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	<title>Greenpeace Blog</title>
	
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		<title>Nestlé in Erklärungsnot</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 14:48:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin Borgerding</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Abholzung]]></category>
		<category><![CDATA[Indonesien]]></category>
		<category><![CDATA[Kitkat]]></category>
		<category><![CDATA[Nestlé]]></category>
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		<category><![CDATA[Palmöl]]></category>
		<category><![CDATA[Regenwald]]></category>
		<category><![CDATA[werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Zerstörung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Gestern hat Greenpeace die Öffentlichtkeit im Allgemeinen und Nestlé-Mitarbeiter im Speziellen auf eine Riesensauerei aufmerksam gemacht, an der sich der Konzern beteiligt: Nestlé bezieht große Mengen Palmöl von der Firma Sinar Mas, die für ihre Plantagen großflächig Regenwälder vernichtet. Damit macht sich Nestlé auch mitschuldig an der Ausrottung des Orang-Utans. Teil der Aktion war deshalb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Gestern hat Greenpeace die Öffentlichtkeit im Allgemeinen und Nestlé-Mitarbeiter im Speziellen auf <a href="http://www.greenpeace.de/themen/waelder/nachrichten/artikel/kitkat_suesses_mit_bitterem_beigeschmack-1/" target="_blank">eine Riesensauerei</a> aufmerksam gemacht, an der sich der Konzern beteiligt: Nestlé bezieht große Mengen Palmöl von der Firma Sinar Mas, die für ihre Plantagen großflächig Regenwälder vernichtet. Damit macht sich Nestlé auch mitschuldig an der Ausrottung des Orang-Utans. Teil der <a href="http://blog.greenpeace.de/have-a-break-nestle/">Aktion</a> war deshalb ein parallel gelaunchtes Webvideo, ziemlich blutig, aber längst nicht so blutig wie die Realität der Orang-Utans in Indonesien. Zusammenzucken ist durchaus beabsichtigt:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/IzF3UGOlVDc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/IzF3UGOlVDc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong><br />
</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nestlé hat zunächst relativ kopflos reagiert und bei YouTube Copyright-Einwände geltend gemacht. Das Video auf dem YouTube-Konto von Greenpeace UK wurde daraufhin vorübergehend gesperrt, ist aber mittlerweile wieder online. Nicht besonders clever, diese Maßnahme, und künftig als Lehrbuchbeispiel für den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Streisand-Effekt" target="_blank">Streisand-Effekt</a> in Social-Media-Schulungen zu empfehlen: Wer Informationen aus dem Internet fischt, generiert nämlich großes Interesse an genau diesen Infos. Das Webvideo ist jedenfalls talk of the town im globalen Dorf. Auf der <a href="http://www.greenpeace.org.uk/">Greenpeace UK-Seite</a> kann man es sich derzeit auch herunterladen, um es munter weiter zu spreaden. Eine hübsche Übersicht über den Impact der Greenpeace-Kampagne im Netz gibt&#8217;s beim <a href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2010/03/greenpeace-vs-nestle.html" target="_blank">PR Blogger</a>.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Heute hat man sich bei Nestlé den vorübergehend verloren gegangenen Kopf wieder auf den Rumpf gedreht.  Und gibt in einer <a href="http://presse.nestle.de/presseinfo/nestle_1398/" target="_blank">Presseerklärung</a> zu verstehen, das Unternehmen teile &#8211; ist ja klar! &#8211; die Sorge um den Regenwald, und:</p>
<blockquote>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nestlé Deutschland verwendet nur in einem geringen Volumen Palmöl und Palmkernöl bzw. daraus hergestellte Zwischenprodukte. Das Gesamtvolumen liegt in einer Größenordnung um 7.000 Tonnen pro Jahr, dies entspricht nur etwa 0,03 Prozent der weltweiten Produktion.</p>
</blockquote>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nice try&#8230; Geflissentlich übergangen wird dabei jedoch, dass Nestlé seinen Palmöl-Bedarf international in den letzten 3 Jahren auf 320.000 Tonnen verdoppelt hat. Deshalb standen die Greenpeace-Aktivisten auch nicht bloß bei deutschen Nestlé-Büros auf der Matte, sondern auch vor einer Fabrik in Großbritannien und in den Niederlanden.</p>
