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		<title>Pep Guardiola: vom FCB zum FCB</title>
		<link>http://www.fussballreport.com/news/pep-guardiola-vom-fcb-zum-fcb/</link>
		<pubDate>Tue, 26 Feb 2013 12:03:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Igor]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Fussball News]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Seit einigen Wochen ist klar, dass der spanische Star-Trainer Josep &#8222;Pep&#8220; Guardiola den FC Bayern München zur neuen Saison übernehmen wird. Damit hält womöglich auch das legendäre Kurzpassspiel des FC Barcelona in Bayern Einzug. Die technischen Voraussetzungen sind beim FC Bayern allenfalls gegeben. Auch wird das Kurzpassspiel und die Ballzirkulation [&#8230;]</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Wochen ist klar, dass der spanische Star-Trainer Josep &#8222;Pep&#8220; Guardiola den FC Bayern München zur neuen Saison übernehmen wird. Damit hält womöglich auch das legendäre Kurzpassspiel des FC Barcelona in Bayern Einzug. Die technischen Voraussetzungen sind beim FC Bayern allenfalls gegeben. </p>
<p>Auch wird das Kurzpassspiel und die Ballzirkulation beim deutschen Rekordmeister schon praktiziert, wenn auch nicht in der Perfektion eines FC Barcelona. Und selbst wenn der FC Bayern schon diese Saison unter Heynckes schwer zu schlagen scheint, so kann die Mannschaft sicherlich noch einiges vom erfolgreichsten Trainer der letzen Jahre lernen.</p>
<h2>Tika Taka bei den Bayern?</h2>
<p>Vieles deutet darauf hin, dass auch in der Saison 2013/14 die Meisterschaft nur über die Bayern geht. In der jetzigen Form könnte einzig Borussia Dortmund den Bayern nächste Saison noch die Stirn bieten. Hält das System Guardiola jedoch auch in München erfolgreich Einzug, so wird der FC Bayern München kaum zu schlagen sein. Ein größeres Ziel als der Bundesliga-Titel dürfte daher der Gewinn der Champions League darstellen. Das Erreichen dieses Titels liegt bei den Bayern schließlich schon über zehn Jahre zurück und dürfte ausschlaggebend sein, wenn sich die Münchner als eine der absoluten Spitzenmannschaften Europas etablieren wollen. Das sogenannte &#8222;Tiki Taka&#8220; Spiel der Ballzirkulation und der kurzen Pässe könnten hierbei sicherlich helfen.</p>
<h2>Kurzpassspiel im Amateurbereich: Technik, Taktik und Kondition</h2>
<p>Mit den überragenden Erfolgen des FC Barcelona und der spanischen Nationalmannschaft ist das &#8222;Tiki Taka&#8220; als eine ernstzunehmende Taktik in die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit gelangt. Selbst, wer den Namen dieser Taktik, der womöglich auf einen spanischen Fußballkommentator zurückgeht, nicht kennt, der kann die Spielweise des Ballbesitzes und der schnellen Pässe bei jedem Spiel des FC Barcelona in Perfektion verfolgen. </p>
<p>Mit der Beliebtheit dieser erfolgreichen Spielweise wird auch oft probiert, das <strong>Tiki Taka im Amateur-Fußball</strong> zu etablieren. In der Perfektion des FC Barcelona kann dies natürlich nie gelingen, dennoch können Ballbesitz, kurze Pässe und Zirkulation auch für Amateur-Mannschaften und -Spieler erfolgversprechend sein. Wichtig sind hierbei insbesondere eine gute Technik, gutes taktisches Verständnis sowie eine herausragende Kondition.</p>
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		<title>Amin Younes ist plötzlich mehr als nur eine Geheimwaffe</title>
		<link>http://www.fussballreport.com/news/amin-younes-ist-plotzlich-mehr-als-nur-eine-geheimwaffe/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Feb 2013 09:56:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Björn Brodermanns]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Fussball News]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentiert]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Erst in der vergangenen Woche titelten wir in der HS-Woche: „Amin Younes – Favres Geheimwaffe gegen Jürgen Klopps BVB“.  Der Schweizer brachte den erst 19-jährigen Hochbegabten prompt zum ersten Mal von Beginn an. Dabei machte Younes neben dem wichtigen Ausgleichstor mehr als nur eine gute Figur. Als Beobachter neigt man [&#8230;]</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Erst in der vergangenen Woche titelten wir in der <a href="http://www1.wi-paper.de/book/read/id/0000B58EF6D56CFF">HS-Woche</a>: „Amin Younes – Favres Geheimwaffe gegen Jürgen Klopps BVB“.  Der Schweizer brachte den erst 19-jährigen Hochbegabten prompt zum ersten Mal von Beginn an. Dabei machte Younes neben dem wichtigen Ausgleichstor mehr als nur eine gute Figur.</p>
<p>Als Beobachter neigt man oftmals dazu einen frischen jungen Spieler wie Gladbachs Riesentalent zu hyphen und mit übertriebener Lobhudelei zu überschütten. Bei Amin Younes geschieht selbiges. Allerdings zurecht. Der U20-Nationalspieler zeigte gegen Borussia Dortmund eine ganz starke Leistung und avancierte zum herausragenden Gladbacher auf dem Rasen.</p>
<p><b>Younes bringt wichtige Tugenden zurück</b></p>
<p>Tempo, Spielwitz, Unberechenbarkeit, starke Sololäufe und ein richtig gutes Auge für den Mitspieler: Younes brachte das auf die Wiese, was dem VfL in den vergangenen Monaten so schmerzlich fehlte. Der Mittelfeldspieler hat einen starken, einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Trainer Lucien Favre wird auch in den kommenden Spielen kaum auf die Dienste des 19-Jährigen verzichten können.</p>
<p>Weshalb der Erfolgstrainer seinen Rohdiamanten bislang weitestgehend vor der Öffentlichkeit versteckte und stattdessen nach anderen, erfolglosen Alternativen fahndete, bleibt dessen Geheimnis. Er selbst sagte nach dem Spiel gegen den BVB: „Bei einem Nachwuchsspieler ist es wichtig, dass man ihn nicht zu früh bringt. Sonst ist er verbrannt.“ War das bisherige Versteckspiel also eine intelligente Handlung Favres?</p>
<p><b>„Haben nun eine Lösung mehr“</b></p>
<p>„Ein gutes Debüt. Er hat seine Qualitäten in Eins-zu-Eins-Situationen gezeigt und seine Emotionen im Griff gehabt“, war der Schweizer voll des Lobes für Amin Younes und ergänzte: „Wir haben nun eine Lösung mehr. Amin kann vorne alles spielen, den Ball halten, den letzten Pass spielen.“ Die Worte des Romands klingen nach einer weiteren Chance des 19-Jährigen, sein Können in der Bundesliga zeigen zu dürfen.</p>
