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	<title>Greenpeace Blog</title>
	
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		<title>Shell: Hallo Greenpeace, wir wissen, wo du lebst…</title>
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		<pubDate>Mon, 21 May 2012 11:44:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor/in</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Treibhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Arktis]]></category>
		<category><![CDATA[Öl]]></category>
		<category><![CDATA[Ölkonzern]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
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		<description><![CDATA[Vielerorts ertönt dieser Tage die Kritik am Ausverkauf demokratischer Grundwerte. Eine einstweilige Verfügung vom Ölkonzern Shell gegen Greenpeace USA bestätigt den Befund. Bex Sumner von Greenpeace Großbritannien führt das in einem Blogbeitrag für Greenpeace UK etwas näher aus, hier die Übersetzung: Am Mittwochmorgen hat Greenpeace Deutschland einen hochwichtig aussehenden Brief von Shell erhalten &#8211; nun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #999999;"><strong>Vielerorts ertönt dieser Tage die Kritik am Ausverkauf demokratischer Grundwerte. Eine einstweilige Verfügung vom Ölkonzern Shell gegen Greenpeace USA bestätigt den Befund. Bex Sumner von Greenpeace Großbritannien führt das in einem <a href="http://www.greenpeace.org.uk/blog/climate/dear-greenpeace-we-know-where-you-live-20120517">Blogbeitrag für Greenpeace UK</a> etwas näher aus, hier die Übersetzung:</strong></span></p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 300px;"><a title="Eisbär Paula ist von Shells Drohungen wenig beeindruckt - (c) Greenpeace UK" rel="lightbox" href="/wp-content/uploads/2012/05/paula_small.jpg"><img class="size-medium wp-image-24993 " title="Eisbär Paula ist von Shells Drohungen wenig beeindruckt" src="/wp-content/uploads/2012/05/paula_small-300x190.jpg" alt="" width="300" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Eisbär Paula ist von Shells Drohungen wenig beeindruckt - (c) Greenpeace UK</p></div>
<p>Am Mittwochmorgen hat Greenpeace Deutschland einen <a href="http://www.scribd.com/doc/94286074/Shell-Brief-an-Greenpeace-Buros" target="_blank">hochwichtig aussehenden Brief</a> von Shell erhalten &#8211; nun ja, von Shells Rechtsabteilung um genau zu sein. Im Laufe der nächsten 24 Stunden trudelte derselbe Brief auch in anderen Greenpeace-Büros ein, darunter auch Mexiko, Großbritannien, Frankreich, Ungarn, Skandinavien, Japan, Polen, Griechenland, Tschechien, Belgien und Kanada. Sogar die &#8220;<a href="http://www.greenpeace.to/greenpeace/">Greenpeace Science Unit</a>&#8221; hat ein Exemplar bekommen. Es sieht also ganz danach aus, als würde Shell uns etwas zu sagen haben.</p>
<p>Die Botschaft des Öl-Giganten lautet: <a href="http://www.inthe90s.com/generated/moviequotes_t.shtml" target="_blank">Ich weiß, wo du lebst und ich habe gesehen, wo du schläfst. Ich schwöre hiermit feierlich, dass deine Mutter bitterlich weinen wird, wenn sie erfährt, was ich mit dir angestellt habe.</a></p>
<p>Ich paraphrasiere den Inhalt des Briefes, ist klar. Es ist so, dass Shell sicherstellen will, dass jedes Greenpeace-Büro auf der Welt a) weiß, dass <a href="http://www.greenpeace.org.uk/blog/climate/shell-granted-legal-injunction-against-greenpeace-20120330">Shell eine einstweilige Verfügung gegen Greenpeace USA erwirkt hat</a> und b) kapiert, dass &#8211; falls ein Greenpeace Büro jemals auf die Idee kommen sollte, nach Alaska zu fahren, um friedlich in der Nähe eines Ölbohrschiffes zu protestieren &#8211; Shell eine Rechts-Bazooka direkt auf Greenpeace richten wird.</p>
<p>Die Mühe hätte sich Shell sparen können: Jedes Greenpeace-Büro weltweit weiß natürlich von der Verfügung. Vor allem aus dem Grund, dass diese Verfügung von Shell zu den drakonischsten und schwerwiegendsten Rechtsschritten gehört, die bislang gegen Greenpeace-Büros eingeleitet worden sind. (Das soll im Fall von Greenpeace schon was heißen). Die Verfügung spielt ungefähr in einer Liga mit dem <a href="http://www.greenpeace.org.uk/blog/climate/breaking-cairn-injunction-twitter-gagging-20110719">Social Media-Maulkorb des Öl-Konzerns Cairn</a> gegen Greenpeace UK und Greenpeace International (noch immer in Kraft).</p>
<p>Die Verfügung sorgt dafür, dass Greenpeace USA keine friedlichen Proteste in der Nähe von Shells Ölbohrschiffen in den USA durchführen darf. Und warum? Nun ja, dem Brief von Shell zufolge (<a href="http://www.scribd.com/doc/94286074/Shell-Brief-an-Greenpeace-Buros">pdf</a>), will Shell nicht, dass Proteste “Shells Recht und Rechtsanspruch auf sowie seine Investitionen in Öl- und Gasbohrungen auf Grundlage von US-Pachtverträgen” gefährden.</p>
<p>Interessanterweise ist Shell außerdem in Sorge wegen “der Gefahr, die aus <a href="https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10150616257559229">solchen Aktivitäten</a> &#8230; für die Umwelt entsteht” &#8211; weniger ist man bei Shell offenbar wegen der Gefahr besorgt, die aus Ölbohrungen in einer der ökologisch sensibelsten Regionen der Welt resultiert.</p>
<p>Während sich Shell-Anwälte gegen Redefreiheit und Versammlungsrecht ins Zeug legen, nähern sich die Ölbohrschiffe von Shell allmählich der Arktis. Wenn Shell mit seinen Plänen durchkommt, dürfte der Konzern in nur wenigen Monaten die Ölbohrungen aufnehmen und somit Alaskas einzigartige Eislandschaften in eine industrielle Ödnis verwandeln.</p>
<p>Die gute Nachricht: Shell spürt den Widerstand. Die Verfügung &#8211; zusammen mit Shells <a href="http://articles.boston.com/2012-03-02/business/31114219_1_offshore-drilling-shell-plans-beaufort-sea">außerordentlichen Präventivmaßnahmen gegen eine ganze Reihe von Organisationen</a> &#8211; sagt uns, dass <a href="http://www.greenpeace.org/savethearctic">die massive öffentliche Stimmung gegen Shell</a> und <a href="http://www.greenpeace.de/themen/oel/nachrichten/artikel/greenpeace_aktivisten_protestieren_an_shell_schiff_in_helsinki/">eine Reihe von friedlichen Protesten gegen Shell-Schiffe</a> das Unternehmen überrascht haben und zunehmend nervös machen.</p>
<p>Während Shell die unumkehrbare Zerstörung der Arktis plant, planen wir, uns weiterhin mit dem Ölkonzern anzulegen. Greenpeace USA hat gegen die Verfügung Berufung eingelegt und wird weiterhin die Öffentlichkeit gegen Shells Absichten mobilisieren. Auch wir werden weiterhin gegen die Pläne von Shell protestieren. <a href="http://service.greenpeace.de/themen/oel/mitmach_aktionen/aktion/protest_e_mail/rettet_die_arktis/">Rettet die Artkis &#8211; zusamen mit uns und weltweit schon 450.000 Unterstützern!</a></p>
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		<title>Energiewende – nicht ohne Energiesparen: Büro</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 12:44:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kristine Läger-Kiehne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unter Deck]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>
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		<category><![CDATA[Energieeffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[enrgiesparen]]></category>
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		<category><![CDATA[umweltfreundliches Büro]]></category>

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		<description><![CDATA[Energiesparen &#8211; Klima schützen funktioniert auch im Büro! Es gibt zahlreiche Hilfen und Hinweise im Netz, hier einige Beispiele: Bei   ecologee gibt es u.a. witzige Banner und auch wirklich gute Tipps für das umweltfreundliche Büro, zum Beispiel eine Liste “grüner” Web-Hoster, die erneuerbare Energien verwenden sowie eine Liste mit scheinbar banalen Tipps, die den Titel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Energiesparen &#8211; Klima schützen funktioniert auch im Büro!</p>
<p>Es gibt zahlreiche Hilfen und Hinweise im Netz, hier einige Beispiele:</p>
<p>Bei   <a title="ecologeenet will ein Internet mit 100% regenerativen Energien schaffen. Das Internet verbraucht durch immer mehr angeschlossene Geräte immer mehr Strom" href="http://www.ecologee.net/Ecologee/Ecologee" target="_blank">ecologee</a> gibt es u.a. witzige Banner<br />
<a href="http://www.ecologee.net"><img src="http://www.ecologee.net/uploads/Download/ecologee_468x60_goggle.gif" border="0" alt="The whole day he is goggling on the Internet. Fair enough, he surfs with green electricity, not with ours." /></a></p>
<p>und auch wirklich gute Tipps für das umweltfreundliche Büro, zum Beispiel eine <a title="Liste “grüner” Web-Hoster, die erneuerbare Energien verwenden" href="http://www.ecologee.net/Endanwender/%dcbersichtDer%d6ko-ISPs" target="_blank">Liste “grüner” Web-Hoster, die erneuerbare Energien verwenden</a> sowie eine Liste mit scheinbar banalen Tipps, die den Titel <a title="Energiesparen im Büro für Ungeduldige" href="http://www.ecologee.net/Endanwender/EnergieSparenImB%fcro" target="_blank"><strong>Energie sparen im Büro &#8211; für Ungeduldige</strong></a> trägt.</p>
<p>Die<strong> typischen Fragen zum Energiesparen im Büro</strong></p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 150px;"><a href="/wp-content/uploads/2012/05/D0272632.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-24962" title="energy saving symbols" src="/wp-content/uploads/2012/05/D0272632-150x150.jpg" alt="Energiesparen im Haushalt - Steckerleiste mit Schalter (c) Jan Kehnscherper/Greenpeace" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Energiesparen im Haushalt - Steckerleiste mit Schalter (c) Jan Kehnscherper/Greenpeace</p></div>
<p>Wie identifiziere ich Energieschleudern?<br />
Woran erkenne ich beim Einkauf   Energie sparende Bürogeräte?<br />
Und wie ließe sich  in Bürobauten der   Energieverbrauch für Heizung, Klimatisierung, Beleuchtung und  EDV   reduzieren?</p>
<p>beantwortet Christoph Mordziol,   Energieexperte des UBA, im <a title="Sie verlassen umweltbundesamt.de (Ansicht erscheint in neuem Fenster) - Beachten Sie unseren Datenschutz- und Haftungshinweis im Impressum" href="http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Magazine/MagazinVerbraucher/002/t4-energietatort-buero.html" target="_blank">Interview mit dem „Magazin für  Verbraucher”</a></p>
<p>Außerdem können wir folgende<a title="Energiesparen UBA" href="http://www.umweltbundesamt.de/energie/sparen.htm" target="_blank"> Seite des Umweltbundesamtes zum Thema Energiesparen </a>empfehlen</p>
<p>Das <a title="Energieoffice" href="http://www.energyoffice.org/">Energieoffice</a> <strong> </strong>informiert über Möglichkeiten, bei der  	täglichen Büroarbeit ohne Investitionen Energie zu  	sparen, u.a durch:</p>
<p>- Energiespartipps für bestimmte Geräte und Anlagen  	im Büro<br />
- Energiesparmöglichkeiten imArbeitsumfeld<br />
- Energieeffizienz am Arbeitsplatz</p>
<p>Es gibt auch viele Hinweise zum Ausdrucken und Aufhängen &#8211; was ja  auch hilfreich ist &#8211; allerdings für meinen Geschmack  auch etwas  oberlehrerhaftes hat.</p>
<p>Wir freuen uns auf weitere Tipps &amp; Anregungen!</p>
