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		<title>Piratenpartei: Frust und Streit statt Aufbruch</title>
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		<pubDate>Sun, 12 May 2013 18:06:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Sickendieck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Foto: Piratenpartei Deutschland, CC-BY Marcus Sümnick Der Bundesparteitag der Piraten ist heute zu Ende gegangen. Gestern schrieb ich, dass die Piraten eine zweite Chance verdient hätten. Der Meinung bin ich auch heute noch. Doch sie werden diese Chance nicht bekommen. Die Piraten haben sich zwar mehrheitlich für eine Ständige Mitgliederversammlung (SMV) im Internet ausgesprochen, der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img title="x-default" style="border-left-width: 0px; border-right-width: 0px; background-image: none; border-bottom-width: 0px; padding-top: 0px; padding-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px; border-top-width: 0px" border="0" alt="x-default" src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/smv_piraten.jpg" width="620" height="413"/><br />Foto: <a title="secure.flickr.com" href="https://secure.flickr.com/photos/piratenpartei/8729682574/in/photostream">Piratenpartei Deutschland</a>, CC-BY Marcus Sümnick</p>
<p>Der Bundesparteitag der Piraten ist heute zu Ende gegangen. Gestern schrieb ich, <a title="fixmbr.de" href="http://www.fixmbr.de/die-wiedergeburt-der-piratenpartei/">dass die Piraten eine zweite Chance verdient hätten</a>. Der Meinung bin ich auch heute noch. Doch sie werden diese Chance nicht bekommen. Die Piraten haben sich zwar mehrheitlich für eine Ständige Mitgliederversammlung (SMV) im Internet ausgesprochen, der Antrag erreichte aber nicht die nötige 2/3-Mehrheit, so dass die Internetpartei eine Offline-Partei bleibt.</p>
<p><span id="more-28073"></span>
<p>Die Kommentare, die von den Wählern morgen am Frühstückstisch gelesen werden, gehen in die entsprechende Richtung. <a title="spiegel.de" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/krimi-auf-piratenparteitag-die-digital-revolution-wird-verschoben-a-899380.html">Der Spiegel berichtet davon</a>, dass die Piraten die Digital-Revolution gestoppt haben. <a title="sueddeutsche.de" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/bundesparteitag-der-piraten-am-ende-fehlt-der-mut-1.1670847-2">Die SZ schreibt</a>, am Ende hätte der Mut gefehlt und sieht die Gefahr, dass die Piraten nicht einmal mehr die Linkspartei mit Internetanschluss oder die Grünen 2.0 seien. <a title="tagesschau.de" href="http://www.tagesschau.de/inland/kommentar-piratenparteitag100.html">Die Tagesschau stellt in einem schnippischen Kommentar</a> die Zukunft und die Inhalte der Piratenpartei in Frage.</p>
<p>Das hätte man voraussehen müssen. Das Scheitern der SMV ist gleichzeitig das erste Scheitern der neuen Politischen Geschäftsführerin, Katharina Nocun. Sie gilt zwar als Kritikerin der SMV, doch wäre es ihre Aufgabe als Politische Geschäftsführerin gewesen, die Mehrheitsmeinung und die Außenwirkung, die diese Ablehnung der SMV mit sich bringt, aufzunehmen. Eine öffentliche Rede pro SMV von Nocun wäre politisch geboten gewesen. Das Durchbringen der SMV hätte ihr erster großer Erfolg werden können.</p>
<p>Am Ende, auch wenn die Piraten gute und wichtige programmatische Inhalte beschlossen haben, wird in der Öffentlichkeit die Botschaft «Frust und Streit» statt «Aufbruch» ankommen. Dass dabei nicht über endlose GO-Schlachten gesprochen wird, sondern die SMV in den Fokus gerät, ist fatal. Bei den Wählern verfestigt sich der Eindruck, dass die Piraten halt auch nur eine ganz normale Partei sein wollen und sind.</p>
<p>Einen Mindestlohn, das BGE, die Forderung nach mehr Datenschutz finden die Wähler auch bei anderen Parteien. Die Piraten sind einmal angetreten, um die Welt zu verändern, um die Demokratie zu modernisieren. Eine Minderheit rund um Jens Seipenbusch und Sebastian Nerz hat heute den Wunsch vieler Piraten und auch vieler Wähler gestoppt. Sie haben dabei nicht nur die SMV gestoppt — es steht zu befürchten, dass zugleich der Einzug in den Bundestag verhindert wurde.</p>
<p>Auch wenn viele Piraten, die für eine SMV gekämpft haben, nun eine Jetzt-erst-Recht-Stimmung verbreiten und die SMV eventuell beim nächsten Parteitag durchbringen: Für die Bundestagswahl ist der Schaden angerichtet und immens, eine kleine Minderheit obsiegt über die Mehrheit. Katharina Nocun mag heute Abend mit einem guten Gefühl nach Hause gehen. Doch ist das Scheitern der SMV auch ihr Scheitern. Um die Welt zu verändern ist manchmal politisches Agieren unerlässlich. Demokratie 2.0 heißt auch Politik 2.0.</p>
<p><strong>Chance verpasst. Leider. Ich würde die Piraten gerne im Bundestag sehen.</strong></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/cxAnBEmlsiM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Die Wiedergeburt der Piratenpartei</title>
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		<pubDate>Sat, 11 May 2013 18:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Sickendieck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Foto: Piratenpartei Deutschland, CC-BY Tobias M. Eckrich Vor ihrem Bundesparteitag in Neumarkt war die Piratenpartei klinisch tot. In den Umfragen liegt sie bei 2% und wird bei unterschiedlichen Instituten nur noch unter «sonstige Parteien» geführt. Der Hauptgrund lag in den Personalquerelen, zudem wurden die Piraten inhaltlich nicht mehr wahrgenommen. Selbst im Bereich der Netzpolitik haben [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img title="x-default" style="border-top: 0px; border-right: 0px; background-image: none; border-bottom: 0px; padding-top: 0px; padding-left: 0px; border-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px" border="0" alt="x-default" src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/nocun_piraten.jpg" width="620" height="411"/><br />Foto: <a title="secure.flickr.com" href="https://secure.flickr.com/photos/piratenpartei/8725634759/">Piratenpartei Deutschland</a>, CC-BY Tobias M. Eckrich</p>
<p>Vor ihrem Bundesparteitag in Neumarkt war die Piratenpartei klinisch tot. In den Umfragen liegt sie bei 2% und wird bei unterschiedlichen Instituten nur noch unter «sonstige Parteien» geführt. Der Hauptgrund lag in den Personalquerelen, zudem wurden die Piraten inhaltlich nicht mehr wahrgenommen. Selbst im Bereich der Netzpolitik haben die Piraten in den letzten Monaten keine Akzente gesetzt. Der Parteitag in Neumarkt war die letzte Chance. Man muss konstatieren: Die Piraten haben diese Chance genutzt.</p>
<p><span id="more-28070"></span>
<p>Als neue Politische Geschäftsführerin wurde Katharina Nocun gewählt, die es versteht, sympathisch Menschen zu begeistern und für die Piratenidee überzeugend einzustehen. Nocun gilt als Kämpferin für einen besseren  Datenschutz, so dass sie in der aktuellen Situation das neue und perfekte Gesicht der Piraten ist. Als neue Beisitzer in den Vorstand wurden Christophe Chan Hin und Andi Popp gewählt, die eher für die innere Zusammenarbeit stehen und nicht für extrovertierte Begeisterung wie Katharina Nocun. Die Piraten haben somit eine gute und ausgewogene Wahl getroffen. Die politischen Zeiten eines Johannes Ponader sind vorbei.</p>
<p>Inhaltlich lässt sich festhalten: Der linksliberale Flügel setzt Themen. Die Piraten treten für ein Bedingungsloses Grundeinkommen und einen gesetzlichen Mindestlohn ein — zudem haben sie ihre Kernthemen im Wahlprogramm zementiert: Datenschutz und Meinungsfreiheit sollen gestärkt werden, dem Staatstrojaner wird eine Absage erteilt. Wenn man sich eine linksliberale Partei wünscht, dann kann dies die neue Piratenpartei sein. </p>
<p>Der Parteitag in Neumarkt war die letzte Chance der Piratenpartei. Und sie haben sie genutzt. Es war die Wiedergeburt einer Partei, die am Boden liegt. Nun heißt es für die Köpfe der Partei, die Themen zu vertreten und sich nicht im Klein-Klein zu verlieren. Ob die Piraten damit das Ruder rumreißen, ist allerdings ungewiss. Im letzten Jahr ist zu viel Porzellan zerschlagen worden, so dass 5% bei der Bundestagswahl immer noch in weiter Ferne sind. Es wird interessant zu beobachten sein, ob die breite Öffentlichkeit noch einmal Vertrauen zu den Piraten fasst. Nach dem Parteitag in Neumarkt kann man nur sagen:</p>