<p>Der gebürtige Düsseldorfer, der seit seinem achten Lebensjahr die Fußballschuhe für die Borussia schnürt, sieht jedenfalls freudig in die Zukunft: „Ich setze mich nicht unter Druck, gehe weiter unbekümmert an die Sache ran. Das war ja schließlich erst der Anfang. Es muss jetzt weitergehen.“ Für Borussia Mönchengladbach geht es schon am kommenden Freitag mit dem Auswärtsspiel bei der Überraschungsmannschaft von Eintracht Frankfurt weiter.</p>
<p><b>„Europa? Darüber möchte ich nicht sprechen“</b></p>
<p>Dort sind die Fohlen nach nur einem Sieg aus den letzten neun Pflichtspielen schon beinahe dazu verpflichtet dreifach zu punkten, will man den Anschluss an die internationalen Plätze nicht gänzlich verlieren. Der Rückstand beträgt aktuell „nur“ vier Punkte. Eine erneute Qualifikation für Europa ist für Trainer Lucien Favre ohnehin (noch) kein Thema: „Darüber möchte ich nicht sprechen“, sagte Lucien Favre zu der Journalistenschar. „Die Vergangenheit müssen wir komplett vergessen. Wir müssen um jeden Punkt kämpfen“.</p>
<p>Mit der Vergangenheit meinte der Romand die abgelaufene, so erfolgreiche Saison und die damit unweigerlich verbundene Person Marco Reus. Letzteren vermisst man seit Sonntag ein Stück weit weniger. Amin Younes zuzusehen macht bereits ähnlich viel Spaß und große Hoffnung auf die nahe fußballerische Zukunft am Niederrhein.</p>
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		<title>Bist du bereit für eine weitere „magische Nacht in Europa“ !?</title>
		<link>http://www.fussballreport.com/news/bist-du-bereit-fur-eine-weitere-magische-nacht-in-europa/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Feb 2013 22:35:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Björn Brodermanns]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Fussball News]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentiert]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Das Rückspiel des Sechszehntelfinales der Europa League bei Lazio Rom ist das wohl wichtigste Spiel der jüngeren Vereinsgeschichte der Borussia. VfL-Fan Marc Schmitz aus Mönchengladbach, der selbstverständlich live vor Ort sein wird, hat seine Gedanken und Gefühle für Euch  in einem Gast-Kommentar zum Ausdruck gebracht. Für den Inhalt ist ausschließlich [&#8230;]</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Das Rückspiel des Sechszehntelfinales der Europa League bei Lazio Rom ist das wohl wichtigste Spiel der jüngeren Vereinsgeschichte der Borussia. VfL-Fan Marc Schmitz aus Mönchengladbach, der selbstverständlich live vor Ort sein wird, hat seine Gedanken und Gefühle für Euch  in einem Gast-Kommentar zum Ausdruck gebracht. Für den Inhalt ist ausschließlich Marc verantwortlich.</p>
<p>Der letzte Auswärtssieg in einem „Uefa-Cup“ (ja, so hieß das früher noch!) -K.O-Runden-Auswärtsspiel ist durchaus ein Weilchen her. Wir schreiben den 10.09.1996. Ca. 4.000 Borussen machten sich damals auf den Weg in die britische Hauptstadt. Genauer gesagt ins altehrwürdige Highbury, damals noch die Heimat von Arsenal London.</p>
<p>Die Favoritenrolle lag damals sicher nicht bei unserer Borussia. Aber Tore von Andrzej Juskowiak, Stefan Effenberg und Stephan Passlack sorgten dafür, dass Borussia und ihre Anhänger damals eine dieser magischen Nächte im Europapokal erleben sollten.</p>
<p>Zugegeben: Unsere Ausgangssituation vor dem morgigen Rückspiel gegen Lazio Rom ist eine Andere. Eine ungleich Kompliziertere als die an jenem Septemberabend vor knapp 14 Jahren. Damals war es das Hinspiel &#8211; die Mannschaft konnte entsprechend „unbelastet“ ins Spiel gehen. Gegen die Römer ist es das Rückspiel, und der Schrecken über die 3 Gegentore im Hinspiel, insbesondere des späten 3:3, sitzen wohl so manch einem noch in den Gliedern.</p>
<p>Psychologisch lief dieses 3:3 auch alles andere als optimal. Zum einen zeigte sich unsere Borussia fast ausschließlich nach Standartsituationen gefährlich, und zum Anderen schienen die Römer immer dann zu treffen, wenn es gerade nötig war. Sogar noch in der Nachspielzeit und noch dazu in Unterzahl. Es scheint also auf den ersten Blick nicht allzu viel für ein Weiterkommen unserer Borussia zu sprechen, zumal die letzten Wochen in der Liga auch nicht viel Erhabenes geboten wurde. Bei genauerem Hinsehen ist aber eigentlich alles angereichtet für eine weitere magische Nacht in Europa.</p>
<p>Drei gute Gründe für eine erfolgreiche Eroberung der „Ewigen Stadt“:</p>
<p><strong>1. Die Favoritenrolle</strong></p>
<p>Diese sollten wir spätestens seit dem Hinspiel los sein, falls wir sie überhaupt jemals innehatten. Die Mannschaft kann also eigentlich ganz befreit aufspielen. Zu verlieren hat man nicht wirklich was. Scheidet man dann nach großem Kampf aus, ist es für viele wohl nicht mehr als eine Niederlage gegen einen großen Namen des europäischen Fußballs.</p>
<p>Die Rolle des Underdogs scheint Borussia aber seit geraumer Zeit besser zu bekommen. Auch in der diesjährigen Euro League haben große Namen wie Olympique Marseille oder Fenerbahce Istanbul den ganz großen Schrecken nicht verbreiten können. Gegen den Fußballzwerg aus Limassol hat man sich da vergleichsweise schwerer getan.</p>
<p><strong> 2. Der Gegner</strong></p>
<p>Zugegeben: Lazio Rom ist eine gute Mannschaft mit viel individueller Klasse. Jedoch hat gerade auch das Hinspiel die offenkundigen Schwächen dieser Mannschaft gezeigt. Und diese liegen, eigentlich für italienische Mannschaften sehr untypisch, im eigenen Strafraum. Denn wer in einem Spiel sage und schreibe drei (!!!) berechtigte Elfmeter verschuldet, den darf man wohl getrost als einigermaßen „anfällig“ in der Rückwärtsbewegung bezeichnen.</p>
<p>Dies gilt es auszunutzen. Vieles wird darauf ankommen, ob Borussia es schafft, schnell in die Nahtstellen zu spielen, und die durchaus anfällige Abwehr von Beginn an zu beschäftigen und unter Druck zu setzen.</p>
