&uuml;r die Finanzierung der Ma&szlig;nahmen angesichts knapper Finanzmittel in den Kommunen und diverser weiterer Investitionsbereiche?</p>



<p>Veranstalter: PD &ndash; Berater der &ouml;ffentlichen Hand GmbH<br>Termin: 16.04.2026, 15:30 bis 17 Uhr<br><a href="https://www.energietage.de/event/d364-pd-wpl.html">Infos und Anmeldung</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">Kommunale W&auml;rmeplanung fertig &ndash; Was nun? Vom W&auml;rmeplan zum W&auml;rmenetz, so gelingt die Umsetzung&nbsp;</h3>



<p>Kommunen wollen wissen, wie sie ihre W&auml;rmepl&auml;ne mit konkreten Ma&szlig;nahmen umsetzen k&ouml;nnen. Dabei kristallisiert sich heraus: W&auml;rmenetze sind der Dreh- und Angelpunkt in vielen W&auml;rmepl&auml;nen. Sie erm&ouml;glichen die effiziente Nutzung erneuerbarer Energien, Abw&auml;rme und innovativer Technologien wie z. B. Gro&szlig;w&auml;rmepumpen. Die beiden Veranstalter zeigen gemeinsam, wie Kommunen die W&auml;rmeplanung als Startknopf f&uuml;r die W&auml;rmetransformation richtig nutzen k&ouml;nnen.</p>



<p>Veranstalter: LBD-Beratungsgesellschaft mbH und Tilia GmbH</p>








<h3 class="wp-block-heading">Der digitale Zwilling f&uuml;r kommunale Energie- und Klimaplanung</h3>



<p>Kommunen stehen im Zeichen des Klimawandels vor komplexen Entscheidungen: Von kommunaler W&auml;rmeplanung &uuml;ber Fl&auml;chenentsiegelung bis hin zur Neupflanzung von Geh&ouml;lzen &ndash; alle Ma&szlig;nahmen m&uuml;ssen r&auml;umlich hoch aufgel&ouml;st betrachtet und gegeneinander abgewogen werden. Mit dem digitalen Zwilling EK Suite k&ouml;nnen Fachdaten aus Energie, Klima und Verwaltung kombiniert, visualisiert und analysiert werden. Szenarien lassen sich simulieren, Ma&szlig;nahmen planen und Ergebnisse sowohl &ouml;ffentlich als auch intern sicher darstellen.</p>



<p>Veranstalter: IP Syscon GmbH</p>








<h2 class="wp-block-heading">Kommunale W&auml;rmeplanung bei den Energietagen vor Ort</h2>



<p>Die Pr&auml;senz-Veranstaltungen der Energietage finden im Ludwig-Erhard-Haus der IHK Berlin statt. Sie verteilen sich auf unterschiedliche R&auml;ume des Geb&auml;udes &ndash; vom Untergeschoss bis zum siebten Obergeschoss. Nach den Vortr&auml;gen und Diskussionen k&ouml;nnen Besucherinnen und Besucher Fragen stellen. Zwischen den einzelnen Veranstaltungen und bei der Abendveranstaltung bietet sich die Gelegenheit, zahlreiche Akteure aus der Branche zu treffen und sich auszutauschen. Im Foyer k&ouml;nnen sich die Besucher jederzeit zu pers&ouml;nlichen Gespr&auml;chen zusammensetzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Planungsgrundlage oder Papiertiger? &ndash; Die Qualit&auml;t/Aussagekraft der W&auml;rmeplanung</h3>



<p>Inwiefern k&ouml;nnen die W&auml;rmepl&auml;ne als Grundlage f&uuml;r die Umsetzung der Gasbinnenmarktrichtlinie dienen? Sind diese nur Papiertiger oder eine Planungsgrundlage f&uuml;r die B&uuml;rger, Heizungsbauer, Energieversorger und Finanzierer? Was braucht es, um die Qualit&auml;t/Aussagekraft der W&auml;rmepl&auml;ne zu erh&ouml;hen, immer mit Blick auf die zuk&uuml;nftigen Herausforderungen? Diese Leitfragen m&ouml;chte der BDEW mit den Akteuren der W&auml;rmewende auf den Berliner Energietagen 2026 diskutieren.&nbsp;</p>



<p>Veranstalter: BDEW<br>Termin: 05.05.2026, 9:30 bis 11:00 Uhr<br><a href="https://www.energietage.de/event/p324-planungsgrundlage-oder-papiertiger-die-qualitaet-aussagekraft-der-waermeplanung.html">Infos und Anmeldung</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">W&auml;rmeplanung &ndash; Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen</h3>



<p>Die Erstellung und Umsetzung der kommunalen W&auml;rmepl&auml;ne steht im Spannungsfeld zwischen klimapolitischen Zielsetzungen, aktuellen politischen Entwicklungen sowie wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen. Die Veranstaltung des BMWSB er&ouml;rtert den politischen Bezugsrahmen sowie L&ouml;sungsans&auml;tze in den Themenfeldern Quartiere, Stadtentwicklung und Kommunikation.</p>



<p>Veranstalter: Bundesministerium f&uuml;r Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen<br>Termin: 05.05.2026, 14:00 bis 15:30 Uhr<br><a href="https://www.energietage.de/event/p300-waermeplanung-aktuelle-entwicklungen-und-herausforderungen.html">Infos und Anmeldung</a></p>



<h3 class="wp-block-heading">W&auml;rmewende in sozialen Erhaltungsgebieten: Heizungswechsel aus Sicht der Mietenden</h3>



<p>In der Veranstaltung stellen das Fraunhofer-Institut ISI und das Institut f&uuml;r Ressourceneffizienz und Energiestrategien IREES die Erkenntnisse aus dem Projekt &bdquo;Zukunftsf&auml;hige W&auml;rmeversorgung in Milieuschutzgebieten&ldquo; vor. Im Fokus stehen Ergebnisse einer &ouml;konomischen Bewertung von Heizungswechseln aus Sicht der Mietenden in sozialen Erhaltungsgebieten. Auf dem Podium diskutieren Vertreter*innen von Energieversorgern, Wohnungswirtschaft, Verwaltung und Mieterverein die zentralen Projektergebnisse und ordnen sie aus ihrer Perspektive ein.</p>



<p>Veranstalter: Berliner Impulse und Senatsverwaltung f&uuml;r Mobilit&auml;t, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt<br>Termin: 06.05.2026, 11:30 bis 13:00 Uhr<br><a href="https://www.energietage.de/event/p320-waermewende-in-sozialen-erhaltungsgebieten-heizungswechsel-aus-sicht-der-mietenden.html">Infos und Anmeldung</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Wen sehe ich bei den Energietagen 2026?</h2>



<p>In diesem Jahr stehen wieder viele interessante Veranstaltungen auf dem Programm der Berliner Energietage. Ich werde mir sicher einige anschauen und auch vor Ort sein. Ich freue mich auf pers&ouml;nliche Begegnungen und inspirierende Gespr&auml;che &uuml;ber aktuelle Entwicklungen. Wen werde ich dort treffen?</p>
<p>The post <a href="https://www.energynet.de/2026/04/09/berliner-energietage-2026-forum-fuer-die-kommunale-waermeplanung/">Berliner Energietage 2026: Forum für die Kommunale Wärmeplanung</a> appeared first on <a href="https://www.energynet.de">Energieblog energynet</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.energynet.de/2026/04/09/berliner-energietage-2026-forum-fuer-die-kommunale-waermeplanung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sanierungspflicht für Gewerbeimmobilien: Was Eigentümer jetzt wissen müssen</title>
		<link>https://www.energynet.de/2026/03/24/sanierungspflicht-gewerbeimmobilien/</link>
					<comments>https://www.energynet.de/2026/03/24/sanierungspflicht-gewerbeimmobilien/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kühl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2026 13:24:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
		<category><![CDATA[epbd]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerbeimmobilien]]></category>
		<category><![CDATA[Sanierungspflicht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.energynet.de/?p=24112</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ältere Gewerbeimmobilien sind demnächst eventuell von einer Sanierungspflicht betroffen, sollten sie zu den Gebäuden mit der schlechtesten Energieeffizienz gehören. Die EU-Gebäudeeffizienzrichtlinie EPBD fordert einen Mindestwert für die Energieeffizienz. Unabhängig von den regulatorischen Anforderungen kann es wichtig sein, sich mit dem Energieverbrauch des eigenen Gebäudebestandes auseinanderzusetzen und Einsparmöglichkeiten zu prüfen. </p>
<p>The post <a href="https://www.energynet.de/2026/03/24/sanierungspflicht-gewerbeimmobilien/">Sanierungspflicht für Gewerbeimmobilien: Was Eigentümer jetzt wissen müssen</a> appeared first on <a href="https://www.energynet.de">Energieblog energynet</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Auf &auml;ltere Gewerbeimmobilien kann demn&auml;chst eine Sanierungspflicht zukommen, sollten sie zu den Geb&auml;uden mit der schlechtesten <a href="https://www.energynet.de/enzyklopaedie/energieeffizienz/" target="_self" title="Das Verh&auml;ltnis der eingesetzten Energiemenge zum Ertrag, wie Licht, W&auml;rme, etc., beschreibt die Energieeffizienz dieses Prozesses. Je weniger Energie f&uuml;r den gew&uuml;nschten Ertrag aufgewendet werden muss, desto h&ouml;her ist die Effizienz. Energieeffizienz bedeutet somit, die Verluste des Energieeinsatzes zu verringern." class="encyclopedia">Energieeffizienz</a> geh&ouml;ren. Die EU-Geb&auml;udeeffizienzrichtlinie EPBD fordert f&uuml;r die rund 21 Millionen Nichtwohngeb&auml;ude in Deutschland bald eine bessere <a href="https://www.energynet.de/enzyklopaedie/energieeffizienz/" target="_self" title="Das Verh&auml;ltnis der eingesetzten Energiemenge zum Ertrag, wie Licht, W&auml;rme, etc., beschreibt die Energieeffizienz dieses Prozesses. Je weniger Energie f&uuml;r den gew&uuml;nschten Ertrag aufgewendet werden muss, desto h&ouml;her ist die Effizienz. Energieeffizienz bedeutet somit, die Verluste des Energieeinsatzes zu verringern." class="encyclopedia">Energieeffizienz</a>. Hinzu kommen Anforderungen an die Geb&auml;udetechnik, eine Solarpflicht und die Nachr&uuml;stung der Infrastruktur f&uuml;r Elektrofahrzeuge. In diesem Beitrag stelle ich die Vorgaben vor und zeige, was gewerbliche Eigent&uuml;mer jetzt tun sollten.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">EU-Geb&auml;uderichtlinie EPBD</h2>



<p>Die EU-Geb&auml;udeeffizienzrichtlinie (Energy Performance of Buildings Directive EPBD) oder auf Deutsch die &ldquo;Europ&auml;ische Richtlinie &uuml;ber die Gesamt<a href="https://www.energynet.de/enzyklopaedie/energieeffizienz/" target="_self" title="Das Verh&auml;ltnis der eingesetzten Energiemenge zum Ertrag, wie Licht, W&auml;rme, etc., beschreibt die Energieeffizienz dieses Prozesses. Je weniger Energie f&uuml;r den gew&uuml;nschten Ertrag aufgewendet werden muss, desto h&ouml;her ist die Effizienz. Energieeffizienz bedeutet somit, die Verluste des Energieeinsatzes zu verringern." class="encyclopedia">energieeffizienz</a> von Geb&auml;uden&rdquo; ist am 28.05.2024 europaweit in Kraft getreten. Bis Ende Mai 2026 m&uuml;ssen die Vorgaben in nationales Recht umgesetzt werden.</p>



<p>Die Koalitionsfraktionen der Bundesregierung haben sich in einem Eckpunktepapier Ende Februar 2026 zur 1:1-Umsetzung der europ&auml;ischen Richtlinie bekannt. Vorhandene Spielr&auml;ume wollen sie allerdings ausnutzen. Ein Entwurf der genauen Regelungen soll Anfang April ver&ouml;ffentlicht werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sanierungspflicht f&uuml;r Gewerbeimmobilien</h2>



<p>F&uuml;r Nichtwohngeb&auml;ude f&uuml;hrt die EU-Richtlinie in Artikel 9 schrittweise Mindeststandards f&uuml;r die <a href="https://www.energynet.de/enzyklopaedie/energieeffizienz/" target="_self" title="Das Verh&auml;ltnis der eingesetzten Energiemenge zum Ertrag, wie Licht, W&auml;rme, etc., beschreibt die Energieeffizienz dieses Prozesses. Je weniger Energie f&uuml;r den gew&uuml;nschten Ertrag aufgewendet werden muss, desto h&ouml;her ist die Effizienz. Energieeffizienz bedeutet somit, die Verluste des Energieeinsatzes zu verringern." class="encyclopedia">Energieeffizienz</a> ein. Ihr Prim&auml;renergie- oder Endenergieverbrauch darf 2030 und 2033 jeweils einen festgelegten Schwellenwert nicht &uuml;berschreiten. Diese Schwellenwerte legen die Mitgliedstaaten fest. Dabei k&ouml;nnen sie einen Wert f&uuml;r den gesamten Geb&auml;udebestand oder mehrere Werte f&uuml;r verschiedene Geb&auml;udetypen und -kategorien bestimmen.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Die Sanierungspflicht gilt f&uuml;r Gewerbeimmobilien, die oberhalb der Schwellenwerte liegen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ab 2030 muss ihr Prim&auml;renergie- oder Endenergieverbrauch unter dem Schwellenwert von 16 % liegen.</li>



