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	<title>Harte-Zeit</title>
	
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	<description>Online Nachrichten</description>
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		<title>Eine Grenze ziehen – Höllische Retter</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Oct 2010 09:36:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rauchmelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Counterdjihad]]></category>
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		<description><![CDATA[Vorbemerkung: In einigen Städten Dänemarks finden seit dem Herbst 2008 gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen muslimischen, meist arabischen, Jugendlichen und den Hells Angels statt. Letztere, die ebenfalls nicht immer auf dem Boden der Gesetze agieren, versuchen nun, auf ihre Weise, den Übergriffen der muslimischen Jugendlichen in den Straßen der betroffenen Innenstadtviertel entgegenzutreten, da niemand anders es tut. [...]


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			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong> </strong></p>
	<blockquote><p>Vorbemerkung: <em>In  einigen Städten Dänemarks finden seit dem Herbst 2008 gewalttätige  Auseinandersetzungen zwischen muslimischen, meist arabischen,  Jugendlichen und den Hells Angels statt. Letztere, die ebenfalls nicht  immer auf dem Boden der Gesetze agieren, versuchen nun, auf ihre Weise,  den Übergriffen der muslimischen Jugendlichen in den Straßen der  betroffenen Innenstadtviertel entgegenzutreten, <span style="color: #800000;"><strong>da niemand anders es tut</strong></span>. In einem Manifest haben sie ihrer Verachtung für diese Jugendlichen Ausdruck verliehen.</em></p>
	<p><em>In den beiden folgenden Texten setzt  sich B. B. mit der Frage auseinander, was es für die über mehr als  tausend Jahre gewachsene rechtsstaatliche Ordnung der europäischen  Länder jetzt und zukünftig bedeutet, dass statt der staatlichen  Ordnungskräfte nun die selbst nicht der Gewalt abgeneigten Hells Angels  begonnen haben, der Gewalt der Banden muslimischer Einwanderer  entgegenzutreten. – Man muss nicht unbedingt B. B.s pessimistischen  Blick in die Zukunft teilen, man kann aber wohl nicht umhin,  zuzustimmen, dass der Fortbestand der Rechtsordnung, wie wir sie bislang  hatten, in Frage steht. </em></p></blockquote>
	<p><em> </em></p>
	<h3>Eine Grenze ziehen</h3>
	<p>Vor einigen Tagen hat Robert Spencer f<a href="http://www.jihadwatch.org/archives/026793.php">olgendes geschrieben</a>,  in Bezug auf die Brezeln, zu denen sich die Swift Beef Co. verbogen  hat, um den Forderungen ihrer moslemischen Mitarbeiter in ihrem Werk in  Greeley, Co entgegenzukommen:</p>
	<p>Niemand weiß, wann dieses Entgegenkommen  ein Ende haben wird, weil niemand jemals daran gedacht hat, oder gewagt  hat, den muslimischen Gruppen in den USA die Frage zu stellen, wieviel  Scharia eingeführt werden muss, damit sie  zufrieden gestellt sind, und  wo der Punkt ist, an dem sie beginnen werden, sich an die amerikanische  Gesellschaft anzupassen. Und natürlich, wenn irgendjemand wirklich eine  solche Frage stellen sollte und die Muslime in Übereinstimmung mit dem  traditionellen Kanon des islamischen Rechts antworten würden, wäre die  Antwort, dass sie nicht eher aufhören werden, die Anpassung an die  Scharia zu verlangen, bis die Gesamtheit des islamischen Gesetzes in den  USA eingeführt, die Verfassung umgestürzt und Amerika unter eine  Scharia-Regierung gebracht ist.</p>
	<p>Bis dahin ist es so, dass es  immer noch  ein weiteres Stück der Scharia einzuführen gibt, und jetzt liegt für  das ganze Land der  Präzedenzfall  vor, dass amerikanische  Gesellschaften und Institutionen ihre Praktiken zu ändern haben, um den  Forderungen der Scharia zu genügen, und niemanden stört es. Irgendjemand  wird  irgendwo, irgendwann eine Grenze ziehen müssen, bevor es zu spät  ist, oder?  Wir sind alle eine große, glückliche multikulturelle  Familie, nicht wahr? Oder etwa nicht?</p>
	<p>Irgendjemand wird irgendwo, irgendwann, eine Grenze ziehen müssen, bevor es zu spät ist, oder?</p>
	<p>Ich möchte mich in einer indirekten  Weise  mit dieser Frage beschäftigen – beantworten kann ich sie nicht,  denn es gibt keine Antwort.</p>
	<p style="text-align: center;">***************</p>
	<p><div id="attachment_2659" class="wp-caption alignleft" style="width: 208px"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://harte-zeit.de/wp-content/uploads/2010/10/empclothes.jpg"><img class="size-full wp-image-2659" title="empclothes" src="http://harte-zeit.de/wp-content/uploads/2010/10/empclothes.jpg" alt="" width="198" height="228" /></a><p class="wp-caption-text">Des Kaisers neue Kleider</p></div></p>
	<p>Mehr als tausend Jahre lang ist die  Erbmonarchie die normale Regierungsform in Europa gewesen. Die moderne  europäische Demokratie ist aus ehrwürdigen monarchischen Strukturen  erwachsen, die erst nach dem Ersten Weltkrieg zerstört bzw. auf eine  symbolische Funktion reduziert wurden.</p>
	<p>Aber woraus hat sich die Erbmonarchie  entwickelt? Sie ist nicht plötzlich in voller Entfaltung dem Haupte des  Zeus entsprungen. Sie war auch nicht die übliche Regierungsform in der  Antike.</p>
	<p>Die Erbmonarchie, oder generell  formuliert, die Primogenitur des männlichen Erstgeborenen des Monarchen –  gewöhnlich mit einem Siegel göttlicher Gnade versehen – entstand im  frühen Mittelalter, als die Institution des Königtums sich etablierte  und sich als Spitze der feudalen Ordnung  festigte.</p>
	<p>Nach dem Zusammenbruch des Römischen  Reichs wurden große Teile Europas von germanischen Stämmen überrannt. In  diesen Gruppen war das Königtum völlig verschieden vom Modell des  römischen Kaisertums, aber auch verschieden von dem, was einige  Jahrhunderte später in Nordeuropa entstand. Es wurde nicht vererbt,   obwohl die Tatsache, dass jemand der Sohn des bisherigen Königs war, von  Vorteil sein konnte, in etwa der Weise, in der es wahrscheinlich ist,  dass der Sohn oder die Tochter  eines Hollywoodstars im Film eher  erfolgreich sein wird als andere aus der Altersgruppe.</p>
	<p>Das Wort „König“ leitet sich von der gemeingermanischen Wurzel *<em>kuningaz</em> ab, aus der sich zunächst regionale Varianten entwickelten, <em>kuning</em>, <em>cyning</em>, <em>koning</em>,  und schließlich die Worte für „König“, die in den heutigen germanischen  Sprachen anzutreffen sind. Dieses Wort bestand aus zwei Partikeln,  nämlich <em>kin</em> und <em>ing</em>.</p>
	<p>„Kin“  hat die Bedeutung  „blutsverwandt“, und das Suffix „-ing“ bedeutet „zugehörig“ oder „von  ähnlicher Art“. Diese Teile wurden zusammengefügt, und somit bezeichnet  das Wort „König“ ursprünglich jemanden, der seinen Stamm und dessen Art  am besten repräsentierte.<br />
Das Königsamt existierte also im wesentlichen auf der Ebene der Stämme.  Der König kam für seine Position durch eine Kombination hochgeschätzter  Eigenschaften in Frage: Geschick in der Schlacht, physische Stärke und  Mut, Organisationstalent, und all die anderen Merkmale, die einem Mann  bei seinen Genossen Respekt verschaffen. Um ins Amt zu gelangen, war  nicht immer ein persönlicher Kampf nötig, kein König jedoch konnte seine  Position halten ohne die Fähigkeiten eines Kriegers. Die größten Könige  – und die Gründer späterer Dynastien – waren diejenigen, die  in der  Schlacht sich Ruhm erworben und in der Politik ihr Urteilsvermögen unter  Beweis gestellt hatten, bei denen sich also körperliche Fähigkeiten mit  denen des Verstandes verbanden.</p>
	<p>Auf der Basis dieser Talente und  Fertigkeiten  wurde der König von seiner lokalen Gruppe oder seinem  Stamm per Akklamation  gewählt. Im frühen Mittelalter stellte Nordeuropa  einen Flickenteppich von Herrschaftsgebieten lokaler Könige dar, in  heutigen Begriffen würde man eher von Stammeshäuptlingen oder  militärischen Anführern sprechen.</p>
	<p>Nach den Maßstäben, die fünf oder sechs  Jahrhunderte später galten, waren sie ungehobelte Barbaren. Sie waren  gewalttätig und rücksichtslos jedem gegenüber, der nicht zu ihrem  Herrschaftsbereich gehörte. Gegenüber ihrem eigenen Stamm (kin)  verhielten sie sich loyal und fürsorglich. Die Rechtsprechung ging vom  König aus, und wenn sie nicht, entsprechend den Maßstäben des Stammes,  gerecht und fair war,  blieb er gewöhnlich nicht allzu lange König, den  es gab immer Rivalen, die begierig waren, seine Stelle einzunehmen.</p>
	<p>Hinweis: Erinnern uns diese frühen  Könige, raue Barbaren, die sich um ihre eigenen Leute kümmerten,  an  irgendetwas, das wir hier erst kürzlich diskutiert haben?</p>
	<p style="text-align: center;">***************</p>
	<p>Während des  Mittelalters, als sich  allmählich die europäische Zivilisation herausbildete, führten lokale  Könige gegeneinander Krieg über Ressourcen und Territorien. Königreiche  verschmolzen oder koalierten, sei es durch Eroberung, sei es durch  Übereinkunft. Wenn ein Königreich sich seine Nachbarn einverleibte,  gewann das von einem König regierte Gebiet an Größe, und was vorher  aneinandergrenzende Königreiche gewesen waren, wurden zu Herzogtümern,  Grafschaften, Jarltümern und anderen kleineren politischen Einheiten  innerhalb eines größeren Königreichs. Diese Teilgebiete konnten durch  Verträge getauscht oder durch Kriege erobert werden, so dass die  Landkarte Europas einem verrückten Patchwork wechselnder politischer  Zugehörigkeiten glich.</p>
	<p>Das Feudalsystem war der Kitt, der dies  neue System zusammenhielt. Wenn ein Herzog oder Graf Lehnsmann eines  Königs wurde, war er ihm Tribut schuldig. Der Vasall schuldete seinem  Lehnherrn einen Tribut – in der Form einer materiellen Leistung oder als  Dienst. Nur innerhalb des Feudalsystems konnte eine politische Einheit  von der Größe der Normandie einer vergleichbaren politischen Gruppierung  auf der anderen Seite des Englischen Kanals den Krieg erklären.</p>
	<p>Vom Standpunkt eines lokalen Lehnsherrn  war Krieg zwischen zwei Staaten schon schlimm genug, aber  Gesetzlosigkeit und Räuberei innerhalb eines Königreiches waren noch  schlimmer. Gesetzlosigkeit zog die Effektivität und die Legitimation des  Souveräns in Frage, so dass es im Interesse des Königs war, das  Gewaltmonopol innerhalb seines Reiches aufrecht zu erhalten, um die  politische Stabilität seiner Herrschaft zu sichern.</p>
	<p>So entstand der Königsfrieden, der  Vorläufer der modernen Zivilgesellschaft und des Rechtsstaats. Indem  jedem das Recht, Gewalt anzuwenden, verweigert wurde, außer denen, die  im Auftrag der Krone dazu ermächtigt waren, garantierte der König einen  Frieden, unter dem das Gemeinwohl blühen konnte. Vorausgesetzt, er  handelte gerecht und ohne erkennbare Bestechlichkeit, behielt ein König,  der den Frieden wahrte, in den Augen seiner Untertanen seine  Legitimität.</p>
	<p>Die Erblichkeit des Königsamtes war Teil des politischen Stabilisierungsprozesses.</p>
	<p>Ein Königreich, in dem Rivalen den Thron  des verstorbenen Königs zu usurpieren trachteten, war in aller  Wahrscheinlichkeit schwächer und anfälliger für ein Auseinanderbrechen  als konkurrierende Königreiche. Die Institution der Erbmonarchie war  eine natürliche Darwinsche Reaktion – die Königreiche, die auf diese  Weise die Thronfolge regelten, überlebten, expandierten und annektierten  konkurrierende Reiche mit größerer Wahrscheinlichkeit als diejenigen,  die es nicht taten.</p>
	<p>Fügt man zu diesem Verfahren noch die  Inzucht hinzu und weitere Jahrhunderte bis  zum 18. und 19. Jahrhundert,  dann finden wir statt der streitsüchtigen barbarischen Kraftmeier der  germanischen Frühzeit verweichlichte Adlige mit ihrem ererbten Reichtum  und ihren Privilegien.</p>
	<p>Man verabschiede sich von Gorm dem Alten und begrüße die Lippe der Habsburger.</p>
	<p style="text-align: center;">***************</p>
	<table border="0" cellspacing="3" cellpadding="0" align="left">
	<tbody>
	<tr>
	<td width="214" valign="top">Faustus:</td>
	<td></td>
	<td valign="top">Bleib, Mephistopheles, und sage mir, wie meine Seele deinem Herrn nützen kann.</td>
	</tr>
	<tr>
	<td width="214" valign="top">Mephistopheles:</td>
	<td></td>
	<td valign="top">Sein Königreich erweitern.</td>
	</tr>
	</tbody>
	</table>
	<p>aus: Christopher Marlowe: Dr. Faustus, 5. Szene</p>
	<p>Ein Verfall der Qualität der königlichen  Herrschaft beeinträchtigt nicht die allgemeine Wohlfahrt, vorausgesetzt  der Monarch kann die Herrschaft des Rechts aufrechterhalten, die die  Vorbedingung für Ordnung und Wohlstand ist. Solange der Gerechtigkeit  Genüge getan wurde, war es nicht wesentlich, ob die Kriegerkönige zu  Verschwendern und eitlen Narren degeneriert waren.</p>
	<p>Mit dem Übergang vom Mittelalter zur  Renaissance gingen die Aufgaben der Durchsetzung des Rechts und der  Steuereintreibung von den bewaffneten Kräften des Königs zu den Dienern  einer expandierenden Staatsbürokratie über, die mit dem Einbruch der  industriellen Revolution dann überdimensional wuchs.</p>
	<p>Zu Beginn des 20. Jahrhunderts hatte  eine massive Staatsbürokratie sich verselbständigt und ihre eigene Logik  entwickelt und wurde nur noch unwesentlich von der Person des Monarchen  beeinflusst  – oder von den Entscheidungen der parlamentarischen  Körperschaften. Könige, Königinnen, Regierungen, Minister, Parteien und  Parteiungen kamen und gingen, aber das Staatsungetüm wuchs und wuchs  beharrlich weiter.</p>
	<p>Es ist wichtig zu beachten, dass kein  politischer oder gesellschaftlicher Umsturz – nicht einmal die  Bolschewistische Revolution – das Funktionieren der Staatsbürokratien  unterbrochen hat. Aus den Behörden des Zars wurden die Behörden Lenins,  und die Agenten der Ochrana [die zaristische Geheimpolizei; d. Ü.]  setzten ihre Arbeit als Agenten des  NKWD [´Volkskommissariat für innere  Angelegenheiten´, die Geheimpolizei der Sowjetunion; d. Ü.] fort.</p>
	<p>Die unerbittliche Logik des  durchbürokratisierten Staates hat uns an den Rand des Abgrunds geführt,  auf dem wir heute schwankend stehen.</p>
	<p>Die innere Dynamik eines bürokratischen  Organismus erzwingt sein unablässiges Wachsen. Um zu wachsen, muss er  seine Kontrolle über die ihm Unterworfenen ausdehnen. Daher der  Wohlfahrtsstaat, der die Fühler des bürokratischen Regimes in jede Ecke  und jede Ritze ausstreckt, in der die Menschen ihr Leben führen. Daher  die rasche Vermehrung von Gesetzen, Bestimmungen und Regelungen.</p>
	<p>Der technologische Fortschritt steigert  die Produktivität, und der jeweils entstehende Wohlstand wird  unmittelbar vom hungrigen Magen der modernen Staatsbürokratie  verschlungen. Der Produktivitätszuwachs ist verwendet worden zur  Errichtung der Infrastruktur und zum Aufbau des Öffentlichen Dienstes,  dessen Aufgabe es ist, die Menschen, die den Wohlstand produziert haben,  zu kontrollieren,  – der „freien Sklaven“ der modernen  postindustriellen Gesellschaft.</p>
	<p>Der Staat macht alles und ist überall:  er sorgt für deine Sicherheit, er sagt dir, was du essen und trinken  sollst, und er regelt, was du sagen darfst, und zu wem. Der Staat hütet  deine Kinder, sorgt für deinen Transport, zahlt die Kosten für deine  medizinische Versorgung, bringt dich im Pflegeheim unter und schließlich  euthanasiert er dich, wenn du unnütz geworden bist.</p>
	<p>Und vor allem: der Staat <a href="http://gatesofvienna.blogspot.com/2006/10/i-got-my-mind-right.html">sorgt dafür, dass du das Richtige denkst.</a></p>
	<p>Eine der Hauptaufgaben der modernen  Bürokratie ist es, für dein richtiges Denken zu sorgen, so dass dein  Handeln im Einklang mit den Zielen des Staates ist, so dass bewaffnete  Garden und beständige Überwachung sich erübrigen. Bei fast völliger  ideologischer Übereinstimmung zwischen dem Regierungsapparat, den  Medien, den Universitäten und dem öffentlichen Schulwesen ist  staatlicher Zwang nicht mehr nötig. Der Gulag ist im Kopf des Bürgers.</p>
	<p>Dieser historische Prozess hat sich  unaufhaltsam entwickelt, um nun die Schlussphase zu erreichen, mit der  wir uns jetzt konfrontiert sehen. Von der Aufklärung durch den Marxismus  und die linke Kulturrevolution bis hin zur postindustriellen  sozialstaatlichen Demokratie hat sich der Trend hin zu einer  unaufhörlich expandierenden Bürokratie fortgesetzt, die wiederum  notwendigerweise immer mehr Sozialismus erfordert, unabhängig davon, wie  die herrschende Ideologie gerade heißt.</p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Im Verlauf des 20. Jahrhunderts hat der  bürokratische Leviathan sich an seiner letzten Begrenzung gerieben: dem  Nationalstaat. Nur durch die Auflösung der Grenzen und der  unterschiedlichen nationalen Identitäten konnte die Macht der Bürokraten  noch weiter gesteigert werden. Auch hier hat eine unaufhaltsame Logik  die ideologische Entwicklung durch das Jahrhundert hindurch  vorangetrieben: das allgemeine Wahlrecht, die allgemeinen  Menschenrechte, die Erhebung von „Diskriminierung“ in den Rang einer  Todsünde, das  Tabu der Ausgrenzung, die Propagierung von  Verschiedenheit, der Multikulturalismus, die EU, die Nordamerikanische  Union (NAU), und die UNO.</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Um den globalen Plan zu verwirklichen,  müssen die Nationen durch den Import von Menschen aus fremden Kulturen  zerstört werden, indem die verschiedenen nationalen Identitäten  verwässert werden und die letzte Barriere für die weltweite  Vorherrschaft des sozialistischen Superstaats beseitigt wird. Die  ideologische Indoktrination in den Schulen und durch die Medien hat in  die Köpfe der Menschen die Vorstellung gepflanzt, dass Widerstand gegen  den Import von Ausländern rassistisch, fremdenfeindlich und zutiefst  sündig ist. Das Ergebnis ist, dass die meisten Leute heutzutage  Schwierigkeiten damit haben, nationale Ideale von ganzem Herzen zu  unterstützen. Jeder betrachtet jetzt die Verteidigung seiner eigenen  Kultur mit dem Gefühl der moralischen Unbehaglichkeit.</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Der internationale islamische Dschihad  hat in diesen Haarriss des Selbstzweifels eine Klinge geschoben und ihn  zu einem klaffenden Spalt geweitet. Die Risse gehen jetzt in alle  Richtungen und drohen das ganze Gebäude der westlichen Zivilisation zum  Einsturz  zu bringen.</span></strong></p>
	<p style="text-align: center;">***************</p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Der strategische Verfall, den die Mandarine der internationalen sozialistischen Bürokratie in das System  eingeführt haben, infiziert die Teilnehmer auf allen Ebenen, so dass die  Verwaltungselite genau so wie die hoi pollói [altgr. "die Vielen", die  Masse; d. Ü.] die gleiche Allergie gegen nationale und kulturelle  Selbstverteidigung bekommen haben.</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Solange das multikulturelle Regime sich  nur mit seinen eigenen westlichen Klienten befassen musste, hatte dieses  Symptom keine ernsten Konsequenzen. Ist die PC-Ideologie noch nicht  genügend ins Bewusstsein integriert, reichen gewöhnlich Diffamierung,  Ausgrenzung und der angedrohte Verlust von Sozialleistungen aus, um die  Schafe bei der Herde zu halten.</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Jetzt enthält das System jedoch alle  Voraussetzungen für sein Scheitern. Die importierten Ausländer kommen  bereits indoktriniert mit einer Ideologie zu uns – nämlich dem Islam -,  die gegen die selbstmörderischen Glaubenssätze der modernen politischen  Korrektheit resistent ist. Und nicht nur das: Rücksichtslosigkeit,  Brutalität, Diebstahl, Mord, Vergewaltigung, Verlogenheit und jede  andere Form üblen Verhaltens werden von dieser Ideologie gebilligt,  wodurch der Islam sich selbst schützt und sich in die Lage versetzt, in  die Kultur des neuen Gastgebers einzudringen.</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Unglücklicherweise sind nun die, die  ehedem die Wächter unserer Gesellschaft waren, angesichts dieser  Invasoren völlig hilflos. Die einzigen Mittel, die ihnen zur Verfügung  stehen, Toleranz, Verständnis, Erziehung, Überredung, Dialog,  Kompromiss, sozialer Druck und kurze Gefängnisaufenthalte, sind gegen  diese Parasiten, die sie so gedankenlos importiert haben, völlig  wirkungslos. Die Neuankömmlinge sind nicht nur resistent, sondern  richten die Grundsätze der Kultur ihrer Gastgeber gegen diese selbst.  Die Wächter des großen Projektes der westlichen Zivilisation können nur  zusehen und die Hände ringen, während die fremde Kultur all die  verbotenen gewaltsamen Techniken anwendet, um das morsche sozialistische  Experiment, das sie jetzt bewohnen, zu unterdrücken und zu untergraben.</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Keins der ehemaligen Bollwerke des  Westens – das Militär, die Polizei, die Justiz, die Kirchen, die  Schulen, die Regierung – hat gegenüber der entschlossenen und todernsten  Feindschaft  der Neuankömmlinge irgendeine Wirkung. Die eingeborene  Bevölkerung ist ohne Schutz vor der Zerstörungskraft ihrer muslimischen  Gäste.</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Wir haben das Krummschwert an unseren  Kehlen, und das einzige, was uns rettet, ist, sich zu unterwerfen, all  unseren Wohlstand und unsere Frauen auszuhändigen und dann die Befehle  unserer neuen Emire zu erwarten.</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Wenn es denn einen Widerstand geben  sollte, dann müsste er  aus der einheimischen Bevölkerung von  atavistischen Elementen ausgehen, von jenen, bei denen, aus welchem  Grund auch immer, die Vorschriften der neuen metrosexuellen,  multikulturellen Indoktrinierung  keine Wirkung gezeigt haben. Wenn es  Hoffnung gibt, dann liegt sie bei den Prolls: den Hinterwäldlern, den  Bauern, den Eigensinnigen, den Ungehobelten, den Ungezogenen und  Grobianen.</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Die Unverfälschten von früher sind nicht  ganz verschwunden; sie haben sich nur aus den Salons und Soireés der  höflichen Gesellschaft zurückgezogen. Hengist und Horsa sind nicht  verschwunden, sondern es ist nur selten geworden, dass sie noch in den  Wohnzimmern der Bien Pensants erscheinen. Wenn es denn noch welche gibt,  die das Herz unserer Kultur gegen den Vormarsch der Mohammedaner  verteidigen bzw. zurückerobern, dann werden sie es sein.</span></strong></p>
	<p style="text-align: center;">***************</p>
	<p>Und so kehren wir zur <a href="http://gatesofvienna.blogspot.com/2009/07/reacting-to-jackals.html">dänischen Abteilung</a> der  <a href="http://gatesofvienna.blogspot.com/2009/07/this-is-war.html">Hells Angels zurück</a>.</p>
	<p>Wenn unsere Polizeischulen und Militärakademien mehr daran interessiert sind, dass <a href="http://blog.usni.org/?p=3522">ihre Absolventen möglichst verschiedenen ethnischen Minderheiten</a> angehören, als  sie für den Kampf und für unsere Verteidigung  vorzubereiten, wem sollen wir uns dann um Hilfe zuwenden? Welche harten  Männer gibt es dann, die bereit sind, zu unserer Verteidigung zur Gewalt  zu greifen?</p>
	<p>Man gebe sich keiner Illusion hin:  solche harten Männer werden aufstehen, um gegen das Eindringen einer  fremden gewalttätigen Kultur Widerstand zu leisten. Vielleicht wird es  nicht genügend von ihnen geben, um die Konfrontation zu gewinnen, aber  sie werden dennoch sich erheben, um gegen den Feind anzutreten.  Gewalttätigen Widerstand in der einen oder anderen Form wird es geben.  Es ist unvermeidlich.</p>
	<p>Während ich dies schreibe, gibt es noch  kein Anzeichen, dass die traditionellen Beschützer der Staatsbürger  bereit wären, diese Aufgabe zu übernehmen. Die Polizei und das Militär  tun mutig ihr Bestes, aber sie sind durch die verrückten Regeln der  Politischen Korrektheit gefesselt und operieren unter der Kontrolle von  Vorgesetzten, die selbst im Banne der multikulturellen Ideologie stehen.</p>
	<p>Milizen, Motorradgangs, organisierte  Kriminelle und andere Randgruppen fühlen sich nicht an solche  zivilisierten Empfindsamkeiten gebunden. Sie sind bereit, auszuschwärmen  und in den Kampf zu ziehen, wenn ihre Interessen und ihre Angehörigen  bedroht sind.</p>
	<p>So stelle dir vor, du wärst ein  Familienvater aus der Arbeiterklasse, der so gerade sein Auskommen hat.  Du gehst zur Arbeit, ernährst deine Familie und bemühst dich, ein  anständiges Leben zu führen. Vor dreißig Jahren noch war deine  Nachbarschaft ein bescheidenes, aber geordnetes innerstädtisches  Wohnviertel mit Menschen wie du und deine Familie.</p>
	<p>Aber die „kulturelle Bereicherung“ hat  das alles geändert, und deine zwölfjähige Tochter ist gerade von  einer  Bande krimineller Migranten vergewaltigt worden. Die Polizei verspricht,  alles zu tun, was möglich ist, aber nicht sonderlich viel scheint  möglich zu sein. Statistisch gesehen, besteht nur eine zehnprozentige  Wahrscheinlichkeit, dass die, die diese Abscheulichkeit gegen dich und  deine Familie begangen haben, jemals gefasst, angeklagt, der Tat  überführt und verurteilt werden. Und selbst im Falle, dass die Räder der  Justiz sich zu deinen Gunsten bewegen, werden in aller  Wahrscheinlichkeit nach einem Jahr oder zweien die jungen Täter wieder  frei durch die Straßen ziehen und ihre abscheulichen Verbrechen  wiederholen.</p>
	<p>Nun stell dir vor, dass die örtliche  Gruppe der Hells Angels sich gerade etwas weiter deine Straße herunter  etabliert hat. Du stellst fest, dass Straßenraub und gewalttätige  Übergriffe in deiner Nachbarschaft dramatisch seltener werden. Du  empfindest ein Gefühl der Sicherheit, wenn du hörst, wie eine Harley vor  deiner Haustür vorbeidonnert.</p>
	<p>Und mehr als alles andere fällt dir auf,  was mit den umherziehenden Banden jugendlicher Krimineller, die hinter  kleinen weißen Mädchen her sind, geschieht. Nach den jüngsten Vorfällen  sind diese Übeltäter – die im Viertel durchaus als solche bekannt sind,  obwohl die Polizei nie genug Beweise hat, um sie zu überführen – in eine  kleine Auseinandersetzung mit den Rockern geraten. Sie haben sich mit  erheblichen Verletzungen in ihre Nebenstraßen zurückgezogen, und es ist  auch schon vorgekommen, dass man einen von ihnen mit einer Kugel im Kopf  auf dem Müllhaufen gefunden hat.</p>
	<p>Und du merkst: es stört dich nicht so besonders.</p>
	<p>Dir ist klar, das, was da passiert ist,  ist gegen das Gesetz, und es müsste dich eigentlich beunruhigen. Früher  hätte es deinen Sinn für Recht und Unrecht verletzt.</p>
	<p>Aber du spürst auch instinktiv, dass  dein Viertel – seit Jahrzehnten von der Politikern und der Justiz  vernachlässigt – jetzt sicherer ist als vorher und dass du und deine  Kinder endlich nicht mehr mit der Angst leben müssen, die euch so lange  begleitet hat.</p>
	<p>Und das alles, weil eine gewalttätige  Motorradgang schließlich die Dinge für dich und deine Nachbarn in die  Hand genommen hat. Im Gegensatz zu den staatlichen Autoritäten kümmern  sie sich um ihre Leute – dich eingeschlossen. Kein Wunder, dass du den  Drang verspürst, ihnen ab und zu einen Schein zukommen zu lassen, damit  sie ihre Rösser am Laufen halten können.</p>
	<p>Die Medien nennen all das einen  „Bandenkrieg“, reden von einer „Eskalation auf beiden Seiten“, aber du  weißt es besser. Du weißt, was wirklich vor sich geht, ist, dass die  einzigen, die bereit sind, aufzustehen und zu kämpfen, einen lokalen  Kampf gegen eine tödliche Invasion auf die Beine stellen. Du weißt, die  Medien und die Politiker lügen dich an, und alle deine Nachbarn wissen  es auch. Dieses subversive Wissen verbreitet sich schnell von Mund zu  Mund durch deinen ganzen Bezirk.</p>
	<p>So wie dieser Prozess hier beschrieben  ist,  so beginnen gewöhnlich grundlegende Veränderungen, von denen die  Mächtigen dann total überrascht werden.</p>
	<p style="text-align: center;">***************</p>
	<p>„Aber, Baron“, sagst du, „willst du mir  etwa sagen, dass du dafür plädierst, dass die Hells Angels die Anführer  einer neuen politischen Ordnung werden?“</p>
	<p>Nein, das ist überhaupt nicht das, was ich sagen will.</p>
	<p>Meine Analysen – wie ich leider immer  wieder betonen muss – sind deskriptiv, nicht normativ. Ich beschreibe  nur, was augenscheinlich und wahrscheinlich ist, ich stelle Vermutungen  über das an, was weniger augenscheinlich und wahrscheinlich ist, und  versuche herauszufinden, was die Möglichkeiten sind, zwischen denen wir  entscheiden können.</p>
	<p>Nehmen wir an, es bleibt uns nur die  unangenehme Entscheidung, entweder den Hells Angels den Treueid zu  schwören, oder uns den Heeren Mohammeds zu ergeben.</p>
	<p>Die Hells Angels sind nicht die Art von  Leuten, die man ins Wohnzimmer zum Tee einladen möchte. Sie sind letzten  Endes Kriminelle, die nicht davor zurückschrecken, zur Verteidigung  ihres Reviers Gewalt anzuwenden.</p>
	<p>Das gleiche trifft auf die Moslems zu.  Und unter ihrer grässlichen Herrschaft zu leben, wäre viel schlimmer als  irgendetwas, das die Hells Angels  uns je antun würden. Um mal ein  Beispiel zu nennen, die Hells Angels würden nie Frauen wie Vieh  behandeln. Und sie würden auch nicht die Neigung zeigen, ihre kleinen  Brüder sexuell zu missbrauchen.</p>
	<p>Neulich habe ich Dymphna gefragt: „Wenn  du nur die Wahl hättest zwischen der örtlichen Abteilung der Hells  Angels und den Moslems, für wen würdest du dich entscheiden?“</p>
	<p>Ihre Antwort war: „Die Hells Angels, keine Frage.“</p>
	<p>Es ist ziemlich wahrscheinlich, dass  dieses unsere einzige Wahl sein wird. Aber ich wette weiterhin darauf,  dass es eine dritte Möglichkeit gibt, aber ich weiß, dass die Chance,  diese Wette zu gewinnen, sehr gering ist.</p>
	<p>Dieser weitere Weg, wenn er denn möglich  ist, wird  innerhalb der bestehenden gesetzlichen Verfahren unserer  Gesellschaft gegangen werden müssen. Das heißt,  es ist der Weg der  Wahlentscheidungen, und um diese zu verändern, werden wir gegen die  reißende Flut der Medienpropaganda angehen müssen, die uns alle in die  falsche Richtung hinwegtragen will.</p>
	<p>Dies bedeutet, dass ein Wandel nur an  den Rändern, Stück für Stück, bewirkt werden kann: ein Stadtrat hier,  eine Parlamentssitz dort, ein Herausgeber einer Zeitung, den wir auf  unsere Seite bringen können.</p>
	<p>Eigentlich glaube ich nicht, dass die  Zeit noch reicht, mit solchen Strategien zum Erfolg zu kommen, aber ich  muss es versuchen. Ich will glauben, dass wir das, was wir jetzt haben,  wenigstens in seinem Kern bewahren können, aber die Wahrscheinlichkeit  ist größer, dass wir gezwungen sein werden, unser Los den Bikern, den  Bürgerwehren, den Unangepassten und all den anderen, die nicht zum  Mainstream gehören, anzuvertrauen – eben weil sie unsere einzige  Hoffnung sind.</p>
	<p>Aber versuchen will ich es auf jeden  Fall. Wenn wir die Zivilgesellschaft erstmal verloren haben, werden wir  lange brauchen, bis wir sie wiederhergestellt haben. In der Zwischenzeit  werden wir manches entbehren müssen, was uns lieb und teuer ist.</p>
	<p><div id="attachment_2660" class="wp-caption alignleft" style="width: 202px"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://harte-zeit.de/wp-content/uploads/2010/10/holgerdanske1.jpg"><img class="size-full wp-image-2660" title="holgerdanske1" src="http://harte-zeit.de/wp-content/uploads/2010/10/holgerdanske1.jpg" alt="" width="192" height="279" /></a><p class="wp-caption-text">Holger Danske</p></div></p>
	<p>So bin ich also entschlossen, mich der Mühe zu unterziehen, diesen Dritten Weg zu finden.</p>
	<p>( . . . )</p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Jedoch,  es scheint, wir treten in eine düstere Periode des Chaos ein, aber nach  einiger Zeit wird sich im Umkreis  der Starken und der Klugen eine neue  Ordnung formieren. Männer, die zur Härte und auch zur tödlichen Gewalt  entschlossen sind, werden dann erscheinen, um die restlichen Kräfte der  alten Ordnung gegen die anzuführen, die sie vollständig zerstören  wollen. Ein Mann von dieser Art wird der <em>kuningaz</em>, der <em>cyning</em> werden, der rauhe Champion, der sich und die Seinen gegen den Einfall der Zerstörer schützen kann.</span></strong></p>
	<p>Später, viel  später, wird ein neuer König Alfred kommen, um die Heerführer zu vereinigen und die Zivilisation neu zu beginnen.</p>
	<p style="text-align: center;">***************</p>
	<p>Kehren wir also zu Robert Spencers  anfänglicher Frage zurück: Irgendjemand wird  irgendwo, irgendwann, eine  Grenze ziehen müssen, bevor es zu spät ist, oder?</p>
	<p>( . . . )</p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Unglücklicherweise erodiert dieses Feld,  auf dem die Grenze gezogen werden müsste, ziemlich schnell und geht  unter. Bald wird es keinen Raum, durch den man diese Grenze ziehen  könnte, bzw. keine abgegrenzten Gebiete, zwischen denen man es tun  könnte, mehr geben.</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Im Moment  sind wir noch zivilisiert.  Noch schrecken wir – so wie es sich gehört – vor der Vorstellung  von  Barbarentum und Kriminalität zurück. Noch verehren wir die geordnete und  verfeinerte Zivilisation, die wir mit so viel Mühe über so viele  Jahrhunderte errichtet haben.</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Aber es könnte sein, dass es uns nicht gegeben ist, sie zu erhalten. Die  westliche Zivilisation trägt in sich den Samen ihrer eigenen  Zerstörung, und wenn es nicht genügend gebildete und nachdenkliche  Menschen aufwachen und diese Tatsache verstehen, dann könnte es sein,  dass es ihr bestimmt ist, auf  der Müllhalde der Geschichte zu enden,  wie so viele vor ihr.</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Unsere bestehende Ordnung hängt von dem  ab, was wir gewöhnlich den Gesellschaftsvertrag nennen, der dem Staat  das Gewaltmonopol gibt und als Ausgleich dafür vorsieht, dass der Staat  seine Bürger beschützt. Der Vertrag ist aber gebrochen worden. Das Recht  wird nicht mehr durchgesetzt.</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Auf diesen Zustand der Dinge erfolgt die  Reaktion der Bevölkerung mit Verzögerung; noch ist sie nicht erfolgt.  Es dauert, bis die Menschen aufwachen. Trotzdem: die Reaktion wird  unweigerlich kommen.</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Es ist an der Zeit, dass wir die  wirklichen Alternativen, die uns konfrontieren, untersuchen. Nicht die  Alternativen, von denen wir wünschen, dass es sie gäbe, sondern die  wahrscheinlichen und vorhersagbaren, angesichts der Verhältnisse, in  denen wir jetzt leben.</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Es könnte sein, dass die wirkliche Frage  diese ist: Wenn es auf eine Wahl zwischen zwei Formen der Barbarei  hinausläuft, welche werden wir wählen: ihre oder unsere?</span></strong></p>
	<p style="text-align: center;"><strong>***************</strong></p>
	<p><div id="attachment_2662" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://harte-zeit.de/wp-content/uploads/2010/10/vercingetorix1.jpg"><img class="size-medium wp-image-2662" title="vercingetorix1" src="http://harte-zeit.de/wp-content/uploads/2010/10/vercingetorix1-300x285.jpg" alt="" width="300" height="285" /></a><p class="wp-caption-text">Vercingetorix</p></div></p>
	<h3>Höllische Retter</h3>
	<p>Ich habe in der letzten Zeit eine ganze  Menge Posts über die „Bandenkriege“ in Dänemark und über die Aktionen,  die von der dänischen Abteilung der Hells Angels gegen die Banden  muslimischen Einwanderer  durchgeführt worden sind,  geschrieben.</p>
	<p>Dies ist kein Thema, das leicht  abzuhandeln ist. Sich vorzustellen, dass gewalttätige, kriminelle  Randgruppen die Vorhut des Widerstandes gegen die Islamisierung sein  könnten -  das geht einem nicht so leicht ein. Wenn unsere Diskussion  nicht eine überzeugende und ernstgemeinte Missbilligung einschließt,  riskieren wir, nicht nur als „Rassisten“ und „Neonazis“, sondern auch  noch als „Kriminelle“ bezeichnet zu werden.</p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Aber wichtig ist, über die Welt zu reden, wie sie ist, und nicht, wie wir sie gerne hätten.</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Wir hätten gern, dass unsere politischen  Führer aufhören, Millionen von muslimischen Immigranten zu importieren.  Wir hätten gern, dass sie angesichts der islamischen Einschüchterung  mehr Rückgrat zeigen. Wir hätten gern, dass unsere wahlberechtigten  Mitbürger sich informieren, so dass ihnen bewusst wird, was vor sich  geht, und eine ganze Riege neuer Führer wählen, die sich für ihre  eigenen Leute einsetzen.</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Aber in der realen Welt gibt es kein  Anzeichen dafür, dass dies geschehen wird. Das gegenwärtig existierende  Paradigma – das System des demokratischen Rechtsstaats – hat uns im  Stich gelassen.</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Wenn der Verfassung und der Gesetze  gemäß gewählte politische Führer nicht handeln, was geschieht dann?  Werden die indigenen Europäer in Demut ihrem Untergang entgegengehen?</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Oder werden diejenigen, die sich eh schon nicht an die Gesetze halten, anstelle der Politiker handeln?</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">In den Kommentaren zu meinen kürzlich  eingestellten Posts über die dänischen Hells Angels, hat ein Kommentator  seiner Missbilligung Ausdruck verliehen:</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;"><em>Lasst uns mal genau ansehen, wer die denn eigentlich sind, die diesen „Schakalen“</em> [Bezeichnung für die moslemischen Jugendlichen in dem Manifest der Hells Angels; d. Ü.] <em>Widerstand leisten</em>.</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;"><em>Seht ihr die Totenschädel, und  überhaupt die Anspielungen auf Hölle und Tod? Glaubt denn jemand, dass  dies die Leute sind, die kommen werden, um die westliche Zivilisation in  ihrer höchsten Form zu retten?</em></span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;"><em>„Und überhaupt: Es ist viel zu  gefährlich, mit einem Hells-Angels-Logo auf dem Rücken auf einer Harley  durch die Stadt zu brausen.“ </em><em>Was sagt euch diese einfache Feststellung über die generelle Wirksamkeit der dänischen Hells Angels gegen die Schakale?</em></span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;"><em>„Es liegt nicht in unserer  Verantwortung, die Probleme der Gesellschaft zu lösen. Es ist nur unsere  Reaktion auf das, was unseren Freunden und Familien angetan </em><em>worden ist“, sagt H. [Mitglied der H. A.; d. Ü.] </em>.<em> </em><em>Passt  gut auf! All dies bedeutet nicht, dass die „Kreuzfahrer auf ihren  eisernen Pferden“ zu unserer Rettung angeritten kommen werden, egal ob  es sich um die Schakale handelt oder sonstwen.</em></span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;"><em>So sehr ich auch Jønkes </em>[Verfasser des Manifests; d. Ü.]<em> offene Anklage der Schakale als derjenigen, die das Leben anständiger  Dänen beeinträchtigen, bewundere, so wenig sehe ich die Hells Angels als  eine Art von Rettern. Sie beschützen ihre eigenen Leute und lassen  andere im Regen stehen, genau wie die Schakale.</em></span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;"><em>Nun sagt mir, welchen Vorteil soll  uns das bringen?</em></span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Dies ist eine einfache Frage, jedoch erfordert sie eine komplizierte Antwort.</span></strong></p>
	<p style="text-align: center;">***************</p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Lasst uns zur realen Welt zurückkehren.</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">In den acht Jahren seit 9/11 hat es kein  Anzeichen gegeben, dass irgendeiner der bedeutenderen langjährigen  Mitspieler in der gegenwärtigen politischen Ordnung „es kapiert hat“.  George W. Bush hat „den Terrorismus“ bekämpft, und er war der Beste, den  wir uns erhoffen konnten. Die meisten europäischen Politiker – ob links  oder „rechts“ – unterstützen den Multikulturalismus und verhalten sich  gegenüber der andauernden Massenimmigration völlig passiv. Keiner der  Mächtigen lässt auch nur im geringsten erkennen, dass er sich mit der  kommenden sozialen und finanziellen Katastrophe, die der liberale  Wohlfahrtsstaat über uns gebracht hat, zu befassen gedenkt.</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">In der Welt, wie sie ist, kann man entweder die Hells Angels haben, oder man kann aufhören, Bier zu trinken, und stattdessen <em>“La illaha ila Allah, wa Muhammadun rasul Allah!” </em>sagen.</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Es wird nicht mehr allzu lange dauern, bis dies die einzige Wahlmöglichkeit für Schweden, Briten oder Niederländer sein wird.</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Vor <a href="http://gatesofvienna.blogspot.com/2009/07/drawing-line.html">ein paar Wochen</a> habe ich beschrieben, was wahrscheinlich passieren wird, wenn sich die  Krise verschärft. Der traditionelle Gesellschaftsvertrag verpflichtet  die staatlichen Autoritäten – als Gegenleistung dafür, dass sie das  Gewaltmonopol innehaben -, uns vor  Gesetzlosigkeit und krimineller  Gewalt zu beschützen. Sie haben aber aufgehört, dieser Verpflichtung  nachzukommen, und Tausende von gewöhnlichen Bürgern sind täglich die  Opfer. Eine durch die Zwillingsideologien der Politischen Korrektheit  und des Mulikulturalismus verursachte Lähmung hat das Muskelsystem der  westlichen Demokratien außer Funktion gesetzt und jede Reaktion auf  existentielle Bedrohungen, von innen wie von außen, blockiert.</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Oder, um ein anderes Bild zu gebrauchen,  man muss den Kulturmarxismus als die Aids-Erkrankung des Westens  betrachten. Der Islam ist das Pneumonie-Virus, das die Gelegenheit  ergreift, den immungeschwächten Körper zu überfallen, und so den vollen  Ausbruch der Aids-Symptomatik in unserer Kultur ermöglicht.</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Wir sind in einer von uns selbst  aufgestellten Falle gefangen, und es gibt keine Möglichkeit des  Entrinnens, ohne die tiefsten Wahrheiten und die am höchsten gehaltenen  Ideale aufzugeben, die seit Jahrhunderten in Europa und in der Diaspora  der Europäer grundlegend gewesen sind.</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Aber nicht jeder steckt in dieser Falle.  Es gibt Millionen von normalen Menschen, die sich diese PC/MC  -Weltanschauung [B. B. benutzt hier das deutsche Wort; d. Ü.] nicht  aufschwatzen lassen. Ihre Ansichten sind nicht so verschieden von denen  ihrer Großeltern und Urgroßeltern. Sie stimmen dem nicht zu, was ihre  politische Führung in ihrem Namen tut, sie wollen einfach nur ihr  normales, ruhiges Leben führen, ihre Arbeitsstelle behalten und es  vermeiden, dass ihnen ihre Kinder von der Fürsorge weggenommen werden.</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Der gewöhnliche Bürger mag über den  sanften Totalitarismus, unter dem er zu leben gezwungen ist, zornig sein  und ihn aufs Tiefste ablehnen, aber man kann von ihm nicht erwarten,  dass er ein Held ist. Er hat schließlich alles zu verlieren.</span></strong></p>
	<p><div id="attachment_2663" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://harte-zeit.de/wp-content/uploads/2010/10/hellsangels51.jpg"><img class="size-full wp-image-2663" title="hellsangels51" src="http://harte-zeit.de/wp-content/uploads/2010/10/hellsangels51.jpg" alt="" width="150" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">AFFA</p></div></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Jedoch, all das ändert sich jetzt. Je  mehr die Arbeiterviertel von „kulturell bereichertem“ Verbrechen  überrannt werden, je mehr die Arbeitslosigkeit wächst, je mehr die  törichte Fiskalpolitik des Staates das bisschen Geld, das die Leute  verdienen, entwertet, desto weniger haben sie zu verlieren. Wenn diese  staatliche Lähmung andauert, dann werden sie schließlich ihre  jahrzehntelang geübte Zurückhaltung aufgeben und ihr Widerstand wird  dann nicht gewaltlos sein. Irgendwann wird den Leuten der Geduldsfaden  reißen.</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Und diejenigen, die vorangehen, werden  die sein, die sich sowieso schon nicht mehr an die Gesetze halten und  zur Gewalttätigkeit neigen. Menschen eben, die sowieso wenig zu  verlieren haben. Raue Gesellen, Unangepasste, Außenseiter der  verschiedensten Art.</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">In Dänemark sind das die Hells Angels.</span></strong></p>
	<p style="text-align: center;">***************</p>
	<p>Lasst uns jetzt zur Frage des Kommentators zurückkehren: <em>Nun sagt mir, welchen Vorteil soll uns das bringen?</em></p>
	<p>Nun, zunächst einmal, die Hells Angels  in Dänemark tun genau das, was Du empfiehlst: sich die islamischen  Anführer vornehmen. In diesem Fall sind die Anführer die jungen  Gewalttäter, die die moslemischen Banden anführen, und sie sind in dem  kriminellen Ökosystem der dänischen Unterwelt der Immigranten die  wichtigen Figuren.</p>
	<p>Im letzten Mai, als ich mich in Dänemark  aufhielt, hat die AK81, die Gruppe, die die Hells Angels unterstützt,  einen Bandenführer der Immigranten erschossen. Ich hatte eine Diskussion  mit einem Dänen über diese Situation, und er sagte: „Wissen Sie, es ist  immer klar, es ist ein Däne, der geschossen hat, weil der nur einen  Schuss braucht. BÄNG! (er zeigte mit dem Finger auf die Mitte der  Stirn)  – und der Bursche ist tot. Aber wenn die Moslems jemanden  erschießen, dann jagen sie ihre Kugeln in alle Richtungen und treffen  noch nicht einmal ihr eigentliches Ziel, sondern nur Unschuldige, die  zufällig herumstehen.“</p>
	<p>Obwohl also beide Gruppen kriminell sind, muss man eine Unterscheidung treffen.</p>
	<p>Und der durchschnittliche Däne versteht  diesen Unterschied. Sogar obwohl er die Hells Angels abstoßend findet,  findet er die Vorstellung, dass sein Land von migrantischen Gewalttätern  überrannt werden könnte, noch abstoßender.</p>
	<p>Dies erklärt die Popularität des <a href="http://gatesofvienna.blogspot.com/2009/06/jackal-manifesto.html">Schakal-Manifests</a>,  und es erklärt, warum die Rekrutierungszahlen für die Hells Angels  explodieren. Die staatlichen Behörden haben in ihren  Verantwortlichkeiten versagt und eine lokale Alternative bietet sich an.  Jeder würde es vorziehen, wenn die Polizei und die Gerichte ihrer  Aufgabe nachkämen und wenn die mörderischen Gewalttäter vors Gericht  geschleppt würden, ihnen der Prozess gemacht und sie aufgehängt würden,  bis sie tot sind.</p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Aber dies wird nicht geschehen. Es gibt  eine Lücke in der offiziellen öffentlichen Ordnung, und die Natur scheut  nun einmal ein Vakuum. Etwas steht bereit, dies Vakuum zu füllen.</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Diese Entwicklung wird nicht in allen  Ländern gleich sein. Der lokale Widerstand wird jeweils verschiedene  Formen annehmen, je nach der Politik und der Kultur des jeweiligen  Landes.</span></strong></p>
	<p>Ich erwarte, dass es in Großbritannien  eine Allianz zwischen verschiedenen Gruppen aus der Arbeiterklasse sein  wird, mit den „Fußballhooligans“ in einer führenden Rolle. Die Anfänge  einer solchen Entwicklung kann man bereits entdecken, vor allem in den  am meisten „bereicherten“ Vororten von London.</p>
	<p>Niemand will die Fussballhooligans als  seine Champions und Beschützer. Aber sie wissen, wohin man den Stiefel  setzen muss, und die politisch überkorrekte britische Polizei weiß es  nicht. <em>Die</em> wissen nur, wie man kulturell inklusiv und nicht-homophob ist. <em>Die w</em>issen  nur, wie man den Leuten hohe Bussgelder verpasst, wenn sie  Zigarettenstummel auf das Pflaster werfen oder es versäumen, ihren Müll  zu trennen.</p>
	<p><span style="color: #800000;"><strong>Sie sind jedoch unfähig, die norm</strong></span><span style="color: #800000;"><strong>alen Bürger vor den Übergriffen – meistens moslemischer – Krimineller zu bewahren.</strong></span></p>
	<p><span style="color: #800000;"><strong>Was ist nun also die Alternative?</strong></span></p>
	<p style="text-align: center;">***************</p>
	<p>Regelmäßige Leser (meines Blogs) sind  mit den vorgestellten Lösungen des Kommentators vertraut, und ich stimme  ihnen großenteils zu:</p>
	<p><strong><span style="color: #800000;"><em>Wir</em> müssen die obersten,  weltweit etwa  2.000, radikalen islamischen Führer fassen und sie zum  Sammeln ihrer 72 Weintrauben schicken.</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;"><em>Wir</em> müssen die linken Verräter,  die unsere Länder in diese Katastrophe führen wollen, in der einen oder  anderen Weise zur Verantwortung ziehen.</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Und so weiter.</span></strong></p>
	<p>( . . . )</p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Aber wer ist „wir“? <em>Wer ist es, der dieses tun wird</em>?</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Es gibt kein Anzeichen dafür, nicht das  geringste, dass irgendein westlicher Politiker – nicht einmal Geert  Wilders, Gott segne ihn – dieses tun wird.</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Es gibt kein Anzeichen dafür, dass 9/11  irgendjemanden für das, was getan werden muss, aufgeweckt hat. Und  nichts deutet darauf hin, dass ein Dutzend weitere Terrorangriffe wie  9/11 das gegenwärtige Verhaltensmuster ändern werden.</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Wenn  schließlich der wohl  unvermeidliche nukleare oder chemische Angriff in einer westlichen  Großstadt passiert, dann wird eine solche Massnahme nichts mehr  bewirken. Denn dann wird die Situation bereits so schlimm geworden sein,  dass ein solcher größerer Terrorangriff nur noch den Abstieg ins  politische Chaos beschleunigen wird.</span></strong></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Der Westen ist weichgekocht. Man kann mit der Gabel hineinstechen.</span></strong></p>
	<p style="text-align: center;">***************</p>
	<p>Aber dies ist kein Grund zur  Verzweiflung. Das Ende des Westens ist nicht das Ende der Welt. Es wird  ein Interregnum von unbekannter Dauer geben, und dann wird sich etwas  Neues herausbilden, etwas, das aus den übriggebliebenen Teilen dessen,  was vorher war, gebaut wird, in der Weise, wie Paris, Oxford und Wien  aus den Resten des Römischen Reichs errichtet wurden.</p>
	<p>Eine lange sich über die letzten Tage hinziehende Diskussion dieser Ideen hat sich <a href="http://gatesofvienna.blogspot.com/2009/07/reversal-is-possible.html">in dem Thread</a> zu meinem Post „Reversion Is Possible“ ergeben.</p>
	<p>( … )</p>
	<p style="text-align: center;">***************</p>
	<p><span style="color: #800000;"><strong>Wenn man nun all dies weiß, müsste es  dann nicht möglich sein zu handeln? Ist eine kollektive Anstrengung, die  westliche Zivilisation zu retten, überhaupt vorstellbar?</strong></span></p>
	<p><span style="color: #800000;"><strong>Das gegenwärtige Paradigma ist eine  psychische Struktur, die unsere ehemals christliche Kultur davon abhält,  die Massnahmen zu ergreifen, die es ihr erlauben würden, sich selbst zu  retten. Im Moment ist dieses Paradigma in einem Prozess langsamer  Selbstzerstörung; das Tempo könnte sich aber bald steigern, so dass das  alte Rahmenwerk ziemlich schnell, in den nächsten fünf Jahren etwa, sich  auflösen könnte. Der Zusammenbruch des Sozialstaats wird dann der  Faktor sein, der dem Bestand des liberalen Paradigmas die absolute  Grenze setzt.</strong></span></p>
	<p><span style="color: #800000;"><strong>Dieser Zusammenbruch, egal ob er  allmählich kommt oder als plötzliche Katastrophe, ist unvermeidlich. Und  in nur einigen wenigen kurzen Jahren werden wir entweder ein anderes  Paradigma entdecken, oder uns in der Mitte eines paradigmalosen Chaos  befinden.</strong></span></p>
	<p><span style="color: #800000;"><strong>Das existierende System hat eine interne  Logik, die eine Selbstkorrektur verhindert. Kein Politiker wird  wiedergewählt, wenn er die notwendigen Schritte unternimmt und anfängt,  den Sozialstaat zurückzubauen. Kein Staatsdiener kann harte Maßnahmen  ergreifen, um unseren langfristigen Wohlstand zu erhalten, denn das  stünde dem vernunftwidrigen Altruismus des vorherrschenden Denkmusters  entgegen.</strong></span></p>
	<p><span style="color: #800000;"><strong>Es ist eben die Struktur dieses Systems,  die verhindert, dass es sich selbst korrigiert. Dies ist die  Achillesferse des liberalen Sozialstaats.</strong></span></p>
	<p><span style="color: #800000;"><strong>Wir können noch nicht einmal in  irgendeinem größeren öffentlichen Forum frei  über diese Themen reden.  Dies kleine Blog ist eine Zuflucht für Außenseiter und Spinner wie uns,  aber es gibt keine Möglichkeit, unsere Stimmen je einer bedeutenderen  Anzahl von Menschen zu Gehör zu bringen – vor allem nicht denen, die  ihre Hände an den Hebeln der politischen Macht haben.</strong></span></p>
	<p><span style="color: #800000;"><strong>Das auf Sand gebaute Fundament in Frage  zu stellen, auf dem dieses immense und vielfältig ausgeschmückte Schloss  (unserer Zivilisation) errichtet ist, das findet einfach nicht statt.  Deshalb sind alle von uns hier Einsame und Unangepasste der einen oder  anderen Art und stehen auch nicht auf den Gehaltslisten der Regierung  oder der Universitäten – zumindest nicht unter den Namen, mit denen wir  unsere Posts oder Kommentare zeichnen.</strong></span></p>
	<p><span style="color: #800000;"><strong>Um zu versuchen, das Schlimmste zu verhüten, fühle ich mich gezwungen,  von den „Grassroots“ her  ein Netzwerk aufzubauen und zu betreiben. Ich  habe eine Familie und Menschen, die mir nahe stehen, deshalb bin ich  gezwungen zu glauben, dass es noch eine Alternative gibt – Ich bin nicht  bereit, einen Krieg aller gegen alle zu akzeptieren.</strong></span></p>
	<p><span style="color: #000000;">( . . . )</span></p>
	<p><span style="color: #800000;"><strong>Und wir haben nicht viel Zeit. In den  letzten drei Jahren hat die Polarisierung nur zugenommen. Die  PC/MC-Leute beschleunigen den Bus in seiner Fahrt auf den Abgrund zu.  Barack Hussein Obama sitzt am Lenkrad und die Konservativen verstecken  sich unter den Sitzen aus Angst, als „Nazis“ bezeichnet zu werden. Was  es an Debatte unter ihnen gibt, beschäftigt sich meist mit Fragen der  ideologischen Reinheit und nicht mit der Frage, wie sich ein Kompromiss  und eine Koalition zusammenhämmern lässt, die vielleicht eine gewisse  Chance haben könnten, eine Veränderung zu bewirken. Die internen  Streitereien unter den Konservativen werden wahrscheinlich weitergehen  bis zum Aufschlag am Fuße des Abhangs.</strong></span></p>
	<p><span style="color: #800000;"><strong>In einem Punkt hat der Kommentator wirklich recht: die Hells Angels werden die westliche Zivilisation nicht retten.</strong></span></p>
	<p><span style="color: #800000;"><strong>Aber es gibt auch nichts anderes, das sie retten wird. Es gibt keine Alternative: das Paradigma muss zusammenbrechen.</strong></span></p>
	<p><span style="color: #000000;">( . . . )</span></p>
	<p><span style="color: #800000;"><strong>Was also wird kommen?</strong></span></p>
	<p><span style="color: #800000;"><strong>Das gegenwärtige Paradigma gründet sich  auf einer Abneigung gegenüber dem, was vorher war. Wir sind modern, wir  sind klüger und besser, als die, die vor uns waren, und alles, was vor  1967 war, kann man getrost außer Acht lassen.</strong></span></p>
	<p><span style="color: #800000;"><strong>Ein Teil der modernen liberalen  Ideologie ist die törichte Vorstellung, man könne Millionen von Jahren  der menschlichen Evolution, Tausende von Jahren der kulturellen  Entwicklung und Jahrhunderte alte Traditionen durch einen Willensakt  einfach abschaffen. Einfach so! Wir wünschen das alles einfach hinweg! -   Wir werden sehr bald zu unserem Kummer herausfinden, welchen Fehler  wir gemacht haben.</strong></span></p>
	<p>( . . . )<hr /><br />
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		<title>Den Counterdschihad vernetzen</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Oct 2010 08:58:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rauchmelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Counterdjihad]]></category>
		<category><![CDATA[Neues]]></category>
		<category><![CDATA[Kampf]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Ziel des Counterdschihad ist, Widerstandsaktionen gegen die Ausbreitung der Scharia zu organisieren und die Islamisierung in den westlichen Nationen zurückzuweisen.