<p><strong> 3. und wichtigster Grund: DU, ICH und weitere 9.998</strong></p>
<p>Leute, ganz ehrlich: Egal wie das Ding ausgeht, das wird so oder so mal wieder einer dieser Tage, an denen ich voller Stolz das B vom Niederrhein auf der Brust tragen werde. Mit 10.000 Mann zu einem Auswärtsspiel in der Europa League &#8211; das muss uns erst mal einer nachmachen. Mit vereinten Kräften und Stimmen werden wir das Spiel im Stadio Olimpico morgen zu einem Heimspiel machen. Von der ersten bis zur letzten Minute. Und glaubt mir, die Jungs auf dem Rasen werden es spüren…</p>
<p>Ich hoffe wir schaffen es irgendwie in Führung zu gehen. Dann drehen wir das Ding auf links.<br />
Also. Auf geht’s – ab geht’s! Lasst uns die Mannschaft gemeinsam tragen. Schließlich ist Rom in unserem Europapokal-Liedchen auch nur eine Zwischenstation. Vielleicht geht’s ja wirklich noch nach Rotterdam oder Mailand?!</p>
<p>Ach ja &#8211; für die ganz Abergläubischen unter uns hab ich sogar noch einen <strong>vierten</strong> Grund (siehe Foto: Trikot Diebels schwarz 1996)</p>
<p>Besondere Spiele verdienen besondere Trikots!</p>
<p>In diesem Sinne – wir sehen uns in der „Ewigen Stadt“ unter dem Motto:<br />
BACK IN BLACK! – ein schwarzer Tag für Rom!</p>
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		<title>BVB und Lazio vor der Brust: Ist die Zeit für Amin Younes gekommen?</title>
		<link>http://www.fussballreport.com/news/ist-die-zeit-fur-amin-younes-gekommen/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Feb 2013 13:13:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Björn Brodermanns]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Fussball News]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentiert]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Luuk de Jong und Mike Hanke haben eines gemeinsam: Beide sind beinahe klassische Stoßstürmer und von schnellen sowie kreativen Zuspielen ihrer Mitspieler abhängig. Bis dato Borussias Schwachstelle. Denn dem Spiel der Mannschaft von Trainer Lucien Favre fehlt jene Geschwindigkeit und Kreativität an allen Ecken und Enden. Patrick Herrmann versucht sich [&#8230;]</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Luuk de Jong und Mike Hanke haben eines gemeinsam: Beide sind beinahe klassische Stoßstürmer und von schnellen sowie kreativen Zuspielen ihrer Mitspieler abhängig. Bis dato Borussias Schwachstelle. Denn dem Spiel der Mannschaft von Trainer Lucien Favre fehlt jene Geschwindigkeit und Kreativität an allen Ecken und Enden.</p>
<p>Patrick Herrmann versucht sich seit einigen Wochen mal mehr und mal weniger erfolgreich als spiel- und gedankenschneller Initiator in vorderster Front. So ganz der Typ „unberechenbarer Ideengeber“ ist der gebürtige Saarländer allerdings nicht. Vieles was Herrmann, de Jong und Co. in Sachen Offensivbemühungen fabrizieren blieb bislang meist Stückwerk.</p>
<p><b>Gelbsperre die Chance für Younes?</b></p>
<p>Dies könnte sich nun ausgerechnet aufgrund einer Gelbsperre des 22-Jährigen im Heimspiel gegen Borussia Dortmund ändern. Für ihn wird wohl der schon beim Hamburger SV eingewechselte Rohdiamant Amin Younes hinter Luuk de Jong für Furore sorgen. Der U20-Nationalspieler bringt genau das mit, was Borussia Mönchengladbach seit dem Weggang von Marco Reus so sehr fehlt. Younes ist schnell, wendig, trickreich, frech und kreativ zugleich. Weshalb der 19-Jährige bislang nicht so recht zum Zug kam, dürfe neben dem favre´schen Welpenschutz an der sich ziehenden Vertragsverlängerung – der Mittefeldspieler verlängerte seines auslaufenden Vertrag kürzlich bis 2016 – gelegen haben.</p>
<p>„Er ist gut, aber er braucht wie viele junge Spieler Zeit. Roman Neustädter ist hier auch erst spät zum Stammspieler geworden. Man muss Geduld haben“, sagt Favre über sein Juwel. Den Welpenschutz dürfte er also noch immer innehaben. Dennoch scheint der Romand gewillt zu sein das Talent ins kalte Wasser zu schmeißen. Eine logische Konsequenz aus Younes‘ Auftritten bei Fenerbahce Istanbul und gegen den HSV. Am vergangenen Wochenende war der 19-Jährige der einzige Borusse, der mit seinen unbeschwerten Tempodribblings eine wirkliche Gefahr für Rafael van der Vaart und Co. darstellte.</p>
<p><b>„Amin ist eine Waffe“</b></p>
<p>Seine Dribblings werden gegen den starken BVB gefragter sein denn je. „Amin ist eine Waffe. Er ist mal ein anderer Spielertyp, der kann auch mal eins gegen eins gehen“, weiß Sportdirektor Max Eberl um die Möglichkeiten die Younes der Mannschaft verleihen kann.  Doch auch gegen Lazio Rom könnte der U20-Nationalspieler bereits in den Fokus rücken. Egal wie das Spiel verlaufen wird: Die Borussia ist in der „Ewigen Stadt“ dazu gezwungen, mindestens ein Tor zu erzielen. Sollten die Römer zum alten „Catenaccio“ verfallen und das Ergebnis verwalten wollen, wäre Younes wohl Favres einzige Möglichkeit für ordentlichen „Dampf“ nach vorne zu sorgen.</p>
<p>Wie auch immer: Amin Younes ist zweifellos Borussias Offensivversprechen für die Zukunft. An ihn wird Lucien Favre nicht mehr lange vorbeikommen – sofern er das Spiel seiner Mannschaft weiter in die Offensive verlagern und weniger abhängig von Juan Arangos Standardqualitäten sein will. Vielleicht zeigt der 19-Jährige ja spätestens gegen den BVB, was wirklich in ihm steckt und das er von den fußballerischen Anlagen her noch am ehesten der Mann für die Reus-Nachfolge im scheinbar wie in Stein gemeißeltem Spielsystem Favres ist.</p>
<p><b>Reus kehrt zurück an alte Wirkungsstätte </b></p>
<p>Apropos Reus: Der Fußballer des Jahres kehrt zum ersten Mal nach seinem Weggang ins alte „Wohnzimmer“ Borussia-Park zurück. Der 23-Jährige dürfte dabei herzlich begrüßt werden. Bleibt zu hoffen das ihm keine Gastgeschenke in Form von Toren zuteilwerden, denn der Nationalspieler ist aktuell in Weltklasseform. Erst am vergangenen Wochenende schnürte er beim 3:0-Sieg gegen Eintracht Frankfurt einen Dreierpack.</p>
