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		<title>Was, wenn Gott gar nicht enttäuscht von Dir ist?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mandy]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 22:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p><img data-tf-not-load="1" fetchpriority="high" loading="auto" decoding="auto" width="1536" height="1024" src="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/09/6eb79895-9540-47ba-bcc0-e178484c888e.png" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/09/6eb79895-9540-47ba-bcc0-e178484c888e.png 1536w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/09/6eb79895-9540-47ba-bcc0-e178484c888e-300x200.png 300w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/09/6eb79895-9540-47ba-bcc0-e178484c888e-1024x683.png 1024w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/09/6eb79895-9540-47ba-bcc0-e178484c888e-768x512.png 768w" sizes="(max-width: 1536px) 100vw, 1536px" /></p>Es gibt Tage, da hat man das Gefühl, man hätte sich selbst mal wieder nicht besonders gut vertreten.Zu schnell genervt. Zu wenig geschafft. Jemanden hängen lassen. Etwas gesagt, das man besser nicht gesagt hätte. Oder wieder genau das gemacht, von dem man sich eigentlich vorgenommen hatte, es endlich anders zu machen.Und dann kommt dieses unangenehme [&#8230;]]]></description>
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        <p>Es gibt Tage, da hat man das Gefühl, man hätte sich selbst mal wieder nicht besonders gut vertreten.</p><p>Zu schnell genervt. Zu wenig geschafft. Jemanden hängen lassen. Etwas gesagt, das man besser nicht gesagt hätte. Oder wieder genau das gemacht, von dem man sich eigentlich vorgenommen hatte, es endlich anders zu machen.</p><p>Und dann kommt dieses unangenehme Gefühl:</p><p><strong>Du müsstest doch längst weiter sein.</strong></p><p>Reifer. Gelassener. Konsequenter. Irgendwie … besser.</p><p>Vielleicht kennst Du diesen Blick auch, obwohl gerade gar niemand im Raum ist. Diesen inneren Blick, der sagt: <em>Das war jetzt aber enttäuschend.</em></p><p>Ich glaube, wir tragen erstaunlich viele solcher Blicke mit uns herum. Von früher. Von Menschen, denen wir gefallen wollten. Von Erwartungen, die irgendwann selbstverständlich wurden. Vielleicht auch aus der Kirche.</p><p><em>„Als Christ sollte man doch …“</em><br /><em>„Wenn Du wirklich vertrauen würdest …“</em><br /><em>„Da musst Du noch dran arbeiten.“</em></p><p>Und irgendwann weiß man gar nicht mehr so genau: Ist das eigentlich noch mein schlechtes Gewissen? Die Stimme irgendeines Menschen? Oder stelle ich mir tatsächlich vor, dass Gott genauso über mich denkt?</p><p>Vielleicht ist das eine ziemlich wichtige Frage.</p><p>Denn enttäuscht kann eigentlich nur sein, wer etwas anderes erwartet hat.</p><p>Und da wird es interessant.</p><p>Wenn Gott Dich wirklich kennt, dann kennt er doch auch die Stellen, an denen Du immer wieder stolperst. Deine dünne Geduldsdecke. Deine Zweifel. Deine Macken. Deine großartigen Vorsätze am Montag und das Chaos spätestens am Mittwoch.</p><p>Petrus zum Beispiel kündigt groß an, Jesus niemals im Stich zu lassen. Kurze Zeit später tut er ziemlich genau das. Dreimal sogar.</p><p>Nicht gerade seine Glanzstunde.</p><p>Und trotzdem ist seine Geschichte damit nicht vorbei.</p><p>Vielleicht müssen wir deshalb unterscheiden zwischen:</p><p><strong>„Das war nicht gut.“</strong></p><p>und</p><p><strong>„Mit Dir stimmt etwas nicht.“</strong></p><p>Das eine kann ehrlich sein. Das andere macht einen Menschen klein.</p><p>Natürlich gibt es Dinge, die wir verändern sollten. Manches müssen wir entschuldigen. Manches wiedergutmachen. Manches vielleicht wirklich endlich lassen.</p><p>Aber das bedeutet nicht automatisch, dass über unserem Leben ständig jemand sitzt und Striche macht.</p><p>Gut. Schlecht. Schon wieder versagt.</p><p>Vielleicht schauen wir viel härter auf uns, als Gott es tut.<br /><br /><strong data-start="484" data-end="555">„Barmherzig und gnädig ist der HERR, groß ist seine Geduld und grenzenlos seine Liebe!“</strong><br data-start="555" data-end="558" /><a href="https://www.bibleserver.com/NLB.HFA.GNB/Psalm103%2C8"><em data-start="560" data-end="573">Psalm 103,8</em></a></p><p>Vielleicht ist er gar nicht überrascht, dass Du noch nicht fertig bist.</p><p>Vielleicht erwartet niemand von Dir, heute schon der Mensch zu sein, zu dem Du erst noch wirst.</p><p>Und vielleicht ist genau das eine ziemlich befreiende Vorstellung:</p><p><strong>Du darfst wachsen, ohne Dich dabei ständig für Deinen jetzigen Zustand schämen zu müssen.</strong> <img loading="lazy" decoding="async" width="72" height="72" src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2764.png" alt="❤" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br /><br />Bis morgen.<br />Deine Mandy</p>    </div>
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		<title>Ich liebe Dich, aber …</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mandy]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2026 22:00:00 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" width="1000" height="563" src="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/09/54828d74-bcd5-48f5-a46b-07e92beab4fa.png" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/09/54828d74-bcd5-48f5-a46b-07e92beab4fa.png 1000w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/09/54828d74-bcd5-48f5-a46b-07e92beab4fa-300x169.png 300w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/09/54828d74-bcd5-48f5-a46b-07e92beab4fa-768x432.png 768w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p><!--themify_builder_content-->
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        <p><em><strong>„Ich liebe Dich. Aber ich kann nicht gutheißen, wie Du lebst.“</strong></em></p><p>Der Satz ist vermutlich oft ehrlich gemeint. Als Versuch, beides zusammenzuhalten: den eigenen Glauben und die Zuneigung zu einem Menschen, der anders lebt, liebt oder sich selbst versteht.</p><p>Und trotzdem bleibt manchmal vor allem dieses kleine Wort hängen:</p><p><strong>Aber.</strong></p><p>Alles davor klingt warm. Alles danach erklärt, wie weit diese Wärme reichen darf.</p><p>Ich liebe Dich – aber erzähl mir lieber nichts von Deiner Beziehung.<br />Ich liebe Dich – aber bring Deinen Partner nicht mit.<br />Ich liebe Dich – aber ich werde weiterhin den Namen benutzen, den ich für richtig halte.</p><p>Vielleicht möchte derjenige, der so spricht, tatsächlich nur eine Lebensweise ablehnen und nicht den Menschen.</p><p>Doch für den anderen lässt sich das kaum so ordentlich trennen. Es geht nicht um eine schlechte Angewohnheit, die er ablegen könnte. Es geht darum, wen er liebt. Mit wem er sein Leben teilt. Welchen Namen er trägt. Und ob er in meiner Nähe ganz er selbst sein darf – oder nur der Teil von ihm, mit dem ich einverstanden bin.</p><p>Natürlich bedeutet Liebe nicht, alles gutzuheißen. Ich liebe Menschen, mit denen ich nicht immer einer Meinung bin. Ich kann Entscheidungen falsch finden, Grenzen setzen und widersprechen.</p><p>Aber ein Mensch ist keine Klassenarbeit, die ich ständig benoten muss.</p><p>An dieser Stelle höre ich schon den nächsten Einwand:</p><p><strong>„Aber die Bibel sagt doch, dass wir unsere Geschwister ermahnen sollen.“</strong></p><p>Ja. Das tut sie.</p><p>Paulus schreibt:</p><p><em>„Brüder und Schwestern, auch wenn jemand unter euch in Sünde fällt, müsst ihr zeigen, dass der Geist Gottes euch leitet. Bringt einen solchen Menschen mit Nachsicht wieder auf den rechten Weg. Passt aber auf, dass ihr dabei nicht selbst zu Fall kommt!“ </em>(<a href="https://www.bibleserver.com/BB/Galater6%2C1">Galater 6,1</a>)</p><p>Da steht nicht: Schau weg und sag zu allem Ja.</p><p>Aber da steht auch nicht: Mach Dich zum Aufseher über das Leben anderer Menschen.</p><p>Paulus spricht von Geschwistern. Von Menschen, die miteinander glauben und einander verbunden sind. Und er spricht von Sanftmut, Selbstprüfung und dem Ziel, einen Menschen wieder aufzurichten.</p><p>Ermahnung ist etwas anderes als Verurteilung.</p><p>Sie geschieht nicht von oben herab. Sie stellt niemanden bloß. Und sie macht einen Menschen nicht zum Projekt, das endlich in Ordnung gebracht werden muss.</p><p>Vor allem setzt Ermahnung voraus, dass überhaupt klar ist, worin die Verfehlung besteht.</p><p>Und genau das ist bei diesen Fragen umstritten.</p><p>Was der eine Christ eindeutig Sünde nennt, versteht ein anderer nach ernsthaftem Ringen mit denselben Bibelstellen anders. Beide können beten, lesen und die Bibel ernst nehmen – und trotzdem nicht beim gleichen Ergebnis ankommen.</p><p>Meine Überzeugung wird nicht allein dadurch unfehlbar, dass ich sie mit einem Bibelvers begründe.</p><p>Vielleicht darf ich widersprechen. Vielleicht darf ich auch ermahnen, wenn eine echte Beziehung zwischen uns besteht.</p><p>Aber ich sollte mich fragen:</p><p>Tue ich es, weil mir dieser Mensch wirklich am Herzen liegt?<br />Hat er mich überhaupt eingeladen, in diesen Teil seines Lebens hineinzusprechen?<br />Bin ich ebenso bereit, mich von ihm hinterfragen zu lassen?</p><p>Und kann unsere Beziehung danach weiterleben – oder bestand sie am Ende nur aus meiner Hoffnung, ihn zu verändern?</p><p>Wenn jedes Treffen zur Korrektur wird, ist es irgendwann keine Beziehung mehr.<br />Dann ist der andere nur noch mein geistliches Verbesserungsprojekt.</p><p>Paulus fragt an einer anderen Stelle: <em>„Wer bist du, dass du über den Diener eines anderen richtest? Ob er steht oder fällt, geht nur seinen eigenen Herrn etwas an.“</em><br />(<a href="https://www.bibleserver.com/BB/R%C3%B6mer14%2C4">Römer 14,4</a>)</p><p>Auch dort geht es nicht um Homosexualität oder Geschlechtsidentität. Es geht um andere Streitfragen unter Gläubigen.</p><p>Aber die Frage bleibt an mir hängen: <strong>Wer bin ich eigentlich?</strong></p><p>Vielleicht bin ich gar nicht dafür zuständig, jeden Menschen vor Gott richtig einzuordnen.<br />Vielleicht muss ich nicht entscheiden, wie Gott mit ihm umzugehen hat.</p><p>Und vielleicht kann ich die Bibel ernst nehmen, ohne mich selbst zum Türsteher vor Gottes Haus zu machen.</p><p>Ich verstehe, dass Christen bei diesen Fragen zu unterschiedlichen Antworten kommen. Für manche fühlt es sich an, als würden sie die Wahrheit verraten, wenn sie nicht deutlich widersprechen.</p><p>Aber Wahrheit braucht keine Lieblosigkeit, um wahr zu bleiben.</p><p>Und Liebe ist mehr als die freundliche Verpackung für Ablehnung.</p><p>Vielleicht kann ich sagen: Ich verstehe Dein Leben nicht in allem. Ich komme bei manchen Fragen zu einem anderen Ergebnis. Wenn Du mich fragst, werde ich Dir ehrlich sagen, was ich glaube.</p><p>Aber ich setze mich nicht über Dich.<br />Ich mache Dich nicht klein.</p><p>Und ich stelle mich nicht zwischen Dich und Gott.</p><p>Vielleicht verschwindet dadurch nicht jede Meinungsverschiedenheit.</p><p>Aber vielleicht verschwindet das <strong>Aber</strong> aus der Liebe. <img loading="lazy" decoding="async" width="72" height="72" src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2764.png" alt="❤" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br /><br />&#8230;. von Herzen &#8230; bis morgen!<br />Mandy</p>    </div>
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		<title>Mann. Frau. Fertig?</title>