Dieser Zweck kann durch eine Reihe von Strategien erreicht werden, die zusammen oder getrennt, nacheinander oder gleichzeitig durchgeführt werden. Dazu können einige oder alle der folgenden Strategien gehören:

● Gesetzgeberische Initiativen, entweder auf lokaler oder   auf nationaler Ebene

● Verfassungsklagen gegen die Ausbreitung des Scharia-Rechts oder gegen Mandate der EU und der UNO

● Fonds zur Unterstützung von Personen, die wegen „Missbrauchs“ der Meinungsfreiheit angeklagt sind

● Die Bildung politischer Parteien

● Druck auf die etablierten politischen Parteien ausüben, um sie dazu zu bringen, in ihre Programme Punkte, die gegen die Scharia  gerichtet sind, einzubringen

● Öffentliche Demonstrationen

● „Straßentheater“: z. B. das Verschleiern von Statuen

● Zugang zu den Medien suchen.


No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><em>von <strong>Baron Bodissey</strong></em></p>
	<div>
	<p>Übersetzer: <em>BeforeDawn</em></p>
	</div>
	<p>Die Originalartikel erschienen: im Mai 2008 unter dem Titel „Distributed Emergence – Networking the Counterjihad“ in <a href="http:///">Mission Europa</a>, am 6. Juli 2009 unter dem Titel „Drawing a Line“ in <a href="http:///">Gates of Vienna</a>, am 29. Juli 2009 unter dem Titel „Hellish Saviours“ in <a href="http://gatesofvienna.blogspot.com/2009/07/hellish-saviors.html#readfurther">Gates of Vienna</a>.</p>
	<p>Vorbemerkung: <em>Baron Bodissey hat sein Blog </em><a href="http://gatesofvienna.blogspot.com/"><em>Gates of Vienna</em></a><em> zu einer der wichtigsten Anlaufstellen für die Gesamtheit der im  Internet aktiven europäischen Islamkritiker gemacht, zugleich aber als  Amerikaner eine Verbindung für den diesbezüglichen transatlantischen  Informationsaustausch geknüpft. Durch das Einstellen von Artikeln aus  diversen europäischen Ländern, vor allem aber aus den skandinavischen  (z. B. denen von Fjordman), durch Diskussionen von Kommentatoren mit  unterschiedlichem nationalen Hintergrund, durch einen umfassenden  News-Apparat und durch eine immer weiter ausgebaute Vernetzung zwischen  GoV und den europäischen Bloggern, mit ihm selbst als Hauptknotenpunkt,  hat B. B. mit seinem Blog eine wichtige übergreifende Struktur für die  einzelnen nationalen Counterdschihad-Szenen geschaffen.</em></p>
	<p><em>Seine Arbeit als Netzwerker hat er auf der Counterjihad Conference in Wien im Mai 2008 beschrieben:</em></p>
	<h3>Den Counterdschihad vernetzen</h3>
	<p>Das Ziel des Counterdschihad ist,  Widerstandsaktionen gegen die Ausbreitung der Scharia zu organisieren  und die Islamisierung in den westlichen Nationen zurückzuweisen.</p>
	<p>Dieser Zweck kann durch eine Reihe von  Strategien erreicht werden, die zusammen oder getrennt, nacheinander  oder gleichzeitig durchgeführt werden. Dazu können einige oder alle der  folgenden Strategien gehören:</p>
	<p>● Gesetzgeberische Initiativen, entweder auf lokaler oder   auf nationaler Ebene</p>
	<p>● Verfassungsklagen gegen die Ausbreitung des Scharia-Rechts oder gegen Mandate der EU und der UNO</p>
	<p>● Fonds zur Unterstützung von Personen, die wegen „Missbrauchs“ der Meinungsfreiheit angeklagt sind</p>
	<p>● Die Bildung politischer Parteien</p>
	<p>● Druck auf die etablierten politischen  Parteien ausüben, um sie dazu zu bringen, in ihre Programme Punkte, die  gegen die Scharia  gerichtet sind, einzubringen</p>
	<p>● Öffentliche Demonstrationen</p>
	<p>● „Straßentheater“: z. B. das Verschleiern von Statuen</p>
	<p>● Zugang zu den Medien suchen.</p>
	<p>Wie können solche Aktionen in der wirkungsvollsten Weise durchgeführt werden?</p>
	<p>Kleinere Demonstrationen oder andere  Aktionsformen können eine breitere Wirkung haben, wenn über sie in den  Medien berichtet wird oder wenn sie Verbreitung im Internet finden. Die  Demonstration der SIOE am 11. Sept. 2007 in Brüssel war ein Beispiel  einer solchen kleineren Aktion mit unverhältnismäßig großer Wirkung.</p>
	<p>Mein Ziel ist es, für solche Bemühungen  im kleinen Rahmen durch Techniken wirkungsvoller Organisation eine  größere Wirksamkeit zu erreichen.</p>
	<p><strong>Wie sieht ein Antidschihad-Netzwerk aus?</strong></p>
	<p>Das wichtigste Erfordernis eines  effektiven gegen die Islamisierung gerichteten Netzwerks ist seine  Internationalität. Die gegnerischen Netzwerke sind hochgradig  international, und der radikale Islam koordiniert sich mühelos über die  nationalen Grenzen hinweg. Dasselbe muss für uns gelten.</p>
	<p>Glücklicherweise macht jetzt das  Internet dieses relativ leicht. Wenn die Aktionsgruppe „Verschleiert die  Statuen!“ eine weitere Initiative plant, können Menschen in der  gesamten Welt im Moment der Durchführung davon erfahren.</p>
	<p>Oder sogar vor dem Zeitpunkt der Aktion – und auf diese Weise kann der transnationale Counterdschihad<em> </em>am wirkungsvollsten sein.</p>
	<p>Stellt euch vor, die örtliche  Antischaria-Gruppe bereitet eine Straßentheater-Aktion in Oslo vor und  klebt Tausende von Exemplaren einer Mohammed-Karikatur an Laternenpfähle  in der ganzen Stadt.</p>
	<p>Nun stellt euch vor, um wie viel  wirkungsvoller eure Aktion wäre, wenn das Gleiche auch zeitgleich in  Kopenhagen, Stockholm, Helsinki, Warschau, Prag, Wien, Belgrad, Rom,  Zürich, Paris, Brüssel, Antwerpen, Amsterdam, Madrid und London  stattfände. Jede „Mo“-Karikatur trüge dieselbe Schlagzeile – sagen wir:  „Sie mögen das Bild nicht? Gehen Sie doch woandershin!“ – in der  jeweiligen Landessprache.</p>
	<p>Könnt ihr euch vorstellen, welche  Wirkung dies haben würde? Eine Aktion mit geringen Kosten, nur für das  Papier und den Druck, deren Bekanntwerden über den ganzen Kontinent auf  der Verbreitung per E-mail und Instant Messaging beruht. Wahrscheinlich  würden die Medien darüber berichten, und auch ohne sie würde die  Nachricht sich verbreiten und die Bedeutung der Aktion würde in ganz  Europa bekannt werden.</p>
	<p><em>Menschen, die sich bisher isoliert,  vereinzelt und erstickt durch die Kultur der Political Correctness der  EU gefühlt haben, würden so erkennen, dass sie nicht allein sind.</em></p>
	<p>Ein transnationales Netzwerk vertrauensvoller Kontakte ist aber nötig, um solche Wirkungen zu erzielen.</p>
	<p><strong>Ein dezentrales Netzwerk</strong></p>
	<p>Das effektivste Netzwerk für solche Aktionen ist dezentral und hat keine Hierarchie.</p>
	<p>Ein hierarchisches Netzwerk kann eine  wichtige und effektive Struktur darstellen, aber seine von oben nach  unten gerichtete Organisations- und Kommunikationsstruktur wird nicht so  schnell und wirkungsvoll zu Resultaten führen wie ein dezentrales.</p>
	<p>In einem dezentralen Netzwerk gibt es  keinen Chef. Ich kann nicht mit einem Griff zum Telefon gleichzeitige  Demonstrationen in Lissabon, Bratislava, Ljubljana und Dublin anordnen.</p>
	<p>Ich kann jedoch sicherstellen, dass  meine Kontaktleute an jenen Orten unmittelbar von bevorstehenden  wichtigen Ereignissen informiert werden, sobald ich selbst davon  erfahre.</p>
	<p>Ich verbringe jeden Morgen mehrere  Stunden damit, meine E-mails zu lesen und, darauf basierend,  „Netzwerkbeschleunigung“ zu bewirken. Meine Kontaktleute und Tippgeber  senden mir Nachrichten und Informationen aus der ganzen Welt, vor allem  aus Europa. Was ich für wichtig halte, schicke ich an jene, von denen  ich glaube, dass sie es brauchen, und versuche, die Neuigkeiten so weit  und so effektiv wie möglich zu streuen.</p>
	<p>Diese Aktivitäten zahlen sich nicht  sofort aus. Mein Name kommt dadurch auch nicht in die Zeitung. Niemand  wird jemals dadurch berühmt oder reich werden. Aber im Zusammenwirken,  wenn Tausende von Leuten dieselbe zielstrebige „Netzwerkbeschleunigung“  betreiben, dann entsteht, neben den Mainstream-Medien, ein zweiter Weg  der Informationsverbreitung, und Zeitungen und Fernsehen werden  allmählich bedeutungslos.</p>
	<p>Dezentrale Netzwerke haben keinen  Glamor. Es gibt keine Stars, keine glänzenden Events, sie bringen keinen  materiellen Gewinn, sie sind eben nur effektiv.</p>
	<p><strong>Bereits bestehende Organisationen vernetzen</strong></p>
	<p>Ein wirkungsvolles dezentrales Netzwerk startet selbst keine Aktionen.</p>
	<p>Es wäre sinnlos, wenn ich noch einmal  das Rad erfände, denn ein voll ausgewuchtetes,  laserstabilisiertes Rad  mit Speichen aus Titanium gibt es schon da draußen und wartet darauf,  gebraucht zu werden. Meine Aufgabe ist es, Menschen dazu zu verhelfen,  das Rad zu finden.</p>
	<p>Wenn ich versuchte, eine Demonstration  in Århus zu organisieren, würde ich meine Zeit nicht effektiv nutzen.  Was ich auch immer praktisch umsetzen möchte, wird vielleicht schon von  einer bereits bestehenden Organisation geleistet.</p>
	<p>Die Funktion eines dezentralen Netzwerks  besteht darin, solche Gruppen miteinander zu verbinden, sie gegenseitig  von ihrer Existenz zu informieren, als Nervensystem zu fungieren, das  die Signale in beide Richtungen überträgt. Wenn ich z. B. herausfinde,  dass heute etwas Wichtiges in Schweden passiert, verbreite ich diese  Information. Das Bloggen ist dabei nur ein Teil der Arbeit, das  Kommunikationsmedium kann alles Mögliche sein – Telefon, Instant  Messenger, E-mail, Skype, Brieftaube – Hauptsache, die Nachricht geht so  schnell wie möglich durch das Netzwerk.</p>
	<p>Wenn also jemand einen Text aus dem  Dänischen übersetzt haben möchte, dann mache ich das nicht selbst – das  wäre ja  dumm! -, dann reiche ich den Text weiter an das dezentrale  Netzwerk. Und wenn es gut funktioniert, dann ist die Übersetzung in  erstaunlich kurzer Zeit wieder bei mir.</p>
	<p>Ein weiterer Vorteil dezentralen  Vorgehens ist, dass unsere Netzwerke, wenn sie erst einmal einen  Zusammenhang vertrauensvoller Kontakte bilden, eine Hilfe sein können,  koordinierte Aktionen im Voraus zu planen.  Zum Beispiel, wenn <em>Sverigedemokraterna </em>[die schwedische<em> </em>nationalkonservative Partei; d. Ü.]<em> </em>vorhaben,  eine Klage gegen den schwedischen Premierminister wegen Verrats  einzureichen, kann die gleiche Initiative zur gleichen Zeit in Dänemark,  Großbritannien, Spanien, Frankreich, Österreich, Deutschland und allen  anderen Ländern, deren Verfassungen es verbieten, die Souveränität an  die EU zu übertragen, vorbereitet werden.</p>
	<p>Die Bemühungen in einem einzelnen Land  könnten so durch ihre Vervielfältigung im ganzen Rest der EU in ihrer  Wirkung gesteigert werden. Sie müssen lediglich durch eine effiziente  Kommunikation koordiniert werden.</p>
	<p><strong>Unternetzwerke</strong></p>
	<p>Ein dezentrales Netzwerk ist nicht  hierarchisch, das heißt aber nicht, dass es keine komplexe Organisation  ist. Um am effektivsten zu funktionieren, ist es in Knoten mit  Unternetzwerken aufgeteilt. Jeden mit jedem zu vernetzen, ist   sicherlich nicht der beste Weg, eine Aufgabe wie diese durchzuführen.</p>
	<p>Unternetzwerke müssen nicht voneinander  abgegrenzt sein; ja, ein gewisses Mass an Überschneidung ist sogar  wünschenswert. Ich bin vielleicht der Hauptknoten in einem Netzwerk, das  Übersetzungen aus europäischen Sprachen organisiert, und zugleich bin  ich ein Knoten auf der dritten Ebene, der sich für gesetzgeberische  Initiativen einsetzt. Die effektivste Organisationsstruktur für die  spezifische Menge an Aufgaben im Netzwerk wird sich mit der Zeit  herausbilden.</p>
	<p>Aber eine Komplexität von mehr als drei  Ebenen wird dazu tendieren, die Reaktionsgeschwindigkeit des Netzwerks  herabzusetzen. Es wird dann dazu neigen, den Organisationsweg von oben  nach unten ineffektiv werden zu lassen, und es wird die Gefahr wachsen,  dass es  durch „Enthauptung“, also durch die Ausschaltung eines Knotens,  lahmgelegt wird.</p>
	<p>In anderen Worten, je tiefer die Hierarchie ist, desto mehr verhält sich das Netzwerk wie eine Regierung.</p>
	<p><strong>Ein Netzwerk des Vertrauens aufbauen</strong></p>
	<p>Jedes Netzwerk ist für Unterwanderung  und Sabotage anfällig. Eine widerstandsfähige Struktur ist notwendig, um  Einbrüche zu reparieren, Desinformation zu neutralisieren, und  Teilfunktionen abzuschotten, so dass Infiltration weniger Schaden  anrichten kann.</p>
	<p>Eine vertrauenswürdige Basis für den  Erstkontakt zu schaffen, ist der erste Schritt, dennoch reicht eine  Fehleinschätzung oder ein gehacktes Passwort, um ein Unternetzwerk in  Gefahr zu bringen.</p>
	<p>Deswegen kann eine traditionelle  Zellenstruktur – also die Unabhängigkeit von Teilnetzwerken – für die  Schadensbegrenzung wichtig sein. Dies wird umso wichtiger werden, wenn  erst westliche Regierungen repressiver gegen „Rassisten“ vorgehen und  Dissens unterdrücken.</p>
	<p>Was ich hier sage, ist bereits in  verschiedenen europäischen Ländern illegal. Die Sicherheit eines  Netzwerks zu garantieren, ist bereits jetzt wichtig, und es wird in  Zukunft noch wichtiger werden.</p>
	<p><strong><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://harte-zeit.de/wp-content/uploads/2010/10/barannets-1.gif"><img class="alignleft size-medium wp-image-2656" style="margin: 10px;" title="barannets-1" src="http://harte-zeit.de/wp-content/uploads/2010/10/barannets-1-300x224.gif" alt="" width="300" height="224" /></a>Dampfmaschinenzeit</strong></p>
	<p>Charles Fort war ein exzentrischer –  einige würden sagen – ein „durchgedrehter“ amerikanischer Schriftsteller  und Journalist am Anfang des 20. Jahrhunderts. In seinem Buch „<em>Da!</em>“ [engl. Ausgabe: "<em>Lo</em>!"] prägte er den Ausdruck „Dampfmaschinenzeit“, ein Begriff, der das Wesen des dezentralen Netzwerks  beschreibt:</p>
	<p>„Wenn das menschliche Denken ein  wachsender Organismus wie alle anderen wachsendes Organismen ist, dann  ist seine innere Logik nicht in sich selbst begründet, sondern sie ist  nur die sich anpassende Konstruktivität, die alle anderen wachsenden  Dinge auch haben. Ein Baum kann sozusagen nicht herausfinden, wie er  Blüten treiben soll, bevor seine Blütezeit kommt. Ein sozialer  Organismus kann nicht den Gebrauch von Dampfmaschinen herausfinden,  bevor die Dampfmaschinenzeit kommt. Denn was auch immer mit dem Begriff  „Fortschritt“ gemeint ist, so sind in den menschlichen Gehirnen dafür  keine eigenen Standards vonnöten, in dem Sinne, dass kein Teil einer  wachsenden Pflanze einen selbstgemachten Plan zu seiner eigenen  Anleitung nötig hätte, oder ein spezielles eigenes Wissen darüber, wie  er ein Blatt oder eine Wurzel werden soll. Er braucht keine eigene  Grundlage, weil die zusammenhängende Ganzheit der Pflanze die sich auf  alerkles beziehende Grundlage für ihre Teile ist. Somit, im Kontext dieser  Theorie des Eintauchens ins Ganze, akzeptiere ich nicht, dass die  menschlichen Gehirne völlig unselbständige Einheiten sind, genau wie ich  nicht akzeptiere, dass ein Blatt oder eine Wurzel einer Pflanze, obwohl  so sehr abhängig von dem Hauptteil des Organismus und so ohne Zweifel  nur ein Teil von ihm, völlig ohne einen gewissen individualisierenden  eigenen Aspekt ist.“</p>
	<p>Meine Damen und Herrn, es ist Dampfmaschinenzeit<strong>!</strong></p>
	<p><strong>***</strong></p>
	<p>Der Wichtigkeit halber entliehen von <a href="http://fjordman.wordpress.com/2009/09/07/baron-bodissey-den-counterdschihad-vernetzen-eine-grenze-ziehen-hollische-retter/" target="_blank">Counterdjihad</a><strong><br />
</strong></p>
	<p><strong> </strong><hr /><br />
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		<title>Rangliste der Pressefreiheit 2010 – Europäische Staaten fallen weiter zurück</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Oct 2010 08:33:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rauchmelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neues]]></category>
		<category><![CDATA[Orwell's Epigonen]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Lage der Medienfreiheit in Europa hat sich weiter verschlechtert. Dies zeigt die heute veröffentlichte Rangliste der Pressefreiheit 2010 von Reporter ohne Grenzen (ROG). Der bereits bei der Rangliste 2009 festgestellte Abwärtstrend einiger süd- und südosteuropäischer Staaten setzt sich im aktuellen ROG-Ranking fort. Auch bei den EU-Gründungsstaaten Frankreich und Italien hat sich diese Entwicklung bisher [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<div>
	<p><div id="attachment_2653" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://harte-zeit.de/wp-content/uploads/2010/10/reporter-ohne-grenzen.jpg"><img class="size-medium wp-image-2653" title="reporter-ohne-grenzen" src="http://harte-zeit.de/wp-content/uploads/2010/10/reporter-ohne-grenzen-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a><p class="wp-caption-text">Pressefreiheit, was ist das?</p></div></p>
	<p>Die Lage der Medienfreiheit in Europa  hat sich weiter verschlechtert. Dies zeigt die heute veröffentlichte  Rangliste der Pressefreiheit 2010 von Reporter ohne Grenzen (ROG). Der  bereits bei der Rangliste 2009 festgestellte Abwärtstrend einiger süd-  und südosteuropäischer Staaten setzt sich im aktuellen ROG-Ranking fort.</p>
	</div>
	<div>
	<p>Auch bei den EU-Gründungsstaaten Frankreich und Italien hat sich  diese Entwicklung bisher nicht umgekehrt. <span style="color: #800000;">Gleichzeitig beobachtet ROG  bei der Lage der Pressefreiheit wachsende Unterschiede zwischen den  EU-Mitgliedsländern. Zwischen den drei am besten platzierten EU-Ländern  an der Spitze des Rankings &#8211; Finnland, die Niederlande und Schweden &#8211;  und den am schlechtesten platzierten &#8211; Bulgarien, Türkei &#8211; liegen rund  70 Positionen.</span> Die Situation auf den untersten Positionen der Rangliste  ist fast unverändert: Birma, Iran, Turkmenistan, Nordkorea und Eritrea  sind erneut die Schlusslichter. Neu hinzugekommen zu der Gruppe der zehn  repressivsten Staaten der Welt sind in diesem Jahr der Sudan und  Ruanda.</p>
	<p>Mit der Rangliste 2010 wird die Situation der  Pressefreiheit in 178 Staaten und Regionen weltweit verglichen. In die  Bewertung wurden Verstöße gegen dieses Menschenrecht im Zeitraum von  September 2009 bis August 2010 einbezogen.</p>
	<p><span style="color: #800000;"><strong>Vorreiterrolle der europäischen Staaten weiter geschwächt </strong></span></p>
	<p><span style="color: #800000;">Rund  die Hälfte der 27 EU-Mitgliedsstaaten sind unter den 20 führenden  Ländern der aktuellen Rangliste. Die Schere innerhalb der  Staatengemeinschaft geht jedoch stark auseinander. So liegen zwölf  EU-Länder, also fast die Hälfte, zwischen dem 30. und 70. Rang. Am  stärksten gefallen ist Griechenland (2009: Platz 35, 2010: Platz 70).  Damit bildet das südeuropäische Land gemeinsam mit Bulgarien (2009:  Platz 68, 2010: Platz 70) das Schlusslicht unter den EU-Staaten. In  Griechenland waren körperliche Angriffe bei Demonstrationen und  Drohungen gegen Journalisten ein Grund für die Abwärtsbewegung.</span></p>
	<p><span style="color: #800000;">Auch  bei den EU-Gründungsstaaten Frankreich (2009: Platz 43, 2010: Platz 44)  und Italien (2009 und 2010: Platz 49) gibt es keine Indizien für eine  Verbesserung der Situation: Grundlegende Probleme wie die Verletzung des  Quellenschutzes, die zunehmende Konzentration von Medieneigentum sowie  gerichtliche Vorladungen von Journalisten dauern an.</span></p>
	<p><span style="color: #800000;">&#8220;Es ist  beunruhigend festzustellen, wie einige EU-Mitgliedstaaten weiter Plätze  in der Rangliste verlieren&#8221;, so ROG-Generalsekretär Jean-François  Julliard. &#8220;Wenn die EU-Staaten keine Anstrengungen unternehmen, setzen  sie ihre weltweit führende Position bei der Einhaltung von  Menschenrechten aufs Spiel. Die europäischen Staaten müssen dringend  ihre Vorbildfunktion wiedererlangen&#8221;, appelliert Julliard.</span></p>
	<p><span style="color: #800000;">Deutschland  steht in diesem Jahr &#8211; fast unverändert &#8211; auf Platz 17 (2009: Platz  18): Wie auch in anderen EU-Staaten wurden Redaktionszusammenlegungen  und Stellenstreichungen negativ bewertet. Der Zugang zu  Behördeninformationen bleibt ebenfalls unzureichend. Zu weiteren  Kritikpunkten gehörten unter anderem das Strafverfahren gegen zwei  Leipziger Journalisten in der so genannten Sachsensumpf-Affäre.</span></p>
	<p><strong><span style="color: #800000;">Anlass  zur Sorge bietet darüber hinaus die Entwicklung der Türkei. Nachdem  sich der EU-Anwärter schon im Index 2009 um 20 Plätze verschlechtert  hatte, folgt in diesem Jahr ein weiterer Rückfall um 16 Ränge. Damit  steht das südeuropäische Land auf Position 138 (2009: Platz 122). Ins  Gewicht fielen bei der schlechten Platzierung die Klagen gegen  Journalisten sowie Festnahmen und Verurteilungen von Medienmitarbeitern  zu Gefängnisstrafen. Die Türkei gerät somit in unmittelbare  Nachbarschaft zu Russland (2009: Platz 153, 2010: Platz 140).</span></strong></p>
	<p><span style="color: #800000;">Zensur,  Gewalt und Repressionen gehören nach wie vor zum Alltag vieler  kritischer Journalisten in der Russischen Föderation. Die Mordserie im  Erhebungszeitrum der vorherigen Rangliste hat sich allerdings nicht  wiederholt. Eine äußerst schwierige Situation der Pressefreiheit  dokumentiert ROG zudem seit vielen Jahren auf dem Balkan. Besonders  kritisch ist die Lage in Serbien (Platz 85), im Kosovo (Platz 92) und in  Montenegro (Platz 104). Drohungen gegen Journalisten und der steigende  Einfluss krimineller Gruppen auf Medienunternehmen erschweren die Arbeit  von Medienschaffenden in Südosteuropa erheblich.</span></p>
	<p><strong>Die repressivsten Staaten </strong></p>
	<p>Seit  2005 stehen Eritrea (Platz 178), Nordkorea (Platz 177) und Turkmenistan  (Platz 176) ganz unten auf der Liste. Eine systematische Verfolgung von  unabhängigen Medienschaffenden und ein vollständiges Fehlen von  Nachrichten und Informationen kennzeichnet die Lage in den Ländern seit  mehreren Jahren. &#8220;Wir sehen leider keine Verbesserung in den autoritären  Staaten&#8221;, so Julliard. &#8220;Wir sind besorgt über den harschen, repressiven  Kurs einiger Regierungen von Ländern am unteren Ende des Rankings.&#8221;</p>
	<p>Die  Situation hat sich besonders in Ruanda (2009: Platz 157, 2010: Platz  169) und im Sudan (2009: Platz 148, 2010: Platz 172) verschärft. Die  beiden Länder im Osten und Nordosten Afrikas sind deswegen auf die zehn  hintersten Ränge gefallen. In Ruanda fielen zusätzliche Zensurmaßnahmen  und Schließungen von Medien vor der Präsidentschaftswahl im August 2010  sowie die Ermordung eines Journalisten ins Gewicht. Im Sudan hat die  Regierung ihre Überwachung der Printmedien deutlich verstärkt, mehrere  Journalisten wurden verhaftet und eine oppositionelle Tageszeitung wurde  geschlossen.</p>
	<p><span style="color: #800000;">Auch Birma (Platz 174) rangiert wieder unter den  letzten zehn Staaten. Auf Versuche von Journalisten, Nachrichten  jenseits von Propaganda zu veröffentlichen, reagieren die Behörden mit  Gefängnis und Zwangsarbeit. Es gibt erste Anzeichen dafür, dass sich die  Lage angesichts der im kommenden Monat bevorstehenden Parlamentswahl  noch verschärfen wird.</span></p>
	<p><span style="color: #800000;">Nicht wesentlich verändert haben sich  darüber hinaus die Positionen der Volksrepublik China (2009: Platz 168,  2010: Platz 171), des Irans (2009: Platz 172, 2010: Platz 175) und  Syriens (2009: Platz 165, 2010: Platz 173). Die starke Wirtschaftsmacht  China nimmt immer noch nicht ihre Verantwortung bei der Wahrung der  Menschenrechte wahr. Anlässlich der Bekanntgabe der Verleihung des  diesjährigen Friedensnobelpreises an Liu Xiaobo hat die Regierung wieder  ihre starre Haltung manifestiert: Medienberichte über die Preisvergabe  wurden zensiert, Unterstützer Lius festgenommen.</span></p>
	<p><span style="color: #800000;">Im Iran haben  die Menschenrechtsverletzungen gegen Journalisten und Blogger und die  staatliche Zensur in diesem Jahr ein noch größeres Ausmaß erreicht. Mehr  als 200 Medienschaffende sind seit Sommer 2009 aus der Islamischen  Republik geflüchtet.</span></p>
	<p><span style="color: #800000;">In Syrien lassen weit greifende Mechanismen  zur Kontrolle von staatlichen und privaten Medien, repressive  Pressegesetze und die Unterdrückung von oppositionellen oder kritischen  Journalisten so gut wie keine Freiräume mehr für unabhängige  Meinungsäußerung.</span></p>
	<p>Quelle: Reporter ohne Grenzen</p>
	<p>***</p>
	<blockquote><p>Gleichzeitig beobachtet ROG bei der Lage der Pressefreiheit wachsende Unterschiede zwischen den EU-Mitgliedsländern. Zwischen den drei am besten platzierten EU-Ländern an der Spitze des Rankings &#8211; Finnland, die Niederlande und Schweden &#8211; und den am schlechtesten platzierten &#8211; Bulgarien, Türkei &#8211; liegen rund 70 Positionen.</p></blockquote>
	<p>Habe ich mich jetzt verlesen? Ist uns etwas entgangen?</p>
	<p>Diejenigen, die Pressefreiheit anmahnen, verlegen kurzerhand die Türkei nach Europa! Wissen sie mehr als der Bürger?<br />
Ist die ROG auch nur eine der allzu vielen linken Kaderorganisationen?</p>
	<p>Nunja, was kann einen denn noch wundern, wenn in der FußballEUROliga Israel, Türkei, und gar Länder wie Aserbaidschan oder Kasachstan zu Europa gezählt werden.</p>
	</div>
<hr /><br />
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		<title>Studie über Fremdenfeindlichkeit erstunken und erlogen</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 12:40:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rauchmelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Gefälligkeits-Studie der SPD nahen Friedrich Ebert Stiftung zur Fremdenfeindlichkeit der Deutschen wird als zusammengestückeltes und unwissenschaftliches Machwerk entlarvt: Junge Freiheit berichtet: BERLIN. Die Politikwissenschaftlerin Viola Neu hat scharfe Kritik an der kürzlich veröffentlichten Studie über angebliche fremdenfeindliche und antiislamische Einstellungen der Deutschen geübt. Das Ergebnis der Studie im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung sei nicht einmal [...]


