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	<description>Criminologia ist ein privater Blog zu kriminologischen und kriminalpolitischen Themen, betrieben und gepflegt von Lehrenden und Studierenden des Instituts für kriminologische Sozialforschung der Universität Hamburg</description>
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		<title>Ladendiebe, Schwarzfahrer und Raubkopierer unter uns</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 15:59:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Wickert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß und Unfug]]></category>
		<category><![CDATA[Bagatelldelikte]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalitätsentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalstatistik]]></category>
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		<category><![CDATA[Polizeistatistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Den oben stehenden Aufkleber habe ich im Weblog des Berliner Rechtsanwaltes Carsten R. Hoenig entdeckt. Dieser hat den Sticker in einer Herrentoilette des Kriminalgerichts entdeckt, fotografiert und online gestellt.
Der Fundort ist kurios und die Aussage &#8220;Ladendiebe, Schwarzfahrer, Raubkopierer. Wir sind viele und wir werden mehr&#8221; l&#228;sst das Kriminologenherz h&#246;her schlagen. Lobbyismus, &#8220;Othering&#8221;, Ungerechtigkeit der Justiz, modernes Prekariat, Armutskriminalit&#228;t sind nur einige Assoziationen, die mir sofort in den Sinn kamen.
Nach f&#252;nf Minuten war meine spontane Euphorie ...


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://criminologia.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Raubkopierer_Schwarzfahrer.jpg" rel="lightbox[4112]"><img class="alignleft size-full wp-image-4113" title="Ladendiebe, Raubkopierer und Schwarzfahrer" src="http://criminologia.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Raubkopierer_Schwarzfahrer.jpg" alt="" width="590" height="409" /></a>Den oben stehenden Aufkleber habe ich im <a title="Kanzlei Hoenig" href="http://www.kanzlei-hoenig.info/beruhigend" target="_blank">Weblog des Berliner Rechtsanwaltes Carsten R. Hoenig</a> entdeckt. Dieser hat den Sticker in einer Herrentoilette des Kriminalgerichts entdeckt, fotografiert und online gestellt.</p>
<p>Der Fundort ist kurios und die Aussage &#8220;Ladendiebe, Schwarzfahrer, Raubkopierer. Wir sind viele und wir werden mehr&#8221; l&#228;sst das Kriminologenherz h&#246;her schlagen. Lobbyismus, &#8220;Othering&#8221;, Ungerechtigkeit der Justiz, modernes Prekariat, Armutskriminalit&#228;t sind nur einige Assoziationen, die mir sofort in den Sinn kamen.</p>
<p>Nach f&#252;nf Minuten war meine spontane Euphorie verflogen und wich dem Gedanken, inwieweit der Aussage &#8220;wir werden mehr&#8221; eigentlich zuzustimmen ist und veranlasste mich zu folgender Klugsch***erei.</p>
<p>Ein Blick in die Polizeilichen Kriminalstatistiken der vergangenen 5 Jahre offenbart folgendes Bild:</p>
<table>
<thead>
<tr>
<td><strong>Straftat</strong></td>
<td><strong>2009</strong></td>
<td><strong>2008</strong></td>
<td><strong>2007</strong></td>
<td><strong>2006</strong></td>
<td><strong>2005</strong></td>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Erschleichen von Leistungen § 265a StGB</td>
<td>220.746</td>
<td>200.211</td>
<td>207.194</td>
<td>194.174</td>
<td>192.930</td>
</tr>
<tr>
<td>Ladendiebstahl</td>
<td>394.033</td>
<td>395.722</td>
<td>408.377</td>
<td>437.896</td>
<td>461.293</td>
</tr>
<tr>
<td>Computerkriminalit&#228;t: Straftaten i.Z.m. Urheberrechtsbestimmungen</td>
<td>11.943</td>
<td>17.979</td>
<td>21.293</td>
<td>11.307<small>(*1</small></td>
<td>10.432<small>(*2</small></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Summe</strong></td>
<td><strong>626.722</strong></td>
<td><strong>613.912</strong></td>
<td><strong>636.864</strong></td>
<td><strong>643.377</strong></td>
<td><strong>664.655</strong></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Ver&#228;nderung i.V. zum Vorjahr (absolut)</strong></td>
<td><strong>+12.810</strong></td>
<td><strong>-22.952</strong></td>
<td><strong>-6.513</strong></td>
<td><strong>-21.278</strong></td>
<td><strong></strong></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Ver&#228;nderung i.V. zu 2005 (indexiert)</strong></td>
<td><strong>-5,71%</strong></td>
<td><strong>-7,63%</strong></td>
<td><strong>-4,18%</strong></td>
<td><strong>-3,2%</strong></td>
<td><strong>100%</strong></td>
</tr>
<tr>
<td><strong>Ver&#228;nderung i.V. zu 2009 (indexiert)</strong></td>
<td><strong>100%</strong></td>
<td><strong>-2,04%</strong></td>
<td><strong>+1,62%</strong></td>
<td><strong>+2,66%</strong></td>
<td><strong>+6,05%</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><small>*1) Bundesgebiet insgesamt ohne Bayern</small><br />
<small>*2) Bundesgebiet insgesamt ohne Bayern und Niedersachsen</small></p>
<p>Eine Zustimmung kann demnach nur unter Vorbehalt erfolgen. Die Zahl der registrierten Straftaten im Zusammenhang mit der Leistungserschleichung, Ladendiebst&#228;hlen und Straftaten im Zusammenhang mit Urheberrechtsverletzungen ist von 2008 auf 2009 um 12.810 erfasste F&#228;lle angestiegen, jedoch verl&#228;uft diese Steigerung entgegen des langfristigen Trends. Die Steigerung ist alleine auf einen Anstieg um 20.535 F&#228;lle im Bereich der Leistungserschleichung zur&#252;ckzuf&#252;hren. In der Polizeilichen Kriminalstatistik 2009 hei&#223;t es hierzu:</p>
<blockquote><p>Die Zunahme im Bereich der Leistungserschleichung wurde im Wesentlichen durch ein ver&#228;ndertes Anzeigeverhalten der Mitarbeiter und Beauftragten der Deutschen Bahn AG bestimmt. (Bundesministerium des Innern, Polizeiliche Kriminalstatistik 2009, Seite 15)</p></blockquote>
<p>In Bezug auf den statistischen Wahrheitsgehalt der Aussage &#8220;wir werden mehr&#8221; lautet die Antwort also eindeutig &#8220;JEIN&#8221;. Im Hellfeld ist eine Steigerung der registrierten Straftaten von 2008 auf 2009 um 2,04% zu verzeichnen. Erweitert man aber den Betrachtungszeitraum, so muss das Fazit eindeutig lauten, dass der Aussage nicht zuzustimmen ist. Im Gegenteil ist f&#252;r den Zeitraum von 2005-2009 eine Abnahme der registrierten Straftaten um 5,71% festzustellen.</p>
<p>Es erscheint plausibel, dass der Anstieg registrierter Straftaten im Zusammenhang mit der Leistungserschleichung auf ein ver&#228;ndertes Anzeigeverhalten zur&#252;ckgeht; ebenso ist vorstellbar, dass ein kontinuierlich verbesserter Diebstahlschutz zu einem R&#252;ckgang der Ladendiebst&#228;hle gef&#252;hrt hat. Unwahrscheinlicher erscheint hingegen, dass die Zahl der Urheberrechtsverst&#246;&#223;e im Betrachtungszeitraum um lediglich 1.511 F&#228;lle angestiegen ist.</p>
<p>Doch auch dieser Umstand l&#228;sst sich durch eine statistische Zahlenspielerei st&#252;tzen: Die Zahl der Deutschen mit Zugang zum Internet ist von 56.623.000 (2005) auf 65.123.800 (2009) gestiegen (Quelle: <a title="International Communication Unit" href="http://www.itu.int/ITU-D/icteye/Indicators/Indicators.aspx#" target="_blank">International Telecommunication Unit</a>). Die Relation von registrierten Straftaten im Zusammenhang mit Urheberrechtsbestimmungen betrug demnach 2005 1:0,000184. Auf Grundlage dieser Relation waren f&#252;r 2009 bei nunmehr 65.123.800 Internetnutzern eine Fallzahl von 11.998 erwartbar. Die Differenz zur tats&#228;chlich registrierten Kriminalit&#228;t im Zusammenhang mit Verst&#246;&#223;en gegen die Urheberrechtsbestimmung ist also minimal und damit wahrscheinlich Indiz f&#252;r einen gleichbleibenden Verfolgungsdruck und ein konstantes Anzeigeverhalten.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Die Aussage, &#8220;Ladendiebe, Schwarzfahrer, Raubkopierer. Wir sind viele und wir werden mehr&#8221; l&#228;sst sich auf Grundlage der offiziell registrierten Straftaten nur bedingt st&#252;tzen. Vermutlich kann der Aussage unter Ber&#252;cksichtigung des Dunkelfeldes zugestimmt werden; zahlenm&#228;&#223;ig untermauern l&#228;sst sich diese Entwicklung aber nicht.</p>
<p>Ein Kompromissvorschlag zur G&#252;te w&#228;re daher folgender Zusatz:</p>
<p>&#8220;Ladendiebe, Schwarzfahrer, Raubkopierer. Wir sind viele und wir werden mehr &#8211; <em>lassen uns aber nicht erwischen</em>&#8220;</p>
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		<title>Interview “Politische Gefahren entwurzelter Religionen”</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 09:19:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Prokop</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Extremismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Unter dem Titel &#8220;Politische Gefahren entwurzelter Religionen&#8221; gab es heute ein Interview mit dem Politologen Olivier Roy im Deutschlandfunk. Er sieht im islamistischen Terrorismus eine neue Art Islamismus, die sich am politischen Extremismus des Westens orientiert. Roy fragt dabei auch nach der Beschaffenheit der europ&#228;ischen Identit&#228;t und der Rolle des Religi&#246;sen in Europa. Hier postuliert er auch einen Gegensatz von s&#228;kularen und religi&#246;s-konservativen Richtungen und ihren jeweiligen Interpretationen der Aufkl&#228;rung.
Roy ist Autor des Buches &#8220;Heilige ...


