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	<title>HP Wallner</title>
	
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	<description>Komplexität, Ganzheitlichkeit, Nachhaltigkeit</description>
	<lastBuildDate>Tue, 24 Aug 2010 20:59:48 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Werden und Sein sind zwei Energien in lebendiger Balance</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 20:16:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Peter Wallner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Persönliche Entwicklung und Meisterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
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		<category><![CDATA[Werden]]></category>
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		<description><![CDATA[Unterschied führt zur Einheit, Form zur Formlosigkeit, Konzentration zur Freiheit vom Denken, Werden zum Sein. Das Zitat „Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage“ aus Hamlet`s Monolog  ist eine oft benutzte Wendung in kritischen Situationen. Immer wenn wir uns mit Angst konfrontiert sehen oder gar den Tod fürchten geht es uns Menschen plötzlich um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unterschied führt zur Einheit, Form zur Formlosigkeit, Konzentration zur Freiheit vom Denken, Werden zum Sein.</p>
<div id="attachment_1189" class="wp-caption aligncenter" style="width: 670px"><img class="size-large wp-image-1189" title="Werden und Sein - train the eight" src="http://hpwallner.at/wp-content/uploads/2010/08/Werden-und-Sein-train-the-eight-660x322.jpg" alt="Werden und Sein - train the eight" width="660" height="322" /><p class="wp-caption-text">Werden und Sein - train the eight</p></div>
<p>Das Zitat „<strong>Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage“ </strong>aus Hamlet`s Monolog  ist eine oft benutzte Wendung in kritischen Situationen. Immer wenn wir uns mit Angst konfrontiert sehen oder gar den Tod fürchten geht es uns Menschen plötzlich um das Sein. Das ganze Leben zuvor wird dagegen meist nur dem Werden zugeschrieben.</p>
<p>Ich habe über das Sein schon viel nachgedacht. Zugegeben, es ist meine Welt auch eine Welt des Werdens, in der das Sein nur einen Stehplatz im dritten Rang bekommt. Schon lange aber ist mir vollkommen klar, dass ein Werden einen Sinn braucht. Dieser Sinn ergibt sich aus dem Sein, das nicht zum Gegenpol sondern zum integrierten Begleiter des Werdens wird. Es scheint sich so zu verhalten: je weiter ein Mensch in seiner spirituellen Entwicklung gereist ist, desto stärker tritt das Sein in den  Vordergrund. Wer durch stetes Werden ein Meister geworden ist, kann alsdann Meister <em>sein</em>. Aus einem Twitterdialog mit <a href="http://twitter.com/frielingbailey" title="Twitter" target="_blank" class="liexternal">Barbara Frieling-Bailey</a> habe ich ebenso erfahren, dass mit dem Werden immer mehr Sein entsteht. Letztlich gibt es im reinen Sein jedoch kein Werden mehr.</p>
<p><strong>Das Werden als spiritueller Weg</strong></p>
<p>Auch Menschen, die als spirituelle Lehrer das Sein als Sinn des Lebens preisen (beispielsweise Eckhart Tolle: „Das innere Ziel des Lebens ist das Sein“), kommen nicht um das Werden herum. Das Bewusstsein will entwickelt werden, der Mensch möge erwachen und mit höheren Ebenen des kollektiven GEISTES (der Anwesenheit, Gott, …) in Resonanz treten. Alles ist mit Übung verbunden, im Mittelpunkt steht Meisterschaft bis hin zur Einweihung in spirituellen Traditionen. Wer es schon einmal versucht hat, Meisterschaft anzustreben, der hat die Erfahrung gemacht, dass diese nicht durch bloßes Sein erreichbar ist, sondern nur durch stetes Üben. Meisterschaft ist ein Werden, das zum Sein führt.</p>
<p>An dieser Stelle beginnt mich die Frage nach dem Werden und Sein besonders zu interessieren. Meine ganz Arbeit richtet sich am „<a href="http://www.trainthe8.com" title="train the eight - Portal" target="_blank" class="liexternal">train the eight®</a>“ Modell aus, ein Lern- und Veränderungsmodell, das naturgemäß das Werden im Fokus hat. In meiner Arbeit mit Menschen und Organisationen geht es also immer um ein Werden, um eine Veränderung zum Guten. Möge das zum Sein führen oder nicht, der Weg ist ein Werden und ich will ihn weiter gehen.</p>
<p><strong>Der übertriebene Wert des Werdens </strong></p>
<p>Warum aber hat das Werden in unserer Kultur einen so hohen Wert? Der menschliche Geist zeichnet sich durch den Drang zur Erweiterung der Gedankenräume aus. Gäbe es kein Werden, unser Geist verkümmerte in kurzer Zeit. „Wir leben in einer Welt, die grundsätzlich instabil und im Werden begriffen ist“,  meint Ilya Prigogine.  In seinem Buch vom „<a href="http://www.amazon.de/Sein-Werden-Zeit-Komplexit%C3%A4t-Naturwissenschaften/dp/3492029434/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1282256177&amp;sr=1-1" title="Vom Sein zum Werden - Amazon" target="_blank" class="liexternal">Vom Sein zum Werden</a>“  (Nobelpreis für Chemie 1977) schreibt Ilya Prigogine über den Übergang von unbelebter zu belebter Materie. Mit seiner Theorie irreversibler Prozesse gab er der Evolutionsforschung somit neue Impulse [Dieses Buch kann ich aber nicht wirklich empfehlen, weil es einfach zu mathematisch und zu komplex geschrieben ist.  Wer sich aber für Fragen der Selbstorganisation interessiert, dem empfehle ich sein Nachfolgewerk „<a href="http://www.amazon.de/Dialog-Natur-Neue-naturwissenschaftlichen-Denkens/dp/3492111815/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1282256217&amp;sr=8-1 " title="Dialog mit der Natur - Amazon" target="_blank" class="liexternal">Dialog mit der Natur</a>“, das er gemeinsam mit Isabelle Stengers verfasst hat]. Die gesamte Evolution ist ein riesiger Werdensprozess. Alles um uns scheint zu werden. Das Werden war die Basis allen Erfolges der westlichen Zivilisation. Kein Wunder also, wenn wir das Sein in den Keller sperrten. Im Sein steckt somit die Angst, alles zu verlieren. Sein braucht vielleicht mehr Mut als das stete Werden, weil sich die Sinnfrage stärker aufdrängt.</p>
<p><strong>In neuer Resonanz mit dem Sein</strong></p>
<p>Erst in letzter Zeit gewinnt aber das Sein mehr an Relevanz. Wir könnten sagen, dass der Hintergrund allen Werdens (die allumfassende Anwesenheit, das universelle Bewusstsein, der GEIST, das Göttliche) das reine <strong>Sein</strong> ist. Wer im Werdensprozess Zugang zum wahren Sein findet, der hat von der süßen Frucht des ewigen Lebens gekostet. Das Sein ist nahe am Leben, besonders wenn wir es schaffen, das Denken anzuhalten. Vereinfacht würde ich sagen: Werden ist im Raum des Denkens, das Sein im Raum des Herzens zu finden. Die Welt des Seins hat eine andere Energie und eine andere Frequenz als die Welt des Werdens. Beide Energien zu vereinen bringt uns in eine irritierende Resonanz, die fern vom Gleichgewicht und somit sehr lebendig ist.</p>
<div id="attachment_1195" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1195" title="Leben im Werden und Sein (Dodo Kresse)" src="http://hpwallner.at/wp-content/uploads/2010/08/Bildschirmfoto-2010-01-04-um-14.08.20-300x163.png" alt="Leben im Werden und Sein " width="300" height="163" /><p class="wp-caption-text">Leben im Werden und Sein (Dodo Kresse)</p></div>
<p><strong>Auch im Kollektiv gibt es ein Werden und ein Sein</strong></p>
<p>Ein Abbild dieser Entwicklungen der Menschen können wir auch in der Gesellschaft und Wirtschaft wahrnehmen. Nach mehreren Jahrzehnten des steten Werdens der Wirtschaft, das sich als Wachstum und als Steigerung manifestiert, kommen wir nun in eine neue Phase, in der es neben der Steigerung auch noch eine Ankunft gibt. Ankunft meint Sein, meint nicht wachsen, nicht ausweiten. In seinem Buch „<a href="http://www.amazon.de/Die-beste-aller-Welten-Gesellschaft/dp/3596163854/ref=sr_1_15?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1282258241&amp;sr=8-15" title="Amazon" target="_blank" class="liexternal">Die beste aller Welten</a>“ beschreibt Gerhard Schulze  ein neues Wirtschaftsparadigma, das auf den gleichwertigen Säulen der Steigerung und der Ankunft gründet.</p>
<p>Die reine Steigerung ist vorbei. Nur mehr übertrieben anhaftende Menschen können ihren Glauben an das  ewige Wachstum nicht aufgeben. Ein pragmatischer Zugang ist wohl ein Mix aus einer selektiven Steigerung und einer neuen Ankunft, ein Auskommen in einem Möglichkeitsraum, den wir uns schon geschaffen haben.</p>
<p>Dazu gibt es vertiefende Artikel auf meinem Blog: <a href="http://hpwallner.at/2009/08/17/der-traum-will-wiederholt-getraumt-werden/" title="Blogbeitrag" target="_blank" class="liexternal">Der Traum will wiederholt geträumt werden</a> und <a href="http://hpwallner.at/2009/01/07/zischen-steigerung-und-ankunft-finden-wir-nachhaltigkeit-sustainability/" title="Blogbeitrag" target="_blank" class="liexternal">Zwischen Steigerung und Ankunft finden wir Nachhaltigkeit (Sustainability)</a>.</p>
<p><strong>Werden und Sein in der liegenden Acht</strong></p>
<p>Wenn das nicht der erste Artikel von mir ist, den Sie lesen, dann wissen Sie nun was kommt. Am Ende jeder Gedankenreise ziehe ich eine Achterschleife. Heute suche ich das Werden und das Sein in der liegenden Acht. Meine Überlegungen führen mich zu folgender Schlussfolgerung.</p>
<p>Im Geist-Herz-Bewegung-Form Zyklus entlang der liegenden Acht durchlaufen wir eine Entwicklung nach außen. Wir expandieren, wir erweitern unseren Möglichkeitsraum, wir schaffen Chancen, wir entwickeln uns, wir denken und wir schaffen Formen, wir sind mitten im WERDEN. Mit „<a href="http://www.trainthe8.com" title="train the eight - Portal" target="_blank" class="liexternal">train the eight®</a>“ beschreiben und bearbeiten wir den Prozess des Werdens. Weil dieser Entwicklungsprozess aber ganzheitlich ist und wir immer tiefer in den Raum des Herzens eintauchen lernen, docken wir sozusagen schon im Werden immer am Sein an. Durch das Werden kommen wir somit auch entlang  der liegenden Acht immer näher an das Sein.</p>
<p><strong>Die Umpolung in der Entwicklung als Transformation</strong></p>
<p>Die persönliche Entwicklung eines Menschen kann aber nicht ewig durch das Werden geprägt sein. Irgendwann im Leben erfolgt ein Erwachen. Wir erreichen einen Punkt, an dem der Prozess des Formenschaffens seinen Höhepunkt erreicht hat. Die Formen verlieren ihren Wert und Sinn und unser Streben geht hin zu einer Formlosigkeit. In der liegenden Acht kommt die Entwicklung nach außen, auf immer größeren Achterschleifen zum Stillstand. Im Nullpunkt erfahren wir die Transformation, die dann den Prozess nach innen auslöst. Wir polen uns um und durchlaufen den Prozess in der anderen Richtung. Die Achtschleifen werden wieder kleiner. Aus dem Raum des Denkens wird ein Raum der Gedankenstille, aus dem Raum des Herzens, ein Raum der nicht anhaftenden Liebe, aus dem Raum des Tuns, ein Raum der Ruhe und Ankunft und aus dem Raum der Erkenntnis und der Form, wird ein Raum frei von Bewertungen und Formen.  Aus dem train the eight® Raum des WERDENS ist ein Raum des SEINS geworden.</p>
<p>Wie Sie leicht erkennen können, denke ich noch zu viel. Somit befinde ich mich in der Phase der Expansion, in der Ausweitung meines Geistes, im Schaffen von Formen. Ein Mensch im Prozess zur Formlosigkeit würde wohl kaum einen Blog betreiben und auch der eigenen Meinung keinen großen Wert beimessen. Ich bin ein Übender und vielleicht auch Sie, sonst würden Sie einen solchen Artikel wahrscheinlich nicht lesen.</p>
<p>Herzlich,</p>
<p><em>Ihr Heinz Peter Wallner</em><br />
<em> </em></p>
<p>Weiterführende Buchempfehlung:</p>
<p>Jo Spelbrink (@joville) <a href="https://twitter.com/joville" class="liexternal">https://twitter.com/joville</a> Interessant ist, dass wir fast die gleichen Bücher lesen. Wenn ich empfehlen darf: Jeremy Rifkin &#8211; &#8220;Die empathische Zivilisation&#8221; http://www.amazon.de/Die-empathische-Zivilisation-globalen-Bewusstsein/dp/3593385120</p>
<p>Jo Spelbrink (@joville) <a href="https://twitter.com/joville" class="liexternal">https://twitter.com/joville</a><strong>: </strong> Das Werden und Sein erscheint mir ähnlich wie Geist und Seele, sie waren getrennt.</p>
<p>@hpwallner Wir leben in einem turbulenten Meer der Schwankungen. Ein Ende ist nicht in Sicht. Ein Erwachen schon.  =&gt; folgen Sie mir bitte auf <a href="http://twitter.com/hpwallner" title="hpwallner on Twitter " target="_blank" class="liexternal">Twitter</a> <img src='http://hpwallner.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Schwärmen für Veränderung und der Schutz der liegenden Acht</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 19:56:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Peter Wallner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernen in der liegenden Acht]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliche Entwicklung und Meisterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[liegende Acht]]></category>
		<category><![CDATA[Meisterschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
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		<description><![CDATA[Aus unseren Regeln spricht die Angst vor der Veränderung. Unsere Kultur zwingt Irritation in die Knie (Zitat aus Twitter: @hpwallner) Ich liebe Veränderung. Da ist was Wahres dran. Es fällt mir viel leichter, immer wieder neue Dinge zu probieren und zu experimentieren, als mit großer Konsequenz das eine Ding zur Perfektion zu bringen. Dabei gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address>Aus unseren Regeln spricht die Angst vor der Veränderung. Unsere Kultur zwingt Irritation in die Knie (Zitat aus Twitter: <a href="http://twitter.com/hpwallner" title="hpwallner on Twitter " target="_blank" class="liexternal">@hpwallner</a>)<br />
</address>
<div id="attachment_1169" class="wp-caption aligncenter" style="width: 670px"><img class="size-large wp-image-1169" title="Schwärmen für Veränderung - train the eight - 2010" src="http://hpwallner.at/wp-content/uploads/2010/08/Schwärmen-für-Veränderung-train-the-eight-2010-660x495.jpg" alt="Schwärmen für Veränderung - train the eight - 2010" width="660" height="495" /><p class="wp-caption-text">Schwärmen für Veränderung - train the eight® - 2010</p></div>
<p>Ich liebe Veränderung. Da ist was Wahres dran. Es fällt mir viel leichter, immer wieder neue Dinge zu probieren und zu experimentieren, als mit großer Konsequenz das eine Ding zur Perfektion zu bringen. Dabei gibt es aber ein Ziel in meinem Leben, das mir intuitiv als das Wichtigste vorkommt und, das auf den ersten Blick, dem Wesen der Veränderung zu widersprechen scheint. Es heißt einfach „Meisterschaft“. Was aber kann Meisterschaft für mich – für uns – „Menschen der Veränderung“ bedeuten? Kann ich und können wir die Veränderung selbst zur Meisterschaft bringen? Nach einiger Zeit ist es mir sonnenklar geworden. Es gibt für mich überhaupt nur eine relevante Meisterschaft und die heißt Veränderung. Sie heißt auch Entwicklung. Sie heißt auch Lernen und meint, Lernen mit Veränderung umzugehen, bzw. auf sehr große Veränderungen, die uns Menschen bevorstehen, vorbereitet zu sein. Dabei kann „<a href="http://www.trainthe8.com/" title="train the eight - Portal" target="_blank" class="liexternal">train the eight®</a>“ – das Lernen in der liegenden Acht – einige Hilfe bieten und so etwas wie Schutz gewähren.</p>
<p><strong>Widerstand am Weg zur Meisterschaft </strong></p>
