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	<title>Genderblog</title>
	
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	<description>Feminismus, Geschlechterpolitik, Frauen- und Geschlechterforschung</description>
	<pubDate>Tue, 02 Sep 2008 11:28:04 +0000</pubDate>
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		<title>Endlich gehen die Firmen auf weibliche Bedürfnisse ein!</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 10:37:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Humor]]></category>

		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Tchibo hat ein neues Heimwerkerset im Angebot]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tchibo.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/eCS/Store/de/-/EUR/TdTchDisplayProductInformation-Start?ProductSKU=0014149&#038;soldout=true"><img src="http://genderblog.de/dateien/2008/09/kw31_14149_detail.jpg" alt="Tchibo-Werkzeugset" title="kw31_14149_detail" width="360" height="223" class="block" style="border: 0px;" /></a></p>
<p>Zumindest online leider schon vergriffen. Dabei sollte ich so ein Set eigentlich hier verlosen. (<a href="http://approx.antville.org/stories/1828094/">via</a>)</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/genderblog_de/~4/380369883" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>What’s your Gender?!</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 09:42:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Ankündigungen]]></category>

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		<description><![CDATA[In  Kooperation  mit  den 19. Lesbisch-Schwulen-Filmtagen, die vom 21. bis 26. Oktober in Hamburg stattfinden, veranstaltet das Kinoprojekt DIEnstagsDOKU  im  September  eine Reihe mit zwei Dokumentarfilmen, die die Grenzen  der  angeblich  natürlichen Unterteilung der Welt in Mann und Frau thematisieren.
Gezeigt werden am 9. September Das  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://genderblog.de/dateien/2008/08/dienstagsdoku_logo1.jpg" alt="" title="dienstagsdoku_logo1" width="200" height="137" class="float" />In  Kooperation  mit  den <a href="http://www.lsf-hamburg.de/">19. Lesbisch-Schwulen-Filmtagen</a>, die vom 21. bis 26. Oktober in Hamburg stattfinden, veranstaltet das <a href="http://www.dienstagsdoku.org/">Kinoprojekt DIEnstagsDOKU</a>  im  September  eine Reihe mit zwei Dokumentarfilmen, die die Grenzen  der  angeblich  natürlichen Unterteilung der Welt in Mann und Frau thematisieren.</p>
<p>Gezeigt werden am 9. September <a href="http://www.tolmein.de/df01.html"><em>Das  verordnete  Geschlecht</em></a> (D 2001) von <a href="http://www.tolmein.de/zur_person.html">Oliver Tolmein</a> und <a href="http://www.rotermundfilm.de/">Bertram Rotermund</a> (wird mit Elisabeth Müller anwesend sein) sowie am 30. September <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000067CVH?ie=UTF8&#038;tag=genderblog-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B000067CVH"><em>Gendernauts - Eine Reise ins Land der neuen Geschlechter</em></a> (D 1999) von  <a href="http://www.hyenafilms.com/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=15&#038;Itemid=26">Monika Treut</a> (wird anwesend sein). Die Filme werden jeweils  um  20.00  Uhr  im  B-Movie,  Brigittenstraße  5 (Hinterhof), Hamburg-St. Pauli zu sehen sein.</p>
<p>Aus der Ankündigung:<span id="more-1367"></span></p>
<blockquote><p><img src="http://genderblog.de/dateien/2008/08/das_verordnete_geschlecht.jpg" alt="" title="das_verordnete_geschlecht" width="200" height="165" class="floatright" />Herr/Frau  (Unzutreffendes  bitte  durchstreichen) - Die Benennung des eigenen  Geschlechts, ein alltäglicher, unkomplizierter Akt. Was aber, wenn  die Realität nicht so eindeutig wäre, wie sie auf dem Papier des Einwohnermeldeamts  scheint?  Die  zweigeschlechtliche Ordnung unserer Welt  zwingt  jeden  Menschen in eine Rolle, entweder in eine feminine oder  eine  maskuline,  die  aufgrund  körperlicher Merkmale angeblich eindeutig  feststeht.  Wie  sieht  es  aber  mit  Menschen  aus, deren körperliche  und genetische Eigenschaften ganz und gar nicht eindeutig einem  der  beiden  Geschlechter  zuzuordnen  sind? Dieser  Frage  gehen Oliver Tomein und Bertram Rotermund in ihrem Film &#8220;Das  verordnete  Geschlecht&#8221;  nach.  Sie schildern die Schicksale und Lebenswelten  intersexueller  Menschen  und  zeigen  die  gewalttätige Hilflosigkeit  von  ÄrztInnen,  die  die  Uneindeutigkeit  chirurgisch zurecht  zu rücken wollen - und wie sie damit scheitern. So fühlt sich Elisabeth   Müller,  eine  der  ProtagonistInnen  in  &#8220;Das  verordnete Geschlecht&#8221;,  trotz  eines  Eingriffes, bei dem ihr im Kindesalter die Hoden  entfernt  wurden,  heute  nicht  uneingeschränkt als Frau, ihre Intersexualität  ließ sich nicht so einfach &#8220;wegoperieren&#8221;. In Tomeins und  Rotermunds Film wird deutlich, wie unzureichend das binäre System Mann/Frau  die  geschlechtlichen  Realitäten beschreibt - und wie eine Gesellschaft,  die  diese  binäre  Ordnung  verinnerlicht  hat, danach strebt, jegliche Uneindeutigkeiten zu beseitigen.</p>
<p><img src="http://genderblog.de/dateien/2008/08/gendernauts.jpg" alt="" title="3098x" width="200" height="131" class="floatright" />Ebenfalls  jenseits  klassischer  Geschlechtergrenzen bewegen sich die ProtagonistInnen   in   Monika  Treuts  preisgekröntem  Dokumentarfilm &#8220;Gendernauts  -  Eine  Reise ins Land der neuen Geschlechter&#8221;. Am Ende des  20.  Jahrhunderts  trifft sie in San Francisco auf Angehörige der dortigen   inter-   und   transsexuellen   Szene,   die   -   auf  den unterschiedlichsten  Wegen  -  die  bestehenden Geschlechtergrenzen zu Gunsten    eines    autonomen   Lebens   auf   der   Grundlage   einer selbstbestimmten   geschlechtlichen   Identität  überschreiten.  Texas Tomboy,  Stafford,  Max  Wolf  Valerio  und  viele andere Gendernauten lassen   so  ein  wahrhaftiges  Gender-Utopia  enstehen,  in  dem  die Zweigeschlechtlichkeit    durch    eine    unbeschränkte    Bandbreite geschlechtlicher  Identitäten  abgelöst  wird. Oder mit den Worten der &#8220;Göttin  des Cyberspace&#8221;, Sandy Stone: &#8220;Gender nimmt jede vorstellbare Form an. Wir glauben, es gibt nur zwei: maskulin und feminin, weil wir gelernt  haben,  die  anderen unsichtbar zu machen. Wir müssen lernen, sie zu sehen, wir müssen die Wahrnehmung wiederentdecken.&#8221;</p></blockquote>
<p><small><em>Fotos: DIEnstagsDOKU</em></small></p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/genderblog_de/~4/377946438" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Kurz verlinkt in dieser Woche (15.8.2008)</title>
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		<comments>http://genderblog.de/index.php/2008/08/15/kurz-verlinkt-in-dieser-woche-1582008/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 11:43:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kurz verlinkt]]></category>

		<category><![CDATA[diverses]]></category>

		<category><![CDATA[links]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurze Hinweise auf interessante Texte anderswo - was sich im Laufe dieser Woche so ansammelte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurze Hinweise auf interessante Texte anderswo - was sich im Laufe dieser Woche so ansammelte.</p>
<p><span id="more-1340"></span></p>
<ul class="delicious">
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/0813/feuilleton/0005/index.html">War Mohammed ein Feminist?</a></div>
<div class="delicious-extended">(Berliner Zeitung) Die Islamwissenschaftlerin Gudrun Krämer über muslimische Reformansätze in Deutschland</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.alternet.org/sex/94044/">I Don&#8217;t: A Contrarian History of Marriage</a></div>
<div class="delicious-extended">(Alternet) Susan Squire on why it will take more than a couple of decades to transform a 5,000-year-old institution.</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.alternet.org/reproductivejustice/93861/">Why I Hate Beauty</a></div>
<div class="delicious-extended">(Alternet) Men are barraged by images of unobtainable women in the media, making it difficult for them to desire the ordinarily beautiful.</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.alternet.org/sex/94788/">Female Orgasm: The Hite Report Then and Now</a></div>
<div class="delicious-extended">(Alternet) Decades after the publication of the Hite Report on Female Sexuality, society still clings to outdated notions about women and sex.</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.alternet.org/sex/94675/">Sexual Math: A Small Number of Partners Does Not Add Up to Happiness</a></div>
<div class="delicious-extended">(Alternet) Yet another reason feminism still has work to do: women who surpass an entirely arbitrary number of sex partners are labeled &#8220;sluts.&#8221;</div>
</li>
</ul>
<p><a href="http://genderblog.de/index.php/kontakt/">Hinweise auf interessante Seiten sind stets willkommen.</a></p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/genderblog_de/~4/365610275" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Von einer zeitgemäßen Suche nach Utopien</title>
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		<comments>http://genderblog.de/index.php/2008/08/13/von-einer-zeitgemasen-suche-nach-utopien/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 09:41:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ilka Borchardt</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Buchrezensionen]]></category>

		<category><![CDATA[Bücher]]></category>

		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<category><![CDATA[utopie]]></category>

