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	<title>Georg Holzer</title>
	
	<link>http://www.georgholzer.at</link>
	<description>Weblog über Technik, das Web und Netzkultur</description>
	<lastBuildDate>Mon, 09 Apr 2012 15:15:44 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Wie man auf Terror reagieren kann</title>
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		<comments>http://www.georgholzer.at/blog/2012/03/22/wie-man-auf-terror-reagieren-kann/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 17:57:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Anstatt die Wurzel des Terrorismus zu bekämpfen, reagiert die Politik in Frankreich mit Radikalismus. Die Antwort der Norweger 2011 zeigt mehr Reife.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3787" title="Nicolas Sarkozy vs. Jens Stoltenberg" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2012/03/sarkozy-stoltenberg.jpg" alt="" width="600" height="281" /></p>
<p>Binnen eines Jahres gab es zwei entsetzliche und offenbar terroristisch motivierte Taten, die Europa in den Bann zogen. Am <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anschl%C3%A4ge_in_Norwegen_2011" target="_blank">22. Juli 2011</a> tötete der als bekennende Rechtsextreme Anders Behring Breivik in Oslo und auf der Insel Utøya insgesamt 77 Menschen. Am <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anschlagserie_in_Midi-Pyr%C3%A9n%C3%A9es" target="_blank">11., 15. und 19. März 2012</a> tötete Mohamed Merah, ein mutmaßliches Mitglied von al-Qaida, mehrere Menschen in und um das französische Toulouse.</p>
<p>Die Reaktion der beiden Regierungschefs könnte unterschiedlicher gar nicht sein.</p>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="50%"><strong>Nikolas Sarkozy</strong>, <a href="http://www.stern.de/politik/wendepunkt-bei-frankreichs-wahlen-1803668.html" target="_blank">22. März 2012</a></td>
<td width="50%"><strong>Jens Stoltenberg</strong>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anschl%C3%A4ge_in_Norwegen_2011" target="_blank">24. Juli 2011</a></td>
</tr>
<tr>
<td width="50%">
<blockquote><p>&#8220;Jede Person, die regelmäßig im Internet Webseiten konsultiert, die den Terrorismus predigen, die zu Hass und Gewalt aufrufen, wird bestraft.&#8221;</p></blockquote>
</td>
<td width="50%">
<blockquote><p>&#8220;Noch sind wir geschockt, aber wir werden unsere Werte nicht aufgeben. Unsere Antwort lautet: mehr Demokratie, mehr Offenheit, mehr Menschlichkeit.&#8221;</p></blockquote>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die zunehmende <strong>Radikalität der Politik</strong> (ja, der Politik) schockiert mich mehr, als die (absolut verabscheuungswürdigungen) Taten eines Einzeltäters. Am Ende haben die Terroristen gewonnen und wir im Westen sind unserer Freiheit beraubt.</p>
<p>Dieser Artikel soll einen Beitrag dazu liefern, dass Jens Stoltenbergs Worte nicht vergessen werden.</p>
<p><small>Fotos: Wikimedia Commons, Kjetil Ree &amp; aleph</small></p>
<p><small>cc  2012 <a href="http://www.georgholzer.at">Georg Holzer</a>. | 
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		<item>
		<title>Ad ACTA: Wasser zu Wein = Strom zu Bytes</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 15:23:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Was Erzählungen über Jesus' Wunder mit Internet-Piraten verbindet und ein Geheimrezept, wie man Online-Piraterie effektiv unterbindet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3774" title="Giotto di Bondone (1267-1337), Die Hochzeit von Kana" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2012/03/Giotto_-_Scrovegni_-_-24-_-_Marriage_at_Cana.jpg" alt="" width="600" height="406" /></p>
<p>Wer den am 1. März stattgefundenen <a href="http://www.europarl.europa.eu/news/de/headlines/content/20120223STO39243/html/Beeinflusst-ACTA-B%C3%BCrgerrechte-und-Zugang-zu-Generika" target="_blank">Workshop des EU-Parlaments</a> zu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anti-Counterfeiting_Trade_Agreement" target="_blank">ACTA</a> mitverfolgt hat, bemerkte schnell, wer noch fast kompromisslos für das umstrittene Anti-Piraterie-Handelsabkommen ist: die Europäische Volkspartei (EVP). Zumindest musste man dies den Wortmeldungen und Fragen einiger EVP-Abgeordneter an die Experten entnehmen.</p>
<p>Da kam mir eine <strong>Analogie</strong>, die besonders Christdemokraten verstehen sollten (obwohl auch sie es mit dem<a href="http://futurezone.at/netzpolitik/7475-oevp-urheberrechtsverstoss-mit-schriftensammlung.php" target="_blank"> Urheberrecht selbst nicht immer ernst nehmen</a>). Sie stammt aus der Bibel (ja, ich kann mich dunkel an den Religionsunterricht erinnern). Bei <a href="http://www.bibleserver.com/text/EU/Johannes2" target="_blank">Johannes 2, 1-12</a> geht es um die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hochzeit_zu_Kana" target="_blank">Hochzeit von Kana</a>:</p>
<blockquote><p>Am dritten Tag fand in Kana in Galiläa eine Hochzeit statt und die Mutter Jesu war dabei. Auch Jesus und seine Jünger waren zur Hochzeit eingeladen. Als der Wein ausging, sagte die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. Jesus erwiderte ihr: Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Seine Mutter sagte zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut! Es standen dort sechs steinerne Wasserkrüge, wie es der Reinigungsvorschrift der Juden entsprach; jeder fasste ungefähr hundert Liter. Jesus sagte zu den Dienern: Füllt die Krüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis zum Rand. Er sagte zu ihnen: Schöpft jetzt und bringt es dem, der für das Festmahl verantwortlich ist. Sie brachten es ihm. Er kostete das Wasser, das zu Wein geworden war. Er wusste nicht, woher der Wein kam; die Diener aber, die das Wasser geschöpft hatten, wussten es.</p></blockquote>
<h2>Piraterie von vorgestern?</h2>
<p>In der Szene verwandelte Jesus Wasser in Wein &#8211; also etwas von geringerem Wert, in etwas mit höherem Wert.</p>
<p>Analog dazu kann man heutige Internet-Piraterie erklären: Hier läuft nicht jemand in einen Mediamarkt und klaut eine CD oder DVD. Hier wird mit Hilfe von Computern eine idente Kopie erstellt. Wenn man so will wird Strom in einen Film oder einen Song verwandelt. Hier wird nichts gestohlen, sondern lediglich etwas vervielfältigt (, das nach den Lizenzbestimmungen nicht vervielfältigt werden darf). Es ist dies auch ein kleines Wunder.</p>
<p><strong>Und der Schaden?</strong> Mit absoluter Sicherheit wäre nicht jede vervielfältigte Datei auch verkauft worden. Und dennoch multiplizieren Medienkonzerne den Schaden.</p>
<p>Welcher gläubige Christ denkt bei der Schilderung eines <strong>Wunders von Jesus Christus</strong> an den <strong>theoretisch möglichen Schaden für Winzer oder Weinhändler</strong> in Galiläa? Gab es den überhaupt? Wenn ja, wie hoch war er?</p>
<h2>Geheimrezept gegen Piraterie</h2>
<p>Freilich: Internet-Piraterie ist nicht gut zu heißen! Aber sie ist deutlicher Ausdruck eines Mangels: Dem Mangel an Mut in Medienkonzernen, gute Angebote für den Kunden zu machen.</p>
<p><strong>You cannot compete on price!</strong> Das beste Mittel im Kampf gegen Online-Piraterie ist <strong>nicht die Einschränkung von Bürgerrechten</strong>, sondern die<strong> Schaffung attraktiver Angebote</strong>. Was bei der Musikpiraterie hilft, sind bequeme und leistbare Angebote wie jene von Apples iTunes Store oder (für mich noch besser) <a href="http://www.georgholzer.at/blog/2011/11/14/10-heisse-tipps-tricks-fur-spotify/" target="_blank">Spotify</a>.</p>
<p>Ja, ich gebe es zu: Ich hab mir schon die eine oder andere Episode von US-TV-Serien aus dem Netz besorgt. Warum? Hollywood will mein Geld nicht, die TV-Studios pfeifen auf ihre Kunden. Gäbe es Dienste wie <a href="http://netflix.com" target="_blank">Netflix</a> oder <a href="http://hulu.com" target="_blank">Hulu</a> in Österreich, könnte ich mit Vergnügen Geld in die Richtung von Kreativen werfen. Nur man lässt mich nicht. Das spärlich vorhandene (und ausschließlich deutschsprachige) Angebot, haut mich nicht vom Hocker.</p>
<p>Die EU sollte vielmehr daran arbeiten, dass EU-weite Lizenzierung von Inhalten einfacher wird, anstatt ein von Hollywood aufs Aug gedrücktes Abkommen durchzudrücken.</p>
<h2>Mehr zu ACTA</h2>
<p>Wer sich näher zu ACTA informieren will, dem möchte ich u.a. den Blog <a href="http://politisieren.at" target="_blank">politisieren.at</a> von Florian Machl nahelegen. Dort gibt es beispielsweise Artikel über Rechtsgutachten der USA und der EU.</p>
<p>Und schlussendlich soll auch noch der zehnminütige Vortrag von Professor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Geist" target="_blank">Michael Geists</a> vor dem EU-Workshop einige Einblicke bringen.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/gzieTzart5s" frameborder="0" width="600" height="305"></iframe></p>
<p><small>cc  2012 <a href="http://www.georgholzer.at">Georg Holzer</a>. | 
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		<title>Was wurde aus … StudiVZ, MySpace &amp; Co.?</title>
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		<comments>http://www.georgholzer.at/blog/2012/02/24/was-wurde-aus-studivz-myspace-co/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 11:10:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[StudiVZ, MySpace und Xing leiden enorm unter der Dominanz von Facebook. Wie stark, zeigen Daten der ÖWA.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3756" title="Grafik: Nutzer und Traffic-Schwund bei VZ-Netzwerken. Bild: (cc) jucanils" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2012/02/vz-grafik.jpg" alt="" width="600" height="312" /></p>
<h2>Nutzerschwund beim VZ-Netzwerk</h2>
<p>Die oben abgebildete Grafik dürfte wohl einige ziemlich deprimieren: Die VZ-Netzwerke (StudiVZ, SchülerVZ, MeinVZ) haben schwer unter der gewaltigen <strong>Dominanz von Facebook</strong> zu kämpfen &#8211; das ist nichts Neues. Neu sind die Zahlen, die ich gestern bei der ÖWA entdeckt habe. Seit April 2010 ist das soziale Netzwerk Mitglied bei der <a href="http://www.oewa.at" target="_blank">Österreichischen Webanalyse</a>, weshalb es nun auch zuverlässliches Zahlenmaterial über das soziale Netzwerk gibt.</p>
<p>Auch wenn sich die Kurve zuletzt abflachte, ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis man auf StudiVZ nicht mehr <strong>gruscheln</strong> kann. Interessant ist der überproportionale Anteil an VZ-Nutzern in Österreich zu Beginn der Messung sowie das starke Nachlassen desselben innerhalb des Messzeitraums.</p>
<p><strong>Update:</strong> Der ÖWA kann man im Allgemeinen trauen. Weil die Zahlen arg sind, habe ich dennoch bei der VZ-Gruppe um Bestätigung und Stellungnahme gebeten. Die Antwort wird hier ergänzt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3759" title="Tabelle: Nutzerzahlen des VZ-Netzwerks international, Quelle: www.oewa.at" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2012/02/tab-vz.png" alt="" width="600" height="508" /></p>
<p>Diese Zahlen sind international &#8211; die ÖWA weißt Seitenaufrufe (PI) jedoch auch für Österreich separat aus. Ist die Verteilung von Seitenaufrufen und -besuchen (PI bzw. VI) in Österreich ähnlich mit jener des Gesamtnetzwerks, dürften die VZ-Netzwerke <strong>hierzulande nur noch rund 13.000 Mitglieder</strong> bzw. Uniqe Clients (UC) haben.</p>
<p>Zum Vergleich: Laut Facebook gibt es in <strong>Österreich</strong> aktuell 2.705.860 Mitglieder, in <strong>Deutschland</strong> sind es 22.601.200 und in der <strong>Schweiz</strong> 2.751.080.</p>
<h2>Nutzerschwund bei MySpace in Österreich</h2>
<p>Unter der Last von Facebook leidet auch MySpace in Österreich. Nicht nur dass die Zahl der Nutzer zurück geht. Sie kommen auch seltener und rufen dabei immer weniger Seiten auf.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3760" title="Tabelle: Nutzerzahlen MySpace nur Österreich, Quelle: www.oewa.at" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2012/02/tab-myspace.png" alt="" width="600" height="354" /></p>
<h2>Nutzer von Xing in Österreich</h2>
<p>Seit Oktober 2011 ist auch das Business-Netzwerk Xing.com Mitglied der ÖWA, allerdings gibt es erst seit Dezember 2011 eine Freigabe für die Veröffentlichung. Die beiden Datensätze sind daher hinsichtlich eines möglichen Wachstums oder eine Schrumpfung nur sehr wenig aussagekräftig.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3762" title="Tabelle: Xing-Nutzer in Österreich, Quelle: www.oewa.at" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2012/02/tab-xing.png" alt="" width="600" height="62" /></p>
<p>Gar keine Zahlen gibt es hingegen zu Google+.</p>
<p><small>cc  2012 <a href="http://www.georgholzer.at">Georg Holzer</a>. | 
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		<title>An meine Abgeordnete!</title>
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		<comments>http://www.georgholzer.at/blog/2012/02/01/an-meine-abgeordnete/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 16:26:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.georgholzer.at/?p=3741</guid>
		<description><![CDATA[Allzu oft geben wir unsere Stimme ab und tun vier oder fünf Jahre gar nichts. Wieso eigentlich schreiben wir nicht öfters unseren Abgeordneten? Fast scheint es so, als würden bei diesen lediglich Lobbyisten milliardenschwerer Konzerne ein- und ausgehen. Wieso werden wir kleinen Bürger nicht selbst einmal zu Lobbyisten? Hier mein Brief an Kärntens EU-Parlamentarierin, indem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Allzu oft geben wir unsere Stimme ab und tun vier oder fünf Jahre gar nichts. Wieso eigentlich schreiben wir nicht öfters unseren Abgeordneten? Fast scheint es so, als würden bei diesen lediglich Lobbyisten milliardenschwerer Konzerne ein- und ausgehen. Wieso werden wir kleinen Bürger nicht selbst einmal zu Lobbyisten?</p>
<p>Hier mein Brief an Kärntens EU-Parlamentarierin, indem ich ihr Argumente gegen das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anti-Counterfeiting_Trade_Agreement" target="_blank">Acta-Abkommen</a> und für ein freies Internet übermittle. Die endgültige Abstimmung im EU-Parlament erfolgt erst im Mai oder Juni. Ein ablehnendes Votum würde das Handelsabkommen wohl noch kippen &#8211; und dafür gibt es gute Gründe.</p>
<p>Wer ebenso &#8220;seinem&#8221; Abgeordneten schreiben will, findet hier übrigens eine <a href="http://www.europarl.at/view/de/ABGEORDNETE/Aus_Osterreich.html" target="_blank">Liste mitsamt Kontaktinformationen</a>.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3748" title="Brief an MEP Elisabeth Köstinger" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2012/02/DSC_77572.jpg" alt="" width="600" height="260" /></p>
<p>Sehr geehrte Frau <a href="http://elisabeth-koestinger.eu/" target="_blank">Elisabeth Köstinger</a>!<br />
Sehr geehrte Frau Abgeordnete zum Europäischen Parlament!</p>
<p>Ich erlaube mir, diesen offenen Brief an Sie zu schreiben, um meine Ablehnung zum Acta-Abkommen (Anti-Counterfeit Trade Agreement) auszudrücken. Ich möchte damit in gewisser Weise auch Lobbying betreiben und Ihnen gute Gründe dafür nennen, warum man Acta einfach <strong>ablehnen muss.</strong></p>
<p>Ich meine, dass nicht nur Lobbyisten großer (US-)Konzerne an Abgeordnete wie Sie herantreten, sondern auch besorgte Bürger (von denen Sie nicht zuletzt wiedergewählt werden wollen) Wort ergreifen sollen.</p>
<p>Acta ist ein zu tiefst undemokratisch zustande gekommenes Handelsabkommen, das (für Handelsabkommen eigentlich untypisch) zudem in strikter Geheimhaltung ausverhandelt wurde und dessen Inhalt in seiner vollen Tragweite noch niemandem wirklich zugänglich ist. Acta enthält viele vage oder (bewusst) schwammige Formulierungen, deren Sinn sich nur dem erschließt, der die dazugehörigen Verhandlungsprotokolle einsehen darf. Haben Sie diese sehen und studieren dürfen? Wenn nicht, möchte ich Sie bitten, dies vor der Abstimmung im Europäischen Parlament noch zu tun. <strong>Geben Sie Ihre Zustimmung nur, wenn Sie mit ruhigem Gewissen behaupten können, damit Europa und seinen Bürgern einen guten Dienst zu tun.</strong> Lehnen Sie Acta ab, wenn Sie meinen, lediglich Mickey Mouse und Hollywood zu einem Extra-Körberlgeld zu verhelfen!</p>
<p>Man muss an dieser Stelle dem kanadischen Rechtsprofessor <a href="http://www.michaelgeist.ca" target="_blank">Michael Geist</a> danken, dass durch ihn das Abkommen öffentlich und das Europäische Parlament hellhörig wurde. Erst durch die Veröffentlichung eines Geist zugespielten Verhandlungsstands gab es eine globale Diskussion darüber. Auch wenn im Letztstand einige wenige Grauslichkeiten nicht mehr enthalten sind, ist das Dokument dennoch abzulehnen. Hier meine wichtigsten Kritikpunkte daran:</p>
<ul>
<li><strong>Umgehung demokratisch legitimierter Gremien:</strong><br />
Nach wie vor wissen wir nicht, wie, in welchem Wortlaut und mit welchen Maßnahmen diese Materie zum Teil europäischen Rechtsbestands wird. Wissen Sie das? Sind hierzu nicht auch Erläuterungen und Protokolle nötig? Kennen Sie diese?<br />
Warum Acta im Geheimen (und nicht im Rahmen der dafür zuständigen WIPO, World Intellectual Property Organization) verhandelt werden musste, ist für viele Beobachter klar: Öffentlich ging es wohl nicht. Die von Rechteinhabern geforderten Maßnahmen zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche sind drastisch und verletzen Grundrechte wie jene auf Privatsphäre oder Meinungsfreiheit.<br />
Europa muss man zu Gute halten, dass hier zumindest ein demokratisch legitimiertes Gremium, nämlich Ihres, darüber abstimmen lässt. Hier gibt es womöglich noch Hoffnung, einzelne Abgeordnete vom blanken Irrsinn dieses Abkommens zu überzeugen. In den USA wird Präsident Barack Obama – trotz Widerstände aus dem Senat – Acta einzig mit seiner Unterschrift durchpeitschen.</li>
<li><strong>Umfangreiche Überwachung:</strong><br />
Acta sieht beispielsweise zur Überwachung von Urheberrechtsverstößen eine Förderung von Vertragsabschlüssen zwischen privaten Partnern vor. Hier sieht man deutlich, wie vage Acta ist. Was heißt das? Dies könnte bedeuten, dass sich Rechteinhaber mit Internetprovidern einigen (müssen), um Verstöße gegen das Urheberrecht erkennen und ahnden zu können. Was außer einer totalen Überwachung bedeutet dies? Wie soll ein Internetprovider erfahren, ob ein Nutzer einen illegalen Film aus dem Netz lädt, außer dass dieser den kompletten Internetverkehr all seiner Kunden überwacht? „Deep Packet Inspection“ nennt man dies im Fachjargon. Das Verfahren wird bereits in totalitären Regimen „erfolgreich“ gegen Andersdenkende eingesetzt. Kann es im Sinne Europas sein, unter dem Deckmantel von Urheberrechten die Errichtung einer globalen Überwachungs-Infrastruktur zu legitimieren oder gar zu fördern?<br />
Dass die EU-Kommission mangelnde Privatsphäre von Facebook-Nutzern beklagt, klingt da wie blanker Hohn.</li>
<li><strong>Massen-Kriminalisierung und ihre Folgen:</strong><br />
Solch drakonische Überwachungsmaßnahmen sollte es nach geltenden Rechtsgrundsätzen nur beim Verdacht auf schwere Verbrechen geben. Ist das Herunterladen eines Films für Sie so ein schweres Verbrechen? Jetzt vermutlich noch nicht, denn Acta sieht (bzw. sah in der letzten von mir angesehenen Fassung) vor, dass es Strafverschärfungen für Online-Piraterie geben sollte.<br />
Als Vorgriff auf Acta wurden in einigen Ländern so genannte „Three-Strikes-And-Out-Regelungen“ per Gesetz verankert (und soweit angefochten von Höchstgerichten wieder aufgehoben). Solche Gesetze sehen vor, dass Raubkopierern der Internetzugang für Jahre entzogen wird. Abgesehen davon, dass es im Wiederholungsfall auch andere Strafen gäbe – wie soll heute jemand ohne Internet leben und arbeiten können?</li>
</ul>
<p>An Acta gäbe es noch weit mehr zu kritisieren und das Abkommen hat möglicherweise auch gute Seiten (etwa beim Vorgehen gegen Arzneimittel-Fälschungen &#8211; nicht bei Generika!). Ich muss zugeben, dass mein Wissen darüber nicht umfassend ist/sein kann. Ich würde mich freuen, wenn Sie diesbezüglich das Gespräch mit Ihrem Kollegen <a href="http://christianengstrom.wordpress.com" target="_blank">Christian Engström</a> (MEP der schwedischen Piratenpartei) suchen würden, der Acta mit <a href="http://christianengstrom.wordpress.com/2012/01/28/acta-stipulates-increased-damages-for-file-sharing/">einer Reihe guter Argumente</a> sehr ablehnend gegenüber steht. Wenn Ihnen die Ansichten der Piratenpartei in diesem Thema zu fremd sind, sprechen Sie vielleicht mit Organisationen wie <a href="http://www.rog.at/reporter-ohne-grenzen-warnt-vor-repressiven-massnahmen-gegen-verletzungen-des-urheberrechts-im-inter.html">Reporter ohne Grenzen</a>, die sich weltweit für Presse- und Meinungsfreiheit einsetzen. Auch dort werden Sie wenig Gutes über und viel Besorgnis ob Acta erfahren.</p>
<p>Eine Woche bevor Acta von 22 Gesandten europäischer Staaten unterzeichnet wurde, gelang mit der Operation gegen Megaupload ein großer Schlag gegen das organisierte Raubkopieren. Dies beweist, dass bereits geltende Gesetze ausreichen, um dem Problem Herr zu werden. Der Fall zeigt auch ganz klar, dass die grenzüberschreitende Strafverfolgung (Neuseeland, USA, Hongkong) hinweg möglich ist. Wozu also weitere Einschnitte in die <strong>Grundrechte</strong> der Bürgerinnen und Bürger sowie weitere Einschränkungen der Freiheit im Netz? Haben wir davon seit <strong>9/11</strong> nicht bereits genug?</p>
<p>Dass diese meist nur wenig wirksam sind, möchte ich Ihnen anhand der <strong>Vorratsdatenspeicherung</strong> kurz demonstrieren. Die Speicherung von Verbindungsdaten (Wer ruft wen und wo an? Wer schickt wem ein E-Mail? etc.) wurde geschaffen, um Terroranschläge verhindern zu können. Während davon jeder Normalbürger betroffen ist, finden jene, die dies wollen, immer einen Weg herum. Es ist das Wesen des Internets, dass man auch in der EU einen Mail-Server in Somalia nutzen kann. Wer noch dazu ein (ausländisches) Prepaid-Handy im Roaming hierzulande benutzt, kann terroristische Umtrieben aller Art nachgehen, ohne dass die Vorratsdatenspeicherung jemals helfen könnte.</p>
<h2>Ein Plädoyer für ein freies Internet</h2>
<p>Alle Bürgerinnen und Bürger Europas werden früher oder später massiv von Acta und möglichen Folgemaßnahmen betroffen sein. Leider sind es wieder nur wenige, die sich dagegen äußern und für ein offenes und freies Internet Partei ergreifen. Sagen wir es wie’s ist: Die meisten erwarten sich vom Internet bloß, dass Facebook und Amazon funktionieren. Viele verstehen nicht, welches enorme Potenzial für gerecht verteilten Wohlstand oder mehr Bildung in offenen Netzen steckt.</p>
<p>Ich hoffe, Sie erkennen die gewaltigen Chancen, die erst zu einem kleinen Teil ausgeschöpft sind. Das Internet ist eben nicht nur ein Ort, wo illegale Machenschaften stattfinden und Filme getauscht werden. Das Internet ist der Ort, wo Zukunft gemacht wird. Auch unsere Kinder und Kindeskinder sollen Unternehmen gründen, gleiche Chancen wie Google oder Facebook vorfinden und große Ideen in die Tat umsetzen können.</p>
<h3>Offene Netze fördern</h3>
<p>Die Europäische Union förderte seit Jahrzehnten den Ausbau von Verkehrsinfrastruktur zwischen ihren Mitgliedsländern (Transeuropäische Netze &#8211; TEN). Wo es Wege für Menschen und Güter gibt, findet zwangsläufig mehr Völkerverständigung statt. Dort wird Wohlstand geschaffen und gefestigt. Die EU hat eine lange Tradition darin, Grenzen abzureißen. Warum soll nun eine Überwachtungs-Infrastruktur in Position gebracht werden, die ein zentrales Netz der Zukunft der Zensur unterwerfen könnte? Autobahnen werden auch nicht überwacht, weil Räuber sie zum Transport ihrer Beute nutzen (könnten).</p>
<p>Es gibt zwar kleinere Programme, aber im Moment vermisse ich groß angelegte Initiativen, um das Potenzial offener Netze (im Sinne des Internets) für Europas Bürger zu heben. Ein perfektes Beispiel dafür ist für mich eine Regelung im Bereich des Mobilfunks aus dem Jahr 1998. Die „3G Patent Platform Partnership“ ging nicht nur auf eine EU-Richtlinie zurück, sondern sorgte (bis zum iPhone 2007) für die Vormachtstellung Europas im Mobilfunk. Patente für die dritte Mobilfunkgeneration (UMTS) müssten, so die simple Vorgabe, von ihren Inhabern zu fairen und vernünftigen Bedingungen sowie nicht diskriminierend auch an Wettbewerber lizenziert werden.</p>
<p>So einfach kann eine Regelung sein, die Europas Bürgern und der Wirtschaft enorm geholfen hat. Anstatt alle Energie in mehr Überwachung zu stecken, sollte man über ähnliche Maßnahmen beraten, die in die Zukunft weisen.</p>
<h3>Maßnahmen gegen Urheberrechtsverstöße</h3>
<p>Eine Idee gegen die Piraterie hätte ich auch: eine Vereinheitlichung der Rechteverwertungs-Gesellschaften. Ja, ich halte Urheberrechte für wichtig, schließlich verdiene ich mein Geld mit Inhalten, die abgedruckt oder elektronisch publiziert werden. Und nein: Es ist nicht hinzunehmen, dass die Rechte von Kreativen, Musikern, Schauspielern oder Autoren völlig ignoriert werden.</p>