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		<title>Unser Herz schlägt für Buchen!</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 10:36:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sara Westerhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Wald]]></category>
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		<category><![CDATA[Waldschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf  &#8216;ner schönen grünen Wiese&#8230; liegt kein großer grauer Berg, sondern dort wuseln hunderte Greenpeacer herum. Mit einem aus der Luft gut erkennbaren Menschenbanner protestierten am Sonntag knapp 600 Greenpeace-Aktivisten aus ganz Deutschland für mehr Waldschutz. Auf einer Wiese nahe dem brandenburgischen Buchenwaldgebiet Grumsin, einem UNESCO Weltnaturerbe, formten sie einen Baum, der die Waldfläche Deutschlands [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 300px;"><a title="Auf geht's: Was noch ein wenig wie eine Ärzte-Demo aussieht, soll eine Buche aus Greenpeace-Aktivisten werden. (c) Paul Langrock / Greenpeace " rel="lightbox" href="/wp-content/uploads/2012/05/Buche-II75.jpg"><img class="size-medium wp-image-24910" title="Greenpeace Protest zum Schutz der Buchenwaelder" src="/wp-content/uploads/2012/05/Buche-II75-300x221.jpg" alt="" width="300" height="221" /></a><p class="wp-caption-text">Auf geht&#39;s: Was noch ein wenig wie eine Ärzte-Demo aussieht, soll eine Buche aus Greenpeace-Aktivisten werden. (c) Paul Langrock / Greenpeace </p></div>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 300px;"><a title="Sieht doch schon ganz gut aus! (c) Paul Langrock / Greenpeace " rel="lightbox" href="/wp-content/uploads/2012/05/Buche-III451.jpg"><img class="size-medium wp-image-24912" title="Greenpeace Protest zum Schutz der Buchenwaelder" src="/wp-content/uploads/2012/05/Buche-III451-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Sieht doch schon ganz gut aus! (c) Paul Langrock / Greenpeace </p></div>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 300px;"><a title="Andrea Gieseke sorgt für eine kleine Stärkung: Es gibt &quot;Baumkuchen statt kaum Buchen&quot;. (c) Paul Langrock / Greenpeace" rel="lightbox" href="/wp-content/uploads/2012/05/Buche-III79.jpg"><img class="size-medium wp-image-24913" title="Greenpeace Protest zum Schutz der Buchenwaelder" src="/wp-content/uploads/2012/05/Buche-III79-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Andrea Gieseke sorgt für eine kleine Stärkung: Es gibt &quot;Baumkuchen statt kaum Buchen&quot;. (c) Paul Langrock / Greenpeace</p></div>
<p>Auf  &#8216;ner schönen grünen Wiese&#8230; <a href="http://www.youtube.com/watch?v=3TIfgJkmCw4" target="_blank">liegt kein großer grauer Berg</a>, sondern dort wuseln hunderte Greenpeacer herum. Mit einem aus der Luft gut erkennbaren Menschenbanner protestierten am  Sonntag knapp 600 Greenpeace-Aktivisten aus ganz Deutschland für mehr  Waldschutz. Auf einer Wiese nahe dem brandenburgischen Buchenwaldgebiet  Grumsin, einem UNESCO Weltnaturerbe, formten sie einen Baum, der die Waldfläche Deutschlands darstellen soll.<br />
Das rote Herz in der Mitte der Baumkrone symbolisiert die zehn Prozent der  öffentlichen Waldfläche, die laut Bundesregierung bis zum Jahr 2020  geschützt werden sollen. Aus <a href="http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/waelder/110510_Grafik_Ranking.pdf" target="_blank">Berechnungen von Greenpeace</a> geht  hervor, dass einzig Mecklenburg-Vorpommern bereits über fünf  Prozent  seiner Wälder geschützt hat; alle anderen Bundesländer liegen  noch deutlich  dahinter. Immerhin: Die Schlusslichter des Rankings, Baden-Württemberg,  Nordrhein-Westfalen und  Rheinland-Pfalz haben angekündigt, zukünftig  mehr Waldflächen zu  schützen. Bayern und Hessen dagegen lehnen mehr  Waldschutz ab.</p>
<p>Dagegen wollten wir mit diesem Bild demonstrieren. Doch wie entsteht eigentlich so einen Menschenbild? Aus ganz Deutschland waren am vergangenen Wochenende ehrenamtliche und hauptamtliche Greenpeacer beim Greencamp versammelt, um sich auszutauschen, neue Ideen zu entwickeln und sich in Workshops weiterzubilden.</p>
<p>Das wollten wir nutzen und zusammen ein schönes Video drehen. Am Anfang stand natürlich die Idee. Und so saßen wir diverse Male  zusammen, um uns zu überlegen, was man mit den knapp 600 Aktivisten auf die  Beine stellen könnte. Viele Ideen wurden gesponnen und wieder verworfen. Am Ende stand dann fest: Wir zeigen ein Herz für Buchen!</p>
<p>Nach dem Greencamp fuhren die Umweltschützer deswegen nicht direkt nach Hause, sondern stiegen in Busse und machten sich auf den Weg zum Buchenwaldgebiet  Grumsin. Ein kurzer Testablauf, dann ging es los. Die Aktivisten laufen zusammen und bilden einen Baum. In der Mitte lassen sie ein Tuch in Herzform flattern, das die zu schützende Waldfläche in Deutschlands öffentlichen Wäldern darstellt.</p>
<p>Für die gute Stimmung während der Drehpausen sorgte Musik, und zwischendrin gab es kleine Tanzeinlagen gegen Kälte. Koordiniert durch Ansagen per Lautsprecher war das Video dann nach anderthalb Stunden im Kasten.</p>
<p><strong>Und hier könnt ihr das fertige Video sehen: </strong></p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/3iLMx8x8iM4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Du willst auch aktiv werden? <a href="https://service.greenpeace.de/themen/waelder/mitmach_aktionen/aktion/protest_e_mail/alte_buchenwaelder_schuetzen/" target="_blank">Fordere jetzt Minister Seehofer auf, seiner Verantwortung für den Schutz der alten Buchenwälder nachzukommen!</a> Du kennst eine Buche, die noch schöner ist als unser Menschenbild? <a href="http://www.greenaction.de/kampagnen/mitmachen/mitmachphotos/20999" target="_blank">Dann lade ein Foto von deiner Buche in unserer Mitmachcommunity Greenaction hoch.</a></p>
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		<title>Mastershausen hat den Masterplan – ein Beispiel für eine lokale Energiewende!</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 12:29:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor/in</dc:creator>
				<category><![CDATA[Am Reaktor]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Greenpeace-Ehrenamtliche Joe Reinhartz berichtet für das Greenpeace Blog aus Hessen: Über die Energiewende wird viel geredet und leider kommt sie nur langsam voran. Um ein wenig Schwung in die Sache zu bringen, hat die Greenpeace-Gruppe Frankfurt die Idee der „Bürgermeister-Tour“ entwickelt. Wir wollten mit Vertretern aus Kommunen im Rhein-Main-Gebiet einen Ort besuchen, in dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #999999;"><strong>Der Greenpeace-Ehrenamtliche Joe Reinhartz berichtet für das Greenpeace Blog aus Hessen:</strong></span></p>
<p>Über die Energiewende wird viel geredet und leider kommt sie nur langsam voran. Um ein wenig Schwung in die Sache zu bringen, hat die Greenpeace-Gruppe Frankfurt die Idee der „Bürgermeister-Tour“ entwickelt. Wir wollten mit Vertretern aus Kommunen im Rhein-Main-Gebiet einen Ort besuchen, in dem die lokale Energiewende bereits im vollem Gange ist. Dafür gibt es ja in Deutschland schon viele gute Beispiele. Nach ein paar Recherchen stießen wir dabei auf den Ort Mastershausen im Rhein-Hunsrück-Kreis. Unser Ziel war es, den Vertretern aus den Kommunen nicht nur zu zeigen, welche erneuerbaren Energien eine Kommune nutzen kann, sondern auch wie sie davon profitieren kann. Und wie man die Bürger bei der lokalen Energiewende mit einbezieht, damit sie nicht das Gefühl haben, das „die da oben machen, was sie wollen“.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 300px;"><a title="Gruppenfoto: Greenpeace-Ehrenamtliche und Vertreter der Gemeinde Mastershausen - (c) Andreas Varnhorn / Greenpeace" rel="lightbox" href="/wp-content/uploads/2012/05/Gruppenfoto.jpg"><img class="size-medium wp-image-24877 " title="Gruppenfoto, Joe Reinhartz und Mastershausen" src="/wp-content/uploads/2012/05/Gruppenfoto-300x167.jpg" alt="" width="300" height="167" /></a><p class="wp-caption-text">Gruppenfoto: Greenpeace-Ehrenamtliche und Vertreter der Gemeinde Mastershausen - (c) Andreas Varnhorn / Greenpeace</p></div>
<p>Wir nahmen dann mit Toni Christ, dem parteilosen Bürgermeister von Mastershausen, Kontakt auf und er war sofort bereit, seinen Amtskollegen aus dem Rhein-Main-Gebiet zu zeigen, wie die lokale Energiewende in Mastershausen durchgeführt wird. Am 27. April, einen Tag nach dem Tschernobyl-Tag, fuhren wir also mit Vertretern aus 7 Kommunen in den Hunsrück. Der Ort hat etwa 1050 Einwohner. Auf Grundstücken, die der Gemeinde gehören, stehen mittlerweile 10 Windkraftanlagen, 7 davon mit einer Leistung von je 2 Megawatt und die übrigen 3 mit je 2,3 MW. 4 weitere Anlagen sollen noch dazu kommen, eine davon als „Bürgerwindrad“, an dem jeder Bürger Anteile erwerben kann. Schon jetzt ist das der leistungsstärkste Windpark im Rhein-Hunsrück-Kreis. Dazu kommt eine PV-Anlage mit einer Leistung von 2,75 MW, welche unmittelbar neben dem Windpark errichtet wurde. Die Betreiber der Windkraftanlagen zahlen an die Gemeinde etwa 200.000 Euro Pacht pro Jahr. Die Pacht für die PV-Anlage in Höhe von 630.000 Euro hat die Gemeinde sich im Voraus vom Betreiber auszahlen lassen. Das Geld soll für den Bau eines Seniorenheimes verwendet werden. Außerdem ist Mastershausen an den Erlösen aus dem Stromverkauf beteiligt. Jetzt wird sogar die Abschaffung der Grundsteuer geplant. Einige Kommunen dagegen erhöhen gerade die Grundsteuer.</p>
<p>Bevor die ersten Anlagen gebaut werden konnten, musste Bürgermeister Christ viele Hürden nehmen. Nach 7 Gerichtsverfahren, die Mastershausen alle gewonnen hat und einigen Hunderttausend Euro Investitionen &#8211; u.a. für Gutachten zur Umweltverträglichkeit der Anlagen &#8211; konnte der Bau losgehen. Wie uns Herr Christ erzählte, brütet zum Beispiel im Wald neben dem Windpark ein Schwarzstorch. Er war schon vor dem Bau der Windkraftanlagen dort. Nach dem Bau der Anlagen ist er immer noch da.</p>
<p>Und so geht die Energiewende in Masterhausen weiter. Auch im Wärmebereich setzt Mastershausen auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Wer eines der alten Häuser im Ort kauft, bekommt einen Zuschuss für eine energetische Gebäudesanierung von bis zu 10.000 Euro. Gerade wird der Bau einer kleinen Biogasanlage und eines BHKW geplant, das mit Holzhackschnitzel betrieben wird. Das Pflanzenmaterial für die Biogasanlage kommt nur aus der Gemarkung von Mastershausen. Mais wird nicht verwendet, weil man keine Monokulturen fördern will. Hauptsächlich ist Gras dafür vorgesehen. Das Holz für das BHKW kommt aus dem Gemeindewald. Der Ort bekommt dazu ein Nahwärme-Netz und viele Bürger von Mastershausen haben sich schon gemeldet, um an das Netz angeschlossen zu werden. Wenn das fertig ist, werden wir da wieder hinfahren und uns das anschauen.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 300px;"><a title="Windkraftanlagen bei Mastershausen - (c) Andreas Varnhorn / Greenpeace" rel="lightbox" href="/wp-content/uploads/2012/05/WKA.jpg"><img class="size-medium wp-image-24878   " title="Windkraftanlagen bei Mastershausen - (c) Andreas Varnhorn / Greenpeace" src="/wp-content/uploads/2012/05/WKA-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Windkraftanlagen bei Mastershausen - (c) Andreas Varnhorn / Greenpeace</p></div>
