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    <title>Europaforno</title>
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    <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 06:25:23 GMT</pubDate>
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      <title>Meine Wettbewerbsbeiträge "Stocken und Zwitschern" für Deutschlandradio Kultur</title>
      <link>https://mausimurpel.antville.org/stories/1974306/</link>
      <description>&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/mausimurpel/images/logo.jpg" /&gt;&lt;p&gt; &lt;b&gt;No1: Café Nix&lt;/b&gt;Wie oft passiert es, dass man unfreiwillig Zeuge eines Gesprächs wird, weil wieder einmal jemand neben einem im Café sitzt,der es für dringend notwendig erachtet, sich immer und überall mitzuteilen, zum Beispiel am Telefon.  Da ist es fast schon eine Erleichterung, wenn es zu einem kurzen erlösenden Moment des Nichtssagens kommt, weil der Gesprächspartner auf der anderen Seite der Leitung gerade am Zuge ist……&lt;/p&gt;&lt;object type="application/x-shockwave-flash" data="http://homepage.o2.mail/zentriole/emff_lila_info.swf" width="200" height="55"&gt; &lt;param name="movie" value="http://www.alice-dsl.net/zentriole/emff_lila_info.swf"&gt; &lt;param name="FlashVars" value="src=http://www.alice-dsl.net/zentriole/Ole/01-CafeNix.mp3"&gt; &lt;/object&gt;&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;No2: Teppich-Handel&lt;/b&gt;Dies war ursprünglich ein Radio-Interview mit dem vom prominenten Münchner Psychiater Hans-Jürgen Möller für verrückt erklärten Teppich-Spezialisten Eberhart Herrmann. Herrmann, der mittlerweile in der Schweiz residiert um seine Einlieferung in Deutschland zu verhindern, glaubt, dass er in den Mustern von  historischen Teppichen mit Hilfe mathematischer Formeln und astronomischen Konstellationsberechnungen die absolute  Wahrheit errechnen kann. Wahrscheinlich ist er aber gar nicht verrückt… Ich habe mich mal getraut akustisch zwischen den Zeilen zu lesen…&lt;/p&gt;&lt;object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.alice-dsl.net/zentriole/emff_lila_info.swf" width="200" height="55"&gt; &lt;param name="movie" value="http%3A%2F%2Fwww.alice-dsl.net%2Fzentriole/emff_lila_info.swf"&gt; &lt;param name="FlashVars" value="src=http%3A%2F%2Fwww.alice-dsl.net%2Fzentriole%2FOle%2F02-Teppichhandel.mp3"&gt;&lt;/object&gt;&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;No3: Zufallsgenerator&lt;/b&gt;Bestimmte Fernsehprogramme bilden einen reichhaltigen Schatz an Stilblüten. Der Redefluss ist ein unabdingbares Instrument der im Fernsehen auftretenden Präsentatoren von Horoskopen, Gewinnspielen und Verkaufs-Schauen – und er darf nicht unterbrochen werden. Neben dem Moderator wird neuerdings immer häufiger ein „Zufallsgenerator“ ins Spiel geholt. Eine im Weitesten Sinne sehr religiöse Angelegenheit, wie ich finde. Ist der Zufallsgenerator im Moment des Spiels ein Stellvertreter auf Erden?&lt;/p&gt;&lt;object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.alice-dsl.net/zentriole/emff_lila_info.swf" width="200" height="55"&gt; &lt;param name="movie" value="http://www.alice-dsl.net/zentriole/emff_lila_info.swf"&gt; &lt;param name="FlashVars" value="src=http://www.alice-dsl.net/zentriole/Ole/03-Zufallsgenerator.mp3"&gt; &lt;/object&gt;&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;No4: Chip hört mit – Das Vorführgerät&lt;/b&gt;Vor einigen Jahren erwarb ich einen mp3-Player mit Aufnahmefunktion in einem Kaufhaus am Berliner Alexanderplatz und musste zuhause angekommen feststellen, dass es sich anscheinend um ein sogenanntes Vorführgerät handelte. In einem Ordner auf dem Gerät fand ich etliche unbewusst von knopfdrückend Technik-Interessierten Kunden mitgeschnittene Verkaufsgespräche. In diesem Beispiel handelt es sich um eine Frau, die vor dem Gerät steht und – weil sie unsicher ist – einen Bekannten über ihr Mobiltelefon zu Rate zieht. &lt;/p&gt;&lt;object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.alice-dsl.net/zentriole/emff_lila_info.swf" width="200" height="55"&gt; &lt;param name="movie" value="http://www.alice-dsl.net/zentriole/emff_lila_info.swf"&gt; &lt;param name="FlashVars" value="src=http://www.alice-dsl.net/zentriole/Ole/04-Chip_hoert_mit.mp3"&gt; &lt;/object&gt;&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;No5: Schlächtermesser – wenn das Leben ins Stocken gerät.&lt;/b&gt;Hier rezitiere ich das Gedicht „Die Jungfrau“ des Schriftstellers Klabund (1890-  1928). Es  entführt einen  auf romantisch gruselig-verschrobene Weise in eine andere Zeit, die sich  manchmal in dem Knarzen eines Holzdielenbodens wieder zu beleben scheint…. &lt;/p&gt;&lt;object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.alice-dsl.net/zentriole/emff_lila_info.swf" width="200" height="55"&gt; &lt;param name="movie" value="http://www.alice-dsl.net/zentriole/emff_lila_info.swf"&gt; &lt;param name="FlashVars" value="src=http://www.alice-dsl.net/zentriole/Ole/05-Schlaechtermesser.mp3"&gt; &lt;/object&gt;&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;No6: D, A und CH&lt;/b&gt;Der erst kürzlich verstorbene Verbrecherjäger Eduard Zimmermann, sein Schweizer Kollege Konrad Tönz und das österreichische Pendant Peter Niedetzky  haben es in meiner Kindheit und Jugend immer wieder geschafft, mir einen Schauer über den Rücken zu jagen, mir den Atem stocken zu lassen. Ich wollte mich mal bei Ihnen „erkenntlich“ zeigen und habe hiermit eine virtuelle  Audio-Spieluhr zum Aufziehen zusammengetüftelt.&lt;/p&gt;&lt;object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.alice-dsl.net/zentriole/emff_lila_info.swf" width="200" height="55"&gt; &lt;param name="movie" value="http://www.alice-dsl.net/zentriole/emff_lila_info.swf"&gt; &lt;param name="FlashVars" value="src=http://www.alice-dsl.net/zentriole/Ole/06-D_A_und_CH.mp3"&gt; &lt;/object&gt;&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;No7: Stammler Remixed&lt;/b&gt;Hier habe ich einen unglaublich langen, virtuosen Stammler einer von mir vor einigen Jahren mitgeschnittenen Radiosendung &lt;b&gt;ge-REMIXED&lt;/b&gt;. Eine Art musikalischer Laudatio für den unbekannten  Interpreten.&lt;/p&gt;&lt;object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.alice-dsl.net/zentriole/emff_lila_info.swf" width="200" height="55"&gt; &lt;param name="movie" value="http://www.alice-dsl.net/zentriole/emff_lila_info.swf"&gt; &lt;param name="FlashVars" value="src=http://www.alice-dsl.net/zentriole/Ole/07-StammlerRemixed.mp3"&gt; &lt;/object&gt;&lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;No.8:Frau Klose Butterzart&lt;/b&gt;Wieder einmal ein Zeugnis einer Verkaufs-Show - dieses Mal sollten butterzarte Büstenhalter an die Frau gebracht werden. Mich fasziniert diese die Moderatoren in eine Art Rausch versetzende Art der Kommunikation. Sie reden sich in einen so glückseligen Sinneszustand, dass man glaubt sie würden sich kurzerhand dematerialisieren und direkt in das Nirvana eingehen.&lt;/p&gt;&lt;object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.alice-dsl.net/zentriole/emff_lila_info.swf" width="200" height="55"&gt; &lt;param name="movie" value="http://www.alice-dsl.net/zentriole/emff_lila_info.swf"&gt; &lt;param name="FlashVars" value="src=http://www.alice-dsl.net/zentriole/Ole/08-Frau_Klose_Butterzart.mp3"&gt; &lt;/object&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;&lt;font size=2&gt;(Musik-Kompositionen und Hintergrundgeräusche: Ole Rönnau, Samples: diverse TV- und Radio-Stationen, Mitschnitt Verkaufsgespräch, Auszug Gedicht: "Die Jungfrau" Klabund, Berlin 1927)&lt;/i&gt;&lt;/font&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 24 Feb 2010 10:07:03 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>mausimurpel</dc:creator>
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      <title>Drei Wochen in der Reha-Klinik</title>
      <link>https://mausimurpel.antville.org/stories/1580876/</link>