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					<description><![CDATA[<p><img loading="lazy" width="1920" height="1280" src="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/09/tim-mossholder-UcUROHSJfRA-unsplash.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/09/tim-mossholder-UcUROHSJfRA-unsplash.jpg 1920w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/09/tim-mossholder-UcUROHSJfRA-unsplash-300x200.jpg 300w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/09/tim-mossholder-UcUROHSJfRA-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/09/tim-mossholder-UcUROHSJfRA-unsplash-768x512.jpg 768w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/09/tim-mossholder-UcUROHSJfRA-unsplash-1536x1024.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></p>„Gott hat aber nur Mann und Frau vorgesehen.“ Dieser Satz fällt häufig, wenn Menschen nicht in das vertraute Bild von Mann und Frau passen. Weil sie transgeschlechtlich oder nichtbinär sind. Oder weil ein Mann einen Mann liebt und eine Frau eine Frau. Das sind unterschiedliche Dinge. Bei dem einen geht es darum, welchem Geschlecht ein [&#8230;]]]></description>
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        <p><strong>„Gott hat aber nur Mann und Frau vorgesehen.“</strong></p>
<p>Dieser Satz fällt häufig, wenn Menschen nicht in das vertraute Bild von Mann und Frau passen. Weil sie transgeschlechtlich oder nichtbinär sind. Oder weil ein Mann einen Mann liebt und eine Frau eine Frau.</p>
<p>Das sind unterschiedliche Dinge. Bei dem einen geht es darum, welchem Geschlecht ein Mensch sich zugehörig fühlt. Bei dem anderen darum, wen er liebt. Trotzdem landet beides häufig in derselben Diskussion: <strong>Gott hat das so nicht vorgesehen.</strong> Und das klingt, als wäre damit bereits alles gesagt.</p>
<p><strong>Mann. Frau. Fertig.</strong></p>
<p>Ich bin eine Frau. Eher Räubertochter als Prinzessin. Ich trage weder Röcke noch Kleider, habe keine langen Haare und entspreche vermutlich nicht jeder Vorstellung davon, was typisch weiblich sein soll. Trotzdem musste ich nie darüber nachdenken, ob ich eine Frau bin.</p>
<p>Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, wie es sich anfühlen soll, eine Frau zu sein. Ich bin eine. Aber ich fühle mich vor allem wie ich selbst.</p>
<p>Vielleicht kann ich gerade deshalb nur schwer nachempfinden, wie es sich anfühlt, wenn diese Selbstverständlichkeit fehlt. Wenn andere Dich als Frau oder Mann sehen und Du selbst Dich darin nicht wiederfindest.</p>
<p>Spätestens hier tauchen viele Begriffe auf. <strong>Binär</strong> bedeutet in diesem Zusammenhang die Einteilung in zwei Geschlechter: Mann und Frau. Nichtbinäre Menschen erleben sich nicht ausschließlich als eines von beidem. Transgeschlechtliche Menschen wurden bei ihrer Geburt als Mädchen oder Junge eingeordnet, finden sich später darin aber nicht wieder.</p>
<p>Schwul oder lesbisch zu sein, ist noch einmal etwas anderes. Dabei geht es nicht um das eigene Geschlecht, sondern darum, wen ein Mensch liebt.</p>
<p>Und dann sind da diese Zahlen. Mal ist von 60 Geschlechtern die Rede, mal von 72 und manchmal von noch viel mehr. Eine verbindliche Zahl gibt es nicht. Solche Zahlen stammen häufig aus Listen, in denen unterschiedliche Selbstbezeichnungen gesammelt wurden. Sie bedeuten nicht, dass es ebenso viele verschiedene körperliche Geschlechter gibt.</p>
<p>Oft werden dabei unterschiedliche Dinge zusammengezählt: das körperliche Geschlecht, die eigene Geschlechtsidentität, die sexuelle Orientierung und viele einzelne Wörter, mit denen Menschen versuchen, ihr Erleben zu beschreiben.</p>
<p>Ob es wirklich jedes dieser Wörter braucht, weiß ich nicht. Für mich mag ein Begriff unnötig oder verwirrend klingen. Für einen anderen Menschen kann genau dieses Wort eine Erleichterung sein. Weil er plötzlich sagen kann: <strong>Ach, dafür gibt es einen Namen. Ich bin damit nicht allein.</strong></p>
<p>Ich muss mir nicht jeden Begriff merken. Ich darf nachfragen, wenn ich etwas nicht verstehe. Vielleicht beginnt Respekt genau dort: Wo ich nicht alles nachvollziehen kann – und mein Gegenüber trotzdem nicht lächerlich mache.</p>
<p>Dann kommt der Einwand: <strong>„Nur weil sich jemand so fühlt, muss es noch lange nicht wahr sein.“</strong></p>
<p>Nein. Ein Gefühl erklärt nicht automatisch die ganze Wirklichkeit. Aber es ist deshalb auch nicht nichts. Schmerzen kann ich einem Menschen nicht ansehen. Angst nicht. Liebe nicht. Glauben erst recht nicht. Ich muss etwas nicht selbst empfinden können, um einem Menschen zu glauben, dass es für ihn Wirklichkeit ist.</p>
<p>Wenn es um transgeschlechtliche und nichtbinäre Menschen geht, wird häufig die Schöpfungsgeschichte genannt:</p>
<p><em>„Gott schuf den Menschen als sein Bild. Als Gottes Ebenbild schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.“</em> (<a href="https://www.bibleserver.com/NLB.HFA.GNB/1.Mose1%2C27">1. Mose 1,27</a>)</p>
<p>Da stehen tatsächlich Mann und Frau. Das sollte man nicht einfach wegwischen. Aber noch bevor dort etwas über das Geschlecht steht, steht dort etwas über die Würde: <strong>Der Mensch ist Gottes Ebenbild.</strong></p>
<p>Vielleicht sollten wir deshalb vorsichtig sein, wenn wir ausgerechnet diesen Vers benutzen, um einem Menschen zu erklären, dass mit ihm etwas nicht stimmt.</p>
<p><strong>„Gott macht keine Fehler“</strong>, heißt es dann häufig. Das glaube ich auch. Ich frage mich nur, warum wir so sicher wissen, wo der vermeintliche Fehler liegt. Im Körper eines Menschen? In seinem Empfinden? Oder vielleicht in unseren engen Vorstellungen davon, wie ein Mensch zu sein hat?</p>
<p>Wenn es um homosexuelle Menschen geht, kommen weitere Bibelstellen hinzu. Sie stehen da. Aber darüber, was genau diese Texte beschreiben und was sie für eine liebevolle, verbindliche Beziehung zwischen zwei Menschen heute bedeuten, streiten selbst Christen, die ihre Bibel sehr ernst nehmen.</p>
<p>Ich werde diesen Streit nicht mal eben zwischen Guten Morgen und „Segenregen, hab einen guten Tag“ lösen. <img src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=%27http://www.w3.org/2000/svg%27%20width='72'%20height='72'%20viewBox=%270%200%2072%2072%27%3E%3C/svg%3E" loading="lazy" data-lazy="1" decoding="async" width="72" height="72" data-tf-src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="tf_svg_lazy wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><noscript><img data-tf-not-load src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></noscript> Nicht jeder, der die Bibel traditionell versteht, hasst homosexuelle Menschen. Und nicht jeder, der zu einem anderen Ergebnis kommt, nimmt die Bibel weniger ernst. Vielleicht können wir uns das zunächst gegenseitig zugestehen.</p>
<p>Jesus sagt über Menschen, die in Gottes Namen sprechen:</p>
<p><em>„An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“</em> (<a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Matth%C3%A4us7%2C16">Matthäus 7,16</a>)</p>
<p>Vielleicht dürfen wir deshalb auch unsere Antworten an ihren Früchten erkennen. Führen sie zu Liebe, Frieden und Leben? Oder hinterlassen unsere Worte Angst, Scham und einen Menschen, der irgendwann glaubt, Gott könne ihn nur lieben, wenn er jemand anderes wäre?</p>
<p>Ich habe nicht auf jede Frage eine Antwort. Aber ich muss nicht alles verstanden haben, um respektvoll zu sein.</p>
<p>Und ich glaube nicht, dass irgendein Mensch ein Versehen ist. <img loading="lazy" decoding="async" width="72" height="72" src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2764.png" alt="❤" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br /><br /><br />In diesem Sinne. <br /><br />Segenregen. Hab einen schönen Tag!<br />Deine Mandy</p>    </div>
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        © Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@timmossholder?utm_source=unsplash&#038;utm_medium=referral&#038;utm_content=creditCopyText">Tim Mossholder</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/komfort-zimmerbeschilderung-UcUROHSJfRA?utm_source=unsplash&#038;utm_medium=referral&#038;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a>    </div>

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		<title>Auf mich hört er nicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mandy]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2026 22:00:00 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=%27http://www.w3.org/2000/svg%27%20width='1920'%20height='1280'%20viewBox=%270%200%201920%201280%27%3E%3C/svg%3E" loading="lazy" data-lazy="1" style="background:linear-gradient(to right,#978f84 25%,#cacacc 25% 50%,#efefef 50% 75%,#cfc2b9 75%),linear-gradient(to right,#968a7e 25%,#d0d4d5 25% 50%,#7a8a99 50% 75%,#2b312f 75%),linear-gradient(to right,#8f7e6e 25%,#d5d2cd 25% 50%,#3b413f 50% 75%,#202624 75%),linear-gradient(to right,#a48165 25%,#9c9e9b 25% 50%,#343a38 50% 75%,#222824 75%)" width="1920" height="1280" data-tf-src="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/brina-blum-Z8GhOy21rd4-unsplash.jpg" class="tf_svg_lazy attachment-full size-full wp-post-image" alt="" decoding="async" data-tf-srcset="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/brina-blum-Z8GhOy21rd4-unsplash.jpg 1920w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/brina-blum-Z8GhOy21rd4-unsplash-300x200.jpg 300w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/brina-blum-Z8GhOy21rd4-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/brina-blum-Z8GhOy21rd4-unsplash-768x512.jpg 768w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/brina-blum-Z8GhOy21rd4-unsplash-1536x1024.jpg 1536w" data-tf-sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><noscript><img width="1920" height="1280" data-tf-not-load src="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/brina-blum-Z8GhOy21rd4-unsplash.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/brina-blum-Z8GhOy21rd4-unsplash.jpg 1920w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/brina-blum-Z8GhOy21rd4-unsplash-300x200.jpg 300w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/brina-blum-Z8GhOy21rd4-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/brina-blum-Z8GhOy21rd4-unsplash-768x512.jpg 768w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/brina-blum-Z8GhOy21rd4-unsplash-1536x1024.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></noscript></p><!--themify_builder_content-->
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        <p><strong>„Sag du es ihm“, sagte die Seele zum Körper. „Auf mich hört er nicht.“</strong></p>
<p>Also wurde der Körper müde.</p>
<p>Vielleicht bekam er Kopfschmerzen. Herzklopfen. Rückenschmerzen. Vielleicht lag er nachts wach, obwohl er tagsüber kaum noch die Augen offen halten konnte.</p>
<p>Nicht jede Krankheit beginnt in der Seele. Und nicht jedes körperliche Symptom ist eine geheimnisvolle Botschaft, die wir nur richtig entschlüsseln müssten. Manchmal ist ein Körper einfach krank. Ohne tiefere Bedeutung. Ohne versteckte Lektion.</p>
<p>Aber manchmal spricht er tatsächlich aus, was wir selbst viel zu lange nicht sagen wollten:</p>
<p>Es ist zu viel. Ich kann nicht mehr. Ich brauche eine Pause.</p>
<p>Paulus schreibt: <em>„Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist?“</em> (<a href="https://www.bibleserver.com/NLB.HFA.GNB/1.Korinther6%2C19">1. Korinther 6,19</a>)</p>
