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	<title>Freie evangelische Gemeinde Kiel</title>
	
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	<description>Für Dich. Für mich. Für Gott.</description>
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		<title>Schnacken Schneiden Schnippeln 2.0</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 19:28:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thommy</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liebe Handarbeitsbegeisterte! Schnacken-schneiden-schnippeln startet in die zweite Runde! Wir treffen uns am Freitag, den 3. Februar, um 19.30 Uhr im Mixi-Raum der FeG zum gemeinsamen Werkeln, Schnacken und Naschen. Dazu bringt bitte nicht nur Eure Materialien, sondern auch was Leckeres &#8230; <a href="http://feg-kiel.de/2012-01-19-schnacken-schneiden-schnippeln-2-0">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-large wp-image-708" title="Schnacken Schneiden Schnippeln" src="http://feg-kiel.de/wp-content/uploads/2012/01/2012-02-03_SSS-640x479.jpg" alt="" width="584" height="437" /></p>
<p>Liebe Handarbeitsbegeisterte! Schnacken-schneiden-schnippeln startet in die zweite Runde! Wir treffen uns am Freitag, den 3. Februar, um 19.30 Uhr im Mixi-Raum der FeG zum gemeinsamen Werkeln, Schnacken und Naschen. Dazu bringt bitte nicht nur Eure Materialien, sondern auch was Leckeres zum Naschen mit. Und natürlich Freundinnen, Nachbarinnen, Arbeitskolleginnen – oder etwa sogar Männer?</p>
<p style="text-align: right;">Alexandra</p>
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		<title>Mike Müllerbauer kommt nach Kiel</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 13:39:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thommy</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorschau]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Mike Müllerbauer]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Freitag, den 17.02.2012 ab 17:00 Uhr gibt Mike Müllerbauer sein Familien-Mitmach-Konzert in Kiel, im Gebäude der Evangelisch Freikirchlichen Gemeinde, Wilhelminenstraße 12-14 (neben dem Studio-Kino). Wer bei einem Konzert vor allem ans Zuhören und Zuschauen denkt, der hat Mike Müllerbauer &#8230; <a href="http://feg-kiel.de/2012-01-04-mike-mullerbauer-kommt-nach-kiel">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002KWJINQ/ref=as_li_ss_il?ie=UTF8&amp;tag=fegkiel-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B002KWJINQ" target="_blank"><img class="alignright" title="Mike Müllerbauer CD" src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/618Et%2B75zHL._SL160_.jpg" alt="" width="160" height="160" /></a>Am <strong>Freitag, den 17.02.2012 ab 17:00 Uhr</strong> gibt <a href="http://www.muellerbauer.de" target="_blank">Mike Müllerbauer</a> sein Familien-Mitmach-Konzert in Kiel, im Gebäude der Evangelisch Freikirchlichen Gemeinde, <a href="http://maps.google.de/maps?q=Wilhelminenstra%C3%9Fe+12-14,+Kiel&amp;hl=de&amp;ie=UTF8&amp;hnear=Wilhelminenstra%C3%9Fe+12,+24103+Kiel,+Schleswig-Holstein&amp;t=m&amp;z=16&amp;vpsrc=0" target="_blank">Wilhelminenstraße 12-14</a> (neben dem Studio-Kino).</p>
<p>Wer bei einem Konzert vor allem ans Zuhören und Zuschauen denkt, der hat Mike Müllerbauer noch nicht kennengelernt: Der 35-Jährige gibt „Mitmach-Konzerte“, und tatsächlich animiert er Alt und Jung charmant und unwiderstehlich zum Mitmachen. Groovige Rhythmen schallen aus den Lautsprechern, fetzige Lieder füllen den Raum. Dann plötzlich ist es mucksmäuschenstill im Saal, als er zwischendrin von eigenen Abenteuern erzählt – Mike Müllerbauer ist in seinem Element. Grundschulkinder singen genauso begeistert mit wie ihre Eltern oder Großeltern, wenn es heißt: „Seid ihr dabei?“.</p>
<p>„Freche christliche Songs mit Herz und Köpfchen, viel Groove und Lebensfreude“, schreibt der „Nordbayerische Kurier“; „Prickelnd wie ein Feuerwerk &#8230; Mike Müllerbauer traf den Nerv der Kinder von heute &#8230;“, meint das „Katholische Sonntagsblatt“ und der „Pforzheimer Kurier“ berichtet: „Dabei vermittelte er wie nebenbei, dass Christsein viel Spaß bereiten kann.“</p>
<p>Aufgrund der begeisterten Resonanz überrascht es nicht, dass Mike 2007 beim Kinderliederwettbewerb von WDR 5 und UNICEF mit seinem Lied „Komm spiel doch einfach mit mir Fußball“ einen Überraschungserfolg landete. Sein Hit wurde aus über 1500 Einsendungen von einer prominenten Jury unter die Gewinner gewählt und lief auch 2011 in den WDR-Kindercharts.</p>
<p>Begleitet wird der Künstler von Andreas Doncic (Gesang, Keyboard und Saxophon). Gemeinsam feuern sie eine kreative Bühnenshow ab. Die Lieder bestechen durch eingängige Melodien, knackige Rhythmen und abwechslungsreiche und witzige Texte. In all dem transportieren die zwei glaubwürdig die Freude an der Musik und am Leben – und laden ein, sich ebenso an Gott zu freuen, der „sich eine Beziehung zu uns Menschen wünscht“. So handeln viele Lieder von der Dankbarkeit Gott gegenüber, vom Vertrauen und von dem Glück, von Gott im Alltag begleitet zu werden. Mike Müllerbauer und Co. machen geradezu Lust darauf, mehr über Gott zu erfahren.</p>
<p>„Der Knaller!“ heißt die bereits vierte CD von Mike Müllerbauer. Damit im Gepäck, tourt der sympathische Entertainer mit neuem Programm durch die Lande.</p>
<p>Alle Tonträger und Noten sind erschienen bei cap-music (<a href="http://www.cap-music.de/">www.cap-music.de</a>).</p>
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		<title>Notting Hill</title>
		<link>http://feg-kiel.de/2011-12-11-notting-hill</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 05:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Wehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prosa]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Treue]]></category>