<p>Ich liebe Veränderung. Da ist was Wahres dran, sagte ich. Die ganze Wahrheit ist aber, ich liebe Veränderung nur in den Bereichen des Lebens, die ich zu angstfreien Räumen gemacht habe; dort, wo ich die Spielarten der Veränderung kenne und spielerisch begreifen kann. Und was ist mit allen anderen Räumen? Spare ich mir diese für später auf? Nun, ich arbeite daran, die nächste Tür zu öffnen. Hier eine kleine Geschichte aus meinem Leben: Immer wieder frage ich mich in vielen Situationen in meiner Arbeit als Organisationsberater, der Veränderungsprozesse begleiten darf, warum so viele Menschen einer neuen Entwicklung derart skeptisch gegen über stehen. Wo ich doch in mir selbst die Neugier und Freude spüre, auf etwas Neues, Spannendes, Unerforschtes zuzugehen. Und tief verwurzelt in diesem Glauben ertappte ich mich vor kurzer Zeit gerade selbst erneut dabei, wie ich ein neues, etwas weit aufgespanntes Ziel, widerstrebend ablehnte und lieber zu bekannten Ufern „aufbrechen“ mochte. So passiert auf einem Schiff in Kroatien, auf dem ich mit meinem Sohn eine Woche verbracht habe. Er der junge Wilde, der unerschrocken und voller Begeisterung ferne Ziele auswählt und diese fordernd an mich heranträgt. Ich, der alte Skipper, der viele Gefahren sieht und Verantwortung wahrnimmt, lehnte das ferne mir unbekannte Ziel ab und plädierte für ein schon bekanntes. Meine Argumente waren flach und ich redete vom schlechten Wetter und allerlei anderem Zeug. All mein Reden entsprang der Angst. Diese neue und gleichzeitig alte Erkenntnis hat mich seltsam verwundet. Plötzlich habe ich sie alle wieder verstanden. All die Zauderer und Bremser, die ihre Leinen niemals für eine Weiterfahrt losmachen wollen, denen kein neues Ziel Freude ins Herz bringen kann und die Begeisterung nur mehr vom Hörensagen her kennen. Im Augenblick der Überforderung kommt der einzig wahre Feind ins Spiel, der schon so viele Entdeckerreisen zu früh beenden hat lassen, der Menschen in der Entfaltung ihrer Talente und in ihrer Entwicklung auf traurig niedrigem Niveau festnagelt: Es diese dämliche, sündige Angst. Wenn überhaupt etwas sündig sein kann, dann aus meiner Sicht nur die Angst. Was sind dagegen schon Zorn, Hochmut, Wollust, Trägheit, Völlerei, Habgier und Neid, die wir in unserer hochkultivierten Welt als die sieben <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bilder_von_Hieronymus_Bosch#Die_Sieben_Tods.C3.BCnden" title="Sieben Todsünden" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Todsünden</a> bezeichnen?</p>
<p>Es hat mich mit innerer Freude erfüllt, als ich nach einer kurzen Zeit wieder mehr Vertrauen in meine frischen Kenntnisse der Navigation entwickeln konnte, das Schiff mit mir eine tiefere Beziehung einging, das Wetter mich wärmte und diese elende Angst langsam von mir abfiel. Was hätte ich alles nicht erleben dürfen, nicht sehen und nicht in mich aufnehmen können? Beispielsweise zwei Delfine in nur fünf Meter Entfernung und den bisher strahlendsten Regenbogen. Die neue Erkenntnis hat mir aber auch wieder klar gemacht, wie allumfassend die Angst uns Menschen ergreifen kann, wie nahe sie immer um uns kreist und uns in jedem Augenblick mit voller Bitterkeit auf den Boden unserer erfundenen Realitäten, die wir irrtümlich für Grenzen halten, zurückholen kann. NovizInnen der Veränderung müssen daher ihre Angst besiegen.</p>
<p><strong>Schutz mitten in der Veränderung</strong></p>
<p>Seit ich mit der liegenden Acht meine persönliche Meisterschaft in der Veränderung anstrebe, fühle ich mich sicherer. Veränderung wird mir immer klarer und langsam zur Selbstverständlichkeit. Für mich ist es ein „In-Resonanz-Kommen“ mit Veränderung. In diesem Schwingen im Geist-Herz-Bewegung-Form-Zyklus steckt so viel drinnen, was ich selbst erst schrittweise zu erkennen vermag.</p>
<div id="attachment_1181" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-1181" title="Persönliche Entwicklung - train the eight - 2010" src="http://hpwallner.at/wp-content/uploads/2010/08/Persönliche-Entwicklung-train-the-eight-20101-300x225.jpg" alt="Persönliche Entwicklung - train the eight - 2010" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Persönliche Entwicklung - train the eight - 2010</p></div>
<p>Das Wertvollste aber ist die Sicherheit, das Vertrauen, das aus einem Verständnis von Veränderung erwächst. Die liegende Acht bietet mir Schutz in Zeiten der Veränderung und sie hilft, die Angst vor neuen Zielen zu reduzieren. Es geht in kleinen Schritten voran. Schwingen lernen, das Leben in Bewegung bringen und die „Pulsfrequenz“ langsam erhöhen. Am besten wohl der Erde und <a href="http://www.greggbraden.com/" title="Gregg Branden" target="_blank" class="liexternal">Gregg Braden</a> folgend von 8 auf 13 Herz, aber davon ein andermal mehr. Der Zyklus ist einfach und dennoch komplex genug. Es beginnt alles mit dem „Neuen Denken (GEIST)“. Es reicht der eine Millimeter über dem äußeren Rand meines bekannten Geistes, gefolgt von einer „Neuen Haltung (HERZ)“, in der ich das aufkommende Gefühl wahrzunehmen und auszukosten versuche, was immer es mit sich bringt. Und wenn es nur meine ungeliebte Angst ist, so ist die einzig wichtige Frage: Was löst das in mir aus? <a href="http://www.safi-nidiaye.de/" title="Safi Nidiaye - Herzensarbeit" target="_blank" class="liexternal">Safi Nidiaye</a> würde fragen: Kannst du dein Herz für dieses Gefühl öffnen, auch und gerade dann, wenn du es ablehnst? Was kommt in Resonanz, was verstimmt sich? Auch wenn das „Herz-Öffnen“ eine schwierige Übung ist, die meist nur in kleinen Schritte gelingt, kann ich mit diesem Gefühl – mit dieser neuen Haltung mir selbst gegenüber – in eines „Neues Tun (BEWEGUNG)“ übergehen und mich ein Stück weit enthemmen. Was immer in diesem neuen Tun auch passiert, es wird etwas Neues entstehen und ich werde mich ein Stückchen weiter entwickeln. Wie weit ich kommen konnte und was dabei das Wichtige für mich war, erfasse ich in der „Neuen Erkenntnis (FORM)“. Was hat mir Freude bereitet? Ist mir klarer geworden, was ich wirklich, wirklich will? Womit gehe ich mutig in die Wiederholung? Es ist am Ende jedes Zyklus die Entscheidung für die gute Wiederholung erforderlich. Ohne Wiederholung keine Meisterschaft, keine Entwicklung, kein Lernen. „<a href="http://www.trainthe8.com/" title="train the eight - Portal" target="_blank" class="liexternal">train the eight®</a>“ – wie ich das Lernen in der liegenden Acht nenne -  bietet also auch eine Art Schutz für die Menschen, die Veränderung mit Angst verbinden, die sich scheuen, ihre bekannten Ufer zu verlassen, weil … und hier gibt es 1001 Gründe in den Tiefen der Nacht …., weil einfach jede Veränderung mit Leid verbunden ist. Wer aber Veränderung zur Meisterschaft bringt – und dafür gibt es für uns Menschen viele gute Gründe – der kann mit dem Geist-Herz-Bewegung-Form-Zyklus erfahren, dass jedes Leid, durch Veränderung hervorgerufen, am Ende des Tages nach Schokoladenkuchen schmeckt. Und noch was: Ich schwärme für Schokoladenkuchen und für Veränderung.</p>
<p><em>herzlich,</em></p>
<p><em>Ihr Heinz Peter Wallner</em></p>
<p><em><br />
</em></p>
<p><strong>Heute eine besondere Buchempfehlung:</strong></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Capital-Wor-Gesellschaft-beschr%C3%A4nkter-Hoffnung/dp/385022869X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1280690908&amp;sr=8-1" title="Capital Wor(l)ds" target="_blank" class="liexternal">Capital Wor(l)ds: Gesellschaft mit beschränkter Hoffnung</a> &#8211; von <a href="http://www.autorin-sylviaamstadt.de/" title="Autorin Sylvia Amstadt" target="_blank" class="liexternal">Sylvia Amstadt</a></p>
<p><em>&#8220;Der hoffende Mensch steht im Mittelpunkt von Sylvia Amstadts „Capital Wor(l)ds“. Der mit sich und der Welt kämpfende Mensch, der nach Versöhnung sucht und sein Vertrauen anbietet, weil er selbst niemals genug davon haben kann.  Ihre Texte sind eine würzige Mischung aus gesellschaftskritischer, aber auch gesellschaftsfähiger Poesie. Sie jongliert mit Worten, sie lässt sie in die Herzen der Menschen tanzen, mal mit zarter Ironie, mal mit mitreißendem Tiefsinn</em> …&#8221;</p>
<p><strong>Eine kleine Inspiration einer Künstlerin:</strong></p>
<p>Das <a href="http://www.artdecor.at/" title="Atelier von Dodo Kresse" target="_blank" class="liexternal">Atelier von Dodo Kresse</a> in Wien</p>
<p>„<em>Orange, Nilgrün und das durchsichtige Blau der Augen der Dichter.<br />
Die Kreise tanzen am Klavier, der Wein wartet – überschäumend vor Übungslust, sing mir ein Lied und dann male&#8230;</em>“</p>
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		<title>Führung ist eine Liebeserklärung an die Veränderung</title>
		<link>http://hpwallner.at/2010/06/26/fuhrung-ist-eine-liebeserklarung-an-die-veranderung/</link>
		<comments>http://hpwallner.at/2010/06/26/fuhrung-ist-eine-liebeserklarung-an-die-veranderung/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 18:11:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Peter Wallner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Führung, Management und Leadership]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen in der liegenden Acht]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Führungsaufgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Liebeserklärung]]></category>
		<category><![CDATA[liegende Acht]]></category>
		<category><![CDATA[train the eight]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
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		<description><![CDATA[Die großen Fragen und der tägliche Führungskram Wer führt uns durch die vielen Krisen und Instabilitäten, die wir noch vor uns haben? Auf wen können wir vertrauen? Wer kann noch navigieren, wenn wir den kartographierten Bereich längst verlassen haben? Wer verdient unser Vertrauen, wenn die Erfahrung noch niemand gemacht hat? Wenn herkömmliche Führung an die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die großen Fragen und der tägliche Führungskram </strong></p>
<div id="attachment_1146" class="wp-caption aligncenter" style="width: 442px"><img class="size-full wp-image-1146" title="train the eight - kresse-wallner 100625" src="http://hpwallner.at/wp-content/uploads/2010/06/train-the-eight-kresse-wallner-100625.png" alt="train the eight - kresse-wallner" width="432" height="236" /><p class="wp-caption-text">train the eight - kresse-wallner</p></div>
<p>Wer führt uns durch die vielen Krisen und Instabilitäten, die wir noch vor uns haben? Auf wen können wir vertrauen? Wer kann noch navigieren, wenn wir den kartographierten Bereich längst verlassen haben? Wer verdient unser Vertrauen, wenn die Erfahrung noch niemand gemacht hat?</p>
<p><strong>Wenn herkömmliche Führung an die Grenzen stößt </strong></p>
<p>Diese Fragen scheinen mir sehr relevant für alle Führungskräfte zu sein. Man kann sich ihnen stellen oder man kann sie einfach aber grundfalsch beantworten: „Alles wie gehabt. Weiter so“.</p>
<p>Nur weil die Komplexität unserer Welt durch die hohe Vernetzungsdichte massiv ansteigt, nur weil sich das ganzheitliche Denken langsam behauptet und die Menschen verändert, nur weil die Krisen immer umfassender und immer häufiger werden, nur weil kein Stein auf dem anderen bleiben wird, nur deshalb sollten wir gleich unsere Art der Führungsarbeit hinterfragen?  Höchstwahrscheinlich ist es so. Heute möchte ich ein paar grundlegende Aufgaben jeder Führungskraft aufgreifen und einen Blick in deren Zukunft werfen.</p>
<p>Führungskräfte sollen Menschen fördern, weiter entwickeln und erfolgreich machen &#8211; ein Klassiker aus den <a href="http://www.malik-mzsg.ch/node/342/f%C3%BChren-leisten-leben-buch" title="Malik " target="_blank" class="liexternal">großen Büchern der Führung</a>. Das werden gute Führungskräfte auch in Zukunft noch tun, aber auch noch ein bisschen mehr. Das bisschen Mehr können wir so formulieren: Bereite Menschen auf Veränderungen vor. Lass sie ihr Leben auf das Fundament der Veränderung bauen und lass sie mehr als alles andere „<a href="http://hpwallner.at/2010/06/13/lernbundel-fur-fuhrungskrafte-fur-mehr-spas-an-der-veranderung/" title="Veränderung lernen" target="_blank" class="liexternal">Veränderung lernen</a>“. Wir können fast sicher annehmen, dass nur wenig von dem, was uns in der Vergangenheit erfolgreich machte, auch in Zukunft Erfolge bringen wird. Das einzige, was wir sicher gut brauchen können, ist der Umgang mit <a href="http://hpwallner.at/2010/03/28/veranderung-und-konsolidierung-im-change-management-%E2%80%93-entwicklung-braucht-beides/" title="Entwicklung" target="_blank" class="liexternal">Veränderung und mit Komplexität</a>.</p>
<div id="attachment_1148" class="wp-caption aligncenter" style="width: 670px"><img class="size-large wp-image-1148" title="train the eight - Räume 100625" src="http://hpwallner.at/wp-content/uploads/2010/06/train-the-eight-Räume-100625-660x495.jpg" alt="train the eight - Räume" width="660" height="495" /><p class="wp-caption-text">train the eight - Bedeutungsräume</p></div>
<p>Führungskräfte sollen Teams entwickeln. Ebenso klassisch. In Zukunft werden Führungskräfte mehr denn je danach trachten müssen, gelingende Beziehungen zu ermöglichen und so Vertrauen auszubilden. Ein Team mit hohem <a href="http://www.heartsopen.com/docs/Sozialkapital%20einfach%20erklaert.pdf" title="Sozialkapital auf HeartsOpen" target="_blank" class="lipdf">Sozialkapital</a> (Ties*Norms*Trust) kann flexibler auf Veränderungen reagieren und Störungen besser abfangen.</p>
<p><strong>Wenn uns Ziele keinen Weg mehr weisen</strong></p>
<p>Führungskräfte müssen für Ziele sorgen. Das ist allen bekannt. Menschen wollen wissen, wohin die Reise geht. Was aber, wenn wir in einer <a href="http://hpwallner.at/2009/01/05/wir-unterscheiden-zwischen-steuer-und-zielkrisen/" title="Zielkrisen" target="_blank" class="liexternal">Zielkrise</a> stecken und gar keine sinnvollen Ziele ansteuern können? Was bleibt uns dann?  Wenn Führungskräfte nicht mehr für Ziele sorgen können, so können sie immerhin für Irritation sorgen und die Menschen in Bewegung bringen. Wer keinen Kompass mehr hat, lernt wieder die Sonne und die Sterne zu beobachten. Das ist zumutbar, solange die Führungskräfte in der Lage sind, ein Minimum an Vertrauen zu erhalten.</p>
<p>Führungskräfte sollen entscheiden können und eine Diskussion auf den Punkt bringen. Darauf sind wir stolz. Aber was sollen wir entscheiden, wenn die Situationen nicht entscheidbare Fragen aufwerfen? Was tun wir, wenn wir mehr Optionen viel dringender brauchen als Entscheidungen, die alles auf einen Punkt bringen? Auch dann gibt es eine sinnvolle Möglichkeit. Geh vor, aber lass die Menschen auch eigene neue Wege ausprobieren. Sei klug und erkenne die neuen Pfade, die sich durch <a href="http://hpwallner.at/2009/09/30/die-konsequenz-zur-wiederholung-%E2%80%93-meisterklasse-der-veranderung/" title="Meisterklasse der Veränderung" target="_blank" class="liexternal">Wiederholung </a>auftun. Dort, wo attraktive neue Wege entstehen (die Attraktoren einer guten Zukunft) können &#8216;die Vielen&#8217; später nachkommen.</p>
<p>Führungskräfte müssen ihre Verantwortungsbereiche organisieren und optimieren. Fein, das können wir. Was aber tun wir, wenn es nichts zu optimieren gibt, weil sich die Muster ständig ändern? Was heute klug erscheint, ist morgen schon ganz dumm. Was dann helfen kann, ist der Versuch, viele neue Möglichkeiten aufzutun, auszuprobieren und dabei die Neugier nicht zu verlieren. Wir müssen unsere Bereiche viel eher transformieren als optimieren.</p>
