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	<title>Gedichte - Schreiber</title>
	
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	<description>Lyrik, Kurzgeschichten, Poesie, Gedichte</description>
	<lastBuildDate>Sun, 21 Aug 2011 18:42:02 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Thomasz und das Kind von Annie Friesinger</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2011 19:54:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Thomasz Kind Friesinger]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich erinnere mich gern an Thomasz. Da war einer. Der konnte mit seinen Ideen ganze Parties sprengen und vor allem konnte er immer, wirklich immer, deine Vorstellungskraft erweitern. Egal, ob du schon ein paar Kannen Pils drinne hattest oder irgendeinen anderen Shit wie Gras und so. Thomasz war einer dieser Menschen, der zwar körperlich höchstens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Calibri;">Ich erinnere mich gern an Thomasz. Da war einer. Der konnte mit seinen Ideen ganze Parties sprengen und vor allem konnte er immer, wirklich immer, deine Vorstellungskraft erweitern. Egal, ob du schon ein paar Kannen Pils drinne hattest oder irgendeinen anderen Shit wie Gras und so. </span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Calibri;">Thomasz war einer dieser Menschen, der zwar körperlich höchstens Kreisklasse spielen konnte, aber mit seinen Aktionen es locker in die Champion League schaffen würde. Thomasz war mindestens 50kg zuviel Mensch und das meiste davon um die Hüften. </span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Calibri;">In der letzten Woche hat der wieder so eine Ding rausgehauen, uns fiel alle das Lachen aus den Gesichtern. Wir waren wie immer an einem Dienstagabend in unserem Kiez unterwegs und auf der Suche nach einem frischgezapften Bier. Hier gibt es eigentlich immer nur Kneipen oder Kioske vor denen uns eigentlich ein Grundgefühl von Anspruch hätte warnen müssen. Wir also unterwegs im Kiez. Ein paar nette Mädels aus tausend und einer Nacht mit ihren engen Jeans und Tops kichern vor uns her und wir sahen uns ihre wiegenden Hintern an. </span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Calibri;">„Alter, wisst ihr was ich mir letztens gedacht habe?“ meinte Thomasz auf einmal. </span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Calibri;">„Nö.“ Sagten wir im Chor und gingen weiter und schauten auf die Hinterteile der Mädels, die irgendeinen billigen HipHop Mist dröhnend aus ihren 50,- Euro Handies hörten. Und sie kicherten.</span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Calibri;">Wir bogen um die Ecke, wo die Zigeuner saßen. Meistens nur Frauen und Kindern. Die Typen gurkten in der Regel mit ihren frisierten Motorrollern knattern durch die Straßen. </span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Calibri;">„Ich saß so im Bus und starrte vor mich hin. Da entdeckte ich eine Schlagzeile:  Annie Friesinger Podsmart bekommt Kind in Meppen!“</span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Calibri;">„Ich meine die heißt anders!“, sagt Norbert. Neunmal klug wie er immer meinte zu sein. Kein Wunder hatte er auch immer 3 Studiengänge abgebrochen. Philosophie und Geschichte sowie Politik. </span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Calibri;">„Scheiß egal.“ Meinte ich. „Los Thomasz. Schieß los. Was ist Phase!“ </span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Calibri;">„Also ich dachte so, dass sie, die ja ganz geil aussieht ein Kind bekommt. Und dann mit dem ganzen Blut und der Arzt schneidet ihr bei der Muschi rum. Kann der die dann noch geil finden. Ich meine, die ist ja geil. Pralle Möpse und so einen butterweichen Arsch. In ihren Rennanzügen sah sie ja immer sehr geil aus. Und dann immer in der gebückten Haltung. Fand ich großartig. Nur deshalb habe ich mir den Scheiß angeschaut.