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		<title>Familie und böse Geister</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 13:18:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lissa Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tansania]]></category>
		<category><![CDATA[böse Geister]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhäuser]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img width="518" height="162" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P3216845-518x162.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="Lissa" /></p>Nach einer wunderbaren Reise durch verschiedenste Klima- und Vegetationszonen, durch verschiedenste Städte mit verschiedenster Kultur sind wir nun wieder zu Hause.

Das ist Butiama, unser zu Hause.

Die Schule ist noch immer geschlossen und so sind alle Kinder und der Rest unserer Familie da und kommen auf uns zugelaufen, sodass wir aus dem Umarmen gar nicht mehr raus kommen. Bei so einem Empfang freut man sich wieder da zu sein.

Ich spreche von zu Hause und ich spreche von Familie. Wir sind integriert und willkommen. Das ist ein tolles Gefühl!

Apropos Familie: Die Familie steht in Tansania an erster Stelle und ihr ist im täglichen Leben die größte Bedeutung zuzuschreiben. Viele Kinder zu haben ist eine gesicherte Altersvorsorge, denn es ist selbstverständlich sich um seine Eltern zu kümmern, wenn diese es selbst nicht mehr können. Fünf bis sechs Kinder sind dabei keine Seltenheit.
Jedoch herrscht eine strenge Hierarchie innerhalb des Clans.

<span id="more-2434"></span>Der Vater, das Familienoberhaupt, trifft alle wichtigen Entscheidungen und ist eine große Respektsperson. In den meisten Fällen verwaltet er auch das Geld der Familie. Dabei ist es völlig normal zu dem Onkel der Schwester eines Cousins zu gehen und diesen um Geld zu bitten. Also kommt die Familie - in Deutschland wahrscheinlich nicht mal mehr Verwandtschaft genannt - auch für finanzielle Engpässe oder die Ausbildung auf. Im Haushalt gibt es klar verteilte Rollen. Der Vater darf sich entspannt zurücklehnen, während die Ehefrau damit beschäftigt ist Feuerholz zu sammeln, zu kochen und zu waschen. Gegessen wird gemeinsam auf dem Boden - in wohlhabenderen Familien natürlich am Tisch.

Aber auch die Kinder werden schon früh mit in die Arbeit eingebunden. Nicht selten sieht man Vier- oder Fünfjährige, die Neugeborene auf dem Rücken tragen, Feuerholz zum Kochen sammeln oder das Geschirr abwaschen.
Man lebt zusammen, schläft zusammen in einem Bett und teilt dabei alles was man hat. Man lebt in einem Kollektiv, es herrscht das Wir-Denken. Alles wird für oder mit der Familie getan, das steht an erster Stelle. Denn in einem Land ohne staatliche Unterstützung würden viele Menschen ohne ihre Großfamilie kläglich scheitern.

'Das Reisen führt uns zu uns zurück.' - Albert Camus

Durch unsere Reisen haben wir bereits einen Großteil Tansanias gesehen und können dadurch auch gut Vergleiche ziehen. Ganz deutlich sieht man den Unterschied zwischen Stadt und Land. Die Mara Region ist mit Abstand die ärmste Region, was man auch ganz klar an der Bevölkerung ausmachen kann. In Mwanza zum Beispiel, der zweitgrößten Stadt Tansanias, sieht man die Frauen in feiner Kleidung, geschminkt und mit sehr viel Schmuck und ein Range Rover folgt dem nächsten. Viele junge Menschen lassen die Tradition hinter sich und wenden sich von der Familie ab, um zur Selbstständigkeit und Freiheit zu gelangen, sich selbst etwas aufzubauen.
Es gibt also einen Umbruch in der Tradition und inzwischen entscheiden sich viele Jugendliche für ein eigenes Leben ohne Großfamilie, die Heirat aus Liebe und für eine freie Berufswahl. Schon oft haben wir junge Familien im Bus oder im Dala gesehen, bei denen man diese Einstellung offensichtlich bemerkt hat.

Ein Gespräch, was sich in vielen Städten genau so abgespielt hat:
…
'Wo kommt ihr her?'
'Wir wohnen in Butiama, Musoma.'
'Ahh Musoma, da töten und kämpfen die nur. Schlimme Menschen!'

Dieses Bild befindet sich in den Köpfen der Tansanier und man muss sagen: in einigen Dingen haben sie sogar Recht.
Für eine vergleichsweise harmlose Tat wie ein Hühnchen stehlen, wird dem Dieb wenn nicht sogar noch mehr eine Hand abgeschlagen.
Was wir auch schon miterlebt haben war die öffentliche Verurteilung eines Diebes, bei der die Männer des Dorfes zusammen kommen und den Dieb bewaffnet mit Stöcken oder Steinen verfolgen. In aller Öffentlichkeit wird dieser dann für seine Tat bestraft.
Albinismus kommt in Tansania häufiger vor. Durch einen genetischen Defekt tritt ein Fehler der Hautpigmentierung auf und diese Menschen werden mit heller Haut geboren.
In der Region um Musoma haben wir noch nie eine/n Albino-Tansanier/in gesehen und uns gewundert, als wir in Arusha, Tanga oder Mbeya so viele gesehen haben.
Wahrscheinlich liegt es daran, dass hier ein weitverbreiteter Aber- sowie Geisterglaube herrscht. Die Gliedmaßen von Albinos gelten als große Opfergabe und Schutz gegen böse Geister. Obwohl sie genau so Menschen wie alle anderen sind, werden sie aus der Gesellschaft verstoßen, gejagt und getötet. Der Mörder wird dann meistens auch noch für seine Tat belohnt. Als Frau ein Albino-Kind oder etwa gar keine Kinder zur Welt zu bringen gilt als Schande, die Frau als verhext und damit wird sie nicht mehr für würdig empfunden zu der Familie zu gehören und wird mit Sicherheit auch keinen Mann finden, der sie finanziell unterstützen kann.
Natürlich gilt die noch lange nicht für alle Menschen, die hier leben und mit Sicherheit denken nicht alle an Geister, allerdings ist es schon verwunderlich hier auf keinen einzigen Menschen mit Albinismus zu treffen.
Und so bizarr es für westliche Ohren klingen mag, glauben manche Menschen tatsächlich ganz fest daran.

Ein paar Tage nach unserer Ankunft. Das Krankenlager bricht aus, und zwar so richtig. Bisher sind wir ziemlich gut davon gekommen, was Krankheiten betrifft, doch auf einmal hat es uns beide erwischt.
Sonntag, ich wache mit Fieber auf. In einem tropischen Land denkt man natürlich sofort an das Schlimmste, man denkt sofort an Malaria. Deswegen fahren wir ins Krankenhaus im nahe gelegenen Kiabakari, da es wohl kaum ein Krankenhaus mit schlechterem Ruf geben kann als das in Butiama.
So etwas wie eine Krankenversicherung gibt es in Tansania natürlich nicht. Deswegen muss man die Arztkosten und auch alle Medikamente selbst finanzieren. Hier in der Mara Region geht die Summe noch, aber in Daressalaam sieht das schon wieder um Einiges anders aus.
Herausgestellt hat sich zum Glück bloß eine bakterielle Infektion. Und weil es dort so schön war, fahren wir am Mittwoch gleich nochmal hin. Diesmal ist es Nora, die andere, noch unangenehmere Beschwerden plagen als mich. Auch Fehlalarm, wahrscheinlich etwas falsches gegessen.
Ein Besuch im Krankenhaus ist nie schön, vor allem weil die meisten tansanischen Krankenhäuser bei Weitem nicht dem entsprechen, was wir aus Deutschland gewohnt sind. Trotzdem sollte man ja immer sicher sein, denn es könnte bei dem ein oder anderen Mal eben doch etwas Schlimmeres dabei sein.

Heute ist der 17.05.2013. In 81 Tagen, knapp drei Monaten packen wir unsere Sachen, müssen uns verabschieden und fliegen nach Deutschland zurück.
Unvorstellbar wir schnell die Zeit verfliegt und der Gedanke all den liebgewonnenen Menschen für ungewisse Zeit Lebewohl zu sagen gefällt mir gar nicht mal so sehr.
Natürlich freue ich mich wahnsinnig auf mein anderes zu Hause, aber Butiama ist jetzt meine zweite Heimat geworden, die ich nur ungern verlasse.

Aber keine Angst, ich komme auf jeden Fall zurück zu Euch!
Da dürfen sich jetzt beide Seiten angesprochen fühlen :-)

Liebste Grüße]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img width="518" height="162" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P3216845-518x162.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="Lissa" /></p>Nach einer wunderbaren Reise durch verschiedenste Klima- und Vegetationszonen, durch verschiedenste Städte mit verschiedenster Kultur sind wir nun wieder zu Hause.

Das ist Butiama, unser zu Hause.

Die Schule ist noch immer geschlossen und so sind alle Kinder und der Rest unserer Familie da und kommen auf uns zugelaufen, sodass wir aus dem Umarmen gar nicht mehr raus kommen. Bei so einem Empfang freut man sich wieder da zu sein.

Ich spreche von zu Hause und ich spreche von Familie. Wir sind integriert und willkommen. Das ist ein tolles Gefühl!

Apropos Familie: Die Familie steht in Tansania an erster Stelle und ihr ist im täglichen Leben die größte Bedeutung zuzuschreiben. Viele Kinder zu haben ist eine gesicherte Altersvorsorge, denn es ist selbstverständlich sich um seine Eltern zu kümmern, wenn diese es selbst nicht mehr können. Fünf bis sechs Kinder sind dabei keine Seltenheit.
Jedoch herrscht eine strenge Hierarchie innerhalb des Clans.

<span id="more-2434"></span>Der Vater, das Familienoberhaupt, trifft alle wichtigen Entscheidungen und ist eine große Respektsperson. In den meisten Fällen verwaltet er auch das Geld der Familie. Dabei ist es völlig normal zu dem Onkel der Schwester eines Cousins zu gehen und diesen um Geld zu bitten. Also kommt die Familie - in Deutschland wahrscheinlich nicht mal mehr Verwandtschaft genannt - auch für finanzielle Engpässe oder die Ausbildung auf. Im Haushalt gibt es klar verteilte Rollen. Der Vater darf sich entspannt zurücklehnen, während die Ehefrau damit beschäftigt ist Feuerholz zu sammeln, zu kochen und zu waschen. Gegessen wird gemeinsam auf dem Boden - in wohlhabenderen Familien natürlich am Tisch.

Aber auch die Kinder werden schon früh mit in die Arbeit eingebunden. Nicht selten sieht man Vier- oder Fünfjährige, die Neugeborene auf dem Rücken tragen, Feuerholz zum Kochen sammeln oder das Geschirr abwaschen.
Man lebt zusammen, schläft zusammen in einem Bett und teilt dabei alles was man hat. Man lebt in einem Kollektiv, es herrscht das Wir-Denken. Alles wird für oder mit der Familie getan, das steht an erster Stelle. Denn in einem Land ohne staatliche Unterstützung würden viele Menschen ohne ihre Großfamilie kläglich scheitern.

'Das Reisen führt uns zu uns zurück.' - Albert Camus

Durch unsere Reisen haben wir bereits einen Großteil Tansanias gesehen und können dadurch auch gut Vergleiche ziehen. Ganz deutlich sieht man den Unterschied zwischen Stadt und Land. Die Mara Region ist mit Abstand die ärmste Region, was man auch ganz klar an der Bevölkerung ausmachen kann. In Mwanza zum Beispiel, der zweitgrößten Stadt Tansanias, sieht man die Frauen in feiner Kleidung, geschminkt und mit sehr viel Schmuck und ein Range Rover folgt dem nächsten. Viele junge Menschen lassen die Tradition hinter sich und wenden sich von der Familie ab, um zur Selbstständigkeit und Freiheit zu gelangen, sich selbst etwas aufzubauen.
Es gibt also einen Umbruch in der Tradition und inzwischen entscheiden sich viele Jugendliche für ein eigenes Leben ohne Großfamilie, die Heirat aus Liebe und für eine freie Berufswahl. Schon oft haben wir junge Familien im Bus oder im Dala gesehen, bei denen man diese Einstellung offensichtlich bemerkt hat.

Ein Gespräch, was sich in vielen Städten genau so abgespielt hat:
…
'Wo kommt ihr her?'
'Wir wohnen in Butiama, Musoma.'
'Ahh Musoma, da töten und kämpfen die nur. Schlimme Menschen!'