<p>Führungskräfte sollen Feedback geben, ein Controlling ausüben und bewerten, was gut war und was nicht (<a href="http://hpwallner.at/2010/03/21/ein-augenblick-ohne-wertung-kann-ein-leben-verandern/" title="Ohne Wertung" target="_blank" class="liexternal">Augenblicke ohne Wertung</a>).  Auch dieser Klassiker der Führungsarbeit braucht eine neue Perspektive. Es wird zunehmend wichtiger, den Menschen zu zeigen, wie weit sie sich schon verändert haben. Weniger wichtig wird die Frage, ob etwas gut und richtig war. Hauptsache wir haben uns ein Stück weit verändert, haben mutig neue Wege beschritten und freuen uns auf den nächsten Schritt. Führungskräfte müssen Veränderungen spürbar machen und den Menschen zeigen, dass sie sich verändert haben.</p>
<p><strong>Wenn im Kleinkram die großen Fragen stecken</strong></p>
<p>Auch wenn wir die Liste noch fortführen können, so lässt sich eines sagen: Im täglichen Kleinkram der Führungsarbeit steckt die große Erkenntnis. Alles bleibt, wie es war &#8211; und alles andere wird sich verändern.</p>
<p>Mit dem Geist-Herz-Bewegung-Form-Zyklus (<a href="http://twitpic.com/934ox" title="train the eight - BILD" target="_blank" class="liexternal">Abbildung auf Twitpic</a>) in der liegenden Acht („train the eight®“) zeigen wir keinen Weg, aber wir können ihn gehen. Entwicklung und der Sinn des Lebens eröffnen sich dem Menschen in einem Prozess durch vier Phasen entlang der liegenden Acht. Diese Phasen beschreiben wir mit „Neues Denken, neue Haltung, neues Tun und neue Erkenntnis“ (siehe das <a href="http://www.lila-management.com/" title="Das LILA Management Prinzip" target="_blank" class="liexternal">LILA Management Prinzip</a>. „train the eight®“ . Die neue Führungsarbeit, die sich daraus ergibt, ist eine Liebeserklärung an die Veränderung und vor allem an das Gewöhnliche, das wir in der Veränderung selbst finden können. Mit „train the eight®“ machen Sie den Wandel zum Gewöhnlichsten auf der Welt. Das kann nicht schaden. Demnächst mehr auf: <a href="http://www.trainthe8.com/" class="liexternal">http://www.trainthe8.com</a></p>
<p>Herzliche Grüße,</p>
<p><em>Ihr Heinz Peter Wallner</em></p>
<p><strong>Weitere Blogempfehlungen: </strong></p>
<p>Blogempfehlung: Führung, Spirit, Kunst &#8211; <a href="http://www.tombeck.at/weblog/" title="Tom Beck" target="_blank" class="liexternal">Tom Beck </a></p>
<p>Blogempfehlung:  Souveränität, Führung, Coaching – <a href="http://www.holgereckstein.de/blog/" target="_blank" class="liexternal">Holger Eckstein</a></p>
<p>Blogempfehlung:  mind steps, Coaching – <a href="http://constantinsander.wordpress.com/" target="_blank" class="liexternal">Constantin Sander</a></p>
<p>Blogempfehlung:  Leben, Internet – <a href="http://chiliconcharme.posterous.com/" target="_blank" class="liexternal">Bianca Gade</a></p>
<p>Blogempfehlung:  Malerei und Kunst – <a href="http://dodokresse.wordpress.com/" target="_blank" class="liexternal">Dodo Kresse</a></p>
<p>Bitte empfehlen Sie den Artikel – so er Ihnen gefällt – bitte weiter. Herzlichen Dank!<strong><br />
</strong></p>
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		<title>Lernbündel für Führungskräfte für mehr Spaß an der Veränderung</title>
		<link>http://hpwallner.at/2010/06/13/lernbundel-fur-fuhrungskrafte-fur-mehr-spas-an-der-veranderung/</link>
		<comments>http://hpwallner.at/2010/06/13/lernbundel-fur-fuhrungskrafte-fur-mehr-spas-an-der-veranderung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 19:51:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Peter Wallner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Führung, Management und Leadership]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen in der liegenden Acht]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliche Entwicklung und Meisterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Change Management]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskräfte]]></category>
		<category><![CDATA[Ganzheitlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://hpwallner.at/?p=1105</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Führungskräfte müssen lernen, den notwendigen Wandel zu lieben, ihn bei Bedarf zu initiieren und sicher durch diesen Wandel zu navigieren&#8221; (Zitat aus &#8220;train the eight&#8220;) Beitrag verfasst von: (c) 2010, Heinz Peter Wallner und Kurt Völkl (Zusammenfassung unserer Diskussion in Vorbereitung unseres „train the eight®“ eWorkshops zum Thema „Führung in Zeiten des Wandels“) Führungskräfte stehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Führungskräfte müssen lernen, den notwendigen Wandel zu lieben, ihn bei Bedarf zu initiieren und sicher durch diesen Wandel zu navigieren&#8221; (Zitat aus &#8220;<a href="http://trainthe8.com/" title="train the eight - Programm" target="_blank" class="liexternal">train the eight</a>&#8220;)</p>
<div id="attachment_1107" class="wp-caption aligncenter" style="width: 670px"><img class="size-large wp-image-1107" title="Sonnenuhr mit Kompass - Dodo Kresse " src="http://hpwallner.at/wp-content/uploads/2010/06/sonnenuhrkompass-660x455.jpg" alt="Sonnenuhr mit Kompass - Dodo Kresse " width="660" height="455" /><p class="wp-caption-text">Orientierung - Sonnenuhr mit Kompass - Dodo Kresse </p></div>
<p>Beitrag verfasst von:</p>
<p><em>(c) 2010, Heinz Peter Wallner und Kurt Völkl </em></p>
<p>(Zusammenfassung unserer Diskussion in Vorbereitung unseres „<a href="http://trainthe8.com/" title="train the eight - Programm" target="_blank" class="liexternal">train the eight</a>®“ eWorkshops zum Thema „Führung in Zeiten des Wandels“)</p>
<p>Führungskräfte stehen vor vielfältigen Herausforderungen, so viel wissen wir sicher. Was wir auch noch mit großer Klarheit erkennen können, ist ein ständiger Wechsel zwischen den stabilen Phasen einer Organisation und den meist kürzeren Phasen des Wandels, die durch eine hohe Instabilität gekennzeichnet sind. Als Führungskraft werden Sie schon erfahren haben, dass Sie in den verschiedenen Phasen der Stabilität und des Wandels auch mit ganz unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert sind. In den eher stabilen Phasen ändert sich im Unternehmen nichts Bedeutendes. Sicher gibt es ständige Verbesserungen, Anpassungen und somit auch Veränderungen, aber die großen Muster der Organisation bleiben stabil und ändern sich kaum. Prof. Peter Kruse nennt das in seinem Beitrag auf dem Youtube-Kanal von Lutz Berger „<a href="http://www.youtube.com/watch?v=YTY8JKHjufY&amp;feature=channel" title="Prof. Dr. Peter Kruse " target="_blank" class="liexternal">Old school, new school – Führung</a>“</p>
<p>In den instabilen Phasen spüren Sie plötzlich, wie das Unternehmen seine stabilen Pfeiler einen nach dem anderen verliert. Die Organisation kommt ins Wanken. In einer solchen Phase des Wandels, wenn sich also wirklich grundsätzliches in der Organisation verändert, sind Sie als Führungskraft auch ganz anders gefordert. Es ist nicht einfacher oder schwieriger in der einen oder anderen Phase zu führen, es ist nur anders.</p>
<div id="attachment_1111" class="wp-caption aligncenter" style="width: 670px"><img class="size-large wp-image-1111" title="Zwei Phasen der Führung (train the eight) " src="http://hpwallner.at/wp-content/uploads/2010/06/Zwei-Phasen-des-Managements-100609-660x495.png" alt="Zwei Phasen der Führung (train the eight) " width="660" height="495" /><p class="wp-caption-text">Zwei Phasen der Führung (train the eight - hpwallner)</p></div>
<p>Wohl die meisten Führungskräfte können durch beide Phasen „hindurch“ führen. Es ist aber wahrscheinlich, dass Sie für die eine Phase besser geeignet sind als für die andere. Das bringt  für Sie aber nur eine andere Anforderung an die Übung mit sich. Das, was Ihnen ferner ist, müssen Sie einfach intensiver üben, es braucht mehr Anstrengung.</p>
<p>Die ersten Erkenntnisse lauten:</p>
<ol>
<li>Es gibt zwei Phasen in der Führungsarbeit: Phasen der Stabilität und Phasen des Wandels</li>
<li>Die Anforderungen an die Führungskraft sind sehr verschieden, weisen aber auch Gemeinsamkeiten auf</li>
<li>Die Phasen der Instabilität treten immer häufiger auf und die stabilen Phasen werden kürzer</li>
</ol>
<p><strong>Die Phasen des Wandels kommen oder müssen herbeigeführt werden </strong></p>
<p>Von <a href="http://www.nextpractice.de/" title="Next Practice - Prof. Peter Kruse " target="_blank" class="liexternal">Prof. Peter Kruse</a> haben wir auch gelernt, wie wichtig es ist, diese beiden Phasen im Leben eines Unternehmens immer wieder zu durchlaufen. Für den kurz- und mittelfristigen wirtschaftlichen Erfolg sind die Phasen der Stabilität wichtig. Hier wird der Effizienz gehuldigt und hier werden die Prozesse optimiert, immer mit dem Ziel, den Output zu steigern und den Ertrag zu erhöhen. Bleiben Sie aber zu lange in einer stabilen Phase und übersehen dabei die Herausforderungen der Zeit, weil Sie leise Signale überhören, dann wird es auch in der Stabilität gefährlich. Dann nämlich fallen Sie vielleicht tiefer als Notwendig in eine Krise, die durch zu lange andauerndes starres Verhalten ausgelöst wird.</p>
<p>Wenn die Zeit es verlangt  - und das passiert heute in immer kürzeren Zeitabständen, dann braucht das Unternehmen seinen Wandel. Der Wandel kann schmerzhaft sein und mag mit Leid für viele  Menschen verbunden sein, aber er ist so notwendig wie das jährliche Buschfeuer, das nur das Unterholz ausdünnt, das Ökosystem aber nicht gefährdet. Der Wandel kann sich nun von innen heraus entfalten und proaktiv gestaltet werden, oder er kann von außen aufgezwungen werden, weil die Kunden, die Konkurrenz, die Gesellschaft es so verlangen.  Dazwischen gibt es natürlich alle kombinatorischen Möglichkeiten.</p>
<p>Als Führungskraft müssen Sie nun lernen, den notwenigen Wandel zu lieben, ihn bei Bedarf zu initiieren und dann sicher durch diesen Wandel zu navigieren. Genau an diesem Punkt setzen wir mit dem „<a href="http://trainthe8.com/" title="train the eight - Programm" target="_blank" class="liexternal">train the eight® &#8211; Programm</a>“ an. Wir werden durch das „lernen in der liegenden Acht“ den Prozess der Veränderung so gut kennen lernen, dass es jedenfalls einfacher wird, den Wandel erfolgreich zu durchlaufen.</p>
<p>Die nächsten Erkenntnisse lauten:</p>
<ol>
<li>Die Phasen der Stabilität müssen von Zeit zu Zeit gebrochen werden</li>
<li>Kein Unternehmen kann ohne Phasen des grundsätzlichen Wandels langfristig erfolgreich sein</li>
<li>Sie können den Wandel ganz gezielt initiieren und dann sicher durch den Prozess der Veränderung führen. Lernen Sie die Veränderung lieben.</li>
</ol>
<p><strong>In der Phase des Wandels sind besondere Führungskompetenzen notwendig </strong></p>
<p>Währen des Wandels wird viel Unsicherheit im Unternehmen erzeugt. Was wird bleiben wie es war? Was wird sich für mich alles verändern? Wie wird meine Situation nach dem Wandel aussehen? Solche und noch viele andere Fragen werden die Menschen quälen und zu Widerstand anregen. Ihnen bleibt als Führungskraft vor allem eine Aufgabe über: Halten sie den Vertrauensverlust so gering wie möglich, auch das hat uns Prof. Peter Kruse gelehrt. Eine Möglichkeit, Vertrauen im Unternehmen auch in Phasen des Wandels zu erhalten besteht im Aufbau der Kompetenz, mitten im Wandel sicher zu navigieren. Sie müssen den Wandel verstehen, die dafür notwendigen Kompetenzen aufbauen und üben.</p>
<p>Hier möchte ich auf den Blog von Dr. Michael Paula – WalkYourTalk – verweisen, der im Artikel: „<a href="http://www.walkyourtalk.at/fuehren-unter-neuen-bedingungen-sichere-strategien-fuer-unsichere-zeiten/leadership/" title="WalkYourTalk" target="_blank" class="liexternal">Führen unter neuen Bedingungen</a>“ das neue Buch von Stephen R. Covey vorstellt. „Unternehmen sehen sich in schwierigen Zeiten vier großen Gefahren: (1) Misserfolg bei der Umsetzung, (2) Vertrauenskrise, (3) Verlust der Fokussierung und (4) Angst gegenüber“.</p>
<p>Die wirklich wichtigen Führungskompetenzen, um sicher durch den Wandel zu führen, können wir in der liegenden Acht sehr einfach und leicht merkbar darstellen. Durch das kräftige Symbol der liegenden Acht, das wir im „train the eight®“ Programm verwenden, ist der Verankerungsfaktor für Sie sicher gestellt. Hier das grundlegende Bild zum „<a href="http://twitpic.com/934ox" title="train the eight - BILD" target="_blank" class="liexternal">Lernen in der liegenden Acht</a>“.</p>
<p>Im Raum des <strong>neuen Denkens (1. Quadrant)</strong>, wo unsere Reise immer beginnt, wenn das Ziel Veränderung heißt, braucht es ein „train the eight®“- Lernbündel für Führungskräfte, das wir so beschreiben können:</p>
<p><strong>„<a href="http://trainthe8.com/" title="train the eight - Programm" target="_blank" class="liexternal">train the eight</a></strong><strong>®“ Lernbündel: </strong></p>
<ol>
<li style="text-align: left;"><span style="color: #000000;"><strong>Die Führungskompetenz, die Sie als Führungskraft aufbauen müssen: Begeisterung und Begeisterungsfähigkeit</strong></span></li>
<li style="text-align: left;"><span style="color: #000000;"><strong>Die Führungsinstrumente, die Ihnen dazu zur Verfügung stehen: Attraktive Zukunftsbilder und Visionen, Geschichten, …</strong></span></li>
<li style="text-align: left;"><span style="color: #000000;"><strong>Die konkrete Führungsaufgabe, die Sie erfüllen müssen:  Mit Ihrem Team gemeinsam eine attraktive Vision entwickeln</strong></span></li>
</ol>
<div id="attachment_1116" class="wp-caption aligncenter" style="width: 670px"><img class="size-large wp-image-1116" title="Führungskompetenzen - train the eight - hpwallner" src="http://hpwallner.at/wp-content/uploads/2010/06/FOL-Führungskompetenzen-train-the-eight-100603-660x495.png" alt="Führungskompetenzen - train the eight " width="660" height="495" /><p class="wp-caption-text">Führungskompetenzen - train the eight </p></div>
<p>Im Raum der <strong>neuen Haltung (2. Quadrant)</strong> müssen wir unser Herz öffnen. Im Businessalltag geht das am besten durch den Aufbau einer Kultur der Menschlichkeit, in der klare und faire Regeln gelebt werden und in der es nur ein wirklich relevantes Vergehen gibt: Den Vertrauensbruch, der zum Schaden der Gemeinschaft gereicht. Und auch im zweiten Quadranten gibt es ein „train the eight®“- Lernbündel, das wir einfach beschreiben können:</p>
<p><strong>„</strong><strong><a href="http://trainthe8.com/" title="train the eight - Programm" target="_blank" class="liexternal">train the eight</a></strong><strong>®“ Lernbündel: </strong></p>
<ol>
<li style="text-align: left;"><span style="color: #000000;"><strong>Die Führungskompetenz, die Sie als Führungskraft entwickeln müssen: gelingende Beziehungen in Ihrem Team aufbauen</strong></span></li>
<li style="text-align: left;"><span style="color: #000000;"><strong>Das Führungsinstrument, das Ihnen dazu zur Verfügung steht: Coaching, mit dem Ziel, die Menschen Sinn finden zu lassen und dadurch eigene Motivation zu erzeugen</strong></span></li>
<li style="text-align: left;"><span style="color: #000000;"><strong>Die Führungsaufgabe, die Sie zu meistern haben, lautet: Menschen emotionalisieren, die Wahrnehmung für einander stärken und das „Prinzip Menschlichkeit“ (<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0018ZBMCG/ref=pd_lpo_k2_dp_sr_1?pf_rd_p=471061493&amp;pf_rd_s=lpo-top-stripe&amp;pf_rd_t=201&amp;pf_rd_i=345550017X&amp;pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&amp;pf_rd_r=0Y8YXHXRQ24HBCRXCFZG" title="Buch Joachim Bauer" target="_blank" class="liexternal">Joachim Bauer</a>) verwirklichen, in dem Leistung ein Grundprinzip darstellt.</strong></span></li>
</ol>
