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	<title>fraktalkunst.de</title>
	
	<link>http://www.fraktalkunst.de</link>
	<description>Die faszinierende Welt der Fraktale</description>
	<lastBuildDate>Sat, 05 May 2012 18:47:23 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
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		<title>Jede Woche eine Spirale</title>
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		<comments>http://www.fraktalkunst.de/2012/05/05/jede-woche-eine-spirale/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 May 2012 18:43:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Konow</dc:creator>
				<category><![CDATA[allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Spiralen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fraktalkunst.de/?p=198</guid>
		<description><![CDATA[Ideen kommen manchmal ganz unverhofft, so auch diese. Jede Woche werde ich aus dieser schwarz-wei&#223;en Ausgangsspirale ein farbenpr&#228;chtiges Bild entwerfen. Ich mag vor allem die logarithmische Spirale. Vielleicht liegt es daran, dass sie &#252;berall in der Natur mit diversen Steigungen vorkommt, sei es bei Schneckenh&#228;usern, der Anordnung der Kerne in den Bl&#252;ten von Sonnenblumen, Galaxien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Ideen kommen manchmal ganz unverhofft, so auch diese. Jede Woche werde ich aus dieser schwarz-wei&#223;en Ausgangsspirale ein farbenpr&#228;chtiges Bild entwerfen.</p>
<p>Ich mag vor allem die logarithmische Spirale. Vielleicht liegt es daran, dass sie &#252;berall in der Natur mit diversen Steigungen vorkommt, sei es bei Schneckenh&#228;usern, der Anordnung der Kerne in den Bl&#252;ten von Sonnenblumen, Galaxien oder Tiefdruckwirbeln.</p>
<p>&#220;ber das Jahr k&#246;nnt Ihr Euch dann an 52 verschiedenen Spiralbildern erfreuen. Viel Spa&#223;!</p>
<p><span id="more-198"></span></p>
<p>Hier die Basis:</p>
<div id="attachment_199" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a href="http://www.fraktalkunst.de/blog/wp-content/uploads/ausgangsspirale.jpg"><img src="http://www.fraktalkunst.de/blog/wp-content/uploads/ausgangsspirale.jpg" alt="Ausgangsspirale" title="Ausgangsspirale" width="600" height="600" class="size-full wp-image-199" /></a><p class="wp-caption-text">Ausgangsspirale</p></div>
<p>Ach ja, hier k&#246;nnt Ihr Euch <a href="http://www.fraktalkunst.de/fraktalbilder/spiralen/" title="zur Galerie der Spiralen">die erste Spirale anschauen</a>, schlie&#223;lich habe ich ja noch ein paar nachzuarbeiten.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fraktalkunst/~4/1ULrV8jQ5cM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<feedburner:origLink>http://www.fraktalkunst.de/2012/05/05/jede-woche-eine-spirale/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Formeln schreiben – Teil 2</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/fraktalkunst/~3/FT-6AEexO6U/</link>
		<comments>http://www.fraktalkunst.de/2012/05/04/formeln-schreiben-teil2/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 May 2012 17:13:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Konow</dc:creator>
				<category><![CDATA[quellcodiertes]]></category>
		<category><![CDATA[Fraktalformeln]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fraktalkunst.de/?p=143</guid>
		<description><![CDATA[Im zweiten Teil dieses Tutorials zeige ich Euch, wie Ihr Eure eigenen Fraktalformeln entwickeln k&#246;nnt. Bevor Ihr jetzt aber v&#246;llig planlos Eure eigenen Formeln entwickelt, solltet Ihr Euch nat&#252;rlich ein paar grundlegende Gedanken machen. Was soll diese Formel k&#246;nnen, stellt sie etwas noch nie dagewesenes dar oder reichen die von Ultra Fractal bereitgestellten Formeln f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Im zweiten Teil dieses Tutorials zeige ich Euch, wie Ihr Eure eigenen Fraktalformeln entwickeln k&#246;nnt.</p>
<p>Bevor Ihr jetzt aber v&#246;llig planlos Eure eigenen Formeln entwickelt, solltet Ihr Euch nat&#252;rlich ein paar grundlegende Gedanken machen. Was soll diese Formel k&#246;nnen, stellt sie etwas noch nie dagewesenes dar oder reichen die von Ultra Fractal bereitgestellten Formeln f&#252;r Eure Zwecke v&#246;llig aus.</p>
<p>Solide Grundlage f&#252;r das Entwickeln eigener Formeln ist, so banal wie es klingt, ein Plan.</p>
<p>Deshalb m&#246;chte ich vorab einige Eckpunkte f&#252;r unsere Formel definieren.</p>
<ol>
<li>die Iterationsgleichung soll einen Startwert, einen Exponenten und zwei Funktionen enthalten,</li>
<li>eine Funktion soll vom Nutzer aktiviert und dann eingeblendet werden k&#246;nnen,</li>
<li>die Daten f&#252;r den Startwert, Exponent und Bailout sollen vom Nutzer eingegeben werden k&#246;nnen und</li>
<li>zwischen den Fraktaltypen soll umgeschaltet werden k&#246;nnen.</li>
</ol>
<p>Dann lasst uns anfangen.</p>
<p><span id="more-143"></span></p>
<h3>Fraktalformeldatei erstellen</h3>
<p>Zun&#228;chst erstellt Ihr Euch eine neue <strong>Fraktal-Formel-Datei</strong> (<strong>Fractal Formula File</strong>). Dazu w&#228;hlt Ihr im <strong>Datei</strong> (<strong>File</strong>) Men&#252; den Punkt <strong>Neu</strong> (<strong>New</strong>) aus.</p>
<p><img src="http://www.fraktalkunst.de/tutorial/10_2_open_fractal_formula_file.png" alt="Formeldatei &#246;ffnen" title="Formeldatei &#246;ffnen" width="369" height="177" /></p>
<p>Daraufhin &#246;ffnet sich im Editor ein leeres Fenster mit den Namen <em>Formula1</em>.</p>
<p><img src="http://www.fraktalkunst.de/tutorial/10_2_formula_file.png" alt="Leere Formeldatei" title="Leere Formeldatei" width="496" height="287" /></p>
<p>Dieses Fenster bzw. diese Formeldatei nimmt nun nach und nach Eure Programmanweisungen auf. Damit Ihr nicht alles von Hand eingeben m&#252;sst, sind im Men&#252;punkt <strong>Einf&#252;gen</strong> (<strong>Insert</strong>) viele Anweisungen hinterlegt, die Ihr mit Klick einf&#252;gen k&#246;nnt.</p>
<p>Die Formeln beginnen immer mit dem Eintrag-Identifikator, gefolgt von dessen Inhalt, der in geschweiften Klammern steht. Ihr solltet beachten, dass Leerzeichen und Tabulatoren nicht erlaubt sind. Ebenso darf der Eintrag-Identifikator innerhalb der Formeldatei nicht doppelt auftreten.</p>
<p><code>Meine-erste-Formel {<br />
; Inhalt<br />
}</code></p>
<p>Optional kann dem Identifikator ein Wert in Klammern beigef&#252;gt werden. Ultra Fractal kann somit die Symmetrie zum Beschleunigen der Berechnung nutzen.</p>
<p><code>MeinMandelbrot (XAXIS) {<br />
; Inhalt<br />
}</code></p>
<p>Kommentare in der Formel werden mit vorangestellten Semikolon gekennzeichnet. Zus&#228;tzliche globale Kommentare k&#246;nnt Ihr mit dem speziellen &#039;<code>{ }</code>&#039;-Kommentar kennzeichnen.</p>
<p>Ich habe es mir angew&#246;hnt, bevor ich die Formeln schreibe, einen globalen Kommentar anzulegen, der folgende Inhalte aufweist:</p>
<p><code>comment {<br />
&nbsp;&nbsp;File: Formula1.ufm<br />
&nbsp;&nbsp;Version: 1.0<br />
&nbsp;&nbsp;Author: Oliver Konow, 2012<br />
&nbsp;&nbsp;Last Modification:<br />
}</code></p>
<p>Als n&#228;chstes folgt der Identifikator in dem Abschnitte, Funktionen und Parameter sowie weitere Eintr&#228;ge stehen k&#246;nnen.</p>
<p>Im Men&#252; <strong>Einf&#252;gen</strong> (<strong>Insert</strong>) findet Ihr den Punkt <strong>Neue Formel</strong> (<strong>New Formula…</strong>)</p>
<p><img src="http://www.fraktalkunst.de/tutorial/10_2_new_formula.png" alt="Neue Formel erstellen" title="Neue Formel erstellen" width="303" height="136" /></p>
<p>Es &#246;ffnet sich anschlie&#223;end ein Fenster, in dem Ihr den Titel <kbd>MeinMandelbrot</kbd> eingeben und eine Symmetrie der verschiedenen Achsen ausw&#228;hlen k&#246;nnt. In diesem Fall w&#228;hlt Ihr <strong>XAXIS_NOPARM</strong> aus, sie erzwingt eine Symmetrie um die horizontale x-Achse bzw. real-Achse, jedoch nur, wenn alle komplexen Parameter auf (<code>0</code>, <code>0</code>) gesetzt sind.</p>
<p>Den Haken am Punkt: <strong>Insert global section</strong> k&#246;nnt Ihr entfernen. Falls Ihr f&#252;r die verbleibenden Abschnitte keine Kommentare haben wollt, so entfernt den Haken auch am Punkt: <strong>Insert comments for each section</strong>. Dr&#252;ckt anschlie&#223;end auf <kbd>OK</kbd>.</p>
<p><img src="http://www.fraktalkunst.de/tutorial/10_2_eintrag_identifikator.png" alt="Eintrag-Identifikator" title="Eintrag-Identifikato" width="368" height="241" /></p>
