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	<title>hochitom.at</title>
	<subtitle>Hi, ich bin Thomas und komme aus Österreich. Das hier ist mein persönlicher Blog auf dem ich übers Radfahren schreibe.</subtitle>
	
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	<updated>2017-08-14T00:00:00+00:00</updated>
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	<author>
		<name>Thomas Hochörtler</name>
		<email>hi@hochitom.at</email>
	</author>
	
	<entry>
		<title>14. GRAZER BIKE-MARATHON STATTEGG 2015</title>
		<link href="https://hochitom.at/posts/stattegg-marathon-bericht/"/>
		<updated>2015-08-20T00:00:00+00:00</updated>
		<id>https://hochitom.at/posts/stattegg-marathon-bericht/</id>
		<content type="html">&lt;p&gt;Nach fast zehnjähriger Rennabstinenz, bestritt ich vergangenes Wochenende wieder ein Mountainbike Rennen. Nachdem ich im Juli genügend Zeit hatte um zu trainieren, entschied ich mich recht spontan dazu an einem Mountainbike Marathon teilzunehmen. Der zeitlich und geographisch am besten gelegene Marathon, war der in Stattegg. Auch die Strecke von 66km und ungefähr 2.500 Höhenmetern schien mir passend, für die Anzahl an Trainings. Außerdem kam noch hinzu, dass ich die zwei Wochen vor dem Marathon nichtmehr trainieren konnte. Also musste die Form bereits Ende Juli stimmen.&lt;/p&gt;
&lt;!--more--&gt;
&lt;h4 id=&quot;sonntag%2C-16.-august-2015%2C-7-uhr&quot;&gt;Sonntag, 16. August 2015, 7 Uhr &lt;a class=&quot;direct-link&quot; href=&quot;#sonntag%2C-16.-august-2015%2C-7-uhr&quot;&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Das Auto wurde bereits am Vortag eingeräumt, also ging es gleich nach dem Frühstück los Richtung Graz. Dort angekommen, machte ich mich mit meinen Begleiterinnen (Danke Lisa und Kathi), gleich auf die Suche nach der Startnummernausgabe. Mit der Startnummer und einigen Goodies ging es dann gleich wieder zurück zum Auto, von wo wir uns den Start des Langstreckenbewerbs anschauten. Dieser war teil der Masters-EM und des Austrian Marathon Cups, die Elite also.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachdem das Feld nach wenigen Sekunden aus unserem Blickfeld verschwunden war, ging es auch für mich an die Rennvorbereitungen. Zuerst wurde das Rad ausgepackt und zusammen gebaut. Dann warf ich mich in Rennschale und begann mit dem Einfahren. Dabei inspizierte ich gleich die ersten Kilometer der Strecke, sowie den ersten Anstieg, der es echt in sich haben sollte.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&quot;9.55-uhr&quot;&gt;9.55 Uhr &lt;a class=&quot;direct-link&quot; href=&quot;#9.55-uhr&quot;&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Gut eingefahren ging es zum Start. Ich stellte mich ans Ende des Feldes um nicht ins Startgetümmel zu kommen und in meinem eigenen Tempo starten zu können. Noch schnell ein Foto vom Start auf Instagram posten und dann wurde es ernst.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://www.instagram.com/p/6b8uEWIOi_/&quot;&gt;https://www.instagram.com/p/6b8uEWIOi_/&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&quot;10-uhr&quot;&gt;10 Uhr &lt;a class=&quot;direct-link&quot; href=&quot;#10-uhr&quot;&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;Es geht los. 66km, 2.500 hm und ca. 5 Stunden am Rad stehen mir noch bevor.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich fand recht schnell mein Tempo, überholte nach dem Start einige Fahrer und fand dann eine Gruppe, die ebenfalls in meinem Tempo Richtung erstem Anstieg auf die Leber rollten. An deren Hinterrad hängte ich mich bis zum Anstieg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://hochitom.at/img/stattegg-erster-anstieg.jpg&quot; alt=&quot;Thomas Hochörtler fährt am Mountainbike einen schmalen Weg&quot; title=&quot;Der erste Anstieg beim MTB Marathon in Stattegg&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wie ich es beim Einrollen bereits feststellte, hatte es der erste Anstieg echt in sich. Mit einer Steigung von bis zu 28% waren erstmals gute Oberschenkel gefragt. Im darauffolgenden Waldweg fuhr ich gemeinsam mit zwei anderen Bikern, überholte diese jedoch in der ersten Abfahrt und war von da an, lange Zeit alleine unterwegs.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach ungefähr 15 Kilometern tauchten endlich wieder andere Teilnehmer in meinem Blickfeld auf. Ich war also tatsächlich noch auf der richtigen Strecke unterwegs. Zwischenzeitlich hab ich das nämlich schon bezweifelt. Auf den nächsten Kilometern holte ich also sukzessive den Rückstand auf meinen Vordermann auf, bis ich nach 22 Kilometern die Lücke schließen konnte. Den darauffolgenden Waldweg fuhren wir gemeinsam bis wir auf die Forststraße zurück Richtung Leber kamen. Dort zündete er plötzlich den Turbo und lies mich derartig stehen, dass ich nurmehr staunen konnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also war ich nun wieder alleine unterwegs. Den darauffolgenden Bürgermeister Downhill überstand ich nur ganz knapp ohne Sturz. Durch die vielen Spuren rutschte mir kurz das Vorderrad weg, was ich aber rechtzeitig korrigieren konnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=w-gkGbZQlqs&quot;&gt;https://www.youtube.com/watch?v=w-gkGbZQlqs&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach 28 Kilometern und zwei Stunden Fahrzeit kam ich zur zweiten Labestation. Ganz entspannt füllte ich mir meine Trinkflasche auf und fuhr ohne etwas zu Essen in den 17 Kilometer langen Anstieg auf den Schöckl. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste. Denn auf dem ausgedruckten Höhenprofil, war das nämlich etwas anders zu entnehmen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Anstieg raubte mir alle Kräfte und kostete mich fast zwei Stunden. Zum Schluss hin musste ich mit meinem Getränk schon haushalten, weil ich weder wusste wie weit es noch bis zum Gipfel, noch bis zur nächsten Labestation ist. Hier hätte sich eine vorherige Streckenbefahrung bezahlt gemacht. Denn dann hätte ich gewusst, wie ich mir die Kraft hätte einteilen müssen. Zum Schluss des Anstiegs war ich bereits so entkräftet, dass ich auf dem relativ flachen Asphaltstück bis zum Schöckl Nordlift mein Rad nurmehr schieben konnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Oben am Gipfel und an der letzten Labestation, rief mir ein Streckenposten die erlösenden Worte zu: &amp;quot;&amp;quot;Du hast es geschafft! Der höchste Punkt ist erreicht, von nun an geht&#39;s nurmehr bergab!&amp;quot; Mit dieser Botschaft in den Ohren stärkte ich mich kurz, trank einige Becher Cola und warf mich dann in den Downhill den Schöckl hinunter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Normalerweise fahre ich sehr gerne und sehr schnell bergab. Diesmal aber war ich noch derart entkräftet, dass ich in den flacheren Teilstücken nichteinmal treten wollte. Außerdem lies mich jede Erschütterung fluchen, denn meine Arme schmerzten schon höllisch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://hochitom.at/img/stattegg-falschgraben.jpg&quot; alt=&quot;Thomas Hochörtler fährt mit dem Mountainbike durch den Wald&quot; title=&quot;Kurz vor dem Ziel im Falschgraben&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach 52 Kilometern stand die letzte Quälerei am Programm. Ich selbst konnte meinen Augen fast nicht trauen. Plötzlich stand ich vor einem Waldweg, der quasi senkrecht und kerzengerade in den Wald hinauf ging. &amp;quot;Das kann ja nicht ihr Ernst sein&amp;quot;, dachte ich mir. Aber es half nichts. Da musste ich durch. Nach zehn Minuten schieben, für keine 500 Meter war auch die letzte Hürde geschafft und es wartete quasi nurmehr der Falschgraben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und der hatte es auch nochmal so richtig in sich. Nach fünf Stunden am Rad und ohne Kraft wartete zum Schluss noch ein drei Kilometer langer, staubiger, mit Wurzeln und Steinen gespickter Waldweg/Trail. Der mir normalerweise einen fetten Grinser ins Gesicht zaubert. Aufgrund der vorangegangen Tortur mich eher nervte.&lt;/p&gt;
&lt;h4 id=&quot;15%3A12-uhr&quot;&gt;15:12 Uhr &lt;a class=&quot;direct-link&quot; href=&quot;#15%3A12-uhr&quot;&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h4&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://hochitom.at/img/stattegg-zieleinlauf.jpg&quot; alt=&quot;Thomas Hochörtler fährt mit dem Mountainbike durchs Ziel&quot; title=&quot;Der Zieleinlauf in Stattegg&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Danach war es aber wirklich vorbei. Nach fünf Stunden und zwölf Minuten erreichte ich mit einem breiten Grinser das Ziel, noch dazu ohne Sturz und Defekt. Insgeheim hatte ich zwar mit einer Zeit unter fünf Stunden spekuliert, was auch bis zur Hälfte des Rennens locker möglich gewesen wäre. Durch meinen Einbruch am Schock, war mir das dann aber herzlich egal und ich freute mich, meinen ersten Marathon am Mountainbike absolviert zu haben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Während des Rennens und kurz danach schwor ich mir zwar, nicht noch einmal bei einem Marathon antreten zu wollen. Mittlerweile aber hat sich das schon wieder geändert und ich bin schon wieder auf der Suche nach einem Event im kommenden Jahr.&lt;/p&gt;
&lt;h6 id=&quot;meine-zeiten&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.event-timing.de/2015/0816stattegg/live/index.php?detail=336&amp;amp;category=24&quot;&gt;Meine Zeiten&lt;/a&gt; &lt;a class=&quot;direct-link&quot; href=&quot;#meine-zeiten&quot;&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h6&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;INT 1 - Leber (km 3.9) - 22:11,6&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;INT 2 - Leber (km 29.5) - 2:04:48,1&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;INT 3 - Schöckl (km 47.0) - 3:49:57,3&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Finish (km 66.4) - 5:12:47,9&lt;br&gt;
Alle Bilder © &lt;a href=&quot;http://www.sportograf.com/de/shop/event/2875-14-Grazer-Bike-Marathon-Stattegg-2015#event&quot;&gt;www.sportograf.de&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Mehr Bilder gibt&#39;s auf &lt;a href=&quot;http://bikeboard.at/Board/Bildbericht-Grazer-Bike-Marathon-Stattegg-th214508&quot;&gt;bikeboard.at&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;map type=&quot;strava&quot; id=&quot;370407783&quot;&gt;&lt;/map&gt;&lt;/p&gt;
</content>
	</entry>
	
	<entry>
		<title>Es geht wieder los. Mal wieder.</title>
		<link href="https://hochitom.at/posts/es-geht-wieder-los-mal-wieder/"/>
		<updated>2016-12-25T00:00:00+00:00</updated>
		<id>https://hochitom.at/posts/es-geht-wieder-los-mal-wieder/</id>
		<content type="html">&lt;p&gt;Der 25. Dezember 2007 war kein Tag der in die Geschichtsbücher der Welt eingegangen ist. Für mich jedoch, war es ein recht &amp;quot;aufregender&amp;quot; Tag. Abgesehen von Weihnachten. Zwischen Frühstück und Christtag-Backhendl bei meiner Oma installierte ich zum ersten Mal in meinem Leben Wordpress und veröffentlichte auch gleich meinen ersten Artikel mit dem hochtrabenden Titel &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://hochitom.sm-media.at/2007/12/jetzt-gehts-los/&quot;&gt;Jetzt geht&#39;s los!&lt;/a&gt;&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Blog war dann auch meine &amp;quot;literarische&amp;quot; Heimat, bis ich mich im Juni 2011 dazu entschloss eine neue Domain zu kaufen. Diese, auf der du dich gerade befindest. Verbrachte ich die Zeit bis zu diesem Umzug noch hauptsächlich in der Schule, wodurch ich anscheinend zum bloggen motiviert wurde, habe ich seitdem weniger Zeit. Oder Lust.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://twitter.com/hochitom/status/808018998264811520&quot;&gt;https://twitter.com/hochitom/status/808018998264811520&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Relaunches und Neustarts wurden immer häufiger (ich glaube vier um genau zu sein), die geposteten Artikel jedoch immer weniger. Im heurigen Jahr erschien noch gar kein Artikel, obwohl ich vor etwas mehr als einem Jahr einen nächsten Relaunch groß ankündigte. Mehr als ein paar Zeilen Wordpress-Theme habe ich aber nicht geschafft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Heute starte ich einen neuen Anlauf. Diesmal fange ich aber auf der anderen Seite an. Zuerst einmal einen Artikel schreiben und wenn ich mehr als drei schaffe, kümmere ich mich um das Optische ?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&amp;quot;Und was kann ich von dem Blog erwarten?&amp;quot;, wirst du dich fragen. Eigentlich würde ich gerne übers Mountainbiken schreiben, wie du auch an der optischen Aufmachung sicherlich schon erkannt hast. Wie das aber so ist mit Plänen, würde ich mich nicht zu sehr darauf verlassen. Immerhin ist gerade Winter und ich schreibe davon, einen Blog zu starten der sich Inhaltlich um eine Aktivität dreht, welche eher im Sommer ausgeführt wird.&lt;/p&gt;
