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	<title>Fabian Löffler</title>
	
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	<description>Zukunft machen wir mit links</description>
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		<title>Blitzbesuch von Julia Klöckner</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 06:41:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian Löffler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[Klöckner]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie war nicht eingeladen – kommt aber trotzdem und fährt den üblichen Film mit den üblichen aussagekräftigen politischen Statements…
Viel Spaß beim neuen „Potkarst“ des CDU-Skandalabgeordneten aus Kasche(n)bach]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie war nicht eingeladen – kommt aber trotzdem und fährt den üblichen Film mit den üblichen aussagekräftigen politischen Statements…</p>
<p>Viel Spaß beim neuen „Potkarst“ des CDU-Skandalabgeordneten aus Kasche(n)bach der kommt wie immer aus dem Büro des jüngsten <a href="http://haller.hv-media.com/" target="_blank">SPD Abgeordneten</a></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/AldquP-IkTg?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/AldquP-IkTg?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Projekt Wahlalter 16 in Rheinland-Pfalz</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 09:23:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian Löffler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlalter]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Tag der rheinland-pfälzischen SPD diskutierte die Parteibasis über das Thema Wahlalter 16 bei Kommunal- und Landtagswahlen. Ziel wird es sein, mit dieser Forderung in die Landtagswahlen 2011 zu ziehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Tag der rheinland-pfälzischen <a href="http://www.spd-rlp.de/" target="_blank">SPD</a> diskutierte die Parteibasis über das Thema Wahlalter 16 bei Kommunal- und Landtagswahlen. Ziel wird es sein, mit dieser Forderung in die Landtagswahlen 2011 zu ziehen.</p>
<p>Die <a href="http://jusos-rlp.de" target="_blank">Jusos RLP</a> sind sehr froh darüber, dass Kurt Beck ausdrücklich eine Absenkung des Wahlalters auf 16 befürwortet. Es ist eine große Chance, junge Menschen für Politik und gesellschaftliches Engagement zu begeistern, wenn man ihnen damit das Signal vermittelt ernst genommen zu werden. Wir Jusos begrüßen es ausdrücklich, dass die SPD unserer Forderung nach einer Senkung des Wahlalters auf 16 bei Kommunal- und auch Landtagswahlen nachgekommen ist. Es ist hervorragend, dass diese Forderung, die wir Jusos in die Programmkommission eingebracht haben, so explizit im Entwurf des Regierungsprogramms zu finden ist. Jetzt kommt es für uns darauf an, dies im Januar genauso zu verabschieden und in der nächsten Legislatur umzusetzen.</p>
<p>Bei der offenen Podiumsdiskussion vertraten alle TeilnehmerInnen, zu denen u.a. der Juso-Bundesvorsitzende Sascha Vogt gehörte, die Position, dass eine Absenkung des Wahlalters sinnvoll und notwendig sei.</p>
<p>Die Meldungen aus dem Publikum waren durchweg für eine Absenkung des Wahlalters, dass macht uns zuversichtlich, dass wir an dieser Stelle eine breite Mehrheit in der Partei für unseren Vorschlag erzielen können. Es gab aber auch kritischere Stimmen. Hier wollen wir die Diskussion suchen und bieten an, vor Ort in den Unterbezirken und Kreisverbänden zu diesen Punkten Stellung zu nehmen und zu versuchen, die Vorbehalte gegen das Projekt auszuräumen. Es wird dann aber auch notwendig sein, bei anderen Parteien für eine Absenkung des Wahlalters zu werben, um eine nötige Mehrheit für eine Verfassungsänderung zu erreichen.</p>