<p>Hinweis zur Symmetrie: Damit Ultra Fractal die symmetrischen Eigenschaften von Fraktalen zum Beschleunigen der Berechnung nutzen kann, m&#252;sst Ihr die Symmetrie der Formel als optionale Einstellung in Klammern hinter dem Eintrag-Identifikator angeben.</p>
<p>Folgende Abschnitte sollten jetzt vorhanden sein:</p>
<p><code>MeinMandelbrot(XAXIS_NOPARM) {<br />
init:</p>
<p>loop:</p>
<p>bailout:</p>
<p>default:<br />
&nbsp;&nbsp;title = "MeinMandelbrot"</p>
<p>switch:<br />
}</code></p>
<p><img src="http://www.fraktalkunst.de/tutorial/10_2_formel_geruest.png" alt="Das Grundger&#252;st unserer Formel" title="Das Grundger&#252;st unserer Formel" width="340" height="410" /></p>
<p>Damit ist das Grundger&#252;st Eurer Formel fertig, welches Ihr an dieser Stelle speichern solltet. Im n&#228;chsten Schritt werde ich die Abschnitte n&#228;her erl&#228;utern bevor wir sie anschlie&#223;end mit Variablen bef&#252;llen.</p>
<h3>Die Abschnitte der Formel</h3>
<h4>Abschnitt: <strong>init</strong></h4>
<p>In diesem Abschnitt wird die Hauptvariable <code>z</code> initialisiert. Sie ist ein vordefiniertes Symbol, weshalb sie korrekterweise &#039;<code>#z</code>&#039; bezeichnet werden m&#252;sste. In Fraktalformeln kann das <code>#</code>-Pr&#228;fix vor &#039;<code>#z</code>&#039; weggelassen werden. In Kolorierungs-Algorithmen wird es jedoch ben&#246;tigt.</p>
<p>Dieser Abschnitt wird pro Pixel nur einmal ausgef&#252;hrt und eignet sich, um Variablen zu initialisieren.</p>
<h4>Abschnitt: <strong>loop</strong></h4>
<p>Hier steht unsere Hauptgleichung, die nur einmal pro Iteration ausgef&#252;hrt wird. Der Abschnitt soll den Wert der vordefinierten komplexen Variable <code>#z</code> unter Ber&#252;cksichtigung des alten Wertes von &#039;<code>z</code>&#039; aktualisieren.</p>
<h4>Abschnitt: <strong>bailout</strong></h4>
<p>Dieser Abschnitt enth&#228;lt einen einzelnen Boole&#039;schen Ausdruck, der den <strong>loop</strong>-Abschnitt solange ausf&#252;hrt, wie dieser Wert <code>true</code> ist. Er wird mindestens einmal ausgef&#252;hrt.</p>
<h4>Abschnitt: <strong>default</strong></h4>
<p>Grundeinstellungen unserer Formel betreffend sind in diesem Abschnitt zu finden. Er kann Einstellungen wie <code>title</code>, <code>angle</code>, <code>center</code>, <code>maxiter</code>, <code>helpfile</code> und/oder <code>helptopic</code> beinhalten. Parametereinstellungen innerhalb der Bl&#246;cke <code>param</code> und <code>endparam</code> k&#246;nnen ebenfalls verwendet werden.</p>
<p>Weitere Einstellungen sind in der Hilfedatei zu finden.</p>
<h4>Abschnitt: <strong>switch</strong></h4>
<p>Dieser Abschnitt erm&#246;glicht das Umschalten zwischen verwandten Fraktaltypen, z.B. von Mandelbrot in Julia.</p>
<p>Dar&#252;ber hinaus gibt es noch zwei weitere Abschnitte, die hier nicht aufgef&#252;hrt, ich aber dennoch kurz erl&#228;utern m&#246;chte:</p>
<h4>Abschnitt: <strong>global</strong></h4>
<p>In der Fraktalformel ist dies der erste Abschnitt und wird nur einmal pro Bild ausgef&#252;hrt. Er kann dazu verwendet werden, Suchtabellen zu f&#252;llen und Nur-Lese-Variablen zu initialisieren. Somit k&#246;nnen viele wiederholte Berechnungen vermeiden werden.</p>
<h4>Abschnitt: <strong>builtin</strong></h4>
<p>Mit diesem Abschnitt k&#246;nnt Ihr auf fest eingebaute Fraktalformeln zur&#252;ckgreifen. Wenn dieser Abschnitt verwendet wird, sind die Abschnitte <code>global</code>, <code>init</code>, <code>loop</code> und <code>bailout</code> nicht zul&#228;ssig. Der Abschnitt kann folgende Einstellung enthalten: <code>type</code>.</p>
<h3>Einsetzen der Variablen in die Formel</h3>
<p>Nachdem das Grundger&#252;st steht, k&#246;nnen nun Variablen, Ausdr&#252;cke und Formeln in die entsprechenden Abschnitte eingesetzt werden.</p>
<p><strong class="wichtig">Hinweis!</strong> Hinsichtlich der Parameter m&#246;chte ich auf den Artikel <a href="http://www.fraktalkunst.de/2012/05/04/formeln-schreiben-teil1/" title="zum Artikel &quot;Formeln schreiben - Teil 1&quot;">Formel schreiben – Teil 1</a> verweisen.</p>
<h4>Inhalt des <strong>init</strong>-Abschnitts</h4>
<p><code>z = @start</code></p>
<p>Die komplexe Variable <code>z</code> wird mittels dem benutzerdefinierten Parameter <code>@start</code> initialisiert. Die Werte k&#246;nnen im Karteireiter <strong>Formel</strong> (<strong>Formula</strong>) eingegeben werden.</p>
<p>Weitere Informationen zum Parameter <code>@start</code> werden im Parameterblock erl&#228;utert.</p>
<h4>Inhalt des <strong>loop</strong>-Abschnitts</h4>
<p><code>if @auswahl == true<br />
&nbsp;&nbsp;z = z^p1 + @myfunc1(z) + @myfunc2(z) + #pixel<br />
else<br />
&nbsp;&nbsp;z = z^p1 + @myfunc1(z) + #pixel<br />
endif</code></p>
<p>Hier befinden sich zwei Iterationsgleichungen, die fortlaufend die komplexe Variable <code>z</code> berechnen. Die Auswahl der ersten Gleichung erfolgt, wenn der Parameter <code>@auswahl == wahr</code>, also ausgew&#228;hlt wurde. Falls nicht, wird die zweite Gleichung verwendet.</p>
<p>In den Gleichungen befinden sich die Parameter <code>p1</code>, <code>@myfunc1</code> sowie <code>@myfunc2</code> deren Exponent bzw. deren Funktionen durch den Nutzer im Karteireiter <strong>Formel</strong> (<strong>Formula</strong>) eingegeben bzw. ausgew&#228;hlt werden kann.</p>
<p>Weitere Informationen zu den Parametern <code>p1</code>, <code>@myfunc1</code> sowie <code>@myfunc2</code> werden in den Parameter- sowie den Funktionsbl&#246;cken erl&#228;utert.</p>
<p>Desweiteren befindet sich das vordefinierte Symbol <code>#pixel</code> in der Gleichung, welches die komplexen Koordinaten des berechneten Pixels zur&#252;ckgibt.</p>
<h4>Inhalt des <strong>bailout</strong>-Abschnitts</h4>
<p><code>|z| &lt;= @bailout</code></p>
<p>Der <strong>loop</strong>-Abschnitt wird solange iteriert, bis die Bedingung Betrag <code>z</code> kleiner gleich dem benutzerdefinierten Parameterwert <code>@bailout</code> erf&#252;llt ist. Der Wert kann im Karteireiter <strong>Formel</strong> (<strong>Formula</strong>) ge&#228;ndert werden.</p>
<p>N&#228;here Informationen zum Parameter <code>@bailout</code> werden im Parameterblock erl&#228;utert.</p>
<h4>Inhalt des <strong>default</strong>-Abschnitts</h4>
<p><code>title = "MeinMandelbrot"<br />
center = (-1, 0)<br />
helpfile = "Formula1.txt"<br />
helptopic = "Hilfe zu MeinMandelbrot"</code></p>
<p>Die Einstellung <code>title</code> beinhaltet den Namen der Formel, in diesem Fall <em>MeinMandelbrot</em>, der auch im Karteireiter <strong>Formel</strong> (<strong>Formula</strong>) angezeigt wird, in der Abbildung gelb markiert.</p>
<p>Die zweite Einstellung <code>center</code> legt die komplexen Koordinaten im Karteireiter <strong>Standort</strong> (<strong>Location</strong>) fest.</p>
<p>Mit den Einstellungen <code>helpfile</code> und <code>helptopic</code> k&#246;nnt Ihr eine Hilfedatei, hier die Datei <strong>Formula1.txt</strong>, und einen speziellen Hinweistext zur Formel anbieten.</p>
<p><img src="http://www.fraktalkunst.de/tutorial/10_2_txt_helpfile.png" alt="Der Inhalt der Hilfedatei" title="Der Inhalt der Hilfedatei" width="392" height="367" /></p>
<p>Die Hilfedatei wird durch Klick auf das Fragezeichen im Karteireiter <strong>Formel</strong> (<strong>Formula</strong>) ge&#246;ffnet, siehe rote Markierung in der folgenden Abbildung.</p>
<p><img src="http://www.fraktalkunst.de/tutorial/10_2_formeltitel_helpfile.png" alt="Formeltitel und Aufruf der Hilfedatei" title="Formeltitel und Aufruf der Hilfedatei" width="283" height="156" /></p>
<p><code>heading<br />
&nbsp;&nbsp;caption = " Change Functions ... "<br />
&nbsp;&nbsp;text = "cosh, sqr and zero for standard mandelbrot set. Have fun!"<br />
endheading</code></p>
<p>Mit Hilfe von &#220;berschriften k&#246;nnt Ihr Parameter- und Funktionsbl&#246;cke logisch mit <code>caption</code> gruppieren und mit Hilfe der Einstellung <code>text</code> genauer beschreiben. Sie werden f&#252;r den Benutzer angezeigt, siehe folgendes Bild. &#220;berschriften werden mit <code>heading</code> eingeleitet und mit <code>endheading</code> abgeschlossen.</p>
<p><img src="http://www.fraktalkunst.de/tutorial/10_2_ueberschrift_parameterblock.png" alt="&#220;berschrift und Parameterbl&#246;cke im Karteireiter Formel" title="&#220;berschrift und Parameterbl&#246;cke im Karteireiter Formel" width="282" height="343" /></p>
<p>Anschlie&#223;end folgt der erste Funktionsblock, der zun&#228;chst mit einer &#220;berschrift eingeleitet wird.</p>
<p><code>heading<br />
&nbsp;&nbsp;text = "First function"<br />
endheading<br />
func @myfunc1<br />
&nbsp;&nbsp;caption = "Function 1"<br />
&nbsp;&nbsp;default = atanh()<br />
