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	<title>ETF-Yogi Finanzblog</title>
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	<description>Finanzblog mit Herz - Entspannt Investieren mit ETF &#38; Co.</description>
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	<title>ETF-Yogi Finanzblog</title>
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		<title>Rettet die Rente, ran an die Dividenden und das Vorsorgedepot?</title>
		<link>https://www.etf-yogi.de/2025/12/08/vorsorgedepot-referentenentwurf-rente/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Yogi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Dec 2025 13:37:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsoge]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Und wenn Du denkst, es geht nicht mehr, dann kommt von irgendwo ein Lichtlein her &#8230; oder bleibt es doch finster? Wer rettet die Rente? Die Junge Union etwa? Sollte man dafür ran an die Dividenden gehen? Nützt das überhaupt etwas oder schadet es nicht viel mehr? Und was ist die Idee mit dem neuen&#8230; <a class="read-more-link" href="https://www.etf-yogi.de/2025/12/08/vorsorgedepot-referentenentwurf-rente/">Weiterlesen</a>]]></description>
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<p>Und wenn Du denkst, es geht nicht mehr, dann kommt von irgendwo ein Lichtlein her &#8230; oder bleibt es doch finster? Wer rettet die Rente? Die Junge Union etwa? Sollte man dafür ran an die Dividenden gehen? Nützt das überhaupt etwas oder schadet es nicht viel mehr?</p>
<p>Und was ist die Idee mit dem neuen Vorsorgedepot? Gerade, als ich den Entwurf dieses Artikels fertig hatte, tauchte dieser Referententwurf aus dem Hause des Finanzministers Klingbeil auf. Den musste ich mir am Ende natürlich auch noch ansehen. Wen nur das interessiert, der scrollt am besten gleich nach unten.</p>
<p>Nach meiner Rückkehr mit dem letzten <a href="https://www.etf-yogi.de/2025/12/02/depot-panik-aufgeloest-emotionen/">Artikel zum Thema Depotpanik</a> wollte ich es eigentlich ruhig angehen, aber das ist natürlich ein Thema, bei dem es schwer ist, ruhig zu bleiben.</p>
<h2>Es lebe(n) die Rentenkommission(en)</h2>
<p>Ich hätte ja nie gedacht, dass ich mich mal über irgendetwas freuen würde, was die Junge Union fabriziert.</p>
<p>Den Widerstand gegen die Rentenpläne fand ich gut, und die Reaktion von Merz, dies einfach zur Seite zu wischen, brandgefährlich.</p>
<p>Die Rentenproblematik ist doch nicht erst seit gestern bekannt. Spätestens in der ersten Regierungszeit Merkl hätte man handeln müssen.</p>
<p>Andere Länder wie Schweden haben es getan und stehen jetzt teilweise sehr gut mit einer Kombination aus Umlage- und Kapitalverfahren unter Einbeziehung des Aktienmarktes.</p>
<p>Der Zug ist bei uns eigentlich schon so gut wie abgefahren, aber bei der Regierung war da zuletzt kaum Bewegung zu erkennen.</p>
<p>Nachdem Fakten geschaffen wurden und das Rentenniveau bis 2031 bei 48 % stabilisiert wurde, sollte erst mal eine Rentenkommission tagen, frei nach dem Motto: Wenn man nicht mehr weiter weiß, dann bildet man einen Arbeitskreis.</p>
<p>Da entsteht bei mir auch ein Déjà-vu. Rentenkommission? Gab es das nicht schon mal? Klar. Unter Schröder hatten wir das und das führte zur leider unsäglichen Riesterrente. Die Idee war ja richtig, aber die Umsetzung schwach und leider vor allem vorteilhaft für Versicherer.</p>
<p>Nachdem das Thema unter Merkel eher keine Rolle spielte (man könnte auch sagen, &#8222;sträflich vernachlässigt wurde&#8220;), setzte man am Ende der Amtszeit doch eine Rentenkommission ein.</p>
<p>Niemand soll einem Untätigkeit vorwerfen können, aber umsetzen soll das doch bitte eine kommende Regierung. 2018 kam so die &#8222;Kommission Verlässlicher Generationenvertrag&#8220; zustande, die 2020 ihren Bericht ablieferte.</p>
<p>Und? Was hat die genutzt? Die Reaktion der Politik lässt sich getrost als Cherry-picking bezeichnen. Daraufhin wurde jetzt im Rentepaket beschlossen, das Rentenniveau bei 48% zu stabilisieren.</p>
<p>Mehr Geld für alle ist doch prima, oder? Tja, sofern zukünftige Regierungen nicht herausfinden, wie sich Geld vermehren lässt, ist das eine ziemlich kostspielige Angelegenheit, die die klammen Kassen nicht gerade weiter entlastet. Zusätzlich gab es dann auch noch die Mütterrente als Zugabe.</p>
<p>Die damalige Kommission schlug aber eigentlich auch vor, das Renteintrittsalter bei steigender Lebenserwartung auf 67 anzuheben, Selbstänidge stärker einzubeziehen (Beamte nicht) und die betriebliche sowie private Altersvorsorge zu stärken (z.B. Kostensenkung). Inhaltlich war das &#8211; zugegeben &#8211; auch kein ganz großer Wurf, aber selbst der wurde von der Politik noch unterboten.</p>
<p>Statt einer Entlastung wurden bisher nur zusätzliche weitere Belastungen beschlossen.</p>
<h2>Mit der nächsten Rentenkommission wird alles (nicht) besser?</h2>
<p>Da muss dann jetzt also wieder eine neue Kommission her. Man, sind wir jetzt aber gespannt, was die wohl empfehlen wird. Und wird sich die Politik diesmal wohl an die Vorschläge halten? Ich habe dazu ja schon eine Idee&#8230;</p>
<p>Erschreckend ist für mich insbesondere, dass man den Ton dafür bereits im Vorfeld auf eine Weise setzt, die Anleger erschrecken dürfte.</p>
<p>Man hat wohl verstanden, dass das Geld knapp ist, und es sollen nun anscheinend neue Einkunftsmöglichkeiten geschaffen werden. Die Leistungen zu beschränken, kommt wohl (in Anbetracht der Demografie der Wählerinnen und Wähler?) nicht in Frage.</p>
<p>Was liegt also näher als beim beliebten Feindbild vieler Deutscher zu suchen: den Aktieninvestoren.</p>
<p>So schreibt Börse Online als Reaktion auf entsprechende Medienberichte: &#8222;Wie wäre es, wenn der Rentenbeitrag künftig nicht nur auf Löhne und Gehälter, sondern auch auf Einkünfte aus Mieten, Dividenden, Zinsen oder privaten Veräußerungsgewinnen erhoben würde? Bisher sind Kapitalerträge und Mieteinnahmen beitragsfrei.&#8220;</p>
<p>Wer bisher privat vorgesorgt hat, hatte die Wahl zwischen einer Anlage in die wenig rentablen Riester- oder Rürup-Pläne auf der einen Seite und einer privaten Anlage in Aktien oder Immobilien auf der anderen.</p>
<p>Private Anlagen wurden zwar nicht gefördert, aber die hohen Kosten von Riester- und Rürup kamen wohl auch eher den Versicherern zugute als den Anlegerinnen und Anlegern.</p>
<p>Das bewegte viele dazu &#8211; auch den Schreiber dieser Zeilen &#8211; privat mittels Aktien-ETFs und Immobilien vorzusorgen.</p>
<p>Das man jetzt aber nicht nur keine Förderung dafür erhält, sondern zusätzlich noch zur Kasse gebeten werden soll, ist aus der Perspektive des Privatanlegers, der für die Rente vorgesorgt hat, doch irgendwie mehr als frech.</p>
<p>Und hilft das denn überhaupt? Höchstens kurzfristig. Denn mehr Einnahmen stehen dann ja langfristig auch höheren Ausgaben gegenüber. Wer einzahlt, sollte ja auch etwas dafür erhalten beim Umlagesystem.</p>
<p>Wenn es jetzt bei der Rente heißen sollte &#8222;Ran an die Dividenden!&#8220;, schreckt das einerseits Leute davon ab, privat vorzusorgen. Andererseits mildert es das Problem höchstens etwas und verlagert es in die Zukunft.</p>
<p>Das sollte eine Rentenkommission sicher auch so sehen. Die Frage bleibt aber natürlich, wie selektiv die Politik die Empfehlungen einer Kommission dann umsetzen wird. Der Blick in die Vergangenheit lässt da doch wenig hoffen. Dabei wäre die Lösung doch so einfach.</p>
<h2>Rettet die Rente &#8211; Wie könnte das gehen?</h2>
<p>Sowohl Grüne als auch FDP hatten zum Thema &#8222;Rettet die Rente&#8220; ausnahmsweise mal ähnliche Vorschläge. Ja, auch die Grünen.</p>
<p>Die Idee der Aktienrente der letzten Regierung, die leider nicht mehr eingeführt wurde, entstammte den Programmen und Ideen beider Parteien.</p>
<p>Es braucht eine organisierte Zusatzrente, die ohne Garantieversprechen mittels kostengünstiger Indexfonds umgesetzt werden sollte. Sonst hilft im Alter nur noch zu beten.</p>
<figure id="attachment_7956" aria-describedby="caption-attachment-7956" style="width: 131px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class=" wp-image-7956" src="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2025/12/Duerer-Prayer-2.jpg" alt="Hilft das Altersvorsorgedepot des Referentenentwurfs oder sollten wir lieber alle beten?" width="131" height="191" title="Rettet die Rente, ran an die Dividenden und das Vorsorgedepot? 2"><figcaption id="caption-attachment-7956" class="wp-caption-text">Hilft nur noch beten?</figcaption></figure>
<p>Mir persönlich wäre es egal, ob es sich um einen staatlichen Deutschlandfonds oder einen privaten Indexfonds handelt.</p>
<p>Am besten fände ich es trotzdem, wenn ein substanzieller Teil der Rentenbeitragszahlungen zukünftig in einen staatlichen Fonds gehen würde, mit einer Opt-out-Option, die es ermöglicht, nach Wahl auf ein privates Produkt zu wechseln.</p>
<p>Warum bin ich für dieses Konstrukt? Nun. Ich gehe zwar davon aus, dass mir der staatliche Fonds nicht 100-prozentig passen wird, er wird aber kostengünstig und mehrheitlich aktienbasiert sein – und ich kann dann ja auch wechseln.</p>
<p>Für die meisten Leute wird das so passen. Das Beispiel in den USA, wo es ja sehr tolle Förderungen für die private Rente gibt, zeigt leider einfach, dass rein private Angebote von vielen trotzdem nicht genutzt werden.</p>
<p>Viele haben schlicht das Geld nicht. Die Beitragszahlungen müssen Teil der Rentenbeitragszahlungen sein und nicht etwas, das man vom Nettoeinkommen wuppen muss.</p>
<p>Wenn man die Wahl hat, monatlich etwas mehr in der Tasche zu haben oder es für die Rente zurückzulegen, werden gerade jene, für die es ohnehin knapp ist, (verständlicherweise) gar nicht erst überlegen.</p>
<p>Daher fände ich ein staatliches System mit Opt-out-Möglichkeit am besten. </p>
<p>Wie seht ihr das, wenn der Staat jetzt ran an die Dividenden und Mietzahlungen möchte? Betrachtet ihr das als sinnvoll, weil alle Einnahmearten einbezogen werden sollten oder ist das eher hinderlich? Was sind eure Idee für die Reform der Rente?</p>
<h2>Die Sache mit dem Vorsorgedepot: der Referentenentwurf</h2>
<p>Und gerade bin ich mit diesem Rant so schön ans Ende gelangt, da entdecke ich, dass es einen Referententwurf aus dem Hause des Finanzministers zum Vorsorgedepot gibt. Herunterladen lässt sich das umfassende Dokument <a href="https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Gesetzestexte/Gesetze_Gesetzesvorhaben/Abteilungen/Abteilung_IV/21_Legislaturperiode/2025-12-01-Altersvorsorgereformgesetz/1-Referentenentwurf.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=2" target="_blank" rel="noopener">hier</a>. </p>
<p>Die Länge finde ich natürlich besorgniserregend. In meiner Vorstellung sollte das nicht so kompliziert sein und die Ausführungen dazu am besten auf einen Bierdeckel &#8230; okay, zu abgenutzt &#8230; auf 2-3 Seiten passen.</p>
<p>Okay. Nachdem ich das Geschreibsel überflogen habe, ist der erste Eindruck gar nicht so schlecht. </p>
<p>Man hat erkannt, dass durch die Garantien alles teuer wurde. Na ja, nicht nur, denke ich. Die Versicherer haben da schon auch noch ihre eigenen Gebühren draufgeschlagen – und zwar nicht zu knapp – sowie teilweise auch teure Anlageprodukte genutzt. Was soll nun also kommen? Hier meine Zusammenfassung der wesentlichen Punkte, natürlich ohne Gewähr.</p>
<ul>
<li>Anbieter müssen immer auch ein einfaches Standardprodukt ohne Garantien anbieten, bei dem die Kosten für das Altersvorsorgedepot auf 1,5% gedeckelt werden. (S. 42&#8243;Mit dem Altersvorsorgedepot ohne Garantien wird eine neue Produktkategorie eingeführt, mit der ohne nominale Garantien in geeignete aktiv oder passiv gemanagte Fonds investiert werden kann.&#8220;; s. a. S. 45)</li>
<li>Wahlweise können auch Produkte mit Garantien angeboten werden, die in Höhe von 80% und 100% liegen können. (S. 43)</li>
<li>Fokussierung auf Altersvorsorge, indem Kombiprodukten, die die Erwerbsminderung oder Hinterbliebene absichern, abgeschafft bzw. auf eine Rentengarantizeit beschränkt werden. (S. 43)</li>
<li>Die Erleichterung eines Anbieterwechsels wird geschaffen; Anbieter dürfen in den ersten 5 Jahren eine Wechselgebühr erheben, deren Höhe begrenzt ist. (S. 43 und 46)</li>
<li>Bis zu einer Rücklage von 1.200 Euro pro Jahr, erhält man 30 Cent pro eingezahltem Euro vom Staat dazu; zwischen 1.201-1.800 Euro erhält man 20 Cent pro eingezahltem Euro. (S. 45 und 48)</li>
<li>Zusätzlich gibt es eine Kinderzulage in Höhe von 25 Cent pro angelegten Euro. Die maximale Zulage beträgt 300 Euro je Kind. (S. 44-45 und 48)</li>
<li>Eine bessere Vergleichbarkeit der Kosten der Altersvorsorgeverträge soll erreicht werden, indem die Abschlusskosten über die gesamte Laufzeit angegeben werden.</li>
<li>Neben lebenslangen Auszahlungen einer Leibrente sind auch langlaufende Auszahlungspläne (mindestens bis zum 85. Lebensjahr) möglich. Die Auszahlung einer Einmalsumme zum Rentenantritt scheint hingegen nicht vorgesehen. (S.2, S.43 und S. 45)</li>
<li>Die steuerliche Freistellung der Beiträge in der Ansparphase und die nachgelagerte Besteuerung in der Auszahlungsphase bleiben bestehen. Die weiteren steuerlichen Einzelheiten finden sich auf S. 46.</li>
<li>Nicht uninteressant: Verbesserungen für Bestandsverträge sind möglich. Ein Verzicht auf die verpflichtende Teilkapitalverrentung bei einem Auszahlungsplan kann im Konsens der Vertragsparteien vereinbart werden. (S. 46)</li>
</ul>
<h2>Meine Meinung zum Referentenentwurf fürs Vorsorgedepot</h2>
<p>Insgesamt ist der Referentenentwurf zum Vorsorgedepot bereits eine ziemliche Verbesserung gegenüber dem Status quo. Es sind aber immer noch ein paar Sachen, die mich ordentlich (!) stören.</p>
<p>Zunächst einmal fällt auch das wieder in die Rubrik: Vorhaben der Ampel, die schwarz-rot umsetzt. Rentenniveau bei 48% stabilisieren, ein Altersvorsorgedepot mit staatlicher Zulage von 20%, Angebote ohne Kapitalgarantie für die private Altersvorsorge, Kostendeckelung und die Möglichkeit, auch in Index-ETFs zu investieren – all das sah auch schon der Entwurf der Ampelregierung vor.</p>
<p>Was hat man seitens der CDU/CSU nicht gegen die Ampelregierung gewettert. Kaum selbst am Drücker, arbeitet man brav (fast) alles genau so ab, wie es die Ampel vorhatte. Eigene Ideen sind bisher kaum zu erkennen; dafür darf man sich jetzt die Lorbeeren für diese Vorhaben einheimsen, die die Ampel nicht verwirklichen konnte. Zum Teil lage es auch daran, weil ihr die Gelder dafür fehlten, woran die CDU/CSU nicht ganz unschuldig war.</p>
<p>Die Ampel war vielleicht doch deutlich besser als ihr Ruf &#8211; und wie es scheint, auch deutlich kreativer als schwarz-rot. Doch nun zum Inhalt des Referentenentwurfs für das Altersvorsorgedepot.</p>
<p>Eine Kostendeckelung ist natürlich gut, aber 1,5% sind immer noch ziemlich viel. Bedenkt man, dass neben Indexfonds auch immer noch aktiv gemanagte Fonds zum Einsatz kommen können, die ja auch noch mal 2% an laufenden Gebühren mitbringen (und ggf. Ausgabeaufschläge), kann man da immer noch bei Gebühren jenseits von 3,5% landen. Das halte ich, nach wie vor, für viel zu viel. Da dürfte man gerne etwas ambitionierter sein. <strong>Fazit also: das ist viel zu teuer und kaum eine Verbesserung zu Riester.</strong></p>
<p>Mein Vorschlag zur Verbesserung des Rentenentwurfs: Gebühren für Verträge des Vorsorgedepots bitte auf 1% beschränken und gleichzeitig auch eine Grenze für die Anlageprodukte von 1% laufender Kosten einführen. Die 1,5 % bei den Vertragskosten könnten meinetwegen dann für Garantieprodukte gelten, die im Entwurf anscheinend gar keiner Kostenbeschränkung unterliegen. Ebenso sollten ausschließlich Produkte ohne Ausgabeaufschläge zum Einsatz kommen. Am liebsten wäre es mir natürlich, aktive Produkte komplett auszuschließen.</p>
<p>Die Zulagen sind für mich in Ordnung und in einer Höhe, die Sinn ergibt. Etwas mehr hätte es schon sein dürfen, aber okay. Hatte die Ampel nicht von 3.000 Euro pro Jahr gesprochen? Mit Blick auf die älteren Sparer, hätte ich nichts dagegen, wenn man auch ein paar Jahre rückwirkend anlegen könnte oder Zulagen bis zu einem höheren Satz erhalten könnte. Wer bereits in den 50ern ist, muss schon etwas mehr als 150 pro Monat zurücklegen.</p>
<p>Und wie sieht es mit der Möglichkeit aus, freiwillig mehr zu investieren? Wenn man dafür schon keine Zulagen mehr bekommt, sollte das zumindest steuerlich gefördert werden.</p>
<p>Positiv ist, dass nun auch langlaufende Auszahlungspläne möglich sind, weil dies anderen Anbietern ermöglicht, entsprechende Angebote zu machen, die nicht in der Versicherungsbranche tätig sind. Das dürfte für Konkurrenz sorgen und auch manchen Neobroker ermöglichen, entsprechende Produkte anzubieten. Ich freue mich schon auf mein Trade Republic-Vorsorgedepot. Dann kommt auch der notwendige Konkurrenzkampf bei den Preisen.</p>
<p>Das ist auf den ersten Blick das, was mir dazu einfällt. Wie seht ihr den Referentenentwurf für das Rentendepot? Ist das der große Wurf, den es braucht, oder doch eher ein Tropfen auf dem heißen Stein?</p>
<p style="text-align: center;">* * *</p>