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			<content:encoded><![CDATA[	<p>Eine Gefälligkeits-Studie der SPD nahen Friedrich Ebert Stiftung zur Fremdenfeindlichkeit der Deutschen wird als zusammengestückeltes und unwissenschaftliches Machwerk entlarvt:</p>
	<p><a href="http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M56631629584.0.html" target="_blank">Junge Freiheit</a> berichtet:</p>
	<blockquote>
	<p><div id="attachment_2649" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://harte-zeit.de/wp-content/uploads/2010/10/Kopftuchgirl4.jpg"><img class="size-medium wp-image-2649" title="Kopftuchgirl4" src="http://harte-zeit.de/wp-content/uploads/2010/10/Kopftuchgirl4-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Wer ist wem Feind?</p></div></p>
	<p>BERLIN. Die Politikwissenschaftlerin Viola Neu hat scharfe Kritik an <a href="http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5d2598ac68c.0.html" target="_top">der kürzlich veröffentlichten Studie über angebliche fremdenfeindliche und antiislamische Einstellungen der Deutschen geübt.</a> Das Ergebnis der Studie im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung sei  nicht einmal durch die eigenen Zahlen gedeckt, sagte die Koordinatorin  für Wahl- und Parteienforschung bei der Konrad-Adenauer-Stiftung nach  einem Bericht der <em>Deutschen Welle</em>.</p>
	<p>So finde sich die von den Autoren behauptete  dramatische Zunahme der Ausländerfeindlichkeit nicht in der Studie  wieder. Im Gegenteil: In den Vorgängerstudien von 2002, 2004 und 2006  sei die Ausländerfeindlichkeit sogar noch geringfügig höher gewesen.</p>
	<p>Auch die angebliche „deutliche Zunahme an  islamfeindlicher Einstellung in der Bevölkerung“ lasse sich nicht aus  den entsprechenden Tabellen der Studie nachvollziehen, kritisierte Neu.  Vielmehr seien solche horrenden Zahlen der Vorgehensweise der  Verantwortlichen geschuldet. In der Studie war unter anderem behauptet  worden, 55,4 Prozent der Befragten hätten der Aussage „Araber sind mir  unangenehm“ zugestimmt.</p>
	<p><strong>Fragwürdige Vorgehensweise</strong></p>
	<p>Offenbar habe man die Fragen allgemein gehalten und  „versucht, jeden, der bei der Umfrage auch nur positiv gezwinkert hat,  dazuzuzählen, so daß die Absicht, möglichst viele zu finden, aus dieser  Methode deutlich herausscheint“, vermutetet die  Politikwissenschaftlerin. Normalerweise nähmen Sozialforscher jedoch  Befragte nicht in die Auswertung mit hinein, wenn diese sich bei einer  Antwort nicht klar festgelegt hätten.</p>
	<p>Fragwürdig sei außerdem, was die Verantwortlichen  der Studie als Ausweis rechtsextremer Gesinnung werteten. Wer  beispielsweise der Aussage zustimme, arbeitslose Ausländer sollten nach  Hause geschickt werden, befürworte nur, was in vielen demokratischen  Ländern üblich sei, sagte Neu. (krk)</p></blockquote>
	<p>***</p>
	<p>Mehr muss man nicht wissen.</p>
	<p>Wie die Beutelschneider uns hinter Licht führen wollen, ist hinlänglich bekannt, aber derartig Amateurhafte Lügengebilde sagen alles über ihr gestörtes Verhältnis zum Souverän unseres Landes, dem Volk, aus!<hr /><br />
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		<title>Was die islamische Migration Europa kostet – Eine Abrechnung mit einem Mythos</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 12:21:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rauchmelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neues]]></category>
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		<category><![CDATA[Zuwanderung]]></category>

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		<description><![CDATA[“Der Staat zahlt die Mieten, die Sozialhilfe, das Kindergeld und die Krankenversicherung und versetzt die Eingewanderten in die Lage, bescheiden zu leben, ohne Kontakt zu den verachteten Deutschen.” (FAZ: Jugendgewalt – Das libanesische Problem) Einleitung Wer über die wahren Kosten der Migration nach Europa spricht, gerät schnell in gefährliches Fahrwasser. Es drohen wütende Angriffe linker [...]


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			<content:encoded><![CDATA[	<blockquote><p>“Der Staat zahlt die Mieten, die Sozialhilfe, das Kindergeld und die Krankenversicherung und versetzt die Eingewanderten in die Lage, bescheiden zu leben, ohne Kontakt zu den verachteten Deutschen.” (FAZ: <a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc%7EE0A8892AF137E421F8CF15BB3D89C9AA5%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html" target="_blank">Jugendgewalt – Das libanesische Problem</a>)</p></blockquote>
	<p><div id="attachment_2647" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://harte-zeit.de/wp-content/uploads/2010/10/migranten_muellerstrasse.jpg"><img class="size-medium wp-image-2647" title="Berlin - Wedding - Müllerstraße" src="http://harte-zeit.de/wp-content/uploads/2010/10/migranten_muellerstrasse-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Hier läßt sich gut leben, vor allem ohne Gegenleistung!</p></div></p>
	<p><strong>Einleitung</strong></p>
	<p>Wer über die wahren Kosten der Migration nach Europa spricht, gerät schnell in gefährliches Fahrwasser. Es drohen wütende Angriffe linker und grüner Parteien, ein allgemeiner Aufschrei der Medien, eine Ausgrenzung als Wissenschaftler, eine Dämonisierung als „rechtspopulistischer“ Politiker, ja sogar Berufsverbot. Doch können auch diese Reaktionen nicht länger über den Fakt hinwegtäuschen, dass die Kosten der Migration ihren Nutzen längst um ein Vielfaches übersteigen: auf dem politischen, dem gesellschaftlichen, und auch – entgegen den falschen Behauptungen der werterelativistischen Verteidiger einer weiteren Migration – insbesondere auf dem wirtschaftlichen Sektor.</p>
	<p><strong>Die Ausgangslage</strong></p>
	<p>Migration geschieht mittlerweile zu einem Großteil direkt in die historisch gewachsenen Sozialsysteme der europäischen Länder. Einst dazu gedacht, indigene Europäer im Fall eines Sozialabstieges temporär zu unterstützen, werden längst große Teile der europäischen Sozialetats zur dauernden, oft lebenslangen Unterstützung überwiegend muslimischer Migranten in Anspruch genommen und damit missbraucht. Ein Fakt, der von Politik, Medien und Intellektuellen aus Unwissenheit oder Angst gegenüber den einheimischen Europäern zum Tabu erklärt wurde. Der europäische Wohlfahrtsstaat in seiner bisherigen Form ist durch die Ankunft des Islam nicht mehr finanzierbar. Denn der Nutzen der Migration für Europa ist ein Mythos.</p>
	<p>Der amerikanische Wirtschaftsexperte und Journalist Christopher Caldwell recherchierte über zehn Jahre lang die Geschichte der Zuwanderung Europas – von Malmö bis Rom, von Dublin bis Duisburg. Sein Ergebnis ist ernüchternd, ja niederschmetternd:</p>
	<p>„Europa hat seinen Bedarf an Arbeitskraft von Zuwanderern überschätzt. Der wirtschaftliche Nutzen, den die Zuwanderung gebracht hat, war minimal und temporär. Er ist längst Vergangenheit.“ (Christopher Caldwell: “Reflections on the Revolution in Europe: Immigration and the West”, 2009)</p>
	<p>Der Zustrom neuer ethnischer Gruppen nach Europa, besonders aber der Zustrom islamischer Massen war nicht – wie erhofft – eine rein quantitative Addition zu dem, was bereits da war. Gerade im Zuge der muslimischen Massenmigration betrat eine neue Qualität die Länder Europas, die zu nichts geringerem als einem geschichtlich beispiellosen reaktionären Wertewandel- und Werteverfall geführt hat, den Europa kaum noch zu stoppen vermag. Die Geister, die Europa in den 50er- und 60er-Jahren rief, sind unkontrollierbar geworden. Die politischen Nachkriegseliten hätten – so Caldwell – über die Folgen ihres Tuns entweder nicht nachgedacht – oder sie aber vollkommen unterschätzt. Kaum jemand jener Politiker dachte im Traum daran, dass jene ausländischen Arbeitskräfte länger als 1-2 Jahre in Deutschland bleiben würden – und wohl niemand glaubte, dass sie je Sozialhilfe in Anspruch nehmen würden. Dass sie Jahrzehnte später jedoch ganze Familienclans ihre Religion samt Tausender Moscheen mitbringen und im Herzen Europas installieren würden, schien eine geradezu bizarre Vorstellung, die niemandem in den Sinn kam. In den 70er-Jahren reagierte Europa zwar mit einem Anwerbestopp. Aber die Klausel des Familiennachzugs erwies sich als postmodernes Trojanisches Pferd und ließ schließlich alle Dämme brechen: pro Jahr strömen mehr als eine Million Muslime ungehindert nach Europa ein. Die Dunkelziffer dürfte ein Mehrfaches betragen. Gab es 1945 noch ganze 600.000 Muslime innerhalb Europas, waren es 2009 bereits über 50 Millionen – Tendenz steigend. Lag die Beschäftigtenquote der in Deutschland der 60er Jahre lebenden und arbeitenden Türken noch über der deutschen, so stellen die Muslime heute in vielen deutschen und europäischen Städten oft 40 Prozent und mehr Anteil der Arbeitslosen. Caldwell dazu:</p>
	<p>„Gastarbeiter drücken in allen europäischen Ländern die Produktivität. Da sind sich alle Experten einig.“ (zitiert in: Miriam Lau: „<a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article4500301/Zuwanderung-Abrechnung-mit-einem-Mythos.html" target="_blank">Zuwanderung – Abrechnung mit einem Mythos</a>“, in: WeltOnline, 10. Sept. 2009)</p>
	<p><strong>Die Rente-Lüge</strong></p>
	<p>Migranten – das wird man an den Zahlen im folgenden überdeutlich sehen – schaffen weder Prosperität noch entlasten oder gar „retten“ sie den Sozialhaushalt. Letzteres Argument geistert wie ein gebetsmühlenartiges Mantra durch sämtliche Medien und wird von Politikergeneration zu Politikergeneration weitertradiert, als handele es sich um den Satz des Pythagoras für die Aufrechterhaltung des europäischen Wohlfahrtsstaates. Tenor jener Argumentation ist: Die Sozialkosten der demografisch dramatisch abnehmenden westlichen Wohlfahrtsgesellschaften mit ihrem typischen Kennzeichen eines hohen Anteils alter Menschen und eines niedrigen Anteils junger Menschen können ohne einen ebenso dramatischen Zuzug von externem „Frischblut“ – sprich durch Migranten – auf Dauer nicht mehr bezahlt werden. Der Hintergrund dieser (unwahren) Behauptung ist, dass sich die Voraussetzungen des „Generationenvertrags“, wie er in den 50er und demografisch noch halbwegs „gesunden“ Jahren herausgearbeitet wurde, heute nicht mehr besteht. Hätten damals noch 2-4 junge, am Arbeitsleben teilnehmende Menschen für einen Rentner bezahlt, sei das Verhältnis heute bei 1:1 angekommen – und würde sich bei gleichbleibend geringer Kinderzahl westlicher Gesellschaften sogar in absehbarer Zeit umdrehen: Dann müsste nämlich eine einzige junge Arbeitskraft für mehrere Rentner aufkommen, was angesichts der hohen Kosten im Alter finanziell und einsichtig nicht geleistet werden könne.</p>
	<p>Dieses Argument enthält richtige Fakten und besticht auf den ersten Blick. Es ist das Standardargument der Befürworter massenhafter Immigration nach Europa. Aber wie fast alle Mythen fällt auch diese Behauptung bei näherer Betrachtung in sich zusammen.</p>
	<p>So hat die UN-Abteilung für demografische Weltentwicklung allein für Deutschland in den nächsten Jahrzehnten die unfassbare, aber mathematisch und demografisch korrekte Zahl von 701 Millionen Zuwanderern berechnet, die nötig wären, um in Deutschland die klassische Bevölkerungspyramide (viele junge, wenige alte Menschen) – auf der sich das Rentenberechnungssystem der jungen Bundesrepublik bezog – zumindest vorübergehend zu stoppen. Eine Zahl, die das Eineinhalbfache der derzeitigen Gesamtbevölkerung der EU beträgt und allein aus diesem Grund nie realisiert werden kann.</p>
	<p>Ein anderes Szenario ist schon eher realistisch und gibt die Entwicklung Deutschlands ziemlich exakt wieder: derzeit gibt es in Deutschland einen negativen Bevölkerungssaldo von 200.000 Menschen (ca. 1 Mio Sterbefälle bei nur 800.000 Lebendgeburten in Deutschland). Dieser Saldo wird bis zum Jahr 2050 auf etwa 600.000 Menschen anwachsen. In der Gesamtsumme wird Deutschland allein wegen Geburtenmangels bis 2050 etwa 12 Millionen weniger Einwohner haben. Hinzu kommt ein geschätzter Verlust von weiteren acht Millionen Menschen (mittlere Variante) durch Abwanderung (Quelle: Institut für Bevölkerung und Entwicklung, Berlin). Um die derzeitige Bevölkerung von 82 Millionen Menschen zu erhalten, müsste Deutschland demnach bis zum Jahr 2050 über 20 Millionen Immigranten aufnehmen. Bereits heute leben in Deutschland allerdings schon etwa 20 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Deren Zahl wächst aufgrund ihrer wesentlich höheren Geburtenquote wesentlich schneller als die Zahl der indigenen Deutschen. Im Jahr 2050 ist demnach von 40-50 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund bei nur noch 30-40 Millionen indigener Deutschen auszugehen. Das sind wissenschaftlich abgesicherte Fakten, die prinzipiell auch für die übrigen Länder Europas gelten. Wenn diese Entwicklung politisch nicht gestoppt und rückgängig gemacht wird, wird das Europa des Jahres 2050 kein christliches Europa mehr sein, sondern ein von muslimischen Einwohnern und dem Islam dominierter Kontinent namens Eurabia.</p>
	<p><strong>Die Fakten-Lüge</strong></p>
	<p>Die Forderung nach Ersetzung wegfallender Deutscher (bzw. Europäer) durch massiven Zuzug nicht-europäischer Migranten ist jedoch mathematisch kaum machbar– und angesichts deren Tributs in die Sozialsysteme nicht vertretbar. Denn dass Migranten den Sozialhaushalt der europäischen Länder entlasten würden, ist eine der dreistesten Lügen linker, grüner und auch mancher Politiker aus den bürgerlichen Lagern der europäischen Parteien: so stieg in Deutschland etwa die Zahl der zugezogenen Migranten zwischen 1971 und 2000 um drei auf 7,5 Millionen, während sich an der Zahl der Berufstätigen so gut wie nichts änderte: Diese blieb bei 2 Millionen Berufstätigen konstant, quasi festgefroren. Im Jahr 1973 waren 65 Prozent der Immigranten berufstätig, 1983 waren es nur noch ganze 38 Prozent.</p>
	<p>Da auch Migranten alt werden, beanspruchen auch diese irgendwann die Sozialsysteme – eine Rechnung, die so gut wie nie seitens der werterelativistischen Migrationsbefürworter gemacht wird. Warum ausgerechnet muslimische Migranten – meist des Lesen und Schreibens unkundig, meist ohne verwertbare berufliche Qualifikation, meist aus einem anderen Jahrhundert, oft aus einem zurückliegenden Jahrtausend kommend – die überwiegende Mehrheit der nach Europa zuströmenden Zuwanderer bilden, warum ausgerechnet jene Klientel also die wirtschaftlichen Probleme des High-Tech-, des Wissens- und Kulturkontinents Europa lösen sollten, bleibt eine Frage, die bislang kein einziger der Migrationsbefürworter beantworten konnte. Warum eine Klientel, die kaum Interesse an Bildung, dafür aber umso größeres Interesse an der Verbreitung und Dominanz ihrer archaisch-rückständigen, auf Weltherrschaft zielenden und barbarischen Religion (Scharia) hat, eine Bereicherung für das aufgeklärte und laizistische Europa sein sollte, kann ebenso seitens jener Vertreter nicht beantwortet werden. Wie all die Millionen im Zuge der Familienzusammenführung nachgekommenen Muslime, Frauen, Schwiegertöchter, Omas und Opas, die selbst nach Jahrzehnten kaum drei Worte ihres europäischen Gastlandes sprechen können und niemals am Berufsleben teilnehmen, dafür fast immer finanziell den Sozialetat in Anspruch nehmen, eine Lösung für das demografische Problem Europas sein sollen, bleibt ebenfalls ein Rätsel – das allerdings unter dem Gesichtspunkt der seitens Grüner und Linker geforderten „Ausdünnung“ indigener Europäer durchaus Sinn macht (Näheres dazu s. <a href="http://www.pi-news.net/downloads/Werterelativismus.pdf" target="_blank">Michael Mannheimer: „Der Islam als Sieger des westlichen Werte-Relativismus – Eine Kritik der reinen Toleranz“</a>).</p>
	<p>Fast überall dort, wo sich muslimische Diasporas gebildet haben, gibt es eine Erscheinung, die in der europäischen Geschichte bislang fremd war: die Entwicklung von Parallelgesellschaften im Herzen Europas, gebildet von Menschen, die europäische Werte verachten und die europäische Menschen hassen und sie verfolgen. Die Fakten der Migranten-Kriminalität aller europäischen Länder sprechen eine klare und deutliche Sprache, werden aber seitens der Politik und Medien ebenso tabuisiert wie die Kosten, die Migration verursacht.</p>
	<blockquote><p>„Eine fatale Mischung aus deutschem und europäischem Selbsthass (begründet in der Nazi-Vergangenheit, Kolonialismus, Werteverlust) und islamischer „Hyper-Identität“ führt (…) dazu, dass Europäer vor allem dem Massenzustrom muslimischer Migranten hilflos gegenüberstehen.“ (Christopher Caldwell, zitiert in: Miriam Lau: „<a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article4500301/Zuwanderung-Abrechnung-mit-einem-Mythos.html" target="_blank">Zuwanderung – Abrechnung mit einem Mythos</a>“, in: WeltOnline, 10. Sept. 2009)</p></blockquote>
	<p>Erst langsam begreifen einige Europäer, welch verheerende Entwicklung sich durch die schrankenlose Immigration nicht-europäischer und zumeist islamischer Zuwanderung in ihren Ländern anbahnt. So beklagt der Schweizer Nationalrat Adrian Amstutz („Wir haben dasselbe Problem wie die Deutschen“):</p>
	<blockquote><p>„Früher kamen Leute zum Arbeiten in die Schweiz. Sie halfen in verdankenswerter Weise mit, unseren Wohlstand aufzubauen. Nun lassen wir mehr und mehr Leute einwandern, die unseren Wohlstand plündern: Personen, welche nicht wegen des Arbeitsmarktes, sondern wegen der Sozialwerke in die Schweiz kommen.“ (Adrian Amstutz, Nationalrat: “<a href="http://www.schweizerzeit.ch/2207/sozialwerk.htm" target="_blank">Ausländische Sozialwerkplünderer gehören ausgeschafft – Die “Balkanisierung” der Sozialwerke</a>”)</p></blockquote>
	<p>Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Während der Anteil der Erwerbstätigen an der Brutto-Einwanderung in die Schweiz 1990 noch bei 53,4 Prozent lag, betrug dieser Anteil 2004 gerade noch 30,2 Prozent. Die Folge: Der Ausländeranteil der Sozialleistungsempfänger in der Schweiz ist überdurchschnittlich hoch und wächst stetig an. So beziehen die Ausländer, welche einen Bevölkerungsanteil von (bereits alarmierenden) 20,4 Prozent ausmachen, 43,8 Prozent der Sozialhilfe und mehr als vierzig Prozent der IV-Leistungen der Schweiz.</p>
	<blockquote><p>“Das enorme Ausmaß dieser Wanderungsbewegung und die damit verbundenen schädlichen Auswirkungen auf unser Land und auf unsere Wirtschaft wird von Links-Grün wie immer in solchen Fällen mit Fleiß verschwiegen.“ (ebd)</p></blockquote>
	<p>Auch Caldwell kommt am Ende seiner zehnjährigen Analyse <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article4500301/Zuwanderung-Abrechnung-mit-einem-Mythos.html" target="_blank">zum selben Resulta</a>t:</p>
	<blockquote><p>„Immigranten beanspruchen die Sozialsysteme mehr, als sie dazu beitragen.“</p></blockquote>
	<p>***</p>
	<p>Gefunden bei <a href="http://michael-mannheimer.info/about/" target="_blank">Michael Mannheimer Blog</a><hr /><br />
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		<description><![CDATA[Zuerst stellt sich die Frage, ob das detaillierte Eingehen auf die islamischen Verschwörungstheorien sinnvoll ist. Dies ist zu bejahen, da Theorien dieser Art in den arabischen Ländern verbreitet sind und manches irrationale Verhalten islamischer Würdenträger erklären. Befasst man sich näher mit diesen kruden Gebilden, wird der glühende Hass auf den Staat Israel und die Juden spürbar.