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		<description><![CDATA[von Christoph Molsberger Langsam öffnete Irene die Wohnzimmertür. Nur die Stehlampe brannte. Es roch nach Bier. Ihr Blick wanderte durch den Raum, bis zum Sofa. „Dort liegt er! Er hat wieder mal alles so liegen lassen!“, dachte sie und sah &#8230; <a href="http://feg-kiel.de/2011-12-11-notting-hill">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Christoph Molsberger</p>
<p>Langsam öffnete Irene die Wohnzimmertür. Nur die Stehlampe brannte. Es roch nach Bier. Ihr Blick wanderte durch den Raum, bis zum Sofa. „Dort liegt er! Er hat wieder mal alles so liegen lassen!“, dachte sie und sah ihn traurig an. So wie er da auf dem Sofa lag. Leise schnarchend, im Unterhemd. „Das kommt in letzter Zeit einfach zu oft vor! Er lässt sich gehen“, dachte sie und fing an einige Sachen wegzuräumen. Dann ging Irene leise ins Schlafzimmer, alleine. Sie war müde.<span id="more-626"></span></p>
<p>Sie träumte von Notting Hill. Zwei Menschen begegnen sich. Ein Mann und eine Frau. Ist es Zufall? Nein, das Schicksal hat es so bestimmt. Im Herzen dieses Londoner Stadtteils. Irene kannte die Geschichte in- und auswendig. Notting Hill war zum Ort ihrer romantischen Sehnsucht geworden. Sie konnte fast jeden Dialog aus dem Film mitsprechen. Mit ihren Freundinnen zusammen hatte sie ihn schon zigfach gesehen. Hugh und Julia. Alles war gut.</p>
<p>Am nächsten Morgen trafen sie sich am Frühstückstisch. Er bemerkte, dass sie ihn auf diese bestimmte Weise ansah. „Möchtest du noch Kaffee?“, fragte er und hielt die Kanne noch einen Moment länger in der Hand. „Nein, danke!“, sagte sie. Dann saßen sie noch eine Weile so da, ohne viel zu reden. Schließlich sagte sie: „Denkst du bitte an die Einladung, heute Abend bei Krügers?“ Sie zog ihren Mantel an und fuhr ins Büro.</p>
<p>Irene mochte es hier zu sein. Es war ein anderes Leben, ein besseres. Die Arbeit und der oft damit verbundene Stress störten sie nicht. Die Kollegen waren nett, besonders einer. Sie merkte, dass sie in den letzten Wochen noch lieber an ihrem Arbeitsplatz war. Ab und zu kam er aus einem anderen Teil des großen Gebäudes, um Unterlagen zu holen. Irene mochte seine Art. Er war humorvoll und für seine Hilfsbereitschaft bekannt. In der Firma hatte er es schon zu etwas gebracht. Irene hoffte auch diesen Morgen, dass er irgendwann vorbeischaute. Dann kam er. „Irene, ich brauche die Protokolle der letzten Sitzungen.“ Er sagte es sehr freundlich und sie merkte, dass ihr warm im Gesicht wurde. Ihre Kollegin, die gegenüber am Schreibtisch saß, blickte kurz auf, sie lächelte.</p>
<p>Später gingen sie zusammen in die Kantine. Irene und er. Sie plauderten und lachten. Ab und zu trafen sich die Blicke. Ihr war es nicht peinlich. Sie genoss es. Eine Einladung folgte, beim Italiener, übermorgen um halb acht. Sie sagte: „Ja.“ Irene merkte, wie ihr Herz schneller schlug.</p>
<p>Als sie zu Hause ankam, war er nicht da. Sie legte ihren Mantel ab und ging ins Wohnzimmer. Dann ließ sie sich in den großen Sessel fallen. Ihre Gefühle spielten verrückt. Er kam zu spät. „Entschuldige bitte, ich habe ganz vergessen, dass wir noch zu Krügers wollten!“ Irene musste sich nicht ärgern. Eigentlich war es ihr egal. Das schöne Gefühl klang noch lange nach. Sie schlief damit ein. Dann ging sie wieder durch Notting Hill.</p>
<p>Als sie morgens das Haus verließ, schaute sie ihn noch einen kurzen Augenblick an. Er tat ihr Leid. „Was war aus ihnen geworden?“, dachte sie. Später im Auto versuchte sie sich vorzustellen, wie es wohl sein wird, bei dem Abendessen mit dem Kollegen. Die Arbeit fiel ihr schwer. Sie konnte sich nicht richtig konzentrieren. Manchmal reagierte sie gereizt. In der Kantine traf sie ihn. Er lächelte zu ihr herüber. Sie setzte sich nicht an seinen Tisch.</p>
<p>Am nächsten Tag ging Irene nicht ins Büro. Nach dem Frühstück zog sie ihren Mantel an und machte sich zu Fuß auf den Weg in die Stadt. Vor dem Schaufenster des Reisebüros blieb sie eine Zeitlang stehen, dann ging sie hinein. Abends erzählte sie ihrem Mann, dass sie für sie beide ein Wochenende in London gebucht habe.</p>
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		<title>Der Umweg</title>
		<link>http://feg-kiel.de/2011-12-04-der-umweg</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 05:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Wehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prosa]]></category>
		<category><![CDATA[Trost]]></category>
		<category><![CDATA[Verlust]]></category>

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		<description><![CDATA[von Christoph Molsberger Der Wecker klingelte um sieben. Der Mann stand auf, ging ins Badezimmer und machte sich fertig. Er stieg die Treppe hinunter und schaltete die Kaffeemaschine ein. Im Briefkasten steckte die Tageszeitung. Er holte sie rein und las &#8230; <a href="http://feg-kiel.de/2011-12-04-der-umweg">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Christoph Molsberger</p>
<p>Der Wecker klingelte um sieben. Der Mann stand auf, ging ins Badezimmer und machte sich fertig. <span id="more-621"></span>Er stieg die Treppe hinunter und schaltete die Kaffeemaschine ein. Im Briefkasten steckte die Tageszeitung. Er holte sie rein und las sie. Der Mann mochte es, wenn er noch etwas Zeit hatte, in Ruhe zu frühstücken. Eigentlich war sein Leben in Ordnung, fand er. Er war nicht verheiratet, was ihn manchmal ein wenig schmerzte. Ebenso, dass er keine Kinder hatte. Doch meistens genoss er es, von niemandem gestört zu werden. Eine Stunde später verließ er das Haus. Der Mann hatte ein Geschäft, einen kleinen Tabak- und Zeitschriftenladen, der einige Straßen entfernt lag. Sein Fahrrad stand neben der Tür. Er stieg auf und radelte los. Auf der Straße fuhr er an einem Rentner vorbei, der in der Nachbarschaft wohnte. Man grüßte sich nicht. „Wohin er wohl geht?“, dachte der Mann auf dem Fahrrad und fuhr weiter. Als er in die nächste Straße abbog, begegnete ihm eine Frau, die einen Kinderwagen schob. Er sah sie fast täglich und bemerkte auch heute, dass ihr Tränen im Gesicht standen. „Warum hat sie geweint?“, fragte er sich und fuhr weiter. Unterwegs traf er die Zwillinge aus der Wohnung, die unter seiner lag. Sie waren auf dem Weg zur Schule. Die beiden hatten fast immer dieselben Sachen an. Ihr Vater kam oft angetrunken nach Hause. Dann erreichte der Mann seinen Laden. Kurze Zeit später schloss er die Ladentür für die Kunden auf. Dieser Tag verlief so wie der Tag davor und der Tag davor.</p>