<p>Wir begreifen die Senkung des Wahlalters als echtes <em>Projekt</em>, denn ‚nur‘ mit einer Verfassungsänderung wird es hierbei nicht getan sein, dass wurde auch in Diskussionsbeiträgen deutlich. Die Politik ist an mehreren Stellen gefordert, die Umsetzung möglich zu machen. In den Schulen müssen Jugendliche noch intensiver mit dem Thema Demokratie umgehen und animiert werden, diese auch selbst zu leben. Wir haben hier sehr positive Beispiele gehört, wie dies schon heute in vielen Schulen aber auch in Kommunen geschieht. Gerade auch die Parteien werden gefordert sein, noch stärker Angebote an Jugendliche zu machen, wie sie sich altersgerecht und objektiv informieren können. Ich hoffe sehr, dass wir dann nach den Kommunalwahlen 2014 auch einen Slogan zur nächsten Landtagswahl wie: ‚2016 das erste Mal mit 16‘ ausgeben können.</p>
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		<title>Gebührenchaos geht munter weiter</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 21:05:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian Löffler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Da diskutieren die deutschen Geldinstitute monatelang, wie man uns KundInnen vor Mondpreisen beim Bargeldabheben an ‚fremden’ Automaten schützen kann – und was kommt dabei heraus? So gut wie nix Brauchbares!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da diskutieren die deutschen Privatbanken, Sparkassen, Volksbanken und Genossenschaftsbanken monatelang, wie man uns KundInnen vor Mondpreisen beim Bargeldabheben an ‚fremden’ Automaten schützen kann – und was kommt dabei heraus? So gut wie nix Brauchbares!</p>
<p>Statt sich auf verbindliche Preisobergrenzen zu verständigen, die VerbraucherInnen letztlich vor bösen Überraschungen schützen, bekommt man wohl ab nächstem Jahr die Preise für die jeweilige Transaktion angezeigt. Echt weiterhelfen tut das einem nicht – nur das man jetzt im vornherein weiß wie viel man für die Automatennutzung zahlen muss. Das können immer noch Mondgebühren von teilweise mehr als 10 Euro sein! VerbraucherschützerInnen haben ermittelt, das die einzelne Transaktion weniger als ein Euro an Kosten verursacht.</p>
<p>Besonders gelungen ist die Argumentation des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands – die Preise würden schnell mittels Wettbewerb sinken – der Verband war es vornehmlich, der sich gegen eine Gebührenobergrenze eingesetzt hatte. Geneigte BeobachterInnen mögen sich fragen, wie dieser Wettbewerb in ländlichen Regionen stattfinden soll, wenn dort meist eine monopolartige Stellung herrscht und man gar keine Auswahl hat, an welchen Automaten man sein Geld abhebt. Dort habe ich dann nur die Wahl Geld abheben und Gebühren zahlen (egal wie hoch) oder kein Bargeld bekommen. Das ist nicht sehr befriedigend und hilft in der konkreten Situation auch nicht weiter.</p>
<p>Und letztlich hinkt das Argument gegen Gebührenobergrenzen. Auch mit einer Obergrenze kann sich unterhalb dieser Grenze Wettbewerb tummeln. Das Beispiel zeigt mal wieder, dass sich Politik nicht immer auf ‚freiwillige Regelungen’ der Wirtschaft verlassen sollte. Die Bundesverbraucherschutzministerin <a href="http://www.sueddeutsche.de/geld/gebuehren-am-geldautomaten-aigner-droht-mit-gesetzeskeule-1.991410" target="_blank">Aigner </a>ist in der Frage mal wieder als Tiger gestartet und als Bettvorleger geendet…</p>
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		<title>Thilo Sarrazin soll die SPD verlassen</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 14:36:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian Löffler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Sarrazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Herr Sarrazin hat mit seinen jüngsten Äußerungen zu sozialpolitischen und integrationspolitischen Themen wieder einmal gezeigt, wie weit er vom Konsens der SPD entfernt ist. Sarrazins öffentliche Statements sind, unter dem Deckmantel vermeintlichen „Klartextes“, offen rassistisch. Er reduziert Menschen auf ihre ökonomische Verwertbarkeit. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.jusos-rlp.de/index.php?nr=21021&amp;menu=1" target="_blank">Jusos Rheinland-Pfalz</a> fordern Thilo Sarrazin auf, wegen seiner rassistischen Äußerungen, die Sozialdemokratische Partei Deutschlands umgehend zu verlassen.</p>