</content>
	</entry>
	
	<entry>
		<title>2016. Mein STRAVA Jahr im Rückblick</title>
		<link href="https://hochitom.at/posts/2016-mein-strava-jahr-im-rueckblick/"/>
		<updated>2017-01-09T00:00:00+00:00</updated>
		<id>https://hochitom.at/posts/2016-mein-strava-jahr-im-rueckblick/</id>
		<content type="html">&lt;video width=&quot;1280&quot; height=&quot;720&quot; controls=&quot;&quot;&gt;
  &lt;source src=&quot;https://hochitom.at/img/8952554.mp4&quot; type=&quot;video/mp4&quot;&gt;
&lt;/video&gt;
&lt;p&gt;Zum Jahreswechsel schießen sie aus dem Boden, wie die Schwammerl im Sommer. Die Jahresrückblicke. Jedes &lt;a href=&quot;https://www.swarmapp.com/user/3240433/year-in-review?s=OrqTNcdDZ5pGOZKJHDdjFBecemU&quot;&gt;coole&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.last.fm/de/user/hochitom/listening-report/year&quot;&gt;Netzwerk&lt;/a&gt; hat seine eigenen. Auch Strava hat mir meine Jahrestatistik in Form eines &lt;a href=&quot;https://wp.hochitom.at/?attachment_id=98&quot;&gt;Videos&lt;/a&gt; geschickt. Außerdem gab es noch diese &lt;a href=&quot;http://www.marcellobrivio.com/projects/strava-toolbox/public.php?content=ytd_report&amp;amp;athlete=8952554&quot;&gt;inoffizielle Jahresauswertung&lt;/a&gt; meiner Fahrrad-Ausfahrten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich selbst habe mir auch bereits im Sommer die Strava-API angezapft und ein kleines Script geschrieben, welches mir meine Aktivitäten des letzen Jahres auswertet. Am letzten Wochenende habe ich dann nochmals ein paar Stunden investiert um damit brauchbare Daten zu generieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[visualizer id=&amp;quot;106&amp;quot;]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Lange Zeit war mein Sportjahr 2016 recht &lt;del&gt;ein &lt;/del&gt;zweitönig. Unter der Woche ein bis zwei Mal Laufen und am Wochenende dann Radfahren. Erst ab Oktober kam etwas Abwechslung in mein Sport-Unterhaltunsprogram. Wandern, Klettern, Langlaufen und Ergometer kamen in meine Liste hinzu. Vor allem, dass ich endlich regelmäßig Klettern gehe taugt mir, weil ich es mir schon seit Jahren vorgenommen habe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;[visualizer id=&amp;quot;112&amp;quot;]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine Auswertung die mich am meisten interessiert hatte, waren die gefahrenen Segmente. Segmente sind auf Strava kurze oder längere Strecken von A nach B, auf denen sich wir Strava-User gegenseitig messen. Im nachhinein sind die meisten wenig spektakulär, liegen sie doch auf meinen &amp;quot;Hauptrouten&amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.strava.com/segments/7652986&quot;&gt;Eddy&#39;s Trails: Cèst la vie sprint&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.strava.com/segments/10397845&quot;&gt;Graschnitz Climb&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.strava.com/segments/9661831&quot;&gt;Wieden Climbe&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.strava.com/segments/8313870&quot;&gt;Eddy&#39;s Trails: Long Road to Ruin Trail Part1&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.strava.com/segments/10012182&quot;&gt;Marein - Kindberg Sprint&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.strava.com/segments/12142945&quot;&gt;Toellamoartrail&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Überrascht hat mich hingegen die Tatsache, dass ich mit dem Rennrad (1033 km) doch mehr Kilometer gefahren bin als mit dem Mountainbike (929 km). Vom Gefühl her hätte ich nämlich genau das Gegenteil behauptet.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Worauf ich auch sehr neugierig war, waren die Bestwerte der verschiedensten Daten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;am meisten Likes (15): &lt;a href=&quot;https://www.strava.com/activities/744440463&quot;&gt;14. Oktober, Hofbaueralm // foggy&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;am meisten Kommentare (4): &lt;a href=&quot;https://www.strava.com/activities/499549214&quot;&gt;22. Feburar, Focus Cayo Testride&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;höchste Durchschnittsgeschindigkeit (29,8 km/h): &lt;a href=&quot;https://www.strava.com/activities/693399353&quot;&gt;29. August, In die Arbeit gefahren&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;höchste Durchschnittstemperatur (31): &lt;a href=&quot;https://www.strava.com/activities/667587278&quot;&gt;31. Juli, Zicksee &#39; #Andau2k16&lt;/a&gt;&lt;br&gt;
Und die heurige Königs-Tour am 27. Mai gemessen nach Distanz (129 km), Fahrzeit (5 Stunden), Höhenmeter (1.754 m) und Höchstgeschwindigkeit (79 km/h) nach Mariazell: &lt;a href=&quot;https://www.strava.com/activities/589717130&quot;&gt;Pogusch - Seeberg - Mariazell - Niederalpl - Muerzzuschlag&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;[visualizer id=&amp;quot;127&amp;quot;]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und zum Abschluss hab ich noch ein paar Bilder&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://hochitom.at/img/475859406_nice_evening_run__6B6DDE56-CD0A-4CB0-8210-F74DE7CB946E.jpg&quot; alt=&quot;Sonnenuntergang in Mürzhofen&quot; title=&quot;22. Jänner, Nice evening run&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://hochitom.at/img/599688989_stanglalm__von_mitterdorf__2B7087B7-7D91-414C-8CED-4B79AA941C1B.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;4. Juni, Stanglalm (von Mitterdorf)&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://hochitom.at/img/675973910_exploring_puerto_de_la_cruz_577440B1-5A8E-4097-BE9D-AB21C0A03017.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;14. August, Exploring Puerto de la Cruz&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://hochitom.at/img/691984608_s_lsnitz__heidegger___jasnitz____inkl__schlauch_wechseln_B5A717EE-2DB3-4904-8468-35539BC52703.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;28. August, Sölsnitz- Heidegger - Jasnitz // inkl. Schlauch wechseln&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://hochitom.at/img/715256921_m_rzgraben___t_llamoar___doppler_____gatschig__491B22DF-DD6F-4C08-9CD0-1C8E80B11686.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;17. September, Mürzgraben - Töllamoar - Doppler // gatschig&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://hochitom.at/img/729964632_mugl____afterwork_tour_3F06F0C8-3ED7-4730-A833-CA8BC6FD21F4.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;30. September, Mugl // afterwork Tour&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://hochitom.at/img/787179929_sch_nen_1__advent_A28C97F3-D1DB-4017-9E1F-BED8C8863B16.jpg&quot; alt=&quot;Adventkranz vor dem Mountainbike&quot; title=&quot;27. November, Schönen 1. Advent&quot;&gt;&lt;/p&gt;
</content>
	</entry>
	
	<entry>
		<title>Fünf Radrennen bei denen ich einmal am Start stehen möchte</title>
		<link href="https://hochitom.at/posts/fuenf-radrennen-bei-denen-ich-einmal-start-stehen-moechte/"/>
		<updated>2017-01-23T00:00:00+00:00</updated>
		<id>https://hochitom.at/posts/fuenf-radrennen-bei-denen-ich-einmal-start-stehen-moechte/</id>
		<content type="html">&lt;p&gt;Als ich 2015 meinen &lt;a href=&quot;https://hochitom.at/stattegg-marathon-bericht/&quot;&gt;ersten Mountainbike-Marathon&lt;/a&gt; gefahren bin, habe ich mir bei der Ziel-Durchfahrt geschworen, mir nie wieder so etwas anzutun. Aber schon beim Schreiben des Berichts schmiedete ich am Ende schon wieder Pläne, bei welchen Rennen ich als nächstes antreten könnte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das schöne bei Marathons ist ja, dass es nicht um Bestzeiten geht. Zumindest mir nicht. Ich mag einfach das Flair rund um das Rennen und vor allem auch die Tatsache, danach etwas stolz von einer Liste streichen zu können. Genau diese Liste - habe ich mir gedacht - werde ich jetzt veröffentlichen, um damit den Druck auf mich selbst erhöhen zu können. Dieser Blog darf absofort erst eingestampft werden, wenn die nachfolgenden Rennen alle mit einem Finisher-Foto dokumentiert wurden. So. Jetzt habt ihr mich länger am Hals ?&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;salzkammergut-trophy&quot;&gt;Salzkammergut Trophy &lt;a class=&quot;direct-link&quot; href=&quot;#salzkammergut-trophy&quot;&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Mit 120 Kilometern und fast 4000 Höhenmeter steht die Salzkammergut Trophy schon lange ganz oben auf meiner Liste. Aufgrund von Prioritäten klappte es mit einem Start dort leider noch nie. Nun gut, dass fehlende Training wäre auch immer ein Problem gewesen, aber diese Tatsache ignorieren wir einmal ganz gekonnt. Derzeit angepeilter Start: 2018.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;bike-transalp&quot;&gt;Bike Transalp &lt;a class=&quot;direct-link&quot; href=&quot;#bike-transalp&quot;&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Als nächstes auf meiner Liste steht die Bike Transalp. Das ist ein Mountainbike Etappen-Rennen für Zweier-Teams. 1998 traten erstmals 250 Teams an um die Alpen von Mittenwald (Deutschland) Richtung Italien zu überqueren. Das Ziel befindet sich dabei fast immer in Riva del Garda (Italien). Mittlerweile ist das Rennen regelmäßig mit über tausend Teilnehmern ausgebucht. Ich suche übrigens noch einen Partner für dieses Abenteuer :D&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;world-games-of-mountainbiking&quot;&gt;world games of mountainbiking &lt;a class=&quot;direct-link&quot; href=&quot;#world-games-of-mountainbiking&quot;&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Schon bei meinem ersten Mountainbike-Urlaub in Saalbach/Hinterglemm im Herbst 2002, war ich von den world games of mountainbiking begeistert. Dabei handelt es sich um Weltmeisterschaften für Hobby-Sportler, die jedes Jahr im September statt finden. Dabei treten die Teilnehmer in den Disziplinen Marathon, Cross Country oder Downhill an. Beim Marathon geht es dabei auf so ziemlich jeden Berg wo man im Winter mit Schi und Gondel hinkommt. Schattberg, Westgipfel, Zwölferkogel: alles Gipfel um die 2000 Meter. Insgesamt sind dabei 3.678 Höhenmeter auf 80 Kilometer zu bewältigen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;24-stunden-rennen&quot;&gt;24 Stunden Rennen &lt;a class=&quot;direct-link&quot; href=&quot;#24-stunden-rennen&quot;&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Was mich total fasziniert und wo ich auch einmal teilnehmen möchte ist ein 24 Stunden Rennen. Hier habe ich zwar noch nichts bestimmtes am Radar weil ich noch keinen wirklichen Überblick habe wo 24 Stunden Rennen statt finden, aber es gehört einfach auf die Liste ☝?&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;rennrad&quot;&gt;Rennrad &lt;a class=&quot;direct-link&quot; href=&quot;#rennrad&quot;&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Das selbe gilt für diesen Punkt. Einmal im Leben sollte man auch am Start eines Straßen-Rennens stehen und im Windschatten mit 30 km/h und mehr über die Straßen brettern. So stell ich mir das zumindest vor. Wie bei der Tour de France eben ?  Der Ötztaler Radmarathon oder der Drei-Länder-Giro sind hier definitiv Events die ich hier im Hinterkopf habe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und wie schauts bei euch aus? Welche Rennen möchtet ihr einmal fahren oder habt ihr Punkte meiner Liste schon erledigen können und könnt mir mit Tipps weiter helfen? Ich würde mich darüber freuen.&lt;/p&gt;
</content>
	</entry>
	
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		<title>Meine Königs-Tour 2016</title>
