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		<title>Der fehlende Anstand des Alexander Dobrindt</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 19:43:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Sickendieck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Screenshot: ZDF Alexander Dobrindt ist Generalsekret&#228;r der CSU in M&#252;nchen. Zu seinen Aufgaben geh&#246;rt es, rhetorisch an «vorderster Front» f&#252;r seine Partei zu k&#228;mpfen, v&#246;llig unabh&#228;ngig ob es gegen den Koalitionspartner oder den politischen Gegner geht. Schon immer waren Generalsekret&#228;re f&#252;r einen Lacher oder f&#252;r Aufregung gut – wenn man heute die trostlose Andrea Nahles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="zdf_kraft" border="0" alt="zdf_kraft" src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/zdf_kraft.png" width="620" height="337"/><br />Screenshot: ZDF</p>
<p>Alexander Dobrindt ist Generalsekretär der CSU in München. Zu seinen Aufgaben gehört es, rhetorisch an «vorderster Front» für seine Partei zu kämpfen, völlig unabhängig ob es gegen den Koalitionspartner oder den politischen Gegner geht. Schon immer waren Generalsekretäre für einen Lacher oder für Aufregung gut – wenn man heute die trostlose Andrea Nahles (SPD) oder den fast nicht existenten Hermann Gröhe (CDU)<sup>1</sup> sieht, dann denkt man mit Wehmut an einen Heiner Geissler zurück. Es gibt allerdings Tage, da haben selbst Generalsekretäre zu schweigen. Heute war einer dieser Tage.</p>
<p> <span id="more-23652"></span>
<p>Nicht nur Duisburg und Nordrhein-Westfalen haben heute getrauert – viele Menschen in Deutschland haben heute beklommen auf die Trauerfeier in der Salvatorkirche geschaut. 21 Menschen haben ihr Leben verloren – auf schreckliche Art und Weise. Die Politik und die Verantwortlichen, namentlich Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Organisator Rainer Schaller, haben sich bisher schändlich verhalten und die Menschen mit ihrem Schmerz allein gelassen. Die letzte Woche war eine Schande für die so genannte Elite in unserem Land.</p>
<p>Heute, eine Woche später, hat die Politik endlich die richtigen Worte gefunden. <a title="fixmbr.de" href="http://www.fixmbr.de/ohne-worte-4/">Hannelore Kraft hat eine eindrucksvolle, bedrückende und emotionale Rede gehalten</a> – sie hat mit jedem Satz die richtigen Worte getroffen. Jede ihrer Gesten hat gezeigt, dass sie wirklich betroffen ist und dem Menschen, wenn auch kaum möglich, Trost spenden möchte – verbunden mit dem politischen Versprechen, die Tragödie aufzuklären.</p>
<p>Ausgerechnet während der Trauerfeier in Duisburg hat sich Alexander Dobrindt aus dem fernen München zu Wort gemeldet und bezeichnete Hannelore Kraft, während diese in Duisburg mit den Tränen kämpfte und den Angehörigen der Opfer Mut zusprach, als «das faulste Ei in der deutschen Politik». Meine Großmütter hätte früher gesagt, «das war unanständig». Es war mehr. Alexander Dobrindt hat jeglichen politischen und insbesondere <strong>menschlichen</strong> Anstand verloren. Dobrindt gehört zu den Menschen, mit denen ich mich nicht in einem Raum aufhalten möchte.</p>
 <ol class="footnotes"><li id="footnote_0_23652" class="footnote"> Unglaublich, aber den Namen musste ich gerade nachschlagen. </li></ol><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/b14cGjEO3ow" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Ohne Worte</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 11:45:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Sickendieck</dc:creator>
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		<title>slow media</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 08:50:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Herold</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Eines vorweg, ich hege eine rechte Aversion gegen&#252;ber Manifesten jedweder Couleur. Dieses hier, besagtes Slow Media Manifest, hat es mir jedoch angetan. Was man dort liest, inkl. dem zugeh&#246;rigen Weblog, sind nicht die &#252;blichen Ansammlungen irgendwelcher im dunklen K&#228;mmerlein ersonnener Dogmen, schulmeisterhaft vorgetragen, nein dort schaut man eingehende Empfehlungen, die zum Verweilen und Nachdenken animieren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><img src="http://fixmbr.de/wp-content/uploads/countryside.jpg" alt="" title="countryside - F!XMBR" /></center></p>
<p></p>
<p>Eines vorweg, ich hege eine rechte Aversion gegenüber Manifesten jedweder Couleur. Dieses hier, besagtes <em><a href="http://www.slow-media.net/manifest">Slow Media Manifest</a></em>, hat es mir jedoch angetan. Was man dort liest, inkl. dem zugehörigen <a href="http://www.slow-media.net/">Weblog</a>, sind nicht die üblichen Ansammlungen irgendwelcher im dunklen Kämmerlein ersonnener Dogmen, schulmeisterhaft vorgetragen, nein dort schaut man eingehende Empfehlungen, die zum Verweilen und Nachdenken animieren. Mitunter mehr <em>Augenöffner</em>, denn Gedanken revolutionärer Natur.</p>
<p><span id="more-23599"></span></p>
<p>«Analog zu Slow Food geht es bei Slow Media nicht um schnelle Konsumierbarkeit, sondern um Aufmerksamkeit bei der Wahl der Zutaten und um Konzentration in der Zubereitung. Slow Media sind auch einladend und gastfreundlich. Sie teilen gerne.»</p>
<p>Im Grunde genommen ist die <em>Idee</em> schnell umrissen: ähnlich dem recht unkultivierten und auch eher ungesunden <em>Fastfood</em>, möchte man hier Qualität der hastigen «Infohäppchen-Aufnahme» entgegensetzen. Qualität, bei der der Leser Tiefe vorfindet, die Nachhaltigkeit mit sich bringt, welche wiederum auch nach einiger Zeit nichts von ihrer Güte einbüßt.</p>
