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		<title>Inkognito als Ubi Dancer</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 19:04:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Lurz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe erst vor wenigen Wochen einige Gedanken über die sprachlichen Möglichkeiten der Videospielberichterstattung zu virtuellen Papier gebracht (siehe &#8216;How to Review Videogames&#8217;) und bereits drei Beiträge später, starte ich mit einem sprachtechnisch absolut merkwürdigen Konstrukt. Das erste Wort ist das Problem, denn objektiv anstatt subjektiv steht im Regelfall an der Tagesordnung, aber heute ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe erst vor wenigen Wochen einige Gedanken über die sprachlichen Möglichkeiten der Videospielberichterstattung zu virtuellen Papier gebracht (<a title="How to Review Videogames" href="http://gelurzt.at/2012/how-to-review-videogames/">siehe <em>&#8216;How to Review Videogames&#8217;</em></a>) und bereits drei Beiträge später, starte ich mit einem sprachtechnisch absolut merkwürdigen Konstrukt. Das erste Wort ist das Problem, denn objektiv anstatt subjektiv steht im Regelfall an der Tagesordnung, aber heute ist es anders. Es geht um Just Dance 3 auf der Wii, einem sogenannten Casual Game in Perfektion und es geht um mich, denn letztes Wochenende verbrachte ich 12 ½ Stunden mit dem Spiel von Ubisoft. Ich war inkognito unterwegs, ich war Promotor in einem Einkaufszentrum.</p>
<p>Vorab ein großes Danke an die Kollegen von Ubisoft Österreich, die natürlich eingeweiht waren und mich im Vorfeld mit guten Ratschlägen unterstützten. Ich soll die Hoheit über die Wiimote behalten, die Musikauswahl treffen, jede mögliche Pause zur Regeneration nutzen und jede unnötige Diskussion mit pubertierenden Jungs vermeiden. Innerlich lachte ich. Es ist ein Casual Game und die paar Stunden an den beiden Tagen überstehe ich als richtiger Gamer wohl ohne Probleme. Das bisschen Herumwedeln mit der bewegungsempfindlichen Fernbedienung ist Kindergartenvideospielniveau und kann ein Wochenende in einem Einkaufszentrum wirklich so schlimm sein? Österreich landete letztes Jahr immerhin auf dem guten 14. Platz im Lebensqualitäts-Ranking der OECD und Leute die gerne Shoppen sind wohl auch glücklich und freundlich. Was soll ich sagen … ich lag falsch. Es war kein Kindergeburtstag, es war eine körperliche Herausforderung und jeder Psychologiestudent hätte seine größte Freude am Dargebotenen gehabt. Aber alles der Reihe nach.</p>
<p>Es ist Freitag und die große Uhr am Veranstaltungsplatz des Einkaufszentrums zeigt 15:30 Uhr. Der lokale Elektronikmarkt veranstaltet die nächsten beiden Tage eine kleine Spielemesse und neben FIFA, Formel 1 und Kinect Bowling befindet sich auch eine unscheinbare Just Dance 3 Station am Rand der Veranstaltungsfläche. Die Konsole und der kleine Flachbildschirm werden ab sofort zu meinen Begleitern für die nächste Zeit und ich startet fast euphorisch Just Dance 3. Ich tanze so gut wie ich singe und die erste Lieder stehen im Zeichen meines persönlichen Trainings und gleichzeitig stellt sich (m)eine erste Hürde. Es kostet Überwindung in einem Einkaufszentrum vor wildfremden Personen zu tanzen. Es ist eigentlich nichts anders als was viele am Wochenende in Clubs machen, aber dort ist es dunkel und man hat vielleicht schon ein oder zwei Getränke intus. Es ist primär (m)eine mentale Hürde, die aber überwindbar ist und man versucht einfach ein Lebensgefühl zu vermitteln, nämlich Spaß.</p>
<p>Es war der dritte Stern nach dem vierten Lied, der mich vorantreibt. Just Dance 3 hat ein Punktesystem, ein gnadenloses Punktesysteme. Es gibt keine Abzüge, aber je schlechter man ist, desto weniger Punkte gibt es. Deutlich weniger Punkte, denn nur mit korrektem Timing, richtigen Bewegungen und letztendlich dem Auswendiglernen der Bewegungsmuster ist eine Platzierung in den oberen Rängen möglich. Es ist am Ende der Drang sich zu verbessern, der einen stetig voran treibt und ich merke, wie ich bei jedem Tanzfehler innerlich fluche. Das Spiel ist für Mädchen im schulpflichtigen Alter konzipiert und es muss wohl auch für mich als untalentierten Bewegungsanalphabeten möglich sein die Bestwertung in Form von fünf Sternen zu erreichen. Plötzlich ist es soweit, das Casual Game fordert der Core Gamer in mir heraus und nach weniger als 60 Minuten steht die Herausforderung vor meinem inneren Auge: Dynamite von Taio Cruz fehlerfrei zu &#8216;Performen&#8217; (<a title="Just Dance 3 Gameplay - Dynamite von Taio Cruz" href="http://www.youtube.com/watch?v=VevE4v065sA">YouTube Just Dance 3 Moves</a>)</p>
<p>Meine ersten Gäste treten näher und glücklicherweise möchten sie tanzen. Es sind eigentlich immer Mädchen im bereits erwähnten schulpflichtigen Alter und es macht ihnen sichtlich Spaß. Die Mama steht meist dahinter und freut sich, dass das Kind vor dem Bildschirm sportlich aktiv ist. Der Bruder samt Papa spielen lieber FIFA und langsam merke ich, wie ich das klischeehafte Weltbild störe. Fußball und Autorennen für den männlichen Teil der Bevölkerung, die Tanzspiele für den weiblichen Part. Blöderweise steht ich direkt bei Just Dance 3 in meinem neonfarbigen T-Shirt und hüpfe mit einem Dauergrinsen vor dem Flatscreen herum. Ich fühle mich nicht wohl, denn die Antwort, die mir fast alle geben erinnert an das eigene Empfinden, denn die eigenen vier Wände werden fast immer dem offenen Einkaufszentrum als Tanzfläche vorgezogen. Mit der Zeit wird es leichter und dank meiner persönlichen Herausforderungen ist es mir irgendwann egal was andere denken. Ich bin hier um zu Gewinnen, jemand der früher Counter-Strike spielte versucht ein Mädchenspiel zu besiegen.</p>
<p>Man spürt die Blicke der Vorbeiziehenden, aber kurz vor dem Ende des ersten Tages merke ich, dass die anfänglichen Warnungen berechtigt sind. Es sind pubertierende männliche Jugendliche und sie treten bevorzugt in Gruppen auf. Sie sprechen laut was sie denken und sie glauben sie sind lustig. Sie lachen einen aus und sie lachen die tanzenden Mädels aus. Gespräche sind nutzlos und sinnbefreit, denn solange die Gruppe besteht ist es schwer dagegen anzukommen. Die Stimmung kippt und plötzlich will niemand mehr tanzen. Auch meine Motivation sinkt und alle Versuche die Situation zu retten scheitern, niemand der Jungs nimmt meine Herausforderung in Form eines Tanzbattle an. Ich gebe nicht auf und versuche es mit allen psychologischen Tricks. In Sicht- und Rufweite sitzt ein hübsches Mädel am Infocounter, die es den Jungs anscheinend angetan hat. Ich schlage vor, dass der Verlierer des Battle die von den Jungs Angeschmachtete ansprechen muss. Jugendliche Furcht quasi, aber die Idee funktioniert und der beste Tänzer der Gruppe wird zu meinem neuen Gegner und möchte Dynamite von Taio Cruz tanzen. Mein Dauergrinsen kehrt zurück, sowohl äußerlich als auch innerlich. Er verliert, jetzt lache ich und mein Grinsen wandert zum Infocounter. Sie nickt mir zu und ich fühle mich bestätigt. Ich habe die Gruppe besiegt und auch die nächsten 90 Minuten ändern nichts daran, denn egal welches Lied als Revange gefordert wird, ich gewinne immer. Am Ende des Tages sind aber weder die Jungs noch ich mit einer Telefonnummer nach Hause gegangen.</p>
<p>Es ist Samstag kurz vor 09:00 Uhr, noch ist es ruhig und ich bin gar nicht so traurig darüber. Der Vortag hat Spuren in mehrerer Hinsicht hinterlassen, denn sowohl Beine, Arme und Schultern zeigen Ermüdungserscheinungen. Ich schlucke prophylaktisch eine Aspirin Tablette und hoffe auf Besserung, zumindest für die erste Hälfte des Tages. Am Vortag waren es wenige Stunden, heute ist es der gesamte Tag und dazu noch der Samstag. Meine Position hat sich geändert und anstatt den Infocounter im Rücken zu haben stehe ich vor einem Cafe. Die Leute können gemütlich sitzen und meinen Gästen beim Tanzen zusehen. Vor meinem inneren Auge sehe ich die nächsten unterbeschäftigten Jugendgruppen auftauchen, aber meine Furcht bleibt glücklicherweise aus. Es bleibt bei den Blicken der Leute, die sich fragen warum ein Junge vor einem Mädchenspiel steht. Erneut Weltbild und so, aber ich stehe mittlerweile darüber und denke mir meinen Teil. Meine Moves werden besser und das erste Lob streichelt die Seele und tut gut. Habe ich tatsächlich gewonnen und alle Hürden überstanden? Natürlich nicht, aber ich fühle mich kurzfristig unbesiegbar und das Ziel die Höchstwertung bei diesem einen Song zu erreichen scheint in greifbarer Nähe zu sein.</p>
<p>Aber dann passiert es &#8230; ich gebe den Wasserbällen die Schuld. Diese dienen am zweiten Tag als Motivationsquelle für Tanzwütige und das Konzept geht auf. Es war kurz vor dem Ende, als ein etwa sechs Jahre altes Mädchen tanzen möchte und zum geschätzten fünfzigsten Mal startete ich Dynamite. Was folgte war brutal und erniedrigend. Ich verlor und das nicht nur um ein paar Punkte. Vier Sterne waren mir sicher und es fehlte nicht viel zum letzten Stern, aber meine Gegnerin tanzte mich sprichwörtlich an die Wand. Ich verlor haushoch und wurde von ihr auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Just Dance 3 schafft es Bewegungsmuster zu vermitteln, aber es macht aus einem untalentierten Bewegungsanalphabeten keinen Tänzer. Just Dance 3 ist kein Casual Game, es ist eine Tanzsimulation. Innerlich am Boden zerstört überreiche ich ihr meinen letzten Just Dance Wasserball und sie verlässt triumphierend das Schlachtfeld. Ich sehe sie nur mehr von hinten und bin mir sicher: Sie grinst wie ein Honigkuchenpferd.</p>
<p>Es war ein lehrreiches Wochenende und das in vielerlei Hinsicht. Es ist zum einen erstaunlich wie intensiv sich ein Muskelkater nach zwei tanzreichen Tagen zeigen kann und es ist erschreckend, wieviel man an den Blicken der Leute ablesen kann. Es fehlt an Respekt und man wird oftmals auf den Zweck der Unterhaltung reduziert. Nicht nur einmal wurde ich von Besuchern aufgefordert zu tanzen, damit jemand quasi mit dem Finger auf mich zeigen kann und vielleicht sogar noch dabei lacht. Es waren nicht viele, aber jeder davon ist einer zu viel auf dieser Welt. Warum jemand so gemein sein kann? Keine Ahnung … ich war nur jemand der für wenige Stunden den Anzug und die Krawatte gegen ein neonfarbiges T-Shirt getauscht hat und inkognito als Ubi Dancer in einem heimischen Einkaufszentrum unterwegs war.</p>
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		<title>FEZ</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 15:28:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Lurz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[indie game]]></category>
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		<description><![CDATA[Videospiele doof zu finden ist einfach. FEZ nicht zu mögen ist schwer, denn FEZ ist flauschig, sehr liebenswert, macht süchtig, belohnt ungemein und weckt die Gefühle warum man Videospiele eigentlich mag. Nach fünf Jahren Schaffenszeit war es letzte Woche soweit und der 2D Plattformer erblickte auf dem Xbox LIVE Marktplatz das grelle Licht der breiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Videospiele doof zu finden ist einfach. FEZ nicht zu mögen ist schwer, denn FEZ ist flauschig, sehr liebenswert, macht süchtig, belohnt ungemein und weckt die Gefühle warum man Videospiele eigentlich mag. Nach fünf Jahren Schaffenszeit war es letzte Woche soweit und der 2D Plattformer erblickte auf dem Xbox LIVE Marktplatz das grelle Licht der breiten Öffentlichkeit. Phil Fish (<a href="https://twitter.com/#!/phil_fish">@phil_fish</a>) und Renaud Bédard (<a href="https://twitter.com/#!/renaudbedard">@renaudbedard</a>), die beiden Köpfe hinter dem Indie-Entwickler Polytron, wurden quasi seit dem Independent Games Festival 2008 in der Indie-Szene gefeiert und obwohl dies leider unsichtbar vor den Augen der Mainstream-Spieler passierte, entwickelt sich FEZ im Bezug auf Verkaufszahlen gut. In den zehn Tagen seit der Veröffentlichung haben etwas mehr als 60 000 Spieler den virtuellen Geldbeutel geöffnet, Tendenz steigend.</p>
<p>In FEZ spielt man Gomez, einen 2D Charakter, der sein bisheriges Leben in einer vermeintlich zweidimensionalen Welt verbrachte. In den ersten Minuten Spielzeit offenbart sich Gomez durch ein merkwürdiges Artefakt die dritte Dimension, die gleichzeitig die Spielmechanik für <del>das restliche Abenteuer</del> die weitere Reise bildet. Man befindet sich in einer dreidimensionalen Welt, spielt jedoch immer in einer zweidimensionalen Umgebung. Jederzeit kann und muss die Welt in 90 Grad Schritten gedreht werden um voranzukommen, Rätsel zu lösen und Geheimnisse zu entdecken. FEZ bietet eine umfangreiche offene Umgebung, die eine unheimlich hohe Dichte voller rätselhafter Dinge aufweist. Durch den Verzicht von Gegnern jeglicher Art, dem fehlenden Zeitlimit und der nicht existenten Bestrafung im Fehlerfall entsteht Ruhe und Stabilität, um sich auf die tatsächliche Qualität von FEZ zu fokussieren, dem Entdecken.</p>
<p style="text-align: center;"><iframe src="http://player.vimeo.com/video/38466193" frameborder="0" width="500" height="281"></iframe></p>
<p>Die im obigen Absatz beschriebene Spielmechanik und die im Video gezeigten Spielabschnitte täuschen und vermitteln eine Spielerfahrung, die FEZ nicht gerecht ist. Man sieht anfänglich ein Knobelspiel, welches mit der Perspektive spielt. Optisch an die 16-Bit-Ära angelehnt und Grundprinzipien von M. C. Escher (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/M._C._Escher">Wikipedia Direktlink</a>) folgend hüpft Gomez von Plattform zu Plattform und öffnet Tür um Tür um immer weiter in die verwinkelten Tiefen der surrealen Welt einzutauchen. Der Spieler wird alleine gelassen und das Ziel vor Augen ist das Sammeln von Würfel. Der Grund? Unklar! Die Folgen? Ebenso! Dot, der würfelige Wegbegleiter von Gomez, versucht zu erklären und bleibt dabei den für das Medium typischen Grundsätzen treu. Ein großer Würfel ist explodiert, man muss die verteilten Fragmente sammeln, denn nur so kann der Fortbestand des Universums gesichert werden und es ist unheimlich wichtig.</p>
<p>FEZ ist mehr und je länger man spielt, desto mehr offenbart sich dies auch. Es geht um das Entdecken und die Belohnung ist die innere Befriedigung. Anfangs durch das Sammeln besagter Würfel, später durch Rätsel. Man wird dabei aber nicht an die Thematik herangeführt oder an die Hand genommen, es wird quasi nichts erklärt und Hinweise erzeugen oft mehr Verwirrung anstatt zu helfen. Jedes Rätsel ist praktisch einzigartig und die Lösung hilft nicht zwangsläufig beim nächsten Problem. Man richtet das Smartphone auf den Bildschirm, man schließt die Augen um andere Sinne zu schärfen, analysiert Sternbilder oder versucht eine Sprache ohne Anhaltspunkte zu verstehen. FEZ spielt mit dem Spieler, es fordert heraus und manchmal entsteht auch der Eindruck, dass es einen verhöhnt. Das Resultat scheint offensichtlich, die Werkzeuge sind klar und trotzdem ist es ein Problem. Glücklicherweise gibt es keine aufbauenden Komponenten, wodurch die gesamte Spielwelt offen steht und der weitere Weg nicht durch ein für einen unlösbares Rätsel blockiert wird.</p>
<p><img class="size-full wp-image-2951 aligncenter" style="border-style: initial; border-color: initial; border-width: 0px;" title="FEZ Perspektive" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/04/fez-screen01-perspektive.jpg" alt="FEZ Perspektive" width="500" height="225" /></p>