“</span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Calibri;">„Mmmh“ meinte Norbert. „Der Arzt hat doch dann so einen Profiblick.“</span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Calibri;">„Ja aber mal ehrlich. Wenn da so einen Torte aus dem Fernsehen mit gespreizten Beinen und in voller Inbrunst vor dir liegt und du kannst sie gleich aufschneiden oder musst. Dann findest du die doch nicht mehr geil, oder?“ war mein Kommentar. </span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Calibri;">„Alter, was für einen Scheiße labert ihr da wieder.“, Norbert kam mit einem verbalen Einwurf von der Seitenlinie. „Der kann sie doch weiterhin geil finden, auch wenn er sie zugenäht hat. Der sieht doch andauernd irgendwelche Weiber, die vor ihm mit gespreizten Schenkeln in die Höhe voller Inbrunst Kinder rauspressen.“</span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Calibri;">„Auch Türken Weiber!“ war Thomazs Feststellung. Ich äußerte meine Bedenken, dass es in Meppen wahrscheinlich nicht so wirklich viele Türken Weiber gab. </span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Calibri;">„Aber Russen Torten. So blonde wie die Friesinger.“ Norbert, der Regionalexperte meldete sich. </span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Calibri;">Langsam waren wir bei der Kneipe unserer Wahl angekommen. Irgendein Typ hatte sie aufgemacht, weil er gelesen hatte, dass das hier eines Tages einmal ein „In“ Viertel werden sollte. In der Zwischenzeit durften wir hier Bier saufen. Und zwar vom Fass! Korn kam heute nicht in Fragen, morgen war wieder Maloche angesagt. Schließlich musste die Miete bezahlt werden. </span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Calibri;">Wir setzten uns auf die Hocker am Fenster. Da konnte man dann immer super nach draußen glotzen. Zwar war das im Moment nicht interessant, da ja hier kein „In“ Viertel war und die entsprechenden Spielbesatzung, also gut aussehende Weiber noch nicht da waren. Aber ab und zu ging eine pralle Afrikanerin vorbei und die konnten immer am besten mit dem Hintern wackeln. Wir hatten uns angewöhnt zu solchen Anlässen immer ein „Shake your Budy“ auf den Lippen zu haben und schweinische Gedanken in der Birne. Wir steckten uns alle eine an. Auch ein Vorteil, wenn man nicht in einem „In“ Viertel wohnt. Beschissene Touristen mit ihren Funktionsjagen konnten sich nicht auf schwäbisch über das Rauchen beschweren. Ich war immer der Meinung, dass das nur Menschen machten, die noch so viele Kreditraten auf der Uhr hatten und wenn jemand durch das Rauchen, welches sie ja passiv mitbekamen, nicht mehr lange zu leben hatten, nicht mehr ihre Schulden zurückzahlen können. Und das ist für einen Schwaben eine riesige mentale Last, die fast keinen Platz mehr für was anderes lässt. </span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Calibri;">„Die Friesinger. Also. Ein Kind. Rausgepresst. Meinst du der Typ war dabei?“<br />
„Welcher Typ? Der Arzt?“, Norbert.<br />
„Nein. Ihr Typ. Der Alte, der ihr das Kind gemacht hat. Podsmart, oder so!“</span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Calibri;">„Ich habe gelesen, dass der ne Landwirtschaft hat. Dann kennt er sich ja mit Eutern aus!“ Thomasz.<br />
Wir lachten. </span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Calibri;">„Keine Ahnung, ob der dabei war. Würdest du dabei sein?“</span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Calibri;">„Bei der Friesinger nicht. Bei meiner Torte wohl. Ich muss nur sicher sein, dass das Balg von mir ist.“ Thomasz hatte leider keine Freundin, die ihn betrügen konnte. Thomasz war ein Kumpelfreund. Keiner, der jemals eine abbekommen würde. Niemals nicht. Gluppsaugen hatte er und eine Vorliebe für Bundfaltenhosen in beige. </span></span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Calibri;">„Ich weiß nicht, ob ich dabei sein würde.“ Was sollte ich da? Frage ich mich. Blut, Schweiß und Tränen? Gekreische von der Alten? Geruch wie von tausend Schlachthöfen? Das war nichts für mich. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Calibri; font-size: small;"> </span></p>