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			</item>
		<item>
		<title>Depot in Panik aufgelöst &#8211; Was tun?</title>
		<link>https://www.etf-yogi.de/2025/12/02/depot-panik-aufgeloest-emotionen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Yogi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2025 16:42:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Grundlagenwissen]]></category>
		<category><![CDATA[Depot]]></category>
		<category><![CDATA[Emotionen]]></category>
		<category><![CDATA[Panik]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich habe mein Depot aufgelöst und die Kurse steigen wieder. Was soll ich tun? Diese Frage stellt sich vielleicht der/die eine oder andere. Es war ein nervenaufreibendes Jahr an den Börsen. Die Schlagzeilen überschlugen sich nach dem  Amtsantritt von Trump: „Trump verhängt neue Strafzölle“, „Handelskrieg eskaliert“, „China kontert“ – die Finanzmärkte reagierten prompt. Die EU&#8230; <a class="read-more-link" href="https://www.etf-yogi.de/2025/12/02/depot-panik-aufgeloest-emotionen/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich habe mein Depot aufgelöst und die Kurse steigen wieder. Was soll ich tun? Diese Frage stellt sich vielleicht der/die eine oder andere.</p>
<p>Es war ein nervenaufreibendes Jahr an den Börsen. Die Schlagzeilen überschlugen sich nach dem  Amtsantritt von Trump: „Trump verhängt neue Strafzölle“, „Handelskrieg eskaliert“, „China kontert“ – die Finanzmärkte reagierten prompt. Die EU erhebt Gegenzölle und nimmt dann gleich wieder ein paar davon zurück. Innerhalb weniger Tage rauschten die Kurse in den Keller. Viele von uns, die in ETFs oder Aktien investiert hatten, standen vor einer schwierigen Entscheidung: Halten oder verkaufen?</p>
<p>Manche entschieden sich für den Verkauf – aus Angst, aus Panik oder weil es sich schlichtweg „richtig“ anfühlte. Und dann, fast über Nacht, änderte sich das Bild erneut: Donald Trump kündigte eine 90-tägige Atempause in der Zollpolitik an. Die EU setzt ihre Gegenzölle für die nächsten 90 Tage ebenfalls aus. Die Märkte atmeten auf – und stiegen plötzlich wieder an. Der Rest ist bekannt. Auf das Jahr gesehen liegen gängige MSCI-World-ETFs mit über 7% im Plus.</p>
<p>Wer also in der Talfahrt sein Depot verkauft hat, schaut nun mit einem mulmigen Gefühl auf die neuen Kursstände. War das ein Fehler? Was soll ich jetzt tun?</p>
<h2>In eigener Sache</h2>
<p>Bevor wir da jetzt aber ins Detail gehen, erst einmal eine Entschuldigung an alle Leserinnen und Leser dieses Blogs.</p>
<p>Es hat jetzt doch sehr lange gedauert, bis hier mal wieder ein neuer Artikel erschien. Vielleicht bekommt es tatsächlich auch niemand mehr mit, weil niemand mehr hier nachschaut. Das kann gut sein.</p>
<p>Das letzte Jahr war für mich eine sehr bewegte Zeit. Ich nahm mir hier auf dem Blog eine Auszeit, die dann etwas ausgeuffert ist.</p>
<p>Erst durfte ich für ein halbes Jahr eine Professur in München übernehmen, was viel Spaß gemacht hat, aber auch ziemlich anstrengend war. Danach lief meine bisherige Stelle aus und ich musste mich umsehen und etwas Neues finden. Im persönlichen Umfeld gab es auch ein paar Ereignisse, die Kraft kosteten.</p>
<p>Das hatte dann einfach Priorität, leider. Aber jetzt bin ich ja wieder da &#8211; und gleich zurück zum Thema.</p>
<h2>Emotionen und Börse: Eine explosive Mischung</h2>
<p>Zunächst einmal: Du bist nicht allein. Die Börse ist kein Ort der kühlen Rationalität. Sie lebt von Erwartungen, Emotionen und – ja – manchmal von irrationalem Verhalten &#8211; in Zeiten eines Präsidenten Trump natürlich sowieso. Wenn plötzlich überall vom Handelskrieg die Rede ist, wenn Experten Crash-Szenarien skizzieren und das eigene Depot täglich an Wert verliert, dann ist es nur menschlich, die Reißleine ziehen zu wollen.</p>
<p>Die Phase der Zölle und Strafzölle ist mittlerweile fast vergessen. Aktuell ist dann wieder die Rede davon, dass die Märkte heiß gelaufen sind und sich insbesondere die  Technologiewerte überhitzt haben. Ein Crash steht vor der Tür. Klar. Kann sein. Vielleicht aber auch nicht.</p>
<p>Der Wunsch nach Sicherheit ist tief in uns verwurzelt, ebenso wie unser Fluchtreflex. Letzterer ist ein evolutionäres Erfolgsrezept. Er hat unseren Vorfahren das Überleben gesichert.</p>
<p>Nur: An der Börse hilft das leider gar nicht. Sicherheit bedeutet hier nicht, sich dem Sturm zu entziehen, sondern mit ihm zu leben, ihn auszuhalten und sich langfristig nicht davon abbringen zu lassen.</p>
<h2>In Panik verkaufen &#8211; ein klassischer Fehler, leider</h2>
<p>Der klassische Fehler ist dabei leider, die Flucht anzutreten und in Panik zu verkaufen. Das ist wie ein Torwart, der sich aus Angst vor dem Ball abwendet. Das muss einfach schiefgehen.</p>
<p>Wenn du dein Depot gerade in einem Anfall von Panik verkauft hast, hast du genau das getan, was man laut Theorie immer vermeiden will: Du hast im Affekt verkauft. Schlechter Trost: Du bist damit sehr wahrscheinlich nicht allein, denn es geht vielen so.</p>
<p>Dabei ist das Problem nicht nur, dass du &#8211; sehr wahrscheinlich &#8211; zu einem schlechten Preis verkauft hast – sondern dass du oft auch zu einem höheren Preis wieder einsteigen musst.</p>
<figure id="attachment_7936" aria-describedby="caption-attachment-7936" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-7936" src="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2025/12/crash-300x300.jpg" alt="Panik und Emotionen, wenn die Börse crasht." width="300" height="300" title="Depot in Panik aufgelöst - Was tun? 5" srcset="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2025/12/crash-300x300.jpg 300w, https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2025/12/crash-150x150.jpg 150w, https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2025/12/crash.jpg 500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7936" class="wp-caption-text">Panik und Emotionen, wenn die Börse crasht.</figcaption></figure>
<p>So entsteht der klassische Verlust durch psychologische Fehlentscheidungen: tief verkaufen und hoch einkaufen. Dabei wollte man doch eigentlich genau das Gegenteil tun.</p>
<p>Aber sei dir bewusst: Das ist kein Zeichen von Dummheit. Es ist ein Zeichen dafür, dass du ein Mensch bist – mit Emotionen, mit Ängsten, mit einem natürlichen Bedürfnis nach Kontrolle.</p>
<p>Der &#8222;Ich-halte-es-nicht-mehr-aus&#8220;-Ansatz um den Markt zu timen, funktioniert leider nicht.</p>
<h2>Die 90-Tage-Pause: Plötzliche Erholung</h2>
<p>Dass sich Trump nach all der anfänglichen Rhetorik plötzlich auf eine 90-tägige Verhandlungspause einließ, war für viele eine Überraschung. Den Tag davor sah es noch ganz anders aus. </p>
<p>Die Börsen reagierten mit einer beeindruckenden Erholung. Innerhalb weniger Stunden machten viele Indizes einen Großteil der Verluste wieder wett.</p>
<p>Im Rückblick ist das Schnee von gestern.</p>
<p>Und danach? Viele Investoren standen ratlos da. Sie hatten verkauft, saßen nun auf ihrem Bargeld – und die Kurse zogen wieder an. Wieder einzusteigen, fühlt sich da dann falsch an. Aber draußen zu bleiben auch. Ein echtes Dilemma.</p>
<h2>Was tun? Akzeptieren – lernen – nach vorne blicken</h2>
<p>Wenn du dich in dieser Situation wiedererkennst, ist der erste Schritt ganz klar: Akzeptieren, was passiert ist.</p>
<p>Ja, du hast in einer Phase voller Emotionen eine Entscheidung getroffen, die sich im Nachhinein als suboptimal erwiesen hat. Aber: Das ist okay. Wirklich. Niemand trifft immer die richtigen Entscheidungen – nicht an der Börse, nicht im Leben.</p>
<p>Oh, du hast noch nie im Leben einen Fehler gemacht, und wenn, dann sind immer die anderen schuld? I see. Das kenne ich natürlich auch, aber außer mir selbst, nimmt mir das leider niemand ab&#8230;</p>
<p>Irren ist menschlich, aber wichtig ist, dass du daraus lernst. Und der wichtigste Lerneffekt könnte lauten: Geduld zahlt sich aus.</p>
<p>Und daher solltest du jetzt einen Entschluss fassen: Ja, du hast Lehrgeld gezahlt, aber nur einmal. Von nun an passiert dir das nicht noch mal.</p>
<p>Triff daher den festen Entschluss, von jetzt an &#8211; zumindest bei breit diversifizierten ETF-Anlagen &#8211; keine Panikverkäufe mehr vornehmen.</p>
<h2>Geduld ist eine Tugend, aber auch eine Anlageklasse</h2>
<p>Viele erfolgreiche Investoren – egal ob in Einzelaktien oder in ETFs – betonen immer wieder, wie entscheidend Disziplin und Geduld sind. Nicht das perfekte Timing macht langfristigen Erfolg aus, sondern das Durchhalten in schwierigen Zeiten.</p>
<p>Wenn du in einen weltweit diversifizierten ETF investiert bist, etwa in den MSCI World oder den FTSE All-World, dann bist du anteilig nicht an Hunderten, sondern sogar an Tausenden Unternehmen beteiligt.</p>
<p>Diese Firmen werden nicht einfach alle auf einmal verschwinden, nur weil es politische Unruhen gibt. Die Allermeisten passen sich an, sie stellen sich neu auf, sie überstehen Krisen – genau wie die Wirtschaft als Ganzes.</p>
<p>Und genau deshalb ist Zeit dein bester Verbündeter. Nicht der schnelle Euro beim Einstieg oder der schnelle Verkauf.</p>
<h2>Was jetzt? 4 Schritte, um ein besseres Investor zu werden</h2>
<p>Wenn du nun also wieder investieren willst – aber unsicher bist, wie – dann könnten dir die folgenden 4 Schritte dabei helfen:</p>
<ol>
<li>Unterstützung suchen bzw. sich informieren</li>
<li>Schädliches Verhalten bedauern und akzeptieren</li>
<li>Beschluss fassen, es von jetzt an anders zu machen</li>
<li>Gegenmittel verwenden</li>
</ol>
<p>Diese Herangehensweise habe ich von buddhistischen Lehrwerken übernommen und adaptiert, in denen es darum geht, wie man ganz allgemein mit eigenem destruktiven Verhalten umgehen kann und dieses allmählich verbessert.</p>
<h3>1.Unterstützung suchen bzw. sich informieren</h3>
<p>Hier gibt es zwei mögliche Ansätze: entweder, du suchst dir einen Berater, der sich wirklich auskennt und dabei auch wirklich nur deine Interessen verfolgt. Das sollte, meiner Meinung nach, niemand sein, der sich über Provisionen finanziert, sondern ein Honorarberater. Ja, das kostet, aber bitte nicht am falschen Ende sparen.</p>
<p>Die andere Option: Du musst dich selbst informieren. Damit meine ich nicht dubiose Blogs wie diesen, YouTube- oder Social-Media-Beiträge, sondern Fachliteratur, wie z.B. <a href="https://amzn.to/3MdNHkq" target="_blank" rel="noopener">Souverän investieren von Dr. Gerd Kommer</a>* oder auch <a href="https://amzn.to/441LFdp" target="_blank" rel="noopener">Genial einfach investieren von Prof. Dr. Martin Weber</a>*.</p>
<h3>2. Schädliche Verhalten bedauern und akzeptieren</h3>
<p>Wenn du dir die Situation anschaust, mach&#8216; dich ehrlich. Es ist dumm gelaufen und es macht keinen Sinn, sich jetzt etwas vorzulügen. Durch dein Verhalten hast du Geld verloren. Kann passieren.</p>
<h3>3. Den Beschluss fassen, es von jetzt an anders zu machen</h3>
<p>Klingt banal, ist aber entscheidend. Ja, du hast Mist gebaut. Ja, du hast Geld verloren. Kann passieren &#8211; aber bitte nur einmal. Du hast nämlich auch etwas gewonnen: Weisheit und Erfahrung. Deshalb entscheidest du jetzt fest und unumstößlich, dass dir das nicht noch einmal passiert. Nie wieder</p>
<p>Egal, was kommt, du lässt dich nicht wieder von deinen Emotionen überrollen und verkaufst von jetzt an nicht mehr in Panik. Du bleibst einfach investiert, komme, was wolle. Aber Achtung, der Ratschlag gilt für ETFs und Indexfonds und nicht für Einzelinvestments.</p>
<h3>4. Gegenmittel nutzen</h3>
<p>Du hast dich informiert, bedauerst dein vorheriges Verhalten und hast den Beschluss gefasst, so etwas nicht mehr zu tun. Dann geht es jetzt daran, das Ganze in die Praxis umzusetzen. Aber wie? Wie kommst du jetzt wieder in den Markt hinein und bleibst investiert?</p>
<h4>a. Langsam wieder einsteigen: Der Sparplan-Ansatz</h4>
<p>Statt alles auf einmal wieder zu investieren, kannst du mit einem monatlichen ETF-Sparplan Stück für Stück in den Markt zurückkehren. So vermeidest du das Risiko, erneut zum falschen Zeitpunkt alles auf eine Karte zu setzen.</p>
<p>Dieser Ansatz – auch bekannt als „Cost Averaging“ – hilft dabei, Emotionen rauszunehmen und langfristig wieder eine solide Position aufzubauen.</p>
<p>Ist es ideal? Nein. Vielleicht verpasst du mit einem Teil deines Geldes etwas, wenn du nicht gleich alles investierst.</p>
<p>Egal. Deine Investition muss nicht perfekt sein. Lass die Vorstellung los, immer alles richtig oder hundertprozentig machen zu wollen. Das geht bei der Geldanlage nur schwer.</p>
<h4>b. Einmalige Reinvestition – und dann Augen zu und durch</h4>
<p>Wenn du damit mental leben kannst, ist es auch möglich, das Bargeld auf einmal wieder zu investieren. Studien zeigen: Wer lange wartet, in der Hoffnung auf günstigere Einstiegskurse, verpasst oft mehr, als er gewinnt &#8211; und das gilt auch für einen Teil deines Geldes beim stufenweisen Wiedereinstieg.</p>
<p>Klar, es kann nochmal runtergehen. Aber genauso gut kann es weiter hochgehen. Und am Ende zählt nicht, ob du „perfekt“ eingestiegen bist, sondern wie lange du investiert bleibst.</p>
<p>Mir ist es tatsächlich schon passiert. Ich bin mit einer größeren Summe genau zum falschen Zeitpunkt vor einem Crash eingestiegen. Es fühlt sich mies an, keine Frage. Zum Glück habe ich die Nerven aber nicht verloren, blieb investiert und ein halbes Jahr später war alles wieder im Plus.</p>
<p>Wenn du aber generell ängstlich bist &#8211; und ein bereits erfolgter Panikverkauf würde darauf schließen lassen &#8211; kann es sinnvoll sein, erst einmal langsam in mittels mehrerer Tranchen wieder einzusteigen.</p>
<h4>c. Einsteigen, aber mit der richtigen Mischung</h4>
<p>Egal, ob du nun allmählich wieder einsteigst oder mit einer einmaligen Reinvestition &#8211; du brauchst eine gut diversifizierte Geldanlage, mit der du nicht so schnell wieder in Panik gerätst.</p>
<p>Hierzu ist es wichtig, dass du deine Schwankungstoleranz gut kennst und dein Portfolio entsprechend ausrichtest. Ein Depot, das zu 100% aus Aktienwerten besteht, schwankt schon mal recht ordentlich.</p>
<p>Wenn du stattdessen 30%, 50% oder sogar 70% Anleihen dazu mischst, wird zwar die langfristige Rendite mit zunehmendem Anleihenanteil geringer, das Depot schwankt aber in der Regel nicht mehr so stark.</p>
<p>Schau dir zum Beispiel mal den <a href="_wp_link_placeholder" data-wplink-edit="true">Arero-Weltfonds</a> an. Er hat eine Zielgewichtung von 60% Aktien, 25% Anleihen und 15% Rohstoffen. So hat er es seit seiner Auflage im Jahr 2011 bis heute auf ca. 6,8% Rendite pro Jahr gebracht.</p>
<p>Das ist sehr ordentlich. Vor allem hat er das aber auch mit deutlich geringeren Schwankungen als ein MSCI World erreicht.</p>
<h4>d. Und wenn dann doch die Panik kommt?</h4>
<p>Und wenn dich doch die Panik einholt, dann halte dich an den Hitchhikers Guide through the Galaxy: Don&#8217;t Panic. Du kannst natürlich auch diesem buddhistischen Ratschlag für den Umgang mit Emotionen folgen: Sei wie ein Baum! Soll heißen, lass dich nicht von Emotionen übermannen, sondern sitze es aus.</p>
<p>Aktieninvestments sind da ja wie ein Obstbaum. Wenn du die Aktieninvestments in Ruhe lässt und ruhig abwartest, kommen die Früchte. Sie erholen sich nach dem Sturm und bringen dir zwischendrin vielleicht sogar weitere Ausschüttungen ein.</p>
<p>Und wenn die Unsicherheit dann doch gar zu groß wird, suche dir Unterstützung, wie oben beschrieben. Auch wenn ein Honorarberater teuer erscheinen mag. Wenn er dich in einem Gespräch davon abhält, einen Panikverkauf zu tätigen, hat er dir das Honorar vermutlich mehr als wieder hereingebracht.</p>
<h2>Lehrgeld – eine unbequeme, aber wertvolle Lektion</h2>
<p>Du hast jetzt vielleicht „Lehrgeld“ gezahlt. Das klingt unangenehm – aber viele erfahrene Anleger berichten, dass gerade diese Fehler die wertvollsten Lektionen für sie waren. Wer einmal den Schmerz eines schlechten Timings gespürt hat, wird beim nächsten Mal anders handeln.</p>
<p>Börsenerfahrung ist wie das Leben: Es besteht aus Erfolgen und Niederlagen. Und wer nur auf Sicherheit spielt, wird nie die Rendite erreichen, die die Märkte über die Jahrzehnte hinweg bieten.</p>
<p>Eine blutige Nase ist am Anfang nicht so schlimm. Besser, man lernt diese Lektion gleich, als wenn das Depot schon eine gewisse Größe erreicht hat.</p>
<h2>Fazit: Nicht der Fehler zählt, sondern der nächste Schritt</h2>
<p>Du hast dein Depot aufgelöst und die Kurse sind wieder gestiegen? Dann ist das bitter – keine Frage. Aber es ist auch eine Gelegenheit: eine Gelegenheit, deine Strategie zu überdenken, dich neu aufzustellen und aus der Erfahrung zu lernen.</p>
<p>Wie schon ein früherer FDP-Vorsitzender sagte: Probleme sind nur dornige Chancen. </p>
<p>Geduld, Disziplin und ein langer Atem sind die Schlüssel zu erfolgreichem Investieren. Wenn du jetzt den Mut findest, zurückzukehren – mit klarem Plan und gefestigtem Mindset – dann wirst du langfristig erfolgreich sein. Daran habe ich keine Zweifel.</p>
<p>Mit jedem Abschwung, den Du aussitzt und hinterher wieder höher dastehst, kommen dann auch das Vertrauen und die Zuversicht, die dir durch die nächste Krise helfen.</p>
<p>An der Börse gilt: Nicht wer am schnellsten handelt, sondern wer am längsten durchhält, gewinnt.</p>
<p>In diesem Sinne wünsche ich dir eine stets entspannte und ausgeglichene Haltung bei der Geldanlage, aber auch im Leben!</p>
<p style="text-align: center;"> * * *</p>
<p> </p>