<p><strong>Die Piraten haben eine zweite Chance verdient.</strong></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/tChjhbdRD6U" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Steinbrück beruft Telekom-Lobbyistin in sein Kompetenzteam</title>
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		<pubDate>Fri, 10 May 2013 14:35:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Sickendieck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Peer Steinbrück und die SPD haben heute Gesche Joost in das Kompetenzteam zur Bundestagswahl berufen. In den Medien und den eigenen Pressemitteilungen wird Joost Designprofessorin genannt. Das ist selbstverständlich nur die halbe Wahrheit, wie ein Blick auf ihre «persönliche» Seite, wie sie die Wikipedia verlinkt, zeigt: Screenshot: laboratories.telekom.com Positiv gesprochen kann man Joost also als [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Peer Steinbrück und die SPD haben heute Gesche Joost <a title="sueddeutsche.de" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/spd-bundestagswahlkampf-steinbrueck-holt-designprofessorin-in-sein-wahlkampfteam-1.1669549">in das Kompetenzteam zur Bundestagswahl berufen</a>. In den Medien und den eigenen Pressemitteilungen wird Joost Designprofessorin genannt. Das ist selbstverständlich nur die halbe Wahrheit, wie <a title="laboratories.telekom.com" href="http://www.laboratories.telekom.com/public/Deutsch/Innovation/design-research/Pages/default.aspx">ein Blick auf ihre «persönliche» Seite, wie sie die Wikipedia verlinkt, zeigt</a>:</p>
<p><img title="drosselkom_joost" style="border-top: 0px; border-right: 0px; background-image: none; border-bottom: 0px; padding-top: 0px; padding-left: 0px; border-left: 0px; display: inline; padding-right: 0px" border="0" alt="drosselkom_joost" src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/drosselkom_joost.jpg" width="620" height="322"/><br />Screenshot: laboratories.telekom.com</p>
<p>Positiv gesprochen kann man Joost also als Telekom-Lobbyistin bezeichnen. Ich möchte darauf verweisen, dass sicherlich mit der Universität zusammenarbeitet, aber hauptberuflich Leiterin der Design Research Abteilung der T-Labs ist, <a title="4010.com" href="http://4010.com/blog/interview-mit-prof-dr-gesche-joost">sie selbst sagte dazu in einem Interview</a>: «Nebenbei bin ich noch ein bisschen an der Uni tätig».</p>
<p>Ich habe diesen folgenden Absatz jetzt mehrfach begonnen und weiß ehrlich gesagt kaum noch, was ich dazu, zu der SPD im Allgemeinen, scheiben soll. Es reicht im Prinzip ein einziges Wort:</p>
<p><strong>#Drosselkom</strong></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/E0lNnQ5xOyQ" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Stirbt die Piratenidee?</title>
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		<pubDate>Sat, 04 May 2013 11:34:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Sickendieck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist ruhig geworden um die Piratenpartei. In den Umfragen zur Bundestagswahl liegen sie teilweise hinter der AfD, sie zählen praktisch nur noch zu den sonstigen Parteien. Wie der Spiegel berichtet, hat Parteichef Schlömer einen Experten für Kommunikation und Außendarstellung beauftragt, der die Piraten beraten soll. Dessen erster Bericht, der nicht nur von ihm selbst [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="piraten_dystopie" border="0" alt="piraten_dystopie" src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/piraten_dystopie.png" width="620" height="310"/></p>
<p>Es ist ruhig geworden um die Piratenpartei. In den Umfragen zur Bundestagswahl liegen sie teilweise hinter der AfD, sie zählen praktisch nur noch zu den <em>sonstigen Parteien</em>. <a title="spiegel.de" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/piratenpartei-streitet-ueber-strategie-und-beratungspapier-a-897992.html">Wie der Spiegel berichtet</a>, hat Parteichef Schlömer einen Experten für Kommunikation und Außendarstellung beauftragt, der die Piraten beraten soll. Dessen erster Bericht, der nicht nur von ihm selbst stammt, sondern auch von einem zugezogenen Kollegen, sorgt nun wieder einmal innerhalb und außerhalb der Piratenpartei für Diskussionen. Vorab das Positive: Die Piratenidee scheint noch zu funktionieren. Keine Minute nachdem ich auf Twitter nach dem Leak gefragt habe, hatte ich das Dokument vorliegen.</p>
<p><span id="more-28062"></span>
<p>Das Papier beinhaltet mehrere grundsätzliche Fehler. Die Piraten werden als System, gar als — Zitat — <em>Spiel</em>  begriffen und bevor eigene Beobachtungen beschrieben werden, verfallen die Autoren, die im Übrigen selbst Piraten sind, in die typische Verteidigungshaltung: Man werde <em>Klartext</em> sprechen,  man bitte darum, sich diesem <em>Feedback</em> nicht zu verwehren. Ein Totschlagargument par excellence: Klartext, das kann nur die Wahrheit sein, deswegen verwehrt man sich vorab einer Diskussion. Klartext, damit argumentiert ein gewisser Peer Steinbrück auch. Der Erfolg ist eher bescheiden, wie wir wissen.</p>
<p>Sicher, viele Kritiker werden das Dokument mit Genuss lesen, Vize Sebastian Nerz wird als typisch-taktierender Politiker dargestellt, Johannes Ponader als — pointiert interpretiert — in seiner eigenen Welt lebend, Parteichef Schlömer würde ruhig und sachlich den Untergang verwalten. Zudem werden mehrere für alle politisch interessierten und/oder Piraten offensichtliche Schwächen angesprochen.</p>
<p>Die Piraten entsprechen nicht der Erwartungshaltung der Öffentlichkeit. Da fragt man sich dann schon, warum auch? War dies jemals ein Ziel? War es nicht einmal Ziel der Piraten, es anders zu machen? Kann die wunderbare Marina Weisband nicht so überzeugend über eine Utopie der neuen Demokratie und einer neuen Gesellschaft sprechen? Die Empfehlung, die Pressearbeit in absolut professionelle Hände zu geben, ist dementsprechend für die Autoren folgerichtig, aber auch unsinnig. Ein Pressesprecher kann beispielsweise nicht gegen das Imperium Twitter kämpfen. Wer wirklich glaubt, ein professioneller Pressesprecher würde das Bild der Piraten in der Öffentlichkeit verbessern, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.</p>
<p>Zum Ende konterkariert sich das Dokument selbst, wenn es auf der einen Seite die AG Geldpolitik der Piratenpartei als hochkompetent lobt, sich gleichzeitig aber weder für noch gegen den Euro ausspricht. Hier fehlt offensichtlich jeglicher Mut und man wartet auf den Erfolg/Misserfolg der AfD um dann auf den Zug aufspringen zu können. Gerade die Piratenpartei, die eine europäische Partei ist, über alle Grenzen hinweg sogar in der ganzen Welt vernetzt ist, sollte als erste Partei für den Euro, für die gemeinsame Sache kämpfen. Wer, wenn nicht die Piraten kann und muss eine politische und gesellschaftliche Idee über alle Grenzen hinweg vorleben?</p>
<p>Fazit: Das Dokument ist nicht das Geld wert, auf dem es gedruckt wurde, auch wenn es nur als PDF vorliegt. Die Piraten haben tiefliegende Probleme, das ist unbestritten. Die einzige Chance wird sein, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen. Mich als Wähler interessiert es nicht einmal für fünf Cent, ob es eine AG Wirtschaft/Geldpolitik/Waffenrecht gibt — wird allerdings die Bestandsdatenauskunft durch Bundestag und dann durch Bundesrat gewunken, dann müssen die Piraten die Diskussion in der Öffentlichkeit bestimmen. Auf Twitter, auf Google+, auf Facebook — und schon springen die etablierten Medien auf den Zug.</p>
<p>In den letzten 12 Monaten haben sich die Piraten selbst zerlegt, die etablierten Parteien nehmen sie nicht mehr ernst, fällen wieder medienpolitische Entscheidungen wie vor dem Zeitalter Piratenpartei. Die Telekom schafft die Netzneutralität ab, mit dem Wissen, dass die Piraten auch im neuen Bundestag nicht vertreten sein werden. Die Piraten werden derzeit allen Ortes als Pausenclowns verspottet.</p>