<p>Der Wecker klingelte um sieben. Der Mann machte sich fertig. Als er nach dem Frühstück sein Fahrrad neben der Tür hervorholte, bemerkte er den platten Hinterreifen. Der Ärger darüber stieg in ihm hoch. Der Mann mochte es nicht, wenn etwas nicht in Ordnung war. Die nächste Bushaltestelle war zu weit weg. So entschied er sich zu Fuß zu gehen. Wenn er zunächst in entgegen gesetzter Richtung entlang eines kleinen Pfades gehen würde und dann schnell über den angrenzenden Spielplatz, könnte er es vielleicht noch rechtzeitig schaffen. Er trat auf die Straße und machte sich auf den Weg. Als er den Pfad erreichte, bemerkte er, dass noch Tau auf den Grashalmen lag. Die Sonne ließ durch ihre morgendlichen Strahlen die Tropfen wie unzählige kleine Edelsteine funkeln. Die Vögel in den Zweigen untermalten diesen Anblick mit einem fröhlichen Konzert. Der Mann freute sich über den Reichtum der Schöpfung. Ein tiefer Friede machte sich in seinem Herzen breit. Dass seine Strümpfe beim Gang durch das Gras etwas nass geworden waren, störte ihn nicht. Dann erreichte er den Spielplatz. Auf einer der Bänke saß die Frau mit dem Kinderwagen, die ihm so oft auf seiner Fahrradstrecke begegnet war. „Ich gehe an ihr vorbei“, dachte sich der Mann. Er richtete seinen Blick nach vorn und beschleunigte das Tempo. „Frage sie mal, warum sie so traurig ist!“, kam es ihm plötzlich in den Sinn. „Das kann ich nicht, ich kenne sie doch gar nicht!“, dachte der Mann. Als er die Bank erreicht hatte, konnte er nicht mehr anders. Er blieb stehen.</p>
<p>„Ich habe bemerkt, dass Sie traurig sind“, sagte er leise. Die Frau reagierte nicht. Sie blickte starr in den Kinderwagen. Jetzt erst bemerkte der Mann, dass der Kinderwagen leer war. Er sah die Frau an. Sie reagierte nicht. Lange standen sie so da. Irgendwann hob die Frau ihren Kopf und sagte mit leiser Stimme. „Es kam zu früh, unser Kind kam zu früh!“ Der Mann nahm ihre Hand und hielt sie. Eine ganze Weile später zog die Frau ihre Hand wieder zurück und legte sie an den Griff des Kinderwagens. Sie schaute den Mann an und flüsterte: „Danke!“ Dann ging sie weg. Der Mann schaute ihr hinterher, bis er sie nicht mehr sehen konnte. Er war froh, dass er hier gewesen war. Er nahm sich vor auch morgen einen Umweg zu nehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Lichter Gottes</title>
		<link>http://feg-kiel.de/2011-11-27-die-lichter-gottes</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 04:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Wehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prosa]]></category>
		<category><![CDATA[Advent]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Verlust]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[von Thomas Wehr Die Lichter Gottes umgeben ihn seit dem ersten Advent. Genau genommen hat er schon das ganze Jahr mit ihnen gelebt. Doch den wahren Glanz von Weihnachtsbeleuchtungsanlagen können Kataloge und Internetshops nicht abbilden. Jetzt steht er auf dem &#8230; <a href="http://feg-kiel.de/2011-11-27-die-lichter-gottes">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>von Thomas Wehr</p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Die Lichter Gottes umgeben ihn seit dem ersten Advent. Genau genommen hat er schon das ganze Jahr mit ihnen gelebt. Doch den wahren Glanz von Weihnachtsbeleuchtungsanlagen können Kataloge und Internetshops nicht abbilden. Jetzt steht er auf dem Fußweg vor den Türen seiner Gemeinde und kneift die Augen zusammen, weil es so hell ist. <span id="more-520"></span>Er sieht auf die Uhr. Es ist fast Mitternacht. Ein langer Tag liegt hinter ihm. Er hat tausend Kämpfe gefochten, Nachbarn haben wegen der Beleuchtung geklagt, wie kann das nur sein, wo doch bald Weihnachten ist.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Er sieht auf die Straße, die dreckige Gosse, das ausgehöhlte Sammelbecken menschlicher Fehltritte, den Highway to Hell. Er denkt: Jetzt müssen sie kommen. Sie können nicht mehr wegsehen. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Der Stromverbrauch ist enorm. Den Diakon für Finanzen hat es glatt umgehauen. Der spricht nicht mehr mit ihm. Tückisch sind eben die vielen Nebenkosten für Starterkabel und Energieverteiler. Daran denkt man nicht gleich. Kein Geld mehr, und die Bestellung der beiden 100-flammigen Buchsbaumsäulen ist nicht mehr rückgängig zu machen. Es wird eine einmalige Sonderspende geben müssen, natürlich anonym, von ihm. Was interessiert ihn der Mammon. Er dient nur einem Herrn, und der heißt anders.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Ein Auto rast an ihm vorbei, unreines Gossenwasser spritzt an ihm hoch, doch er hält stand wie der Prophet Jeremia, und nichts anderes hätte Jesus getan. War er nicht immer dort, wo die Sündigen hausten? Kamen sie nicht zu ihm und baten ihn um Heilung?</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Ein wenig pathetisch breitet er die Arme aus. Eine Geste der Einladung und ein wenig des Stolzes: seht die Lichter Gottes. Ehrlich, er fühlt sich wie ein Geist. Niemand nimmt Notiz von ihm. Es ist aber auch keiner da. Es ist zu spät. Für heute. Nur für heute.