&nbsp;&nbsp;hint = "W&#228;hle eine Funktion aus, um die Formel zu ver&#228;ndern."<br />
endfunc</code></p>
<p>Funktionen werden in der Form <code>[type] func &lt;Parameter-Bezeichner&gt;</code> eingeleitet und mit <code>endfunc</code> beendet. Die Funktion ist vom Typ entweder &#039;<strong>complex</strong>&#039; oder &#039;<strong>color</strong>&#039;. Wird der Typ nicht angegeben, so wird &#039;<strong>complex</strong>&#039; angenommen. Der Parameterbezeichner <code>@myfunc1</code> ist identisch mit dem benutzerdefinierten Parameter aus dem <strong>loop</strong>-Abschnitt.</p>
<p>Die Einstellung <code>caption</code> spezifiziert den Parameter <code>@myfunc1</code> genauer und <code>default</code> setzt den Standardwert der Funktion auf <code>atanh</code>. Mit <code>hint</code> wird ein kleiner Hinweistext erzeugt, der dann sichtbar ist, wenn Ihr den <strong>?</strong>-Button oben in der Titelleiste des Werkzeugfensters <strong>Ebenen-Eigenschaften</strong> (<strong>Layer Properties</strong>) und anschlie&#223;end auf den Parameter klickt.</p>
<p><img src="http://www.fraktalkunst.de/tutorial/10_2_hinweistext.png" alt="Hinweistext" title="Hinweistext" width="459" height="136" /></p>
<p>Der zweite Funktionsblock wird ebenfalls mit einer &#220;berschrift eingeleitet. Im Gegensatz zum ersten Funktionsblock wird der zweite Funktionsblock <code>@myfunc2</code> nur dann eingeblendet, wenn der Nutzer ein H&#228;kchen in das Kontrollk&#228;stchen <code>Use Function 2</code> des Parameterblocks <code>@auswahl</code> macht. Der ist durch <code>default = false</code> standardm&#228;&#223;ig ausgeblendet. Durch <code>visible = @auswahl</code> wird das Einblenden gesteuert.</p>
<p>Mit Hilfe der <code>if</code>-Bedingung im <strong>loop</strong>-Abschnitt wird nun die entsprechende Formel zum Berechnen des Fraktals herangezogen.</p>
<p><code>heading<br />
&nbsp;&nbsp;text = "Second function"<br />
endheading<br />
param @auswahl<br />
&nbsp;&nbsp;caption = "Use Function 2"<br />
&nbsp;&nbsp;default = false<br />
endparam<br />
func @myfunc2<br />
&nbsp;&nbsp;caption = "Function 2"<br />
&nbsp;&nbsp;default = cosh()<br />
&nbsp;&nbsp;hint = "W&#228;hle eine Funktion aus, um die Formel zu ver&#228;ndern."<br />
&nbsp;&nbsp;visible = @auswahl<br />
endfunc</code></p>
<p>Alle anderen Einstellungen sind wie beim vorangegangenen Funktionsblock. Hier die <a href="http://www.fraktalkunst.de/archiv/funktionen-in-ultra-fractal/" title="Funktionen in Ultra Fractal">Liste aller Funktionen in Ultra Fractal</a>.</p>
<p>Auch die Parameterbl&#246;ck werden in der Form <code>[type] param &lt;Parameter-Bezeichner&gt;</code> eingeleitet und mit <code>endparam</code> beendet.</p>
<p>Die folgenden Parameterbl&#246;cke werden der &#220;bersicht halber und in gewohnter Weise mit einer &#220;berschrift eingeleitet.</p>
<p><code>heading<br />
&nbsp;&nbsp;caption = "... and Values"<br />
endheading</code></p>
<p>Der Parameter <code>@start</code> initialisiert in der Standardeinstellung den Real- und Imagin&#228;rteil der komplexe Variable <code>z</code> auf (<code>0</code>, <code>0</code>). Die anderen Einstellungen wurden bereits weiter oben beschrieben.</p>
<p><code>param @start<br />
&nbsp;&nbsp;caption = "Start Value"<br />
&nbsp;&nbsp;default = (0,0)<br />
&nbsp;&nbsp;hint = "Mit dem Parameter Startwert kann die Mandelbrotmenge \<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;ver&#228;ndert werden. Verwende (0, 0) f&#252;r die Standard- \<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Mandelbrotmenge."<br />
endparam</code></p>
<p>Der vordefinierte Parameter <code>p1</code> ist f&#252;r den Exponenten unserer Gleichung zust&#228;ndig. F&#252;r den Realteil betr&#228;gt der Exponent <code>2</code> und f&#252;r den Imagin&#228;rteil <code>0</code>.</p>
<p><code>param p1<br />
&nbsp;&nbsp;caption = "Exponent"<br />
&nbsp;&nbsp;default = (2,0)<br />
&nbsp;&nbsp;hint = "Dieser Parameter wird f&#252;r den Exponenten der Formel \<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;verwendet. Die Eingabe von 3, 4 und gr&#246;&#223;er im Realteil, \<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;l&#228;sst die Mandelbrotmenge runder werden. \<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Nicht-Integer-Werte sowie Nicht-Null-Werte im \<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Imagin&#228;rteil verzerren das Afelm&#228;nnchen. \<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Benutzen Sie (2, 0) f&#252;r die Standard-Mandelbrotmenge."<br />
endparam</code></p>
<p>Der Ausstiegswert <code>@bailout</code>, ab wann die Iteration im <strong>loop</strong>-Abschnitt abgebrochen werden soll, ist vom Typ her eine Flie&#223;kommazahl und somit <code>float</code>. Der Standardwert default ist mit <code>1.0E20</code> und der Minimalwert <code>min</code> mit <code>1</code> festgelegt.</p>
<p><code>float param @bailout<br />
&nbsp;&nbsp;caption = "Bailout"<br />
&nbsp;&nbsp;default = 1.0e20<br />
&nbsp;&nbsp;min = 1.0</code></p>
<p>Ob ein Flie&#223;kommaparameter die exponentielle Interpolation nutzen soll oder nicht, kann mittels <code>exponential</code> eingestellt werden. Standardm&#228;&#223;ig ist dieser Wert auf <code>false</code> voreingestellt. Ihr k&#246;nnt diesen Wert sp&#228;ter im Werkzeugfenster <strong>Zeitstrahl</strong> (<strong>Timeline</strong>) &#228;ndern.</p>
<p><img src="http://www.fraktalkunst.de/tutorial/10_2_bailout_exponential.png" alt="Exponentielle Interpolation" title="Exponentielle Interpolation" width="639" height="83" /></p>
<p>Wenn Eure Formel auch in fr&#252;heren Versionen von Ultra Fractal laufen soll, in denen die <code>exponential</code>-Einstellung nicht verf&#252;gbar war, testet Ihr das mit dem <code>VER40</code>-Symbol. Der Aufruf erfolgt durch die sogenannte Compiler-Direktive.</p>
<p>Mittels <code>$ifdef VER40</code> wird die Version von Ultra Fractal abgefragt und sichergestellt, dass in Ultra Fractal 4 der Parameter exponentiell interpoliert wird. Beendet wird die Direktive mit <code>$endif</code>.</p>
<p><code>$ifdef VER40<br />
&nbsp;&nbsp;exponential = true<br />
&nbsp;&nbsp;; In Ultra Fractal 4 stellt Ihr sicher, dass dieser Parameter<br />
&nbsp;&nbsp;; exponentiell interpoliert wird.<br />
$endif<br />
&nbsp;&nbsp;hint = "Dieser Parameter definiert, wie lange die Formel \<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;iteriert wird und ob ein Pixel zur Mandelbrotmenge \<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;geh&#246;rt oder nicht. Entsprechend wird er eingef&#228;rbt. \<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Gr&#246;&#223;ere Werte liefern eine klarere Konturen; \<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Werte kleiner als 4 verzerren die Fraktale."<br />
endparam</code></p>
<p>Der Vollst&#228;ndigkeit halber sollen die anderen Versionen nicht unerw&#228;hnt bleiben: <code>ULTRAFRACTAL</code>, <code>VER20</code>, <code>VER30</code>, <code>VER40</code> sowie <code>VER50</code>.</p>
<p>Die Compiler-Direktiven lauten: <code>$define</code>, <code>$undef</code>, <code>$ifdef</code>, <code>$else</code> sowie <code>$endif</code>.</p>
<h4>Inhalt des <strong>switch</strong>-Abschnitts</h4>
<p>Um vom Fraktaltyp <code>MeinMandelbrot</code> zum Typ <code>MeinJuliabrot</code> schalten zu k&#246;nnen, m&#252;sst Ihr in der Einstellung <code>type</code> den Formelbezeichner eintragen.</p>
<p>Die Einstellung f&#252;r den Zielparameter <code>@seed = #pixel</code> sorgt daf&#252;r, dass das Schaltfeature abh&#228;ngig vom Punkt ist, den der Nutzer innerhalb des Fraktalfensters klickte. Der Parameter in der Zielformel muss komplex sein, sonst wird die Einstellung ignoriert.</p>
<p>Abschlie&#223;end werden die Einstellungen f&#252;r die Parameter <code>p1</code>, <code>@myfunc1</code>, <code>@myfunc2</code> und <code>@bailout</code> aus der Quellformel in die Zielformel kopiert. Dabei m&#252;sst Ihr sicherstellen, dass Quell- und Zielparameter gleich sind, ansonsten werden die Einstellungen ignoriert.</p>
<p>Parameter, die nicht explizit kopiert werden, erhalten voreingestellte Werte.</p>
<p><code>type = "MeinJuliabrot"<br />
@seed = #pixel<br />
p1 = p1<br />
@myfunc1 = @myfunc1<br />
@myfunc2 = @myfunc2<br />
@bailout = @bailout</code></p>
<h3>Zielformel erstellen</h3>
<p>Jetzt m&#252;sst Ihr nur noch die Zielformel schreiben. H&#246;rt sich kompliziert an, ist aber ganz einfach.</p>