<p>Kennen Sie Spotify? Der schwedische Musikdienst ist mittlerweile ein globaler Erfolg, weil er Konsumenten günstig ein sehr attraktives Angebot macht: Für 4,99 Euro pro Monat kann man so viel Musik hören, wie man will. Für 9,99 Euro kann man seine Lieblingssongs auch unterwegs am Handy oder iPod genießen. Selbst der Dachverband der Musiklabels, die IFPI (International Federation of the Phonographic Industry), erkannte, dass man durch solche Angebote die Piraterie effektiv eindämmen kann. Derzeit ist Spotify wegen der komplizierten Rechtslage nur in einigen wenigen EU-Ländern nutzbar.</p>
<p>Das Problem dabei: Unternehmen, die Dienste wie Spotify in Europa anbieten wollen, werden unglaubliche Schranken in den Weg gestellt. In 27 Ländern gibt es jeweils 27 Verwertungsgesellschaften für alle denkbaren Medienformen (Film, Text, Musik etc.). Wer diesen Wildwuchs beseitigt sowie für faire und einheitliche Lizenzierung von Inhalten sorgt, trägt mehr zur Lösung des Piraterieproblems bei als mit der Zustimmung zu Acta! Sehr viele Konsumenten sind bereit, für Inhalte zu bezahlen – man muss sie nur lassen.</p>
<h3>Open Government</h3>
<p>Einen weiteren Impuls für Wirtschaft und Demokratie könnte die umfassende Einführung von Informationsfreiheitsgesetzen bedeuten. In einigen Ländern Europas werden öffentliche Daten (unter Wahrung von Persönlichkeitsrechten einzelner) zur Verwendung aller bereitgestellt. So entstanden etwa im Vereinigten Königreich Tausende Anwendungen, die dem Bürger Auskunft über Orte hoher Unfallhäufigkeit geben oder das Abstimmungsverhalten seiner Abgeordneten transparent machen. Die Wertschöpfung (nicht nur für die lokale IT-Industrie) aus diesen Daten wird alleine in Großbritannien auf über sieben Milliarden Euro geschätzt.</p>
<p>Und wie schaut es in Österreich aus? Neben mir liegen mehrere KWF-Förderberichte der Jahre 2003 bis 2009. Sie wurden mir zugespielt und enthalten in Summe fast 400 Millionen Euro, die alleine in Kärnten an Wirtschaftsförderung ausbezahlt wurden. Warum ich sie nicht veröffentliche? Weil dies eigentlich das bestgehütete Geheimnis des Landes ist und ich Klagen fürchte. Meine letzte Zeit in Kärnten will ich nicht vor Gericht verbringen. In der Steiermark sind übrigens alle Wirtschaftsförderungen<a href="http://www.sfg.at/cms/3081/Ein%21Blick+%96+F%F6rderungsverzeichnis/" target="_blank"> auf den Cent genau abrufbar</a>.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3744" title="KWF Bericht 2007 geschwärzt" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2012/02/kwf2007.png" alt="" width="600" height="435" /></p>
<p>Wie kann man auf der einen Seite dem Bürger immer mehr Überwachung auferlegen und auf der anderen Seite ihm nicht einmal sagen, wohin sein Steuergeld fließt? Eine andere Frage wäre weit besser: Wie kann ich das Internet nutzen, um Bürgern mehr Transparenz zu bieten? Darf man so etwas von Österreichs Politikern (auch Ihnen) in Zukunft vermehrt erwarten?</p>
<h3>Zum Schluss</h3>
<p>Es gäbe noch zahlreiche andere Dinge – von der Netzneutralität bis hin zum grundsätzlichen Infragestellen des Urheberrechts im digitalen Zeitalter –, die man in diesem Zusammenhang ansprechen müsste. Alleine fehlt mir im Moment die Zeit dafür. Ich hoffe dennoch, dass zumindest die Kritik an Acta auf fruchtbaren Boden fiel.</p>
<p>Lassen Sie es mich zu gegebener Zeit wissen, wie Sie abstimmen werden.</p>
<p>Beste Grüße<br />
Georg Holzer</p>
<p><small>cc  2012 <a href="http://www.georgholzer.at">Georg Holzer</a>. | 
<a href="http://www.georgholzer.at/blog/2012/02/01/an-meine-abgeordnete/#comments">3 Kommentare</a> | 
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</small></p>
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		<title>Mobilfunk: Hauptsache billig und perfekt!</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 16:38:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.georgholzer.at/?p=3722</guid>
		<description><![CDATA[Jüngstes Kampfangebot: 7 Euro im Monat - alles inklusive. Plus: Warum Mobilfunkbetreiber austauschbarer, Tarife billiger, Nummern unwichtiger und Tests womöglich objektiver werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3723" title="Mobile Commodity" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2012/01/DSC_7734.jpg" alt="" width="600" height="310" /></p>
<p>Der große Glanz des Mobilfunks ist längst matt geworden. Telefonie und mobiles Internet wurden zum Commodity &#8211; vergleichbar mit einer Wasserleitung. Entweder sie funktioniert, oder sie funktioniert nicht. Wasser ist Wasser und Bits sind Bits. Mal kommt das eine mit höherem Druck aus der Leitung, mal das andere in geringerer Bandbreite über den Äther. Bits haben genauso keine Farbe wie der Strom kein Mascherl hat.</p>
<p>Daraus kann man schließen: Wer nicht gebunden ist, für den sind Mobilfunkbetreiber beliebig austauschbar.</p>
<h2>Markenvorteile schwinden</h2>
<p>Jahrelang galt in Österreich: A1 hat das beste Netz. Der <a href="http://www.drei.at/portal/de/privat/aktionen/Connect_3MegaNetz_Testsieger.html" target="_blank">heurige Test</a> des deutschen Magazins Connect sieht jedoch den kleineren Betreiber 3 an der Spitze. Das Premium, das der &#8220;Innovationsführer&#8221; bislang verlangen konnte, sollte somit dahin sein.</p>
<p><strong>Vertragsfesseln</strong> für Kunden in alten und teuren Verträgen sind eine beliebte Methode, mehr aus ihnen rauszuholen. Ich staunte vor zwei Wochen nicht schlecht, als man in einem Handyshop erklärte:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wenn Sie eine Datenoption zum bestehenden Vertrag haben wollen, kostet das 10 Euro pro Monat für ein Gigabyte. Zusätzlich verpflichten Sie sich für 24 weitere Monate.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ein erstauntes &#8220;Wie bitte?&#8221; wurde mit Achselzucken erwidert. Die betroffene Freundin wechselt nun den Anbieter. &#8221;Bonusprogramme&#8221;, die ihren Namen eigentlich nicht verdienen, und der Wucher beim Datenroaming tun ihr übriges, dass sich Kunden immer mehr vom einigen Mobilfunkern angewidert fühlen.</p>
<h2>Billigst-Angebote ohne Bindung</h2>
<p>Dazu kommt die aktuelle <strong>Preisschlacht</strong> am österreichischen Handymarkt, die seltsame Blüten  treibt. Sie belohnt Kunden, sich nicht zu binden und das Handy selbst mitzubringen. Den jüngsten Tiefpunkt markierte Orange im Weihnachtsgeschäft, jetzt folgte 3.</p>
<table cellspacing="2" cellpadding="1">
<colgroup>
<col width="128" />
<col width="137" />
<col width="123" /></colgroup>
<tbody>
<tr>
<th align="left" bgcolor="#4f81bd" width="145"></th>
<th align="left" bgcolor="#4f81bd" width="145"><span style="color: #ffffff;">Orange<br />
All in 15 SIM only</span></th>
<th align="left" bgcolor="#4f81bd" width="145"><span style="color: #ffffff;">3<br />
SuperSIM Comfort</span></th>
</tr>
<tr>
<td>Freiminuten</td>
<td>1.000</td>
<td>1.000</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#eeeeeee">SMS</td>
<td bgcolor="#eeeeeee">1.000</td>
<td bgcolor="#eeeeeee">1.000</td>
</tr>
<tr>
<td>Datenvolumen</td>
<td>1 GB</td>
<td>1 GB</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#eeeeeee">Danach</td>
<td bgcolor="#eeeeeee">Drosselung auf 64k</td>
<td bgcolor="#eeeeeee">Drosselung auf 64k</td>
</tr>
<tr>
<td>Taktung</td>
<td>60/60</td>
<td>60/60</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#eeeeeee">Servicepauschale</td>
<td bgcolor="#eeeeeee"> 19,90 Euro/Jahr</td>
<td bgcolor="#eeeeeee"> -</td>
</tr>
<tr>
<td>Anmeldung/Sim</td>
<td> 49,90 Euro</td>
<td> 10,00 Euro</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#eeeeeee">Info</td>
<td bgcolor="#eeeeeee"><a href="http://www.orange.at/Content.Node/tarife/tarife-ohne-handy/all-in-15-sim-only/" target="_blank">www.orange.at</a></td>
<td bgcolor="#eeeeeee"><a href="http://www.drei.at/webshop/prepareSelectionTarifDetail.do?tarifId=ATS0072&amp;snId=C72634" target="_blank">www.drei.at</a></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Preis</strong></td>
<td><strong> 7,50 Euro/Monat </strong></td>
<td><strong> 7,00 Euro/Monat </strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Bei anderen Betreibern kommt man mitsamt bescheidener Handystützung auf 25 Euro pro Monat.</p>
<p>Wer also in Maßen telefoniert, auf teure MMS verzichtet, keine Mehrwertnummern anruft und nicht ins Ausland fährt, bezahlt<strong> nur sieben Euro </strong><strong>im Monat.</strong> Dazu gibt es &#8211; anders als bei Diskontern wie Bob oder Yesss! &#8211; Kundendienst mit kostenloser Hotline. Das 3-Angebot lässt sogar meinen bisherigen BigBob alt aussehen: minus 45 Prozent oder ganze 70 Euro weniger im Jahr.</p>
<p>Wie kommt es überhaupt zu einem solchen Preis-Dumping?<br />
Mobilfunker sind in hohem Maße <strong>Skaleneffekten</strong> ausgesetzt. Das sorgt für eine relativ simple Rechnung: Die &#8220;Produktion&#8221; von 1000 Telefonminuten oder einem GB verursacht nur sehr geringe variable Kosten. Der Rest sind Fixkosten. Je größer ein Betreiber ist, umso besser geht es sich aus. 3 und Orange wollen offenbar <strong>sehr schnell wachsen</strong>.</p>
<h2>Die Nummer wird egal</h2>
<p>Für die erwähnte <strong>Austauschbarkeit</strong> sorgt auch, dass die Telefonnummer längst nicht mehr wichtig ist. Heutzutage wird sie ohnehin in aller Regel aus dem Kontaktverzeichnis gewählt, wo man sie gar nicht mehr zu Gesicht bekommt.</p>
<p>Zudem kann sie binnen Stunden von Betreiber A nach B mitgenommen werden. Wenn eine SMS-Nachricht an die Personen im Kontaktverzeichnis nicht reicht, dann erledigt das der Datenabgleich mit Facebook. Und zu guter Letzt aktiviert man bei der letzten Simkarte noch eine Rufweiterleitung für die restliche Vertragslaufzeit. Fertig!</p>
<h2>Qualitätsmessung durch Crowdsourcing</h2>
<p>Die Gesprächsqualität liegt heute weit mehr am Handy als am Netz und da lässt sich ohnehin kaum meckern. Wichtiger erscheint mir daher die Differenzierung hinsichtlich des Datenverkehrs.</p>
<p>Weil 3 schon wegen des <a href="http://www.drei.at/portal/de/privat/service/3_like_home/3_Like_Home.html" target="_blank">Roam Like Home</a> (Gratis-Roaming in Italien, Großbritannien, Irland, Schweden, Dänemark<strike>, Australien</strike> oder Hongkong) sympatisch ist und ein ganz passables Netz zu haben scheint, habe ich eine 3-Simkarte angeschafft. Der erste <a href="http://speedtest.net/" target="_blank">Speedtest</a> war (im Vergleich zu meinem Festnetz-DSL) ganz passabel. Durchgeführt wurde er nacheinander mit der <a href="http://itunes.apple.com/at/app/speedtest.net-mobile-speed/id300704847?mt=8" target="_blank">App</a> am gleichen Handy &#8211; einem iPhone 4S.</p>
<table width="600" cellspacing="2" cellpadding="1">
<colgroup>
<col width="51" />
<col width="111" />
<col width="88" />
<col width="80" />
<col width="88" />
<col span="2" width="96" /></colgroup>
<tbody>
<tr>
<th align="left" bgcolor="#4f81bd"><span style="color: #ffffff;">Netz</span></th>
<th align="left" bgcolor="#4f81bd"><span style="color: #ffffff;">Zeitpunkt</span></th>
<th align="left" bgcolor="#4f81bd"><span style="color: #ffffff;">Standort</span></th>
<th align="left" bgcolor="#4f81bd"><span style="color: #ffffff;">Betreiber</span></th>
<th align="left" bgcolor="#4f81bd"><span style="color: #ffffff;">Ping in ms</span></th>
<th align="left" bgcolor="#4f81bd"><span style="color: #ffffff;">Download</span></th>
<th align="left" bgcolor="#4f81bd"><span style="color: #ffffff;">Upload</span></th>
</tr>
<tr>
<td>bob</td>
<td>21.01. 14:22</td>
<td>Ljubljana</td>
<td>Si.mobil</td>
<td bgcolor="#63be7b">49</td>
<td bgcolor="#e9e583">5141</td>
<td bgcolor="#fcba7a">2527</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#eeeeee">3</td>
<td bgcolor="#eeeeee">21.01. 14:10</td>
<td bgcolor="#eeeeee">Ljubljana</td>
<td bgcolor="#eeeeee">Si.mobil</td>
<td bgcolor="#fa8e72">99</td>
<td bgcolor="#f8696b">4842</td>
<td bgcolor="#bad780">3083</td>
</tr>
<tr>
<td>bob</td>
<td>21.01. 14:21</td>
<td>Graz</td>
<td>EDIS *</td>
<td bgcolor="#63be7b">49</td>
<td bgcolor="#63be7b">5769</td>
<td bgcolor="#63be7b">3429</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#eeeeeee">3</td>
<td bgcolor="#eeeeeee">21.01. 14:08</td>
<td bgcolor="#eeeeeee">Graz</td>
<td bgcolor="#eeeeeee">EDIS *</td>
<td bgcolor="#fb9574">97</td>
<td bgcolor="#fba476">4931</td>
<td bgcolor="#f98770">2239</td>
</tr>
<tr>
<td>bob</td>
<td>21.01. 14:19</td>
<td>Wien</td>
<td>3</td>
<td bgcolor="#63be7b">49</td>
<td bgcolor="#7dc67d">5649</td>
<td bgcolor="#f8696b">2063</td>
</tr>
<tr>
<td bgcolor="#eeeeee">3</td>
<td bgcolor="#eeeeee">21.01. 14:12</td>
<td bgcolor="#eeeeee">Wien</td>
<td bgcolor="#eeeeee">3</td>
<td bgcolor="#f8696b">109</td>
<td bgcolor="#f8696b">4842</td>
<td bgcolor="#bbd881">3077</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>* Tests wurden nicht korrekt beendet.</p>
<p>In meiner Wohnung hat also die Mobilkom mit bob klar die Nase vorne. Weil die Qualität von Mobilfunknetzen nach Standort und Uhrzeit stark variiert kann, lassen solche Test keine echten Schlüsse zu. Außerdem ist mir mobiles Internet zu Hause relativ egal, weil ich ohnehin ständig im Wlan hänge. Wie&#8217;s anderswo ist, werden die nächsten Wochen zeigen. Noch bin ich nicht fix gewechselt.</p>
<p>Weil selbst noch so genaue Tests immer eine Momentaufnahme sind, stellen kontinuierliche Tests wie jene der vielen Speedtest.net-Nutzer eine wertvolle Datenbasis dar. Wären sie öffentlich, könnten sie den objektivsten Aufschluss über die Qualität aller Mobilfunknetze geben.</p>
<p><em>Anmerkung:</em> Ich finde es schade, dass Österreichs IT-Medien den Test der heimischen Mobilfunknetze ganz einem deutschen Magazin überlassen. Vielleicht sind solche Tests in Zukunft aber ohnehin nicht mehr nötig und eine kontinuierliche und noch objektivere Beobachtung möglich.</p>
<p>Man darf sich daher wünschen, dass <a href="http://opensignalmaps.com/" target="_blank">OpenSignalsMap</a> an Bedeutung gewinnt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3729" title="OpenSignalsMaps" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2012/01/opensignalsmap.jpg" alt="" width="600" height="348" /></p>
<p>Damit werden Netze in Echtzeit von Nutzern getestet und die Ergebnisse anonymisiert online gestellt. Derzeit gibt es dazu lediglich eine <a href="https://market.android.com/details?id=com.staircase3.opensignal" target="_blank">Android-App</a>, aber die Idee ist vielversprechend.</p>
<p>Update: Vielversprechend ist auch das Projekt <a href="http://openbmap.org/" target="_blank">openBmap.org</a> - &#8220;a free and open map of wireless communicating objects&#8221;.</p>
<p><small>cc  2012 <a href="http://www.georgholzer.at">Georg Holzer</a>. | 
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		<item>
		<title>Windows 7 Theme: Curiousity Mars Rover</title>
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		<comments>http://www.georgholzer.at/blog/2012/01/10/windows-7-theme-curiousity-mars-rover/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 12:48:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Tech]]></category>

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		<description><![CDATA[Gratis Download: Mars Rover-Themepack für Windows 7.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3712" title="Artist's Impression Mars Rover Curiousity" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2012/01/pics-600.jpg" alt="" width="600" height="183" /></p>
<p>Ich bin ein großer Fan der Raumfahrt und nichts wäre cooler als ein Modell von einem der Mars-Rover. <a href="http://www.nasa.gov/mission_pages/msl/index.html" target="_blank">Curiousity</a>, so der Name des nächsten Rovers, ist bereits am Weg zum roten Planeten. Am 6. August soll das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mars_Science_Laboratory" target="_blank">Mars Science Laboratory</a> landen und dort mit der Suche nach Spuren von Leben und Wasser beginnen.</p>
<p>Und wenn man schon kein Modell haben kann, dann sollte man es zumindest am Desktop öfter sehen können. Ich habe schon einmal ein <a href="http://www.georgholzer.at/blog/2009/01/29/krnten-am-desktop/" target="_blank">Desktop-Themepack</a> für Windows 7 (und vermutlich auch Windows Vista) gebastelt, hier der zweite Versuch mit 17 Nasa-Bildern von Curiousity. Mehr als die Hintergrundbilder, die nacheinander rotieren, gibt es leider nicht, für Icons und Sounds bin ich zu patschert :-)</p>
<h3>Installationshinweis:</h3>
<ol>
<li>Hier herunterladen: <strong><a href="http://download.georgholzer.at/mars-curiousity.themepack" target="_blank">Download 8,1 MB</a></strong></li>
<li>Download-Ordner aufsuchen</li>
<li>Nach dem Ausführen öffnet sich automatisch die Systemeinstellung. Fertig!</li>
</ol>
<p>Image Credit: <a href="http://www.nasa.gov/mission_pages/msl/multimedia/gallery/gallery-indexArtist.html" target="_blank">NASA/JPL-Caltech<br />
</a><em>PS: Ich finde es großartig, dass es auf Inhalte der Nasa kein Copyright gibt!</em></p>
<p><small>cc  2012 <a href="http://www.georgholzer.at">Georg Holzer</a>. | 
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		<item>
		<title>10 Tipps &amp; Tricks für Kindle und Sony Reader</title>
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		<comments>http://www.georgholzer.at/blog/2012/01/01/mehr-machen-mit-kindle-und-sony-reader/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 15:25:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Tech]]></category>
		<category><![CDATA[amazon]]></category>
		<category><![CDATA[E-Books]]></category>
		<category><![CDATA[E-Reader]]></category>
		<category><![CDATA[Kindle]]></category>
		<category><![CDATA[Media]]></category>
		<category><![CDATA[Publishing]]></category>
		<category><![CDATA[Sony Reader]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.georgholzer.at/?p=3660</guid>
		<description><![CDATA[E-Readern steht eine große Zukunft bevor, denn mit ihnen kann man weit mehr machen, als nur Bücher lesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3661" title="Kindle Keyboard" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/12/DSC_7257.jpg" alt="" width="600" height="349" /></p>
<p>2011 war der Kindle der <strong><a href="http://www.amazon-presse.de/pressetexte/pressemeldung/year/2011/month/december/day/30/article/99EUR-kindle-ist-jahresbestseller-2011-bei-amazonde-adeles-album-21-ist-meistverkauftes-a.html" target="_blank">meistverkaufte</a> Artikel bei <a href="http://www.amazon.de/?_encoding=UTF8&amp;site-redirect=de&amp;tag=privatewebs0d-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454" target="_blank">Amazon.de</a></strong>. Vielfach lag heuer ein Christ-Kindle oder ein anderer E-Reader unterm Weihnachtsbaum. Egal, ob Kindle oder <a href="http://www.sony.at/lang/de/hub/reader-ebook" target="_blank">Sony Reader</a> – mit ihnen kann man weit mehr machen, als nur Bücher lesen. Auch wenn sie nicht so viel können wie in iPad, sind sie dennoch vollgepackt mit Funktionen, die das Lesen darauf einfacher und den Lesestoff vielfältiger machen. Die nachfolgenden Tipps beziehen sich zwar auf den Kindle, gelten aber in vielen Fällen auch für andere Reader.</p>
<table width="600px" border="0" cellspacing="2" cellpadding="2">
<tbody>
<tr>
<th scope="col" align="left" valign="top" width="150">Modell</th>
<th scope="col" valign="top" width="150"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0051QVF7A/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=privatewebs0d-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0051QVF7A">Kindle</a></th>
<th scope="col" valign="top" width="150"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003DZ1Y8Q/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=privatewebs0d-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003DZ1Y8Q">Kindle Keyboard</a></th>
<th scope="col" valign="top" width="150"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003DZ1Y7M/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=privatewebs0d-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003DZ1Y7M">Kindle Keyboard 3G</a></th>
</tr>
<tr>
<th scope="row" align="left" valign="top"></th>
<th scope="col" valign="top"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0051QVF7A/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=privatewebs0d-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0051QVF7A" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-3666" title="Amazon Kindle" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/12/kindle.gif" alt="" width="78" height="111" /></a></th>
<th scope="col" valign="top"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003DZ1Y8Q/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=privatewebs0d-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003DZ1Y8Q" target="_blank"><img title="Amazon Kindle Keyboard" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/12/kindle-keyboard.gif" alt="" width="78" height="119" /></a></th>
<th scope="col" valign="top"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003DZ1Y7M/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=privatewebs0d-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003DZ1Y7M" target="_blank"><img title="Amazon Kindle Keyboard 3G" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/12/kindle-keyboard.gif" alt="" width="78" height="119" /></a></th>
</tr>
<tr bgcolor="#DDDDDD">
<th scope="row" align="left" valign="top">Preis</th>
<td align="center" valign="top"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0051QVF7A/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=privatewebs0d-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0051QVF7A" target="_blank">99 Euro</a></td>
<td align="center" valign="top"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003DZ1Y8Q/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=privatewebs0d-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003DZ1Y8Q" target="_blank">119 Euro</a></td>
<td align="center" valign="top"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003DZ1Y7M/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=privatewebs0d-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003DZ1Y7M" target="_blank">159 Euro</a></td>
</tr>
<tr>
<th scope="row" align="left" valign="top">MP3/Audio</th>
<td align="center" valign="top"></td>
<td align="center" valign="top"><strong><span style="color: #339966;">OK</span></strong></td>
<td align="center" valign="top"><span style="color: #339966;"><strong>OK</strong></span></td>
</tr>
<tr bgcolor="#DDDDDD">
<th scope="row" align="left" valign="top">Browser</th>
<td align="center" valign="top"><span style="color: #339966;"><strong>OK</strong></span></td>
<td align="center" valign="top"><span style="color: #339966;"><strong>OK</strong></span></td>
<td align="center" valign="top"><span style="color: #339966;"><strong>OK</strong></span></td>
</tr>
<tr>
<th scope="row" align="left" valign="top">Wlan</th>
<td align="center" valign="top"><span style="color: #339966;"><strong>OK</strong></span></td>
<td align="center" valign="top"><span style="color: #339966;"><strong>OK</strong></span></td>
<td align="center" valign="top"><span style="color: #339966;"><strong>OK</strong></span></td>
</tr>
<tr bgcolor="#DDDDDD">
<th scope="row" align="left" valign="top">3G</th>
<td align="center" valign="top"></td>
<td align="center" valign="top"></td>
<td align="center" valign="top"><span style="color: #339966;"><strong>OK</strong></span></td>
</tr>
<tr>
<th scope="row" align="left" valign="top">Display</th>
<td align="center" valign="top">6 Zoll/15 cm E-Ink</td>
<td align="center" valign="top">6 Zoll/15 cm E-Ink</td>
<td align="center" valign="top">6 Zoll/15 cm E-Ink</td>
</tr>
<tr bgcolor="#DDDDDD">
<th scope="row" align="left" valign="top">Akkulaufzeit</th>
<td align="center" valign="top">1 Monat</td>
<td align="center" valign="top">2 Monate</td>
<td align="center" valign="top">2 Monate</td>
</tr>
<tr>
<th scope="row" align="left" valign="top">Speicherplatz</th>
<td align="center" valign="top">1400 Bücher2 GB</td>
<td align="center" valign="top">3500 Bücher4 GB</td>
<td align="center" valign="top">3500 Bücher4 GB</td>
</tr>
<tr bgcolor="#DDDDDD">
<th scope="row" align="left" valign="top">Abmessungen</th>
<td align="center" valign="top">114 x 165 x 8,6 mm</td>
<td align="center" valign="top">190 x 123 x 8,5 mm</td>
<td align="center" valign="top">190 x 123 x 8,5 mm</td>
</tr>
<tr>
<th scope="row" align="left" valign="top">Gewicht</th>
<td align="center" valign="top">170 g</td>
<td align="center" valign="top">241 g</td>
<td align="center" valign="top">247 g</td>
</tr>
<tr bgcolor="#DDDDDD">
<th scope="row" align="left" valign="top">Menü</th>
<td align="center" valign="top">Deutsch, Englisch &#8230;</td>
<td align="center" valign="top">Englisch</td>
<td align="center" valign="top">Englisch</td>
</tr>
<tr>
<th scope="row" align="left" valign="top">Bedienung</th>
<td align="center" valign="top">Cursorpad</td>
<td align="center" valign="top">Tastatur &amp; Cursorpad</td>
<td align="center" valign="top">Tastatur &amp; Cursorpad</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Das Lesen mit dem Kindle ist in Summe weit angenehmer als mit einem hintergrundbeleuchtetem LCD-Bildschirm. Allerdings gibt&#8217;s auch zwei Haken:</p>
<ul>
<li>Es braucht <strong>Licht</strong>, nachts im Bett geht das nur mit Leseleuchte.</li>
<li><strong>Typografisch</strong> gibt die elektronische Tinte nicht viel her. Deutlich zu sehen ist dies an den unterschiedlichen Wortabständen am Titelbild. Wer also auf die feine Typo eines Buchs steht, sollte beim Papier bleiben.</li>