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		<item>
		<title>Jetzt Investieren? Der alte Höchststand ist das neue Rekordtief</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Yogi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Mar 2024 17:44:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Bei den aktuellen Höchstständen stellen sich Anlegerinnen und Anleger die folgende Frage: Jetzt investieren? Macht das überhaupt noch Sinn? Wäre das nicht ein Fehler, jetzt zu investieren, wo doch vielleicht sowieso bald ein Börsenabschwung kommt und dann alles nach unten rauscht? Machen wir einen kleinen gedanklichen Umweg: kennst Du das blöde Gefühl, wenn Du am&#8230; <a class="read-more-link" href="https://www.etf-yogi.de/2024/03/28/jetzt-investieren-msci-world-hoechststand/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bei den aktuellen Höchstständen stellen sich Anlegerinnen und Anleger die folgende Frage: Jetzt investieren? Macht das überhaupt noch Sinn?</p>
<p>Wäre das nicht ein Fehler, jetzt zu investieren, wo doch vielleicht sowieso bald ein Börsenabschwung kommt und dann alles nach unten rauscht?</p>
<p><span id="more-7861"></span></p>
<p>Machen wir einen kleinen gedanklichen Umweg: kennst Du das blöde Gefühl, wenn Du am Bahnhof einen langsameren Zug durchfahren lässt, weil Du lieber die schnelle Verbindung nehmen möchtest, die danach kommt, aber sie fällt aus?</p>
<p>Ja. nicht nur in Zeiten der GDL-Streiks, kann so etwas schon mal vorkommen. Und auch wenn der aktuelle Streik vorbei ist: nach dem Streik ist ja bekanntlich vor dem Streik.</p>
<p>Bei der Geldanlage kann es Dir ähnlich gehen. Du sitzt da und grübelst, ob du jetzt wirklich Geld in den Markt pumpen solltest, der gerade von Höchststand zu Höchststand geeilt ist.</p>
<p>Da hast Du vielleicht das Gefühl, dass der Zug bereits abgefahren ist und Du jetzt nicht mehr aufspringen kannst. Du stehst dann einfach blöd auf dem Bahnsteig herum. So wie manche vergeblich hoffen, dass es doch noch eine andere Zugverbindung gibt, hoffst Du auf einen Rücksetzer.</p>
<p>Schauen wir uns das doch mal etwas genauer an. Wenn du vorhast, dein Geld für mehr als 15 Jahre anzulegen &#8211; und das sollte dein Plan sein, wenn Du in Aktien-ETFs investierst &#8211; dann ist Einstiegszeitpunkt gar nicht so entscheidend, wie du vielleicht denkst.</p>
<p>Warum? Weil wir hier die goldene Regel greift:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">&#8222;Time in the Market&#8220; is more important than &#8222;Timing the Market&#8220;</p>
<p style="text-align: center;">bzw.</p>
<p style="text-align: center;">&#8222;Zeit im Markt&#8220; ist wichtiger als im Markt &#8222;den richtigen Zeitpunkt abzupassen.&#8220;</p>
</blockquote>
<p>Okay. Wenn die Märkte gerade neue Höchststände erreichen, fühlt es sich natürlich nicht so toll an, Geld zu investieren. Es ist etwas unbehaglich.</p>
<p>Hier zeigen sich einfach unsere gewöhnlichen Muster, die man im Buddhismus die drei Geistesgifte nennt: Unwissenheit, Anhaftung und Abneigung.</p>
<p>Unwissenheit bedeutet hier, dass wir nicht wissen, wie es weitergeht. Entsprechend versuchen wir, irgendwo von außen eine Hilfe zu bekommen.</p>
<p>Vielleicht kann mir ja die Fundmentalanalyse sagen, wie es morgen an den Börsen weitergeht? Vielleicht weiß es auch der Dirk Müller? Vielleicht hilft mir dieser Artikel vom ETF-Yogi? Leider nein. Tatsächlich weiß das einfach niemand. Zu wissen, dass man es nicht weiß, ist aber schon mal ein Fortschritt.</p>
<p>Trotzdem würden wir es gerne wissen. Wir haben schließlich Anhaftung an unser Geld und wollen es nicht verlieren. Wir haften auch an Gewinnen an, von denen wir uns angezogen fühlen.</p>
<p>Gleichzeitig empfinden wir Abneigung gegenüber möglichen Verlusten. Wir haben Angst davor und wollen das unbedingt vermeiden.</p>
<p>Unwissenheit, Gewinn und Verlust, gehören an der Börse aber genauso dazu, wie auch sonst im Leben. Es gibt einfach keine Chance, darum herumzukommen. Sie sind Teil unserer Anlegerwirklichkeit und je eher wir das akzeptieren, umso besser.</p>
<p>Wir können sie nicht vermeiden, sondern müssen uns mit ihnen arrangieren. Und so schlimm ist das eigentlich gar nicht.</p>
<p>Stell dir vor, du beginnst jetzt bei den aktuellen Höchstständen zu investieren. Sicher, es fühlt sich vielleicht etwas unbehaglich an, aber lass uns nun doch einen Blick in die Zukunft werfen. Hä? Ich dachte, die kennen wir nicht.</p>
<p>Ich weiß das ich nichts weiß. Wer das für Unwissenheit hält, hat es dann vielleicht doch nicht verstanden.</p>
<p>Es stimmt. So ganz genau kann keiner sagen, was kommen wird. Wenn wir in die Vergangenheit blicken, können wir aber durchaus ein paar Rückschlüsse ziehen, die vermutlich auch für die Zukunft gelten werden. Ein Stück Unsicherheit bleibt immer, aber manche Dinge wiederholen sich immer wieder.</p>
<p>Wenn wir uns die Vergangenheit ansehen, dann lässt sich daraus folgendes ableiten. In ein paar Jahren werden uns die aktuellen Höchststände sehr wahrscheinlich nicht mehr so hoch erscheinen.  Wieso?</p>
<figure id="attachment_7887" aria-describedby="caption-attachment-7887" style="width: 658px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7887" src="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2024/03/msci-world-onvist-alte-hoechststaende-300x209.jpg" alt="Jetzt investieren? Der alte Höchstand ist das neue Rekordtief beim MSCI World. (Chart)" width="658" height="459" title="Jetzt Investieren? Der alte Höchststand ist das neue Rekordtief 8" srcset="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2024/03/msci-world-onvist-alte-hoechststaende-300x209.jpg 300w, https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2024/03/msci-world-onvist-alte-hoechststaende.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 658px) 100vw, 658px" /><figcaption id="caption-attachment-7887" class="wp-caption-text">MSCI World Chart, Quelle: onvista.de</figcaption></figure>
<p>Nun. Beim Hoch vor der Dotcom-Blase, lag der MSCI World im März 2000 aber bei gerade einmal 1.445 Punkten. Okay, im Laufe des Crashs halbierte sich der damalige Wert bis September 2002 in etwa. Das war für Anleger gar nicht schön.</p>
<p>Im Oktober 2007 wurden aber wieder neue Rekordhöchststände von fast 1.700 erreicht. Okay. Auch danach ging es mit der Weltfinanzkrise wieder abwärts und das sogar fast bis auf die Tiefststände von 2002.</p>
<p>Doch mal ehrlich. Würdest Du rückwirkend nicht auch gerne zu den Höchstständen von 2000 oder 2007 einsteigen. Ich würde die jetzt sofort nehmen.</p>
<p>Wenn Du Dir die neuen und alten Höchststände des MSCI World seit 1975 im Chart ansiehst, was fällt Dir auf? Ja, wir sind jetzt bereits sehr hoch und liegen etwas oberhalb von 3.400 Punkten, aber die alten Höchststände von 2000 und 2007 sind im Vergleich dazu immer noch sehr niedrig.</p>
<p>Hier zeigt sich die Magie des langfristigen Investierens. Wie viel Sinn macht es aus der Vogelperspektive betrachtet, auf Rücksetzer zu warten oder davon zu träumen, bei einem neuen Rekordtief einzusteigen? Genau. Rhetorische Frage: gar keinen.</p>
<p>Beim alten Höchststand im Dezember 2021 lag der MSCI World etwas oberhalb von 3.200 Punkten. Bis September 2002 sackte der MSCI World dann auf ca. 2.400 Punkte ab. Das war dann aber immer noch um vieles höher als die Tiefststände der Dotcom-Blase von 2000 oder bei der Finanzkrise von 2007.</p>
<p>Hier kommt die harte Wahrheit: zum Rekordtief einzusteigen, gelingt so gut wie nie. Das ist aber nicht schlimm, denn selbst wenn wir jetzt mit etwas Pech tatsächlich den temporären Höchststand für unseren Einstieg erwischt haben, macht das nicht viel, solange wir genug Zeit haben.</p>
<p>Und ja, das ist der Grund, warum immer die Rede davon ist, dass wir nur Geld investieren sollen, auf das wir eine ganze Weile lang verzichten können. Wir wissen einfach nicht, was an den Märkten als Nächstes passiert.</p>
<p>Wenn Du aber mit ETFs breit gestreut in den Markt investierst, dann musst Du eigentlich nur geduldig auf die nächsten Höchststände warten. Die kannst Du dann im jeweiligen Moment dann auch nicht erkennen, sondern nur rückblickend. Es ist aber immerhin sehr wahrscheinlich, dass sie kommen werden.</p>
<p>Aber ja, das Wort &#8222;Geduld&#8220; hängt mit erdulden zusammen. Du musst manchmal leidensfähig sein und einfach etwas aushalten.</p>
<p>Versuche erst gar nicht, den Markt zu timen. Das funktioniert selten bis gar nicht. Ignoriere lieber die täglichen Wasserstandsmeldungen und investiere stattdessen beharrlich und kontinuierlich.</p>
<p>Der Markt liegt am Boden und erreicht ein neues Rekordtief? Fein. Wenn ich jetzt investiere bekomme ich mehr Anteile für mein Geld. Der Markt steigt auf einen neuen Höchststand? Fein. Meine bisherigen Anteile sind jetzt mehr Wert.</p>
<p>Mach es wie ein Marathonläufer, der sein langfristiges Ziel immer vor Augen hat. Lass Deine Geldströme beständig und munter weiter in deine Investitionen fließen, egal ob es gerade Rekordtiefs oder Höchststände sind, denn Du weißt: der alte Höchststand ist das neue Rekordtief und die Ausdauer auf dem Weg bringt Dich ans Ziel.</p>
<p>Gehst Du davon aus, dass ein aktuelles Rekordhoch nicht mehr übertroffen wird, dann heißt das, dass Aktien nie mehr steigen werden. Das wäre dann der Kollaps unseres Wirtschaftssystems.</p>
<p>Okay. Kann das passieren? Ja, natürlich. Alles ist möglich im Leben. Dann hättest Du aber ganz andere Probleme, als Dich um Deine Aktienwerte zu sorgen&#8230;</p>
<p>P.S.: wenn Du herausfinden möchtest, wie Du Ruhe und Achtsamkeit entwickeln kannst, die Dir (nicht nur) beim Investieren hilfen, hätte ich diesen Buchtipp für Dich: Shamar Rinpoche: <a href="https://amzn.to/3vmfuY1" target="_blank" rel="noopener">Buddhistische Sichtweisen und die Praxis der Meditation</a>*</p>



<p class="has-medium-font-size"><em>Hinterlasse mir doch gerne unten einen <strong>Kommentar.</strong> Neben Lob und freundlichen Worten sind kritische Anmerkungen ebenfalls willkommen. Sie helfen mir dabei, die Artikel zu verbessern.</em></p>



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			</item>
		<item>
		<title>Die Rendite vor lauter Dividenden nicht sehen &#8211; Der Finanzglückskeks</title>
		<link>https://www.etf-yogi.de/2024/02/28/rendite-vor-lauter-dividenden-nicht-sehen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Yogi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2024 11:34:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Fun]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.etf-yogi.de/?p=7831</guid>

					<description><![CDATA[Hast Du schon Mal einen Finanzglückskeks bekommen, in dem stand, dass Du die Rendite vor lauter Dividenden nicht sehen tust? Nein? Na ja, vielleicht sollten wir ihn dann erfinden! In der Finanzwelt gibt es bereits viele Weisheiten, aber diese fehlt noch, denke ich. Der Spruch hat aber seine Berechtigung und so füge ich ihn der&#8230; <a class="read-more-link" href="https://www.etf-yogi.de/2024/02/28/rendite-vor-lauter-dividenden-nicht-sehen/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Hast Du schon Mal einen Finanzglückskeks bekommen, in dem stand, dass Du die Rendite vor lauter Dividenden nicht sehen tust? Nein? Na ja, vielleicht sollten wir ihn dann erfinden!<br /><br />In der Finanzwelt gibt es bereits viele Weisheiten, aber diese fehlt noch, denke ich. Der Spruch hat aber seine Berechtigung und so füge ich ihn der Liste der bisherigen Finanzglückskeks-Sprüche hinzu.</p>
<p><span id="more-7831"></span></p>
<p>Natürlich handelt es sich hier um eine Variation des klassischen Sprichworts &#8222;den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen&#8220;. Wie beim bekannten Sprichwort geht es bei der Finanzglückskeksvariante darum, dass etwas vollkommen Offensichtliches übersehen wird, weil man von vielen einzelnen Dingen überwältigt ist.</p>
<p>Und ja: ich halte Dividenden bzw. Ausschüttungen in einem Aktien-ETF für etwas Tolles. Ich freue mich immer sehr darüber und sie motivieren mich, weiter zu investieren. Dennoch muss man aufpassen, dass sie nicht zum Selbstzweck werden.</p>
<h2>Im Dividendenfieber</h2>
<p>Es ist wie bei einer Schatzsuche, bei der Du so fasziniert vom Funkeln der Goldmünzen bist, dass Du die Diamanten nicht bemerkst. Den auf den ersten Blick unscheinbaren Juwelen schenkst Du keine Beachtung.</p>
<p>Vielen Anleger geht es genauso. Statt dem Goldrausch verfallen sie jedoch dem Dividendenfieber. Sie sind ausschließlich auf die Höhe der Dividendenrendite ihrer Investments fixiert.</p>
<p>Das erklärt, warum sich ETFs wie der Global X Superdividend ETF großer Beliebtheit erfreuen. Bei der US-Variante sind immerhin ca. 740 Mio US-Dollar investiert.</p>
<p>Für einen ETF, der auf 10-, 5-, 3-, und 1-Jahressicht konsistent eine negative Jahresrendite aufweist ist das doch recht beeindruckend. Mal ehrlich, das verstehe, wer will.</p>
<p>Sonst rennen Anleger und Anlegerinnen bevorzugt den Aktien und ETFs hinterher, die die letzten Jahre eine tolle Rendite hatten. Hier stürzen sie sich nun in großer Zahl auf einen ETF, der die letzten 10 Jahre lang deutlich unterperformt hat. Wieso nur?</p>
<p>Grund dafür dürften die aktuell etwa 12% hohen Ausschüttungen sein. Das klingt zu gut um wahr zu sein &#8211; und ist es wohl auch, denn nachhaltig ist das wohl leider nicht.</p>
<p>Schaut man sich die Dividendenwachstumsrate beim US-Pendants der letzten 10 Jahre an, so liegt diese bei -5,89% pro Jahr. Das heißt, die Ausschüttungen wurden kontinuierlich gesenkt.</p>
<p>Also halt! Bevor du in diesen Strudel gerätst, lass uns gemeinsam einen Blick auf das große Ganze werfen.</p>
<h2>Die Gesamtrendite im Blick behalten</h2>
<p>Denk daran: die Dividenden von Aktien bzw. Ausschüttungen von ETFs sind nur ein Teil der Gesamtrendite.</p>
<p>Es ist wie bei einem Obstkuchen, den Du beim Bäcker siehst: die Dividenden sind wie die leckeren Früchte oben drauf. Die saftigen Erdbeeren, lachen Dich zum Beispiel schon aus der Ferne an und verleiten Dich zum Kauf.</p>
<p>Die Kursentwicklung ist hingegen wie der köstliche Teig darunter. Eine ausgewogene Mischung aus beiden ist entscheidend für den Genuss. Ob Dir der Kuchen schmeckt, hängt ja vom Zusammenspiel der Beiden ab. Ich mag zum Beispiel keinen Obstkuchen mit Creme darunter. Die kriege ich einfach nicht hinunter.</p>
<p>Bei der Geldanlage ist es ganz genauso. Anstatt &#8222;die Rendite vor lauter Dividenden nicht sehen&#8220;, solltest Du besser auf Folgendes achten: die Kombination aus Kursentwicklungen und Dividenden bzw. Ausschüttungen. Sie garantiert Deinen finanziellen Erfolg.</p>
<p>Es sind letztlich beide gemeinsam, Kursentwicklungen und Dividenden, die Dein Portfolio anwachsen lassen. So wie der Boden des Obstkuchens und sein Belag dafür sorgen, dass Dein Bauch immer weiter wächst, machen Sie Dein Portfolio fett.</p>
<h2>Verlier Dich nicht im Dickicht des Finanzdschungels</h2>
<p>Wenn Du allein im Finanzdschungel herumirrst, lasst Dich nicht von den Dividendenbäumen in die Irre leiten. Sie sind schön anzusehen, aber nur ein Teil des Waldes.</p>
<p>Richte Deinen Blick auch auf die anderen Bäume des Waldes, selbst wenn sie unscheinbar wirken. Wer weiß, vielleicht versteckt sich dort im Dickicht des Finanzdschungels ein versteckter Schatz in Form einer tollen Kursentwicklung.</p>
<figure id="attachment_7850" aria-describedby="caption-attachment-7850" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-7850" src="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2024/02/rendite-vor-lauter-dividenden-nicht-sehen-finanzdickicht-300x225.jpg" alt="Rendite vor lauter Dividenden nicht sehen im Finanzdschungel" width="300" height="225" title="Die Rendite vor lauter Dividenden nicht sehen - Der Finanzglückskeks 11" srcset="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2024/02/rendite-vor-lauter-dividenden-nicht-sehen-finanzdickicht-300x225.jpg 300w, https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2024/02/rendite-vor-lauter-dividenden-nicht-sehen-finanzdickicht.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7850" class="wp-caption-text">Pass auf, sonst kannst Du die Rendite vor lauter Dividenden nicht sehen im Finanzdschungel</figcaption></figure>
<p>Wenn beides zusammenfällt, eine ordentliche Rendite und eine gute Kursentwicklung, ist das natürlich am besten.</p>
<p>Ein interessanter ETF ist für mich daher, z.B. der WisdomTree Global Quality Dividend UCITS ETF, den es auch als ausschüttenden ETF gibt.</p>
<p>Er ist zwar auf Dividenden fokussiert, aber hier stimmt beides, die Kursentwicklung und die Dividende. Natürlich kannst Du aber auch, wenn Du Ausschüttungen magst, einfach einen ausschüttenden ETF auf den MSCI World oder den FTSE All-World kaufen.</p>
<p>Davon einmal abgesehen, kannst Du auch einfach einen thesaurierenden ETF besparen und in der Entsparphase dann  einfach einen Entnahmeplan einrichten.</p>
<h2>Fazit &#8211; Rendite vor lauter Dividenden nicht sehen</h2>
<p>Beim Investieren geht es immer darum, den Blick auf das große Ganze nicht zu verlieren. Es ist kein Spurt, sondern ein Langstreckenlauf. Wichtig ist, was am Ende herauskommt. Die Gesamrendite ist wesentlich.</p>
<p>Die Dividende spielt dabei zwar eine Rolle, ist aber nicht die gesamte Rendite. Diese besteht aus der Kombination von Dividenden bzw. Ausschüttungen und Kursentwicklungen.</p>
<p>Wenn Du die Rendite vor lauter Dividenden nicht sehen kannst, lässt Du langfristig vermutlich viel an Rendite liegen.</p>
<p>Kurzfristig hohe Ausschüttungen sehen toll aus, nützen auf Dauer aber nicht unbedingt. Im Gegenteil &#8211; werden sie nicht kontinuierlich reinvestiert (z.B. automatisiert in einem thesaurierenden ETF), sondern ausgegeben, dann verpufft ein Teil der Rendite sogar auf dem Weg.</p>
<p>Je nach Portfoliogröße kann es auch zu steuerlichen Nachteilen kommen. Zudem nützt Dir ein ETF mit hohen Ausschüttungen wie der Global X Superdividend ETF nicht viel, wenn die Ausschüttungen mit der Zeit kontinuierlich sinken und der Kurswert immer weiter fällt. Das ist leider nicht nachhaltig.</p>
<p>Natürlich sind wachsende Ausschüttungen schön anzusehen und können Dich motivieren, am Ball zu bleiben. Das sehe ich selbst ebenso durchaus positiv und es macht für mich auch manche der Nachteile von ausschüttenden ETFs wett.</p>
<p>Dennoch: bei der ETF-Auswahl achte ich vor allem auf die Gesamtrendite. Sie muss stimmen. Ist die Gesamtrendite niedrig, nützen die schönsten Dividenden nicht viel.</p>
<p>Wenn Du es etwas ausführlicher haben möchtest, ist <a href="https://gerd-kommer.de/dividendenstrategien-fakten-und-fantasien/" target="_blank" rel="noopener">dieser Artikel</a> von Gerd Kommer ein guter Einstieg.</p>
<p>Hat Dir der Finanzglückskeks geschmeckt? Freust Du Dich schon auf einen Weiteren? Wer weiß, welche weisen Worte er für deine finanzielle Reise bereithält!</p>
<p>Die früheren Finanzglückskeks-Artikel findest Du hier:</p>
<ol>
<li><a href="https://www.etf-yogi.de/2023/02/28/meer-portfolio-diversifikation/" target="_blank" rel="noopener">Alle Geldflüsse fließen ins Meer.</a></li>
<li><a href="https://www.etf-yogi.de/2023/02/14/etfs-und-tenbagger-etf-im-portfolio/" target="_blank" rel="noopener">Besser ein ETF im Portfolio, als einen Tenbagger auf der Beobachtungsliste.</a></li>
</ol>