      <description>&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/mausimurpel/images/kruecken.jpg" /&gt;&lt;p&gt;Hallo werte Leser! Heute ein ganz toller Gastkommentar von Frau Hildebrandt. Sie war letztes Jahr in der Reha-Klinik in Berlin Hoppegarten, um sich von ihrem&lt;a href="http://mausimurpel.antville.org/stories/1342798/"&gt;jemenitischen Balkonsprung&lt;/a&gt; zu erholen... Voilà:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Laufen lernen&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Berlin-Hoppegarten ist für seine Pferderennbahn bekannt, doch nebenan in der Reha-Klinik bestimmen Krücken das Tempo. Wer hier wieder laufen lernen will, begegnet Topflappenverkäufern, eifrigen Zivis und verwirrten Anwälten. Und an Ostern suchen alle zusammen Eier.&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gastkommentar von &lt;b&gt;Paula Marie Hildebrandt&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#8222;Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu dürfen &amp;#8230; für voraussichtlich drei Wochen &amp;#8230; Median Klinik in Berlin-Hoppegarten &amp;#8230;&amp;#8220;, ich überfliege den Brief der Deutschen Rentenversicherung. Das bedeutet Ostern in der Reha-Klinik und zehn Seiten Formulare ausfüllen. Nach der Diagnose Fersenbeinfraktur beidseitig, links OP mit neun Schrauben und Platte, drei Monate liegen und Rollstuhl endlich ein erster Schritt, um wieder laufen zu lernen. &amp;#8222;Informationen zur An- und Abreise finden sich unter Ziffer 2, bzw. erkundigen Sie sich bei Ihrer Klinik&amp;#8220;, die aber ist nicht zuständig. Es tue ihr leid, sagt die Frau am Telefon und rät, ein Taxi zu nehmen und sich wegen der Zuzahlungsmodalitäten, Ziffer 2, mit der BVA in Verbindung zu setzen. Ich fahre mit dem Taxi. Hoppegarten ist direkt an der B1, immer die Frankfurter Allee raus, Richtung Köpenick, Hellersdorf, dann hinter Kaulsdorf an der Ampel beim Pflanzencenter Kölle links. Wo jetzt das Pflanzencenter ist, war früher das Winterquartier des Staatszirkus der DDR, heute züchtet noch genau eine russische Zirkusfamilie hier weiße Schäferhunde, die nachts manchmal heulen. In der Rennbahnallee stehen noch zwei Gründerzeitvillen, Louise und Viola, jetzt unbewohnt, die Fenster und Türen mit Brettern verrammelt, im Garten ein Sperrmüllhaufen und ein schiefer Zaun. An der Bushaltestelle vor der Klinikeinfahrt kein Mensch, in der Woche nie, nur sonntags manchmal der Besuch, stündlich auf dem Weg zum S-Bahnhof.&lt;/p&gt;&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/mausimurpel/images/bank.jpg" /&gt;&lt;p&gt;Vorwiegend ältere Menschen mit einem Stoffbeutel um den Hals schlurfen durch den Empfangsbereich der Klinik, setzen langsam einen Schritt nach dem anderen, sitzen auf den Holzbänken vor dem Eingang. Später werde auch ich hier sitzen. Vormittags ist hier Sonne. Bei der Aufnahme bekomme ich einen Stoffbeutel, ein Therapielaken, Zimmerschlüssel, das Terminheft für die täglichen Anwendungen und eine Mineralwasserflasche, die ich wieder auffüllen soll, wenn sie leer ist. Auf dem Weg Richtung Fahrstuhl entdecke ich in einer Vitrine die Souvenirs, die man hier kaufen kann: Schlüsselband, Kaffeetasse und Kugelschreiber - alles mit dem Klinik-Logo, einem Leonardo Da Vinci Strichmännchen in einem blauen Kreis mit ausgestreckten Armen und Beinen. Schließlich ist das Motto hier: Der Mensch im Mittelpunkt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Während ich auf den Fahrstuhl warte, schaue ich mir den Stand von Herrn Bürdel von der Firma Textilkunst Bürdel an. Die Schokolade sei immer schnell ausverkauft, erst später finden sich Käuferinnen für die weißblauen Topflappen in den Varianten Residenz, Pfauenauge und Paradiesvogel. Vor dem linken Fahrstuhl klappt eine alte und sehr weiße Frau zusammen und fällt mir in die Arme. Zu viert mit sechs Krücken und einem Rollstuhl schieben wir den Stuhl von der Telefonkabine zu ihr, wedeln mit dem Terminheft Luft und beruhigende Worte. Keiner kommt. Ich gerate in Panik, krücke nach vorne. Die Frau an der Anmeldung telefoniert nach der Dienstschwester, die versucht, mich zu beruhigen: &amp;#8222;Wenn sie pfeifen können, haben Sie keinen Schlaganfall.&amp;#8220; Achso. Nach ein paar Minuten kommen endlich zwei Krankenpfleger und tragen die weiße Frau weg. Am nächsten Tag ist wieder Molly Mode dran mit Wäsche und Textilien, übermorgen Floristik, Karten, Puppen und dann wieder Keramik - &amp;#8222;für alles, was sie nicht brauchen&amp;#8220; wird später Klinikleiterin Frau Haase erklären.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als ich zu meinem Zimmer an der Tür von Zimmer 206 vorbeigehe, fällt mir eine große grüne Pappsechs auf. Von der Schwester erfahre ich, dass der Patient sich immer verlaufen hat und deshalb die Sechs an der Tür klebt. Am nächsten Morgen wartet er vor seiner Tür und fragt: &amp;#8222;Ist heute Mittwoch?&amp;#8220; Das fragt er mich jeden Morgen, fragt nach dem Mittwoch, noch vor dem Frühstück. Zwei Wochen später ist die grüne Pappsechs nicht mehr da. Mein Zimmer ist wie alle anderen schlicht und funktional eingerichtet. Ein schmales Bett, Tisch, Sessel und Fernseher; nur das Behagen der im Klinikprospekt angepriesenen &amp;#8222;behaglichen&amp;#8220; Einzel- und Doppelzimmer bleibt draußen. Klinikspezifischen Komfort bieten zwei Metallhalterungen neben dem Bett für die UAGs &amp;#8211; die Frau am Empfang hatte mich bereits aufgeklärt: wir sagen hier nicht Krücken, sondern Unterarmstützen, also UAGs. Auf Nachfrage bekomme ich noch einen Duschstuhl. Auch bin ich dankbar für den kleinen Wandvorsprung, der sich wunderbar eignet zum Aufstützen und zum Abstellen von Desinfektionsspray, Wasserflasche, Thrombose¬spritzen, Tabletten und Badesachen. Allerdings wird dort nicht geputzt, wenn Sachen draufliegen. Die Stationsschwester erklärt: &amp;#8222;Ganz wie Sie wollen. Sie können das selbst entscheiden. Sachen ablegen und schmutzig oder keine Sachen und sauber. Auch ob Sie fernsehen wollen, können Sie jeden Tag neu entscheiden.&amp;#8220; Ich blicke auf ein grasbewachsenes Flachdach, dahinter liegt der kleine Klinikpark und eine Wiese mit Birken und links Kiefern.&lt;/p&gt;&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/mausimurpel/images/kraut.jpg" /&gt;&lt;p&gt;Ein Kiesweg schlängelt sich um weiße Parkbänke, vernachlässigte Kräuterbeete und verfrorene Apfelbäumchen. Sogar eine Ente fliegt vorbei. Auf dem Flur Schritte mit Krücken, also UAGs, auf weichem Bodenbelag. Klick, humpf, klick, humpf, klick, humpf. Patienten, die nur noch eine Krücke brauchen, sind die heimlichen Stars der Klinik.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Immer donnerstags ist &amp;#8222;Begrüßung&amp;#8220;. Jeder bekommt von Klinikleiterin Frau Haase persönlich den Willkommensdrink (Multivitaminsaft im Plastiksektglas, aber mit Glitzerfähnchen) in die Hand gedrückt - die Zuspätkommenden etwas weniger freundlich. Die Stuhlreihen sind voll besetzt, unter den Stühlen liegen UAGs, Stoffbeutel, später Plastiksektgläser und Glitzerfähnchen. Im Gang sitzen die Patienten im Rollstuhl und wer gar nicht sitzen kann - Hüfte oder Bandscheibe - steht. Frau Haase beginnt gleich mit dem Wichtigsten, den Verboten. Erstens, zweitens und drittens. Kein Alkohol, keine Zigaretten, keine privaten Bügeleisen auf den Zimmern. Außerdem gibt es im Fernsehraum 1 Erstes und im Fernsehraum 2 Zweites Deutsches Fernsehen. &amp;#8222;Sie brauchen also keine Fernbedienung zu suchen und es kommt zu keinem Streit.&amp;#8220; Wir nicken, macht Sinn, ganz einfach. Auf die Frage nach weiteren Anregungen meldet sich ein großer kräftiger Mann und will mehr essen, also größere Portionen. Verlegen rascheln glitzernde Trainingsanzüge, einige schmunzeln, sein Sitznachbar weist ihn auf die Möglichkeit hin, sich einfach mehrmals am Büffet anzustellen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#8222;So, Frau &amp;#8211; äh, Sie legen sich mal in die sieben und machen sich obenrum frei. Ick komm gleich wieder.&amp;#8220; Es beginnt ein Leben im Zwanzigminutentakt und der Zivi dirigiert mit seinem Kugelschreiber. In den Wartezeiten dazwischen zeigen sich Patienten und Patientinnen gegenseitig ihr Terminheft und sammeln Unterschriften¬kürzel. Jede Anwendung wird abgezeichnet, sonst zahlt der Kostenträger nicht. Die Schwarzmarktpreise für Wochenendausflüge, beziehungsweise vom Zivi gegengezeichnete Abwesenheiten, steigen über Ostern beträchtlich - man munkelt etwas von 20 Euro. Kleine surrende Motoren bewegen die schmerzenden Gelenke; über der Wasserdruck-Massageliege hängen Plakate für künstliche Hüftgelenke, Prothesen und Klimastrümpfe mit Mikrofaser. Mit der warmen Fango-Schlammpackung unter dem Rücken in eine Wolldecke eingerollt jetzt noch genau zehn Minuten entspannen. Antenne Brandenburg dudelt durch den blauen Plastikvorhang, seilt sich an der roten Notrufstrippe ab und singt die Oma in der Nebenkabine in den Schlaf. &amp;#8222;Gleich nach der Werbung: alles über Fahrerflucht, und: Schüler aus Rheinsberg engagieren sich gegen Rechtsextremismus!&amp;#8220; Dann sind schon die nächsten Zwanzigminuten dran. In der Ergotherapie rührt ein Mann in einer Plastikschüssel mit Sand. &amp;#8222;Sehr schön machen sie das, ja, und jetzt noch mal links rum&amp;#8220;. Eine Frau webt mit den Knien, ich mit den Füßen und lerne: &amp;#8222;Das ist Ergotherapie, dass Sie Mobilität und Kraft trainieren und dass am Ende was bei rauskommt.