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Er glaubt, dass am Vormittag jemand von der Presse einige Fotos vom Eingangsbereich der Gemeinde gemacht hat. Gut so, weiter so. Die Leute müssen kommen und jetzt können sie nicht mehr wegsehen. Dem Dekorations-Team, Abteilung Innenbereich, hat er es immer wieder eingeschärft: Licht, Licht, Licht. Wenn er eines in der Gemeinde nicht sehen will, dann sind es Schatten.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Seine Augen schmerzen. Das LED-Licht ist kalt. Er zittert. Müde lässt er seine Arme sinken. Nur nicht zermürben lassen, denkt er. Sie müssen kommen, denkt er. Jesus muss retten. Es sollen keine Menschen mehr verloren gehen. Jesus MUSS retten. O Gott, bitte erbarme dich, auch wenn sie nicht geglaubt hat. Bitte, Gott, bitte, sag mir, ob sie bei dir ist. Der Tod hatte sie getrennt, nur zwei Jahre nach der Hochzeit. Er wird die Bilder von den verfluchten Schatten nicht los, die die alte Birke im Sommer auf ihr Grab wirft. Wo bist du, denkt er und breitet wieder die Arme aus. Aber auch die Geister lassen sich nicht blicken. Er geht in die Knie und versenkt sein Gesicht in der Finsternis der Straße, die seine Tränen ungerührt aufnimmt.</span></p>
<p>„<span style="font-family: Arial,sans-serif;">Hey, du“, ruft plötzlich jemand. Erstaunt blinzelt er in die Dunkelheit jenseits der Straße. Dort steht ein Unbekannter und winkt ihm zu. „Komm doch mal her“, ruft der Unbekannte weiter. Nun gut, denkt er, endlich jemand, der gerettet werden will, und überquert die Straße. Selbst auf diese Entfernung kann er das Summen der Trafos hören, die die Lichter Gottes mit Strom versorgen.</span></p>
<p>„<span style="font-family: Arial,sans-serif;">Nimm das mal“, sagt der Unbekannte und hält ihm ein Teelicht hin. Er hätte fast laut los gelacht. „Was soll das?“, fragt er den Unbekannten. „Du sollst ein Licht anmachen.“ „Was? siehst du bitteschön mal da rüber. Ich habe bereits exakt 1345 Lichter entzündet, und …“ „Es sind genaugenommen nur noch 1338, denn sieben Lichter haben den Geist aufgegeben. Siehst du, da, bei dem J.“ „Was?“ Er dreht sich um und entdeckt die Unregelmäßigkeit in dem leuchtenden Jesus-Schriftzug. </span></p>
<p>„<span style="font-family: Arial,sans-serif;">Bitte, nimm“, beharrt der Unbekannte. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Er seufzt und nimmt das Teelicht entgegen. Daraufhin zündet der Unbekannte das Licht an.</span> „<span style="font-family: Arial,sans-serif;">Setzen wir uns“, sagt er. </span></p>
<p>„<span style="font-family: Arial,sans-serif;">Was, hier auf die dreckige Straße? Wir können dort drüben in meine Gemeinde gehen.“</span></p>
<p>„<span style="font-family: Arial,sans-serif;">Bleiben wir lieber hier“, erwidert der Unbekannte. </span></p>
<p>„<span style="font-family: Arial,sans-serif;">Und was nun? Was soll das?“ </span></p>
<p>„<span style="font-family: Arial,sans-serif;">Das Licht, das du hältst, sei deine Seele. Wir bringen sie vor Gott.“ </span></p>
<p>„<span style="font-family: Arial,sans-serif;">Ich bin bei Gott. Wie sieht es aber mit Ihnen aus?“ wagt er einen zaghaften Versuch, das Blatt zu wenden. Der Unbekannte lacht, setzt sich dann auf den Fußweg. Er nimmt ein weiteres Teelicht, entzündet es und stellt es neben sich. </span></p>
<p>„<span style="font-family: Arial,sans-serif;">Und was soll nun das?“ </span></p>
<p>„<span style="font-family: Arial,sans-serif;">Das sei die Seele deiner Frau“, erwidert der Unbekannte. </span></p>
<p>„<span style="font-family: Arial,sans-serif;">Sie ist tot.“ </span></p>
<p>„<span style="font-family: Arial,sans-serif;">Sie lebt.“ </span></p>
<p>„<span style="font-family: Arial,sans-serif;">Sie ist tot.“ </span></p>
<p>„<span style="font-family: Arial,sans-serif;">Sie ist bei Gott. Nun hoffen wir, dass du wieder zu ihm zurückkehrst.“ </span></p>
<p>„<span style="font-family: Arial,sans-serif;">Aber …“ Ihm fehlen die Worte. Er droht an seinen Gedanken zu ersticken. Er würde dem Unbekannten am liebsten ins Gesicht treten, ihm sagen, er sei ein verfluchter Lügner. „Aber wie kann das sein? Sie hat nicht geglaubt“, hört er sich stattdessen flüstern, mehr zu sich selbst, eine lang verschüttete Hoffnung wiederbelebend. Der Unbekannte sieht ihn lange an, fast berührt er ihn. Für einen Unbekannten, der auf seinen Gefühlen herumtrampelt, eine vollkommen unmögliche Geste der Zuneigung. „Nur Gott“, sagt der Unbekannte, „kann in die Herzen schauen. Bei den Menschen ist es unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich. Das kennst du doch sicherlich, oder?“ </span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Ja, das kenne ich, denkt er und findet sich im nächsten Augenblick schon langgestreckt auf dem Fußweg wieder. Zitternd stellt er sein Teelicht neben das seiner Frau. Doch plötzlich fährt er wieder auf, wirkt gedrängt und ruft: „Ich bin gleich wieder da.“ Dann läuft er über die Straße. Er will die Lichter löschen. Morgen wird alles abgebaut, beschließt er. Zwei Teelichter sind in langen, dunklen Nächten hell genug, um die Schatten zu vertreiben.</span></p>
<p><a href="http://feg-kiel.de/2011-11-27-die-lichter-gottes/lichter-gottes" rel="attachment wp-att-521"><img title="Lichter Gottes" src="http://feg-kiel.de/wp-content/uploads/2011/10/Lichter-Gottes-640x480.jpg" alt="" width="584" height="438" /></a></p>
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		<title>Kleinkinderraum entsteht</title>