<p>Herr Sarrazin hat mit seinen jüngsten Äußerungen zu sozialpolitischen und integrationspolitischen Themen wieder einmal gezeigt, wie weit er vom Konsens der SPD entfernt ist. Sarrazins öffentliche Statements sind, unter dem Deckmantel vermeintlichen „Klartextes“, offen rassistisch. Er reduziert Menschen, die in unser Land kommen und hier Leben wollen, oder die hier leben müssen, weil sie aus ihrer Heimat fliehen mussten, auf ihre ökonomische Verwertbarkeit. Diese Meinung mag Herr Sarrazin wohl vertreten, sie passt aber offenkundig nicht zur Politik der SPD. Herr Sarrazin sollte nicht auf das Parteiausschlussverfahren warten, sondern diesem zuvorkommen und die SPD aus eigenen Stücken verlassen..</p>
<p>„Wir laufen Gefahr, durch solch populistische Äußerungen den Anschluss an Menschen mit Migrationserfahrung zu verlieren, die sich in der SPD engagieren wollen. Die SPD ist die Partei und muss es bleiben, die diesen Menschen die Hand reicht und einlädt politisch aktiv zu sein. Wer Menschen nach Herkunft, Hautfarbe oder Religion beurteilt und diskriminiert, verdient keine politische Toleranz“, sagt Mehdi Jafari Gorzini, SPD, der mit den Jusos auf Landesebene eng im Bereich Migrationspolitik zusammenarbeitet.</p>
<p>Sarrazin spielt mit dem Feuer, wenn er die ‚<a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/1255423/" target="_blank">tausendjährige Geschichte</a>“ Deutschlands heranführt um seine kruden integrationspolitischen Thesen mit Beispielen zu unterfüttern. Offen vertritt er die These, MigrantInnen hätten unserer Sozialversicherung mehr Geld gekostet, als sie an Wirtschaftsleistung erbracht haben. Dabei lässt er gerne scheinbar neutrale Statistik für sich sprechen, um menschenverachtende Positionen zu äußern. Er sagt inhaltlich schlicht nichts anderes als man beispielsweise bei der NPD nachlesen kann. Zudem ist es sachlich falsch, was Sarrazin behauptet. Er nutzt Zahlen unterschiedlicher Zeiträume und setzt diese, wissenschaftlich unredlich, in Zusammenhänge.</p>
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		<title>Billen ist wieder hier – war nie wirklich weg…</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 07:36:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian Löffler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[billen]]></category>
		<category><![CDATA[cdu]]></category>
		<category><![CDATA[LTW]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Skandal-Abgeordnete der rheinland-pfälzischen CDU will es noch mal wissen. Er tritt erneut bei der Landtagswahl an. Derzeit wurde seine Immunität als Abgeordneter aufgehoben, da gegen ihn ermittelt wird. Unrechtsbewusstsein scheint ihn nicht umzutreiben – vielmehr wie er wieder in den Landtag einziehen kann.  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Skandal-Abgeordnete der rheinland-pfälzischen CDU will es noch mal wissen. Er tritt erneut in Eifel an um ein Direktmandat bei den Landtagswahlen 2011 zu gewinnen.</p>
<p>Derzeit wurde seine <a href="http://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1682/nid=1682/did=6786688/1108hyt/index.html" target="_blank">Immunität als Abgeordneter </a>aufgehoben, da gegen ihn ermittelt wird – er hat sich illegal Informationen aus einem Polizeinetzwerk ‚abgegriffen’ um damit in der Öffentlichkeit zu glänzen. Unrechtsbewusstsein scheint ihn nicht umzutreiben – vielmehr wie er wieder in den Landtag einziehen kann.</p>
