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	<title>Grenzpfosten » Grenzpfosten</title>
	
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	<description>Im Grenzgebiet von Online, Journalismus und PR</description>
	<lastBuildDate>Mon, 26 Mar 2012 06:43:04 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Skillset: Das muss man als (interner) Kommunikator können</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 06:40:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Headline]]></category>
		<category><![CDATA[Interne Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
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		<description><![CDATA[Letzte Woche habe ich zusammen mit einer Kollegin einen Vortrag an meiner alten FH zum Thema PR gehalten. Sehr nette und vor allem gute junge Kollegen sind das. Ideale Junior-Berater in meinen Augen. Wer einen braucht. Kann sich ja kurz melden. Anyway. Wir haben auch dar&#252;ber gesprochen, welche Skills ich von einem jungen PRler erwarten [...]<p>Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Dann spende doch einen Minibetrag hier:
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2011/11/skill.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1538" title="Pianist at the keyboard of an electronic piano" src="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2011/11/skill.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Letzte Woche habe ich zusammen mit einer Kollegin einen Vortrag an meiner alten <a href="http://fh-joanneum.at/aw/home/Studienangebot_Uebersicht/fachbereich_internationale_wirtschaft/~czf/jpr/?lan=de">FH</a> zum Thema PR gehalten. Sehr nette und vor allem gute junge Kollegen sind das. Ideale Junior-Berater in meinen Augen. Wer einen braucht. Kann sich ja kurz melden.<br />
Anyway. Wir haben auch dar&#252;ber gesprochen, welche Skills ich von einem jungen PRler erwarten w&#252;rde. Hier die Zusammenfassung.</p>
<p><strong>Technische Fertigkeiten:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Schreiben:</strong> Eine ordentliche, verst&#228;ndliche Schreibe geh&#246;rt absolut zum Standard. Wer sich nicht schriftlich ausdr&#252;cken kann, hat in dem Job nichts verloren. Journalistische Vorkenntnis ist gut, aber nicht unbedingt notwendig. Wichtiger ist, Sachverhalte klar und ohne Zweideutigkeiten darstellen zu k&#246;nnen. F&#252;rs Schreiben braucht man &#252;brigens kein Talent. Das ist ein Handwerk, man kann es lernen. Saubere Rechtschreibung ist wichtig und meine schwache Seite. Wird darum als letzter Punkt aufgef&#252;hrt. <img src='http://www.grenzpfosten.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </li>
<li><strong>Lesen:</strong> Lesen sollte man auch k&#246;nnen und mehr noch man sollte es m&#246;gen. Der Beruf besteht zu etwa 50% aus Lesen: eigene Texte, Texte von anderen, Nachrichten, Pr&#228;sentationen. Wer nicht gern liest, der wird nicht gl&#252;cklich.</li>
<li><strong>Sprechen:</strong> Schweigen ist Silber, reden ist Gold. Meist gilt dieser Grundsatz. Wer also nicht gerne mit anderen Menschen spricht und ein gewisses Sendungsbewusstsein an den Tag legt, der wird als interner Kommunikator sicher keine optimale Leistung bringen. Wenn man in einem gro&#223;en Unternehmen arbeitet, dann beschr&#228;nkt sich sprechen auch nicht auf die Muttersprache. Verhandlungssicheres Englisch ist Pflicht, ein bis zwei weitere Fremdsprachen schaden sicher nicht. Ebenfalls nicht unwichtig ist universelles Halbwissen. Wer sowohl mit dem Vorstand &#252;ber Golf und B&#246;rse parlieren kann als auch mit dem Schichtarbeiter &#252;ber Fu&#223;ball und die Vorz&#252;ge eines Turbomotors, der tut sich leichter.</li>
<li><strong>Rechnen:</strong> Kommunikation besteht zumeist aus der Steuerung vieler verschiedener Kan&#228;le, Agenturen und Prozesse. Die haben alle ein Budget und man muss schauen, wie man dieses Budget am sinnvollsten (und sparsam) einsetzen kann. Au&#223;erdem sehen es Controller gar nicht gerne, wenn man ein Budget &#252;berzieht. Rechnen und planen sind also eine Grundvoraussetzung  f&#252;r jeden Kommunikator. Grundkenntnisse in BWL (R&#252;ckstellungen, Abschreibungen, GuV, Kostenstellen usw.) sollte man auch drauf haben.</li>
<li><strong>Internet:</strong> Wer unter 25 ist und dieses Medium nicht beherrscht, hat mmn. den Beruf verfehlt. Dazu z&#228;hlt: Seiten aufbauen, Umgang mit Foren und Blogs, Twitter, Facebook und den darin enthaltenen Inhalten (Text, Bild, Video und Kommentar) ebenso wie HTML-Grundkenntnisse (das Latein des Internets) sowie Meisterschaft bei der Netzrecherche.</li>
<li><strong>Old Paper:</strong> Kommunikation bietet viele sch&#246;ne alte Kan&#228;le. Vom Poster &#252;ber das schwarze Brett bis hin  zur guten alten Brosch&#252;re (Germans love it) und der gedruckten Mitarbeiterzeitung. Grundkenntnisse in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adobe_InDesign">DTP</a> und Bildbearbeitung sind zwingend notwendig, um eine Agentur zu f&#252;hren, die das dann umsetzt. Ein gewisses Auge f&#252;r Bildredaktion kann man erlernen.</li>
<li><strong>Fachkompetenz:</strong> Der Grundsatz &#8220;know your product to detail&#8221; gilt auch f&#252;r Kommunikation. Ich kann nicht f&#252;r eine Computerfirma arbeiten, wenn ich nicht verstanden habe wie die Software funktioniert und was die St&#228;rken und die Schw&#228;chen des Produkt im Vergleich zur Konkurrenz sind. Wer das nicht drauf hat wird sich schwer tun. Sp&#228;testens nach 6 Monaten sollte man soweit sein, dass ein Ingenieur nicht mehr mit den Augen rollt. Wer in einem Softwareunternehmen arbeiten will, aber partout nichts &#252;ber Software lernen will, der hat dort nichts verloren. Ich w&#252;rde deswegen auch niemals in der Kosmetikbranche arbeiten. Kosmetik interessiert mich einen Schei&#223;.</li>
</ul>
<p><strong>Soft-Skills:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Empathie</strong>: Das ist vielleicht mit dem Schreiben das Wichtigste. Es gibt Menschen, die k&#246;nnen sich gut in andere hineinf&#252;hlen und deren Verhalten &#8220;verstehen&#8221; und vielleicht sogar vorhersagen. Das ist ungemein wichtig, denn es geht hier um Menschen und deren Verhalten. Es gibt auch Menschen, die k&#246;nnen das nicht so gut. Die sind leider nicht so geeignet.<br />
Grundwissen in Soziologie und Psychologie sind wichtig; kann man sich aber auch im Selbststudium aneignen.</li>
<li><strong>Humor:</strong> Es wird sicher f&#252;r jeden Kommunikator der Punkt kommen, an dem man vor der Wahl steht: Ausflippen und mit dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katana">Katana</a> ins B&#252;ro gehen, oder das Ganze einfach von der komischen Seite zu betrachten. Wer gewisse Dinge im Arbeitsleben nicht so ernst nimmt, der lebt erheblich l&#228;nger. Man sollte auch versuchen, nicht zum Zyniker zu werden. Das f&#228;llt manchmal schwer. Humorvolle Menschen k&#246;nnen meist besser mit anderen Menschen. Das ist ziemlich wichtig in diesem Job.</li>