<p>Ist somit die Piratenidee gestorben? Nein. die Idee lebt derzeit aktiv, professionell und in den Medien beim Chaos Computer Club oder dem Verein digitale Gesellschaft. Die Piraten sind derzeit leider nur für Popcorn gut — und man kann nur auf einen Neustart nach der Bundestagswahl hoffen. Das wirft Deutschland wieder um ein paar Jahre zurück, NGOs sind gut und wichtig, können aber selten politische Wirkungskraft erzeugen. Deutschland ist und bleibt vorerst eine digitales Entwicklungsland. Die Piraten wollten dies ändern — und sind vorerst gescheitert. Das Dokument «Erster Strategie-Bericht» offenbart dabei realsatirische Züge.</p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/-XoSWH4vwqA" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>«Das freie Internet gibt es nicht mehr.» Interview mit dem Deutschlandradio Wissen</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 10:48:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Sickendieck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Deutschlandradio Wissen hat mich zu der Zukunft des Internets befragt, speziell, dass wir immer mehr in kleinen Mikrokosmen leben. Mein Fazit: Das freie Internet war in den letzten zwei Jahrzehnten eine wunderbare Sache. Wir haben damit wunderbar gelebt, es war wirklich eine tolle Zeit. Aber, das freie Internet ist Geschichte, wie es das Schwarz-Weiß-Fernsehen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Deutschlandradio Wissen hat mich zu der Zukunft des Internets befragt, speziell, dass wir immer mehr in kleinen Mikrokosmen leben. Mein Fazit:</p>
<blockquote><p>Das freie Internet war in den letzten zwei Jahrzehnten eine wunderbare Sache. Wir haben damit wunderbar gelebt, es war wirklich eine tolle Zeit. Aber, das freie Internet ist Geschichte, wie es das Schwarz-Weiß-Fernsehen ist. Das freie Internet gibt es nicht mehr.</p></blockquote>
<p><a title="ondemand-mp3.dradio.de" href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2013/04/29/drw_201304291002_wir_bestimmen_wo_du_surfst_012b2706.mp3">DR Wissen: Wir bestimmen, wo du surfst (MP3, 3,4 MB)</a></p>
<p><a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2013/04/29/drw_201304291002_wir_bestimmen_wo_du_surfst_012b2706.mp3">Audio-Datei herunterladen (drw_201304291002_wir_bestimmen_wo_du_surfst_012b2706.mp3)</a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/2j8vEJmU7zo" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Die Zukunft des Internets: Geschlossene Ökosysteme</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Mar 2013 15:38:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Sickendieck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Foto: F!XMBR Die Zukunft des Internets sieht nicht gerade rosig aus. Während wir politisch die Freiheit des Netzes verteidigen (Netzsperren, Vorratsdatenspeicherung, Leistungsschutzrecht u.a.), entstehen um uns herum einzelne Ökosysteme der sogenannten Big Player, die die Freiheit des Netzes ad absurdum führen. Facebook war schon immer ein geschlossenes System, darum hat es mich kaum interessiert. Sicher, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="area_51_620" border="0" alt="area_51_620" src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/area_51_620.jpg" width="620" height="359"/><br />Foto: F!XMBR</p>
<p>Die Zukunft des Internets sieht nicht gerade rosig aus. Während <i>wir</i> politisch die Freiheit des Netzes verteidigen (Netzsperren, Vorratsdatenspeicherung, Leistungsschutzrecht u.a.), entstehen um uns herum einzelne Ökosysteme der sogenannten Big Player, die die Freiheit des Netzes ad absurdum führen.</p>
<p><span id="more-28056"></span>
<p>Facebook war schon immer ein geschlossenes System, darum hat es mich kaum interessiert. Sicher, ich bin vertreten, lasse aber nur Kontakte zu, die ich persönlich kenne oder die mir seit Jahren im Netz namentlich bekannt sind. Ob Facebook, es soll bei der Jugend mittlerweile als <i>uncool</i> gelten, den Weg von AOL oder anderen Anbietern geht — who cares.</p>
<p>Twitter schließt gerade die Pforten, <a title="spiegel.de" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/neue-api-regeln-twitter-verstaerkt-app-kontrolle-a-850564.html">die neue API hat bereits für Kopfschütteln geführt</a>. Es läuft Alles darauf hinaus, dass man zukünftig Twitter nur noch via dem originalen Twitter-Client nutzen kann oder per Webseite. </p>
<p>Mich persönlich trifft das in diesem Punkt jetzt schon ganz empfindlich. Twitter hat angekündigt, die Adobe-Air-Version von Tweetdeck abzuschalten. Ich nutze immer noch die ganz alte Version 0.38.2. Diese hat mehrere Vorteile: Ich kann Identi.ca damit bedienen, habe meinen eigenen URL-Shortener implementiert, zudem hat man sich natürlich über Jahre daran gewöhnt. Ich habe keine Idee, welchen Client ich zukünftig nutzen soll, der die gleichen Funktionen wie die Adobe-Air-Version erfüllt. </p>
<p>Ähnlich sieht es mit dem Google Reader aus. Ich habe schon etliche Alternativen im Einsatz gehabt, Tiny Tiny RSS oder RSSOwl, um nur zwei zu nennen. Der Google Reader ist schlicht die beste Lösung. Durch die dauerhafte Synchronisation, bin ich immer aktuell auf dem Laufenden. Sobald ein Artikel auf F!XMBR veröffentlicht wird, ist der im Reader zu finden, das gilt natürlich auch für andere Webseiten. </p>
<p>Und es sind die Kleinigkeiten. <a title="userscripts.org" href="https://userscripts.org/scripts/show/109047">Ich nutze das Userscript Google Bar Enhancer</a>, heißt: Egal welche Google-Seite ich aufrufe, mir wird immer in der schwarzen Leiste angezeigt, wenn es Neuigkeiten im Reader gibt. Zudem mag ich schlicht und ergreifend das schlichte Design. Gibt es 200 neue Artikel, muss ich diese schnell <i>überfliegen</i> können. Feedly hat für mich persönlich was von Augenkrebs, ich werde NewsBlur und TheOldReader im Auge behalten, wir werden sehen, wir es mit der permanenten Synchronisation ausschaut und ob ich mich im Firefox benachrichtigen lassen kann. </p>
<p>Der Beginn des Jahres 2013 hat den Herbst des freien Internets eingeläutet. Dementsprechend auch die harschen Reaktionen, beispielsweise <a title="fm4.orf.at" href="http://fm4.orf.at/stories/1714377">vom ORF</a> oder <a title="eff.org" href="https://www.eff.org/deeplinks/2013/03/google-censoring-android-apps">der EFF</a>. Facebook war Vorreiter für ein geschlossenes, aber sehr erfolgreiches Ökosystem, Twitter zieht nach, Google scheint sich nun auch dazu entschlossen zu haben. Ende des Jahres wird sich Google einen ähnlichen Ruf wie Facebook <i>erarbeitet</i> haben. </p>
<p>Natürlich gibt es Alternativen. Doch die beiden Zauberworte heißen Kommunikation und Information. Was nützen mir hehre Ansätze wie App.net, Identi.ca oder Diaspora, wenn ich mich dort fast alleine unterhalte und die Informationen schlicht und ergreifend nicht ankommen? </p>
<p>Hoffnung habe ich ehrlich gesagt keine, die Chancen sind nicht wirklich als groß einzuschätzen, dass wir in ein paar Jahren über einen der heutigen Big Player wie über AOL oder MySpace lachen werden. Allerdings mögen sich bitte Google und Twitter zukünftig nicht darüber beschweren, wenn man sie zur dunklen Seite der Macht zählt — wenn man das nicht bereits getan hat. </p>
<p>Das Internet muss neu gedacht werden. Politisch werden <i>wir</i> Nutzer bei allen Unterschieden und sonstigen Diskussionen weiter an einen Strang ziehen, das hoffe ich zumindest. Beim nächsten Gesetzesvorhaben à la Leistungsschutzrecht müssen sich Google oder Twitter aber auch nicht wundern, wenn gesagt wird, <i>lass die doch zahlen, von der FAZ bekomme ich immerhin meine Informationen, während die mich immer weiter einschränken</i>. </p>
<p>Was bleibt, ist die Hoffnung, dass sowohl Google als auch Twitter mit ihren Plänen scheitern, dies rechtzeitig erkennen und dann die Notbremse ziehen und zurück rudern. </p>
<p><b>tl;tr</b> </p>
<p><b>Der «Kampf» gegen ein geschlossenes und überwachtes Internet wird in diesem Jahr nicht nur gegen die Politik geführt, sondern auch gegen Google und Twitter.</b></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/l-74EHD7d6s" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Verantwortlich für das Entfernen der Adblocker aus dem Google Play Store? Warum Adblock Plus sterben muss.</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/fixmbr_de/~3/hS_LaBNQ5yU/</link>
		<comments>http://www.fixmbr.de/verantwortlich-fr-das-entfernen-der-adblocker-aus-dem-google-play-store-warum-adblock-plus-sterben-muss/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 16 Mar 2013 19:11:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Sickendieck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[AdBlock]]></category>