<p><strong>Greenwashing, ick hör dir trapsen</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Nach dieser lauen Rechtfertigung hat Nestlé in der PE dann einen langen Liebesbrief an sich selbst abgefasst und säuselt, man decke den Palmöl-Bedarf seit diesem Jahr mit Green Palm Zertifikaten ab, die den nachhaltigen Anbau unterstützen. &#8220;Nachhaltig&#8221;, naturellement! Schließlich wird dieses Zertifizierungsssystem des Round Table for Sustainable Oil (RSPO) von einer namhaften Umweltschutzorganisationen unterstützt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Diplomatie ist natürlich wichtig, aber es gibt Grenzen. Obi-Wan Kenobi hätte sich nicht mit dem Imperator an einen Tisch gesetzt. Nestlé aber setzt sich mit Freuden an einen Tisch mit der dunklen Seite der Macht. Da trifft man sich gemeinsam mit dem Urwaldfresser Sinar Mas zum „Round Table“. Die Meetings stehen ganz unter dem Motto „Have a break!“, effektiver Urwaldschutz wird hier jedenfalls nicht betrieben: Die Kriterien des RSPO sind viel zu lax. Sie enthalten keinen Schutz der Torfböden und keine Anforderungen zur Einsparung von Treibhausgasen. Während Nestlé und Sinar Mas ordentlich KitKat naschen, kreist die Motorsäge und steigt der Rauch aus verbrannten Wäldern.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Zudem will Nestlé die direkten Verträge mit Sinar Mas kündigen. Diese Maßnahme betrifft jedoch nur Verträge von Nestlé Indonesien und lässt die breite Palette an Verträgen mit Zwischenhändlern unberührt, die weiterhin Palmöl von Sinar Mas beziehen, in Deutschland zum Beispiel mit Cargill. Alles bliebe (fast) wie gehabt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wir wünschen uns von Nestlé eine Presseerklärung, die mit der Überschrift beginnt: „<strong>Nestlé kündigt Moratorium auf Urwald-Palmöl an!</strong>“ Oder wie wäre es mit der klaren Botschaft: „<strong>Nestlé wird Orang Utan-Bedrohung nicht länger tolerieren!</strong>“ Nestlé muss das Schlagwort Corporate Responsibilty ernst nehmen, die Verträge mit Sinar Mars samt und sonders kündigen und sich bei der indonesischen Regierung für ein Ende der Zerstörung einsetzen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ihr könnt uns mit dieser Forderung <a href="http://www.greenpeace.de/themen/waelder/kampagnen/tatort_regenwald/" target="_blank">hier</a> unterstützen!</p>
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		<title>Briefcenter: Seiteneinsteiger? Lecker.</title>
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		<comments>http://blog.greenpeace.de/briefcenter-seiteneinsteiger-lecker/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 13:31:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cordula Gartmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unter Deck]]></category>
		<category><![CDATA[Berufe]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Greenpeace arbeiten neben Meeresbiologen, Chemikerinnen und Journalistinnen auch Seiteneinsteiger, die ursprünglich einmal einen Beruf erlernt haben, der mit ihrer jetztigen Tätigkeit nur wenig zu tun hat. Und das ist gut so. Zum Beispiel im Fall meiner Kollegin Susanne, die nämlich nicht nur studierte Romanistin , sondern auch gelernte Bäckerin ist. Sie verwöhnt uns gelegentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5466" title="Pizza" src="http://blog.greenpeace.de/wp-content/uploads/2010/03/Pizza1-150x150.jpg" alt="Pizza" width="150" height="150" />Bei Greenpeace arbeiten neben Meeresbiologen, Chemikerinnen und Journalistinnen auch Seiteneinsteiger, die ursprünglich einmal einen Beruf erlernt haben, der mit ihrer jetztigen Tätigkeit nur wenig zu tun hat. Und das ist gut so. Zum Beispiel im Fall meiner Kollegin Susanne, die nämlich nicht nur studierte Romanistin , sondern auch gelernte Bäckerin ist. Sie verwöhnt uns gelegentlich mit selbstgebackener vegetarischer Bio-Pizza. ( Den Veganern sei an dieser Stelle gesagt, dass es demnächst auch eine vegane Variente geben wird)</p>
<p>Da wird die Mittagspause zum Genuß.</p>
<p>Das Rezept für zwei Bleche Pizza:</p>
<p>Für den Teig: 1kg Mehl 1050,1 Päckchen Trockenhefe, Wasser nach Gefühl,ein Schuss Olivenöl</p>
<p>Für den Belag: 1 Flasche Passata, Zwielbeln, Knoblauch, Paprika und Pilze, 500 g geriebener Käse</p>
<p>Den Teig eine Stunde gehen lassen und nach dem Belegen 25-30 Minuten backen. ( Mit Ökostrom versteht sich)</p>
<p>Tipps für eine vegane/vegetarische Ernährung findet ihr übrigens auch beim <a href="http://www.vebu.de/">Vegetarierbund</a></p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/greenpeace_blog/~4/AZS81WpdfPk" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Nestlés schockoladenweiche Reaktion</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/greenpeace_blog/~3/mHj4rmGXjDg/</link>
		<comments>http://blog.greenpeace.de/nestles-schockoladenweiche-reaktion/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 17:59:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Salge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Wald]]></category>
		<category><![CDATA[Indonesien]]></category>
		<category><![CDATA[Kitkat]]></category>
		<category><![CDATA[Nestlé]]></category>
		<category><![CDATA[Palmöl]]></category>
		<category><![CDATA[Sinar Mas]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute Nachmittag verteile ich erneut Flyer über Kitkat und Regenwaldzerstörung an über 400 Nestlé-Mitarbeiter in Hamburg. Plötzlich reagiert der Schoko-Konzern auf die Greenpeace-Forderungen, kein Palmöl aus Regenwaldzerstörung zu verwenden. Nestlé teilt den Medien mit, dass die direkten Palmöl-Lieferverträge mit dem Hersteller Sinar Mas aus Indonesien ausgesetzt sind.