<li><strong>Leidensf&#228;higkeit:</strong> Manche Kommunikatoren haben zwei Grundleiden. Erstens: Wenn alles gut l&#228;uft im Unternehmen, dann nimmt niemand vor Deiner Arbeit Notiz. Dementsprechend k&#252;mmert sich auch niemand darum und es ist fast unm&#246;glich, die n&#246;tigen Ressourcen zu bekommen (Zeit, Geld). Wenn es dem Unternehmen dann schlecht geht, soll man die Feuerwehr spielen. Das funktioniert aber nicht, weil das Grundvertrauen ins Management und die Kommunikation dann bereits vergiftet ist. Damit muss man umgehen lernen.<br />
Das zweite Grundleiden ist, dass es bisweilen Unternehmensangeh&#246;rige gibt, die denken, nur weil sie sprechen k&#246;nnen, k&#246;nnen sie auch kommunizieren. Dem ist dann h&#228;ufig nicht so; mit entsprechend haarstr&#228;ubenden Konsequenzen. Speziell gr&#246;&#223;ere Unternehmen leiden h&#228;ufig an diesen beiden Krankheiten. Das liegt in der Natur der Sache und man muss einfach das Beste daraus machen.</li>
<li><strong>Durchsetzungsf&#228;higkeit</strong>: Damit die Leidensf&#228;higkeit nicht &#252;berstrapaziert wird, sollte man &#8211; zumindest ab und zu &#8211; in der Lage sein, etwas durchzusetzen. Da gibt es die verschiedensten Typen. Den Polterer, den B&#252;ndnisschmieder&#8230; f&#252;r mich pers&#246;nlich hat sich die Strategie &#8220;freundlich nerven&#8221; als praktikabel erwiesen. <img src='http://www.grenzpfosten.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </li>
<li><strong>Verl&#228;sslichkeit</strong>: Timing ist absolut wichtig in der Kommunikation. Es ist genau so wichtig, wie die Inhalte selbst. Darum muss man 100% verl&#228;sslich arbeiten. Kommunikation kann sehr schnell sehr sensibel werden (Mitarbeiter reagieren verst&#228;ndlicherweise sehr sensibel auf das Thema Arbeitsplatzabbau). Wer das Vertrauen von Vorstand oder Mitarbeitern und &#214;ffentlichkeit durch Schludrigkeiten verspielt, der ist raus.</li>
<li><strong>Mut:</strong> Gerade weil es in der Kommunikation sehr schnell sehr sensibel wird, tut man sich mit neuen Dinge oft sehr schwer. Die Konsequenzen eines Scheiterns in der Kommunikation sind erheblich. Darum braucht es eine Portion Mut, wenn man Dinge neu gestalten will. Den Mut braucht es auch, wenn man einem Abteilungsleiter oder vielleicht sogar einem Vorstand sagen muss, dass etwas aus der eigenen Sicht falsch l&#228;uft. In beiden Bereichen sollte man Mut aber bitte nicht mit Lebensm&#252;digkeit verwechseln.</li>
<li><strong>Langer Atem:</strong> Kommunikationsprozese sind eng mit der Kultur von Unternehmen verkn&#252;pft. Die &#228;ndert sich nur seeeeeeeeeehr langsam. Die konservativen (nicht politisch gemeint) Kr&#228;fte in einem Unternehmen sollte man nicht untersch&#228;tzen. Wenn man etwas bewegen will, ohne dabei wahnsinnig zu werden, braucht man einen langen Atem und Humor (siehe: Humor).</li>
<li><strong>Schnelligkeit und Stressresistenz:</strong> Andererseits gibt es Dinge, die m&#252;ssen wirklich schnell passieren. Im schlimmsten Fall, weil etwas Schlimmes passiert ist (Unfall, feindliche &#220;bernahmeversuch etc.) oder aber auch nur, weil irgendjemand etwas verbummelt hat und man nun noch bis &#252;bermorgen die Berichterstattung daf&#252;r schreiben und mit 17 Fachabteilungsleitern abstimmen muss. Da sollte man m&#246;glichst nicht die Nerven verlieren.</li>
<li><strong>Der Schritt mehr:</strong> Jemand, den ich sehr verehre hat mal gesagt: Kommunikation wird dann erst richtig gut, wenn man bereit ist, immer etwas mehr zu tun, als notwendig w&#228;re. Diese Formulierung noch schleifen, diese Powerpoint-Folie noch pimpen, dieses Artikellayout nochmal mit der Agentur durchkauen. Diesen Kommentar noch beantworten, obwohl es Samstag 22 Uhr ist. Es ist ein bisschen wie bei allem im Leben. Der Unterschied zwischen &#8220;geht so&#8221; und &#8220;Wow&#8221; liegt in der Passion die man f&#252;r eine Aufgabe aufbringt. Das qu&#228;lt einen manchmal, aber es macht den Unterschied.</li>
</ul>
<div>Erg&#228;nzungen gerne willkommen.</div>
<div>Bild: CC-BY: <a href="http://www.flickr.com/photos/alancleaver/4619170567/">http://www.flickr.com/photos/alancleaver/4619170567/</a></div>
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		<title>Liebe Journis: Kehrt vor der eigenen Haustür</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 07:16:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Debatte um die Welle von Vorteilsnahmen von BP Wulff nimmt bizarre Z&#252;ge an. Klar, kommunikatorisch ist Wulff die Sache &#8220;semioptimal&#8221; angegangen, aber der Genuss, mit dem mancher Kollege der schreibenden Zunft die Verfehlungen des h&#246;chsten Amts im Staate zerpfl&#252;ckt ist schon bemerkenswert. Nat&#252;rlich haben die Medien alles Recht und auch die Pflicht, diesen Dingen [...]<p>Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Dann spende doch einen Minibetrag hier:
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2012/02/euro.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1594" title="euro" src="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2012/02/euro.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Die Debatte um die Welle von Vorteilsnahmen von BP Wulff nimmt bizarre Z&#252;ge an. Klar, kommunikatorisch ist Wulff die Sache &#8220;semioptimal&#8221; angegangen, aber der Genuss, mit dem mancher Kollege der schreibenden Zunft die Verfehlungen des h&#246;chsten Amts im Staate <a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Buerger-stellen-Strafanzeige-gegen-Wulff-id18610021.html">zerpfl&#252;ckt</a> ist schon <a href="http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article2179338/VW-gab-Wulff-Rabatt-beim-Skoda-Leasing.html">bemerkenswert</a>. Nat&#252;rlich haben die Medien alles Recht und auch die Pflicht, diesen Dingen nachzugehen, aber das Problem daran ist die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Doppelmoral">Doppelmoral</a>. Denn wer im gl&#252;cklichen Besitz eines Presseausweises ist, der kann sich viele nette kleine Annehmlichkeiten <a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/praesidenten-affaere-schafft-neues-verb-wulffen-sie-auch-schon-1772550.html">wulffen</a>, wie man ja jetzt  Neudeutsch sagt.</p>
<p>Viele gro&#223;e und kleine Unternehmen bieten Journalisten erhebliche Rabatte, ja, es gibt sogar <a href="www.pressekonditionen.de/">eigene</a> <a href="http://www.pressesprecher.de/page,4637,0,0,0,40,0,de,f.htm">Plattformen </a>im <a href="http://www.journalismus.com/_presserabatt/index.php">Internet</a>, wo sich der geneigte Journalist umsehen kann, wo er die fettesten Vorteile <a href="http://www.presserabatte.com/">abgreifen</a> kann.</p>
