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	<title>hastuzeit</title>
	
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	<description>Die hallische Studierendenschaftszeitschrift</description>
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		<title>»Man muss das Publikum auch quälen«</title>
		<link>http://hastuzeit.de/2010/man-muss-das-publikum-auch-qualen/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 11:09:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius Lukas</dc:creator>
				<category><![CDATA[hastuPAUSE]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
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		<description><![CDATA[Das internationale Kurzfilmfestival &#187;Shortmoves&#171; wird zehn Jahre alt. hastuzeit hat sich mit dem Festivalmitbegründer und künstlerischen Leiter René Langner über Anfänge und Zukunft des Festivals unterhalten. René Langner im Gespräch bei SHORTMOVES 2009 (Foto: Matthias Kretschmann)
Herr Langner, am 17. und 18. September werden im LUX Kino am Zoo und im PUSCHKINo wieder Kurzfilme aus vielen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Das internationale Kurzfilmfestival &#187;Shortmoves&#171; wird zehn Jahre alt. hastuzeit hat sich mit dem Festivalmitbegründer und künstlerischen Leiter René Langner über Anfänge und Zukunft des Festivals unterhalten.</strong> <br /><div id="attachment_4645" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/Moderatorenteam_20091.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-4645 " title="Preparation" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/Moderatorenteam_20091-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">René Langner im Gespräch bei SHORTMOVES 2009 (Foto: Matthias Kretschmann)</p></div>
<h4>Herr Langner, am 17. und 18. September werden im <a href="http://www.luxkino.de/">LUX Kino am Zoo und im PUSCHKINo</a> wieder Kurzfilme aus vielen verschiedenen Ländern zu sehen sein. Sie haben &#187;Shortmoves&#171; 2001 ins Leben gerufen. Wie kam es damals dazu?</h4>
<p>Damals habe ich noch in Merseburg Kultur- und Medienpädagogik studiert. Zum Studium gehörte auch ein halbjähriges Praktikum. Ich wollte aber nicht irgendwo angestellt sein und Kaffee kochen, sondern lieber etwas selber machen. Mit einem Kommilitonen zusammen kam ich dann auf die Idee, ein regionales Kurzfilmfestival für Schüler zu organisieren.<span id="more-4619"></span></p>
<h4>Wie erfolgreich wurden diese Idee dann umgesetzt?</h4>
<p>Gar nicht erfolgreich. Wir haben Plakate entworfen, gedruckt und dann an die Schulen in Sachsen-Anhalt verschickt. Zurück kam allerdings nichts. Nicht eine Antwort. Das war erst einmal eine Enttäuschung. Wir hatten ja auch Geld investiert. Das Festival sollte aber nicht ausfallen. Deswegen haben wir einen anderen Weg gesucht. Damals gab es zu Glück schon die Internetseite <a href="http://www.kurzfilm.de">kurzfilm.de</a>. Dort haben wir das Festival inseriert und deutschlandweit ausgeschrieben. Und dann kamen auch 80 Filme nach Halle.</p>
<h4>Wie viele Filme haben es dann in das erste Shortmoves-Programm geschafft?</h4>
<p>Also, das müssen so 20 gewesen sein, wie heute auch. Allerdings damals noch an einem Abend. Danach waren die Leute ziemlich platt, weswegen wir das Programm dann auch auf zwei Abende verteilt haben.</p>
<h4>Shortmoves findet in Halle statt. Kommen denn auch Einsendungen aus der Saalestadt?</h4>
<p>Am Anfang war Halle wirklich Brachland. Von hier kam nichts, außer einigen kleinen Sachen von der Burg, meistens kurze Animationen. Aber ansonsten war da nichts. Mittlerweile werden es immer mehr hochqualitative Filme aus Halle, auch im diesjährigen Programm.</p>
<h4>Und im Allgemeinen: hat sich die Qualität im Laufe der Zeit gesteigert?</h4>
<p>Eigentlich nicht. Quantitativ gibt es eine deutliche Steigerung. Dieses Jahr bekamen wir knapp 400 Kurzfilme zugesandt. Qualitativ ist aber keine Steigerung erkennbar. Viele benutzen gute Technik, die wenigsten haben aber eine wirklich gute Geschichte zu erzählen. Bei Shortmoves müssen die Filme berühren.</p>
<div id="attachment_4647" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/Gespräch_Filmemacher_2009.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-4647" title="Filmmakers Martin Hentze and Robert Pohle" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/Gespräch_Filmemacher_2009-150x150.jpg" alt="René Langner (rechts) moderierte 2009 das internationale Kurzfilmfestival (Foto: Matthias Kretschmann)" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">René Langner (rechts) moderierte 2009 das internationale Kurzfilmfestival (Foto: Matthias Kretschmann)</p></div>
<h4>Das Festival wird dieses Jahr zehn Jahre alt. Ein Grund, nicht nur in die Vergangenheit zu schauen, sondern auch einen Blick in die Zukunft zu werfen. Soll Shortmoves denn an Größe und Einfluss weiter gewinnen?</h4>
<p>Ich denke, für Halle ist die jetzige Größe sehr in Ordnung. Vielleicht muss man sich noch mehr in eine Nische entwickeln. Irgendeinen  Aspekt von Filmen stärker unterstützen. Allerdings würde ich auch nur ungern auf die Vielfalt verzichten.</p>
<h4>Warum?</h4>
<p>Weil man das Publikum auch mit Filmen quälen muss. Das hat einen erzieherischen Effekt. Die Zuschauer sollen sich auch mit ungewohnten Herangehensweisen auseinandersetzen.</p>
<h4>Shortmoves wollte ursprünglich Jugendliche erreichen, was allerdings nicht funktionierte. Nun findet zum zweiten Mal &#187;Minimoves&#171; statt, wo mit 6- bis 12-Jährigen Filme gedreht werden. Ist das der Versuch, sich noch einmal am Nachwuchs zu versuchen, diesmal allerdings mit den noch Jüngeren?</h4>
<p>Ich glaube, es ist sehr wichtig, auch den ganz jungen Nachwuchs filmisch zu schulen. Sie sollen es ja sein, die später die Geschichten erzählen. Nicht nur solche, die in Halle gedreht werden, wo also die Kulisse genutzt wird, sondern auch solche, die aus Halle kommen. Dass es mehr Filme mit Themen von hier gibt, ist ein schönes, aber auch großes Ziel, das ich probiere anzusteuern. Das verstehe ich auch als Filmförderung.</p>
<h4>Herr Langner, vielen Dank für das Gespräch.</h4>
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<h3>Mehr zu Shortmoves <span class="amp">&amp;</span> Trailer 2010</h3>
<p><a href="http://shortmoves.de"><img class="alignleft size-full wp-image-4655" title="shortmoves10-twitter" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/shortmoves10-twitter.png" alt="" width="48" height="48" /></a>Mehr Informationen zum internationalen Kurzfilmfestival gibt es unter <a href="http://shortmoves.de/10/">shortmoves.de</a>, auf der <a href="http://facebook.com/shortmoves">Shortmoves Facebook Seite</a> und bei <a href="http://twitter.com/shortmoves">Twitter</a>.</p>
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		<title>15 Minutes of Fame</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 08:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Sachsenröder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nr. 33]]></category>
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		<category><![CDATA[shortmoves]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 17. und 18. September findet das 10. Shortmoves-Kurzfilmfestival in Halle statt. Zum zweiten Mal in Folge wird es im Rahmen eines Moduls von Studenten der Medien- und Kommunikationswissenschaften der MLU organisiert. Nicht nur die Strukturen im Hintergrund haben sich 2010 verändert. Auch auf der Bühne wird es dieses Jahr mehr zu sehen geben als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://shortmoves.de/10"><img src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/Big-Icon-128.png" alt="" title="Shortmoves-10-Big-Icon-128" width="128" height="128" class="alignleft size-full wp-image-4482" /></a>Am 17. und 18. September findet das <a href="http://shortmoves.de/10">10. Shortmoves-Kurzfilmfestival</a> in Halle statt. Zum zweiten Mal in Folge wird es im Rahmen eines Moduls von Studenten der Medien- und Kommunikationswissenschaften der MLU organisiert. Nicht nur die Strukturen im Hintergrund haben sich 2010 verändert. Auch auf der Bühne wird es dieses Jahr mehr zu sehen geben als 2009: Es werden nicht nur Kurzfilme gezeigt, sondern auf einer Podiumsdiskussion auch die Bedeutung und Zukunft des Genres erörtert.<span id="more-4356"></span> Eine weitere Neuheit ist, dass die Filme in zwei Kinos parallel ausgestrahlt werden, damit interessierte Zuschauer nicht wie im letzten Jahr aus Platzgründen nach Hause geschickt werden müssen. Freuen können sich die Besucher auf 20 Kurzfilme, die in den nächsten Wochen aus 375 Einsendungen von den 18 studentischen Organisatoren ausgewählt werden.</p>
<p>Weitere Informationen und Kartenvorverkauf unter: <a href="http://www.shortmoves.de">www.shortmoves.de</a><br />
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		<title>Zwischen Napola und Käseschnitzel</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 18:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius Schröder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nr. 33]]></category>
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		<category><![CDATA[Franckesche Stiftungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Franckeschen Stiftungen sind einer der wichtigsten Orte Halles. Auch zur Nazizeit hatten sie eine bewegte Geschichte. Ich sitze in der Mensa der Franckeschen Stiftungen, um mich herum sind alle Tische von Studenten beim Mittagessen besetzt. Verdammt, heute ist Redaktionsschluss, und ich habe keinen Artikel zustande gebracht. Etwas über Hochschulpolitik oder studentisches Engagement wäre gut. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Die Franckeschen Stiftungen sind einer der wichtigsten Orte Halles. Auch zur Nazizeit hatten sie eine bewegte Geschichte.</strong> <br /><p>Ich sitze in der Mensa der Franckeschen Stiftungen, um mich herum sind alle Tische von Studenten beim Mittagessen besetzt. Verdammt, heute ist Redaktionsschluss, und ich habe keinen Artikel zustande gebracht. Etwas über Hochschulpolitik oder studentisches Engagement wäre gut. Plötzlich werde ich aus meinen Gedanken gerissen: »Guten Tag! Dürfte ich mich neben Sie setzen?« Es ist ein rüstiger älterer Herr mit grauem Haar, einem netten Schmunzeln auf den Lippen und einem Tablett in der Hand. Er setzt sich, und wir kommen ins Gespräch.<span id="more-4352"></span></p>
<p>Eine Gemeinsamkeit ist schnell gefunden: Wir heißen beide Schröder. »Allerdings werde ich mit oe und dt geschrieben. Ziemlich selten ist das«, bemerkt Herr Schroedter und spricht mit sonorer Stimme weiter: »Wissen Sie, ich mag es hier. All die jungen Leute, die das Wissen aufsaugen wollen. Ich war schon einmal hier in diesem Speisesaal. Das erste Mal 1935.</p>
<p>Da sah er aber etwas anders aus.« Er zeigt nach oben: »Die zweite Etage war natürlich noch nicht eingezogen.« Ich frage Herrn Schroedter, woher er kommt und was ihn damals, 1935, hierher verschlagen hatte. »Aufgewachsen bin ich in Sömmerda, als Sohn eines Pfarrers. 1935 wurde ich mit zehn Jahren in das Internat der Franckeschen Stiftungen geschickt.« Auf die Frage, wieso seine Eltern ihn so weit von Sömmerda weggeschickt hätten, antwortet er mit einem nachdenklichen Gesichtsausdruck: »Mein Vater war bereits Schüler des Internates. Er sagte immer zu mir: Junge, ich war auf einer guten Schule, dorthin gehst du auch.« Dazu kam, dass alle anderen Internate in der Nähe des Elternhauses bereits den Nazis als sogenannte Napola dienten. Ich erinnere mich an einen Film, der sich mit nationalpolitischen Erziehungsanstalten befasste: In den Napola sollte Hitlers junge Elite herangezüchtet werden.</p>
<h3>Sex war kein Thema</h3>
<p>Während Herr Schroedter nun sein Käseschnitzel verzehrt, erzählt er, dass sich die Franckeschen Stiftungen bis zuletzt gegen den Einfluss der Nationalsozialisten wehren konnten: »Das war Dr. Dorn und Pastor Müller zu verdanken. Sie führten das Internat als einen Verein, der sich weitestgehend von den Nationalsozialisten abgrenzen konnte.« Die Franckeschen Stiftungen von damals bezeichnet Herr Schroedter trotzdem als nationalkonservativ: »Es gab drei Themen, in denen wir keine Aufklärung erfuhren: Politik, Wirtschaft und Sexualität. Da waren wir als junge Menschen auf uns gestellt.«</p>
<p>Das Internatsgelände verlassen und in die Stadt gehen durften die Schüler nur mit Genehmigung des Erziehers. »Doch einmal die Woche hieß es antreten. Wir versammelten uns in Reih und Glied vor unseren Quartieren, und dann gingen wir los, um mit den anderen Kindern der Stadt Fußball zu spielen.« Herr Schroedter schaut sich nachdenklich um. Die meisten Studenten beenden gerade ihr Mittagessen und bringen ihre Tabletts weg. Wir unterhalten uns noch eine Weile über das Studentenleben. Und welche Freiheiten die Jugend heute genießt. Und erst die Pressefreiheit! Herr Schroedter hat immer mindestens eine Zeitung dabei: »Politik, Religion und Kunst sind die Themen, die für mich wichtig sind.« Er öffnet seine Tasche und zeigt mir seine Zeitungssammlung.</p>
<h3>Marschieren statt beten</h3>
<p>Herr Schroedter ist 82 Jahre alt und lebt in Stendal. Er ist auf der Durchreise von der Landesgartenschau in Aschersleben nach Hause. »Es war eine gute Zeit hier, denn es bildeten sich kameradschaftliche Beziehungen, die zum Teil noch bis heute halten. Zwei meiner Freunde von damals wohnen auch noch hier.« So gut es die Leiter der Stiftungen auch zu vermeiden versuchten: Die Nazis gewannen weiter an Einfluss auf den Schulalltag: »Jeden Mittwoch und Sonnabend fiel der Gottesdienst aus. Dafür mussten wir zur Hitlerjugend – zwei Stunden Propagandamärsche durch die Stadt. Trotzdem haben wir diese ganze dunkle Wolke, die mit den Nazis heraufzog, eigentlich nicht richtig bemerkt.«</p>
<p>Herr Schroedters Vater ist als Soldat beim Überfall auf Belgien gefallen. »Er wurde von zwei rangierenden deutschen LKW zerquetscht«, sagt er mit einem gequälten Lächeln. Für den heranwachsenden Jugendlichen, der Herr Schroedter damals war, stellte sich die Entfernung zwischen Halle und Sömmerda als Glücksfall heraus. So war er nicht ständig der tiefen Trauer ausgesetzt, die in seinem Elternhaus nach dem Tod des Vaters herrschte. Mit sechzehn Jahren wurde Herr Schroedter dann auch zum Kriegsdienst eingezogen. Doch er geriet schon bald in amerikanische Gefangenschaft. Nach dem Krieg studierte Herr Schroedter dann Theologie und Kunstgeschichte in der amerikanischen Zone Deutschlands. Doch nach dem Studium zog es ihn wieder in den Osten.</p>
<p>Plötzlich schaut Herr Schroedter auf die Uhr, steht auf und verabschiedet sich zu einem Termin. So plötzlich wie er auftauchte, ist er wieder weg. Ich bleibe noch eine Weile sitzen, lasse das Gespräch auf mich wirken, bis ich merke, dass kein Mensch mehr in der Mensa sitzt. An der Wand neben der Treppe entdecke ich alte Bilder des Speisesaals. So muss es hier ausgesehen haben, damals, 1935, als Herr Schroedter von seinem Vater hierher gebracht wurde.<br />
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		<title>Aus alt mach neu!</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 08:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Heindorf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nr. 33]]></category>
		<category><![CDATA[hastuPAUSE]]></category>
		<category><![CDATA[Glaucha]]></category>
		<category><![CDATA[IBA Stadtumbau 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Postkult]]></category>

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		<description><![CDATA[»kunstinbetrieb« lud zu seiner dritten Auflage in die Albert-Schmidt-Straße. In trostlosen Mietskasernen entstand Kunst, die Glaucha belebt. Zwingerstraße. 19 Uhr. Es regnet in Strömen an diesem Juniabend. Es passt zur Tristesse der Straße, des ganzen Viertels. Schreie in der Ferne. Durch eine Holzabsperrung gelangt man in die Albert-Schmidt-Straße. Vor zwei Wochen noch kahl, kalt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>»kunstinbetrieb« lud zu seiner dritten Auflage in die Albert-Schmidt-Straße. In trostlosen Mietskasernen entstand Kunst, die Glaucha belebt.</strong> <br /><p>Zwingerstraße. 19 Uhr. Es regnet in Strömen an diesem Juniabend. Es passt zur Tristesse der Straße, des ganzen Viertels. Schreie in der Ferne. Durch eine Holzabsperrung gelangt man in die Albert-Schmidt-Straße. Vor zwei Wochen noch kahl, kalt und zubetoniert ohne jede Hoffnung auf ein Stück Grün oder Bäume am Straßenrand. Mietskasernen reihen sich aneinander. Ohnehin herrscht hier enormer Wohnungs- und Gewerbeleerstand. <span id="more-4348"></span>Es ist eben, wie Postkult so passend beschreibt, die »hässlichste Straße Glauchas«. Doch nun eine Grünfläche, der IBA-Bus, der zur Besichtigung einlädt und Besucher über die Internationale Bauausstellung sowie Projekte im Rahmen von Stadt-Spiel-Vision informiert und überhaupt … Menschen, die noch vor kurzem sicher einen weiten Bogen um das ehemalige DDR-Arbeiterviertel gemacht hätten. Aber der Weg führt weiter. Über den vom Regen völlig aufgeweichten Rollrasen immer dem Schreien entgegen. Am Ende der Straße, vor Haus Nummer 5, inmitten einer Menschentraube stehen zwei junge Männer.</p>
<p>Es wird klar, woher der Lärm stammt: Radio Corax überträgt die Eröffnung von »kunstinbetrieb3« live ins Radio. »kunstinbetrieb«, das ist ein Kooperationsprojekt zwischen Studierenden der MLU und der Burg Giebichenstein. Der Leitgedanke war im Jahr 2008 die Vernetzung von Kunstschaffenden und Kunsttheoretikern. Im Anschluss an die lautstarke Radioübertragung geht es zusammen mit der Menge in das Gebäude Nummer 5. Doch schnell kommt wieder alles zum Stehen. Noch im Foyer wartend lauscht man der Eröffnungsrede. Nur schwer dringen die Worte von Agnes Fischer und Kathrin Herold, den Projektleiterinnen, ans Ohr auch des letzten, noch am Eingang wartenden Besuchers. Kurz berichten sie, wie es im Zuge der IBA 2010 dazu kam, dass »kunstinbetrieb3«, anders als in den vergangenen beiden Jahren, nicht mehr in einem alten Fabrikgebäude nahe des Bahnhofs stattfindet, sondern hier in der Albert-Schmidt-Straße.</p>
<p>Das Projekt »Sozialraum Glaucha« führte ab Frühjahr 2008 nicht nur die IBA ins Viertel. Viele Organisationen nutzten diese Plattform, um ihren Teil zur Veränderung des Viertels beizutragen. So finden sich neben »kunstinbetrieb« Vertreter der Standortgemeinschaft Glaucha und Postkult, die eigentlichen Initiatoren. Der Architekt Gernot Lindemann agierte dabei als »Eigentümer-Moderator« und stellte so den Kontakt zu den vielen Kleineigentümern her, in deren Besitz sich nahezu 70 Prozent des Gebäudebestandes befindet. Durch das Engagement in Glaucha solle der »massive Leerstand schwinden ebenso wie der schlechte Ruf des Viertels«, so Lindemann. Exemplarisch für diesen Leerstand stehe das Gebäude Nummer 5 der Albert-Schmidt-Straße. Im letzten Jahr verließ der letzte Mieter das Gebäude. Somit bot dieses Haus den idealen Standort für »kunstinbetrieb3«.</p>
<p>»Ziel und Konzentration auf Glaucha war eine produktive Auseinandersetzung künstlerischen Arbeitens mit den Begebenheiten und Umständen dieses in Veränderung begriffenen Stadtteils«, heißt es in der Eröffnungsrede. Besonderen Wert legten die Kuratoren dabei auf die Arbeitswoche im Vorfeld. So sollten keine bereits bestehenden Werke der Künstler ausgestellt werden, sondern vielmehr durch die Eindrücke des Gebäudes, der Straße und des gesamten Viertels neue Projekte entstehen, die die Problematik widerspiegeln.</p>
<p>Agnes und Kathrin sind mit ihren einleitenden Worten zum Ende gekommen. Und dann ist es so weit, »kunstinbetrieb« ist endlich eröffnet. Die Menge bahnt sich ihren Weg nach oben. Durch das enge Treppenhaus, vorbei an notdürftig verlegter Stromversorgung und Wänden, die einem die Trostlosigkeit des Hauses und somit letztlich doch des ganzen Viertels nur allzu deutlich vor Augen führen. Raum für Raum werden die Projekte erforscht, die Eindrücke gesammelt, verarbeitet, diskutiert. Auf fünf Etagen können die Besucher Kunst von 23 Akteuren bewundern. Kunst, die teils unmissverständlich den melancholischen Bezug herstellt, aber auch Projekte, die dem Betrachter viel Freiraum für individuelle Interpretationen lassen. »Es beginnt etwas« ist ein solches Werk. Catarina Behrendt erschuf, nur mit einem Bleistift bewaffnet, Strich für Strich ein Bildnis, das dem einen oder anderen Besucher den Eindruck einer moos- oder pilzbefallenen, dahinmodernden Wand vermittelt. Es sei der »Spaß am Strich«, sagt Catarina, der solche Zeichnungen entstehen lasse.</p>
<p>Es geht weiter durch andere Räume. Immer weiter nach oben. Man verharrt gelegentlich vor einem Werk. Minutenlang lässt man äußerst imposant erscheinende Projekte auf sich wirken. Ein langer »Durchfluss«, der seinen Weg durch eine Wohnung in der 2. Etage sucht, war sicher eines der Projekte, die diese Wirkung erzielten. Eine Installation aus Holz und Folie, die Regenwasser aus einem Trichter am Fenster an der einen Seite durch die Wohnung hindurch zum anderen Fenster führt. Mit solchen und ähnlichen Projekten visualisiert Magnus Sönning das natürliche Phänomen des Durchzuges.</p>
<p>Neben solchen Ausarbeitungen, bei denen man sich des Öfteren des Gedankens nicht erwehren kann, den Glaucha-Bezug zu vermissen, gibt es aber auch Werke, die bereits beim ersten Blick alles sagen. Drei Figuren auf einer Leinwand. Sie durchdringen den Raum. Öffnen ihn. Alles im Dunkel nur durch Akzente aus farbigem Licht bewusst erhellt. Das Künstlerduo MI-K.DO ließ sich von der nächtlichen Arbeitsatmosphäre inspirieren und stellt den Raum im Halbdunkel, durch alte Pinsel, Mischpaletten und Farbtuben verstärkt, im Ateliercharakter dar. Alles wirkt traurig, trostlos, schwermütig. So stellt sich ganz von allein Verbundenheit zum Stadtteil Glaucha ein.</p>
<p>Um so viele Eindrücke reicher verlässt man die Albert-Schmidt-Straße 5. Auf dem Weg nach Hause oder ins nachbarliche Partygetümmel im Haus Nummer 10 lässt man alles Gesehene Revue passieren. Die Malereien, Installationen, Skulpturen oder Videoinstallationen, wie die Interviewreihe mit ehemaligen Bewohnern von Tom Werner, lassen den Betrachter Glaucha in einem anderen Licht sehen. Man geht nicht an einem unwirtlichen Stadtteil teilnahmslos vorbei, sondern erkennt allmählich den Umstand, dass Glaucha genau auf solche Initiativen sehnsüchtig gewartet hat. Dass »kunstinbetrieb« bei seinen Besuchern Eindruck hinterlassen hat, steht fest. Trotz der Tatsache, dass einige Künstler sicher ihre Probleme hatten, in nur einer Woche der Vorbereitung ihre Werke pünktlich zur Vernissage fertig zu stellen, steht für sie fest, sich auch beim nächsten Mal gern wieder diesem Zeitdruck auszusetzen und erneut dabei zu sein. Wann und wo das sein wird, steht zwar noch in den Sternen, doch eines ist für Veranstalter als auch Künstler klar: »kunstinbetrieb4« wird kommen.<br />
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		<title>Den direkten Weg gehen</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 18:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yvette Hennig</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nr. 33]]></category>
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		<category><![CDATA[studentisches Engagement]]></category>

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		<description><![CDATA[Anstatt sich über die Studiensituation zu beschweren, ergreifen einige die Initiative. Die Studentische Förderinitiative der Naturwissenschaften e. V. bietet zum Beispiel zusätzliche Lehrveranstaltungen an. Bei den knappen finanziellen Mitteln, die den Universitäten zur Verfügung gestellt werden, bleibt einem manchmal kaum noch etwas anderes, als sich mit den Problemen zu arrangieren. Da heißt es dann morgens, sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Anstatt sich über die Studiensituation zu beschweren, ergreifen einige die Initiative. Die Studentische Förderinitiative der Naturwissenschaften e. V. bietet zum Beispiel zusätzliche Lehrveranstaltungen an.</strong> <br /><p>Bei den knappen finanziellen Mitteln, die den Universitäten zur Verfügung gestellt werden, bleibt einem manchmal kaum noch etwas anderes, als sich mit den Problemen zu arrangieren. Da heißt es dann morgens, sich schnell einen Platz an der Sonne zu sichern und als erste in den bald überfüllten Hörsaal zu drängen.<span id="more-4335"></span></p>
<p>Anstatt mit dem Strom zu schwimmen, kann man aber auch versuchen, etwas zu ändern, indem man zu den bestehenden Strukturen »etwas daneben packt«, so Matthias Müller von der Studentischen Förderinitiative der Naturwissenschaften e. V. (SFI). Als die Gründer 2006 mit der Studiensituation unzufrieden waren, fragten sie sich: »Beschwere ich mich so lange, bis es jemand macht, oder mache ich es einfach selbst?« Und so organisiert der Verein unabhängig von universitären Lehrplänen Veranstaltungen für Naturwissenschaftler, die vor allem auch die Verzahnung mit der Praxis gewährleisten sollen. »Die Universität bildet uns zu Akademikern aus. Was aber nicht abgedeckt werden kann, ist, dass der Großteil in die freie Wirtschaft geht und es keine Möglichkeit gibt, da hineinzuschnuppern«, so Matthias. Dabei ist der Grundgedanke, dass vor allem Unternehmen von gut ausgebildeten Studenten profitieren und angehende Arbeitskräfte auf künftige Aufgaben vorbereitet werden können. Die Unternehmen überlassen den Studenten gern einen Referenten, der zum Beispiel erklärt, wie man einen Forschungsantrag schreibt. Oder sie laden die Teilnehmer des ASQ-Moduls »BWL für Naturwissenschaftler« zu Unternehmensbesichtigungen ein und referieren über die betriebliche Wertschöpfungskette im Pharmaunternehmen.</p>
<p>Zudem organisiert der Verein Tutorien, die für Studenten eine Nachhilfefunktion begleiten sollen. Aufgrund mehrfacher Probleme im Fachbereich Genetik wird etwa ein zusätzliches Tutorium angeboten, um den Lernstoff aufzubereiten. Da bei dieser eigentlich außeruniversitären Veranstaltung nicht auf die »Ressourcen der Universität zurückgegriffen werden soll«, werden die Dozenten dann auch bezahlt, so Matthias. Die SFI übernimmt somit eine Aufgabe der Universität und zugleich ein Stück ihrer Verantwortung. Die zusätzlichen Seminare und Tutorien plant und organisiert jetzt die Studierendenschaft. Das Ziel der Mehr-Bildung wird nun zwar nicht unbedingt besser, aber wenigstens auf einem direkteren Weg erreicht.</p>
<p>Der Trend zur Selbsthilfe setzt sich auch an anderen Universitäten fort. An der Berliner Humboldt-Universität bekommt man als finanzieller Unterstützer eine Plakette auf den symbolisch gekauften Hörsaalstuhl. Und die Privatuniversität Witten/Herdecke würde ohne eine studentische Initiative wohl gar nicht mehr existieren. Dort haben sich Studierende aus verschiedensten Fachbereichen zusammengefunden, um Unternehmen zu beraten. Damit haben sie 300 000 Euro verdient, die dann an die Universität gespendet wurden.</p>
<p>Die Spenden, die die SFI erhält, bestehen dagegen eher aus der Zeit, die die Dozenten für die Studierenden opfern. Die Unternehmen betreiben damit nicht nur Werbung in eigener Sache. Es besteht auch die Gefahr, dass das Mittel zum Selbstzweck wird und Studierende in unternehmenspolitische Schranken gewiesen werden. Wenn Denkprozesse zu einseitig entwickelt werden, dann kann das im Sinne der unabhängigen Forschung/Entwicklung problematisch werden. »Wir wissen, dass die Firmen in gewisser Weise in den universitären Betrieb eingreifen, aber wir lassen uns die Entscheidung, wie ein Konzept umgesetzt wird, nicht abnehmen«, meint Matthias dazu.</p>
<p>Trotzdem verliert die Universität als freie Forschungsinstanz damit an Gewicht. Eine absehbare Lösung für dieses Problem gibt es aber derzeit nicht, denn die Universität verliert weiterhin an Autorität, wenn ihr die nötigen Mittel nicht zur Verfügung gestellt werden. Man könne das natürlich alles ganz furchtbar finden oder »es hinnehmen, wie es ist«, findet Josefin Müller, die seit letztem Jahr ebenfalls im Verein ist, aber man könne auch »Engagement zeigen, um etwas zu verbessern«.<br />
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<h4><a class="infopopup" rel="bookmark" title="Der Triftpunkt hat »Schluss gemacht«, und mit ihm erleiden immer mehr studentische Initiativen den Vereinstod. Niemand hat mehr Lust, Zeit oder Kraft, sich zu engagieren. Stimmt das? || 5. August 2010" href="http://hastuzeit.de/2010/kein-bock-auf-ehrenamt/"><img class="alignleft size-full wp-image-4477" style="border: none;" title="14_15_16_Interesse_WandelEngagement_MiaEwald2" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/14_15_16_Interesse_WandelEngagement_MiaEwald2.png" alt=""    height="49" width="30" /> Kein Bock auf Ehrenamt</a></h4>
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<h4><a class="infopopup" rel="bookmark" title="Studentisches Engagement scheint aus der Mode zu sein. Es fehlt an Motivation, Geld und Zeit. Ute Larsen (23) verzichtet dafür gern mal darauf, zu schlafen oder zu duschen. || 6. August 2010" href="http://hastuzeit.de/2010/als-vorbild-fungieren/"><img class="size-thumbnail wp-image-4514" title="20_21_Interesse_Interview_UteLarsen_Bildungsstreik_Vollversammlung_2009" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/20_21_Interesse_Interview_UteLarsen_Bildungsstreik_Vollversammlung_2009-150x150.png" alt=""    height="30" width="30" /> »Als Vorbild fungieren«</a></h4>
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<h4><a class="infopopup" rel="bookmark" title="Die Professoren haben immer eine Mehrheit. Mitentscheiden können Studenten trotzdem. Sie müssen ihre Chancen jedoch auch nutzen. Über Möglichkeiten und Grenzen der Partizipation an Hochschulen. || 5. August 2010" href="http://hastuzeit.de/2010/die-macht-an-der-universitat/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4473" style="border: none;" title="nteresse_GrenzenPartizipation_SusanneWohlfahrt" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/nteresse_GrenzenPartizipation_SusanneWohlfahrt-150x150.png" alt=""    height="30" width="30" /> Die Macht an der Universität</a></h4>
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<h4><a class="infopopup" rel="bookmark" title="Drei Jahre bereicherte die Studentenwerkstadt Triftpunkt e.V. die kulturelle Szene in Halle. Nun verabschiedet sich der Verein. Der Grund: den Mitgliedern fehlt die Zeit. || 29. März 2010" href="http://hastuzeit.de/2010/triftpunkt-verabschiedet-sich/"><img class="size-thumbnail  wp-image-3089" title="Wächterhaus in der  Triftstraße 19 A (Foto: www.triftpunkt.de)" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/03/Haus-150x150.jpg" alt="Wächterhaus in der Triftstraße 19 A"    height="30" width="30" /> Triftpunkt verabschiedet sich</a></h4>
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<h4><a class="infopopup" rel="bookmark" title="Geisteswissenschaftler sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt, allerdings nur wegen bestimmter Fähigkeiten, wie eine Firmenmesse an der MLU zeigt. || 23. April 2010" href="http://hastuzeit.de/2010/flexibel-wie-legosteine/"><img class="size-thumbnail wp-image-3379" title="CultureConAction_32_KatharinaTauer" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/04/CultureConAction_32_KatharinaTauer-150x150.jpg" alt=""    height="30" width="30" /> Flexibel wie Legosteine</a></h4>
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		<title>Survival of the poorest</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 13:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhold Schwenzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nr. 33]]></category>
		<category><![CDATA[hastuPAUSE]]></category>
		<category><![CDATA[ABC]]></category>

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		<description><![CDATA[Trotz Kindergelderhöhung erinnern die Geldbestände der meisten Studenten an die schönen, weiten, aber leeren Steppen der brandenburgischen Einöde. Da den Studenten mit der Einführung der modularisierten Studiengänge endgültig die Fähigkeit zum selbstständigen Denken genommen wurde, sahen wir uns gezwungen, alle studentischen Sparmöglichkeiten alphabetisch zu ordnen und den Massen zugänglich zu machen. A
Als Abendbegleitung auf Klassentreffen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Trotz Kindergelderhöhung erinnern die Geldbestände der meisten Studenten an die schönen, weiten, aber leeren Steppen der brandenburgischen Einöde. Da den Studenten mit der Einführung der modularisierten Studiengänge endgültig die Fähigkeit zum selbstständigen Denken genommen wurde, sahen wir uns gezwungen, alle studentischen Sparmöglichkeiten alphabetisch zu ordnen und den Massen zugänglich zu machen.</strong> <br /><h3>A</h3>
<p>Als Abendbegleitung auf Klassentreffen älterer Damen/Herren erscheinen, die keinen Ehepartner oder Lebensgefährten präsentieren können.<span id="more-4337"></span></p>
<h3>B</h3>
<p>In den Bibliotheken auf zerbrechlich aussehende Mädels warten und diesen anbieten, für sie als Bücherschlepper zu fungieren.</p>
<h3>C</h3>
<p>»Computerexperte hilft Rentnern bei Computerproblemen« als kostenlose Kleinanzeige in der Fritz inserieren, dann beim ersten Termin Onlinebanking einrichten, TAN-Liste kopieren und Transaktionen auf das eigene Konto vornehmen.</p>
<h3>D</h3>
<p>Donuts aus der Mülltonne hinter Netto kramen, kurz in die Sonne legen und dann ahnungslosen Lehramtsstudenten vor der Tulpe verkaufen.</p>
<h3>E</h3>
<p>WG-Besichtigungstermine um die Mittagszeit ausmachen und hoffen, zum Essen eingeladen zu werden.</p>
<h3>F</h3>
<p>In der Mensa herumschleichen und darauf warten, dass jemand seine Studentenkarte vergisst. Danach den jeweiligen Kommilitonen anschreiben und Finderlohn verlangen.<br />