Ein Erfolg? Nein! Diese Reaktion ist unzureichend. Nestlé gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Nachmittag verteile ich <a title="Have a break, Nestlé" href="http://blog.greenpeace.de/have-a-break-nestle/" target="_blank">erneut Flyer über Kitkat und Regenwaldzerstörung</a> an über 400 Nestlé-Mitarbeiter in Hamburg. Plötzlich reagiert der Schoko-Konzern auf die Greenpeace-Forderungen, kein Palmöl aus Regenwaldzerstörung zu verwenden. <a title="Presseerklärung Nestlé zu Sinar Mas" href="http://www.nestle.com/MediaCenter/SpeechesAndStatements/AllSpeechesAndStatements/statement_Palm_oil.htm" target="_blank">Nestlé teilt den Medien mit</a>, dass die direkten Palmöl-Lieferverträge mit dem Hersteller Sinar Mas aus Indonesien ausgesetzt sind.</p>
<p>Ein Erfolg? Nein! Diese Reaktion ist unzureichend. Nestlé gibt zwar zu, dass mehr getan werden muss, um die Regenwaldzerstörung zu stoppen. Die notwendigen Schritte leiten sie jedoch nicht ein. Das Unternehmen wird auch weiterhin <a title="Und täglich ein Stück Regenwald" href="http://blog.greenpeace.de/page/3/?s=Sinar+Mas" target="_blank">Palmöl von Sinar Mas</a> verwenden. Das Palmöl kommt dann schlicht über Zwischenhändler.</p>
<p>Auch diese müssen Sinar Mas klar sagen, dass die Zerstörung der Regenwälder in Indonesien beendet werden muss. Auch diese müssen die Verträge mit Sinar Mas kündigen. Greenpeace wird daher weiter auf Nestlés Verantwortung für die Menschen vor Ort, die Regenwälder und die Orang-Utans hinweisen und seine <a title="Kampagne zum Schutz der Regenwälder in Indonesien" href="http://www.greenpeace.de/themen/waelder/kampagnen/tatort_regenwald/" target="_blank">Kampagne zum Schutz der Regenwälder Indonesiens</a> ausweiten.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/IzF3UGOlVDc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/IzF3UGOlVDc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Und wie ich eben gerade erfahren habe, hat Nestlé die englische Version unseres Kitkat-Videos auf Youtube sperren lassen. Begründung: Copyrightverletzung.</p>
<p>Bildet euch eure eigene Meinung und erzählt sie weiter. Die deutsche Version habt ihr ja hier im Blog, die englische steht inzwischen auf <a title="Kitkat-Video auf Vimeo" href="http://vimeo.com/10236827" target="_blank">Vimeo</a>.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/greenpeace_blog/~4/mHj4rmGXjDg" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Gen-Kennzeichnung: Nebelwerfen statt Transparenz?</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/greenpeace_blog/~3/hg7ExjdfriY/</link>
		<comments>http://blog.greenpeace.de/gen-kennzeichnung-nebelwerfen-statt-transparenz/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 17:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin Borgerding</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf dem Acker]]></category>
		<category><![CDATA[Genfood]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>
		<category><![CDATA[GVO]]></category>
		<category><![CDATA[Kennzeichnung]]></category>
		<category><![CDATA[Miersch]]></category>
		<category><![CDATA[Tierfutter]]></category>

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		<description><![CDATA[
Seit geraumer Zeit schwelt zwischen Verbrauchern und weiten Teilen der Lebensmittelindustrie ein Konflikt: Die einen wollen keine Gentechnik im Essen, die anderen würden sie uns am liebsten intravenös verabreichen.
Jahrelang hat die Industrie erfolgreich Versuche abgewehrt, die zu einer besseren Kennzeichnung von Lebensmitteln mit Gentechnik geführt hätten. Irgendwann jedoch hatte der Druck der Verbraucher soviel atü, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Seit geraumer Zeit schwelt zwischen Verbrauchern und weiten Teilen der Lebensmittelindustrie ein Konflikt: Die einen wollen keine Gentechnik im Essen, die anderen würden sie uns am liebsten intravenös verabreichen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Jahrelang hat die Industrie erfolgreich Versuche abgewehrt, die zu einer besseren Kennzeichnung von Lebensmitteln mit Gentechnik geführt hätten. Irgendwann jedoch hatte der Druck der Verbraucher soviel atü, dass neue Ventile einen Rohrbruch verhindern mussten und die Kennzeichnung von Lebensmitteln mit Zutaten aus gentechnisch veränderten Organismen (GVO) verpflichtend wurde. Neue Regeln für die Kennzeichnung von Gentechnik in Lebensmitteln und Tierfutter wurden <a href="http://www.greenpeace.de/themen/gentechnik/politik_recht/artikel/kennzeichnung_von_gentechnik_in_lebensmitteln_und_tierfutter/" target="_blank"> zuletzt im April 2004</a> beschlossen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Seit einem Jahr können Lebensmittelproduzenten ihre Produkte darüber hinaus mit dem Label „Ohne Gentechnik“ des Landwirtschaftsministeriums versehen, freiwillig und nur wenn in den Zutaten nullkommanull Gentechnik steckt. Immer lauter werden außerdem die Stimmen, die fordern, dass künftig auch die Verwendung von GVO-Tierfutter bei der Herstellung auf der Verpackung vermerkt werden muss.