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    <title>id404's posterous</title>
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    <description>let's just give it a try.</description>
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      <pubDate>Mon, 07 Dec 2009 05:41:00 -0800</pubDate>
      <title>Anonymität ist ein schwarzes Loch</title>
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      <description>&lt;p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-size: medium;"&gt;Ein Plattenbau irgendwo in London. einsam ragt er in die von Schneeflocken zerstochene Schw&amp;auml;rze des winterlichen Nachthimmels. Menschen sind aufeinandergeschichtet, leben in einer unwirklichen Welt. Das Zentrum dieser Welt ist der kleinste - und wichtigste - Raum des Geb&amp;auml;udes: Der Lift.&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;p /&gt;Je enger fremde Menschen zusammengedr&amp;auml;ngt werden, desto gr&amp;ouml;&amp;szlig;er wird die Distanz zwischen ihnen. Wo W&amp;auml;nde d&amp;uuml;nn sind wie Papier und Leitungsrohre jedes Ger&amp;auml;usch in die dunklen Weiten des fahlen Geb&amp;auml;udes transportieren wird die eigene Intimsph&amp;auml;re zur bedrohten Ressource. Um ein eigenst&amp;auml;ndiges Individuum zu bleiben wird die Abschottung nach au&amp;szlig;en zur B&amp;uuml;rgerpflicht. So entstehen in einer pragmatischen Plattenbausiedlung irgendwo im urbanen Sozialbezirk von London riesige leere Blasen der Anonymit&amp;auml;t. Das ist das Szenario, in dem Marc Isaacs seine dokumentarische Analyse der sozialen Realit&amp;auml;t platziert.&lt;p /&gt;Die Menschen, die den Fahrstuhl betreten, sind zun&amp;auml;chst irritiert von der unerwarteten Konfrontation mit einer laufenden Kamera, aus der es keinen Ausweg gibt. Wer hoch oder runter will wird gefilmt, das ist die taktische Regel, die der Dokumentation zugrunde liegt und ihr ihren Reiz verleiht. Wer denkt, dass die auf Abstand getrimmte Grundeinstellung der Bewohner in der kommunikativen Situation mit der Kamera ihre Fortsetzung findet, wird &amp;uuml;berraschenderweise eines Besseren belehrt. Viele Menschen reagieren sehr offen auf die Situation und beantworten die Fragen von Isaacs. Es scheint als w&amp;auml;ren sie froh, wenn er sie fragt, was sie gerade bewegt, was in ihren Leben am wichtigsten ist oder einfach nur wie es ihnen geht. Sie k&amp;ouml;nnen alles von sich verraten, ohne ihre Anonymit&amp;auml;t aufzugeben, denn auch die Kamera ist nur ein Sinnbild f&amp;uuml;r eine Masse von Menschen, die in gleicher Weise anonym bleiben wie die Protagonisten selbst. Anonymit&amp;auml;t ist ein schwarzes Loch, in dem jegliche Form von Identit&amp;auml;t verschwindet.&lt;p /&gt;Dennoch entsteht W&amp;auml;rme beim Betrachten des Films. Isaacs schafft es mit vergleichsweise einfachen Mitteln seinen Zuschauern eine Welt zu zeigen, die ansonsten verborgen bleibt, und doch st&amp;auml;ndig da ist, mitschwingt, erfahren wird und in letzter Konsequenz immer unzug&amp;auml;nglich bleiben muss - die Welt der privaten Gef&amp;uuml;hle. Egal ob es der versoffene alte Mann ist, der sich w&amp;uuml;nscht, seine Enkelkinder wiedersehen zu k&amp;ouml;nnen oder der offenbar st&amp;auml;ndig gut gelaunte Single, der uns von seinen fehlgeschlagenen Flirtversuchen in einer Londoner Bar erz&amp;auml;hlt - es dauert meist keine 10 Sekunden und es kommt ein &amp;uuml;berw&amp;auml;ltigendes Gef&amp;uuml;hl von Sympathie auf.&lt;p /&gt;Der Film k&amp;ouml;nnte genausogut auf dem Boden des Meeres spielen, dort, wo st&amp;auml;ndige Schw&amp;auml;rze herrscht, wo der zerfurchte Erdboden von Vulkangasen brodelt und ein fahles leuchten aus dem Untergrund auf riesige destruktive Magmaschichten hinweist. Denn auch hier gibt es, so unvorstellbar es auch sein mag, Leben. Man muss nur sehr genau hinschauen, um es zu entdecken. &lt;p /&gt;Oder eine Kamera in einen Fahrstuhl stellen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich w&amp;uuml;nsche viel Spa&amp;szlig; mit den nachfolgenden sehr sehenswerten 24 Minuten und 37 Sekunden!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;iframe src="http://www.youtube.com/embed/FJNAvyLCTik" allowfullscreen frameborder="0" height="417" width="500"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/p&gt;
	