<li>Ab 2033 muss ihr Prim&auml;renergie- oder Endenergieverbrauch unter dem Schwellenwert von 26 % liegen.</li>
</ul>



<p>Diese Schwellenwerte sind Mindeststandards f&uuml;r die <a href="https://www.energynet.de/enzyklopaedie/energieeffizienz/" target="_self" title="Das Verh&auml;ltnis der eingesetzten Energiemenge zum Ertrag, wie Licht, W&auml;rme, etc., beschreibt die Energieeffizienz dieses Prozesses. Je weniger Energie f&uuml;r den gew&uuml;nschten Ertrag aufgewendet werden muss, desto h&ouml;her ist die Effizienz. Energieeffizienz bedeutet somit, die Verluste des Energieeinsatzes zu verringern." class="encyclopedia">Energieeffizienz</a> und werden auch als MEPS (Minimum Energy Performance Standards) bezeichnet. F&uuml;r Gewerbeimmobilien mit der schlechtesten Energiebilanz (&ldquo;Worst Performing Buildings&rdquo;) gilt die Sanierungspflicht. Eine m&ouml;gliche Einteilung der Geb&auml;ude k&ouml;nnte f&uuml;r die unterschiedlichen Geb&auml;udearten anhand der <a href="https://www.energynet.de/2009/06/30/energieausweis-wird-fur-nichtwohngebaude-pflicht/">Energieausweise</a> erfolgen, die seit 2009 f&uuml;r bestehende Nichtwohngeb&auml;ude bei Verkauf oder Vermietung Pflicht sind.</p>



<p>F&uuml;r Gewerbeimmobilien mit einer <a href="https://www.energynet.de/enzyklopaedie/energieeffizienz/" target="_self" title="Das Verh&auml;ltnis der eingesetzten Energiemenge zum Ertrag, wie Licht, W&auml;rme, etc., beschreibt die Energieeffizienz dieses Prozesses. Je weniger Energie f&uuml;r den gew&uuml;nschten Ertrag aufgewendet werden muss, desto h&ouml;her ist die Effizienz. Energieeffizienz bedeutet somit, die Verluste des Energieeinsatzes zu verringern." class="encyclopedia">Energieeffizienz</a>klasse G oder H ist es sehr wahrscheinlich, dass sie ab 2030 unter die Sanierungspflicht fallen.</p>



<p>Die Bundesregierung kann in der nationalen Umsetzung f&uuml;r unterschiedliche Geb&auml;udekategorien jeweils eigene Schwellenwerte festlegen. Dadurch m&uuml;ssen eventuell bei&nbsp; gemischten Portfolios unterschiedliche Anforderungen betrachtet werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Energieeffizienz der Haustechnik</h2>



<p>Die Pflicht zum Einbau eines <strong>Geb&auml;udeautomationssystems</strong> f&uuml;r Nichtwohngeb&auml;ude mit Heizanlagen, Klimaanlagen, kombinierten Raumheizungs- und L&uuml;ftungsanlagen oder kombinierten Klima- und L&uuml;ftungsanlagen mit einer Nennleistung von mehr als 290 kW ist bereits im Geb&auml;udeenergiegesetz (GEG) enthalten. Aufgabe dieses Systems ist, den Energieverbrauch zu &uuml;berwachen, zu analysieren und anzupassen. Es soll Effizienzverluste der Geb&auml;udetechnik erkennen und zust&auml;ndige Personen &uuml;ber Potenziale zur Verbesserung informieren.</p>



<p>Diese Automationssysteme sind seit dem 01.01.2025 verpflichtend. Ab dem 01.01.2030 werden Geb&auml;udeautomationssysteme in Geb&auml;uden in einer Leistung der genannten Anlagen von mehr als 70 kW verpflichtend. Dar&uuml;ber hinaus sollen sie mit den bereits vorhandenen technischen Systemen kommunizieren und ab dem 30.05.2026 auch die Raumklima-Qualit&auml;t &uuml;berwachen k&ouml;nnen.</p>



<p>Nichtwohngeb&auml;ude mit einer Nennleistung von mehr als 290 kW der genannten technischen Anlagen m&uuml;ssen ab dem 01.01.2028 mit einer <strong>automatischen Beleuchtungssteuerung</strong> ausgestattet sein. F&uuml;r Geb&auml;ude, deren Anlagen eine Leistung von mehr als 70 kW haben, gilt diese Anforderung ab dem 01.01.2030. Die Steuerungen m&uuml;ssen angemessen zoniert sein und &uuml;ber eine Belegungserkennung verf&uuml;gen.</p>



<p>Ebenfalls bereits im GEG enthalten ist die <strong>energetische Inspektion</strong> der Heizungsanlagen, L&uuml;ftungsanlagen, Klimaanlagen und Kombinationen daraus. Diese sollen laut EPBD bei einer aufsummierten Nennleistung von 70 kW mindestens alle f&uuml;nf Jahre durchgef&uuml;hrt werden. &Uuml;bersteigt die Nennleistung der Anlagen 290 kW, verk&uuml;rzt sich das Inspektionsintervall auf drei Jahre.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Solarpflicht</h2>



<p>In einigen Bundesl&auml;ndern gilt bereits eine Pflicht zur Nutzung der Solarenergie. Sie betrifft auch bestehende Geb&auml;ude, sofern sie umfangreich renoviert werden oder wenn die Dachfl&auml;che saniert wird. Die EPBD fordert, dass die Mitgliedstaaten eine Solarpflicht f&uuml;r bestehende Nichtwohngeb&auml;ude mit einer Nutzfl&auml;che von mehr als 500 Quadratmetern einf&uuml;hren. Ab 2028 sollen bei gr&ouml;&szlig;eren Renovierungen, Ma&szlig;nahmen, die eine Baugenehmigung erfordern, Arbeiten auf dem Dach oder Installationen einer geb&auml;udetechnischen Anlage Solaranlagen errichtet werden. Die bisher g&uuml;ltige Solarpflicht in den Bundesl&auml;ndern gilt teilweise auch f&uuml;r die angrenzenden <a href="https://www.energynet.de/2023/02/02/photovoltaik-parkplaetze-garage/">Parkpl&auml;tze</a>.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nachhaltige Mobilit&auml;t</h2>



<p>Neben der <a href="https://www.energynet.de/enzyklopaedie/energieeffizienz/" target="_self" title="Das Verh&auml;ltnis der eingesetzten Energiemenge zum Ertrag, wie Licht, W&auml;rme, etc., beschreibt die Energieeffizienz dieses Prozesses. Je weniger Energie f&uuml;r den gew&uuml;nschten Ertrag aufgewendet werden muss, desto h&ouml;her ist die Effizienz. Energieeffizienz bedeutet somit, die Verluste des Energieeinsatzes zu verringern." class="encyclopedia">Energieeffizienz</a> der Geb&auml;ude und technischen Anlagen setzt die EPBD auch Anforderungen an die Infrastruktur f&uuml;r eine nachhaltige Mobilit&auml;t. Bei Nichtwohngeb&auml;uden, die mehr als f&uuml;nf Autostellpl&auml;tze haben und einer gr&ouml;&szlig;eren Renovierung unterzogen werden, sollen die Mitgliedstaaten daf&uuml;r sorgen, dass:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>f&uuml;r mindestens jeden f&uuml;nften Stellplatz ein Ladepunkt f&uuml;r Elektrofahrzeuge errichtet wird,</li>



<li>f&uuml;r mindestens jeden zweiten Stellplatz die Leitungsinfrastruktur f&uuml;r Ladepunkte verlegt wird und&nbsp;</li>



<li>Fahrradstellpl&auml;tze bereitgestellt werden.</li>
</ul>



<p>Ferner sollen nach den nationalen Regelungen bis zum 01.01.2027 alle Nichtwohngeb&auml;ude mit mehr als 20 Stellpl&auml;tzen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>f&uuml;r jeweils 10 Stellpl&auml;tze einen Ladepunkt errichten oder die Leitungsinfrastruktur f&uuml;r mindestens 50 % der Stellpl&auml;tze erm&ouml;glichen und</li>



<li>Fahrradstellpl&auml;tze f&uuml;r mindestens 10 % der Nutzungskapazit&auml;t bereitstellen,&nbsp;</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was gewerbliche Eigent&uuml;mer jetzt tun sollten</h2>



<p>Wer sich noch nicht mit der Effizienz seines Geb&auml;udebestandes besch&auml;ftigt hat, sollte dies jetzt nachholen. Die wichtigsten Aufgaben:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Energieausweise der Geb&auml;ude pr&uuml;fen</strong>: Die aktuelle Effizienzklasse auf dem Energieausweis gibt einen Hinweis darauf, ob das Geb&auml;ude saniert werden muss.</li>



<li><strong>Technische Daten erfassen:</strong> Die Nennleistung der Heizungs-, L&uuml;ftungs- und Klimaanlagen ist ma&szlig;geblich f&uuml;r Pflichten zur Einrichtung einer Geb&auml;udeautomation, einer automatischen Beleuchtungssteuerung und zur regelm&auml;&szlig;igen energetischen Inspektion. Facility-Manager sollten jetzt die technischen Daten ihrer Anlagen dokumentieren.&nbsp;</li>



<li><strong>Nutzfl&auml;chen und Stellpl&auml;tze erfassen:</strong> K&ouml;nnen Ladeinfrastruktur und Fahrradstellpl&auml;tze zur Pflicht werden?</li>



<li><strong>Sanierungsbedarf pr&uuml;fen:</strong> Welche Geb&auml;ude oder -teile m&uuml;ssen ohnehin modernisiert/saniert werden und k&ouml;nnen in diesem Schritt zus&auml;tzlich einen Beitrag zur <a href="https://www.energynet.de/enzyklopaedie/energieeffizienz/" target="_self" title="Das Verh&auml;ltnis der eingesetzten Energiemenge zum Ertrag, wie Licht, W&auml;rme, etc., beschreibt die Energieeffizienz dieses Prozesses. Je weniger Energie f&uuml;r den gew&uuml;nschten Ertrag aufgewendet werden muss, desto h&ouml;her ist die Effizienz. Energieeffizienz bedeutet somit, die Verluste des Energieeinsatzes zu verringern." class="encyclopedia">Energieeffizienz</a> leisten?&nbsp;</li>



<li><strong>Sanierungsfahrpl&auml;ne erstellen:</strong> Bestandsaufnahme der Geb&auml;ude mit konkreten Modernisierungsma&szlig;nahmen und Zeitplan aufstellen.&nbsp;</li>
</ol>



<p>Was passiert, wenn die Sanierungspflichten f&uuml;r Gewerbeimmobilien nicht eingehalten werden? Sie m&uuml;ssen mit Bu&szlig;geldern rechnen, wenn die Geb&auml;ude die Effizienzanforderungen nicht einhalten. Aber wirtschaftlich schwerwiegender k&ouml;nnen Wertverlust und Probleme bei der Vermietbarkeit werden. Eine schlechte Energiebilanz f&uuml;hrt zu h&ouml;heren Nebenkosten und entspricht nicht den Anforderungen institutioneller Anleger, Stichwort ESG-Kriterien.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Fr&uuml;h handeln lohnt sich, denn der zeitliche Rahmen zwischen der Umsetzung der EPBD in nationales Recht und dem Zeitpunkt der Sanierungspflicht betr&auml;gt nicht einmal vier Jahre. Bei &uuml;blichen Planungs- und Bauzeitr&auml;umen von 2 bis 3 Jahren bleibt f&uuml;r viele Eigent&uuml;mer kaum Spielraum. Auch wenn es in der nationalen Umsetzung mit Sicherheit Ausnahmen f&uuml;r die MEPS geben wird, sollte man sich nicht darauf verlassen.&nbsp;</p>



<p>Unabh&auml;ngig von den regulatorischen Anforderungen kann es wichtig sein, sich mit dem Energieverbrauch des eigenen Geb&auml;udebestandes auseinanderzusetzen und Einsparm&ouml;glichkeiten zu pr&uuml;fen. Eine hohe <a href="https://www.energynet.de/enzyklopaedie/energieeffizienz/" target="_self" title="Das Verh&auml;ltnis der eingesetzten Energiemenge zum Ertrag, wie Licht, W&auml;rme, etc., beschreibt die Energieeffizienz dieses Prozesses. Je weniger Energie f&uuml;r den gew&uuml;nschten Ertrag aufgewendet werden muss, desto h&ouml;her ist die Effizienz. Energieeffizienz bedeutet somit, die Verluste des Energieeinsatzes zu verringern." class="encyclopedia">Energieeffizienz</a> erh&ouml;ht den Wert und sch&uuml;tzt vor steigenden Energiepreisen.&nbsp;</p>