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		<title>Was ist eigentlich die weibliche Form von Nazi?</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 08:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Glathe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nr. 33]]></category>
		<category><![CDATA[hastuPAUSE]]></category>
		<category><![CDATA[Gendern]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichberechtigung]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Gender-Mainstreaming ist zu einem etablierten Prinzip in Deutschland geworden. Zumindest formell. Als Ziel wird dabei die Gleichberechtigung der Geschlechter angestrebt. Auch hinsichtlich der Sprache wurden dabei neue Standards formuliert, die sich an offizieller Stelle inzwischen durchgesetzt haben. Frauen werden nun explizit angesprochen, anstatt sie nur in der männlichen Form mitzumeinen. Im Alltag findet dies jedoch wenig Anklang. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>In unserer Gesellschaft werden Frauen diskriminiert. In der Sprache auch? Über die Macht der Sprache und deren Konfliktpotential.</strong> <br /><p><img class="size-full wp-image-4525 alignright" style="border: none;" title="28_29_Pause_Gendern_SusanneWohlfahrt1" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/28_29_Pause_Gendern_SusanneWohlfahrt1.png" alt="" width="189" height="346" />Gender-Mainstreaming ist zu einem etablierten Prinzip in Deutschland geworden. Zumindest formell. Als Ziel wird dabei die Gleichberechtigung der Geschlechter angestrebt. Auch hinsichtlich der Sprache wurden dabei neue Standards formuliert, die sich an offizieller Stelle inzwischen durchgesetzt haben. Frauen werden nun explizit angesprochen, anstatt sie nur in der männlichen Form mitzumeinen. Im Alltag findet dies jedoch wenig Anklang. <span id="more-4345"></span>Die Mehrheit »gendert« nicht, viele lehnen es sogar ab und belächeln das feministische Engagement als übertriebenes Gehabe. FeministInnen sehen darin hingegen einen wichtigen Schritt in Richtung Gleichberechtigung und betonen die Wechselwirkung von Sprache und Bewusstsein. Seit Jahrzehnten streitet man mittlerweile schon über diese Problematik, und auch innerhalb der »Gender«-Bewegung gibt es verschiedene Ansätze, wie mit Geschlecht und Sprache umzugehen sei.</p>
<h3>Pro und Contra</h3>
<p>Christian Randel, Student des Masterstudiengangs Politikwissenschaft in Halle, setzt sich bereits seit Beginn seines BA-Studiums mit der Thematik »Gender« auseinander und für die Gleichstellung der Geschlechter ein. Den Ausgangspunkt bildet dabei die Ansicht, dass Sprache als konstruierende Kraft auf Gesellschaft wirkt. »Nicht nur Gesellschaft verändert Sprache, sondern auch Sprache Gesellschaft. Und wenn ich immer nur das Maskulinum verwende, bevorzuge ich automatisch auch immer nur Männer«. Diesen Standpunkt teilen nicht alle. Nicht die Grammatik sei schuld an sexistischen Denkmustern, sondern die bestehenden Verhältnisse, so ein Hauptargument der »Gender«-Gegnerschaft. Sebastian, Student der Theologie, sieht das ähnlich. Er glaubt nicht, dass durch »einen schon beinahe ins Lächerliche gezogenen ›Weiblifizierungswahn‹ das allgemeine Gesellschaftsverständnis für die immer noch andauernde Benachteiligung von Frauen verbessert« werde. Nicht selten werden die feministischen linguistischen Bestrebungen nicht ernst genommen. So fragen die RedakteurInnen der Online-Zeitschrift »Dummer weiser Deutscher« am Ende ihrer Erklärung, warum sie nicht »gendern«, provokant: »Was ist eigentlich die weibliche Form von Nazi?«.</p>
<h3>Die Macht der Sprache</h3>
<p><img class="alignright size-full wp-image-4526" style="border: none;" title="28_29_Pause_Gendern_SusanneWohlfahrt2" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/28_29_Pause_Gendern_SusanneWohlfahrt2.png" alt="" width="180" height="340" />Verschiedene Studien bestätigen hingegen die bewusstseinsverändernde Wirkung von Sprache. In einem Experiment konfrontierten die Forscherinnen Dagmar Stahlberg und Sabine Szcesny zwei Gruppen mit unterschiedlichen Fragestellungen. Eine Gruppe wurde dazu aufgefordert, drei Sportler, Sänger, Politiker oder Moderatoren zu nennen, was vorwiegend zur Nennung männlicher Personen führte. In einer zweiten Gruppe wurde die Fragestellung dahingehend modifiziert, dass die weibliche Statusbezeichnung hervorgehoben wurde. So fragten sie beispielsweise nicht nach Sportlern, sondern nach SportlerInnen. Im Gegensatz dazu wurden eindeutig mehr weibliche Personen genannt als in der ersten Gruppe. Das explizite Nennen von weiblichen Formen rücke also automatisch Frauen auch mehr ins Bewusstsein und löse somit eine Reflektion über »Geschlechterverteilung« aus, so die Wissenschaftlerinnen.</p>
<h3>Ideologie auf falscher Basis?</h3>
<p>Auch in der Sprachwissenschaft gibt es seit nunmehr 30 Jahren intensive Debatten über die »Gender«-Problematik. Bereits 1978 formulierte Senta Trömel-Plötz die These, dass die Nicht-Benennung der Frau auf der Zeichenebene zu einem Nicht-Gemeintsein auf der Bedeutungsebene führe. Bettina Radeiski, wissenschaftliche Mitarbeiterin der hallischen Germanistik, teilt diese Ansicht nicht. »Aus sprachwissenschaftlicher Perspektive muss man sagen, dass die ›Gender‹-Befürworter das grammatikalische und biologische Geschlecht verwechseln. Die Endung ›-en‹ bei Studenten zum Beispiel ist als biologisch geschlechtsneutral anzusehen.« Dass im Deutschen ausgerechnet die männliche geschlechtsdefinite Form mit der geschlechtsneutralen identisch ist, ist für Radeiski »am Ende ein Zufall«. Jedoch bestehen solche »Zufälle« nicht nur in der deutschen Sprache. Im Polnischen leitet sich der Plural des Substantivs ebenfalls von der männlichen Form ab und wird geschlechtsübergreifend verwendet. Dafür wird hinsichtlich der Konjugation zwischen den Geschlechtern differenziert. Während Verben, die sich auf männliche Personen beziehen, als belebte Kategorie konjugiert werden, fallen Frauen mit Gegenständen in eine grammatikalische Schublade.</p>
<p>Ob ein Zusammenhang zwischen der Sprachentwicklung und der Gesellschaft besteht, ist jedoch umstritten. Im Deutschen sei solch ein Zusammenhang zumindest sprachwissenschaftlich nicht nachweisbar: »Es gibt keinen Nachweis, der besagt, dass es wegen der Rolle des Mannes diese oder jene Endung gibt.« Im Gegenteil, die heutige Situation zeige: trotz formaler Erfolge der »Gender«-Bewegung habe sich im realen Leben hinsichtlich der Gleichstellung der Frau wenig getan. Auch an der Martin-Luther-Universität besteht ein ungleiches Verhältnis von Mann und Frau in der Statusgruppe der ProfessorInnen. Gleichstellungsbeauftragte Armenuhi Drost-Abgarjan spricht von einer »Katastrophe« an der Philosophischen Fakultät I. Lediglich zwei Prozent der Professuren sind von Frauen besetzt.</p>
<h3>Am besten gar kein Geschlecht</h3>
<p><img class="alignright size-full wp-image-4527" style="border: none;" title="28_29_Pause_Gendern_SusanneWohlfahrt3" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/28_29_Pause_Gendern_SusanneWohlfahrt3.png" alt="" width="180" height="338" />Neben der Schreibweise des Binnen-I, zum Beispiel bei »StudentInnen«, durch das beide Geschlechter in einem Wort ausgedrückt werden sollen, hat sich in offiziellen Einrichtungen vor allem das Nennen beider Vollformen etabliert. Diese Varianten werden aber nicht in allen Kreisen als ideal aufgefasst. Queer-Theoretiker_innen, die sowohl das soziale, als auch das biologische Geschlecht als konstruiert ansehen und sich gegen die binare Geschlechterklassifizierung aussprechen, verwenden stattdessen die Unterstrich-Schreibweise »_«. Dadurch sollen sprachlich auch diejenigen repräsentiert werden, die sich weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht eindeutig zuordnen lassen wollen. Dieser Ansatz kann als Weiterführung der ersten »Gender«-Bestrebungen betrachtet werden. Legte dieser noch den Fokus auf das Sichtbarmachen von Geschlechterordnungen und existierender Diskriminierung auf Grund des Geschlechts, soll nun die sprachliche Definierung des Geschlechts umgangen werden. Teilweise wird so auch der Überlegung Rechnung getragen, dass durch Gleichstellungsversuche Geschlechtsdisparität reproduziert anstatt beseitigt würde.</p>
<p>Alexandra Römer, ehrenamtlich tätig im Frauenzentrum Weiberwirtschaft und eine der Organisatorinnen der »queer-movie-nights«, versucht ebenso dem Ausdruck des Geschlechts aus dem Wege zu gehen: »Ich konzentriere mich eher auf Handlungen und verwende Substantivierungen wie zum Beispiel Studierende«.</p>
<p>Die ambitionierten Versuche der Queer-Bewegung haben sich bisher nur bei wenigen Worten durchgesetzt. Und ganz unproblematisch sind sie auch nicht. Bestehende Verhältnisse würden so nämlich verschleiert, erklärt Maximilian Schochow, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Politikwissenschaft in Leipzig und Spezialist auf dem Gebiet der »Gender-Studies«. Er begrüßt das »Gendern« als politische Strategie, da es »einerseits Kontingenzen aufzeigt und andererseits das Gegebene hinterfragt«. Unabhängig davon, in welche Richtung sich die Sprache weiter entwickeln wird, der Diskurs, der über die Problematik des »Genderns« geführt wird, beweist nicht nur die Macht, sondern auch die Bedeutung der Sprache für den einzelnen und für die Gruppe.</p>
<p><small>Illustrationen: Susanne Wohlfahrt</small><br />
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		<title>»Als Vorbild fungieren«</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 18:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Franziska Weiß</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nr. 33]]></category>
		<category><![CDATA[hastuINTERESSE]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
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		<description><![CDATA[Studentisches Engagement scheint aus der Mode zu sein. Es fehlt an Motivation, Geld und Zeit. Ute Larsen (23) verzichtet dafür gern mal darauf, zu schlafen oder zu duschen. Ute spricht zu den Studierenden im besetzten Audimax beim Bildungsstreik 2009
Ute, du bist Mitglied im Lokalen Aktionsplan für die Stadtratsfraktion der SPD, stellvertretende Vorsitzende des Ortsvereins der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Studentisches Engagement scheint aus der Mode zu sein. Es fehlt an Motivation, Geld und Zeit. Ute Larsen (23) verzichtet dafür gern mal darauf, zu schlafen oder zu duschen.</strong> <br /><div id="attachment_4514" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/20_21_Interesse_Interview_UteLarsen_Bildungsstreik_Vollversammlung_2009.png"><img class="size-thumbnail wp-image-4514" title="20_21_Interesse_Interview_UteLarsen_Bildungsstreik_Vollversammlung_2009" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/20_21_Interesse_Interview_UteLarsen_Bildungsstreik_Vollversammlung_2009-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Ute spricht zu den Studierenden im besetzten Audimax beim Bildungsstreik 2009</p></div>
<h4>Ute, du bist Mitglied im Lokalen Aktionsplan für die Stadtratsfraktion der SPD, stellvertretende Vorsitzende des Ortsvereins der SPD Oberes Murrtal (Baden-Württemberg) und Mitglied der Jusos in Halle. An der Uni arbeitest du im StuRa, bist Senatssprecherin und engagierst dich im Bildungsstreik. 2009 warst du außerdem Mitbegründerin der Sozialistischen Jugend Deutschland »Die Falken« in Halle. Das klingt nach viel. Ist Student sein allein nicht schon ein Full-Time-Job?</h4>
<p><span id="more-4332"></span><br />
Das kommt immer darauf an, wie man seine Module legt, ob man innerhalb der Regelstudienzeit studieren möchte oder nebenbei noch was für die Gesellschaft tun will und dafür länger studiert. Immerhin macht mir unsere Gesellschaft das Studieren überhaupt erst möglich. Deshalb ist mir letzteres wichtiger, als mein Studium so schnell wie möglich abzuschließen. Ich finde, Partizipation ist unumgänglich in unserer Zeit, beziehungsweise in einer Demokratie, wenn wir wollen, dass sie nach unseren Vorstellungen funktioniert.</p>
<h4>Und wie läuft denn das Studium, wo du doch viel anderes zu tun hast?</h4>
<p>Ich brauche länger, als die Regelstudienzeit vorsieht, aber sonst hat das Engagement kaum Auswirkungen auf mein Studium. Wenn ich, wie heute Morgen, mal eine Vorlesung verschlafe, dann arbeite ich das nach. Ich will meinen Bachelor auch gut abschließen und danach den Master belegen, in Friedens- und Konfliktforschung. Beim Studieren lebe ich richtig auf. Neben dem Basteln an der Gesellschaft will ich auch meinen Fähigkeitenhorizont erweitern.</p>
<h4>Du bemerkst sicher, dass die wenigsten Studenten so denken. Bist du wütend darüber?</h4>
<p>Ich hatte erst Montag eine Veranstaltung mit gesellschaftskritischer Diskussion. Da machte eine Frau auf etwas Wichtiges aufmerksam. Fast jeder Student ist in seiner eigenen Art sozial engagiert. Manche arbeiten in Parteien oder bei der Tafel, andere helfen im Sportverein, sind künstlerisch aktiv oder kümmern sich intensiv um ihre Freunde. Jeder macht eben das, wo seine Talente liegen. Der eine findet die im Fachschaftsrat, der andere, indem er seine Oma unterstützt. Ich bin der Meinung, dass es den unsozialen Studenten so nicht gibt, das ist eher eine Randerscheinung. Ich habe auch Verständnis für deren Zurückhaltung. Viele der Studenten stehen unter finanziellem Druck und somit hohem Zeitmangel. Kaum einer legt sich die Module nach dem eigenen Zeitplan, da steht viel wahrgenommener Druck dahinter, der so ausgeprägt nicht existiert. Außerdem zögern Studierende auch oft deshalb, weil sie von ihrer Selbstwirksamkeit nicht überzeugt sind. Das merken alle Vereine, auch wir in der Studierendenbewegung.</p>
<h4>Wie kommt es, dass du von deiner Selbstwirksamkeit überzeugt bist?</h4>
<p>Ich bin schon sehr früh mit der Shoah-Thematik in Kontakt gekommen. Aus der Geschichte habe ich gelernt, mich einzubringen, damit bestimmte Dinge nicht wieder passieren. Dinge, die in meinen Augen Ungerechtigkeit darstellen. Wenn ich wie eine Leiche im Wasser treiben würde, könnte ich nicht erwarten, dass die Gesellschaft so funktioniert, wie ich sie mir vorstelle. Meine Mutter hat zu mir immer wieder gesagt, ich müsse so handeln, dass ich mir am nächsten Morgen im Spiegel noch in die Augen sehen könne. Im Großen und Ganzen kommt die Motivation wohl aber von meinem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn.</p>
<h4>Hast du auch Momente für dich allein, in denen du das ausblenden kannst?</h4>
<p>Ja. Ich schreibe Tagebuch. Oft vor dem Schlafengehen setze ich mich ganz bewusst hin, zur Selbstreflexion. Ich male auch sehr gern. Über diese Dinge kann ich mich selbst ausdrücken. Vor allem nach meiner psychiatrischen Behandlung wurde mir klar, dass ich mir solche Momente nehmen muss. Ich höre dennoch oft von Freunden, wann ich denn das letzte Mal geduscht, geschlafen oder die Wohnung aufgeräumt hätte.</p>
<h4>Bleibt dir bei all dem auch Zeit für deine Freunde?</h4>
<p>Bis zu meinem Zusammenbruch im letzten Jahr habe ich hier in Halle viel aufgegeben, weil ich oft nach Baden-Württemberg gefahren bin oder häufig bis tief in die Nacht im StuRa gearbeitet habe. Seitdem habe ich aber etwas zurückgeschraubt. Viele meiner Freunde kenne ich ja durch Organisationen, aber für die anderen ist es schon schwierig mit mir. Aber wenn zum Beispiel eine Freundin anruft und Liebeskummer hat, dann stehe ich auch schon einmal von einer Sitzung auf, um sie zu trösten. Freunde sind wie eine Familie, sie haben immer oberste Priorität.</p>
<h4>Wie motivierst du dich immer wieder neu? Bekommst du denn irgendetwas zurück von den Studenten, von den Dozenten oder von den Leuten, denen du hilfst?</h4>
<p>Das ist keine klare Rechnung beim Ehrenamt. Die Leute im Asylbewerberheim, die werden niemals erfahren, dass ich mich für sie engagiere, mir niemals etwas »zurückgeben«. Ich finde es einfach toll, dass ich die Möglichkeit habe, die Welt zu gestalten, wie ich es mag. Und es fühlt sich so gut an zu wissen, dass es ihnen am Ende etwas besser geht. Ich treffe immer wieder interessante Menschen, die mein Leben bereichern. Ich bin gerade dabei, jemandem ein Ausbildungsvisum zu besorgen. Es wäre so toll, wenn das klappen würde. Außerdem habe ich in meinem gesellschaftlichen Engagement mehr über das Leben gelernt als jemals in der Schule oder an der Universität.</p>
<h4>Hast du vor, auch nach dem Studium noch so viel Engagement zu zeigen?</h4>
<p>Ich glaube, mit dem Alter wird man gesetzter. Ich werde niemals aufhören, mich ehrenamtlich zu engagieren, nur die Aktionsformen werden bestimmt andere. Dann werde ich wahrscheinlich nicht mehr schreiend auf der Straße stehen. Vielleicht werde ich mich um politische Kinder- und Erwachsenenbildung kümmern. Ich werde versuchen, als Vorbild zu fungieren und zu vermitteln, dass man etwas verändern kann, wenn man mit anpackt. Dann kann ich als Vorbild fungieren.</p>
<h4>Kannst du denn zufrieden mit dem sein, was du schon erreicht hast?</h4>
<p>Ich zweifle immer daran, ob ich genug tue. Wenn ich dann wieder an einem Bettler vorbeilaufe, sehe ich, dass noch so viel Arbeit übrig ist, dass die Gesellschaft einfach noch nicht funktioniert. Es gibt immer noch mehr, wo man mit anpacken muss. Allerdings kann ich beruhigt in den Spiegel sehen!</p>
<h4>Ute, vielen Dank für das Gespräch!</h4>
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		<title>Von Äpfeln und Birnen</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 13:00:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus Klugmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nr. 33]]></category>
		<category><![CDATA[hastuPAUSE]]></category>
		<category><![CDATA[Bachelor]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie zwei Studenten der MLU unter unterschiedlichen Studienordnungen studieren und gleichzeitig einen Roman geschrieben haben. Zweiundzwanzig Semesterwochenstunden, noch mal so viel Zeit fürs Selbststudium, und ASQ-Module soll man auch noch belegen. So ungefähr sieht&#8217;s doch aus für den Bachelor-Studenten, wenn ihm sein Abschluss lieb ist
– und da der auch teuer sein kann, geht er nebenbei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Wie zwei Studenten der MLU unter unterschiedlichen Studienordnungen studieren und gleichzeitig einen Roman geschrieben haben.</strong> <br /><p><img src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/26_27_Pause_Romanautoren_SusanneWohlfahrt-150x150.png" alt="" title="26_27_Pause_Romanautoren_SusanneWohlfahrt" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-4510" />Zweiundzwanzig Semesterwochenstunden, noch mal so viel Zeit fürs Selbststudium, und ASQ-Module soll man auch noch belegen. So ungefähr sieht&#8217;s doch aus für den Bachelor-Studenten, wenn ihm sein Abschluss lieb ist<span id="more-4343"></span></p>
<p>– und da der auch teuer sein kann, geht er nebenbei noch arbeiten. Das war doch nicht immer schon so. Wo bitteschön soll einen da noch die Muse in einer Mußestunde auffinden, um einen zur neuen Hoffnung der jungen deutschen Literatur zu küssen? Ist das das neue Klischee des von Modulen und Anwesenheitslisten unterjochten Bachelor-Studenten? War früher alles besser?</p>
<p>Bernhard Spring, den hat die Muse anscheinend schon öfter geküsst, Anfang Mai war er sogar in einer drin, das heißt, in der nach ihr benannten Buchhandlung. In der Buchhandlung am Markt hatte der 26-jährige Germanistik- und Geschichtsstudent seine bisher letzte Lesung zu seinem historischen Halle-Krimi »Folgen einer Landpartie«, der dieses Jahr im Mitteldeutschen Verlag erschienen ist. Bereits seit 2002 werden Texte von ihm veröffentlicht, die ersten in Anthologien und Tageszeitungen.</p>
<p>Das Studium habe das eigene Schreiben verändert, sagt er: »Man schreibt reflektierter, weil man die wissenschaftliche Herangehensweise erlernt und dadurch das eigene Schreiben stärker reflektiert und prüft.« Dass er durch sein Studium ein Romantikseminar belegen musste, war unausweichlich. Dass er dadurch auf ein Eichendorff-Buch seiner Dozentin aufmerksam wurde, erwies sich als besonderer Glücksfall für Bernhard. Dieses Buch sollte so etwas wie die Initialzündung sein für seinen Roman, in dem der junge Eichendorff in einen Mordfall verwickelt wird.</p>
<p>Bernhard, der seinen Roman während seines Magisterstudiums geschrieben hat, war zudem – und ist es noch – Hiwi für einen seiner Professoren. Da haben wir ihn, den Zeitfresser Nebenjob. Der kann ihm doch kaum genügend kreative Krümel übrig gelassen haben. Wie hat er denn da an einem längeren, zusammenhängenden Text arbeiten können? Bernhard lehnt sich zurück, verschränkt die Hände hinterm Kopf, er scheint die Unwissenheit des Fragenden nicht ganz nachvollziehen zu können und stellt ihm die Gegenfrage: »Du studierst Bachelor, richtig?«  Beim Magisterstudium kann man sich ja bekanntlich selber einteilen, wie viel man gerade machen kann in diesem Lebensabschnitt. Weil ich mich am Ende des Studiums befinde, ist nicht mehr allzu viel zu tun, trotzdem reicht&#8217;s noch, um eine gefüllte Woche zu haben.«<br />
<img src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/26_27_Pause_Romanautoren_SusanneWohlfahrt.png" alt="" title="26_27_Pause_Romanautoren_SusanneWohlfahrt" width="580" height="447" class="aligncenter size-full wp-image-4510" style="border:none" /></p>
<p>Wie ist es nun aber bei Max Rössner, einem 23-jährigen Studenten der Germanistik und Philosophie, der im vierten Semester seines Bachelorstudiums ist, woher nimmt er die Zeit, die man zum Schreiben braucht, kommt einem das Studium nicht manchmal ungelegen, wenn man schreiben will? Braucht man dafür nicht eine gewisse Schreibroutine? Wie Balzac, der sich täglich von ein Uhr nachts bis um acht an seinen Schreibtischkarren geschirrt hat. Während Bernhard Spring diese Regelmäßigkeit nicht braucht, mal in einer Woche, wie es beim Roman der Fall war, über 160 Seiten schreiben kann, dafür aber auch mal wochenlang nichts, zwingt sich Max schon mal zum Schreiben. »Niemand sagt, dass Schreiben leicht ist, dass es alles Spaß macht. Wenn man mit solchen Widrigkeiten konfrontiert wird, muss man sich selber Strategien zur Überwindung ausdenken.« Max schätzt die Müdigkeit beim Schreiben, ein Grund, warum er am liebsten nachts schreibt. Aber was ist dann am nächsten Morgen, wenn er zur Uni muss? Oft bleibt er dann zuhause, denn so streng sind die Anwesenheitskontrollen auch nicht, gerade in den Vorlesungen gibt es selten welche. Die Dozenten sind eben auch froh, wenn sie auf dem Weg zum Pult nicht mehr über auf dem Boden rumlungernde Zuhörer stolpern müssen.</p>
<p>Negativ habe sich das bisher nicht auf die Noten ausgewirkt, Max waren bisher zumeist sehr gut. Das Studium der Germanistik und Philosophie hatte der gebürtige Münchener ganz bewusst gewählt, weil er glaubte, damit zwei für ihn weniger zeitraubende und dem Schreiben dienliche Fächer zu belegen. So empfand er es dann auch eher als hilfreich, dass die Module, die er jedes Semester zu besuchen hat, vorgegeben werden und er durch die Anwesenheitslisten in einigen Seminaren wenigstens ein paarmal in der Woche dazu genötigt wird, von seinem Schreibtisch oder dem im Morgengrauen aufgesuchten Kopfkissen aufzutauchen und in einem Hörsaal zu stranden. »Natürlich jammere ich manchmal, aber ich jammere ja auch gern. Jammern ist ja schön.« Überfordernd oder zu anstrengend finde er das Studium aber nicht.</p>
<p>Schwierig kann es hingegen im Privatleben werden: »Ich bin gerade wieder in der Bredouille, dass meine Freundin mich jeden Tag sehen möchte, ich es aber nicht kann, weil ich das Gefühl habe, sie trägt mich von meiner Vorstellung, meinem Lebensinhalt weg.« Auch in seinen Texten macht es Max nichts aus, Dinge von sich preiszugeben, nah an der eigenen Biografie zu schreiben: »Wenn ich selber meine eigenen Schwächen aufdecke, ist das kein Problem. Ich neige sehr zur Prostitution, ich finde das schön, sich selbst, ja, auch lächerlich zu machen.«</p>
<p>So viel Einblick in sein Leben gewährt uns Bernhard Spring nicht, und ebenso verschwiegen ist er mit seinen noch nicht veröffentlichten Texten; die bekommt keiner zu sehen. Schreibwerkstätten, in denen man einander Texte vorliest, um sie anschließend zu kritisieren, über sie zu diskutieren, sind nichts für ihn. »Als Autor hat man ja einen gewissen Anspruch an sich selbst, und ich glaube, der größte Kritiker ist man selbst.« Wenn die Geschichten, Gedichte oder Romane dann fertig sind, wenn sie gedruckt sind, tauscht er sich mit anderen darüber aus, so mit der fränkischen Schriftstellerin historischer Romane Tessa Korber, mit der er in regelmäßigem E-Mail-Kontakt steht.</p>
<p>Max besucht regelmäßig den Halleschen Dichterkreis, einen losen Verbund von Schreibenden jeden Alters. Er hält diesen Austausch, die Reaktionen der anderen für sehr wichtig für seine Schreibentwicklung, weil sie die erste Öffentlichkeit darstellen, die er für seine Texte hat: »Häufig hat man einen ganz verqueren Ansatz oder eine Selbsteinschätzung, die der Realität nicht entspricht.«</p>
<p>Und wer hat es nun einfacher, neben dem Studium noch zu schreiben? Geklärt ist das hiermit nicht, aber wir haben gesehen, dass zwei sehr unterschiedliche Studenten, die in Hinsicht auf unsere Fragen am Anfang zu vergleichen so ertragreich ist wie der alte Vergleich von Birnen und Äpfeln – dass also diese zwei Studenten unter unterschiedlichen Bedingungen, jeder für sich, einen Weg gefunden haben, ihrer Leidenschaft nachzukommen. Das ist doch auch was.</p>
<p><small>Illustration: Susanne Wohlfahrt</small><br />
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		<title>Image ist alles</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 06:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius Lukas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nr. 33]]></category>
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		<description><![CDATA[Vorlesungsfreie Zeit ist nicht nur zum Erholen da. Man könnte sie auch nutzen, um sich ein wenig für die Hochschulpolitik zu begeistern. Ein wichtiges Gremium an der MLU ist der Studierendenrat. In zweiwöchentlich stattfindenden Sitzungen während des Semesters bemühen sich engagierte Studierende aller Fachbereiche, Deine Interessen zu vertreten. Um einen Eindruck von der Arbeit des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorlesungsfreie Zeit ist nicht nur zum Erholen da. Man könnte sie auch nutzen, um sich ein wenig für die Hochschulpolitik zu begeistern. Ein wichtiges Gremium an der MLU ist der Studierendenrat. In zweiwöchentlich stattfindenden Sitzungen während des Semesters bemühen sich engagierte Studierende aller Fachbereiche, Deine Interessen zu vertreten. Um einen Eindruck von der Arbeit des StuRa zu bekommen, sollte ein Jeder an einer dieser öffentlichen Sitzungen mal teilgenommen haben. Oder aber sich in der vorlesungsfreien Zeit den Imagefilm ansehen, der in diesem Semester entstanden ist.</p>
<p>Auf der Website des StuRa ist der Imagefilm rechts unten zu finden: <a href="http://www.stura.uni-halle.de">www.stura.uni-halle.de</a><br />
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		<title>Irre am Weinberg</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 18:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole Kirbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nr. 33]]></category>
		<category><![CDATA[hastuUNI]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
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		<description><![CDATA[Unsere Lehrgebäude haben alle eine Geschichte. Nicole hat die Archive durchforstet und stellt in einer Reihe ihre Recherche-Ergebnisse vor. 
Letzter Teil: Der Weinberg-Campus Zahlreiche Weinberge und Weingärten zogen sich seit dem 13. Jahrhundert durch das Gebiet zwischen Heide und Saale. Die gesamte Weinanbaufläche betrug um 1700 etwa 100 Morgen, ging aber ab 1750 stark zurück, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Unsere Lehrgebäude haben alle eine Geschichte. Nicole hat die Archive durchforstet und stellt in einer Reihe ihre Recherche-Ergebnisse vor. 
Letzter Teil: Der Weinberg-Campus</strong> <br /><p><a href="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/09_Uni_Weinbercampus_heilanstalt_postkarte.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4494" title="09_Uni_Weinbercampus_heilanstalt_postkarte" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/09_Uni_Weinbercampus_heilanstalt_postkarte-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Zahlreiche Weinberge und Weingärten zogen sich seit dem 13. Jahrhundert durch das Gebiet zwischen Heide und Saale. Die gesamte Weinanbaufläche betrug um 1700 etwa 100 Morgen, ging aber ab 1750 stark zurück, als die Weinberge in Obstplantagen umgewandelt wurden. Der Nietlebener Weinberg des Aufklärers und Philosophen Dr. Carl Friedrich Bahrdt zog im 18. Jahrhundert immer wieder Studenten, Akademiker sowie Offiziere und Halloren an. Hier fanden Volksfeste, Trinkgelage und Vorlesungen statt. Bahrdt war mehrere Jahre Privatdozent und fesselte mit seinen Gesprächen und Deputationen teilweise bis zu 900 Zuhörer. Bis 1834 wechselten die privaten Besitzer des Weinberges, bis dann die Landesheilanstalt Nietleben den Platz nutzte.<span id="more-4317"></span></p>
<h3>Die königliche Landesheil- und Pflegeanstalt</h3>
<p>Bereits seit 1816 existierte in Halle ein provisorisches Irrenheil-Institut, allerdings wurde ein Erweiterungsbau dringend erforderlich. Auf dem ehemaligen Weinberg wurden nun Geisteskranke jeglicher Art behandelt. Im Laufe der Jahre nahm die Zahl der Patienten zu. Da die für zunächst 400 Patienten geplante Anlage nach rund 40 Jahren nicht mehr ausreichte, wurde sie deutlich erweitert. Zum bereits bestehenden Komplex von sechs Wohnhäusern kamen ein zweigeschossiger Neubau sowie Wohngebäude für Beamte, Ärzte und Pflegepersonal in villenartiger Bauweise hinzu. Im Jahr 1926 beherbergte die Anstalt 950 Patienten, die von einem Chefarzt, fünf Ärzten und rund 200 Krankenpflegern und Servicekräften betreut wurden. Aber auch die Patienten selbst trugen zu ihrem Lebensunterhalt bei, indem sie die gärtnerischen Anlagen als Therapiemaßnahme weitestgehend selbst bewirtschafteten. Die Pflegeanstalt wurde 1935 geschlossen, und die Gebäude wurden in die Heeres- und Luftnachrichtenschule integriert.</p>
<h3>Die Heeres- und Luftnachrichtenschule</h3>
<p>Auf Befehl des Chefs der Heeresleitung der deutschen Wehrmacht wurde 1934 mit dem Bau von Kasernen entlang der Heideallee begonnen. Die Errichtung fand im Zusammenhang mit dem damals noch geheimen Aufrüstungsprogramm statt und wurde unter dem Deckmantel des Baus einer Nudelfabrik vollzogen. Die Anlage bestand aus etwa 160 Unterrichts-, Mannschafts-, Werkstatt- und Garagenbauten sowie einem Kasino. Das Zentrum der Anlage war ein Exerzierplatz. Der ehemalige zivile Flugplatz Halle-Nietleben wurde ab sofort als Fliegerhorst militärisch genutzt. Für die Ausbildung stand eine eigene Flugstaffel zur Verfügung.</p>
<p>Im Sommer 1945 folgten den Soldaten der Wehrmacht die Soldaten der Sowjetarmee. Die sowjetische Garnison besetzte mit 15 000 Soldaten das Gelände bis zu ihrem Abzug am 12. Juli 1991. Danach beschlossen die Stadt Halle und das Land Sachsen-Anhalt, den Garnisonsstandort zu erwerben.</p>
<h3>Der dritte Standort der MLU</h3>
<p>Von 1995 bis 2002 entstand auf dem Gelände der Weinberg-Campus. Mehrere denkmalgeschützte Gebäude wurden für Institute der MLU saniert. So zog zum Beispiel das Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa in das ehemalige Offizierscasino. Die MLU ließ aber auch viele neue Gebäude errichten. Inzwischen studieren hier nun Studenten der Fachbereiche Agrar- und Ernährungswissenschaften, Biochemie/Biotechnologie, Chemie, Informatik, Geografie, Geologie, Mathematik, Pharmazie, Physik und Sportwissenschaften. Außerdem siedelten sich zahlreiche außeruniversitäre Forschungseinrichtungen an. Damit erreichte die MLU ein großes Ziel: die Konzentration ihrer Naturwissenschaften. Der Weinberg-Campus bildet neben dem Universitätsplatz mit angrenzendem Universitätsviertel und den Franckeschen Stiftungen den dritten Standort der MLU.</p>
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<li><a href="http://hastuzeit.de/2010/tod-auf-dem-campus/">Teil 4: Tod auf dem Campus: Die Burg Giebichenstein</a></li>
<li><a href="http://hastuzeit.de/2010/zur-miete-bei-den-freimaurern/">Teil 5: Zur Miete bei den Freimaurern: Die Seminare für Südasienwissenschaften und Indogermanistik</a></li>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 16:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne Wohlfahrt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nr. 33]]></category>
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		<category><![CDATA[Comic]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Comic von hastuzeit-Illustratorin Susanne Wohlfahrt. 
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		<title>Andere Länder, andere Sitten</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 13:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastbeitrag</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nr. 33]]></category>
		<category><![CDATA[hastuPAUSE]]></category>
		<category><![CDATA[Austausch]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Übersetzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Einheimische und ausländische Studenten berichten von ihren Erfahrungen als Austauschstudis in weltweit unterschiedlichen Hochschullandschaften. 
Teil 2: Wie es sich lebt in Studentenwohnheimen in Halle und Opole Freiheit. Das wollte ich immer haben. Zwar bin ich schon alt genug, aber wenn man noch bei den Eltern wohnt und von ihnen finanziell abhängig ist, kann von richtiger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Einheimische und ausländische Studenten berichten von ihren Erfahrungen als Austauschstudis in weltweit unterschiedlichen Hochschullandschaften. 