		<category><![CDATA[Adblock Plus]]></category>
		<category><![CDATA[AdBlocker]]></category>
		<category><![CDATA[Google Play]]></category>
		<category><![CDATA[Malware]]></category>

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		<description><![CDATA[Große Marktmacht ist immer ungesund. Eines der beste Beispiele der jüngeren Zeit ist der Adblock Plus. Die Macher haben mit Adblock Plus sicherlich Großes geschaffen, eine der meistgenutzten Erweiterungen für den Firefox, später folgten die Portierungen auf Google Chrome und Android. Als die Macher von Adblock Plus bekannt gaben, akzeptable Werbung durchzulassen, war der Aufschrei [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img style="background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px" title="adblock_screen" border="0" alt="adblock_screen" src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/adblock_screen.jpg" width="620" height="281"/></p>
<p>Große Marktmacht ist immer ungesund. Eines der beste Beispiele der jüngeren Zeit ist der Adblock Plus. Die Macher haben mit Adblock Plus sicherlich Großes geschaffen, eine der meistgenutzten Erweiterungen für den Firefox, später folgten die Portierungen auf Google Chrome und Android. Als die Macher von Adblock Plus bekannt gaben, akzeptable Werbung durchzulassen, war der Aufschrei zu leise, <a title="adblockplus.org" href="https://adblockplus.org/de/acceptable-ads#criteria">ich hatte es polemisch als Malware bezeichnet</a>. Schon damals war klar, da ist jetzt ein Unternehmen am Werkeln, welches mit Blocken von Werbung im Internet Geld verdienen möchte. Schon mit Werbung Geld verdienen, ist schwierig. Der Anspruch von Adblock Plus, das war klar, ist zum Scheiten verurteilt. Da kann man nicht einmal verharmlosend vom gordischen Knoten sprechen.</p>
<p><span id="more-28054"></span>
<p>Schon der Port auf Android wurde ein Desaster: Die Nutzer beschwerten sich, <a title="stadt-bremerhaven.de" href="http://stadt-bremerhaven.de/hoher-datenverbrauch-durch-adblock-plus/">dass sie durch Adblock Plus ein enormen Datenverbrauch hatten</a>. Doch damit nicht genug, später kam raus, dass Adblock Plus, um zu funktionieren, eine Sicherheitslücke von Android ausnutzte, <a title="stadt-bremerhaven.de" href="http://stadt-bremerhaven.de/adblock-plus-unter-android-4-2-2-nicht-mehr-nutzbar/">die Google mit dem Update auf 4.2.2. schloss</a>. Schon an diesem Punkt habe ich nur noch mit dem Kopf geschüttelt. Die Macher von Adblock Plus spielen nicht nur mit dem eigenen Ruf, sondern all derer, die sich für Adblocker einsetzen oder Alternativen anbieten.</p>
<p>Nun wurde bekannt, <a title="stadt-bremerhaven.de" href="http://stadt-bremerhaven.de/google-verbannt-werbeblocker-aus-dem-play-store/">dass Google alle Adblocker aus dem Google Play Store geschmissen hat</a>. Das hat zu heftiger Kritik geführt, <a title="eff.org" href="https://www.eff.org/deeplinks/2013/03/google-censoring-android-apps">die EFF spricht gar von Zensur</a>. Nun scheint es, dass offensichtlich wieder Adblock Plus die Verantwortung dafür trägt.</p>
<p><a title="plus.google.com" href="https://plus.google.com/113691767154375253478/posts/Ww6ShhAFZp1">Chris Pick, Entwickler, selbst im Play Store vertreten, schreibt auf Google+:</a></p>
<blockquote><p>To clarify — we have a free app, and don’t serve any advertisements  So we should not be affected by ad-blockers.</p>
<p>On February 12th of last month, we got a couple support emails from a user of our app that they were no longer able to log in via cellular data.</p>
<p>After getting the logs back, and spending several hours going back and forth helping the end user reproduce this, going over the logs etc. I saw that there was some proxy (going from memory on the name — pretty sure it was squid or something similar) that was returning a response, basically saying that https was not configured for the proxy. I asked the user if they had any anti-virus/ad blocking installed, and they responded, they had AdBlock installed.</p>
<p>When I heard Google removed some apps which were ad blocking, I was pretty happy to hear the news, and a bit torn. </p>
<p>We don’t have to get our apps approved, and have lengthy waits to have updates show up. </p>
<p>We just publish and we are done! </p>
<p>In the case of AdBlock Plus. I saw a post from someone in one of my circles linking to their G+ page. I went there and left them a comment about how it (AdBlock Plus) broke our user experience. They basically responded, by saying that they have a bug, and they were going to be rolling out a fix in 2–3 weeks. </p>
<p>THIS is why Google removed them (IMHO). They have had a bug in their software for at LEAST one month. They know about the bug, and still were not planning on rolling out an update for 2–3 more weeks.. That is just not playing nice in the Google Sandbox.</p>
</blockquote>
<p>Was soll man dazu noch sagen? Natürlich hat Google korrekt gehandelt, und Adblock Plus aus dem Play Store verbannt. Alle Adblocker rauszuschmeißen, <a title="fixmbr.de" href="http://www.fixmbr.de/google-is-evil/">ist ein schlechter Witz und völlig übertrieben</a>. Google hat hier genauso falsch gehandelt, wie die Macher von Adblock Plus. </p>
<p>Adblock Plus hat wohl mal wieder, wie so häufig in der Vergangenheit, Mist gebaut, und alle müssen darunter leiden. Mir fallen dazu schon keine Worte mehr zu ein. <a title="plus.google.com" href="https://plus.google.com/103530505728523689178/posts/PxowFeq446T">Was ich gestern den Entwicklern zugerufen habe</a>, gilt verstärkt für Adblock Plus. Es ist an der Zeit, Adblock Plus auf dem Friedhof des Internets zu begraben. Er hatte früher seine Berechtigung, heute zerstört er das Ansehen von vielen Apps, Programmen und Menschen, die beispielsweise für einen besseren Datenschutz eintreten. Man kann nur hoffen, dass dieser Laden bald Geschichte ist.</p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/hS_LaBNQ5yU" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>F-Droid — Open-Source-App-Store</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Mar 2013 01:33:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Sickendieck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[AdAway]]></category>
		<category><![CDATA[AdBlocker]]></category>
		<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[F-Droid]]></category>
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		<category><![CDATA[Google Play]]></category>
		<category><![CDATA[Open Source]]></category>
		<category><![CDATA[Play Store]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe auf meinen Androiden niemals einen anderen App Store installiert, als den Google Play Store. kein AndroidPit, diesen GetJar-Kram nicht und auch nicht diese halbgrauen Alternativen mit Apps, die aus dem Google Play Store verbannt wurden. Ich bauchte es nicht, ich wollte es nicht. Nun hat Google es geschafft, dass ich einen weiteren Store [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img style="background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px" title="fdroid_screen" border="0" alt="fdroid_screen" src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/fdroid_screen.jpg" width="620" height="279"/></p>
<p>Ich habe auf meinen Androiden niemals einen anderen App Store installiert, als den Google Play Store. kein <a title="androidpit.de" href="http://www.androidpit.de/">AndroidPit</a>, diesen <a title="getjar.com" href="http://www.getjar.com/">GetJar-Kram</a> nicht und auch nicht diese halbgrauen Alternativen mit Apps, die aus dem Google Play Store verbannt wurden. Ich bauchte es nicht, ich wollte es nicht. <a title="fixmbr.de" href="http://www.fixmbr.de/google-is-evil/">Nun hat Google es geschafft</a>, dass ich einen weiteren <em>Store</em> installiert habe. Nachdem alle Adblocker aus dem offiziellen Play Store gekickt wurde, bleibt dem Nutzer gar keine andere Möglichkeit, als zu einer Alternative zu greifen. Wie so häufig im Leben, wo Schatten, da ist auch Licht. <a title="f-droid.org" href="https://f-droid.org/">F-Droid</a> war mir bisher unbekannt und ist eine <em>Store</em> mit ausschließlich Open-Source-Apps. <em>Store</em> ist dabei natürlich nur bedingt richtig, die Wikipedia schreibt von <a title="de.wikipedia.org" href="https://de.wikipedia.org/wiki/F-Droid">Repositorium</a>.</p>