<p>Es gefällt und obwohl vor dem inneren Auge bereits den Controller knapp am Bildschirm vorbeifliegt, besteht der Drang weiterzuspielen. Das Erfolgsgefühl ähnelt frappierend den früherer Videospielerlebnisse und je intensiver man sich mit FEZ beschäftigt, desto mehr ändert sich die eigene Perspektive auf das Spiel. Das Knobelspiel entwickelt sich zu einer Spielerfahrung in einer komplett anderen Dimension und spielt quasi auf einer neuen Ebene. Kleinigkeiten gewinnen an Bedeutung, der Soundtrack (<a href="http://disasterpeace.com/album/fez">Soundtrack Direktdownload)</a> beinhaltet neben 8-Bit Chiptune Klänge weitere Geheimnisse (<a href="http://www.geek.com/articles/games/fez-soundtrack-contains-hidden-information-20120420/">Geek.com Soundtrackanalyse</a>) und wenn man denkt es kommt nichts mehr, entdeckt man die nächste Tür. Ich ziehe meinen Hut vor dir Phil Fish, FEZ ist bereits jetzt ein Meisterwerk der digitalen Unterhaltung und dies nicht nur am Bildschirm.</p>
<p><em>FEZ wurde am 13. April 2012 für 800 MS Points am Xbox LIVE Marktplatz (<a href="http://marketplace.xbox.com/Product/Fez/66acd000-77fe-1000-9115-d802584109c0">Marktplatz Direktlink</a>) veröffentlicht. Weitere Informationen gibt es unter <a href="http://fezgame.com/">fezgame.com </a>sowie im virtuellen Zuhause der Polytron Corporation unter <a href="http://polytroncorporation.com/">polytroncorporation.com.</a></em></p>
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		<title>Ghost Recon Future Soldier Community Event</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 16:02:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Lurz</dc:creator>
				<category><![CDATA[on tour]]></category>
		<category><![CDATA[fotos]]></category>
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		<category><![CDATA[ubisoft]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor knapp einer Woche lud Ubisoft Österreich in Zusammenarbeit mit dem heimischen Xbox Team zum Ghost Recon Future Soldier Community Event nach Wien. Im Hauptquartier der österreichischen Microsoft Niederlassung fanden sich etwa zwei Dutzend Vertretern der Xbox Community ein, um quasi weltexklusiv die ersten Abschnitte der Kampagen, den 4-Spieler-Koop-Modus und den Mehrspielermodus anzuspielen. Gestartet wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor knapp einer Woche lud Ubisoft Österreich in Zusammenarbeit mit dem heimischen Xbox Team zum Ghost Recon Future Soldier Community Event nach Wien. Im Hauptquartier der österreichischen Microsoft Niederlassung fanden sich etwa zwei Dutzend Vertretern der Xbox Community ein, um quasi weltexklusiv die ersten Abschnitte der Kampagen, den 4-Spieler-Koop-Modus und den Mehrspielermodus anzuspielen.</p>
<p>Gestartet wurde aber nicht mit dem Controller in Händen, sondern mit ein paar freundlichen Worten von Ubi Eugen, der quasi als Host für den Abend fungierte und in den nachfolgenden Stunden einen besonderen Faible für eine Videokamera entwickelte. Begonnen wurde mit der Ausgabe von süßen Popcorn in einer eher <em>interessanten</em> Geschmacksrichtung (Apfel / Erdbeer) und dem Screening des 20-minütigen Kurzfilm Alpha (<a title="Realfilmtrailer auf YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=QPxY35nCLuo">YouTube-Trailer-Direktlink</a>). Kurz darauf startete das tatsächliche Abenteuer des Abends, nämlich der Kampf am Buffet. Realistisch betrachtet ist der letzte Satz massiv übertrieben, denn es würde glücklicherweise äußerst großzügig dimensioniert und neben gefühlten 100 Burger sowie Minipizzen wurde die Meute auch mit gesundem Apfelkuchen (quasi Obst) sowie Schokomousse gesättigt.</p>
<p>Und jetzt wo der spannende Spieleteil kommen sollte, hört dieser Beitrag auch schon fast wieder auf. Zu Spielen gab es die ersten sechs Abschnitte der Einzelspielerkampagne mit KI Kollegen oder menschlichen Spielern im Koop-Modus, sowie den mittlerweile für das Genre praktisch zwingend erforderliche Horde Modus (man spielt gemeinsam im Team gegen stetig schwerer werdende Wellen von Gegner) namens Guerilla Modus. Die Kinect-Integration in Form des Gunsmith Modus (man zerlegt und baut seine Waffen mittels Gesten- und Sprachsteuerung; <a title="Gunsmith auf YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=x-_DH7A8QUY">YouTube-Gunsmith-Direktlink</a>) war ebenso antestbar und da ich an besagten Abend die tatsächliche Videospielbedeutung des Adjektivs <em>interessant</em> gelernt habe, folgt ein anderes Kurzfazit für alles gezeigte: Durchaus Spannend!</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/04/ghost-recon-future-soldier-community-event-1.jpg" rel="lightbox[2938]" title="Ghost Recon Future Soldier Community Event"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2939" title="Ghost Recon Future Soldier Community Event" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/04/ghost-recon-future-soldier-community-event-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/04/ghost-recon-future-soldier-community-event-2.jpg" rel="lightbox[2938]" title="Ghost Recon Future Soldier Community Event"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2940" title="Ghost Recon Future Soldier Community Event" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/04/ghost-recon-future-soldier-community-event-2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/04/ghost-recon-future-soldier-community-event-3.jpg" rel="lightbox[2938]" title="Ghost Recon Future Soldier Community Event"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2941" title="Ghost Recon Future Soldier Community Event" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/04/ghost-recon-future-soldier-community-event-3-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><br />
<a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/04/ghost-recon-future-soldier-community-event-4.jpg" rel="lightbox[2938]" title="Ghost Recon Future Soldier Community Event"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2942" title="Ghost Recon Future Soldier Community Event" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/04/ghost-recon-future-soldier-community-event-4-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/04/ghost-recon-future-soldier-community-event-5.jpg" rel="lightbox[2938]" title="Ghost Recon Future Soldier Community Event"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2943" title="Ghost Recon Future Soldier Community Event" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/04/ghost-recon-future-soldier-community-event-5-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/04/ghost-recon-future-soldier-community-event-6.jpg" rel="lightbox[2938]" title="Ghost Recon Future Soldier Community Event"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2944" title="Ghost Recon Future Soldier Community Event" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/04/ghost-recon-future-soldier-community-event-6-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Die restlichen Bilder des Abends findet man im zugehörigen <a title="Fotomania I" href="https://picasaweb.google.com/christoph.lurz/GhostReconFutureSoldierCommunityEvent?authuser=0&amp;feat=directlink">Picasa-Webalbum</a> oder in einem <a title="Fotomania II" href="https://www.facebook.com/media/set/?set=a.358565407527204.95342.101399629910451&amp;type=1">Facebook-Album</a> von Ubisoft Österreich. Neben einem netten Goodie-Bag erhielten die Community Gäste auch noch Zugang zur am 19. April startenden Mehrspieler Beta von Ghost Recon Future Soldier, welche die Wartezeit auf die Veröffentlichung am 24. Mai verkürzen soll. Ein großes Danke für die Einladung geht an die Kollegen von Ubisoft Österreich und ein textlicher Beitrag über das Spiel selbst folgt selbstredend nach dem Start der Mehrspieler Beta.</p>
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		<title>How to Review Videogames</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 14:45:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Lurz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch wenn der Titel des Beitrag etwas anderes suggeriert, folgt nicht das kleine Einmaleins für das Verfassen von Artikel über Videospiele, sondern vielmehr ein paar Gedanken zu einem Buch über den Videospiel-Journalismus. Der frühere Journalist und mittlerweile zur dunklen Seite der Macht gewechselte Dan Amrich (aktuell Social Media Manager bei Activision / @OneOfSwords) versucht mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn der Titel des Beitrag etwas anderes suggeriert, folgt nicht das kleine Einmaleins für das Verfassen von Artikel über Videospiele, sondern vielmehr ein paar Gedanken zu einem Buch über den Videospiel-Journalismus. Der frühere Journalist und mittlerweile zur dunklen Seite der Macht gewechselte Dan Amrich (aktuell Social Media Manager bei Activision / <a href="https://twitter.com/#!/OneOfSwords">@OneOfSwords</a>) versucht mit &#8216;<em>Critial Path: How to Review Videogames for a Living</em>&#8216; zum einen die Illusion des Traumjobs vieler schulpflichtiger Jugendlicher zu entzaubern und auch gleichzeitig ein Handbuch für einen erfolgreichen Weg in der Branche zur Verfügung zu stellen.</p>
<p>Sprachlich als Mix zwischen Blog und Printartikel angelehnt schafft Amrich in fünf Kapitel einen Überblick über den Fachjargon sowie den Beruf an und für sich, die erforderlichen sprachtechnischen Kenntnisse als auch persönlichen Fähigkeiten, die ersten Schritte, den weiteren Weg und philosophiert auch über die Eigen- und Besonderheiten im Leben von jemanden, der sein Geld mit dem Schreiben über und dem Spielen von Videospielen verdient. Abschnitte mit Überschriften wie &#8216;<em>Here&#8217;s What Sucks About Your Dream Job</em>&#8216; oder &#8216;<em>Welcome to Happy Hell</em>&#8216; zeigen den oberflächlich betrachteten Traumjob auch von einer erfreulich ehrlichen Seite, wobei manche Abschnitte sich nicht direkt vom US-amerikanischen auf den deutschsprachigen oder europäischen Markt übertragen lassen. Neben der Gretchenfrage für mögliche Einsteiger (Print oder Online?) wird ebenso auf die differenzierenden Anforderungen der unterschiedlichen Medien eingegangen und auch wenn das Buch inhaltlich in sich geschlossen korrekt ist, sind insbesonders zwei aufgestellte Thesen doch hinterfragenswert.</p>
<p><strong>These 1: New Game Journalism is bad &amp; Review templates are good</strong><br />
NGJ ist die Anwendung des in den 70er Jahren eingeführten New Journalism Konzeptes auf Videospieleberichte. Anstatt sich rein auf Fakten und direkte Vergleiche innerhalb des Mediums zu bedienen, dominiert die persönliche Erfahrung des Verfassers (ausgezeichnetes Beispiel: der Jedi Outcast Review &#8216;<a href="http://www.alwaysblack.com/blackbox/bownigger.html"><em>Bow Nigger</em></a>&#8216; von Ian Shanahan). Amrich kreidet dem Stil die mangelnde Objektivität an und durch die starke Einbindung der persönlichen Meinung des Autors fällt es dem Leser schwer ein fundiertes (Kauf)Urteil zu bilden. Der jahrelang erprobte Gegenstil in Form einer Review Vorlage ist hier deutlich effektiver, wobei diese konträr zum Berufsbild eines Journalisten ist und dem Medium Videospiele auf Dauer nicht gerecht wird. Vielmehr ist es eine Frage der Leserschaft beziehungsweise der angepeilten Zielgruppe. Zur Blütezeit der Printmagazine war das wohl wichtiges Segment der Review Teil, welcher aber mittlerweile durch die starke Individualisierung des Internets massiv an Bedeutung verloren hat. Jeder hat mittlerweile die Möglichkeit seine Eindrücke und Erfahrungen zu veröffentlichen und auch wenn Quantität nicht mit Qualität vergleichbar oder gar ersetzbar ist, bieten die Summe etlicher Blogs ein deutlich breiteres und oft auch fundierteres Spektrum an Eindrücken als ein Printmagazin mit einem klassischen Review bieten kann. Videospiele unterhalten und sollten im optimalen Fall auch etwas in der Person hinter dem Eingabegerät wecken und gleiches sollte auch für Texte gelten. Hinter einem Spiel stehen etliche Menschen, die oft mehrere Jahre ihres Leben damit verbracht haben etwas zu erschaffen, was es einfach nicht verdient in einer standardisierten Form mit einer Zahl am Ende abgefertigt zu werden. Auch wenn der Großteil der kommerziellen Videospiele einer Kunstform nicht gerecht werden, sollten sie nicht wie austauschbarere Gebrauchsgegenstände abgehandelt werden.</p>
<p><strong>These 2: PR people don&#8217;t like online media</strong><br />
Die Grundtenor lautet, dass aufgrund höherer Geschwindigkeit sowie Vielfalt der Onlinemedien es oft für Mitarbeiter von PR Abteilungen oder PR Firmen schwer ist die Relevanz von Onlinemedien wie Blogs einzuschätzen. Zusätzlich erschwert wird dies noch durch die meist fehlende Professionalität, sowie dem Vorwurf / Vorurteil / Fakt, dass es oft nur um kostenlose Spielemuster und oder Merchandise geht. Auch wenn die Aussage von Amrich nicht direkt so formuliert wird, scheint hier ein kleines bisschen der Kampf zwischen Old Media und New Media hervorzukommen. Die Zusammenarbeit mit Onlinemedien mag für die Industrie anstrengender sein als mit herkömmlichen Medien, aber dass diese nicht gemocht werden ist vermutlich etwas polemisch. Im direkten Vergleich werden zwar Printmagazine und klassische Medien durchwegs den Onlinemedien vorgezogen, was aber primär mit der Reichweite und Effektivität zu tun hat und nichts mit persönlichen Präferenzen. Die Aufgabe von PR ist es den Verkauf von Spielen zu fördern und die Mitarbeiter der entsprechenden Abteilungen versuchen dies auf möglichst effektive Art und Weise. Auch wenn ein kleiner Blog oftmals qualitativ deutlich bessere Arbeit leistet als zum Beispiel eine Tageszeitung, wird aufgrund der breiteren und größeren Zielgruppe diese immer zuerst zum Zug kommen. Der Vorwurf, dass viele Onlinemedien nur entstehen um ein Hobby kostengünstig zu finanzieren mag zwar teilweise stimmen (Stichwort: Illusion des Traumjobs und so), aber jeder Mitarbeiter einer PR Abteilung filtert hier im Regelfall rigoros aus. Kostenlose Spiele bieten realistisch betrachtet keine Motivation um Texte zu verfassen und so schnell eine Blog aus rein diesem Grund auch auftaucht, so schnell verschwindet diese wieder in den Tiefen des Internets.</p>
<p>Dem Versuch den beiden Thesen zu widersprechen kann wiederum der Buchuntertitel entgegengesetzt werden, da viele wenn nicht sogar fast alle Autoren von Onlinemedien wie Blogs ihren Lebensunterhalt nicht mit dem Verfassen von Texten über Videospiele erwirtschaften müssen. Vielmehr ist es so, dass Blogs fast ausschließlich analog zum Konsum von Videospielen als Hobby zu betrachtet sind, dadurch nicht dem Handbuch von Dan Amrich folgen müssen und somit das Buch und der Inhalt in sich selbst wieder korrekt sind. Blogs werden zukünftig wohl eine Art Sprungbrett für fähige Schreiber in die kommerzielle Welt des Videospiel-Journalismus sein, aber gleichzeitig auch die stärkste Konkurrenz für diesen im Bezug auf Wahrnehmung und Meinungsbildung. Blogs können, werden und sollen Printmagazine nicht verdrängen, aber verändern.</p>
