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		<title>Katastrophenkompetenz</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 17:17:19 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man dieser Tage auf Kollegen aus der Branche trifft, kommt man häufig an einem Thema nicht vorbei. Das ist für sich betrachtet weder verwunderlich noch besonders unangenehm, obgleich der Anlass alles andere als angenehm ist: die Massenpanik bei der <a href="http://www.loveparade.de/">Loveparade</a> und ihre Folgen. Offenbar scheint man als Profi aus der Veranstaltungsbranche speziell gefordert, zum Unglück, seinen Ursachen, den möglichen Alternativen und auch sonst zu allem, was irgendwie damit zu tun hat, eine Meinung abzusondern. Regelmäßig hört man deshalb seit knapp zwei Wochen aus berufenen Mündern, wie man es hätte richtig machen können, was dazu nötig gewesen wäre, wer was falsch gemacht hat usw. usf.. Selten hat man so viele Menschen getroffen, die jemanden aus dem Kreis der Erfinder und/oder Macher der Loveparade ganz persönlich kennen und stellvertretend dessen mutmaßliche Haltung zum aktuellen Geschehen wiedergeben. </p>
<p><a href="http://www.ideashamburg.de/wp-content/uploads/2010/08/AfterParade.jpg"><img src="http://www.ideashamburg.de/wp-content/uploads/2010/08/AfterParade.jpg" alt="" title="AfterParade" width="350" height="233" class="alignnone size-full wp-image-641" /></a></p>
<p>Auch wer sich unter den Veranstaltungsprofis nicht so weit mit vermeintlichen O-Tönen von ganz vorn aus dem Fenster lehnt, ist aktuell immer noch für allerlei gewagte Thesen und Einschätzungen gut. Dabei sollten viele aus der Branche es wirklich besser wissen (was im übrigen auch für die <a href="http://www.faz.net/s/RubCCB49507459C498F8E6FA9E990486D14/Doc~E9A34C147432A446B8BE34E4E43B7C974~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Medien</a> gilt). In einer Zeit, in der mittlerweile alles zum &#8216;Event&#8217; wird, was nicht bei drei auf den Bäumen ist, ist der Druck auf die Verantwortlichen aller Ebenen enorm gestiegen. Fast jeder hat dabei schon mal den Anspruch gehört wenn nicht selbst aufgestellt, mal <a href="http://www.taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/jeder-spass-ist-illegal/">&#8216;Fünfe grade sein zu lassen&#8217;</a>. Getreu dem Motto &#8216;&#8230; tausend mal ist nichts passiert&#8217; kann sich dann auch jeder glücklich schätzen, der es vollbracht hat, die Fahne der Sicherheit hoch zu halten oder trotz gegenteiligem Ergebnis mit weniger als einem blauen Auge davongekommen zu sein. Aus diesem Grund gilt für alle, die sich derzeit nur mühsam mit Meinungsäußerungen zurückhalten können, mehr denn je der schöne Satz &#8216;never miss a good chance to shut up!&#8217;.</p>
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		<title>Moderate Rampensau gesucht?</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 20:04:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es gibt Menschen, für die ist die Showtreppe der Ort, an dem sie sich am wohlsten fühlen. Sie blühen dort förmlich auf und genießen es, sich zu zeigen und darzustellen. In der extremsten Form spricht man von der &#8216;Rampensau&#8217; und diese duldet neben sich in erster Linie Stichwortgeber, Bewunderer und lebende Requisiten. Für die Moderation [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Menschen, für die ist die Showtreppe der Ort, an dem sie sich am wohlsten fühlen. Sie blühen dort förmlich auf und genießen es, sich zu zeigen und darzustellen. In der extremsten Form spricht man von der &#8216;Rampensau&#8217; und diese duldet neben sich in erster Linie Stichwortgeber, Bewunderer und lebende Requisiten. Für die Moderation von Veranstaltungen und Podien ist diese Spezies selten gefragt. Zwar sind ein gesundes Maß an Extrovertiertheit und die Bereitschaft zur Wortführerschaft für diese Aufgabe durchaus von Bedeutung, wichtiger aber sind die Fähigkeit zur Beobachtung und Steuerung der Kommunikation. Vor allem Empathie, Aufmerksamkeit und gute Vorbereitung sind wichtige Faktoren für eine gute Moderation.</p>