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4138" title="Olivier Roy" src="http://criminologia.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/olivier-roy.jpg" alt="" width="156" height="217" />Unter dem Titel &#8220;Politische Gefahren entwurzelter Religionen&#8221; gab es heute ein Interview mit dem Politologen Olivier Roy im Deutschlandfunk. Er sieht im islamistischen Terrorismus eine neue Art Islamismus, die sich am politischen Extremismus des Westens orientiert. Roy fragt dabei auch nach der Beschaffenheit der europ&#228;ischen Identit&#228;t und der Rolle des Religi&#246;sen in Europa. Hier postuliert er auch einen Gegensatz von s&#228;kularen und religi&#246;s-konservativen Richtungen und ihren jeweiligen Interpretationen der Aufkl&#228;rung.</p>
<p>Roy ist Autor des Buches &#8220;Heilige Einfalt&#8221;. Das Interview kann hier nachgeh&#246;rt werden:</p>
<p><a title="Deutschlandfunk" href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/07/30/dlf_20100730_0943_325d0e7c.mp3" target="_blank">http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/07/30/dlf_20100730_0943_325d0e7c.mp3</a></p>
<img src="http://criminologia.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=4130&type=feed" alt="" />

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		<title>Neuerscheinungen in der Reihe “Hamburger Studien zur Kriminologie und Kriminalpolitik”</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 18:22:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Wickert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gewaltkriminalität]]></category>
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		<description><![CDATA[In der Reihe   Hamburger Studien zur Kriminologie und Kriminalpolitik  des LIT Verlags sind k&#252;rzlich drei Werke Hamburger KriminologInnen erschienen, die sich mit relevanten und aktuellen Ph&#228;nomenen der Kriminologie befassen. Hierbei handelt es sich zum Einen um Mareile Kaufmanns Bestandsaufnahme der kritischen Diskussion zum Ethnic oder Racial Profiling im Zusammenhang mit der Terrorismusbek&#228;mpfung, zum Anderen um Andreas Prokops kritische Auseinandersetzung mit Gewaltpr&#228;ventionsprogrammen und schlie&#223;lich um Kerrin-Sina Arfstens Abhandlung &#252;ber Grenz-Vigilantismus und Einwanderungskontrolle in ...


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<h3>Mareile Kaufmann (2010) Ethnic Profiling and Counter-Terrorism. Examples of European Practice and Possible Repercussions</h3>
<p>Kaufmanns Arbeit fu&#223;t auf der Rezeption der kritischen Auseinandersetzung mit der wachsenden Bedeutung des Profilings und der Versicherungslogik, die kriminalpolitischen Ma&#223;nahmen und Entscheidungen zugrunde liegen (hier vor allem: <em>Harcout, B. E. (2007): Against Predictions. Profiling, Policing and Punishing in an Actuarial Age. Chicago.</em>). Dieser rationale und auf statistischen Korrelationen beruhende Ansatz hat im Zuge der Bek&#228;mpfung des Internationalen Terrorismus&#8217; nach 9/11 an Bedeutung gewonnen &#8211; angefangen von &#8220;Stop and Search&#8221; / &#8220;Stop and Frisk&#8221; Ma&#223;nahmen &#252;ber Rasterfahndung (Mass Identy Checks, Data Mining), polizeiliche Durchsuchungen von Wohnungen, B&#252;ros und Befragungen von (Terror-)Verd&#228;chtigen, Ausweitung der Untersuchungshaft/ Pr&#228;ventivhaft (pre-charge detention), Erhebung bis hin zum Austausch von Flugpassagierdaten (Air Passenger Profiling) finden auf europ&#228;ischer Ebene diverse Methoden und Ma&#223;nahmen Anwendung, die im Kontext mit dem <em>Ethnic Profiling</em> stehen. Neben einer Bestandsaufnahme dieser genannten und weiterer polizeilicher und geheimdienstlicher Ermittlungsmethoden nimmt die Autorin im Hauptteil ihrer Arbeit eine Analyse der m&#246;glichen (unmittelbaren und l&#228;ngerfristigen)  Implikationen des <em>Racial Profiling</em> vor &#8211; diese beschriebenen nicht-intendierten Effekte betreffen sowohl methodische Schw&#228;chen als auch soziale Konsequenzen. Im Schlussteil ihrer Arbeit nimmt die Autorin eine juristisch, ethische Abw&#228;gung m&#246;glicher Konsequenzen vor, die sich aus dem <em>Ethnic Profiling</em>, wie es in der Counter-Terrorism Strategie der Europ&#228;ischen Kommission festgeschrieben ist, ergibt.</p>
<blockquote><p><img class="alignleft size-full wp-image-3989" title="Kaufman - Ethnic Profiling and Counter Terrorism" src="http://criminologia.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Kaufman_Ethnic_Profiling_and_Counter_Terrorism.jpg" alt="" width="210" height="303" /><strong>Aus der Verlagsanzeige</strong></p>
<p>This work introduces examples of ethnic profiling in European counter-terrorism and analyzes possible after-effects on a theoretical basis. Primary effects, which are generally considered positive, are contrasted with secondary effects and methodological breaches, for instance the over- and under-inclusion of a profile, substitution and negative effects on the social life of the targeted group. The implications are documented with examples taken from the European counter-terrorism context and discussed in relation to European legal standards. The discussion closes with a proportionality test.</p>
<p><a title="LIT Verlag" href="http://www.lit-verlag.de/isbn/3-643-10447-2" target="_blank">Link zur Verlagsseite</a></p></blockquote>
<p style="clear: both;">
<h3>Andreas Prokop (2010) Aggression, Scham und metakognitive F&#228;higkeiten</h3>
<p>In seiner Arbeit setzt sich Prokop aus einer kriminologischen Perspektive kritisch mit standardisierten Gewaltpr&#228;ventionsprogrammen auseinander. Ausgangspunkt seiner Kritik sind zun&#228;chst unabh&#228;ngige empirische Studien (wie die von Manuel Eisner und  Kollegen), die zu dem Ergebnis kommen, dass der fl&#228;chendeckende Einsatz von  Pr&#228;ventionstechnologien im Hinblick auf Gewalt &#8211; anders, als diese  Studien von &#8220;involvierten&#8221; Forschern suggerieren &#8211; nicht die gew&#252;nschten  Ergebnisse erzielt. Auch der langfristige Erfolg solcher Pr&#228;ventionsstrategien sei zu hinterfragen, da positive signifikante Effekte im Laufe der Zeit zur&#252;ckgingen und die gemessenen Parameter Ausdruck einer blo&#223; oberfl&#228;chlichen Anpassung (Mimikry) &#8211; nicht aber tief greifender Pers&#246;nlichkeits&#228;nderung sei.<br />
Als ein Problem gegenw&#228;rtiger Gewaltpr&#228;ventionsprogramme identifiziert der Autor, das diesen Programmen zugrunde liegende Verst&#228;ndnis von Gewalt. Gewalt w&#252;rde vor dem Hintergrund &#8220;konstruierter&#8221; Sinnstrukturen und anhand einer Normalit&#228;tskonstitution gemessen und sei hiermit als relativ statische Einheit figuriert. Dieses Verst&#228;ndnis sei durchaus dienlich, da sie Pr&#228;ventionsprogramme auf relativ  einfache Ursachenerkl&#228;rungen angewiesen sind, um universell anwendbare  &#8220;Technologien&#8221; zum Einsatz bringen zu k&#246;nnen. Die Fokussierung auf  Technik und die partielle Ausblendung der Akteure entspr&#228;che dabei einer  Ausweitung von Kontrollstrukturen, wie sie auch in anderen Bereichen   der Gesellschaft zu konstatieren sei. Der abstrahierte Gewaltbegriff w&#252;rde aber der Wirklichkeit nicht gerecht werden.<br />
Prokop pl&#228;diert in seinen weiteren Ausf&#252;hrungen f&#252;r ein Verst&#228;ndnis, das  Gewalt als einen Moment in einem vielschichtigen r&#228;umlich-zeitlichen  Kontext begreift.  Ausgehend vom kritisierten vereinfachenden, statischen Gewaltbegriff  tritt der Autor ein f&#252;r einen  interdisziplin&#228;ren (psychoanalytischen, philosophischen und  soziologischen) Blick und eine dynamischere Verortung des Problems.<br />
Stellte man ein solches dynamisches Gewaltkonzept in Rechnung &#8211; so der Autor- m&#252;ssten Ans&#228;tze zur Gewaltpr&#228;vention die Handelnden in ihren jeweiligen Bezugssystemen weiter in  den Mittelpunkt r&#252;cken. Entscheidend sei ein dynamisches Verst&#228;ndnis von  Gewaltph&#228;nomenen, das sowohl individuelle Entwicklungsprobleme als auch  den gesellschaftlichen bzw. sozialen Rahmen als Perspektiven versteht,  die nicht unabh&#228;ngig voneinander gedacht werden k&#246;nnen.</p>
<blockquote><p><img class="alignleft size-full wp-image-3990" title="Prokop - Aggression Scham und metakognitive F&#228;higkeiten" src="http://criminologia.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Prokop-Aggression_Scham_und_metakognitive_Faehigkeiten.jpg" alt="" width="200" height="288" /></p>
<p><strong>Aus der Verlagsanzeige</strong><br />
Was bringen Programme zur Gewaltpr&#228;vention? Inwieweit ist es realistisch, von standardisiertem p&#228;dagogischen Einwirken auf Kinder und Jugendliche ein besseres Zusammenleben, gerade in Schulen, zu erwarten und insbesondere auch Gewaltexzessen vorzubeugen?</p>
<p>Empirische Evaluationen erbringen hier ganz unterschiedliche Ergebnisse, offenbar nicht unabh&#228;ngig vom jeweiligen Interesse. Es erscheint also sinnvoll, &#252;ber den Schein der Zahlen und Kurven hinauszugehen und theoretische Perspektiven unterschiedlicher Disziplinen f&#252;r ein besseres Verst&#228;ndnis von Gewaltph&#228;nomenen zu nutzen. Das kann auch helfen, blo&#223;e Mimikry von wirklicher Ver&#228;nderung zu unterscheiden.</p>
<p>Entscheidend ist also ein holistisches Verst&#228;ndnis von Gewaltph&#228;nomenen, das sowohl individuelle Entwicklungsprobleme als auch gesellschaftliche bzw. soziale Rahmenbedingungen in ihrer Verschr&#228;nktheit zu begreifen sucht. Als zentrales Moment wird hierbei traumatisches Schamerleben herausgestellt, das das Verh&#228;ltnis von Selbst und Welt vorstrukturiert und Ph&#228;nomenen wie personenbezogener Gewalt, aber auch &#220;beranpassung zugrunde liegen kann. Blo&#223;e Verhaltenskontrolle bringt hier wenig, kann unter Umst&#228;nden ein exzessives Ausleben sogar bef&#246;rdern. Wichtig sind Beziehungsstrukturen, die &#252;ber angemessene Affektspiegelung ein System der Selbstregulierung erm&#246;glichen, wie es f&#252;r ein gelingendes Zusammenleben unerl&#228;sslich ist.</p>
<p><a title="LIT Verlag" href="http://www.lit-verlag.de/isbn/3-643-10637-7" target="_blank">Link zur Verlagsseite</a></p></blockquote>
<p style="clear: both;">
<h3>Kerrin-Sina Arfsten (2010) The Minuteman Civil Defense Corps. Border Vigilantism, Immigration Control and Security on the US-Mexican Border</h3>
<p>Am Beispiel der amerikanischen <em>Minutemen</em> &#8211; einer vigilanten Gruppierung, die sich der Sicherung der amerikanischen-mexikanischen Grenze verschrieben hat &#8211; re-konstruiert Arfsten die Entstehungsbedingungen des Grenzvigilantismus. Ihre Arbeit beruht auf Interviews, die sie mit namhaften Gr&#252;ndungsmitgliedern der Gruppierung gef&#252;hrt hat.<br />
Bei ihren Analysen ber&#252;cksichtigt die Autorin sowohl die speziellen kulturellen, historischen und geographischen Besonderheiten der Grenzregion als auch aktuelle globale und gesellschaftliche Entwicklungen. Hierbei spielen vor allem eine  zunehmende Versicherheitlichung und Kriminalisierung von Immigration im &#246;ffentlichen amerikanischen Diskurs  als auch die amerikanische Einwanderungspolitik eine entscheidende Rolle. Die Angst vor &#220;berfremdung, Terrorismus und Schw&#228;chung der Wirtschaftskraft durch die massenhafte (illegale) Immigration mexikanischer Fl&#252;chtlinge identifiziert die Autorin als wesentliche Gr&#252;nde f&#252;r das Auftauchen der <em>Minutemen</em>. Anhand des Interviewmaterials und einer ausf&#252;hrlichen inhaltsanalytischen Untersuchung unterschiedlicher Quellen gelingt es der Autorin aufzuzeigen, dass es den <em>Minutemen</em> gelungen ist, eine Verunsicherung der amerikanischen Bev&#246;lkerung in Folge der Terroranschl&#228;ge vom 11. September und den politischen Ruf nach einer zunehmenden Responsibilisierung der B&#252;rger im Kampf gegen den Terrorismus f&#252;r ihre eigene politische Agenda zu nutzen.  Dem <em>Minutemen Civil Defense Corps</em> verhalf dieses gesellschaftspolitische Klima innerhalb weniger Jahre einen gr&#246;&#223;eren politischen Einfluss zu erlangen als irgendeiner anderen vigilanten Bewegung zuvor.</p>
<p><a title="LIT Verlag" href="http://www.lit-verlag.de/isbn/3-643-10703-9" target="_blank">Link zur Verlagsseite</a></p>
<blockquote><p><img class="alignleft size-full wp-image-4101" title="Arfsten_2010_The_Minutemen_Civil_Defense_Corps" src="http://criminologia.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Arfsten_2010_The_Minutemen_Civil_Defense_Corps.jpg" alt="" width="210" height="302" /><br />
<strong>Aus der Verlagsanzeige</strong><br />
Using the Minuteman Civil Defense Corps as a case study, this work explores the emergence and recent proliferation of civilian border patrol groups at the US-Mexico border. It is shown that the emergence of these groups can be linked, on the one hand, to an increasing criminalization and securitization of immigration. On the other hand, it is shown that it can also be connected to globalization and its associated forces of political and economic liberalization, which have transformed the security landscape in such a way that this form of citizen activism is not only tolerated, but arguably even encouraged.</p></blockquote>
<p style="clear: both;">
<img src="http://criminologia.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=3988&type=feed" alt="" />