<p>Trotz den starken Fokussierung auf einen für Europäer fremden (Print)Markt und der vereinfachten Betrachtung von Onlinemedien wie Blogs ist &#8216;<em>Critial Path: How to Review Videogames for a Living</em>&#8216; (8,95 € &#8211; Kindle eBook; 14,99 € &#8211; Taschenbuch;  <a href="http://amzn.to/FRWCua">Amazon-Link</a>*) ein Ausflug in eine doch sehr spezielle Sparte des Journalismus, der Bloggern, Neulingen und Interessierten manch leicht zu übersehende Aspekte näher bringt und durchwegs lehrreiche Lektionen im Bereich der sprachlichen Grundtechnik und den oft zu wenig beachteten Social Skills bietet.</p>
<p><em>Update: &#8216;Bow Nigger&#8217; stammt nicht von Kieron Gillen, sondern aus der Feder von Ian Shanahan und wurde unter dem Titel &#8216;<em>Confessions of a Jedi Knight&#8217; in der PC Gamer veröffentlicht. Vielen Dank an Dennis für den <a href="http://gelurzt.at/2012/how-to-review-videogames/#comment-1801">Hinweis</a>.</em></em></p>
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		<title>Kingdoms of Amalur: Reckoning</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 18:31:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Lurz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor etwas mehr als einem Monat kam es in der deutschsprachigen Videospielblogosphäre zu einem kleinen Zwischenfall, der so eigentlich gar nicht von langer Hand geplant war. GamersGlobal suchte mittels Textbeitrag einen Redaktionspraktikanten und auch wenn dies nicht wirklich spannend war, war es ein Kommentar, der die Diskussion über eine Generation Praktikum in der Journalismusbranche startete. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor etwas mehr als einem Monat kam es in der deutschsprachigen Videospielblogosphäre zu einem kleinen Zwischenfall, der so eigentlich gar nicht von langer Hand geplant war. GamersGlobal suchte mittels Textbeitrag einen Redaktionspraktikanten und auch wenn dies nicht wirklich spannend war, war es ein Kommentar, der die Diskussion über eine Generation Praktikum in der Journalismusbranche startete. <a title="Lehrgeld @ superlevel.de" href="http://superlevel.de/spielkram/lehrgeld">Dennis Kogel schrieb über Lehrgeld</a>, Jörg Langer antwortet zuerst in den Kommentaren sowie später <a title="Langer läster @ GamersGlobal.de" href="http://www.gamersglobal.de/news/50171/langer-laestert-lesekompetenz">mittels Kolumne</a> und <a title="Resümee @ denniskogel.wordpress.com" href="http://denniskogel.wordpress.com/2012/02/19/superlevel-uber-lehrgeld/">Dennis fasste die Mehrheit der Wortmeldungen kurz zusammen</a>. Um in Hipster Manier auf der Welle mitzuschwimmen, suchte ich unter Hilfenahme <a title="Twitter Aufruf" href="https://twitter.com/#!/weidhas/status/170604931747819520">moderner Kommunikationsmittel</a> ebenfalls kurzfristige Unterstützung und wurde überraschenderweise fündig. Was nun folgt, ist der entstandene Gastbeitrag von <a title="David @ Twitter" href="http://twitter.com/Boerkiii">David</a> über den ersten und bisher einzigen spielerischen Ableger aus dem <em>Kingdoms of Amalur</em> Universum.</p>
<p><em>Gleich im Voraus: Kingdoms of Amalur: Reckoning ist nicht die angekündigte Rollenspielrevolution. Vielmehr erhält man hier ein sehr klassisches westliches RPG, das aber zumindest in den Details mit Innovationen glänzt.</em></p>
<p><em>Zu Beginn kann man sich zwischen vier Rassen entscheiden, die jeweils entweder wie Menschen oder Elfen aussehen und nur anders heißen (Was dem Spieler wohl vorgaukeln soll, dass es sich hier nicht um klassische Fantasy-Rassen handelt). Der erstellte Charakter liegt dann erst mal tot auf einer Bahre und wird unsanft auf einen Leichenberg geworfen. Weil eine Leiche sich nicht besonders gut als Hauptcharakter eignet, wacht unser Held dann auch sogleich auf und wenig später findet man heraus, dass man von einem Gnom in einem Experiment wiederbelebt wurde, was dem Wissenschaftler mit anderen Leichen bisher noch nicht gelungen ist. Jenem Gnom ist es auch besonders wichtig, uns davon zu überzeugen, dass wir nicht sterben dürfen, weil wir eben so einzigartig sind. Ein Schicksalsweber erzählt uns wenig später, dass wir, im Gegensatz zu allen anderen Lebewesen, unser Schicksal selbst bestimmen können. (Praktisch, nicht wahr?) Irgendwo gibt es auch noch den obligatorischen bösen Overlord, der alle unterjochen will, und den es wahrscheinlich auch irgendwann zu besiegen gilt.</em></p>
<p><em>Besonders interessant oder innovativ ist die Hauptstory also nicht. Grafisch ist das Spiel in einem Comicstil gehalten, der meist mit WoW verglichen wird. Nicht unbedingt meins, aber sieht ganz nett aus. Auch die Umgebungen überraschen nicht: Wälder, Gebirge, kleinere Orte  - typische Rollenspielkost.</em></p>
<p><em>Kommen wir zum wichtigsten Teil des Titels, dem Gameplay. Neben typischen Elementen wie Crafting (Waffen und Rüstungen schmieden; Tränke und Gifte brauen; Magische Kristalle, die man in Ausrüstung einsetzen kann, erzeugen) und unmoralischen Aktivitäten wie Taschendiebstahl, sticht vor allem das Kampfsystem hervor.  Wie immer kann man sich auf dem Skilltree zwischen Krieger, Schurke und Magier oder diversen Mischformen entscheiden. Auf zwei Controllertasten kann man  Waffen legen, die man dann (wie zum Beispiel in Fable) jederzeit, und auch schnell abwechselnd, einsetzen kann. Hier gibt es, je nach Spezialisierung, Nahkampfwaffen wie Hämmer, Schwerter und Dolche oder Bögen und diverse magische Waffen wie Zepter oder Chakrams für die Distanz. Außerdem verfügt man noch über verschiedene Zauber. (Blitz, Schutzschild etc.)</em></p>
<p><em>Als Schurke kann sich mittels Dolchen ahnungsloser Gegner auch mit einem Meuchelangriff von hinten entledigen. Haben einen die Feinde (auch hier gibt es wenig Neues, man bekämpft Wölfe, Geister, Trolle usw.) dann entdeckt, setzt man sich im Nah- oder Fernkampf zur Wehr, unterstützt von diversen waffenspezifischen Fertigkeiten, die man nach und nach freischaltet. All das macht großen Spaß. Der einzige Nachteil: Selbst am höchsten Schwierigkeitsgrad sind die Auseinandersetzungen kein Problem, vorausgesetzt, man trägt genug Heiltränke mit sich herum. Ich bin wahrlich kein Genie, was solche Kampfsysteme angeht, fühlte mich hier aber trotzdem kaum gefordert.</em></p>
<p><em>Das klingt jetzt alles sehr negativ, trotzdem hatte ich viel Spaß mit dem Spiel. Das Game konfrontiert einen mit einer schier unendlichen Anzahl von Nebenquests, die zwar meist nur aus verkloppe XY oder sammle 5 [insert random item name] bestehen, aber mir irgendwie trotz allem Spaß gemacht haben. Vielleicht liegt es daran, dass ich noch nicht allzu viele RPGs gespielt haben und mich solche Standardquests noch nicht langweilen. Auf jeden Fall ist Amalur ein optimales Spiel zum Abschalten, das man einfach mal eine Stunde anwerfen kann, ohne groß nachdenken zu müssen. Dem geneigten Spieler bietet es viele, viele Stunden Unterhaltung. Ich selbst habe zwar nach zehn Stunden aufgehört, aber das auch nur, weil ich mit dem typischen Gamerproblem zu kämpfen habe: Zu viele Spiele, zu wenig Zeit. Wenn ihr also neben epischen Spielen wie Skyrim, Mass Effect 3, Final Fantasy XIII-2, Witcher 2 oder Risen 2 noch Zeit habt, ist KoA: Reckoning definitiv einen Blick wert. Mein Wunsch: Ein Fable 4 mit dem Umfang von Amalur. Dann bin ich glücklich.</em></p>
<p>Gespielt wurde eine von EA zur Verfügung gestellte Version auf der Xbox 360. Kingdoms of Amalur: Reckoning ist seit Anfang Februar für die Xbox 360, die PlayStation 3 sowie den PC im Handel erhältlich und wechselt bei <a title="Kingdoms of Amalur: Reckoning @ Amazon" href="http://amzn.to/H7GJCG">Amazon</a>* für etwa 40 Euro den Besitzer.</p>
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		<title>SSX</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 19:58:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Lurz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manche Beiträge sollten mit einem Songtext begonnen werden und bei dem kommenden Textpassagen passt eine markante Refrainzeile von Run D.M.C. erstaunlich gut: It&#8217;s Tricky &#8230; it&#8217;s Tricky, Tricky, Tricky. Nach etwas weniger als sieben Jahren ist SSX zurück (das 2007 erschienen SSX Blur für die Wii zählt nicht wirklich) und ist gleichzeitig das Revival des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Beiträge sollten mit einem Songtext begonnen werden und bei dem kommenden Textpassagen passt eine markante Refrainzeile von Run D.M.C. erstaunlich gut: It&#8217;s Tricky &#8230; it&#8217;s Tricky, Tricky, Tricky. Nach etwas weniger als sieben Jahren ist SSX zurück (das 2007 erschienen SSX Blur für die Wii zählt nicht wirklich) und ist gleichzeitig das Revival des Extremsport-Genres im aktuellen Konsolenzyklus. EA Canada hat sich ins Zeug gelegt, das Franchise auf Vordermann gebracht und trotzdem den Flair der alten Teile beibehalten: Es wird getrickst, es wird getrickst und es wird verdammt nochmal noch mehr getrickst.</p>
<p>Als Grundgerüst dient die Story um das Team SSX (mit vielen bekannten Gesichtern aus den Vorgänger), welches die neun tödlichsten Abfahrten der Welt meistern möchte. Griff, ein früheres Teammitglied, spaltete sich aber von der Gruppe ab und versucht fortan im Alleingang das Projekt der neun Deadly Descents zuerst zu Ende zu bringen. Somit wird es nicht nur der Kampf gegen die Naturgewalten, sondern auch ein Wettkampf gegen den abtrünnigen und egomanischen Snowboarder.</p>
<p>Die neun Abfahrten spiegeln quasi neun Level wieder, die die Gruppe von Extremsportlern beherrschen muss. Von den Alpen über den Himalaya und durch die Antarktis nach Afrika sowie in die Rocky Mountains führt die Reise, welche pro Gebirgszug mehrere Gipfel mit drei unterschiedlichen Spielmodi (Rennen, Trickrennen sowie Überlebensrennen) bietet. Optisch und spielerisch abwechslungsreich und immer für eine Überraschung gut, haben die Gebiete ihren eigenen unverkennbaren Flair. Einmal sind es Sprünge über die chinesischen Mauer, dann ein stillgelegtes Atomkraftwerk bei dem die Reaktoren als Halfpipe genutzt werden können oder verwinkelte Rohre, die die Abfahrt in eine trickreiche Achterbahnfahrt verwandeln. Auch wenn manche Abschnitt ganz oben auf der Hassliste stehen (z.B. die verwinkelten Höhlenpassagen in Afrika), sind es atemberaubende und sehr abwechslungsreiche Abfahrten für ein Videospiel das quasi im Schnee stattfindet.</p>
<p>Tricky, Tricky, Tricky wird es beim (analog zum vierten Teil der Serie getauften) Einzelspielermodus names &#8220;World Tour&#8221;. Spielerisch mit wenigen Ausnahmen durchwegs unterhaltsam, aber das konstruierte Storygerüst mit den auf Hipsterstyle getrimmten Comicvideosequenzen der Mitglieder des Team SSX stößt merkwürdig auf. Zusammen mit den ultrafunky und hippen Deadly Descents Introvideos stellt dies den (einzigen) qualitativen Tiefpunkt des Spiels dar, der glücklicherweise mittels Tastendruck übersprungen werden kann und auch sollte. Ansonsten absolviert je ein Mitglied der Vereinigung die unterschiedlichen Abfahrten eines Gebietes um sich am Ende den Naturgewalten des Gebietes zu stellen. Unterstützt von Gadgets (z.B. Eispickel, Stirnlampe oder Rüstung) geht es den Berg hinab, wobei der Wingsuit, mit dem Gletscherspalten überflogen werden können wohl die coolste Erweiterung darstellt.</p>
<p>Seine tatsächlichen Stärken spielt SSX jedoch im Zusammenspiel mit Freunden und dem streckenbasierten Mehrspielermodus namens &#8220;Global Events&#8221; aus. Inspiriert vom Autlog Feature der Need for Speed Serie informiert euch das RiderNet über die Aktivitäten eurer Freunde und erstellt individuelle Herausforderungen aufgrund deren Leistungen auf den einzelnen Abfahrten. Die &#8220;Global Challenges&#8221; funktionieren ähnlich, wobei man hier in zeitlich limitierten Wettkämpfen (zwischen 30 Minuten und zwei Wochen ist alles dabei) gegen die restliche Welt antritt. Die Spielmodi sind grundlegend gleich (auch wenn es manchmal Einschränkungen bei der Nutzung der Gadgets gibt), aber anstatt gegen seine Freunde oder die AI, tritt man gegen die restliche SSX Welt an. Je mehr Spieler an einer Herausforderung teilnehmen desto höher wird das mögliche Preisgeld für vorderen Platzierungen. Verbunden mit dem wirtschaftlichen Ecosystem des Spiels ist die Teilnahme nicht immer kostenlos und bei vielen der Herausforderungen zahlt man für die Teilnahme mit seinen hart verdienten Credits, die gleichzeitig als Zahlungsmittel im spielinternen Laden dienen (z.B. für neue Snowboards, Kleidung, Gagdets oder kurzfristigen Helferlein namens Boosts).</p>
<p>Wenn in der aktuellen Generation ein Genre gefehlt hat, dann war es der ultrahippe Extremsport, der mit SSX endlich in frischen Gewand Einzug gehalten hat. Optisch, spielerisch, steuerungs- und audiotechnisch auf erstaunlich hohen Niveau jagt man gerne mit dem Team SSX die Berge hinunter. Auch wenn die Einzelspielererfahrung zu Abzügen in der B-Note führt, sorgen die Global Challenges in Zusammenspiel mit dem RiderNet für eine Snowboarderfahrung, die mit keinem bisherigen Titel des Genres vergleichbar ist.</p>
<p><em>Gespielt wurde eine von EA zur Verfügung gestellte Version auf der Xbox 360. SSX ist seit Anfang März für die Xbox 360 und PlayStation 3 erhältlich und wechselt bei <a title="SSX @ Amazon" href="http://amzn.to/ztFAMX">Amazon</a>* für etwa 60 Euro den Besitzer.</em></p>
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		<title>Der eSport ist tot!</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Mar 2012 19:32:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Lurz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Überschrift bedient sich einer einfachen populistischen Mechanik und berechtigterweise stellt sich die Frage, wie etwas wie eSport eigentlich sterben kann, denn in Realität war der eSport als Sport nie wirklich am Leben und wird wohl auch die nächsten Jahre sein Schattendasein des letzten Jahrzehnts weiterführen. Harte Worte von jemanden, der einen großen Teil seiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Überschrift bedient sich einer einfachen populistischen Mechanik und berechtigterweise stellt sich die Frage, wie etwas wie eSport eigentlich sterben kann, denn in Realität war der eSport als Sport nie wirklich am Leben und wird wohl auch die nächsten Jahre sein Schattendasein des letzten Jahrzehnts weiterführen. Harte Worte von jemanden, der einen großen Teil seiner Jugend mit Videospielen, LAN-Partys und virtuellen Turnieren verbracht hat, aber ein kurzer Besuch bei einem BarCraft in Linz (man schaut gemeinsam StarCraft Turnierübertragungen in einer Bar; <a href="https://www.facebook.com/BarCraftAustria">mehr Infos auf Facebook</a>) haben meine langjährig unausgesprochenen Gedanken bestätigt: Der eSport ist tot!</p>
<p>Eine gewagte Aussage und Befürworter des sogenannten elektronischen Sports haben spätestens bei der zweiten Wiederholung der Überschrift angefangen innerlich böse Kommentare oder E-Mails zu verfassen. Die Szene blüht auf, jährlich steigende Preisgelder, neue (optimierte) Videospiele wie League of Legends, Dota 2 und Counter-Strike: Global Offensive stehen in den kommenden Monaten an und Übertragungen mittels Videostream sind gefragter denn je und erreichen Zuseherzahlen jenseits der Hunderttausender-Marke. Von den Veranstaltern erstellte Videos und Fotos (zum Beispiel <a href="http://www.youtube.com/watch?v=TybvL_U0sgs">Intel Extrem Masters Video</a> oder <a href="http://www.esl-world.net/masters/season6/hanover/gallery/?event=685">Fotos</a>) visualisieren eine schöne heile Welt, die Kommentarbereiche der einschlägigen Szeneportale (siehe <a href="http://www.fragster.de/de/esport/coverages/intel-extreme-masters/season-6/world-championship/hannover-fragster-cebit-coverage-powered-by-xmg.html">fragster.de</a> oder <a href="http://www.readmore.de/index.php?cont=news&amp;id=9283#tagcloud">readmore.de</a>) zeigen Anzeichen von Zugehörigkeit und Fanismus und trotzdem trügt der Schein.</p>
