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		<title>Sex Prisoner &#8211; Cautionary Tale</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oliver]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2026 08:30:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Album]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob der unerwarteten Wiedersehensfreude fällt es beinahe weniger ins Gewicht, dass Cautionary Tale eine dezente Enttäuschung darstellt: Zehn Jahre nach Debüt Album Tannhäuser Gate haben Sex Prisoner endlich die Zeit für ein zweites Studioalbum gefunden! Dass angestammte Powerviolence der Band aus Arizona dem Beatdown Hardcore mehr Raum als bisher gibt, wurde bei der loyal ausharrenden <a href="https://www.heavypop.at/sex-prisoner-cautionary-tale/">[mehr&#8230;]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Ob der unerwarteten Wiedersehensfreude fällt es beinahe weniger ins Gewicht, dass <em>Cautionary Tale</em> eine dezente Enttäuschung darstellt: Zehn Jahre nach Debüt Album <a href="https://tolivealie.bandcamp.com/album/tannh-user-gate"><em>Tannhäuser Gate</em></a> haben <a href="https://www.heavypop.at/?s=sex+prisoner"><em>Sex Prisoner</em></a> endlich die Zeit für ein zweites Studioalbum gefunden!</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-43800"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Dass angestammte Powerviolence der Band aus Arizona dem Beatdown Hardcore mehr Raum als bisher gibt, wurde bei der loyal ausharrenden Fan-Basis als kontroverse Entscheidung angenommen.<br />
Was schon nachvollziehbar sein mag. Wenn <em>Cautionary Tale</em> deswegen ein Problem haben mag, liegt dieses aber im Songwriting an sich: All die Genre-bewussten Tempowechsel dominieren die Kompositionen und geißeln sie geradezu dogmatisch, und die diesbezügliche Radikalität ist wichtiger, als das sich einzelne Ideen prägnant entwickeln könnten.</p>
<p style="text-align: justify;">Was auf aggressive Weise dennoch runtergeht wie Öl, absolut wütenden Spaß macht, und angesichts des grundlegenden Niveaus auch weiterhin seine Klasse hat. Doch bleibt im sludgiger gewordenen Sound und der gedrosselten Geschwindigkeit diesmal einfach weniger konkretes hängen und <em>Cautionary Tale</em> verschwimmt gerade gerade hinten raus in einem bisweilen indifferenten Strom der Brutalität, einer fiesen Melasse aus forcierten Peitschenhieben.<br />
(Zumal man auflockernde Exkurse wie [beispielsweise <em>Lullaby</em>] vor zehn Jahren vergeblich sucht. Der Closer <em>Feelin&#8216; Low Dow</em> bleibt insofern auch ein im rahmen bleibendes [leeres] Versprechen, indem Sex Prisoner den Standard-MO ausnahmsweise fast halluzinogen mit Reverb und Soundschleifen experimentieren lassen.)</p>
<p style="text-align: justify;">Was nun freilich alles negativer klingen mag, als es tatsächlich ist, und Jammern auf hohem Niveau darstellt: Primär der Umstand, dass das fabelhafte <em>Tannhäuser Gate</em> als Messlatte noch besser war, macht <em>Cautionary Tale</em> zumindest auf den Erstkontakt zugegeben das Leben schwer.<br />
Doch vor allem in der ersten Hälfte der 19 minütigen Spielzeit, wenn die Wahrnehmung noch offen für Reize ist, und die Platte mit ihrer Gewalt nicht nicht in den Boden gekloppt hat, sprinten die Machtdemonstrationen über die Linie.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Judgement </em>wird etwa zäh und schleppend von seinen grindigen Blast-Ausbrüchen malträtiert,<em> The Last Thing</em> springt wie <em>Jokes on You</em> punkig vom rasenden Gaspedal zur Vollbremsung, von ballernden Attacken zum Slo-Mo, derweil <em>Falling Down</em> seine Groove-Tendenzen stärker betont. Das Titelstück ist vom Noise und methordischeren Metal infiziert, <em>Los Cardinals</em> hofiert kurz das sludgige Feedback und <em>Glass Worms</em> schiebt seine Riffwälle mit stoischer Grimmigkeit &#8211; beinahe triumphal!<br />
Das selektiv betrachtet oft zu knapp gehaltene, in Summe jedoch paradoxerweise etwas zu lang geratene <em>Cautionary Tale</em> strotzt so vor Energie und Kraft, vor Attitüde und Präsenz, treibt an und hat eine Intensität, die einfach Feuer unter dem Hintern macht. Von einer dezenten Enttäuschung zu reden, ist insofern bitte absolut relativ zu verstehen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1671" src="https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2012/03/079.png?resize=420%2C65&#038;ssl=1" alt="" width="420" height="65" srcset="https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2012/03/079.png?w=420&amp;ssl=1 420w, https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2012/03/079.png?resize=300%2C46&amp;ssl=1 300w" sizes="(max-width: 420px) 100vw, 420px" /></p>
<p style="text-align: justify;"><iframe style="border: 0; width: 600px; height: 340px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2943478981/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/artwork=none/transparent=true/" seamless=""><a href="https://music.tolivealie.com/album/cautionary-tale">Cautionary Tale by Sex Prisoner</a></iframe></p>
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		<title>Starflyer 59 &#8211; Disappointed E.P.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oliver]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 15:49:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[EP]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ausnahmsweise wieder im EP-Format: Die shoegazenden Alternative Rocker Starflyer 59 schürfen gar nicht Disappointed an der wilderen Seite ihres Sounds, bleiben aber vor allem eine Genre-Konstante. An dieser Stelle wird es zugegebenermaßen ja nicht genug gewürdigt, dass Jason Martin und seine Band seit 1993 praktisch unablässig sehr feine Platten veröffentlichen &#8211; auch wenn ausgerechnet Dejame <a href="https://www.heavypop.at/starflyer-59-disappointed-e-p/">[mehr&#8230;]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Ausnahmsweise wieder im EP-Format: Die shoegazenden Alternative Rocker <a href="https://www.heavypop.at/?s=starflyer+59"><em>Starflyer 59</em></a> schürfen gar nicht <em>Disappointed</em> an der wilderen Seite ihres Sounds, bleiben aber vor allem eine Genre-Konstante.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-43796"></span></p>
<p style="text-align: justify;">An dieser Stelle wird es zugegebenermaßen ja nicht genug gewürdigt, dass Jason Martin und seine Band seit 1993 praktisch <a href="https://starflyer59.bandcamp.com/">unablässig sehr feine Platten</a> veröffentlichen &#8211; auch wenn ausgerechnet <a href="https://starflyer59.bandcamp.com/album/dejame-dormir"><em>Dejame Dormir</em></a> im vergangenen Jahr diesbezüglich etwas polarisierender aus der Reihe tanzte. Aber gut, die Schlaflieder-Variation ist ohnedies als Ausflug abseits des regulären Kanons zu betrachten.<br />