<p>Dazu kopiert Ihr zun&#228;chst die Formel <code>MeinMandelbrot</code> und benennt diese in <code>MeinJuliabrot</code> um. Zu &#228;ndernde Stellen habe ich <strong class="wichtig">rot</strong> markiert.</p>
<p><code><span class="wichtig">MeinJuliabrot</span>(XAXIS_NOPARM) {</code></p>
<p>Als n&#228;chstes &#228;ndert Ihr den Wert der komplexen Variable <code>z</code> im <strong>init</strong>-Abschnitt von</p>
<p><code>z = <span class="wichtig">@start</span></code></p>
<p>in</p>
<p><code>z = #pixel</code></p>
<p>Anschlie&#223;end werden die Iterationsgleichungen im <strong>loop</strong>-Abschnitt von</p>
<p><code>z = z^p1 + @myfunc1(z) + @myfunc2(z) + <span class="wichtig">#pixel</span></code></p>
<p>und</p>
<p><code>z = z^p1 + @myfunc1(z) + <span class="wichtig">#pixel</span></code></p>
<p>in</p>
<p><code>z = z^p1 + @myfunc1(z) + @myfunc2(z) + @seed</code></p>
<p>und</p>
<p><code>z = z^p1 + @myfunc1(z) + @seed</code></p>
<p>angepasst.</p>
<p>Als letztes m&#252;sst Ihr noch im <strong>switch</strong>-Abschnitt &#196;nderungen von</p>
<p><code>type = "<span class="wichtig">MeinJuliabrot</span>"<br />
<span class="wichtig">@seed = #pixel</span><br />
p1 = p1<br />
@myfunc1 = @myfunc1<br />
@myfunc2 = @myfunc2<br />
@bailout = @bailout</code></p>
<p>in</p>
<p><code>type = "MeinMandelbrot"<br />
p1 = p1<br />
@myfunc1 = @myfunc1<br />
@myfunc2 = @myfunc2<br />
@bailout = @bailout</code></p>
<p>vornehmen.</p>
<p>Sicherlich fragt Ihr Euch jetzt, wie das Umschalten eigentlich funktioniert?</p>
<ol>
<li>In der Formel <code>MeinMandelbrot</code> wird zun&#228;chst der Startwert initialisiert und danach die Iterationsgleichungen ausgef&#252;hrt.</li>
<li>Dem vordefinierten Symbol <code>#pixel</code> werden die komplexen Koordinaten zur&#252;ckgegeben.</li>
<li>Klickt der Nutzer innerhalb des Fraktalfensters, so schaltet er zum Fraktaltyp <code>MeinJuliabrot</code> um, dem als Startwert <code>@seed</code> die komplexen Koordinaten von <code>#pixel</code> &#252;bergeben werden.</li>
<li>Der Startwert f&#252;r die Formel <code>MeinJuliabrot</code> wird mit den komplexen Koordinaten, die von <code>#pixel</code> &#252;bergeben wurden, initialisiert.</li>
<li>Anschlie&#223;end werden wie gewohnt die Iterationsgleichungen ausgef&#252;hrt. Ein erneutes klicken in das Fraktalfenster schaltet wieder zum Fraktaltyp <code>MeinMandelbrot</code> zur&#252;ck.</li>
</ol>
<p>Hier die Datei <a href="http://www.fraktalkunst.de/tutorial/formula1.ufm" title="Die Datei Formula1.ufm" target="_blank">formula1.ufm</a> sowie die entsprechende Hilfedatei <a href="http://www.fraktalkunst.de/tutorial/formula1.txt" title="Die Hilfedatei Formula1.txt" target="_blank">formula1.txt</a>.</p>
<p>Ich w&#252;nsche Euch viel Spa&#223; beim Experimentieren!</p>
<div class='et-box et-cclizenz'>
					<div class='et-box-content'>Dieser Artikel steht unter der Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Deutschland (CC BY-NC-ND 3.0) &#8211; Lizenz.</p>
<p><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/"><img alt="Creative Commons License" style="border-width:0" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/88x31.png" /></a></p></div></div>
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		<item>
		<title>Formeln schreiben – Teil 1</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/fraktalkunst/~3/oLOK42q94Ko/</link>
		<comments>http://www.fraktalkunst.de/2012/05/04/formeln-schreiben-teil1/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 May 2012 15:26:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Konow</dc:creator>
				<category><![CDATA[quellcodiertes]]></category>
		<category><![CDATA[Fraktalformeln]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorial]]></category>

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		<description><![CDATA[Ultra Fractal bringt von sich aus schon eine Vielzahl an Standardformeln mit. Dar&#252;ber hinaus k&#246;nnen zahlreiche Formeln aus dem Internet geladen werden. Doch irgendwann wollt Ihr Eure eigenen Ideen umsetzen oder einfach nur experimentieren. Mit diesem Tutorial m&#246;chte ich Euch zeigen, wie Ihr mit Hilfe des Formel-Editors Eure eigenen Formeln entwickeln k&#246;nnt. Je nach Aufgabentyp [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Ultra Fractal bringt von sich aus schon eine Vielzahl an Standardformeln mit. Dar&#252;ber hinaus k&#246;nnen zahlreiche Formeln aus dem Internet geladen werden. Doch irgendwann wollt Ihr Eure eigenen Ideen umsetzen oder einfach nur experimentieren.</p>
<p>Mit diesem Tutorial m&#246;chte ich Euch zeigen, wie Ihr mit Hilfe des Formel-Editors Eure eigenen Formeln entwickeln k&#246;nnt. Je nach Aufgabentyp wird zum Berechnen von Fraktalen zwischen folgenden Formeldateien unterschieden:</p>
<ul>
<li>Fraktalformeln <code>.ufm</code> (fractal formula files),</li>
<li>Kolorierungsalgorithmen <code>.ucl</code> (coloring algorithm files) sowie</li>
<li>Transformationen <code>.uxf</code> (transformation files).</li>
</ul>
<p>Aufgrund dieses Aufgabentyps gliedert sich das Tutorial in folgende Teile:</p>
<ol>
<li>Grundlegende Konventionen (Ausdr&#252;cke, Variablen, Typen, Schleifen etc.),</li>
<li>Erstellen von Fraktalformeln,</li>
<li>Erstellen von Kolorierungsalgorithmen sowie</li>
<li>Erstellen von Transformationen.</li>
</ol>
<p>Weitergehende Informationen bekommt Ihr in der Ultra Fractal Hilfe.</p>
<p><span id="more-145"></span></p>
<h3>Grundlegende Konventionen</h3>
<p>Wie in der Umgangssprache gelten f&#252;r eine Programmiersprachen gewisse grammatikalische Regeln. Wenn Ihr diese Regeln ignoriert, dann ist der Compiler nicht in der Lage, die Anweisungen der Formeldatei korrekt auszuf&#252;hren und gibt Euch eine Fehlermeldung aus.</p>
<h4>Ausdr&#252;cke</h4>
<p>Einige Abschnitte (<code>init</code> und <code>loop</code>) k&#246;nnen Anweisungen in Form von Ausdr&#252;cken enthalten. Dar&#252;ber hinaus k&#246;nnen auch Variablen, Parameter und Konstanten einen Ausdruck darstellen. Die Kombination von Operatoren und Werten bezeichnet man als Ausdr&#252;cke.</p>
<p>Ausdr&#252;cke k&#246;nnen in Programmen an verschiedenen Stellen verwendet werden:</p>
<ul>
<li>auf der rechten Seite von Zuweisungen</li>
<p><code>z = z^@power + #pixel</code></p>
<li>im Aufruf von Funktionen</li>
<p><code>e1 = sqrt(2 * log(cabs(z1)) * cabs(z1) / cabs(o1)) * @zscale</code></p>
<li>in Bedingungen</li>
<p><code>if(real(z2) &gt; 0.0)</code></p>
</ul>
<h4>Datentypen und Datentypenkompatibilit&#228;t</h4>
<p>Die oben beschriebenen Ausdr&#252;cke k&#246;nnen vom verschiedenen Typ sein. In Ultra Fractal gibt es folgende Typen:</p>
<p><strong>b o o l</strong></p>
<p>Wenn zwei Ausdr&#252;cke miteinander verglichen werden, so k&#246;nnen sie nur <strong>zwei</strong> Werte annehmen: <code>true</code> bzw. <code>false</code></p>
<p><code>3 &lt; 4<em> ; true</em></code></p>
<p><strong>i n t</strong></p>
<p>Die Integerwerte liegen Werte im Bereich von -2.147.483.648 bis 2.147.483.647 und sie werden zum Z&#228;hlen sowie f&#252;r arithmetische Operationen ben&#246;tigt.</p>
<p><code>-3, 2</code></p>
<p><strong>f l o a t</strong></p>
<p>Mithilfe von Flie&#223;kommazahlen k&#246;nnen gebrochene Zahlen dargestellt werden; ihre Pr&#228;zision ist praktisch unbegrenzt.</p>
<p><code>-3.734, 2.5e8</code></p>
<p><strong>c o m p l e x</strong></p>
<p>Komplexe Zahlen werden durch komplexe Ausdr&#252;cke repr&#228;sentiert, die aus <strong>zwei</strong> Flie&#223;kommazahlen bestehen. Sie erm&#246;glichen fraktale Berechnungen.</p>
<p><code>(1.4, 3)</code> = <code>1.4+3i</code></p>
<p><strong>c o l o r</strong></p>
<p>Mit diesem Ausdruck, der eine Farbe repr&#228;sentiert, k&#246;nnen Operationen durchgef&#252;hrt und in color-Variablen gespeichert werden. Eine Farbe wird entsprechend den Farbkomponenten Rot, Gr&#252;n, Blau und Alpha-Kanal (Opazit&#228;t) intern aus <strong>vier</strong> Flie&#223;kommazahlen zusammengesetzt. Die Werte liegen zwischen <code>0</code> und <code>1</code>. Dieser Typ ist nur f&#252;r direkte Kolorierungsalgorithmen vorgesehen.</p>
<p>Wenn zwei Ausdr&#252;cke unterschiedlichen Datentyps miteinander berechnet werden, dann erh&#228;lt das Ergebnis den h&#246;herwertigen Datentyp der Einzelausdr&#252;cke.</p>
<p>Im folgenden Beispiel ist das Ergebnis von <code>3 + 2.1</code> vom Typ <strong>float</strong>, da der Wert <code>2.1</code> (<strong>float</strong>) h&#246;herwertiger ist, als der Wert <code>3</code> (<strong>int</strong>). Der Datentyp <strong>complex</strong> ist h&#246;herwertiger als der Typ <strong>float</strong>.</p>