<p>Der PR-Value solcher Aktionen ist unbestritten, aber ich frage mich schon: Inwieweit tragen diese Rabatte dazu bei, dass Journalisten im Anschluss ein ausgewogenes und kritisches Bild transportieren? Es ist ganz so, wie G&#246;tz Aly <a href="http://www.fr-online.de/wulff-affaere/kolumne-journalisten--rabatte-und-moral,11460760,11458942.html">schreibt</a>:</p>
<blockquote><p>Derzeit verlangen viele von ihnen „vollst&#228;ndige Transparenz“ von Wulff, w&#228;hrend sich zehntausende Medienleute in aller Stille ihrer Rabatte und kleinen Vorteile erfreuen. Diese Rabatte werden niemals uneigenn&#252;tzig gegeben; der einzelne Journalist verdankt sie nicht eigenem Verdienst, sondern der generellen Machtposition, die Medien in der &#214;ffentlichkeit zukommt. Der Fall Wulff ist eine sch&#246;ne Gelegenheit, vor der eigenen T&#252;re zu kehren.</p></blockquote>
<p>Mein pers&#246;nlicher Liebling ist &#252;brigens die Seite <a href="http://www.pressekonditionen.de">pressekonditionen.de</a>. Die hat auch noch eine Kommentarfunktion, in der die Journis (oder zumindest die Besitzer eines Presseausweises) kommentieren, ob Sie mit dem Rabatt auch zufrieden sind. Beim St&#246;bern in den Kommentaren kann man <a href="http://www.pressekonditionen.de/feedback/?angebot_id=telekom-deutschland&amp;start=2">tief blicken</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bild: CC-BY <a href="http://www.fotopedia.com/redirect?u=http%3A%2F%2Fwww.flickr.com%2Fphotos%2F38795245%40N00" rel="cc:attributionURL" target="_blank">f650biker</a> on <a href="http://www.fotopedia.com/redirect?u=http%3A%2F%2Fwww.flickr.com%2Fphotos%2F38795245%40N00%2F2765193523" rel="cc:attributionURL" target="_blank">Flickr</a></p>
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		<title>(Die eigenen) Reden analysieren mit Wordle</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 07:07:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
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		<category><![CDATA[Reden]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine gro&#223;e Rede zu schreiben ist eine Kunst &#8211; das sagen zumindest die meisten Redenschreiber. In Wahrheit ist es aber (auch) ein Handwerk. Man kann es lernen, wenn man die Grundregeln der Rhetorik verstanden hat. Eine der wichtigsten Regeln (und nicht die Einzige) ist die Repetition. Das was wichtig ist, muss h&#228;ufig vorkommen. Besonders in der [...]<p>Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Dann spende doch einen Minibetrag hier:
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2012/01/speech.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1579" title="speech" src="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2012/01/speech-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Eine gro&#223;e Rede zu schreiben ist eine Kunst &#8211; das sagen zumindest die meisten Redenschreiber. In Wahrheit ist es aber (auch) ein Handwerk. Man kann es lernen, wenn man die Grundregeln der Rhetorik verstanden hat. Eine der wichtigsten Regeln (und nicht die Einzige) ist die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Repetitio">Repetition</a>. Das was wichtig ist, muss h&#228;ufig vorkommen. Besonders in der gesprochenen Sprache ist das von gro&#223;er Bedeutung, denn der geneigte Zuh&#246;rer kann nicht nocheinmal nachlesen, was dem Redner wichtig war. Au&#223;erdem gibt es den Effekt des Lernens durch Wiederholung (jeder, der mal Vokabeln geb&#252;ffelt hat, oder ein Musikst&#252;ck einstudiert hat, wird das kennen.)</p>
<p>Nun ist es bei der &#220;berpr&#252;fung einer Rede (sei es nun die eigene oder eine fremde) oft schwierig zu ermessen, ob die wichtigen Aussagen tats&#228;chlich auch r&#252;berkommen. Daf&#252;r gibt es ein kleines Hilfsmittel. <a href="http://www.wordle.net/">Wordle</a> kreiert aus einem Text eine Wortwolke, indem es die Wort je nach H&#228;ufigkeit gr&#246;&#223;er oder kleiner ausgibt. Das l&#228;sst sich perfekt einsetzen. Am Anfang jeder guten Rede steht die erfolgreihe Suche nach einer Kernbotschaft. Das, was ich den Leuten wirklich sagen will. Es ist oft nur eine kleine Sache, aber die muss r&#252;berkommen. Hier ein paar Beispiele:</p>
<p>Die <a href="http://en.wikisource.org/wiki/Blood,_Toil,_Tears_and_Sweat">gro&#223;e Rede </a>von Winston Churchill aus dem Jahr 1940:</p>
<p><a href="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2012/01/churchill.jpg"><img class="alignleft  wp-image-1558" title="churchill" src="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2012/01/churchill-300x205.jpg" alt="" width="583" height="323" /></a></p>
<p>Wie man gut erkennen kann nehmen die W&#246;rter<strong> survival, victory</strong> und<strong> hope</strong> eine dominierende Rolle ein. Ich denke, das war auch Churchills Intention, als er die Briten auf den Kampf gegen Nazi-Deutschland einschwor. Es wird hart und es wir viele Opfer geben, aber wenn wir Hoffnungsvoll an die Sache herangehen, dann werden wir &#252;berleben und siegreich sein.</p>
<p>Ganz &#228;hnlich verh&#228;lt es sich mit der<a href="http://www.usconstitution.net/dream.html"> &#8220;I have a Dream&#8221;-Rede </a>von Martin Luther King</p>
<p><a href="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2012/01/king.jpg"><img class="alignleft  wp-image-1565" title="king" src="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2012/01/king-300x198.jpg" alt="" width="577" height="372" /></a> </p>
<p>Die Begriffe <strong>dream</strong> und <strong>freedom</strong> nehmen hier eine zentrale Rolle ein auch das Wort negro wird h&#228;ufig verwendet. Damit unmissverst&#228;ndlich wird, f&#252;r wen King hier den Traum von der Freiheit tr&#228;umt.</p>
<p>Das dritte Beispiel (man sollte immer drei Beispiele bringen, das ist eine goldene Regel der Rhetorik) stammt von Helmut Kohl. Es ist die ber&#252;hmte Rede von den <a href="http://helmut-kohl.kas.de/index.php?msg=555">bl&#252;henden Landschaften</a>.</p>
<p><a href="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2012/01/kohl.jpg"><img class="alignleft  wp-image-1570" title="kohl" src="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2012/01/kohl-300x194.jpg" alt="" width="565" height="325" /></a></p>
<p>Hier zeigt sich, dass es Kohl in dieser Rede vor allem um das gemeinsame Miteinander der (wiedervereinigten) Deutschen geht. Die Begriffe <strong>Deutschen</strong> und <strong>gemeinsam</strong> stehen stark im Vordergrund. Wirtschaftliche Angleichung steht dagegen nicht so sehr im Mittelpunkt. So gesehen war die ber&#252;hmte Metapher von den &#8220;bl&#252;henden Landschaften&#8221; eine geschickte Ablenkung. Denn in Wirklichkeit ging es nur um die Verwirklichung der Wiedervereinigung (unter welchen bedingungen auch immer). Zumindest, wenn man Wordle glaubt.</p>
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		<title>Unternehmenskommunikation: Vom Kontrolleur zum Enabler</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 20:01:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Interne Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