<p><a href="http://www.ideashamburg.de/wp-content/uploads/2010/03/Showtreppe1.jpg"><img src="http://www.ideashamburg.de/wp-content/uploads/2010/03/Showtreppe1.jpg" alt="" title="Showtreppe1" width="350" height="458" class="alignnone size-full wp-image-594" /></a></p>
<p>Medien und Showgeschäft liefern in Punkto Moderation keine guten Vorbilder. Selbstdarstellung, Polarisierung und ein je nach Format variierender Anteil an Chaos sind besonders im TV das Futter für die Quote. Wer aber andere Menschen ins Gespräch bringen will, darf nicht selbst am meisten reden und muss trotzdem lenkend präsent sein. An dieser Stelle ist Eitelkeit natürlich kein guter Berater, vielmehr ist der Moderator darin gefordert, auch mal über sich selbst lachen und sich zurückzunehmen zu können. </p>
<p>Alle, die jetzt Moderation für eine stocktrockene, technische, ja &#8216;verkopfte&#8217; Angelegenheit halten, können beruhigt werden. Selbstverständlich sind Emotionen, Humor und Spannung das Salz in der Suppe und jede Veranstaltung braucht einen auf Anlass oder Thema abgestimmten Moderationsstil. Die ganze Bandbreite dessen, was an guter Moderation möglich und bei IDEAS abrufbar ist, wird zwischen der IDEAS-Netzwerkpartnerin <a href="http://www.goldibettinger.de/">Goldi Bettinger</a> und dem <a href="http://www.xing.com/profile/Arnim_Dahlen">Autor</a> dieses Beitrags dokumentiert.</p>
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		<title>Everything´s social</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 20:21:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nach dem Aufstehen kurz einen Kommentar zur Meldung eines Freundes auf Facebook abgeben, in der U-Bahn ein paar Tweets zu den aktuellsten Themen im Netz absetzen und im Büro dann das Handy-Video der Vorabendveranstaltung auf YouTube hochladen. Am Nachmittag Recherche für einen Musik-Act auf MySpace und schließlich auf Flickr nach Bildern für die Präsentation am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Aufstehen kurz einen Kommentar zur Meldung eines Freundes auf Facebook abgeben, in der U-Bahn ein paar Tweets zu den aktuellsten Themen im Netz absetzen und im Büro dann das Handy-Video der Vorabendveranstaltung auf YouTube hochladen. Am Nachmittag Recherche für einen Musik-Act auf MySpace und schließlich auf Flickr nach Bildern für die Präsentation am nächsten Tag suchen. Zum Schluss noch kurz eine neue Statusmeldung auf dem XING-Profil. Am Abend vor dem TV dann der Gedanke, dass man mal wieder ein richtiges Gespräch führen, mal wieder etwas mit anderen gemeinsam machen sollte &#8230;</p>
<p><a href="http://www.ideashamburg.de/wp-content/uploads/2010/02/FreeHugs.jpg"><img src="http://www.ideashamburg.de/wp-content/uploads/2010/02/FreeHugs.jpg" alt="" title="FreeHugs" width="350" height="245" class="alignnone size-full wp-image-583" /></a></p>
<p>Was ist eigentlich sozial an den Social-Networks, die derzeit in aller Munde sind? Man hat ständig Kontakte mit FreundInnen, liest von und schreibt für Follower, präsentiert sich vor der gesamten Web-Gemeinde, gibt anderen ständig ein Bild von sich und seinem aktuellen Tun, aber der Anteil der IRL (Webish für in-real-life bzw. im-richtigen-Leben) -Kontakte ist im langsamen Sinkflug. Als vor mehr als einem Jahrzehnt Paulus Neef von Pixelpark die Vision einer webbasierten Kommunikationslandschaft auf einer Podiumsdiskussion äußerte, führte das zu Skepsis bei den meisten anderen Gästen. <span id="more-582"></span>Heftigen Widerspruch erntete er vor allem beim Jesuitenpater und Unternehmensberater Rupert Lay, der sich sicher war, dass der direkte menschliche Kontakt durch nichts zu ersetzen sei. Dass heutzutage Beziehungen per SMS beendet werden und in &#8216;Up in the Air&#8217;, dem neuesten Film mit George Clooney, Mitarbeiter per Videokonferenz gefeuert werden sollen, konnte er damals noch nicht ahnen.</p>