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		<title>Forscher und Terroristen streiten sich</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 09:51:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Armborst</dc:creator>
				<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[al-Qaida]]></category>
		<category><![CDATA[Brachman]]></category>
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		<description><![CDATA[Jarrett Brachman, ein US-amerikanischer Ideologieforscher, hat sich durch seine diversen Arbeiten &#252;ber die dschihadistische Bewegung und al-Qaida seit l&#228;ngerem schon einen Namen unter den Anh&#228;ngern dieser Szene gemacht. Selbst der dschihadistische Weltstar Ayman al-Zawahiri &#228;u&#223;ert sich in seinen Videobotschaften &#252;ber die Arbeiten Brachman’s, meistens aber nicht sehr vorteilhaft, was letzteren wiederum dazu bewegte, vor einigen Jahren einen offenen Brief an Zawahiri zu schreiben.
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jarrett Brachman, ein US-amerikanischer Ideologieforscher, hat sich durch seine diversen Arbeiten &#252;ber die dschihadistische Bewegung und al-Qaida seit l&#228;ngerem schon einen Namen unter den Anh&#228;ngern dieser Szene gemacht. Selbst der dschihadistische Weltstar Ayman al-Zawahiri &#228;u&#223;ert sich in seinen Videobotschaften &#252;ber die Arbeiten Brachman’s, meistens aber nicht sehr vorteilhaft, was letzteren wiederum dazu bewegte, vor einigen Jahren einen <a href="http://talk.islamicnetwork.com/showthread.php?t=17150">offenen Brief</a> an Zawahiri zu schreiben.<br />
Aber auch weniger prominente Hobby-Dschihadisten beteiligen sich rege an dem Dialog mit dem streitbaren US Forscher. Gerade bin ich mal wieder auf einen solchen Wortwechsel gesto&#223;en, der nicht bar einer gewissen Unterhaltsamkeit ist, und den ich deshalb hier poste. Brachman wird darin mangelndes Verst&#228;ndnis f&#252;r die Beweggr&#252;nde der Dschihadisten vorgeworfen. Die Lektion des Tages lautet:</p>
<blockquote><p>“Do you know, O enemy of God, that every person thinks he is right! Even those who worship rats and stones think they are right… “</p></blockquote>
<p><a href="http://jarretbrachman.net/?p=691 ">Hier der komplette Eintrag</a></p>
<p>Man kann &#252;ber Brachman’s polemische Art und seine akribische Arbeitsweise  denken, was man will, aber er hat unheimlich tiefe Einblicke in die Welt und Denkweise des Dschihadismus gewonnen, die er mit missionarischer Bereitwilligkeit in seinem Blog teilt. St&#246;bern lohnt sich.</p>
<p>Es gibt &#252;brigens auch einen deutschen Wissenschaftler, der sich in einem eigenen <a href="http://jihadisalafismus.wordpress.com/">Blog</a> kenntnisreich mit dieser Materie auseinandersetzt. </p>
<img src="http://criminologia.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=4082&type=feed" alt="" />

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</ol></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/http/criminologiade/feed/~4/9DZft5xDTSk" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>Gemeinsamkeiten zwischen Islamisten, Neonazis und unseren Medien</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 18:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Umut</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prävention]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute kann man auf Spiegel-Online zwei Artikel lesen mit den Titeln: Verfassungsschutz sieht ideologische Allianz zwischen Neonazis und Islamisten und De Maizière verbietet Hamas-Spendenverein. Der letzte Artikel berichtet &#252;ber den Beschluss einen in Deutschland ans&#228;ssigen F&#246;rderverein Namens IHH (Internationale Humanit&#228;re Hilfsorganisation) zu verbieten. Die IHH hat Spendengelder f&#252;r den Gaza-Streifen und die Pal&#228;stinenser gesammelt und eng mit der Hamas zusammengearbeitet. Auch wenn es sich bei der IHH, trotz der Namensidentit&#228;t, nicht um die Organisatoren der ...