Teil 2: Wie es sich lebt in Studentenwohnheimen in Halle und Opole</strong> <br /><p><img src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/foto-pause-laendersitten2-150x150.png" alt="" title="foto-pause-laendersitten2" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-4491" />Freiheit. Das wollte ich immer haben. Zwar bin ich schon alt genug, aber wenn man noch bei den Eltern wohnt und von ihnen finanziell abhängig ist, kann von richtiger Freiheit keine Rede sein. Ich wollte eine andere Lebensweise kennen lernen. So habe ich mich für das Erasmusprogramm entschieden. <span id="more-4340"></span></p>
<p>Da ich Germanistik in Polen studiere, war es für mich klar, dass ich nach Deutschland will. Ich wollte in einem Studentenwohnheim für meinen Deutschlandaufenthalt unterkommen. Ich habe schon davor ein paar deutsche Wohnheime &#187;erlebt&#171;, zum Beispiel als meine Freundin als Erasmusstudentin in Dresden war. Die Bedingungen dort fand ich ganz ok, deswegen hatte ich keine Bedenken. Deutsche Wohnheime sind zwar im Vergleich zu polnischen relativ teuer, aber der Wohnstandard ist hier wesentlich höher. </p>
<p>In Polen muss man oft ein kleines Zimmer mit mehreren Personen teilen. Das Bad ist oft auch für eine ganze Etage gemeinschaftlich zu nutzen, daher hat man kaum Privatsphäre. Nach meiner Recherche im Internet habe ich das Studentenwohnheim am Weinberg-Campus gewählt. Auf den Bildern sah das alles ordentlich aus. Die vier Hochhäuser und die Menge der dort lebenden Personen haben mich auch angesprochen. Dass sich mein Institut in der Stadt befindet und der Campus außerhalb, darüber hab ich mir meinen Kopf nicht zerbrochen. Zum Glück kann man alles schnell mit der Straßenbahn erreichen. </p>
<p>Ich habe mich auf das Leben in Halle in einem Studentenwohnheim sehr gefreut. Das einzige, was für mich bedenklich erschien, war aus hygienischen Gründen das gemeinsame Bad. Ich wollte auch nicht im Erdgeschoss wohnen, weil mir das unangenehm und gefährlich vorkam. Ich muss nicht sagen, wie enttäuscht ich war, als ich einzog, natürlich habe ich ein Zimmer im Erdgeschoss bekommen. Beim Einräumen jedoch war dies von Vorteil. Jetzt muss ich weder zu Fuß laufen noch auf den Fahrstuhl warten. </p>
<p>Ich bin mit dem Wohnstandard sehr zufrieden. Alles ist frisch saniert, ausgestattet und sauber. Naja, für das letzte müssen wir selbst sorgen. Das haben wir in meiner WG gut mit Hilfe eines Putzplanes gelöst. Eine WG-Kasse sorgt dafür, dass immer benötigte Putzmittel vorhanden sind. Auch wenn es in meinem Wohnheim keinen Gemeinschaftsraum gibt, kann man tolle Partys auch in der Küche veranstalten. </p>
<p>Ich bin mit meiner Wahl zufrieden, auch wenn das Leben in einem Wohnheim nicht nur Vorteile hat. Das ewige Problem bei Frauen sind die langen Aufenthalte im Bad. Wenn in der WG mehr als eine Frau wohnt, kann das manchmal problematisch sein. Man muss auch viele Kompromisse eingehen, damit in der WG &#187;Friede, Freude, Eierkuchen&#171; herrschen kann. A propos Essen … Gemeinsames Kochen und Kochabende sind auch toll, besonders wenn man (Ess-) Kultur aus anderen Ländern kennenlernen kann.<br />
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		<title>Kein Bock auf Ehrenamt</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 11:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephanie Scholz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nr. 33]]></category>
		<category><![CDATA[hastuINTERESSE]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[studentisches Engagement]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Triftpunkt hat »Schluss gemacht«, und mit ihm erleiden immer mehr studentische Initiativen den Vereinstod. Niemand hat mehr Lust, Zeit oder Kraft, sich zu engagieren. Stimmt das? Die sonst so belebten Räume der Studentenwerkstatt Triftpunkt e. V. sind seit ein paar Wochen wie leergefegt. Die letzte Party liegt schon eine Weile zurück. Sie war gut, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Der Triftpunkt hat »Schluss gemacht«, und mit ihm erleiden immer mehr studentische Initiativen den Vereinstod. Niemand hat mehr Lust, Zeit oder Kraft, sich zu engagieren. Stimmt das?</strong> <br /><p><img class="alignleft size-full wp-image-4477" style="border: none;" title="14_15_16_Interesse_WandelEngagement_MiaEwald2" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/14_15_16_Interesse_WandelEngagement_MiaEwald2.png" alt="" width="189" height="312" />Die sonst so belebten Räume der <a href="http://www.triftpunkt.de/">Studentenwerkstatt Triftpunkt e. V.</a> sind seit ein paar Wochen wie leergefegt. Die letzte Party liegt schon eine Weile zurück. Sie war gut, aber sie war auch die letzte. Denn der Triftpunkt ist aus dem Wächterhaus ausgezogen. Die regelmäßig organisierten Kinoveranstaltungen, Vorträge und Partys gehören der Vergangenheit an. Der Grund für das Ende sind nicht etwa fehlende finanzielle Mittel oder ein Mangel an Besuchern, sondern eher die fehlende Zeit der Mitglieder. <span id="more-4326"></span>Denn die meisten von ihnen sind nach den drei Jahren Vereinsbestehen am Ende ihres Studiums angelangt und schreiben nun ihr Examen. »Wenn ein Verein hauptsächlich von studentischem Engagement lebt, steht er irgendwann generell vor dem Problem schwindender Mitgliederzahlen, da die meisten Studenten ihr Studium ja auch irgendwann abschließen«, bemerkt die Triftpunkt-Mitbegründerin Magdalena Wolf. Und an engagiertem Nachwuchs fehlte es der Studentenwerkstatt völlig. Ohne auf eine nächste Generation vertrauen zu können, blieb den wenigen aktiven Mitgliedern also nichts weiter übrig, als einen Schlussstrich zu ziehen.</p>
<p>Der Triftpunkt e. V. ist mit seinem Schicksal aber nicht allein. Sich durch ehrenamtliches Engagement an feste Ämter und Verantwortlichkeiten zu binden, scheint zunehmend unpopulär zu werden. Ob bei Parteien, Hochschulgruppen oder Vereinen wie dem Triftpunkt, laut Statistiken sinken die Mitgliederzahlen ins Bodenlose.</p>
<h3>Keine Zeit durch Bologna?</h3>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-4476" title="14_15_16_Interesse_WandelEngagement_MiaEwald1" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/14_15_16_Interesse_WandelEngagement_MiaEwald1.png" alt="" width="185" height="389" style="border:none" />Einen möglichen Grund dafür könnte die über sechs Jahre angelegte HIS-Studie von 2008 liefern. Demnach zeige die Mehrheit der befragten Studierenden zwar ein generelles Interesse für ehrenamtliches Engagement, jedoch hätten immer weniger Studierende auch die Zeit dafür. Ist das vielleicht ein mögliches Resultat der viel diskutierten Bologna-Reform? Dass durch die Überregulation der neuen Studiengänge studentische Freiräume, und damit auch die Zeit für ein Ehrenamt, immer mehr eingeengt würden, kritisieren schließlich nicht nur die Bildungsstreikler.</p>
<p>Laut der Pressemitteilung des Triftpunkt e. V. ist das BA-/MA-System einer der Hauptgründe dafür, warum die Studentenwerkstatt schließen musste. Denn der potentielle Nachwuchs studiert nicht wie die Triftpunkt-Begründer Diplom und Magister, sondern Bachelor und Master. So gibt auch Magdalena den neuen Studiengängen die Schuld am Ende des Triftpunkt-Vereins. Man müsse »natürlich feststellen, dass mit der flächendeckenden Bachelor-Einführung vielen schlicht die Zeit für außeruniversitäres Engagement fehlt, wir also aus dieser Ecke fast keine neuen Mitglieder gewinnen konnten.« Der MLU-Soziologe Prof. Dr. Ulrich Bröckling sieht das Problem ganz ähnlich. Die Studierenden »stecken durch die veränderte Studienorganisation, die mit den Bachelor-Programmen verbunden ist, in einem anderen Zeitregime, und das macht es schwerer, sich außerhalb des Studiums zu engagieren.«</p>
<p>Doch auch trotz straffem Stundenplan und enormem Leistungsdruck ist es in den neuen Studiengängen möglich, sich zu engagieren. Das zumindest zeigt die studentische Initiative CultureConAction e. V., deren Mitglieder ausschließlich Bachelor und Master studieren. Ina Litterst, die aktiv im Verein tätig ist, sieht das Nachwuchs-Problem anders begründet. »Es ist nicht unbedingt die Zeitinvestition, denn wer sich die Zeit nehmen will, der nimmt die sich einfach. Das Problem ist eher, dass man niemanden hat, der mal einen längeren Zeitraum da ist und das Wissen weitergeben kann.« Demnach sei die Studienzeit mit drei bzw. zwei Jahren viel zu kurz, um sich langfristig engagieren zu können. Das hat natürlich vor allem Auswirkungen auf die ehrenamtliche Tätigkeit bei Vereinen oder Parteien.</p>
<p>Doch weder das immer kleiner werdende persönliche Zeitfenster für studentische Partizipation noch die kurze Studiendauer können den Rückgang studentischen Engagements hinreichend erklären. Schließlich ist der Schwund an Vereins- oder Parteimitgliedern nicht erst seit ein paar Jahren zu beobachten, sondern unterliegt einem jahrzehntelangen Trend.</p>
<h3>Neue Mentalität, neues Ehrenamt</h3>
<p><img class="alignright size-full wp-image-4478" title="14_15_16_Interesse_WandelEngagement_MiaEwald3" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/14_15_16_Interesse_WandelEngagement_MiaEwald3.png" alt="" width="144" height="362" style="border:none"/>Der eigentliche Grund für die leeren Vereinshäuser ist vielmehr ein gesellschaftlicher Wertewandel, der seit vielen Jahren die Mentalität und damit auch das Engagement der Studierenden verändert. Zu diesem Schluss kommt das Konstanzer Studierendensurvey, das während der letzten 24 Jahre studentisches Engagement untersucht hat. Vor allem die Motive haben sich verändert. Waren die früheren Generationen eher von Idealen der Freiheit geprägt, wollten viel erreichen und hatten vor allem auch Gesellschaftskritik geübt, so versuchen die heutigen Studierenden »mit realen Verhaltensweisen mutige Bewegungen entstehen zu lassen«, so der MLU-Soziologe Prof. Dr. Sackmann.</p>
<p>Dieser Mentalitätswandel macht auch vor dem Triftpunkt nicht halt. »Die Mitgliederwerbung war eigentlich nicht das Problem, wir durften regelmäßig neue Gesichter im Vereinskreis begrüßen. Es ist vielmehr so, dass von vornherein nur ein Teil der Mitglieder aktiv war; die anderen beteiligten sich nicht direkt am Vereinsgeschehen, sondern erschienen dann zu den Veranstaltungen oder Partys«, berichtet Magdalena.</p>
<p>Das entspricht voll und ganz dem gegenwärtigen Trend. Anstatt sich für ein gemeinsames großes Ziel einzusetzen, wird heute eher nach Betroffenheit gehandelt. Man unterstützt also kaum noch die ganze Gruppe, sondern eher ein bestimmtes Projekt, das gerade behandelt wird. Aus dieser Motivation heraus hat sich auch der CultureConAction e. V. gegründet. Da es »für Geistes-und Kulturwissenschaftler keine wirkliche Arbeitsmarkt-Perspektive« gibt, haben sich IKEAS-Studierende »spontan zusammengeschlossen«, um eine Firmen- und Kontaktmesse zu organisieren, erklärt Ina Litterst.</p>
<p>Zusätzlich wird diese projektartige Gemeinnützigkeit von einer zunehmenden Individualisierung begleitet. Die Gründe für das Interesse am Ehrenamt sind nicht mehr nur idealistischer Natur. Die 14. Shell-Jugendstudie kommt zu dem Ergebnis, dass selbstorganisierte Gruppen, wie etwa eine Bürgerinitiative, deutlich mehr Zuspruch finden. Parteien oder Gewerkschaften, deren Interessen-katalog viel größer ist, werden dagegen immer unpopulärer. Auch Ina erscheint Engagement in einer Partei »zu abstrakt und zu umfassend«. Die IKEAS-Studentin konzentriert sich »lieber auf einen Aspekt, der mir wirklich wichtig ist«.</p>
<p>Es entstehe ein »neues Ehrenamt«, so Prof. Dr. Sackmann. »Eine gesellschaftliche Tätigkeit soll auch angenehm sein.« Während man sich früher eher aus Gründen der Hilfsbereitschaft engagierte, stellt sich heute wohl die Frage, ob man Spaß an der Tätigkeit hat oder welche persönlichen und beruflichen Erfahrungen man sammeln kann. Das kann auch Ina bestätigen. Als Hauptmotivation benennt sie den praktischen Aspekt an ihrem Ehrenamt. Sie wolle aus dem Theoretischen »auch etwas machen«.</p>
<p>Besonders das soziale Engagement im Verein erfährt seit Mitte der 90er Jahre einen Wandel. War man früher eher in Verpflichtungen eingebettet, so wird heute mehr Wert auf Freiwilligkeit gelegt. »Die Zahlen der Mitglieder für freiwilliges Engagement sind leicht steigend, wohingegen verpflichtende Tätigkeiten an Beliebtheit verlieren«, bestätigt auch Prof. Dr. Sackmann.</p>
<p>Außerdem weist er auf eine zunehmende »Professionalisierung von Engagement« hin, die sich besonders darin ausdrückt, dass Ehrenamt heute nicht nur organisierter und praktischer, sondern auch in geregelteren Bahnen abläuft. Diese Entwicklung ist bereits an den studentischen Initiativen der MLU zu beobachten. So erleichtert der CultureConAction e. V. einerseits das Gespräch zwischen Studierenden und Unternehmen, bei der Mitorganisation kann Ina aber auch »Erfahrungen sammeln und gucken, wo eigene Stärken und Schwächen liegen«. Durch diese Mischung aus gemein- und eigennützigem Verhalten entstehe eine »Balance zwischen dem, was man Geben und Nehmen möchte«, so Prof. Dr. Sackmann.</p>
<h3>»Engagiert.Studiert!« als Wegweiser</h3>
<p>Da sich durch das Bachelor-System die Zeit für zusätzliche Aktivitäten außerhalb der Universität enorm verringert hat, versucht die MLU Engagement in den Stundenplan zu integrieren. Wie etwa bei dem ASQ-Modul (Allgemeine Schlüsselqualifikation) »Engagiert.Studiert!« sollen so das soziale Engagement gestärkt und den Studierenden neben praktischen Erfahrungen auch Softskills vermittelt werden.</p>
<p>Die Idee, dass sich Engagement mit Lernen verbinden lässt, kommt bei den Teilnehmern der ASQ gut an, bestätigt Ines Jaschinski-Kramer, die im Rahmen der FreiwilligenAgentur Halle e. V. das Modul organisiert. Ebenso wie der Triftpunkt existiert »Engagiert.Studiert!« seit drei Jahren, findet aber im Gegensatz zu der Studentenwerkstatt jährlich mehr Interessenten.</p>
<p>Die wachsende Beliebtheit des Moduls erklärt sie vor allem damit, dass »das Engagementfeld nach eigenem Interesse wählbar und der Spaßfaktor groß ist. Auch der Transfer von Theorie und Praxis kann gewährt werden, und die Teilnehmer können Kompetenzen wie Teamgeist oder Konfliktfähigkeit ausbauen.« Aber inwieweit kann man eine ASQ als freiwilliges Engagement bezeichnen, da man für die Teilnahme fünf Credit Points bekommt? Frau Jaschinski-Kramer meint, dass »so ein Projekt zu einer aktiveren Zivilgesellschaft führt«, aber ist das für die kurze Zeitdauer von einem Semester überhaupt möglich?</p>
<p>Im Gegensatz zu »Engagiert.Studiert!« ist der Triftpunkt auf langfristiges Engagement angewiesen und scheint deswegen nicht dem Wesen der Zeit zu entsprechen. Doch auch wenn immer mehr traditionelle studentische Vereine schließen müssen, so gibt es zahlreiche neue Initiativen, die sich den gesellschaftlichen Problemen in einer anderen Form zuwenden. Zu welchem langfristigen Ergebnis das »neue Engagement« führt, kann nur die Zeit beantworten.</p>
<p><small>Illustrationen: Mia Ewald</small><br />
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		<title>Die Macht an der Universität</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 08:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius Lukas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nr. 33]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Professoren haben immer eine Mehrheit. Mitentscheiden können Studenten trotzdem. Sie müssen ihre Chancen jedoch auch nutzen. Über Möglichkeiten und Grenzen der Partizipation an Hochschulen. Tina Fuhrmann hebt die Hand. Rektor Wulf Diepenbrock erteilt ihr das Wort. Es geht um drei Professuren in der Landwirtschaft, die mit einem einmaligen Budgetzuschuss des Landes bezahlt werden sollen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Die Professoren haben immer eine Mehrheit. Mitentscheiden können Studenten trotzdem. Sie müssen ihre Chancen jedoch auch nutzen. Über Möglichkeiten und Grenzen der Partizipation an Hochschulen.</strong> <br /><p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4473" style="border: none;" title="nteresse_GrenzenPartizipation_SusanneWohlfahrt" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/nteresse_GrenzenPartizipation_SusanneWohlfahrt-150x150.png" alt="" width="150" height="150" />Tina Fuhrmann hebt die Hand. Rektor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wulf_Diepenbrock">Wulf Diepenbrock</a> erteilt ihr das Wort. Es geht um drei Professuren in der Landwirtschaft, die mit einem einmaligen Budgetzuschuss des Landes bezahlt werden sollen. Tina fragt, warum man die Stellen befristen wolle, wo sie doch auch der Lehre langfristig zugute kommen würden. Die Studentin spricht keine 30 Sekunden. Weitere Redner folgen. Einer hält einen Monolog über fünf Minuten.<span id="more-4330"></span></p>
<p>Für Tina Fuhrmann ist dieser Ablauf mittlerweile zur Normalität geworden. Sie befindet sich an diesem 12. Mai 2010 auf einer der letzten Sitzungen des alten <a href="http://verwaltung.uni-halle.de/senat_der_verwaltung/">Senats</a>. Zusammen mit Professoren und Mitarbeitern der <a href="http://www.uni-halle.de/">Martin-Luther-Universität</a> berät sie über die wichtigsten Entscheidungen an der Hochschule. »Man kann hier am meisten bewegen«, erläutert Tina ihre Motivation für das Amt. Als sie letztes Jahr als studentische Senatorin kandidierte, war sie gerade erst im zweiten Semester. Über die Liste der <a href="http://www.jusos-halle.de/index.php?mod=content&amp;menu=8&amp;page_id=953">Sozialdemokratischen Hochschulgruppe Halle (SHG)</a> schaffte sie den Sprung ins oberste Gremium der Universität.</p>
<h3>Forderung nach Mitbestimmung</h3>
<p>Immer wieder werden Stimmen laut, die fordern, dass es mehr Stellen, wie die von Tina geben sollte. Besonders bei den Bildungsprotesten des vergangenen Jahres wurde als einer der zentralen Punkte mehr Mitbestimmung an den Hochschulen gefordert. Wäre die studentische Stimme mehr gehört worden, so hätte man einige Fehler bei der BA-/MA-Reform vermeiden können und mancher Dissens wäre nicht entstanden, so die Überzeugung hinter der Forderung. Dass die Studenten an vielen Universitäten jedoch noch immer wenig Mitbestimmungsrecht haben, illustriert ein Beispiel aus Bayern.</p>
<p>Anfang Juni fanden an der Münchner <a href="http://www.uni-muenchen.de/index.html">Ludwig-Maximilians-Universität (LMU)</a> Präsidentenwahlen statt. Der höchste Posten der Hochschule wurde dabei vom sogenannten <a href="http://www.uni-muenchen.de/einrichtungen/orga_lmu/gremien/hochschulrat/index.html">Hochschulrat</a> gewählt. Das Gremium besteht zur Hälfte aus Hochschulangehörigen und zur Hälfte aus externen Personen. So ist der Vorstand des Hochschulrates gleichzeitig in der Unternehmensführung des Versicherers Münchner Rück beschäftigt. Unter den insgesamt 16 Personen befindet sich nur ein Student, was bei vielen der 45 000 Hochschülern der LMU Befremden hervorruft. Gerade über die höchste Personalie der Hochschule haben sie quasi keine Entscheidungsgewalt. Die Wahl am 1. Juni dieses Jahres illustrierte diese Ohnmacht eindrücklich. Der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bernd_Huber">eher konservative amtierende Präsident Bernd Huber</a> trat gegen den <a href="http://www.nida-ruemelin.de/">Philosophieprofessor Julian Nida-Rümelin</a> an, der für den Erhalt von Orchideenfächern und eine studierendenfreundliche Universität eintrat und <a href="http://www.stuve.uni-muenchen.de/presse/pressemitteilungen/huberwahl/index.html">bei den Münchner Studenten hoch im Kurs stand</a>. Nida-Rümelin ging offensiv mit seiner Kandidatur um, zeigte mediale Präsens, wohingegen sich Huber sämtlichen öffentlichen Äußerungen verweigerte. Gewählt wurde er trotzdem. Nur ein Ratsmitglied stimmte nicht für Huber. Der studentische Vertreter im Gremium sprach sich auch nach der Wahl für Nida-Rümelin aus.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4469" style="border: none;" title="17_18_19_Interesse_GrenzenPartizipation_SusanneWohlfahrt1" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/17_18_19_Interesse_GrenzenPartizipation_SusanneWohlfahrt1.png" alt="" width="580" height="213" /></p>
<h3>Gerichtlich verordnet: Professorenmehrheit</h3>
<p>Ähnlich wie im Münchner Hochschulrat sind die Gewalten in allen universitären Gremien bundesweit verteilt. An der Martin-Luther-Universität zum Beispiel sind 86 Prozent der Hochschulangehörigen Studierende. Das Sagen haben jedoch andere: die Professoren. Obwohl nur 1,7 Prozent (mit Juniorprofessoren 1,9 Prozent) der Mitglieder der Uni Halle Lehrstuhlinhaber sind, haben sie in den Gremien immer eine Mehrheit, die sogenannte Professorenmehrheit.</p>
<p>Sobald sich eine Diskussion dem Thema <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-42645126.html">Professorenmehrheit nähert, wird der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts von 1973</a> angeführt. In diesem als »Hochschul-Urteil« bekannten Rechtsspruch sahen die obersten Richter es als notwendig an, dass Professoren immer eine Mehrheit in den universitären Entscheidungsinstanzen haben, damit sie nicht in ihrem Recht auf Freiheit der Wissenschaft und Lehre eingeschränkt werden können. Solange es dieses Urteil gibt, wird es immer wieder in Frage gestellt und mit Alternativen konfrontiert. So wäre ein mögliches Gegenkonzept die paritätische Verteilung der Plätze in einem Gremium. Besteht eine Instanz beispielsweise aus vier verschiedenen  Statusgruppen, so würde jede ein Viertel der Plätze im Gremium bekommen, sodass keine Partei ihren eigenen Willen gegen alle anderen durchsetzen kann.</p>
<p>Denn genau dieses Szenario ist an jeder Hochschule möglich, solange die höchsten Hochschullehrer eine automatische Mehrheit besitzen. Auch Tina Fuhrmann hat manchmal das Gefühl, dass die Professoren ihre Macht nutzen, um bestimmte Themen nicht zu diskutieren: »Da kommt dann die typische Antwort: ›Das wird vertagt‹ oder ›Wir verhandeln es später‹. «</p>
<p>So war es auch, als man über das Hochschulgesetz im Senat debattierte und die studentischen Senatoren forderten, dass jedem Bachelorabsolventen in Sachsen-Anhalt ein Masterplatz garantiert werden soll. »Da hat man ganz groß dagegen geschossen, zumal wir nicht nur Senatsprofessoren gegen uns hatten,  sondern auch Dekane«, erzählt Tina. »Es wurde auf jeden Fall erst einmal mit dem Verweis, es könne auch auf Uniebene geregelt werden, abgelehnt. Wieder angesprochen wurde es aber bis heute nicht.«</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4470" style="border: none;" title="17_18_19_Interesse_GrenzenPartizipation_SusanneWohlfahrt2" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/17_18_19_Interesse_GrenzenPartizipation_SusanneWohlfahrt2.png" alt="" width="580" height="292" /></p>
<h3>Nutzen, was wir haben</h3>
<p>Der <a href="http://www.romanistik.uni-halle.de/studienbereiche/sprachwisswerner/sprachwisswerner/">Romanistikprofessorin Edeltraud Werner</a> sind aus ihrer Zeit im <a href="http://www.philfak2.uni-halle.de/gremien/#anchor1748391">Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät II</a> solche Praktiken fremd: »Also es war nie so, dass die Professoren als Einheit irgendetwas gegen den Willen der anderen Mitglieder durchgedrückt haben.« Zudem, bemerkt die Studiendekanin »sind die Professoren ja auch keine homogene Gruppe, die als Einheit handelt.« Werner spricht sich für eine Professorenmehrheit aus, weil die Lehrstuhlinhaber am Ende ja auch für Lehrangebote und Forschung verantwortlich seien.</p>
<p>Die Sitzverteilung in den universitären Gremien ist ein kontroverses Thema. Nüchtern betrachtet, ist sie undemokratisch, hat aber durchaus eine Legitimationsgrundlage, für die die Studierenden selber gute Argumente liefern, wie auch Rektor Wulf Diepenbrock bemerkt. <a href="http://hastuzeit.de/2010/das-amt-lasst-einen-nicht-los/">In einem Interview mit der hastuzeit im April</a> weist er auf die Möglichkeiten zur Partizipation und ihre Inanspruchnahme hin: »Bevor wir die Beteiligung ausdehnen, sollten wir erst einmal das, was wir haben, besser nutzen.«</p>
<p>Eine solche Möglichkeit gab es in den Instituten der <a href="http://www.philfak2.uni-halle.de/">Philosophischen Fakultät II</a> Anfang des Jahres. <a href="http://hastuzeit.de/2010/vollversammlungen-roundup/">Vom Dekanat iniziiert fanden dort Vollversammlungen statt</a>. »Wir wollten evaluieren, wie die neuen Studienprogramme angelaufen sind«, erklärt Studiendekanin Edeltraud Werner, »wobei uns auch die Stimme der Studierenden wichtig war.«</p>
<p>Der Andrang bei den Vollversammlungen war durchaus unterschiedlich. »Bei der Slawistik waren zum Beispiel sehr viele Studierende anwesend, wohingegen die Romanistik schlecht besucht war«, erinnert sich Werner. Auch die Vollversammlung der Medien- und Kommunikationswissenschaften gab ein eher trostloses Bild ab. Das Verhältnis Dozenten zu Studenten lag zeitweise bei eins zu eins. »Ein bisschen mehr studentisches Interesse hätte ich mir schon gewünscht«, resümiert Edeltraud Werner.</p>
<h3>Beteiligung auf anderen Wegen</h3>
<p>Dass die Möglichkeiten zur Partizipation da sind, aber nur von wenigen genutzt werden, beobachtet auch Tina Fuhrmann: »Das fängt bei einer geringen Wahlbeteiligung an und endet bei Kommissionen, die keinen studentischen Vertreter haben, weil einfach niemand die Aufgabe übernehmen will.« Und selbst gewählte Gremiumsmitglieder nutzen ihr Amt zum Teil gar nicht. So blieb der Platz eines studentischen Senators fast die gesamte Legislatur leer, wie Tina erzählt.</p>
<p>Wenn die Chancen sich einzubringen, nicht genutzt werden, wird es schwer, die Forderung nach mehr Partizipation aufrechtzuerhalten. Da das Interesse an Hochschulpolitik gering ist, muss man vielleicht einen direkteren Weg suchen, um Beteiligung zu generieren. Im Vorfeld zur Rektorenwahl an der Martin-Luther-Universität wurde zum Beispiel dazu aufgerufen, Vorschläge einzureichen.</p>
<p>Die <a href="http://www.uni-weimar.de/gestaltung/cms/struktur/intern/homepages/fachschaft/">Fachschaft Gestaltung an der Bauhaus-Universität Weimar</a> initiierte sogar einen Blog, um aktive Teilnahme zu ermöglichen. Er trägt den Namen <a href="http://www.uni-weimar.de/gestaltung/fsg/">»Was ihr wollt«</a> und stellt die Studierenden der Hochschule vor klare Entscheidungen. So wurde Anfang des Jahres die Frage verhandelt: »Wen wollt ihr als Grafikdesigngastprof?« Bis zur Schließung der Kommentarliste wurden 34 Meinungen abgegeben und viele Kandidaten gesammelt, die anschließend zu einer Prioritätenliste zusammengefasst und an die Berufungskommission übergeben wurde.</p>
<p>Deren Vertretern, die auch in Weimar mehrheitlich Lehrstuhlinhaber sind, musste man nun vertrauen. Lisa Rost vom FSR Gestaltung sieht die Liste trotzdem in guten Händen: »Wir sind in der glücklichen Verfassung, dass die Professoren größtenteils auf uns hören. Das Sammeln von Vorschlägen ist erfahrungsgemäß sehr erfolgreich.«</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-4471" style="border: none;" title="17_18_19_Interesse_GrenzenPartizipation_SusanneWohlfahrt3" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/17_18_19_Interesse_GrenzenPartizipation_SusanneWohlfahrt3.png" alt="" width="580" height="209" /></p>
<h3>Ein bisschen Kontinuität</h3>
<p>Selbstverständlich ist nicht jede Hochschule in einer solchen »glücklichen Verfassung«. Es ist jedoch trotzdem anzunehmen, dass die Entscheidungshoheit bei den Professoren in den meisten Fällen in guten Händen ist. Der Grund: ihr Sachverstand. Die höchsten Lehrer an der Hochschule sind in ihrer Position so ziemlich am Ende der akademischen Leiter angelangt und haben über viele Jahre hinweg den Wissenschaftsbetrieb miterlebt. Sie sind nicht allein Experten in ihrem Fachgebiet, sondern auch in der Hochschulpolitik. Ihre Erfahrung macht sie zumindest den Studenten in den Gremien überlegen.</p>
<p>Für die studentischen Vertreter ist eine längerfristige Wirkungszeit fast unmöglich. Tina Fuhrmann und ihre Mitsenatoren kamen 2009 komplett neu in den Senat. »Wir mussten uns erst einmal in das Gremium einfitzen und am Anfang hatte ich schon das Gefühl, dass man ein Jurastudium braucht, um im Senat mitzuarbeiten«, erzählt Tina. Ein Jahr brauche es, um richtig mitarbeiten zu können, meint die Studentin. Bei einer Regelstudienzeit von sechs Semestern sind allerdings zwei Jahre Gremientätigkeit für die wenigsten möglich. Tina Fuhrmann jedoch hat sich noch einmal aufstellen lassen. Über die Liste der SHG hat sie erneut einen Sitz im Senat bekommen und wird im nächsten Jahr ihre Arbeit fortsetzen. Themen sind genug da. So hat sie sich in der Sitzung am 12. Mai auch dafür stark gemacht, dass alle Masterstudiengänge an der MLU kostenfrei sind. Das Thema wird den Senat in der nächsten Legislatur erneut beschäftigen.</p>
<p><small>Illustrationen: Susanne Wohlfahrt</small><br />
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		<title>The Beauties</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 06:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Sachsenröder</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nr. 33]]></category>
		<category><![CDATA[Pinnwand]]></category>

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		<description><![CDATA[Foto: Thomas Reinhardt
Kunstvolle Fotos von Thomas Reinhardt können noch bis Oktober im Verwaltungsgebäude des Studentenwerk zu den Geschäftszeiten betrachtet werden. Die ausgestellten Werke zeigen natürliche Portraits, Fashion-Motive und Fotografien von thematischen Inszenierungen. Thomas ist Mitglied im studentischen Photoclub Conspectus, der regelmäßig Ausstellungen in der Harzmensa und anderen Örtlichkeiten organisiert.
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		<title>Beuys in Halle</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 11:09:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reinhold Schwenzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[hastuPAUSE]]></category>
		<category><![CDATA[Austellung]]></category>
		<category><![CDATA[Galerie]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gab Provokationen in der Kunst des 20ten Jahrhunderts, dazu gehört die von Piero Manzoni verpackte „Künstlerscheiße“. Und es gab konsequente Entscheidungen, dazu gehört das plastische Werk des Joseph Beuys. Für die einen ist er der größte Scharlatan der Kunstgeschichte, für die anderen ein Jahrhundertkünstler.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Unter dem Titel &#187;Joseph Beuys – Grafik und Multiples&#171; präsentiert der Kunstverein &#171;Talstraße&#171; e.V. Grafiken, Objekte und Fotografien des Klever Künstlers.</strong> <br /><div id="attachment_4544" class="wp-caption alignleft" style="width: 222px"><img class="size-full wp-image-4544" title="10_Joseph Beuys" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/10_Joseph-Beuys.jpg" alt="" width="212" height="295" /><p class="wp-caption-text">Joseph Beuys • 7000 Eichen • 1982  © VG Bild-Kunst, Bonn 2010</p></div>
<p>Es gab Provokationen in der Kunst des 20ten Jahrhunderts, dazu gehört die von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Piero_Manzoni">Piero Manzoni</a> <a href="http://www.elsobrinodeldiablo.com/nando/img/manzoni.jpg">verpackte &#187;Künstlerscheiße&#171;</a>. Und es gab konsequente Entscheidungen, dazu gehört das plastische Werk des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Beuys">Joseph Beuys</a>. Für die einen ist er der größte Scharlatan der Kunstgeschichte, für die anderen ein Jahrhundertkünstler. <span id="more-4539"></span>Die anderen haben Recht. Wer wissen will warum, sollte bis zum 29. August den <a href="http://www.kunstverein-talstrasse.de/">Kunstverein in der Talstraße</a> besuchen. Dort zu sehen sind Werke und Dokumente die an Werke erinnern. Darunter bekannte, wie zum Beispiel die <a href="http://essen.pbworks.com/f/1239725414/honig.jpg">&#187;Honigpumpe&#171;</a> oder die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/7000_Eichen">&#187;7000 Eichen&#171;</a> und weniger bekannte wie &#187;Countdown 2000&#171; oder &#187;mach den Mund weit auf&#171;. Wem nach dem Besuch der Austellung, die etwa hundert Exponate umfasst, immer noch unklar ist warum jeder Mensch ein Künstler ist, der sollte sich die WDR Dokumentation, die in der ersten Etage, in einer Dauerschleife läuft ansehen.</p>
<p>Die Ausstellung ist immer Dienstag bis Freitag 14r bis 19 Uhr und Samstag bis Sonntag 14  bis 17 Uhr geöffnet und für Studenten zwei Euro.</p>
<p><a href="http://www.kunstverein-talstrasse.de/">Kunstverein Talstrasse e.V.</a><br />
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		<title>… es lebe die Kultusministerin</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 09:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Leonhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nr. 33]]></category>
		<category><![CDATA[hastuUNI]]></category>
		<category><![CDATA[Birgitta Wolff]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschulpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Kultusminister]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum haben Sie sich für die Stelle der Kultusministerin entschieden?