</ul>
<p>Spannend sind die E-Reader von Sony und Amazon, weil sie sich <strong>nicht nur mit Inhalten vom Hersteller</strong> befüllen lassen. Hieraus ergibt sich eine ganze Reihe von Tipps &amp; Tricks:</p>
<h2>1. Account Sharing</h2>
<p>In Familien ist es durchaus üblich, dass bei Amazon mit einem Account bestellt wird. Mehrere Kindles unter einem Konto zu benutzen, hat einen weiteren Vorteil: Einmal<strong> gekaufte Bücher</strong> tauchen auf <strong>allen Geräten</strong> auf. Auch ältere Kindles lassen sich nachträglich in den Einstellungen auf der Amazon-Website (<a href="https://www.amazon.de/gp/digital/fiona/manage/ref=ya___myk#manageDevices" target="_blank">Mein Konto &#8211; Mein Kindle &#8211; Meine Geräte verwalten</a>) zusammenführen. Zuerst muss man jedoch den Kindle vom alten Account trennen <strong><span style="color: #c60219;">(A)</span></strong>. Danach wird er über &#8220;Einen Kindle registrieren&#8221; in den neuen Account eingebucht.</p>
<p><strong>Aber Achtung!</strong></p>
<ul>
<li>Ein Kindle kann jeweils nur mit einem Account betrieben werden. Bücher, die mit einem alten Account gekaufte wurden, sind derweil nicht mehr zugänglich.</li>
<li>Und man sollte beim Einkaufen bedenken, dass <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005FEIWU6/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=privatewebs0d-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B005FEIWU6" target="_blank">Schoßgebete</a> die Oma verstören könnten.</li>
</ul>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3673" title="Kindle verwalten" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/12/kindle-verwalten.png" alt="" width="600" height="207" /></p>
<h2>2. Kindle per E-Mail füttern</h2>
<p>In den <a href="https://www.amazon.de/gp/digital/fiona/manage/ref=ya___myk#pdocSettings" target="_blank">Dokumenteneinstellungen</a> lässt sich jedem Kindle eine <strong>Email-Adresse</strong> <strong><span style="color: #c60219;">(B)</span></strong> zuweisen. Damit kann man verschiedenste <strong>Dokumente</strong> (.mobi, .azw, .doc, .docx, .html, .rtf, .jpg, .gif, .png, .bmp, .pdf) <strong>an das Gerät senden</strong>.</p>
<p>Damit kein Spam durchkommt, legt man vertrauenswürdige Absender-Adressen fest. Es schadet jedoch nicht, wenn auch Freunde Mails senden können &#8211; so lassen sich auch unter Kollegen schnell und unkompliziert Dokumente tauschen.</p>
<p>Zugestellt werden die Dokumente sowohl bei eingeschaltenem Wlan als auch bei 3G. Letztere Option muss allerdings erst aktiviert werden, weil sie kostenpflichtig ist. Amazon verrechnet dafür 25 Cent je Megabyte. Nutzt man die 3G-Variante, kann man entscheiden, ob Dokumente sofort und kostenpflichtig (über 3G) zugestellt werden oder man Zeit hat und sie erst per WiFi bekommen will. Dazu wählt man unterschiedliche Email-Adressen: xyz@free.kindle.com bzw. xyz@kindle.com. Ersteres empfiehlt sich vor allem dann, wenn man &#8211; etwa wie bei Instapaper (siehe unten Punkt 6) &#8211; automatisiert Inhalte bestellt.</p>
<p>Gemailte Inhalte werden automatisch bei Amazon archiviert, jedem Nutzer stehen dafür 5 GB Speicherplatz zur Verfügung. Hat man eine Internetverbindung, kann man archivierte Dokumente jederzeit nachträglich am Gerät herunterladen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3678" title="Klindle Bibliothek verwalten" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/12/kindle-library.png" alt="" width="600" height="170" /></p>
<p>In dieser Bibliothek finden sich auch alle Einkäufe. Will man diese Dokumente nicht mehr sehen, kann man sie hier ganz auch löschen.</p>
<h2>3. Surfen am Kindle</h2>
<p>Weil ich hin und wieder Notizen tippe, ist mein Favorit der <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003DZ1Y8Q/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=privatewebs0d-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003DZ1Y8Q" target="_blank">Kindle Keyboard</a>, ich hab seit über einem Jahr die <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003DZ1Y7M/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=privatewebs0d-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003DZ1Y7M" target="_blank">3G-Variante</a>. Der Aufpreis von 40 Euro bringt jedoch nicht jedem gleich viel, denn das Surfen ist mit wenigen Ausnahmen nur im Wlan möglich. Dafür kann man mit 3G ohne Roamingkosten fast weltweit den Amazon Store und das Onlinelexikon Wikipedia besuchen. Bei allen anderen Urls streikt der Browser in Europa. In den USA sollte jedoch weit mehr gehen.</p>
<p><img title="Kindle surfen: Nur im Wlan geht bei uns alles" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/12/DSC_7271.jpg" alt="" width="600" height="187" /></p>
<p>Der eingebaute <strong>Browser</strong> ist leider etwas versteckt. Man findet ihn über die Menü-Taste unter<strong> „Experimental“</strong>. Er basiert auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/WebKit" target="_blank">Webkit</a>, der gleichen Technik wie sie auch im iPad-Browser, im Chrome oder Safari steckt. Allerdings ist die Darstellung der Webseiten bei weitem nicht so schön.</p>
<p>Lösung: der <strong>Article Mode</strong> im Menü versteckt alles Unnötige. Außerdem funktionieren alle <strong>mobilen Websites perfekt</strong>. Die Textgröße kann variiert werden (Taste [AA]), gescrollt wird mit denselben Tasten, mit denen man ein Buch seitenweise durchblättert.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3671" title="Surfen am Kindle" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/12/DSC_7278.jpg" alt="" width="600" height="305" /></p>
<p>Weil man mit mobilen Websites eine Menge anstellen kann, sollte man sich ein paar Bookmarks zurecht legen und fortan speziell danach Ausschau halten:</p>
<ul>
<li><strong>Facebook:</strong> <a href="http://m.facebook.com" target="_blank">m.facebook.com</a></li>
<li><strong>Twitter:</strong> <a href="http://m.twitter.com" target="_blank">m.twitter.com</a></li>
<li><strong>Wikipedia:</strong> <a href="http://de.m.wikipedia.org" target="_blank">de.m.wikipedia.org</a></li>
<li><strong>Alle Google-Dienste:</strong> <a href="http://m.google.at" target="_blank">m.google.at</a></li>
<li><strong>Gmail:</strong> <a href="http://m.gmail.com" target="_blank">m.gmail.com</a></li>
<li><strong>Hotmail:</strong> <a href="http://mobile.live.com" target="_blank">mobile.live.com</a></li>
<li><strong>Kleine Zeitung:</strong> <a href="http://kleinezeitung.at/go" target="_blank">kleinezeitung.at/go</a></li>
<li><strong>Die Presse:</strong> <a href="http://diepresse.com/mobil" target="_blank">diepresse.com/mobil</a></li>
</ul>
<p><strong>Google Maps</strong> sieht zwar schrecklich aus, dafür kann man sich mit Hilfe von <a href="http://www.google.com/m/directions" target="_blank">Google Mobile Directions</a> per Text navigieren lassen. Wordpress-Sites mit dem Plugin <a href="http://www.bravenewcode.com/store/plugins/wptouch-pro/" target="_blank">WP touch pro</a> werden dargestellt, als hätte man ein Tablet &#8211; nicht perfekt, aber eigentlich ganz ansehnlich.</p>
<p>Weil das Tippen auch am Keyboard-Kindle nicht allzu bequem ist, kann man <strong>Bookmarks</strong> für häufig benutzte Seiten anlegen. Praktisch: Da der Browser <strong>Cookies</strong> speichern kann, braucht man nicht jedes Mal sein Passwort eingeben.</p>
<h2>4. Gratis-Bücher holen</h2>
<p>Kostenlose E-Books gibt es nicht nur bei diversen Piraten-Sites! Von Shakespeare über Goethe bis Kafka – bei vielen Werken ist das Copyright bereits abgelaufen und sie sind frei verfügbar.</p>
<p>Für Amazon-Kunden ist der <strong>Kindle-Store</strong> die erste Anlaufstelle. Dort gibt es eine enorme Sammlung an <a href="http://www.amazon.de/kostenlose-ebooks-kindle/b/?_encoding=UTF8&amp;site-redirect=de&amp;node=594725031&amp;tag=privatewebs0d-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454" target="_blank">kostenlosen Klassikern</a>, die ständig größer wird. Derzeit gibt es dort 5449 deutsche und 10.079 englischsprachige Klassiker. Außerdem warten 338 deutsche Kurzwerke kostenlos auf Leserschaft.</p>
<p>Eine weitere Sammelstelle für solche Werke ist das<strong> Projekt <a href="http://Gutenberg.org" target="_blank">Gutenberg</a></strong>. Um Bücher von dort herunterzuladen, surft man am Kindle oder Sony Reader die <strong>mobile Website</strong> <a href="http://m.gutenberg.org" target="_blank">m.gutenberg.org</a> an. Dort kann man suchen oder sich durch den umfangreichen Katalog wühlen. Mit einem weiteren Klick wird das Buch in der jeweils richtigen Version für den Reader heruntergeladen und auf der Startseite dargestellt. Dort stehen 819 deutsche Bücher und 32.128 in englischer Sprache zur Verfügung. Tausende weitere sind für Französisch, Finnisch, Niederländisch, Portugiesisch, Chinesisch, Spanisch, Italienisch, Esperanto Latein und vielen weiteren Sprachen verfügbar.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3683" title="Projekt Gutenberg am Kindle" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2012/01/DSC_7374.jpg" alt="" width="600" height="391" /></p>
<p>Auch bei <a href="http://books.google.at/" target="_blank">Google Books</a> steht so manches Werk zum freien Download bereit, allerdings bietet die Site nicht jenen Komfort wie Amazon oder das Projekt Gutenberg.</p>
<p>Beobachten sollte man <a href="http://europeana.eu/">europeana.eu</a>. Beim Europäischen Online-Museum will in den nächsten Jahren Millionen von Dokumenten digital zur Verfügung stellen &#8211; viele davon im offenen Epub-Format.</p>
<h2>5. Calibre &#8211; eine Must-Have-App</h2>
<p>Aporpos Epub. Bei E-Books gibt es <strong>unterschiedliche Formate</strong>: Der Kindle akzeptiert nur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mobipocket" target="_blank">.mobi</a>-Dateien, der Sony Reader setzt auf das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/EPUB" target="_blank">Epub-Format</a>. Gibt es keinen Kopierschutz, lassen sich Dateien jedoch einfach von einem ins andere Format <strong>umwandeln</strong>. Das erledigt die kostenlose Software Calibre (<a href="http://www.calibre-ebook.com" target="_blank">www.calibre-ebook.com</a> für Win, Mac und Linux). Sie ist ohnehin <strong>ein Muss</strong> für jeden E-Book-Fan!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3684" title="Calibre E-Book Management App" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2012/01/calibre-600.png" alt="" width="600" height="336" /></p>
<p>Das Programm <strong>verwaltet die komplette E-Book-Sammlung</strong>: Bücher, Comics, Zeitungen oder Feed-Abos. Unterstützt wird so gut wie jeder E-Reader (Sony Reader, Kindle, iPad/iPhone, Nook, Iriver, Irex, Android Phones/Tablets und <a href="http://manual.calibre-ebook.com/faq.html#what-devices-does-app-support" target="_blank">viele mehr</a>). Die Hauptaufgaben von Calibre sind:</p>
<ul>
<li><strong>Veralten </strong>von E-Book-Dateien am PC.</li>
<li><strong>Zusatzinformationen: </strong>Mit Calibre ist das Bearbeiten von Daten wie Titel, Autoren, Herausgeber etc. einfach. Die App fügt alle wichtigen Meta-Informationen von Amazon und anderen Webservices selbständig hinzu. Bei mehreren Alternativen kann man aus mehreren Vorschlägen wählen.</li>
<li><strong>Buch-Downloads:</strong> Calibre bietet eine eingebaute Suchfunktion für viele kommerzielle Bookstores und Quellen für gemeinfreie Werke. Will man Bücher kaufen, sollte man dies hier machen, weil dies den Entwickler  unterstützt.</li>
<li><strong>Umwandeln</strong> aller denkbaren Text- und Dokumentenformate in das jeweilige Format des Readers.</li>
<li><strong>Lesen am PC:</strong> Calibre kann alle E-Book-Formate am PC darstellen.</li>
<li><strong>Übertragen</strong> der E-Books auf den Reader. Damit sorgt das Programm zugleich für Ordnung am Gerät. Soll ein Buch in einem Format übertragen werden, das vom Reader nicht verstanden wird, konvertiert Calibre die Datei automatisch.</li>
</ul>
<p>Das Programm wird ständig weiterentwickelt. Beinahe wöchentlich gibt es ein Update, das neue Funktionen bringt oder weitere Geräte unterstützt. Die Benützung ist intuitiv, die Einrichtung über einen Assistenten für jeden machbar.</p>
<h3><img class="alignright size-full wp-image-3685" style="margin-left: 10px; margin-right: 0px;" title="Sharing mit Calibre" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2012/01/calibre-sharing.png" alt="" width="277" height="231" />Inhalte teilen</h3>
<p>Calibre bietet darüber hinaus eine ganze Reihe von Funktionen zum Teilen von Inhalten. So lassen sich E-Book-Dateien per Email versenden.</p>
<p>Der Inhalte-Server bietet weltweit über den Browser Zugriff auf die E-Book-Sammlung zu Hause. So ein E-Book-Server könnte auch in Schulen oder Universitäten zum Einsatz kommen, um Lerninhalte zu verteilen. Eine detaillierte Einführung in den Inhalte-Server gibt&#8217;s <a href="http://www.howtogeek.com/howto/39501/how-to-access-your-ebook-collection-anywhere-in-the-world/" target="_blank">hier</a>.</p>
<h3>Websites abonnieren</h3>
<p>Wenn man Bücher auf E-Readern lesen kann, gilt dies erst Recht für jede Art von (längeren) Texten. Calibre erlaubt den <strong>automatisierten Download ganzer Websites</strong>.</p>
<p>Sortiert nach Sprachen und Ländern stehen zahllose Onlinemedien aus aller Welt zum Abo bereit. Weil viele Printmedien ihre Artikel auch 1:1 online stellen, ergibt das eine großartige Nachrichtenquelle, die jedoch für die Medienhäuser nicht unproblematisch ist: Die Werbung kommt in den meisten Fällen nicht mit.</p>
<p>Um diese Funktion zu nutzen, klickt man in Calibre auf den Button <strong>&#8220;Nachrichten abrufen&#8221;</strong> und bekommt eine lange Liste aller verfügbaren Medien mitsamt Suchfunktion.</p>
<p><img class="size-full wp-image-3687 alignnone" title="Calibre News Download" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2012/01/calibre-news-download.png" alt="" width="600" height="406" /></p>
<p>Ist das gesuchte Medium nicht dabei oder will man so einen speziellen Blog abonnieren, kann man über den Pfeil rechts am Button einen RSS-Feed manuell in eine solche Nachrichtenquelle verwandeln.</p>
<p>Darstellung und Navigation des täglich frischen News-Kompendiums sind sehr übersichtlich.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3688" title="Calibre: Das E-Paper zu jeder Website" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2012/01/DSC_7377.jpg" alt="" width="600" height="320" /></p>
<h2>6. Instapaper: Längere Artikel später lesen</h2>
<p>Im Web stolpert man immer wieder über<strong> gute, aber lange Artikel</strong>, für die man im Moment<strong> keine Zeit</strong> hat. Eine Lösung dafür bietet <a href="http://instapaper.com" target="_blank">Instapaper</a> an.</p>
<p>Damit kann werden mit einem Mausklick Artikel für das spätere Lesen markiert. Dazu wird unter <a href="http://www.instapaper.com/extras" target="_blank">Extras</a> ein kleines <strong>Bookmarklet</strong> (Read Later) angeboten. Alternativ dazu kann man auch direkt aus <strong><a href="http://www.google.de/reader/" target="_blank">Google Reader</a></strong> heraus Artikel für den späteren Konsum markieren.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone size-full wp-image-3690" title="Instagram Bookmarklet" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2012/01/bookmarklet.png" alt="" width="301" height="105" />     <img class="alignnone size-full wp-image-3692" title="Instapaper in Google Reader" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2012/01/google-reader-instapaper.png" alt="" width="156" height="116" /></p>
<p>So entsteht nicht nur eine Linkliste sondern auch ein <strong>E-Paper</strong>, das man auf Wunsch als .mobi- oder .epub-Datei <strong>herunterladen</strong> kann. Ist die <strong>Kindle-Email-Adresse</strong> (siehe 2.) eingerichtet, kann man sich täglich eine frische Ausgabe seiner letzten Artikel zustellen lassen. Die Einstellungen dafür finden sich auf der <a href="http://www.instapaper.com/user/kindle" target="_blank">Kindle-Seite</a> von Instapaper.</p>
<h2>7. Suchen &amp; finden</h2>
<p>Viele wissen gar nicht, dass es eine <strong>Suchfunktion am Kindle</strong> (wie auch am Sony Reader) gibt. Sie liefert sowohl Treffer in <strong>Büchern</strong>, einem <strong>Wörterbuch</strong> oder dem Kindle <strong>Store</strong> als auch auf <strong>Wikipedia</strong> oder <strong>Google</strong>. Bei beiden letztgenannten werden jedoch nur Treffer in englischer Sprache geliefert. Hier ist‘s besser, man steuert gleich die jeweiligen mobilen Websites (<a href="http://m.google.at" target="_blank">m.google.at</a> bzw. <a href="http://de.m.wikipedia.org" target="_blank">de.m.wikipedia.org</a>) an.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3697" title="Die Suchfunktion am Kindle" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2012/01/DSC_7262.jpg" alt="" width="600" height="275" /></p>
<p>Durch Drücken der <strong>Menü-Taste</strong> gelangt man über <strong>Search</strong> zur globalen Suche. Dort sucht man mit einem Stichwort in den eigenen Werken am Kindle, erhält man zuerst eine Liste mit den Büchern, das die Treffer enthält mitsamt der Trefferanzahl. Klickt man mit dem mittleren Knopf auf eines der Bücher erhält man Verweise in dem entsprechenden E-Book.</p>
<p>Die Suche gibt&#8217;s aber nicht nur im Menü, sondern praktisch überall. Befindet man sich<strong> innerhalb eines E-Books</strong> kann man dasselbe durchsuchen, indem man<strong> einfach zu tippen</strong> beginnt und danach mit &#8220;find&#8221; bestätigt. Beginnt man am Startschirm zu tippen, sucht man in allen E-Books.</p>
<p>Wie bei Google gilt auch hier bei der Suche, so spezifisch wie möglich zu sein. Andernfalls ist die Zahl der Treffer viel zu hoch und man findet erst wieder nichts.</p>
<h2>8. Collections/Sammlungen erstellen</h2>
<p>E-Reader fassen hunderte Bücher und sind somit das perfekte Gerät für <strong>Bedienungsanleitungen</strong>, die sich zu Hunderten in jedem Haushalt ansammeln. Häufig gebrauchte Handbücher lädt man dazu in PDF-Form von der Website des Herstellers und überträgt sie auf den Reader, wo sie sogar mit Suchfunktion immer und überall bereitstehen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3698" title="Collections: Ordnung am Kindle" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2012/01/DSC_7382.jpg" alt="" width="600" height="373" /></p>
<p>Das Problem dabei: Schon bald gibt es <strong>Chaos am Startschirm</strong> und man kennt sich nicht mehr aus. Die <strong>Lösung</strong> bieten Collections/Sammlungen. Mit ihnen kann man zusammenfassen, was zusammengehört.</p>
<p>Um ein E-Book in eine Collection zu geben, markiert man es und drückt am Fünf-Wege-Controller (Cursor unten am Gerät) die rechte Taste. Hier wählt man &#8220;Add to Collection &#8230;&#8221;. Gibt es für ein E-Book noch keine Collection oder wird der Vorgang zum ersten Mal aufgerufen, kann man nun eine neue Collection anlegen.</p>
<h2>9. MP3-Player</h2>
<p>Der Kindle der dritten Generation (Keyboard) verfügt über einen Kopfhöreranschluss und Lautstärkeregler &#8211; ein Indiz, dass sie auch Musik und Hörbücher abspielen. Die eingebauten Lautsprecher bei der dritten Generation reichen sogar aus, um einen leisen Raum zu beschallen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3694" title="Kindle Ordnerstruktur" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2012/01/kindle-ordner.png" alt="" width="600" height="59" /></p>
<p>Um Musik auf den Kindle zu übertragen, verbindet man diesen mittels <strong>USB-Kabel</strong> mit einem Computer. Songs werden in den <strong>Ordner &#8220;music&#8221;</strong> kopiert.</p>
<p>Player-Software im eigentlichen Sinn gibt es keine. Im Menü &#8220;Experimental&#8221; befindet sich ein Menüpunkt &#8220;play music&#8221;. Klickt man darauf, beginnt der Abspielvorgang. Der Nachteil: Man kann sich nicht aussuchen, welcher Song gespielt werden soll. Die <strong>Abspielreihenfolge</strong> richtet sich nach dem <strong>Zeitpunkt des Kopierens</strong> auf das Gerät. Der erste Song wird als erstes gespielt, das zuletzt kopierte Lied als letztes. Um die <strong>nächste MP3-Datei</strong> abzuspielen, drückt man die Tastenkombination [Alt]+[F]. Ist man an anderer Stelle im Kindle, kann man die Wiedergabe über die Tastenkombination [Alt]+[Leertaste] <strong>starten und stoppen</strong>.</p>
<p>Bei längeren Audiodateien &#8211; etwa Hörbüchern oder Podcast-Episoden &#8211; stört das fehlen von Ordnung weniger. Klickt man zwischenzeitlich auf &#8220;pause music&#8221;, merkt sich der Kindle die aktuelle Position und kann später exakt hier weitermachen.</p>
<p>Der <strong>Sony Reader</strong> spielt MP3- und AAC-Dateien ab, das <strong>Interface ist besser als beim Kindle</strong>. Tracks werden (bei meinem alten Modell PRS-505, neuen habe ich keinen) als solche angezeigt und können separat angesteuert werden.</p>
<h2>10. Kindle vorlesen lassen</h2>
<p>Vor allem an Sehbehinderte richtet sich die <strong>Text-to-Speech-Funktion</strong>. Die synthetische Stimme wirkt sehr blechern und ist kein Ersatz für ein echtes Hörbuch. Zudem funktioniert sie nur auf Englisch und wurde von einigen Verlagen für deren Bücher nach einem (mehr als dummen) Rechtsstreit sogar deaktiviert. In Ermangelung von Audiokomponenten klappt das am aktuellen Kindle (vierte Generation) gar nicht.</p>
<p>Um sich einen Text vorlesen zu lassen, drückt man gleichzeitig [Shift]+[Sym]. Drückt man die Tastenkombination erneut, wird das Vorlesen gestoppt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3699" title="Text-to-Speech-Einstellungen am Kindle" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2012/01/DSC_7391.jpg" alt="" width="600" height="112" /></p>
<p>Während des Vorlesens kann man über das Auswahlmenü ([AA]-Taste) die Stimme (männlich oder weiblich) auswählen sowie die Sprechrate (slower &#8211; default &#8211; faster) festlegen.</p>
<p>Beim normalen Lesen kann man über die [AA]-Taste Schriftgröße, Schriftart sowie Abstände festlegen. Ferner lässt sich hier die Bildschirmausrichtung ändern, was für manche Dokumente (etwa querformatige PDFs) nützlich sein kann.</p>
<h2>Praktische Tastenkombinationen</h2>
<p>In Ermangelung einer Tastatur, gelten diese Tipps nur für Kindles bis einschließlich der dritten Generation:</p>
<ul>
<li>Weitere <strong>Symbole und Sonderzeichen</strong> zeigt der Kindle nach Drücken der [Sym]-Taste an. Drückt man sie erneut, wird das Panel ausgeblendet.</li>
<li>Um während des Lesens die <strong>Uhrzeit</strong> angezeigt zu bekommen, drückt man kurz die Menu-Taste. Um zum Buch zurück zu kehren, wiederholt man dies.</li>
<li><strong>Screenshots</strong> fertigt man mit der Tastenkombination [Alt]+[Shift]+[G] an. Die so entstandenen GIF-Dateien werden im Ordner &#8220;documents&#8221; abgelegt.</li>
<li>Gibt es <strong>Darstellungsfehler</strong>, wird der Bildschirminhalt mit [Alt]+[G] neu aufgebaut.</li>
<li>Mit [Alt]+[Shift]+[.] gelangt man zur <strong>Seriennummer</strong> mitsamt Barcode des Geräts.</li>
<li>Sogar ein Spiel hat Amazon eingebaut: Die Tastenkombination [Alt]+[Shift]+[M] am Homescreen führt zu einer einfachen Variante von <strong>Minesweeper</strong>.</li>
<li>[Alt]+[Home] bringt einen direkt in den <strong>Kindle Store</strong>.</li>
<li>Diverse <strong>Servicedaten</strong> werden angezeigt, wenn man die Kombination [Alt]+[R-Q-Q] drückt</li>
<li>Will man einen längeren Text <strong>löschen</strong> (etwa lange Url im Browser), geht das am schnellsten über die Tastenkombination [Alt]+[Del].</li>
</ul>
<h2>Und noch viel mehr</h2>
<p>Es gibt noch viele weitere Dinge, die man mit einem E-Reader anstellen kann. So könnte man <strong>Blogposts aus WordPress</strong> direkt als <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/search.php?q=epub&amp;sort=" target="_blank">Epub-Datei</a> oder <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/search.php?q=kindle&amp;sort=" target="_blank">.mobi</a> für den Kindle zum Lesen anbieten. Oder man personalisiert den Reader ein paar <a href="http://booksprung.com/hack-lets-you-add-custom-screensavers-to-kindle-2" target="_blank">Hacks</a> (via <a href="http://kwent.in/wordpress/" target="_blank">Kwentin</a>) so, dass man eigene Fotos und Grafiken als <strong>Bildschirmschoner</strong> durchlaufen lässt. Die Möglichkeiten sind enorm und hören definitiv nicht bei Büchern auf.</p>
<p><strong>Wer kennt weitere Tipps? In den Kommentaren ist genug Platz dafür :-)</strong></p>
<p><small>cc  2012 <a href="http://www.georgholzer.at">Georg Holzer</a>. | 
<a href="http://www.georgholzer.at/blog/2012/01/01/mehr-machen-mit-kindle-und-sony-reader/#comments">5 Kommentare</a> | 
Zu <a href="http://del.icio.us/post?url=http://www.georgholzer.at/blog/2012/01/01/mehr-machen-mit-kindle-und-sony-reader/&title=10 Tipps &#038; Tricks für Kindle und Sony Reader">del.icio.us</a> hinzufügen
<br/>
</small></p>
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		<title>Technik-Vorhersagen für ZwanzigZwölf</title>