<p>Im Raum des <strong>neuen Tuns (3. Quadrant)</strong> kommen wir in Bewegung. Aus unserem Denken und der neuen Haltung wird ein neues Tun, eine neue Art und Weise, Führungsarbeit zu leisten. Wenn Sie durch Ihre Führungsarbeit eine Veränderung herbeiführen wollen, dann gibt es ein Prinzip, das Sie beachten sollten:</p>
<p>Sie müssen eine alte Gewohnheit durch eine neue Gewohnheit ersetzen. Eine Gewohnheit ist ein eingelerntes Handlungsmuster, das sich in der Vergangenheit wahrscheinlich einmal sehr bewährt hat und das daher auch sehr oft wiederholt worden ist. Eine Gewohnheit gibt niemand gerne einfach und schnell auf.  Sie müssen versuchen, ein neues Handlungsmuster einzuführen, damit sich ein altes verabschieden lässt. Im dritten Quadranten gibt es ebenso ein „train the eight®“- Lernbündel, das wir so zusammen fassen können:</p>
<p><strong>„</strong><a href="http://www.trainthe8.com/" title="train the eight - Programm" target="_blank" class="liexternal"><strong> </strong></a><strong><a href="http://trainthe8.com/" title="train the eight - Programm" target="_blank" class="liexternal">train the eight</a></strong><strong>®“ Lernbündel: </strong></p>
<ol>
<li style="text-align: left;"><span style="color: #000000;"><strong>Die Führungskompetenz, die Sie als Führungskraft aufbauen müssen: Alte Muster erkennen und dann verändern, indem Sie neue Muster ausprobieren. Sie können mit Ihren Kommunikationsmustern beginnen.</strong></span></li>
<li style="text-align: left;"><span style="color: #000000;"><strong>Die Führungsinstrumente, die Ihnen dazu zur Verfügung stehen füllen einen ganzen Korb: Lebendige Kommunikationsformen, die Menschen in einen neuen, achtsamen Dialog bringen. Beispiele gibt es viele, vom Dialog nach <a href="http://www.klett-cotta.de/sachbuch_buecher_a.html?&amp;tt_products=27" title="Dialog nach David Bohm" target="_blank" class="liexternal">David Bohm</a> bis zum <a href="http://www.theworldcafe.com/translations/Germancafetogo.pdf" title="World Cafe" target="_blank" class="lipdf">World Café</a>.</strong></span></li>
<li style="text-align: left;"><span style="color: #000000;"><strong>Die Aufgabe, die Sie zu meistern haben lautet: Vernetzen Sie die Menschen und ihre Ideen. Es liegt an ihnen als Führungskraft, das große <a href="http://hpwallner.at/2009/02/10/kollektives-denken-das-scheinbar-individuelle-denken/" title="Kollektives Denken " target="_blank" class="liexternal">Potenzial der vernetzten Intelligenz</a> – das kollektive Wissen  (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Weisheit_der_Vielen" title="Wikipedia" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">wisdom of crowds</a>)  zu nutzen.</strong></span></li>
</ol>
<p>Im Raum der <strong>neuen Erkenntnis (4. Quadrant)</strong> müssen Sie herausfinden, was in Zukunft in ein gelingendes Zusammenspiel kommen soll. Aus den vielen neuen Mustern – sie folgen aus dem neuen Tun im dritten Quadranten – geht es nun darum, jene auszuwählen, die durch weitere Wiederholungen in ein wirkungsvolles Zusammenspiel übergeführt werden sollen. Dieser Schritt ist selektiv, weil Sie immer eine Wahl treffen müssen. Der Schritt ist auch ethisch, weil Sie entscheiden müssen, welche neue Option die bessere ist, für sie, für die Organisation und – ganzheitlich &#8211; für die Welt. In diesem Quadranten können Sie das Unternehmen mit Sinn aufladen (beispielsweise durch Ansätze der nachhaltigen Entwicklung – Sustainability) und so für Motivation sorgen. Auch im vierten Quadranten gibt es wieder ein „train the eight®“- Lernbündel, das wir so zusammen fassen können:</p>
<p><strong>„</strong><strong><a href="http://trainthe8.com/" title="train the eight - Programm" target="_blank" class="liexternal">train the eight</a></strong><strong>®“ Lernbündel: </strong></p>
<ol>
<li style="text-align: left;"><span style="color: #000000;"><strong>Die Führungskompetenz, die Sie als Führungskraft aufbauen müssen: Neue Muster prägen. Mit &#8220;prägen&#8221; meinen wir entscheiden und absichern, indem sie das ausgewählte neue Muster besonders fördern und wiederholen.</strong></span></li>
<li style="text-align: left;"><span style="color: #000000;"><strong>Das Führungsinstrumente, das Ihnen dazu zur Verfügung steht: Die Auswahl der Muster muss nach den Prinzipien des Lebens erfolgen. Es geht um lebensfähige Systeme. Was also fördert die Lebensfähigkeit? (<a href="http://hpwallner.at/2009/01/17/lebendigkeit-in-organisationen-brief-an-cooper/" title="Lebendigkeit" target="_blank" class="liexternal">„Brief an Cooper“: Lebendigkeit einer Organisation</a>)</strong></span></li>
<li style="text-align: left;"><span style="color: #000000;"><strong>Die Führungsaufgabe, die Sie zu meistern haben, lautet: Unterschiede transparent machen und selektieren. Wenn Sie sicher durch eine Veränderung führen wollen, dann ist es ganz zentral, den Menschen transparent zu machen, was sich bereits zum Guten verändert hat. Erfolge wollen gefeiert und Misserfolge verstanden werden.</strong></span></li>
</ol>
<p>Mit diesen vier einfachen „train the eight®“ &#8211; Lernbündeln können Sie sich als Führungskraft intensiv auf ein Leben in Veränderung, auf ein Arbeiten in Veränderung, auf die Führungsarbeit durch Veränderungsprozesse hindurch, vorbereiten. Veränderung ist kein gehütetes Geheimnis, sondern ein offenes Buch, und sie kann erlernt und zur Meisterschaft gebracht werden.</p>
<p><em>Heinz Peter Wallner und Kurt Völkl </em></p>
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		<title>Persönliche Entwicklung braucht alle Zeiten: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gleichzeitig</title>
		<link>http://hpwallner.at/2010/06/03/personliche-entwicklung-braucht-alle-zeiten-vergangenheit-gegenwart-und-zukunft-gleichzeitig/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 23:56:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Peter Wallner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernen in der liegenden Acht]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliche Entwicklung und Meisterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Ganzheitlich]]></category>
		<category><![CDATA[Illusion]]></category>
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		<category><![CDATA[Meisterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[persönliche]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeitsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[train the eight]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Warum sollten wir zwischen Gegenwart, Zukunft und Vergangenheit unterscheiden? Viele spirituelle Lehrer weisen uns den Weg ins Jetzt, in die Gegenwart, in den immerwährenden und lebensfüllenden Augenblick. Alles ist jetzt, im Hier. Die Zeit ist eine Illusion, die unser Geist schafft und die mit unserer Existenz in dieser Form verbunden ist. Nicht aber, dass uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Warum sollten wir zwischen Gegenwart, Zukunft und Vergangenheit unterscheiden?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_1092" class="wp-caption aligncenter" style="width: 402px"><strong><strong><img class="size-full wp-image-1092" title="Die Illusion der Zeit - Dodo Kresse " src="http://hpwallner.at/wp-content/uploads/2010/06/Bildschirmfoto-2010-01-04-um-14.05.50.png" alt="Die Illusion der Zeit - Dodo Kresse " width="392" height="244" /></strong></strong><p class="wp-caption-text">Die Illusion der Zeit - Dodo Kresse </p></div>
<p><strong> </strong></p>
<p>Viele spirituelle Lehrer weisen uns den Weg ins Jetzt, in die Gegenwart, in den immerwährenden und lebensfüllenden Augenblick. Alles ist jetzt, im Hier. Die Zeit ist eine Illusion, die unser Geist schafft und die mit unserer Existenz in dieser Form verbunden ist. Nicht aber, dass uns nur die Weisheitslehren Wege aus dem Gefängnis der Zeit aufzeigen, es ist auch die moderne Physik, die Physik des Microkosmos (die Quantenphysik) und die Physik des Macrokosmos (die ART &#8211; Allgemeine Relativitätstheorie), die uns den Zeitpfeil relativiert. Physiker haben Theorien entwickelt, in denen die von uns erlebte Asymmetrie der Zeit nur ein lokales Phänomen darstellt. Wir erleben die Zeit mit unserer Wahrnehmungsfähigkeit zwar nur in eine Richtung, was aber anderswo im Universum genau umgekehrt abläuft (<a href="http://www.spektrum.de/artikel/960471&amp;_z=798888" target="_blank" class="liexternal">Spektrum der Wissenschaft</a>). Wir kennen unsere Vergangenheit, nicht aber unsere Zukunft. Mit der Asymmetrie der Zeit einher geht eine mysteriöse Größe der Physik, die wir <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Entropie" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Entropie</a> nennen. Es ist ein Maß für die Unordnung der Dinge. Einfach gesagt: Die Entropie erklärt, warum ein zerbrochenes Ei sich nicht wieder selbst zusammenfügt und warum sich die Unordnung in unseren Wohnungen ausbreitet aber  für die Ordnung immer Energie aufgebracht werden muss. Die Zeit läuft von der Vergangenheit in die Zukunft und die Entropie (die Unordnung) nimmt dabei zu. Während aber gegen die Entropiezunahme ein genügend hoher Energieeintrag immer wieder für Ordnung sorgen kann, so ist gegen das Fortschreiten der Zeit kein uns bekanntes Kraut gewachsen. Was uns bleibt ist die Meditation, in der wir, sofern wir sie zur Meisterschaft bringen, die Zeit aufheben können. Für eine bestimmte Zeit versteht sich <img src='http://hpwallner.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Was hat das nun mit persönlicher Entwicklung zu tun? </strong></p>
<p>In meinem Blogartikel: <a href="http://hpwallner.at/2010/05/02/kraft-aus-visionen-oder-kraft-aus-dem-jetzt-einem-widerspruch-auf-der-spur/" title="hpwallner" target="_blank" class="liexternal">Kraft aus Visionen oder Kraft aus dem Jetzt? Einem Widerspruch auf der Spur</a> stelle ich verschiedene Modelle der Entwicklung des Menschen zur Diskussion. Während die einen sehr zukunftsorientiert sind und über positive Visionen rückwirkend die Gegenwart beeinflussen wollen, sind die anderen vergangenheitsorientiert und beginnen die Lösungen für heute durch Aufarbeitung der Erlebnisse gestern bis hin in die führe Kindheit zurück zu finden. Ähnlich von der Thematik her stelle ich im Artikel: <a href="http://hpwallner.at/2010/02/14/von-der-zukunft-und-vergangenheit-her-fuhlen/" title="hpwallner" target="_blank" class="liexternal">Von der Zukunft und Vergangenheit her fühlen</a><a href="../../../../../2010/02/14/von-der-zukunft-und-vergangenheit-her-fuhlen/" class="liinternal"></a> die unterschiedlichen Entwicklungszugänge für den Menschen dar und plädiere für ein „Interbeing“ durch Zusammenführung von Lern- und „Fühlvorgängen“.</p>
<p>Immer wenn wir uns als Mensch entwickeln wollen, dann  müssen wir eine Entscheidung treffen, ob wir in unserer Vergangenheit beginnen und uns den erlittenen Schmerzen zuwenden, oder ob wir uns von der Vergangenheit abkoppeln indem wir uns in die Zukunft beamen und uns von dort als Mensch neu erfinden. Die dritte Möglichkeit besteht natürlich in der weisesten aller Formen der Entwicklung, nämlich in der Vertiefung und Versenkung in das ewige Sein, in das große Wissen, in die Alleinheit, in das Feld der Schöpfung, in das Bewusstseinsfeld, in die Stille, in den Geist Gottes, in Gott, in Atman, in …  wie auch immer benannt. Da hat wohl jeder Übende seine Begrifflichkeit gefunden.</p>
<p><strong>Sitzen im Schatten der Mangobäume oder Entwicklung im Schwerefeld der Leistungsgesellschaft? </strong></p>
<p>Die dritte Möglichkeit der Entwicklung durch die Übung der Versenkung ist in unserer hektischen Zeit wohl immer zum Vorteil und wird niemandem schaden. Wer im Schwerefeld der Leistungsgesellschaft dem Stress erliegt, dem tut eine Auszeit „unter dem Mangobaume“ einfach gut. Eine einseitige Vertiefung in eine der Varianten (1. Vergangenheit, 2. Zukunft) hingegen, kann auch zum Nachteil gereichen. Wer zu tief in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Psychoanalyse" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Vergangenheit</a> gräbt und den Geist durch alte Dramen lähmt kann auf das Leben im Jetzt ebenso vergessen wie jener, der sein Heil in der Zukunft sucht und sich von Visionen, „<a href="http://thesecret.tv/" target="_blank" class="liexternal">Secrets &amp; Co</a>“ das Hirn allzu sehr vernebeln lässt. Alle Wege und alle Möglichkeiten mögen gut sein und uns nützen. Ich spreche mich nur gegen eine einseitige, allzu asymmetrische Bearbeitung des Zeitpfeiles aus. Genau diese Asymmetrie halte ich für Trug.</p>
<p>Weil ich das Entweder-oder gerne durch ein Sowohl-als-auch ersetze, sehe ich den ganzheitlichen Weg der Entwicklung durch eine integrierende Bearbeitung der eigenen Lebensspur auf dem Zeitpfeil. Spuren, die ich hinterlassen habe sind für mich ebenso bedeutsam, wie Spuren, die ich noch nicht gezogen habe, die der Sand aber schon kennt. Und ebenso wichtig wie die Spuren gestern und morgen sind mir die Spuren, die ich gerade eben hinterlasse, die Jetztspur. Dieser Fußabdruck ist im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Naszierender_Stoff" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Status Nascendi</a>, er ist noch nicht manifestiert, aber er ist auch kein Gedanke mehr. Er entsteht im Augenblick unter meinen Füßen. Und genau hier sind wir mitten im Leben, mitten in der ständigen Augenblicksgeburt, die ewig andauert. Bedeutsam sind das Jetzt und dieses Tun, das im vollendeten Einklang mit dem Augenblick steht und das jeden Zweck verliert, weil das Tun allein schon die Erfüllung bringt. Im Augenblick brauchen wir zwischen Gegenwart und Zukunft nicht zu unterscheiden, alles was war und alles was je sein wird, alles ist jetzt. Mit dieser Art „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sutra" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Sutra</a>“, wie das <a href="http://www.eckharttolle.de/" target="_blank" class="liexternal">Eckhart Tolle</a> (von dem ich das alles gelernt habe) nennen würde, könnte ich endlich aufhören zu schreiben und Sie könnten aufhören zu lesen. Alles ist gesagt. Wenn Sie aber Ihren Geist jetzt ebenso wenig abstellen können wie ich, dann lesen Sie eben einfach weiter. Gelassenheit ist wichtig.</p>
<p><strong>Feiern wir das Interbeing auf der liegenden Acht? </strong></p>
<p>Die liegende Acht bietet uns als Symbol der ganzheitlichen Entwicklung ein Interbeing an, das zum gelassenen Spiel mit den Zeitpolen Vergangenheit und Zukunft einlädt und uns immer wieder in den Augenblick, in die Gegenwart, zurückholt. Wie wir uns das vorstellen können?</p>
<div id="attachment_1094" class="wp-caption aligncenter" style="width: 670px"><img class="size-large wp-image-1094" title="Mensch in Entwicklung in Zeitinterbeing - train the eight - hpwallner" src="http://hpwallner.at/wp-content/uploads/2010/06/Mensch-in-Entwicklung-in-Zeitinterbeing-train-the-eight-100603-660x495.png" alt="Mensch in Entwicklung in Zeitinterbeing - train the eight - hpwallner" width="660" height="495" /><p class="wp-caption-text">Mensch in Entwicklung in Zeitinterbeing - train the eight - hpwallner</p></div>