<p>Einer der Gründe oder der Hauptgrund ist vermutlich die Komplexität. Die derzeit favorisierten drei Spiele (Counter-Strike, StarCraft II und League of Legends) sind im Vergleich zu realen Sportarten für szenefremde Zuseher schwer bis praktisch gar nicht zu verstehen. Dies geht mittlerweile sogar soweit, dass selbst ich als erfahrener Videospieler wenig von dem realisiere und verstehe was auf den Bildschirmen der Spieler passiert. Das was die Kommentatoren von sich geben hört sich oft wie eine Mischung aus französisch, italienisch und spanisch an und bei gefühlten 1000 Wörtern pro Minute ist man innerhalb von wenigen Sekunden hoffnungslos überfordert. Der am BarCraft Linz ausgelegte zweiseitige Cheat Sheet für Neulinge mag zwar eine nette Idee sein, hilft aber in Realität nicht. Die Regelwerke der Formel 1, von Fußball oder Tennis sind zwar im Detail auch kompliziert und umfangreich, aber die Basishandlung ist leicht zu verstehen und benötigt keine einschlägigen Vorkenntnissen oder gar Schummelzettel. Nicht nur die Spiele machen es einem schwer, auch die Turnierform an sich unterscheidet sich von normalen Turnieren. Bei realen Sportarten werden praktisch alle Turniere mittels simplen K.-O.-System entschieden, aber bei virtuellen Wettkämpfen wird der Gewinner eigentlich immer nach dem komplexen Double-Knock-Out-Verfahren ermittelt. Gepaart mit einem Best-Of-X Partienmodell und im optimalen Fall einer vorgelagerter Rundenphase entsteht eine Struktur, die die wenigsten Zuseher im vollen Umfang verstehen.</p>
<p>Der an den Tag gelegte Fanismus ist oberflächlich mit der Zugehörigkeit zu einer Mannschaft im Fußball ähnlich. Aber sind es wirklich die gleichen Gründe die jemanden zum Sympathisanten machen? Eher nicht, denn bereits die Strukturen sind grundverschieden. Im realen Sport ist die Fanstruktur oftmals durch den Fußballverein oder dem Management vordefiniert, man gliedert sich nahtlos ein und es eröffnet sich praktischerweise eine zusätzliche soziale Ebene (gemeinsame Reisen zu Auswärtsspielen und oder Turnieren, Ausflüge außerhalb der eigenen Sportart, Stammtische, neue lokale Bekanntschaften und Freunde). Die Sportart dient als verbindendes Element und auch wenn viele das Gegenteil behaupten, der Sport steht nicht wirklich im Mittelpunkt. Beim virtuellen Sport hingegen ist die Struktur deutlich offener, ungezwungener und anonymer. Es geht mehr um Gedanken, dass man sich selbst sieht oder sehen möchte. Der eSport Fan ist im Regelfall ein paar Jahre jünger als der Athlet an der Maus und Tastatur, welcher als eine Art Vorbild oder Schablone dient. Es wird nicht die Leistung gewürdigt, es geht vielmehr um den Gedanken vielleicht zukünftig selbst diese Person zu sein. Man bereist die Welt, man verdient Geld durch das Spielen von Videospielen und tausende Zuseher betrachten die eigene Leistung (und würdigen diese genauso wenig wie man es selbst gerade tut). Im Gegensatz zur echten Welt reicht es wenn man gut ist und man muss nicht etliche Jahre mit zeitraubendem und erschöpfenden Training am Sportplatz oder im Fitnessstudio verbringen. Es ist nur ein Spiel und das Ziel scheint in greif- und trainierbarer Reichweite.</p>
<p>Genau diese Illusion aufrecht zu erhalten ist der treibende Motor des eSports und gleichzeitig ein weiterer Grund, warum der virtuelle Wettkampf global betrachtet weiterhin eine Randerscheinung bleiben wird. Das oft vorgeschobene Argument die Athleten an Maus und Tastatur auf eine Ebene mit realen Ballspielern zu bringen klingt zwar nett, ist aber nicht der tatsächliche Motivationsgrund hinter der Sache. Vielmehr geht es um Geld, um viel Geld. Das klingt jetzt hart, aber alles der Reihe nach. Was macht Sport eigentlich aus? Sport ist Abbild bzw. Mikrokosmos unserer Gesellschaft und hat eine erzieherische, gesundheitsfördernde, gesellschaftlich-soziale sowie eine wirtschaftliche Funktion. Er ist der einzig weltweit fast vollständig organisierte, vielfach nach einheitlichen Regeln funktionierende Bereich. Sport verbindet zumeist auch dann noch, wenn es zwischen Staaten politisch zu Problemen kommt. Gerade der Sport bietet Ansatzpunkte für sozialpolitische Aktionen, wie sie in keinem anderen gesellschaftlichen Bereich möglich sind. Die verschiedenen kulturellen Werte und Handlungsziele werden real und für alle verständlich vorgelebt (Quelle: <a href="http://www.sportministerium.at/de/menu_main/themen/gesellschaft-und-sport">Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport</a>).</p>
<p>eSport ähnelt der Definition in manchen Bereichen, ist aber doch anders, denn es ist wie bereits erwähnt das Verkaufen einer Illusion die zu einer Profitmaximierung führen soll. Hersteller von Spielen veranstalten Millionen Dollar Turniere um Absatzzahlen in die Höhe zu treiben, Turnierveranstalter bieten kostenpflichtig Zugang zu Wettkämpfen um nach und nach in den Olymp der Spitzenspieler zu kommen und Computerhersteller nutzen die hohe Kaufkraft der Fans um passende Produkte an den Kunden zu bringen. Es ist eigentlich egal wer gegen wen spielt oder wer gewinnt, denn die Spieler und Teams sind eigentlich nur austauschbare Marionetten. Der eSport als Sport ist tot, denn eSport war, ist und wird auch zukünftig ein Marketinginstrument bleiben. Das ist grundsätzlich auch nichts schlimmes und Wettkämpfe sowie Turniere dienen auch grundlegend zur Unterhaltung. Wenn man selbst in der Materie ist, ist ein Abend gefühlt mit StarCraft II Matches in einer Bar voller gleichgesinnter Mitmenschen vermutlich um einiges spannender, als ein Tennismatch im Fernsehen zu sehen, aber immer wieder von einer neuen Art oder Generation von Sport zu sprechen ist einfach nur falsch.</p>
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		<title>Gewinnspiel: SSX</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Mar 2012 13:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Lurz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fast zehn Jahre ist es her, als ich zum ersten Mal in Berührung mit SSX 3 auf dem schwarzen Brotkasten von Microsoft gekommen bin. Etliche Analogsticks mussten daran glauben und zwei Jahre später kam dann SSX on Tour, bei dem das Franchise mit der Einführung von Skiern leicht verwässert wurde (meine Plattform der Wahl für den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Fast zehn Jahre ist es her, als ich zum ersten Mal in Berührung mit SSX 3 auf dem schwarzen Brotkasten von Microsoft gekommen bin. Etliche Analogsticks mussten daran glauben und zwei Jahre später kam dann SSX on Tour, bei dem das Franchise mit der Einführung von Skiern leicht verwässert wurde (meine Plattform der Wahl für den Titel: die PlayStation Portable). Seither wurde es ruhig um meine Lieblingssportspielserie, aber endlich ist es soweit (TM): SSX ist zurück!</p>
<p><img class="size-full wp-image-2901 aligncenter" style="border-style: initial; border-color: initial; border-width: 0px;" title="SSX PS3 Cover" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/03/ssx-gewinnspiel.jpg" alt="SSX Playstation 3 Cover (PEGI)" width="500" height="250" /></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Als moderne Neuinterpretation einer der angesehensten Videospielreihen aller Zeiten ermöglicht dir EA SPORTS SSX, das typische adrenalingeladene Gameplay der Serie auf den bekanntesten Gebirgszügen der Welt zu erleben. Basierend auf topografischen Satellitendaten der NASA haben wir eine gigantische Welt geschaffen, die du erforschen kannst. Auf neun riesigen Gebirgszügen kannst du offene Berge hinunterfahren. Das abgefahrene Gameplay besteht aus drei Elementen: Race It, Trick It, Survive It! Ferner bilden Explore, Globale Events und RiderNet – die Empfehlungs-Engine von SSX &#8211; den Mittelpunkt eines Online-Modus, der den sozialen Wettbewerb für Videospieler revolutionieren wird und dir ermöglicht, nach deinem persönlichen Zeitplan gegen deine Freunde anzutreten.<br />
</em>Quelle: <a title="SSX Gamewebsite" href="http://www.ea.com/ssx">ea.com/ssx</a></p>
<p>Die Kollegen von Electronic Arts Österreich waren so freundlich eine PlayStation 3 Version als Preis für ein Gewinnspiel zur Verfügung zu stellen und damit (wie schon lange nicht mehr) die Gewinnspielfakten auf einem Blick:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>Aufgabe:</strong> einen Kommentar mit deinem (Snowboard) Lieblingstrick hinterlassen<br />
<strong>Preis:</strong> 1 x SSX für die PlayStation 3 (PEGI Version)<br />
<strong>Zeitraum:</strong> die Teilnahme ist bis Sonntag 11. März 12:00 CET möglich<br />
<strong>Bonuspunkte:</strong> durch einen <a title="Tweet über das Gewinnspiel absetzen" href="https://twitter.com/intent/tweet?text=Ich%20bin%20ein%20Möchtegern-Snowboarder%20und%20möchte%20SSX%20für%20die%20PlayStation%203%20gewinnen:%20http://gelurzt.at/2012/03/03/gewinnspiel-ssx%20(via%20@weidhas)">Tweet</a> oder eine <a title="Facebook Interaktion" href="https://www.facebook.com/christoph.lurz/posts/338295939545561">Facebook Interaktion</a><br />
<strong>Blablabla:</strong> der Versand erfolgt nur in der D/A/CH (Schnee)Region</p>
<p>Mehr Infos und bewegte Bilder zum Spiel gibt es auf <a title="SSX Gamewebsite" href="http://www.ea.com/ssx">ea.com/ssx</a> und Gerüchten zufolge verkauft auch <a title="SSX bei Amazon" href="http://amzn.to/ztFAMX">Amazon</a>* das Spiel. In etwa zwei bis drei Wochen folgt selbstschreibend ein ausführlicher Beitrag im Blog.Viel Glück an alle Möchtegern-Snowboarder!</p>
<p><em>Update: Gewonnen hat <a href="http://gelurzt.at/2012/gewinnspiel-ssx/#comment-1777">karl</a> mit dem <a title="Double McTwist @ YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=YQIvm_2ay-U">Double McTwist</a>. Gratulation und ein digitaler Brief mit weiteren Informationen ist bereits unterwegs.</em></p>
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		<title>Reality Check: Schnee in Videospielen</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 18:36:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Lurz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist Winter und damit hat auch wieder der Schnee Einzug in unsere Längen- und Breitengrade gehalten. Wie jedes Jahr war auch heuer der öffentliche Nahverkehr von der Schnee- und Eisbildung überrascht, denn schließlich passiert das ja praktisch immer während dieser merkwürdigen Jahreszeit namens Winter. Da Videospiele prinzipiell ein unterhaltendes Abbild der Realität sind, hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Winter und damit hat auch wieder der Schnee Einzug in unsere Längen- und Breitengrade gehalten. Wie jedes Jahr war auch heuer der öffentliche Nahverkehr von der Schnee- und Eisbildung überrascht, denn schließlich passiert das ja praktisch immer während dieser merkwürdigen Jahreszeit namens Winter. Da Videospiele prinzipiell ein unterhaltendes Abbild der Realität sind, hat die weiße Pracht naturgemäß auch die digitale Welt erreicht (Winter Games Anyone?). Der Schneeanteil meiner aktuellen Videospielliste liegt praktisch bei 100% und damit ist es wohl an der Zeit, den digitalen Winter einem Realitätscheck zu unterziehen.</p>
<p><strong>Forza Motorsport 4</strong> (<a href="http://amzn.to/op9v7E">Amazon Direktlink</a>*)<br />
Dreht man die Verpackung des Rennspiels um, so springt einem nach dem Satz &#8220;Ein völlig neues Fahrerlebnis!&#8221; sofort die Phrase &#8220;Unfassbar Realistisch&#8221; ins Auge und das stimmt auch prinzipiell. Mit einem fiktiven Rennkurs in den Berner Alpen hat zum ersten Mal auch ein Schneekurs Einzug in den virtuellen Rennzirkus von Turn 10 erhalten, aber mehr als ein optisches Gimmick ist die weiße Pracht leider nicht. Keine Schneefahrbahn, keine rutschigen Kurven, keine Eisflächen, kein Schneegestöber bei der Tunnelausfahrt, keine sichtbehindernden Scheestürme und auch keine angelaufenen Scheiben. Der sonst an den Tag gelegte Detailrealismus wurde leider zugunsten der massenkompatiblen Spielbarkeit aufgegeben und umso verwunderlicher ist es, dass just jener Track eines der Aushängeschilder im Vorfeld war (<a href="http://forzamotorsport.net/en-us/making_of_alps/">Alpen-Making-Of-Blogbeitrag</a>). Schnee kann (unter kontrollierten Bedingungen) für Freunde des Motorsports durchaus unterhaltsam sowie herausfordernd sein und muss nicht immer so frustrierend sein, wie es zum Teil manche Verkehrsteilsnehmer im täglichen Straßenverkehr empfinden. Der virtuelle Winter in Forza 4 versagt im Reality Check und meine Hoffnung auf ein Rennspiel mit möglichst korrekter Schneeintegration ist wieder etwas gesunken.</p>
<p><strong>Skyrim</strong> (<a href="http://amzn.to/xu5mUq">Amazon Direktlink</a>*)<br />
Die Verpackung bietet textlich keinen Schnee, aber das Hintergrundbild zeigt die weiße und übrigens sehr hübsche Pracht im Rollenspiel-Epos aus dem Hause Bethesda. Es gibt zwar keine Jahreszeiten, aber dafür eine riesige Welt, die dankenswerter Weise viele unterschiedliche Klimazonen aufweist. Bezaubernd sind die dynamischen Übergänge die zwar videospieltypisch eher rasch ablaufen, aber dennoch in die Kategorie glaubwürdig fallen. Spätestens beim Anblick der ersten Schneeverwehungen und beim Erleben des ersten Schneesturms merkt man, welche Liebe in die audiovisuelle Wintererfahrung gesteckt wurde. Spielerisch gibt es leider ausgenommen der eingeschränkten Sicht keine Auswirkungen und bei genaueren Hinsehen fallen auch Kleinigkeiten wie die fehlenden Fußabdrücke im Schnee auf. Passend wäre eine Lost Planet ähnliche Integration gewesen, bei der zum Beispiel die Rüstung einen Wärmewert hat, der bestimmt wie lange man sich ohne negative Effekte (langsameres Schlagen, zitternde Hände, weniger Ausdauer) in kälteren Regionen aufhalten kann. So fällt auch der Reality Check für Skyrim spielerisch nicht aber optisch durchaus positiv aus.</p>
<p><strong>Minecraft</strong> (<a href="http://www.amazon.de/mn/search/?_encoding=UTF8&amp;site-redirect=de&amp;x=0&amp;tag=gelurztat-21&amp;linkCode=ur2&amp;y=0&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=minecraft&amp;url=search-alias%3Daps">Amazon Merchandise Link</a>*)<br />
Als ich heute Vormittag nach einiger Zeit Pause zurück in meine persönliche Minecraft Welt kam, erlebte ich meinen ersten nächtlichen Wintereinbruch in der pixeligen Blockwelt (<a href="https://twitter.com/weidhas/statuses/171265436783083521">Schnee Tweet</a>). Hier wird der Realitätscheck etwas schwerer und aufgrund fehlender Erfahrung, folgen ein paar Details aus dem deutschsprachigen Minecraft Wiki (<a href="http://de.minecraftwiki.net">Wiki Direktlink</a>). Schnee ist dort ein Blockmodifikator, den man in Biomen mit Schneefall findet. Keine Ahnung was Biomen sind, aber der Minecraftschnee kann durch erhöhte Temperatur (Lava / Fackel) zum Schmelzen gebracht werden und verhält sich dann ähnlich wie schmelzendes Eis (und auf Eis rutscht man). Viel spannender ist jedoch Schnee als &#8220;Waffe&#8221;, da &#8220;durch das Abbauen mittels Schaufel ein Schneeball entsteht&#8221; (sic!). Leider fügt dieser den Mobs keinen Schaden zu, aber wirft diese zurück. Vier Schneebälle ergeben einen Schneeblock und ich bin dann mal weg, mein Minecraft Iglu zu bauen. Ein kurzes Blick auf YouTube (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=HBxj6S6wc7k">Real Life Minecraft Building An Igloo Direktvideo</a>) demonstriert den Realismus der Blocksimulation, wodurch Minecraft den Reality Check im Bezug auf Schnee natürlich bravourös besteht ;-).</p>