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		<comments>http://www.georgholzer.at/blog/2011/12/29/technik-vorhersagen-fur-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 11:56:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Warum Internet bald von Google kommt und Apple keine Fernseher, dafür bunte iPhones bauen wird. Warum Microsoft ein Schicksalsjahr erleben wird und RIM sowie blinkende Anzeigen wohl untergehen werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3601" title="Robot Bringing the new year in (c) Kirsty Pargete/iStockPhoto.com" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/12/iStock_Kirsty-Pargeter.jpg" alt="(c) Kirsty Pargete/iStockPhoto.com" width="600" height="281" /></p>
<p>Das neue Jahr steht vor der Türe und das ist auch für mich wieder Zeit für <span style="text-decoration: line-through;">eine äußerst fundierte Analyse der Zukunft</span> einen gewagten Blick in die Kristallkugel.</p>
<p>Ich möchte mich mit dieser Vorschau wie jedes Jahr bei allen Leserinnen und Lesern für die Treue bedanken.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>ZwanzigZwölf soll ein großartiges Jahr für euch werden!<br />
Alles Gute, viel Liebe, Leidenschaft, Gesundheit und Spaß mit dem, was ihr macht!</strong></p>
<p>Aber nun zum Thema: Was wird sich 2012 in der Technik und im Web tun? Was werden die wichtigsten Trends und prägnantesten Produkte sein? Was wird kommen und was (sicher) nicht? Wer sind die Gewinner und Verlierer 2012?</p>
<h2><img class="alignright size-full wp-image-3650" style="margin-left: 10px; margin-right: 0px;" title="Montage Fon-Google-WiFi AP" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/12/29-12-2011-13-06-47.jpg" alt="" width="300" height="513" />1. Internet by Google</h2>
<p>Die wohl gewagteste Vorhersage: Google wird zum globalen Internet-Provider (ISP). Der Internetkonzern nahm <a href="http://arstechnica.com/tech-policy/news/2010/02/your-new-isp-google-launches-1gbps-fiber-to-the-home-trial.ars" target="_blank">bereits</a> <a href="http://news.cnet.com/8301-10784_3-9910932-7.html" target="_blank">mehrere</a> <a href="http://arstechnica.com/tech-policy/news/2011/03/google-bestows-1gbps-fiber-network-on-kansas-city-kansas.ars" target="_blank">Anläufe</a>, um zu einem <a href="http://wifi.google.com/" target="_blank">Wireless</a> ISP zu werden. Allerdings wird das 2012 nicht über herkömmliche Leitungen oder eigene Frequenzen geschehen: Mit Hilfe von Millionen Google Nutzern könnte ein weltumspannendes Wlan entstehen, das eine kritische Größe hat, um in manchen Gegenden sogar den Mobilfunkanbietern das Leben schwer zu machen.</p>
<p>Google verkauft dazu (über Drittanbieter) ganz günstige Router, die sich ins DSL oder Kabel einklinken. Wer so einen Google-Accesspoint betreibt, darf das (Fast-)Überall-Internet von allen Nutzern konsumieren. Klingt wie <a href="http://www.fon.com/de" target="_blank">Fon</a>? Stimmt, aber Google hätte die Größe, die Fon fehlt, um Roamingkosten den Garaus zu machen. Der Google-Account würde so an der Simkarte nagen.</p>
<p>Darüber hinaus bietet der Google-Router einige Zusatznutzen, die sonst kaum ein anderes Gerät aufweist oder die höchstens Nerds vorbehalten sind. Auch Dienste wie Google Voice, Google TV, CloudPrint oder das ominöse GDrive (Festplatte am Google-Router) könnten davon profitieren. Und wenn Wlans über ganze Städte gespannt sind, wären noch weitere (anzeigenbasierte) Geschäftsmodelle möglich.</p>
<p>Das Knowhow hätte man im Haus, denn <a href="http://www.motorola.com/Consumers/XW-EN/Consumer-Products-and-Services" target="_blank">Motorola Mobilty</a> baut neben Smartphones und Tablets auch Kabel- und DSL-Modems sowie Router. Auch könnte Google, Fon in einem Handstreich übernehmen. Einziger Haken an der Vorhersage: So reizvoll so ein Riesennetz auch ist, so gering sehe ich die Chance, dass sich Google mit Internet- und Mobilfunkanbietern anlegt.</p>
<h4>Weitere Google-Vorhersagen:</h4>
<ul>
<li><strong><a href="http://voice.google.com" target="_blank">Google Voice</a></strong> sollte endlich <a href="http://www.golem.de/1109/86610.html" target="_blank">in Europa</a> aufschlagen.</li>
<li>Ein<strong> iPad-Killer</strong>, der keiner sein wird: Durch die wohl bald abgeschlossene Übernahme von <a href="http://www.motorola.com/Consumers/DE-DE/Home" target="_blank">Motorola Mobility</a> könnte Google nicht nur bessere Karten im Patent-Wahnsinn haben, sondern (hoffentlich) auch Android-Hardware vorantreiben. Eric Schmidt deutete erst unlängst ein eigenes Tablet (<strong>Nexus Tab?</strong>) von &#8220;höchster Qualität&#8221; an. An die Verkaufszahlen von Apples iPad werden Android Tablets aber auch 2012 bei weitem nicht herankommen.</li>
<li>Weil Google auch das <a href="http://www.theverge.com/2011/12/7/2618225/eric-schmidt-le-web-paris-google-tv-majority-all-tvs" target="_blank">Fernsehgeschäft forcieren</a> will, halte ich ein eigenes <strong>Nexus TV</strong> für sehr wahrscheinlich, da Motorola Mobility auch <a href="http://www.motorola.com/Consumers/XW-EN/Consumer-Products-and-Services" target="_blank">Settop-Boxen</a> baut. Auch die Übernahme von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/SageTV" target="_blank">SageTV</a> im Vorjahr deutet darauf hin.</li>
<li>Googles <a href="http://www.google.com/chromebook/" target="_blank">ChromeBooks</a> dürften dagegen ebenso wie CloudPrint auch 2012 niemanden wirklich vom Hocker hauen. Der heißeste Tipp für den <strong>nächsten eingestellten Dienst</strong>: <a href="http://www.google.com/friendconnect/?hl=de">Google FriendConnect</a>.</li>
<li><strong>Google+</strong> wird zwar auch 2012 nicht zum echten Facebook-Killer, aber Google wird es nicht wagen, das Scheitern einzugestehen. Zudem dürfte der Dienst eine Größe haben, die in vielen Bereichen seinen Zweck erfüllt: Signallieferant für den Suchalgorithmus. Gut möglich ist auch, dass <a href="http://www.orkut.com/?hl=de" target="_blank">Orkut</a> früher oder später eingestellt und nach Google+ migriert wird.</li>
<li><strong>Android:</strong> Hier sieht die Welt für den Internetkonzern am rosigsten aus. Eben erst wurde die Marke von 700.000 aktivierten Geräten pro Tag geknackt. Über das Weihnachtswochenende waren es 3,7 Millionen. Mitte 2012 könnten es täglich schon eine Million sein. Nachdem man Android 4.0 als absolut gelungen bezeichnen kann, muss es nur noch in die Masse getragen werden.<br />
Apropos Updates: Um die auf <a href="http://www.google.com/events/io/2011/index-live.html" target="_blank">2011er-I/O</a> angekündigte Update-Allianz ist es sehr leise geworden. Das Problem mit verspäteten oder gar nicht erscheinenden Aktualisierungen wird Google nur selbst in den Griff bekommen müssen. Auf die OEMs ist hier kein Verlass.</li>
</ul>
<h2>2. Kein Apple TV-Fernseher</h2>
<p>Fünf Sätze in Walter Isaacsons <a href="http://www.amazon.de/mn/search/?_encoding=UTF8&amp;site-redirect=de&amp;x=0&amp;tag=privatewebs0d-21&amp;linkCode=ur2&amp;y=0&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;field-keywords=Walter%20Isaacsons%20Steve%20Jobs&amp;url=search-alias%3Daps" target="_blank">Biografie von Steve Jobs</a> versetzten Apple-Fans in den größten Hype seit der Spekulation rund um das iPad:</p>
<blockquote><p>&#8216;I&#8217;d like to create an integrated television set that is completely easy to use,&#8217; he told me. &#8216;It would be seamlessly synced with all of your devices and with iCloud.&#8217; No longer would users have to fiddle with complex remotes for DVD players and cable channels. &#8216;It will have the simplest user interface you could imagine. I finally cracked it.&#8217;</p></blockquote>
<p>Seitdem wird wild drauflos geraten. Digitimes, dessen Geschäftsmodell das Verbreiten von Gerüchten zu sein scheint, will sogar schon die korrekten Größen &#8211; <a href="http://www.digitimes.com/news/a20111227PD204.html" target="_blank">32 und 37 Zoll</a> &#8211; wissen. Und alle Medien rund um den Erdball schreiben brav ab.</p>
<p><a href="http://msgui.vilabol.uol.com.br/itv.html" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-3615" title="Apple TV, Konzept von Guilherme Schasiepen @_guims" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/12/Apple-TV.jpg" alt="Apple TV, Konzept von Guilherme Schasiepen @_guims" width="600" height="196" /></a></p>
<p>Bedient soll das übrigens mit dem digitalen Assistenten Siri werden. Dabei wird übersehen, dass Jobs mit der Entwicklung von Siri recht wenig zu tun hatte, wie ein weiteres Zitat aus der Biografie belegt.</p>
<blockquote><p>Jobs grabbed the phone in the middle of the demo and proceeded to see if he could confuse it. &#8216;What&#8217;s the weather like in Palo Alto?&#8217; he asked. The app answered. After a few more questions, Jobs challenged it: &#8216;Are you a man or a woman?&#8217; Amazingly, the app answered in its robotic voice, &#8216;They did not assign me a gender.&#8217; For a moment the mood lightened.</p></blockquote>
<p>Wie konnte Jobs also das Bedienungsproblem mit Fernsehern mit Hilfe von Siri geknackt haben, ohne zu wissen, wozu es genau in der Lage wäre? Gegen eigene Apple-Fernseher sprechen noch weitere Faktoren:</p>
<ul>
<li>Ein TV-Gerät kauft man nicht wie ein Smartphone oder Tablet alle paar Jahre neu. Eine Hundert-Euro-Box dagegen wird schneller ersetzt.</li>
<li>Geld wird eher mit Diensten und Content-Angeboten verdient als mit Hardware. Das Gesetz unendlich kopierbarer Bits gilt auch für Apple.</li>
<li>Kaum jemand wird einen Fernseher kaufen, der nur in einem Ecosystem unterwegs ist und der Piratenfilme aus dem Netz nur nach einem umständlichen Hack abspielt.</li>
</ul>
<p>Viel wahrscheinlicher ist daher, dass Apple TV weiterhin eine Box bleibt. Aus der <a href="http://www.engadget.com/2007/05/30/steve-jobs-live-from-d-2007/" target="_blank">Hobby</a>-Abteilung von Apple kommt dafür mit Sicherheit die eine oder andere Innovation. So wäre es vorstellbar, dass irgendein &#8220;magischer Trick&#8221; mit dem HDMI-Kabel das Teamwork mit dem Fernseher verbessert und eine Fernbedienung entfallen könnte. Auch eine Integration mit Siri ist durchaus vorstellbar. Und iOS-Apps am Fernseher sind längst überfällig, mit Spielen könnte man am Erfolg von Xbox und Playstation nagen.</p>
<h4>Weitere Apple-Vorhersagen:</h4>
<ul>
<li>Das <strong>iPad 3</strong> könnte gerüchteweise nicht wie üblich Ende Jänner, sondern erst am <a href="http://focustaiwan.tw/ShowNews/WebNews_Detail.aspx?ID=201112230031&amp;Type=aTOD" target="_blank">24. Februar</a> vorgestellt werden. An Neuerungen dürfte vor allem das Retina-Display (2048&#215;1536 Pixel bei zehn Zoll) hervorstechen. Es gibt auch Quellen, die von mehreren Formfaktoren ausgehen: Die Rede ist dabei von fünf über sieben bis zehn Zoll Bildschirmdiagonale. Meine Vorhersage: Eine Größe, gleich viel Speicher (16/32/64 GB) wie bisher und 100 Euro billiger.</li>
<li>Beim <strong>iPhone 5</strong> sollte sich deutlich mehr tun, als beim Schritt vom iPhone 4 zum 4S &#8211; alle zwei Jahre gibt es ein immer ein gröberes Update. Während die Größe gleich bleibt oder höchstens minimal zunimmt, sollte das Design die größte Neuheit darstellen. Was neue Funktionen angeht, dürften das Machbare bei Mobiltelefonen ohnehin ausgereizt sein. Daher wird&#8217;s höchstens hier ein wenig schneller, da ein wenig raffinierter.</li>
</ul>
<div><a href="http://www.flickr.com/photos/inside-apple/"><img class="alignnone size-full wp-image-3613" title="iPhone Designstudie, (c) Item, www.designedbyitem.com" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/12/iPhone-nano-designstudie.jpg" alt="" width="600" height="239" /></a></div>
<ul>
<li><strong>iPhone nano:</strong> Die gewaltigen Verkaufszahlen von Android dürften Apple sauer aufstoßen. Eine Verbreiterung der Angebotspalette würde all jenen ansprechen, die gerne ein iPhone hätten, aber nicht willens sind, über 600 Euro dafür auszugeben. Und das sind viele!<br />
Wie bei dieser <a href="http://www.flickr.com/photos/inside-apple/" target="_blank">Designstudie</a> aus dem Jahr 2009, könnte man zudem bei einem günstigeren Modell mehrere Farbvarianten anbieten &#8211; etwas, das auch schon beim iPod gut funktionierte.</li>
<li>Bei<strong> iOS6</strong> sollte Apple endlich ein Remake der mitgelieferten Apps (Maps, Notizen etc.) angehen. Auch Widgets wie bei Android oder Icons mit Funktion (wie die Live-Tiles bei Windows Phone) wären denkbar.</li>
<li><strong>iTunes Store:</strong> Apple kam zuletzt beim Content stark unter Druck. Flatrates wie jene von <a href="http://www.georgholzer.at/blog/2011/11/14/10-heisse-tipps-tricks-fur-spotify/" target="_blank">Spotify</a> oder <a href="http://netflix.com" target="_blank">Netflix</a> wird es daher 2012 auch bei Apple geben.</li>
<li>Ein <strong>MacBook Air</strong> mit 15 Zoll wird eine Angebotslücke schließen und wohl viele begeistern.</li>
</ul>
<h2>3. Schicksalsjahr für Microsoft</h2>
<p>Auch wenn Steve Ballmer im Herbst beim Aktionärstreffen mit 92 Prozent das Vertrauen ausgesprochen wurde, brennt der Hut. Das Wachstum der Microsoft-Aktie ist seit langem nicht existent, im Fünfjahresvergleich gar negativ. In dem Wertpapier steckt gleich viel Fantasie wie in einer europäischen Schuhfabrik.</p>
<p><a href="http://finance.yahoo.com/echarts?s=AAPL#chart3:symbol=aapl;range=5y;compare=msft;indicator=volume;charttype=line;crosshair=on;ohlcvalues=0;logscale=off;source=undefined"><img class="alignnone size-full wp-image-3617" title="Fünfjahresvergleich Microsoft Apple" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/12/aapl-msft.png" alt="" width="600" height="235" /></a></p>
<p>Auch wenn die Umsatzzahlen je nach Sparte solide bis exzellent sind, als Anleger würde man sich weit mehr wünschen als nur Geduld. So ist es absehbar, dass das Vertrauen schon bald deutlich unter den Marktanteil von Windows absackt. Steve Ballmer könnte nun wirklich bald Geschichte sein.</p>
<p>Für mehr Wachstum brauchen die Redmonder dringend eine komplett neue Unternehmenskultur. Es gibt mit Sicherheit mehr Innovationen, als wir sie zu sehen bekommen &#8211; nur muss man diese auch zulassen und nicht durch jede Menge Produktmanager und Marketinggremien schon im Keim ersticken. Zudem kommt der Wettbewerbsdruck zwischen den Sparten, der oft Innovation verhindert, um bestehende Produkte zu schützen. Um das (und noch viel mehr) zu verändern, braucht es eine neue Führungsriege.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3618" title="2012: Ballmer's End? Alle Fotos (cc) Georg Holzer" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/12/metroballmer.jpg" alt="" width="599" height="338" /></p>
<p>2012 wird für Microsoft in vielerlei Hinsicht ein Schicksalsjahr sein:</p>
<ul>
<li>Mit <strong>Windows 8</strong> und <strong>Office 15</strong> stehen zwei &#8211; für Microsoft lebenswichtige &#8211; Produkte vor neuen Versionen. Ob die revolutionären Bedienungskonzepte (Metro-Design mit den Metro-Style-Apps) ankommen oder nicht, ist völlig offen. Eine Revolte der Nutzer ist ebenso wenig auszuschließen wie ein gigantischer Wurf.</li>
<li>Eine brandneue Ausgabe der Spielkonsole Xbox 360 (Vorstellung vermutlich bei der E3 im Juni, erhältlich nicht vor 2013) könnte Einfluss auf das &#8211; ohnehin nicht grandiose &#8211; Standing im <strong>Consumer-Bereich</strong> beeinflussen. Hier muss sich auch zeigen, ob es Microsoft mit dem Tempo und der Schlagkraft von Apple und Google im Kampf ums Wohnzimmer aufnehmen kann. Noch fehlen die TV-Geräte, denen Microsoft gerne einen Kinnect Sensor verpassen würde.</li>
<li><strong>Windows Phone 7</strong> ist grundsätzlich nicht schlecht, sein Verkaufserfolg allerdings eher bescheiden &#8211; oder wie Ballmer es bezeichnete: &#8220;Wir sind von sehr klein zu sehr klein gewachsen.&#8221; Zwar soll es schon mehr als 50.000 Apps geben, in vielen Nischen herrscht aber gähnende Leere. So wird jeder immer irgendetwas vermissen, das es anderswo (bei Apple und Google) gibt. Ein wirkliches Kaufargument für Windows Phones schaut trotz guter Hardware von Nokia &amp; Co. anders aus.</li>
<li>An der Entwicklung bei Skype, Windows Live (oder wie die Onlinedienste jetzt heißen) und Bing könnte sich entscheiden, ob es eine <strong>Zukunft im Web</strong> gibt. Und zu guter Letzt gibt es große Ungewissheit über die Zukunft beim größten Online-Partner Yahoo. Fällt er &#8211; etwa durch einen chinesischen Käufer - in fremde Hände, wären das Suchmaschinen-Geschäft Microsofts endgültig marginalisiert.</li>
</ul>
<p>Eine lange Debatte über die Führungsqualität an der Spitze könnte den Konzern in dieser wichtigen Zeit gleich lähmen wie seinerzeit das Kartellverfahren. Gut möglich auch, dass man Ballmer noch Zeit gibt. Aber er hat ein Ablaufdatum.</p>
<h2>4. Facebook sucht sich zum Börsen-Crash</h2>
<p>Im Frühjahr könnte Facebook &#8211; das bereits mit bis zu 100 Milliarden Dollar bewertet ist, an die Börse gehen. Doch selbst die Aussicht auf eine Milliarde Nutzer im kommenden Jahr spiegelt einen so hohen Wert nicht wieder. Der Börsengang könnte wie jener von <a href="http://finance.yahoo.com/echarts?s=ZNGA+Interactive#symbol=ZNGA;range=3m" target="_blank">Zynga</a>, <a href="http://finance.yahoo.com/echarts?s=GRPN+Interactive#symbol=GRPN;range=3m" target="_blank">Groupon</a> oder <a href="http://finance.yahoo.com/echarts?s=LNKD+Interactive#symbol=LNKD;range=1y" target="_blank">LinkedIn</a> hinter den hochgeschraubten Erwartungen zurückbleiben.</p>
<p>Offen ist, ob damit eine neue Tech-Blase platzt und die Branche wie kurz nach dem Millennium erneut um Jahre zurückgeworfen wird.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3620" title="Facebook Search" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/12/facebook-search.png" alt="" width="600" height="108" /></p>
<p>Bis zum Börsegang sollte es aber noch eine gravierende Neuerung geben: eine völlig überarbeitete Suche. Diese verdiente derzeit ihren Namen kaum, findet man damit praktisch nur Personen, Seiten und Gruppen. Künftig sollte sie deutlich besser werden. Beiträge und Statusmeldungen von Freunden sollte man damit leichter aufspüren können.</p>
<p>Gut möglich, dass auch alle Websites per Crawler durchsucht werden, die Social Plugins eingebaut haben. Ich sehe schon Seminare von Social Media Experten: &#8220;Wie schreibt man FB-SEO-freundliche Beiträge?&#8221;</p>
<p>Außerdem wird Facebook weitere Geodienste bringen, die insbesonders für Unternehmen interessant sein könnten. Im Herbst übernahm man dazu das Team von <strong>Gowalla</strong>.</p>
<h4>Weitere Social Network-Vorhersagen:</h4>
<ul>
<li><strong><a href="http://wannstirbtstudivz.com/" target="_blank">StudiVZ stirbt</a></strong> &#8230; das ist nur noch eine Frage der Mathematik.</li>
<li>Soziale Netzwerke werden auch <strong>abseits von Computer</strong> und Smartphone eine Rolle spielen. Sie erobern beispielsweise immer mehr den Fernseher. So könnte man 2012 am Satellitenreceiver jene Sendungen aufnehmen, die auch ausgewählte Freunde programmiert haben. Von Freunden geteilte Videoclips werden (wie jetzt schon bei Boxee) übersichtlich auf der Mattscheibe präsentiert.</li>
</ul>
<h2>5. OpenStreetMap schafft Jobs</h2>
<p>Google Maps ist mit Abstand die Nummer eins unter den Kartendiensten im Web und die Taktik des Internetkonzerns ging eindeutig auf: Erst macht man ein gutes Angebot und macht es kostenlos für alle nutzbar. Hat man eine beinahe Monopolsituation geschaffen, kassiert man ab. 2012 ist es soweit: Die Nutzung von Google Maps wird für Entwickler größerer Webangebote <a href="http://www.googlewatchblog.de/2011/10/ab-anfang-2012-google-maps-api-wird-kostenpflichtig/" target="_blank">kostenpflichtig</a>.</p>
<p>Angebote wie <a href="http://willhaben.at" target="_blank">willhaben.at</a> mit seinen über 320 Millionen PageImpressions werden dies am ärgsten spüren &#8211; es sei denn, sie bauen um. Ein Nutznießer könnte das freie Kartenprojekt <a href="http://www.openstreetmap.org/" target="_blank">OpenStreetMap</a> (OSM) sein.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3623" title="OpenStreetMap Ausschnitt Berlin" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/12/osm-berlin.png" alt="" width="600" height="286" /></p>
<p>Das Kartenmaterial von OSM ist nicht nur kostenlos verfügbar, sondern in wichtigen Ballungszentren von weit höherer Qualität als jenes von Google. In Berlin etwa ist jeder Alleebaum kartiert.</p>
<p>Der verstärkte Einsatz von OSM-Daten werden der Community (die Karten werden nach dem Wikipedia-Prinzip erstellt) enormen Auftrieb geben. Weil es aber einen gewissen Aufwand bedeutet, solche Karten selbst zu hosten und Schnittstellen dafür anzubieten, könnte dies nicht zuletzt auch neue Jobs und Geschäftsmodelle in Europa (und nicht nur in den USA) schaffen. Es braucht Leute, die mit dem enormen Datensatz umgehen und ihn entsprechend rendern können.</p>
<h4>Weitere Web-Vorhersagen:</h4>
<ul>
<li><strong>Keyboard-Surfen:</strong> Immer mehr Websites integrieren Tastatureingaben. Wie bei Google Reader wird man per Tastendruck artikelweise vor- und zurückspringen können.</li>
<li><strong>Speicherplatz</strong> im Web wird knapper. Zwar wird der durch die Überflutungen in Thailand hervorgerufene Engpass an Festplatten nicht direkt spürbar &#8211; doch der eine oder andere Webdienst wird zum Launch das Angebot kleiner dimensionieren als geplant. Sind die Kapazitäten wieder hochgefahren und die letzten Angebotslücken bedient, könnte der Speicherpreis auch durch immer günstigere SolidStateDrives (SSD) ins Bodenlose fallen. Die Folge wäre, dass es bei einzelnen Anbietern &#8220;Flatrates&#8221; für Online-Speicher geben könnte.</li>
<li>Das <strong>mobile Web</strong> gewinnt im Mainstream an Fahrt: Wer eine Website hat, sollte diese auch Handy-tauglich machen. Bei einigen Content Management-Systemen reicht dazu ein einfaches Plugin und auch Web-Agenturen dürfen sich immer öfter über ein Zubrot freuen.</li>
<li>Die Nutzung von <strong>Twitter</strong> wird 2012 nicht zuletzt aufgrund des Konkurrenzkampfs zwischen Google+ und Facebook über immer neue Features signifikant (um 15 bis 20 Prozent) zurückgehen.</li>
<li><strong>Browserkrieg:</strong> Microsoft wird zwar mit dem Internet Explorer 10 einen ganz passablen Browser herausbringen, dennoch werden sich selbst Mainstream-Nutzer in Scharen abwenden. Der Gewinner heißt Chrome. Ende des Jahres sollte der Chrome in einigen Ländern bereits zur Nummer eins avanciert sein.</li>
<li><strong>WebFonts</strong> werden 2012 von fast allen Websites (kleine Blogger wie große Medien) eingesetzt, die neu gestaltet werden.</li>
</ul>
<h2>6. Ads mindern Inhalt und Einnahmen</h2>
<p>Eigentlich schaut es für die Medienwelt im Web rosig aus. Anzeigenetats werden schon seit einiger Zeit massenweise von Print ins Web verschoben. Dort ist Werbung nicht nur messbar, sondern derzeit auch vergleichsweise billig zu bekommen. Doch das ist nur die eine Seite der Medaille.</p>
<p>Weil es viele <strong>Werbetreibende</strong> schlichtweg <strong>übertreiben</strong>, plärrt und poppt es überall im Web. Das nervt die Nutzer und degradiert den Inhalt selbst renommierter Onlineangebote. Konzentriertes Lesen wird neben solchen Werbebannern zunehmend unmöglich.</p>
<p>Wer so wirbt, riskiert, seine Botschaft irgendwann gar nicht mehr an die Frau oder den Mann bringen zu können. Selbst nicht technik-affine Nutzer installieren immer häufiger <strong>AdBlocker</strong>. Sollte dies einigen zu umständlich sein, werden Plugins und Dienste wie <a href="http://www.evernote.com/about/download/clearly.php" target="_blank">Evernote Clearly</a>, der Reader-Modus in iOS/Safari oder Instapaper verhindern, dass Werbung durchkommt. Solche Browserfeatures werden Dank der tscheppernden und erschreckenden Flash-Anzeigen eher mehr als weniger!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3633" title="Reader Modus im Safari-Browser" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/12/screenshot-safari-reader.png" alt="" width="600" height="224" /></p>
<p>Die Folge: So manche Werbung sorgt dafür, dass es gibt immer weniger lebensfähige Portale gibt.</p>
<p>Doch es gibt auch einen Lichtblick und man muss wirklich hoffen, dass dieser die Diskussion um übertriebene Werbung anfeuert: Ein Anbieter, AdBlock Plus, will standardmäßig <a href="https://adblockplus.org/en/acceptable-ads-agreements" target="_blank">&#8220;akzeptable Anzeigen&#8221;</a> durchlassen. Somit sollte der Druck auf die Werbetreibenden steigen, nicht mehr zu aufdringliche Display-Ads zu schalten.</p>
<h4>Weitere Medien-Vorhersagen:</h4>
<ul>
<li><strong>derstandard.at: Relaunch &amp; Web only ab 2013</strong><br />
Dass Zeitungen es in Zukunft nicht leicht haben werden, liegt auf der Hand. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die erste Tageszeitung in Österreich <strong>online-only</strong> gehen wird. Der heißeste Kandidat dafür ist <strong>derStandard</strong>. Im Vergleich zur Printausgabe ist <a href="http://derStandard.at" target="_blank">derStandard.at</a> in Österreich eine echte Größe und innovativ genug, um dieses Kunststück zu schaffen.<br />
Zuvor braucht es aber noch einen Relaunch &#8211; die letzte große Renovierung ist schon <a href="http://wayback.archive.org/web/20110315000000*/http://derstandard.at" target="_blank">eine ganze Weile her</a>. Gut möglich, dass sich die Wiener ein kleines Stück von einem guten Vorbild aus den USA abschauen &#8230;</li>