Nun gibt es im direkten Anschluss daran (und passend zum Sidequest-Einschlag) nicht nur nach über einer halben Dekade mit <em>Disappointed</em> wieder einmal einen Kurzformat-Eintrag in die Diskografie &#8211; <em>Starflyer 59</em> schalten stilistisch auch den kompletten Umkehrschub zum betont unaufregenden <em>Dejame Dormir</em> ein.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>I&#8217;m Disappointed</em> eröffnet in den Gitarren mit einer schimmernden <em>My Bloody Valentine</em>-Andeutung, gibt sich danach aber wüst und flott, rockt kraftvoll und erklärt zumindest in gewisser Hinsicht, warum die Ramones-Fans von der punkigen Essenz ihres Sound sprechen. <em>I Wanna Disappear</em> poltert dagegen mit hymnischer Britpop-Patina und lässt seine Stimme mit dunklem Timbre von Girlgroup-Träumerien der 50er erzählen, bevor die getragene Romantik von <em>Trash</em> sowas ähnliches wie heavy <em>Pulp</em> im Sinne gehabt haben könnte.<br />
Dass der Closer mit knapp dreieinhalb Minuten Spielzeit auch den deutlich längsten Track der EP darstellt, ist exemplarisch für die allgemeine Ästhetik: schnörkellos und direkt &#8211; und auch bewusst nicht ganz die Tiefenwirkung des ruhigen, sphärischen Songwritings im regulären <em>Starflyer 59</em>-MO entwickelt. Von einer Enttäuschung muß deswegen aber keinesfals die Rede sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1671" src="https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2012/03/079.png?resize=420%2C65&#038;ssl=1" alt="" width="420" height="65" srcset="https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2012/03/079.png?w=420&amp;ssl=1 420w, https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2012/03/079.png?resize=300%2C46&amp;ssl=1 300w" sizes="(max-width: 420px) 100vw, 420px" /></p>
<p style="text-align: justify;"><iframe style="border: 0; width: 600px; height: 340px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1057981134/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/artwork=none/transparent=true/" seamless=""><a href="https://starflyer59.bandcamp.com/album/disappointed-ep">Disappointed EP by Starflyer 59</a></iframe></p>
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		<title>Spydergum &#8211; For A Child To Learn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oliver]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 18:36:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[EP]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf dem Weg zu Debütalbum: Nach Everything He Touches Burns veröffentlicht das Berliner Experimental-Kollektiv Spydergum mit For A Child To Learn seine zweite EP. Das aus Andrea Bambini, Agnese Menguzzato, Philipp Hülsenbeck, Concepción Huerta, Ludwig Wandinger, Luka Aron, ronja, Daniela Huerta, Clothing, Jungstötter, Severin Black, Gora Sou, Laurén Maria, Ah! Kosmos, Legion Seven, Simone Antonioni, <a href="https://www.heavypop.at/spydergum-for-a-child-to-learn/">[mehr&#8230;]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.heavypop.at/spydergum-for-a-child-to-learn/">Spydergum &#8211; For A Child To Learn</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.heavypop.at">HeavyPop.at</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Auf dem Weg zu Debütalbum: Nach <a href="https://spydergum.bandcamp.com/album/everything-he-touches-burns"><em>Everything He Touches Burns</em></a> veröffentlicht das Berliner Experimental-Kollektiv <a href="https://www.heavypop.at/?s=benson+boone"><em>Spydergum</em> </a>mit <em>For A Child To Learn</em> seine zweite EP.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-43791"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Das aus Andrea Bambini, Agnese Menguzzato, Philipp Hülsenbeck, Concepción Huerta, Ludwig Wandinger, Luka Aron, ronja, Daniela Huerta, Clothing, Jungstötter, Severin Black, Gora Sou, Laurén Maria, Ah! Kosmos, Legion Seven, Simone Antonioni, Abigail Toll, Ruggero Fornari, Zylva und <em>Perfect Deleted</em> Futures bestehende Electroacoustic-Ensemble fährt nicht nur <a href="https://www.instagram.com/p/DZM3vRUt3Oh/?igsh=MTZ6N3kzd252c2tlbg==">in keinem der drei neuen Songs die volle personelle Tragkraft auf</a>.<br />
Viel eher klingt es sogar so, als übe man sich in Sachen Musikerbeteiligung und Umsetzung stets in einem asketischen Zugang der Reduktion: Man könnte sich die aus der Improvisation eingefangenen Stücke auch gut als Solo-Werke wahrnehmen. Gerade im Vergleich zu den Walker‘esken, orchestraler verankerten Klanggebilden von <em>Everything He Touches Burns</em>.</p>
<p style="text-align: justify;">Der kammermusikalische, auf enigmatische Klavier-Wanderungen gebaute Avantgarde-Ambient von <em>For A Child To Learn</em> findet insofern nicht erst am Ende an den Ausläufern von <a href="https://www.heavypop.at/jungstoetter-sustained/"><em>Sustained</em></a> statt, wenn <a href="https://www.heavypop.at/?s=altst%C3%B6tter">Sebastian Altstötter</a> das elektronischer mit dezenter Spannungen in die Atmosphäre knisternde <em>Day 2, Take 6</em> intoniert.<br />
Schon<em> Day, Take 15</em> gleitet wie eine Symbiose aus James Blake, <em>Anthony And The Johnsons</em> und <em>Múm</em> aus den Tasten, setzt auf die getragen Zeitlupe und ätherischen Gesang, wo das Kollektiv in der dröuenden Atmosphäre des offenen Raumes hinter dem dräuenden Dunkelheit.<br />
Day 2, Take 14 verschiebt den MO dazwischen ein wenig weiter zu Salvador Sobral und dem Fado, wobei später ein Standbass ausnahmsweise zusätzliche Akzente setzen darf.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer deswegen argumentiert, dass die 9 Minuten von <em>For A Child To Learn</em> gerade in Summe keinen Hehl aus ihrer Gleichförmigkeit machen und hinsichtlich der verarbeiteten Ideen flüchtig bleiben, muss jedoch auch anmerken, dass die drei Momentaufnahmen als Variationen eines fesselndes Stimmungsbildes dafür in atmosphärischer Hinsicht aufzeigend und als Soundtrack für die einsame Stunden in der Nacht zu betören verstehen.<br />
Trotzdem speist die zweite EP vor allem die Vermutung, dass <em>Spydergum</em> in konservierter Form auf Albumlänge richtig schlüssig funktionieren werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1519" src="https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2012/03/062.png?resize=420%2C65&#038;ssl=1" alt="" width="420" height="65" srcset="https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2012/03/062.png?w=420&amp;ssl=1 420w, https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2012/03/062.png?resize=300%2C46&amp;ssl=1 300w" sizes="(max-width: 420px) 100vw, 420px" /></p>