<p>Eine liegende Acht hat einen Ursprung, eine Mitte, ein Zentrum. Dieser Ursprung symbolisiert die Gegenwart, den Augenblick. In den beiden Schleifen der liegenden Acht können wir links und rechts je einen Brennpunkt, einen Pol einzeichnen. Der rechte Pol steht für die Zukunft, der linke Pol für die Vergangenheit. Wenn wir unsere Entwicklung als Schwingung entlang der liegenden Acht verstehen, dann beginnen wir aus der Mitte heraus und holen weit in die Zukunft aus. Dort entwickeln wir attraktive Bilder von uns, wie wir sein wollen, was wir sein wollen. Wir formulieren unsere Lebensvision, unseren Lebenstraum, unseren Lebenswunsch (1: Geist, neues Denken). In diesem Zukunftsstatus sind wir frei von den Lasten der Vergangenheit, vergessen aber nicht den Augenblick zu spüren. Weil aus diesem Bild der Zukunft und dem damit verbundenen tiefen Gefühl beziehen wir jene Kraft, die uns in der Gegenwart schüttelt, rührt und somit positiv verändert (2: Herz, neue Haltung). Die Spannung zwischen dem Jetzt und der Zukunft hängt nur davon ab, wie weit wir uns vorwagen und wie kühn unsere Wünsche sind, die wir an das Universum herantragen. Aber eben diese Spannung bringt uns die Energie für die Transformation.</p>
<p>Nach diesem Ausflug in die Zukunft kommen wir entlang der Schleife in den Ursprung – in den Augenblick zurück. Im nächsten Zug schwingen wir nach links oben und tauchen ins konkrete Tun ein (3: Bewegung, neues Tun). Dieses Tun aber hat die Vergangenheit als Zentrum, weil sich jedes Tun aus unseren Erfahrungen der Vergangenheit heraus entwickelt. Gewohnheiten sind um den Pol der Vergangenheit gewickelte Muster. Im vierten und letzten Quadranten auf unserer Achterbahnfahrt (4: Form, neue Erkenntnis) sind wir mitten im Reflektieren und Bewerten unseres vergangenen Tuns. Diese Analyse ist eine Beschäftigung mit der Vergangenheit, aus der wir durch Erkenntnisgewinn jenen Tropfen Essenz auszupressen wünschen, der uns hilft zu leben und unser Leben zu verbessern. Auch nach diesem Schwung in die Vergangenheit kommen wir in den Ursprung des Augenblicks zurück.</p>
<p>Einen solchen Durchlauf entlang der liegenden Acht bezeichne ich als eine „Interation der Entwicklung“. Hier wird auf der Stelle klar, dass eine wahre Weiterentwicklung sich uns nur dann eröffnet, wenn wir bereit sind, diese Schwingungen oft zu wiederholen. Wir müssen unsere eigene Veränderung erst als Prozess in der liegenden Acht verstehen lernen und dann üben. Übung führt zur Meisterschaft, womit jetzt wirklich alles gesagt ist.  Fast zumindest, weil sich noch ein Gedanke formt und geschrieben werden will. Nämlich: Eines versteht sich von selbst. Wir sind (ich bin) nicht ergebnisbesessen, weil es kein „Ergebnis“ geben kann. Was immer auch entsteht ist ein fließender Zwischenstand aus einer ersten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Iteration" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Interation</a>, der noch viele Wiederholungen folgen. Wir sind im Fluss oder besser gesagt, wir bleiben im ständigen Schwingen auf der liegenden Acht und entwickeln uns weiter. Gestern, heute und morgen, also Jetzt.</p>
<p>Und der erste Schritt? Einfach nach rechts oben in die Zukunft ausschwingen! Gutes Gelingen.</p>
<p>Herzlich,</p>
<p><em>Ihr <a href="http://www.zukunftsberater.at" class="liexternal">Heinz Peter Wallner</a></em></p>
<p>© 2010, H.P.Wallner</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Weitere Blogempfehlungen:</strong></p>
<p>Blogempfehlung:  Souveränität, Führung, Coaching – <a href="http://www.holgereckstein.de/blog/" target="_blank" class="liexternal">Holger Eckstein</a></p>
<p>Blogempfehlung:  mind steps, Coaching &#8211; <a href="http://constantinsander.wordpress.com/" target="_blank" class="liexternal">Constantin Sander</a></p>
<p>Blogempfehlung: <a href="http://www.chiliconcharme.de/" class="liexternal"></a><a href="http://chiliconcharme.posterous.com/" class="liexternal"></a> Leben, Internet – <a href="http://chiliconcharme.posterous.com/" target="_blank" class="liexternal">Bianca Gade</a></p>
<p>Blogempfehlung: <a href="http://dodokresse.wordpress.com/" class="liexternal"></a> Malerei und Kunst – <a href="http://dodokresse.wordpress.com/" target="_blank" class="liexternal">Dodo Kresse</a></p>
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</strong></p>
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		<title>Eifriges Geldverdienen und der Kuss der Muse</title>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 18:33:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Peter Wallner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernen in der liegenden Acht]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliche Entwicklung und Meisterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Übung]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungsweg]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
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		<category><![CDATA[train the eigt]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn nachts der große Salamander auf die Berge steigt, lauschen die Wassergeister und in den Häusern erwachen die Menschen (train the eight®) Die persönliche Entwicklung – die ganzheitliche Weiterbildung &#8211; ist seit jeher ein Anliegen der Menschen. Die Exerzitien, der Wunsch Meisterschaft zu erlangen und zu etwas Höherem zu streben, sind Ausdrucksweisen des übenden Menschen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn nachts der große Salamander auf die Berge steigt, lauschen die Wassergeister und in den Häusern erwachen die Menschen (train the eight®)</p>
<div id="attachment_1076" class="wp-caption aligncenter" style="width: 473px"><img class="size-full wp-image-1076" title="Madame Di Men Sion - train the eight (Dodo Kresse)" src="http://hpwallner.at/wp-content/uploads/2010/05/Bildschirmfoto-2010-01-03-um-15.08.011.png" alt="Madame Di Men Sion - train the eight (Dodo Kresse)" width="463" height="329" /><p class="wp-caption-text">Madame Di Men Sion - train the eight® (Dodo Kresse)</p></div>
<p>Die persönliche Entwicklung – die ganzheitliche Weiterbildung &#8211; ist seit jeher ein Anliegen der Menschen. Die Exerzitien, der Wunsch Meisterschaft zu erlangen und zu etwas Höherem zu streben, sind Ausdrucksweisen des übenden Menschen. „Vor Allem und zuerst die Werke! Das heisst Übung, Übung, Übung! Der dazugehörige Glaube wird sich schon einstellen – dessen seid versichert!“, das lesen wir in Friedrich Nietzsches Morgenröte.  Das Training als Lebensgrundlage gilt nicht nur für Musiker, Maler, Seiltänzer, Balletttänzerinnen und Chirurgen, sondern in gleicher Weise für Handwerker, Radiosprecher, Journalisten, Manager, Führungskräfte und für alle Menschen, die mitten im Leben stehen.</p>
<p>Heute sind Menschen stärker denn je auf der Suche nach dem Sinn des Lebens, weil sich diese Frage von der persönlichen Entwicklung nicht trennen lässt und die Welt von uns immer mehr abverlangt. In der westlichen Kultur müssen wir für die meisterliche Sinnsuche viel unter einen Hut bekommen. Wir können uns nicht dem <strong>Sein</strong> – der Suche nach dem Sinn im Augenblick &#8211; alleine hingeben, weil unsere Gesellschaft von uns Leistung und ständiges <strong>Werden</strong> abverlangt. Eine ganzheitliche Entwicklung muss genau diese Spannungen zwischen Sein und Werden, zwischen Leistung und Glück, zwischen eifrigem Geldverdienen und dem Kuss der Muse und letztlich zwischen Zukunft und dem Augenblick erkennen und für die eigene Weiterentwicklung als Energie nutzen. Das Potenzial liegt aus meiner Sicht also nicht in der Entscheidung für den einen oder den anderen Weg, es breitet sich nur dann vor uns wie ein offenes Buch aus, wenn wir die Pole erkennen, wahrnehmen und deren innewohnende Energie transformieren.</p>
<p>Diese Spannung verstehe ich als aporetische Spannung, womit ich mich schon in anderen Artikeln beschäftigt habe. Es gilt also: es sind zwei Positionen zu erkennen, die beide für sich wahr sind und deren Spannung nur mit voneinander abhängigen Lösungen abgebaut werden kann (vertiefende Artikel über Pole und Aporien finde Sie hier:  <a href="http://hpwallner.at/2010/05/02/kraft-aus-visionen-oder-kraft-aus-dem-jetzt-einem-widerspruch-auf-der-spur/" title="Gegenwart und Zukunft" target="_blank" class="liexternal">1</a>, <a href="http://hpwallner.at/2010/01/24/herrliche-und-wilde-krafte-der-fuhrung-in-einer-ganzheitlichen-welt/" title="Wilde Kräfte der Führung" target="_blank" class="liexternal">2</a>, <a href="http://hpwallner.at/2010/03/14/stakeholderdialoge-und-stakeholdermanagement-%E2%80%93-uber-spannungsquellen-die-es-zu-suchen-lohnt/" title="Stakeholderdialoge" target="_blank" class="liexternal">3</a>).</p>
<p>Um den ganzheitlichen Entwicklungsprozess des Menschen abzubilden, verwende ich die liegende Acht als Grundsymbol. Mit diesem Symbol lassen sich durch die zwei Brennpunkte der liegenden Acht die zwei gegensätzlichen Pole darstellen, die von der Acht umfasst und somit symbolisch integriert werden (siehe dazu die Abbildungen <a href="http://twitpic.com/1k3d7v" title="Aporien in der liegenden Acht" target="_blank" class="liexternal">1</a>,  <a href=" http://twitpic.com/zizbl" title="Unternehmen sind voller Aporien" target="_blank" class="liinternal">2</a>).</p>
<p>Entwicklung und der Sinn des Lebens eröffnen sich dem Menschen in einem Prozess durch vier Phasen im <strong><a href="http://twitpic.com/934ox" title="Lernen in der liegenden Acht" target="_blank" class="liexternal">Geist-Herz-Bewegung-Form-Zyklus</a> </strong>entlang der liegenden Acht (train the eight®). Diese Phasen beschreiben wir mit „Neues Denken, neue Haltung, neues Tun und neue Erkenntnis“ (siehe das <a href="http://www.lila-management.com" title="Das LILA Management Prinzip" target="_blank" class="liexternal">LILA Management Prinzip</a> bzw. „train the eight®“).</p>
<p><a href="http://twitpic.com/934ox" class="liexternal"></a></p>
<div id="attachment_1078" class="wp-caption aligncenter" style="width: 670px"><a><img class="size-large wp-image-1078" title="Selbstmanagement mit train the eight - hpwallner" src="http://hpwallner.at/wp-content/uploads/2010/05/Fol-Selbstmanagement-train-the-eight-100515-660x495.png" alt="Selbstmanagement mit train the eight - hpwallner" width="660" height="495" /></a><p class="wp-caption-text">Selbstmanagement mit train the eight - hpwallner</p></div>
<p>Ich empfehle Ihnen, sich folgende Fragen zu stellen:</p>
<p><strong>GEIST: </strong><br />
<strong>Lebenswunsch: </strong>Wie möchte ich leben? Welches Leben ist für mich lebenswert? Was ist meine Berufung, meine Vision, was sind meine Ziele?</p>
<p><strong>HERZ: </strong><br />
<strong>Lebenshaltung: </strong>Bin ich bereit für die Umsetzung? Verändert sich dadurch mein Leben radikal zum Guten? Macht es mich glücklich?</p>
<p><strong>BEWEGUNG: </strong><br />
<strong>Lebensaufgaben: </strong>Was will ich tun, was nicht mehr? Welches Tun bringt mich weiter? Was macht mir Spaß und was tut mir und anderen wirklich gut?</p>
<p><strong>FORM: </strong><br />
<strong>Lebenserkenntnis: </strong>Bin ich auf dem richtigen Weg? Wird meine Lebensfreude größer? Bin ich ganz bei mir, im Augenblick, im Glück? Wirke ich positiv für die Welt?</p>
<p>Und die wichtigste Aussage noch zum Abschluss: <strong>Werde zum Lebenskünstler durch Übung und die gute Wiederholung! </strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p>Viel Vergnügen beim Üben, herzlich,</p>
<p><em>Ihr Heinz Peter Wallner</em></p>
<p><em><br />
</em></p>
<p>Weitere Artikel über „<strong>train the eight®</strong>“ auf meinem Blog &#8211; <a href="http://hpwallner.at/category/lernen-in-der-liegenden-acht/" title="train the eight" target="_blank" class="liexternal">Heinz Peter Wallner</a>.</p>
<p>Ein guter Blog ebenso zu Fragen der persönlichen Entwicklung und des Glücks  von <a href="http://www.faktor-g.de/2007/11/17/was-ist-personal-mastery/" title="Glück" target="_blank" class="liexternal">Wolff Horbach</a></p>
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		<title>Kraft aus Visionen oder Kraft aus dem Jetzt? Einem Widerspruch auf der Spur</title>
		<link>http://hpwallner.at/2010/05/02/kraft-aus-visionen-oder-kraft-aus-dem-jetzt-einem-widerspruch-auf-der-spur/</link>
		<comments>http://hpwallner.at/2010/05/02/kraft-aus-visionen-oder-kraft-aus-dem-jetzt-einem-widerspruch-auf-der-spur/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 May 2010 10:40:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Peter Wallner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernen in der liegenden Acht]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliche Entwicklung und Meisterschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Aporie]]></category>
		<category><![CDATA[Berufung]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetz der Anziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Kraft der Gegenwart]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[The Secret]]></category>
		<category><![CDATA[train the eight]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Vision]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit Visionen von Entdeckerruhm und Reichtümern haben die Expeditionsführer ihre Mannschaften psychisch auf Kurs gehalten  (Peter Sloterdijk) Foto: Werk von Giacomo Costa, Private Garden, fotografiert auf der 53. Biennale in Venedig, 2009 Eine progressive Gesinnung gehört zum guten Ton in der westlichen Welt und ganz besonders in der Businesswelt. Optimismus, Freude an der Zukunft, an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Visionen von Entdeckerruhm und Reichtümern haben die Expeditionsführer ihre Mannschaften psychisch auf Kurs gehalten  (Peter Sloterdijk)</p>
<div id="attachment_1051" class="wp-caption aligncenter" style="width: 670px"><a href="http://hpwallner.at/wp-content/uploads/2010/05/IMG_0454.JPG" ><img class="size-large wp-image-1051" title="Private Garden - Giacomo Costa" src="http://hpwallner.at/wp-content/uploads/2010/05/IMG_0454-660x495.jpg" alt="Private Garden - Giacomo Costa" width="660" height="495" /></a><p class="wp-caption-text">Private Garden - Giacomo Costa</p></div>
<p style="text-align: center;">Foto: Werk von <a href="http://www.giacomocosta.com/" title="Giacomo Costa" target="_blank" class="liexternal">Giacomo Costa</a>, Private Garden, fotografiert auf der 53. Biennale in Venedig, 2009</p>
<p>Eine progressive Gesinnung gehört zum guten Ton in der westlichen Welt und ganz besonders in der Businesswelt. Optimismus, Freude an der Zukunft, an allem was kommt, gelten als erstrebenswert. Warum aber brauchen wir ein „unbeirrbares Vorwärts“, eine starke Vision oder eine Berufung für ein gutes Leben? Sollten wir uns nicht eher auf die Gegenwart, auf das Jetzt, das Sein konzentrieren und den mentalen Lärm des Denken abstellen versuchen? Hier mein wiederholter Versuch, mich diesem Thema – natürlich im Geiste – zu nähern.</p>
<p><strong>Begeisterung für Visionen </strong></p>
<p>Immer schon waren Menschen von einer guten Vision, einem attraktiven Zukunftsbild stark angezogen und bereit, in der Gegenwart sehr viel dafür zu geben oder zu opfern. Die Heilsversprechen vieler Religionen sind da Beispiele. Wirklich faszinierend finde ich auch die Macht des Optimismuszaubers der großen Kapitäne der frühen Expeditionen. „Die Mannschaften auf den Entdeckerschiffen waren die ersten Objekte von naiven und wirkungsvollen Gruppenmodellierungsprozessen, die in der Gegenwart als „Corporate-Identity-Techniken“ neu beschrieben wurden“ … „Die gewaltigsten Kapitäne sind jene, die ihre Mannschaften am wirksamsten auf das reine Vorwärts einschwören, besonders dann, wenn es wie Wahnsinn anmutet, nicht umzukehren.  … Mit Visionen von Entdeckerruhm und Reichtümern haben die Expeditionsführer ihre Mannschaften psychisch auf Kurs gehalten“ (<a href="http://www.amazon.de/Im-Weltinnenraum-Kapitals-philosophische-Globalisierung/dp/3518416766/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1272749810&amp;sr=8-1" title="Amazon" target="_blank" class="liexternal">Peter Sloterdijk</a>, Seite 129-130).</p>