</ul>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3627" title="derStandard.at Verge" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/12/standard-verge.jpg" alt="" width="600" height="343" /></p>
<ul>
<li><strong>E-Reader</strong> gewinnen 2012 enorm an Bedeutung &#8211; nicht nur, weil Verlage mehr Bücher dafür anbieten, sondern weil immer mehr Inhalte abseits von Literatur dafür erstellt und angeboten werden. Auf einem E-Reader lesen sich auch lange Artikel aus dem Web viel einfacher.</li>
<li><strong>3D am Fernseher</strong> juckt noch weniger Käufer als 2011, weshalb selbst Elektromärkte nur noch untergeordnet mit dieser Funktion werben werden.</li>
<li>Die US-Online-Videothek <strong>Netflix</strong> sollte an den Handy- und Kabelbetreiber Verizon verkauft werden, was ein Ende für eine mögliche globale Expansion bedeutet. Apple und Amazon kommen aber mit Flatrate-Angeboten für das Streaming auch nach Europa.</li>
</ul>
<h2>7. Polit-GAU in Österreich: das Mega-Leak</h2>
<p>Das Kollektiv der Internet-Aktivisten von Anonymous Austria deckte heuer gleich eine ganze Reihe von Datenleaks auf: Persönliche Daten Hunderttausender Versicherten der Tiroler GKK wie von GIS-Zahlern tauchten ebenso im Netz auf Adressen von Polizisten.</p>
<p>Dass die Korruption in Österreich fröhliche Urstände feiert, wird sich nicht so schnell ändern. Aber: 2012 wird es ein größeres Datenleck geben und es wird die Politik mehr in Rage bringen als alles andere zuvor. Es könnte <strong>Korruption</strong> aufdecken, <strong>geheime (!) Förderungen</strong> öffentlich machen oder <strong>Spendenlisten</strong> an Parteien betreffen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3636" title="Bestechung, Parteispenden, Korruption Foto: (c) MS Fotodesign/Fotolia.com" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/12/©-MS-Fotodesign-Fotolia.com_.jpg" alt="" width="600" height="346" /></p>
<h4>Weitere Politik-Vorhersagen:</h4>
<ul>
<li><strong>OpenData:</strong> Die jüngst <a href="http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/11/1524&amp;format=HTML&amp;aged=0&amp;language=DE" target="_blank">angekündigte Richtlinie</a> der EU für mehr Transparenz der Staaten gegenüber ihren Bürgern wird in Österreich 2012 so lange wie möglich ausgesessen. Um möglichst lange und möglichst wenig preisgeben zu müssen, könnte die Bundesregierung sogar ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerichtshof_der_Europ%C3%A4ischen_Union#Vertragsverletzungsverfahren" target="_blank">Vertragsverletzungsverfahren</a> riskieren.</li>
<li>Sowohl <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/SOPA" target="_blank">SOPA</a></strong> (Stop Online Privacy Act) als auch <strong><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Protect_IP_Act" target="_blank">PIPA</a></strong> (Protect IP Act) werden in den USA Gesetz. Bisherigen Beispielen folgend, werden beide umstrittenen Materien zur Vermeidung von Online-Piraterie wohl auch in den Rechtsbestand der EU übernommen.</li>
<li>Die <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vorratsdatenspeicherung" target="_blank">Vorratsdatenspeicherung</a></strong> kommt. Auch wenn massiv Widerstand geäußert wird, wird der Gesetzgeber mit der Eisenbahn drüber fahren. Schließlich kann jeder Bürger ein Terrorist sein &#8230;</li>
<li>Crowdsourcing von Journalismus und die Organisation von Demonstrationen über das Internet wird <strong>Wladimir Putin</strong> das Leben auch nach der Präsidentenwahl im März schwer machen.</li>
</ul>
<h2>8. Luftbrücke für Kameras</h2>
<p>Es ist schlichtweg unverständlich, dass es im Jahre 2011 noch immer keine Spiegelreflex-<strong>Kamera mit eingebautem Wlan und GPS</strong> gibt. Dabei nagen Smartphones ob ihrer passablen Bildqualität und ständiger Internetverbindung schon länger an den Umsätzen der Kamerahersteller. Noch unverständlicher ist, dass selbst es im unteren Preissegment kaum Angebote in diese Richtung gibt.</p>
<p>Zwar fressen beide Bausteine am Akku, doch dies lässt sich mit Schaltern effektiv kontrollieren.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3630" title="Nikon D700, iPhone 4S" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/12/nikond700-back-k-small.jpg" alt="" width="600" height="298" /></p>
<p>2012 wird sich das ändern. Canon fehlt noch im Reigen der Hersteller von Systemkameras und könnte als erster diese Lücke schließen. So hätte das Konzept auch bei uns mehr Freunde:</p>
<ol>
<li>Man schießt ein Foto.</li>
<li>Während dem Durchschauen der Schnappschüsse kann man einzelne Bilder zu einer App am Smartphone übertragen.</li>
<li>Dort wird es mit ein paar Fingergesten bearbeitet.</li>
<li>Vom Smartphone aus kann man es auf Facebook, Flickr &amp; Co. teilen.</li>
</ol>
<p>Klingt so simpel und 2012 wird es kommen. Wenn nicht, darf man offen an der Innovationsbereitschaft der Branche zweifeln und auf ein Ende der System-/Kompaktkameras wetten.</p>
<h4>Weitere mögliche Innovationen:</h4>
<ul>
<li><strong>BitCoin-Nachfolger:</strong> Die Idee von virtuellem Geld außerhalb der Kontrolle von (Noten-)Banken ist äußerst reizvoll, hat aber auch deutliche Schwächen. Gerade bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bitcoin" target="_blank">BitCoins</a> hat sich gezeigt, dass es nicht funktioniert, wenn nichts nachvollziehbar ist. Einbrüche in BitCoin-Banken, enorme Deflation und dunkle Kanäle sind wahre Killer für solche Konzepte. 2012 sollte es ein neues, noch besseres Modell geben.</li>
<li><strong>Heimautomation:</strong> Die Steuerung von Heizungen lässt sich noch enorm optimieren und zu gröberen Einsparungen beim CO2-Ausstoß führen. Thermostate wie jene von <a href="http://www.nest.com" target="_blank">Nest</a> werden 2012 breit adaptiert. Ausgeklügelte Systeme zur Heimsteuerung werden beim Hausbau einen Boom erleben.</li>
<li><strong>Akku-Innovation:</strong> 2012 wird es eine Erfindung geben, mit der Smartphones und Notebooks mehrere Tage ohne Steckdose überleben können. Zu irgendetwas müssen die Milliarden ja gut sein, die gerade in die Autobatterie-Forschung gebuttert werden.</li>
</ul>
<h2>9. Verlierer des Jahres: Research in Motion</h2>
<p>Dass man Waterloo mit vernichtenden Niederlagen gleichsetzt, ist kein gutes Omen für Research in Motion (RIM) &#8211; der Blackberry-Hersteller hat seinen Firmensitz im kanadischen Waterloo. Nicht erst 2011 ging es rasant bergab. Stark geschrumpfte Absatzzahlen, peinliche Netzausfälle, verfehlte Produktpolitik (welcher Business-Typ spricht auf ein Playbook an?) und nicht zuletzt Skandale um randalierende und betrunkene Manager setzten dem ehemaligen Business-Liebling arg zu.</p>
<p>Mit <a href="http://www.complex.com/tech/2011/12/report-microsoft-nokia-and-amazon-looking-to-buy-rim" target="_blank">Nokia, Microsoft und Amazon</a> prüften gleich drei Schwergewichte den Kauf des einstigen Smartphone-Primus. Alle winkten ab, niemand will RIM &#8230; Dass CEO Jim Balsillie und sein Kompagnon Mike Lazaridis gerade einmal einen Dollar im Jahr verdienen beweist eines: You get what you pay.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3635" title="RIM HQ, Waterloo, Canada" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/12/rim.jpg" alt="" width="600" height="247" /></p>
<p>2012 wird die Talfahrt weiter fortsetzen. Am Ende könnten ein dubioser Investor (Nähe zu einem Staat) oder arabische Scheichs zuschlagen und dadurch auch die letzten verbliebenen Kunden vertreiben.</p>
<h4>Weitere Verlierer des Jahres:</h4>
<ul>
<li><strong>Aktionäre und Staaten:</strong> Die Krise geht wohl nicht so schnell vorrüber.</li>
<li><strong>Mobilfunker:</strong> EU-Kommissarin Neelie Kroess wird noch im ersten Halbjahr 2012 die Mobilfunkbetreiber per EU-Richtlinie zu maßvollen Roaming-Tarifen verdonnern.</li>
</ul>
<h2>10. Georg 2012</h2>
<p>Auch Ende 2012 werde ich noch mit einem <strong>iPhone</strong> telefonieren, weil keiner der vielen Androiden mich restlos begeistert. Dann werde ich womöglich <strong>nicht mehr in Klagenfurt</strong> leben und woanders neue Herausforderungen angehen. Und ich werde den Großteil meines Einkommens <strong>nicht mehr mit Papier</strong>-Produkten (Zeitungen, Zeitschriften, Bücher etc.) bestreiten. Who knows &#8230;</p>
<p><em>Was sind eure Vorhersagen? Wo stimmt ihr mit mir (nicht) überein?</em></p>
<p><strong>Und: Wenn dir gefällt, was du hier list &#8230; teile es :-) Danke!</strong></p>
<p><small>cc  2011 <a href="http://www.georgholzer.at">Georg Holzer</a>. | 
<a href="http://www.georgholzer.at/blog/2011/12/29/technik-vorhersagen-fur-2012/#comments">9 Kommentare</a> | 
Zu <a href="http://del.icio.us/post?url=http://www.georgholzer.at/blog/2011/12/29/technik-vorhersagen-fur-2012/&title=Technik-Vorhersagen für ZwanzigZwölf">del.icio.us</a> hinzufügen
<br/>
</small></p>
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		<item>
		<title>Meinung: Populismus, der nur Übelkeit bringt</title>
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		<comments>http://www.georgholzer.at/blog/2011/11/30/meinung-populismus-der-nur-ubelkeit-bringt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 12:59:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Eurokrise]]></category>
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		<category><![CDATA[Schuldenbremse]]></category>
		<category><![CDATA[Skandale]]></category>

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		<description><![CDATA[Schuldenbremse und Reichensteuer. Der Populismus in Österreich ist derzeit unübertroffen. Mit falschen Argumenten wird auf die falschen Leute eingeprügelt: Die Opfer dieser Hetzkampagnen sind Reiche wie Arme gleichermaßen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3588" title="Bremsspuren, CC Alexander Svensson" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/11/Alexander-Svensson.jpg" alt="" width="600" height="212" /></p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Populismus" target="_blank">Populismus</a> hält dieses Land immer stärker im Würgegriff. Ausnahmsweise wird von Österreichs Politikern nicht blindlings verbal auf Ausländer eingeschlagen, sondern diesmal gegen die globale Hochfinanz agitiert. Und noch einen Unterschied gibt es: Diesmal werben Politiker mit zwei Themen nicht für die Wiederwahl, sondern täuschen über eigene Versäumnisse hinweg.</p>
<p>Politiker (egal, welcher Couleur) lügen oft deshalb, weil sie die Wahrheit für unzumutbar erachten oder weil kein Politiker seine Fehlbarkeit eingestehen möchte. Der tägliche Konsum an Nachrichten erregt bei mir zuletzt immer öfter Übelkeit. Ich kann schlichtweg nicht so viel essen, wie ich bei den Begriffen <strong>Schuldenbremse</strong> und <strong>Reichensteuer</strong> raufkotzen möchte. Schauen wir uns doch diese zwei &#8220;Trend-Schlagwörter&#8221; einmal näher an.</p>
<h2>Schuldenbremse</h2>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schuldenbremse" target="_blank">Wikipedia</a> versteht darunter eine</p>
<blockquote><p>&#8230; konstitutionelle Selbstbindungen und zwischenstaatliche Vereinbarungen [...], durch die Staaten ihren Regierungen und Parlamenten einerseits die Möglichkeit nehmen, im Übermaß Verschuldungen einzugehen sowie auch die Verpflichtung auferlegen, eventuell bestehende übermäßige Verschuldungen zurückzufahren.</p></blockquote>
<p>Im Klartext: ein Verfassungsgesetz, das Grenzen der (Neu)verschuldung festlegt.</p>
<p><em>Haben wir so etwas nicht schon?</em><br />
<strong>Antwort:</strong> Ja, die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maastricht-Kriterien" target="_blank">Maastricht-Kriterien</a>. Diese sehen einen maximalen Schuldenstand von 60 Prozent und eine jährliche Nettoneuverschuldung von nicht mehr als drei Prozent des BIP vor.</p>
<p><em>Wozu also ein Gesetz, für etwas, wofür wir ohnehin schon Regeln haben?</em><br />
<strong>Antwort:</strong> Keine Ahnung. Vielleicht will man damit Ratingagenturen beruhigen. Politiker könnten so auch der Bevölkerung zeigen, dass sie irgendetwas getan haben.</p>
<p>Wie lange wird die Schuldenbremse halten?<br />
<strong>Antwort:</strong> So lange Rot und Schwarz dies wollen. Das <a href="http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/archiv/85339_Mit-der-Schuldenbremse-in-den-Abgrund.html" target="_blank">US-Fiasko</a> vom Sommer diesen Jahres wird es in Österreich nicht geben, weil es (wie es <a href="http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/713027/Schuldenbremse_Keine-Einigung-mit-Gruenen-und-BZOe" target="_blank">ausschaut</a>) gar kein Verfassungsgesetz geben wird. Jede nachfolgende Regierung kann das Gesetz mit einfacher Mehrheit aufheben.</p>
<p><em>Wird die Schuldenbremse funktionieren?</em><br />
<strong>Antwort:</strong> Mit Sicherheit nicht, es sei denn es gibt wirklichen Willen zum Sparen. Das würde bedeuten, dass man tabulos die Diskussion über (dringend nötige) Strukturreformen eröffnet oder zulässt. Echtes sparen würde auch bedeuten, dass alle Parteien auch bei ihrem eigenen Klientel kürzen müssten. Wer beides glaubt, wird selig.</p>
<p><em>Muss überhaupt gespart werden?</em><br />
<strong>Antwort:</strong> Kranksparen bringt uns freilich genauso wenig weiter wie endloses Geld ausgeben und das weitere Anhäufen von Schulden. Aber dass der Staat ohne Einbußen beim Dienst am Bürger deutlich schlanker werden könnte, steht außer Zweifel.</p>
<p>Fassen wir zusammen:</p>
<ul>
<li>Es gibt keine Notwendigkeit für eine Schuldenbremse, weil wir schon eine haben.</li>
<li>Eine Schuldenbremse ist das unausgesprochene Eingeständnis der Politik, eigene Regeln ständig gebrochen zu haben.</li>
<li>Wenn Ratingagenturen diese Schuldenbremse ohne weitere Strukturreformen abkaufen, sind sie völlig ahnungslos.</li>
</ul>
<h2>Reichensteuer</h2>
<p>Es ist allzu leicht auf den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klassenfeind" target="_blank">Klassenfeind</a> einzudreschen. <a href="http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/712877/Rote-Johanna-oder-schwarzer-Michael" target="_blank">Sogar aus Teilen der ÖVP</a> heißt es populistisch: &#8220;Her mit dem Zaster! Her mit der Marie!&#8221;</p>
<p>Fakt ist: Der Faktor Arbeit (mitsamt Lohnnebenkosten) wird in Österreich so hoch belastet wie sonst nirgendwo auf der Welt und Österreich ist ob des weitgehenden <a href="http://www.oecd.org/document/29/0,3746,de_34968570_39907066_42147613_1_1_1_1,00.html" target="_blank">Fehlens an Kapital- und Vermögenssteuern</a> ein Mekka für (Super-)Reiche. Ebenso unbestritten dürfte sein, dass man ob des strengen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bankgeheimnis#Bankgeheimnis_in_.C3.96sterreich" target="_blank">Bankgeheimnisses</a> als Steuersünder hier recht wenig zu befürchten hat. Wären nicht diverse Ermittlungen in anderen Causen am Laufen, wären die Geldtransfers von KHG, Meischi und Hochegger über Zypern und/oder Guernsey in <a href="http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/wirtschaft/2880467/justiz-kann-grasser-stiftung-nicht-zugreifen.story;jsessionid=54E192D3A6E5F054BB68E62EC6FF5F0E.p2" target="_blank">geheime</a> liechtensteinische Stiftungen ebenso entdeckt worden wie Herbert Scheibners vermeintliche Geldwäsche über die Vereinigten Arabischen Emirate. In allen Fällen gilt die <strong>Unschuldsvermutung</strong>.</p>
<p>Und wer mir weißmachen kann, dass<strong> ein paar Strizis die einzigen</strong> sind, die unversteuertes Geld in Stiftungen parken, der glaubt auch ans Christkind!</p>
<p>Fassen wir abermals zusammen:</p>
<ul>
<li>Wieso hinterfragt nicht jemand, wem das strenge (und im Übrigen <a href="http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/399325/Geldwaesche_EUwbrKommission-ruegt-nachlaessiges-Oesterreich" target="_blank">oft gerügte</a>) <strong>Bankgeheimnis</strong> wirklich nützt? Den vielen kleinen Selbständigen oder der Billa-Kassierin sicher nicht.</li>
<li>Wieso kaufen wir nicht aktiv<strong> DVDs mit Daten von Steuersündern</strong> wie etwa Deutschland? Auch in Österreich wären solchermaßen beschaffte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%BCchte_des_vergifteten_Baumes" target="_blank">Beweise</a> jederzeit in Finanzstrafverfahren verwendbar.</li>
<li>Wieso gibt&#8217;s so unsäglich komplizierte <strong>Steuergesetze</strong> in Österreich mit so unsäglich vielen Ausnahmen und Schlupflöchern, die ohnehin nur &#8220;den G&#8217;stopften&#8221; vorbehalten sind?</li>
<li>Würden in Österreich<strong> alle ihre Steuern</strong> bezahlen, hätten wir kein Problem.</li>
</ul>
<p>Wer sich mit diesen Fragen auseinandersetzt, weiß: Es braucht keine Reichensteuer, sondern nur ein effizientes Steuersystem, bei dem keiner auskommt.</p>
<p>Und warum ist die Politik so aufgeschreckt?<br />
Antwort: Weil es ihnen erst jetzt schön langsam dämmert, dass sie das nächste Globalisierungsopfer ist. Entschieden wird längst nicht mehr am Ballhaus- oder Arnulfplatz. Entschieden wird längst schon in der <a href="http://www.diewunderbareweltderwirtschaft.de/2011/11/wieso-kam-goldman-sachs-eigentlich-so.html" target="_blank">Chefetage von Goldman Sachs</a> oder in Brüssel, wo man bewusst die falschen Leute (schwache EU-Kommissare wie Baroso vs. starke Nationalstaaten wie DE oder FR) hingesetzt hat. Nur ist diese Wahrheit dem Bürger tatsächlich nicht verkaufbar.</p>
<p><small>cc  2011 <a href="http://www.georgholzer.at">Georg Holzer</a>. | 
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<br/>
</small></p>
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		<item>
		<title>10 heiße Tipps &amp; Tricks für Spotify | Update</title>
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		<comments>http://www.georgholzer.at/blog/2011/11/14/10-heisse-tipps-tricks-fur-spotify/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 17:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Tech]]></category>
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		<category><![CDATA[Web]]></category>

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		<description><![CDATA[Spotify ist in Österreich aufgeschlagen! Der Musikdienst ist weit mehr als ein Cloud-iTunes. Zehn Tipps &#038; Tricks, wie man mehr rausholt, als man zu Träumen gewagt hatte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-3540" title="Spotify-Windows Anwendung" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/11/spotify-main.png" alt="" width="599" height="430" /></p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-3492" style="margin-left: 10px; margin-right: 0px;" title="Spotify Logo" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/11/spotify-150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p><strong>Updated:</strong> 4. März 2012</p>
<p>Es ist soweit: <strong><a href="https://www.spotify.com/at/" target="_blank">Spotify</a> ist in Österreich und der Schweiz aufgeschlagen</strong>. Zum Start gibt&#8217;s eine offizielle <a href="http://open.spotify.com/user/spotify/playlist/6FaDrfImObvAffem7u2Yx2" target="_blank">Hallo-Austria-Hier-Spotify-Playlist</a> (hier meine <a href="http://open.spotify.com/user/georg.holzer/playlist/08QvMyuGZSZO3GI1YOzHay" target="_blank">Hallo-Spotify-Hier-Georg-Playlist</a>).</p>
<p>Der Musikstreaming-Dienst gilt als der heißeste im Web. Auf der Website der Kleinen Zeitung gibt&#8217;s das Launch-Interview, das ich mit <a href="http://www.kleinezeitung.at/allgemein/multimedia/2877014/spotify-ab-dienstag-auch-oesterreich.story?seite=2" target="_blank">Europachef Jonathan Forster</a> führen durfte.</p>
<p>Was ist Spotify?</p>
<p>Wie bei allen Streaming-Dienste müssen Songs nicht erst heruntergeladen, damit man sie abspielen kann. Unmittelbar nach dem Drücken des Play-Knopfs startet die Wiedergabe. Spotify hat rund 15 Millionen Titel in seinem Katalog. Diese werden über die Suchfunktion gefunden und in Abspiellisten (Playlists) organisiert.</p>
<p>Bei Revision3 entstand zum US-Start ein gutes Tutorial-Video:</p>
<p><iframe width="600" height="338" src="http://www.youtube.com/embed/EiQgG0U-piw" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Die Benutzung von Spotify ist in der Grundversion kostenlos, gegen ein Entgelt gibt es weitere Funktionen.</p>
<table width="600">
<thead>
<tr>
<th></th>
<th align="center">
<h4>Spotify Premium</h4>
</th>
<th align="center">
<h4>Spotify Unlimited</h4>
</th>
<th align="center">
<h4>Spotify Free</h4>
</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Monatlicher Preis</td>
<td align="center">9,99 Euro</td>
<td align="center">4,99 Euro</td>
<td align="center">Gratis</td>
</tr>
<tr>
<td>Suchen und Abspielen von Musik</td>
<td align="center">OK</td>
<td align="center">OK</td>
<td align="center">OK</td>
</tr>
<tr>
<td>Soziale Funktionen</td>
<td align="center">OK</td>
<td align="center">OK</td>
<td align="center">OK</td>
</tr>
<tr>
<td>Nutzung im Ausland</td>
<td align="center">OK</td>
<td align="center">OK</td>
<td align="center">14 Tage</td>
</tr>
<tr>
<td>Radio-Modus</td>
<td align="center">OK</td>
<td align="center">OK</td>
<td align="center"></td>
</tr>
<tr>
<td>Anzeigenfrei</td>
<td align="center">OK</td>
<td align="center">OK</td>
<td align="center"></td>
</tr>
<tr>
<td>Mobile Nutzung</td>
<td align="center">OK</td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
</tr>
<tr>
<td>Offline-Nutzung</td>
<td align="center">OK</td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
</tr>
<tr>
<td>Exklusive Tracks</td>
<td align="center">OK</td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
</tr>
<tr>
<td>Nutzung auf der Stereoanlage</td>
<td align="center">OK</td>
<td align="center"></td>
<td align="center"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Die Nutzung des kostenlosen &#8220;Free-Accounts&#8221; ist auf zehn Stunden pro Monat limitiert (ca. 200 Songs). Zudem gibt es noch eine Einschränkung hinsichtlich der Abspielhäufigkeit: Songs können in der Gratisversion nur fünf Mal abgespielt werden. Aber zum Testen des Angebots und für geringen Musikkonsum am Computer sollte das reichen.</p>
<h3>Was macht Spotify besser als andere Dienste?</h3>
<ul>
<li>Spotify gibt es nicht nur als <strong>Anwendung</strong> für <a href="http://www.spotify.com/se/download/windows/" target="_blank">Windows</a>, <a href="http://www.spotify.com/se/download/mac/" target="_blank">Mac</a> oder <a href="http://www.spotify.com/se/download/previews/" target="_blank">Linux</a>, sondern kann auf einer ganzen Reihe von Geräten genutzt werden:<br />
<strong>Handys:</strong> <a href="http://www.spotify.com/se/mobile/iphone/" target="_blank">iPhone</a> (und <a href="http://www.spotify.com/se/mobile/iphone/" target="_blank">iPod touch</a>), <a href="http://www.spotify.com/se/mobile/android/" target="_blank">Android</a>, <a href="http://www.spotify.com/se/mobile/symbian/" target="_blank">Symbian</a>, <a href="http://www.spotify.com/se/mobile/windowsphone/" target="_blank">Windows Phone 7</a>, <a href="http://www.spotify.com/se/mobile/palm/" target="_blank">WebOS</a>, <a href="http://www.spotify.com/se/download/previews/" target="_blank">Blackberry<br />
</a><strong>Unterhaltungsgeräte:</strong> <a href="http://www.spotify.com/se/sonos/" target="_blank">Sonos</a>, <a href="http://www.spotify.com/se/blog/archives/2011/01/24/spotify-on-squeezebox-now-available/" target="_blank">Logitech Squeezebox</a>, <a href="http://www.spotify.com/se/blog/archives/2011/10/14/spmarket-2spotify-and-boxee-together-at-lastspmarket/" target="_blank">Boxee Box</a>, <a href="http://www.spotify.com/se/wdtv/" target="_blank">WD TV Media Player</a>, <a href="http://www.spotify.com/se/blog/archives/2011/03/29/spotify-and-onkyo-a-match-made-in-hifi/" target="_blank">Onkyo Stereoanlagen</a>, <a href="http://www.spotify.com/us/blog/archives/2011/11/18/spotify-comes-to-philips-stremium-systems/" target="_blank">Philips Streamium</a> und künftig wohl noch auf weiteren Stereoanlagen und Fernsehern<br />
<strong>iPod:</strong> Abspiellisten kann man offline am <a href="http://www.spotify.com/uk/help/faq/ipod-integration/" target="_blank">iPod</a> nutzen. So hat man auch bei Laufmusik eine größere Auswahl.</li>
<li>Spotify ist nicht nur ein Musikdienst sondern eine <strong>Plattform</strong>. Es gibt <a href="http://developer.spotify.com/en/libspotify/overview/" target="_blank">Programmierschnittstellen</a> (APIs) und somit auch jede Menge <a href="https://www.spotify.com/se/about/spotify-on-the-web/" target="_blank">(Web)Anwendungen von Drittanbietern</a>. Damit lassen sich Funktionalität und Nutzen des Musikdienstes enorm steigern.</li>
<li>Spotify bietet viele <strong>soziale Möglichkeiten</strong>, mit deren Hilfe man sich über die Musik mit Freunden vernetzen kann.</li>
</ul>
<p>Mit diesen drei Merkmalen setzt sich Spotify meilenweit vor die Konkurrenz wie <a href="http://www.napster.com/" target="_blank">Napster</a>, <a href="http://www.simfy.de" target="_blank">Simfy</a> oder auch <a href="http://grooveshark.com/" target="_blank">Groovshark</a>.</p>
<h2>10 Tipps &amp; Tricks: Mehr mit Spotify machen</h2>
<p>Plattform ist sehr offen und daher kann man auch weit mehr rausholen als etwa aus Simfy. Es gibt jede Menge Tricks, wie man mehr mit Spotify machen kann.</p>
<h3>10. Musik teilen und Freunden zugänglich machen</h3>