		<link>http://feg-kiel.de/2011-11-21-kleinkinderraum-entsteht</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 23:23:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thommy</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Schäfchentreff]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal wieder etwas Neues von unseren Bau-Aktivitäten. Wonny und Benni O. vom Gestaltungsteam waren Samstag Abend bei IKEA und haben die ersten Möbel eingekauft für den Schäfchentreff-Raum. Wonny hat noch bis 1 Uhr nachts geschraubt; die ersten Möbel stehen also &#8230; <a href="http://feg-kiel.de/2011-11-21-kleinkinderraum-entsteht">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder etwas Neues von unseren Bau-Aktivitäten. Wonny und Benni O. vom Gestaltungsteam waren Samstag Abend bei IKEA und haben die ersten Möbel eingekauft für den Schäfchentreff-Raum.</p>
<p>Wonny hat noch bis 1 Uhr nachts geschraubt; die ersten Möbel stehen also schon. Wir können gespannt sein auf den fertigen Raum.</p>

<a href='http://feg-kiel.de/wp-content/uploads/2011/11/20111119-223256.jpg' rel='shadowbox[sbalbum-611];player=img;' title='Tief in der Nacht am Schrauben...'><img width="150" height="150" src="http://feg-kiel.de/wp-content/uploads/2011/11/20111119-223256-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Tief in der Nacht am Schrauben..." title="Tief in der Nacht am Schrauben..." /></a>
<a href='http://feg-kiel.de/wp-content/uploads/2011/11/20111120-132342.jpg' rel='shadowbox[sbalbum-611];player=img;' title='Bequeme Stühle für die Mamis und Papis'><img width="150" height="150" src="http://feg-kiel.de/wp-content/uploads/2011/11/20111120-132342-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Bequeme Stühle für die Mamis und Papis" title="Bequeme Stühle für die Mamis und Papis" /></a>
<a href='http://feg-kiel.de/wp-content/uploads/2011/11/20111120-132354.jpg' rel='shadowbox[sbalbum-611];player=img;' title='Billy &amp; Co.'><img width="150" height="150" src="http://feg-kiel.de/wp-content/uploads/2011/11/20111120-132354-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Billy &amp; Co." title="Billy &amp; Co." /></a>

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		<title>Kann man Heilung beweisen?</title>
		<link>http://feg-kiel.de/2011-11-10-kann-man-heilung-beweisen</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 05:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Wehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gebet]]></category>
		<category><![CDATA[Heilung]]></category>

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		<description><![CDATA[Heilung als Forschungsgegenstand in den modernen Naturwissenschaften von Thomas Wehr Laut einer Umfrage in den 1990er Jahren glauben 82% der Bevölkerung in den USA an die heilende Kraft des Gebets, 64% wünschen sich das Gebet als unterstützende Maßnahme in einem &#8230; <a href="http://feg-kiel.de/2011-11-10-kann-man-heilung-beweisen">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong>Heilung als Forschungsgegenstand in den modernen Naturwissenschaften</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">von Thomas Wehr</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Laut einer Umfrage in den 1990er Jahren glauben 82% der Bevölkerung in den USA an die heilende Kraft des Gebets, 64% wünschen sich das Gebet als unterstützende Maßnahme in einem medizinisch-therapeutischen Prozess. Immerhin 16% des medizinischen Personals setzt das Gebet entsprechend ein. Patienten berichten von der heilenden Kraft des Gebets, das andere für sie gesprochen haben. Viele sind durch solch eine Erfahrung zum Glauben gekommen.<span id="more-582"></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Alles Einbildung, vermutet der aufgeklärte Mensch und verbannt die biblischen wie neuzeitlichen Erfahrungsberichte über die heilende Kraft des Gebets in den Bereich der Mythen, der Fehlinterpretationen, des Irrtums und des Zufalls. Rasch ist man bei der Frage angelangt: „Kann man Heilung beweisen?“. Die Naturwissenschaft ist ein mächtiges Instrument in Sachen Wahrheitsfindung und läge es da nicht nahe, auch einmal die Wirkung des Gebets ins Visier zu nehmen?</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">In den letzten 20 Jahren steigt das Interesse von Wissenschaftlern, Gebetswirkung experimentell zu untersuchen.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Wie untersucht man die heilende Wirkung des Gebets? In der Regel teilt man eine bestimmte Anzahl von Patienten mit einem bestimmten Krankheitsbild auf zwei Gruppen auf: eine Gruppe, für die gebetet wird und eine Gruppe, für die nicht gebetet wird. Nach einer gewissen Zeit vergleicht man den Krankheitsverlauf beider Gruppen. Insbesondere drei Aspekte sind hierbei besonders wichtig, um dem wissenschaftlichen Anspruch eines Experiments gerecht zu werden: Die Zuteilung in die beiden Gruppen muss vollkommen zufällig erfolgen, damit beide Gruppen unter vergleichbaren Bedingungen betrachtet werden können. Die Patienten wissen nicht, das für sie gebet wird, damit sich keine unerwünschten Nebeneffekte einstellen (Verbesserung allein auf Grund des </span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>Wissens</em></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;">, dass jemand um Heilung betet). Die Personen, die beten, kennen die Patienten nicht, damit sich auch hier keine Nebeneffekte einstellen, z.B. durch persönlichen Kontakt außerhalb des Gebets.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">1988 veröffentlicht Dr. Byrd erste positive Befunde: Eine Patientengruppe des San Fransisco General Hospital (Herzerkrankungen), für die während ihres Klinkaufenthalts gebetet wurde, weist schnellere Genesung auf als die Vergleichsgruppe ohne Gebet. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Unter der Leitung von Dr. Harris weist eine Untersuchung aus dem Jahr 1999 mit rund 1.000 Patienten des Saint Luke’s Hospital in Kansas City (Kardiologie) in die gleiche Richtung: Weniger Komplikationen im Verlauf des Genesungsprozesses und eine signifikante Verbesserung des Allgemeinzustands während des Krankenhausaufenthalts. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">2006 setzt Prof. Leibovici in einem Krankenhaus in Israel die Untersuchungen mit über 2.000 Patienten fort und findet signifikant kürzere Verweilzeiten von Patienten, die Heilungsgebete erhielten. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Ist die heilende Wirkung des Gebets damit bewiesen? Es ist ein großer Gewinn, dass heute Gebetsstudien unter kontrollierten und streng wissenschaftlichen Bedingungen durchgeführt werden können. In der Fachwelt sind sie jedoch scharfer Kritik ausgesetzt, was nicht immer nur rein wissenschaftliche, sondern oft ideologische Gründe hat. Im Lichte der biblischen ganzheitlichen Heilung wirken solche Studien stark verkürzt. Sicherlich bleibt die Schwierigkeit, umfassende Heilungserlebnisse wissenschaftlich zu begleiten, da diese oft spontan geschehen. Letztlich bleibt auch heute noch die Heilungserfahrung ein sehr persönliches und anderen schwer zu vermittelndes Erlebnis.</span></p>
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		<title>Gott – ein Bild im Kopf?</title>
		<link>http://feg-kiel.de/2011-11-02-gott-%e2%80%93-ein-bild-im-kopf</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 16:41:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Wehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Neurotheologie]]></category>

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		<description><![CDATA[von Thomas Wehr Gott ist endlich gefunden! Wir wissen nun, wie er aussieht und funktioniert. Dies behaupten zumindest Vertreter der sogenannten Neurotheologie. Spirituelle Erfahrungen seien das Produkt von Hirnaktivität. Religiöse Phänomene seien physiologische, psychologische und/oder evolutionäre Beiprodukte. Mittels Hightech-Methoden (EEG, &#8230; <a href="http://feg-kiel.de/2011-11-02-gott-%e2%80%93-ein-bild-im-kopf">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">von Thomas Wehr</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Gott ist endlich gefunden! Wir wissen nun, wie er aussieht und funktioniert. <span id="more-569"></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Dies behaupten zumindest Vertreter der sogenannten Neurotheologie. </span><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Spirituelle Erfahrungen seien das Produkt von Hirnaktivität. Religiöse Phänomene seien physiologische, psychologische und/oder evolutionäre Beiprodukte. Mittels Hightech-Methoden (EEG, PET, fMRT) suchen die Forscher nach dem sogenannten „Gott-Modul“ und finden es im rechten Temporallappen unseres Gehirns. Ist der Glaube also nur ein Hirngespinst?</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Im Jahr 2002 werden diese neuen Erkenntnisse breit in die Medien getragen. </span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>Der Spiegel</em></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> veröffentlicht einen großen Artikel mit dem Titel „Der gedachte Gott“, die Wissenschaftszeitschrift </span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>Gehirn und Geist</em></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;"> publiziert Entsprechendes unter dem Titel „Wo wohnt Gott?“. Ein Jahr später meldet sich der Direktor des Frankfurter Max-Planck-Instituts für Hirnforschung, Wolf Singer, mit seinem Buch „</span><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Ein neues Menschenbild? Gespräche über Hirnforschung“ zu Wort und begeistert nicht nur die Fachwelt – noch im selben Jahr erhält er den auf 50.000 Euro dotierten Communicator-Preis </span></span><span style="font-family: Arial,sans-serif;">für herausragende Leistungen in der Vermittlung seiner wissenschaftlichen Arbeit in der Öffentlichkeit. Sein Credo ist deutlich: „Wenn man den Himmel leer fegt von lenkenden Göttern, dann nimmt natürlich das Gefühl der Geworfenheit stark zu (…) Ich denke, dass nichts würdiger wäre, als diese Erkenntnis auszuhalten.“ (Singer, 2003, S. 94).</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Nehmen wir die Sichtweise der neurotheologischen Schule unter die Lupe: Spirituelle Erlebnisse und Visionen würden durch minimale Schlaganfälle ausgelöst oder seien ein Symptom von Schläfenlappen-Epilepsie. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Nach der Apostelgeschichte (Kapitel 9, Verse 3-9) sieht Paulus ein nicht erklärbares Licht und hört die Stimme einer nicht anwesenden Person. Leidet er unter Epilepsie? Tatsächlich hören die Mitreisenden die körperlose Stimme ebenfalls. Es handelt sich also um eine spirituelle Erfahrung, die sich in nicht nur einem Gehirn abspielte – Epilepsie ist jedoch kaum ansteckend. Auch leidet nicht jeder Mensch, der spirituelle Erfahrungen macht, unter Epilepsie. Vergleichbare Beispiele finden sich in Bezug auf das vom Volk bemerkte leuchtende Gesicht des Mose, nachdem er eine Transzendenz erlebt hat (2. Buch Mose, Kapitel 34, Verse 29-35) und das Pfingstereignis (Apostelgeschichte, Kapitel 2, Verse 1-13), bei dem viele eine visuelle und akustische Transzendenz erlebten.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Die Idee, Religion habe sich evolutionär funktional entwickelt, weil sich der Mensch angesichts seiner „Geworfenheit“ in dieser Welt einsam fühle und Trost über die unwiderrufliche Tatsache des Sterbens benötige, steht auf dünnem Eis. Der Soziobiologe Steven Pinker gesteht ein, dass nur eine Minderheit seiner Patienten „Trost“ als Glaubensgrund nennt. Aktuelle Umfragen der Universität Trier bestätigen, dass Religion nicht zwangsläufig mit Trost assoziiert wird. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Das Gottesbild der neurotheologischen Schule zeichnet Gott als eine durch Evolution angelegte Verkettung von Neuronen, die uns vorgaukeln soll, wir seien nicht allein.