<p>Bei allen Projekten werden die Bürger mit einbezogen und können heute auch sehen, was sie davon haben. Die Schule wurde saniert, der Kindergarten neu gebaut, ein spezieller Kleinkinderspielplatz gebaut, eine Bücherei eröffnet, die Vereine im Ort erhalten jährlich feste Zuschüsse und so weiter. Die Liste ließe sich fortsetzen. Einmal im Jahr gibt es ein „Windfest“, bei dem die Leute in einer Windkraftanlage nach oben fahren dürfen und die Aussicht über die Landschaft genießen können.</p>
<p>Fazit: Wir haben bei unserem Ausflug nach Mastershausen viel Positives zur lokalen Energiewende erfahren und auch unsere Kommunalvertreter waren tief beeindruckt. Was in Mastershauen passiert, kann zwar nicht 1:1 auf andere Kommunen übertragen werden, aber viele Ideen zur lokalen Energiewende können als Anregung für die eigene Heimatkommune genutzt werden. Uns hat das Ganze jedenfalls sehr motiviert, weiter für die Energiewende auch hier in Frankfurt zu arbeiten. Wer noch mehr über Mastershausen erfahren will, schaut einfach auf <a href="http://www.mastershausen.de">der Homepage</a> oder fährt selber mal hin. Es muss ja nicht immer Mallorca sein. Der Hunsrück ist schöner als man denkt, auch mit Windrädern.</p>
<p>Apropos &#8220;Masterplan&#8221;, Greenpeace hat 2011 mit dem &#8220;Plan&#8221; gezeigt, wie die Energiewende umgesetzt werden kann:</p>
<p><object style="width: 520px; height: 392px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="520" height="392" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="mode=embed&amp;layout=http%3A%2F%2Fskin.issuu.com%2Fv%2Flight%2Flayout.xml&amp;showFlipBtn=true&amp;documentId=110504125758-77f6cd8a86d2408a9319383252471322&amp;docName=rz_gp_derplan_v3.2_ansicht&amp;username=greenpeacede&amp;loadingInfoText=Der%20Plan.%20Deutschland%20ist%20erneuerbar&amp;et=1304518328138&amp;er=37" /><param name="src" value="http://static.issuu.com/webembed/viewers/style1/v1/IssuuViewer.swf" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed style="width: 520px; height: 392px;" type="application/x-shockwave-flash" width="520" height="392" src="http://static.issuu.com/webembed/viewers/style1/v1/IssuuViewer.swf" allowfullscreen="true" flashvars="mode=embed&amp;layout=http%3A%2F%2Fskin.issuu.com%2Fv%2Flight%2Flayout.xml&amp;showFlipBtn=true&amp;documentId=110504125758-77f6cd8a86d2408a9319383252471322&amp;docName=rz_gp_derplan_v3.2_ansicht&amp;username=greenpeacede&amp;loadingInfoText=Der%20Plan.%20Deutschland%20ist%20erneuerbar&amp;et=1304518328138&amp;er=37"></embed></object></p>
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		<title>Platzeck bei der Braunkohle-Lobby</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 13:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerald Neubauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Treibhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
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		<category><![CDATA[kohle]]></category>
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		<category><![CDATA[Platzeck]]></category>

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		<description><![CDATA[Brandenburgs Ministerpräsident spricht heute in Cottbus als Festredner bei der Jahrestagung der Braunkohle-Lobby. Vor dem Tagungsort protestierten Greenpeace-Aktivisten mit 79 Ortsschildern von abgebaggerten Lausitzer Dörfern gegen die Braunkohleverstromung und neue Tagebaue. Wahrscheinlich aus Angst vor Protesten hatte der Bundesverband Braunkohle (Debriv) den Termin geheim gehalten – doch die Greenpeace-Aktivisten, darunter auch neun Aktivisten aus Russland, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 300px;"><a title="Protest beim deutschen Braunkohlentag - (c) Nico Blume / Greenpeace" rel="lightbox" href="/wp-content/uploads/2012/05/braunkohle_protest_10012012.jpg"><img class="size-medium wp-image-24891 " title="Braunkohle-Protest" src="/wp-content/uploads/2012/05/braunkohle_protest_10012012-300x217.jpg" alt="" width="300" height="217" /></a><p class="wp-caption-text">Protest beim deutschen Braunkohlentag - (c) Nico Blume / Greenpeace</p></div>
<p>Brandenburgs Ministerpräsident spricht heute in Cottbus als Festredner bei der Jahrestagung der Braunkohle-Lobby. Vor dem Tagungsort protestierten Greenpeace-Aktivisten mit 79 Ortsschildern von abgebaggerten Lausitzer Dörfern gegen die Braunkohleverstromung und neue Tagebaue. Wahrscheinlich aus Angst vor Protesten hatte der Bundesverband Braunkohle (Debriv) den Termin geheim gehalten – doch die Greenpeace-Aktivisten, darunter auch neun Aktivisten aus Russland, haben ihn herausbekommen. Um zum Tagungsort zu gelangen, mussten die Teilnehmer ihren Weg durch ein Spalier aus Ortschildern finden, die an die Abbaggerung von Horno, Lacoma und vielen weiteren Dörfern erinnerten. Mit dabei waren zahlreiche Bürger aus dem Dorf Proschim, das für den geplanten Tagebau Welzow-Süd II abgebaggert werden soll.</p>
<p>Der Auftritt des Ministerpräsidenten beim Deutschen Braunkohlentag in Cottbus zeigt ganz klar die politischen Prioritäten der Brandenburger Landesregierung. Platzeck hatte Gesprächseinladungen von Proschimer Bürgern, <a href="http://www.klimaretter.info/protest/nachricht/10004-3900-einwaende-gegen-welzowsued-ii" target="_blank">die sich geschlossen gegen ihre Abbaggerung wehren</a>, bisher stets abgelehnt. Stattdessen hofiert der Ministerpräsident durch seine Rede bei der Braunkohle-Lobby die Bergbaukonzerne Vattenfall, RWE und Mibrag. Platzeck ignoriert damit nicht nur den Klimaschutz, sondern auch das Schicksal von 800 Proschimer Bürgern. Dabei ist <a href="http://www.proschim.de/index_frame.html" target="_blank">Proschim</a> ein mehr als vorbildliches Solardorf: Bürger und ein lokales Ökostromunternehmen produzieren dort erneuerbaren Strom für mehr als 5000 Menschen. Es ist unglaublich, dass solch ein fortschrittliches Dorf nun dem Braunkohlebagger zum Opfer fallen soll.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 300px;"><a title="Protest beim Braunkohlentag 2012 - (c) Robin Hanschke / Greenpeace" rel="lightbox" href="/wp-content/uploads/2012/05/braunkohle_protest2_10012012.jpg"><img class="size-medium wp-image-24895 " title="Protest gegen Braunkohle" src="/wp-content/uploads/2012/05/braunkohle_protest2_10012012-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Protest beim Braunkohlentag 2012 - (c) Robin Hanschke / Greenpeace</p></div>
<p>Der Tagebau Welzow-Süd II bedroht außerdem die randbetroffenen Orte Welzow und Lieske. Weil der Tagebau bis auf 150 Meter an die Wohnbebauung herangeführt werden soll, könnte es hier in Zukunft zu gefährlichen Böschungsrutschungen kommen. Solche Rutschungen ereignen sich regelmäßig in ehemaligen oder aktiven Tagebauen, so zum Beispiel das Unglück in Nachterstedt mit 3 Toten. Anstatt die Sorgen der Bevölkerung ernst zu nehmen und sich vor Ort dem Gespräch zu stellen, trifft sich der Ministerpräsident allein mit der Braunkohle-Industrie.</p>
<p>Neben dem Braunkohlentag in Cottbus findet gegenwärtig mit dem Ostdeutschen Energieforum in Leipzig eine weitere Veranstaltung zur Bewerbung für Braunkohle statt. Das Energieforum wird von ostdeutschen Unternehmerverbänden organisiert. Unter anderem diskutieren EU-Energiekommissar Günter Oettinger, Wirtschaftsminister Philipp Rösler und Sachsens Ministerpräsident Stanilaw Tillich mit den Vorstandsvorsitzenden von Vattenfall und Mibrag. Auch in Leipzig protestieren Greenpeace-Aktivisten, zusammen mit Bürgerinitiativen und Umweltverbänden, gegen den Klimakiller Braunkohle.</p>
<p>Vattenfall plant in der Lausitz ein neues Braunkohlekraftwerk in Jänschwalde sowie fünf neue Tagebaue. Und bei Leipzig plant die Mibrag ein neues Braunkohlekraft in Profen, für das der neue Tagebau Lützen erschlossen werden soll. Mit diesen Tagebauen würden die klimaschädliche Braunkohleverstromung bis weit nach 2050 fortgesetzt und Deutschlands Klimaschutzziele unterminiert werden. Dennoch werden Vattenfall und Mibrag von den Landesregierungen Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt unterstützt. Am weitesten fortgeschritten sind die Planungen für den Tagebau Welzow-Süd II: bereits 2013 könnte die brandenburgische Landesregierung über den entsprechenden Braunkohleplan entscheiden. Die Genehmigung von Welzow-Süd II wäre ein vollkommen falscher Präzedenzfall und würde Brandenburg auf eine rückschrittliche Energiepolitik festlegen.</p>
<p><object id="flash_movie_id4414_onpage" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="520" height="640" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="wmode" value="opaque" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="samedomain" /><param name="quality" value="high" /><param name="align" value="middle" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><param name="src" value="http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/applications/lausitzcard/lausitzcard.swf?baseURL=http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/applications/lausitzcard/data/" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="flash_movie_id4414_onpage" type="application/x-shockwave-flash" width="520" height="640" src="http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/applications/lausitzcard/lausitzcard.swf?baseURL=http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/applications/lausitzcard/data/" bgcolor="#ffffff" align="middle" quality="high" allowscriptaccess="samedomain" allowfullscreen="true" wmode="opaque"></embed></object></p>
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		<title>Gutes Geld – gibt es das?</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 12:58:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kristine Läger-Kiehne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unter Deck]]></category>
		<category><![CDATA[aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
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		<category><![CDATA[ökologische Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[stiftungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Anfragen zu ökologischen und nachhaltigen Geldanlagen bekommen wir schon seit Jahren immer wieder, aber wir haben den Eindruck, dass es durch die Finanzkrise mehr werden. Die großen Banken haben einen schlechten Ruf, immer mehr Kundinnen und Kunden wollen ihr Geld ethisch korrekt anlegen. Wir freuen uns, dass sich immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher Gedanken machen, wofür die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 300px;"><a href="/wp-content/uploads/2012/05/GP027Q2_layout.jpg"><img class="size-medium wp-image-24819" title="Nuclear Action against BNP in Paris" src="/wp-content/uploads/2012/05/GP027Q2_layout-300x198.jpg" alt="Aktion gegen BNP in Paris wegen Investitionen in Atomenergie (C) Greenpeace" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Aktion gegen BNP in Paris wegen Investitionen in Atomenergie (C) Greenpeace</p></div>
<p>Anfragen zu ökologischen und nachhaltigen Geldanlagen bekommen wir schon seit Jahren immer wieder, aber wir haben den Eindruck, dass es durch die Finanzkrise mehr werden.</p>
<p>Die großen Banken haben einen schlechten Ruf, <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,801727,00.html">immer mehr Kundinnen und Kunden wollen ihr Geld ethisch korrekt anlegen.</a></p>