<p>Die Spitzenkandidatin der CDU, Julia Klöckner, <a href="http://www.fr-online.de/rhein-main/spezials/affront-gegen-julia-kloeckner/-/1472874/4446806/-/index.html" target="_blank">wollte um jeden Preis verhindern</a>, dass Billen wieder nominiert wird. Deswegen sprach sie auf der Versammlung und legte sich für den anderen Kandidaten ins Zeug – und erreichte genau das Gegenteil. Klöckner ging in den eigenen Reihen mit wehenden Fahnen unter.</p>
<p>Michael Billen bedankt sich jetzt in seinem „Potkarst“ für die Schützenhilfe – viel Spaß damit</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/GjLEr_cTkZI?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/GjLEr_cTkZI?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<item>
		<title>Jugend und Politik bei Radio IO</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 11:37:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian Löffler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jusos]]></category>
		<category><![CDATA[Jusos RLP]]></category>
		<category><![CDATA[Radio IO]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Radio Idar-Oberstein lief gerade die Reihe Jugend und Politik. Alle politischen Jugendorganisationen in Rheinland-Pfalz wurden zu ihrer Arbeit interviewet - so auch die Jusos RLP]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei <a href="http://www.radio-io.de/" target="_blank">Radio Idar-Oberstein</a> lief gerade die Reihe Jugend und Politik. Alle politischen Jugendorganisationen in Rheinland-Pfalz wurden zu ihrer Arbeit interviewet - so auch die <a href="http://jusos-rlp.de" target="_blank">Jusos RLP</a></p>
<p><a href="http://jusos-rlp.de" target="_blank"></a>Das Interview mit mir könnt ihr hier nachhören</p>
<p><a href="http://www.jusos-rlp.de/fabian/wp-content/uploads/2010/08/MitschnittJusos1.mp3">Teil 1 </a></p>
<p><a href="http://www.jusos-rlp.de/fabian/wp-content/uploads/2010/08/MitschnittJusos2.mp3">Teil 2</a></p>
<p><a href="http://www.jusos-rlp.de/fabian/wp-content/uploads/2010/08/MitschnittJusos2.mp3"></a><a href="http://www.jusos-rlp.de/fabian/wp-content/uploads/2010/08/MitschnittJusos3.mp3">Teil 3</a></p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/7660768@N02/sets/72157623955282366/" target="_blank">Die Bilder vom Tag findet ihr hier</a></p>
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		<item>
		<title>Flug 293 nach St. Petersburg – Jusos besuchen russische Partnerorganisation</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 18:11:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian Löffler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jusos]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[SDUY]]></category>
		<category><![CDATA[St. Petersburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit den Jusos Rheinland-Pfalz besuche ich vom 10. bis zum 19. August unsere sozialdemokratische Partnerorganisation in St. Petersburg. Dort wird sich unsere Delegation u.a. mit der Oppositionsbewegung Russlands treffen. Seit nunmehr über vier Jahren besteht die Partnerschaft zwischen der Jugendorganisation der SPD Rheinland-Pfalz und der Social Democratic Union of Youth (SDUY) in St. Petersburg. Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 13.2px;">Mit den <a href="http://www.jusos-rlp.de/index.php?nr=20635&amp;menu=1" target="_blank">Jusos Rheinland-Pfalz </a>besuche ich vom 10. bis zum 19. August unsere sozialdemokratische Partnerorganisation in St. Petersburg. Dort wird sich unsere Delegation u.a. mit der Oppositionsbewegung Russlands treffen.</span></p>
<div>