<p><span id="more-28051"></span>
<p>F-Droid funktioniert dabei wie der Play Store. Einmal die App aus F-Droid hinaus installiert, wird sie darüber immer aktualisiert. Im Falle des bei mir installierten Adblockers <a title="code.google.com" href="https://code.google.com/p/ad-away/">AdAway</a> heißt das: Deinstallieren und über F-Droid erneut installieren. Netter Nebeneffekt: Via F-Droid findet man weitere sehr gute Open-Source-Apps. Eigentlich müsste man Google dankbar sein, dass sie mal wieder ihr wahres Gesicht gezeigt haben.</p>
<p><a title="f-droid.org" href="https://f-droid.org/">F-Droid Homepage</a><br /><a title="f-droid.org" href="https://f-droid.org/FDroid.apk">F-Droid APK (230 KB)</a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/pPWLFDkJShc" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Google is evil</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/fixmbr_de/~3/1Cp6sIk22NU/</link>
		<comments>http://www.fixmbr.de/google-is-evil/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Mar 2013 00:48:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Sickendieck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[AdBlocker]]></category>
		<category><![CDATA[don't be evil]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Google Reader]]></category>
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		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ein paar Tagen schrieb ich: Irrational. Ihr kennt sicherlich diese ganzen Websites oder Apps, bei denen man sich registrieren kann, bzw. muss. Die meisten Dienste bieten den Connect via Twitter oder Facebook an. Ich habe noch nie diesen Service angenommen, wenn notwendig habe ich mich per Hand registriert. Nun hat Google sein Google+ Sign-in [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="sorry_google" border="0" alt="sorry_google" src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/sorry_google.png" width="620" height="303"/></p>
<p>Vor ein paar Tagen schrieb ich: Irrational. <em>Ihr kennt sicherlich diese ganzen Websites oder Apps, bei denen man sich registrieren kann, bzw. muss. Die meisten Dienste bieten den Connect via Twitter oder Facebook an. Ich habe noch nie diesen Service angenommen, wenn notwendig habe ich mich per Hand registriert. <a title="stadt-bremerhaven.de" href="http://stadt-bremerhaven.de/google-sign-in-soll-facebook-connect/">Nun hat Google sein Google+ Sign-in vorgestellt</a> und </em><em>ich habe festgestellt, dass ich damit kein Problem hätte. Vertraue ich Google? Nicht wirklich, aber doch weitaus mehr als Facebook und Twitter. Irrational</em>. Das war nicht nur irrational, sondern falsch. Google spielt in einer Liga mit Facebook und Twitter.</p>
<p><span id="more-28049"></span>
<p>Man kann es übertrieben als schwarzen Mittwoch bezeichnen, was es aus dem Hause Google heute zu lesen gab. Den Anfang machte die Nachricht, dass Google damit begonnen  hat, <a title="androidpolice.com" href="http://www.androidpolice.com/2013/03/13/breaking-google-has-begun-purging-ad-blocking-apps-from-the-play-store/">alle Adblocker aus dem Play Store zu entfernen</a>. Eine Entscheidung gegen die Nutzer. Und Entwickler: Jeder Entwickler, das zeigt der heutige Zeit, muss täglich damit rechnen, dass seine Apps aus dem Google Play Store verbannt werden. Google zeigt hier dasselbe Verhalten wie auch Apple. Nur weil es sich Android nennt, und nicht IOS, heißt es nicht, dass Google nicht genauso willkürlich handelt, wie Apple es seit Anbeginn vormacht. Meine Einstellung ist bekannt: Für gute Apps bezahle ich gerne, zahle einen Obolus um auf Werbung zu verzichten. Auf Webseiten jedoch möchte ich keine Werbung sehen — zumal gerade das Datenvolumen, insbesondere im digitalen Entwicklungsland Deutschland, eine nicht unerhebliche Rolle spielt. Die Freiheit von Android hat Google spätestens mit diesem Handeln beerdigt.</p>
<p>Als wäre diese Nachricht nicht genug, hat Google heute angekündigt, <a title="googlereader.blogspot.de" href="http://googlereader.blogspot.de/2013/03/powering-down-google-reader.html">dass der Google Reader eingestellt wird</a>. Auch hier ganz klar, eine Entscheidung gegen die Nutzer, für die Aktionäre. <a title="twitter.com" href="https://twitter.com/frank_rieger/status/311995601527132160">Ich zitiere Frank Rieger</a>: <em>The Google Reader killing makes it very clear again: as long as you don´t run stuff yourself you are the product, not the</em> user. Deutlicher als heute, hätte Google seinen Nutzern nicht sagen können, dass sie keine Freunde oder Partner sind. Sie sind die Produkte, nicht mehr und nicht weniger. <em>Don’t be evil</em>, so hieß einmal das Unternehmensmotto von Google. Das ist lange her und wurde viel zu lange wie ein Silbertablett vor sich hergetragen. Heute sieht Google keine User, keine Freunde und Partner mehr. Google sieht nunmehr ausschließlich Produkte.</p>
<p><strong>Google is evil.</strong></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/1Cp6sIk22NU" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Sensation im Vatikan: Wir sind Päpstin. 20-jährige Schwester Magdalena aus Castrop-Rauxel aus Versehen zur Päpstin gewählt.</title>
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		<comments>http://www.fixmbr.de/sensation-im-vatikan-wir-sind-ppstin-20-jhrige-schwester-magdalena-aus-castrop-rauxel-aus-versehen-zur-ppstin-gewhlt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2013 15:48:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Sickendieck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Konklave]]></category>
		<category><![CDATA[Papst]]></category>
		<category><![CDATA[Papstwahl]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Vatikan]]></category>
		<category><![CDATA[Wahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Foto: Sindre-Wimberger. Creative-Commons-Lizenz. (F!XMBR) Die christliche Welt steht still. Die 20-jährige Schwester Magdalena ist heute aus Versehen von der Konklave zur neuen Päpstin gewählt worden. Der deutsche Kardinal Joachim Meisner musste daraufhin wegen schwerer Herzprobleme ins Krankenhaus eingeliefert werden. Was war passiert? Die Konklave konnte sich in den ersten drei Wahlgängen nicht auf einen neuen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img style="background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px" title="petersdom_foto" border="0" alt="petersdom_foto" src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/petersdom_foto.jpg" width="620" height="465"/><br />Foto: <a title="secure.flickr.com" href="https://secure.flickr.com/photos/sindre-wimberger/289719280/">Sindre-Wimberger</a>. <a title="creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.de">Creative-Commons-Lizenz</a>.</p>
<p>(F!XMBR) Die christliche Welt steht still. Die 20-jährige Schwester Magdalena ist heute aus Versehen von der Konklave zur neuen Päpstin gewählt worden. Der deutsche Kardinal Joachim Meisner musste daraufhin wegen schwerer Herzprobleme ins Krankenhaus eingeliefert werden. Was war passiert?</p>
<p><span id="more-28048"></span>
<p>Die Konklave konnte sich in den ersten drei Wahlgängen nicht auf einen neuen Papst einigen, war tief zerstritten, über der Sixtinischen Kapelle stieg jeweils schwarzer Rauch auf. Die Kardinale entschieden, in die Mittagspause zu gehen, um danach mit neuer Kraft den nächsten Wahlgang abzuhalten. </p>
<p>Nach dem Essen jedoch gab es erst noch einen besonderen Nachtisch, mit dabei Schwester Magdalena aus Castrop-Rauxel. Sie tischte jedem Kardinal ein kleines Stück Kuchen auf. Der Kuchen war eine originalgetreuer Nachbau der Sixtinischen Kapelle. Zudem machte sie mit einer zu eng geschnittenen Ordenstracht auf sich aufmerksam. Gerüchten zu Folge sollen ihr mehrere Kardinäle ihre Telefonnummer zugesteckt haben. </p>
<p>Nach der Mittagspause war alles bereit für den nächsten Wahlgang. Da die Kardinäle sich immer noch nicht auf einen Nachfolger von Papst Benedikt XVI. einigen konnten, schrieben offensichtlich viele Kardinäle, in Erinnerung an das kleine Schwarze in der Mittagspause, den Namen Schwester Magdalenas auf den Wahlzettel. </p>
<p>Nach uns vorliegenden Informationen hatten rund drei Viertel aller Kardinäle diese göttliche Eingebung. Schwester Magdalena aus Castrop-Rauxel ist somit zur legitimen Nachfolgerin von Papst. Benedikt XVI. gewählt worden . In etwa einer Stunde wird sie auf dem Balkon erwartet, wo sie der christlichen Welt vorgestellt werden soll. </p>