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			<content:encoded><![CDATA[	<p><div id="attachment_2644" class="wp-caption alignleft" style="width: 213px"><strong><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://harte-zeit.de/wp-content/uploads/2010/10/protokolle.jpg"><img class="size-medium wp-image-2644" title="protokolle" src="http://harte-zeit.de/wp-content/uploads/2010/10/protokolle-203x300.jpg" alt="" width="203" height="300" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Das Standardwerk der Verschwörungstheoretiker</p></div></p>
	<p><strong>Inhaltsverzeichnis</strong></p>
	<p>a)    Moses gründete erste Loge<br />
b)    Freimaurer, Satan, Weltjudentum<br />
c)    Konspirative Päpste<br />
d)    Großmeister aller Grade<br />
e)    Antisemitismus schlimmster Form<br />
f)     Hammas, Hüterin der islamischen Wahrheit<br />
<strong> </strong></p>
	<p><strong>a)    Moses gründete erste Loge</strong><br />
<strong> </strong></p>
	<p><strong>Zuerst stellt sich die Frage, ob das detaillierte Eingehen auf die  islamischen Verschwörungstheorien sinnvoll ist. Dies ist zu bejahen</strong>,  da Theorien dieser Art  in den arabischen Ländern verbreitet sind und  manches irrationale Verhalten islamischer Würdenträger erklären. <strong>Befasst man sich näher mit diesen kruden Gebilden, wird der glühende Hass auf den Staat Israel und die Juden spürbar.</strong> So werden Behauptungen aufgestellt, die hanebüchen sind und damit  stellt sich die Frage nach dem Nutzen deutschsprachiger islamischer  Publikationen, welche diesen Unsinn kolportieren. Schon der Gedanke,  dass <strong>Hetzschriften dieser Art in die Hände Jugendlicher geraten</strong>,  ist alarmierend. Der bösartige Antisemitismus, der sich in diesen  Druckwerken offenbart, findet seinen Ursprung nicht allein in der  Existenz des Staates Israel. Daher erscheint die Annahme nicht abwegig,  dass der Islam als Ideologie in zutiefst antisemitischem Gedankengut  wurzelt.</p>
	<p><strong>Im islamischen Kulturkreis werden Verschwörungstheorien unterschiedlicher Art gepflegt.</strong> Besonders prägnante Beispiele dafür finden sich in dem Buch  &#8220;Freimaurerei&#8221;  von Muhammad Safwat Al-Saqqa Amini und Sadi Abu Habib,  nachstehend Autoren genannt. Nach einigen islamischen Gelehrten, so <strong>wird dort ausgeführt, wurde die Freimaurerei geboren, als Mose mit seinem Volk in der Wildnis lebte.</strong> Nach anderer Ansicht war Herodes II deren Gründer. Gemeinsam mit zwei  jüdischen Räten, Ahiram Abiyud und Moav Levi, richtete er eine geheime  Gemeinschaft ein. Der <strong>Rat hielt seine erste Versammlung angeblich am 10. August 43 n. Chr. ab (die genaue Uhrzeit ist leider nicht bekannt)</strong> und zwar an einem Ort, den man Tempel nannte. Der Rat, oder die  verborgene Kraft, tötete die Anhänger Christi. Unter den Opfern war  Petrus, den Nero, von seiner jüdischen Frau Poppaea angestachelt,  ermorden ließ. Soweit die islamische Mär vom Ursprung der Freimaurer.</p>
	<p>Tatsächlich bilden die Freimaurer eine internationale Bewegung die auf  einer humanitären, auf Toleranz und Achtung der Menschenwürde beruhenden  Geisteshaltung basiert. Ihr Ritual wird als Symbol des kosmischen  Geschehens interpretiert. Das Brauchtum und die Symbole der Freimaurer  wurzeln in mittelalterlichen Bauhütten. Die Freimaurerei ist aus der  alten englischen Werkmaurerei entstanden. 1717 gründeten vier Londoner  Bauhütten die erste Großloge. Nach Deutschland kam die Freimaurerei 1737  durch die Gründung der Hamburger Loge. Diese nahm 1738 auch den  preußischen Kronprinzen auf, den späteren König Friedrich II (den  Großen).</p>
	<p>Die fantastische Darstellung im eingangs zitierten Buch nimmt ihren  Fortgang. Danach berichtet Josephus, dass Agrippa II.  in Jerusalem ein  Gebäude errichtete, von dem aus der Tempel zu beobachten war. Die Juden  erbauten eine Mauer um den Einblick in den Tempel zu verwehren. Der<strong> römische Statthalter Festus</strong> gab den Befehl die Mauer niederzureißen. Die Juden sandten in dieser Angelegenheit eine Delegation zum römischen Kaiser <strong>Nero</strong>. Dieser gewährte huldvoll eine Audienz und duldete die Mauer. Er tat dies angeblich seiner Gemahlin <strong>Poppaea</strong> zuliebe, die gottesfürchtig war und sich für die Juden einsetzte.</p>
	<p>Daraus abzuleiten, Poppaea sei Jüdin gewesen, ist unhistorisch und barer  Unsinn. Der Tod des Petrus kann nicht unmittelbar mit der Person Neros  oder Poppaeas in Zusammenhang gebracht werden. Hier ist auf die  Christenverfolgungen nach dem Brand Roms abzustellen, die auf die Stadt  beschränkt blieben. <strong>Dass Poppaea den Apostel Petrus persönlich  gekannt hat ist ungefähr so wahrscheinlich wie ein Hauptgewinn in einer  Lotterie ohne Losbesitz. </strong></p>
	<p>Da vor der Freimaurerei öffentlich gewarnt wurde, so die moslemische Erkenntnis, reorganisierte sich diese unter den Namen<strong> Rotary und Lions</strong>.  1905 gründeten US-Amerikaner den ersten Rotary Club. Rotary  International bildet ein weltweit aktives, sozial engagiertes Netzwerk.  Der Wahlspruch der Rotarier lautet: Service above self &#8211; selbstloses  Dienen. Die Geschichte von Rotary ist eng mit der UN verbunden, denn  1945 beteiligten sich Rotarier an der Erarbeitung der UN-Charta. Der  Lions Clubs International ist ein 1917 gegründeter Service-Club mit Sitz  in den USA. Lions waren 1945 an der <strong>Gründung des NGO-Sektors</strong> bei den <strong>UN</strong> beteiligt. Rotary und Lions sind die einzigen Serviceorganisationen,  die bei den UN einen Konsultarstatus genießen. Für die Gleichsetzung  beider Clubs mit Freimaurerlogen gibt es keine belastbaren Beweise.</p>
	<p>Die folgenden Ausführungen könnten einem drittklassigen Roman entnommen  sein. Doch handelt es sich um die tiefschürfenden Erkenntnisse der  eingangs Autoren. Der Faden wird weitergesponnen und endlich betreten  die <strong>Illuminaten</strong> die Bühne:</p>
	<p><strong>Adam Weishaupt</strong>, geboren 1748, wurde zuerst Geistlicher, wandte sich vom Christentum ab und wirkte fortan als Professor. <strong>1770 nahmen Juden zu ihm Kontakt auf; sie legten ihm ihre die Welt betreffenden Entscheidungen vor</strong> und baten ihn, einen Plan zu deren Ausführung auszuarbeiten. Weishaupt  machte den ersten Schritt, indem er die freimaurerische Großloge des  Orients gründete und darin die Illuminaten einbezog. Diese Loge übernahm  die Führung in allen Logen der Welt. Ziel der Berufung Weishaupts war  die Zerstörung der Regierungen und Religionen mittels Korrumpierung   durch finanzielle und sexuelle Belohnungen. Dadurch wollte man  einflussreiche Männer zu Werkzeugen der Illuminaten machen. Professoren  aus den Reihen der Illuminaten sollten stets Umgang mit Studenten aus  sozial respektablen Familien pflegen, um Interesse für den  Internationalismus zu wecken. Die studentische Elite wurde in  Privatschulen weitergebildet. Mithilfe der Illuminaten zettelte  Weishaupt imperialistische Kriege zur Schwächung des Britischen Reichs  und zur<strong> Entfachung der Revolution in Frankreich</strong> an. Königin <strong>Marie Antoinette </strong>missachtete die Briefe ihrer Schwester, die sie vor der Gefahr warnten. Die<strong> Illuminaten</strong> verlegten ihr Zentrum später in die Schweiz und schließlich nach New York. Sie <strong>verfügten  über den Entwurf einer dem Kommunismus entgegengesetzten Theorie des  Inhaltes, dass die arische Rasse Europa und die Welt beherrschen sollte.</strong> Diese Theorie wurde durch den deutschen Philosophen Nietzsche  vervollständigt; davon leiteten die Nazis ihre Ideologie ab. Mit zwei  gegensätzlichen Theorien, die eine den Internationalismus, die andere  die Überlegenheit einer menschlichen Rasse postulierend, bezweckten die  Illuminaten einen Konflikt der Theorien vom Zaun zu brechen, welcher  schließlich zur Vernichtung der einen führen sollte; dies geschah im  Zweiten Weltkrieg.</p>
	<p>Die vorgenannten Ausführungen sind weder neu noch originell; sie bilden  das unverzichtbare Rüstzeug eines jeden Verschwörungstheoretikers und  anderer privilegierter Geister. Adam Weishaupt (1748-1830) war Philosoph  und Professor für Kirchenrecht und praktische Philosophie. Er gründete,  von der europäischen, Aufklärung geprägt, 1776 den Illuminatenorden und  fand nach dessen Verbot 1786 Aufnahme am <strong>Herzoglichen Hof in Gotha</strong>.  Weishaupt hinterließ ein umfangreiches schriftstellerisches Werk, das  sein idealistisches System der Illuminaten darlegt. Der Illuminatenorden  ging über die Freimaurerei hinaus und war ein antimonarchistischer  Geheimbund, der durch die Prinzipien der Aufklärung die weltbürgerliche  Gesinnung förderte. Durch Aufklärung und sittliche Verbesserung sollte  die Herrschaft von Menschen über Menschen überflüssig werden.  Verschwörungstheorien ranken sich um eine <strong>angebliche Weiterexistenz  des Ordens und um seine vermeintlichen Aktivitäten; genannt seien die  Französische Revolution, der Kampf gegen die katholische Kirche und das  Streben nach der Weltherrschaft. </strong></p>
	<p>Es sei darauf hingewiesen, dass die Geheimbünde deshalb so genannt  wurden, weil eine Mitgliedschaft in ihnen geheim bleiben musste.  Derartige Vereinigungen empfanden die Territorialherren als subversiv  und bekämpften sie mit allen Mitteln. Die in diesen Zirkeln diskutierten  Themen, wie Freiheit oder Aufklärung, erweckten das Missfallen der  Obrigkeit. Mit der Beschwörung der Geister König Salomos, Zaubersprüchen  oder Goldmachen hatten diese Geheimbünde nichts zu tun.</p>
	<p>Auch die Erwartung, scheinbar unbegreifliche Geschehnisse aus dem  Geheimnis der Illuminaten erklären zu können, ist rührend naiv und hat  etwas von Abenteuer, Lagerfeuer und Geheimbündelei. <strong>Abbé Barruel</strong> versuchte sich resultatlos an der Französischen Revolution. Seine  Verschwörungstheorie vermutete dahinter das Wirken eines Geheimbundes  aus Freimaurern und Enzyklopädisten. Dem Wunsch, mit Astrologie,  Pendeln, Karten oder Bleigießen Halt in einer kaum begreiflichen  Realität zu finden, ist nicht mit Vernunft und Wissenschaft beizukommen.  Natürlich sind die gewaltigen gesellschaftlichen Veränderungen, die zur  Französischen Revolution führten, nicht dem Wirken eines Häufchens  Idealisten zuzurechnen. Auch die simple Gleichsetzung von Freimaurern  mit Illuminaten dürfte einer überhitzten Fantasie entspringen. Die  Behauptung, Friedrich Nietzsche hätte mit seiner Philosophie Pate für  die Naziideologie gestanden, ist purer Unsinn. Aber dessen ungeachtet  nimmt das <strong>Märchen der Autoren</strong> seinen Fortgang, der in einer überraschenden Erkenntnis mündet:</p>
	<p><strong>Zwischen 1859 und 1871 plante US General Pike drei Weltkriege und drei Revolutionen</strong>,  deren Stattfinden er für das zwanzigste Jahrhundert vorbestimmte. In  diesem Plan stützte er sich auf drei große Weltbewegungen: dem  Kommunismus, dem Nationalsozialismus und dem Zionismus. Danach war der  Erste Weltkrieg nötig um die Zarenherrschaft in Russland zu stürzen. Das  Ziel des Zweiten Weltkrieges war die Macht des politischen Zionismus zu  vergrößern um damit den Staat Israel in Palästina zu etablieren und den  internationalen Kommunismus so zu unterstützen, dass er dem Christentum  an Macht ebenbürtig gegenüberstand.</p>
	<p>Hier stellt sich die Frage, wie es bereits 1871 im Plan Pikes eine  Weltbewegung der Nationalsozialisten geben konnte. Der Erste Weltkrieg  wurde durch gegenseitige Beistandspakte der europäischen Mächte  gefördert und durch die politischen Folgen eines Attentats ausgelöst.  Die Entwicklung der russischen Revolution ist davon getrennt zu  betrachten. Antisemitisch ist die Behauptung, ein herbeigeführter  Zweiter Weltkrieg hätte den Zionismus fördern sollen; wenn man den  Holocaust zur Kenntnis nimmt, dann offenbart sich der Irrsinn dieser  These. Genau aus diesem Grund leugnet der Islamofaschismus den  Holocaust.</p>
	<p><strong>b)    Freimaurer, Satan, Weltjudentum</strong></p>
	<p>Die Autoren betreten nun die heiligen Hallen der Freimaurer: Der Tag der  Weihe ist der wahre Geburtstag des Freimaurers, denn die Tage davor  zählen nicht. Deshalb wird nicht gefragt: Welchen Grad hast du inne,  sondern: Wie alt bist du? Der Mensch lebt im Tempel und wird mit  Prinzipien der Freimaurerei versorgt; deren Werte werden ihm eingeimpft.  Wenn er sich einer Beförderung würdig erweist, steigt er von Grad zu  Grad auf,<strong> bis er den dreiunddreißigsten Grad erreicht</strong>, worauf er  zum Tempelhüter wird. Andere Buchstaben als die allgemein bekannten  bilden die Wörter der Tempelsprache. Die Freimaurer verfügen über  Symbole und Anspielungen, mit denen sie einander anreden und benutzen  einen eigenen Kalender (Mondkalender?). Das Motto der Freimaurerei  lautet: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Die Freimaurerei basiert  auf Pietät und Tugend. Die Aussage eines freimaurerischen Meisters  lautet: Wir, die Freimaurer, sind verschwägert mit der Familie des <strong>Obersatans Luzifer</strong>; unser Kreuzzug ist der Winkel und unser Tempel ist die Loge. <strong>Der  Tempel, wie wir ihn in allen Logen finden, ist dem jüdischen Tempel  nachempfunden. Die Freimaurer vollziehen wohltätige Aktivitäten in der  Absicht, die Ziele des Weltjudentums zu verbergen. </strong></p>
	<p>Die Autoren offenbaren damit erneut ihren Antisemitismus und beschreiben  die angebliche Gefahr eines Weltjudentums, das in ihrer Fantasie  existiert. Die Freimaurer bilden eine internationale Bewegung, die sich  einer humanitären, auf Toleranz und Achtung der Menschenwürde beruhenden  Geisteshaltung verpflichtet fühlt. Diese Eigenschaften werden als  notwendiges und selbstverständliches Nebenprodukt eines richtig  gegangenen freimaurerischen Weges verstanden. Das Ziel ist die innere  Wandlung des Menschen, das Wiederauffinden des verlorenen Logos und das  Erlebnis der Einbettung in das schattenlose Licht. Die Freimaurerei ist  eine Lebenshaltung, die zur Lebenshilfe wird, weil sie Anspruchsdenken  und Machtstreben verurteilt. Sie fördert den natürlichen Kreislauf des  Gebens und Nehmens und trägt damit zur Humanisierung der menschlichen  Gemeinschaft und zur Persönlichkeitsbildung des einzelnen Menschen bei.  Das Ritual der Freimaurer, das in seinen wesentlichen Teilen überall  gleich ist, wird als ein dynamisches Symbol des kosmischen Geschehens  gedeutet. Das Logenmitglied ordnet sich mithilfe der Symbolik des  Rituals in die Gesetzmäßigkeit des Universums ein und soll dabei lernen,  sein Leben in zunehmendem Maß aus einem übergeordneten Bewusstsein  heraus zu gestalten. Das Brauchtum und die Symbole der Freimaurer  wurzeln in den mittelalterlichen Bauhütten. Die Vereinigungen der  Freimaurer heißen Logen. In jedem Land gibt es eine oder mehrere  Großlogen. Die Logen wählen Logenmeister, die Meister vom Stuhl.</p>
	<p>Dessen ungeachtet holen die Autoren zum großen Wurf aus; die sogenannten Protokolle der Weisen von Zion lassen grüßen: <strong>Mirabeau</strong>,  Frankreichs berühmter Redner, starb auf tragische Weise durch die Hände  der Freimaurer. In den letzten zwei Jahrhunderten wurde die  Freimaurerei zur übergeordneten Autorität in vielen Staaten der Welt.<strong> Die Universale Freimaurerei bildet ihre oberste Schicht. Deren zwölf  Mitglieder sind verantwortlich für alle freimaurerischen Logen der Welt.  Mitglieder der Universalen Loge sind zwölf Juden, von denen jeder einen  Stamm Israels repräsentiert.</strong> Die Universale Loge erlässt  Richtlinien für sämtliche Logen. Um seine freimaurerischen Brüder zu  unterstützen, betrügt der Richter sein Gewissen, entehrt der Arzt die  Würde seines Berufes, missachten Soldat, Polizist und Angestellter die  Ziele ihrer Berufe. Mirabeau ging ins Exil nach Preußen und soll dort  Mitglied des Illuminatenordens geworden sein.</p>
	<p>Mirabeaus Ziele in Preußen sind nicht belegt und wurden möglicherweise  als Gerücht in die Welt gesetzt, um eine Verbindung zwischen dem  Illuminatenorden und den Jakobinern  herzustellen. Mirabeau wohnte auch  in Holland, wo er in Amsterdam Freimaurer wurde. Sein unerwartetes Ende  führte zu Spekulationen über einen Giftmord. Die Ausführungen über die  Existenz einer Universalen Loge basieren auf Spekulation. Bisher ist es  nicht gelungen, auch nur einen belastbaren Beweis für die Existenz eines  solchen Gremiums beizubringen. Außerdem stellt sich die einfache Frage  auf welche Machtbasis sich ein solches unbeschränktes Organ stützen  sollte. Davon auszugehen, dass die wesentlichen Entscheidungs- und  Geheimnisträger des Planeten einer Loge angehören und daher diskret  weisungsgebunden sind, ist blanker Unsinn. Der Hinweis auf zwölf Juden,  welche die Universale Loge angeblich bilden, entspringt der  antisemitisch geprägten islamischen Fantasie.</p>
	<p><strong>Über Mirabeau spannen die Autoren einen gewagten Bogen zum biblischen Boas</strong>:  Boas ist das Kennwort, welches Brüder des ersten Grades austauschen.  Boas ist der Großvater Salomos, der selber der dritte Großvater im  Stamme Israel ist. Boas hatte ein großes Feld, das eine<strong> arme Witwe</strong> betrat, um das letzte Stroh aufzusammeln. Er bewunderte sie und wollte ihre Armut und Not, ihre Ausgestoßenheit und Einsamkeit <strong>ausnutzen, um sie zu verführen</strong>. Schließlich wohnte er ihr bei. <strong>Die Frau war keine Jüdin, sondern eine kanaanitische Araberin.</strong> Jakin ist das Kennwort des zweiten Grades; dieser war Enkel von Jakob  und Sohn von Simeon. Salomos Thron ist der Name des Tisches des  Oberhauptes der Loge. Der Ausdruck „freie Abstammung und guter Ruf“ wird  Freimaurern nach ihrer Weihe vom ehrgebietenden Oberhaupt verliehen.  Das erinnert an die jüdische Selbsteinschätzung als das auserwählte  Volk; es ist auch talmudische Logik.</p>
	<p>Boas war der Urgroßvater von David (Bibelfeste mögen das korrigieren)  und bei der Frau handelt es sich um Ruth, eine Moabiterin. Gemäß der  Bibel sind die Moabiter die Nachfahren von Moab, einem Sohn von Lot. Da  Lot ein Neffe Abrahams war, sind die Moabiter mit den Hebräern bzw.  Israeliten verwandt. Der Vergleich des Ausdruckes „freie Abstammung und  guter Ruf“ mit der Aussage „auserwähltes Volk“ ist weder sinnvoll noch  entspricht er talmudischer Logik. Der Vergleich dient dazu Freimaurer  und in erster Linie Juden auf subtile Weise zu diffamieren.</p>
	<p>Zur Abwechslung versuchen sich die Autoren in der Mystik: <strong>In der  Weihe zum Grad des Königlichen Vertrags, die dem dreiunddreißigsten Grad  folgt, werden die Fahnen der zwölf israelischen Stämme gehisst.</strong> Die  Freimaurerei hält fest, dass die Zeremonien dieses Grades vom Gott der  Kinder Israels abstammen. Die verstohlene Natur der Freimaurerei  offenbart ihren tief verwurzelten jüdischen Ursprung. Die Symbole der  Freimaurerei sind der Kabbala entliehen. Was Zahlen anbelangt, so kann  das Buch Sohar mit all seinen Rätseln nur aus dem Book of Formation  verstanden werden. Das Buch Sohar wurde geschrieben von Rabbi Akiva Ben  Joseph, einem Präsident des Höchsten Rates des Judentums. Das Buch  enthält die Grundregeln der Kabbala. Die wahre jüdische Religion wird  ihren Anhängern nur selten offenbart. Für die Juden ist der Name des  Herrn unaussprechlich. Dieser bewahrt seinen Namen im Gedächtnis der  Kohanim, der Hohepriester.<strong> Die Geheimnisse des Judentums und der Freimaurerei werden entsprechend dem erreichten Grad offenbart. </strong></p>
	<p>Die Brüderlichkeit der Freimaurer besteht darin, dass Rangordnung und  andere gesellschaftlichen Schranken aufgehoben sind, solange man im  Kreis der Loge beisammen ist; ebenso werden Unterschiede in der  Konfession und der politischen Ansicht suspendiert. Hinter den diskreten  Versammlungen können nur Toren weltbewegende Geheimnisse vermuten.  Selbstverständlich versuchten Weltverbesserer und manche Umstürzler sich  der Strukturen und der Gastlichkeit sowie des leichten Zuganges zu  wichtigen Persönlichkeiten zu bedienen. Die Freimaurer sind sich ihrer  abendländischen Wurzeln genauso bewusst, wie den Jahrtausende alten  Einflüssen antiker Mysterienbünde. Als Freimaurer christlicher Tradition  sind sie vor allem der zeitlosen Ethik, der Bergpredigt verpflichtet,  zugespitzt in der Goldenen Regel: Alles, was ihr also von anderen  erwartet, das tut auch ihnen. Diese Lehrart gründet sich auf das  Bekenntnis zu einem aufrechten und verantwortungsbewussten Leben, nach  Beispielen einzigartiger historischer Persönlichkeiten wie Christus.  Wegen eines solch hohen Ideals steht vor allem die Beschäftigung mit dem  Diesseits an; gleichwohl beschäftigen sich die Freimaurer auch mit den  existenziellen Fragen des „woher komme ich“ und „wohin gehe ich“ und den  Antworten, die schon Generationen von Philosophen, Forschern oder  Religionen zuvor gegeben haben.</p>
	<p>Somit werden nur Männer in die Logen aufgenommen, die über einen  ausgeprägten Gemeinschaftssinn und den Willen zur Selbstvervollkommnung  nach christlichen Werten wie Aufrichtigkeit, Nächstenliebe, Toleranz und  Opferbereitschaft verfügen. Der Sohar enthält in verschiedenen  Abhandlungen Auslegungen der Tora, Erzählungen zu mystischen Gestalten  des Judentums sowie Spekulationen zu Zahlen und Buchstaben als den  Fundamenten der Welt. Der Sohar gilt neben dem Tanach, der jüdischen  Heiligen Schrift, und dem Talmud als wichtigste Einzelschrift des  Judentums.</p>
	<p><strong>c)    Konspirative Päpste</strong></p>
	<p>Im Folgenden fabulieren die Autoren über <strong>finstere vatikanische Geheimnisse</strong> und tapfer kämpfende Päpste und geben Ratschläge für die Betreiber von Geisterbahnen:</p>
	<p>Papst <strong>Clemens XII</strong> erließ das erste Dekret gegen die Freimaurerei 1738 in der Versammlung der Kardinale. 1751 bekräftigte Papst <strong>Benedikt XIV</strong> die Verwerfung der Freimaurerei und verbot sie gänzlich. Papst <strong>Pius I</strong>X  veröffentlichte 1865 ein Dekret, in dem er die vorhergehenden  bestätigte und folgenden Aspekt einbrachte: Unter den hervorstechendsten  Zielen der Freimaurerei ist die Zerstörung der Kirche mit ihrer  religiösen und zivilen Autorität, das Brechen von Gesetzen, die  Verbreitung der Korruption und die Zerstörung aller Religionen, sodass  die Jüdische allein überlebe, (zu nennen). 1965 erklärte Papst <strong>Paul VI</strong> alle vorherigen päpstlichen Dekrete für unwirksam und gab den Priestern  das Recht, alle früheren Entscheidungen zur Exkommunikation  christlicher Freimaurer zu ignorieren. 1965, mit dem Empfang einer  Gruppe von Mitgliedern des Rotary Clubs, befreite Papst Paul VI alle  Rotarier von Verdächtigungen. Die Neigung Paul VI zum Judentum ist  erwiesen: <strong>Er war es, der die Juden vom Blute Christi reinwusch.</strong> <strong>Auf  dem Tisch des Oberhauptes des dreißigsten Grades der Freimaurer  erscheinen drei Schädel. Von links nach rechts sind dies Philipp IV,  Papst Clemens V und ein französischer Rat.</strong> Ihre Kopfbedeckungen  repräsentieren den Staat mit Krone, die Kirche mit der Tiara und die  Gelehrten mit Lorbeerkranz. Dieses Trio zerstörte den Templerorden, war  für seine Auflösung im Jahr 1307 und für die Exekution von <strong>Jacques Molay </strong>verantwortlich.  In der Zeremonie zur Weihe des dreißigsten Grades ziehen die  versammelten Bittsteller, alle Träger dieses Grades, und ihre neuen  Kollegen bei der Enthüllung der drei Schädel ihre roten Dolche und rufen  Naqem, Naqem &#8211; Rache, Rache.  In der Begrüßungsformel seines  Apostolischen Schreibens von 1865 geht <strong>Pius IX</strong> mit der  Freimaurerei hart ins Gericht, er nennt deren Geheimsitzungen feindliche  Anzettelungen gegen den Namen Christi. Trotz vehementer Anstrengungen  gegen diese perversen Gesellschaften sei es noch nicht gelungen Schaden  von der Religion und der menschlichen Gesellschaft fernzuhalten. Seine  Vorgänger hätten gegen diese Sekten Exkommunikationen verhängt und  verboten, dass sich Gläubige mit ihnen einlassen. Clemens XII habe den  Hauptstoß gegen die Freimaurerei geführt, sein Nachfolger Benedikt XIV  habe die Anweisungen seines Vorgängers bestätigt. Die freimaurerischen  Sekten, so der Papst, seien noch nicht gezähmt und würden sich weiter  ausbreiten. Aber, so hinterfragt er, was bedeuten diese geheimen  Versammlungen, was soll der strenge Schwur bewirken? Man müsse sie in  das Tageslicht zerren, denn in der Katholischen Kirche gäbe es auch  nichts zu verbergen oder zu verstecken, sie sei in allen Gesetzen vom  Werk der Liebe und dem Wissen über das Evangelium durchdrungen. Soweit  die Autoren.</p>
	<p>Der Kontakt Paul VI zu Mitgliedern des Rotary Clubs beweist, dass der  Heilige Stuhl diese nicht zu den Freimaurern rechnet und daher auch  nicht sanktioniert. Das Zweite Vatikanische Konzil gab1965 den Anstoß  für eine Neubestimmung im Verhältnis zwischen Katholiken und Juden.  Erstmals sprachen die <strong>Konzilsväter in anerkennenden Worten vom Judentum, betonten die geistliche Verwandtschaft und verurteilten jeden Rassismus.</strong> Im Text heißt es: Im Bewusstsein des Erbes, das sie mit den Juden  gemeinsam hat, beklagt die Kirche alle Hassausbrüche, Verfolgungen und  Manifestationen des Antisemitismus, die sich zu irgendeiner Zeit und von  irgendjemandem gegen die Juden gerichtet haben. Die Autoren spinnen  ihren Faden weiter:</p>
	<p><strong>In dem Gespräch des dreizehnten Grades der Freimaurer heißt es,  Muhammad sei ein vermeintlicher Prophet und der Koran ein Teil der Tora.</strong> Der Orientalist Margoliouth sagt, dass der Islam eine freimaurerische  Gemeinschaft und dass seine Begrüßungsformel „Friede sei mit Dir“ sei.  Wir sind als Moslems in den Konflikt mit den Juden verwickelt und  erkennen, dass wir uns der Größe ihrer Macht bewusst sein müssen. Wir  sagen, dass die Freimaurerei ihre Eltern nicht geleugnet hat und dass  sie seit ihrer Geburt mit Ernst und Sorgfalt im Dienste des jüdischen  Volkes gestanden hat. Manche Orientalisten definieren Freimaurerei als  Doktrin, den Wiederaufbau des Tempels, dem Symbol des Staates Israel, zu  erreichen. Aus einem Vortrag des dreiunddreißigsten Grades: Wir werden  in die Zeit Salomos, Davids Sohn, zurückkehren, den Heiligen Tempel  bauen, den Talmud darin lesen und alle darin enthaltenen Anordnungen und  Gelöbnisse erfüllen. Für den Ruhm Israels nehmen wir alle Anstrengungen  auf uns. Wehe, wehe den Usurpatoren, den Kolonialisten! Wir werden sie  zu Brocken in den Mäulern von Löwen machen. Rache, Rache! Die Finsternis  dauerte lange. Gib uns, oh Herr, die Lichter Jerusalems, die in Muab  enthüllt wurden (&#8230;). Zu diesem Zitat ergeben sich die folgenden  Anmerkungen:</p>
	<p>Mitte des 18. Jahrhunderts entstand in Deutschland die <strong>Strikte Observan</strong>z, ein freimaurerisches Hochgradsystem. Bekannt wurde die Organisation durch die vom <strong>Ordensgründer von Hund</strong> verbreitete Legende, die Strikte Observanz entstamme der Tradition der <strong>Tempelritter</strong>.  Er knüpfte damit an Templerlegenden an, die um 1737 entstanden. Weiter  wurde behauptet, die Lehre der Strikten Observanz enthalte ein streng  gehütetes Geheimnis und Geheime Obere würden die Organisation leiten.  Als von Hund 1776 starb, wurde der spätere <strong>König von Schweden, Karl XIII</strong>,  zu seinem Nachfolger gewählt. 1778, auf dem Konvent von Wolfenbüttel,  äußerte die Berliner National-Mutterloge Bedenken und zog sich von der  Strikten Observanz zurück. 1782 trat die Strikte Observanz ein letztes  Mal in Wilhelmsbad zusammen. <strong>Man ließ die Legende der Abstammung vom  Templerorden endgültig fallen und Johann Christoph Bode bezeichnete die  Unbekannten Oberen als eine Erfindung Johann Christian Schubarts von  Kleefeld.<br />
</strong><br />
Die Trinität ist eines der wichtigsten kirchlichen Symbole, welche die  Freimaurer übernommen und in ihre Lehre eingebaut haben. Dies zeigt sich  an den drei Fragen: Woher komme ich, was bin ich und wohin gehe ich?  Die Freimaurerei hat weder ein Glaubensbekenntnis, noch ein heiliges  Buch, da sie keine Religion ist. Ihr Symbol ist der Salomonische Tempel,  das erste steinerne Kultbauwerk, das in der Bibel erwähnt wird. Die  mittelalterlichen Steinmetze und Dombaumeister wählten dieses biblische  Kunstwerk als Vorbild. Die Freimaurer übernahmen es symbolisch. Sie  wollen einen Tempel der Menschheit aufrichten, bei dem die Brüder selbst  die Bausteine sind. Es soll ein Tempel der Humanität sein, der die  Menschen friedlich vereint und bei dessen Bau Herz und Gemüt  gleichberechtigt neben Verstand und Intellekt stehen.</p>
	<p>Unverändert wird in den islamischen Verschwörungstheorien gegen die Freimaurer agitiert.<strong> Diese Theorien offenbaren sich als modernisiertes, antisemitisches  Konglomerat aus klassischen und antiimperialistischen Verschwörungen  sowie verschwörungstheoretischen Experimenten. Es gilt für die  ausgebliebenen Entwicklungserfolge der arabischen Welt in den letzten  einhundert Jahren einen Sündenbock zu finden. Offiziell werden die  Verschwörungstheorien seit dem Sechstagekrieg von 1967 gefördert,  besonders aber seit Israel als Agent der imperialistischen USA gilt,  deren Ziel es ist, die Weltherrschaft zu errichten und den Islam zu  vernichten. So behauptete der malaysische Premierminister auf einer  Tagung der OIC im Jahre 2003, die Juden würden die Welt durch  Stellvertreter regieren und hätten zu diesem Zweck den Sozialismus, den  Kommunismus, die Demokratie und die Menschenrechte erfunden. </strong>So  bekommt das moslemische Wahngebilde von den Freimaurern Formate, deren  Gefährlichkeit nicht zu unterschätzen ist. Die moslemischen Autoren sind  rationalen Argumenten nicht mehr zugänglich, denn sie schreiben:</p>
	<p>Als arabische und moslemische Freimaurer dürfen wir außerhalb unserer  Länder nichts mit der Freimaurerei zu tun haben. Haben wir vergessen,  dass wir ein Teil der von Juden geleiteten Großen Universalen Loge sind?  Haben wir nicht den Eid des ersten Grades in der Loge abgelegt? Die  Christen haben die Missetaten der Juden vergessen. Die Worte gegen  Christus und seine Mutter, die Jungfrau Maria, das Blut Petri, das durch  Nero und den Hass seiner jüdischen Frau vergossen wurde. Die Christen  haben auch die antichristliche Haltung der Freimaurerei vergessen, die  Verführung des Papsttums, die Entschlossenheit die Kirche zu zerstören,  die Geistlichkeit zu dezimieren und das Christentum zu entwurzeln. Viele  christliche Präsidenten, Minister, Parlamentarier, Richter, Forscher,  Denker, literarische Größen sind den Logen beigetreten und zu  Tempelhütern geworden.</p>
	<p>Zum Verdruss der antisemitischen islamischen Verschwörungstheoretiker  sind natürlich auch Moslems Mitglieder der Logen. Ob der drohende  Hinweis auf die imaginäre Universale Loge Eindruck macht, darf  bezweifelt werden. Zwar zeigt sich der Islam üblicherweise alles andere  als christenfreundlich, aber hier scheinen vor dem Hintergrund der  vermeintlichen jüdischen Schandtaten ein paar Krokodilstränen  angebracht. Zur Ermordung des Petrus wird auf die Ausführungen weiter  oben verwiesen. Von den sogenannten Missetaten der Juden hat sich die  Katholische Kirche spätestens seit dem Vaticanum II verabschiedet. Kein  ernst zu nehmender Theologe wird den Juden heute eine Mitschuld am Tode  Christie anlasten. Doch die Autoren müssen sich nun mit einem Mord  befassen:</p>
	<p>Das <strong>französische Konsulat in Damaskus</strong> hatte den Mord an einem  arabisch-christlichen Priester während der Herrschaft von Muhammad Ali  einem Juden angelastet. Aus Wut über Frankreich übte das Weltjudentum  Druck auf die englische und die österreichische Regierung aus. Die  französische Regierung setzte sich gegen die von den <strong>Rothschilds</strong> finanzierte Kampagne zur Wehr. Moses Montefiore hatte genug Geld  aufgebracht, um Muhammad Ali zu überzeugen, dass der Mord an dem  arabischen Priester auf freundlichste Art geregelt werden könnte. <strong>Ali  annullierte die Verhandlung des jüdischen Mörders und erhielt dafür  einige Millionen Pfund Gold, wie die Juden öffentlich bekannt gaben. </strong></p>
	<p>Wahrscheinlich bezieht sich dieses Zitat auf die Blutbeschuldigungen von 1840 in Damaskus. Damals erschien <strong>Sir Moses Montefiore, ein Philanthrop</strong>,  um die unschuldigen Juden zu verteidigen. Die abscheuliche  Blutbeschuldigung des Mittelalters, die Juden hätten Christenblut  verwendet, wurde in Damaskus erhoben und bedrohte nicht nur die Leben  der Beschuldigten, sondern die Leben der ganzen Gemeinde und der Juden  allgemein. Sir Moses Montefiore überzeugte den Sultan ein Dekret zu  erlassen, in dem er die Blutbeschuldigung für falsch erklärte und ihre  neuerliche Verbreitung verbot. Wer den Orient kennt, der weiß dass dabei  Geld geflossen ist; die in Rede stehenden Millionen Pfund Gold  entstammen der orientalischen Fabulierkunst.</p>
	<p><strong>d)    Großmeister aller Grade</strong></p>
	<p>Die Freimaurerei begann Frankreichs Ruhm zu schmälern und plante die  Zerstörung von Macht, Sicherheit und Stabilität des Staates. Damit hatte  die Freimaurerei Erfolg; <strong>als Folge ereignete sich die Französische Revolution.</strong> Deren Vermächtnis ist im Slogan Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit  enthalten. Mit einer Kampagne ihrer großen Denker Montesquieu, Voltaire  und Rousseau ebnete die Freimaurerei den revolutionären Weg. Alle drei  hatten hohe Grade in der Loge inne, so die Autoren.</p>
	<p>Die französischen Revolutionäre von 1789 zeigten eine Neigung zu  Dreierkonstellationen. Das hing mit den drei Ständen Geistlichkeit, Adel  und dritter Stand zusammen, die, nachdem sich die Nationalversammlung  konstituierte, vereinigt wurden. Andererseits war die christliche  Dreifaltigkeitsformel fest im Bewusstsein der Menschen verankert. Eine  Vorliebe für Dreierformeln lässt sich aus der Tatsache ablesen, dass  sich ein Großteil der Revolutionäre offen oder verdeckt als Freimaurer  betätigte. Auch sie waren von Dreierkonstellationen, z. B. Heil, Kraft  und Einheit, begeistert. <strong>Der Großteil der Bevölkerung im Ancien  régime war am Aufklärungsdenken wenig interessiert, am Brotpreis aber  umso mehr. Die Bauern, die 80 % der Bevölkerung stellten, hatten 1788  eine Missernte erlitten und einen harten Winter durchlebt. Während sie  hungerten, sahen sie die Speicher der Grundherren, denen sie Abgaben zu  entrichten hatten, gut gefüllt. Es kam zu Protesten und Forderungen nach  Brotverkauf zu einem gerechten Preis.</strong> Härter traf die Teuerung die  kleinen Leute in den Städten, für die das Brot Hauptnahrungsmittel war.  So erreichten Unzufriedenheit und Erregung auch diejenigen, die von der  Finanzmisere und der Funktionsunfähigkeit des Staates noch nicht  betroffen waren. Die wirtschaftliche Not mobilisierte und polarisierte  die Massen.</p>
	<p>Die Autoren bringen mit <strong>Sir Winston Churchill </strong>ein politisches Schwergewicht ins Spiel und fabulieren wie folgt: Zwei Männer, die eine <strong>wichtige Rolle in der Bildung des Staates Israel spielten, Lord Arhur Balfour</strong>, Autor des ominösen Versprechens und Sir Winston Churchill, britischer Premierminister,<strong> hatten beide die Weihe zum dreiunddreißigsten Grad der Freimaurerei,  hatten die Gelöbnisse unter dem Davidstern und dem Tempel Salomos  abgelegt.</strong> Die führenden Persönlichkeiten der kommunistischen <strong>Revolution, Lenin und Trotzki, waren herausragende Führer der Illuminaten.</strong> Der internationale Kommunismus leistete dem Staat Israel von seiner  Gründung an Beistand. 1916 bekleidete Balfour das Amt des Ersten Lords  der britischen Admiralität. Von 1916 bis 1919 war er als Außenminister  tätig. In dieser Funktion ging er mit der Balfour-Deklaration von 1917  in die Geschichte ein. Darin sicherte er Baron Rothschild und den  Zionisten seine Unterstützung zu, in Palästina eine nationale Heimstätte  des jüdischen Volkes zu errichten.</p>
	<p>Sir Winston Churchill wurde 1901 in die Londoner Freimaurerloge United  Studholme Lodge No. 1591 aufgenommen und 1902 in der Rosemary Lodge No.  2851 zum Meister erhoben. Nach Angaben des Großsekretärs der Großloge  von England, Sir Sidney White, war er ein eher passives Mitglied, das  für viele Jahre nicht an den Logensitzungen teilnahm. Dies erscheint vor  dem Hintergrund seiner vielen Verpflichtungen durchaus plausibel. Für  die Behauptung, Trotzki und Lenin seien Illuminaten gewesen, gibt es  keine Beweise. Als Israel gegründet und von den arabischen Staaten  überfallen wurde, herrschte ein Mangel an Waffen. Weder die Amerikaner  noch die Briten halfen den Juden. Viele der von Israel eingesetzten  Waffen lieferte die Sowjetunion heimlich. Nach dem Tod Stalins und wegen  des Kalten Krieges endeten die guten Beziehungen zu Moskau.  Deutschland, Frankreich und Großbritannien lieferten jetzt die  Rüstungsgüter, während die Sowjetunion den Irak, Libyen, Ägypten, Syrien  und später die PLO bediente. Israels Einbindung in den Westen wurde  endgültig, als sich die USA 1968 hinter das Land stellten. Fortan war  die Außenpolitik der Sowjetunion gegen Israel gerichtet.</p>
	<p>Die Autoren erklären noch weitere Persönlichkeiten der Zeitgeschichte zu frevelhaften Logenmitgliedern: Der ehemalige <strong>US-Präsident Jimmy Carter und ein Teil der Washingtoner Beamten sind Mitglieder der Illuminaten</strong>.  Der US-Dollar zeigt das Wahrzeichen der Illuminaten, die Pyramide, die  auf die Zerstörung der Katholischen Kirche abzielt und die Weltregierung  darstellt. Das Auge auf der Spitze der Pyramide, das nach allen Seiten  Strahlen ausschickt, symbolisiert eine Organisation der Spionage und  Einschüchterung.</p>
	<p>Dazu ist anzumerken, dass 2006 in den USA eine heftige Kontroverse um  Carters Buch „Palestine: Peace, Not Apartheid“ stattfand, in dem er  Israel die Hauptschuld an dem ungelösten Palästinakonflikt gab. Während  er die Vorgehensweise Israels als unmenschlich und völkerrechtswidrig  brandmarkte, beschuldigte er die USA der unkritischen Parteinahme für  die Interessen Israels. Schreibt so ein angebliches Mitglied der  Illuminaten? Die 13-stufige Pyramide auf der Rückseite des US-Siegels  zeigt an der Basis die römische Zahl MDCCLXXVI, das Jahr der  US-amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Das Symbol des allsehenden  Auges wurde ursprünglich kirchlichen Gebräuchen entlehnt, findet sich  aber auch in der Freimaurerei und wird daher fälschlich mit den  Illuminaten in Verbindung gebracht.</p>
	<p>Die Autoren beschwören noch einmal das <strong>Osmanische Reich</strong> und berichten über erstaunliche Dinge. Die arabische Nation war im fünfzehnten und sechzehnten Jahrhundert nach den <strong>Invasionen der Tataren und Kreuzritter</strong> zersplittert. Länder in solchem Chaos konnten den Imperialisten keinen Widerstand leisten. Damals verließen die <strong>Kinder Ottomans Anatolien, vereint im Kampf für Allah</strong>,  und eroberten die erste Hauptstadt der Christenheit, Konstantinopel.  Sie setzten ihren heiligen Marsch fort und stoppten erst vor den Toren  Wiens. Dann richteten sie sich gegen die arabische Welt und einten sie  unter ihrer Führung. <strong>Dunama, ein türkisches Wort mit der Bedeutung  Abtrünniger, Atheist, Ungläubiger oder Lügner, war der Name der Juden,  die vor der spanischen Inquisition flohen und Asyl in der Türkei fanden.</strong> Nachdem sie sich dort niedergelassen hatten begannen sie ab 1683 den  Islam anzunehmen. Diese nur äußerliche Annahme des Islams zur Verbergung  ihres inneren Judentums brachte ihnen den Titel Dunama ein. Ein  weltlicher freimaurerischer Orient wurde in der Türkei nach dem Muster  des Großen Orients in Frankreich gegründet. Als sich Zweifel gegenüber  diesem Orient erhoben, wurde sein Name in Komitee für Union und  Fortschritt geändert. Mitglieder waren Anwar, Talat, Javid der Mörder,  Qurasu, Khalidah Adib und Mustafa Kemal. Am Ruder des türkischen Staates  war zu jener Zeit Sultan Abd al-Hamid II. Er wandte sich an die  islamische Gemeinschaft, beschwor den Panislamismus und baute die  Hidjazi-Eisenbahn zwischen Damaskus und Al-Madinah al-Munawwarah.</p>
	<p>Dazu lässt sich anmerken: Die Geschichte der Juden in der Türkei war  nicht nur positiv geprägt. So erließ Sultan Murad III ein Gesetz,  sämtliche Juden im Reich zu töten. Dieses Gesetz trat aber nicht in  Kraft. Weitere Schikanen beinhaltete ein Gesetz aus dem Jahr 1702,  welches Juden zwang, gelbe Pantoffeln zu tragen und ihnen auferlegte,  sich nur in Tüchern aus schwarzem Leder zu kleiden. 1728 mussten die  Juden, die neben der Valide-Moschee lebten, ihre Häuser an Moslems  verkaufen. Erst im 19. Jahrhundert wurden die Juden den Moslems  rechtlich gleichgestellt.</p>
	<p><strong>e)    Antisemitismus schlimmster Form</strong></p>
	<p>Die Autoren beschreiben auch einen Staatsbesuch<strong> Theodor Herzls</strong> beim osmanischen Sultan. Es stellt sich die Frage, welchen Staat Herzl bei seinem Staatsbesuch repräsentiert haben soll. Herzl <strong>offerierte  angeblich die finanzielle Hilfe der Rothschilds, um dem Sultan den  Untergang seines Reiches zu ersparen. Dafür beanspruchte Herzl Land des  Kalifats für die Niederlassung des jüdischen Volkes, nämlich das Land  Palästina. Die Antwort des Sultans war eine eindeutige Ablehnung, aber  er musste für seine Rechtschaffenheit büßen.</strong> Die türkische  Freimaurerei beschloss ihn abzusetzen. Geldgeber für diesen  freimaurerischen Sieg war ein Jude namens Nathal, Bürgermeister von Rom.  Der Sultan wurde 1909 abgesetzt und bis zu seinem Tode in der Loge von  Saloniki gefangen gehalten.</p>
	<p>Richtig ist, dass Theodor Herzl den ersten Zionistischen Weltkongress  1897 in Basel mit organisierte und zum Präsidenten der Zionistischen  Weltorganisation gewählt wurde. Das dort verabschiedete Basler Programm  bildete die Grundlage für Verhandlungen, u. a. mit <strong>Kaiser Wilhelm II</strong> und dem türkischen <strong>Sultan Abdülhamit II</strong>,  mit dem Ziel, eine Heimstätte des jüdischen Volkes in Palästina zu  schaffen. Obwohl seinerzeit ohne greifbaren Erfolg schuf Herzls  Tätigkeit die wesentlichen Voraussetzungen für die Gründung des Staates  Israel. Der Sultan Abdülhamit II wurde nach seiner Absetzung in die  Gefangenschaft nach Saloniki gebracht, von wo er im Herbst 1912 wegen  des Vordringens feindlicher Truppen in den Istanbuler Beylerbeyi-Palast  verlegt wurde. Dort starb er einige Monate vor der Kriegsniederlage des  Osmanischen Reiches Anfang 1918.</p>
	<p>Wie die Autoren weiter ausführen, war auch <strong>Ataürk Freimaurer</strong>; dazu ist folgendes anzumerken: Die Türkei wurde unter der Führung von Mustafa Kemal, dem späteren Atatürk, verwestlicht. <strong>Er tat öffentlich kund, dass der Islam nur die Bestimmung und Überlegung eines arabischen Schaiks sei</strong>.  Nachdem Mustafa Kemal die Regierung stabilisiert hatte, ließ er die  türkischen freimaurerischen Logen unter dem Vorwurf von informationeller  Verdunkelung schließen. Er reformierte sie unter dem Titel der  türkischen Volkspartei. Zur Absicherung der Staatsordnung und zur  Etablierung der laizistischen türkischen Republik hatte Atatürk, vormals  Mustafa Kemal, mit dem Sultanat der Osmanen gebrochen und das Kalifat  entmachtet. Die Kalifen waren als Herrscher die Schatten Gottes auf  Erden und die religiösen Oberhäupter aller Moslems. Um bei der Gründung  der türkischen Republik nicht den Unmut der Strenggläubigen  hervorzurufen, hatte Atatürk, als er den Sultan 1923 ins Exil zwang, die  Kalifenwürde auf Abdülmecit II übertragen lassen. Im März 1924  beschloss die Nationalversammlung die Abschaffung des Kalifats.</p>
	<p><strong>Die Autoren nehmen den demokratischen Staat Israel aufs Kor</strong>n und  schreiben: Palästina ist das Band, das einen Juden über Zeit und  Entfernung mit seinen Brüdern eint; Palästina, die alte Sehnsucht der  Juden, die die <strong>Babylonische Gefangenschaft demütig verließen,</strong> hat durch das <strong>heutige Weltjudentum</strong> all seine emotionalen Werte ausgespielt und wurde durch geplante  Aktionen und grenzenlose Aufopferung in seiner Entwicklung ermutigt. Das  Recht verteidigt sich nicht selbst; es braucht Denken zu seiner  Führung, Muskeln zu seinem Schutz und Blut, das vergossen werden kann.  Der heutige jüdische Staat hat eine Bevölkerung größer als jene des  Königreiches von Salomo. <strong>Die Juden begehren Palästina und die angrenzenden Gebiete mehr als alle anderen Gebiete der Welt.<br />
</strong><br />
Dazu ist folgendes festzustellen: Bezeichnend für Antisemitismus ist das  Äußern verlogener und dämonisierender Vorurteile über Juden, wie etwa  deren Macht als Kollektiv, der Mythos einer jüdischen Weltverschwörung  oder Behauptungen über die jüdische Kontrolle der Medien, der  Wirtschaft, der Regierung oder anderer gesellschaftlicher Einrichtungen.  <strong>Antisemitismus heißt auch, die Juden als Volk oder Israel als Staat  anzuklagen, den Holocaust zu leugnen oder dem jüdischen Volk das Recht  auf Selbstbestimmung abzusprechen, etwa durch die Behauptung, der Staat  Israel sei rassistisch.</strong> <strong>Dieser Antisemitismus ist das von den  erwähnten Autoren gebraute Elixier, ohne das alle islamischen  Verschwörungstheorien sinnentleert in sich zusammenfallen.</strong></p>
	<p>Der Rabbiner <strong>Dr. Jonathan Sacks</strong> stellte im Jahr 2001 fest, dass  der Antisemitismus, den Juden durch die Christen erlitten haben, von  islamischen Radikalen übernommen worden sei: Die gleiche Dämonisierung,  die gleichen schlimmen Fantasien (&#8230;) als ob die Menschheit nichts aus  der Vergangenheit gelernt hat (&#8230;) (es ist als ob) die Welt sich in die  schlimmsten Tage des Mittelalters zurück entwickelt hat und es dabei  nur einen kleinen Unterschied bezüglich der Namen gibt: <strong>Man lösche  Christentum und setze dafür Islam ein. Man lösche Kreuzzug und setze  dafür das Wort Heiliger Krieg, Jihad ein. Egal welches Wort man benutzt,  das Ziel ist das gleiche, bemerkt Rabbi Sacks: Den Juden das Recht auf  ihr Dasein zu rauben.</strong></p>
	<p><strong>f)     Hammas, Hüterin der islamischen Wahrheit</strong></p>
	<p>Die <strong>islamischen Rechtsgelehrten</strong> haben zu den Freimaurern ebenfalls Stellung bezogen und schreiben blumig:</p>
	<p>Gott sei gepriesen und Segen und Friede sei mit dem Boten Gottes und  seinen Verwandten und seinen Gefährten und denen, die von seiner wahren  Religion richtig geführt wurden. Die Akademie für islamische  Rechtsprechung untersuchte in ihrer Sitzung im Jahr 1978 die  Freimaurerei und fällte das gesetzliche islamische Urteil über sie. Die  Akademie studierte diese gefährliche Organisation genau und befasste  sich mit deren Literatur, inklusive der Dokumente, Bücher und Artikel  der Akademie selbst. Aus der Gesamtheit der untersuchten Schriften und  Texte erwies sich Folgendes: Die Freimaurerei ist eine geheime  Organisation, die nach Gutdünken ihre Handlungen verbirgt oder  offenbart. Ihre wahren Prinzipien werden nur ihren verehrtesten  Meistern, die sich mit der Weihe zu den höchsten Graden der Freimaurerei  dieser Ehre würdig gezeigt haben, offenbart. Sie richtet Beziehungen  zwischen ihren Mitgliedern auf der ganzen Erde ein, wie es die  vermeintliche menschliche Brüderlichkeit unter allen Mitgliedern der  Organisation verlangt, ohne Diskriminierung von Rasse, Religion und  Glaube. Solch offensichtliche Verdrehung der Brüderlichkeit ist  bestenfalls einfältig. Sie lockt Personen, die ihr dienlich sind, an;  ihr Köder ist eine lukrative Belohnung. Diese Anwerbung bringt das  Versprechen zur Unterstützung jedes freimaurerischen Bruders mit, die  Unterstützung jeder Kandidatur für öffentliche Ämter, bedingungslose  Loyalität gegenüber allen freimaurerischen Bestrebungen, auch jenen, die  den Sinn für Ehre, Gerechtigkeit, Wahrheit und Recht des Einzelnen  beeinträchtigen. Sie hat politische Ziele und hat in den meisten  politischen und militärischen Umwälzungen eine sichtbare und eine  unsichtbare Rolle gespielt. <strong>Ihre ursprünglichen organisatorischen  Wurzeln sind jüdisch, ihre geheime globale Administration ist jüdisch  und ihre Aktivitäten sind zionistisch.</strong> In ihren wirklich geheimen  Zielen ist sie gegen alle Religionen; generell trachtet sie nach der  Zerstörung aller formellen Religionen, speziell des Islams. Die  Freimaurerei konnte viele Beamte in den arabischen Ländern in der  Palästinafrage beeinflussen und sie dazu bringen, sich in der  Palästinafrage in den Dienst der Juden und des Weltzionismus zu stellen.  Die Akademie für islamische Rechtsprechung betrachtet die Freimaurerei  als eine der gefährlichen destruktiven Organisationen für den Islam und  die Moslems. <strong>Wer ihr beitritt im Wissen um ihre wahre Natur und ihre  Ziele, ist ein Ungläubiger und wird nicht zu den Anhängern des Islams  gezählt. </strong></p>
	<p><strong>Dazu einige Artikel aus der Charta der Hammas, einer  palästinensischen Terrororganisation, die sich in ihrem mörderischen  Antisemitismus ebenfalls auf Verschwörungstheorien bezieht:</strong></p>
	<p>Artikel 28<br />
<strong>Die zionistische Invasion ist auf verschlagene Weise bösartig</strong>.  Sie schreckt nicht davor zurück, verschlungene Wege zu wählen und alle  verabscheuungswürdigen und widerwärtigen Mittel anzuwenden, um ihre  Ziele zu erreichen. Um sich einmischen und Spionageaktivitäten vornehmen  zu können, ist sie in großem Maß auf die Geheimorganisationen  angewiesen, z. B. die Freimaurer, die Rotary Clubs, Lions und andere. <strong>All  diese Geheimorganisationen, von denen einige auch offen arbeiten,  agieren für die Interessen des Zionismus und wollen unter dessen  Anleitung die Gesellschaften zerstören, Werte vernichten,  Verantwortlichkeiten ausschalten, Tugenden ins Schwanken bringen und den  Islam auslöschen. Sie steht hinter der Verbreitung von Drogen und  Giften aller Art, die ihr Machtausübung und Machtausdehnung erleichtern  sollen. </strong></p>
	<p>Artikel 32<br />
In der <strong>Kampfarena mit dem Weltzionismus</strong> betrachtet sich die Hamas  als Speerspitze und Avantgarde. Sie verbindet ihre Anstrengungen mit  all denen, die auf dem Schauplatz Palästina aktiv sind. Es müssen jedoch  noch mehr Schritte von den arabischen und islamischen Völkern und den  islamischen Vereinigungen überall in der arabischen und islamischen Welt  unternommen werden, um die nächste Runde im Kampf gegen die Juden, die  Händler des Krieges, möglich zu machen.</p>
	<p><strong>Jehuda Bauer, ein Historiker, schreibt: Die Sprache des Islamismus  ist klar und deutlich genozidal. Eine Wiederholung des Massenmordes an  den Juden wird angestrebt, das ist schwarz auf weiß nachzulesen. (&#8230;)  Die Schoa ist nicht Geschichte, sondern Gegenwart. Sie ist Gegenwart für  die Juden, die durch den heutigen Islamismus wieder bedroht sind.<br />
</strong><br />
Am Ende gehen die Autoren auf die sogenannten <strong>Protokolle der Weisen von Zion</strong> ein, einer antisemitischen Fälschung des beginnenden 20. Jahrhunderts. Die Autoren behaupten ernsthaft, die Protokolle seien <strong>umgesetzt</strong> worden und <strong>es gäbe nun neue weltverschwörerische Ziele der Zionisten:</strong></p>
	<p>Bevor er das Buch weglegt, hat der Leser das Recht zu fragen, was wir  mit diesen Schlussbemerkungen bezwecken: Jedes Individuum in unserer  islamischen Gemeinschaft soll die weltweite psychologische Kampagne zur  Anzweifelung der jüdischen Gefahr beachten. <strong>Viele von uns glauben  irrtümlich, dass der Staat Israel auf das Land Palästina beschränkt ist,  oder dass er sich nur von Nil bis zum Euphrat erstreckt. Die Wahrheit  ist, dass er hofft, das arabische Land völlig zu besitzen. </strong>Nachdem  die Juden einen Teil des Golfes von Aqaba besetzt und freie Navigation  erlangt hatten, dehnten sie ihr Mandat auf eine Reihe von Inseln bei Bab  al-Mandab aus. So ist das Rote Meer von Nord bis Süd in gefährlicher  jüdischer Reichweite. <strong>Die Anzweifelungskampagne, die aufgrund der  Protokolle der Ältesten Zions zu Beginn dieses Jahrhunderts gestartet  wurde, beinhaltet die originalen Dokumente der fünften Versammlung der  Großen Orientloge in Paris. Wir haben uns nicht auf die Protokolle  bezogen, da wir glauben, dass sie zu einem Ende gekommen sind, und  warnen vor neuen Plänen.</strong> Wir haben diese Protokolle nicht in unseren  Text aufgenommen, weil sie ein Teil der Geschichte sind und erschöpfend  untersucht wurden. Wir bitten den geneigten Leser, dieses Buch zu  überdenken; wir vertrauen es seiner Sorge an, die Wahrheiten, die er  darin findet, zu verbreiten, um den Weg für das Gute und den Jihad zu  ebnen, damit unsere Nation die Stärke besitzt zum Sieg über den  Zionismus, die Freimaurerei und alle anderen Hindernisse auf unserem  Wege.</p>
	<p>Zum Vergleich ein Zitat aus dem Artikel 32 der Charta der Hamas:</p>
	<p>Artikel 32<br />
(&#8230;) <strong>Zionistische Machenschaften setzen sich (nämlich) endlos fort  und werden sich nach Palästina gierig vom Nil bis zum Euphrat ausdehnen.</strong> Erst dann, wenn sie komplett die Gegend verdaut haben, auf die sie ihre  Finger gelegt haben, werden sie zu noch mehr Expansion voranschreiten  und so weiter. <strong>Ihr Komplott wurde in den Protokollen der Weisen von  Zion niedergelegt: Ihr derzeitiges Verhalten ist der bester Beweis für  das, was dort gesagt wurde. </strong></p>
	<p>Die sogenannten Protokolle der Weisen von Zion sind in Europa geächtet  und längst als Fälschung entlarvt. Trotzdem treten sie in der arabischen  Welt einen Siegeszug an. Vereinzelte Stimmen kritischer arabischer  Intellektueller können die Popularität der Protokolle nicht mindern.  Islamisten sorgen für ihre fortdauernde Wirksamkeit, so durch die  Aufnahme in die Charta der Hamas oder durch die Verbreitung in Ländern  wie der Türkei, dem Iran, Pakistan, Indonesien und über den arabischen  Raum hinaus bis zu den Moslems Europas.<strong> Der islamische Antisemitismus hat sich mit seinen Verschwörungstheorien zu einem in sich geschlossenen Wahngebilde entwickelt.</strong></p>
	<p>gefunden bei <a href="http://www.reconquista-europa.com/showthread.php/51359-Islamische-Verschw%C3%B6rungstheorien" target="_blank">Reconquista Europa</a><strong><br />
</strong><hr /><br />
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		<title>Das Ende der Demokratie</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 10:55:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rauchmelder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alle historischen Demokratien hatten ihren Verfallstermin. Sie gingen unter an ihren eigenen Bedingungen, die sie schufen, besonders aber am mangelnden Willen, sich gegen ihre Gegner zur Wehr zu setzen. Ersetzt wurden sie in der Regel durch totalitäre Strukturen. Heute will der Islam in allen Ländern des demokratischen Westens, wo es eine nennenswerte islamische Diaspora gibt, mittel- und langfristig an die Macht die freiheitlichen Systeme, die er als „dekadent“ einstuft, abschaffen und an deren Stelle den mittelalterlich-scharistischen Islamstaat etablieren. Vieles deutet darauf hin, dass ihm das gelingen wird. Der folgende Essay gibt einen Einblick in die strukturellen Gesellschaftsbedingungen, unter dem unsere westlichen Demokratien bald beendet sein können, wenn sie nicht beginnen sollten, sich ihrer Werte zu besinnen und für deren Erhalt mit allen Mitteln kämpfen.