Dafür entscheidet man sich ja nicht im Sinne von »bewerben«. Solche Jobs werden einem angetragen, und man kann eigentlich nicht mit Anstand Nein sagen. Außerdem ist das Amt eine sehr interessante Herausforderung: Ein Drittel ist Wissenschaft, ein Drittel Schulbildung, ein Drittel Kultur – also ein wunderbarer Aufgabenmix mit vielen interessanten Herausforderungen, bei denen eine gewisse Managementexpertise durchaus nützlich sein kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Birgitta Wolff hatte bis vor kurzem den Lehrstuhl für Internationales Management an der Uni Magdeburg inne und war dort als Wissenschaftlerin und Dekanin tätig. Seit Juni ist sie die neue Kultusministerin Sachsen-Anhalts.</strong> <br /><div id="attachment_4445" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/foto-birgitta-wolff-tino-jotter.png"><img class="size-full wp-image-4445 " title="Birgitta Wolff" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/foto-birgitta-wolff-tino-jotter-e1280863789252.png" alt="" width="200" height="524" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Tino Jotter</p></div>
<h4>Warum haben Sie sich für die Stelle der Kultusministerin entschieden?</h4>
<p>Dafür entscheidet man sich ja nicht im Sinne von »bewerben«. Solche Jobs werden einem angetragen, und man kann eigentlich nicht mit Anstand Nein sagen. Außerdem ist das Amt eine sehr interessante Herausforderung: Ein Drittel ist Wissenschaft, ein Drittel Schulbildung, ein Drittel Kultur – also ein wunderbarer Aufgabenmix mit vielen interessanten Herausforderungen, bei denen eine gewisse Managementexpertise durchaus nützlich sein kann.</p>
<h4>Sie gelten bildungspolitisch gesehen noch als Neuling. Das wurde auch schon als Kritikpunkt angemerkt. Sehen Sie das auch so, dass Ihre »Unerfahrenheit« ein Problem darstellen könnte?</h4>
<p>Ich wüsste nicht, weshalb es ein Problem sein sollte, und ich wüsste erst recht nicht, für wen. Für mich ist es keines. In diesem Ministerium gibt es so viel Know-How, so viel Erfahrung und auch viele Ideen. Da ist das Zusammenspiel von Veteranen, die sich supergut auskennen, und »Frischfleisch« im System vielleicht gar nicht schlecht.</p>
<h4>Der Bildungsstreik geht in die dritte Runde. Auch in Halle ist wieder gestreikt worden. Was denken Sie darüber, dass die Studierenden gegen die aktuelle Bildungspolitik demonstrieren?</h4>
<p>Grundsätzlich finde ich es extrem wichtig, dass Studierende sich bemerkbar machen und ihre Meinungen und Erfahrungen in die Prozesse einfließen lassen. Ich habe mich als Senatsmitglied und Dekanin schon immer gefragt, warum manchmal Studierende diese wunderbaren Chancen, die das jetzige Mitbestimmungssystem bereits bietet, so schlecht nutzen. Auf der anderen Seite gibt es auch Studenten, die super vorbereitet sind und auch tolle Statements abgegeben, die dann auch gehört werden und etwas bewegen. Allerdings weiß ich auch um die Probleme der gewählten Studentenvertreter. Die Amtszeit beträgt ja häufig nur ein Jahr, und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man mitunter zwei bis drei Jahre braucht, um so einen Laden wie eine Universität richtig zu verstehen. Diesen Nachteil könnte man ausgleichen, indem man zum Beispiel auf Fakultätsebene viel enger und viel informeller zusammenarbeitet. So wie ich es erlebt habe, ist die Bereitschaft dazu da.</p>
<h4>Das heißt, Sie würden sogar die Studenten auffordern, sich mehr mit hochschulpolitischen Themen auseinander zu setzen und auch auf die Straße zu gehen?</h4>
<p>Ich denke nicht, dass die Entscheidungsprozesse auf der Straße stattfinden. Wichtig ist vor allem, in den Gremien aktiv zu sein. Da besteht zum einen die Chance, auch mal mit Nein zu stimmen, was auffällt und ein protokolliertes Zeichen ist. Außerdem kann man im Vorfeld von Entscheidungen die eigenen Positionen vortragen und vielleicht noch Veränderungen bewirken.</p>
<h4>Wo stehen wir jetzt bei dem Bologna-Prozess? Wie weit ist die Umstrukturierung der Universitäten vonstatten gegangen?</h4>
<p>Wir sind irgendwo auf dem weiten Weg zwischen Anfang und Ziel, wobei es aber auch riesengroße Unterschiede gibt. Es gibt wunderbare Bachelor-Programme, die gut angenommen werden und anscheinend auch gut studierbar sind. Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, dass der erste Jahrgang des neuen Bachelor »Internationales Management« an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, was die Indikatoren angeht, weitaus besser läuft, als das, was man immer so hört. Da waren knapp zwei Drittel der Studenten nach der Regelstudienzeit fertig und die Abbrecherquoten sehr viel geringer als früher. Man darf also nicht alles über einen Kamm scheren und pauschalisieren. Wie gut BA-/MA-Programme gestrickt sind, hängt fast ausschließlich davon ab, welche Ideen in das Design dieser Programme einfließen, und da können Studierende unglaublich viel mitarbeiten.</p>
<h4>Und aus dieser eigenen Erfahrung heraus haben Sie vielleicht Ideen, wie man den nicht aufzuhaltenden Prozess sanfter gestalten könnte?</h4>
<p>Man muss einfach mehr miteinander reden und sich auch von anfänglichen Missverständnissen befreien. Um ein Beispiel zu nennen: Bologna sieht vor, dass ein ECTS-Punkt für 25 bis 30 Stunden studentischer Arbeit vergeben wird. Was hat die deutsche Kultusministerkonferenz gemacht? Sie hat festgelegt, dass in Deutschland eine einheitliche Lesart herrschen soll – 30 Stunden. Das ist aus meiner Sicht eine unnötige Einengung gewesen und einer der Gründe, warum die Arbeitsbelastung der Studierenden in Deutschland höher zu sein scheint als zum Beispiel in skandinavischen Ländern. Aber da kommt jetzt wieder Bewegung ins System, es wird flexibler. Und es gibt auch noch weitere Punkte, die meiner Meinung nach am Anfang falsch ausgelegt wurden und durch die dann irgendetwas unnötig Restriktives dabei herauskam. So muss heutzutage zum Beispiel bis zur Promotionsfähigkeit fünf Jahre studiert werden. Früher ging es auch mit weniger. Eigentlich ist ja die Idee, dass man mehr Flexibilität ins System bringt – nicht weniger.</p>
<h4>Wie sieht es mit der Martin-Luther-Universität aus? Gibt es da konkrete Verbesserungspläne? Wir sind ja mit sechs Millionen Euro unterfinanziert. Was kann man da machen?</h4>
<p>Man kann alles Mögliche machen. Bei der Lehrerbildung zum Beispiel schaut man schon genau, wo Geld fehlt, und hilft mit Hochschulpaktmitteln finanziell nach. Allerdings muss ich auch unserem Ministerpräsidenten Recht geben, der immer sagt: »Mehr Geld führt nicht automatisch zu mehr Bildung oder besserer Bildung.« Ich glaube, wir leisten uns in großen Teilen des Systems, und das gilt jetzt nicht nur für die MLU, noch vermeidbare Effizienzverluste. Mittel werden nicht immer genau für die richtigen Zwecke eingesetzt, wobei hier aber vor allem die Akteure dezentral viel besser beurteilen und steuern können, weil die ja genau sehen, wo Engpässe und Restrukturierungsmöglichkeiten bestehen. Ich glaube nicht, dass ein zentraler Plan viel helfen würde.</p>
<h4>Sie werden also nicht dafür eintreten, neue Gelder zu beschaffen – oder die sechs Millionen Unterfinanzierung auszugleichen? Sie wollen versuchen, das Geld, was man hat, effizienter auszugeben?</h4>
<p>Das ist das Einzige, was wir machen können. Wir haben ja leider keinen Goldesel auf dem Schreibtisch stehen. Dass unser Land sich keine Mehrausgaben leisten kann, denke ich, hat sich allgemein herumgesprochen.</p>
<h4>Frau Wolff, vielen Dank für das Gespräch.</h4>
<div class="schnipsel">
<h3>Unimono</h3>
<p>Dieses Interview ist in Zusammenarbeit mit <a href="http://www.unimono.uni-halle.de/_ber_unimono/">Unimono, dem studentischen Radiosender der MLU</a> entstanden und wurde von Nadja Sonntag und Tom Leonhardt geführt. Wenn ihr auch in die Welt des Hörfunks schnuppern wollt, dann könnt ihr ab nächsten Semester <a href="http://www.studis.radiocorax.de/?page_id=57">ein ASQ-Modul bei den Radiomachern</a> belegen.</p>
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		<title>Halle statt Harvard</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 07:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Glathe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nr. 33]]></category>
		<category><![CDATA[hastuUNI]]></category>

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		<description><![CDATA[Marian Kogler ist gerade erst von Wien nach Halle gezogen und wohnt übergangsweise in einer kleinen Pension am Stadtrand in Lettin. Für ein Foto ist es zu dunkel in der kleinen Küche, in der wir den Tisch so zurechtrücken, damit wir beide an ihm Platz nehmen können. »Mir gefällt Halle, ich denke, ich habe die richtige Entscheidung getroffen«, sagt Marian überzeugt und schmunzelt amüsiert darüber, dass für andere Halle eher einen Kompromiss darstellt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Marian Kogler ist 18 Jahre alt und bereits wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Informatik in Halle. Mit 16 Jahren absolvierte er den Bachelor, ein Jahr später war er Diplomingenieur. Für den Berufseinstieg wählte er nun bewusst Halle.</strong> <br /><div id="attachment_4432" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-4432 " title="Marian Kogler" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/foto-marian-kogler-julia-glathe-300x268.png" alt="" width="300" height="268" /><p class="wp-caption-text">Foto: Julia Glathe</p></div>
<p>Marian Kogler ist gerade erst von Wien nach Halle gezogen und wohnt übergangsweise in einer kleinen Pension am Stadtrand in Lettin. Für ein Foto ist es zu dunkel in der kleinen Küche, in der wir den Tisch so zurechtrücken, damit wir beide an ihm Platz nehmen können. »Mir gefällt Halle, ich denke, ich habe die richtige Entscheidung getroffen«, sagt Marian überzeugt und schmunzelt amüsiert darüber, dass für andere Halle eher einen Kompromiss darstellt.</p>
<p>Er erklärt seine Entscheidung, nach Halle gekommen zu sein, damit, dass <a href="http://www.informatik.uni-halle.de/arbeitsgruppen/theorie/staiger/">Professor Steiger</a> im Bereich Theoretische Informatik ein anerkannter Spezialist sei und es hier zudem die Möglichkeit gäbe, neben der Promotion als wissenschaftlicher Mitarbeiter zu forschen und zu lehren. Harvard oder andere renommierte Eliteuniversitäten kamen für ihn nicht in Frage. »Im angelsächsischen Raum ist solch eine Stelle ohne Doktorgrad gar nicht möglich.«</p>
<h3>Immatrikulation mit 13 Jahren</h3>
<p>Der Arbeitsalltag beginnt 11 Uhr mit dem Checken der E-Mails. Darauf folgen Übungen und Besprechungen mit den Dozenten, um die Unterrichtseinheiten auf die Seminare und Vorlesungen abzustimmen. Darauf, dass Marian gerade erst volljährig geworden ist, verweist lediglich sein Äußeres. Sein bestimmter Ton erinnert vielmehr an einen Dozenten mittleren Alters.<br />
Marian glaubt nicht, dass sein Alter bei den Studierenden Irritationen hervorrufen könnte. »Da ich neben meiner Lehrtätigkeit gleichzeitig auch Doktorand bin, einige ich mich mit den Kommilitonen meist unbürokratisch auf das gegenseitige Du.« Die meisten sind zwar älter als er, aber daran hat sich Marian längst gewöhnt. Seit dem 13. Lebensjahr ist er von Erwachsenen umgeben.</p>
<p>Damals begann er parallel zur Schule das Studium der Informatik an der <a href="http://www.tuwien.ac.at/">TU Wien</a>. Und weil der Stundenplan noch nicht voll war, widmete er sich zudem der Sprachwissenschaft und besuchte vereinzelt Vorlesungen der Mathematik. »Mein Tagesablauf war nicht anders als bei einem normalen Studium. Ich hatte eben nicht nur in einer Fakultät Unterricht, sondern nahm öfter auch die Metro in die andere Richtung.«</p>
<p>Von einer normalen Schulzeit konnte hingegen keine Rede sein. »Einmal kam ich, als eigentlich ein freier Tag war, in die Schule. Ich war so selten da, dass ich einfach nicht mitbekommen habe, dass kein Unterricht stattfand«, erzählt Marian und grinst. Ernst fügt er aber schnell hinzu, dass dies legal gewesen sei. Damit er Vorlesungen in der Uni besuchen konnte, durfte er die Schule schwänzen.</p>
<h3>Außergewöhnliche Kindheit</h3>
<p>Dass Marian hochbegabt ist, wurde seinen Eltern recht früh deutlich. Sein Vater, freier Schriftsteller, schlief gerne aus, wohingegen die Mutter, als Verwaltungsangestellte im Krankenhaus, immer sehr früh das Haus verließ. Die Kommunikation verlief also in der Regel über kleine Notizen. Als Marian mit zwei Jahren den Vater fragte »Papa, warum steht da Achtung?«, stellten die Eltern verwundert fest, dass ihr Kleinkind bereits lesen konnte.</p>
<p>Ein IQ-Test mit einem Ergebnis von 150 Punkten brachte dann Gewissheit. Ein Jahr später konnte er schreiben, las Sachbücher und konnte mühelos dreistellige Zahlen addieren und subtrahieren. »Eine normale Kindheit oder Jugend hatte ich sicher nicht, eher eine außergewöhnliche«, fasst Marian nüchtern seinen Werdegang zusammen und erklärt, dass eben jeder etwas anderes vom Leben möchte.</p>
<p>Ungewöhnlich schnell berichtet Marian von seinem Leben. Dabei begleiten Gesten seine Worte fast hektisch. Seit seinem frühen Studienabschluss mit 16 Jahren begleitet die Presse den jungen Wissenschaftler, und so sind seine Antworten stets diplomatisch. Marians Vorstellung von einer »normalen« Jugend wirkt hingegen überraschend aufrichtig: »Ich habe mich nicht bis drei Uhr nachts ins Koma gesoffen oder war auf Partys. Soziale Kontakte hatte ich trotzdem. Ich ging mit Freunden lieber in ein Lokal und plauderte mit ihnen über alles Mögliche.«</p>
<p>Diskos und Konzerte besucht Marian nicht. Abwehrend schüttelt er den Kopf: »Das ist nichts, was ich unbedingt nachholen möchte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass mir die Atmosphäre dort gefallen würde.</p>
<h3>Klischees über Hochbegabte</h3>
<p>Typische Teenagerprobleme wie Konflikte mit den Eltern hatte Marian nicht. Schon früh fühlte sich Marian im Stande, Entscheidungen selbstständig zu treffen, und seine Eltern vertrauten ihm in dieser Hinsicht. »Ich konnte heimkommen, wann ich wollte. Meine Eltern wussten, dass ich keine Dummheiten machte.«</p>
<p>Hin und wieder brachte die Hochbegabung aber Schwierigkeiten mit sich. »Von der ersten bis zur sechsten Klasse hatte ich heftige Probleme mit den Mitschülern.« Danach wechselte Marian die Klasse, und die letzten zwei Jahre verliefen ruhig. In der Universität herrschte durch die heterogene Struktur der Studenten ein unkompliziertes Klima.</p>
<p>Außerhalb begegnen ihm jedoch bis heute Vorurteile und Klischees. »Ich bin kein Misanthrop, der alle hasst, oder ein Einzelgänger, wie es einige glauben«, rechtfertigt sich Marian, »sondern ein Mensch, mit dem man durchaus gut auskommt.«</p>
<p>Seine Interessen gehen über Informatik hinaus. Er liest gern und mag die satirischen Lieder von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Kreisler">Georg Kreisler</a>. Befreit lacht Marian auf, als er den bekannten Titel »Gehn wir Tauben vergiften im Park« nennt. Sein seriöses Auftreten löst sich für Sekunden auf. Gewählt spricht er dann aber weiter: »Das ist natürlich durchaus makaber und satirisch. Teilweise sind die Inhalte auch politisch.«</p>
<p>Politik ist generell ein Themenfeld, mit dem sich Marian beschäftigt. »Vor allem Hochschulpolitik.« Auch er hatte sich im vergangenen Jahr aktiv an den Protesten und der Besetzung eines Hörsaals in Wien beteiligt. Wenn auch nicht in der Intensität wie andere Studenten: »Ich wollte als Vortragender den Studenten nichts wegnehmen.« Monoton beantwortet Marian die letzten Fragen. Ungeduld scheint durch, als er mich zur Tür begleitet. Eine schnelle Verabschiedung, ein professionelles Lächeln. Es ist Samstag. Kein Ausflugswetter, und so kehrt Marian pflichtbewusst an den Schreibtisch seines Pensionszimmers zurück.</p>
<div class="schnipsel">
<h3>Bildung mit Hindernissen</h3>
<p><a href="http://hastuzeit.de/2010/bildung-mit-hindernissen/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4460" title="bild-buch-marian-kogler" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/bild-buch-marian-kogler-150x150.png" alt="" width="50" height="50" /></a>Eine <a href="http://hastuzeit.de/2010/bildung-mit-hindernissen/">kurze Rezension der hastuzeit zum Buch &#187;Gemischte Gefühle und anderer Zeitvertreib&#171; von Marian Kogler</a> findet ihr ebenfalls in der Ausgabe Nr. 33.</p>
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		<title>Bildung mit Hindernissen</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 07:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konrad Dieterich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nr. 33]]></category>
		<category><![CDATA[hastuUNI]]></category>
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		<category><![CDATA[Hochbegabung]]></category>
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		<description><![CDATA[Als jüngster Akademiker Österreichs ist Marian Kogler in seinem Heimatland prominent genug, dass eine Verlegerin ihm vorschlug, ein Buch zu schreiben. Herausgekommen ist zum Glück keine Autobiographie mit Schwänken aus dem Leben eines Achtzehnjährigen, sondern ein Bericht von den Erfahrungen eines Hochbegabten auf seinem Bildungsweg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/bild-buch-marian-kogler-193x300.png" alt="" title="bild-buch-marian-kogler" width="193" height="300" class="alignright size-medium wp-image-4460" />Als jüngster Akademiker Österreichs ist Marian Kogler in seinem Heimatland prominent genug, dass eine Verlegerin ihm vorschlug, ein Buch zu schreiben. Herausgekommen ist zum Glück keine Autobiographie mit Schwänken aus dem Leben eines Achtzehnjährigen, sondern ein Bericht von den Erfahrungen eines Hochbegabten auf seinem Bildungsweg.</p>
<p>Dass er vor allem in der Schule auf Schwierigkeiten stieß, zeigt sich schon darin, dass er dieser Zeit den Großteil seines Buches einräumt. Starre Rahmenbedingungen, mobbende Mitschüler und verständnislose Lehrer kommen in vielen seiner exemplarischen Anekdoten zur Sprache. Sein recht unbekümmerter Umgang mit Autoritäten muss dabei nicht selten als vorlautes Verhalten angekommen sein.</p>
<p>Aus der Sicht eines studentischen Lesers kommt seine Zeit an der Universität dabei etwas zu kurz; insbesondere für Lehramtsstudierende kann die Perspektive eines Hochbegabten durchaus von Interesse sein, bevor sie im Schulbetrieb mit ihm konfrontiert werden. Ein Bonus ist sicher sein Bericht von dem Studierendenstreik in Wien und seine Schilderung der Stärken und Schwächen im österreichischen Bildungssystem, die zusammen 15 Seiten umfassen.</p>
<p>Kogler schreibt klar und leicht verständlich; lässt man sich auf die Subjektivität des Textes ein, so bietet er durchaus eine interessante Abendlektüre. Dennoch hätte dem Buch, obwohl es keinen wissenschaftlichen Anspruch erhebt, der eine oder andere weiterführende Literaturhinweis gutgetan. Zudem kommen die knapp 200 Seiten des Buches durch ein sehr großzügiges Layout zustande, so dass das Buch, jedenfalls in der verfügbaren gebundenen Version, nicht unbedingt studentischen Preis-Leistungs-Erwartungen entspricht.</p>
<p><strong>Marian Kogler, Gemischte Gefühle und anderer Zeitvertreib. Erfahrungen und Einsichten eines Hochbegabten. Wien: Seifert Verlag, 2010. 199 Seiten, 19,90 EUR</strong><br />
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		<title>Engagement hat viele Gesichter</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 06:28:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Leonhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[hastuINTERESSE]]></category>
		<category><![CDATA[Partizipation]]></category>
		<category><![CDATA[studentisches Engagement]]></category>

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		<description><![CDATA[Weißt du, wie viele verschiedene studentische Vereine es in Halle gibt? Bei der Recherche zu unserem aktuellen Heft-Thema »Partizipation« sind wir auf zahlreiche studentische Vereine und Organisationen gestoßen. Da viele der Projekte unserer Meinung nach mehr Aufmerksamkeit verdient hätten, möchten wir unseren Teil dazu beitragen und haben studentische Projekte in einer kleinen Beitragsreihe vorgestellt. Was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Weißt du, wie viele verschiedene studentische Vereine es in Halle gibt?</strong> <br /><p>Bei der Recherche zu unserem aktuellen Heft-Thema »Partizipation« sind wir auf zahlreiche studentische Vereine und Organisationen gestoßen. Da viele der Projekte unserer Meinung nach mehr Aufmerksamkeit verdient hätten, möchten wir unseren Teil dazu beitragen und haben studentische Projekte in einer kleinen Beitragsreihe vorgestellt. Was unsere Schreiber dabei herausgefunden haben, könnt ihr im Folgenden lesen:</p>
<h3 class="accordionButton">Postkult – Diva in Grau (von Steffen Heindorf)</h3>
<div class="accordionContent">
<p><em>Seid ihr auch schon mal durch </em><strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Südliche_Innenstadt_(Halle)#Glaucha">Glaucha</a></strong><em> gelaufen, vorbei an leerstehenden Altbauten und verkommenen DDR-Monumenten aus Beton und Stahl und habt euch gefragt was daraus nur werden soll?</em></p>
<p>Der <a href="http://www.postkult.de/">Postkult e.V.</a> hat sich 2007 gegründet und es sich zum Ziel gemacht, den &#171;Leerstand der Stadt Halle, der Diva in grau, als Chance zu sehen&#171;. Denn es bietet die Möglichkeit, zu experimentieren und vor allem, den Bürgern in ganz neuen Formen zu begegnen.</p>
<p>In den nun vergangenen drei Jahren konnten die Mitglieder schon einige interessante Projekte verwirklichen. So trifft man sie in der Zwingerstraße im <a href="http://www.postkult.de/?page_id=870">Umsonstladen</a> sowie im Stadtgarten in der Torstraße an, deshalb ist den studentischen Stadtentwicklern die neuentdeckte Aufmerksamkeit auf das Glauchaviertel zu verdanken. Mit dem Projekt &#187;<a href="http://postkult.de/stadt-spiel-vision/">Stadt-Spiel-Vision</a>&#171; schufen sie den Rahmen, auf künstlerischem Weg den grauen Alltag aus dem Stadtteil zu kehren.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-4418" title="Postkult_logo" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/postkult_transp.jpg" alt="" width="226" height="96" />Die etwa 30 aktiven Mitglieder sind ständig darum bemüht, in der Stadt immer etwas Neues zu erschaffen oder alte Dinge in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Jeder der sich nun angesprochen fühlt und gerne daran teilhaben möchte, der ist immer herzlichst eingeladen. Es existieren keine Voraussetzungen für Neumitglieder. Wer sich also mit Halle verbunden fühlt und wem die Entwicklung der Stadt am Herzen liegt, der ist jederzeit gern gesehen.</p>
<p>Dabei steht es jedem frei, wie intensiv er sich einbringt. Eigenschaften wie Teamfähigkeit, selbständiges Arbeiten und die Planung und Entwicklung von Projekten, werden in jedem Fall vermittelt. Zudem bietet sich die Möglichkeit im Rahmen des ASQ-Moduls &#187;<a href="http://www.freiwilligen-agentur.de/Projekte/engagiert.studiert">engagiert.studiert</a>&#171;  5 Punkte für sein credit point-konto zu sichern.</p>
<p>Wer also schon einmal eines ihrer vielen Projekte gesehen hat und sofort begeistert war, oder nun neugierig geworden ist, dem sei ein Besuch bei den wöchentlich stattfindenden Treffen ans Herz zu legen, oder ganz einfach und unverbindlich melden unter  postkult[ät]gmail[punkt]com oder über die <a href="http://www.postkult.de/">Homepage</a>.</p>
</div>
<h3 class="accordionButton">AIESEC – Motivation und Eigeninitiative (von Marcus Klugmann)</h3>
<div class="accordionContent">
<p><a href="http://www.aiesec.org/cms/aiesec/AI/Western%20Europe%20and%20North%20America/GERMANY/home/index.html">AIESEC</a> ist ein Verein, der für <strong>interkulturellen Austausch</strong> steht. Besonders wichtig ist ihm dabei der internationale Praktikantenaustausch. Aber auch gemeinsame Projekte zwischen Universität und Unternehmen der Region werden realisiert.</p>
<p>AIESEC gibt es seit 1948 und hat mittlerweile Standorte in über 100 Ländern. Den <a href="http://www.aiesec.org/cms/aiesec/AI/Western%20Europe%20and%20North%20America/GERMANY/AIESEC%20HALLE/AIESEC_in_LC/index.html">Standort in Halle</a> gibt es seit 2005. Circa 50 Mitglieder, hauptsächlich Studenten, aber auch Absolventen, die sich in einem Praktikum befinden, erlangen hier zurzeit Erkenntnisse in Bereichen wie Teamarbeit, Zeit- und Selbstmanagement und Führungskompetenzen, was theoretisch in Seminaren, aber auch praktisch geschieht, indem man sich in der Organisation aktiv einbringt.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-4282" title="aiesec_logo" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/aiesec_logo.jpg" alt="" width="215" height="31" />Als &#187;member-driven organization&#171; ist AIESEC besonders auf die Motivation und Eigeninitiative ihrer Mitglieder angewiesen. Die Richtung dabei wird von einem siebenköpfigen Vorstand vorgegeben, der jedes Jahr neu gewählt wird. Jedes Vereinsmitglied kann gewählt werden.</p>
<p>AIESEC führt die unterschiedlichsten Projekte durch, von interkulturellen Abenden, über <a href="http://www.studentenwerk-halle.de/index.php?id=112021000004&amp;cid=155026001951">internationale Mensawochen</a> bis zu Projekten mit sozial relevanten Themen und der Organisation von nationalen Konferenzen.</p>
<p>Am besten ist es für Interessierte, sich zu Beginn eines neuen Semesters anzumelden, weil in dieser Zeit die Integration neuer Mitglieder am günstigsten ist. Vorschriften, wieviel Zeit man für den Verein aufbringen sollte, gibt es keine, mit <em>4 SWS</em> sollte man aber rechnen. Führungspositionen nehmen natürlich mehr Zeit in Anspruch. Die Lokalkomitee-Treffen finden montags 20 Uhr im Hörsaal D im Melanchthonianum statt. Einen Mitgliedsbeitrag gibt es nicht. Der Verein wird hauptsächlich durch unternehmerische Partner gesponsort.</p>
</div>
<h3 class="accordionButton">SfH – Ein Standort für (H)alle (von Stephanie Scholz)</h3>
<div class="accordionContent">
<p><em>&#187;Studenten für Halle&#171; schaffen städtische Verbundenheit</em></p>
<p>Allen Studienanfängern, die allein und Heimweh geplagt durch die tristen Gassen von Halle irren, ist geholfen. Denn der Verein &#187;<a href="http://www.studenten-fuer-halle.de/">Studenten für Halle&#171; (SfH)</a> hat es sich zur Aufgabe gemacht, jene Neuankömmlinge durch gemeinsame<a href="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/logo_120x120.png"><img class="alignright size-full wp-image-4596" title="sfh_logo" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/logo_120x120.png" alt="" width="120" height="120" /></a>Unternehmungen in das universitäre und städtische Umfeld zu integrieren. Die rund 20 Vereinsmitglieder organisieren regelmäßig Aktivitäten wie zum Beispiel Fahrrad- oder Fototouren und beschäftigen sich mit kulturellen, politischen und historischen Themen rund um die Stadt Halle. Die wohl bekanntesten Veranstaltungen des SfH sind die von den Mitgliedern selbst geführten und kostenfreien Stadtrundgänge. Die Studierenden lernen auf verschiedenen Touren die kulturelle Vielfalt und die historischen Schätze der Saalestadt kennen.</p>
<p>&#187;Wir möchten den Menschen die Geschichte ihrer Stadt näher bringen, Verbundenheit erzeugen aber auch Probleme ansprechen und Lösungsansätze erarbeiten&#171; erklärt Conrad Seeman, Mitglied der SfH und ehemaliger Vereinsvorsitzender.</p>
<p>Durch eine gemeinsame Freizeitgestaltung möchte der Verein dazu beitragen, dass sich Studienanfänger und vor allem auch ausländische Studierende in Halle Wohlfühlen und die Begeisterung für die Stadt mit in ihre Heimatorte tragen.</p>
<p>Doch seit der Gründung als studentische Initiative im Jahr 2006, hat der gemeinnützige Verein nicht nur Stadtrundgänge und Grillabende organisiert. Die wohl umfangreichste Unternehmung ist das &#187;Projekt 2020&#171;. Gefördert durch den Flughafen Leipzig-Halle entwickelten die Vereinsmitglieder <a href="http://www.projekt2020.uni-halle.de/">ein eigenes Marketingkonzept für die MLU</a>. Ziel ist es, das Image und damit die Außendarstellung der Stadt Halle und der Universität zu verbessern.</p>
<p>Doch um alle geplanten Vorhaben umzusetzen, fehlt es den SfH an aktiven Mitgliedern. Bei den monatlichen Vereinssitzungen oder Stammtischen sind neue Gesichter stets willkommen. Die einzige Voraussetzung für die Mitgliedschaft ist das Interesse für Themen rund um die Universität und die Stadt Halle.</p>
<p>Kontakt: 	kontakt[ät]studenten-fuer-halle[punkt]de</p>
</div>
<h3 class="accordionButton">RCDS &#8211; Der Ring Christlich demokratischer Studenten (von Reinhold Schwenzer)</h3>
<div class="accordionContent">
<p><em>Freiheitlich demokratische Studenten bekennen sich zu christlich-abendländischen Grundwerten</em></p>
<p>Und wählen die CDU, allerdings geheim und freiwillig, denn sie verstehen sich als eine Organisation, die lediglich  mit der Union befreundet ist, ihr aber nicht angehört. Weniger geheim als ihr Wahlverhalten sind ihre Treffen. Die finden in Halle im &#187;Wirtshaus Schwejk&#171; in der August-Bebel-Straße statt. Dort diskutieren sie über Hochschulpolitik oder planen Aktionen wie zum Beispiel <a href="http://hastuzeit.de/2009/kultusminister-olbertz-uber-sachsen-anhalts-bildungspolitik/">einen Vortrag mit dem ehamligen Kultusmnister Jan-Hendrik Olbertz</a>.</p>
<p>Die etwa 12 aktiven Mitglieder des Hallenser RCDS dürfen sich mit 108 Gruppen an Hochschulen in ganz Deutschland solidarisch fühlen und freuen sich über neue Mitglieder. Wenn du also mitmachen willst, schreibst du am besten eine Mail an rcds-halle[ät]gmx[punkt]de.</p>
</div>
<h3 class="accordionButton">ESG Halle – Religiöse Grenzen sprengen (von Steffen Heindorf)</h3>
<div class="accordionContent">
<p><em>Die <a href="http://www.halle-esg.de/">Evangelische Studierendengemeinde Halle</a> bietet eine Plattform, überkonfessionell Gedanken und Ideen auszutauschen, und christliche Gemeinschaft an der Hochschule zu (er)leben.</em></p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4419" title="Evangelische Studierendengemeinde Logo" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/esg-150x150.gif" alt="" width="150" height="150" />Die <em>ESG-Halle</em> gründete sich bereits kurz nach Ende des zweiten Weltkrieges als Teil einer internationalen Bewegung christlicher Studenten. Sie genossen großes Ansehen in den 50er Jahren, da sie als einzige studentische Organisation in Halle Widerstand gegen die ideologische Bevormundung der SED leisteten.</p>
<p>Bis heute bestehen sie, um einen Freiraum zu ermöglichen für Austausch und kritische Diskussionen über ideologische, fachliche und religiöse Grenzen hinweg.</p>
<p>Trotz der Namensgebung als evangelische Gemeinde stehen jedem ihre Tore offen, gleich welcher Religion oder Konfession. Denn es zählt der Grundsatz, eine fröhliche, sozial engagierte Gemeinschaft mitzuerleben. Sie verstehen sich aber gerade dabei trotzdem als christliche Gemeinde.</p>
<p>Dabei unterstützen die Mitglieder verschiedene Gruppen, wie Ausländer bzw. ausländische Studenten, benachteiligte Kinder und Jugendliche, aber auch Gemeinschaften im In- und Ausland.</p>
<p>Darüber hinaus veranstalten sie <a href="http://www.esg-halle.info/content/programm">regelmäßig Treffen</a>, wie etwa das Sommerfest &#187;Dies artium&#171; oder eine Israelfahrt im Jahr 2008. Für Interessierte bieten sich vor allem die Gemeindeabende immer mittwochs in der Puschkinstraße 27, ab 18.45 Uhr an, um schnell Kontakt zu knüpfen und Anschluss zu finden.</p>
<p>Wer nun neugierig wird, aber Bedenken hat, nicht die nötigen Voraussetzungen zu erfüllen, der sei beruhigt. Aufnahmevoraussetzungen existieren nicht, ganz im Gegenteil, jeder Gast wird gern gesehen. Und traut man sich nicht sofort an einem Gemeindeabend mit Abendessen, Andacht und anschließenden Vorträgen teilzunehmen und will stattdessen lieber erst einmal reinschnuppern, dann ist der ESG-Gottesdienst vielleicht genau das Richtige. Dieser findet, immer im Wechsel mit dem Universitätsgottesdienst, 14-tägig in der Regel sonntags 18 Uhr in der Laurentiuskirche statt.</p>
<p>Also, einfach mal vorbeischauen und mitmachen. Jeder bestimmt sein Engagement selbst, lediglich Vertrauensstudenten sollten sich auf 2-3 stündige Sitzungen aller zwei Wochen einstellen. Wer also Ambitionen hat, einer der sieben Vertrauensstudenten zu werden und somit zusammen mit einem hauptamtlich angestellten Pfarrer den Gemeinderat zu bilden, der sollte diesen kleinen Mehraufwand einplanen.</p>
<p>Für nähere Informationen steht der Gemeinderat gern zur Verfügung. Ihr erreicht ihn per Mail unter buero[ät]halle-esg[punkt]de.</p>
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<h3 class="accordionButton">Conspectus – betrachten, ablichten, ausstellen (von Marcus Klugmann)</h3>
<div class="accordionContent">