<p>Die Vorstellung, über eine effektivierte Kommunikation zu verfügen, die kaum Zeit und noch weniger Geld kostet, scheint besonders Controller zu faszinieren. Zwar gibt es in jüngster Zeit einen regelrechten Hype um die Social-Networks, das dazugehörige Marketing proklamiert in mittlerweile immer kürzeren Abständen neue Höhepunkte und kaum jemand mag sich mehr ausschließen. Ob uns das in einer Branche, in deren Fokus von jeher die direkte (Live-)Kommunikation stand, inzwischen ängstigen sollte, ist jedoch zu bezweifeln. Nie wurden Defizite bei den direkten sozialen Kontakten offensichtlicher und deutlicher, wie durch die zunehmende Nutzung der Social-Networks! Dass sich daraus kein Gegensatz ergibt, zeigt die Aktivität von IDEAS und anderen bei Twitter &#038; Co.. Dort finden mittlerweile öfter Vor- und Nachspiel statt, das wahre Leben gibt es aber weiter in ebendiesem!</p>
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		<title>Alles wird gut</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 18:08:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wenn eine Branche in diesem Jahr besonders gebeutelt wurde, dann unsere. Waren schon im Vorjahr die Bäume nicht in den Himmel gewachsen, wurde 2009 für viele ein Jahr der Herausforderung. Im Mai berichtete das Handelsblatt von einem Etatrückgang von 11,5 Prozent und im weiteren Verlauf wurde von einer &#8216;Bereinigung&#8217; der deutschen Agenturlandschaft um 30% gemunkelt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn eine Branche in diesem Jahr besonders gebeutelt wurde, dann unsere. Waren schon im Vorjahr die Bäume nicht in den Himmel gewachsen, wurde 2009 für viele ein Jahr der Herausforderung. Im Mai berichtete das Handelsblatt von einem Etatrückgang von 11,5 Prozent und im weiteren Verlauf wurde von einer &#8216;Bereinigung&#8217; der deutschen Agenturlandschaft um 30% gemunkelt. Doch derart undifferenziert lässt sich die Lage nicht betrachten.</p>
<p><a href="http://www.ideashamburg.de/wp-content/uploads/2009/12/Spiegel12009.jpg"><img src="http://www.ideashamburg.de/wp-content/uploads/2009/12/Spiegel12009.jpg" alt="" title="Spiegel12009" width="350" height="462" class="alignnone size-full wp-image-575" /></a></p>
<p>Dass das seit 2002 kontinuierlich anhaltende Wachstum bis auf weiteres garantiert ist, konnte niemand erwarten. Obendrein begegnete man vielerorts der Frage, ob sich nicht eine gewisse Selbstzufriedenheit eingestellt hat. &#8216;Höher, weiter, schneller und bunter&#8217; lautete über die Jahre immer mehr die Devise und nicht wenige waren nachdenklich darüber geworden. Diese Stimmung drückt sich zuletzt darin aus, was man außerhalb des Businessalltags über die Branche hören und lesen konnte.<span id="more-567"></span></p>
<p>Im August meldete sich Matthias Kindler im <a href="http://www.haufe.de/SID141.VW1q_0qAHE0/acquisa/specialContentDetail?id=1249643883.85" target="_blank">Interview der &#8216;Akquisa&#8217;</a> auf eine Weise zu Wort, die an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig ließ. So meinte er zum Wettbewerb mit dem klassischen Marketing &#8216;Eine Reichweite von 100.000 bedeutet doch nur, dass 100.00 Leser die Möglichkeit haben, meine Anzeige zu ignorieren.&#8217; und zum Thema Nummer eins in der Krise &#8216;Entscheidend sind gute Ideen, die kann ich auf fast jeder Budgetstufe realisieren.&#8217;</p>
<p>Eine der bemerkenswertesten Neuerscheinungen am Eventhorizont 2009 ist der <a href="http://www.karussellblog.de/" target="_blank">Karussellblog</a>. Das Karussell bietet nämlich nicht den üblichen Ringelpietz, sondern zeigt neben interessanten und eindrucksvollen Realisierungen auch bislang viel zu selten gesehene Seiten der Branche. Wo sonst kann man Sätze wie diese lesen: &#8216;Was wir brauchen, sind Hoffnungen, Lösungen, Toleranz, eine völlig neue Schnittstelle zur Natur, gesellschaftliche Gerechtigkeit und vor allem bezahlbare, nachhaltige Energie für alle Teile unserer globalen Zivilisation. Und hier kommen wir – die Ereignismacher, Eventler, Designer, Zeit-, Raum- und Mediengestalter, Vermittler, Ritualstiftenden, Zukunftsmacher, Botschaftstransformer, Motivatoren, Kunstgelehrten und Künstler.  &#8230; Wir haben Zugang zu allem Wissen, setzen das zum Wohle von Marken- und Erlebnisbotschaften ein.&#8217;</p>