<p>Schon jetzt hat ihre Wahl eine laute Kontroverse in Deutschland ausgelöst: Während Frauenverbände die Wahl begrüßten, kritisierten insbesondere Unionsabgeordnete die Wahl Schwester Magdalenas. CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt: «Eine schrille Minderheit hat hier ein Zerrbild der katholischen Kirche gezeichnet. Das ist unverantwortlich!» Ein Kardinal gegenüber F!XMBR, der namentlich nicht genannt werden möchte: «Die Entscheidung ist hervorragend und wird mehr Frauen in die katholische Kirche locken. Endlich sind wir nicht mehr auf Messdiener angewiesen.»</p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/TyQjJLhDEHk" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Katzen wollen die Weltherrschaft. Und wir sind ihnen im Wege. Sie wollen uns töten.</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/fixmbr_de/~3/IhTumA4DR70/</link>
		<comments>http://www.fixmbr.de/katzen-wollen-die-weltherrschaft-und-wir-sind-ihnen-im-wege-sie-wollen-uns-tten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2013 15:43:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Sickendieck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Catcontent]]></category>
		<category><![CDATA[Katzen]]></category>
		<category><![CDATA[Katzencontent]]></category>
		<category><![CDATA[menschheit]]></category>
		<category><![CDATA[Verschwörung]]></category>
		<category><![CDATA[Weltherrschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fixmbr.de/?p=28046</guid>
		<description><![CDATA[Wie wir alle wissen, versuchen Katzen die Weltherrschaft an sich zu reißen. Und das seit Jahren. Im Internet haben sie bereits die Herrschaft übernommen. Seid auf der Hut: Ihr könnt bei Euch zu Hause erkennen, ob Eure Katze zu den Verschwörern dazu gehört. Achtet auf die kleinen Dinge des gemeinsamen Zusammenlebens. Diese werden Euch erkennen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img style="background-image: none; border-right-width: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px; padding-top: 0px" title="0zapftis_catcontent" border="0" alt="0zapftis_catcontent" src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/0zapftis_catcontent.jpg" width="620" height="383"/></p>
<p>Wie wir alle wissen, versuchen Katzen die Weltherrschaft an sich zu reißen. Und das seit Jahren. Im Internet haben sie bereits die Herrschaft übernommen. Seid auf der Hut: Ihr könnt bei Euch zu Hause erkennen, ob Eure Katze zu den Verschwörern dazu gehört. Achtet auf die kleinen Dinge des gemeinsamen Zusammenlebens. Diese werden Euch erkennen lassen, ob Eure Katze Euch töten möchte — oder, was nicht wahrscheinlich ist, nicht. Passt gut auf, es könnte Euer Leben retten.</p>
<p><span id="more-28046"></span>
<p>Wenn Eure Katze auf Euren Bauch klettert, Ihr dass Gefühl habt, sie möchte Euch mit den Pfoten massieren, sie möchte kuscheln und gestreichelt werden, wir kennen diese traute Zweisamkeit, wir erleben sie jeden Abend: Lasst Euch nicht täuschen, hinterhältig, wie Eure Katze ist, möchte sie lediglich Euren Körper auf Schwachstellen abtasten. Der erste Schritt wäre damit getan.</p>
<p>Wir wir wissen, schlafen Katzen sehr gerne auf Laptops oder anderen elektronischen Geräten. Es ist dabei nicht die Wärme, die unsere Katze so anzieht, sie möchte auch nicht Aufmerksamkeit generieren. Sie möchte damit nur unsere Kommunikation zur Außenwelt trennen. Fragt Euch immer: Wie wollt Ihr twittern, auf Google+ um Hilfe rufen, wenn die Katze auf der Tastatur liegt? Eben. Katzen denken immer einen Schritt voraus. Zu unserer eigenen Sicherheit müssen wir es ihnen gleich tun.</p>
<p>Eure Katze versteckt sich unterm Bett, unter der Decke, hinterm Schrank oder in einer dunklen Ecke? Wenn überhaupt, sehr Ihr nur die stechenden, leuchtenden Augen? Ihr habt das Gefühl, Ihr werdet beobachtet? Das ist genau der Plan. Die Katze analysiert Euren täglichen Lebensablauf und möchte Schwachstellen erkennen. An jeder Katze ist ein Navy Seal verloren gegangen. Sie sind uns überlegen.</p>
<p>Draußen vor dem Haus hört die Katze ungewöhnliche Geräusche? Die Katze springt sofort auf die Fensterbank und schaut vermeintlich interessiert nach draußen um zu schauen, was da los ist? Lasst Euch nicht täuschen, sie wartet auf Verstärkung. Wenn sie miaut, macht sie auf sich aufmerksam und die Verstärkung könnte eingetroffen sein. Dann hilft oftmals nur noch die Flucht.</p>
<p>Ihr kennt das: Die Katze sitzt auf dem Tisch und starrt Euch über Minuten an. Ihr fragt Euch: Was will sie nur? Wird Euch dabei unwohl? Genau das ist beabsichtigt. Katzen geben damit zu verstehen, dass sie uns weitaus überlegen sind, dass wir schwach sind. Wer den Blick senkt, hat verloren. Warum wohl wird in einschlägigen Foren geraten, niemals zurück zu starren? Diese Foren sind bereits von den Katzen übernommen worden.</p>
<p>Ihr habt zwei Katzen im Haus. Sie toben täglich, sie kämpfen, Ihr hört Geräusche, als wollen sie sich gegenseitig beißen und umbringen? Ihr habt das dringende Bedürfnis, dazwischen zu gehen und die Streithähne zu trennen? Begeht niemals diesen Fehler. Es wird Euer Tod sein. Sie trainieren für den Kampf mit Euch. Minuten später kommen sie wieder zu Euch und möchten kuscheln? Warum wohl? Versteckt Euch schnell unter der Decke, kuschelt Euch ein, schützt Euren Körper (s.o.).</p>
<p>Täglich hören und sehen wir, wie unsere Lieblinge im Katzenklo das Streu hin– und herschaufeln, während wir essen, morgens, mittags, abends, immer und immer wieder. Manchmal ist es das einzige Geräusch, welches wir in der tiefschwarzen Nacht vernehmen. Das hat nichts mit ihren eigenen Bedürfnissen zu tun. Sie üben dort nur, unsere Körper zu verscharren. Schaut es Euch einmal in Ruhe an — aber nur aus sicherer Entfernung. Dann werdet Ihr es erkennen. </p>
<p>Freut Ihr Euch immer, wenn Ihr nach Hause kommt, Eure Katze schlängelt sich um Eure Beine und Füße, Ihr habt die Jacke noch gar nicht ausgezogen, Ihr könnt kaum etwas erkennen, weil der Schal noch tief im Gesicht sitzt? Vorsichtig, das ist ein Versuch, Euch zum Stolpern zu bringen, damit Ihr die Treppe runter stürzt und sterbt. Die fiesen Pläne der Katze sind an dieser Stelle bereits weit fortgeschritten. Wenn Ihr es noch schafft, zu fliehen, wendet Euch so schnell wie möglich an den nächsten Hundeverein. Die Chancen sind allerdings sehr gering. Ich hoffe, Ihr habt Eure Dinge geregelt und Euch von der Familie verabschiedet. </p>
<p>Sollte es auch schon einmal passiert sein, dass Ihr einen Raum betreten habt, und die Katze stürmte sofort raus? Nein, sie fühlte sich nicht gestört oder war erschrocken. Ihr habt riesiges Glück gehabt. Das war bereits ein Anschlag auf Euer Leben, der nicht geklappt hat, jetzt versucht sie sich zu verstecken. Wie oft habt Ihr das schon erlebt, habt überlebt? </p>
<p><b>Seid also vorsichtig.</b><br /><b>Es geht um Euer Leben.</b><br /><b>Es geht um die Zukunft der Menschheit!</b></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/IhTumA4DR70" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Paukenschlag: «Der Postillon» stellt Betrieb ein</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Mar 2013 15:40:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Sickendieck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Der Postillon]]></category>
		<category><![CDATA[Imperium]]></category>
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		<description><![CDATA[(F!XMBR) Nun hat es das nächste Medienimperium erwischt: Die seit 1845 unabhängige Zeitung «Der Postillon» stellt zum 11. Marz diesen Jahres, 07.00 Uhr, den Betrieb ein. Das erfuhr F!XMBR aus redaktionsnahen Kreisen. Schuld daran seien nicht das Leistungsschutzrecht oder die allgemeine Stimmung in der Branche, sondern der Berliner Flughafen und dessen neuer Chef Hartmut Mehdorn. [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img style="background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px" title="postillon_screen" border="0" alt="postillon_screen" src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/postillon_screen.jpg" width="620" height="282"/> </p>