<p style="text-align: justify;"><iframe style="border: 0; width: 600px; height: 340px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2100601866/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/artwork=none/transparent=true/" seamless=""><a href="https://spydergum.bandcamp.com/album/for-a-child-to-learn">For A Child To Learn by Spydergum</a></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.heavypop.at/spydergum-for-a-child-to-learn/">Spydergum &#8211; For A Child To Learn</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.heavypop.at">HeavyPop.at</a>.</p>
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		<title>Benson Boone &#8211; The Time Of My Life</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oliver]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 07:54:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Album]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Nachfolger zu den beiden Studioalben Fireworks &#38; Rollerblades und American Heart scheint vorerst nicht anzustehen, doch hat Benson Boone für seine Wanted Man-Tour in Form der Single The Time Of My Life auch neues Material parat.  Über die Hintergründe der keine Coverversion darstellenden Nummer soll anderswo spekuliert werden &#8211; dafür fehlen an dieser Stelle <a href="https://www.heavypop.at/benson-boone-the-time-of-my-life/">[mehr&#8230;]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.heavypop.at/benson-boone-the-time-of-my-life/">Benson Boone &#8211; The Time Of My Life</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.heavypop.at">HeavyPop.at</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Ein Nachfolger zu den beiden Studioalben <em>Fireworks &amp; Rollerblades</em> und <a href="https://www.heavypop.at/benson-boone-american-heart/"><em>American Heart</em></a> scheint vorerst nicht anzustehen, doch hat <a href="https://www.heavypop.at/?s=benson+boone">Benson Boone</a> für seine <a href="https://www.google.com/url?sa=t&amp;source=web&amp;rct=j&amp;opi=89978449&amp;url=https://open.spotify.com/playlist/0wbiC9W8nftcQIuMiy3yNE"><em>Wanted Man</em></a>-Tour in Form der Single <em>The Time Of My Life</em> auch neues Material parat. </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-43787"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Über die Hintergründe der keine Coverversion darstellenden Nummer soll <a href="https://www.radiohamburg.de/aktuelles/musik/Benson-Boone-ver%C3%B6ffentlicht-neue-Single-The-Time-of-My-Life-id1672954.html">anderswo</a> spekuliert werden &#8211; dafür fehlen an dieser Stelle einfach jegliche Einsichten in das Privatleben des 24 jährigen Amerikaners.<br />
Fest steht auch so, dass Boone abseits des Album-Formats weiterhin für einzelne gelungene Radio-Songs gut bleibt. Am Beispiel von <em>The Time Of My Life</em> ist dies anhand einer (von einem aufwändigen Video begleiteten) niedergeschlagenen Romantik-Ballade im Post Britpop der Fall.<br />
Sie beginnt geheimnisvoll mit einem <em>Muse</em>‘esken Intro und zieht sich dann durchaus authentisch intim zur Gitarren-Innenansicht zurück, um unaufgeregt an Temp aufzunehmen und dann immer theatralischer aufzugehen &#8211; mit einer Billie Eilish-Melodie, die gerne ein <em>Radiohead</em>-Song wäre.<br />
Wenn der nette Ohrwurm einen Chor findet, der sich in seine flehende Geste steigert und „<em>This isn&#8217;t over, dear (oh, oh)/ It can&#8217;t be over, dear</em>“ skandiert, nur um das ebenso generische und eklektische, wie auch kompetente Szenario (rechtzeitig für eine konventionelle, konsumfreundliche Programm-Länge) absolut abrupt abzudrehen, hat das auch Charme. (Wenn auch nicht die Smasher-Tragweite von <em>Beautiful Things</em> und <em>Mystical Magical</em>.) Den halben Punkt für die sehr wohlwollend aufgerundete Wertung gibts allerdings für das schicke 80er-Artwork.</p>
<p style="text-align: justify;"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1757" src="https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2012/03/064.png?resize=420%2C65&#038;ssl=1" alt="" width="420" height="65" srcset="https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2012/03/064.png?w=420&amp;ssl=1 420w, https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2012/03/064.png?resize=300%2C46&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 420px) 100vw, 420px" /></p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><iframe loading="lazy" title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/ptlsli-QXXc?si=SDlHLuYMI_tMcFTA" width="600" height="340" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"><span style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" data-mce-type="bookmark" class="mce_SELRES_start">﻿</span></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.heavypop.at/benson-boone-the-time-of-my-life/">Benson Boone &#8211; The Time Of My Life</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.heavypop.at">HeavyPop.at</a>.</p>
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		<title>See No Evil &#8211; Unleveled</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oliver]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 14:48:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[EP]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.heavypop.at/?p=43780</guid>

					<description><![CDATA[<p>See No Evil setzen auf Unleveled &#8211; noch deutlicher, als auf ihrer Debüt EP Damnatio Memoriae im Vorjahr bereits &#8211; auf die Macht der Kooperation. Dass Aaron (guitar), Andy (drums), Justin (bass) und Ben (vocals) [alias: Guitar &#8211; Come, Drums &#8211; Back, Bass &#8211; With und Vocals &#8211; A Warrant] aus Milwaukee nur im Opener <a href="https://www.heavypop.at/see-no-evil-unleveled/">[mehr&#8230;]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.heavypop.at/see-no-evil-unleveled/">See No Evil &#8211; Unleveled</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.heavypop.at">HeavyPop.at</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong><a href="https://www.heavypop.at/?s=See+No+Evil"><em> See No Evil</em></a> setzen auf Unleveled &#8211; noch deutlicher, als auf ihrer Debüt EP <a href="https://seenoevilwi.bandcamp.com/album/damnatio-memoriae"><em>Damnatio Memoriae</em></a> im Vorjahr bereits &#8211; auf die Macht der Kooperation. </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-43780"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Dass Aaron (guitar), Andy (drums), Justin (bass) und Ben (vocals) [<em>alias: Guitar &#8211; Come, Drums &#8211; Back, Bass &#8211; With und Vocals &#8211; A Warrant</em>] aus Milwaukee nur im Opener ihres zweiten Kurzformates auf externe Impulse verzichten, ist allerdings weniger elementar, als die Art und Weise wie sie diesen Umstand in Form bringen. Mit gerade einmal 4 Songs in 7 Minuten hat <i>Unleveled</i> nämlich nur die halbe Länge von <i>Damnatio Memoriae</i>, dabei aber gefühlt die doppelte Durchschlagskraft.<br />