		<link href="https://hochitom.at/posts/meine-koenigs-tour-2016/"/>
		<updated>2017-02-06T00:00:00+00:00</updated>
		<id>https://hochitom.at/posts/meine-koenigs-tour-2016/</id>
		<content type="html">&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://hochitom.at/posts/meine-koenigs-tour-2016/mariazell-2016-1024x341.jpg&quot; alt=&quot;Mariazell 2016 - Fotos vor der Basilika&quot;&gt;&lt;br&gt;
Wer den Artikel mit meiner Strava-Statistik 2016 gelesen hat, wird schon wissen wovon ich jetzt schreibe. Für diejenigen die den Jahresrückblick nicht gelesen haben, lüfte ich das Geheimnis sofort: dieser Artikel handelt von meiner bisher längsten Radtour die ich jemals absolviert habe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Es war um den 20. Mai als mich ein Freund darauf ansprach, ob ich nicht in der darauf folgenden Woche mit dem Rad mit ihm und einem weiteren Freund nach Mariazell fahren möchte. Zuerst zweifelte ich, ob ich die Einladung annehmen sollte, bin ich doch bis dahin noch nie eine ähnliche Distanz gefahren. Ich bin auch noch nie mehr als 100 Kilometer am Rad gesessen. Das war schon eine ziemliche Überwindung. Schlussendlich habe ich mich aber dazu entschlossen mitzufahren und so starteten wir am 27. Mai um Punkt 8 Uhr in Kindberg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Von Kindberg ging es über den Pogusch und den Seeberg nach Mariazell. Die beiden Anstiege auf den Pogusch und den Seeberg absolvierten wir in einem recht gemütlichen und lockeren Tempo. Am Seeberg nutzten wir eine Pause für ein paar Selfies und warfen uns einen Riegel ein. Danach ging es für ca. 25 Kilometer neben dem Aschbach nach Gußwerk und weiter nach Mariazell, wo wir nach etwas mehr als drei Stunden Fahrzeit und 56 Kilometern unser erstes Etappenziel erreichten. In Mariazell absolvierten wir zunächst ein Mini-Touristen Programm (Basilika anschauen und Lebkuchen kosten), ehe wir uns vor der Basilika mit einer Portion Nudeln stärkten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach Hause fuhren wir zuerst noch, wie wir gekommen waren: über Gußwerk ging es Richtung Seeberg ehe wir dann bei Wegscheid Richtung Niederalpl abbogen. Gestärkt mit der Pasta schlugen wir ein etwas höheres Tempo beim Anstieg aufs Niederalpl an. Angeheizt durch die Nachmittagssonne, die gnadenlos in den Nacken brannte, floss der Schweiß in Strömen.  Nach diesem gut 6 Kilometer langen Anstieg hinauf auf die Passhöhe erwarteten uns danach nurmehr die letzten 50 Kilometer Heimfahrt, auf denen es eigentlich nurmehr bergab ging. Diese letzten 50 Kilometer sind aber die, welche mir am ärgsten in Erinnerung geblieben sind. Offenbar schlugen wir beim letzten Anstieg doch ein zu hohes Tempo ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wir radelten recht flott von Neuberg über Mürzsteg und Mürzzuschlag nach Kindberg und wechselten uns auch immer ab, wenn es darum ging vorne Tempo zu machen. Hinten verdrückte ich meine letzten beiden Riegel, welche ich eigentlich nur mit hatte weil ich noch Platz in einer meiner Trikottaschen hatte. Hätte ich aber noch drei oder vier Riegel mehr mitgehabt, ich hätte sie auch noch gegessen weil ich so hungrig war ?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach über fünf Stunden reiner Fahrzeit, fast 130 Kilometern und nicht ganz 1.800 Höhenmetern erreichten wir, glücklich aber geschlaucht unseren Ausgangspunkt wieder.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;map type=&quot;strava&quot; id=&quot;589717130&quot;&gt;&lt;/map&gt;&lt;/p&gt;
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		<title>Wie ich zum Radfahren gekommen bin</title>
		<link href="https://hochitom.at/posts/wie-ich-zum-radfahren-gekommen-bin/"/>
		<updated>2017-02-19T00:00:00+00:00</updated>
		<id>https://hochitom.at/posts/wie-ich-zum-radfahren-gekommen-bin/</id>
		<content type="html">&lt;p&gt;Im Mai 2001 machte ich meinen Fahrradführerschein. Damals ging ich in die vierte Klasse Volksschule. Kurz nachdem ich diesen Führerschein in meinen Händen hielt, startete ich auch schon meine erste Mountainbike-Tour. Zuerst fuhr ich alleine zu meiner damaligen Schulfreundin auf den Berg um dann oben mit ihr im Wald herum zu fahren. Wir kehrten dann noch gemeinsam bei einem Bauernhof ein, dessen Besitzer wir beide kannten. Als ich nach einigen Stunden Ausflug wieder Daheim ankam, war meine Mutter schon außer sich vor Sorge. Immerhin ging sie in der Annahme, dass ich &amp;quot;nur&amp;quot; rauf fahre und dann recht bald wieder zurück sein werde. Jedenfalls hat sich mein Vater in der Zwischenzeit schon mit dem Auto auf die Suche nach mir gemacht. Das war der Startschuss für mich und meine Eltern für das gemeinsame Mountainbiken.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Irgendwann in der Hauptschule begann ich dann auch regelmäßig Mountainbike-Rennen in der Umgebung zu fahren. Mein Traum damals war Rad-Profi zu werden. Ich war so von der Idee begeistert, dass ich im Juli drei Wochen vorm Fernseher saß, bei schönstem Wetter während alle meine Freunde im Schwimmbad waren und mir hunderte Radfahrer anschaute, wie sie in Frankreich stundenlang durch kleine Dörfer fuhren. Ein Fahrer hat es mir dabei besonders angetan: Lance Armstrong.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am stärksten ist mir dabei die Tour de France 2004 in Erinnerung geblieben. Nach der fünften Etappe übernahm &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Voeckler&quot;&gt;Thomas Voeckler&lt;/a&gt; das gelbe Trikot von Lance Armstrong. Voeckler konnte sich in einer Ausreißergruppe über 15 Minuten Vorsprung auf Armstrong und das Hauptfeld herausfahren. Völlig fertig war ich daheim den Tränen nahe, weil mein Held Armstrong nicht als erster Mensch sechs Mal die Tour gewinnen konnte. Davon war ich jedenfalls überzeugt. Mein Vater tröstete mich dann und überzeugte mich davon, dass Armstrong diesen Rückstand später in den Alpen locker wieder gut machen werde. ICh wusste zwar nicht ob er das nur sagte um mich zu beruhigen, oder ob er tatsächlich davon überzeugt war. Auf der 15. Etappe wurde diese Prophezeihung meines Vaters jedenfalls tatsächlich wahr. Ausgerechnet bei der ersten Etappe in den Alpen übernahm Armstrong wieder das gelbe Trikot und gab es bis zum Schluss nichtmehr her.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein Jahr davor konnte ich mein Idol sogar live sehen. Es war das Grazer Altstadtkriterium. Ich war dort und 50 tausend andere Menschen wollten sich das auch nicht entgehen lassen. Zwei Tage nach seinem fünften Tour de France Sieg konnte er auch dieses legendäre Kriterium gewinnen, um das es übrigens ziemlich Schade ist, dass es nicht mehr veranstaltet wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mittlerweile wurden ihm seine insgesamt sieben Tour de France Siege alle aberkannt, weil ihm das &amp;quot;höchstentwickelte, professionellste und erfolgreichste Dopingprogramm, das die Sportwelt jemals gesehen hat&amp;quot; nachgewiesen wurde. Das finde ich einerseits schade und trotzdem ist es noch immer er, den ich am meisten mit dem Radsport verbinde. Nachdem Armstrong seine Karriere beendet hatte, kann ich mich nicht erinnern dass ich noch einmal so interessiert am Rennradsport war. Seitdem haben auch kaum noch Rennfahrer Eindruck bei mir hinterlassen. Ich kenne zwar die letzten Tour de France Sieger wie &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Chris_Froome&quot;&gt;Chris Froome&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Bradley_Wiggins&quot;&gt;Bradley Wiggins&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Alberto_Contador&quot;&gt;Alberto Contador&lt;/a&gt; aber wirklich Eindruck hat keiner bei mir hinterlassen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Generell denke ich mir, oder rede es mir zumindest ein, war Armstrong zu einer Zeit aktiv in der der Profi-Radsport noch sehr unsauber war. Wenn man sich die Artikel aus der Zeit durchliest und sich mit den Fahrern beschäftigt die zwischen 1996 und 2008 erfolgreich waren, wurde so ziemlich jeder von ihnen einmal mit Doping in Verbindung gebracht bzw. des Dopings überführt. Ich verstehe zwar Menschen die der Meinung sind, dass Armstrong der größte Betrüger aller Zeiten ist, muss dem aber entgegenstellen dass auch die meisten seiner Konkurrenten genau so betrogen haben, nur eben nicht so gut wie er.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jedenfalls schätze ich Armstrong nach wie vor, denn hätte es ihn nicht gegeben, wer weiß ob mich das Radfieber überhaupt gepackt hätte.&lt;/p&gt;
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		<title>5 YouTube-Channels für Radfahrer</title>
		<link href="https://hochitom.at/posts/5-youtube-channels-fuer-radfahrer/"/>
		<updated>2017-03-04T00:00:00+00:00</updated>
		<id>https://hochitom.at/posts/5-youtube-channels-fuer-radfahrer/</id>
		<content type="html">&lt;p&gt;Eigentlich wollte ich euch heute von meiner ersten Ausfahrt in diesem Jahr berichten. Leider streckte mich eine Kieferhöhlenentzündung unter der Woche nieder, weshalb derzeit noch Schonung angesagt ist. Den Großteil meiner letzten Woche habe ich auf der Couch daheim verbracht und vom einsetzenden Frühling geträumt. Und was hilft da nicht besser, als sich mit YouTube-Videos neue Kräfte zu holen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;trail-touch-media&quot;&gt;Trail Touch Media &lt;a class=&quot;direct-link&quot; href=&quot;#trail-touch-media&quot;&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=Ck859e8hD_E&quot;&gt;https://www.youtube.com/watch?v=Ck859e8hD_E&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Trail Touch sind zwei Jungs aus Bayern, die mich regelmäßig mit Videos versorgen. Neben coolen VLOGs, produzieren die beiden Jungs auch noch Reviews und Q&amp;amp;As. Besonders angetan haben es mir die VLOGs im letzen Sommer aus Saalbach. Seitdem habe ich keine Video mehr von ihnen entgehen lassen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;fabio-wibmer&quot;&gt;Fabio Wibmer &lt;a class=&quot;direct-link&quot; href=&quot;#fabio-wibmer&quot;&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=qUOasoDcIiU&quot;&gt;https://www.youtube.com/watch?v=qUOasoDcIiU&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Chance, dass dir ein Video von Fabio Wibmer zum Beispiel auf Facebook untergekommen ist, steht ziemlich gut. Immerhin hat er schon das &lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=dLRBNjUJlH0&amp;amp;t=103s&quot;&gt;ein&lt;/a&gt;, oder &lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=CDitcUyZ6Ws&quot;&gt;andere&lt;/a&gt; Video gemacht, das aufsehen erregt hat. Der 20 jährige Tiroler verblüfft mich schon seit über einem Jahr mit jedem weiteren Video. Dabei geht es ihm nicht nur um Tricks, sondern seine Videos haben auch immer eine gewisse Handlung.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;the-col-collective&quot;&gt;The Col Collective &lt;a class=&quot;direct-link&quot; href=&quot;#the-col-collective&quot;&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=aidrR9_JPlg&quot;&gt;https://www.youtube.com/watch?v=aidrR9_JPlg&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auf Col Collective stellt Mike Cotty jedes Jahr eine Serie an Bergstraßen mit Kultfaktor aus aller Welt vor. Mike ist ein Ultra-Radfahrer aus Großbritannien, der nebenbei auch noch eine Marketing- und PR-Agentur führt. Da heraus ensteht auch jedes Jahr eine Serie an Videos. Die Videos beeindrucken mich vor allem aufgrund der atemberaubenden Bildern, unterlegt mit epischer Musik.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;global-cycling-network&quot;&gt;Global Cycling Network &lt;a class=&quot;direct-link&quot; href=&quot;#global-cycling-network&quot;&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=CpAo-6mZ-zY&quot;&gt;https://www.youtube.com/watch?v=CpAo-6mZ-zY&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Global Cycling Network ist DER Youtube-Kanal für alle, die sich ein bisschen mit Radfahren beschäftigen. Neben Rennberichten, Hintergrundinfos, Interviews und generellen Tipps zu Trainings, Ausrüstungen und Hacks. Beim Global&lt;br&gt;