<p>Das alles lässt hoffen und gibt der Binsenweisheit, die die Krise auch als Chance sieht, einen durchaus stabil wirkenden Unterbau. Hinzu kommt, dass nicht nur der <a href="http://www.esb-online.com/start/newsdetails/article/1761/1268/ " target="_blank">europäischen Sponsoringbörse</a> auffällt, dass die Zukunft der Eventorganisation  in den Onlinemedien liegt. Auch wir haben uns entsprechend verbreitert und unseren Webauftritt wie auch die &#8217;soziale Vernetzung&#8217; ausgebaut. Auf &#8216;benachbartem Feld&#8217; und ganz besonders zukunftsträchtig ist unser Projekt <a href="http://www.atmosphericals.de/" target="_blank">&#8216;Atmosphericals&#8217;</a>. Das passt wie kein anderes in die Zeit, indem es auf aufwendige Bauten verzichtet und eine große Vielfalt an Inszenierungs- und Interaktionsmöglichkeiten bietet. So gesehen sind wir guten Mutes für 2010 und wünschen allen einen tollen Übergang ins neue Jahr.</p>
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		<title>Homers Schiff</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 18:53:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arnim Dahlen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eventlocations sind in dem Moment keine mehr, in dem man sie als solche bezeichnet. Ganz anders verhält es sich mit Bauten, deren Zweck sich zufällig mit dem eines Kommunikationskonzepts trifft. Als unlängst Arte über eine neu erschienene DVD mit Jean Luc Godards &#8216;Die Verachtung&#8217; mit Brigitte Bardot und Michel Piccoli berichtete,  konnte man in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eventlocations sind in dem Moment keine mehr, in dem man sie als solche bezeichnet. Ganz anders verhält es sich mit Bauten, deren Zweck sich zufällig mit dem eines Kommunikationskonzepts trifft. Als unlängst Arte über eine neu erschienene DVD mit Jean Luc Godards &#8216;Die Verachtung&#8217; mit Brigitte Bardot und Michel Piccoli berichtete,  konnte man in den gezeigten Ausschnitten eine Location erkennen, die durch ihre Rolle im Film ein solches Zusammentreffen dokumentiert: die Villa Malaparte.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-529" title="villa_malaparte_1" src="http://www.ideashamburg.de/wp-content/uploads/2009/11/villa_malaparte_12.jpg" alt="villa_malaparte_1" width="350" height="231" /></p>
<p>In den 90er Jahren lernte ich bei einem Aufenthalt auf Capri den Architekten Francesco della Femina kennen. Zuständig für die Denkmalpflege auf der Insel im Golf von Neapel erzählte er mir von der Villa Malaparte, die ich kurz zuvor das erste Mal in natura gesehen hatte. Ich erfuhr, dass der Zugang sehr restriktiv gehandhabt wird, obwohl das Haus lange Zeit durch viele Ereignisse mit internationalen Gästen bekannt war. So war es mir nicht vergönnt, die Villa von innen kennenzulernen, allerdings bereiteten die bildhaften Beschreibungen des Architekten den Boden für die bis heute bestehende Neugierde und Spannung in Verbindung mit dem spektakulären Gebäude.</p>
<p>Die auf einer Landzunge im Meer gebaute Villa lässt sich keinem Stil vollständig zuordnen. Einerseits glaubt man Bauhaus-Elemente zu erkennen, dann wiederum entdeckt man eine Verspieltheit, die absolut eigenständig daherkommt. Der Schriftsteller Curzio Malaparte hat sein Haus selbst entworfen und mit Unterstützung von Architekten realisiert. Nach seiner Urheberschaft befragt, soll er mitunter erzählt haben, das Haus so vorgefunden zu haben, aber die Gestaltung der Insel Capri und des Golfs von Neapel ginge auf seinen Entwurf zurück. Ähnlich witzig war er auch in Bezug auf seinen Nachlass, in dem er die Villa China vererbte, was einen bis heute nicht geklärten Rechtsstreit nach sich zog.<span id="more-520"></span></p>