<p>Ein Tempel.</p>
<p>Kein Werkzeug, das möglichst lange funktionieren soll. Keine Maschine, die man weitertreibt, bis eine Warnleuchte angeht.</p>
<p>Ein Ort, an dem Gott wohnt.</p>
<p>Ich frage mich, warum wir mit diesem Tempel manchmal so umgehen, als gehörte er gar nicht richtig zu uns.</p>
<p>Wir übergehen seinen Hunger, verhandeln mit seiner Müdigkeit und werfen ein paar Ibus ein, damit der Schmerz endlich Ruhe gibt. <img src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=%27http://www.w3.org/2000/svg%27%20width='72'%20height='72'%20viewBox=%270%200%2072%2072%27%3E%3C/svg%3E" loading="lazy" data-lazy="1" decoding="async" width="72" height="72" data-tf-src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f62c.png" alt="😬" class="tf_svg_lazy wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><noscript><img data-tf-not-load src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f62c.png" alt="😬" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></noscript></p>
<p>Nur noch diesen Tag. Nur noch diesen Termin.<br />Nur noch schnell die eine Sache erledigen.</p>
<p>Und wenn der Körper irgendwann nicht mehr kann, sind wir auch noch enttäuscht von ihm.</p>
<p>Dabei hat er uns vielleicht nicht im Stich gelassen.</p>
<p>Vielleicht hat er nur aufgehört, sich von uns im Stich lassen zu lassen.</p>
<p>Ein Tempel verliert seine Würde nicht, weil das Dach undicht ist oder eine Säule Risse bekommen hat. Auch ein kranker Körper ist ein Tempel. Ein müder. Ein verletzter. Einer, in dem Gott nicht weniger wohnt als in einem gesunden.</p>
<p>Vielleicht muss man das dazusagen.</p>
<p>Denn selbst aus einem liebevollen Gedanken machen wir erstaunlich schnell eine neue Aufgabe.</p>
<p>Mehr Gemüse. Acht Stunden Schlaf. Zehntausend Schritte. Weniger Zucker. Mehr Selbstfürsorge. <img src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=%27http://www.w3.org/2000/svg%27%20width='72'%20height='72'%20viewBox=%270%200%2072%2072%27%3E%3C/svg%3E" loading="lazy" data-lazy="1" decoding="async" width="72" height="72" data-tf-src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f966.png" alt="🥦" class="tf_svg_lazy wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><noscript><img data-tf-not-load src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f966.png" alt="🥦" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></noscript></p>
<p>Und plötzlich ist der eigene Körper nur das nächste Projekt, an dem wir scheitern können.</p>
<p>Aber ein Tempel ist nicht heilig, weil er makellos ist.</p>
<p>Er ist heilig, weil Gott darin wohnt.</p>
<p>Der Prophet Elia erlebt einen Moment, in dem nichts mehr geht. Gerade noch hat er gekämpft, funktioniert und durchgehalten. Dann läuft er in die Wüste, setzt sich unter einen Ginsterstrauch und sagt: <strong>„Es ist genug.“</strong> (<a href="https://www.bibleserver.com/NLB.HFA.GNB/1.K%C3%B6nige19%2C4">1. Könige 19,4</a>)</p>
<p>Und Gott hält ihm keine Motivationsrede. Er verlangt keine geistliche Höchstleistung.</p>
<p>Er lässt Elia schlafen. Dann gibt er ihm Wasser und etwas zu essen. <img src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=%27http://www.w3.org/2000/svg%27%20width='72'%20height='72'%20viewBox=%270%200%2072%2072%27%3E%3C/svg%3E" loading="lazy" data-lazy="1" decoding="async" width="72" height="72" data-tf-src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4a4.png" alt="💤" class="tf_svg_lazy wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><noscript><img data-tf-not-load src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4a4.png" alt="💤" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></noscript></p>
<p>Vielleicht wusste Elias Körper längst, was seine Seele erst unter diesem Strauch aussprechen konnte:</p>
<p>Es ist genug.</p>
<p>Vielleicht kennst Du diesen Punkt kurz davor.</p>
<p>Du stehst morgens auf und bist schon müde. Der Nacken ist hart, der Kiefer angespannt und im Bauch sitzt etwas, das Du nicht richtig benennen kannst.</p>
<p>Trotzdem gehst Du weiter.</p>
<p>Du beantwortest Nachrichten. Erledigst Termine. Sagst „Alles gut“, weil eine ehrliche Antwort gerade zu lange dauern würde.</p>
<p>Vielleicht hältst Du nicht durch, weil Du so stark bist.</p>
<p>Vielleicht hältst Du durch, weil Du gar nicht weißt, wie Aufhören geht.</p>
<p>Oder weil Aufhören gerade schlicht nicht möglich ist.</p>
<p>Weil ein Kind versorgt werden muss. Weil jemand auf Deine Hilfe angewiesen ist. Weil die Miete nicht bezahlt wird, wenn Du nicht arbeiten gehst. Weil das Leben nicht automatisch stehen bleibt, nur weil Dein Körper dringend eine Pause braucht.</p>
<p>Manche Menschen übergehen ihre Grenzen nicht aus Ehrgeiz.</p>
<p>Sie tun es, weil der Tag trotzdem irgendwie geschafft werden muss.</p>
<p>Vielleicht gibt es gerade keine große Pause. Kein freies Wochenende. Niemanden, der alles übernimmt.</p>
<p>Dann brauchst Du nicht auch noch den Vorwurf, dass Du nicht gut genug auf Dich achtest.</p>
<p>Vielleicht bedeutet den eigenen Körper ernst zu nehmen nicht immer, sofort alles stehen und liegen zu lassen.</p>
<p>Vielleicht beginnt es viel kleiner.</p>
<p>Damit, nicht mehr so zu tun, als wäre nichts.</p>
<p>Sich einzugestehen: Es ist gerade zu viel.</p>
<p>Ich brauche Hilfe. Ich brauche Ruhe. Und vielleicht muss ich mich dafür nicht einmal rechtfertigen.<br />Vielleicht ist es manchmal sogar eine Form des Glaubens, den eigenen Körper ernst zu nehmen.</p>
<p>Nicht, um jedes Ziehen zu deuten. Sondern weil der Körper nicht bloß die Verpackung unserer Seele ist.</p>
<p>Gott selbst ist Mensch geworden. Mit einem Körper, der Hunger bekam. Durst. Schmerzen. Der müde wurde und Schlaf brauchte.</p>
<p>Vielleicht sind unsere Grenzen deshalb nichts, was wir überwinden müssen, um Gott näher zu sein. Vielleicht begegnet er uns manchmal genau dort.</p>
<p>Nicht erst hinter der Grenze. Nicht erst, wenn wir uns wieder zusammengerissen haben.</p>
<p>Sondern mitten in der Müdigkeit. In der Pause. In dem Moment, in dem wir endlich zugeben, dass es gerade nicht mehr geht.</p>
<p>Wir wohnen nicht nur in diesem Körper. Wir sind auch dieser Körper.<br />Mit seinen Grenzen. Seinen Narben. Seiner Müdigkeit. Seinem Hunger nach Ruhe.</p>
<p>Vielleicht klopft Deine Seele schon eine ganze Weile leise an.</p>
<p>Und vielleicht sagt sie gerade zu Deinem Körper:<br />Sag Du es ihm. Auf mich hört er nicht. <img loading="lazy" decoding="async" width="72" height="72" src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2764.png" alt="❤" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>    </div>
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        © Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@brina_blum?utm_source=unsplash&#038;utm_medium=referral&#038;utm_content=creditCopyText">Brina Blum</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/person-in-schwarz-weissen-und-roten-laufschuhen-Z8GhOy21rd4?utm_source=unsplash&#038;utm_medium=referral&#038;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a>    </div>

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		<title>Eine Bibel. Viele Kirchen.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mandy]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 22:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p><img src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=%27http://www.w3.org/2000/svg%27%20width='800'%20height='533'%20viewBox=%270%200%20800%20533%27%3E%3C/svg%3E" loading="lazy" data-lazy="1" style="background:linear-gradient(to right,#05090d 25%,#031009 25% 50%,#c6520f 50% 75%,#11120e 75%),linear-gradient(to right,#20ba58 25%,#f9cf95 25% 50%,#130601 50% 75%,#100100 75%),linear-gradient(to right,#22ac50 25%,#2f7a44 25% 50%,#947f28 50% 75%,#070000 75%),linear-gradient(to right,#bb755e 25%,#120e05 25% 50%,#3c3005 50% 75%,#0b0400 75%)" width="800" height="533" data-tf-src="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/0b7d0b14-eaf6-4c8b-8320-cb97dac8800d.png" class="tf_svg_lazy attachment-full size-full wp-post-image" alt="" decoding="async" data-tf-srcset="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/0b7d0b14-eaf6-4c8b-8320-cb97dac8800d.png 800w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/0b7d0b14-eaf6-4c8b-8320-cb97dac8800d-300x200.png 300w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/0b7d0b14-eaf6-4c8b-8320-cb97dac8800d-768x512.png 768w" data-tf-sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><noscript><img width="800" height="533" data-tf-not-load src="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/0b7d0b14-eaf6-4c8b-8320-cb97dac8800d.png" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/0b7d0b14-eaf6-4c8b-8320-cb97dac8800d.png 800w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/0b7d0b14-eaf6-4c8b-8320-cb97dac8800d-300x200.png 300w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/0b7d0b14-eaf6-4c8b-8320-cb97dac8800d-768x512.png 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></noscript></p>Katholisch. Evangelisch. Orthodox. Freikirchlich. Charismatisch. Liberal. Konservativ.Alle glauben an denselben Gott. Alle lesen weitgehend dieselbe Bibel. Und trotzdem kommen sie zu völlig unterschiedlichen Erkenntnissen.Die einen taufen Babys, die anderen nur Erwachsene. Hier dürfen Frauen predigen, dort nicht. Was für manche Liebe ist, nennen andere Sünde. Und alle sagen: Das steht so in der Bibel.Wie kann [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=%27http://www.w3.org/2000/svg%27%20width='800'%20height='533'%20viewBox=%270%200%20800%20533%27%3E%3C/svg%3E" loading="lazy" data-lazy="1" style="background:linear-gradient(to right,#05090d 25%,#031009 25% 50%,#c6520f 50% 75%,#11120e 75%),linear-gradient(to right,#20ba58 25%,#f9cf95 25% 50%,#130601 50% 75%,#100100 75%),linear-gradient(to right,#22ac50 25%,#2f7a44 25% 50%,#947f28 50% 75%,#070000 75%),linear-gradient(to right,#bb755e 25%,#120e05 25% 50%,#3c3005 50% 75%,#0b0400 75%)" width="800" height="533" data-tf-src="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/0b7d0b14-eaf6-4c8b-8320-cb97dac8800d.png" class="tf_svg_lazy attachment-full size-full wp-post-image" alt="" decoding="async" data-tf-srcset="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/0b7d0b14-eaf6-4c8b-8320-cb97dac8800d.png 800w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/0b7d0b14-eaf6-4c8b-8320-cb97dac8800d-300x200.png 300w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/0b7d0b14-eaf6-4c8b-8320-cb97dac8800d-768x512.png 768w" data-tf-sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><noscript><img width="800" height="533" data-tf-not-load src="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/0b7d0b14-eaf6-4c8b-8320-cb97dac8800d.png" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/0b7d0b14-eaf6-4c8b-8320-cb97dac8800d.png 800w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/0b7d0b14-eaf6-4c8b-8320-cb97dac8800d-300x200.png 300w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/0b7d0b14-eaf6-4c8b-8320-cb97dac8800d-768x512.png 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></noscript></p><!--themify_builder_content-->