&amp;#8220;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im H2O &amp;#8211; man sagt hier nicht Schwimmbad, sondern H2O &amp;#8211; läuft Mutmachmusik zum Aquajogging. Im Wasser fühle ich mich sicher, nachdem ich mit einem Personenkrahn ins Becken gelassen werde, die neuen Badelatschen brauche ich erst in der dritten Woche. Wir joggen im Kreis, ohne den Boden zu berühren. &amp;#8222;I will survive!&amp;#8220; Dann andersrum und eine letzte schnelle Runde. &amp;#8222;Give me hope, Joana! Hope, Joana!&amp;#8220; Es folgen Bauchmuskelübungen auf der Nudel, einer 1,5 Meter langen Schaumstoffrolle in rosa oder blau. &amp;#8222;Baby, don&amp;#8217;t hurt me. No more.&amp;#8220; Zum Abschluss setzen wir uns auf die Schaumstoffnudel, fahren mit den Beinen Fahrrad und machen gemeinsam eine letzte Runde Polonaise durchs Becken.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Einmal die Woche ist Chefarztvisite. Wer zum angegebenen Zeitraum nicht im Zimmer ist, hat Pech gehabt und muss aussetzen. Ein kurzes Händeschütteln, Röntgenbilder, aha, knappe Anweisungen zur weiteren Behandlung, die Stationsärztin notiert. Auch wer sich gewissenhaft mit einem Fragezettel vorbereitet, ist nach spätestens drei Minuten fertig. Nach einer Woche darf ich rechts auftreten, nach einer weiteren Woche zur Röntgenkontrolle und mir wird gleich eine Verlängerung für weitere drei Wochen angeboten, wofür ich von vielen beneidet werde.&lt;/p&gt;&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/mausimurpel/images/wiese.jpg" /&gt;&lt;p&gt;Manche sind gerne hier, andere wollen so schnell wie möglich wieder weg: Der Mann neben mir fährt mit dem Trimmfahrrad schon nach Hause, weil &amp;#8222;sind ja nur zehn Kilometer und acht hab ick schon&amp;#8230;&amp;#8220;, aber das Ergometer bleibt im Geräteraum. Für nicht wenige Patienten öffnet sich die Automatiktür am Foyer nur zur Ab- und Anreise. Schon die wenigen Meter über den Parkplatz zum Kliniktor (und wieder zurück!) sind einfach zu weit - der Ausflug &amp;#8222;Blumen-kaufen-und-Kaffeetrinken-beim-Pflanzenkölle&amp;#8220; bleibt unerreichbar. Nach zwei Wochen darf ich auch mit meinem linken Fuß den Boden berühren. Die Physiotherapeutin gibt die Devise Knäckebrot aus: &amp;#8222;Das musst du dir so vorstellen, als würdest du auf Knäckebrot laufen. Ganz vorsichtig aufsetzen und behutsam abrollen, nicht zu langsam, sonst kippste um.&amp;#8220; Ich versuche, nicht zu bröseln, aber auch ohne Krümel piekt jeder Schritt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#8222;Ja, Hand und Fuß sind selten hier, da müssen wir zusammenhalten&amp;#8220;, findet ein Mann mit rotblondem Haar. Er ist Anwalt beim Amtsgericht und kann wegen der gebrochenen Hand keine Akten abzeichnen. Am Wasserabfüllhahn bietet das Mischverhältnis zwischen still und sprudelnd einen willkommenen Anlass für zufällige Gespräche. Denn normalerweise wird unter Patienten nicht gegrüßt, manchmal zurückgegrüßt, ein kurzes Nicken und Lächeln beim Aneinandervorbeikrücken, als wäre nix geschehen. Menschen mit täglichen Schmerzen, die nur gekrümmt mit Krücken laufen und Schmerztabletten brauchen, um den eigenen Körper kurzzeitig vergessen können, sind nicht freundlich. Und dass wir hier in der Klinik nicht darauf angewiesen sind, das dauernd zu erklären, ist eine große Erleichterung. Das ist schön hier in Hoppegarten, dass alle diese Bedürftigkeit kennen. Wenn wieder die Krücke umfällt oder die Angst vor dem nächsten Schritt dich lähmt. Die wenigen männlichen Patienten machen gerne einen blöden Spruch: &amp;#8222;Langsamer jeht&amp;#8217;s wohl nisch, wa?&amp;#8220; Ist nett gemeint. &amp;#8222;Na, nu, Sie müssn hier ooch no&amp;#8217;rinn, wa?&amp;#8220; und so finden sich Ost und West wiedervereinigt im Fahrstuhl der Reha-Klinik in Brandenburg &amp;#8211; und vom Putzwagen grüßt der Staubwedel in schwarz-rosa-gelb.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Während der Freizeit im H2O weichen fast nur Männer für eine Stunde im warmen Wasser, reden über die Bundesliga, das Mittagessen, Politiker, alles Gauner, die sich nur bereichern und ihre Diäten erhöhen. Während ich am Beckenrand Gymnastikübungen mache, erfahre ich, dass man immer zu kurz kommt, dass alles Betrug ist und zu wenig, Hartz IV und Rente, dass ehrliche Arbeit sich nicht lohnt. Dass immer mehr Ausländer nach Deutschland kommen, Zigeuner und Straßenmusikanten, Schmarotzer und Bettler. &amp;#8222;Denen geht&amp;#8217;s gut, aber unsereiner geht arbeiten und verdient nischt. Ick habe gerade wieder von so&amp;#8217;ner Zigeunerfamilie gehört, 500 Euro hamm die verdient am Tag. Ick sach ja, dett Geld liegt auf der Straße!&amp;#8220; Gemeinsam im warmen Wasser genießen sie den Gedanken an all die Gauner und Schurken dieser Welt. Und der Türke ist wieder der Erste am Buffet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Speiseraum wird von einem Sternenhimmel aus Halogenlampen erleuchtet, an den Wänden hängen getrocknete Blumenkränze und einige Aquarelle ehemaliger Patienten. Pferde im Profil, auf der Galopprennbahn mit Jockey, grasend auf grüner Wiese, Blick über den Lattenzaun. Zu meiner Verwunderung ist das Frühstücksbuffett bereits morgens um 6.30 Uhr dicht umlagert. Die riesigen Wurst- und Käseplatten sind mit Peperoni und Gurkenscheiben garniert, mittags gibt es vier Salate zur Auswahl: Rotkohl, geriebene Mohrrüben, gekochter Blumenkohl, weiße oder grüne Bohnen. Wer an zwei Krücken geht und seinen Teller nicht selber tragen kann stellt sich an das Ende der Theke und wartet auf eine Serviererin.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;#8222;Frau Dreifke, Sie können das nicht verallgemeinern! Jede OP ist anders&amp;#8230;&amp;#8220; Wie bei jeder Mahlzeit wird an meinem Tisch bereits lebhaft über das Lieblingsthema diskutiert: Knie- und Hüftoperationen - und das Thema ist ergiebig: künstliche Knie- und Hüftgelenke, nette oder inkompetente Ärzte, private und gesetzliche Krankenversicherung, homöopathische Medikamente, all das. Ich überlege, ob ich mir nicht auch ein abgeschrägtes Sitzkissen kaufen sollte. Wir sprechen auch über Ostergeschenke für die Enkel, Haustiere und unselbstständige Ehemänner, die sich jetzt mal wundern, weil sie selber kochen müssen. Frau Kositzke war Musikschullehrerin in Hellersdorf und hat zu viele Akkordeons gewuchtet, jetzt findet sie endlich Zeit zum eigenen Musizieren. Frau Dreifke malt jetzt Aquarelle. Der Platz mir gegenüber war lange leer, jetzt ist sie wieder da: Frau Jäger aus Mariendorf, das ist bei Tempelhof. Frau Jäger weiß, dass irgendwann nach der linken die rechte Hüfte dran ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dann wird es ruhig im Saal. Ein großer Mann in Shorts, Sandalen und schwarzem Whinnetou T-Shirt ist aufgestanden und räuspert sich: &amp;#8222;Also, ick möschte jetzt in aller Öffentlichkeit klarstellen, damit dett auch mein Herr Nachbar hier kapiert, dass meine Frau keine Prostituierte ist, auch wenn Sie aus Asien kommt. Es gibt hier in Deutschland noch immer &amp;#8217;ne Menge Leute, die meinen, dass sie alle Ausländer undso so behandeln können&amp;#8230;&amp;#8220; Sein Tischnachbar, der rote Anwalt, guckt weg und sitzt bei der nächsten Mahlzeit an einem anderen Tisch.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zu Ostern hat die Freizeitgruppe kleine Tischblumentöpfe bemalt und mit grünem Ostergras und bunten Eiern geschmückt. Frau Jäger trägt wie jeden Tag ihre rostrote Weste aus Lederimitat mit Reißverschluss und am Kragen die goldene Schnecken-Brosche: &amp;#8222;Iss niedlich, wa? Aber wenn ick aus der Klinik rauskomme, kaufe ick mir einen Kanarievogel.&amp;#8220; Plötzlich weiß ich, es war Frau Jäger, die weiße Frau vor dem Fahrstuhl.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Den Country-Tanzabend am Karfreitag mit der bunten Tänzergruppe Wunder Liners habe ich verpasst, das Eröffnungsrennen auf der Galopprennbahn ist wegen Bodenfrost und Trainingsrückstand der Pferde verschoben, aber am Ostersonntag findet das traditionelle Ostereiersuchen statt. Auf Fensterbrettern, zwischen Topfpflanzen, Gardinen und den Geräten im Trainingsraum hat der Zivi Süßigkeiten versteckt. Ich soll ihm nachher berichten, wie sich die alten Leute gefreut haben, mache ich gerne, denn sie freuen sich sehr. Mit ungeahnter Schnelligkeit krücken wir durch die Gänge. Die ganz Flinken ergattern einen großen Schokohasen, dessen lange Ohren dann triumphierend aus den Stoffbeuteln hervorlugen. An den Feiertagen gibt es keine Anwendungen, die Flure sind wie ausgestorben, hinter verschlossenen Türen vereinzelt Fernsehklatschen. Ich strecke die Füße in die Luft, zur Abenddämmerung kommen Rehe auf die Wiese und extra zu Ostern heulen nebenan die weißen Schäferhunde.&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Sun, 25 Feb 2007 13:40:28 GMT</pubDate>