<p>Sind Sie an weitergehenden Informationen zu den Themen der <a href="https://www.energynet.de/enzyklopaedie/energieeffizienz/" target="_self" title="Das Verh&auml;ltnis der eingesetzten Energiemenge zum Ertrag, wie Licht, W&auml;rme, etc., beschreibt die Energieeffizienz dieses Prozesses. Je weniger Energie f&uuml;r den gew&uuml;nschten Ertrag aufgewendet werden muss, desto h&ouml;her ist die Effizienz. Energieeffizienz bedeutet somit, die Verluste des Energieeinsatzes zu verringern." class="encyclopedia">Energieeffizienz</a>, Haustechnik, Solarpflicht oder Mobilit&auml;t interessiert? Oder brauchen Sie gezielte Informationen f&uuml;r Ihre Kunden? Bei Interesse vertiefe ich diese Themen gerne f&uuml;r Sie in einem Beitrag f&uuml;r Ihre Website oder Ihr Magazin.</p>
<p>The post <a href="https://www.energynet.de/2026/03/24/sanierungspflicht-gewerbeimmobilien/">Sanierungspflicht für Gewerbeimmobilien: Was Eigentümer jetzt wissen müssen</a> appeared first on <a href="https://www.energynet.de">Energieblog energynet</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.energynet.de/2026/03/24/sanierungspflicht-gewerbeimmobilien/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Infobrief Kommunale Wärmeplanung: Wöchentliches Update für Planer, Energieversorger und Kommunen</title>
		<link>https://www.energynet.de/2026/03/03/infobrief-kommunale-warmeplanung/</link>
					<comments>https://www.energynet.de/2026/03/03/infobrief-kommunale-warmeplanung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kühl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Mar 2026 11:22:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[kwp]]></category>
		<category><![CDATA[wärmeplanung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.energynet.de/?p=24068</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sind aktuelle Informationen zur kommunalen Wärmeplanung und zur Wärmewende wichtig  für Ihre Arbeit? Seit bald 2 Jahren versende ich jede Woche den “Infobrief Kommunale Wärmeplanung” mit Diskussionsanregungen sowie Links zu weiterführenden Dokumenten und Veranstaltungen. Er hilft dabei, den Überblick in der Vielzahl der Studien, Leitfäden und Meldungen zu behalten.</p>
<p>The post <a href="https://www.energynet.de/2026/03/03/infobrief-kommunale-warmeplanung/">Infobrief Kommunale Wärmeplanung: Wöchentliches Update für Planer, Energieversorger und Kommunen</a> appeared first on <a href="https://www.energynet.de">Energieblog energynet</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Sind aktuelle Informationen zur kommunalen W&auml;rmeplanung und zur W&auml;rmewende wichtig&nbsp; f&uuml;r Ihre Arbeit? Es gibt laufend neue Studien, Leitf&auml;den, Meldungen und Veranstaltungen zu diesem Themengebiet. Den &Uuml;berblick zu behalten, ist nicht einfach. Deshalb versende ich seit bald zwei Jahren jede Woche mit dem &ldquo;Infobrief Kommunale W&auml;rmeplanung&rdquo; einen Newsletter mit entsprechenden Links und Diskussionsanregungen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&ldquo;Der Infobrief am Freitagmorgen geh&ouml;rt f&uuml;r mich fest zur Wochenroutine. Andreas schafft es eigentlich jedes Mal, was Neues und Spannendes zu finden, was mich inspiriert oder mich inhaltlich weiterbringt.&rdquo; Hinnerk Willenbrink, FH M&uuml;nster</p>
</blockquote>



<p>Das Interesse an diesen Nachrichten steigt immer weiter. Auf LinkedIn haben inzwischen mehr als 1.070 Personen den Newsletter <a href="https://www.linkedin.com/newsletters/infobrief-w%C3%A4rmeplanung-7186990997594132481/">&ldquo;Infobrief Kommunale W&auml;rmeplanung&rdquo;</a> abonniert und je nach Diskussionsthema sind die Leserzahlen deutlich h&ouml;her. F&uuml;r das Abo ist keine Vernetzung mit mir erforderlich.</p>



<p>Mit den Inhalten des Infobriefs informiere ich die unterschiedlichen Akteure der W&auml;rmeplanung und W&auml;rmewende &uuml;ber die aktuelle Entwicklung. Zu den Akteuren geh&ouml;ren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Mitarbeitende in der kommunalen Verwaltung,&nbsp;</li>



<li>Fachplanerinnen und Fachplaner f&uuml;r die W&auml;rmeversorgung,&nbsp;</li>



<li>Stadt- oder Regionalplanerinnen und -planer,&nbsp;</li>



<li>Mitarbeitende bei einem Dienstleister, Hersteller, Energieversorger oder Fachverband.</li>
</ul>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<div class="wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns24068_36fd99-72"><a class="kb-button kt-button button kb-btn24068_7f75fc-ab kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn" href="https://www.linkedin.com/newsletters/infobrief-w%25C3%25A4rmeplanung-7186990997594132481/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span class="kt-btn-inner-text">Infobrief auf LinkedIn abonnieren</span></a></div>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<div class="wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns24068_0ae56c-d8"><a class="kb-button kt-button button kb-btn24068_65ed3c-ac kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn" href="https://www.energynet.de/newsletter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span class="kt-btn-inner-text">Infobrief als E-Mail abonnieren</span></a></div>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Entwicklung des Infobriefs</h2>



<p>Mit der W&auml;rmeplanung habe ich mich schon 2023 besch&auml;ftigt und im Blog mehrfach &uuml;ber dieses Instrument informiert. Meine Texte habe ich inzwischen auf einer <a href="https://www.energynet.de/kommunale-warmeplanung/">&Uuml;bersichtsseite</a> geb&uuml;ndelt. Nachdem ich festgestellt hatte, dass es eine gro&szlig;e Anzahl an Berichten, Leitf&auml;den und Studien zur W&auml;rmeplanung gibt, wollte ich Anfang 2024 ein neues Format ausprobieren. Angefangen habe ich mit normalen LinkedIn-Beitr&auml;gen, die aktuelle Meldungen auflisten. Nach der gro&szlig;en und positiven Resonanz war ich motiviert, weiterzumachen. Aus einzelnen Beitr&auml;gen wurde dann der LinkedIn-Newsletter, der schnell Abonnenten gewonnen hat.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p> &bdquo;Der Infobrief ordnet aktuelle Entwicklungen fachlich fundiert ein und bietet damit einen echten Mehrwert f&uuml;r die Szene. Gerade weil zentrale Fragestellungen noch nicht abschlie&szlig;end durchdrungen sind, ist dieser offene Diskurs besonders wertvoll &ndash; auch aus unserer Perspektive der GEF als Praktiker, die ihre Erfahrungen einbringen und die Weiterentwicklung des Feldes aktiv mitgestalten.&rdquo; Dr. Max Peters, GEF Ingenieur AG</p>
</blockquote>



<p></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&bdquo;F&uuml;r mich liegt der Mehrwert des Infobriefs vor allem in einer kompakten, &uuml;bersichtlichen Darstellung relevanter Beitr&auml;ge und Gedanken zu dem Thema. Dadurch kann ich immer wieder auch schnell meine / unsere Auffassung hinterfragen und bei Bedarf neu ausrichten.&ldquo; Patrick Dirr, Bereichsleiter Digitale Systeme, Institut f&uuml;r Energietechnik IfE GmbH</p>
</blockquote>



<p>Inzwischen hat der Infobrief eine feste Struktur. Den Anfang macht ein Thema als Einleitung, das zur Diskussion anregen soll. Nach M&ouml;glichkeit stelle ich anschlie&szlig;end eine W&auml;rmeplanung der Woche vor. Es folgt eine Vorstellung aktueller Studien, Leitf&auml;den, Fachartikel und Ver&ouml;ffentlichungen mit einer kurzen Beschreibung und einem Link. Im letzten Teil verweise ich auf bevorstehende Veranstaltungen, online oder offline.&nbsp;</p>



<p>In wenigen Wochen erreicht der Infobrief die 100. Ausgabe &ndash; das wird eine besondere Ausgabe. 100 Newsletter sind ein gro&szlig;er Meilenstein, den ich mir zu Beginn nicht vorstellen konnte. Die Entwicklung geht weiter, ich m&ouml;chte den Dialog mit der Praxis ausbauen und mehr Projekte vorstellen. Was sind Ihre Ideen? Was k&ouml;nnte der Infobrief an weiteren Informationen bieten?</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&ldquo;Der Infobrief Kommunale W&auml;rmeplanung&ldquo; von Andreas K&uuml;hl ist immer am Puls der Zeit und bietet uns fundierte Einsichten in Theorie und Praxis. Auch kritische und anspruchsvolle Fragestellungen werden offen thematisiert &ndash; wir sch&auml;tzen das Abonnement sehr.&ldquo; Isabel P&ouml;ggel, Ingenieurb&uuml;ro F&ouml;rBexx GmbH</p>
</blockquote>



<p></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>&bdquo;Ich finde den Newsletter immer sehr informativ. Aktuelle Prozesse in der W&auml;rmewende werden knapp und gut dargestellt. Ich kann ihn nur weiterempfehlen!&ldquo; Dr. Peter Moser</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Werbung im Infobrief</h2>



<p>Meine urspr&uuml;ngliche Motivation war es, neue Kontakte zu gewinnen, &uuml;ber die ich Auftr&auml;ge f&uuml;r Texte bekomme. Aus diesem Grund habe ich Werbeanzeigen anfangs nur auf Anfrage eingef&uuml;gt.</p>



<p>Inzwischen ist die Arbeit so umfangreich und das Interesse so gro&szlig; geworden, dass eine Finanzierung notwendig ist. Der Infobrief soll f&uuml;r die Leser weiterhin kostenfrei bleiben. Deshalb biete ich die M&ouml;glichkeit f&uuml;r Werbung mit thematisch passenden Anzeigen in Form von Text oder Grafik und einen kurzen Gastbeitrag. Werbung soll jedoch nur einen kleinen Raum einnehmen und die Inhalte sollen weiterhin im Vordergrund stehen.&nbsp;</p>



<p>Ich achte stets darauf, dass Vorteile f&uuml;r alle Seiten herauskommen: Mehrwert f&uuml;r die Leserinnen und Leser, Aufmerksamkeit f&uuml;r die Angebote der Werbepartner und Unterst&uuml;tzung meiner Arbeit.</p>



<p>Bei Interesse an Werbung gerne eine Mail schreiben oder einen Kommentar hinterlassen.&nbsp; Dann versende ich die aktuellen Angebote.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<div class="wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns24068_efb0d4-e5"><a class="kb-button kt-button button kb-btn24068_72d780-c6 kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn" href="https://www.linkedin.com/newsletters/infobrief-w%25C3%25A4rmeplanung-7186990997594132481/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span class="kt-btn-inner-text">Infobrief auf LinkedIn abonnieren</span></a></div>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<div class="wp-block-kadence-advancedbtn kb-buttons-wrap kb-btns24068_c56d26-53"><a class="kb-button kt-button button kb-btn24068_e574ca-79 kt-btn-size-standard kt-btn-width-type-auto kb-btn-global-fill  kt-btn-has-text-true kt-btn-has-svg-false  wp-block-kadence-singlebtn" href="https://www.energynet.de/newsletter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><span class="kt-btn-inner-text">Infobrief als E-Mail abonnieren</span></a></div>
</div>
</div>



<p></p>
<p>The post <a href="https://www.energynet.de/2026/03/03/infobrief-kommunale-warmeplanung/">Infobrief Kommunale Wärmeplanung: Wöchentliches Update für Planer, Energieversorger und Kommunen</a> appeared first on <a href="https://www.energynet.de">Energieblog energynet</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.energynet.de/2026/03/03/infobrief-kommunale-warmeplanung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wärmepumpen: Fakten, Erfahrungen und Bedenken</title>
		<link>https://www.energynet.de/2026/02/17/warmepumpen-fakten-erfahrungen/</link>
					<comments>https://www.energynet.de/2026/02/17/warmepumpen-fakten-erfahrungen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kühl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 08:24:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heizung]]></category>
		<category><![CDATA[einfamilienhaus]]></category>
		<category><![CDATA[wärmepumpe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.energynet.de/?p=24059</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wärmepumpen brauchen das Vertrauen der Gebäudeeigentümer, damit sie als künftige Heizung in Bestandsgebäuden eingesetzt werden. Nur dann gelingt ihr notwendiger Ausbau. Das Vertrauen muss mühsam aufgebaut werden und braucht Zeit. Verschiedene Einrichtungen und Initiativen arbeiten an der Verbreitung von Informationen und Erfahrungen. In diesem Beitrag zeige ich mit einem Interview eine typische Erfahrung auf dem Weg zur Wärmepumpe im Einfamilienhaus.</p>
<p>The post <a href="https://www.energynet.de/2026/02/17/warmepumpen-fakten-erfahrungen/">Wärmepumpen: Fakten, Erfahrungen und Bedenken</a> appeared first on <a href="https://www.energynet.de">Energieblog energynet</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>W&auml;rmepumpen brauchen das Vertrauen der Geb&auml;udeeigent&uuml;mer, damit sie als k&uuml;nftige Heizung in Bestandsgeb&auml;uden eingesetzt werden. Nur dann gelingt ihr notwendiger Ausbau in Deutschland. Die Skepsis ist aber noch weit verbreitet, ob die Technologie auch unter erschwerten Bedingungen zuverl&auml;ssig funktioniert. Das Vertrauen in die Technik muss m&uuml;hsam aufgebaut werden und braucht Zeit. Verschiedene Einrichtungen und Initiativen arbeiten an der Verbreitung von Informationen und Erfahrungen. In diesem Beitrag zeige ich mit einem Interview eine typische Erfahrung auf dem Weg zur W&auml;rmepumpe im Einfamilienhaus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mythen und Bedenken zur W&auml;rmepumpe im Bestand sind noch weit verbreitet</h2>