<p>Der Compiler kann nur in h&#246;here Datentypen umwandeln. Das folgende Beispiel w&#252;rde in eine Fehlermeldung m&#252;nden:</p>
<p><code>int i = 3 / 2</code>.</p>
<p><img src="http://www.fraktalkunst.de/tutorial/10_1_compiler_messages.png" alt="Fehlermeldung des Compilers bei falschem Datentyp" title="Fehlermeldung des Compilers bei falschem Datentyp" width="478" height="123" /></p>
<h4>Konstanten</h4>
<p><strong>Boole&#039;sche Konstanten</strong></p>
<p>Sie sind vom Typ &#039;<strong>bool</strong>&#039; und es gibt <strong>zwei</strong> Konstanten: <code>true</code> und <code>false</code>.</p>
<p><strong>Integer-Konstanten</strong></p>
<p>Sie sind vorzeichenbehaftete Zahlen vom Typ &#039;<strong>int</strong>&#039; und liegen im Bereich von -2.147.483.648 bis 2.147.483.647.</p>
<p><code>-23</code></p>
<p><strong>Flie&#223;komma-Konstanten</strong></p>
<p>Sie sind vom Typ &#039;<strong>float</strong>&#039; und bestehen einer vorzeichenbehafteten Mantisse, optional gefolgt von einem &#039;<strong>E</strong>&#039; sowie einem vorzeichenbehafteten Exponent, der die Zehnerpotenz darstellt. Der Exponent liegt im Bereich von -4.931 bis 4.931.</p>
<p><code>98.283E-3 <em>; 0,098283</em></code></p>
<p><strong>Komplexe Konstanten</strong></p>
<p>Sie sind vom Typ &#039;<strong>complex</strong>&#039; und bestehen aus <strong>zwei</strong> in Klammern stehenden Flie&#223;kommazahlen, die durch ein Komma voneinander getrennt sind. Imagin&#228;re Zahlen k&#246;nnen alternativ durch ein dahinterstehendes <strong>i</strong> gekennzeichnet werden.</p>
<p><code>2 + 1.63i <em>; (2, 1.63)</em></code></p>
<p><strong>Farb-Konstanten</strong></p>
<p>Sie sind vom Typ &#039;<strong>color</strong>&#039; und werden erzeugt, indem konstante Argumente den rgb-, rgba-, hsl- und hsla-Funktionen zugewiesen werden.</p>
<p><code>hsla(0, 0, 0.5, 0.5) <em>; transparent rot</em></code></p>
<h4>Variablen</h4>
<p>Formeln setzen sich aus einer Vielzahl von Berechnungen zusammen, deren Ergebnisse mit Hilfe von Variablen im Speicher bewahrt werden. Bezeichner, die mit einem Buchstaben beginnen m&#252;ssen, verweisen auf Variablen.</p>
<p><code>x<br />
MeineVariable<br />
var_32</code></p>
<p>Bezeichner k&#246;nnen sowohl in Klein- als auch in Gro&#223;buchstaben geschrieben werden, es d&#252;rfen jedoch keine Schl&#252;sselworte verwendet werden (siehe letzte &#220;berschrift). Diese sind ausschlie&#223;lich f&#252;r den Compiler reserviert und erzeugen bei Verwenden eine Fehlermeldung.</p>
<p><img src="http://www.fraktalkunst.de/tutorial/10_1_compiler_messages2.png" alt="Fehlermeldung des Compilers bei Verwenden eines Schl&#252;sselwortes" title="Fehlermeldung des Compilers bei Verwenden eines Schl&#252;sselwortes" width="524" height="123" /></p>
<p>Bevor Variablen gelesen werden k&#246;nnen, muss in sie hineingeschrieben werden. Dazu wird der <a href="http://www.fraktalkunst.de/archiv/operatoren-in-ultra-fractal/" title="Operatoren in Ultra Fractal">Zuweisungsoperator</a> &#039;<code>=</code>&#039; verwendet.</p>
<p><code>z = @start</code></p>
<p>Eine Variable wird angelegt, wenn zum ersten Mal in sie hineingeschrieben wird. Die Voreinstellung f&#252;r den Variablentyp ist &#039;<strong>complex</strong>&#039;. Durch Vorstellen eines Typenschl&#252;sselwortes (<strong>bool</strong>, <strong>int</strong>, <strong>float</strong> oder <strong>complex</strong>) kann der Variablentyp ge&#228;ndert werden. Es ist auch m&#246;glich, eine Variable vor dem Benutzen zu deklarieren.</p>
<p><code>int i<br />
i = 10<br />
complex y = (0,0)</code></p>
<p>Zuweisungen k&#246;nnen ihrerseits wieder Ausdr&#252;cke sein, deren Resultate wiederum zugewiesen werden k&#246;nnen. Den Werten <code>x</code> und <code>y</code> wird der Wert <code>1</code> zugewiesen.</p>
<p><code>x = y = 1</code></p>
<p>Um Variablen auszulesen, wird der Bezeichner des Ausruckes verwendet. Der Wert <code>x</code> wird ausgelesen und im Wert <code>y</code> gespeichert.</p>
<p><code>y = x</code></p>
<p>Auch folgende Berechnung ist m&#246;glich:</p>
<p><code>y = x * 3 + 7</code></p>
<h4>Parameter</h4>
<p>Damit ihr die Formeln anpassen k&#246;nnt, ohne sie neu zu schreiben, werden Parameter benutzt. Diese werden wie Variablen benutzt, allerdings mit zwei Ausnahmen: es kann nicht in sie hineingeschrieben werden und es muss das <code>@</code> vorangestellt werden, damit der Compiler sie als Parameter erkennt.</p>
<p><code>MeinMandelbrot(XAXIS_NOPARM) {<br />
init:<br />
&nbsp;&nbsp;z = @start<br />
loop:<br />
&nbsp;&nbsp;z = z^@power + #pixel<br />
bailout:<br />
&nbsp;&nbsp;|z| &lt;= @bailout</code></p>
<p>Die hier benutzten Parameter <code>@start</code>, <code>@power</code> und <code>@bailout</code> erscheinen nun im Karteireiter <strong>Formel</strong> (<strong>Formula</strong>), in denen ihr entsprechende Werte eintragen und somit das Aussehen des Fraktals beeinflussen k&#246;nnt.</p>
<p>Der Parametertyp ist auf &#039;<strong>complex</strong>&#039; voreingestellt, der jedoch im <code>param</code>-Block des <code>default</code>-Abschnitts der Formel ver&#228;ndert werden kann. In diesen <code>param</code>-Bl&#246;cken k&#246;nnt ihr weitere Parameteraufz&#228;hlungen spezifizieren.</p>
<p><code>default:<br />
&nbsp;&nbsp;title = "MeinMandelbrot"<br />
&nbsp;&nbsp;center = (-0.5, 0)<br />
&nbsp;&nbsp;helpfile = "Uf*.chm"<br />
&nbsp;&nbsp;helptopic = "Html\formulas\standard\mandelbrot.html"</code></p>
<p><code>&nbsp;&nbsp;param start<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;caption = "Starting point"<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;default = (0,0)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;hint = "The starting point parameter..."<br />
&nbsp;&nbsp;endparam<br />
&nbsp;&nbsp;param power<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;caption = "Power"<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;default = (2,0)<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;hint = "This parameter sets the exponent..."<br />
&nbsp;&nbsp;endparam<br />
&nbsp;&nbsp;float param bailout<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;caption = "Bailout value"<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;default = 4.0<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;min = 1.0<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;hint = "This parameter defines..."<br />
&nbsp;&nbsp;endparam<br />
}</code></p>
<p>Auf diese Weise k&#246;nnt ihr Parameter f&#252;r Benutzerfunktionen erstellen, die wie normale Funktionen angewendet werden k&#246;nnen, jedoch mit der Ausnahme, dass ihr die aktuelle Funktion aus einer Liste weiterer Funktionen ausw&#228;hlen k&#246;nnt.</p>
<p>Hier eine Beispiel mit ge&#228;ndertem <code>loop</code>-Block:</p>
<p><code>loop:<br />
&nbsp;&nbsp;z = z^@power + @myfunc(z) + #pixel</code></p>
<p>Der hier verwendete Parameter <code>@myfunc</code> sorgt im Karteireiter <strong>Formel</strong> (<strong>Formula</strong>) daf&#252;r, dass nun eine Drop-Down-Liste mit einer Reihe weiterer Funktionen (<strong>sin</strong>, <strong>sqr</strong>, <strong>ident</strong> etc.) erscheint.</p>
<p>Die Parameteraufz&#228;hlungen werden im <code>func</code>-Block des <code>default</code>-Abschnitts genauer spezifiziert.</p>
<p><code>&nbsp;&nbsp;heading<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;caption = "Change Function"<br />
&nbsp;&nbsp;endheading</code></p>
<p><code>&nbsp;&nbsp;func myfunc<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;caption = "first"<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;default = atanh()<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;hint = "Select a function to change the formula."<br />
&nbsp;&nbsp;endfunc</code></p>
<p>Zum Abschluss seien noch einige Hinweise aus der Hilfedatei von Ultra Fractal zitiert:</p>
<blockquote>
<ul>
<li>Es ist zwar m&#246;glich in Parameter hineinzuschreiben, aber dies wird nicht empfohlen und kann Ihre Formel langsamer machen. Diese M&#246;glichkeit wird nur aus Kompatibilit&#228;tsgr&#252;nden zu alten Fractint-Formeln bereitgestellt.</li>
<li>Es gibt sechs vordefinierte Parameter: p1…p6, dazu vier vordefinierte Funktionen: fn1…fn4. Sie brauchen bei diesen Parametern und Benutzerfunktionen das Pr&#228;fix &#039;@&#039; nicht benutzen. Es wird dennoch empfohlen, dass Sie stattdessen ihre eigenen Namen benutzen (mit dem &#039;@&#039;-Pr&#228;fix), damit die Formeln besser zu verstehen sind.</li>