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		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute wirds mal etwas theoretischer. Das Berufsbild des Berufskommunikatoren &#228;ndert sich. Als ich meine Ausbildung genossen habe, war die prim&#228;re Aufgabe des Kommunikators noch, als Verst&#228;rker und Vermittler zwischen Parteien zu fungieren. Also zum Beispiel ein Pressesprecher, der Botschaften des Unternehmens in die &#214;ffentlichkeit verst&#228;rkt und als Vermittler zwischen dem Unternehmen und den verschiedenen Anspruchgruppen [...]<p>Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Dann spende doch einen Minibetrag hier:
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2011/11/enable-titel_0.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1528" title="enable-titel_0" src="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2011/11/enable-titel_0.jpg" alt="" width="314" height="314" /></a>Heute wirds mal etwas theoretischer. Das Berufsbild des Berufskommunikatoren &#228;ndert sich. Als ich meine Ausbildung genossen habe, war die prim&#228;re Aufgabe des Kommunikators noch, als Verst&#228;rker und Vermittler zwischen Parteien zu fungieren. Also zum Beispiel ein Pressesprecher, der Botschaften des Unternehmens in die &#214;ffentlichkeit verst&#228;rkt und als Vermittler zwischen dem Unternehmen und den verschiedenen Anspruchgruppen fungiert.</p>
<p>&#196;hnlich auch in der internen Kommunikation. Hier fungierte der interne Kommunikator als Verst&#228;rker f&#252;r Botschaften, die das Management an die Belegschaft gestreut haben wollte, oder aber als Mittler zwischen den verschiedenen Anspruchgruppen, die in einem Unternehmen existieren.</p>
<p>Das ist heute sicher auch noch in vielen Bereichen der Fall und macht einen erheblichen Teil der t&#228;glichen Arbeit in diesen Feldern aus. Aber es kommen neue Aufgaben hinzu.</p>
<p>Dieses neue Feld hat in erster Linie mit der ver&#228;nderten Medienlandschaft und dem sich dadurch auch ge&#228;nderten Kommunikationsverhalten der Zielgruppen zu tun, aber auch mit der immer weiter zunehmenden Globalisierung der Unternehmenslandschaften. &#8221;Fr&#252;her&#8221; war ein Gro&#223;teil der Kommunikation organisiert und ritualisiert, d.h. die Kommunikation folgte einer mehr oder minder festgelegten Liturgie. Das war m&#246;glich, weil die vorhandenen Kommunikationskan&#228;le &#8211; erstens &#8211; wenige waren und &#8211; zweitens - die M&#246;glichkeiten des Versandes von Botschaften eingeschr&#228;nkt waren. Drittens wurde Kommunikation vornehmlich in einer Sprache, einer Zeitzone und einem kulturellen Kontext betrieben.</p>
<p>Mit dem Web und der Globalisierung vieler Unternehmensstrukturen hat sich das ge&#228;ndert. Jeder kann einen Server betreiben und dort Inhalte publizieren. Und mit dem Aufkommen von Social Media und Breitbandinternet braucht man heute nicht mal mehr rudiment&#228;rste Computerkenntnisse. Ja, man braucht nicht mal mehr einen Computer.</p>
<p>Die erste B&#252;rgerpflicht der Kommunikation der alten Schule ist es, sowohl nach Innen als auch nach Au&#223;en Kongruenz herzustellen. Hei&#223;t: Alle sollen mehr oder weniger das Gleiche sagen. Man macht das, indem man m&#246;glichst alle Kommuikationskan&#228;le an einer Stelle b&#252;ndelt. Beim Unternehmenskommunikator. Der gibt jede &#196;u&#223;erung frei und sorgt so daf&#252;r, dass keine Widerspr&#252;che gegen&#252;ber der externen und internen &#214;ffentlichkeit entstehen.Gerade f&#252;r Unternehmen, die am Kapitalmarkt operieren, ist das von gro&#223;er Wichtigkeit. Wer die Regeln der Kapitalmarktkommunikation nicht beachtet, dem drohen empfindliche Strafen.</p>
<p>Mit dem Erfolg der &#8220;neuen&#8221; Medien wird diese lineare Form der Kommunikationskontrolle immer schwieriger. Nach Au&#223;en, weil Facebook, Twitter, Blogs, online Medien usw. ein v&#246;llig un&#252;berschaubares und vor allem auch zeitlich, r&#228;umlich und kulturell nicht kontrollierbares Umfeld schaffen. Das Gleiche gilt f&#252;r die &#8220;Botschaftskontrolle&#8221; in der internen Kommunikation. E-Mail, Instant Messaging und Intranet (niemand in einem gro&#223;en Unternehmen kontrolliert das gesamte Intranet) machen die interne Informationskontrolle zur Farce. Vom obligatorischen Unternehmensklatsch in der Kaffeek&#252;che ganz zu schweigen.</p>
<p>De Facto ist das Ziel einer uniformen Kommunikation nach Innen wie nach Au&#223;en schon heute eine Illusion. Und: Um eine restriktive Informationspolitik durchzusetzen w&#228;re ein weltweites Team von Kontrolleuren notwenig. Ein Aufwand, der unter &#246;konomischen Gesichtspunkten nicht zu rechtfertigen ist, zumal sie wahrscheinlich selbst dann noch scheitern w&#252;rden.</p>
<p>Was ist die Antwort auf diese Schwierigkeiten? Wenn ich als Unternehmen noch in irgendeiner Weise kontrollieren will, was so &#252;ber mich verbreitet wird (intern wie extern), muss ich das Rollenbild des Unternehmenskommunikators neu definieren. Und zwar vom Kontrolleur hin zum Enabler. Man muss Menschen in die Lage versetzen, das im Sinne des Unternehmens Richtige zu tun/denken/sagen. Und zwar indem ich Sie einbeziehe. Indem ich internen wie externen Zielgruppen die M&#246;glichkeit gebe, den Kommunikationsprozess des Unternehmens unter gewissen Voraussetzungen mitzugestalten, erh&#246;he ich die Wahrscheinlichkeit, dass dies in meinem Sinne geschieht. Der Trick ist, diese &#8220;gewissen Voraussetzungen&#8221; so zu gestalten, dass dies nicht als Bevormundung oder G&#228;ngelung wahrgenommen wird.</p>
<p>Es gibt da die verschiedensten Ans&#228;tze: Ein amerikanisches Softwareunternehmen f&#252;r das ich fr&#252;her t&#228;tig war hat das mit einem Satz umschrieben: &#8220;DON&#8217;T BE STUPID&#8221;. Es apelliert an den gesunden Menschenverstand jedes einzelnen Mitarbeiters. Dieser Satz sagt einfach nur: Sei dir deiner Handlungen in der &#214;ffentlichkeit bewusst und tue nichts, was dem Unternehmen und/oder Dir schadet. Andere Unternehmen geben sich Social Media Guidelines. Ein etwas &#8220;deutscherer&#8221; Ansatz, der den Spielraum einengt, daf&#252;r aber interne &#8220;Rechtssicherheit&#8221; schafft. Solange ich mich innerhalb der Grenzen dieser Guidelines bewege, kann ich mich sicher f&#252;hlen.</p>
<p>Unabh&#228;ngig davon ver&#228;ndert der Umgang mit Social Media die Kultur des Umgangs der Mensch im und au&#223;erhalb des Unternehmens. Und gerade das Unternehmen muss in der Lage sein, Fehlschl&#228;ge zu verkraften. Guy Kawasakis Axiom &#8220;Social Media is the ability to fail&#8221; hat nach wie vor G&#252;ltigkeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bild By: <a href="http://blog.fundneider.at/">http://blog.fundneider.at/</a></p>