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		<item>
		<title>Kurze Risiko-Meditation: 100% Aktien</title>
		<link>https://www.etf-yogi.de/2024/02/22/risiko-meditation-100-aktien/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Yogi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2024 15:20:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.etf-yogi.de/?p=6040</guid>

					<description><![CDATA[Warum es eine kurze Risiko-Meditation braucht In meinen bisherigen Artikeln ging es ja immer viel um Erklärungen. Gerade beim Thema Risiko ist für mich aber eines deutlich. Viele unterschätzen, wie sich hohe Kursschwankungen anfühlen und wie sie auf diese emotionale Achterbahn wirklich reagieren. Heute versuche ich es daher mit dieser kurzen Risiko-Meditation. Die kurze Risiko-Meditation&#8230; <a class="read-more-link" href="https://www.etf-yogi.de/2024/02/22/risiko-meditation-100-aktien/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Warum es eine kurze Risiko-Meditation braucht</p>
<p>In meinen bisherigen Artikeln ging es ja immer viel um Erklärungen. Gerade beim Thema Risiko ist für mich aber eines deutlich. Viele unterschätzen, wie sich hohe Kursschwankungen anfühlen und wie sie auf diese emotionale Achterbahn wirklich reagieren. Heute versuche ich es daher mit dieser kurzen Risiko-Meditation.</p>
<p><span id="more-6040"></span></p>
<p>Die kurze Risiko-Meditation soll Dir helfen, Dir über eine häufig gestellte Frage klar zu werden: 100% Aktien oder doch weitere Anlageklassen wie z.B. Anleihen beimischen?</p>
<p>100% Aktien findest Du super? Anleihen werfen nichts ab und kommen daher nicht in Frage. Das lese ich seit Jahren immer wieder in diversen Foren.</p>
<p>Interessanter Weise hört man das vor allem dann, wenn die Kurse über eine längere Zeit hinweg stark gestiegen sind. Während oder kurz nach einem Crash, verstummen diese Stimmen ganz plötzlich. Warum nur?</p>
<p>Während des Corona-Crash und kurz nach dem Ukraine-Krieg gab es nur wenige solcher Wortmeldungen. Die Forenbeiträge hatten auf einmal einen ganz anderen Charakter.</p>
<p>Wer ja sagt zu 100% Aktien und einer hohen Rendite, muss eben auch ja sagen zu 50% Verlust und mehr. Rendite kommt von Risiko. Die Rendite von Aktien gefällt jedem, aber die hohen Kursschwankungen mag kaum jemand.</p>
<p>50% möglicher Verlust sind erst einmal eine abstrakte Zahl. Tatsächlich ist sie sogar sehr abstrakt, denn es können auch deutlich mehr oder weniger sein. Mit Einzelaktien sind auch dauerhaft 100% Verlust gar nicht unwahrscheinlich.</p>
<p>Wieso? Das ist leider dem individuellen Risiko von einzelnen Aktien geschuldet. Bei einem breit gestreuten Investment in Indexfonds oder -ETFs sieht es anders aus.</p>
<p>Klar. Auch da ist es eine Frage der Zeit, wann sich nach einem Crash das nächste Allzeithoch einstellt, aber es wird sehr wahrscheinlich kommen. Bei Einzelaktien ist die Gefahr eines Totalverlustes hingegen stark erhöht.</p>
<p>Im Falle von Indexwerten bedeutet Risiko vor allem, dass es temporär zu hohen Verlusten kommen kann. Wird eine entsprechende Mindesthaltedauer von &gt; 15 Jahren eingehalten, ist ein Verlust bei einem breiten Index wie dem MSCI ACWI IMI sehr unwahrscheinlich.</p>
<p>Das sagt zumindest der historische Rückblick. In der Zukunft kann alles natürlich immer ganz anders sein. Ein Totalausfall ist da in jedem Fall aber ziemlich unwahrscheinlich.</p>
<p>Aber auch die temporären Schwankungen, die ein gut diversifiziertes Investment mit sich bringen, ist für viele bereits zu viel.</p>
<p>Die kurze Risiko-Meditation hier soll Dir daher dabei helfen, Dir ein besseres Verständnis zu vermitteln, worauf Du Dich dabei einlässt.</p>
<h2>Kurze Risiko-Meditation</h2>
<h3>Was ist Meditation?</h3>
<p>Eine Sache sollten wir aber zu allererst bei der kurzen Risiko-Meditation. Was ist eine Meditation eigentlich?</p>
<p>Ist das nicht so eine esoterische Praxis aus Asien? Muss ich mich jetzt dazu im Schneidersitz auf den Boden setzen, Räucherstäbchen anmachen und Om sagen? Hat das nicht viel eher mit Religion als mit Geldanlage zu tun?</p>
<p>Zur Meditation gibt es sehr viele Vorstellungen und jeder versteht unter dem Begriff etwas anderes. Das macht es leider schwer. Keine Angst, denn das was jetzt kommt hat nicht viel mit Esoterik oder Religion zu tun.</p>
<p>Okay. Die einen werden nun aufatmen und die anderen sind enttäuscht. Seufz. Man kann es nicht allen recht machen. Unter Meditation versteht leider jeder etwas anderes.</p>
<p>Ich verwende den Begriff hier so, wie er in buddhistischen Schriften in Indien und Tibet gebraucht wird. Der Sanskrit-Begriff <em>bhāvana </em>bzw. seine tibetische Entsprechung <em>bgom </em>kann ganz einfach mit &#8222;etwas kultivieren&#8220; übersetzt werden.</p>
<figure id="attachment_7827" aria-describedby="caption-attachment-7827" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-7827" src="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2024/02/risiko-meditationsfrosch-100-aktien-risikotoleranz-300x248.jpg" alt="Der Risiko-Meditationsfrosch" width="300" height="248" title="Kurze Risiko-Meditation: 100% Aktien 21" srcset="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2024/02/risiko-meditationsfrosch-100-aktien-risikotoleranz-300x248.jpg 300w, https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2024/02/risiko-meditationsfrosch-100-aktien-risikotoleranz.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7827" class="wp-caption-text">Der Risiko-Meditationsfrosch &#8211; gefunden beim Friseur</figcaption></figure>
<p>Es geht also darum, etwas, was man gelernt und mehr oder weniger gut verstanden hat, im Geist weiter zu kultivieren. Anders ausgedrückt geht es darum, dass das Gelernte vom Kopf in den Bauch rutscht.</p>
<p>Das versuche ich hier nun auf das Thema Risiko bei der Geldanlage und der Frage 100% Aktien oder Anleihen anzuwenden.</p>
<p>Lies Dir den folgenden Text daher langsam und in Ruhe durch. Mache zwischendurch immer mal wieder eine kurze Pause und stell Dir das Gesagte bildlich so klar wie möglich vor. Du kannst dazu auch die Augen zu machen.</p>
<p>Es geht dabei nicht darum, das Gesagte zu verstehen. Das ist ganz einfach und sollte keine große Herausforderung darstellen.</p>
<p>Nein. Es geht vielmehr darum, dass Du Dich in die konkrete Situation versetzt und versuchst, sie im Geiste zu durchleben. Versuche zu spüren, wie sich das anfühlt.</p>
<p>Das ist leider das Problem mit der Risikotoleranz beim Investieren. Bevor man es selbst durchlebt hat, unterschätzt man oft, wie sehr es einen mitnimmt. Die kurze Risiko-Meditation soll Dir dabei helfen, ein besseres Verständnis dafür zu bekommen, was Dich erwartet.</p>
<h3>Die kurze Risiko-Meditation beginnt</h3>
<p>Lies dazu bitte den jeweiligen Abschnitt durch bis Du zu einem Einschnitt mit drei Asterisken kommst &#8222;* * *&#8220;. Halte dann kurz inne und denke über das Gesagte nach.</p>
<p>Versuch Dir die Situation so klar bzw. so realistisch wie möglich vorzustellen und Dich darin hineinzuversetzen.</p>
<p>Lass es einen Moment auf Dich einwirken, bevor Du mit dem nächsten Abschnitt weitermachst.</p>
<p>Wenn Dir das nicht passt, ist das auch kein Problem. Dann lies es Dir einfach durch und denke darüber nach. Das geht natürlich auch.</p>
<h4>Der Anfang Deiner Reise als Anleger oder Anlegerin</h4>
<p>Stell Dir einen Augenblick vor, Du stehst ganz am Anfang Deiner Karriere als Anleger oder Anlegerin.</p>
<p>Deine Eltern oder wer auch immer gab Dir einen kleinen Anschub und Du bist mit einem Einmalbetrag von 25.000€ gestartet.</p>
<p>Schau Dir Deinen Kontostand am Anfang an und versetze Dich in Deine Situation. Du bist voller Freude über diesen Schritt, nun Dein erstes Depot aufzubauen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-6080" src="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2022/01/25000-300x57.jpg" alt="Kurze Risiko-Meditation: 100% Aktien 17" width="599" height="114" title="Kurze Risiko-Meditation: 100% Aktien 22" srcset="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2022/01/25000-300x57.jpg 300w, https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2022/01/25000.jpg 564w" sizes="auto, (max-width: 599px) 100vw, 599px" /></p>
<p>Du investierst alles auf einmal in den MSCI World und legst auch gleich einen Sparplan an, um weiter zu sparen. Sehr vorbildlich.</p>
<p>Du erinnerst Dich, wie Du Deiner Familie und Freunden voller Enthusiasmus davon berichtest. Nicht jeder ist von Deiner Idee überzeugt, aber Du bist entschlossen und gehst Deinen Weg.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 24px;">* * *</span></p>
<h4>Der lange Weg zum Vermögen</h4>
<p>Und es ist kein einfacher Weg, Dein Vermögen aufzubauen. Du brauchst dafür Ausdauer.</p>
<p>30 Jahre lang investierst Du im Durchschnitt ca. 470€ im Monat in einen MSCI World-ETF.  Am Anfang, ist Dein Gehalt noch nicht so groß und die Sparraten entsprechend etwas niedriger.</p>
<p>Mit der Zeit werden sie aber größer und Du hast verzichtest dafür durchaus auch mal auf die eine oder andere schöne Sache wie eine Reise oder ein schickeres Auto.</p>
<p>Freunde und Partner belächeln das manchmal. Sie meinen, Aktien sind gefährlich und Du solltest Dir lieber etwas gönnen. Man lebt ja schließlich nur einmal.</p>
<p>Doch das ist okay für Dich, denn Du hast Dein Ziel stets vor Augen: Du möchtest eine Million zusammensparen.</p>
<p>Um dieses Ziel zu erreichen, hast Du Dein Geld in einen thesaurierenden ETF gesteckt und dieser hat nach Gebühren eine Rendite von 8,4% erwirtschaftet.</p>
<p>Diese Zahl ist keine Erfindung, sondern entspricht den Marktrenditen zwischen 1992 und 2021 laut <a href="https://www.dividendenadel.de/msci-world-renditedreieck/?fbclid=IwAR268OIkroyCCV8diJTY5ZtTvENRn6YvqgznYrHvfbpPbWEhbIjHjR-IEkg" target="_blank" rel="noopener">Renditedreieck des MSCI World Index von Christian W. Röhl</a> für Sparplan-Anlagen.</p>
<p>Und die Börse meint es gut mit Dir. Nach etwa 7 Jahren fällt die 100.000€-Marke. Was für ein Erfolg! Du denkst: &#8222;The Sky is the limit!&#8220; Im Kopf überschlägst Du bereits, wie lange es bei dieser Entwicklung noch dauert, bis Du die Millionen zusammen hast.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-6081" src="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2022/01/100000-300x57.jpg" alt="Kurze Risiko-Meditation: 100% Aktien 18" width="589" height="112" title="Kurze Risiko-Meditation: 100% Aktien 23" srcset="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2022/01/100000-300x57.jpg 300w, https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2022/01/100000.jpg 564w" sizes="auto, (max-width: 589px) 100vw, 589px" /></p>
<p>Mit diesem Ansporn sparst Du eifrig weiter. Nur 7 Jahre später ist es dann soweit. Du hast auch die Viertelmillion geknackt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-6082" src="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2022/01/250000-300x57.jpg" alt="Kurze Risiko-Meditation: 100% Aktien 19" width="590" height="112" title="Kurze Risiko-Meditation: 100% Aktien 24" srcset="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2022/01/250000-300x57.jpg 300w, https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2022/01/250000.jpg 564w" sizes="auto, (max-width: 590px) 100vw, 590px" /></p>
<p>Mittlerweile bist Du verheiratet und auch Dein Partner / Deine Partnerin findet es toll, dass Du Dein Geld anlegst.</p>
<p>Hin und wieder gibt es aber ein paar Diskussionen, denn er/sie würde das Geld lieber in eine gemeinsame Wohnung investieren.</p>
<p>Du setzt Dich in den Diskussionen durch und hältst Deinen Kurs bei. Auch während einer kleinen Episode, in der Du ein Jahr arbeitslos bist.</p>
<p>Du kannst in dieser Zeit zwar nicht viel zurücklegen, doch Du widerstehst der Versuchung, Deine Rücklagen anzufassen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-6083" src="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2022/01/500000-300x57.jpg" alt="Kurze Risiko-Meditation: 100% Aktien 20" width="585" height="111" title="Kurze Risiko-Meditation: 100% Aktien 25" srcset="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2022/01/500000-300x57.jpg 300w, https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2022/01/500000.jpg 564w" sizes="auto, (max-width: 585px) 100vw, 585px" /></p>
<p>So gelingt es Dir auch, weitere 8 Jahre später die halbe Million zu erreichen. Im Ganzen bist Du jetzt seit 22 Jahren investiert. Was für eine Leistung! Gratuliere!</p>
<p>Genieße diesen Erfolg für einen Moment.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 24px;">* * *</span></p>
<h4>Mit 100% Aktien ist der Weg zum Vermögen holprig</h4>
<p>Auf dem Weg dorthin gab es aber immer mal wieder ein paar kleinere Korrekturen. Dein Portfolio mit 100% Aktien hat zwischenzeitlich auch mal 20% an Wert verloren, aber das hast Du bisher ganz gut verkraftet.</p>
<p>Doch was ist das jetzt? Ein neuartiges Virus breitet sich aus. Es kommt zu Lockdowns und Einschränkungen.</p>
<p>Dies geht auch an den Börsen nicht spurlos vorüber. Nach und nach brechen die Kurse um 25% ein.</p>
<p>Dein Portfolio sinkt rapide und hat jetzt &#8222;nur noch&#8220; einen Wert von etwas über 380.000€.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-6084" src="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2022/01/380000-300x57.jpg" alt="Kurze Risiko-Meditation: 100% Aktien 21" width="585" height="111" title="Kurze Risiko-Meditation: 100% Aktien 26" srcset="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2022/01/380000-300x57.jpg 300w, https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2022/01/380000.jpg 564w" sizes="auto, (max-width: 585px) 100vw, 585px" /></p>
<p>Insgesamt hat Dein Portfolio in kürzester Zeit also etwas über 125.000€ an Wert verloren. Eine stattliche Summe.</p>
<p>Keiner weiß, wie es weitergeht. Der berühmte Börsen-Guru Dieter Müller sagt, ein großer Crash droht, wie er noch nie dagewesen ist.</p>
<p>Eigentlich möchtest Du ja in 8 Jahren in Rente gehen. Ob das nun klappt? Deine Partnerin / Dein Partner ist zutiefst verunsichert und macht Dir Vorwürfe.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 24px;">* * *</span></p>
<h3>Durchhalten lohnt sich</h3>
<p>Glück gehabt. Die Börsen haben sich doch schnell wieder beruhigt und es hat sich ausgezahlt, dass Du nichts getan hast.</p>
<p>Die Börsen sind nun in ruhigeren Fahrwassern unterwegs und die Gewinne sprudeln.</p>
<p>So gelingt es Dir, nach gerade einmal 8 weiteren Jahren die Million Euro-Marke zu knacken!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-6085" src="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2022/01/1million-300x57.jpg" alt="Kurze Risiko-Meditation: 100% Aktien 22" width="575" height="109" title="Kurze Risiko-Meditation: 100% Aktien 27" srcset="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2022/01/1million-300x57.jpg 300w, https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2022/01/1million.jpg 564w" sizes="auto, (max-width: 575px) 100vw, 575px" /></p>
<p>Du hast 30 Jahre diszipliniert gespart um dieses Ziel zu erreichen und nun heißt es: herzlich willkommen im Club der Millionäre.</p>
<p>Halte nun einen Moment inne und stell Dir vor, wie sich das anfühlt. Spüre in Dich hinein. Fühlst Du, wie Du Dich freust.</p>
<p>Das ist wirklich ein großer Erfolg. Du hast lange darauf hingearbeitet. Nimm Dir etwas Zeit, um dieses Gefühl zu genießen, bevor Du weiterliest.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 24px;">* * *</span></p>
<h3>Und dann kommt es ganz dick</h3>
<p>Wechsle nun die Ausrichtung. Stell Dir vor, Du liest eine Börsenzeitung. Sie ist voller Meldungen, die ein düsteres Bild zeichnen.</p>
<p>Mehrere Staatsbanken haben den Leitzins angehoben und zahlreiche Unternehmen mussten Konkurs anmelden.</p>
<p>Mehrere große Banken sind ebenfalls pleite und die Staaten weigern sich dieses Mal, die Banken zu retten. Es entsteht ein Flächenbrand.</p>
<p>Experten sprechen vom größten Crash aller Zeiten. Es wird zu einem Umbruch kommen und der Ausgang ist ungewiss.</p>
<p>Weltweit brechen die Börsenkurse ein. Am ersten Tag geht es etwa 10% nach unten. Dein Portfolio liegt nun wieder bei ca. 900.000€. Am zweiten Tag steigt es sogar wieder leicht auf 905.000, aber die Experten sprechen weiterhin von einer großen Bedrohung.</p>
<p>Du hast aber schon größere Schwankungen durchgestanden. So leicht lässt Du Dich nicht beeindrucken und die Experten lagen zuvor auch falsch.</p>
<p>Am dritten Tag sinkt Dein Portfoliostand dann jedoch drastisch. Er rauscht ab und liegt unter der Marke von 450.000€. So niedrig stand Dein Depot seit 10 Jahren nicht mehr.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-6086" src="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2022/01/447000-300x57.jpg" alt="Kurze Risiko-Meditation: 100% Aktien 23" width="574" height="109" title="Kurze Risiko-Meditation: 100% Aktien 28" srcset="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2022/01/447000-300x57.jpg 300w, https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2022/01/447000.jpg 564w" sizes="auto, (max-width: 574px) 100vw, 574px" /></p>
<p>Stell Dir die Benutzeroberfläche Deines Brokers vor und visualisiere den Kontostand. Lass die Zahlen auf Dich wirken.</p>
<p>Mehr als eine halbe Million ist verschwunden. Das entspricht einem netten Einfamilienhaus oder fünf Teslas der Model S-Baureihe.</p>
<p>Würde das Geld auf einem Festgeldkonto liegen, hättest Du Dir damit über 13 Jahre lang hinweg 40.000€ pro Jahr auszahlen lassen können.</p>
<p>Du willst nun eigentlich nächstes Jahr in Rente gehen und rechnest fest mit dem Geld. Deine Kinder studieren noch und brauchen Deine Zuwendungen.</p>
<p>Dein Partner / Deine Partnerin und Du wollten eigentlich im Alter viel reisen und die Welt sehen.</p>
<p>Er/Sie liegt Dir nun in den Ohren und sagt: &#8222;Ich habe es Dir ja immer gesagt. Aktien sind gefährlich. Hätten wir unser Geld doch nur rechtzeitig aus den Aktien herausgeholt und uns lieber eine Wohnung gekauft. Jetzt ist alles weg. Verkaufe sofort alles, bevor der Rest auch noch weg ist. Du hast schon genug angerichtet mit Deiner Spekulation. Ich meine es ernst.&#8220;</p>
<p>Du bleibst hartnäckig, aber die Börsenkurse erholen sich einfach nicht. Auf die eine Krise folgt die Nächste.</p>
<p>Stell Dir Deinen Partner / Deine Partnerin genau vor, wie er/sie Dir Vorwürfe macht, während gleichzeitig im Fernsehen eine Reportage läuft, die die jetzige Situation mit der großen Rezession der 30er Jahre vergleicht.</p>
<p>Es wird vermutet, dass die Aktienmärkte sich auf absehbare Zeit nicht mehr erholen werden und dass ein Systemwandel wahrscheinlich wird.</p>
<p>Wie fühlst Du Dich? Sei ehrlich mit Dir selbst.</p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: 24px;">* * *</span></p>
<h2>Finale &#8211; Wie steht es um Deine Risikotoleranz</h2>
<p>Die kurze Risiko-Meditation ist nun zu Ende. Es ist aber wichtig, dass Du Dir nun ein paar Gedanken machst und das Erlebte reflektierst.</p>
<p>Denkst Du, dass Du in einer solchen Situation gelassen und entspannt bleiben würdest? Denkst Du weiterhin &#8222;Ja, 100% Aktien sind mein Ding!&#8220;? Ist Deine Risikotoleranz wirklich so hoch oder machst Du Dir damit etwas vor?</p>
<p>Fühlst Du Dich damit doch nicht ganz so wohl? Hast Du vielleicht doch ein paar Zweifel, ob Du in dieser Situation nicht in Panik geraten wärst und alles verkauft hättest?</p>
<p>Und ebenfalls wichtig &#8211; falls vorhanden &#8211; wie schätzt Du Deinen Partner / Deine Partnerin ein?</p>
<p>Das beschriebene Szenario ist jedenfalls kein Unrealistisches. Solche Entwicklungen sind jederzeit möglich und können selbstverständlich auch zum ungünstigsten Zeitpunkt eintreten: dann, wenn Du gerade in Rente gehen willst.</p>
<p>Darauf solltest Du in mehrerlei Hinsicht vorbereitet sein. Dafür musst Du einerseits emotional gerüstet sein. Andererseits muss Dein Portfolio so zusammengestellt sein, dass es in punkto Risiko zu Dir passt.</p>
<p>Auch wenn sie wenig Rendite abwerfen: Anleihen stabilisieren ein Portfolio und ab einem gewissen Alter macht eine substanzielle Beimischung Sinn. Ist Deine Risikotoleranz gering, halte ich sie sogar für essenziell.</p>
<p>100% Aktien können Sinn machen, wenn Du jung bist, aber Deine Risikotoleranz muss entsprechend hoch sein.</p>
<p>Ich weiß, Anleihen sind nicht sehr beliebt heutzutage. Sie sind quasi die Feinripp-Unterwäsche der Geldanlage. Dennoch haben sie ihre Berechtigung im Portfolio.</p>
<p>Wie Du Anleihen ganz geschickt in Dein Portfolio integrieren kannst, ohne in frühen Jahren auf hohe Aktienrenditen zu verzichten, geht es bald in einem weiteren Artikel.</p>
<p>Und etwas off-topic: ich bin mittlerweile ziemlich zufrieden mit der <a href="https://www.etf-yogi.de/2024/01/09/trade-republic-cashback-karte/" target="_blank" rel="noopener">Trade Republic Card</a>. Die Saveback-Funktion funktioniert ganz gut. Ja, 1% ist nicht viel, aber immerhin.</p>