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      <title>Lachte die Dickmadam bevor oder nachdem die Eisenbahn krachte?</title>
      <link>https://mausimurpel.antville.org/stories/1619874/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/mausimurpel/images/madam.jpg" /&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Also das ist schon merkwürdig. Diese Verhörer und falsch-Versteher sind ja nun spätestens seit Axel Hackes &amp;quot;Der weiße Neger Wumbaba&amp;quot; in aller linksintellektueller, nativ-olivenölverschmierter Mundwinkel anzutreffen - Falsch-Versteher sind also nun salonfähig geworden und gehören jetzt zum Mainstream. So will auch ich mein mainstreamiges Anliegen Mainstream kundtun.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Angefangen hat es bei mir wahrscheinlich schon sehr früh mit dem Falsch-Verstehen. Meine Grundschul-Klassenlehrerin z.B hieß Frau Priesemann. Ich habe zwei Jahre lang gedacht,sie hieße Frau Pieselmann. Da gab es kein wenn und aber - denn niemand, wirklich niemand hat mich in diesen zwei Jahren des Mißverstehens über meine Lautfolge-Legastenie aufgeklärt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dannach folgte in der Kirche das Singen des Kyrie Eleisons  - bei mir knallhart sowas wie &amp;quot;Kühe, See, Alleinsam&amp;quot;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Noch etwas später und schön banal: es gibt doch diesen vielumworbenen Fliesenhersteller mit dem Namen Raab Karcher - ich dachte bis vor wenigen Jahren es handele sich um Raab Kracher, und fand den Namen eigentlich auch immer ganz witzig, bis mich eines Tages meine Augen an einem Werbeplakat vorbeiführten und mein Hirn mir sagte - &amp;quot;Junge!Jetzt schau doch mal genauer hin.&amp;quot; Oh Menno. Ist ein Karcher, bzw. ein Kärcher nicht einer dieser Hochdruckreiniger mit dem Sarkozy die französischen Banlieus vom Gesindel befreien will? Egal.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Um noch mal auf Wumbababa zurückzukommen  - Das bekannte  Lied von Hot Chocolate war für mich übrigens immer &amp;quot;I believe in Mirko&amp;quot;. Ich fragte mich immer wieder, was so ein dummdeppiger, bleichgesichtiger &amp;quot;Mirko&amp;quot; in so einem groovigen Hot Chocolate Stück zu suchen hatte. &amp;quot;Mirkos&amp;quot; waren für mich immer so aschfahle blonde Jungs im Schulbus. Mit Scout-Ranzen und Fahrkarte um'n Hals. Und ausgerechnet Hot Chocolate believten damals in &amp;quot;Mirko&amp;quot;...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Na dann gut Nacht Amerika, dachte ich mir in der letzten Reihe des besagten Schulbusses und ritzte sogleich mit meinem Zirkel &lt;b&gt;&amp;quot;AC/DC&amp;quot;&lt;/b&gt; in den Aschenbecher mit der Aufschrift &amp;quot;Kässbohrer&amp;quot; (ach, was haben wir immer gelacht..) vor mir - denn mein Schulbus des Unternehmens mit dem schönen Namen &amp;quot;Autokraft&amp;quot; war ein ausgedienter Reisebus. Selbst die Fettkopf-Kopflehnen- Sitzpolster-Schoner aus einem ekelhaft zahngelben Krepp-Stoff waren noch fein säuberlich an jeder Kopflehne befestigt. Es war ein Leichtes die Dinger abzuziehen um anschliessend standup-komödiesque in eine Duschhaube umzufunktionieren. Ich glaube meine Kumpels und ich in der letzten Reihe sahen damals ziemlich cool damit aus... aber jetzt schweife ich wirklich ab.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das eigentliche Anliegen dieses Schreibens ist folgendes: Ich bin ja jetzt Vater eines kleinen Murpels. Neulich sang meine Lebensgefährtin ihm ein Lied und wir gerieten alsgleich in einen kleinen Streit darüber,welche Version der Lyrics von &amp;quot;Eine kleine Dickmadam&amp;quot;  nun die richtige sei.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hier meine Version:&lt;b&gt;&amp;quot;Eine kleine Dickmadam fuhr mal mit der Eisenbahn, Eisenbahn die krachte, Dickmadam dielachte. &amp;quot;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und nun ihre Version (identischer Anfang, erfährt dann aber eine erstaunliche Wendung!)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&amp;quot; Eine kleine Dickmadam fuhr mal mit der Eisenbahn, Dickmadam die lachte, Eisenbahn diekrachte!&amp;quot;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Poh. Da war ich schockiert. Für mich als Nach-Nachkriegskind war es immer ganz klar, dass selbst das Krachen der Eisenbahn einer übergewichtigen Dickmadam nichts anhaben kann. Man sich dem Schicksal einfach ergibt und trotzdem weiterlacht. Zug kaputt - ejal. Was hamwer wieder jelacht. Gib mir mal noch ne Leberworscht Stulle - is so zugig hier uffe Schienen..wann fahrnwer weiter?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Version meiner Partnerin jedoch, vermittelt ein komplett anderes, ja beinahe lustfeindliches Weltbild. Nicht dass die Madam einfach nur dick ist - naheiiin -  die fette Kuh  besitzt nun auch noch die unerhörte Frechheit in einem Wagon der deutschen Bundesbahn zu lachen! Natürlich kommt es bedingt durch die Fettleibigkeit der Passagierin zu einem Achsenbruch und das Gefährt kracht in sich zusammen, auf die Schienen. Ein Millionenschaden. Und wer muß das bezahlen, na? Der kleine Mann natürlich. Ein Fall für Raab Kracher.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schwierige Angelegenheit das... jetzt stellt sich natürlich die soziokulturell relevante Frage, mit welchem Songtext man das Kind jetzt erziehen soll....&lt;/p&gt;&lt;p&gt;P.S hier noch das Ende des Liedes -&lt;br /&gt;&amp;quot;...lachte, bis der Schutzmann kam,und sie mit zur Wache nahm.&amp;quot; Das ist die RAF Mohnhaupt-Variante. Kennt jemand ein anderes Ende?&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 25 Apr 2007 11:07:49 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>mausimurpel</dc:creator>
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    </item>
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      <title>24. Dezember - Plem Plem in Bethlehem</title>
      <link>https://mausimurpel.antville.org/stories/1539268/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;img alt="www.maxim-film.de&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br/&gt;Chaussestraße 17,&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br/&gt;10115 Berlin&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br/&gt;berlin@maxim-film.de" style="" title="www.maxim-film.de&lt;br/&gt;Chaussestraße 17,&lt;br/&gt;10115 Berlin&lt;br/&gt;berlin@maxim-film.de" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/mausimurpel/images/no24.jpg" /&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Und an ihren Euterspitzen, sah ich winz'ge Milchkügelchen blitzen.... &lt;br&gt; Ja. Weihnachten ist ja ein Geburtsfest. Und in der Krippe damals in &amp;quot;Bäthlähäm&amp;quot;, wie der Amerikaner sagt,  stand auch so einiges an Viehzeuchs um die Krippn herum. Im Atzwennzkalända, dessen letztes Päggsche isch hoid aufmache dooorfte, war ein Video mit einer Kuh drauf.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Video habe ich bislang noch nicht sichten können, doch bin ich schon gespannt. Laut Google geht es im Filmchen &amp;quot;Musterdorf, mein Musterdorf&amp;quot; um ein in den siebziger Jahren in der DDR errichtetes &amp;quot;Musterdorf&amp;quot; eben. Ein Kuhdorf wohl, im wahrsten Sinne des Wortes. Neben den richtigen Holsteiner Kühen gibt es auch &lt;b&gt;Übungskühe&lt;/b&gt;; wie oben auf dem Foto zu sehen, denn ein Großteil der Dorfbevölkerung besteht aus Melkern und Melkerinnen - man stelle sich an dieser Stelle eine Ansprache des Bürgermeisters vor &lt;i&gt;&amp;quot;Sehr geehrte Melker und Melkerinnnen, liebe Kühe....&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Doch zurück zum Vieh. &lt;b&gt;Übungskühe&lt;/b&gt; kommen aus der 1. Dimension und haben einen dreidimensionalen &lt;b&gt;Gummi-Übungs-Euter&lt;/b&gt;. Das ist philosophisch finde ich. Oder irgendwie indisch. Ich will eine Übungskuh!&lt;br&gt;&lt;br&gt;Merry Christmas auf jeden Fall erstmal an alle Atzwennzkalända-Leser, leider ist die schöne Weihnachtszeit ja nun vorbei und an ihre Stelle rückt die Zeit &amp;quot;zwischen den Jahren&amp;quot;. Und dannach dann die Zeit &amp;quot;nach zwischen den Jahren&amp;quot; auch &amp;quot;2007&amp;quot; genannt. Also: Guten Rutschibert und bald gibt's wieder eine neue Serie auf europaporno. Versprochen.&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Sat, 30 Dec 2006 13:11:09 GMT</pubDate>
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    </item>
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      <title>23. Dezember Marmeladenpfeiffer&lt;b&gt;*&lt;/b&gt;</title>