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://id404.posterous.com/8399867"&gt;Permalink&lt;/a&gt; 

	| &lt;a href="http://id404.posterous.com/8399867#comment"&gt;Leave a comment&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;raquo;&lt;/a&gt;

&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/id404-posterous/~4/Pd4J-nMtRNk" height="1" width="1"/&gt;</description>
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    <item>
      <pubDate>Mon, 28 Sep 2009 14:57:00 -0700</pubDate>
      <title>UNKLE. War Stories.</title>
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      <description>&lt;p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;img src="http://img223.imageshack.us/img223/6179/unklewarstories405629.jpg" alt="" width="500" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;"Unkle galten immer als Projekt, dass zwischen Electronika, TripHop, Breakbeats, abstraktem HipHop verortet ist. James Lavelle, die treibende Kraft und Gr&amp;uuml;nder des Labels Mo&amp;rsquo; Wax, suchte aber auch immer die N&amp;auml;he zur Gitarren-Szene. So gastierten K&amp;uuml;nstler wie Richard Ashcroft, Thom Yorke oder Badly Drawn Boy auf Alben der seit 1994 existierenden U.N.K.L.E.. Auf dem dritten Werk &lt;em&gt;War Stories&lt;/em&gt; des offenen Bandgef&amp;uuml;ges schlagen sich die Auftritte der Gastvokalisten ungewohnt deutlich nieder. Unkle r&amp;uuml;cken so dicht an Alternaive-Rock wie noch nie." (Aus der Amazon-Redaktion)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Also wer auch immer dieses Lied singt, hat ne geile Stimme. So geil, dass ich schon fast dazu bereit w&amp;auml;re, bei Wikipedia den Namen des S&amp;auml;ngers rauszufinden. Aber nur fast. Achtung: UNKLE macht sehr schnell abh&amp;auml;ngig. Mich jedenfalls. Immer wenn eine Gruppe von Menschen es schafft, bei jedem Lied einzigartig zu klingen (Faithless!) und dennoch jedes einzelne St&amp;uuml;ck die gleiche hohe Grundqualit&amp;auml;t hat, bin ich einfach beeindruckt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;div class='p_embed p_audio_embed'&gt;
&lt;a href="http://id404.posterous.com/asd-9"&gt;&lt;img alt="" src="http://posterous.com/images/filetypes/mp3.png" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class='p_embed_description'&gt;
&lt;span class='p_id3'&gt;&lt;strong&gt;Broken&lt;/strong&gt; by Unkle&lt;/span&gt;
&lt;a href="http://id404.posterous.com/asd-9"&gt;Listen on Posterous&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(UNKLE bei &lt;a href="http://www.amazon.de/War-Stories-Unkle/dp/B000PTYPW0"&gt;Amazon&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
	
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://id404.posterous.com/asd-9"&gt;Permalink&lt;/a&gt; 

	| &lt;a href="http://id404.posterous.com/asd-9#comment"&gt;Leave a comment&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;raquo;&lt;/a&gt;