<p>Seit nunmehr über vier Jahren besteht die Partnerschaft zwischen der Jugendorganisation der SPD Rheinland-Pfalz und der Social Democratic Union of Youth (SDUY) in St. Petersburg. Ein Highlight der Partnerschaftsarbeit sind die jährlichen abwechselnden gegenseitigen Delegationsreisen. Nach dem Besuch der russischen PartnerInnen in Rheinland-Pfalz im letzten Jahr, geht es nun für elf engagierte Jugendliche für zehn Tage nach St. Petersburg und Velikij Novgorod.</p>
<p>Wir werden uns intensiv mit Themen wie BürgerInnenrechte und der Rolle des Staates in Russland beschäftigen, der klar autoritäre Züge trägt. Dazu treffen wir mit zahlreichen Nichtregierungsorganisationen zusammen, wie den Soldatenmüttern St. Petersburgs oder der LGBT Organisation, die sich für Rechte von Homosexuellen, Bisexuellen und Transgender einsetzt. Ebenso werden wir mit VertreterInnen der Oppositionspartei Jabloko und der Jugendorganisation Oborona über die Rechte von DemonstrantInnen diskutieren. Immer wieder wird es der Oppositionsbewegung in Russland durch staatliche Repression erschwert, ihre demokratischen Rechte auszuüben.</p>
<p>Integration von MigratInnen ist in beiden Ländern eine aktuelle politische Debatte. Wir werden uns deshalb mit der Situation von MigratInnen in Russland und deren Rechten befassen. Gerade die Darstellung des Themas in den russischen, kreml-treuen Massenmedien wirft viele kritische Fragen auf. Hierzu werden wir Informationen von kritischen JournalistInnen und VertreterInnen der Blogger-Szene erhalten. Aber auch weitere Themen wie Frauenrechte, Erneuerbare Energien, die Außenpolitik Russlands sowie die Reaktion des Staates auf Terrorismus stehen ebenfalls auf dem Programm.</p>
<p>Ich hoffe ich komme dazu ein paar Berichte von der Reise hier auf dem Blog online zu stellen.</p>
<p>Die Reise wird u.a. aus Mitteln der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch gefördert.</p>
</div>
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		<item>
		<title>Jusos mit Erfolgen auf dem Landesparteitag der SPD – Wahlrecht ab 16</title>
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		<comments>http://www.jusos-rlp.de/fabian/?p=564#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 07:46:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian Löffler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jusos]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlalter]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Jusos Rheinland-Pfalz konnten in Idar-Oberstein auf dem Landesparteitag der rheinland-pfälzischen SPD inhaltliche und personelle Erfolge verzeichnen. Mit zahlreichen Anträgen war die Jugendorganisation der SPD auf dem Parteitag vertreten und hat unter anderem einen Antrag zum Wahlrecht ab 16, dem Studienkontenmodell und eine Positionierung zur Arbeitsmarktpolitik eingebracht. Es freut mich ganz besonders, dass die SPD [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste">Die Jusos Rheinland-Pfalz konnten in Idar-Oberstein auf dem Landesparteitag der rheinland-pfälzischen SPD inhaltliche und personelle Erfolge verzeichnen. Mit zahlreichen Anträgen war die Jugendorganisation der SPD auf dem Parteitag vertreten und hat unter anderem einen Antrag zum Wahlrecht ab 16, dem Studienkontenmodell und eine Positionierung zur Arbeitsmarktpolitik eingebracht.</div>
<div></div>
<div id="_mcePaste">Es freut mich ganz besonders, dass die SPD in Rheinland-Pfalz den Weg für das Wahlrecht ab 16 frei gemacht hat. Wir wollen, dass junge Menschen bei den nächsten Kommunalwahlen ab 16 Jahren wählen dürfen. Für die nächst möglichen Landtagswahlen – also 2016 – wurde ein Prüfauftrag zur Umsetzung einer Wahlrechtsänderung erteilt. Die SPD steht der Absenkung des Wahlalters auch für Landtagswahlen aufgeschlossen gegenüber. Und was wäre treffender als den Slogan ausgeben zu können ‚2016 ab 16’.</div>
<div></div>