Cycling Network und dem Schwestern Kanal dem &lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/user/globalmtb&quot;&gt;Global Mountainbiking Network&lt;/a&gt;, kehrt niemals langeweile ein. Dafür sogen auch die vier Moderatoren &lt;a href=&quot;https://www.globalcyclingnetwork.com/presenters/daniel-lloyd&quot;&gt;Daniel Lloyd&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;https://www.globalcyclingnetwork.com/presenters/matt-stephens&quot;&gt;Matt Stephens&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;https://www.globalcyclingnetwork.com/presenters/simon-richardson&quot;&gt;Simon Richardson&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;https://www.globalcyclingnetwork.com/presenters/tom-last&quot;&gt;Tom Last&lt;/a&gt;, die alle zuvor professionell Radrennen fuhren.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;cycling-maven&quot;&gt;Cycling Maven &lt;a class=&quot;direct-link&quot; href=&quot;#cycling-maven&quot;&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=-l_CDL036d4&quot;&gt;https://www.youtube.com/watch?v=-l_CDL036d4&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mark Ferguson &lt;del&gt;ist&lt;/del&gt; &lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=pXX04YFUDK4&quot;&gt;war&lt;/a&gt; in seinem Brot-Beruf Vertreter für medizinische Produkte in Melbourne (Australien). Seine Passion sind aber das Radfahren und sein Youtube-Kanal. Mit mittlerweile über 30.000 Abonnenten, ist Mark der wohl bekannteste Vlogger der sich dem Thema Radfahren widmet und fast täglich Videos veröffentlicht. Neben den regelmäßigen Radtouren, widmet er sich manchmal auch &lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=-qsLYlVWkbQ&quot;&gt;spezielleren Themen&lt;/a&gt; wie vorigen Sommer, wo er täglich &lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/playlist?list=PLY2R0svohQsqr237M8L7b5IElNLb0BkZD&quot;&gt;Hintergrundvideos von der Tour de France&lt;/a&gt; veröffentlichte.&lt;/p&gt;
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		<title>Meine Meinung zu E-Bikes</title>
		<link href="https://hochitom.at/posts/meine-meinung-zu-e-bikes/"/>
		<updated>2017-04-04T00:00:00+00:00</updated>
		<id>https://hochitom.at/posts/meine-meinung-zu-e-bikes/</id>
		<content type="html">&lt;p&gt;Angeregt durch einen &lt;a href=&quot;http://derstandard.at/2000054606414/E-Mountainbikes-Trend-und-Aufreger&quot;&gt;Artikel&lt;/a&gt; auf &lt;a href=&quot;http://derstandard.at/&quot;&gt;derstandard.at&lt;/a&gt; habe ich mich dazu entschlossen ein paar Zeilen über E-Bikes zu schreiben. Generell verfolgt mich dieses Theme in den letzten Tagen. Im aktuellen &lt;a href=&quot;https://www.bergwelten.com/&quot;&gt;Bergwelten Magazin&lt;/a&gt; wurden E-Bikes getestet und sogar auf &lt;a href=&quot;http://bikeboard.at/&quot;&gt;bikeboard.at&lt;/a&gt; erschien letzte Woche eine &lt;a href=&quot;https://bikeboard.at/Board/Hochkoenig-und-Saalachtal-per-EMTB-th231434&quot;&gt;Reportage über E-Biken&lt;/a&gt; in Salzburg. Grundsätzlich finde ich E-Bikes ja eine tolle Erfindung. Vor allem wenn es darum geht Mobilität in Städten und ländlichen Regionen zu fördern und Moped- oder sogar Autofahrer dazu bringt ihre Dreckschleudern daheim stehen zu lassen und stattdessen mit dem Rad die täglichen Wege zu absolvieren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wenn es aber darum geht E-Mountainbikes als hippe &lt;del&gt;Sport&lt;/del&gt;Freizeitgeräte zu etablieren, kann ich nur den Kopf schütteln. Denn ich bin der Meinung dass man sich einen Gipfelsieg erarbeiten soll und nicht einfach locker lässig mit einem Hilfsmotor hinauf radelt. Als Bergsteiger fährt man ja auch nicht mit der Gondel bis zum Gipfel und postet dann das obligatorische Selfie auf Instagram. Ich meine, ich würde mich für so etwas schämen. Aber damit auch faule Menschen in den Genuss solcher Glücksgefühle kommen, die man nach einem zwei-stündigen Aufstieg erlebt, haben Fahrradhersteller eine neue lukrative Nische gefunden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Geht es nach &lt;a href=&quot;http://www.mountainbike-magazin.de/ein-tag-mit-guido-tschugg.35944.2.htm&quot;&gt;Guido Tschugg&lt;/a&gt;, seineszeichen ehemaliger Downhill-Profi, werden wir selbsttretenden Mountainbiker in drei Jahren schon in der Minderheit sein. Und vermutlich werden die blöden Kommentare von überholenden E-Bikern nicht weniger, wenn sie mit ihren surrenden Motoren an dir vorbei rauschen. Aber wehe der Akku wird leer. Dann schauen sie auch wieder blöd aus der Wäsche, denn dann können sie mit ihren ca. 25-Kilogramm schweren Fahrrädern gleich wieder umdrehen, denn ohne Motor geht einem selbst als fitter Mountainbiker in kürzester Zeit die Kraft aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Gewicht wirft auch ein anderes Problem auf: durch die zehn bis 15-Kilo mehr, die dickeren Reifen und die höheren Antrittskräfte durch den Motor werden Wald- und Wiesenwege viel mehr in Mitleidenschaft gezogen als es durch herkömmliche Mountainbikes der Fall ist. Zwar sind die Schäden keineswegs so schlimm, wie sie Wald- und Wiesenbesitzer mit ihren Traktoren und anderen tonnenschweren Geräten selbst verursachen. Im Kampf um die Wegefreiheit für Mountainbiker ist das mitunter aber ein weiteres Argument gegen die Freigabe von Forststraßen der Waldbesitzer. Das bekommen die Aktivisten von &lt;a href=&quot;https://www.upmove-mtb.eu/&quot;&gt;upmove&lt;/a&gt; nämlich immer häufiger zu spüren, nachdem sie zahlreiche Argumente der Gegner entkräftet haben. Vor allem mit E-Bikes der neuesten Generation, kommt man mittlerweile Wege hoch, die bis vor einem Jahr noch nicht einmal zur Debatte standen wenn es um die Wegefreiheit ging. (Siehe dazu ein &lt;a href=&quot;https://www.facebook.com/upmovemtb/posts/1406695179369707?comment_id=1406854436020448&amp;amp;reply_comment_id=1407338429305382&amp;amp;comment_tracking=%7B%22tn%22%3A%22R9%22%7D&quot;&gt;Kommentar auf facebook&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein weiteres Problem was mir in letzter Zeit aufgefallen ist, dass sich manche E-Biker viel zu viel zutrauen. Gerade erst mit dem Radfahren im Gelände begonnen, fahren Sie auf Wegen die ihr technisches Können übersteigen weil sie sich selbst über- oder den Weg auf dem sie fahren unterschätzen. Ganz schlimm wird das, wenn sie beim wieder hinunter fahren plötzlich erkennen wie steil, steinig, verwurzelt, etc. der Trail ist und sie nurmehr schiebend vom Berg herunter kommen. Dann hätten sie gleich auch wandern gehen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich muss zugeben, dass ich bis zum heutigen Tag noch nie mit einem E-Bike gefahren bin. Egal ob mit einem City- oder Mountainbike. Ich lasse mich auch gerne vom Gegenteil überzeugen, kann mir aber derzeit beim besten Willen nicht vorstellen, dass ich mein antriebsloses Bike gegen eines mit Motor tauschen möchte. Sind doch die eingangs bereits erwähnten Endorphine nach einem hart erkämpften Gipfelsieg viel zu schön und mein Ego außerdem viel zu groß um mir diese Blöße zu geben.&lt;/p&gt;
</content>
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		<title>5 Rad-Strecken die ich einmal fahren möchte</title>
		<link href="https://hochitom.at/posts/5-rad-strecken-die-ich-einmal-fahren-moechte/"/>
		<updated>2017-04-22T00:00:00+00:00</updated>
		<id>https://hochitom.at/posts/5-rad-strecken-die-ich-einmal-fahren-moechte/</id>
		<content type="html">&lt;p&gt;In einem meiner ersten Artikel am Blog erzählte ich euch von den &lt;a href=&quot;https://hochitom.at/fuenf-radrennen-bei-denen-ich-einmal-start-stehen-moechte/&quot;&gt;fünf Radrennen&lt;/a&gt; bei denen ich einmal am Start stehen möchte. Nachdem mich einige Leute darauf angesprochen haben, habe ich beschlossen einen weiteren Artikel über Strecken bzw. Berge zu schreiben die ich einmal mit dem Rad bezwingen möchte.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;gro%C3%9Fglockner&quot;&gt;Großglockner &lt;a class=&quot;direct-link&quot; href=&quot;#gro%C3%9Fglockner&quot;&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=aidrR9_JPlg&quot;&gt;https://www.youtube.com/watch?v=aidrR9_JPlg&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ganz oben auf dieser Liste steht bei mir der Großglockner. Den höchsten Berg Österreichs sollte jeder Österreicher zumindest einmal mit dem Rad bezwungen haben. Ob ich den Glockner dabei von der Salzburger- oder der Kärntner Seite bezwinge ist mir momentan egal. Ich denke, beide Anstiege haben es in sich und ob jetzt der eine, oder der andere Anstieg schöner ist, ist sicherlich Geschmacksache. Für Empfehlungen bin ich aber jederzeit offen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;alpe-d&#39;huez&quot;&gt;Alpe d&#39;Huez &lt;a class=&quot;direct-link&quot; href=&quot;#alpe-d&#39;huez&quot;&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Auch wenn es Leute geben soll, die behaupten mindestens &lt;a href=&quot;http://www.cycling-challenge.com/100-cycling-climbs-better-than-alpe-dhuez/&quot;&gt;einhundert schönere Anstiege als den hinauf nach Alpe d&#39;Huez&lt;/a&gt; zu kennen, steht dieser Anstieg bei mir an zweiter Stelle. Seit meiner Zeit als ich in jungen Jahren die Tour de France aufgeregt verfolgt habe, hat dieser Berg einen ganz besonderen Stellenwert für mich. Einmal einen Anstieg zu bezwingen, den auch schon Lance Armstrong, Marco Pantani oder auch Jan Ullrich hinauf &amp;quot;geflogen&amp;quot; sind. Das wär&#39;s und dafür nehme ich auch gerne einen Ausflug nach Frankreich in kauf.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;stoneman-dolomiti&quot;&gt;Stoneman-Dolomiti &lt;a class=&quot;direct-link&quot; href=&quot;#stoneman-dolomiti&quot;&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=RBc_Q69CBZY&quot;&gt;https://www.youtube.com/watch?v=RBc_Q69CBZY&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach zwei Bergen fürs Rennrad ist es nun Zeit für etwas gröberes. Was ist dafür besser gedacht, als eine Tour in den Dolomiten. Der &lt;a href=&quot;http://www.stoneman.it/de/stoneman-dolomiti&quot;&gt;Stoneman-Dolomiti&lt;/a&gt; ist eine 115 Kilometer lange Mountainbike-Tour, die wahlweise an einem, zwei oder drei Tagen abgefahren werden muss, will man eine Trophäe in gold, silber oder bronze erhalten. Dabei sind fünf Checkpoints zu erreichen und über 4000 Höhenmeter zu bewältigen. Als besonderes Highlight gilt dabei die so genannte &amp;quot;&lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/results?search_query=demut-passage&amp;amp;page=&amp;amp;utm_source=opensearch&quot;&gt;Demut-Passage&lt;/a&gt;&amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;alpe-adria-trail&quot;&gt;Alpe Adria Trail &lt;a class=&quot;direct-link&quot; href=&quot;#alpe-adria-trail&quot;&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Auf den Alpe Adria Trail wurde ich bei einem Urlaub in Kärnten vor zwei Jahren aufmerksam. Auf 300 Kilometern und mehr als 5000 Höhenmetern durchquert man dabei Österreich, Slowenian und Italien, bis man das Ziel die Adria erreicht hat. Neben traumhaften Trails erlebt man beim Alpe Adria Trail auch Zeitgeschichte. Kommt man doch an Schauplätzen des ersten Weltkriegs vorbei und fährt dabei auf Wegen die im ersten Weltkrieg angelegt wurden.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;bodensee-neusiedlersee&quot;&gt;Bodensee-Neusiedlersee &lt;a class=&quot;direct-link&quot; href=&quot;#bodensee-neusiedlersee&quot;&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://hochitom.at/posts/5-rad-strecken-die-ich-einmal-fahren-moechte/oesterreich-durchquerung-1024x486.png&quot; alt=&quot;Österreichkarte mit Radstrecke vom Bodensee zum Neusiedlersee&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich weiß zwar nicht ob es für diese Österreich-Durchquerung auch offizielle Touren gibt, aber von dem träume ich schon seit Jahren. Einfach einmal eine Woche Urlaub nehmen, mit dem Zug nach Bregenz fahren und dann Österreich von Westen nach Osten durchqueren. Über die genaue Strecke habe ich mir bis jetzt noch keine Gedanken gemacht, aber man könnte zum Beispiel die Route so anlegen, dass man gleich auch den ersten Punkt auf dieser Liste erledigt und den Großglockner überquert.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;und-ihr-so%3F&quot;&gt;Und ihr so? &lt;a class=&quot;direct-link&quot; href=&quot;#und-ihr-so%3F&quot;&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Welche Touren möchtet ihr einmal in eurem Leben fahren? Was steht auf eurer To-Do Liste? Ich würde mich freuen auch von euren Plänen, Wünschen und Träumen zu erfahren :)&lt;/p&gt;