<i>See No Evil</i> finden nämlich trotz &#8211; oder eher: gerade wegen &#8211; der komprimierten Kompaktheit präziser auf den Punkt, halten sie Intensität ständig hoch und lassen sich diesmal auch nicht von elektronisch motivierten Gästen im Fokus ablenken (selbst wenn dies im Umkehrschluss bedeutet, dass <i>Unleveled</i> weniger stilistische Breite bekommt als sein Vorgänger).</p>
<p style="text-align: justify;">Der <i>See No Evil</i> mit herrlich paradoxem Titel destillierende Einstieg nimmt insofern die Gangart der Platte beinahe flächendeckend vorweg. <i>Seeing Only Evil</i> setzt auf den sehr solider Wechsel aus Heaviness und schnellem Galopp, treibt den Hardcore Punk mit thrashiger Attitüde und einer stiernackig fetten Produktion des moderner Metalcore an, immer wieder auf wuchtige Beatdown-Bass-Drops setzend.<br />
<i>Fool&#8217;s Spring</i> verlässt sich auf die selbe Formel, addiert durch <i>At the Bottom of the Great Lakes</i> und <i>Kali-Ma</i> aber mehr Brutalität, während <i>It&#8217;s Your Hate That Keeps Me Warm</i> den Groove und eine vergleichsweise rohe Punk-Mentalität forciert, wodurch die einsetzende Slo-Mo-Abriss umso martialischer betoniert &#8211; <a href="https://www.heavypop.at/world-i-hate-total-nuclear-annihilation/"><i>World I Hate </i>sind aktuell eben pures Szene-Kerosin</a>. Kaum weniger zwingend, aber breitbeiniger, weil rifffokusierter, gibt sich dann die mit dem <em>Outro</em> von <em>Breeze</em> abschließende <em>Rejoice</em>-Kollaboration <em>Fear That Doesn&#8217;t Age</em>.<br />
Originell oder revolutionär ist das freilich auch diesmal nicht. Aber wieviel Spaß man am Genre haben kann, das vorzuführen, haben <em>See No Evil</em> mittlerweile sehr effektiv drauf.</p>
<p style="text-align: justify;"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1671 aligncenter" src="https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2012/03/079.png?resize=420%2C65&#038;ssl=1" alt="" width="420" height="65" srcset="https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2012/03/079.png?w=420&amp;ssl=1 420w, https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2012/03/079.png?resize=300%2C46&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 420px) 100vw, 420px" /></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 600px; height: 340px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3402519181/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/artwork=none/transparent=true/" seamless=""><a href="https://seenoevilwi.bandcamp.com/album/unleveled">Unleveled by See No Evil</a></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.heavypop.at/see-no-evil-unleveled/">See No Evil &#8211; Unleveled</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.heavypop.at">HeavyPop.at</a>.</p>
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		<title>Shearling &#8211; Don&#8217;t Look at Me the Way a Dog Might Look at Your Leg</title>
		<link>https://www.heavypop.at/shearling-dont-look-at-me-the-way-a-dog-might-look-at-your-leg/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Oliver]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 10:57:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[EP]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Don&#8217;t Look at Me the Way a Dog Might Look at Your Leg ist nicht das versprochene Schwester-Album zu Motherfucker, I Am Both: &#8222;Amen&#8220; and &#8222;Hallelujah&#8220;&#8230; sondern vielleicht sogar etwas noch besseres? Während sich die Wartezeit auf die Vinyl-Version der 2025er-Wahnsinnstat zu einer unendlichen Geschichte auswächst, lindert die Sprain-Nachfolge-Band den eigenen Schmerz, den ersten Österreich-Auftritt <a href="https://www.heavypop.at/shearling-dont-look-at-me-the-way-a-dog-might-look-at-your-leg/">[mehr&#8230;]</a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><em>Don&#8217;t Look at Me the Way a Dog Might Look at Your Leg</em> ist nicht das versprochene Schwester-Album zu <a href="https://www.heavypop.at/shearling-motherfucker-i-am-both-amen-and-hallelujah/"><em>Motherfucker, I Am Both: &#8222;Amen&#8220; and &#8222;Hallelujah&#8220;&#8230;</em> </a>sondern vielleicht sogar etwas noch besseres?</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-43776"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Während sich die Wartezeit auf die Vinyl-Version der <a href="https://www.heavypop.at/best-of-2025-10-01/">2025er-Wahnsinnstat</a> zu einer unendlichen Geschichte auswächst, lindert die <a href="https://www.heavypop.at/?s=sprain"><em>Sprain</em></a>-Nachfolge-Band den eigenen Schmerz, den ersten Österreich-Auftritt von (den ihren Kernkompetenz <a href="https://archive.org/search?query=creator%3A%22Shearling%22">dokumentiertermaßen</a> weiterhin auf der Bühne liegenden) <a href="https://www.heavypop.at/?s=shearling"><em>Shearling</em> </a>krankheitsbedingt verpasst zu haben, mit ihrer ersten EP zumindest ein wenig, hat das Kollektiv um Mastermind <a href="https://www.heavypop.at/?s=alexander+kent">Alexander Kent</a> (Vocals, Engineering, Production, Collage Art Design, Guitar, Synthesizer, Trombone, Samples, Autoharp, Drum Machine, Hammered Dulcimer, Banjo, Percussion, Organ, Mellotron) &#8211; Wesley Nelson (Bass, Upright Bass), Sylvie Simmons (Guitar, Balalaika, Gamelan, Baoding Balls), Elizabeth Carver (Samples, Vibraphone, Mellotron, Pump Organ, Banjo, Hammered Dulcimer),Andrew Chanover (Drums), Rachel Kennedy (Background Vocals), Karl McComas-Reichl (Cello) und Sorrel Perrone (Pedal Steel) &#8211; doch an elementaren Stellschrauben des Fokus gedreht.<br />
Im fast schon konventionellen Format von 5 Nummern in knapp 35 Minuten komprimiert ist D<em>on’t Look At Me The Way A Dog Might Look At Your Leg</em> „<em>a step adjacent, the bombastic horror and starlit beauty of their debut compacted into what can reasonably be called “songs”</em>.</p>