      <link>https://mausimurpel.antville.org/stories/1538198/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/mausimurpel/images/no23.jpg" /&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ein Ausschnitt aus dem Nachwort dieses Buches von einem gewissen Wolfgang Wicht über den amerikanischen Maler J.A.M Whistler:&lt;i&gt;&amp;quot; Alles in allem war er ein Mann, der Kontroversen provozierte und zu Lebzeiten, wie nach seinem Tode auf das widersprüchlichste beurteilt....Mehr als jeder andere hat Mr. Whistler dazu beigetragen, die Kunst vom Laster des Gegenstands und des Glaubens zu reinigen, daß der Auftrag des Künstlers darin bestünde, die Natur zu kopieren.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Dieses Buch ist aus einem Kunstverlag und sehr mysteriös - denn es besteht eigentlich nur aus Zitaten von zeitgenössischen Pressemenschen oder aus Korrespondenzauszügen, in denen Berühmtheiten wie Mister Oscar Wilde persönlich den Maler mit&amp;quot;Lieber Schmetterling&amp;quot; anspricht. Das find' ich gut. Ich werde ab sofort auch meine Korrespondezen mit Liebe(r) + Tiername beginnen...Interessant wird die Sache natürlich, wenn ich einen Brief mit &amp;quot;Lieber Hitlerkäfer&amp;quot; beginne, denn: Den Hitlerkäfer gibt es wirklich! Zitat aus dem Spiegel &lt;i&gt;&amp;quot;Der kleine Braune wurde in den 30er Jahren entdeckt. Er lebt in Höhlen in Slowenien. Der Forscher Oscar Scheibel, ein glühender Anhänger des Deutschen Reichs, benannte den Käfer damals nach seinem Idol.&amp;quot;&lt;/i&gt; Vielleicht gibt es ja auch Göbbels-Ameisen und Göhring-Asseln... oder Eva-Braun-Gottesanbeterinnen....&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;* engl.: J.A.M - Whistler&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 28 Dec 2006 14:08:47 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>20. + 21. Dezember Trübe Tassen</title>
      <link>https://mausimurpel.antville.org/stories/1535212/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/mausimurpel/images/no20.jpg" /&gt;&lt;br&gt;&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/mausimurpel/images/no21.jpg" /&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die erste Tasse gehörte einem Hansa-Rostock Gegner, denn wäre er ein Fan, hätte er sie ja glücklicherweise behalten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die zweite Tasse gehört einem, der sie jetzt vermutlich nicht mehr im Schrank hat...&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 21 Dec 2006 16:33:15 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>19.Dezember Aufm Holzweg</title>
      <link>https://mausimurpel.antville.org/stories/1535204/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/mausimurpel/images/no19.jpg" /&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt; Kann ich meine Feinmotorik mal überprüfen. Und meinen Farbsinn testen. ...Auch mal dran lecken: Ob es geschmacksneutral und ungiftig ist &lt;br&gt;(Der Autor leckt)&lt;br&gt;Iih. Schmeckt fies. Nach alter Socke und totem Baum.&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 21 Dec 2006 16:16:57 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>mausimurpel</dc:creator>
      <dc:date>2006-12-21T16:16:57Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>18. Dezember - Perlen für die Ahnen</title>
      <link>https://mausimurpel.antville.org/stories/1532919/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/mausimurpel/images/no18.jpg" /&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;A Perlekettsche. Mit Stacheln dran! Ganz schön spitze Stacheln. Der Träger dieses Schmuckstücks sollte wohl erstmal etwas Peyotesaft schlürfen, bevor er sich die Kette umlegt, damit er sich sich  anschliessend bequem berauscht in die Welt der Urahnen begeben kann.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Man stelle sich also vor, dass besagter, potentieller Kettenumleger sich tatsächlich einem  solchen  schamanistischen Ritual (&lt;a href="http://mausimurpel.antville.org/stories/1524377/"&gt;Raketenrassel&lt;/a&gt; bitte nicht vergessen) unterziehe  und plötzlich erschienen ihm  die verstorbenen Urahnen in Form seiner Tante Uschi und Onkel Herbert aus Berlin Reinickendorf....&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(&lt;em&gt;&lt;strong&gt;WABER, DAMPF UND MONOTONES TROMMELSCHLAGEN&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;)&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Tante Uschi (dauergewellt und wild, aber im Takt,  mit ihrer Damenhandtasche rumfuchtelnd)&lt;/b&gt;:  &amp;quot;Junge, wie siehst du bloß wieder aus. Kämm' dir doch wenigstens mal die Haare. Und so dünn...nä,nä,nä. Hier iß mal, lecker Heringshäckerle. Hab ich extra für dich gemacht...das magst du doch so gern.&amp;quot;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;Onkel Herbert (mit angeklatschtem Glatzenscheitel, grauer Wollweste und BVG-Schlips)&lt;/b&gt;: &amp;quot;Mit'm Fahrrad nisch' in ersten Wa'jn ha'ick jesacht. Junge, Junge. Kann doch nisch so schwer sein!&amp;quot;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Plötzlich ein lauter Knall und einer Rauchwolke entsteigt Harald Juhnke im Gala-Anzug, furzt deimal ganz laut und singt aus voller Kehle &amp;quot;Daaaas ist die Berliner Luft Luft Luft...&amp;quot;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Seltsam, aber so kann es geschehen.....&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 18 Dec 2006 15:27:30 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>mausimurpel</dc:creator>
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    </item>
    <item>
      <title>17. Dezember Herr Gulda</title>
      <link>https://mausimurpel.antville.org/stories/1532281/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/mausimurpel/images/no17.jpg" /&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Auf der Rückseite des Covers folgender Kommentar eines gewissen Joachim Kaiser: &lt;br&gt;&lt;p&gt;&lt;i&gt;&amp;quot;Meister rhytmischer Dringlichkeit zwischen E und U ...gleichzeitig bravourös und emfindsam delikat.&amp;quot;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt; Diese Kritik klingt ein wenig, wie von einem RTL-Fernseh Sommelier erdichtet, etwa wie: &lt;br&gt;&lt;i&gt;&amp;quot;..seine urinale Eleganz verschleimt sich mit seinem kotenen Charakter zu einem vollendeten, ja beinahe spermatisch anmutendem Bouquet..&amp;quot;&lt;/i&gt; &lt;br&gt;&lt;br&gt;Trotz dieser Kritik: Ein schönes Geschenk für schöne Stunden bei Kerzenschein und Alkoholmißbrauch (Rotwein bis die Zähne bleu sind)&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Sun, 17 Dec 2006 11:58:44 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>mausimurpel</dc:creator>
      <dc:date>2006-12-17T11:58:44Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>16. Dezember Wirrr schlaggen die Karrrtoffeln zu Breiii!</title>
      <link>https://mausimurpel.antville.org/stories/1532275/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/mausimurpel/images/no16.jpg" /&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Eigentlich sollte man das Buch anders nennen, nämlich: &amp;quot;Gesunde Ernährung für deutsche Säuglinge und deutsche Kleinkinder&amp;quot;. Kartoffeln und Spinat, Kartoffeln mit Möhrchen, Kartoffeln mit - ooh, jetzt wird's italienisch - Zucchini (naja, Mussolini war ja ooch Italjener..jebongt) und Kartoffeln mit Kartoffeln an Kartoffelschaum.&lt;br&gt;&lt;br&gt; Irgendwie beobachte ich schon seit längerer Zeit, dass die frühe Kindesernährung bei vielen frischgebackenen Eltern nationalstaatlich archaische Denkstrukturen auslöst. Plötzlich ist alles &amp;quot;fremdländisch&amp;quot;, also Essen aus anderen Nationen dieses Planeten, tabu. Man kehrt an seinen heimeligen Herd zurück und verlässt sich auf das, was schon Oma Hermine zu Wilhelms Zeiten für die kleinen Furzkanönchen gezaubert hat. Aber möglichst diätetisch, preussisch protestantisch muß es sein. Daher meine Frage: Was geben denn z.B Amazonasindianer,  Japaner oder meinetwegen Faröer ihren Kindern zu essen? Auch etwa diese olle Kartoffelmumpe??&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Sun, 17 Dec 2006 11:42:01 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>mausimurpel</dc:creator>
      <dc:date>2006-12-17T11:42:01Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>15. Dezember If I had a hammer</title>