<p>Mir scheint es so, dass wir Menschen viel nicht erreichten, würden wir nicht aus Zukunftsvisionen unsere Kraft beziehen. Der Wunsch nach der Verwirklichung unserer Träume und Visionen erzeugt Energie in uns, die es uns ermöglicht, einen steilen und mühevollen Weg zu gehen (ein lesenwerter Artikel: Wie Wunscherfüllung gelingt von <a href="http://www.sein.de/archiv/2009/dezember-2009/wie-wunscherfuellung-gelingt.html " title="Bernd Borchert" target="_blank" class="liexternal">Bernd Borchert</a>). Wir streben also nach einem „Oben“ (<a href="http://hpwallner.at/2009/10/11/vertikale-spannung-%E2%80%93-was-ist-das-neue-oben/" title="Blogartikel" target="_blank" class="liexternal">Was ist das neue Oben?</a>)  und sind ständig bemüht, uns zu verbessern und unser Leben zu ändern (<a href="http://www.amazon.de/mu%C3%9Ft-dein-Leben-%C3%A4ndern-Anthropotechnik/dp/3518419951" title="Amazon" target="_blank" class="liexternal">Du musst Dein Leben ändern, Peter Sloterdijk</a>). In meinem Beitrag: <span style="color: #000000;"><a href="http://hpwallner.at/2010/01/19/wandel-und-das-gesetz-der-anziehung-%E2%80%93-versuch-einer-ordnung-der-dinge/" title="Permanent Link to Wandel und das Gesetz der Anziehung – Versuch einer Ordnung der Dinge" target="_blank" class="liexternal">Wandel und das Gesetz der Anziehung – Versuch einer Ordnung der Dinge</a></span><strong> </strong> habe ich auch versucht, etwas Struktur „ins Wünschen“ zu bringen.</p>
<p>Die Lebenskraft, die wir aus dem Wünschen beziehen, ist wohl ein Grund, warum wir für unsere persönliche Entwicklung Visionen und Ziele formulieren und diese auf das Fundament der Berufung stellen wollen. Auch die Spur der großen Strategien und Ziele in den Unternehmen führt uns hierher. Einen Ausgangspunkt hat dieses Streben im  Wahn der Entdecker der frühen Expeditionen.</p>
<p><strong>Das Gesetz der Anziehung</strong></p>
<p>Die virale Verbreitung der Ideen um das „Gesetz der Anziehung“ und der damit einhergehenden Bücher und Videos (allen voran wahrscheinlich „<a href="http://www.thesecret.tv/" title="The Secret TV" target="_blank" class="liexternal">The Secret</a>“)  ist ein Bekenntnis der Menschen, sich im Geiste eine gute Zukunft, ein „Oben“, ein besseres Leben, eine andere Welt, eine bessere Zukunft vorstellen zu wollen. Es ist ein neues Glaubensbekenntnis.</p>
<p><strong>Die Kraft der Gegenwart </strong></p>
<p>Was aber ist den die Zukunft für uns Menschen? Niemand hat je in der Zukunft gelebt. Es ist uns Menschen nur gegeben in der Gegenwart – im Jetzt – im Augenblick – zu leben. Kraft können wir also nur aus dem Jetzt beziehen, niemals aus einer Zukunft, in der wir nicht leben. Zukunft ist ein Gedankenkonstrukt, eine Erfindung unseres Geistes. <a href="http://www.eckharttolletv.com/" title="Eckhart Tolle TV" target="_blank" class="liexternal">Eckhart Tolle</a> sieht die Kraft für unser Leben ausschließlich in der Gegenwart, „in the now“. Wahre Erfüllung finden wir also nicht durch ein Bild der Zukunft, sondern durch eine hohe Präsenz im Hier und Jetzt. Präsenz erreichen wir aber nur durch ein „Abstellen des Geistes“ indem wir uns über das Denken erheben und den „mentalen Lärm“ mindern. Nun aber verlangt ein kräftiges Zukunftsbild nach dem „Gesetz der Anziehung“ eine ständige Aktivität des Geistes, was uns zu einem fundamentalen Widerspruch der beiden Vorstellungen für ein erfülltes Leben führt.</p>
<p><strong>Einer Aporie auf der Spur? </strong></p>
<p>Vielleicht finden wir in diesem „scheinbaren“ Widerspruch eine Aporie und somit eine Spannung, die uns wirklich weiter bringen kann. Ein Sowohl-als-auch kann beide Ansätze verbinden.</p>
<div id="attachment_1054" class="wp-caption aligncenter" style="width: 670px"><a href="http://hpwallner.at/wp-content/uploads/2010/05/Folie2.JPG" ><img class="size-large wp-image-1054" title="Aporetische Spannung zwischen &quot;Kraft aus dem Jetzt&quot; und &quot;Kraft aus Visionen&quot;" src="http://hpwallner.at/wp-content/uploads/2010/05/Folie2-660x495.jpg" alt="Aporie zwischen Sein und Werden - train the eight " width="660" height="495" /></a><p class="wp-caption-text">Aporie zwischen Sein und Werden - hpwallner</p></div>
<p align="center">Aporie in der liegenden Acht (train the eight®) – Kraft aus Visionen (werden) vs Kraft aus dem Jetzt (sein)</p>
<p>Die liegende Acht kann mit ihren beiden Brennpunkten eine solche Spannung darstellen. In der Bewegung entlang der liegenden Acht wird die Spannung spürbar und gleichzeitig integriert, nicht aber aufgelöst. Mir scheint es wie eine Energiegewinnung aus der Kraft des aporetischen Widerspruches.</p>
<p>Mit der Frage der Aporien habe ich mich schon in anderen Beiträgen beschäftigt: <a href="http://hpwallner.at/?s=aporetisch&amp;x=8&amp;y=4" title="Aporetische Spannungen" target="_blank" class="liexternal">aporetische Spannung</a></p>
<p>Eine weitere Auseinandersetzung mit der Frage Zukunft – Gegenwart – Vergangenheit gibt es hier: <a href="http://hpwallner.at/2010/02/14/von-der-zukunft-und-vergangenheit-her-fuhlen/" title="Zukunft und Vergangenheit" target="_blank" class="liexternal">Von der Zukunft und der Vergangenheit her fühlen</a></p>
<p><strong>Wo liegt mein Vorteil? </strong></p>
<p>Ich muss mich in meiner persönlichen Entwicklung entlang der liegenden Acht nicht mehr für <em>ein</em> Lebenskonzept entscheiden. Es besteht kein Grund entweder nur auf „Zukunftsbilder des Geistes“ zu vertrauen oder das Glück nur in der „Präsenz im Augenblick“ zu suchen. Beide Ansätze kann ich für meine Entwicklung nutzen und noch weitere Kraft aus dem „einfachen Tun“, dem „Wasser holen und Holz hacken“ gewinnen. Auch das mir gut bekannte Grübeln und das „Infragestellen“ – auch Reflexion genannt &#8211; kann ich in meinen Entwicklungszyklus entlang der liegenden Acht einbauen und somit zur „ganzheitlichen Vollendung“ bringen. Alles, was eine gute Entwicklung dann noch braucht, ist die <a href="http://hpwallner.at/2009/06/06/verdammt-zur-wiederholung-und-zur-standigen-verbesserung/" title="Die gute Wiederholung - Beitrag" target="_blank" class="liexternal">Konsequenz zur guten Wiederholung</a>.</p>
<div id="attachment_1056" class="wp-caption aligncenter" style="width: 670px"><a href="http://hpwallner.at/wp-content/uploads/2010/05/Folie1.JPG" ><img class="size-large wp-image-1056" title="Ganzheitliche Entwicklung des Menschen" src="http://hpwallner.at/wp-content/uploads/2010/05/Folie1-660x495.jpg" alt="Ganzheitliche Entwicklung des Menschen - train the eight" width="660" height="495" /></a><p class="wp-caption-text">Ganzheitliche Entwicklung des Menschen - hpwallner</p></div>
<p align="center">Ganzheitliche Entwicklung des Menschen in der liegenden Acht (train the eight®)</p>
<p><strong>Entwicklung ist mehr als ein Gedanke</strong></p>
<p>Ich komme zum Schluss, dass ganzheitliche Entwicklung des Menschen mehr ist als ein Gedanke und mehr braucht als ein Zukunftsbild (GEIST). Die Konzentration auf das stete Werden reicht nicht aus. Was wären wir ohne das Sein, ohne die Kraft des erlebten Augenblicks (HERZ)? Und wenn wir schon dabei sind, warum sollten wir für ein gutes Leben und eine gute Entwicklung nicht auch ganz aktiv etwas tun? Mag der Glaube allein schon wirken, mein Tun wird mir nicht schaden (BEWEGUNG). Wenn auch stetes Grübeln wenig Nützliches mit sich bringt, so ist die gute Reflexion nach jedem Tun doch sehr lehrreich und hilft uns jene Muster, die es wert sind wiederholt zu werden, zu erkennen (FORM).</p>
<p>Der Geist-Herz-Bewegung-Form-Zyklus entlang der liegenden Acht (train the eight) hat mir einen Weg einer ganzheitlichen Entwicklung gezeigt, den ich nicht mehr missen möchte.</p>
<p><em>Ihr Heinz Peter Wallner</em></p>
<p><strong>Ausgewählte</strong><strong> </strong><strong> <a href="http://twitter.com/hpwallner" title="Tweets von hpwallner" onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/twitter.com'); javascript:pageTracker._trackPageview(" target="_blank" class="liexternal">Tweets</a> </strong><strong>zum Thema: </strong></p>
<p>Warum glauben wir denn an die Kraft der Visionen, wenn doch alle Energie immer nur im Augenblick liegt?</p>
<p>Ist Zukunft nur ein gedankliches Konstrukt, das uns vom wahren Leben „in the now“ abhält (wie Eckhart Tolle das meint)?</p>
<p>Braucht wirtschaftlicher Erfolg mehr als die volle Wahrnehmung des Augenblicks? Strategie ist nur ein Gedanke.</p>
<p>Fein, wenn sich Organisationen mit Vergangenheit und Zukunft beschäftigen. Wer aber bringt ihre Konzentration in den Augenblick zurück?</p>
<p><strong><span style="color: #333399;">Wenn Ihnen der Artikel gefällt, dann bitte ich darum, ihn hier weiter zu empfehlen:</span></strong></p>
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		<title>Heureka, ich bin UnternehmerIn!  Warum auch nicht?</title>
		<link>http://hpwallner.at/2010/04/18/heureka-ich-bin-unternehmerin-warum-auch-nicht/</link>
		<comments>http://hpwallner.at/2010/04/18/heureka-ich-bin-unternehmerin-warum-auch-nicht/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 22:26:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Peter Wallner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bloglinks]]></category>
		<category><![CDATA[Führung, Management und Leadership]]></category>
		<category><![CDATA[Entrepreneur]]></category>
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		<description><![CDATA[Ohne Erfolgswahn kein Projekt; ohne Projekt keine Chance, andere mit dem eigenen Fieber anzustecken (Peter Sloterdijk) &#8211; in diesem Sinne ein Danke an Hannes Offenbacher und Luca Hammer für diese neue Initiative! Hier der Link zur Blog Parade. Was macht den Unterschied? UnternehmerInnen unterscheiden sich genetisch genau so viel bzw. genau so wenig vom Affen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne Erfolgswahn kein Projekt; ohne Projekt keine Chance, andere mit dem eigenen Fieber anzustecken (Peter Sloterdijk) &#8211; in diesem Sinne ein Danke an <a href="http://www.bessergehtsimmer.at/" title="Hannes Offenbacher" target="_blank" class="liexternal">Hannes Offenbacher</a> und <a href="http://www.2-blog.net/" title="Luca Hammer" target="_blank" class="liexternal">Luca Hammer</a> für diese neue Initiative!</p>
<div id="attachment_1042" class="wp-caption aligncenter" style="width: 670px"><a href="http://hpwallner.at/wp-content/uploads/2010/04/Bloegger-Entrepreneurship-2010.jpg" ><img class="size-large wp-image-1042" title="Bloegger Entrepreneurship Blog Parade 2010" src="http://hpwallner.at/wp-content/uploads/2010/04/Bloegger-Entrepreneurship-2010-660x190.jpg" alt="Bloegger Entrepreneurship Blog Parade 2010" width="660" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Bloegger Entrepreneurship Blog Parade 2010</p></div>
<p>Hier der Link zur <a href="http://bloegger.at/2010/04/einladung-zur-mingo-blogparade-entrepreneurship/" title="Bloegger - Blog Parade " target="_blank" class="liexternal">Blog Parade</a><a href="http://urlauburlaub.wordpress.com/2010/04/17/was-ist-ein-entrepreneur/" title="Entreprenuership " target="_blank" class="liexternal"></a>.</p>
<p><strong>Was macht den Unterschied? </strong></p>
<p>UnternehmerInnen unterscheiden sich genetisch genau so viel bzw. genau so wenig vom Affen wie alle anderen Menschen auch. Angeblich sind 98% des Genmaterials der Affen identisch mit dem der Menschen, egal ob sie UnternehmerInnen sind oder nicht. Der Unterschied zwischen den Menschen, die lieber für sich selbst arbeiten und jenen, die es lieber für andere tun, muss also anderswo liegen und sehr fein sein. Darüber wurde aber schon viel gedacht und geschrieben. Eine Spur, die uns näher an diese Unterschiede führen kann, finden wir in der Interpretation der Worte für unser Leben. Hier ein paar einfache – vielleicht sogar zu einfache – Beispiele.</p>
<p><strong>Der Umgang mit Freiheit: </strong></p>
<p>Für die UnternehmerInnen ist Freiheit ein kostbares Gut, für die anderen eine Last, weil sie ständig zur Entscheidung aufruft und diese Wahl bekanntlich zur Qual werden kann. Freiheit kann zur Angst  werden, weil sie Auswege aus der göttlichen Ordnung der Hierarchie aufzeigt. Der Knecht, reimt Heine, singt gern ein Freiheitslied des Abends in der Schenke. Tagsüber will er klare Anweisungen haben. Aber erst am Freiheitsbegriff von Aristoteles erkennt man den wahren Unternehmer / die wahre Unternehmerin aus der Zeit der Industrialisierung. Freiheit war für Aristoteles das Vorrecht der BürgerInnen, sich auf dem Rücken der SklavInnen der Muße hinzugeben. Aber ist das die Freiheit, wonach sich die Entrepreneure einer neuen Nachhaltigkeit sehnen? Wohl kaum. Es gibt einen feinen Unterschied zwischen den alten UnternehmerInnen und den neuen „nachhaltigen Entrepreneure“. Beide halten an der Freiheit als Wert fest. War es für die alten UnternehmerInnen die Freiheit nehmen zu dürfen, so ist es für die neuen die Freiheit, nicht nehmen zu müssen. Wie das gemeint ist, wird hier mit zwei Tweets kurz erklärt:</p>
<p><a href="http://twitter.com/hpwallner" title="hpwallner on Twitter " target="_blank" class="liexternal">@hpwallner</a> Das pure Nehmen der westlichen, nicht nachhaltigen Wirtschaftsweise, ist kein Modus für eine evolutionäre Weltentfaltung #Nachhaltigkeit</p>
<p><a href="http://twitter.com/hpwallner" title="hpwallner on Twitter " target="_blank" class="liexternal">@hpwallner</a> Aus der Wirtschaft der unzumutbaren Besitzergreifung wird eine Wirtschaft des fairen Tausches und wechselseitiger Anerkennung #Nachhaltigkeit</p>
<p>Ein weiterer Unterschied gibt sich mir zu erkennen. „<em>Er spürt, dass ein Handwerker gleichsam der Diener seiner Kunden ist und sein Lebensunterhalt von ihnen abhängt, dass ein Siedler aber, der sein eigenes Land bestellt wirklich Herr seiner selbst und von aller Welt unabhängig ist</em>“ (aus: <a href="http://www.amazon.de/Reichtum-Nationen-Hauptwerke-gro%C3%9Fen-Denker/dp/3937229353" title="Adam Smith" target="_blank" class="liexternal">Adam Smith, Der Reichtum der Nationen, Seite 313</a>). War die wahre Freiheit einstmals &#8211; also die vollständige Unabhängigkeit von den Launen der Menschen &#8211; durch die Bindung an ein Stückchen Erde dieser Welt gegeben, so ist die neue „Web 2.0“-Freiheit, die wir erreichen wollen, die vollständige Loslösung von jeder Art der Lokalität und die Auflösung der Materiegebundenheit im virtuellen Raum, in dem Globalisierung im Sekundentakt jedes Mal neu erfolgen kann.</p>
<p><strong>Die Enthemmung zur Tat: </strong></p>
<p>„<em>Ein Unternehmer ist ständig im Übergang zum Handeln „aus sich selbst“, wobei die Brücke zur Tat, die er selbst baut oder sich errichten lässt, aus Interessen konstruiert wird, unter denen durchaus auch Vernunftinteressen sein können</em>“ (Peter Sloterdijk, Im Weltinnenraum des Kapitals, Seite 94)</p>
<p>Also, unabhängig davon ob die Vernunft uns treibt, jeder Mensch, der sich dem Unternehmertum unterwirft, enthemmt sich zur Tat. In gewisser Weise macht das ja jeder Mensch, weil jedes Handeln oder jede Form der Arbeit eine Enthemmung zur Tat erfordert. Es ist nur die Grundmotivation – zumindest oberflächlich betrachtet &#8211; eine andere. UnternehmerInnen enthemmen sich -  in der Tendenz – zur Tat aus einem inneren Drang, die anderen aus einem äußeren Zwang. Vielleicht ist aber der große Unterschied in der Enthemmung zur Tat nur ein einziges Mal wirklich bedeutsam. Nämlich in dem Augenblick, in dem der Entrepreneur seine Entscheidung zur Gründung trifft. Diese Enthemmung zur Tat ist in gewissem Sinne schöpferisch, weil eine neue Einheit, eine neue Leistung, ein neues Produkt das Licht der Welt erblickt.</p>