<p class="has-medium-font-size"><em>Hinterlasse mir doch gerne unten einen <strong>Kommentar.</strong> Neben Lob und freundlichen Worten sind kritische Anmerkungen ebenfalls willkommen. Sie helfen mir dabei, die Artikel zu verbessern.</em></p>



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			</item>
		<item>
		<title>Trade Republic Card Unboxing: Das Warten hat ein Ende</title>
		<link>https://www.etf-yogi.de/2024/02/08/trade-republic-card-unboxing/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Yogi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Feb 2024 15:37:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.etf-yogi.de/?p=7731</guid>

					<description><![CDATA[Das Warten hat ein Ende und ich habe gerade das Trade Republic Card Unboxing vollzogen. Ich bin selbst erstaunt, dass ich mich so darüber freue. Das Warten hat ein Ende und ich muss Trade Republic ein großes Lob aussprechen. Das war in jedem Fall schon Mal eine gelungene PR-Aktion. Respekt. Aber nun zur Trade Republic&#8230; <a class="read-more-link" href="https://www.etf-yogi.de/2024/02/08/trade-republic-card-unboxing/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Das Warten hat ein Ende und ich habe gerade das Trade Republic Card Unboxing vollzogen. Ich bin selbst erstaunt, dass ich mich so darüber freue. Das Warten hat ein Ende und ich muss Trade Republic ein großes Lob aussprechen. Das war in jedem Fall schon Mal eine gelungene PR-Aktion. Respekt. Aber nun zur Trade Republic Saveback Card Unboxing und meinen ersten Erfahrungen mit der Karte.</p>
<p><span id="more-7731"></span></p>
<p>Ich hatte ja gleich nach der Ankündigung die Trade Republic Card bestellt und dann <a href="https://www.etf-yogi.de/2024/01/09/trade-republic-cashback-karte/" target="_blank" rel="noopener">diesen Artikel</a> dazu geschrieben. Insofern hatte ich durchaus vermutet, dass ich die Karte recht früh bekommen würde.</p>
<p>Als dann vorletzte Woche am 23.1 die Info kam, dass die Wartelistenplätze in der App einsehbar sind, war ich natürlich neugierig. Es hießt in der Nachricht &#8222;In der App kannst du deine Position einsehen und in Echtzeit verfolgen.&#8220;</p>
<p>Wir hatten ja auch kurz vorher meine Frau bei Trade Republic angemeldet und bin zwischenzeitlich wohl auch ein paar Plätze nach oben gerutscht. War die Karte etwas schon so gut wie unterwegs?</p>
<figure id="attachment_7796" aria-describedby="caption-attachment-7796" style="width: 143px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-7796" src="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2024/02/trade-republic-card-unboxing-warteliste-143x300.png" alt="Trade Republic Card Unboxing Warteliste Platz 2.615" width="143" height="300" title="Trade Republic Card Unboxing: Das Warten hat ein Ende 32" srcset="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2024/02/trade-republic-card-unboxing-warteliste-143x300.png 143w, https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2024/02/trade-republic-card-unboxing-warteliste.png 239w" sizes="auto, (max-width: 143px) 100vw, 143px" /><figcaption id="caption-attachment-7796" class="wp-caption-text">So sah die Warteliste bei mir in der App aus</figcaption></figure>
<p>Der erste Blick auf die Warteliste war dann etwas ernüchternd. Ich fand mich auf Platz 2.615 wieder. Na, das dürfte dann ja wohl noch dauern, bis ich an der Reihe wäre. Tatsächlich tat sich dann erst einmal auch gar nichts und die Zahl blieb eine Zeitlang gleich.</p>
<p>Zu meiner Überraschung stellte ich durch diverse Social Media-Beiträge fest, dass ich wohl doch recht hoch auf der Warteliste stand. Viele hatten da sogar Nummern im Bereich der Hundertausende. Da fühlte sich meine Nummer gleich wieder etwas besser an.</p>
<p>Stehst Du auch auf der Warteliste der Trade Republic Card? Wie hoch ist denn Deine Nummer?</p>
<p>Ein Blick in die App meiner Frau erstaunte mich jedenfalls sehr. Wir hatten sie ja erst spät für Trade Republic und die Karte registriert und ihre Wartelistenposition lag deshalb jenseits der Millionenmarke.</p>
<p>Wenn die Wartelistenangaben stimmen und kein Marketinggag sind, ist die Karte für Trade Republic schon jetzt ein großartiger Erfolg.</p>
<p>So gesehen, durfte ich mich über meinen Platz nicht beschweren. Es gab also doch Hoffnung, nicht allzu lange warten zu müssen.</p>
<h2>Das Warten hat ein Ende</h2>
<p>Tatsächlich ging dann alles erstaunlich flott. Letzten Montag erhielt ich dann eine Push-Benachrichtigung und eine E-Mail mit dem Text &#8222;Das Warten hat ein Ende. Bestelle deine Karte jetzt.&#8220;</p>
<p>Und tatsächlich. In der App gab es nun bei der Karte die Möglichkeit, die Bestellung abzuschließen.</p>
<p>Also rief ich gleich einmal die App auf und legte los.</p>
<h3>Kartentyp auswählen</h3>
<p>Dafür musst Du zunächst den Kartentyp auswählen mit den bekannten Optionen:</p>
<figure id="attachment_7797" aria-describedby="caption-attachment-7797" style="width: 142px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-7797" src="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2024/02/tr-01-142x300.png" alt="Trade Republic Card Unboxing Mirror Card" width="142" height="300" title="Trade Republic Card Unboxing: Das Warten hat ein Ende 33" srcset="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2024/02/tr-01-142x300.png 142w, https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2024/02/tr-01.png 237w" sizes="auto, (max-width: 142px) 100vw, 142px" /><figcaption id="caption-attachment-7797" class="wp-caption-text">Die Mirror Card-Bestellung</figcaption></figure>
<ul>
<li>die virtuelle Karte (kostenfrei)</li>
<li>die Classic Card (für 5€ inkl. Versand)</li>
<li>die Mirror Card (für 50€ inkl. Versand)</li>
</ul>
<p>Tja. Da ich bereits durch eine Aktion von Trade Republic die Möglichkeit hatte, die Mirror Card kostenfrei zu bekommen, musste ich nicht lange überlegen. Die Mirror Card sprach mich einfach ziemlich an.</p>
<h3>PIN festlegen</h3>
<p>Im zweiten Schritt durfte ich dann bereits die PIN festlegen. Das war schnell erledigt. Die Nummer gebe ich hier aus nachvollziehbaren Gründen nicht bekannt und Du musst Dir da schon selbst etwas überlegen.</p>
<p>Solltest Du sie gleich wieder vergessen haben, ist das kein Problem. Sie ist auch später noch in der App, z.B. durch Freigabe mittels Fingerabdrucks, einsehbar.</p>
<h3>Lieferadresse bestätigen</h3>
<p>Der vorletzte Schritt war dann die Bestätigung der Lieferadresse. Auch das sollte Dich nicht überfordern und war schnell erledigt.</p>
<h3>Trade Republic Card Bestellen</h3>
<p>Dann kam schon der letzte Schritt: die Bestellung der Trade Republic Card. Will ich sie wirklich bestellen? Hier hatte ich noch einmal die Chance mit umzuentscheiden. Hm? Klar, aber sicher. Los geht&#8217;s.</p>
<figure id="attachment_7798" aria-describedby="caption-attachment-7798" style="width: 143px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-7798" src="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2024/02/trade-republic-card-deine-karte-ist-auf-dem-weg-143x300.png" alt="Trade Republic Card bestellen" width="143" height="300" title="Trade Republic Card Unboxing: Das Warten hat ein Ende 34" srcset="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2024/02/trade-republic-card-deine-karte-ist-auf-dem-weg-143x300.png 143w, https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2024/02/trade-republic-card-deine-karte-ist-auf-dem-weg.png 239w" sizes="auto, (max-width: 143px) 100vw, 143px" /><figcaption id="caption-attachment-7798" class="wp-caption-text">Trade Republic Card bestellen</figcaption></figure>
<p>Ein Click später hieß es dann auch schon &#8222;Deine Karte ist auf dem Weg.&#8220;</p>
<p>Das Ganze dauerte insgesamt nicht länger als 1-2 Minuten, wenn überhaupt. Der Prozess ist wirklich schlank und angenehm.</p>
<p>Nur zur Info: die Karte hätte ich danach wohl sofort als virtuelle Karte nutzen können. Das habe ich allerdings bisher noch nicht gemacht. Ich wollte auch erst einmal auf die Mirror Card warten. Ob es wohl lange dauern würde, bis sie ankommt?</p>
<h2>Trade Republic Card Unboxing</h2>
<p>Die Frage war zum Glück schnell beantwortet. Gerade einmal 3 Tage später war ein schöner dicker Umschlag im Briefkasten, der von Trade Republic stammte.</p>
<p>Das Warten hatte nun wirklich ein Ende. Die Karte war da und das Trade Republic Card Unboxing konnte beginnen.</p>
<figure id="attachment_7799" aria-describedby="caption-attachment-7799" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-7799" src="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2024/02/trade-republic-card-unboxing-unlettering-crop-300x225.jpg" alt="Trade Republic Card unboxing unlettering" width="300" height="225" title="Trade Republic Card Unboxing: Das Warten hat ein Ende 35" srcset="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2024/02/trade-republic-card-unboxing-unlettering-crop-300x225.jpg 300w, https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2024/02/trade-republic-card-unboxing-unlettering-crop.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7799" class="wp-caption-text">Der Trade Republic Card Brief</figcaption></figure>
<p>Eigentlich war es ja mehr ein Unlettering, da es sich um einen Brief handelte. Die Karte war schnell ausgepackt und der erste Eindruck hervorragend</p>
<figure id="attachment_7801" aria-describedby="caption-attachment-7801" style="width: 300px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-7801" src="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2024/02/trade-republic-card-unboxing-inhalt-crop-300x230.jpg" alt="Trade Republic Card unboxing unlettering" width="300" height="230" title="Trade Republic Card Unboxing: Das Warten hat ein Ende 36" srcset="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2024/02/trade-republic-card-unboxing-inhalt-crop-300x230.jpg 300w, https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2024/02/trade-republic-card-unboxing-inhalt-crop.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7801" class="wp-caption-text">Inhalt des Briefes</figcaption></figure>
<p>Die Karte ist wirklich schön und wollte natürlich sofort einmal ausprobiert werden.</p>
<h3>Saveback aktivieren nicht vergessen</h3>
<p>Zuvor solltest Du natürlich noch das Saveback aktivieren, sofern Du es nutzen möchtest. Auch das war eine leichte und schnelle Angelegenheit. Ich musste dazu einfach einen meiner bestehenden Sparpläne auswählen. Die Prämien-Ausschüttung dafür erfolgt monatlich.</p>
<p>Dann konnte ich gleich einmal die Karte für die erste Bezahlung nutzen. In meinem Fall war das beim Supermarkt in der Mittagspause. Beim ersten Mal musste ich sie dafür in das Lesegerät einstecken. Danach funktionierte es auch kontaktlos.</p>
<p>Was soll ich sagen. Mir fiel tatsächlich erst nach dem Bezahlen ein, dass ich das Saveback noch nicht aktiviert hatte und tat es noch im Laden. Anscheinend war ich schnell genug, denn die Prämie wurde mir direkt gutgeschrieben.</p>
<p>Glück gehabt. Die 0,10 € wollte ich mir doch nicht entgehen lassen&#8230; <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Zugegeben. Es sind keine großen Beträge, aber wie Onkel Dagobert immer sagte &#8222;Wer den Kreuzer nicht ehrt, ist des Talers nicht wert.&#8220;</p>
<h3>Round-up aktivieren</h3>
<p>Interessant finde ich auch die Round up-Funktion, die ich auch zum ausprobieren aktiviert habe.</p>
<p>Du kannst damit einfach Dein Wechselgeld wieder reinvestieren. Natürlich ist das irgendwie auch eine Spielerei, aber ich wollte es mal versuchen.</p>
<p>Was soll ich sagen, nach einer Woche macht es irgendwie Spaß und darf gerne weiterlaufen. Ich nutze es fürs Rebalancing.</p>
<p>Hier gibt es die Möglichkeit, den Betrag entweder in den gleichen ETF-Sparplan zu investieren wie beim Saveback, einen anderen auszuwählen oder einen neuen einzurichten.</p>
<p>Außerdem kannst Du noch einen Multiplikator (bis 10x) auswählen. Die Beträge werden immer bis zum nächsten ganzen Euro aufgerundet. Bei 0,99€ Kaufpreis sind es entsprechen 0,01 € an Roundup (bei Faktor 1) bzw. bis zu 0,10 € oder 1€ bei einem glatten Kaufbetrag (z.B. 5,00 €) bzw. bis zu 10€ (bei Faktor 10).</p>
<p>Die Trade Republic Card bekommst Du ganz einfach hier:</p>
<!-- Beginn https://www.financeads.net/-Code -->
<p><a href="https://www.financeads.net/tc.php?t=36083C2744108920B" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.financeads.net/tb.php?t=36083V2744108920B&amp;https=1" alt="Depot - Banner" width="640" height="300" border="0" title="Trade Republic Card Unboxing: Das Warten hat ein Ende 37"></a></p>
<!-- Ende https://www.financeads.net/-Code -->
<p><span style="font-size: 10px;"><em>Werbung</em></span></p>
<h2>Kritik und erste Erfahrungen &#8211; Was mich stört</h2>
<p>Im Großen und Ganzen überzeugt mich das Angebot. Ja. Du musst einen ETF-Sparplan von mindestens 50€ bei Trade Republic haben, um das Saveback nützen zu können, aber das ist bei mir sowieso der Fall.</p>
<p>Hinzu kommen 4% Zinsen aufs Guthaben und eine kostenlose Debit Kreditkarte mit zusätzlicher Round-up-Funktion.</p>
<p>Mal ehrlich. Die Kritik daran, die es als <a href="https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.wegen-irrefuehrender-werbung-verbraucherschuetzer-mahnen-trade-republic-ab.99a559e9-891c-4190-bf84-02b8dcf65f91.html" target="_blank" rel="noopener">irreführendes Lockangebot</a> betrachtet, finde ich überzogen. Ja. Sie hätten es transparenter machen können, dass ein ETF-Sparplan von 50€ nötig ist und es maximal 15€ an Saveback gibt. Keine Frage. Das Gesamtpaket ist für mich aber top.</p>
<p>Was mir dennoch missfällt? Ein paar Kleinigkeiten, die mich bei meinen ersten Erfahrungen stören gibt es schon.</p>
<p>Zum einen habe ich über die App die Sicherheit zwar ganz gut im Griff und kann festlegen, was gestattet oder verboten ist, wie z.B. Online-Zahlungen, Bargeldabhebungen, Swipe-Zahlungen oder Kontaktlose Zahlungen. Ich kann sie sogar über die App ganz leicht sperren oder kündigen.</p>
<p>Soweit so gut. Mir wäre es aber auch recht, wenn ich beim Einkauf einstellen könnte, ob dazu ein PIN nötig ist bzw. ab welchen Beträgen. Nach diesem wurde ich bisher beim bargeldlosen Einkauf noch nicht gefragt. Allerdings muss ich sagen, dass da bisher auch noch nichts über 50€ dabei war.</p>
<p>Was mich ebenso stört ist die Vermischung von Ersparnissen und täglichen Ausgaben. Ich nutze Trade Republic ja bisher ganz gerne für Rücklagen und ETF-Sparpläne. Da gefällt mir die Vermischung mit Konsumausgaben nicht wirklich und ich würde mir separate Konten wünschen.</p>
<p>Was ich auch etwas seltsam finde sind die unterschiedlichen Zeiträume der Prämiengutschreibungen bei Saveback und Roundup. Während diese beim Saveback immer monatlich investiert werden, geschieht dies beim Roundup immer wöchentlich.</p>
<p>Im Prinzip sind das alles Kleinigkeiten und es ist gut möglich, dass Trade Republic daran etwas ändert.</p>
<p>Für mich überwiegt aktuell in jedem Fall das Positive und das Trade Republic Card Unboxing hat mir viel Freude bereitet. Die Karte macht richtig Spaß! Das ist ungewohnt und ich muss sagen, Trade Republic ist hier wieder ein hervorragender Marketing-Clou gelungen.</p>
<p>Hast Du die Karte schon, bist Du noch auf der Warteliste oder magst sie gar nicht haben? Wie stehst Du zur neuen Saveback Karte? Wie lief Dein Unboxing und was waren Deine ersten Erfahrungen?</p>