<p>Die Positionen der Fenster in die Mauern des Hauses folgen nicht den Gesetzen der Symmetrie und im großen, zentralen Wohnraum sind sie laut Franscesco della Femina  so hoch, dass man den Boden der umliegenden Landzunge nicht wahrnimmt und durch das bewegte Meer den Eindruck hat, man befände sich auf einem Schiff. Auch an ein Schiff erinnern zudem die Gangwayartigen Treppen zum Meer. Diese Eigentümlichkeit des Hauses kommt auch in &#8216;Die Verachtung&#8217; zur Geltung und zwar insofern, als das die Villa im Film der Drehort für eine Verfilmung der Odyssee ist. Mehr noch als dieser thematische Zusammenhang, der sich in erster Linie auf die Lage am Meer stützte, war es aber die Funktion als spektakuläre Kulisse, die der Villa Malaparte eine wesentliche Rolle zuwies.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-532" title="Villa-Malaparte" src="http://www.ideashamburg.de/wp-content/uploads/2009/11/Villa-Malaparte3.jpg" alt="Villa-Malaparte" width="350" height="447" /></p>
<p>In einem Interview mit dem EventPartner wurde ich vor Jahren in Bezug auf die IDEAS-Schwerpunktkompetenz &#8216;Locationscouting&#8217; gefragt, welche Location mich denn begeistert und ich nannte spontan die &#8216;Villa Malaparte&#8217;. Ob die Villa aber tatsächlich einmal von IDEAS als Eventlocation genutzt wird, hängt nicht nur von den Behörden oder den Chinesen ab. Wesentlich ist der Zusammenhang, der sich zwischen Location, Thema und/oder Aufgabenstellung herstellen lässt &#8211; bei einem Schiff vor der Küste von Capri gibt es da sicherlich einige Möglichkeiten.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Casa_Malaparte" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Casa_Malaparte</a><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Verachtung" target="_blank"> http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Verachtung</a></p>
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		<title>Immer der Nase nach</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 15:14:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bereits im Juni bot eine Sonntagsausgabe des Berliner Tagesspiegel einen Einblick in die Arbeit der Duftforscherin Sissel Tolaas. Die Nachrecherche ergab, dass es eine ganze Reihe mediale Spuren von der Künstlerin und promovierten Chemikerin gibt. Allerdings scheint sie in Bezug auf den persönlichen Auftritt eher altmodisch oder möglicherweise sogar schüchtern zu sein &#8211; eine Sissel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits im Juni bot eine Sonntagsausgabe des Berliner Tagesspiegel einen Einblick in die Arbeit der Duftforscherin Sissel Tolaas. Die Nachrecherche ergab, dass es eine ganze Reihe mediale Spuren von der Künstlerin und promovierten Chemikerin gibt. Allerdings scheint sie in Bezug auf den persönlichen Auftritt eher altmodisch oder möglicherweise sogar schüchtern zu sein &#8211; eine Sissel Tolaas-Seite findet sich in den Weiten des Webs nirgendwo. Das ist insofern erstaunlich, als dass die Forscherin von der künftigen Nutzung noch viel persönlicherer &#8216;Daten&#8217;  in der Kommunikation überzeugt ist. Sie glaubt, dass im Labor nachgebaute und verbesserte Gerüche schon bald gezielt als Kommunikationsmittel und damit als Verführungsinstrument eingesetzt werden.</p>
<div id="attachment_483" class="wp-caption alignleft" style="width: 346px"><img class="size-full wp-image-483" title="Mauerduft" src="http://www.ideashamburg.de/wp-content/uploads/2009/10/Mauerduft.jpg" alt="© &lt;/a&gt;backsteinprojekt.de" width="336" height="252" /><p class="wp-caption-text">backsteinprojekt.de</p></div>
<p>Für eine Ausstellung baute Tolaas  Gerüche synthetisch nach, ließ in hauchdünne Mikrokapseln aus Kunststoff Schweißaromen einschließen und mischte diese in Wandfarbe. Um den Duft freizusetzen, mussten die Ausstellungsbesucher an den mit der Farbe bemalten Kunstwerken und Wänden wie an Zeitschriftenparfumproben reiben, was zu erstaunlichen Reaktionen führte. Viele Emotionen werden stark vom Geruchssinn gesteuert, nicht zuletzt Liebe und Sexualität.</p>
<p><span id="more-482"></span></p>
<div id="attachment_498" class="wp-caption alignnone" style="width: 334px"><img class="size-full wp-image-498" title="Portrait_Sissel_Tolaas" src="http://www.ideashamburg.de/wp-content/uploads/2009/10/Portrait_Sissel_Tolaas3.jpg" alt="© loop-magazin.de" width="324" height="227" /><p class="wp-caption-text">loop-magazin.de</p></div>