<p style="text-align: justify;">Prätentiös ist die Band dabei immer noch, dosiert die Zutaten ihres eklektischen Sounds aber auch merklich ausgewogener, ohne das Gefühl des megalomanischen, spontan improvisierten Momentums zu verlieren.<br />
<em>Three Pebbles (Saltlick)</em> nimmt dafür die Stimmung vorweg und siecht wie ein Kadaver zwischen Americana und Country, immer noch so, als hätte Will Sheff unter der Regie von Nick Cave einer <em>Xiu Xiu</em>-Platte vorgestanden. Das Banjo zupft zum Noise-Hintergrund, der Gesang ist sanft und vorsichtig. Bis das Szenario zu stampfen beginnt, kontemplativ pumpend pulsiert zu einem deliranten Beat schunkelnd. Immer wieder ersäuft die Halluzination in fiependen Störgeräuschen, alles schwoft schwerfällig. Irgendwann schnuffelt und flüstert Kent so theatralisch, als würde seine singsangelnde Theatralik vor der verstörenden Klangkulisse dem selben MO folgen, wie ein (selbstreferentielles und &#8211; zensierendes)  Bekennervideo von <em>Longlegs</em>: „<em>I&#8217;m not a good person/ Like I want to be/ And I want to go to heaven/ I really want to go to heaven/ And I know in my heart it&#8217;s my fault/ My friend/ My friend died/ And I know in my heart it&#8217;s all my fault“</em>.</p>
<p style="text-align: justify;">Danach konzentriert sich Kent immer mehr auf sich selbst und destilliert eine Art Solo-Avantgarde Folk, der den Input der restlichen Musiker als akzentuierende Maßnahme interpretiert.<br />
<em>Believe Me (Dust)</em> schippert sorgenvoll und ruhig (auch aus der Perspektive des titelgebendes Staubs) wie eine intime, grieselige <em>Okkervil River</em>-Ballade, die beweist, dass Shearling das griffigere Format trotz versuchter Irritationen einfach steht.<br />
Selbiges gilt auch für die müde abgekämpfte Radiatoren-Melancholie<em> Surely You Know By Now („Nothing will get better for you/ Nothing&#8217;s gonna changе</em>“) sowie <em>Young Man in Idaho</em> als mutmaßliches Wiedersehen mit dem Protagonisten aus <em>Motherfucker</em> &#8211; eine Gitarre-Dekonstruktion die sich so traurig und bekümmert gehaucht in die filigransten Aspekte des <em>Shearling</em>-Kosmos zurückzieht.<br />
Die Rückkehr der Band im Closer zieht sich zwar rasch für das gebührende Maß an Egozentrik zurück („<em>And you can point at me and my horse and tell me: &#8222;<a href="https://alexandergregorykent.bandcamp.com/album/alexander-i-am-not-a-saltlick">Alexander, I am not a Saltlick</a>&#8222;/ …/ And I suppose you are expecting your reward right about now</em>“), als abschließend Krönung von <em>Don&#8217;t Look at Me the Way a Dog Might Look at Your Leg</em> belohnt <em>Your Reward</em> dann aber alle Anwesenden. Obgleich die Nummer verträumt elegisch dahinbimmelt und ihren getragenen Anmut bekümmert sinnieren lässt, steigert sich die Intensität und Eindringlichkeit auf subversive Weise immer weiter, wird auf biblischer Ebene direkter und persönlicher, bis am Ende keine Distanz mehr herrscht: „A<em>nd the only request I have left is: When you say it/ You will look me in the eye</em>“. Und ja &#8211; diese Frage ist eigentlich keine.</p>
<p style="text-align: justify;"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1362" src="https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2012/03/08.png?resize=420%2C65&#038;ssl=1" alt="" width="420" height="65" srcset="https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2012/03/08.png?w=420&amp;ssl=1 420w, https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2012/03/08.png?resize=300%2C46&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 420px) 100vw, 420px" /></p>
<p style="text-align: justify;"><iframe style="border: 0; width: 600px; height: 340px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2326250013/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/artwork=none/transparent=true/" seamless=""><a href="https://shearlingofficial.bandcamp.com/album/dont-look-at-me-the-way-a-dog-might-look-at-your-leg">Don&#8217;t Look at Me the Way a Dog Might Look at Your Leg by Shearling</a></iframe></p>
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		<title>The Forest of Knives &#8211; Psycho, Adaptations of Bernard Herrmann&#8217;s Original Score</title>
		<link>https://www.heavypop.at/the-forest-of-knives-psycho-adaptations-of-bernard-herrmanns-original-score/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Oliver]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2026 17:24:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[EP]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dem Langspiel-Debüt-Teaser kommen The Forest of Knives nicht direkt zum Mutterschiff Decomposition Continuum I: Fragmentation Bloat, sondern vollziehen mit Psycho, Adaptations of Bernard Herrmann&#8217;s Original Score erst einmal den als cineastischen Ausfallschritt getarnten postnatalen Wachstumsschub. Welche Tragweite das Projekt von Aaron D.C. Edge und Chad Kapper auf seinem ersten Langspieler zeigen wird, bleibt also <a href="https://www.heavypop.at/the-forest-of-knives-psycho-adaptations-of-bernard-herrmanns-original-score/">[mehr&#8230;]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.heavypop.at/the-forest-of-knives-psycho-adaptations-of-bernard-herrmanns-original-score/">The Forest of Knives &#8211; Psycho, Adaptations of Bernard Herrmann&#8217;s Original Score</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.heavypop.at">HeavyPop.at</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Nach dem <a href="https://www.heavypop.at/the-forest-of-knives-the-decomposition-ep/">Langspiel-Debüt-Teaser</a> kommen <a href="https://www.heavypop.at/?s=forest+of+knives"><em>The Forest of Knives</em></a> nicht direkt zum Mutterschiff Decomposition <em>Continuum I: Fragmentation Bloat</em>, sondern vollziehen mit <em>Psycho, Adaptations of Bernard Herrmann&#8217;s Original Score</em> erst einmal den als cineastischen Ausfallschritt getarnten postnatalen Wachstumsschub.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-43771"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Welche Tragweite das Projekt von <a href="https://www.heavypop.at/?s=aaron+edge">Aaron D.C. Edge</a> und <a href="https://www.heavypop.at/?s=chad+kapper">Chad Kapper</a> auf seinem ersten Langspieler zeigen wird, bleibt also vorerst noch offen.<br />