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		<title>Mein Traum-Tool für die interne Kommunikation</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Sep 2011 09:10:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Interne Kommunikation]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein gro&#223;er Teil der Kommunikation in einem Unternehmen l&#228;uft &#252;ber die beiden Standardkan&#228;le. Telefon und E-Mail. Und ganz ehrlich: Beide nerven ohne Ende. Ein st&#228;ndig klingelndes Telefon unterbricht andauernd den Arbeitsablauf. Als jemand, der vor allem inhaltlich arbeitet hei&#223;t das: Jedesmal wenn das Telefon klingelt, werde ich in meinem Gedanken-Stream unterbrochen. Nicht besonders effizient, wenn [...]<p>Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Dann spende doch einen Minibetrag hier:
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2011/09/tool.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1515" title="tool" src="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2011/09/tool.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Ein gro&#223;er Teil der Kommunikation in einem Unternehmen l&#228;uft &#252;ber die beiden Standardkan&#228;le. Telefon und E-Mail. Und ganz ehrlich: Beide nerven ohne Ende. Ein st&#228;ndig klingelndes Telefon unterbricht andauernd den Arbeitsablauf. Als jemand, der vor allem inhaltlich arbeitet hei&#223;t das: Jedesmal wenn das Telefon klingelt, werde ich in meinem Gedanken-Stream unterbrochen. Nicht besonders effizient, wenn man sich dutzende Male wieder in seine Story oder Rede zur&#252;ckdenken muss.</p>
<p>Noch schlimmer ist e-Mail. Und zwar aus zwei Gr&#252;nden. Erstens kostet es enorm viel Zeit. Selbstgesch&#228;tzte 70% aller e-Mails, die ich bekomme, sind vermeidbar, sie sind digitaler M&#252;ll, aber ich muss sie lesen, weil es ja wichtig sein k&#246;nnte.</p>
<p>Und es gibt noch einen zweiten, schlimmeren Effekt: E-Mail ist, besonders in gr&#246;&#223;eren Unternehmen, eine &#8220;Verantwortungs&#252;bernahme-Verhinderungs-Technologie&#8221;. Wenn man keine Verantwortung f&#252;r eine Handlung oder ein Statement &#252;bernehmen m&#246;chte, schickt man die Information an einen m&#246;glichst gro&#223;en Verteiler. Durch die Verteilung der Mail wird auch die Verantwortung f&#252;r die Inhalte verteilt, denn jeder der nicht effektiv widerspricht, wird mit in die Verantwortung genommen (Nach dem Motto: Sie sind mitschuld, ich hatte Ihnen den Entwurf doch geschickt).</p>
<p>Mit wird immer klarer, dass wir besonders in gro&#223;en Unternehmen einen anderen Zugang zu Kommunikation ben&#246;tigen. Es geht hierbei sicher nicht nur um Technologie, sondern auch um (Unternehmens-)Kultur. Aber Technologie hat schon immer Kultur mitgepr&#228;gt und darum habe ich mir einmal ein Traum-Tool zusammengestellt, dass alle meine Anforderungen an interne Kommunikationssturkturen erf&#252;llen w&#252;rde. Erg&#228;nzungen sind nat&#252;rlich immer wilkommen.</p>
<ol>
<li><strong>Dokumentenbasierte Kollaboration</strong> kennt man vor der Arbeit mit MS-Sharepoint oder Google Docs. Mehrere Leute k&#246;nnen gemeinsam an einem Dokument arbeiten. Das wird zentral vorgehalten, so dass nicht hunderte verschiedener Versionen via E-Mail kursieren, unn&#246;tigen Speicherplatz verbrauchen und Chaos verursachen. Noch besser f&#228;nde ich pers&#246;nlich ein Wiki, aber in gro&#223;en Unternehmen mit vielen Mitarebiter, die sich nicht darauf einlassen <del>wollen</del> <del>k&#246;nnen</del>, wird das kaum umzusetzen sein.</li>
<li>Instant Messaging entlastet meine Inbox und macht auch viele Telefonate &#252;berfl&#252;ssig. Au&#223;erdem kann ich signalisieren, dass ich nicht gest&#246;rt werden m&#246;chte. Z.B. durch eine Statusmeldung wie bei Skype. Wenn das IM auch noch die anderen Funktionalit&#228;ten von Skype aufweist, braucht man auch gar kein Telefon mehr. Spart ne Menge Hardware-Kosten.</li>
<li>Projekt-Pages nach dem Vorbild der Facebook-Fanpages w&#252;rden es erlauben f&#252;r einzelne Projekte oder ganze Abteilungen gemeinsame Plattformen zu schaffen, um sich auszutauschen, Dokumente zu hinterlegen, zu bloggen und zu microbloggen. Diskussionen anzusto&#223;en und sich abzustimmen. So kann man Teams schnell vernetzen. Das ist besonders wichtig wenn sich die Teams in unterschiedlichen Zeitzonen aufhalten. dann spart solche ein System eine Menge Zeit.</li>
<li>Eine M&#246;glichkeit, &#252;ber mehrere verschiedene Bereiche oder &#252;ber alle Bereiche &#252;bergreifend eine one-to-many Kommunikation zu installieren, um Top-Down-Kommunikation zu erm&#246;glichen.</li>
<li>Und das alles sollte zug&#228;nglich sein &#252;ber eine zentrale Startseite, die mir die wichtigsten Neuerungen anzeigt. Und das bitte auch als App f&#252;r Android und iOS und mit einer zentralen Danebank im Hintergrund und hohem Sicherheitsstandards.</li>
</ol>
<p>Gibt es sowas?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bild: CC-BY <a href="http://www.flickr.com/photos/geishaboy500/">http://www.flickr.com/photos/geishaboy500/</a></p>
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		<title>Interne Kommunikation: It’s the emotion, stupid!</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 13:45:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Interne Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[streitbar]]></category>
		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
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		<description><![CDATA[Manager lieben Zahlen. Das ist vern&#252;nftig, denn Zahlen helfen Probleme zu abstrahieren und daraus Ableitungen  &#252;ber die Realit&#228;t zu treffen. Das ist dann die Basis, auf der Entscheidungen getroffen werden. Soweit, so gut. Leider hilft einem ein solcher Ansatz relativ wenig, wenn man mit Mitarbeitern kommunizieren muss soll darf. Deren Verhalten ist n&#228;mlich (leider) nicht [...]<p>Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Dann spende doch einen Minibetrag hier:
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2011/07/OFC.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1489" title="OFC" src="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2011/07/OFC.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Manager lieben Zahlen. Das ist vern&#252;nftig, denn Zahlen helfen Probleme zu abstrahieren und daraus Ableitungen  &#252;ber die Realit&#228;t zu treffen. Das ist dann die Basis, auf der Entscheidungen getroffen werden. Soweit, so gut.</p>
<p>Leider hilft einem ein solcher Ansatz relativ wenig, wenn man mit Mitarbeitern kommunizieren <del>muss soll </del>darf. Deren Verhalten ist n&#228;mlich (leider) nicht mathematisch quantifizierbar. Das macht den Umgang mit ihnen innerhalb einer Organisation relativ anspruchsvoll. Sie verhalten sich (zumindest auf den ersten Blick) oft irrational, haben eine v&#246;llig andere Agenda und treffen unberechenbare Entscheidungen. Warum?</p>