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Um das zu verhindern, <a href="http://www.welt.de/wissenschaft/article5944966/Lebensmittelindustrie-will-nun-doch-Transparenz.html" target="_blank">ist der Bundesverband der deutschen Ernährungsindustrie neuerdings auf eine andere Strategie umgeschwenkt</a> und fordert lautstark, die Gentechnik-Kennzeichung noch viel weiter auszudehnen: Sie solle auch noch jene Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln umfassen, die ihrerseits mit gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt worden sind. Bis zu achtzig Prozent aller Lebensmittel müssten gekennzeichnet werden. Ein gewiefter Schachzug: Man schlägt die Gentechnik-Gegner mit ihren eigenen Mitteln und bricht scheinbar noch eine Lanze für mehr Transparenz im Supermarktregal.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Den Verbrauchern wird  suggeriert, dass Widerstand im Grunde zwecklos sei, da wir längst am Tropf der Gentechnik hängen. Der Genlobby-Hofschreiber Michael Miersch bezeichnet Essen ohne Gentechnik dementsprechend als „<a href="http://www.welt.de/wissenschaft/article6700960/Essen-ohne-Gentechnik-alles-Schein-und-Illusion.html" target="_blank">Schein und Illusion</a>“, die weltfremde Volksverdummung fortschritthassender Ökos. Und die freiwillige Kennzeichnung „Ohne Gentechnik“ wurde von Verbäden wie dem Deutschen Raiffeisenverband, dem Deutschen Bauernverband und dem Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) schon vorher als „Verbrauchertäuschung“ und „Etikettenschwindel“ diffamiert.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Man könnte all das als systematische Desinformierung bezeichnen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Es stimmt, dass eine Vielzahl von Zusatzstoffen, Vitaminen und Aromen mit Hilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt wird, auch wenn sie selbst nicht gentechnisch verändert worden sind. Zwischen diesen Mikroorganismen und der Verwendung von GVO-Tierfutter gibt es dennoch gravierende Unterschiede.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wer sich gegen Gentechnik im Essen entscheidet, tut dies nicht nur aus Sorge um die eigene Gesundheit oder weil er Abstriche beim kulinarischen Genuss fürchtet. Die Entscheidung gegen Gentechnik im Essen ist in erster Linie eine Entscheidung gegen ein System. Es ist die Entscheidung gegen Machtstrukturen, die dafür sorgen, dass eine Handvoll Agro-Konzerne kontrollieren, was auf dem Teller landet – auf Kosten von Mensch und Natur</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wegen dieses Systems geraten Bauern in existenzielle Abhängigkeit von Agro-Konzernen, bilden sich Superunkräuter, die zu steigendem Pestizideinsatz führen, bedrohen Monokulturen aus Gen-Pflanzen die Biodiversität und sind &#8211; einmal in die Natur entlassen &#8211; nie wieder rückholbar.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Eben weil ein Großteil der weltweit angebauten genmanipulierten Pflanzen zu Tierfutter verarbeitet wird, ist GVO-Tierfutter integraler Bestandteil dieses kranken Systems. Die GVO-Mikroorganismen, die in geschlossenen Anlagen Vitamine und Aromen produzieren, sind es nicht. Die Verbraucher wissen, dass eine Unterscheidung sinnvoll ist. Das wiederum weiß die Industrie. Deshalb verlegt sie sich jetzt aufs Nebelwerfen, statt wirkliche Transparenz zuzulassen.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/greenpeace_blog/~4/hg7ExjdfriY" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Have a break, Nestlé!</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 09:46:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Salge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Wald]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Indonesien]]></category>
		<category><![CDATA[Kitkat]]></category>
		<category><![CDATA[Nestlé]]></category>
		<category><![CDATA[Orang-Utan]]></category>
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		<category><![CDATA[Regenwald]]></category>
		<category><![CDATA[Schokolade]]></category>
		<category><![CDATA[Sinar Mas]]></category>

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		<description><![CDATA[Schokoladengeruch weht heute morgen um 5:40 Uhr durch die Straßen im Hamburger Stadtteil Wandsbek. Schon vor Sonnenaufgang stehe ich mit einigen anderen Greenpeace-Aktivisten vor dem Kitkat-Werk von Nestlé. Der Schokogeruch zeigt mir, dass wir an der richtigen Stelle sind. Hier wird der beliebte Schokoriegel Kitkat hergestellt.