<p><strong>Batman Arkham City</strong> (<a href="http://amzn.to/wcAtnh">Amazon Direktlink</a>*)<br />
Mein persönliches Pile of Shame Spiel des Jahres 2011: Angespielt und irgendwie seither ein kurzweiliger Pausenfüller, der eigentlich viel mehr Aufmerksamkeit verdient hat. Keine Ahnung welche Jahreszeit in Gotham City herrscht, aber im Stadtteil Arkham City ist es kalt, richtig kalt. Einige Missionen rund um Mr. Freeze beschäftigen sich auch mit dem Thema Temperatur und mit beiden Augen zugedrückt sagen wir mal Winter und Schnee zur Jahreszeit beziehungsweise zur Umgebung. Da ich bei weitem noch nicht soweit gespielt habe wie ich eigentlich möchte, fällt es schwer eine fachkundige Bewertung abzugeben, aber das bisher gesehen und erlebte überrascht positiv. Die Umgebung fühlt sich kühl an und die Nutzung von Eis im Museum hat durchaus gefallen. Man bewegt sich vorsichtig und langsam über die dünne Eisdecke und wehrt sich beständig gegen dein weißen Hai, der unter Batman seine Runden schwimmt. Mir hat es gefallen und im Winter-Reality-Check fällt das letzte Batman Spiel durchaus positiv auf.</p>
<p><strong>Und der Rest &#8230;</strong><br />
Mein Aufruf auf Twitter sorgte für zusätzlichen Input und zum Beispiel <a href="https://twitter.com/#!/Sogeman/status/171235048761212928">@Sogeman lobte Lost Planet</a>. Laut meiner Erinnerung habe ich damals nur die Demo gespielt und es war damals definitiv &#8230; anders. Wenn ich mich richtig erinnere, hat der erste Teil der Serie den von mir bei Skyrim gewünschten Wärmewert des Spielers berücksichtigt. Sobald man die schneebedeckte Oberfläche des Planeten erkundet sinkt der Thermalwert des Spielers stetig. Damit ist es nicht nur ein Kampf gegen die üblichen Gegner, sondern auch ein aussichtsloser Kampf gegen die quasi unbesiegbare Umwelt in Form von Kälte. <a href="https://twitter.com/#!/martinschmidler/status/171252808664887297">@martinschmidler fand die Partikeleffekte in Skyrim ganz gut</a> und <a href="https://twitter.com/#!/manuspielt/status/171265716367007745">@manuspielt brachte mit 1080</a> das Thema Snowboard ins Spiel. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich trotz N64 nie in Berührung mit dem 1998 erschienen Titel kam. Wie so oft zeigte Nintendo aber wie es funktioniert und kurze Zeit später folgten die Nachahmer in Form von Amped oder der SSX Serie, welche mit dem meiner Meinung nach grandiosen SSX 3 auch mein persönlicher Einstieg in die Welt der digitalen Snowboardaktivitäten war. Im direkten YouTube-Winter-Schnee-Reality-Check-Vergleich (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=F4z3V-pMP8g">1080°</a> vs <a href="http://www.youtube.com/watch?v=EwcnL278wwA">SSX</a>) hat trotz zwei Jahre früheren Release (1998 vs 2000) eindeutig 1080° Snowboarding aus dem Hause Nintendo die Nase vorne.</p>
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		<title>Batman Live vs. Batman Arkham City</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 20:40:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Lurz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als im Jahr 1939 ein US Verlag namens DC Comics die erste Ausgabe der Comic Serie &#8220;Detective Comics (featuring Batman)&#8221; veröffentlichte wurde der Startschuss für einen der bekanntesten Helden aller Zeiten gelegt. In den letzten fast 75 Jahre hat sich viel getan und der dunkle Ritter ist mittlerweile zu einem Popkultur-Phänomen gewachsen. Realverfilmungen, Zeichentrickserien, Fernsehserien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als im Jahr 1939 ein US Verlag namens DC Comics die erste Ausgabe der Comic Serie &#8220;Detective Comics (featuring Batman)&#8221; veröffentlichte wurde der Startschuss für einen der bekanntesten Helden aller Zeiten gelegt. In den letzten fast 75 Jahre hat sich viel getan und der dunkle Ritter ist mittlerweile zu einem Popkultur-Phänomen gewachsen. Realverfilmungen, Zeichentrickserien, Fernsehserien (Adam West For The Win &#8211; <a href="http://www.youtube.com/watch?v=RLZQ3OLEJWE">YouTube</a>), Merchandise (Epic Babystrampler &#8211; <a href="http://www.superherostuff.com/batman/infant-bodysuits/batman-costume-infant-snapsuit.html?itemcd=infsnapbatcost">superherostuff.com</a>), Kostüme (Stephanie Brown aka Batgirl &#8211; <a href="http://aigue-marine.tumblr.com/post/12204380554/mybatmans-i-just-wanted-to-highlight-how">aigue-marine.tumblr.com</a>), Videospiele und Parodien (Disney: Phantomias oder The Simpsons: Bartman) wurden und werden produziert um auch heute die Fledermaus für alle Zielgruppen allgegenwärtig zu haben. Nach einer kleinen Pause Ende der 90er ist Batman heute wieder zurück und neben dem gelungenen Comeback auf der Kinoleinwand (Batman Returns und The Dark Knight) sowie in der Welt der Videospiele (Arkham Asylum und Arkham City) bekam der erfolgreichste Comic Held aller Zeiten mit Batman Live seine eigene Arena-Produktion.</p>
<p>Auch wenn ich nicht der Batman Fan schlechthin bin, so haben mich zwei Produkte der Fledermaus in den letzten Monaten / Tagen beschäftigt. Als Videospieler war dies das von den Rocksteady Studios entwickelte und von der internationalen Fachpresse hochgelobte Arkham City. Als Freund von Bühnenproduktionen war das zweite Thema der jüngste Ableger in Form des Live Action Arena Abenteuers namens Batman Live (und nein, es handelt sich dabei um kein Musical). Zwei Medienformen die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber im Grundansatz doch das gleiche Ziel haben: Unterhaltung. Die Medien sind unterschiedlich, das Ziel das selbst und damit fällt der Startschuss für das kleine Duell der beiden ungleichen Kontrahenten: Batman Live vs. Batman Arkham City</p>
<p><strong>Setting</strong><br />
Das Setting von Arkham City baut auf dem Vorgänger Arkham Asylum auf, welcher wiederum auf einem im Jahr 1989 erschienenen Comic basiert. Das Grundsetting ist düster und zeigt Batman von eine realen menschlichen Seite. Verglichen mit den Realfilmen ist wohl der Vergleich mit dem 2005 durchgeführten Neustart (Batman Returns / The Dark Knight) am ehesten möglich. Batman Live versucht sich in einem ähnlichen Setting anzusiedeln, wirkt aber eher bunt als düster. Zusätzlich wird mit einer ordentlichen Portion Trash gearbeitet, die unweigerlich Erinnerungen an die 60er TV Serie hochkommen lässt. Batman Live ist so farbenfroh wie Batman &amp; Robin, versucht jedoch bei den Kostümen so düster wie Batman Returns zu sein und setzt bei den Kampfsequenzen und inhaltlich auf den Trashfaktor der eher kultigen TV-Show mit Adam West und Burt Ward. Beide Produktionen schaffen es jedoch nicht die Tiefe der Charaktere richtig auszuarbeiten und gehen davon aus, dass der Zuseher bzw. Spieler batmantechnisch vorbelastet ist. Arkham City kompensiert dies mit Kurzbeschreibungen aber bei Batman Live sind die Charaktere realistich betrachtet fast beliebig gegeneinander austauschbar (im Bezug auf die Gegenspieler von Batman).</p>
<p><strong>Technik</strong><br />
Beim Videospiel gibt es nicht wirklich etwas auszusetzen und bei der selbst ernannten Showsensation ist die Technik das wahre Highlight und gleichzeitig auch der wunde Punkt. Die Bühnentechnik und im besonderen die sehr gelungene überdimensionale LED-Wand sind die Höhepunkte in der Halle. Der bei Batman Live getriebene Aufwand im Bereich des Bühnenbilds und der technischen Inszenierung (Beleuchtung &amp; Audio) war und ist für eine mobile Produktion außergewöhnlich. Sobald jedoch die menschliche Komponente ins Spiel kommt, hilft auch die beste Technik nichts. Die englische Produktion ist sehr textlastig, wodurch eine gewisse sprachliche Barriere entsteht. Um diese zu Eliminieren wird eine deutschsprachige Tonspur eingespielt und die Akteure versuchen möglichst Lippensynchron dazu zu agieren. Manchmal funktionierte der Kniff, aber die meiste Zeit eher nicht und teilweise liegt man auch mehr als drei bis vier Sekunden daneben.</p>
<p><strong>Gameplay &amp; Artistik</strong><br />
Im Spiel reichen zwei Tasten um den dunklen Ritter in Höchstform auflaufen zu lassen: Angriff &amp; Blocken. Es gibt zwar auch etliche Tastenkombinationen die zwar hübsch und schön sind, aber grundlegend schafft man es mit den beiden Tasten sowie etwas Zeit- und Taktgefühl filmreife Kämpfe am heimischen Bildschirm mitzuerleben. Beim Live Action Arena Abenteuer sollte hier eigentlich die stärkste Komponente zum Tragen kommen, denn die Artistik und das Live Erlebnis sind eigentlich die relevante Zutat für diese Art der Unterhaltung und genau hier versagt Batman Live auf voller Linie. Es mag sein, dass ich von einigen Cirque du Soleil Shows vorbelastet bin, aber die wenigen bei Batman Live gezeigten artistischen Einlagen erinnern leider eher an einen Provinzzirkus als eine professionelle Show. Wenn man noch die uralten (und auch leicht zu durchschauenende) Zaubertricks dazunimmt, erinnert die Vorführung mehr an eine 30 Jahre alte Varieté Show als an eine im Jahr 2011 entwickelte 10 Millionen Euro Produktion. Die Flugsequenzen funktionieren aufgrund der eher trägen Drahtseiltechnik nicht wirklich und auch die Kletteraktivitäten von Catwomen wirken alles andere als realistisch. Die Kämpfe weisen parallelen mit der TV-Produktion von 1966 auf und was damals leicht trashig war, ist heute und in diesem Format nur noch lächerlich. Die komplett verdrahtseilte Kampfeinlage zwischen Batman und Catwoman spare ich mir, da es schwer ist die Worte grausam und lächerlich in einem Satz einzubauen.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Batman Arkham City zeigt Bruce Wayne als starken Helden, der jedoch keine Superkräfte hat und bei unbedachten Aktionen auch zu Boden gehen kann. Technisch in Ordnung, spielerisch sehr ansprechend und man bekommt für etwas als 40 Euro eine ordentliche Portion Unterhaltung und auch eine Ladung Fanservice oben drauf. Batman Live versagt jedoch aufgrund der unkreativen und lieblosen Umsetzung komplett. Es scheint fast so, als ob man eine 40 Minuten lange 0815 Akrobatik Show genommen hat und mit unheimlich viel Geld versucht die mangelhafte Ausgangslage mit aggressiven technischen Hilfsmittel und einer starken Marke zu überdecken. Preislich liegt die 120 Minuten Show je nach Sitzplatz zwischen 40 und 70 Euro und hinterlässt leiden den fahlen Beigeschmack von so manchen Videospiel, nämlich einer bunten Verpackungslüge auf den Leim gegangen zu sein.</p>
<p><em>Gespielt wurden die ersten paar Stunden der Xbox 360 Version von Batman Arkham City (<a href="http://amzn.to/wcAtnh">Amazon Link</a>*). Die Batman Live Arena Show wurde in der Wiener Stadthalle ertragen und diese tourt noch die nächsten Wochen durch den deutschsprachigen Raum (<a href="http://www.batmanlive.com/">Website</a>).</em></p>
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		<title>Nokia Lumia 800</title>
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		<comments>http://gelurzt.at/2012/nokia-lumia-800/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 19:47:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Lurz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist Sonntagvormittag und obwohl die Nacht verhältnismäßig kurz war und ich bereits kurz vor sieben das warme Bett verlassen habe, fühle ich mich ausgeschlafen. Vor mir blinkt der Cursor auf einer fast leeren Seite eines Google Dokuments, in meinem Kopf schwirren Gedanken zum zu verfassenden Nokia Lumia 800 Review umher und gleichzeitig bildet sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Sonntagvormittag und obwohl die Nacht verhältnismäßig kurz war und ich bereits kurz vor sieben das warme Bett verlassen habe, fühle ich mich ausgeschlafen. Vor mir blinkt der Cursor auf einer fast leeren Seite eines Google Dokuments, in meinem Kopf schwirren Gedanken zum zu verfassenden Nokia Lumia 800 Review umher und gleichzeitig bildet sich ein möglicher Weg das Problem dieses Mal anders zu lösen. Vor knapp einem Jahr versuchte ich mich an Texten über das <a title="Und dann war da noch … das Nokia E7" href="http://gelurzt.at/2011/04/01/und-dann-war-da-noch-das-nokia-e7/">Nokia E7</a> und auch wenn ich rückblickend nicht ganz zufrieden mit der damaligen Textqualität war, war es grundlegend in Ordnung.</p>
<p>So wie sich die Technik stetig weiterentwickelt, so entwickelt und entfaltet man sich auch persönlich und spätestens zu diesem Zeitpunkt taucht vermutlich die gefürchtete Buchstabenkombination WTF auf. Zum einen habe ich irgendwann letztes Jahr die Fokussierung der Textbeiträge wieder in Richtung Videospiele gedreht und auch möchte ich nicht den Faktenreview Nummer 710 über das erste Nokia Windows Phone abliefern. Um trotz der kürzlich vorgenommenen Fokussierung eine Relevanzausrede für diesen Text zu haben, verweise ich einfach auf die Xbox LIVE Integration und hoffe, dass die ersten beiden Sätze des Absatzes bereits aus dem Kurzzeitgedächtnis verschwunden sind. Ist es wirklich wichtig, dass das Lumia 800 einen gewölbten 3,7 AMOLED-ClearBlack-Touchscreen aus Glas hat? Wie relevant ist der 1,4 Ghz starke Single-Core-Prozessor oder die Tatsache, dass nur 512 MB Arbeitsspeicher im Gerät werkeln? Stellt die fehlende Speicherplatzerweiterungsmöglichkeit aufgrund der 16 GB integrierten Speicher ein Problem dar? Wie vergleichbar ist der Akkuladewert von 1450mah im Bezug auf andere Geräte?</p>
<p>All diese Fragen werden nachfolgend nicht beantwortet, weil es realistisch betrachtet egal ist. Mit meinem Umstieg auf das MacBook Pro habe ich die wirren Zahlenspielchen aufgegeben, denn die Relevanz steckt im Workflow. Funktioniert das Gerät für mich und meine Anforderungen oder verbringe ich tagein tagaus damit mich zu ärgern. Meine Grundsituation ist ein Notebook aus dem Apple Universum und auch meine Musik und Bilder werden mit Anwendungen des gleichen Unternehmens verwaltet. Der restliche Teil liegt primär bei Google, die soziale Komponente bei Facebook sowie Twitter und gespielt wir im Hause Microsoft via Xbox LIVE. Das Lumia 800 tritt gegen ein HTC Legend mit CynogenMod an und um während der beiden Testwochen eine annähernd realistische Benutzererfahrung zu erhalten, wurde dieses einfach in einer Schublade verstaut und ich war einzig und allein auf das Nokia Gerät angewiesen. Vorab sei schon mal gesagt, dass das Gerät unheimlich schnell ist, mich aber positiverweise dazu bringt mein persönliches Tempo runterzudrehen. <a href="https://twitter.com/#!/weidhas/status/161152331541512192">Meine Versuche</a> das Gerät behalten zu dürfen waren bisher zwar stümperhaft, aber immerhin lautet meine mobile Gretchenfrage zukünftig nicht mehr iPhone oder Android Gerät sondern iPhone oder Nokia Windows Phone.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-1.jpg" rel="lightbox[2877]" title="Nokia Lumia 800"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2878" title="Nokia Lumia 800" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-2.jpg" rel="lightbox[2877]" title="Nokia Lumia 800"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2879" title="Nokia Lumia 800" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-3.jpg" rel="lightbox[2877]" title="Nokia Lumia 800"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2880" title="Nokia Lumia 800" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-3-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p><strong>Hardware</strong><br />