</content>
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		<title>Pimp my Bike 2017 - neue Bremsen für das Mountainbike</title>
		<link href="https://hochitom.at/posts/pimp-bike-2017-neue-bremsen-fuer-das-mountainbike/"/>
		<updated>2017-04-30T00:00:00+00:00</updated>
		<id>https://hochitom.at/posts/pimp-bike-2017-neue-bremsen-fuer-das-mountainbike/</id>
		<content type="html">&lt;p&gt;Hin und wieder habe ich das Verlangen etwas handwerkliches zu machen. Manchmal mache ich das auch wirklich. Wie zum Beispiel in den letzten Tagen und Wochen, als ich mir einbildete mein Mountainbike selbst aufzumotzen. Schon länger spiele ich mit dem Plan, mein Bike im Winter einem Schönheitseingriff zu unterziehen. Immerhin habe ich es heuer schon acht Jahre und was soll ich sagen, man sieht ihm das Alter an. Nachdem es aber einen Grund hat, warum ich mein Geld mit Programmieren verdiene und nichts handwerkliches mache, habe ich diesen Plan bis jetzt immer verschoben.&lt;/p&gt;
&lt;!--more--&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://hochitom.at/img/img_1156.jpg&quot; alt=&quot;Magura MT6 Bremsgriff&quot;&gt;Heuer aber beschloss ich einmal damit zu beginnen. Zum einen wollte ich unbedingt eine absenkbare Sattelstütze und zum anderen fehlte an den Bremsen schon jeglicher Lack. Glücklicherweise sind absenkbare Sattelstützen gerade der letzte Schrei und fast zeitgleich erschienen im &lt;a href=&quot;http://www.mountainbike-magazin.de/test/parts/8-teleskop-sattelstuetzen-fuer-mountainbikes-im-test.1497166.2.htm&quot;&gt;Mountainbike&lt;/a&gt;- und im &lt;a href=&quot;http://www.bike-magazin.de/komponenten/sattelstuetzen/test-2017-teleksop-sattelstuetzen/a34709.html&quot;&gt;Bike-Magazin&lt;/a&gt; Tests für ebendiese. Da mein Bike noch aus einer Zeit kommt, in der niemand wusste dass man absenkbare Sattelstützen einmal brauchen würde, musste eine mit externer Zugverlegung her. In beiden Tests schnitt die &lt;a href=&quot;https://r2-bike.com/FOX-Sattelstuetze-Transfer-Performance-extern-150-mm&quot;&gt;Fox Transfer&lt;/a&gt; sehr gut ab, weshalb ich mich für dieses Exemplar entschied.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei den Bremsen fiel mir die Wahl etwas schwerer. Zwar gab es auch zu den Bremsen Tests in beiden Magazinen und ich überlegte lange ob ich mir den Testsieger die &lt;a href=&quot;https://r2-bike.com/MAGURA-Scheibenbremse-MT5&quot;&gt;Magura MT5&lt;/a&gt; kaufen sollte, aber eine Vier-Kolben Bremse mit dem Einsatzgebiet All-Mountain/Enduro/Downhill erschien mir dann für mich (&amp;lt;75 Kilo) und mein Einsatzgebiet (Tour/All-Mountain) etwas übertrieben. In den letzten Jahren bremste mich erfolgreich erfolgreich eine Zwei-Kolben Bremse von Avid, also wusste ich nicht was ein Upgrade auf Vier-Kolben rechtfertigen sollte. Schlussendlich entschied ich mich für die &lt;a href=&quot;https://r2-bike.com/MAGURA-Scheibenbremse-MT6-Einzelbremse-2017&quot;&gt;Magura MT6&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;der-einbau&quot;&gt;Der Einbau &lt;a class=&quot;direct-link&quot; href=&quot;#der-einbau&quot;&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Anfang März begann ich dann also mit dem Einbau der Sattelstütze. Bis dahin habe ich Sattelstützen ja regelmäßig entfernt und wieder eingebaut, per Knopfdruck absenken konnte ich sie bis dahin ja nicht. Der Einbau ansich funktioniert ohne Probleme, auch der Seilzug war in wenigen Handgriffen montiert und verlegt. Doch als ich zum ersten Mal den Hebel betätigte passierte nichts. Nach einer kurzen Nachdenkpause schoss mir aber ein warum: ich musste nämlich den Sattel mit der Hand nach unten drücken. No na ned :D&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://hochitom.at/img/sattelstuetze.gif&quot; alt=&quot;aus- und einfahrende Sattelstütze&quot; title=&quot;Das automatische Einfahren funktioniert nur am Computer ;)​&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwei Wochen später kamen auch die Scheibenbremsen bei mir an und ich verschwand wieder im Keller. Zuvor habe ich mir die &lt;a href=&quot;http://www.mountainbike-magazin.de/know-how/werkstatt/so-montieren-sie-ihre-neue-mtb-scheibenbremse.1000492.2.htm#1&quot;&gt;theoretischen Grundlagen&lt;/a&gt; bereits näher gebracht, also stand dem Einbau nichts mehr im Weg. Doch schon bei den ersten Handgriffen wurde mir schmerzlich bewusst, was ich schon in der Einleitung anmerkte: Handwerker bin ich keiner. Beim demontieren der alten Bremsscheiben gelang es mir tatsächlich, dass ich zwei Schrauben so ruinierte dass sie mir mein Rad-Mechaniker des Vertrauens schlussendlich nurmehr ausbohren konnte. Das montieren der neuen Scheiben war dann nicht weniger aufregend. Da schaffte ich es dann, den Bit des Drehmomentschlüssels abzureißen als ich die Schrauben festziehen wollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dann begann der wirklich spannende Teil. Zuerst montierte ich die hintere Bremse, in der Hoffnung mir das Kürzen der Bremsleitung zu ersparen. Immerhin war dieses Unterfangen bis zu diesem Zeitpunkt schon aufregend genug. Leider blieb mir das Kürzen nicht erspart. Das Kürzen selbst war eigentlich gar nicht so aufregend, aber leider bekam ich Luft in die Leitung und so musste ich die Bremsen entlüften. Im &lt;a href=&quot;https://www.youtube.com/watch?v=77xQtK84nDA&quot;&gt;Magura Video-Turorial&lt;/a&gt; wirkte das auch sehr einfach, aber die Menge an Bremsflüssigkeit die ich danach am Boden vorfand erzählte eine andere Geschichte. Mir passierte es nämlich tatsächlich, dass ich durch das Entlüften noch mehr Luft in die Leitung bekam weil ich eine Schraube nicht fest genug anzog.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;das-finale&quot;&gt;Das Finale &lt;a class=&quot;direct-link&quot; href=&quot;#das-finale&quot;&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://hochitom.at/img/img_1155.jpg&quot; alt=&quot;Magura MT 6 Scheibenbremse am Vorderrad&quot;&gt;Völlig entnervt lies ich danach mein Rad und die Vorderrad-Bremse einige Tage liegen um letzte Woche mit neuem Elan an das vermeintlich letzte Kapitel zu schreiten. Das Montieren der vorderen Bremse und Kürzen der Leitung war dann auch in wenigen Minuten und ohne Zwischenfälle erledigt. Aber die Hinterradbremse wünschte sich eine neuerliche Entlüftung als ich die Bremsbeläge endlich einbremsen wollte. Also packte ich das Entlüftungs-Kit nochmals aus und beim zweiten Versuch klappte das Entlüften schon fast ohne Zwischenfälle. Dann war mein Ausflug in die Welt der Technik endlich zu Ende.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jetzt steht der ersten Mountainbike-Ausfahrt in diesem Jahr nichts mehr im Weg. Wenn alles gut läuft, meine Bremsen wirken wie sie sollen und ich nicht in irgendeinem Graben ende, werde ich euch an dieser Stelle berichten was ich von diesem Upgrade halte und wie mir die neuen Teile gefallen. Auch wenn dieses Unterfangen von so vielen Pannen begleitet war, muss ich zugeben dass mir das alles ziemlich viel Spaß gemacht hat. In diesem Jahr werde ich zwar keine Schraube mehr an einem meiner Räder freiwillig angreifen, aber für den nächsten Winter schmiede ich schon wieder Pläne.&lt;/p&gt;
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		<title>Wings For Life World Run 2017</title>
		<link href="https://hochitom.at/posts/wings-life-world-run-2017/"/>
		<updated>2017-05-15T00:00:00+00:00</updated>
		<id>https://hochitom.at/posts/wings-life-world-run-2017/</id>
		<content type="html">&lt;p&gt;Sonntag, 6.30 Uhr und mein Wecker klingelt wie verrückt neben mir. Ich kann mir nichts schöneres Vorstellen, aber der Wings For Life World Run stand am Programm. Nach dem Fauxpass im vorigen Jahr, wo wir schon im Auto nach Wien unterwegs waren und nochmals umdrehen mussten weil ich etwas vergessen hatte, wir aber ohnehin schon viel zu spät losgefahren sind musste diesmal ein größerer Zeitpuffer her.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nachdem wir das Auto in Wien geparkt haben und mit der U-Bahn zur Uni fuhren, holten wir unsere Startnummern und das Goodie-Bag. Wir, das sind in diesem Fall ich, meine Freundin und &lt;a href=&quot;https://michael-scheikl.at/wp/&quot;&gt;Michael&lt;/a&gt;. Mit Startnummer und Goodie-Bags in unseren Händen war es dann erstmal Zeit für einen Kaffee. Bis zum Start waren es immerhin noch mehr als drei Stunden und diese mussten tot geschlagen werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Voriges Jahr bin ich mit meiner Freundin zum ersten Mal beim Wings For Life World Run dabei gewesen. Die Strecke hat sich heuer im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Der Start wurde nämlich vom Karlsplatz zum Rathaus verlegt, was bedeutete dass man länger in der Innenstadt gelaufen ist und ich heuer gar nicht bis in den Prater gekommen bin. Was ich aber auch gar nicht vor hatte. Denn mitgelaufen bin ich heuer eigentlich nur, weil mich meine Freundin dazu drängte. Laufen ist für mich ja nur eher ein Mittel zum Zweck, um durch den Winter zu kommen und nicht völlig auf der faulen Haut zu liegen. Dementsprechend lang war auch meine letzte Lauf-Aktivität her. Einen Monat um genau zu sein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um Kurz vor 13 Uhr kämpften wir uns schlussendlich in den uns zugewiesenen Startblock und wenige Minuten später begann sich die Masse auch schon zu bewegen. Nach wenigen Metern merkte ich aber schon, dass ich diesmal keine Bäume ausreissen werde. Gefühlt habe ich mich wie eine angeschossene Kuh und das Laufen fühlte sich nie gut an. Das fehlende Lauftraining machte sich voll bemerkbar &lt;span class=&quot;emoji&quot;&gt;?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Strecke war wie zuvor schon erwähnt etwas anders als im vorigen Jahr, meiner Meinung nach aber wesentlich schöner. Vom Rathaus ging es Richtung Donaukanal und Schwedenplatz, dann über den Stuben- und Kärntner-Ring zum Karlsplatz und weiter über die linke Wienzeile und den Gürtel zum Westbahnhof. Beim Westbahnhof ging es die Mariahilferstraße hinunter zurück zum Rathaus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach exakt 13,02 Kilometern holte mich das Catcher-Car endlich ein und ich konnte im strömenden Regen einen Schlussstrich unter dieses Kapitel ziehen. Ich stand zwar ohne Training und Ziele am Start und konnte mein Ergebnis vom Vorjahr trotzdem um ganze vier Meter verbessern ?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;map type=&quot;strava&quot; id=&quot;975006729&quot;&gt;&lt;/map&gt;&lt;/p&gt;
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		<title>Ring Attacke 2017</title>
		<link href="https://hochitom.at/posts/ring-attacke-2017/"/>
		<updated>2017-05-29T00:00:00+00:00</updated>
		<id>https://hochitom.at/posts/ring-attacke-2017/</id>
		<content type="html">&lt;p&gt;Eine Minute, sechs Sekunden und Zweihundertachtundzwanzig Hundertstel Sekunden (1:06,228 min., laut &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Red_Bull_Ring&quot;&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;). Das ist die derzeit offizielle schnellste Runde am Red Bull Ring in Spielberg, gefahren von Lewis Hamilton 2016 in seinem Mercedes Formel1 Wagen. Am vergangenen Sonntag konnte ich im Rahmen der Ring Attacke auch erstmals ein paar Runden am Ring drehen und brauchte dabei fast sieben Mal so lange wie Lewis Hamilton, nämlich sieben Minuten und vierundzwanzig Sekunden (7:24 Minuten, laut &lt;a href=&quot;https://www.strava.com/activities/1010292115&quot;&gt;Strava&lt;/a&gt;). Mit dem Fahrrad wohlgemerkt 🙈&lt;/p&gt;
&lt;!--more--&gt;