<li>Die &#039;param&#039; und &#039;func&#039;-Bl&#246;cke stellen zus&#228;tzlich Einstellungen zum &#196;ndern der Werte f&#252;r Benutzerfunktionen und der Parameter &#039;caption&#039;, &#039;minimum&#039; und &#039;maximum&#039; bereit. Zus&#228;tzlich k&#246;nnen kleine Hilfe-Texte angegeben werden.</li>
<li>Parameter werden im User-Interface solange alphabetisch sortiert, bis Sie einen &#039;param&#039;-Block f&#252;r jeden Parameter angeben. In diesem Fall erscheinen die Parameter in der Reihenfolge der &#039;param&#039;-Blocks in der Formel-Datei.</li>
<li>Im User-Interface k&#246;nnen Sie durch zus&#228;tzliche &#220;berschriften ebenfalls Parameter gruppieren.</li>
</ul>
</blockquote>
<h4>Arrays</h4>
<p>Ein Array ist eine Datenstruktur, die vom Programmierer selbst definiert wird und in der er mehrere Werte eines Datentyps ablegen kann. Bevor ihr das Array nutzen k&#246;nnt, m&#252;sst ihr es deklarieren.</p>
<p>Der in eckigen Klammern stehende Index muss ein Integerwert zwischen <code>0</code> und der Anzahl der Elemente minus <code>1</code> sein.</p>
<p><code>int MeinArray[23]</code></p>
<p>Die Elemente in diesem Array k&#246;nnt ihr wie normale Variablen nutzen. Es k&#246;nnen auch mehrdimensionale Arrays deklariert warden, indem mehrere Werte innerhalb der eckigen Klammern stehen. Der Wert jeder Dimension muss ein konstanter Integerausdruck sein.</p>
<p>Parameter und die meisten <a href="http://www.fraktalkunst.de/archiv/vordefinierte-symbole-in-ultra-fractal/" title="vordefinierte Symbole">vordefinierten Symbole</a> sind als Konstaten verwendbar.</p>
<p><code>Farbe[255, 255, 255]<br />
bool flags[#width, #height]<br />
a[5, 10 – 2] = 1.5</code></p>
<p>Zu beachten ist, dass das Array nicht bei der Deklaration initialisiert wird. Stattdessen m&#252;ssen die Elemente des Arrays explizit initialisiert werden, bevor auf sie zugegriffen wird.</p>
<h4>Bedingungen</h4>
<p>Gewisse Programmteile sollen nur ausgef&#252;hrt werden, wenn bestimmte Kriterien erf&#252;llt sind. Basis dieser Entscheidungen sind die sogenannten <strong>if</strong>-Statements.</p>
<p>Die Syntax lautet wie folgt:</p>
<p><code>if &lt;Boole'scher Ausdruck&gt;<br />
&nbsp;&nbsp;&lt;Statements&gt;<br />
[elseif &lt;Boole'scher Ausdruck&gt;<br />
&nbsp;&nbsp;&lt;Statements&gt;]<br />
[else<br />
&nbsp;&nbsp;&lt;Statements&gt;]<br />
endif</code></p>
<p>Der Teil zwischen den eckigen Klammern ist optional.</p>
<p>Bool&#039;sche Ausdr&#252;cke k&#246;nnen mittels Vergleichsoperatoren verglichen bzw. durch logische Operatoren miteinander verkn&#252;pft werden. (siehe <a href="http://www.fraktalkunst.de/archiv/operatoren-in-ultra-fractal/" title="Operatoren in Ultra Fractal">Operatoren</a>)</p>
<p><code>if 8 &gt; 4 &amp;&amp; 8 &gt; 2<br />
&nbsp;&nbsp;x = 8<br />
elseif 4 &gt; 2<br />
&nbsp;&nbsp;x = 4<br />
else<br />
&nbsp;&nbsp;x = 2<br />
endif</code></p>
<p>Die obige Konstruktion kann so gelesen werden: &#034;<em>Wenn die Bedingung 8 gr&#246;&#223;er 4 <strong>UND</strong> 8 gr&#246;&#223;er 2 erf&#252;llt ist, dann (und nur dann) ist x gleich 8. Sonst wenn die Bedingung 4 gr&#246;&#223;er 2 erf&#252;llt ist, dann (und nur dann) ist x gleich 4, sonst ist x gleich 2.</em>&#034;</p>
<p>Ihr k&#246;nnt auch <strong>if</strong>-Statements so oft ineinander verschachteln wir ihr wollt, nur verliert dabei nicht irgendwann den &#220;berblick.</p>
<h4>Schleifen</h4>
<p>In Ultra Fractal existieren zwei Konstrukte f&#252;r Schleifen, zum Einen die <strong>while</strong>-Schleife und zum Anderen die <strong>repeat</strong>-Schleife.</p>
<p>Die Syntax beider Schleifen lautet wie folgt:</p>
<p><code>while &lt;Boole'scher Ausdruck&gt;<br />
&nbsp;&nbsp;&lt;Statements&gt;<br />
endwhile</code></p>
<p><code>repeat<br />
&nbsp;&nbsp;&lt;Statements&gt;<br />
until &lt;Boole'scher Ausdruck&gt;</code></p>
<p>Im Gegensatz zum <strong>if</strong>-Statement, das die Anweisung bei erf&#252;llter Bedingung nur einmal ausgef&#252;hrt und anschlie&#223;end das Programm fortsetzt, wird bei der <strong>while</strong>-Schleife nach Ausf&#252;hren der Anweisung wieder zur&#252;ck zur Schleifenbedingung gesprungen und so lange wiederholt, wie der Bool&#039;sche Ausdruck wahr ist. Ist der Bool&#039;sche Ausdruck dagegen falsch, werden die Anweisungen gar nicht erst ausgef&#252;hrt.</p>
<p>Die <strong>repeat</strong>-Schleife wiederholt die Anweisung so lange, bis der Bool&#039;sche Ausdruck wahr wird.</p>
<p>Es ist wichtig daf&#252;r zu sorgen, dass Schleifen nicht nur bei Bedarf aufgerufen, sondern vor allem auch wieder abgebrochen werden.</p>
<p>Nachfolgend zwei Beispiele zum Ermitteln der Fakult&#228;t von 23.</p>
<p><code>int n = 23<br />
float x = 1<br />
while (n &gt; 1)<br />
&nbsp;&nbsp;x = x * n<br />
&nbsp;&nbsp;n = n - 1<br />
endwhile</code></p>
<p><code>int n = 23<br />
float x = 1<br />
if n &gt; 1<br />
&nbsp;&nbsp;repeat<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;x = x * n<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;n = n - 1<br />
&nbsp;&nbsp;until n == 1<br />
endif</code></p>
<p>Auch Schleifen k&#246;nnt ihr beliebig oft verschachteln.</p>
<h4>Schl&#252;sselworte</h4>
<p>Schl&#252;sselworte sind W&#246;rter, die ausschlie&#223;lich dem Compiler vorbehalten sind und d&#252;rfen in Parametern sowie Variablen nicht verwendet werden. Hier die Liste der Schl&#252;sselworte:</p>
<div class='one_half'>
					<ul>
<li><code>bool</code></li>
<li><code>color</code></li>
<li><code>complex</code></li>
<li><code>else</code></li>
<li><code>elseif</code></li>
<li><code>endfunc</code></li>
<li><code>endheading</code></li>
<li><code>endif</code></li>
<li><code>endparam</code></li>
<li><code>endwhile</code></li>
<li><code>false</code></li>
</ul>
				</div>
<div class='one_half last'>
					<ul>
<li><code>float</code></li>
<li><code>func</code></li>
<li><code>heading</code></li>
<li><code>if</code></li>
<li><code>int</code></li>
<li><code>param</code></li>
<li><code>repeat</code></li>
<li><code>true</code></li>
<li><code>until</code></li>
<li><code>while</code></li>
</ul>
				</div><div class='clear'></div>
<p>Ich w&#252;nsche Euch viel Spa&#223;!</p>
<div class='et-box et-cclizenz'>
					<div class='et-box-content'>Dieser Artikel steht unter der Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Deutschland (CC BY-NC-ND 3.0) &#8211; Lizenz.</p>
<p><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/"><img alt="Creative Commons License" style="border-width:0" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-nd/3.0/88x31.png" /></a></p></div></div>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fraktalkunst/~4/oLOK42q94Ko" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.fraktalkunst.de/2012/05/04/formeln-schreiben-teil1/feed/</wfw:commentRss>
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		<item>
		<title>Selbstähnlichkeit</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/fraktalkunst/~3/5lVI-M5RttQ/</link>
		<comments>http://www.fraktalkunst.de/2012/05/03/selbstaehnlichkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 May 2012 17:08:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Konow</dc:creator>
				<category><![CDATA[allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstähnlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Selbst&#228;hnlichkeit bedeutet, dass jeder noch so kleine Ausschnitt eines Fraktals bei seiner Vergr&#246;&#223;erung dem Ursprungsfraktal &#228;hnelt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a href="http://www.fraktalkunst.de/archiv/glossar/#Selbstaehnlichkeit" title="zum Begriff: Selbst&#228;hnlichkeit">Selbst&#228;hnlichkeit</a> bedeutet, dass jeder noch so kleine Ausschnitt eines Fraktals bei seiner Vergr&#246;&#223;erung dem Ursprungsfraktal &#228;hnelt.</p>
<div id="attachment_197" class="wp-caption aligncenter" style="width: 570px"><a href="http://www.fraktalkunst.de/blog/wp-content/uploads/Pascal.jpg"><img src="http://www.fraktalkunst.de/blog/wp-content/uploads/Pascal.jpg" alt="Selbst&#228;hnlichkeit" title="Selbst&#228;hnlichkeit" width="560" height="320" class="size-full wp-image-197" /></a><p class="wp-caption-text">Selbst&#228;hnlichkeit</p></div>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fraktalkunst/~4/5lVI-M5RttQ" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Fraktale Bilder mit Context Free</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/fraktalkunst/~3/ggzWB8EaezM/</link>
		<comments>http://www.fraktalkunst.de/2012/04/29/fraktale-bilder-mit-context-free/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 15:12:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Konow</dc:creator>