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		<title>Leverkusen, Rom, Hamburg und die seltsamen Ansichten des Max Eberl</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Feb 2013 11:06:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Björn Brodermanns]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Fussball News]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentiert]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ich muss gestehen ein wenig fassungslos zu sein. Warum? Weil die Borussia derzeit arg und schlimmer kränkelt als erwartet . Besonders die vergangenen drei Pflichtspiele geben wenig Anlass zur Freude. 3:3 gegen Bayer Leverkusen, 3:3 gegen Lazio Rom und 0:1 beim HSV – was auf dem ersten Blick halbwegs ordentlich [&#8230;]</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss gestehen ein wenig fassungslos zu sein. Warum? Weil die Borussia derzeit arg und schlimmer kränkelt als erwartet . Besonders die vergangenen drei Pflichtspiele geben wenig Anlass zur Freude. 3:3 gegen Bayer Leverkusen, 3:3 gegen Lazio Rom und 0:1 beim HSV – was auf dem ersten Blick halbwegs ordentlich aussieht, ist in Wirklichkeit alles andere als großer Sport. Mehr noch. Fußballerisch waren die Darbietungen trotz der sechs Tore allenfalls unterer Durchschnitt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>Aus dem Spiel heraus gelang der Mannschaft von Trainer Lucien Favre beinahe nichts. Gegen Bayer 04 Leverkusen jubelte deshalb sogar ein ganzes Stadion, nur weil es eine Ecke gab. Wohlgemerkt in der 44. Spielminute. Dass diese Ecke zu einem Tor führte, ist derweil bezeichnend für die aktuelle Situation des VfL. „Keine Chance ohne Standards“ heißt das Credo im Borussia-Park. Auch gegen Lazio Rom wurden die Fohlen nur durch Standards gefährlich. Gegen den HSV fielen dann auch diese Möglichkeiten beinahe komplett flach.</p>
<h2>Es fehlt weiter die Balance</h2>
<p>Was ich mich frage: Wo stände die Borussia ohne die vielen genutzten Standardsituationen? Wo ohne die Genialität eines Juan Arango? Im Nirgendwo? Eher weiter unten. Bringen wir es auf den Punkt: Das Offensivspiel ist (ohne Standards) schlichtweg gerade so tauglich, um mit dem unteren Durchschnitt der Liga mitzuhalten. Klingt bei 30 Punkten auf der Habenseite zwar ein wenig realitätsfern, ist aber unter dem Strich die Wahrheit.</p>
<p>Es fehlt weiter die Balance zwischen der Defensive und der Offensive. Zudem mangelt es an der nötigen Geschwindigkeit zwischen den Reihen und der Konzentration im Passspiel. Nein, ich gehe einen Schritt weiter: Es fehlt die Qualität. Namen will gar keine nennen. Beobachter des VfL wissen um „ihre“ Pappenheimer. Der Kader der Fohlen ist und bleibt inhomogen. Talentiert sind die, die mit ihren Hufen scharren, gewiss. Doch auch nach dem 22. Spieltag passt noch nicht allzu viel zusammen.</p>
<h2>Eberl fehlen die Volltreffer</h2>
<p>Dafür mitverantwortlich ist ohne Wenn und Aber auch Max Eberl. Borussias Sportdirektor, der in der Vergangenheit u.a. mit der Entdeckung von Spielern wie Marco Reus und Dante glänzen konnte, hatte zuletzt nicht immer ein glückliches Händchen. „Der Erfolg von gestern ist der Lorbeerkranz auf dem Kompost von heute“ – eine „Weisheit“, die auch ein wenig auf Eberl zu passen scheint. Denn die Liste der Spieler, die nicht wie erhofft einschlugen oder sich nicht entsprechend entwickelt haben, ist lang.</p>
<p>Igor de Camargo, der Borussia oftmals den „Arsch“ rettete, aber niemals gänzlich zur Entfaltung kam, Raul Bobadilla, Yuki Otsu, Lukas Rupp, Matthias Zimmermann, Mathew Leckie, Alexander Ring, Branimir Hrgota und Peniel Mlapa sind alles Spieler, die den VfL nicht weiterbrachten und wohl mittelfristig, sofern noch im Kader, nicht weiterbringen werden. Letzterer wurde für rund drei Millionen Euro von der Ersatzbank der TSG 1899 Hoffenheim weggekauft um in Gladbach zu „glänzen“. Da fasse ich mir doch an den Kopf. So einen Spieler hole ich mir – wenn überhaupt – ablösefrei.</p>
<h2>Eberl läuft Gefahr 30 Millionen Euro verbrannt zu haben</h2>
<p>Granit Xhaka und Luuk de Jong könnten die nächsten in der mit Sicherheit noch zu ergänzenden Liste sein. Während man Luuk de Jong „lediglich“ besser ins Spielsystem integrieren müsste, sieht die Sache beim Schweizer Nationalspieler etwas anders aus. Es ist durchaus fraglich, ob die für die Axpo Super League durchaus vorhandene Qualität für höhere Aufgaben ausreicht. Das ein 8,5 Millionen Einkauf nicht an einem bereits aussortierten Thorben Marx vorbei kommt ist schon ein Armutszeugnis – für alle Beteiligten.</p>
<p>Apropos Armutszeugnis: Den schwarzen Peter der Woche bekommt für mich ganz klar Max Eberl zugesprochen. Während der Sportdirektor die Leistungen der letzten Wochen fleißig schönredet und gegen die DFL samt deren Spielansetzungen ätzt, setzt er dem Ganzen im Interview noch die Krone auf. „Wenn ich ein Hamburger wäre, würde ich gleich mehrere Kerzen in der Kirche anzünden. Aber Fußball ist eben nicht immer gerecht. Diesmal hatten wir nicht das Quäntchen Glück auf unserer Seite“, sagte er gegenüber der <em>WZ</em>. Zuvor hatte Eberl „ein richtig gutes Spiel der Borussia gesehen.“</p>
<h2>Borussia braucht Kerzen</h2>
<p>Gladbachs Sportdirektor sollte sich bei Arnesen, Fink und Co. mal erkundigen, wo jene Kerzen günstig  zu bekommen sind. Diese wird der 39-Jährige in den kommenden Wochen zu Genüge brauchen. Gegen Rom, Dortmund und Frankfurt bedarf es in der momentanen Verfassung schon weitaus mehr als nur eine handelsübliche Packung. Im März sollte dann auch noch eine übrig sein. Es ist erfahrungsgemäß ziemlich dunkel im Tabellenkeller. Gut, das man am Niederrhein schon 30 Punkte auf dem Konto hat und die Teams aus Fürth, Augsburg und Hoffenheim eine eigene „Liga“ bilden.</p>
<p>Diesbezüglich sollte auch Max Eberl langsam aber sicher aufwachen und die Dinge nicht schöner reden als sie sind. Dafür sind schon viele unbelehrbare, durch die Vereinsbrille blickende, Fans verantwortlich. In Gladbach haben augenscheinlich nur zwei Menschen den Mumm die Wahrheit auszusprechen. Lucien Favre, der bereits vor der Saison die richtigen Worte fand und Martin Stranzl. Der Österreicher legte bereits in der vergangenen Woche die Finger in die weit klaffende Wunde: „Es wird oft gesagt, wir stecken in einem Lernprozess, aber wir müssen auch mal einen Schritt weiter kommen. Wenn man sich die Spielanlage, unsere Mannschaft anguckt, dann muss man das besser machen.“</p>