<p>Wir freuen uns, dass sich immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher Gedanken machen, wofür die Banken ihr Geld einsetzen und wir freuen uns, dass sie bei uns nachfragen. Wir können zwar mit Tipps weiterhelfen, aber bewerten und entscheiden können nur sie selber.</p>
<p>Ökofonds und ethische Banken hat die <a href="http://www.test.de/thema/oekofonds">Stiftung Warentest</a> untersucht und im <a href="http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=98704;bernr=21">Archiv von Ökotest</a> findet man auch einiges dazu.</p>
<p>Zur weltweiten Beteiligung von Banken an der Atomwirtschaft gibt es eine <a href="http://www.nuclearbanks.org">englischsprachige Seite</a> und für Bankkunden in Deutschland hat die Organisation Urgewald <a href="http://urgewald.org/kampagne/radioaktive-bank">Informationen zusammengetragen</a>.</p>
<p>Deutsche Banken und Versicherungen sind auch an der Spekulation mit Nahrungsmitteln beteiligt; <a href="https://www.oxfam.de/gegenspekulation">Informationen dazu</a> gibt es bei <a href="http://www.oxfam.de/">Oxfam</a>.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 300px;"><a href="https://www.oxfam.de/gegenspekulation"><img class="size-medium wp-image-24836 " title="coverbild_460-200" src="/wp-content/uploads/2012/05/coverbild_460-200-300x130.gif" alt="Mit Essen spielt man nicht! (c) Oxfam" width="300" height="130" /></a><p class="wp-caption-text">Mit Essen spielt man nicht! (c) Oxfam</p></div>
<p>Aktien, Fonds und Versicherungen finden Sie in den <a href="http://www.ecotopten.de/produktfeld_geld.php">ecotopten</a> des <a href="http://www.oeko.de/aktuelles/dok/544.php">Öko-Institutes</a>, speziell zu Versicherungen hat das <a href="http://www.greenpeace-magazin.de/">Greenpeace Magazin</a> einen <a href="http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=6120">Artikel</a> veröffentlicht.</p>
<p>Regelmäßig aktualisiert wird das Buch-Nachschlagewerk „Grünes Geld. Das Handbuch für ethisch-ökologische Geldanlagen&#8221; der Autoren Max Deml und Holger Blisse, es hat die ISBN 978-3-942561-12-9</p>
<p>Kritisch prüfen sollten Verbraucherinnen und Verbraucher die Anbieter von Investitionen in ökologische Forstwirtschaftsbetriebe, auch dazu erreichen uns immer wieder Fragen.<br />
Viele Forstunternehmen werben mit Zertifikaten, die eine Garantie für ökologisch &#8220;sauberes&#8221; Holz vorgaukeln. Vor allem bei Tropenhölzern wird beispielsweise angegeben, dass das Holz aus Plantagenwirtschaft stammt. Dieser Hinweis allerdings stellt keiner Garantie für Nachhaltigkeit dar!<br />
Um Plantagen anlegen zu können, werden oftmals zuvor Urwälder gerodet.</p>
<p>Bei diesen Geldanlagen hilft es, auf die Zertifizierung der Betriebe zu achten.<br />
Derzeit gibt es zwei Zertifizierungssysteme, die von Greenpeace anerkannt werden. Das <a href="http://www.naturland.de/">Naturland-Zertifikat</a> und die internationale Zertifizierung des <a href="http://www.fsc-deutschland.de/">Forest Stewardship Council (FSC)</a>. Der FSC ist ein unabhängiges, weltweites System, das Kriterien für eine umwelt- und sozialverträgliche Waldwirtschaft erstellt hat und die zertifizierten Wälder von unabhängigen Gutachtern kontrollieren lässt.</p>
<p>Die Richtlinien von Naturland haben Greenpeace und andere Organisationen mitentwickelt. Diese stellen die strengsten ökologischen Anforderungen an die Bewirtschaftung der Wälder. Wer sich entschließt, seinen Wald nach den Richtlinien von Naturland zu nutzen, kann gleichzeitig das Zertifikat des FSC erhalten.</p>
<p>Bei den meisten dieser Anlagen geht es eher um die aktuelle Absicherung von Einzelpersonen und Familien. Wer sicher gehen will, dass angelegtes Geld auch darüber hinaus sinnvoll genutzt wird, der sollte sich über Stiftungen wie z.B. die <a href="http://www.umweltstiftung-greenpeace.de/">Umweltstiftung Greenpeace</a> informieren.<br />
Wer noch mehr Tipps hat: Die können natürlich gerne hier in die Kommentare.</p>
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		<title>Mitmachen und Buchen suchen!</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 11:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sara Westerhaus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Wald]]></category>
		<category><![CDATA[Buche]]></category>
		<category><![CDATA[Buchenwälder]]></category>
		<category><![CDATA[GreenAction]]></category>
		<category><![CDATA[Mitmachen]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen haben wir vielen deutschen Städten drei Meter lange Maßbänder verteilt, mit denen man den Umfang und das Alter von Bäumen bestimmen kann. Mit diesen Maßbändern sollen möglichst viele Menschen in den Wald ziehen und ihre Lieblingsbuche fotographieren. In unserer Mitmach-Community Greenaction können diese Bilder dann von euch selbst veröffentlicht und kommentiert werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 300px;"><a title="Hanna und Reinhard aus Kassel haben im Kasseler Bergpark Wilhelmshöhe dieses Prachtexemplar gefunden. Foto: privat" rel="lightbox" href="/wp-content/uploads/2012/05/buche-4.jpg"><img class="size-medium wp-image-24816  " title="Hanna und Reinhard aus Kassel haben im Kasseler Bergpark Wilhelmshöhe dieses Prachtexemplar gefunden." src="/wp-content/uploads/2012/05/buche-4-300x225.jpg" alt="Hanna und Reinhard aus Kassel haben im Kasseler Bergpark Wilhelmshöhe dieses Prachtexemplar gefunden." width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Hanna und Reinhard aus Kassel haben im Kasseler Bergpark Wilhelmshöhe dieses Prachtexemplar gefunden.</p></div>
<p>Vor einigen Wochen haben wir vielen deutschen Städten drei Meter lange <a href="http://www.greenpeace.de/themen/waelder/presseerklaerungen/artikel/greenpeace_jeder_kann_alte_buchen_retten/" target="_blank">Maßbänder verteilt</a>, mit denen man den Umfang und das Alter von Bäumen bestimmen kann. Mit diesen Maßbändern sollen möglichst viele Menschen in den Wald ziehen und ihre Lieblingsbuche fotographieren. In unserer Mitmach-Community Greenaction können diese Bilder dann von euch selbst veröffentlicht und kommentiert werden. Jung und Alt sind unserem Aufruf gefolgt:<a href="http://www.greenaction.de/kampagnen/mitmachen/mitmachphotos/20999" target="_blank"> Über 80 Mitmachbilder wurden von euch schon auf Greenaction eingestellt</a>. Ihr habt dicke Buchen mit einem Umfang von sechs Metern gefunden, euch in die Astkronen geschwungen und uns tolle Geschichten zu den alten Bäumen geschrieben.</p>
<p>So beschreibt uns Otto Pätzold seine Lieblingsbuche:</p>
<blockquote><p>Hallo Freunde, hier ein Bild einer über 500 Jahre alten Buche aus dem Heinrichsruher Park mit etwa 6,50 Metern Umfang.  Trotz Blitzschlag steht sie noch gut da. An ihr führte der alte Handelsweg nach Nürnberg vorbei und auch Goethe  machte auf seinem Weg nach Karlsbad hier öfter halt.</p></blockquote>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 300px;"><a title="Der Regenbogen-Kindergarten hat in &quot;seinem&quot; Buchenwald die dickste Buche gesucht. Foto: privat" rel="lightbox" href="/wp-content/uploads/2012/05/kindergarten.jpg"><img class="size-medium wp-image-24825 " title="Der Regenbogen-Kindergarten hat in &quot;seinem&quot; Buchenwald die dickste Buche gesucht." src="/wp-content/uploads/2012/05/kindergarten-300x225.jpg" alt="Der Regenbogen-Kindergarten hat in &quot;seinem&quot; Buchenwald die dickste Buche gesucht." width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Der Regenbogen-Kindergarten hat in &quot;seinem&quot; Buchenwald die dickste Buche gesucht.</p></div>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 300px;"><a title="Die mächtige Buche auf der Lichtung im Hardtwald bei Weilheim spendet mit ihren ausladenden Ästen Schutz und Schatten.Foto: privat" rel="lightbox" href="/wp-content/uploads/2012/05/buche_Weilheim.jpg"><img class="size-medium wp-image-24812  " title="Buche bei Weilheim" src="/wp-content/uploads/2012/05/buche_Weilheim-300x225.jpg" alt="Die mächtige Buche auf der Lichtung im Hardtwald bei Weilheim spendet mit ihren ausladenden Ästen Schutz und Schatten." width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Die mächtige Buche auf der Lichtung im Hardtwald bei Weilheim spendet mit ihren ausladenden Ästen Schutz und Schatten.</p></div>
<p>Willst du auch mitmachen? Ab in den Wald vor deiner Haustür und nichts zum Knipsen vergessen! Halte die Augen offen nach alten Buchen und los geht&#8217;s:</p>
<p><strong>1. Umfang messen:</strong> Du misst den Umfang auf Brusthöhe. Diese ist mit 1,30  Meter vom Boden  aus vorgegeben. Bei Hanglage stellst du sich so hin,  dass du hangabwärts  schaust. Um den Durchmesser zu errechnen, teilst du  den Umfang durch Pi  (3,14). Ein Beispiel: Der Baumumfang beträgt 200  Zentimeter.  200:3,14=63,7. Der Durchmesser beträgt demnach 63,7  Zentimeter. Ab einem  Durchmesser von 50 Zentimetern gilt eine Buche als  alter Baum.</p>
<p><strong>2. Foto machen: </strong>Knips dich und Deine Buche! Ob allein oder zusammen mit  Freunden oder  Familie: Umarm den Baum, mach einen Handstand an ihm,  klettere drauf…  Bearbeite dein Foto, setze einen Spruch auf das Foto…  Sei kreativ, wir  sind gespannt auf deine Ideen!</p>
<p><strong>3. Zeichen setzen:</strong> <a href="http://www.greenaction.de/kampagnen/mitmachen/mitmachphotos/20999" target="_blank">Lade dein selbstgemachtes Foto als Mitmachbild hoch</a> und erzähle uns die  Geschichte des Baumes. In welchem Wald steht er?  Wie groß ist der  Umfang? Warum hast du diese Buche ausgesucht?  Verbindest du etwas  Besonderes mit diesem Baum?</p>
<p>Kein GreenAction-Account? Dann schicke dein/e Foto/s einfach an <a href="mailto:redaktion@greenpeace.de">redaktion@greenpeace.de</a>. Wir erledigen dann den Rest für dich!</p>
<p>Kein Maßband? Die Ortsgruppen von Greenpeace haben noch ausreichend Maßbänder zu vergeben. Viele der Gruppen organisieren auch immer wieder Führungen durch den Wald. <a href="http://www.greenpeace.de/ueber_uns/mitmachen/greenaction_so_gehts/artikel/mitmachen/" target="_blank">Erkundige dich einfach bei deiner Gruppe!</a></p>
<p><strong>Wir freuen uns auf viele weitere Bilder!</strong></p>
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		<item>
		<title>Ein deutsches Atomkraftwerk in Finnland?</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/greenpeace_blog/~3/9z9gNnLlJBc/</link>
		<comments>http://blog.greenpeace.de/blog/2012/05/07/ein-deutsches-atomkraftwerk-in-finnland/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 May 2012 11:36:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tobias Riedl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Am Reaktor]]></category>
		<category><![CDATA[AKW]]></category>
		<category><![CDATA[atomkraft]]></category>
		<category><![CDATA[E-On]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[kernkraft]]></category>