&lt;p&gt;Am Sonntag dem 28. Mai 2017 lud Armin Assinger zum mittlerweile dritten Mal zur &lt;a href=&quot;http://ringattacke.com/&quot;&gt;Ring Attacke&lt;/a&gt; nach Spielberg. Bei drei Bewerben über eine, zehn oder 25 Runden standen unter hunderten Teilnehmern auch bekannte Persönlichkeiten wie &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Ren%C3%A9_Haselbacher&quot;&gt;René Haselbacher&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Wrolich&quot;&gt;Peter Wrolich&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Lisa_H%C3%BCtthaler&quot;&gt;Lisa Hütthaler&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Nicole_Schmidhofer&quot;&gt;Nicole Schmidhofer&lt;/a&gt; und eben Schirmherr &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Armin_Assinger&quot;&gt;Armin Assinger&lt;/a&gt; am Start. Dabei galt es die originale Formel1 Rennstrecke zu je 4,3 Kilometern und 56 Höhenmetern maximal 25 mal zu bewältigen. Maximal deswegen, weil der Rennmodus wie eben bei der Formel1 war, und das Rennen aus war sobald der erste Fahrer die 25 Runden absolviert hatte. Danach fuhr noch jeder Teilnehmer seine begonnene Runde fertig und dann war es geschafft. So viel zur Theorie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Schon als mir meine Freundin im März die Ausschreibung zur Ring Attacke per E-Mail schickte wusste ich, dass ich dort am Start stehen werde. Denn schon in den vergangenen Jahren reizte es mich, einmal mit dem Fahrrad auf der Rennstrecke in Spielberg zu fahren. Leider konnte ich bis dahin keine passende Veranstaltung finden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Sonntag kurz nach zehn Uhr, nachdem ich und mein Begleiter unsere beiden Rennräder im Auto verstaut hatten, machten wir uns auf den Weg nach Spielberg. Am Ring angekommen, besorgten wir sofort unsere Startnummern, sowie das obligatorische Goodie-Bag und dann schauten wir uns auch noch den Start der Ring Attacke zehn an und begutachteten zu Fuß den ersten Anstieg gleich nach der Start/Ziel-Geraden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://hochitom.at/img/IMG_1390.jpg&quot; alt=&quot;Der Start der Ring Attacke 10&quot; title=&quot;Der Start der Ring Attacke 10&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Danach ging es für uns zurück zum Auto, wo wir zuerst unsere Räder und dann uns selbst rennfertig machten. Als wir zurück in die Boxengasse kamen, war bereits die Siegerehrung der ersten beiden Bewerbe und gleich darauffolgend rollten wir zum ersten mal mit unseren Rennrädern über die Ziellinie des Red Bull Rings. Dann radelten wir zum Einfahren locker den ersten Anstieg hinauf zur ersten Kurve um dann gleich Richtung voestalpine- und Ziel-Kurve abzukürzen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Um 13:45 war es dann soweit und der Startschuss schallte über den Ring. Die erste Runde wurde noch neutralisiert gefahren, wobei neutralisiert eher für die Spitzenfahrer galt. Immerhin absolvierte ich in dieser Runde auch gleich meine schnellste Runde, die ich in den folgenden Runden nichtmehr erreichen sollte. Und das auch deutlich. Mit einem Durchschnittspuls von 182 war diese Runde aber auch voll auf Anschlag und dieses Tempo hätte ich nicht einmal zehn Runden durchgehalten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In den nächsten Runden verteilte sich das Teilnehmerfeld über die gesamte Strecke und so konnte ich ein für mich recht gutes Tempo finden. Die ersten acht Runden absolvierte ich ohne Probleme, dann nach einer Stunde meldete sich als erster mein Hintern zu Wort. Was mich heute noch in Staunen versetzt, denn normalerweise sitze ich drei Stunden auch im Sattel ohne Sitzbeschwerden. Daran gewöhnte ich mich aber nach ein paar Runden und nutzte dann vor allem die Abfahrten um mein Hinterteil zu entlasten.&lt;/p&gt;
&lt;video width=&quot;1280&quot; height=&quot;720&quot; controls=&quot;&quot; autoplay=&quot;&quot;&gt;
  &lt;source src=&quot;https://hochitom.at/img/ringattacke-2017-flybys.mp4&quot; type=&quot;video/mp4&quot;&gt;
&lt;/video&gt;
&lt;p&gt;Die Abfahrten sind aber mitunter das Highlight bei der Ring Attacke. Wenn man nicht gerade mitten in einer Gruppe fährt und dem Vordermann nicht zu nahe kommen will, sind die Bremsen am Rad eigentlich nur Dekoration. Immerhin sind diese Kurven für ganz andere Geschwindigkeiten ausgelegt und auch der Asphalt weißt keinerlei Schäden, geschweige denn Steine oder andere Verschmutzungen auf. Und so kann man die Kurven mit Vollgas durchfahren, was auch schon zum nächsten Problem führt. Vor allem in den ersten Runden drückte ich beim bergab fahren so aufs Tempo, dass ich keine Zeit zum erholen hatte. Das hat sich dann aber mit der Erfahrung gelegt, denn Körner haben eh die zwei Flachstücke zwischen den Kurven und die beiden Anstiege nach dem Start genug gekostet.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://hochitom.at/img/P1050178.jpg&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Irgendwann in Runde dreizehn, oder vierzehn meldete sich dann mein Magen zu Wort. Anscheinend hatte er das Gefühl, dass ich ihm in den letzten zwei Stunden zu wenig Zuneigung zeigte und meldete sich spürbar zu Wort. Also griff ich bei der ersten greifbaren Banane in der Verpflegungszone zu und versuchte im Fahren, die halb geschälte Banane von den letzen Schalen zu befreien. Und wie ich so dahin fuhr und mit dem Schälen der Banane beschäftigt war übersah ich doch glatt einen Fahrer vor mir der gerade mit einem Defekt zu kämpfen hatte. Quasi in letzter Sekunde konnte ich den Lenker noch herum reißen und mich, meine Banane und vor allem den zweiten Radler vor einem Unfall bewahren. Aber wenigstens konnte ich meinen Magen mit der halben Banane beruhigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach über zwei Stunden Fahrzeit in der prallen Sonne und 30 Grad und mehr, war die Verpflegungszone nach der Startkurve eine willkommene Abwechslung. Dort griff ich mir in jeder zweiten Runde eine Flasche Wasser und schüttete es in und auf mich. Der Kopf und die Oberschenkel freuten sich jedes Mal über die willkommene kurze Abkühlung, ehe sie wieder die bis zu 12% steile Rampe zur Remus-Kurve hinauf treten mussten. Hier war erstmals auch für mich &lt;a href=&quot;https://twitter.com/search?q=%23hitzesudern&amp;amp;src=tyah&quot;&gt;#hitzesudern&lt;/a&gt; angesagt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach 18 Runden bzw. zwei Stunden und 43 Minuten überquerte ich gemeinsam mit den gerade Führenden die Ziellinie und unsere letzte Runde wurde eingeläutet. Dann galt es noch einmal die allerletzten Reserven heraus zu kitzeln und ein klein wenig auch die letzte Runde zu genießen. Am Ende hatte ich 19 Runden und 81 Kilometer am Tacho stehen. Womit ich vollauf zufrieden war, denn wirklich ein Ziel wollte ich mir davor nicht setzen. Zu wenig kannte ich die Strecke und auch die anderen Teilnehmer. Für mich persönlich setzte ich mir das Ziel zwischen 15 und 20 Runden zu schaffen, wobei ich 20 eigentlich schon sehr ambitioniert fand. Im Nachhinein komme ich drauf, dass die zwanzig Runden durchaus schaffbar gewesen wären. Das wird dann wohl mein Ziel fürs nächste Mal.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://hochitom.at/img/DSC4800_1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; title=&quot;Heinz Feyerer - www.sportfoto-feyerer.at&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eines war mir nämlich schon kurz nach dem Rennen bewusst: dass ich nämlich nicht das letzte Mal mit dem Fahrrad den Red Bull Ring unsicher gemacht habe. Ich hoffe auch, dass ich den Ring im Rahmen der Ring Attacke wieder bezwingen werde, ist es doch eine perfekt organisierte Veranstaltung gewesen. Vor allem ist es eine seltene Chance eine Formel1 Strecke mit dem Fahrrad befahren zu können und noch dazu nicht alleine. Auch die Besucher am Streckenrand waren phantastisch, haben sie doch alle Fahrer unermüdlich angefeuert. Eine weitere Besonderheit ist das Format des Runden fahrens, wodurch man immer wieder die Möglichkeit bekommt sich in den Windschatten eines ehemaligen Rad-Profis zu hängen oder dies zumindest versuchen kann. Denn es ist echt beeindruckend in was für einem Tempo die Spitzenfahrer die Steigungen am Ring bewältigen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mehr Bilder gibt&#39;s unter anderem &lt;a href=&quot;http://ringattacke.com/?page_id=15539&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;https://www.facebook.com/pg/kathrinsphotography/photos/?tab=album&amp;amp;album_id=1464203910284640&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.maxfunsports.com/album/2017/ring-attacke&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;map type=&quot;strava&quot; id=&quot;1010292115&quot;&gt;&lt;/map&gt;&lt;/p&gt;
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	</entry>
	
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		<title>Was ist in meinem Rucksack?</title>
		<link href="https://hochitom.at/posts/ist-meinem-rucksack/"/>
		<updated>2017-06-15T00:00:00+00:00</updated>
		<id>https://hochitom.at/posts/ist-meinem-rucksack/</id>
		<content type="html">&lt;p&gt;Das hier ist kein Modeblog! Ich persönlich interessiere mich auch nicht für Modeblogs und trotzdem schreibe ich gerade einen Artikel zu dem ich - ich geb&#39;s zu - von Modeblogs inspiriert wurde. Mir taugen &lt;a href=&quot;https://ma.tt/2017/05/whats-in-my-bag-2017/&quot;&gt;solche&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://coralandmauve.at/whats-in-my-bag/&quot;&gt;Artikel&lt;/a&gt;, Videos und &lt;a href=&quot;https://www.instagram.com/p/BRxpNiyDu_L/?taken-by=lisas_cheerfulsoul&quot;&gt;Bilder&lt;/a&gt; nämlich total, die Geschichten von diversen Taschen oder Rucksäcken und ihren Besitzern erzählen. Als ich meinen Rucksack vor meiner letzten Mountainbike-Tour packte, kam mir die Idee dazu. Immerhin packen wir Radler unsere Rucksäcke doch recht unterschiedlich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://hochitom.at/img/fullsizeoutput_11f2.jpeg&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;die-grundausstattung&quot;&gt;Die Grundausstattung &lt;a class=&quot;direct-link&quot; href=&quot;#die-grundausstattung&quot;&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Grundsätzlich unterscheidet sich der Inhalt bei mir je nach Jahrsezeit und Tour-Länge, während im Sommer nur die leichte Regenjacke platz findet wird die im Herbst schon einmal durch eine dicker Regenjacke ersetzt die auch wirklich trocken hält. Aber ein paar Dinge gibt es, die dann immer dabei sind:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Erste-Hilfe Tascherl&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ersatzschlauch&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Pumpe&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Werkzeug&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Riegel/Banane&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Wechselleiberl&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Regenjacke&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Die ersten vier Dinge sind eindeutig die, wo man froh ist wenn man sie umsonst mit hat. Trotzdem sollten sie aber meiner Meinung bei keiner Tour fehlen. Manchmal ist es auch einfach nur gut fürs Karma, wenn man einem anderen Radler mit einem Schlauch oder einer Pumpe behilflich sein kann.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der Erste-Hilfe-Tasche befindet sich fast alles, was ich als ehemaliger Rettungssanitäter brauchen kann. Neben Pflastern, Verbänden und Wundauflagen, sind außerdem eine Rettungsdecke, eine Verbandsschere, Pinzetten, Einweg-Handschuhe und sogar eine Rettungspfeife dabei. Außerdem ganz hilfreich: die Erklärung der unterschiedlichen Notsignale und Signale für die Flugrettung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://hochitom.at/img/IMG_1910.jpg&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br&gt;
&lt;img src=&quot;https://hochitom.at/img/IMG_1908.jpg&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;br&gt;
&lt;img src=&quot;https://hochitom.at/img/IMG_1909.jpg&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Dinge in der zweiten Hälfte der Liste sind bei mir vor allem bei Touren ab zwei Stunden Fahrzeit mit dabei. Dabei ist das zweite Trikot zum Heim fahren oder für die Pause bei der Hütte, für mich einabsolutes Muss. Immerhin musste ich das früher bei Mama schon immer dabei haben ?&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;die-add-ons&quot;&gt;Die Add-Ons &lt;a class=&quot;direct-link&quot; href=&quot;#die-add-ons&quot;&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Manchmal wird der Rucksack dann auch noch mit diesen Dingen befüllt:&lt;/p&gt;