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		<description><![CDATA[Rezension von María do Mar Castro Varela: Unzeitgemäße Utopien. Migrantinnen zwischen Selbsterfindung und Gelehrter Hoffnung. Bielefeld 2007.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="hinweis">María do Mar Castro Varela: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3899424964?ie=UTF8&amp;tag=genderblog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3899424964">Unzeitgemäße Utopien. Migrantinnen zwischen Selbsterfindung und Gelehrter Hoffnung</a>. Transcript-Verlag: Bielefeld 2007. 29,80 Euro. ISBN 3-89942-496-4</div>
<p>Die Suche nach Utopien scheint sich im Gegensatz zu anderslautenden Behauptungen mit dem Zusammenbruch der sozialistischen Staaten nicht erledigt zu haben. Nach wie vor besteht Bedarf an der Auseinandersetzung mit Zukunftsvisionen. Darauf deutet u.a. die letzte <a href="http://diegesellschafter.de/projekt/plakatespots/detail.php?gid=13">Plakat</a>- und <a href="http://diegesellschafter.de/projekt/plakatespots/detail.php?gid=14">Fernseh</a>kampagne des Projekts <a href="http://diegesellschafter.de/">&#8220;die Gesellschafter&#8221;</a> hin. Die Frage &#8220;In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?&#8221; fordert dazu auf, sich an Diskussionen, Vernetzung und mit zivilgesellschaftlichem Engagement zu beteiligen. (Interessant ist dabei, dass diese neue Kampagne im Layout an Werbung eines gewissen Medienmarktes angelehnt ist und in meinen Augen damit eine Art Ausverkauf ihrer Ideen und Hintergründe betreibt.) Das Projekt selbst soll einen &#8220;tiefen Blick in das Reservoir utopischen Denkens in unserer Gesellschaft&#8221; bieten und in &#8220;die Bereitschaft, sich für eine bessere Welt auch zu engagieren&#8221;. In diesem medial aufbereiteten Alltagswissen sind utopisches Denken und zivilgesellschaftliches Engagement so eng miteinander verbunden, dass zu ihrer Beschreibung die Schlagworte &#8220;Nachdenken, Diskutieren, Handeln&#8221; zu genügen scheinen.</p>
<p>Dies steht in gewissem Widerspruch zu einer anderen alltagssprachlichen Bedeutung: &#8220;das ist doch utopisch&#8221; meint auch, etwas sei unrealistisch, und der Gedanke an jenes Utopische solle besser (aus Gründen der Nicht-Realisierbarkeit) aufgegeben werden. Und doch ist Utopien eine Faszination, eine Anziehungskraft eigen, deren Elemente auch in Science-Fiction-Produktionen wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Star_Trek"><em>Star Trek</em></a> (v.a. in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Star_Trek#Raumschiff_Enterprise:_Das_n.C3.A4chste_Jahrhundert_.28Star_Trek:_The_Next_Generation_.2F_TNG.29"><em>The Next Generation</em></a>), den Werken von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stanis%C5%82aw_Lem">Stanisław Lem</a>, einigen Filmen von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andrei_Arsenjewitsch_Tarkowski">Andrej Tarkowskij</a> oder auch in feministischen Romanen wie <a href="http://www.amazon.de/gp/product/388104163X?ie=UTF8&amp;tag=genderblog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=388104163X"><em>Die Töchter Egalias</em></a> von Gert Brantenberg zu finden sind. Im Gegensatz zur alltagssprachlichen Ablehnung des Utopisch-Unrealistischen scheint die gesellschaftspolitische Anziehungskraft in der Qualität als Vision, als Entwurf einer wünschenswerten Zukunft zu liegen, die das heutige Handeln nicht nur bestimmt, sondern auch inspirieren und zu Kreativität anregen sollen.<span id="more-1361"></span></p>
<h3>Antworten aus der Wissenschaft?</h3>
<p>Die aktivierende und mobilisierende Kraft, die Diskussionen über Utopien freizusetzen vermögen, konnte María do Mar Castro Varela in ihrer eigenen politischen Tätigkeit feststellen. Konsequenterweise liegt sie auch ihrem Forschungsinteresse an &#8220;Unzeitgemäßen Utopien&#8221; zugrunde. In ihrer gleichnamigen Promotionsschrift geht sie davon aus, dass es eine Verbindung zwischen Denken und engagiertem Handeln gebe und stellt implizit die Frage, ob beide einander nicht sogar gegenseitig bedingen.</p>
<p>Trotz des zugegebenermaßen etwas trockenen Titels kann ich diese Arbeit nur ausdrücklich all jenen ans Herz legen, die auch nur ein wenig an Fragen nach dem Leben, unseren verschiedenen Universen und dem ganzen Rest interessiert sind. Auch wenn hier sicher keine Antwort auf oder Lösung für die mehrfach konstatierte Politikmüdigkeit in der Bundesrepublik gegeben wird, eröffnet do Mars Suche nach zukunftsfähigen gesellschaftskritischen Potentialen unerwartete Räume für produktive Imaginationen und nicht nur für eine erneute kritische Auseinandersetzung mit Selbst- und Fremdwahrnehmungen. Ihre Überlegungen und mehrfache Aha-Erlebnisse haben mich soweit überzeugt, dass selbst eine so pingelige Leserin wie ich über formale Unannehmlichkeiten wie Tippfehler, eine unvollständige Literaturliste und eine falsche Literaturangabe (in einer Fußnote wird fälschlich Orwell statt Huxley als Autor von <a href="http://www.amazon.de/gp/product/0099477467?ie=UTF8&amp;tag=genderblog-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0099477467"><em>Brave New World</em></a> genannt) hinweg getröstet wird.</p>
<p>Um es vorwegzunehmen – das kritische Potential von Utopien besteht für do Mar u.a. darin, dass sie &#8220;über das zugeschriebene Fremdbild hinausweisen und die Veränderung auch der sozialen Position und Perspektive fordern&#8221; können (S. 13). Es geht mitnichten nur um den widerständigen Alltag, um Bewältigungsstrategien für die Effekte von Diskriminierung oder um den Kampf gegen soziale Ungleichheiten. Gerade do Mars Forschungssubjekte – Migrantinnen (verschiedener Generationen und geographischer Hintergründe) – sind oft genug Gegenstand von (&#8221;klassischen Migrations-&#8221;) Forschungen zu &#8220;kultureller Differenz&#8221;, jenem Phänomen, mit dem in der politischen Arena gern auch &#8220;Probleme bei der Integration&#8221; begründet werden.</p>
<h3>Fragen der Wissenschaft</h3>
<p>Demgegenüber ist es erklärtes Ziel der <em>Unzeitgemäßen Utopien</em>, über den widerständigen Alltag hinausgehend &#8220;die Frage nach der kritischen Gegenmacht&#8221; zu stellen und in migrantischen Utopien die Möglichkeiten für eine andere gesellschaftliche Ordnung zu untersuchen (S. 14). Dabei geht die Autorin nicht nur von der Handlungsmacht migrantischer Subjekte aus und siedelt ihre Visionen nicht nur zwischen individuellen &#8220;Selbsterfindungen&#8221; und &#8220;Gelehrten Hoffnungen&#8221; an, sondern untersucht gerade auch ihr kreatives und gesellschaftskritisches Potential.</p>
<p>María do Mar setzt sich dazu mit aktuellen theoretischen Standpunkten auseinander, die zunächst einmal grob in utopiefeindliche und utopiefreundliche unterschieden werden können. Doch hält diese Einteilung wirklich nur dem ersten Blick stand, insbesondere wenn UtopiegegnerInnen vor allem unter postmodernen DenkerInnen gesucht und gefunden werden. Do Mar hingegen illustriert mit einer Art &#8220;Gegen den Strich lesen&#8221; an ausgewählten Beispielen, &#8220;dass unter der Oberfläche poststrukturalistischer Theoriegebäude sich utopisches Denken und ein Glauben an eine noch zu kommende Gerechtigkeit befinden, die, würde sie erst einmal transparent, die unüberwindbaren Gräben zwischen Poststrukturalismus und kritischer Theorie überbrücken helfen würden.&#8221; (S. 19)</p>
<p>Zu diesem Zweck liest die Autorin zwei selten gemeinsam rezipierte Autoren (Ernst Bloch und Michel Foucault) kritisch miteinander. Auf dieser Grundlage entwickelt sie am Datenmaterial ein Verständnis von Utopie, das o.g. Forschungsziel zu realisieren hilft, ohne dabei die paradoxen, naiven und gleichzeitig politisch radikalen und strategisch durchdachten Entwürfe der interviewten Individuen und Gruppen zu verklären, beschönigen oder Migrantinnen als Opfer festzuschreiben.</p>
<p>Do Mar hat für diese Arbeit &#8220;nur&#8221; vier Frauengruppen interviewt, die auch noch verschieden stark politisch aktiv oder interessiert sind. Damit können natürlich lange keine repräsentativen Aussagen über &#8220;<em>das</em> utopische Potential&#8221; von MigrantInnen getroffen werden. Doch eröffnen gerade die Fokussierung auf, die Irritation durch die individuellen widersprüchlichen Aussagen und ihre Kontextualisierung in wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Entwicklungen neue Perspektiven für die Utopieforschung. Die Arbeit beweist, dass offensichtlich noch lange nicht alles zu Begriff, Phänomen, Konzept, Funktionen, Problemen und Hoffnung &#8220;Utopie&#8221; gesagt und geschrieben worden ist, auch wenn seit dem 16. Jahrhundert, seit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Utopia_(Roman)">Thomas Morus&#8217; <em>Utopia</em></a>, viel Zeit dafür war.</p>
<h3>Antworten in der Gesellschaft?</h3>
<p>Der enge zeitliche Zusammenhang zwischen der Entstehung von do Mars Promotionsschrift und die Etablierung des Projektes &#8220;die Gesellschafter&#8221; ist auffallend. Oder in do Mars Worten: &#8220;Es stellt sich hier die Frage, ob nicht die Desillusionierung, die Teil der Milleniumshysterie war, als Verlust von Gewissheiten und Selbstverständlichkeiten gedacht, geradezu in die Lage versetzte, utopische Visionen auszulösen. Tatsächlich deutet einiges darauf hin, dass utopisches Denken wieder zunimmt.&#8221; (S. 20) Insofern sind Utopien eigentlich zwangsläufig zeitgemäß; jede Zeit hat ihre Utopien, die meist auf aktuelle Missstände zu antworten versuchen oder in denen zumindest letztere beseitigt sind.</p>
<p>Es gibt sicher nicht nur eine Lesart des Interviewmaterials von do Mar, ebenso wie es nicht nur eine Lesart ihrer Interpretation von Bloch und Foucault gibt. Manchmal scheint es, als stelle do Mar mehr neue Fragen, als sie zu beantworten versucht – ein vielleicht nicht ganz unerwünschter Vorwurf für eine engagierte Wissenschaft, die sich auch politisch positioniert. Und das tun die &#8220;Unzeitgemäße(n) Utopien&#8221; zwangsläufig. Eine Frage, die ich bei María do Mar als neu gestellt herauslese, ist die nach dem Wesen und Ansehen von Politik: Muss politisches Engagement unbedingt institutionell, und sei es auch noch so informell, angebunden sein? Oder anders gefragt: ist nur in irgendeiner Weise institutionalisiertes Engagement politisch? Welche Rolle erhoffen wir dann nicht zuletzt auch von unserem Blog?</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/genderblog_de/~4/363747403" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Journal of Male Pleasure</title>
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		<comments>http://genderblog.de/index.php/2008/08/12/journal-of-male-pleasure/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 14:05:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Humor]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>

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		<category><![CDATA[sex]]></category>

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		<description><![CDATA[Cosmopolitan machts möglich: Endlich können Frauen, ihrer Aufgabe gemäß, ihre Männer sexuell voll zufriedenstellen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/mP2xCRQRyUU&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;color1=0xcc2550&#038;color2=0xe87a9f"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/mP2xCRQRyUU&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;color1=0xcc2550&#038;color2=0xe87a9f" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Auch schön: &#8220;Shit yourself thin!&#8221;</p>
<p>(<a href="http://www.youtube.com/watch?v=mP2xCRQRyUU">Direktlust</a>; <a href="http://maedchenmannschaft.net/monumental-man-pleasing-study/">via</a>)</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/genderblog_de/~4/362971363" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Queer-feministisches Internet?</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 08:25:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff und Danilo Vetter</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>