Würde man die bisherigen drei Absätze auf toten Bäumen abbilden, dann hätte man gerade eine A4 Seite gelesen um überhaupt zum ersten der vier Hauptpunkte zu kommen. Die Technik versteckt sich in einem aus einem Stück gefertigten geschwungenen Kunststoffgehäuse, welches sich am oberen sowie unteren Ende in der Dicke leicht verjüngt um optisch dünner zu wirken. Einzig an der Oberseite findet man zwei Klappen, hinter denen sich die Micro-USB Buchse sowie der Micro-SIM Slot verstecken. Auf der Rückseite findet man noch eine nicht überragende aber ausreichende Kamera inklusive LED Blitz, welcher meiner Meinung nach um etwa 0,1 mm zu tief versenkt ist und somit die Aussparung leider fühlbar wird. Rechtsbündig gibt es noch die Ein/Aus-Taste, eine Kamerataste sowie zwei gemeinsame Lautstärkeregeltasten in Form einer Wipptaste. Im Gegensatz zum Polycarbonatgehäuse sind diese metallisch glänzend, wodurch die eher matte Oberfläche des Gerätes etwas gestört wird. Warum hier nicht das Gehäusematerial verwendet wurde bleibt ein Rätsel, aber es handelt sich hier um Whinen auf einem hohem Level. Trotz Kunststoff fühlt sich das Gerät wertig an und liegt durch die runden Seitenflächen gut in der Hand. Die Position der Ein/Aus-Taste ist angenehm mit dem linken Zeigefinger oder rechtem Daumen erreichbar und auch der Druckpunkt gibt ausreichend mechanisches Feedback.</p>
<p>Das Display ist anfangs täuschend, denn aufgrund des kräftigen Schwarz ist praktisch kein Übergang zwischen Display und Gerät sichtbar. Sowohl Startbildschirm und Anwendungsliste nutzen in der Standardeinstellung einen schwarzen Hintergrund, wodurch die tatsächliche Größe des Displays geschickt versteckt wird. Grundlegend natürlich egal, aber ich finde diese optische Täuschung durchaus hübsch und auch irgendwie angenehm. Im leicht bauchigen Mittelteil versteckt sich der fix eingebaute Akku, der eigentlich der große Kritikpunkt werden sollte, aber seit dem kürzlich erschienen Software Update keiner mehr ist. Die Stormversorgung reicht ohne Probleme für einen Tag und durch Softwaretricks wie dem Stromsparmodus sollte bei normaler Nutzung auch die zwei Tage Marke möglich sein.</p>
<p><strong>Software</strong><br />
Jetzt wird es irgendwie schwer, denn mit der Aufgabe von Symbian und MeeGo wechselt Nokia ins Lager der (fast) reinen Hardwarehersteller und überlässt den primären Teil der Weiterentwicklung der Plattform Microsoft. Aber sei es wie es ist, denn es geht ja schließlich darum einen Überblick über das Gerät zu bekommen und mittlerweile nimmt das Betriebsystem und die Apps den wohl wichtigsten Stellenwert eines Smartphones ein. Die Windows Phone Plattform ist schlicht sowie aufgeräumt und das Adjektiv schnell ist eher eine Untertreibung. Das für mich wichtigste an einem Mobiltelefon ist einfach die Geschwindigkeit des Gerätes. Es geht hierbei weniger um den Takt des Prozessor, sondern einfach das Feedback sowie Look &amp; Feel. Es ruckelt nichts, es zuckelt nichts, auf Eingaben wird quasi sofort reagiert und während der zwei Wochen hatte ich nie das Gefühl schneller als das Lumia 800 zu sein. Das liest sich jetzt vielleicht merkwürdig, aber diese Geschwindigkeit ist in meinen Augen wirklich unheimlich wichtig und wenn man einen Blick in das High-End Android Lager wirft, stellt man fest, wie schwer es anscheinend ist eine flüssige Benutzeroberfläche zu bekommen.</p>
<p>Die zweite Raffinesse (die auch in <a href="http://www.youtube.com/watch?v=kQjGe53zw6w">diesem Video</a> mehr als aggressiv benutzt wird) ist die Integration vieler Komponenten direkt ins Betriebssystem. Die sozialen Netzwerke Facebook und Twitter sind tief verankert und neben der Anreicherung der Kontaktdaten ist es möglich (ohne zusätzlich installierte Apps) die Status Updates seiner Telefonkontakte zusammengefasst zu sehen. Ähnliches gilt für das Ich-Tile (quasi eine App für sein digitales Ich), durch das die Aktualisierung seines sozialen Status oder das Einchecken an Orten direkt aus dem Betriebsystem möglich ist. Gleichzeitig sammelt Windows Phone sämtliche Benachrichtigungen (neue Kommentare, Likes, Retweets, Twitter Replies …) und fasst diese in einer schlichten Liste zusammen. Nützlich ist auch Microsofts Siri namens Tell Me, was zum einen rudimentäre Sprachbefehle (“Ruf Michi Müller am Handy an” oder “Ich möchte an Maria Meier eine SMS schreiben”) unterstützt und auch eine akzeptable individuelle Spracherkenung auf den Microsoft Servern bei aktiver Datenverbindung bietet.</p>
<p>Die grundlegende Idee hinter der Bedienoberfläche unterscheidet sich massiv gegenüber den beiden anderen relevanten Systemen (man scrollt in die Anwendung nach links und rechts um die einzelnen Programmfunktionen zu nutzen), funktioniert aber innerhalb kurzer Zeit ohne Probleme und ist erfrischend anders. Anders als man es vielleicht von Microsoft erwarten würde, sind für die wichtigsten Dienste (Windows Live &amp; Hotmail &amp; Xbox LIVE, Exchange &amp; Office 365, Facebook, Twitter, Nokia Mail, Yahoo! Mail, Google Mai &amp; Google Kontakte &amp; Google Kalender sowie LinkedIn) vordefinierte Profile vorhanden. Dadurch war das Anzapfen bestehender Datenquellen (in meinem Fall Xbox LIVE, Twitter, Facebook, Google Mail, Google Kontakte, Google Kalender) keine wirkliche Herausforderung und auch die automatische Profilverknüpfung zwischen Kontakten, Facebook Freunden und Twitter Follower war erstaunlich akkurat. Unangenehmer ist vermutlich der Umstieg für Freunde von ActiveSync, da bisher die Synchronisation der Daten (ausgenommen Media Daten) zwingend über die Cloud erfolgen muss (via Hotmail, Google Kontakte oder Exchange).</p>
<p>Bei den vorhandenen Anwendungen wurde der Apple Ansatz gewählt und anstatt eines ausufernden Funktionsumfangs erhält man eine reduzierte aber einfach zu nutzende und funktionierende Funktionalität. Spannender wird es beim Angebot im Marketplace, denn hier ist die Anzahl und Qualität leider noch deutlich geringer als beim AppStore aus dem Hause Apple oder dem Android Marketplace. Microsoft schafft es zwar dank der Erfahrung im Konsolengeschäft stetig (quasi wöchentlich) qualitativ gute Spiele zu veröffentlichen, aber bei den normalen Anwendungen befindet man sich noch in den Kinderschuhen (mir fehlt zum Beispiel eine Dropbox oder Skype App). Obwohl ich mich eher als Intensivnutzer einstufe, ist es erstaunlich wie wenig Anwendungen ich tatsächlich auf seinem Smartphone nutze. Ein Blick in die Anwendungsliste zeigt neben den mitgelieferten und kostenlos verfügbaren Microsoft Apps eigentlich nur eBay, Facebook, GReadr (als Google Reader Client), IMdb, SoundHound, Spritpreis, Stoppuhr, Twitter und YouTube (wobei hier quasi nur der mobilen Internet Explorer geöffnet und die mobile YouTube Seite ansteuert wird). Eigentlich erschreckend, denn meine Hauptnutzung beschränkt sich tatsächlich auf das mobile Surfen (obwohl sich der Browser Internet Explorer nennt funktioniert dieser überraschend gut und auch schnell), soziale Netzwerke prüfen sowie E-Mails abrufen und schreiben. Zwischendurch vielleicht mal ein kurzes Spiel, aber die von den Medien oft propagierte App-Explosion ist an mir relativ spurlos vorbeigezogen. Die Facebook und Twitter App sind zwar eher veraltet und bekommen auf der Windows Phone Plattform nicht die gleiche Liebe wie unter Android oder iOS, aber aufgrund der Integration ins Betriebssystem finde ich diesen Umstand zwar nicht positiv aber erträglich.</p>
<p>Bei einer Sache versagt Microsoft für mich jedoch komplett: Bing! Ich bin tolerant und auch zu gewissen Kompromissen auf mobilen Plattformen bereit, aber die Integration von Bing ist leider grausam. Die Suche ist ja noch nutzbar, aber sobald man (in Österreich) den Kartendienst Bing Maps nutzt, ist man hoffnungslos verlorenen. Fast 18 Monate hat es unter Android gedauert, bis ich endgültig jegliche Vorbereitungen für Freizeitaktivitäten aufgegeben habe. Kein Erkunden der Gegend via Kartendienst, kein Ausdrucken des Fahrplans und auch keine möglichen Lokale für das leibliche Wohl suchen oder prüfen. Die Qualität liegt nicht im Kartenmaterial, sondern in den verknüpften Daten. Google Maps liefert mir zum Beispiel bei Restaurants neben der genauen Position auch Bewertungen, Fotos, Empfehlungen und die Telefonnummer um vorab dort anzurufen. Bing Maps liefert im Regefall gar nichts. Ehrlich, gar nichts &#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-4.jpg" rel="lightbox[2877]" title="Nokia Lumia 800"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2881" title="Nokia Lumia 800" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-4-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-5.jpg" rel="lightbox[2877]" title="Nokia Lumia 800"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2882" title="Nokia Lumia 800" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-5-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-6.jpg" rel="lightbox[2877]" title="Nokia Lumia 800"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2883" title="Nokia Lumia 800" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/nokia-lumia-800-6-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p><strong>Nokia</strong><br />
Software sells Hardware und Nokia hat sich glücklicherweise entschieden nicht ganz ohne Bedingungen zur Windows Phone Plattform zu wechseln. Die Hardwareanforderungen von Microsoft sind (zum Glück) relativ streng, was aber auch zu einem Verlust der Individualität führt. Die Geräte sind quasi oft nur durch die Rückseite zu unterscheiden und auch wenn die Nokia Hardware qualitativ den anderen Herstellern überlegen ist, so ist dies ein vermutlich nicht ausreichendes Alleinstellungsmerkmal. Die Finnen lösen dieses Problem und liefern auf allen Geräten Anwendungen mit, die in meinen Augen eine massive Bereicherung im Bezug auf den Funktionsumfang sind: Nokia Karten und Nokia Navigation. Nokia kaufte 2007 den Kartenanbieter Navteq und hat seither stetig an mobilen Kartenanwendungen gearbeitet und das Resultat ist mehr als überzeugend.</p>
<p>Nokia Karten hat für mich die grausame Bing Maps App vollständig ersetzt und Nokia verknüpft die Kartendaten ähnlich wie Google Maps mit den unterschiedlichsten Datenquellen. Es gibt eine Umkreissuche nach beliebten und positiv bewerteten Hotspots, Rezensionen, Fotos, Kontaktdaten und auch die Möglichkeit direkt via Nokia Navigation den kürzesten Weg zu suchen.  Nokia Navigation ist eine weltweit funktionierende GPS Turn-by-Turn Navigationslösung, die dank herunterladbarer Karten auch im Ausland ohne aktive Datenverbindung genutzt werden kann. Als Kartenmaterial wird der eigene (zugekaufte) Kartendienst genutzt und als Kartenmartial steht steht praktisch die ganze Welt zur Verfügung. Auch wenn ich eher Purist bin und versuche soweit wie möglich mit den mitgelieferten Anwendungen zu arbeiten, hat die Nokia Karten App dafür gesorgt, dass ich die Testphase aufgrund des in Österreich unbenutzbaren Bing Maps Dienstes nicht vorzeitig beendet habe. So blöd es sich anhören mag, aber Nokia wertet die Windows Phone Plattform mit diesen beiden Anwendungen massiv auf und diese Apps sind auch nur auf Nokia Geräten verfügbar. Das klingt jetzt vielleicht nach einer dicken Schleimspur in Richtung der Marketingabteilung von Nokia, aber es ist leider oder zum Glück für Nokia eine Tatsache. Auch wenn Nokia im Gegensatz zu anderen Herstellern das Freigeben der Internetverbindung (Tethering) derzeit nicht unterstützt, so gibt es für mich bei der Wahl eines Windows Phone Smartphones keine Frage des Herstellers mehr, sondern nur noch eine Entscheidung in der Nokia Produktpalette.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Und auch wenn ich mir vorgenommen habe eher persönlich als sachlich an die Thematik ranzugehen, bin ich doch teilweise wieder in das alte Verhaltensmuster gefallen. Jedoch sind die für mich wichtigen Themen (Anbindung an meine bestehenden Datenquellen, hohe Qualität der Nokia Apps, super schnelles Betriebssystem und die geschickte tiefe Integration von sozialen Netzwerken) weitestgehen abgedeckt. Meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt und ich wurde auch mehr als positiv überrascht (unter anderem vom Windows Phone Connector unter Mac OS X, der was man so liest um Welten besser sein soll als die Zune Software für Windows Benutzer). Gemeinsam bieten Microsoft und Nokia eine Plattform die neben der enormen Geschwindigkeit einfach funktioniert und gleichzeit Spaß macht. Qualitativ liegen die beiden Konzerne weit vor Android und bieten in den meisten Bereichen eine sinnvolle sowie funktionierende Alternative zum Ecosystem aus dem Hause Apple. Meine persönliche mobile Gretchenfrage hat sich nach derzeitigem Stand erledigt und mein nächstes Smartphone wird wohl ein Nokia Windows Phone.</p>
<p>Bleibt zum Schluss nur noch die Fragen warum trotz der hohen Geschwindigkeit mein persönliches Tempo reduziert wurde und wie so etwas positiv sein kann. Die meisten Dienste sind mittlerweile Pushfähig und Benachrichtungen sind oft nur noch eine Fragen von Sekunden anstatt von Minuten oder Stunden. Mein HTC Legend besitzt im Gegensatz zum Lumia 800 eine Status-LED, welche bei Neuigkeiten munter vor sich herblinkt und mich quasi zwingt nachzusehen. Einen Fingertapser später ist die betroffene Anwendung geöffnet und das Gerät kann kurze Zeit später wieder seinen Platz am Schreibtisch einnehmen. Das Lumia 800 hat aufgrund der fehlenden Status-LED und des dafür im Betriebsystem integrierten Benachrichtigungssystems (dem Ich-Tile) etwas Geschwindigkeit in meinem virtuellen sozialen Leben entfernt und ab und zu ist es wohl auch ganz gut sozial abzuschalten =).</p>
<p><em>Damit endet mein Ausflug in die mangofarbige Welt der Windows Phone Plattform und dem zukünftigen Spielplatz von Nokia. Vielen Dank an Nokia Österreich für die Teststellung und für das Abnehmen der Android oder (Nokia) Windows Phone Gretchenfrage. Das Nokia Lumia 800 ist bei quasi allen Netzanbietern in Österreich sowie im freien Handel um etwa 400 Euro erhältlich. Mehr Blogger Reviews zum Gerät findet man unter anderem bei <a href="http://www.fabianpimminger.com/gadgets/nokia-lumia-800-nokias-erstes-windows-phone-im-test/">Fabian Pimminger</a>, <a href="http://www.mitmilch.at/pixi/archives/4626">Pixi mit Milch</a>, <a href="http://www.thoughtsfromhell.net/category/windows-phone/">Thoughts from Hell</a> oder <a href="http://www.windowsblog.at/post/2012/01/13/Testbericht-Nokia-Lumia-800.aspx">bei Georg auf dem windowsblog.at</a>. Für weitere Texte sollte man auch den Tag <a href="https://twitter.com/#!/search/%23NokiaLumiaAT">#NokiaLumiaAT auf Twitter</a> oder <a href="https://www.facebook.com/nokiaaustria">Nokia auf Facebook</a> im Auge behalten.</em></p>
<p>PS: Mir ist bekannt, dass man unter Android die Status-LED / die Benachrichtigungen deaktivieren kann, aber irgendwie kann ich mich nicht überwinden ;).</p>