<div id="_mcePaste">Mit dem Antrag ‚Rheinland-Pfalz Bildungsland Nummer eins‘ setzen wir ein wichtiges Signal, dass die SPD garantiert auch in Zukunft keine allgemeinen Studiengebühren einzuführen. Die Langzeitstudiengebühren, die mit dem Studienkontenmodell eingeführt wurden, werden evaluiert werden. Es ist ein erster wichtiger Schritt, zu prüfen, ob die Langzeitstudiengebühren sinnvoll und notwendig sind. Wir sind froh, dass die SPD hier auf unsere Position zugeht.</div>
<div id="_mcePaste">In einem umfangreichen Antrag, mit dem wir uns kritisch mit den Hartz-Reformen auseinandergesetzt haben, konnten wir die Partei dazu bewegen, einen Antrag auf dem SPD-Bundesparteitag zu stellen. Klare Position ist, dass die ALG-II Regelsätze das soziokulturelle Existenzminimum sichern müssen. Wir haben beschlossen, dass die schärferen Sanktionen gegenüber Jugendlichen abgeschafft werden. Generell bezweifeln wir den Nutzen von Sanktionen und setzen mehr auf motivierende Maßnahmen. Auch soll im Rahmen der so genannten Bedarfsgemeinschaften der Zwang zum Wohnen im elterlichen Zuhause für unter 25-jährige abgeschafft werden.</div>
<div></div>
<div id="_mcePaste">Personell waren für die Jusos auch Wahlerfolge zu verzeichnen. So wurden Anna Gros (stellvertretende Juso-Landesvorsitzende) und ich als Beisitzer in den Landesvorstand der Partei gewählt. Für den Bundesparteitag haben es gleich drei junge Frauen in die Delegation geschafft: Eva-Maria Conrad, Anna Gros und Sonja Pellin.</div>
<div>und hier noch ein paar Impressionen</div>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="1280" height="745" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/vQt6_5KaKXQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;hd=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="1280" height="745" src="http://www.youtube.com/v/vQt6_5KaKXQ&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;hd=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Jung und Alt unter einem Dach – Gemeinsam statt einsam</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 21:23:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian Löffler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jusos]]></category>
		<category><![CDATA[Landespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[AG 60+]]></category>
		<category><![CDATA[Generationenwerkstatt]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Landesverband AG 60plus und die Jusos RLP hatten am 21.06. 2010 in Mainz-Lerchenberg zu einer Veranstaltung „ Gemeinschaftliches Wohnen“ eingeladen. Welche Alternativen zum Altenheim gibt es? Wie stellen sich junge Menschen das Leben im Alter vor?  Welche generationsübergreifenden Wohnformen existieren bereits in Rheinland-Pfalz? Sissi Westrich, Ortsvereinsvorsitzende der SPD Mainz-Lerchenberg begrüßte die Teilnehmer und erklärte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste">Der Landesverband <a href="http://www.ag60plus-rlp.de/" target="_blank">AG 60plus</a> und die <a href="http://jusos-rlp.de" target="_blank">Jusos RLP</a> hatten am 21.06. 2010 in Mainz-Lerchenberg zu einer Veranstaltung „ Gemeinschaftliches Wohnen“ eingeladen. Welche Alternativen zum Altenheim gibt es? Wie stellen sich junge Menschen das Leben im Alter vor?  Welche generationsübergreifenden Wohnformen existieren bereits in Rheinland-Pfalz?</div>
<div id="_mcePaste">Sissi Westrich, Ortsvereinsvorsitzende der <a href="http://lerchenberg.spd-mainz.de/" target="_blank">SPD Mainz-Lerchenberg</a> begrüßte die Teilnehmer und erklärte, dass das  gewählte Thema gerade für den Lerchenberg  passt, da hier viele ältere Menschen wohnen. Die Vorsitzenden der beiden veranstaltenden SPD-Arbeitsgemeinschaften zeigten sich erfreut über die große Resonanz. Peter Wilhelm Dröscher,MdL, Vorsitzender der AG60plus erklärte: „Für uns herrscht zwischen den Generationen kein Krieg  -  im Gegenteil, unser Verständnis der Beziehung zwischen den Generationen ist geprägt von Rücksichtsnahme, Toleranz und Solidarität. Mit unseren drei Veranstaltungen innerhalb der Reihe  „Generationenwerkstatt“ wollen wir alle Generationen für dieses Thema sensibilisieren.“</div>