Doch nimmt <em>Psycho, Adaptations of Bernard Herrmann&#8217;s Original Score</em> &#8211; dem Sound der EP im dissonanten Avantgarde Death Metal mit orchestralen Arrangements weitestgehend ansatzlos folgend &#8211; jedoch womöglich einen elementaren Bestandteil der kommenden Abenteuer vorweg, den es so noch nicht auf dem <em>The Decomposition</em>-Herold zu hören gab: <a href="https://www.facebook.com/share/p/198CfjJxxB/?mibextid=wwXIfr">Der mittlerweile wieder die Bühne zurückkehren wollende Edge</a> steuert als Multi-Instrumentalist und Arrangeur nun nämlich heiser fauchende Backing Vocals bei, die sich absolut ideal mit den aggressiven Muskeln von Kapper (dem eine weitaus weniger dicht komprimiert produzierte Klangkulisse zudem im LoFi-Charme zudem grundlegend spannende neue Optionen bietet) verbindet, abwechselt und ergänzt &#8211; und den Radius des Duos in dieser gewachsenen Synergie kurzerhand gleich nochmal auf einen neuen Level heben, bevor das Debütalbum überhaupt srschienen ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass <em>The Forest of Knives</em> ein Händchen für griffig hängen bleibende Szenen haben, war hingegen bereits bekannt. Allerdings potenziert sich dieser Umstand durch die selektive Adaption des <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Psycho_(1960_film)#Soundtrack">ikonischen Soundtracks</a> zum Hitchcock-Klassiker noch einmal zusätzlich.<br />
In <em>A Prelude</em> haken die beiden Musiker den Signature Sound ihrer eklektischen Achse um das legendäre Thema des Film, binden Samples ein, derweil Kapper seine Abrissbirnen-Stimmbänder aus der Perspektive der Mutter erzählen lässt. In <em>Let&#8217;s Meet Marion</em> wächst das Chaos aus dem Suspense von Piano-Moll-Albträumen und <em>Temptation</em> eilt dramatisch orgelnd nach vorne kloppend. <em>Murder</em> ist ein Wechselspiel aus Lauerstellungen und Attacken, derweil <em>Sinking the Car (and the Cash)</em> die Intensität mit Perkussion-Introspektiven und Horror-Streichern lüftet und von den kurzen Spielzeiten der einzelnen Tracks profitiert.<br />
Für <em>The Stairs, from the Bottom to the Top</em> tickt die Uhr abrasiv zu einem catchy Call-And-Response-Wahn, und <em>Up to the Hill</em> rifft erst stoisch, um dann manisch zu hyperventilieren und sich rau gebrüllt zu einem deliranten Synth-Fiebertraum zu schleppen, bevor<em> The Chair and The Swinging Light in the Cellar</em> als ambientes Kammerspiel psychotisch ausklingt: „<em>There’s laughter going on inside of me…/ You can tell from that smile…</em>“</p>
<p style="text-align: justify;">Während<em> The Forest of Knives</em> also nicht an der Fallhöhe des Originals scheitern, sondern es entlang der ausgeweiteten Kompetenzzone von Edge assimilieren, der hier ein paar seiner pointiertesten Ideen über die Ausgangsbasis des Soundtracks weiterdenkt, schärft das kongeniale Duo ausgerechnet damit auch zusätzlich seine eigene Identität: Man verrennt sich nicht in kuriose Liebhaber-Sackgassen, sondern entdeckt vermeintlich neue Horizonte.<br />
Oder anders gesagt: Dass<a href="https://www.google.com/url?sa=t&amp;source=web&amp;rct=j&amp;opi=89978449&amp;url=https://www.youtube.com/watch%3Fv%3DepxwQCJHip0"> die Rückkehr von <em>Frontierer</em></a> nicht die alleinige Aufmerksamkeit im <a href="https://open.spotify.com/playlist/6mOFvAOrC9SsFlFu2piJxq">Kapper-Kosmos</a> für sich in Anspruch nimmt, grenzt an ein kleines Wunder &#8211; der relative Quantensprung <em>Psycho, Adaptations of Bernard Herrmann&#8217;s Original Score</em> lässt es in seiner ebenso kurzweiligen, wie spannenden Auslegung aber als natürlichste Sache der Welt erscheinen. Und macht noch mehr Bock auf Mehr.<br />
Insofern bleibt nur die Frage: Wann kommt endlich <em>Decomposition Continuum I: Fragmentation Bloat</em>?</p>
<p style="text-align: justify;"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1661" src="https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2011/03/08.png?resize=420%2C65&#038;ssl=1" alt="" width="420" height="65" srcset="https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2011/03/08.png?w=420&amp;ssl=1 420w, https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2011/03/08.png?resize=300%2C46&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 420px) 100vw, 420px" /></p>
<p style="text-align: justify;"><iframe style="border: 0; width: 600px; height: 340px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3824618557/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/artwork=none/transparent=true/" seamless=""><a href="https://theforestofknives.bandcamp.com/album/psycho-adaptations-of-bernard-herrmanns-original-score">Psycho, Adaptations of Bernard Herrmann&#8217;s Original Score by The Forest of Knives</a></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.heavypop.at/the-forest-of-knives-psycho-adaptations-of-bernard-herrmanns-original-score/">The Forest of Knives &#8211; Psycho, Adaptations of Bernard Herrmann&#8217;s Original Score</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.heavypop.at">HeavyPop.at</a>.</p>
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		<title>Kanonenfieber &#8211; Meine Lieben</title>
		<link>https://www.heavypop.at/kanonenfieber-meine-lieben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Oliver]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 15:06:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Single]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Meine Lieben: Noise zoomt über eine Rede von Erzherzog Karl Franz Joseph zu einem separaten Nachzügler der Soldatenschicksale im Kanonenfieber-Kosmos. Heroisch und doomig schleppt sich die Eingangsphase der Standalone-Single, um bald darauf aggressiv attackierend im Signature Sound des melodischen Death und Black Metal zu tackern. „Wann wird&#8217;s mal Friеden geben?/ Halt&#8216; diе ganze Nacht schon <a href="https://www.heavypop.at/kanonenfieber-meine-lieben/">[mehr&#8230;]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.heavypop.at/kanonenfieber-meine-lieben/">Kanonenfieber &#8211; Meine Lieben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.heavypop.at">HeavyPop.at</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p3" style="text-align: justify;"><strong><span class="s2"><em>Meine Lieben</em>: <em>Noise</em> zoomt über eine Rede von Erzherzog Karl Franz Joseph zu einem separaten Nachzügler der <em>Soldatenschicksale</em> im <a href="https://www.heavypop.at/?s=Kanonenfieber"><em>Kanonenfieber</em></a>-Kosmos.</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-43762"></span></p>
<p class="p3" style="text-align: justify;"><span class="s2">Heroisch und doomig schleppt sich die Eingangsphase der Standalone-Single, um bald darauf aggressiv attackierend im Signature Sound des melodischen Death und Black Metal zu tackern.<br />