<p>Mythen oder Bedenken rund um die F&auml;higkeiten der W&auml;rmepumpe h&ouml;rt oder liest man h&auml;ufig. Noch immer ist von aufw&auml;ndigen Sanierungen, die vor dem Heizungstausch erfolgen m&uuml;ssen, zu lesen. Oder von Fu&szlig;bodenheizungen als Voraussetzung f&uuml;r den effizienten Betrieb einer W&auml;rmepumpe.&nbsp;</p>



<p>Beides ist falsch. Ende 2025 hat eine neue Untersuchung des <a href="https://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/2025/waermepumpen-heizen-auch-im-altbau-klimafreundlich-forschungsprojekt-des-fraunhofer-ise-abgeschlossen.html">Fraunhofer ISE</a> best&auml;tigt, dass W&auml;rmepumpen auch in &auml;lteren Geb&auml;uden effizient betrieben werden k&ouml;nnen und klimaschonend heizen, ohne dass die Geb&auml;ude auf Neubaustandard saniert werden m&uuml;ssen. Die Untersuchung zeigt, dass ausreichend dimensionierte Heizk&ouml;rper im Mittel mit &auml;hnlich niedrigen Temperaturen betrieben werden k&ouml;nnen wie Fl&auml;chenheizungen.</p>



<p>Eine Studie aus Gro&szlig;britannien best&auml;tigt, dass f&uuml;r den Einbau einer W&auml;rmepumpe in weniger F&auml;llen als angenommen, ein Austausch von Heizk&ouml;rpern oder eine Sanierung notwendig ist.</p>



<p>Weitere &auml;hnliche Fakten erkl&auml;rt die Website &ldquo;Heat Pumps Watch&rdquo; und widerlegt <a href="https://heatpumpswatch.org/de/warmepumpen-im-faktencheck/">10 Vorurteile &uuml;ber W&auml;rmepumpen</a> mit Bezug zu wissenschaftlichen Studien.</p>



<p>Neben der Technik ist auch Vertrauen in Handwerk und Umsetzung wichtig, damit die Heizung lange, effizient und zuverl&auml;ssig funktioniert. Bei W&auml;rmepumpen kommt es noch mehr als bei Gas- und &Ouml;lheizungen auf eine gute Planung und Montage an.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Aufkl&auml;rung vor Ort und online</h2>



<p>Pers&ouml;nliche Aufkl&auml;rung durch Experten, Handwerker und erfahrene Nutzer hilft am besten, um die Bedenken zu zerstreuen. In Vortr&auml;gen und Erfahrungsberichten aus realisierten Projekten k&ouml;nnen sie viele Fragen der interessierten Eigent&uuml;merinnen und Eigent&uuml;mer beantworten.</p>



<p>Vielf&auml;ltige und umfassende neutrale Informationen rund um die Heizungstechnik und andere Modernisierungsma&szlig;nahmen bietet beispielsweise die gemeinn&uuml;tzige Beratungsgesellschaft co2online. Dazu geh&ouml;ren ein umfassender Vergleich<a href="https://www.co2online.de/modernisieren-und-bauen/heizung/heizungsarten-im-vergleich/"> der Heizungstechnologien</a> und Erfahrungsberichte von Eigent&uuml;mern mit der <a href="https://www.co2online.de/modernisieren-und-bauen/waermepumpe/waermepumpe-praxistest-klaus/">W&auml;rmepumpe im unsanierten Altbau</a> oder als <a href="https://www.co2online.de/modernisieren-und-bauen/waermepumpe/waermepumpe-praxistest-lars/">Ersatz einer &Ouml;lheizung</a>. Aus co2online ist die <a href="https://vierwende.de/">Community VierWende</a> hervorgegangen,&nbsp;</p>



<p>Viele Stadtwerke bieten lokale W&auml;rmepumpen-Infoveranstaltungen mit Fachvortr&auml;gen, Ausstellungen, Besichtigungen oder Beratungen an. Teilweise binden sie das lokale Fachhandwerk und Energieberatende ein. Beispiele hierf&uuml;r finden sich in <a href="https://www.stadtwerke-velbert.de/privatkunden/rund-ums-haus/waermepumpentag-2025">Velbert</a>, <a href="https://www.stadtwerke-rotenburg.de/artikel/volles-haus-und-viele-gute-fragen-infoabend-waermepumpe-pv/">Rotenburg</a> und <a href="https://www.stadtwerke-bonn.de/fuer-zuhause/produkte/bonnplus-waerme/bonnplus-waerme-kontaktformular/ist-eine-waermepumpe-geplant/">Bonn</a>.</p>



<p>Auf bundesweiter Tournee sind Anja Floetenmeyer-Woltmann und Carsten Herbert mit den <a href="https://waermepumpen-infotag.de/">W&auml;rmepumpen-Infotagen</a>. Auf ihren Veranstaltungen in Stadthallen, die immer ausgebucht sind, informieren sie kostenlos, herstellerunabh&auml;ngig und praxisnah &uuml;ber den Heizungstausch. Besucherinnen und Besucher erhalten kompetente Informationen in&nbsp; Vortr&auml;gen und direkten Kontakt zu lokalen Handwerksbetrieben.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erfahrungen aus der Praxis mit W&auml;rmepumpe in Einfamilienhaus von 1999</h2>



<p>Wer vor der Entscheidung &uuml;ber eine neue Heizung steht, m&ouml;chte wissen, welche Gedanken sich andere Hauseigent&uuml;mer gemacht haben und wie ihr Weg zur W&auml;rmepumpe war. So hat sich Frank Glanert bereit erkl&auml;rt, mir ein paar Fragen zu beantworten. Er arbeitet in der Innovationsabteilung eines gro&szlig;en Energieversorgers in Norddeutschland und hat 2025 die <a href="https://frankys.blog/2025/02/03/klimaneutral-2025/">Energieversorgungen seines Niedrigenergiehauses </a>aus dem Jahr 1999 komplett umgestellt. Von seinen Erfahrungen mit der W&auml;rmepumpe berichtet er auch in seinem eigenen <a href="https://frankys.blog/2026/01/17/waermepumpe-erste-erfahrungen/">Blog</a>.</p>



<p><strong>Was waren deine gr&ouml;&szlig;ten Bedenken bez&uuml;glich eines Umstieges auf eine W&auml;rmepumpe und was hat dich &uuml;berzeugt?</strong></p>



<p><strong>Frank Glanert: </strong>Neben technischen Aspekten und Funktionsf&auml;higkeit, waren es vor allen Dingen Wirtschaftlichkeit und Dauerhaftigkeit der L&ouml;sung. In diesem Zusammenhang spielte auch die Auswahl eines geeigneten, erfahrenen Unternehmens eine Rolle, mit dem man auf Augenh&ouml;he diskutieren und eine gute L&ouml;sung ausw&auml;hlen kann. Am Ende hat uns tats&auml;chlich vor allen Dingen das Unternehmen selbst &uuml;berzeugt und vor dem Hintergrund der politischen Entwicklungen ging es dann verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig schnell. Wir haben auf den Anbieter gesetzt, bei dem wir auch &uuml;berzeugt waren, dass das handwerklich die beste L&ouml;sung ist und sind nicht entt&auml;uscht worden.</p>



<p><strong>Musstest du am Haus etwas &auml;ndern oder neue Heizk&ouml;rper installieren?</strong></p>



<p><strong>Frank Glanert:</strong> Nein, das Haus wurde Ende der 90er Jahre als Niedrigenergiehaus in Holzrahmenbauweise gebaut und konnte mit der vorhandenen Technik ohne Weiteres umger&uuml;stet werden. Das vielleicht Bemerkenswerteste war, dass man zu Beginn und ohne sich intensiv damit zu besch&auml;ftigen, bereits einigen Mythen aufgesessen ist. Stichwort Ger&auml;uschbel&auml;stigung oder &bdquo;Fu&szlig;bodenheizung&ldquo;, also dem vermeintlichen Bedarf an Fl&auml;chenheizungen und damit verbundenem Umr&uuml;stungs- oder gar Sanierungsbedarf.</p>



<p><strong>Wie sah dein Weg bis zur Entscheidung f&uuml;r einen Handwerker und ein Fabrikat aus?</strong>&nbsp;</p>



<p>Gemeinsam mit meiner Partnerin haben wir uns verschiedene Anbieter und L&ouml;sungen angeschaut. Auch solche, die mit hoch integrierten L&ouml;sungen inklusive PV, Speicher mit W&auml;rmepumpe samt App und dynamischen Tarifen geworben haben. Es stellte sich heraus, dass nicht alles, was aus einer Hand angeboten werden sollte, auch tats&auml;chlich so verf&uuml;gbar war. Am Ende haben wir das St&uuml;ck f&uuml;r St&uuml;ck mit regionalen Anbietern gemacht, bei denen wir von der Leistungsf&auml;higkeit &uuml;berzeugt waren und deren Gesch&auml;ftsgebaren ich als bodenst&auml;ndig bezeichnen w&uuml;rde. Und die auch unsere favorisierte W&auml;rmepumpe liefern konnten.</p>



<p><strong>Welche Erfahrung hast du bisher gemacht und was kannst du anderen mitgeben, die noch &uuml;berlegen?</strong></p>



<p>Die eindrucksvollste Erfahrung war die Begeisterung der Mitarbeitenden bei der Umr&uuml;stung selbst. Einmal installiert, tut die W&auml;rmepumpe buchst&auml;blich nahezu ger&auml;uschlos ihren Dienst. Auch im Winter bei Minus 12 Grad Celsius ist das Haus mollig warm. Das ist auch keine &bdquo;andere W&auml;rme&ldquo; in der Luft als zuvor. Nur der standardm&auml;&szlig;ige und unterbewusste Griff an die Heizung ist anders &ndash; die wird ja nicht so warm wie zuvor. Das ist ein bisschen lustig, wenn man merkt, dass man &uuml;ber Jahrzehnte etwas anderes gewohnt war. Und das Haus eben auch mit niedrigeren Vorlauftemperaturen gleichm&auml;&szlig;ig warm wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Akzeptanz und Vertrauen in eine andere Heizungstechnologie lassen sich nicht verordnen. Sie m&uuml;ssen erarbeitet und weitergereicht werden. Das Beispiel in diesem Beitrag ist typisch f&uuml;r die Erfahrungen vieler anderer Eigent&uuml;merinnen und Eigent&uuml;mer, die sich mit der W&auml;rmepumpe besch&auml;ftigen und auch in einem kalten Winter zufrieden sind. Auch die Bedeutung der Handwerker, die vom Produkt und der Technologie &uuml;berzeugt sind, wird deutlich.</p>



<p>Mit diesem Beitrag habe ich jetzt die W&auml;rmepumpe im Einfamilienhaus aufgegriffen. Bei <a href="https://www.energynet.de/2023/10/12/waermepumpen-im-gebaeudebestand/">W&auml;rmepumpen im Geb&auml;udebestand von Mehrfamilienh&auml;usern</a> habe ich bereits 2023 ein paar Beispiele gezeigt.</p>



<p>Welche Erfahrungen oder Fragen haben Sie bez&uuml;glich der W&auml;rmepumpe bei &auml;lteren Geb&auml;uden?</p>
<p>The post <a href="https://www.energynet.de/2026/02/17/warmepumpen-fakten-erfahrungen/">Wärmepumpen: Fakten, Erfahrungen und Bedenken</a> appeared first on <a href="https://www.energynet.de">Energieblog energynet</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.energynet.de/2026/02/17/warmepumpen-fakten-erfahrungen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kommunale Wärmeplanung: Bringt sie wirklich Planungssicherheit für Gebäudeeigentümer?</title>
		<link>https://www.energynet.de/2026/01/27/kommunale-warmeplanung-planungssicherheit/</link>
					<comments>https://www.energynet.de/2026/01/27/kommunale-warmeplanung-planungssicherheit/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kühl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2026 08:40:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heizung]]></category>
		<category><![CDATA[kwp]]></category>
		<category><![CDATA[wärmeplanung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.energynet.de/?p=24045</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gebäudeeigentümer erwarten von der kommunalen Wärmeplanung Planungssicherheit für ihre künftige Heizung. Sie wollen wissen, welche Heizung sie noch einbauen dürfen und welche Technologie angeboten wird. Eine Einordnung zur rechtlichen und praktischen Betrachtung der Wärmeplanung.</p>
<p>The post <a href="https://www.energynet.de/2026/01/27/kommunale-warmeplanung-planungssicherheit/">Kommunale Wärmeplanung: Bringt sie wirklich Planungssicherheit für Gebäudeeigentümer?</a> appeared first on <a href="https://www.energynet.de">Energieblog energynet</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die kommunale W&auml;rmeplanung soll Planungssicherheit f&uuml;r Geb&auml;udeeigent&uuml;mer bringen. Dieser Eindruck wird erweckt, wenn man sich oberfl&auml;chlich mit der W&auml;rmeplanung besch&auml;ftigt oder Medienberichte liest. Eigent&uuml;mer, dessen Immobilie in einem voraussichtlichen W&auml;rmenetzgebiet liegt, rechnen mit dem Anschluss an ein W&auml;rmenetz. In einem Gebiet mit dezentraler Versorgung muss sich jeder Eigent&uuml;mer selbst um die Heizung k&uuml;mmern. Klingt nach Planungssicherheit. Ganz so einfach ist es in der Praxis nicht. Warum zeige ich in diesem Beitrag.</p>