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute kann man auf Spiegel-Online zwei Artikel lesen mit den Titeln: <a title="Spigel-Online1" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,705829,00.html" target="_blank">Verfassungsschutz sieht ideologische Allianz zwischen Neonazis und Islamisten</a> und <a title="Spigel-Online2" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,705956,00.html" target="_blank">De Maizière verbietet Hamas-Spendenverein</a>. Der letzte Artikel berichtet &#252;ber den Beschluss einen in Deutschland ans&#228;ssigen F&#246;rderverein Namens IHH (Internationale Humanit&#228;re Hilfsorganisation) zu verbieten. Die IHH hat Spendengelder f&#252;r den Gaza-Streifen und die Pal&#228;stinenser gesammelt und eng mit der Hamas zusammengearbeitet. Auch wenn es sich bei der IHH, trotz der Namensidentit&#228;t, nicht um die Organisatoren der vor kurzem gestoppten Hilfsschiffe handelt (diese tragen den selben Namen, sind aber in der T&#252;rkei ans&#228;ssig), haben sie in der Vergangenheit durch ihre zahlreichen sozialen Engagements auf sich Aufmerksam gemacht. Der Vorwurf, die finanzielle Unterst&#252;tzung der Hamas-F&#252;hrung und die Hilfsprojekte vor Ort, w&#252;rden f&#252;r die so genannte Terrororganisation der Hamas werben und ihnen den finanziellen Freiraum erm&#246;glichen, um bewaffnet gegen Israel anzugehen, wird bekr&#228;ftigt durch ein moralisches Argument. Der Innenminister spricht davon, dass &#8220;Organisationen, die sich unmittelbar oder mittelbar von deutschem Boden aus gegen das Existenzrecht Israels richteten, h&#228;tten ihr Recht auf Vereinigungsfreiheit verwirkt&#8221;.<br />
Der erst genannte Artikel wiederum zeigt vermeintliche ideologische &#220;berschneidungen zwischen Islamisten und Rechtsextremen in Deutschland auf. Der gemeinsame Feind (Israel und die Juden) scheint die unterschiedlichen Gruppen zu vereinen. Angriffe mit antisemitischen Motiven werden h&#228;ufiger, vor allem muslimische Jugendliche werden immer &#246;fter auff&#228;llig, dieser Trend ist nach dem Autor europaweit zu beobachten. Die Artikel nehmen keinen Bezug aufeinander, aber w&#252;rde man die Argumentationslogik von Innenminister De Maizière direkt &#252;bertragen auf rechtsextreme Vereine, so m&#252;sse man in Deutschland noch einigen Gruppierungen das Recht auf Vereinigungsfreiheit entziehen. Die Tatsache, dass antisemitische Argumentationen f&#252;r verschiedene ideologische Perspektiven gebraucht werden, ist kein neues Ph&#228;nomen. Verschw&#246;rungstheorien von Globalisierungsgegnern und der ewig andauernde Konflikt in Pal&#228;stina, haben allerdings der Vielfalt von einfach strukturierten schwarz-wei&#223; Logiken eine neue Dynamik verliehen, die es zu untersuchen gilt. Das Internet als globales Medium bietet in zahlreichen Foren Raum f&#252;r Menschen mit gleichen Ansichten, denn die Versammlungsfreiheit im world wide web kann nur schwer entzogen bzw. kontrolliert werden. Dies macht deutlich, dass der Vorsto&#223; von De Maizière nichts weiter ist als eine symbolische Politik zur Verdeutlichung der deutschen Solidarit&#228;t mit Israel und den Juden. Anstatt solch unn&#246;tige Verbote zu erlassen und dadurch noch weitere M&#246;glichkeiten, als Beweis der staatlichen Restriktion, f&#252;r Extremisten zu generieren, sollten wir untersuchen, wieso einfache Ideologien so beliebt sind. Verschw&#246;rungstheorien bieten simple Erkl&#228;rungen f&#252;r historische Geschehnisse und/oder aktuelle Zust&#228;nde, hierbei werden immer signifikante Andere bestimmt, eine kleine Gruppe von Personen, die sich im Geheimen bewegen und Einfluss auf die Gesamtheit aus&#252;ben. Die immer komplexer werdenden Gesellschaften, sind aufgrund ihrer vielf&#228;ltigen Vernetzungen kaum noch zu &#252;berschauen. Unsere Metropolen sind globale D&#246;rfer, in denen sich unterschiedlichste Menschen t&#228;glich begegnen. Der globale Wettbewerb hat die Arbeitswelten der Menschen beschleunigt, die Sp&#228;tmoderne zeichnet sich durch einen hohen Grad an Wandel, Schnelllebigkeit und Unsicherheit aus. Zygmunt Baumann und Ulrich Beck beschreiben dies als <em>liquid modernity </em>oder <em>risk-society, </em>gemeint sind die fehlenden Sicherheiten, der vereinende Glaube und das Vertrauen auf eine positive Zukunft, an einen Fortschritt der Gesellschaft. Dies f&#252;hrt zur Entfremdung der Menschen, sie haben kein Vertrauen mehr in hiesige Strukturen, Autorit&#228;ten und Systeme. Verschw&#246;rungstheorien, egal ob antisemitisch Motiviert oder nicht, bieten alternative Erkl&#228;rungen, indem sie die de-legitimiert erscheinenden Systeme als Schuldige inszenieren und es erm&#246;glichen den t&#228;glichen Ver&#228;nderungen und Geschehnissen eine Bedeutung zu verleihen. Sie erstellen eine kognitive Karte, in der die ontologischen Unsicherheiten unserer Zeit markiert und somit kennbar gemacht werden. Islamisten nutzen diese Logik und verweisen auf den Konflikt in Pal&#228;stina um die Unterdr&#252;ckung der Muslime zu untermauern. Neonazis nutzen Israel und die Juden als Feindbild um ihre eigene Marginalisierung zu erkl&#228;ren. Die Unsicherheiten der Sp&#228;tmoderne haben zur Folge, dass solch vereinfachte Erkl&#228;rungsmuster immer h&#228;ufiger genutzt werden, das Internet als alternative Informationsquelle bietet zahlreiche Quellen und Raum f&#252;r verschw&#246;rungstheoretische Fantasien. Vor allem sozio-&#246;konomisch marginalisierte Jugendliche und Migrantenkinder sind sehr anf&#228;llig, da sie zu den Verlierern der Globalisierung geh&#246;ren und am st&#228;rksten von den Unsicherheiten unserer Zeit betroffen sind. Jedoch kann man diese vereinfachten Muster durchaus auch in anderen Inszenierungen finden. Die westlichen Medien sind sehr bem&#252;ht Islamisten im Allgemeinen und jugendliche Muslime im besonderen, als problematische Gruppe zu d&#228;monisieren. Sie werden auf den kognitiven Karten ihrer Leser markiert und k&#246;nnen durch ihre religi&#246;se &#220;berzeugung erkennbar gemacht werden. Der Nachrichtengehalt vieler Berichte ist h&#228;ufig unverh&#228;ltnism&#228;&#223;ig zur Aufmachung. Kleine unbestimmbare Gruppen agieren aus dem Hinterhalt und gef&#228;hrden unser gesellschaftliches Miteinander. Religionszugeh&#246;rigkeit oder andere simple und zugleich unver&#228;nderliche, aber signifikante Merkmale dienen zur Stigmatisierung und werden zugleich als Begr&#252;ndung f&#252;r die Gef&#228;hrlichkeit genutzt.</p>
<p>Simple Erkl&#228;rungsversuche komplexer Realit&#228;ten f&#252;hren unvermeidlich zur Stigmatisierung und n&#228;hren dadurch den Boden f&#252;r Feindseligkeiten und Hass. Dies gilt sowohl f&#252;r islamistische Extremisten als auch f&#252;r Neonazis, aber auch f&#252;r die Politik und nat&#252;rlich f&#252;r die Medien, welche als Kommunikationsmedium und Informationsquelle unsere Gedankenwelten pr&#228;gt und teilweise bestimmt. Die westlichen Medien haben sicherlich keine ideologische Allianz mit Neonazis und Islamisten, aber ihre Gemeinsamkeit ist die problematische Systematik der Erkl&#228;rungsans&#228;tze.</p>
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		<title>Sommerpause</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 22:41:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Wickert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Criminologia]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>

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		<description><![CDATA[

36° Grad in Hamburg &#8211; Grund genug, die Sommerpause auf Criminologia einzul&#228;uten. Die n&#228;chsten Wochen entf&#228;llt damit die w&#246;chentliche Kategorie Verlinkenswertes.
Criminologia w&#252;nscht allen Besucherinnen und Besucher einen sch&#246;nen und erholsamen Sommer.


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<p style="clear: both;">
<p>36° Grad in Hamburg &#8211; Grund genug, die Sommerpause auf Criminologia einzul&#228;uten. Die n&#228;chsten Wochen entf&#228;llt damit die w&#246;chentliche Kategorie <a title="Verlinkenswertes" href="../../tag/verlinkenswertes/" target="_self">Verlinkenswertes</a>.<br />
Criminologia w&#252;nscht allen Besucherinnen und Besucher einen sch&#246;nen und erholsamen Sommer.</p>
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		<title>Programmtipp: ARTE-Themenabend “Hinter neuen Gittern” zur Gefängnisindustrie</title>
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		<comments>http://criminologia.de/2010/07/programmtipp-arte-themenabend-hinter-neuen-gittern-zur-gefaengnisindustrie/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 18:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Wickert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Strafvollzug]]></category>
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		<description><![CDATA[

Seit Wochen schlummert die Internetseite Prison Valley in meiner Bookmark-Sammlung, ohne dass ich bisher Zeit gefunden h&#228;tte, einen Hinweis auf den Web-Dokumentarfilm zum Wirtschaftssektor Strafvollzug zu posten.  Da kommt es mir sehr gelegen, dieses Vers&#228;umnis anl&#228;sslich des heute bevorstehenden ARTE Themenabends zum Thema Gef&#228;ngnisindustrie auszugleichen.
Am Dienstag, den 06.06.2010 ab 20:15 zeigt ARTE zwei Reportagen, die sich mit unterschiedlichen Entwicklungen im Strafvollzugswesen auseinandersetzen: zum einen die Privatisierung des Gef&#228;ngniswesens  wie sie vor allem in den USA ...