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Letztlich aber landen auch ihre Vertreter wieder ganz am Anfang: „Was in aller Welt hat Energie dazu gebracht, sich nach dem Urknall genauso in Materie und Elemente zu kristallisieren, wie wir sie in unserer Welt beobachten? Weil ein paar Naturkonstanten genau eingestellt waren?“, fragt Singer (2003, S. 61). </span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Antworten wir ihm mit dem Propheten Jeremia: „Er aber hat die Erde durch seine Kraft gemacht und den Erdkreis bereitet durch seine Weisheit und den Himmel ausgebreitet durch seinen Verstand.“ (Jeremia, Kapitel 10, Vers 12).</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong>Glossar</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>EEG</em>. Aufzeichnung der elektrischen Aktivität des Gehirns.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>fMRT</em>. Bildgebendes Verfahren zur Darstellung aktivierter Strukturen des Gehirns. Bei der Aktivierung durch einen Reiz kommt es zu einer Erhöhung des Blutflusses in dem aktivierten Areal. Durch statistische Verfahren werden die aufgezeichneten Daten aus der Reizphase mit denen aus der Ruhephase verglichen. Der hieraus berechnete Unterschied wird grafisch auf den Gehirnscan projiziert. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>Neurotheologie</em>. Die Neurotheologie beschäftigt sich mit der Frage, inwiefern spirituelle Erfahrungen das Produkt von Hirnaktivität sein können und wie diese Hirnaktivitäten zu verorten und zu beschreiben sind. Im Mittelpunkt steht also die Erforschung der Neurophysiologie religiöser Erfahrungen und – im interdisziplinärem Dialog &#8211; ihre Implikationen für die Frage nach der Existenz Gottes. Religiöse Phänomene werden als physiologische, psychologische und/oder evolutionäre Phänomene interpretiert.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>PET</em>. Darstellung der Verteilung einer radioaktiv markierten Substanz im Organismus. Dabei werden die Struktur, vor allem aber biochemische und physiologische Vorgänge abgebildet. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>Transzendenz</em>. Eine über das Gegenständliche hinausgehende sinnliche Erfahrung mit dem Jenseitigen. Im Christentum spricht man von einem irdischen und einem himmlischen Leben (z. B. 1. Korintherbrief, Kapitel 15). Kontakte zwischen diesen Welten werden als Transzendenz bezeichnet. </span></p>
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		<title>Samuel und Jona im Interview</title>
		<link>http://feg-kiel.de/2011-10-25-samuel-und-jona-im-interview</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 05:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Wehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prosa]]></category>
		<category><![CDATA[Berufung]]></category>

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		<description><![CDATA[Fiktives Interview zweier Berufener von Olaf Sott Journal-Reporter: Herr Samuel, Sie wurden auf ganz ungewöhnliche Weise von GOTT berufen. Erzählen sie mal! Samuel: Es war damals keine leichte Zeit. Ich lebte zu der Zeit bei Eli. GOTT hat nicht direkt &#8230; <a href="http://feg-kiel.de/2011-10-25-samuel-und-jona-im-interview">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong>Fiktives Interview zweier Berufener</strong></span></p>
<p>von Olaf Sott</p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>Journal-Reporter</em>: Herr Samuel, Sie wurden auf ganz ungewöhnliche Weise von GOTT berufen. Erzählen sie mal!<span id="more-545"></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>Samuel</em>: Es war damals keine leichte Zeit. Ich lebte zu der Zeit bei Eli. GOTT hat nicht direkt mit mir gesprochen, sondern durch Träume. Er rief mich in meinen Träumen und was mach ich? Bin verwirrt, wache auf und laufe erst mal zu Eli und fragte, ob er mich gerufen hat. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>Journal-Reporter</em>: Und wie war es bei Ihnen, Herr Jona?</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>Jona</em>: Im Gegensatz zu Samuel wusste ich ganz genau, dass GOTT mir gesagt hat, ich soll in die große Stadt Ninive gehen und den Leuten sagen, dass, wenn sie so weiter machen, die ganze Stadt vernichtet wird.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>Journal-Reporter</em>: Und was hinderte sie an der Ausführung des Auftrages?</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Jona: Ich wollte kein Prophet sein, habe alles daran gesetzt, dass ich dem Auftrag entgehe und bin mit dem Schiff in die entgegengesetzte Richtung geflohen.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>Journal-Reporter</em>: Wie ging es dann bei Ihnen weiter, Herr Samuel?</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>Samuel</em>: Nachdem ich Eli zwei Mal gefragt habe, ob er mich gerufen hat, gab er mir den Tipp, dass es doch GOTT sein könnte, der mich ruft und ich solle sagen, dass sein Knecht hier ist und hört. Das war auch gut so, denn danach konnte GOTT mit mir reden. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>Journal-Reporter</em>: Was bewegte sie, Herr Jona, letztlich doch GOTTES Berufung anzunehmen?</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>Jona</em>: Ich befand mich auf der Flucht. Mit dem Schiff mitten auf dem Meer. Ein riesiger Sturm brach los. Mir dämmerte irgendwann, dass es nur wegen mir sein konnte und sprang einfach ins Meer. Ein großer Fisch verschlang mich schließlich und ich saß 3 Tage im Bauch des Fisches und konnte über eine Menge Dinge nachdenken. Schließlich gab ich klein bei und habe GOTTES Auftrag angenommen und schwupps, spuckte mich der Fisch an Land.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em>Journal-Reporter</em>: Vielen Dank für die aufschlussreichen Gespräche.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">So ähnlich hätte ein Interview mit diesen beiden Personen aus dem Alten Testament aussehen können. 2 verschiedene Charaktere, völlig unterschiedlich von GOTT berufen. Während Samuel einfach GOTT nicht hörte, weil zu seiner Zeit GOTT nicht sehr häufig zu den Menschen sprach, überhörte Jona IHN ganz bewusst. Er wollte nicht für GOTT nach Ninive, weil er genau wusste, wenn die Leute sich dort ändern, dann zeigt GOTT wieder Gnade und vernichtet die Stadt mit samt ihren Einwohnern nicht. Hören wir SEINE Stimme? Zu was bist DU berufen von GOTT? </span></p>