Dieses Bild befindet sich in den Köpfen der Tansanier und man muss sagen: in einigen Dingen haben sie sogar Recht.
Für eine vergleichsweise harmlose Tat wie ein Hühnchen stehlen, wird dem Dieb wenn nicht sogar noch mehr eine Hand abgeschlagen.
Was wir auch schon miterlebt haben war die öffentliche Verurteilung eines Diebes, bei der die Männer des Dorfes zusammen kommen und den Dieb bewaffnet mit Stöcken oder Steinen verfolgen. In aller Öffentlichkeit wird dieser dann für seine Tat bestraft.
Albinismus kommt in Tansania häufiger vor. Durch einen genetischen Defekt tritt ein Fehler der Hautpigmentierung auf und diese Menschen werden mit heller Haut geboren.
In der Region um Musoma haben wir noch nie eine/n Albino-Tansanier/in gesehen und uns gewundert, als wir in Arusha, Tanga oder Mbeya so viele gesehen haben.
Wahrscheinlich liegt es daran, dass hier ein weitverbreiteter Aber- sowie Geisterglaube herrscht. Die Gliedmaßen von Albinos gelten als große Opfergabe und Schutz gegen böse Geister. Obwohl sie genau so Menschen wie alle anderen sind, werden sie aus der Gesellschaft verstoßen, gejagt und getötet. Der Mörder wird dann meistens auch noch für seine Tat belohnt. Als Frau ein Albino-Kind oder etwa gar keine Kinder zur Welt zu bringen gilt als Schande, die Frau als verhext und damit wird sie nicht mehr für würdig empfunden zu der Familie zu gehören und wird mit Sicherheit auch keinen Mann finden, der sie finanziell unterstützen kann.
Natürlich gilt die noch lange nicht für alle Menschen, die hier leben und mit Sicherheit denken nicht alle an Geister, allerdings ist es schon verwunderlich hier auf keinen einzigen Menschen mit Albinismus zu treffen.
Und so bizarr es für westliche Ohren klingen mag, glauben manche Menschen tatsächlich ganz fest daran.

Ein paar Tage nach unserer Ankunft. Das Krankenlager bricht aus, und zwar so richtig. Bisher sind wir ziemlich gut davon gekommen, was Krankheiten betrifft, doch auf einmal hat es uns beide erwischt.
Sonntag, ich wache mit Fieber auf. In einem tropischen Land denkt man natürlich sofort an das Schlimmste, man denkt sofort an Malaria. Deswegen fahren wir ins Krankenhaus im nahe gelegenen Kiabakari, da es wohl kaum ein Krankenhaus mit schlechterem Ruf geben kann als das in Butiama.
So etwas wie eine Krankenversicherung gibt es in Tansania natürlich nicht. Deswegen muss man die Arztkosten und auch alle Medikamente selbst finanzieren. Hier in der Mara Region geht die Summe noch, aber in Daressalaam sieht das schon wieder um Einiges anders aus.
Herausgestellt hat sich zum Glück bloß eine bakterielle Infektion. Und weil es dort so schön war, fahren wir am Mittwoch gleich nochmal hin. Diesmal ist es Nora, die andere, noch unangenehmere Beschwerden plagen als mich. Auch Fehlalarm, wahrscheinlich etwas falsches gegessen.
Ein Besuch im Krankenhaus ist nie schön, vor allem weil die meisten tansanischen Krankenhäuser bei Weitem nicht dem entsprechen, was wir aus Deutschland gewohnt sind. Trotzdem sollte man ja immer sicher sein, denn es könnte bei dem ein oder anderen Mal eben doch etwas Schlimmeres dabei sein.

Heute ist der 17.05.2013. In 81 Tagen, knapp drei Monaten packen wir unsere Sachen, müssen uns verabschieden und fliegen nach Deutschland zurück.
Unvorstellbar wir schnell die Zeit verfliegt und der Gedanke all den liebgewonnenen Menschen für ungewisse Zeit Lebewohl zu sagen gefällt mir gar nicht mal so sehr.
Natürlich freue ich mich wahnsinnig auf mein anderes zu Hause, aber Butiama ist jetzt meine zweite Heimat geworden, die ich nur ungern verlasse.

Aber keine Angst, ich komme auf jeden Fall zurück zu Euch!
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Liebste Grüße<div class="feedflare">
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		<title>Neue Impressionen aus Tansania</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 12:34:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lissa Meyer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tansania]]></category>

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		<description><![CDATA[Wunderbar: das Wetter, die Landschaft, die Kultur, die Tiere, die Menschen, das Land – Tansania.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wunderbar: das Wetter, die Landschaft, die Kultur, die Tiere, die Menschen, das Land – Tansania.</p>
<p><span id="more-2443"></span></p>

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		<title>Zurück in die Zukunft</title>
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		<pubDate>Wed, 15 May 2013 15:34:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magnus Krause</dc:creator>
				<category><![CDATA[Italien]]></category>

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		<description><![CDATA[Und warum? Weil die Zeit auf einmal rast und uns nun sogar schon die neuen FSJler besucht habe. So schnell geht&#8217;s! Achso, den Club der Philosophen muss man nicht verstehen. &#8194; Schöne Grüße, Magnus Klassik]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Und warum? Weil die Zeit auf einmal rast und uns nun sogar schon die neuen FSJler besucht habe. So schnell geht&#8217;s! Achso, den Club der Philosophen muss man nicht verstehen. <img src='http://freiwillig.in/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a class="lazy-load-youtube preview-youtube" href="http://youtu.be/SMUldHn561I" title="Play Video">&ensp;</a></p>
<p>Schöne Grüße,<br />
Magnus Klassik</p>
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		<title>Das Kapitol!</title>
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		<pubDate>Wed, 08 May 2013 17:48:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magnus Krause</dc:creator>
				<category><![CDATA[Italien]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war eine volle und schöne Woche mit schönen Eindrücken! Deswegen rede ich heute sehr viel. &#8194; Ich hoffe, es gefällt euch und bis bald! Magnus Klassik Wer die Musik in Deutschland auf Youtube nicht sehen kann: https://vimeo.com/49246286]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es war eine volle und schöne Woche mit schönen Eindrücken! Deswegen rede ich heute sehr viel. <img src='http://freiwillig.in/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a class="lazy-load-youtube preview-youtube" href="http://www.youtube.com/watch?v=-uAhZJIISF0" title="Play Video">&ensp;</a></p>
<p>Ich hoffe, es gefällt euch und bis bald!<br />
Magnus Klassik</p>
<p>Wer die Musik in Deutschland auf Youtube nicht sehen kann:<br />
<a href="https://vimeo.com/49246286">https://vimeo.com/49246286</a></p>
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		<title>Januar: Panne, Geburtstag, Afcon und der Sprung in eine andere Kultur</title>
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		<comments>http://freiwillig.in/richmond/2013/05/januar-panne-geburtstag-afcon-und-der-sprung-in-eine-andere-kultur/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 May 2013 17:40:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Nitschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Richmond]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img width="518" height="162" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/IMG_8956-518x162.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="IMG_8956" /></p><span style="text-decoration: underline;">Do. 3. Jan. Tag 103</span>

Zwischen 8:30 Uhr und 12:30 Uhr wurden 5 von unseren Kindern abgeholt.
Am Nachmittag bin ich mit Lucky und Tom zu einem Haus des Projekts in Richmond gefahren. Wir schauten uns die Rohrleitungen an und besorgten neue Teile, um diese zu reparieren, da sie an manchen Stellen Lecks hatten.

<span style="text-decoration: underline;"><a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/mit-Tanja-und-Tina-im-Café.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2386" alt="mit Tanja und Tina im Café" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/mit-Tanja-und-Tina-im-Café-203x400.jpg" width="203" height="400" /></a>Fr. 4. Jan. Tag 104</span>

Gegen 13:30 Uhr wurden 4 weitere Kinder abgeholt. Dann waren es nur noch 4...
Danach gingen Tina, Tanja, Tom und ich auf der gegenüberliegenden Straßenseite in ein Café, denn wir hatten frei an dem Tag.
Am Nachmittag wurde uns dann ein 6 Monate altes Baby gebracht. Dann waren es schon wieder 5...
Gegen 7 Uhr abends holten wir den Cousin von Lucky ab und fuhren mit ihm zum deutschen Pub. Sein Cousin ist aus Johannesburg und war nur für ein paar Tage zu Besuch da.<a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/Moern-gone-Lox.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2387" alt="Moern gone, Lox" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/Moern-gone-Lox-400x300.png" width="400" height="300" /></a>

<span style="text-decoration: underline;">Sa. 5. Jan. Tag 105</span>

<span id="more-2377"></span>Wir waren den ganzen Tag in der Liberty Mall in Pietermaritzburg.

[caption id="attachment_2378" align="aligncenter" width="400"]<a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/IMG_8580.jpg"><img class="size-medium wp-image-2378" alt="kurz vor &quot;Der Hobbit&quot; im Kino der Liberty Mall in PMB" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/IMG_8580-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a> kurz vor "Der Hobbit" im Kino der Liberty Mall in PMB[/caption]

<span style="text-decoration: underline;">Mo. 7. Jan. Tag 107</span>

Mit Lucky und noch zwei weiteren Helfern aus dem Garten Projekt haben wir zusammen Saatgut gepflanzt und die Setzkästen im Netzhaus untergebracht.

<a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1020934.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2388" alt="P1020934" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1020934-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a>

<span style="text-decoration: underline;">Di. 8. Jan. Tag 108</span>

Abends waren Tanja, Tina und ich bei Tommy zu Besuch. Er ist bei Bev und Ron ausgezogen und hat dadurch nun einen deutlich kürzeren Weg zur Arbeit. Allerdings wohnt er immer noch in der Nähe des Projekts.

<a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/IMG_8599.jpg"><img class=" wp-image-2379 alignright" alt="IMG_8599" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/IMG_8599-400x300.jpg" width="324" height="243" /></a><span style="text-decoration: underline;">Mi. 9. Jan. Tag 109</span>

Tanja und ich wollten Tina zum Flughafen bringen. Allerdings hatten wir direkt bei der Mautstelle (was vielleicht unser Glück war) eine Autopanne. Tina verpasste ihren Flug und bleib ein paar Tage länger.

<span style="text-decoration: underline;">Do. 10. Jan. Tag 110</span>

Tanja und ich waren mit einem unserer Kinder im Krankenhaus.

<span style="text-decoration: underline;">Sa. 12. Jan. Tag 112</span>

Ich wurde um Viertel vor eins abgeholt und arbeitete bis um 19: 30 Uhr des nächsten Tages in Roselands.

[caption id="attachment_2389" align="aligncenter" width="400"]<a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1020977.jpg"><img class="size-medium wp-image-2389" alt="Am Dam von Roselands" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1020977-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a> Am Dam von Roselands[/caption]

<span style="text-decoration: underline;">Mo. 14. Jan. Tag 114</span>

In der ersten Pause haben Tanja und ich Tina nach Pietermaritzburg gebracht, wo sie dann mit dem Bus zurück nach Kapstadt gefahren ist.

<span style="text-decoration: underline;">Mi. 16. Jan. Tag 116</span>

Es ging wieder nach Roselands bis zum...

<span style="text-decoration: underline;">Fr. 18. Jan. Tag 118</span>

Gegen 12 Uhr war ich, und gegen 16 Uhr Tanja und ihr Vater zurück ihm Projekt. Tanja hatte ihn vom Flughafen abgeholt. Wir zeigten ihm das Gelände und er richtete sich häuslich ein. Abends sind wir mit Tommy gegen halb 8 ins Moer´n Gone gefahren. Dort haben wir zu Abend gegessen und einige Runden Pool zusammen gespielt.

<span style="text-decoration: underline;">Sa. 19. Jan. Tag 119</span>

Um 9 Uhr morgens wollten wir auf einen Markt in Pietermaritzburg gehen. Als wir allerdings dort ankamen, packten schon alle Händler ihre Sachen zusammen. Auf Nachfrage wurde uns mitgeteilt, dass der Markt um 5 Uhr morgens beginnt (!Oh mein Gott!) und schon um 9 Uhr aufhört.
So gingen wir kurzerhand in die Liberty Mall von Pietermaritzburg, wo wir frühstückten und einkaufen gingen.
Danach sind wir zurück nach eSimphiwe gefahren, haben unsere Sachen gepackt und sind dann gegen 3 Uhr zu Malcolm gefahren (das Museum auf dem Berg bei Byrne).
Dort grillten wir abends und blieben die Nacht über da.