<p>Bis dato bleibt dem Leser nur die <em>Entschleunigung</em>, die absichtlich herbeigeführte Beschränkung der medialen Flut. Die Qualität wird dadurch jedoch nicht gesteigert, da es weiter <em>Infohäppchen</em> bleiben, die konsumiert werden müssen. Jedoch kehrt Ruhe ein, denn ebenso wie <em>Fastfood</em> auf Dauer wenige schöne Nebeneffekte mit sich bringt, so sorgt auch diese mediale Rastlosigkeit für ein Übermaß an Unruhe und den damit verbundenen negativen Einflüssen auf Körper und Geist.</p>
<p>Tatsächlich interessant wird es jedoch, wenn <em>Sender</em> und <em>Empfänger</em> nivelliert werden, sprich der eine bietet hochqualitative Nachhaltigkeit, der andere beschränkt sich mehr oder weniger auf den Konsum eben dieses qualitativen Angebots. So oder so geht nicht wirklich etwas verloren, was wirklich dringlich ist, erreicht den Leser im Web so oder so, was man jedoch gewinnt, ist Zeit und Qualität.</p>
<p>«Mut zur Lücke», wie mein früherer Lehrer stetig im Mathe-LK bemerkte, sollte das Credo der <em>digital natives</em> sein — <em>Genuß statt Völlerei</em>.</p>
<p>Bild: F!XMBR</p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/GD4MPAcvST0" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Wie viel Geld sind 21 Menschenleben wert?</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 15:34:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Sickendieck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abwahl]]></category>
		<category><![CDATA[Adolf Sauerland]]></category>
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		<description><![CDATA[Foto: xtranews &#124; CC-Lizenz Obige Frage bereitet mir gro&#223;e Kopfschmerzen. Und doch – f&#252;r Adolf Sauerland, Oberb&#252;rgermeister der Stadt Duisburg, scheint die Frage beantwortet zu sein: Es sind genau 3.748,25 Euro. Die Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen kennt keinen R&#252;cktritt eines B&#252;rgermeisters – so m&#252;sste Sauerland bitten, aus dem Beamtenverh&#228;ltnis entlassen zu werden. Das allerdings w&#252;rde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="loveparade_duisburg" border="0" alt="loveparade_duisburg" src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/loveparade_duisburg.jpg" width="620" height="356"/><br />Foto: <a title="xtranews.de" href="http://www.xtranews.de/">xtranews</a> | <a title="creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de">CC-Lizenz</a></p>
<p>Obige Frage bereitet mir große Kopfschmerzen. Und doch – für Adolf Sauerland, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, scheint die Frage beantwortet zu sein: Es sind genau 3.748,25 Euro. Die Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen kennt keinen Rücktritt eines Bürgermeisters – so müsste Sauerland bitten, aus dem Beamtenverhältnis entlassen zu werden. Das allerdings würde den Verzicht auf alle Beamtenbezüge und Pensionsansprüche bedeuten.</p>
<p> <span id="more-23596"></span>
<p>Viele Kommentatoren sehen genau hier den Grund, warum Sauerland bisher nicht die poltische Verantwortung für die Tragödie während der Loveparade in Duisburg übernommen hat. <a title="xtranews.de" href="http://www.xtranews.de/2010/07/30/was-kosten-21-tote/">Stellvertretend für diese Meldungen xtranews</a>: «Ich lerne, dass es für Adolf Sauerland günstiger wäre sich abwählen zu lassen. Und bin erschreckt und zu tiefst betroffen. Steht doch dort nichts anderes, als das es aus finanziellen Gründen keinen Rücktritt geben würde. Sondern Adolf Sauerland sitzen bleibt, bis man ihn abwählt – damit er “mindestens 35% von 10.709,29 Euro” bekommt. Zuzüglich dem Geld, dass er dank seiner hervorragenden Vernetzung aus der sogenannten Freien Wirtschaft bezieht.»</p>
<p><a title="faz.net" href="http://www.faz.net/s/RubCCB49507459C498F8E6FA9E990486D14/Doc~EF9729A95245546439A3B707D625080D7~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Laut einer Meldung der FAZ scheint sich nun genau dieser «Verdacht» zu bestätigen</a>. Sauerland will sich nun dem Duisburger Stadtrat zur Abwahl stellen: «Der Oberbürgermeister von Duisburg, Adolf Sauerland, will sich im Rat der Stadt zur Abwahl stellen. Das ist am Freitag aus der Umgebung des Oberbürgermeisters bekannt geworden.» Das würde bedeuten, dass er selbst nicht die politische Verantwortung für die Katastrophe übernimmt, sondern durch die Hintertür mit einer üppigen Pension verschwindet.</p>
<p>Ich kann den Linken, der SPD und der FDP nur empfehlen, die Abwahl Sauerlands <strong>nicht</strong> zu unterstützen. Adolf Sauerland hat selbst – ist es nicht immer die CDU, die von Verantwortung spricht – die Verantwortung zu übernehmen. Diese Entscheidung darf ihm nicht abgenommen werden. Sollte Sauerland tatsächlich durch diese Hintertür gehen, unterstützt von Linken, der SPD und der FDP, dann wäre es eine Ohrfeige und ein Affront gegenüber den Opfern, Hinterbliebenen und allen Bürgerinnen und Bürger der Stadt Duisburg.</p>
<p><strong>Es hat den Anschein, als würde sich an der Person Adolf Sauerland das gesamte hässliche Gesicht eines deutschen Politikers beweisen. Ich finde dafür keine Worte und habe dafür kein Verständnis…</strong></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/WlBSzZUFp2c" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>SocialMediaBlock-Filterliste für Adblock Plus</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 13:53:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Sickendieck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Bild: jaycameron &#124; CC-Lizenz MonztA, einer der bekanntesten Macher f&#252;r Filterlisten f&#252;r Adblock Plus, hat ein neues Projekt ins Leben gerufen: SocialMediaBlock-Filterliste f&#252;r Adblock Plus. Web 2.0-Ged&#246;ns, welches jeden unserer Schritte verfolgt, trackt und auswertet, gibt es mittlerweile wie Sand am mehr. Als Beispiel seien hier Flattr oder die Facebook Like-Button genannt. Dagegen soll die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="facebook_red" border="0" alt="facebook_red" src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/facebook_red.jpg" width="620" height="360"/><br />Bild: <a title="flickr.com" href="http://www.flickr.com/photos/jaycameron/">jaycameron</a> | <a title="creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de">CC-Lizenz</a></p>