&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/id404-posterous/~4/AqAS67Ruf1c" height="1" width="1"/&gt;</description>
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    <item>
      <pubDate>Fri, 25 Sep 2009 10:19:00 -0700</pubDate>
      <title>Piratenpartei bläst zum Angriff auf Pro7</title>
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      <description>&lt;p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;img src="http://img44.imageshack.us/img44/8350/3640699089dc763d353e.png" alt="" width="500" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Am 26. September 2009, einen Tag vor der Bundestagswahl, veranstaltet Pro7 ein mediales Ereignis, dass bereits 2005 f&amp;uuml;r gute Zuschauerzahlen gesorgt hat: &lt;a href="http://tvtotal.prosieben.de/specials/bundestagswahl2009/index.html"&gt;Die TV-Total Bundestagswahl&lt;/a&gt;. Die Moderatoren Stefan Raab und Peter Limbourg, Chefredakteur von N24, empfangen die Spitzenpolitiker der im Bundestag vertretenen Parteien. Sie stehen Rede und Antwort, was ihr politisches Programm angeht, und am Ende wird per Telefon und SMS gew&amp;auml;hlt. F&amp;uuml;r die Politiker stellt die Show eine B&amp;uuml;hne dar, auf der sie sich einem jungen Publikum pr&amp;auml;sentieren k&amp;ouml;nnen - 2005 erreichte die Sendung eine gute Quote von 29% im Segment der 14-29j&amp;auml;hrigen. Raab schafft es, aus einer dr&amp;ouml;gen Politikveranstaltung ein unterhaltsames Medienspektakel zu machen, bei der aufgrund von gr&amp;ouml;hlenden Fanblocks Stadionatmosph&amp;auml;re aufkommt.&lt;p /&gt;Pro7 sieht sich dazu verpflichtet, die Wahlbeteiligung der Jungw&amp;auml;hler zu steigern. Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer Andreas Bartl: "Tatsache ist, dass die &amp;ouml;ffentlich-rechtlichen Sender junge Menschen kaum noch erreichen. Daraus ergibt sich f&amp;uuml;r die Privatsender eine wachsende gesellschaftspolitische Verantwortung." Die Sendung ist somit die einzige, die ernsthaften Einfluss auf die Entscheidungen der Jungw&amp;auml;hler aus&amp;uuml;ben kann, da diese um die sonstigen Politsendungen "einen gro&amp;szlig;en Bogen" machen, wie auch DWDL berichtet.&lt;p /&gt;Im Vorfeld der diesj&amp;auml;hrigen Sendung kommt es jedoch zu einer Kontroverse. Die Piratenpartei f&amp;uuml;hlt sich von der Veranstaltung ausgeschlossen und wirft Pro7 mangelhaftes Demokratieverst&amp;auml;ndnis vor, da der &lt;a href="http://piratig.files.wordpress.com/2009/09/31467729.png"&gt;Stimmzettel zur Veranstaltung&lt;/a&gt; keine M&amp;ouml;glichkeit bereith&amp;auml;lt, die "sonstigen" Parteien w&amp;auml;hlen zu k&amp;ouml;nnen. Unter Berufung auf das Grundgesetz ziehen die Piraten alle Register, um bei diesem Event dabei sein zu k&amp;ouml;nnen - stimmt die Zielgruppe der Sendung doch genau mit der Gruppe von W&amp;auml;hlern &amp;uuml;berein, aus der die Piraten haupts&amp;auml;chlich ihre Stimmen rekrutieren.  Der Vorschlag der Piraten lautet, dass sie ebenfalls eingeladen werden und auf dem Stimmzettel als Partei zur Wahl stehen. Alle anderen Kleinparteien sollten zusammengefasst als die "Sonstigen" ebenfalls erscheinen.