&lt;ol&gt;
&lt;li&gt;Stativ&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Kamera&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Haube&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Arm-/Beinlinge&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;
&lt;p&gt;Die Kamera und das Stativ sind natürlich bei Runden dabei, wo ich weiß oder zumindest hoffe, dass es etwas fotografierenswertes gibt und die Handykamera zu wenig ist, bzw. ich alleine unterwegs bin und &lt;a href=&quot;https://www.instagram.com/p/BLYBuLKBuQE/&quot;&gt;Fotos für Instagram&lt;/a&gt; brauche. Punkt neun und zehn findet ihr vor allem bei kühleren Ausfahrten in meinem Rucksack. Schön klein zusammen gerollt nehmen weder die Haube noch Arm- und Beinlinge kaum Platz weg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der ein oder andere wird auf meiner Liste eine Trinkblase vergeblich suchen. Ich habe zwar eine, jedoch konnte ich mich noch nicht so recht damit anfreunden. Vor allem die Reinigung und Pflege der Trinkblase nach der Tour ist mir einfach zu mühsam und so begleitet mich diese nur äußerst selten. Da greife ich lieber zur Trinkflasche und fülle mir die bei einem Brunnen oder einer Almhütte auf.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mir persönlich fehlt noch ein kleiner Gucker auf meiner Liste. Weil ich es einfach total romantisch finde, wenn du am Berg oben stehst und dann mit dem Gucker die umliegenden Gipfel beobachtest. Und was hab ihr so mit wenn ihr Rad fahren geht?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://hochitom.at/img/IMG_1893.jpg&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/p&gt;
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	<entry>
		<title>Ein Wochenende am Weißensee</title>
		<link href="https://hochitom.at/posts/ein-wochenende-am-weissensee/"/>
		<updated>2017-06-24T00:00:00+00:00</updated>
		<id>https://hochitom.at/posts/ein-wochenende-am-weissensee/</id>
		<content type="html">&lt;p&gt;Geschlaucht liege ich in der Sonne und beobachte wie der Wind das Wasser über den Steg vor mir peitscht. Im Hintergrund schweben die Sessel des Vierer-Sessellifts wie in Zeitlupe hinauf zur Naggler Alm. Meine Freundin und ich genießen den letzten Nachmittag unseres Kurzurlaubs am Weißensee. So geschehen, vor genau einer Woche am Weißensee.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das verlängerte Wochenende nutzen meine Freundin und ich nämlich für einen &lt;a href=&quot;https://cheerfulsoul.blog/hotel-regitnig-weissensee-kaernten/&quot;&gt;Kurzurlaub in Kärnten&lt;/a&gt;. Den Weißensee hatte ich schon länger auf meiner Liste mit Orten wo ich einmal Mountainbiken möchte. Als ich dann in einer der letzten Ausgaben des Mountainbike Magazins einen Bericht übers Mountainbiken dort gelesen habe, war der Urlaub in Kärnten quasi schon gebucht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://hochitom.at/img/fullsizeoutput_125f.jpeg&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Los ging es für meine Freundin und mich an Frohnleichnam. Nach einer drei-stündigen Autofahrt kamen wir am frühen Nachmittag im &lt;a href=&quot;https://www.hotel-regitnig.at/&quot;&gt;Hotel Regitnig&lt;/a&gt; an. Quasi direkt vor der Brücke über den Weißensee gelegen, war das die perfekte Homebase für das Wochenende. Bevor wir uns auf die erste Tour machten, stärkten wir uns noch schnell mit einer Jause auf der Terrasse und dann konnten wir es schon nicht mehr erwarten und schwangen uns auf die Bikes.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die &lt;a href=&quot;http://www.mountainbike-magazin.de/touren/touren-der-mountainbike-redaktion/oesterreich/oesterreich/kaernten/weissensee-waldtrailrunde.1687554.2.htm&quot;&gt;erste Tour&lt;/a&gt; war dann eine recht entspannte Runde bei der wir die Region um den Weißensee ein erstes Mal erkundeten. Von unserem Hotel in Techendorf überquerten wir den See über die Brücke zum Südufer. An dem fuhren wir dann einige Kilometer entlang und dann weiter bergauf zum &lt;a href=&quot;http://www.tschabitscher.at/&quot;&gt;Ferienhof Tschabitscher&lt;/a&gt;. Dort ging es dann in den Wald hinein und über einen Waldweg der einmal ganz ruhig und ein anderes mal ruppig und mit Wurzeln überwachsen war. Also richtig abwechselnd und auch ganz lustig zu fahren. Der Waldweg verlief dabei etwa einhundert Höhenmeter über dem See an der Waldgrenze, wodurch wir immer wieder einen schönen Blick auf den türkisen Weißensee erhaschen konnten. Nach rund acht Kilometern spuckte uns der Waldtrail schließlich wieder aus und wir fuhren entspannt dem Seeufer entlang zurück zum Hotel. Pünktlich zum Abendessen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://hochitom.at/img/IMG_1570.jpg&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://hochitom.at/img/IMG_1575.jpg&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://hochitom.at/img/IMG_1582.jpg&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am Freitag stand dann die erste große Tour am Programm. Nach dem Traumwetter am Vortag war es diesmal bewölkt was uns sehr freute. Denn so mussten wir nicht in der prallen Sonne die Berge erklimmen, sondern kurbelten bei angenehmen 18 Grad hinauf zur &lt;a href=&quot;https://regio.outdooractive.com/oar-weissensee/de/r/2805365&quot;&gt;weißen Wand&lt;/a&gt;. Die weiße Wand ist ein Aussichtspunkt am nord-westlichen Ufer des Weißensees. Von dort hat man einen wunderschönen Blick auf den See. Nach dem ersten Fixpunkt ging es nach einer kurzen Abfahrt nochmals gut 200 Höhenmeter auf einer groben Schotterstraße bergauf ehe wir hinunter zur Alm hinterm Brunn fuhren. Die hochgelobten Schwarzbeernudeln ließen wir dort zwar aus, trotzdem kann ich einen Besuch dort nur Empfehlen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://hochitom.at/img/fullsizeoutput_1258.jpeg&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Ausblick von der weißen Wand ist auf jeden Fall einen Abstecher wert.[/caption]&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach der kühlen Runde am Freitag erwartete uns am Samstag wieder die Sonne schon am Morgen. Diesmal sollte es zur &lt;a href=&quot;https://regio.outdooractive.com/oar-weissensee/de/r/2805336&quot;&gt;Naggler Alm&lt;/a&gt; gehen. Die Fahrt dort hin war wenig aufregend. Auf einem Forstweg mit feinem Schotter ging es ganz entspannt die 500 Höhenmeter hinauf. Nach einer kleinen Stärkung auf der Naggler Alm ging es für mich über den MTB Trail wieder ins Tal.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der &lt;a href=&quot;https://regio.outdooractive.com/oar-weissensee/de/r/18874624&quot;&gt;MTB Trail Weißensee&lt;/a&gt; ist das neue Highlight für Mountainbiker am Weißensee. Der Start befindet sich direkt bei der Bergstation des Vierer-Sesselliftes der auch Mountainbikes transportiert, und schlängelt sich über drei Kilometer ins Tal. Dabei fährt man im Wald, über die Schipisten und Straßen. Der Trail ist für Anfänger und Trail-Erfahrene Biker ausgelegt und ich muss sagen, die eine Abfahrt hat echt Spaß gemacht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://hochitom.at/img/fullsizeoutput_1259.jpeg&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://hochitom.at/img/fullsizeoutput_125a.jpeg&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://hochitom.at/img/fullsizeoutput_125b.jpeg&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zum Abschluss unsere Kurzurlaubes wollte ich unbedingt noch einmal mit &lt;a href=&quot;http://www.weissensee-schifffahrt.at/index.php/unsere-schiffe&quot;&gt;einem der Schiffe&lt;/a&gt; fahren. Und was ließe sich dabei besser kombinieren, als mit dem Rad zum &lt;a href=&quot;https://regio.outdooractive.com/oar-weissensee/de/r/2805361&quot;&gt;östlichen Seeufer&lt;/a&gt; zu fahren und mit dem Schiff dann zurück. Gesagt getan! Somit starteten wir, nachdem wir unser Gepäck im Auto verladen hatten, Richtung Stockenboi. Auch zum Abschluss meinte es die Sonne wieder gut mit uns und heizte uns auf unseren Bikes so richtig ein. Und so floss der Schweiß beim Anstieg hinauf zur Hermagorer Bodenalm, mit teilweise über 20% Steigung, in Strömen. Nach der entspannten Abfahrt ging es dann wie versprochen mit dem Schiff zurück nach Techendorf, wo wir die Räder wieder ins Auto verfrachteten und unseren Mountainbike-Kurz-Urlaub leider für beendet erklärten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://hochitom.at/img/fullsizeoutput_125e.jpeg&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://hochitom.at/img/fullsizeoutput_125c.jpeg&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://hochitom.at/img/fullsizeoutput_125d.jpeg&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h3 id=&quot;fazit&quot;&gt;Fazit &lt;a class=&quot;direct-link&quot; href=&quot;#fazit&quot;&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h3&gt;
&lt;p&gt;Rund um den Weißensee befinden sich elf offizielle und sehr gut beschilderte &lt;a href=&quot;https://regio.outdooractive.com/oar-weissensee/de/touren/#cat=Mountainbike&amp;amp;view=list&quot;&gt;Mountainbiketouren&lt;/a&gt;. Die Touren richten sich meiner Meinung nach, vor allem an Anfänger und Biker die nicht den ganzen Tag im Sattel verbringen wollen. Denn selbst wenn man die Zeit in mehreren Hütten ausreizt ist man nach wenigen Stunden wieder zurück.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch Trailsurfer und Downhiller wird am Weißensee recht schnell langweilig werden. Denn außer dem Mountainbike Trail von der Naggler Alm sucht man offizielle Strecken mit Singletrails vergebens obwohl das Potential durchaus gegeben ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Für ein (verlängertes) Wochenende kann ich den Weißensee zum Mountainbike empfehlen. Vor allem wenn es im Sommer heiß is, ist der kühle und glasklare See eine willkommene Abkühlung nach der Tour.&lt;/p&gt;
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		<title>Auf den Reiterkogel</title>
		<link href="https://hochitom.at/posts/reiterkogel-mountainbike-tour-saalbach-hinterglemm/"/>
		<updated>2017-07-18T00:00:00+00:00</updated>
		<id>https://hochitom.at/posts/reiterkogel-mountainbike-tour-saalbach-hinterglemm/</id>
		<content type="html">&lt;p&gt;Das vergangene Wochenende verbrachte ich gemeinsam mit Freundin und Eltern in Saalbach. Saalbach ist für uns schon so etwas wie eine zweite Heimat geworden, denn mindestens einmal im Jahr verbringe ich ein paar Tage dort. Neben dem jährlichen Schiurlaub ging es für diesmal endlich wieder zum Mountainbiken ins Pinzgau. Nachdem mein letzter Mountainbike-Urlaub im Glemmtal bereits wieder fünf Jahre her war, kam es mir sehr gelegen als mich meine Eltern fragten ob meine Freundin und ich nicht mitkommen wollen.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id=&quot;ein-nasser-start&quot;&gt;Ein nasser Start &lt;a class=&quot;direct-link&quot; href=&quot;#ein-nasser-start&quot;&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Pünktlich als ich daheim die Räder ins Auto verfrachtete, begann es zu regnen. Der Regen begleitete uns dann auch noch bis Samstag Nachmittag, weshalb wir unsere Zeit zuerst nicht mit Mountainbiken verbrachten, sondern uns lieber &lt;a href=&quot;https://cheerfulsoul.blog/the-burger-factory/&quot;&gt;Burger in Zell am See&lt;/a&gt; gönnten. Am Nachmittag hörte der Regen dann endlich auf und wir unternahmen zumindest &lt;a href=&quot;https://www.strava.com/activities/1084787051&quot;&gt;eine kleine Runde&lt;/a&gt; Richtung Talschluss.​&lt;/p&gt;
&lt;video width=&quot;1280&quot; height=&quot;720&quot; controls=&quot;&quot;&gt;
  &lt;source src=&quot;https://hochitom.at/img/img_2006.mp4&quot; type=&quot;video/mp4&quot;&gt;
&lt;/video&gt;