<p>Geb&auml;udeeigent&uuml;mer wollen wissen, welche Heizung sie in Zukunft einbauen d&uuml;rfen und welche Technologie vor Ort angeboten wird. Rechtliche Anforderungen stehen derzeit im Geb&auml;udeenergiegesetz (GEG), k&uuml;nftig im geplanten Geb&auml;udemodernisierungsgesetz (GMG). Aktuell (Januar 2026) regelt &sect; 71 Absatz 8 GEG, ab wann die gesetzlichen Anforderungen f&uuml;r einen Heizungstausch in Kraft treten.</p>



<p>Hinzu kommt noch die Planung der Stadt oder Gemeinde zur lokalen W&auml;rmeversorgung. Doch das reine Dokument der W&auml;rmeplanung hilft Eigent&uuml;mern nicht weiter, es ist lediglich ein unverbindliches strategisches Planungsinstrument zur Erreichung einer klimaneutralen W&auml;rmeversorgung. F&uuml;r die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger hei&szlig;t das: Es h&auml;ngt davon ab, was Stadt oder Gemeinde aus dieser Strategie machen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rechtliche Einordnung der W&auml;rmeplanung&nbsp;</h2>



<p>Stand Januar 2026 ist die rechtliche Situation relativ klar. In Gro&szlig;st&auml;dten mit mehr als 100.000 Einwohnern m&uuml;ssen Eigent&uuml;mer beim Austausch einer Heizung nach dem 30.06.2026 die Anforderungen des Geb&auml;udeenergiegesetzes (GEG) einhalten. In allen anderen St&auml;dten oder Gemeinden gelten diese Anforderungen nach dem 30. Juni 2028. Die Vorgabe des GEG: mindestens 65 % erneuerbare Energien.&nbsp;</p>



<p>Aus der W&auml;rmeplanung ergibt sich kein Rechtsanspruch, einem W&auml;rmeversorgungsgebiet zugeteilt zu werden. Es besteht auch keine Pflicht, eine W&auml;rmeversorgungsart tats&auml;chlich bereitzustellen oder zu nutzen (WPG &sect; 18, Absatz 3).</p>



<p>Eine W&auml;rmeplanung, die vor dem Stichtag fertig und vom Gemeinde- oder Stadtrat beschlossen ist, l&ouml;st diese Anforderung nicht aus. Sie wird erst verbindlich, wenn eine Entscheidung &uuml;ber die Ausweisung als &ldquo;Gebiet zum Neu- oder Ausbau eines W&auml;rmenetzes&rdquo; getroffen wird.</p>



<p>Auch aus der Ausweisung eines Gebietes zum Neubau oder Ausbau eines W&auml;rmenetzes ergibt sich keine Verpflichtung, eine bestimmte Art der W&auml;rmeversorgung zu nutzen oder Infrastruktur zu errichten, auszubauen oder zu betreiben. (WPG &sect; 27, Absatz 2)</p>



<p>Mit der W&auml;rmeplanung erhalten Eigent&uuml;mer ein politisches Signal, in welche Richtung die kommunalen Planungen gehen, und k&ouml;nnen sich bei ihrer Investitionsentscheidung daran orientieren. Eine Verpflichtung f&uuml;r oder gegen einzelne Heizsysteme ergibt sich aus der W&auml;rmeplanung nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Praktische Einordnung&nbsp;</h2>



<p>In der Praxis sieht die Situation f&uuml;r Geb&auml;udeeigent&uuml;mer schon schwieriger aus. Die W&auml;rmeplanung ist lediglich ein strategisches Planungsinstrument mit einem Zielbild f&uuml;r eine k&uuml;nftige W&auml;rmeversorgung. Was die Stadt oder Gemeinde aus der W&auml;rmeplanung macht, ist ihre Sache.&nbsp;</p>



<p>Liegt die Immobilie in einem <strong>W&auml;rmenetzgebiet</strong>, bedeutet das nicht, dass in diesem Gebiet ein W&auml;rmenetz tats&auml;chlich aus- oder neu gebaut wird. Szenarien mit einem Ausbau der W&auml;rmenetze sind m&ouml;gliche Optionen, aber keine konkreten Planungen. Auch wenn ein Netz kommen sollte, k&ouml;nnen bis zur Realisierung noch einige Jahre vergehen. Die Stadt beauftragt erst die Erstellung einer Machbarkeitsstudie, dann muss das Netz geplant und ein Betreiber gefunden werden. Es kann aber auch sein, dass das betroffene Gebiet in der Priorit&auml;tenliste weit hinten liegt oder sich kein Betreiber f&uuml;r einen wirtschaftlichen Betrieb findet. Eigent&uuml;mer haben nur dann Planungssicherheit, wenn ihr Geb&auml;ude in einem Gebiet liegt, das auf der Ma&szlig;nahmenliste weit oben steht und idealerweise die Stadtwerke als Betreiber feststehen.</p>



<p>In einem <strong>dezentralen Versorgungsgebiet</strong> ist die Situation eigentlich klar: Die Eigent&uuml;mer m&uuml;ssen sich selbst um eine Heizung k&uuml;mmern, die alle Anforderungen einh&auml;lt. In diesen Gebieten kann man daher von Planungssicherheit sprechen. Aber auch hier kann es sein, dass sich eine private Initiative bildet und ein kaltes Nahw&auml;rmenetz oder eine andere Form der gemeinschaftlichen W&auml;rmeversorgung baut.</p>



<p><strong>Pr&uuml;fgebiete</strong> enthalten in ihrem Namen schon die Unsicherheit. Hier fehlen vielleicht noch Daten oder die Entscheidung f&uuml;r eine Versorgungsart ist von Faktoren abh&auml;ngig, die zum Zeitpunkt der Planerstellung noch nicht entschieden sind.</p>



<p>Ein zuverl&auml;ssiges Signal sind Entscheidungen f&uuml;r einzelne Versorgungsarten nicht, denn die Planung und der Bau eines W&auml;rmenetzes k&ouml;nnen sich &uuml;ber viele Jahre hinziehen. In der praktischen Umsetzung sind zahlreiche Unsicherheiten enthalten. Lediglich in der dezentralen Versorgung wissen Eigent&uuml;mer, dass sie sich eigenst&auml;ndig um ihre Heizung k&uuml;mmern m&uuml;ssen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Kommune entscheidet</h2>



<p>Die <a href="https://www.energynet.de/kommunale-warmeplanung/" type="page" id="23074">kommunale W&auml;rmeplanung</a> ist also eher ein Fahrplan f&uuml;r die Kommune, wie sie die lokale W&auml;rmeversorgung auf den Weg zur <a href="https://www.energynet.de/enzyklopaedie/klimaneutral/" target="_self" title="Produkte oder Prozess sind dann klimaneutral, wenn dadurch die Menge an klimasch&auml;dlichen Gasen in der Atmosph&auml;re nicht ver&auml;ndert wird." class="encyclopedia">Klimaneutralit&auml;t</a> bringen kann. Was sie daraus macht, bleibt jeder Stadt und Gemeinde selbst &uuml;berlassen.</p>



<p>F&uuml;r Geb&auml;udeeigent&uuml;mer ist daher die Kommunikation der Kommune wichtig. So erfahren sie von den Zielen der Verwaltung, welche Rolle W&auml;rmenetze spielen sollen, welche Ma&szlig;nahmen geplant sind und welche Gebiete als Entwicklungsschwerpunkte gelten sollen.&nbsp;</p>



<p>Eine gute Kommunikation bringt Vorteile und kann f&uuml;r Investitionsentscheidungen hilfreich sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Grenzen der Planungssicherheit</h2>



<p>Es gibt aber auch Grenzen, denn W&auml;rmepl&auml;ne beruhen auf Annahmen und Szenarien, die sich im Laufe der Zeit ver&auml;ndern k&ouml;nnen. Technologische, wirtschaftliche oder rechtliche Rahmenbedingungen &auml;ndern sich oder entwickeln sich weiter. Welche Auswirkungen das neue, Ende Februar 2026 angek&uuml;ndigte Geb&auml;udemodernisierungsgesetz hat, l&auml;sst sich noch nicht absch&auml;tzen. </p>



<p>Der Aus- und Neubau der W&auml;rmenetze h&auml;ngt von staatlicher F&ouml;rderung ab, die sich &auml;ndern oder ganz wegfallen kann. Es sind riesige Investitionen notwendig, die ganz neue Finanzierungsm&ouml;glichkeiten erfordern, die zum Zeitpunkt der Erstellung der W&auml;rmeplanung noch nicht vorhanden sind. Die Umsetzung der W&auml;rmeplanung beruht zudem auf Investitionsentscheidungen Dritter (z. B. Netzbetreiber). Damit &auml;ndern sich die Voraussetzungen f&uuml;r die Planung und die Sicherheit kann eventuell nicht mehr vorhanden sein.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet das f&uuml;r Eigent&uuml;mer?</h2>



<p>Die kommunale W&auml;rmeplanung kann f&uuml;r Transparenz und Sicherheit sorgen, ohne Eigent&uuml;mer zu Entscheidungen oder Handlungen zu verpflichten. Sie stellt daher ein wichtiges Instrument zur Orientierung dar, das Investitionsentscheidungen erleichtern kann.</p>



<p>Planungssicherheit erhalten Geb&auml;udeeigent&uuml;mer durch die W&auml;rmeplanung nur, wenn&nbsp;die Kommune transparent und offen ihre Ziele und Planungen kommuniziert. Dann haben sie die Chance, sich auf weitere Planungen und Ma&szlig;nahmen einzustellen und k&ouml;nnen diese f&uuml;r ihre eigenen Investitionen ber&uuml;cksichtigen.</p>



<p>Wie sehen Sie den Aspekt der Planungssicherheit f&uuml;r Immobilieneigent&uuml;mer durch die kommunale W&auml;rmeplanung?</p>



<p>Weitere Kommentare und Einordnungen zur W&auml;rmeplanung lesen Sie jede Woche im Infobrief Kommunale W&auml;rmeplanung, diesen erhalten Sie als <a href="https://www.energynet.de/newsletter/">Newsletter</a> oder bei <a href="https://www.linkedin.com/newsletters/infobrief-w%C3%A4rmeplanung-7186990997594132481/">LinkedIn</a>. Ausf&uuml;hrliche Erl&auml;uterungen schreibe ich auch gerne im Auftrag Ihres Unternehmens.</p>
<p>The post <a href="https://www.energynet.de/2026/01/27/kommunale-warmeplanung-planungssicherheit/">Kommunale Wärmeplanung: Bringt sie wirklich Planungssicherheit für Gebäudeeigentümer?</a> appeared first on <a href="https://www.energynet.de">Energieblog energynet</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.energynet.de/2026/01/27/kommunale-warmeplanung-planungssicherheit/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie Erneuerbare Energien kommunale Finanzen retten können</title>
		<link>https://www.energynet.de/2026/01/13/erneuerbare-energien-kommunale-finanzen/</link>
					<comments>https://www.energynet.de/2026/01/13/erneuerbare-energien-kommunale-finanzen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kühl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2026 08:21:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[erneuerbare energien]]></category>
		<category><![CDATA[kommunen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.energynet.de/?p=24029</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Energiewende ist eine große Chance für Kommunen, ihre Finanzen und den lokalen Wirtschaftsstandort. Dies macht Anja Floetenmeyer-Woltmann in ihren Antworten auf die Interview-Fragen deutlich. Ein paar Beispiele von Kommunen machen diese Aussagen anschaulich und geben einen Einblick, was möglich ist. </p>
<p>The post <a href="https://www.energynet.de/2026/01/13/erneuerbare-energien-kommunale-finanzen/">Wie Erneuerbare Energien kommunale Finanzen retten können</a> appeared first on <a href="https://www.energynet.de">Energieblog energynet</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Zahlreiche Kommunen geraten durch den Ausstieg aus der Gasversorgung und die steigende Zahl an kommunalen Aufgaben unter Druck. Ihre Haushalte befinden sich in finanzieller Schieflage und die wirtschaftlichen Aussichten sorgen f&uuml;r weitere Unsicherheit &ndash; eine Trendwende ist laut der Experten noch nicht in Sicht. Liegt in der Transformation der Energieversorgung eine gro&szlig;e Chance f&uuml;r Kommunen und ihre Finanzen?&nbsp;</p>



<p>Die Zusammenh&auml;nge erl&auml;utert die Transformations-Expertin Anja Floetenmeyer-Woltmann in ihren Vortr&auml;gen &uuml;ber die Transformation als Standortfaktor. F&uuml;r diesen Beitrag hat sie meine Fragen zur Bedeutung der erneuerbaren Energien f&uuml;r Kommunen beantwortet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kommunale Finanzen und Energieversorgung</h2>



<p>Die Energieversorgung hat schon lange einen sp&uuml;rbaren Einfluss auf die kommunalen Finanzen. Ob direkt &uuml;ber Konzessionsabgaben oder indirekt &uuml;ber Stadtwerke, die am Verkauf von Strom und Gas verdienen &ndash; diese Einnahmen haben es St&auml;dten und Gemeinden erm&ouml;glicht, wesentliche Ausgaben ihres Haushalts zu finanzieren. Allerdings sind die Erl&ouml;se aus dem Stromverkauf infolge des zunehmenden Wettbewerbs und sinkender Margen bereits deutlich zur&uuml;ckgegangen.&nbsp;</p>