<p>Im „<a href="http://hpwallner.at/2009/09/26/wie-gedanken-die-welt-formen-%E2%80%93positives-denken/" title="train the eight" target="_blank" class="liexternal">train the eight – Programm</a>“ (lernen in der liegenden Acht) entspricht dieser Enthemmung zur Tat der Durchgang durch den Ursprung der liegenden Acht. Aus dem neuen Denken (die unternehmerische Idee) und der neuen Haltung (das unternehmerische Herz) entsteht eine innere Resonanz, die uns zur Entscheidung befreit und zur Tat enthemmt.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_1035" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://hpwallner.at/wp-content/uploads/2010/04/TT8-train-the-eight1.jpg" ><img class="size-medium wp-image-1035" title="TT8 - train the eight" src="http://hpwallner.at/wp-content/uploads/2010/04/TT8-train-the-eight1-300x225.jpg" alt="TT8 - train the eight" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">TT8 - train the eight</p></div>
<p style="text-align: center;">Mehr dazu in einer kleinen Präsentation:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://hpwallner.at/wp-content/uploads/2010/04/Entrepreneurship-20101.pdf" class="lipdf">Entrepreneurship-Wallner-2010</a></p>
<p>Und ganz nebenbei. Warum viele GründerInnen einen Consultant aufsuchen, ist leicht erklärt: „<em>Da aber die leise Vernunftstimme selten so deutliche Anordnungen gibt wie der römische Papst und da die zum Handeln Berufenen oft bis kurz vor dem Tattermin nicht wissen, ob sie in ihrem inneren Forum einen klaren Befehl erhalten haben oder nicht, umgegeben sie sich, wie bemerkt, mit Beratern und Motivatoren, die keine andere Aufgabe haben, als den Akteuren beim Absprung ins Handeln behilflich zu sein</em>“ (Peter Sloterdijk, <a href="http://www.amazon.de/Im-Weltinnenraum-Kapitals-philosophische-Globalisierung/dp/3518416766" title="Peter Sloterdijk" target="_blank" class="liexternal">Im Weltinnenraum des Kapitals</a>, Seite 102).</p>
<p><strong>Schöpferisch im Sein und Werden: </strong></p>
<p>Der schöpferische Akt in der Gründung eines Unternehmens findet sich lange vor dem Gründungsdatum. Es ist der Heureka! Prozess, aus dem die unternehmerische Idee hervorgeht (<a href="http://hpwallner.at/2009/12/15/der-heureka-prozess-in-der-liegenden-acht/" title="Heureka! " target="_blank" class="liexternal">Der Heureka! – Prozess in der liegenden Acht</a>). Ein solcher Prozess kann unterschiedlich lange dauern. Wenn es so lange dauert, soviel persönliche Opfer fordert und die Gesundheit derart belastet, wie das bei Charles Goodyear, dem Erfinder der Vulkanisation (damit aus Kautschuk Hartgummi wird) der Fall war (mehr dazu auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Goodyear" title="Goodyear" target="_blank" rel="nofollow" class="liwikipedia">Wikipedia</a>) werden nur die durchhalten, denen die „<em>Einschwörung auf ein unbeirrbares Vorwärts gelingt</em>“ auch dann, wenn es wie Wahnsinn anmutet (Peter Sloterdijk).  Und diese göttliche Imagination ist unser reichstes Erbe, das Geburtsrecht, das uns mit dem Göttlichen verbindet. Sie ist buchstäblich ein Abstieg der Weltseele in uns alle (Terence McKenna)</p>
<div id="attachment_1020" class="wp-caption aligncenter" style="width: 424px"><img class="size-full wp-image-1020" title="Entrepreneurship Madame Di Men Sion 2010" src="http://hpwallner.at/wp-content/uploads/2010/04/Entrepreneurship-Madame-Di-Men-Sion-2010.png" alt="Entrepreneurship Madame Di Men Sion 2010" width="414" height="353" /><p class="wp-caption-text">Entrepreneurship Madame Di Men Sion 2010</p></div>
<p><strong>Was leisten UnternehmerInnen für die Gesellschaft? </strong></p>
<p>Ob aus einer unternehmerischen Tätigkeit am Ende des Tages Freude oder Leid für die Menschen und die Welt folgt, hängt vom Geschäftsmodell ab. Ich sehe im Unternehmertum alleine noch keinen positiven Beitrag für die Gesellschaft. „Examine each question in terms of what is ethically right, as well as what is economically expedient. A thing is right when it tends to preserve the integrity, stability, and beauty of the biotic community. It is wrong when it tends otherwise.” (Zitat zu finden bei Aldo Leopold, <a href="http://www.amazon.com/County-Almanac-Outdoor-Essays-Reflections/dp/0345345053" title="Aldo Leopold" target="_blank" class="liexternal">A Sand County Almanac</a>, auf Seite 262).</p>
<p>(Mehr dazu in „<a href="http://hpwallner.at/2009/10/11/vertikale-spannung-%E2%80%93-was-ist-das-neue-oben/" title="Das neue Oben" target="_blank" class="liexternal">Was ist das neue Oben?</a>“ und in <a href="http://hpwallner.at/2010/01/03/95-thesen-fur-eine-neue-wirtschaft-teil-ii/" title="95 Thesen" target="_blank" class="liexternal">95 weitere Thesen zur neuen Wirtschaft</a>. Abschließend die Frage: <a href="http://hpwallner.at/2009/01/09/braucht-die-wirtschaft-ein-neues-bewusstsein/" title="Blogbeitrag" target="_blank" class="liexternal">Braucht die Wirtschaft nicht ein neues Bewusstsein?</a>)</p>
<p><strong>Bücher, die es wert sind, gelesen zu werden? </strong></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Im-Weltinnenraum-Kapitals-philosophische-Globalisierung/dp/3518416766" title="Amazon" target="_blank" class="liexternal">Im Weltinnenraum des Kapitals</a> von Peter Sloterdijk</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Effectuation-Unternehmergeist-denkt-anders-Marcus-Ambrosch/dp/3902672196/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1271535328&amp;sr=1-1" title="Effektuation" target="_blank" class="liexternal">Effectuation-Unternehmergeist denkt anders! </a>von <a href="http://www.amazon.de/s?_encoding=UTF8&amp;search-alias=books-de&amp;field-author=Marcus%20Ambrosch" class="liexternal">Marcus Ambrosch</a></p>
<p><a href="http://www.ifte.at/wtarea.php?area=3&amp;page=58" title="Entrepreneurship und Nachhaltigkeit" target="_blank" class="liexternal">Sustainability meets Entrepreneurship </a>mit Hannes Offenbacher als Co-Author (mehr Infos auch <a href="http://blog.newscred.com/?p=186" title="Entrepreneure" target="_blank" class="liexternal">hier</a>)</p>
<p>Und mein eigenes Buch sollte auch aufscheinen, befiehlt mir das Ego <img src='http://hpwallner.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.lila-management.com/hpwallner_books.htm" title="Das LILA Management Prinzip " target="_blank" class="liexternal">Das Lila-Management-Prinzip: Unternehmen neu denken und erfolgreich verändern</a></p>
<p><strong>Die bisher erschienene Artikel der Blogparade: </strong></p>
<ol>
<li>Thomas Thaler: <a href="http://urlauburlaub.wordpress.com/2010/04/17/was-ist-ein-entrepreneur/" class="liexternal">Was ist ein Entrepreneur?</a></li>
<li>Heinz Peter Wallner: <a href="http://hpwallner.at/2010/04/18/heureka-ich-bin-unternehmerin-warum-auch-nicht/" target="_blank" class="liexternal">Heureka, ich bin UnternehmerIn! Warum auch nicht?</a></li>
<li>Marcus Ambrosch: <a href="http://ambrosch.macbay.info/blog/berufsbezeichnung-entrepreneur/" class="liexternal">Berufsbezeichnung – Entrepreneur?</a></li>
<li>Hannes Offenbacher: <a href="http://www.bessergehtsimmer.at/2010/04/die-entscheidung-das-schwert-des-entrepreneurs/" class="liexternal">Die Entscheidung. Das Schwert des Entrepreneurs</a></li>
<li>Gerhard Wehe: <a href="http://www.profilneurosen.com/entrepreneurship/entrepreneurship.html" class="liexternal">Soziologische Perspektiven</a></li>
<li>Cornelia Daniel: <a href="http://www.oekoenergie-blog.at/2010/04/entrepreneurship-und-das-halb-volle-glas/" class="liexternal">Entrepreneurship und das halb volle Glas</a></li>
<li>Cornelia Bredt: <a href="http://www.comalab.at/blog/2010/04/entrepreneurship-unternehmen-zukunft/" class="liexternal">Entrepreneurshipp – Unternehmen Zukunft</a></li>
<li>Nicole Arnitz: <a href="http://7meilenstiefeletten.at/2010/04/2010/04/entrepreneurship-leidenschaft-in-ihrer-reinsten-form/" class="liexternal">Entrepreneurship. Leidenschaft in ihrer reinsten  Form</a></li>
<li>Johanna Kriks: <a href="http://art-innovation-sustainability.blogspot.com/2010/04/kreativitat-leidenschaft-und-vertrauen.html" target="_blank" class="liexternal">Kreativität, Leidenschaft und Vertrauen – über die  Lust am Unternehmertum</a></li>
<li>Manuel Gruber: <a href="http://www.visualpropagand.at/viprolog/2010/04/entrepreneurship_2010/" target="_blank" class="liexternal">Entrepreneurship 2010 – Warum die Old Economy nervt  und die wahren Stars Surfshorts tragen</a></li>
<li>Franz Kühmayer: <a href="http://reflectionsresearch.wordpress.com/2010/04/25/entrepreneurship-beginnt-im-bildungssystem/" class="liexternal">Entrepreneurship beginnt im Bildungssystem</a></li>
<li>Valentin Heppner: <a href="http://waaarum.wordpress.com/2010/04/26/warum-soll-ich-entrepreneur-werden/" class="liexternal">Warum soll ich Entrepreneur werden?</a></li>
<li>Nicole Arnitz: <a href="http://7meilenstiefeletten.at/2010/04/entrepreneurship-leidenschaft-in-ihrer-reinsten-form/" target="_blank" class="liexternal">Entreprenuership. Leidenschaft in ihrer reinsten Form</a></li>
</ol>
<p><em>Ihr Heinz Peter Wallner</em></p>
<p><em><br />
</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em><a href="http://bloegger.at/2010/04/einladung-zur-mingo-blogparade-entrepreneurship/" ><img title="Mingo Blogparade Entrepreneurship" src="http://bloegger.at/entrepreneurship550.jpg" alt="Blogparade Entrepreneurship" /></a></em></p>
<p><em> </em></p>
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		<title>Brauchen wir Meinung und Wahrheit?</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 19:54:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Peter Wallner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltbild und Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Bewusstsein]]></category>
		<category><![CDATA[Lüge]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[train the eight]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrheit]]></category>
		<category><![CDATA[Weltbild]]></category>
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		<description><![CDATA[„Ein Fährmann, ja. Manche, Govinda, müssen sich viel verändern, müssen allerlei Gewand tragen, ihrer einer bin ich, Lieber. Sei willkommen, Govinda, und bleibe die Nacht in meiner Hütte.&#8221; (aus „Siddhartha“ von Hermann Hesse) „Der Begriff der Wahrheit ist, wenn man es genau nimmt, ein Chamäleon der Philosophiegeschichte mit einer – je nach Benutzer – immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Ein Fährmann, ja. Manche, Govinda, müssen sich viel verändern, müssen allerlei Gewand tragen, ihrer einer bin ich, Lieber. Sei willkommen, Govinda, und bleibe die Nacht in meiner Hütte.&#8221; (aus „Siddhartha“ von Hermann Hesse)</p>
<p>„Der Begriff der Wahrheit ist, wenn man es genau nimmt, ein Chamäleon der Philosophiegeschichte mit einer – je nach Benutzer – immer etwas anderen Färbung. … Wahrheit ist, so habe ich einmal gesagt, die Erfindung eines Lügners“ (<a href="http://www.amazon.de/Wahrheit-Erfindung-L%C3%BCgners-Gespr%C3%A4che-Skeptiker/dp/3896702149" title="Amazon - Heinz von Förster" target="_blank" class="liexternal">Heinz von Förster</a>).</p>
<div id="attachment_1003" class="wp-caption aligncenter" style="width: 670px"><img class="size-large wp-image-1003" title="Ospiti Guests Gośie von Krzysztof Wodiczko " src="http://hpwallner.at/wp-content/uploads/2010/04/IMG_0349-Peter-Wallner-v1-660x495.jpg" alt="Ospiti Guests Gośie von Krzysztof Wodiczko " width="660" height="495" /><p class="wp-caption-text">Ospiti Guests Gośie von Krzysztof Wodiczko </p></div>
<p style="text-align: center;">Abbildung:  „Ospiti / Guests / Gośie&#8221; von <a href="http://www.medienkunstnetz.de/kuenstler/wodiczko/biografie/" title="Biographie Wodiczko" target="_blank" class="liexternal">Krzysztof Wodiczko</a> im Polnischen Pavillon,<br />
gezeigt in Venedig, Biennale 09.</p>
<p>Nach längerer Zeit habe ich erneut Siddhartha von Herman Hesse gelesen. Diesmal ging diese Dichtung tiefer, brachte mehr Erkenntnis und eigenes Verstehen. Besonders beeindruckend finde ich den abschließenden Dialog von Siddhartha mit seinem Freunde Govinda über die Wahrheit.</p>
<p>Sprach Siddhartha: „<em>Ich habe einen Gedanken gefunden, Govinda, den du wieder für Scherz oder für Narrheit halten wirst, der aber mein bester Gedanke ist. Er heißt: Von jeder Wahrheit ist das Gegenteil ebenso wahr! Nämlich so: eine Wahrheit lässt sich immer nur aussprechen und in Worte hüllen, wenn sie einseitig ist. Einseitig ist alles, was mit Gedanken gedacht und mit Worten gesagt werden kann, alles einseitig, alles halb, alles entbehrt der Ganzheit, des Runden, der Einheit.</em>“</p>
<p>Und in diesen Tagen kam es dann zu einem Dialog mit meinen PartnerInnen über unser neues „train the eight“ (lernen in der liegenden Acht) Modell, mit dem wir Wandel und Lernen für Unternehmen beschreiben (darüber schreibe ich auf diesem <a href="http://hpwallner.at/?s=Lernen+in+der+liegenden+Acht+&amp;x=6&amp;y=7" title="Blogbeitrag" target="_blank" class="liexternal">Blog </a>sehr häufig). Müssen wir das Modell, bevor wir es verwenden, wirklich als Wahrheit erkennen und deklarieren? Können wir uns keine Meinung bilden und kein Commitment für etwas abgeben, ohne es mit Wahrheit in Verbindung bringen zu müssen? Bevor ich daraus meine Erkenntnis ziehe, hier einige Gedanken dazu.</p>
<p>In unserem Denken neigen wir dazu, über eine Sache Klarheit bekommen zu wollen. Mit dieser Klarheit verbunden ist dann unsere Meinung. Eine Meinung zu haben ist fast alles, was in unserer Welt heute Wert hat. Den Streit der Meinungen erklären wir zur heiligen Meisterschaft. Ist das nun falsch oder wahr? Und schon wieder wollen wir uns unsere Meinung bilden, sofort bewerten. Es gibt keinen anderen Weg etwas darzustellen und eine Entscheidung für etwas zu treffen. Nichts lässt sich beschreiben, kein Modell lässt sich bilden, wenn wir nicht zuvor definieren, was wir für die Wahrheit halten.</p>
<p>Lüge und Wahrheit sind das herrschende Gegensatzpaar. Die Lüge als Lebenselixier der Politiker, die Wahrheit als jenes der Priester. Dabei ist eines klar: nur der, der sich keinen guten Anwalt leisten kann, sollte lieber gleich die Wahrheit sagen. In diesem Fall hat sie Wert, da kann sie ein Leben zumindest verbessern.  Aber sonst? Wohin führt uns das Gegensatzpaar von Wahrheit und Lüge? Teilt die Unterscheidung nicht einfach die Welt in zwei Teile, in jenen Teil der Menschen, die im Besitze der Wahrheit sind und in den Teil jener, die der Lüge anheim fallen? Damit sind wir mitten drinnen im Streit um Worte, mitten im Dickicht des mechanistischen Denkens. Fein zerteilt in weiß und schwarz, in gut und böse, in richtig und falsch.</p>
<p>Nur ganzheitliches Denken führt uns aus der Sackgasse des ‚Zerteilen-müssens’. Sobald wir erkennen, dass immer das ‚Sowohl-als-auch’ gilt, können wir loslassen und Einheit wahrnehmen. Wenn das Eine wahr ist, dann ist immer das Gegenteil auch wahr. Alles was gut ist, ist auch schlecht, aber es gilt kein ‚Weder-noch’, sondern nur ein ‚Sowohl-als-auch’. Noch nie war ein Mensch ganz gut oder ganz schlecht, noch nie ein wissenschaftliches Modell ganz richtig oder ganz falsch. Richtig und falsch sind eine Täuschung, deren Komplizin die Illusion der Zeit ist. Nur zu einem bestimmten Zeitpunkt ist etwas scheinbar wahr oder falsch, gut oder schlecht.</p>
<p>Warum also der Streit um Worte? (<a href="http://hpwallner.at/2009/01/28/kollektives-denken-und-welchen-wert-hat-die-meinung/" title="Blogbeitrag" target="_blank" class="liexternal">Blogbeitrag über &#8220;Welchen Wert hat die Meinung?&#8221;</a>)</p>