<p>(F!XMBR) Nun hat es das nächste Medienimperium erwischt: Die seit 1845 unabhängige Zeitung «Der Postillon» stellt zum 11. Marz diesen Jahres, 07.00 Uhr, den Betrieb ein. Das erfuhr F!XMBR aus redaktionsnahen Kreisen. Schuld daran seien nicht das Leistungsschutzrecht oder die allgemeine Stimmung in der Branche, sondern der Berliner Flughafen und dessen neuer Chef Hartmut Mehdorn.</p>
<p><span id="more-28045"></span>
<p>Die Entscheidung, Hartmut Mehdorn zum neuen Chef des Berliner Flughafens zu machen, brachte offensichtlich das Fass zum Überlaufen. «Was private Wirtschaft und Politik seit Monaten veranstalten, lässt sich nur mit dem Wort Realsatire umschreiben. Sie haben uns ganz einfach das Wasser abgegraben. Niemand will mehr unsere Zeitung lesen, wenn er live den Berliner Flughafen, Stuttgart 21, die Elbphilharmonie oder CDU und SPD beobachten kann», so ein Redakteur gegenüber F!XMBR. </p>
<p>«Wir sind die SPD der Zeitungsbranche», heißt es weiter. «Wo wir hinkamen, hatte die Realsatire bereits zugeschlagen.» Wie es mit den Beschäftigten nun weitergeht, wird morgen in einer Betriebsversammlung gemeinsam entschieden. Einige Redakteure sollen bereits ein Angebot von «BILD Mystery» vorliegen haben. </p>
<p>Mit der Zeitung «Der Postillon» verliert der deutsche Zeitungsmarkt eine der profiliertesten und meinungsstärksten Zeitungen. Unvergessen beispielsweise sind die Enthüllungen rund um den Skandalsprung Felix Baumgartners, dessen Weltrekord nach «Der Postillon»-Recherchen annulliert wurde. </p>
<p>Die Bundeskanzlerin war für keine Stellungnahme zu erreichen und ließ über Volker Kauder mitteilen: «Es ist keinesfalls unsere Absicht gewesen, dass «Der Postillon» seine Arbeit einstellt. Doch müssen wir Politiker uns immer wieder den gesellschaftlichen Entwicklungen stellen und dementsprechend handeln.» Kauder kündigte weiter an, ein Sorgentelefon für enttäuschte Twitterer und Facebook-Freunde zu schalten.</p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/_CBV2YCbcaA" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Mein persönliches Leistungsschutzrecht</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Mar 2013 15:37:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Sickendieck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsschutzrecht]]></category>
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		<description><![CDATA[Foto: F!XMBR Ich habe mir den Spaß gegönnt und meine Kreditkartenabrechnungen des letzten Jahres angeschaut. Durchschnittlich habe ich 15 Euro pro Monat für nicht Materielles im Internet wie zum Beispiel Apps ausgegeben. Dabei ist nicht ein Euro an einen Verlag, eine Zeitschrift oder eine Zeitung geflossen. Ich nenne es mein persönliches LSR . Ich schütze [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="area_51_620" border="0" alt="area_51_620" src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/area_51_620.jpg" width="620" height="359"/><br />Foto: F!XMBR</p>
<p>Ich habe mir den Spaß gegönnt und meine Kreditkartenabrechnungen des letzten Jahres angeschaut. Durchschnittlich habe ich 15 Euro pro Monat für nicht Materielles im Internet wie zum Beispiel Apps ausgegeben. Dabei ist nicht ein Euro an einen Verlag, eine Zeitschrift oder eine Zeitung geflossen.</p>
<p><span id="more-28043"></span>
<p>Ich nenne es mein persönliches LSR . Ich schütze mich selbst, mein Konto, vor den sogenannten Leistungen einer ganzen Branche. Oft lese ich, dass der und der <i>Internetaktivist</i> dazu aufruft, nicht mehr auf Verlagsinhalte zu verzichten. Das ist der falsche Weg.</p>
<p>Aufklärung heißt hier das Zauberwort. Wir sollten den Menschen Anleitungen an die Hand geben, wie sie Adblocker nutzen, wie sie an Informationen kommen, ohne von einer Paywall ausgesperrt zu werden. Wir müssen die Verlage, die Zeitschriften und Zeitungen noch vielmehr als es sowieso der Fall ist dort treffen, wo es wirklich weh tut: Im Finanziellen, auf der wirtschaftlichen Seite.</p>
<p>Mein persönliches Leistungsschutzrecht heißt: Verlage, Zeitschriften und Zeitungen bekommen von mir nicht einen Cent, solange sie nicht mehr ihrer im Grundgesetz verankerten Aufgabe nachkommen. Ich nutze Adblocker, steuere meinen Referer, wie ich es für richtig halte, umgehe Paywalls, lasse keine Cookies zu und nutze Anti-Tracking-Tools. Wenn ich einen Artikel aus dem Print wirklich lesen möchte, der nicht online verfügbar ist, gibt es Mittel und Wege, meist schon einen Tag bevor das Printprodukt seinen Weg an den Kiosk findet.</p>
<p>Ich schütze mich vor den Leistungen einer ganzen Branche. Dies ist vielmehr ein Leistungsschutzrecht, als der gefährliche, technik-, innovations– und zukunftsfeindliche Unsinn, der heute im Bundestag beschlossen wurde. Ob nun 100 Leute die LSR-Befürworter weniger verlinken, ist unerheblich, wir beugen uns damit zudem diesem infantilen, heute politisch beschlossenem Ärgernis. Nein, wir müssen sie dort treffen, wo es wirklich weh tut.</p>
<p>Das heißt für mich: Sobald ich irgendwo einen Rechner einrichte, ich gebeten werde, zu helfen, ist der erste Schritt, Firefox oder Chrome zu installieren und den jeweiligen Adblocker. Ich gebe Anleitungen an die Hand, wie man Cookies steuert und richte ein Anti-Tracking-Tool ein. Es folgt Aufklärung, niemals, erst Recht nicht auf Verlagsseiten, seine persönlichen Daten zu hinterlassen. Medienkompetenz ist das größte Leistungsschutzrecht. Es schützt die Menschen vor den Verlagen, den Zeitschriften und den Zeitungen.</p>
<p>Die Vernunft wird nicht siegen, indem wenige einen Boykott anstreben, die Vernunft wird siegen, wenn wir die breite Masse aufklären. Wenn mit jedem Artikel ein nicht netzaktives Familienmitglied, ein Nachbar, ein Arbeitskollege zum Nachdenken gebracht wird, ist viel gewonnen.</p>
<p><b>Lasst uns mit unserem LSR beginnen.</b></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/9PM6FPO--O0" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Warum app.net gescheitert ist</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Mar 2013 15:33:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Sickendieck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative]]></category>
		<category><![CDATA[app.net]]></category>
		<category><![CDATA[Dienst]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Als vor einigen Monaten der Twitter-Konkurrent app.net startete, jubelte der elitäre Internet-Zirkel. app.net war kostenpflichtig, der gemeine Pöbel sollte der Zugang verwehrt werden. In einer Zeit, in der Twitter immer mehr die Nutzer verärgert, die Pforten schließt, war die Freude groß, die Alternative wurde bejubelt. app.net wurde aus mehreren Gründen kostenpflichtig gemacht: Die Macher versprachen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img style="background-image: none; border-bottom: 0px; border-left: 0px; padding-left: 0px; padding-right: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px; padding-top: 0px" title="appnet_screen" border="0" alt="appnet_screen" src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/appnet_screen.jpg" width="620" height="288"/></p>
<p>Als vor einigen Monaten der Twitter-Konkurrent <a href="http://app.net">app.net</a> startete, jubelte der elitäre Internet-Zirkel. <a href="http://app.net">app.net</a> war kostenpflichtig, der gemeine Pöbel sollte der Zugang verwehrt werden. In einer Zeit, in der Twitter immer mehr die Nutzer verärgert, die Pforten schließt, war die Freude groß, die Alternative wurde bejubelt.</p>
<p><span id="more-28042"></span>
<p><a href="http://app.net">app.net</a> wurde aus mehreren Gründen kostenpflichtig gemacht: Die Macher versprachen einen werbefreien Dienst, die Daten der Nutzer sollen nicht verkauft werden, das Elitäre wurde bereits während der Gründung vorangetrieben, nur auf <a href="http://app.net">app.net</a> gäbe es zukünftig hochwertige Inhalte, keine belanglosen Posts. Zuletzt sollte die API ohne Einschränkungen, Twitter schränkt die eigene API immer mehr ein, nutzbar sein, jedoch sollten Anbieter von Drittanbieter-Apps ebenso einen erhöhten Obolus zahlen.</p>
<p>Das Konzept ist gescheitert: Am Montag ruderte <a href="http://app.net">app.net</a> nun zurück und stellte sein neues Freemium-Modell vor: Bereits zahlungswillige Nutzer können nun andere User einladen, diese können den Dienst mit folgenden Einschränkungen ohne zu bezahlen nutzen:</p>