				<category><![CDATA[allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Context Free]]></category>
		<category><![CDATA[Mac OS X]]></category>
		<category><![CDATA[Programme]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fraktalkunst.de/?p=191</guid>
		<description><![CDATA[Mit dem Programm Context Free k&#246;nnt Ihr mit Hilfe einer kontextfreien Grammatik komplexe Bilder mit fraktalen Strukturen erzeugen. Dabei dienen Quadrate, Kreise, Dreiecke, F&#252;llungen oder benutzerdefiniert Formen als Ausgangsbasis, die anschlie&#223;end durch rekursives Wiederholen gedreht, verschoben bzw. ver&#228;ndert werden. Die generierten Bilder k&#246;nnen als Grafik, als skalierbare Vektorgrafik (SVG) oder als Animation gespeichert werden. Hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_194" class="wp-caption aligncenter" style="width: 340px"><a href="http://www.fraktalkunst.de/blog/wp-content/uploads/neuron.png"><img src="http://www.fraktalkunst.de/blog/wp-content/uploads/neuron.png" alt="Neuron" title="Neuron" width="330" height="290" class="size-full wp-image-194" /></a><p class="wp-caption-text">Neuron</p></div>
<p>Mit dem Programm <a href="http://www.contextfreeart.org/index.html" title="zur Homepage von Context Free Art">Context Free</a> k&#246;nnt Ihr mit Hilfe einer kontextfreien Grammatik komplexe Bilder mit fraktalen Strukturen erzeugen. Dabei dienen Quadrate, Kreise, Dreiecke, F&#252;llungen oder benutzerdefiniert Formen als Ausgangsbasis, die anschlie&#223;end durch rekursives Wiederholen gedreht, verschoben bzw. ver&#228;ndert werden.</p>
<p><span id="more-191"></span></p>
<div id="attachment_195" class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><a href="http://www.fraktalkunst.de/blog/wp-content/uploads/context_free.png"><img src="http://www.fraktalkunst.de/blog/wp-content/uploads/context_free.png" alt="Context Free" title="Context Free" width="480" height="300" class="size-full wp-image-195" /></a><p class="wp-caption-text">Context Free</p></div>
<p>Die generierten Bilder k&#246;nnen als Grafik, als skalierbare Vektorgrafik (SVG) oder als Animation gespeichert werden. Hier die Animation f&#252;r das oben dargestellte Bild.</p>
<p class="center"><iframe src="http://player.vimeo.com/video/41094861?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="266" height="200" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p><a href="http://vimeo.com/41094861" title="Animation mit Context Free">Neuron</a> von <a href="http://vimeo.com/user7257885" title="Oliver Konow bei Vimeo">Oliver Konow</a>.</p>
<p>Das Programm ist f&#252;r unterschiedliche Betriebssysteme verf&#252;gbar und Ihr k&#246;nnt es auf der Seite von <a href="http://www.contextfreeart.org/mediawiki/index.php/Download_page" title="Context Free runterladen">Context Free Art runterladen</a>.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fraktalkunst/~4/ggzWB8EaezM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Fraktale in der Natur – Teil 2</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/fraktalkunst/~3/zh2lPpfBWhI/</link>
		<comments>http://www.fraktalkunst.de/2012/04/26/fraktale-in-der-natur-teil-2/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 09:17:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Konow</dc:creator>
				<category><![CDATA[fotografisches]]></category>
		<category><![CDATA[Cumulus fractus]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fraktalkunst.de/?p=188</guid>
		<description><![CDATA[Cumulus fractus (Cu fra) Weitere Objekte mit fraktaler Struktur sind am Himmel zu finden, die Wolken. Um genau zu sein betrifft es &#034;die Form der Grenze jenes Gebietes, in dem ein gewisses Merkmal des Fluids angetroffen wird.&#034;1 Weil dadurch die Wolke keine bestimmbare Grenze besitzt, auch wenn es nicht so aussieht, muss die Wolkengrenze eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_190" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://www.fraktalkunst.de/blog/wp-content/uploads/wolken.png"><img src="http://www.fraktalkunst.de/blog/wp-content/uploads/wolken.png" alt="Cumulus fractus" title="Cumulus fractus" width="400" height="400" class="size-full wp-image-190" /></a><p class="wp-caption-text">Cumulus fractus</p></div>
<h3>Cumulus fractus (<em>Cu fra</em>)</h3>
<p>Weitere Objekte mit fraktaler Struktur sind am Himmel zu finden, die Wolken.</p>
<p>Um genau zu sein betrifft es &#034;die Form der Grenze jenes Gebietes, in dem ein gewisses Merkmal des Fluids angetroffen wird.&#034;<sup class='footnote'><a href='#fn-188-1' id='fnref-188-1'>1</a></sup> Weil dadurch die Wolke keine bestimmbare Grenze besitzt, auch wenn es nicht so aussieht, muss die Wolkengrenze eine fraktale Fl&#228;che sein.</p>
<p>Die Dimension des Umfangs betr&#228;gt etwa 4/3.</p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-188-1'><strong>Die fraktale Geometrie der Natur</strong>, Beno&icirc;t B. Mandelbrot, S. 110 <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-188-1'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fraktalkunst/~4/zh2lPpfBWhI" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Fraktale in der Natur – Teil 1</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/fraktalkunst/~3/9uCWpl86FF8/</link>
		<comments>http://www.fraktalkunst.de/2012/04/19/fraktale-in-der-natur-teil-1/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 09:53:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Konow</dc:creator>
				<category><![CDATA[fotografisches]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Romanesco]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Natur begegnen wir &#252;berall um uns herum fraktale Strukturen. Unter diesem Thema werde ich k&#252;nftig Fotos von unterwegs ver&#246;ffentlichen und ein paar Zeilen dazu schreiben. Romanesco (Brassica oleracea convar. botrytis var. botrytis) Eine Variante des Blumenkohls ist der Romanesco und in seinem Bl&#252;tenstand ist die Selbst&#228;hnlichkeit zu erkennen, d.h. die Form des Gesamtobjektes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	In der Natur begegnen wir &#252;berall um uns herum fraktale Strukturen. Unter diesem Thema werde ich k&#252;nftig Fotos von unterwegs ver&#246;ffentlichen und ein paar Zeilen dazu schreiben.</p>
<h3>Romanesco (<em>Brassica oleracea</em> convar. <em>botrytis</em> var. <em>botrytis</em>)</h3>
<div id="attachment_187" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://www.fraktalkunst.de/blog/wp-content/uploads/romanesco.png"><img src="http://www.fraktalkunst.de/blog/wp-content/uploads/romanesco.png" alt="Romanesco" title="Romanesco" width="400" height="400" class="size-full wp-image-187" /></a><p class="wp-caption-text">Romanesco</p></div>
<p>Eine Variante des Blumenkohls ist der Romanesco und in seinem Bl&#252;tenstand ist die <a href="http://www.fraktalkunst.de/archiv/glossar/#Selbstaehnlichkeit" title="zum Begriff: Selbst&#228;hnlichkeit">Selbst&#228;hnlichkeit</a> zu erkennen, d.h. die Form des Gesamtobjektes spiegelt sich in der Form der kleinen Einzelrosetten wieder.</p>
<p>Ein weiterer Aspekt ist, dass die Rosetten spiralf&#246;rmig angeordnet sind, deren Anzahl durch die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fibonacci-Folge" title="zu Wikipedia: Fibonacci-Folge">Fibonacci-Folge</a> gegeben ist. Bez&#252;glich der Pflanzenachse sind die Rosetten im goldenen Winkel angeordnet, so dass die Pflanze damit die beste Lichtausbeute erreicht.</p>
<p>Der Versatz um ein irrationales Verh&#228;ltnis des goldenen Winkels l&#228;sst zudem keine Perioden entstehen.</p>
<p>Abgesehen davon besticht der Romanesco durch seinen hohen Gehalt an Vitamin C. Guten Appetit!</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fraktalkunst/~4/9uCWpl86FF8" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Fraktal als iPhone Hintergrund – #5</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/fraktalkunst/~3/mNZE3ylVX0w/</link>
		<comments>http://www.fraktalkunst.de/2012/04/19/fraktal-als-iphone-hintergrund-5/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 06:30:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Konow</dc:creator>
				<category><![CDATA[kunstvolles]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergrundbild]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>