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        <p>Katholisch. Evangelisch. Orthodox. Freikirchlich. Charismatisch. Liberal. Konservativ.</p><p>Alle glauben an denselben Gott. Alle lesen weitgehend dieselbe Bibel. Und trotzdem kommen sie zu völlig unterschiedlichen Erkenntnissen.</p><p>Die einen taufen Babys, die anderen nur Erwachsene. Hier dürfen Frauen predigen, dort nicht. Was für manche Liebe ist, nennen andere Sünde. Und alle sagen: Das steht so in der Bibel.</p><p>Wie kann das sein?</p><p>Noch schwieriger wird die Frage, wenn alle um Erkenntnis bitten. Widerspricht der Heilige Geist sich selbst? Spricht Gott so undeutlich? Oder sind wir Menschen einfach ziemlich gut darin, unserer eigenen Stimme einen göttlichen Klang zu geben?</p><p>Vielleicht lesen wir die Bibel nicht nur, um Gott zu finden. Vielleicht suchen wir darin auch Sicherheit.</p><p>Denn es ist schwer auszuhalten, dass ein anderer Christ dieselbe Stelle liest und etwas anderes darin erkennt. Seine Sicht stellt schließlich nicht nur unsere Meinung infrage. Sie berührt das Fundament, auf dem wir stehen.</p><p>Wenn er recht haben könnte – was bedeutet das dann für mich? Für meine Gemeinde? Für das, was ich jahrelang geglaubt und vielleicht auch anderen beigebracht habe?</p><p>Manche Überzeugung verteidigen wir deshalb nicht nur, weil wir sie für wahr halten, sondern weil an ihr Zugehörigkeit hängt. Familie. Freunde. Heimat. Das Gefühl, auf der richtigen Seite zu stehen.</p><p>Aus einer Auslegung wird eine Tradition. Aus einer Tradition wird Identität. Und aus Identität irgendwann eine Grenze, die niemand mehr infrage stellen darf.</p><p>Manchmal verteidigen wir gar nicht Gott. Wir verteidigen die Welt, in der wir gelernt haben, an ihn zu glauben.</p><p>Paulus schreibt<em>: „Denn unser Wissen ist Stückwerk.“ </em>(<a href="https://www.bibleserver.com/NLB.HFA.GNB/1.Korinther13%2C9">1. Korinther 13,9</a>)</p><p>Nicht die Wahrheit ist Stückwerk. Unser Wissen ist es.</p><p>Trotzdem sprechen Christen oft über ihre Erkenntnis, als wäre sie mit der Wahrheit identisch. Aus „So verstehe ich diese Stelle“ wird: „So meint Gott das.“ Und aus einem anderen Verständnis wird schnell fehlender Glaube, Verführung oder Sünde.</p><p>Aber was, wenn nicht nur der andere sich irren könnte? Was, wenn ich es bin?</p><p>Was bleibt von meinem Glauben, wenn eine Überzeugung ins Wanken gerät, die ich jahrelang für Gottes Wahrheit gehalten habe?</p><p>Vielleicht fürchten wir diese Frage, weil dabei mehr ins Wanken geraten könnte als eine einzelne Meinung: unser Bild von Gott, unsere Gemeinschaft – und manche Entscheidung, die wir in der Überzeugung getroffen haben, Gottes Willen zu kennen.</p><p>Doch zerbricht Gott wirklich, wenn mein Bild von ihm zerbricht?</p><p>Petrus war überzeugt zu wissen, welche Menschen dazugehören und welche nicht. Bis Gott ihm zeigte, dass seine Grenzen nicht Gottes Grenzen waren. Paulus glaubte sogar, Gott zu dienen, während er Christen verfolgte. Seine Gewissheit war stark – und trotzdem war sie falsch.</p><p>Gewissheit allein ist also noch kein Beweis für Wahrheit.</p><p>Vielleicht ist Demut gegenüber der eigenen Erkenntnis nicht das Gegenteil von Glauben. Vielleicht gehört sie zu ihm.</p><p>Das bedeutet nicht, dass jede Auslegung richtig ist. Bibelstellen können verdreht werden. Menschen können mit ihnen klein gehalten, ausgeschlossen und verletzt werden.</p><p>Jakobus schreibt:</p><p><em>„Die Weisheit aber von oben her ist zuerst lauter, dann friedfertig, gütig, lässt sich etwas sagen, ist reich an Barmherzigkeit und guten Früchten.“</em> (<a href="https://www.bibleserver.com/NLB.HFA.GNB/Jakobus3%2C17">Jakobus 3,17</a>)</p><p>Wenn unsere Erkenntnis wirklich von oben kommt – was bringt sie dann in uns hervor? Barmherzigkeit? Frieden? Die Bereitschaft, zuzuhören? Oder nur die Gewissheit, dass wir recht haben?</p><p>Vielleicht ist Glaube nicht, sich seiner Erkenntnis vollkommen sicher zu sein.</p><p>Vielleicht ist Glaube, Gott zuzutrauen, dass er Gott bleibt – auch wenn ich zugeben muss: Mein Bild von ihm war zu klein. <img loading="lazy" decoding="async" width="72" height="72" src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2764.png" alt="❤" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br /><br /><br />So. Feierabend. Bis Montag.<br /><br />Mandy</p>    </div>
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        © Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@muhittinkubat?utm_source=unsplash&#038;utm_medium=referral&#038;utm_content=creditCopyText">Muhittin Kubat</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/ein-stapel-bunter-stuhle-nebeneinander-GVjAB7faL5A?utm_source=unsplash&#038;utm_medium=referral&#038;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a>    </div>

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		<title>Für Dich ist einfach nur Donnerstag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mandy]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 03:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p><img src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=%27http://www.w3.org/2000/svg%27%20width='1920'%20height='1280'%20viewBox=%270%200%201920%201280%27%3E%3C/svg%3E" loading="lazy" data-lazy="1" style="background:linear-gradient(to right,#271803 25%,#2f1e00 25% 50%,#f8fbf2 50% 75%,#ae8350 75%),linear-gradient(to right,#1f0c2a 25%,#0a0a02 25% 50%,#493212 50% 75%,#2f1600 75%),linear-gradient(to right,#090601 25%,#1f1d11 25% 50%,#140b00 50% 75%,#1e1300 75%),linear-gradient(to right,#211200 25%,#130d01 25% 50%,#352e12 50% 75%,#1b1000 75%)" width="1920" height="1280" data-tf-src="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/natalia-blauth-mJ4xDZzSnfA-unsplash.jpg" class="tf_svg_lazy attachment-full size-full wp-post-image" alt="" decoding="async" data-tf-srcset="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/natalia-blauth-mJ4xDZzSnfA-unsplash.jpg 1920w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/natalia-blauth-mJ4xDZzSnfA-unsplash-300x200.jpg 300w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/natalia-blauth-mJ4xDZzSnfA-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/natalia-blauth-mJ4xDZzSnfA-unsplash-768x512.jpg 768w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/natalia-blauth-mJ4xDZzSnfA-unsplash-1536x1024.jpg 1536w" data-tf-sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><noscript><img width="1920" height="1280" data-tf-not-load src="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/natalia-blauth-mJ4xDZzSnfA-unsplash.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/natalia-blauth-mJ4xDZzSnfA-unsplash.jpg 1920w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/natalia-blauth-mJ4xDZzSnfA-unsplash-300x200.jpg 300w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/natalia-blauth-mJ4xDZzSnfA-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/natalia-blauth-mJ4xDZzSnfA-unsplash-768x512.jpg 768w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/natalia-blauth-mJ4xDZzSnfA-unsplash-1536x1024.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></noscript></p>In Deinem Leben spielst Du die Hauptrolle.Logisch. Du bist schließlich bei jeder Folge dabei.Du kennst die komplette Vorgeschichte. Die großen Wendungen. Die peinlichen Szenen, die niemand gesehen hat. Und vermutlich auch diese eine Staffel, die Du am liebsten komplett aus dem Programm nehmen würdest.Um Dich herum gibt es Menschen, die ebenfalls ziemlich große Rollen spielen.Familie. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=%27http://www.w3.org/2000/svg%27%20width='1920'%20height='1280'%20viewBox=%270%200%201920%201280%27%3E%3C/svg%3E" loading="lazy" data-lazy="1" style="background:linear-gradient(to right,#271803 25%,#2f1e00 25% 50%,#f8fbf2 50% 75%,#ae8350 75%),linear-gradient(to right,#1f0c2a 25%,#0a0a02 25% 50%,#493212 50% 75%,#2f1600 75%),linear-gradient(to right,#090601 25%,#1f1d11 25% 50%,#140b00 50% 75%,#1e1300 75%),linear-gradient(to right,#211200 25%,#130d01 25% 50%,#352e12 50% 75%,#1b1000 75%)" width="1920" height="1280" data-tf-src="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/natalia-blauth-mJ4xDZzSnfA-unsplash.jpg" class="tf_svg_lazy attachment-full size-full wp-post-image" alt="" decoding="async" data-tf-srcset="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/natalia-blauth-mJ4xDZzSnfA-unsplash.jpg 1920w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/natalia-blauth-mJ4xDZzSnfA-unsplash-300x200.jpg 300w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/natalia-blauth-mJ4xDZzSnfA-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/natalia-blauth-mJ4xDZzSnfA-unsplash-768x512.jpg 768w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/natalia-blauth-mJ4xDZzSnfA-unsplash-1536x1024.jpg 1536w" data-tf-sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><noscript><img width="1920" height="1280" data-tf-not-load src="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/natalia-blauth-mJ4xDZzSnfA-unsplash.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/natalia-blauth-mJ4xDZzSnfA-unsplash.jpg 1920w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/natalia-blauth-mJ4xDZzSnfA-unsplash-300x200.jpg 300w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/natalia-blauth-mJ4xDZzSnfA-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/natalia-blauth-mJ4xDZzSnfA-unsplash-768x512.jpg 768w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/natalia-blauth-mJ4xDZzSnfA-unsplash-1536x1024.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></noscript></p><!--themify_builder_content-->
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        <p>In Deinem Leben spielst Du die Hauptrolle.</p><p>Logisch. Du bist schließlich bei jeder Folge dabei.</p><p>Du kennst die komplette Vorgeschichte. Die großen Wendungen. Die peinlichen Szenen, die niemand gesehen hat. Und vermutlich auch diese eine Staffel, die Du am liebsten komplett aus dem Programm nehmen würdest.</p><p>Um Dich herum gibt es Menschen, die ebenfalls ziemlich große Rollen spielen.</p><p>Familie. Freunde. Menschen, die Du liebst.</p><p>Und dann gibt es diese unzähligen Nebenfiguren.</p><p>Der Postbote, der mehrfach die Woche vor Deiner Tür steht.<br />Die Frau beim Bäcker, die irgendwann weiß, welche Brötchen Du nimmst.<br />Der Dönermann, der längst weiß: scharf, Knoblauch, keine Zwiebeln.</p><p>Der Mann an der Tankstelle. Die Arzthelferin, die Deinen Namen aufruft. Der Typ, der jeden Morgen mit Dir an derselben Haltestelle steht und von dem Du nicht einmal weißt, wie er heißt.</p><p>Sie tauchen kurz in Deiner Geschichte auf. Manchmal nur für drei Minuten. Dann verschwinden sie wieder.</p><p>Nebenfiguren eben.</p><p>Nur ist da etwas, worüber ich vorher nie wirklich nachgedacht habe:</p><p><strong>Für all diese Menschen bist Du ebenfalls eine Nebenfigur.</strong></p><p>Für die Frau beim Bäcker bist Du vielleicht „die mit dem schwarzen Kaffee“. Für den Postboten „die, die meistens zu Hause ist“. Für jemanden im Wartezimmer warst Du einfach die Frau auf dem Stuhl gegenüber.</p><p>Und für einen Menschen, dem Du vor zehn Jahren begegnet bist, bist Du vielleicht etwas ganz anderes.</p><p>Vielleicht erinnert er sich bis heute an einen Satz von Dir. An einen Abend. An eine Nachricht. An fünf Minuten auf irgendeinem Flur.</p><p>Während Du selbst längst vergessen hast, dass diese Szene überhaupt stattgefunden hat.</p><p>Für Dich war es nur Donnerstag.</p><p>Für jemand anderen vielleicht nicht.</p><p>Ich finde diesen Gedanken ziemlich verrückt.