<span style="text-decoration: underline;">So. 20. Jan. Tag 120</span>
<p style="text-align: left;">Der Tag war sehr schön, wir saßen fast die ganze Zeit draußen in der Sonne, haben gelesen, gegessen, getrunken, geredet und Südafrika genossen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/IMG_8758.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2380" alt="IMG_8758" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/IMG_8758-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Mittags nahm uns Malcolm auf eine Tour mit seinem Jeep mit, der 1946 erbaut worden</p>
<p style="text-align: left;">ist. Es war echt genial! :)
Wir fuhren über sein Grundstück, sahen viel von der Natur, haben Antilopen (oder so etwas) gesehen und waren auf dem höchsten Punkt des Berges, wo wir einen wunderschönen Blick hatten. Wir sind ein Stück weit in den Haus-eigenen Jungle von Malcolm gegangen, bis wir an einen Bach kamen, dessen Wasser sehr klar und lecker war.
Sonst ruhten wir uns den ganzen Tag aus, spielten abends Gitarre und grillten wieder.
So feierten wir dann in Tanjas Geburtstag.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/IMG_8922.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2383" alt="IMG_8922" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/IMG_8922-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/IMG_8763.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2382" alt="IMG_8763" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/IMG_8763-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/IMG_8759.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2381" alt="IMG_8759" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/IMG_8759-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a></p>


[caption id="attachment_2410" align="aligncenter" width="400"]<a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/IMG_8862.jpg"><img class="size-medium wp-image-2410" alt="IMG_8862" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/IMG_8862-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a> Ja ja, der Malcolm...[/caption]

<span style="text-decoration: underline;">Mo. 21. Jan. Tag 121 Tanjas Geb.</span>

An dem Tag sind wir gegen halb 4 Uhr mittags mal in das Café auf der anderen Straßenseite gegangen. Sonst war der Tag aber nicht sonderlich spannend für mich.

<span style="text-decoration: underline;"><a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/IMG_9502.jpg"><img class="alignright  wp-image-2385" alt="IMG_9502" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/IMG_9502-400x300.jpg" width="320" height="240" /></a>Di. 22. Jan. Tag 122</span>

Tanja, ihr Vater und ich sind an diesem Tag auf Safari gegangen. Diese fing um 12 Uhr an. Es war sehr interessant, lustig, lehrreich und angenehm. Das Gelände und auch die Tiere waren sehr schön anzusehen und da wir Glück mit dem Wetter hatten konnte man die Fahrt mit dem Jeep sehr genießen. Nach der Safari blieben wir dort noch zum Mittagessen und lernten dabei einen Koreaner kennen, der in New York aufgewachsen ist.
Nach dem Essen verabschiedeten wir uns von einander und wir machten uns wieder auf den Weg zurück ins Projekt.

<span style="text-decoration: underline;">Mi. 23. Jan. Tag 123</span>
<p style="text-align: left;">Tanja und ihr Vater verließen uns gegen halb 11. Tanja und ich würden uns für 3 Wochen nicht mehr sehen. Das war ja noch nie da ^^</p>
<p style="text-align: left;">Gegen 15:20 Uhr rief mich Lucky an, dass er noch eine Karte für das Doppelspiel der Afcon (Africa Cup of Nations) im Moses Mabhida Stadium in Durban hätte und dass er mich jetzt abholt. Ich hatte schon seit Freitag versucht die Karten über das Internet zu bestellen und zu bezahlen, aber das hatte nicht funktioniert.
So packte ich meine Sachen und dann ging es auch schon mit Lucky und zwei Freunden von ihm Richtung Durban. Das Stadion war sehr imposant, auch wenn der Anblick nicht viel Neues bot, da ich es schon ein paar mal bei Strandspaziergängen gesehen hatte. Von der Nähe war es dennoch sehr beeindruckend und schön anzusehen!<a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030322.jpg"><img class="size-medium wp-image-2390 aligncenter" alt="P1030322" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030322-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Im Stadion war die Hölle los, nachdem wir mit einer Verspätung von 25 Minuten dort eintrafen. Daran war natürlich der Verkehr schuld. Es hat mich riesig gefreut die feiernde und gut gelaunte Menschenmasse zu sehen. Wir Vier konnten leider nicht alle beisammen sitzen, da Lucky seine Karten unabhängig von seinem Freund gekauft hatte. Und so ging ich mit dem Freund von Lucky zu den Plätzen in Blog M. Dort setzten wir uns auf irgendeinen Sitzplatz. Es war jedem egal wer wo saß, solange man im richtigen Blog saß. Aber wir waren wohl scheinbar nicht die einzigen, die zu spät dran waren.
Es war klasse das Spiel live in diesem Stadion anzusehen und noch besser war, dass Südafrika schließlich 2:0 gegen Angola gewann.
Das zweite Spiel Marokko gegen Cape Verde haben wir uns allerdings nur bis zur Halbzeit angesehen, weil wir müde waren und es den Anderen wohl langweilig war.
Es war echt ein schöner Nachmittag/Abend, obwohl ich hätte arbeiten müssen. :-)</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030346.jpg"><img class="size-medium wp-image-2393 aligncenter" alt="P1030346" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030346-300x400.jpg" width="300" height="400" /></a> <a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030342.jpg"><img class="size-medium wp-image-2391 aligncenter" alt="P1030342" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030342-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a> <a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030343.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2392" alt="P1030343" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030343-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a></p>
<span style="text-decoration: underline;">Do. 24. Jan. Tag 124</span>

Gegen 1 Uhr sind Lucky, ein Kind des Projekts und ich zu einigen Farmen in der Umgebung gefahren und haben nach Nahrungsspenden angefragt. Die meisten konnten uns nicht viel geben, da die Saison erst angefangen hat.
Dennoch gingen wir nicht leer aus und so haben wir wenigstens etwas bekommen, das wir den Kinder in Eastern Cape geben können. Da würde ich nämlich am Montag mit Bev und Lucky hin fahren und ich würde dort 2 Wochen lang an einer Schule unterrichten, die in einer sehr ländlichen Gegend liegt und wo die Kinder oftmals nichts zu Essen haben.
Als wir vom „Betteln“ wiederkamen, machten die Kinder gerade eine Wasserschlacht draußen.

<span style="text-decoration: underline;">Fr. 25. Jan. Tag 125</span>

Gegen 9 Uhr half ich kurz im Office, um die Sachen für Eastern Cape startklar zu machen.

<span style="text-decoration: underline;"><a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030545.jpg"><img class="alignright  wp-image-2394" alt="P1030545" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030545-400x300.jpg" width="320" height="240" /></a>Mo. 28. Jan. Tag 128</span>

Um Viertel nach 6 ging es mit dem Kleinbus von eSimphiwe los nach Eastern Cape, Mount Flecher.
Wir erreichten die Schule, die abgelegen in einer sehr ländlichen Gegend liegt, um kurz nach 11. Dort wurden wir herzlich empfangen und schienen dort auch für viel Verwirrung mit unserer Anwesenheit angerichtet zu haben, denn ein Lehrer schickte die Kinder wieder zurück in die Klassen, die raus gekommen waren und gar nicht mehr gehen und lieber unsere Hände schütteln wollten.
<p align="LEFT">Als sich alles wieder halbwegs aufgelöst und beruhigt hatte, sind Bev, Lucky und ich in das Büro des Direktors geleitet worden. Mit ihm sprachen wir darüber, wo ich untergebracht werden soll und wann ich Mathe und Informatik unterrichte. Danach wurden wir meinem zukünftigen Kollegium vorgestellt. Sie waren sehr überrascht zu hören, dass ich 2 Wochen lang bleiben würde. Dann wurde uns das Gelände gezeigt. Wir gingen von Raum zu Raum, bis wir den Computerraum, die Klassenräume der Jahrgänge 1-9 (je ein Klassenraum, da jeder Jahrgang an sich nur aus einer Klasse besteht) und die Halle gesehen hatten. Dann brachten wir die Geschenke aus dem Minibus und legten sie in den Hof der Schule, wo sie jeder sehen konnte. Wir gaben ihnen, Kleidung, Gemüse, zwei dicke Packungen Papier, Bälle und einige Decken.<a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030555.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2395" alt="P1030555" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030555-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a></p>
<p align="LEFT">Ein paar Fotos später brachten wir alles in das Gebäude des R-Jahrgangs. Das ist hier die Stufe bevor man in die erste Klasse kommt. Das befindet sich nämlich auch auf dem Grundstück.
Auf der Strecke zu meiner zukünftigen Unterkunft haben wir noch einen kurzen Umweg zu einer Versammlung der ortsangehörigen Gemeinschaft gemacht. Die fand zu der Zeit zufällig draußen im Freien statt. Dort wurden wir wieder vorgestellt und ihnen berichtet, dass wir der Schule einige Dinge gespendet haben und ich für 2 Wochen einen Computerkurs anbieten und Mathematik unterrichten werde (zu dem Zeitpunkt war kein/e Mathe Lehrer/in an der Schule, da diese einen Unfall hatte). Viele klatschten freudig und anerkennend und ich schüttelte ein paar Hände. Danach wurden noch ein paar Dinge in Zulu gesagt in der es unter anderem auch um meine Sicherheit ging. Ich sollte mich wie zu Hause fühlen und Moses, der Onkel Luckys bei dem ich wohnen sollte, sagte später auch noch zu mir: „Du bist für uns da und so werden wir für dich da sein“!
Nachdem wir dann die Versammlung wieder verließen gingen wir zu Moses und alle halfen mir meine Sachen in das kleine Haus zu tragen.</p>
<p align="LEFT"><a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030570.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2397" alt="P1030570" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030570-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a></p>
<p align="LEFT">Drinnen aßen wir alle noch kurz etwas zusammen, bevor sich Bev und Lucky auch schon wieder verabschiedeten.
Dann waren nur noch Moses, seine Frau Nopakamisa, ein Lehrer namens Lunga und Dumisani, ein Freund der Familie da.
Lunga erklärte mir ein paar kulturelle Dinge. Z. B. wie man sich badet, zeigte mir wo man sich badet, wo man Abends seine Blase entleeren kann und wie man eine Öllampe anzündet. Nach seiner Einweisung ging auch er und so sind Moses, Dumisani und ich Wasser holen gegangen. Denn in der Gegend gibt es kein fließend Wasser. Das muss man mit Eimern zu einer Quelle laufen, damit man zuhause Wasser hat. Das kann eine ziemlich schweißtreibende und dreckige Arbeit sein.<a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030561.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2396" alt="P1030561" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030561-300x400.jpg" width="300" height="400" /></a></p>
<p align="LEFT">Zurück in meinem neuen zu Hause gab es Essen - Toast mit Ei.
Moses zeigte mir danach das neue Haus, welches neben an auf dem gleichen Grundstück steht, aber noch nicht ganz fertig ist. Dabei unterhielten wir uns viel und lernten uns besser kennen.
Dann zum Abendessen gab es Reis mit Kartoffeln, Bohnen und einer Art süßem Kürbiskraut.
Dann warfen wir gegen 7 Uhr den Generator an, damit wir Fußball im Fernsehen schauen konnten, denn es gibt da auch kein Stromnetz. In der Halbzeitpause, probierte ich dann mal das Plumsklo aus. Es war nicht so schlimm wie ich dachte... Was aber auch nicht heißt, dass es mir gefiel.</p>
Danach fiel ich, nachdem ich mir das Gesicht gewaschen und die Zähne geputzt hatte, in mein großes Bett in meinem eigenen Zimmer.