<p><span style="font-family: Calibri; font-size: small;"> </span></p>
<p><span style="font-family: Calibri; font-size: small;"> </span></p>
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		<title>Montag Morgen</title>
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		<pubDate>Mon, 23 May 2011 11:31:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensalltag]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl heute Montag ist, habe ich total Bock auf die Arbeit zu gehen. Ich hoffe, dass da alle da sind und niemand sich über das Wochenende was eingefangen hat. Wäre doch schade, wenn da heute jemand den Tag verpasst. Ich habe echt gute Laune, sogar das Wetter spielt in dieser ansonsten total verregneten Stadt mit. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl heute Montag ist, habe ich total Bock auf die Arbeit zu gehen. Ich hoffe, dass da alle da sind und niemand sich über das Wochenende was eingefangen hat. Wäre doch schade, wenn da heute jemand den Tag verpasst. Ich habe echt gute Laune, sogar das Wetter spielt in dieser ansonsten total verregneten Stadt mit. Die Sonne blinzelt nett durch das Fenster und ich habe ein gewisses Vergnügen dabei auf dem Balkon bei einer Zigarrette einen Kaffee zu trinken und dem Treiben auf der Straße zuzuschauen.</p>
<p><span id="more-182"></span></p>
<p>Ist immer viel los. Der Bus fährt vorbei, zig Autos und die ersten Geschäfte öffnen. Die Blätter der Bäume wiegen sich ein wenig hin- und her. Die Zigarrette ist fast aufgeraucht und auch in der Kaffeetasse kann ich schon fast den Boden sehen. Montag Morgen, die Woche vor der Brust, aber immer noch gute Laune. Warum auch nicht. Ändere dein Leben, ich ändere mein Leben. Selbst Rio Reiser machte darüber einen Songtext geschrieben “Alles verändert sich, wenn du dich veränderst.” Ja. Ich stehe auf und rufe laut vom Balkon “JAAA!”. Niemanden fällt das hier auf. Ganz normal. Manchmal merkt es der Oppa aus dem zweiten Stock. Aber der ist nicht auf einem Balkon, darum kann ich beruhigt in meine Wohnung zurückkehren.<br />
Ich grinse  mich selber an, als ich in den Spiegel schaue, um mit dem Zähnepusten zu beginnen. Das Radio bringt Nachrichten, ich drehe es mal galant weg und peile einen dieser Volksverdummungssender an. Da läuft irgendein Chart Mist &#8211; aber jener Mist, erfreut heute mein Herz. Zeit für eine Dusche, ein besondere Tag, da soll man auch mal duften, wie ein großer Gentleman. Ein bisschen Akrobatik versuche ich mein Unterplinten ausziehen mit den Zehen zu machen, als ich gekonnt, wie ich finde, die Unterhose über einen Handtuchhalter werfe. So wie Ringe über den Stock werfen. Super. Ich klatsche in die Hände und steige unter die Dusche. Quiek. Zu kalt. Ich drehe am Rad. Da fällt mir Frank Spilker und seine Band Die Sterne ein und ich pfeife “Andererseits”. Homoerotische Gefühle kommen nicht auf, obwohl ich meine Körper von oben bis unten einseife.<br />
Nach dem Anziehen geht es vor die Tür. Hinein ins pralle Verkehrschaos einer Großstadt.<br />
Gut, dass ich die Tasche so hübsch gepackt habe, denke ich mir beim Einsteigen in den Bus, der mich zur S-Bahn bringen wird. Hier ist immer was los. Babylonisches Sprachgewirr mit Geruch, besonders, wenn die Sonne auf den Bus ballert. Es macht mit immer eine gewissen Freunde, Menschen zu beobachten, die vom Wuchs her kleiner sind und sich im Bus direkt unter die Achseln von größeren Menschen zu stellen. Im Somme eine super Sache. Gott sei Dank bin ich dieser Größe schon in den Kinderjahren erwachsen, sodass ich eher zu denen zähle, die ihre Achsel breitstellen, um einen Menschen darunter zu parken.<br />