      <link>https://mausimurpel.antville.org/stories/1531306/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/mausimurpel/images/no15.jpg" /&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;...I'd hammer in the moooooooooorning, I'd hammer in the evening - -alll over this laaaaaand....&lt;br&gt;&lt;br&gt; (Gitarrengriffe: G, e-moll, C, D) What a nerviger Song. Aber als Gitarre besessener Jugendlicher, der ich ja war, habe ich es rauf und runter gespielt. &amp;quot;I'd hammer in the mooooorning....&amp;quot; Jesus Christ. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Und jetzt habe ich ihn also - den Hammer. Vielleicht ist es ja sogar der vielzitierte &amp;quot;Oberhammer&amp;quot;. Nur. Was mach ich damit? Für die ektoplasmatischen Kugeln habe ich ja bereits eine Verwendung gefunden...&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ich sollte vielleicht Richter spielen. Dann würde ich alle meine Schrankmotten in den Gerichts-Saal zitieren und sie allesamt zum Tode verurteilen (Tötungsart: Plattmachen) Die fiesen Gesellen haben sich nämlich schon wieder einmal an meinen Wollpullis vergriffen und tausend Löcher reingeknabbert - Schweinehunde, die!&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 15 Dec 2006 12:43:27 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>mausimurpel</dc:creator>
      <dc:date>2006-12-15T12:43:27Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>13.Dezember Auf die Nüsse</title>
      <link>https://mausimurpel.antville.org/stories/1529892/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/mausimurpel/images/no13.jpg" /&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Heute gibt's was auf die Nüsse. Sind es die drei Nüsse für Aschenbrödel? Nein - schade, denn es sind vier und außerdem sind es keine Hasel- sondern Walnüsse. Wären es die drei Nüsse für Aschenbrödel gewesen, so hätte ich mir ein schickes kleines Cocktailkleidchen wünschen können... Oder ich hätte nir die Schauspielerin Libu&amp;#353;e &amp;#352;afránková herbeiwünschen können.... &lt;br&gt;&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/mausimurpel/images/no13a.jpg" /&gt;&lt;br&gt;obwohl...die müßte jetzt auch schon auf die Siebzig zugehen. Aber warum nicht, dann könnten wir ein nettes Schwätzchen über den tschechischen Märchenfilm der 70er Jahre halten und ich könnte sie fragen, ob sie in der &amp;quot;Märchenbraut&amp;quot; damals &lt;a href="http://www.mdr.de/I/3767421-high.jpg"&gt;Herrn Maier&lt;/a&gt; wirklich in einen Dackel verwandelt haben, oder ob das nur wieder einer der vielen Prager High-Tech Filmtricks war....&lt;br&gt;Doch nun erstmal....Muuusik!&lt;a href="https://mausimurpel.antville.org/files/nuts/" title=""&gt;nuts&lt;/a&gt;&lt;span class="small"&gt;(audio/mpeg, 464 KB)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 13 Dec 2006 15:25:54 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>mausimurpel</dc:creator>
      <dc:date>2006-12-13T15:25:54Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>12. Dezember China-Alarm</title>
      <link>https://mausimurpel.antville.org/stories/1529873/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/mausimurpel/images/no12.jpg" /&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Eine Bastmatte mit Blumen und chinesischer Schrift zum Aufhängen: Ein sehr beliebtes Geschenk...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn man sich beim China-Mann telefonisch etwas bestellt, dann  rollt bereits der neben dem telefonierendem Kellner stehende Küchenchef genervt mit den Augen, muß er doch schon wieder in die olle unaufgeräumte Geschenkekammer stiefeln.Ganz oben im Regal  sind die Pflaumen- und Lorbeerweinflaschen, in der Mitte die dekorativen Bastmatten mit Kalender und &lt;b&gt;ganz unten&lt;/b&gt; die dekorativen Bastmatten ohne Kalender. Ja. Und den hab ich jetzt. Ganz ohne irgendwas bestellt zu haben. Einfach so. Toll....&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 13 Dec 2006 15:07:43 GMT</pubDate>
      <guid>https://mausimurpel.antville.org/stories/1529873/</guid>
      <dc:creator>mausimurpel</dc:creator>
      <dc:date>2006-12-13T15:07:43Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>11.Dezember Dog on Acid</title>
      <link>https://mausimurpel.antville.org/stories/1528185/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/mausimurpel/images/no11.jpg" /&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Irgendwie erinnert dieses puschelige Wesen einen an Drogenmißbrauch der bundesdeutschen Vorwendezeit, nämlich als plötzlich alle jungen Leute Smiley-Buttons trugen und Acidpillen der buntesten Kulör einzunehmen pflegten.Dabei schrie man dann lauthals durch den Tanzsaal: &amp;quot;Aciiiiiiiiiied!&amp;quot; und bewegte sich hampelnd und friedlich grinsend, aber etwas nach Drogen-Schweiß müffelnd zu den synthetischen Klängen. Ich habe hier mal ein kleines selbstgestricktes Acid-Samplechen fertiggemacht - nur zur Erinnerung:&lt;font size="+1" color="#FF6600"&gt;&lt;a href="https://mausimurpel.antville.org/files/acid-dog/" title=""&gt;acid-dog&lt;/a&gt;&lt;span class="small"&gt;(audio/mpeg, 402 KB)&lt;/span&gt;&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 11 Dec 2006 11:09:16 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>mausimurpel</dc:creator>
      <dc:date>2006-12-11T11:09:16Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>10.Dezember Baden Baden</title>
      <link>https://mausimurpel.antville.org/stories/1528182/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/mausimurpel/images/no10.jpg" /&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;quot;Wohltuend&amp;quot; bei Erkältung...des Verfassers Partner musste sich gleich nach dem Lesen dieser velockenden Worte die Kleider vom Leib, sowie das Tütchen auf reißen, wie man auf dem obigen Beweisfoto sehen kann.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Interviewer:&lt;/b&gt; Hielt das Produkt das gedruckte Versprechen ein?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Badende:&lt;/b&gt; Ja.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Interviewer:&lt;/b&gt; Ich danke Ihnen für dieses Gespräch.&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 11 Dec 2006 11:01:33 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>mausimurpel</dc:creator>
      <dc:date>2006-12-11T11:01:33Z</dc:date>
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      <title>9.Dezember Mucke fürs Kind</title>
      <link>https://mausimurpel.antville.org/stories/1527238/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/mausimurpel/images/no9.jpg" /&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Aha. Schon wieder eine Cd. Das Cover sagt ja schon einiges über den Inhalt aus: Man sieht ein ausgestopftes Homo-Sapiens Exemplar im Alter von ungefähr 8 Monaten. Dekoriert wurde das ganze mit einer handelsüblichen Plastik-E Gitarre, einer Airbag-Windel und als Krönung setzte man dem Modell noch ein Sonnenbrille auf, denn die Sonnenbrille ist, bzw. war (in den 80er Jahren) ja in unserem Kulturkreis ein Symbol für ungeheure Lässigkeit und Coolness. Soll natürlich auch lustig sein. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Es ist doch immer wieder interessant, wie sehr ein Grafikdesigner, in diesem Falle der Designer des CD Covers, für ein extremes Unbehagen auf Seiten des Betrachters sorgen kann. Jedem ästhetisch einigermaßen geeichten Menschen sollten sich beim Anblick dieses collagenhaften Werks die Nackenhaare aufstellen und das Gehirn sollte eine verstärkte Menge von Adrenalin ausschütten... Na egal. Hier ein kleiner Ausschnitt aus der CD - ein wenig von mir &amp;quot;modifiziert&amp;quot;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;a href="https://mausimurpel.antville.org/files/schiessjewehr/" title=""&gt;schiessjewehr&lt;/a&gt;&lt;span class="small"&gt;(audio/mpeg, 200 KB)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Sat, 09 Dec 2006 13:58:23 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>mausimurpel</dc:creator>
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      <title>8.Dezember - It's a Mixtake not a Mistake</title>
      <link>https://mausimurpel.antville.org/stories/1526835/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/mausimurpel/images/no8.jpg" /&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Wie toll. Ein Mixtape. Oder doch nicht? Ach nein - eine Mix CD. Nein auch nicht. Ein Sampler. Ein kommerzieller Sampler. Oh No - Ach wie schad.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber erstmal hören, bevor man vorschnell urteilt &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;b&gt;(&lt;em&gt;An dieser Stelle stellt sich der Leser den Akt des Hörens beim Schreiber vor&lt;/em&gt;)&lt;/b&gt;&lt;br&gt;&lt;/br&gt;Hörvorgang abgeschlossen - Urteil:Very hörenswert indeed!! Mein Musicplayer hat nach Einlegen der CD herausgefunden, dass es sich um folgenden Sampler handelt: &amp;quot;Lounge Legends - Volume One&amp;quot;. Ganz toller Sampler - Mein Lieblingssong ist jetzt schon &amp;quot;Gary Mc Farland - I can't get no satisfaction&amp;quot;. Hier ein Ausschnitt:&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;a href="https://mausimurpel.antville.org/files/satisfaction/" title=""&gt;satisfaction&lt;/a&gt;&lt;span class="small"&gt;(audio/mpeg, 332 KB)&lt;/span&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Track 15 ist auch sehr interessant, hier hat nämlich der musikalisch völlig untalentierte Leonard Nimoy, aka &amp;quot;Spock&amp;quot; von Raumschiff Enterprise seinen musikalischen Beitrag mit &amp;quot;It's getting better&amp;quot; geleistet. Seine Stimme wird zwar im Laufe des Songs nicht unbedingt better, aber der Song ist nixdestotrotz very knorke. Thanx dem unbekannten Schenker!&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 08 Dec 2006 20:22:14 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>mausimurpel</dc:creator>