		<category><![CDATA[Netz]]></category>

		<category><![CDATA[analyse &amp; kritik]]></category>

		<category><![CDATA[Anti-Feminismus]]></category>

		<category><![CDATA[Interna]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Internet hat unsere Art zu arbeiten und zu kommunizieren verändert. Einerseits bietet es nahezu unbegrenzte Möglichkeiten, Informationen zu suchen und über diese gemeinschaftlich zu kommunizieren. Andererseits ist auch das Web und von klassischen und neuen Machtstrukturen durchzogener Raum. - Leicht modifizierte Vorabpublikation eines Artikels, der auch in der analyse &#038; kritik Nr. 530 vom 15. August 2008 erscheint.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="hinweis">Dieser Text ist die leicht modifizierte Vorabpublikation eines Artikels, der auch in der <a href="http://www.akweb.de/"><em>analyse &#038; kritik</em></a> Nr. 530 vom 15. August 2008 erscheint.</div>
<p><em>Das Internet hat unsere Art zu arbeiten und zu kommunizieren verändert. Einerseits bietet es nahezu unbegrenzte Möglichkeiten, Informationen zu suchen und über diese gemeinschaftlich zu kommunizieren. Andererseits ist auch das Web und von klassischen und neuen Machtstrukturen durchzogener Raum. Im Folgenden werden wir auf Weblogs eingehen und dabei aktuelle Auseinandersetzungen mit Geschlechterverhältnissen in der Blogosphäre herausarbeiten und eigene Erfahrungen zu feministischen Interventionen im Internet reflektieren.</em><span id="more-1349"></span></p>
<p>Viele der neuen Kommunikationsmittel, die seit der Jahrtausendwende das Internet erweitern, werden unter dem Schlagwort &#8220;Web 2.0&#8243; zusammengefasst. Gemeint sind damit primär technische Möglichkeiten, die die Partizipation im Internet vereinfachen und eine stärkere Verknüpfung von Informationen erleichtern. Zusammenfassend lassen sich Web-2.0-Anwendungen durch folgende Verschiebungen umschreiben: BenutzerInnen werden von LeserInnen zu AutorInnen oder BearbeiterInnen von Informationen (Wikis wie z.B. <a href="http://de.wikipedia.org/">Wikipedia</a>, <a href="http://genderwiki.de/">Gender@Wiki</a>; Weblogs); im Zentrum steht nicht mehr die Arbeit der/des Einzelnen, sondern das Teilen und das gemeinsame Ver- und Bearbeiten von Informationen. Dabei werden Informationen häufiger im Web statt auf der eigenen Festplatte gespeichert und sind damit für andere unmittelbar zugänglich (bekannte Beispiele dafür sind <a href="http://flickr.com/">Flickr.com</a> und <a href="http://youtube.com/">Youtube.com</a>). Auf diese Weise finden sich NutzerInnen mit gemeinsamen (Arbeits-)Interessen in Netzwerken zusammen.</p>
<p>Ein Weblog (Wortbildung aus World Wide Web und Logbuch) oder kurz: Blog ist eine regelmäßig aktualisierte Website, die oft in Form eines öffentlichen Tagebuchs geführt wird. Wesentliche Erkennungsmerkmale von Weblogs sind die Kommentarfunktion, die Kommentare und Diskussionen zu den einzelnen Einträgen ermöglicht; sogenannte Blogroll, d.h. Linklisten, die von AutorInnen des Blogs gelesen werden. Und schließlich die Möglichkeit, als LeserIn des Blog automatisch über neue Einträge informiert zu werden.</p>
<p><a href="http://www.stefanbucher.net/weblogfaq/#25">Verschiedenste Webloganbieter und vielfältige Blogsoftware</a> ermöglichen es, technisch niedrigschwellig ein eigenes Weblog zu führen. Weltweit gibt es derzeit ca. 50 Millionen Weblogs, <a href="http://blog.blogcensus.de/2007/06/18/wie-wir-zaehlen/">in Deutschland werden nach jüngsten Schätzungen ca. 130.000 aktiv genutzt</a>, wobei ihre Anzahl wohl immer noch kontinuierlich ansteigt. Die Themenvielfalt und Inhalte der aktiven Weblogs sind enorm. So werden sie beispielsweise zur Vernetzung und Information politischer Gruppierungen genutzt, begleiten die Printausgabe von Zeitungen oder dienen als Kontaktbörse für Geschäftsleute.</p>
<p>In den letzten Jahren hat sich der gender gap in der Internetnutzung in Deutschland zunehmend geschlossen - insbesondere bei jungen Menschen gibt es kaum noch Unterschiede zwischen Frauen und Männern. Jan Schmidt und Martin Weber <a href="http://www.ssoar.info/ssoar/files/2008/235/fonkbericht0601.pdf">haben aufgezeigt [<acronym title="Portable Document Format">PDF</acronym>]</a>, dass sich auch in Bezug auf die Anzahl aktiver BloggerInnen nur noch geringe Geschlechtsunterschiede nachweisen lassen (Männer 54,4%; Frauen 46,6%). Im Sample, das Cilja Harders und Franka Hesse für ihre <a href="http://www.ruhr-uni-bochum.de/jgp/genderblogging.htm">Studie &#8220;Gender Blogging&#8221;</a> zugrunde legten, definierten sich sogar 66,1% der WeblogautorInnen als weiblich. Beide Studien konnten außerdem herausarbeiten, dass der Anteil der Bloggerinnen bei den unter 20-jährigen noch deutlich höher ist. Als Fazit könnte an dieser Stelle gezogen werden, dass die Blogosphäre, wie das gesamte, sehr disparate Netzwerk von Weblogs oft genannt wird, eigentlich durch junge Frauen dominiert wird - eine Beobachtung, die <a href="http://genderblog.de/index.php/2008/07/31/hohe-prasenz-von-frauen-in-sozialen-netzwerken/">wohl auch auf Soziale Netzwerke im Web 2.0 übertragbar ist</a>. </p>
<p>Tatsächlich richtet sich aber die Aufmerksamkeit einer größeren Öffentlichkeit vor allem auf Weblogs, die von Männern betrieben werden. Die Popularität von Weblogs innerhalb der Blogosphäre lässt sich über Top-100-Listen wie etwa die <a href="http://www.deutscheblogcharts.de/">Deutschen Blogcharts</a> abschätzen, deren Ranglisten das Kriterium zugrunde liegt, wieviele Links von anderen Blogs ein bestimmtes Weblog pro Monat erhält. Es kann kaum überraschen, dass vor allem Weblogs, die in dieser oder vergleichbaren Listen auftauchen - oft als A- oder Alpha-Blogs bezeichnet -, von den traditionellen Massenmedien wahrgenommen und zitiert werden, wie etwa das bekannte <a href="http://bildblog.de/">Bildblog</a> oder das Berliner Gruppenblog <a href="http://spreeblick.com/">Spreeblick</a>.</p>
<p>Franka Hesse <a href="http://www.soz.uni-frankfurt.de/K.G/B1_2008_Hesse.pdf">fand [<acronym title="Portable Document Format">PDF</acronym>]</a> in einer vergleichbaren Liste vor drei Jahren &#8220;bei den von Einzelpersonen geführten A-Blogs [...] nur 29,8 Prozent&#8221; Frauenanteil und führte dies auch auf die Altersverteilung in der verwendeten Liste zurück - Teenager seien mit gerade einmal 1,8% vertreten gewesen. Jan Schmidt hat 2006 die Deutschen Blogcharts untersucht und <a href="http://www.schmidtmitdete.de/pdf/GeschlechterunterschiedeBlogosphaere2008preprint.pdf">kam zu ähnlichen Ergebnissen [<acronym title="Portable Document Format">PDF</acronym>]</a>. Selbst wenn man Gruppenblogs mit einbezieht, so Schmidt, sind eine Mehrheit aller Weblogs aus den Deutschen Blogcharts nur von Männern geführt.&#8221; </p>
<p><a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/425929">Schmidt führt</a> diesen Unterschied auf die Themenwahl der AutorInnen und &#8220;Praktiken des Bloggens&#8221; zurück. In der Tat finden sich in den Bestenlisten vor allem thematisch orientierte Weblogs, die sich mit Medien, Technologien, dem Internet selbst und mit politischen Fragen beschäftigen. Über solche Themen werden aber, wie auch aus der Studie von Harders und Hesse hervorgeht, auch in Weblogs vor allem von Männern geschrieben. Frauen hingegen schreiben größtenteils &#8220;private&#8221; Weblogs, also eher persönliche Tagebücher, in denen sie vor allem von eigenen Erlebnissen und Gedanken berichten. Diese Weblogs sind meist von vornherein für eine kleinere LeserInnenschaft gedacht und werden nur selten über diesen Kreis hinaus wahrgenommen.</p>
<p>Bemerkenswert ist hier also, wie sehr die von Schmidt genannten Praktiken geschlechtlich konnotiert sind und wie sich in der Tendenz den traditionellen Sphären männlichen und weiblichen Handelns anschmiegen, dem privaten und dem öffentlichen Raum. Es hieße allerdings die übliche Hierarchisierung dieser Dichotomie schlicht zu reproduzieren, würden wir das (vermeintlich) Politische als generell bedeutsamer und wichtiger als das (vermeintlich) Private ansehen. Weblogs sind als Medium nicht zweckgebunden; ein Weblog kann auch als privat gedachtes, öffentlich geführtes Tagebuch Akte der Selbstermächtigung ermöglichen.</p>
<p>Das politische Potential von Blogs erschöpft sich aber natürlich nicht in diesen Möglichkeiten. Vielmehr bieten Weblogs für queere/feministische AkteurInnen eine besonderes Potential, zentrale Themen und Fragestellungen, die nicht immer konform zu hegemonialen Diskursen verlaufen, im Internet im Sinne einer Gegenöffentlichkeit zu platzieren. Dabei lassen sich diese Weblogs in der Tradition von Grrrlzines[<a href="#footnote-1-1349" id="footnote-link-1-1349" title="See the footnote.">1</a>] denken, die ebenfalls versucht haben, Bedeutung(szuschreibung)en von &#8220;Weiblichkeiten&#8221; und &#8220;Männlichkeiten&#8221; kritisch zu befragen und zu dekonstruieren.</p>
<p>Dieser poststrukturalistische Ansatz, sich eindeutiger Geschlechtsszuschreibungen zu entziehen, wird dadurch unterstützt, dass Weblogs anonym anlegbar sind und so auch nicht zwingend eine Geschlechtsidentität sichtbar wird. Bestimmte kommerzielle AnbieterInnen von Web-2.0-Technologien, wie z.B. manche soziale Netzwerke (<a href="http://facebook.com/">facebook.com</a>, <a href="http://studivz.net/">studiVZ.net</a>) fordern von den NutzerInnen eine eindeutige Zuordnung innerhalb einer dichotom gedachten Geschlechterordnung - was nicht zuletzt <a href="http://community.feministing.com/2008/07/facebook-advertising.html">auch für das Schalten von geschlechtsspezifischer und Geschlechterstereotype verstärkender Werbung genutzt wird</a>. </p>
<p>Neben der Möglichkeit, sich innerhalb der Blogosphäre und im Internet stärker zu vernetzen, erlauben Weblogs eine intensive, ortsunabhängige und öffentliche Auseinandersetzung mit feministischen Themen, wobei durch den Kommentarteil unterschiedliche Perspektiven Eingang in die Diskussion finden und verschiedenste feministische Positionen einander gegenüber und nebeneinander stehen können. Als Beispiele für intensiv geführte Diskussionen bietet sich die Durchsicht der <a href="http://genderblog.de/index.php/2007/02/06/den-frauentag-den-frauen/">Kommentare zum Frauentag</a> im Genderblog oder die <a href="http://maedchenblog.blogsport.de/2008/06/02/die-perfekte-partnerin/">Diskussion zum Artikel &#8220;Die perfekte Partnerin&#8221;</a> im Mädchenblog. </p>
<p>Durch die für Weblogtechnologien typische starke gegenseitige Verlinkung, Verweise und Kommentare wird die Vernetzung transparent. Diese Weblognetzwerke werden für politische Interventionen z.B. für Unterstützung und Verbreitung von Petitionen oder für die Ankündigung von Veranstaltungen besonders intensiv genutzt. Durch das hohe Ranking von Blogeinträgen in den Suchmaschinen und den Vernetzungsgrad der Weblogs können die Beiträge der AutorInnen wesentlich breiter gestreut werden als über andere Publikationswege.</p>
<p>Die Offenheit der Diskussion hat aber auch Schattenseiten. So finden sich gerade in den Diskussionen im Kommentarteil der Blogs häufig anonym maskulistische, antifeministische, homophobe und sexistische Reaktionen auf die Beiträge sowie Angriffe auf die AutorInnen. Die Community dieser Gegenbewegungen ist nach unserer Einschätzung klein, aber gerade im Internet besonders präsent und aktiv. Mit &#8220;Gendertrouble im Web 2.0&#8243; <a href="http://www.feministisches-institut.de/web20.html">hat sich Tanja Carstensen näher beschäftigt</a>; no-racism-net <a href="http://no-racism.net/article/1336/">setzte sich bereits 2005 intensiv mir Rassismus und Sexismus in der deutschen Wikipedia auseinander</a>.</p>
<p>In den <acronym title="United States of America">USA</acronym>, wo Zahl wie Bedeutung von Blogs erheblich größer ist als in Deutschland, haben feministische Blogs bereits konkrete politische Erfolge vorzuweisen, etwa dass in <a href="http://www.feministing.com/archives/008237.html">einzelnen</a> <a href="http://www.feministing.com/archives/008704.html">Fällen</a> sexistisch bedruckte Kleidung vom Markt genommen wurde. In Deutschland hingegen ist der unmittelbare politische Einfluss von Weblogs noch klein, was auch am völlig anderen politischen Klima und an den hierzulande erheblich differenzierter berichtenden Massenmedien liegen mag. Die Diskussion, die in <a href="http://rivva.de/about/http://www.spiegelfechter.com/wordpress/374/beta-journalisten-und-beta-blogger/">zahlreichen</a> <a href="http://rivva.de/about/http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,567038,00.html">Weblogs</a> um einen jüngst erschienenen Spiegel-Artikel zu diesem Thema (<a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,567038,00.html">&#8220;Die Beta-Blogger&#8221;</a>) geführt wurde, zeigt aber auch, dass unter den BloggerInnen ein Bewusstsein für diese Differenzen und für die Schwächen in der Arbeit politischer Weblogs vorhanden ist.</p>
<p>Unbestreitbar ist, dass die Bedeutung des Internet als Wissensquelle und erster Anlaufpunkt für Recherchen zugenommen hat. Betrachten wir Wissen keineswegs als statische Größe, sondern als in Diskursen hergestellte und stets politisch geprägte Wahrheit, die sich in fortwährender Bewegung und Veränderung befindet, so erscheinen feministische und queere Interventionen im Internet von essentieller Bedeutung, da sie ein Gegengewicht zu den im Internet hegemonialen Positionen bilden.</p>
<p>Dabei sind feministisch orientierte Weblogs nur eine Form der Gegenöffentlichkeit. So hilft <a href="http://www.opencrawl.de/opencrawl/search.jsp?subcollection=gender">eine opencrawl-Suchmaschine zur Geschlechterforschung</a> bei der gezielten Suche auch nach Informationen, die für feministische und queere Initiativen relevant sind, und ignoriert dabei große Teile des hegemonialen Ballasts, der bei Suchgiganten wie Google unvermeidlich mitgefunden wird. Auch zahlreiche andere werden im Web vielfältig genutzt, <a href="http://www.feministisches-institut.de/web20.html">wie Tanja Carstensen beschreibt</a>. Die Möglichkeiten, die das Web 2.0 für die Vernetzung und Organisation politischer Gruppen bietet, werden von feministischen und queeren AkteurInnen aber noch lange nicht ausgenutzt.</p>
<h3>Anmerkungen</h3><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small><br /><ol class="footnotes"><li id="footnote-1-1349">Der Begriff Grrrlzines bezeichnet unabhängig publizierte alternative feministische Zeitschriften („zines“ steht kurz für „magazines“). Eine schöne internationale Übersicht bietet <a href="http://grrrlzines.net/">grrrlzines.net</a>.  [<a href="#footnote-link-1-1349">zurück</a>]</li></ol><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/genderblog_de/~4/362740416" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Hip Hop Girlz meet Alice Schwarzer</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Aug 2008 15:43:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magda Albrecht</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>