<p>Der Erweiterungsmöglichkeit von Spotify liegt ein Prinzip zugrunde: Alle Elemente &#8211; seien es nun Songs, Abspiellisten oder selbst Freunde &#8211; sind referenzierbar. Man kann einen Link auf all diese Elemente erstellen, in dem man mit der rechten Maustaste darauf klickt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3516" title="Links in Spotify" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/11/spotify-link.png" alt="" width="600" height="271" /></p>
<p>Ein HTTP-Link öffnet das jeweilige Element im Browser, wodurch es auch für Nicht-Spotify-Nutzer anzusehen ist. Beispiel: <a href="http://open.spotify.com/track/7piqbA6DTwBU3fdz0kfC8k">2raumwohnung – Wir trafen uns in einem Garten<br />
</a>Klickt man in Skype oder im Browser auf eine Spotify-Url, wird automatisch das Windows- oder Mac-Programm geöffnet. Beispiel: <a href="spotify:track:7piqbA6DTwBU3fdz0kfC8k">2raumwohnung – Wir trafen uns in einem Garten</a></p>
<p>Wie ist das hilfreich? Songs oder Abspiellisten kann so per Email an Freunde weiterschicken, die allerdings auch einen Spotify-Account besitzen müssen. Man kann solche HTTP-Links auch auf Facebook oder Twitter teilen bzw. diese in Webartikeln verlinken. Zum Teilen wählt man allerdings besser gleich den oben gezeigten Menüpunkt &#8220;Teilen mit&#8230;&#8221;.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3517" title="Spotify-Song auf Facebook teilen" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/11/spotify-facebook.png" alt="" width="600" height="206" /></p>
<p>Es gibt eine Reihe von Webangeboten, die sich dieses Link-Prinzip zu Nutze machen, um bei der Entdeckung neuer Künstler behilflich zu sein. Stellvertretend für viele Dienste seien hier fünf erwähnt, die sich auf Spotify-Playlists spezialisiert haben:</p>
<ul>
<li><a href="http://playlistify.org" target="_blank">playlistify.org</a></li>
<li><a href="http://www.listify.co.uk" target="_blank">listify.co.uk</a></li>
<li><a href="http://www.spotifylists.com/">spotifylists.com</a></li>
<li><a href="http://www.spotifylist.com/">spotifylist.com</a></li>
<li><a href="http://sharemyplaylists.com/">sharemyplaylists.com</a></li>
</ul>
<div>Dort kann man nicht nur fremde Playlisten entdecken, sondern auch bewerten oder eigene teilen.</div>
<h3>9. Freunde suchen</h3>
<p>Spotify selbst bietet eine weitere Möglichkeit, Musik mit Freunden zu teilen. Dies ist bestimmt die bessere Variante als das Teilen via Facebook oder Twitter, da dort nicht alle Freunde Spotify nutzen und ein Account die Voraussetzung für das Abspielen ist. Wer ohne Account auf einen solchen Link klickt, ärgert sich vielleicht nur.</p>
<p>Freundschaften bei Spotify knüpft man beispielsweise durch das Verbinden des Dienstes mit Facebook. Die Option dazu wird gleich beim Start des Programms prominent angezeigt. Achtung! Wenn man Spotify mit Facebook verbindet, werden dort (im so genannten Ticker) alle Songs angezeigt, die man so hört. Das ist zwar nicht schlimm, aber man kann dies auch abdrehen &#8211; etwa, wenn man Zweifel am eigenen Musikgeschmack (Stichwort: Britney Spears oder Justin Bieber) hat.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3520" title="Facebook Privatsphäre - Spotify" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/11/facebook-privacy.png" alt="" width="600" height="422" /></p>
<p>Dazu klickt man unten auf das Feld &#8220;Public&#8221; oder &#8220;Öffentlich&#8221; und wählt &#8220;Custom&#8221; oder &#8220;Benutzerdefiniert&#8221; aus. Dort kann man festlegen, dass man diese Einträge nur selbst sieht. Nachträglich kann man dies unter Facebook unter den <a href="https://www.facebook.com/settings/?tab=privacy&amp;section=apps" target="_blank">Privatsphäre-Einstellungen</a> ändern, indem man auf &#8220;Anwendungen und Webseiten&#8221; klickt und danach Spotify auswählt.</p>
<p>Hat man Spotify-Freunde gemacht, kann man in der Folge Songs und auch Playlists ganz einfach teilen: Man packt sie mit der Maus an und zieht sie auf den jeweiligen Freund.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3521" title="Einen Song (oder eine Playlist) mit einem Spotify-Freund teilen" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/11/share-with-friends.png" alt="" width="600" height="137" /></p>
<p>Danach geht ein kleines Fenster auf, wo man einen kurzen Begleittext hinzufügen kann.</p>
<h3>8. Tastatur überholt Maus</h3>
<p>Oft  ist man schneller, wenn man die Hände nicht von der Tastatur nehmen muss. Hier die wichtigsten Shortcuts für die Spotify-App:</p>
<table width="600">
<tbody>
<tr>
<th align="left">
<h4>Funktion</h4>
</th>
<th width="170">
<h4>Windows</h4>
</th>
<th width="170">
<h4>Mac</h4>
</th>
</tr>
<tr>
<td>Neue Abspielliste erstellen</td>
<td width="170">Strg-N</td>
<td width="170">Cmd-N</td>
</tr>
<tr>
<td>Ausschneiden (Song aus einer Abspielliste löschen, um diesen in eine neue einzufügen)</td>
<td width="170">Strg-X</td>
<td width="170">Cmd-X</td>
</tr>
<tr>
<td>Kopieren (Song aus einer Abspielliste in die andere kopieren und Link für das Web oder Email kopieren)</td>
<td width="170">Strg-C</td>
<td width="170">Cmd-C</td>
</tr>
<tr>
<td>Einfügen</td>
<td width="170">Strg-V</td>
<td width="170">Cmd-V</td>
</tr>
<tr>
<td>Löschen</td>
<td width="170">Entf</td>
<td width="170">Backspace</td>
</tr>
<tr>
<td>Alles markieren</td>
<td width="170">Strg-A</td>
<td width="170">Cmd-A</td>
</tr>
<tr>
<td>Alle Markierungen aufheben</td>
<td width="170">Strg-Shift-A</td>
<td width="170">Cmd-Shift-A</td>
</tr>
<tr>
<td>Play/Pause</td>
<td width="170">Leertaste</td>
<td width="170">Leertaste</td>
</tr>
<tr>
<td>Nächster Song</td>
<td width="170">Strg-Pfeil nach rechts</td>
<td width="170">Strg-Cmd-Pfeil nach rechts</td>
</tr>
<tr>
<td>Vorheriger Song</td>
<td width="170">Strg-Pfeil nach links</td>
<td width="170">Strg-Cmd-Pfeil nach links</td>
</tr>
<tr>
<td>Lautsärke +</td>
<td width="170">Strg-Pfeil nach oben</td>
<td width="170">Cmd-Pfeil nach oben</td>
</tr>
<tr>
<td>Lautsärke -</td>
<td width="170">Strg-Pfeil nach unten</td>
<td width="170">Cmd-Pfeil nach unten</td>
</tr>
<tr>
<td>Stumm</td>
<td width="170">Strg-Shift-Pfeil nach unten</td>
<td width="170">Cmd-Shift-Pfeil nach unten</td>
</tr>
<tr>
<td>Hilfe anzeigen</td>
<td width="170">F1</td>
<td width="170">Cmd-?</td>
</tr>
<tr>
<td>Ins Suchfeld springen</td>
<td width="170">Strg-L</td>
<td width="170">Cmd-L</td>
</tr>
<tr>
<td>Einstellungen</td>
<td width="170">Strg-P</td>
<td width="170">Cmd-,</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>7. Songtexte zum Mitsingen</h3>
<p>Im Dezember stellte Spotify eine <a href="http://developer.spotify.com/en/" target="_blank">App-Plattform</a> vor. Eine der Apps, die  innerhalb von Spotify laufen ist TuneWiki. Zu fast jedem Song werden hier Songtexte dargestellt, die mit dem Song mitscrollen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3770" title="Tunewiki | Spotify App" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/11/tunewiki.png" alt="" width="600" height="456" /></p>
<h3>6. Besser suchen und Ohrwürmer finden</h3>
<p>In der Spotify-Anwendung kann man auch komplexer suchen als bloß einen Song oder einen Künstler.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3526 aligncenter" title="Spotify Search in der Anwendung" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/11/spotify-search.png" alt="" width="334" height="56" /></p>
<p>Die Suchergebnisse lassen sich nach Künstler, Song, Erscheinungsdatum und weiteren Kriterien einschränken. Die genaue Syntax listet Spotify auf <a href="http://www.spotify.com/us/about/features/advanced-search-syntax/">dieser Hilfe-Seite</a> auf.</p>
<p>Weil das aber mühsam sein kann, gibt es <a href="http://sss.pansentient.com/" target="_blank">SpotifySuperSearch</a>. Die Website bietet eine komfortablere Suche, die Ergebnisse werden darunter als Link präsentiert. Klickt man darauf, öffnet sich die Spotify-Anwendung und stellt alle Treffer als Liste dar.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3527" title="Website: Supersearch for Spotify " src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/11/spotify-supersearch.png" alt="" width="600" height="425" /></p>
<p>Eine weitere Suchmöglichkeit bietet die Firefox-Erweiterung <a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/spotify-search/" target="_blank">Spotify Search</a>. Mir ihr kann man markierten Text einfach zur Suche verwenden.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3528" title="Firefox-Erweiterung &quot;Spotify Search&quot;" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/11/spotify-firefox.png" alt="" width="600" height="266" /></p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-3529" style="margin-left: 10px; margin-right: 0px;" title="Musiksuche mit Shazam" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/11/spotify-shazam.png" alt="" width="240" height="360" />Eine weitere &#8211; noch genialere &#8211; Methode, um Musik zu finden, ist die Smartphone-App <a href="http://www.shazam.com/" target="_blank">Shazam</a>, die es für alle Plattformen (<a href="http://www.shazam.com/music/web/getshazam.html" target="_blank">iOS, Android, Blackberry, Nokia, Windows Phone, Windows Mobile</a>) kostenlos (und zur unlimitierten Nutzung für ein paar Euro) gibt.</p>
<p>Wer Shazam noch nicht kennt, sollte sich die App unbedingt anschauen! Die Idee ist ebenso simpel wie genial:</p>
<ol>
<li>Man hört einen Song im Radio oder im Pub.</li>
<li>Man startet die Shazam App und hält sie zur Tonquelle.</li>
<li>Nach etwa 15 Sekunden werden die Töne konvertiert und zu den Servern von Shazam geschickt.</li>
<li>Als Ergebnis kommen Songtitel und Interpret zurück.</li>
</ol>
<p>Shazam bietet daraufhin nicht nur Links zu YouTube oder in den iTunes Store an, sondern auch einen Link, um den gespielten Song in der Spotify-App zu öffnen (Anmerkung: Das sollte zum Start in Österreich oder kurz darauf auch hier möglich sein.).</p>
<p>Nach dem gleichen Schema funktioniert auch <a href="http://www.soundhound.com/" target="_blank">SoundHound</a>, das ebenfalls eine <a href="http://www.spotify.com/uk/blog/archives/2011/08/25/discover-with-soundhound-play-on-spotify/" target="_blank">Spotify-Integration</a> bietet. Hier reicht es in manchen Fällen sogar, den Song ins Handy-Mikro zu summen.</p>
<h3>5. Playlisten und Hitparaden im Abo</h3>
<p>Abspiellisten ändern sich mit der Zeit &#8211; man fügt neue Titel hinzu, löscht andere wieder heraus. Wenn man eine Playlist eines Freundes nutzen will, werden auch spätere Änderungen berücksichtigt. Dazu stöbert man einfach in öffentlichen Playlisten von Freunden und klickt in der Folge auf den Button &#8220;Abonnieren&#8221;.</p>
<p><img class="size-full wp-image-3531 alignnone" title="Abspiellisten/Playlists mit Spotify abonnieren" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/11/spotify-subscribe.png" alt="" width="600" height="173" /></p>
<p>So bleiben Playlists immer &#8220;up to date&#8221;. Dieses Prinzip machen sich Websites wie <a href="http://www.topsify.com/">topsify.com</a> oder <a href="http://www.hotspotify.com/">hotspotify.com</a> zunutze. Dort werden ständig aktuelle Charts (UK, US, SE) als abonnierbare Playlists veröffentlicht. Ein Klick reicht, um immer am Laufenden zu bleiben und sich gleichzeitig nervende Radiowerbung zu sparen.</p>
<h3>4. Spotify als Party-MTV</h3>
<p>Kostenlose Musik gibt&#8217;s nicht nur als illegale Downloads, fast jeder Mainstreamsong findet sich auch auf <a href="http://YouTube.com" target="_blank">YouTube</a>. Zwar ist die Tonqualität oft alles andere als perfekt, aber für die Partybeschallung am Fernseher reicht das in den meisten Fällen.</p>
<p>Ein wahrlich genialer Dienst ist <a href="http://www.tubufy.com/">tubufy.com</a>. Er erstellt aus einer Spotify-Playlist eine YouTube Playlist.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3534" title="YouTube-Playlists von Spotify auf Tubufy" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/11/spotify-tubufy.png" alt="" width="600" height="326" /></p>
<p>Dazu klickt man mit der rechten Maustaste auf eine Playlist der Wahl und wählt &#8220;Spotify-URL kopieren&#8221;. Auf der Website von Tubufy fügt man diese ein und klickt auf &#8220;Load videos!&#8221;. Alternativ kann man noch weitere Präferenzen wählen.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3535" title="Tubufy erstellt aus einer Playlisten-URL von Spotify eine YouTube-Playliste" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/11/spotify-tubufy1.png" alt="" width="600" height="94" /></p>
<p>Ist die Playlist fertig, kann man durch Doppelklick auf das Video die Liste im Fullscreenmodus abarbeiten. Solchermaßen erstellte Playlisten lassen sich auch auf Facebook, Twitter und vielen anderen Diensten teilen.</p>
<p>Natürlich kann man auch auf YouTube Playlists erstellen, allerdings ist der Playlist-Editor bei weitem nicht so mächtig wie jener der Spotify-Anwendung. Der Vorteil dieser Methode: Es ist einfacher und geht schneller von der Hand.</p>
<h3><img class="size-full wp-image-3537 alignright" style="margin-left: 10px; margin-right: 0px;" title="Spartify: Gemeinsam mit Freunden Musik hören" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/11/spotify-spartify.png" alt="" width="381" height="390" />3. Spotify im Party-Mode</h3>
<p>Will man mit ein paar Freunden gemeinsam Musik hören, geht das am besten mit <a href="http://www.spartify.com/">spartify.com</a>. Die sehr spartanisch aussehende Website ermöglicht das Bearbeiten und Abspielen einer Playlist in Echtzeit. Alles, was man dazu braucht, sind Freunde und der ober der Suchbox angezeigte &#8220;Party Code&#8221;.</p>
<p>Alle &#8220;Partygäste&#8221; können nun Songs suchen und diese durch Drücken von &#8220;+1&#8243; in die Abspielliste hinzufügen. Gibt es keine Songs mehr, fügt Spartify automatisch ähnlich klingende Titel der &#8220;Queue&#8221; hinzu.</p>
<h3>2. Einstellungen am PC und Mobile</h3>
<p>Auch wenn die Spotify-Anwendung sehr einfach zu bedienen ist, an ein paar Einstellungen sollte man denken.</p>
<p>Eine Facebook-Anbindung schadet nicht, um neue Musik zu entdecken oder zu sehen, was die Freunde so hören. Wer das automatische Teilen von Inhalten auf Facebook nicht will, kann dies in den Einstellungen unterbinden.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3542" title="Spotify Facebook-Einstellungen" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/11/settings-fb.png" alt="" width="600" height="73" /></p>
<p>Auch eine Reihe weiterer Einstellungen dreht sich um das Thema Privatsphäre.<br />
<em><del>Übrigens: Entgegen den Gerüchten ist für Spotify kein Facebook-Account nötig! </del><br />
</em>Update: In Österreich ist zur Registrierung ein Facebook-Account nötig. Dies war beim Start in den USA nötig, wurde dann jedoch fallen gelassen.</p>
<p>Am Handy interessant sind noch die Einstellungen für die Qualität des Streamings und der Downloads. Weil dabei &#8211; je nach Nutzung &#8211; auch größere Datenmengen zusammenkommen, empfiehlt sich die Synchronisierung im Wlan oder per USB-Anschluss.</p>
<p><strong>Apropos Handy:</strong> Wer Spotify am Laptop mittels mobilem Internet betreibt, sollte einen Aspekt der Funktionsweise kennen: Der Dienste funktioniert auf Basis von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peer-to-Peer">Peer to Peer</a> (P2P). Genauso wie Skype Gespräche nicht über eigene Server leitet, kommen auch bei Spotify nicht alle Songs aus der eigenen, zentralen Infrastruktur. Vielmehr kann ein Titel auch vom Computer eines anderen Spotify-Nutzers in der Nähe kommen. Und möglich ist auch, dass andere Nutzer die Musik von Ihnen bekommn. Daher gilt:</p>
<ol>
<li>Den Datenverbrauch im Auge behalten.</li>
<li>Wenn man keine Musik hören will, sollte das Programm komplett geschlossen werden.</li>
</ol>
<p>Auf Anfrage bei Spotify hieß es dazu:</p>
<blockquote><p>Our smartphone clients do not do any P2P.<br />
Regarding our desktop client, our desktop clients use P2P regardless of their connection, so if you connect your desktop/laptop computer with a 3G dongle or via your phone, that&#8217;ll do P2P traffic. However, Spotify has a carefully designed network protocol, so even with P2P, we&#8217;re very good to the network, and Spotify does not use very much data volume anyway.<br />
There are also independent scientific papers published on this showing that we&#8217;re good to the network even when users are on excellent connections (fiber-to-the-home): <a href="http://bit.ly/sbuuD5" target="_blank">bit.ly/sbuuD5</a>.</p></blockquote>
<h3>1. Spotify auf der &#8220;alten&#8221; Stereoanlage</h3>
<p>Musik will man nicht nur am PC oder mit Smartphone-Ohrstöpseln anhören, sondern auch auf der Stereoanlage. Allerdings können nur ganz neue Stereoanlagen (und hier nicht alle) Musik drahtlos empfangen bzw. direkt mit Spotify zusammenarbeiten. Die gute Nachricht: Mit relativ wenig Geld kann man jede Stereoanlage vernetzen und so ins 21. Jahrhundert katapultieren.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-3548" style="margin-left: 5px; margin-right: 0px;" title="Airplay-Logo" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/11/Airplay-logo.png" alt="" width="108" />Im Juni 2010 stellte Apple eine Technik vor, mit der sich Medieninhalte vom iPhone, iPod touch oder iPad bzw. PC oder Mac (via iTunes) auf anderen Geräten ausgeben lassen. Bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/AirPlay_(Schnittstelle)" target="_blank">AirPlay</a> bieten Audio-Apps einen speziellen Button an (siehe rechts), mit dessen Hilfe man das Ausgabegerät für einen Song oder eine Podcast-Episode auswählt. Zwar beherrschen mit Apples Segen immer mehr Audiogeräte diese Technik, doch die gute Stereoanlage bleibt außen vor. Doch es gibt Mittel und Wege, wie man auch andere, von Apple nicht autorisierte, Geräte bespielen kann.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-3547" style="margin-left: 0px; margin-right: 10px;" title="Apple Airport Express" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/11/apple-airport-express2.jpg" alt="" width="173" height="329" />Am einfachsten geht das mit der Stereoanlage, für die Apple mit <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00169H1XS/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=privatewebs0d-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00169H1XS" target="_blank">AirPort Express</a> (rund 100 Euro bei <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00169H1XS/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=privatewebs0d-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00169H1XS" target="_blank">Amazon</a>) selbst ein Zubehör anbietet. Die Wlan-Basisstation agiert auch als AirPlay-Empfänger und gibt Musik mittels Klinkenkabel an den AUX-Eingang (auch „Line-In“ genannt) der Stereoanlage weiter. Die Einrichtung ist einfach. Wichtig ist nur, dass man dem AirPort Express einen möglichst klaren Namen (z.B. Küchenradio, Stereoanlage Wohnzimmer) gibt, um ihn später leichter identifizieren zu können. Um die Musik vom iPhone anhören zu können, muss man allerdings stets auf AUX umschalten. Auf diese Art und Weise werden auch günstige Aktivboxen zur echten Konkurrenz für teure Audiosysteme wie jene von Sonos, die für eine Wohnung schnell mehr als 1000 Euro kosten. Nachteil: AirPort Express ist ein wahrer Stromschlucker.</p>
<p>Leider kann die Spotify-Anwendunge weder vom Mac noch vom PC aus Töne an AirPort-Geräte schicken. Bis dies in späteren Versionen möglicherweise folgt, lässt sich dieses Manko mit einem kleinen Programm namens <a href="http://www.rogueamoeba.com/airfoil/" target="_blank">Airfoil</a> umgehen. Die 25 Dollar teure Software leitet den Audio-Datenstrom zu beliebigen AirPort-Empfängern in der Wohnung um.</p>
<p>Wer kein fan des Apple-Universums mit seinen proprietären Standards ist, findet diverse DLNA-Adapter wie etwa den <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004IIBY2S/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&amp;tag=privatewebs0d-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B004IIBY2S" target="_blank">DG H100 von HTC</a> (100 Euro bei <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004IIBY2S/ref=as_li_qf_sp_asin_il_tl?ie=UTF8&amp;tag=privatewebs0d-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B004IIBY2S" target="_blank">Amazon</a>). Auch damit lässt sich eine Menge anstellen.</p>
<h3>Noch ein paar weitere Kleinigkeiten</h3>
<ul>
<li><strong>Kurz-Urls</strong> (etwa zum Twittern) erstellt man bei <a href="http://spo.tl/">spo.tl</a></li>
<li>Eine ganze Menge Websites sind im Bilde, wenn Spotify <strong>neue Musik hinzufügt</strong>. Die Urls dafür gibt es u.a. in diesem <a href="http://www.spotiguide.com/2010/03/new-releases-on-spotify-essential-new-tool/" target="_blank">Spotify Blogeintrag</a>.</li>
<li>Um eine Spotify-Anwendung bequem vom Handy aus zu <strong>steuern</strong> gibt es einige <a href="http://www.spotify.com/uk/about/spotify-on-the-web/apps-remote-controllers/" target="_blank">Remote Apps</a> für Smartphones.</li>
</ul>
<h2>Nicht nur Licht, auch Schatten</h2>
<p>Nicht alle Künstler haben mit Spotify große Freude. Es gibt auch große Kritik daran, dass sie für Rechte bei Streaming-Diensten lausig entlohnt werden. Eine eindrucksvolle Grafik darüber gibt es bei <a href="http://www.informationisbeautiful.net/2010/how-much-do-music-artists-earn-online/">informationisbeautiful.net</a>.</p>
<p>Und der Facebook-Zwang ist auch nicht gut.</p>
<p><small>cc  2011 <a href="http://www.georgholzer.at">Georg Holzer</a>. | 
<a href="http://www.georgholzer.at/blog/2011/11/14/10-heisse-tipps-tricks-fur-spotify/#comments">30 Kommentare</a> | 
Zu <a href="http://del.icio.us/post?url=http://www.georgholzer.at/blog/2011/11/14/10-heisse-tipps-tricks-fur-spotify/&title=10 heiße Tipps &#038; Tricks für Spotify | Update">del.icio.us</a> hinzufügen
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</small></p>
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		<title>Medien: Transparenz ist die neue Objektivität</title>
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		<comments>http://www.georgholzer.at/blog/2011/10/10/medien-transparenz-ist-die-neue-objektivitat/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 22:41:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Future]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Media]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Der britische Guardian und die schwedische Zeitung Norran veröffentlichen das Heiligste einer Zeitungsredaktion: die Themenliste für morgen. Warum sie auf Transparenz setzen und welche Probleme es damit gibt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Medien fordern zu Recht von der Politik Transparenz und legen manchmal nicht einmal ihre <a href="http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/699408/Glosse_Heute-und-die-SPOeFinanzen" target="_blank">Eigentumsverhältnisse offen</a>. Wie weit die Transparenz bei manchen Medien gehen kann, beweist der Guardian ab jetzt.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-3461" style="margin-left: 9px; margin-right: 0px;" title="Newspapers - cc - Jeff Myers" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/10/Newspapers-cc-Jeff-Myers-copy.jpg" alt="" width="400" height="284" />Es war im Jänner 2000, als ich den Journalismus für mich entdeckte und im Wirtschaftsressort der <a href="http://www.kleinezeitung.at" target="_blank">Kleinen Zeitung</a> anfing. Eine der ersten Dinge, die mir gesagt wurden: &#8220;Worüber in der Redaktion gesprochen wird, ist <strong>Geheimsache</strong>. Was <strong>morgen in der Zeitung</strong> steht, ist <strong>absolut vertraulich</strong>.&#8221;</p>
<p>An diesem Prinzip rütteln nicht nur die Online-Ausgaben der Zeitungen sowie Facebook oder Twitter heftig. Die Geheimniskrämerei wird sich ändern (müssen), Transparenz wird sogar bei den &#8220;Themen für morgen&#8221; zum Alltag. Den Anfang machen der britische <a href="http://www.guardian.co.uk" target="_blank">Guardian</a> und die schwedische Zeitung <a href="http://www.norran.se" target="_blank">Norran</a>. Transparenz zum Selbstzweck bringt aber auch nichts. Warum machen das die beiden Zeitungen?</p>
<h3>Erfahrung mit Transparenz in Schweden</h3>
<p>Norran <a href="http://www.editorsweblog.org/newsrooms_and_journalism/2011/08/social_media_and_transparency_at_swedish.php" target="_blank">begann bereits 2009</a> damit, die tägliche Themenliste unmittelbar nach der Redaktionskonferenz mitsamt dem Sitzungsprotokoll online zu stellen. Tagsüber können sich Leser einbringen, die Themen <a href="http://norran.se/desken/" target="_blank">im Chat diskutieren</a>, Fragen dazu stellen und Tipps zur Recherche geben.</p>
<p>Für Norran-Chefredakteurin Anette Novak war das Experiment extrem erfolgreich: Man hätte so die Marke durch die Einbeziehung von Lesern stärken können. &#8220;Transparenz ist die neue Objektivität&#8221;, meinte sie im Juni in einem Interview mit dem <a href="http://blogs.journalism.co.uk/editors/2011/06/28/su2011-swedish-newspaper-has-massive-hit-with-online-open-newsroom/" target="_blank">Blog von Journalism.co.uk</a>.</p>
<h3>Montag startet der Guardian</h3>