<a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030590.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2398" alt="P1030590" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030590-300x400.jpg" width="300" height="400" /></a>

<span style="text-decoration: underline;">Di. 29. Jan. Tag 129</span>

Gegen 6 Uhr bin ich aufgestanden. Habe mich in einer kleinen Wanne stehend „Gebadet“, habe gefrühstückt und bin dann um Viertel vor 8 zur Schule gelaufen, die nur ca. 100 Meter Luftlinie von Moses Haus entfernt ist. Ich war pünktlich zum morgendlichen Gebet da, welches die Schüler jeden Morgen zusammen auf dem Hof praktizieren. Da wurde ich der versammelten Schülerschaft vorgestellt. Danach bin ich mit meinen neuen Kollegen ins Lehrerzimmer gegangen und haben da bis ca. halb 9 geschwätzt, obwohl der Unterricht um 8 beginnen sollte. Es war ein seltsames Gefühl plötzlich Lehrer zu sein, da ich erst ein halbes Jahr zuvor die Schule in Deutschland abgeschlossen hatte.
Ich habe dann die 9. Klasse bis 10 Uhr in Mathematik unterrichtet. Da die Schüler noch nicht so gut englisch sprechen konnten, war es für beide Seiten schwer in den Unterricht hinein zu finden, vor allem, da ich aus dem Stegreif in deren Thema hinein finden musste und ihnen Aufgaben zuteilen sollte. Dann hatten alle Pause bis 10:25. Als die Pause vorbei war, hatte ich Zeit mir den Computerraum anzusehen. Dort habe ich ein paar Rechner „repariert“ (nur ein paar Kabel zurück gesteckt, die wohl jemand aus Spaß heraus gezogen hatte) und den Projektor eingestellt. Ich war verwundert, dass der Computerraum doch so gut ausgestattet ist, obwohl es in der Gegend nicht einmal ein Stromnetz gibt und alle so arm sind, dass sie sich keinen Computer leisten können. Die Rechner werden dann, von dem Schulgenerator betrieben, der nur für diesen Zweck angeworfen wird.
Zum Mittag gab es Milch und Pamp von der Schulküche. Pamp ist eine komische weiße feste Pamp(e), die von der Form an Brokkoli erinnert, aber so gut wie keinen eigen Geschmack hat.
Nach dem Essen gingen Schüler und Lehrer zu den „Grounds“. So wird eine große Wiese direkt vor der Schule genannt, wo die Schüler immer Sport machen. Dort sind sogar ein paar improvisierte Linien in den Boden gezogen, die einem bspw. einen 400 Meter Kurs angeben. Der hauptsächliche betriebene Sport ist Laufen. Einmal bin ich sogar mit gelaufen, aber ich hatte nur einen etwa 200 Meter Sprint erwartet, sodass ich den unerwarteten 400 Meter Lauf, den alle am Anfang sprinten, doch als sehr anstrengend empfand.

[caption id="attachment_2399" align="aligncenter" width="400"]<a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030622.jpg"><img class="size-medium wp-image-2399" alt="Die &quot;Grounds&quot; vor der Schule von Mangoloaneng" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030622-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a> Die "Grounds" vor der Schule von Mangoloaneng[/caption]

Nach dem Sport war Schulende.
Mit Moses holte ich an dem Tag noch „Airtime“ (so wird dass Handyguthaben genannt) in einem kleinen Laden etwa 500 Meter von Moses Haus entfernt und habe noch ein wenig im Haushalt geholfen.

<span style="text-decoration: underline;">Mi. 30. Jan. Tag 130</span>

Es war ein Sporttag an der Schule, sodass ich, als ich gegen Viertel vor 8 an der Schule ankam, nichts brauchte, außer meiner Kleidung.
Den ganzen Tag verbrachte ich fast nur auf dem „Sportplatz“ vor der Schule und lernte ein paar Lehrer von 4 umliegenden Schulen kennen. Eine konnte sogar ein paar Worte deutsch reden!
Um 12 Uhr fing es aber sehr stark zu regnen an, sodass wir alles weg packen mussten und die Schule dann eigentlich vorbei war.
Wegen des Regens fuhr der Direktor der Schule ein paar Lehrer und mich nach Hause.
Gegen 17 Uhr sind Moses und ich zu seinem Onkel gegangen. Ihm hat Moses meinen kaputten Schlappen zur Reparatur gegeben, denn der ist mir am Tag zuvor bei der Hausarbeit kaputt gegangen. Moses Onkel hat mir dann noch sein Pferd gezeigt und Moses meinte, dass ich auf dem vielleicht mal in den kommenden Tagen reiten werde.

<span style="text-decoration: underline;">Do. 31. Jan. Tag 131</span>

Der Sporttag wurde auf Grund des schlechten Wetters des Vortages fortgesetzt. Allerdings habe ich davor noch eine halbe Stunde lang die 9. Klasse in Mathematik unterrichtet.

Dann saßen meine Kollegen und ich fast den ganzen Tag nur auf Stühlen am Sportplatz und haben den jungen Athleten zugesehen. Wir saßen meistens mit Regenschirmen in der Hand da, um uns gegen die brühende Hitze der Sonne zu schützen.
Als dann alle Disziplinen erledigt waren, machten wir Bilder der Besten Athleten der Schule und gaben ihnen Urkunden für ihre Leistungen. Diese Besten, sollten nämlich am darauf folgenden Tag in die Highschool gehen, um dort gegen die anderen Schulen der Gegend anzutreten.

Gegen halb 4 war dann die Schule vorbei und ich ging nach Hause. Dann ging ich noch mit Michali oder wie mein kleiner Nachbar auch heißen mag, Wasser holen – mit Schubkarren und Eimern.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img width="518" height="162" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/IMG_8956-518x162.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="IMG_8956" /></p><span style="text-decoration: underline;">Do. 3. Jan. Tag 103</span>

Zwischen 8:30 Uhr und 12:30 Uhr wurden 5 von unseren Kindern abgeholt.
Am Nachmittag bin ich mit Lucky und Tom zu einem Haus des Projekts in Richmond gefahren. Wir schauten uns die Rohrleitungen an und besorgten neue Teile, um diese zu reparieren, da sie an manchen Stellen Lecks hatten.

<span style="text-decoration: underline;"><a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/mit-Tanja-und-Tina-im-Café.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-2386" alt="mit Tanja und Tina im Café" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/mit-Tanja-und-Tina-im-Café-203x400.jpg" width="203" height="400" /></a>Fr. 4. Jan. Tag 104</span>

Gegen 13:30 Uhr wurden 4 weitere Kinder abgeholt. Dann waren es nur noch 4...
Danach gingen Tina, Tanja, Tom und ich auf der gegenüberliegenden Straßenseite in ein Café, denn wir hatten frei an dem Tag.
Am Nachmittag wurde uns dann ein 6 Monate altes Baby gebracht. Dann waren es schon wieder 5...
Gegen 7 Uhr abends holten wir den Cousin von Lucky ab und fuhren mit ihm zum deutschen Pub. Sein Cousin ist aus Johannesburg und war nur für ein paar Tage zu Besuch da.<a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/Moern-gone-Lox.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2387" alt="Moern gone, Lox" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/Moern-gone-Lox-400x300.png" width="400" height="300" /></a>

<span style="text-decoration: underline;">Sa. 5. Jan. Tag 105</span>

<span id="more-2377"></span>Wir waren den ganzen Tag in der Liberty Mall in Pietermaritzburg.

[caption id="attachment_2378" align="aligncenter" width="400"]<a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/IMG_8580.jpg"><img class="size-medium wp-image-2378" alt="kurz vor &quot;Der Hobbit&quot; im Kino der Liberty Mall in PMB" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/IMG_8580-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a> kurz vor "Der Hobbit" im Kino der Liberty Mall in PMB[/caption]

<span style="text-decoration: underline;">Mo. 7. Jan. Tag 107</span>

Mit Lucky und noch zwei weiteren Helfern aus dem Garten Projekt haben wir zusammen Saatgut gepflanzt und die Setzkästen im Netzhaus untergebracht.

<a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1020934.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2388" alt="P1020934" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1020934-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a>

<span style="text-decoration: underline;">Di. 8. Jan. Tag 108</span>

Abends waren Tanja, Tina und ich bei Tommy zu Besuch. Er ist bei Bev und Ron ausgezogen und hat dadurch nun einen deutlich kürzeren Weg zur Arbeit. Allerdings wohnt er immer noch in der Nähe des Projekts.

<a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/IMG_8599.jpg"><img class=" wp-image-2379 alignright" alt="IMG_8599" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/IMG_8599-400x300.jpg" width="324" height="243" /></a><span style="text-decoration: underline;">Mi. 9. Jan. Tag 109</span>

Tanja und ich wollten Tina zum Flughafen bringen. Allerdings hatten wir direkt bei der Mautstelle (was vielleicht unser Glück war) eine Autopanne. Tina verpasste ihren Flug und bleib ein paar Tage länger.

<span style="text-decoration: underline;">Do. 10. Jan. Tag 110</span>

Tanja und ich waren mit einem unserer Kinder im Krankenhaus.

<span style="text-decoration: underline;">Sa. 12. Jan. Tag 112</span>

Ich wurde um Viertel vor eins abgeholt und arbeitete bis um 19: 30 Uhr des nächsten Tages in Roselands.

[caption id="attachment_2389" align="aligncenter" width="400"]<a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1020977.jpg"><img class="size-medium wp-image-2389" alt="Am Dam von Roselands" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1020977-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a> Am Dam von Roselands[/caption]

<span style="text-decoration: underline;">Mo. 14. Jan. Tag 114</span>

In der ersten Pause haben Tanja und ich Tina nach Pietermaritzburg gebracht, wo sie dann mit dem Bus zurück nach Kapstadt gefahren ist.

<span style="text-decoration: underline;">Mi. 16. Jan. Tag 116</span>

Es ging wieder nach Roselands bis zum...

<span style="text-decoration: underline;">Fr. 18. Jan. Tag 118</span>

Gegen 12 Uhr war ich, und gegen 16 Uhr Tanja und ihr Vater zurück ihm Projekt. Tanja hatte ihn vom Flughafen abgeholt. Wir zeigten ihm das Gelände und er richtete sich häuslich ein. Abends sind wir mit Tommy gegen halb 8 ins Moer´n Gone gefahren. Dort haben wir zu Abend gegessen und einige Runden Pool zusammen gespielt.

<span style="text-decoration: underline;">Sa. 19. Jan. Tag 119</span>

Um 9 Uhr morgens wollten wir auf einen Markt in Pietermaritzburg gehen. Als wir allerdings dort ankamen, packten schon alle Händler ihre Sachen zusammen. Auf Nachfrage wurde uns mitgeteilt, dass der Markt um 5 Uhr morgens beginnt (!Oh mein Gott!) und schon um 9 Uhr aufhört.
So gingen wir kurzerhand in die Liberty Mall von Pietermaritzburg, wo wir frühstückten und einkaufen gingen.
Danach sind wir zurück nach eSimphiwe gefahren, haben unsere Sachen gepackt und sind dann gegen 3 Uhr zu Malcolm gefahren (das Museum auf dem Berg bei Byrne).
Dort grillten wir abends und blieben die Nacht über da.

<span style="text-decoration: underline;">So. 20. Jan. Tag 120</span>
<p style="text-align: left;">Der Tag war sehr schön, wir saßen fast die ganze Zeit draußen in der Sonne, haben gelesen, gegessen, getrunken, geredet und Südafrika genossen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/IMG_8758.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2380" alt="IMG_8758" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/IMG_8758-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Mittags nahm uns Malcolm auf eine Tour mit seinem Jeep mit, der 1946 erbaut worden</p>
<p style="text-align: left;">ist. Es war echt genial! :)
Wir fuhren über sein Grundstück, sahen viel von der Natur, haben Antilopen (oder so etwas) gesehen und waren auf dem höchsten Punkt des Berges, wo wir einen wunderschönen Blick hatten. Wir sind ein Stück weit in den Haus-eigenen Jungle von Malcolm gegangen, bis wir an einen Bach kamen, dessen Wasser sehr klar und lecker war.
Sonst ruhten wir uns den ganzen Tag aus, spielten abends Gitarre und grillten wieder.
So feierten wir dann in Tanjas Geburtstag.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/IMG_8922.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2383" alt="IMG_8922" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/IMG_8922-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/IMG_8763.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2382" alt="IMG_8763" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/IMG_8763-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/IMG_8759.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2381" alt="IMG_8759" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/IMG_8759-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a></p>


[caption id="attachment_2410" align="aligncenter" width="400"]<a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/IMG_8862.jpg"><img class="size-medium wp-image-2410" alt="IMG_8862" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/IMG_8862-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a> Ja ja, der Malcolm...[/caption]

<span style="text-decoration: underline;">Mo. 21. Jan. Tag 121 Tanjas Geb.</span>

An dem Tag sind wir gegen halb 4 Uhr mittags mal in das Café auf der anderen Straßenseite gegangen. Sonst war der Tag aber nicht sonderlich spannend für mich.

<span style="text-decoration: underline;"><a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/IMG_9502.jpg"><img class="alignright  wp-image-2385" alt="IMG_9502" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/IMG_9502-400x300.jpg" width="320" height="240" /></a>Di. 22. Jan. Tag 122</span>

Tanja, ihr Vater und ich sind an diesem Tag auf Safari gegangen. Diese fing um 12 Uhr an. Es war sehr interessant, lustig, lehrreich und angenehm. Das Gelände und auch die Tiere waren sehr schön anzusehen und da wir Glück mit dem Wetter hatten konnte man die Fahrt mit dem Jeep sehr genießen. Nach der Safari blieben wir dort noch zum Mittagessen und lernten dabei einen Koreaner kennen, der in New York aufgewachsen ist.
Nach dem Essen verabschiedeten wir uns von einander und wir machten uns wieder auf den Weg zurück ins Projekt.