Natürlich fährt die S-Bahn gleich los, wenn man unten an der Bushaltestelle ankommt, einige ganz verwegene versuchen noch mit einem Sprint, der mich an meine besseren Bestzeiten der Bundesjugendspiele in den 80er Jahren erinnert, die Bahn zu reichen. Bedauerlicherweise für sie kommt ja schon in drei Minuten die nächste Bahn. In der Regel. Manchmal nicht.<br />
Ich stehe dann immer am Bahnsteig und schaue einfach so rum. Ich finde eh, dass die Menschheit sich, gerade in industriealisierten Ländern, viel zu sehr die gute Tugend des “Einfach-Mal-Rumschauen” abgelegt hat. Die Bahn kommt, ich steige ein und irgendwann aus und wie ein und wieder aus. Der letzte Weg zur Arbeit führt mich an ein Neubaugebiet vorbei. Hier fehlt eigentlich ein Schild: “Investoren erlaubt &#8211; Bewohner ungerne, aber nur wegen der Rendite geduldet.”</p>
<p><del>(Ich schreibe weiter!)</del></p>
<p>Schön ist es auf die Arbeit zu kommen und zu sehen, dass da nicht alle da sind. Im Gegenteil. Ich bin da. 10 Minuten vor Dienstbeginn. Nun ja. Der eine kommt immer um Punkt und der Rest trüddelt so ein wie er möchte. Kritik ist da unerwünscht. Warum auch.  Ich orgel den Rechner an. Irgendein Desktop Modell, welches schon an dem Tag veraltet war, als er bestellt wurde. Mit dem Aufstellen beschäftigen sich hier immer so Nerds, die aussehen, als ob sie Frauen nur aus Zeitschriften oder schlimmen Ecken des Internets kennen.</p>
<p>Ich lege demonstrativ meinen Geigenkoffer auf den Tisch neben mir. Er ist frei. Wie soviele Plätze hier. Keine Folge von Rationalisierungsmaßnahmen, sondern eher der Lauf der Dinge.</p>
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		<title>Wenn ich wieder Angst habe</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 14:41:12 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Dann ziehe ich bei mir ein Dann erkunde ich meine Gehirnwindungen um einen Sinne zu finden Mit einer Lupe, die aus Fragen gemacht ist Was wie wann wo warum Ich drehe mich im geistigen Kreise auf meinen innerlichen Kornfeldern, Ich entdecke Satzfragmente, die an den Decken der Gedanken kleben. Wenn ich damit fertig bin, Steige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dann ziehe ich bei mir ein<br />
Dann erkunde ich meine Gehirnwindungen<br />
um einen Sinne zu finden<br />
Mit einer Lupe, die aus Fragen gemacht ist<br />
Was wie wann wo warum<br />
Ich drehe mich im geistigen Kreise auf meinen innerlichen Kornfeldern,<br />
Ich entdecke Satzfragmente,<br />
die an den Decken der Gedanken kleben.<br />
Wenn ich damit fertig bin,<br />
Steige ich nach Draußen<br />
Und meine Gedanken warten auf meine Rückkehr.</p>
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		<title>Gedanken fliegen</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 10:39:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[gedanken-gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Ach wie Flux ist doch ein Gedanke Eben noch hier und schon wieder fort Die Ideen, die darauf folgen, halten nicht, was der Gedanke versprach als er aufbrach in die nächste Dimension oder wird er vergraben in des Gehirns Gedankenwelt gefangengehalten bis er neue Freiheit erhält um erneut zu fliegen und den Turnus neu zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach wie Flux ist doch ein Gedanke<br />
Eben noch hier<br />
und schon wieder fort</p>
<p>Die Ideen, die darauf folgen,<br />
halten nicht, was der Gedanke versprach<br />
als er aufbrach</p>
<p>in die nächste Dimension<br />
oder wird er vergraben</p>
<p>in des Gehirns Gedankenwelt<br />
gefangengehalten bis er neue Freiheit erhält</p>
<p>um erneut zu fliegen<br />
und den Turnus neu zu starten</p>
<p>Neugeboren &#8211; Neugedacht </p>