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		<title>Xbox Schal</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 20:32:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Lurz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Passend zur Farbgestaltung dieser Seite und absolut nicht passend zum derzeitig praktisch nicht existenten Winter folgt heute (zur Überbrückung bis zum nächsten &#8220;richtigen&#8221; Beitrag) ein Ausflug in die Welt der Fashion Blogger / Hipster / Merchandise Sammler. Das Objekt der Begierde ist ein form- und farbschöner Xbox Schal, der bisher aufgrund des aktuen Schneemangels in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Passend zur Farbgestaltung dieser Seite und absolut nicht passend zum derzeitig praktisch nicht existenten Winter folgt heute (zur Überbrückung bis zum nächsten &#8220;richtigen&#8221; Beitrag) ein Ausflug in die Welt der Fashion Blogger / Hipster / Merchandise Sammler. Das Objekt der Begierde ist ein form- und farbschöner Xbox Schal, der bisher aufgrund des aktuen Schneemangels in den tieferen Lagen von Österreich sehnsüchtig auf seinen ersten richtigen winterlichen Einsatz wartet.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/xbox-schal-1.jpg" rel="lightbox[2869]" title="Xbox Schal"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2870" title="Xbox Schal" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/xbox-schal-1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/xbox-schal-2.jpg" rel="lightbox[2869]" title="Xbox Schal"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2871" title="Xbox Schal" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/xbox-schal-2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> <a href="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/xbox-schal-3.jpg" rel="lightbox[2869]" title="Xbox Schal"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2872" title="Xbox Schal" src="http://gelurzt.at/wp-content/uploads/2012/01/xbox-schal-3-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Die Qualität und Verarbeitung ist wie bei praktisch alle Xbox Merchandise Artikel eher hochwertig. Der Stoff ist doppelt gelegt und die beidseitigen Fransen an den Enden sind sehr dicht. Als Farbe wurde (wie auf den Fotos ersichtlich ist) das typische Xbox Grün gewählt, wodurch das Versteckspiel in der Öffentlichkeit definitiv eine neue Challenge wird. Eigentlich ganz hübsch, aber in Realität leider eher schwer mit der grauer, brauner oder schwarzen Winterkleidung kombinierbar.</p>
<p>Der Xbox Schal war im Rahmen einiger Promotion Aktionen in Österreich erhältlich und kann nicht im Handel erworben werden. Ein Bonusfoto sowie viele andere Fotos gibt es im <a title="Geek Clothes @ Picasa Webalben" href="https://picasaweb.google.com/christoph.lurz/GeekClothes?authuser=0&amp;feat=directlink">Picasa-Webalbum</a> und weitere Hipster Beiträge aus der Kategorie Kleidung verstecken sich <a title="Geek Clothes" href="http://gelurzt.at/category/geek-clothes/">hinter diesem Link</a>.</p>
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		<title>Misfits</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 18:32:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Lurz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem Beitrag der letzten Woche (siehe &#8220;Und früher war alles besser &#8230;&#8220;) geht die nostalgische Reise in die Vergangenheit weiter und obwohl die Überschrift identisch mit dem Titel einer (übrigens sehr gelungenen) britischen Fernsehserie ist, startet hier die Reise zu vergessenen Videospielen die nie die Herzen der breiten Masse erreicht haben, ich einfach spannend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Beitrag der letzten Woche (siehe &#8220;<a title="Und früher war alles besser …" href="http://gelurzt.at/2012/01/08/und-fruher-war-alles-besser/">Und früher war alles besser &#8230;</a>&#8220;) geht die nostalgische Reise in die Vergangenheit weiter und obwohl die Überschrift identisch mit dem Titel einer (übrigens sehr gelungenen) britischen Fernsehserie ist, startet hier die Reise zu vergessenen Videospielen die nie die Herzen der breiten Masse erreicht haben, ich einfach spannend gefunden habe oder heute noch immer spannend finde.</p>
<p><strong>Glover</strong> (1998 / Hasbro Interactive / N64, PS1 / <a title="Video @ YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=T-15l3kROIQ">YouTube</a>)<br />
Im Gegensatz zur eher suboptimalen PlayStation Umsetzung war die N64 Version mehr als gelungen, ging aber in einer Zeit voller schlechter Super Mario 64 Klone leider unter. Als weißer Handschuh mit Unterstützung eines Spielballs glänzte der Action-Plattformer mit äußerst cleverem Leveldesign und wenn man die Spielmechanik mal raus hatte, fühlte man sich als ob man die Schwerkraft kontrollieren konnte. Es war es wohl auch das erste Spiel, welches die physikalischen Gesetze als ein grundlegendes und essentielles Spielelement nutzte.</p>
<p><strong>Heart Of Darkness</strong> (1998 / Interplay / PS1, PC / <a title="Video @ YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=U_YYRVk5ur4">YouTube</a>)<br />
Im Bezug auf endlose Verschiebungen kommen beim inoffiziellen Nachfolger von Another World teilweise Erinnerungen an Duke Nukem Forever hoch. Der Franzose Eric Chahi erzählt mit dem 2D Jump &amp; Run eine merkwürdig liebenswert packende Geschichte eines Jungen auf der Suche nach seinem Hund. Für damalige Verhältnisse bot das Spiel kinoreife Zwischensequenzen und war auch optisch (dank vorgerenderter Elemente) lange Zeit der wohl schönste Vertreter des Genres. In meiner Erinnerung war es auch bockschwer oder ich war einfach nicht gut genug.</p>
<p><strong>Rockstar Games Presents Table Tennis</strong> (2006 / Rockstar / 360, Wii / <a title="Video @ YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=oeTFCGcvTQM">YouTube</a>)<br />
Die Macher der Grand Theft Auto Reihe und Tischtennis? Ernsthaft? Wer möchte freiwillig Tischtennis (und damit ist wirklich nur Tischtennis) auf einer Videospielkonsole spielen? Leider nicht wirklich viele Leute, aber im Vergleich zu heutigen Sportspielen steckt viel mehr im Titel als man es vielleicht erwarten würde. Eine extrem gut durchdachte und äußerst präzise Steuerung, atemberaubende Geschwindigkeit und die für Rockstar so typische filmreife Inszenierung. Zusätzlich tobte sich das Studio aus San Diego in Ihrer Detailverliebtheit aus und bot 19 unterschiedliche Locations und hauchte den elf verfügbaren <del>Spielern</del> Charakteren ein Leben inklusive eigener Persönlichkeit und individuellen Spielstil ein. Vielleicht ist es übertrieben, aber meine Meinung nach ist Rockstar Games Presents Table Tennis auch nach sechs Jahren in vielen Bereichen den heutigen Sportspielen deutlich überlegen (zumindest in der Xbox 360 Version). Falls jemand das Spiel zu Hause herumliegen haben sollte und keine Verwendung mehr dafür hat, würde ich mich über einen kurzen Kommentar oder eine E-Mail (siehe Kontakt) freuen.</p>
<p><strong>Let’s Tap!</strong> (2009 / Sega / Wii / <a title="Video @ YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=VyH-ZdfrnqY">YouTube</a>)<br />
Mangels Wii leider nie selbst gespielt, aber ich bin von der Idee mehr als nur begeistert. Ähnlich wie bei Glover war aber wohl der Zeitpunkt am wirtschaftlichen Versagen Schuld, denn zur Veröffentlichung hatte die Wii schon den Ruf einer Minispielkonsole. Die missbräuchliche Nutzung der Wii Remote wirkt zwar anfangs dämlich, ist aber eigentlich doch clever und erfrischen anders im Vergleich zur 0815 Minispielkost.</p>
<p><strong>Free Running</strong> (2007 / Reef &amp; Ubisoft / PS2, PSP, Wii / <a title="Video @ YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=7hQLJ-WddIc">YouTube</a>)<br />
Quasi die Tony Hawk Version Assassin&#8217;s Creed und Mirror’s Edge. Leider ebenfalls nur von Videos und Reviews bekannt und anscheinend gar nicht übel und die praktisch &#8220;realere&#8221; Parkour Erfahrung. Wenn man sich auf die störrische Kamera einlässt und kein Problem mit dem britischen Einfluss hat, dann wohl eine äußerst spannende Erfahrung die 2009 auch auf der Wii zweitverwertet wurde.</p>
<p><strong>Re-Volt</strong> (1999 / Acclaim / DC, N64, PC, PS1 / <a title="Video @ YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=uUQM6Eir7PI">YouTube</a>)<br />
Wohl einer der genialisten und unterschätzten Fun-Racer überhaupt. Mario Kart trifft auf Micro Machines in 3D und bereits Pre-2000 beinhaltete das Spiel einen funktionierenden Streckeneditor inklusive der heute gängigen sozialen Komponenten Play, Create &amp; Share. Früher als es noch LAN-Partys gab war Re-Volt für mich und viele anderen wohl einer der LAN-Pflichttitel und das absolut zu recht (Lustig, Fordernd, Fair &amp; Gemein). Intern hat der Titel bei Acclaim leider gegen Burnout verloren und wurde dadurch weder beworben noch proaktiv vertrieben. Acclaim ist mittlerweile Pleite, aber dank einer aktiven Mod-Community lebt Re-Volt in den Tiefen des Internets weiter.</p>
<p><strong>Mirror’s Edge</strong> (2008 / Electronic Arts / 360, PS3, PC / <a title="Video @ YouTube" href="http://www.youtube.com/watch?v=2N1TJP1cxmo">YouTube</a>)<br />
Passend zum Spiel läuft gerade der Titeltrack Still Alive von Lisa Miskovsky im Hintergrund und vor meinem inneren Auge taucht die im Spiel so wichtige Farbe Rot auf. Das schwedische Studio DICE hat mit Mirror’s Edge versucht aus dem Battlefield Teufelskreis auszubrechen und wurde von den Käufern für die Originalität abgestraft. Ja es ist extrem geradlinig, ja es sollte mehr Moves geben, ja es gibt Abschnitte die nerven und ja der Stil mag nicht jedermanns Sache sein, aber wenn man sich auf Hauptfigur Faith und die surreale Welt einlässt, wird man umso mehr belohnt. Es ist alles aus einem Guss, der Soundtrack transportiert Emotionen und es ist einfach eine unglaublich intensive Spielerfahrung. Sollte DICE nicht bald einen Nachfolger ankündigen, muss ich wohl dieses Jahr erneut einen Urlaub in Schweden einplanen und mal ein ernstes Wörtchen mit den Jungs und Mädels in Stockholm wechseln.</p>
<p>Und zum Ende natürlich die Frage aller Fragen: Was sind eurer Meinung nach die wichtigsten Misfits der letzten Jahre?</p>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 19:45:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Lurz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ursprünglich sollte hier ein Text über Remakes und deren Faszination zu lesen sein, aber beim Spiel mit den Gedanken zum Thema hat sich eine andere Thematik herauskristallisiert: Das Phänomen der alten Videospiele. Pünktlich mit den Feiertagen steht dem geneigten Mitzwanziger mehr Freizeit als im restliche Jahr zur Verfügung und obwohl in den letzten Wochen mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ursprünglich sollte hier ein Text über Remakes und deren Faszination zu lesen sein, aber beim Spiel mit den Gedanken zum Thema hat sich eine andere Thematik herauskristallisiert: Das Phänomen der alten Videospiele. Pünktlich mit den Feiertagen steht dem geneigten Mitzwanziger mehr Freizeit als im restliche Jahr zur Verfügung und obwohl in den letzten Wochen mehr als genügend neue Spiele erschienen sind und der gefürchtet Pile of Shame mittlerweile ein Rekordniveu erreicht, steigt irgendwie das Verlangen nach alten Videospielen. Vor einigen Jahren war es schwer den Drang zu befrieden, aber in Zeiten digitaler Downloadstores hat sich schon fast ein eigener Industriezweig um alte PC Videospiele gebildet und virtuelle Ladentheken wie Steam oder Good Old Games bieten im Austausch gegen Kreditkartendetails rasche (und unkomplizierte) Suchtbefriedigung. Die Hemmschwelle ist aufgrund des Preises niedrig, die schnelle Datenleitung befördert die Bits und Bytes rasch auf die heimische Festplatte und oft nur wenige Minuten später startet der Ausflug in die virtuelle Vergangenheit. Zumindest war es bei mir so und über die letzten Jahre haben sich etliche Spiele angesammelt, die ich aus unterschiedlichsten Gründen praktisch doppelt gekauft habe und die mich aus den unterschiedlichsten Gründen leider auch enttäuscht haben.</p>
<p>Da war zum Beispiel Diablo II (<a href="http://amzn.to/zvLMXv">Amazon Link</a>*), welches Erinnerungen an durchgespielte Nächte, zerklickte linke Maustasten und quasi unendlich viel Spaß hervorgerufen hat. Und obwohl mir bewusst war, dass es sich um ein Spiel aus dem Jahr 2000 handelt, musste ich aufgrund der maximalen Auflösung von 640 x 480 Pixel die Augen mehrmals mit Seife auswaschen um nicht sofort zu erblinden. Mit der ersten (und einzigen) Erweiterung erhöhte Blizzard diese Limitierung gütigerweise auf 800 x 600 Pixel, wodurch es bis zu einem gewissen Teil auch in der heutigen Zeit (auf kleinen Bildschirmen) spielbar wird. Obwohl Diablo II trotz des Alters auf spielerischer Ebene noch funktioniert, war das Gefühl anders als ich es in Erinnerung hatte. Die Sammelmotivation war zwar irgendwie vorhanden, aber der Spaßfaktor war deutlich geringer als erwartet. Zum einen lag es vermutlich an der optischen Komponente, aber der tatsächliche Grund war wohl meine Einsamkeit in Sanktuario. 2000 ging ich noch zur Schule und der Geek-Teil meiner Klasse hatte natürlich Diablo II. Der damalige Tagesablauf war in etwa: Aufstehen, vor / nach / zwischen dem Unterricht über seine Diablo Funde der letzten Nacht diskutieren und am Abend gemeinsam das Battle.net von Dämonen befreien. Genau diese soziale Komponente war es, die Diablo II von einem guten Spiel in den Olymp der grandiosen Spiele gehoben hat und mit dem Wegfall dieser ist es nur noch ein fast zwölf Jahre altes, aber trotzdem gutes Spiel.</p>
<p>Der neuste  Zugang in meiner &#8220;Coole Spiele von Früher&#8221;-Sammlung ist die Grand Theft Auto Classics Sammlung (<a href="http://store.steampowered.com/sub/606">Steam Link</a>), die zufälligerweise während der Feiertag im Sonderangebot für 10 Euro über den virtuellen Ladentisch ging (Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.). Der tatsächliche Titel der Begierde war aber Vice City und die Motivation dahinter besteht im wiederholten Beenden der Story. Obwohl die optische Enttäuschung nicht so groß wie bei Diablo II war, tauchen in meiner Erinnerungen weder verwaschenen (oft fast einfärbige) Texturen noch die relativ spät aufpoppenden Fahrzeuge oder Fußgänger auf. Obwohl ich kein Kind der 80er bin, übt das zeitliche Setting des Spiels eine unheimliche Faszination auf mich aus und es reichen die ersten Momente des Intros (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=Ag6H1e1rXJ0">YouTube Link</a>) um mir ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern und voll in die virtuelle Welt schlecht gekleideter Menschen einzutauchen. Das Rauschen des Meeres beim Rockstar Logo, das Einsetzen des &#8220;Video Killed the Radio Star&#8221; Refrains beim C64 Ladebildschirm und die Mischung des synthetische Sound und die von Urlaubskarten geklauten Bilder von Vice City wecken sofort positive Erinnerungen. Trotz der mittlerweile in die Jahre gekommen Steuerung dauert es nur wenige Minuten, bis man sagen kann, man ist in Vice City angekommen und es fühlt sich einfach nur gut an. Die Musik aus dem Autoradio passt, die kitschigen Farben sind unerwartet angenehm und die Dialoge erinnern an Fernsehserien aus der Kindheit. Aber warum Vice City und nicht der wegweisende dritte Teil der Serie? Warum nicht das deutlich umfangreichere San Andreas oder das klassische GTA bzw. GTA 2? Vermutlich liegt es nicht am Spiel (wobei Vice City wirklich unheimlich gelungen ist), sondern vielmehr am Zeitpunkt. Kurz nach der (PC) Veröffentlichung startete ich meinen Weg in die Arbeitswelt (siehe &#8220;<a href="http://gelurzt.at/2010/02/14/es-war-einmal-e-sport/">Es war einmal &#8230; E-Sport</a>&#8220;) und aufgrund des fehlenden Internetzugangs in den eigenen vier Wänden, war GTA Vice City der Titel, der mich sechs Monate lang bei Laune gehalten hat. Durch eine glückliche Fügung durfte ich damals auch mit Take 2 zusammenarbeiten, wodurch ich in den Besitz des (schwer erhältlichen) Soundtracks gekommen bin und mich die Musik von Vice City quasi jeden Tag auf den Weg zur und von der Arbeit begleitet hat. Früher, als ich noch mit meinem Sony Discman unterwegs war, das waren halt noch Zeiten.</p>