<p>Der Conspectus Photoclub besteht seit 1996, zunächst als lockerer Freundeskreis einiger Studenten. Die circa 20 Mitglieder, Studenten als auch Nichtstudenten, treffen sich alle zwei Wochen, um die eigenen neuen Bilder vorzustellen. Es werden auch Ausflüge zu Fotografie-Ausstellungen unternommen und gemeinsame Ausstellungen organisiert, wobei die Teilnahme an den einzelnen Veranstaltungen jedem selbst überlassen wird.</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4281" title="Conspectus_Logo_2010" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/Conspectus_Logo_2010-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" />Das größte Projekt kam 2009 zustande, als der Fotoclub einen Kalender zu inszenierter Fotografie erarbeitet hat, der in einer Auflage von 5000 Stück erschien. Finanzielle Unterstützung gab es dafür vom <a href="http://www.studentenwerk-halle.de/">Studentenwerk Halle</a>, das auch die Harz-Mensa für Ausstellungen und die Clubräume im Wohnheim zur Verfügung stellt. Unregelmäßige Zuwendungen gibt es vom <a href="http://www.stura.uni-halle.de/">StuRa</a>, der zum Teil Ausstattungen und Materialien finanziert.</p>
<p>Offiziell ist der Conspectus Photoclub wie andere Vereine auch hierarchisiert. Es gibt einen Vorstand, der aus drei Mitgliedern besteht, einem Finanzier, Kilian Kalugin, einem stellvertretenden Leiter, der zugleich Webmaster ist, Thomas Nauhaus, und einer Sprecherin, die gleichzeitig für die organisatorische Leitung zuständig ist, Kerstin Arnold.</p>
<p>Den Mitgliedern des Fotoclubs stehen sowohl ein Labor als auch ein Fotostudio zur Verfügung. Die Treffen finden alle vierzehn Tage, mittwochs, 19 Uhr im Studentenwohnheim im Hohen Weg 6 statt. Als potentielles Mitglied sollte man natürlich Interesse an der Fotografie mitbringen. Kenntnisse zur Technik sind nicht zwingend, dafür gibt es den technischen Leiter, Elija Schwarz, der einem bei Fragen gern zur Verfügung steht und auch praktische Einführungen und Workshops leitet.</p>
<p>Mehr Informationen unter: kee.arnold[ät]googlemail[punkt]com</p>
</div>
<h3 class="accordionButton">Amnesty International &#8211; Von der Freiheit in Lissabon zu Menschenrechten (von Steffen Heindorf)</h3>
<div class="accordionContent">
<p><em><strong>Freiheit</strong>. Ein oft viel zu leichtfertig benutztes Wort. Bedenkt man, wie viele Menschen wegen politischer, religiöser und ethischer Ansichten oder nicht selten völlig grundlos in den Abu-Ghuraibs dieser Welt gefangen gehalten werden.</em></p>
<p>1961 wurde zwei Studenten in Lissabon eben dieses Wort-Freiheit- zum Verhängnis. Zu dieser Zeit war das Erwähnen des Wortes in Portugal verboten. Empört von einem Zeitungsartikel, der darüber berichtete, gründete Peter Benenson <em>Amnesty International</em>.</p>
<p>Seit 1991 existiert die Organisation nun auch in Halle, die <a href="http://ai-campus.de/">zugehörige Hochschulgruppe</a> seit nun mehr fünf Jahren.</p>
<p>Stets wird mittels verschiedener Aktionen über die Menschenrechte informiert und darüber hinaus betroffenen, deren Rechte verletzt wurden, geholfen. Solche Aktionen waren beispielsweise das Benefizkonzert 2009 im LaBim oder die Fotoausstellung 2010 zu den Käfigmenschen in Hongkong in der <a href="http://www.ufogalerie.com/">UFO-Galerie</a>. Zusätzlich können sich Mitglieder in der <a href="http://959.radiocorax.de/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=191&amp;Itemid=49">AI-Radiosendung</a> jeden zweiten Mittwoch im Monat um 19 Uhr auf <a href="http://www.radiocorax.de/">Radio Corax</a> oder bei Unterrichtseinheiten zu Menschrechtsthemen an Schulen einbringen.</p>
<p>Interessierte sollten also Spaß am Planen und Durchführen solcher Aktionen haben und eine gewissen Leidenschaft im Umgang mit den Menschenrechten an den Tag legen, auch wenn es kein Aufnahmekriterium ist, von denen ohnehin keines existiert.</p>
<p><a href="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/ai.gif"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4420" title="amnesty_international_logo" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/ai-150x150.gif" alt="" width="150" height="150" /></a>Wenn ihr euch angesprochen fühlt, dann besucht doch mal die zweiwöchentlich stattfindende Mitgliederversammlung, derzeit immer mittwochs im Versammlungsraum des Reformhauses, Große Klausstraße 11. Die aktuell 18 Mitglieder informieren jederzeit gern über ihre Projekte und freuen sich über jeden, der bereit ist sich einzubringen. Dabei gibt es keine Vorgabe, jeder entscheidet individuell wie stark er sich einbringen möchte. Auch für die Zukunft stehen wieder interessante Themen an, so sollen weitere Vortragsreihen geplant werden und für Mitglieder wird es vertiefende Wochenendseminare zum Asylarbeiten geben.<br />
Habt ihr Interesse oder sucht noch weitere Informationen? Schreibe eine E-Mail an elisabarth[ät]gmx[punkt]de.</p>
</div>
<h3 class="accordionButton">Wenn Studentengalerie in Halle dann StuArt.07 (von Reinhold Schwenzer)</h3>
<div class="accordionContent">
<p><em>Kunstgeschichtsstudenten wollen mehr als nur Theorie, darum betreiben sie ihre eigene Galerie.</em></p>
<p>In dieser Form ist das Projekt in Deutschland einzigartig. Erarbeitet werden Ausstellungen und Projekte in vollständiger studentischer Eigenregie, getreu dem Motto Studenten für Studenten. Bisher konnten, seit der Gründung im Jahr 2007, vier Ausstellungen organisiert werden. Dabei übernahmen die sieben aktiven Mitglieder alle anstehenden aufgaben, von der Kuratierung bis zur Pressearbeit selber.</p>
<p>Die größte Herausforderung stellt nach wie vor die Finanzierung dar. Wer die Aktiven  vom StuArt.07 beim Sponsoren suchen und beim Ausstellen unterstützen möchte sollte Interesse für zeitgenössische Kunst und Spaß an der Sache haben, im Fach Kunstgeschichte eingeschrieben sein und eine Mail an stuart[ät]uni-halle[punkt]de schreiben.</p>
</div>
<h3 class="accordionButton">CultureConAction – Taxifahren Ade (von Stephanie Scholz)</h3>
<div class="accordionContent">
<p><em>CultureConAction räumt mit Klischees auf und weist Geisteswissenschaftlern den Weg in die Wirtschaft</em>&#187;Mit meinem Diplom werde ich später eh nur Taxifahrer.&#171;</p>
<p>In diesem Standardwitz unter Geisteswissenschaftlern steckt bitterer Ernst.</p>
<p>Besonders die Studierenden der Geistes- und Sozialwissenschaften sind bezüglich ihrer beruflichen Zukunft stark verunsichert. Sie haben Angst, mit ihrem Philosophie- oder Germanistikabschluss keinen Platz in der freien Wirtschaft zu finden.</p>
<p>Der CultureConAction e.V. möchte dieser Angst Abhilfe schaffen und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften über ihre beruflichen Möglichkeiten aufzuklären.</p>
<p>Der studentische Verein wurde 2009 gegründet und ging aus Aktionen einiger IKEAS-Studierenden hervor. Die zentrale Veranstaltung der Initiative ist die CultureConAction, eine Firmen- und Kontaktmesse speziell für Geistes- und Sozialwissenschaftler. Die Messe ist auf die speziellen Qualifikationen, Fähigkeiten und Bedürfnisse der Studierenden zugeschnitten und soll als Vermittler zwischen Besuchern und eigeladenen Unternehmen fungieren. Die Studierenden können sich an diesem Tag über Berufsmöglichkeiten, eventuelle Praktika und konkrete Jobs informieren. Dieses Jahr fand die CultureConAction bereits zum zweiten Mal statt und verlief mit über 500 Besuchern überaus erfolgreich.</p>
<p>Der CultureConAction e.V. ist als gemeinnütziger Verein auf finanzielle Unterstützung etwa durch die Techniker Krankenkasse, den Stura und die FSR angewiesen.</p>
<p>Die circa 20 Mitglieder des Vereins organisieren neben der Kontaktmesse auch jährlich die <a href="http://cultureconaction.de/europa-ringvorlesung">Europa-Vorlesungsreihe</a> sowie das <a href="http://cultureconaction.de/fahrrad-kino">Fahrradkino</a>. Das nächste Pilotprojekt der studentischen Initiative ist die <a href="http://cultureconaction.de/sommer-con-action">SummerConAction</a>, eine Summer School zur Erlernung von Präsentations- und Kommunikationstechniken und Projektentwicklung.<a href="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/CCA-Logo_export.png"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-4559" title="Culture_Con_Action_Logo" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/CCA-Logo_export-e1281030223809-150x75.png" alt="" width="150" height="75" /></a></p>
<p>Das Ziel des CultureConAction e.V. ist es, dass alle MLU und Burg Studierenden von dem Engagement des Vereins profitieren können. Doch der meiste Mehrwert entstehtfür die Mitglieder selbst. Denn neben nützlichen Softskills vermittelt die Vereinsarbeit  auch persönliche Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern. Wer diese Vorzüge ebenfalls genießen möchte: Je nach Projektlage treffen sich die Mitglieder regelmäßig und freuen sich stets auf interessierten Nachwuchs. Über ein eigenes Büro verfügt der Verein derzeit zwar nicht, aber die Suche ist in vollem Gang.</p>
<div class="schnipsel">
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Webseite: <a href="http://www.cultureconaction.de">www.cultureconaction.de</a></p>
<p>E-Mail: cultureconaction[ät]yahoo[punkt]de</p>
<p>Europa-Vorlesungsreihe: <a href="http://cultureconaction.de/europa-ringvorlesung">http://cultureconaction.de/europa-ringvorlesung</a></p>
<p>Fahrradkino: <a href="http://cultureconaction.de/fahrrad-kino">http://cultureconaction.de/fahrrad-kino</a></p>
<p>SummerConAction: <a href="http://cultureconaction.de/sommer-con-action">http://cultureconaction.de/sommer-con-action </a></p>
</div>
</div>
<p>Wir haben <em>Euch </em>vergessen? Schickt uns eine Mail an redaktion[ät]hastuzeit[punkt]de und stellt uns kurz Euer Projekt vor. Wir melden uns dann bei Euch!<br />
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		<title>Campus in 3D</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 20:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius Lukas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nr. 33]]></category>
		<category><![CDATA[Pinnwand]]></category>

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		<description><![CDATA[Die meisten Studenten mussten schon mit dem Fahrrad kreuz und quer durch Halle fahren – vom Institut X zum Prüfungsamt Y zurück zur Bibliothek Z. Um zukünftig Zeit bei der Route zu sparen und die jeweiligen Gebäude gleich zu finden, wurde am Institut für Geowissenschaften das System »Campus Maps« entwickelt. Angelehnt an den großen Vorreiter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4453" title="campus3D" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/campus3D-150x150.png" alt="" width="150" height="150" />Die meisten Studenten mussten schon mit dem Fahrrad kreuz und quer durch Halle fahren – vom Institut X zum Prüfungsamt Y zurück zur Bibliothek Z. Um zukünftig Zeit bei der Route zu sparen und die jeweiligen Gebäude gleich zu finden, wurde am Institut für Geowissenschaften das System <a href="http://www.maps.uni-halle.de/">»Campus Maps«</a> entwickelt. Angelehnt an den großen Vorreiter Google wurde der gesamte Campus kartographiert, sogar 3D-Aufnahmen werden bereitgestellt.<span id="more-4359"></span></p>
<h3>Die MLU in 3D in Google Maps und Google Earth</h3>
<ul>
<li><a href="http://maps.google.de/?ie=UTF8&#038;hq=&#038;hnear=Halle+(Saale),+Sachsen-Anhalt&#038;ll=51.486172,11.969706&#038;spn=0.002916,0.008256&#038;t=f&#038;z=18&#038;ecpose=51.48302021,11.96970649,447.94,0,44.996,0">MLU 3D: Universitätsplatz in Google Maps</a></li>
<li><a href="http://maps.google.de/?ie=UTF8&#038;hq=&#038;hnear=Halle+(Saale),+Sachsen-Anhalt&#038;t=f&#038;ecpose=51.490984,11.94718843,605.52,-37.997,50.643,0&#038;ll=51.49545,11.941584&#038;spn=0.004469,0.009559&#038;z=17">MLU 3D: Weinbergcampus in Google Maps</a></li>
<li><a href="http://mars.geographie.uni-halle.de/campusis/dreid_objects/universitaetsplatz.kmz">Universitätsplatz der MLU  3D in Google Earth</a></li>
<li><a href="http://mars.geographie.uni-halle.de/campusis/dreid_objects/weinbergcampus3d.kmz">Weinbergcampus der MLU 3D in Google Earth</a></li>
</ul>
<p>Für alle, die den Campus mal aus einer ganz anderen Perspektive sehen möchten: <a href="http://www.maps.uni-halle.de">www.maps.uni-halle.de</a> sowie <a href="http://www.campus3d.uni-halle.de">www.campus3d.uni-halle.de</a></p>
<p><a href="http://www.campus3d.uni-halle.de/trailer/">Trailer Virtueller Campus &#8211; die MLU in 3D</a><br />
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		<title>Der Kultusminister ist weg …</title>
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		<comments>http://hastuzeit.de/2010/der-kultusminister-ist-weg-2/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 19:11:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius Lukas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nr. 33]]></category>
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		<category><![CDATA[Olbertz]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 1. Juni ist Jan-Hendrik Olbertz nicht mehr Kultusminister. Nach acht Jahren im Amt ging er nach Berlin an die Humboldt-Universität (HU). Foto: Johannes Klemt
Er verspätet sich etwas. Ein anderer Vortrag wird vorgezogen. Der Minister ist noch bei der Feierstunde für den neuen Leopoldina-Präsidenten. Dann trifft er ein. Jan-Hendrik Olbertz ist die A-Prominenz am 26. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Seit 1. Juni ist Jan-Hendrik Olbertz nicht mehr Kultusminister. Nach acht Jahren im Amt ging er nach Berlin an die Humboldt-Universität (HU).</strong> <br /><div id="attachment_4429" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/foto-olbertz-johannes-klemt.png"><img class="size-thumbnail wp-image-4429" title="Jan-Hendrik Olbertz" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/foto-olbertz-johannes-klemt-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Foto: Johannes Klemt</p></div>
<p>Er verspätet sich etwas. Ein anderer Vortrag wird vorgezogen. Der Minister ist noch bei der Feierstunde für den neuen <a href="http://www.leopoldina-halle.de/cms/">Leopoldina</a>-Präsidenten. Dann trifft er ein. Jan-Hendrik Olbertz ist die A-Prominenz am 26. Februar, bei den 8. Hallenser Gesprächen, einem Symposium im <a href="http://www.krankenhaus-halle-saale.de/">Elisabeth-Krankenhaus</a>. <span id="more-4298"></span>Es geht um Heimat, und Olbertz erzählt von der Verwunderung seiner Frau, wenn er sagt, dass er »zu Hause« anruft. Er meint damit: bei seiner Mutter. Das Publikum amüsiert sich. Wenn Olbertz von sich erzählt, nimmt er gern seine Brille ab und spielt mit ihr. Ein Markenzeichen des 54-Jährigen, das jeder kennt, der schon einmal mit ihm gesprochen hat.</p>
<p>Der Vortrag, den Olbertz bei den Hallenser Gesprächen hält, wirkt nicht ausgearbeitet. Er ist eine Reihung von Anekdoten, gespickt mit Fachwissen und viel zu lang. Aber das ist nebensächlich, denn die Zuhörer kleben Olbertz an den Lippen. Er ist eloquent, charmant und humorvoll. Es ist seine Paraderolle – nicht das, was man von einem Minister erwartet.</p>
<p>Als Olbertz nach dem unverhofft guten Abschneiden Sachsen-Anhalts bei einem PISA-Folgetest gefragt wurde, woran dies läge, antwortete er: »An unserer Politik jedenfalls nicht.« Ein Vollblutpolitiker war er nie und wollte es wohl auch nicht sein. Olbertz&#187; Werdegang ist wissenschaftlich geprägt. Er studierte Lehramt in Halle und blieb an der <a href="http://www.uni-halle.de/">Uni</a>, wo er 1989 habilitiert wurde. Nach der Wende bekam er eine Hausprofessur für Erziehungswissenschaften, wurde Gründungsdirektor des <a href="http://www.hof.uni-halle.de/">Instituts für Hochschulforschung Wittenberg</a> und Direktor der <a href="http://www.francke-halle.de/main/">Franckeschen Stiftungen</a>.</p>
<p>2002 wechselt er dann aus der Wissenschaft in die Politik. Sachsen-Anhalts <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_B%C3%B6hmer">Ministerpräsident Wolfgang Böhmer</a> ruft ihn in seine Landesregierung. Als Kultusminister sitzt Olbertz nun am anderen Ende des Tisches und verordnet den Hochschulen ein Sparprogramm, von dem sie sich bis heute nicht erholt haben.</p>
<p>Das Verhältnis zwischen den höchsten Bildungseinrichtungen und dem Kultusminister bleibt in der Folge gespannt. In seinen acht Amtsjahren gelingt ihm einiges, aber vieles auch nicht. Kritiker werfen ihm immer wieder vor, seine Hausaufgaben andere machen zu lassen. So werden die Reformen aus dem Kultusministerium vor allem den Staatssekretären zugeschrieben.</p>
<p>Der Gegenwind kommt auch aus den »eigenen« Reihen. Olbertz ist parteilos, was immer wieder für Unmut bei den <a href="http://www.cdulsa.de/start/index.php">Christdemokraten im Land</a> sorgt. Doch Ministerpräsident Böhmer hält am Erziehungswissenschaftler fest – mit gutem Grund. <a href="http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1269927263507">Hendrik Kranert schreibt in einem MZ-Artikel</a>: »Olbertz hatte das, was der CDU im Land fehlte: Feinsinn, Humor, Weltoffenheit, Charme.«</p>
<p>Mit dem Schicksal von Wolfgang Böhmer ist allerdings auch Jan-Hendrik Olbertz&#187; Zukunft eng verknüpft. Der Ministerpräsident wird 2011 nicht noch einmal kandidieren. Die Chance auf eine weitere Amtszeit war damit gering.</p>
<p>Über einen vorzeitigen Rücktritt von Olbertz wurde schon lange gemunkelt. In der Bundesbildungspolitik hatte er sich einen Namen gemacht, der dann auch auf dem Vorschlagzettel für das Präsidentenamt der <a href="http://www.hu-berlin.de/">Humboldt-Universität Berlin</a> landete. Aus der Politik zurück in die Wissenschaft – eigentlich ungewöhnlich, für Olbertz genau richtig, zumal es sich um einen repräsentativen Posten handelt.</p>
<p>Mit großer Mehrheit wurde<a href="http://www.hu-berlin.de/pr/pressemitteilungen/pm1004/pm_100420_01"> Olbertz dann auch gewählt</a>. Zum 18. Oktober tritt er sein Amt an, und die Vertreter der HU wissen, was sie an Olbertz haben. Als der Erziehungswissenschaftler <a href="http://www2.hu-berlin.de/unauf/content/view/4946/114/">wegen seiner ideologisch gefärbten Habilitationsschrift großer Kritik ausgesetzt ist</a>, springt ihm <a href="http://www.tagesspiegel.de/wissen/humboldt-stellt-sich-hinter-olbertz/1849808.html">der Vorsitzende des Konzils der HU sofort zur Seite</a>. Man sei »davon überzeugt, dass man mit Professor Olbertz einen hoch qualifizierten Wissenschaftler und Wissenschaftspolitiker für das Präsidentenamt gewonnen« habe.<br />
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		<title>Die neuen Rektoren</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 18:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius Lukas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nr. 33]]></category>
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		<category><![CDATA[Hochschulpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschulwahl 2010]]></category>
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		<description><![CDATA[An MLU und Burg wurden neue Rektoren gewählt. hastuzeit stellt Euch die beiden »Neuen« im Kurzportrait vor.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>An MLU und Burg wurden neue Rektoren gewählt. hastuzeit stellt Euch die beiden »Neuen« im Kurzportrait vor.</strong> <br /><h3>Prof. Dr. Udo Sträter</h3>
<div id="attachment_4424" class="wp-caption alignright" style="width: 255px"><img class="size-medium wp-image-4424  " title="Prof. Dr. Udo Sträter" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/foto-straeter-norbert-kaltwasser-245x300.png" alt="" width="245" height="300" /><p class="wp-caption-text">Foto: Norbert Kaltwasser</p></div>
<p>ist der 262. Rektor der <a href="http://www.uni-halle.de/">Martin-Luther-Universität</a>. Am 30. Juni wurde der 58-jährige  Kirchengeschichtler vom erweiterten Senat der Uni Halle mit 26 von 44 Stimmen gewählt. Dabei setzte er sich gegen den Umweltgeologen Professor Peter Wycisk durch.</p>
<p>Sträter hat seit 1992 den Lehrstuhl für Kirchengeschichte inne und weist eine lange  hochschulpolitische Erfahrung auf. So war er Dekan der Theologischen Fakultät und erster Prorektor für Studium, Lehre und wissenschaftlichen Nachwuchs. In sein Rektorats-Team hat Sträter mit den Professoren Foljanty-Jost, Dräger und Weiser auf Universitätsebene beliebte Hochschullehrer berufen. Auf den Kirchengeschichtler warten in seiner am 1. September beginnenden vierjährigen Amtszeit schwierige Aufgaben. Die MLU steckt in einer prekären finanziellen Lage und muss sich immer mehr gegenüber der Uni Magdeburg behaupten. Sein oberstes Anliegen ist laut eigener Aussage, eine Profildiskussion zu beginnen.</p>
<h3>Prof. Axel Müller-Schöll</h3>
<div id="attachment_4423" class="wp-caption alignright" style="width: 256px"><img class="size-medium wp-image-4423  " title="Prof. Axel Müller-Schöll" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/foto-mueller-schoell-mathias-ritzmann-246x300.png" alt="" width="246" height="300" /><p class="wp-caption-text">Foto: Mathias Ritzmann</p></div>
<p>ist ab dem 1. Oktober dieses Jahres neuer Rektor der <a href="http://www.burg-halle.de/">Hochschule für Kunst und Design »Burg Giebichenstein« (HfKuD)</a>. Der 1960 in Stuttgart geborene Hochschullehrer ist seit 1994 Professor für Innenarchitektur. Mit seiner Wahl am 16. Juni durch den akademischen Senat der HfKuD löste er Professor Ulrich Klieber ab, der nach zwei Amtszeiten nicht mehr zur Wahl stand. Müller-Schöll ist auf hochschulpolitischer Ebene nicht unerfahren. Von 2002 bis 2006 war er Dekan des Fachbereichs Design. Als wichtigste Aufgabe wartet auf den Innenarchitekten im höchsten Amt seiner Hochschule wohl die Weiterführung der Verhandlung mit dem Kultusministerium über die Zielvereinbarungen für die nächsten vier Jahre. Als einzige künstlerische Hochschule in Sachsen-Anhalt mit ausgezeichnetem nationalen und internationalen Ruf kann Müller-Schöll allerdings entspannt in die Gespräche gehen.</p>
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		<title>Udo Sträter ist neuer Rektor</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 14:16:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius Lukas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Theologe Professor Udo Sträter ist neuer Rektor der Martin-Luther-Universität. Das entschied am Mittwoch der erweiterte Senat. Professor Udo Sträter – der neue Rektor der MLU (Foto: Norbert Kaltwaßer)
Während in Berlin die Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten in den dritten Wahlgang geschickt wurden, war in Halle schon alles klar. Professor Udo Sträter hatte sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Der Theologe Professor Udo Sträter ist neuer Rektor der Martin-Luther-Universität. Das entschied am Mittwoch der erweiterte Senat.</strong> <br /><div id="attachment_4225" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://hastuzeit.de/uploads/2010/06/Straeter-Udo-01_norbert-kaltwaßer.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-4225" title="Straeter-Udo 01_norbert kaltwaßer" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/06/Straeter-Udo-01_norbert-kaltwaßer-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Professor Udo Sträter – der neue Rektor der MLU (Foto: Norbert Kaltwaßer)</p></div>
<p>Während in Berlin die Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten in den dritten Wahlgang geschickt wurden, war in Halle schon alles klar. Professor Udo Sträter hatte sich bereits im ersten Wahlgang gegen seinen Kontrahenten Peter Wycisk durchgesetzt. Damit entschied sich  die Mehrheit der 44 Mitglieder des erweiterten Senats für den Kirchenhistoriker, der seit 1992 einen Lehrstuhl in Halle inne hat.<span id="more-4224"></span></p>
<p>Auf Sträter kommen nun schwierige Zeiten zu. Die Unterfinanzierung der Martin-Luther-Universität wird immer bedrohlicher. Sträter selbst sprach während der <a href="http://hastuzeit.de/2010/kandidaten-im-schlagabtausch/">öffentlichen Präsentation der Kandidaten am Montag (28. Juli)</a> vorausblickend von &#187;einem engen Jahr 2011&#8243;.</p>
<p>Hinzu kommen die Verhandlungen von Zielvereinbarungen mit dem Land, der Ausbau der exzellenten Forschung, die Internationalisierung der MLU und das Vorantreiben der Gleichstellung als einige wichtige Punkte.</p>
<p>Sträter kündigte im Vorfeld bereits an, eine Strukturdiskussion führen zu wollen. Wie genau diese aussehen wird, bleibt abzuwarten.</p>
<p>Mit dem Theologen dürfen sich auch die Professoren Christoph Weiser, Gesine Foljanty-Jost und Birgit Dräger freuen, die Sträter für die Posten der Prorektoren vorschlagen will.</p>
<p>Der gewählte Rektor tritt seine vierjährige Amtszeit am 1. September an. Er löst Professor Wulf Diepenbrock ab, der eine Legislaturperiode an der Spitze der Martin-Luther-Universität stand.<br />
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<h4><a class="infopopup" rel="bookmark" title=" || 24. Juni 2010" href="http://hastuzeit.de/2010/strater-gegen-wycisk/"><img class="size-full wp-image-4200" title="1145283282_20_00_111" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/06/1145283282_20_00_111.jpg" alt=""    height="40" width="30" /> Rektorenwahl: Sträter gegen Wycisk</a></h4>
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<h4><a class="infopopup" rel="bookmark" title="Jan-Hendrik Olbertz wird voraussichtlich ab Oktober die Humboldt-Universität in Berlin leiten. || 20. April 2010" href="http://hastuzeit.de/2010/olbertz-wird-offiziell-neuer-hu-prasident/"><img class="size-thumbnail wp-image-1115" title="Kultusminister Olbert (April 2009)" src="http://hastuzeit.de/uploads/2009/11/HoPo_Olbertzweb-150x150.jpg" alt="bild"    height="30" width="30" /> Olbertz wird offiziell neuer HU-Präsident</a></h4>
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		<title>Kandidaten im »Schlagabtausch«</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jun 2010 11:20:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius Lukas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei der offiziellen Präsentation der Kandidaten für das Rektorenamt wurde nur zaghafter Wahlkampf betrieben. In vielen Punkten bestand Einigkeit, vor allem beim großen Thema für die nächsten 10 Jahre: strukturelle und strategische Entwicklung. Die beiden Kontrahenten im Gespräch. Professor Udo Sträter (links) und Professor Peter Wycisk (rechts) am 28. Juni im Löwengebäude. (Foto: MLU, Maike [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Bei der offiziellen Präsentation der Kandidaten für das Rektorenamt wurde nur zaghafter Wahlkampf betrieben. In vielen Punkten bestand Einigkeit, vor allem beim großen Thema für die nächsten 10 Jahre: strukturelle und strategische Entwicklung.</strong> <br /><div id="attachment_4214" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://hastuzeit.de/uploads/2010/06/Straeter_Wycisk_280610.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-4214" title="Straeter_Wycisk_280610" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/06/Straeter_Wycisk_280610-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Die beiden Kontrahenten im Gespräch. Professor Udo Sträter (links) und Professor Peter Wycisk (rechts) am 28. Juni im Löwengebäude. (Foto: MLU, Maike Glöckner)</p></div>
<p>Über die Auswahl der beiden Anwärter auf das höchste Amt an der Martin-Luther-Universität erfuhren die meisten Hochschulangehörigen aus der Zeitung. Vergangenen Donnerstag (24. Juni) berichtete die MZ über die Nominierung von Professor Peter Wycisk und Professor Udo Sträter. Das Kommunikationsdefizit der Rektorenfindung wäre noch fataler ausgefallen, wenn sich die beiden Kandidaten am 28. Juni um 18 Uhr nicht im Hörsaal XIV im Löwengebäude der Hochschulöffentlichkeit präsentiert hätten.<span id="more-4209"></span></p>
<p>Und eigentlich hätte es auch diesen Termin gar nicht gegeben. Nur einer Initiative der Studierenden im Senat ist es zu verdanken, dass das Duell um das höchste Amt der Uni Halle in eine breitere Öffentlichkeit getragen wurde. Unter den Anwesenden befanden sich Vertreter aller vier Statusgruppen der Universität, allerdings nur wenige Studierende.</p>
<h3>Geistes- gegen Naturwissenschaftler</h3>
<p>Mit Udo Sträter und Peter Wycisk treten ein Geistes- gegen eine Naturwissenschaftler an. Wycisk, der seit 1995 einen Lehrstuhl an der Uni Halle inne hat, ist Umweltgeologe und war in der vergangenen Legislatur Dekan der Naturwissenschaftliche Fakultät III.</p>
<p>Sträter ist Kirchenhistoriker und bearbeitet in Halle die Schwerpunkten Reformation, Aufklärung und Pietismus. Für ihn gibt es keinen besseren Ort, um diesen Wissensgebieten nachzugehen:</p>
<blockquote><p>Die MLU ist für mich, was für andere Mekka oder Rom ist.</p></blockquote>
<p>Sträter hat in Halle das Interdisziplinäre Zentrum für Pietismusforschung mitbegründet und ist dessen Geschäftsführender Direktor. Hochschulpolisch kann Sträter auf mehr Erfahrung als Wycisk zurückgreifen. In 17 seiner 18 Jahre als Lehrstuhlinhaber an der MLU war der Kirchenhistoriker Teil eines universitären Gremiums. So fungierte er als Dekan, Prorektor sowie als Mitglied von Fakultätsrat, Senat und Konzil.</p>
<h3>Programmpunkt Nr. 1: Profilbildung</h3>
<p>Nachdem der Vorsitzende der Findungskomission, der Mediziner <a href="http://www.medizin.uni-halle.de/neuro/">Professor Stephan Zierz</a>,  die Modalitäten der Rektorensuche erklärt hatte, bekamen beide Anwärter 15 Minuten Zeit, um über die eigene Befähigung und Vorhaben zu sprechen. Sehr deutlich wurde dabei eine grundsätzliche Übereinstimmung im Bezug auf das vordringlichste Thema der nächsten 10 Jahre.</p>
<p>Professor Sträter, der auf Grund der alphabetischen Reihenfolge zuerst redete, hob hervor, dass der wichtigste Punkt auf seiner Agenda eine Profildiskussion wäre. Eine solche gebe es laut dem Kirchenhistoriker bereits, jedoch sei sie noch nicht in den Vordergrund getreten.</p>
<p>Professor Wycisk präzisierte die Bedeutung und den Rahmen, in dem Veränderungen der Hochschule stattfinden sollten:</p>
<blockquote><p>Bis 2020 mus eine strategische Entwicklung der Universität stattfinden.</p></blockquote>
<p>Im Kern geht es dabei beiden Rektorkandidaten um einen Prozess, der vor allem durch die chronische Unterfinanzierung der MLU ausgelöst wird. Um die Ausgaben für Hochschulbildung im Land zu senken, wird immer wieder über die Struktur der Universitäten und Fachhochschulen in Sachsen-Anhalt nachgedacht (auch die <em>hastuzeit</em> tat dies bereits <a href="http://hastuzeit.de/2010/grunden-ist-einfacher-als-schliesen/">in einem Artikel und zwei Interviews</a>). Es sei fraglich, ob die Standort- und Angebotsvielfalt in Zukunft noch tragbar ist, weswegen sich auch die Martin-Luther-Universität darüber Gedanken machen müsse, wie sie sich gegenüber anderen Einrichtungen hervorheben und effizienter Arbeiten kann.</p>
<p>Ein wichtiger Stichpunkt ist dabei eben die Profilierung, die laut Udo Sträter keinen Abbau beinhalte. Damit greift der Kirchenhistoriker auch gleich eine große Angst viele Universitätsangehörigen auf, die mit einer Strukturdebatte verbunden ist und die auch Peter Wycisk sieht:</p>
<blockquote><p>Die Schwerpunktbildung scheint für manche eine ausgrenzende Wirkung zu haben. Sie bedeutet aber eher, dass die rund 300 Professoren der Uni ihr Potential so einsetzen,  dass es der Uni etwas nutzt.</p></blockquote>
<p>Deswegen plädiert der Umweltgeologe dafür, die Furcht vor einem vermeintlichen vorauseilenden Gehorsam abzulegen. Beginnt man einmal und vielleicht sogar von selber, Strukturen zu verändern, könnte dies von den Ministerien als Anlass genommen werden, finanzielle Kürzungen folgen zu lassen – so die Angst. Deswegen war bis dato eines der wichtigsten Prinzipien, zu verteidigen, was die Universität an Struktur hat.</p>
<p>Professor Sträter fordert in dieser Hinsich jedoch dazu auf, mehr auf die eigene Universität zu vertrauen, die der wichtigste Wissenschaftsstandort Sachsen-Anhalts und der bedeutenste Wirtschaftsfaktor der Stadt Halle sei. Aus diesem Selbstverständnis heraus solle man dem Land nicht als Bittsteller gegenüber treten und von den Ministerien auch nicht als Kostenfaktor aufgefasst werden. Peter Wycisk pflichtet ihm bei:</p>
<blockquote><p>Die Uni ist wichtig für Stadt und Land. Wir sind <strong>wer</strong>!</p></blockquote>
<h3>Lehre ist Zukunft der MLU</h3>
<p>Einigkeit demonstrieren die beiden Rektoratskandidaten nicht nur im Bezug auf die Notwendigkeit einer Strukturdebatte in Sachsen-Anhalt und an der Martin-Luther-Universität, sondern auch im Bezug auf die Lehre. Der Theologe Sträter möchte sich als Rektor besonders für die Qualität der Lehre einsetzten und Peter Wycisk sieht darin soger einen der wichtigsten Faktoren für die hallische Uni:</p>
<blockquote><p>Die Lehre ist entscheidend für die Universität, weil nur attraktive Studienprogramme den Zustrom von Studenten sichern und diese ein wichtiger Indikator der Mittelvergabe sind</p></blockquote>
<p>Daraus resultiert für Wycisk, aber auch für Sträter die große Bedeutung von Lehrevaluation und Qualitätsmanagement an der Hochschule.</p>
<p>In ihren viertelstündigen Vorträgen verwiesen beide auch noch auf weitere wichtige Punkte, denen sie sich als Rektor annehmen würden. Darunter bafanden sich auch die verstärkte Internationalisierung der MLU und die Stärkung sowie Fortentwicklung &#187;exzellenter Forschung&#171; in Halle.</p>
<h3>Finanzierung, Studenten und kleiner Schlagabtausch</h3>
<p>Nachdem Sträter und Wycisk sich den Anwesenden vorgestellt und ihre Ideen präsentiert hatten, leitete Professor Zierz ein rund einstündiges Fragerunde ein. Nachgehakt wurde dabei zuerst im Bezug auf die fragliche Finanzierung der Hochschule und den Umgang damit.</p>