		<category><![CDATA[Pyhäjoki]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Das ist verrückt! Hier kann man doch kein Atomkraftwerk bauen.&#8221; Prof. Jouko Korppi-Tommola wendet seinen Blick vom Fenster und sieht mich entsetzt an. Wir sitzen in einem Minibus und links und rechts ist schon seit gut einer halben Stunde nur eine bewaldete Moorlandschaft zu sehen. Vor allem Birken schaffen es, in dieser feuchten Gegend zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Das ist verrückt! Hier kann man doch kein Atomkraftwerk bauen.&#8221; Prof. Jouko Korppi-Tommola wendet seinen Blick vom Fenster und sieht mich entsetzt an. Wir sitzen in einem Minibus und links und rechts ist schon seit gut einer halben Stunde nur eine bewaldete Moorlandschaft zu sehen. Vor allem Birken schaffen es, in dieser feuchten Gegend zu wachsen. Dazwischen große, von den Eiszeiten rundlich geschliffene Vulkanfelsen, die an den Rändern mit Moos und Blaubeeren bewachsen sind. Ein kleines Stück Wildnis, nahezu unberührt von den Menschen. Wir sind in Finnland, genauer in Pyhäjoki, wo E.on ein Atomkraftwerk bauen will.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2012/05/Finnland-Moor.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-24781" title="Finnland Moor" src="/wp-content/uploads/2012/05/Finnland-Moor-300x224.jpg" alt="Moor, Copyright: Tobias Riedl" width="300" height="224" /></a>Prof. Jouko Korppi-Tommola war, ebenso wie ich, einer der Referenten bei den <a href="http://www.hanhikivi.net/paivat" target="_blank">Hanhikivi Days</a>, einer Anti-Atomveranstaltung in Pyhäjoki. Er arbeitet an der Universität in Jyväskylä an der Entwicklung von Solarzellen. Neben Fachvorträgen zu Atom- und Energiefragen gab es ein breites Kulturprogramm. Bekannte Künstler aus ganz Finnland sind in den Norden gereist, um den lokalen Widerstand zu unterstützen. Außerdem wurden Exkursionen zu dem Ort des geplanten Reaktors durchgeführt.</p>
<p>Ich steige aus dem Bus und wandere mit den Anderen auf einem kleinen Pfad in Richtung Ostsee. Immer wieder müssen wir über dicke Holzbohlen laufen &#8211; wegen des moorigen Untergrundes. Dass dieses Atomkraftwerkprojekt <a href="http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/nachrichten/artikel/eon_droht_finanzdesaster_bei_akw_neubau-1" target="_blank">wirtschaftlicher Irrsinn</a> ist, ist schon schlimm genug. <a href="/wp-content/uploads/2012/05/Finnland-Moor-und-Schild.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-24785" title="Prostest-Schild, Copyright: Tobias Riedl" src="/wp-content/uploads/2012/05/Finnland-Moor-und-Schild-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Aber wie kommt man auf die Idee, ein Atomkraftwerk in einen Sumpf bauen zu wollen? Mir dämmert, wie massiv und wahnsinnig aufwendig die Bauarbeiten sein werden. Unendlich viel Boden muss antransportiert werden, um das ganze Gebiet mehrere Meter hoch zuzuschütten. Außerdem soll um den Nuklearkomplex eine gewaltige Infrastruktur entstehen, mit eigenem Hafen, Straßen und Pipelines, die weit in die Ostsee ragen.</p>
<p><a href="/wp-content/uploads/2012/05/Finnland-Strand.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-24784" title="Strand an der Ostsee in Finnland, Copyright: Tobias Riedl" src="/wp-content/uploads/2012/05/Finnland-Strand-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Schließlich ist der Wald zu Ende und ich erblicke die Ostsee. Ein flacher Strand mit kleinen Buchten zwischen Findlingen. Man kann sich sofort vorstellen, wie herrlich es hier im Sommer ist. Direkt am Meer stehen vereinzelt kleine Holzhütten auf den aufragenden Felsen. Genau hier soll der Hafen entstehen und die Abwasser-Pipeline des Reaktors. Die Idylle wäre zerstört.</p>
<p>Am Sonntag, zum Abschluss der &#8220;Hanhikivi Days&#8221;, waren rund 50 Menschen aus der Umgebung zu einem Gottesdienst am Strand zusammengekommen. <a href="/wp-content/uploads/2012/05/Finnland-Kirche.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-24786" title="Gottesdienst am Strand, Copyright: Tobias Riedl" src="/wp-content/uploads/2012/05/Finnland-Kirche-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Während der Predigt ringen viele mit ihren Tränen. Mir wird klar, wie sehr die Menschen an diesem Stück Natur hängen und dass sie bereit sind, ihre Heimat zu verteidigen. Herr Teyssen, der Vorstandsvorsitzende von E.on,  wird Menschen brechen müssen, wenn er dieses Atomkraftwerk haben will.</p>
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		<title>Schlechter Einfluss im Wald: McKinseys Rolle in der Waldpolitik</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 09:14:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor/in</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Wald]]></category>
		<category><![CDATA[Im grünen Bereich]]></category>
		<category><![CDATA[Entwaldung]]></category>
		<category><![CDATA[McKinsey]]></category>
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		<category><![CDATA[Wald]]></category>

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		<description><![CDATA[Sebastian Bock arbeitet zurzeit für Greenpeace in London. Als Teil des internationalen Waldnetzwerks beschäftigt er sich hauptsächlich mit der Rolle des Regenwaldes für den Schutz des Klimas und der Artenvielfalt. „Wer andere berät, glaubt fest an die eigene Überlegenheit. Wer alles besser weiß, wird nichts verstehen.“, so der Untertitel eines Anfang März in der FAZ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 146px;"><a title="Sebastian Bock (c) Sebastian Bock / Greenpeace" rel="lightbox" href="/wp-content/uploads/2012/04/sebastian-bock.jpg"><img class="size-full wp-image-24571   " title="sebastian bock" src="/wp-content/uploads/2012/04/sebastian-bock.jpg" alt="" width="146" height="252" /></a><strong> </strong><p class="wp-caption-text">Sebastian Bock (c) Sebastian Bock / Greenpeace</p></div>
<p><strong>Sebastian Bock arbeitet zurzeit für Greenpeace in London. Als Teil des internationalen Waldnetzwerks beschäftigt er sich hauptsächlich mit der Rolle des Regenwaldes für den Schutz des Klimas und der Artenvielfalt.</strong></p>
<p class="MsoNormal"><span><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/aus-der-mckinsey-welt-rauf-oder-raus-11661348.html" target="_blank">„Wer andere berät, glaubt fest an die eigene Überlegenheit. Wer alles besser weiß, wird nichts verstehen.“</a>, so der Untertitel eines Anfang März in der FAZ erschienen Artikels über die Unternehmensberatung McKinsey &amp; Company. McKinseys Berater, so verkündete Herbert Henzler, ein ehemaliger Leiter, <a href="http://www.zeit.de/2012/14/C-Unternehmensberater/komplettansicht" target="_blank">kürzlich in der ZEIT</a>, seien<span> </span>„Teil einer außergewöhnlichen Organisation, eines Spitzenteams“. Die horrenden Kosten einer McKinsey-Beratung, so Henzler weiter, zeigten dann auch, „dass es um die ganz wichtigen Themen gehen muss“, wenn ein Elitetrupp von McKinsey eingeflogen wird. Dass ein ehemaliger Mitarbeiter dieses Selbstverständnis in derselben Zeitung als <a href="http://www.zeit.de/2012/14/C-Unternehmensberater/komplettansicht" target="_blank">„künstliches Wertegerüst“ oder sogar als „Gehirnwäsche“ </a>bezeichnet, kratzt dabei wenig am Selbstvertrauen der Meckies, wie die Berater oft genannt werden. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Diese Kritik an McKinsey mag nicht ungewöhnlich erscheinen, aber die Unternehmensberatung mit steigenden Treibhausemissionen und Klimawandel in Verbindung zu bringen, käme wohl den wenigsten in den Sinn. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Doch der Schein trügt. <a href="http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/0,2828,812587-2,00.html" target="_blank">Vor knapp einem Jahr veröffentlichte Greenpeace eine Studie</a>, um auf den schlechten Einfluss von McKinsey auf Konzepte zum Wald- und Klimaschutz in Entwicklungsländern hinzuweisen. Weil rund ein Fünftel aller weltweit freigesetzten Treibhausgase aus der Zerstörung von Wäldern stammen, sollen Entwicklungsländer, die ihren Wald schützen, hierfür einen finanziellen Ausgleich erhalten. Um von diesen Ausgleichzahlungen zu profitieren, müssen die Länder jedoch Konzepte ausarbeiten, die zeigen, wie sie den Waldschutz umsetzen werden. An dieser Stelle kommt McKinsey ins Spiel: Die Firma berät die Regierungen vieler Regenwaldnationen bei der Ausarbeitung dieser Konzepte. Die Vorschläge, die McKinsey hierzu unterbreitet hat, zeigen jedoch vor allem eins: Dass die Berater sehr wenig vom Wald und dessen Komplexität verstehen. Glaubt man McKinsey, ist alles sehr einfach. Die Firma hat ein Modell entwickelt, welches scheinbar erlaubt, die Kosten verschiedener Methoden zur Reduzierung der Entwaldung zu vergleichen und dann einfach die günstigste auszuwählen. Was zunächst wie eine gute Idee klingt, erweist sich bei genauerem Hinsehen als katastrophale Vereinfachung. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Für die Berater scheint Wald vor allem eins zu sein: Ein riesiger und vor allem günstiger Speicher für Treibhausgase. Vergessen wird dabei, dass der Wald unverzichtbar für unzählige Tier- und Pflanzenarten und gleichzeitig die Lebensgrundlage für <a href="http://www.fao.org/forestry/livelihoods/en/" target="_blank">1,2 Milliarden Menschen </a>ist, die von oder im Wald leben.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>McKinsey spielt die großflächige Zerstörung von Regenwald durch Bergbau, Abholzung oder die Umwandlung in kommerzielle Plantagen systematisch herunter und <a href="https://solutions.mckinsey.com/ClimateDesk/default.aspx" target="_blank">identifiziert traditionelle landwirtschaftliche Methoden als Hauptursache für Entwaldung.</a> Ginge es nach den Beratern, würden solche traditionellen Praktiken durch industrielle Landwirtschaft ersetzt. Unklar bleibt hierbei, was mit den Menschen, die bisher im oder vom Wald gelebt haben, passieren soll. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Während die meisten von uns Urwälder mit einer einmaligen Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen verbinden, ist für McKinsey ein Baum so gut wie der andere. So kommt es dann, dass die Berater häufig Maßnahmen zur Aufforstung durch kommerziellen Plantagen &#8211; oft Monokulturen &#8211; vorschlagen und gleichzeitig erschreckend wenig darüber sagen, was für Effekte ihre Vorschläge auf die lokale Artenvielfalt hätten.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Leider macht McKinsey es unmöglich, nachzuvollziehen, warum so wichtige Aspekte des Waldschutzes einfach außer Acht gelassen werden. Die Firma weigert sich bis heute, die Annahmen und Daten, die ihren Empfehlungen zugrunde liegen, zu veröffentlichen. Ein Problem, auf welches nicht nur Greenpeace hingewiesen hat. Kurz nach Veröffentlichung des Berichtes bestätigte <a href="https://blogs.worldbank.org/climatechange/team/benoit-bosquet" target="_blank">Benoît Bosquet, Waldexperte der Weltbank</a>, bei einer Präsentation der Arbeit, <a href="http://www.redd-monitor.org/2011/04/26/the-black-box-is-a-problem-for-everybody-benoit-bosquet-comments-on-mckinseys-cost-curves/" target="_blank">dass McKinseys Verschwiegenheit ein großes Problem für alle Beteiligten sei .