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		<description><![CDATA[Speziell f&#252;r Nutzer von iPhones sowie anderer Smartphones habe ich wieder ein Fraktal als Hintergrundbild erstellt. Das Hintergrundbild steht Euch im Downloadbereich zur Verf&#252;gung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Speziell f&#252;r Nutzer von iPhones sowie anderer Smartphones habe ich wieder ein Fraktal als Hintergrundbild erstellt.</p>
<p><span id="more-184"></span></p>
<p class="center"><img src="http://www.fraktalkunst.de/blog/wp-content/uploads/iphone_wp5.png" alt="iPhone Hintergrund #5" title="iPhone Hintergrund #5" width="296" height="538" class="size-full wp-image-185" /></p>
<p>Das Hintergrundbild steht Euch im <a href="http://www.fraktalkunst.de/links/downloads#wallpapers" title="zum Downloadbereich">Downloadbereich</a> zur Verf&#252;gung.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fraktalkunst/~4/mNZE3ylVX0w" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Fraktal als iPhone Hintergrund – #4</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/fraktalkunst/~3/W3NHv8N3SDk/</link>
		<comments>http://www.fraktalkunst.de/2012/04/19/fraktal-als-iphone-hintergrund-4/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 23:27:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Konow</dc:creator>
				<category><![CDATA[kunstvolles]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergrundbild]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>

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		<description><![CDATA[Speziell f&#252;r Nutzer von iPhones sowie anderer Smartphones habe ich wieder ein Fraktal als Hintergrundbild erstellt. Das Hintergrundbild steht Euch im Downloadbereich zur Verf&#252;gung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Speziell f&#252;r Nutzer von iPhones sowie anderer Smartphones habe ich wieder ein Fraktal als Hintergrundbild erstellt.</p>
<p><span id="more-182"></span></p>
<p class="center"><img src="http://www.fraktalkunst.de/blog/wp-content/uploads/iphone_wp4.png" alt="iPhone Hintergrund #4" title="iPhone Hintergrund #4" width="296" height="538" class="size-full wp-image-183" /></p>
<p>Das Hintergrundbild steht Euch im <a href="http://www.fraktalkunst.de/links/downloads#wallpapers" title="zum Downloadbereich">Downloadbereich</a> zur Verf&#252;gung.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/fraktalkunst/~4/W3NHv8N3SDk" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Farben der Sommermode</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/fraktalkunst/~3/QUVG9nKz3_0/</link>
		<comments>http://www.fraktalkunst.de/2012/04/12/farben-der-sommermode/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 18:10:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Konow</dc:creator>
				<category><![CDATA[allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Farbvariationen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.fraktalkunst.de/?p=171</guid>
		<description><![CDATA[Ich habe die Tage in der Zeit Online den Artikel &#034;Vielen Dank f&#252;r die Blumen&#034; gelesen, indem es um die Farben der kommenden Sommermode geht, die der Florist Mark Colle in Form von Blumenstr&#228;u&#223;en zusammenstellte. Zwar ist Mode nicht so mein Ding, das sollte aber kein Grund sein, mich von den Farben inspirieren zu lassen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Ich habe die Tage in der Zeit Online den Artikel &#034;<a href="http://www.zeit.de/lebensart/2012-04/blumen-sommerfarben-mark-colle" title="zum Artikel &quot;Vielen Dank f&#252;r die Blumen&quot; der Zeit Online">Vielen Dank f&#252;r die Blumen</a>&#034; gelesen, indem es um die Farben der kommenden Sommermode geht, die der Florist Mark Colle in Form von Blumenstr&#228;u&#223;en zusammenstellte.</p>
<p>Zwar ist Mode nicht so mein Ding, das sollte aber kein Grund sein, mich von den Farben inspirieren zu lassen.</p>
<p>Das folgende Fraktal diente als Ausgangsbasis:</p>
<div id="attachment_172" class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><a href="http://www.fraktalkunst.de/blog/wp-content/uploads/sommermode_basis_800x600.jpg"><img src="http://www.fraktalkunst.de/blog/wp-content/uploads/sommermode_basis_480x360.jpg" alt="Sommermode (Ausgangsbasis)" title="Sommermode (Ausgangsbasis)" width="480" height="360" class="size-medium wp-image-172" /></a><p class="wp-caption-text">Sommermode (Ausgangsbasis)</p></div>
<p><span id="more-171"></span></p>
<p>Hier die Fraktalbilder in den entsprechenden Farben:</p>
<p><strong>Brombeer</strong></p>
<div id="attachment_173" class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><a href="http://www.fraktalkunst.de/blog/wp-content/uploads/sommermode_brombeer_800x600.jpg"><img src="http://www.fraktalkunst.de/blog/wp-content/uploads/sommermode_brombeer_480x360.jpg" alt="Sommermode (Brombeer)" title="Sommermode (Brombeer)" width="480" height="360" class="size-medium wp-image-173" /></a><p class="wp-caption-text">Sommermode (Brombeer)</p></div>
<p>Hier der <a href="http://images.zeit.de/lebensart/2012-04/inline-blumen-violett/Blumen_70303_SCplusV2.jpg" title="zum Originalbild: Brombeer">Link zum Originalbild</a>.</p>
<p><strong>Zitronengelb</strong></p>
<div id="attachment_174" class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><a href="http://www.fraktalkunst.de/blog/wp-content/uploads/sommermode_zitronengelb_800x600.jpg"><img src="http://www.fraktalkunst.de/blog/wp-content/uploads/sommermode_zitronengelb_480x360.jpg" alt="Sommermode (Zitronengelb)" title="Sommermode (Zitronengelb)" width="480" height="360" class="size-medium wp-image-174" /></a><p class="wp-caption-text">Sommermode (Zitronengelb)</p></div>
<p>Hier der <a href="http://images.zeit.de/lebensart/2012-04/teaser-blumen-zitronengelb/Blumen_70158_SCplusV2.jpg" title="zum Originalbild: Zitronengelb">Link zum Originalbild</a>.</p>
<p><strong>Orange und Violett</strong></p>
<div id="attachment_176" class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><a href="http://www.fraktalkunst.de/blog/wp-content/uploads/sommermode_orange-violett_800x600.jpg"><img src="http://www.fraktalkunst.de/blog/wp-content/uploads/sommermode_orange-violett_480x360.jpg" alt="Sommermode (Orange und Violett)" title="Sommermode (Orange und Violett)" width="480" height="360" class="size-medium wp-image-176" /></a><p class="wp-caption-text">Sommermode (Orange und Violett)</p></div>
<p>Hier der <a href="http://images.zeit.de/lebensart/2012-04/teaser-blumen-orange-violett/Blumen_70115_SCplusV2.jpg" title="zum Originalbild: Orange und Violett">Link zum Originalbild</a>.</p>
<p><strong>Weiss</strong></p>
<div id="attachment_177" class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><a href="http://www.fraktalkunst.de/blog/wp-content/uploads/sommermode_weiss_800x600.jpg"><img src="http://www.fraktalkunst.de/blog/wp-content/uploads/sommermode_weiss_480x360.jpg" alt="Sommermode (Weiss)" title="Sommermode (Weiss)" width="480" height="360" class="size-medium wp-image-177" /></a><p class="wp-caption-text">Sommermode (Weiss)</p></div>
<p>Hier der <a href="http://images.zeit.de/lebensart/2012-04/teaser-blumen-weiss/Blumen_70046_SCplusV2.jpg" title="zum Originalbild: Weiss">Link zum Originalbild</a>.</p>
<p><strong>Pastell</strong></p>
<div id="attachment_178" class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><a href="http://www.fraktalkunst.de/blog/wp-content/uploads/sommermode_pastell_800x600.jpg"><img src="http://www.fraktalkunst.de/blog/wp-content/uploads/sommermode_pastell_480x360.jpg" alt="Sommermode (Pastell)" title="Sommermode (Pastell)" width="480" height="360" class="size-medium wp-image-178" /></a><p class="wp-caption-text">Sommermode (Pastell)</p></div>
<p>Hier der <a href="http://images.zeit.de/lebensart/2012-04/teaser-blumen-pastell/Blumen_70270_SCplusV2.jpg" title="zum Originalbild: Pastell">Link zum Originalbild</a>.</p>
<p><strong>Rot und Pink</strong></p>
<div id="attachment_179" class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><a href="http://www.fraktalkunst.de/blog/wp-content/uploads/sommermode_rot-pink_800x600.jpg"><img src="http://www.fraktalkunst.de/blog/wp-content/uploads/sommermode_rot-pink_480x360.jpg" alt="Sommermode (Rot und Pink)" title="Sommermode (Rot und Pink)" width="480" height="360" class="size-medium wp-image-179" /></a><p class="wp-caption-text">Sommermode (Rot und Pink)</p></div>
<p>Hier der <a href="http://images.zeit.de/lebensart/2012-04/teaser-blumen/Blumen_70004_SCplusV2.jpg" title="zum Originalbild: Rot und Pink">Link zum Originalbild</a>.</p>
<p>Viel Spa&#223; und genie&#223;t den Sommer!</p>
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