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		<title>Gewalt</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Mar 2011 20:11:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur Gewalt Urgewalt Urwald Träume, die zerplatzen wie der Pakt mit dem Teufel, der als Dikator Afrika beherrscht Als Ingenieur, die Technik Am Ende kommt die Sinnflut und der Sturz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur Gewalt<br />
Urgewalt<br />
Urwald </p>
<p>Träume, die zerplatzen wie der Pakt mit dem Teufel,<br />
der als Dikator Afrika beherrscht</p>
<p>Als Ingenieur, die Technik</p>
<p>Am Ende kommt die Sinnflut und der Sturz</p>
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		<item>
		<title>Der ORT</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 21:22:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der-Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Der-ORT]]></category>

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		<description><![CDATA[Der ORT &#8211; Erste Gehversuche auf der Tastatur Es ist kalt und warm, regnerisch und sonnig. Das ist der ORT. Ein Platz, der wie jeder andere in dieser Republik ist. Ein ORT an dem samstags das Auto gewaschen und der Rasen gemäht wird. Außer im Winter, dann werden Teppiche nach draußen geschleppt und in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der ORT &#8211; Erste Gehversuche auf der Tastatur</p>
<p>Es ist kalt und warm, regnerisch und sonnig. Das ist der ORT. Ein Platz, der wie jeder andere in dieser Republik ist. Ein ORT an dem samstags das Auto gewaschen und der Rasen gemäht wird. Außer im Winter, dann werden Teppiche nach draußen geschleppt und in den Schnee gelegt. Im ORT wohnen Menschen, Tiere und der ganz normale Dreck, der sich überall findet, wo Menschen leben oder zumindest meinen, dass sie leben. Außer den Tieren, sie sind sich nicht ihrer Lebendigkeit bewusst.<br />
Und es gibt viele Tiere an dem ORT. Kleine, große. Zum Essen und zum Liebhaben. Alles mögliche.<br />
Der ORT hat einen historisches Kern. Da steht ein altes Rathaus. Wirklich alt: 300 &#8211; 500 Jahre mindestens. In der Regel haben die alten Gebäude ein Erscheinungsbild, das eine pittoreske Kombination aus alten Balken, alten Mörtel und neuer Fassade sind. Alles natürlich rein dem Denkmalschutz geschuldet oder wenn möglich durch einen kleinen Freundschaftsdienst für einen Parteifreund werden die Regel ausgehebelt. Manchmal werden sie auch in dem ORT gedehnt, wie eine Fuge, die das Fachwerkhaus zusammenhält. Der ORT hat auch eine Fußgängerzone mit roten Steinen. Vielfach stürzen die Leute, wenn die Steine nass geworden sind. Meistens sind das Ältere. Ältere, die nun in der Nähe des Krankenhauses wohnen. Da sind dann nicht mehr viele Meter bis zum Krankenhaus. Gerade im Alter kann das wichtig sein. Im ORT wohnen immer mehr Senioren. Alte Menschen wohnen in alten Häuser, die frisch renoviert worden sind. Es wurden seniorengerechte Bäder und so eingebaut. Vom örtlichen Baulöwen. Ein Parteifreund des Bürgermeister. Sein Haus hat er auch gebaut. Am Wochenende vielfach. So läuft das im ORT. Menschen helfen sich da. Auch am Wochenende. Sie machen dann gerne was gemeinsam. Häuser bauen, Parties feiern und so. Das ganze Programm. Der ORT hat so einiges an Götteshäuser zu bieten. Entweder mehr katholische oder mehr evangelische &#8211; je nach Landstrich oder wie die Fürsten damals drauf waren. Religionskriege gabe es schon weit bevor ein bärtiger Mann aus Saudi Arabien die USA herausgefordert hat. Die Kirche ist ein wichtiger Bestandteil im ORT. Total wichtig. Schon früh sind im ORT die Weichen gestellt. Sie werden in die Wiege gelegt. Ist man noch klein, dann gibt es schon bald nach der Geburt einen großen Termin: Die Taufe. Menschen im ORT ist dieser Ritus wichtig, werden doch Kinder nicht in den Himmel gelangen, wenn sie nicht getauft sind und damit ein Teil der Gemeinde. Es