		<category><![CDATA[Frauenförderung]]></category>

		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Kalt und irgendwie lebensleer wirken die Hochhäuser rund um die Axel-Springer-Straße in Berlin. Biegt man in den Durchgang zur Alten Feuerwache Berlin-Kreuzberg ein, befindet man sich inmitten einer kleinen grünen Oase mit einer bunt besprayten Begegnungsstätte. Hier fand am Samstag gegen 18 Uhr eine Panel Discussion unter dem Titel Hip Hop Girlz meet Alice Schwarzer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kalt und irgendwie lebensleer wirken die Hochhäuser rund um die Axel-Springer-Straße in Berlin. Biegt man in den Durchgang zur <a href="http://www.alte-feuerwache.de/index.htm" target="_blank">Alten Fe</a><span style="black;"><a href="http://www.alte-feuerwache.de/index.htm" target="_blank">uerwache Berlin-Kreuzberg</a> ein, befindet man sich inmitten einer kleinen grünen Oase mit einer bunt besprayten Begegnungsstätte. Hier fand am Samstag gegen 18 Uhr eine Panel Discussion unter dem Titel </span><em><span style="black;">Hip Hop Girlz meet Alice Schwarzer</span></em><span style="black;"> im Rahmen des <a href="http://b-girlz-berlin.com/" target="_blank">We B* Girlz Festival</a> statt, ein 4-wöchiges, internationales Festival für Mädchen und Frauen im Hip Hop, welches Wokshops, Konzerte, Diskussionen anbietet, unterstützt u.a. von nationalen Hip Hop Acts wie z.B. <a href="http://www.myspace.com/pyranja" target="_blank">MC Pyranja</a></span> <span style="black;">und <a href="http://www.myspace.com/sookeeberlin" target="_blank">MC Sookee</a></span><span style="black;"> aus Berlin sowie auch von internationalen Größen wie <a href="http://www.myspace.com/roxanneshantemusic" target="_blank">Roxanne Shanté</a>, die bereits seit den 80er Jahren rappt und für viele Künstlerinnen im Hip Hop Bereich ein Vorbild darstellt.</span></p>
<p style="center;"><a href="http://genderblog.de/dateien/2008/08/dscf0175a.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1358 aligncenter" src="http://genderblog.de/dateien/2008/08/dscf0175a.jpg" alt="" width="412" height="256" /></a></p>
<p style="center;">Alice Schwarzer, MC Piranja, Hadnet Tesfai, Bianca Ludewig, MC Sookee</p>
<p style="center;"><a href="http://genderblog.de/dateien/2008/08/dscf0175.jpg"> </a></p>
<p><img class="aligncenter" src="//www.bilder-hochladen.net/files/thumbs/631k-6.jpg[/img][/url]" alt="" /></p>
<p class="MsoNormal"><span id="more-1353"></span></p>
<p class="MsoNormal">Die MTV- und Radio Fritz Moderatorin Hadnet Tesfai stellte zunächst die Diskutantinnen vor (die bereits erwähnten Künstlerinnen Sookee und Pyranja, außerdem die Musikjournalistin Bianca Ludewig, die unter anderem beim Hip Hop Magazin <a href="http://www.backspin.de/" target="_blank">Backspin</a> schreibt sowie die EMMA-Herausgeberin Alice Schwarzer). Sookee und Pyranja gaben jeweils acapella einen Song zum besten, wovon nicht nur das Publikum, sondern besonders Alice Schwarzer angetan war: Schwarzer leitete mit den Worten: „Also, ich bin ein großer Hip Hop Fan” ein und freute sich über die vielen jungen Künstlerinnen, die &#8220;eine logische Konsequenz&#8221; von dem seien, was sie mit vielen anderen FeministInnen in den 60er Jahren angefangen hatte zu erkämpfen. Auf die Frage, ob sich die restlichen Beteiligten als die Erbinnen der Frauenbewegung sehen, räumt Pyranja erst einmal ein, dass sie bis vor einiger Zeit Probleme mit Frauenveranstaltungen hatte und erst durch bestimmte Schlüsselmomente verstanden hat, dass es um Empowerment von Frauen im Musikbereich ginge und dies nur funktioniere, wenn es Frauen als Vorbild gäbe. Sookee wünscht sich für die Zukunft, solche frauenspezifischen Veranstaltungen nicht mehr mitorganisieren zu müssen, denn es ginge ja um die &#8220;Überwindung der Kategorie Geschlecht&#8221;. Nicht Schwesterlichkeit sollte groß geschrieben werden, sondern Geschwisterlichkeit - nicht nur Antisexismus sondern auch Antirassismus müsse thematisiert werden. Alice Schwarzer betonte an diesem Punkt, dass diese Forderungen nichts neues seien, der moderne Feminismus folglich bloß nicht den Anspruch auf Neuartigkeit erheben sollte, sich vielmehr weiterentwicklen solle und erkennen müsse, dass &#8216;alte&#8217; Themen durchaus immer noch relevant seien.</p>
<p class="MsoNormal">Dies führte zu einem der Hauptthemen dieser Diskussion: das negative Image des Feminismus (besonders auch im Hip Hop). Anstatt sich aber ständig zu positionieren, um dem Feminismus ein positiveres Image zu verleihen bzw. kontinuierlich Machtverhältnisse anzuprangern und diese somit &#8220;wie in einer Schleife zu reproduzieren&#8221; (Sookee), wählen die beiden Künstlerinnen eine praktischere Herangehensweise: Sie möchten neue Themen, Strategiern und Konzepte etablieren, &#8220;Leute mit total anderen Ideen verrückt machen&#8221; (Sookie), neue Identitäten für Frauen formen und insbesondere vom &#8220;Heilige/Hure Prinzip des Hips Hops&#8221; wegkommen (Pyranja). Mit einem Verweis auf Foucault betonte Sookee, dass sie nicht an ein &#8220;top-down-Prinzip&#8221; von Macht glaube, sondern auch sie in ihrem Bereich die Möglichkeiten hätte, sich mit ihrer Musik und ihren Ideen auszuleben.</p>
<p><a href="http://genderblog.de/dateien/2008/08/dscf0170a.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1359" src="http://genderblog.de/dateien/2008/08/dscf0170a.jpg" alt="" width="286" height="214" /></a> <a href="http://genderblog.de/dateien/2008/08/dscf0164a.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1360" src="http://genderblog.de/dateien/2008/08/dscf0164a.jpg" alt="" width="342" height="213" /></a><a href="http://genderblog.de/dateien/2008/08/dscf0170.jpg"></a></p>
<p class="MsoNormal">Alice Schwarzer kritisierte diesen Idealismus in einer gut-mütterlich und missionarischen Art und wies darauf hin, dass Frauen &#8220;in Männerdomänen immer bis zu einem gewissen Punkt kommen und dann geköpft werden&#8221;, worauf Bianca Ludewig anmerkte, dass dies wohl alle betreffe, die dem Kapitalismus unbequem werden. Ludewig, die meiste Zeit eher etwas ruhiger, kritisierte außerdem die geringe Quote der Frauen im Musik- und Medienbereich (zumindest in ihrer Redaktion) und konstatierte, dass dies wohl doch &#8220;kein Zufall&#8221; sei. Sie erhofft sich von der medialen Berichterstattung, nicht immer auf die gleichen Hip Hop KünstlerInnen einzugehen, die dann stellvertretend für alle stehen würden - dies seien aber nun einmal publikumswirksam Sido etc., die mitunter diffamierende Texte hätten. Sookee, Pyranja und Ludewig machten darauf aufmerksam, dass der Hip Hop Bereich viel heterogener sei und die eingeschränkte und auf Effekthascherei ausgelegte Abbildung der immergleichen KünstlerInnen auf keinen Fall einen ausgewogenen Querschnitt durch die Hip Hop Szene darstelle.</p>
<p class="MsoNormal">Sookee und Pyranja bedauerten auch die teilweise inhaltsleeren Reime der Jugendlichen, die nur noch mit beleidigenden Füllwörtern auskommen und tolle Hip Hop Bands wie Freundeskreis und Fanta 4 nicht mehr kennen würden. Deshalb sei es auch für die Zukunft wichtig, workshops mit Jugendlichen zu veranstalten und parallel zu den Männernetzwerken im Hip Hop auch Frauennetzwerke zu errichten - so wie dies mit dem We B* Girlz Festival schon geschehen sei. Lediglich Ludewig sprach sich gegen solche Netzwerke aus, da sie schon die Männerbünde schrecklich finde.</p>
<p class="MsoNormal">Insgesamt war dies eine etwas anstrengeden Diskussion, da die Diskutantinnen selten gleich die Möglichkeit hatten, aufeinander einzugehen und oftmals neue Fragen aufgeworfen wurden, die nicht immer beantwortet werden konnten. Und mittendrin saß eine Alice Schwarzer, die etwas zu belehrend und etwas zu polemisch die Diskussion immer wieder an sich riß.</p>
<p class="MsoNormal">Ach ja, zu guter Letzte eine Frage aus dem Publikum: Warum wurde <a href="http://www.myspace.com/ladybitchray" target="_blank">Lady Bitch Ray</a> nicht eingeladen? Antwort: Sie verlangte zu viel, u.a. auch auf dem Cover der nächsten Emma zu erscheinen ;-)</p>
<p class="MsoNormal">Links zum weiterstöbern:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=86H_uoKJf4E" target="_blank">Sookee &#8220;Kopf Herz Arsch&#8221; auf youtube</a></li>
<li><a href="http://www.youtube.com/watch?v=e_mL1Dt6Q3c" target="_blank">Pyranja &#8220;Zeilen für dich&#8221; auf youtube</a></li>
<li><a href="http://b-girlz-berlin.com/workshops-2/" target="_blank">Workshops bei We B* Girlz</a></li>
<li><a href="http://b-girlz-berlin.com/concert/">Großes Abschlusskonzert des We B* Girlz Hip Hop Festival mit mehr als 30 (inter)nationalen Künstlerinnen im Cassiopeia am 29. August 08</a></li>
</ul>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span> </span></p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/genderblog_de/~4/361157274" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Kleine Pause</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Aug 2008 19:43:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Interna]]></category>