<p>- Free tier accounts can follow a maximum of 40 users<br />- Free tier accounts have 500 MB of available file storage<br />- Free tier accounts can upload a file with a maximum size of 10 MB </p>
<p>Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, dass der bisherige Weg ein Irrweg war. Wenn man ganz einfach zwei Generationen von Internetnutzern gegenüber stellt, dann stehen auf der einen Seite die, die das Internet gänzlich frei halten wollen, dazu gehört auch die Ablehnung der Kommerzialisierung des Internets. Diese Nutzerschaft nutzt im Regelfall auch Adblocker. </p>
<p>Auf der anderen Seite stehen die Personen, die keinerlei Probleme damit haben, dass im Internet Geld verdient werden soll, sie selbst möchten daran teilhaben und haben keinerlei Probleme mit Werbung, Datenschutz interessiert sie dabei auch nur am Rande. </p>
<p>Warum sollten also die Leute, die keinerlei Probleme mit Werbung auf Twitter haben, zu <a href="http://app.net">app.net</a> wechseln? Zumal der <i>Impact</i> bei Twitter selbstverständlich weitaus höher ist. </p>
<p><a href="http://app.net">app.net</a> hat versucht, diesen gordischen Knoten zu lösen: Aus beiden Gruppen das vermeintlich Beste für das eigene Geschäftsmodell herauszuziehen:, Die Zahlungsbereitschaft der Elite versuchte man mit dem Wunsch einer werbefreien Plattform zu verbinden. Damit ist man nicht ohne Grund gescheitert. </p>
<p>Selbstverständlich registrierten sich und zahlten Teile der selbsternannten Elite um sich vermeintlich ungestört unterhalten zu können. Klar ist natürlich auch, dass man mit wenigen Usern niemals die Anzahl von Nutzern erreicht, mit der man ein Unternehmen finanzieren kann. Das Geschäftsmodell von <a href="http://app.net">app.net</a> war von Anfang ein ein Ding der Unmöglichkeit. </p>
<p>Das neue Freemium-Modell wird im Übrigen auch scheitern. Das Internet, die sozialen Medien, leben von Kommunikation. Wenn einem Freemium-User nur 40 Follower zugestanden werden, dann kann kaum Interaktion, Kommunikation entstehen, man lernt keine neuen Leute kennen, man kann ohne Probleme innerhalb von 2 Minuten die Timeline des ganzen Tages nachlesen. </p>
<p>Bei <a href="http://app.net">app.net</a> hofft man offensichtlich, dass nun die Freemium-User die Kreditkarte zucken. Ein Trugschluss, schließlich läuft im Fenster nebenan Twitter, dort interagiert man, unterhält man sich — und man schließt ganz schnell wieder das app.net-Fenster, in dem gähnende Langeweile herrscht. Von weiteren offenen Fenstern, wie Facebook, Google+ ganz zu schweigen. </p>
<p>Die Idee zu <a href="http://app.net">app.net</a> war und ist sicherlich redlich, sie scheitert aber an der Realität. Vielleicht hätte man eine andere Variante wählen sollen: Per Kickstarter das Projekt vorstellen und dann unter transparenter Auflistung der Kosten um das Jahresbudget bitten sollen. Reicht die eigenommene Summe für 10 Monate, gibt es halt 10 Monate später die nächste Kickstarter-Aktion. Reicht sie 15 Monate, eben 15 Monate später. Es gibt große Internetforen, die funktionieren in dieser Art: Einmal im Jahr gibt es eine Spendenaktion — ist das Budget aufgebraucht, folgt die nächste. </p>
<p>Das Netz hat selten eine Zweiklassengesellschaft honoriert, elitäre Zirkel werden meist belächelt, Ausnahmen wie zum Beispiel Xing betreffen eher den Beruf, als das private Vergnügen. Und genau an diesem Punkt war <a href="http://app.net">app.net</a> von Anfang an zum Scheitern verurteilt. </p>
<p>Eigentlich ist es schade — der Gedanke hinter <a href="http://app.net">app.net</a> ist redlich. Leider hat man aber den Grundgedanken des Internets vergessen. Das Freemium-Modell beweist dies, der neue Weg zeigt aber auch, dass man in der Chefetage von <a href="http://app.net">app.net</a> nicht verstanden hat. </p>
<p><b><a href="http://app.net">app.net</a> wird einen langsamen Tod sterben.</b><br /><b><a href="http://app.net">app.net</a> ist auch nur der große Bruder von Identi.ca.</b></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/yH-ULgZQ7kg" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Steinbrück muss 6. Schulklasse wiederholen</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Mar 2013 15:28:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Sickendieck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Das Ende der SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Peer Steinbrück]]></category>
		<category><![CDATA[Plagiat]]></category>
		<category><![CDATA[Skandal]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialdemokratie]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Paukenschlag im Willy-Brandt-Haus: Jetzt hat auch die SPD ihren Plagiatsskandal. Wie die Grundschule an der Humboldtstraße in Hamburg heute mitgeteilt hat, soll der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück seine Biologie-Arbeit «Evolution, vom Affen bis zum Menschen» in der 6. Klasse von seinem Tischnachbarn Alfred Krawottke abgeschrieben haben, ohne dies kenntlich zu machen. Die Schulleiterin, Caroline Weigmann, teilte [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Paukenschlag im Willy-Brandt-Haus: Jetzt hat auch die SPD ihren Plagiatsskandal. Wie die Grundschule an der Humboldtstraße in Hamburg heute mitgeteilt hat, soll der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück seine Biologie-Arbeit «Evolution, vom Affen bis zum Menschen» in der 6. Klasse von seinem Tischnachbarn Alfred Krawottke abgeschrieben haben, ohne dies kenntlich zu machen. Die Schulleiterin, Caroline Weigmann, teilte mit, dass man Peer Steinbrück den Schulabschluss entzogen habe und ihn auffordert, die 6. Schulklasse zu wiederholen. Die Erklärung:</p>
<p><span id="more-28040"></span>
<p><b>Das Lehrerkollegium und der Elternrat der Grundschule an der Humboldtstraße in Hamburg hat heute die Entscheidung getroffen, die schriftliche Arbeit «Evolution, vom Affen bis zum Menschen» aus der 6. Schulklasse von Peer Steinbück für ungültig zu erklären und ihm den Schulabschluss zu entziehen. Peer Steinbück sei hiermit aufgefordert, die 6. Schulklasse zu wiederholen.</b></p>
<p>«Grundlagen für diese Entscheidung waren anonyme Anschuldigungen im Internet, eine persönliche Stellungnahme Peer Steinbrücks sowie eine schriftliche Stellungnahme Alfred Krawottkes. Das vorliegende Material wurde intensiv am gestrigen Tag gesichtet.</p>
<p>Das Lehrerkollegium und der Elternrat hat sich nach einer intensiv Diskussion bei Frikadellen und Kartoffelsalat dem Urteil des Kinderrates angeschlossen, der bereits in der letzten Woche zu dem gleichen Ergebnis gekommen ist: In der Arbeit Steinbrücks sind in bedeutendem Umfang nicht gekennzeichnete wörtliche Passsagen Krawottkes zu finden.</p>
<p>Diese Häufung und Konstruktion dieser wörtlichen Übernahmen ergeben der Überzeugung des Lehrerkollegiums und des Elternrates nach das Gesamtbild, dass der ehemalige Schüler systematisch und vorsätzlich über die gesamte Arbeit verteilt gedankliche Leistungen vorgab, die er in Wirklichkeit nicht selbst erbracht hat.</p>
<p>Die Entgegnungen von Peer Steinbrück konnten dieses Bild nicht entkräften. Daher haben das Lehrerkollegium und der Elternrat einer vorsätzlichen Täuschung durch Plagiat festgestellt. Die Arbeit von Peer Steinbrück ist nachträglich mit der Note «6» bewertet worden, was zur Folge hat, dass ihm der Schulabschluss entzogen wurde. Diese Entscheidung wurde mit 13 Ja-Stimmen und 2 Enthaltungen gefällt. Peer Steinbrück soll nachträglich die Möglichkeit gegeben werden, die 6. Schulklasse zu wiederholen. Diese Entscheidung wurde mit 6 Ja-Stimmen, 5 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen gefällt</p>
<p>Die Schulleiterin wird die Entscheidungsgründe zusammenfassen und dem Betroffenen zustellen lassen. Gegen diese Entscheidung ist keine Klage möglich und gilt als rechtsgültig.»</p>
<p>Aus dem Willy-Brandt-Haus war bisher keine Stellungnahme zu bekommen.  Von Seiten von Union und FDP wird Steinbrück scharf kritisiert, es werden bereits erste Rücktrittsforderungen laut. Ole von Beust: «Als jemand, der das Hamburger Walddörfer-Gymnasium erfolgreich besucht hat schäme ich mich nicht nur heimlich.»</p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/eydvTbrAfJM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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