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4045" title="Prison-Valley" src="http://criminologia.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/Prison-Valley.jpg" alt="" width="590" height="129" /></p>
<p style="clear: both;">
<p>Seit Wochen schlummert die Internetseite <a title="Prison Valley" href="http://prisonvalley.arte.tv/?lang=de" target="_blank">Prison Valley</a> in meiner Bookmark-Sammlung, ohne dass ich bisher Zeit gefunden h&#228;tte, einen Hinweis auf den Web-Dokumentarfilm zum Wirtschaftssektor Strafvollzug zu posten.  Da kommt es mir sehr gelegen, dieses Vers&#228;umnis anl&#228;sslich des heute bevorstehenden ARTE Themenabends zum Thema <em>Gef&#228;ngnisindustrie</em> auszugleichen.</p>
<p>Am Dienstag, den 06.06.2010 ab 20:15 zeigt ARTE zwei Reportagen, die sich mit unterschiedlichen Entwicklungen im Strafvollzugswesen auseinandersetzen: zum einen die Privatisierung des Gef&#228;ngniswesens  wie sie vor allem in den USA zu beobachten ist und zum anderen der elektronischen Fu&#223;fessel.</p>
<blockquote><p>Die Gef&#228;ngnisse sind &#252;berbesetzt, bauf&#228;llig, die sanit&#228;ren  Verh&#228;ltnisse katastrophal und das alles kostet zu viel Geld. Viele  Regierungen in Europa wollen nicht mehr in staatliches Gef&#228;ngnispersonal  investieren. Der Themenabend zeigt zum einen am Beispiel der USA, was  dort &#8220;Gef&#228;ngnisindustrie» genannt wird zum anderen den Versuch einer  Gef&#228;ngnisalternative, der elektronischen Fu&#223;fessel.</p></blockquote>
<p>Im ersten Beitrag zeigt ARTE ab 20:15 Uhr (Wiederholung: 10.07.2010 um 01:45 Uhr und 16.07.2010 um 10:00 Uhr) die <a title="ARTE" href="http://www.arte.tv/de/woche/244,broadcastingNum=1168679,day=4,week=27,year=2010.html" target="_blank">TV-Dokumentation &#8220;Prison Valley&#8221;</a>. Hierbei handelt es sich um die filmische Aufbereitung des interaktiven Web-Dokumentation &#8220;Prison Valley&#8221; von David Dufresne und Philippe Brault, die bereits seit einiger Zeit <a title="Prison Valley" href="http://prisonvalley.arte.tv/?lang=de" target="_blank">online zu finden ist</a>. Der Film dokumentiert Cañon City, ein Areal im US-amerikanischen Bundesstaat Arizona, in dem 36.000 Menschen in 13 Haftanstalten in-/und ans&#228;ssig sind (<a title="Gemeindeverzeichnis auf DESTATIS" href="http://www.destatis.de/cgi-bin/gv2000_suche.pl" target="_blank">zum Vergleich</a>: die nieders&#228;chsische Stadt L&#252;neburg  hat 72.492 Einwohner).</p>
<blockquote><p>Cañon City, Colorado, USA, z&#228;hlt 36.000 Menschen, die in 13  Haftanstalten leben. Eine davon ist Supermax, das neue  Hochsicherheitsgef&#228;ngnis mit Todestrakt. &#8220;Prison Valley&#8221; ist ein  Roadmovie aus einer Gef&#228;ngnisstadt. Der Zuschauer erlebt hautnah, was  dort stolz &#8220;Gef&#228;ngnisindustrie&#8221; genannt wird. Die TV-Dokumentation ist  eine Aufbereitung der interaktiven Web-Dokumentation &#8220;Prison Valley&#8221; von  David Dufresne und Philippe Brault.</p></blockquote>
<p>Um 21:15 Uhr folgt die Reportage &#8220;<a title="ARTE" href="http://www.arte.tv/de/woche/244,broadcastingNum=1168649,day=4,week=27,year=2010.html" target="_blank">Gef&#228;ngnisstrafe zu Hause</a>&#8221; (Wiederholung: 16.07.2010 um 11:05 Uhr), die sich mit dem elektronisch &#252;berwachten Hausarrest befasst. In Europa ist diese Form der Strafe nach wie vor eine Randerscheinung. Die Zahl der in Gef&#228;ngnisse Inhaftierten &#252;bersteigt die unter Hausarrest Gestellten um ein Vielfaches. Die Reportage zeigt an einem Beispiel aus Denver/Colorado, was m&#246;glicherweise in naher Zukunft auf Europa zukommt.</p>
<blockquote><p>In Anbetracht &#252;berf&#252;llter Gef&#228;ngnisse wird auch in europ&#228;ischen L&#228;ndern der zunehmende Einsatz elektronischer Fu&#223;fesseln gepr&#252;ft. Bei diesem Verfahren wird den Verurteilten ein Instrument, das &#228;u&#223;erlich einer gro&#223;en Armbanduhr gleicht, am Fu&#223;gelenk befestigt. Es &#252;bermittelt einer Zentrale permanent den Aufenthaltsort seines Tr&#228;gers. In den USA ist dieses &#8220;Gef&#228;ngnis ohne Gitterst&#228;be&#8221; bereits f&#252;r 100.000 Straft&#228;ter Wirklichkeit.</p></blockquote>
<p>Bei YouTube ist der Trailer zur Dokumentation Prison Valley zu finden:<br />
<p><a href="http://criminologia.de/2010/07/programmtipp-arte-themenabend-hinter-neuen-gittern-zur-gefaengnisindustrie/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></p>
<img src="http://criminologia.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=4042&type=feed" alt="" />

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</ol></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/http/criminologiade/feed/~4/A4F0FnEeIQ4" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>CSI-Infografik – Fakten vs. Fiktion</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 21:31:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Wickert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Forensik]]></category>
		<category><![CDATA[CSI]]></category>
		<category><![CDATA[CSI-Effekt]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe bereits fr&#252;her einmal an dieser Stelle &#252;ber den sog. CSI-Effekt geschrieben. Jetzt bin ich &#252;ber eine sch&#246;ne Infografik auf der Seite www.forensicscience.net gesto&#223;en, die veranschaulicht, welche &#252;berzogenen Erwartungen an kriminalistische Ermittlungsmethoden durch Fernsehserien wie CSi, Dexter, Bones usw. bef&#246;rdert werden.

Wer sich n&#228;her f&#252;r das Thema interessiert, dem seien folgende Artikel empfohlen:

Cavender und Deutsch. CSI and moral authority: The police and science. Crime, Media, Culture (2007) vol. 3 (1)
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<li><a href='http://criminologia.de/2009/05/alphonse-bertillon/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Alphonse Bertillon (1853–1914)'>Alphonse Bertillon (1853–1914)</a> <small>Auf der Webseite E-L-I-S-E gibt es eine umfangreiche Sammlung von...</small></li>
<li><a href='http://criminologia.de/2007/11/wissenschaftsirrglaube-und-soziale-konsequenzen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Wissenschafts(irr)glaube und soziale Konsequenzen'>Wissenschafts(irr)glaube und soziale Konsequenzen</a> <small>In dem Artikel &#8220;Die Ballistiker&#8221; auf www.heise.de wird von einem...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe bereits fr&#252;her einmal an dieser Stelle &#252;ber den sog. <a title="Der CSI Effect" href="http://criminologia.de/2009/02/der-csi-effect/" target="_blank">CSI-Effekt geschrieben</a>. Jetzt bin ich &#252;ber eine sch&#246;ne Infografik auf der Seite <a title="Forensic Science" href="http://www.forensicscience.net/" target="_blank">www.forensicscience.net</a> gesto&#223;en, die veranschaulicht, welche &#252;berzogenen Erwartungen an kriminalistische Ermittlungsmethoden durch Fernsehserien wie CSi, Dexter, Bones usw. bef&#246;rdert werden.</p>
<div id="attachment_4035" class="wp-caption alignleft" style="width: 600px"><img class="size-full wp-image-4035" title="CSI Effect Infographic" src="http://criminologia.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/csi_effect_infographic.f2.white_.jpg" alt="" width="590" height="2469" /><p class="wp-caption-text">Source: http://www.forensicscience.net</p></div>
<p style="clear:both">
<p>Wer sich n&#228;her f&#252;r das Thema interessiert, dem seien folgende Artikel empfohlen:</p>
<ul>
<li><a title="Sage: Crime, Media and Culture" href="http://cmc.sagepub.com/content/3/1/67.abstract" target="_blank">Cavender und Deutsch. CSI and moral authority: The police and science. Crime, Media, Culture (2007) vol. 3 (1)</a></li>
<li><a title="Journal of Criminal Justice and Popular Culture" href="http://www.albany.edu/scj/jcjpc/vol15.html" target="_blank">Deutsch und Cavender. CSI and Forensic Realism. Journal of Criminal Justice and Popular Culture (2008) vol. 15</a></li>
<li><a title="European Journal of Cultural Studies" href="http://ecs.sagepub.com/content/8/4/445.short" target="_blank">Gever. The spectacle of crime, digitized: CSI: Crime Scene Investigation and social anatomy. European Journal of Cultural Studies (2005) vol. 8 (4)</a></li>
</ul>
<img src="http://criminologia.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=4030&type=feed" alt="" />

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<li><a href='http://criminologia.de/2007/11/wissenschaftsirrglaube-und-soziale-konsequenzen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Wissenschafts(irr)glaube und soziale Konsequenzen'>Wissenschafts(irr)glaube und soziale Konsequenzen</a> <small>In dem Artikel &#8220;Die Ballistiker&#8221; auf www.heise.de wird von einem...</small></li>
</ol></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/http/criminologiade/feed/~4/SGb8meK-WkA" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Jugendrichterin Heisig tot</title>
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		<comments>http://criminologia.de/2010/07/jugendrichterin-heisig-verschwunden/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 17:55:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Prokop</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jugendkriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminalpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendstrafrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Neuköllner Modell]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig ist seit Montag verschwunden.  Sie war im Zusammenhang mit der Debatte &#252;ber die Bek&#228;mpfung von Jugendkriminalit&#228;t medial in Erscheinung getreten. Heisig steht f&#252;r einen „harten“ Ansatz in der Bek&#228;mpfung der Jugendkriminalit&#228;t, wobei vor allem eine schnelle Bestrafung (Gerichtsverhandlung innerhalb von 3 Wochen) bei relativ geringf&#252;gigen Straftaten (maximal mit vierw&#246;chigem Arrest zu ahnden) – das sogenannte Neuk&#246;llner Modell – anvisiert wird. Dieses Modell wird inzwischen in ganz Berlin angewandt. Im ...


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://criminologia.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/kirsten_heisig.jpg" rel="lightbox[4009]"><img class="alignleft size-full wp-image-4016" src="http://criminologia.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/kirsten_heisig.jpg" alt="" width="152" height="200" /></a>Die Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig ist seit Montag verschwunden.  Sie war im Zusammenhang mit der Debatte &#252;ber die Bek&#228;mpfung von Jugendkriminalit&#228;t medial in Erscheinung getreten. Heisig steht f&#252;r einen „harten“ Ansatz in der Bek&#228;mpfung der Jugendkriminalit&#228;t, wobei vor allem eine schnelle Bestrafung (Gerichtsverhandlung innerhalb von 3 Wochen) bei relativ geringf&#252;gigen Straftaten (maximal mit vierw&#246;chigem Arrest zu ahnden) – das sogenannte Neuk&#246;llner Modell – anvisiert wird. Dieses Modell wird inzwischen in ganz Berlin angewandt. Im September soll ein Buch der 48j&#228;hrigen erscheinen, das ihre Thesen zusammenfasst: &#8220;Das Ende der Geduld: Konsequent gegen jugendliche Gewaltt&#228;ter.</p>
<p>Am Mittwoch wurde in der N&#228;he eines Waldst&#252;cks in Berlin-Heiligensee ein abgeschlossenes Auto gefunden, indem sich private Gegenst&#228;nde der Richterin befanden. Sie ist Mutter von zwei T&#246;chtern. N&#228;heres ist bis dato nicht bekannt. Allerdings soll es Hinweise auf einen Suizid geben:</p>
<p><a title="PI-News" href="http://www.pi-news.net/2010/07/eilmeldung-richterin-kirsten-heisig-vermisst/" target="_blank">http://www.pi-news.net/2010/07/eilmeldung-richterin-kirsten-heisig-vermisst/</a></p>
<p>Update vom 03.07.10:</p>
<p>Wie gerade vom Tagesspiegel gemeldet, ist Frau Heisig leider inzwischen tot aufgefunden worden. F&#252;r Fremdverschulden gibt es keine Anhaltspunkte, zur Todesursache wurde offiziell allerdings noch nichts verlautbart &#8211; das soll erst nach der Obduktion geschehen:</p>
<p><a title="Der Tagesspiegel" href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/jugendrichterin-kirsten-heisig-ist-tot/1875056.html" target="_blank">http://www.tagesspiegel.de/berlin/jugendrichterin-kirsten-heisig-ist-tot/1875056.html</a></p>
<img src="http://criminologia.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=4009&type=feed" alt="" />