Wir informieren die Nestlé-Mitarbeiter hier in Hamburg und an fünf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 150px;"><a title="Vor dem Hamburger Kitkat-Werk © Greenpeace CC-Lizenz BY-NC-ND " rel="lightbox" href="http://blog.greenpeace.de/wp-content/uploads/2010/03/Kitkat-DSC0510.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-5435  " title="Vor dem Hamburger Kitkat-Werk" src="http://blog.greenpeace.de/wp-content/uploads/2010/03/Kitkat-DSC0510-150x150.jpg" alt="Vor dem Hamburger Kitkat-Werk © Greenpeace CC-Lizenz BY-NC-ND " width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Vor dem Hamburger Kitkat-Werk</p></div>
<p>Schokoladengeruch weht heute morgen um 5:40 Uhr durch die Straßen im Hamburger Stadtteil Wandsbek. Schon vor Sonnenaufgang stehe ich mit einigen anderen Greenpeace-Aktivisten vor dem Kitkat-Werk von Nestlé. Der Schokogeruch zeigt mir, dass wir an der richtigen Stelle sind. Hier wird der beliebte Schokoriegel Kitkat hergestellt.</p>
<p>Wir informieren die Nestlé-Mitarbeiter hier in Hamburg und <a title="Süßes mit bitterem Beigeschmack" href="http://www.greenpeace.de/themen/waelder/presseerklaerungen/artikel/kitkat_suesses_mit_bitterem_beigeschmack/" target="_blank">an fünf weiteren Produktionsstandorten sowie der Deutschlandzentrale in Frankfurt</a> darüber, dass für die Herstellung von Kitkat noch immer Palmöl verwendet wird, <a title="Greenpeace-Bericht: Mit blutigen Händen erwischt" href="http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/waelder/Red_Handed_v10_final_email.pdf" target="_blank">für das der Lieferant in Indonesien die Regenwälder rodet</a>. Wir fordern von Nestlé, kein Palmöl aus Urwaldzerstörung zu kaufen.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 150px;"><a title="Vorderseite unseres Handzettels © Greenpeace" rel="lightbox" href="http://blog.greenpeace.de/wp-content/uploads/2010/03/Palmöl-Flyer-gp_nestle_palm_fly-061.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-5431  " title="Vorderseite unseres Handzettels" src="http://blog.greenpeace.de/wp-content/uploads/2010/03/Palmöl-Flyer-gp_nestle_palm_fly-061-150x150.jpg" alt="Vorderseite unseres Handzettels © Greenpeace" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Vorderseite unseres Handzettels</p></div>
<p>Die knapp 150 Mitarbeiter, die wir <a title="Kitkat-Flyer von Greenpeace" href="http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/waelder/Flyer-gp_nestle_palm.pdf" target="_blank">mit unseren Handzetteln</a> erreichen, sind freundlich und gucken sofort auf den von uns verteilten Flyer: Er zeigt einen Orang-Utan, der von einer zur Pistole geformten Faust mit einem Kitkat-Riegel bedroht wird. Einige Gespräche ergeben sich, während es heller wird und der Schokogeruch uns süß umgarnt.</p>
<p>Nach knapp eineinhalb Stunden gehe ich mit meinen Mitstreitern frohen Mutes zur Arbeit. Ich bin voller Hoffnung, das nach Unilever und Kraft auch Nestlé endlich einlenken wird und seine Lieferverträge mit dem <a title="Und täglich ein Stück Regenwald..." href="http://blog.greenpeace.de/page/3/?s=Sinar+Mas" target="_blank">Palmöl-Hersteller Sinar Mas</a> kündigen wird. Die Orang-Utans haben ganz nach dem Kitkat-Motto &#8220;Have a break, have a kitkat&#8221; eine Pause verdient. Eine Pause in der seit Jahren fortschreitenden Zerstörung ihres Lebensraumes durch Ölpalmplantagen.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/greenpeace_blog/~4/XmIYcGS4fs4" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Verhandlung mit Todesfolge</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 15:57:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea Cederquist</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Wald]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratische Republik Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[Holzwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kongo]]></category>
		<category><![CDATA[René Ngongo]]></category>
		<category><![CDATA[Sodefor]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wer sich in der Demokratischen Republik Kongo mit der Holzwirtschaft anlegt, riskiert schnell seine Freiheit, seine Gesundheit und sogar sein Leben. Mein kongolesischer Kollege René Ngongo berichtete mir jetzt, wie es den Vertretern eines Dorfes erging, die mit einer ausländischen Holzfirma über deren soziale Pflichten verhandeln wollten. Zu den dramatischen Ereignissen haben meine kongolesischen Greenpeace-Kollegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Wer sich in der Demokratischen Republik Kongo mit der Holzwirtschaft anlegt, <a title="Minister Niebel, übernehmen Sie!" href="http://blog.greenpeace.de/minister-niebel-uebernehmen-sie/" target="_blank">riskiert schnell seine Freiheit</a>, seine Gesundheit und sogar sein Leben. Mein <a title="Alternativer Nobelpreis für René Ngongo" href="http://blog.greenpeace.de/alternativer-nobelpreis-fuer-meinen-kollegen/" target="_blank">kongolesischer Kollege René Ngongo</a> berichtete mir jetzt, wie es den Vertretern eines Dorfes erging, die mit einer ausländischen Holzfirma über deren soziale Pflichten verhandeln wollten. Zu den dramatischen Ereignissen haben meine kongolesischen Greenpeace-Kollegen am letzten Montag auch gemeinsam mit mehreren Vertretern von Nichtregierungsorganisationen wie der &#8220;Réscau Ressources Naturelle&#8221; <a title="Presseerklärung zur Verhaftung kongolesischer