<p>Auch das Gesch&auml;ft mit Gas hat keine Zukunft mehr. Durch steigende Kosten und den Wunsch nach Klimaschutz und Unabh&auml;ngigkeit werden sich in sp&auml;testens 10 Jahren die H&auml;lfte der Kunden vom Gasnetz abkoppeln. F&uuml;r die verbleibenden Kunden wird Gas dadurch noch <a href="https://umweltinstitut.org/pressemitteilung/fraunhofer-studie-fehlende-gasnetzplanung-koennte-haushalte-bis-zu-4-000-euro-im-jahr-kosten/">teurer</a>. Damit werden sich weitere Kunden vom Gas verabschieden. Die Netzbetreiber werden in den n&auml;chsten Jahren Pl&auml;ne zur Stilllegung ihrer Netze erarbeiten. F&uuml;r die Kommunen brechen erneut wichtige Einnahmequellen weg.&nbsp;</p>



<p>Doch in der neuen Art der Energieversorgung stecken neue Potenziale &ndash; lokale Wind- und Solaranlagen. St&auml;dte und Gemeinden, die sich geschickt um den Bau neuer Anlagen bem&uuml;hen, k&ouml;nnen hohe Einnahmen erzielen und kommunale Ausgaben finanzieren bzw. Schulden abbauen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Interview zur Transformation als Standortfaktor</h2>



<p>Seitdem ich die Kenyote von Anja Floetenmeyer-Woltmann zur Transformation als Standortfaktor (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Y5dbOfJDhcw">Video-Aufzeichnung</a>) auf dem SummerSID gesehen habe, besch&auml;ftigt mich dieses Thema. Umso mehr freue ich mich, dass sie meine Fragen dazu beantwortet hat.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1200" height="800" src="https://www.energynet.de/wp-content/uploads/2026/01/Bild-2_Interview_Floetenmeyer_20251112_HS_004582_Fotograf-Henning-Scheffen-Waermepumpen-Infotag-Hannover.jpg" alt="12.11.25 WWW.SCHEFFEN.DE

Haus- und Grundeigentum 
Herbsttagung
W&auml;rmepumpen Infoabend

Foto: 
HENNING SCHEFFEN PHOTOGRAPHY
MOBIL: 00491773193050
WWW.SCHEFFEN.DE
HENNING@SCHEFFEN.DE
Friedrich-Engels-Str. 31
30880 Laatzen 
Region Hannover / Niedersachsen / GERMANY" class="wp-image-24036" srcset="https://www.energynet.de/wp-content/uploads/2026/01/Bild-2_Interview_Floetenmeyer_20251112_HS_004582_Fotograf-Henning-Scheffen-Waermepumpen-Infotag-Hannover.jpg 1200w, https://www.energynet.de/wp-content/uploads/2026/01/Bild-2_Interview_Floetenmeyer_20251112_HS_004582_Fotograf-Henning-Scheffen-Waermepumpen-Infotag-Hannover-300x200.jpg 300w, https://www.energynet.de/wp-content/uploads/2026/01/Bild-2_Interview_Floetenmeyer_20251112_HS_004582_Fotograf-Henning-Scheffen-Waermepumpen-Infotag-Hannover-750x500.jpg 750w, https://www.energynet.de/wp-content/uploads/2026/01/Bild-2_Interview_Floetenmeyer_20251112_HS_004582_Fotograf-Henning-Scheffen-Waermepumpen-Infotag-Hannover-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px"></figure>



<p><strong>Kommunen stehen vor einer Vielzahl an Aufgaben. Manche weigern sich, sich mit der W&auml;rmewende zu besch&auml;ftigen. Warum ist das ein Fehler?</strong></p>



<p><strong>Anja Floetenmeyer-Woltmann:</strong> Weil sie ihre B&uuml;rger mit massivem Wissensdurst alleine lassen. Die Debatte hat sich gedreht: Die Menschen wollen nicht mehr diskutieren, OB W&auml;rmepumpe, sondern WIE. Die Zielgruppe 52+ fordert aktiv Klimaschutz. In Hannover kamen &uuml;ber 1.000, in L&uuml;beck 800 Menschen zu unseren W&auml;rmepumpen-Infotagen. Je fr&uuml;her B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger auf moderne W&auml;rme umschwenken, umso mehr F&ouml;rdergelder flie&szlig;en in die Kommune, Energiekosten sinken und das Gewerbe wird stark gef&ouml;rdert. Auch Stadtwerke k&ouml;nnen hier ins W&auml;rmegesch&auml;ft einsteigen &ndash; was leider noch die wenigsten professionell tun.</p>



<p><strong>Und warum sollten sich Kommunen mit erneuerbaren Energien besch&auml;ftigen?</strong></p>



<p>Weil sie sonst Millionen-Einnahmen liegen lassen. Energie war schon immer ein Standortfaktor &ndash; fr&uuml;her Wasserr&auml;der, heute g&uuml;nstige erneuerbare Energie vor Ort. Wer heute nicht handelt, verliert morgen Gewerbesteuer und Arbeitspl&auml;tze an Kommunen, die ihre Fl&auml;chen f&uuml;r Wind und Solar nutzen.</p>



<p><strong>Wie k&ouml;nnen Kommunen konkret vom Ausbau der erneuerbaren Energien profitieren?</strong></p>



<p>Dreifach: Pachteinnahmen aus eigenen Fl&auml;chen, Gewerbesteuer von Anlagenbetreibern, g&uuml;nstige Energie f&uuml;r kommunale Geb&auml;ude und Fuhrpark. Dazu kommen Direktleitungen zu energieintensiven Betrieben &ndash; das ist Wirtschaftsf&ouml;rderung pur.&nbsp;</p>



<p><strong>Wie viel k&ouml;nnen St&auml;dte mit erneuerbaren Energien einnehmen? Kannst du Zahlen nennen f&uuml;r eine Stadt mit 30.000 Einwohnern oder gibt es bereits vorzeigbare Beispiele?</strong>&nbsp;</p>



<p>Schon knapp 170 Hektar Photovoltaik erwirtschaften in 20 Jahren &uuml;ber 50 Millionen Euro Gewinn. Ich kenne <a href="https://www.energynet.de/tag/kommunen">Kommunen</a> mit unter 60.000 Einwohnern, wo ein j&auml;hrlicher Anlagengewinn von 16,6 Millionen Euro m&ouml;glich ist. Der Rhein-Hunsr&uuml;ck-Kreis zeigt: Es funktioniert.</p>



<p><strong>Welche Voraussetzungen m&uuml;ssen die Kommunen erf&uuml;llen?</strong> </p>



<p>Keine besonderen. Jede Kommune kennt ihre Fl&auml;chen bereits &ndash; jahrelang wurde diskutiert, was wo gebaut werden kann. Neu ist nur: Aus diesen Fl&auml;chen l&auml;sst sich heute direkt Wertsch&ouml;pfung ziehen. Auch ohne eigene Fl&auml;chen funktioniert es durch kommunale Vernetzung und Gemeinschaftsprojekte mit privaten Eigent&uuml;mern.</p>



<p><strong>Wie k&ouml;nnen die Kommunen dies konkret angehen, was k&ouml;nnen sie tun?</strong></p>



<p>Drei Schritte: Sich die Zahlen angucken. Den Willen zur Transformation klar &auml;u&szlig;ern. Dann alle Akteure an einen Tisch holen &ndash; Kommune, private Fl&auml;cheneigent&uuml;mer, Versorger, Gro&szlig;verbraucher &ndash; und vom Netz und vom Verbrauch aus denken. Wer z&uuml;gig arbeitet, nimmt die aktuell gute EEG-F&ouml;rderung mit.</p>



<p><strong>Warum passiert das so wenig? Wie kann man Kommunen unterst&uuml;tzen oder aktivieren?</strong></p>



<p>Erste H&uuml;rde: schlecht gemachte Kommunikation. Zweite H&uuml;rde: der Mythos, es scheitere am Geld. Die Frage ist nicht &bdquo;Wer soll das bezahlen?&ldquo;, sondern &bdquo;Wer darf investieren?&ldquo; &ndash; und solche Investoren gibt es genug. Kommunen ben&ouml;tigen klare Zahlen, Erfolgsbeispiele und den Mut, anzufangen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">&Uuml;ber Anja Floetenmeyer-Woltmann</h2>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="750" height="750" src="https://www.energynet.de/wp-content/uploads/2026/01/Bild-3_Interview_Floetenmeyer_20251128_waermepumpen_infotag_erfurt_11_Fotograf-Andreas-Hultsch-Waermepumpen-Infotag-in-Erfurt-750x750.jpg" alt="Anja Floetenmeyer-Woltmann, Fotograf Andreas Hultsch, W&auml;rmepumpen-Infotag in Erfurt vor 383 G&auml;sten" class="wp-image-24034 size-full" srcset="https://www.energynet.de/wp-content/uploads/2026/01/Bild-3_Interview_Floetenmeyer_20251128_waermepumpen_infotag_erfurt_11_Fotograf-Andreas-Hultsch-Waermepumpen-Infotag-in-Erfurt-750x750.jpg 750w, https://www.energynet.de/wp-content/uploads/2026/01/Bild-3_Interview_Floetenmeyer_20251128_waermepumpen_infotag_erfurt_11_Fotograf-Andreas-Hultsch-Waermepumpen-Infotag-in-Erfurt-300x300.jpg 300w, https://www.energynet.de/wp-content/uploads/2026/01/Bild-3_Interview_Floetenmeyer_20251128_waermepumpen_infotag_erfurt_11_Fotograf-Andreas-Hultsch-Waermepumpen-Infotag-in-Erfurt-150x150.jpg 150w, https://www.energynet.de/wp-content/uploads/2026/01/Bild-3_Interview_Floetenmeyer_20251128_waermepumpen_infotag_erfurt_11_Fotograf-Andreas-Hultsch-Waermepumpen-Infotag-in-Erfurt-768x768.jpg 768w, https://www.energynet.de/wp-content/uploads/2026/01/Bild-3_Interview_Floetenmeyer_20251128_waermepumpen_infotag_erfurt_11_Fotograf-Andreas-Hultsch-Waermepumpen-Infotag-in-Erfurt.jpg 800w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px"></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p><a href="https://floetenmeyer-woltmann.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Anja Floetenmeyer-Woltmann</a> ist Strategin f&uuml;r W&auml;rmewende &amp; Klimakommunikation. Sie bringt einen seltenen Hintergrund aus Marketing und Kommunikationspsychologie in die kommunale Praxis ein. Mit den bundesweiten <a href="https://waermepumpen-infotag.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">W&auml;rmepumpen-Infotagen</a> &ndash; Deutschlands gr&ouml;&szlig;ter Heizungswende-Tour &ndash; spricht sie regelm&auml;&szlig;ig vor bis zu 1.000 Menschen in S&auml;len, die Gewohnheiten sprengen. Sie evaluiert ihre Veranstaltungen systematisch und erreicht nachweisbar h&ouml;chste Aktivierungsquoten. Als EU-W&auml;rmepumpen-Beir&auml;tin unterst&uuml;tzt sie Kommunen, Verb&auml;nde und Institutionen durch strategische Beratung, Moderationen und wirkungsstarke Veranstaltungen.</p>



<p></p>
</div></div>



<p>Am 28. und 29. Januar 2026 Januar spricht sie beim <a href="https://sid.earth/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Super Impact Day</a> in L&uuml;beck auf der Podiumsdiskussion &uuml;ber den kommunalen Wettbewerbsvorteil f&uuml;r Stadtwerke und in einer eigenen Session dar&uuml;ber, wie systematische Kommunikation Verhalten &auml;ndert&nbsp;&ndash; und was Stadtwerke damit drehen k&ouml;nnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gelungene Beispiele f&uuml;r kommunale Einnahmen durch erneuerbare Energien</h2>



<p>Erfolgsbeispiele ermutigen Kommunen, diesen Weg zu gehen. Kommunen in unterschiedlichen Regionen Deutschlands zeigen, dass es m&ouml;glich ist, zusammen mit den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern Solar- und Windenergieanlagen zu errichten, die einen wichtigen Beitrag f&uuml;r den kommunalen Haushalt leisten &ndash; zum Wohl der lokalen Bev&ouml;lkerung.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Heidenrod im Taunus, Hessen</h3>



<p>Ein Windpark, den die Gemeinde mit dem &ouml;rtlichen Energieversorger S&uuml;wag und einer lokalen Energiegenossenschaft finanziert hat, erzeugt ausreichend Strom f&uuml;r 26.000 Haushalte. Die Gemeinde <a href="https://heidenrod.de/">Heidenrod</a> hat knapp 8.000 Einwohner, also bilanziell mehr als genug Strom f&uuml;r den gesamten Ort. Sie h&auml;lt 51 % der Anteile an der Betreibergesellschaft und erzielt dadurch nicht nur Einnahmen aus der Pacht, sondern auch aus den Betriebserl&ouml;sen. Diese Erl&ouml;se hat sie genutzt, um einen gro&szlig;en Teil der Schulden abzubauen, die Grundsteuer zu senken und die Ausstattung der Kita zu verbessern. Die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger profitieren dar&uuml;ber hinaus durch g&uuml;nstigen <a href="https://www.suewag.de/privatkunden/landingpage/heidenrod">Regionalstrom</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bidingen in Bayern</h3>