&lt;p /&gt;So sehr man das Anliegen der Piratenpartei auch verstehen und nachvollziehen kann, so wenig jedoch reichen die Begr&amp;uuml;ndungen aus, um ihr im Endeffekt recht geben zu k&amp;ouml;nnen. Die Piratenpartei ist zur Zeit bei den unter 30j&amp;auml;hrigen ein popul&amp;auml;res Ph&amp;auml;nomen. Durch ihre perfekte Vernetzung haben sie ihr Revier, das Internet, voll im Griff. Egal ob in Foren, Weblogs oder dem Kommentarbereich der TV-Total-Seite - die Piraten sind omnipr&amp;auml;sent vertreten und &lt;a href="http://piratig.de/enterdenraab/"&gt;blasen derzeit im Internet zum Angriff&lt;/a&gt;, um ihre Rechte einzuklagen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Methoden, die dabei zum Einsatz kommen, sind jedoch ziemlich fragw&amp;uuml;rdig. In einem &lt;a href="http://piratig.de/2009/09/03/offener-brief-an-stefan-raab/"&gt;offenen Brief an Stefan Raab&lt;/a&gt; wird sich z.b. darauf berufen, dass die Partei durch Tauss im Bundestag vertreten ist. In der Realit&amp;auml;t jedoch besitzt er seit seinem Austritt bei der SPD den Status eines fraktionslosen Mitglieds des&amp;nbsp; Bundestages und &lt;a href="http://www.tauss.de/"&gt;behauptet von sich selbst&lt;/a&gt;, die Piratenpartei lediglich zu unterst&amp;uuml;tzen. Auch der Gedanke, die Wahlbeobachter der OSZE zu aktivieren, erscheint mir eher &amp;uuml;berzogen und unangemessen. Die Piratenpartei bekommt in den Medien durchaus einiges an Aufmerksamkeit, und ich sch&amp;auml;tze nicht, dass das in meinen Augen legitime Vorgehen von Pro7 ernsthaft eine Bedrohung f&amp;uuml;r die deutsche Demokratie darstellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Tatsache ist, dass das einzige zutreffende Argument die Deckung der Zielgruppen der Piratenpartei und Pro7 darstellt. Aber reicht das, um die neue Partei auch einzuladen? Ich finde nicht. Eine Einladung der Piratenpartei w&amp;auml;re nicht nur unfair, sondern noch demokratiefeindlicher als die Veranstaltung in der gegenw&amp;auml;rtigen Form duchzuf&amp;uuml;hren. Denn auch wenn die Piraten an jeder Ecke des Internets vertreten sind - bei der Europawahl 2009 gab es mit den Freien W&amp;auml;hlern, den REP, der Tierschutzpartei und der Familienpartei immerhin 4 Parteien, die &lt;a href="http://www.bundeswahlleiter.de/de/europawahlen/EU_BUND_09/ergebnisse/bundesergebnisse/"&gt;mehr Stimmen bekamen als die Piratenpartei&lt;/a&gt;. Vom &amp;ouml;ffentlichen Interesse her gesehen h&amp;auml;tten diese Parteien also einen gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren Grund, von TV-Total eingeladen zu werden als die Piratenpartei.&lt;p /&gt;Besonders besorgt betrachte ich die Forderung der Piratenpartei, selbst exklusiv dabeizusein, die &amp;uuml;brigen Kleinparteien allerdings als "Sonstige" auf dem Stimmzettel zusammenzufassen, ohne M&amp;ouml;glichkeit ihre Ziele und Forderungen vorzustellen. Warum ausgerechnet das fair sein soll ist mir ein R&amp;auml;tsel. Wenn die kleinen Parteien mit einbezogen werden sollen, dann doch bitte auch alle. Wie war das noch gleich mit der Demokratie?&lt;p /&gt;Was man aus diesem Konflikt lernen kann: Die Piraten meinen es ernst. Sie nutzen jede Gelegenheit, um Stimmen zu bekommen. Wahrscheinlich machen sie sich in diesem Wahlkampf mehr Gedanken, wie sie das erreichen k&amp;ouml;nnen, als die &amp;uuml;brigen Parteien zusammen. Das Engagement ist ihnen auf jeden Fall hoch anzurechnen. Ich w&amp;uuml;rde mir jedoch w&amp;uuml;nschen, dass die Aktionen der Partei organisierter ablaufen w&amp;uuml;rden, und dass sie sich eher auf lohnenswertere Ziele konzentriert. Eine Einladung bei TV-Total ist f&amp;uuml;r mich absolut unwahrscheinlich, weil Pro7 damit die Glaubw&amp;uuml;rdigkeit der Sendung verlieren w&amp;uuml;rde. Ich w&amp;uuml;rde es den Piraten w&amp;uuml;nschen, ihren Biss zu behalten. Und falls sie es tats&amp;auml;chlich in den Bundestag schaffen werden sie bei der n&amp;auml;chsten TV-Total Bundestagswahl sicherlich eine Menge Menschen auf ihre Seite ziehen k&amp;ouml;nnen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;(Foto von &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/madebybo/3640699089/"&gt;madebybo&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
	