</p><p>Du läufst jeden Tag durch die Geschichten anderer Menschen und hast keine Ahnung, welche Rolle Du darin spielst.</p><p>Vielleicht warst Du genau im richtigen Moment freundlich. Vielleicht bist Du geblieben, als jemand dachte, alle würden gehen. Vielleicht hast Du jemanden zum Lachen gebracht, dessen Tag bis dahin ziemlich beschissen war.</p><p>Und vermutlich bist Du irgendwo auch als die blöde Kuh oder der blöde Kerl abgespeichert, die oder der sich an der Supermarktkasse vorgedrängelt hat. <img src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=%27http://www.w3.org/2000/svg%27%20width='72'%20height='72'%20viewBox=%270%200%2072%2072%27%3E%3C/svg%3E" loading="lazy" data-lazy="1" decoding="async" width="72" height="72" data-tf-src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f62c.png" alt="😬" class="tf_svg_lazy wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><noscript><img data-tf-not-load src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f62c.png" alt="😬" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></noscript></p><p>Auch das gehört wohl dazu.</p><p>Du weißt nicht, wie andere Menschen sich an Dich erinnern.</p><p>Und genau deshalb musste ich an eine Geschichte in der Bibel denken.</p><p>Allerdings diesmal nicht hauptsächlich an Jesus. Sondern an jemanden, der darin nur für einen kurzen Moment auftaucht.</p><p>Einen Jungen.</p><p>Jesus ist mit seinen Freunden unterwegs und Tausende Menschen folgen ihm. Irgendwann haben die Leute Hunger und niemand weiß, wo für so viele Menschen Essen herkommen soll.</p><p>Dann fällt dieser eine Satz:</p><p><em>„Hier ist ein Junge, der fünf Gerstenbrote und zwei Fische hat. Doch was ist das für so viele?“</em> – <a href="https://www.bibleserver.com/NLB.HFA.GNB/Johannes6%2C9">Johannes 6,9</a></p><p>Mehr gibt es über ihn kaum zu erzählen.</p><p>Keinen Namen. Kein Alter. Keine Vorgeschichte. Nur einen Jungen mit fünf Broten und zwei Fischen.</p><p>Und das ist natürlich viel zu wenig.</p><p>Jesus nimmt es trotzdem. Er dankt Gott dafür und lässt Brot und Fisch verteilen.</p><p>Wie aus diesem bisschen Essen genug für Tausende wird, erklärt Johannes nicht. Er erzählt nur: Die Menschen essen. Sie werden satt. Und am Ende bleiben sogar zwölf Körbe übrig.</p><p>Irgendwann ist mehr da, als am Anfang hineingegeben wurde.</p><p>Und der Junge?</p><p>Verschwindet wieder. Ein kurzer Moment. Das war seine Rolle.</p><p><strong>Seinen Namen hat die Geschichte vergessen. Seine fünf Brote nicht.</strong></p><p>Dieser Gedanke bleibt bei mir hängen.</p><p>Vielleicht, weil ich Bedeutung oft viel größer denke. Etwas bewegen. Spuren hinterlassen. Gesehen werden. Vielleicht wenigstens dafür sorgen, dass jemand meinen Namen kennt.</p><p>Dabei könnte es sein, dass die wichtigen Stellen im Leben manchmal ganz anders aussehen.</p><p>Kleiner. Beiläufiger. Fast unsichtbar.</p><p>Vielleicht warst Du einmal fünf Minuten länger für jemanden da und hast Dir nichts dabei gedacht. Vielleicht hast Du eine Nachricht geschickt, die für Dich nur drei Sätze waren. Vielleicht hast Du jemanden ernst genommen, der gerade das Gefühl hatte, niemand tut es.</p><p>Vielleicht hast Du etwas gegeben und dabei selbst gedacht:</p><p>Mehr habe ich gerade nicht.</p><p>Und genau dieser Gedanke steckt für mich auch in diesen fünf Broten.</p><p>Nicht: <strong>Aus Dir muss etwas Großes werden.</strong></p><p>Nicht: <strong>Wenn Du nur genug glaubst, macht Gott aus allem ein Wunder.</strong></p><p>Sondern vielleicht viel schlichter:</p><p><strong>Du siehst nicht immer, wie groß etwas ist, während Du es tust.</strong></p><p>Der Junge sah fünf Brote. Andreas sah viel zu wenig. Jesus nahm sie in die Hand.</p><p>Und zweitausend Jahre später sprechen wir noch darüber.</p><p>Vielleicht ist Bedeutung manchmal genau so leise.</p><p>Du spielst kurz in der Geschichte eines anderen Menschen mit. Sagst etwas. Bleibst. Teilst. Und gehst weiter.</p><p>Kein Abspann mit Deinem Namen. Vielleicht braucht es den auch gar nicht.</p><p>Manchmal reicht eine kleine Rolle in einer großen Geschichte.</p><p>Fünf Brote. Ein paar Minuten. Ein ganz gewöhnlicher Donnerstag.</p><p><br />Hab einen guten Tag! <img loading="lazy" decoding="async" width="72" height="72" src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2764.png" alt="❤" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br />Mandy</p>    </div>
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		<title>Vielleicht war es trotzdem Liebe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mandy]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Miteinander]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=%27http://www.w3.org/2000/svg%27%20width='1920'%20height='1277'%20viewBox=%270%200%201920%201277%27%3E%3C/svg%3E" loading="lazy" data-lazy="1" style="background:linear-gradient(to right,#474747 25%,#3c3c3c 25% 50%,#2f2f2f 50% 75%,#0a0a0a 75%),linear-gradient(to right,#191919 25%,#101010 25% 50%,#0b0b0b 50% 75%,#060606 75%),linear-gradient(to right,#080808 25%,#494949 25% 50%,#686868 50% 75%,#444444 75%),linear-gradient(to right,#333333 25%,#2c2c2c 25% 50%,#151515 50% 75%,#0e0e0e 75%)" width="1920" height="1277" data-tf-src="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/thiago-zanutigh-yRFJPxm6Mag-unsplash-2.jpg" class="tf_svg_lazy attachment-full size-full wp-post-image" alt="" decoding="async" data-tf-srcset="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/thiago-zanutigh-yRFJPxm6Mag-unsplash-2.jpg 1920w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/thiago-zanutigh-yRFJPxm6Mag-unsplash-2-300x200.jpg 300w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/thiago-zanutigh-yRFJPxm6Mag-unsplash-2-1024x681.jpg 1024w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/thiago-zanutigh-yRFJPxm6Mag-unsplash-2-768x511.jpg 768w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/thiago-zanutigh-yRFJPxm6Mag-unsplash-2-1536x1022.jpg 1536w" data-tf-sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><noscript><img width="1920" height="1277" data-tf-not-load src="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/thiago-zanutigh-yRFJPxm6Mag-unsplash-2.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/thiago-zanutigh-yRFJPxm6Mag-unsplash-2.jpg 1920w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/thiago-zanutigh-yRFJPxm6Mag-unsplash-2-300x200.jpg 300w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/thiago-zanutigh-yRFJPxm6Mag-unsplash-2-1024x681.jpg 1024w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/thiago-zanutigh-yRFJPxm6Mag-unsplash-2-768x511.jpg 768w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/thiago-zanutigh-yRFJPxm6Mag-unsplash-2-1536x1022.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></noscript></p>Manche Menschen haben uns geliebt.Vielleicht tun sie es noch. Nur nicht so, wie wir es gebraucht hätten. Vielleicht kennst Du das. Sie haben bezahlt, organisiert und sich gekümmert. Vielleicht stand immer etwas zu essen auf dem Tisch, aber kaum jemand fragte, wie es Dir eigentlich ging. Vielleicht hielten sie Sorge für Liebe.Kontrolle für Nähe. Festhalten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=%27http://www.w3.org/2000/svg%27%20width='1920'%20height='1277'%20viewBox=%270%200%201920%201277%27%3E%3C/svg%3E" loading="lazy" data-lazy="1" style="background:linear-gradient(to right,#474747 25%,#3c3c3c 25% 50%,#2f2f2f 50% 75%,#0a0a0a 75%),linear-gradient(to right,#191919 25%,#101010 25% 50%,#0b0b0b 50% 75%,#060606 75%),linear-gradient(to right,#080808 25%,#494949 25% 50%,#686868 50% 75%,#444444 75%),linear-gradient(to right,#333333 25%,#2c2c2c 25% 50%,#151515 50% 75%,#0e0e0e 75%)" width="1920" height="1277" data-tf-src="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/thiago-zanutigh-yRFJPxm6Mag-unsplash-2.jpg" class="tf_svg_lazy attachment-full size-full wp-post-image" alt="" decoding="async" data-tf-srcset="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/thiago-zanutigh-yRFJPxm6Mag-unsplash-2.jpg 1920w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/thiago-zanutigh-yRFJPxm6Mag-unsplash-2-300x200.jpg 300w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/thiago-zanutigh-yRFJPxm6Mag-unsplash-2-1024x681.jpg 1024w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/thiago-zanutigh-yRFJPxm6Mag-unsplash-2-768x511.jpg 768w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/thiago-zanutigh-yRFJPxm6Mag-unsplash-2-1536x1022.jpg 1536w" data-tf-sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /><noscript><img width="1920" height="1277" data-tf-not-load src="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/thiago-zanutigh-yRFJPxm6Mag-unsplash-2.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/thiago-zanutigh-yRFJPxm6Mag-unsplash-2.jpg 1920w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/thiago-zanutigh-yRFJPxm6Mag-unsplash-2-300x200.jpg 300w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/thiago-zanutigh-yRFJPxm6Mag-unsplash-2-1024x681.jpg 1024w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/thiago-zanutigh-yRFJPxm6Mag-unsplash-2-768x511.jpg 768w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/thiago-zanutigh-yRFJPxm6Mag-unsplash-2-1536x1022.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1920px) 100vw, 1920px" /></noscript></p><!--themify_builder_content-->
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<p>Vielleicht kennst Du das.</p>
<p>Sie haben bezahlt, organisiert und sich gekümmert. Vielleicht stand immer etwas zu essen auf dem Tisch, aber kaum jemand fragte, wie es Dir eigentlich ging.</p>
<p>Vielleicht hielten sie Sorge für Liebe.<br />Kontrolle für Nähe. Festhalten für Schutz.<br />Oder Schweigen für Frieden.</p>
<p>Und irgendwann sitzt man da und versucht herauszufinden, welcher Satz nun stimmt:</p>
<p><strong>Ich wurde geliebt.</strong></p>
<p>Oder:</p>
<p><strong>Mir hat Liebe gefehlt.</strong></p>
<p>Vielleicht stimmt beides.</p>
<p>Vielleicht war da Liebe – aber sie konnte Dich nicht erreichen.</p>
<p>Weil Menschen oft nur in der Sprache lieben können, die sie selbst gelernt haben.</p>
<p>Wer nie getröstet wurde, findet später womöglich keine Worte für die Tränen eines anderen.<br />Wer Zärtlichkeit nicht kennt, zeigt seine Liebe vielleicht dadurch, dass er ungefragt die Winterreifen wechselt.<br />Und wer gelernt hat, dass Gefühle gefährlich sind, wechselt das Thema, sobald es persönlich wird.</p>
<p>Nicht unbedingt, weil es ihm gleichgültig ist.</p>
<p>Vielleicht gerade, weil es ihm nicht gleichgültig ist – und Nähe etwas in ihm berührt, wofür ihm bis heute die Worte fehlen.</p>
<p>Die Bibel sagt: <em>„Wir lieben, weil Gott uns zuerst geliebt hat.“ </em>– <a href="https://www.bibleserver.com/NLB.HFA.GNB/1.Johannes4%2C19">1. Johannes 4,19</a></p>
<p>Ich glaube, darin steckt auch etwas sehr Menschliches.</p>
<p>Liebe entsteht nicht einfach aus dem Nichts. Sie wird erfahrbar, weil jemand bleibt. Zuhört. Hält, ohne festzuhalten.</p>
<p>Aber was lernt ein Mensch, der Liebe selbst nur als Sorge, Pflicht oder Kontrolle erfahren hat?</p>
<p>Vielleicht gibt er später weiter, was er kennt. Ein bisschen Fürsorge. Viel Angst. Einige Regeln. Praktische Hilfe.</p>
<p>Und das, was ihm selbst gefehlt hat, fehlt womöglich irgendwann auch den Menschen, die ihm nahestehen.</p>
<p>Das erklärt, woher manches kommt.</p>
<p>Aber es ändert nichts an dem, was es in Dir hinterlassen hat.</p>