<p>In einem wirtschaftlich gepr&#228;gten Umfeld werden Menschen, und damit auch der Mitarbeiter als sog. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Homo_oeconomicus">Homo Oeconomicus</a> betrachtet. Das ist eine Art, &#252;ber Menschen zu denken, wie sie jedem Betriebswirtschaftsstudent im Laufe seiner Ausbildung eingeimpft wird.</p>
<blockquote><p>Der Homo oeconomicus bezeichnet einen Akteur, der eigeninteressiert und rational handelt, seinen eigenen Nutzen maximiert, auf ver&#228;nderliche Restriktionen reagiert, feststehende Pr&#228;ferenzen hat und &#252;ber Information verf&#252;gt.</p></blockquote>
<p>Hier wird es problematisch. Denn Der Homo Oeconomicus ist eine Modellannahme, die, zumindest meiner Meinung nach, nur sehr begrenzt (wenn &#252;berhaupt) ein passendes Modell ist, um die menschliche Wirklichkeit zu beschreiben. Zwei Anhaltspunkte daf&#252;r:</p>
<p>Erstens: Man hat herausgefunden, dass &#8211; sobald auch nur rudiment&#228;re kognitive F&#228;higkeiten gefragt sind &#8211; klassische Incentivierung (Geld) kein guter Motivator ist. Im Gegenteil: Es ist sogar kontraproduktiv. Keine Angst, ich bin kein Kommunist. Die Studie ist vom M.I.T und beauftragt von der Federal Reserve Bank. Hier das Video dazu. Es lohnt sich sehr, sich hier mal 10 Minuten Zeit zu nehmen.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Und hier der zweite Punkt. Er hat mit unserem Gehirn zu tun. Man hat herausgefunden, dass Menschen Entscheidungen in einem bestimmten Bereich ihres Gehirns treffen.<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Orbitofrontal_cortex"> Dem orbitofrontalen Cortex</a>. Das ist eine ziemlich interessante Erkenntnis, denn in just diesem Bereich werden auch Emotionen und Impulsentscheidungen gesteuert. Das legt den Verdacht nahe, dass wir Entscheidungen gar nicht &#8220;n&#252;chtern&#8221; treffen k&#246;nnen. Ich hab das an mir selbst beobachtet. Monatelang nach einem neuen Auto gesucht, alle Details abgew&#228;gt, Preise und Ausstattungsdetails verglichen. Ich habe einen guten Wagen gefunden, bin zum H&#228;ndler und habe dort&#8230; einen anderen Wagen gekauft, als den, den ich urspr&#252;nglich so lange gesucht hatte.</p>
<p>Wenn es also stimmt, dass wir auch in Organisationen mit Menschen zu tun haben, die nach diesen Prinzipien agieren, dann muss man die Frage stellen, warum wir nicht auch mehr danach kommunizieren. Vielleicht, weil es nicht in die Modelle der Betriebswirte passt? Vielleicht, weil Empathie nicht ganz oben auf der Liste der Softskills von Managern steht? M&#246;glich.</p>
<p>Emotionen sind verp&#246;nt im harten Manageralltag. Ich will ja auch nicht, dass man permanent rumheulen muss, oder immer den netten Waldorf-Onkel zu spielen hat. Im Gegenteil. Es geht viel mehr darum, dass man diese Funktionsprinzipien in die Ausgestaltung von Kommunikationsma&#223;nahmen einbezieht. Einerseits bei der Planung (Wie kommt es an, wenn die Mitarbeiter zuerst aus der Zeitung von einer Umstrukturierung erfahren?), aber auch bei der Umsetzung (macht es Sinn, ernsthaft &#252;ber virales Marketing in der internen Kommunikation nachzudenken?). Oder um es ganz kurz und plakativ zu sagen: Mitarbeiter sollten wie Menschen behandelt werden, und nicht wie Zahlen.</p>
<p>Bild: CC-BY <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:OFC.JPG">http://en.wikipedia.org/wiki/File:OFC.JPG</a></p>
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		<title>Interne Kommunikation: Timing ist alles</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 11:32:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Theorie]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Begleiten von Change-Prozessen ist die K&#246;nigsdisziplin der internen Kommunikation. Warum? Na, wenn alles l&#228;uft und das Unternehmen sich vor Auftr&#228;gen und Gewinnen nicht retten kann, ist Kommunikation einfach. Das Management bedankt sich f&#252;r die tolle Arbeit, Boni k&#246;nnen an- und Rekordzahlen verk&#252;ndigt werden. In diesen Situationen findet in der Organisation praktisch keine Ver&#228;nderung statt. [...]<p>Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Dann spende doch einen Minibetrag hier:
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2011/06/TIMING.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1477" title="TIMING" src="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2011/06/TIMING.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Das Begleiten von Change-Prozessen ist die K&#246;nigsdisziplin der internen Kommunikation. Warum? Na, wenn alles l&#228;uft und das Unternehmen sich vor Auftr&#228;gen und Gewinnen nicht retten kann, ist Kommunikation einfach. Das Management bedankt sich f&#252;r die tolle Arbeit, Boni k&#246;nnen an- und Rekordzahlen verk&#252;ndigt werden. In diesen Situationen findet in der Organisation praktisch keine Ver&#228;nderung statt. Warum auch? Alles l&#228;uft wie geschmiert &#8211; never change a running system.</p>
<p>Dementsprechend findet Ver&#228;nderung im Unternehmen fast ausschlie&#223;lich dann statt, wenn es nicht gut um es bestellt ist. Umorganisationen, Stellenabbau, Gehaltsk&#252;rzungen oder der Verkauf ganzer Unternehmensteile stehen dann auf der Agenda. Man muss kein Empathie-Genie sein, um sich vorzustellen, dass dies negative Auswirkungen auf die Belegschaft und ihre Produktivit&#228;t hat. Wer sich um seinen Job sorgt, der k&#252;mmert sich nicht um Prozessverbesserungen, der denkt nicht an coole Aktionen f&#252;r das n&#228;chste Jahr, der denkt nicht an die Qualit&#228;tsziele. Er denkt daran, wie er seine Familie durchbringen und den Kredit f&#252;r Auto und Haus bedienen soll. Verst&#228;ndlich&#8230; menschlich. Hier sollte eigentlich die interne Kommunikation einen Beitrag zur D&#228;mpfung dieser negativen Effekte leisten. Aber oft scheitern diese Bem&#252;hungen. Die Frage ist: Warum?</p>
<p>Einen interessanten Ansatz auf der Frage nach dem warum liefert Alexander Groth mit seinem Ansatz der &#8220;<a href="http://karrierebibel.de/achterbahn-der-gefuhle-darum-scheitern-so-viele-change-prozesse/">Achterbahn der Gef&#252;hle</a>&#8220;. Es basiert auf der Arbeit von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_K%C3%BCbler-Ross">Elisabeth K&#252;bler-Ross </a>und zeigt, welche emotionalen Phasen Menschen im Zuge eines Trauer-Prozesses (oder auch: Mitarbeiter bei einem Change-Prozess) durchmachen (hier in leicht abgewandelter Form).</p>
<p><img class="alignnone" title="6-Phasen-Trauermodell nach Elisabeth K&#252;bler-Ross" src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/04/Achterbahn01.png" alt="" width="570" height="363" /></p>
<p>Das ansich ist schon einmal interessant. Es zeigt dem internen Kommunikator auf, in welcher Phase er mit welchen Widerst&#228;nden und Symptomen zu rechnen hat, und kann diese gezielt kommunikatorisch ansteuern. Nat&#252;rlich muss hier das Ziel sein, die X- und Y-Achse zu komprimieren. Also den gesamten Prozess schneller zu gestalten und die Ausschl&#228;ge zu minimieren. Ausschalten l&#228;sst sich diese Kurve imho nicht. Menschen sind nun mal emotionale Wesen.</p>