<p>Im Buch das „Das All-sehende Auge” von David R. Hawkins findet sich das Zitat: „<em>Wenn man sorgfältig prüft, findet man, dass alle Meinungen wertlos sind. Alle sind sie Nichtigkeiten, haben keine Bedeutung, und es wohnt ihnen keinerlei Verdienst inne.”</em> Ich liebe dieses Zitat, weil es das Ego hinterfragt und eine innere Verwirrung hervorruft. An dieser Stelle finde ich wieder zu den drei Moden des erwachten Handelns von Eckhart Tolle: Die drei Moden lauten: 1.) Ist das so? 2.) Mag sein. 3.) Auch das geht vorbei (mehr dazu <a href="http://hpwallner.at/2010/03/21/ein-augenblick-ohne-wertung-kann-ein-leben-verandern/" title="Blogbeitrag" target="_blank" class="liexternal">hier</a>).  Auch das kann ich lieben, würde wohl Siddhartha sagen <img src='http://hpwallner.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Zur Eingangsfrage nun zurück. </strong></p>
<p>Wie können wir es mit einem Modell wie dem „train the eight“ halten? Es gibt keinen Weg, etwas zu beschreiben, ohne die Welt zuvor zu zerteilen. Also ist es wohl so, dass wir das Modell als wahr anerkennen müssen, bevor wir es lehren. Fast schade.</p>
<div id="attachment_1004" class="wp-caption aligncenter" style="width: 670px"><img class="size-large wp-image-1004" title="True - wahr oder falsch" src="http://hpwallner.at/wp-content/uploads/2010/04/True-wahr-oder-falsch-660x231.jpg" alt="Thruth? Wozu noch Wahrheit? " width="660" height="231" /><p class="wp-caption-text">Thruth? Wozu noch Wahrheit? </p></div>
<p style="text-align: center;">Bild: Einfacher ist aber: Wir bleiben bei der Wahrheit!</p>
<p>Warum aber sollen wir nicht einmal das Unmögliche versuchen und an einer Haltung arbeiten, die ohne Wahrheitsanspruch auskommt? Etwa so: Ich kann das Modell annehmen, anerkennen und wertschätzen. Mir selbst kann ich damit die Welt besser erklären; es hilft mir, mein Leben, meine Arbeit, die Welt besser zu verstehen. Mag es viele Modelle geben, ich halte mich an dieses. Ich kann es loben, ich kann es lieben. Es hilft einfach, es funktioniert. Warum sollte es nicht anderen Menschen ebenso helfen? Auch wenn sich Siddhartha von dieser Lehre wieder abwenden würde, ich kann sie annehmen und/oder weiter suchen.</p>
<div id="attachment_1007" class="wp-caption aligncenter" style="width: 447px"><img class="size-full wp-image-1007" title="train the eight" src="http://hpwallner.at/wp-content/uploads/2010/04/train-the-eight1.png" alt="train the eight" width="437" height="323" /><p class="wp-caption-text">train the eight</p></div>
<p style="text-align: center;">Bild: „train the eight“ Kresse-Wallner 2010</p>
<p>Solange ich ein Modell nicht als das einzige, das beste und schönste darstellen muss, kann ich darauf verzichten, die Wahrheit des Modells in den Vordergrund zu stellen. Das Modell muss nur helfen, es muss funktionieren, nicht die Wahrheit verkörpern. Sobald ich aber wieder an etwas glaube, bin ich gleich mitten drinnen im Dschungel der Wahrheiten. An was denn sonst sollte ich glauben, wenn nicht an die Wahrheit? Sich aus den Fängen des mechanistischen Weltbildes zu lösen ist „wahrlich“ ein Training wert. Täglich und „am besten“ (Vorsicht, Meinung!) natürlich in der liegenden Acht <img src='http://hpwallner.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  &#8211; train the eight!</p>
<p><em>Ihr Heinz Peter Wallner</em></p>
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<p><em><br />
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		<title>Veränderung und Konsolidierung im Change Management – Entwicklung braucht beides</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 23:19:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinz Peter Wallner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Führung, Management und Leadership]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen in der liegenden Acht]]></category>
		<category><![CDATA[Change Management]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[islands of change]]></category>
		<category><![CDATA[Konsolidierung]]></category>
		<category><![CDATA[train the eight]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt eine kosmische Imagination, die Imagination der Seele des Universums oder Weltenseele (Rupert Sheldrake) Abbildung: Tomas Saraceno, Tucuman, Argentinia, 1973, lebt in Frankfurt a.M., Germany, Galaxies Forming along Filaments, like Droplets along the Strands of a Spider’s Web, 2009, gezeigt in Venedig, Biennale09. Wechselspiel von Veränderung und Konsolidierung im Change Management: Können sich Unternehmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Es gibt eine kosmische Imagination, die Imagination der Seele des Universums oder Weltenseele (Rupert Sheldrake)</em></p>
<div id="attachment_972" class="wp-caption aligncenter" style="width: 670px"><img class="size-large wp-image-972" title="Tomas Saraceno - Galaxien - Biennale09" src="http://hpwallner.at/wp-content/uploads/2010/03/Tomas-Saraceno-Galaxien-Biennale09-660x470.jpg" alt="Tomas Saraceno - Galaxien - Biennale09" width="660" height="470" /><p class="wp-caption-text">Tomas Saraceno - Galaxien - Biennale09</p></div>
<p>Abbildung: <a href="http://www.designboom.com/weblog/cat/10/view/6653/tomas-saraceno-at-venice-art-biennale-09.html" title="Tomas Saraceno" target="_blank" class="liexternal">Tomas Saraceno</a>, Tucuman, Argentinia, 1973, lebt in Frankfurt a.M., Germany, Galaxies Forming along Filaments, like Droplets along the Strands of a Spider’s Web, 2009, gezeigt in Venedig, Biennale09.</p>
<p><strong>Wechselspiel von Veränderung und Konsolidierung im Change Management:<br />
</strong></p>
<p>Können sich Unternehmen wirklich dauernd verändern? Aufgrund des schnellen Wandels der Gesellschaft und der Wirtschaft scheinen Unternehmen zunehmend einem dauernden Veränderungsdruck ausgesetzt zu sein. Wir sagen heute „Change happens“. Wer hat noch Zeit einen Veränderungsprozess vorzudenken, zu planen und gedeihlich umzusetzen? Nach meiner Interpretation von Wandel müssen wir verschiedene Ebenen unterscheiden. Auf der Makroebene der unternehmerischen Strukturen kann sich nur in längeren Zeitabschnitten eine tiefe Veränderung vollziehen. Das Unternehmen hat ein „Muster“ mit dem es am Markt agiert und in Resonanz kommt – es folgt einem Attraktor. Dieses Muster ist nur mit großem Energieeinsatz, mit erheblichen Schmerzen und zwischenzeitlichem Leid (für die betroffenen Menschen)  und daher nur selten tiefgreifend zu verändern. Der Veränderungsbedarf, den die Umwelt in das Unternehmen bringt, muss sehr hoch sein. Diese eher seltene wirklich tiefe Veränderung bringt das Unternehmen in einen Übergangsraum, in dem es temporär an Leistungsfähigkeit verliert, instabil wird und somit einen schwankenden und gefährlichen Zustand durchläuft. Niemand kann mit Sicherheit sagen, ob wirklich ein neuer Attraktor erreicht wird und auch nicht, ob der neue Zustand der wirklich bessere und erfolgreichere Zustand sein wird.</p>
<div id="attachment_973" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-973" title="Bifurkation" src="http://hpwallner.at/wp-content/uploads/2010/03/Bifurkation-300x135.png" alt="Bifurkation - Im Übergangsraum zwischen zweit Systemzuständen" width="300" height="135" /><p class="wp-caption-text">Im Übergangsraum zwischen zwei Systemzuständen</p></div>
<p style="text-align: center;">Abbildung Bifurkation: Das System „Unternehmen“ entscheidet sich in einem Übergangsraum zwischen zwei stabilen Systemzuständen (aus „Das LILA Management Prinzip“ <a href="http://www.lila-management.com/" class="liexternal">http://www.lila-management.com</a>)</p>
<p>Je höher die Wahrnehmungsfähigkeit für die Veränderung der Menschen und der Märkte ist, desto eher wird das neue Muster – der neue Zustand nach der Veränderung – ein Erfolg sein. Die Phase der Veränderung ist die Phase der Pioniere und des Unternehmertums. Die Phase der Konsolidierung, der Stabilisierung, ist die Phase des Managements. Hier geht es um das Handwerk und um die Effizienz. Der Begriff des Change Management muss aus meiner Sicht in langen Zyklen über beiden Phasen, der Veränderung und der Konsolidierung, gedacht werden. Wir – mein Partner Kurt Schauer und ich – nennen das Wechselspiel von Veränderung und Konsolidierung dann Unternehmensentwicklung und beschreiben den Prozess mit der liegenden Acht (mit unserem „<a href="http://twitpic.com/934ox  " title="Lernen in der liegenden Acht" target="_blank" class="liexternal">train the eight</a>“ Modell).</p>
<p>Sehr oft werden die Phasen des Change – also die Veränderungsprozesse – mit zu geringer Energie geführt. Die Unternehmen fallen dann nach einer Rüttelphase im Übergangsraum einfach in den alten Zustand zurück und haben nur Schmerzen erlitten und großen aber sinnlosen Aufwand produziert.</p>
<p>Professor Peter Kruse erklärt diese großen Systemänderungen von Unternehmen mit unübertroffener Klarheit:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/FLFyoT7SJFs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/FLFyoT7SJFs&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: left;">Youtube Kanal von Lutz Berger <a href="http://www.youtube.com/user/lutzland " title="Lutz Berger" target="_blank" class="liexternal">http://www.youtube.com/user/lutzland </a></p>
<p>Auf der Makroebene des Unternehmens also gibt es ein Wechselspiel zwischen Veränderung und Konsolidierung in langen Zyklen. Die Phasen der Veränderung sind kurz zu halten, die folgenden Stabilisierungsphasen hingegen länger.</p>
<p>Auf tieferen Ebenen des Unternehmens aber darf es in den Prozessen und Kommunikationen immer und ständig eine Veränderung geben. Hier aber findet Veränderung nur im Sinne einer einfachen Optimierung statt. Es ist eine Veränderung erster Ordnung, ein einfacher Verbesserungsprozess. Das System selbst wird nicht in Frage gestellt, sondern nur stetig verbessert.</p>
<p>Wohl aber erhöht das Unternehmen seine Lebensfähigkeit, wenn es gelingt, in abgegrenzten Teilbereichen – in Entwicklungszellen – in „Islands of Change“ (angelehnt an meine „<a href="http://www.residenzverlag.at/?m=30&amp;o=2&amp;id_title_category=31&amp;id_title=554 " title="Inseln der Nachhaltigkeit" target="_blank" class="liexternal">Inseln der Nachhaltigkeit</a>“) immer wieder auch tiefer gehende Änderungen zu durchlaufen. Diese Islands of Change sind dann die innovativen Störungen des Systems, die es immer herausfordern und hinterfragen. Eine Erneuerung kann sich somit von innen heraus entwickeln.</p>
<div id="attachment_974" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-974" title="Experimentierraum" src="http://hpwallner.at/wp-content/uploads/2010/03/Experimentierraum-300x211.png" alt="Experimentierraum - die Parallelarena im Unternehmen" width="300" height="211" /><p class="wp-caption-text">Experimentierraum - die Parallelarena im Unternehmen</p></div>
<p style="text-align: center;">Abbildung aus „Das LILA Management Prinzip“ (<a href="http://www.lila-management.com/" class="liexternal">http://www.lila-management.com</a>)</p>
<p>Je weiter das Makromuster des Unternehmens von den Bedürfnissen der Umwelt entfernt ist, desto größer ist die Gefahr, die Spur des Erfolges zu verlieren. Weil die Menschen in den Unternehmen diese Spannungen mit der Umwelt zunehmend wahrnehmen, steigt auch intern der Veränderungsdruck. Das weniger hilfreiche Muster der Anpassung besteht in einem dann stärkeren inneren Optimierungsverhalten. Mit Einsparungen und Effizienz will man den Druck abbauen, was aber per se nicht gelingen kann. Das intelligentere Muster der Anpassung liegt in der Initiierung mehrerer „Islands of Chance“. Je größer der äußere Druck wird, desto mehr solcher Entwicklungszellen werden gebildet. Nicht alle diese Islands können überleben, viele scheitern wieder. Aber wenn die Zeit für einen Wandel auf der Makroebene reif ist, dann sind die Islands of Change die ersten Keimzellen der Entwicklung. Was hier schon an neuen Mustern erprobt wurde, kann jetzt vom gesamten System übernommen werden. Der große Wandel wird schneller und erfolgreicher erfolgen, wenn im kleinen Rahmen das Neue schon geübt wurde.</p>
<div id="attachment_977" class="wp-caption aligncenter" style="width: 670px"><img class="size-large wp-image-977" title="BB Veränderung und Konsolidierung 103029" src="http://hpwallner.at/wp-content/uploads/2010/03/BB-Veränderung-und-Konsolidierung-103029-660x310.png" alt="Veränderung des Unternehmens und Veränderung im Unternehmen" width="660" height="310" /><p class="wp-caption-text">Veränderung des Unternehmens und Veränderung im Unternehmen - H.P.Wallner 2010</p></div>
<p>Mit dem „<a href="http://hpwallner.at/?s=train+the+eight&amp;x=8&amp;y=13" title="Artikel zu &quot;train the eight&quot;" target="_blank" class="liexternal">train the eight</a>“ Modell (Kurz: TT8) bietet sich uns ein Modell der Veränderung an, das uns auf mehreren Ebenen hilfreich unterstützen kann.</p>
<ul>
<li>(1) Es bereitet Menschen auf Veränderungen vor. Selbst wenn die großen Veränderungen nur in langen Zyklen sich mit Konsolidierungsphasen abwechseln, ist es für die Menschen extrem hilfreich, das Leben und das Arbeitsleben auf das Fundament der Veränderung bauen zu können. Es geht um ein Lernen der Veränderung und um ein Training im Umgang mit Komplexität.</li>
<li>(2) Mit dem <a href="http://bit.ly/cHLlRN" title="Das LILA Management Prinzip" target="_blank" class="liexternal">TT8</a> und dem <a href="http://twitpic.com/934ox" title="Geist-Herz-Bewegung-Form Zyklus" target="_blank" class="liexternal">Geist-Herz-Bewegung-Form-Zyklus</a> (Neues Denken, neue Haltung, neues Tun, neue Erkenntnis – und dessen ständige Wiederholung &#8211; siehe auch: <a href="http://www.lila-management.com" title="Das LILA Management Prinzip" target="_blank" class="liexternal">Das LILA Management Prinzip</a>) kann jede Veränderung beschrieben werden. Dabei spielt es keine Rolle ob es sich um einen Verbesserungsprozess handelt oder um eine relevante, tiefer greifende Systemänderung. Der Prozess selbst bleibt gleich. Im zweiten Fall wird nur im Raum des neuen Denkens weiter ausgeholt und die Ebene gewechselt. Entlang der liegenden Acht muss ein neuer Attraktor gefunden werden.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=OZU0mpvQJ1U" title="Peter Sloterijk" target="_blank" class="liexternal">Peter Sloterdijk</a> sagt uns, dass wir unser Leben auf das Fundament der guten Wiederholung stellen müssen. „Nichts kann am Menschen bleiben, wie es war – die Gefühle werden reformiert, der Habitus wird neu geprägt, die Gedankenwelt von Grund auf restrukturiert, das gesprochene Wort saniert. Das ganze Leben erhebt sich als Neubau auf dem Fundament der guten Wiederholung.“ (Zitat aus Peter Sloterdijks Buch “<a href="http://www.amazon.de/mu%C3%9Ft-dein-Leben-%C3%A4ndern-Anthropotechnik/dp/3518419951" title="Peter Sloterdijk, Buch Amazon" target="_blank" class="liexternal">Du musst Dein Leben ändern</a>”, 2009, Seite 640). Wir werden zu Übenden, zu Trainierenden entlang der liegenden Acht. Mit ein bisschen Training und mit einem guten Gespür für die Zeichen der Zeit wird uns jeder Veränderungsprozess besser gelingen.</p>
<p>Machen wir uns mit Freude zu Übenden in einer spirituellen Welt. Ob im Change Management oder in der persönlichen Entwicklung, eines gilt immer: Übung macht den Meister. Willkommen in der <a href="http://hpwallner.at/2009/09/30/die-konsequenz-zur-wiederholung-%E2%80%93-meisterklasse-der-veranderung/" title="Meisterklasse der Veränderung" target="_blank" class="liexternal">Meisterklasse</a>!</p>
<p><em>Ihr Heinz Peter Wallner</em></p>
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