</a></span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Seit mittlerweile mehr als einem Jahr fordert Greenpeace McKinsey auf, dieser Praxis der Geheimniskrämerei ein Ende zu setzen. Wer sich so nachdrücklich als Elite versteht,<span> </span>sollte zumindest eine unabhängige Überprüfung seiner Arbeit ermöglichen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Während McKinsey sich bis heute nicht offiziell zu der vorgebrachten Kritik geäußert hat, ziehen betroffene Regierungen mittlerweile die Konsequenzen. Ende letzten Jahres setzte die neue Regierung in Papua-Neuguinea einen Schlussstrich unter die Zusammenarbeit mit McKinsey. Ein Regierungsvertreter sagte, man<a href="http://www.redd-monitor.org/2012/01/18/mckinseys-bad-influence-on-redd-is-decreasing-at-least-in-papua-new-guinea/" target="_blank"> „sei erleichtert, dass sie [McKinsey] weg seien, jetzt können unsere nationalen Experten wieder die Führungsrolle übernehmen“</a>. Als Gründe für das Ende der Kooperation nannte eine weitere Quelle unter anderem „den Greenpeace-Report über McKinsey sowie einen früheren Bericht der <a href="http://rainforestfoundationuk.org/McREDD" target="_blank">Rainforest Foundation</a>, [welche] <a href="http://www.crikey.com.au/?p=262621" target="_blank">Fragen über ihre [McKinseys] Arbeit aufwarfen</a>“ . Neben der Qualität von McKinseys Beratung dürften auch die saftigen Honorare der Firma eine Rolle für die Entscheidung gespielt haben. Der papua-neugineanische Blog <a href="http://pngexposed.wordpress.com/" target="_blank">PNGexposed</a> veröffentlichte interne Dokumente, welche zeigen, dass McKinsey Papua-Neuguinea <a href="http://www.redd-monitor.org/2012/01/18/mckinseys-bad-influence-on-redd-is-decreasing-at-least-in-papua-new-guinea/" target="_blank">mehr als 11.000 US-Dollar <em>pro Seite</em></a> für einen knapp 40-seitigen Bericht zum Waldschutz berechnete. Dies ist umso unverständlicher, als das McKinsey selbst in einem vertraulichen Dokument an die Regierung bestätigt, das die eigenen Berater während der Ausarbeitung des Berichts <a href="(http://pngexposed.files.wordpress.com/2011/06/mckinsey-payment.pdf)" target="_blank">„sehr wenig Zeit in Papua-Neuguinea verbracht haben“. </a></span></p>
<p class="MsoNormal"><span>Greenpeace-Recherchen zeigen, dass McKinsey weiterhin Regierungen in Entwicklungsländer in Bezug auf Waldschutz und andere Klimathemen, wie zum Beispiel <em>Green Growth</em>, berät. Es wird Zeit, dass McKinsey offenlegt, warum so wichtige Themen wie der Schutz der Artenvielfalt und die Rechte der Menschen, die im oder vom Wald leben, in den Analysen der Firma kaum vorkommen, während der Einfluss der wahren Verursacher der Waldzerstörung systematisch heruntergespielt wird.</span></p>
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<p class="MsoNormal"><a style="mso-comment-reference: SB_1; mso-comment-date: 20120424T1647;"><span style="mso-ansi-language: DE;">„Wer andere berät, glaubt fest an die eigene Überlegenheit. Wer alles besser weiß, wird nichts verstehen.“, </span></a><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt; line-height: 115%;" lang="EN-GB"><a id="_anchor_1" class="msocomanchor" name="_msoanchor_1" href="#_msocom_1">[SB1]</a><span style="mso-special-character: comment;"> </span></span></span><span style="mso-ansi-language: DE;">so der Untertitel eines Anfang März in der FAZ erschienen Artikels über die Unternehmensberatung McKinsey &amp; Company. Ein Blick auf die Homepage der Berater offenbart schnell, dass McKinsey dem ersten Teil dieser Aussage sicher zustimmen würde. Man versteht sich als Elite. Nur die Besten der Besten arbeiten hier. McKinseys Berater, so verkündete Herbert Henzler, ein ehemaliger Leiter, <a style="mso-comment-reference: SB_2; mso-comment-date: 20120424T1647;">kürzlich in der ZEIT</a></span><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt; line-height: 115%;" lang="EN-GB"><a id="_anchor_2" class="msocomanchor" name="_msoanchor_2" href="#_msocom_2">[SB2]</a><span style="mso-special-character: comment;"> </span></span></span><span style="mso-ansi-language: DE;">, seien<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>„Teil einer außergewöhnlichen Organisation, eines Spitzenteams“. Die horrenden Kosten einer McKinsey-Beratung, so Henzler weiter, zeigten dann auch, „dass es um die ganz wichtigen Themen gehen muss“ wenn ein Elitetrupp von McKinsey eingeflogen wird. Das ein ehemaliger Mitarbeiter dieses Selbstverständnis in der selben Zeitung als <a style="mso-comment-reference: SB_3; mso-comment-date: 20120424T1647;">„künstliches Wertegerüst“ oder sogar als „Gehirnwäsche“ </a></span><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt; line-height: 115%;" lang="EN-GB"><a id="_anchor_3" class="msocomanchor" name="_msoanchor_3" href="#_msocom_3">[SB3]</a><span style="mso-special-character: comment;"> </span></span></span><span style="mso-ansi-language: DE;">bezeichnet, kratzt dabei wenig am Selbstvertrauen der Meckies, wie die Berater oft genannt werden. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="mso-ansi-language: DE;">Auch wenn selbst die <a style="mso-comment-reference: SB_4; mso-comment-date: 20120424T1647;">Financial Times </a></span><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt; line-height: 115%;" lang="EN-GB"><a id="_anchor_4" class="msocomanchor" name="_msoanchor_4" href="#_msocom_4">[SB4]</a><span style="mso-special-character: comment;"> </span></span></span><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="mso-ansi-language: DE;" lang="EN-GB"> </span></strong><span style="mso-ansi-language: DE;">und das <a style="mso-comment-reference: SB_5; mso-comment-date: 20120424T1647;">Manager Magazin </a></span><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt; line-height: 115%;" lang="EN-GB"><a id="_anchor_5" class="msocomanchor" name="_msoanchor_5" href="#_msocom_5">[SB5]</a><span style="mso-special-character: comment;"> </span></span></span><span style="mso-ansi-language: DE;">kürzlich davon sprachen, das mittlerweile insolvente Solarunternehmen Q-Cells, welchem McKinsey noch im Dezember 2011 ein <a style="mso-comment-reference: SB_6; mso-comment-date: 20120424T1647;">„funktionierendes Geschäftsmodell“ </a></span><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt; line-height: 115%;" lang="EN-GB"><a id="_anchor_6" class="msocomanchor" name="_msoanchor_6" href="#_msocom_6">[SB6]</a><span style="mso-special-character: comment;"> </span></span></span><span style="mso-ansi-language: DE;">bescheinigte, <a style="mso-comment-reference: SB_7; mso-comment-date: 20120424T1647;">sei in die Pleite beraten worden</a></span><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt; line-height: 115%;" lang="EN-GB"><a id="_anchor_7" class="msocomanchor" name="_msoanchor_7" href="#_msocom_7">[SB7]</a><span style="mso-special-character: comment;"> </span></span></span><span style="mso-ansi-language: DE;">, so verbindet man McKinsey ansonsten doch eher selten mit steigenden Treibhausemissionen und Klimawandel. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="mso-ansi-language: DE;">Doch der Schein trügt. <a style="mso-comment-reference: SB_8; mso-comment-date: 20120424T1647;">Vor knapp einem Jahr veröffentlichte Greenpeace eine Studie</a></span><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt; line-height: 115%;" lang="EN-GB"><a id="_anchor_8" class="msocomanchor" name="_msoanchor_8" href="#_msocom_8">[SB8]</a><span style="mso-special-character: comment;"> </span></span></span><span style="mso-ansi-language: DE;">, um auf den schlechten Einfluss von McKinsey auf Konzepte zum Wald- und Klimaschutz in Entwicklungsländern hinzuweisen. <a style="mso-comment-reference: SB_9; mso-comment-date: 20120424T1650;">Weil circa ein Fünftel </a></span><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt; line-height: 115%;" lang="EN-GB"><a id="_anchor_9" class="msocomanchor" name="_msoanchor_9" href="#_msocom_9">[SB9]</a><span style="mso-special-character: comment;"> </span></span></span><span style="mso-ansi-language: DE;">aller weltweit freigesetzten Treibhausgase aus der Zerstörung von Wäldern stammen, sollen Entwicklungsländer, die ihren Wald schützen hierfür einen finanziellen Ausgleich erhalten. Um von diesen Ausgleichzahlungen zu profitieren müssen die Länder jedoch Konzepte ausarbeiten, die zeigen, wie sie den Waldschutz umsetzen werden. An dieser Stelle kommt McKinsey ins Spiel: Die Firma berät die Regierungen vieler Regenwaldnationen bei der Ausarbeitung dieser Konzepte. Die Vorschläge, die McKinsey hierzu unterbreitet hat zeigen jedoch vor allem eins: Dass die Berater sehr wenig<span class="msoDel"><del datetime="2012-04-24T10:54" cite="mailto:SU"> </del></span>vom Wald und dessen Komplexität verstehen. Glaubt man McKinsey ist alles sehr einfach. Die Firma hat ein Modell entwickelt, welches scheinbar erlaubt die Kosten verschiedener Methoden zur Reduzierung der Entwaldung zu vergleichen und dann einfach die günstigste auszuwählen. Was zunächst wie eine gute Idee klingt, erweißt sich bei genauerem Hinsehen als katastrophale Vereinfachung. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="mso-ansi-language: DE;">Für die Berater scheint Wald vor allem eins zu sein: Ein riesiger und vor allem günstiger Speicher für Treibhausgase. Vergessen wird dabei, dass der Wald unverzichtbar für unzählige Tier- und Pflanzenarten ist und gleichzeitig die Lebensgrundlage für <a style="mso-comment-reference: SB_10; mso-comment-date: 20120424T1647;">1.2 Milliarden Menschen</a></span><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt; line-height: 115%;" lang="EN-GB"><a id="_anchor_10" class="msocomanchor" name="_msoanchor_10" href="#_msocom_10">[SB10]</a><span style="mso-special-character: comment;"> </span></span></span><span style="mso-ansi-language: DE;">, die von oder im Wald leben darstellt.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="mso-ansi-language: DE;">Hierzu spielt McKinsey die großflächige Zerstörung von Regenwald durch Bergbau, Abholzung oder die Umwandlung in kommerzielle Plantagen systematisch herunter und <a style="mso-comment-reference: SB_11; mso-comment-date: 20120424T1727;">identifiziert traditionelle landwirtschaftliche Methoden als Hauptursache für Entwaldung. </a></span><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt; line-height: 115%;" lang="EN-GB"><a id="_anchor_11" class="msocomanchor" name="_msoanchor_11" href="#_msocom_11">[SB11]</a><span style="mso-special-character: comment;"> </span></span></span><span style="mso-ansi-language: DE;">Ginge es nach den Beratern würden solche traditionellen Praktiken durch industrielle Landwirtschaft ersetzt. Unklar bleibt hierbei, was mit den Menschen die bisher im oder vom Wald gelebt haben passieren soll. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="mso-ansi-language: DE;">Während die meisten von uns Urwälder mit einer einmaligen Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen verbinden, ist für McKinsey ein Baum so gut wie der Andere. So kommt es dann, dass die Berater häufig Maßnahmen zur Aufforstung durch kommerziellen Plantagen, oft Monokulturen, vorschlagen und gleichzeitig erschreckend wenig darüber sagen, was für Effekte ihre Vorschläge auf die lokale Artenvielfalt hätten.