Dorfbewohner" href="http://www.greenpeace-de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/waelder/communique_de_presse_Bandundu_final.pdf" target="_blank">in Kinshasa eine Pressekonferenz</a> abgehalten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">In der Provinz Oshwe gab es Ende Januar Verhandlungen im Rahmen eines sogenanntes Cahier de Charge &#8211; das ist ein soziales Plichtenheft der Holzkonzessionäre gegenüber den lokalen Gemeinden. Außerdem würden über die unklaren Grenzen zwischen den Gemeinden Bokongo und Mbidjankama gesprochen. Dabei kam es zwischen dem Holzunternehmen Sodefor und der betroffenen Gemeinde Bokongo zu Streitigkeiten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Die Verhandlungsdelegation der Gemeinde Bokongo wurde nach dem Treffen mit Sodefor (NST) von der herbeigerufenen Polizei kurzerhand verhaftet und in ein 300 Kilometer entferntes Gefängnis verbracht. An den Folgen der brutalen Vorgehensweise der Polizei und den katastrophalen Zuständen im Gefängnis der Provinz ist einer der Dorfbewohner gestorben und viele der anderen Inhaftierten waren nach der Inhaftierung in einem sehr schlechten Gesundheitszustand. Die tatsächlichen Umstände der Verhandlungen, der Inhaftierung und des Todesfalles werden momentan weiter untersucht, unter anderem auch von &#8220;<a title="Homepage: &quot;Anwälte ohne Grenzen&quot;" href="http://lawyers-without-borders.eu/index.php?lang=de" target="_blank">Anwälte ohne Grenzen</a>&#8220;.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Sodefor ist Teil der in Lichtenstein ansässigen Firma NST, zu der auch CFT, Forabola und Soforma gehören. Die Eigentumsverhältnisse des Unternehmens sind sehr undurchsichtig. NST gehört zu den größten Holzfirmen im Kongo und hat dort auch neue Einschlagsflächen mit einer Größe von mehr als 6 Millionen Hektar Regenwald bekommen, obwohl es eigentlich seit 2002 ein Moratorium auf die Vergabe von Konzessionen gibt. Der größte Teil davon ist noch intakter Urwald. Trotzdem versucht Soderfor, die Mitgliedschaft im <a title="Global Forest Trade Network (GFTN)" href="http://gftn.panda.org/" target="_blank">Global Forest Trade Network (GFTN)</a> zu erhalten. Das ist ein Netzwerk, das vom WWF ins Leben gerufen wurde, um die Entwicklung der Holzindustrie zur Nachhaltigkeit zu unterstützen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Das Beispiel aus Oshwe zeigt, dass die aktuelle Situation in Politik und Forstwirtschaft der Demokratischen Republik Kongo und das aktuelle Modell der Holzwirtschaft im Kongo nicht nachhaltig ist und die internationalen Holzfirmen wirtschaften auf Kosten der Zivilbevölkerung.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Meiner Meinung nach ist eine finanzielle Unterstützung des kongolesischen Forstsektors durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit nicht akzeptabel, auch nicht über Umwege wie die Initiative GFTN solange, wie die betroffenen Unternehmen nicht ihre sozialen Verpflichtungen erfüllt haben und sich der Verantwortung stellen, die fortschreitende Zerstörung der intakten Urwälder zu beenden.</p>
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		<title>Film “Jagdzeit” im Ozeaneum – positives Feedback!</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 15:44:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angela Pieske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Riesen der Meere]]></category>
		<category><![CDATA[ARTE]]></category>
		<category><![CDATA[Jagdzeit]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Ozeaneum]]></category>
		<category><![CDATA[Stralsund]]></category>
		<category><![CDATA[Walfang]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Februar lief der Dokumentarfilm &#8220;Jagdzeit&#8221; auf ARTE &#8211; mit durchweg positiven und emotionalen Reaktionen der Zuschauer. Und genauso war es letztes Wochenende wieder in Stralsund, als der Film vor rund 60 Besucher im besonderen Ambiente des Ozeaneums lief.
Der Ort war wie geschaffen für solch eine Filmpräsentation, ich saß direkt unter dem Blauwal in Originalgröße [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Februar lief der Dokumentarfilm &#8220;Jagdzeit&#8221; auf ARTE &#8211; mit durchweg positiven und emotionalen Reaktionen der Zuschauer. Und genauso war es letztes Wochenende wieder in Stralsund, als der Film vor rund 60 Besucher im besonderen Ambiente des Ozeaneums lief.</p>
<p>Der Ort war wie geschaffen für solch eine Filmpräsentation, ich saß direkt unter dem Blauwal in Originalgröße und zu meiner Rechten schaute mich der Orca an. Eine beeindruckende Kulisse für diesen aussagekräftigen Film!</p>
<p>Im Anschluss an den Film konnten noch Fragen gestellt werden. Ich hatte dadurch die Gelegenheit auf die Situation unserer<a title="Walfänger sagt vor Gericht für Greenpeacer aus" href="http://www.greenpeace.de/themen/meere/nachrichten/artikel/walfaenger_sagt_vor_gericht_fuer_greenpeacer_aus/" target="_blank"> japanischen Kollegen Junichi und Toru </a>hinzuweisen, die zurzeit in Japan vor Gericht stehen, weil sie 2008 einen Walfleischskandal aufgedeckt hatten. Die neuesten Ergebnisse der letzten Verhandlungstage liegen uns noch nicht vor. Wir versuchen nur weiterhin Unterstützer für die Petition zu gewinnen, bisher haben 250.000 Menschen weltweit die Petition unterzeichnet und rund 30.000 Menschen in Deutschland. Wir fordern eine gerechte und menschenwürdige Behandlung von Junichi und Toru. Denn: Die japanische Regierung muss internationale Menschenrechtsvereinbarungen einhalten, ein faires Verfahren sicherstellen und die Ermittlungen im Walfleischskandal wieder aufnehmen.</p>