		<category><![CDATA[plugin]]></category>

		<category><![CDATA[technisches]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/?p=1352</guid>
		<description><![CDATA[Hier kann's ruhiger werden die nächsten Tage, dafür gibt's neues Spielzeug.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da Danilo und ich bis Anfang kommender Woche die meiste Zeit offline sind, kann es mit der nachträglichen Freischaltung von Kommentaren leicht ein bißchen dauern.</p>
<p>Die Gelegenheit ist günstig, um mit den schicken &#8220;Antworten&#8221;-Pfeilen herumzuspielen, die am Ende bereits bestehender Kommentare auftauchen und es ermöglichen sollen, eleganter als bisher auf bestehende Kommentare zu antworten. Erläuterungen dazu <a href="http://www.nerdcore.de/wp/2008/08/03/zwei-neuerungen/">bei René</a>, von dem auch der Hinweis auf das entsprechende Wordpress-Plugin <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/reply-to/">@Reply</a> stammt. Danke!</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/genderblog_de/~4/357697879" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<feedburner:origLink>http://genderblog.de/index.php/2008/08/06/kleine-pause/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Links zur Wochenmitte (6.8.2008)</title>
		<link>http://feeds.feedburner.com/~r/genderblog_de/~3/357305034/</link>
		<comments>http://genderblog.de/index.php/2008/08/06/links-zur-wochenmitte-682008/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Aug 2008 11:01:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kurz verlinkt]]></category>

		<category><![CDATA[diverses]]></category>

		<category><![CDATA[links]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/?p=1351</guid>
		<description><![CDATA[Kurze Hinweise auf interessante Texte anderswo.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurze Hinweise auf interessante Texte anderswo.</p>
<p><span id="more-1351"></span></p>
<ul class="delicious">
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.alternet.org/reproductivejustice/91587/">Do Women Have an Inner Glass Ceiling?</a></div>
<div class="delicious-extended">(Alternet) That&#8217;s the reason circulating in the media for why more women aren&#8217;t in politics. That conclusion is convenient &#8212; and flawed.</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/kultur/2008/7/28/news-65266975/detail.html">Frauen ins Netz - aber auf welche Seite bloß?</a></div>
<div class="delicious-extended">(derwesten.de) Nagelfeilen gezückt und Wunder-Diät in der Hinterhand: Husch, husch Frauen und Mädchen, heute geht’s ins Internet.</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?em_cnt=1375245">Seitdem haben die Männer zu leiden</a></div>
<div class="delicious-extended">(Frankfurter Rundschau) Literaturnobelpreisträgerin Doris Lessing spricht über ihre Mutter, ihre Kritiker, den Feminismus, Tony Blair - und Yum-Yum</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.linksnet.de/de/artikel/20953">From Hard-Core to Post-Porn</a></div>
<div class="delicious-extended">(grundrisse) Warum ermangelt es dem Hardcore-Porno sooft an adäquaten Repräsentanten von und für Lust und Begehren ohne Rekurs aufs Genitale? Warum fallen sexuelle Phantasien häufig so stereotyp aus?</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E1ECC2B524AF14B14B8C848C15006A7E7~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Muslimische Zwangsheirat: Freiheit jenseits der Gesetze?</a></div>
<div class="delicious-extended">(<acronym title="Frankfurter Allgemeine Zeitung">FAZ</acronym>) Necla Kelek über die Initiative &#8220;Hand in Hand gegen Zwangsheirat&#8221;</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/0731/feuilleton/0003/index.html">&#8220;Babes, ihr habt keine Power!&#8221;</a></div>
<div class="delicious-extended">(Berliner Zeitung) Cyndi Lauper im Gespräch über Feminismus, Pop und ihre neue Platte &#8220;Bring Ya To The Brink&#8221;</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.welt.de/wissenschaft/article2226714/Wenn_Maenner_in_das_Revier_der_Frauen_eindringen.html">Familie: Wenn Männer in das Revier der Frauen eindringen</a></div>
<div class="delicious-extended">(Die Welt) Die Männer von heute helfen nicht nur im Haushalt mit, sie wollen sich auch das Geldverdienen und die Kindererziehung mit ihren Frauen teilen. Aber die neue Rollenverteilung stößt auf Konfliktpotenzial.</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.buzinkay.net/blog-de/2008/07/immer-mehr-computerspiele-fur-madchen/">Immer mehr Computerspiele für Mädchen</a></div>
<div class="delicious-extended">Auf der diesjährigen Computermesse E3 festigte sich der Trend, dass immer mehr Computerspiele für Mädchen/Frauen aller Altersgruppen geschrieben und angeboten werden</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.deutsche-startups.de/2008/08/04/deutschlands-wichtigster-web-gruender-die-frauen/">Deutschlands wichtigste Web-Gründerinnen</a></div>
<div class="delicious-extended">(deutsche-startups.de)</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.brigitte.de/frau/gesellschaft/rechtsextremismus/index.html">Rechtsextremismus bei Frauen: Die Gefahr in unserer Mitte</a></div>
<div class="delicious-extended">(Brigitte) Im Sportverein betreuen sie unsere Kinder - bei den Kameraden hetzen sie gegen Ausländer. In der Schule kandidieren sie für den Elternbeirat. (<a href="http://sabineponath.wordpress.com/2008/08/04/frauen-und-rechtsextremismus/">via</a>)</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/25781">Kinder: Mädchen sind willkommen (Jungs nicht)</a></div>
<div class="delicious-extended">(SZ-Magazin) Die erst zehnjährige Nina wusste immer, dass sie im falschen Körper lebt. Aber es war ein langer Kampf gegen Eltern und Lehrer, bis sie nicht mehr David sein musste.</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&amp;dig=2008%2F08%2F04%2Fa0097&amp;cHash=8ef3292693">Wie antwortet die feministische Theorie auf den Schrecken, den Horrorfilme in Bildern und Tönen verbreiten?</a></div>
<div class="delicious-extended">(taz) Ein Gespräch mit der Berliner Regisseurin Katharina Klewinghaus über ihr Filmdebüt &quot;Science of Horror&quot;, &quot;final girls&quot; und &quot;Chucky&quot;-Puppen</div>
</li>
</ul>
<p><a href="http://genderblog.de/index.php/kontakt/">Hinweise auf interessante Seiten sind stets willkommen.</a></p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/genderblog_de/~4/357305034" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://genderblog.de/index.php/2008/08/06/links-zur-wochenmitte-682008/feed/</wfw:commentRss>
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		<item>
		<title>Sexismus, Stärke und Dominanz</title>
		<link>http://feeds.feedburner.com/~r/genderblog_de/~3/357195404/</link>
		<comments>http://genderblog.de/index.php/2008/08/06/sexismus-starke-und-dominanz/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Aug 2008 07:54:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Film]]></category>

		<category><![CDATA[maenner]]></category>

		<category><![CDATA[maennerbild]]></category>

		<category><![CDATA[maennlichkeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/?p=1348</guid>
		<description><![CDATA[Ein Videoclip zu Männlichkeitskonzepten in Disney-Zeichentrickfilmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Daß einengende Weiblichkeitsdarstellungen auf der einen stets mit im Spektrum entsprechend begrenzten Männlichkeitskonzepten einhergehen, ist ja weder überraschend noch neu - in einem binären Geschlechtermodell ist das kaum anders denkbar. Insofern kann man sich den &#8220;weiblichen&#8221; Teil bei der Präsentation von Männlichkeitskonzepten in Disney-Filmen leicht dazu denken. Oder weiß jemand konkrete Texte und Analysen?</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/8CWMCt35oFY&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;color1=0xcc2550&#038;color2=0xe87a9f"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/8CWMCt35oFY&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;color1=0xcc2550&#038;color2=0xe87a9f" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Etwas schwierig an dem Video finde ich allerdings den wiederholten Bezug auf Gaston aus <em>The Beauty and the Beast</em>, der im Kontext des Films klar negativ konnotiert ist, während die Darstellung des Biests doch noch um einiges komplexer zu sein scheint. Ähnliche Argumente lassen sich auch auf andere Beispiele des Clips anwenden, wie <a href="http://www.feministing.com/archives/010140.html#comment-167817">dieser Kommentar bei <em>feministing.com</em></a> erläutert.</p>
<p>(<a href="http://www.youtube.com/watch?v=8CWMCt35oFY">Direktlink</a>; <a href="http://www.feministing.com/archives/010140.html">via</a>)</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/genderblog_de/~4/357195404" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Eine Tüte Emanzipation</title>
		<link>http://feeds.feedburner.com/~r/genderblog_de/~3/356178683/</link>
		<comments>http://genderblog.de/index.php/2008/08/05/eine-tute-emanzipation/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Aug 2008 09:25:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Anti-Feminismus]]></category>