<p>Professor Sträter zeigte sich in diesem Zusammenhang vorsichtig optimistisch:</p>
<blockquote><p>Einen Geldsegen erwartet niemand. Die notwendige Strukturierung und Profilierung der Universität muss aber finanziert werden.</p></blockquote>
<p>Der Auffassung des Kirchenhistorikers nach, sind sich Kultus- und Finanzministerium dessen bewusst. Seine Hoffnungen gehen deswegen in Richtung eines Strukturfonds, der die Mittel für eine Umgestaltung bereitstellt. Peter Wycisk erkennt darüber hinaus in der Unterfinanzierung ein bundesweites Problem:</p>
<blockquote><p>Keine Universität in Deutschland erwartet, bis 2020 ausreichend vom Landessouverän finanziert zu sein.</p></blockquote>
<p>Deswegen sprach der Umweltgeologe auch ein heikles Thema an, nämlich die Unterstützung der Universität durch externe Invstoren. Es sollten laut Wycisk auch Überlegungen möglich sein, die die Kooperationen mit regionalen Partnern einbeziehen.</p>
<p>Von Michal Seifert, dem Vorsitzenden des Sprecherkollegiums des StuRa, wurden die Kandidaten nach der Zusammenarbeit mit den studentischen Gremien befragt. Sowohl für Wycisk, als auch Sträter seien die Beziehungen zur Studierendenschaft sehr wichtig und noch weiter zu intensivieren.</p>
<p>Als Dekan der Naturwissenschaftichen Fakultät war Wycisk laut eigener Aussage sehr an der Fachschaftsarbeit interessiert und habe diese auch finanziell unterstützt. Für ihn stellt ein aktuelles Grundproblem die durch die neuen Studienprogramme bedingte, kürzere Verweildauer von Studenten an der Uni dar. Die studentische Arbeit sei wichtig für die Identifizierung mit der eigenen Hochschule, meint der Umweltgeologe und will deswegen zusammen mit Studierenden Lösungen für eine verbesserte Gremienarbeit finden.</p>
<p>In den Dialog treten will auch Udo Sträter, der sich als leidenschaftlicher Gesprächsführer charakterisiert. Dabei will er nicht nur auf die Gremien zugehen, sondern auch auf Studierende, die sich von diesen vielleicht nicht genügend repräsentiert fühlen. Wichtig sei für ihn, gemeinsame Ziele zu finden und dann nach Möglichkeiten zu suchen, diese umzusetzen. Im gleichen Atemzug nimmt Sträter aber auch Wind aus den Segeln, indem er anmerkt, dass nicht alle Wünsche umgesetzt werden können.</p>
<p>Im Zusammenhang mit Zielen und deren Umsetzung kommt es auch zum ersten Mal zu so etwas wie einem kleinen Disput zwischen den Kontrahenten. Professor Sträter hebt hervor, dass er, im Gegensatz zu Professor Wycisk, die Umsetzung fester und im vorhinein formulierter Ziele verfolgen will. Würde man nur umsetzen wollen, dann verlöre man oftmals die anfänglichen Ziele aus dem Auge. Der Umweltgeologe hält entgegen, dass für ihn die Verfolgung fester Ziele im Begriff der Umsetzung inhärent ist. <strong>Es ist nur ein kurzer Anflug von Wahlkampf.</strong></p>
<p>Denn ansonsten sind sich die Beiden in der Beantwortung der Fragen recht einig. Die Privatisierung des Universitätsklinikums lehnen sie ab, eine erzwungene didaktische Weiterbildung der Lehrenden ebenso. Man sollte hier viel mehr auf Motivation setzen; außerdem könne man einen Professor nicht auf eine Schulbank setzen und in seine gesicherte Freiheit eingreifen, so Sträter.</p>
<p>Konsens besteht zudem bei Anwesenheitspflicht und Ordnungsparagraph. Man sollte den Spielraum, den man hat, nutzen und nicht jede Veranstaltungen verpflichtend machen. Dies sollte, so Wycisk, genau und nachvollziehbar in der Prüfungsordnung geregelt sein. Für Udo Sträter kommt es zudem nicht darauf an, wo man anwesend war, sondern was man gelernt hat.</p>
<p>Den Ordnungsparagraphen, der in der Novelle des Hochschulgesetztes, die Anfang August in Kraft treten wird, enthalten ist und es im Extremfall erlaubt, Studierende auf Grund von Fehlverhalten zu exmatriulieren, nannte Professor Wycisk überflüssig. Sein Kontrahent versicherte in Fällen wie beispielsweise Besetzung, wo dieser Paragraph zum Einsatz kommen könnte, immer zuerst das Gespräch zu suchen.</p>
<h3>Sträters Trumpf: das Team</h3>
<p>Eine Frage aus dem Publikum zielte auch auf die Gleichstellungspolitik, die vom neuen Rektorat zu erwarten ist. Die &#187;erschreckenden Zahlen&#171; wurden auch gleich von der Fragestellerin aus dem Publikum mitgeliefert. An der Uni Halle gab es im Jahr 2008 keine Berufung einer Frau und 2009 haben nur drei Frauen einen Lehrstuhl bekommen, wobei zwei durch ein Bundesprogramm gefördert werden und die andere eine Juniorprofessorin ist.</p>
<p>Peter Wycisk erlärte die schlechte Bilanz damit, dass es schlicht an Bewerberinnen fehle, räumte aber auch ein, dass die Anzahl weiblicher Professuren ein immer wichtigerer Indikator wird. Da es seiner Meinung nach noch keine einheitliche universitäre Gleichstellungsstrategie gebe, müssen an einer solchen gearbeitet werden.</p>
<p>Dem widersprach Udo Sträter. Man habe eine universitätsinterne Strategie, an der aber weiter gearbeitet werden müsse. Quotenregelungen halte der Kirchenhistoriker aber für nicht zweckmäßig, weil Frauen nicht auf Grund einer Quote berufen werden wollen, sondern wegen ihrer Qualifikation.</p>
<p>Im Zusammenhang mit der Gleichstellungsthematik wies Sträter auch gleich noch auf seinen großen Trumpf im Rennen um das Retorenamt hin: Für sein Team plane er mit zwei Frauen.</p>
<p>Mit seinem Team meint Sträter die drei Prorektoren, die vom Senat gewählt, aber vom Rektor vorgeschlagen werden. Als dann später die Frage nach der Mannschaft explizit gestellt wird, benennt Sträter seine Vorschläge auch namentlich. Die drei Posten möchte er mit dem <a href="http://irc.wiwi.uni-halle.de/team/weiser/">Volkswirtschaftler Christoph Weiser</a>, der Japanologin <a href="http://www.japanologie.uni-halle.de/foljanty-jost/prof._dr._gesine_foljanty-jost/">Gesine Foljanty-Jost</a> und der Pharmazeutin <a href="http://ag-bioarznei.pharmazie.uni-halle.de/leitung/">Birgit Dräger</a> besetzen.</p>
<p>Das Trio könnte in der Tat eine große Stütze für Sträter bei der Wahl sein, zumal Peter Wycisk sich zu seinem Team nicht äußern wollte. In einem <a href="http://www.unimagazin.uni-halle.de/index.php?id=913">Interview mit dem Unimagazin</a> erwähnt der Geologe jedoch, zumindest mit Professor Weiser im Gespräch zu sein.</p>
<p>Dieser war bereits im letzten Rektorat als Prorektor für Studium und Lehre vertreten und erhielt bei der <a href="http://www.verwaltung.uni-halle.de/wahlen/hochsch/hs10/ERG_Sen.htm">Wahl zum Senat </a>die mit Abstand meisten Stimmen (109). Etwas demütig betonte Udo Sträter, der selber 80 Stimmen sammelte, deshalb, dass sich Weiser seine Rektor aussuchen könne.</p>
<p>Aber auch die beiden Frauen im Team des Kirchenhistorikers erfreuen sich der Beliebtheit der Professorenschaft. Gesine Foljanty-Jost belegte Platz zwei und vereinte 98 Stimmen auf sich. Birgit Dräger wurde mit 73 Stimmen zwölfte. Zusammen hat das Sträter-Quartett also 360 Stimmen bekommen.</p>
<p>In dieser Hinsicht wird es schwer werden für Peter Wycisk, für den bei der Senatswahl 58 Mal gestimmt wurde,  ein ähnlich beleibtes Team aufzustellen. Allerdings wird der Rektor nicht von der Professorenschaft, sondern vom erweiterten Senat gewählt. Universitätsmitarbeiter und auch Studierende haben also auch Stimmgewicht.</p>
<p>Wer sie am 28. Juni im Löwengebäude am meisten überzeugt hat, wird sich am Mittwoch zeigen. Ab 14 Uhr findet im halleschen Saal die Rektorenwahl statt. Die Universitätsöffentlichkeit ist dazu herzlich eingeladen.</p>
<p>Weitere Informationen und Interviews findest du beim <a href="http://www.unimagazin.uni-halle.de/index.php?id=890">Wahlspezial des Unimagazin</a><br />
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 13:35:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius Lukas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Udo Sträter
Die Findungskommission hat gesucht und nun gefunden. Wie die MZ in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, treten Prof. Udo Sträter und Prof. Peter Wycisk bei der Wahl zum Rektor der MLU gegeneinander an. Der Vorsitzende der Findungskommission, Prof. Stephan Zierz, begründete die Wahl laut MZ mit den besten Konzepten, die Kirchengeschichtler Sträter und  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4200" class="wp-caption alignright" style="width: 121px"><a href="http://hastuzeit.de/uploads/2010/06/1145283282_20_00_111.jpg"><img class="size-full wp-image-4200" title="1145283282_20_00_111" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/06/1145283282_20_00_111.jpg" alt="" width="111" height="149" /></a><p class="wp-caption-text">Prof. Dr. Udo Sträter</p></div>
<p>Die Findungskommission hat gesucht und nun gefunden. Wie die MZ in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, treten <a href="http://www.theologie.uni-halle.de/kg/147839_156520/">Prof. Udo Sträter</a> und <a href="http://umweltgeologie.geologie.uni-halle.de/mitarbeiter/124801_130555/">Prof. Peter Wycisk</a> bei der Wahl zum Rektor der MLU gegeneinander an. Der Vorsitzende der Findungskommission, Prof. Stephan Zierz, begründete die Wahl laut MZ mit den besten Konzepten, die Kirchengeschichtler Sträter und  Umweltgeologe Wycisk vorgelegt haben. Insgesamt lagen dem Gremium zehn Vorschläge vor, <a href="http://www.uni-halle.de/rektorwahl/">auch die Studierenden waren aufgefordert, geeignete Kandidaten zu benennen</a>.<span id="more-4199"></span></p>
<div id="attachment_4201" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://hastuzeit.de/uploads/2010/06/1269327585_37_00_800.jpg"><img class="size-thumbnail  wp-image-4201" title="1269327585_37_00_800" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/06/1269327585_37_00_800-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Prof. Dr. Peter Wycisk</p></div>
<p>Unter den zehn Anwärtern auf das Rektorenamt befand sich auch der amtierende Rektor Wulf Diepenbrock. Bei der Senatswahl Mitte Mai landete er auf Platz vier, wobei er nach einem solchen Ergebnis jedoch nicht wieder antreten wollte. In einem <a href="http://hastuzeit.de/2010/das-amt-lasst-einen-nicht-los/">hastuzeit-Interview im April 2010</a> sagte er:</p>
<blockquote><p>Bevor ich mich allerdings zur Wahl stelle, will ich erst die Senatswahlen abwarten. Wenn ich dort auf der Liste der Senatoren nur an dritter oder vierter Stelle lande, dann brauchen Sie mich gar nicht zu fragen, ob ich noch einmal kandidiere, weil das ein Zeichen einer gewissen Unzufriedenheit wäre.</p></blockquote>
<p>Geht man nach der Aussage des Rektors Diepenbrock, so hat bei der Wahl am 30. Juni durch den erweiterten Senat der MLU Udo Sträter die klaren Vorteile. Bei der Senatswahl im Mai landete er mit insgesamt 80 Stimmen auf Listenplatz neun. Peter Wycisk hingegen konnte lediglich 58 Stimmen auf sich vereinen, was nur Platz 22 bedeutet.</p>
<p>In dieser Hinsicht ist die Auswahl der Findungskommission durchaus eine Überraschung. Dabei ist allerdings zu beachten, dass viele besser Platzierte gar nicht auf der Auswahlliste standen, wie beispielsweise Nummer zwei und drei, Japanologin Gesine Foljanty-Jost und Mathematiker Wilfried Grecksch.</p>
<p>Auf den künftigen Rektor kommen wichtige Aufgaben zu. Die Haushaltslage der Universität ist katastrophal, es stehen schwierige Verhandlungen über die Zielvereinbarungen mit dem Land an, und auch in der Umstellung auf das BA/MA-System ist noch viel zu tun.</p>
<p>Wer die beiden Kandidaten schon einmal in Augenschein nehmen möchte, kann am 28. Juni in den Hörsaal XIV im Löwengebäude kommen, wo es eine öffentliche Vorstellung geben wird.<br />
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		<title>Senatssitzung auf dem Uniplatz</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 22:29:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius Lukas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hochschulpolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[Senat]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Senatssitzung am 09. Juni fand sowohl drinnen, als auch draußen statt. Inhaltlich ging es um Zielvereinbarungen, die Novellierung des Hochschulgesetzes und Professorinnen an der MLU. Rektor Wulf Diepenbrock bei seiner kurzen Ansprache auf dem Uniplatz (Foto: Julius Lukas)
Die Senatoren hatten gerade im Halleschen Saal 14 Uhr Platz genommen, da standen sie auch schon wiedern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Die Senatssitzung am 09. Juni fand sowohl drinnen, als auch draußen statt. Inhaltlich ging es um Zielvereinbarungen, die Novellierung des Hochschulgesetzes und Professorinnen an der MLU.</strong> <br /><div id="attachment_4190" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://hastuzeit.de/uploads/2010/06/IMG_5827.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-4190 " title="IMG_5827" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/06/IMG_5827-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Rektor Wulf Diepenbrock bei seiner kurzen Ansprache auf dem Uniplatz (Foto: Julius Lukas)</p></div>
<p>Die Senatoren hatten gerade im Halleschen Saal 14 Uhr Platz genommen, da standen sie auch schon wiedern von ihren Sitzen auf. Initiiert von den studentichen Senatoren und Renate Federle vom Personalrat der MLU, verlagerte sich das Gremium für eine Viertelstunde nach draußen, allerdings nicht wegen des sommerlich-heißen Wetters.<span id="more-4182"></span></p>
<p>Parallel zur Senatssitzung begann um 14 Uhr auf dem Uniplatz die Demonstration anlässlich des <a href="http://bildungsstreik-halle.de/">Bildungsstreik 3.0</a>, zu deren Startkundgebung sich nun auch die Senatoren gesellten. Nach einleitenden Worten von StuRa-Mitglied Ute Larsen, ging das Mikrofon an <a href="http://www.rektor.uni-halle.de/201_196114/">Rektor Wulf Diepenbrock</a> über, der in seiner kurzen Ansprache seine Unterstützung für den Protest ausdrückte. Besonders hob er zudem hervor, dass die Universität die internen Probleme, die bei den Streiks im vergangenen Jahr auf den Tisch kamen, fast vollständig angegangen und gelöst habe. &#187;Die Aufgaben, die die Politik vor sich hat, sind um vieles größer&#171;, so Diepenbrock auf dem Uniplatz.</p>
<div id="attachment_4191" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://hastuzeit.de/uploads/2010/06/IMG_5826.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-4191" title="IMG_5826" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/06/IMG_5826-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Senatsmitglieder Gesine Foljanty Jost und Christoph Weiser im gespräch mit Studierenden (Foto: Julius Lukas)</p></div>
<p>Der Rektor verkündete den Versammelten darüber hinaus noch eine Prognose für das kommende Haushaltsjahr. Nach Berechnungen würden der Universität Halle sechs Millionen Euro fehlen, was ein weiterer Beweis dafür sei, dass die bestehende Hochschulstruktur im Land nicht ausfinanziert ist.</p>
<p>Nachdem die Ansprache von Professor Diepenbrock mit Applaus quittiert worden war, begaben sich die Senatoren und Sitzungsteilnehmer zurück in den Halleschen Saal, wo mit 40-minütiger Verspätung die reguläre Sitzung begann.</p>
<p>Nach der Protokollkontrolle standen die Informationen des Rektorats auf der Tagesordnung. Wichtigster Punkt waren dabei die <a href="http://www.sachsen-anhalt.de/LPSA/index.php?id=pgztn3nyfn7a">Zielvereinbarungen zwischen den Hochschulen und dem Land</a>. Das Treffen mit den Ministeriumsvertretern werde gerade intensiv vorbereitet. &#187;Ich kann ihnen versichern, dass das gesamte Rektorat in die Vorbereitungen einbezogen ist. Ich selber bin mindestens zwei Mal in pro Woche in Magdeburg und treffe dort auch die anderen Rektoren&#171;, illustrierte Professor Diepenbrock die Bemühungen. Die Verhandlungen über die Zielvereinbarungen des Landes mit den Hochschulen sollen noch vor der Sommerpause abgeschlossen werden.</p>
<p>Weitere Zielvereinbarungen werden vom Land direkt mit der MLU getroffen werden. Dabei hob der Rektor besonders die Lehrerbildung hervor und betonte, dass man sich für eine bedarfsgerechte Finanzierung stark machen wolle.</p>
<p>Außerdem äußerte sich Professor Diepenbrock erneut zu den von ihm als &#187;Olbertz-Bullerjahn-Papier&#171; betitelten Eckpunkten zur Hochschulfinanzierung. Neben der Festlegung von Hochschulzuschüssen für die Finanzierung der Umstellung auf das Bachelor-/Mastersystem in Höhe von fünf (2010), bzw. zehn Millionen Euro (2011), beinhaltet es außerdem eine leistungsbezogene Budgetverteilung, unter der, Prognosen zufolge, vor allem die MLU leiden werde.</p>
<p>Gegenüber der <a href="http://www.uni-magdeburg.de/">Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU)</a> hat die MLU zwar bei der <a href="http://www.dfg.de/index.jsp">DFG</a>-Förderung die Nase vorn, schneidet jedoch bei Indikatoren, wie Internationalisierung und Studierendenzahl schlecht ab. Bei <a href="http://hastuzeit.de/2010/wir-prostituieren-uns-am-ende/">der letzten Senatssitzung</a> war deswegen von einem Fehlbetrag im Budget in Höhe von 400 000 bis 450 000 Euro die Rede.</p>
<p>Bei dieser Sitzung nannte Rektor Diepenbrock zwar keine konkreten Zahlen, sagte jedoch, dass &#187;der Betrag, der nach Magdeburg abfließen könnte, marginal sein wird.&#171; Zudem will man eine Deckelung mit dem Land vereinbaren. Grund für die positive Entwiclung sind fortgeschrittene Verhandlungen über die Indikatoren für das leistungsbezogene Budget. Die MLU konnte dabei gegenüber der OvGU die unterschiedliche Struktur der beiden Universitäten geltend machen. In Halle gibt es weitaus mehr kleine Fächer, die in den Berechnungen nun anders gewichtet werden. &#187;Halle und Magdeburg sind nicht vergleichbar, vor allem wegen der kleinen Fächer&#171;, so Rektor Diepenbrock.</p>
<p>Innerhalb des Rektoratsberichts spielte auch die Novellierung des Hochschulgesetz eine Rolle. Professor Diepenbrock verkündete, dass diese am 01. August 2010 in Kraft treten wird. Über den Inhalt konnte er nur vage Aussagen treffen, da er das endgültige Papier selber noch nicht bekommen hat und einzelne Punkte nur aus Gesprächen kennt.</p>
<p>So soll eine neue Personengruppe an den Hochschulen eingeführt werden. Der &#187;Universitätsdozent&#171; ist für einen festgesetzeten Zeitraum allein für die Lehre verantwortlich und hat keine Forschungsverpflichtungen. Allerdings sei er gegenüber früheren Vorstellungen &#187;ziemlich weich gewaschen und mit einigen Hürden versehen&#171;, wie der Rektor betonte.</p>
<p>Durch die Novellierung wird zudem das Berufungsrecht auf die Universitäten übergehen, sodass Professoren nicht mehr vom Ministerium ernannt werden. Die genauen Neuerungen, die der Gesetzestext mit sich bringt, werden spätestens am 01. August bekannt.</p>
<p>Damit war der Rektoratsbericht beendet und das Wort ging an den <a href="http://www.prorektoratse.uni-halle.de/team/">Prorektor für strategische Entwicklung Bernd Six</a> über. Auf Anfrage hatte er eine Tabelle erstellen lassen, in der alle Berufungen aus dem Jahr 2009 aufgelistet waren. Hintergrund war der sehr geringe Anteil an Frauen, die an der Uni Halle berufen werden. &#187;Das ist aber kein Phänomen, das nur auf die Uni Halle zutrifft, sondern eher der allgemeine, wenn auch bedauerliche Sachstand&#171;, kommentierte Prorektor Six. Besondere Erwähnung fand in diesem Zusammenhang auch das Professorinnenprogramm, bei dem der Bund die Berufung von Frauen unterstützt. 2009 wurden 2 von insgesamt 17 neuen Professoren durch dieses Programm gefördert. In diesem Zusammenhang ergriff Rektor Diepenbrock erneut das Wort und prognostizierte, dass das Thema &#187;Frauenanteil&#171; den Senat auch in Zukunft immer häufiger beschäftigen wird, da Institutionen, wie die DFG vermehrt darauf achten.</p>
<p>Im Folgenden wurden zwei Veränderungen von Studien- und Prüfungsordnungen beschlossen. Beim Lehramt Spanisch soll der Zugang vereinfacht werden. Dazu wurden die Sprachanforderungen heruntergeschraubt. Der Master Erziehungswissenschaft musste angepasst werden, weil er künftig mit einem NC versehen wird.</p>
<p>Zum Ende des öffentlichen Teils der Senatssitzung wurde sich noch nach dem Stand der verschiedenen Bauvorhaben an der Universität gefragt. <a href="http://www.kanzler.uni-halle.de/lebenslauf/">Kanzler Martin Hecht</a> berichtete daraufhin über das Internationale Begegnungszentrum, den Mensabau in Heide Süd, das Naturkundliche Museum und das Geistes- und Sozialwissenschaftliche Zentrum (GSZ). Bei den ersten drei Vorhaben liege man im Zeit- und Budgetplan.</p>
<p>Beim GSZ sei man gerade in der Entwurfsphase. Der finanzielle Aufwand wird in der derzeitigen Planung um 5-10 Pozent, bei einem Gesamtvolumen von 50 Millionen, überschreiten, wobei hier aber auch Puffer eingerechnet sind. Kanzler Hecht zeigte sich insgesamt sehr zufrieden mit allen Bauvorhaben.</p>
<p>Etwas kritischer sah Professor Andreas Ranft die Situation. Er bemängelte, dass bei der Planung des GSZ zunehmend die notwendigen Belange der Philosophischen Fakultäten I und II missachtet oder nicht ausreichend kommuniziert werden. Falls die Unterstützung von Seiten der Universität nicht nunehme, wollte er notfalls eigene Schritte einleiten.</p>
<p>Damit endete der öffentliche Teil der Sitzung. Im nichtöffentlichen Tei wurden noch Berufungen beraten und die Mitglieder für den Verwaltungsrat des Studentenwerks nominiert.</p>
<p>Die nächste Sitzung des Senats findet am 14 Juli statt.<br />
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 22:20:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Leonhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die wichtigsten Punkte von der Vollversammlung am Montag Der Sommer soll wieder heiß werden, die Unis brennen. In Halle haben sich zur heutigen Vollversammlung der Martin-Luther-Universität aber nur wenig mehr als 100 Studierende getroffen, um über die aktuelle Lage der Bildung an ihrer Universität und in ganz Deutschland zu disktuieren. Die Vollversammlungen des vergangenen Jahres [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Die wichtigsten Punkte von der Vollversammlung am Montag</strong> <br /><p><a href="http://hastuzeit.de/uploads/2010/06/Logo-BS.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4146" title="Logo Bildungsstreik" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/06/Logo-BS-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Der Sommer soll wieder heiß werden, die<a href="http://unsereuni.at/"> Unis brennen</a>. In Halle haben sich zur heutigen Vollversammlung der Martin-Luther-Universität aber nur wenig mehr als 100 Studierende getroffen, um über die aktuelle Lage der Bildung an ihrer Universität und in ganz Deutschland zu disktuieren.<span id="more-4164"></span> Die Vollversammlungen des vergangenen Jahres haben gezeigt: fehlende Akkreditierungen, problematische Gesetzentwürfe und überfüllte Stundenpläne betreffen zahlreiche Studierende und erregen vor allem die Gemüter der Geistes- und Sozialwissenschaftler.  Mehr als 600 Studierende waren bei den Plena im vergangenen Sommer und Herbst anwesend. Zur ersten Vollversammlung 2010 kamen weit weniger, obwohl sich an der Situation der Hochschule fast nichts verändert hat.</p>
<h4>Zu wenig Personal für zu viele Studenten</h4>
<p>Neben studentischen Sprechern hatten sich auch zwei Gewerkschaftler zur Vollversammlung begeben, um über die Situation des Personals an der MLU zu berichten. <strong>&#187;Seit dem Streik im letzten Jahr hat sich nichts spürbar verändert&#171;</strong>, war ihr ernüchterndes Resumee. Finanziell und damit auch personaltechnisch sei die Universität derzeit auf 13.700 Studierende eingestellt, verzeichne aber eine aktuelle Zahl von circa 18.000 Studenten. Die beiden Gewerkschafts-Vertreter kritisierten, dass bei der Umstellung auf Bachelor und Master in ganz Deutschland die Qualität auf der Strecke geblieben wäre. Man habe mit der Etablierung der neuen Studienmodelle ein bildungspolitisches Sparmodell geschaffen, das sich lediglich zahlenmäßig gut interpretieren lasse &#8211; viele Abschlüsse in kürzerer Zeit. Für die Zielvereinbarungs-Verhandlungen, die in diesen Tagen geführt werden, zeichnete man ein düsteres Bild: Es werde in dem strukturschwachen Sachsen-Anhalt keine zusätzlichen Ausgaben für die Bildung geben. Um der Stimme der Rektoren bei der Verhandlungen mehr Gewicht zu verleihen, sollen die Studierenden deutlich machen, dass sie hinter ihrer Uni stehen.</p>
<h4>Besetzungen von Hörsälen könnten kriminalisiert werden</h4>
<p>Der schon oft kritisierte <strong>Ordnungsparagraph </strong>werde<strong> </strong>voraussichtlich zum 01.08.2010 in Kraft treten. Damit würde der Universitätsleitung das Recht eingeräumt, Studierende zu exmatrikulieren, falls diese irgendeine Form von &#187;Gewalt&#171; anwenden. Bei prügelnden Studenten sei dies noch nachvollziehbar - allerdings würde hier sowieso das Justizsystem greifen und die nötigen Mittel in die Wege leiten, so die Sprecher. Darüber hinaus sei in dem Gesetzentwurf nicht genau definiert worden, wie Gewalt zu verstehen sei. Zählen <a href="http://hastuzeit.de/2010/studierende-besetzen-bibliothek-der-sozialwissenschaften/">Bibliotheksbesetzungen</a> beispielsweise auch dazu? Falls ja, müssten die Studierenden künftig noch mehr darüber nachdenken, wie sie ihren <a href="http://hastuzeit.de/2010/kleiner-erfolg-fur-die-besetzerinnen-der-soziologie-bibliothek/">Forderungen nach verlängerten Öffnungszeiten</a> Nachdruck verleihen können.</p>
<h4>Überfüllte Hörsälen</h4>
<p>Für die meisten Studierenden der Geistes- und/oder Sozialwissenschaften, die sich regelmäßig in überfüllte Hörsäle oder in Seminare mit über 100 Teilnehmern drängeln dürfen, mag folgende Zahl ein Grauen sein &#8211; dennoch ist sie faktisch Realität: <strong>Die Martin-Luther-Universität ist lediglich zu 63 Prozent ausgelastet. </strong>Während die Studierenden der so genannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/MINT">MINT-Fächer</a> hoffnungslos unterbesetzt scheinen, ächzen die Soziologen mit einer Belastung von mehr als 200 Prozent. Die Universität verpflichtet sich, unter anderem durch die Zielvereinbarungen, dazu, eine gewisse Anzahl an Erst-Immatrikulationen (Studienfach- und Standort-Wechsler sowie Master-Studierende zählen nicht dazu) zu halten bzw. zu erreichen. Infolgedessen hat man sich an der MLU dafür entschieden, beliebte Fächer wie Soziologie, Politologie und Psychologie künftig in zahlreichen Kombinationsmöglichkeiten zulassungsfrei anzubieten. Was das für die einzelnen Institute bedeute, ließe sich derzeit nur schwer abschätzen.</p>
<h3>Schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt</h3>
<p>Nur  <a href="http://www.hs-kompass2.de/kompass/xml/akkr/maske.html">11 der insgesamt 250 Studiengä</a><a href="http://www.hs-kompass2.de/kompass/xml/akkr/maske.html">nge (Halle ins Suchfeld eingeben und OK drücken)</a> an der Martin-Luther-Unversität sind akkreditiert. Viele Fakultäten, darunter auch die Philsophische Fakultät II, seien derzeit aber auch nicht daran interessiert, ihre Programme akkreditieren zu lassen: Eine Akkreditierung kostet pro Studiengang bis zu 15.000 Euro, zusätzliche Gelder seien dafür aber nicht vorgesehen. Die Folgen für die Studierenden seien gravierend; mit einem nicht-akkreditierten Abschluss ist es nach aktueller Gesetzgebung nicht möglich, in Sachsen-Anhalt verbeamtet zu werden. Außerdem müssen Studienabsolventen ohne Akkreditierung auch bei der regulären Arbeit damit rechnen, einen geringeren Stundenlohn zu erhalten. In der anschließenden Diskussion herrschte Uneinigkeit darüber, ob man sich der Akkreditierung prinzipiell verweigern oder die Universität dazu drängen sollte, trotz finanziell starker Belastung  eine flächendeckende Akkreditierung durchzuführen.</p>
<h3>Demo am Mittwoch</h3>
<p>Mit diesen und vielen anderen Punkten haben die Organisatoren des BS Halle versucht, die Studierenden wach zu rütteln und für die Demonstration am Mittwoch zu mobilisieren. Feststeht, dass sich an den Problemen nicht viel geändert hat und noch genügend Streikpotential vorhanden ist.<br />
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		<title>Bildungsstreik 3.0: Vollversammlung am Montag im Audimax!</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 09:05:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Leonhardt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bologna]]></category>
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		<description><![CDATA[Hochschulgesetz-Novelle, Bologna-Reform, Finanzierung der Universitäten, die Rolle der Bildung in der Gesellschaft. Das sind nur einige der zentralen Themen des diesjährigen Bildungsstreiks. Diese sollen am Montag um 20 Uhr auf der nächsten Vollversammlung besprochen werden.Der Antrag auf Finanzierung des Bildungsstreiks Halle war unter anderem mit der Begründung abgelehnt worden, man habe keine konkreten inhaltlichen Ziele. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://hastuzeit.de/uploads/2010/06/Logo-BS.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4146" title="Logo Bildungsstreik" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/06/Logo-BS-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Hochschulgesetz-Novelle, Bologna-Reform, Finanzierung der Universitäten, die Rolle der Bildung in der Gesellschaft. Das sind nur einige der zentralen Themen des diesjährigen Bildungsstreiks. Diese sollen am Montag um 20 Uhr auf der nächsten Vollversammlung besprochen werden.<span id="more-4145"></span>Der Antrag auf <a href="http://hastuzeit.de/2010/stura-lehnt-bsfinanzierung-ab/">Finanzierung des Bildungsstreiks Halle war unter anderem mit der Begründung abgelehnt</a> worden, man habe keine konkreten inhaltlichen Ziele. Außerdem sei die Stimmung unter den Studierenden zurzeit nicht angespannt genug, um wieder zu streiken.</p>
<p>Die <strong>Hochschulgesetz-Novelle</strong>, die einige streitbare Paragraphen enthält, ist vom Landtag offenbar immer noch nicht abgeändert worden – zuvor hatte das Papier für Aufsehen gesorgt, weil darin ein &#187;Ordnungsparagraph&#171; vorgesehen war/ist, mit dem Studierende exmatrikuliert werden können, falls sie &#187;Gewalt anwenden&#171;. Gewalt muss hier aber nicht zwingend körperlich meinen, sondern kann sich auch in anderen Formen äußern, beispielsweise in der Besetzung von Hörsälen. Dies geht nach Meinung vieler Kritiker zu weit und könnte die demokratische Meinungsbildung und -äußerung an der Uni beeinträchtigen.</p>
<p>Außerdem laufen gerade die Gespräche zu den neuen <a href="http://www.sachsen-anhalt.de/LPSA/index.php?id=7380">Zielvereinbarungen der Hochschulen mit dem Land für die kommenden Jahre</a> an; in den vergangenen Jahren musste die MLU immer wieder Sparmaßnahmen hinnehmen und gleichzeitig versuchen, die Immatrikulationszahlen aus dem Jahr 2005 zu halten. Bei solchen Verhandlungen, so <a href="http://www.kanzler.uni-halle.de/lebenslauf/">Martin Hecht, Kanzler der MLU,</a> im Gespräch mit dem <a href="http://bildungsstreik-halle.de/">BS Halle</a>, sei die Universität auch auf die Rückendeckung der Studierenden angewiesen.</p>
<p>Deshalb sehen die Organisatoren des Bildungsstreiks Halle genug Anlass zur Diskussion und laden alle Studierenden der Martin-Luther-Universität zu einer Vollversammlung am kommenden Montag ein.<strong> Die Versammlung soll am Montag, dem 7. Juni, um 20 Uhr im HS XIII des Audimax stattfinden.</strong><br />
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		<title>Nur noch heute in Glaucha: Kunst in Betrieb 3 lädt ab 19 Uhr zur Finissage</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 15:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steffen Heindorf</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ Nur noch heute könnt ihr in der Albert-Schmidt-Straße im Glaucha-Viertel die dritte Runde der Ausstellungsreihe KunstinBetrieb bewundern.  Nachdem zwei Jahre lang ein altes Fabrikgebäude nahe dem Bahnhof bespielt wurde, zog man dieses Jahr im Rahmen der IBA Stadtumbau in die Albert-Schmidt-Straße.  In den vergangenen zwei Wochen hat sich dort viel getan. Im März [...]]]></description>
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		<title>StuRa lehnt Finanzierungsantrag für Bildungsstreikwoche ab</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 10:47:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Leonhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ohne Moos nix los? Der Stura hat gestern auf seiner Sitzung den Antrag auf Finanzierung der Bildungsstreikwoche des Bildungsstreiks Halle abgelehnt. Ohne Moos nix los? Der Stura hat gestern auf seiner Sitzung den Antrag auf Finanzierung der Bildungsstreikwoche des Bildungsstreiks Halle abgelehnt.  Die Entscheidung des Studierendenrates, den kompletten Finanzierungsantrag des BS Halle abzulehnen, hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Ohne Moos nix los? Der Stura hat gestern auf seiner Sitzung den Antrag auf Finanzierung der Bildungsstreikwoche des Bildungsstreiks Halle abgelehnt.</strong> <br /><p><a href="http://hastuzeit.de/uploads/2009/10/hastuzeit-Icon-Dimmed.png"><img class="alignleft size-full wp-image-997" title="hastuzeit-Icon-Dimmed 150x150 © 2009 Matthias Kretschmann" src="http://hastuzeit.de/uploads/2009/10/hastuzeit-Icon-Dimmed.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Ohne Moos nix los? Der Stura hat gestern auf seiner Sitzung den Antrag auf Finanzierung der Bildungsstreikwoche des Bildungsstreiks Halle abgelehnt. <span id="more-4112"></span> Die Entscheidung des Studierendenrates, <a href="http://bildungsstreik-halle.de/2010/06/01/studierendenrat-der-mlu-entzieht-der-aktionswoche-und-der-demo-die-finanzielle-grundlage/">den kompletten Finanzierungsantrag des BS Halle abzulehnen</a>, hat gestern für einige lange Gesichter und viel Unverständnis gesorgt.</p>