<span style="text-decoration: underline;">Mi. 23. Jan. Tag 123</span>
<p style="text-align: left;">Tanja und ihr Vater verließen uns gegen halb 11. Tanja und ich würden uns für 3 Wochen nicht mehr sehen. Das war ja noch nie da ^^</p>
<p style="text-align: left;">Gegen 15:20 Uhr rief mich Lucky an, dass er noch eine Karte für das Doppelspiel der Afcon (Africa Cup of Nations) im Moses Mabhida Stadium in Durban hätte und dass er mich jetzt abholt. Ich hatte schon seit Freitag versucht die Karten über das Internet zu bestellen und zu bezahlen, aber das hatte nicht funktioniert.
So packte ich meine Sachen und dann ging es auch schon mit Lucky und zwei Freunden von ihm Richtung Durban. Das Stadion war sehr imposant, auch wenn der Anblick nicht viel Neues bot, da ich es schon ein paar mal bei Strandspaziergängen gesehen hatte. Von der Nähe war es dennoch sehr beeindruckend und schön anzusehen!<a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030322.jpg"><img class="size-medium wp-image-2390 aligncenter" alt="P1030322" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030322-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Im Stadion war die Hölle los, nachdem wir mit einer Verspätung von 25 Minuten dort eintrafen. Daran war natürlich der Verkehr schuld. Es hat mich riesig gefreut die feiernde und gut gelaunte Menschenmasse zu sehen. Wir Vier konnten leider nicht alle beisammen sitzen, da Lucky seine Karten unabhängig von seinem Freund gekauft hatte. Und so ging ich mit dem Freund von Lucky zu den Plätzen in Blog M. Dort setzten wir uns auf irgendeinen Sitzplatz. Es war jedem egal wer wo saß, solange man im richtigen Blog saß. Aber wir waren wohl scheinbar nicht die einzigen, die zu spät dran waren.
Es war klasse das Spiel live in diesem Stadion anzusehen und noch besser war, dass Südafrika schließlich 2:0 gegen Angola gewann.
Das zweite Spiel Marokko gegen Cape Verde haben wir uns allerdings nur bis zur Halbzeit angesehen, weil wir müde waren und es den Anderen wohl langweilig war.
Es war echt ein schöner Nachmittag/Abend, obwohl ich hätte arbeiten müssen. :-)</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030346.jpg"><img class="size-medium wp-image-2393 aligncenter" alt="P1030346" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030346-300x400.jpg" width="300" height="400" /></a> <a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030342.jpg"><img class="size-medium wp-image-2391 aligncenter" alt="P1030342" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030342-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a> <a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030343.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2392" alt="P1030343" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030343-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a></p>
<span style="text-decoration: underline;">Do. 24. Jan. Tag 124</span>

Gegen 1 Uhr sind Lucky, ein Kind des Projekts und ich zu einigen Farmen in der Umgebung gefahren und haben nach Nahrungsspenden angefragt. Die meisten konnten uns nicht viel geben, da die Saison erst angefangen hat.
Dennoch gingen wir nicht leer aus und so haben wir wenigstens etwas bekommen, das wir den Kinder in Eastern Cape geben können. Da würde ich nämlich am Montag mit Bev und Lucky hin fahren und ich würde dort 2 Wochen lang an einer Schule unterrichten, die in einer sehr ländlichen Gegend liegt und wo die Kinder oftmals nichts zu Essen haben.
Als wir vom „Betteln“ wiederkamen, machten die Kinder gerade eine Wasserschlacht draußen.

<span style="text-decoration: underline;">Fr. 25. Jan. Tag 125</span>

Gegen 9 Uhr half ich kurz im Office, um die Sachen für Eastern Cape startklar zu machen.

<span style="text-decoration: underline;"><a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030545.jpg"><img class="alignright  wp-image-2394" alt="P1030545" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030545-400x300.jpg" width="320" height="240" /></a>Mo. 28. Jan. Tag 128</span>

Um Viertel nach 6 ging es mit dem Kleinbus von eSimphiwe los nach Eastern Cape, Mount Flecher.
Wir erreichten die Schule, die abgelegen in einer sehr ländlichen Gegend liegt, um kurz nach 11. Dort wurden wir herzlich empfangen und schienen dort auch für viel Verwirrung mit unserer Anwesenheit angerichtet zu haben, denn ein Lehrer schickte die Kinder wieder zurück in die Klassen, die raus gekommen waren und gar nicht mehr gehen und lieber unsere Hände schütteln wollten.
<p align="LEFT">Als sich alles wieder halbwegs aufgelöst und beruhigt hatte, sind Bev, Lucky und ich in das Büro des Direktors geleitet worden. Mit ihm sprachen wir darüber, wo ich untergebracht werden soll und wann ich Mathe und Informatik unterrichte. Danach wurden wir meinem zukünftigen Kollegium vorgestellt. Sie waren sehr überrascht zu hören, dass ich 2 Wochen lang bleiben würde. Dann wurde uns das Gelände gezeigt. Wir gingen von Raum zu Raum, bis wir den Computerraum, die Klassenräume der Jahrgänge 1-9 (je ein Klassenraum, da jeder Jahrgang an sich nur aus einer Klasse besteht) und die Halle gesehen hatten. Dann brachten wir die Geschenke aus dem Minibus und legten sie in den Hof der Schule, wo sie jeder sehen konnte. Wir gaben ihnen, Kleidung, Gemüse, zwei dicke Packungen Papier, Bälle und einige Decken.<a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030555.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2395" alt="P1030555" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030555-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a></p>
<p align="LEFT">Ein paar Fotos später brachten wir alles in das Gebäude des R-Jahrgangs. Das ist hier die Stufe bevor man in die erste Klasse kommt. Das befindet sich nämlich auch auf dem Grundstück.
Auf der Strecke zu meiner zukünftigen Unterkunft haben wir noch einen kurzen Umweg zu einer Versammlung der ortsangehörigen Gemeinschaft gemacht. Die fand zu der Zeit zufällig draußen im Freien statt. Dort wurden wir wieder vorgestellt und ihnen berichtet, dass wir der Schule einige Dinge gespendet haben und ich für 2 Wochen einen Computerkurs anbieten und Mathematik unterrichten werde (zu dem Zeitpunkt war kein/e Mathe Lehrer/in an der Schule, da diese einen Unfall hatte). Viele klatschten freudig und anerkennend und ich schüttelte ein paar Hände. Danach wurden noch ein paar Dinge in Zulu gesagt in der es unter anderem auch um meine Sicherheit ging. Ich sollte mich wie zu Hause fühlen und Moses, der Onkel Luckys bei dem ich wohnen sollte, sagte später auch noch zu mir: „Du bist für uns da und so werden wir für dich da sein“!
Nachdem wir dann die Versammlung wieder verließen gingen wir zu Moses und alle halfen mir meine Sachen in das kleine Haus zu tragen.</p>
<p align="LEFT"><a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030570.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2397" alt="P1030570" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030570-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a></p>
<p align="LEFT">Drinnen aßen wir alle noch kurz etwas zusammen, bevor sich Bev und Lucky auch schon wieder verabschiedeten.
Dann waren nur noch Moses, seine Frau Nopakamisa, ein Lehrer namens Lunga und Dumisani, ein Freund der Familie da.
Lunga erklärte mir ein paar kulturelle Dinge. Z. B. wie man sich badet, zeigte mir wo man sich badet, wo man Abends seine Blase entleeren kann und wie man eine Öllampe anzündet. Nach seiner Einweisung ging auch er und so sind Moses, Dumisani und ich Wasser holen gegangen. Denn in der Gegend gibt es kein fließend Wasser. Das muss man mit Eimern zu einer Quelle laufen, damit man zuhause Wasser hat. Das kann eine ziemlich schweißtreibende und dreckige Arbeit sein.<a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030561.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2396" alt="P1030561" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030561-300x400.jpg" width="300" height="400" /></a></p>
<p align="LEFT">Zurück in meinem neuen zu Hause gab es Essen - Toast mit Ei.
Moses zeigte mir danach das neue Haus, welches neben an auf dem gleichen Grundstück steht, aber noch nicht ganz fertig ist. Dabei unterhielten wir uns viel und lernten uns besser kennen.
Dann zum Abendessen gab es Reis mit Kartoffeln, Bohnen und einer Art süßem Kürbiskraut.
Dann warfen wir gegen 7 Uhr den Generator an, damit wir Fußball im Fernsehen schauen konnten, denn es gibt da auch kein Stromnetz. In der Halbzeitpause, probierte ich dann mal das Plumsklo aus. Es war nicht so schlimm wie ich dachte... Was aber auch nicht heißt, dass es mir gefiel.</p>
Danach fiel ich, nachdem ich mir das Gesicht gewaschen und die Zähne geputzt hatte, in mein großes Bett in meinem eigenen Zimmer.

<a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030590.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2398" alt="P1030590" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030590-300x400.jpg" width="300" height="400" /></a>

<span style="text-decoration: underline;">Di. 29. Jan. Tag 129</span>

Gegen 6 Uhr bin ich aufgestanden. Habe mich in einer kleinen Wanne stehend „Gebadet“, habe gefrühstückt und bin dann um Viertel vor 8 zur Schule gelaufen, die nur ca. 100 Meter Luftlinie von Moses Haus entfernt ist. Ich war pünktlich zum morgendlichen Gebet da, welches die Schüler jeden Morgen zusammen auf dem Hof praktizieren. Da wurde ich der versammelten Schülerschaft vorgestellt. Danach bin ich mit meinen neuen Kollegen ins Lehrerzimmer gegangen und haben da bis ca. halb 9 geschwätzt, obwohl der Unterricht um 8 beginnen sollte. Es war ein seltsames Gefühl plötzlich Lehrer zu sein, da ich erst ein halbes Jahr zuvor die Schule in Deutschland abgeschlossen hatte.
Ich habe dann die 9. Klasse bis 10 Uhr in Mathematik unterrichtet. Da die Schüler noch nicht so gut englisch sprechen konnten, war es für beide Seiten schwer in den Unterricht hinein zu finden, vor allem, da ich aus dem Stegreif in deren Thema hinein finden musste und ihnen Aufgaben zuteilen sollte. Dann hatten alle Pause bis 10:25. Als die Pause vorbei war, hatte ich Zeit mir den Computerraum anzusehen. Dort habe ich ein paar Rechner „repariert“ (nur ein paar Kabel zurück gesteckt, die wohl jemand aus Spaß heraus gezogen hatte) und den Projektor eingestellt. Ich war verwundert, dass der Computerraum doch so gut ausgestattet ist, obwohl es in der Gegend nicht einmal ein Stromnetz gibt und alle so arm sind, dass sie sich keinen Computer leisten können. Die Rechner werden dann, von dem Schulgenerator betrieben, der nur für diesen Zweck angeworfen wird.
Zum Mittag gab es Milch und Pamp von der Schulküche. Pamp ist eine komische weiße feste Pamp(e), die von der Form an Brokkoli erinnert, aber so gut wie keinen eigen Geschmack hat.
Nach dem Essen gingen Schüler und Lehrer zu den „Grounds“. So wird eine große Wiese direkt vor der Schule genannt, wo die Schüler immer Sport machen. Dort sind sogar ein paar improvisierte Linien in den Boden gezogen, die einem bspw. einen 400 Meter Kurs angeben. Der hauptsächliche betriebene Sport ist Laufen. Einmal bin ich sogar mit gelaufen, aber ich hatte nur einen etwa 200 Meter Sprint erwartet, sodass ich den unerwarteten 400 Meter Lauf, den alle am Anfang sprinten, doch als sehr anstrengend empfand.

[caption id="attachment_2399" align="aligncenter" width="400"]<a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030622.jpg"><img class="size-medium wp-image-2399" alt="Die &quot;Grounds&quot; vor der Schule von Mangoloaneng" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/05/P1030622-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a> Die "Grounds" vor der Schule von Mangoloaneng[/caption]

Nach dem Sport war Schulende.
Mit Moses holte ich an dem Tag noch „Airtime“ (so wird dass Handyguthaben genannt) in einem kleinen Laden etwa 500 Meter von Moses Haus entfernt und habe noch ein wenig im Haushalt geholfen.