</span>„<i>Wann wird&#8217;s mal Friеden geben?/ Halt&#8216; diе ganze Nacht schon Wache/ Kanonendonner auf voller Front/ Sodass ich kein Auge zumache/ Vom Schlafen nicht die Rede/ Kaum was zu fressen hab&#8216; ich/ Warte stets auf die Pakete</i>“ wütet <i>Noise</i> und steigt dann ins personalisierte Storytelling über, wie die immer größere Hallen bespielende Band die Hintergründe von <i>Meine Lieben</i> <a href="https://www.instagram.com/p/DbaWwVKItU7/?igsh=Yjc2M2ZjYnRlZ3F4">erklärt</a>.</p>
<blockquote>
<p class="p3"><span class="s2">This song was born out of our &#8222;Soldatenschicksale&#8220; project, in which we invited our listeners to share the stories of their ancestors who served during the First World War. </span><span class="s2">Among the many submissions, one story immediately stood out: that of Philipp Schopp. His descendants sent us a carefully compiled PDF containing his complete wartime correspondence with his family-every letter and field postcard, chronologically arranged and meticulously documented.<br />
</span>The story of this Hessian infantryman moved us so deeply that we chose it as the winning entry.<br />
Meine Lieben is inspired by the final postcards Philipp Schopp sent home from the front. Through his own words, the song retells the hopes, fears, and prayers of a young soldier who longed to see his family again. That reunion would never come. In 1916, Philipp was killed by a shell fragment and buried near the battlefield.<br />
We would like to express our heartfelt thanks to Philipp&#8217;s descendants for sharing this extraordinary piece of family history with us. We hope this song helps rescue Philipp&#8217;s story from oblivion and gives him the remembrance that a man whose life was cut tragically short so richly deserves.</p>
</blockquote>
<p class="p3" style="text-align: justify;"><span class="s2">Nachdem die Nummer im Verlauf mit dem Tritt auf die Breakdown-Zeitlupe gurgelnde Growls schleppt und dann für das Finale flehend klar in den Himmel schreit, kann man sich dann entscheiden, ob <em>Meine Lieben</em> ein typischer Hit der Band ist, der authentisch, intensiv und hocheffizient sein Ziel trifft; oder aber ein generischer Autopilot, der die eigentlich längst durchdeklinierte Kanonenfieber-Formel überschaubar inspiriert aufkocht. Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen, mit Fanbrille aber eher bei ersterer Option.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1671" src="https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2012/03/079.png?resize=420%2C65&#038;ssl=1" alt="" width="420" height="65" srcset="https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2012/03/079.png?w=420&amp;ssl=1 420w, https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2012/03/079.png?resize=300%2C46&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 420px) 100vw, 420px" /></p>
<p style="text-align: justify;"><iframe loading="lazy" title="YouTube video player" src="https://www.youtube.com/embed/Q8blCOFqdVo?si=ER52P9gW9y2Zasso" width="600" height="340" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"><span data-mce-type="bookmark" style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" class="mce_SELRES_start">﻿</span></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.heavypop.at/kanonenfieber-meine-lieben/">Kanonenfieber &#8211; Meine Lieben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.heavypop.at">HeavyPop.at</a>.</p>
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		<title>The Menzingers &#8211; Everything I Ever Saw</title>
		<link>https://www.heavypop.at/the-menzingers-everything-i-ever-saw/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Oliver]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 15:48:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Album]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Menzingers drehen ihre Formkurve drei Jahre nach dem ernüchternden Some of It Was True mit Everything I Ever Saw wieder ein kleines bisschen nach oben. Angesichts der bisweilen abermals relativ hohl zur Banalität tendieren könnender Lyrics &#8211; wie beispielsweise „Ain&#8217;t it funny?/ Takin&#8216; other people&#8217;s money/ La-di-da, la-di-da“- bleibt es zwar weiterhin ein bisschen <a href="https://www.heavypop.at/the-menzingers-everything-i-ever-saw/">[mehr&#8230;]</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><a href="https://www.heavypop.at/?s=Menzingers"><em> The Menzingers</em></a> drehen ihre Formkurve drei Jahre nach dem ernüchternden <a href="https://themenzingers.bandcamp.com/album/some-of-it-was-true-deluxe"><em>Some of It Was True</em></a> mit<em> Everything I Ever Saw</em> wieder ein kleines bisschen nach oben. </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-43728"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Angesichts der bisweilen abermals relativ hohl zur Banalität tendieren könnender Lyrics &#8211; wie beispielsweise „<em>Ain&#8217;t it funny?/ Takin&#8216; other people&#8217;s money/ La-di-da, la-di-da</em>“- bleibt es zwar weiterhin ein bisschen unglaublich, dass wir es hier mit der selben Band zu tun haben, die sich zumindest mit <em>Chamberlain Waits</em> (2010), dem Meisterstück <a href="https://www.heavypop.at/the-menzingers-on-the-impossible-past/"><em>On the Impossible Past</em></a> (<a href="https://www.heavypop.at/2012-die-alben-des-jahres-10-bis-01/">2012</a>) sowie <a href="https://www.heavypop.at/menzingers-rented-world/"><em>Rented World</em></a> (<a href="https://www.heavypop.at/2014-die-alben-des-jahres-30-bis-21/">2014</a>) einen unsterblichen Podestplatz im Punkrock-Heartland gebaut hat.<br />
Schüttelreime wie „<em>I&#8217;m somebody that you&#8217;ll never know/ I&#8217;ll be leaving you in Tokyo/ &#8218;Round and &#8218;round upon the wheel I go</em>“ im poppig shakenden <em>The Fool</em> während damals jedenfalls undenkbar gewesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch auch wenn abgesehen davon praktisch jeder einzelne Song sofort darum ansucht, direkt ins Fan-Herz geschlossen zu werden, weil die so innig vertraute Trademark-Melange aus Wehmut und Euphorie, Melancholie und Aufbruchstimmung hinter den gewohnt perfekt harmonierenden Vocals von Greg Barnett und Tom May einfach per se einen subjektiven Nerv trifft, derweil die Rückkehr zu Produzent Will Yipp im Auftreten allgemeinen wieder für etwas mehr Biss (als zuletzt bei Brad Cook) gesorgt hat, kann die Band einfach den Umstand nicht abschütteln, dass sie mittlerweile zu einer gemütlichen Gefälligkeit neigt.<br />
