Timo Heuers Blog

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Timo Heuer  //  18-jähriger Digital Native: literaturbegeistert / netzaffin / Hannover / Schüler

Nov 8 / 11:14am

"Lada Gaga - Poker Face" -- gelesen von Christopher Walken

Christopher Walken ist eh der Größte (Pulp Fiction, yeah!), aber diese Darbietung von Lady Gagas Trash.... - Pardon, Pop-Song "Pokerface" ist genial.

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Nov 8 / 8:58am

Zimmerverschönerung

Ich habe mein Zimmer ein wenig verschönert. Ein neues Billy-Regal wurde aufgebaut, um die Massen an Büchern mit dem gebührenden Respekt zu verstauen und zwei Bilder, beide von mir in San Francisco bzw. Yosemite aufgenommen, wurden aufgehängt. Gefällt's?

     
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Nov 8 / 8:53am

Mein Urgroßvater, der Maler

Mein Urgroßvater Wilhelm Benndorf ist bei uns in der Familie dafür bekannt, sich selbst Englisch, Stenografie und Geigespielen beigebracht zu haben. Aber auch ein großartiger Maler war er. Hier sind drei seiner Werke, die so in meinem Zimmer bzw. bei uns in der Wohnung hängen. Ein paar weitere sind im Besitz meiner Großmutter.

     
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Nov 8 / 8:16am

Föten lernen die Melodie der Muttersprache im Bauch

Scientists believe fetuses start to learn the melody of ambient language during the third trimester in the womb.

Interessante Studie darüber, wieso Babys in Deutschland anders schreien als in Frankreich. Dass man überhaupt auf die Idee kommt, dass es da Unterschiede geben könnte...

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Nov 7 / 11:49pm

Vertikale Zeitungen: Die Zukunft?

Das Beispiel mit den Zeitungen im Tabloid-Format, die schwer zu lesen sind, finde ich zwar nicht so passend, viel schlimmer sind die im nordischen Zeitungsformat gedruckten Zeitungen. Nichtsdestotrotz eine sehr gute Erfindung von dem netten Holländer aus Liverpool.

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Nov 5 / 9:40pm

"Manifest der Digital Natives" auf Englisch verfügbar

Das "Manifest der Digital Natives", das ich zusammen mit Robert Dürhager geschrieben habe, ist nun als englische PDF-Version im "Smart People Magazine" erschienen.

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Nov 1 / 12:32am

Die Fairness-Preis-Verleihung an Sören Stamer

Gestern hat mein lieber Sören Stamer in Frankfurt den "Deutschen Fairness-Preis" überreicht bekommen. Ich war aus Hannover angereist. Sören sagte in seiner guten Dankesrede, er habe bei CoreMedia versucht, die von ihm gelebte Kultur des Bauernhofes, auf dem er aufwuchs, - also die Kultur der Transparenz, Fairness, Gemeinschaft und des Feedbacks - in sein Unternehmen zu übertragen. Er sprach von den Anfängen und erzählte, dass einem Höhergestellten ehrliches Feedback zu geben in der deutschen Kultur und Mentalität schwierig ist. Natürlich sprach er auch über Fairness. Er führte das Gefangenendilemma als Beispiel an, wo Unfairness siegt. Fairness sei ein Prozess, der sich entwickelt, sagte er. Gerade das Internet sei ein optimales Mittel, um durch seine Transparenz sowohl Unfairness als auch Fairness sichtbar zu machen und Unfairness zunichte zu machen.

Gleichwohl erzählte Sören auch von den Plänen in seiner Zukunft. Zwar gebe es mehr Informationen verfügbar, doch würde immer weniger dafür bezahlt. Und es gebe wenige, die viel Geld bekämen und viele, die wenig Geld für ihre künstlerische Leistung bekämen. Er will deshalb in Zukunft den Konsumenten und den Produzenten fairer behandeln. Und zwar mit einem neuen Startup! Ich drücke ihm die Daumen und unterstütze ihn natürlich!

Anschließend gab es das Fairness-Forum, bei dem zuerst drei Sprecher Einzelvorträge hielten und später diese drei, gemeinsam mit Dr. Copray, dem Leiter der Fairness-Stiftung, und dem Preisträger Sören Stamer an einer Podiumsdiskussion teilnahmen. Zuerst sprach Prof. Dr. Birger Priddat einzeln. Er kam mir wie ein Ökonomiephilosph vor und hatte eine gute Erzählstruktur. Vor allem aber definierte er einige Begriffe und erklärte die Rationalität (oder Irrationalität) eines Vertrages.

Nach Prof. Dr. Priddat sprach Jutta Ditfurth, Mitbegründerin "Der Grünen" und eine gewagte Einladung. Sie provozierte, wo sie konnte ("Der Kapitalismus schrumpft, um noch mörderischer aus der Wirtschaftskrise herauszukommen" oder "Wer nicht plündert, verliert im Kapitalismus gegen die Konkurrenz"), doch bekam einigen Beifall, was sie sehr verwunderte. Sie sprach von Instrumenten des Staates, um Milieus zu unterdrücken und vertrat die Meinung, es gäbe keinen guten Kapitalismus und man dürfe nicht in (schlechten) Anglo-Kapitalismus und (guten) "germanischen" Kapitalismus unterscheiden. Zum Abschluss brachte sie ein Beispiel aus ihrem neuesten Buch. Es ging darin um Cleveland und Eigenheime, die von der Deutschen Bank zwangsgeräumt worden waren. Wo wir beim nächsten Sprecher wären.