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			</item>
		<item>
		<title>5 Jahre ETF-Yogi &#8211; Jubiläum</title>
		<link>https://www.etf-yogi.de/2024/01/31/5-jahre-etf-yogi-jubilaeum/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Yogi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jan 2024 08:05:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.etf-yogi.de/?p=7565</guid>

					<description><![CDATA[5 Jahre ETF-Yogi? Du meine Güte! Der ETF-Yogi Finanzblog feiert heute wirklich bereits den fünften Geburtstag? Die Geburtstage der eigenen Kinder führen einem immer wieder vor Augen, wie alt man geworden ist. Wow.&#160; Die bisherige Reise mit Euch war toll! Vielen Dank an Euch alle, meine Leserinnen und Leser, die Ihr mich so lange begleitet&#8230; <a class="read-more-link" href="https://www.etf-yogi.de/2024/01/31/5-jahre-etf-yogi-jubilaeum/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[


<p>5 Jahre ETF-Yogi? Du meine Güte! Der ETF-Yogi Finanzblog feiert heute wirklich bereits den fünften Geburtstag? Die Geburtstage der eigenen Kinder führen einem immer wieder vor Augen, wie alt man geworden ist.</p>
<p>Wow.&nbsp; Die bisherige Reise mit Euch war toll! Vielen Dank an Euch alle, meine Leserinnen und Leser, die Ihr mich so lange begleitet habt. Ohne Euch gäbe es diesen Blog längst nicht mehr. In diesem Artikel geht es heute mal um alles Mögliche querbeet.</p>
<p><span id="more-7565"></span></p>



<h2>Jubiläum, Fleiß und Geschenke</h2>
<p>Am meisten erstaunt mich ja, dass ich dieses Mal an das Jubiläum gedacht habe. Mir geht es da regelmäßig so wie mit dem Hochzeitstag, den ich immer wieder vergesse. Ich gebe es offen zu.</p>
<p>Zum Glück ist meine Frau da genauso veranlagt. Wir finden es meistens 1 Woche später heraus und lachen dann beide darüber, dass wir wieder nicht daran gedacht haben. Auch in dieser Hinsicht habe ich wohl viel Glück mit meiner Frau, denn eine andere würde mir das sehr wahrscheinlich nicht durchgehen lassen.</p>
<p>Wenn ich ganz ehrlich bin, ist der Blog ja sogar deutlich älter, denn die Idee dazu sowie auch die ersten Artikel, entstanden ein paar Monate früher.</p>
<p>Am Anfang hätte ich nicht gedacht, dass ich das so lange durchhalten würde. Ideen hatte ich ja genug, aber würde ich tatsächlich regelmäßig etwas schreiben?</p>
<p>Nun gut, wir wissen heute sehr genau: nein. Das mit dem regelmäßigen Schreiben habe ich nie geschafft. Mal war ich fleißiger, mal weniger. Dennoch bin ich immer drangeblieben, auch wenn es Pausen gab.</p>
<p>Mit dem heutigen Artikel sind es nun insgesamt 182 Artikel, die Du hier findest. Umgerechnet auf die 5 Jahre habe ich also im Schnitt etwa alle 10 Tage einen neuen Artikel verfasst.</p>
<p>Okay. Genau genomenn verhält es sich damit leider so, wie mit den Durchschnittsrenditen eines Aktienindex. Wenn man liest, dass ein Index historisch 10% Rendite pro Jahr gemacht hat, dann sollte man nicht darauf spekulieren, dass er in einem konkreten Jahr tatsächlich um 10% steigt. Das geschieht so gut wie nie.</p>
<p>Mal sind es +25% oder +35% und in einem anderen Jahr dafür -40%. So schrieb ich zu manchen Zeiten deutlich mehr Artikel und zu anderen leider deutlich weniger. Nicht gerade ideal für einen Blog, aber es dennoch ein guter Schnitt, der mich selbst überrascht.</p>
<p>Das muss natürlich gefeiert werden und wie passend, dass ich heute ein richtig schönes Geschenk bekam, also zusätzlich zu dem wunderbaren Titelbild, das mir mein Sohn gemalt hat.</p>
<p>Tatsächlich erhielt ich heute eine Push-Nachricht und E-Mail von <a href="https://www.etf-yogi.de/2024/01/09/trade-republic-cashback-karte/" target="_blank" rel="noopener">Trade Republic</a>, dass ich jetzt meine Visa-Karte bekomme. In ein paar Tagen dann mehr dazu hier auf dem Blog, wenn sie angekommen ist.</p>
<h2>Liest das überhaupt jemand?</h2>
<p>Egal. Am Anfang war meine größte Frage, ob meine Artikel überhaupt irgendjemand lesen wird. Am Anfang ging es dann auch erst ganz langsam los. Mit etwas Zeit und Geduld tat sich dann aber doch tatsächlich etwas.</p>
<p>So gesehen, gebührt der größte Dank Euch. Sicher. Mit einem besseren Know-How übers bloggen, größerer Regelmäßigkeit und etwas mehr Werbung, hätte ich mehr aus dem Blog machen können.</p>
<p>Der Blog war ja von Anfang an nicht auf Kommerzialisierung ausgerichtet und ich bin stolz, dass ich mir das bis jetzt bewahren konnte. Ich habe bisher noch keinen bezahlten Content eingestellt und auch noch nie über etwas geschrieben, wohinter ich nicht 100%-ig stehe. Bezahlte Werbung kam auch nie zum Einsatz.</p>
<p>Es ist wirklich schön, dass sich meine Reichweite zwar langsam, aber dennoch kontinuierlich erweitert hat. Auch wenn ich selten zu den meistgelesensten Finanzblogs gehöre, haben manche der 182 Artikel doch tolle Leserzahlen erlangt. Interessanter Weise sind es nicht immer die, von denen ich es erwartet hatte.</p>
<p>Das absolute Highlight war bis heute mein April-Scherz über den neuen <a href="https://www.etf-yogi.de/2020/04/01/neuer-vanguard-etf-all-world-grtd-gains/" target="_blank" rel="noopener">Vanguard All-World Guaranteed Gains UCITS ETF</a>. Kurz nach der Veröffentlichung hatte er bereits über 12.000 Aufrufe.</p>
<p>Es kam wirklich aus heiterem Himmel und in der Folge schlug mir Google News dann auch immer wieder mal meine eigenen Artikel vor, was schon etwas unwirklich war.</p>
<p>Auch dieses Jahr hat ein neuer Artikel übrigens gleich mehr als 1.000 Aufrufe erreicht. <a href="https://www.etf-yogi.de/2024/01/16/1-grund-fuer-etfs-sind-besser/" target="_blank" rel="noopener">Welcher war es wohl?</a></p>
<p>Für mich als Geisteswissenschaftler, der sonst Artikel zum tibetischen Buddhismus verfasst, ist das eine interessante Erfahrung. Ich bin es nicht gewöhnt, dass mehr als eine Handvoll Leute lesen, was ich schreibe. Viele Leser meiner wissenschaftlichen Arbeiten sind mir dazu persönlich bekannt.</p>
<p>Da ist es eine schöne Abwechslung, auch mal etwas zu schreiben, was tatsächlich gelesen wird&#8230; <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>In der Folge kamen dann auch immer wieder Gastartikel und kleinere Beiträge in unterschiedlichen Finanzmagazinen zustande, was mir viel Freude bereitet hat. Ein persönliches Highlight war für mich definitiv, dass der Blog in einem der neueren Bücher von Gerd Kommer positive Erwähnung fand. Da ich ihn und seine Arbeit sehr schätze, freute mich das ganz besonders.</p>
<h2>Unser Portfolio &amp; der iShares Global Clean Energy UCITS ETF &amp; Co</h2>
<p>Im Laufe der Jahre hat sich unser Portfolio auch gewandelt, zum einen was die enthaltenen ETFs angeht, aber natürlich auch in Bezug auf dessen Größe. Es entwickelte sich gut und wir erfreuen uns mittlerweile an einem deutlich sechsstelligen Depot.</p>
<p>Im Portfolio sind ja vor allem ausschüttende ETFs. Obwohl sie nicht auf Ausschüttungen optimiert sind, spülte das im letzten Jahr monatlich bereits 350€ netto zusätzlich auf unser Konto. Die Beträge wurden natürlich auf dem Tagesgeldkonto gesammelt und dann wieder angelegt.</p>
<p>Im Januar diesen Jahres gab es auch ein kleines Feature im <a href="https://www.businessinsider.de/wirtschaft/finanzen/monatlich-1600-euro-in-acht-etfs-mit-dieser-strategie-will-ich-finanziell-frei-werden/" target="_blank" rel="noopener">Business Insider</a>, bei dem es auch um unser Portfolio ging. Das Interview mit Leo Ginsberg hat mir viel Freude gemacht und vielleicht entwickelt sich daraus noch mehr. Mal sehen.</p>
<p>Leider ging bei der Portfolio-Vorstellung im Business Insider-Artikel auch ein bisschen was durcheinander. Das war zum Teil sicher meine Schuld.</p>
<p>Alle im Artikel angegebenen ETFs befinden sich zwar in unseren Depots, bilden aber nicht unsere Strategie ab. Wenn Dich unser Portfolio interessiert, findest du eine Aufstellung <a href="https://www.etf-yogi.de/philosophie/#Unser_ETF-Portfolio" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p>Genau genommen fühle ich micht ertappt. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Neben unserem eigentlichen Portfolio habe ich auch ein kleines auf steigende Ausschüttungen ausgerichtetes Portfolio, welches ich kürzlich gestartet habe sowie ein (noch kleineres) Experimentierportfolio &#8211; manche würden wohl Spaßportfolio sagen.</p>
<p>Ein paar der im Artikel genannten ETFs waren im kleinen Experimentierportfolio. Wenn etwas Geld außer der Reihe übrig ist, kaufe ich da auch mal einen ETF, den ich interessant finde, um ein Gefühl dafür zu bekommen. Das mache ich gerne dann, wenn ich überlege darüber zu schreiben.</p>
<p>Der im Artikel genannte iShares Global Clean Energy UCITS ETF ist als Themen-ETF nichts, worauf ich eigentlich langfristig setzen würde. Ich habe aber trotzdem eine kleine Position (~ 0,5% des Portfolios) davon gekauft, als er zuletzt so stark an Wert verloren hatte.</p>
<p>Zum einen kaufe ich ja sehr gerne antizyklisch und sah da wenig Risiko. Zum anderen schreibe ich hin und wieder kritisch über Themen-ETFs und wollte mir das näher ansehen.</p>
<p>Ist natürlich witzig, dass jetzt ausgerechnet ein Themen-ETF in einem Artikel mit großer Reichweite als meine Strategie dargestellt wird. Tja, selbst Schuld und ein gutes Beispiel, dass ich, wie jeder Anleger, Fehler mache.</p>
<p>In dem Fall wurde mir vor Augen geführt, was ich sonst gerne schreibe. Nur weil ein Wert bereits verprügelt wurde, heißt das nicht, dass er nicht noch weiter verprügelt werden kann.</p>
<p>Das gilt nicht nur für Aktien, sondern auch für ETFs. Er wird sicher auch wieder steigen, aber mich hat es jedenfalls darin bestärkt, nicht auf Themen-ETFs wie den iShares Global Clean Energy UCITS ETF zu setzen.</p>
<p>Im Depot befindet sich ebenfalls eine kleine Position Bitcoins (ein kleiner dreistelliger Betrag), die immerhin keine Erwähnung fand. Auch zu Bitcoins äußere ich mich sonst gerne kritisch. Hier wird einem oft von Anhängern und wollte mir daher einen besseren Eindruck davon verschaffen.</p>
<p>Auch wenn sich meine Bitcoin-Position für mich bisher gut entwickelt hat, muss ich schon sagen, dass die Volatilität von Bitcoins echt beeindruckend ist. Wie man da von einem Wertspeicher sprechen kann, ist für mich bei den hohen Schwankungen nicht nachvollziehbar.</p>
<p>Ich sollte allerdings auch bemerken, dass ich nicht prinzipiell alles querbeet kaufe.  Die beiden Investments sind tatsächlich absolute Ausnahmen im Portfolio. Mit Geld spiele ich nicht und so kommen da in der Regel (Ausnahme war Bitcoin) nur Sammelanlage in Form von ETFs zum Einsatz.</p>
<p>Der überwiegende Teil unseres Portfolios liegt in Brot-und Butter-ETFs wie dem Vanguard ESG Global All Cap UCITS ETF, erweitert durch breitgestreute Faktoren-ETFs.</p>
<figure id="attachment_7716" aria-describedby="caption-attachment-7716" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-7716" src="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2024/01/brot-5-jahre-etf-yogi-crop-300x225.jpg" alt="Frisches Brot zum 5 Jahre ETF-Yogi-Jubiläum" width="300" height="225" title="5 Jahre ETF-Yogi - Jubiläum 40" srcset="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2024/01/brot-5-jahre-etf-yogi-crop-300x225.jpg 300w, https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2024/01/brot-5-jahre-etf-yogi-crop.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-7716" class="wp-caption-text">Frisches Brot zum 5 Jahre ETF-Yogi-Jubiläum</figcaption></figure>
<p>Apropos Brot-und-Butter-ETFs: meine Frau, hat dieses fantatstische Brot (siehe Foto) gebacken, mit dem wir jetzt am Abend kulinarisch das 5 Jahre ETF-Yogi-Jubiläum begangen haben.</p>
<p>Seit unser Lieblingsbäcker zugemacht hat, experimentierte sie mit dem Brotbacken. Sie nutzt dafür <a href="https://amzn.to/3SgNNav" target="_blank" rel="noopener">diesen gusseisernen Topf</a>* und damit gelingt das richtig gut im eigenen Backofen.</p>
<p>Es schmeckt nicht nur viel besser als gekauftes Brot, sondern geht auch schnell und spart dazu noch Geld, zumindest wenn man ansonsten hochwertiges Bäckerbrot kauft und nicht billiges Toastbrot.</p>
<p>Wir haben jetzt immer frisches Brot im Haus und schon der Duft macht süchtig.</p>
<h2>5 Jahre ETF-Yogi rufen nach neuer Webseite</h2>
<p>Was gab es zuletzt sonst noch? Ach ja, die Webseite. Vielleicht ist es Dir schon aufgefallen, dass ich sie endlich etwas modernisiert habe. Nach 5 Jahren schien mir das dringend notwendig. Der alte Look gefiel mir einfach nicht mehr und auch Google mochte ihn wohl immer weniger.</p>
<p>Die Seite ist aber auch weiterhin recht spartanisch aufgebaut und das ist für mich so in Ordnung. Ich mache ja alles selbst und bin froh, wenn ich sie technisch am Laufen halte.</p>
<p>Dass mir das bereits 5 Jahre gelungen ist und ich alle technischen Probleme bisher selbst lösen konnte, hätte ich im Vorfeld auch nicht gedacht.</p>
<p>Außerdem dachte ich, es ist vielleicht nicht schlecht, wenn sich auf der Startseite direkt ein Einführungsartikel befindet. Das könnte hilfreich sein für alle, die neu auf dem Blog landen und einen schnellen Überblick suchen.</p>
<p>Also, wie gefällt dir die neue Webseite rein optisch? Welche Veränderungen würdest Du Dir für den Blog wünschen?</p>
<h2>Berufliche Situation</h2>
<p>Auch beruflich und privat hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan. Tatsächlich standen da gleich mehrere Umzüge an, seit der Blog das Licht der Welt erblickte.</p>
<p>Die Idee dafür sowie die ersten Artikel schrieb ich noch in Erlangen, wo ich in der Geschäftsführung eines Großprojekts zum Thema Prognostik tätig war. Der Blog entstand dann aber offiziell in der Nachbarstadt Fürth.</p>
<p>Von dort aus übernahm ich drei Semester lang die Vertretung der Juniorprofessur für Zentralasienwissenschaften an der Universität Leipzig und pendelte zwischen Erlangen, Fürth und Leipzig hin und her.</p>
<p>Mittlerweile sind wir wegen meines neuen Stellenwechsels an die Universität Heidelberg in meiner Heimatstadt Mannheim gelandet. Beruflich beschäftige ich mich da jetzt mit Endzeitvorstellungen.</p>
<p>Im kommenden Sommer darf ich nun aber die Professur für Tibetologie und Buddhismuskunde an der LMU München vertreten, worauf ich mich sehr freue.</p>
<p>So gesehen, bin ich durchaus Stolz, dass ich es trotz all dieser Aktivitäten geschafft habe, doch immer wieder etwas für den Blog zu schreiben.</p>
<p>Leider ging das aber einfach nicht regelmäßig, denn ich musste natürlich darauf achten, meine wissenschaftliche Arbeit und insbesondere meine Publikationen nicht zu vernachlässigen.</p>
<p>Die kommen an erster Stelle und das Bloggen ist etwas für die Abendstunden, wenn hier alle schlafen. Mancher Tippfehler mag daher der späten Stunde geschuldet sein.</p>
<h2>Zum Schluss</h2>
<p>Zum Abschluss darf ich auf keinen Fall vergessen, meinem Sohn für das schöne Geburtstagsbild zu danken, dass ich als Titelbild für diesen Artikel nutzen darf. Als ich ihm erzählt habe, dass dies der 5. Geburtstag ist, hat er mir von sich aus sofort dieses schöne Bild gemalt.</p>
<p>Das musste natürlich Verwendung finden, zumal es ja auch echt gut gelungen ist! Vielen Dank!</p>
<p>Okay, das ging jetzt wirklich wild durcheinander, aber hey, es ist ein Jubiläumsartikel. Man möge mir verzeihen&#8230;</p>
<p>P.S.: auch wenn es nicht direkt zum Thema des Blogs passt. Morgen bin ich in Heidelberg bei einem <a href="https://calendar.boell.de/de/event/endzeit-die-neue-angst-vor-dem-weltuntergang-und-der-kampf-um-unsere-zukunft-0" target="_blank" rel="noopener">Round Table zum Thema Endzeit</a> mit dem Autoren Christian Jakob und Alexandra Kemmerer am Collegium Academicum. Christian Jakobs Buch &#8222;<a href="https://amzn.to/49haVMI" target="_blank" rel="noopener">Endzeit. Die neue Angst vor dem Weltuntergang und der Kampf um unsere Zukunft</a>&#8222;* ist echt empfehlenswert.</p>
<p><span style="font-size: 16px;">Und sonst so? Nicht, dass mir die Ideen für Themen ausgehen würden &#8211; aktuell sind es weit über 100 Artikelentwürfe und Ideen &#8211; aber gibt es etwas, das ich unbedingt mal aufgreifen sollte? </span></p>