Gerade die im Tempo gedrosselten Nummern (wie das sehnsüchtig zum Kitsch der Vergangenheit schielende <em>Gasoline &amp; Matches</em> oder das komplett risikofreie <em>Parade Day</em>) schrammen so allzu gediegen an der wohlwollenden Langeweile entlang.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit bestenfalls vorsichtig nach oben ausreißenden Nummern wie <em>Romanticism</em> oder <em>Breathe With Me</em> ist <em>Everything I Ever Saw</em> dennoch als Ganzes sehr rund und solide ausgefallen, ja, versöhnlich geradezu. Vor allem, wenn der Titelsong-Closer sogar jenes Momentum schürt, zu dem man endlich wieder die Fäuste mit Tränen in den Augen emporrecken will: „<em>I wish I could remember/ Everything I ever saw/ I’d take the good with the bad/ The happy with the sad</em>“. Dann deutet sich die Gänsehaut, die die <em>Menzingers</em> dereinst für sich gepachtet hatten, zumindest wieder an, ohne an der Vergänglichkeit zu scheitern.<br />
Dass die Zeit dennoch nicht stehen bleibt, wird durch den bittersüßen Status Quo von <em>Everything I Ever Saw</em> jedoch auch auf schmerzliche Weise bewusst, weswegen Zeilen wie „<em>You can always reinvent yourself/ You can be whoever you are</em>“ eine gewisse Ambivalenz bekommen &#8211; während andere den Ist-Zustand zwischen Schwermut und Zuverlässigkeit auf den Punkt bringen: „&#8216;<em>Cause we are nobody&#8217;s heroes/ We are nobody&#8217;s heroes/ We are nobody&#8217;s heroes/ &#8218;Cause we can only be ourselves, oh.</em>“</p>
<p style="text-align: justify;"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1757" src="https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2012/03/064.png?resize=420%2C65&#038;ssl=1" alt="" width="420" height="65" srcset="https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2012/03/064.png?w=420&amp;ssl=1 420w, https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2012/03/064.png?resize=300%2C46&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 420px) 100vw, 420px" /></p>
<p style="text-align: justify;"><iframe style="border: 0; width: 600px; height: 340px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2983704935/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/artwork=none/transparent=true/" seamless=""><a href="https://themenzingers.bandcamp.com/album/everything-i-ever-saw">Everything I Ever Saw by The Menzingers</a></iframe></p>
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		<title>Holder &#8211; Ruin the Beast in Me</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oliver]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 13:41:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[EP]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ruin the Beast in Me bietet zwei neue, in unter fünf Minuten eingekochte Songs der Metalcore-Hoffnung Holder aus Connecticut. Was aus dem Daze-Release aber bitte keine Single macht! Obwohl zwischen den beiden Veröffentlichungen drei Songs bzw. sechs Minuten Spielzeit liegen, firmiert Ruin the Beast in Me wie auch die selbstbetitelte Vorstellungsrunde Holder vor zwei Jahren <a href="https://www.heavypop.at/holder-ruin-the-beast-in-me/">[mehr&#8230;]</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.heavypop.at/holder-ruin-the-beast-in-me/">Holder &#8211; Ruin the Beast in Me</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.heavypop.at">HeavyPop.at</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong><em> Ruin the Beast in Me</em> bietet zwei neue, in unter fünf Minuten eingekochte Songs der Metalcore-Hoffnung <a href="https://www.heavypop.at/?s=Holder"><em>Holder</em></a> aus Connecticut. Was aus dem <em>Daze</em>-Release aber bitte keine Single macht! </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-43756"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Obwohl zwischen den beiden Veröffentlichungen drei Songs bzw. sechs Minuten Spielzeit liegen, firmiert Ruin the Beast in Me wie auch die <a href="https://dazestyle.bandcamp.com/album/holder">selbstbetitelte Vorstellungsrunde</a> <em>Holder</em> vor zwei Jahren ganz offiziell als EP.<br />
Darüber zu diskutieren lohnt sich nicht. Wichtiger ist nämlich, dass das blutjunge Quintett &#8211; Alex Charette (Bass), Avery Garcia (Gitarre), Bradley Provost (Gitarre), Avery Poirier (Drums) und Brie Percy (Vocals) &#8211; seinen eingeschlagenen Weg relativ nahtlos weitergeht, indem es den eklektischen Tribut an die späten 90er und frühen 00er des Metalcore mit Facetten des Screamo und Post-Hardcore anreichert.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach einem kurzen Antauchen aus dem Feedback jubelt sich <em>Inconsolable</em> kurz selbst zu, groovt dann headbangend um ein fettes Riff, um melodisch auszuatmen und den Spannungsbogen hinten raus nochmal anzuziehen. Dass die Nummer dabei mitunter wie ein Intro wirkt, liegt auch daran, dass das fast die Drei-Minuten-Marke nehmende Titelstück <em>Ruin the Best of Me</em> danach noch mehr Bandbreite zeigt, indem es sehnsuchtsvoll treibt, kontemplativ rezitierend die Kontraste verstärkt und sowieso eine melodramatische Seite offenbart.<br />
Dennoch gilt für <em>Ruin the Beast</em> &#8211; also die EP im Ganzen &#8211; noch deutlicher als für <em>Holder</em> &#8211; die EP &#8211; die Feststellung, dass auch die Dosis das Gift macht. Dass die Band zumindest <a href="https://www.setlist.fm/setlist/holder/2026/the-glass-house-pomona-ca-137701e9.html">Live</a> das nötige Material zusammen hat, um substantiell nachzuwirken, stimmt insofern zuversichtlich für die nächsten Karriereschritte der Epigonen.</p>
<p style="text-align: justify;"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-1757" src="https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2012/03/064.png?resize=420%2C65&#038;ssl=1" alt="" width="420" height="65" srcset="https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2012/03/064.png?w=420&amp;ssl=1 420w, https://i0.wp.com/www.heavypop.at/wp-content/uploads/2012/03/064.png?resize=300%2C46&amp;ssl=1 300w" sizes="auto, (max-width: 420px) 100vw, 420px" /></p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 472px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=43982646/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/artwork=none/transparent=true/" seamless=""><a href="https://dazestyle.bandcamp.com/album/ruin-the-best-of-me">Ruin The Best Of Me by Holder</a></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.heavypop.at/holder-ruin-the-beast-in-me/">Holder &#8211; Ruin the Beast in Me</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.heavypop.at">HeavyPop.at</a>.</p>
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