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="mso-ansi-language: DE;">Leider macht McKinsey es unmöglich nachzuvollziehen, warum so wichtige Aspekte des Waldschutzes einfach außer Acht gelassen werden. Die Firma weigert sich bis heute die Annahmen und Daten die ihren Empfehlungen zugrunde liegen zu veröffentlichen. Ein Problem, auf welches nicht nur wir hingewiesen haben. Kurz nach Veröffentlichung unseres Berichtes bestätigte <a style="mso-comment-reference: SB_12; mso-comment-date: 20120424T1647;">Benoît Bosquet, Waldexperte der Weltbank</a></span><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt; line-height: 115%;" lang="EN-GB"><a id="_anchor_12" class="msocomanchor" name="_msoanchor_12" href="#_msocom_12">[SB12]</a><span style="mso-special-character: comment;"> </span></span></span><span style="mso-ansi-language: DE;">, bei einer Präsentation unserer Arbeit, <a style="mso-comment-reference: SB_13; mso-comment-date: 20120424T1647;">dass McKinseys Verschwiegenheit ein großes Problem für alle Beteiligten sei </a></span><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt; line-height: 115%;" lang="EN-GB"><a id="_anchor_13" class="msocomanchor" name="_msoanchor_13" href="#_msocom_13">[SB13]</a><span style="mso-special-character: comment;"> </span></span></span><span style="mso-ansi-language: DE;">.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="mso-ansi-language: DE;">Seit mittlerweile mehr als einem Jahr fordert Greenpeace McKinsey auf, dieser Praxis der Geheimniskrämerei ein Ende zu setzen. Wer sich so nachdrücklich als Elite versteht,<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>sollte zumindest eine unabhängige Überprüfung seiner Arbeit ermöglichen. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="mso-ansi-language: DE;">Während McKinsey sich bis heute nicht offiziell zu der vorgebrachten Kritik geäußert hat, ziehen betroffene Regierungen mittlerweile die Konsequenzen. Ende letzten Jahres setzte die neue Regierung in Papua-Neuguinea einen Schlussstrich unter die Zusammenarbeit mit McKinsey. Ein Regierungsvertreter sagte, <a style="mso-comment-reference: SB_14; mso-comment-date: 20120424T1647;">man „sei erleichtert, dass sie [McKinsey] weg seien, jetzt können unsere nationalen Experten wieder die Führungsrolle übernehmen“. </a></span><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt; line-height: 115%;" lang="EN-GB"><a id="_anchor_14" class="msocomanchor" name="_msoanchor_14" href="#_msocom_14">[SB14]</a><span style="mso-special-character: comment;"> </span></span></span><span style="mso-ansi-language: DE;">Als Gründe für das Ende der Kooperation nannte eine weitere Quelle unter anderem <a style="mso-comment-reference: SB_16; mso-comment-date: 20120424T1647;">„den Greenpeace Report über McKinsey sowie einen früheren Bericht der </a><a style="mso-comment-reference: SB_15; mso-comment-date: 20120424T1647;"><span style="mso-comment-continuation: 16;">Rainforest Foundation</span></a></span><span style="mso-comment-continuation: 16;"><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt; line-height: 115%;" lang="EN-GB"><a id="_anchor_15" class="msocomanchor" name="_msoanchor_15" href="#_msocom_15">[SB15]</a><span style="mso-special-character: comment;"> </span></span></span></span><span style="mso-comment-continuation: 16;"><span style="mso-ansi-language: DE;">, [welche] Fragen über ihre [McKinseys] Arbeit aufwarfen“ </span></span><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt; line-height: 115%;" lang="EN-GB"><a id="_anchor_16" class="msocomanchor" name="_msoanchor_16" href="#_msocom_16">[SB16]</a><span style="mso-special-character: comment;"> </span></span></span><span style="mso-ansi-language: DE;">. Neben der Qualität von McKinseys Beratung dürften auch die saftigen Honorare der Firma eine Rolle für die Entscheidung gespielt haben. Der papua-neugineanische Blog <a style="mso-comment-reference: SB_17; mso-comment-date: 20120424T1740;">PNGexposed </a></span><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt; line-height: 115%;" lang="EN-GB"><a id="_anchor_17" class="msocomanchor" name="_msoanchor_17" href="#_msocom_17">[SB17]</a><span style="mso-special-character: comment;"> </span></span></span><span style="mso-ansi-language: DE;">veröffentlichte interne Dokumente, welche zeigen, dass McKinsey Papua-Neuguinea <a style="mso-comment-reference: SB_18; mso-comment-date: 20120424T1647;">mehr als 11.000 US-Dollar <em style="mso-bidi-font-style: normal;">pro Seite</em></a></span><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt; line-height: 115%;" lang="EN-GB"><a id="_anchor_18" class="msocomanchor" name="_msoanchor_18" href="#_msocom_18">[SB18]</a><span style="mso-special-character: comment;"> </span></span></span><span style="mso-ansi-language: DE;"> für einen knapp 40-seitigen Bericht zum Waldschutz berechnete. Dies ist umso unverständlicher, als das McKinsey selbst in einem vertraulichen Dokument an die Regierung bestätigt, das die eigenen Berater während der Ausarbeitung des Berichts „<a style="mso-comment-reference: SB_19; mso-comment-date: 20120424T1647;">sehr wenig Zeit in Papua-Neuguinea verbracht ha</a></span><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt; line-height: 115%;" lang="EN-GB"><a id="_anchor_19" class="msocomanchor" name="_msoanchor_19" href="#_msocom_19">[SB19]</a><span style="mso-special-character: comment;"> </span></span></span><span style="mso-ansi-language: DE;">ben“. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="mso-ansi-language: DE;">Greenpeace Recherchen zeigen, dass McKinsey weiterhin Regierungen in Entwicklungsländer in Bezug auf Waldschutz und andere Klimathemen, wie zum Beispiel <em style="mso-bidi-font-style: normal;">Green Growth</em>, berät. Es wird Zeit, dass McKinsey offenlegt warum so wichtige Themen wie der Schutz der Artenvielfalt und die Rechte der Menschen die im oder vom Wald leben in den Analysen der Firma kaum vorkommen während der Einfluss der wahren Verursacher der Waldzerstörung systematisch heruntergespielt wird.</span></p>
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<hr class="msocomoff" size="1" />
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<p><span style="mso-comment-author: &amp;amp;amp;"><a name="_msocom_1"></a></span></p>
<p class="MsoCommentText"><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt;" lang="EN-GB"><span style="mso-special-character: comment;"> <a class="msocomoff" href="#_msoanchor_1">[SB1]</a></span></span></span><span lang="EN-GB">http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/aus-der-mckinsey-welt-rauf-oder-raus-11661348.html</span></p>
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<p><span style="mso-comment-author: &amp;amp;amp;"><a name="_msocom_2"></a></span></p>
<p class="MsoCommentText"><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt;" lang="EN-GB"><span style="mso-special-character: comment;"> <a class="msocomoff" href="#_msoanchor_2">[SB2]</a></span></span></span><span lang="EN-GB">http://www.zeit.de/2012/14/C-Unternehmensberater/komplettansicht</span></p>
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<p><span style="mso-comment-author: &amp;amp;amp;"><a name="_msocom_3"></a></span></p>
<p class="MsoCommentText"><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt;" lang="EN-GB"><span style="mso-special-character: comment;"> <a class="msocomoff" href="#_msoanchor_3">[SB3]</a></span></span></span><span lang="EN-GB">http://www.zeit.de/2012/14/C-Unternehmensberater/komplettansicht</span></p>
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<p><span style="mso-comment-author: &amp;amp;amp;"><a name="_msocom_4"></a></span></p>
<p class="MsoCommentText"><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt;" lang="EN-GB"><span style="mso-special-character: comment;"> <a class="msocomoff" href="#_msoanchor_4">[SB4]</a></span></span></span><span lang="EN-GB">http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:insolventer-solarkonzern-wie-q-cells-sich-in-die-pleite-beraten-liess/70018377.html</span></p>
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<p><span style="mso-comment-author: &amp;amp;amp;"><a name="_msocom_5"></a></span></p>
<p class="MsoCommentText"><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt;" lang="EN-GB"><span style="mso-special-character: comment;"> <a class="msocomoff" href="#_msoanchor_5">[SB5]</a></span></span></span><span lang="EN-GB">http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/0,2828,812587,00.html</span></p>
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<p><span style="mso-comment-author: &amp;amp;amp;"><a name="_msocom_6"></a></span></p>
<p class="MsoCommentText"><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt;" lang="EN-GB"><span style="mso-special-character: comment;"> <a class="msocomoff" href="#_msoanchor_6">[SB6]</a></span></span></span><span lang="EN-GB">http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/0,2828,812587-2,00.html</span></p>
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<p><span style="mso-comment-author: &amp;amp;amp;"><a name="_msocom_7"></a></span></p>
<p class="MsoCommentText"><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt;" lang="EN-GB"><span style="mso-special-character: comment;"> <a class="msocomoff" href="#_msoanchor_7">[SB7]</a></span></span></span><span lang="EN-GB">http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:insolventer-solarkonzern-wie-q-cells-sich-in-die-pleite-beraten-liess/70018377.html</span></p>
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<p><span style="mso-comment-author: &amp;amp;amp;"><a name="_msocom_8"></a></span></p>
<p class="MsoCommentText"><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt;" lang="EN-GB"><span style="mso-special-character: comment;"> <a class="msocomoff" href="#_msoanchor_8">[SB8]</a></span></span></span><span lang="EN-GB">http://www.greenpeace.de/themen/waelder/nachrichten/artikel/mckinsey_und_der_klimaschutz/</span></p>
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<p><span style="mso-comment-author: &amp;amp;amp;"><a name="_msocom_9"></a></span></p>
<p class="MsoCommentText"><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt;" lang="EN-GB"><span style="mso-special-character: comment;"> <a class="msocomoff" href="#_msoanchor_9">[SB9]</a></span></span></span><span style="mso-ansi-language: DE;">Da sich die Zahlen hier ja immer ändern, kannst du das gern<span style="mso-spacerun: yes;"> </span>auch ändern falls die GPDE Position etwas anderes sagt.</span></p>
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<p><span style="mso-comment-author: &amp;amp;amp;"><a name="_msocom_10"></a></span></p>
<p class="MsoCommentText"><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt;" lang="EN-GB"><span style="mso-special-character: comment;"> <a class="msocomoff" href="#_msoanchor_10">[SB10]</a></span></span></span><span lang="EN-GB">http://www.fao.org/forestry/livelihoods/en/</span></p>
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<p><span style="mso-comment-author: &amp;amp;amp;"><a name="_msocom_11"></a></span></p>
<p class="MsoCommentText"><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt;" lang="EN-GB"><span style="mso-special-character: comment;"> <a class="msocomoff" href="#_msoanchor_11">[SB11]</a></span></span></span><span lang="EN-GB">https://solutions.mckinsey.com/ClimateDesk/default.aspx</span></p>
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<div id="_com_12" class="msocomtxt">
<p><span style="mso-comment-author: &amp;amp;amp;"><a name="_msocom_12"></a></span></p>