<p>Eine schwere Kindheit ist kein Freifahrtschein, anderen weh zu tun. Gute Absichten machen die entstandenen Verletzungen nicht kleiner. Und der Satz <em>„Er konnte es eben nicht besser“</em> tröstet nur begrenzt, wenn Du noch Jahre später mit den Folgen zurechtkommen musst.</p>
<p>Und trotzdem musst Du vielleicht gar nicht entscheiden, ob es Liebe war oder nicht.</p>
<p>Ich denke, beides kann nebeneinanderstehen.</p>
<p>Der Blick auf das, was jemand gegeben hat.<br />Und die Trauer über das, was trotzdem gefehlt hat.</p>
<p>Die gewechselten Winterreifen waren vielleicht Liebe.<br />Aber sie waren eben keine Umarmung.</p>
<p>Verstehen bedeutet für mich nicht automatisch, etwas in Ordnung zu finden.</p>
<p>Und vielleicht muss eine Geschichte auch nicht nachträglich schöner erzählt werden, nur damit sie für andere leichter auszuhalten ist.</p>
<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="225" data-end="258">Vielleicht war es trotzdem Liebe.</p>
<p data-start="263" data-end="368">Eine unbeholfene. Eine verwundete.<br data-start="297" data-end="300" />Eine Liebe, die selbst voller Angst und unerfüllter Sehnsucht war.</p>
<p data-start="373" data-end="494">Die Liebe macht die Verletzung nicht kleiner.<br data-start="418" data-end="421" />Und die Verletzung bedeutet nicht automatisch, dass keine Liebe da war.</p>
<p data-start="499" data-end="564">Vielleicht lässt sich nicht alles in gut oder schlecht sortieren.</p>
<p data-start="569" data-end="616">Es war Liebe.<br data-start="582" data-end="585" />Und es hat trotzdem wehgetan.</p>
<p data-start="621" data-end="627">Punkt.</p>
<p data-start="632" data-end="677">Segenregen.<br data-start="643" data-end="646" />Tschüss,<br data-start="656" data-end="659" />genieße den Tag!</p>
<p data-start="682" data-end="693">Deine Mandy</p>    </div>
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        © Foto von <a href="https://unsplash.com/de/@thiagoz?utm_source=unsplash&#038;utm_medium=referral&#038;utm_content=creditCopyText">Thiago Zanutigh</a> auf <a href="https://unsplash.com/de/fotos/leere-schaukel-auf-einem-verlassenen-spielplatz-yRFJPxm6Mag?utm_source=unsplash&#038;utm_medium=referral&#038;utm_content=creditCopyText">Unsplash</a>    </div>

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		<title>Wenn Eltern älter werden</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 22:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p><img src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=%27http://www.w3.org/2000/svg%27%20width='800'%20height='533'%20viewBox=%270%200%20800%20533%27%3E%3C/svg%3E" loading="lazy" data-lazy="1" style="background:linear-gradient(to right,#574e46 25%,#c9b19d 25% 50%,#ac9a89 50% 75%,#28310a 75%),linear-gradient(to right,#51401e 25%,#a98c6d 25% 50%,#222018 50% 75%,#161713 75%),linear-gradient(to right,#7b6b60 25%,#927f70 25% 50%,#0d0e0a 50% 75%,#0a0b06 75%),linear-gradient(to right,#655b51 25%,#73675c 25% 50%,#7a6d5d 50% 75%,#3e372d 75%)" width="800" height="533" data-tf-src="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/5b2bb182-1e7f-4cd7-88a3-ec9082ff5f1e.png" class="tf_svg_lazy attachment-full size-full wp-post-image" alt="" decoding="async" data-tf-srcset="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/5b2bb182-1e7f-4cd7-88a3-ec9082ff5f1e.png 800w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/5b2bb182-1e7f-4cd7-88a3-ec9082ff5f1e-300x200.png 300w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/5b2bb182-1e7f-4cd7-88a3-ec9082ff5f1e-768x512.png 768w" data-tf-sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><noscript><img width="800" height="533" data-tf-not-load src="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/5b2bb182-1e7f-4cd7-88a3-ec9082ff5f1e.png" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/5b2bb182-1e7f-4cd7-88a3-ec9082ff5f1e.png 800w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/5b2bb182-1e7f-4cd7-88a3-ec9082ff5f1e-300x200.png 300w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/5b2bb182-1e7f-4cd7-88a3-ec9082ff5f1e-768x512.png 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></noscript></p>Es beginnt wahrscheinlich selten mit einer großen Entscheidung.Erst erinnert man nur an einen Termin. Überweist eine Rechnung. Ruft beim Arzt an.Man hilft eben. ❤️Und beinahe unbemerkt verschieben sich die Rollen.Irgendwann trägt man nicht mehr nur Einkaufstüten und Papierkram, sondern auch die Angst dieses Menschen. Seine Entscheidungen. Seine Sicherheit. Ein Stück seiner Zukunft.Und bald vielleicht sogar [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=%27http://www.w3.org/2000/svg%27%20width='800'%20height='533'%20viewBox=%270%200%20800%20533%27%3E%3C/svg%3E" loading="lazy" data-lazy="1" style="background:linear-gradient(to right,#574e46 25%,#c9b19d 25% 50%,#ac9a89 50% 75%,#28310a 75%),linear-gradient(to right,#51401e 25%,#a98c6d 25% 50%,#222018 50% 75%,#161713 75%),linear-gradient(to right,#7b6b60 25%,#927f70 25% 50%,#0d0e0a 50% 75%,#0a0b06 75%),linear-gradient(to right,#655b51 25%,#73675c 25% 50%,#7a6d5d 50% 75%,#3e372d 75%)" width="800" height="533" data-tf-src="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/5b2bb182-1e7f-4cd7-88a3-ec9082ff5f1e.png" class="tf_svg_lazy attachment-full size-full wp-post-image" alt="" decoding="async" data-tf-srcset="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/5b2bb182-1e7f-4cd7-88a3-ec9082ff5f1e.png 800w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/5b2bb182-1e7f-4cd7-88a3-ec9082ff5f1e-300x200.png 300w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/5b2bb182-1e7f-4cd7-88a3-ec9082ff5f1e-768x512.png 768w" data-tf-sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><noscript><img width="800" height="533" data-tf-not-load src="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/5b2bb182-1e7f-4cd7-88a3-ec9082ff5f1e.png" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/5b2bb182-1e7f-4cd7-88a3-ec9082ff5f1e.png 800w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/5b2bb182-1e7f-4cd7-88a3-ec9082ff5f1e-300x200.png 300w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/5b2bb182-1e7f-4cd7-88a3-ec9082ff5f1e-768x512.png 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></noscript></p><!--themify_builder_content-->
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        <p>Es beginnt wahrscheinlich selten mit einer großen Entscheidung.</p><p>Erst erinnert man nur an einen Termin. Überweist eine Rechnung. Ruft beim Arzt an.</p><p>Man hilft eben. <img loading="lazy" decoding="async" width="72" height="72" src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2764.png" alt="❤" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p><p>Und beinahe unbemerkt verschieben sich die Rollen.</p><p>Irgendwann trägt man nicht mehr nur Einkaufstüten und Papierkram, sondern auch die Angst dieses Menschen. Seine Entscheidungen. Seine Sicherheit. Ein Stück seiner Zukunft.</p><p>Und bald vielleicht sogar die Schuld für all das, was man trotzdem nicht verhindern konnte.</p><p>Wenn Eltern älter werden, verändern sie sich manchmal. Sie werden vergesslicher, misstrauischer oder unberechenbarer. Ein Mensch, der früher Verantwortung für Dich trug, braucht plötzlich selbst immer mehr Hilfe.</p><p>Die Sorge um alt werdende Eltern wird vermutlich eines jener Lebensthemen sein, über die ich nur bedingt aus eigener Erfahrung schreiben kann. In meinem Leben gibt es diese Beziehung nicht.</p><p>Das ist eine andere Geschichte. Mit anderen Herausforderungen.</p><p>Trotzdem fragt mich hin und wieder jemand: <em>Gibt es dazu eigentlich ein SeelenFutter?</em></p><p>Vielleicht auch, weil ich selbst älter werde. Langsam komme ich in jenes Alter, in dem auch die Eltern alt werden. In dem Gespräche unter Freunden plötzlich von Pflegegraden und Arztterminen handeln. Von Demenz. Und von der bangen Frage, wie lange es zu Hause noch geht.</p><p>Solange wir leben, werden wir älter. Und viele von uns erleben, wie Menschen alt werden, die sie lieben.</p><p>Ich weiß nicht, wie es sich anfühlt, als erwachsenes Kind mitzuerleben, dass die eigenen Eltern immer fremder werden. Ich kenne solche Veränderungen nur aus vielen Erzählungen und aus meiner beruflichen Vergangenheit: dieses Gefühl, wenn vernünftige Erklärungen nicht mehr ankommen. Wenn man helfen möchte, aber die Hilfe als Einmischung, Bevormundung oder sogar als Bedrohung verstanden wird.</p><p>Ganz fremd ist mir das Thema trotzdem nicht.</p><p>Meine Oma war schwer an Demenz erkrankt. Sie sprach mit ihrem eigenen Spiegelbild. Einmal saß sie auf dem Bett, hielt eine Socke in der Hand und wusste nicht mehr, wo sie war und was sie mit dieser Socke tun sollte.</p><p>Dieses Bild hat sich mir eingebrannt.</p><p>Ebenso wie die Verzweiflung in ihrem Gesicht.</p><p>Meine Eltern kümmerten sich nicht gut um sie. Ich war damals selbst noch auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Alt genug, um zu erkennen, dass etwas schrecklich falsch lief. Und doch zu jung und zu abhängig, um sie daraus befreien zu können.</p><p>Vielleicht habe ich damals vor allem gelernt, wie es nicht geht.</p><p>Und vielleicht bleibt nach solchen Erlebnissen ein kaum greifbarer Rest von Schuld zurück. Obwohl die Verantwortung niemals bei dem Kind lag, das hilflos danebenstand.</p><p>In der Bibel stehen zwei Sätze erstaunlich dicht beieinander: <img src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=%27http://www.w3.org/2000/svg%27%20width='72'%20height='72'%20viewBox=%270%200%2072%2072%27%3E%3C/svg%3E" loading="lazy" data-lazy="1" decoding="async" width="72" height="72" data-tf-src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4d6.png" alt="📖" class="tf_svg_lazy wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><noscript><img data-tf-not-load src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f4d6.png" alt="📖" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></noscript></p><p><em><strong>„Einer trage des andern Last.“</strong></em> – <a href="https://www.bibleserver.com/NLB.HFA.GNB/Galater6%2C2">Galater 6,2</a></p><p>Und wenig später:</p><p><em><strong>„Denn jeder wird seine eigene Last tragen.“</strong></em> – <a href="https://www.bibleserver.com/NLB.HFA.GNB/Galater6%2C5">Galater 6,5</a></p><p>Vielleicht ist das kein Widerspruch.</p><p>Vielleicht gibt es Lasten, unter denen ein Mensch zusammenbrechen würde, wenn niemand mit anfasst. Und es gibt Verantwortung, die selbst die größte Liebe einem anderen nicht vollständig abnehmen kann.</p><p>Nur ist diese Grenze verdammt schwer zu erkennen.</p><p>Denn wenn ein Mensch die Folgen seiner Entscheidungen nicht mehr vollständig überblicken kann, fühlt sich jedes Loslassen gefährlich an.</p><p>Was, wenn er fällt? Einem Fremden die Tür öffnet? Seine Medikamente nicht nimmt? Was, wenn genau das geschieht, wovor Du die ganze Zeit Angst hattest?</p><p>Dann meldet sich dieser grausame Gedanke: <em>Ich hätte mehr tun müssen.</em></p><p>Aber dass etwas Schlimmes geschieht, bedeutet nicht automatisch, dass Du zu wenig getan hast.</p><p>Du kannst Hilfe organisieren, Gefahren ernst nehmen und Ärzte verständigen. Du kannst Dich kümmern und Entscheidungen mittragen, wenn es notwendig geworden ist.</p><p>Doch Du kannst nicht rund um die Uhr an der Grenze eines anderen Lebens Wache stehen.