Prof. Dr. Norbert Walter ist Chefvolkswirt bei der Deutschen Bank und reagierte auf die Ausführungen von Jutta Ditfurth mit einer emotionalen Rede und seiner Lebensgeschichte und Patriotismus ("für mein Land gearbeitet"). Er muss ein guter Rhetoriker sein, die Leute saßen gebannt auf ihren Stühlen und hatten Angst, zu husten. Norbert Walter sah aus als "wäre er traurig" (Jutta Ditfurth). Interessant war aber seine Meinung dazu, wie Menschen "ticken". Es gäbe (mindestens) drei verschiedene menschliche Kostenfunktionen. Das bedeutet einige Menschen liegt es an der Maximierung ihrer Macht, anderen an der ihres Geldes und wieder anderen geht es um Anerkennung. Auch auf den Vorwurf Ditfurths an die Deutsche Bank reagierte Prof. Dr. Walter und entgegnete, dass in den USA Menschen in Eigenheime gedrängt würden, denen das Geld dazu fehlt.

So, dann kam die Podiumsdiskussion. Sören zitierte Muhammed Yunus: "Kein Mensch misst am Ende sein Leben daran, wie viel Geld er gemacht hat". Dieses Statement gefiehl mir. Die Frage drehte sich um den Punkt, was treibt uns an. Im Laufe der Diskussion nannte Jutta Ditfurth dann CoreMedia, Zitat, "ganz nett". Nach einigen Fragen und Anmerkungen aus dem Publikum schloss dann die Veranstaltung.

Glückwunsch zum Preis Sören, ich denke, du hast ihn verdient!

     
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Oct 31 / 11:53pm

Als eine Frau im Zug bewusstlos wurde und (fast) niemand etwas tat

Am Freitag Morgen ist hinter mir im Zug eine Frau bewusstlos zusammengesackt. Ich habe es nicht direkt gesehen und dachte erst aufgrund komischer keuchender fast bellender Geräusche, jemand wäre einem Hund auf den Schwanz getreten. Also drehte ich mich um und sah, dass hinter dem Glas, das meinen Sitz vom Gang und den Türen trennte, ein Halbkreis gebildet wurde. Ich konnte den Boden nicht sehen, nur die ängstlichen Blicke der anderen Mitfahrenden. Jemand schrie: "Die Frau ist bewusstlos", ein anderer fragte: "Was sollen wir tun?". Doch niemand tat etwas. Ich war in meinem Sitz eingequetscht zwischen anderen Fahrgästen und versuchte, meine einige Jahre zurückliegende Erste-Hilfe-Stunde aus den Untifen meines Gedächtnisses herzukramen, doch es gelang mir nicht. Schließlich, nachdem eine kleine Panik in Schreien und Worten ausgebrochen war, drehte sich die neben mir sitzende Frau um; sie konnte den Boden sehen. Sofort stand sie auf und dirigierte die anderen. Einer solle dem Zugführer Bescheid geben, sodass er in der nächsten Station anhalte. Zusammen mit einigen anderen Personen wurde die Bewusstlose auf die Seite gedreht. Als der Zugführer gerufen wurde, wir in der nächsten Haltestelle anhielten, kam die Frau wieder zu sich. Der Zuführer kam zu uns geeilt. Den außerplanmäßigen Halt nutzten einige Fahrgäste aus, um zu rauchen, andere stiegen aus unserem Teil des Zuges aus und ich konnte sehen, wie sie weiter vorne wieder einstiegen. Ich selbst saß ein wenig niedergeschlagen da. Niedergeschlagen deshalb, weil ich nicht helfen konnte und weil ich Angst hatte, mehr falsch als richtig zu machen. Der Notarztwagen wurde gerufen, der Zugführer machte eine Durchsage, dass sich unsere Weiterfahrt verzögerte. Eine Frau unweit von mir rief ihre Freundin an, dass sie später kommt. Währenddessen wird die gerade noch Bewusstlose aufgerichtet und neben mir auf den freien Platz bugsiert. Ich gebe zu, dass ich Angst hatte, dass sie wieder ohnmächtig wird und ich als Nebensitzender Erste Hilfe leisten müsste. Ich hatte Angst davor, überfordert zu sein. Der Notarzt kam, die Frau wurde aus dem Zug geführt, der seine Weiterfahrt fortsetzen konnte.

Ich finde es traurig, dass ich nichts getan habe. Ich habe mich auf die anderen verlassen. Ich war passiv und nicht aktiv. Doch ich war nicht alleine. Und genau das, dieses "Ich bin ja nicht der einzige, der nichts tut"-Denken ist es, was man aus seinem Kopf wegbekommen muss. Daran muss ich arbeiten.

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Oct 29 / 12:43pm

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Großartige Fotos von Menschen, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren und von der richtigen Stelle aus ein Foto geschossen haben!

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Oct 29 / 8:44am

Alice im Wunderland

Großartige Bilder von Tim Burtons "Alice im Wunderland" mit Johnny Depp in der Hauptrolle.

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