<p>Verwandte Artikel:<ol><li><a href='http://criminologia.de/2010/06/kfn-legt-zweiten-forschungsbericht-zur-jugengewalt-integration-religiositaet-vo/' rel='bookmark' title='Permanent Link: KFN legt zweiten Forschungsbericht zur Jugengewalt, Integration und Religiosit&#228;t vor'>KFN legt zweiten Forschungsbericht zur Jugengewalt, Integration und Religiosit&#228;t vor</a> <small>Das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen (KFN) hat dieser Tage den Forschungsbericht...</small></li>
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</ol></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/http/criminologiade/feed/~4/5wGvBLv-jyo" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Fußnoten zur Hamburger Geschichte</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/http/criminologiade/feed/~3/c-zTa7M4USA/</link>
		<comments>http://criminologia.de/2010/07/fussnoten-zur-hamburger-geschichte/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 22:35:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Wickert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Graffiti]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer dieser Tage durch Hamburg schlendert, wird m&#246;glicherweise &#252;ber &#8220;Fu&#223;noten&#8221; stolpern &#8211; wei&#223;e Stencil-Graffitis auf den B&#252;rgersteigen &#8211; welche an die nationalsozialistische Vergangenheit der Hansestadt erinnern. Anlass f&#252;r diese politische Kunstaktion war und ist der 65. Jahrestag des Kriegsendes am 08. Mai 1945. Auf der Webseite des Projektes fussnotemai45.de hei&#223;t es zum Hintergrund der Aktion:
Anl&#228;sslich des 65. Jahrestages der Niederlage des Nationalsozialistischen Deutschlands am 8. Mai 2010 will das Projekt Fu&#223;note* diese vielschichtigen Dimensionen vergegenw&#228;rtigen ...


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer dieser Tage durch Hamburg schlendert, wird m&#246;glicherweise &#252;ber &#8220;Fu&#223;noten&#8221; stolpern &#8211; wei&#223;e Stencil-Graffitis auf den B&#252;rgersteigen &#8211; welche an die nationalsozialistische Vergangenheit der Hansestadt erinnern. Anlass f&#252;r diese politische Kunstaktion war und ist der 65. Jahrestag des Kriegsendes am 08. Mai 1945. Auf der Webseite des Projektes <a title="Projektseite Fussnotemai45.de" href="http://www.fussnotemai45.de/" target="_blank">fussnotemai45.de</a> hei&#223;t es zum Hintergrund der Aktion:</p>
<blockquote><p>Anl&#228;sslich des 65. Jahrestages der Niederlage des Nationalsozialistischen Deutschlands am 8. Mai 2010 will das Projekt Fu&#223;note* diese vielschichtigen Dimensionen vergegenw&#228;rtigen und im &#246;ffentlichen Raum sichtbar machen. Dies geschieht durch tempor&#228;re Fu&#223;noten (siehe Foto) an 33 Orten in Hamburg, die mit Nationalsozialismus im Alltag und Militarisierung der Gesellschaft, Denunziation, Verfolgung und Zwangsarbeit sowie Kriegsgeschehen und Kriegsende in Zusammenhang stehen.<br />
Die markierten Orte f&#252;hren die Verwobenheit von politischer Machtaus&#252;bung, staatlichem und individuellem Terror, aber auch von Handlungsspielr&#228;umen vor Augen. Durch die Konkretisierung historischer Orte bildet das Projekt einen Gegensatz zu einem medialen Mainstream, der historische Ereignisse verwischt, die nationalsozialistischen Verbrechen unter die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges subsumiert und die Geschichte des Nationalsozialismus durch das Narrativ einer Erfolgsgeschichte Deutschlands &#252;berschreibt. In Anlehnung an das Projekt IN SITU. Zeitgeschichte findet Stadt: Linz im Nationalsozialismus, ist auch das Projekt Fu&#223;note* dabei dem »Prinzip der leisen Wirksamkeit« verbunden.</p></blockquote>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-3999" title="Hamburger Fussnote" src="http://criminologia.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Hamburger_Fussnote.jpg" alt="&quot;Fu&#223;note&quot; vor dem Hamburger Rathaus" width="591" height="886" /></p>
<p style="clear: both;">
<p>Letzte Woche hatte ich Gelegenheit, die &#8220;Fu&#223;note&#8221; vor dem Hamburger Rathaus aus ungew&#246;hnlicher Perspektive zu fotografieren. <a title="http://www.fussnotemai45.de/33/" href="http://www.fussnotemai45.de/33/" target="_blank">Fu&#223;note 33</a> thematisiert die &#220;bergabe der Stadt an die britische Armee und die Entnazifizierungsprozess in der Nachkriegszeit:</p>
<blockquote><p>Die Stadt wurde hier am 3. Mai 1945 kampflos der britischen Armee &#252;bergeben. Bei der Entnazifizierung wurden in Hamburg „nicht nur ein, sondern zwei Augen zugedr&#252;ckt” wie der B&#252;rgermeister Max Brauer 1953 feststellte.</p></blockquote>
<p>Erl&#228;uterungen und Ortsangaben zu weiteren Fu&#223;noten sowie n&#228;here Informationen zum Projekt finden sich auf der Internetseite <a title="Fu&#223;note*" href="http://www.fussnotemai45.de/" target="_blank">Fu&#223;note*</a></p>
<img src="http://criminologia.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=3993&type=feed" alt="" />

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		<title>Karriereoption für KriminologInnen</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 09:20:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Wickert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kriminologen]]></category>
		<category><![CDATA[Laub]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Der amerikanische Kriminologe John H. Laub &#8211; u.a. bekannt durch seine entwicklungspsychologischen Arbeiten zu deviantem Verhalten (&#8220;turning points&#8221;) &#8211; ist vom U.S. amerikanischen Senat zum Direktor des Justice Department&#8217;s National Institute of Justice (NIJ) ernannt worden.
Somit ist seit 40 Jahren erstmalig wieder ein Kriminologe Direktor des staatlichen Forschungsinstituts. N&#228;here Informationen finden sich hier.




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			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-3984" title="John Laub" src="http://criminologia.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/John_Laub.jpg" alt="" width="153" height="200" />Der amerikanische Kriminologe <a title="University of Maryland" href="http://www.ccjs.umd.edu/faculty/faculty.asp?p=27" target="_blank">John H. Laub</a> &#8211; u.a. bekannt durch seine entwicklungspsychologischen Arbeiten zu deviantem Verhalten (&#8220;turning points&#8221;) &#8211; ist vom U.S. amerikanischen Senat zum Direktor des <em><a title="NIJ" href="http://www.ojp.usdoj.gov/nij/" target="_blank">Justice Department&#8217;s National Institute of Justice (NIJ)</a> </em>ernannt worden.</p>
<p>Somit ist seit 40 Jahren erstmalig wieder ein Kriminologe Direktor des staatlichen Forschungsinstituts. N&#228;here Informationen finden sich <a href="http://www.prnewswire.com/news-releases/the-department-of-justice-welcomes-new-leadership-to-the-national-institute-of-justice-and-bureau-of-justice-statistics-96930339.html" target="_blank">hier</a>.</p>
<p><em><br />
</em></p>
<img src="http://criminologia.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=3983&type=feed" alt="" />

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		<title>Verlinkenswertes (KW 25/10)</title>
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		<comments>http://criminologia.de/2010/06/verlinkenswertes-kw-2510/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 23:11:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Wickert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verlinkenswertes]]></category>

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		<description><![CDATA[
 Sterbehilfe: BGH schafft Rechtssicherheit
Zu der heute verk&#252;ndeten Entscheidung des Bundesgerichtshofs zur Sterbehilfe erkl&#228;rt Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger: Die heutige Entscheidung schafft Rechtssicherheit bei einer grundlegenden Frage im Spannungsfeld zwischen zul&#228;ssiger passiver und verbotener aktiver Sterbehilfe. Es geht um das Selbstbestimmungsrecht des Menschen und damit um eine Kernfrage menschenw&#252;rdigen Lebens bis zuletzt.
(BMJ-News, 25.06.2010)
Hessische Vollzugsgesetze verabschiedet
„Mit den vom Hessischen Landtag verabschiedeten hessischen Vollzugsgesetzen wird Hessen nach dem Jugendstrafvollzugsgesetz ein modernes Recht des Strafvollzugs an Erwachsenen sowie der ...