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		<title>Gottes Hände tragen durch schwere Zeiten</title>
		<link>http://feg-kiel.de/2011-10-22-gottes-hande-tragen-durch-schwere-zeiten</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 05:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Wehr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prosa]]></category>
		<category><![CDATA[Segen]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Bericht des Dieners vom Propheten Elia nacherzählt von Thomas Wehr Ich möchte euch von meinem Herrn Elia erzählen. Angefangen hatte alles lange vor meiner Dienstzeit bei ihm. Isebel, die Frau des Königs, hatte den Baal-Kult in unser Gott verheißenes &#8230; <a href="http://feg-kiel.de/2011-10-22-gottes-hande-tragen-durch-schwere-zeiten">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><strong>Ein Bericht des Dieners vom Propheten Elia</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">nacherzählt von Thomas Wehr</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Ich möchte euch von meinem Herrn Elia erzählen. Angefangen hatte alles lange vor meiner Dienstzeit bei ihm. Isebel, die Frau des Königs, hatte den Baal-Kult in unser Gott verheißenes Land gebracht. Sie ließ alle Propheten Gottes umbringen. Aber Elia konnte ihren Häschern entkommen. Elia kündigte eine Dürrezeit für das Land an. Drei lange Jahre vertrocknete das Land und die Ernten verkümmerten, doch in all dieser Zeit versorgte Gott Elia mit Trinken und Essen.<span id="more-533"></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Gottes Hand ruhte schon immer auf Elia. Doch der König erkannte es nicht und sah die Schuld für die Dürre bei Elia. Verstockt bis auf den dunklen Grund seines Herzens, unser König. Darauf hin ließ Elia alle Baal-Propheten versammeln. Ein Brandopfer sollte Baal entzünden. 450 Propheten tanzten um den Altar, ritzten sich die Haut auf und spritzen ihr Blut auf das tote Tier. Hatte aber nicht funktioniert. Elia dagegen schüttet noch reichlich Wasser über das Tier. Er betet und Gott verzehrt mit einer riesigen Flamme das Brandopfer. Ich habe es selbst gesehen. Das war ein Triumph! </span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Als Isebel von der Niederlage erfuhr, sollte Elias Blut fließen. Das war ein Schock für meinen Herrn. Alle Kraft schien von ihm zu weichen. Und mit einem glanzlosen Blick und trüber Stimme sagte er mir, er wolle in die Wüste fliehen und ich solle nicht mitkommen. Dabei sah er aus als käme er nicht einen Schritt weit. Sein ganzes Leben im Einsatz für Gott, und am Ende gemeuchelt werden. Ich konnte ihn schon verstehen.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Jeden Tag hielt ich Ausschau nach ihm, ob er wohl zurückkehren werde. Am zehnten Tag begann ich mir Sorgen zu machen. Nach einem Monat war ich mir seines Todes so gut wie sicher. Mir fielen vor Freude fast die Sandalen von den Füßen, als ich ihn nach vierzig Tagen am Horizont erblickte. Elia, rief ich, wo warst du, was hast du erlebt? Und das erzählte er mir:</span></p>
<p>„<span style="font-family: Arial,sans-serif;">Ich flehte zu Gott, er möge mich erlösen. Diesem verblendeten König und seiner Isebel immer und immer wieder zeigen zu müssen, dass Gott die Ehre gebührt. All die toten Propheten. Blut, Blut, Blut. Und nun sollte auch meines fließen. Ich konnte es nicht mehr ertragen. Ich legte mich nieder. Sollte mir die heiße Wüstensonne doch den Gar aus machen. Benommen schlief ich ein. Hätte Gott es gewollt, dann wäre das der perfekte Zeitpunkt gewesen, ein Ende mit mir zu machen, aber ich erwachte, und das war das Traurigste in all diesen Tagen in der Wüste. Ein Engel Gottes gab mir Verpflegung an die Seite. Ich aß, ich schlief. Wieder weckte mich der Engel – ganz sanft – und wieder aß ich, was er mir gab. So ging das vierzig Tage und Nächte. Gott wich nicht von meiner Seite, behütete mich wie ein kleines Kamelbaby, das immer wieder von seiner Mutter angestoßen wird, damit es aufsteht. Und so irrte ich benommen und weinend durch die Wüste, bis ich in eine Höhle geriet. Dort fragte mich Gott: Was machst du hier, Elia? Ich klagte ihm mein Leid und plötzlich fragte ich mich selbst, was ich dort eigentlich machte. Gott war da und sprach zu mir und plötzlich merkte ich, dass mein Leben von seinen Händen getragen wird, egal wohin ich gehe. So war es auch schon damals während der Dürrejahre gewesen. Ich habe keine Angst mehr. Nun sendet er mich wieder aus, aber schon bald darf ich mein Prophetenamt an Elisa übergeben. Gott erhält mein Leben und er überfordert mich nicht. Und so lasse ich die Wüste hinter mir…“</span></p>
<p><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Das sind die Worte meines Herrn Elia, die er mir freudestrahlend über seine Wüstenzeit kundgetan hat. Mögen sie euch zur Inspiration und Stärkung dienen.</span></p>
<p><a href="http://feg-kiel.de/2011-10-22-gottes-hande-tragen-durch-schwere-zeiten/elia" rel="attachment wp-att-536"><img class="aligncenter size-large wp-image-536" title="Elia" src="http://feg-kiel.de/wp-content/uploads/2011/10/Elia-640x480.jpg" alt="" width="584" height="438" /></a><span style="font-family: Arial,sans-serif;"><em><strong>Nachzulesen ist das Leben von Elia im Alten Testament, im ersten Buch der Könige, Kapitel 17-19</strong></em></span></p>
]]></content:encoded>
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