</p><p>Du kannst nicht jeden verwirrten Gedanken zurückholen und nicht jede falsche Entscheidung verhindern. Du kannst nicht durch genügend Geduld heilen, was sich im Gehirn oder in der Psyche eines Menschen verändert.</p><p>Vielleicht bedeutet Verantwortung nicht, alles unter Kontrolle zu bekommen.</p><p>Vielleicht bedeutet sie, das Mögliche zu tun – und auszuhalten, dass selbst das Mögliche manchmal nicht genügt, um alles gut zu machen.</p><p>Loslassen heißt nicht, einen Menschen fallenzulassen.</p><p>Es bedeutet auch nicht, dass Dir gleichgültig wird, was mit ihm geschieht.</p><p>Es bedeutet vielleicht nur, anzuerkennen, dass Liebe einen Menschen nicht vor allem bewahren kann. Dass Du nicht gleichzeitig Familie, Pflegedienst, Arztpraxis, Therapie und Schutzengel sein kannst.</p><p>Du darfst Verantwortung teilen. Du darfst nach Hause gehen, schlafen und am nächsten Morgen wiederkommen. Du darfst sogar einen schönen Tag haben, während es einem Menschen, den Du liebst, nicht gut geht.</p><p>Und vielleicht wirst Du Dich dabei trotzdem schuldig fühlen.</p><p>Aber Schuldgefühle sind nicht immer der Beweis dafür, dass Du etwas falsch machst. Manchmal sind sie nur der Schmerz darüber, dass Du nicht tun kannst, was eigentlich nötig wäre.</p><p>Dass Du einen Menschen nicht gesund lieben kannst.<br />Dass Du ihm seine Angst nicht nehmen kannst.<br />Dass Deine Kraft begrenzt ist.</p><p>Vielleicht bedeutet <em><strong>„Einer trage des andern Last“</strong></em> nicht, dass Du sie ihm vollständig abnehmen sollst.</p><p>Vielleicht bedeutet es, ein Stück des Weges neben ihm zu gehen.</p><p>Nicht an seiner Stelle und nicht so lange, bis Du selbst zusammenbrichst. Sondern mit dem Wissen, dass Du begleiten kannst, ohne retten zu können.</p><p>Du darfst einen Menschen lieben und trotzdem eine Tür hinter Dir schließen. Du darfst helfen und trotzdem Nein sagen. Du darfst traurig darüber sein, wie sehr er sich verändert hat, und Dich gleichzeitig vor dem schützen, was sein Verhalten mit Dir macht.</p><p>Beides kann wahr sein.</p><p>Vielleicht ist das die schwerste Form des Loslassens: nicht aufzuhören zu lieben, sondern aufzuhören zu glauben, Liebe müsse alles verhindern können.</p><p>Du bist verantwortlich für das, was Du tun kannst.</p><p>Nicht für jedes Unglück, das Du nicht verhindern konntest. Nicht für jede Entscheidung eines anderen Menschen. Und nicht dafür, Unmögliches möglich zu machen.</p><p>Manche Lasten brauchen professionelle Hände.</p><p>Und manche müssen wir Gott überlassen. Nicht, weil sie uns nicht wichtig genug wären, sondern weil unsere Schultern nie dafür gedacht waren, sie allein zu tragen.</p><p>Pass gut auf Dich auf! <img loading="lazy" decoding="async" width="72" height="72" src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2764.png" alt="❤" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p><p>Mandy</p>    </div>
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		<title>Gibt es Dämonen?</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Aug 2026 22:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p><img src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=%27http://www.w3.org/2000/svg%27%20width='640'%20height='427'%20viewBox=%270%200%20640%20427%27%3E%3C/svg%3E" loading="lazy" data-lazy="1" style="background:linear-gradient(to right,#027c65 25%,#c06854 25% 50%,#b6ded6 50% 75%,#010a07 75%),linear-gradient(to right,#510b0b 25%,#c54542 25% 50%,#ce7759 50% 75%,#000100 75%),linear-gradient(to right,#581413 25%,#acc9c7 25% 50%,#a8322e 50% 75%,#022018 75%),linear-gradient(to right,#00110f 25%,#8e1f25 25% 50%,#96d1cd 50% 75%,#000201 75%)" width="640" height="427" data-tf-src="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/tech-nick-5YuVGW2deMw-unsplash.jpg" class="tf_svg_lazy attachment-full size-full wp-post-image" alt="" decoding="async" data-tf-srcset="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/tech-nick-5YuVGW2deMw-unsplash.jpg 640w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/tech-nick-5YuVGW2deMw-unsplash-300x200.jpg 300w" data-tf-sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><noscript><img width="640" height="427" data-tf-not-load src="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/tech-nick-5YuVGW2deMw-unsplash.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/tech-nick-5YuVGW2deMw-unsplash.jpg 640w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/tech-nick-5YuVGW2deMw-unsplash-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></noscript></p>Guten Morgen.Kaffee schon fertig? ☕️Gut.Dann können wir jetzt über Dämonen sprechen.Montagmorgen, kurz nach sieben. Andere beginnen die Woche mit einem Motivationsspruch. Wir nehmen heute Besessenheit und böse Geister.Man gönnt sich ja sonst nichts. 😬Aber tatsächlich beschäftigt mich diese Frage: Gibt es Dämonen wirklich?Denn sie stehen nun mal in der Bibel.Besonders in den Geschichten über Jesus [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=%27http://www.w3.org/2000/svg%27%20width='640'%20height='427'%20viewBox=%270%200%20640%20427%27%3E%3C/svg%3E" loading="lazy" data-lazy="1" style="background:linear-gradient(to right,#027c65 25%,#c06854 25% 50%,#b6ded6 50% 75%,#010a07 75%),linear-gradient(to right,#510b0b 25%,#c54542 25% 50%,#ce7759 50% 75%,#000100 75%),linear-gradient(to right,#581413 25%,#acc9c7 25% 50%,#a8322e 50% 75%,#022018 75%),linear-gradient(to right,#00110f 25%,#8e1f25 25% 50%,#96d1cd 50% 75%,#000201 75%)" width="640" height="427" data-tf-src="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/tech-nick-5YuVGW2deMw-unsplash.jpg" class="tf_svg_lazy attachment-full size-full wp-post-image" alt="" decoding="async" data-tf-srcset="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/tech-nick-5YuVGW2deMw-unsplash.jpg 640w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/tech-nick-5YuVGW2deMw-unsplash-300x200.jpg 300w" data-tf-sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><noscript><img width="640" height="427" data-tf-not-load src="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/tech-nick-5YuVGW2deMw-unsplash.jpg" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/tech-nick-5YuVGW2deMw-unsplash.jpg 640w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/tech-nick-5YuVGW2deMw-unsplash-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></noscript></p><!--themify_builder_content-->
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        <p>Guten Morgen.</p><p>Kaffee schon fertig? <img src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=%27http://www.w3.org/2000/svg%27%20width='72'%20height='72'%20viewBox=%270%200%2072%2072%27%3E%3C/svg%3E" loading="lazy" data-lazy="1" decoding="async" width="72" height="72" data-tf-src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2615.png" alt="☕" class="tf_svg_lazy wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><noscript><img data-tf-not-load src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2615.png" alt="☕" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></noscript></p><p>Gut.</p><p>Dann können wir jetzt über Dämonen sprechen.</p><p>Montagmorgen, kurz nach sieben. Andere beginnen die Woche mit einem Motivationsspruch. <br />Wir nehmen heute Besessenheit und böse Geister.</p><p>Man gönnt sich ja sonst nichts. <img src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=%27http://www.w3.org/2000/svg%27%20width='72'%20height='72'%20viewBox=%270%200%2072%2072%27%3E%3C/svg%3E" loading="lazy" data-lazy="1" decoding="async" width="72" height="72" data-tf-src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f62c.png" alt="😬" class="tf_svg_lazy wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><noscript><img data-tf-not-load src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f62c.png" alt="😬" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></noscript></p><p><br />Aber tatsächlich beschäftigt mich diese Frage: <strong>Gibt es Dämonen wirklich?</strong></p><p>Denn sie stehen nun mal in der Bibel.</p><p>Besonders in den Geschichten über Jesus tauchen sie auf.</p><p>Sie sprechen. Sie erkennen ihn.<br />Sie scheinen Menschen beherrschen und quälen zu können.</p><p>Und Jesus befiehlt ihnen, diese Menschen zu verlassen.</p><p>Eine der merkwürdigsten Geschichten wird gleich in mehreren Evangelien erzählt.</p><p>Jesus begegnet einem Mann, der zwischen Grabhöhlen lebt und von anderen längst aufgegeben wurde.</p><p>Er trägt keine Kleidung, schreit Tag und Nacht und verletzt sich selbst mit Steinen.</p><p class="isSelectedEnd">Die Menschen haben versucht, ihn mit Ketten zu fesseln. Doch er hat sie immer wieder zerrissen.</p><p class="isSelectedEnd">Die Ketten halten nicht.</p><p class="isSelectedEnd">Und zu ihm selbst scheint längst niemand mehr durchzudringen.</p><p>Jesus fragt: <em><strong>„Wie heißt du?“</strong></em></p><p>Die Antwort lautet:<em> <strong>„Legion heiße ich; denn wir sind viele.“ </strong>(<a href="https://www.bibleserver.com/LUT.GNB.HFA/Markus5%2C9">Markus 5,9</a>)</em></p><p><br />Eine Legion war damals eine große Einheit römischer Soldaten.</p><p>Mit anderen Worten: Hier spricht nicht nur einer, sondern offenbar eine ganze Armee von Dämonen.</p><p>Vielleicht ist das sogar das Verstörendste an dieser Geschichte: Jesus fragt nach einem Namen.</p><p>Doch als Antwort kommt nicht der Name des Mannes.</p><p>Es antwortet das, was ihn beherrscht.</p><p><strong>Legion.</strong></p><p>Als wäre von dem Menschen selbst kaum noch etwas übrig. Als hätte seine Qual nicht nur seinen Körper und sein Leben übernommen, sondern sogar seinen Namen.</p><p>Vielleicht beginnt das Böse genau dort: Wo ein Mensch hinter dem verschwindet, was ihn quält. Wo niemand mehr ihn sieht, sondern nur noch das Verstörende. Das Unberechenbare. Das, wovor alle Angst haben.</p><p>Jesus sieht ihn trotzdem.</p><p>Die Dämonen fahren später in eine Schweineherde, die sich daraufhin einen Abhang hinunterstürzt.</p><p><br />Und spätestens hier hilft auch der zweite Kaffee nicht mehr. <img src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=%27http://www.w3.org/2000/svg%27%20width='72'%20height='72'%20viewBox=%270%200%2072%2072%27%3E%3C/svg%3E" loading="lazy" data-lazy="1" decoding="async" width="72" height="72" data-tf-src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2615.png" alt="☕" class="tf_svg_lazy wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><noscript><img data-tf-not-load src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2615.png" alt="☕" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></noscript></p><p>Was macht man mit so einer Geschichte?</p><p>Man könnte sagen: Damals wusste man noch nichts über Epilepsie, Psychosen, Traumafolgen oder dissoziative Zustände. Menschen erklärten sich Unerklärliches mit Dämonen.</p><p>Das ist möglich.</p><p>Aber ganz so leicht lässt die Bibel uns auch nicht davonkommen.</p><p>Denn manche Texte unterscheiden ausdrücklich zwischen Krankheiten und Dämonen. Sie erzählen nicht so, als handele es sich nur um ein Missverständnis.</p><p>Vielleicht existieren also tatsächlich Mächte, die wir weder sehen noch messen können.</p><p>Ich weiß es nicht.</p><p>Ich glaube an einen Gott, den ich nicht sehen kann.</p><p>Deshalb wäre es ziemlich überheblich, grundsätzlich auszuschließen, dass es noch andere Wirklichkeiten gibt, nur weil sie nicht in mein heutiges Weltbild passen.