<span style="text-decoration: underline;">Mi. 30. Jan. Tag 130</span>

Es war ein Sporttag an der Schule, sodass ich, als ich gegen Viertel vor 8 an der Schule ankam, nichts brauchte, außer meiner Kleidung.
Den ganzen Tag verbrachte ich fast nur auf dem „Sportplatz“ vor der Schule und lernte ein paar Lehrer von 4 umliegenden Schulen kennen. Eine konnte sogar ein paar Worte deutsch reden!
Um 12 Uhr fing es aber sehr stark zu regnen an, sodass wir alles weg packen mussten und die Schule dann eigentlich vorbei war.
Wegen des Regens fuhr der Direktor der Schule ein paar Lehrer und mich nach Hause.
Gegen 17 Uhr sind Moses und ich zu seinem Onkel gegangen. Ihm hat Moses meinen kaputten Schlappen zur Reparatur gegeben, denn der ist mir am Tag zuvor bei der Hausarbeit kaputt gegangen. Moses Onkel hat mir dann noch sein Pferd gezeigt und Moses meinte, dass ich auf dem vielleicht mal in den kommenden Tagen reiten werde.

<span style="text-decoration: underline;">Do. 31. Jan. Tag 131</span>

Der Sporttag wurde auf Grund des schlechten Wetters des Vortages fortgesetzt. Allerdings habe ich davor noch eine halbe Stunde lang die 9. Klasse in Mathematik unterrichtet.

Dann saßen meine Kollegen und ich fast den ganzen Tag nur auf Stühlen am Sportplatz und haben den jungen Athleten zugesehen. Wir saßen meistens mit Regenschirmen in der Hand da, um uns gegen die brühende Hitze der Sonne zu schützen.
Als dann alle Disziplinen erledigt waren, machten wir Bilder der Besten Athleten der Schule und gaben ihnen Urkunden für ihre Leistungen. Diese Besten, sollten nämlich am darauf folgenden Tag in die Highschool gehen, um dort gegen die anderen Schulen der Gegend anzutreten.

Gegen halb 4 war dann die Schule vorbei und ich ging nach Hause. Dann ging ich noch mit Michali oder wie mein kleiner Nachbar auch heißen mag, Wasser holen – mit Schubkarren und Eimern.<div class="feedflare">
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		<title>Glorreiche Kunst mit den Rittern der Kokusnuss</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 11:47:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magnus Krause</dc:creator>
				<category><![CDATA[Italien]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Wochen voller Kunst, Theater und anderem harten Stuff. Ich bin ein wenig angeschlagen &#8211; kann deshalb sein, dass die Folge für die einen oder anderen etwas verwirrend wirkt. Jedenfalls viel Spaß und bis nächste Woche! Euer Magnus &#160;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Wochen voller Kunst, Theater und anderem harten Stuff. Ich bin ein wenig angeschlagen &#8211; kann deshalb sein, dass die Folge für die einen oder anderen etwas verwirrend wirkt.</p>
<p><iframe width="518" height="291" src="http://www.youtube.com/embed/yqMcx7DyHEc?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Jedenfalls viel Spaß und bis nächste Woche! <img src='http://freiwillig.in/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Euer Magnus</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Franzosen &amp; andere Ulkigkeiten</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Apr 2013 17:47:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magnus Krause</dc:creator>
				<category><![CDATA[Italien]]></category>

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		<description><![CDATA[Es waren Osterferien, und in denen war ganz schön was los! Unter anderem mit Döner, guter Gesellschaft, Flugangst und dem Gefühl, ein Penner zu sein. &#8194; Viel Spaß und schöne Grüße, Magnus &#160;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es waren Osterferien, und in denen war ganz schön was los! Unter anderem mit Döner, guter Gesellschaft, Flugangst und dem Gefühl, ein Penner zu sein.</p>
<p><a class="lazy-load-youtube preview-youtube" href="http://www.youtube.com/watch?v=QRIquVi2r0c" title="Play Video">&ensp;</a></p>
<p>Viel Spaß und schöne Grüße,<br />
Magnus</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>5 Dinge, die ich hart vermisse</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Mar 2013 20:45:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magnus Krause</dc:creator>
				<category><![CDATA[Italien]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute eine Folge, die ich schon länger in Planung hatte: 5 Dinge, die ich hart vermisse. &#8194; Viel Spaß und schöne Grüße, Magnus]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Heute eine Folge, die ich schon länger in Planung hatte: 5 Dinge, die ich hart vermisse.</p>
<p><a class="lazy-load-youtube preview-youtube" href="http://www.youtube.com/watch?v=IHysN2lJtec" title="Play Video">&ensp;</a></p>
<p>Viel Spaß und schöne Grüße,<br />
Magnus</p>
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		<title>Sommer, Weihnachten und Silvester – der Dezember</title>
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		<comments>http://freiwillig.in/richmond/2013/03/sommer-weihnachten-und-silvester-der-dezember/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 Mar 2013 08:08:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Nitschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Richmond]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img width="518" height="162" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020780-518x162.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="P1020780" /></p><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000000; text-decoration: underline;">Neuigkeiten:</span></span>

<span style="color: #000000;">Die Arbeitszeit hat sich noch einmal geringfügig geändert. Ab 7 Uhr heißt es immer noch Kinder wecken, baden, anziehen, füttern. Wir bringen sie dann aber nicht schon um 9 sondern erst um 10 Uhr ins Bett. Dann wieder um 12 Uhr wecken, wickeln und füttern. Um 13 Uhr sollen wir dann immer, wenn es das Wetter zulässt, die Kinder hoch ins Office bringen, um mit ihnen dort zu malen und zu spielen. Von 14 bis 16 Uhr ist dann wieder Ruhe angesagt. Dann werden sie wie gewohnt gewickelt und gefüttert, bevor sie um 6 Uhr wieder ins Bett gebracht werden.</span>

&nbsp;

<span style="text-decoration: underline;">Sa. 1. - So. 2. Dez.</span>

Es war ein stressiges Wochenende, da wir unterbesetzt waren. Wir mussten uns zu dritt um die 14 Kinder kümmern!

<span style="text-decoration: underline;"><span id="more-2318"></span>Di. 4. Dez. Tag 73 </span>

Um 10 Uhr kamen zwei von unseren Erziehern mit zwei unserer Kinder wieder. Die Kinder hatten einen Termin, in dem sie geprüft worden sind, ob mit ihnen alles gesundheitlich in Ordnung ist und ihre Entwicklung dem Stand ihres Alters entspricht. Dies ist notwendig, damit sie zur Adoption freigegeben werden können. Es ist wohl alles reibungslos verlaufen.

<a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020669.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2320" alt="P1020669" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020669-400x300.jpg" width="360" height="270" /></a> <a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020678.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2321" alt="P1020678" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020678-400x300.jpg" width="360" height="270" /></a><span style="text-decoration: underline;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020682.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2322" alt="P1020682" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020682-400x300.jpg" width="360" height="270" /></a></span></span>Es wurde das Netzhaus aufgebaut. Dies ist im Sinne des Garten Projektes und dient dazu, Setzlinge vor zu starken Wettereinflüssen zu schützen.

<span style="text-decoration: underline;">Fr. 7. Dez. Tag 76</span>

Gegen 20 Uhr sind Tanja und ich zu der Familie Banks gefahren. Wir waren eingeladen worden, damit wir zusammen Musik machen. Als wir ankamen, spielten Daphne (Bass), Peter (Gitarre) und eine Frau<b> </b>am Piano Kirchenlieder, die sie an dem kommenden Sonntag in ihrer Kirche aufführen sollten. Danach versuchte mir Peter die Gitarre etwas näher zu bringen und mir dabei die Abhängigkeit und Harmonie der Noten zu erklären. Ein paar Weisheiten sind bei mir dabei auch wieder eingefallen, aber ich hätte mehr verstanden und vor allem behalten, wenn er deutsch geredet hätte.

<span style="text-decoration: underline;">Sa. 8. Nov. Tag 77 </span>

Tanja, Tommy und ich waren um 7 Uhr an der Kirche mit der Jugendgottesdienstgruppe. Um 8 Uhr sind wir mit 30 Leuten auf 2 Pickups zu dem Museum oberhalb von Byrne gefahren, wo Tanja und ich Anfang November schon waren. Nachdem wir dort gefrühstückt und wir uns etwas umgesehen haben, sind wir wandern gegangen. Eigentlich wollten wir zu einem Wasserfall, aber nachdem wir eine Stunde lang durch den Wald gelaufen sind, der sehr an einen Dschungel erinnert hat, sind wir umgekehrt, weil wir noch einiges vor hatten an dem Tag. Nach dem langen Marsch hat Tommy, Tanja und mir einen alten Motorradrallyefahrer vorgestellt, der direkt neben dem Museum wohnt. Der Tank seines Motorrads war damals explodiert und er hat dabei sehr schwere Verbrennungen erlitten. Nachdem wir ihn auf ein Getränk besucht hatten, <a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/Jugendkirche-Wanderung-Dezember.jpg"><img class="alignright  wp-image-2334" alt="Jugendkirche Wanderung Dezember" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/Jugendkirche-Wanderung-Dezember-400x300.jpg" width="360" height="270" /></a>sind wir zurück zu den anderen gegangen. Diese sind währenddessen im Damm schwimmen gewesen, der ca. 15 Meter vom Museum entfernt ist. Als sich dann alle im kühlen Nass erfrischt hatten, sind wir zu einer Schule in Richmond gefahren, um uns auf dem Fußballplatz zu vergnügen. Dort haben wir, nachdem Fußball gespielt worden ist, Hotdogs gegessen. Um halb 4 sind wir dann zurück zur Kirche gefahren. Dort wurde Pool und Tischtennis gespielt. Tommy, Tanja und ich haben dort etwas gekickt und ich habe dann ca. 2 Stunden beim „Braai“ machen geholfen. Braai ist hier der gebräuchliche Begriff zum Grillen. Das Abendessen war dann sehr lecker und gegen 8 Uhr sind wir zurück zum Projekt, wo Tanja und ich uns um 9 Uhr mit Tommy verabredeten und wir uns dann noch einen Film zusammen anschauten.

<span style="text-decoration: underline;">So. 9. Dez. Tag 78</span>

Bevs Mutter musste ins Hospiz von Richmond, weil es ihr nicht gut ging. Wir haben den freien Tag hauptsächlich bei Bev verbracht.

<span style="text-decoration: underline;">Di. 11. Dez. Tag 80</span>

Lucky kam gegen 10 Uhr vorbei und berichtete, dass Bevs Mutter im Hospiz gestorben sei. Tanja nahm sich daraufhin den Rest des Tages frei.

Beauty und ich managten den halben Tag dann zu zweit. Eine „Freiwillige“ vom Spar half zwischendurch kurz beim Füttern, während ich deren Wagen aus dem Dreck geschoben habe, den sie bei uns im Projekt im Schlamm fest gefahren haben.

<span style="text-decoration: underline;">Do. 13. Dez. Tag 82</span>

Gegen 10 Uhr sind Tanja und ich mit Sam ins Krankenhaus nach Edendale gefahren.

<span style="text-decoration: underline;">Fr. 14. Dez. Tag 83</span>

Wir waren auf der Trauerfeier von Bevs Mutter und haben uns den Rest des Tages frei genommen.

<span style="text-decoration: underline;">Sa. 15. Dez. Tag 84</span>

Gegen 10 Uhr sind Philipp, David und Mandla aus Soweto zu uns gekommen. Wir haben ihnen das Grundstück gezeigt und haben ihnen die Erzieher vorgestellt. Abends sind wir alle zusammen zum deutschen Pub, Moer´n Gone, gefahren.

<span style="text-decoration: underline;">So. 16. Dez. Tag 85</span>

Philipp, David und Mandla sind gegen 12:30 Uhr weiter nach Durban gereist.

<span style="text-decoration: underline;">Di. 18. Dez. Tag 87</span>

Morgens gegen 9 Uhr gab es ein Meeting mit Bev, Lucky, den 4 Erzieherinnen, Luckys Frau und uns Freiwilligen. Lucky brachte schlechte Neuigkeiten. Er meinte, dass alle bis auf 5 Kinder im Januar nach Durban gehen werden und deshalb nur noch 2 Erzieherinnen benötigt werden! Tanja und ich seien dann immer für die Krankenhausfahrten zuständig.
<a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020765.jpg"><img class="alignright  wp-image-2323" alt="P1020765" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020765-400x300.jpg" width="324" height="243" /></a>Später am Tage wurde dann überraschenderweise eines unserer Kinder von seiner Mutter und zwei Sozialarbeitern abgeholt. Im Januar werden es dann also nur noch 4 Kinder sein...