<p>Auch ein einzelnes Windrad kann zum Schuldenabbau einer Gemeinde beitragen. In Zusammenarbeit mit einer Nachbargemeinde hat <a href="https://www.energieatlas.bayern.de/energieatlas/praxisbeispiele/gemeinde-bidingen-mit-windenergie-gegen-schulden">Bidingen</a> im Ostallg&auml;u 2013 eine Windenergieanlage errichtet, die in jedem Jahr einen Gewinn f&uuml;r den kommunalen Haushalt erwirtschaftet. Dieser liegt zwischen 50.000 und 250.000 Euro. Mit Infoveranstaltungen, Pro- und Contra-Argumenten und einem anschlie&szlig;enden B&uuml;rgerentscheid haben sie die Unterst&uuml;tzung der lokalen Bev&ouml;lkerung erreicht. Zus&auml;tzlich unterst&uuml;tzt der <a href="https://www.energieverein-bidingen.de/">Energieverein B&uuml;dingen</a> lokale Vereine mit Einnahmen aus dem B&uuml;rgerwindrad.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Lichtenau in Nordrhein Westfalen</h3>



<p>Auch unter St&auml;dten mit mehr als 10.000 Einwohnern findet sich ein anschauliches Beispiel f&uuml;r die Bedeutung erneuerbarer Energien f&uuml;r den kommunalen Haushalt. Auf der Fl&auml;che der Stadt <a href="https://www.lichtenau.de/de/stadt/energiestadt.php">Lichtenau</a> in Nordrhein-Westfalen stehen 176 Windenergie-, 1.400 Solar- und 4 Biomasseanlagen, die deutlich mehr Strom erzeugen als die Stadt mit rund 11.900 Einwohnern verbraucht. Durch den Betrieb dieser Anlagen erzielt sie j&auml;hrlich 7 Millionen Euro Steuereinnahmen, die auch in wirtschaftlich schwierigen Jahren f&uuml;r einen <a href="https://www.lichtenau.de/de/aktuelles/meldungen/JAB-2023.php">&Uuml;berschuss im kommunalen Haushalt</a> sorgen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">M&uuml;hlenflie&szlig; in Brandenburg</h3>



<p>Ein weiteres Beispiel findet sich in der kleinen <a href="https://unendlich-viel-energie.de/projekte/energie-kommunen/energie-kommune-des-monats-muehlenfliess-schlalach">Gemeinde M&uuml;hlenflie&szlig;-Schalach</a> in Brandenburg. Dort erzeugen Windenergieanlagen weit mehr Strom, als die knapp 1.000 B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger verbrauchen. Eine Besonderheit ist die Aufteilung der Pachteinnahmen an die Grundst&uuml;cksbesitzer, ohne einzelne zu bevorteilen. Weitere Einnahmen gehen an eine B&uuml;rgerstiftung, die gemeinn&uuml;tzige Projekte vor Ort finanziert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Rhein-Hunsr&uuml;ck-Kreis in Rheinland-Pfalz</h3>



<p>Auch Landkreise k&ouml;nnen die Wertsch&ouml;pfung aus erneuerbaren Energien f&uuml;r sich ausnutzen, so wie der <a href="https://www.kreis-sim.de/Klimaschutz/Ziele-Motto-und-Konzept/">Rhein-Hunsr&uuml;ck-Kreis</a> &ndash; das bekannteste Beispiel in Deutschland. Die Kreisverwaltung hat 2019 begonnen, die regionale Wertsch&ouml;pfung systematisch zu betrachten. Dazu geh&ouml;ren Auftr&auml;ge f&uuml;r das lokale Handwerk und Pachteinnahmen aus dem Betrieb der Anlagen. 2018 betrug die <a href="https://energie-kommunen.unendlich-viel-energie.de/energie-kommunen/rhein-hunsrueck-kreis/">kommunale Wertsch&ouml;pfung</a> 44 Millionen Euro, die kommunale Verschuldung lag 20 % unterhalb des Landesdurchschnitts und die Ortsgemeinden verf&uuml;gten &uuml;ber hohe R&uuml;cklagen. Einen Teil der Einnahmen verwenden die Gemeinden, um Energiesparma&szlig;nahmen und private Photovoltaikanlagen zu finanzieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Die Energiewende ist eine gro&szlig;e Chance f&uuml;r Kommunen, ihre Finanzen und den lokalen Wirtschaftsstandort. Das hat Anja Floetenmeyer-Woltmann in ihren Antworten deutlich ausgef&uuml;hrt. Ein paar erg&auml;nzende Beispiele aus der Praxis zeigen verschiedene M&ouml;glichkeiten, wie St&auml;dte und Gemeinden von erneuerbaren Energien profitieren. Wenn die Menschen vor Ort sehen, dass ein Teil oder der gesamte Gewinn in der Region bleibt, muss man sich keine Sorgen um die Akzeptanz machen.&nbsp;</p>



<p>Der Fokus des weiteren Ausbaus der Solar- und Windenergie in Deutschland sollte daher auf dem Nutzen f&uuml;r die Kommunen liegen. In einigen Bundesl&auml;ndern gibt es kommunale Abgaben f&uuml;r Projektbetreiber, eine der vielen M&ouml;glichkeiten, wie Kommunen profitieren k&ouml;nnen.</p>



<p>Kennen Sie weitere gute Beispiele?&nbsp;</p>
<p>The post <a href="https://www.energynet.de/2026/01/13/erneuerbare-energien-kommunale-finanzen/">Wie Erneuerbare Energien kommunale Finanzen retten können</a> appeared first on <a href="https://www.energynet.de">Energieblog energynet</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.energynet.de/2026/01/13/erneuerbare-energien-kommunale-finanzen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wärmedämmung, die wenig kostet und viel spart</title>
		<link>https://www.energynet.de/2025/12/12/warmedammung/</link>
					<comments>https://www.energynet.de/2025/12/12/warmedammung/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Kühl]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2025 14:44:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sanierung]]></category>
		<category><![CDATA[sanieren]]></category>
		<category><![CDATA[wärmedämmung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.energynet.de/?p=24013</guid>

					<description><![CDATA[<p>Oft hört man, Wärmedämmung sei teuer und lohne sich kaum – doch das stimmt nicht. Dämmung kann an verschiedenen Bauteilen eines Hauses eingesetzt werden, ist oft kostengünstig und sorgt für spürbare Energieeinsparungen. In diesem Beitrag stelle ich sechs effektive Maßnahmen zur Wärmedämmung vor und erkläre, warum sich jede einzelne lohnt. Am Ende stelle ich noch ein Beispiel aus der Praxis vor.</p>
<p>The post <a href="https://www.energynet.de/2025/12/12/warmedammung/">Wärmedämmung, die wenig kostet und viel spart</a> appeared first on <a href="https://www.energynet.de">Energieblog energynet</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Oft h&ouml;rt man, W&auml;rmed&auml;mmung sei teuer und lohne sich kaum &ndash; doch das stimmt nicht. D&auml;mmung kann an verschiedenen Bauteilen eines Hauses eingesetzt werden, ist oft kosteng&uuml;nstig und sorgt f&uuml;r sp&uuml;rbare Energieeinsparungen. In diesem Beitrag stelle ich sechs effektive Ma&szlig;nahmen zur W&auml;rmed&auml;mmung vor und erkl&auml;re, warum sich jede einzelne lohnt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Energieeffizienz aus dem Fokus</h2>



<p>In den letzten Jahren ist die <a href="https://www.energynet.de/enzyklopaedie/energieeffizienz/" target="_self" title="Das Verh&auml;ltnis der eingesetzten Energiemenge zum Ertrag, wie Licht, W&auml;rme, etc., beschreibt die Energieeffizienz dieses Prozesses. Je weniger Energie f&uuml;r den gew&uuml;nschten Ertrag aufgewendet werden muss, desto h&ouml;her ist die Effizienz. Energieeffizienz bedeutet somit, die Verluste des Energieeinsatzes zu verringern." class="encyclopedia">Energieeffizienz</a> der Geb&auml;ude in den Hintergrund geraten. Die W&auml;rmewende fokussiert sich mittlerweile fast nur noch auf die W&auml;rmeerzeugung: den Wechsel von fossiler zu erneuerbarer W&auml;rmeversorgung. In energetische Sanierungen wird immer weniger investiert. Die Sanierungsrate lag 2024 auf einem historischen Tiefstand von 0,69 %. Um die gesetzten Klimaziele zu erreichen, m&uuml;sste sie bei rund 2 % liegen.&nbsp;</p>



<p>Das Haupthindernis bei Sanierungen sind gestiegene Bau- und Materialkosten. Damit wird es f&uuml;r Sie als Eigent&uuml;mer noch schwieriger, die Rentabilit&auml;t geplanter Ma&szlig;nahmen zu erreichen. Durch eine gro&szlig;e Anzahl an Einflussfaktoren l&auml;sst sich die langfristige Wirtschaftlichkeit ohnehin nur schwer berechnen. Ein Teil der energetischen Sanierungen k&ouml;nnte auch als Instandhaltungsma&szlig;nahme anfallen.&nbsp;</p>



<p>Hinzu kommen die regulatorischen Unsicherheiten rund um das Geb&auml;udeenergiegesetz (GEG) und Unklarheiten &uuml;ber die F&ouml;rderung. Politische Debatten &uuml;ber das Gesetz verunsichern Eigent&uuml;mer und halten sie zus&auml;tzlich von Investitionen ab.&nbsp;</p>



<p>Wird sich dieser Trend in den n&auml;chsten Jahren &auml;ndern? Immerhin ber&uuml;cksichtigt die kommunale W&auml;rmeplanung die k&uuml;nftige <a href="https://www.energynet.de/2024/10/17/kommunale-warmeplanung-energieeffizienz/">Entwicklung des W&auml;rmebedarfs</a>, also auch den Umfang der Geb&auml;udesanierung. Viele St&auml;dte und Gemeinden gehen von einer Senkung des Heizenergiebedarfs aus. Doch wie sie diese Senkung erreichen wollen, ist oft unklar. Diese Annahme wird nur getroffen, um das Ziel der klimaneutralen W&auml;rmeversorgung leichter oder mit geringerem Aufwand zu erreichen. Wirkliche Bem&uuml;hungen, den W&auml;rmebedarf wirksam zu reduzieren, sind aber nur in wenigen St&auml;dten und Gemeinden zu erkennen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Effizienz lohnt sich besonders f&uuml;r W&auml;rmepumpen</h2>



<p>Die effizienteste Heizungstechnologie, die W&auml;rmepumpe, arbeitet besonders wirtschaftlich, wenn geringe Temperaturen ausreichen und wenig Heizenergie ben&ouml;tigt wird. Das wird durch gr&ouml;&szlig;ere Heizfl&auml;chen und geringeren W&auml;rmebedarf erreicht. Jede Ma&szlig;nahme am Geb&auml;ude, die W&auml;rmeverluste wirksam reduziert, sorgt damit f&uuml;r eine bessere Effizienz einer W&auml;rmepumpe. F&uuml;r eine sp&uuml;rbare Effizienzverbesserung k&ouml;nnen schon geringe Ma&szlig;nahmen ausreichen.</p>



<p>Damit best&auml;tigt sich wieder die Weisheit: Die preiswerteste kWh ist die, die nicht erzeugt und bereitgestellt werden muss. F&uuml;r W&auml;rmepumpen bedeutet das, jede nicht ben&ouml;tigte kWh Heizw&auml;rme, spart dauerhaft rund &#8531; kWh Strom.</p>



<h2 class="wp-block-heading">6 attraktive Ma&szlig;nahmen zur W&auml;rmed&auml;mmung</h2>



<p>Bei W&auml;rmed&auml;mmung denken viele zuerst an die Au&szlig;end&auml;mmung der Fassade. Doch es gibt weitere Ma&szlig;nahmen, die deutlich geringere Investitionen erfordern und sich f&uuml;r Eigent&uuml;mer oft viel schneller auszahlen als die Fassadend&auml;mmung.&nbsp;</p>



<p>Grunds&auml;tzlich gilt: Jedes &auml;ltere Bauteil eines Geb&auml;udes kann durch W&auml;rmed&auml;mmung erheblich verbessert werden. D&auml;mmung kann in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden und ganz unterschiedliche Formen annehmen.</p>



<p>Diese sechs Ma&szlig;nahmen zeigen, welche D&auml;mmung mit einem verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig geringen Aufwand umsetzbar ist. Einige davon k&ouml;nnen Eigent&uuml;mer selbst umsetzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Heizungsrohre im Keller d&auml;mmen</h3>



<p>Alle Heizungs- und Warmwasser-Leitungen in unbeheizten R&auml;umen sollten ged&auml;mmt sein und daf&uuml;r sorgen, dass weniger W&auml;rme verloren geht. Ob W&auml;rme &uuml;ber die Rohre entweicht, k&ouml;nnen Sie selbst pr&uuml;fen: Fassen Sie die Rohre an, sind sie warm oder hei&szlig;? Dann geht Energie verloren und Sie sollten die Rohre d&auml;mmen.&nbsp;</p>



<p>Unged&auml;mmte, zug&auml;ngliche Leitungen, die sich nicht in beheizten R&auml;umen befinden, m&uuml;ssen nach &sect;&nbsp;69 Abs. 2 GEG ged&auml;mmt werden. Nur wer seit mindestens 01.01.2002 im eigenen Haus mit maximal 2 Wohnungen wohnt, ist davon ausgenommen. Die Pflicht greift in dem Fall erst bei einem Eigent&uuml;merwechsel.&nbsp;</p>