<p>Helfen sie uns, indem sie die Petition <a title="Petition an die japanische Regierung" href="http://www.greenpeace.de/themen/meere/mitmach_aktionen/aktion/petition/gerechtigkeit_fuer_die_japanischen_walschuetzer/" target="_blank"><q>Gerechtigkeit für die japanischen Walschützer</q></a> unterzeichnen und auch Freunde, Familienangehörige und Arbeitskollegen auf diese Missstände aufmerksam machen.  Danke, dass sie unsere japanischen Aktivisten damit unterstützen!</p>
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		<title>In französischer Mission</title>
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		<comments>http://blog.greenpeace.de/in-franzoesischer-mission/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 16:51:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Haase</dc:creator>
				<category><![CDATA[Am Reaktor]]></category>
		<category><![CDATA[areva]]></category>
		<category><![CDATA[Atomreaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Parteispende]]></category>
		<category><![CDATA[Westerwelle]]></category>

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		<description><![CDATA[Unser Außenminister Guido Westerwelle auf Dienstreise in Südamerika &#8211; da fragen sich seit Tagen viele, wessen Interessen er dort eigentlich vertritt:
Auffällig sind Westerwelle und die FDP derzeit aber eher durch ihre diskussionswürdige Mitnahme-Mentalität &#8211; was sowohl Reisegefährten als auch Parteispenden betrifft
beschreibt ein Kommentar im Hamburger Abendblatt das Kernproblem. Das gilt wohl auch für das Delegationsmitglied [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Außenminister Guido Westerwelle auf Dienstreise in Südamerika &#8211; da fragen sich seit Tagen viele, wessen Interessen er dort eigentlich vertritt:</p>
<blockquote><p>Auffällig sind Westerwelle und die FDP derzeit aber eher durch ihre diskussionswürdige Mitnahme-Mentalität &#8211; was sowohl Reisegefährten als auch Parteispenden betrifft</p></blockquote>
<p>beschreibt ein <a title="Kommentar im Hamburger Abendblatt" href="http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1416871/Auf-der-Reise-ins-Unmoegliche.html" target="_blank">Kommentar im Hamburger Abendblatt</a> das Kernproblem. Das gilt wohl auch für das Delegationsmitglied Ulrich Gräber. Der Geschäftsführer des <a title="Areva NP" href="http://www.areva-np.com/scripts/de/publigen/content/templates/show.asp?P=482&amp;L=DE" target="_blank">Nuklearkonzerns Areva NP</a> hat nach der Reise im Wirtschafts-Tross des Außenministers Grund zum Feiern. Westerwelle hat laut Gräber bei einem Treffen mit dem brasilianischen Industrieminister Miguel Jorge ein altes Abkommen zum Bau von acht Atomkraftwerken in Brasilien «voll bestätigt». Der Atommanager erwartet, dass der Vertrag über den Weiterbau des Atommeilers Angra 3 jetzt schnellstens unter Dach und Fach gebracht wird. <span id="hauptspalte">Dem Auftrag hatte die schwarz-gelbe Regierung <a title="Deutsche Hermes-Bürgschaft für brasilianisches Risiko-AKW" href="http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/nachrichten/artikel/deutsche_hermes_buergschaft_fuer_brasilianisches_risiko_akw/" target="_blank">im Januar eine Hermesbürgschaft</a> von bis zu 2,5 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. </span></p>
<p><a title="Berliner Zeitung: &quot;Nach den Hoteliers kommt jetzt die Atomwirtschaft&quot;" href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0312/politik/0023/index.html" target="_blank">Gräber erzählte mitreisenden Journalisten</a>, dass Westerwelle sich bei der Regierung in Brasilia massiv für die deutsche Atomwirtschaft starkgemacht habe. Die deutsche Atomwirtschaft? Areva gehört zu rund 90 Prozent dem französischen Staat. An der deutschen Tochter Areva NP ist zwar zurzeit noch die Siemens AG mit 34 Prozent beteiligt. Doch der Konzern <a title="Handelsblatt: Areva und Siemens nähern sich an" href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/scheidungsverhandlungen-areva-und-siemens-naehern-sich-an;2540746" target="_blank">lebt mit Areva quasi in Scheidung</a>. Er wird seinen Anteil wohl noch dieses Jahr an die Franzosen zurückgeben &#8211; gestritten wird nur noch darüber, wie viel Areva an Siemens überweisen muss.</p>
<p>Hat das Westerwelle niemand vorher gesagt? Hat sich der deutsche Außenminister aus Unwissenheit zum Büttel der französischen Atom-Wirtschaftspolitik gemacht? Oder war ihm das egal, Hauptsache er kann irgendetwas für die Atomwirtschaft tun&#8230;</p>
<p>Ulrich Gräber wird sich nach der für ihn so erfolgreichen Reise vermutlich erstmal bei seiner Lobbyorganisation, dem <a title="Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie" href="http://www.vbm.de" target="_blank">Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie</a> (VBM), für die Unterstützung seiner Arbeit bedanken. Der VBM ist der größte Parteispender der Bundesrepublik &#8211; seine bisher letzte Überweisung in Höhe von 150.000 Euro ging <a title="Parteispenden.unklarheiten.de" href="http://www.parteispenden.unklarheiten.de/?seite=datenbank_show_k&amp;db_id=24" target="_blank">am 07. Juli 2009 an die FDP</a>.</p>
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		<title>Heute im Telefoncenter – elegante Kollegen</title>