<p>Heute, Montag, öffnet der britische <a href="http://www.guardian.co.uk/media/2011/oct/09/the-guardian-newslists-opening-up" target="_blank">Guardian seine &#8220;Newslist&#8221;</a>. In einem Versuch, ermöglicht der Guardian seinen Lesern &#8211; über die <a href="http://www.guardian.co.uk/help/insideguardian/2011/oct/10/guardian-newslist" target="_blank">&#8220;Newslist&#8221;</a> und Twitter (Hashtag <a href="http://twitter.com/#!/search/%23opennews" target="_blank">#OpenNews</a>) &#8211; Kontakt zu den Journalisten, die an bestimmten Themen arbeiten. Anfangs sind die Ressorts Nationales, Internationales und Wirtschaft dabei. Exklusive Geschichten will auch der Guardian ebenso bis zum Druck geheim halten wie sensible Stories, die besonderen Schutz bedürfen.</p>
<p>Beim Guardian erhofft man sich Hilfe bei der Recherche sowie Ideen für Fragen bei Interviews. Es gäbe auch viele Experten, die ständig Berichte kritisieren würden. Nun könnten diese sich schon vorab einbringen.</p>
<p>Außerdem würde die Recherche solchermaßen selbst zur Nachricht werden. Die meistgeklickten Seiten wären beim Online-Guardian derzeit schon Liveblogs von Breaking-Events. Dabei  käme es nicht selten vor, dass in &#8220;brutaler Offenheit&#8221; geschildert werde, was der bearbeitende Journalist noch nicht weiß oder ihn brennend interessieren würde.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/psd/3334911971/"><img class="alignnone size-full wp-image-3470" title="Guardian Newsroom (c) Paul Downey" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/10/3334911971_3799994a68_o.jpg" alt="" width="600" height="140" /></a></p>
<p><a href="http://www.guardian.co.uk/media/2011/oct/09/the-guardian-newslists-opening-up" target="_blank">Laut Dan Roberts</a> vom Guardian sei die Recherche einer der interessantesten Teile der Arbeit des Journalisten und die sollte man nicht vor Lesern verstecken. Und in Zeiten, wo Journalisten ohnehin ein schlechtes Image hätten (Stichwort: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/News-International-Skandal" target="_blank">Abhöraffäre</a> von News of the World), sei Transparenz das beste Rezept zur Trendumkehr.</p>
<h3><span class="Apple-style-span" style="font-size: 15px; font-weight: bold;">Transparenzprobleme</span></h3>
<p>In Österreich ist das grundsätzlich auch nicht neu: <a href="http://twitter.com/arminwolf" target="_blank">Armin Wolf</a> fragt seine Follower auf Twitter hin und wieder nach Fragen an seine Studiogäste. Allerdings ist Wolf damit die löblich Ausnahme unter den Austro-Journalisten. Die meisten würden soziale Medien und Netzwerke als reinen Broadcast-Kanal ohne jegliche Interaktion missverstehen. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wiki" target="_blank">Wikis</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Etherpad" target="_blank">Etherpad</a> sind leider für die meisten höchstens Fremdwörter.</p>
<p>Beim Guardian ist die Sache als temporärer Versuch angelegt. Sobald man bemerkt, zu viele Geheimnisse an Wettbewerber preiszugeben und bei Lesern auf taube Ohren zu stoßen, will man umgehend &#8220;die Stecker ziehen&#8221;. Man will auch genau darauf achten, dass Zwischenrufe von PR-Agenturen eine Geschichte nicht in die eine oder andere Richtung manipulieren können.</p>
<p>In Österreich kommen tausende weitere Probleme dazu: die Kommentartrolle auf den Zeitungs-Websites. Vielfach im Schlepptau politischer Parteien, kann man sich oft nur wundern, was durch sie so alles abgesondert wird. Da helfen auch Benimmregeln für respektvollen Umgang wie hier bei Narran vermutlich wenig.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3466" title="Benimmregeln - Narran.se" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/10/Bildschirmfoto-2011-10-09-um-23.50.06.png" alt="" width="518" height="115" /></p>
<p>Und dann gibt es noch (die mit Sicherheit auftauchenden) Drohungen alpenländischer Politiker, die mit dem Entzug von Regierungsinseraten versuchen werden, Geschichten aus dem Blatt hinaus- und hineinreklamieren würden.</p>
<p><small>cc  2011 <a href="http://www.georgholzer.at">Georg Holzer</a>. | 
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</small></p>
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		<item>
		<title>iTV – das logische „Next Big Thing“ von Apple</title>
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		<comments>http://www.georgholzer.at/blog/2011/10/09/itv-das-logische-%e2%80%9enext-big-thing%e2%80%9c-von-apple/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 Oct 2011 09:01:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[mobil]]></category>
		<category><![CDATA[steve jobs]]></category>
		<category><![CDATA[unterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sich TV-Geräte heute und Handys im Jahr 2006 - ein Jahr vor dem iPhone - ansieht, entdeckt enorme Parallelen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch nach dem <a href="http://www.georgholzer.at/blog/2011/10/06/r-i-p-steve-jobs/" target="_blank">Tod von Steve Jobs</a> sieht die Apple-Produktpalette ganz passabel aus. Die enge Verbindung von Geräten und Diensten verspricht noch länger sprudelnde Gewinne. Doch mittel- und langfristig bracht es neue Wachstumspotenziale. <a href="http://www.google.com/finance?client=ob&amp;q=NASDAQ:AAPL" target="_blank">Apples Aktienkurs</a> preist nicht nur aktuelle Erfolge ein, sondern auch Erwartungen an ein prosperierendes Morgen. Und diese Erwartungen sind höher als bei anderen Firmen. Viele fragen sich daher: Was kommt als nächstes?</p>
<p>Eigene Fernsehgeräte sind das nächste Ziel in Cupertino. Die Apple-TV-Box, von Steve Jobs nur als „Hobby“ bezeichnet, bietet einen Vorgeschmack darauf. Der Markt für TV-Geräte weist enorme Parallelen mit dem von Handys anno 2007 auf.</p>
<ul>
<li>Es gibt viele <strong>austauschbare Hersteller</strong>, die dazu noch über sinkende <strong>Margen</strong> klagen.</li>
<li>Kein Gerät macht es dem Nutzer ansatzweise einfach, alle <strong>Möglichkeiten </strong>auszunützen. Das <strong>Internet</strong> nutzt sich am besten TV-Gerät genauso kompliziert wie vor vier Jahren auf einem &#8220;Smartphone&#8221; des Marktführers Nokia.</li>
<li>Die zahllosen Modelle in Elektromärkten sind so wenig <strong>differenzierbar</strong> wie damals Handys von Samsung oder SonyEricsson.</li>
<li>Bei <strong>Apps</strong> kocht jeder sein eigenes Süppchen, sodass es sich für Entwickler nicht lohnt. Für Fernseher gibt es jetzt gleich viele Betriebssysteme und Programmierumgebungen wie vor ein paar Jahren bei &#8220;Smartphones&#8221;.</li>
<li>Apple hat zudem die nötigen <strong>Inhalte</strong> bereits in der Hand: iTunes ist nicht nur ein Musikladen, sondern die weltgrößte Onlinevideothek. Und wer sagt, dass wir iPhone-Fotoalben nicht bald mehrheitlich am Fernseher ansehen werden?</li>
</ul>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3455" title="itv: Montage Apple/Sony Pictures" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/10/itv.jpg" alt="" width="600" height="519" /></p>
<p><strong>Widersprüche</strong> bitte in die Kommentare &#8230;</p>
<p><small>cc  2011 <a href="http://www.georgholzer.at">Georg Holzer</a>. | 
<a href="http://www.georgholzer.at/blog/2011/10/09/itv-das-logische-%e2%80%9enext-big-thing%e2%80%9c-von-apple/#comments">3 Kommentare</a> | 
Zu <a href="http://del.icio.us/post?url=http://www.georgholzer.at/blog/2011/10/09/itv-das-logische-%e2%80%9enext-big-thing%e2%80%9c-von-apple/&title=iTV &#8211; das logische „Next Big Thing“ von Apple">del.icio.us</a> hinzufügen
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</small></p>
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		<title>Stay hungry, stay foolish.</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 01:15:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer der wenigen Visionäre der Technikwelt ist nicht mehr. Steve Jobs starb 56-jährig an den Folgen seiner schweren Krankheit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer der größten Visionäre unserer Zeit ist nicht mehr. Steve Jobs starb 56-jährig &#8211; viel zu früh &#8211; an den Folgen seiner schweren Krankheit. Er wird nie mehr dazu raten können, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=D1R-jKKp3NA">&#8220;hungry and foolish&#8221;</a> zu bleiben.</p>
<p>Jobs sorgte dafür, dass Computer &#8220;persönlich&#8221; wurden. Er wälzte ganze Branchen um, war am Erfolg von Desktop Publishing ebenso beteiligt wie bei der Revolution in der Musikbranche. Er baute eine der erfolgreichsten Firmen der Welt buchstäblich aus seiner Garage heraus auf. Sein Perfektionismus prägte nicht nur Apple und all seine Produkte, sondern setze Standards für alle.</p>
<p>Er glaubte daran, dass Technologie die Welt verbessern könnte. Und er tat dies.</p>
<p>Steve Jobs war der Johannes Gutenberg unserer Zeit.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3445" title="Steve Jobs" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/10/stevejobs.jpg" alt="" width="600" height="600" /></p>
<p><small>cc  2011 <a href="http://www.georgholzer.at">Georg Holzer</a>. | 
<a href="http://www.georgholzer.at/blog/2011/10/06/r-i-p-steve-jobs/#comments">3 Kommentare</a> | 
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		<item>
		<title>Let’s co-work!</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/georgholzer/blog/~3/D3OS1wDzfJ4/</link>
		<comments>http://www.georgholzer.at/blog/2011/09/06/lets-co-work/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 09:15:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.georgholzer.at/?p=3423</guid>
		<description><![CDATA[Ich bin begeistert: In Klagenfurt scheint es eine Initiative für einen CoWorking-Space zu geben. Wer interessiert sich noch dafür?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Life sucks at Georg&#8217;s Schreibstube!</strong> Schon seit einiger Zeit denke ich an Veränderung. Ich muss raus! Es fehlt manchmal an Motivation und sehr oft an sozialem Kontakt. Zu Hause zu arbeiten hat zweifelsohne seinen Reiz &#8211; vor allem dann, wenn man hektische und laute Zeitungsredaktionen kennt. Aber es gibt eben auch die erwähnten Schattenseiten.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3424" title="Georgs Schreibstube anno 2007" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/09/schreibstube.jpg" alt="Georgs Schreibstube anno 2007" width="600" height="311" /></p>
<p>Es gibt noch eine kleine Unsicherheit, ob ich mich geografisch verändere. Sollte ich aber in Klagenfurt bleiben, muss ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Coworking" target="_blank">CoWorking-Space</a> her! Schon lange von der Idee begeistert, hat eine kleine Gruppe in meinem Freundeskreis bereits öfter darüber diskutiert.</p>
<p>Am Wochenende fand ein <a href="http://www.karawanks.eu/events_de/startup_live_karawanks_2._4._september" target="_blank">Start-Europe-Event</a> in Kärnten statt, bei dem es ebenfalls um <a href="http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/wirtschaft/2825275/30-grenzenlos-geniale-koepfe.story" target="_blank">Gründung eines solchen CoWorking-Spaces</a> ging. Ich versuche grad einen Draht zu dem Team zu finden, halte euch hier am Laufenden.</p>
<p>Freistehende Büroflächen in guter Lage und mit toller Infrastruktur gibt es in Klagenfurt massenweise. Als erstes fiel mir etwa das Telekom Center Mitte ein, das zu einem großen Teil leer stehen muss. Parkplätze gäbe es ausreichend, die Verkehrsanbindung ist ob des nahe gelegen Heiligengeistplatzes sehr gut und das Internet dürfte recht schnell sein :-)</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3427" title="Telekom Center Mitte" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/09/HGH5372-2.jpg" alt="" width="600" height="361" /></p>
<p><iframe src="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Josef-Mickl-Gasse+2,+Klagenfurt&amp;aq=&amp;sll=46.622654,14.305068&amp;sspn=0.003588,0.008256&amp;vpsrc=6&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Josef-Mickl-Gasse+2,+9020+Klagenfurt+am+W%C3%B6rthersee,+K%C3%A4rnten,+%C3%96sterreich&amp;t=h&amp;ll=46.625392,14.306989&amp;spn=0.008842,0.025706&amp;z=15&amp;iwloc=A&amp;output=embed" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" width="600" height="300"></iframe></p>
<p>Frage: <strong>Wer wäre noch interessiert</strong>, wenn es tatsächlich so einen CoWorking-Space geben sollte? Antworten in die Kommentare oder an mich per <a href="http://www.georgholzer.at/kontakt/" target="_blank">Email</a>.</p>
<p><strong>[Update 1]</strong><br />
Ich habe das Team vom Wochenende ausfindig gemacht. Wir treffen uns am Mittwoch, 7. September, um 18:00 Uhr im Sunset neben dem Strandbad Klagenfurt. Wer will, ist herzlich eingeladen!</p>
<p><strong>[Update 2]</strong><br />
Ein erster CoWorking-Space in Klagenfurt wird demnächst eröffnet: Der <a href="http://www.kulturraum-klagenfurt.at/default.aspx?SIid=221&amp;LAid=1&amp;ARid=21655" target="_blank">Hafen11 am Lendhafen</a> dürfte aber &#8211; laut dem, was ich in Erfahrung bringen konnte &#8211; bereits ausgebucht sein. Im Oktober soll er an den Start gehen.</p>
<p><img title="Hafen11: Foto von Steffka Feodorow" src="https://fbcdn-sphotos-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash4/319428_1922059613934_1315403174_1635037_906373_n.jpg" alt="Hafen11: Foto von Steffka Feodorow" width="600" /></p>
<p><small>cc  2011 <a href="http://www.georgholzer.at">Georg Holzer</a>. | 
<a href="http://www.georgholzer.at/blog/2011/09/06/lets-co-work/#comments">11 Kommentare</a> | 
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</small></p>
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		<item>
		<title>Der Korruptions-Oasen-Song</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/georgholzer/blog/~3/t-ARTOdzFDU/</link>
		<comments>http://www.georgholzer.at/blog/2011/08/26/der-korruptions-song/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 07:31:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.georgholzer.at/?p=3408</guid>
		<description><![CDATA[Audio: Ein Song gegen Korruption. Das Linzer LifeRadio hat den ersten Entwurf schon vertont.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-3409 alignright" style="margin-left: 10px; margin-right: 0px;" title="Billy Joel We Didnt Start the Fire, Billy Joel" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/08/Billy-Joel-We-Didnt-Start-the-Fire.jpg" alt="" width="150" height="150" />Die Liste der Korruptionsfälle und Skandale in Österreich wird länger und länger. Und weil sich vor kurzem  Billy Joels &#8220;We Didn&#8217;t Start the Fire&#8221; bei mir als Ohrwurm festsetzte, kam ich auf die Idee: Man müsste genau diesen Song ummünzen.</p>
<p>Gesagt getan: Ein für alle bearbeitbares <a href="https://docs.google.com/document/d/1nt0av9EcEouuEx6o4mLyor7gs2D-nbrGGXcfNBHtI3M/edit?hl=de&amp;pli=1">Google Doc</a> wurde angelegt, ein paar Stichwörter hinzugefügt und die Idee per <a href="http://twitter.com/#!/georgholzer/status/106612000469155840">Twitter</a>, <a href="https://plus.google.com/109642931504846888546/posts/FNQqE1tjwxf">Google+</a> und <a href="https://www.facebook.com/georgholzer/posts/237622416280505">Facebook</a> in die Welt geschickt.</p>
<p>Am Abend hab ich erfahren, dass schon etwas Anhörbares rausgekommen ist. Das Linzer <a href="http://www.liferadio.at/">LifeRadio</a> (<a href="http://www.facebook.com/liferadio">Facebook</a>) hat das aufgegriffen und es noch am Nachmittag für eine Comedy-Nummer eingesungen:</p>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F21897287&amp;show_comments=true&amp;auto_play=false&amp;color=ff7700" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F21897287&amp;show_comments=true&amp;auto_play=false&amp;color=ff7700" allowscriptaccess="always" /> </object></p>
<p>Noch ist der Song aber noch nicht wirklich fertig. Wer will, kann sich das <a href="https://docs.google.com/document/d/1nt0av9EcEouuEx6o4mLyor7gs2D-nbrGGXcfNBHtI3M/edit?hl=de&amp;pli=1">Google Doc</a>  mal ansehen oder selbst daran arbeiten und Vorschläge für Strophen einbringen.</p>
<p>Und wer weiß &#8230; vielleicht kommt&#8217;s ja in die Charts :-)</p>
<p>Danke an Michael Kraml (<a href="http://twitter.com/#!/michalaki">@michalaki</a>), dass er die Sache als erster aufgegriffen hat.</p>
<h3>Von Sümpfen und sauren Wiesen</h3>
<p>Weil wir gerade von Korruption reden &#8211; hier noch etwas, das ich gerne teilen möchte:</p>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F21815468" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="http://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F21815468" allowscriptaccess="always" /></object></p>
<p>Es ist dies ein Ausschnitt einer Rede von Bundespräsident Rudolf Kirchschläger im August 1980 am Höhepunkt des AKH-Skandals.</p>
<p><small>cc  2011 <a href="http://www.georgholzer.at">Georg Holzer</a>. | 
<a href="http://www.georgholzer.at/blog/2011/08/26/der-korruptions-song/#comments">Ein Kommentar</a> | 
Zu <a href="http://del.icio.us/post?url=http://www.georgholzer.at/blog/2011/08/26/der-korruptions-song/&title=Der Korruptions-Oasen-Song">del.icio.us</a> hinzufügen
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</small></p>
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<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/6I_yP4jVunEDdLzLjuVL71HL_AE/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/6I_yP4jVunEDdLzLjuVL71HL_AE/0/di" border="0" ismap="true"></img></a><br/>
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/6I_yP4jVunEDdLzLjuVL71HL_AE/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/6I_yP4jVunEDdLzLjuVL71HL_AE/1/di" border="0" ismap="true"></img></a></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/georgholzer/blog/~4/t-ARTOdzFDU" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.georgholzer.at/blog/2011/08/26/der-korruptions-song/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		<feedburner:origLink>http://www.georgholzer.at/blog/2011/08/26/der-korruptions-song/</feedburner:origLink></item>
		<item>
		<title>5 Android-ToDos für Google</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/georgholzer/blog/~3/7Geh8eqb4jY/</link>
		<comments>http://www.georgholzer.at/blog/2011/07/30/5-android-todos-fur-google/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 16:40:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.georgholzer.at/?p=3393</guid>
		<description><![CDATA[Googles Smartphone-Betriebssystem wird in kleinen Schritten immer besser. Dennoch: Diese fünf Dinge halten mich noch davon ab, das iPhone wegzulegen. Wie würdet ihr Android besser machen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-3395" title="Android in Love" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/07/android-heart.jpg" alt="" width="150" height="150" />Am Donnerstag musste ich einfach zuschlagen: Ein Nexus S im <a href="http://www.saturn.at/produktinfo/?setMarkt=Klagenfurt+City+Arkaden&amp;rq=setMarkt&amp;keyword=nexus+s&amp;kat_id=2297&amp;page_id=20&amp;cat=N06.02.03.&amp;sku=1165049&amp;parentCat=T00.00.12.04." target="_blank">Sonderangebot</a> ohne Simlock und Vertrag für nur 242 Euro. Als Technik-Journalist sollte man schließlich immer Bescheid wissen, was sich tut und darf nicht auf einem Auge &#8220;iPhone-blind&#8221; sein. Zudem ist mein altes Android-Handy (ein Motorola Milestone) nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit.</p>
<p>Vor kurzem teste ich hier ein <a href="http://www.georgholzer.at/blog/2011/07/13/test-verlosung-android-smartphone-lg-p990/">LG-P990</a> mit dem Fazit, dass ich mir dieses nicht  kaufen werde. Beim Nexus S hat man &#8211; im Gegensatz zu den OEMs &#8211; die volle Google Experience. Es gibt keine Zwangsbehübschung des Betriebssystems. Sobald es Updates gibt, kommen die auf das aktuelle Google-Flaggschiff. Bei LG muss man ebenso wie bei Samsung, Motorola, HTC &amp; Co. manchmal eine Ewigkeit warten.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3394" title="Nexus S by Google" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/07/DSC_5881.jpg" alt="" width="600" height="339" /></p>
<p>Mein Android-Fazit jetzt: Super! Werde ich jetzt ganz wechseln und das iPhone 4 einmotten? Nein, aber viel fehlt nicht mehr. Das Entwicklungstempo bei Google und den App-Entwicklern ist hoch. Man kann förmlich zuschauen, wie Android und seine Apps immer besser werden.</p>
<h2>Meine fünf ToDos an Google und Android-Entwickler</h2>
<p>Android-Handys sind für mich noch kein iPhone-Ersatz. Es sind aber mittlerweile nur noch fünf Dinge, die Android braucht, um mich ganz zu bekommen.</p>
<h3>1. Erweitertes Medien-Playback</h3>
<p>Immer mehr Unterhaltungselektronik kommt mit Netzwerk- und Internetzugang. Damit lässt sich eine schier unendliche Vielfalt an Unterhaltung drahtlos im Heim verteilen. Apple hat dies mit AirPlay wirklich perfekt umgesetzt.</p>
<p>In allen Audio-Anwendungen (welche diese APIs unterstützen), kann man mit zwei Fingertippsern festlegen, wo der Audio-Datenstrom ausgegeben werden soll. Bei mir zu Hause wäre dies etwa die <a href="http://www.sonos.com" target="_blank">Sonos</a>-Anlage. Auch bei aktiviertem Bluetooth gibt es eine durchgängige Benutzerführung für das Abspielen am Autoradio.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3396 aligncenter" title="AirPlay am iPhone" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/07/airplay-iphone.png" alt="" width="320" height="200" /></p>
<p>Es gibt zwar einzelne Anwendungen, die das beherrschen, aber generell fehlt so etwas Android komplett. Dabei hätte Google hier eine große Chance, weil es mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/UPnP" target="_blank">UPnP</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Living_Network_Alliance" target="_blank">DLNA</a> offene Standards gibt, die eine Vielzahl von Geräteherstellern bereits jetzt nutzen. Wäre dies Teil der Android-<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Programmierschnittstelle" target="_blank">API</a>s, können Entwickler mit überschaubarem Aufwand all ihre Apps schnell aktualisieren und einen echten Mehrwert bringen.</p>
<p>Diese Techniken könnte schon das im Herbst erscheinende Android 4.0 mitbringen. Und wie Google auf der <a href="http://www.google.com/events/io/2011/index-live.html" target="_blank">I/O 2011</a> angekündigt hat, will man mit seinem mobilen Betriebssystem den Markt für Heimautomation kräftig aufrollen.</p>
<h3><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004R9PGTK/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=privatewebs0d-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B004R9PGTK"><img class="alignright size-full wp-image-3397" title="Samsung ECR-D1A3 Dockingstation" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/07/nexus-dock.jpg" alt="" width="350" height="223" /></a>2. Docks</h3>
<p>Es ist einfach mühsam, ein Handy dauernd an ein Kabel anstecken zu müssen. Beim iPhone benötigen das An- und Abstecken an ein Dock zwei Handgriffe &#8211; für Audio und zum Aufladen. Bei einem Android-Handy muss man das Gerät in die Hand nehmen und das USB-Kabel anstecken. Will man auch Musik abspielen, braucht man zwei weitere Handgriffe, um den Klinkenstecker in die Kopfhörerbuchse zu stecken.</p>
<p>Es gibt zwar für einige Geräte Docks (siehe rechts), doch liefern diese nur Strom und nehmen kein Audio-Signal vom Smartphone entgegen. Schade!</p>
<p>Google lässt den Endgeräteherstellern fast freie Hand beim Design ihrer Geräte. Aber ein paar kleine Vorgaben oder Empfehlungen würden absolut nicht schaden. So könnte man allen empfehlen, den Micro-USB-Stecker stets an die gleiche Stelle zu setzen. Das Ergebnis wäre eine Vielfalt an Zubehör, die es locker mit der Dominanz von Apple aufnehmen könnte.</p>
<h3>3. Bessere Akku-Performance</h3>
<p>Seit meinen ersten Gehversuchen mit Android (T-Mobile G1) hat sich beim Stromverbrauch enorm viel getan. Jede neue Version hat die Akkulebensdauer spürbar verlängert. Was am Anfang enttäuschend war, ist jetzt trotz immer mehr Apps erträglich geworden. Dennoch: Beim Stromverbrauch gibt es sicher noch weiter Potenzial für Verbesserungen.</p>
<p>Im &#8220;puren&#8221; Android von Nexus S wird &#8211; wie bei den meisten Android-Handys ein Energie-Widget mitgeliefert, bei dem man einzelne Stromfresser schnell aus- und einschalten kann. Nutzt man das Rom von <a href="http://cyanogenmod.com" target="_blank">Cyanogenmod</a>, gibt (wie etwa auch bei Samsung) ein Widget im Benachrichtigungsbereich.</p>
<p>Ein Wischer von oben nach unten reicht, um dazu zu kommen. Davon träumen auch alle iPhone-Nutzer, denn es ist recht umständlich, Bluetooth einzuschalten.</p>
<p><img class="aligncenter" title="Cyanogenmod Energie Widget" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/07/ScreenShot.png" alt="Cyanogenmod Energie Widget" width="480" height="109" /></p>
<p>Als nachinstallierbare Applikation ist so etwas derzeit leider nicht im Android Market zu finden. Google sollte das fix in alle Android-Versionen einbauen.</p>
<h3>4. Aktualisierbarkeit</h3>
<p>Selbst Apple kann sich etwas abschauen, wie sich Apps seit einiger Zeit auf Android-Handys automatisch aktualisieren lassen.</p>
<p>Beim Betriebssystem schaut es dagegen noch zappenduster aus: Wenn der Gerätehersteller nicht will, geht gar nichts. Und so gibt es nach wie vor noch Android-Geräte, die mit 1.x betrieben werden. Und selbst wenn man schon auf 2.2 ist, stehen die Chancen auf Aktualisierungen nicht gut.</p>