<h2>Erneute Qualifikation für Europa so nur auf der Playstation</h2>
<p>Genau das macht Stranzl auch neben dem Platz so wertvoll. Mit Schönrederei schafft man den Protagonisten lediglich eine nicht förderliche Wohlfühloase. Gladbachs Spieler wollen nach eigener Aussage auch in der kommenden Spielzeit international vertreten sein. Anspruch und Wirklichkeit klaffen dahingehend allerdings noch meilenweit auseinander. Aus aktueller Sicht dürfte es mit Ausnahme der Playstation ein frommer Wunsch bleiben.</p>
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		<title>Europapokal-Kracher gegen Lazio Rom: „Es wird ein spannendes Spiel“</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Feb 2013 14:49:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Björn Brodermanns]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Fussball News]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentiert]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Borussia Mönchengladbach empfängt am Donnertag im Borussia-Park das Team von Lazio Rom. Ein Match, auf das eine ganze Region hin fiebert. Obwohl mit Olympique Marseille und Fenerbahce bereits zwei Mannschaften mit ausgewiesener internationaler Klasse ihre Visitenkarte am Niederrhein abgaben, ist Lazio der erste echte Europapokal-Kracher seit über 16 Jahren. &#160; [&#8230;]</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Borussia Mönchengladbach empfängt am Donnertag im Borussia-Park das Team von Lazio Rom. Ein Match, auf das eine ganze Region hin fiebert. Obwohl mit Olympique Marseille und Fenerbahce bereits zwei Mannschaften mit ausgewiesener internationaler Klasse ihre Visitenkarte am Niederrhein abgaben, ist Lazio der erste echte Europapokal-Kracher seit über 16 Jahren.</p>
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<p>Nur wenige Tage nach dem rheinischen Karnevalshöhepunkt ist in Mönchengladbach alles auf ein großes Spiel vorbereitet. Der Borussia-Park wird zum Anpfiff (21.05 Uhr) im Flutlicht erstrahlen und rund 47.000 Zuschauer bis zum Zerbersten geradezu elektrisiert sein. Gladbach gegen Lazio Rom – es ist alles für eine heiße Europapokal-Nacht vorbereitet.</p>
<h2>Lazio keine Laufkundschaft</h2>
<p>Vergessen ist dann die fußballerische Magerkost gegen Bayer 04 Leverkusen, vorbei der Druck des Ligaalltags. Lazio vor der Brust, dass Achtelfinale vor Augen – mit den Zuschauern im Rücken wird die Mannschaft von Trainer Lucien Favre alles ihr Mögliche in die Waagschale werfen. Das wird sie auch müssen, denn der Tabellendritte der italienischen Serie A ist nicht gerade als Laufkundschaft des europäischen Fußballs bekannt. Mit Federico Marchetti, Antonio Candreva (beide Italien), Senad Lulic (Bosnien-Herzegowina), Marius Stankevicius (Litauen), Stefan Radu (Rumänien), Lorik Cana (Albanien), Álvaro González (Uruguay), Ogenyi Onazi (Nigeria), Hernanes (Brasilien), Louis Saha (Frankreich) sowie Miro Klose (Deutschland) verfügen die Römer über eine Reihe von gestandenen A-Nationalspielern.</p>
<p>Letzterer steht aufgrund eines Außenbandanrisses im Knie für die Spiele gegen den VfL nicht zur Verfügung. Für Lazio eine herbe Schwächung. Klose gilt im Kader des Schweizer Trainers Vladimir Petkovic, der im Übrigen liebend gerne Gladbachs Edelreservist Granit Xhaka verpflichten würde, neben dem Brasilianer Hernanes als der Schlüsselspieler des Klubs. Was für Borussias Hintermannschaft durchaus positiv zu bewerten ist, dürfte für den ein oder anderen Fan eher eine traurige Nachricht gewesen sein. Nationalmannschafts-Held Miro Klose hätte dem hoffentlich glanzvollen Abend sicher gut getan.</p>
<h2>Favre mit Respekt</h2>
<p>Für Lucien Favre wird diese Personalie kaum eine gesteigerte Rolle spielen. Den Romand interessieren naturgemäß nur die eigenen Personalien und Leistungen. „Es wird ein spannendes Spiel. Wir spielen gegen eine sehr gute Mannschaft, die über viel individuelle Qualität verfügt“, zeigte Favre im Rahmen der PK durchaus Respekt vor dem kommenden Gegner. „Wir müssen eine Top-Leistung bringen, defensiv und offensiv.</p>
<p>Diesbezüglich kommt für ihn bis zum Anpfiff eine Menge Arbeit zu. Vor allem im Aufbauspiel nach vorne hapert es bei der Borussia aktuell weiter gewaltig. Die leichten Ballverluste von Tolga Cigerci, Havard Nordtveit und Co. zwingen die aufrückende Abwehr immer wieder in die Knie. Nicht zuletzt deshalb schluckten die Fohlen zuletzt gegen Bayer Leverkusen drei ganz bittere Pillen.</p>
<h2>„Wollen möglichst kein Tor kassieren“</h2>
<p>Zudem muss Gladbachs Coach auf einige Offensivkräfte verzichten. Nach dem Last-Minute-Verkauf von Igor de Camargo fehlen Lucien Favre nun verletzungsbedingt auch Peniel Mlapa (Muskelfaserriss) und Branimir Hrgota (Außenbandriss). Wieder mit von der Partie ist derweil Thorben Marx. Er wird erwartungsgemäß an der Seite von Havard Nordtveit auf der Doppelsechs agieren.</p>
<p>Mit Marx soll die gegen Bayer Leverkusen verlorengegangene Sicherheit in der Defensive zurückkehren, um im heimischen Borussia-Park bereits die Weichen für den Einzug ins Achtelfinale zu stellen. „Wir wollen ein gutes Resultat erzielen, das uns für das Rückspiel alle Chancen lässt, und möglichst kein Tor kassieren“, gibt Trainer Lucien Favre dahingehend den Matchplan vor und signalisiert zeitgleich große Zuversicht: „Wir glauben an uns“.</p>
<p><strong><em>Voraussichtliche Aufstellung:</em></strong></p>
<p><em>Ter Stegen – Wendt – Dominguez – Stranzl – Jantschke, Marx – Nordtveit – Arango – Cigerci (Ring), Herrmann – de Jong</em></p>