<span style="text-decoration: underline;">Do. 20. Dez. Tag 89</span>

FREI für die nächsten 6 Tage!!! Tanja und ich haben Pizza gebacken, als eine Art Weihnachtsgeschenk für die Erzieherinnen. Die Pizza war natürlich sehr lecker.
Abends gegen 19 Uhr bin ich rüber zu Bev, wo bereits Tanja und Tommy waren. Wir grillten zusammen und es schmeckte uns wieder sehr gut! Ich habe sogar ohne es zu wissen Rinderherz probiert. Es ist wirklich nicht schlecht. Zu Beginn habe ich es für Filet gehalten!

<a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020769.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2353" alt="P1020769" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020769-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a>

<a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020770.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2354" alt="P1020770" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020770-300x400.jpg" width="300" height="400" /></a>

<span style="text-decoration: underline;">Fr. 21. Dez. Tag 90</span>

<a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020834.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2329" alt="P1020834" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020834-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a><a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020801.jpg"><img class="alignright  wp-image-2326" alt="P1020801" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020801-400x300.jpg" width="360" height="270" /></a><a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020811.jpg"><img class="alignright  wp-image-2327" alt="P1020811" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020811-400x300.jpg" width="360" height="270" /></a>Philipp kam wieder aus Soweto vorbei und so genossen wir zu viert (mit Tanja und Tommy) unsere freien Tage. Wir ruhten uns am Damm in der Nähe von Richmond aus und gingen dort schwimmen. Danach sind wir hoch auf den Berg bei Byrne zu Malcom, dem das Museum gehört. Dort grillten wir und verbrachten dort in einem kleinen Haus die Nacht.

<span style="text-decoration: underline;">Sa. 22. Dez. Tag 91</span>

Nach dem Frühstück, das hauptsächlich aus den Grillresten bestand, sind wir in de<span style="text-decoration: underline;"><a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020796.jpg"><img class="wp-image-2325 alignleft" alt="P1020796" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020796-400x300.jpg" width="360" height="270" /></a></span>m Dam schwimmen gegangen, den es direkt vor der Tür unseres kleinen Hauses gab. Danach sind wir zurück zum Projekt gefahren und haben uns dort erst einmal eine Dusche gegönnt. Philipp wurde dort dann von David und Mandla abgeholt, weil sie abends zu einer Pool-Party in Pietermaritzburg wollten.

Wir sind nach Durban gefahren und haben uns in einem Restaurant an den Genuss von Pizzen und Burgern erfreut. Nach dem Essen sind wir eine Freundin von Tommy besuchen gefahren, wo er sich ein Tattoo stechen ließ und wir ein paar Cocktails tranken. Dann sind wir weiter zu ein paar anderen Freunden von Tommy, wo wir die Nacht verbrachten.

<span style="text-decoration: underline;"> So. 23. Dez. Tag 92</span>

Wir verbrachten lange Zeit in einer Mall von Durban - „The Pavillion“. Ende September waren wir dort schon einmal und Tanja und ich ließen uns dort Ohrpiercings stechen, die unsere gegenseitigen Weihnachtsgeschenke sein sollten. Danach sind wir zu dem Außenposten von eSimphiwe gefahren, wo wir ein paar Geschenke für die Kinder abholen sollten. Als alle Geschenke eingeladen waren, fuhren wir drei an den Strand von Durban. Wir wussten, dass Philipp, David und Mandla auch da sind und so trafen wir sie am Strand. Wir begnügten uns sehr mit den starken Wellen des Ozeans und genossen das gute Wetter! Abends sind wir zurück zum Projekt, um dort die Nacht mal wieder in unseren eigenen Betten zu verbringen

<span style="text-decoration: underline;">Mo. 24. Dez. Tag 93</span>

An Heiligabend waren wir um 17 Uhr zu einer deutschstämmigen Bekannten eingeladen, die wir in Roseland kennen gelernt haben. Sie lebt mit ihrer deutschen Mutter und ihrer Adoptivtochter zusammen in Richmond. Wir erlebten an dem Abend ein deutsches Weihnachten in Südafrika. Es gab einen Weihnachtsbaum, Kerzen und sogar die Weihnachtsmusik, wie ich sie aus Deutschland her kenne. Ich fühlte mich fast wie zuhause. Nach dem Essen und der Weihnachtsgeschichte, fingen wir mit der Bescherung an. Ich habe noch an dem selben Tag mein Päckchen bei der Post abgeholt, welches mir meine Eltern geschickt haben und Tanja legte ein Geschenk von einer Freundin unter den Baum. Überraschend war dann, dass uns Inka je ein Geschenk in die Hand drückte. Allerdings haben auch Tanja und ich ihnen Geschenke überreicht, da wir dachten, dass für die Einladung ein Geschenk das Mindeste sei. Nach der glücklichen und rührenden Bescherung, halfen Tanja und ich der Tochter unserer Gastgeberin, ein Haus aufzubauen, welches sie geschenkt bekommen hat. Zum Abschluss gab es dann noch Eis mit Saucen, die Inka selbst gemacht hat.

<span style="text-decoration: underline;">Di. 25. Dez. Tag 94</span>

Gegen 14 Uhr sind Tanja und ich eine Erzieherin im Township besuchen gegangen. Sie hat uns zum Weihnachtsessen eingeladen. Etwas seltsam war, dass sie nicht mit uns aß und so Tanja und ich alleine in ihrer Küche saßen und das gute Essen genüsslich ohne sie verschlangen. Nach dem Essen besuchten wir eine Freundin von unserer Gastgeberin, wo wir herzlich begrüßt worden sind. Nach einem kleinen Plausch gingen wir allerdings auch schon wieder und Tanja und ich machten uns wieder auf dem Weg zurück ins Projekt, wo wir etwas von dem guten Essen den beiden verbliebenen Erzieherinnen überreichten.

<span style="text-decoration: underline;">Sa. 29. Dez. Tag 98</span>

<a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020891.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2330" alt="P1020891" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020891-400x300.jpg" width="360" height="270" /></a>Wir machten eine Wasserschlacht mit den Kindern ab ca. 13:15 Uhr. Es war ein sehr warmer Tag. Wir hatten gefühlte 40° C aber es waren angeblich doch nur um die 30°.

Bev hat die Fernbedienung für das Tor von eSimphiwe beschlagnahmt. Auf Nachfrage wollte sie sie nicht mehr hergeben. Auch in der Zukunft erwies sie sich in der Hinsicht als nicht sehr kooperativ.

<span style="text-decoration: underline;">So. 30. Dez. Tag 99</span>

Gegen 18:45 Uhr fuhr Tanja los um Tina, eine Freundin und Freiwillige vom IB, am Flughafen von Durban abzuholen. Ich musste im Projekt bleiben, damit ich, auf Grund des Fernbedienungsmangels, das Tor aufmachen kann, wenn sie eintreffen würden. Gegen 22 Uhr waren sie da.

<span style="text-decoration: underline;"> Mo. 31. Dez. Tag 100</span>

Abends haben wir „gegrillt“. Da wir kein Grill im Projekt haben, mussten wir das Fleisch in der Pfanne zubereiten. Aber mit und vor allem dank Tinas Hilfe, konnten wir das Fleisch super zubereiten und würzen. Auch Wurst gab es neben dem Fleisch, dem mit Käse überbackenen Brot und dem Salat. Gegen 20:30 Uhr fingen wir dann an zu essen. Danach putzen wir die Küche und duschten, sodass wir dann gegen 22:20 Uhr zu unseren Nachbarn Ron, Bev und Tommy gingen.

Um 23:40 Uhr sind wir zurück zum Projekt gelaufen, um mit der allein gebliebenen Erzieherin Silvester zu feiern. Als der Countdown im Fernsehen zu Ende war gratulierten wir uns gegenseitig zum neuen Jahr und gingen zu einem Spielgerüst auf einem Hügel in eSimphiwe, von wo aus wir uns das Feuerwerk über dem Township von Richmond gut ansehen konnten. Wir blieben noch dort bis das Feuerwerk längst seinen Höhepunkt hinter sich gelassen hatte und tauschten unsere Vorsätze für das neue Jahr aus.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img width="518" height="162" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020780-518x162.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="P1020780" /></p><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #000000; text-decoration: underline;">Neuigkeiten:</span></span>

<span style="color: #000000;">Die Arbeitszeit hat sich noch einmal geringfügig geändert. Ab 7 Uhr heißt es immer noch Kinder wecken, baden, anziehen, füttern. Wir bringen sie dann aber nicht schon um 9 sondern erst um 10 Uhr ins Bett. Dann wieder um 12 Uhr wecken, wickeln und füttern. Um 13 Uhr sollen wir dann immer, wenn es das Wetter zulässt, die Kinder hoch ins Office bringen, um mit ihnen dort zu malen und zu spielen. Von 14 bis 16 Uhr ist dann wieder Ruhe angesagt. Dann werden sie wie gewohnt gewickelt und gefüttert, bevor sie um 6 Uhr wieder ins Bett gebracht werden.</span>

&nbsp;

<span style="text-decoration: underline;">Sa. 1. - So. 2. Dez.</span>

Es war ein stressiges Wochenende, da wir unterbesetzt waren. Wir mussten uns zu dritt um die 14 Kinder kümmern!

<span style="text-decoration: underline;"><span id="more-2318"></span>Di. 4. Dez. Tag 73 </span>

Um 10 Uhr kamen zwei von unseren Erziehern mit zwei unserer Kinder wieder. Die Kinder hatten einen Termin, in dem sie geprüft worden sind, ob mit ihnen alles gesundheitlich in Ordnung ist und ihre Entwicklung dem Stand ihres Alters entspricht. Dies ist notwendig, damit sie zur Adoption freigegeben werden können. Es ist wohl alles reibungslos verlaufen.

<a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020669.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2320" alt="P1020669" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020669-400x300.jpg" width="360" height="270" /></a> <a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020678.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2321" alt="P1020678" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020678-400x300.jpg" width="360" height="270" /></a><span style="text-decoration: underline;"><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020682.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2322" alt="P1020682" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020682-400x300.jpg" width="360" height="270" /></a></span></span>Es wurde das Netzhaus aufgebaut. Dies ist im Sinne des Garten Projektes und dient dazu, Setzlinge vor zu starken Wettereinflüssen zu schützen.

<span style="text-decoration: underline;">Fr. 7. Dez. Tag 76</span>

Gegen 20 Uhr sind Tanja und ich zu der Familie Banks gefahren. Wir waren eingeladen worden, damit wir zusammen Musik machen. Als wir ankamen, spielten Daphne (Bass), Peter (Gitarre) und eine Frau<b> </b>am Piano Kirchenlieder, die sie an dem kommenden Sonntag in ihrer Kirche aufführen sollten. Danach versuchte mir Peter die Gitarre etwas näher zu bringen und mir dabei die Abhängigkeit und Harmonie der Noten zu erklären. Ein paar Weisheiten sind bei mir dabei auch wieder eingefallen, aber ich hätte mehr verstanden und vor allem behalten, wenn er deutsch geredet hätte.

<span style="text-decoration: underline;">Sa. 8. Nov. Tag 77 </span>

Tanja, Tommy und ich waren um 7 Uhr an der Kirche mit der Jugendgottesdienstgruppe. Um 8 Uhr sind wir mit 30 Leuten auf 2 Pickups zu dem Museum oberhalb von Byrne gefahren, wo Tanja und ich Anfang November schon waren. Nachdem wir dort gefrühstückt und wir uns etwas umgesehen haben, sind wir wandern gegangen. Eigentlich wollten wir zu einem Wasserfall, aber nachdem wir eine Stunde lang durch den Wald gelaufen sind, der sehr an einen Dschungel erinnert hat, sind wir umgekehrt, weil wir noch einiges vor hatten an dem Tag. Nach dem langen Marsch hat Tommy, Tanja und mir einen alten Motorradrallyefahrer vorgestellt, der direkt neben dem Museum wohnt. Der Tank seines Motorrads war damals explodiert und er hat dabei sehr schwere Verbrennungen erlitten. Nachdem wir ihn auf ein Getränk besucht hatten, <a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/Jugendkirche-Wanderung-Dezember.jpg"><img class="alignright  wp-image-2334" alt="Jugendkirche Wanderung Dezember" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/Jugendkirche-Wanderung-Dezember-400x300.jpg" width="360" height="270" /></a>sind wir zurück zu den anderen gegangen. Diese sind währenddessen im Damm schwimmen gewesen, der ca. 15 Meter vom Museum entfernt ist. Als sich dann alle im kühlen Nass erfrischt hatten, sind wir zu einer Schule in Richmond gefahren, um uns auf dem Fußballplatz zu vergnügen. Dort haben wir, nachdem Fußball gespielt worden ist, Hotdogs gegessen. Um halb 4 sind wir dann zurück zur Kirche gefahren. Dort wurde Pool und Tischtennis gespielt. Tommy, Tanja und ich haben dort etwas gekickt und ich habe dann ca. 2 Stunden beim „Braai“ machen geholfen. Braai ist hier der gebräuchliche Begriff zum Grillen. Das Abendessen war dann sehr lecker und gegen 8 Uhr sind wir zurück zum Projekt, wo Tanja und ich uns um 9 Uhr mit Tommy verabredeten und wir uns dann noch einen Film zusammen anschauten.