<p>&#187;Aus der Erfahrung von vorhergehenden Anträgen hatten wir mit einer Kürzung gerechnet, aber nicht mit einer kompletten Ablehnung&#171;, so Lucio Waßill vom Bildungsstreik Halle. Die Vertreter des Studierendenrates rechtfertigen ihre Entscheidung damit, dass der Antrag &#187;unvorteilhaft&#171; formuliert worden sei; an vielen Punkten sei demnach nicht klar ersichtlich gewesen, wofür man das Geld im Detail benötigen würde. &#187;Außerdem war die Antragssumme sehr hoch (4.000 Euro). Angesichts der momentanen Finanzlage waren die Leute gestern generell etwas zurückhaltender als sonst&#171;, erklärt Michael Seifert vom <a href="http://www.stura.uni-halle.de/">Stura der MLU</a>. Darüber hinaus sei der Zeitpunkt für eine Aktionswoche ungünstig gewählt: &#187;Für viele geht es gerade auf die Prüfungen zu oder es wird fleißig Abschlussarbeit geschrieben.&#171; Dementsprechend sei nicht mit einer großen Beteiligung bei der Demonstration zu rechnen. Der Stura sicherte den Organisatoren dennoch seine &#187;ideelle Unterstützung&#171;.</p>
<blockquote><p>&#187;Diese [ideelle - Anm. d. Red.] Unterstützung kann auf dem Gipfel der Ironie durch nichts mehr erwidert werden.&#171; (BS Halle)</p></blockquote>
<p>Dennoch soll die Aktionswoche unverändert stattfinden &#8211; man hofft nun vor allem auf finanzielle Unterstützung durch den Stura der Burg Giebichenstein und die Gewerkschaften. &#187;Auch die letzten beiden Bildungsproteste fanden nur mit mangelhafter Unterstützung des StuRas statt, so dass es auch in der dritten Runde ohne StuRa funktionieren wird&#171;, so der <a href="http://bildungsstreik-halle.de/">BS Halle</a> weiter.</p>
<p>Die Aktionswoche beginnt am kommenden Montag, dem 7. Juni, mit einer Info-Veranstaltung. Neben der <a href="http://hastuzeit.de/2010/bildungsstreik-in-halle/">Demo am Mittwoch</a> sind zudem zahlreiche Workshops und Diskussionen geplant.<br />
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		<title>Sommer – Sonne – Studierendenstreik</title>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 22:29:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Leonhardt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alles neu macht der... Juni? Anfang des Monats sollen die halleschen Studierenden gemeinsam mit Schülern, Azubis, Dozierenden usw. wieder auf die Straße gehen. Alles neu macht der&#8230; Juni? Anfang des Monats sollen die halleschen Studierenden gemeinsam mit Schülern, Azubis, Dozierenden usw. wieder auf die Straße gehen. Die Vorbereitungen dazu laufen bereits seit mehreren Wochen. Roland [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Alles neu macht der... Juni? Anfang des Monats sollen die halleschen Studierenden gemeinsam mit Schülern, Azubis, Dozierenden usw. wieder auf die Straße gehen.</strong> <br /><p><a href="http://hastuzeit.de/uploads/2009/10/hastuzeit-Icon-Dimmed.png"><img class="alignleft size-full wp-image-997" title="hastuzeit-Icon-Dimmed 150x150 © 2009 Matthias Kretschmann" src="http://hastuzeit.de/uploads/2009/10/hastuzeit-Icon-Dimmed.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Alles neu macht der&#8230; Juni? Anfang des Monats sollen die halleschen Studierenden gemeinsam mit Schülern, Azubis, Dozierenden usw. wieder auf die Straße gehen. Die Vorbereitungen dazu laufen bereits seit mehreren Wochen. <span id="more-4092"></span>Roland Koch hatte vor einigen Tagen gefordert, im Sinne der Haushaltskonsolidierung der Länder unter anderem auch im <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,694887,00.html">Bildungssektor massive Sparpläne</a> aufzufahren. Außerdem hatte der <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,696525,00.html">mittlerweile zurückgetretene Ministerpräsident Hessens</a> die geplante BAföG-Erhöhung und die Einführung der neuen Förderungsprogramme kategorisch abgelehnt. Nach dem Rasenmäher-Prinzip, so die Forderung, solle in allen Bereichen zu gleichen Teilen gespart werden. Ob Koch sich bewusst gewesen ist, dass er damit die Debatte um die Rolle und den Wert der Bildung neu auflegt?</p>
<blockquote><p>Uns geht es <strong>nicht</strong> um die Akzeptanz des Bachelor-Abschlusses in der  Wirtschaft – wofür sich die Bildungsministerin Annette Schavan unbedingt  einsetzen will. Wirtschaft ist nur ein Instrument der Gesellschaft und  nicht umgekehrt – die Politik scheint es heute vergessen zu haben. Unser  Ziel ist es, daran permanent zu erinnern und zu Aktivitäten gegen diese  gefährliche Entwicklung zu motivieren. Wir fordern eine  Bildungspolitik, die an den Anforderungen einer demokratischen,  toleranten, kritischen und sich weiterentwickelnden Gesellschaft  orientiert ist, und nicht an denen des Wirtschaftssystems. <em>(Quelle: <a href="http://bildungsstreik-halle.de/wiki/index.php?title=Aufruf_2010">BS Halle</a>)</em></p></blockquote>
<p>Unter dem Schlagwort &#187;Bildungsstreik 3.0 &#171; wollen die <a href="http://bildungsstreik-halle.de/">Organisatoren des Bildungsstreiks Halle</a> ab dem 7. Juni für die <a href="http://hastuzeit.de/2010/bildungsstreik-in-halle/">Demo in Halle mobilisieren, die bereits am <strong>9. Juni</strong> stattfinden soll</a>. Bei der Sitzung des BS Halle ging es am 27. Mai vor allem darum, die geplanten Workshops und weitere Aktionen zu konkretisieren: So wird es zum einen verschiedene Workshops zu aktuellen Entwicklungen und &#187;realen&#171; Möglichkeiten sowie Chancen in der Hochschulpolitik geben. Darüber hinaus sollen auch Konzepte behandelt werden, die derzeit rein rechtlich schwer umsetzbar und ein wenig illusorisch erscheinen, dafür aber eine deutlich stärkere Demokratisierung der Hochschulen fordern. Neben den mehr als 15 Studierenden waren auch zwei Gewerkschaftsvertreter anwesend, die ihre Mithilfe bei der Demo-Organisation zusicherten.</p>
<p>Eine genaue Route für die geplante Demo steht noch nicht fest. Allerdings haben die Veranstalter aus den &#187;Fehlern&#171; im vergangenen Jahr gelernt: Dieses Mal wird eine Route zusammengestellt werden, die direkt durch die Innenstadt führen und damit für mehr Aufmerksamkeit sorgen soll.</p>
<p>Besetzungen seien nach Angaben der Veranstalter erst einmal nicht geplant – allerdings fügten sie mit einem Augenzwinkern hinzu, dass sie sich den Initiativen weiterer Studenten auf keinen Fall in den Weg stellen wollten.<br />
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		<title>Die Kunst des Sprechens</title>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 13:59:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Paschke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Team der &#34;Sprechbühne&#34; in seiner aktuellen Besetzung
Wenn man an Theater denkt, bringt man das stets mit einer Bühne, Kostümen und Musik in Verbindung. Denkt man hingegen an die Sprechwissenschaft, fällt einem zumeist wohl eher nur der Studiengang dazu ein. &#171;Lange Zeit hatten Sprechwissenschaftler kaum oder keine Auftritte. Ich fand das schon immer sehr schade, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4066" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://hastuzeit.de/uploads/2010/05/043.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-4066" title="Sprechbühne Team" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/05/043-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Das Team der &quot;Sprechbühne&quot; in seiner aktuellen Besetzung</p></div>
<p>Wenn man an Theater denkt, bringt man das stets mit einer Bühne, Kostümen und Musik in Verbindung. Denkt man hingegen an die Sprechwissenschaft, fällt einem zumeist wohl eher nur der Studiengang dazu ein. <span id="more-4054"></span>&#171;Lange Zeit hatten Sprechwissenschaftler kaum oder keine Auftritte. Ich fand das schon immer sehr schade, da das Sprechen ebenso eine Kunst darstellen kann wie das Theater&#171;, erklärt die Sprechwissenschaftlerin Martina Haase. Die ehemalige Puppenspielerin ist seit 1984 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sprechwissenschaft und Phonetik der MLU. Die Idee zum Projekt der <a href="http://www.sprechbuehne.uni-halle.de/">Sprechbühne</a> entstand bereits in ihrer eigenen Studienzeit: &#171;Wir hatten damals ein Seminar mit dem Titel Programmgestaltung. Dort sollte jeder eine Art theoretisches Konzept nach bestimmten Vorgaben entwickeln. Erprobt wurde das Ganze aber nur im Seminarraum.&#171;</p>
<p>1992 beschloss Martina Haase, ihre Idee aus der &#187;Laborsituation&#171; herauszuholen und in die Realität zu überführen. Die Sprechbühne wurde offiziell gegründet. Seither bietet sie eine praxisorientierte Ergänzung zum Studium der Sprechwissenschaft.</p>
<p>Durch ihre berufliche Laufbahn besitzt Martina Haase gute Kontakte zum Puppentheater der Kulturinsel Halle, das ihr seit der Gründung der Sprechbühne ein Podium für ihre Ideen bietet. Seitdem produziert sie aller zwei Jahre zusammen mit Studenten der Sprechwissenschaft Aufführungen. Gemeinsam mit Studierenden im dritten Studienjahr entwickelt Haase alles von der szenischen Grundidee, der Auswahl der Texte bis hin zur Aufführung. &#171;Das Besondere dabei ist, dass es sich stets um Texte handelt, die ursprünglich nicht für die Bühne gedacht waren&#171;, erklärt sie.</p>
<div id="attachment_4067" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://hastuzeit.de/uploads/2010/05/007.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-4067" title="Sprechbühne close up" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/05/007-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Die Sprechkünstler bei der Probe</p></div>
<p>Die aktuelle Produktion lief jedoch etwas anders. Aus Angst, dass die Studenten auf Grund des Drucks der modularisierten Studiengänge nicht genügend Zeit aufbringen könnten, entschied sich Haase für eine Wiederaufnahme der Textcollage <a href=" http://hastuzeit.de/2010/schwitters-die-zweite/">&#187;Fümms Bö Wö – Mir tut der Unsinn Leid&#171; nach Kurt Schwitters</a>.</p>
<p>Mit ihren Aufführungen blieb die Sprechbühne jedoch nicht nur im Gründungsort Halle. So wurde 2002 die Produktion &#187;Laut und Luise &#8211; Ein Kreuzzug durch Ernst Jandls Poesie&#171; im Luzerner Kleintheater in der Schweiz präsentiert.</p>
<h4>Sprechkunst nicht nur im Theater</h4>
<p>Das Schaffen der Sprechbühne findet auch fernab der Theaterbühne statt. Durch die Kooperation mit der <a href="http://www.stiftung-moritzburg.de/">Staatlichen Galerie Moritzburg</a> hält man speziell zu aktuellen Ausstellungen erarbeitete szenische Lesungen ab. Mit dem Titel &#187;Hoch im Blau sind Orgelklänge&#171; bietet die Sprechbühne beispielsweise eine thematische Führung zu ausgewählten Werken der Expressionisten mit einer Lesung an.</p>
<p>&#171;Durch das großartige Engagement der Studierenden ist die Nachfrage von Seiten des Theaters und der Galerien hoch. Mit unseren Aufführungen konnten wir das Publikum bisher immer begeistern und in der Regel vor vollen Häusern spielen&#171;, berichtet Haase stolz. Wer sich selbst von der Kunst des Sprechens überzeugen will, sollte die Aufführung der aktuellen Produktion &#187;Fümms Bö Wö – Mir tut der Unsinn leid&#171; nicht verpassen. Ort und Zeit der Aufführung findet ihr in <a href="http://hastuzeit.de/2010/sprechbuhne-fumms/">unserem Terminkalender</a>.<br />
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		<title>Schwitters, die Zweite</title>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 13:59:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Paschke</dc:creator>
				<category><![CDATA[hastuPAUSE]]></category>
		<category><![CDATA[Aufführung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[© Photoclub Conspectus
&#187;Fümms bö wö tää zää Uu&#171; hallte es am 12. und 13. Mai 2010 durch das Puppentheater der Kulturinsel Halle. Diese befremdlich klingenden Laute entspringen der Ursonate Kurt Schwitters und bilden den Anfang der Neuinszenierung &#187;Fümms bö wö – Mir tut der Unsinn leid&#171; durch die Sprechbühne Halle. Unter der Leitung von Dr. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4065" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://hastuzeit.de/uploads/2010/05/008.jpg"><img class="size-thumbnail  wp-image-4065" title="Sprechbühne:   Schwitters Dorf" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/05/008-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">© Photoclub Conspectus</p></div>
<p><strong>&#187;Fümms bö wö tää zää Uu&#171;</strong> hallte es am 12. und 13. Mai 2010 durch das <a href="http://www.kulturinsel-halle.de/">Puppentheater der Kulturinsel Halle</a>. Diese befremdlich klingenden Laute entspringen der Ursonate Kurt Schwitters und bilden den Anfang der Neuinszenierung &#187;Fümms bö wö – Mir tut der Unsinn leid&#171; durch die <a href="http://www.sprechbuehne.uni-halle.de/">Sprechbühne Halle</a>.<span id="more-4048"></span> Unter der Leitung von Dr. Martina Haase wurde das Stück, welches bereits zwischen 2002 und 2004 erfolgreich mit über 20 Vorstellungen aufgeführt worden war, erneut auf die Bühne gebracht. </p>
<p>Obwohl es sich bei &#187;Fümms bö wö&#171; um eine Wiederaufnahme handelt, blieb nur weniges vom Ursprung erhalten: Eine neue Auswahl von Texten des Dadaisten Kurt Schwitters werden von Christoph Collmann, Luise Dölle, Walter Huhn, Anna Lichtenstein, Luzia Thaut vorgetragen und von einem neuen Musikrepertoire durch Anna Wessel begleitet. Lediglich die Grundidee der Aufführung blieb gleich. Fünf Musiker begeben sich auf eine Reise von Halle nach Obervogelsang, Hannover und Prag. Dabei bringen sie dem Publikum die groteske Kunst und den eigenständigen Stil Schwitters näher. Eine Collage aus bekannten Texten, wie Schwitters erstes Gedicht &#187;An Anna Blume&#171;, aber auch unbekanntere Werke dienen als Gesprächsinhalte während der Musikerreise.</p>
<p>Das Ergebnis fand sowohl bei der Premiere als auch bei der zweiten Aufführung großen Anklang beim Publikum. Zwar suchte manch einer zu Anfang wohl vergeblich nach dem Sinn der Handlung, merkte dann aber schnell, dass dieser nicht zu finden war. Doch genau das war die Absicht der Sprechkünstler. Getreu dem Motto Schwitters &#187;Mir tut der Unsinn leid, dass er bislang so selten künstlerisch geformt wurde&#171;, begeisterten die Studierenden mit unsinniger Sprachspielerei und Wortwitz.</p>
<div id="attachment_4064" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://hastuzeit.de/uploads/2010/05/033.jpg"><img class="size-thumbnail  wp-image-4064" title="Sprechbühne: Bei der Probe" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/05/033-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">© Photoclub Conspectus</p></div>
<p>Diese brachten nicht nur dem Publikum sichtlich Freude, sondern auch den Künstlern selbst. Obwohl sich diese gerade im dritten Jahr ihres Studiums befinden und bereits an ihren Abschlussarbeiten schreiben, setzen sie die Texte Schwitters sichtlich motiviert und voller Spaß in Szene.</p>
<p>Wer diese sehr gelungene künstlerische Umsetzung des Unsinns selbst erleben will, hat dazu am <strong>04. Juni</strong> die Möglichkeit dazu. An diesem Abend führt die Sprechbühne &#187;Fümms bö wö- Mir tut der Unsinn leid&#171; zum dritten und letzten Mal im CircusVariete in der Große Steinstraße 30 um 20.00 Uhr auf.</p>
<div class="schnipsel">
<h3>Weitere Infos zu den Wortakrobraten der Sprechbühne Halle</h3>
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<li><a href="http://hastuzeit.de/2010/die-kunst-des-sprechens/">Die Kunst des Sprechens</a></li>
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		<title>Update: Ergebnisse von der Hochschulwahl</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 23:35:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konrad Dieterich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pinnwand]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschulwahl 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Wahlbeteiligung deutlich gesunken Die vorläufigen Wahlergebnisse für den Studierendenrat und die Fachschaftsräte stehen fest und wurden online auf www.hochschulwahl.info veröffentlicht. Die Beteiligung an den Wahlen zum Studierendenrat ist im Vergleich zu 2009 um beinahe drei Prozentpunkte auf 16,38 Prozent gesunken. Zu dieser Wahl haben sich aus 7 von 17 Fachschaften, darunter auch große Fachschaften wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Wahlbeteiligung deutlich gesunken</strong> <br /><p><a href="http://hastuzeit.de/uploads/2010/05/Hochschulwahl-2010-hastuzeit.png"><img class="alignright size-full wp-image-3894" title="Hochschulwahl-2010-hastuzeit" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/05/Hochschulwahl-2010-hastuzeit.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Die vorläufigen Wahlergebnisse für den Studierendenrat und die Fachschaftsräte stehen fest und wurden online auf <a href="http://www.hochschulwahl.info">www.hochschulwahl.info</a> veröffentlicht. Die Beteiligung an den Wahlen zum Studierendenrat ist im Vergleich zu 2009 um beinahe drei Prozentpunkte auf 16,38 Prozent gesunken. Zu dieser Wahl haben sich aus 7 von 17 Fachschaften, darunter auch große Fachschaften wie Medizin, Neuphilologien und Erziehungswissenschaften, keine Kandidaten um einen Sitz im Studierendenrat beworben.</p>
<p><strong>Update: </strong>Nun liegen auch <a href="http://www.verwaltung.uni-halle.de/wahlen/hochsch/hs10/ERG_vor.htm" target="_blank">vorläufige Ergebnisse für die Senatswahl</a> vor. Demnach sind unsere zukünftigen studentischen Senatoren: </p>
<ul>
<li><strong>Nomayy Oweidi</strong> (Medizin, Grüne Hochschulgruppe)</li>
<li><strong>Daniel Müller</strong> (Medizin, Nasenbär 2010)</li>
<li><strong>Dorit Bennmann</strong> (Nat. Fak. I, Nasenbär 2010)</li>
<li><strong>Justus Kormann</strong> (Medizin, Sozialdemokratische Hochschulgruppe)</li>
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		<title>Kleiner Erfolg für die Besetzerinnen der Soziologie-Bibliothek</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 15:12:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tom Leonhardt</dc:creator>
				<category><![CDATA[hastuUNI]]></category>
		<category><![CDATA[Besetzung]]></category>
		<category><![CDATA[HoPo]]></category>
		<category><![CDATA[Öffnungszeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass die Besetzung der sozialwissenschaftlichen Bibliothek am 7. Mai nicht umsonst gewesen war, davon waren die Besetzer von Anfang an überzeugt. Man habe es geschafft, wieder ins Gespräch zu kommen. Nun müsse man warten, dass etwas passiert, hieß es damals noch etwas verhalten und eher vorsichtig.
Jetzt können die Besetzer einen ersten, wenn auch nur kleinen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://hastuzeit.de/uploads/2009/10/hastuzeit-Icon-Dimmed.png"><img class="alignleft size-full wp-image-997" title="hastuzeit-Icon-Dimmed 150x150 © 2009 Matthias Kretschmann" src="http://hastuzeit.de/uploads/2009/10/hastuzeit-Icon-Dimmed.png" alt="" width="150" height="150" /></a>Dass <a href="http://hastuzeit.de/2010/studierende-besetzen-bibliothek-der-sozialwissenschaften/">die Besetzung der sozialwissenschaftlichen Bibliothek</a> am 7. Mai nicht umsonst gewesen war, davon waren die Besetzer von Anfang an überzeugt.<span id="more-4015"></span> Man habe es geschafft, wieder ins Gespräch zu kommen. Nun müsse man warten, dass etwas passiert, hieß es damals noch etwas verhalten und eher vorsichtig.</p>
<p>Jetzt können die Besetzer einen ersten, wenn auch nur kleinen, Erfolg feiern: &#187;Ab kommendem Freitag kann die Zweigbibliothek Sozialwissenschaften bis 18.00 Uhr geöffnet bleiben&#171;, so Dr. Heiner Schnelling, Direktor der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, gegenüber <em>hastuzeit</em>. Am Wochenende bleibt die Ha98 aber weiterhin geschlossen.</p>
<p>Die damaligen Besetzer begrüßen die Entscheidung. &#187;Diese Entscheidung freut mich! Das ist ein Schritt in die richtige Richtung&#171;, so eine der Besetzerinnen. Da aber ab dem <a href="http://www.icu.uni-halle.de/2010/04/neue-zulassungsfreie-studiengange-im-wintersemester-201011-in-halle/">kommenden Wintersemester weitere Kombinationsmöglichkeiten des Soziologiestudiums zulassungsfrei werden</a>, geht den Studierenden die Erweiterung der Öffnungszeiten noch nicht weit genug.<br />
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		<title>Skandal vor der Hochschulwahl</title>
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		<comments>http://hastuzeit.de/2010/skandal-vor-der-hochschulwahl/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 May 2010 22:19:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Glathe</dc:creator>
				<category><![CDATA[hastuUNI]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschulpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschulwahl 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Kandidaten]]></category>
		<category><![CDATA[Kontroverse]]></category>
		<category><![CDATA[RCDS]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenige Tage vor den eigentlichen Wahlen entflammte durch die Meldung, auf der Liste der Hochschulgruppe RCDS befände sich auch ein Student aus der rechten Szene, eine hitzige Diskussion. Der AK Bildungspolitik Halle/Saale hat am Montag, dem 10. Mai, folgende Schlagzeile verbreitet: Ein stellvertretender Landesvorsitzender der Republikaner kandidiert für den RCDS bei den Hochschulwahlen. Gemeint war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Wenige Tage vor den eigentlichen Wahlen entflammte durch die Meldung, auf der Liste der Hochschulgruppe RCDS befände sich auch ein Student aus der rechten Szene, eine hitzige Diskussion.</strong> <br /><p><img class="alignleft size-full wp-image-3894" title="Hochschulwahl-2010-hastuzeit" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/05/Hochschulwahl-2010-hastuzeit.png" alt="" width="150" height="150" />Der AK Bildungspolitik Halle/Saale hat am Montag, dem 10. Mai, folgende Schlagzeile verbreitet: <a href="http://bildungspolitik.bplaced.net/2010/05/10/ein-stellvertretender-landesvorsitzende-der-republikaner-kandidiert-fur-den-rcds-bei-den-hochschulwahlen/">Ein stellvertretender Landesvorsitzender der Republikaner kandidiert für den RCDS bei den Hochschulwahlen</a>. Gemeint war Michael Weidnitzer &#8211; Jurastudent der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Auf der sich anschließenden Kommentarleiste fanden sich zudem Vorwürfe seitens verschiedener User, unter anderem des AK &#187;Kritische Studierende&#171;, Michael Weidnitzer sei ein Mitglied der rechtsextremen Partei DVU und auch der Burschenschaft Germania. <span id="more-3983"></span>Außerdem habe er Kontakte zur Jugendorganisation der NPD und zum Anti-Antifa Aktivisten Torsten Görke.</p>
<p>Alexander Senkpiel, Vorsitzender des <a href="http://www.rcds-halle.de/">RCDS Halle </a>bestreitet hingegen, dass Weidnitzer DVU-Mitglied gewesen sei: &#187;Das hätte Michael auch eidesstattlich unterzeichnet und das glaube ich ihm.&#171; Dass er der stellvertretende Kreisvorsitzende der Republikaner in Chemnitz gewesen war, sei indes wahr. Er sei aber bereits 2008 wieder aus der Partei ausgetreten. Die Mitgliedschaft in der Burschenschaft Germania entspreche auch den Tatsachen. Für RCDS-Sprecher Alexander sei dies aber kein Beweis für eine politisch rechte Haltung: &#187;Für Michael ist dies eher ein Männerstammtisch. Was genau da gesagt wird, weiß ich nicht, aber ich lege die Hand dafür ins Feuer, dass er kein Nazi und auch kein Rechtsextremer ist.&#171;</p>
<p>Auch die linke <a href="http://sdsmlu.blogspot.com/">Hochschulgruppe SDS</a> äußerte sich in einer Stellungnahme zu dem Vorfall und forderte vom RCDS vor allem Transparenz hinsichtlich dieser Angelegenheit. &#187;Es soll offengelegt werden, wie es dazu gekommen ist, dass jemand, der früher auf jeden Fall in einer rechten Partei war, nun für den RCDS kandidiert.&#171; Franziska Scholl, eine Sprecherin der Hochschulgruppe SDS.die linke fordert darüber hinaus ein offizielles Statement auf deren Webseite: &#187;Sie sollen wirklich mal sagen, dass sie gegen rechts sind und nur Studierende, die für eine demokratische Grundordnung eintreten, zu ihnen kommen sollen&#171;.</p>
<p>Michael Weidnitzer hat seine Kandidatur, nachdem die Vorwürfe an die Öffentlichkeit gelangten, zurückgezogen. Wie Stura-Sprecher Michael Seifert bekannt gab, war eine Streichung Weidnitzers von der RCDS-Liste aber nicht mehr möglich: &#187;Das liegt einfach daran, dass es bestimmte Fristen gibt, zu denen die Listen abgeschlossen werden. Leider wurde der Streichungswunsch erst danach laut, deswegen ist eine Änderung nicht mehr möglich gewesen.&#171; Die Mitglieder der SDS kritisieren dies. Sie geben zu Bedenken, dass Weidnitzer, auch wenn er die Wahl nicht annimmt, Stimmen abfangen könnte: &#187;Es kann trotzdem sein, dass nach diesem Vorfall eventuelle rechte Kräfte an der Martin-Luther-Universität sich sagen, wir geben dem RCDS unsere Stimme.&#171;</p>
<p>Das Vertrauen, welches Alexander Senkpiel persönlich Weidnitzer entgegenbringt, reichte anscheinend nicht aus. Der RCDS hat inzwischen Konsequenzen gezogen und Weidnitzer den Austritt aus der Gruppe nahegelegt. &#187;Als herauskam, dass Michael Mitglied der Burschenschaft Germania ist, war für uns der Punkt erreicht, wo wir gesagt haben, es ist zu schwer, ihn zu verteidigen. Das hatte er verheimlicht. Da haben wir ihm gesagt, es wäre besser, er verließe die Gruppe.&#171; Dennoch verurteilt RCDS-Sprecher Alexander die Art und Weise, wie der &#187;Fall Weidnitzer&#171; teilweise in der Öffentlichkeit thematisiert wurde. Er bewertet den Austritt von Weidnitzer aus der Partei &#187;Die Republikaner&#171; als positiven Sinneswandel: &#187;Dass er die Republikaner verlassen hat, da er dort nicht die Verwirklichung seiner Ziele gesehen hat und nicht zur NPD gegangen ist, die breiter und bekannter ist, sondern zu einem demokratischen Verband der Mitte, also dem RCDS, gekommen ist, ist doch schön. Das müsste doch im Interesse aller Studenten sein. Dieser Weg zum Besseren wurde ihm nun aber versperrt.&#171;</p>
<p>Der AK &#187;Kritische Studierende&#171;, der die vergangenen und derzeitigen Verbindungen Weidnitzers zur rechten Szene aufgedeckt hat, fordert trotz des Rücktritts Weidnitzers die Auflösung des hallischen RCDS. Dass Senkpiel als Vorsitzender der Hochschulgruppe Weidnitzer verteidige, bezeichnen sie als naiv. Zudem sei die Bezeichnung Männerstammtisch für die &#187;neonazistische Burschenschaft Germania mit Kontakten in die militante Neonaziszene, die Holocaustleugner und Geschichtsrevisionisten zu ihren &#187;Colloquien&#171; einlädt&#171;, und diese somit &#187;verniedliche&#171;, nicht zu akzeptieren.</p>
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<li><a href="http://www.halleforum.de/Halle-Nachrichten/Junge-Union-weist-NaziVorwuerfe-zurueck/26486">HalleForum: Junge Union weist Nazi-Vorwürfe zurück (18.05.2010)</a></li>
<li><a href="http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=34108">Radio Corax: StudentInnen-Arbeitskreis in Halle rügt Verbindungen zwischen Nationalisten und CDU (18.05.2010)</a></li>
<li><a href="http://sdsmlu.blogspot.com/2010/05/presseerklarung.html">SDS.DieLinke MLU: Presseerklärung zur aktuellen Debatte um die Verbindungen von Mitgliedern der JU und RCDS zur neonazistischen Szene (26.05.2010)</a></li>
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		<title>Die Hochschulgruppen</title>
		<link>http://hastuzeit.de/2010/die-hochschulgruppen/</link>
		<comments>http://hastuzeit.de/2010/die-hochschulgruppen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 May 2010 14:06:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Sachsenröder</dc:creator>
				<category><![CDATA[hastuUNI]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschulwahl 2010]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://hastuzeit.de/?p=3846</guid>
		<description><![CDATA[Über unterschiedliche hochschulpolitische Gruppierungen mit zum Teil doch sehr ähnlichen Wahlprogrammen Wie Du bei den Kandidatenvorstellungen sehen kannst, gibt es an unserer Universität einige Hochschulgruppen, deren Mitglieder sich in Form einer Liste zur Wahl haben aufstellen lassen. Jede Gruppierung verfolgt dabei gesonderte Interessen, setzt sich für verschiedene studentische Belange ein. Hier findest Du Informationen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Über unterschiedliche hochschulpolitische Gruppierungen mit zum Teil doch sehr ähnlichen Wahlprogrammen</strong> <br /><p><img class="alignleft size-full wp-image-3894" title="Hochschulwahl-2010-hastuzeit" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/05/Hochschulwahl-2010-hastuzeit.png" alt="" width="150" height="150" />Wie Du bei den Kandidatenvorstellungen sehen kannst, gibt es an unserer Universität einige Hochschulgruppen, deren Mitglieder sich in Form einer Liste zur Wahl haben aufstellen lassen. Jede Gruppierung verfolgt dabei gesonderte Interessen, setzt sich für verschiedene studentische Belange ein. Hier findest Du Informationen und weiterführende Links zu allen Hochschulgruppen an der MLU.<span id="more-3846"></span></p>
<h3>Grüne Hochschulgruppe (GHG)</h3>
<p>Wie man auf der <a href="http://www.ghg-halle.de/">Website der GHG</a> lesen kann, steht die Hochschulgruppe der Partei BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN nahe, agiert aber nach eigenen Angaben unabhängig von der Partei. Sie treten für das &#187;verantwortungsvolle und selbstständige Handeln von Individuen und eine offene, tolerante, plurale, nachhaltige und solidarische Gesellschaft ein&#171;. Ihre wichtigsten Ziele sind:</p>
<ul>
<li>die Schaffung von Zugangsgerechtigkeit (Ablehnung von Studiengebühren, Plädoyer für Studienfinanzierung auf Basis einer elternunabhängigen Unterhaltsfinanzierung, Garantie von Masterplätzen für jeden Bachelorabsolventen)</li>
<li>die Integration ausländischer Studierender und Wissenschaftler (durch stärkere Einbindung des Landesstudienkollegs)</li>
<li>die Entwicklung eines Bewusstseins für Nachhaltigkeit und Umweltschutz an der Universität (durch Einsatz umweltfreundlicher Verbrauchsmaterialien, Reduzierung des Verbrauchs von Strom und Heizenergie, Angebot von ökologisch angebauten, fair-trade-Lebensmitteln in den Mensen)</li>
<li>die Sicherstellung der Lehrqualität (Überdenken der Finanzierungsmodelle, Bachelor-Master-Verteilung und einstiger Bildungsideale)</li>
<li>die Schaffung von Hochschuldemokratie (Teilnahme an der studentischen Interessenvertretung, Schaffung von Hochschulgremien, die zu gleichen Teilen durch die Statusgruppen Studenten, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Professoren und sonstige Mitarbeiter besetzt sind)</li>
<li>die Begleitung von Hochschulabsolventen auf ihren Karrierewegen (Entlohnung von Praktika, Verbesserung der Einstiegschancen für Berufsanfänger)</li>
</ul>
<p>Weitere Einzelheiten zu den Forderungen und Zielen im Rahmen der Hochschulwahlen 2010 sind unter dem Menüpunkt &#187;Positionen&#171; auf der <a href="http://www.ghg-halle.de">Website der GHG</a> zu finden. Auf der Liste der GHG treten zur Wahl an:</p>
<ul>
<li>für den Senat: Florian Aurich, Jan Peters, Joachim Langner, John Dauert, Judith Sonnenberg, Katharina Braune, Nomayy Oweidi, Paula Schiefer, Sebastian Lüdecke, Umair Bin Anwaar</li>
<li>für den Studierendenrat: Benjamin Greiner, Florian Aurich, Jan Peters, Joachim Langner, Judith Sonnenberg, Lisa Maiwald, Paula Schiefer, Sebastian Lüdecke</li>
<li>für die Fakultätsräte:  Joachim Langner, John Dauert, Paula Schiefer</li>
<li>für die Fachschaftsräte: John Dauert, Sebastian Lüdecke</li>
</ul>
<h3>Sozialdemokratische Hochschulgruppe (SHG)</h3>
<p>Auch die SHG ist parteinah ausgerichtet, auch wenn eine Mitgliedschaft in der SPD keine Voraussetzung ist. Mit ihren Zielen und Vorstellungen einer Gesellschaft sollten Interessierte aber schon sympathisieren. Die SHG hat ihr Wahlprogramm für 2010 leider nicht auf ihrer Website für alle zugänglich publiziert (Lediglich das <a href="http://www.jusos-halle.de/downloads/shgwahlprogramm2009.pdf" class="broken_link">Wahlprogramm von 2009</a> ist dort veröffentlicht). Es folgt nun eine Aufzählung der Schwerpunkt-Themen der SHG für 2010:</p>
<ul>
<li>Verbesserung der momentanen Bibliothekssituation (hinsichtlich der Ausstattung und der Öffnungszeiten)</li>
<li>Qualitätssicherung des Studiums (durch vernünftige Evaluationsordnung)</li>
<li>Einsatz für studiengebührenfreies Angebot von Masterstudienplätzen</li>
<li>Verbesserung des Angebots beliebter Sprachkurse</li>
<li>Abschaffung der (auf keinem Gesetz basierenden) Anwesenheitspflicht in Vorlesungen</li>
<li>Einsatz für mehr Wahlmöglichkeiten im Studium (durch breites Angebot an Wahlfächern)</li>