<p>MonztA, einer der bekanntesten Macher für Filterlisten für Adblock Plus, hat ein neues Projekt ins Leben gerufen: <a title="camp-firefox.de" href="http://www.camp-firefox.de/forum/viewtopic.php?f=4&amp;t=82797">SocialMediaBlock-Filterliste für Adblock Plus</a>. Web 2.0-Gedöns, welches jeden unserer Schritte verfolgt, trackt und auswertet, gibt es mittlerweile wie Sand am mehr. Als Beispiel seien hier <a title="fixmbr.de" href="http://www.fixmbr.de/facebook-und-flattr-blocken/">Flattr oder die Facebook Like-Button</a> genannt. Dagegen soll die SocialMediaBlock-Filterliste helfen. Sie ist zwar noch im Aufbau, aber es finden sich in ihr bereits die wichtigsten und bekanntesten Dienste.</p>
<p> <span id="more-23591"></span>
<p><strong>Was filtert die Liste?</strong> «Geblockt werden Social Media-Dienste, die durch externe Skripte und/oder Frames geladen werden. Es wird stets darauf geachtet, dass die Dienste selbst mit der Liste funktionieren (Facebook ist z. B. problemlos nutzbar, jegliche eingebettete Inhalte außerhalb Facebook werden jedoch geblockt). Zudem werden auch <em>Share-Buttons</em> auf großen/bekannten Seiten gefiltert. Nicht gefiltert werden Links (z. B. über Grafiken), die auf Profile oder Seiten einer Social Media-Seite verlinken.»</p>
<p>Ich habe MonztA zwar noch nicht überreden können, Flattr mit aufzunehmen, <a title="fixmbr.de" href="http://www.fixmbr.de/facebook-und-flattr-blocken/">ich werde aber nicht aufgeben</a> – bis dahin muss halt per Hand folgender Eintrag vorgenommen werden:</p>
<blockquote><p>api.flattr.com</p>
</blockquote>
<p>Ansonsten muss ich — selbst in diesem frühen Stadium der Liste — nichts mehr per Hand eintragen, die Liste verrichtet schon wunderbar ihren Dienst. Ideen, Anregungen, Vorschläge und Kritik im <a title="camp-firefox.de" href="http://www.camp-firefox.de/forum/viewtopic.php?f=4&amp;t=82797">Forum von Camp-Firefox</a>.</p>
<p>Danke an MonztA, nicht nur für diese Liste, auch für die <a title="camp-firefox.de" href="http://www.camp-firefox.de/forum/viewtopic.php?f=4&amp;t=82787">EasyList</a>.</p>
<p><strong>SocialMediaBlock-Filterliste für Adblock Plus</strong> <a title="monzta.maltekraus.de" href="abp://subscribe/?location=http://monzta.maltekraus.de/adblock_social.txt&amp;title=SocialMediaBlock">abonnieren</a> | <a title="monzta.maltekraus.de" href="https://monzta.maltekraus.de/adblock_social.txt">ansehen</a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/GmCFbuclmuI" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Frogger</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 12:36:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Herold</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[8-Bit]]></category>
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		<category><![CDATA[Retro]]></category>
		<category><![CDATA[xkcd]]></category>

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		<description><![CDATA[«I understand you and your team worked hard on this, but when we said to make it more realistic, we meant the graphics.» xkcd]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://xkcd.org"><img src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/frogger.png" alt="" title="frogger xkcd.org" /></a></p>
<p></p>
<p>«I understand you and your team worked hard on this, but when we said to make it more realistic, we meant the graphics.» <em>xkcd</em></p>
<p> <img src='http://www.fixmbr.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/g6RhdoMAG90" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Sweet Home Chicago</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 11:52:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Herold</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Blues]]></category>
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		<category><![CDATA[Robert Lockwood Jr.]]></category>
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		<description><![CDATA[Robert Lockwood, Jr. — Sweet Home Chicago]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="620" height="490"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/x_7UkcMVzag&amp;hl=en_US&amp;fs=1?rel=0&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/x_7UkcMVzag&amp;hl=en_US&amp;fs=1?rel=0&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="620" height="490"></embed></object></p>
<p></p>
<p><a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/en/wiki/Robert_Lockwood,_Jr.">Robert Lockwood, Jr.</a> — <em>Sweet Home Chicago</em></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/3XCWYk6Qb08" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Improv Everywhere</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 14:51:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Sickendieck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor ein paar Tagen ging bei Twitter &#38; Co. obiges Video rum. Es lohnt sich bei solchen Dingen immer wieder nach den Ursprung zu fahnden. In diesem Fall ist es die K&#252;nstlergruppe «Improv Everywhere», die auch schon f&#252;r das ebenso grandiose Video Frozen Grand Central verantwortlich waren. Es lohnt sich, den YouTube-Channel zu verfolgen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="620" height="375"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/J5gCeWEGiQI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6&amp;hd=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/J5gCeWEGiQI&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6&amp;hd=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="620" height="375"></embed></object></p>