gab Zeiten, in den sich die Friedhofsverwaltung sich weigerte gestorben Frühchen beerdigen zu lassen, da sie noch nicht getauft waren. Wohin die Babies kamen, die nicht getauft waren und starben, ist eine Geschichte, die im ORT nur unter der Hand erzählt wurde. So ist das mit den Religionen &#8211; es wird heimlich und unheimlich blutig, wenn die Geschichten unten den Tisch fallen, die nicht offiziell sind. Aber irgendwann ist es im ORT auch so gewesen, dass dort auch diese Babies beerdigt wurden. Nottaufe war der Begriff, der tote Babies zu regulären Tote im Sinne der Mutter Kirche machte.<br />
Doch der ORT zeichnet sich durch weitere Gemeinschaftsaktionen aus. Dein Leben in der Geheimschaft des ORTes beginnt mit dem Kindergarten. In der Regel konfessionell. Das bedeutet nach dem Aufstehen, dem Frühstück und dem Anzeihen eine Wanderung durch Reihenhäusersiedlungen mit erleuchteten Fenstern, die auf einen niederblicken.<br />
Überhaupt sind die Reihenhäuser mit ihren verbilligten Bauplätzen für junge Familien eine große Wohltat für die Menschen in dem ORT. Und wichtig. Damit nicht nur Rentner hier wohnen. Reihenhäuser sind wichtig für die Menschen im ORT. Sehr wichtig. Sie haben einen identitätsstiftenden Charakter, obwohl sie alle aussehen, als ob sie aus einem Versandhauskatalog für Häuser stammen. Die roten Klinker, die roten Dachziegel sehen doch ganz hübsch aus, wenn man mit Google Maps darauf schaut. Auch erfüllen diese Häuser den Zweck des Konservativen. Ein Haus, der Traum jeder jungen Familie. In welchen Garten soll schließlich der gepflanzte Baum stehen, wenn nicht im eigenen. Zwar sind die Kreditraten hoch, aber die Sorge um die Bezahlung jener, gibt den Menschen im ORT das Argument für eine vierzigjährige Beschäftigung. Hinter der Hand gibt es einige die sagen: &#8220;Känguruh Siedlung. Nichts im Beutel aber große Sprünge machen!&#8221; Meistens sind die Aussprechenden diese Wörter diejenigen, die zur Miete wohnen. Oftmals in den Häusern des Baulöwens. Es gibt aber noch eine andere Lösung für diejenigen, die danach gieren ein Haus zu „haben“. Häuser, die gebaut worden sind, um Menschen in den Ort zu ziehen. Wie ein Magnet wirken diese Häuser. Es sind Häuser, die der Staat gebaut hat, um Angestellte zu ködern. Wie ein Angel hat er seine Rute ausgeworfen, der Papa Staat, um diejenigen einzufangen, die dem schmackhaften Wurm nicht widerstehen konnten. Zwar musste sie dafür eine Uniform anziehen und im Bedarfsfalle einrücken. Aber sie hatten ja was im Magen und ein Dach über dem Kopf. Diese Idee gefiel natürlich auch den Industriellen, den Großen. Sie konnten hier im ORT die Fabriken bauen, die sonstwo Bürgerproteste bedeutet hätten. Alles was an Protest da war, wurde erschlagen durch ein Wort: „Arbeitsplätze“. Auch heute noch bundesweit eine Keule, die geschwungen wird, um den richtigen Treffer zu landen. Umwelt spielt keine Rolle im ORT, solange die Wiesen und die Bäume einigermaßen Grün bleiben. Was man nicht spürt und riecht, gibt es nicht. Dogma. </span></p>
<p>Wird fortgesetzt</p>
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		<title>Lass doch mal</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 14:18:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht-Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht-Woche]]></category>

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		<description><![CDATA[Lass doch mal die Welt zufrieden Ist doch erst Montag früh Eine Woche vor der Brust Einen Kater noch im Rücken Lass doch mal die Welt zufrieden Sie dreht sich so oder so Montags ist der Anfang Freitag kommt das Ende Mittendrin ist alle weder Fisch noch Fleisch]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lass doch mal die Welt zufrieden</p>
<p>Ist doch erst Montag früh</p>
<p>Eine Woche vor der Brust</p>
<p>Einen Kater noch im Rücken</p>