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			<content:encoded><![CDATA[	<p><strong>Reading Mannheimers „Werterelativismus“</strong>  <a class="simple-footnote" title="Michael Mannheimer: „Der Islam als Sieger des westlichen Werterelativismus“." id="return-note-2607-1" href="#note-2607-1"><sup>1</sup></a></p>
	<p>Ilona Schliebs, September 2010</p>
	<blockquote><p><em>Alle historischen Demokratien hatten ihren Verfallstermin. Sie gingen unter an ihren eigenen Bedingungen, die sie schufen, besonders aber am mangelnden Willen, sich gegen ihre Gegner zur Wehr zu setzen. Ersetzt wurden sie in der Regel durch totalitäre Strukturen. Heute will der Islam in allen Ländern des demokratischen Westens, wo es eine nennenswerte islamische Diaspora gibt, mittel- und langfristig an die Macht die freiheitlichen Systeme, die er als „dekadent“ einstuft, abschaffen und an deren Stelle den mittelalterlich-scharistischen Islamstaat etablieren. Vieles deutet darauf hin, dass ihm das gelingen wird. Der folgende Essay gibt einen Einblick in die strukturellen Gesellschaftsbedingungen, unter dem unsere westlichen Demokratien bald beendet sein können, wenn sie nicht beginnen sollten, sich ihrer Werte zu besinnen und für deren Erhalt mit allen Mitteln kämpfen.</em></p></blockquote>
	<p><strong>Neben der biologischen existiert auch eine kulturelle Evolution</strong></p>
	<p><div id="attachment_2641" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://harte-zeit.de/wp-content/uploads/2010/10/radikalislamisten.jpg"><img class="size-medium wp-image-2641" title="radikalislamisten" src="http://harte-zeit.de/wp-content/uploads/2010/10/radikalislamisten-300x225.jpg" alt="Wer will sowas sehen?" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Wer will sowas sehen?</p></div></p>
	<p>Als jenseits des Eisernen Vorhangs aufgewachsene Osteuropäerin, die den Totalitarismus aus eigener Erfahrung (und nicht nur aus Büchern oder Erzählungen) kennt, bin ich ein überzeugter Anhänger der Demokratie und der freiheitlichen Gesellschaftsform, wie wir sie in den meisten westlichen Ländern kennen. Das ist der wichtigste gemeinsame Nenner, der mich mit anderen Islamkritikern verbindet. Wir finden die Menschenrechte, wie sie in der Charta der UNO formuliert wurden und wie sie zur Grundlage für das deutsche Grundgesetz wurden, als die größte humanitäre Errungenschaft der Menschheit.</p>
	<p>In der folgenden Gesellschaftskritik stelle ich objektive Erkenntnisse, systematische Betrachtungen und Schlussfolgerungen dar – und keine persönlichen Wünsche, in welche Richtung sich die Gesellschaft entwickeln möge. In zahlreichen Privatgesprächen habe ich meine Sichtweise zur gesellschaftlichen Entwicklung dargestellt, die ich hier folgendermaßen zusammenfassen möchte:</p>
	<blockquote><p>Neben der biologischen Evolution existiert in humanen Gesellschaftsstrukturen eine kulturelle Evolution. Beide Evolutionen stehen in einer andauernden und vielfältigen Wechselwirkung zueinander und funktionieren auf ähnliche Art und nach ähnlichen Mechanismen.</p></blockquote>
	<p>Kritiker der Evolutionstheorie mögen dabei beachten, dass uns hier in erster Linie um solche Mechanismen geht wie die Verbesserung und Weiterreichung des individuellen Genpools an die nächste Generation. Dies ist der objektive „Sinn“ allen Lebens, ob pflanzlicher, tierischer oder menschlicher Art, und geschieht unabhängig von Zustimmung oder Ablehnung durch Anhänger oder Gegner der Evolutionslehre. Der Grundstein der biologischen Evolution ist das Zeugen von Nachkommen, und dabei bevorzugen biologische Lebewesen die eigenen Nachkommen, bzw. die nächsten Blutverwandten. – So weit die biologische Evolutionstheorie.</p>
	<p>Nur im Falle des Menschen existiert neben der biologischen auch eine kulturelle Evolution <a class="simple-footnote" title="Neueste wissenschaftliche Untersuchungen haben jedoch rudimentäre kulturelle Tradierungen auch bei Menschenaffen und einigen Vogelarten (Papageien, Rabenvögel) nachweisen können." id="return-note-2607-2" href="#note-2607-2"><sup>2</sup></a>. Diese „zweite Evolution“ wird zum Teil von den Menschen gestaltet und gelenkt, gehorcht daneben aber auch eigenen, objektiven Gesetzen, die denen der biologischen Evolution sehr ähnlich sind.</p>
	<p>Die menschliche Wirkung ist subjektiv. Wie früher Gärtner nach subjektiven Bedürfnissen mittels gezielter Zucht selektiv auf den pflanzlichen Genpool eingewirkt hatten (heute ist dies überwiegend die Aufgabe von Genetikern), so greifen beispielsweise auch Politiker subjektiv in politische Verhältnisse ein, um ihre Gesellschaften in ganz bestimmter Weise zu lenken und zu beeinflussen.</p>
	<p>Die meisten Menschen glauben, dass kulturelle Evolutionen ausschließlich auf das Wirken von Menschen bzw. Parteien zurückzuführen ist und stellen bei überraschenden, sprunghaften und intellektuell nicht oder nur schwer nachvollziehbaren Entwicklungen gerne Verschwörungstheorien auf, mit deren Hilfe sie die neuen politischen Verhältnisse zu erklären suchen. Andere Menschen sehen als Subjekt bzw. Urheber kultureller Evolutionen und Revolutionen stets eine metaphysische Kraft, (Gott, Alien, transzendente Kräfte etc.), und die deterministische Variante jener Metaphysiker glaubt an die Erfüllung seitens „Heiliger“ oder Propheten getroffener Prophezeiungen (Nostradamus etwa).</p>
	<p>Das Gegenteil jenes Determinismus auf der Ebene der biologischen Evolutionstheorie ist die Entwicklung der Lebewesen aus sich selbst heraus – unterworfen nur den nach Zufall und Notwendigkeit <a class="simple-footnote" title="V gl. Dazu: Jacques Monod: „Zufall und Notwendigkeit. Philosophische Fragen der modernen Biologie.“, Paris 1970, Piper Verlag, ISBN: 3-492-01913-7" id="return-note-2607-3" href="#note-2607-3"><sup>3</sup></a> folgenden Naturgesetzen, ohne Subjekt, ohne Gott, ohne Kreationismus. Die Übertragung dieses Prinzips auf die Ebene der kulturellen Evolution würde den Vorstellung der Marxisten oder der Verhaltensforscher (Konrad Lorenz, Eibl-Eibesfeldt usw.) am ehesten entsprechen. Nach der reinsten Form solcher Vorstellungen entwickelt sich die menschliche Gesellschaft ausschließlich aus sich selbst heraus.</p>
	<p><strong>Die Entwicklungsgesetze einer kulturell-gesellschaftlichen Einheit (KGE)</strong></p>
	<p>Die kulturelle Evolution jedoch ist ein Zusammenspiel beider Wege: Bis zu einem gewissen Grad lenken politische und gesellschaftliche Führungsgestalten die Entwicklung einer bestimmten kulturell-gesellschaftlichen Einheit (KGE). <a class="simple-footnote" title="Unter der kulturell-gesellschaftlichen Einheit (KGE) wollen wir eine Gruppe verstehen, die durch eine oder mehreren Gemeinsamkeiten eine Einheit formen: Ein Volk, eine Nation;  oder eine Sekte, eine Religion; oder in einer multikulturellen Gesellschaft die einzelnen kulturellen Schichten, die einzelnen 	Parallelwelten; oder  eine ideologisch zusammengehörige Gruppe, wie 	z. B. die 68er, die  Marxisten, die Antifa, die Nazis usw. Also eine 	zusammengehörige  Einheit, die eine kulturelle Evolution vollzieht, 	sozusagen einen  geschichtlichen Werdegang hat. Die KGE ist dann 	vergleichbar mit den  Spezies der biologischen Evolution." id="return-note-2607-4" href="#note-2607-4"><sup>4</sup></a> Aber das geschieht nur bis zu einem gewissen Grad. Es gibt objektive Gesetzmäßigkeiten, denen sich auch Politiker und Parteien nicht entziehen können, wie sehr sie sich auch bemühen mögen.</p>
	<p>Interessanterweise haben die kommunistischen Lenker gerade hier versagt. Sie waren zwar in ihren Theorien überzeugte Anhänger der Sichtweise, dass die kulturelle Evolution objektiven Gesetzmäßigkeiten unterliegt. Aber sie haben nicht erkannt, dass diese Gesetzmäßigkeiten so funktionieren, wie diejenigen der biologischen Evolution, oder gar, dass die Mechanismen der biologischen Evolution auch auf die kulturelle Evolution wirken. Nach dem Prinzip des <em>tabula rasa </em> <a class="simple-footnote" title="Tabula rasa (lateinisch): leerer Tisch bzw.„unbeschriebenes Blatt“. Nach Vorstellungen der Anhänger der „tabula-rasa“-Theorie kommt der Mensch als unbeschriebenes intellektuelles Blatt zur Welt und kann nach Belieben zum Guten oder Bösen erzogen werden. Biologische Determinanten werden dabei meist ausgeblendet und überwiegend auf die menschliche Physis (Körper) beschränkt gesehen. Anhänger jener Theorien entstammen meist dem Lager streng deterministischer Gesellschaftsauffassungen (Kommunisten, Marxisten, 68er-Bewegung)" id="return-note-2607-5" href="#note-2607-5"><sup>5</sup></a>wollten sie eine perfekte Gesellschaft auf dem Reißbrett entwickeln, gemäß ihren ureigenen Wunschvorstellungen und unter weitestgehender Außerachtlassung objektiver und naturgesetzlicher Faktoren. Dazu konstruierten sie den Typus eines „neuen Menschen“, des „Ideal-Kommunisten“, der von seinem gesamten biologischen Input wie Aggression, Egoismus, Hinterhältigkeit, Bevorzugung der eigenen Blutsverwandten, Konkurrenzkampf mit Unterdrückung der Schwächeren usw. mittels Installation einer idealen Gesellschaft, in der eine „Ausbeutung des Menschen durch den Menschen“ unmöglich geworden sei, für immer befreit wäre.</p>
	<p>So die Träume der Sozialisten und Marxisten. Doch diesen Menschen gab es nur in ihren Köpfen, nicht aber in der Realität. Anstatt – wie vom Idealkommunisten erwartet – hingebungsvoll und selbstvergessen für den unentwegten Aufbau der sozialistischen Volkswirtschaft zu arbeiten, wurde die Kluft zwischen erwarteten und tatsächlich gelieferten volkswirtschaftlichen Leistungen aller sozialistischen Systeme immer größer und ihr Rückstand gegenüber den kapitalistischen Staaten hoffnungslos. Der größte Fehler der Reißplan-Utopisten bestand in der Missachtung und Verkennung eines der mächtigsten biologischen und damit gesellschaftlichen Motivationen des Menschen: seines Egoismus. Dieser genetisch fundierte Antrieb bekam im kollektivistischen Kommunismus keine Chance, und seine Missachtung durch die politischen Ideologen und Verfechter der tabula-rasa-Utopie menschlicher Daseinsbedingungen sollte am Ende zum Verfall und Ende sämtlicher kommunistischer Staaten führen. Denn wo der eigene Antrieb zu Wohlstand keine Chance findet, macht sich kollektive Arbeitsverweigerung, Korruptivität, stille Sabotage durch selbstgewählten, weil sinnlosen Kreativitätsverzicht und massenhafter „Diebstahl“ an lebenswichtigen Produkten der marodierenden Volkswirtschaften breit, die man sich anderweitig nicht verschaffen kann.</p>
	<p><strong>In der biologischen wie kulturellen Evolution gilt: nur der Stärkste wird überleben</strong></p>
	<p>Im Falle der biologischen Evolution ist der Hauptantrieb der Individuen einer Spezies die Weitergabe der eigenen Gene einer Spezies. Da die Erde endlich ist und da alle Lebewesen den Drang haben, möglichst viele Nachkommen zu erzeugen, geschieht dies oft auf Kosten anderer Lebewesen. Der allgegenwärtige und stete intraspezifische Kampf der Besten um einen Sexualpartner („fight of the fittest“) bestimmt, wessen Gene überleben und wer vom Antlitz der Erde verschwinden wird.</p>
	<p>Zwischen den verschiedenen Spezies, die im selben Raum leben, findet ein anderer Kampf statt, der interspezifische Konkurrenzkampf: fressen oder gefressen werden lautet dabei die Devise Doch bei diesem Kampf geht es nicht um die Ausrottung der Schwächeren durch ihre Fressfeinde. Diese Taktik würde auch zum Aussterben des Stärkeren mangels verfügbarer Nahrung führen und erwiese sich damit als eine kontraproduktive und letzten Endes tödliche Strategie. In einem fein abgestimmten, fast „harmonischen“ Zusammenwirken passen sich Jäger- und Beutepopulationen meist auf ihre jeweiligen Populationsgrößen an. Von nahezu allen Beutefängern weiß man, dass deren Fertilität und damit deren Nachkommenschaft im kausalen Zusammenhang mit der Zahl ihrer Beutetiere steht: geht der Rotwildbestand durch harte Winter oder andere Umstände in einem Biotop dramatisch zurück, verringert sich auch die Zahl der pro Wurf geborenen Wölfe, wodurch indirekt der Bestand der Beutetiere durch eine geringere Wolfspopulation geschont wird – so lange zumindest, bis sich die Rotwildbestände wieder erholt haben. Danach steigt auch die Wolfpopulation wieder an.</p>
	<p>Dies bedeutet, dass der Überlebenskampf der verschiedenen Spezies in einem gewissen Lebensraum nicht in einen gegenseitigen Vernichtungskampf ausartet, sondern dem Prinzip einer homöostatischen Selbstregulation unterworfen ist, die im Regelfall dafür garantiert, dass weder Beutetiere noch deren Jäger ausgerottet werden. Doch kann diese homöostatische gegenseitige Bestandsgarantie durch externe Katastrophen (Epidemien, Klimawandel, Naturkatastrophen) hin und wieder so gestört werden, dass dennoch ganze Arten für immer vom Antlitz der Erde verschwinden. Das Verschwinden von Arten ist so alt wie die Erdgeschichte selbst. 99 Prozent aller jemals diesen Planeten bewohnt habenden Arten sind verschwunden – und dieser Prozess setzt sich auch in der Gegenwart fort, trotz der bekannten Rolle, die wir Menschen mittlerweile beim Aussterben von Arten spielen. Aus Sicht der Evolution spielt dieser anthropogene Faktor jedoch bei weitem nicht die Rolle, die ihm in den Medien und Wissenschaftsberichten beigemessen wird. Die Natur hat wesentlich schlimmere Katastrophen überstanden – sei es die Perm-Katastrophe vor 300 Millionen Jahren (die fast alles damalige Leben ausgelöscht hat), der verheerende Meteoriteneinschlag im Golf von Mexiko vor 65 Millionen Jahren, oder sei die Toba-Katastrophe vor 74.000 Jahren, bei der der Ausbruch eines Megavulkans im heutigen Toba-See (Sumatra) zum Verschwinden zahlreicher Arten (und auch fast des Menschen) geführt hat.</p>
	<p>Die Evolutionstheorie ist keine abgeschlossene Theorie, denn sie ist einfach zu komplex für ein abgeschlossenes Lehrsystem. Es wird daher nie möglich sein, zu erklären, dass man alles über die Entstehung und Entwicklung der Lebewesen wisse. Die Evolutionstheorie wird immer offen bleiben für Korrekturen, Ergänzungen und Kontroversen.</p>
	<p>Dennoch dürften ihre Grundzüge unstrittig sein. Wie bei den Tieren findet auch bei uns Menschen ein unentwegter biologischer Konkurrenzkampf statt.. Nicht nur Tiere balzen um die Gunst eines potentiellen Sexualpartners, sondern auch wir Menschen. Auch uns Menschen ist die Weitergabe unserer Gene wichtig, auch wir besitzen eine biologische Uhr, auch wir wollen Sex mit möglichst vielen attraktiven Sexualpartnern, und auch den Menschen sind ihre eigenen Nachkommen (Blutsverwandte oder genetische Verwandte) äußerst wichtig. Biologisch gesehen ist der Mensch eben auch nur ein Tier.</p>
	<p>Doch ist der Mensch mehr. Während die Tiere nur auf einer biologischen Ebene existieren  <a class="simple-footnote" title="Neuere Beobachtungen bei höherentwickelten Spezies lassen jedoch auch gewisse Ansätze von kulturellen Tradierungen unter gewissen Tieren erkennen. (etwa Schimpansen, Wale). Dieser Aspekt wird jedoch im Folgenden ausgeblendet, da sie weder quantitativ noch qualitativ mit menschlichen Kulturleistungen verglichen werden können." id="return-note-2607-6" href="#note-2607-6"><sup>6</sup></a>, lebt der Mensch auch auf einer geistig kulturellen Ebene und erzeugt nicht nur Nachkommen, sondern auch kulturelle Produkte, ob materieller oder geistiger Natur. Diese unterscheiden sich von Kultur zu Kultur, und ihre Gesamtheit stellt das Kulturkontingent einer Gesellschaft und letzten Endes der Menschheit dar. Die kulturelle Doppelhelix, das kulturelle Erbgut einer KGE will ebenso weitergegeben werden wie das biologische Erbgut. Und auch hier greift der Mechanismus des intra- und interspezifischen Konkurrenzkampfes. Religionskriege, Klassenkämpfe, Kriege zwischen den verschiedenen Ideologien (wie etwa zwischen den Nazis und den Stalinisten, oder später der Kalte Krieg zwischen Kommunismus und Kapitalismus) sind letztlich nichts anderes als Manifestationen eines Konkurrenzkampfes auf der Ebene der kulturellen Evolution. Vielen Menschen ist die Pflege und Weitergabe ihres gesellschaftlich-kulturellen Erbguts so wichtig, dass sie deswegen sogar auf die Weitergabe ihres biologischen Erbguts verzichten. Solche Menschen werden etwa Mönche, leben im Zölibat und widmen sich ausschließlich der Weitergabe ihres geistigen Erbguts. Oder sie werden Erzieher, Lehrer oder Wissenschaftler und trachten auf diese Weise, ihr geistiges Erbgut zu verbreiten. Bereits in der Antike entstanden berühmte Schulen mit starken ideellen Bindungen zwischen Schülern und Lehrern, die viel stärker waren als wären sie eine sexuelle Verbindung eingegangen (was es auch gab). Auch die Verbindung zwischen Jesus und seinen Apostel ist ein solches Bindeglied in der gesellschaftlich-kulturellen Evolution. Daher war es nie nötig, dass Jesus eigene Nachkommen hatte. Denn er hatte Schüler, er hatte Apostel, die von ihm lernten und seine Lehre weitertrugen und damit seine kulturgeschichtliche Bedeutung stärker machten als es Jesus vermutlich je durch das Erzeugen eigener Nachkommen gelungen wäre.</p>
	<p>Ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Erbkontingents ist die Sprache. Stärkere Kulturen haben stets versucht, der unterlegenen Kultur ihr eigenes Kulturkontingent – und darunter insbesondere ihre Sprache zu aufzudrängen. So lange eine Kultur herrscht, herrscht auch ihre Sprache – und umgekehrt. Deswegen galt so lange das Gebot der lateinischen Sprache in der katholischen Messe. Deswegen wollen die Araber, in deren Land Mohammed lebte und wirkte, innerhalb der islamischen umma ihre religiöse Vorherrschaft wahren, indem sie auf den arabischen Koran pochen und bis heute jede Übersetzung des Korans strikt untersagen.</p>
	<p>Im Falle der gesellschaftlich-kulturellen Evolution ist der Hauptantrieb also die Weitergabe der eigenen Ideologie, Kultur, Gesellschaftsform oder Religion – je nachdem, ob es sich um eine religiöse, eine ideologische, eine ethnische oder eine andere Art von einer kulturell-gesellschaftlichen Einheit (KGE) handelt.</p>
	<p><strong>Gedanken über die Wirkungsweise der kulturellen Evolution</strong></p>
	<p>Der Konkurrenzkampf innerhalb der KGE findet nach den Regeln der Moral oder Ethik statt – die in gewissen KGEs zur juristischen Norm erhoben oder zu einem anderen (etwa religiösen) Regelwerk strukturiert wurden. Der Konkurrenzkampf mit anderen kulturell-gesellschaftlichen Einheiten (KGEs) ist vergleichbar mit dem interspezifischen Kampf der biologischen Evolutionstheorie. Seit dem Anfang der Geschichte haben alle KGEs zwischen den zwei Arten differenziert. Man erkennt diese Differenzierung z. B. in der Genese der Bibel. Adam und Ewa waren die ersten Menschen, sie zeugten erst zwei Söhne, und Kain kam nach der Ermordung Abels zu „wilden Stämmen“. Viele Menschen fragen sich, woher denn diese wilde Stämme aufgetaucht seien. Die Erklärung ist denkbar einfach: Sie waren da. Für die Menschen der biblischen Zeit galten sie nicht als Menschen, und deswegen beschäftigte man sich nicht mit ihnen. Menschen waren bei vielen Naturvölkern, Urvölkern u. ä. nur der eigene Stamm oder andere verwandte Stämme, die zur eigenen KGE gehörte, oder höchstens noch zu benachbarten KGEs. Die anderen waren „wilde Stämme“ (Bibel), Barbaren (Griechen und Römer), „behaarte Tiermenschen“ (Gilgamesch-Epos) oder später im Falle der Religionen „Paganen“, „Heiden“, „Ungläubige“ (Islam).</p>
	<p>Diese uralte Differenzierung zwischen der eigenen KGE (mit eigenem Moralkodex innerhalb der KGE ) bedeutet, dass man sich der Tatsache bewusst war, mit den anderen KGEs in einem dauernden Konkurrenzkampf zu stehen, wobei die Mitglieder einer KGE denen der anderen KGEs den Status des Gegners bzw. (Tod-)Feindes zuwiesen.</p>
	<p>Diese Freund-Feind-Differenzierung hat die abendländische Kultur in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts weitgehend gestrichen. Man stufte alle Menschen als gleichwertige Angehörige der eigenen KGE ein und erklärte fortan jegliche Differenzierung zwischen Personen verschiedener KGEs als „Rassismus“ oder „Diskriminierung“. Diesem Trend haben sich auch die Kirchen angeschlossen, indem sie ihren eigenen (wertedominierenden) traditionellen Kodex mit dem neuen werterelativistischen Kodex ersetzen. Christen des Mittelalters stuften Andersgläubige noch als „Heiden“ ein (mit allen juristischen und religiösen Konsequenzen als Menschen zweiter Klasse), und hatten dementsprechend keinerlei Schwierigkeit, religiös begründete Feldzüge gegen andere KGEs zu legitimieren. Heute tolerieren Kirchen „Heiden“ (als Sammelbegriff aller nicht-christlichen Religionen) als vollwertige Menschen mit einem andersartigen, aber gleichwertigen Glaubenskodex. Religiöse Feldzüge – auch nicht-militärischer Natur – gegenüber Andersgläubigen sind im Christentum heutzutage weder forderbar noch legitimierbar und gehören wohl für immer der Vergangenheit an.</p>
	<p>An dieser Stelle will ich darauf hinweisen, dass ich mich bei diesen Überlegungen von keiner moralischen, sondern einer rein empirischen (beobachtenden) Sichtweise leiten lasse. Sollten in der Folge die Worte gut oder schlecht auftauchen, beschreiben sie weniger moralische oder ethische Kategorien im Sinne von gut oder schlecht, als vielmehr die Qualität bestimmter Mechanismen einer KGE im Hinblick auf deren Funktions- und Überlebensfähigkeit gegenüber einer konkurrierenden KGE. Um dies an einem Beispiel der biologischen Evolution zu veranschaulichen: Wenn ein Wolf ein Schaf frisst, dann ist das für den Wolf natürlich gut, für das Schaf aber schlecht. Für den „objektiven“ Beobachter der Szenerie ist es jedoch gleichgültig.</p>
	<p><strong>Die Grenzen des Verzichts der Verteidigung kultureller Werte</strong></p>
	<p>Es gibt tolerante Kulturen (Buddhismus) und weniger tolerante. Von Buddhisten etwa ist weitgehend unbekannt, dass sie Menschen wegen eines vom Buddhismus abweichenden Glaubens getötet haben. Eine Aufforderung zu solchen Handlungen ist weder von Buddha selbst bekannt noch finden sich dazu Textstellen in den Pali-Schriften des Buddhismus. Im Gegenteil: Gewaltlosigkeit und Toleranz gegenüber jeglicher Art von Kreatur macht einen zentralen Kern jener Religion aus.</p>
	<p>Auf der anderen Seite einer gedachten Gewaltskala von Religionen steht ohne Frage der Islam. An über 180 Stellen des Koran sowie an über 2000 (!) Stellen der Hadith  <a class="simple-footnote" title="Die Überlieferung von Mohammeds Taten und Worten" id="return-note-2607-7" href="#note-2607-7"><sup>7</sup></a> werden Muslime zum Töten „Ungläubiger“ explizit aufgefordert. Für Unkundige oder Ungläubige seien hier ein paar der betreffenden Stellen aus dem Koran zitiert:</p>
	<blockquote><p><strong>Sure 2:193</strong></p>
	<p>Und kämpft gegen sie, bis niemand (mehr) versucht, (Gläubige zum Abfall vom Islam) zu verführen, und bis nur noch Allah verehrt wird!</p>
	<p><strong>Sure 8:12</strong></p>
	<p>Wahrlich in die Herzen der Ungläubigen werfe Ich Schrecken . Trefft (sie) oberhalb des Nackens und schlagt ihnen jeden Finger ab!”&#8221;</p>
	<p><strong>Sure 9:123</strong></p>
	<p>Ihr Gläubigen! Kämpft gegen diejenigen von den Ungläubigen, die euch nahe sind! Sie sollen merken, daß ihr hart sein könnt. Ihr müßt wissen, daß Allah mit denen ist, die (ihn) fürchten.</p>
	<p><strong>Sure 47:4</strong></p>
	<p>Wenn ihr auf die stoßt, die ungläubig sind, dann herunter mit dem Haupt; und wenn ihr sie schließlich siegreich niedergekämpft habt, dann schnürt ihre Fesseln fest.</p></blockquote>
	<p>Wenn etwa ein Muslim unter Bezug auf die oben genannten Gebote und Anweisungen seiner Religion einen „ungläubigen“ Christen töten will und der Christ ihm antwortet: „Ok, Jesus sagt mir, dass ich auch die andere Backe hinhalten soll“, dann handelt der Moslem im Einklang desjenigen Moralkodexes, der ihm durch seine Religion für den interkulturellen Konkurrenzkampf zwingend vorgeschrieben wird – während der Christ (dem die Kirche diesen interkulturellen Moralkodex gestrichen hat) nur nach dem intrakulturellen Moralkodex handeln kann. Aus der Perspektive des interkulturellen Wettbewerbs ist dies für den Christen eine schlechte Lösung und für den Moslem eine gute Lösung.</p>
	<p>Wie ein Zusammenprall solch gegensätzlicher KGEs ausgeht, zeigt sich am Beispiel Indiens, wo sich die friedlichen Buddhisten gegenüber den Attacken der eindringenden Araber (im 8. Jahrhundert) nicht zur Wehr setzten mit der Folge, dass der Buddhismus in seinem Ursprungs- und Stammland nahezu vollständig ausgelöscht wurde.  <a class="simple-footnote" title="Näheres dazu in Michael Mannheimers „Werterelativismus“" id="return-note-2607-8" href="#note-2607-8"><sup>8</sup></a></p>
	<p>Warum hat das Abendland seine bisherige Differenzierung zwischen der eigenen und fremden Kulturen weitestgehend aufgegeben? Angesichts der rasenden Geschwindigkeit der Islamisierung Europas erscheint dieser Schritt als selbstmörderisch, und sieht es so aus, dass Europa seine abendländische Identität ohne nennenswerte Gegenwehr einer dominanten KGE preisgibt. Was ist der Grund für diesen kulturellen Suizid? Warum rudert Europa angesichts seines möglichen Endes nicht zurück und besinnt sich seiner alten Werte? Warum läuft Europa in seinen Abgrund?</p>
	<p>Das sind berechtigte Fragen. Während die Linken Europas eine Gefährdung ihres Kontinents nicht wahrhaben wollen oder sie insgeheim teilweise sogar begrüßen und daher auch nicht zum politischen Thema machen, formieren sich insbesondere unter europäischen Konservativen zunehmende Tendenzen zur Restaurierung alter europäischer Nationalstaaten, die sich gegenüber äußeren Feinden scheinbar besser zu wehren vermochten. Von Republikaner hörte ich den Satz: „Die Moslems sollen ruhig nach ihren eigenen Gesetzen leben. Aber in ihren Ländern.“ Und manche Christen wünschen sich eine Rückkehr in die jüngere christliche Vergangenheit, wo sich ihre Religion noch gegenüber ihren Gegnern zu wehren vermochte.</p>
	<p>Doch Modelle, die in der Vergangenheit funktionierten, sind in der Gegenwart meist nicht einsetzbar. Hinzu kommt, dass wir uns derzeit inmitten einer neuen, noch nie da gewesenen Situation befinden: der Globalisierung. Dieser Entwicklungsmoment ist in der Geschichte der Menschheit einmalig, und mangels historischer Vergleichssituationen fällt es uns schwer, bei der Steuerung der Globalisierung Orientierung und Rat zu finden.  <a class="simple-footnote" title="Auf der Ebene der biologischen Evolution findet man einen ähnlich umwälzenden Prozess mit dem Zusammenschluss der ersten Einzeller mehrzelligen Biokomplexen" id="return-note-2607-9" href="#note-2607-9"><sup>9</sup></a> Was die Folgen der Globalisierung für uns Menschen sein werden, kann aus heutiger Sicht und Wissenslage nicht erschlossen werden. Doch die meisten (wenn nicht alle) Kulturen, Religionen und Ideologien scheinen zu ahnen, dass es sich möglicherweise heute für immer entscheidet, welche Kultur die Globalisierung überleben und welche untergegangen sein wird.</p>
	<p><strong>Der tödliche Kampf der KGEs um ihren historischen Fortbestand</strong></p>
	<p><em>Die Demokratie als KGE</em></p>
	<p>Bisher haben wir meist über religiöse oder kulturellen Einheiten gesprochen. Aber wir müssen auch über die politische Gesellschaftsform als KGE sprechen. Die Verteidigung der eigenen politischen KGE sowie deren Sieg gegenüber gefährlichen Konkurrenten war häufig der Grund erbitterter Kriege. Der amerikanische Bürgerkrieg etwa war ein Kampf zwischen der Sklavenhalter-Gesellschaft des Südens und dem industrialisierten Norden mit seinen verfassten freiheitlichen Menschenrechten. Die Religionskriege Europas waren die letzten erbitterten Kämpfe zwischen den christlichen Mittelalter und seiner Ablösung durch die aufkommende Neuzeit. Der Kalte Krieg in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war im Wesentlichen ein Krieg zwischen dem egalitären und totalitären Kommunismus und der freiheitlichen „kapitalistischen“ Demokratie mit ihren individuellen Menschenrechten.</p>
	<p>Die Auseinandersetzung unserer Tage ist im Wesentlichen der erbitterte Kampf der Verteidiger der freiheitlichen Demokratie als Gesellschaftsform gegenüber zunehmend totalitär-strukturierten Zentralmächten, wie sie sich etwa im eurokratischen Zentralismus Brüssels in der Aushöhlung der demokratischen Werte und säkularen Gesetze, im allgemeinen Werteverfall, in der Migration, in der Islamisierung und im Schwund der Unterschiede zwischen den politischen Parteien darstellen.</p>
	<p>Die Kontrahenten dieser Auseinandersetzung sind davon überzeugt, dass ihre jeweilige Gesellschaftsform die bessere sei, und sie wollen diese gegenüber der Konkurrenz behaupten und kulturgenetisch keinesfalls unterliegen. Das ist der Antrieb, wenn Muslime etwa ihre Gesellschaftsform überall durchsetzen wollen, wenn Kommunisten den Kapitalismus zerstören wollen oder wenn Menschen für die Erhaltung der freiheitlichen Gesellschaftsformen kämpfen. Sie alle wollen ihre Ideen, ihre Lebensform vererben, der jeweils eigenen Gesellschaftsform das Überleben gewährleisten.</p>
	<p>Das war schon immer so. Und in diesem Konkurrenzkampf gingen einige Gesellschaftsformen unter oder gingen in eine andere Gesellschaftsform hinüber, und später entstanden nicht selten dieselben Gesellschaftsformen erneut. Systemverfechter stellen diese Entwicklungen gern linear dar mit der abschließenden Erklärung, dass die jeweils eigene KGE das Nonplusultra ist. So haben Kommunisten die („wissenschaftlich“ untermauerte) Linearvorstellung einer „notwendigen“ Entwicklung von Gesellschaftsformen verfochten von der antiken Sklavenhalter-Gesellschaft über den mittelalterlichen Feudalismus und zuletzt über den Kapitalismus zum Imperialismus, der schließlich vom Kommunismus als Krönung und Abschluss aller historischen Gesellschaftsformen für immer abgelöst würde. Da der Kommunismus so perfekt sei, sei eine fundamentale gesellschaftliche Weiterentwicklung nicht mehr nötig .</p>
	<p>Manche preisen die Monarchie, andere die Theokratie, andere wiederum die multikulturelle Formlosigkeit als Gesellschaftsform usw. Ja, es gibt sicher nicht wenige, die sich eine Militärdiktatur wie das Dritte Reich oder den Stalinismus/Maoismus wünschen. Die Faustregel aller Systemverfechter lautet dabei: die eigene KGE ist besser als die anderen.</p>
	<p><strong>Der Islam als besonders aggressive und erfolgreiche KGE</strong></p>
	<p>Was bei den Kommunisten die (scheinbar) gesetzesmäßige Abfolge der Gesellschaftsformen (s.o.) mit dem krönenden Abschluss der nicht weiter verbesserungsfähigen, weil perfekten kommunistischen Gesellschaftsform ist, trifft im Islam auf die Abfolge religiöser Glaubenssystem zu. Die niederste Stufe der Religiosität in den Augen des Islam sind Vielgötterei und Götzenglauben  <a class="simple-footnote" title="Noch unter diesen stehen jedoch gottlose Atheisten, die nach islamischem Glauben niedriger sind als Tiere. Da es zu Mohammeds Zeiten so gut wie keine Atheisten im heutigen Sinne gab, wurde ihre Stellung und ihr Verhältnis zum Islam nicht weiter präzisiert." id="return-note-2607-10" href="#note-2607-10"><sup>10</sup></a>, gefolgt von den beiden Buchreligionen Judentum und Christentum, die zwar den monotheistischen Glauben und das Alte Testament mit den Muslimen gemein haben, aber dennoch den „falschen“ (weil angeblich „verfälschten“) Gott anbeten. Insbesondere werfen Muslime den Christen einen in der Trinität von Gottvater, Gottsohn und Heiligem Geist versteckte Polytheismus vor sowie die Tatsache, dass sie in Jesus nicht (wie der Islam) einen bloßen menschlichen Propheten, sondern den herabgesandten Sohn Gottes verehren. Konsequenterweise sehen sie im Islam die letztendliche Vollendung der beiden Buchreligionen und in Mohammed das „Siegel“ aller Verkünder der „wahren und einzigen“, der perfekten Religion: des Islam.</p>
	<p>Da der Islam jedoch im Gegensatz zu anderen Religionen eine Staatsreligion ist und eine klassische Trennung zwischen geistlicher und weltlicher Macht nicht kennt, blieben ihm in der Vergangenheit auch meist kräftezehrende Auseinandersetzungen zwischen diesen beiden Machtzentren erspart.  <a class="simple-footnote" title="Im Gegensatz zum Christentum, wo es neben der geistlichen Macht des Papstes immer auch weltliche Machthaber (Kaiser, König, Fürst) gab." id="return-note-2607-11" href="#note-2607-11"><sup>11</sup></a> Die Unität von geistlichem und weltlichem Machtanspruch, wie sie Mohammed in seiner medinensischen Phase innehatte und wie sie heute von den meisten „Islamisten“ angestrebt wird, macht den Islam gegenüber den übrigen religiösen und weltlichen KGEs besonders schlagkräftig und gefährlich. Obwohl dem Islam seit der Zerschlagung des Osmanischen Reiches ein geistlich-weltliches Oberhaupt (Kalifat) fehlt, zeigt er seine Macht in Form der umma, der weltweiten Brüderschaft aller gläubigen Muslime. Wie wirkungsvoll dieses Konstrukt ist, sah man im Westen jüngst an den weltweiten Reaktionen auf die Karikaturen-Veröffentlichung Mohammeds in Dänemark, aber auch an den wütenden weltweiten Reaktionen auf die Regensburger Rede von Papst Benedikt XVI. Eine politisch ähnlich wirkungsvolle Massenbewegung kann die übrige Welt derzeit auch nicht annähernd organisieren, weder in solch kurzer Zeit noch in derartiger Wucht. Diese muslimische Geschlossenheit gegenüber den übrigen KGEs (bei aller ansonstigen Diversivität und Zerstrittenheit unter den muslimischen Glaubensrichtungen) ist die derzeit wohl wirkungsvollste Waffe einer einzelnen KGE (außerhalb militärischer Technologie) und bestärkt die Muslime – nicht zuletzt dank der zaghaften und feigen Reaktionen des Westens auf die islamische Herausforderung – in ihrer Gewissheit, die beste aller kulturellen Gesellschaftsformen (KGEs) zu sein und in Zukunft alle anderen KGEs zu dominieren  <a class="simple-footnote" title="Die Weltherrschaft ist das oberste Ziel des Islam und findet ihre explizite Formulierung in Sure 48,28: “Er ist es, Der Seinen Gesandten geschickt hat mit der Führung und der Religion der Wahrheit, dass Er sie siegreich mache über jede andere Religion. Und Allah genügt als Bezeuger.”" id="return-note-2607-12" href="#note-2607-12"><sup>12</sup></a>.</p>
	<p>Nun, dies gilt im Prinzip auch für die Verteidiger des westlich-humanitären Gesellschaftsentwurfs, zu denen ich mich persönlich ebenfalls zähle. Daher kann ich, was diesen Punkt anbelangt, nicht objektiv sein, wessen ich mir voll und ganz bewusst bin. Für mich gilt die freiheitliche Demokratie als die beste und erstrebenswerteste Gesellschaftsform, die es je gegeben hat, und ich möchte sie von keiner anderen Gesellschaftsform abgelöst sehen. Ich bin jederzeit bereit, für ihre Verteidigung zu kämpfen. Ich kenne aber auch Menschen, die sie nicht für die beste Lebensform halten, die sich etwa eine Monarchie wünschen, oder die so überzeugte Christen sind, dass sie jederzeit eine idealisierte christliche Gesellschaft gegenüber einer säkularen Demokratie bevorzugen würden. Neuere Umfragen haben zudem gezeigt, dass sich viele Menschen in Deutschland sogar lieber den DDR-Sozialismus wünschen als die freiheitliche Demokratie. Aber grundsätzlich sind die Bürger der abendländischen Demokratien in ihrer Mehrheit davon überzeugt, dass die Gesellschaftsform, in der sie leben, die beste ist und können sich gar nicht vorstellen, dass sie enden, sich auflösen oder gewaltsam beendet werden könnte. Tatsache ist aber, dass es auf der Welt schon mehrere Demokratien gegeben hatte und sie alle irgendwann endeten. Meistens wurden sie von einer totalitären Gesellschaftsform abgelöst.</p>
	<p><strong>Grenzen und Nachteile der Demokratie</strong></p>
	<p>Ich sehe die Demokratie nicht als das Nonplusultra, nicht als die perfekte Gesellschaftsform an, sondern nur als die beste, die zur Auswahl steht. Die Grenzen und Nachteile der Demokratie werden z. B. in der Konfrontation mit anderen Gesellschaftsformen sichtbar. Im Kulturkampf mit anderen Gesellschaftsformen fällt zum Beispiel auf, dass die demokratische Gesellschaft eine relativ unflexible Periode hat. Der Pulsschlag der Demokratie ist die vierjährige Wahlperiode. Politische Entscheidungen werden nur auf eben diese vier Jahre berechnet, mit Bedacht darauf, wie die Wähler reagieren werden im Hinblick auf die Wiederwahl der machthabenden Partei(en).</p>
	<p>Deswegen ist eine Demokratie, kaum imstande, jene Entwicklungen zu erfassen und angemessen auf sie zu reagieren, die – wie derzeit etwa bei der Überwanderung Europas durch kulturferne Immigranten aus meist islamischen Ländern – so schleichend vonstatten gehen, dass man ihre Auswirkungen innerhalb einer Legislaturperiode kaum erfassen und beobachten und daher dem Bürger auch kaum vermitteln kann. Denn der Pulsschlag der Immigration ist um ein vielfaches langsamer als der Vierjahres-Rhythmus der Demokratie: in den vergangenen 50 Jahren hat sich die Zahl der Immigranten in Europa im Schnitt alle 10 Jahre verdoppelt, wobei der erschwerende Umstand hinzukommt, dass diese Verdoppelung bei einer anfänglich kleinen Ausgangsgröße kaum wahrnehmbar ist  <a class="simple-footnote" title="Hier trifft das Birg’sche Gesetz der großen Zahl zu: Das Doppelte von 100.000 ist „bloß „200.000. Doch das Doippelte von 10 Millionen ist 20 Millionen – beides im selben Zeitrahmen." id="return-note-2607-13" href="#note-2607-13"><sup>13</sup></a></p>
	<p><strong>Die Schwäche westlicher Geheimdienste</strong></p>
	<p>Ein anderer Schwachpunkt der Demokratie ist die Tätigkeit der Geheimdienste. Alle Mächte beschäftigen sie, denn sie sind lebenswichtig für die Sicherheit, für die Beschaffung von Information über feindliche KGEs. Aber wie ihr Name schon sagt, müssen sie geheim operieren. Nur will aber in einer Demokratie die Öffentlichkeit alles wissen. Damit geraten die westlichen Geheimdienste ständig in Konflikt mit der Öffentlichkeit (vertreten durch die Medien, von denen sie oft gnadenlos kritisiert und bloßgestellt werden). In totalitären Systemen ist die Geheimdienstarbeit hingegen ungleich leichter, ein Umstand, den totalitäre stets geschickt zu ihren Gunsten auszunutzen vermochten.</p>
	<p><strong>Die Macht der Medien</strong></p>
	<p>Ähnliches gilt für die Stellung und Wirkung westlicher Medien. Als Kontrollinstanz gegenüber der Regierung haben sie sich in den meisten Demokratien längst als vierte Macht etabliert und sind teilweise mächtiger als ihr politischer Gegenüber, den sie mit ihrer veröffentlichten Meinung jederzeit ins Abseits stoßen können. Auch ist dieser Umstand totalitären Systemen bewusst, die über verdeckte Geheimdienstoperationen oder gezielt gestreute Gerüchte die Stimmung in den abendländischen Demokratien stets und immer wieder auf Neue zu ihren Gunsten manipulieren.</p>
	<p><strong>Egalitarismus und Wahlverhalten</strong></p>
	<p>Der wichtigste evolutionäre Nachteil der Demokratie gegenüber konkurrierenden KGEs aber ist vermutlich der Gedanke des Egalitarismus. Dieser bezeichnet den utopischen Entwurf, durch Herstellung von Gleichheit aller Menschen die Widersprüche einer Gesellschaft aufzulösen – vulgärer ausgedrückt, die Gleichmacherei aller Individuen. Eine offensive Demokratie gibt ihrem Feind dieselben Rechte wie sich selber. Michael Mannheimer hat dies in seinem Essay „Werterelativismus“ folgendermaßen dargestellt:</p>
	<blockquote><p>„Während die westlichen Demokratien ihren Feinden theoretisch unendlich viele Chancen gewähren, sich der Demokratie per Wahl zu entledigen, erhält sie von diesem Gegner nach gewonnener Wahl keine weitere Chance, sich demokratisch erneut zu etablieren. Das Beispiel Gaza zeigt, wohin es führt, wenn man Demokratie nicht von seinem Geist her, sondern formal nur als Urnengang begreift.“  <a class="simple-footnote" title="Michael Mannheimer: „Der Islam als Sieger des westlichen Werterelativismus“." id="return-note-2607-14" href="#note-2607-14"><sup>14</sup></a></p></blockquote>
	<p>Ein anderer Nachteil ist das Wahlverhalten derjenigen Immigrantenpopulationen, deren traditionelle Gesellschaftsform der Clan ist. In solchen Großfamilien entscheidet der Patriarch, wer die Wählerstimme bekommt, und alle stimmberechtigte Mitglieder des Clans müssen sich daran halten. Solche Verhaltensweise sind in den Demokratien Westeuropas mittlerweile in zahlreichen, insbesondere in islamischen Immigrations-Populationen üblich – ein Umstand, über den in der westlichen Presse so gut wie nie berichtet wird. Islamverbände in Deutschland, Italien, Frankreich oder Spanien, Großfamilien aus Pakistan in Großbritannien etwa bieten Politikern die Wählerstimmen ganzer Gemeinden an, die sie kontrollieren. Im Gegenzug verlangen sie von Politikern Zugeständnisse derart, die ihre totalitär-patriarchalischen Strukturen stärken (etwa die Akzeptanz der Polygamie, die stille Duldung von Scharia-Gerichten inmitten unserer westlichen Gesellschaften). Mit Demokratie im klassischen Sinn hat dies nichts mehr zu tun.</p>
	<p><strong>Die tödliche Toleranz der Demokratien gegenüber ihren intoleranten Gegnern</strong></p>
	<p>Wenn zwei KGEs mit einander im Konkurrenzkampf stehen und für die eine KGE die Spielregel A (Absolutismus der eigenen Werte), für die andere aber die Spielregel B gilt (Relativismus der eigenen Werte), entsteht für letztere KGE zwangsläufig ein Nachteil, der im Extremfall zu ihrer Auslöschung führen wird – wie es in der Geschichte mehrfach geschehen ist. Reagiert eine pazifistische und tolerante KGE auf eine aggressive und intolerante KGE mit Pazifismus und Toleranz, wird die aggressive KGE notwendigerweise die pazifistische auf Dauer eliminieren. Plus mal minus ergibt eben minus – und nicht, wie sich Gutmenschen erhoffen mögen, plus. Nur für den Fall, dass beide Gesellschaften nach dem Maßstab der Werterelativismus leben würden, gäbe es noch einigermaßen ein Gleichgewicht (Plus mal plus ergibt plus).</p>
	<p>Doch nur pazifistisch-tolerante KGEs, die bereit sind, ihre Werte mit allen Mitteln, letztendlich auch mit militärischen, zu verteidigen, haben im Fall des Zusammenpralls mit aggressiv-intoleranten KGEs eine echte Überlebenschance. Dies mag in etwa der Hauptunterschied zwischen dem „alten Europa“ (wie es der US-amerikanische Verteidigungsminister Rumsfeld während der politischen Krise zwischen den USA und Europa anlässlich des zweiten Irakkriegs formuliert hat) und den USA sein. Die USA als junge Nation verteidigt ihre demokratischen Werte seit über 200 Jahren tatsächlich mit allen Mitteln – während das „alte Europa“, gezeichnet durch zahllose Kriege und zwei verheerende Weltkriege, die verständliche, aber falsche Schlussfolgerung der „Nie-mehr-Krieg“- Axiomatik gefasst hat. Damit hat sich Europa zur leichten Beute aggressiver KGEs gemacht, wie an seiner derzeitigen rasenden Islamisierung unschwer zu erkennen ist. Wer nie mehr Krieg will, dem kann mit der Drohung von Krieg und Unruhen jedes Zugeständnis abgerungen werden. Genau dieser Strategie bedient sich der Islam bei seiner geschichtlich dritten und bislang erfolgreichsten Angriffswelle gegen Europa.</p>
	<p>Die gegenwärtigen Demokratien Westeuropas und der meisten Länder der übrigen westlichen Welt (Australien, Kanada, Neuseeland) haben ihren Feinden in ihrer Verweigerung, diese als Feinde zu betrachten, einen wesentlichen taktischen Vorsprung gewährt. Gleichzeitig genehmigen sie ihren Feinden, uns als feindliches Gebiet (Dar al-Harb) zu betrachten, das sie über kurz oder lang erobern, übernehmen und zu einem rein islamischen Gebiet (Dar al-Islam) gestalten wollen. In Sure 61, Vers 9 heißt es explizit dazu:</p>
	<blockquote><p>„Er ist es, der Seinen Gesandten mit der Führung und der wahren Religion geschickt hat, auf dass Er sie über alle Religionen siegen lasse, auch wenn die Götzendiener es verwünschen.“</p></blockquote>
	<p>Die Demokratien Westeuropas gehen in ihrer radikalen Umsetzung der werterelativistischen Position noch einen Schritt weiter. In meiner Kindheit hatte mir mein Vater, wenn er mit mir Schach spielte, einen taktischen Vorsprung gewährt: Er spielte ohne Dame. Genau das machen die Demokratien Westeuropas: Sie verschenken in einer sehr überheblichen Art ihre eigene Werte. Sie verlangen von den totalitär erzogenen Migranten und insbesondere vom totalitär-patriarchalischen Islam nicht etwa, europäische Werte zu respektieren und zu akzeptieren. Sie dulden im Gegenteil, dass die Migranten eigene Ghettos einrichten und in diesen Ghettos rückständige islamische Gesellschaftsnormen entfalten. Mannheimer bemerkt dazu: „Der Werte-Relativismus… fördert insbesondere totalitäre Strukturen, denen er mit dem Hinweis auf „kulturelle Differenz“ eine optimale Basis zur Verbreitung ihrer totalitären Strukturen verhilft.“  <a class="simple-footnote" title="Michael Mannheimer: „Der Islam als Sieger des westlichen Werterelativismus“" id="return-note-2607-15" href="#note-2607-15"><sup>15</sup></a></p>
	<p>Kurz gesagt haben sich Demokraten dazu (selbst-)verpflichtet, sich selbst ohner Ausnahme an Spielregel A halten, während sie den totalitären KGEs zwei Spielregeln zugestehen, aus denen diese jedes Mal selber auswählen können, welche ihnen beim Ziel der Eroberung der demokratischen KGE im Moment besser passt. Das ist angewandter Werterelativismus in Reinformat.</p>
	<p><strong>Individuum und Kollektiv</strong></p>
	<p>In der Demokratie (Spielregel A) ist die wichtigste Einheit das Individuum. Menschenrechte sind Rechte des Individuums, des einzelnen Menschen und können jederzeit gegenüber der Gesamtgesellschaft durchgesetzt werden, auch wenn diese dadurch beschädigt würde. Die Spielregel B der totalitären Systeme hingegen betrachtet das Kollektiv als wichtigste Einheit seiner KGE. Das Individuum hat kaum Bedeutung, kaum Rechte. Es muss sich den Interessen des Kollektivs unterordnen. In folgenden Slogans kommen die unterschiedlichen Auffassungen beider KGEs zum Ausdruck:</p>
	<table style="height: 213px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="7" width="619">
	<tbody>
	<tr valign="TOP">
	<td width="281">
	<h3 lang="de-DE">Slogan</h3>
	</td>
	<td width="10">
	<p lang="de-DE">
	</td>
	<td width="286">
	<h3 lang="de-DE">Bedeutung und 			Kontext</h3>
	</td>
	</tr>
	<tr valign="TOP">
	<td width="281"></td>
	<td width="10">
	<p lang="de-DE">
	</td>
	<td width="286"></td>
	</tr>
	<tr valign="TOP">
	<td width="281">
	<p lang="de-DE">„Die Würde des Menschen ist 			unteilbar“</p>
	</td>
	<td width="10">
	<p lang="de-DE">:</p>
	</td>
	<td width="286">
	<p lang="de-DE">Ein 			Mensch, ein Individuum</p>
	<p lang="de-DE">(Demokratie)</p>
	</td>
	</tr>
	<tr valign="TOP">
	<td width="281">
	<p lang="de-DE">
	</td>
	<td width="10">
	<p lang="de-DE">
	</td>
	<td width="286">
	<p lang="de-DE">
	</td>
	</tr>
	<tr valign="TOP">
	<td width="281">
	<p lang="de-DE">„<em>Oh, 			ihr Gläubigen…“</em></p>
	</td>
	<td width="10">
	<p lang="de-DE">:</p>
	</td>
	<td width="286">
	<p lang="de-DE">Die 			Gesamtheit aller, die zum</p>
	<p lang="de-DE">Islam gehören</p>
	<p lang="de-DE">(Totalitarismus)</p>
	</td>
	</tr>
	</tbody>
	</table>
	<p>Fazit: In demokratischen KGEs hat der Einzelne das Sagen. In totalitären KGEs das Kollektiv.</p>
	<p><strong>Extreme Ausformungen von KGEs</strong></p>
	<p>Eigentlich sind beide Gesellschaftsformen, wenn sie absolut umgesetzt wären (absolute Demokratie und absoluter Totalitarismus), extreme Übertreibungen und sie ergeben keine guten Voraussetzungen im interkulturellen Konkurrenzkampf. In der Biologie würde man solch extreme Übertreibungen als sehr spezialisierte Spezies bezeichnen. Wenn nur die Rechte und Würde des Individuums zählen und Kollektivrechte und Kollektivwürde einer Gesellschaft nicht schützenswert sind, haben wir die Lage von heute: Verunglimpfung von Staatssymbolen, selbst Verrat an der Gesellschaft sind keine Straftaten.</p>
	<p>Das Individuum hat jedes Recht und jeden Anspruch gegenüber seiner Gesellschaft – umgekehrt gilt das nicht. Seltsamerweise jedoch erhalten Individuen aus ethnischen und kulturfernen „Minderheiten“ sogar Sonderrechte gegenüber Individuen der Mehrheitsgesellschaft. Beispielsweise gilt die Beschimpfung „Scheißdeutscher“ nicht als Beleidigung, aber „Scheißtürke“ schon. Die Erklärung der Richter in solchen Prozessen lautet, dass „Scheißtürke“ ein Diskriminierungsakt gegenüber einer Minderheit stellt, wogegen „Scheißdeutsche“ kein Diskriminierungsakt ist, weil die Deutschen keine Minderheit darstellen.</p>
	<p>Man stelle sich den Extremfall vor, dass ein Individuum gegen das gesamte Kollektiv einen finanziellen Rechtsanspruch erwirkt. Nach dem Prinzip der Spielregel A entsteht die Situation, dass ein Individuum X gegenüber allen Individuen seiner Gemeinde finanzielle Rechtsansprüche hat. Dann ist die ganze Gemeinde auf einmal von ihm abhängig, und das Individuum allein bestimmt die Spielregeln des Umgangs mit ihr. Damit ist das Gemeinwesen nicht mehr unabhängig, sondern wird – wie in totalitären Staaten – zur Gänze abhängig von einer einzelnen Person. Aus einer perfekten Demokratie, in der die Individualrechte gegenüber dem demokratischen Kollektiv zur ausbluten Norm erhoben wurden, wird das Kollektiv zum Sklaven des Individuums – was nichts anderes als die Lage in einer klassischen Sklavenhalter-Gesellschaft beschreibt.</p>
	<p><strong>Zeichen des Verfalls der Demokratie</strong></p>
	<p>Als älteste Demokratie der Welt gilt Griechenland. Sie endete damit, dass man den Hellenischen Bund schloss. In diesen Bund floss sehr viel Geld, und ebenso viel wurde auch wieder verschwendet. Korruption und politische Lüge gewannen die Oberhand – und die Demokratie war am Ende und wurde durch eine Diktatur ersetzt. Mit Cäsars Installation seiner Alleinherrschaft endete die römische Demokratie. Mit ihm ging Rom in ein Kaiserreich über. Die Weimarer Demokratie endete an ihrem schwachen Willen, sich ihrer Feinde zu erwehren – und wurde besiegt und abgelöst durch das Dritte Reich.</p>
	<p>Es scheint so, als folgen auf die Demokratien regelmäßig Diktaturen. Die untergegangenen Demokratien zeigten in ihrer letzten Phase genau jene Schwächen auf, wie wir sie heute in den abendländischen Demokratien erleben: Korruption, Werteverfall, Orientierungslosigkeit. Der wichtigste Wert der Demokratie, die Freiheit und Recht auf politische Selbstbestimmung, verliert zunehmend an Bedeutung. Das demokratische Wertesystem wird zunehmend durch eine gutmenschliche, „politisch korrekte“ Gesinnungsideologie ersetzt, in der es wichtiger ist, Minoritäten durch berechtigte Kritik nicht zu beleidigen – als die Wahrheit auszusprechen. Dass der Islam die Weltherrschaft will, ist die Wahrheit. Aber da sich Muslime dadurch beleidigt fühlen können, darf sie nicht ausgesprochen werden. Dass ein Großteil der schweren Kriminalität in den Metropolen Europas auf das Konto (meist muslimischer) Immigranten geht, ist ebenfalls wahr. Doch auch dies könnte jene Klientel beleidigen und wird daher „politisch korrekt“ verschwiegen. Auch dass ein Großteil der Vergewaltigungen in den skandinavischen Ländern von immigrierten Muslimen verübt wird, entspricht leider den Tatsachen. Aber die skandinavischen Medien und Politiker verschweigen dies gegenüber ihren Gesellschaften, da die Nennung jenes Faktums als diskriminierend gewertet werden könnte.</p>
	<p>Eine parlamentarische Demokratie funktioniert durch die Wechselwirkung von mindestens einer Regierungspartei mit mindestens einer Oppositionspartei. Ein totalitäres System funktioniert so, dass es keine nennenswerte Opposition gibt. Und in unserer Zeit verschwinden immer mehr die Grenzen zwischen Regierungs- und Oppositionsparteien. Bei den letzten Bundestagswahlen mussten sogar die systemtreuen Medien feststellen, dass es keinen nennenswerten Unterschied mehr in den Programmen der großen Volksparteien gab. Robert Spencer hatte uns in Berlin in einem Gespräch darauf aufmerksam gemacht, dass die derzeitige amerikanische Regierung es geschafft hat, die Opposition abzuschaffen. Das gleiche gilt für das Europaparlament. Die wahre Opposition ist mittlerweile außerparlamentarisch und u.a. diejenige, die gegen den Lissabonvertrag war. Und Brüssel setzte die irische Opposition de facto dadurch außer Kraft gesetzt, indem man so lange abstimmen ließ, bis man das gewünschte Ergebnis erhielt.</p>
	<p>Die breiten Massen werden gezielt zur Unterordnung unter den neuen europäischen Zentralismus umerzogen, der bereits heute schon wesentliche Merkmale eines klassischen Totalitarismus aufweist. Immer weniger Menschen gehen wählen, was zeigt, dass sie kein Interesse mehr in die Aktivität der Regierung haben und/oder dass sie nicht mehr daran glauben, irgendwas mit ihrer Wahlstimme bewegen zu können. Umfragen unserer Tage zeigen, dass viele Menschen bereit sind, ihre Wählerstimmen für wenig Geld an den Meistbietenden zu verkaufen.</p>
	<p><strong>Der intrakulturelle Konkurrenzkampf</strong></p>
	<p>Wenn sich die Globalisierung durchsetzt, wenn man eine Weltregierung hat, dann wird das Zeitalter der großen Nationalkriege als Ausdruck des interkulturellen Konkurrenzkampfes zwischen unterschiedlichen KGEs zu Ende sein. Doch wird es auch in einer globalisieren Welt weiterhin Konflikte geben, die teilweise auch zu gewalttätigen Auseinandersetzungen führen werden. Anstelle der bisherigen Kriege werden sich jedoch andere Formen kriegerischer Auseinandersetzungen etablieren, die wir bereits heute schon ansatzweise kennen.</p>
	<p>Diese Kriege werden immer mehr asymmetrischer Natur sein und den Charakter von Bürgerkriegen haben. Nur noch sporadisch tauchen solche klassische Kriege zwischen zwei von einander abgegrenzten Staaten auf. Wenn die Globalisierung abgeschlossen sein wird, dann verschwindet der interkulturelle Konkurrenzkampf zwischen den geographisch umgrenzten Nationen wahrscheinlich komplett. Dafür aber wird der intrakulturelle Konkurrenzkampf innerhalb der Gesellschaft (in Form sich bekriegender kultureller Parallelwelten) an Bedeutung zunehmen in einem Maße, wie man es heute bereits aus Ländern wie Pakistan, Afghanistan, Irak, Sudan, Nigeria und Ägypten, aber auch aus den islamischen Ghettos Frankreichs, Schwedens, Dänemarks und Norwegens kennt. In Großbritannien geborenen Moslems fahren nach Afghanistan, um dort gegen die britischen Regierungstruppen zu kämpfen. Das sind keine Konflikte mehr zwischen Großbritannien und Afghanistan, sondern zwischen den verschiedenen KGE-Schichten. Auch Griechenland bietet hierfür ein recht skurriles Anschauungsbeispiel: Deutsche Autonome fahren nach Griechenland, um dort gegen das EU-System zu kämpfen.</p>
	<p>Die Realität in den westlichen Großstädten zeigt bereits diese Entwicklungen, aber in unserem Bewusstsein wollen wir sie nicht wahrnehmen. Wir meinen, dass wir die alten Strukturen haben, dass wir klassische Armeen brauchen, die den vermeintlichen Feind außerhalb unserer Grenzen bekämpfen. Nun war noch vor 20 Jahren die Grenze, hinter der man den Feind wusste, mitten in Deutschland. Heute empfindet man innerhalb der Europäischen Gemeinschaft keinerlei Grenzen. Dafür aber wird man vielleicht schon im nächsten Stadtteil mit kriegerischer und feindlicher konfrontiert (vgl. die No-Go-Aereas in vielen europäischen Großstädten), womit wir in gewisser Weise wieder mit Gefahren rechnen müssen, wie sie den Menschen im Mittelalter bestens bekannt waren.</p>
	<p><strong>Fazit</strong></p>
	<p>Heute findet der sozial-kulturelle Konkurrenzkampf nicht mehr entlang der geographischen Front zweier oder mehrer Staaten statt, sondern innerhalb eines Staates entlang der Fronten unterschiedlicher gesellschaftlicher KGEs: zwischen Armen und Reichen; zwischen Regierenden und Regierten; aber vor allem zwischen muslimischen Immigranten und der autochthonen Bevölkerung der sie aufnehmenden westlichen Gesellschaften.</p>
	<p>Heute treten die großen Wirtschaftunternehmen anti-traditionell, anti-geografisch-kulturell auf, aber global-politisch-korrekt für fremde Kulturen und gegen die eigene! So hat der Schweizer Nestle-Konzern anlässlich der weltweiten islamischen Unruhen wegen der Mohammed-Karikaturen im Frühjahr 2006 eine Solidaritätsbotschaft an die Muslime aller Welt gesandt und sich ausdrücklich von den Karikaturen distanziert. Damit hat sich dieser Weltkonzern gegen seine eigenen Wurzeln erhoben, hat Meinungsfreiheit und Menschenrechte bewusst zugunsten eines drohenden Absatzeinbruchs infolge muslimischer Boykottdrohungen gegen westliche Waren geopfert. Und kein Mensch hat sich darüber aufgeregt.</p>
	<p>Dasselbe gilt auch für die Medien. Die Zeit des ehrlichen Journalismus ist längst vorbei. Die Pressefreiheit ist zwar heute mehr bedroht den je. Aber im herkömmlichen Sinn verstand man unter Bedrohung der Pressefreiheit eine Bedrohung durch die herrschenden Politiker. Heute ist die Presse eher durch eine Monopolisierung der Meinung bedroht, durch den globalen, zentralisierten Nachrichtenhandel sowie einer massiven Selbstzensur. Immer weniger Medien betreiben kritischen Journalismus und immer mehr stellen sich in den Sold der großen Oligarchien und Ideologien. Nachrichten werden heute von den Medien ungeprüft übernommen. Auch die Medien vollziehen den Zusammenschluss zum Totalitarismus auf der journalistischen Ebene. Die Pressezensur kommt heute nicht so sehr von außen, sondern ist hausgemacht: die meisten Medien haben sich selbst längst der freiwilligen Zensur der politisch korrekten Berichterstattung unterworfen – eine äußere Zensur ist damit nicht mehr vonnöten. Und kaum ein Mensch regt sich darüber auf.</p>
	<p>Der Dritte Weltkrieg, an dessen Schwelle wir uns angesichts des globalen islamischen Terrors bereits befinden, wird mit dem ersten oder zweiten nicht zu vergleichen sein. Es wird im wesentlichen ein Krieg um die letztendliche Dominanz zwischen der westlich-liberalen und der totalitär-islamischen KGE sein. Dieser Krieg spielt sich bereits heute in fast allen westlichen Gesellschaften wieder, die eine nennenswerte Zahl muslimischer Immigranten bei sich aufgenommen haben – sowie auch in den islamischen Ländern, wo radikale Muslime nach Herrschaft streben.</p>
	<p>Der Weg des Islam ist vorgezeichnet, und Muslime in aller Welt sind bereit, für die islamische Weltherrschaft ihr Leben zu opfern. Es entscheidet sich hier und heute, ob sich de demokratische Welt diesem Anspruch beugen – oder ihm mit aller Entschlossenheit entgegentreten wird. Unserem Planeten wird es egal sein, wie der Kampf letzten Endes ausgeht. Es bleibt die Frage, ob es auch dem Alten Europa egal sein wird.<hr /><br />
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</p>
<div class="simple-footnotes"><p class="notes">Fußnoten:</p><ol><li id="note-2607-1"><a href="http://michael-mannheimer.info/2010/01/10/der-islam-als-sieger-des-westlichen-werte-relativismus/" target="_blank">Michael Mannheimer: „Der Islam als Sieger des westlichen Werterelativismus“.</a> <a href="#return-note-2607-1">&#8617;</a></li><li id="note-2607-2">Neueste wissenschaftliche Untersuchungen haben jedoch rudimentäre kulturelle Tradierungen auch bei Menschenaffen und einigen Vogelarten (Papageien, Rabenvögel) nachweisen können. <a href="#return-note-2607-2">&#8617;</a></li><li id="note-2607-3">V gl. Dazu: Jacques Monod: „Zufall und Notwendigkeit. Philosophische Fragen der modernen Biologie.“, Paris 1970, Piper Verlag, ISBN: 3-492-01913-7 <a href="#return-note-2607-3">&#8617;</a></li><li id="note-2607-4">Unter der <strong>kulturell-gesellschaftlichen Einheit (KGE)</strong> wollen wir eine Gruppe verstehen, die durch eine oder mehreren Gemeinsamkeiten eine Einheit formen: Ein Volk, eine Nation;  oder eine Sekte, eine Religion; oder in einer multikulturellen Gesellschaft die einzelnen kulturellen Schichten, die einzelnen 	Parallelwelten; oder  eine ideologisch zusammengehörige Gruppe, wie 	z. B. die 68er, die  Marxisten, die Antifa, die Nazis usw. Also eine 	zusammengehörige  Einheit, die eine kulturelle Evolution vollzieht, 	sozusagen einen  geschichtlichen Werdegang hat. Die KGE ist dann 	vergleichbar mit den  Spezies der biologischen Evolution. <a href="#return-note-2607-4">&#8617;</a></li><li id="note-2607-5">Tabula rasa (lateinisch): leerer Tisch bzw.„unbeschriebenes Blatt“. Nach Vorstellungen der Anhänger der „tabula-rasa“-Theorie kommt der Mensch als unbeschriebenes intellektuelles Blatt zur Welt und kann nach Belieben zum Guten oder Bösen erzogen werden. Biologische Determinanten werden dabei meist ausgeblendet und überwiegend auf die menschliche Physis (Körper) beschränkt gesehen. Anhänger jener Theorien entstammen meist dem Lager streng deterministischer Gesellschaftsauffassungen (Kommunisten, Marxisten, 68er-Bewegung) <a href="#return-note-2607-5">&#8617;</a></li><li id="note-2607-6"> Neuere Beobachtungen bei höherentwickelten Spezies lassen jedoch auch gewisse Ansätze von kulturellen Tradierungen unter gewissen Tieren erkennen. (etwa Schimpansen, Wale). Dieser Aspekt wird jedoch im Folgenden ausgeblendet, da sie weder quantitativ noch qualitativ mit menschlichen Kulturleistungen verglichen werden können. <a href="#return-note-2607-6">&#8617;</a></li><li id="note-2607-7">Die Überlieferung von Mohammeds Taten und Worten <a href="#return-note-2607-7">&#8617;</a></li><li id="note-2607-8"> Näheres dazu in Michael Mannheimers „Werterelativismus“ <a href="#return-note-2607-8">&#8617;</a></li><li id="note-2607-9">Auf der Ebene der biologischen Evolution findet man einen ähnlich umwälzenden Prozess mit dem Zusammenschluss der ersten Einzeller mehrzelligen Biokomplexen <a href="#return-note-2607-9">&#8617;</a></li><li id="note-2607-10">Noch unter diesen stehen jedoch gottlose Atheisten, die nach islamischem Glauben niedriger sind als Tiere. Da es zu Mohammeds Zeiten so gut wie keine Atheisten im heutigen Sinne gab, wurde ihre Stellung und ihr Verhältnis zum Islam nicht weiter präzisiert. <a href="#return-note-2607-10">&#8617;</a></li><li id="note-2607-11">Im Gegensatz zum Christentum, wo es neben der geistlichen Macht des Papstes immer auch weltliche Machthaber (Kaiser, König, Fürst) gab. <a href="#return-note-2607-11">&#8617;</a></li><li id="note-2607-12">Die Weltherrschaft ist das oberste Ziel des Islam und findet ihre explizite Formulierung in Sure 48,28: “Er ist es, Der Seinen Gesandten geschickt hat mit der Führung und der Religion der Wahrheit, dass Er sie siegreich mache über jede andere Religion. Und Allah genügt als Bezeuger.” <a href="#return-note-2607-12">&#8617;</a></li><li id="note-2607-13">Hier trifft das Birg’sche Gesetz der großen Zahl zu: Das Doppelte von 100.000 ist „bloß „200.000. Doch das Doippelte von 10 Millionen ist 20 Millionen – beides im selben Zeitrahmen. <a href="#return-note-2607-13">&#8617;</a></li><li id="note-2607-14"><a href="http://michael-mannheimer.info/2010/01/10/der-islam-als-sieger-des-westlichen-werte-relativismus" target="_blank">Michael Mannheimer: „Der Islam als Sieger des westlichen Werterelativismus“.</a> <a href="#return-note-2607-14">&#8617;</a></li><li id="note-2607-15"> <a href="http://michael-mannheimer.info/2010/01/10/der-islam-als-sieger-des-westlichen-werte-relativismus/" target="_blank">Michael Mannheimer: „Der Islam als Sieger des westlichen Werterelativismus“</a> <a href="#return-note-2607-15">&#8617;</a></li></ol></div>