<p>Vor ein paar Tagen ging bei Twitter &amp; Co. obiges Video rum. Es lohnt sich bei solchen Dingen immer wieder nach den Ursprung zu fahnden. In diesem Fall ist es die Künstlergruppe «Improv Everywhere», die auch schon für das ebenso grandiose Video <a title="youtube.com" href="http://www.youtube.com/watch?v=jwMj3PJDxuo">Frozen Grand Central</a> verantwortlich waren. Es lohnt sich, den YouTube-Channel zu verfolgen und auch die anderen Videos anzuschauen.</p>
<p><a title="youtube.com" href="http://www.youtube.com/user/ImprovEverywhere">Improv Everywhere – YouTube-Channel</a><br /><a title="improveverywhere.com" href="http://improveverywhere.com/">Improv Everywhere – Blog</a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/fiCy0E2JhH8" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Facebooks dunkle Seite</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 00:48:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Herold</dc:creator>
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		<description><![CDATA[via dem einzigartigen Bulo]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><center><img src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/fbd.jpg" /></center></p>
<p></p>
<p>via dem einzigartigen <a href="https://twitter.com/derbulo">Bulo</a> <img src='http://www.fixmbr.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/lLx4dnj5W-k" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Der Wikileaks-Coup? Markstein für Freiheit abseits der alten Medien?</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 00:41:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Herold</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Ist dies denn tats&#228;chlich so? Was haben wir denn hier feines? Nun im Moment ereifern sich diverse Blogger und Netcitizens an dem «Wikileaks-Coup». Viele strenggeheime Frontberichte werden da feilgeboten, die uns vor allem eines zeigen: der Krieg ist tats&#228;chlich ein Krieg, kein Polizeieinsatz, kein Blitzkrieg, Blumenfeldzug etc. pp. Da sterben Soldaten, Zivilisten, das alles ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.fixmbr.de/der-wikileaks-coup-markstein-fuer-freiheit-abseits-der-alten-medien/paper/" rel="attachment wp-att-23549"><img src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/paper1.jpg" alt="" title="paper" width="620" height="380" class="alignnone size-full wp-image-23549" /></a></p>
<p></p>
<p>Ist dies denn tatsächlich so? Was haben wir denn hier feines? Nun im Moment ereifern sich diverse Blogger und Netcitizens an dem «Wikileaks-Coup». Viele <em>strenggeheime</em> Frontberichte werden da feilgeboten, die uns vor allem eines zeigen: der Krieg ist tatsächlich ein Krieg, kein Polizeieinsatz, kein Blitzkrieg, Blumenfeldzug etc. pp. Da sterben Soldaten, Zivilisten, das alles ist brutal, da werden Fehlentscheidungen getroffen, Krieg eben. Krieg den ich pauschal verabscheue, Krieg den ich eben nicht zu relativieren vermag.</p>
<p>Anders die Medien, diese verkauften uns den Krieg noch für Jahre als <em>Notwendigkeit</em>, als <em>Polizeieinsatz</em>, als <em>humanitärer Einsatz</em> und verdingten sich damit als willige Steigbügelhalter opportuner Regierungen. Jetzt, nachdem diese Daten offen gelegt wurden, schreit der gemeine Netcitizen nach diesen zuvor gescholtenen Medien, eine Expertise möchte man sehen und zwar von jenen «Experten», denen man ansonsten nicht einmal zutraut, daß diese sich alleine die Schuhe zubinden können. Da wird plötzlich die tagesschau als Markstein für Qualität erkoren, ob der Erwähnung von Wikileaks. Welch «Nobilitierung», zuvor als fleischgewordene Propaganda-Maschinerie verschrien, nun wieder fit genug um <em>ultrageheime</em> Frontberichte mundgerecht fürs geifernde Volks zu analysieren. Auch Microsoft erlangte anno tobak «echte Größe», nachdem die Tagesschau mittels Erwähnung von Windows 95 diesen Konzern <em>adelte</em>. <em>q.e.d.</em></p>
<p><span id="more-23545"></span></p>
<p>Vor Jahren las ich Frontberichte im Rahmen des Studiums, erster und zweiter Weltkrieg. Résumé: einmal mehr konnte ich die Schrecken eines Krieges <em>erahnen</em>, mehr aber auch nicht. Darüber hinaus fehlten mir die nötigen Detailkenntnisse der Profis, die sich für Jahre nur mit dieser Materie beschäftigten. Und diese beschäftigen sich dann auch nur mit einem Detailaspekt, welcher u.U. mehrjährigen Dissertationen dient oder gleich zur Lebensaufgabe mutiert. Sicherlich werden das einige Journalisten stante pede <em>abarbeiten</em> und uns wöchentlich, wenn nicht gar täglich, mit aufgebauschten «Nichtigkeiten» heimsuchen. Wohlan, wem es gefällt.</p>
<p>Vielleicht sollten wir die Berge menschlichen Wissens insgesamt als <em>geheim</em> deklarieren? Man stelle sich nur die Legionen von Wissbegierigen vor, die sich auf diese stürzen würden. Was aber bekannt ist, profan nahezu überall zugänglich ist, ist langweilig. Insofern verschließt sich das Gros der Menschen, zumindest in unseren Breitengraden, diesem Wissen nur allzugerne. Wissen welches u.U. dazu dienen könnte darauf aufbauende Informationen überhaupt verstehen zu können. Von daher sieht man eines: <em>befreite Informationen</em>, wie in diesem Fall, sind nicht die halbe Miete, sie sind tatsächlich nur die Spitze des Eisbergs. Das Gros der Informationen umgibt uns längst, liegt jedoch brach, ob fehlender <em>Bildung</em> unsererseits. </p>