<div id="_mcePaste">Fabian Löffler, Vorsitzender der Jusos RLP, führte aus Sicht der Jungen in das Thema ein. Im Vorfeld sei er oft gefragt worden, ob die Jusos denn jetzt mit Senioren in WG’s  ziehen wollten. „Warum nicht?“ habe er daraufhin geantwortet. Die Jusos wollten gut zuhören, um die Ergebnisse des Abends in das Regierungsprogramm der SPD einfließen zu lassen.</div>
<div id="_mcePaste">Berit Herger, Leiterin der DRK-Beratungsstelle „Lebenswohnraum für RLP“ stellte Alternativen zu Altenheim und betreuten Wohnen vor: „Die Wohnprojekte, die verschiedene Gruppen in RLP seit 2003 ins Leben gerufen haben, sind selbstorganisierte Inseln mit gegenseitiger Unterstützung. Gerade für ältere Menschen steigt hier die Lebensqualität beträchtlich,wenn sie noch selbst Aufgaben bewältigen können.“ Sie lud die Teilnehmer zum nächsten Infotreff am 4.August in der Mainzer Altstadt ein.</div>
<div id="_mcePaste">Von ähnlichen Projekten berichtete auch <a href="http://www.lb.rlp.de/" target="_blank">Ottmar Miles-Paul</a>, Landesbeauftragter für die Belange behinderter Menschen. Er erinnerte daran, wie wichtig es für alte Menschen und Behinderte jeden Alters ist, über ihre Wohnform selbst zu bestimmen.</div>
<div id="_mcePaste">„Im Mittelpunkt steht hier natürlich die Barrierefreiheit, die ja in vielen Orten schon realisiert wurde.“</div>
<div id="_mcePaste">Den Abschluss in der ExpertInnengruppe machte Malu Dreyer, Ministerin für Arbeit, Gesundheit, Familie und Frauen in Rheinland-Pfalz. Auch sie sieht generationenübergreifende Wohnprojekte als die beste Möglichkeit, noch im Alter selbst bestimmt zu leben. Am Beispiel des <a href="http://www.schammatdorf.de/" target="_blank">Schammatdorfes in Trier</a> führte sie vier Prinzipien an, die dem Zusammenleben dort zugrunde liegen: Die Wohnungen müssten bezahlbar sein, das Zusammenleben gemeinschaftlich organisiert werden, die Belegungen der Wohnflächen durchmischt sein und es müsse alles auf Freiwilligkeit basieren. „Jeder trägt so viel zur Gemeinschaft bei, wie er oder sie kann. Das geht vom einfachen Teilen einer Zeitung über Blumengießen bis hin zur Kinderbetreuung. Das  Wichtigste aber ist, dass sich niemand ausgeschlossen fühlt, weil sich jeder als Teil der Gemeinschaft ansieht. Ich selbst habe erkannt, dass uns gemeinschaftliches  Wohnen weit macht im Denken und Fühlen.“ schloss Dreyer, die mit ihrem Mann selbst im Schammatdorf  lebt, ihren Vortrag.</div>
<div id="_mcePaste">In der anschließenden Diskussionsrunde interessierte die Anwesenden die konkrete Umsetzung und Finanzierung solcher Projekte natürlich am meisten. Es wurde deutlich, dass solche Wohnprojekte viel Zeit und Einsatz benötigen, früh geplant werden müssen und vor Allem, dass es kein Patentrezept geben kann; jedes Wohnprojekt muss den örtlichen Gegebenheiten und Möglichkeiten angepasst werden.</div>
<div></div>
<div>Ein Dankeschön an Eva-Maria Conrad für den tollen Text</div>
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		<title>Nationale Stipendien – Nein Danke!</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 20:58:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian Löffler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespolitik]]></category>
		<category><![CDATA[schwarz-gelb]]></category>
		<category><![CDATA[Stipendien]]></category>

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		<description><![CDATA[In Deutschland wird Bildung gerne als der einzige Rohstoff der Zukunft bezeichnet. Zweifelsohne ist die Ausbildung junger Menschen der Schlüssel zu den Fachkräften von morgen, die in der globalisierten Wirtschaft unseren Wohlstand sichern sollen.