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		<title>Der Islam als Sieger des westlichen Werte-Relativismus</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 09:49:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rauchmelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Islam]]></category>
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		<description><![CDATA[Der von Samuel P. Huntington  prognostizierte clash of civilizations, der Zusammenprall der Kulturen, ist in Europa längst Tatsache und erfährt in der Konfrontation des Islam mit den Überresten des europäischen Christentums seinen deutlichsten Ausdruck. Dieser Zusammenprall findet seinen Niederhall nicht nur in Form terroristischer Gewaltakte, sondern ebenso im erbitterten ideellen Kampf zweier Wertesysteme, wie sie unterschiedlicher kaum sein können: dem archaisch-totalitären Wertesystem des Islam und dem der postmodernen  europäischen Aufklärung. 


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Ein Essay von Michael Mannheimer,  Deutschland, im März 2009</p>
	<p><strong> </strong></p>
	<p><div id="attachment_2639" class="wp-caption alignleft" style="width: 222px"><strong><strong><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://harte-zeit.de/wp-content/uploads/2010/10/mona_lisa_burka.jpg"><img class="size-medium wp-image-2639" title="mona_lisa_burka" src="http://harte-zeit.de/wp-content/uploads/2010/10/mona_lisa_burka-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Niemals!!!</p></div></p>
	<p><strong>Eine Kritik der reinen Toleranz</strong></p>
	<p>Der von Samuel P. Huntington  prognostizierte clash of civilizations,  der Zusammenprall der Kulturen, ist in Europa längst Tatsache und  erfährt in der Konfrontation des Islam mit den Überresten des  europäischen Christentums seinen deutlichsten Ausdruck. Dieser  Zusammenprall findet seinen Niederhall nicht nur in Form terroristischer  Gewaltakte, sondern ebenso im erbitterten ideellen Kampf zweier  Wertesysteme, wie sie unterschiedlicher kaum sein können: dem  archaisch-totalitären Wertesystem des Islam und dem der postmodernen   europäischen Aufklärung.</p>
	<p>Der Islam hat in dieser Auseinandersetzung dank einer  dominierenden Werte-Beliebigkeit und blinden Toleranz der politischen  Eliten Europas bereits deutliche Teilerfolge erzielt, die zu einem  rechtlichen und ethisch-religiösen Zersetzungsprozess Europas geführt  haben, an dessen Ende der Islam als Sieger hervorgehen dürfte, wenn sich  Europa seiner abendländisch-christlichen Wurzeln nicht doch noch  besinnen sollte.</p>
	<p><strong>Der Werte-Universalismus der Allgemeinen Menschenrechte</strong></p>
	<p>Lange Zeit schien es so, dass die Diskussion über die Richtlinien  richtigen und falschen Handelns im größten Teil der Welt im Prinzip  beantwortet und damit erledigt sei. Beginnend mit der Magna Charta von 1215, der Bill of Rights 1689, den amerikanischen und französischen Verfassungen von 1788 bzw. 1791 mündete die Kodifizierung der neuzeitlichen Wertvorstellungen von richtig und falsch schließlich in der Allgemeinen Deklaration der Menschenrechte der Vereinten Nationen sowie der KSZE-Schlussakte.  Die in jenen Kodizes genannten Wertvorstellungen erhoben den Anspruch  universaler und unbegrenzter Gültigkeit für alle Menschen, unabhängig,  von Zeit, Ort und angehöriger Kultur.</p>
	<p>Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz, unabhängig von Glauben,  ethnischer Abstammung, von Alter, Hautfarbe und Geschlecht, eine  verfassungsrechtlich garantierte Versammlungs-, Rede- und  Gedankenfreiheit sowie die Unantastbarkeit der Würde des einzelnen  Menschen bildeten die Eckpfeiler eines universalen und unteilbaren  Wertekanons, der am 26. Juni 1945 in der Charta der Vereinten Nationen  mit einem Abstimmungsergebnis von 48:0 für die Erklärung beschlossen  wurde. Acht Staaten enthielten sich jedoch damals der Stimme. Es waren  die Staaten des Ostblocks, die Sowjetunion, Saudi-Arabien und Südafrika.  Darauf wird noch zurückzukommen sein.</p>
	<p>Ihren wichtigsten gedanklichen Unterbau fanden die universalen Normen  der Menschenrechte in den Überlegungen des deutschen Philosophen  Immanuel Kant zum Thema, ob es eine ethische Grundlage gibt, die für  alle Menschen und zu aller Zeit Gültigkeit haben kann und wenn ja, wie  diese zu formulieren ist. Als „kategorischer Imperativ“ ist Kants  berühmte Formulierung eines solchen Gesetzes schließlich in die Rechts-  und Moralgeschichte der Menschheit eingegangen. Die Kant’sche  Moralformel</p>
	<blockquote><p>„Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.“</p></blockquote>
	<p>bildet im Prinzip bis heute das Fundament eines Handlungs- und  Normengesetzes der UN. Kants kategorischer Imperativ ist eine sprachlich  elaborierte Form der Redewendung:</p>
	<blockquote><p>„Was du nicht willst, das man dir tut, das füge auch keinem anderen zu.“</p></blockquote>
	<p>Nach diesem Prinzip kann etwa ein Dieb nicht wollen, dass Diebstahl  ein allgemeines Recht werde – und auch ein Mörder nicht, dass Mord  generell erlaubt sei. Denn ein Dieb will genauso wenig selbst bestohlen  werden wie ein Mörder ermordet werden will.</p>
	<p>Nun wenden Kritiker der Menschenrechtserklärung ein, dass sich diese  in ihrem Universalitätsanspruch von dem staatlicher und religiöser  Totalitarismen prinzipiell nicht unterscheiden würde und daher ebenfalls  ein relatives, weil willkürlich definiertes Werte-System sei. Doch sie  übersehen ein kleines Detail, das die Allgemeine Menschenrechtserklärung  von den totalitären Wertesystemen grundlegend unterscheidet. Es ist das  im Kategorischen Imperativ Kants enthaltene Prinzip der Reziprozität,  welches einen Abgleich der jeweiligen Handlungsnorm mit allen davon  Betroffenen erfordert. Dieses Prinzip verhindert somit, dass die Normen  einer einzelnen Person oder einer radikalen Minorität zum Prinzip einer  Gesetzgebung werden können, wenn sie nicht zugleich von der  Allgemeinheit akzeptiert und so gewollt sind.<br />
Während totalitäre Systeme also fordern: „Denke und handle so wie ich –  oder du bist mein Feind!“,  fragt der Kategorische Imperativ: „Wie  können ich und du unser Denken und Handeln auf eine gemeinsame Grundlage  bringen, die weder dir noch mir Schaden zufügt und von uns beiden  gleichermaßen gewollt ist.“</p>
	<p>Totalitäre Systeme zwingen den Menschen also ihr jeweils totalitäres  Wertesystem auf, ohne danach zu fragen, ob sie damit übereinstimmen. Im  Gegensatz dazu konfrontieren die nach dem Kategorischen Imperativ  gestalteten Wertesysteme bei der Definierung der Normen von rechtem und  falschem Handeln jeden einzelnen Menschen mit der Frage, wie er selbst  behandelt werden möchte (Prinzip der Reziprozität), bevor eine  Handlungsnorm zu einem allgemeinen Rechts- Prinzip erklärt wird. Dies  impliziert zweierlei: Zum einen, sich einem beliebigen Dritten gegenüber  so zu verhalten, dass dieser keinen Schaden nimmt. Zum anderen, sich so  zu verhalten, wie man selbst behandelt werden möchte. Wer also  beispielsweise seine Religion einem anderen aufzwingen will, muss sich  nach dieser Formel fragen, ob es ihm umgekehrt Recht wäre, dass der  andere ihm dessen Religion aufzwingt. Vernünftigerweise kann dies nur  mit nein beantwortet werden. Dies heißt aber auch, dass jede Religion  oder Ideologie, die ihren Menschen vorschreibt, ihr jeweiliges  Wertesystem anderen Menschen aufzuzwingen, im Kant’schen Sinne im  Unrecht ist.</p>
	<p>Die logische wie inhaltliche Schlüssigkeit des kategorischen  Imperativs war Mitte des 20. Jahrhunderts von einem Großteil der  damaligen Weltgemeinschaft als Grundlage eines universalen und  unteilbaren Ethos prinzipiell akzeptiert.</p>
	<p><strong>Werte-Relativismus als politische und religiöse Reaktion</strong></p>
	<p>Doch genau gegen dieses Prinzip von Universalität und Unteilbarkeit  von Werten, die ihre weltweite Geltung geschichtlich erstmals in der  Formulierung der allgemeinen Menschenrechtserklärung der UN fand,  kämpfen innerhalb der westlichen Länder die Verfechter des sogenannten  Werte-Relativismus.</p>
	<p>Bei ihnen handelt es sich ausgerechnet um jene Klientel aus dem meist  linken Lager, die eben jene unveräußerlichen Universalrechte dereinst  auf ihre Fahnen geschrieben und in deren Namen keinen Krieg gegen die  alten, feudalistischen und absolutistischen  Systeme scheuten. Es sind  die gleichen Kräfte, die sich 1949 bei der Abstimmung am  Allgemeingültigkeitsanspruch der Charta der Vereinten Nationen stießen  und sich der Stimme enthielten: allesamt Vertreter totalitärer  Diktaturen, bestehend aus Staaten der Sowjetunion, dem  fundamental-islamischen Saudi-Arabien und dem rassistischen  Apartheidregime Südafrika.</p>
	<p>Aus Sicht der  Vertreter des Werterlativismus könne es keine  absoluten Werte geben, sondern nur solche, die in Relation zu einer  bestimmten Lebensform einer Gesellschaft zu definieren seien. Keine  Kultur sei berechtigt, einer anderen Kultur ihre Werte im Sinne einer  Allgemeinverbindlichkeit aufzudrücken, hieß es. So vernünftig sich  dieses Argument auf den ersten Blick anhören mag, so tückisch erweist es  sich jedoch bei näherer Betrachtung. Am folgenden, mit Absicht  konstruierten Beispiel mag diese Problematik ersichtlich werden.  Angenommen, es gäbe im Verbund der weltweiten Kulturen eine, bei der  regelmäßige Menschenopfer aus religiösen Gründen vorgeschrieben wären:  in diesem Fall hätten die Verfechter des Werte-Relativismus sofort ein  unlösbares Problem. Nach ihrem Prinzip der Werte-Relativität müssten sie  auch diese Kultur gewähren lassen, womit sie sich jedoch dem Vorwurf  der Unterstützung einer Barbarei aussetzen würden. Würden die  Werte-Relativisten hingegen ein Verbot der Menschenopfer fordern,  verstießen sie gegen fundamental gegen ihre Prinzipien und würden damit  die Unhaltbarkeit ihrer Position einräumen.</p>
	<p>Doch eine solche Diskussion findet im Lager der Werte-Relativisten  aus einleuchtenden Gründen selten statt. Ihr eigentlicher Kampf ist  weniger philosophischer als politischer Natur. Ihr Kampf gilt  hauptsächlich dem westlichen System, das sie gleichsetzen mit  Kapitalismus und Kolonialismus. Im Zuge der europäischen  Studentenrevolte Ende der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts  prägten  westliche Intellektuelle, meist dem linken und linksextremen  Lager   zugehörig, in diesem Zusammenhang das Schlagwort des Eurozentrismus.  Darunter verstanden sie nichts anderes als einen neuen, diesmal  kulturell-ethischen Werte-Kolonialismus des Westens, der sich nach dem  Verlust seiner Kolonien – so der Vorwurf – anschickt, die Welt mit  seinem alten, kapitalistisch und hegemonial besetzten Wertesystem neu zu  kolonialisieren. Dahinter stehe wie  immer das unersättliche westliche  Kapital, das gezwungen sei, sich angesichts gesättigter Absatzmärkte in  den kapitalistischen Ländern neue Märkte in der Dritten Welt zu erobern.  Dafür müsse der Rest der Welt zuerst für die Idee eines globalen  Marktes gewonnen werden, in der Zoll- und Handelsbarrieren zugunsten des  westlichen, insbesondere des US-amerikanischen Kapitals international  abgeschafft werden müssten. Die seitens des Westens, und damit des  Kapitalismus geforderte Demokratisierung der Länder der Dritten Welt,  die Implementierung allgemeiner menschenrechtlicher Standards in die  jeweiligen Verfassungen jener Länder wurde von linken Kritikern in aller  Regel nicht als westliche „Wohltat“, sondern als Mittel des  Kapitalismus gesehen, auf besonders hinterlistige Art die Regierungen  und Märkte der Dritten Welt auf Dauer unter seine Kontrolle zu bringen.</p>
	<p>Im Zuge dieser Generalkritik wurde alles in Frage gestellt und  relativiert, was vom Westen kam. Demokratie wie Menschenrechte stünden –  wenn überhaupt – nur als gleichwertige Modelle neben anderen  Gesellschaftsmodellen. Ob die anderen Modelle totalitäre,  antidemokratische oder frauenfeindliche Elemente in sich bargen,  interessierte kaum einen der Verfechter des Werte-Relativismus. Die  Diskussionen fanden auf rein formaler Ebene statt. Inhalte wurden kaum  hinterfragt. Es wurde beispielsweise nicht untersucht, ob etwa am  Beispiel Islam Punkte wie Toleranz, Gleichheit aller Menschen,  Gleichheit von Mann und Frau oder Religionsfreiheit überhaupt  existierten. Derlei Fragestellungen wurden in Übereinstimmung  werterelativistischen Denkens als nicht diskussionswürdig betrachtet, da  allein die Diskussion solcher Punkte eine Einmischung in die Belange  einer anderen Religion darstelle. Und genau eine derartige Einmischung  ist nach werterelativistischem Selbstverständnis unerwünscht. Um es  simpel zu formulieren: Die Werte-Relativisten luden zwar massenhaft  Menschen ein, nach Europa zu kommen. Aber sie weigerten sich, deren  religiöses und philosophisches Gepäck auf gefährliche Inhalte hin zu  überprüfen. Denn sie hatten anderes mit ihnen im Sinn. Joschka Fischer (»Ich entdecke mehr und mehr, wie sehr ich doch Marxist geblieben bin.« Fischer 1998) verrät die politische Absicht, die hinter der Politik der massiven  Einwanderung stand, in seinem Buch mit dem aufschlussreichen Titel  „Risiko Deutschland“ (1994), dessen Inhalt von der „WELT“ folgendermaßen  zusammengefasst wird:</p>
	<blockquote><p>“Deutschland muss von außen eingehegt, und innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi “verdünnt” werden.” <a class="simple-footnote" title="Die Welt,  Februar 2005" id="return-note-2635-1" href="#note-2635-1"><sup>1</sup></a></p></blockquote>
	<p>Im Klartext: der Obergrüne traute seinem eigenen Volk so wenig an  demokratischem Geist zu, dass er es per demographische, gleichsam  homöopathische Verdünnung durch massive Immigration politisch  kaltstellen wollte. Ein in der Geschichte Europas vermutlich einmaliger  Vorgang, ebenso die Tatsache, dass eine solche Politik vom Wähler nicht  abgestraft, sondern 1998  mit dem Sieg der rot-grünen Koalition unter  dem Marxisten Schröder („Ja, ich bin Marxist!“) vom deutschen  Wähler sogar belohnt wurde. Auch Jürgen Trittin, erster grüner  Umweltminister und wie Schröder und Fischer Alt-68er und Anhänger der Frankfurter Schule, verrät in einem Interview der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, (2. Januar 2005):</p>
	<blockquote><p>„Noch nie habe ich die Nationalhymne mitgesungen und werde es auch als Minister nicht tun.“ <a class="simple-footnote" title="Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 2. Januar 2005, S. 6" id="return-note-2635-2" href="#note-2635-2"><sup>2</sup></a></p></blockquote>
	<p>Und die junge Politikelite linker Couleur scheint von ihren alten  Kadern gelernt zu haben, dass eine antideutsche Polit-Haltung zu Höherem  qualifiziert. Franziska Drohsel, November 2007 Bundesvorsitzende der <a title="Jusos" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jusos">Jusos</a> und ehemaliges Mitglied der vom <a title="Bundesamt für Verfassungsschutz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesamt_f%C3%BCr_Verfassungsschutz">Verfassungsschutz</a> als <a title="Linksextremismus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Linksextremismus">linksextrem</a> eingestuften „<a title="Rote Hilfe e.V." href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Hilfe_e.V.">Rote Hilfe e.V</a>“, gab im August 2008 vor laufenden Kameras folgendes politisch korrekte Statement ab:</p>
	<blockquote><p>“Deutsche Nation ist etwas, das ich überhaupt gar nicht positiv beziehe, was ich politisch sogar bekämpfe!” <a class="simple-footnote" title="Cicero online, August 2008" id="return-note-2635-3" href="#note-2635-3"><sup>3</sup></a></p></blockquote>
	<p>Dies alles sind typische Äußerungen von Werte-Relativisten, die  längst an führenden politischen, juristischen und gesellschaftlichen  Positionen sitzen und ihreeutschfeindliche Ideologie in die Tat  umgesetzt haben. Mit fatalen Konsequenzen für Deutschland und  Deutschland und Europa.</p>
	<p><strong>Zusammenprall der Kulturen</strong></p>
	<p>In einer historisch beispiellosen Öffnung seiner Grenzen war in  Europa jedermann willkommen, unabhängig von seiner Bildung, seinen  beruflichen Qualifikationen und davon, wie rückschrittlich die Kultur  und das religiöse Wertesystem auch sein mochten, die er in seinem Gepäck  mit sich führte. Die wirtschaftliche Blüte Europas auf der einen und  die kulturelle und wirtschaftliche Rückschrittlichkeit auf der anderen  Seite bildeten schließlich das zündende Gemisch, in dessen Zug Millionen  von insbesondere islamischen Einwanderern nach Europa strömten. Viele  davon kamen aus Ländern, die Europa gegenüber bezüglich Bildung, Stand  der Technik und Wissenschaft sowie sozialer Strukturen um Jahrhunderte,  ja oft um ein Jahrtausend zurücklagen.</p>
	<p>Die nach Europa einwandernden Migranten fanden eine Lern- und  Wissenskultur, von der sie, die des Lesens und Schreibens oft unkundig  waren, hoffnungslos überfordert fühlten.  Westliches analytisches  Denken, religiöse Toleranz, ein weitverbreiteter Atheismus und  Agnostizismus, europäischer Kritizismus und Skeptizismus: das alles war  den meisten  Einwanderern so fremd, als hätte man sie auf einen fremden  Planeten katapultiert. Anstelle der ihnen so vertrauten Geborgenheit in  ihren Großfamilien und Familienclans fanden sie in Europa überwiegend  Klein- und Kleinstfamilien und Millionen unverheirateter Singles vor,  Lebensformen, die in ihren Stammländern undenkbar gewesen wären.  Von  einer Gleichheit der Geschlechter, von Akzeptanz unterschiedlichster  Partnergemeinschaften, auch solchen zwischen homosexuellen Partnern,  hatten die meisten Einwanderer noch nie gehört – und ihr eigenes  Wertesystem stand in aller Regel im krassen Widerspruch zu dem, was sie  in Europa vorfanden. Besonders für Muslime war Europa ein Kulturschock:  Menschen, die sich auf offener  Strasse umarmten und küssten, halbnackt  gekleidete Frauen, öffentliche Darstellung freizügigster sexueller  Inhalte in Werbung, im Fernsehen, in den Medien.</p>
	<p><strong>Europas Ohnmacht gegen seine zunehmende Islamisierung</strong></p>
	<p>Im Zuge der seit den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts bis heute  unvermindert anhaltenden Einwanderung  – jährlich kommen etwa 1 Million  zusätzliche muslimische Migranten nach Europa – setzten sich  auch deren  aus ihren Ursprungsländern mitgebrachten kulturelle Gepflogenheiten  mehr und mehr durch.</p>
	<p>Insbesondere die aus dem islamischen Kulturkreis einwandernden  Migranten brachten  uralte patriarchalische Sozial- und Denkmuster mit.  Deren Frauen wurden viel öfter geschlagen als im Rest Europas. In den  Frauenhäusern der europäischen Großstädte liegt der Anteil der dort  Zuflucht suchenden muslimischen Frauen zwischen 40-80 Prozent – bei nur  3-10 Prozent Anteil von Muslimen in den Ländern Europas. Polygamie und  Verschleierung von Frauen prägten zunehmend das Straßenbild der  Großstädte Europas. Tausende von Moscheen schossen wie Pilze aus dem  Boden. Ganze Stadtteile verloren ihr ursprüngliches europäisches  Gesicht. Überall bildeten sich Parallelgesellschaften, in denen eigene  Gesetze herrschten. Allein in Frankreich gibt es Hunderte von  sogenannten „No-go-Aereas“, Stadtteile, in die sich kein „indigner“  Franzose mehr wagen würde und in vielen Fällen selbst die Feuerwehr nur  noch unter Polizeischutz ihre Einsätze fährt. Kaum anders sind die  Zustände in Holland, Dänemark, Schweden und Norwegen. Jene Länder  verzeichnen eine Vergewaltigungswelle, die sie in ihrer Geschichte noch  nie erlebt hatten. Opfer sind meist einheimische Mädchen und junge  Frauen. Die Täter meist muslimische Migranten. Die Medien halten sich  zunehmend an ihre selbstverordnete Zensur und erwähnen solche Übergriffe  mit „Migrationshintergrund“ – politisch korrekt – nur noch in so  verklausulierter Form, dass der Leser keine Informationen mehr über die  ethnische und religiöse Zugehörigkeit der Täter erhält.</p>
	<p>Europas Intellektuelle, die üblicherweise jeden Akt der  Menschenrechtsverletzung seitens des Westens begierig und schonungslos  an den Pranger stellen, zeigen sich angesichts der tagtäglichen  Menschenrechtsverstöße durch islamische Migranten seltsam blind und  erstaunlich verständnisvoll. Waren diese Verstöße gar seitens der  Religion gedeckt oder unterstützt, wurde unter dem Scheinargument der  „Religionsfreiheit“ geradezu Unfassbares politisch korrekt geduldet und  „verstanden“. Mehr noch: es gibt klare Hinweise darauf, dass seitens  Migranten begangene Kriminalitätsdelikte als Folge einer Selbstzensur  der Medien nur an hinteren Stellen oder oftmals gar nicht mehr erwähnt  werden. Vordergründiges Argument seitens der Redaktionen ist, dass man  Migranten vor dem Volkszorn schützen wolle – ein Argument, das sich bei  näherem Hinsehen als fragwürdig und verlogen zugleich erweist.  Fragwürdig, weil es gegen das zentrale Prinzip der Aufklärungspflicht  einer freien Presse verstößt. Verlogen, weil die Begründung auffällig  selektiver Natur ist: so tabulos gegenüber den eigenen Gesellschaften  berichtet wird, so verständnisvoll und weichspülend sind die Berichte  über Länder und Religionen, die man glaubt schützen zu müssen. Wie viele  Medien dereinst die linken Kultfiguren Stalin, Mao, Che Guevara und  Fidel Castro glorifizierten und deren mörderisches Treiben  verharmlosten, tun sie es heute beim Thema Islam.</p>
	<p>Allein die Person Mohammed böte genügend Anlass für eine Vielzahl  kritisch-analytischer Berichterstattungen. Sein Verhältnis zu Frauen,  sein sexueller Kontakt mit Kindern, seine Mordbefehle gegenüber  Kritikern und Abtrünnigen des Islam, seine Kriege gegen „Ungläubige“.  Stoff genug für Jahrzehnte. Was ihre euphemisierende und skandalös  realitätsferne Berichterstattung über den Islam, ihre Unfähigkeit, diese  Religion als totalitär, menschenverachtend und welterobernd zu  erkennen, anbelangt, versagen die Medien in ihrer Mehrzahl auf ein  Neues. Der Werte-Relativismus, dem sich zahlreiche Journalisten,  Politiker und Gutmenschen bewusst oder unbewusst verschrieben haben,  scheint deren analytisches Denkvermögen in punkto Islam wie eine Droge  paralysiert zu haben. In einer Mischung aus Ignoranz, Feigheit und  stiller Sympathie für eine Religion, die antiwestlich, antiamerikanisch  und antiisraelisch eingestellt ist, arbeiten sie – gewollt oder nicht  –als willkommene Helfershelfer des Islam an der Demontage ihrer eigenen  Gesellschaften.</p>
	<p><strong>Die zunehmende Scharisierung Europas</strong></p>
	<p>Europa zeigt sich angesichts der Konfrontation mit Millionen  Migranten, die sich entgegen der anfangs gesetzten Erwartungen nicht  integrieren können und vielfach auch nicht integrieren wollen, hilflos  und paralysiert. Anstelle von seinen Zuwanderern die Anpassung an  europäische Gesetze zu verlangen als „conditio sine qua non“, haben sich  die westlichen Gesellschaften in einem frappant an die  Appeasementpolitik Chamberlains gegenüber Hitler erinnernden Akt  kollektiven und vorauseilenden Gehorsams  sukzessive den Vorstellungen   und Forderungen der muslimischen Migranten angepasst, ein Trend, der bis  heute anhält und sich weiter verschärft hat.</p>
	<p>Längst werden in allen europäischen  Ländern Gerichtsurteile im Sinne  der Scharia gefällt. Muslimische Mädchen müssen in vielen Fällen nicht  mehr zum Sportunterricht und dürfen islamisch korrekt dem Biologie- und  Sexualkundeunterricht fernbleiben. Muslimische Schüler bleiben –  gerichtlich ebenfalls garantiert – den Schulausflügen fern. Man könne,  so argumentieren die klagenden Eltern, ihren Kindern nicht das  unkontrollierte Beisein mit einer Mehrzahl „Ungläubiger“ zumuten.</p>
	<p>Belgische Polizisten wurden per Dienstordnung angewiesen, das Rauchen  während des Fastenmonats Ramadan zu unterlassen, um fromme Muslime  nicht zu brüskieren. In britischen Banken wurden die Sparschweine  verbannt, weil deren Anblick fromme Muslime kränken könnte. Beim Kricket  dürfen Engländer nicht länger ein traditionelles Lied anstimmen, in  welchem die „grüne Insel und ihr grüner Rasen“ gelobt wird. Dies könnte  als taktlose Profanisierung des Propheten ausgelegt werden. In vielen  Bezirken Frankreichs haben Imame bereits mehr Autorität als die Polizei.  Und Holland denkt ernsthaft darüber nach, Arabisch zu einer offiziellen  Landessprache zu erklären.</p>
	<p>Wo für Europäer das Verbot für Mehrehe (Polygamie) gilt, dürfen  muslimische Männer gleich mit vier Frauen leben. Gerichtlich  durchgesetzt. Wo das Schlagen von Kindern als Mittel der Erziehung für  die meisten Europäer längst verboten ist, dürfen muslimische Väter ihre  Töchter misshandeln und halbtot schlagen, wenn diese sich zu sehr  integriert haben (Italien). Wo die Unantastbarkeit der Würde jedes  Menschen oberstes Verfassungs- und Rechtsgebot ist, erlauben dieselben  Richter, die gegen solche Verstöße seitens indigner Europäer vorgehen,  dass sich viele Muslimas nur in Kopftüchern, Schadors und zunehmend  häufiger in Burkhas – wie Tiere in Stoffkäfigen verhüllt – in der  Öffentlichkeit bewegen dürfen. Viele Migranten kommen auch aus Ländern,  in denen die barbarische Sexualverstümmelung junger Mädchen und Frauen  Brauch ist – euphemisierend von vielen Journalisten immer noch als  weibliche Beschneidung bezeichnet, als hätte diese Prozedur irgend etwas  mit der männlichen Beschneidung zu tun.</p>
	<p>In Holland etwa werden jährlich zahlreiche Töchter von Familien, die  aus Somalia oder Äthiopien kommen, dieser furchtbaren Prozedur  unterzogen. Auch wenn seitens der Muslime immer wieder darauf verwiesen  wird, dass der Brauch der Infibulation, wie diese Verstümmelung  medizinisch genannt wird, nicht islamischen Ursprungs sei, so  verschweigen sie, dass so gut wie alle weltweit vorgenommenen  Infibulationen in islamischen Ländern praktiziert werden. Man beruft  sich dort oft auf eine Stelle der Hadith, derzufolge Mohammed einer  Beschneiderin folgende Anweisung gab:</p>
	<blockquote><p>„Schneide ein wenig ab, aber übertreibe nicht. Das ist besser für die Frau und wird vom Mann bevorzugt.“ <a class="simple-footnote" title="Hadith ohne weitere Angabe zitiert bei www.wadinet.de/projekte/frauen/fgm/studie.htm." id="return-note-2635-4" href="#note-2635-4"><sup>4</sup></a></p></blockquote>
	<p>Auch hier schreitet die europäische Justiz nicht ein. In Holland ist  kein einziger Fall bekannt, in welchem Eltern, die an ihrer Tochter die  Genitalverstümmelung veranlassten, wegen Körperverletzung verurteilt  worden sind. Im Gegenteil: als sich im Lande Stimmen erhoben, die eine  regelmäßige medizinische Kontrolle muslimischer Mädchen forderten,  konterten Werterelativisten mit dem Vorwurf einer „Lex Islam“: wenn  überhaupt ein solches Gesetz, dann müsste es gemäß dem  Gleichheitsprinzip für alle Mädchen in Holland gelten.</p>
	<p><strong> </strong></p>
	<p><strong>“Dank eurer demokratischen Gesetze werden wir euch überwältigen, dank eurer religiösen Gesetze werden wir euch beherrschen.”</strong><strong> </strong> <a class="simple-footnote" title="Hans-Peter Raddatz, Von Gott zu Allah, 1. Auflege, München (Mai!) 2001, S. 349" id="return-note-2635-5" href="#note-2635-5"><sup>5</sup></a> — Imam von Izmir, 1999</p>
	<p>Wie ist das alles möglich, muss man sich fragen. Wie kann es sein,  dass es dem Islam gelingt, das Rechtsystem Europas derart auszuhöhlen?  Wie kann es sein, dass er selbst Grundrechte umschiffen kann, zu deren  Änderung es im Regelfall einer Zweidrittelmehrheit der europäischen  Parlamente bedarf?</p>
	<p>Die Antwort lautet: es ist nicht der Islam allein, der das alles  geschafft hat. Die Hauptarbeit verrichteten seine Helfershelfer aus der  Mitte der westlichen Gesellschaften, die Gutmenschen, die  Werterelativisten, diejenigen, die allen gegenteiligen Fakten zum Trotz  an ihrer Überzeugung festhalten,  alle Kulturen und Religionen seien  gleichwertig und könnten daher dieselben Rechte für sich beanspruchen.</p>
	<p>Doch längst haben die Werterelativisten dabei das Kind mit dem Bade  ausgeschüttet. Europäischen Mädchen werden Schamlippen und Klitoris eben  nicht herausgeschnitten und auch wird ihre Vagina nicht bis auf eine  winzige Öffnung zugenäht. Bei europäischen Frauen herrscht eben kein   Kleidungszwang. Auch ist es bei europäischen Männern weder durch das  Christentum noch durch Gesetz erlaubt, ihre Ehefrauen zu schlagen, wie  dies dem muslimischen Manne per Sure 4 des Koran von Allah persönlich  empfohlen wird. Ehrenmorde, das feige Töten „unstatthaft“ lebender  Töchter durch ihre Familien,  sind in Europa ebenso unbekannt wie  Massenvergewaltigungen Andersgläubiger. Auch ist Christen, Juden und  Buddhisten das Gebot der Vernichtung aller Nichtchristen, Nichtjuden  oder Nichtbuddhisten fremd, wie es der Koran und die Hadith an insgesamt  2000 Stellen von seinen Gläubigen einfordert.</p>
	<p>Und fremd ist es den übrigen Großreligionen ebenso, Gläubige zu  ermorden, weil sie aus der Religion ausgetreten sind, sei es, um zu  einer anderen Religion zu konvertieren, sei es, um ganz ohne Religion zu  leben.</p>
	<blockquote><p>„Tötet jeden, der die Religion wechselt!“</p></blockquote>
	<p>befiehlt Mohammed explizit seinen Gläubigen. So wie er auch fordert,  alle zu bekämpfen und zu töten, die „ungläubig“ sind und sich nicht zum  Islam bekehren lassen. Hier seien nur drei der insgesamt über 200  Stellen des Koran (und 2000 Stellen der Hadith) zitiert, wie der Islam  seine Gläubigen geradezu systematisch zur Tötung Andersgläubiger  erzieht:</p>
	<blockquote><p>Sure 47, 4-5:</p>
	<p>“Und wenn ihr die  Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel  unter ihnen angerichtet habt; dann schnüret die Bande!”</p></blockquote>
	<blockquote><p>Sure 8, Vers 39:</p>
	<p>„Und kämpfet wider sie, bis kein Bürgerkrieg mehr ist und bis alles an Allah glaubt..“</p></blockquote>
	<blockquote><p>Sure 2, Vers 191:<br />
„Und erschlagt sie (die  Ungläubigen), wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wannen  sie euch vertrieben; denn Verführung [zum Unglauben] ist schlimmer als  Totschlag. …“</p></blockquote>
	<p>Allein diesem Verdikt fielen im Laufe der Geschichte der Ausbreitung  des Islam, dem „ewigen Dschihad“, Millionen Menschen zum Opfer,  „Ungläubige“ ebenso wie Kritiker aus dem Inneren des Islam. Der deutsche  Orientalist und Herausgeber der „Internationalen Enzyklopädie des  Islam“, Hans Peter Raddatz, befindet resümierend über den Islam:</p>
	<blockquote><p>“In  keiner   anderen  Religion  findet  sich  die geheiligte Legitimation von Gewalt  als Wille Gottes gegenüber Andersgläubigen, wie sie der Islam  als  integralen Bestandteil seiner Ideologie im Koran kodifiziert und in der  historischen Praxis bestätigt hat. Nicht zuletzt findet sich kein  Religionsstifter, dessen Vorbildwirkung sich wie bei Mohammed nicht nur  auf die Kriegsführung, sondern auch auf die Liquidierung von Gegnern  durch Auftragsmord erstreckte.”  <a class="simple-footnote" title="Hans Peter Raddatz: Von Allah zum Terror?, Seite 71" id="return-note-2635-6" href="#note-2635-6"><sup>6</sup></a></p></blockquote>
	<p>Wer glaubt, Raddatz irre sich in seiner Einschätzung oder seine  Aussage beträfe nur den historischen Islam, der möge die Worte des  gegenwärtigen iranischen Ayatollah Ali Chamenei zum Thema Toleranz und  Gewaltlosigkeit des Islam lesen. O-Ton Chamenei:</p>
	<blockquote><p>“Wirf Deine  Gebetsschnur fort und kaufe Dir ein Gewehr. Denn Gebetsschnüre halten  Dich still, während Gewehre die Feinde des Islam verstummen lassen!</p>
	<p>Wir kennen keine absoluten Werte außer der totalen Unterwerfung unter den Willen des allmächtigen Allahs.</p>
	<p>Die Christen und Juden  sagen: Du sollst nicht töten! Wir aber sagen, dass das Töten einem Gebet  an Bedeutung gleichkommt, wenn es nötig ist. Täuschung, Hinterlist,  Verschwörung, Betrug, Stehlen und Töten sind nichts als Mittel für die  Sache Allahs!” <a class="simple-footnote" title="Zitat aus einer seiner Reden im Jahr 2004" id="return-note-2635-7" href="#note-2635-7"><sup>7</sup></a></p></blockquote>
	<p>170 Millionen meist muslimische Frauen sind weltweit von der Folter-  und Verstümmelungspraxis der Infibulation betroffen. Jeden Tag werden  6000 Mädchen und junge Frauen an ihren Genitalien verstümmelt – mit  stumpfen Messern, rostigen Scheren, ausgefransten Rasierklingen, und  ohne jede Betäubung. Jedes dritte Kind stirbt Tag für Tag an diesen  Verstümmelungen. Durch Blutverlust, durch Infektionen, durch Schock. So  steht es im UN-Bericht zur Lage der Frau aus dem Jahr 2005.</p>
	<p>Unfassbare 2000 muslimische Mädchen in den Gebieten des Islam müssen  für diesen Brauch Tag um Tag unter unsäglichen Qualen mit ihrem Leben  büßen. Doch seltsam: man hört kein Weinen, man vernimmt kein Klagen  seitens der bestens organisierten muslimischen Weltgemeinde, kein  Geschrei jammernder und sich an die Brust schlagender palästinensischer  Weiber, keine aufgeregten Al-Dschazira–Berichte, keine Friedensdemos in  Europa, auch keine Demos in den islamischen Ländern selbst. Wie bei  allen islamisch verübten Schandtaten, wie bei allen islamischen  Terrorakten, wie bei allen innerislamischen Auseinandersetzungen und  islamischen Bruderkriegen hält die Weltgemeinschaft der Muslime, die  umma, trotz aller internen Feindseligkeiten, fest zusammen.  Innerislamische Kritik ist ein Tabu seit den Zeiten Mohammeds. Umso mehr  dürfen dafür die „Ungläubigen“ der Welt kritisiert, geschmäht,  denunziert und – wenn es sein muss – auch getötet werden.</p>
	<p>Kaum einer weiß, dass allein in Deutschland bereits 35 000 „beschnittene“ Migrantinnen leben. Und dass es täglich mehr werden.</p>
	<p>In der stillen Duldung dieser Prozedur in ihren europäischen Ländern  haben sich jene Kulturrelativisten bereits in besonderer Weise schuldig  gemacht. An ihren Händen klebt längst das Blut verstümmelter Frauen, das  Blut Hunderter unschuldiger Opfer von „Ehrenmorden“ in Europa, das Blut  ermordeter Apostaten und von zu Tode geprügelten Muslimas. Dennoch  waschen die Kulturrelativisten ihre Hände weiterhin in Unschuld.  Unterlassene Hilfeleistung jedoch macht den Unterlasser genauso schuldig  wie den Täter, möge er sich auch noch so winden.</p>
	<p>Der europäische Kulturrelativismus hat also wenig mit Folklore a la  Claudia Roth (und Freunde) und schon gar nichts mit den Grundsätzen der  Aufklärung von Einheit und Gleichheit zu tun, wenn er sich  blind  gegenüber den ethischen und rechtlichen Inhalten dessen zeigt, was er  als schützenswert erachtet. Die Kulturrelativisten stellen sich  einerseits selbst als Hüter der Menschenrechte dar (was nicht stimmt),  während sie (im Fall des Islam) ihre Kritiker regelmäßig als Rassisten  und Ausländerfeinde brandmarken. In blinder, sich nur nach formalen  Gesichtpunkten von Gleichheit und Religionsfreiheit orientierender  Toleranz, ohne auf konkrete Inhalte z.B. im Falle des Islam zu schauen,  sind jedoch gerade jene Kulturrelativisten die Totengräber derjenigen  Werte, die sie zu schützen vorgeben. „Toleranz wird“ – um es mit Thomas Mann zu sagen – „zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt“. (Thomas Mann, in: Der Zauberberg)</p>
	<p>Muslime, die ihre Frauen schlagen und sich dabei auf Sure 4  (Prügelsure) beziehen können, kommen vor europäischen Gerichten oft mit  unverhältnismäßig glimpflichen Strafen davon. Muslimische Familien, die  ihre Töchter ermorden, weil diese ihre „Ehre“ verletzt hätten, können  ebenso auf kulturelles Verständnis manch eines westlichen Richters  hoffen wie auch Hassprediger, die in ihren Moscheen und inmitten Europas  zum Kampf gegen den „ungläubigen“ und „dekadenten“ Westen aufstacheln.  Überall Verständnis gegenüber Fakten, die, kämen sie seitens indigener  Europäer, schonungslos verfolgt würden.</p>
	<p>Das aufgeklärte Europa hat angesichts des islamischen Eindringens  längst eine ideologische und politische Kehrtwendung vollzogen: was den  Islam anbelangt, scheinen unter dem Verweis auf „Religionsfreiheit“ alle  Dämme zu brechen. Scharistisch begründetes Religionsrecht bricht  zunehmend alle sonstigen verfassungsrechtlich garantierten Grundrechte.  Der Islam, dem jede Aufklärung im Sinne Kants oder Voltaires fehlt, hat  Europa in seine tiefste Identitätskrise seit Jahrhunderten gestürzt.  Europa scheint seine griechischen und christlichen Wurzeln verdrängt, ja  teilweise vergessen zu haben. Blind und  nahezu schutzlos hat der Alte  Kontinent seine Tore dem Islam, seinem jahrhundertlang erbittersten  Feind, geöffnet. Im aufgeklärten Europa ist derzeit nichts mehr nötig  als eine erneute Welle der Aufklärung, aufgezwungen ausgerechnet von  einem System, das die Aufklärung und die Menschenrechte als einen  „Haufen Hokuspokus von Satansjüngern“ brandmarkt (Ajatollah Ali  Chamenei).</p>
	<p>Mit der Forderung von Toleranz gegenüber Andersdenkenden und  Andersgläubigen wurde eine zweite, nahezu unüberwindliche Barriere  gegenüber jedweder Kritik am Islam geschaffen. Toleranz hat ihre    Wurzeln im Christentum und in der europäischen Aufklärung, und findet  sich nirgendwo im unaufgeklärten und gegenüber allen Andersdenkenden und  Andersgläubigen feindselig gestimmten Islam. Die Muslime fordern also  bei der Konfrontation mit Kritik in Europa eine Haltung, die sie weder  geschichtlich noch in der Gegenwart in den von ihnen beherrschten  Gebieten je anwandten – allem Gerede von der angeblichen Toleranz des  Cordoba-Islam zum Trotz. Dieser entpuppt sich nämlich bei genauerem  Hinsehen als ebenso wenig tolerant wie friedlich. Die an Christen und  Juden im islamischen Andalusien ausgeführten Massaker und Pogrome sind  jedem bekannt, der sich näher mit diesem Teil Geschichte befasst hat.  Doch Mythen sind bekanntermaßen hartnäckig. So ist auch der Mythos vom  angeblich friedlichen und toleranten Cordoba-Islam aus den Köpfen  westlicher Islamfreunde und Gutmenschen partout nicht herauszubekommen.</p>