<p>Ich hoffe, daß Assange <em>erwachsen</em> wird, nicht dem Größenwahn eines Michael Moore erliegt und Wikileaks tatsächlich als Mittel zum Zweck sieht, als Plattform, Netzwerk für Whistleblower, als Korrektiv neben anderen. Ich hoffe ebenso, daß dank dieses «Coups» <em>der Rubel rollt</em> und Wikileaks eine feste Basis erhält, um sich zukünftig tatsächlicher Brisanz in kleinem und großem Rahmen widmen zu können. Auch <em>Wikitrivia-Jimbo</em> mußte diesen Kreuzweg gehen und sein <em>Baby</em> ist noch lange nicht am Ziel angelangt.</p>
<p>Vielleicht klappt es auch noch irgendwie mit diesem deutschen Netzvolk, vielleicht findet dieses nach vielen Irrungen und Wirrungen seinen Platz in dieser Gesellschaft, als Korrektiv mitunter. So aber schauen wir abermals nur Leute ohne Plan, die wiederholt Medien empor heben oder in den Abgrund stürzen, ganz wie es dem eigenen Gusto schmeichelt. </p>
<p><font size="1">Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/jamelah/37474390/sizes/o/">Flickr</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">Creative Commons</a></font></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/Ut-77y_Kaxw" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>don’t laugh at me</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 20:29:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Herold</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Howlin’ Wolf — don’t laugh at me]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="620" height="490"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/ZiZ-sW38cT0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/ZiZ-sW38cT0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?rel=0&amp;color1=0x006699&amp;color2=0x54abd6" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="620" height="490"></embed></object></p>
<p></p>
<p><a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/en/w/index.php?title=Howlin'_Wolf&#038;oldid=371504007">Howlin’ Wolf</a> — <em>don’t laugh at me</em></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/vIyTXLiNJYQ" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Löschen statt sperren bei derWesten.de (Update 2)</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 17:05:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Sickendieck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Foto: F!XMBR Noch w&#228;hrend der Trag&#246;die von Duisburg machte ein Kommentar unter einem &#228;lteren Artikel auf derWesten.de die Runde. Thomas L&#252;ckerath hatte ihn in einer «zuf&#228;lligen» Recherche ausgegraben – hier beschreibt er, wie er darauf gesto&#223;en ist und welche Kreise sein Screenshot zog. Nicht nur dieser eine Kommentar, mehrere Bef&#252;rchtungen, die vor der Loveparade im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="area_51_620" border="0" alt="area_51_620" src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/area_51_620.jpg" width="620" height="359"/><br />Foto: F!XMBR</p>
<p>Noch während der Tragödie von Duisburg machte ein Kommentar unter einem älteren Artikel auf derWesten.de die Runde. Thomas Lückerath hatte ihn in einer «zufälligen» Recherche ausgegraben – <a title="dwdl.de" href="http://www.dwdl.de/story/27050/die_geschichte_einer_zuflligen_recherche_zur_tragdie/">hier beschreibt er, wie er darauf gestoßen ist und welche Kreise sein Screenshot zog</a>. Nicht nur dieser eine Kommentar, mehrere Befürchtungen, die vor der Loveparade im Netz geäußert wurden, sind mittlerweile zum Teil der Berichterstattung geworden. Vielleicht sollte die Medien, namentlich die WAZ, die BILD und der WDR, einmal in das eigene Archiv schauen. <a title="taz.de" href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/trommeln-fuers-revier-1/">Die taz hat einen wunderbaren Artikel veröffentlicht</a>, dass die Loveparade auch auf Druck der Medien nach Duisburg geholt werden «musste»:</p>
<p> <span id="more-23534"></span>
<p><em>Die Presse machte mächtig Druck. «Warum darf die Loveparade 2010 nicht ausfallen?», fragte die Bild in ihrer Ruhrgebietsausgabe […] Als führende Regionalzeitung legte sich auch die Westdeutsche Allgemeine (WAZ) ins Zeug. Würde die Loveparade von der Duisburger Stadtverwaltung um CDU-Oberbürgermeister Adolf Sauerland «ausgerechnet im Jahr der Europäischen Kulturhauptstadt wieder abgeblasen, wäre es peinlich für das Revier» […] Ganz groß stieg dieses Mal auch der WDR mit ein, dem die WAZ nach der Loveparade in Essen 2007 noch vorgeworfen hatte, «das Riesending vor seiner Haustür schüchtern zu verstecken». Auch der WDR-Jugendsender 1Live trommelte tagelang für die Party in Duisburg</em>.</p>
<p>Es muss also nicht nur nach der Verantwortung innerhalb des Duisburger Rathauses und den Organisatoren der Loveparade gefragt werden, sondern auch nach der Verantwortung der WAZ, der BILD und des WDR.</p>
<p>Doch darum soll es in diesem Artikel nur sekundär gehen. Bei der WAZ, respektive der Online-Ausgabe, dem Westen, ist offensichtlich «Großreinemachen angesagt». Eingangs erwähnter Kommentar ist nicht mehr online zu finden, <a title="derwesten.de" href="http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Bloss-nicht-in-Flip-Flops-zur-Loveparade-id3269779.html">da der komplette Artikel gelöscht wurde</a>.</p>