<p>Soweit so bekannt. Interne Kommunikatoren arbeiten schon lange nach diesem Prinzip (hoffentlich). Trotzdem funktioniert es oft nicht oder nur schlecht. Einen m&#246;glichen und wie ich finde auch sehr einleuchtenden Grund daf&#252;r liefert Groth gleich mit: In einem hierarchisch organisierten Unternehmen laufen Informationsstr&#228;nge und Change-Prozesse zumeist Top-Down. Das hei&#223;t: Die emotionalen Kurven bei Ver&#228;nderungsprozessen laufen unterschiedlich schnell ab und starten zu unterschiedlichen Zeitpunkten, je nachdem, auf welcher Stufe der Pyramide man sich befindet und wie schnell man informiert wird.</p>
<p><img class="alignnone" title="Unterschiedliche Phasen der &quot;Trauerbew&#228;ltigung&quot; in Change-Prozessen" src="http://karrierebibel.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/04/Achterbahn02.png" alt="" width="570" height="376" /></p>
<p>Hier k&#246;nnte der Hase im Pfeffer liegen, denn interne Kommunikationsprozesse sind in der Regel top-down initiiert. Ergo sind auch die Anforderungen durch das Management definiert, und die sind in ihrem “Trauerzyklus“ schon viel weiter als die einfachen Mitarbeiter. Die Konsequenz ist, dass es zu Irritationen kommt. Das Management (welches sich bereits in der Integrationsphase befindet) denkt, die Mitarbeiter w&#252;rden nicht mitziehen und auf Stur schalten (Wut-Phase). Die Mitarbeiter wiederum denken, das Management sei herzlos und w&#252;rde die verst&#228;ndlichen Gef&#252;hle der Belegschaft nicht ernst nehmen.  Dabei befinden sie sich einfach nur in verschiedenen Phasen des Trauer-Prozesses.<br />
Was also sind die Konsequenzen aus dieser Beobachtung?</p>
<ol>
<li>Es ist nicht zu verhindern, dass sich unterschiedliche Teile der Belegschaft je nach Hierarchieebene auf unterschiedlichen Trauer-Zyklen befinden. Man k&#246;nnte das nur verhindern, wenn man alle Mitarbeiter aller Ebenen zur gleichen Zeit informieren w&#252;rde. Das erscheint mir aber unrealistisch. Erstens m&#252;ssen Ideen f&#252;r Ver&#228;nderungen m&#252;ssen auf der F&#252;hrungsebene diskutiert und verhandelt werden, zweitens w&#252;rde v&#246;llige Transparenz und die Einbindung des ganzen Unternehmens am &#8220;Brainstorming&#8221; dazu f&#252;hren, dass Ideen bereits vor dem Beschluss torpediert werden. Damit f&#228;llt dieser hehre Wunsch per se flach.</li>
<li>Das Management muss Kenntnis dieser organisationspsychologsichen Mechanismen haben. Nur so kann man als interner Kommunikator sicher Argumentieren, dass&#8230;</li>
<li>&#8230; sich die globale (also f&#252;r alle Mitarbeiter zug&#228;ngliche) interne Kommunikation am langsamsten Zyklus ausrichten muss, auch wenn das in der F&#252;hrungsebene Unbehagen ausl&#246;sen d&#252;rfte. Stichwirt: Aber wir sind doch schon in der Implementierung.</li>
<li>Kommunikationsma&#223;nahmen m&#252;ssen zielgruppengerecht getimed werden. In gr&#246;&#223;eren Unternehmen spricht nichts dagegen, nach Status im Trauer-Zyklus zu segmentieren. W&#228;hrend also das mittlere Management in internen Workshops bereits konkret auf die Umsetzung der Ver&#228;nderung vorbereitet wird, kann parallel dazu eine Gespr&#228;chsrunde mit den unteren Ebenen anlaufen, um die Gr&#252;nde der Ver&#228;nderung zu erl&#228;utern und  zu signalisieren, dass man die &#196;ngste der Belegschaft ernst nimmt. Die Schwierigkeit dabei: Die Kan&#228;le auseinander halten und Informations&#252;bertrag (Ger&#252;chte) so gut wie m&#246;glich zu vermeiden. Au&#223;erdem muss der Eindruck vermieden werden, man w&#252;rde Informationen nach Hierarchieebene segmentieren.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bild: CC-BY http://www.flickr.com/photos/bogenfreund/4900728051/</p>
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		<title>Social Boredom: Hab ich wirklich so lange nicht mehr gebloggt?</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 13:19:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[streitbar]]></category>
		<category><![CDATA[Boredom]]></category>
		<category><![CDATA[social media]]></category>
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		<description><![CDATA[Neulich war ich wieder mal auf meinem Blog. Komisch, wenn man so etwas schreibt. Noch vor einem Jahr w&#228;re mir das nicht passiert, eine Woche ohne bloggen. Aber jetzt datiert mein letzter Artikel vom 9. April und heute haben wir den 2. Juni. Das ist Krass. Wie kommts? Klar, ich hatte in letzter Zeit viel [...]<p>Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Dann spende doch einen Minibetrag hier:
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<p>Wie kommts? Klar, ich hatte in letzter Zeit viel um die Ohren, und klar, der neue Job fordert mich ziemlich und klar, famili&#228;r gab es auch eine ganze Menge. Aber ist das wirklich der Grund? Ich habe Zweifel.</p>
<p>Ich habe vor ein paar Jahren dieses Blog angefangen, weil mich das Thema PR-Medien und Social Media extrem interessiert haben.  Es war Neuland, man musste erst einmal herausfinden, wozu das alles gut sein kann. Was das bringen kann. Was man tun sollte und was besser nicht. Diese Fragen sind heute  &#8211; 2011 &#8211; hinl&#228;glich besprochen, wenn auch vielleicht nicht vollst&#228;ndig gekl&#228;rt. Social Media geh&#246;rt zum guten Ton, auch f&#252;r Unternehmen, die Solcial Media  nicht brauchen (ja, das gibt es)  oder die besser daran t&#228;ten, es nicht zu versuchen (da gibts noch viel mehr). Das Thema ist konzeptionell mehr oder weniger durch. Es gibt vereinzelt noch interessante Bet&#228;tigungsfelder (ich bin nachwievor der Meinung, dass ein Social Media Management nur dann nachhaltig Sinn macht, wenn es sich auch in der Unternehmensorganistion wiederfindet) aber im gro&#223;en und Ganzen ist das Thema weg von den Vision&#228;ren und hin zu den Managern gegangen.</p>
<p>Dementsprechend ist die ganze Chose etwas langweilig geworden. Wenn ich heute meinen gut best&#252;ckten Feedreader durchforste finde ich pro Tag bei 400+ Beitr&#228;gen vielleicht einen oder zwei, die ich noch wirklich lese. Der Rest sind olle Kamellen, auch von Leuten, die gemeinhin als Avantgarde gelten (oder gegolten haben?). Facebook? Same Story. Twitter, ein bisschen besser aber auch nicht berauschend.</p>
<p>Die Frage ist: Mach ich was falsch? No News finds me! Ist das nur meine Sparte, die stagniert, oder ist es so, wie A<a href="http://www.czyslansky.net/?p=4318#comment-4295">lexander neulich kommentiert hat</a>:</p>
<blockquote><p>Was haben wir mit dem Internet gemacht?<br />
Es war ein anarchistischer Spielplatz f&#252;r Kindsk&#246;pfe, Wissenschaftler,  Nerds und Kreative</p>
<p>Und was haben wir daraus gemacht?<br />
Ein hochkommerzielles Mainstream Medium.<br />
Werbung, Werbung, Werbung.<br />