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		<comments>http://blog.greenpeace.de/heute-im-telefoncenter-elegante-kollegen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 13:28:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annette Buhmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Unter Deck]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein dunkler Anzug und weißes Hemd, das ist nicht die übliche Arbeitskleidung meiner Kollegen. Und dann gleich 2 Kollegen derartig bekleidet.  Kleider machen Leute, dachte ich mir. Wir Greenpeacer sind eben flexibel. Anlass war der Besuch  einer 17köpfigen Delegation einer Marketingfirma, die zu einem Gespräch hier auflief. Mit Agrarwirtschaft hatte es zu tun, so sagte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein dunkler Anzug und weißes Hemd, das ist nicht die übliche Arbeitskleidung meiner Kollegen. Und dann gleich 2 Kollegen derartig bekleidet.  Kleider machen Leute, dachte ich mir. Wir Greenpeacer sind eben flexibel. Anlass war der Besuch  einer 17köpfigen Delegation einer Marketingfirma, die zu einem Gespräch hier auflief. Mit Agrarwirtschaft hatte es zu tun, so sagte mir mein Kollege, dem der Anzug übrigens wirklich gut stand, so fand ich.</p>
<p>Habe später mal in unseren Konferenzraum gelugt, aufmerksam gelauscht haben sie. Und es sah alles sehr professionell aus. Na ja, nur auf dem Weg zm sog. &#8220;Konfi&#8221;, da sah es bunt und normal aus.</p>
<p>So ist es bei uns &#8211; und wenn Ihr Euch fragt, wie unsere Kampaigner sonst gekleidet sind, dann kann ich nur sagen, unkonventionell, normal, bunt manchmal auch,</p>
<p>es ist eben alles möglich &#8211; Eure Annett</p>
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		<title>Abtauchen in die Welt der Wale – in Lüneburg im Salü!</title>
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		<comments>http://blog.greenpeace.de/abtauchen-in-die-welt-der-wale2/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 11:11:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Angela Pieske</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Delfine]]></category>
		<category><![CDATA[Lüneburg]]></category>
		<category><![CDATA[Salü]]></category>
		<category><![CDATA[Schweinswale]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwasserlärm]]></category>
		<category><![CDATA[Wale]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dem 1. März können die Besucher der Salztherme in Lüneburg nicht nur der körperlichen Ertüchtigung nachgehen, sondern gleichzeitig noch Wissenwertes über die größten Meeressäugetiere der Erde mitnehmen.
Bei Info- und Mitmachspielen erfährt man, wie sich Schweinswale fühlen, wenn sie sich in Stellnetzen von Fischern verfangen. Ein Rätselparcours hält über und unter Wasser jede Menge Wissenswertes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignright" style="width: 120px;"><a title="Über Wasser... - Foto copyrightgeschützt (c) Bente Stachowske/Greenpeace" rel="lightbox" href="http://blog.greenpeace.de/wp-content/uploads/2010/03/salue2.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-5366  " title="Über Wasser..." src="http://blog.greenpeace.de/wp-content/uploads/2010/03/salue2-150x150.jpg" alt="Über Wasser...  - Foto copyrightgeschützt (c) Bente Stachowske/Greenpeace" width="120" height="120" /></a><p class="wp-caption-text">Über Wasser...</p></div>
<p>Seit dem 1. März können die Besucher der<a title="Salztherme Salü" href="http://www.kurzentrum.de" target="_blank"> Salztherme in Lüneburg</a> nicht nur der körperlichen Ertüchtigung nachgehen, sondern gleichzeitig noch Wissenwertes über die größten <a title="Wale - bewundert und bedroht" href="http://www.greenpeace.de/themen/meere/wale_ihre_gefaehrdungen/artikel/wale_bewundert_und_bedroht_teil_1/" target="_blank">Meeressäugetiere der Erde</a> mitnehmen.<br />
Bei Info- und Mitmachspielen erfährt man, wie sich Schweinswale fühlen, wenn sie sich in Stellnetzen von Fischern verfangen. Ein Rätselparcours hält über und unter Wasser jede Menge Wissenswertes bereit.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 120px;"><a title="...und unter Wasser im Salü - Foto copyrightgeschützt (c) Bente Stachowske/Greenpeace" rel="lightbox" href="http://blog.greenpeace.de/wp-content/uploads/2010/03/salue1.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-5365   " title="...und unter Wasser im Salü" src="http://blog.greenpeace.de/wp-content/uploads/2010/03/salue1-150x150.jpg" alt="...und unter Wasser im Salü - Foto copyrightgeschützt (c) Bente Stachowske/Greenpeace" width="120" height="120" /></a><p class="wp-caption-text">...und unter Wasser im Salü</p></div>
<p>Die Aktionswochen laufen noch bis zum 21. März. Für Schulklassen gibt es gesonderte Veranstaltungen inklusive zusätzlicher Aktionselemente: Wie klingen beispielsweise <a title="Unterwasserlärm" href="http://www.greenpeace.de/themen/meere/wale_ihre_gefaehrdungen/artikel/unterwasserlaerm_wale_im_dauerstress/" target="_self">Unterwassergeräusche </a>und wodurch werden Wale unter Wasser in ihrer Orientierung gestört. Bisher haben sich schon rund 360 Schüler angemeldet, aber es gibt noch freie Plätze!</p>
<p>Sportliche Aktivität und Wissenserwerb kann man zwar auch auf dem Hometrainer vor dem Heimkino miteinander verbinden &#8211; aber bestimmt nicht so lustig und kommunikativ.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/greenpeace_blog/~4/LuB1ajZx2ZI" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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