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		<title>Großer Respekt vor Eugen Polanski: „Kennen Sie meinen Charakter?“</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Feb 2013 16:56:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Björn Brodermanns]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Fussball News]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentiert]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen wechselte der Ex-Borusse Eugen Polanski von Mainz 05 zur TSG 1899 Hoffenheim. Ein Wechsel, der nicht gleich jedem verständlich erscheint. Auch mir nicht. Vom freundlichen Europapokal-Aspiranten aus Mainz ins sportlich angeschlagene Kunstbiotop nach Sinsheim? Nein mein lieber Eugen, verstehen kann ich das nicht. Höchstens dein Portemonnaie wird [&#8230;]</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen wechselte der Ex-Borusse Eugen Polanski von Mainz 05 zur TSG 1899 Hoffenheim. Ein Wechsel, der nicht gleich jedem verständlich erscheint. Auch mir nicht. Vom freundlichen Europapokal-Aspiranten aus Mainz ins sportlich angeschlagene Kunstbiotop nach Sinsheim? Nein mein lieber Eugen, verstehen kann ich das nicht. Höchstens dein Portemonnaie wird das können.</p>
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<p>Eugen Polanski hielt ich bis dato immer für einen integren Sportsmann, der aus privaten Gründen sogar sein wohl sportlich wertvollstes Unterfangen beim FC Getafe in Spanien abbrach, um wieder in die Heimat zurückzukehren. Nun dieser Wechsel von Mainz 05 zum stark abstiegsbedrohten Klub von Mäzen Dietmar Hopp.</p>
<p>Mit mittlerweile 26 Jahren will der gute Eugen wohl noch einmal Kohle scheffeln – dafür lässt er sein Team in Mainz im Stich. Genau dieser Gedanke verleitete mich zu einer relativ spontanen Handlung. Auf meiner wohlgemerkt <strong><em>privaten</em></strong> Facebook-Seite schrieb ich: „Marvin Compper und Eugen Polanski (mit Verlinkung auf seine Fan-Page) – Charakterstärke sieht anders aus.“</p>
<h2>Angriff auf das Recht der freien Meinung?</h2>
<p>Wenige Wochen später bekam ich eine Mail. Niemand Geringeres als der Spieler selbst suchte das Gespräch mit mir: „Kennen Sie meinen Charakter oder wie kommt es das Sie diesen auf der Fan-Page beurteilen&#8230;?“ Ich war, nachdem ich die Echtheit der Mail sichergestellt hatte, einigermaßen geplättet. Was will dieser Spieler von mir? Ist dies ein Angriff auf mein Recht der freien Meinungsäußerung?</p>
<p>Meine defensive Antwort: „Es ist doch verwunderlich, das sich ein Bundesligaprofi und gestandener Nationalspieler um einen privaten Pinnwandeintrag schert.“ Auch die darauf folgende Antwort und das sich weiter ergebende Gespräch, dessen Einzelheiten ich aus Respekt gegenüber Eugen Polanski an dieser Stelle nicht weiter groß zitieren möchte, war ebenso überraschend wie interessant. Die nachfolgende Konversation hat mich zum Nachdenken gebracht. Nicht nur was scheinbare lapidare Posts in sozialen Netzwerken betrifft, sondern auch bezüglich meiner Berichterstattung im sportjournalistischen Bereich.</p>
<h2>Heimatgefühle gibt der Beruf nicht her</h2>
<p>Eugen Polanski hat mir mit seiner direkten und offenen Art gezeigt, dass ihn nicht nur finanzielle Aspekte in den Kraichgau gelockt haben.  „Wenn dir der Chef sagt, du spielst keine große Rolle und es wär besser einen neuen Verein zu finden würdest du ein Wechsel bevorzugen? Klar spielt das Finanzielle eine Rolle aber doch nicht nur bei mir beziehungsweise im Fußball oder?“ – ein Satz, der vieles in einem anderen Licht erscheinen lässt. Zudem gab „Polle“ ein wenig von seinem fußballerischen Seelenleben preis: „Mir wär es auch lieber an ein und demselben Ort zu bleiben, wo ich mich auskenne und alles seinen Lauf nimmt &#8211; aber der Beruf gibt das nicht her.“</p>
<p>Ehrliche Worte eines Bundesligaspielers der den Vorwurf, ein charakterloser Söldner zu sein, nicht einfach so stehen lassen will. Ich persönlich bin Eugen Polanski für seine ungewöhnliche Art und Weise der Kontaktaufnahme und für die gesamte Konversation sehr dankbar. Für mich war es gerade deshalb kein Angriff auf meine freie Meinung, sondern viel mehr eine gewinnbringende Diskussion für uns beide.</p>
<p>Deshalb kann ich Eugen Polanski nur meinen allergrößten Respekt zollen. Mit dieser Sache hat er für mich seinen tatsächlichen (starken) Charakter gezeigt.  (Foto: Wikipedia)</p>
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		<title>Gefahr im Verzug &#8211; für Gladbach gilt es nun halbwegs in der Spur zu bleiben</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Feb 2013 15:39:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Björn Brodermanns]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Fussball News]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentiert]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Borussia Mönchengladbach gegen Bayer Leverkusen. Eine Partie, die seit Jahren Spannung und viele Tore beinahe garantiert. Auch am Karnevalssamstag sollten die 46.010 Zuschauer im eiskalten Borussia-Park auf ihre Kosten kommen. Am Ende fielen in der phasenweise ereignisreichen Partie sechs Tore – Freunde des gepflegten Fußballs werden dennoch mehr als enttäuscht [&#8230;]</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Borussia Mönchengladbach gegen Bayer Leverkusen. Eine Partie, die seit Jahren Spannung und viele Tore beinahe garantiert. Auch am Karnevalssamstag sollten die 46.010 Zuschauer im eiskalten Borussia-Park auf ihre Kosten kommen. Am Ende fielen in der phasenweise ereignisreichen Partie sechs Tore – Freunde des gepflegten Fußballs werden dennoch mehr als enttäuscht die Heimreise angetreten haben.</p>
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<p>Vieles auf dem Platz fühlte sich an wie ein ordentlicher Kater nach den ersten beiden Karnevalstagen. Einige Protagonisten – vornehmlich in Weiß gekleidet – wandelten auf dem grünen Rasen als hätten sie die beiden vorangegangenen Tage in der Stadt des rot-weiß-roten Rivalen durchgefeiert. Nicht eine einzige Ballstafette in den ersten 45 Minuten fand den Weg vom eigenen Sechszehner bis zum gegnerischen Tor.</p>
<h2>Eckball wird fast schon gefeiert wie der Gewinn der Europa League</h2>
<p>So feierte der Großteil der rund 46.000 frierenden und auf schnelle Spielzüge hoffenden Zuschauer  in der 44. Spielminute den ersten Eckball ihrer Borussia ähnlich euphorisch wie den Gewinn der Europa League.  Dass eben dieser erste Vorstoß und diese eine Ecke der Startschuss für eine völlig verrückte Partie werden sollte, ahnte zu dieser Zeit wohl noch niemand.</p>