&lt;h2 id=&quot;%E2%80%8Bendlich-trocken&quot;&gt;​Endlich trocken &lt;a class=&quot;direct-link&quot; href=&quot;#%E2%80%8Bendlich-trocken&quot;&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Am Sonntag war das Wetter dann endlich so wie man es sich vorstellt, oder so. Zumindest war es trocken, denn erst als wir am Abend wieder vorm Hotel saßen, erreichte das Thermometer die 20 Grad Marke. Nach den heißen vergangenen Tagen waren diese Temperaturen eine wahre Wohltat. Dick eingepackt ging es nach dem Frühstück von unserem Hotel zuerst den Radweg entlang der Saalach nach Saalbach und dann weiter zum &lt;a href=&quot;http://www.spielberghaus.at/de/&quot;&gt;Spielberghaus&lt;/a&gt; wo wir die erste Pause einlegten und die ersten Sonnenstrahlen genießen konnten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach einer frischen Buttermilch ging es weiter Richtung Reiterkogel. Dafür mussten wir zuerst wieder ein paar Meter hinunter fahren. Ich nahm dafür den &lt;a href=&quot;https://www.saalbach.com/de/tour/H%C3%B6llen%20Trail%20an%20der%20Kohlmaisgipfelbahn%20in%20Saalbach%20Hinterglemm_9801710&quot;&gt;Höllentrail&lt;/a&gt;, der direkt beim Spielberhaus startet und einem nach rund einer Minute Fahrzeit wieder ausspuckt. Dafür muss man aber ein paar Höhenmeter mehr zum Reiterkogel in Kauf nehmen. Was angesichts des Spaßfaktors der Trails durchaus in Kauf genommen werden sollte!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;img src=&quot;https://hochitom.at/img/img_2004.jpg&quot; alt=&quot;Bei der Auffahrt zum Reiterkogel&quot; title=&quot;Bei der Auffahrt zum Reiterkogel&quot;&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Auffahrt zum Reiterkogel beginnt recht entspannt. Vom Spielberhaus kommt man zuerst an der Bergstation der Bärnkogel-Bahn vorbei, ehe man nach viereinhalb Kilometern und rund 400 Höhenmetern den Wetterkreuz Speichersee erreicht. Das Baden dort ist zwar nicht erlaubt, trotzdem laden einige Bänke und Tische für eine kurze Pause ein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die letzten eineinhalb Kilometer bis zum Gipfel gilt es sich dann noch einmal hart zu erkämpfen. Immer wieder stellen sich einem Rampen mit bis zu 20% Steigung in den Weg. Am Gipfel angekommen wird man dann aber mit einem traumhaften Panorama belohnt. Zwar versteckten sich die Hohen Tauern mit dem Großglockner in einer dicken Wolkenschicht, doch auch die umliegenden Berge des Glemmtals auf der einen, und das steinerne Meer auf der anderen Seite, entschädigten uns für die Strapazen.&lt;/p&gt;
&lt;iframe style=&quot;border: 0;&quot; src=&quot;https://hochitom.at/posts/reiterkogel-mountainbike-tour-saalbach-hinterglemm/embed?pb=!1m0!4v1500290688398!6m8!1m7!1sF%3A-KhPiA_bni5I%2FWWxGuC3WO3I%2FAAAAAAAABbg%2Fs64VbUwUWo0dxcNjI_bzxdvnzZ1mGPzUwCLIBGAYYCw!2m2!1d47.40123699999999!2d12.5934654!3f189.44275433889524!4f-14.853515009593877!5f0.4000000000000002&quot; width=&quot;600&quot; height=&quot;450&quot; frameborder=&quot;0&quot; allowfullscreen=&quot;allowfullscreen&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;
&lt;h2 id=&quot;von-nun-an-ging-es-bergab&quot;&gt;Von nun an ging es bergab &lt;a class=&quot;direct-link&quot; href=&quot;#von-nun-an-ging-es-bergab&quot;&gt;#&lt;/a&gt;&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Danach ging es für uns nurmehr bergab. Zuerst zur &lt;a href=&quot;http://www.rosswaldhuette.at/de/&quot;&gt;Rosswaldhütte&lt;/a&gt;, wo wir die nächste Pause einlegten und uns für die Heimfahrt stärkten. Dann ging es weiter zur Reiterkogelbahn. Hier trennten sich unsere Wege wieder. Ich ließ es mir nämlich nicht nehmen, die Abfahrt über die &lt;a href=&quot;https://www.bike-n-soul.at/de/bike-touren/blue-line/&quot;&gt;Blue Line&lt;/a&gt; zu nehmen. Der zweieinhalb Kilometer lange Trail ist einer der ältesten Trails in Saalbach. Schon bei meinem ersten Besuch vor mehr als zehn Jahren, wagte ich mich das erste Mal hinunter. Auch dieses Mal spuckte mich der Trail nach knapp sieben Minuten mit einem dicken Grinser bei der Talstation der Reiterkogelbahn aus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;map type=&quot;gpsies&quot; id=&quot;iaabxnmlvdooqmaz&quot;&gt;&lt;/map&gt;&lt;/p&gt;
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		<title>Richtiges Verhalten bei Gewittern in den Bergen</title>
		<link href="https://hochitom.at/posts/richtiges-verhalten-bei-gewittern-den-bergen/"/>
		<updated>2017-07-30T00:00:00+00:00</updated>
		<id>https://hochitom.at/posts/richtiges-verhalten-bei-gewittern-den-bergen/</id>
		<content type="html">&lt;p&gt;Als ich neulich &lt;a href=&quot;https://www.strava.com/activities/1096001814&quot;&gt;Mountainbiken&lt;/a&gt; war, kam ich bei der Abfahrt in ein Gewitter. Und als ich dann weiter fuhr, überlegte ich so, wie man sich eigentlich bei einem Gewitter in den Bergen oder im Wald richtig verhält. Daheim angekommen begann ich dann zu recherchieren was man bei einem Gewitter tun und lassen sollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zuerst muss man einmal unterscheiden um welche Art von Gewitter es sich handelt. Es gibt da nämlich zwei Arten: &lt;strong&gt;Wärmegewitter&lt;/strong&gt; und &lt;strong&gt;Frontgewitter&lt;/strong&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wärmegewitter entstehen bei Schönwetter, vor allem am Nachmittag und am Abend. Danach wird es aber meist wieder schön. Deshalb ist es ratsam, die Ausfahrt bereits am Vormittag zu starten, denn da ist das Risiko eines Gewitters am geringsten. Erkennen kann man Wärmegewitter auch, wenn man die Wolken beobachtet. Sie kündigen sich nämlich mit der Veränderung von &lt;strong&gt;Haufen- und Schönwetterwolken&lt;/strong&gt; an. Außerdem ist es ratsam, sich vor der Ausfahrt über das Wetter zu erkundigen. Ich persönlich pfeife ja immer darauf, mir den Wetterbericht anzuschauen. So hätte ich beim letzten Mal nämlich dem Regen nämlich ausweichen können.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Frontgewitter entstehen häufig beim Durchzug einer Kaltfront. Sie bringen einen &lt;strong&gt;Wettersturz&lt;/strong&gt; und beenden oft eine &lt;strong&gt;Schönwetterperiode&lt;/strong&gt;. Vor dem Beginn einer Kaltfront ist es oft noch besonders schön oder gar wolkenlos. Erschwerend kommt hinzu, dass ein Frontgewitter vom &lt;strong&gt;Wolkenbild&lt;/strong&gt; her oft nicht rechtzeitig erkannt wird - das vorherige Studieren der Wetterprognose ist daher besonders wichtig. Da bei einem Kaltfrontdurchzug die Temperatur sehr rasch und massiv fallen kann, sollte man auf eine Bergtour verzichten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Sollte es aber trotzdem einmal passieren, dass man von einem Gewitter überrascht wird sollte man folgende Dinge beachten:&lt;/p&gt;
&lt;ul&gt;
&lt;li&gt;Suche dir Schutz bei einer Hütte, einer Mulde oder in einem dichten Wald.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Meide einzelne Bäume oder Baumgruppen, Berggrate und Gipfel, Waldränder mit hohen Bäumen und ungeschützte Aussichtstürme oder Hochsitze.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Verlasse wasserführende Rinnen.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Nimm eine hockende, zusammengekauerte Haltung mit beiden Füßen nebeneinander ein.&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;Ist man in einer Gruppe unterwegs, sollte man sich verteilen um nicht als kompakte Erhebung zu wirken.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;p&gt;Leider ist man nie zu einhundert Prozent sicher vor einem Gewitter, aber sollte es mich wieder einmal treffen weiß ich jetzt zumindest wie ich mich verhalten soll. Immerhin habe ich schon den ein oder anderen Fehler begangen, als ich letzten Samstag ins Gewitter gekommen bin.&lt;/p&gt;
</content>
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		<title>Eine Runde um den Neusiedlersee</title>
		<link href="https://hochitom.at/posts/eine-runde-um-den-neusiedlersee/"/>
		<updated>2017-08-14T00:00:00+00:00</updated>
		<id>https://hochitom.at/posts/eine-runde-um-den-neusiedlersee/</id>
		<content type="html">&lt;p&gt;Seit 19 Jahren verbringe ich jedes Jahr mindestens eine Woche in Andau im Burgenland. Anfangs war ich dort noch als Teilnehmer beim Kinderradlager der Naturfreunde Kindberg dabei, mittlerweile bin ich in die Rolle des Betreuers geschlüpft. Obwohl ich schon tausende Kilometer im Seewinkel am Fahrrad abgespult habe, habe ich es leider noch nie geschafft den Neusiedlersee zu umrunden. Nachdem ich im Rahmen des Kinderradlagers mit Kindern zwischen sieben und dreizehn Jahren unterwegs bin, hatte ich bis jetzt leider keine Möglichkeit dazu. Dieses Jahr beschloss ich gemeinsam mit Freunden noch eine Woche länger in Andau zu bleiben. Die perfekte Gelegenheit um endlich mit dem Fahrrad um den Neusiedlersee zu fahren.&lt;/p&gt;
&lt;!--more--&gt;
&lt;p&gt;Zu dritt starteten wir vergangenen Mittwoch gegen halb zehn mit unseren Rädern von Andau über den &lt;a href=&quot;http://www.ironcurtaintrail.eu/&quot;&gt;Iron Curtain Trail&lt;/a&gt; nach Halbturn und weiter Richtung Neusiedl am See. In Gols am See schlugen wir eine &amp;quot;alternative Route&amp;quot; ein. Anstatt nämlich direkt an der Bundesstraße nach Neusiedl zu fahren, fuhren wir eine Schleife über Podersdorf um dort auf den B10, den &lt;a href=&quot;http://www.bergfex.at/sommer/burgenland/touren/radfahren/28065,neusiedlersee-radweg-b10/&quot;&gt;Neusiedlersee Radweg&lt;/a&gt; zu treffen. Eine Schleife die uns ungefähr 15 Kilometer kostete. Danach ging es aber recht flott über den sehr gut markierten B10 entlang des Neusiedlersees nach Neusiedl am See und weiter nach Jois.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Zwischen Breitenbrunn und Purbach machten wir dann nach 60 Kilometern eine erste kurze Pause, wo wir unsere Trinkflaschen bei einem Wasserwerk auffüllten. Nach weiteren fünfzehn Kil0metern beschlossen wir, in Oggau bei der &lt;a href=&quot;https://de.foursquare.com/v/s%C3%BCdwindschenke/50434c7fe4b043734b89302e&quot;&gt;Südwindschenke&lt;/a&gt; die nächste Pause einzulegen. Immerhin war es bereits Nachmittag und uns allen knurrte der Magen. Nach einem riesigen Haustoast und einem Getränk nahmen wir die zweite Hälfte der Seeumrundung in Angriff.&lt;/p&gt;
&lt;video width=&quot;1280&quot; height=&quot;720&quot; controls=&quot;&quot;&gt;
  &lt;source src=&quot;https://hochitom.at/img/seerunde.mp4&quot; type=&quot;video/mp4&quot;&gt;
&lt;/video&gt;
&lt;p&gt;Von Oggau ging es weiter über Rust nach Mörbisch, wo wir die Grenze nach Ungarn überquerten und weiter nach Fertőrákos fuhren. Danach bog der Radweg irgendwo links in einen Wald hinein, und wir fuhren ein Stück in einem echt netten Wald, abseits der Straße. Ab Fertőrákos folgten wir dann nichtmehr der österreichischen Beschilderung des B10 - Neusiedlersee Radwegs, sondern dem Europaradweg 13. Was in unserem Fall egal war, weil uns auch der E13 wieder zurück nach Österreich führte. Der Radweg in Ungarn war sehr schön zu fahren, denn sein Zustand war um einiges besser als der, der Straße die daneben verlief.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach knapp 120 Kilometern legten wir dann eine letzte Pause ein. In Fertőszéplak kehrten wir beim &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.polgarmestervendeglo.hu/de/&quot;&gt;Bürgermeister&lt;/a&gt;&amp;quot; ein, wo ich mit Cola meine Energiereserven wieder auffüllen konnte. Die Kilometer davor waren für mich nämlich schon sehr hart weil ich kaum mehr Wasser in meinen Trinkflaschen hatte und bei jedem Schluck schon zwei Mal überlegen musste, ob ich jetzt wirklich trinken sollte.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Danach folgten die letzten dreißig Kilometer, wo wir ein zweites Mal eine &amp;quot;alternative Route&amp;quot; wählten. Denn anstatt die direkte Straße zum Grenzübergang in Pamhagen zu nehmen, folgten wir weiter dem E13. Obwohl wir diesmal wieder einen Umweg von gut sieben Kilometern einlegten, waren wir doch ein wenig froh darüber, denn so konnten wir nochmals ein paar Blicke auf den Neusiedlersee werfen. Außerdem war diese Straße so abgeschieden, dass wir auf 15 Kilometern lediglich auf zwei Autos trafen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nach 130 Kilometern spuckte uns ein schmaler Radweg plötzlich wieder in Österreich aus. Danach brauchten wir nurmehr die 20 Kilometer von Pamhagen über Wallern und Tadten nach Andau zu fahren. Nach sechs Stunden und 37 Minuten reiner Fahrzeit und 150 Kilometern waren wir schlussendlich wieder zurück in unserm Lager.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;map type=&quot;strava&quot; id=&quot;1125190911&quot;&gt;&lt;/map&gt;&lt;/p&gt;
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