      <dc:date>2006-12-08T20:22:14Z</dc:date>
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      <title>7.Dezember Ein kleiner Sack</title>
      <link>https://mausimurpel.antville.org/stories/1526817/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/mausimurpel/images/no7.jpg" /&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Oh ein Sack. Ein netter kleiner Sack. Kann man was reintun - oder aber was rausholen - so wie einst Chamissos Peter Schlemhmil, der ja seinen Schatten verkauft hat und als Gegenleistung das Fortunati Glückssäckl bekam..ein kleines &amp;quot;Geldsäckl&amp;quot;, das immer mit Dukaten gefüllt war. Super. Will ich haam. Aber Schatten bleibt bei mir..&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 08 Dec 2006 19:45:11 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>mausimurpel</dc:creator>
      <dc:date>2006-12-08T19:45:11Z</dc:date>
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    <item>
      <title>6. Dezember Niko-Lotion</title>
      <link>https://mausimurpel.antville.org/stories/1525057/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/mausimurpel/images/no6.jpg" /&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;i&gt;&amp;quot;Es reibt sich die Haut mit der Lotion ein. Das muss es machen, wann immer man es ihr sagt.&amp;quot;&lt;/i&gt;(Zitat des gruseligen Massennmörders aus &amp;quot;Das Schweigen der Lämmer&amp;quot;, der sich ein Kleid aus der Haut der von ihm in einem Brunnenloch eingekerkerten Frauen schneidert.)&lt;br&gt;Das hier könnte die Lotion sein. &amp;quot;The Art of Care&amp;quot; steht drauf, der Firmenname klingt eher nach einer fiesen Kaffesorte (Ausschweif Anfang: Gestern im Supermarkt stand neben mir eine Frau, die im feinsten Berlinerisch ihrem Mann auf der anderen Seite des Regals rüberrief &amp;quot;Miischa, die haaam hier keen Proooodooohmo. Watt soll'ick'n neeehm?&amp;quot; Daraufhin Mischa: &amp;quot;Dann koof doch Kaffee.&amp;quot; Ausschweif Ende)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Liest man die Liste der Inhaltsstoffe auf der Rückseite, dann fragt man sich, ob Christdemokratin Uschi Glas da wieder ihre Finger im Cremetopf hatte - ein exotischer Konservierungsstoff gesellt sich hier zum anderen. Aber damit der Kunde keine Angst bekommt, hat man einfach noch &amp;quot;with Jojoba-Öl&amp;quot; auf die Frontseite getackert. Ahja. Jojoba Öl. Das klingt geschmeidig und gut. Manchmal steht ja auch &amp;quot;Aloe Vera&amp;quot; drauf. Ist auch so'n linguistisches Sedativum, um den Kunden zu überzeugen: Dett is jut, dett kannste bedenkenlos einnehmen. Is ja Alohee Wehra drinne. Vielleicht sollten sie bei Kriegseinsätzen in Afghanistan, im Irak oder im Tschetschenien einfach Aloe Vera Lotion auf die Raketen schmieren, dann flutschen sie besser und riechen außerdem noch ganz gut....&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 06 Dec 2006 10:20:49 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>mausimurpel</dc:creator>
      <dc:date>2006-12-06T10:20:49Z</dc:date>
    </item>
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      <title>5. Dezember Schamanistische Raketenrassel</title>
      <link>https://mausimurpel.antville.org/stories/1524377/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/mausimurpel/images/no5.jpg" /&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Sieht ein wenig aus, wie eine Rakete. Oder das Modell einer Rakete...wie heißt noch gleich &amp;quot;unsere&amp;quot; europäische Super-Rakete... die, welche eigentlich immer delayed vom Raktenflughafen Courou (Wetter is schuld!) in die Umlaufbahn zu jetten pflegt?? Ariane. Jenauestens. Dett isAhr-jahne...oder vielmehr ein Modell von Ahr-jane.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn man's umdreht und das Handgelenk hin-und herbewegt, dann kann man damit auch rasseln - schamanistisch rasseln und dabei Esels- oder Ziegenpippi trinken, die Augen verdrehen und rückwärts Radiowerbung nachplappern, wie z.B dieses extrem nervige &amp;quot;Carglas repariert&amp;quot; Gesäusel oder &amp;quot;30 Prozent auf alles...außer Tiernahrung&amp;quot; .....&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Tue, 05 Dec 2006 11:06:26 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>mausimurpel</dc:creator>
      <dc:date>2006-12-05T11:06:26Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>4.Dezember  - Arier-Pop</title>
      <link>https://mausimurpel.antville.org/stories/1523536/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/mausimurpel/images/no4.jpg" /&gt;Heute ein emotionaler Sampler. Auf der CD sind zwei Arier abgebildet. Der Mann trägt noch seine Jeans-Uniform, die Frau ist bereits im BDM-Unterhemd aus gutem, teutschen Leinen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hier ein Audio-Beispiel. Dana mit &amp;quot;All kinds of everything&amp;quot;&lt;a href="https://mausimurpel.antville.org/files/dana/" title=""&gt;dana&lt;/a&gt;&lt;span class="small"&gt;(audio/mpeg, 299 KB)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Dame scheint auf Appetitzügler, Helium und LSD gleichzeitig zu sein. Man kennt sie nicht, aber den Song kennt irgendwie jeder. Sehr kitschig, fast schon weihnachtlich &amp;quot;DreiNüsse für Aschenbrödel-mäßig&amp;quot; am Anfang, um dann ins fürchterlich kitschige, weichgespülte, besagteHelium-Fach zu wechseln....&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 04 Dec 2006 09:45:04 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2006-12-04T09:45:04Z</dc:date>
    </item>
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      <title>3.Dezember - Ufosex</title>
      <link>https://mausimurpel.antville.org/stories/1523521/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/mausimurpel/images/no3.jpg" /&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Heute: ein kleines feines Büchlein. Von einem Wissenschaftler, der wohl als Verfechter der Skeptiker-Bewegung unterwegs ist und an Ufos, animalischem, kollektiven Bewußtseinsverhalten (Stichwort:Kartoffelwaschverhalten von Schimpansen, if you know what I mean...) und Nahtoderfahrung, also Berichten in denen Menschen denken sie schweben gerade über ihrem toten Körper und sehen Licht am Ende des Tunnels, zweifelt.Hier ein Auszug aus der ersten Seite. Very unterhaltsam:&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/mausimurpel/images/ufo1.jpg" /&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 04 Dec 2006 09:19:30 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>mausimurpel</dc:creator>
      <dc:date>2006-12-04T09:19:30Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Zwischenmahlzeit mit Haaren</title>
      <link>https://mausimurpel.antville.org/stories/1512518/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/mausimurpel/images/struwwelpeter.gif" /&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;...und nun mal wieder ein selbstkomponiertes und -gebasteltes Lautgedicht. Viel Spaß beim Anhören:&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;a href="http://home.arcor.de/cocorama/mp3/struwwelpeter.mp3"&gt;Strooowle-Peta (1.2 MB)&lt;/a&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 16 Nov 2006 12:24:34 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2006-11-16T12:24:34Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Deutschlandfunk Teil 2</title>
      <link>https://mausimurpel.antville.org/stories/1510676/</link>