<p><img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="derwesten_loeschen" border="0" alt="derwesten_loeschen" src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/derwesten_loeschen.jpg" width="620" height="161"/><br />Screenshot: derWesten.de</p>
<p>Über etwaige Gründe ließe sich nun vortrefflich spekulieren und streiten. Im Googlecache ist der Artikel noch erreichbar, wer sich den Artikel also noch einmal inklusive Kommentare durchlesen möchte, <a title="webcache.googleusercontent.com" href="http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:dlgc5Mzw74sJ:www.derwesten.de/staedte/duisburg/Bloss-nicht-in-Flip-Flops-zur-Loveparade-id3269779.html+http://f3.webmart.de/f.cfm?id=2497392&amp;r=threadview&amp;t=3745283&amp;pg=1&amp;cd=1&amp;hl=de&amp;ct=clnk&amp;gl=de&amp;aservice=versenden&amp;service=print">hier entlang</a>.</p>
<p><img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="derwesten_chache" border="0" alt="derwesten_chache" src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/derwesten_chache.jpg" width="620" height="257"/><br />Screenshot: Googlecache, derWesten.de</p>
<p>Lieber derWesten.de: warum wurde der Artikel gelöscht?</p>
<p><strong>Update:</strong> derWesten hat sich gemeldet. Ich zitiere:</p>
<blockquote><p>Wir haben aktuell einige technische Probleme, weshalb Artikel im Netz kurzzeitig nicht angezeigt werden. Wir arbeiten aber daran, damit die Texte vollständig wieder zu sehen sind. <a title="derwesten.de" href="http://www.derwesten.de/kultur/musik-und-konzerte/loveparade/Loveparade-wird-zum-Tanz-auf-dem-Drahtseil-id3293127.html">Dieser häufig zitierte Text ist zum Beispiel wieder in seiner Ursprungsfassung samt aller Kommentare auffindbar</a>.</p>
</blockquote>
<p>Es fällt mir schwer, an technische Probleme zu glauben – da es nur Artikel zur Loveparade betrifft. Und den Link den man mir per Mail mitgeteilt hat, ist nicht der, um den es im obigen Artikel ging.</p>
<p><strong>Update 2:</strong> <a title="derwesten.de" href="http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Bloss-nicht-in-Flip-Flops-zur-Loveparade-id3294816.html">Der Artikel ist wieder kpl. online</a>.</p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/6iiO_6ptTsA" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>The Afghanistan War Logs – ein Desaster für den Spiegel</title>
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		<comments>http://www.fixmbr.de/the-afghanistan-war-logs-ein-desaster-fuer-den-spiegel/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 12:55:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Sickendieck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<description><![CDATA[Bild: F!XMBR Die Ver&#246;ffentlichung der Afghanistan War Logs auf Wikileaks, journalistisch begleitet und aufbereitet durch den Spiegel, den Guardian und der New York Times ist sicherlich einer der gr&#246;&#223;ten Scoops der j&#252;ngeren journalistischen Geschichte. Drei der renommiertesten Redaktionen haben wochenlang an der Recherche und der &#220;berpr&#252;fung der Dokumente zusammengearbeitet – sie sind &#252;bereinstimmend zu dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="spiegel_pencil" border="0" alt="spiegel_pencil" src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/spiegel_pencil.jpg" width="620" height="460"/><br />Bild: F!XMBR</p>
<p>Die Veröffentlichung der <a title="fixmbr.de" href="http://www.fixmbr.de/the-afghanistan-war-logs-biggest-leak-in-intelligence-history/">Afghanistan War Logs</a> auf <a title="wikileaks.org" href="http://wikileaks.org/wiki/Afghan_War_Diary,_2004-2010">Wikileaks</a>, journalistisch begleitet und aufbereitet durch <a title="spiegel.de" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,708311,00.html">den Spiegel</a>, den <a title="guardian.co.uk" href="http://www.guardian.co.uk/world/series/afghanistan-the-war-logs">Guardian</a> und der <a title="nytimes.com" href="http://www.nytimes.com/interactive/world/war-logs.html">New York Times</a> ist sicherlich einer der größten Scoops der jüngeren journalistischen Geschichte. Drei der renommiertesten Redaktionen haben wochenlang an der Recherche und der Überprüfung der Dokumente zusammengearbeitet – sie sind übereinstimmend zu dem Ergebnis gekommen, dass die Protokolle authentisch sind und dass ein großes öffentliches Interesse an der Veröffentlichung besteht. Eine großartige globale journalistische Zusammenarbeit. Wikileaks-Gründer Julian Assange hat den Redakteuren gemeinsam in der Londoner Redaktion des Guardians die Dokumente übergeben – es drang keine Informationen vorab nach draußen. Selbst als der Spiegel am Sonnabend angekündigt hat, dass das ePaper des Spiegel erst am Sonntagabend erscheinen würde, tippten fast alle Beobachter auf die Berichterstattung zur Tragödie der Loveparade. Nun ist die Bombe geplatzt – und für den Spiegel entwickelt sich die Geschichte zu einem großen Desaster. Das lässt sich an zwei Punkten festmachen.</p>
<p> <span id="more-23528"></span>
<p>1. Nicht der Spiegel, Afghanistan oder die Veröffentlichung der Dokumente bestimmen die Überschriften und Diskussionen in den Medien, in den Kantinen unseres Landes, sondern die unfassbare Katastrophe in Duisburg. Normalerweise wäre jetzt eine lange Diskussion über den Sinn und Unsinn des Afghanistan-Einsatzes entbrannt, die Bild hätte mit großen Buchstaben und Pathos flankiert und anstatt Beileidsbekundungen aus der Politik hätten zuerst Hinterbänkler ein Ende des Krieges gefordert, bevor zu Guttenberg mit ernster Miene vor die Presse getreten wäre und das <a title="de.wikipedia.org" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tina-Prinzip">Tina-Prinzip</a> verteidigt hätte. Mittendrin der Spiegel, sich im Erfolg sonnend – in fast jedem Artikel und Bericht wäre auf die Veröffentlichung durch die Redakteure an der Brandstwiete in Hamburg verwiesen worden. So aber überschattet ein aktuelles Ereignis wochenlange journalistische Arbeit. </p>