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://id404.posterous.com/piratenpartei-blast-zum-angriff-auf-pro7"&gt;Permalink&lt;/a&gt; 

	| &lt;a href="http://id404.posterous.com/piratenpartei-blast-zum-angriff-auf-pro7#comment"&gt;Leave a comment&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;raquo;&lt;/a&gt;

&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/id404-posterous/~4/Hj5flho6XZ0" height="1" width="1"/&gt;</description>
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    <item>
      <pubDate>Thu, 24 Sep 2009 01:50:00 -0700</pubDate>
      <title>Notiz zum rechtsfreien Raum</title>
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      <description>&lt;p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;img src="http://farm3.static.flickr.com/2618/3887808717_b4185a1e25_o.jpg" alt="Pinocchio" width="500" /&gt;&lt;p /&gt;  Die Diskussion zum &lt;a href="http://bit.ly/p-rechtsfrei"&gt;rechtsfreien Raum&lt;/a&gt; ist f&amp;uuml;r die Internetzeitrechnung mittlerweile schon etwas steinzeitlich. Aber heute morgen, als ich auf dem Weg ins B&amp;uuml;ro nochmal dar&amp;uuml;ber nachdenken musste, habe ich mich richtig ge&amp;auml;rgert. Nat&amp;uuml;rlich hat Frau von der Leyen diese Aussage nur deshalb geliefert, weil sie damit ihre Ziele unterst&amp;uuml;tzen will. Weil sie den gemeinen B&amp;uuml;rger davon &amp;uuml;berzeugen m&amp;ouml;chte, dass im Internet dringend "etwas passieren" muss, und dass es die Aufgabe des Staates ist, diese "Grauzone" zu regulieren. Das Problem damit ist ja bereits bekannt: Diese Aussage &amp;uuml;ber das Internet trifft nicht zu. Ich k&amp;ouml;nnte hier euphemistisch davon reden, dass Frau von der Leyen ganz im Sinne ihres Berufsstandes als Politikerin dazu neigt, die Realit&amp;auml;t etwas zu verzerren, damit sie in ihre eigene Argumentation passt. Aber was diesen Sachverhalt angeht, kommt man wohl kaum daran vorbei, diese Aussage als schamlose L&amp;uuml;ge blo&amp;szlig;zustellen.&lt;p /&gt;  Nun arbeite ich schon seit ein paar Monaten f&amp;uuml;r diverse Onlineshops. Und ich kann berichten: Die &lt;a href="http://bit.ly/p-checkliste"&gt;Regulation des Staates im Internet&lt;/a&gt; sorgt gerade in diesem Wirtschaftszweig f&amp;uuml;r hohe Ausgaben. Gerade f&amp;uuml;r kleine Unternehmen, die ihre Ums&amp;auml;tze mit den neuen Medien steigern wollen, bietet der "rechtsfreie Raum" einige Stolperfallen. Die Regulationen in diesem Bereich sind &amp;auml;u&amp;szlig;erst komplex, und wer nicht alle Regeln des rechtsfreien Raumes kennt, kann sich ganz sch&amp;ouml;n weh tun. Wer z.B. nicht wei&amp;szlig;, dass man beim Versand von Genusswaren f&amp;uuml;r jeden Artikel eine Kennzeichnung des Preises pro Ma&amp;szlig;einheit angeben muss (eine Regel, die &amp;uuml;brigens aus dem Preisrecht f&amp;uuml;r den Einzelhandel stammt), kann ganz schnell abgemahnt werden - und so eine Abmahnung rei&amp;szlig;t mit (grob gesch&amp;auml;tzten) 2000&amp;euro; schonmal ein geh&amp;ouml;riges Loch in die Finanzkasse.&lt;p /&gt;  Der rechtsfreie Raum ist sogar so rechtsfrei, dass es ganze Branchen gibt, die sich mit der Rechtssicherheit im Web besch&amp;auml;ftigen. Auf der "positiven" Seite sind da Unternehmen wie &lt;a href="http://bit.ly/p-trustedshops"&gt;trustedshops&lt;/a&gt;, die den Verkaufswilligen bei der Konfiguration des Shops unterst&amp;uuml;tzen und eine relative Abmahnsicherheit bieten k&amp;ouml;nnen. Auf der "negativen" Seite sind da diverse &lt;a href="http://bit.ly/p-abmahnung"&gt;dubiose Anwaltskanzeleien&lt;/a&gt;, die nichts anderes tun, als im Internet nach Formfehlern zu suchen und damit dann hemmungslos zu kassieren.&lt;p /&gt;  Angesichts dieser greifbaren Realit&amp;auml;t, f&amp;uuml;r dessen Erkenntnis man sich nichtmal besonders anstrengen muss, erscheinen mir die &amp;Auml;u&amp;szlig;erungen von Frau von der Leyen in geradezu wiederw&amp;auml;rtiger Weise absto&amp;szlig;end. Mir ist bewusst dass man gegen&amp;uuml;ber s&amp;auml;mtlichen politischen &amp;Auml;u&amp;szlig;erungen skeptisch sein muss, da sie ihrer Natur nach immer auf Manipulation abzielen. Aber diese billige Tour, die hier von der CDU gefahren wird, ist unfassbar unversch&amp;auml;mt.&lt;p /&gt;  Der CDU w&amp;uuml;rde es bestimmt auch gefallen, offensichtlich falsche Aussagen von Meinungstr&amp;auml;gern in den Medien zu verbieten. Dumm nur, dass sie sich dann selbst zensieren m&amp;uuml;sste. Da bleibt als letzte Ma&amp;szlig;nahme wohl nurnoch, auf die blaue Fee zu warten...&lt;p /&gt;  (Foto via &lt;a href="http://bit.ly/XAqph"&gt;Flickr&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
	