<p>Und genau im Wort “Früher” steckt auch das Geheimnis hinter der Faszination für alte Videospiele (und auch der Grund für den Titel des Beitrags). Jeder hat wohl schon von älteren Generationen den titelgebenden Einleitungssatz gehört, dabei innerlich die Augen verdreht und sich seinen eigenen Teil gedacht. Es war rein von den Fakten her früher nicht wirklich besser, aber es war anders. Es gab noch kein heute und der Maßstab mit denen man Dinge verglichen hat war deutlich niedriger als er es etwa heute ist. So wie ältere Generationen über Winter mit unglaublichen Schneemengen oder unfassbar warmen Sommermonaten sinnieren, so blicken heutige Mitzwanziger auf die Videospiele von vor zehn Jahren zurück. Aber wie es so ist mit Erinnerungen, verblassen diese und negative Erinnerungen entschwinden einem noch schneller als die positiven Momente.  Man neigt dazu geistig weich zu zeichnen und vermischt im konkreten Fall die Spielerfahrung mit den Einflüssen, die man während des Spielens erlebte. Die endlosen Gespräche mit Freunden über das im Spiel erlebte, die bewusste Ablenkung vom ersten richtig Job, der spannende Sommer in dem man mit dem Gameboy im Gepäck tausende Kilometer mit der ÖBB und dem Sommerticket hinter sich brachte oder die unterhaltsamen Wutausbrüche seiner LAN Gegner während einer Runde Instagib auf Q3DM17. Früher war halt doch alles besser.</p>
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<p>Aber genug Textzeilen der Nostalgie gewidmet, es wird wieder Zeit sich den wichtigen Dingen im Leben zu widmen, denn hier warten noch C&amp;C Red Alert, Monkey Island, StarCraft und RollerCoaster Tycoon auf ein würdiges Ende. Zunächst werde ich aber wohl diesem Wissenschaftler Gordon helfen, der hat in einer Einrichtung namens Black Mesa ein kleines Problem oder so &#8230;</p>
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		<title>Videospielrückblick 2011</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Dec 2011 14:44:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Lurz</dc:creator>
				<category><![CDATA[games]]></category>

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		<description><![CDATA[Kein raffiniertes Wortspiel in der Überschrift zum Jahresrückblick 2011? Irgendwie langweilig, aber damit muss man wohl leben. Es ist wieder die Zeit des Jahres, während der die vor Tagen oder bereits Wochen fertig geschriebenen Jahresrückblicke sowie Ausblicke online gehen, um auch während der Feiertage die Leserschaft bei der Stange zu halten. Bei mir läuft es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kein raffiniertes Wortspiel in der Überschrift zum Jahresrückblick 2011? Irgendwie langweilig, aber damit muss man wohl leben. Es ist wieder die Zeit des Jahres, während der die vor Tagen oder bereits Wochen fertig geschriebenen Jahresrückblicke sowie Ausblicke online gehen, um auch während der Feiertage die Leserschaft bei der Stange zu halten. Bei mir läuft es anders und obwohl ich im Dezember mit Texten gegeizt habe, hatte ich einfach keine Lust etwas vorzubereiten (oder ich könnte ehrlich sein und dem gelungenen <a href="http://www.polyneux.de/component/search/?searchword=adventskalender+tür&amp;ordering=oldest&amp;searchphrase=exact&amp;limit=25">polyneux Adventskalender</a> die Schuld zu zuschieben). Aber genug des Vorgeplänkels, es geht schließlich um meinen Videospielrückblick 2011 und da ich wohl ein eher atypische Spielverhalten an den Tag lege (weniger Triple A Produkte, mehr B &amp; C Titel und zeitlich stark verschoben), sind die Chance ganz gut nicht in Lobhudelei für Battlefield 3 oder Call of Duty Modern Warfare 3 abzudriften. Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass es keiner der beiden Shooter in meine Konsole schaffte.</p>
<p><strong>Alan Wake</strong> (<a title="Alan Wake" href="http://gelurzt.at/2011/06/19/alan-wake/">zum Beitrag</a>)<br />
Zwar kein richtiger 2011er Titel, aber definitiv in meinen Lieblingstiteln 2011. Abgesehen von der starken Verspätung, wird auch mein merkwürdiges Spielverhalten aufgezeigt, da ich in den ersten beiden Februar Wochen die ersten 80% des Spiels absolvierte und erst in den ersten beiden Juni Wochen das für mich unbefriedigende Finale zu Gesicht bekam. Alan Wake hat Schwächen (Schlauchlevels, alte Grafik, wiederholende Gegner), welche aber von den Stärken (Storytelling, Angst, perfekter Schwierigkeitsgrad) deutlich wegkaschiert werden. Obwohl das im demnächst erscheinende Spin-Off (Alan Wake&#8217;s American Nightmare) eher action- als storyorientiert sein soll, freue ich mich darauf.</p>
<p><strong>Alice: Madness Returns</strong> (<a title="Alice: Madness Returns" href="http://gelurzt.at/2011/07/17/alice-madness-returns/">zum Beitrag</a>)<br />
Ich möchte darauf hinweisen, dass es sich um keine Bestenliste sondern um eine Art Rückblick handelt oder besser gesagt Vergangenheitsbewältigung. Wirklich so schlimm? Ja! Alice: Madness Returns ist definitiv ein Machwerk von World of Warcraft Chinafarmern, die glauben, dass Videospiele noch langweiliger als das Sammeln von Gold in Online-Rollenspielen sein müssen.</p>
<p><strong>Bulletstorm</strong> (<a href="http://gelurzt.at/2011/03/13/bulletstorm/">zum Beitrag</a>)<br />
In der nicht USK Version ein extrem brutaler Shooter, der im Vorfeld primär durch eine äußerst aggressive Marketingkampagne (<a title="YouTube Video" href="http://www.youtube.com/watch?v=_Eookz_9BRI">TV Commercial</a>, <a title="YouTube Video" href="http://www.youtube.com/watch?v=BZyH320R0bI">Duty Calls</a>, <a title="YouTube Video" href="http://www.youtube.com/watch?v=SkNskXnd4so">Last Call</a>) als mit spielerischen Qualitäten geglänzt hat. Neben einer abgedrehten Geschichte versuchte der Entwickler mit dem &#8220;Kill with Skill&#8221; System sich von der Masse abzuheben und als alter Zivildiener lautet mein Fazit: Eine unbeschreiblich unterhaltsame und rasante Achterbahnfahrt ohne Tiefen oder Hänger, die auch Verweigerern am Dienst mit der Waffe unheimlich viel Spaß macht, zumindest bis man die Kampagne beendet hat.</p>
<p><strong>Driver San Francisco</strong> (<a title="Driver San Francisco" href="http://gelurzt.at/2011/09/18/driver-san-francisco/">zum Beitrag</a>)<br />
Der Underdog des Jahres und gleichzeitig der Gewinner der Bronzemedaille im Rennen um meine Zuneigung in den vergangen 36X Tagen. Die Grundidee liest sich ähnlich hirnlos wie bei Bulletstorm (Die Seele des im Koma befindlichen Cop macht durch das Shiften in die verschiedensten KFZ Lenker Jagd auf seinen Nemesis, der praktischerweise auch für die unbefriedigende Gesamtsituation verantwortlich ist.), aber das perfekte Fahrgefühl, das Shiften in andere Autos, die abgedrehten Gespräche, die unendlich vielen Challenges, der erfrischende Mehrspielermodus, der massive Spielumfang und die motivierenden Frustmomente in den bockschweren klassischen Rennherausforderungen mach Driver SF zu dem Arcade Raser im Jahr 2011.</p>
<p><strong>From Dust</strong> (<a title="From Dust" href="http://gelurzt.at/2011/08/01/from-dust/">zum Beitrag</a>)<br />
Hat Spaß gemacht, wollte ich irgendwann zu Ende spielen, aber der Movements / In Bewegung hält mich davon ab. Trotz YouTube Komplettlösung ist der zwölfte Level für mich unschaffbar, aber die elf Welten davor haben mich ausgezeichnet unterhalten.</p>
<p><strong>Halo: CE Anniversary</strong> (<a title="Halo: Combat Evolved Anniversary" href="http://gelurzt.at/2011/12/18/halo-combat-evolved-anniversary/">zum Beitrag</a>)<br />
Mein Verhältnis zu dem zehn Jahre alten Spiel ist merkwürdig. Ich war im zarten Alter von 17 zu schlecht um den Titel auf der Xbox (1) zu beenden, habe es aber im Jahr 2004 bis ins österreichische Finale der Halo for Windows World Championship geschafft (<a title="Tweet + Pic" href="https://twitter.com/#!/weidhas/status/151068940515287040">Beweisfoto</a>). Seither trage ich stolz den Titel des oberösterreichischen Halo for Windows Champions, der mir neben etlichen Groupies auch einen Fisher Space Pen einbrachte. Ok das mit den Groupies stimmt nicht, aber der Stift ist dafür unheimlich cool und ist noch immer im Einsatz. Dank Coop Modus befinde ich mich wieder mitten in der Kampagne und dank tatkräftiger Unterstützung stehen auch die Chance gut nach zehn Jahren das Ende vom Anfang zu sehen (Hint: Man achte auf das raffinierte Wortspiel!). Die für heutige Verhältnisse einfache Spielmechanik (die nicht durch gefühlte 100 Nebenmissionen aufgeblasen wird), die ansprechende Story und der unglaublich gute Soundtrack erzeugen einfach das besondere Etwas, wodurch die Jubiläumsedition den zweiten ersten Platz mit einer Silbermedaille belegt. Erst Recht, da ich mit dem in Halo Reach ausgelagerten Mehrspielermodus endlich einen zweiten Shooter auf Xbox LIVE spielen kann ohne dauernd als Kanonenfutter zweckentfremdet werde.</p>
<p><strong>Need for Speed The Run</strong> (<a title="Need for Speed The Run" href="http://gelurzt.at/2011/12/04/need-for-speed-the-run/">zum Beitrag)</a><br />
Zuerst wird der Titel in der Luft zerrissen und keine vier Wochen später findet er sich auf der Bestenliste im Jahr 2011. Moment mal! Wer hat gesagt, dass es sich hier um eine Bestenliste handelt? Es ist mehr Rückblick als Bestenliste und die drei für mich besten Spiele des Jahres sind textlich deutlich markiert. Need for Speed The Run ist wie ein One Night Stand: Macht zeitlich begrenzt unheimlich viel Spaß!</p>
<p><strong>Portal 2</strong> (<a title="Portal 2" href="http://gelurzt.at/2011/05/29/portal-2/">zum Beitrag</a>)<br />
Mein persönlicher Liebling in diesem Kalenderjahr. Auch wenn ich im Mai härtere Worte verwendete (&#8220;&#8230; es hat einfach nicht &#8230; Klick gemacht &#8230;&#8221;), habe ich den Titel im Gegensatz zu allen anderen Spielen in diesem Jahr in Summe 2 ½ Mal durchgespielt und auch den Coop Modus erfolgreich zu einem Ende gebracht. Ich bin eher der Einzelspieler und bei Portal 2 stimmt in diesem Bereich einfach alles. Die Länge ist optimal, das Sounddesign sowie die Sprecher sind ausgezeichnet und auch die Art wie die Geschichte transportiert wird ist rückblickend mehr als nur gelungen. Die gelungene Story brauche ich wohl nicht auch noch erwähnen oder?</p>
<p><strong>Rise of Nightmares</strong> (<a title="Rise of Nightmares" href="http://gelurzt.at/2011/10/09/rise-of-nightmares/">zum Beitrag</a>)<br />
Mein Kinect Titel des Jahres, der gleichzeitig auch mein einziger Kinect Titeln war. Zusätzlich noch mein persönlicher Hype Titel, der mich auf der gamescom erfolgreich geblendet hat (mehr dazu im <a title="gamescom 2011 – Sega Round-Up" href="http://gelurzt.at/2011/08/27/gamescom-2011-sega-round-up/">gamescom Sega Round-Up</a>). Anstatt über das Spiel zu schreiben, ist der Aufwand dahinter wohl deutlich spannender. Mittels Schokoversprechen wurde die lokale Microsoft Niederlassung so lange angefüttert, bis ein Kinect Leihsensor in den eigenen vier Wänden eintraf. Da die örtliche Position der Xbox 360 eine geringe Kompatibilität mit Bewegungsspielen hat, wurde ein Stockwerk tiefer ein kompletter Raum neu arrangiert (Sprich: alle Möbel aus dem Fenster geworfen) und der technische Blödsinn (Zitat meiner Mutter) ebenfalls dorthin verfrachtet. Der Spuk dauerte zwei Wochen und nach der Retournierung des Sensor wurde zurück arrangiert (Sprich: zurück durch das Fenster in den Raum). Das wollten zwar jetzt die Wenigsten (oder Niemand) lesen, aber dafür musste ich nichts mehr zum Spiel schreiben. Obwohl, es gab da noch diesen <a title="Sega in Wien" href="http://gelurzt.at/2011/09/10/sega-in-wien/">Wien Besuch von Sega</a> &#8230;</p>
<p><strong>Sonic Generations</strong> (<a title="Sonic Generations" href="http://gelurzt.at/2011/11/20/sonic-generations/">zum Beitrag</a>)<br />
Kontrollblick in den ersten Absatz &#8230; ausgezeichnet, ich habe mein atypische Spielverhalten und meinen merkwürdigen Spielgeschmack erwähnt. Das beste (richtige) Sonic Spiel (für stationäre Konsolen) seit 15 Jahren (Sonic the Hedgehog 3 erschien 1994) und wenn man den anderen Bloggern und Schreiberlingen so glaubt, ist Sonic Generations zwar gut, aber eher Fanbefriedigung statt Evolution (und ich hätte hier so gerne einen Revolution Witz untergebracht). Es wird gesagt, dass Rayman Origins das bessere Comeback sei und auch spielerisch deutlich besser ist. Mir doch egal, denn der blaue Igel hat sich dieses Jahr einen Ehrenplatz in meinem Herzen ersprinten, aber leider die Top 3 ganz knapp verfehlt.</p>
<p><strong>Und sonst so &#8230;</strong><br />
Neben den zehn Titeln gab es natürlich noch mehr und da war zum Beispiel Assassin’s Creed Brotherhood, welches einer meiner Spätsommertitel war und ich immerhin vor der Veröffentlichung von Assassin’s Creed 2.75 (&#8220;Revelations&#8221;) das Ende (&#8220;den Cliffhanger am Schluss&#8221;) erlebt habe. Kurz darauf wagte ich mich zurück zum PC und versuchte mich mit Freunden an Age of Empires Online, welches zwar 40 Stunden kostenlosen Spielspaß versprach, aber bereits nach vier Stunden stinklangweilig wurde. Beyond Good &amp; Evil HD legte im März ein kurzes Intermezzo hin, konnte sich aber nicht gegen das schöne Wetter im Frühling durchsetzen und dient seither als eiserne Videospielreserve für harte Zeiten ohne Videospielnachschub, auf die ich seither warte und die vermutlich auch nicht so schnell kommen werden. Laut Steam habe ich mich auch an The Binding of Isaac versucht, es aber nie bis zur letzten Etage geschafft (vermuteter Grund: mangelnde Geduld).</p>
<p><strong>&#8230; da war doch noch was &#8230;</strong><br />
Natürlich fehlt da noch Forza Motorsport 4, was mehr als solide ist und auch unheimlich viel Spaß macht. Es hat aber trotzdem nichts im Rückblick verloren, da es eher ein großes Update vom dritten Teil ist und genre-bedingt die Innovationen etwas minimalistischer sind als bei anderen Titeln. Mit Batman: Arkham City bin ich noch nicht durch und obwohl es durchaus unterhält, fühle ich mich aufgrund der 347 Nebenmissionen etwas überfordert und planlos. Trotz besserem Wissen landete dann noch Minecraft 1.0 auf der Festplatte, aber das extreme Suchtpotential blieb mir persönlich bisher verborgen.</p>
<p><strong>&#8230; und zukünftig?</strong><br />
Neben Beyond Good &amp; Evil HD und Batman: Arkham City stehen derzeit drei weitere Titel auf meiner Videospielliste, die ich versuche praktisch gleichzeitig zu spielen und die eigentlich nicht unterschiedlicher sein könnten und mich wohl bis zum Ende des ersten Quartals 2012 begleiten werden: Skyrim (Ja, ich bin schwach geworden!), Dota 2 (Ja, ich werde nach fünf Monaten langsam aber sicher schwach!) &amp; Grand Theft Auto: Vice City (Ja, ich werde immer wieder schwach!)</p>
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