<p>2. Doch nicht nur die Nachrichtenlage selbst lässt die Afghanistan-Protokolle für den Spiegel zu einem Desaster verkommen. In erster Linie ist es die eigene Berichterstattung. Die Artikel im Netz sind eine Peinlichkeit sondergleichen, der Inhalt der knapp 100.000 Dokumente wird kurz angerissen – da ist nichts, was dazu verleiten würde, den Print-Spiegel zu erwerben. In jedem Artikel, in jeder Zeile ist die Bettelei offensichtlich, «kauft den aktuellen Spiegel.» Noch peinlicher wird es für den Spiegel, wenn man die Berichterstattung des Guardian sieht: ein Video gibt dem Leser Anleitung, wie die Dokumente zu nutzen sind, eine interaktive Karte lässt dem Nutzer die Wahl, wie er vorgehen möchte. Der Guardian nimmt den Leser mit auf die Reise und lässt ihm die Wahl, gibt ihm mit professionellen Werkzeugen die Möglichkeit, sich frei zu informieren. Beim Guardian sind alle Artikel – und noch viel mehr – online zu finden. Das ist professioneller Journalismus des digitalen Zeitalters. Der Spiegel wirkt daneben wie eine Schülerzeitung – und noch nicht einmal eine gute.</p>
<p>Man muss sich einmal vorstellen, dass der Spiegel, der Guardian und die New York Times heute von den meisten Medien auf der Welt verlinkt werden. Während man beim Guardian den ganzen Tag stöbert, immer wieder etwas Neues findet, sich mit Begeisterung diesem Journalismus hingeben kann, landen die Menschen aus allen Herren Länder beim Spiegel auf kurzen Inhaltsangaben, die früher in der Schule vielleicht eine «2+» bekommen hätten. Es ist ein unglaublicher Image-GAU für das ehemalige Sturmgeschütz der Demokratie, das ehemalige Nachrichtenmagazin. Die Menschen müssen sich auf den Arm genommen fühlen. Sie erwarten einen Scoop, wie es ihn seit Jahren nicht gegeben hat – und der Spiegel «spuckt ihnen ins Gesicht.»</p>
<p>Doch auch die Artikel im Print-Spiegel sind von unfassbarer Langeweile geprägt und werden der Brisanz der Veröffentlichung nicht im Ansatz gerecht. Wenn ich vorhin von Schülerzeitung sprach, so trifft das auch auf die gedruckten Artikel zu. Die unendlichen Möglichkeiten des Netzes hat man selbstverständlich im Print nicht. Doch langweilige Textwüsten, ein paar Bilder, ein Interview mit Wikileaks-Gründer Julian Assange und nur ganz wenige Zitate, kleine Screenshots der Dokumente, lassen mich an der Professionalität des Spiegel zweifeln. Sicher, auf den Inhalt kommt es an – aber ganze 17 Seiten zu knapp 100.000 Dokumenten werden dem Scoop nicht gerecht. Wenn das ein großer Scoop sein soll, wird der Autor dieser Zeilen den Pulitzerpreis für dieselbigen bekommen.</p>
<p>Sicher, für die aktuelle Nachrichtenlage kann der Spiegel nichts. Das war einfach Pech. Doch was der Spiegel aus dem Scoop online gemacht hat, zeigt seine gesamte Verachtung gegenüber den Internet. Der Spiegel hatte wie der Guardian unendliche Möglichkeiten, er hat sie bewusst nicht genutzt. Der Leser scheint den Damen und Herren aus der Brandstwiete völlig egal zu sein. Ich stelle mir gerade vor, wie Georg Mascolo und Mathias Müller von Blumencron mit dem Spiegel in der Hand auf dem Flohmarkt stehen und «kaufen, kaufen, kaufen» rufen. Spiegel Online hat vor ein paar Monaten <a title="dwdl.de" href="http://www.dwdl.de/story/22782/katharina_borchert_wird_spiegel_onlinechefin/">Katharina Borchert</a> eingekauft. Stellt sich die Frage, warum? Und dann jammern Redakteure bei Spiegel Online noch herum, dass die Leute per Adblocker ihre Seite besuchen. Mit was denn sonst? Werbung bei dem aktuellen so genannten Scoop einzublenden, ist schlicht und ergreifend eine Beleidigung. Nicht mehr und nicht weniger.</p>
<p><strong>Was für ein Desaster für den Spiegel.</strong></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/CzdSYqq4_ow" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>The Afghanistan War Logs — Biggest leak in intelligence history</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 23:18:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Sickendieck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Screenshot: The Guardian, Klick aufs Bild f&#252;r interaktive Karte Der Spiegel hatte extra seinen Redaktionsschluss von Samstag auf Sonntagabend verlegt. Dann platze die «Bombe». In Zusammenarbeit mit dem Guardian und der New York Times wurden die «Afghanistan War Logs» ver&#246;ffentlich, die der «Whistleblower-Plattform» Wikileaks zugespielt wurden. In den n&#228;chsten Wochen wird sehr viel zu lesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="guardian.co.uk" href="http://www.guardian.co.uk/world/datablog/interactive/2010/jul/25/afghanistan-war-logs-events"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="war_logs" border="0" alt="war_logs" src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/war_logs.png" width="620" height="397"/></a><br />Screenshot: The Guardian, Klick aufs Bild für interaktive Karte</p>
<p><a title="spiegel.de" href="http://www.spiegel.de/">Der Spiegel</a> hatte extra seinen Redaktionsschluss von Samstag auf Sonntagabend verlegt. Dann platze die «Bombe». In Zusammenarbeit mit dem <a title="guardian.co.uk" href="http://www.guardian.co.uk/">Guardian</a> und der <a title="nytimes.com" href="http://www.nytimes.com/">New York Times</a> wurden die «Afghanistan War Logs» veröffentlich, die der «Whistleblower-Plattform» <a title="wikileaks.org" href="http://wikileaks.org/">Wikileaks</a> zugespielt wurden. In den nächsten Wochen wird sehr viel zu lesen sein und noch mehr Politiker werden sich erklären müssen. Eines hat der Leak schon jetzt erreicht: die deutschen Medien sprechen unverblümt vom «Afghanistan-Krieg».</p>