<p>Lass doch mal die Welt zufrieden</p>
<p>Sie dreht sich so oder so</p>
<p>Montags ist der Anfang</p>
<p>Freitag kommt das Ende</p>
<p>Mittendrin ist alle weder Fisch noch Fleisch</p>
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		<title>Zwei Dinge</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 14:57:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[gedicht-heiß]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Dinge noch bevor das Eis schmilzt Zwei Sachen noch bevor das Ende naht Zwei Anmerkungen bis der Text zu Ende ist Zwei Fehler in einem Code Zu Heiß]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Dinge noch bevor das Eis schmilzt</p>
<p>Zwei Sachen noch bevor das Ende naht</p>
<p>Zwei Anmerkungen bis der Text zu Ende ist</p>
<p>Zwei Fehler in einem Code</p>
<p>Zu Heiß</p>
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		<title>Am Rande</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 07:21:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[gedanken-gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[gedicht-steine]]></category>

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		<description><![CDATA[Geschüttelt nicht gerührt Das sind meine Träume Aufgezehrte Alltagssorgen Getönte Sommerträume Ich stehe am Rande Der Abgrund ist mit falschen Entscheidungen gefüllt. Der genaue Tag ist verschwommen und fortgeschwemmt Von der Flut der Möglichkeiten Ich sehe rote Steine Die mit Geschwindigkeiten auf mich los gehen Es wachsen ihnen Beine und Augen und Münder Sie schreien]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geschüttelt nicht gerührt<br />
Das sind meine Träume<br />
Aufgezehrte Alltagssorgen<br />
Getönte Sommerträume</p>
<p>Ich stehe am Rande<br />
Der Abgrund ist mit falschen Entscheidungen gefüllt.</p>
<p>Der genaue Tag ist verschwommen und fortgeschwemmt<br />
Von der Flut der Möglichkeiten</p>
<p>Ich sehe rote Steine<br />
Die mit Geschwindigkeiten auf mich los gehen</p>
<p>Es wachsen ihnen Beine und Augen und Münder<br />
Sie schreien</p>
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		<title>AusgeHorstet</title>
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		<comments>http://www.gedichte-schreiber.de/2010/06/ausgehorstet/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 07:26:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Politisches Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[horst-wulf]]></category>
		<category><![CDATA[wulf-gauck]]></category>

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		<description><![CDATA[Es hat sich ausgehorstet liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger Jetzt sind andere dran. Die keine Laus auf der Leber haben und zur beleidigten selbigen Wurst werden Jetzt sind Aktenfresser an der Reihe Oder Schwiegermamas Lieblinge Nach den Horst folgt der Wulf oder der Gau ck Hauptsache jemand, der Reden schwingt und beschwingt den Untergang des Tanker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es hat sich ausgehorstet liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger</p>
<p>Jetzt sind andere dran. Die keine Laus auf der Leber haben und zur beleidigten selbigen Wurst werden<br />
Jetzt sind Aktenfresser an der Reihe</p>
<p>Oder Schwiegermamas Lieblinge</p>
<p>Nach den Horst folgt der Wulf oder der Gau ck</p>
<p>Hauptsache jemand, der Reden schwingt und beschwingt den Untergang des Tanker Germany begleitet,</p>
<p>werden weiterhin die Politik entgleitet und auf dem Gleis der Geschichte sich selbst als Fussnot parkt.</p>
<p>Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger</p>
<p>Gott sei Dank müssen wir nicht auch noch wählen. 30. Juni mitten in der WM. Da will ich Fußball Schauen, der Ball ist rund</p>
<p>die Politik ist geschlagen. Fallrückzieher der Geschichte</p>
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