	<p>Die Postulate der absoluten und unbedingten Toleranz gegenüber  Andersgläubigen und Andersdenkenden sowie der steten Hinweise auf das  Recht der „Religionsfreiheit“ haben  eine zweite, in die jüngste  Geschichte zurückgehende Ursache. Sie waren Europas Antwort auf die  Katastrophe des Zweiten Weltkriegs. Als Ursache dieser Katastrophe wurde  Hitlers (bis ins Wahnwitzige übersteigerte) Intoleranz gegenüber Juden  und anderen, nicht-arischen Rassen ausgemacht, was im Slogan „Nie wieder  Krieg“ der europäischen, insbesondere deutschen Friedensbewegung  mündete. Doch beide Slogans – „nie wieder Intoleranz“ und „nie wieder  Krieg“ – erweisen sich bei genauer Analyse als grundfalsch und sind zwei  zentrale Ursachen, was die Blindheit Europas bei seiner grenzenlosen  Öffnung gegenüber solchen Migranten anbelangt, die eine totalitäre  Ideologie wie den Islam mit sich bringen.</p>
	<p>Denn anders als diese Postulate einen glauben machen, war Hitlers und Mussolinis Aufstieg eben nicht mangelnder Toleranz zu verdanken, sondern derem Gegenteil: der Weimarer Toleranz  gegenüber jeder Form von Ideologie, ob von links oder von rechts. Es war  u.a. jene Werte-Indifferenz  der Weimarer Republik, die letzten Endes  dem Hitler’schen Faschismus den Weg ebnete. Wie damals, so erweist sich  auch heute der Werte-Relativismus als zu schwach, die Feinde von  Freiheit und Demokratie in Schach zu halten oder sie erfolgreich zu  bekämpfen. Dabei war die Stoßrichtung und die politischen Absichten der  Feinde der Weimarer Republik bekannt.</p>
	<blockquote><p>„Wir gehen in  den Reichstag hinein, um uns im Waffenarsenal der Demokratie mit deren  eigenen Waffen zu bedienen. Wir werden Reichstagsabgeordnete, um die  Weimarer Gesinnung mit ihren eigenen Mitteln lahmzulegen. Wenn die  Demokratie so dumm ist, uns für diesen Bärendienst Freifahrkarten und  Diäten zu geben, so ist das ihre Sache…!“ <a class="simple-footnote" title="Karl Dietrich Bracher, in: Die Auflösung der Weimarer Republik, Villingen 1955" id="return-note-2635-8" href="#note-2635-8"><sup>8</sup></a></p></blockquote>
	<p>äußerte sich 1928 Joseph Goebbels, der Hauptstratege der  Machtübernahme der Nationalsozialisten, klar und deutlich über das  Verhältnis seiner Partei zur Demokratie (1928 in „Der Angriff“).  70 Jahre später vernehmen wir aus dem Munde des ehemaligen  Bürgermeisters von Istanbul, dem derzeitigen Ministerpräsidenten der  Türkei, Tayyip Erdogan, sinngemäß die exakt gleiche Aussage, als er bei  einer seiner öffentlichen Reden verkündete:</p>
	<blockquote><p>“Die  Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel  sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette,  die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten!” <a class="simple-footnote" title="Udo Ulfkotte, Berliner Kolleg Anfang Juli 2007" id="return-note-2635-9" href="#note-2635-9"><sup>9</sup></a></p></blockquote>
	<p>Wie damals Goebbels Äußerungen gegenüber  der Demokratie ignoriert  wurden so werden auch heute die gleichen Äußerungen Erdogans seitens der  europäischen „Eliten“ in, wie ich meine, geradezu skandalöser Weise  ignoriert. Geschichte wiederholt sich anscheinend doch, und aus  Geschichte wird offenbar nicht immer gelernt. Das Fazit aus dem  Schrecken des Dritten Reiches kann also nicht die im Westen praktizierte  nahezu bedingungslose Toleranz gegenüber allem und jedem sein, sondern  kann nur lauten:</p>
	<blockquote><p><strong>Nie wieder Toleranz gegenüber Intoleranz!</strong></p></blockquote>
	<p>Denn nicht nur der Aufstieg Hitlers in der Weimarer Republik hat  gezeigt, dass, wo immer radikale und blinde Toleranz auf Intoleranz  trifft, die Intoleranz als letztendlicher Sieger zwingend hervorgehen  wird. Diese These hat sich in der Geschichte als so wahr wie ein  Naturgesetz erwiesen. Der Historiker Karl Dietrich Bracher beschreibt  das Ergebnis wissenschaftlicher Untersuchungen zum Thema, warum es  Hitler gelang an die Macht zu kommen, in folgenden Worten:</p>
	<blockquote><p>„Lähmung und  Verfall eines freiheitlichen Staatswesens waren nicht zuletzt die Folge  verwirrter Maßstäbe, geschwächter Abwehrbereitschaft und falscher  Illusionen über Toleranz gegenüber Feinden der Demokratie.“</p></blockquote>
	<p>Diese Analyse passt nicht nur zur Weimarer Republik. Sie beschreibt  in einem Satz das gegenwärtige Versagen Europas angesichts der Bedrohung  durch einen theokratischen Totalitarismus, der sich als Religion tarnt  und dabei ist, Europa zu übernehmen. Der politische Imperativ des  „Nie-wieder-Krieg“ zeigt sich letztendlich machtlos, ja ohnmächtig  angesichts der Herausforderung durch einen Gegner, der sich seit 1400  Jahren als kriegs- und gewaltbereit und zum Äußersten entschlossen  gezeigt hat.</p>
	<p><strong>Null Toleranz gegenüber Intoleranz</strong></p>
	<p>Wer sich einem intoleranten Gegner tolerant zeigt, hat bereits  verloren. So ist es der jungen Weimarer Republik mit Hitler ergangen,  und so erging es allen christlichen und jüdischen Gemeinden und  Regionen, die sich dem Eroberungswillen des Islam ausgesetzt sahen. Der  Nahe Osten ist ein Beispiel dafür, wie ein Gebiet, in dem   ursprünglich  überwiegend Christen und Juden lebten, geplant, systematisch und mit  religiös untermauerter aggressiver Energie binnen 50 Jahren nahezu  vollständig islamisiert wurde. Im Jahr 1980 erließ die „Panislamische  Konferenz“ in Lahore (Pakistan) einen Geheimbeschluss folgenden Inhalts:</p>
	<blockquote><p>„Das ganze  Gebiet (Anm.: Naher Osten) ist bis zum Jahre 2000 völlig zu  islamisieren, und zwar im Mittleren Osten dergestalt, dass alle  Lebenden, die nicht Muslime sind – die Koptischen Christen in Ägypten,  die Christen im Irak, Iran, in der Türkei, in Libanon, Syrien….und  insbesondere die Israelis völlig ausgelöscht werden müssen.“</p></blockquote>
	<p>Ein Beschluss mit weitreichenden Konsequenzen: So schwand die  jüdische Bevölkerung in den arabischen Staaten in der Zeit von 1948-2001  um sage und schreibe 91 Prozent von ursprünglich 855000 Bewohnern  jüdischen Glaubens auf die Restsumme von ganzen 7800. Eine ganz aktuelle  und religiös determinierte Form von „ethnic cleansing“ – bislang von  der westlichen Presse entweder nicht bemerkt oder politisch und  islamisch „korrekt“ bewusst totgeschwiegen wird. Mit Ausnahme von Israel  haben die im Nahen Osten ansässigen Juden und Christen bis heute der  entschlossenen und aggressiven Expansions- und Islamisierungspolitik der  arabischen Muslime nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen. Es zeigt  sich auf ein Neues: Trifft Toleranz auf Intoleranz, siegt die  Intoleranz.</p>
	<p>Ein weiteres Beispiel für die Aggressivität und den Willen zur  Welteroberung des Islam ist Indien. Als sich die arabischen Heere zu  Beginn des 8. Jahrhunderts anschickten, Indien mit ihrer überlegenen  Militärtechnik gewaltsam zu islamisieren, waren die ersten Opfer die  Buddhisten. Keine andere Großreligion ist derart gewaltablehnend,  pazifistisch und tolerant wie der Buddhismus. Und genau diese radikale  Toleranz führte innerhalb kürzester Zeit zu seiner Auslöschung auf dem  indischen Subkontinent, wo er über dreizehn Jahrhunderte neben den  Hindus die alleinige Religionsgemeinschaft bildete. Als die Muslime die  buddhistischen Dörfer überrannten und buddhistische Tempel  niederbrannten, trafen sie zu ihrem Erstaunen auf keinen nennenswerten  Widerstand. Zu Tausenden wurden die friedlichen Buddhisten  abgeschlachtet. Ihr Leben konnten sie nur retten, wenn sie zum Islam   konvertierten, was viele getan haben. Heute ist der Buddhismus aus  Indien so gut wie verschwunden.</p>
	<p>Anders als die Buddhisten wehrten sich die Hindus jedoch erbittert  gegen die muslimischen Eindringlinge. Millionen Tote waren die Folge   des islamischen Dschihads in Indien, an derem Ende sich die Muslime in  Indien dank des hinduistischen Widerstands nur teilweise durchsetzen  konnten. Doch wie in allen Staaten, wo der Islam eindrang und zu einer  bedeutenden Minorität anwuchs (Serbien, Bosnien-Herzegowina, Zypern,  (Süd-)Thailand, Kosovo, Libanon)  führte die Teil-Islamisierung Indiens  zu gewaltigen und andauernden Spannungen zwischen den Religionen. Dies  führte am Ende zur Spaltung des Subkontinents in zwei rein islamische  Staaten Pakistan und Bangladesh sowie in den religiösen Mischstaat  Indien. (Im kleineren Maßstab kann man diese von Muslimen betriebene  Separationspolitik ganz aktuell am Beispiel Kosovo und Serbien  beobachten.)</p>
	<p>Zwar beträgt der Anteil der indischen Muslime  nur 13,4 Prozent an  der indischen Gesamtbevölkerung, aber mit einer Gesamtzahl von 137  Millionen Muslimen stellt Indien nach Indonesien und Pakistan dennoch  das drittgrößte Bevölkerungskontingent aller islamischen Staaten. Und  die gewalttätige Konfrontation zwischen dem islamischen Pakistan und dem  hinduistischen Indien dauert bis heute an. Pakistan, das über  Nuklearwaffen verfügt, gilt vielen politischen Beobachtern als die mit  Abstand brisanteste und gefährlichste Region der Welt. Nicht  auszudenken, wenn die Taliban oder pakistanische  Muslim-Fundamentalisten, die vor kurzem Teile Nordpakistans erfolgreich  von Restpakistan abspalten konnten, diese Waffen in ihre Gewalt bekämen.</p>
	<p>Wäre der Hinduismus ähnlich radikal tolerant wie das Judentum und  Christentum (wiederum: ich unterscheide hier klar zwischen der Religion  und der Kirche, die sich im Mittelalter von ihren religiösen Wurzeln  entfernt hatte) – so wäre neben dem Buddhismus auch der Hinduismus aus  Indien verschwunden.</p>
	<p>Doch entgegen aller anderslautenden geschichtlichen Fakten pflegt der  Islam nach außen weiterhin ein Image einer Religion, die sich  ausschließlich friedlich verbreitet hat. Die von Islamgelehrten gerne  verbreitete „Islam-bedeutet-Frieden“-Parole ist ein weiterer Mythos, der  nicht nur von westlichen Gutmenschen und Kulturrelativisten, sondern  auch von den meisten friedlichen wie ahnungslosen Muslimen geglaubt  wird.  Denn wie die anderen Mythen dieser „Friedensreligion“ spielt er  eine wichtige Rolle im Gesamtgefüge innerislamischer Identitätsfindung  sowie  beim andauernden Prozess des  Zusammenhaltens der weltweiten  islamischen Glaubensgemeinde, der umma.</p>
	<p><strong>Die Islamisierung Europas</strong></p>
	<p>Doch zurück nach Europa. Der Islam schickt sich an, Europa mit dessen  eigenen Gesetzen zu erobern. Wer darauf hinweist, wird mit dem Vorwurf  der Islamophobie niedergemacht, ein Begriff, der interessanterweise in  den thinktanks der Muslimbrüder entwickelt wurde und auch seitens der  Kultur-Relativisten gerne und mit Erfolg verwendet wird. Dass mit dem  Vorwurf der Islamophobie jedoch jede Kritik am Islam quasi zur Krankheit  erklärt wird, ist nicht nur ungeheuerlich, sondern aufschlussreich  zugleich. Denn totalitäre Systeme greifen bei ihren Kritikern gerne auf  das Mittel der psychiatrischen Stigmatisierung zurück. Zu sowjetischen  Zeiten sperrte man System- und Staatskritiker gern in Psychiatrien, wo  sie unmenschlichen Torturen wie stundenlangem Sitzen in eiskaltem Wasser  oder schmerzhaften Injektion unterzogen wurden. Und in zahlreichen  islamischen Ländern sitzen Islamkritiker oft lebenslang  in  Psychiatrien, wenn sie nicht vorher schon umgebracht wurden.</p>
	<p>Wo der Islamophobie-Vorwurf nicht zieht, wird zu härteren Mitteln  gegriffen. Jeder Islamkritiker muss damit rechnen, als Rassist oder  Ausländerfeind gebrandmarkt zu werden, ein Totschlagsargument, dem die  wenigsten fundiert begegnen können und das sich als besonders  erfolgreich erweist, weitere Kritik an der Religion des Friedens im Keim  zu ersticken. So ergeht es derzeit u.a. dem deutschen Politologen und  Journalisten Udo Ulfkotte, der im Gegensatz seiner meisten über den  Islam berichtenden Kollegen den Islam aus nächster Nähe kennengelernt  hat. Über 12 Jahre lebte er in verschiedenen  islamischen Ländern des  Nahen Ostens. Ulfkotte:</p>
	<blockquote><p>„Ich habe <a title="Hinrichtung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hinrichtung">Hinrichtungen</a> in Saudi-Arabien erlebt und im Jemen gesehen, wie abgehackte Hände an das Stadttor geheftet wurden. Ich habe <a title="Steinigung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Steinigung">Steinigungen</a> gesehen von Frauen, die Einteilung von Menschen in verschiedene <a title="Klasse (Soziologie)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klasse_%28Soziologie%29">Klassen</a> und das menschenverachtende Weltbild der Muslime erlebt.“</p></blockquote>
	<p>Seine gutmenschlichen und im linken Spektrum angesiedelten Gegner,  die ihm inhaltlich wenig entgegenzusetzen haben, stellen ihn gleichwohl  in die rechte und rassistische Ecke. Ein besonders in Deutschland  bewährtes Mittel, den politischen Gegner auf Dauer kaltzustellen. O-Ton  Ulfkotte:</p>
	<blockquote><p>„Wenn man als Journalist über die Bürgerkriege im Nahen Osten und die ethnischen Konflikte dort berichtet, gilt man in Deutschland als Experte. Wenn man über die ethnischen Konflikte zwischen Deutschen und Ausländern in Deutschland berichtet, gilt man als Rechtsextremist.“</p></blockquote>
	<p>Serap Cileli, eine deutsch-türkische Schriftstellerin (“Wir sind Eure  Töchter, nicht Eure Ehre!“) bringt die apathische Stimmung und die  Denkblockade in Europa angesichts der Bedrohung durch den Islam auf den  Punkt:</p>
	<blockquote><p>“Wer sich für  die Rechte der moslemisch-türkischen Frauen einsetzt, die Stellung der  Frau im Islam hinterfragt, sich gegen Zwangsheirat, Ehrenmorde,  Verschleierung, Sprach -und Rechtlosigkeit der isolierten Frauen  ausspricht, läuft in Gefahr, als ausländerfeindlich gebrandmarkt zu  werden…Ein falsch verstandener Toleranzbegriff und eine gewisse  Mutlosigkeit, als “rassistisch” oder “ausländerfeindlich” stigmatisiert  zu werden, hielt und hält viele Menschen hier in Deutschland davon ab,  frauenverachtende und ungerechte Traditionen, die  Menschenrechtsverletzungen darstellen, zu kritisieren und sich für deren  Beendigung einzusetzen.”</p></blockquote>
	<p>Stets auf Toleranz und Religionsfreiheit pochend – Werte, die ihm  selbst fremd sind – hat sich der Islam in Europa mit einer in der  Geschichte noch nie dagewesenen Geschwindigkeit ausgebreitet. Lebten  1945 noch ganze 600 000 Muslime in Europa, so sind es heute bereits 20  Millionen – Tendenz steigend. Und jedes Jahr kommen  eine weitere  Million muslimische Migranten hinzu, oft direkt in die Sozialsysteme der  betreffenden Länder einwandernd. In Brüssel, Mailand, Oslo, ist  „Mohammed“ bereits heute der häufigste Vorname bei männlichen  Neugeborenen, und England ist das erste Land Europas, in dem „Mohammed“  insgesamt der häufigste Vorname bei männlichen Neugeborenen geworden  ist. In den Großstädten Hollands waren 2004 bereits 56 Prozent aller  Kinder und Jugendlichen Ausländer, die meisten davon Muslime. Für die  Schweiz sehen Statistiken für das Jahr 2040 einen Anteil von 76 Prozent  Muslimen, wenn sich an der Politik der Alpenrepublik nichts ändern  sollte. Nach einer österreichischen Studie wird im Jahre 2051 jeder  dritte Schüler Österreichs ein Muslim sein. Und eine Studie des  Islam-Archiv in Soest (2006) zur Bevölkerungsentwicklung in Deutschland  prognostiziert für das Jahr 2045 einen Stand von 51,72 Millionen in  Deutschland lebenden Muslimen. Ein Datum, mit dem bei führenden  Muslimvertretern bereits fest gerechnet wird. So formuliert der   Vorsitzende der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland, Ibrahim  El-Zayat, Ex-Generalsekretär des Dachverbandes „Islamisches Konzil“ und  Ex-Bundesvorsitzender der „Muslimischen Studentenvereinigung Deutschland  e.V.“ (MSV), dem enge Verbindungen zur Muslimbrüderschaft nachgesagt  werden, folgende Vision für die Zukunft der Muslime in Deutschland:</p>
	<blockquote><p>„Heute gibt es  ca. 2,5 Millionen Muslime in Deutschland. Durch die Gnade Allahs leben  wir in einem der reichsten Länder dieser Erde…Die Zukunft des Islam in  diesem, unserem Land, in Deutschland, gestalten wir; wir, die hier  geboren und aufgewachsen sind, wir, die wir die deutsche Sprache  sprechen und die Mentalität dieses Volkes kennen. …</p>
	<p>Ich glaube nicht, dass es  unmöglich ist, dass der Bundeskanzler im Jahre 2020 ein in Deutschland  geborener und aufgewachsener Muslim ist, dass wir im  Bundesverfassungsgericht einen muslimischen Richter oder eine  muslimische Richterin habe… Dieses Land ist unser Land und es ist unsere  Pflicht, es positiv zu verändern. Mit der Hilfe Allahs werden wir es zu  unserem Paradies auf der Erde machen, um es der islamischen Ummah und  der Menschheit insgesamt zur Verfügung zu stellen. <a class="simple-footnote" title="Ibrahim El-Zayat im islamischen Jugend-Magazin “TNT”, 1/1996" id="return-note-2635-10" href="#note-2635-10"><sup>10</sup></a></p></blockquote>
	<p>Auch der Vorgänger Erdogans, der ehemalige türkische Premierminister  Necmettin Erbakan, schlug ähnliche Töne an, als er verkündete:</p>
	<blockquote><p>“Unser Ziel  ist es, auf dem europäischen Kontinent Wurzeln zu schlagen und dort in  Ruhe und gemäß den Gesetzen zu leben, so dass eines Tages vielleicht  ganz Europa muslimisch ist.”</p></blockquote>
	<p>Der deutsch-türkische Vural Öger (Öger-Tours), der für die deutsche  SPD im Europaparlament sitzt, erklärte bei einem Essen mit seinen  türkischen Freunden der größten türkischen Zeitung “Hürriyet”:</p>
	<blockquote><p>“Das, was  Sultan Süleyman mit der Belagerung Wiens 1683 begonnen hat, werden wir  über die Einwohner, mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen,  verwirklichen”.</p></blockquote>
	<p><strong> </strong></p>
	<p>Der 300 000 europäische Mitglieder zählende türkische Verband „Milli Görüs“, der in Deutschland neben der „<a title="Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion" href="http://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCrkisch-Islamische_Union_der_Anstalt_f%C3%BCr_Religion">Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion</a>“  bedeutendste muslimische Verband, sieht es als eine seiner  Hauptaufgaben, die Muslime von einer erfolgreichen Integration in  Deutschland und Europa abzuhalten. O-Ton Milli Görüs:</p>
	<blockquote><p>“Milli Görüs ist ein Schild, das unsere Mitbürger vor der Assimilierung im barbarischen Europa schützt”. <a class="simple-footnote" title="zitiert im NRW-Verfassungsschutzbericht für 1996" id="return-note-2635-11" href="#note-2635-11"><sup>11</sup></a></p></blockquote>
	<p>Die organisationsnahe Zeitung “Milli Gazete” bezeichnete die Bundesrepublik Deutschland als “Land der Niedertracht und des Unglaubens” und die Europäer als</p>
	<blockquote><p>“Götzenanbeter, Imperialisten, Kapitalisten, Kommunisten und Wucherer.”</p></blockquote>
	<p>Nicht anders ist es um den Respekt gegenüber Nicht-Muslimen in  anderen islamischen Teilen der Welt bestellt.  Was er für sich selbst  einfordert, wird Dritten nicht gewährt. Das schiitische Staatsoberhaupt  der Islamischen Republik Iran, Ayatollah Khomeini, ließ keinen Zweifel,  was von Nicht-Muslimen zu halten sein:</p>
	<blockquote><p>„Juden und  Christen sind dem Schweißgestank von Kamelen und Dreckfressern  gleichzusetzen und gehören zum Unreinsten der Welt…Alle  nichtmuslimischen Regierungen sind Schöpfungen Satans, die vernichtet  werden müssen.“</p></blockquote>
	<p>Der Imam von London, Scheich Omar Bakri Muhammad, äußerte sich in  einem Interview mit dem portugiesischen Magazin „Publica“ ganz ähnlich  zum Thema des Respekts seiner Religion gegenüber Andersgläubigen:</p>
	<blockquote><p>„Wir machen  keinen Unterschied zwischen Zivilisten und Nicht-Zivilisten, zwischen  Unschuldigen und Schuldigen – nur zwischen Moslems und Ungläubigen. Und  das Leben eines Ungläubigen ist wertlos!“</p></blockquote>
	<p>Während die westlichen Demokratien ihren Feinden theoretisch  unendlich viele Chancen gewähren, sich der Demokratie per Wahl zu  entledigen, erhält sie von diesem Gegner nach gewonnener Wahl keine  weitere Chance, sich demokratisch erneut zu etablieren. Das Beispiel  Gaza zeigt, wohin es führt, wenn man Demokratie nicht von seinem Geist  her, sondern formal nur als Urnengang begreift. Die Wahl als Ausdruck  des Wählerwillens ist nicht der Zweck, sondern allein das Mittel einer  Demokratie. Unverständlich also, wenn politische Kommentatoren bei  Wahlen wie im Gazastreifen von demokratischen Wahlen sprechen, als  handle es sich um Wahlen wie in England oder Frankreich.  Wer einem  erklärten Feind der Demokratie die Möglichkeit gibt, sich an  demokratischen Wahlen zu beteiligen, nimmt deren Vernichtung  leichtfertig in Kauf. Der zeigt sich als radikaler Toleranter, der das  Prinzip der Toleranz nur zur Hälfte begriffen hat. Carlo Schmid, einer  der Väter des deutschen Grundgesetzes war jemand, der am eigenen Leib  erfahren hat, wohin der radikal tolerante Demokratiebegriff der Weimarer  Republik geführt hat. Und er begriff, dass es auch in einer Demokratie  Grenzen der Toleranz geben muss. Carlo Schmid vor dem Plenum des  Parlamentarischen Rates, 1949:</p>
	<blockquote><p>„Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, dass sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft.“</p></blockquote>
	<p>Toleranz ja, aber nur gegenüber toleranten Kräften. Im Falle Hitlers,  dessen Wahl 1933 die letzte demokratische Wahl der Weimarer Republik  war, hat die Wiedereinführung eines demokratischen Deutschlands 55  Millionen Menschen das Leben gekostet. Noch größere Opfer an  Menschenleben kostete die Ära des intoleranten Kommunismus, die bis  heute noch nicht gänzlich überwunden ist (Nordkorea, China, Cuba).</p>
	<p>Doch bezeichnenderweise wird eine solche Rechnung von Pazifisten,  Gutmenschen und Werte-Relativisten üblicherweise nicht aufgestellt: die  Rechnung nämlich, was es kostet, nicht für die Freiheit zu kämpfen, und  wenn es sein muss, auch mit Mitteln der Gewalt. Anders  als manche  Pazifisten zu glauben scheinen, ist Europa vom Joch des Hitlerfaschismus  nicht durch Friedensdemonstrationen in London, New York oder Washington  befreit worden. Und auch die deutschen Konzentrations- und  Vernichtungslager sind nicht durch Gespräche, Konferenzen oder Einsicht  der Nazis in das Unrechte ihres Tuns abgeschafft worden. Und auch die  Millionen Menschenleben kostende Expansionspolitik des  kaiserlich-totalitären Japan der 30er und 40er Jahre des 20.  Jahrhunderts fand ihr Ende nicht in Gesprächen und Konferenzen, ebenso  wenig wie Serbiens Krieg gegen die Teilstaaten Restjugoslawiens. In  allen Fällen, so zeigt die Geschichte,  war Krieg das einzige Mittel,  den Krieg des Bösen zu stoppen.</p>
	<p><strong> </strong></p>
	<p><strong> </strong></p>
	<p><strong> </strong></p>
	<p><strong> </strong></p>
	<p><strong>“Das größte Risiko auf Erden laufen die Menschen, die nie das kleinste Risiko eingehen wollen.“ (Bertrand Russell)</strong></p>
	<p><strong> </strong></p>
	<p>Doch gegen den Islam als internalisierter religiöser Totalitarismus  bieten militärische Strategien keine Lösung. Den Islam als weltweite  Bedrohung der Freiheit kann man – wenn überhaupt – nur überwinden, indem  man die Köpfe und letztendlich die Herzen der Muslime für unser  humanistisch-westliches Wertesystem gewinnt. Indem der Westen den  Muslimen gegenüber tritt im Bewusstsein, das bessere, weil humanere  System zu vertreten, und indem Muslimen ein Ausweg aus den sinnlosen und  selbstzerstörerischen Gehorsamszwängen des Islam samt seiner zutiefst  inhumanen Scharia-Rechtsprechung gewiesen wird.</p>
	<p>Natürlich müsste hierfür der Westen zuerst wieder ein Gefühl seiner  eigenen Wertigkeit entwickeln, anstelle sich weiterhin wie bisher bis an  die Grenze der Selbstzerfleischung zu kritisieren. Gerade an einem  gesunden  Selbstbewusstsein jedoch mangelt es dem Westen massiv. Ein  solches böte die unabdingbare Basis dafür,  Muslime nicht nur im Westen  für unsere humanistische Gesellschaft auf Dauer gewinnen zu können. Mit  an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit würden fundamentale Muslime  auf ein derlei selbstbewusstes Werben des Westens für seine Werte mit  massiven Gewaltakten antworten.  Wer jedoch aus Angst davor auf diesen  Weg verzichtet und sich dem Islam gegenüber weiterhin in vorauseilendem  Gehorsam unterordnet, hat bereits verloren. Freiheit hat es eben noch  nie zum Nulltarif gegeben, wie manche Pazifisten und Gutmenschen  zu  glauben scheinen. Allen Zauderern, Appeasern und Ewig-Ängstlichen sei  hier das Wort des britischen Philosophen und Mathematiker Betrand  Russels auf den Weg gegeben, der das Gesetz, das sich hinter jeder  Risikoscheu verbirgt, mathematisch knapp und präzise folgendermaßen  formulierte:</p>
	<p><strong> </strong></p>
	<blockquote><p>“Das größte Risiko auf Erden laufen die Menschen, die nie das kleinste Risiko eingehen wollen.“</p></blockquote>
	<p><strong> </strong></p>
	<p>Der oben beschriebene Weg ist vermutlich der einzige, der mittel- und  langfristig zum Ziel der Überwindung jenes theokratischen  Totalitarismus führen kann, der sich seit 1400 Jahren als Religion  tarnt. Wenn Muslime erkennen, dass der Islam nicht nur ein gewaltiges  Subordinationssystem gegenüber allen “Ungläubigen” darstellt, sondern  dass die primären Opfer vor allem sie selbst sind: all jene muslimischen  Männer und Frauen, die gezwungen werden, im Namen einer inhumanen  Religion anderen Unrecht zuzufügen, während sie gleichzeitig im Namen  derselben Religion großes Unrecht zu erleiden haben. Wenn sie erkennen,  dass ihr Bekenntnis zum Islam letztendlich nicht ihnen zugute kommt,  sondern allein der Befriedigung von Machtgier und Profitstreben ihrer  islamischen Kleriker und Politiker dient, die zu diesem Zweck das  ideelle Instrumentarium des Islam entworfen und perfekt zu bedienen  gelernt haben.</p>
	<p>In der Konferenz zu Kairo (1990) etablierten die islamischen Länder  ihre eigene „Menschenrechtserklärung“, was von westlichen Medien mit  großer Aufmerksamkeit dokumentiert wurde. Dass jene  Menschenrechtserklärung jedoch außer dem Namen absolut nichts mit der  Allgemeinen Menschenrechtserklärung der UN gemeinsam hat, stand in den  wenigsten Berichten und Kommentaren. Die Inhalte der Kairoer Erklärung  decken sich mit den uralten Rechtsvorstellungen der islamischen Scharia:  keine Gleichberechtigung von Mann und Frau, kein Recht auf freie Wahl  der Religion oder des Ehepartners, Nichtmuslime sind rechtlich stark  benachteiligt, Bekräftigung der scharistischen Körperstrafen wie  Auspeitschen, Abhacken von Gliedmaßen, Enthauptung und Steinigung,  Bekräftigung des Weltherrschaftsanspruchs des Islam.</p>
	<p>Die Kairoer Konferenz war somit nichts Geringeres als ein islamischer  Gegenentwurf zur westlichen Menschenrechtserklärung. Dieselben Muslime,  die in Europa, Kanada und USA – auf Werte-Relativismus pochend – die  Einführung der Scharia für die im Westenlebenden Muslime fordern,  bestehen umgekehrt in ihren islamischen Stammländern auf dem totalen und  unwiderrufbaren Werte-Universalismus des Islam, der außer seinen keine  anderen Werte duldet. Damit ist klar, dass der seitens muslimischer  Vertreter verfochtene Werte-Relativismus nicht Ziel sondern lediglich  Mittel ist, den Islam eines Tages auch in den Ländern des „Unglaubens“  an die Macht zu bringen, wie Allah es seinen Gläubigen befiehlt. In der  Sure 61, Vers 9 heißt es explizit dazu.</p>
	<blockquote><p>„Er ist es,  der Seinen Gesandten mit der Führung und der wahren Religion geschickt  hat, auf dass Er sie über alle Religionen siegen lasse, auch wenn die  Götzendiener es verwünschen.“</p></blockquote>
	<p>Der Werte-Relativismus ist von seiner Struktur inhuman, verstößt  gegen das Gleichheitsprinzip und fördert insbesondere totalitäre  Strukturen, denen er mit dem Hinweis auf „kulturelle Differenz“ eine  optimale Basis zur Verbreitung ihrer totalitären Strukturen verhilft.</p>
	<p>Der Werte-Relativismus ist feige und bequem, da er sich anstelle  einer ganz bewussten Entscheidung für bestimmte Werte auf eine scheinbar  tolerante, jedoch bequeme Wertebeliebigkeit setzt und damit den Sieg  unmenschlicher Werte bewusst oder unbewusst in Kauf nimmt. Sieger einer  Wertebeliebigkeit werden letzten Endes stets die Verfechter eines  Wertedominanz sein, und die stammen meist aus dem Lager totalitärer,  links- sowie rechtsfaschistischer und totalitär-religiöser Systeme. Eine  Minorität überzeugter und zu allem entschlossener Verfechter  totalitärer Ideologien, so zeigt die Geschichte, genügt meist, um ein  System, das sich auf reine Toleranz stützt, binnen kurzem zu zerstören.  Die Folge einer sich auf Werte-Relativismus berufenden Gesellschaft wird  daher ihre eigene Vernichtung sein.</p>
	<p>Daher ist ein System, das sich und seine Werte nicht zu schützen  vermag, im übertragenen wie materiellen Sinn nichts „wert“ – und in  seiner Gleichschaltung aller Werte hauptverantwortlich für die sichtbare  und allgegenwärtige Auflösung des postmodernen und aufgeklärten Europas  mit seinem klassischen Menschenrechtsbegriff. Demokratie ist eben nicht  bloße Folge von Wahlen, sondern Ausdruck einer das ganze Gesellschafts-  und Staatswesen durchziehenden demokratischen Geisteshaltung. Daher war  auch die Wahl in Gaza, die zur Herrschaft der Hamas führte, kein Akt  der Demokratie, sondern im Gegenteil ein intentiöser Akt zur Abschaffung  der Demokratie durch einen demokratie- und freiheitsfeindlichen  Totalitarismus im Deckmantel einer Religion.</p>
	<p>Wie in Gaza wird auch Europa dereinst – sollte es weiterhin auf dem  Werte-Relativismus beharren und nicht anfangen, wie früher aktiv für die  Universalität und Unteilbarkeit seiner Werte zu kämpfen – per Wahl  spätestens dann islamisch sein, wenn die Muslime die Mehrheit der Wähler  stellen. Genau dies ist das Ziel aller muslimischen Organisationen, die  dies – mehr oder weniger offen – immer wieder betonen.</p>
	<p><strong>Fazit</strong></p>
	<p>Die Menschen Europas, die auch in Zukunft frei, unabhängig und  demokratisch organisiert leben möchten, müssen beginnen, dem  Werte-Relativismus und damit der Wertebeliebigkeit den universalen  Werteanspruch der Menschenrechte und die Gedanken der Aufklärung  entgegenzusetzen. Sie dürfen diese Aufgabe nicht weiterhin wie bisher an  ihre Eliten delegieren. Diese haben zum Großteil angesichts der akuten  Bedrohung durch den theokratischen Totalitarismus Islam genauso versagt  wie im letzten Jahrhundert bei der Bedrohung durch die weltliche  Totalitarismen Kommunismus und Nationalsozialismus. Anstelle nach jedem  Terrorakt Privilegien zu streichen, taten die Politiker das genaue  Gegenteil: sie belohnten den Islam mit weiteren Zugeständnissen  bezüglich seiner politischen und rechtlichen Forderungen. So erzieht man  Terroristen zu weiterem Terror.</p>
	<p>Jeder einzelne freiheitsliebende Bürger Europas ist angesichts der  Bedrohung durch den Islam gefragt. Jeder einzelne Bürger kann etwas tun:  sei es durch entsprechendes Abstimmungsverhalten bei der nächsten Wahl,  sei es durch private oder öffentliche Aufklärungsaktivitäten, sei es  durch Leserbriefe, durch Abbestellen von islamophilen Medien oder durch  Organisation oder Teilnahme an entsprechenden Demonstrationen. Jeder  Bürger Europa hat darüber hinaus die Möglichkeit, gegen Richter,  Staatsanwälte und Politiker Anzeige zu erheben, wenn er der Ansicht ist,  dass diese europäisches Recht verletzt oder gar gebeugt haben.</p>
	<p>Das ist das friedliche Szenario. Es gibt ein weiteres Szenario, das  von zunehmend mehr Analysten und Kennern der Szene in den Bereich des  absolut Möglichen gerückt wird: das Szenario nämlich, dass es vor der  Machtübernahme Europas durch den Islam zu bürgerkriegsähnlichen Unruhen  kommen kann, die tausende, ja hunderttausende Menschen das Leben kosten  werden.</p>
	<p>Einer geheimen CIA-Studie aus dem Jahr 2006 zufolge wird in  zahlreichen europäischen Ballungsgebieten mit Bürgerkrieg zu rechnen  sein. In der Studie finden sich detaillierte Angaben, an welchen Orten  als erstes mit Bürgerkriegen zu rechnen sein wird. CIA-Chef Hayden wird  diesbezüglich von der renommierten Zeitung “Washington Post” mit den  Worten zitiert, Europa werde weiterhin ein starkes Anwachsen der  moslemischen Bevölkerungsgruppe zu verzeichnen haben. Zugleich würden  die Geburtenzahlen der alt eingesessenen europäischen Bevölkerung weiter  sinken. Die Integration dieser moslemischen Migranten werde die  europäischen Staaten vor große Herausforderungen stellen – und das  Potential für Bürgerkriege und Extremisten deutlich erhöhen (Quelle: <a title="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/04/30/AR2008043003258.html?nav=rss_world" href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2008/04/30/AR2008043003258.html?nav=rss_world" target="_blank">Washington Post Mai 2008</a>).</p>
	<p>Auch der amerikanische Historiker und Islamwissenschaftler Daniel  Pipes kommt zum Schluss, dass der Islam nicht mit Demokratie, Freiheit  und den liberalen Werten westlicher Gesellschaften vereinbar ist und  sieht Europa daher mittelfristig zum Bürgerkrieg verurteilt. Seine  pessimistische Einstellung begründet er damit, dass die Europäer „vom  Islam fasziniert“ seien, während sie, geprägt durch Schuldkomplexe  angesichts ihres Versagens gegenüber den Totalitarismen Kommunismus,  Nationalsozialismus und Faschismus Italiens, ihre eigene Geschichte und  Kultur nicht mehr schätzten und sich von ihren Wurzeln entfremdet hätten</p>
	<p>Selbst die österreichische Kriminalpolizei warnt vor einem  Bürgerkrieg in Europa. Alfred Ellinger, Vorsitzender des Bundes  Österreichischer Kriminalbeamter und Kenner des Islam, schreibt dazu:</p>
	<blockquote><p>„Geben wir uns  keinen Illusionen hin. Europa wird das Schlachtfeld für einen großen  Kampf zwischen der Ordnung des Islam und ihren Feinden.“ (…)</p>
	<p>Dem neuen Land, so meinen  sie (Anm.:Die Muslime), schuldet man keine Loyalität, die  Sozialleistungen, das Asylrecht, Internet und Funktelefone allerdings  werden durchaus geschätzt. Integration oder gar Assimilation sind Worte,  die ihnen unbekannt sind. Die Vorstellung der Europäer, dass der  Pluralismus und die Vielfalt der offenen europäischen Welt zu einem  anderen Verständnis des Islam führen müsste, hat sich nicht  verwirklicht. (…)  „Ein Muslim hat keine Nationalität, außer seinem Glauben“ (Sayyid Qutb,  ein Vordenker des radikalen Islamismus, der 1966 in Ägypten  hingerichtet wurde).” <a class="simple-footnote" title="Alfred Ellinger: Zwischen Dialog und Djihad" id="return-note-2635-12" href="#note-2635-12"><sup>12</sup></a></p></blockquote>
	<p>Für gläubige Muslime ist ihr Weg jedenfalls längst vorgezeichnet. Allah selbst hat ihnen die Richtung gewiesen:</p>
	<blockquote><p>„Und kämpfet wider sie, bis kein Bürgerkrieg mehr ist und bis alles an Allah glaubt..“</p>
	<p>Sure 8, Vers 39</p></blockquote>
	<p><span style="color: #800000;"><strong>Islamische Einwanderung ist jenseits jeder multikulturellen Folklore. Entweder wacht Europa auf – oder es wird nicht mehr sein.</strong></span></p>
	<p>—</p>
	<p>Michael Mannheimer</p>
	<p>Kontakt: M.Mannheimer@gmx.net</p>
	<hr size="1" /><hr /><br />
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</ul>
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</p>
<div class="simple-footnotes"><p class="notes">Fußnoten:</p><ol><li id="note-2635-1">Die Welt,  Februar 2005 <a href="#return-note-2635-1">&#8617;</a></li><li id="note-2635-2">Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 2. Januar 2005, S. 6 <a href="#return-note-2635-2">&#8617;</a></li><li id="note-2635-3">Cicero online, August 2008 <a href="#return-note-2635-3">&#8617;</a></li><li id="note-2635-4">Hadith ohne weitere Angabe zitiert bei www.wadinet.de/projekte/frauen/fgm/studie.htm. <a href="#return-note-2635-4">&#8617;</a></li><li id="note-2635-5">Hans-Peter Raddatz, Von Gott zu Allah, 1. Auflege, München (Mai!) 2001, S. 349 <a href="#return-note-2635-5">&#8617;</a></li><li id="note-2635-6">Hans Peter Raddatz: Von Allah zum Terror?, Seite 71 <a href="#return-note-2635-6">&#8617;</a></li><li id="note-2635-7">Zitat aus einer seiner Reden im Jahr 2004 <a href="#return-note-2635-7">&#8617;</a></li><li id="note-2635-8">Karl Dietrich Bracher, in: Die Auflösung der Weimarer Republik, Villingen 1955 <a href="#return-note-2635-8">&#8617;</a></li><li id="note-2635-9">Udo Ulfkotte, Berliner Kolleg Anfang Juli 2007 <a href="#return-note-2635-9">&#8617;</a></li><li id="note-2635-10">Ibrahim El-Zayat im islamischen Jugend-Magazin “TNT”, 1/1996 <a href="#return-note-2635-10">&#8617;</a></li><li id="note-2635-11">zitiert im NRW-Verfassungsschutzbericht für 1996 <a href="#return-note-2635-11">&#8617;</a></li><li id="note-2635-12">Alfred Ellinger: Zwischen Dialog und Djihad <a href="#return-note-2635-12">&#8617;</a></li></ol></div>