<span style="text-decoration: underline;">So. 9. Dez. Tag 78</span>

Bevs Mutter musste ins Hospiz von Richmond, weil es ihr nicht gut ging. Wir haben den freien Tag hauptsächlich bei Bev verbracht.

<span style="text-decoration: underline;">Di. 11. Dez. Tag 80</span>

Lucky kam gegen 10 Uhr vorbei und berichtete, dass Bevs Mutter im Hospiz gestorben sei. Tanja nahm sich daraufhin den Rest des Tages frei.

Beauty und ich managten den halben Tag dann zu zweit. Eine „Freiwillige“ vom Spar half zwischendurch kurz beim Füttern, während ich deren Wagen aus dem Dreck geschoben habe, den sie bei uns im Projekt im Schlamm fest gefahren haben.

<span style="text-decoration: underline;">Do. 13. Dez. Tag 82</span>

Gegen 10 Uhr sind Tanja und ich mit Sam ins Krankenhaus nach Edendale gefahren.

<span style="text-decoration: underline;">Fr. 14. Dez. Tag 83</span>

Wir waren auf der Trauerfeier von Bevs Mutter und haben uns den Rest des Tages frei genommen.

<span style="text-decoration: underline;">Sa. 15. Dez. Tag 84</span>

Gegen 10 Uhr sind Philipp, David und Mandla aus Soweto zu uns gekommen. Wir haben ihnen das Grundstück gezeigt und haben ihnen die Erzieher vorgestellt. Abends sind wir alle zusammen zum deutschen Pub, Moer´n Gone, gefahren.

<span style="text-decoration: underline;">So. 16. Dez. Tag 85</span>

Philipp, David und Mandla sind gegen 12:30 Uhr weiter nach Durban gereist.

<span style="text-decoration: underline;">Di. 18. Dez. Tag 87</span>

Morgens gegen 9 Uhr gab es ein Meeting mit Bev, Lucky, den 4 Erzieherinnen, Luckys Frau und uns Freiwilligen. Lucky brachte schlechte Neuigkeiten. Er meinte, dass alle bis auf 5 Kinder im Januar nach Durban gehen werden und deshalb nur noch 2 Erzieherinnen benötigt werden! Tanja und ich seien dann immer für die Krankenhausfahrten zuständig.
<a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020765.jpg"><img class="alignright  wp-image-2323" alt="P1020765" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020765-400x300.jpg" width="324" height="243" /></a>Später am Tage wurde dann überraschenderweise eines unserer Kinder von seiner Mutter und zwei Sozialarbeitern abgeholt. Im Januar werden es dann also nur noch 4 Kinder sein...

<span style="text-decoration: underline;">Do. 20. Dez. Tag 89</span>

FREI für die nächsten 6 Tage!!! Tanja und ich haben Pizza gebacken, als eine Art Weihnachtsgeschenk für die Erzieherinnen. Die Pizza war natürlich sehr lecker.
Abends gegen 19 Uhr bin ich rüber zu Bev, wo bereits Tanja und Tommy waren. Wir grillten zusammen und es schmeckte uns wieder sehr gut! Ich habe sogar ohne es zu wissen Rinderherz probiert. Es ist wirklich nicht schlecht. Zu Beginn habe ich es für Filet gehalten!

<a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020769.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2353" alt="P1020769" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020769-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a>

<a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020770.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2354" alt="P1020770" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020770-300x400.jpg" width="300" height="400" /></a>

<span style="text-decoration: underline;">Fr. 21. Dez. Tag 90</span>

<a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020834.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2329" alt="P1020834" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020834-400x300.jpg" width="400" height="300" /></a><a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020801.jpg"><img class="alignright  wp-image-2326" alt="P1020801" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020801-400x300.jpg" width="360" height="270" /></a><a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020811.jpg"><img class="alignright  wp-image-2327" alt="P1020811" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020811-400x300.jpg" width="360" height="270" /></a>Philipp kam wieder aus Soweto vorbei und so genossen wir zu viert (mit Tanja und Tommy) unsere freien Tage. Wir ruhten uns am Damm in der Nähe von Richmond aus und gingen dort schwimmen. Danach sind wir hoch auf den Berg bei Byrne zu Malcom, dem das Museum gehört. Dort grillten wir und verbrachten dort in einem kleinen Haus die Nacht.

<span style="text-decoration: underline;">Sa. 22. Dez. Tag 91</span>

Nach dem Frühstück, das hauptsächlich aus den Grillresten bestand, sind wir in de<span style="text-decoration: underline;"><a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020796.jpg"><img class="wp-image-2325 alignleft" alt="P1020796" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020796-400x300.jpg" width="360" height="270" /></a></span>m Dam schwimmen gegangen, den es direkt vor der Tür unseres kleinen Hauses gab. Danach sind wir zurück zum Projekt gefahren und haben uns dort erst einmal eine Dusche gegönnt. Philipp wurde dort dann von David und Mandla abgeholt, weil sie abends zu einer Pool-Party in Pietermaritzburg wollten.

Wir sind nach Durban gefahren und haben uns in einem Restaurant an den Genuss von Pizzen und Burgern erfreut. Nach dem Essen sind wir eine Freundin von Tommy besuchen gefahren, wo er sich ein Tattoo stechen ließ und wir ein paar Cocktails tranken. Dann sind wir weiter zu ein paar anderen Freunden von Tommy, wo wir die Nacht verbrachten.

<span style="text-decoration: underline;"> So. 23. Dez. Tag 92</span>

Wir verbrachten lange Zeit in einer Mall von Durban - „The Pavillion“. Ende September waren wir dort schon einmal und Tanja und ich ließen uns dort Ohrpiercings stechen, die unsere gegenseitigen Weihnachtsgeschenke sein sollten. Danach sind wir zu dem Außenposten von eSimphiwe gefahren, wo wir ein paar Geschenke für die Kinder abholen sollten. Als alle Geschenke eingeladen waren, fuhren wir drei an den Strand von Durban. Wir wussten, dass Philipp, David und Mandla auch da sind und so trafen wir sie am Strand. Wir begnügten uns sehr mit den starken Wellen des Ozeans und genossen das gute Wetter! Abends sind wir zurück zum Projekt, um dort die Nacht mal wieder in unseren eigenen Betten zu verbringen

<span style="text-decoration: underline;">Mo. 24. Dez. Tag 93</span>

An Heiligabend waren wir um 17 Uhr zu einer deutschstämmigen Bekannten eingeladen, die wir in Roseland kennen gelernt haben. Sie lebt mit ihrer deutschen Mutter und ihrer Adoptivtochter zusammen in Richmond. Wir erlebten an dem Abend ein deutsches Weihnachten in Südafrika. Es gab einen Weihnachtsbaum, Kerzen und sogar die Weihnachtsmusik, wie ich sie aus Deutschland her kenne. Ich fühlte mich fast wie zuhause. Nach dem Essen und der Weihnachtsgeschichte, fingen wir mit der Bescherung an. Ich habe noch an dem selben Tag mein Päckchen bei der Post abgeholt, welches mir meine Eltern geschickt haben und Tanja legte ein Geschenk von einer Freundin unter den Baum. Überraschend war dann, dass uns Inka je ein Geschenk in die Hand drückte. Allerdings haben auch Tanja und ich ihnen Geschenke überreicht, da wir dachten, dass für die Einladung ein Geschenk das Mindeste sei. Nach der glücklichen und rührenden Bescherung, halfen Tanja und ich der Tochter unserer Gastgeberin, ein Haus aufzubauen, welches sie geschenkt bekommen hat. Zum Abschluss gab es dann noch Eis mit Saucen, die Inka selbst gemacht hat.

<span style="text-decoration: underline;">Di. 25. Dez. Tag 94</span>

Gegen 14 Uhr sind Tanja und ich eine Erzieherin im Township besuchen gegangen. Sie hat uns zum Weihnachtsessen eingeladen. Etwas seltsam war, dass sie nicht mit uns aß und so Tanja und ich alleine in ihrer Küche saßen und das gute Essen genüsslich ohne sie verschlangen. Nach dem Essen besuchten wir eine Freundin von unserer Gastgeberin, wo wir herzlich begrüßt worden sind. Nach einem kleinen Plausch gingen wir allerdings auch schon wieder und Tanja und ich machten uns wieder auf dem Weg zurück ins Projekt, wo wir etwas von dem guten Essen den beiden verbliebenen Erzieherinnen überreichten.

<span style="text-decoration: underline;">Sa. 29. Dez. Tag 98</span>

<a href="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020891.jpg"><img class="alignleft  wp-image-2330" alt="P1020891" src="http://freiwillig.in/wp-content/uploads/2013/03/P1020891-400x300.jpg" width="360" height="270" /></a>Wir machten eine Wasserschlacht mit den Kindern ab ca. 13:15 Uhr. Es war ein sehr warmer Tag. Wir hatten gefühlte 40° C aber es waren angeblich doch nur um die 30°.

Bev hat die Fernbedienung für das Tor von eSimphiwe beschlagnahmt. Auf Nachfrage wollte sie sie nicht mehr hergeben. Auch in der Zukunft erwies sie sich in der Hinsicht als nicht sehr kooperativ.

<span style="text-decoration: underline;">So. 30. Dez. Tag 99</span>

Gegen 18:45 Uhr fuhr Tanja los um Tina, eine Freundin und Freiwillige vom IB, am Flughafen von Durban abzuholen. Ich musste im Projekt bleiben, damit ich, auf Grund des Fernbedienungsmangels, das Tor aufmachen kann, wenn sie eintreffen würden. Gegen 22 Uhr waren sie da.

<span style="text-decoration: underline;"> Mo. 31. Dez. Tag 100</span>

Abends haben wir „gegrillt“. Da wir kein Grill im Projekt haben, mussten wir das Fleisch in der Pfanne zubereiten. Aber mit und vor allem dank Tinas Hilfe, konnten wir das Fleisch super zubereiten und würzen. Auch Wurst gab es neben dem Fleisch, dem mit Käse überbackenen Brot und dem Salat. Gegen 20:30 Uhr fingen wir dann an zu essen. Danach putzen wir die Küche und duschten, sodass wir dann gegen 22:20 Uhr zu unseren Nachbarn Ron, Bev und Tommy gingen.

Um 23:40 Uhr sind wir zurück zum Projekt gelaufen, um mit der allein gebliebenen Erzieherin Silvester zu feiern. Als der Countdown im Fernsehen zu Ende war gratulierten wir uns gegenseitig zum neuen Jahr und gingen zu einem Spielgerüst auf einem Hügel in eSimphiwe, von wo aus wir uns das Feuerwerk über dem Township von Richmond gut ansehen konnten. Wir blieben noch dort bis das Feuerwerk längst seinen Höhepunkt hinter sich gelassen hatte und tauschten unsere Vorsätze für das neue Jahr aus.<div class="feedflare">
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		<title>Der Pate in Mailand</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Mar 2013 18:01:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magnus Krause</dc:creator>
				<category><![CDATA[Italien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Formel der letzten Woche hat sich zu einer großen Bedrohung entwickelt! Und was hat die Mafia damit zu tun? Und dann noch der Ausflug an den Lago Maggiore? Liebe Grüße, euer Magnus]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Formel der letzten Woche hat sich zu einer großen Bedrohung entwickelt! Und was hat die Mafia damit zu tun? Und dann noch der Ausflug an den Lago Maggiore?</p>
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<p>Liebe Grüße,<br />
euer Magnus</p>
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