<p><strong>Ma&szlig;nahme:</strong> Die D&auml;mmung der Rohrleitungen ist in Eigenleistung m&ouml;glich. Passende D&auml;mmschalen aus Mineralwolle oder PE-Schaum finden Sie im Baumarkt. Die Dicke der D&auml;mmung sollte mindestens dem Rohrdurchmesser entsprechen.&nbsp;</p>



<p><strong>Kosten</strong>: 2 bis 5 EUR pro Meter Rohr (ca. 50 bis 150 &euro; f&uuml;r ein EFH)&nbsp;</p>



<p><strong>F&ouml;rderung</strong>: Eine nachtr&auml;gliche D&auml;mmung unged&auml;mmter oder ungen&uuml;gend ged&auml;mmter Rohrleitungen wird in Verbindung mit einem hydraulischen Abgleich in der Bundesf&ouml;rderung f&uuml;r effiziente Geb&auml;ude (BEG) als Einzelma&szlig;nahme gef&ouml;rdert. Die Geb&auml;ude d&uuml;rfen nicht mehr als 5 Wohneinheiten haben und die Heizung mit fossilen Brennstoffen darf nicht &auml;lter als 20 Jahre alt sein. Die F&ouml;rderung betr&auml;gt 15 % der Investitionskosten und wird als Zuschuss ausgezahlt. In Verbindung mit einem individuellen Sanierungsfahrplan erh&ouml;ht er sich auf 20 %. Eine <a href="https://www.bafa.de/DE/Energie/Effiziente_Gebaeude/Informationen_fuer_Antragstellende/informationen_fuer_antragstellende_node.html">Antragsstellung</a> erfolgt &uuml;ber das Bundesamt f&uuml;r Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).</p>



<p><strong>Einsparung</strong>: maximal 5 % der Heizenergie</p>



<p><strong>Amortisationszeit</strong>: 1 bis 2 Jahre</p>



<h3 class="wp-block-heading">D&auml;mmung von Rollladenk&auml;sten&nbsp;</h3>



<p>&Auml;ltere, unsanierte Geb&auml;ude haben oft noch Rollladenk&auml;sten, die im Mauerwerk integriert sind. In diesen K&auml;sten befindet sich meistens ein Hohlraum ohne D&auml;mmung. Wenn Sie die Revisionsklappe &ouml;ffnen, k&ouml;nnen Sie nachpr&uuml;fen, ob der Zwischenraum ged&auml;mmt ist. Ist das nicht der Fall, lohnt sich die Nachr&uuml;stung einer D&auml;mmung.</p>



<p><strong>Ma&szlig;nahme</strong>: Die D&auml;mmung des Rollladenkastens ist in Eigenleistung m&ouml;glich. Empfohlen wird der Einsatz von Hochleistungsd&auml;mmstoffen, wie Polyurethan (WLS 023) oder Phenolharzplatten (WLS 021). In Baum&auml;rkten bekommen Sie spezielle, biegsame D&auml;mmelemente. Diese k&ouml;nnen Sie passgenau zuschneiden und festkleben. Der Rollladen sollte sich danach noch gut bewegen lassen. Eine Abdichtung der Fugen und der Revisionsklappe mit Dichtband verhindert Zugluft und das Eindringen feuchtwarmer Raumluft in den Rollladenkasten. Zus&auml;tzlich verringern der Tausch alter Dichtungen und der Gurtf&uuml;hrung W&auml;rmebr&uuml;cken und Zugluft.</p>



<p><strong>Kosten</strong>: 50 bis 200 EUR pro Kasten</p>



<p><strong>Einsparung</strong>: ca. 2 % Heizenergie</p>



<p><strong>Amortisationszeit:</strong> 2 bis 4 Jahre</p>



<h3 class="wp-block-heading">D&auml;mmung der obersten Geschossdecke&nbsp;</h3>



<p>&Auml;ltere Geb&auml;ude mit einem nicht ausgebauten, unbeheizten Dachboden bieten noch ein gro&szlig;es Potenzial zur nachtr&auml;glichen D&auml;mmung. Wenn beim Betreten des Dachbodens die Beton- oder Holzbalkendecke sichtbar und nicht mit D&auml;mmung bedeckt ist, dann sollten Sie dieses nachholen.&nbsp;</p>



<p>Laut GEG &sect; 47 m&uuml;ssen oberste Geschossdecken die Anforderungen zum Mindestw&auml;rmeschutz erf&uuml;llen. Ist das nicht der Fall, m&uuml;ssen Eigent&uuml;mer die Decke so d&auml;mmen, dass der W&auml;rmedurchgangskoeffizient maximal 0,24 W/m2K betr&auml;gt. Wenn die Dachschr&auml;ge ged&auml;mmt ist, gilt die Pflicht als erf&uuml;llt. Eine D&auml;mmung der Geschossdecke ist jedoch g&uuml;nstiger. Diese Pflicht gilt nicht in Ein- oder Zweifamilienh&auml;usern, wenn die Eigent&uuml;mer vor dem 01.02.2002 eingezogen sind.</p>



<p><strong>Ma&szlig;nahme</strong>: Eine Verlegung der D&auml;mmplatten oder -matten ist in Eigenleistung m&ouml;glich. Unter den Platten sollten Sie eine Dampfbremsfolie verlegen und an R&auml;ndern dicht verkleben. Mit Holzplatten oberhalb der D&auml;mmung wird der Dachboden begehbar.</p>



<p>Achtung: Bei Holzbalkendecken muss &uuml;berpr&uuml;ft werden, ob diese hohl sind. Ist das der Fall, w&auml;re eine oberseitige D&auml;mmung wirkungslos. Der Hohlraum muss durch Einblasd&auml;mmung vollkommen verf&uuml;llt werden. Danach empfiehlt es sich, auch die Decke zus&auml;tzlich noch von oben zu d&auml;mmen (bis zu 35 cm Gesamt-D&auml;mmdicke ist wirtschaftlich und wird staatlich gef&ouml;rdert).</p>



<p>Alternativ kann Einblasd&auml;mmung oder lose D&auml;mmung bei nicht begehbaren Dachb&ouml;den eingesetzt werden.</p>



<p><strong>Kosten</strong>: 25 bis 60 EUR pro qm, im EFH ca. 1.000 bis 3.000 EUR</p>



<p><strong>F&ouml;rderung</strong>: Die D&auml;mmung der obersten Geschossdecke wird vom BAFA als BEG-Einzelma&szlig;nahme mit 15 % der Investitionskosten als Zuschuss gef&ouml;rdert. Selbstnutzende Eigent&uuml;mer k&ouml;nnen 20 % der Gesamtkosten von ihrer Steuerschuld abziehen (&sect; 35c EStG).</p>



<p><strong>Einsparung</strong>: 15 bis 20 % Heizenergie</p>



<p><strong>Amortisationszeit</strong>: 3 Jahre</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kernd&auml;mmung zweischaliger Au&szlig;enw&auml;nde&nbsp;</h3>



<p>H&auml;user mit zweischaligem Mauerwerk und unged&auml;mmter Luftschicht, die in der Zeit 1890 bis 1977 gebaut wurden, haben noch ein gro&szlig;es Potential zur nachtr&auml;glichen D&auml;mmung des Zwischenraums. Die Pr&uuml;fung der Luftschicht, die zwischen 3 und 10 cm stark ist, sollte durch einen Fachbetrieb erfolgen. Dieser kann die D&auml;mmung, z. B. EPS-Perlen oder Mineralwolle &uuml;ber kleine Bohrl&ouml;cher einblasen. An der Fassade sind keine &Auml;nderungen n&ouml;tig.</p>



<p><strong>Kosten</strong>: 20 bis 30 EUR pro qm Fassadenfl&auml;che, bei EFH 2.000 bis 5.000 EUR</p>



<p><strong>F&ouml;rderung</strong>: Die Kernd&auml;mmung zweischaliger Au&szlig;enw&auml;nde wird vom BAFA als BEG-Einzelma&szlig;nahme mit 15 % der Investitionskosten als Zuschuss gef&ouml;rdert. Selbstnutzende Eigent&uuml;mer k&ouml;nnen 20 % der Gesamtkosten von ihrer Steuerschuld abziehen (&sect; 35c EStG).</p>



<p><strong>Einsparung</strong>: ca. 20 % der Heizenergie</p>



<p><strong>Amortisationszeit</strong>: 3 Jahre</p>



<h3 class="wp-block-heading">D&auml;mmung der Kellerdecke&nbsp;</h3>



<p>Bei Geb&auml;uden mit unbeheizten Kellern sollte auf ausreichend D&auml;mmung der Unterseite der Kellerdecke geachtet werden. Am einfachsten sp&uuml;rt man unzureichende D&auml;mmung an einem kalten Fu&szlig;boden im Erdgeschoss. Ebene oder flache Massivdecken eignen sich f&uuml;r D&auml;mmplatten aus PU, EPS oder Mineralwolle. Sie werden von unten an der Kellerdecke angebracht (8 bis 12 cm) und mit Kleber oder D&uuml;beln befestigt. Bei unebenen Decken sollten Matten oder Einblasd&auml;mmung eingesetzt werden.</p>



<p>D&auml;mmplatten k&ouml;nnen auch in Eigenleistung verlegt werden. Wichtig sind jedoch die Anschl&uuml;sse an W&auml;nde und evtl. vorhandene Balken, um W&auml;rmebr&uuml;cken zu vermeiden.</p>



<p><strong>Kosten</strong>: 20 bis 50 EUR pro qm, (Materialkosten in fertiger Arbeit bis zu 100 &euro;/m&sup2;), ca. 800 bis 2.500 EUR f&uuml;r EFH</p>



<p><strong>F&ouml;rderung</strong>: Die D&auml;mmung der Kellerdecke wird vom BAFA als BEG-Einzelma&szlig;nahme mit 15 % der Investitionskosten als Zuschuss gef&ouml;rdert. Selbstnutzende Eigent&uuml;mer k&ouml;nnen 20 % der Gesamtkosten von ihrer Steuerschuld abziehen (&sect; 35c EStG).</p>



<p><strong>Einsparung</strong>: 5 % der Heizenergie</p>



<p><strong>Amortisation</strong>: 20 Jahre</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einblasd&auml;mmung unged&auml;mmter Drempel/Kniestock/Abseiten&nbsp;</h3>



<p>Den Drempel, Kniestock oder eine Abseitenwand vergisst man leicht bei der D&auml;mmung. Diese Bereiche sind bei &auml;lteren Geb&auml;uden meistens nicht ged&auml;mmt. Sowohl durch die Decke, als auch durch die meist 1,5 cm dicke Holzplatte entweicht sehr viel Heizenergie. Der Hohlraum kann auf der kalten Seite nicht ged&auml;mmt werden, da er nicht zug&auml;nglich ist. Bleibt nur, ihn mit faserf&ouml;rmigen D&auml;mmstoffen komplett auszublasen. Die entstehenden D&auml;mmdicken von bis zu 1 m lassen sich dabei nicht verhindern.&nbsp;</p>



<p><strong>Kosten</strong>: ca. 2.000 Euro pro Haus</p>



<p><strong>F&ouml;rderung</strong>: Die nachtr&auml;gliche D&auml;mmung des Drempels, Kniestocks oder Abseitenwand wird als BEG-Einzelma&szlig;nahme mit 15 % der Investitionskosten als Zuschuss gef&ouml;rdert. Selbstnutzende Eigent&uuml;mer k&ouml;nnen 20 % der Gesamtkosten von ihrer Steuerschuld abziehen (&sect; 35c EStG).</p>



<p><strong>Einsparung</strong>: 500 &euro; pro Jahr.&nbsp;</p>



<p><strong>Amortisation</strong>: 4 Jahre.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Diese Liste enth&auml;lt einige Ma&szlig;nahmen, die mit &uuml;berschaubarem Aufwand realisiert werden k&ouml;nnen und Energiekosten dauerhaft senken. Die meisten davon rechnen sich bereits nach wenigen Jahren. Ein gutes Beispiel aus der Praxis ist die serielle Kernd&auml;mmung der 100 Reihenh&auml;user in der <a href="https://www.kiel.de/de/umwelt_verkehr/klimaschutz/_klimawoche/vorbildprojekte/_serielle_kerndaemmung_rendsburger_landstrasse.php">Rendsburger Landstra&szlig;e in Kiel</a>. Mit Kosten von ca. 700 Euro pro Haus konnten die Heizkosten um ca. 15 % reduziert werden.&nbsp;</p>



<p>Wenn viele dieser Ma&szlig;nahmen durchgef&uuml;hrt werden k&ouml;nnen, kann der Heizenergiebedarf eines Geb&auml;udes um bis zu 70 % gesenkt werden.Mehr solcher Tipps zur W&auml;rmed&auml;mmung finden Sie mit ausf&uuml;hrlicher Anleitung im <a href="https://verbraucherzentrale-energieberatung.daemmatlas.de/">D&auml;mmatlas bei Energieberatung der Verbraucherzentrale</a>.</p>
<p>The post <a href="https://www.energynet.de/2025/12/12/warmedammung/">Wärmedämmung, die wenig kostet und viel spart</a> appeared first on <a href="https://www.energynet.de">Energieblog energynet</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.energynet.de/2025/12/12/warmedammung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