<p>Grundlegende Besserung brachte jedoch weder die mehr als glückliche 1:0-Führung als auch die zweite Halbzeit &#8211; abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen &#8211; nicht. Lucien Favres Mannschaft mogelte sich mit einer fußballerisch weitestgehend bundesligaunwürdigen Leistung durch die Partie. Eine Tatsache, die im Umfeld erste leise Alarmsignale ertönen lässt.</p>
<h2>Ungewöhnlich laute aber passende Kritik</h2>
<p>Während sich der Großteil der Gladbacher Protagonisten an dem Remis arrangieren konnte, fand man für das Gezeigte dennoch flächendeckend Kritik. „Die erste Halbzeit war überhaupt nicht gut“, analysierte VfL-Coach Lucien Favre. „Wir hatten unglaubliche Ballverluste. Ganz einfach und ohne Druck haben wir die Bälle einfach an den Gegner gegeben.“</p>
<p>In seiner Kritik noch harscher wurde nach dem Spiel Mannschaftskapitän Martin Stranzl. Der Österreicher prangerte allen voran die Vielzahl der völlig überflüssigen Ballverluste im Spielaufbau an. „Das zieht sich ja schon länger hin. Das ist nichts Neues“, wirkte Stranzl dabei beinahe schon so als hätte er die Hoffnung auf baldige Besserung aufgegeben. Doch der 32-Jährige wollte vielmehr die Finger in die weit klaffende Wunde legen: „Das geht nicht. Es wird oft gesagt, wir stecken in einem Lernprozess, aber wir müssen auch mal einen Schritt weiter kommen. Wenn man sich die Spielanlage, unsere Mannschaft anguckt, dann muss man das besser machen. Dann bekommt man auch nicht diese drei Gegentore &#8211; wobei wir uns in der ersten Hälfte bereits zwei hätten fangen können.“</p>
<h2>Cigerci überfordert</h2>
<p>Martin Stranzl hat recht und tut gut daran sowohl dessen Mitspieler als auch das Gladbacher Umfeld aufzuwecken. VfL-Sportdirektor Max Eberl spricht seit Monaten (zurecht) von eben jenem Lernprozess und wird nicht müde dies immer wieder zu betonen. Dennoch kann und darf eine solche „Leistung“ nicht der Anspruch für die Elf vom Niederrhein sein. Lucien Favre und Co. sollten tunlichst an den unverkennbaren Schwächen arbeiten. Ansonsten droht neben einem K.O. im Sechszehntelfinale der Europa League gegen Lazio Rom vor allem das graue Mittelmaß in der Liga.</p>
<p>Es gilt vor allem spielerisch wieder auf die Beine zu kommen. Irgendwann wird jegliches Glück, jede Effizienz und jegliche Moral ain Gladbach aufgebraucht sein. Dann fehlt der Borussia der entscheidende Trumpf. Lucien Favre wird sich in den kommenden Tagen und Wochen so seine Gedanken machen müssen. Der wieder einmal enttäuschende Tolga Cigerci kann nicht die Lösung aller spielerischen Probleme sein.  Der 20-Jährige, der nach eigenen Angaben gerne „der Regisseur der Borussia“ seine würde, wird den Anforderungen der ersten Liga bis dato nicht annähernd gerecht.</p>
<h2>Falsche Kaderstruktur in der Offensive?</h2>
<p>Hier wird sich so langsam aber sicher auch Sportdirektor Eberl an die Nase fassen müssen. Borussias Kaderstruktur in der Offensive ist vorsichtig ausgedrückt nur wenig homogen. Nicht zuletzt deshalb ist es in den kommenden Wochen von größter Wichtigkeit darauf zu achten halbwegs in der Spur zu bleiben. Personelle Alternativen gibt es in für Lucien Favre in Gladbach zumindest in der laufenden Saison keine mehr.</p>
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		<item>
		<title>Spannender Rückrundenauftakt in der Bundesliga</title>
		<link>http://www.fussballreport.com/news/spannender-ruckrundenauftakt-in-der-bundesliga/</link>
		<pubDate>Sun, 10 Feb 2013 12:12:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Igor]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Fussball News]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Die deutsche Fußball-Bundesliga ist nun seit drei Wochen endlich in die Rückrunde gestartet. Schon alleine das Auftaktmatch zwischen Schalke 04 und Hannover 96, war mit neun Toren (5:4) ein wahres Schützenfest und gab die Marschrichtung für die restlichen Partien vor. Besonders die Königsblauen aus Gelsenkirchen stehen momentan im Fokus. Am [&#8230;]</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutsche Fußball-Bundesliga ist nun seit drei Wochen endlich in die Rückrunde gestartet. Schon alleine das Auftaktmatch zwischen Schalke 04 und Hannover 96, war mit neun Toren (5:4) ein wahres Schützenfest und gab die Marschrichtung für die restlichen Partien vor.</p>
<p>Besonders die Königsblauen aus Gelsenkirchen stehen momentan im Fokus. Am letzten Spieltag musste das Team von Jens Keller eine empfindliche Niederlage gegen das Schlusslicht Greuter Fürth hinnehmen. Die Bundesliga ist wieder <strong>spannend und reizvoll</strong> geworden.<br />
Doch neben unvorhergesehenen Wendungen präsentiert sich vor allem Klassenprimus Bayern München als scheinbar unumstößliche Konstante. </p>
<p>Der <a href="http://www.fussballreport.com/tabelle/bundesliga/">souveräne Spitzenreiter</a> startete mit drei souveränen zu-Null Siegen in das neue Kalenderjahr. Momentan kann keine andere Mannschaft dem Rekordmeister das Wasser reichen. Für viele Fans Grund genug, auch finanziell Profit aus der Sache zu schlagen.</p>
<h2>Zum Erfolg mit Sportwetten</h2>
<p>Das Tippen auf Sieg, Unentschieden oder Niederlage verleiht einer gewöhnlichen Partie eine zweite Ebene. Besonders gegen Freunde bringen <a href="http://www.mybet.com/de/sportwetten">Sportwetten im Internet</a> einen mehrschichtigen Reiz. Hier kann die oftmals selbst attestierte Kompetenz getestet werden. Außerdem findet man im dazugehörigen Online-Portal <strong>aktuelle Quoten und Top-Begegnungen</strong> übersichtlich aufgelistet. Ein Erfolgserlebnis über die konkurrierenden anderen Tipper unterstreicht nicht nur den eigenen Fußball-Sachverstand, sondern ist darüber hinaus äußerst lukrativ. Um zu guten Ergebnissen zu kommen, kann man freilich auch den Zufall entscheiden lassen und sein virtuelles Kreuz willkürlich verteilen. Die bessere Alternative stellt jedoch die Analyse verschiedenster Faktoren dar.</p>
<h2>Diverse Faktoren beachten</h2>