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		<title>Digitales Investieren auf dem Vormarsch lt. Amundi Studie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Yogi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jan 2024 12:43:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine internationale Umfrage im Auftrag von Amundi kommt zum Schluss, dass digitales Investieren auf dem Vormarsch ist. Eine Befragung von 4.186 Privatanlegern zeigt da einen deutlichen Trend. Digitales Investieren ist demnach nicht mehr nur bei jungen Anlegern beliebt, sondern gewinnt in allen Altersgruppen an Bedeutung. Anleger setzen insgesamt vermehrt auf Online-Plattformen. Die Umfrage beleuchtet auch&#8230; <a class="read-more-link" href="https://www.etf-yogi.de/2024/01/30/digitales-investieren-amundi-studie/">Weiterlesen</a>]]></description>
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<p>Eine internationale Umfrage im Auftrag von Amundi kommt zum Schluss, dass digitales Investieren auf dem Vormarsch ist. Eine Befragung von 4.186 Privatanlegern zeigt da einen deutlichen Trend.</p>
<p>Digitales Investieren ist demnach nicht mehr nur bei jungen Anlegern beliebt, sondern gewinnt in allen Altersgruppen an Bedeutung. Anleger setzen insgesamt vermehrt auf Online-Plattformen. Die Umfrage beleuchtet auch den Zusammenhang zwischen digitalem Engagement und dem Wunsch nach professioneller Finanzberatung.</p>
<h2>Digitales Investieren quer durch alle Altersgruppen</h2>
<p>Die Studie, die in elf europäischen und asiatischen Märkten durchgeführt wurde, offenbart, dass mittlerweile fast zwei Drittel (64 %) der internationalen Privatanleger über digitale Plattformen investieren.</p>
<p>53% der 4.186 Befragten aus 11 Ländern waren Männer und 47% Frauen. Deutsche Studienteilnehmer stellten mit 461 Befragten einen substanziellen Teil.</p>
<p>Was dabei überrascht: das digitale Engagement ist in allen Altersgruppen ähnlich hoch, wobei die wohlhabendsten Anlegerinnen und Anleger den größten Anteil ausmachen.</p>
<p>Dass 66 % der 21- bis 30-Jährigen digital investieren, ist für mich zwar keine Überraschung, aber erstaunlich finde ich dies: der Anteil bei den 50- bis 60-Jährigen beträgt immerhin stattliche 59 %.</p>
<p>Es ist also etwa nur ein Drittel der Anlegerinnen, die komplett analog anlegen oder einen hybriden Ansatz wählen.</p>
<p>Wie die Situation in Deutschland aussieht, ist der Presseaussendung leider nicht zu entnehmen.</p>
<h2>Digitale Plattformen und professionelle Beratung im Einklang</h2>
<p>Die Umfrage zeigt auch, dass der Anstieg beim digitalen Investieren mit dem Wunsch nach Beratung einhergeht. 75 % der befragten Privatanleger haben demnach eine professionelle Finanzberatung in Anspruch genommen.</p>
<p>Bei Haushalten mit einem Einkommen von über 125.000 Euro steigt der Trend sogar auf stattliche 87 % an.</p>
<p>Für höhere Investitionen in der Höhe ihres Jahresgehalts oder darüber greifen rund 40 % auf die Expertise professioneller Berater zurück.</p>
<p>Ich hoffe nur, dass sie dabei an gute Berater kommen, denn es tummeln sich in dem Sektor leider immer noch zu viele zwielichtige Gestalten in Deutschland.</p>
<h2>Positive Zukunftsaussichten für digitales Investieren</h2>
<p>Hier die gute Nachricht, über die sich digitale Vermögensverwalter freuen dürften: fast die Hälfte der Nutzer digitaler Anlageplattformen plant, in den nächsten fünf Jahren einen höheren Anteil ihres Vermögens digital zu investieren.</p>
<figure id="attachment_7749" aria-describedby="caption-attachment-7749" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7749" src="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2024/01/digitales-investieren-auf-dem-vormarsch-amundi-studie-crop.jpg" alt="Digitales Investieren auf dem Vormarsch" width="300" height="225" title="Digitales Investieren auf dem Vormarsch lt. Amundi Studie 43"><figcaption id="caption-attachment-7749" class="wp-caption-text">Positive Zukunftsaussichten für digitale Vermögensverwalter</figcaption></figure>
<p>Es sind allerdings vor allem jene, die bereits über ein hohes Anlagevermögen von mehr als 150.000 Euro verfügen, die mit 55% überproportional stark vorhaben, Ihr Portfolio weiter auszubauen. Bei Anlegern mit zum Zeitpunkt der Befragung niedrigem Anlagevermögen von weniger als 20.000 Euro beträgt der Anteil lediglich 38%.</p>
<p>Je nach Herkunft variieren die Erwartungen, wobei die Schweiz und Singapur mit 60 % führen, gefolgt von Frankreich (31 %) und Italien (35 %). Wie es in Deutschland aussieht? Das war der Darstellung leider nicht zu entnehmen.</p>
<p>Selbstvertrauen spielt dabei jedenfalls eine entscheidende Rolle: 56 % derjenigen, die ihre Anlageentscheidungen als richtig einschätzen, haben vor, ihr digitales Engagement weiter auszubauen. Du auch?</p>
<h2>Frauen und digitales Investieren: Branche in der Pflicht</h2>
<p>Ja. Im Bereich &#8222;Frauen und digitales Investieren&#8220; gibt es leider nicht viel Neues. Die Studie unterstreicht wieder einmal die Notwendigkeit, die Kluft zwischen männlichen und weiblichen Anlegern zu schließen.</p>
<p>Nur 16 % der Frauen sind sich demnach sicher, die richtigen Finanzentscheidungen zu treffen. Immerhin geben 27 % an, sich ausreichend informiert zu fühlen.</p>
<p>Anbieter von Anlageprodukten können hier einen wichtigen Beitrag leisten, indem sie sich dieser Selbstvertrauens- und Informationslücke widmen.</p>
<p>Fannie Wurtz, Head of Distribution &amp; Wealth Division bei Amundi, betont: &#8222;Die Umfrage ist eine wichtige Ressource für unsere Partner im Wealth-Management und im Privatkundengeschäft, da sie wertvolle Informationen zu Wünschen, Bedürfnissen und Herausforderungen von Privatanlegern liefert.&#8220;</p>
<p>Wobei ich mich auch hier eines frage. Ist es wirklich verkehrt, wenn man das eigene Handeln in Frage stellt? In manchen Foren habe ich den Eindruck, dass männliche Anleger sich umgekehrt oft etwas zu sicher erscheinen, das Richtige zu tun.</p>
<p>Die Studie widerspricht dem nicht. So scheint es Männer besonders wichtig zu sein, selbst die Kontrolle über die Vorgänge zu haben und dabei soll es möglichst keine Verzögerungen geben. Geduld und Umsicht sind wohl nicht unsere Stärke.</p>
<p>Wenn ich in einem Forum lese, dass jemand mit voller Überzeugung zu 100% in Kryptowährungen investiert, fände ich ein paar Selbstzweifel ganz gut.</p>
<p>Sich selbst zu hinterfragen, schadet ja nicht, solange man sich nicht von Dritten mit unguten Interessen beeinflussen lässt. So gesehen, finde ich, könnten die Männer sich bei den Frauen durchaus eine Scheibe abschneiden.</p>
<p>Die Zusammenfassung Privatanleger-Befragung von Amundi findest Du <a href="https://about.amundi.com/our-latest-investor-insights" target="_blank" rel="noopener">hier</a>. Du möchtest auch loslegen und Dein Geld digital anlegen, am besten in ETFs? Dann schau Dir doch mal diesen kurzen Einstieg ins ETF-Investieren unten auf meiner <a href="https://www.etf-yogi.de/">Homepage</a> an.</p>
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<img loading="lazy" decoding="async" src="https://vg07.met.vgwort.de/na/e227049ec1904888ac7e58797a71b03d" width="1" height="1" alt="Digitales Investieren auf dem Vormarsch lt. Amundi Studie 30" title="Digitales Investieren auf dem Vormarsch lt. Amundi Studie 44">



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			</item>
		<item>
		<title>Der Vanguard Bitcoin ETF</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Yogi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jan 2024 10:10:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Vanguard Bitcoin ETF, das wäre doch was. Die ersten Bitcoin-ETFs und -ETNs sind bereits zugelassen, da ist es doch nur noch eine Frage der Zeit, bis Vanguard nachzieht. Vanguard hat es sich ja zur Aufgabe gemacht, Kleinsparer beim gezielten Vermögensaufbau zu unterstützen. Mit Bitcoins konnten in der näheren Vergangenheit auch Kleinsparer zu Millionären werden.&#8230; <a class="read-more-link" href="https://www.etf-yogi.de/2024/01/25/vanguard-bitcoin-etf/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein Vanguard Bitcoin ETF, das wäre doch was. Die ersten Bitcoin-ETFs und -ETNs sind bereits zugelassen, da ist es doch nur noch eine Frage der Zeit, bis Vanguard nachzieht.</p>
<p>Vanguard hat es sich ja zur Aufgabe gemacht, Kleinsparer beim gezielten Vermögensaufbau zu unterstützen. Mit Bitcoins konnten in der näheren Vergangenheit auch Kleinsparer zu Millionären werden. Entsprechend sollte es doch wirklich bald einen Vanguard Bitcoin ETF geben, oder?</p>
<p><span id="more-7675"></span></p>
<h2>Wann kommt der Vanguard Bitcoin ETF?</h2>
<p>Für den europäischen Markt lässt sich die Frage, wann ein Vanguard Bitcoin ETF zu erwarten ist, nicht so klar beantworten.</p>
<p>Nach der SEC-Entscheidung in den USA, den ersten Bitcoin-ETF zuzulassen, hat sich Vanguard in den USA aber bereits deutlich positioniert.</p>
<p>So soll es in absehbarer Zeit nicht nur keinen Vanguard Bitcoin ETF geben, der Vermögensverwalter schließt sogar die Bitcoin ETFs anderer Emittenten von seiner Handelsplattform aus.</p>
<p>Damit zog man sich den Unmut vieler Anlegerinnen zu, die ihrem Ärger auf Twitter unter dem Hashtag #BoycottVanguard Luft taten. Morningstar publizierte dazu allerdings den lesenswerten <a href="https://www.morningstar.com/alternative-investments/vanguard-got-bitcoin-right" target="_blank" rel="noopener">Artikel &#8222;Vanguard Got Bitcoin Right&#8220;</a>, der den Kurs von Vanguard in der Sache unterstützte.</p>
<p>Kurz zusammengefasst: Mit der Entscheidung, nicht nur von einem eigenen Vanguard Bitcoin ETF Abstand zu nehmen und auch andere Bitcoin ETFs nicht über die eigene Handelsplattform zu vertreiben, bleibt der Vermögensverwalter der eigenen Unternehmenshaltung treu.</p>
<p>Der Artikel führt dabei 5 Beispiele der Vergangenheit an, in denen Vanguard auf ähnliche Weise ein gutes Händchen bewiesen hat.</p>
<figure id="attachment_7685" aria-describedby="caption-attachment-7685" style="width: 201px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-7685" src="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2024/01/etf-yogi-schnee-cropped-225x300.jpg" alt="ETF-Yogi im Schnee" width="201" height="268" title="Der Vanguard Bitcoin ETF 47" srcset="https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2024/01/etf-yogi-schnee-cropped-225x300.jpg 225w, https://usercontent.one/wp/www.etf-yogi.de/wp-content/uploads/2024/01/etf-yogi-schnee-cropped.jpg 375w" sizes="auto, (max-width: 201px) 100vw, 201px" /><figcaption id="caption-attachment-7685" class="wp-caption-text">ETF-Yogi im Schnee. Ski- und Wanderausflug im Schwarzwald.</figcaption></figure>
<h2>Ein Blick in die Vergangenheit</h2>
<p>So hat man sich in der Vergangenheit von fragwürdigen Finanzprodukten ferngehalten, die zeitweise bei Anlegern hoch im Kurs standen.</p>
<p>Genannt werden im Morngingstar-Artikel die folgenden 5 Beispiele:</p>
<ol>
<li>Government-plus Funds: diese waren in den 1980er Jahren beliebt und versuchten durch Call-Optionen zusätzliche Einkommen bei Unternehmensanleihen zu generieren. Sie führten bei vielen Anlegern letztlich zu hohen Verlusten, aber Covered Call ETFs erfreuen sich auch heute wieder wachsender Beliebtheit.</li>
<li>Fonds mit einer taktischen Asset Allocation: hier handelt es sich um aktive Fonds, die je nach Marktlage Umschichtungen im Portfolio zwischen risikoreicheren (z.B. Aktien) und risikoärmeren Anlageklassen (z.B Anleihen) vornehmen. Da es aber schwer ist, Marktentwicklungen verlässlich vorherzusagen, geht das oft schief.</li>
<li>Short-term Multimarket Income Funds: der Artikel hält sich bedeckt, worum es sich dabei handelt. Wenn jemand mehr darüber weiß, gerne einen Kommentar hinterlassen. Soweit ich es verstehe, handelte es sich dabei wohl um geschlossene, spekulative Fonds, die wohl das Ziel hatten, kurzfristig hohe Einkünfte zu generieren. Zum Einsatz kamen dabei wohl neben Aktien und Anleihen auch schwer zugängliche Anlageklassen (inkl. Optionen). Klingt für mich ein bisschen so, als wären das tolle Vehikel gewesen, um Schrottpapiere &#8211; <em>Bad Banks</em> lässt grüßen &#8211; an Kleinanleger zu verkaufen. Sie sind heute Geschichte&#8230;</li>
<li>Internet Fonds: sie waren bis zum Platzen der Dotcom-Blase der heiße Scheiß der 90er, also quasi die damaligen AI-Fonds. Hier könnte man das erweitert auch als &#8222;hippe Themen-ETFs&#8220; bezeichnen. Wer sich die ETFs von Vanguard in Europa ansieht, wird feststellen, dass Themen-ETFs hier tatsächlich fehlen.</li>
<li>130/30 Fonds: auch hierzu gibt der Artikel keine Erklärungen, worum es sich dabei handelt. Anscheinend waren dies Fonds, bei denen mit Long- und Short-Positionen auf fallende bzw. steigende Kurse gewettet wurde. Auch sie sind heute in dieser Form Geschichte.</li>
</ol>
<p>In all diesen Fällen hielt sich Vanguard zurück, entsprechende Fonds in das eigene Portfolio aufzunehmen oder diese über die eigene Handelsplattform zu verbreiten.</p>
<p>Das Unternehmen bewies damit einen guten Riecher und schützte die Anleger davor, mit den spekulativen Fonds Geld zu verlieren. Diesen Verdienst kann man Vanguard nicht mehr nehmen und ist einer der Gründe, warum ich weiterhin <a href="https://www.etf-yogi.de/2020/04/09/vanguard-etfs-gut-niedrige-gebuhren/" target="_blank" rel="noopener">Fanguard</a> bleibe.</p>
<h2>Aber bei Bitcoin ist das doch anders?</h2>
<p>Und trotzdem?  Wie sieht es jetzt bei Bitcoin aus? Warum sollte es keinen Vanguard Bitcoin-ETF geben? Immerhin ist Bitcoin ja das neue Gold und hat sich doch in den letzten Jahren am Markt etabliert?</p>
<p>Denkt Vanguard hier zu konservativ? Vielleicht ja, vielleicht nein. Man wird das eben erst in Zukunft verlässlich sagen können.</p>
<p>Die Auffassungen liegen hier auch bei erfahrenen Börsianern weit auseinander. Was aber in jedem Fall klar ist: die Volatilität von Bitcoins ist enorm und stärker ausgeprägt als bei einem marktbreiten Aktienindex. Wem die großen Kursschwankungen der Aktienmärkte Bauchschmerzen bereitet, sollte die Finger definitiv von Bitcoins lassen.</p>
<p>Ich bewundere jedenfalls die klare Haltung von Vanguard. Hier ließe sich einiges an Geld verdienen, aber Vanguard setzt andere Prioritäten. Auch wenn viele fest von Bitcoin überzeugt sind, ist es eben keine ausgemachte Sache, dass die Bitcoin-Story immer so weitergeht.</p>
<p>Vanguard verzichtet hier also auf den Verdienst und geht für die Anleger auf Nummer sicher. Das ist vorbildlich und in dieser Branche fast schon einzigartig.</p>
<p>Ob das auch in Zukunft so bleiben wird? Man wird sehen. Es gibt ja auch einen Fall, in dem Vanguard daneben lag. So weigerte man sich lange Zeit, auf ETFs zu setzen.</p>
<p>Auch wenn es das Gerücht gibt, dass Vanguard den ETF erfunden hätte (zuletzt zu hören bei Deffner &amp; Zschäpitz <a href="https://www.welt.de/podcasts/deffner-und-zschaepitz/article249424938/Wirtschafts-Podcast-So-geht-finanzielle-Freiheit-mit-dem-Jahrhundert-Produkt-ETF.html" target="_blank" rel="noopener">in</a> der Podcast-Folge &#8222;So geht finanzielle Freiheit mit dem Jahrhundert-Produkt ETF&#8220;), hat Vanguard erst recht spät auf ETFs umgestellt.</p>
<p>Vanguard hat hingegen die passiv gemanagten Indexfonds etabliert, allerdings im normalen Fondsmantel mit günstigen laufenden Kosten und ohne Ausgabeaufschlag.</p>
<p>ETFs betrachtete man lange kritisch, da die gute Handelbarkeit als Nachteil erachtet wurde. Sie macht es Anlegern zu einfach, zu kaufen und zu verkaufen. Vanguard setzt sich ja für einen langfristig orientierten Buy and Hold-Ansatz ein.</p>
<p>Sollten sich Bitcoins oder andere Kryptowährungen also langfristig durchsetzen und etablieren, kann sich da auch noch etwas ändern.</p>
<h2>Welchen Mehrwert hat ein Bitcoin ETF?</h2>
<p>Doch selbst wenn Vanguard damit falsch liegen sollte, welchen Mehrwert hat ein Bitcoin ETF eigentlich? Welchen zusätzlichen Nutzen bringt er den Anlegern?</p>
<p>Anders gefragt? Ist es wirklich sinnvoll, für die Investition in eine einzelne Kryptowährung das Vehikel einer Sammelanlage in Form eines ETFs zu bemühen?</p>
<p>ETFs und andere Fonds werden ja gerne mit einem Behälter verglichen, mit denen man durch ein einzelnes Investment auf einmal in alle Aktien oder Anleihen investieren kann, die sich darin befinden.</p>
<p>Das Stichwort dazu heißt Diversifikation, also dass man nicht alle Äpfel in einen Korb legt. Genau das macht man hier ja aber. Man nutzt das Gefäß des ETFs oder ETNs, um damit in eine einzelne Sache zu investieren. Das erscheint mir ein ziemlich unsinniger Aufwand zu sein.</p>
<p>Es würde für mich nur Sinn ergeben, wenn ich ansonsten größere Hürden in Kauf nehmen müsste, um in Bitcoins zu investieren.</p>
<p>Die direkte Anlage in Kryptowährungen ist doch aber heute dank verschiedener Neobroker sehr unkompliziert, wie z.B. bei Trade Republic.</p>
<p>Das geht dort ganz ohne eigenes Wallet, da Trade Republic die Verwahrung organisiert. Hier brauche ich entsprechend auch keine Angst zu haben, das Passwort zu verlieren. Ich kann die Kryptowährungen bei Trade Republic ganz bequem wie Aktien oder ETFs kaufen und verkaufen.</p>
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<p>Werbung</p>
<p>So kann ich mir die teilweise horrenden laufenden Gebühren von bis zu 2% p.a. von ETFs oder ETNs sparen. Nein. Ein Bitcoin-ETF oder -ETN &#8211; egal ob &#8218;physisch&#8216; hinterlegt oder durch Futures abgebildet &#8211; erscheint mir selbst dann nicht sinnvoll, wenn man an den weiteren Siegeszug der Kryptowährung glaubt.</p>
<p>Dann gilt doch: ganz oder gar nicht. Ein ETF bietet keine zusätzliche Sicherheit, geht dafür aber mit höheren Kosten einher. Das passt auch aus diesem Grund nicht zu Vanguard.</p>
<p>Habe ich da etwas übersehen? Fällt dir ein Grund ein, der für Bitcoin-ETFs spricht? Dann lass es mich gerne wissen und schreibe mir einen Kommentar.</p>