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img title="Verlinkung" src="http://criminologia.de/blog/wp-content/uploads/2009/08/kette1.png" alt="Verlinkung" width="550" height="90" /><br />
<a title="BMJ-News" href="http://www.bmj.de/enid/0af7747a2bb8519c05b562549aaf3474,a9d7726d6f6465092d09093a09636f6e5f6964092d0936393833/Pressestelle/Pressemitteilungen_58.html" target="_blank"> Sterbehilfe: BGH schafft Rechtssicherheit</a><br />
Zu der heute verk&#252;ndeten Entscheidung des Bundesgerichtshofs zur Sterbehilfe erkl&#228;rt Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger: Die heutige Entscheidung schafft Rechtssicherheit bei einer grundlegenden Frage im Spannungsfeld zwischen zul&#228;ssiger passiver und verbotener aktiver Sterbehilfe. Es geht um das Selbstbestimmungsrecht des Menschen und damit um eine Kernfrage menschenw&#252;rdigen Lebens bis zuletzt.<br />
(BMJ-News, 25.06.2010)</p>
<p><a title="Cop2Cop" href="http://www.cop2cop.de/2010/06/25/hessische-vollzugsgesetze-verabschiedet/" target="_blank">Hessische Vollzugsgesetze verabschiedet</a><br />
„Mit den vom Hessischen Landtag verabschiedeten hessischen Vollzugsgesetzen wird Hessen nach dem Jugendstrafvollzugsgesetz ein modernes Recht des Strafvollzugs an Erwachsenen sowie der Untersuchungshaft erhalten. Damit sind nunmehr alle strafrechtlichen Formen der Freiheitsentziehung durch hessisches Landesrecht geregelt, nachdem im Zuge der F&#246;deralismusreform I die entsprechende Gesetzgebungskompetenz auf die L&#228;nder &#252;bergegangen ist”, erkl&#228;rte der hessische Minister der [...]<br />
(Cop2Cop, 25.06.2010)</p>
<p><a title="Open Society Institute" href="http://blog.soros.org/2010/06/securing-rights-for-criminal-defendants-across-the-european-union/" target="_blank">Securing Rights for Criminal Defendants across Europe</a><br />
Pete* is a British national who was driving his friend’s truck to France. He often drove this route—but on this occasion was stopped and searched at the border. The French customs officials found cannabis in the truck and Pete was arrested. He was interrogated for two days without being informed of his right see a lawyer and was forced to sign documents in French which he didn’t understand. For the next eight months he remained in pretrial detention without even being charged.<br />
(Open Society Institute, 24.06.2010)</p>
<p><a title="Change.org's Criminal Justice Blog" href="http://criminaljustice.change.org/blog/view/the_us_finally_has_fewer_prisoners" target="_blank">The U.S. Finally Has Fewer Prisoners</a><br />
The Bureau of Justice Statistics (BJS) has just announced that — for the first time since 1972 — the number of prisoners being held by state authorities declined last year. Surely that&#8217;s good news, even if it&#8217;s not unmitigated good news.<br />
(Change.org&#8217;s Criminal Justice Blog, 24.06.2010)</p>
<p><a title="FAZ.net" href="http://www.faz.net/s/Rub77CAECAE94D7431F9EACD163751D4CFD/Doc~E79D0B52E8CAE45EB8A6359C70A03296A~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Sexualstraftaten in Kalifornien: Ein vermeidbarer Mord</a><br />
In Kalifornien werden Sexualstraft&#228;ter rigide verfolgt. Doch weil dem Staat das Geld fehlt, versagen die Gesetze. Die Gef&#228;ngnisse sind &#252;berf&#252;llt und M&#246;rder kommen sogar vorzeitig aus der Haft frei.<br />
(FAZ.net, 24.06.2010)</p>
<p><a title="futurezone.ORF.at" href="http://futurezone.orf.at/stories/1651812/" target="_blank">SWIFT: Die letzte Bedingung vor dem Abschluss</a><br />
Der Abschluss des SWIFT-Abkommens &#252;ber die &#220;bermittlung von Finanztransaktionsdaten in die USA h&#228;ngt nur noch von einer einzigen Bestimmung ab. Akzeptieren die US-Fahnder die Anwesenheit eines EU-Beamten mit Vollmacht zur Sperrung von Datentransfers in ihrem eigenen System, so wird das Abkommen noch im Juli von den EU-Institutionen abgesegnet.<br />
(futurezone.ORF.at, 24.06.2010)</p>
<p><a title="EMCDDA news" href="http://www.emcdda.europa.eu/publications/selected-issues/injecting" target="_blank">Just published: Trends in injecting drug use in Europe</a><br />
Trends in injecting drug use in Europe is the title of the latest EMCDDA Selected issue publication. This volume brings together data from a wide variety of sources as it describes Europe’s current drug injecting problem and plots its trends in recent years.<br />
(EMCDDA news, 24.06.2010)</p>
<p><a title="euro-police" href="http://euro-police.noblogs.org/post/2010/06/24/erkl-rung-der-europ-ischen-union-und-ihrer-mitgliedstaaten-und-der-vereinigten-staaten-von-amerika-zur-terrorismusbek-mpfung-2010" target="_blank">Erkl&#228;rung der Europ&#228;ischen Union und ihrer Mitgliedstaaten und der Vereinigten Staaten von Amerika zur Terrorismusbek&#228;mpfung (2010)</a><br />
Ein dauerhafter Rahmen f&#252;r die Bek&#228;mpfung des Terrorismus unter Wahrung der Rechtsstaatlichkeit<br />
(euro-police, 24.06.2010)</p>
<p><a title="UnderstandingSociety" href="http://feedproxy.google.com/~r/Understandingsociety/~3/2W66P3fHNX8/truth-and-reconciliation-commissions.html" target="_blank">Truth and reconciliation commissions</a><br />
When does a society need a process of &#8220;truth and reconciliation&#8221; along the lines of such processes in South Africa, El Salvador, and Argentina?  Here are some recent examples of truth and reconciliation processes:  the fate of the &#8220;disappeared&#8221; in Argentina (link); Indian Residential Schools in Canada (link); Korean War civilian casualties (link); Liberian civil conflict (link); lynchings in the US South (link); and, of course, the Truth and Reconciliation Commission in South Africa (link).<br />
(UnderstandingSociety, 24.06.2010)</p>
<p><a title="Uctcriminologypolicing's Blog" href="http://uctcriminologypolicing.wordpress.com/2010/06/24/fiction-facts-and-a-summers-fairy-tale-mixed-messages-at-the-world-cup-2006/" target="_blank">Fiction, facts and a summer’s fairy tale – mixed messages at the World Cup 2006</a><br />
he FIFA World Championships 2006 in Germany have been praised for their positive atmosphere and described as a ‘fairy tale’. Yet, more than 9000 persons were arrested.<br />
(Uctcriminologypolicing&#8217;s Blog, 24.06.2010)</p>
<p><a title="beck-blog" href="http://blog.beck.de/2010/06/24/reform-der-sicherungsverwahrung" target="_blank">Reform  der Sicherungsverwahrung</a><br />
Mit dem gestrigen Kabinettsbeschluss zeichnen sich einige Eckpunkte  einer Reform ab:<br />
1. Begrenzung der Sicherungsverwahrung auf besonders schwere F&#228;lle<br />
2. Abschaffung der nachtr&#228;glichen Sicherungsverwahrung<br />
3. Erweiterung der vorbehaltenen Sicherungsverwahrung<br />
4. Versch&#228;rfung der F&#252;hrungsaufsicht durch elektronische &#220;berwachung<br />
(beck-blog, 24.06.2010)</p>
<p><a title="BMJ-News" href="http://www.bmj.de/enid/0af7747a2bb8519c05b562549aaf3474,d91db56d6f6465092d09093a09636f6e5f6964092d0936393536/Pressestelle/Pressemitteilungen_58.html" target="_blank">Ma&#223;nahmenb&#252;ndel im Bereich Sicherungsverwahrung beschlossen</a><br />
Die Bundesregierung hat heute Eckpunkte f&#252;r gesetzgeberische Ma&#223;nahmen im Bereich der Sicherungsverwahrung beschlossen. Die Ma&#223;nahmen sollen die Vorgaben des Koalitionsvertrages vom 26. Oktober 2009 umsetzen und dabei auch die Konsequenzen des Urteils des Europ&#228;ischen Gerichtshofs f&#252;r Menschenrechte vom 17. Dezember 2009 ber&#252;cksichtigen.<br />
(BMJ-News, 23.06.2010)</p>
<p><a title="La Quadrature du Net" href="http://www.laquadrature.net/en/leak-eu-pushes-for-criminalizing-non-commercial-usages-in-acta" target="_blank"> Leak: EU pushes for criminalizing non-commercial usages in ACTA</a><br />
A document leaked from the Presidency of the EU reveals that Member States are pushing for new criminal sanctions into the Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA), a few days ahead of the next negotiation round. The proposal stated in this document reveals how illegitimate and dangerous the whole ACTA process is, while exposing the scary position of the EU calling for more repression of non-for-profit usages&#8230; and their incitation.<br />
(La Quadrature du Net, 23.06.2010)</p>
<p><a title="law blog" href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/06/23/ein-umfeld-fur-altere-gefangene/" target="_blank">Ein Umfeld f&#252;r &#228;ltere Gefangene</a><br />
Der erste Satz &#228;hnelt der Werbung eines Wellness-Hotels: „Am Fu&#223;e des Hermannsdenkmales und in der wundersch&#246;nen Residenzstadt Detmold liegt sie“ – die Justizvollzugsanstalt im Lippischen Land. F&#252;r Gefangene mit langen Haftstrafen mag so ein Internetauftritt bitter klingen, doch f&#252;r &#228;ltere Menschen hinter Gittern aber gilt diese JVA als Vorbild im ganzen Land.<br />
(law blog, 23.06.2010)</p>
<p><a title="the Bureau of Justice Statistics" href="http://bjs.ojp.usdoj.gov/index.cfm?ty=pbdetail&amp;iid=2272" target="_blank">Prisoners at Yearend 2009 &#8211; Advance Counts</a><br />
Presents data on prisoners under jurisdiction of federal or state  correctional authorities on December 31, 2009, collected from the  National Prisoner Statistics series. This report compares changes in the  prison population during 2009 to changes from yearend 2000 through  yearend 2008 and explores semi-annual growth trends in the prison  population from yearend 2006 through yearend 2009.<br />
(The Bureau of Justice Statistics, 23.06.2010)</p>
<p><a title="BMI" href="http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/DE/2010/vsb2009.html" target="_blank">Verfassungsschutzbericht 2009 &#8211; Vorabfassung</a><br />
Der Schutz von Demokratie und Verfassung ist fester Bestandteil unseres rechtsstaatlichen Systems. Die Bedrohung der Inneren Sicherheit durch islamistischen Terrorismus, durch extremistische und terroristische Bestrebungen erfordert h&#246;chste Aufmerksamkeit von Staat und Gesellschaft. Die Bek&#228;mpfung von Extremismus und Terrorismus hat f&#252;r die Bundesregierung nach wie vor h&#246;chste Priorit&#228;t.<br />
(BMI, 21.06.2010)</p>
<p><a title="CTRL - alles unter Kontrolle" href="http://blogs.taz.de/ctrl/2010/06/21/bundesgerichtshof_ueberwachung_illegal/" target="_blank">Bundesgerichtshof: &#220;berwachung illegal</a><br />
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einem Urteil die Telekommunikations- und Bild&#252;berwachung von drei Aktivisten nachtr&#228;glich f&#252;r rechtswidrig erkl&#228;rt. Auf indymedia ist hierzu ein sehr lohnenswerter Artikel &#252;ber den leider normalen Ablauf einer &#220;berwachungsma&#223;nahme und den damit verbundenen pers&#246;nlichen Konsequenzen f&#252;r die Betroffenen und ihre Kinder erschienen.<br />
(CTRL &#8211; alles unter Kontrolle, 21.06.2010)</p>
<p><a title="New York Times" href="http://www.nytimes.com/2010/06/21/sports/soccer/21iht-wcsoccer.html" target="_blank">Swift and Severe Justice at World Cup Courts</a><br />
JOHANNESBURG — When Themba Makhubu, a 22-year-old Johannesburg man,  stood before a judge last week, he was sentenced to five years in  prison.<br />
(New York Times, 20.06.2010)</p>
<p><a title="Crime Magazine" href="http://www.crimemagazine.com/hiding-plain-sight-psyche-serial-killers" target="_blank">Hiding in Plain Sight: The Psyche of Serial Killers</a><br />
“You feel the last bit of breath leaving their body.  You’re looking into their eyes. A person in this situation is God. Sometimes I feel like a vampire and I like to kill. I’m the most cold-blooded sonofabitch you will ever meet. We serial killers are your sons, we are your husbands, we are everywhere. AND there will be more of your children dead tomorrow. I wouldn’t trade the person I am or what I’ve done for anything. So I don’t think about it. And at times it’s a rather mellow trip to lay back and remember”. &#8212;Ted Bundy<br />
(Crime Magazine, 20.06.2010)</p>
<p><a title="Law Enforcement Against Prohibition" href="http://copssaylegalize.blogspot.com/2010/06/portugal-experiment.html" target="_blank">The Portugal Experiment</a><br />
In 2001 Portugal decriminalized the possession of illegal drugs. Did  the world come to an end? The BBC reports on the modest success  story.<br />
(Law Enforcement Against Prohibition, 20.06.2010)<br />
<p><a href="http://criminologia.de/2010/06/verlinkenswertes-kw-2510/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></p>
<img src="http://criminologia.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=3977&type=feed" alt="" />