      <description>&lt;img alt="" style="" title="" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/mausimurpel/images/radio.gif" /&gt;&lt;p&gt;Ohauerha. Eine Sache muß ich noch los-werden: Das Thema Musik bei Deutschlandradio, eine sehr sehr spezielle Angelegenheit wie ich finde.Diese Musik ist wie eine unheimliche ockerfarbene Patina des Senders, bestehend aus verschiedenen Schichten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die oberste und eigentlich erwähnens-werte Schicht ist:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;font color=#FF6600&gt;Saxonphongetröte und nochmal Saxophongetröte!&lt;/font&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vermutlich hat vor einigen Jahrzehnten ein  Musikredakteur in einem amerikanischen Fachblatt für Radioangelegenheiten gelesen, dass Saxophongetröte unverbindlich ist. Sie ist wie ein weißes Rauschen, dass Menschen mit verschiedensten sozialen Backgrounds miteinder zu verbinden scheint.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Herr Pillowski aus gleichnamiger Kohlenhandlung in Peine findet diese Musik ebenso unparteiisch und unverbindlich, wie Herr Achtenbichel vom Juweliergeschäft Rubin in München oder Herr Geheimrat Knötenfritter aus Walsrode.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hier mal ein Schnippsel, wie so ein unverbindliches Radiogetröte eingesetzt wird.....&lt;b&gt;Moderator: &amp;quot;blabla fasel---nur dann wird man nachhaltig wirtschaftliche Renditen erzielen  können. Weiter geht's nach einer kurzen Musik mit diesen Themen...blablafasel.&amp;quot;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So und  an dieser Stelle setzt nun meistens, bzw. eigentlich immer das unverbindliche Saxonfongelärme zwischen den Meldungen ein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&amp;quot;Trööt.Tööt. Bah-Du-Bah-Du.Trööt..usw. und so fort..&amp;quot;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wahnsinn, wie die das durchziehen...es gab ja auch kürzlich eine komplette Audiorenovierung mit schicken in Frankreich produzierten Radio-Jingles. Und auch die Musik-Farbe passte sich in den ersten Wochen nach der Reform an - sie wurde gewagter, ja sogar Pop und elektronische (also moderne!) Musik schallte aus den Radiolautsprechern.  Wahrscheinlich nutzte man die Gunst der Stunde, denn oben besagter, vermutlich Pfeife schmauchender Musikredaktör war wohl gerade für mehrere Wochen auf Kur, um seine Sendeanstalt-Hämorrhoiden zu kurieren. Ein junger koketter Mitte-Typ mit Turnschuhen, Pony-Frisur und DJ-Tasche übernahm kurz die Vertretung und versuchte von nun an musikredaktionell am Stuhlbein des knurenden Pfeiferauchers zu sägen.. allerdings, wie man heute weiß, war dieser Putsch-Versuch nur von kurzer Dauer.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute ist Pfeifchen wieder da, lässt sich wieder die gewohnten Sender-Spinnenweben zwischen den Achseln und Beinen wachsen, schlürft sein Pfefferminzteechen nach der Mittagspause und freut sich auf die Rente in 7 Jahren. Vorher wird er aber noch dafür sorgen, dass jeder Tonträger, der kein Saxofon-Solo enthält, vernichtet wird und sein Turnschuh-DJ-Taschen-Nachfolger unter Wassertropfen-auf-die-Stirn-Plätscher Folter und Pendel-Hypnose umprogrammiert wird:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;quot;Saxophon Saxophon, das ist die Muuusik mein Sooohn.... auf alle Zeit.. Tüddelütt. Tüüü. Knarf Knarf- Tüdell-didütt.&amp;quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Amen.&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 13 Nov 2006 17:50:37 GMT</pubDate>
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      <dc:creator>mausimurpel</dc:creator>
      <dc:date>2006-11-13T17:50:37Z</dc:date>
    </item>
    <item>
      <title>Deutschlandfunk...</title>
      <link>https://mausimurpel.antville.org/stories/1489946/</link>
      <description>&lt;p&gt;&lt;img alt="Ruf mal wieder an" style="" title="Ruf mal wieder an" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/mausimurpel/images/telefon.jpg" /&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;...ein sehr deutscher Sender. Hört man ja ganz gerne, weil nicht so viele anstrengende Jingles und komprimierte, näselnde Radio-Moderatorenstimmen wie bei anderen einschlägigen Sendern. Aber dazu später mehr.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Berlin ist, was die Radio-Welt betrifft, ein ganz tumbes Pflaster. Wenn ich Heinrich Heine wäre und jetzt und just in diesem Moment als Radio-Kritiker in Germany arbeitete, so spie ich permanent bittersüße Galle auf die Berliner Radiolandschaft. Herrjemineh! Und dabei liegt das eigentlich und fast nur am teutschen Musikgeschmack, der mich regelmäßig zur Verzweiflung bringt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hier in Berlin wäre das zum Beispiel RADIO 1 (tagsüber). Ganz schlimmes, seichtes und belangloses Rock und Pop-Gedudel. Aber das scheint in der Natur der Deutschen zu liegen, böse und schlechte Musik zum Mainstream zu erklären.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich finde die Franzosen, die Briten, die Schweden und die Tschechen haben einen qualitativ viel, viel, viel hochwertigeren Mainstream, als die Germans. Das zeigt sich insbesondere, wenn man mal auf einen Flohmarkt wackelt und einen der vielen Vinyl-Platten Stände aufsucht. Fast jede Pappkiste enthält malignes Material:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Christopher Cross,Alan Parsons Project,Barclay James Harvest,Marius Müller Westernhagen (&amp;quot;Stinker&amp;quot;), oder - ganz bös und proletto hoch 37 - Klaus Lage und Götz Georges FAUST auf Faust...allein schon das Cover:&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;img alt="Zwei Prolettos haben Spaß" style="" title="Zwei Prolettos haben Spaß" loading="lazy" src="https://antville.org/static/sites/mausimurpel/images/faust.jpg" /&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Na gut. Flohmarkt-Kisten spielt Radio 1 ja nicht ab...und eigentlich gehören die ja auf meiner Skala eher zu den Guten....aber ich habe mir vorgenommen mal in Zukunft mehr zu DEKONSTRUIEREN. So nach dem Motto &amp;quot;Deconstruct the vermeintlichen GUTEN&amp;quot;. Also Radio Eins ist doof. Hör ich nicht mehr. Dekonstruiert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch zurück zu Deutschlandfunk. Die Redakteure des Senders haben sich glaube ich mal eine Statistik aus dem Leib geschnitten, die von folgender Grund-Hörsituation ausgeht:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein Radiohörer ist um 11:00  morgens bereits seit fünf Uhr wach, hat schon die Blumen gegossen, zwei Tassen Filterkaffe getrunken, Leberwurst- oder Schinkenbrote gemampft, seine Stützstrümpfe mehrmals hochgezogen, die Tabletten eingenommen, mehrere Kreuzworträtsel gelöst, seinen Sofakissen einen Karate-Handschlag verpasst um nun, wie jeden Tag zur gleichen Zeit, der DEUTSCHLANDFUNK-ÄRZTESPRECHSTUNDE zu lauschen -&lt;br&gt;&lt;b&gt;Thema heute: Eitriger Darm-Ausfluß und seine Folge für die Vaginal-Flora...&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der typische Durchschnittshörer beteiligt sich dann auch normalerweise telefonisch in seiner jeweiligen Mundart und krakehlt virtuos und gut informiert lateinische Krankheits- und Medikamenten-Namen in den Hörer, die anschliessend von der Moderatorin netterweise ins Hochdeutsche übersetzt werden...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hmm. Soweit so gut. Das Problem: Ich gehöre nicht in dieses statistische Zeitfenster. Nein:Um 11:00 Uhr habe ich mich gerade erst aus dem Bett gepellt und sitze mit verklebten Augen und wirren Haaren vor einer Tasse dampfenden, italienischen Kaffees und starre rührend (objektbezogen und im eigentlich physikalischen Sinne gemeint) in meine Müsli-Schale. Ich habe ganz friedlich das Radio angemacht, weil ich ja als interessierter Bundesbürger wissen möchte, wer gerade wieder &amp;quot;Sondierungs-Gespräche&amp;quot; führt, welcher &amp;quot;mutmaßliche Terrorist&amp;quot; wieder eine Bombe hat losgehen lassen und was sonst noch am &amp;quot;Standort Deutschland&amp;quot; so  los ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Informationen also, auf die man eigentlich ganz gut verzichten könnte, die man aber als PASSIVHÖRER ganz gerne so mit in den Tag nimmt, um später seinen Mitmenschen oder Arbeitskollegen zu erzählen, dass &amp;quot;ein mutmaßlicher Terrorist Sondierungsgespräche mit einer Bombe am Standort Deutschland geführt hat&amp;quot;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber was hören meine verchlafenen Ohren?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;&amp;quot;Herr Doggder- isch han so klebrische Auschfluß seit einiggä Zeit - hadd desch was zu bedeudde? Es riescht auch manchmal sehr unang'neehm.&amp;quot; &lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hmm. Ich sitze dann meistens da wie versteinert, rühre noch einmal abschliesend in meiner Müslischale, um dann den Inhalt wortlos im Müll zu entsorgen, denn der Appetit hat sich auf wundersame Weise soeben gelegt. Danke Deutschlandradio.Der Tag kann beginnen.&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Thu, 12 Oct 2006 11:14:20 GMT</pubDate>
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