Triefend von Selbstdarstellung von Unternehmen und langweiligen Menschen.<br />
Dazwischen ein Haufen Spam und Billionen nicht relevante Informationen.<br />
Gew&#252;rzt mit den 3 grossen Ps (Porn, Pills, Poker)<br />
Strebernetzwerke, die uns noch mehr Kontakte und Beziehungen versprechen  um noch mehr Geld zu verdienen. Nicht zu vergessen die privaten  Kontaktb&#246;rsen, die uns die gro&#223;e Liebe versprechen.<br />
Smalltalk-Plattformen f&#252;r noch mehr leeres Geschw&#228;tz.<br />
Der ganze M&#252;ll verdeckt die Perlen, wegen denen wir das Netz eigentlich lieben.<br />
Und als ob das nicht schon genug w&#228;re, beginnen Regierungen und Konzerne jetzt auch noch zu kontrollieren und zu zensieren.</p>
<p>Ich bin seit 1994 (fast permanent) online und jetzt ich sch&#228;me mich.<br />
Wir haben es versaut!<br />
Wir brauchen eine neue unverkackte Spielwiese!</p></blockquote>
<p>Oder werd ich einfach alt?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bild: CC-BY <a href="http://www.flickr.com/photos/functoruser">http://www.flickr.com/photos/functoruser</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>iCorrect: Steilvorlage für interne Kommunikation</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Apr 2011 16:36:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interne Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[tools]]></category>
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		<description><![CDATA[Schon vor geraumer Zeit bin ich auf eine wirklich interessante Website namens iCorrect gesto&#223;en. Es ist eine Plattform, auf der Prominente und Organisationen Sachverhalte richtig stellen k&#246;nnen. Was gerade in England, wo die Seite herkommt, von recht gro&#223;er Bedeutung zu sein scheint, denn da sind die Boulevardmedien nicht gerade zimperlich und schie&#223;en gerne mal (beabsichtigt [...]<p>Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Dann spende doch einen Minibetrag hier:
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]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2011/04/silence.png"><img class="alignleft size-full wp-image-1447" title="silence" src="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2011/04/silence.png" alt="" width="300" height="300" /></a>Schon vor geraumer Zeit bin ich auf eine wirklich interessante Website namens <a href="http://www.icorrect.com/">iCorrect</a> gesto&#223;en. Es ist eine Plattform, auf der Prominente und Organisationen Sachverhalte richtig stellen k&#246;nnen. Was gerade in England, wo die Seite herkommt, von recht gro&#223;er Bedeutung zu sein scheint, denn da sind die Boulevardmedien nicht gerade zimperlich und schie&#223;en gerne mal (beabsichtigt oder nicht) &#252;ber das Ziel der Wahrhaftigkeit hinaus. Und da tut es gut, wenn man die M&#246;glichkeit einer Richtigstellung hat.</p>
<p>Ich glaube, ein solches System, w&#228;re ein geradezu ideales Tool f&#252;r die interne Kommunikation. Warum? Weil gerade gr&#246;&#223;ere Unternehmen besonders in einer Krisensituation oft nichts anderes sind als gewaltige Ger&#252;chtemaschinen. Man kann sich gar nicht vorstellen, was sich Mitarbeiter alles an absurden Szenarien einfallen lassen k&#246;nnen, wenn es einer Firma schlecht geht. So absurd das Verhalten ist, so nachvollziehbar ist es auch. Menschen, die mit Unsicherheit konfrontiert sind, haben Angst und in ihrer Angst malen sie sich die sch&#246;nsten Horroszenarien aus.</p>
<p>In der internen Kommunikation kann man recht wenig dagegen tun. Denn Ger&#252;chte sind fl&#252;chtig und man kann ja wohl kaum zu jedem Ger&#252;cht, das man aufschnappt einen Aushang oder eine Intranet-News verfassen. Aber was man tun k&#246;nnte, w&#228;re eine Subseite in der Form von iCorrect einrichten und da diesen Ger&#252;chten einfach und schnell den Garaus machen.</p>
<p>Das ganze hat nur einen Haken. Man muss schon ehrlich sein. Wenn ein Ger&#252;cht der Wahrheit entspricht, dann muss man auch Farbe bekennen. Oder aber man schweigt dr&#246;hnend zu diesem Sachverhalt, was dann einem Ja-Bekenntnis gleich k&#228;me. Trotzdem, gerade in einer Krise bei einer schwer verunsicherten Mannschaft k&#246;nnte dies genau der richtige Ansatz sein um erstens die w&#252;stesten Ger&#252;chte vom Tisch zu nehmen und zweitens das Vertrauen ins Management zu st&#228;rken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bild: CC-By <a href="http://limpa-vias.blogspot.com/2007_11_01_archive.html">http://limpa-vias.blogspot.com/2007_11_01_archive.html</a></p>
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		<title>Ifttt: Endlich wieder ein Tool für echte Nerds</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Feb 2011 18:49:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Online]]></category>
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		<category><![CDATA[social media]]></category>
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		<description><![CDATA[Spiele seit ein paar Tagen mit Ifttt herum. Keine Angst, ich habe keinen Schnupfen. Ifttt steht f&#252;r &#8220;If This Then That&#8221; und damit w&#228;re auch schon hinreichend beschrieben, was dieses Tool so tut. Man setzt Konditionen zum Triggern verschiedener Social Media Dienste. Hei&#223;t konkret, ich kann, zum Beispiel ifttt so einstellen, dass es mein Twitter [...]<p>Hat Dir dieser Beitrag gefallen? Dann spende doch einen Minibetrag hier:
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2011/02/ifttt.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1435" title="ifttt" src="http://www.grenzpfosten.de/wp-content/uploads/2011/02/ifttt.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Spiele seit ein paar Tagen mit <a href="http://ifttt.com/">Ifttt</a> herum. Keine Angst, ich habe keinen Schnupfen. Ifttt steht f&#252;r &#8220;If This Then That&#8221; und damit w&#228;re auch schon hinreichend beschrieben, was dieses Tool so tut. Man setzt Konditionen zum Triggern verschiedener Social Media Dienste. Hei&#223;t konkret, ich kann, zum Beispiel ifttt so einstellen, dass es mein Twitter Account veranlasst, ab einer bestimmten Temperatur an einem bestimten Ort (via Wetter.com) zu melden, dass mir kalt ist. Das an sich ist jetzt &#8216;ne ziemliche Gaga-Geschichte, aber man kann im Prinzip alles damit machen.</p>
<p>Ich zum Beispiel habe mich immer dar&#252;ber ge&#228;rgert, dass Links, die ich retweete, f&#252;r mich praktisch verloren sind, weil sie nirgends archiviert werden. Das hat mit Ifttt ein Ende. Denn ich habe mein Ifttt so programmiert, dass jedes mal, wenn ich einen Link tweete, dieser Link automatisch auch in mein Del.icio.us-Account wandert. Und das ist verdammt praktisch.</p>
<p>Wof&#252;r man ifttt noch einsetzen kann? F&#252;r ziemlich viel. Probier es aus, wenn Du ein bisschen Programmierer-Denke hast. F&#252;r mich das netteste Nerd-Tool seit Yahoo Pipes.</p>
<p>&nbsp;</p>
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