<p class="has-medium-font-size"><em>Hinterlasse mir doch gerne unten einen <strong>Kommentar.</strong> Neben Lob und freundlichen Worten sind kritische Anmerkungen ebenfalls willkommen. Sie helfen mir dabei, die Artikel zu verbessern.</em></p>



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		<title>1 Grund für ETFs: ETFs sind besser&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Yogi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jan 2024 11:15:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
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					<description><![CDATA[ETFs sind besser als andere Anlageformen, weil? Heute ein kurzer Artikel, bei dem ich Euch keine lange Liste mit vielen Punkten und Unterpunkten präsentieren will. Nein. Diesmal geht es direkt zur Sache. Ich präsentiere dir den 1 Grund für ETFs. ETFs sind für mich besser als andere Anlageformen. Dafür gibt es viele Gründe, aber einer&#8230; <a class="read-more-link" href="https://www.etf-yogi.de/2024/01/16/1-grund-fuer-etfs-sind-besser/">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>ETFs sind besser als andere Anlageformen, weil? Heute ein kurzer Artikel, bei dem ich Euch keine lange Liste mit vielen Punkten und Unterpunkten präsentieren will.</p>
<p>Nein. Diesmal geht es direkt zur Sache. Ich präsentiere dir den 1 Grund für ETFs. ETFs sind für mich besser als andere Anlageformen. Dafür gibt es viele Gründe, aber einer ist ganz zentral.<span id="more-7428"></span></p>
<p>Auch wenn ich als Universitätslehrkraft sonst von Berufs wegen zum langatmigen Dozieren neige, spanne ich Dich nicht lange auf die Folter.</p>
<p>Klar. Es gibt vieles, was man an ETFs, insbesondere natürlich Index-ETFs, gut finden kann. Warum also nur 1 Grund für ETFs? Ist mir nicht mehr eingefallen. Na ja, es gibt da schon einiges.</p>
<p>ETFs sind z.B. billig im Erwerb und auch die laufenden Gebühren sind normalerweise niedrig. Ihre Rendite ist in der Regel besser als bei ihren aktiv gemanagten Pendants. Sie erleichtern es dir, dein Portfolio breit zu diversifizieren. Sie helfen dir dein Risiko bei Aktieninvestments zu minimieren. Sie sind leicht zu verstehen&#8230; ich könnte da jetzt eine Weile so weitermachen.</p>
<p>Warum also nur einen Grund angeben? Nun. Blogartikel mit genau 7, 10 oder 18 Gründen, die für ETFs sprechen gibt es schon genug, zum Beispiel diesen <a href="https://www.etf-yogi.de/2019/02/04/18-vorteile-von-etfs/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p>Klar sind ETFs super. Gehen wir mal davon aus, dass uns die anderen Gründe alle geläufig sind, gibt es trotzdem noch etwas, was selten zur Sprache kommt bzw. heraussticht?</p>
<h2>Was ist mein 1 Grund für ETFs?</h2>
<p>Im Prinzip gibt es 1 Grund für ETFs, der für mich hervorsticht. ETFs sind besser, &#8230; tata &#8230; weil du damit dein Geld ganz leicht selbst und ohne einen Berater anlegen kannst. Das ist es schon. Jetzt ist es raus.</p>
<p>Wäre es nicht super, wenn du dein Geld selbst managen kannst, ohne da einer fremden Person im Finanzbusiness vertrauen zu müssen?</p>
<p>Dazu musst du tatsächlich gar nicht so viel übers Investieren wissen. Es langt, wenn Du ein paar Basics beherrscht. Die kannst du dir leicht mit einem Buch oder ein paar guten Blogartikeln anlesen oder vielleicht auch in ein paar Podcasts reinhören.</p>
<p>Eine gute Empfehlung für den Start ist z.B. <a href="https://amzn.to/3HimV4C" target="_blank" rel="noopener">Gerd Kommers Souverän investieren für Einsteiger: Wie Sie mit ETFs ein Vermögen bilden</a>*.</p>
<p>Also: ETFs sind einfach besser, weil Du damit alles selbst machen kannst, ohne von einem Berater abhängig zu sein.</p>
<p>Ist das jetzt nicht nur wieder so ein Berater-Bashing?</p>
<h2>Ein Berater bietet Mehrwert?</h2>
<p>Du magst jetzt natürlich einwenden, dass dir ein Berater auch viel Mehrwert bieten kann. Klar. Keine Frage. Die Betonung liegt aber auf dem Wörtchen &#8222;<strong>kann</strong>&#8222;.</p>
<p>Wie viele Berater hast du denn erlebt, die dir sinnvolle Anlageprodukte angeboten haben? Bei mir war das bisher &#8211; und ich finde es ziemlich traurig das zu sagen &#8211; keiner. Hatte ich einfach nur Pech?</p>
<p>Ich muss dazu sagen, ich habe auch nicht wirklich &#8211; bis auf einen Fall &#8211; aktiv nach einer Beratung gesucht und sie kamen quasi von sich aus zu mir. Das ist wohl  bereits ein erster Indikator, dass da etwas faul sein könnte.</p>
<p>Der eine Fall, der aus der Reihe sprang, war dann eine Recherche für einen Artikel. Ich wollte mir anschauen was passiert, wenn ich bei meiner damaligen Hausbank nach einer Beratung frage.</p>
<p>Sagen wir es so: die Erfahrung führte zu 2 Artikeln, aber ansonsten war mein Erkenntnisgewinn durch diese &#8222;Beratungen&#8220; gering, zumindest im Bezug auf meine eigene Geldanlage. Den ersten Teil der Artikelserie &#8222;ETF-Yogi Undercover&#8220; findest Du <a href="https://www.etf-yogi.de/2019/04/04/beratungsgesprach-der-bank-undercover/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</p>
<p>Hin und wieder haben mich auch Freunde und Bekannte über die Angebote von Beratern informiert und gefragt, ob die etwas taugen.</p>
<p>Es lässt sich so zusammenfassen: alle wollten einfach etwas verkaufen. Das ist legitim, aber die Interessen der Beratenen schienen, zumindest für mein Empfinden, eher sekundär zu sein.</p>
<p>Mir bot man in der Regel Finanzprodukte an, die meistens wirklich gut waren &#8230; zwar nicht für mich, aber immerhin für den Berater und sein Unternehmen. Nicht, dass ich darauf eingegangen wäre, aber solche Angebote gibt es immer wieder.</p>
<p>Am liebsten sind einem ja die Anrufe von früheren Bekannten, die jetzt für einen Strukturvertrieb als &#8222;Berater&#8220; arbeiten und sich einen Kundenstamm aufbauen möchten.</p>
<h2>Finger weg von komplizierten Finanzprodukten</h2>
<p>Oft sind angebotene Finanzprodukte bewusst kompliziert. Das liegt nicht daran, dass die Geldanlage so eine schwierige Sache ist. Nein. Der Vorteil der Komplexität vieler Finanzprodukte liegt, für mein Empfinden, darin begründet, dass du sie als Kunde nicht so leicht verstehst.</p>
<p>Das sollst du nämlich gar nicht. Wenn du einmal verstanden hast, was du da gekauft hast, falls überhaupt, ist es dann zu spät. Du kommst dann nur noch sehr schwer bzw. unter hohen Kosten heraus aus dem Vertrag.</p>
<p>Genau genommen ist ein Finanzberater oft jemand, der sehr gut versteht, wie die Finanzprodukte in seinem Angebot funktionieren. Er ist aber zu clever, um sie Dir zu erklären. Natürlich ist er in der Regel auch zu clever, um sie selbst zu kaufen.</p>
<p>Eine fondsgebundene Lebensversicherung ist zwar nicht furchtbar kompliziert, aber ein ganz gutes Beispiel. Da wird eine Risikolebensversicherung mit einer Anlage in Investmentfonds verknüpft.</p>
<p>In Investmentfonds zu investieren halte ich für durchaus sinnvoll, denn ETFs sind letztlich auch Investmentfonds, und auch eine Risikolebensversicherung kann Sinn machen. Ist die fondsgebundene Lebensversicherung also das Beste aus zwei Welten? Immerhin lassen sich damit doch sogar Steuern sparen. Eher nicht.</p>
<p>Eine Versicherung kostet in der Regel sehr viel und die Kosten sind nicht immer klar zu erkennen: da gibt es Abschlusskosten, Verwaltungskosten und dann kommen auch oft noch teure und aktiv gemanagte Fonds zum Einsatz.</p>
<p>Da die Kosten meist intern von deinen laufenden Sparraten abgezogen werden, merkst Du gar nicht, wie viel dich das Ganze wirklich kostet. Du merkst dann höchsten nach 1-2 Jahren, dass du trotz regelmäßiger Sparraten nicht vom Fleck kommst.</p>
<p>Außerdem ist der Sinn der Kombination fondsgebundener Geldanlage und Risikolebensversicherung für mich nicht ersichtlich. Beides für sich ist okay und ggf. sinnvoll. Durch die Kombination entsteht aber kein erkennbarer Vorteil.</p>
<p>Das Risiko der Investmentfonds ist schließlich nicht versichert. Ich investiere nur zu höheren Kosten. Dazu bekomme ich dann noch eine Risikolebensversicherung oben drauf. Die könnte ich aber separat günstiger bekommen. In Anbetracht der hohen Kosten vieler Verträge verlieren die möglichen Steuerersparnisse in der Regel jede Bedeutung.</p>
<h2>Warum bieten viele Berater einem keine ETFs an?</h2>
<p>Klingt banal für eine Finanzberatung, aber es ist wohl oft eine Frage des Geldes. Der Berater oder seine Firma kann dafür, wenn überhaupt, so gut wie keine Provisionen erhalten. Ganz einfach.</p>
<p>Außerdem heißen viele Berater zwar &#8222;Berater&#8220;, sind aber eigentlich Verkäufer. Das Wort &#8222;fondsgebundene Lebensversicherung&#8220; klingt einfach besser und macht es einfacher, das Ganze zu verkaufen. Viele Leute haben Angst, in Fonds zu investieren, aber im Rahmen einer Versicherung klingt es nach einer sicheren Angelegenheit.</p>
<p>Dazu kann ich dann noch meine Angehörigen für den Todesfall absichern. Wer möchte das nicht gerne. Als Verkäufer ist das ein tolles Produkt. Es suggeriert Sicherheit, man tut etwas für seine Nächsten und noch dazu bringt es mir im Verkauf gute Provisionen.</p>
<p>Und dann noch der Beste Grund: du kannst Steuern sparen. Ganz egal, dass du dies mit einem völlig überteuerten Vertrag bezahlst, aber Hauptsache die tiefen Taschen des Finanzamtes gehen leer aus.</p>
<p>Mal ehrlich. Da ist es mir sogar lieber, wenn das Geld via Steuern der Allgemeinheit zufließt, als das es in den noch viel tieferen Taschen der Finanzindustrie versickert.</p>
<p>ETFs sind im Vergleich zu solchen Produkten so billig, dass ein auf Provisionsbasis arbeitender Berater nicht viel davon hat.</p>
<p>Natürlich gibt es auch gute Berater, die ihr Geld wert sind. Sie sind aber schwer zu finden und schwer zu erkennen. Wenn Du genug Ahnung hast, um einen guten Berater zu erkennen, kannst Du als Privatanleger die Sache auch gleich selbst in die Hand nehmen. Das lohnt sich dann meist erst bei großen Beträgen.</p>
<p>Für die beratungslose DiY-Geldanlage eignen sich ETFs ganz wunderbar. Sie sind dafür besser geeignet, wie kaum ein anderes Anlageinstrument. Das ist zumindest meine Meinung.</p>
<p>In 10 Minuten hast Du ein Depot bei einem Neobroker oder einer guten Online-Bank eröffnet und schon kann es losgehen, zum Beispiel mit einem ETF wie dem Vanguard FTSE All-World UCITS ETF oder dem SPDR MSCI ACWI IMI UCITS ETF. Viel mehr braucht es gar nicht.</p>
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<h2>Fazit &#8211; ETFs sind besser!</h2>
<p>ETFs sind besser. PUNKT. Der ganz entscheidende 1 Grund für ETFs ist eben:</p>
<p>Du kannst damit die Geldanlage ganz leicht in die eigene Hand nehmen. Als Do-It-Yourself-Anleger bist Du nicht mehr in der Hand von windigen Anlageberatern.</p>
<p>Beratung ist Vertrauenssache, aber beim Geld hört doch eigentlich das Vertrauen auf, insbesondere gegenüber Fremden.</p>
<p>Und gibt es denn etwas Besseres, als dein Leben selbst in die Hand zu nehmen?</p>
<p>P.S.: falls das jetzt einer der guten Berater liest, bitte ich um Entschuldigung. Ich möchte hier kein Berater-Bashing betreiben und ich weiß, dass es durchaus Individuen gibt, die diesen Namen zurecht tragen. Es ist toll, dass es Euch gibt. Ihr wisst dann aber auch, was ich meine&#8230;</p>
<p><span style="font-size: 24px;">Ja? Du hast mir was zu sagen? Nur zu. Hinterlasse mir gerne unten einen Kommentar. Fehlt da noch etwas, was unbedingt erwähnt werden sollte oder sind da etwa Fehler drin? Über Lob freue ich micht natürlich ganz besonders, aber mit Kritik kann ich auch leben. Ich freue mich darauf, von dir zu hören.</span></p>



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