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		<title>Ein Imperium mit verkrüppelter Währung</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Oct 2010 11:34:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rauchmelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eurokratie]]></category>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><div id="attachment_2633" class="wp-caption alignleft" style="width: 256px"><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://harte-zeit.de/wp-content/uploads/2010/10/hankel-2.jpg"><img class="size-medium wp-image-2633" title="Minolta DSC" src="http://harte-zeit.de/wp-content/uploads/2010/10/hankel-2-246x300.jpg" alt="" width="246" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Die deutsche Wirtschaftskoryphäe Prof. Dr. Wilhelm Hankel</p></div></p>
	<p>Es ist absurd, aber wahr: In der  Euro-Krise sieht die EU ihre gro­ße Chance, die zerfallende Union  europäischer Staaten doch noch zu einem Bundesstaat mit zentralen  Funk­tionen und Institutionen auszubauen. Der Fehlschlag des Euros, der  per &#8220;Sachzwang”, wie einst der allen ökonomischen Einsichten  abholde Bundeskanzler Helmut Kohl meinte, die europäischen Völker zu  einem Gemeinschaftsstaat ver­einen sollte, bewirkt nicht durch seinen  Erfolg, sondern durch seinen drohenden Zerfall dasselbe. Jetzt müssen  die Staaten der EU zusammenrücken, um ihn mit Haushaltsmitteln zu  stützen, interne Sparprogramme hin oder her.</p>
	<p>Bruno Bandulet, ebenso kompetenter wie kritischer Kommentator der euro­päischen Währungsszene, hat in seinem neuen Buch: <em>„Die </em>letzen  Jahre des Euro” den unaufhaltsamen Zerfallsprozeß der  Gemeinschaftswährung mit der klini­schen Kühle des Analytikers  beschrieben. Er zeigt, wie europäische Technokraten vor gut zwanzig  Jahren einen Masterplan entwickelten, der zwei Ziele auf einen  gemeinsamen Nenner bringen sollte: Europas Staatenwelt monetär zu  verei­nigen und gleichzeitig den wohlhabend­sten unter ihnen –  Deutschland – dafür zahlen zu lassen.</p>
	<p><strong>Niemals so stark und stabil wie die D-Mark</strong></p>
	<p>Als 2001 die neuen Noten vorgestellt wurden – Griechenland war noch  nicht dabei – fiel ihm auf: „Der Schriftzug Euro war doppelt aufgedruckt  – in lateinischen Noten und auf Griechisch”. Die Aufnahme der  europäischen Weichwäh­rungsländer – nicht nur der gegenwär­tigen,  sondern aller – in einen europä­ischen Hartwährungsclub war von der  ersten Minute an geplant. Damit stand zweierlei fest: Der Euro würde  niemals so „stark sein und bleiben wie die Mark”, wie der damalige  Finanzminister Theo Waigel (CSU) seinem Volk versprach. Und die in der  neuen Währung auf­laufenden Leistungsbilanzdefizite der alten  Schwachwährungsländer würden von jetzt ab die an ihrer  Stabilitätsdis­ziplin festhaltenden ehemaligen Hart­währungsländer  bezahlen müssen; also neben Deutschland die Niederlande, Finnland und  Österreich. Sie waren die einzigen „Anschaffer” des neugeschaffe­nen  Währungskonkubinats!</p>
	<p>Das übersah auch Hans Eichel (SPD). Er hatte als hessischer  Ministerpräsident der Euro-Einführung und als Bundes­finanzminister dem  Euro-Beitritt Grie­chenlands zugestimmt. Später dokumen­tierte er seine  Kompetenz überzeugend mit der Entschuldigung: „Hinterher sind wir alle  klüger.”</p>
	<p>Bandulet erinnert nicht ohne Bitter­keit an die Versuche aufrechter  Bürger (die klüger waren als ihre Politiker), die versuchten, dem Unheil  zu wehren, so­lange es noch ging. Der 1994 gegründete Bund Freier  Bürger (BFB) war der ein­zige politisch organisierte Widerstand gegen  das mit den Maastricht-Verträgen an die Wand geschriebene  heraufziehen­de Unheil. Schon ein Jahr zuvor hatte sein Initiator, der  frühere EU-Beamte und FDP-Politiker Manfred Brunne zusammen mit dem  renommierten Verfassungsrechtler Karl Albrecht Schachschneider als  Prozessbevollmächtigter das Bundesverfassungsgericht angerufen; es solle  prüfen, ob der Verzicht auf die D-Mark mit den Grundsätzen deutscher  Staatlichkeit zu vereinbaren sei.</p>
	<p><strong>Kritiker des Euro als Anti-Europäer diffamiert</strong></p>
	<p>Das Gericht  fällte ein „Radio-Eriwan Urteil”: im Prinzip ja – aber:  nämlich unter dem Vorbehalt, daß die neue Währung so stabil sei wie die  alte. Und knüpfte kühn, aber hypothetisch daran die Schlußfolgerung:  Falls das nicht Fall sei, könne jede deutsche Regierung wegen Verletzung  der Geschäftsgrundlage die Europäische Währungsunion auch wieder  verlassen. Was zunächst niemand wahrhaben wollte: Die Rich­ter hatten  Mut, Mentalität und Qualität deutscher Politiker absolut richtig  ein­geschätzt – denn diesen Schritt würde keiner wagen.</p>
	<p>Bandulet hält deutschen Spitzenpoli­tikern und ihren Lautverstärkern  in den Medien den Spiegel vors Gesicht. We­der wurden die im  „Maastricht-Urteil” vorhandenen Möglichkeiten deutscher Politik fachlich  kompetent dargestellt, noch wurden die Mitglieder des BFB als das  behandelt, was sie waren: Wider­ständler gegen eine ebenso unbelehrbare  wie in ihren Repressionsmethoden nicht gerade wählerische Staatsgewalt.  Letz­tere hatte nicht die geringsten Skrupel, BFB-Mitglieder und  Sympathisanten in den eigenen Reihen unter Druck zu setzen und wahlweise  als Anti-Europä­er zu diffamieren oder als unbelehrbare Nationalisten  in den Ruch des Neona­zismus zu bringen.</p>
	<p>Dies ist übrigens bis heute gängige Praxis. Selbst nachdem sich der  bevor­stehende Untergang des Euro nicht mehr verheimlichen läßt,  bezeichnete der Staatssekretär im Bundesfinanzmi­nisterium, Steffen  Kampeter (CDU), den  Verfasser dieser Zeilen in offener Diskussion vor  Publikum als „alten Na­tionalisten”. Das ihn ausbuhende Publi­kum sollte  ihm klargemacht haben, daß solche „Argumente” heute so wenig wie damals  überzeugen.</p>
	<p>Bandulets Fazit aus Vorgeschichte und zehn Jahren Euro-Praxis ist  eben­so richtig wie bitter. Die Vereinigung von Überschuß- und  Defizitländern in derselben Währung konnte nur in der Überschuldung der  letzteren enden. Jetzt drohen die aufgespannten Rettungs­schirme beide  Seiten mit Inflation und Zerrüttung der Staatsfinanzen in noch größeres  Unheil zu stürzen. Der Wahn, einen europäischen Superstaat auf der  Grundlage einer zerfallenden Währung zu errichten, wird den alten  Kontinent zum kranken Mann der Weltwirtschaft degradieren.</p>
	<p>Vor 650 Jahren warf die Schwarze Pest, gegen die man kein Heilmittel  hat­te, Europa um 200 Jahre zurück. Jetzt besorgt dasselbe monetärer  Wahnsinn, gegen den man ein Heilmittel hätte: die Auflösung der  Währungsunion, bevor sie zerbricht. Bandulets Buch sei deutschen  Verfassungsrichtern emp­fohlen, die jetzt entscheiden müssen, ob  Deutschlands „Abwrack-Prämien” für den Euro durch ihr Urteil von 1993  gedeckt sind.</p>
	<p><em>von Prof. Dr. Wilhelm Hankel</em></p>
	<p>gefunden bei <a href="http://www.dr-hankel.de/2010/10/11/ein-imperium-mit-verkruppelter-wahrung-in-der-jungen-freiheit/http://www.dr-hankel.de/2010/10/11/ein-imperium-mit-verkruppelter-wahrung-in-der-jungen-freiheit/" target="_blank">dr.hankel.de</a><hr /><br />
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<hr /><small>Copyright &copy; Rauchmelder 2008-2010<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br />  (74.125.158.80) )</small>
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		<title>Deutsche Medien: Verlacht, verhöhnt und verspottet</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Oct 2010 11:07:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rauchmelder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inland]]></category>
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		<description><![CDATA[Die deutschen Massenmedien haben den Einfluss auf ihre Leserschaft endgültig verloren. Kaum noch ein Beitrag der den Redakteuren nicht links und rechts um die Ohren gehauen wird. Für die Massenmedien Deutschlands beginnt eine neue Zeitrechnung. Ihre über Jahre manipulierte und gelenkte Leserschaft folgt ihnen nicht mehr. Bild, Spiegel, Stern oder Focus und viele andere Publikationen [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><div id="attachment_2630" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><a class="highslide" onclick="return vz.expand(this)" href="http://harte-zeit.de/wp-content/uploads/2010/10/Pressestimmen.jpg"><img class="size-medium wp-image-2630" title="Pressestimmen" src="http://harte-zeit.de/wp-content/uploads/2010/10/Pressestimmen-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Keiner will sie mehr lesen!</p></div></p>
	<p><strong>Die deutschen Massenmedien haben den Einfluss auf ihre  Leserschaft endgültig verloren. Kaum noch ein Beitrag der den  Redakteuren nicht links und rechts um die Ohren gehauen wird.</strong></p>
	<p>Für die Massenmedien Deutschlands beginnt eine neue  Zeitrechnung. Ihre über Jahre manipulierte und gelenkte Leserschaft  folgt ihnen nicht mehr. Bild, Spiegel, Stern oder Focus und viele andere  Publikationen sind in ihren Meinungen isoliert und verlieren immer  weiter an Boden.</p>
	<p>Mittlerweile werden fast sämtliche Artikel durch die Leser in den  Foren  oder Kommentarfeldern verrissen, sofern man sich noch traut  Kommentare  zuzulassen. Dies unterbleibt aber immer häufiger bei  brisanten Themen.  Dort wo Leser-Kommentare noch zugelassen sind, werden  Artikel derart ins  Lächerliche gezogen, dass man sich wahrlich wundern  muss.</p>
	<p>Egal ob es um die Themen Integration, Wirtschaft, Innen  und- Aussenpolitik und viele Weitere geht, die Macht der Massenmedien  ist zerbrochen und man steht in den Sendeanstalten und Verlagshäusern  ziemlich isoliert da. Die über Jahre stetig gesteigerte Abkehr vom Volk  kann kaum wieder aufgeholt werden und zeigt den Wunsch nach neuen  Medien, die das Sprachrohr der Bürger sein sollen.</p>
	<p>Die Deutschen haben sich von ihren Medien befreit und lassen sich  nicht länger belügen und von einer kleinen Minderheit, die sich mit  ihren abstrusen Meinungen von denen des Volkes abgesetzt hat, hinter das  Licht führen. Neben der neuen Demo-Kultur ist dies wohl die  einschneidenste Veränderung, im sich immer weiter emanzipierenden Volk  der Deutschen.</p>
	<p>gefunden im <a href="http://www.schweizmagazin.ch/news/ausland/4783-Deutsche-Medien-Verlacht-verhhnt-und-verspottet.html" target="_blank">Schweizmagazin</a></p>
	<p>***</p>
	<p>Leider ist es noch nicht ganz so erfreulich.</p>
	<p>Die unkritische, auf eigene Nabelschau beschränkte Masse, läßt sich noch über Schlazgzeilen manipulieren, aber es werden immer mehr Menschen, die dem Beischläferkartell Politik-Wirtschaft-Medien die Schulter zeigen.</p>
	<p>Und das ist gut so!<hr /><br />
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