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</ol></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/http/criminologiade/feed/~4/RdZsewgER1Y" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<title>The Guardian zur Kriminalitätsfurcht</title>
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		<comments>http://criminologia.de/2010/06/the-guardian-zur-kriminalitaetsfurcht/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 20:04:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Wickert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
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		<description><![CDATA[The englische Zeitung The Guardian hat diese Woche in ihrer Online-Ausgabe eine kleine Serie zum Ph&#228;nomen der Kriminalit&#228;tsfurcht ver&#246;ffentlicht. Die Serie Crime and Fear beinhaltet derzeit drei Artikel sowie ein Video zu unterschiedlichen Aspekten des komplexen Zusammenhanges zwischen der Kriminalit&#228;tsentwicklung einerseits und der medialen Berichterstattung, der &#246;ffentlichen Wahrnehmung, der Politisierung der Inneren Sicherheit und schlie&#223;lich den kriminalpolitischen Reaktionen andererseits.
Crime and fear explores people&#8217;s fear of crime, the media&#8217;s portrayal of  crime, and the response ...


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title=" The Guardian - Our fear of crime is turning against us" href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/libertycentral/video/2010/jun/22/fear-factory-documentary" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-3972" title="The Guardian - Fear of Crime" src="http://criminologia.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/The_Guardian_Fear_of_Crime-300x239.png" alt="" width="300" height="239" /></a>The englische Zeitung <em>The Guardian</em> hat diese Woche in ihrer Online-Ausgabe eine kleine Serie zum Ph&#228;nomen der Kriminalit&#228;tsfurcht ver&#246;ffentlicht. Die <a title="The Guardian" href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/series/crime-and-fear" target="_blank">Serie Crime and Fear</a> beinhaltet derzeit drei Artikel sowie ein Video zu unterschiedlichen Aspekten des komplexen Zusammenhanges zwischen der Kriminalit&#228;tsentwicklung einerseits und der medialen Berichterstattung, der &#246;ffentlichen Wahrnehmung, der Politisierung der Inneren Sicherheit und schlie&#223;lich den kriminalpolitischen Reaktionen andererseits.</p>
<blockquote><p>Crime and fear explores people&#8217;s fear of crime, the media&#8217;s portrayal of  crime, and the response from politicians by way of criminal justice  policy</p></blockquote>
<p>Leider l&#228;sst sich das Video nicht einbetten. Ein Klick auf das nebenstehende Bild f&#252;hrt direkt zum sehenswerten Dokumentarfilm <em>Our fear of crime is turning against us</em>.</p>
<img src="http://criminologia.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=3971&type=feed" alt="" />

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		<title>World Drug Report 2010 veröffentlicht</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 16:03:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Wickert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) hat heute den Lagebericht zur Welt-Drogenlage 2010 vorgestellt. Diesj&#228;hriger Schwerpunkt des Berichtes sind die transnationalen Distributionswege von Heroin, Kokain und Amphetaminen.
In 2009, the United Nations Member States decided to make further and decisive progress, within a decade, in controlling illicit drug supply and demand. Many illicit drug markets have reached global dimensions and require control strategies on a comparable scale. In that context, there is a ...


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) hat heute den Lagebericht zur Welt-Drogenlage 2010 vorgestellt. Diesj&#228;hriger Schwerpunkt des Berichtes sind die transnationalen Distributionswege von Heroin, Kokain und Amphetaminen.</p>
<blockquote><p><img src="http://criminologia.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/World-Drug-Report-2010.jpg" alt="" title="World-Drug-Report-2010" width="160" height="226" class="alignleft size-full wp-image-3969" />In 2009, the United Nations Member States decided to make further and decisive progress, within a decade, in controlling illicit drug supply and demand. Many illicit drug markets have reached global dimensions and require control strategies on a comparable scale. In that context, there is a need to better understand these transnational markets and the manner in which they operate. This year&#8217;s World Drug Report is a contribution towards that objective. It opens with an analytical discussion of three key transnational drug markets: the markets for heroin, cocaine and amphetamine-type stimulants. The market discussion is followed by a presentation of statistical trends for all major drug categories. The latest information on drug production, seizures and consumption is presented. Finally, there is a discussion on the relationship between drug trafficking and instability.</p></blockquote>
<p>Der Bericht kann <a title="UNODC" href="http://www.unodc.org/unodc/en/data-and-analysis/WDR-2010.html" target="_blank">hier</a> heruntergeladen werden.</p>
<img src="http://criminologia.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=3968&type=feed" alt="" />

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		<title>Lesetipp: Dummy “Polizei”</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 22:20:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Grace</dc:creator>
				<category><![CDATA[Polizei/ Policing]]></category>
		<category><![CDATA[Publikationen]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Publikation]]></category>
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		<description><![CDATA[Vier mal im Jahr erscheint das &#8220;unabh&#228;ngige Gesellschaftsmagazin Dummy&#8221; und widmet sich einem Thema ausf&#252;hrlich. F&#252;r den Sommer 2010 ist dieses Thema &#8220;Polizei&#8221;
Aus dem Inhalt:
Das Leben nach dem Tod:
Wenn ein kleiner Junge bestialisch ermordet und der T&#228;ter nicht gefunden wird, kann das einen Kommissar schon mal ein Leben lang verfolgen
Aus dem Apparat :
Statt Tulpen aus Amsterdam: Wir bieten Leichen in der Gracht oder im Kornfeld &#8211; Schauriges aus dem holl&#228;ndischen Polizeiarchiv
F&#252;r den Job musst du ...


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<li><a href='http://criminologia.de/2010/05/polizeiliche-kriminalstatistik-2009-vorgestellt/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Polizeiliche Kriminalstatistik 2009 vorgestellt'>Polizeiliche Kriminalstatistik 2009 vorgestellt</a> <small>Vor knapp einem Jahr konnte ich mich anl&#228;sslich der Vorstellung...</small></li>
<li><a href='http://criminologia.de/2010/06/programmtipp-arte-themenabend-polizei-im-kreuzfeuer/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Programmtipp: ARTE-Themenabend “Polizei im Kreuzfeuer”'>Programmtipp: ARTE-Themenabend “Polizei im Kreuzfeuer”</a> <small>Heute Abend (08. Juni, ab 20:15 Uhr) widmet sich ARTE...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-3952 alignleft" src="http://criminologia.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/cover.jpg" alt="" width="263" height="358" />Vier mal im Jahr erscheint das &#8220;unabh&#228;ngige Gesellschaftsmagazin Dummy&#8221; und widmet sich einem Thema ausf&#252;hrlich. F&#252;r den Sommer 2010 ist dieses Thema &#8220;Polizei&#8221;</p>
<h3>Aus dem Inhalt:</h3>
<p>Das Leben nach dem Tod:</p>
<p>Wenn ein kleiner Junge bestialisch ermordet und der T&#228;ter nicht gefunden wird, kann das einen Kommissar schon mal ein Leben lang verfolgen</p>
<p>Aus dem Apparat :</p>
<p>Statt Tulpen aus Amsterdam: Wir bieten Leichen in der Gracht oder im Kornfeld &#8211; Schauriges aus dem holl&#228;ndischen Polizeiarchiv</p>
<p>F&#252;r den Job musst du Eier haben;</p>
<p>Weil ein Polizeisch&#252;ler transsexuell ist, wurde er von der Frankfurter Polizei suspendiert – er h&#228;tte ja seinen k&#252;nstlichen Penis als Waffe missbrauchen k&#246;nnen</p>
<p>Schuld und D&#252;ne:</p>
<p>Der letzte Mord ist knapp 300 Jahre her: Auf Helgoland gibt es nur einen Polizisten und der hat fast nichts zu tun</p>
<p>Jagdszenen aus Hollywood:</p>
<p>Madonna, sie liebt mich! Unterwegs mit dem Los Angeles Police Departement auf der Jagd nach Stalkern</p>
<p>Main Pers&#246;nlicher Favorit ist definitiv die Liste der Polizei-Pornos mit sch&#246;nen Titeln wie: &#8220;Halt! Blaskontrolle!&#8221; und &#8220;Spezialkommando Dauerst&#228;nder&#8221;.</p>
<p>Das Heft ist im Zeitschriftenhandel oder unter <a title="Dummy Magazin" href="http://www.dummy-magazin.de" target="_blank">www.dummy-magazin.de</a> f&#252;r 6€ erh&#228;ltlich.</p>
<img src="http://criminologia.de/blog/?ak_action=api_record_view&id=3951&type=feed" alt="" />

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<li><a href='http://criminologia.de/2010/06/programmtipp-arte-themenabend-polizei-im-kreuzfeuer/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Programmtipp: ARTE-Themenabend “Polizei im Kreuzfeuer”'>Programmtipp: ARTE-Themenabend “Polizei im Kreuzfeuer”</a> <small>Heute Abend (08. Juni, ab 20:15 Uhr) widmet sich ARTE...</small></li>
</ol></p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/http/criminologiade/feed/~4/JogCn5PqXFM" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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