Das Problem liegt nur darin, dass in Deutschland zu wenige Menschen eines Jahrganges an Fachhochschulen und Universitäten studieren und ihren Abschluss machen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste"><strong>Das BAföG &#8211; Aushöhlungsgesetz der schwarz-gelben Bundesregierung</strong></div>
<div><strong><br />
</strong></div>
<div id="_mcePaste">Bildung ist eine gesamtgesellschaftliche Schlüsselaufgabe in unserem Land, die auch gesamtgesellschaftlich finanziert werden muss. Bildung ist mit all seinen positiven externen Effekten, ökonomisch betrachtet, ein öffentliche Gut par excellence und muss somit klar über Steuern finanziert werden. Studiengebühren sind sicher der völlig falsche Weg dies zu tun.</div>
<div id="_mcePaste">In Deutschland wird Bildung gerne als der einzige Rohstoff der Zukunft bezeichnet. Zweifelsohne ist die Ausbildung junger Menschen der Schlüssel zu den Fachkräften von morgen, die in der globalisierten Wirtschaft unseren Wohlstand sichern sollen.</div>
<div id="_mcePaste">Das Problem liegt nur darin, dass in Deutschland zu wenige Menschen eines Jahrganges an Fachhochschulen und Universitäten studieren und ihren Abschluss machen. Hinzu kommt, dass in Deutschland immer noch der Bildungsabschluss eklatant vom Geldbeutel der Eltern abhängt. Kinder aus AkademikerInnenfamilien haben es ungleich leichter, ebenfalls einen Universitätsabschluss zu erreichen. Wir ‚verschwenden Ressourcen’ indem wir junge Menschen aus sogenannten bildungsfernen Schichten aus Unis und FHs raushalten. Indem wir sie nicht optimal fördern und sie nicht dazu befähigen zu studieren, verhindern wir, dass sie die überall gesuchten Fachkräfte von morgen werden. Nicht zuletzt hindern diese Menschen die zu geringen finanziellen Mittel, die ihnen für ihre Ausbildung zur Verfügung stehen.</div>
<div id="_mcePaste">Wir haben im internationalen Vergleich eine zu schwache Basis, nicht eine zu schwache Spitze.</div>
<div id="_mcePaste">Das BAföG ist einer der wichtigen Bausteine, um Chancengleichheit herzustellen und Menschen das Studium zu ermöglichen. Dieser Baustein muss unbedingt ausgebaut werden, damit mehr junge Menschen auch studieren können. Stattdessen hat die schwarz-gelbe Bundesregierung ein Gesetz auf den Weg gebracht, dass mit 382 Millionen Euro in 2011 ausschließlich die besten zehn Prozent der Studierenden mit 300 Euro im Monat fördern will.</div>
<div id="_mcePaste">Man vergibt damit die Chance, das BAföG zu einer bedarfsdeckenden, eltern- und altersunabhängigen Studienfinanzierung auszubauen. Man vergibt damit vor allem auch die Chance, den Berechtigtenkreis des BAföG durch eine Erhöhung der BAföG-Freibeträge auszuweiten. Das wäre dringend geboten, wenn man mehr Menschen an die Uni bringen möchte und diese politische Notwendigkeit erkannt hat.</div>
<div id="_mcePaste">Stattdessen wird mit einem ähnlich großen Finanzvolumen, wie das gesamte der geplanten BAföG-Erhöhung, ein Stipendienprogramm aufgebaut, das zum größten Teil Kinder aus einkommensstarken Familien fördern wird. Das ist der Einstieg in die Aushöhlung des BAföG. Verteilungspolitisch ist das ein Desaster. Das Bildungssystem wird wieder stärker selektiv ausgerichtet. Diese Idee widerspricht jeglicher liberaler Vorstellung von ‚Wettbewerbsgleichheit’. Denn in erster Linie die „Leistungsbesten“ zu fördern, bedeutet, dass vor allem junge Menschen aus finanzstarken und/oder AkademikerInnen-Milieus profitieren werden, da diese statistisch nachweislich eh schon mit besseren Voraussetzungen an der Hochschule starten.</div>
<div id="_mcePaste">Die konservativ regierten Länder Bayern und Hessen wollen im Bundesrat die BAföG-Ausweitung und Erhöhung aus vordergründig haushaltspolitischen Gründen blockieren. Sie verhindern damit, dass bis zu 60.000 junge Menschen zusätzlich BAföG beziehen könnten. Das ist rückwärtsgewandte Politik und dient sicherlich nicht der Zukunft dieses Landes.</div>
<div id="_mcePaste">Das einzig Gute daran ist, dass sie mit dieser Blockade auch das nationale Stipendiensystem kippen dürften, über das ebenfalls am 04. Juni im Bundesrat abgestimmt werden wird.</div>
<div>(Gastbeitrag im Uni-Magazin ‚Schwarzlicht’ (Heidelberg)</div>
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