		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>

		<category><![CDATA[doof]]></category>

		<category><![CDATA[dummheit]]></category>

		<category><![CDATA[emanzipation]]></category>

		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/?p=1320</guid>
		<description><![CDATA[Total witziger Scherzartikel, haha.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://www.flickr.com/photos/rrho/2688598815/'><img src="http://genderblog.de/dateien/2008/07/tuete_emanzipation.jpg" alt="" title="Eine Tüte Emanzipation" width="299" height="388" class="alignnone size-full wp-image-1321" /></a></p>
<p><a href="http://www.carstensen-computer.de/gagbag/emanzipation.html">So (mit Hörbeispiel)</a> stellen sich Humorartikelhersteller &#8220;Eine Tüte Emanzipation&#8221; vor: &#8220;Komm Du mir mal nach Hause, mein Freund. Ich werd&#8217; Dir so richtig den Hintern versohlen!&#8221;</p>
<p>Zum Kotzen. Vor allem aber: doof.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/genderblog_de/~4/356178683" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://genderblog.de/index.php/2008/08/05/eine-tute-emanzipation/feed/</wfw:commentRss>
		<feedburner:origLink>http://genderblog.de/index.php/2008/08/05/eine-tute-emanzipation/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>Die Gemeinplätze der modernen Hirnforschung</title>
		<link>http://feeds.feedburner.com/~r/genderblog_de/~3/353554927/</link>
		<comments>http://genderblog.de/index.php/2008/08/02/die-gemeinplatze-der-modernen-hirnforschung/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 Aug 2008 13:24:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Spohn</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[gehirn]]></category>

		<category><![CDATA[gehirnforschung]]></category>

		<category><![CDATA[wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/?p=1342</guid>
		<description><![CDATA[Ob Print, Hörfunk oder Onlinemagazine - die Hirnforschung ist Dauergast in den deutschen Medien. Mit großem Enthusiasmus wird dabei auch die alte biologische Steinzeitkeule für's Frauen-Bashing wieder ausgepackt. Dank modernster Hochtechnologie kommt diese zwar nun etwas weniger naturburschig daher - doch die glatte Oberfläche kann bei genauerem Hinsehen über Eines nicht hinwegtäuschen: Die medialisierte Hirnforschung lebt von dem „bloßen Zeigen unter der Anmutung von Evidenz“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Ob Print, Hörfunk oder Onlinemagazine - die Hirnforschung ist Dauergast in den deutschen Medien. Mit großem Enthusiasmus wird dabei auch die alte biologische Steinzeitkeule für&#8217;s Frauen-Bashing wieder ausgepackt. Dank modernster Hochtechnologie kommt diese zwar nun etwas weniger naturburschig daher - doch die glatte Oberfläche kann bei genauerem Hinsehen über Eines nicht hinwegtäuschen: Die medialisierte Hirnforschung lebt von dem „bloßen Zeigen unter der Anmutung von Evidenz“.</em><span id="more-1342"></span></p>
<p>Hirnforschung ist <em>en vogue</em>. Auch wer nicht gezielt die Wissenssparten diverser Medien in Hinblick auf Neuigkeiten zu diesem Thema durchkämmt, wird darüber auf dem Laufenden gehalten, was sich in den Neurowissenschaften so tut. Alle paar Tage leuchten uns auf <em>SPIEGELonline</em> – oder neuerdings auch auf elektronischen Werbeflächen der <em>Süddeutschen Zeitung</em> – Abbildungen von mittels modernster High-Tech-Scanner erstellten „Hirnscans“ entgegen, die <acronym title="Frankfurter Allgemeine Zeitung">FAZ</acronym> widmete dem Thema wie viele andere Printmedien diverse „Specials“, und <em>Deutschlandradio Kultur</em> interviewte kürzlich eine Woche lang HirnforscherInnen in einer Reihe mit dem Titel <em>Wie wir denken, was wir fühlen</em>. Ob man will oder nicht – man lernt die moderne Hirnforschung kennen, denn sie ist Dauergast in den deutschen Feuilletons. Viel Neues erfährt man erstaunlicherweise jedoch nicht. Anders als die Flut an Artikeln vermuten lässt, gibt es nicht wirklich etwas Spektakuläres zu berichten. Da die Medien ihr neues Lieblingsthema jedoch offenbar ungern aufgeben möchten, wird eben in Ermangelung neuer Nachrichten auch schon mal die Nicht-Meldung zur Meldung. So berichtet <em>SPIEGELonline</em> (28.07.2008) ganz einfach darüber, was die Hirnforschung bisher alles <em>nicht</em> herausgefunden hat. Zu den „sieben größten Rätseln der Hirnforschung“ – so der Titel des Artikels – zählt für den <em>SPIEGEL</em> auch die Frage, „ob die anatomischen Strukturen männlicher und weiblicher Gehirne überhaupt das Denken beeinflussen“. Klingt ein bisschen, als sei diese Möglichkeit für die Autoren Hauke Friedrichs und Sebastian Witte doch eigentlich das Naheliegende. Genau hier klafft aber die entscheidende Erklärungslücke, die man in vielen Artikeln und Beiträgen zuzukleistern bemüht ist, zum Teil mit tatkräftiger Hilfe aufmerksamkeitshungriger WissenschaftlerInnen, die gerne markige Sprüche liefern oder sich zumindest für Interviews hergeben, in denen althergebrachte Vorurteile als Fragen formuliert und allein dadurch perpetuiert werden.</p>
<p>Bei <em>Deutschlandradio Kultur</em> (04.07.2008) beginnt der Moderator Ralf Müller-Schmid das Interview mit der Hirnforscherin Karin Amunts zum Warmwerden mit ein paar nüchtern-wissenschaftlich klingenden Fragen, wie „Wie sieht das denn aus, was Sie unter dem Mikroskop sehen?“, um dann aber schließlich doch auf die Dinge zu sprechen zu kommen, die ja viel mehr Spaß machen als die mikroskopische und diskursive Betrachtung irgendwelcher Gehirnstrukturen, auch wenn es „viele kleine dreieckige pyramidenförmige Zellen“ sind, die sich da unter dem Mikroskop dem Auge der Betrachterin offenbaren. Da wechselt der Moderator lieber bald zu dem „Dauerbrenner der populärwissenschaftlichen Debatte“. Er meint damit die „Unterschiede zwischen Mann und Frau“. „Welche Unterschiede gibt es zwischen Männer- und Frauenhirnen?“ Hirnforscherin Amunts erzählt nun etwas von „baulichen Unterschieden“ und lenkt das Gespräch auf das Thema Krankheiten. Das ist nicht im Sinne des Moderators, er will nicht über Erkrankungen reden, sondern übers Einparken. Ja, er bringt tatsächlich dieses überstrapazierte Beispiel, fast schon ein Klassiker im Frauen-Bashing unter biologischen Vorzeichen: „Kann man vielleicht doch zeigen, dass es Gründe im Hirn gibt dafür, dass Männer besser einparken können als Frauen?“ Man beachte die Satzstruktur, die das Klischee des besser einparkenden Mannes implizit als Faktum transportiert. Sei’s drum, dieses Beispiel hat den Geschmack eines Kaugummis, auf dem man bereits seit vier Stunden rumkaut, nachdem man ihn von irgendeiner Schuhsohle abgezogen hatte. Die Wissenschaftlerin will denn auch nicht so recht darauf eingehen („Einparken ist nun wieder eine sehr komplizierte Fähigkeit“), was der Moderator wiederum unbefriedigend findet. Was das konkret heiße, will er wissen, und ob denn nun Männer irgendetwas besser könnten als Frauen. Da sagt ihm Frau Amunts, wie das ist, mit der Hirnforschung: „Wir sprechen hier erst über den allerersten Schritt […]. Wie sich das auf die Verhaltensebene letztendlich niederschlägt, das können wir jetzt mit dieser rein anatomischen Untersuchung nicht sagen“. Genau das ist der springende Punkt: Die heutige Hirnforschung kann anatomische Strukturen des Gehirns beschreiben. Aber sie kann <em>keine </em>zuverlässigen Aussagen darüber machen, was eine Person x mit der Gehirnstruktur y tun kann oder tun wird. Eines der vielen Probleme der modernen Hirnforschung, oder vielmehr ihrer medialen Vermarktung, ist, dass sie diesen grundlegenden Unterschied häufig nicht anzuerkennen gewillt ist. Wenn Frauen kleinere und leichtere Gehirne haben als Männer, dann sagt uns das nicht mehr und nicht weniger, als dass Frauen kleinere und leichtere Gehirne haben als Männer. Klein und leicht heißt klein und leicht. Es heißt nicht: unterlegen, unterentwickelt, emotional oder clever. Ein kleiner, leichter Haufen Zellmasse.</p>
<p>Auch die <em>SPIEGEL-</em>Redakteure haben Probleme, Organe und Menschen auseinanderzuhalten, wie der Einstieg in ihren Sieben-Rätsel-Artikel zeigt: „Frauen sind emotionaler, Männer aggressiver; Frauen haben mehr Sprachgefühl, Männer werfen besser: Die Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Gehirnen scheinen größer zu sein, als Wissenschaftler noch vor zehn Jahren angenommen haben.“ Und sogleich wird sich eine falsche oder jedenfalls rein spekulative Kausalbrücke zwischen beidem zusammengeschustert: „So sind männliche Gehirne im Mittel etwa elf Prozent größer (bezogen auf das Körpergewicht ist der Unterschied jedoch nur gering), und ihre Großhirnrinde, in der das bewusste Denken stattfindet, hat einige Milliarden Neurone mehr.“ Man erwähnt auch schon mal die soziale Umwelt, etwa die geschlechtsspezifische Behandlung von Kindern, die sich auf die Strukturierung des Gehirns möglicherweise auswirken könne. Aber die Botschaft ist dann doch irgendwie die vom biologisch aufs Einparken programmierten Mannes. Es empfiehlt sich, bei Artikeln über die Hirnforschung – insbesondere dort, wo es um Schlussfolgerungen für die soziale Welt geht – auf die Sprache, etwa die aufgegriffenen Bilder und die Satzstrukturen, zu achten. Durch sie wird vieles implizit behauptet oder nahe gelegt, was jeglicher Beweisgrundlage entbehrt. Denn tatsächlich handelt es sich praktisch immer, wenn aus der aktuellen neurowissenschaftlichen Forschung irgendwelche Schlüsse für die Erklärung sozialer Phänomene gezogen werden, um reine Spekulation. Gegen Kritik sichern sich solche Beiträge gerne durch kleine Einschübe ab, die auf die Möglichkeit eines Irrtums hinweisen sollen: „wahrscheinlich“, „möglicherweise“, Verben wie „können“ oder „scheinen“ werden inflationär gebraucht.</p>
<p>Die Nummer mit dem kleineren Hirn als Beweis für die Unterlegenheit der Frau ist alles andere als neu. Eine Reformulierung dieses diskriminierenden „Arguments“ in der Sprache der modernen Hirnforschung macht es nicht richtiger oder gehaltvoller. Die mittels komplizierter technischer Verfahren und spezieller Computerprogramme erzeugten bunten Bilder vom Gehirn haben in solchen Berichten – mit den Worten des Kriminalpsychiaters Hans-Ludwig Kröber gesagt – „die Funktion von Reliquien: Sie sollen den Glauben stärken wie das Leichentuch von Turin“. Die mediale Aufbereitung der Hirnforschung bedient sich durch den Abdruck solcher Bilder der „Grundfigur physiognomischen Argumentierens“, wie die Kulturwissenschaftlerin Claudia Schmölders sie definiert: dem „bloßen Zeigen unter der Anmutung von Evidenz“. Man sollte für sämtliche Berichte über die „neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung“ etwas einführen, was der Philosoph John Searle – wie er vor wenigen Jahren auf einer Fachkonferenz kundtat – sich bereits für die einschlägige Fachliteratur gewünscht hat: Entschlossen, sich mit den Erkenntnissen der modernen Neurowissenschaft in Bezug auf die Beziehung zwischen Geist und Gehirn auseinanderzusetzen, verschlang Searle die wichtigsten Texte, „only to be dismayed that these texts did not all begin with a disclaimer that we do not know much about this relation yet“.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/genderblog_de/~4/353554927" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Sexism hates you</title>
		<link>http://feeds.feedburner.com/~r/genderblog_de/~3/352467037/</link>
		<comments>http://genderblog.de/index.php/2008/08/01/sexism-hates-you/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 09:58:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>