<p>Auch wenn Google daran prinzipiell etwas ändern will, ist das für den Käufer noch längst keine Garantie. Samsung, LG, HTC &amp; Co. wollen schließlich eher neue Geräte verkaufen als alte zu aktualisieren.</p>
<p>Zum Glück gibt es eine <a href="http://forum.xda-developers.com/" target="_blank">unglaubliche Community</a>, die Android auf alle weiter verbreiteten Geräte selbst portiert und nicht selten sogar bessere ROMs bereit stellt, als sie die Hersteller selbst anbieten. Allerdings ist das <a href="http://www.handy-news.at/betriebssysteme/android/was-ist-eigentlich-root-320.html" target="_blank">Rooten</a> der Geräte wie das Flashen neuer Android-Varianten keineswegs trivial.</p>
<h3>5. Kleinigkeiten</h3>
<p>Und dann wären da noch ein paar Kleinigkeiten, die ich mir wünsche.</p>
<p><strong>Instagram:</strong><br />
Ich liebe <a href="http://instagr.am" target="_blank">Instagram</a> am iPhone! Mit einfachsten Mitteln hat es ein kleines Start-up geschafft, eine feine Foto-Community auf die Beine zu stellen. Die App ist super, die Filter so genial, dass sie aus schlechten Fotos echte Hinschauer machen. Der Grund, dass die Android-App auf sich warten lässt: Bei Instagram kommt man scheinbar ob des Ansturms beim Nachstecken der Server nicht mehr nach.</p>
<p><strong>Emoji-Font:</strong><br />
Von iPhone zu iPhone kann man SMS-Mitteilungen und andere Nachrichten mit Hilfe von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Emoji" target="_blank">Emoji</a>-Symbolen schreiben. Gleich mehrere kostenlose <a href="http://itunes.apple.com/us/app/emoji-free!/id332509635?mt=8" target="_blank">Apps</a> schalten eine weitere Tastatur frei und fertig! Angezeigt können diese Symbole auch ohne zusätzliche Installation werden.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3401 aligncenter" title="emoji am iPhone" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/07/emoji-iphone.png" alt="" width="480" height="203" /></p>
<p>Leider geht das unter Android nicht bzw. höchstens mit Krücken. Die eine App (<a href="https://market.android.com/details?id=KLye.Goomoji&amp;feature=search_result" target="_blank">Emoji Codec free</a>) installiert zwar eine Tastatur, beim Lesen empfangener Texte stößt man ob vieler Vierecke schnell an die Grenzen. Eine andere App (<a href="https://market.android.com/details?id=com.klncity1.emojifontupdater" target="_blank">Emoji Font Updater</a>) installiert zwar einen Font dafür, dieser ist allerdings nur schwarz-weiß und setzt zudem ein gerootetes Handy voraus.</p>
<p>Update:<br />
Es gibt Emoji-Icons aber nur im <a href="http://www.whatsapp.com/" target="_blank">WhatsApp Messenger</a> &#8211; und da fehlt die unterste Reihe [!?#].</p>
<p><strong>Design-Guide:</strong><br />
Manchmal hat man den Eindruck, als würde jeder Entwickler einfach drauflos programmieren &#8211; an einheitliches Design oder Bedienung denken längst nicht alle. Es müssen ja nicht gerade so strenge Style-Guides wie bei Apple sein, aber ein paar <span style="text-decoration: line-through;">Vorgaben</span> Empfehlungen könnte Google durchaus aussprechen.</p>
<h2>Was ist eure ToDo-Liste für Google?</h2>
<p>Links, sachdienliche Hinweise, Wünsche, Anregungen und Kritik an Android bitte in die Kommentare.</p>
<p><small>cc  2011 <a href="http://www.georgholzer.at">Georg Holzer</a>. | 
<a href="http://www.georgholzer.at/blog/2011/07/30/5-android-todos-fur-google/#comments">18 Kommentare</a> | 
Zu <a href="http://del.icio.us/post?url=http://www.georgholzer.at/blog/2011/07/30/5-android-todos-fur-google/&title=5 Android-ToDos für Google">del.icio.us</a> hinzufügen
<br/>
</small></p>
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		<title>Test: Android-Smartphone LG-P990</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/georgholzer/blog/~3/CEzKeleBekI/</link>
		<comments>http://www.georgholzer.at/blog/2011/07/13/test-verlosung-android-smartphone-lg-p990/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Jul 2011 14:17:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinnspiel]]></category>
		<category><![CDATA[LG]]></category>
		<category><![CDATA[Optimus]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
		<category><![CDATA[Test]]></category>
		<category><![CDATA[Verlosung]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Test: das LG P990 (aka Optimus Speed oder Optimus 2X). Wer es gewinnen will, braucht nur einen Kommentar posten. Die Frage ist im untersten Teil des Blogposts - gleich unter meinem Testfazit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/07/DSC_5099.jpg" target="_blank"><img class="alignright size-medium wp-image-3365" style="margin-left: 9px; margin-right: 0px;" title="LG-P990 aka LG Optimus X2" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/07/DSC_5099-300x196.jpg" alt="" width="300" height="196" /></a> Im Mai kam eine Einladung von LG Austria, ein Handy zu testen und dieses dann auf meinem Blog zu verlosen (siehe ganz unten). Lange hat es gedauert &#8230; jetzt ist es endlich soweit. Es geht ums Android Smartphone <a href="http://www.lg.com/at/mobiltelefone/alle-mobiltelefone/LG-P990.jsp" target="_blank">LG-P990</a> (aka Optimus 2X oder in Deutschland: Optimus Speed). Angeboten wird es seit März, bei der <a href="http://www.engadget.com/2010/12/15/lg-optimus-2x-first-dual-core-smartphone-launches-with-android/" target="_blank">Vorstellung</a>war es das erste Mobiltelefon mit Dualcore-CPU &#8211; es läuft mit dem Nvidia Tegra 2-Chipsatz.</p>
<h3>Ausstattung/Hardware:</h3>
<p>Bessere Smartphones sind heutzutage an Ausstattung ohnehin meistens &#8220;komplett&#8221; und so hat auch das P990 eine Menge zu bieten.</p>
<p>Das Gerät kann durchaus als Riese bezeichnet werden &#8211; es ist mit <strong>Abmessungen</strong> von 126,4 x 63,8 x 10,9 mm spürbar größer als etwa das iPhone 4.</p>
<p>Das vier Zoll große <strong>LCD-Display</strong> wirkt fast so farbenfroh wie ein OLED-Schirm und ist mit seiner WVGA-Auflösung von 800 x 480 Bildpunkten gestochen scharf. Auch bei Sonnenlicht ist das Display noch recht gut ablesbar. Der Touchscreen reagiert einwandfrei.</p>
<p>Ruckler wie früher bei Android durchaus an der Tagesordnung gibt es ob dem superschnellen <strong>Prozessor</strong> (2 x 1 GHz) nicht. Die Bedientasten unter dem Display reagieren ebenfalls rasch. Von den 512 MB Arbeitsspeicher frisst das Android-Betriebssystem selbst rund 300 MB auf. Aber auch mit dem Rest ist mühelos das Auskommen zu finden (komplexe Spiele nutze ich nicht). Der interne Speicher ist 5,5 GB groß und lässt sich per Micro SD-Karte mit maximal 32 Gigabyte erweitern.</p>
<p>Die <strong>Kamera</strong> auf der Rückseite schießt Fotos mit einer Auflösung von acht Megapixeln (3264 x 2448 Pixel), Videos werden in Full-HD (1920 x 1080 Pixel) gedreht.<br />
Die Bildqualität ist in Ordnung, auch die Tonqualität bei Videos passt durchaus. An die interne, fast magische Bildbearbeitung im iPhone kommt es nicht ganz heran.<br />
Negativ fällt auf, dass es keinen Auslöserknopf am Handy gibt, abgedrückt wird ausschließlich per Software-Button. Positiv sind die sehr umfangreichen Einstellungen, die LG seiner Kamerasoftware spendiert hat.</p>
<p><a href="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/07/DSC_5110.jpg" target="_blank"><img class="alignnone size-large wp-image-3373" title="Rückseite mit Kamera" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/07/DSC_5110-600x327.jpg" alt="" width="600" height="327" /></a></p>
<p>An <strong>Anschlüssen</strong> sind drei Steckverbindungen vorhanden: Der Kopfhöreranschluss befindet sich oben, daneben der HDMI-Ausgang zum Fernseher.<br />
Das Fehlen von Docking-Möglichkeiten ist mein Hauptkritikpunkt an vielen Android-Smartphones. Wie sollte man auch das Handy vernünftig docken können, wenn sich der USB-Anschluss links, rechts oder oben befindet? LG hat scheinbar mehr mitgedacht als andere Hersteller und den Micro-USB-Stecker unten positioniert.</p>
<p><a href="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/07/DSC_5104.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-3371 alignnone" title="HDMI-Anschluss" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/07/DSC_5104-300x142.jpg" alt="" width="298" height="142" /></a> <a href="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/07/DSC_5101.jpg" target="_blank"><img class="size-medium wp-image-3372 alignnone" title="Unterseite mit USB-Anschluss" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/07/DSC_5101-300x142.jpg" alt="" width="298" height="142" /></a></p>
<p><strong>Funktechniken:</strong> Bluetooth 2.1, Wlan (802.11n) und A-GPS sind ebenso vorhanden wie ein HSDPA-Modem. Auch ein FM-Radio ist eingebaut.</p>
<p>Der <strong>Akku</strong> fasst eine Kapazität von 1500 mAh (Vergleich iPhone 4: 1420 mAh). Die von LG angegebenen Laufzeiten (Sprechzeit 600 Minuten, Standby-Zeit von 20 Tagen) sind aber nicht einmal nützliche Anhaltspunkte. Wie bei allen Smartphones heißt es auch hier: Mit mehr als einem Tag Akkulaufzeit kann man nicht rechnen. Und gerade bei Android muss man viel drehen und schrauben, um hier und da noch einen stromfressenden Hintergrundprozess zu eliminieren &#8211; erst recht, wenn viele Apps installiert sind.</p>
<p>Die <strong>Verarbeitungsqualität </strong>lässt nichts zu wünschen übrig. Der Lautsprecher ist für seine Größe ausreichend laut, das Mikrofon fällt gegenüber anderen Smartphones um nichts zurück.</p>
<h3>Software:</h3>
<p>Mein Testgerät war ein Vorserienmodell und läuft mit <strong>Android 2.2.2</strong>.</p>
<p>Ein Softwarefehler, der am Gerät zu regelmäßigen und unvermittelten Reboots führt, soll in der Kaufversion ausgemerzt sein. Ich sag es gleich vorweg: Pures Android ist mir lieber.</p>
<p>LG gibt weniger proprietäre Software als etwa Samsung auf sein Android-Smartphone und die einzelnen Anpassungen (etwa bei der Kamera oder die Unterstützung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Living_Network_Alliance" target="_blank">DLNA</a>) sind durchaus zweckmäßig. Warum LG aber beispielsweise einen eigenen Facebook-Client installiert, werde ich wohl nicht verstehen. Dennoch: Auf Gingerbread (aktuell ist Android 2.3.4) wird man so lange warten müssen, bis LG es auf das P990 portiert hat.</p>
<p>Immerhin: Das <a href="http://forum.xda-developers.com/archive/index.php/t-1006442.html" target="_blank">Rooten vom P990</a> soll einfach von der Hand gehen und <a href="http://www.android-hilfe.de/custom-roms-fuer-lg-optimus-speed/107468-faq-cyanogenmod-7-lg-optimus-p990.html" target="_blank">Cyanogen Mod in Version 7</a> soll auch darauf Platz finden können. Damit lässt sich so manche Tempo-Bremse durch das LG-behübschte Android wieder lösen.</p>
<p><span style="color: #008000;"><strong>PROs:</strong></span></p>
<ul>
<li>Tempo: Am DualCore-Chip ist nichts auszusetzen</li>
<li>Gute Kamerasoftware</li>
<li>Sehr gute Verarbeitung</li>
<li>Sehr gutes Display</li>
<li>Micro-USB-Port unten ermöglicht Docking-Stations</li>
</ul>
<p><strong><span style="color: #993300;">CONs:</span></strong></p>
<ul>
<li>Kein Auslöseknopf für die Kamera</li>
<li>Speziell bei vielen Apps hält der Akku Android-typisch kurz, ein paar der richtigen Einstellungen sorgen jedoch für Abhilfe.</li>
<li>Kein &#8220;pures&#8221; Android</li>
</ul>
<p><strong>FAZIT:</strong>Das LG-P990 ist ein solide verarbeitetes und flottes Android-Smartphone, das beim Tempo und in Punkto Ausstattung keine Wünsche offen lässt. Wer Android mag, wird auch das Optimus 2X mögen. Herausragend ist es aber (genau wie seine engsten Konkurrenten Samsung Galaxy S2 oder HTC Sensation) nicht wirklich. Es macht, was es machen soll und das ohne ein “WOW” zu hinterlassen. Würde ich mir das Gerät kaufen? Nein. Ich mag zwar Android aber zum Umstieg vom iPhone ist es (für mich) noch zu früh.</p>
<h2>Das LG-P990 gewinnen!</h2>
<p>LG verschickt an einen von euch ein nagelneues, ungeöffnetes LG-P990. Einfach so gibt&#8217;s das gute Stück aber nicht. Wer es gewinnen will, muss schon etwas tun. Hier die Aufgabe:</p>
<blockquote><p>Welche Assoziationen/Schlagwörter fallen euch spontan zum Wort <strong>digirati</strong> ein? Nicht lange überlegen &#8211; gleich in die Kommentare posten!</p></blockquote>
<p>Einsendeschluss ist Montag, 18. Juli 2011, um 18:00 Uhr. Die Verlosung findet mit Hilfe eines Zufallszahlengenerators am Dienstag statt. Die Gewinnerin/der Gewinner wird per E-Mail verständigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, die Kommentardaten (E-Mail-Adresse ist nicht öffentlich) werden nicht weiter gegeben.</p>
<p><small>cc  2011 <a href="http://www.georgholzer.at">Georg Holzer</a>. | 
<a href="http://www.georgholzer.at/blog/2011/07/13/test-verlosung-android-smartphone-lg-p990/#comments">273 Kommentare</a> | 
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		<title>Digitaler Schabernack mit Kollegen</title>
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		<comments>http://www.georgholzer.at/blog/2011/07/04/digitaler-schabernack-mit-kollegen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 15:55:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[April Fools Joke]]></category>
		<category><![CDATA[Aprilscherz]]></category>
		<category><![CDATA[Schabernack]]></category>

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		<description><![CDATA[Habe heute Schabernack gelernt und wer mich kennt, der weiß: Georg liebt das. Ein Geek-Girl (nennen wir sie Frau DI. Schlaumeier) hat mich auf etwas gebracht, das ich demnächst mal ausprobieren muss. Evil, I know!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habe heute Schabernack gelernt und wer mich kennt, der weiß: Georg liebt das. Ein Geek-Girl (nennen wir sie Frau DI Schlaumeier) hat mich auf etwas gebracht, das ich demnächst mal ausprobieren muss. Evil, very evil!</p>
<p><strong>Worum geht&#8217;s?</strong><br />
Mit einem einfachen Trick kann man unbedarfte Nutzer zum Klicken und Tappsen bringen und NICHTS geht mehr. Das ganze geht mit dem iPhone, Windows und auch Macs.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3359" title="iPad-Screenshot-Schabernack" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/07/DSC_5055.jpg" alt="" width="570" height="270" /></p>
<p><strong>Und so geht&#8217;s:</strong></p>
<ol>
<li>Screenshot vom jeweiligen Startbildschirm machen.</li>
<li>Icons auf den nächsten Bildschrim &#8220;verstecken&#8221; bzw. Dokumente und Ordner vom Desktop in einen Unterordner geben.</li>
<li>Screenshot als Hintergrundbild wählen.</li>
<li>So macht es zwar den Anschein, als wäre alles noch da &#8230; ist es aber nicht mehr</li>
</ol>
<p>Evil, I know!</p>
<p>PS: Kids, don&#8217;t try this at home! Ich übernehme weder irgendeine Haftung für irgendwelchen entstandenen Ärger mit Freunden oder Kollegen noch komme ich für entstandene Support-Kosten auf!</p>
<p><small>cc  2011 <a href="http://www.georgholzer.at">Georg Holzer</a>. | 
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		<item>
		<title>Die Postdemokratie dankt Ernst Strasser</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/georgholzer/blog/~3/H__SqbsltaM/</link>
		<comments>http://www.georgholzer.at/blog/2011/05/02/postdemokratie-dankt-strasser/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 02 May 2011 09:50:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
		<category><![CDATA[Parteien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Postdemokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.georgholzer.at/?p=3343</guid>
		<description><![CDATA[Der ehemalige EU-Abgeordnete Ernst Strasser wurde ziemlich rasch aus allen politischen Ämtern entfernt. Auf den Lobbying-Skandal folgte erst einmal große Aufregung. Die Transparenzoffensive aller Parteien scheint indes sehr schnell wieder eingeschlafen zu sein. Was Österreichs Parteien und Politik-Kommentatoren ganz übersehen: Die Politik sollte dem einstigen ÖVP-Mitglied tiefste Dankbarkeit zollen! Gestern Abend hatte ich ein langes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der ehemalige EU-Abgeordnete <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Strasser" target="_blank">Ernst Strasser</a> wurde ziemlich rasch aus allen politischen Ämtern entfernt. Auf den Lobbying-Skandal folgte erst einmal große Aufregung. Die Transparenzoffensive aller Parteien scheint indes sehr schnell wieder eingeschlafen zu sein.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Strasser1.jpg&amp;filetimestamp=20100529194632"><img class="size-medium wp-image-3344 alignright" style="margin-left: 10px; margin-right: 0px;" title="Ernst Strasser, wiki Commons, (CC) Hannes Sallmutter" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/05/390px-Strasser1-195x300.jpg" alt="" width="195" height="300" /></a>Was Österreichs Parteien und Politik-Kommentatoren ganz übersehen: Die Politik sollte dem einstigen ÖVP-Mitglied tiefste Dankbarkeit zollen!</p>
<p>Gestern Abend hatte ich ein langes und interessantes Gespräch, indem eine Aussage viel, die mir keine Ruhe mehr lässt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die ÖVP war sehr wahrscheinlich nur deshalb auf Strasser sauer, weil dieser <strong>auf eigene Rechnung</strong> tätig war.&#8221;</p></blockquote>
<p>Parteispenden sind das perfekte Lobbying-Vehikel. Man zahlt und bekommt. Wo ist bei Parteispenden der Unterschied zum Fall Strasser?</p>
<h3>Gesetze für Parteispenden?</h3>
<ul>
<li>Warum spenden Firmen für Parteien? Weil sie lieb sind und bessere Politik machen als die bösen anderen?</li>
<li>Weshalb fördert der eine Verband die andere Partei? Weil das Geld dort besser aufgehoben ist als bei der Caritas?</li>
<li>Warum sollten Freiberufler Parteien etwas zukommen lassen? Damit die sich bessere Anwälte leisten können?</li>
</ul>
<h3>Gewollte Instransparenz</h3>
<ul>
<li>Warum wird um Parteispenden so eine Geheimniskrämerei betrieben?</li>
<li>Weshalb dürfen genau ausgerechnet jene (Intransparenz-)Gesetze schreiben, die sie vor sich selbst schützen?</li>
<li>Und die Frage aller Fragen: Wem nützt Politikverdrossenheit überhaupt? Der Politik! Weil sich Masse nicht mehr für das interessiert, was einige an Skadalen aufdecken.</li>
</ul>
<p>Alle Parteien in diesem Land müssten dankbar sein, dass der <strong>an einer einzigen Person aufgehängte Lobbying-Skandal</strong> ihr gesamtes System schützt. Dies wird ihnen helfen, auch weiterhin ihren Platz in der Österreichischen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Postdemokratie" target="_blank">Postdemokratie</a>/Parteien<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Demokratur" target="_blank">demokratur</a> zu bewahren.</p>
<p>Ändern muss sich sich nichts, denn Österreichs Politiker und Parteien sind gewohnt, so etwas locker auszusitzen. <em>Danke Ernst!<br />
</em></p>
<p>Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.<em><br />
</em></p>
<h3>Kleines Wort-Ersetzungsspiel</h3>
<p>Hier noch einmal die Videos der Redakteure der Sunday Times: Ersetzen wir doch das &#8220;I&#8221; durch &#8220;We&#8221; oder &#8220;My Party&#8221;.</p>
<p>[youtube width="570" height="355"]http://www.youtube.com/watch?v=MtVb4OiBA8Q[/youtube]</p>
<p>Und hier der zweite Teil.</p>
<p>[youtube width="570" height="355"]http://www.youtube.com/watch?v=3x1aAMkd4YI[/youtube]</p>
<p><small>cc  2011 <a href="http://www.georgholzer.at">Georg Holzer</a>. | 
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		<title>Skandal-Sucht über alles</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Apr 2011 13:20:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Georg Holzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Lieblingshobby von Massenmedien? Angst schüren! Vor allem, wenn es um Technik geht, wird oft ohne Wissen und mit umso mehr Begeisterung gewarnt, verteufelt und niedergeschrieben - aus durchschaubaren Motiven und zum Schaden von uns allen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-3336" title="apple-location-header" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/04/apple-location-header.jpg" alt="" width="200" height="265" />Man musste wirklich Angst bekommen, wenn man in den letzten Tagen Nachrichten gelesen hat.</p>
<ul>
<li><a id="MAA4AEgBUABgAWoFZGVfYXQ" href="http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article13247752/Dein-Handy-weiss-wo-du-letzten-Monat-warst.html" target="_blank">Dein Handy weiß, wo du letzten Monat warst</a></li>
<li><a id="MAA4AEgCUABgAWoFZGVfYXQ" href="http://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article13247719/Sammelwuetige-Handys.html" target="_blank">Sammelwütige Handys</a></li>
<li><a id="MAA4AEgDUABgAWoFZGVfYXQ" href="http://www.bild.de/digital/handy-und-telefon/android-handy/google-android-smartphone-daten-17549576.bto.html" target="_blank">Experten alarmiert Auch Google-Smartphones speichern Ortsdaten</a></li>
<li><a id="MAA4AEgFUABgAWoFZGVfYXQ" href="http://www.fr-online.de/politik/spezials/datenschutz/iphone-ueberwacht-besitzer/-/1472644/8369380/-/" target="_blank">iPhone überwacht Besitzer</a></li>
<li><a id="MAA4AEgBUABgAWoFZGVfYXQ" href="http://www.kreiszeitung.de/nachrichten/telekommunikation-mobiles/apple-iphone-ipad-datenschutz-zr-1215760.html" target="_blank">So spioniert Sie Ihr iPhone aus</a></li>
<li><a href="http://futurezone.at/digitallife/2798-forscher-iphone-trackt-heimlich-position.php">Forscher: iPhone trackt heimlich Position</a></li>
<li><a href="http://futurezone.at/digitallife/2798-forscher-iphone-trackt-heimlich-position.php"></a><a href="http://diepresse.com/home/sport/fussball/652180/index.do">iPhone und iPad speichern ungefragt jeden Aufenthaltsort</a></li>
<li>und und und</li>
</ul>
<p>Das Schlimme daran: Solche Horror-Nachrichten kommen nicht nur vom Boulevard, sondern von (oft selbsternannten Qualitäts-)Massenmedien. Eine Agenturmeldung reicht, um Angst zu schüren, einen eigentlich alten Schinken frisch aufzukochen und diesen unkontrolliert sowie unreflektiert den Massen vorzusetzen.</p>
<p>Hier ist übrigens ein Ausschnitt meiner Location-Map:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-3337 aligncenter" title="apple-location" src="http://www.georgholzer.at/wp-content/uploads/2011/04/apple-location.jpg" alt="" width="570" height="411" /></p>
<p>Was sieht man darauf: In den letzten Monaten war ich recht oft in Klagenfurt, Villach, Graz, Salzburg und Wien. Dazwischen noch ein bisserl in Schigebieten &#8230; Besonders genau ist das obendrein nicht, weil nicht (wie manchmal erwähnt GPS, sondern) die Zellortung genutzt wird. Wem nützt das was?<br />
Der eine oder andere wird jetzt sagen: Ja aber! Ja aber, der Datenschutz! Maria! Ein echter Skandal!</p>
<h2>Der nächste Skandal wartet</h2>
<p>Schauen wir uns an, was Apple &#8211; genauso wie Google, Microsoft, Nokia und all die anderen &#8211; noch so alles auf dem Handy unverschlüsselt speichert:</p>
<ul>
<li>das Anrufprotokoll</li>
<li>die SMS-Nachrichten</li>
<li>die Mailbox</li>
<li>Ihre ganz persönlichen Einstellungen</li>
<li>das Ergebnis der letzten Rechnung am Taschenrechner</li>
<li>welche Apps Sie installiert haben</li>
</ul>
<p>Ja genau! All das und noch viel mehr verrät viel über die Person. <strong>Huch!</strong> Da wird einem Angst und Bange!</p>
<p>Ich sehe schon die nächste Horror-Nachricht: &#8220;Apple weiß, wann Sie wen anrufen&#8221;. Oder wie wäre es mit &#8220;Datenschutz-Skandal: Google weiß, wem Sie SMS schreiben&#8221;. Oder: &#8220;Warnung: Greifen Sie Ihr Handy nicht an! Es protokolliert Anrufe!&#8221;</p>
<p><strong>Guess what!?!</strong><br />
Mein iPhone ist durch einen PIN-Code geschützt und zu den Daten auf meinem MacBook kommt man auch nur nach Eingabe eines Passworts. Freilich gibt es immer einen Weg &#8230; aber dann sind viel wichtigere Daten ebenfalls kompromittiert.</p>
<h2>Auswirkungen solcher Panikmache</h2>
<p>So mancher Konsument wird sich bei solchen Horrormeldungen zweimal überlegen, ob er sich ein Smartphone zulegt. Und weil ja im Internet zwischen Datenkraken wie Facebook oder Google ja auch nur Ungemach droht, wird der eine oder andere ganz darauf verzichten.</p>
<p>Gut, gemacht! Damit züchten wir uns die Analphabeten von morgen.</p>
<p>Ich sage ja nicht, dass man sich gänzlich vor Datenschutz-Problemen verschließen soll. Klar ist auch, dass so mancher Technikkonzern noch mehr wissen will. Aber man sollte die Kirche im Dorf lassen und sich vorher ein paar Gedanken machen, bevor man hinter jedem Feature einen &#8220;Skandal&#8221; vermutet.</p>
<h2>So einfach geht&#8217;s!</h2>
<ol>
<li>Am Mac lädt man den <a href="http://petewarden.github.com/iPhoneTracker/">iPhone Tracker</a> herunter<br />
Für PCs gibt es den <a href="http://huseyint.com/iPhoneTrackerWin/">iPhone Tracker/Win</a></li>
<li>App starten</li>
<li>Ergebnis auf einer OpenStreetMap ansehen</li>
</ol>
<p>Ich hätte übrigens gerne eine App dafür. Aber nach all der Aufregung, wird Apple dieses &#8220;Feature&#8221; wohl bald beseitigen. Schade eigentlich!</p>
<p><small>cc  2011 <a href="http://www.georgholzer.at">Georg Holzer</a>. | 
<a href="http://www.georgholzer.at/blog/2011/04/25/skandal-sucht-uber-alles/#comments">9 Kommentare</a> | 
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