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://id404.posterous.com/notiz-zum-rechtsfreien-raum"&gt;Permalink&lt;/a&gt; 

	| &lt;a href="http://id404.posterous.com/notiz-zum-rechtsfreien-raum#comment"&gt;Leave a comment&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;raquo;&lt;/a&gt;

&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/id404-posterous/~4/7LN4qFmSi1w" height="1" width="1"/&gt;</description>
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    <item>
      <pubDate>Wed, 23 Sep 2009 13:05:00 -0700</pubDate>
      <title>Nauseous Youth Future</title>
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      <description>&lt;p&gt;
	&lt;p&gt;&lt;img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51cjLff2dzL._SS500_.jpg" alt="" width="500" /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Nauseous Youth Future ist eine Band, &amp;uuml;ber die man im Internet rein gar keine Informationen findet. Nichtmal auf der &lt;a href="http://www.myspace.com/nauseousyouthfuture"&gt;Myspace-Seite&lt;/a&gt;. Dieser Track mit dem sch&amp;ouml;nen Namen Mbbdpp vom Album Dosage gef&amp;auml;llt mir deshalb, weil er gleicherma&amp;szlig;en melodisch und experimentell ist. Wer auf solche Sachen steht, sollte sich auch mal den &lt;a href="http://somafm.com/play/cliqhop"&gt;Cliqhop-Stream&lt;/a&gt; bei &lt;a href="http://soma.fm"&gt;soma.fm&lt;/a&gt; anh&amp;ouml;ren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;div class='p_embed p_audio_embed'&gt;
&lt;a href="http://id404.posterous.com/mp3-382"&gt;&lt;img alt="" src="http://posterous.com/images/filetypes/mp3.png" /&gt;&lt;/a&gt;
&lt;div class='p_embed_description'&gt;
&lt;span class='p_id3'&gt;&lt;strong&gt;Mbbdpp&lt;/strong&gt; by Nauseous Youth Future&lt;/span&gt;
&lt;a href="http://id404.posterous.com/mp3-382"&gt;Listen on Posterous&lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Album bei &lt;a href="http://www.amazon.de/Mbbdpp/dp/B002EXMAM2/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;amp;s=dmusic&amp;amp;qid=1253789504&amp;amp;sr=8-1"&gt;Amazon&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
	
&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href="http://id404.posterous.com/mp3-382"&gt;Permalink&lt;/a&gt; 

	| &lt;a href="http://id404.posterous.com/mp3-382#comment"&gt;Leave a comment&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;raquo;&lt;/a&gt;

&lt;/p&gt;&lt;img src="http://feeds.feedburner.com/~r/id404-posterous/~4/Jtxb3BTfawQ" height="1" width="1"/&gt;</description>
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