<p>Was die Arbeit von Sissel Tolaas für viel Formen der  Live-Kommunikation bedeuten kann, lässt sich mit etwas Phantasie erahnen. Einen kleinen Eindruck davon vermitteln Aktionen, die die Duftkünstlerin aus purem Spaß unternimmt.  So ging sie als Diva aufgemacht,  im  champagnerfarbenen Abendkleid auf eine Premierenfeier in der Staatsoper, gehüllt in eine unsichtbare Wolke aus Angstschweiß. „Die Frauen reagierten angewidert“, berichtet sie von diesem Ereignis „aber viele Männer fanden den Duft interessant.“</p>
<address><a href="http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Sonntag-Sonntag;art2566,2821594 " target="_blank">http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Sonntag-Sonntag;art2566,2821594</a></address>
<div><span style="line-height: normal;"><br />
</span></div>
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		<title>Der Beweis</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 15:58:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein häufig vorkommender Diskussionspunkt besteht in der Frage, ob und was Events bewirken. Dank eines schwedischen Volkswagen-Spots wissen wir es nun, die Wirkung kann z.B. in über 60% Verhaltensänderung bestehen:
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein häufig vorkommender Diskussionspunkt besteht in der Frage, ob und was Events bewirken. Dank eines schwedischen Volkswagen-Spots wissen wir es nun, die Wirkung kann z.B. in über 60% Verhaltensänderung bestehen:</p>
<p><o<object width="353" height="214"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/2lXh2n0aPyw&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x5d1719&#038;color2=0xcd311b"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/2lXh2n0aPyw&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;color1=0x5d1719&#038;color2=0xcd311b" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="353" height="214"></embed></object></p>
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		<title>Atmosphericals© live – ein Betatest</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 13:32:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mit Atmosphericals© haben wir ein Tool entwickelt, das der Live-Kommunikation neue Wege eröffnet. Frühe Formen wurden schon bei einer Reihe von IDEAS-Events der letzten Jahre erfolgreich eingesetzt, die jüngsten Schritte und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten stellen jedoch einen riesigen Entwicklungssprung dar. Um technische Bedingungen und Inhalte zu testen, aber auch und besonders um Reaktionen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Atmosphericals© haben wir ein Tool entwickelt, das der Live-Kommunikation neue Wege eröffnet. Frühe Formen wurden schon bei einer Reihe von IDEAS-Events der letzten Jahre erfolgreich eingesetzt, die jüngsten Schritte und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten stellen jedoch einen riesigen Entwicklungssprung dar. Um technische Bedingungen und Inhalte zu testen, aber auch und besonders um Reaktionen einzufangen, gab es am 24. September im Hamburger Club KIR eine Live-Demonstration. Mit den jetzt gewonnen Erfahrungen kann Atmosphericals© ins Business starten und auf Events, Messen und anderen Veranstaltungen für große Effekte bei begrenztem Aufwand sorgen.</p>
<p><img src="http://www.ideashamburg.de/wp-content/uploads/2009/09/IMG_1927-300x217.jpg" alt="IMG_1927" title="IMG_1927" width="300" height="217" class="alignnone size-medium wp-image-385" /></p>
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		<title>Endlich online</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 10:14:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die erste Deadline darf man an dieser Stelle gar nicht verraten &#8211; aber sie ist ja auch spätestens dann nicht mehr wichtig, wenn die letzte eingehalten wurde. Sehr lange hatte die bisherige IDEAS-Website Bestand und sie ist immer noch frisch genug, um weiterhin im Hintergrund über Details zu informieren.