</ul>
<p>Auf der Liste der SHG treten zu den Wahlen 2010 an:</p>
<ul>
<li>für den Senat: Alexander Lubenow, Anika Knüppel, Cédric Didier, Daniela Heimpel, Danny Schindler, Felix Peter, Jens Häsing, Jonas Dabelow, Julia Schaarschmidt, Justus Kormann, Kai Hennig, Kaloyan Dimitrov Halachev, Lisa Wartala, Lydia Beck, Marcel Thau, Marijah Ljahhova, Martin Bischof, Onno Eckert,René Zahl, Tina Fuhrmann</li>
<li>für den Studierendenrat: Jonas Dabelow</li>
<li>für die Fakultätsräte: Alexander Lubenow, Lydia Beck</li>
<li>für die Fachschaftsräte: Jonas Dabelow, Lydia Beck, René Zahl, Tina Fuhrmann</li>
</ul>
<h3>Linksalternative Hochschulgruppe (SDS)</h3>
<p>Der SDS.DieLinke der MLU ist wohl die jüngste parteinahe Hochschulgruppe unserer Universität. Erst im Juni letzten Jahres gegründet, zählt sie derzeit etwa zwölf Mitglieder. Diese setzen sich zusammen aus Parteimitgliedern, Angehörigen der <a href="http://www.linksjugend-solid.de/">Linksjugend &#8216;solid</a> und parteilosen, unabhängigen Studenten. Auf der <a href="http://sdsmlu.blogspot.com/">Website des SDS</a> erfährt man, für welche Ziele sich die Gruppe stark macht:</p>
<ul>
<li>Schaffung von Hochschuldemokratie</li>
<li>Sicherung der Lehrqualität (selbstbestimmtes Lernen und Lehren, unabhängige Forschung, kritisches Denken)</li>
<li>Einsatz für pazifistische, ökologische und  progressive Hochschulpolitik (Forderung studiengebühren- und zulassungsfreier Masterstudiengänge für alle Bachelorabsolventen, Beteiligung und Mitbestimmung der Studenten in den Hochschulgremien)</li>
<li>Verlängerung der Bibliotheksöffnungszeiten bei gleichzeitiger Verbesserung der Bezahlung der Bibliotheks-Angestellten</li>
<li>Unterbindung der Privatisierung des Universitätsbetriebes</li>
<li>Wahrung spezieller Arbeitnehmer-Interessen (Mindestlohn, Ausschluss von Leiharbeitsfirmen, Schaffung von Dauerstellen, Gewährleistung der Einheit von Forschung und Lehre)</li>
<li>Gleichstellung aller am Universitätsbetrieb Beteiligten</li>
<li>Wahrung eines antifaschistischen und antirassistischen Grundkonsens&#8217;</li>
<li>Integration ausländischer Studierender, Förderung internationaler Beziehungen</li>
</ul>
<p>Detaillierte Informationen zu den von dem SDS vertretenen Interessen sind zu finden im <a href="http://sdsmlu.blogspot.com/2010/05/programm-der-linken-liste-fur-die-hs.html">Wahlprogramm der Linksalternativen Hochschulgruppe</a>.</p>
<p>Auf der Liste der Linksalternativen Hochschulgruppe stellen sich zur Wahl:</p>
<ul>
<li>für den Senat: Anne Geschonneck, Christian Randel, Dirk Gernhard, Eva Tichatschke, Ferdinand Lorenz, Franziska Scholl, Jan Wagner, Josephine Jahn, Martin Schröder, Stefan Dorl, Stefan Wallaschek, Sten Meerheim, Thomas Möller</li>
<li>für den Studierendenrat: Stefan Dorl</li>
<li>für die Fakultätsräte: Christian Randel, Martin Schröder</li>
<li>für die Fachschaftsräte: Anne Geschonneck, Christian Randel, Stefan Dorl, Stefan Wallaschek</li>
</ul>
<h3>Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS)</h3>
<p>Das Wahlprogramm dieser Hochschulgruppe für die Hochschulwahl 2010 ist kurz und bündig auf der <a href="http://www.rcds-halle.de/">Website des RCDS</a> zusammengefasst. Unter dem Motto &#187;Projekt Zukunft&#171; stehen die Mitglieder ein für:</p>
<ul>
<li>Verbot von Hörsaalbesetzungen</li>
<li>Effizienzsteigerung bei der Mittelverwendung</li>
<li>Verbesserung der Zusammenarbeit der einzelnen Institute</li>
<li>Verlängerung der Bibliotheksöffnungszeiten</li>
<li>Widerstand gegen jegliche Art von Extremismus</li>
<li>Förderung studentischen Engagements (durch Vergabe von Credit Points)</li>
</ul>
<p>Auf der Liste des RCDS treten zu den Hochschulwahlen 2010 an:</p>
<ul>
<li>für den Senat: Alexander Hannemann, Alexander Senkpiel, Marcus Gedai, Markus Jahnke, Michael Weidnitzer, Michel Kleinhans, Norman Michael Philipp, Raik Fischer, Tim Rautenberg, Tobias Schulze</li>
<li>für den Studierendenrat: Alexander Hannemann, Alexander Senkpiel, Lars Burkard, Marcus Gedai, Markus Jahnke, Michael Weidnitzer, Michel Kleinhans, Norman Philipp, Raik Fischer, Tim Rautenberg, Tobias Schulze</li>
<li>für die Fakultätsräte: -</li>
<li>für die Fachschaftsräte: -</li>
</ul>
<h3>Die Liberale Hochschulgruppe (LHG)</h3>
<p>Eine letzte parteinahe Hochschulgruppe an der MLU ist die Liberale Hochschulgruppe. Wie auf der <a href="http://www.meinehochschulgruppe.de/">Website der LHG</a> zu lesen ist, steht die Gruppe &#187;allen Studierenden und Mitarbeitern offen, die sich zu einer liberalen und toleranten Gesellschaft bekennen.&#171; Die derzeit über 40 Mitglieder vertreten dabei folgende Interessen:</p>
<ul>
<li>Durchsetzung verkürzter Studienzeiten (Einführung des Trimester-Modells in einigen Studiengängen, Reduzierung der Studieninhalte, Nutzen der universitären Ressourcen)</li>
<li>Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (vor allem des weiblichen Nachwuchses)</li>
<li>Neudenken der Studienfinanzierung (Modellentwicklung auf Basis von Elternunabhängigkeit, Bedarfsdeckung, Flexibilisierung der finanzielle Unterstützung, Verringerung des Verwaltungsaufwandes, Ausbau der Hochbegabtenförderung)</li>
<li>Verzahnung von Wissenschaft und Praxis (Angebot und Förderung von Schlüsselqualifikationen und Methodik, flexible und individuelle Gestaltung der Studienabläufe)</li>
</ul>
<p>Detaillierte Informationen zu den von dieser Hochschulgruppe vertretenen Positionen sind auf der <a href="http://www.meinehochschulgruppe.de/index.html">Website der LHG</a> zu finden.</p>
<p>Auf der Liste der LHG haben sich folgende Kandidaten für die Wahl aufstellen lassen:</p>
<ul>
<li>für den Senat: -</li>
<li>für den Studierendenrat: Clemens Fuhrmeister, Florian Endt, Karsten Gröger, Sören Kohse, Vera Kopsch</li>
<li>für die Fakultätsräte: -</li>
<li>für die Fachschaftsräte: Clemens Fuhrmeister, Florian Endt, Karsten Gröger, Martin Hoffmann, Peer Hoffmann, Sören Kohse, Vera Kopsch</li>
</ul>
<h3>Die ahoi studiosi</h3>
<p>Diese Hochschulgruppe beschreibt sich selbst als unabhängig, überparteilich und problemorientiert. Auf der <a href="http://www.ahoi-studiosi.de/?page=start">Website der ahoi studiosi</a> finden sich allgemeine Grundsätze genauso wie ein explizites Wahlprogramm für die Hochschulwahl 2010. Sind die <a href="http://www.ahoi-studiosi.de/?page=wahlthemen">Wahlkampfthemen für 2010</a> vor allem auf den Fachschaftsrat Jura und den Senat ausgerichtet, werden in den allgemeinen Grundsätzen Themen und Forderungen formuliert, die alle Studierenden angehen:</p>
<ul>
<li>Verbesserung der Zusammenarbeit der einzelnen Fakultäten</li>
<li>Stärkung des hochschulpolitischen Interesses der Studenten</li>
<li>Ausgleich des Ungleichgewichts an Forschungs- und Lehrkräften</li>
<li>Setzen von Forschungsschwerpunkten (um vom Land gezielt Fördergelder zu erhalten)</li>
<li>Verzahnung von Universitätsbetrieb und Wirtschaft (Eintreiben von Geldern durch Firmenpartnerschaften etc.)</li>
<li>Verbesserung der Organisation der Studienrahmenbedingungen (einheitliche Nutzung der angebotenen Plattformen, Digitalisierung aller Prüfungsleistungen und Lehrmaterialien)</li>
<li>Förderung des dialogischen Austauschs zwischen Studenten und Dozenten, Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls</li>
<li>Widerstand gegen Studiengebühren</li>
<li>Ausbau der aktuellen Bibliothekssituation</li>
<li>Pflege von Universitätspartnerschaften</li>
<li>Förderung und Ausbau des Unimarketings</li>
</ul>
<p>Auf der Liste der ahoi studiosi treten an:</p>
<ul>
<li>für den Senat: Ann Brandt, Anne Teichmann, Claudia Hölbing, Daniel Möller, Dominique Massinger, Dustin Heße, Erik Hofmeier, Gesa-Louise Dreß, Heinrich-Alexander Graf von Moltke, Julia Werner, Karl-Friedrich Ballendat, Lars Raabe, Lydia Becher, Luisa Lettrari, Mareike Zedler, Marlen Schrimpf, Nancy Troll, Nicole Kopanka, Ottmar Rensch, Paul Uhlig, Peter Heilmann, René Preißler, Silvana Behrens, Stefanie Schönfeld, Steven Leonhardt, Steven Mansour</li>
<li>für den Studierendenrat: Daniel Möller, Marlen Schrimpf, René Preißler</li>
<li>für die Fakultätsräte: Dustin Heße, Lars Raabe, Paul Uhlig</li>
<li>für die Fachschaftsräte: Daniel Möller, Dustin Heße, Erik Hofmeier, Karl Ballendat, Lars Raabe, Luisa Lettrari, Nancy Troll, Ottmar Rensch, Peter Heilmann, Steven Mansour</li>
</ul>
<h3>Nasenbären 2010</h3>
<p>Die Hochschulgruppe mit dem ungewöhnlichen Namen entstand im Jahr 2009. Hintergrund für die Gründung der &#187;Initiative&#171; war die Wahlniederlage eines naturwissenschaftlichen Studenten im Jahr zuvor. Er hatte als Unabhängiger, keiner Hochschulgruppe Angehöriger versucht, in den Senat gewählt zu werden. Obwohl er die meisten Stimmen verbuchen konnte, wurden die Plätze an die &#187;Listen&#171; vergeben, die insgesamt die meisten Stimmen auf sich vereinen konnten. Um auch parteilosen Studenten die Möglichkeit auf einen Senatssitz zu geben, wurden im letzten Jahr sehr viele Namen unter der Gruppe der Nasenbären aufgeführt. An den Erfolg soll auch 2010 wieder angeknüpft werden. Da alle Nasenbären-Mitglieder unabhängig und parteilos sind, gibt es kein spezielles Wahlprogramm. Außerdem stellt die Gruppe nur Mitglieder für die Senatswahlen auf. Diese sind:</p>
<p>Alexander Driemer, Alexander Ganß, Alexander Schindler, André Hoppe, André Schmidt, Andreas Reichert, Beatrice Lange, Christin Ketter, Daniel Müller, Dorit Bennmann, Fabian Bull, Franziska Ketter, Guntram Schmidt, Isabel Wollert, Malte Berthold, Marcel Brautzsch, Sebastian Handrich, Sören Krawczyk, Thomas Beer, Thomas Kopilow, Xenia Bülter</p>
<div class="schnipsel">
<h3>Hochschulwahl 2010</h3>
<p>Mehr zur Hochschulwahl 2010 an der MLU findet ihr auf der Info-Seite des StuRa unter <a href="http://www.hochschulwahl.info">hochschulwahl.info</a> sowie auf den Seiten des <a href="http://www.wahlen.uni-halle.de/">Wahlamts der Uni</a>. Auf hochschulwahl.info erfahrt ihr auch in <a href="http://www.hochschulwahl.info/wahllokale/">welchem Wahllokal</a> ihr eure Stimme abgebt.</p>
</div>
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<li>
<h4><a class="infopopup" rel="bookmark" title="Wahlbeteiligung deutlich gesunken || 20. Mai 2010" href="http://hastuzeit.de/2010/erste-ergebnisse-von-der-hochschulwahl/"><img class="alignright size-full wp-image-3894" title="Hochschulwahl-2010-hastuzeit" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/05/Hochschulwahl-2010-hastuzeit.png" alt=""    height="30" width="30" /> Update: Ergebnisse von der Hochschulwahl</a></h4>
</li>
<li>
<h4><a class="infopopup" rel="bookmark" title="Hier erfährst Du, welche Studenten am 19. Mai kandidieren, um in ihre Fakultätsräte gewählt zu werden. || 17. Mai 2010" href="http://hastuzeit.de/2010/kandidaten-fur-die-fakultatsrate/"><img class="alignleft size-full wp-image-3894" title="Hochschulwahl-2010-hastuzeit" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/05/Hochschulwahl-2010-hastuzeit.png" alt=""    height="30" width="30" /> Kandidaten für die Fakultätsräte</a></h4>
</li>
<li>
<h4><a class="infopopup" rel="bookmark" title="Hier erfährst Du, wer sich für den Studierendenrat (StuRa) am 19. Mai zur Wahl stellen wird || 17. Mai 2010" href="http://hastuzeit.de/2010/kandidaten-fur-den-stura/"><img class="alignleft size-full wp-image-3894" title="Hochschulwahl-2010-hastuzeit" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/05/Hochschulwahl-2010-hastuzeit.png" alt=""    height="30" width="30" /> Kandidaten für den StuRa</a></h4>
</li>
<li>
<h4><a class="infopopup" rel="bookmark" title="Hier erfährst Du, wer sich für die verschiedenen Fachschaftsräte (FSR) am 19. Mai zur Wahl stellen wird || 17. Mai 2010" href="http://hastuzeit.de/2010/kandidaten-fur-die-fachschaftsrate/"><img class="alignleft size-full wp-image-3894" title="Hochschulwahl-2010-hastuzeit" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/05/Hochschulwahl-2010-hastuzeit.png" alt=""    height="30" width="30" /> Kandidaten für die Fachschaftsräte</a></h4>
</li>
<li>
<h4><a class="infopopup" rel="bookmark" title="Hier erfährst Du, wer am 19. Mai für den Senat kandidiert, um in Zukunft in diesem Gremium die studentischen Interessen zu vertreten. || 17. Mai 2010" href="http://hastuzeit.de/2010/kandidaten-fur-den-senat/"><img src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/05/Hochschulwahl-2010-hastuzeit.png" alt="" title="Hochschulwahl-2010-hastuzeit"   class="alignleft size-full wp-image-3894"  height="30" width="30" /> Kandidaten für den Senat</a></h4>
</li>
<li>
<h4><a class="infopopup" rel="bookmark" title="An MLU und Burg wurden neue Rektoren gewählt. hastuzeit stellt Euch die beiden »Neuen« im Kurzportrait vor. || 3. August 2010" href="http://hastuzeit.de/2010/die-neuen-rektoren-2/"><img class="size-medium wp-image-4424  " title="Prof. Dr. Udo Sträter" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/08/foto-straeter-norbert-kaltwasser-245x300.png" alt=""    height="36" width="30" /> Die neuen Rektoren</a></h4>
</li>
</ul>
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		<title>Kandidaten für den StuRa</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 02:58:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefanie Sachsenröder</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier erfährst Du, wer sich für den Studierendenrat (StuRa) am 19. Mai zur Wahl stellen wird]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Hier erfährst Du, wer sich für den Studierendenrat (StuRa) am 19. Mai zur Wahl stellen wird</strong> <br /><p><img class="alignleft size-full wp-image-3894" title="Hochschulwahl-2010-hastuzeit" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/05/Hochschulwahl-2010-hastuzeit.png" alt="" width="100" height="100" /></p>
<h3 class="accordionButton">Wahlbereich Agrar- und Ernährungswissenschaften</h3>
<div class="accordionContent">Für den StuRa kandidiert niemand aus diesem Wahlbereich.</div>
<h3 class="accordionButton">Wahlbereich Biochemie / Biotechnologie / Ingenieurwissenschaften</h3>
<div class="accordionContent">Für den StuRa kandidiert <strong>Ulschan Scheler</strong>. Sie hat leider keine Selbstvorstellung bei uns eingereicht.</div>
<h3 class="accordionButton">Wahlbereich Biologie</h3>
<div class="accordionContent">Für den StuRa kandidiert <strong>Scarlett Gebauer</strong>. Sie hat leider keine Selbstvorstellung bei uns eingereicht.</div>
<h3 class="accordionButton">Wahlbereich Chemie</h3>
<div class="accordionContent">Für den StuRa kandidiert <strong>Adrienne Eckert</strong>. Sie hat leider keine Selbstvorstellung bei uns eingereicht.</div>
<h3 class="accordionButton">Wahlbereich Erziehungswissenschaften</h3>
<div class="accordionContent">
<p>Für den StuRa kandidiert niemand aus diesem Wahlbereich.</p>
</div>
<h3 class="accordionButton">Wahlbereich Geowissenschaften</h3>
<div class="accordionContent">Für den StuRa kandidieren <strong>Benjamin Korn</strong> und <strong>Jan Peters</strong>. Die beiden haben leider keine Selbstvorstellung bei uns eingereicht.</div>
<h3 class="accordionButton">Wahlbereich Mathematik / Informatik</h3>
<div class="accordionContent">Für den StuRa kandidiert niemand aus diesem Wahlbereich.</div>
<h3 class="accordionButton">Wahlbereich Medien, Kommunikation, Sport und Musik</h3>
<div class="accordionContent">Für den StuRa kandidieren <strong>Tina Lange</strong> und <strong>Tobias Grasse</strong>. Tina hat leider keine Selbstvorstellung bei uns eingereicht.</p>
<hr /><img class="alignleft size-full wp-image-3912" title="Hochschulwahl2010_Tobias Grasse" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/05/36_Tobias-Grasse_bearbeitet.jpg" alt="" width="85" height="113" /><br />
<span>Name:</span> <strong>Tobias Grasse</strong><br />
<span>Studium:</span> Bachelor – Medien- und Kommunikationswissenschaften 120 LP (6. FS) | Politikwiss. 120 LP (6. FS)<br />
<span>Hochschulgruppe:</span> -<br />
<span>Motto:</span> Keine Mottos feilen, sondern machen</p>
<blockquote><p>Angefangen hat mein Engagement in studentischen Interessenvertretungen bei der Institutsgruppe MuK Ende 2008. Seit Mai 2009 bin ich zusätzlich im Fachschaftsrat Musik-Sport-Medien und im Studierendenrat aktiv. Da ich noch mindestens ein 7. Semester weiter studieren will, möchte ich mich auch weiterhin für studentische Interessen einsetzen, Ansprechpartner bei Problemen im Fachbereich sein und meinen Teil zu einer aktiven, lebendigen und kritischen Studierendenschaft beitragen. Konkret heißt das, dass hochschulpolitische Probleme in der Fachschaft MSM angegangen werden, wie z.B. die Lehrstellenprobleme bei den Musikwissenschaften. Dass der Austausch unter den Fachschaften und mit dem StuRa intensiviert wird. Dass weiterhin eine offene Kommunikationskultur gerade gegenüber der Studierendenschaft vorhanden ist. Dafür stelle ich mich zur Wahl.</p></blockquote>
</div>
<h3 class="accordionButton">Wahlbereich Medizin</h3>
<div class="accordionContent">Für den StuRa kandidiert niemand aus diesem Wahlbereich.</div>
<h3 class="accordionButton">Wahlbereich Neuphilologien</h3>
<div class="accordionContent">Für den StuRa kandidiert niemand aus diesem Wahlbereich.</div>
<h3 class="accordionButton">Wahlbereich Pharmazie</h3>
<div class="accordionContent">Für den StuRa kandidiert niemand aus diesem Wahlbereich.</div>
<h3 class="accordionButton">Wahlbereich Philosophische Fakultät I</h3>
<div class="accordionContent">Folgende StuRa-Kandidaten haben bei uns leider keine Selbstvorstellung eingereicht: <strong>Alexander Walter Müller, Benjamin Greiner, Christoph Korb, Fabian Sieber, Florian Aurich, Florian Endt, Gregor Hotze, Heiko Maier, Joachim Langner, Lars Burkard, Lisa Maiwald, Paula Schiefer, Stefanie Wiesel, Tim Rautenberg, Valerie Groß</strong></p>
<hr /><img class="alignleft size-full wp-image-3793" title="Hochschulwahl2010_Alexander Senkpiel" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/05/04_Alexander-Senkpiel_bearbeitet.jpg" alt="" width="85" height="113" /><br />
<span>Name:</span> <strong>Alexander Senkpiel</strong><br />
<span>Studium:</span> Bachelor – Politikwissenschaften 120 LP (4. FS), Wirtschaftswissenschaften 60 LP (4. FS)<br />
<span>Hochschulgruppe:</span> Ring Christlich-Demokratischer Studenten Halle-Wittenberg (RCDS)<br />
<span>Motto:</span> Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen.</p>
<blockquote><p>Als Gruppenvorsitzender des RCDS Halle-Wittenberg stelle ich mich für die Studenten der Martin-Luther-Universität zur Wahl, um den Studenten unserer Universität ein Angebot an hochschulpolitischen Forderungen und Optionen zu machen. Ich und selbstverständlich auch alle anderen Kandidaten des RCDS Halle-Wittenberg wollen uns für studentische Interessen einsetzen und dafür sorgen, dass die Mittel, die der Universität zur Verfügung stehen, im optimalsten Sinne zu Gunsten der Studierenden eingesetzt werden. Dazu gehören beispielsweise, dass der Lehrbetrieb nicht durch Hörsaalbesetzungen ins Stocken gerät, dass die Bibliotheken länger geöffnet sind, dass die Koordination der Institute verbessert wird und dass ehrenamtliches Engagement für die Studenten eine höhere Berücksichtigung findet. Über deine Stimme würde ich mich sehr freuen und in dem Bewusstsein der damit übertragenen Verantwortung versuchen, meine Arbeit zu bestmöglichen Ergebnissen zu führen.</p></blockquote>
<hr /><img class="alignleft size-full wp-image-3797" title="Hochschulwahl2010_Raik Fischer" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/05/08_Raik-Fischer_bearbeitet.jpg" alt="" width="85" height="114" /><br />
<span>Name:</span> <strong>Raik Fischer</strong><br />
<span>Studium:</span> Bachelor – Politikwissenschaft 120 LP (4. FS), Wirtschaftswissenschaften 60 LP (4. FS)<br />
<span>Hochschulgruppe:</span> Ring Christlich-Demokratischer Studenten Halle-Wittenberg (RCDS)<br />
<span>Motto:</span> Wenn sich eine Chance bietet, nutzen und nicht stehen bleiben!</p>
<blockquote><p>Hey ich bin der Raik. Wir ihr meinem Steckbrief entnehmen könnt bin ich 21 und schon seit fast 2 Jahren in Halle. Die fleißigen UNIKINO-Besucher kennen mich vielleicht, denn mittlerweile bin ich schon seit 2 Semestern im Unikino-Team und versuche Donnerstagabend für Donnerstagabend alles zu geben um allen Kinogängern einen spaßigen Abend zu ermöglichen. Zum politischen Engagement hat mich in erster Linie mein politisches Interesse geführt. Ich möchte gerne an den Stellen, an denen wir Studenten mitbestimmen können, meine Ideen einbringen (z. B. eintreten für längere Öffnungszeiten in Zweigbibliotheken und eine gerechte Vergabe von Masterplätzen). Ich freue mich über jeden, der mir die Chance gibt, dies zu verwirklichen und sein Kreuz bei meinem Namen setzt und mir damit sein vertrauen schenkt. Also wenn der eine oder andere (und auch der eine oder andere Unikino-Fan) von euch noch nicht weiß wo er sein Kreuz machen will: Gerne bei mir! <img src='http://hastuzeit.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p></blockquote>
<hr /><img class="alignleft size-full wp-image-3799" title="Hochschulwahl2010_Stefan Dorl" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/05/11_Stefan-Dorl_bearbeitet.jpg" alt="" width="85" height="114" /><br />
<span>Name:</span> <strong>Stefan Dorl</strong><br />
<span>Studium:</span> Bachelor – Politikwissenschaft/Soziologie 180 LP (4. FS)<br />
<span>Hochschulgruppe:</span> -<br />
<span>Motto:</span> Linksaktiv für die Interessen aller StudentInnen!</p>
<blockquote><p>Ich kandidiere als Parteiloser auf der offenen Linken Liste, weil ich nicht nur von der Institution Universität profitieren will, sondern auch etwas zurückgeben will, indem ich mich für die studentischen Belange einsetze, und zwar pragmatisch und kompromissbereit. Mein Motto ist auch &#187;Politikwissenschaft nicht nur theoretisch, sondern auch mal praktisch!&#171;, da ich noch neu in der Gremienarbeit bin. Warum mich wählen? Ich bin kein lauter Schreihals, dafür extrem zuverlässig und engagiert bei der Sache, wenn es darum geht, Missstände zu beseitigen. Und Probleme gibt es an unserer Uni reichlich. Mich stören z.B. die extrem unzureichenden Öffnungszeiten der Bibliothek der Sozialwiss. und die zu geringen Wahlmöglichkeiten bei der Modulzusammenstellung in den Studiengängen. Warum kann man im ersten Semester nicht ein oder zwei völlig frei wählbare Module belegen? Als Soziologe mal bei den Wiwis oder den Mathematikern reinschnuppern?</p></blockquote>
<hr /><img class="alignleft size-full wp-image-3936" title="Hochschulwahl2010_Sören Kohse" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/05/39_Sören-Kohse_bearbeitet.jpg" alt="" width="85" height="113" /></p>
<p><span>Name:</span> <strong>Sören Kohse</strong><br />
<span>Studium:</span> Bachelor – Poltitikwissenschaften 120 LP (2. FS) | Geschichte 60 LP (2. FS)<br />
<span>Hochschulgruppe:</span> Liberale Hochschulgruppe<br />
<span>Motto:</span> Im Zweifel für die Freiheit</p>
<blockquote><p>Ich bin Sören Kohse, 21 Jahre jung und Student der Politik- und Geschichtswissenschaft im zweiten Semester an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Ich bin stellvertretender Vorsitzender der Liberalen Hochschulgruppe an der Universität. Ich kandidiere für den Studierendenrat, weil ich nicht bloß ein Student unter vielen sein will, sondern weil ich mich aktiv an der Uni engagieren möchte. Ich will und werde nicht die Welt verbessern, aber die Stimme der Studierenden sollte auch außerhalb der Universität gehört werden – aber nicht nur durch Streiks.</p></blockquote>
</div>
<h3 class="accordionButton">Wahlbereich Physik</h3>
<div class="accordionContent">
<hr /><img class="alignleft size-full wp-image-3803" title="Hochschulwahl2010_Jonas Dabelow" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/05/14_Jonas-Dabelow_bearbeitet.jpg" alt="" width="85" height="114" /><br />
<span>Name:</span> <strong>Jonas Leander Dabelow</strong><br />
<span>Studium:</span> Bachelor – Medizinische Physik 180 LP (4. FS)<br />
<span>Hochschulgruppe:</span> Sozialdemokratische Hochschulgruppe (SHG)<br />
<span>Motto:</span> -</p>
<blockquote><p>Ich bin bereits seit einem Jahr im Stura und im Fachschaftsrat tätig. Ich bin Sitzungsleitender Sprecher und Sprecher des AK Wohnzimmer sowie Mitglied des Hastuzeit-Beirates. Ich denke, dass ich meine Arbeit bisher ganz ordentlich gemacht habe. Zu mir: Ich bin 22 Jahre alt, komme aus Schwerte (bei Dortmund) und studiere sehr gerne hier, weil ich Halle und die MLU mag. Deshalb möchte ich auch weiter Gremienarbeit leisten, um meinen Teil dazu beizutragen, dass man die MLU weiterhin mögen kann bzw. schätzen lernt.</p></blockquote>
</div>
<h3 class="accordionButton">Wahlbereich Rechtswissenschaften</h3>
<div class="accordionContent">Folgende StuRa-Kandidaten haben bei uns leider keine Selbstvorstellung eingereicht: <strong>Alexander Malakhov, Daniel Möller, Michael Weidnitzer, René Preißler</strong>.</p>
<hr /><img class="alignleft size-full wp-image-3805" title="Hochschulwahl2010_Sebastian Lüdecke" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/05/16_Sebastian-Lüdecke_bearbeitet.jpg" alt="" width="85" height="114" /><br />
<span>Name:</span> <strong>Sebastian Lüdecke</strong><br />
<span>Studium:</span> Staatsexamen – Rechtswissenschaft (6. FS)<br />
<span>Hochschulgruppe:</span> Grüne Hochschulgruppe (GHG)<br />
<span>Motto:</span> Datenschutz ist Uni-Sache!</p>
<blockquote><p>Ich bin ein passionierter Gutmensch und finde es wichtig, dass Hochschulpolitk grüner, also ökologischer und nachhaltiger, wird. Als Mitglied der GHG stehe ich der Partei Bündnis 90/Die Grünen nahe. Meinen Schwerpunkt in der Hochschularbeit sehe ich im Bereich Datenschutz, Internationales Studieren und Finanzausstattung der Uni. Im Fachschaftsbereich Jura geht es mir vor allem darum, Ansprechpartner vor Ort für alle StudentInnen des juristischen Bereichs zu sein. Ich bin motiviert und habe richtig Bock auf Hochschulpolitik! Privat spiele ich Tischtennis, gebe im Clara-Zetkin-Kinderheim Nachhilfe und bin bei den Grünen aktiv. Meine Lieblingsautoren sind Heinrich Böll und Naomi Novik. Wenn ihr wollt, könnt ihr mich über <a href="http://twitter.com/occi00">twitter</a>, Facebook, StudiVZ oder per E-Mail erreichen <img src='http://hastuzeit.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p></blockquote>
<hr /><img class="alignleft size-full wp-image-3806" title="Hochschulwahl2010_Karsten Gröger" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/05/17_Karsten-Gröger_bearbeitet.jpg" alt="" width="85" height="113" /><br />
<span>Name:</span> <strong>Karsten Gröger</strong><br />
<span>Studium:</span> Staatsexamen – Rechtswissenschaft (6. FS), Master – International and Business Law 60 LP (2.FS)<br />
<span>Hochschulgruppe:</span> Liberale Hochschulgruppe (LHG)<br />
<span>Motto:</span> Freiheit heißt nicht, tun zu können, was man will, sondern nicht tun zu müssen, was man nicht will.</p>
<blockquote><p>Eintreten für Freiheit und liberales Denken bestimmen mein Leben seit meinem 16. Geburtstag. Ich bin weltoffen und tolerant, vertrete leidenschaftlich meine Meinung und mag es, auch unangenehme Wahrheiten auszusprechen. Mit eurer Stimme für mich wählt ihr einen Freigeist, der frischen Wind und neue Ideen in Fachschaftsrat und StuRa bringt.</p></blockquote>
<hr /><img class="alignleft size-full wp-image-3810" title="Hochschulwahl2010_Alexander Hannemann" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/05/21_Alexander-Hannemann_bearbeitet.jpg" alt="" width="85" height="113" /><br />
<span>Name:</span> <strong>Alexander Hannemann</strong><br />
<span>Studium:</span> Staatsexamen – Rechtswissenschaft (2. FS)<br />
<span>Hochschulgruppe:</span> Ring Christlich-Demokratischer Studenten Halle-Wittenberg (RCDS)<br />
<span>Motto:</span> Alle wollen Euer Bestes, lasst es Euch nicht nehmen! – Deswegen RCDS</p>
<blockquote><p>Hallo Leute, mein Name ist Alexander Hannemann. Ich studiere wie Ihr an der Martin-Luther Universität und engagiere mich im RCDS. Ich möchte diese Universität voranbringen und mich für Euch einsetzen. Wen haben im letzten Semester nicht die besetzten Hörsäle gestört? Wer hat sich nicht schon mal gefragt warum Tausende von Euro in einen schlecht organisierten Hochschulstreik investiert werden bei dem nichts rauskommt? Und warum wird ehrenamtliches Engagement eigentlich nicht auch an der Uni belohnt? Diese und viele andere Fragen haben mich dazu motiviert mich nach einer hochschulpolitischen Gruppe umzusehen, in der ich meine Ideen bestmöglich einbringen kann, so dass sie am Ende auch umgesetzt werden. Der RCDS ist einfach jung und dynamisch. Hier tut sich was. Die Mitglieder sind alle hoch motiviert und wollen vieles an der Uni verändern! Z. B. die Öffnungszeiten der Bibliotheken an der Uni, die einfach viel zu früh schließen, oder eine verbesserte Koordination der Institute. Es kann nicht sein, dass man teilweise völlig falsche Bescheinigungen im Löwenportal ausgestellt bekommt… All das möchte ich verändern. Eure Stimme für den &#187;RCDS – Projekt Zukunft&#171; würde mir hierbei helfen! Vielen Dank, Euer Alex.</p></blockquote>
<hr /><img class="alignleft size-full wp-image-3817" title="Hochschulwahl2010_Marlen Schrimpf" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/05/29_Marlen-Schrimpf_bearbeitet.jpg" alt="" width="85" height="113" /><br />
<span>Name:</span> <strong>Marlen Schrimpf</strong><br />
<span>Studium:</span> Staatsexamen – Rechtswissenschaften (6. FS)<br />
<span>Hochschulgruppe:</span> ahoi_studiosi<br />
<span>Motto:</span> Es gibt immer zu viel zu tun, man muss einfach anfangen.</div>
<h3 class="accordionButton">Wahlbereich Studienkolleg</h3>
<div class="accordionContent">Für den StuRa kandidiert niemand aus diesem Wahlbereich.</div>
<h3 class="accordionButton">Wahlbereich Theologie</h3>
<div class="accordionContent">Für den StuRa kandidiert Sabrina Schiffner. Sie hat leider keine Selbstvorstellung bei uns eingereicht.</div>
<h3 class="accordionButton">Wahlbereich Wirtschaftswissenschaften</h3>
<div class="accordionContent">Folgende StuRa-Kandidaten haben leider keine Selbstvorstellung bei uns eingereicht: <strong>Clemens Fuhrmeister, Judith Sonnenberg, Lucio Waßill, Markus Jahnke, Michel Kleinhans, Norman Philipp, Robert Krebs, Tobias Schulze</strong></p>
<hr /><img class="alignleft size-full wp-image-3800" title="Hochschulwahl2010_Marcus Gedai" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/05/10_Marcus-Gedai_bearbeitet.jpg" alt="" width="85" height="113" /><br />
<span>Name:</span> <strong>Marcus Gedai</strong><br />
<span>Studium:</span> Bachelor – Volkswirtschaftslehre 180 LP (6. FS), Betriebswirtschaftslehre 180 LP (6. FS)<br />
<span>Hochschulgruppe:</span> Ring Christlich-Demokratischer Studenten Halle-Wittenberg (RCDS)<br />
<span>Motto:</span> Für eine vernünftige und sachliche Hochschulpolitik!</p>
<blockquote><p>Liebe Studierende der MLU Halle-Wittenberg, mein Name ist Marcus Gedai und ich studiere im 6. Semester Volkswirtschaftslehre und Betriebswirtschaftslehre auf Bachelor. Seit dem zweiten Semester bin ich hochschulpolitisch engagiert. Als Mitglied des RCDS Halle war ich unter anderem als Gruppenvorsitzender auf Bundes-, Landes- und Hochschulebene aktiv. Im vierten Semester wurde ich in den Studierendenrat gewählt, wo ich bis vor kurzem das Amt des stellv. Senatssprechers innehatte. Ich stehe für eine vernünftige und sachliche Hochschulpolitik, die nicht nur aus Streik und Streit besteht, sondern den Kontakt zu den Verantwortlichen sucht und gemeinsam mit diesen an Lösungen für die Probleme an der Hochschule arbeitet. Vertrittst auch du diese Meinung, dann freue ich mich über deine Stimme!</p></blockquote>
<hr /><img class="alignleft size-full wp-image-3973" title="Hochschulwahl2010_Vera Kopsch" src="http://hastuzeit.de/uploads/2010/05/42_Vera-Kopsch_bearbeitet.jpg" alt="" width="85" height="113" /><br />
<span>Name:</span> <strong>Vera Kopsch</strong><br />
<span>Studium:</span> Diplom – Volkswirtschaftslehre (14. FS)<br />
<span>Hochschulgruppe:</span> Liberale Hochschulgruppe<br />
<span>Motto:</span> Mit Engagement voll bei der Sache.</p>
<blockquote><p>Ich habe (fast) eine Legislatur Fachschaftsrat und Studierendenrat hinter mir. Ich möchte da gern anschließen und mein Wissen und meine Erfahrungen an andere weitergeben. Ganz wichtig ist mir, mich für die Interessen aller Studierenden einzusetzen. Mit diesem Fokus möchte ich mich um Probleme kümmern und meine Aufgaben im Gremium erfüllen. Der Studierendenrat und der Fachschaftsrat sind Gremien der Hochschule mit studentischen Vertretern. Dies verlangt ein gewisses Maß an Verständnis für Verwaltung und Organisation. Ich denke, dass ich in meiner Gremienzeit einiges mitgenommen habe und ich weiß, wie viel Zeit die Gremienarbeit benötigt. Diese Zeit möchte ich gern aufwenden und mich für die Studierenden engagieren.</p></blockquote>
</div>
<div class="schnipsel">
<h3>hochschulwahl.info</h3>
<p>Mehr zur Hochschulwahl 2010 an der MLU findet ihr auf der Info-Seite des StuRa unter <a href="http://www.hochschulwahl.info">hochschulwahl.info</a>. Dort erfahrt ihr auch in <a href="http://www.hochschulwahl.info/wahllokale/">welchem Wahllokal</a> ihr wählen geht.</p>
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