</p><p>Genauso gefährlich wäre es allerdings, hinter jeder psychischen Erkrankung einen Dämon zu vermuten.</p><p>Das ist leider nicht nur eine theoretische Warnung.</p><p>Bei sogenannten Befreiungsritualen wurden Menschen beschämt, festgehalten, angeschrien und gequält. Manche bekamen keine medizinische Hilfe, weil andere überzeugt waren, in ihnen einen Dämon erkannt zu haben.</p><p>Plötzlich sah niemand mehr den leidenden Menschen. Alle sahen nur noch das angeblich Böse in ihm.</p><p>Ausgerechnet im Namen dessen, der den Gequälten ihre Würde zurückgab.</p><p>Vielleicht ist deshalb nicht nur die Frage gefährlich, ob es Dämonen gibt.</p><p>Gefährlich wird es vor allem dann, wenn Menschen behaupten, ganz genau zu wissen, in wem sie stecken.</p><p><br />Denn das fällt mir an den Geschichten über Jesus auf: Er sucht nicht überall nach Dämonen.</p><p>Er macht kein Schauspiel daraus.<br />Er erklärt den betroffenen Menschen nicht zum Bösen.</p><p>Jesus sieht einen Menschen, der leidet. <br />Einen, vor dem alle anderen Angst haben.<br />Einen, den niemand mehr bei sich haben möchte.</p><p>Und am Ende sitzt derselbe Mann, der zuvor nackt und schreiend zwischen den Gräbern lebte, ruhig und bekleidet bei Jesus.</p><p><em><strong>„Sie kamen zu Jesus und sahen den Besessenen […] bekleidet und vernünftig dasitzen.“</strong></em><br /><em>(<a href="https://www.bibleserver.com/LUT.GNB.HFA/Markus5%2C15">Markus 5,15</a>)</em></p><p>Was auch immer dort geschehen ist: Aus einem Menschen, vor dem alle Angst hatten, wird wieder jemand, der einfach ruhig dasitzt. Einer, der nicht länger den Mächten ausgeliefert ist, die ihn quälen.</p><p>Auffällig ist: Die Evangelien diskutieren gar nicht darüber, ob Dämonen existieren. Für sie scheint das keine Frage zu sein. Die entscheidende Frage lautet dort nicht: <strong>Gibt es diese Mächte?</strong></p><p>Sondern: <strong>Dürfen sie einen Menschen für immer behalten?</strong></p><p>Und die Antwort, die Jesus gibt, ist ziemlich eindeutig: <strong>Nein.</strong></p><p>Vielleicht muss ich nicht jede unsichtbare Wirklichkeit erklären können.</p><p>Vielleicht genügt für heute die Hoffnung, dass nichts, was einen Menschen quält, stärker ist als die Liebe, mit der Jesus ihm begegnet. <img loading="lazy" decoding="async" width="72" height="72" src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/2764.png" alt="❤" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p><p><br />Ob Dämonen tatsächlich existieren?</p><p>Ich weiß es nicht.</p><p>Aber falls es sie gibt, erzählt die Bibel nicht davon, um uns Angst vor ihnen zu machen.</p><p>Sondern um zu sagen: <strong>Auch sie haben nicht das letzte Wort.</strong></p><p><br />Komm gut in diese neue Woche <img src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=%27http://www.w3.org/2000/svg%27%20width='72'%20height='72'%20viewBox=%270%200%2072%2072%27%3E%3C/svg%3E" loading="lazy" data-lazy="1" decoding="async" width="72" height="72" data-tf-src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f60a.png" alt="😊" class="tf_svg_lazy wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><noscript><img data-tf-not-load src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f60a.png" alt="😊" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></noscript></p><p>Bis morgen.<br />Mandy</p>    </div>
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		<title>Mitten im Blickfeld</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mandy]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 22:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p><img src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=%27http://www.w3.org/2000/svg%27%20width='800'%20height='533'%20viewBox=%270%200%20800%20533%27%3E%3C/svg%3E" loading="lazy" data-lazy="1" style="background:linear-gradient(to right,#7d7467 25%,#6d6e6b 25% 50%,#676256 50% 75%,#1f1d16 75%),linear-gradient(to right,#70695e 25%,#797e79 25% 50%,#66584a 50% 75%,#353126 75%),linear-gradient(to right,#3c3f3e 25%,#4f504b 25% 50%,#6a6559 50% 75%,#3c3529 75%),linear-gradient(to right,#2b1e0d 25%,#545752 25% 50%,#524d42 50% 75%,#2a2315 75%)" width="800" height="533" data-tf-src="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/4f18157a-a0a5-4aad-b97b-53961df2e50c.png" class="tf_svg_lazy attachment-full size-full wp-post-image" alt="" decoding="async" data-tf-srcset="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/4f18157a-a0a5-4aad-b97b-53961df2e50c.png 800w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/4f18157a-a0a5-4aad-b97b-53961df2e50c-300x200.png 300w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/4f18157a-a0a5-4aad-b97b-53961df2e50c-768x512.png 768w" data-tf-sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><noscript><img width="800" height="533" data-tf-not-load src="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/4f18157a-a0a5-4aad-b97b-53961df2e50c.png" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/4f18157a-a0a5-4aad-b97b-53961df2e50c.png 800w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/4f18157a-a0a5-4aad-b97b-53961df2e50c-300x200.png 300w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/4f18157a-a0a5-4aad-b97b-53961df2e50c-768x512.png 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></noscript></p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=%27http://www.w3.org/2000/svg%27%20width='800'%20height='533'%20viewBox=%270%200%20800%20533%27%3E%3C/svg%3E" loading="lazy" data-lazy="1" style="background:linear-gradient(to right,#7d7467 25%,#6d6e6b 25% 50%,#676256 50% 75%,#1f1d16 75%),linear-gradient(to right,#70695e 25%,#797e79 25% 50%,#66584a 50% 75%,#353126 75%),linear-gradient(to right,#3c3f3e 25%,#4f504b 25% 50%,#6a6559 50% 75%,#3c3529 75%),linear-gradient(to right,#2b1e0d 25%,#545752 25% 50%,#524d42 50% 75%,#2a2315 75%)" width="800" height="533" data-tf-src="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/4f18157a-a0a5-4aad-b97b-53961df2e50c.png" class="tf_svg_lazy attachment-full size-full wp-post-image" alt="" decoding="async" data-tf-srcset="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/4f18157a-a0a5-4aad-b97b-53961df2e50c.png 800w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/4f18157a-a0a5-4aad-b97b-53961df2e50c-300x200.png 300w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/4f18157a-a0a5-4aad-b97b-53961df2e50c-768x512.png 768w" data-tf-sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><noscript><img width="800" height="533" data-tf-not-load src="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/4f18157a-a0a5-4aad-b97b-53961df2e50c.png" class="attachment-full size-full wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/4f18157a-a0a5-4aad-b97b-53961df2e50c.png 800w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/4f18157a-a0a5-4aad-b97b-53961df2e50c-300x200.png 300w, https://unendlichgeliebt.com/wp-content/uploads/2026/08/4f18157a-a0a5-4aad-b97b-53961df2e50c-768x512.png 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></noscript></p><!--themify_builder_content-->
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        <p>Während Du diese Zeilen liest, siehst Du Deine Nase.</p><p>Jetzt vermutlich ziemlich deutlich. Vielleicht schielst Du sogar ein bisschen nach unten. <img src="data:image/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=%27http://www.w3.org/2000/svg%27%20width='72'%20height='72'%20viewBox=%270%200%2072%2072%27%3E%3C/svg%3E" loading="lazy" data-lazy="1" decoding="async" width="72" height="72" data-tf-src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f604.png" alt="😄" class="tf_svg_lazy wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><noscript><img data-tf-not-load src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f604.png" alt="😄" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></noscript></p><p>Vorher war sie auch schon da. Sie befindet sich den ganzen Tag mitten in Deinem Blickfeld. Jedes Auge sieht sie aus einem etwas anderen Winkel. Trotzdem drängt sie sich nicht ständig in Dein Bewusstsein.</p><p>Dein Gehirn hat gelernt: <em>Kenn ich. Bleibt so. Ist gerade nicht wichtig.</em></p><p>Also rückt die Nase in den Hintergrund.</p><p>Ich finde das faszinierend. Und ein bisschen beunruhigend.</p><p>Denn offenbar ist Sehen nicht dasselbe wie Wahrnehmen.</p><p>1998 hielten zwei Psychologen auf einem Universitätsgelände fremde Menschen an und fragten nach dem Weg. Mitten im Gespräch trugen zwei Männer eine große Tür zwischen ihnen hindurch. Für einen kurzen Moment war der Fragende verdeckt – und wurde hinter der Tür gegen einen anderen Mann ausgetauscht.</p><p>Andere Kleidung. Andere Stimme. Anderes Gesicht.</p><p>Acht von fünfzehn Menschen bemerkten den Wechsel nicht. Sie erklärten einfach dem nächsten Mann weiter den Weg.</p><p>Das Phänomen nennt sich Veränderungsblindheit. Das Gehirn speichert nicht jedes Detail dessen, was vor Dir steht. Es hält offenbar vor allem das fest, was es in diesem Moment für bedeutsam hält.</p><p>Und da bin ich hängen geblieben: Vielleicht übersiehst Du manches nicht, weil es zu klein ist.<br />Sondern weil es zu vertraut geworden ist.</p><p>Den Menschen, dessen Stimme Du jeden Tag hörst. Das Zuhause, in das Du früher unbedingt einziehen wolltest. Den Körper, der Dich durch so vieles getragen hat. Jemanden, der immer wieder fragt, wie es Dir geht.</p><p>Was zuverlässig da ist, muss nicht mehr um Deine Aufmerksamkeit kämpfen.</p><p>Leider gilt das auch für anderes.</p><p>Vielleicht bemerkst Du kaum noch, wie erschöpft Du eigentlich bist. Wie oft Du Dich zurücknimmst, damit es keinen Streit gibt. Wie lange diese eine Sorge schon mit am Tisch sitzt. Oder wie selbstverständlich ein anderer Mensch inzwischen mit Dir redet, obwohl es Dir jedes Mal ein bisschen wehtut.</p><p>Auch das Gewohnte kann unsichtbar werden.</p><p>Nicht, weil es verschwunden wäre.</p><p>Sondern weil Du gelernt hast, darum herumzusehen.</p><p>In <a href="https://www.bibleserver.com/LUT/Psalm103">Psalm 103</a> steht dieser Satz: <em>„Vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“</em> </p><p>Früher klang das für mich ein bisschen wie eine Aufforderung zur Dankbarkeit. Inzwischen lese ich es eher wie eine Erinnerung daran, wie schnell ein Mensch übersieht, was längst zu seinem Leben gehört.</p><p>Vielleicht musst Du heute gar nichts Neues finden.</p><p>Vielleicht reicht es, einen Moment lang noch einmal hinzusehen.</p><p>Auf das Gute, damit es nicht selbstverständlich wird.</p><p>Und auf das, was wehtut, damit es nicht selbstverständlich bleibt.</p><p>Manches fehlt Dir nicht. Es steht längst mitten in Deinem Blickfeld.</p><p>In diesem, Augen auf und schönes Wochenende!<br />Deine Mandy<br /><br /></p>    </div>
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        <p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="67" data-end="194">Quelle der Tür-Studie: Daniel J. Simons und Daniel T. Levin (1998), „Failure to detect changes to people during a real-world interaction“- <a class="decorated-link" href="https://doi.org/10.3758/BF03208840" target="_new" rel="noopener" data-start="244" data-end="297" data-is-last-node="">Studiennachweis</a></p>    </div>
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        © Foto: Mandy · Gestaltung mit ChatGPT (OpenAI) &#038; Canva    </div>

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