Inzwischen hat das so genannte Web 2.0 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die erste Deadline darf man an dieser Stelle gar nicht verraten &#8211; aber sie ist ja auch spätestens dann nicht mehr wichtig, wenn die letzte eingehalten wurde. Sehr lange hatte die bisherige IDEAS-Website Bestand und sie ist immer noch frisch genug, um weiterhin im Hintergrund über Details zu informieren.</p>
<div id="attachment_325" class="wp-caption alignleft" style="width: 187px"><img src="http://www.ideashamburg.de/wp-content/uploads/2009/09/Leuchtkacheln.jpg" alt="&#039;Rot&#039; - Intro zur bisherigen Website" title="RedHoles" width="177" height="210" class="size-full wp-image-325" /><p class="wp-caption-text">'Rot' - Intro zur HTML-Website</p></div>
<p>Inzwischen hat das so genannte Web 2.0 Seh- und Lesegewohnheiten so stark beeinflusst, dass niemand daran vorbei kommt. Wo eben noch glatte HTML- und spacige Flash-Seiten die Besucher beeindruckten, ist jetzt Aktualität und Einfachheit gefragt. Besonders letzteres ist &#8211; Ironie des Geschehens &#8211; gar nicht so einfach. Wir werden uns aber Mühe geben, auch dabei immer besser zu werden. Bei allem anderen sowieso!</p>
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		<title>Darkroom neu interpretiert</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 10:17:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Atmosphericals? am 24.09.2009 20:30 Uhr im KIR &#8211; Live-Performance und Clubabend
Animierte Bilder kennt mittlerweile jeder &#8211; ob aus dem Internet, von Popkonzerten oder auch nur einfach als Bildschirmschoner. Fast haftet ihnen damit etwas alltägliches an, es sei denn, sie begegnen einem plötzlich in einer Kunstausstellung. Irgendwo dazwischen bewegen sich die Atmosphericals? des Designers und Ambient-Musikers [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Atmosphericals? am 24.09.2009 20:30 Uhr im KIR &#8211; Live-Performance und Clubabend</p>
<p>Animierte Bilder kennt mittlerweile jeder &#8211; ob aus dem Internet, von Popkonzerten oder auch nur einfach als Bildschirmschoner. Fast haftet ihnen damit etwas alltägliches an, es sei denn, sie begegnen einem plötzlich in einer Kunstausstellung. Irgendwo dazwischen bewegen sich die Atmosphericals? des Designers und Ambient-Musikers Free D.</p>
<p><span id="more-243"></span>Atmosphericals? sind virtuelle Rauminszenierungen, sie bestehen aus programmierten Projektionen und geloopten Klängen, die Free D. auf seiner FX Guitar spielt. Die Bild- und Klangwelten können einerseits Background oder Dekoration sein, für andere werden sie zum Therapeutikum.</p>
<p>Als &#8216;Gebrauchskunst&#8217; lösen Atmosphericals? im mildesten Fall Emotionen aus, aber auch geistige und körperliche Reaktionen sind möglich. Atmosphericals? lassen sich nutzen, indem sie thematisch zugeordnet werden und sie sorgen so für eine intensive und nachhaltige Wahrnehmung des transportierten Inhalts.</p>
<p>Beim Atmosphericals?-Abend im KIR kann man den Hamburger Traditionsclub einmal anders als gewohnt erleben. Statt eines dunklen Rockschuppens erwartet die Besucher eine Performance, die jeder als individuelles, ganz eigenes Erlebnis interpretieren kann. Neben diesem kann man Bilder und Klänge man auch auf CD mitnehmen. Deren Erlös geht an den Verein Viva con Agua, dem ein Atmospherical? gewidmet sein wird.</p>
<p>www.atmosphericals.de &#8211; www.vivaconagua.org</p>
<p>KIR &#8211; Barnerstraße 16, HH-Ottensen &#8211; www.kir-hamburg.de</p>
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