<p>Speziell in der Bundesliga haben Mannschaften mit einem aktuellen Formhoch höhere Chancen, den Platz als Sieger zu verlassen. Ein derartiger &#8222;Lauf&#8220; beflügelt die Spieler und lässt viele Ballstafetten leichter erscheinen. Ferner sollte der Austragungsort einer Begegnung nicht unterschätzt werden. Mit den eigenen Fans im Rücken kann selbst der scheinbar chancenlose Underdog über sich hinaus wachsen und dem Favoriten ein Bein stellen. </p>
<p>Besonders in Deutschland herrscht eine sympathische Stadionkultur vor, die wenig mit den Hooligans aus England oder Italien gemein hat. Kinder und Frauen sind gern gesehene Gäste.<br />
Weiterhin sollte man für eine erfolgreiche Wette sein <strong>Augenmerk auf Schlüsselspieler</strong> richten. Ob Spielmacher, Abwehrchef oder Torjäger &#8211; wenn ein wichtiger Spieler ausfällt, beeinflusst dies häufig merklich das Spiel der jeweiligen Mannschaft.</p>
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		<title>Angstgegner Bayer zu Gast: „Wir schauen nur von Spiel zu Spiel“</title>
		<link>http://www.fussballreport.com/news/borussia-angstgegner-bayer-zu-gast/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Feb 2013 11:05:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Björn Brodermanns]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Fussball News]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Am kommenden Donnerstag steigt für die Borussia aus Mönchengladbach das wohl größte Spiel seit über 26 Jahren. Lazio Rom ist im Borussia-Park zu Gast und gibt sich die Ehre im Sechszehntelfinale. Ein wahrlich mehr als attraktives Los – auch ohne den verletzen Nationalspieler Miroslav Klose. Doch vor dem großen Festspiel [&#8230;]</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Am kommenden Donnerstag steigt für die Borussia aus Mönchengladbach das wohl größte Spiel seit über 26 Jahren. Lazio Rom ist im Borussia-Park zu Gast und gibt sich die Ehre im Sechszehntelfinale. Ein wahrlich mehr als attraktives Los – auch ohne den verletzen Nationalspieler Miroslav Klose. Doch vor dem großen Festspiel wartet mit Bayer 04 Leverkusen ein echter Angstgegner auf den VfL.</p>
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<p>„Die volle Konzentration richten wir auf Leverkusen. Ab Sonntag können wir uns mit Lazio beschäftigen“, wiegelte Lucien Favre sämtliche Fragen ob man mit dem Kopf schon eine Woche weiter sei vehement ab. Das Spiel gegen die Werkself ist ohnehin so etwas wie ein Spitzenspiel. Die Bayer-Elf spielt bislang eine beachtenswert solide Saison. 37 Punkte ergeben aktuell den dritten Tabellenplatz mit der Aussicht in der kommenden Spielzeit in der Champions League für Furore sorgen zu können. Der jungen Mannschaft samt dem erfrischenden Trainerteam um Sami Hyypiä und Sascha Lewandowski dürfte mittelfristig sportlich eine Menge zuzutrauen sein.</p>
<h2>Sprung auf Platz fünf möglich</h2>
<p>Für Mönchengladbach gilt Ähnliches. Die Mannschaft von Trainer Lucien Favre hat ein riesiges Potenzial. So ganz zum Vorschein kam es bislang nicht. Immer wieder gilt es vor allem im spielerischen Bereich kleinere Rückschläge zu verkraften. Die mehr als vermeidbare Niederlage am vergangenen Spieltag gegen den 1.FC Nürnberg wollen die Fohlen nun möglichst schon gegen Bayer vergessen machen. Bei einem Sieg winkt Rang fünf &#8211; ein Platz, der am Ende zur erneuten Teilnahme am europäischen Geschäft bedeuten würde.</p>
<p>Allerdings hängen die Trauben gegen die Werkself traditionell hoch. Seit dem 25. Februar 1989 konnte der VfL in heimischen Gefilden nicht mehr gegen Bayer Leverkusen gewinnen. Eine lange Zeit. Zudem präsentierten sich Schürrle, Kießling und Co. trotz der Niederlage gegen Borussia Dortmund zuletzt in herausragender Form. Lucien Favre warnte deshalb bereits im Vorfeld vor den starken Rheinländern: „Bayers Mannschaft funktioniert gut, sie spielt sehr organisiert und ist nach Balleroberung sehr gefährlich bei Kontern.“ Im Grunde spielt Leverkusen einen ähnlichen Fußball wie die Elf vom Niederrhein – nur eben einen Tick reifer in der Spielanlage und eine Portion abgeklärter. Deshalb sei es aus Sicht Favres wichtig „spielerisch, läuferisch und kämpferisch alles abzurufen.“</p>
<h2>Nordtveit wieder da</h2>
<p>Dabei nicht mitwirken kann Tony Jantschke. Borussias Rechtsverteidiger sah am vergangenen Wochenende die 5. Gelbe Karte in der laufenden Saison. Wer für ihn auf der Außenbahn verteidigt, ließ Favre noch offen. Gut möglich aber das der von einer Grippe wiedergenesene Martin Stranzl für den U21-Nationalspieler einspringt. „Martin ist eine Option. In der Hinrunde hat es mit ihm auf dieser Position gut funktioniert“, sagte Lucien Favre im Rahmen der PK.</p>
<p>Beinahe sicher wieder mit von der Partie sein wird Havard Nordtveit. Der Dauerläufer und Chefstratege im defensiven Mittelfeld konnte unter der Woche wieder mit dem Team trainieren und dürfte dementsprechend wieder neben Thorben Marx auf der Doppelsechs agieren. „Howie hat gestern mit der Mannschaft trainiert. Wir müssen abwarten, wie das Knie auf die Belastung reagiert, aber ich denke, dass er spielen kann“, gab sich Favre durchaus hoffnungsvoll.</p>
<h2>Sieg könnte zusätzliche Kräfte freimachen</h2>
<p>Leverkusen vor der Brust und Rom im Kopf? Der Schweizer glaubt nicht dran und machte mit ordentlichem Nachdruck klar: „Wir schauen nur von Spiel zu Spiel.“ Ob seine Spieler dies ebenfalls in den Köpfen verankert haben, werden die 90 Minuten gegen Bayer 04 Leverkusen zeigen. Ein Sieg nach knapp 24 Jahren verbunden mit Platz fünf würde vor der heißen Europapokalnacht gegen Rom sicherlich noch einmal zusätzliche Kräfte freisetzen.</p>
<p><strong><em>Voraussichtliche Aufstellung:</em></strong></p>
<p><em>Borussia: ter Stegen – Wendt – Dominguez – Brouwers – Stranzl, Marx – Nordtveit – Arango – Cigerci – Herrmann – de Jong</em></p>
<p>The post <a rel="nofollow" href="http://www.fussballreport.com/news/borussia-angstgegner-bayer-zu-gast/">Angstgegner Bayer zu Gast: „Wir schauen nur von Spiel zu Spiel“</a> appeared first on <a rel="nofollow" href="http://www.fussballreport.com">fussballreport.com</a>.</p>
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