		<category><![CDATA[berlin]]></category>

		<category><![CDATA[sticker]]></category>

		<category><![CDATA[street-art]]></category>

		<category><![CDATA[streetart]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Sticker in Berlin-Kreuzberg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/rrho/2717082526/" title="Sexism hates you by rrho, on Flickr"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3129/2717082526_12eeeea150.jpg" width="400" height="320" alt="Sexism hates you" /></a></p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/genderblog_de/~4/352467037" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Kurz verlinkt in dieser Woche (1.8.2008)</title>
		<link>http://feeds.feedburner.com/~r/genderblog_de/~3/352412504/</link>
		<comments>http://genderblog.de/index.php/2008/08/01/kurz-verlinkt-in-dieser-woche-182008/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 08:35:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kurz verlinkt]]></category>

		<category><![CDATA[diverses]]></category>

		<category><![CDATA[links]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/?p=1333</guid>
		<description><![CDATA[Kurze Hinweise auf interessante Texte anderswo - was sich im Laufe dieser Woche so ansammelte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurze Hinweise auf interessante Texte anderswo - was sich im Laufe dieser Woche so ansammelte.</p>
<p><span id="more-1333"></span></p>
<ul class="delicious">
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.jungewelt.de/2008/07-25/004.php">Popkultur statt Politik</a></div>
<div class="delicious-extended">(Junge Welt) Überwiegend unbedarft bis neoliberal: Die neue Welle feministischer Publikationen</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.academinist.org/mp/current.html">Neue Ausgabe: Feminist Works and Editors Issue</a></div>
<div class="delicious-extended">von &#8220;MP: An Online Feminist Journal&#8221;</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/zeitschriften/id=172&#038;ausgabe=4229">Neue Ausgabe der Feministischen Studien erschienen</a></div>
<div class="delicious-extended">(H-Soz-Kult) Zeitschrift für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung diesmal mit dem Schwerpunkt &#8220;Gefühle&#8221;</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.zeit.de/2008/31/Geliebte-31?page=all">Er will mich, er will mich nicht</a></div>
<div class="delicious-extended">(Die Zeit) Warum Frauen noch immer in die Geliebtenfalle tappen</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/wespentaillen-im-kinder-tv/">Wespentaillen im Kinder-TV</a></div>
<div class="delicious-extended">(taz) Immer mehr Trickfilmheldinnen sind extrem sexualisiert und haben längere Beine als Barbie, so eine Studie. Solche Körperideale können Magersucht auslösen.</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.alternet.org/blogs/waroniraq/93071/">Lavena Johnson Was Raped and Murdered: Then the Army Covered It Up</a></div>
<div class="delicious-extended">(Alternet) Lavena Johnson died a horrific death at the hands of her fellow soldiers &#8212; and then the Army called it a suicide.</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.cicero.de/97.php?item=2780">Das Baby-Wunder</a></div>
<div class="delicious-extended">(Cicero) Seit vielen Jahren steigen die Geburten erstmals wieder an. Offenbar gelten Kinder nicht mehr als Problem, Emanzipationsrisiko oder Armutsfalle, glaubt Christine Eichel</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.welt.de/politik/arti2261518/Warum_irakische_Frauen_Attentaeterinnen_werden.html">Warum irakische Frauen Attentäterinnen werden</a></div>
<div class="delicious-extended">(Die Welt) Bei manchen ist es Verzweiflung, bei anderen die Aussicht auf Geld: Die Gründe, warum Frauen im Irak immer häufiger den Tod als Selbstmordattentäterin suchen, sind vielfältig.</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.taz.de/1/politik/afrika/artikel/1/40-prozent-der-kinder-betroffen/">Hohe Vergewaltigungsrate in Südafrika: 40 Prozent der Kinder betroffen</a></div>
<div class="delicious-extended">(taz) Südafrikas Kriminalitätsrate ist dramatisch hoch: Eine neue Studie zeigt, dass 40 Prozent aller Schüler in Südafrika Opfer von Vergewaltigung werden.</div>
</li>
</ul>
<p><a href="http://genderblog.de/index.php/kontakt/">Hinweise auf interessante Seiten sind stets willkommen.</a></p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/genderblog_de/~4/352412504" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Hohe Präsenz von Frauen in Sozialen Netzwerken</title>
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		<comments>http://genderblog.de/index.php/2008/07/31/hohe-prasenz-von-frauen-in-sozialen-netzwerken/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 11:58:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Netz]]></category>

		<category><![CDATA[alter]]></category>

		<category><![CDATA[barcamp]]></category>

		<category><![CDATA[barcamps]]></category>

		<category><![CDATA[internet]]></category>

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		<category><![CDATA[studie]]></category>

		<category><![CDATA[wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Untersuchung zeigt: vor allem junge Frauen nutzen Social Networks stärker als junge Männer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.readwriteweb.com/archives/social_networks_women_outnumber_men.php"><em>ReadWriteWeb</em> weist</a> auf eine <a href="http://business.rapleaf.com/company_press_2008_07_29.html">Studie von <em>Rapleaf</em></a> hin, wonach Frauen in den meisten Social Networks zahlreicher vertreten sind als Männer.</p>
<blockquote><p>Online reputation company Rapleaf has released a new study of 49.3 million people, revealing gender and age data about social network users. On most of the main social networks - including MySpace, Facebook, Bebo, Hi5 - women outnumber men by a considerable amount.</p></blockquote>
<p>Markus (bei dem ich die Studie gefunden habe) <a href="http://textundblog.de/?p=2323">weist</a> allerdings zurecht auf ein Problem mit der Datenbasis hin:</p>
<blockquote><p>In den <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/social_networks_women_outnumber_men.php#comment-62149">Kommentaren</a> wird zurecht darauf hingewiesen, dass eine Menge weiblicher Accounts in den Netzwerken durchaus auch gefaked, also von Männern angelegt, worden sein können.</p></blockquote>
<p>Wie hoch der Anteil solcher <em>fake accounts</em> sein mag, kann ich nicht einschätzen, allerdings gibt es vermutlich einen ebenfalls nicht geringen Anteil von Accounts, die umgekehrt gefaket sind - etwa von Frauen, die Annäherungsversuchen ausweichen wollen, etc.</p>
<p>Interessant finde ich aber nicht zuletzt den Umstand, wie sich die Geschlechterverhältnisse in Social Networks in Abhängigkeit vom Alter unterscheiden:</p>
<blockquote><ul>
<li>Women ages 14-24 dominate activity on social networks and have more friends than men of the same ages.</li>
<li>Men ages 35+ are more active and have more friends than women of the same ages.</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Überraschend ist das im Grunde nicht, wenn man etwa die Arbeit von Franka Hesse über &#8220;<a href="http://www.soz.uni-frankfurt.de/K.G/B1_2008_Hesse.pdf">Die Geschlechterdimension von Weblogs</a>&#8221; (<acronym title="Portable Document Format">PDF</acronym>) gelesen hat, in der sie nämlich für die aktive Nutzung von Weblogs ähnliche Geschlechtsverteilungen in Abhängigkeit vom Alter festgestellt hat.</p>
<p>(Interessant, weil teilweise Abgründe offenbarend, sind übrigens auch die <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/30/social-networks-frauenueberschuss/">Kommentare bei Robert Basic</a> zum Thema.)</p>
<p><strong>Update:</strong> Vivian fragt: <a href="http://inthechaos.de/blog/?p=382">Warum sind so wenig Frauen auf barcamps?</a></p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/genderblog_de/~4/351471058" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Femmes Fatales: Bad is better</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 09:40:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Film]]></category>

		<category><![CDATA[femmes fatales]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein hübscher Video-Mashup.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>When women go wrong, men go right after them. (<a href="http://en.wikiquote.org/wiki/Mae_West">Mae West</a>)</em></p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/SLslXLOza9o&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;color1=0xcc2550&#038;color2=0xe87a9f"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/SLslXLOza9o&#038;hl=en&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;color1=0xcc2550&#038;color2=0xe87a9f" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>(<a href="http://www.youtube.com/watch?v=SLslXLOza9o">Direktlink</a>; <a href="http://www.peter-noster.de/wordpress/2008-07-30/femme-fatales-bad-is-better">via</a>)</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/genderblog_de/~4/351377960" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>50 Jahre Emanzipation</title>
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		<comments>http://genderblog.de/index.php/2008/07/25/50-jahre-emanzipation/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 13:52:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Humor]]></category>

		<category><![CDATA[satire]]></category>

		<category><![CDATA[titanic]]></category>

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		<description><![CDATA[
Erwähnte ich schon, wie sehr ich die Titanic liebe? Das neue Heft ist da!Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint: 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/rrho/2701438724/" title="50 Jahre Emanzipation by rrho, on Flickr"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2080/2701438724_46b81f2669.jpg" width="400" height="500" alt="50 Jahre Emanzipation" /></a></p>
<p>Erwähnte ich schon, wie sehr ich die <em>Titanic</em> liebe? <a href="http://www.titanic-magazin.de/rss.2316">Das neue Heft ist da!</a></p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/genderblog_de/~4/345678665" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wörterbuch der Szene-Sprache</title>
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		<comments>http://genderblog.de/index.php/2008/07/25/worterbuch-der-szene-sprache/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 09:14:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>

		<category><![CDATA[bild-zeitung]]></category>

		<category><![CDATA[gender]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bild-Zeitung sieht Gender Bender vor allem in der SM-Szene.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem mit reichlich nacktem Frauenfleisch umrandeten <a href="http://www.bild.de/BILD/unterhaltung/erotik/2008/07/24/sm-sex-party/mit-peitschen-und-porno.html">Artikel</a> begibt sich die <em>Bild</em>-&#8221;Zeitung&#8221; auf, wie&#8217;s für eine Reporterin und ihren Kollegen auf &#8220;(S)Expedition ins Reich der Perversion&#8221; (so nennt das Blatt den Besuch einer SM-Party) so war. Über den Inhalt der &#8220;Reportagen&#8221; mag ich mich gar nicht auslassen, aber unter dem Text bietet <em>Bild</em> seinen LeserInnen noch ein paar Erklärungen für Fachvokabular, vulgo &#8220;Begriffe aus der SM-Szene&#8221; an, und dort findet sich, nach ein paar Klicks, auch der Begriff &#8220;Gender-Bender&#8221;:</p>
<p><img src="http://genderblog.de/dateien/2008/07/gender-bender.gif" alt="" title="gender-bender" width="312" height="89" class="alignnone size-full wp-image-1335" /></p>
<p>Warum sie den <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Gender_bender">Begriff</a> so eng der &#8220;SM-Szene&#8221; zuordnen, bleibt dabei wahrscheinlich das Geheimnis der <em>Bild</em>-Redaktion.</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/genderblog_de/~4/345485165" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Bald ist Wochenende! Sommer! Copacabana!</title>
		<link>http://feeds.feedburner.com/~r/genderblog_de/~3/345485166/</link>
		<comments>http://genderblog.de/index.php/2008/07/25/bald-ist-wochenende-sommer-copacabana/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 09:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Humor]]></category>