<p> <span id="more-23525"></span>
<p>Die Folgen sind wohl kaum absehbar. Bis zum Redaktionsschluss hat das Weiße Haus gemauert, keine Stellungnahme abgegeben und Wikileaks verurteilt, weil Leben von Soldaten der USA und den Verbündeten gefährdet sein sollen. Wenn auch der Spiegel, der Guardian und die New York Times in den letzten Monaten wahrscheinlich an der «Geschichte des Jahrzehnts» gearbeitet haben, so ist die Veröffentlichung doch ein Armutszeugnis für den Journalismus.</p>
<p>Warum sind die Unterlagen Wikileaks zugespielt worden und eben nicht einer Zeitung? Vertrauen Whistleblower Journalisten nicht mehr? Hat es mit der ausufernden Überwachung zu tun, die seit 9/11 in allen westlichen Ländern initiiert wurde, in Europa denke man beispielsweise an die Vorratsdatenspeicherung? Die Protokolle geben viele Antworten auf den Krieg in Afghanistan, das Tun der Alliierten und die Gefahr, die von den Taliban droht. Gleichzeitig aber werden viele neue Fragen mit dem Veröffentlichen der Protokolle gestellt werden müssen, an die Politik und auch den Journalismus. Ich persönlich bin sehr gespannt…</p>
<p><a title="spiegel.de" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,708311,00.html">Der Spiegel — Die Afghanistan-Protokolle</a><br /><a title="guardian.co.uk" href="http://www.guardian.co.uk/world/series/afghanistan-the-war-logs">The Guardian – Afghanistan The War Logs</a><br /><a title="nytimes.com" href="http://www.nytimes.com/interactive/world/war-logs.html">New York Times – The War Logs</a><br /><a title="wikileaks.org" href="http://wikileaks.org/wiki/Afghan_War_Diary,_2004-2010">Wikileaks — Afghan War Diary, 2004–2010</a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/0js6xTRpjzw" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Sebastian Vettel – der Nick Heidfeld des neuen Jahrtausends</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 18:47:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Sickendieck</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Foto: lucam &#124; CC-Lizenz Es war f&#252;r Nick Heidfeld als Deutscher sicherlich nicht einfach, neben Michael Schumacher zu fahren. Obwohl Heidfeld ein &#228;hnliches Talent wie Schumacher bescheinigt wurde, konnte er nie den gro&#223;en Erfolg verzeichnen. Er galt immer als Konkurrent Schumachers, der Durchbruch w&#252;rde irgendwann kommen – manche Medien sahen ihn gar als dessen Nachfolger. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="vettel_red_bull" border="0" alt="vettel_red_bull" src="http://www.fixmbr.de/wp-content/uploads/vettel_red_bull.jpg" width="620" height="316"/><br />Foto: <a title="flickr.com" href="http://www.flickr.com/photos/59951793@N00/">lucam</a> | <a title="creativecommons.org" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/deed.de">CC-Lizenz</a></p>
<p>Es war für Nick Heidfeld als Deutscher sicherlich nicht einfach, neben Michael Schumacher zu fahren. Obwohl Heidfeld ein ähnliches Talent wie Schumacher bescheinigt wurde, konnte er nie den großen Erfolg verzeichnen. Er galt immer als Konkurrent Schumachers, der Durchbruch würde irgendwann kommen – manche Medien sahen ihn gar als dessen Nachfolger. Dies konnte er nie unter Beweis stellen. Symptomatisch für seine Karriere kann der «Rekord» Heidfelds stehen, die meisten Podiumsplätze der sieglosen Fahrer errungen zu haben. Heute heißt die deutsche Formel 1-Hoffnung Sebastian Vettel – und es muss befürchtet werden, dass Vettel der Heidfeld des neuen Jahrtausends wird.</p>
<p> <span id="more-23522"></span>
<p>Vettel sitzt unbestritten in einem der stärksten Wagen des Feldes, wird offen gegenüber seinem Teamkollegen bevorzugt – und doch werden die Chancen immer geringer, den Formel 1-Titel zu erringen. Während es Schumachers große Stärke war, die «Big Points» beeindruckend nach Hause zu fahren, Ausnahmen bestätigen die Regel, versagt Sebastian Vettel grundsätzlich, wenn er die Chance hat, in der Fahrerwertung aufzuschließen oder gar die Führung zu übernehmen. Beeindruckende Siege ohne Fehler sind in solchen Situationen bei Vettel die Ausnahme.</p>
<p>Mal verpatzt er den Start, mal ist es ein Unfall, mal streikt die Technik – wann immer die Zeit für Vettel gekommen zu sein scheint, ist sie schon während des Rennens wieder abgelaufen. Sebastian Vettel ist ohne Frage ein sympathischer, offener und humorvoller Mensch, soweit man das aus der Ferne beurteilen kann – doch scheint ihm das «Sieger-Gen» zu fehlen. Wie schon Nick Heidfeld — auch wenn Vettel bereits sieben Rennen gewonnen hat. Dies jedoch muss man, wenn man die letzten Wochen beobachtet hat, dem Red Bull zuschreiben.</p>
<p>Acht Rennen sind noch zu fahren, Vettel liegt 21 Punkte hinter dem Führenden Lewis Hamilton. Die Leistungen Vettels in dieser Saison geben kaum Anlass zur Hoffnung, dass er am Ende des Jahres dem WM-Titel erringen wird. Vettel wird sich dann die Frage gefallen lassen müssen, warum es nicht geklappt hat. Ausreden gelten nicht – weder waren es der Red Bull, Kollege Mark Webber oder unverschuldete Unfälle. Es liegt einzig an Sebastian Vettel selbst. Es scheint, als könne er es einfach nicht. Der letzte Schritt zur Weltspitze fehlt – wie schon bei Nick Heidfeld. Sollte sich Sebastian Vettel nicht steigern und stabiler werden, wird er als ewiges Talent in die Formel 1-Annalen eingehen. Nick Heidfeld kann davon ein Lied singen.</p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fixmbr_de/~4/xy-9NraOgME" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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