<p class="MsoNormal"><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt; line-height: 115%;" lang="EN-GB"><span style="mso-special-character: comment;"> <a class="msocomoff" href="#_msoanchor_12">[SB12]</a></span></span></span><span lang="EN-GB"><a href="https://blogs.worldbank.org/climatechange/team/benoit-bosquet">https://blogs.worldbank.org/climatechange/team/benoit-bosquet</a></span></p>
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<div id="_com_13" class="msocomtxt">
<p><span style="mso-comment-author: &amp;amp;amp;"><a name="_msocom_13"></a></span></p>
<p class="MsoCommentText"><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt;" lang="EN-GB"><span style="mso-special-character: comment;"> <a class="msocomoff" href="#_msoanchor_13">[SB13]</a></span></span></span><span style="mso-ansi-language: DE;">http://www.redd-monitor.org/2011/04/26/the-black-box-is-a-problem-for-everybody-benoit-bosquet-comments-on-mckinseys-cost-curves/</span></p>
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<p><span style="mso-comment-author: &amp;amp;amp;"><a name="_msocom_14"></a></span></p>
<p class="MsoCommentText"><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt;" lang="EN-GB"><span style="mso-special-character: comment;"> <a class="msocomoff" href="#_msoanchor_14">[SB14]</a></span></span></span><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="mso-ansi-language: DE;">http://www.redd-monitor.org/2012/01/18/mckinseys-bad-influence-on-redd-is-decreasing-at-least-in-papua-new-guinea/</span></strong><span style="mso-ansi-language: DE;"> </span></p>
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<div id="_com_15" class="msocomtxt">
<p><span style="mso-comment-author: &amp;amp;amp;"><a name="_msocom_15"></a></span></p>
<p class="MsoCommentText"><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt;" lang="EN-GB"><span style="mso-special-character: comment;"> <a class="msocomoff" href="#_msoanchor_15">[SB15]</a></span></span></span><span style="mso-ansi-language: DE;">http://rainforestfoundationuk.org/McREDD</span></p>
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<div id="_com_16" class="msocomtxt">
<p><span style="mso-comment-author: &amp;amp;amp;"><a name="_msocom_16"></a></span></p>
<p class="MsoCommentText"><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt;" lang="EN-GB"><span style="mso-special-character: comment;"> <a class="msocomoff" href="#_msoanchor_16">[SB16]</a></span></span></span><span lang="EN-GB"><a href="http://www.crikey.com.au/?p=262621"><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="mso-ansi-language: DE;" lang="DE">http://www.crikey.com.au/?p=262621</span></strong></a></span><span style="mso-ansi-language: DE;"> </span></p>
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<p><span style="mso-comment-author: &amp;amp;amp;"><a name="_msocom_17"></a></span></p>
<p class="MsoCommentText"><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt;" lang="EN-GB"><span style="mso-special-character: comment;"> <a class="msocomoff" href="#_msoanchor_17">[SB17]</a></span></span></span><span lang="EN-GB">http://pngexposed.wordpress.com/</span></p>
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<p><span style="mso-comment-author: &amp;amp;amp;"><a name="_msocom_18"></a></span></p>
<p class="MsoCommentText"><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt;" lang="EN-GB"><span style="mso-special-character: comment;"> <a class="msocomoff" href="#_msoanchor_18">[SB18]</a></span></span></span><span lang="EN-GB">http://www.redd-monitor.org/2012/01/18/mckinseys-bad-influence-on-redd-is-decreasing-at-least-in-papua-new-guinea/</span></p>
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<p><span style="mso-comment-author: &amp;amp;amp;"><a name="_msocom_19"></a></span></p>
<p class="MsoCommentText"><span class="MsoCommentReference"><span style="font-size: 8.0pt;" lang="EN-GB"><span style="mso-special-character: comment;"> <a class="msocomoff" href="#_msoanchor_19">[SB19]</a></span></span></span><strong style="mso-bidi-font-weight: normal;"><span style="mso-ansi-language: DE;">(http://pngexposed.files.wordpress.com/2011/06/mckinsey-payment.pdf)</span></strong></p>
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<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/greenpeace_blog/~4/jU3P5KcBSuI" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Blicke in die Ewigkeit (Teil 4)</title>
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		<pubDate>Sat, 05 May 2012 13:30:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor/in</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Wald]]></category>
		<category><![CDATA[Amazonas]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
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		<category><![CDATA[Regenwald]]></category>
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		<description><![CDATA[Greenpeace-Fotograf Markus Mauthe war unterwegs im Amazonas-Regenwald. Im Greenpeace Blog berichtet er von seinen Erlebnissen und Eindrücken (zum 1. Teil, zum 2.Teil, zum 3.Teil.) Als wir am nächsten Morgen aus dem Zelt kriechen, fallen uns zuerst die endlosen Reihen von Termiten auf, die sich unter, an und auf unserem Zelt bewegen. Als Luis sich dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #999999;"><strong>Greenpeace-Fotograf <a href="http://www.markus-mauthe.de/" target="_blank">Markus Mauthe</a> war unterwegs im Amazonas-Regenwald. Im Greenpeace Blog berichtet er von seinen Erlebnissen und Eindrücken (zum <a href="http://blog.greenpeace.de/blog/2012/04/27/blicke-in-die-ewigkeit-teil-1/">1. Teil</a>, zum <a href="http://blog.greenpeace.de/blog/2012/04/30/blicke-in-die-ewigkeit-teil-2/">2.Teil</a>, zum <a href="http://blog.greenpeace.de/blog/2012/05/02/blicke-in-die-ewigkeit-teil-3/">3.Teil</a>.)</strong></span></p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 448px;"><a title="Blick auf den Amazonas-Regenwald - (c) Markus Mauthe / Greenpeace" rel="lightbox" href="/wp-content/uploads/2012/04/Mauthe3.jpg"><img class="size-full wp-image-24687 " title="Blick auf den Amazonas-Regenwald" src="/wp-content/uploads/2012/04/Mauthe3.jpg" alt="" width="448" height="299" /></a><p class="wp-caption-text">Blick auf den Amazonas-Regenwald - (c) Markus Mauthe / Greenpeace</p></div>
<p>Als wir am nächsten Morgen aus dem Zelt kriechen, fallen uns zuerst die endlosen Reihen von Termiten auf, die sich unter, an und auf unserem Zelt bewegen. Als Luis sich dann von seiner Isomatte erhebt, sehen wir die Ameisen auch in unserem Zelt. Durch die Körperbewegung in der Nacht hat sich der dünne Zeltboden (eine Plane hatten wir dummerweise nicht) aufgeraut. Durch dutzende kleiner Löcher kamen nun die fleißigen Ameisen auf der Suche nach- was auch immer. Es blieb uns also nichts anderes übrig, als uns einen anderen Ort zum Schlafen zu suchen. Wer will sich schon sein Bett mit Hunderten von Besuchern teilen. Der einzige wirklich freie Platz war eine Sandfläche, die, wie ich bei der Ankunft unschwer beobachten konnte, bei Regen völlig überschwemmt wird. Da wir keine andere Wahl hatten, haben wir unser Zelt trotzdem dort aufgeschlagen und dann in klassischer Handarbeit unter Zuhilfenahme einer Machete und eines Stücks Wurzel einen klassischen Burggraben um unser Reich gezogen. Nach zwei Stunden waren wir zwar fix und fertig &#8211; aber auch stolz auf unser Bauwerk. Insgeheim konnten wir es gar nicht erwarten zu erleben, ob unsere Konstruktion in der Lage sein würde, den Wassermassen Paroli zu bieten. Ironischerweise sollte es aber bis zu unserem Abstieg ein paar Tage später keinen richtig starken Regen mehr geben, so dass wir diese Frage nie beantwortet bekamen.</p>
<p>Ansonsten war die Zeit auf dem Tafelberg eine Ansammlung von unvergesslichen Eindrücken. Wir haben drei Standorte ausgemacht, die uns Ausblicke verschafften, die man kaum in Worte fassen kann. Wir durften auf einen Wasserfall blicken, der unweit von unserem Standpunkt fast vierhundert Meter in die Tiefe fällt. An manchen Stellen ist die Steilwand so senkrecht abgefallen, dass wir praktisch genau oberhalb der Baumkronen auf den grünen Teppich blickten. Am erhabensten war jedoch der Anblick benachbarter Tafelberge, wie sie sich aus dem endlos erscheinenden Meer an Bäumen erheben. Dieser Anblick war uns über einen Zeitraum von mehreren Tagen zu allen möglichen Wetterbedingungen und Lichtstimmungen vergönnt.</p>
<p><strong>Gleichgewicht der Natur</strong></p>
<p>Der Blick auf einen Teil unserer Erde, der noch nicht von Menschen aus dem Gleichgewicht gebracht wurde. Doch was unterscheidet dieses grüne, von Leben strotzende Meer aus Wald und Wasser von dem anfangs erwähnten Meer aus Hochhäusern und Straßen in Sao Paulo, in dem wir Menschen leben? Die Natur befindet sich im Gleichgewicht und weiß genau wie viel Geben und Nehmen nötig ist,um sich zu erhalten. Die von Menschen gemachte Umgebung kann jedoch in ihrer momentanen Struktur nur existieren, wenn sie Raubbau an erstgenannten Lebensräumen betreibt.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 448px;"><a title="Vogel im Amazonas-Regenwald - (c) Markus Mauthe / Greenpeace" rel="lightbox" href="/wp-content/uploads/2012/04/Mauthe9.jpg"><img class="size-full wp-image-24688 " title="Vogel im Amazonas-Regenwald" src="/wp-content/uploads/2012/04/Mauthe9.jpg" alt="" width="448" height="299" /></a><p class="wp-caption-text">Vogel im Amazonas-Regenwald - (c) Markus Mauthe / Greenpeace</p></div>
<p>Diese werden dadurch mehr und mehr dezimiert und degradiert. Wir Menschen haben durch unseren modernen Lebenswandel die natürlichen Kreisläufe längst verlassen und vertrauen einer auf Wachstum basierenden Lebensweise. Doch wohin soll endloses Wachstum in einer endlichen Welt führen, wenn nicht in die Zerstörung?</p>
<p>Momentan profitieren wir noch von der in Jahrmillionen angereicherten Fülle natürlicher Rohstoffe. Doch viel Spielraum bleibt nicht mehr. Schon heute lassen sich die Auswirkungen unseres unmäßigen Treibens an vielen Orten der Welt in Form von Klimaveränderungen und Artensterben eindeutig nachweisen. Ein gutes Beispiel dafür ist das Land, in dem ich mich gerade befinde. Brasilien gilt als eine der aufstrebenden Nationen auf unserer Erde. Ein beeindruckendes Wirtschaftswachstum lässt so manchen Wirtschaftsexperten staunen. Doch worauf beruhen diese  Zahlen und Entwicklungen? Auf nichts anderem als der konsequenten Ausbeutung der natürlichen Rohstoffe dieses riesigen Landes. Zusätzlich mit all den parallel verlaufenden Entwicklungen, die damit einhergehen.</p>
<p>Es gibt einige hundert Millionen Profiteure, die als neue Mittelschicht via TV-Werbung zu braven Konsumenten geschult werden und viele Millionen, die weiterhin in Armut leben, weil das System keinen Platz für alle hat. Kompletter Verlierer dabei ist immer die Natur. Leider haben es immer noch viele nicht verstanden, dass letztendlich wir alle die großen Verlierer sein werden, denn ohne vorhandene Lebensgrundlagen lässt sich einfach nicht überleben. Man kann zwar an der Börse mit Werten handeln, die frei erfunden sind &#8211; erfundene Grundnahrungsmittel und imaginäres Wasser halten uns aber nicht am Leben.<br />
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