		<category><![CDATA[Pop]]></category>

		<category><![CDATA[eav]]></category>

		<category><![CDATA[maenner]]></category>

		<category><![CDATA[maennlichkeit]]></category>

		<category><![CDATA[musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Erste Allgemeine Verunsicherung: An der Copacabana]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/wPh_cql54r0&#038;hl=en&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/wPh_cql54r0&#038;hl=en&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>(<a href="http://www.youtube.com/watch?v=wPh_cql54r0">Direktmannsbilder</a>)</p><hr /><small>Vielen Dank fürs Abonnieren dieses Feeds. (Digital Fingerprint:<br /> 6c5dd3259b09a7b4afc46d2ed1f826bb)</small><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/genderblog_de/~4/345485166" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Kurz verlinkt in dieser Woche (25.7.2008)</title>
		<link>http://feeds.feedburner.com/~r/genderblog_de/~3/345471721/</link>
		<comments>http://genderblog.de/index.php/2008/07/25/kurz-verlinkt-in-dieser-woche-2572008/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 08:49:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rochus Wolff</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kurz verlinkt]]></category>

		<category><![CDATA[diverses]]></category>

		<category><![CDATA[links]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://genderblog.de/?p=1315</guid>
		<description><![CDATA[Kurze Hinweise auf interessante Texte anderswo - was sich im Laufe dieser Woche so ansammelte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurze Hinweise auf interessante Texte anderswo - was sich im Laufe dieser Woche so ansammelte.</p>
<p><span id="more-1315"></span></p>
<ul class="delicious">
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.jungewelt.de/2008/07-18/048.php">Auch sexy sein dürfen</a></div>
<div class="delicious-extended">(Junge Welt) Diesseits von Alice Schwarzers Verdammung: Die &#8220;Alphamädchen&#8221; haben auch junge Kritikerinnen, die sich als Feministinnen verstehen</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,566531,00.html">Ausstellung &#8220;Female Trouble&#8221;: Wo Frauen die Hosen anhaben</a></div>
<div class="delicious-extended">(Spiegel Online) Die Pinakothek der Moderne in München nimmt sich weibliche Klischees und Stereotypen zur Brust - und bereichert die neue Feminismusdiskussion um überraschende Einsichten.</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.abc.net.au/news/stories/2008/07/17/2306490.htm">Raped girls&#8217; &#8216;disgusted&#8217; parents land at WYD</a></div>
<div class="delicious-extended">(ABC.net) A couple whose daughters were raped by a Catholic priest has arrived in Sydney to try to meet with the Pope, &#8220;disgusted&#8221; by comments made by the head of World Youth Day.</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/Ehrenmord;art1117,2574228">Eltern wird Vormundschaft entzogen</a></div>
<div class="delicious-extended">(Tagesspiegel) Weil eine 17-jährige Irakerin sich gern modern kleidet und studieren möchte, schlägt ihr Bruder ihr einen Pflasterstein auf den Hinterkopf und tritt ihr ins Gesicht.</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://zaw.eu/index.php?menuid=122&#038;reporeid=443">Sexistische Werbung: &#8220;Wie Kunststoff auf heißer Herdplatte&#8221;</a></div>
<div class="delicious-extended">Vortrag von Volker Nickel, Sprecher des Deutschen Werberats</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.welt.de/fernsehen/article2226732/Sex_im_Fernsehen_kann_so_langweilig_sein.html">Sex im Fernsehen kann so langweilig sein</a></div>
<div class="delicious-extended">(Die Welt) Eine Dokumentation mit dem Titel &#8220;Die Macht der Sexualität&#8221; mag nach einem unterhaltsamen Fernsehabend klingen. Doch das Focus TV Spezial lehrte mal wieder: Die Praxis übertrifft jede Theorie.</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/weiblich-teilzeit-schlecht-bezahlt/">Weiblich, Teilzeit, schlecht bezahlt</a></div>
<div class="delicious-extended">(taz) Die Einigung im Einzelhandel zeigt neue Machtverhältnisse (<a href="http://sase.de/index.php?entry=entry080718-133854">via</a>)</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://blogs.guardian.co.uk/books/2007/07/superheroes_need_rescuing_from.html">Superheroes need rescuing from sexism</a></div>
<div class="delicious-extended">(Guardian Blogs) I really want to stand up for graphic storytelling, but comics&#8217; representation of women can make this very hard.</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.scarleteen.com/article/boyfriend/how_you_guys_thats_right_you_guys_can_prevent_rape">How You Guys &#8212; that&#8217;s right, you GUYS &#8212; Can Prevent Rape</a></div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.aviva-berlin.de/aviva/content_Women%20+%20Work_Leading%20Ladies.php?id=12368">Interview mit der Journalistin Andrea Blome</a></div>
<div class="delicious-extended">Seit 2005 ist Andrea Blome Herausgeberin der existenzielle, magazin für selbstständige frauen. Im Interview mit AVIVA-Berlin spricht sie über Karrierechancen, Frauen und Macht und Alice Schwarzer.</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.welt.de/welt_print/article2237239/Die_Reize_der_Ueberlegenheit.html">Die Reize der Überlegenheit</a></div>
<div class="delicious-extended">(Die Welt) Münchens Antikensammlungen zeigen &#8220;Starke Frauen&#8221; und wie sie die Fantasie der Griechen bewegten</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.guardianweekly.co.uk/?page=editorial&#038;id=642&#038;catID=9">&#8216;People just use us for sex&#8217;</a></div>
<div class="delicious-extended">(Guardian Weekly) In India, kothis are men who dress and live like women, who are not necessarily homosexual but often take partners who conform to a typically masculine gender role.</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/0,1518,546503,00.html">Als Junge im falschen Körper: Aus Janina wird Jan</a></div>
<div class="delicious-extended">(Spiegel Online) Er war ein Mädchen, aber gefühlt hat er sich wie ein Junge. Die Transsexualität versteckte er, bis er zu Hause auszog und lernte, offen damit umzugehen. Ein Wohnprojekt in Erfurt hilft ihm dabei.</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/617/187024/">Studie zu Leihmutterschaften: Abgenabelt - und weg</a></div>
<div class="delicious-extended">(Süddeutsche Zeitung) Leihmütter tragen das Kind fremder Eltern aus und geben es nach der Geburt zügig ab. Doch die Trennung hat für den Nachwuchs langfristige Folgen, sagen britische Forscher.</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/ausstellungen/Gender;art2652,2577626">Das Ich in Stiefeln</a></div>
<div class="delicious-extended">(Tagesspiegel) Berliner Ausstellung über Genderfragen in Iran: Die Kunstwerke sind in der Wahl ihres Mediums wie in ihrer Auseinandersetzung mit den Rollen von Frauen und Männern vielfältig und kontrovers.</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://oe1.orf.at/highlights/123502.html">Frauen und freie Software</a></div>
<div class="delicious-extended">(ORF) Laut einer Studie von 2006 zum Thema Gender/Geschlecht und Freie und Open-Source-Software sind weniger als 1,5 Prozent der Open-Source-Entwickler und -Entwicklerinnen Frauen.</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://intersex.schattenbericht.org/pages/Executive-Summary-Schattenbericht-CEDAW-2008">Schattenbericht CEDAW 2008 - Intersexualität</a></div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://mllediff.blogspot.com/2008/05/mein-beitrag-kontra-volksverdummung.html">Nennen Sie mir eine Frau, deren wissenschaftliche Arbeiten von grosser Bedeutung sind und die nicht Marie Curie heisst!</a></div>
<div class="delicious-extended">Hier sind schonmal vier. (<a href="http://www.finjablog.de/?p=1107">via</a>)</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.cinematical.com/2008/07/22/discuss-are-male-critics-sexist-against-mamma-mia/">Discuss: Are Male Critics Sexist Against &#8216;Mamma Mia!&#8217;?</a></div>
<div class="delicious-extended">(Cinematical) New York Sun critic Grady Hendrix* noted that Mamma, &#8220;has been getting generally good reviews, but it&#8217;s also been getting trashed by some critics who all have one thing in common: They&#8217;re men.&#8221;</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.alternet.org/blogs/sex/92355/">Does Time Magazine Believe Women&#8217;s Bodies Should be Owned by Men?</a></div>
<div class="delicious-extended">(Alternet) Time helps push retrograde patriarchal agenda with article about &#8220;purity balls.&#8221;</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/type=rezbuecher&#038;id=9598">Rez. B. Dehne: Gender im Geschichtsunterricht</a></div>
<div class="delicious-extended">(H-Soz-Kult)</div>
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<div class="delicious-link"><a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/bei-maennern-brauchen-wir-harte-massnahmen/">&#8220;Wir brauchen härtere Maßnahmen&#8221;</a></div>
<div class="delicious-extended">(taz) Der Väteranteil beim Elterngeld ist laut Studie gestiegen. Doch trotz des Fortschritts halten die meisten jungen Männer am Ernährermodell fest, kritisiert Soziologe Hans Bertram.</div>
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<div class="delicious-link"><a href="http://www.ruendal.de/aim/gender.html">AK für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung</a></div>
<div class="delicious-extended">Kultur-, Geschichts- und Sozialwissenschaften</div>
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<div class="delicious-link"><a href="http://www.alternet.org/reproductivejustice/92056/">Did Hollywood Execs Finally Get the Memo That Women Can Carry Movies?</a></div>
<div class="delicious-extended">(Alternet) A bountiful crop of summer movies starring women is outshining the usual male-driven action flicks. Let&#8217;s hope studio heads get the message.</div>
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<div class="delicious-link"><a href="http://www.alternet.org/reproductivejustice/91873/">The Power of the Miniskirt</a></div>
<div class="delicious-extended">(Alternet) In the &#8217;60s, miniskirts were positive, powerful examples of female sexuality. Overexposed starlets like Paris and Britney have tarnished that image.</div>
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<div class="delicious-link"><a href="http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,1815720,00.html">German Feminism: Playing Dirty</a></div>
<div class="delicious-extended">Time über Charlotte Roche, Lady Bitch Ray et al.</div>
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<div class="delicious-link"><a href="http://www.alternet.org/reproductivejustice/92546/">McSexist: McCain&#8217;s War on Women</a></div>
<div class="delicious-extended">(Alternet) McCain is ignorant about pay equity, wants to overturn Roe v. Wade and likes to brag about his &#8220;sexual conquests&#8221; and visits to a strip club.</div>
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<div class="delicious-link"><a href="http://www.alternet.org/blogs/sex/92522/">Feminist Porn: Sex, Consent, and Getting Off</a></div>
<div class="delicious-extended">(Alternet) &#8220;Legalization and support of sex work can open the door to helping the sex/adult industry become safer and healthier for sex workers.&#8221;</div>
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<div class="delicious-link"><a href="http://www.welt.de/welt_print/article2240712/Die_neue_Lust_am_Ekel.html">Die neue Lust am Ekel</a></div>
<div class="delicious-extended">(Die Welt) Weil wir uns vor Gewalt kaum noch gruseln, macht das Ekelhafte Karriere als Nervenkitzel in der populären Kultur. Das belege auch der Erfolg von Charlotte Roches Roman &#8220;Feuchtgebiete&#8221;, meint Matthias Heine. (<a href="http://del.icio.us/kritische_ausgabe">via</a>)</div>
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<div class="delicious-link"><a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,564299,00.html">Feuchtgebiete: Verknallt in Charlotte</a></div>
<div class="delicious-extended">(Spiegel Online) Daß dieses &#8220;kranke Buch ein Massenphänomen wird&#8221;: Charlotte Roche wundert sich über den Erfolg von &#8220;Feuchtgebiete&#8221;. Im Publikum sitzt Judith Liere und sucht nach einer Erklärung.</div>
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<div class="delicious-link"><a href="http://diestandard.at/?url=/?id=1216325560356">Positive Erfahrungen als &#8220;schwangerer Mann&#8221;</a></div>
<div class="delicious-extended">(dieStandard.at) Transsexueller präsentierte Tochter der Öffentlichkeit: &#8220;Familienleben, von dem wir immer geträumt haben&#8221;</div>
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